Nr. 224 Ter Giehener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagein GiebenerFamilünbliilteri KreisblaU für den Kreis Gießen. Bezugspreis: moriatl. Rkk. 1.20, vierteljährlich Mk. 3.60- durch Abhole- u. Zweigstelleu inoiiatl. Akk. 1.10: durch die Bost Mk. 3.60 v iertel- whrl. ausschl. Bestellg. Heriisprech - Anschlüsse: hir die Schriitleitungilä Bcrlag,Geschäitc'stell eol Anschrist fürDrabtnach. richten: Anzeiger Gießen. Erstes Blatt l68. Jahrgang vienstag, 24. September \9X8 Annadme von Anzeigen f. die^agesnuinmer bis zum Nachmittag vorher ohuejedeVerbiiidlichkeit Postscheckkonto: Frankfurt a.M. U686 A H! Zeilenpreise: iSk fH für örtliche Anzeigen 25P)., für auswärtlge 30 Ps., für Reklainen ^ ™ Mk.1.-liebst 20 °/o Teuerungszuschlag. Hauptschristleiter: Aug.Goetz. Verantwortlich für Po- vankverkehr: lillk: Ang. Goetz: für SewerbebantSiekjM den übrigen Teil: vr. Nemhold Zenz; Air« Zwilliügsruilddrnü u. Verlag: Brühl'sche Univ.-Vuch- u. Sielndruüerei R. Lange.Schriftleitung. Geschäftsstelle u.Druckerei- Schuijtr. 7. Much i>?Gi-ß°n von öer Westfront „nichts Neues". (WTB.) Großes Hauptquartier, 23. Teptbr. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprechr. Bei örtlicher Unternehmung südlich von Neuve Chapclle machten wir Gefangene. Die Artillerietätigkeit lebte zwischen Ypern und La Bessee. beiderseits der Scarpe und am Kanalabschintt südlich von Marguion auf. Heeresgruppe Generaloberst von Boehn. In den Abschnitten östlich und südöstlich von Epchy, sowie zwischen Omignon-Bach und der Somme nahm der Artilleriekamvf am Nachmittage wieder größere Stärke an. Jnfanterieangrifft, die der Engländer gegen unsere Linien südöstlich voll Epchy richtete, wurden abgewresen. Wie in den letzten Tagen zeichnete sich auch gestern die 2. Garde- Jnfanterie-Divi'ion besonders ans. Während der Nacht hielt starke Fenertätigkeir an. In nächtlichen Angriffen östlich von Epehy faßte der Feind in einzelnen Grabenstücken Fuß. Vor- seldkämpfe an der Oise. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Zwischen Ailette und Aisne flaute die Gcfechtstütigkeit gestern ab. Erkundtmgsgefechte in der Champagne. Heeresgruppe Gallwitz. Zwischen der Cote Lorraine und der Mosel war der Artilleriekampf am frühen Morgen zeitweilig gesteigert. Der Feind, der mit stärkeren Abteilungen gegen Haumont, südlich von Damptviteur und Remdcrcourt vorstieß und mi Erkundungsabteilungen mchrfach gegen unsere Stellungen heranfühlte, wurde abgewiesen. Westlich der Mosel schoben wir uusere Linien etwas vor. * Leutnant Lörzer errang seinen 42., Leutnant Bäumer seinen 39. Luftsieg. Der Erste Generalguartiermeister , Ludendorff. Der neunte Gang zu deu Altären des Vaterlandes! Leg dein Scherflein in die Opferschalen! Oie anderen, Größere wie Du, Herrliche, Glorreiche, füllten sie mit ihrem Blute. Sie zu ehren, gib zur „Neunten". Der Abendbericht. Berlin. 23. Sept., abends. (WTB. Amtlich) Kon den Kampffronten nichts Neues. * Der österrelchisch.ui'garische Tagesbericht. Wien, 23. Sept. (WTB.) Amtlich wird verlauwart: Nichts Neues. Der Chef des Generalstabs. Wenn Ludendorff im letzten Abendbericht meldet: „Bo der Kampffront nichts Neues", so können wir dies mit zr nehmender Befriedigung über die allgemeine militärisch Lage aufnehmen. Denn es steht damit fest, daß die deutsch Verteidigung ihr Ziel erreicht. In der Beurteilung de neuesten Kämpfe und des augenblicklichen „Stillstandes sind sich, auch die militärischen Sachverständigen einig. I der „Tägl. Rundsch." schreibt General v. L i e b e r t: „Wenn allmählich eür Stillstand an der Westfront eil tveten sollte, so hat dieser seine Veranlassung in der unsägli traurigen Unterkunft und Versorgung der Truppen unserer Ge, ner und in dem mühsamen und langwierigen Heranführen b< scftverei) Geschütze nebst ihrer Munition auf zerstörten Straße und durch das aufgewühlte Trichterfeld. Tie Mßeren Verhältnis m dem weiten Raum zwischm Aisne und ScWe und so fürchte l'ch daß es nicf# nur begreiflich, frubetn als Zwangsnotwendigfie ersaLMt. wenn der Heerführer der Entente alles daran fefct, u: öou_ dem Beginn des Winters aus dieser entsetzlicher Trümme und Einöde^ herauszukommen und seine Truppen in b wohnte oder wenigstens bewohnbare Gegenden zu führen. Aus di wm emfachen Grunde müssen wir dauernd auf gewaltige Ar ftvengunqen und immer neue Durchbruchs versuche seitens der.Ei tcnte *£*1 allen Punkten der Westfront in näidftcr Zeit gefaßt sein. t dn hartnäckige deutsche Widerstand ir breiten T^orselde der Siegfriedstellung, wo unsere Truppe gelegentttch auch zu deftigen Gegenangriffen übergegange: sind. Die vorstehenden Bemerkungen des Generals vo; fiebert geben schon eine Antwort darauf; eine noch deutlicher Vorstellung erhalt man bei einigen Angaben, die General leutnant v. Ar den ne nn „Bert. Tagebl." über die Hinden burglmie macht. Er spricht zunächst von der Hartnäckigei deutschen Verteidigung und schreibt dazu- -- -Dvest Kampfhmrdlungen würden in ihram Endzweck imver stanblulf sem, ivenn man sich nicht die Operationsziele der deutsche! VwreÄettmrg t^rgegenwärtrgt. Diese laufen zurzeit lediglich darau hmaus, dceZeindllche Heereskraft abzunutzen, zu sd>mächen und end llch ihrer ^totzkraft zu beraickum. Teshalb nehmen, wie auch di ^lweruche Preise mit wachsender Besorgnis bemerkt, die deutsche NachbiltkamM immer mehr mt Zähigkeit und Widerstandskraft zu ^>er Lwrftof; der Ententearmeen von der Äser bis zur Aisne älmel aber immer mehr deni schwerflüssige Strom erkaltender Lava vtc Ech aulhören mutz, \lrcc vernichtende Gtutn»eltc nwite wrimwalzen. Hu der dentsd)en Heivlat lvird man sich fragen ttmram unsere Truppen sich noch im Vorfeld der Siegfried stellnng heraumschlagen, anstatt gleich in die Hauptkampf- front zurückzugehen, Wo die Wwehr doch voraussichtlich wesentlich 'leichter sein muß. Diese Frage wird hervorgeriuen durch eine irrige Lluffasfung der Art uiid der Verhältnisse unserer fetzt eingenommenen Abwehrfrmtt. Die Engländer nennen sie die Hindenburg - Li n i e und verraten dadurch schon, daß sie deren Charakter vollständig verkennen. Es ist keine Linie, sondern ein kompliziertes, quadratisches System van taktische!« Stütz prmkten und fortifikaw rischen Verstärkungen, das von Cambrai und La Fere, also etlva 60 Kilometer Frontbrefte eine Tiefe von 40 Kilometer besitzt. Der Feind würde also einen grcmilnen Block von 2400 Geviertkilometern zertrümmern müssen, ehe er in der Lage wäre, seine Kräfte ftei zu entfallen und höhere. Z«len zuWstnrenr. Denn die Ueberwindung der Siegfriedsysteme und ihrer Kollateralstellungen, uin ein bezeichnendes militärisches Wort zu gebrauchen, würden nur den Auftakt bilden können zu weftercn Entwicklungen, die die Endziele der Entzmte- mächte in dämmernde Ferne rücken würden. Die Zeit aber ist jetzt ein Alliierter der deutschen Heeresleitung. Der Winter naht mit eiligen Schritten heran. Er wird Marschall Foch seiner tropisch)en Hilfstruppen berauben. Innerhalb der französischen Stoßarmeen machen diese aber ein Drittel bis zwei Drittel der Frontstärke ans." Die Abwehr, der Verteidigungskrieg, fordert die Anspannung aller Kräfte draußen und noch mehr im Innern. Kann in diesem Augenblick, wo die feindliche Diplomatie nur blinden Hochmut an den Tag legt, politisch etwas geschehen, was den Frieden fördern könnte? Selbst der „Vorwärts" zuckt darüber die Achseln. Von dem Geschwätz über die Kanzlerkrise ist nach den neuesten Berliner Meldungen nicht mehr viel übrig geblieben, dagegen wird die Frage erörtert, ob der Sozialdemokratie ein Posten in der Regierung ein- geräumt werden sollte. Wir meinen, wenn dies geschehen sollte, so wäre es kein großes Unglück. Denn dann würde deutlich werden, daß heute nichts Besseres und Wirksameres geschehen kann, als dem ftindlichen Siegeswillen die deutsche unerschütterliche Entschlossenheit gegenüberzusetzen. Es ist bezeichnend, wie der „Vorwärts" über die Möglichkeit einer Beteiligung der Sozialdemokratie in der Regierung sich ausspricht. Er meint, für seine Partei läge die Erwägung nahe, zunächst einmal die weitere Entwicklung der Dinge abzuwarten: . „Es ist gewiß ohne weiteres zuz-ugeben, daß die Lage des Reiches eine enge Zusammenfassung alter Kräfte erfordert, und man soll nicht annehmen, baß sich die Sozialdemokratie dem Zwingenden dieses GeLMiLenganges entziche. Aber es kommt nicht nur darauf an, daß die Kräfte zusammengefaßt, sondern noch viel mehr darauf, wohin sie dirigiert werden. Wenn die Sozialdenrokratie einmal in die Regierung einttitt, — und dieser Tag kann kommen —, darm tut sie es zur Erfüllung ihrer großen geschichtlichen Mission, den Frieden tierbeiführen zu helfen. Ob die Dinge zu einer erfolgreichen Friedenspolitik heute sch)vn reif sind, muß man leider nach der Haftung der Gegner bezweifeln, vor allem aber wäre es notwerck>ig, die Hindernisse, die sich einer konsequenten Friedenspolllik im Innern entgegen- stellen, ein für allemal aus den: Wege zir raumen. Ob dies heute schon möglich, ist, ist eine Frage der Tatsachen." Hoffentlich zieht der „Vorwärts" aus der Tatsache, daß die Gegner die Aussichten auf Frieden noch nicht reif erscheinen lassen, die richtigen Konsequenzen für unsere Friedenspolitik im Inner):! Der dulgarische Bericht. Sofia, 23. Sept. (WTB.) Bulgarische Heeresbericht über Operationen vom 21. September., Vom Skumbi bis zum Cerna lvar die beiderseitige ArMerietätigkeit an mehreren Purrkteu zeitweise sehr heftig. An der Wichen Cerna warfen unsere Einheiten mehrere serbische Abteilungen durch Gegenangriff zurück. Im Winkel Mischen Cerna und War dar dauern die Kämpfe mit großer Erbitterung an. Nachdem im Laufe der letzten Tage heftige englisch^-griechische Angriffe gegen unsere Stellungen am Toircm durch tapfere Truppen aus Drrostol und Sistovo blutig abgeschlagen waren, nahm die Kampftätigkeit an dieser Front an Stärke ab. Im SttuTnatale Patrouillen zu s a MTnenstöße im Vorgelände. vom 23. September. Mazedonische Front: Westlich vom Ochridasee und an der Cervena Stena eine iZeitlang heftiges Geschützfeuech von seiten des Feürdes. Am Peristew und nördlich von Bitolia wurden Sturmabteilungen des Feindes nach Harid-- gemenge zurück geworfen. Wir haben Grieche) und Franzosen zu Gefangenen gemacht. Westlich von der Cerna haben unsere Bataillone schwere Kämpfe mit starken feindlichen Kräften um die Höhm südlich von Tvoiatzi bis Dreuewo bestanden. Infolge Zgrückbiogens der Front im Winkel Mischen Cerna und Barbar wurden unsere beuo^chbarten Truppenteile auf neue Spülungen sMich vom Prilep und nördlich von Doiran znrück- geuommen. Der türkische Bericht. Konstantinvpel, 21. Sept. (WTB.) Die schweren Kämpfe an der Palästinafront dauern an. Die En g- lander führen ihren Angriff mit besonderem Nachdruck zUnschen der Küste und der Eisenbahn. Zur Verkürzung unserer Front gehen unsere Kräfte auch Wich der Eisenbahn nach tapferer Abwehr aller feindlichen Angriffe Befehlsgemäß ift neue Stellungen nördlich der bisherigen Limen. Sonst nichts Neues. Konstantinopel, 22. Sept. (WTB.) Tagesbericht. An der Pal äst in a front vollziehen sich unsere Bnoe^ungen, die wir and) am Jordan einlciteten, in voller Planmäßigkeit und Ordnung. Unsere Nachhuten leisten überall tapferen Widerstand. Aus einem in der Nacht vom 21. zum 22. September an der anatolischen Küste ersd^ienenen feindliche)) Flugzenggeschtrader wurde ein Flugtzeug bei Kartat durch unser Maschiueugeioehrfeuer abgeschossen. Tw Insassen, ein englischer Hauptmann und ein englischer Oberleutnant, sind gefangen. Ein zweites feindliches Flugzeug mit Besatzung fiel bei Ari Durau in urrfere Hand. Auf den übrigen Fronten kerne Ereignisse von Bedeutung. Englischer Bericht avs PalSstln» vom 23. September. Am 20. wurde der feindliche Widern stand überall gchrochen, ausgenomnren auf dem linken türkische Flügel im Iordmrthal. Unser linker Flügel, der eine Um-« gehuugsbewegung nach Osten ansgesührt Halle, erreichte die Linie Idich-Bala, den Bahnknotenpunkt Wessadich, die beiden Seiten der Bahnlinie und der Straße, die vom Westen gegen Nablus ein- biegt. Unser rechter Flügel, der durch! schwieriges Gelände vor- rückte und belrädAichem Widerstand begegnete, erreichte die Linie Khan—Jibeit und.mach,tc Front gegen M>rden auf beiden Seiten der Straße NMus—Jerusalem. Im Norden durchquerte unsere Kavallerie die Ebene J)atmrrgd>on und besetzte Nazareth, Af ule und Bej f an. Sie faßte die desorganisierten Truppenmassen und die feindlichen Teckungsmannschasten, die von Süden kamen, ab. So wurden alle für die Flucht des Feuches günstigen Verbindungslinien abgeschnitten. Tie Jordan-Furten zwischen Bej, fan und Dschisr-ed-Dainjeh wurden besetzt. Oesllich vom Jordan führten die Araber-Truppen des Königs von Hedschas zahl, nid;,' Zerstöruugeu an der Bahnlinie von Tisaa aus. Mehrere wichtige Drücken, einschließlich einer Brücke über das Inrnrak- tal wurde)) zerstört. Es wird mehrere Tage erfordern, um die genaue Zahl der Beille und der Gefangenen, die gemacht wurden, anzugeben. Aber es sind bereits mehr als 8000 Gefangene, mehr als 100 Kanonen, eine große Menge Transpottwagen (Führmerke und Automobile), vier Flugzeuge, viele Lokomotiven und zahlreiches rollendes Material in unseren Händen. Ten türkischen Truppenformationen, die sich auf dem Rückzug auf schwierigen Lttaßen schlugen, wurden durch unsere Fliegerstrellttäfte sehr schwere Verluste beigefüqt. Ein deutscher Apparat, den wir später erbeuteten und der die Post trug, mußte inmitten unserer Truppen m Afule niederg 2 hen. Der Pilot war der Ansicht, daß diese Ortschaft sich noch in den Händen der Türken befäifte. Er zerstörte den Apparat und den Inhall, bevor wir ihn daran hindern: konnten. Am 21. September gegen 9 Uhr abends hatte unsere Linie auf dem linken Flügel, indem sie nach linltz schwenkte, bei Bir-Asur, fünf Meilen südWich mm Tul-Meram, die Linie Beit—Tefan—Samaria—Dir—Asur erreicht, indem sie den Feind westlich der Straße Jerusalem—Nablus vor sich herjagte und ihn ui die Arme unserer Kavallerie, die südlich von Jen in und Betshan operierte, trieb. Andere feindliche Kolonnen versuchten ^rgeblich. den Uusrigen im Jordantale in der Richtung auf Jier-ed-Damjeh, das noch immer von den feindlichen Truppen gehallen wurde, zu entwischen. Tiefe Tonnen erlitten durch unsere Flugzeuge, die in niedriger Höhe flogen und den Feind fortwährend mit Bomben und Maschinengewehrfeuer bedacht en- schwere Verluste. In der Umgebung des .Tiberias-Sees hielten unsere Abteilungen unserer Kavallerie Nazareth und die Uebergänqe, Straßen und Eisenbahnlinien über den Jordan bei Tsdiisr-Megame besetzt. Wir zählten bereits 18 000 Gefangene und erbeuteten 120 Geschütze. Line Rede des Staotsfcfrcfärs v. Stein über die Wirtschaftslage nach dem Uriege. Bremen, 23. Sept. (WDB. Nichtamtlich.) Ter Staatssekretär Ides ReidOwittschaftsamts Exzellenz von Stein weilte heute in Bremen. Iw Sitzungssaale der Bremer Baumwollbörse fand vormittags eine Zusammenkunft mit Leitern des Bremer BaunUvvllhandels und xinigen am BauiNwollhandel interessierten auswärtigen Herren statt. Bei einem Empfang in der Bremer Handelskammer hiett der Staatssekretär eine Äusprachse, in der er ausführte: Ich kuüpfe an die Betrachtungen ihres Herrn Präses an und fann es da nur als vollkommen richtig bezeichnen, wenn Sie, vevchrter Herr Präses, den Ursprung aller gegenwärtigen und die Gefahr zukünftiger Bedrängnissr in England und in dein von Englmid geschürten Wirtschaftskrieg sahen. Das sollte sich jeder an iedem Tage wiederholen ; dann wüßte er, was unser Kampf zu gellen hat, und wohirr er zielen muß. Tann würde sich aber auch der durch Ihre Rede so erfreulich klingende Wille stählen, sich fremdem Zwang nid),t zu beugen, in der mutigen Zuversicht, daß Deutschland dm Platz behalten wird, den Können und Fleiß ihm in der Wett errungen haben. (Bravo!) Ganz richtig ist cs aud), daß dieses Ziel nur zu erreichen! ist, iveun nad) dem Kriege im Verkehr der Völker alle Schranken! fallen, die über den berechtigten Schutz der eigenen Arbeit hinaus- aehen. Darum: keinen Wirtschaftskrieg nach dem Kriege! Eist Friede, der das nicht enthielte, wäre kein Friede. (Sehr richtig Z In drei große Gruppen läßt sich, wenn ich recht sehe, die Gesamtausgabe fassen. In der ersten steht die Versorgung der deutschen Wirtschaft mit ausländischen Rohstoffen. Ferner gilt es, die auf den Krieg und die Kriegsbedürfnisse gerichteten Betriebs den Fried ensbedürfnisscn an zu passen und endlid) der deutschen Ausfuhr den allen und, wem) es geht, einen besseren Platz auf dem Weltmarkt zu sichern. (Bravo!) In best verschiedensten Abstufungen, aber doch mehr oder minder in allen Teilen des Reiches wird die Umstellung der BellKebe sich fühlbar machen und in imtrennbarem Zusammenhänge damit die Rückverwandlung unseres Feldheeres in ein Arbe i- terheer, am schwersten zu bewältigen in den Brennpunkten nuferes Gewerbefleißes. Soziale Probleme von ungeheurer Größe warten hier der Lösung, von denen ich nur an Arbeitsnachweis und Arbeitslosenfürsorge, an Lohnfragen und Arbeitsbedmgmrgest erinnern will. Die Friedenspolitik Burian». Wien, 24. Sept. (L.-A.) Graf Burian wird, wie es heißt, in der nächsten Delegationssitzung seine Friede n s n o t e >an die Regierenden wiederholen. Gleichzeitig wird er eine Erklärung der Väotive geben, die ihn zu dem Friedensschritt geführt haben. * Die Hetze in England. Berlin, 23.Sept. In England haben der britische Ober- reid)sanmall Srr Frederik Smith und der Australier Hughes je eine ihrer bekamiten ebenso schwiilstigen wie läd>erlick^n antideutschen Hetzreden gehallen, deren WiÄwrgabe sich nicht lohnt. Amerikanische Finanzpolitik. Washington, 22. Sept. (WTB.) Das Repräsen LLntenhaus hat mit 350 gegen 7 Stimmen die ELnkom menfteuervorlage, die 1600 Millionen Dol lar Einbringen soll, angenommen. Die Vorlage geht setzt an den Senat. * Stimmungszeichcn ist Italien. Lugano, 24. Sept. (B. T.) Das römische Kriegsmacht hat 69 Aufrührer zu langjährigem Zuchthaus und ihre Rädelsführer zu lebenslänglichem Kerker verurteilt. Zur finnischen Königswahk. HelsiuAfors, 21. Sept. (Privattel.) Minister Hielt, der am 19. September von seinem Besuch bei dem Prinzen Friedrich Karl zicrückgekehtt ist, äußerte sich sehr befriedigt über diesen Besuch. ( Der Prinz bereite sich mit Ernst und großem Interesse auf seine Aufgabe vor itnb habe bereits mit bem Studium der finnischen Sprache, der Geschickte FinnlrurdS seiner Geographie und seines Staatsrechts begonnen. Die Staatsform der Ukraine. Kiew, 23. Sept. (WTB.) Die Ukrainische Telegrapheir-Agentur ist bevollmächitgt, zu erklären, daß die ukrainische Regierung» sich her wa chsenden monarchistischen Agitation in der Ukraine gegenüber ablehnend verhält und beabsichtige, ihr entgegenzutraten mit derselben Konsequenz, nrit der sie den extrem sten sozialistisckren Parteien entgegentritt. Nach der Ukrainischen Telegraphen-Agentur reist die Gesandtschaft der Krini, bestehend aus Regierungsvertretern und Sachverständigen. Anfang nächster Woche nach Kiew zwecks Verhandlungen mit der ukrainischen Regierung. ^ Ter ukrainische Finanzminister verfügte telegraphisch, die Zoll- hendjttgmui aller Güter an der Grenze einzustellcn. Polnische Banditen und deutsche Kohlentransporte War sch au, 21. Sept. (WTB.) Die Petrikauer „Dziennik Narodowastz" veröffentlicht eine sensationell-tendenziöse Nachricht über einen Angriff von Banditen auf einen deutschen Kohlentransport auf der Eisenbahnstrecke von dNidzow nach Radomsk. Deutsche Bremser hätten auf harmlose .Kohlendiebe geschossen, zwei davon getötet und einen schwer verwundet, so daß der Tod erntrat. Die „Deutsche Warschauer Zeitung" erfahrt dazu von zuständiger Seite: In der Nacht zum 8. September sprangen fünf Banditen auf einen fahrenden Zug und warfen Kohlen herunter. Da die Tiebe weder auf einen Anruf noch Schreckschuß von ihrem Vorhaben abließen, gaben die Schaffner einige gezielte Schüsse ab, wobei z w e i der Banditen getötet und ein dritter verletzt wurden. Tie Tötung des einen und die Verletzung des anderen Diebes erfolgte durch einen Schuß. Wahrscheinlich wurde das Geschoß dabei deformiert, daher das Gerücht, es seien Dum- oum-Geschosse verwendet worden. Tas Gerücht ist natürlich unzutreffend. Ter Gebrauch der Schnßtoaffen gegen die Banditen erwies »ich als unumgänglich notwendig, weil die Züge von bewaffneten Dieben planmäßig in Banden angefallen werden und alle anderen Gegenmaßnahmen erfolglos waren. Ter wahre Sachverhalt ist durch die „Dziennik Narodowy" in unglaublich tendenziöser Weise verdreht dargestellt worden, wobei der Bericht erstatter sich sogar erdreistete, den deutschen Transportmonnick^f ten den Gebrauch von Dumdum-Geschossen zu unterstellen, Rücktritt de» japanischen Kabinett». Tokio. 22. Sept. iWTB.) Reuter. Das Kabinett ist rurückgelreten. Basel. 23. Sept. Zum Nachfolger TerautschiS wurde Mar a urs Sa r onj l ernannt. Dieser ist ein Schüler französischen «Wittes, seine Ernennung bedeutet in außenpolitischer Beziehung tue erneute Betonung des Freundschaftsverhältnisses Japans zur Entente. (Frkf.Ztg.) Mfe mLnnSr?* briAm- u l Uljr no*tS Ärn- » Prüfung der beschlagnahmten Sonnenvar. ? l€ Urfet ^ ^ scheint hange usw. aus ihre Verwendbarkeit. Tie vielfach ver. ~ > re . r , , daß die Erlassung der beschlagnahmten zAllNge Eisenbahn- olme Idrcksicht an, rhren Znstwrd und ihre Brauchbarkeit erfolgen, ungl uck, das 1 1 * .geurrn abend 10_U&r «Mn auf der vier- werde, ist nnrrchtrg. Ter Zweck der Bekanntmachung vom 25. Juli •ntnrn—rsuPiviiYtn'f I1Q1Q »ft. * • i ,—. - t l ' uui.hu i-yj lAij». uuu. uui m.L irict-i lüLCüt, l|i Uuuu|Ll(l. X/IT, J'ilDCCI LKTE .-elawttNIaltl>Ina iinm vn glemgcn -vauptbam strecke Leipzig—Drcston-Ncustadl ereignet tot. 1918 ist die Beschaffung von geeigneten Stoffen zur Herstellung hat ,cch leider als emer der schwersten. Unfälle l-erausgckstellt. von Wäschestücken und ähnlichen Bekleidungsgeaenständeii Es k^lenb-chn^waltnng -«. versteht sickj dal^r von feH>Cbatnur”ÄTlÄrnnS trorrert wurde. Der Vorgang roar nach den bisherigen Ergeb- werden, die zur Erreichung des genannten iivecks aeeiemet er* ük^Dö^l!^ch^«^!Ä^ ^ t 4 "?® - ®- mit bcr Durchsnbrm^ der Bekanntmachung beauf- K?“* verkehrende P-ersoneuzug 1513 (fahr- tragten Vertrauensmänner der Reichsbelleidungsstelle find ruv plmrmaßtg d^r 28 Mm. in Dresdeu-Neustadt) erlitt am Ein- sorgfältigen Prüfung der Verwendbarkeit der beschlagnahmt m Be- f-ahrtssignal des Bahnhofes Dresden-Neustadt Lokomotivschaden, hänge vor deren Atoahme angewiestn wo^n ' so daß er vor vollendeter Einfahrt liegen blieb. Dadurch kam ** Kon firm andenk leid una. Nach.'einer Zeitungsmel- ^ Betten tomneilde O-Zug 196 (fahrplanmäßig 9.58 Uhr duug soll sich in Berlin ein Geistlicher Heimat totonein üadt) vor dem v-orauslregenden Block Ar. 30 zum Mädchm einzuscgnen, die in einem weißen Kleide stall dir ickZioarzen t l^ben in der Nähe der Brücke über zur Ernsegnungsfeto erschienen war. Die WtoLnnZW dl^tz- -luf diele Wagen ftl.hr. der aus Leipzig kom- nimmt dies zur Verarilassung, um erneut darauf binzwveifen nnmde V-Zug (fahrplaumäßig 10.8,Uhr in Dresden-Neustadt) daß es mit der jetzigen Wirtschaftslage völllg unvereinbar ist' auf DanrLr^me es möglich war.datz derFülner des V-Zngs 13 wenn derartige Fvrtorungen an die He b |we S C £ Sug Blockstrecke einfuhr, obwohl Dre ständig wachsende Knappheit an Web-, Wirk- und SE- oie Trrecte zufolge der unmittelbar nach dem Unfall an ge- waren zwingt dazu, mit den vorhandenen Bestäuben auis veiT,- Ermittlungen gesperrt war, können erst die im lichste hauszuhalten und iufolgedesstm mit manchem altm Brmche LkLL^?^L'Srgen «tigen Aufschluß zu brechen. Slns diesem Grunde ist seit mch?« ^ JUS* ^ ^aß Bezugscheine mrf besondere Konftrmatüms-- und Kommunions^ * E^M'llung des Vorsignals etn>as ermäßigt worden, klerdung oder auf Dtvige dazu nur im Rahmen der Bestwid^liste ab- groß genug, um die ocrhängilisvotte Wirkung auszu- gegeben r^wden dürfen. Es muß infolgedessen als duochaus ae- LL Ä ^ugl« wurden glücklicher- vügend alfgesehm werden, taJSSSSta Sl-ÄS ^ch dioie nur leicht verletzt. Dagegen^ Ktechern zur Einseg-milg erscheinen, wenn diese Kleünmg und 30 schwer verwundet. Als leichtverletzt sind ^uenbahnhilfszug loaren nach ganz kurzer Zeit zur Stelle. , >w> n a riftnl ^ e ^5 r L?i rätc ( iF a t t ? 1 J ofori “ Tätigest ebenso Icifbhm Beamte Wohlfahrtspolizei werwolle Hilfe. Präsident Tr.' ^^desrvman Ulbricht und die leitenden Beamten waren mit dem Hilfszug eingetroffen. Tie Unglücksstelle wurde von Polizeibeamten und durch vom Genermkommcuido befvhleire Truppen abgesperrt. Finanz- mrnistec v. Seydewitz erschien gegen 1 Uhr nachts auf der Unfall- heute vormittag auch Ihre König!. Hoheit die Prinzessin Mathilde. Die Schwerverwnndeten wurden fofort in Kranken mrtvmobilen ch das Friedrichstädter Krankenl-curs übergesührt Ber der Schwierigkeit des Rrttungswerkes konnteii die letzten Ver- mnndeten leider erst um 1 / 2 8 Uhr morgens geborgen werden. Bis den 4. Oktober wird „Das Dreimäderll-aus", Schuberts vorgeführt ' großem Orchester und Gescmgseinlagcn, Landkreis Gießen. a r f 'v 24 ' Se?k. Der m BuMich eine ©efüttgiti^ fbofe verbüßende ,ug«idliüx M aas Hangen war in den letzten Tagen von ovrt cntwrchen nnd verübte, hier einen Einbrnck. wobei er vcrichiedene Lebensmitiel entwendete. Er wurde auf frischer Tat ^taUt und im Arrestlokal untergebracht. Durch, Einschlagen der Turftlllung gelangte er wieder in ,Freiheit und begab sich nach, gingen, wo er m der Nähe der elterlichen Wohnung in einem J > vT TT iP'i %VrV>t Av\n ——* CF* c i 1 ■ " » _ • jetzt konnt^r als « »“ÄrffsSeiK &Ä 1 ^-lEchrn in ’efnm Pembanr Tresden. Frau und Tochter des Lokv^ttvsüb^rs ^X Unb bem «*?*»••* >" Ie r .|T^bot, ferner als schwer verwundet: Soldat Paul Deckwirth- ^ „ , r Groß-Schönau bei Zittau, Schütze Erich Stanü-Tre^den-Neustadt ^ ^ttrdrich ^-eiß, welcher Soldat Karl Lütz aus Äoetscheit. Eaniisonverwaltungsiuspektor T^,s!Ä,E!Äkrt° nusgezeickmet rst, ertstelt die Hessische im. it-nekn (SXrfirner ^0wserie7rSMÄ>cnUe. Kaestner-Tresdcn, Frieda Schustrr aus Bühlau, Major Koch Magdeburg, Sergeant Sander-Dresden, Johamra Grrmdel-Fried- rrchsHagen, Tirecktor Renrrecke-Berlin, Anna Berlin aus Schweden Zigarrengeschäftsinhaber Karl .Hoerez-Tresden, Reinhard Seifert- Tr^den, Packer Richard Bernhard-Dresden, Beamter Betthold Koksch-Berlin, Kaufmann Hugo Hermann-Dresden, Vizewacht merster ton Crapn-Berlin-Grunewald, Karl Sobel-Berlin, Zivil rngemeur Georg Ludwig und Frau. Berliw-Tegel, Ullrich v. Beprinck-Potsdam, Frau Rollin-Dresden, DaiiNt rster Schümich>n-> Dresden, Frau Direktor Reh-Loschwitz, .Helene Ottmann-Dresden Georg Leh-Dresden, Frieda Maediger-Dresden. Krankheitest in Spanien. dErn, 22 .Sept. lWTB.) „Nouvelliste de Lpon" meldet aus Madrid: Der Unterstaatssekretär des Innern gab die Erklärung ab, daß der Gesundheitszustand sehr wenig befrie- d i g e n d sei und daß die Grippe und die Fieberepidemie sich sehr ' chnell ansbreiteten. ver Seekrieg. Neue U-Voot-Erfolge. Berlin, 23. Sept. (Amtlich.) Auf dem Mittelmeer-- Kriegsschauplatz versenkten unsere U-Boote 20000Br.- Reg.-Tvnnen Schiffsraum, darunter einen französischen Truppen trän spv rtd ampfer nahe der französischen Küste. Der Chef des Admi ralstabs der Marine. Aus -em Ueiche. Dir varlamcntarjschr Lüge. Berlin, W. S-wt. «3». Nichtamtlich.) Wie öic ,«*»- nafeettung er,ckhrt. steht die nationalliberale Fraktion E dem Programm der Regierung .Hertling- eemedberg-Payer und neht kernen Grund, in ihrer Haltung eine Lenserung vvWmehmen. Namentlich ist iram der Ueber^nauna ^8 he gegenwärtigen Treibereien gegen den Reichskanzler an bn YKlltag der u6y*ti Mchcheit des Zentrums scheitern !oerden. , . B«rlr,n. 23. Seht 0». Nichtamtlich.) Die ..Germania" n^rbt: Wie dre anderen RhsthstagSsraktioneu, hat sich gestern auch he Zcntrumsfraktivn in längeren Beratungen mit «r ooslti'chen Lage beschaffst. Sie ist dabei, wie wir erfahren lehr einftimnrrg zu dem Beschluß gekommen, stch an einmi Lgitatilkn gegen den Reichs k-nger nicht zu bet ei- .^i gen zm lamfien aber nichts dagegen eurzuwrmden haben, wenn Sozialdemokraten in die Regierung emtveten wollten Du ohne das Zentrum eine Linksmehrheit nicht geblldet werden kann, Durfte damit dre pvftttsche Lage im inesentlichen geklätt sein Xtt Dermendmlg des früheren Vizekanzlers Dr. Selfferich. B e r l i n, 23 Sept. (WTB.) Wie wir hören, ist Staats- mmyter Dr. .tz e l f fe r i ch seinem Anträge entsprechend von oem Auftrag der Wahrnehmung der diplomatischen Vertretung des Reiches bei der russischen föderativen ^owiet-Republik entbunden. Auf Wunsch des Reichskanzlers bat er sich bereit erklärt, seine frühere Tätigkeit wieder auszunehmen und die Zusammenfassung der wi rt)cha ft lrchen Vorarbeiten für die Friedensverhandlungen weite czusühren. Kreis Büdingen. Arkenberg, 24. S^t. Am Opfettag ftcr Deutschlands r! r ^ 4 ?n mf jpP ein in O r- !.^Mk., in Essolderbach 32,70 Mk., in Kon- ^ o sd v r \ ^2 Mk., rn Usenborn seitens der altllltherischen Gemeinde 53 Mk., m Wippenoach 21 Mk., die Sammlung in den übrigen Gemeinden mrseres Bezirkes steht iroch aus. — Bei emcm streit um em Blatt Tabak, das sie gemeinsam rauchen woll- £ c . r l4, 1 a ^ n c 3 e c . iyne f brt ^ B., Sohn des gleichnamigen.' Gärtners fernen 16 Jahre alten Brirder mit voller Wucht mit ^m dolcharttgen Messer in den Rücken, so daß ärztliche Hilfe in Anjpruch genommni werden mußte. Es ist dies wich ein Zeichen der Verrohung unierer Jugend. .^7 A erg heim, 24. Sept. Der Gemttnderechner Nies trat nach säst 40whriger Dienstzeit in den wohlverdienten Ruhestand B-rdienii- mit dem Heffi-' Aus Stadt und Land Gießen, den 24. September 1918. Gedenkt der Säuglinge und Kleinkinder. Es ist an dieser Stelle bereits verslftiedentlicb I wegen seiner Verdienste mit dem Hesst-i Angewiesen worden,,Ivelche Bedeutung die Säuglings- und Äs S^w^Nachfolg^im ^^eÄ Klernklnderfürwrge für die Zukunft,unseres Volkes hat und Amt wurde der tzlgstnnrt W«,zel, im letzten hw LwL <Ä wie notwendig es ist, daß em ;eder sein Sckierflein dazu bei- August Weitzel, trägt,,diese wertvolle Bestrebung zu unterstützen. Gießener Kreis Schotten. Opsersurn hat bisher noch bei seiner Sammlung, die im B Burkhards. 24. Sept. Alls tormißt ^vdifchen ^nterene lag, versagt. Sollte die Opferbereit- bei Füsilier Stock, Sohn von .Heinrich Stock schaft pll)tzltch Nachlassen? Beinahe hat es den Anschein, denn Hessen-Nassau das bisherige Ergebnis der Sammlung entspricht weder der mr Franks urtrr M ^ ^ eur « _--- . Mutung nocl> früheren Sammelergebnissen. Die wurde^Zte Llmütag ä t r q ft ert f q m m f u tt (j am verflossenen -r^onntag ergab ! Wohn UN gs für sorge eröffnet, zu dem über 100 ^'eilnl'bnspi- nur den Betrag von 3584.56 Mk. Der Erfolg der Straften- aus allen Teilen Deutschlands erschienen waren wmmlung steht damtt beträchtlich gegen frühere derartige . 0 Marburg, 21. Sept. Me verschiedene'Kgl Oberföttte- Sammlungen zuruck, und auch cm Rundschreiben an die 150 recen der Umgegend bekanntgeben, werden besonders ^namte höchsten Steuerzahler Greftens hatte noch nicht den zu er- Waldbejtande vom 10. Oktober ab zimn Emsammeln der Buchwartenden Erfolg. Die Sammlung wird bis zum 30. Sep- ^ern fteigegeben. Das Anhämmern der Stämme und Aeste mit .—- • 1 Hämmern, Aexten usw. ist verboten. rember fortgeletzt. Dadurch ist noch jedermamr Gelegenheit geboten, nachzuholen, was er bisher versäumt hat und es steht i ,_, v, • ö ~ i °~ *■ tt* - 'r-s wi -*a Ua wt«ycjujct ^l-uu^aouese- M hoffen, daß diese Mahnung genügen wird, alle Hände zu Otten des Kveises die Schließung öffnen, die bisher noch verschlossen waren. I ^ ^^gen ungeordnet. bl-Ma rburg , 24. Sept. Wegen ^ungenügender Atttck-abliese- ^ochsLhulnachrichten. , kmr Frankfurt a.M., 23. Sept. Am hürtigen Montag. Auszeichnung Gefreiter Chr Heidelbacb Fn-1^ Eröffnung des WissenschastM MäsKent von Wiesbaden Dr. von Mmster, der stellvertretend« XtwYYVirt V.J 1 O Of__ . ..fl . -\ /T . - Dom Vofe^ Ter Erbgroßherzog und der Prinz Ludwig wohnten am letzten Samstag im Mathlldenhörsaal dein Märchenspiel „Ilse und Rumpel Mz" bei. Lin grotzes Eisenbahnunglück bei Dresden. D,reSdem2S. <5e«. MTB.) Wie die MorgenblLtter mel- to,l. mm gestern abend U) Uhr 6 Min der Leipziger v - 8 u g mrl schon ermäßigter Geschwindigkeit am Riesaer Platz auf Leu haltenden Berliner ll-Zug. Dieser V-Zug mußt" öalten^da em Perfonenzug wegen Maschinendefekted ihn, s^n Mg «rsperrte. Durch Inemandenähren von Wagen wurden ^ahlre.che Personen verletzt. Leider sind auch einige Todes. -.Ir zu rerzeichnen Die Feuerwehr und em Hllfszug »varen in j n . ^u^.mehrMn \ityLtn m Stelle Der Präsident der Fnnfrufi '.achmchen ^taatSelsenbahnen traf mit einem Hrlfszug ^ 0 v v., t. u vy. vyv|vtiM.i «vc i v i i/u uj, ^ber der Hessischen TapsetteilSmedairle wurde mit den Eisernen Ausgabe der Wurst aw- underwertr-I r ,1OTt v ^ '--^^°deu Dr von Meister, der steavertretmd« aev Rindern erfolgt für We S i ^.^nneeko^s fcrften* v. Riedes. 25. d. M. ivahvend der üblichen Geschästsstunden gegen Abgabe cntticrimbat., der Marken für die 39. Woch -'23 —29 9 18 ) in der Verkaufs S H• ?T;_, Vorsitzender des Vorstands des stelle Ludwigs platz. ' } m 00 * Stttau **‘ ^ündnngsgeschichta ** Besitzwechsel. .Kaufmann Louis Datz Mitinhaber der! ^ Mssenschast^mrd enger Angliede- Airma Carl Sckiwaab, Hoflieferant, kaufte für 155000 vom Or^rts^kultt?^lle?^d ^ modern«? Architekten Nuwlaus dessen Amoesen Lelrersweg 81 2 ' 10 , in t^djein Beziehung bearbeiten soll, kchon seit Jahren das Kino betrieben wird. Wie man lwtt to l ^r rfe ; % n *^ 8cn ^ absrchttgt der Käufer später die Läden im Hanse für tig&ie at- ans. nasn.it.es s^swird Wk toten 1 ' cklso^auch^^ bi€ 3 in d V l" c ° ricr Reichs-An- über dXS. auch der Kriegs-Anleihen, vom 21. des r«hn Tage. ^ ^ ^ f? 1 vorhergehenden Monats ab nicht nur bei st. Marbu rM 23. Sept. Nach mehrwöchigem Krankanlager allen Po jt an ft alten — einschl. der Postagenturen — versckfied gestern abend ein bekannter Marburger Universitätslehrer svndeitti auch von den hessischen Staatskassen in Zahlung der ordentliche Professor der englischen Philologie und Direktor des genommen werden. Die Einlösung der Zinsscheine ist damit Gch. Reg.-Rat Dr pW. Willielm Bistor. ten Besitzern der Kriegsanleihe außerordentlich leicht ge- ^ .ml ^^bren erreichte, stammte mnAxt <$\i A A —xl cn^r^. ,L ™ I au» SoiotbetQ bei Wiesbaden. Nach vorhergegangener Lehrtätigkeit macht. Dies wird hoffentlich recht Bielen, und vor allem auch der L a n d b e v ö l k e r un g, den Entschjuft zum Zeichnen der Kriegsanleihe erleichtern. — “ ... ^ ,r ^i7yriarrgrelr an höheren wißensämstlichen Unterrichtsanstalten in Düsseldorf Wiesbaden, Fnedrick>sdvtt und zilletzt in Liverpool in England kam der Gelehrte an Jahve 1884 als außerordentlicher Professor an ' 'e SS ungsoanr auf Oegenjettigteit aud> diesmal verliehen. Er war Mitglied der Königlichen Mssenschastlicten Drü- k JF** --Versicherung, die Mtolichkest. Kriegs- stmgs kom Mission für die Provinz Hessen-Nassau und Ehrenmitglied uKÄ» Augtondung größerer Mutel zu zeichnen venckiedener ausländisck-er wissenschafllicher Gesellsckvstei, wwie die Ersparnisse künftiger Jahre schon jetzt dem Reiche Mr __ 11 m teilen, ^.ehe Anzeige in heutiger Nummer. ‘KtittW gr*u* ■■ t Ueberfarre auf Güterzüae. In letzter Zett stnd wt^enscyaft ttltO Ccbctt. rÄwensche UeberfäAe chu,se emgojchuchtett und bedroht haben. Abgesehen von deutsche Städte m sicherem Oiewahrsam gehalten wird wllrto am ^ Aussetzung IL.ds. Mts. auf Befehl des Gvoßhenogs einer sachmänuischen ft« i« StfÄ&äassa » ws s* jj* ssl» i f s' jp ?** *** e EsSSaSBS® «r-r« KKÄÄ'Ä-st jmRJhsaa a*aHsaffis*Ä au» Ottenbach als Redner ab. Zehe Anzei^ l Ut ^r^ird **» ^^nrngen »»rksam unten. Nr. 2l\ Zweites Blatt Gleßener Anzeiger (General-Anzeiger für Tberhesien) Dienstag, 2 \. September t9\8 3 |t Undank der Deutschen Lahn? l übermittelten Worte warmer Anerkennung. Möge dem stolzen IMwjrf ist der Wett Lohn, so sagt das Sprichwort. Man ech^nw"st^^bei ^9 Kriegsanleihe svrickt v«l schnödem llndemk und hat nich.- ger 2 , nrit itnäxmf. «f in d« Aunst «nd Wissenschaft. Wichtige Funde aus der Steinzeit. müssen wir sagen: es fehlt so vielen unter uns an Dankbarkeit, bafc jenes traurige Sprichwort auch auf uns Anwendung zu Vernunft und der Menschlichkeit wieder Gehör zu schenken sich ge- l den Ärünbera finden schelitt und atfo tauten formte': „Ujtiwmf ist der deutschen, > a^^m^rcchlsch^ Kri^^Ieihen bringen, die kn Welt Lohn," - Deutschland gleicht einer Insel, die umbranst Funden mit) umbrandet ist von stürmisch hrttmten Moaen lln& nWFvr.™hn '-nw-rS t« y*J ?„sin - — , --«-«*». ««i«wicu, i__ die Wog-» .dos VötterhasscS: mit zehnfacher Uebermvcht stürmen Pflicht fein. Des Kai"m^Mljr Sch ulz I tin genast L>m^1^Ä^ab°sol1 d^KoEnäik/wr^Äi^le l gefördert. Ans allem geht her»«,' m Stafct imb Lmd.mrf den Feldern und« brnuobnlen wnSv ine Herstellung (40 v. H. der Serstellungsmen^d^ mstÄr sicher ^ ^ *“ ft9e ® e9emb m *** Stbin»eit schon gut besiedelt mar. gewalttge deutsche Arbeit geleistet, wer fernen Vergnügungen nach- Monate von 1915'» aus die ftärft* IS— I -- ntfjeu will, hat überreichlich Gelegenheit dazu in Theater. Konzert- Einschränkung hat u a zur Folae daü^,,>Ä^^ EtN Bulgatfens -u, dl« z-I-d-«»-«-. L LlS-rL?. «£*" Sofia, 21. Sept. (WTB.) Bulgarische Telegraphen-Ageir- I ** Waiden. Am 21. Septemiber 1918 trat eine Bekannt- der bulgarischen Regierung mamung lNr 8. M. 580/9 18. K. R. A), betreffend Bestands.I machten wir beierfolgrlichrn Ünreruelmm'naen^ Gef'anaH Vorschlag hat fol- Beschlagnahme und Höchstpreise von Weiden, Weiden- Nordöstlich von Moeuvr^ wurden Teilmiariffe dps gevden Wortlaut: stiocken, Weiden scheuen, Weidenrinde, Weideitstäben WeidensviNen ! bN^rulMgrtftt ves Feindes ^ H^rr Minister! Die Königliche Regierung hat mit lebhafter I D^ü>enstraich. Weidenabfall, Kopfweiden und Nattrrrohr I ttWr lW ^Elabschnitt Befrvedigung die Note vom 14, Septenrber ausgenommen, wodurch rvhr, Ltuhlrohr usw.), in Kraft. Durch diese Bekanntmachung wer- ^ Ss! oon^Arttur gesteigert. Ew. Exzellenz alle kriegführenden Staaten eingeladen hat, zu einem den. alle Weiden auf dem Stock und geschnitten sowie Weidenstöcke Heeresgruppe General oberstvonBoehn. unmittelbaren Gedankenaustmtsch zu schreiten, über die Mittel, dem Weiden schienen, Weidenrinde, Wndenstabe und Weidenspitzen', örtlichen Gegenangriffen nahmen wir südlich von Mrwge ein Ende zu setzen Und die Eintracht zwischen den in den Wewenslvarvch, Weidenabfall und Kopftoeiden beschlagnahmt. Trotz Bitters Guislain und östlich von Epchy Teile der in den gegenwärttgen ^ ^_ X _n_rr... I hpr ^pfrf.rrtrrtnrrfilmj. i^r^Au rr.^,-4.__ fTl tf.._ r . I aZ.. . W t-- ~r \ Diese Anregung des bulgarischen ^her,Ew.^ (^zellenz mitzuteilen, daß Bulgarien vevert I UC1 . dg,-ms-^ore,uing ves .Monrgttch -Pvöutzp-1 Somme lebte der QfriiUp'rietnmm mn & Stenden behurs Fühlungnahme mtt den krieg- scheu Krlegsmrmsieriums gebattet. Die Veräußerung und Liefe- tfJi ^ Albend Wieder auf. fuhren^, Staaten und, wenn sich die Möglichkeit bietet, behufs der einzelnen beschlagnahmten Gegenstände ist nur an be^L^Sl J/ n andeven Heeresgruppen keine besonderen aecrdrafytev VerhantLungen. stimmte nähn: bezoichnete Stellen erlaubt. Gleichzeitig ist für alle ^Utpfyanomngen. Lebhafte Erkundmlgstätigkeit M der AllgariM ist Um so geneigter, an Schritten tellzunehmen. die auf dem Stock und Weidenstöcke auf dem Stock eine Melde- Champagne, den Zweck verfolgen, die Völker einem Einvernehmen näher zu brin- vflrcht anZvordnet, bei der die erste Meldung über den Bestand * pm, das fest Ftnsden herbeizuführen geeignet wäre, als es in vom 21. September 1918 bis zum 5. Oktober 1918 auf besonderen Leutnant Rvmey errang seinen 41. Luftsiea. b«semKrt^e nur Ansprüche erhebt deren Grundsätze schließlich Meldekatten zu erstcttten ist Für Weiden aus dem Stock, Weiden- Der Erste GeneralauartierMistrr ZuAmmung gefunden haben. Treu dem demokratischen Wcke auf dem Stock, Weidenschienen. Weidenrinde, Weidenstäbe, P»b7nhrtrff J«al der Gewchttgvert und Freiheit, an das uns die Ueberlieserun- Zerdenftntzen, Weidensttauch. Weidenabfall, Kopfweiden und Natm> . ^uvenovrff. gen unser^Mkderqeburt, der Geist unserer politischen Verfassung F^F (Glan^rvhr Stuhlrohr usw.) sowie für Weiden und Weiden- ^ _ mrb alle Hilfsquellen unseres chfentlichen Lebens binden, streben l^cke- dre noch dem Inkrafttreten der Bekanntmachung geschnittenI^laatsstkretar v. Stern über dre Wrrtfchaftslage MAh de« wrr^weder^n ach der Eroberung von Provinzendie I stnd neue Höchstpreise festgesetzt worden, über deren Höbe! _ Krirgk. wemden Botksstammen bewohnt sind, noch nach Herstek- Zne der Be^rnntmach'/ng beigefügte Preistafel Ausschluß gibt.! ^ . Bremen, 23. Sept. (MB.) Staatssekretär führte m ferner s^H°!^^^^rA^rrschaft über unsere Nachbarn. Unsere vor dem Inkrafttreten der Bekc-nntmochung geschrittenen Mde (ftehe 1. Blatt, 1. Seite) Kmn SchLuß noch folgendes aus: ^r^szieie fassen sich euMF und ausschließlich zusammen in der Weiden und Weideipttck. verbleibt es bei den bisher schon m heftigstm umstritten sirrd die rm Kriege geschaffenen Zwanqs- iveittgung wrserer Sicherung, in der Berwirllicynng der Einbeit Geltung gewesenen Höchstpreisen. Der Wortlaut der Bekannt- Sie haben sich wenig Zuneigung erworben. (Sehr richtm) dm ethnographischm Grenzen, die ihm die Ge- 'M-chung, dre erne große Anzahl von Ein^lbestsimmungen ent- Knaphhett der Waren, ein durch kern freies Spiel der .Kräfte zu ^ . dirrch aus der Entscheidung der Groß- dalt rst rn der heittigeu Nunmier unseres Blattes ein zu sehen besettigendes Mißverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage haben mmh * ^ ^ "-"* ;x "Perne Heizung der Pe r son en z ü ge. Tie König- das regelnde Eingreifen des Staates ei^wungen. Ist erst der Markt , N^Gpenbahndrrettion Frankfurt schreibt 'uns: Me im vorigen ! wreder ossen, so daß vom freien Spipl der Kräfte ernsthaft , - , -7-^7**™;;—^ J2T''. ^kommen ist, ^l.uter, io muß auch während des kommenden Heizzeftraums die wl^der gesprochen werden kann, dann sollen dics^ Kräfte sicher nicht ^ großen dtplomattschencGenchtshor von Europa, sei der Zuge ms besondere wegen des Mangels an I Ictrtger gehindert werden, dem allgemieinm Besten m dienen! wteressrerwn Völker selbst, stellte sich Bul- fauchen und auch zur Herabminderung des Kohlenverbrauchs. so- 'Schrankenlose Freiheft des Ein-elnen — das dürfen wir nicht Nattorvalftäten. H^ste ^^smd mryangrg, eingeschränkt werden. In erster Linie nnrd ^bersthen — hat es indessen auch ehedem nicht gegeben; denn cS^SP 71 ^ 1 ^ nichts darüber hinaus, was uns die mr eine ordmmgsmäßige Heizung der Fernzüge Sorge gettagm stobst wo ,re nach unseren Gesetzen grurchsätzlich bestand haben wir ^ €rer r Botksstamme veftblttgt. Indem ^den. Wm sind deshalb notgedrungen zu der Maßnachne ver- svemdes Recht und die Macht der Tatsachen, ihr vielfach Schraken mtseres Volkes ^laßt, d« Ve^Enzüge des Nahverkehrs und des größten Teils mtferlegt. Auf der anderen Seite haben sich mancherlei Organe ^ner^bil li aen^und^ aurr ^ OAm n ^ ^ bloß an derSchasfung ^ ^benbobustreckmdes EisenbabndiEonsb^irks Franftutt am s Fiernzugen nicht immer auf ausreiche^e Heizung wie im Friedm Züg^l. führen. (geflossenen Akte tn der Vergangenheit wiederholt sanktio wert nwrdm smd. Diese Formel dattett nicht von heute. Jedesmal, wenn die Balkanfrage zur Sprache In diesem ssichankengang 'glauben' wir die' vom Präsidenten I ^rd 'gerec^tt'^'en düft^ a^nom^w^dm^ d^ß .cü'äuNette Ansicht über die I die Fahrgäste den obwaltenden Umständen volles Verständnis ent- der Balkanpaaten nach dem Recht der 6'vüenbringen. Beschwerden über mangelhafte Behnzung der stüqe I Ge sandt scha f 1 in iU .^^bervorheben zu müssen. Nachdem die tzn allgemeinen keine Berüch'icchigung fft^i könnM VerbandsMächte nnederholt osfentlich dem Gedanken Wilsons zu- S chwa r z -W e i ß -Licht sp i e l e Seltersweg 81 stimmten, hat Bulgarren allen Grund zu schließen, daß die Re- beute bis einschließlich Freitag nürkt Wmvda Treumann die' all tt^Ei^^ech^t^nen an,prüt ^ derlei flrmtbfä^ |^9 feKeMeJHhjßfcrm, in f6wm fciewftigen MErk Jnr>«rössentlichle. hinter denen indireki einer der weniger bekannt«, tsgift,sastjff& a gs& Eine Kundgebmig des finnischen auswürttgen Amtes. Berlin 23. Sept. (WDB. Nichttlnttlich) Die finnische andtschaft in Berlin erhielt folgendes Telegrmmn des Auswärtigen Amtes in Helsingfors: Das Astswcftttige Amt rn Ab Helsingfors bittet, folgendes zu veröffentlichen: Die Behauptungen, Yfr - 1 die der „Vorwärts" am 17. 9. in einem Artikel von finnischer Seite dazu dienen, wirb, das Ende des ungchearm .Krieges, der die Menschheit rn Trauer versetzt, zu beschleunigen und die Orgmri land die G-rundlage der staatlichen .Konstitutionen bildete, be- wnnten srch zu dem monarchischen Gedanken im allgemeinen die Landkreis Gießen. stftion des internationalen Gebens zu fördern "'das^^au^^edlen I ^? r ' 23- Sept. Dem San.-Soldat Heinrich Pflüger! Enar . b. uht^en HeraEnft die maßgebenden Stimmen I ^ ^ ^ letzten schweren Kämpfen das Werne Kreuz Glichen. \ ÄÄffcTÄS Sibeti. Besonders har der monarchische Gedanke wahrend und mtter den großen Nationen forderten, und die triumphieren zu sehen Bulgarien ganz besonders glücklich wäre. Aus Stuvt und Land. Gießen, den 24 . September 1918 . Personalnachrichten, lleberttagen l 7 - ^«ptember der Schptlamtsaspirantin Amra B rn ner^ ber Mt»g«tai den. nnntaniös^Ltaate d- Lnumwen ^apfertettsmedatlle. leihnt vermag, welche für dre ^cherurrg der inneren Entwicklung! Kreis Lauterbach. \ und du Wahrung der äußeren Selbständigkeft unbedingt nottvendig m Volksschule zu " Bad Salzschlirf, 23 . Sept. Am 20 . nachmittags er- L ^?mdlos tft auch die Behauptung, daß die hiesige deutsche ^^dli^n. Ruhevand versetzt wurde trank die 32 iährige Ehefrau des Müllers Wilhelm Klftschm der ^«sleftung sich in dre Enpck/ndorrg der Sdaatsformfraqe em- Acker ^rermr der Volksschule zu Mainz, David Schlitz. Sie wollte einer ihrer KM', die ins Besser «fallen ^ hat. Weder die hiesige deutsche H^freS- Wruln ?^ tc 5 ? c ! T ! TU, l 9 und fiel dadurch selbst .'nirein Nachdem^dac! an der Altung, noch andere offizielle deutsche Krecse 21 16. Leptenrber 1918 an. — Am Ungucksstelle sehr ttese Wasser drrrch das Oeffnen der Weln ’ vSSma^ZL qni der Dammwärter H artend urg schleifte abgelausen loar. fand man die Leiche n H ® k 7 T !? mit ^Wirkung vom 1. Oktober d. I auf die Damm rärterstelle zu Lancherchttm versetzt. der Eiserne Kreuz 2. Klasse erhielt "" ^Art.«est. Nr. 13. Ä>hn bes Kreis Friedberg ,Ztzm lange mar es be. ihre Meimnrg befrap haben in dieser Angelegenheit irgendwelche« Gegenteil haben sie stets kräftig imd deutlich erklatt, daß diese Frage ganz und gar Finnlands eigene Angelegenheit ist. Lie haben allerdings, als sie ausdrücklich um könnt, daß hier eiftig und mit Erfolg schwarz geschlachtet ** endlich ist man dem Unwesen auf die wurde wurderr ihre Ansicht von den Vorzügen der Menarckiic nicht verhehlt. Aber, wie^ sich jetzt gezeigt bat ffi n -.fff” 1 !!™? «n» lM die I biefer llniftotb vhne Nnskutz ans 'den Äai»«E t«^mibliLu« LLILtck? ^scheine für Ob st werden nicht | ^ . „ Ün. der Hauptsache au^s den Parteien der Altfinnen und Schweden in ihrer Ge- Se^kn 'Genossenschaft. L-dwig"ft f?tze°3 6 "aust ffraitfhrter St/ fte ^ bCT ^ hf ’« m »■ »■ » ntort« m ber «Ä » '®S 11,11 »“I. 7 : 7 \ ^ V v rT". r^ u 'Kran Tuuruc aus rum meseive Mp oem Vang der Ereicrnille und des- ENDUMUL MMMWM MMMMMW i»*ÄÖÄ*ÄSÄ l £tÄfiÄ l " •" “*• “'SÄIS-Ä?* von Finnland ist nur die Amtlicher Teil. Star. H. M. 580/9.18. K. R. St., betreffend Vchandserheduug, Beschlagnahme und Höchstpreise von weiden, weidenstöcken, weideuschienen, weiden- rinde, weidenstäben, weidensprtzen, Weidenstrauch, weidenabfaü, Hopf= weiden und llaturrohr (Glanzrotzr, Ztuhlrohr usw.). vom 2\. September (9(8. Xif nvÄstehende B-.ckumrtrnachung fträS> auf Grund des Gesetzes Über dm Belagerungstzusvand vom 4. Juni 1851 in Verbindung' mit dem Gesetz vom 11. Dezember 1915 (ReüA--Gcsetzbl. S. 813), des GestOes, betreffend Höchstpreise vom 4. Ängust 1914 (Redchs-Gesr^bl. 339) m der Fassung vom 17. Dezember 1914 (RekA-Gcjetzbl. b. 516) m Verbindung Tritt den Bekanntmmliimv- qen über die Aenderung dieses Gesetzes vom 21. Januar 1915, 23. März 1916, 22. März 1917 und 8. Mai 1918 (RevchA-Gefttzbl. 1915 b. 25, 1916 S. 183, 1917 S..253 und 1918 S. 395), ferner aut Ersuchen des Königlichen Kriegsmßristeriums auf Grund der BeSamrtmachuwgm über die Sicherstellung von Kriegsbedarf iu der Fassung vom 26. Llpril 1917 (Reichs-Gefetzbl. b. 376) und 17. Januar 1918 (Neich^GcseM. S. 37) sowie der BeSanntmachmig über AuÄkunftspflicht vom 12. Juli 1917 (Reichs-Gesttzbl. b. 604) imd vom 11. April ^918 (Reichs-Gesetzbl. S. 187) mit^ dem Bemerken zur allgemeinen Kernttms gewachst, daß ZmoiOerband- fungen gegen a) d« HöcMtoeisbestmwruugen gemäß der Brckanittmachung Pocütteiberei vom 8. Mai 1918 (Reich^-Gesetzbl. b. b) die ferW, Die Preise verstehen sich für Ware, welche aut gebündelt, frei von Streu, Winde und Erde geliefert wird. 3. Geschälte weiße Weideustöcke. a) bis 16 mm Stärke b) über 15 bis 18 mm Stärke c) „ 18 . 27 „ ä) , 27 „ 32 „ e) „ 32 mm Stärke 15,00 Mk. gemeffen 20 em über!f'25 " dem Stammende ^ 00 " ®?oo ; 4. Ge s chälte rote W eidenftöcke. Für geschälte rote (gekochte oder gesottene) WeidenstSÄe dürfen 2,00 Mk. zu dem für geschälte weiße SöeSjQtftäcfe festgesetzten Preise (III, 3) zu geschlagen werden. Bei Weiden auf berrt Stock und Weidenstocken auf dem Stock, die vom Verkäufer nicht geschnitten werden, eruLäßigrrr sich die vorstehenden Grundpreise, und zwar: bei Weiden der Klasse I.um 60 v. A „ „ „ „ U ...... v. L. „ „ „ „ III und Weidenstöcken „ 75 v. & IV. für Wrrdknßhrnn'n, 1. Schnitt, mit Schale, aus dem Auftrnteile der Weide gmrbeitet. gchodelt und trocken. a) IV 2 mm stark.für je 50 Ke 170,00 Mk. b) über IV 2 bis 2Vr mm stark . . „ „ 50 „ 140,00 „ e) „ 2Vo „ 4 mm stark . . „ ,, 50 100,00 „ V. für WewensMenen, 2. Schnitt (SMn, WewenVern-- schsenen), aus den: inneren Teil der Weide gearbeitet, wenn der Werdeukern (Mark) ausgeh^belt ist. a) bis 1V| mm stark.für ic 50 kg 100,00 Mk. b) über l l 2 / 2 bis 2V* mm stark . . „ „ 50 „ 85,00 e) 272 „ 4 mm stark ... „ „ 50 „ 60,00 „ Für Schienen aus gekochten Weiden dürfen 15,00 Mk. für xtz 50 kg zu geschlagen werden. VI. für rundgehL)delte Weidenstübe mit Kanten für Spiral» weiden. Für je 50 kg. 130,00 Mt. VTL Weiden spitzen rmd Absch nitte ans Schienenherstellrm-, Weidenstranch (Zopfftrauch). Tie Preise entsprochen den Preisen der ungeschälten Weiden, von denen sie geschnitten sind. VIII Weidenabfall. Für je 50 kg . ..3,00 Mk. IX. Weidenrinde. Rinde von ein- und zweijährigen Wei.de« sowie Weiden stücken. 1. frische feuchte Rinde w .. B 2,00 Wt 2. lusttrockene Rinde. . a 6,00 3. lufttrockene Rinde, langgelegt wrd gebündelt * w 8M „ 4. Rinde von Weidenstöcken . . ^ ..... . 4,00 „ Klaffe I Nnjährige. glatte, schlanke, gesunde Lu lttir- schälwetden M Klasse II ® rtngere etn- jabrlne Weiden, cimchl.der wild gewachsenen sow. zwctjähnge schlanke, ge undc Schalwetden M. Klaffe HI Geringere -wet- und mehrjährige Weiden, die sich zum.skorbflechten eignen, ausschl. der Stöcke M Für so ke Für 50 Ke Für 60 kg 7,00 4,76 8,00 6,60 4,00 3,00 14,00 9,60 6,00 12,00 8,00 5,00 j 33,00 — — 62,00 62,00 46.00 39.00 84.00 80.00 26,00 | 80,00 j 21,00 i» f» 15,00 *) Für Weiden und Weideustöcke, die vor dem Jnkrasvrok« dieser BeÄrmrtmochung • geschnitten sind, gelten die Bestünuam^ aen der Bekanntmachung, betreffend Höchstpreise für Narmrohr (GLan-vohr. StulZlrohr) und Weiden Nr. Ü. 1023/2. 17. 2. R. Ä. vom 1. April 1917. **) Da die Preistafel Preise nur für feuchte und toockvas Ware vorsieht, muß es der BerernbaLuNg im Ernzessatle überlassen bleiben, innerhalb der Preisspmrnung zwischen feuchter und trocfeueT Ware den Preis entsprechend dem Feilchftgb'ilsgetzall der Ware sestMsetzen. 8 13. Zahlungsbedingungen. Die festgesetzten Höchstpreise schließen dir Koflsr der Be- sördermig zum nächsdm Güttebahnhof (bei W»5.2S KavlanSga ff e 12,1. \ Möbl. Zimmer] Wohn- d. Scliiaizimmep zu verm. Wo? sagt die Ge° sckiästsst. d. Gieß. Anz. 0T»35 Militärfreie, gewissenhafte, zuverlässige Stukkateure für Arbeiten im Hceres- inieresse gesucht. 7163hv Deutscher Znnenausban G. m. b. H, Cöln, PantaleonSmühlengaffe 8. (hnt möbi. Zimmer mfi ob. ohne Pension pr. sof. zu vermieten. Angeb. unter l>->M an den Gieh. Anzeiger ‘ iS z. 1. Oft. möbl. Zimmer noch tageweise abzugeben 0.>118 Blcichstrahc 16,1. Aiiblittte Wshiunig 4—5 Zimmer und Klicke, in gut. Lage, zu mier.ges. Angeb. unt.M. V. 48 an d. Ann.-Erv. Nu Han*, Aach ob. 7100V 3-1-Zimmer-Wohnung mit Küche von ruh. Leuten alsbald zu mieien ges. Ang. unter 05339 an den Metz Anz. 3-Zimmrr-Wohnnng mit Zubehör zum 15. Oft ob. 1 Nov. z. mieten ges. Angeb. unter 05238 an den Gieh. Anz. Brautpaar sucht 2 - 3 - 3 ilnr.-Wch. Angebote unter 7141 an den Gtehener Anzeiger erbeten. KriegerSsrau mit einem Kilche sucht 2 - Zimmer- Wobnuua mitKUche. Schr. Angeb. unter 05:343 an den Gienener Anzeiger. Kleine Wohnung ob. leeres Zimmer mit Kochgelegen »eit zum L. Dezbr. ober früher zu mieten gesucht Schr. Angeb. unter 063:35 an den Gies;. Anz. Gesucht für 1. Oft. für zwei Studentinnen gut möbl. Ummer mit 2 Betten oder 2Zlmmer tn einer Wohnung. «nneb. mit Preis an #rl Laudm aan.Tüd'Anl " Möbl. Zimmer evtl, mit Pension zu mieten gesucht. Angebote mir Preis unter 7110 an den Gieh. Anz. für eleftr. Lichtanlage auf dem Lande sofort gesucht. 7,08 Tiefbau- und Bodenkultur, ©. nt. b. H. Fulda 88. gesucht 71503 Medizinische, Frauen- und Hautklinik. Eine tüchtige, zuverlässige mäDDi. oder weibi. Person zum sofortigen Eintritt ge- sucht. Näheres 05l!71 Tcuselslustgärtchcn 11. Frauicin für Verkauf und Kontor ver bald gesucht. 7164 J. B. Häuser,Giessen Eisenwaren, HauS- und Küchengeräte. LlQigo Lvats zum Kartotfei ansmachen gesucht. 7170 Schneider. Franks. Str. 29. gesucht (Yoctbestr. 481. Hilfsschwester oder Pflegerin gesucht von 1. Oktober bis 1. November. Schr. Angeb. unter 05331 an den Gieh. Anz. Eine zuverlässige Frau oder Mädchen für zwei Stunden täglich gesucht 05337 Wilbelmstrafte 1. Saubere Lauffrau oder Mädchen gesucht SelterSweg 6. WM Größere Anzahl tn I«V unD Front» ür leichte Klebarbeit ge M. Oppenhsfmi für leichte Klebarbeit gesucht 8p Papierwarensabrik 7060 Butzbach. Zum 1. Oktober einfache Stütze nefudji, die kochen kann und kinderlieb ist. Zweitmädchen vorhanden. 05329 W ilbel mstrafte 12 ll. Unbejcholtcnc, gesunde Mädchen über 17 Jahre als Pflegerinnen zum 1.10. gesucht. 66148 Direktion der Heil- und Pslegean stalt G ie stell. ^Braves reinliches, Zweitmädchen in gute Stelle gesucht 6767 Wilhelmstrafte 26. - -- - —— —— — — 1 — ™ i i t t Lichtspielhaus * Bahnhofstrasse 34. | £ B B i 1 1 I B Täglich erstklassige Kunstierkonzerte. Berneü A&dl©r* in „Oer HeSispiegeS“ Hervorragendes Drama in 6 Akten. Hauptdarsteller und ihre Rollen: Professor Braun.Adolf Klein Lona, seine Tochter.Gertrud Welcher Dr. von Goerner.Reinhold Schünzel Ein Sohn.Berthold Reissig Ein Vater.Sigm. Nunnberg Ein Irrer... Walter Norbert Ein Gemütsmensch.Hugo Döblin Alfred Rongstal.Bernd Aldor. 7166 c Ab Freitag den 4. Oktobers „Das Dreimäderlhaus“ Schuberts Liebesroman, mit grossem Orchester u. Gesangseinlagen. 5Ic(t erfttfircucs M-h-n sucht für Küche „nd HauS Fr. M. Täubert. 05346 SelterSweg 81. Tuche zum 15. Oklober oder später tüchtiges Mädchen, das etwas nähen kann. Lauf- trau wird gehalten. Frau Direktor Schnell. 7160 Goetheftrahe 63 Tttgllch 14ünstler-Konzertc. Ab heute bis tnkl. Freitag: Leister Film unser Wando-Treumann-Serfe 1918- Im $clM am See Der Roman einer Zirkuskünstlerin in 4 Akten mit WA MDA TREIHANN ABette und Lisette 11 Lustspielschlager in 2 Akten. „Ziiese im Felde!“ Zeitgemäßes Schauspiel. 7157c 1 L Hob Einkommen d. Uebern. einer absolut reellen Sache. Keine Fachkenntnisae, kein Laden, kein Lager, keine Fabrikat, erfordert Angenehmes Kassageschäft vom Schreibtisch aus Zar Uebemahme sind mindestens ca. 4—6000 Mk. nötig. Direktor ist nächster Tage hier anwesend. Briefe direkt erb. unter K. 8. 7 an Haasenstein & Vogler A.-G., KUnchen. erkTufe 6-7 Stück 17161 Ferkel 8 Wochen alt, Ia* zu verk. Gemeinde - Einnehmer Schwarz, Dorf'Mll. Eine Ziege zu verkaufen Heinrich Großbau«, 05330 Keffclbach. Zwei Silberhasen iR-1, 6D!onakealt, zu verkaufen «stt froher Steinwcg 22. 8siihl.FNv8hLhvs,Maibrur18, aus d. Zuchtsiation d. Land- wirifchafrskammer, gebe ab ver St. 10-12 Mk. Bei Anfr. Rückporto erb. l-aSs. OtehUr, Schneidermstr.. Schuten. 7 * ; » 1 aat. Schrank, Cssa. m. Tisch. Wasch»., 1 Bass«;!., 2 B?a|o- likalarape (elek risch», Stühle, Tersch. Hacsbaiinagsgegeasb Büch., Rom. Zeitschr. z, rork. ossM Halsor Allee 24, I. 1 Wagenverdeck billig zu verkaufen 05333 Neustadt 78. Zwei kl. Füllösen und ein RieftuerEinsatz Nr. 2 mit den dazu gehörigen Kacheln zu verkaufen 05240 Gartenstrafte 26. Kochkisten gebrauchsfähig, z. verk. to«D Lehrwerkstätten d. KriegSbcschäd.-Fürsorge Ktrchstr. 16 sGewerbehauS». 2 Tische ll rund, 1 viereckig»preiswert abzugeben. Gunst. Gelegen- heit für Wirre! Näheres Kreuzblatt 18, im Laden. 71M Grolle, runde, flache Badewanne 20x100 Ztm., zu 20 Mk. zu verkaufen. 05347 Süd-Anlage 10 I. Neuer schwarzer ScMerpelz preiswert zu verkaufen. Zu erfragen i. d. GefchäfiSstelle deß Gichcner Anzeigers. Sehr gut erhaltenes Kinder Plülchmäntelchen <4—5 Jahre!, zu verkaufen. Zu erfragen in der Geschäftsstelle des Gieh. Anzeigers. tiaM schwer Samthut zu verkaufen. Zu erfragen tn d. GeschoflSst. d. Gieh. Anz. 'l Elektrische Tisch- oder einfache Zuglamve zu kaufen gesucht. Schriftliche Angeb. unter 06860 an den Gtehener Anzeiger. |''emp f eh l UN gen ‘ t Reih- u. Nähgarn Ersatz in guter Ausführung zu haben im 6475a CJTfbdebous Qalomon. wGnaasszxFssäszff vohnerwüchs i. bester Qualität eingetroffen Central-Drogerie Schulstrahe. 6894 GroheS Lager in Dezimalwagen und Herde». *** W. Türbeck Nachf., Dtezstr.6, Mäusb. 5. Tel.283. Min Me für 3958D üaseliiaegtietrieli Sctuniilt & Wiectunann FraDklDPt a. H 100 Postkarten «' 4 ' Blum.-, Kopf-, Landsch.-, Kunst-, Liebeskarten usw. 5 M., Prachtsortim. 7,50 M. P. Wagenknecht Verlag, Leipzig. 681 Iss VE R SCHIEDENES Vom 1. Oktober ab erhalten Damen und Herren gut bjjrgcrl. MittagStisÄ bei mähigem Breis 05341 Schillerttr. 9,v. KAUFGESUCHE Wegen Erkrankung meines Mädchens suche per l. Oklb. oder später ein 7144 braves Mädchen. Frau Wehn, Alicestrahe 17. Dienstmädchen nicht unter 26 Jahren, gesucht für Hausarbeiten, insbesondere f. Instandhaltung der Schülerwohnraume. Meldungen alsbald erbeten an 70621) Groftb. Scmiuardirekiiou zu Friedbcrg iHcffen». RraveS Ladeninhdchen gesucht. 05185 Ludwig^plair 13. Mädchen zum 15. Oktober ,estickt, daS selbständ.bürger- idi kochen kann, in gute, dauernde Stelle, kraa mmy Sehftlfer, Priedbcrg I. H., Mainzer Torweg Nr. t II. QM * Tüchtiges Mädchen, auch jüngere Kricgerwilwe, ges. in kleinen Haushalt in gute Stellung. 7097 Evangelisches Pfarrhaus Nicder-NoSbach b.Friedbg. Tiicht. Mädchen in gute Stelle gesucht. L. Schmabl, Schäiiefabrik, Offenbach a. M^ Watdstr. 153. Tiicht. Mädchen für Küche und HauS in kl. Haushalt gesucht. 05351 Süd-Anlage 16. Zwei junge Mädchen (15 u. 17 Jabrel suchen Stellung, am liebsten als Kindermädchen Schriftl. Angebote unt. 05368 an den Gieh Anzeiger. Aelterer, erfahr. Buchhalter sucht für sofort od. 1. Januar k. I. Stellung i. gut. Hause. Suchender eignet sich auch für die Reise und ist in ganz Oberheflen wohlbek.. Gütige Ang. u. 7169 a. d. Gieh. Anz. Uhrinaeh»r n. ffltchanlker nt. etwas kausm. Vorbildung, 39 Jahre, z. R in einem Mo- torenbaubetrlebeSüddeutsch- landS besch., »acht tn Btafita ob. ümoeb. in staatl. od. Belr. s. HeereSlief., wenn mügl. geeint,. Besch. Gefl. Zuschr. ,n. Angabe d.LobnverH.n.7167 a. d. Geschäftsstelle d. Gieh. An z. Suche für meine Tochter Lehrstelle am liebsten tn HauSbaltttngS- geschält. Zu erfragen in der Geschäfts st. d. Gieh. Anz. Hunde jegl. Art u kaufen gesucht. Schrift. Ingebote unter dkr. 05355 an den Gieh e ner Anzeiger. haa'dvlrtaehaP. nicht zu klein, (auch ältere Gebäude« kauft Landwirt, wenn kleine An- zahlung genügt. Slusführliche Angebote unter 7106 an den Gtehener Anzeiger. Bei frdl. Jam. sucht Herr 8,1 bfirgtrl. Oittags- snd Abendti*ch, wenn mögl. gleichzeitig »öhl. Zimmer. Letzteres jedoch nicht Bedingung. Angebote unter 05362 an den Gieh. Anz. Für Mädchen v. 15^/,Jahren wird liebevolle Aufnahme zwecks Erlernung des Haushalts tn gutem Haufe geg. geringe Bez. gesucht. Offerten erb, nach Schillerttr. 11, H. Wer verkauft ein 3- oder 4Mtöck. Haus (3—4* Zimmer - Wohnungen) mit etwas Garten ? Bleichsrr., Ludwigstr., Liebigstr. bevorzugt. Angeb. mit Breis unter 05365 an den Gieh. Anz. erb. Aeltere ine (Minimalformail zu kaufen gesucht. 7151B Paychlntr. Klinik. Vom zuständige» KriegS- uusschuß genehmigt: Gut getrocknete owte Apselkerngebäuse znmPreisev.IM. vroKilo kauft jede Menge, auch kleinste Blengen Mar Stamm, Dresden. Angebote u Lieferungen erbeten an meine Hattpt- fammelstelle fürVieften und Umgegend: 7004», Reformhaus 4-lcUon, Kreuzvlatz 5 und die durch Blakate kenntlichen Zweigsammelstelleu. Anzeige 05206. Treffpunkt bekannt. Heute abend 8'/,. ^ Hund entlaufen auf den Namen Lux hörend. Gegen Belohnung abzugeb. Wett-Anlage 46. 7144 Verloren Sonntag morgen 9'/. in der Frankfurter Str. beint Babtt Übergang (Ecke Liebigstrahel Paviergeldtafche m. Inhalt ea.Mk.117.— undBrotmarken. Ehrl. Finder wird gebet dieselbe gegen hohe Belohnung auf d. Bolizeiamt ab zttgeb. Verloren Freitag in Gienen oder Leihgestern ein Tran- rlns, gez. F. « 13.3. 87. Abzugeben gegen Belohnung Frankfurter Strafte 71 v.. bet D ö l l. 0 5342 ^ie grofte Dame, welche am Sonntag nttttag tn der Stadtmtsflon den falschen Schirm neben dem Ofen mitnahm, wird um Umtausch daselbst «ebeten. _ 7171 iiiiiiTiiiiiiiiiiiitiiflnniiiiniiiiMiniHiB Schwanes 05373 Wachstuchtäschchen mit Rosenkranz (Andenk.i v Heuchelheim—OhwaidSGar- ten verloren Geg. gute Bel. adzug. LudwigSplat» 15 1 Unser lieber Bruder, Sohn und Neffe Q»t«MZritz 8 tammIer Von der M.-G.-K-Inf. Regt. Kaffer Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. U6, Inhaber des (5. K. rmd der'Hkjsischen Tapscrkeitsmedaille, vorgcschlagcu für E. K. I fiel für sein Vaterland am 28. August 1918. Familie Pros. G. Stammler Jda Reatz geb. Stammler Marie Stammler Lina Stammler. Darmstadt, Gießen. Mainz, den 23. Sep- tember 1918. Sein Bataillonskommandeur widmet ihm folgenden Nachruf: In Leutnant Stammler verliert das Bataillon einen hervorragend tüchtigen Offizier, vorbildlich als Soldat und Führer, ebenso beliebt und geschützt als Vorgesetzter und Kamerad. Durchdrungen von dem heiligsten Gefühl, für sein Vaterland seine Pflicht bis zum letzten Augenblick zu tun, hat dieser Held sein Leben dahingegeben. Ein dauerndes Andenken ist ihm sicher. 7138 Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen Verluste sagen wir hiermit auf diesem Wege imseren herzlichsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: I. d. N. Gemeinderechner L. Nöblis. Wieseck und Nidda den 23. September 1918. ■152D Wurstverkauf. Die Ausgabe der Wurst aus unterwertigen Rindern enoigl für die Bezirke 1, 2 und 3 Mittwoch den 2 s. ds. Mts. wahrend der üblichen Geschäftsstunden gegen Abgabe der Marken für die 39. Woche (28.—29. 9. 18) in der Vcrkauntelle Ludwigsvlatz. Gienen, den 23. September 1918. 71553 Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Firma Brrderusffche Eisenwerke, Wetzlar, Zweigniederlassung Lollar eingetragen: Dem Kaufmann Karl Borbrodt in Wetzlar und Oberingenieur Friedrich Eckert daselbst ist Ge samtprokura erteilt. Gießen, den 20. September 1918. _Großherzogl. Amtsgericht. 71433 Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. B wurde heute eingetragen : Deutsche Patent - Leder - Werke, Gesellschaft mit beschränkter Haftung zu Gießen. Gegenstand des Unternehmens ist die Verwertung des Patentes Nr. 43513 und Ausführung aller Handlungen, welche mit der Herstellung der auf Grund dieses Patentes anzufertigenden Erzeugnisse und deren Absatz Zusammenhängen,- die Gesellschaft betreibt außerdem die Schäfte- und Treibriemenfabrikation, sowie die Herstellung und den Vertrieb anderer Lederwaren. Das Stammkapital beträgt 60000 Mark. Zu Geschäftsführern sind bestellt Techniker Curt Richard Reubig in Gießen, Kaufmann Georg Uvttlieb Stark daselbst. Als Stellvertreter ist Sattlermeister Friedrich Groß in Gießen bestellt. Der GescllschaftSvertrag ist am 14. September 1918 errichtet. Die Zeichnungen für die Gesellschaft erfolgen durch die Geschäftsführer. Die Zeichnung geschieht in der Weise, daß die Zeichnenden zu der Firma der Gesellschaft ihre Namensunter- schnft bcifügel Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr, das erste Geschäftsjahr beginnt mit dem 1. Oktober 1918 und endigt am 31. Dezember 1919. Die Veröffentlichungen der Gesellschaft erfolgen lm Deutschen Reichsanzeiger und Gießener Anzeiger. Gießen, den 18. September 1918. 7147B __ Großh. Amtsgericht. Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur Kenntnis, daß das Register zur Erhebung der in unserer Gemeinde ausgeschlagenen Bedürfnisse für das Rechnungsjahr 1918 zur Einsicht eines jeden Interessenten acht Tage lang in der Wohnung des Unterzeichneten offenliegt, mit dem Bemerken, daß Beschwerden gegen die in dem Register enthaltenen Ansätze binnen der ersten vier Wochen nach Ablauf der Öffeulegungs- srist entweder schriftlich oder mündlich bei Groß- herzogl. Kreisamt Gießen vorgebracht werden müssen, und daß später vorgebrachte Beschwerden keine Berücksichtigung mehr finden können. 7150 Gießen, den 23. Deptember 1918. Der Borstand der israel. Religionsgemeinde Gießen. S. Heichelheim. , Unerwartet bekam ich die schmerzliche Nachricht, daß mein innigstgeliebter, guter Bräutigam Fritz Schlaudraff Unteroffizier icu Infanterie-Regiment 128, 4. Kompagnie Inh. des E. K. II. Kl. und der Hess. TapferkeltsmedaUle nach 37s jähriger treuer Pflichterfüllung im 26. Lebensjahre am 25. August den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist. In tiefem Schmerz; Kä'he Meyreiß nebst Verwandten. Frankfurt a. M. (Rossertstr. 18), Rodheim b. Gießen, Frankfurt a. M., den 24. September 1918. 0533 i Es ist bestimmt in Gottes Rat, Daß man vom Liebsten, was man hat, Muß scheiden. Tieferschüttert und unerwartet erhielten wir die überaus schmerzliche Nachricht, daß mein innigst- geliebter, herzensguter, unvergeßlicher Mann, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel, der Ulan Heinrich Baldauf in einem Reserve-Ulanen- (Sch.) Regt. 21. <2. Esk. Inh. des E. K. II. Kl. u. der Hess. Tapferkeltsmedalllo nach 4jähriger treuer Pflichterfüllung am 31. August infolge einer Grauatsp itterverletzung im Alter von 24 Jahren den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist, nachdem ihm erst vor kurzer Zeit sein Söhnchen und Schwiegervater im Tode vorangegangen sind. In tiefem Schmerz: Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Marie Baldauf geb. Weimer. Rüddlnghsausen, den 24. September 1918. Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen Elisabeth Weißbach Heinrich Fersch Gießen, September 1918. Ihre am 19. September in Zeitz stattgefundene Vermählung beehren sich anzuzeigen Heinr. Schäfer u. Frau Käthe geb. Rahnefeld. Gietzen (Liebigstratze 65). Elisabeth Die glückliche Geburt eines gesunden Mädelchens zeigen in dankbarer Freude an Albert Haake, Leutnant der Res., z.Z. komm, zur König!. Gewehrfabrik Spandau. Liefet Haake geb. Klein. Gießen (Frauenklinik), 23. Sept. 1918. HJR Heute morgen verschied sanft nach langem, in Geduld ertragenem Leiden unsere inniggeliebte Tochter, Schwester und Nichte Emilie im Alter von 21 Jahren. In tiefer Trauer: Familie Karl Faulstich Familie Christoph Theiss Familie Heinrich Fischer. Weitershain, 23. September 1918. Beerdigung findet Mittwoch den 25. September, nachm. 3 Uhr, statt. 05.T5S Danksagung. Allen, die an unserem Schmerz so liebevoll Anteil nahmen, sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Familie Mickel. Giessen (Wetzsternstrasse 46), den 23. Sept. 1918. Danksagung. Für die herzliche, wohltuende Teilnahme an unserem schweren Verluste sagen wir innigen Dank, Familie Geißler* Kirchberg, den 23. September 1918. iE 05386 Gardinen Alle Zubehörteile vorrätig! für Wohn-, Schlafzimmer und Küche abgepaßt und am Stück in noch reichhaltiger Auswahl im »«a Cft Todehaus \ a!omon ^ /y (iir.%iÄr T€^AchulUraßo EiBikoch- CJläser 05259 K Apparate = Gummi | Carl Schimck MttrmgSS, BUuhoütr. 64. Vortragsverei n igu ng Kaufmännischer Verein Gewerbeverein Gießen - 7153 VORTRAG 1 Mittwoch, 25. September, 8V 4 Uhr im Gewerbeliaus (Kirchstraße 16) Herr Fabrikant J. Reutlinger, Offenbach: Warenumsatzslempe!, Luxussteuer usw. Kaffee Ernst Ludwig Inh.: Äug. Rath 6378 Heute Konzert Eleene Konditorei. Versteigerungs-Anzeige. Donnerstag den 26. September 1918, nachmittags 2 Nbr, versteigere ich in dem Hause Löwengasse Nr. 5 zu Gießen parterre öffentlich, freiwillig gegen bar: Kleidcrschränke. Borhänge, Galerien, Linoleum» Läufer, Ausziehtische, Sofa. Spiegel, Uhr, Stühle, Nähmaschine, Bilder, Waschkommode, 4 vollständige Berten, Porzellan. Gasherd. Küchenschrank, 25 Ztr. Holz, tannen, 9 Ztr. Holz, eichen, 2 Ztr. Steinkohlen und 1 Ztr. Brcketts. gegen Bezugschein, Keller» gestell u. dergl. m. Versteigerung bestimmt. SaintongeS, _ stellvertretender Gerichtsvollzieher. Gießen. Empfehle mein Lager in Honig- und Einmachtöpfen in allen Größen, Falzziegel, Backsteine n. Schwemmsteine Düngemittel u. Viehsalz. Wilh. Meitzinger II. 7 i