Nr. 222 Der »tetzener A»zei-«ff erscheint täglich, außer Sonntags. - Verlagen: GletzenerZamMenblLtter; Nretrblatt für den Ureis Stehen. vemgrprelr: monatl. s J)lf*l,20, otcrtel- jährlich 3.60; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. Mk. 1.10; durch diePost Dtk. 3.60 viertel- jährt. auSschl. Beitellq. Fernsprech - Anschlüsse: tür die Schriltleitung l 12 Verlag, (Keschäslsslelleöl Anschrift für Drahtnachrichten: Lnzeiger Siehe». Erstes Blatt 168. Jahrgang Samstag. 2 \. September W8 papscheckfortto: Frankfurt a.M. N68ö General-Anzeiger für Oberhessen Sankv ersehn Gewerbedank Stehen 3willlngrrun--ruck u. Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch- u. Stcmörudcrci ll. Langr. Schriftleitung. Geschäftsstelle u. Druckerei: Schulstr.7. Annahme von Anzeigen f. die iaqesmimmet ins zum Nachmittag vorher ohnejedeBerbuldiichkelt Sellenprelse: für örtliche Anzeigen 25 Li. für arl sw artige 30 Pk., für Reklamen Pik. 1. - nebst 20 °/ 0 Teu- erungSzuscklaq. Hauob schri'tleiter: Au«. Goetz. Verantioortlich tür Politik: Aug. Goetz; tür den übrigen Teck: vr. Reinhold Zenz; An« zetgentetl: p. Beck; jäiirlltch in Gießen. veuWands amllichr Aniwsli an Oefterreich-Ungarn wochenrkiSbNck. Me Nachwirkungert des österreichisch-ungari. scheu Vorschlages zur Anbahnung von Frie densverhandlungen haben sich noch nicht alle eingestellt, wenn auch im allgemeinen die Lage geklärt erscheint. Die feindlichen Regierungen, an der Spitze Amerikc und Präsident Wilson, verhalten sich nicht nur ablehnend sondern sie benutzen die Wiener Anregung geradezu, un aufs Neue Stimmung für ihre Gewaltpolitik zu machen Dies scheint ihnen, wie aus der Presse zu entnehmen ist auch zu einem großen Teil gelungen zu sein. Nun ist c* keineswegs einerlei, in welcher Form die deutsche Regierung ihren Standpunkt zu dem Wiener Vorgehen zum Ausdruck bringt. Es steht fest, daß man in Berlin um das Vorhaben Burians gewußt hat Man hat diesem anscheinend abaeraten, da man voraussah, daß uns der Schritt falsch und nachteilig ausgelegt würde Nachdem die Wiener Regierung dennoch die Note veröffentlicht hat, liegt keine Ursache mehr vor, dagegen anzugehen. Der falsck>e Verdacht, daß ernste Unstimmigkeiten unter den verbündeten Regierungen eingetreten wären, darf nicht aufkommen. Daher konnte nur erklärt werden, daß man in Berlin zwar um die Wiener Absicht gewußt, daß man indessen die dortige Ansicht über die voraussichtlichen Wirkungen nicht geteilt habe. In der Sa ch e des Vorschlags liegt nichts, was die deutsche Regierung nicht billigen könnte, im Gegenteil, sie hat denselben Vorschlag schon früher gemacht. So trifft der heute veröffentlichte Wortlaut der deutschen Antwortnote imter den gegebenen Verhältnissen durchaus das Richtige. Die gute Wirkung der Wiener Taktik, auf die Gras Burian optimistisch hofft, Wirb durch die deutsche Erklärung in keiner Weise abgeschrvächt. Man braucht also an keinerlei Trüburig des Bundesverhältnisses irgendwie zu denken. Die leitenden Kreise der Donau-Monarchie werden jetzt vielleicht einsehen, daß ein lautes und entschiedenes Eintreten der deutschen Regierung fiir den neuen Friedensvorschlag dessen Aussichten nicht gebessert, sondern eher )verschlechtert hätte. Gibt man auf der gegnerischen Seite doch ohnehin schon die Losung aus, es handle sich um eine indirekte deutsche Friedensoffensive, der man alle hinter» haltig ketten in die Schuhe schiebt. Es ist nicht unbedingt erforderlich und auch nicht immer angängig, daß die Negierungen in Wien und Berlin allemal die gleiche Taktik verfolgen. Die Völker sind verschieden, und verschieden ist wohl auch das Maß, in welchem die Votksmehrheiten geneigt sind, nach Gewissensregungen oder berechnender politischer Taktik zu verfahren. Wir sind in Deutschland seit zwei Jahren gewöhnt, über diese Frage zu streiten, und die Erfahrungen, die wir gemacht haben, scheinen zu fordern, daß wir alle in weiteren Friedensangeboten uns Zurlickhaltung auferlegen. Das kann uns, wenn die Wiener Politik bei gewissen Schichten der feindlichen Völker Eindruck machen und Erfolg haben sollte, nicht zum Nachteil angerechnet werden. Wenn in den Ar- beiterkreisen der Entente der Gedanke Boden gewinnt, daß ein vernünftiger Friede nicht durch die letzte Ercksck)eidung der Waffen zu erreichen sei, so darf keineswegs angenommen werden, diese Kreise würden sich um so eher durchsetzen, je kräftiger wir die Propoganda für den Verständigungsfrieden in die Hand nehmen. Zur Vorsicht mahnt uns in dieser Beziehung auch die Arbeiterkonferenz der Entente, die jetzt in London tagt. Cs ist bekannch wie das Programm der unter dem überwiegenden Einfluß der Entente stehenden Internationale auf den Widerspruch der deutschen Sozialdemokratie gestoßen ist, die sich nicht damit befreunden kamt, daß wir die besetzten Gebiete im Westen vorzeitig räumen, Buße tun, Elsaß-Lothringen herausgeben usf. Die Londoner .Konferenz hat sich jetzt mit der Gegendenkschrist der deutschen Genossen beschäftigt, und aus ihren Beschlüssen und Veröffentlichungen ist zu ersehen, wie drüben die Hoffnung nicht, aufgegeben wird, die Gefolgschaft Scheidemanns doch iroch zu umgarnen und ernzufangen. Die Londoner Herren drücken sich sehr behutsam aus, sprechen freundlich vo" „unglücklichen Formulierungen", und lassen unseren O nossen schmeichelnd die Wege offen. Neuerdings hat die Arbeiterkonfevenz in London vu mit dem österreick)ischen Vorschlag und mit der Frage ein, Intervention in Rußland sich befaßt. Es geht aus den B rrchten hervor, daß jener amerikanische Arbeiterführ, Gompers, der im Aufträge Wilsons dre Entente-Länd, in Europa bereist, die Rolle des übelsten Hetzers spiel Dre Konferenz hat zur österreichischen Friedens no te unter allerler kritischen und polernifchen Bemerkunge schließlich doch beschlossen, daß die Verbündeten keine negc tive Politik führen dürften, sondern gemeinschaftlich mit de Verenngten Staaten ihre Kriegsziele genau angeben müs ten. Gompers machte gegen diese Entschließung Einweg düngen, und man sieht auch hieraus, wie das Amerik Wilsons bestrebt ist, Crrropa zu ruinieren, um auf seine Trümmern das Heft in die Hand zu bekommen In der Artt spräche entgegnete der frühere Munitionsmrnister Frau! rerchs. Albert Thomas, Westeuropa habe seine eigne demokratischen Gepflogenheiten, und „es sei gut, wenn di robuste Antwort Amerikas von den anderen Ententemächte ergänzt würde." Auch in der r u s s i s ch e n Frage sind die amerikanische "^Nerten" unter Gompers die Scharfmacher, die der Volk „klarmachen" wollen, daß eine Jnterventio iwttg sei., um die Bolschewiki vom deutschen Einfluß zu be freien. Die übrigen Delegierten schlugen eine andere Entschließung vor, in der vor ber schweren Gefahr einer Jntcr- ventionspolüil gewarnt wird Die beiden Entschließungen wurden zuletzt an den Ausschuß zurückverwiesen. Trotz all dieser Erscheinungen scheint die deutsche sozialdemokratische Partei entschlossen zu sein, einen Regierungssturz bei uns vorzubereiten. Scheidemann/gab dazu im .Vorwärts" die Schlagworte aus. Cr wirst Hertli'ig Säumigkeit in der Wahlrechtsfrage vor, greift die Festigung aus die Regelungen im Osten an und ereifert sich über die sinnische Königswahl. Ein Teil des Zentrums unter Erzberger beteiligt sich an diesen Wühlereien. Erzberger will den Kanzler, wie er in der „Germania" andeutet, zwar nicht stürzen, ihm aber das Leben gründlich verleiden. Am 24. d M. tritt der Reichstagsausschuß wieder zusammen, und dann müssen sich die Parteiverhältnisse klären. Die nationalliberale Partei will neue Krisen vermieden wissen und stellt sich daher Hücker das vom Vizekanzler v. Pat>er vorgetragene Programm. Nach der „Frankfurter Zeitung", der das neue Königtum in Finnland ein Dorn im Ange ist, die an seiner Stelle lieber die Republik sehen würde, müßte es im Hauptausschuß sofort zu einer Entscheidung kommen. Zwei Tage später nämlich, am 26. September, wird der finnische Landtag zur Königs- wahl schreiten. Ob die ausschlaggebenden Kreise im Zentrum und in der fortschrittlichen Volkspartei die Zumutung der „Franks. Ztg." erfüllen und dem Thronanwärter, Landgrafen Friedrich Karl von Hessen, zu guter Letzt ein Bein stellen und der finnischen Frage den Stempel ihres Willens autzndrücken suchen werden, bleibt allerdings sehr die Frage. Wir wüßten nickst, wie durch die finnische Königswahl deutsche Interessen verletzt werden könnten, es sei denn, daß man annimmt, wir hätten nicht nur deutsche Interessen, sondern auch die Interessen und Wünsche unserer Herren Feinde behutsam ins Auge zu fassen! MTB.) Großes Hauptquartier, 20. Geptemb. (Amllich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Jnßmterieküurpft nordöstlich von Bstfichoote und südlich fern Ppcnr verliefen für uns erfolgreich. Ein Vorstoß der Engländer nordwestlich von Hulluch wurde abgewiefen. Bc örtlichen Unternehmungen bei VLoeuvres und am Walde von Havrincvurt macksten wir Gefangene. In Aioeuvres sprengten wir zahlreiche Unterstände des Feindes. Heeresgruppe Generaloberst von Doehn. Auf dem Schlachtfelds am fnchm Morgen heftiger Feuerkampf. Starke Teilangrisft, die der Feind gegen Gou- zeaueourt und beiderseits von Epchp mehrfach wiederlwlte, wurden abgewiefen. Bayerische Regimenter und preußische Jäger zeichneten sich hierbei besonders aus. Einheitliche Angriffe richtete der Feind nach stärkstem Feuer am stützen Morgen und in den MittastMrndnr Argen unsere Linien Mischen Onrignonbach und der Somme. Sie sind auch gestern iwerall vor unseren Linien gescheitert. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Nördlich der Aisne machten tetr bei eigenen Unter- nchmunOen im Gel)6st V-aunnns und Mstlich tem Jouy 130 Gefangene. Infolge unseres Artillerieftuers. das das Unternehmen westlich von Jouy vorbereitete, kam der bcabsickstigte Angriff des Feindes nicht voll zur Entwicklung und wurde abgewiesen. Heeresgruppe von Gallwitz. Kleinere Vorftldkümpft. Ucber dem Schlachtftlde zwischen Maas und Mosel schoß das Jagdgeschwader 2 unter Führung des Oberleutnants Freiherr von Boenrngk in der Zeit vom 12.—18. Septenrber 81 feindliche Flugzeuge ab. Es verlor selbst im Kämpft nur 2 Flugzeuge. Leutnant Büchner errang seinen 30. Luftsieg. Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff. » Der Abendbericht. Berlin, 20. Sept., abends. (WTB. Amtlich.) An den Kampffronten nichts Neues. * Der österreichisch-ungarische Tage-bericht. Wien, 20. Sept. (WTB.) Amtlich wird verlantbart: Italienischer Kriegsschauplatz. Die Kämpft an der venetianifchen Gebirgsfwnt lebten gestern aijfs neue mtf. Nördlich des Col Jsabeila und des Col del Rosso gelang es den Italienern, vorübergehend in unsere Gräben einzudringen, ungcsäuntt einsctzende Gegenstöße Ä sie sogleich wieder hieraus. Wefttich> des Asolone und iete des Gol del Orso schlugen unftre braven Regimenter italienische Anstüirm in erbitterten Nahkämpfen zurück. Der Feind erlitt sckmiere Verluste. Bei Sandona scheiterte abermals ein ftindlick>er Uebergangsvcrsuch. Westlicher Kriegsschauplatz. Bei den K. u. K. Truppen keine besonderen Kampshand- lungem Albanien. Geringe Geftchtstätigkcit. Die feindlickM Fluganlagen von Dalona wArden von unseren Fliegern mit Erfolg angegriffen. Der Ehef des Generalstabs. Deutschland5 Antwort an Geftcrrelch-Nnaarn. Berlin, 20. Sept. (MTB. Amckich/, Die heute durch den Klnserlichen Btotsä-acker in Wien üb'^-rrich.e deutsche Antwort ans die Friedensnote der t f. üsterceichsä>EgLrischen Re- grernng hat folgenden Wortlant: Unterzeichneter Kaiserlicher Botsä>aster beehrt sich auf die sehr geschätzte Note des k. u. k. Ministeriums des Käiserlichm und König- lrcyen Hauses und des Aeußern vom 14. ds. Mtis. folgendes zu enaidern: Die Aufforderrmg der K u. K. Regierung an alle kriegführenden Staaten zu einer vertrauliche mcd unverbinbüclien ?lüssvrache m einem neutralen Lande über die Grundvrinzü-ven des Friedensschlusses entspricht dem Geiste der Friedensbereit- ich a f t und V e r s ö h n l i ch k e i t, den die vermckwortkichm -Ätaatsmanuer des Vierbundos und die berufenen Vertreter der verbundenen Bölftr immer wieder beLm>ck haben. Die Aufnahme, die frühere ähnliche Schritte bei Miseren Gegnern fanden, ist nicht ermutigend. Die Kaiserliche Regierung begleitet aber den neuen Versuch, die Welt dein von ihr er- lehnten, gesicherten und dauernden Frieden naherMbringen, mit oem aufrichtigen und ernsten Wunsche, daß die von einem tiefen BevanckvvrtungSgefühl imd edler Mensckrlichkeit eingeisebenen Darlegungen der K. u. K. Regierung den diesmal erhofsten Widerhall finden mögen. Im Namen der Kaiserlichen Regierung hat der Unttrzelchnete die Ehre, zu erklären, daß D«ckschland bereit ist an dem vor geschlagenen Gedankenaustausch teilzmeehinen. * o 21. Lept. .Der deutsche Gesamtetnskvpat hat laut r^or-Anz -Meldung aus Fulda beschlossen^ in einer.Eingabe an den Pavst diesen zu bitten,^>en Wiener Friedensschritt nrit seinem ganzen Einfluß M unterstützen. vrutschlanü und vclg!cn. Basel, 20. Sept. Wie Havas amtlich auS Le Havre meldet, teckt der belgische Minister für auswärtige Angelegenheiten folgendes mit: i Die belgische Regierung hat auf indirektem Wege Mid- tcckungen erhalten, die sie über die Absichten Deutschlands hin- sichtlich Belaiens aufgeklärt haben. Diese Ltitteilmrgen sind von Bern dem Mmisterium des Auswärtigen üdernlittelt worden, das ste wsort zur Kenntnis der alliierten Regierungen gebracht hat. Die belgische Regieiuny hat keinerlei formellen Vorschlag erhalten, der direkt von der kaiserlichen Regierung auS-t geht. Ans den erhaltenen Mitteilungen geht hervor, daß die Sb- fickten Deutschlands darin brswhen, von Belgien zu fordern, daß sich verpflichtet, die Sprachen frage in einer mit der kaiserlichen Polickk übereinstimmenden Weise zu lösen und somit auf das mit seiner Souveränität innig verbnudere Recht verzichtet, sich nach den frei geäußerten Wünschen und den Interessen des Volkes entsprechend einem der Probleme seiner irmerev pvlittscheii^ Organe zu regeln. Deutschland werde el>enfalls die Amnestie für jene Bürger verlangen, die schuldig sind, die 'Plane des Feindes mckerstützt zu haben, und somit der belgische Regierung einen Akt von Unterwürfigkeit auferlegen Deutschland würde auf die Aufrechterbaltung der früheren Handelsver- t rage nach dem Kriege dringen, die mfolge der Zersrörimg deo belgischen Jndmtne durch den Eroberer die deutsche wittschasllicke Vorherrschaft sicherstellen würde. Andererseits wird die Theorie des % a u stpfandes nicht ausgegeben. Deutschland nmrde tat« sachlich daraus'bestehen, das Schicksal Belgiens an die Lösung der K o l o n i a l f r a g e zu knüpfen. SchlieAich wird nicht einmal die Deutschland zufaüende Pflicht erwähnt, die seinem Opfer un> gewckckerweise zugefüglen Schäden vollständig ivieder gutzu^ machen. Deutschland bliebe so an dem Raub bereichett, den es an Belgien begangen hat, und der Ruin Belgiens wäre vollständig. \(r3 ist hervorzuheben, daß die von der Presse gebrachtem Nachrichten in zwei Punkten ungenau sind. Im Gegensatz zu dem. was gesagt worden ist, enthalten die von der belgischen Regiernngl erhaltenen Mitteilungen weder eine eventuelle Einstellung dep Feindseligkeiten zwischen Belgien und Deutschland, noch emp Räumung des belgischen Gebietes. Die im vorhergehenden erwähnten Fordermigen und. Bedingungen überwiegen alle Erklärungen, die die Unabhängigkeit Belgiens anznerkennen scheinen^ und machen sie fruchtlos. Sie können keiner ernsthaften Diskussion; als Grundlage dienen. Die belgische Regiermig hat ihr Programm in ihrer Note an den Papst vom 24. Dezember 1917, veröffentlicht im Januar, formuliett, und wird, wie die alliierten Regierungen! wissen, unabänderlich daran festhalten. Hierzu erfährt WTB.: Zutreffend ist an der obigen Darstellung nur, daß die belgische Regierung von der deutschen keinen vrmellen Vorschlag erhalten hat. * Eine diplomatische ZentrdlfteNe der Entente. Ajmsterdam, 19. Sept. (WTB.) Nach einer Reutenneldurrg aus London schreibt die . Times"', daß in diplomackschen Kreisen) der Mliietten mit Rücksicht auf die Friedensoffensive der Mittel- lmächte die Frage erivogen wird, ob es nicht zwechnäßig sei, für die diplvmackschen Angelegenheiten eine äftiliche Ein hei tl'ich-< keit zustande zu bringen wie für die nnlitärisäien, und zu diesem Zwecke eine diplomatische Z e n t ra l st e l l e, eine Att diplo- Snackscheu Versailles, zu errichten. Dafür wäre notwendig, ein* be sti mmcke Frieden spo li ti k «ils Grundlage für die Diplomatie festznsetzen. Hindenburg an die Presse. Köln, 20. Sept. (WTB.) Auf die BegrüßiurgskundgebimH der Versammlung der 200 Vertreter der w e st d e u t s ch e n Presse in Köln am 17. September an Generat'eldmarschill von Hindenburg ist folgende Antwvtt eingettoffen: Großes Hanptguarcker, 19. September. Für die mir im Anf- 'trage der in Köln versammelt gewesenen Prci'severtretor des rireü wischen, westfälischen und hessischen Bezirks übermcktelten Wort>- danke ich Ihnen zugleich im Namen des Ersten Ökmeral mar tief Kleisters. Woiß das Heer draußen, daß eine -solche Stinrmung in der Heimat herrscht und gepflegt wird, damr sieht es allen kommenden Ausgaben voll Vertrauen aus seine und der Heimat Stirrke entgegen voll Zuversicht in die Gerechtigkeit unserer deutschen Sachen Generalfeldmarschall v. Hindarburg^ vre Kämpfe irr, Westen. rtvf fr._?_* T lr^ f y* lWTB. NichramMch.) Dar am 18. unter [WPPTWTi »mirtojWWmrrii.'Tcbuxl^ci» DurchvruchWnsuch -wi- iK«72Ä? St On< : t n hcrlEn die Engländer und 19 Sep.eniber am nördlichen Tale der An- mcA wtederholl Es kam lediglich -ir starken Deil- ?v Engländer südwestlich Vcklers MnSlam aögennesar. Um 11 Uhr versuchten sie im Abschnitt Hy-L e m c i re mtter starkem Tonkeinfatz vorR-usehen %ufy ^Pp ne größere Anzahl Tanks vernichtet war, machten die übrigm ££, unb die «Wanta* flutete in toSS 5 m N-ckumtlag scheiterten Seiten,iriftebn^u-. Ein Ampnfs, der nch Mil GauchEalde vorbereitete. si trtn sHeL Ha ^ ^ ^Wpfwwut, t»m Ora rartott. wiÄ, ™ ^ SU ? 3CI1 EitelÄchcr und Franken noch 6 oi U ’ r ftÄetzeiche!! 3raer MM gefc&teffeitaii ^5 ,deutschen .«rtillerirfnier bereit, Tin ber ÄS b £ KEich e aiifnntme auf der qanjen ^ycoirt unter empsindt'.cheu Berlipten tn ihre A^isgonqsstellurraen, Um l2 ’ ll &V nitta ^ schickten die Engländer und ^lgegl^ederte AngriffsiveUar vor. Wiederum E dlwsafie ,obgffck-lagen. Mit Handgranaten stießen ^?uer nach, süuborteri ^ dal deutschen Linien und brachten aröwne Anzahl dMschinenaewehre zurück gelang es. die deutschen Linien zu ver- dlilette imd Aitzne ist ein zwischen 6 wrtr 7 Uhr ly ©jpt. (WTB.) Amtlicher Bericht Wer die Ope- tarnmen am 18 September. Mazedonische Front' Fm Datrouillen^sechte Bei Bracinool östlich der ™ r j* ™ «“tfcr feindlicher Stevtrnpp durch Feuer ^ Tscherna be,e«ten nufere Einheiten, vom ;bn«n angennesenen Stellwigen. Ein temdlutz«» Bataillon nmrde südlich von Huma durch Feirer zer- ArtUlew^schoß feindliche Munitionsniederla^y ArtUleriefeuer war beiderseits zeit-- werfe heftiger auf beiden Gerten des Toiransees Fm Lause des slidlich und fueftUf) des Doirrn erbitterte, ta^Änd^r Iwnm Artiller,evorbereitung, bet der ariffZ^rJ^J?*, 000 £* ran * ten .Verschiedener Mibcr verschoß, ?t?XL E englische und zwei griechische Divisionen in dichter« mehreren Stellen in unsere vor- Stellungen einzch)ringen, sie wurden aber durch un- aeÄÄ.Ä- ^oenangriff unserer tapferen Infanterie, die in aus- f ? lt c bfr Artillerie arbeitete, an allen w? sn Sie ließen ernc große Zahl Getöteteck mrd Verwundeter zurück. Ueber 500 u noerwundetff ge- sowie eine große ???*? Kriegsmaterial blieben in unsere.» ^ bl S? nt Operationen rückte eine ginrchische Nordosten des gegen unsere Stellung vor. Nach- senügiend genähert hatte, wurde sie lütter unser Ar- genommen und mrt grotzen Verlusten zerstreut, wobei ließ. Oesllich der Tscherna e^anq der deutsche Br^efeldwebel Fischer seinen 17. Luftsieg. ^ KranL-fischer Orientbericht 1r7 .. vom 18. September. ^^terte die Orrenkarm» der Myrten ihre Erfolge der zwei vorhergehenden Tage im Ihrrfeit Ä^n angegriüenM^buLaarischen Urun^rung cmf die C e rua. UnfereTruppen BeNolgnmg aufg^mnit.m Sic erreichten die Eerna ^ bemächtigen sich der GabirgSzütn- trtb Z^rschLven den Bcloschnizailuß ^?ud öon Nazden hinaus. In der Gegend rhLfMiJ n l* f § srrrd die englischen und griechischen Tnwven I^Miss übergegangen und haben in den ersten tehteü Ä Z^Ä^-Ewtz erbitterter Gogemwhr Fuß gefaßt! Ein^ y-voße Asrza^l Gefangene sind bereits m unsere Hände ^satten' !. ... ^^.rrdon, 19. Sept. (WDtt.) Meuter. Die AdmrrEät E mrt: Am 12. SÄencher torpedierte und ver- , enrte ern deutsches U-Bovt einen b r iti schen bewaff- ueten Ucberwachungsdampfer. Acht Offiziere und 50 Mann einschließlich 25 Mann von der Handelsmarine > tpttücn öcnnißt. Aus dem Reiche. Staatssekretär v. Hintze in München. ^v ^^^ Sept. (WTB.) Der Staatssekretär des Aus- warngen von vi n ße wird am Smmabend vor.m.ttag zu ernenn ^ München eültnffen, mn sich dem König > persönlich vorMztellen. . BundeSrvtSbeMüsße. , , Berlin. 19. E«pt. (WTB.) In der heutigen Sitzung des iB unde srats wurden angeriommen: 1. Der Entwurf eurer Bekanntmachung über den Verbrauch von Aetzalkalien ®°^ a » 2-der Entwurf einer Bekanntmachung betr. Aen- derung der Bekanntmachung über Rohtabak vom 10. Oktober 3- der Entwurf einer Bestimmung über Einrülitung und Betrieb von Anlagen zur Herstellung von Bleifarben und.anderen Bleipwdukten; 4. der Entwurf einer Reichs- rl nan lx^- rbrning; 5. der Entwurf eines Gesetzes über die Orml^trgung pes Bundesrats zu wirtschaftlichen Diadwh- men,snr die UebergangswiEwft. Darr der englischen Arbeiterkonferenz. London, 20. Sept. /WTB.) Reuter. Die Arbeiter-! ? mtakirÄ”Lrt?" il bezügliche Entschliehun- w-mzäsischen. britireflen. .'aiiTTiq ajai, serbischen, die zweite von amerikanisckien beu AuÄ>rückm den russischen Arbeiter» und smialisttschm Or^^ -der du erste Z7schlLg cne Arbeiter der allnerten Lander vor den fdtxrrm ßWfnftrptr di^n^chOaß^dteÄE^^ »Ü5 r ftnb [0 tw !?et1Kltrri|> auf irormnir .Hlhr (rftmfcu ~!L ^Ebt. dotz der Manuel an Lrtzaeutesleisch U 7 id ,rett gu emet Neun-yelima bei- vdchVreise für SrfTOeim-fleif* Wn ^ en - ilbrtgen 'rturrte ein von wr nach Berlin weü,^ A7^^-b-^^^ich'>lö«-nr,ner auf Echödnna säml. um L. voin vnnderk Vom Kr,e»rert,äh° ®. f Sneet (fc».) Mt. Kvtzlenbedarf der L C *IL stabte ln erbe von der Ri'.Pterung irach Berlin wntergegrben aber von dort mch nicht beantwortet. Er wird deshalb zurückgestellt. — Die Kvl>len versor'rumg ist während des Emmers nicht in dem *** mri> bnltveise nur in Briketts gl'lvefert- sftRfkam Wofferstmid des Nhei^s dre Berschsfung tvr Kohle einen Ausschmmy m^nommen S7 bffizfn rf I, ? n ^ ^ Evxgand (Ztr.) w^en der drohend den ^^beitslosigkeit der Tabakarbeiter rnwla-e des ^ Regierung die Versichmnng %bw baft eme solche nicht zu befürchten ist. Für anderweitige Pesibüs-' tigung ist ^raestirgl z. durch Flechten vo,i Gesckwßkörb^. einer Sitzung^^^mnrcir " ^sctzgebungsaus schuß zu Hu» £tabt uttb Cati 5 « Glnt neue geheimni-volle Krankheit in Spante«. Krankheit, die jedoch schnell in Typ^ Umschläge '^chm Tie Zweiteilung der Lande-verwaltung in Böhmen. ’c.^P’ ^5^* (WTB. Nichtamtlich.) Die Blätter tei^'a^l + f Karserliche Patent, durch das die Zwei- ietlung der Oandesverwaltunas - *^ r Böhmen verfügt wird, in den letzten Taam des September vcrlautbarl wird. Die Durchführung der Fwei- teilung Wird rn der Weise erfolgen, daß zwei nationale Ab- gleirl-großen Anzahl Beisitzr-r geschaffen Vizen^äsiden?fte^^ N-'der nationalen Abteilung wird ein Vizepräsident stehen. An der Spitze der Kommissivit rvird wie stehen. Mit dem derzeitigen Präsidenten ^^^Cchönborn ichiveben Verhandlungen über sein wei- GWai 2i lT ö . l€|c 12 Posten. Es verlautet, daß sich S'Ä ^ K1emste>t. Möge die Sammlimg auch m unserer Stadt den Hoffnungen, die auf sie gefetzt Unchden, mtspreÄ^ und zu einem Markstein nuferer Kindcrfürsorg« werden > zuFroß ^ unseres Nachwuchses dürste ^ketn Opscr Der Mustergarten in Heuchelhetm. p’mä&tS&Ü&lfig &y*£ “XS ,^ r Iwt,CTI - D" Besuch bet Gar^s ist iE tm Herbste de, der Ernte der einzelnen Gmrüsaattcu^u ^ ixfoiUEirm Werte, um nun die Resultate festMsnllen ,md^ >u ^nT^ f J n 2 Clnm Vr Vielen Sorte, Ä 3> bebaut unb Sung, die Art und Zeit d^r ÄuAsast die „L K u jf f in ^uwlitter Weise c^nt Ausku.i>^ leve F^g^n- ^ ,aTl ,c ^ n und lernen, so daß der besuch ^rtenS.^LchnrLre' für'W*1U£t?I^ UÄ ’ { ftf vr kJL felfH' ??. Gartenbesitzer berichten wir heute kurz L Dien^' ^ Äch h^lu^Ettr^ und Zeppelin am besten°RwÜhn' •r2?fu,® rtTO ^ * flcrai>c blf Stangenbohnen bei den hentiam Onager augenfällig das damit liepflanzte 2 ? Ä SSJ^IrS ,CT l«i 5 ftt 00,1 20 Quadratmeter Größe cw Zentner grüne Bohnen geerntet. «« gibt wohl «Lh ?6 S?, ?w die nächste Aussaat. Von de, ^m^^duschbohuen haben Hinrichs Riesen. .^iser-Wib. ^^ n§ - F«denl^e Pariser Markthallen. Ameri- beiden Wack/Sbuschbohn^n giltc Resul- 1 °^^aovüxt Biktorra. die Rote und Mnß^ Pariser Sämtlick)e Bohnen ivuroen gelegt yi $ von elf veffchiedenen Erbsen^ l°. T J n fabpi Thomas Laxten, die Berbe,serte Schnabel erb se gute lÄeal). Aldcrmann und Telefon die ^l innrnTlh^! e Sorten nncrbai ausgestellt am 1(3. April. ^ÖI u inen ko hl: Italien, Non plus ultra. Kohlrabi' Vraaer Herkules. Weißkrau?; Ankhmpen, Kopenl-agener Markt, Dithmarschen. Rotkraut: Damuher Steinkovi Holsteiner Riesen. W i r s i n g: Estmvops und Vertus. Grünkohl: Halbhoher Lerchenzunge haben alle einen arvß^, guten Ertrag. W^srng von 5-6 Pfund, Weißkrauttöpfc ^n 7-8 It ?'^ 5 “ 5 ddnw sind fnue Seltenheit ^ter yjf a r f r o p t für die Klerntterzucht zeigt Rietennflmr^en- bwüntt dieser Rtesen-Futterkvhj I^och mcte m Betracht. Mairüben und Stielmus ftnb E vmi ihrem Anbau ist für unsere Gegend ab^ N"ljrbis und Gurken siw) infolge der^Listi^ q 1 J l * »*Zevaten. Melden, Sala t .Säuern m pfer. SIgxt geraten. Von Karotten und Velenr Wtringham und St. Ertrag, ebenso von den Radieschen ^nge Rosenrote. Rettiche: Schwarzer Jj' n n ' Rosenroter und Runder gelber Bünd? Schweizer und Lurullus, PetersiNe- Ewfa^ se l l e^iT^L^ IT K Riesen' S„ oTl eT! und Ne^-' rElenalubaster. Rote Rüben: Ellipse, Aem,arische L'NEr gelbe Riesen und Z,NuuS Riesen zeigen alle gute und recht gute Resultate AIS wr-msere GegeR, eri'chetmm die zkchorten^ur.Vl urtne^ bt £* S-Z'churu iit nnt Berwandre des SöroSÜ 5rn2r ® cm ^f e Mid 5sJat lEchi?oree)^aus ben larft gebracht, ^ie Pastiiiave, die Kubereitel ww gegessen wird W große, zarte, rftbenarti^Ä(T Sn S£ lärgWi ««•fiW *.*. s as&taj's i"Ä*a ss ^ M r^n, mT 9WlÄÄ' dick ÄnS tmAe^M, 3 i^ Ö iLr i iZ e ^ lold)a tniwtolud$lch cm die bewahrten Lorten hält und LtR taÄHJS* ®f e . Wechfelttnrtsch^si L ffirT^n^rÄ -^aen. )xmm die NUN aber dochLiE^z ist. Es soll «SWL-KrL ^ Lr« Mglunster s^r“SatÄ r &i telrfefiflS 2 PP* d cfe 4 Ä unb 2iek' < ' . ^Landkreis Glehen. X. a n gd 20 . LQpi. Der Orcnainer Herma Mi Rn 11 fu* r - v ÄW^STttTttSf *“ l *™' ”-*■ i _ „ fc m Kreis Friedberg. tämaTÄndert Perftmen hätte bamit spei Ä Ä| 1 ,Ä*ÄS »ä£*“ w -^ iSTsrigri,»,"»«- ^»* s*f » . . m vrssen-Nassa». w.|ö*s? Äsrt ä s iiS 2 Paar Sttffel, 2 Paar gute Schuhe, ein Rucksack eine aute MonnL- Strümpfe, Wäsckx-llücke, eine Tabaks- vseise, 6 Laib Brot, 7 Pfund Butter 2 Tüob' mit . ( ^L Tn p; f i® Cr ^ ^ bic bände fiden "(§g ej)tt bis fetzt rede Spur von den Dieben. — Bei der bier adoeb.isl >esFi-R^r b io th f nurtl^ 111 n r- vnber brr (trrtflamen rfl ffJocl) ttnrrbc e-m Quantum von 26V 2 Zenttier mm samme-igebracht und nach der Hauptsammelstelle abgelief^ Alrche und Schule. - ^ ^ %£]>/ r J' Vorgestern narfmrittxw 2 Uhr ftntft d^e dLeSiahnge Synode des Dekanates Büdi^eu- tatl Sie tmntw eröffnet mit einem Gottesdinist in ton . o^^rtenberg die Pndigt hielt und durch eine kurze Ansprache ^n Dekan Sck^ftr, der der versterbe,ien Mitglieto to Smw§^ ^Kirchenrat Eltenberger-T-arm ftobt und Bürqermvjster Ritvl- ^K'lnhaar gedachte. Der Bericht über die kiEictolE?ewm'ss^ tat religiös sittlichen Zn stund der h,“®' ^ unb gab nur tn eungen ffeuterat Dunkteai 9rmfnfe »L-J ^ Ul* ffiufataot. Im WitteUnutft brr BrrchaEnng^ sta^b^^ c T mtnfl7vrs belüften Zantrsve^! W Reglerungsofsessurs Tr. Rmdsust üb« Jbaö ^ ^^lungs,offen mit besonderer s) VrtirfV frhiTnif 1 ^, kflrf A?? ber Kriegerl-eimstätten". Tie Synode^ Effchldiß des Dekanats an den Landesverffli als ^-!Ä dasselbe allen Kirck^r,gemeind«, bi-stellte in Pfarrer Becker-Düdelsheim emeni cö^DMtensmaml für dieses neue wichtige Ysebiet ^r Derh«Eungen füllten die üblichen Wahlen aus ^ A Wur jj 11 ivtedergewählt: Pfarrer und Hvfprediger Schäiec al^ ^vau, Pfarrer Bär als TeSanstellvertteter Puffer Abs? u^ch AÄ^Ern Lmiz als Mitglieder des Telanatsausschusses Pfarrer Wilhelm und Kchchmmn Wittekind als Stellvertreter im Detenat> ^ Ku^Nitztt Titzel-EckartsHausen als des TeSlma^mwsckmsfeS für das wegen hohcm Mters zurück Mitglied Bürgermeister Klöll-Itehrbach Pfft ^^^^arrer Jager-Glauberg und dem Li-de .VtaS MtSgamg fant QtotX“ tmatx die Synode »jchlo^U. ^ ■r-'A % 5°/ 0 Deutsche Reichsanleihe 4 k Io Deutsche ReichsschahüNWelsungeN/ auslosbar mll 110°/« bls 1201,. Zur Bestreitung der durch den Krieg erwachsenen Ausgaben werden weitere 5 % Schuldverschreibungen des Reichs und 4% °/ 0 Reichsschatzanweisungen hiermit zur öffentlichen Zeichnung aufgelegt. Das Reich darf die Schuldverschreibungen frühestens zum 1. Oktober 1924 kündigen und kann daher auch ihren Zinsfuß vorher nicht herabsetzen. Sollte das Reich nach diesem Zeitpunkt eine Ermäßigung des Zinsfußes beabsichtigen, so muß es die Schuldverschreibungen kündigen und den Inhabern die Rückzahlung zum vollen Rennwert anbieten. Das Gleiche gilt auch hinsichtlich der früheren Anleihen. Oie Inhaber können über die Schuldverschreibungen und Schatzanweisungen wie über jedes andere Wertpapier jederzeit (durch Verkauf, Verpfandung usw.) verfügen. Oie Bestimmungen über die Schuldverschreibungen finden auf die Schuldbuchforderungen entsprechende Anwendung. BEDINGUNGEN: 1 . Annahmestellen. Zeichvungsstelle ist die Relchsbank. Zeichnungen werden von Montag, den 23. September, bis Mittwoch, den 23. Oktober 1916, mittags l Uhr bet dem Kontor der Relchshauptbank für Wertpapiere fa Berlin (Postscheckkonto Berlin Nr. 99) und bei allen Zweig- aoflalte« der Retchsbank mit Kassenelnrichtung entgegengenommen. Oie Zeichnungen können auch durch Vermittlung der preußischen Staatsbank (König!. Geehandlung), der preußischen Central-GeuossenschafKkasse in Berlin, der Königlichen Hauptbank in Nürnberg und ihrer Zweiganstalten sowie sämtlicher Banken, Bankiers und ihrer Filialen, sämtlicher öfsentllchea Sparkassen und ihrer Verbände, jeder Lebensversicherungsgesellschaft, jeder Kreditgenossenschaft und jeder postaastall erfolgen. Degen der posi-elchnungea pcha Ziffer I. Zrichnungckscheüre find Id ollen vorgenannten Stellen $u haben. Ole Zeichnungen können aber auch ohne Verwendung vonZerchnungs- fchetue» brieflich erfoigra. z. (finitflung. Zinsenlaut. 0t« Schuldverschreibungen find in Stücken zu 20000, 10000, 5000, 2000, 1000. 500, 200 und too Dark mit Zlns- ßchdnen, zahlbar am 1. April und t. Oktober jedes Jahres, aus- gefertigt. Oer Zinsenlaul beginnt am 1. April 1919, der erste Zins schein ist am l. Oktober 1919 fällig. Oie Schahonweijungen sind in Gruppen eingetellt und in Stück-N zu 20000, 10000, 5000, 2000, 1000 und 500 Dark mit Zinsfchrmen zahlbar am r. Januar und 1. Juli jedes Jahres auSgeserligt. Oer Zins-nlauf beginnt am 1. Januar 1919, der erste Zinsschetn ist am 1. Zull 1919 faÜ.g. Welcher Gruppe die einzelne Schatzauwetjusg angehört, ist aus ihrem Text ersichtlich. 3. (SlnfSfung der Schahanweisungen. Oh Schohanweisungen werden zur Einlösung in Gruppen im Januar und Zull jedes Jahres, erstmals im Zult 1919, ausgelost «id au dem aus die Auslosung folgenden 2. Januar oder 1. Zull mW 110 Dark für je 100 Dark Nennwert zurückgezahlt. Oie Auslosung geschieht nach dem gleichen plan und gleichzeitig mit den Schohanweisungen der sechsten Kriegsanleihe. Oie nach diesem plan auf die Auslosungen im Zanuar und Zull 1918 und Januar 1919 entfallende Zahl von Gruppen der neuen Schah- anvetsungen wird jedoch erst im Zull 1919 mit ausgelost. £>U nicht ausgelostea Schahanwelsungen sind seitens des Reichs dis zum 1. Zull 1927 unkündbar. Frühestens aus diesen Zeitpunki lst das Reich berechtigt, fl« zur Rückzahlung zum Nenn- weri zu kündigen, jedoch dürfen die Inhaber alsdann statt der Barrückzahlung 4%ige, bei der ferneren Auslosung mit 115 Dark für je 100 Dark Nennwert rückzahlbare, im übrigen den gleichen Tiigungsdedlngungen unterliegende Schahanwelsungen fordern. Frühestens 10 Jahre nach der ersten Kündigung ist das Reich wieder berechiigt, die dann noch unverlosien Schohanweisungen zm Rückzahlung zum Nennwert zu kündigen, jedoch dürfen alsdann die Inhaber statt der Barzahlung 3%%^« mit 120 Dark für je 100 Dark Nennwert rückzahlbare, im übrigen den gleichen TiigungSbedtngungen unterliegende Schahanwelsungen fordern. Eine wettere Kündigung lst nicht zulässig. Die Kündigungen müffeu spätestens sechs Monate vor der Rückzahhmg und dürfen nur ans dato Zinsterm in erfolgen. Für die Verzinsung der Schahanwelsungen und Ihre Tilgung durch Auslosung werden - von der verstärkten Auslosung im ersten AuslosuntzStermtn (vgl. Abf. 1) abgesehen - jährlich 3% vom Nennwert ihres ursprünglichen Betrages aufgewendet. Oie ersparten Zinsen von den auSgelosten Schahanweisungen werden zur Einlösung mitverwendet. Oie auf Grund der Kündigungen vom Reiche zum Nennwert zurückgezahlten Schohanweisungen nehmen für Rechnung des Reichs weiterhin an der Verzinsung und Auslosung teil. Am 1. Zull 1967 werden die bis dahin etwa nicht ausgelosten Schohanweisungen mit dem alsdann für die Rückzahlung der ausgelosten Schahanvelsungen maßgebenden Betrage (110 °j& 115 % oder 120%) zurückgezahlt. 4 Zeichnungspreis. Oer Zelchnungsprels beträgt: fürdlr5%Relchsanlelhe,wennStückeverlangtwerdenM,- M, 0 wenn Eintragung ln das Reichsschuldbuch mtt Sperre dis zum 15. Oktober 1919 beantragt wird . . . 97,30 Mark, 0 , Reichsschahanwrisuugeu . . . .93,- Mark für je 100 Dark Nennwert unter Verrechnung der üblichen Stückziasea. 3 . Zutellung. Stückelung. Ote Zuteilung findet tunlichst bald nach dem Zetchmrnasschluß statt, vi, dis zur Zuteilung schon bezahlten' Beträge grUen als voü zugetettt. Zm übrigen entscheidet die Zeichnungsstelle über die Höhe der Zuteilung. Besondere Wünsche wegen der Stückelung sind in dem dafür vorgesehenen Raum auf der Vorderseite des Zcichnungsscheines anzugeben. Werden derartige Dünjche nicht zum Ausdruck gebracht, so wird die Giückelung von den Vermittlung» sieben nach ihrem Ermessen vorgcnommen. Späteren Anträgen auf Abänderung der Stückelung kann nicht stattgegeben werden.* 3« «Hot 64xnpmi>titii'tfca »»wo dl M p Ni Stücken Rrich«anlr>b« 1000 l>*r< aub raetM wtrW« auf Antrag wo Netch-b>m»-OueNoe um an«» fdlcilt« Zwilchen lcheln« au«geq,ben. Ld« deren Um>ausch ln endgültige S'ück» N« Erforderliche (poter äffen«» cd dekanntgemuct'l wird, Die Stücke de» ckiriü «anleih« unter ioc.0 Mar«, zu denen Zwischen,»«in, nich, oorge'ehen flnb, werden w» raiglid'fhr DefchieoiNaul»- fniiggestelll and ooeau^lchllich Iw «pN! u I. au-grgcben werden. Wünschen Zeichner »on Stück«, der S°i» Hetchsaileld« ontr« 1000 Mark Ihr« derell« vezablren. «der noch nt», pelleferien Semen Stück« det «In« Darlrhnslasie de« Reich« zu detrthen. so kännen st« dir AuäfrrUqung besonderer Zwlschenschetm zweck« Verpfandung bet der var1e-n«laffe de«atra-r^^ dir Antrögt find an die Stelle zu richte, det dn dt« Zeichnung erfolg, «si. Diese Zwischen,cheinr werden »ich, an dir Zeichner und Ve,mtttiung«leacn ansge-öadigt. joaduri »o, dar Aetchch deuU »n»mer»« da« D«rte£n4afti übergeben. ©ft Zahkuug hat Itl derselbe» ©ftTTW jts e^svkge», bei der die Zeichnung aogemeldet worbe» lst. Oie zur Rückzahlung am l. Oktober I. Z. gezogene» 2Rark 200000000 5% Relchsschahanweisungen von 1914 (I. Kriegsanleihe) Serie VI werden bei der Begleichrmg zvgetettter Kriegsanb ihen zum Nennwert ln Zahlung genommen. Oen Zeichnern werden auf die mit diesen Schahanwelsungen zu beglelä-rnden neuen Anleihen, je nachdem sie Relchsanleihe oder Reichsschahanwelsungrn gezeichnet haben, 5% Stückzinsen für 180 Tage oder 4 , ; 9 % Stück- rinjen für 90 Tage vergütet. Oie !P/ 0 Rcichschahanweisungen sind mit Zinkschelnen, die am 1. April 1919 fällig sind, einzureichen. Oie lm Laufe befindlichen unverzinslichen Schahschelns des Reichs werben — unter Abzug von 5"/o Diskont dom Zahlungstage, frühestens vom 30. September ab, bis zum Lage ihrer Fälligkett — in Zahlung genommen. 7. postzeichnangm. Oie pofianstaiten nehmen nur Zeichnungen auf Me 5°fo Relchsanleihe entgegen. Auf diese Zeichnungen kann dis Dollzahlung am 50. September, sie muß aber spätestens am 6. November geleistet werden. Auf bis zum 30. September geleistete Vollzahiungen werden Zinsen für 180 Tage, auf alle anderen Doll- Zahlungen bis zum L. November, auch wenn sie vor diesem Tage geleistet werden, Zinse»°fur 144 Tage vergütei.' 6 . Einzahlungen. Oie Zeichner können die gezeichneten Beträgevom 50 September d. Z. an voll bezahlen. Oie Verzinsung etwa schon vor diesem Tage bezahlter Beträge er-solgt gleichfalls erst vom 50. September ab. Oie Zeichner sind verpfiichiet: 90\ des zugeteilte« Betrages spätestens am 6. November b. Z., 20®/ 0 , , # , 0 $. Dezember , „ 23% 0 0 0 M 0 S. Januar a.,, 23% 00 0 0 0 Ä. Februar , » zu bezahlen. Frühere Tesszahlungen find zulässig, jedoch nur ln runden durch 100 teilbaren Beträgen des Nennwerts. Auch auf die kleinen Zeichnungen sind Teilzahlungen jederzeit, indes nur in runden durch 100 teilbaren Beträgen des Nennwerts gestattet- doch braucht die Zahlung erst geleistet zu werden, wenn die Summe der sälllg gewordenen Teiideträge wenigstens 100 Dark ergibt. 6 . Umtausch. Den Zeichnern »euer 4 % % Schahurlwrtsrmqey ffl es gestattet daoebea Schuldversckreldungen der früheren Krie>Lsav'°eIhen «ch Schatzanweisungen der 1, IE, IV. und V. Kriegsanleihe in neue 4 %% Schohanweisungen umzutauschen, jedoch kann jeder Zeichner höchstens doppelt so viel alte Anleihen '(nach dem Nennwert) zum Umtausch anmelden, wie er neue Schohanweisungen gezeichnet haE Oie Umlauschantrage sind innerhalb der Zeichnungsftist bei derjenigen Zeichnungs- oder Vermittlungsstelle, bei der dte Schah- anwclsungen gezeichnet worden sind, zu steilen. Oie alten Stücke sind bis zum 21. Dezember 1913 bei der genannten Stelle einzureichen. Oie Einreicher der Umiauschstücke erh-ilten auf Autrag zunächst Zwischenscheine zu den neuen Schahanwelsungen. Oie 5% Schuldverschreibungen aller voranaegangenen Kriegs- anleihen werden ohne Aufgeld gegen die neuen Schahanwelsungen umgetaufcht. Oie Einlleferer von 5% Schahanwelsungen erhalten eine Vergütung von Dark 2,25 für je 100 Dark Nennwert. Oie Einlieserer von 4%% Schahanwelsungen der vierten und fünften Kriegsanleihe habenDark2,50 fürje 100 DarkNennwert zuzuzahlen. Die mit Zanuar/Zuli-Zinfen ausgestatteten Stücke sind mit Zinsfcheinen, die am 1. Zull 1919 fällig sind, die mit Aprll/Oktober- Zinsen ausgestatteten Stücke mit Ztnssmeinen, die am 1. April 1919 fällig sind, einzureichen. Oer Umtausch erfolgt mit Wirkung vom 1. Januar 1919, so daß die Einlieserer von April/Okkober-Stücken auf ihre alten Anleihen Stückzlnsen für % Jahr vergütet erhalten. Soüen Schuidbuchforderunoen zum Umtausch verwendet werden, so lst zuvor ein Antrag auf Ausreichung von Schuldvenchreibunaen an die Retchsschuldenverwaltung (Berlln 5W68, Oranienstr. 92-94) zu richten. Orr Antrag muß einen auf den Umtausch hinweisenden Vermerk enthalteu und spätestens bis zum 15. November d.Z. bei der Relchsschuibrnvcrwaltung eingchen. Daraufhin werden Schuldverschreibungen, die nur für den Umtausch in Reichsschahanweisungm geeignet sind, ohne Zinsschetnbogen ausgerricht. Für die Ausreichung werben Gebühren nicht erhoben. Eine Zeichnungssperrr steht dem Umtausch nicht entgegen. Oie Schuldverschreibungen sind bis zum 21. Dezember 1918 bei den in Absatz 1 genannten Zeichnungs- oder VermittlungSsiesten einzurrlchm. *Oie zuqetetlten Stücke sämtlicher Kriegsanleihen werben auf Antrag der Zeichner von dem Kontor der Relchshauptbank für Wertpapiere l» Berssn nach Maßgabe feiner für dte Nleberlequng geltenden Bedingungen bis zum t Oktober 1920 vollständig kostenfrei ausdewahrt und verwaltet. Eine Sperre wird durch diese Niedertegung nicht bedingt, der Zeichner kann sein Depot jederzeit - auch vor Adlauf dieser Frist - zurückuchmen. Oie von dem Koutor für Wertpapiere ausgeferUglea vepotjchaiae werden voa den Oarlehaskassen »ie dte Wertpapiere selbst deitehea. Berlla, tm September ttlL. M'chsbank-Oll'eflorium. Haveustela. d. Grimm. Todes-Anzeige. Heute morgen verschied sanft nach kurzem, schwerem Leiden unsere innigstgeliebte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester und Schwägerin Frau Katharine Reuschling geb. Krämer im 75. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Reuschling. Steinbach, Wetzlar, Hann.-Münden, z. Z. im Felde, 20. September 1918. Die Beerdigung findet Montag den 23. September, nachmittags 3 Uhr, in Steinbach statt. Am 23. August erhielten wir die traurige Nachricht, dass unser über alles geliebter Sohn und Bruder, unser Stolz und unsere Freude Kanonier Albert Krauskopf im Pcld-Art-Regt. Nr. 204 Inhaber des Eisernen Kreuzes H. Klasse im blühenden Alter von 20 1 / 8 Jahren uns in der Nacht vom 21. auf den 22. August, kurz vor seinem heissersehnten Urlaub, durch den Heldentod entrissen wurde. In unendlichem Schmerz: Familie Kraoskopf nebst allen Verwandten and Bekannten. Heuohelheim, den 20. September 1918. 05289 Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die sohmerzliohe Nachrioht, dass unser lieber, guter, treusorgender Vater, Schwiegervater und Grossvaier Karl Siegfried, Gastwirt nach langem, schwerem, in Geduld ertragenem Leiden im Alter von 78 Jahren sanft in dem Herrn entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Heinrich Siegfried Familie Christoph Schwalb 11. Grossen-Buseck, Hamburg, Familie Heinrich Scheid VI. den 20. September 1918, Familie Karl Weiß Margareta Siegfried Wilhelm Siegfried, Leutnant, z. Z. im Felde Die Beerdigung findet am Sonntag den 22. September, nachm. 4 Uhr, statt. Todes-Anzeige. Gestern nachmittag 3 Uhr entschlief naeh langem schweren Leiden unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante Fräulein Kath. Reeh, Näherin im Alter von 26 Jahren. In tiefer Trauer: Fanfile Karl R^«h Familie L«aU Reeh Familie W Uh. Hiehel Familie Heinrich Reeh Familie i.odirlc Paa*ch Wllh. Reeh Heinrich Hofmann, z. Z. im Felde. Rodheim, den £L September 1918. o®oo Die Beerdigung findet Montag, 23. September, nachm. 8 Uhr, statt HBDHBl 1_18 _ 7080 Danksagung. Allen, die an unserm Schmerz so liebevoll Anteil nahmen, danken wir herzlichst. H. Um;. Tisenb.-Obersekr. i. P. 7084 und 8ami1le z. Z. Breitenbach am Herzberg (Bez.Kassel), 18. September 1918. Künstlerkonzerte. heute das vorzügliche Programm Holland’s | Eleklro-Karussell 1 ^ ist jeden Sonntag ; 8 Rqdheimer Straße 32 § zur gefälligen Benutzung geöffnet, j^j f^j NB. Ausgabe von Dutzendkarten. j^j yttöjd in 7073 a Cafe Amend 8»m*taf and Sonntag [6305 Künstler - Konzert Nur ein Schmetterling Außerdem das glänzende Beiprogramm. Aut nach dem Juxplatz! Samstag und Sonntag sind sämtliche Geschäfte geöffnet 05279 LL»L Caf6 Astoria Jeden Sonntag Künstler-Konzert Empfehle vorzügliche Getränke, Torten und Eis. Caf6 ErnstLudwig Inhaber: Aug. Rath Samstag und Sonntag: KONZERT Eigene Konditorei. , Tifflleh Kdnatler-Keaaerie. Syhil-Hmelewa-fte ri e 1118 Vota ülorgana Der Bernau efoet armen Mädchens hx 4 Akten. Ergreifende Lebenfttragüdie mit 8jbll flnaiow«, Heilt« Herbert Lee PS tri aalmdller eakert in ihrem glänzenden Saktigea Lcstspielschlager [siebe und Hundelperre. Außerdem ein reichhaltiges Beiprogramm« Zivkur gibt aus dem Zuxplatz an der Lahn Samstag den 21. September abends 8 Uhr seine Weitere Vorstellungen finden statt am Sonntag nachm. 4 «. abends 8 Uhr und Montag abends 8 Uhr. 8H“ Ott Wetzlar stets ausverkauftes Haus. ~W Der Zirkus besitzt eine Unzahl dressierte Schul- u. FreiheitSpferde, Kolli, der berühmte Kunftschütze zu Pferd, der Uebersall auf das Blockhaus und die Rache der Sioux-Indianer. Auftreten von Mnftlern und Nünftlerinnen. Frl. Elsa auf dem gespannten Telephondraht. Bei jedem Schluß einer Vorstellung: Große Pantomimen Mzksjllirt tum Wild-West. ----------------- Kassenöffnung */,8 Uhr. - Preise der Plätze: Res.PlatzM. 1.50, 1. Platz M. 1.20,2. Platz M. 1—, 3. Platz 80 Ps., Galerie 50 Pf. Kinder und Militär halbe Preise. Um recht zahlreichen Besuch bittet 05 ,« die Direktion. Einladung;um Erntedankfest Sonntag den 22. September, nachmittags 3 Ubr und abends 8'/, Ubr, Stadtmisston Oietzen. Löberttr. 14. Einige Gesangchöre werden bei der Feier Mitwirken. Eintritt frei für jedermann. 05266 Z§ps- Haarunterlag.,2ocken,Dreher sowie alle sonstigen Haar- arbeiten werden schön und dauerhaft angesertigl tn dem Spezial Damen-Frister» u. Haargeschäst Hermann plant wwe SelterSweg 8. **• Bohnerwachs t. bester Qualität eingetroffen Central-Drogerie _ Schulstratze. 0004 Grobes Lager in Dezimal' wagen und Herden. ,Wi W. Dürbeck Nachf.. Diezftr.6, Mäusb. 6. Tel.283. ammnimnmmimfiimninmmmiini Ein Sebnilt, Marke „Favorit“ muB immer etwas Gates sein! Er verbürgt tadellosen Sitz. Linie, sparsamen .Stoffgebrauch und reentfertigfc durchaus die Bevorzugung, die ihm überall zuteil wird. Man wählt ihn nach dem neuesten Favorit-Moden- Aibu'm (Preis M,l.—). erhältlich i m_ 6600a fjfm dehmrs y ^afomort Schuhmü9 9 Sie oenen Poßgtbiihm ab 1.10.18., auf Kart, in handl. Taschenformat 100 St. 5,5(^ weniger 6.— gegen Nachn. EinzelprS. 10 Big. 6781 I. Weinert, Gietzen. 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Als wichtigste Beschlüsse sind hervorzuheben die Erhöhung der städtischen Hundesteuer aus 40 Mk., eine Erhöhung der Gaspreise von 0,20 Mk. aus 0,22 Mk. für Licht und von 0,16 Mk. auf 0,18 Mk. für Kraft, eine Erhöhung des elektrischen Strompreist.es auf 0,60 Mk. für Licht und 0,28 Mk. für Kraft, sowie eine Verminderung der W a s - serrabattsätze für Großverbraucher um je 1 Pfennig. Tie Sitzung nahm einen ruhigen Verlauf und währte etwa eine Stunde. Oberbürgermeister Keller eröffnete die Sitzung mit der Wahl der Urkundspersonen, wozu die Herren Jann und Wim- m e n a u e r bestimmt wurden. # W Ter Beamten- und Lehrerverein dankt für die ihm bewilligte Teuerungszulage. sowie der Kindergartenverein für euren ihm bewilligtem Zuschuß. Punkt 2 bis 7 der Tagesordnung betraf Konzessionsgesuche ffiV Schankwirtschaftsbetriebe und zwar: die Gesuche des August Rath um Erlaubnis zum Schankwirtschaftsbetrieb im Hause Reuen Baue 22, desgleichen des Gerhard Kämpen für Ludwigstraße 6. Friedrich Schneider Ehefrau für Alieestt. 20, ^skar S' t r i tz l für Lindenplatz 1, sowie Gustav' Geiste z>um Kleinhandel mit Wein und Branntwein für Seltersweg 2. In der Hauptsache handelte es sich um den Uebergang von Konzessions «laubnisscn auf neue Pächter oder Verwandte. Gemäß den Vorbe ratungen des Ausschusses wurden die Konzessionen bis auf das Ge such der Ehefrau Fricdr. Schneider für Brandgasse 3 erteilt. In dem städtischen Hause Johannisstraße 3 hatte bisher das Theater einen Teil seines Fundus untergebracht. Um der Wohnungsnot zru steuern, ist dort die Einrichtung von zwei Kleinwohnungen beschlossen worden. Die Kosten belaufen sich au 2400 Mk. Auf Vorschlag der Baudeputation wurde der Kredit bewilligt. In Darmstadt ist ähnlich wie in Gießen eine Hochschuk- g e s e l l s ch a f t gegründet worden. Da die Stadt Tormftadt zur Gießen« Hoch schul gesell schaft einen Beitrag von 10 000 Mk. geleistet hatte, beschloß die Versammlung aus Antrag des Vorschlags Und Finanzausschusses, der Darmstadter Hochschiilgesell schüft den gleichen Betrag zu überweisen. Der Vorschlag, die Hundesteuer zu erhöhen, wurde au 'Anregung der hessischen Städte von der Staatsregierung den Landständen überwiesen und dort beschlossen. Die Stadt Gießen war eine der ersten Städte, die den Vorschlag unterstützten. L)ie staat- lidfc Hundesteuer ist auf 10 Mk. festgesetzt. Durch Abänderung der gesetzliche,: Bestimmungen ist es den Städten erlaubt, den vier- sack»cm Betrag dieser Summe zu erheben. Vorschlag und Finanz- laussckluß befürworteten, von diesem Rechte Gebrauch zu machen. Die Erhöhung der städtischen Hundesteuer auf 40 Mk. wurde tont* nach beschossen. Die Erhöhung tritt ab 1. Januar 1919 in Kraft. Auf Anfrage des Stadtverordneten Heichelheim teilte der Oberbürgermeister mit, daß es sich um 6 4 0 Hunde handelt. Sollte eine Anzahl davon abgeschafft werden, so käme dies der Reinhaltung der Straße zugute. Ter Fortbildungsschukunterricht ist im vor i gen Jahve ansgesallen. Ihn auch in diesem Jahre aus fallen zu lassen erscheint zu bedenklich, ümd demgemäß becmtragt der Schulvorstand, den Unterricht wieder aufMnehmen, den äl'esten Jahrgang aber ohne n^ictzeveS zu befreien Und die HcmpÄehrer zu ermächtigen, diese Befreiung in besonders dringenden Fällen auch auf Schüler der itingrcen Klassen assxudehnen. Maßnahmen gegen die Verwahrlosung der Jugend haben öfter schon innerhalb der Stadt v e w wdnetei t versmnmlun- gen Anlaß xu längeren Aussprachen gegeben. Tin Antrag, den vor längerer Zeit Beigeordneter Grünewald stellte, wurde vom Schulvorstand der StaatSvegierung überwiesen und diese hrt durch Mrnisterialerlaß vom 10. Juni den Städten die Genehmigung erbeilt, für Schüler, die von der Verwahrlosung bedroht sind, außer den regelmäßigen besondere Schulstunden cm schulfreien Nachmittagen abzuhalten. T« Zahl dieser Schulstunden soll vier an einem Nachmittage nicht überschreiten. Diese Zwangshorte sollen ton den ftedvilligen Horten räumlich getrennt gehalten werden. Tie Verwahrlosten sind mit der Anfertigung ihrer Hausarbeiten, mft Turnen, Gartenarbeit usw. zu beschäftigen Ueber Aufnahme und Entlassung bat der Schulvorstand zu entscheiden. Ein Nichterschmnen her Schüler wird nach den glerchen Bestimmungen bestraft, wie etn Nichterscheinen in den regelmäßigen Schulstunden. Tie sHlottr werden sofort eingerichtet, jedoch soll es für Gießen dein Ermessen der Hauptlehrer anheim gestellt sein, ob und wann Schüler ans den Zwangshorten wieder zu entlassen sind. Stadtv. Vetters regte an, den Hanptlehrern Anweisung zu geben, bei Maßregelung der Kinder durch Teilnahme an den Zwangshorten individuell torzuqehen und daraus Rücksicht zu) nehmen, ob die Kinder von ihren Eltern zur Arbeit benötigt werden. Oberbürgnemeister Keller erllärte sich bereit, die Anregung vn die Huupllehrer wefterznigeben, und betonte, daß allein schon die Kenntnis .des Zwangshortgesetzes der Verwahrlosung entgegen- gewirkt habe. In Anbetracht der erhMen Kvhlenpreise, Löhne und Betriebsdaten sowie der Umsatzsteuer beantragten Betriebs- und Finanzausschuß den Gas Preis ton 20 auf 22 Pf. pro Kubikmeter für X.musgebrauch und ton 16 auf 18 Pf. für Jndustriewetve zu erhöhen. Ter Antrag wurde genehmigt. Aus den gleichen Gründen winde außerhalb der Tagesordnung beantragt und genehmigt eine Erhölmrir des Preises für Elektrizität für Licht ton 55 auf 60 Pf., für Kraft ton 23 auf 28 Pf. Beide Erhöhungen treten ab I ^Oktober in Kraft. Stadtv. Vetters vyOe an. die Rvchtlaterne» bt den Straßen abends wieder brennen m lassen. Wie Oberbürgerm. Keller hierzu mitteilt, ist der Beschluß oevetts gefaßt worden. Die allgemeine Durchführung wird w>ch rvnige Tage Hauern, bis die Fernzündung !nieder eingerichtet ist StÄNV. Sommer fragte an, ob die Heizkr-aft, die im großen Schornstein des Gas- und ElektrisitätStperkes verloren gehe, nicht besser ausgenutzt werden könne. ' Krenzien entgeg!nete, baß demnächst eine Mstveif- vrüac eingebaut werde, die die Feuerung vorteilhafter mache Stadtv. Jann fragte gelegentlich eines Vorfalles auf der E.n bahn an, wo die Fahrgäste ihr größeres Gepäck unlerzubringen haben. Zie Oberbürgermeister Keller feststellte, darf dies nach den Bestimmungen auf beiden Plattformen, also auch auf der vorderen geschehen. d« Urbrrfüllnng her Wagm, ^ bvmrtragte, Hssfsschaffnermnen an^k stellen und beide Wagen- MÄßeve Betriebssicherhleft l^Ettleistet und die Zahl der blinden Passagiere vermindert Oberbürgermeister Ke l le r gab das Bedenkliche der Zustände zu, bedauerte aber nichts daran ändern zu können da vom .Kriegsomi nur emo bestlmimte Zahl Kilowattstunden zum Verbrauch ^michseien.Die Berm-rdu^ tou Mhmigevi bedinge schon ^en größeren Stvomvcrbrauch. Ern Gesuch ans KnegSamt um rckchtÄmlw^net t 9TÖ ^ emt mnge ^ Kilowattstunden sei noch m • % Einstellung von Hilfsschaffnerinnen ist nacks Ansicht von r^erg. Krenzien mcht rentabel. lkützte sich darauf, daß beide Sttaßenbahn- ^ft unglncfi besetzt sind und schlug deshalb vor, für Orts- beiden ein Schild: „Zum VLarkt" anbrm^n zu lassen. Barschlagwu^ der Betriebsdeputation übettvieseu WS*** wie bei Gas und EÜtrizrtät recht- »rtrgcn auch ent* E-chStzivV bc3 Wasscrprrisrs. In Gießener A nz eiger (Gene ral-Anzeiger für Gberheflen) §amrtag, 2 h 5 eptember f 9 f 3 »rächt fernes Kalturn-crtcz sM aber hier von einer ErbSlmna ab- dre Rabattladc für Großverbrau- ä tw* saxs&i ■ ' * b-----.. m. Wiherhalh der Tagasordnmig lu-anstandete Stadtv Plank bet rieb aus dr»n Srl^memarkt und lenecht- »artm Prauatgrundstiiürn, .wodurch ine umlie-renben väuier eirt- mtm&aabcn ».rmal balb.uüchii'pn Burfck^m tmd Mädchen veraniaM »tmrben. Der Verrieb mbge rvenichtens i>-s Jabres ern«%äa# w-rd.-n M->berdem könne 7 t? 9 .Bndenbeich-r Mm WnterMhen v.-ranlaffen, werm man nach 3—4 Wochen eine höhere Pacht verlange. Oberbürgerrneister Keller autttorbete, es sei schwierig hier ttnzuschreiten, wobei -f i. derücksichttgni sei, baß ein Teil der'Bicknm auf Pi-ivatgrunbstücken stel^ Mehrere B^chwerden seien an das Polizeaamt weiter gegeben. Auch der Schllvorstmid beklage sich ubn die Gefährdung der Jugend. AnderEts fänden viele Soldaten dort ein bulliges Vergnügen Die Möglilchkeit einer Beschrän^- kung tev Betriebes durch höhere Abgaben solle der Finanzaussckms; entscheiden. Stadtv. Sommer bemängelte, daß der Fliegeralarm m verschiedenen Stadtteilen, besonders in den Kliniken, nicht zu. Horen sei. Er brackfte m Vorschlag, w ttere Sirenen am Nord- und L-udende der Stadt au! zu stellen mrb gleichzeitig alle Fabriksirenen in einem bestimmten Rhythmus ertönen zu lassen Oberbürgermeister Keller dankte für die Anregung und weitere Sirenen angeschafft würden, die späterhin das Eride des Alarnis ameigen sollten, während der Beginn durch Alarmbomben T«T an der Volksschule in Stockhausei'. Richack Mager -um Seunnarlchrer an dem Ern st- Lud wigs-Seminar in Bens heim ernannt. — Der Groß Herzog hat am. 18 September den Kün^lei- gehufen «m dem Erbschaftssteuevamt Georg Stauß zu Darm- stadt mtt Wirkung vom 1. Oktober 1918 an zum Oberrechnungs- probatvr bei der II. JustiftVaturabteilung der Oberrechnungskimmer ernannt. ^ *** ^??reichnnng. Schütze Ludwig Klein, Sohn des LoDmottmührers Ludwig Klein, ai^ Gießen hat das Eiserne Kreuz zweiter Klasse erhalten. ** Die Obst- und Gemüsetrockenanlage der Stadt Gießen gibt bekannt, daß.am Mittwoch den 25., Don- nierstag den 26. und Freitag den 27. ds. Mls. Obst und Gemüse zum Trocknen nicht angenommen wird. r.* **. Abgabe ton Fichtendeckreisern. Wenn mög- die LtÄftverwattung auch in diesem Jahr eine beschränkte An^rhl Wellen Ficht>euvei,'er an Private abgeben. Siehe Bekanntmachung. ** Der Herbst-Pserdemarkt zu Gießen findet Mftt- den 25. September, vormittags 7 Uhr, auf den städtischm Mtzi'ktanlagen an der Rodheimer Straße statt. . ...,^ue Gesellschaft zur Förderung des ober« p^ssts wen Handwerks und Kunftgewerbes" wird sich S? Wachsten Tagen bilden. Richtlinien, Sitzungsentwurf ünd Anmttdesormnlare sind inl Gewerbehans Mrchstraße 16) zu haben ** Aus stelluiug von Schrotkarlen. Es besteht vielfach die Aussasfiung, daß Genelmrigung zuml Schroten der für ne Zeit vom 15. August bis 15. September l. I. freigegebenen Jüttermenge auf einer Schwtkarte erfolgen darf. Nach § 64 b ber Reichisgetreideovdmlng ist dies nicht gestattet, da Mlahl- oder Schrvtkarken nur für die Dauer von 2 Monaten ausgestellt werden dürfen. Es muß in oben angeführtem! Falle somit Ausstellung von 2 Schrotkarten erfolgen. ** Störungen der elektrischen Ueberkandan- lage. Die Direktüm der elektrischen Ueberbrndantage der Prv- mnz Oberhessen in Friedberg tritt uns mit. daß in letzter Zeft eine Reihe von Störungen an den HockstpaTmungSarilagen aufgettetest ist, die anscheinend absichttich verursacht werden. Me lleberland- anlage zahlt für Meldungen irgendwelcher auffälliger Erscheinungen an den 5000- und 20 000-Brül-Hochspanrllmgs-FernlZtungeni cm den Erstmeldenden eine Belohnung von 5 Mk. und ist, be- vnders bei dem Nachweis absichtlicher Störungen, auch bereit, von Fall zu Fall eine höhere Belokmung M gewähren, wenn die Täter o benannt oder gefaßt werden können, daß sie gerichtllcher Be- rrafung verfallen. Im Interesse der ungestörten AufrechLerhal- turrg eines für die Kraft- und Lichtversorgung der Provinz Ober- Hessen so wichtigen Betriebes ist es Pflicht j^res einzelnen. Meldungen zu erstatten, wenn ihm Störungen oder deren Ursachen bekannt werden. ** Haussuchung nach Kupfer und Zinn. Man chrerbt uns: An der Froitt kämpfen unsere Truppen den schwersten Kampf für imser Volk; Mick und Todesverachtung besitzen sie, aber Munition und Kampfmaterial brauchen sse. Und dabei gibt es auch hier in Gießen noch Haushaltungen rmd Geschäftsbetriebe, besonders einzelstehende Damen, die hochgepackte Kisten toll Kupfer- und Zimrsackien im Keller oder auf dem Speicher versteckt halten. Sie sind nicht wett, den Schutz des Vaterlandes zu genießen, »md jeder vaterländisch Denkende sollte ihnen wegen dieses schchiblichen Verhaltens seine Verachtung aussprechen rmd Anzeige erstatten Wenn die Ablieferung nicht bis zum 1. f ch>ber erfolgt, wird Haussuchung und Veröffentlichung der Namen veranlaßt werden ** S ta d t h ea ter. Es sei nochmals darauf hingewiesen, daß die vorjährigen yübonnoirten, die ihre alten Plätze auch in dieser Spieireft zu behalten wünschen, dies bis zum 21. Septencher an/ die Bürgerin«sterc-i vtitzuteilen haben. To diese Fttft mit dem heutigen Tage abläuft, ioeiÄen Säumige nochmals m rc n er t , ihre Münfche noch heute in den Bttefkasten der Bürgermeisterei n'ieder- zulegen. Bon morgen nsuß wegen des starben Andranges zunr Abonnement ülxr d« nicht bestellten Plätze anderweitig verfügt werden. ** Die Aura-emusif Wt am SonnLag a 2 B. v ^9 rrkus Wild-Weit gibt ans dem Juxplätz an der ^cchn Lamstag den 21. September, abends 8 M-r, icine Erösf- nuugsvorstc lluug. Siehe Anzeßie. Lünokrejs Gießen. ^ ga. Münster, 20. Sept Zu vielen Bedürfnissen, die der Krieg ui so außerordeni-licher W.üse verHeuett s.at, gehören be- icrinttüch nicht in letzter Linie die BrcuustFfc und unter diesen ottouders ^die .Kohlen, die nicht nur teuer, sondern was m>4> cm v r llUr beschränkter Monge zu ergangen sind. Keru Wunder, wenn man in lßZiger Ge^geid wehmütig der Zeit goocnkt, m der die Zweite Umgebung aus dem unerscl>öpstich scherivenden Schätzen das Braunkohlenbergwerks S!)’ f,1 i r ^ fl1 ^ ,,lWer wit einem ebenso vorzüglichen nne billigen Brennstoff versorgt werden konnte Die leider zu früh Jt'ini chwundeue Herrl ichicit konnte durch die darauf ein setzende Einführung des Stein ko hkenbrMides versclun.erzt und vergessen werden, bis nun der Weltkrieg und seine Folgen die Erinnerung darin ^tmeder aufgefttschk haben, und dies um so lebhafter, als man hier- zülaude vielfach der Ueberzeugimg ist, daß die ettvalmten kostbarer Bod-eiischätze noch lange nicht alle gehoben sind und der Versuch sie ziu heben, sich reichlich kohlen iwütte. Sollte es nicht an- gezcizt ersäieinen, daß dieser Ansicht von 'Zuständiger Seite nähtt getreten ^und sie in ausgiebiger Weise auf ihre Mchtigkeit l-in geprüft würde? Wenn sie sich bestätigte, würde das Andenken an dre gegenwättige trübe Zeit, die den Wünsch hierzu wieder stärker wach werden ließ, für die ganze Umgebung auch eine dankbar empfundene segensveick-e Begleittrsckieinung haben. Kreis Schotten. Freienseen, 17.Scpt. Das Eiserne Kreuz 2-. Klasse erhielten: der Musketier Wilhelm Bachmaun, Solm des Zirmner- manns Christian Bachtmtrrnn, und der Wtillette-Falrrer Kourad Bach m ann, Solm der 'Marie BackMairn W.oe. — Gestern abend ^Huchen 10 und 11 Uhr sah man von hier ans am südwest licken Himmel ttotz starker Mondbeleuch.'uug raketenartige Lichteescher- «rugnen, oft 5—6 auf einmal, auftauchen und blitzschnell witt)er verschwinden. Auch die Lichtstrahlen ton Scheinwerfern waren wahrnehmbar. rx. 9a ; ^ ouba ch, 18. Sept. Ein wunderbares Schauspiel zeigte lich gelegentlich nächtlichen Spaziergängern. Nachdem man schon vor enugcn Wochen das Platzen der Granaten der Flugzeugab- wehrlanonen in Frankfurt a. M. von der Horstenburg bei Ober- Besirngen aus beobachtet hatte, wurde diese Erscheinung am letzten Sonntag aus dem Ramsberg abends gegen 11 Uhr während des Fliegerangriffs auf Frankfurt n. M. wahrgenommen. Man sah deutlich mit bloßem. Auge das Zerspringen der Geschosse ähnlich wie Raketen. Kreis Lautrrbach. la. Angersbach, 19. Sept. Tem Sergsanten Karl Fachs, Jnhal>er des Eisernen Kreuzes^ und der Hessischen Tapferkeits-- medaille, nmrde auch das Hessische Kttegsehrenzeichen verliehen. Zmchs.' lüngfber Bruder, Friedttch ist im Jahre 1916 in Rußland für fern Vaterland gefallen. Der älteste Bruder, welchem ebenfalls das Eiserne Kreuz und die Hessif-cke Tapfetkeitsrnedaille verliehen wurde, ist seit dem 20. August als vermißt gemeldet. la. Ober-Wegfurth, 19. Sept. Geft. Eimst Riegelmaritt von hier, welcher seit Anfang des Ktteges pvr dem Feinde stand, erlitt am 17. August den Heldentod. Der bei seinen Vorgesetzten wie Kameraden beliebte nnd geachtete tapfere Soldat hat 29 Lchlackten und Gefechte mftgemacht. n - ^0- Sept. Ter schon längst für tot angesehene Lehrer L-chäfer aus dem nahen Ucllershausen kehrte dies« Tage völlig unerwattet aus russischer Gefangenschaft in die Heimat zurück. Im Mai 1916 war die letzte Nachttcht von ihm aus mnem russischen Lazarett eingrtrvssen. Seitdem hatte ULin ton chm trotz all« Bemühmigen nichts mehr gehört. Kreis Friedberg. „ Bingenheim. 17. Sept. Dem MnSfetter Wsshekm Schwab. Sohn tos Landwirts und Geflügelhändlers Fttedttch Schwab tohcer, wurde tos Eiserne Kreuz 2. Klasse verllehcn. Schwab rst «st fett Februar im Felde. s <^.0ber-Eschbach 17. Sept. Der Sohn tos Lrmdwir« Kcnl Heftrich II.. Sergeant im Jnf.-Regt. 115, seft Kriegs- cn-ifang im FÄde «hielt das Eiserne Kreuz 1 .Klasse und wurde zum^Bizefttdwebtt b-efördctt. Das Eiserne Kreuz 2. Klasse, die Hessische Tapferkettsmetoiüe und tos Verdrenstkceuz wurden ihm bereits verliehen. Starkknburg und Rhcinhrssnr. . ^ I T arm stad t, 21. Sept. T« Andrang zu ton DorstellÜnarn o' theaters ist ständig ein so großer, daß sich der neu« Intendant entschlosi-m hat. die Räume des alten Hoftbeaters ftm DarmstÄüer VoWmund ..der Reitftall" genannt) wieder in- starch zu setzen, um tortselbst die sog. kleinei-en Stücke zur Auf- fichrung zu bringen. Vcan rechnet, daß bis Weihnachten die Eröffnung stattftnden kann. Die notgelandeten Flieger gefangen. I Darmstadt, 20 Sept. Die zwischen Hähnkein und Zwin gen berg notgelandeten englischen Flieger wurden nach cmcc an die Kvmmandanttlr Darmstadt gelangten Meldung m Ladenburg bei Mannheim gefangen genommen. Desscn-Nassau. . ^I^??Efu rt a. M., 21. Sept. Haute mittag 12 Nhr traten sämtliche hiesigen Kitos in einen S t e u e r st r e i? einl mdom sie alle Eintrittskarten ohne die städtischen Steuerzi:schlage/ verkaufen. Ter Grund zu diesem einzig dastehenden Stt-eik ist dann zu erblicken, daß die Kinos seit kurzem nicht nur 100 Prozent ÄJ tI ?- mi(rte ^nst bezahlen müssen, sondern auch ,-stick Steuer zu entrichten haben, die für jede angefangenck o0 Pfennige 15 Pfennige beträgt. In der Praxis inacht das bei den billigen Platzen eme Preiserhöhung um 50 Prozent Tie Kabaretts «heben nur 10 Pf Steu« von je 50 Pfennigen, obwohl iie weit zahlungsfähigere Besucher haben als die Kinos Die Kinos wollen es nun mal auf eine Probe ankommen lassen. Hochschulnachrichten. Von der Eröffnungsfeier der Universität Dorpat. Berlin, 19. Sept. Rektor und Professorenschaft tor Universität Dorpat haben anläßlich der Eröffnung ä fei er der UmversttÄ eine Drahtung an den Kaiser gettchtet in toc sie diesem für die Neugrünchrng der alten Landes-Univei-s'ität ausspvechen Mn httßt es: In der erhabenen Pmson Erv. Maiestat gilt uns« h«ß« Wrnrsch zugleich dem deutschen V^lke und tom glorreichen deutschen Schwett, das uns befreite imsere unerschütbettiche Arverficht ab« tom Triumphe der gerechten bcuU cfcn In tor Antwort des Kaisers toiw es- Unter tor Itohseltolle,!, Ereignissen und Eindicken des 'Krieges ^ ber, deutschen Brütor im Baltenlanto ton fremdem Truck und Wesen eure ganz besvntore Freude bereitet WlÄM neuem^ Glanze wird die bewährte Pflanzstätte Kitsch« Mutt«lande zahlreiche to» touteto Kräfte geschenkt hat, wieder emporqesühtt Dafür bürat ihr deEworttmgs. Lingesantzt. M>r Form mrd Jr,hatt aller unter dieser Rubrik gehenden Artikel lloernimmt die Redaltwn dem Publilum gegenüber leineclrf Beraiuwortt/ng.) Blitzableiter ohne LcitimgÄratzt! Zn einem Rachbardvrse wurde der Blibodleitrr aus einer Schule abMnwmmm ohm daß cm Ersatzdraht ein-rel>aut inurdr Tie AuffangVange hat inan ,Erlitt, tzrhen «lassen. Eine->teil-< ist es »u beanißcn, da,; du- bctreifcndc tik-uieint».- den Km''crt>!.,bt der Hcerrsvcrwaliimj» rasckmSgttchjt aigelieser, hat, aber andern- lcheiitt »nr durch bie Uithrbri-riwng der Erdintung ein« gwtze GesÖahnverkehr in Si- ^ un,^broä.-n. - ^ '-tobC'j der sibirischen Atmee meldet, daß aus der .Rmidjchure, vorrückende Japaner im Anzuge scieir. Brotkartenschiebungm in Bochum. und rufolge lvurden im Stadt- mw Landkreise Bochum Jpofo Brotkartenschiebung cn ITJLT "inf lUis den..Fer°en heimkehrenden Kind^m stark besetzte Et,eiibah.uvogen, du sich vom Zuge losgelöst hatten o seuden Zuge zusammengesvohen. Mehr als drei^ ßig Atenschm sollen tot und viele selber verletzt sein 2 eiednet 9 . Ktis§ssnleide dvl der Bank für Handel und Industrie Niederlassung GleQen in GleOen, Johannesstr. 1 - Ecke Neuenweg Amtlicher Teil. Bekanntmachung. B e 1 r.: Ausfuhrbewilligungen von Kartoffeln außerhalb deS- Kreises Gießen. Zur Genehmigung der Ausfuhrbewilligung von Kartoffeln^ m aildere .Komuiunalverbände des Großh. .Hesseil sind folgende Unterlagen vvrzulegen: ' ^ I. Ka r to f fe lerzeu g er, die ihren allgemeinen Wobnx heben" änderen KvMlmrnalverband des Großh. Hesse« a) chie Bescheinigung der Großh. Bürgermeisterei, wo die toffeln auf eigenem Grundbesitz mit Mgabe der Flacku-ngröß» angebaut worden sind; b) ^n. B^ugSschein^ oder Bescheinigung der Wohnsitzgemerndd über die Kopizuhl ferner Familie nebst Angetiörigen mü dem) -dermerk, daß auf den öffentlichen Beding von Kartosfelm verachtet wird; . 2 - Verbraucher, die ihren allgemeinen Wohnsitz in einem, anderen Kommunalverband des Großh. Hessen lmben a) eine Bescheinigung der Großh. Bürgermeisterei der Ausfuhr^' gememoe über das Berwandtschaftsverhällnis des Beziehers Min Erzeuger: ^ ^ m einen Bezugsschein oder Bescheinigung der Wohngemeinde über me Kopfzahl seiner Fanlilie nebst Angehörigen mü dem! Veix merk, daß auf den öffenlliche.r Bezug von -Karboffeür ver-, zi astet tvrrd: 5. einen vollständig ausgefüllten Frachtbrief. Oberbürgermeister zu Gießen und de« bV/cr 0 ermeisteren der La ndgemei nde« ”*?. l^L !mrb enipfohlen. vorstehende Bekanntmachung m ortsüblicher Weift m veröfstmtlichen ^ Greßen. den,19. September 1918. Grvßherzoaliches Kreisamt Gießen. _ FB: Hemmerde Belanalmachungl ~ " Betr.: Oeftgetrerde >der Ernte 1918. Wir weisen darauf hin, daß auch in diesem Jahre das durch Aehreulesen gewonnene Getreide gemäß § 1 der Reichsaetreid« ordnnng für die Ernte 1918 ebenso wie alles übrige Getreido für den Kommunalverband beschlagnahmt ist und von dem Besitzer Mcht zurückbehalten und nach eigenem Belieben in seiner eigenen) Wirtschaft verwendet werden darf. Derartiges Getrewc ist vielmehr an dre mit dem Ankauf beauftragten .Kommissionäre und Untere Kommissionäre gegen Bezahlung zur Mieftrung zu bringen Zw, widerhandlungen tverden z.ur Anzeige gebracht und nach der Reichsgetreidoordnnng für die Ernte 1918 vom 29 1918 besttaft. Ausnahmen können nur in gan^ besondereii Fällen nach ^n Besttmmungen der Reichsgetreidestelle mü Genehmigung des Kommunalverbandes zugelassen nvrden. Etwaige diesbezügliche trage wären vor dem 1. Oktober b. I. z,u stellen. Gießen, den 17. September 1918. Ärvtztzetzoaltttzr» Kretsamt Gießen. I. V.: Hemme r d t. Betr.: Äucheckernsammlung. An die Herren Leiter der Orlssammelstellen und die Lehrerschaft des Kreises. 26- ^ September l. I., urchmütags 3.30! Uhr. findet rm Hotel Großherzog zu Gießen erne Besprechung über dre rm Jntecelse un,erer Bolksernahrung so .oichtige Buc§ eckernsammlung statt, wozu wir ergebenst einladen. Mit Rücksicht auf dre befonderc WrchtiAkit der Tagung wird um vollzäLiaeS E« Schemen gebeten. Gießen, den 20. September 1918. Für den Sammclausschuß Gießen: Dr. A l l e s. KARL LESCH LINA LESCH GEBORENE MAY GIESSEN, DEN 2\. SEPTEMBER 1915 Oberarzt d. Ldw. Di*, med. Fritz Becker Lotte Decker geb. Schlockow Vermählte Gießen. Kaiser.Allee 1 Breslau. Kronprinzenstt. 40 September 1918 -...-.m , , .. . nanio Gießen Statt Karten! Emilie Rau Adolf Kramer Derlobt« September 1616. Aumenau 05277 Gießen Else Rüffer Wilhelm Schultheiß Verlobte. 21. September 1918. Gelnhausen 05283 Ikitsl-I«dS Split fit SinglingS* uni Slltinfinlittfiiut Aufruf! Bier Jahre lang wütet nun der Weltkrieg. Furchtbar sind die Opfer, dieser von unserem Volk gefordert hat und noch täglich fordert. Die Zukunft unsere- Vaterlandes ist aufs schwerste gefährdet, wenn eS nicht aelinat einen Ausgleich zu schaffen sür d.e Hunderttauseude von blühenden Menscherv leben, dre uns durch den Krieg entrissen worden sind. Bor allem gilt es die erschreckend hohe Sterblichkeit der Säuglinge und Kleinkinder zu bekämpfen' In den letzten Friedensjahren ' ' gingen von linndert deutschen Kindern fünfzehn bereits im ersten Lebensjahr zugrunde, al- in fast allen anderen Llulturstaaten./ Eine durchgreifende Hilfe durch Ausbau des Mutterschutzes und der stindersürforge ist hier drinaend 11011 g. Dazu sind aber neben den Zuschnssci, des Staates, der Kreise und Gemeinden weitere bedeutende Mittel erforderlich, die durch eine arosie Volksspende aufgebracht werden sollen. Die Sammlung für ..Deutschlands Spende für Sanglings. und Kleinkindcrschuy" wird in Hessen in, September dieses Iahics flattfiiiDcn; ihr Ertrag verbleibt aiisschlicsilich unserem engeren Baterlanve. Wir wenden uns an den osl bewährten Opsersinn des Hessen^ n "L b . et l>.°rzl'chen Bitte, an dem großen Werk der Nächstenliebe mit- zuhelscn. Möge ,eder nach Kräfte» dazu beitragen, die Fürsorge sür unsere Kleinen und Kleinsten zu fördern. Es gilt die Zukunft uiiseres Volkes die Macht und Grütze unseres heitzgcliebten Vaterlandes! Darmstadt, im September 1918. Eleonore 42 roß Herzogin von IfeHften und bei Rhein. Der Vorstand der Grossh. Zentrale für Matter- and Säuglingsftirgorge in Hessen. Dr Dietz. Beklrmttmachttng. Der vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Albach für das Rj. 1918 liegt vom 23. d. M. an eine Woche aus der hiesigen Bürger, meisterei während der üblichen Geschäftssiunden zur Einsicht offen Einwendungen können während dieser Zeil schriftlich oder zu Protokoll vorgebracht werden. Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Aus. marke beizu tragen haben. Abach, den 21. September 1918. Großh. Bürgermeisterei Albach. I. B.: Arnold, Beigeordneter. w Beklnmtrnechrmg. Der vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Ruttershausen sür aS Rj. 1916 liegt vom 23. d. M. dan eine Woche auf der hiesigen Bürgermeisterei während der üblichen Geschäftsstunden zur Einsicht offen. Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll vorgebracht werden. Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. Ruttershausen, den 21. September 1918. Großh. Bürgermeisterei Ruttershausen. K l i n k e l. 7108 Giessener Fröbel-Seminar. * AMbUdanflT.Kinderflttrtnerlnnen u-KinderpfleKerinnen. Aufnahme der neuen Schülerinnen JTobtag den 8. Oktobir Prospekt e. Auskunft n. Anmeld b. I. Ifioesar, Gartenatr.HO Sonntag den 22 . d. M. moet in der Gastwirtfchnft von Job. Lttb Ww. au HUctborf «m brr totm ble * AU Prt -sünbiae WcitotnbtU zum Kauf von Rassctleren. Um Muttdl Zuspruch bittet die AuöstelluuaSleltuua. Httter Bezugnahme auf obigen Aufruf wird die Bürgerschaft frenudlichst gebeten, zu dieser BoltSspeudc nach Kräften beizutragcn. Gaben nehmen alle Banken, die Sparkasse und Stadttasfe entgegen. An der Zeit vom 17.-30. September findet eine HauS° fammlung, am 22 . September eine Straßenfammlung statt. 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Die Lieferung erfolgt frei vor das HauS. Weniger als 6 Wellen werden nicht abgegeben, auch kann eine Gewähr für Lieferung von mehr als 50 Wellen nicht übernommen werden. Giesten, den 17. August 191& 6307 B Ter Oberbürgermeister. I. V.: Krenzien, Beigeordneter. Es wird hierdurch bekanntgegeben, daß am Mittwoch den 25., Donnerstag de« 26. und Freitag den 27. d. M. Obst und Gemüse zum Trocknen nicht angenommen wird. 71010 W- Md Ekuiüsttrockkimlazt dkk Stabt Sieben. Versteigerungs-Anzeige. Montag den 23. Sevtember 1918, vormittags 10 Ubr, werden im Hose zu Giesten, Tammstrake 24, öffentlich freiwillig gegen bar versteigert: 1 vollständiges, fast neues Bert, 1 Sofa, 2 Tische, Waschtisch, Kieiderschrank. Sportwagen. 1 Grammophon mit 68 Planen, 1 Regal, 1 Jormnlarschrnnk mit 40Jächern. 1 Schreibmaschine von Edelmann. Stühle, elektrische Lampen. 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