Nr. 220 Der Stehener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntag-'. - Beilagen: GiehenerFamilienblatler; Nreirblatt für den Ureis Gießen. Bezugspreis: rnonatl. Mk.1.20, viertel- iSKrlich Mk. 3.60-. durch Aohole- u. Zweigstellen monatl. Mk. 1.10: durch die Post Mk. 3.60 viertel« jährl. ailsschl. Bestellg. Ferrlsprech - Anschlüsse: fürdieSchristleitung112 Verlag,Geschästsstetleöl Anschrist fürDrahtnach- rtchten: Anzeiger Gießen. 168 . Jahrgang Donnerstag, *9. September \9\S Postscheckkonto: Frankfurt a.M. U686 eneraz-Anzelger vankverkehr: Gewerbedank Gießen Zwillingrrunddruck u. Verlag: vrühl'sche Unio.-Such- u. Steindruüerei R. Lange. Schriftleitung, Gekchäftrstelle „.Druckerei: Schulftr. Annahme von Anzeigen f. die Taqesnummer bis zuin Nachmittag vorher ohne jedeBcrbindlichkeit Zeilenpreise: für örtliche Anzeigen 25 l-s., für auswärtige 30 Ps., für Reklamen Mk. 1.-nebst 20"/»Teu- erungszuschlag. Haupt- schristleiler: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Ang. Goetz; für den übrigen Teil: Dt. Rein hold Zenz; An« zeigenteü: H. Beck; sämtlich in Gießen. Die Kont westlich der alten Siegsriedstellung. Trohes Sauptyuartirr. 18. Srptrmb. (Amtlich.- Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Der Ypern wurden BorBtze. beiderseits des La Bassee- Kanals mehrfach wiederholte Deilangriffe des Gegners ab gewiesen. Heeresgruppe Generaloberst von Boehn. Bersuckje des Feindes, sich nördlich twm Holnon-Walde an unsere Linven heranzuarbciteu, sowie Teilangriffe gegen Halnon und Gssigny-Le-Grand scheiterten. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz S Zwischen Ailette und Aisne setzte der Frmlzose seine Ändert. Am Vormittage ftieh, er zwischen Dmixaillon und raut, am Nachmittage nach stärkstem Feuer auf der gmizen Front mit starken Kräften vor. Der Feind, der .ar- nörffit auf Pi non und südlich der Straße Laf^ux—Chavig- noit in unsere Linien eindrang, wurde im Gegenstoß wieder zurückgeworfen. Die gegen die übrige Front gerichteten Angriffe scheiterten vor unseren Linien. Heeresgruppe Gallwitz. . Keine besondere GefechlstLttgkeit. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Kleinere Erkundungsgefechte an der lothringischen Front und tn den Vogesen. Mazedonischer Kriegsschauplatz. Oeftlich der Tschserna stchen die Bulgaren seit dem 15. September im Kampf mit Franzosen. Serben und Griechen Zur Abwehr Feindes sind auch deutsche Ba- talllsme eingesetzt worden. Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff. Der «bendbericht. Berlin. 18. Sept., abends. (WTD. Amtlich.) _ E ugl Nch-französische Angriffe auf breiter mmtt vom Walde von Havrincourt bis zur Somme. G^cu den auf Mitte des Schlachtfeldes zwischen Hargicourt , Onianoichach eingedrungenen Feind sirÄ Gegenan- gr l f fe im Gange. Au der übrigen Front sind Angriffe des Kindes gescheitert. Wir kämpfen Werall westlich unserer alten Siegfriedftellung. * Der österreichisch.ungarische Tagesbericht. W^n 18. Sept. (WTB.) Amtlich wird verlautbart' ^Italienischer Kriegsschauplatz. ^ D er Nalrener setzte seine Anstrengungen zur Besitz- mchmr unserer- Stellungen im Gebiete des Monte Pertica seiner gestrigen, von heftigem Artilleriefcuer und Minenwerferfener begleiteten Angriffe bildet der Tasson- Rucken. gegen den er fünfmal Sturrn lief. Ter Feind wurde NMämpfen zurückgeschlagen. Am D^nte Tomba Monte Solorolo wurden feindliche An- ^^uugsversuche vereitelt. Auf der Hochfläche von Asiago zeitweise schwere Arlrlleriekäm.pfc. ZMreiche Flieger haben auf mehrere Orte hinter der Pmvc-Front und dem Etsch-Tal Bomben abgeworftn ohne nennenswerten Schien anzurichten. Albanien. , Ein Teilangriff der Italiener an der Küste wurde ab- gewMen. Auf den Höherücken südwestlich von Berat, wo wir unsere Linien südwärts vorgeschoben haben wurden feind liche Gegenangriffe zurückgefchlagen. . Westlicher Kriegsschauplatz. Bei den K. u. K. Truppen nichts von Belang. Der Chef des Generalstabs. Durch viele Aeußerungen deutscher Zeitungen und auch Kutscher amtlicher Stellen ging in den letzten Wochen die Feststellung, Haß wir in einer „ernsten Lage" lebten. Das war n ich t so aufzufassen, daß eine ernste militärische Gefahr twr ^ Toren stünde, und trotzdem haben auch Dündenburg cnnd der Kaiser das Volk zu neuer Tatkraft, zu Kampsesmut und zur Abweisung feindlicher Ränke aufgeru- sen. ^-rst heute erfahren wir so recht, daß die Wetteransage fttmmte. Die Wolken, die gegen uns im Anzug waren, sind zum Teil nredergegungen. Die „moralische" Offensive des Feinde? hat erngesetzt — msan darf das Wort „moralisch" merbei «ncht falsch verstehen! — , das heißt, er sucht unser Volk durch Kun^ebungen und Ankündigungen zu ängstigen irre zu mack>en. Die Wiener Politik suchte der feindlichen Offensive durch einen eigenen mplomatii-chen Vorstoß zuvorzukommen, und welche Gedan- vmi iie dabeä leiteten, sinden unsere Leser heute in den nach- ftel/end abgedruckten Darlegungen der von der leitenden Stelle inipinerlen Wiener Blätter. Der ganze Hexensabbath der -Lttmmungsmache ist über uns hereingebrochen. Wilson hat sehr schnell ferne Anlwvrtbombe aus uns niederfallen lanen, .me uns chrecken und unsere Bundesgeirossen mutlos machen soll. Die ganze Presse der Entente — mit ganz weni- L"- lch vorschtiger äußernden Ausnahmen — liefert die .Begleitmusik. Wir sehen wieder einmal, daß das „^moralische" Tchmmelseuer der Gegner unserer Friedenskanonade ber wertem überlegen ist. Theoretisch sind die von Wien ^tzt angedcuteten Löschten wohl verständlch, aber praktisch fehlt dabei eine Hauptsache: die Deutung des Wiener Wunsches als neues Eingeständnis der Schwäche, als Niedergang der Kampftust und Kampfkraft. Das erweckt im Gegrrerlager lebhafte Hoffnungen, und damit arbeiten die führenden Politiker in London, Washington und Paris, so daß die von den Wiener Stellen erhofften guten Wirkungen größtenteils verkümmern und hinfällig werden. Es bleibt uns das gute Gewissen, die wirkliche moralische Ueberlegenheit, und jetzt muß sich's zeigen, daß wir, unsere deutschen Völker zumal, aus einer höheren Stufe des Geistes stehen, als das buntfarbige Gewimmel, das gegen uns anrennt. Wir muffen uns fest verschanzen gegen das Massen- und Vernichtungsfeuer der papierenen Kanonen von drüben! Das ist die ernste Lage, in der wir uns be- ftnden. Ueber all dem über uns hinrauschenden Lärm dür- °en wir die einfachen Tatsachen nicht vergeffen. Augenblick ich steht alles in einem Nebels wenn die Regengüsse nieder- gegangen sind, weiwen auch die soliden Berge der Tatsachen wieder sichtbar werden. Die Hauptsachen, die in Frage kommen, zeigt uns ein Hindeuburgischer Erlaß an das Feldheer. Die Gegner sind noch nicht so weit, daß sie einer Verständigung zugänglich sind, wir aber haben auch weiterhin die Kraft, ihnen zu zeigen, daß wir unüberwindlich sind. Hrndenburg erweckt also kerne Illusionen, er verspricht nicht Dinge, die in einer höheren Hand liegen., er greift den Ereignissen (nicht vor. Wie anders die R e d e C l e m e n c e a u s, des französischen Ministerpräsidenten, die er bei der Eröfs nung des französischen Senats gehalten hat! Alles Schwulst, Hetze, Pharckasie, Nebel! Wir begreifen die Freude des Franzosen über seine letzten rnttitärischen Erfolge, aber wir sind sprachlos über diesen mwerbesserlichen 'Diegesphan^ tasten! Er will sagen, daß Deutschland die Schuld'an dem Ausbruch dieses furchtbaren Krieges trage. Und er beweist gerade das Gegenteil! Denn seine Sprache ist die des größenwahnsinnigen Frankreichs, das seinen Nachbar immer als einen ihm unebenbürtigen Barbaren ansah, über ihn um jeden Preis hinaus will und darum auch die schrecklichsten Folgen nicht scheut! Clemenceau ist heute noch der Vertreter des ftanzösischen Volkes. Und wenn nur sehen müssen, daß fein Einfluß gestärkt, seine Stellung gefestigt wird, so müsseir wir Hindenöurg vollständig berpflrchten und uns an seine Tatsachen hatten. Auch wir wollen taut die Zukunft denken und glauben rmd uns durch Nebettage den Durchgang zum Lichte nicht verleüxm oder verwehren lassen. hkndenburg an das drutsche Zeldheer. Jerltn, 18. Sept. Geirenüfeldmarschall Hindenburg hat cm das Feldheer den nachsl-ehendeit Erlaß gerichtet: Tie österveichischss-ungarische Regierung hat allen Kriegführenden vor^eschlagen, zur Herbeiführung des Friedens zu urwer- brndlichen Besprechungen in einem neutralen Lande Vertreter zu entsenden. Tie Kriegshandlung soll dadurch nicht unterbrochen werden. Die Bereitschaft zum Frieden widerspricht nüht dem Gerste, in dem wie den Kampf für unsere Heimat führen. Schon im Dezember 1916 hat der Kaiser, unser oberster Kriegsherr, mit seinen Verbündeten den Feinden den Frieden an geboten. Mehr- wch hat seitdem die deutsche Regierung ihre Friedensbereitschüft bekundet. Die Antwort aus dem feindlichen Lager war Spott und Hohn. Die feindlichen Regierimgen peitschen ihre Völker und Heere weiter auf zum Vernichtungskanrpf gegen Deutschland. 'So führten wir unseren Verteidigrmgskamps weiter. Unser Verbündeter hat nun den neuen Vorschlag gemacht, in Besprechungen einzutreten. Der Käinpf soll dadurch aber nicht unterbrochen werden. Für das Heer gilt es also, weiter zu kämpfen. Dis deutsche Heer, das nach vier siegreichen Kriegssahren prachtvoll die Heinrat schirmt, muß unsere Unbesiegbarkeit dem Feind beweisen. Nur hierdurch tragen wir dazu bei, daß der feindliche VernichtungÄville gebrochert wird. Kämpsend haben wir abzuwarten, ob der Feind es ehrlich meint, und er diesmal zu Friedensverhcntdlungen bereit ist oder ob er wieder den FriedenI mit uns zurückweift und wir ihn mit Bedingungen erkaufen sollen die unseres Volkes Zukunft vernichten Die wiener Meinung über ben Vorschlag Durians. Wien, 17. Sept. iWTB.) Die Blätter betonen gegenüber der „NoiDd.- Mgem. Ztg." daß in mancherlei Aeußerungen Zw^fel über den Erfolg des Schrittes des Außenministers Grafen Burian zeigen, daß nwm auch auf unserer Seite zu einer durch eine nüchterne Beurteilung der Verhältnisse geboteuenZurück- halürng übergegMrgen ist, und daß wir keine überschwänglicl)en Hosfnunaen näüren. Die Blätter drücken iedorb die M^inuno ans 2?EkÜer daoauf hm, daß die Entente gerade früher mit Rücksicht auf rhre mrlrtarischeti Rüch'chläge behauptete, sich nicht aus Verhandlungen etnlassen zu könneir. Der jetzige Ntomcnt lchlreß. nun eme derartige Argumentation aus, da die Entente myauptet, einen großen Lieg errungen ziu haben. Sie müßte daher den letzlgen Moment als richtig zicgestehen für eventnelle Verhand- lungen. Hierzu kommt noch, daß der feindliche Angriff zum Stillstand gebracht lrwrden ist. Es wird bald der Moment gekommen Urn wo dce Entente keine großen Worte mehr über den Erfolg wrrd gebrauckien können. Der gegenwärtige Zeitpunkt muß daher werten 5Um ^ Vorschlages durchaus günstiger bezeichnet L .r- i*4Ä.vyTjyiu4fcyviL i; l, uiü. ivu, | u/Jumi-yiLUjicl Hoffnungen nähcen. Die Blätter drücken jedoch die Meinung aus, daß ja der Erfolg nicht gerade darin bestehen sollte, daß die feindlichen Regierrmgen ohne weiteres auf den Vorschlag Burians eingehen. Dieser Vorschlag hat, wie aus der Note zu erkennen ist, die politische Bedeutung, daß er die En tentereg ierungen dazu zwingt, vor ihren Völkern darüber zu entscheiden, ob sie den von uns vor geschlagenen Weg oder ob sie das Risiko der Ablehimng cmf sich nehmen wollen. Der Erfolg ist denrnach auf jeden Fall sicher. Entweder, daß die vorgeschlagene Aussprache zustande kommt, .oder daß die ferridlicheii Regierungen vor ihren Völkern die Berantlvortung für Ziirückweisung der gebotenen Möglichkeiten übernehmen müssen. Die Blätter stellen sodcmn übereinstimmend gegenüber dem Einwand der deutscheti Presse fest, daß die öster- reichisch-uiigarffche Denrarcl-e kaum auf ein politisches Ergebnis rechnen könne, fest daß der Schritt des Grafen Burian Fein Friedensangebot, sondern eine Aufforderung zu einer unverbindlichen Vorbespreämng ist, welche Klarheit darüber schaffen soll, ob und auf welcher Basis überhaupt Verharidlungen aufgenonimen werden können. Deshalb auch wurde dieser Vorschlag von Oesterreich- Ungarn allein gemacht als ein Änttag der nicht im mindesten mit einer Pacteistellung der von uns zu vettretenden merftorischen Fragen zusammenhängt. Wv unsere Trupven im Westen, wie so oft schon an allen Fonrten des Wettkrieges, Lchulter an .Schulter mit der verbündeten, deutschen Armee käncpfen, karm wobl am allerletzten davon die Rede sein, daß durch diesen formalen Antrag unser Bundesverhältnis berührt werden körmte. Gegenüber dem ferneren Umstand, daß der Zeitpunkt nicht günstig gewählt sti. Line Siegesreöe Nemencean. f . 3 ^ 05 *3' 18. Sept. (WTB.) Havas. Dec Senat hat feine Sitzungen wieder ausgenommen. Duboft und Clemenceau hielten Eröffnungsreden. - i 8 Havas meldet: Clemenc eau, der mit außerordentlichem Beifall begrüßt wurde, führte aus: Dü Reaie^ rung verlangt ihrerseits die Ehre, soweit als Worte dies tun tonnen, die ungel-eure Dankbarkeit der freien Volker gegenüber den wunderbaren <2©ftxrteit der Entente auszudrücken, 'durch die sie Eich von der BeänFttguny in diesem großen Sturm befreit worden rst. Wcchrend eines halben Jahrhunderts wurden dem friedlichen Frankreich von dem Feinde unwürdige Wunden fr* 1 « ^^h, das Rechtsbewußtsein vom Scknsfbruch gerettet zu haben. Es verging kein Tag ohne Kriegs- und ohne thrannenmäßige Brutalität. Wir haben diese schrecklichen Lebensstunden imter den . schlimmsten Be- letdagungen durchlebt, sowie unter dern ' mydy demütigenderen Entgegenkommen einer niederen Hnrchesei, die Ueberuahrne eine) freiwilligen wllte, das uw' allent von der ali enieinen Kata- ^9^} koiritte. Schlleßlich kam bcx Augenblick, wo der an, d^Wett den Beschluß faßte, mit dem ruhigen Stolz nch Ende zu machen, die es wagten, dem nach Vorher». m*itt -LEvebEn «ttgegenzutreten. Ohne auch nur den Anschein emes Bmwan^s stürme sich der Angreifer mck unser Gebiet, um öve großen Erpressungen wieder auftunehmen. Unsere So^ daden rückten rns Füll), um die Opfer zu bringen, die das SBoijJ der Hennat^fordevte. Was ste find und was sie noch sind, das wird dL Geschia)te ernst sagen. Wir wissen es zum vorous, aber erst seit geitetm bvgimtt Deutschland zu begreifen, wÄche Männer sich vor D lvffgeltellt haben. Dummerwcife hatte es geglaubt, daß der sEren werde, nämlich für unsere vcr- ^i?arLDänchaften, für unsere verschütteten Städte und Dörfer, Mr d«e BvandsttftwAg, die methodischen Plünderungen, für die Män- ner, Frauen Und Kinder, die in die Sklaverei gescbkepot wurden Das ist es, was die Wett gesehen hat und das wird die 2B*£t auch nve vergessen. Es wurde eirre sch reckliche Rechnung von Völkern z^u^Vo l ke rn ervtftrtt. Sie wird bezahlt werden, denn nach vier magren undenkbaren Kummers hat ein für uns allerdings nicht erwarteter llmschwung des Glücks zu einem großes .Rückzug der Armeen des Kaisers geführt. Ja der Tag, der seit mehr als emem Jahrhundert von unseren Vorfahren angekündiqt wurde, ist wirklich erngetroffen. Unsere .Kinder sind im' Begriff, das ungeheure Werk zu vollenden, das von ihren Vätern be- gonneu wurde, tfrcmfcei# steht nicht mehr allein da, wenn es sich mit den Waffen, rechtferttgen will. Alle Völker sind verbündet, um den schönsten Sreg der höchsten Menschlichkeit zu vollenden Wer konnte 1 e geträumt haben, e<5tc schönere ®c- schrcht.e erlebt zu haben? Die Bürger rmd die Soldaten. die Regrernngen und die Versammlungen der Entente, alle stehen hrnter chrer Aufgabe und werden auch dahinter bleiben, bis sie vollendet tft. Mle sind des Sieges würdig, weil sie ihn zu ehren wissett werden, und twch wurden wrr ims etwas zuschulden kommen lassen m diesem Krersc, wo dre Alten der Republik sitzen werden Wir der-- sehen, datz der reinste Sieg unseren prächtigen Soldaten zukommt, lvelche sehen werden, wie iich ihre WeObriese durch die GesMchtr ve statt gen, die Adelsbriefe, die sie sich in dieser Stunde ver-i dverren, in der tre weiter mchts verlaiigen, als baä grwchw'e Wett M volleren, das sie der Unsterblichkett weihen. Was wollet %}*]! Siegreich weiterkämpsen jetzt und immer, bis dis stunde sckstagt, wo der Feind begreifet: wird, daß es -wischen dem Verbrechen und dem^ Rocht keinen Vertrag gibt Ich hörte sogar, daß der Friede nicht durch cftre miliiärische Ent-, schetdung herbei geführt werden kann. Dies sagte der Deutsche nicht, als er -den, Krieg eröffnete und seine Saweckcn auf uns los ließ 'und als sinne Mhrer gestern noch die Völker vertttlten wie Vieh >re mllttärrsche Entsa>eidung Teutschlairds zwang icns, den Krieg lortzusühren. Nun sei es so, tvie DeutschlMid es gewollt hat. Wrr suchen den Frieden jnicht, wir wollen nur! erneu, gerechten und festen Frieden für diejenr-i g e n, die nach uns kommen, damit sie vor den Schrecken der Vergangenheit bewahrt werden. Geht affo, Ihr Söhne des Vater-- landes. geht und befreit die Völker von den letzten Sckwecken tmsi- rer remen Kraft. Geht u nd siegt! Ganz- Frankreich, tue ganze deuleirde Menschheit fft mit Euch! Die Antwort Amerikas. Washington, 17. Sept. (WTB.) Meldung des Reu- terschen Bureaus. Die Antwort der Vereinigten Staaten an Oesterreick)-Ungarn wurde heute nachmittag der schwedischen Gesandtschaft zur Uebermittelung nach Wien ausgehändigt. Washington, 17. Sept. (WTB.) Reuter. Lansings Erklärungen wurden innerhalb einer halber! Stunde nach Enrpfang des österreichischen Vorschlages abgegelxm. Dic Schnellig- Veit, mit der die Rückäußerung erfolgte, zeigt, daß nicht der ltt-cste Zweiwl darüber bestehen kann, was man für eine Antwort zu erwarten hat. Amtliche Kreise beschäftigen sich nrit der Frage, wttcku's der nächste Schritt in dem, was man allgemftn als deutsche Friedensoffensive auffaßt, sein wrrd Allgemein glaubt man, daß die deutschen und österreichischen Militärbehötte:' die Antwort als Beweis dafür erklären werden, daß alles Menschen- möglick-e zur .Herbelftchmmg des Friedens gescheh.nl sei, und daß sic lauf diese Weise das Volk für den neuen Wintmeldzug moralisch kräftigen wollen. Andere spvechcm von der --- h—^ wynAx,ueit des Verfalles des Vrerbundes. Indem Oesterreich so wett gegmimm sei einen Friedensvorschlag m machen, habe cs den We.g für c^en nächsten Sck/ritt, nämlich die vorbchattlose Untrww-eriung unter Mlsous Bedutgungen, gaebnet. Der Nachhall de» Wiener Schritte» in England. I ünd NeuMwvgm avg-ebsn Knnm. Habe doch der WeKkrky ge- Rotterdam, 17. Ssptt. (WTB.) Nach dem „Nieuwe Rvt- LAchA ^ der Böller in fftocflgi ©eftetaii »erdamfche Emmrntt schreibt „Manchester Guardian"- Ter^ ^herrgen Werse wesentliche Schaden auf- österrerchisck-cn Reg-ierur^ >mrL das sprichwörtliche Los aller Frie- Zefttzdve .bchvben werden müssen; doch dürft das nationale densverniittler *utnf, sie erhalt Schlage. Oesterreich-Ungarn hat Element mcht alle mDevcn (Sememe, dre rm slaatÄebm maß- d»e stLrksien Gründe, um den Frieden zu wünschen, und zwar wegen Audeich srnv^ überwuchern. Das darf die Monarchie erwarten und sevLr inneren Zustande. «Js ist sein letzter Versuch, dem Krieg *** Europa Ansehen müssen, daß Lösungen, welche sich uni *i entrinnen. „Manchester Guardian" glaubt nicht daß man Vwammenhangc mit nationalen Fragen als notwendig erweisen, es mit einer abgekarteten Sache zu tun hat, obwohl die Deutsch« M organisch mr gegebene anschließen und sich ohne Zwrng und nach seiner Ansicht vom der Oesterreicher gaoußt haben "W* W^KSL Erschütterung m die historisch gewordenen ernfügen dürften. Tas Blatt findet, daß die Alliierten in ihrer Antwort ^ davon abyehen, würden absolut keine fragen müßten, ob Oesterreich-Ungarn bereit sei, die Kriegsziele ^rmttre für ^stand und keinerlei Gewähr dafür bieten, daß Lloyd Georges und Wilsons als Grundlage für einen GÄranöen-1 urnaVi dauernd wäre. austausch anzunehmm, und ob auch seine Bündige nossen dazuI ^ ^ ®cd£tomg der letzten Note des Ministers des bereit sind. Zugleich), würden aber die Alliierten Oesterreichs Auf- Jeußern erklärte der Minister, daß dieser Schritt bei ruhigerer merksamkeit aitr dLl Zweck derjenigen ihrer Vorschläge lenken I Evachtung als große politische Tat der Monarchie ge- Wmien, die Oesterreich selbst betreffen. Kurzum, sie ivürden sich,! wertet werdm wrrd. Die Objektivität und der entg'genLonrmende Oesterreich gegerrüber so verhalten können, daß sein Verlangen, Ton dieser Note seitens des Lenkers eines Staates, gegen den Ver- mit dem Kriege aufzuhören, stark zunehmen und es feilte Ver- nrchtungsbendenzen von unerhörter Schärfe entfesselt worden sind stärkungm mehr nach Frankreich schicken würde. Airdernfalls würden ilnd gegen dessen Bestand seit langer Zeit zügellose Agitationen ein- sic mit ihrer Antwort Oeslerrerch in Verzweiflung bringen und in S-elertet worden sirch, gehört zu den merkwürdigsten Tatsachen, welche Deutschlands Arme treiben. E politische Geschichte bisher aufzuweism hatte. Solcher Schritt Ter militärische Mitarbeiter der „Times" schreibt nrit Be- U^mte nur von einer Monarchie ausgehen, die die große Auf- zugnahme auf die österreichische Notei Tie deutsche Friedens-Lpjf' ve^chledme Völker zu einem staatlichen Wesen zü vereinigen, offensive habe noch früher begonnen, als erwartet wurde. Tie drei Y 1 -^- fortdauernd und erfolgreich gelöst hat. Speziell di« Angebote, von denen letzter Woche Meldung gemacht worden sei, ftmdttchen Staatsmänner weiden zu der Erkenntnis kommen, daß seien tatsächlich politische Methoden, um den Krieg fortzusetzen. I den großen Fehler begingen, trotz des Bewußtseins, daß dieser Ihr Hauptzweck sei. Deutschland seinen Gewinn im Osten zu durch die Ueberspamrung der nationalen Aspirationen und sichern und im Westen „-Q-uitt" zu rufen. Ter militärische Mit- durch Aufstachelung der rrationalen Leidenschaften nicht zum min- arbeiter besprüht sodann das Airgebot Deutschlands, daß cs nicht besten rm Südosten Europas hervorgerusen wurde, gleichwohl speziell in Rußland einmarschieren würde, wenn sich die Engländer von ^ Monarchie in ihren Grundfesten durch nationale Agitationen der Murnranküshe und der Twina zurückzögen, und Deutschlands I ^ u ,. erschüttern versuchten. Die Dauerhaftigkeit des Friedenswerke» angebliches Angebot an Belgien, ehren Sonderfrieden zu schließen. I jjjr* vornherein in Frage gestellt, wenn durch die Resultate Wo;,, Me ftife 0 Agitationen der österreichisch-ungarischen Monarchie Beruf Möglichkeit, yux Lösung des nationalen Problems beizutragen, Amsterdam H8. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) „Nieuws genommen würde. Wir alle sind von der Mission der österreichisch, van den Dag' schreibt zur Rede Ba lfours und zur A n t- ungarischen Monarchie, den Völkern im Donaubecken und im Südwort der Bereinigten Staaten auf die österreichische osten Europas die Garantie einer festen und ruhigen Existenz zu c- m-Y cw «r, r r bieten, vollkommen überzeugt. Wir sind deshalb diejenigen, welche , WlMi me Eile? Wozu sonst, als um zu verhindern, daß der der Welt eine der wichtigsten Garantien für einen dauerhafte Frie- Frrwenslgcoanke mrd die Hoffnung auf Frieden die Reihen der den geben können. Wenn wir diese Ausgaben erfüllen — und wir Ententeheere durchdringt und dort ehren erschlaffenden Einfluß werden sie erfüllen — werden die Anschläge gegen das Gefüge der ausub^r wrrd? Aber würde solche Uebereilung notwendig sein, Monarchie zerschellen: dafür bieten unsere heldenhaften Truppen ^2. derartige Erschlaffung keine Gefahr bestünde? Die und jene unserer Verbündeten Gewähr. Es werden aber auch die ^ache rjt dre, daß alle Völker nach Frieden verlangen, nicht nur die Angriffe im Innern scheitern, wenn wir diese Ausgal>en erfüllen Volker der Mittelmächte, nicht nur die notleidenden Neutralen, und Erschütterungen des Gefüges unserer Monarchie.fernlialten. ivndern ebenso sehr die Völker der Ententestaaten, nicht zum Wenn ich die organische Lösung der nationalen FragenJm Sinne wenrglten der ^rl des Bol kes, der die Kaltanün aus dem Feuer dieser Ausführungen für so überaus wichtig und geboten.halte, so Wen und ftmÄStt auf den Schlachtfeldern zum Opfer bringen muß. muß ich besonderes Gewicht daraus l^n, daß bei diesen Lömn^n oriedensgedauke und die Hoffnung auf Frieden in zwar nationale Aspirationeil innerhalb der bezeichneten Grenzen rtf 1 ing^ wurde.dar Kampf um Cambrar aufgeben müffen. Aus diesem ferngehalten werden. G^^cytspunkt kann man den Regierungen der Entente nachsühlen, Zwei französische Funksprüche. Berlin, 18. Sept. (WDB.) Um zu beweisen, mit welcher Eile der cheutsch^ Rückzug aus dem St. Milfi el-B ogen vor sich ging, becichltet der Funkspruch aus Lyon vom 15. d. M., daß es den Deutschm nicht gelungen sei, die von chnen beabsichtigte Zurückführung der Bevölkerung, vor allem der jungen Leute, durchzuffchren. Ll)vn funkte, daß ein Teil in St. Mihiel zurückblieb, wo er die siegreiäM französischen Truppen mit Freu daß sie für den Vorschlag Durians kein« Ohren haben. Nun droht dve Gefahr, .daß das Wört Friede die Anariffskraft ihrer Gruppen sckpvächen wird, und darum darf der Gedanke an eine Friedensmöglick^eit nicht Wurzel fassen. Mit nervöser Eile Imrd der kaum gepflanzte Friedenskeim ausgerissen. Buriau wies in femer Note auf den Nachteil hin. der in einem öfflmllich geführten GÄmikenaustausch über den Frieden liegt. Das ist unzwelselhaft sehr rrck-ttg gesehen. Desto mehr bleibt ztu bedauern, daß Amerika r ErwaMmg kurzweg verweigert und daß Balsour wieder in fon , ___ — SS 1x^010, seiner Regierung ^ vorzugreifen, anstatt die denrufen begrüßte, und daß die übrigen in den Wäldern^ mrd der Oeffentlcchkett zu besprechen, ^r SckLuckten aeffnrden wurden, wo ihre Wäckster sie bei der eiligen bemerkt das Blatt Noch: In der Tat ist die Äuft Flucht im Stick gelassen hatten. Baliour und dem BAekmttler v. Payer, der doch mehr Nachdem Lyon so den fluchtartigen Ab^ug der deutschen Well D^üschlEds gehört, und. der sicher I genügend eingeprägt hatte, mußten auch andere Register von der • g^ckmet lverden darf, sehr tief. v. Payer Barbarei gezog«i werden. Teshall fuMe Lyon zwei Tige später doch er will, daß unbedenklich wörtlich.: Tic Deutschen ffchrten im letzten An gen- ^ .Hmck behält. Die elsaß-lothringische blick viele, selbst alte Personen mit sich fort. Alle jungen Leute * mü? ^L!^rc5 rag< L^ Kolonien bettifft. wurden mitgenommen. Tas Gedächtnis der Welt ist allerdings IrJ^riL m ^ X l 1K ^ cn aurndatigen Bvrjchlag. das koloniale sehr kurz, aber ehr größerer Zwischenraum ^oi scheu den beiden ReaelluV m unterwerfen, wodurch andern diametral wi^pvochlllcken Mittcillmgen Hätte sich doch e*n« gesundere Verteilung des Kolonialbesitzes uitter den Groß- empsohten. Mauxä S°,mrd « kl«, hafe | Die vefelge unserer LuftstreitkrLste. Berlin, 17. Sept. (WTB. Amtlich.) Ueber dem Schlacht selbe^von Verdun errangen unsere Luftstreitkräfte am 13., 14. und 15. September trotz zahlemnäßiger feierlicher Ueberlegenheit und WA < cm uu.' ür'i! "d" ^S. v üngünstiger Witterung wiederum einzig dastehende Erfolge. Die vo n^ der Melytzahl der fvanzo,ischen Blätter heute ein- überlegene Kam^kvaft unserer Jagdstreitkräftr ermöglichte unse- lttvßtenteils von der ganzen rechten Presse ren Arbeitsslugzeugen und Ballonen die fast unbelstnderte llnter- ^uevar-Pve,se glatt abgelehnt Zu den Havas-Mit- stützung der- kämpfenden Erdtrirppe. An den drei Tagen schossen vS$£* l R Ä es gleich einer I unser« Jagdflieger 44 feindliche Flugzeuge und 8 Ballone ab. Nach- von Mntttrn für selllwerstarrdllch, daß Oesterreich trägliche Feststellungen erl-öhten die Zahlen der in den Heeres- ^rä^^^E^g^ckwben Wirrdc und mcht aus eigenem Antriebe berrcksten erwähnten Abschüsse noch. An der gesamten Front wurden ^S ^bn^ben Legendevmr einem unabhängi- om 13. September 21 feindliche Flugzeäige und 1 Ballon, am ^ bezweifelt, daß 14. September 46 feirrdliche Fllrgzeuge mrd 9 Ballone und am r 15. September 28 Flugzeuge und 15 Ballone abgeschossen. Das 'SJ o-f 1 !/ v 1 ! Gattern lregen bisher nur Kdm- Jagdgeschwader 2 errang am 14. September alllein 13 Luftsiege. Organs der 41 Rechts,prallsten, Zwei Jagdstaffeln erhölsten die Zahl ihrer Luftsiege ttge zum Absturz brachte, des Oberlenttraitts Frerherrn von Eine franzVßschc Anleihe. Paris, 18. Sept. (WTB.) Havasmeldung. Finanzminffter Klotz legte dem Bureau der Teputiettenkammer den Plan einer Anleihe vor, deren Höhe nock, nicht festfteht. Die Anleü,e ist Vierprvzenttg, steuerfrei und während 25 Jahren nicht konver - tierbar. * Eine interalliierte Arbeiterkonferenz in London. London, 17. Sept. (WTB.) Reurer: Ter Vorsitzende der interalliierten Arbeiterkouferenz erklätte, daß die Anwesenden durch ihr Erscheinen weder für ehren Frieden um reden Preis ehttreten, noch einer Niederlage in die Hand arbeittir wollten, sondern daß sie einen ehrenvollen und dauerhaften 'Frieden verlangten. Ucber den österreichischen Vorschlag sagte der Vorsitzende, es sei Mvcht der ?lnwesenden. jeden We<< zum Frieden zu untersuchen. Kerenski wurde ein Platz aus der Vorstandstribüne eingerämnt. Henderson teilte nrit, daß die russischen Llbgeordneten mckst erschienen seien, aber Balfour habe wissen lasjen, daß sie Pässe bekommen hätten, damit sie mit dem nächsten Lchiff der Admiralität Bergen verlassen konnten, venderson las ein Telegramm der russischen Delegierten vor. das die Aufmerksamkeit auf die unaussprechliche Notlage des rufsischeri Dolles unter der bolschewistischen Regierung lenkt und die westlichen Länder ersucht, Kommissionen nach Rußland zu schicken, um die Politik der Svwjettegierung zu untersuchen.. Der SBor^ inende fügte hinzu, daß die tsonferen# der Ansicht ist, daß di< Million nach RuUand gehen soll. ver 5eekrreg. Neue U-Boot-Erfol^e. B e r l i n, 18. Sept. (WTB. .Amtlich.) Im Sperrgebiet um England wurden von unseren U-Booten 29 000 Br. - Reg. - Tvnnenversenkt. Der Chef des Admiralstabs der Marine. Aus dem Reiche. Aus dem Wahkrechtsansschuh des preutzischen Herrenhauses. .Berlin, 18. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) In der allgv. weinen Besprechung übn die Herrenhausv-orlagc wurde heilte rm Wahlrechtsausschuß des Herrenhauses allgemein d^er Gedanke abgelehnt, daß das Herrenhaus die Vertretung von Interessen sein sollte, u,ü> es wurde die Folgerung ausge-' sprocheil, daß man an das .Historisch-Gewordaie cmknüpsen müsse 'andererseits aber den Wechsel der Zeiten Rechnung zu tragen hatte, indem man insbeßoildere eine stärkere Vertretung des Handels und der Jiiduftrie herbeifühven müsse. Tie Frage des Numerus clausus wurde besprochen, auch nach der Richtung hin, daß Berufungen aus allerhöchstem Vertraue^ rn einem bestimntten Miindestmaß ausgeübt werden müßten. Sv- daim wurde beschlossen, die Einzelberatung der Herrcnihausvorlagck einem Unterausschuß von acht Mitgliedern und die Einzelberatung des Paragraphen 2 der Abgeordnetenhausvorlage ehrem solche» van fünf Mitgliedern zu überweisen. Ms nächster Sitzun-gstag für den Gesamt-Ausschuß wurde der 25. September festgesetzt. Die Arbeitszeit in den Bäckereien. Berlin, 18. Sept. fWTB.) Dem Reichstag ist ein Entwurf über die Arbeitszeit in Bäckereien und Konditoreien zugegangen. Nach Paragraph 1 des Gesetzes müssen in allen gewerblichen Bäckereien und Konditoreien an den Werktagen^ alle Arbeiten mindestens von 9 Uhr abends bis 6 Uhr morgens vollständig ruhen. seine Gedanken schwerlich mit der Idee des Böllerbundes' ver- tragkch sind. Die Haltung der französischen Presse. ~ern, 18. Sept. (WTB.) Das österreichische Ang.e^ Der Luftangriff auf Pari». L el sie Frieden zu schließen wünschten, I hast deutsche Antwort gegeben nch vor ihren Vöt- Berlin, 17. lSept. (WTB. Nichtamtlich.) Der „Reichs- vern^valzen mochten, ^n xedem Fall sei euw Antwort unbedingt anzebger" gibt die Verleihung des Ordens Paur le merite crn WUrm Evenorg. I Haupt bekannt. Die Anregung eine» WaffenftillftandeS im Nationalrat. I Bern, 17. Sept. (WTB.) „Progres de Lyon" meldet € . r n ' zxfrt- Wie das „Feuille" meldet, wurde | aus Paris: Der letzte Luftangriffauf Paris richtete ^" den an. Die Häuser, auf die Brandbomben fie- Mehrzahl nach eingeäschert. Die neuen Brand- her ^ 2? c 4°.P l c öer aus Nvrdpersien nach Baku gekommenen der Beamtenschaft des gerneinsamen Finanzimnißeriums und^dÄ ^.^I^^der aus mehrere Tausend. Sie hatten die Sow- bosnisch-hcrzegowrnisckten Abteil'mg dieses Ministen,mis richttw iEt-Rcgierung-vertrieben und eine sozialrevolutionäre Ver- der Srktilmschcf, Freiherr von Mmbtrrg an den Minister Etungerngefttzt. Um sie zu vertreiben, gingen t a t a r i sche ^errn \> SvitzmWrr, eine herzliche Begrützunasansvrich^in^^ der Frei scharen aus Kaukasisch-Ascrbeidschai, gegen Baku unter anderem die bewundernswerte militärische Tüchtigkeit der \?° x - Rach hartem Kampfe gelang es ihnen, die Enqlän ^> 2 mlchM Regrmeirter hevvovhab wch sestsdellte, dah sich Bos- derzubesiegen und dieStadtzubesctzen »men unb die .vEgvwma rn den Stürmen der KriegÄahr, - au ^^wernA: Bestandteile der Monarchie erwiesen hätten. Trotzki an die Ter gemeinsame Fmmymrmster. s^reiherr v. Spi tzm ürler »royr, an ore ^»cheqo-Biowaken. gwb «mlwten Rede, ht 6er er auf ferne' Moskau, .18. Sept. (WTB.) Nach der „Jswestija' Ef^dem Gebiete der gomemsamen Ange^ vom 17. September verspricht T r o tz k i in einem Aufruf hmwirs ar ber emc hinreichende Legtthmttivir für an die T schecho-Slowa keu allen, die sich freiwilliaer- be ^ nationalen Pro- geben, jBeguadigung und die Möglichkeit, in Rußland^wie Aus Stavt und Land. Gießen, den 19. September 1918. ** Amlli che Personalnachrichten. Dcr GrvßherLvg empfing heute Amü Vortrag: Den StaalSmjinistrr Dr. v. Ewald>, den Minister des Innern Dr. v. Hombergk zu Bach: carß«^ dem den Leutnant LungerShausen. — Der GroßherHvgl hat am 21. August dem! Lehrer Karl Joseph Albert zu^nckch anläßlich seiner Versetzung in dm Ruhestand das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. — Uebertragm wurde am 14. September der Schulmntsaspirantittz Mise Limbcrger aus fOffenbach eine Lehverinstelle an dev evangelffchen Schule zu Lampertheim, Kreis Bensherm. — Jir den Ruhestand versetzt wurde am 21. August der Lehrer Karl Joseph Albert zu Lorsch auf sein Nachsuchen unter 7lnerkennung seiner Langjährigen treuen Dienste mit Wirkung vom 1. September 1918 au. — Erledigt ist eine Stelle an der Volksschule in Friedberg-' Fauerbach für eine evangelische Lehrerin. ** Fliegeralarm. Wie bereits vorher bekannt gegeben war, wurden gestern nachnrittag um 5 Uhr die Alarnr- sirenen >ausgeprvbt. Es wird wohl kaum notwendig sein, sie in ernettr Erpistfalle in Tätigkeit treten zu lasstm, aber es muß jedermann doch beruhigen, daß eine Fliegergefahr rechtzeitig und überall vernehmlich crngekündigt werden kann. ** Erhöhung der Saatgutmengen. Auf &tc Bekanntmachung Großh. Kveisamtes vom 14. d. M., abgedruckt im Kreisblatt Nr. 110 vom 17. d. M. bett. die Erhöhung der Saatglutmengen sei auch an dieser Stelle hingewiesen. ** Zugochsenversteigerung. Adontag den 23. und voraussichtlich Dienstag dm 24. September, jeweils von vormittags .10 Uhr oi>, findet auf dem Hofe des Jagdsthloffesi KranfthtstÄn eine Bersteigieruny von ca. 100 Zugochsen statt. Nähe» res siehe Bekanntmachung. , ** Bereinigung der Wagnermeister des Krei«, ses Gießen. Dft seMtändigen Wagner des Kreises Gieße»! hielten kürzlich im Schrpkapaß, dahier, eine Besprechung fl&r i «allgemeine Berufsfragen ab, die sehr gut besucht war. Nach einer kurzen Begrüßung der Erschienenen durch Wagnermeister jOauis F a b e r - ^Gießen, erläuterte der Leiter der Handwerker- Beratungsstelle 'H. Kir chner-^Gießen zunächst die teilweiseik Ursachen der ungünstigen Lage mancher Handwerker, hie oft aus Unkenntnis der loirklickien Gffck'äftsunkostm, unter Uw wänden auch lediglich aus Kvickurvmzncid, bci der^Beprebrrng der Lkrbeitmj Angebote machtm. bei denen eine ExisteWmöglichkeit von vorn- tzerenr ausgeschlossen sei. Redner behandelte dann eingehend die bci der Kalkülatiion besonders zu berücksichtigeuden Geschäftsunkosten. Auch die Frage des Meistergewinns, von dem außer dm lAjuftvcndungen für dm Lebensunterhalt amrf) mworhergefehen-S Kosten für Kvankl-eiten uflv. bestritten, sowie ein Notpfennig für das Alter zuriickgekegt iverbcnr soll, lvurde berührt. Weiter Erläuterte Redner die Vorteile der gemeinsamjen Regelung! von Preism, Rdhstoffbezug, Mbeitsvermittlung ufw. um! sich dmrn Mit den Aufgaben der gemeinnützigen Handwerker-Bevatungsstellc zu befchäftigm. . Anschließend an diese Ausfühämgen wurde einstimmig beschlossen, (ünc Vereinigung selbständiger Wagner für den Kreis Gießen, zur Förderung der bwrflichen Jntereffm, ms Leben zu rufm. Die Bereinigung steht in enger Fühlung mit den bestehmdm OrtSgewer-bevereiilim des Kreises, so daß dv» Mitglieder der ersteren. auch an allen sozialen Einrichtungen der Ottsgerverbevevcrne teilnehmen. BeV der Mahl des Vorstandes' wurden die 5)ervm Louis Fab er-Gießen pm 1. Vorsitzenden, S pies- Gießen, 2. Borsitzmden, Otto F a b e r - Gießen Schrift- ft'chrer und Rechner, R c u s ch l i n g - Heuchelherm, Stephan- lGroßen-Bllleck und Dort- Daubringen m Beisitzerin gewählt. Für MeiimngsverscküedeTcheitrn wurde ein Schlichtungsauss chuß 'gebildet, dem außer dem! Letter der Handwerker-Berattmgsstelle als Unparteiischen die Herren Lindenstruth-6>ießen und Rinn- Henckrelheim angckhiörerr. Ueber die gemeinsame Regelung dcr Preise entspann sich eine vege Aussprache, in dcr allgemein zum Ausdruck gebracht wurde, daß mit Rücksicht auf die ständige Steige^ «mg der WiapwiaLpvcffe «und Geschäftsunkosten sowie aller Leben»« Ul. 220 Zweites Blatt Die auslosbaren 4'-prozentigen Schatzanweisunqen der y. Kriegsanleihe. Stc schon imtiicterlt, werden auch bet bei 9. KttegsaMeche neben den bpoozenttgen Lck^mlbversckfireibungen 4b'2prozentige Schar- an^smrg^r cruHMgeben die den Ansgabebedingung-en nach (Aus- -abeLurs. B^zmsung Auslo,ung mck> Tilgung- mit den zu den lebten bm Kriegsanleihen uns gelegten SckM tzamotts unge u völlig Ek-veinsiimwetn Um auch kleineren Kapitalisten GelegL^it zum Ettoerb emes die besten G-ewinnmoglichkeiren bietenden Wert- rapiEs zu geben, gelangen diesmal auch Stücke zu 500 Mark zur Au^ab^ während bisher das kleinste Stück über 1000 'Mark lautete ^' e F t^säck)jlich>e Zinsgenuß beträgt zunächst 4,6 Pro- höher, da die Aussicht besteht, daß betveldende Kneasanlechesüick bei einer der halbjährigen Sin** ™ lt 110 PnMirt — gegen einen Einzahlnngskurs von r<>Ä 07 “ bmuf?r»apU nnrb. Später, rrühestens nach dem }' kiefcr Zinslos un gsgewinn noch, beträcht- vch echoen. Zu dieiem Zeitpunkt ist bas Reich nämlich berecch- ttgt die Anleihe zum Nennwert zurückzu za l-len. T-er Schalmn- 'vnsungsinhaber bars aber statt der Barrückzahlung vierprozentige ^chlatzanweipmgm verlangen, bie hei ben ferneren Auslosungen feL 115 für je 100 Mark Nennwert rückzahlbar ftrch.^Fruhechms zehn Jahre nach bei- ersten Kündigung, an + iLj&P 1 1 ^ 3 cL Ewrn bas Rei-ch den Zinsfuß aus 3^ ^^letzen. Ausgleich steigt aber der von da ab mögliche Auslosungsgewimt aus 120 Prozent. Am 1 Juli 1967 sÄ bei einer der Kündigungen ^ Z^imchri^cher anlegen zu können glaubt, kann sch 'Et^standlich,. das.Kapital zum Nennwert -nicht Ausgabe- oder Tageskurse zurüchahtan lasten Aelterr KriegSanlechestLcke . SckmldVerschreibungen aller srühe- SJL/ 1 kSt? 1 - ^ ^^Vveinrngen der I., II., IV und V. An- JSJSi A^lof^mgsmchckich,leiten hreten, tonnen bis zum tau^t^ver^-^^ ^r gezeichneten Schatzamveisungen umge- M^ eiger M,«aI-AWger ftr «d«H.W, s»n»em°g., Sep.emder „,8 na*m • lOnoT,!,, m A^abd.: 5.55; vorm : 8.00 Predigt: Ä ä9 , -7.1b; l®tcllu,;g. die sich donemd .m nsirkfamen Bereich iÄ feind abspielt. ^zn die 2 Jahre vom Tage des Aus ruckens ab Pt die Z-ert des Aufenthalts in Lazaretten und in der Heimat nicht ernzurechnen, welche 2 Mouate iiberstttgt 3 ttn- KZ mehrmlürge Berwundung, 4 . Tapferkeit und gute Führung ^sehr^rzecchm m Ersen kann zu einer anderen hessischen Auszeichnung verliehen wcroen. Der Borsctstag zur Aus reich wucg muh durch ^zhren Truppenteil erfolgen j. ** lMnstigsten ^G^iurmrussichten, die Verringerung der An- E- c ^^5nwersmig.en durch die Tilgung, ferner' die gute blc Äücklichen Besitzer von ausgelosten ^tuckm stets qenetst fern werden, sich Ersatzstucke zu beschaffen Meisellos die l^ Wrrtimg auf den Kursstand dieses Wenpapiers -ff 11 ' ? . 1( Entschließung, ob man Schuldverschreibungen oder -.chatzanweisiingcn wählen soll, muß natürlich jeder selbst treffen. ^ ^ bbr feilt ®efb auf längere Zeit anlegen 4^'Slprozentigen ^chatzanweisungen infolge des ^5 vorzügliche Kapitalsanlage. Daher sollte ^usbesondere bte großen Vermögensverwaltungen G«wss«rschasten, Versick^ungsanstalten, Unteriwhmungen usw. der Frage der Zeichnung von ^^tzanweisung^ besondere Beachtung schenken. Die ersten beiden haben übrigens schon stattge- Ü 1 .ß^ 1 dieses wahres wurden bereits vier Gruppen c mit 110 Prozent zurückgezahlt. Ten In- LZAEvetsuiigender 9 Kriegsanleihe winkt die ^te auglofim 3 ^enfcktls Zckhr bald,^ nämlich im Juli nächsten Jahres nüt i-t* 1 * nwr ? J ?! w Auslosungstermin, um diese neuen Lck-gl^ hEN der 6.. 7. und 8. .Kriegsanleihe völlig gleicht- SÜS^ nsi° i« ben Mw öhnlich-m Au» Stadt «nv Cane, Gießen,, den 19. September 1918. . ^JEserchnung. Dem Seutiwmt t>. Res Wmmer Bvck kL,'^vnLLk^ **■ mui> SÄxf ' ^ Ls ©ferne Kreuz Ar^bank. Freitag den 20. September, von 2—4 Ubr werden die Nummern 1141—1240 beliefert. ^ ' n Invalidenversicherung. Ter Kriegsbeschädigte W ^aus Rrenrrod wurde am 22 Juli verwundet. Als Folgen der Berimmdung blreben zuriick: Verlust des Mittelfingers b¥Tto£ Ä lfl T des äeigeftngers, Verlust des Mittel- srngcrs der linken Hand, Verstümmelung und Versteifung des Zeigefingers und Daumens der linken Hand, sowie Beiveannas- beschrankuiig des Ringfingers. L. wurde mit 75 o/o Milttärvente Itieirte bei der Landes Vers icherun gs anstatt in Darm- ?LK?S! SÜJTmi," ..riraiM« tof bier&un* Snnrittl ul[lf ss “”u n ! «äattii'arftrss 6 Monate mit ca. 120 Mark nachdeE T blC ^ E' die M ermächtigen, in allen den Fällen^ ^ .^tratöfeilnieaunfli ubtr den Sbisdrusch und die Ommi fDtutfciafrnTe wrni Brotgetreide. Gerste .und Saser^ ÜS Bcrorbnung 24. iBoWmjber 1917) nicht breitS öof & 1 Mär,, abgeschlossen war, -den Landwirten für das h»»™ ^uliefernde Getreide den vollen Höchst- fäg tzt nunmehr das Tivekborinm der Reichsgttreide- fel.e stattgegeben ^ie Kontmunalverbänbe sind infolgedessen dur-'b «eriums des ßibnn “SÄ®, ^ ms zum 28. Februar l. I. gelteitden Höchstpreis auch den Landeten zu ^zahlen, die ihre abzuliefernben Ueberschüsie an Getreide bei der erst, nach dem 1. Mär^ l I. durchgesührteu Nachschau - l V r . Mitterung gebracht haben. 'Bergl. Bekanntmachung rm heutigen Kreisblatt.' Diese Entscheidung, die auch von dem Komntunawerbaud im -Interesse der Landwirte angestreä m k#rü|pT, weil durch die Bestimmring d^r f 2ß - ^ruar.1. I. für alle nach L LS?* dvr E^euger zur Wlitt«wng gelangenden Mengen Getreide zunächst grundsätzlich nur >der um 100 Mark für die Hessen Nassau. Dommershausen, 18. Sept. Mit dem Auto fuhren ttächtlil^rwekle DAe bei einer hiesigen Wirtschaft vor, drangen ^.chweinestall und wollten gerade die Schweine mitnebmen ^^^^^ewohner erwachteii und die Schweinediebe mir^em Frankfurter Räuber in Oberhessen. Letzte Elachrichten. [X>er neueste Bericht -er peeresleitung. (Amtlich^ Trohes Hauptquartier, IS. «eptemb. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppen Kronprinz Nupprecht und Bo eh n. Nördlich von Dirchote säuberten wir Teile der in den Kämpfen vom 9. Leptiember dem Feinde verbliebenen Grabenstücke und nahmen 136 Belgier gefangen. Rege Erkun- . dungstatrgkelt zwischen Ypern und La Bassee. Nördlich von Armentreres und ftldlich vom La Bassee-Kanal wurden Teil- ! angrlsfe iws Feindes abgewiesen. Im Abschnitt von Moeuv- res lmii Havrineourt harter Artilleriekampf. Bei örtlichen Angrmen machten wir hier Gefangene. Der Engländer nahm selnc Angriffe gegen unsere Stellungen vor der Siegfried- sront im Abschnitte vom Walde von Havrincourt bis zur ^omme wieder auf. Die nördlich- von Gouzeaucourt und ge- gen den Ort selbst gerchteten Allgriffe scheiterten vor un- feren Llnie-n. Deutsche Jägerregimenter haben Gouzeau- court zäh verteidigt. Auch Mischen Gou.zeaucourt und Harai- eourt schlugen wrr den Eilglärrder, der mit starken Kräften mrd Panzerwagen mehrfach anstürmre, ab. Epehy und Ronssoy blreben nach w-echselvollen Kämpfen in feiner Hand. Am Abeno rmedelholte der Feind auf dieser ganzen Front mne Angrrtke. Sie wurden überall abgewicsen. Zwischen Hargloourt und Pontru drangen Australier in unftre Stellung ern. Nach harten Känmftn gelang es, den über Hargi- court und Pontru vorstostenden Feind westlich von Bellii- court—-Bellenglife zum Stehen zu bringen. Zwischen Oming- non-Bach und der Somme griff der Engländer im Verein mrt Frailzofen an. Unter Einsatz starker Kräfte suchte er auf St. O.uentin und nördlich darwn unsere Linien zu durchi- orechen. Die bis zum Abend anhaltenden Kämpfe endeten mitvollem Mißerfolge für den Gegner. In heftigen Kämpfen wurde der Feind in seine Ausgangsstellungen zurückgewor- ftn Ostpreuhische Regimenter mrd das eliaß-loolhringische Jnfanterre-Reglment Nr. 69 zeichneten sich hier besonders aus. südlich der Somme scheiierte ein Teilangriff der Franzosen Auf der 35 Kilometer breiten Angriffsfront stellten wir durch, Gefangene 15 feindliche Divisionen ftst. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Zwischen Ailette uird Aisnc nichm der Artilleriekampf am Nmhmittage wieder beträchtliche Stärke an. Heftige Teil- angriffe, die sich im besorweren gegen unsere Linie beiderseits der Straße Lafsaur— Chavignoa richteten, wurden ab gewiesen. Heeresgruppe Gallwitz. An der Cotes Lorraine lebte die Gefcchtslätigkeit auf. Kleine Borfeldkämpfe. Bei einem Vorstoß auf Mancheulles machten wir Gefangene. Der Erste Generalguartiermeifter Ludendorff. ÄriS iS* '” ne r i WlttlchastSjahr wird sie sich nicht UN- r^-i^ " D^.Aniiol,mc. din Die Herabsennnq Oer Brat. CC leu- iol(, nicht zu Durch An°rdm,n» iricfmim P ” 1 ? L , .® 6ci a ° :uit0 die Möglichkcsi neroofirt, ta Zit M?"?'. öwtmengc auSzngeben. Dagegen kann Bedauern «Sw *” 1 l.atwn zu erhöhen, zu meinem großen ? emunochen werdeir. Die „ot. Maßimh'N-n zur Erfassung des ge. iawren^^rnleubcrsclpisies irnd Pttr-ossen. rabr U ' hcr Ernähnrng werden auch im kommende» 9an * vermieden werden föirrten. Sie werben aber wie «fÄS Ä GeS-Eer allen MfflÄ ble flclw ? In9 ‘ Tatsache nicht vergessen ^^Aushuilgerungsplanc dcr Feinde dank der er. grissenen Maßnahmen peschntert irnd. Die interalliliertc Sozialistenkonferenz. > bept. - Reuter. - Im Gegensatz zu ibver Q6t* ^ interalliierte Sv * i a listen ko n ffr cTm bic Scefie zngtta, c . ^.'r Dvrsitz nd' per parleunentari chen ' onvh mhrie ben Vorsitz Es nuten; ^olegierte aus ^England, Amerika, Frankreich Belaien Italien, Gricäsenland nnb E>erbün amvesenb Als berateirbe LmaLn -oaren saus Beltreter dtr öErZchsiL, w ' fclc 3111 ^ er der Entente stehen öuqelasien Nachdem bestimmt worden war, daß der Vv-rsitz nacheinanber von Franzosen nnd eurem A^kaner qesiihrt werven solle, beschloß man, drei Ausichüsse pmsrtnm -rv- erstund bedeutendste ivird'sich mit den Lrschlä^n d^an^ ber ! C9? - tl0n rc^-rrr 1 - Kriegsziel-Memorandum nnb mit et - er ^^Etemmg befassen. Er wird u. a. ausl u^rmiey, Webb, ^ames mixten aus England Vandervetde nnn- de Brauguere aus Belgien, Frey, Borden. Gompers aus Amerika Bersell«n, Prscel aus Italien, Kanmz-y aus Kanada Dtrskral und Jeuhmx au^ Frankreich und Petreidis aus Griechenland btttehcm. Eer zweite Ausschuß wird über die jetzige internationale Laae Be- Ubht aus Henderson und Hill aus Umland, Barne imd Gompers aus Amerika, Huysmans und Labsrl E' Renaudel und Songuct aus Frankreich, Rossini u^d y U \ ^a? ien ' ^Kennedy aus .Kanada und Patteidis aus Griechenland. Wenn die Konferenz die Berichte dieser Ausschüsse hat, wird der^dritte Ausschuß die Beschlüsse zivecks Vcr-, l B n vier Sprachen sorinnlieren. Zw-ischen und Lvnguet kam es zu einer kurzen Aussprache. An dieser Stelle finden Sie m jeder der nächsten Wochen unsere Veröffentlichungett über die zur Förderung der IX. deutschen Kriegsanleihe wiederum gebotene ..Kriegsanleihe-Versicherung". Einfachste Tarife und Bedingungen; keine ärztliche Untersuchung; garantierte Dividenden. Große Erfolge bei der VIII. Anleihe. Herren und Damen, die uns in chren Verkehrskreisen gegen angemessene Aufwandsentschädigung unterstützen wollen, bitten wir um ihre Adresse. Allgemeiner Deutscher Versicherungs-Verein a. G. in Siutt- gart tauf Gegenseitigkeit gegründet 1875 ,. 950000 Versiche- runassche.ne in Kraft. Bezirksdirektion in Frankfurt am Maru. Ztanerflrasie 66 IL 70 WO Amtlicher SeiL vaterländischer Hilfsdienst. ^"^vrderung des Kriegsamts zur sreiwilliaeu Meld»»^ *a 5 § 7 . Absatz 2 de°s Gesetz^ Ä Htlfsdteust. * Der Reichskanzler über die Lrnahrungzlage. > 18. Sept. Dienstag mittag geg-n biWi mP 1 m mOberhessen brei schwer mckRucksäckm l1 ^ fe? Frankfurter Zug.. Sie üimen ben dortigen ^ m '"lvsern verdächttg vor, als in bet Rocht zuvor [ ein schwerer Embruchsdiebstahl verWt wo^r si^r ^ telephonisck^ Meldungen wurde das Trio auf dem hie- sigen Haust tbahnhos bei ferner Ankunft verhaftet. Btt der Turcku- sucklung der Kleider und Rucksäcke fand die Polizei Tolcke scharf ÄfÄÄ* L«m«n und f bargen 1.-) ivertvolle Rassehübner, die aus dem herrührten. Tie Einbrecher verweim'tten Personalien. Doch gelang es heute, T n ^'^ststellen^ Es handelt sich, um den Metzger Mar f- artnc I R enke r und Sckstosser Karl B a u spiest ton lCTt W« nach wJffeS ^-ts luvb Umgebung Frank- h imipriif ^ r iTT/ § n bedrohlichem Umfange treten zntf 3“%- - b - ie Feldmäuse auf. Be- ber’&i / 1 K t §?. e s ^ tr Kasseler Laudwirtsckttftsfammer Mluni w PSP £ e 5^mge im Gange. Leider ist die Her- r!\\ ® .ßvi-^mmunthon •' dadurch erschwert, daß das zur Her- Mrclmiehl von de, Re.ckB- imrcrmittelstelle noch mcht geliefert wurde. Auf diese Wttie Laben bte Nager etwa zwtt Monat e die Kornfe lder verwüsten (W MrchLrcbe Nachrichtent. ke Religionsgemttnöc. Gottesdienst in der Synagoge eh Samstag 21, u. Soryttag 22 SM. LäubhMenp - erlin, 18. Sept. Auf die Eingabe des Parteivorstan- des der soz ialdem-okratrschen Partei und der Genevalkommission der Gewerkschaften wegen der Fragen der Le ben s mittel verso rg>ung hat der Reichskanzler sich u. a. geäußert i Tie SchwierigiSeiten der Versorgung mit Lebensmitteln, von denen die Eingabe am 9. 9. 18. handelt, werden von mir lebhaft mitempfunden. Sttt die Wsicht der Fttnde, TeutsMand durch Dünger zu besiegen, hervorttat. bilden sie den Gegenstand der be sonderen AufmerkMmkeft und Fürsorge der verantwortlicher Stel lom Mit den Unterzeichnern der Eingabe und allen anderen Be- volkernngHkreisen bin sch der Ainsichlt, daß alles geschehen muß, um die vorhandenen Nahrungsnüttel möglichst gleichmäßig zu vetterl-en und die aus dem Dtttgen der Preise erwachsenden Lafden zu mildern. Als Grund für die Teuerung der Oebensnntttt führt die Eingabe die Politik des Kttegsernährungsamtes an, die lediglich durch freisten rer z eine Erhöhung der Produktion zu erzielen ver suche. Tiefe Auffaisung beruht aus irrigen Voraussetzungen. Tre durch das Wschittden der Zufuhr bewirkte Knappheit an Lebensmitteln und sonstigem Lebensbedars wirkt im Zusammen- hmrg mrt dem Mangel an Arbtttskräften, von denen ein erheblicher Teil ^durch die Kri^gsührung unmittelbar in Anspruch^ genommen ist, naturnotwendig auf ttne Stttgerung aller Preise hin ^re durch hohe ^Einnahmen und Löhne erhöhte Kaufkraft weiter Ktterse und die Vermehrung der Geldumlaufmittel wirken in glei- cher Richttmg. Btt 'Bemessung der Prttse der l a n d w i r t s ch a f t lieben Erzeugnisse muß aber auf die Erschwernisse Rücksicht ge- nommen iverden, mit denen die Landwirtsckinft .während des Krieges zu kämpfen hat. Turckfi Einzielmng der Arbtttskräfte Aushebung der Pferde, Verringerung des Biehstwides. Mangel an Tunger und sonstigen Mitteln sind ihre Betriebs mitt el gttchvächt. Leitung der Betriebe müssen die rm Felde sichenden Männer I vielfach durch Frauen oder andere ungeübte .Kräfte vertreten werden^ Tie Beschaffung von Arbtttskräften, die Ergänzung und Instandhaltung des Inventars ist, wenn überhaupt, nur mit sehr erheblichen Mittelu möglich. Dem Umstande, daß die Preise auch bei sachgemäßem Aus- Ämch dm entgogenstehenden Interessen, ttne schwere Belastung , ( ^ tn Kleist" msbttondere der mcht zur Rüstlrngsrndustrie zäh- Ittroen Arbeiter, des Mittelstandes und der Festbesoldeten be-^ b^aet. wird durch Beihilfen und Zulagen aus öffentlichen Mitteln nach Möglichkttt Rechnung gettagen. Die Aufwendungen hierfür habe'! bereits den Bettag vieler Milliarden errttcht Ter Wucher und der Schleichhandel, die häßlichen Begleiterscheinungen der Kttegswrrtschaft. werden mit allem Nacb- druk bekämpft. Die ErnährungÄ-age ist im abgelausenen WirtschaMjahr, im, Ganzen gewmmrep, MMeilÄhaft bessex geweken aA im, vorher 1 47200 helserfüröieEtappe! 3 « dem gewaltigen, vou unserem Heere besetzten seinülichen Gebiet §^de« zur Verwendung bei Mili.ärbehSrdeu i» erhShte« zahlreiche hiisskrafte benötigt. DaS Interesse des Vaterlandes verlangt, daß tanali-v^ ..Ud entbehrlich- Kräf.e »er Heimat sich zu"d'i°s-m äiävpeu" «r?"'ügung stellen Zahlreiche kriegsverwenduugs. fähige Milttarpersonen mupen im besetzten Gebiet noch für de» Dienst an »er Front frei gemacht werden. Die Lebensbcdingungcu iw besetzten feindlichen Gebiet sin» durchaus günstig. Rebe« reichlicher freier Berbstcgung ic ! 1 cifr* er Wnterfunit wird gute Entlohnung gewährt. Auch ist Gelegenheit zur Beschaffung billiger Kleidung gegeben Und was bedeutet die Notwendigkeit, sich tu fremde «er.' Scgcuüber dem Matz von Opfern er',?agen?^^"^°"' ^ Sric fl« s-it Jahren freudig Männliche Hilfskräfte jetnm Alters, besonders auch J-n«mdlick>e chnnen, wenn iw geeignet befunden iverden. Beschäsigwig im beiet^ Geb.et nn Wetten nnden. u,w z>oar ,ür ArbeMenst Art, Boten- und Ordonnanzdien,t. sowie als Schrecher. Buch. Är' * erter Klasie. Ä-rlhelni Weber ist der Lohn deS Schuhmact-ers Weber. Vessen-Raffas. k V r 2?P' t a Zl * M ' 18 Seht. In den letzten Tagen Verargen des Magistrats mit dem Reichs- vmmmssM für Wohnungswesen Freiherrn v. Coels über die sog. bw? L l l r ^Een Erfahrungen statt. Der frühere Oberburgermerstxr Tr. Adtckeg hatte betzmntlich in seiner m tes j entt befondere Art der Offerrlegung der Stadt gefunden Zahlreiche Besichtigungen, besonders der in den letzten Jahren neuerftandenen Wohnkolonien, wurden mit den Benwrnaen verbunden. mr. Frankfurt a M., 18. Sept. Tie städtische LilfAasse gewährt an Angehörige Mittelstmües zum JSaS eines Anzuges Darlehen, loenn der Bewerber augenblicklich nicht in der Arge ist, sich derart von der RekchSftrlle zur Verfügung gestellten Anzug aus eigenen Mitteln Ml kaufen ---Kassel, 18. Sept. Tn Stadt, die in so mancher Beziehung auf kriegstoirtschafllichein Gebiete als vorbildlich .eite:: kamt, hat letzt den Beschlutz geratzt, den Kr Legers rauen die Winter kartofseln als Bestandteil ihrer Unterstützung unentgeltlich zu liefern. Auch für die Winterkvhlen in wringt; denn jecve Haushaltung hat ihre 30 Zentner bereits im Keller liegen. ^ Marburg, 1.8. Sept. Das Salzbödentil hat in diesem Herbst erne autzewrderttlich reiche Zwetschenernte aufzu-- weilen. Infolgedessen werden die Ortschaften von Aufkäufern förm- Uch überschwemmt, zumal da die Erzeuger sich verständigerweise an die Höchstpreise halten. Der Zentner kostet 20 Mark. Todes-Anzeige. Gestern abend entschlief sanft im Herrn unser guter, treusorgender Vater, unser lieber Grossvater und Urgrossvater Friedrich Roth I. im hohen Alter von fast 89 Jahren. ^ Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Friedrich Roth II. Steinbach, Wieseck, Annerod, Barmen, den 18. September 1918. Die Beerdigung findet Freitag den 20. September, nachmittags 3 Uhr, statt. ®tn Töchterchen angekommen Ass. Georg Schachner und Frau Margrets geb. Jung in Alsfeld S Z. Gießen (Kath. Schwesternhaus). Erhöhung der Saatgutmengen. Auf die Bekanntmachung Grohh.' .reisamtes vom 14. ds. Mts., abgedruckt im Kreisblatt Nr. 110 vom 17. ds. Mts betr. die Erhöhung der Saalgutmengen wird hiermit bin gewiesen. Giesen, den 18. September 1618. 7034B Ter Oberb ürgermeister (Leb ensmittelamt). Bekanntmachung. Dem Müller PH. Steinmüller zu Heuchelheim ist für das Ernteiabr 1018 Genehmigung zur Herstellung von Graupen für Lelbstoersorger erieilt worden. Gießen, den 18. Septeniber 1918. 70358 _Der Oberbürgermeister sLebensmittelamt). Bekanntmachung Wir geben hiermit bekannt, daß die Stücke von Mk. 100.—, Mk. 200.— und Mk. 500.— der VIII. Deutschen Kriegsanleihe erschienen sind und von den Zeichnern während unserer Kassenstunden von 8-1 Uhr vorm, unter Vorlage der Abrechnung und einer 'Legitimation an unserem Wertpapierschalter in Empfang genommen werden können. Mitteldeutsche Creditbank Filiale Gießen gegenüber derIohanneskirche 7026c kfiädt. jtfröeifsnacfiideis giessen. West-Anlage 31, Teleph. 2054. Es können eingestellt werden: a) be i hiesigen Arbeitgebern: 6 Former und 6 Brenner für Dampfziegelet, 6 Eisen- dreher, 16 Schlosser, 3 Werkzeugschlosser, I ” " 3 Schmiede, 1 Küfer. 1 Weinküfer, 7 Schreiner 1 Fristerer, 10 Bauarbeiter, I Stukkateur, 10 Maurer. 1 Buchdrucker. 20 Personen für Eisenbahn iZugdienit), 2 Heizer, 5 kräftige Arbeiter, 3 Wiesenarbeiter, 2 Fuhrmänner. 1 Kutscher, 1 schulpflicht. Junge für Botengänge, 1 Schuhmacher-, 1 Wagner-, 1 Schreiner-. 1 Bäcker 2 Schlosser-. 1 Schneider-, l Stukkateur-Lehrlings b> bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 Schweinehirt, 3 landw. Arbeiter, 30 Schlosser 1 Kesselschmied, 20 Dreher, 15 Fräser, 1 Uhrmacher, 5 Schretuer, 3 Müller, 1 iung. Schneider mti Beköstigung. 15 Zimmerleute, 100 Maurer, 3 Weihbinder oder Stukkateure, 2 Hochbautechniker. 1 Buchdrucker oder Schweizer degen, 80 gesunde Arbeiter, 10 Arbeiter für Bahnbau, 15 Streckenarbeiter. 50 Bauhilfsarbeiter, für Geschvhfabrik eine Anzahl Arbeiter, 1 Hausverwalter lMechaniker oder Installateur». 1 Bäckerlehrling. Es suchen Arbeit: 1 älterer Landwirt zur Leitung eines größeren Gutes 2 landwirtschaftliche Arbeiter, 1 kriegSbeschädigier Lohn- buchhalter, 1 kriegsbeschädigter Schreibgehilfe, 1 jugendl Schretbgehtlfe p. 10. 18. Werbliche Abteilung: Bei hiesigen Arbeitgebern können gestellt werden: 1 sachkundige Verkäuferin in ein Schuhgeschäft, 12 Dienst mädchen, 8 Lauffrauen, 10 Mädchen für Bahndtenst «Zug dienst). Bet auswärtigen Arbeitgebern: 3 landw. Mädchen, 1 ältere Haushälterin in fronen losen Haushalt, 4 Dienstmädchen, für Geschohfabrik werden Frauen und Mädchen gesucht. Es suchen Arbeit: 1 Verkäuferin, 1 Frl. für Geschäft und Haushalt, junge Mädchen, die zum Teil Maschinenschreiben erlernt haben, 1 Schreibgebilnn, 1 ältere Frau für leichtere Beschäftigung in einem Hatishalt. Für die Etappe werden gesucht Eine Anzahl Helfer und Helferinnen für verschiedene Dienstzweige. 7036ö ern Zllstvchsenverstkigerung. Montag den 23. und voraussichtlich Dienstag den 24. September, jeweils von vormittags 10 Nhr ab, findet auf dem Hofe des Jagd schlofses Kranichftei« eine Versteigerung von ca. 100 Zugochsen statt. An der Versteigerung können nur hessische Landwirte, die sich durch Bürgermeisterei-Bescheinigung als solche und als gespannbedürstig ausweisen können, teilnehmen. Versteigerung erfolgt nur gegen sofortige Zahlung in Scheck oder barem Geld. Verkaufsbedingungen werden vor Beginn der Versteigerung bekanntgegeben. Darmstadt, den 18. September 1918. Landwirtschastskammer f. d. Großherzogtum Hessen. Walter. 7043V VERMIETUNGEN Solide, kinderlose Leute erhalten gegen Bureau- reinigen usw. schöne *~~Zicnmei‘-Wohnung. Angeb. mit Referenzen unter 7028 an den Gieß. Anz. Jurist (6. Semester) sucht hübsches Zimmer in gutem Hause, womöglich mit Abendtisch. Schrift!. Angeb. mit Preisangabe unter 7040 an den Gieh. Anz. erbeten. MIETGESUCHE Wohnung 2—3 Zimmer, Küche und Zubehör zu mieten gesucht. Schriftliche Angebote unter 699 i an den Gieh. Anzeiger. Wohnung.VÄT Zubehör, zu mieten gesucht. Schriftl. Angebote mit. 05223 an den Giehener Anzeiger. 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Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. 05224 7FK • ä:HWW Herr, wcß soll ich mich trösten. ich hoffe auf dich- Auf dem Felde der Ehre fiel für sein geliebtes Vaterland infolge einer Volltreffergranate am 10. September, mein hoffnungsvoller, Heber, treuer Sohn, mein innigstgeliebter, herzensguter, treuer Bräutigam, unser lieber, braver Bruder, unser unvergeßlicher, guter Schwiegersohn, Schwager und Onkel Gefreiter Wilhelm Becker Inf.-Regt. 3 ir. 118 , 3 . HRMchlnen§etvehr a Kompafiiie Inhaber des Eisernes Kreuzes II. Kl. n. Tapfer keltsned. uach 3 1 /*jähriger treuester Pflichterfüllung im blühenden Alter von Jahren. Im Namen aller trauernd Hinterbliebenen: W Margarethe Becker Wwe. Kätchen von der Heidt Wwe. als Braut Familie Berg. Garbenteich, Hausen, Lieh, den 18. September 1918. Ruhe sanft, du treues Herz, Du hast den Frieden, wir den Schmerz. .. Todes-Anzeige. Die Trennungsstunde schlug zu früh* _ Doch Gott, der Herr, bestimmte sie. Du gingst von mir mit frohem Herzen Und hofftest auf ein Wiedersehen! Doch größer sind nun meine Schmerzen, Da ich jetzt ganz verlassen steh; R.uhe sanft, du treues Hera, Du hast den Frieden, ich den Schmerz. In treuer Pflichterfüllung bis zur letzten Stunde starb infolge,eines Unglücksfalles, bei Ausführung seines Berufes m Feindesland mein innigstgeliebter, unvergeßlicher, herzens- guter, braver Mann, unser treuer Sohn, Schwiegersohn Bruder, Schwager und Onkel Rangierer Heinrich Klaum im 32. Lebensjahre. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Marie Klaum geb. Schmelz Familie Heinrich Klaum III. Familie Philipp Schmelz Famijie Karl Klaum Familie August Klaum Otto Klaum, z. Z. in französischer Gefangenschaft Wilhelm Klaum, z. Z. im Felde Karl Bender, z. Z. im Felde, und Familie Wilhelm Schmelz, z. Z. im Felde, und Familie Familie Heinrich Schmelz Familie Konrad Klaum Familie Tobias Heidt und alle Angehörigen. Großen-Linden, Laer, Grüningen, Lumda, Langgöns den 19. September 1918. Die Beerdigung findet Freitag den 20. September 4 Uhr nachm vorn Trauerhanse, Bismarckstraße 7, statt. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. [05227 Danksagung. Für die Beweise herzlicher Teilnahme an dem schmerz- liehen Verluste meines geliebten Bräutigams Fritz Rodrian Leutnant d. Res. und BatJ.-Adjutant sage ich allen nur auf diesem Wege meinen innigsten Dank. In tiefer Trauer: Eugenie Zierlein. Gießen, 18. September 1918. 7 »32 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Begräbnis unseres lieben Sohnes und Bruders sowie für die vielen Kranzspenden, die Teilnahme des Kriegervereins, des Ersatz-Bataillons Infanterie- Regiment n6, der Schulkameraden und für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Hartmann am Grabe sagen wir allen auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Familie Ludwig Schneider. Oppenrod, 18. September iyi8. KZ M Danksagung. Für bie vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme an dem mich sv schwer betroffenen Verluste, sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden spreche ich aus diesem Wege meinen tiefgefühltesten Dank aus. Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Heinrich Gering» Lokomotivführer. Gießen, den 18. September 1918. 05182 Darrksagmrg. Für die herzliche Teilnahme, sowie für die reichen Kranzspenden, besonder» chrer guten Freundin Schwester Bertha für ihre aufopfernde Hilfe in der letzten Not, sowie Herrn Pfarrer Hartmann, Alten-Buseck, für die trostreichen Worte am Grabe meiner Frau sagen wir unseren tiefgefühlten Dank. Für die trauernden Hinterbliebenen: Anton Schmidt. Großen-Bufeck, den 17. September 1918. 6999 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teil, nähme an dem mich so schwer betroffenen Verluste, sowie für die vielen Kranz- und Blmncnspeuden spreche ich auf diesem Wege meinen tiefgefühltesten Dank aus. Frau Berta Müller Witwe uebst allen Angehörigen. Gießen (Liebigstr. 64), 18. September 1918. 06170 Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an dem uns so schwer betroffenen Verluste sagen wir allen Verwandten und Bekannten, sowie Herrn Pfarrer Groth aus Rödgen für die trostreichen Worte unseren tiefgefühltesten Dank. Hamilie Müller Zamilie heim. Lin-enftruth. Wieseck, den 19. September 1918. 7018 Wichtig für Grossisten und Spielwarenhandlungen W it Enormer Verkaufs-Artikel Interessenten erhalten Preisstellung durch Concentra Frankfurt a.M. Bahnhossplatz 12. 704183 iicjpcr Arr- miü Srnfoprate | D. R. G. M. a. . Zum Dörren von Obst und Gemüse, sowie für ! Backwerk ieder Art, auf dem Kohlen- und Gasherd mit 1 und 6 Horden bezw. Kuchenblechen. mm Martin Dörr, MchrniMr, N ur!,-Anlage 18. Kaffee Ernst Ludwig Inh.: Ang. Rath Heute Konzert Eigene Konditorei.