1K. 218 Der töte ft «er Aszttger täglich, außer Sonntags. - Beilagen: Gtetzexr Familienblätter; Ureisblatt flr den Kreis Sietzen. vezugspreis: monatl. Dik.1.20, vierteljährlich Mt. 3.60; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. Mt. 1.10; durch die Post M. 3.60 viertel- jährl. ausschl. Bestellq. Fernsprech - Anschlüße: für die Schritt! eilung 112 Verlag,Geschättsstelleöl AnschrittfürDraytnach- richten: Anzeiger Sietzen. Erstes Blatt 168 . Jahrgang Dienstag, tf. September 1918 Postscheckkonto: Zrankfnrl a.M. 11686 Sankverlehr: Gewerbebank Sietzen Zwillmgsrunddruck ».Verlag: Briihl'sche Univ.-Buch- u. Steindrockerei R. Lange. Schristleitung, Seschäfttitelle ».Druckerei: Schulftr.7. Annahme von Anzeigen f. die Tagesnununer bis zum Nachmittag vorher ohnejedeVerbindlichkett Zeilenprelse: für örtliche Anzeigen 25Pi.,für auswärtige 30 Pi., für Reklanten M.I.- nebst 2O°/«.Teu- ertingszuschlag. Haupte schriitleiter: Aug.lÄoeg. Verantivortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Remhold Zenz; An- zeigentetl: H. Beck; sämtlich in Gießen. ES Das Echo der österreichisch - mganschLK K iedensnoie. (WTB.) Großes Hauptquartier. 16. Deptemb. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppen Kronprinz Rupprecht und Boehn. In der Lhsniedernng und Südlich vom La Bassee- Kanal führten wir erfolgreiche Nnternchmungen durch Zwischen Havrincourt mid Epchy am frühen Morgen heftiger Artilleriekmupf, dem südlich von Havrineourt feindliche Teilangriffe folgten. Der Feind wurde abgewiefen. Tagsüber blieb die Gefechltstätigkcit in mäßigen Grenzen. Nordwestlich von Dernand am Holnon-Walde und bei Essigny—Le Grand Infanterie ge fechte. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Heftige Tcilkömpse zwischen Ailette und Aisne. Nach vergeblichen Vorstößen äm frühen Morgen brach der Feind am Abend erneut zum Angriff vor. Im Allgemeinen wurde er cibgewiesen. Er hat die Einbruchstelle aus den Kämpfen der Vortage etwas erweitert und faßte im Südteil von Vailly Futz. Zwischen Aisne und VeSle blieb die feindliche Infanterie untätig. Wir säuberten die aus den Kämpfen vom 14. September zurückgebliebenen kleinen Franzosennester. Heeresgruppe von Gallwitz. Von der Cotes Lorraine bis Mr Mosel lebte der Ar- ,'tillerrckampf am Abend zeitweilig auf. Vor unserer neuen ^Stellung entwickelten sich mehrfach heftige Lnfanteriegefechte. litt denen wir Gefangene machten. Am Abend stand der Feind etwa in Linie: Fresnes—St. Hilaire—Haumont—Äember- evurt und nn Walde von Rappe s. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Vorstöße des Feindes an der lothringischen Front wur- den ab gewiesen. * Iw^e deutsche Regierungserklärung in Betracht zieht, die das Berliner Tageblatt diesmal nicht ganz mit Unrecht, einen Eiertanz nennt: „Einmal erklärt man, dem . von unserem Bundesgenossen unternommenen Schutt volles Verständnis entgegenz-ubringen, dann äußert man Zweifel an dem Erfolge, und schließlich erklärt man die Bereitwilligkeit der deutschen Regierung zu. einer Beteiligung an den Friedensverhandlungen." Noch verschrobener erscheint aber die Sachlage, wenn man die undurchdringlichen Privatnachrichten der Blätter über die Stellung des Hanptausschusses und Reichstages der Frieüensfrage gegenüber betrachtet und Widerspruchsvolles über die Besprechungen der Fraktionsführer mtt dem Reichskanzler liest. Burians Friedensnote ist von deutscher Seite unterstützt oder wenigstens anerkannt worden. Diese deutsche Stellungnahme wird bestehen bleiben müssen, obgleich das zu erwartende Ergebnis des Friedensvorstoßes sich schon in den feindlichen Blättern als der gewohnte Mißerfolg spiegelt. Eine Havasnote lehnte bereits vor der Veröffentlichung der Note ab und das Judelgeschrei der Feinde über den Zusammenbruch und das Friedeuswin.seln schwillt an und zieht ein Anschwellen maßloser Forderungen nach sich. Wir geben die betreffenden Blättersttmmen wieder und überlassen es dem Leser, die Friedensbereitschaft der Gegenseite aus den feindlichen Blättersttmmen herausznsuchen, deren Gipfelpunkt die Aeußerung amtlicher amerikanischer Regierungskreise bildet, daß gegenüber der in der Presse erschienenen Fassung des österreichisch-ungarischen Angebotes nur eine Antwort möglich sei und das sei der Schlußsatz aus Wilsons Rede in Baltimore im April: „Gewalt! Gewalt bis zum äußersten! Gewalt ohne Begrenzung uund Beschränkung!" Sieht dies nach Abkehr vom Vernichtungsgedanken aus? Als Vergeltung für bas fiirtgesetzte Bewerfen deutscher Städte mit Bomben wurden auf Paris in der vergangenen Nacht durch die Bombengeschwader 22 OOö Kilogramm Bomben abgeworfen. Mr schossen gestern 24 feindlche Flugzeuge und 15 Fesselballone ab. Der Erste Generalpunrtierm elfter Ludendorfs. * Der «bendbericht. Berlin. 16. Sept., abends. (WTB. Amtlich.) Erneute Angriffe des Feindes zwischen Ailette und Aisne sind im Großen gescheitert. Von den anderen .Kampffronten nichts Neues. * Der öfterreichisch.ungarische Tagesbericht Wien, 16. Sept. (WTB.) Amtliche wird verlautbart: Bei Mori und auf dem Monte Cimone wurden feindliche Patrouillen abgewiesen. An den Sieben Gemeinden scheiterten mehrere italienische Vorstöße. Im Brenta-Tal drückte der Feind unsere Feldwachen liniert etwas zurück. Fm albanischen Küstengebiet versuchten die Italiener vergeblich, uns den Raumgewinn der letzten Tage wieder zu entreißen. Der Chef des Generalftabs. , , Dte Ereignisse im Westen nehmen ihren norrnalen Ve lauf. Dem amerikanischen Ansturm auf die deutsche Keilstc lung bet St. Mihiel folgte die Zurücknahme auf dk Saltenten. Der Zurücknahme folgte ein vorsichtig vorgehendi Nachsühlen des Feindes, um die neuen deutschen Stellung^ zu erkunden. Die geplante Abschnürung des Keiles ist d< Feinden nicht geglückt und so muß ihre Operation als mil tärischer Mißerfolg eingewertet werden. Daß die Amerikaw diesen Fehlschlag durchs täglich gesteigerte, maßlos übertri Vene Gefangenen- und Beuteziffern zu vertuschen suchen, i toett€t nicht verwunderlich und wird keinen einsichtigen Den {fr® 1 machen. Die Auflösung der vvrspringenden St. M mel'Ltellung beurteilt Hermann Stegemann im „Bern, Bund" wte folgt: An sich ist die Beseitigung des Kttls, den die Deutschen vo *>• 1914 ^ 12. September 1918 g halten habe mr Oie Entwicklung bedeutungslos, sofern die Tentschen gesonw pno, wer in der Defensive zu verharvcn und sich dattn b yaupten. Offenbar verkürzen sie unter dem Truck des Gegners, d ferne Reserven noch mcht aufgebrauckst hat, planmäßig die Fro m allen Teilen und nachm alle Winkel ab, um neue Knmpfbedi gungen zu saiaffen Tie Entwicklung bleibt abzuworten und M beiden Lagern starrer als xe an das Beharrungs oer mögen d Völker un uberteif gewordenen Kttege gekuüpft, zu dessen Beend gung auf dem Verhmrdlungswege auf der euren Seite die Kl rung der politischen Vechalttusse. auf der anderen die Wkehr vo Vernrchtungswtllen und auf allen Seiten die Hingabe an ne: völkerrechtliche Ideale nötig sind. Es sind zwei wesentliche Punkte, die der Militärkritik zur Beurteilung der Friedensmöglichkeit berührt' Klärun der politischen Verhältnisse und Abkehr vom Vernichtung- Een Dlo Forderung nach Klärung der politischen Bei haltmsse bezieht sich auf die Mittelmächte, vornel-mlich ar Deutschland, und hat in gewissem Sinne seine Berechtigunc wenn man die ratlose Ungewißheit betrachtet, mit der di ^rchsdeutlchen politischen Kreise der öfterreietiisch-ungarische Friedensnote gegenüberstehen, ja selbst wenn man die antt von der Westfront. Berlin, 16. Sept. (WTB. Nichtamtl.) An der Lambrai- der Engländer seine Angchffe fort. Werdings hat e^ den Anschein, als ob di« Stoßkraft seiner Truppen dwvch die acht Tage hindurch fast ununterbftxhen fortgesetzten Anstürme bereits c ** m kurdj ^ täglichen Granat Hagel zerrt sseiren^ durch Regengüsse ausgewttchten versumpften Gelände gleiten seine Tanks cms und werden im verwendbar, wahrend seine Infanterie, kniettef im Schlamm versinkend, sich gegen die deutschen Stellungen vorzuarbeiten sucht. Die Angriffe, die der Engländer am 15. ansetzte, zersplitterten zwischen Havttncoutt und Gouzeaucourt im deutichen Vernichtungsfeuer zu Teilstötzen und brachen trotz dem Einsatz zahlreicher tief fliegender Schlachtflieger zusammen. Indem nach Süden anschließenden Abschnitt von Gouzeaucoutt bis Epehy kamen sie im deutschen Abwehrfeuer nicht zur Entwicklung. Mit gleicher Zähigkeit gttffen die Franzosen zwischen Ailette und Aisne weiter an. Am Vormittag des 1 6. versuchten sie südlich der Straße Soissons—Laon vergeblich vorzugehen. Am Aderte folgte dann nach mehrstündigem heftigsten Artillettefeuer ein ge- lmlosiener Angriff. In dem zerttüfteten waldigen Hügelgelände wurde erbittett gerungen und die Franzosen von der Höhe Mich Vauxcnllon wieder herurttergeworfen. Rücksichtslos setzt Fvch hier an dem Angelpunkt des Cliemin des Tames seine Divisionen ein, um m den Aüette-Grund einzubrechen. Die französischen Verluste sind demgemäß schwer. Das lsteiche trifft laut übereinstimmenden Truppenmeldungen und Gefaiigenenaussagen auf die französischen Angriffe zwischen Aisne und Vesle zu. Hier wurden außerdem 200 Gefangene von drei verschiedenen französischeii Divisionen gemacht imb 24 Maschinengewehre eingebracht. Das Dorf Glennes. das dre Senegalesen am 12. hatten erobern können, wurde ihnen am 15. wieder entrissen. * Zwischen der Cote Lorraine und der Mosel fühlen Franzosen und Amettkaner gegen die neue deutsche Stellung vorsichttg vor. Ten Mißerfolg, den die geplante Abschnürung der deutschen Divisionen im St. Mihiel-Bogen erlitten hat, snchen die Amettkaner durch täglich sich stttgernde, maßlos überttiebene Gefangenen- und Bmtteziffern zu verwischen. Der österreichische KricgSminister über die Kriegslage. Wien, 15. Sept. (WTB.) Meldung des l l Wiener Korre- spNideiiz-Bureaus: Im Larrft der dem Vertreter der „Neuen Frtten Presse" gewährten Unterredung erklärte der Kttegsminister lxm L-töger-Stttner m a.: Durch den Fttcdensschluß mit Rußland fanden wohl die Kampfhandlungen im großen an dieser Front ein Ende, aber die auch heute noch ungeklärten Verhäkttrisse und fvrt- dcniernden Wirren im Innern Rußlands zwingen uns, wachsam zu sein und ansehnliche Kräfte an dieser Front werter zu erhalten. Tie trotzdem an der Ostgrenze sreig-ewordenen Formationen mußten aber der Südwestfront zugefühtt werden, irm das dort bis dalsiu Hehr zu funseven Ung^nstm vorhandene Kräfteverhältnis auszu- gleichen. Eine tatsächliche Reduzienmg der Armee im Felde Dörmte «also nickst eintreten, wolst aber wurde die Kampffront kürzer. .Die stets izunehmende Intensität der 5k>ampffühOmq ließ aber kttne Matettalersparnis zu. Auf die Frage, welches Urtttl der Kriegs- Minister über die nrilitättsche Lage im Westen habe, erwiderte er: „Der französische Anattff zwischen der Anere und der Avre tvvr zwtt ellos sehr geschickt vorbereitet worden und bat die deutschen Truppen einigermaßen überrascht, dementsprech.md auch ttnen Arr- fangserfolg gezeittgt, den auch mein preußischer Kollege gelegend, sich als „Schlappe" bezttcharet hat. Diese Aufttchtigkett rerlstfertigt lchon die größte Zuversicht. Die Deutschen zogen radiDal aus der ein getretenen Lage die günstigste Konsequenz. Btt steter Und intensivster Abnutzung per fortgesetzt schwer arrgrttfenden fttndlick)en Massen nahmen sie ihre Hauptkräfte auf die starke tiefg^lliederte Winbettteklung van 1917/18 zurück, wodurch nicht nur erhebliche Kräfte durch die kürzere Linie frtt wurden, sondern auch dem Feirrde «in Kampfgebiet aufgezivungen wurde, in dein das vorarissichtliä^ Ueberwintern um so mehr Schwiettgkttten bereiten wird, als es' den Deutschen mttsterhaft glückte, btt dem planmäßigen Zurück- Weichen sämtliches Material zu ttgenenr Nutzen zu bergen. Btt diesem Ääanöver gelang es der deutschen Zähigkttt, dieselbe Strecke durch die Nachhuten viermal solange zu behaupten, als die .Haupt- häfre des Fttndes im Frühjahr dies iinsern Verbündeten Legend <'üer rernrochten. Aus dieser kurzen Darlegung der letzten großen Ereignisse kann wohl jeder sehen, daß die Initiative nach wie vor bei den Teutschien verblieb, und zwar m taktisch vorteilhafter Art, da die^ empfindlichen Ausbauchungen der ganzen Front wegfallen. Nun jtehen beide .Parteien vor neueii Entschlüssen. Ich glaisb; 2! an kttrr Stratege zlu sttn, um mit einem Blick auf du: Kärte zu erkenn.en, daß unsere Bimdesgenossen hierbei den Hofs mmgsvolleren Einsatz haben. Der Fliegerangriff aus Paris. Paris, 16. Sept. (Havas. Amtl. Meldung.) Heute nacht üb-erflvgen ntehrere feindliche Flngzeuggefchwader die Bannüieite von Paris. Sie wurden bei ihrer Ankunft gemeldet xmb von unseren Wachtposten verfolgt. Sie waren has -Ziel eines besonders heftigen Sperrfeuers. Andere Ver- teidigmigsmittel sind gleichfalls in Tätigkeit getreten. Vcehr- fache Bombenabwürfe wurden gemeldet. Es gadviNige Opfer und Sachschaden. Um 1 Uhr 25 Min. wurde Alarm geschlagen, der um 3 Uhr morgens sein Ende erreichte. Der zweite Alarm war 4.15 Uhr. Stimmen zur Sjterreichjsch-Mgarischeii grieöensnote. Gewalt bis zum Aeußersten. N c u n o r f, 15 Sept. ^WTB.) Meldmrg des Reuterschen Bureaus. Der Vertreter der Associated Preß itz Washington tele - graphiett: Tie amtliche Ansicht der amtlichen Kreise in Washington von dem österreichisch-ungarischen Vorschläge aus eine Se* sprechung des Fttedens ist folgende: Oesterrttch- Ungarn ist im Zusammenbrechen. Anstatt die Zeit mit einem Friedensgeschwätz zu vergeuden, das schlimmer als nutzlos sein würde, ist es jetzt die ttchttge Zeit, es aufs härteste zu tresfen. Solange eine förmliche Besprechung des österrttchisch-ungattschen Vvttchlages nicht möglich ist, da der amtliche Wvttlaut noch mcht ttngegangen ist, soll doch von befugter Seite festgestellt werden, daß ieder Schtttt, de? von den Bereinigten Staaten getan werden könnte, im Einverständnis mit den Alliictten geschehen wird. Amttiche Regierungs- kreise lassen bekamrt werderu daß gegeirüber der in der Päess« er^ schicnenen Fassung des österrttchisch-ungattschen Angebots nun ttne Antwort möglich ist und das stt der Schlußsatz aus Wilsonsf Rede in Baltimore im Apttl: „Deshalb ist für uns nur einet Antwort hierauf möglich: GewaÜ! Gewalt bis zum Aeußersten! Gewalt ohne Begrenzung und Beschränkung!" Dauernde Neutralisierung Deutschlands. Bern, 16. Sept. (WTB,) Tie dauernde Neutralisielu Deutfcklands ist das Neueste, was sich ein amerikanisches Blatt, die schon vor dem Einttttt Amerikas in den Ktteg änßeifft d^utsch - fttEche „New Bork Tribüne" zur Bestrafung der deuffcheft Missetaten ausgedacht hat. Dem Washingtoner Bettchterstatter der „Morning Post" Zufolge schreibt die Zeitung: Ein Deutschland semffchließender Völkerbund wutt^e bedeuten, daß Deuffchland ebenso wie Belgien und Fvankrttch btt der Verteilung der Hilfscprell-en! der Tertttorien und der HandelsangetegOihttten der Welt erne 'Sttmme hätte. Dagegen sträubt sich unsere Seele. Ein Deutschland sausschließender Völkerbund ioürdcr zivei große bewaffnete LageL bedeuten. Mit Deuffchländ kann es weder Frieden noch Kttcg geben. . Man kann ihm nicht trauen, daß es den Ftteden hält. Es besitzt kein Wort, das es halten, kein Vertrauen das es verlieren könnte. Man kann ihm aber auch nicht die Mittel belassen, einen Ktteg zu führen. Deutschland muß auf feinem) eigenen Boden besiegt und entwaffnet werden. Tann sind die verbündeten Völker als Vöbterbund konstituiert, um es anszusprechen. unter welchen Bedingungen Deutschland wttterleben soll. Die Militärmacht Deutschlands muß für immer gebvocherr werden. Die alliierten Nationen 'würden ihm den Status ttnes dauernden Neutralen garantieren, der unbewaffnet wäre. Das ü'mige lpängt d.w- n ab, wie weit mcm sich auf das moralffche Gefühl ber Welt verlassen kann, ihm! eine iendgülttge Strafe aufzuerlegen. Man kamt die 65 Millionen Deutscher nicht ttnfchließen, aber ausfchließen. Wenn die Bevölkerung der alliierten Länder spontan beschloss. Deutschland von jedem Verkehr au^uschließen, das httßt. es fite ttne Rtthe von tzahren au^uschalten, so würde kein wirffchaftlrcher Boykott notwendig sein." Englische Stimmen. London, 16. Sept. (Reuter.) „Daily Chronicle" sieht in der österrttchisch-ungattschen Note die e r st e wirkliche Annäherung ttnes Krieglührenden, die seit Kttegsbeginn unternommen wurde Nnd der als solcher besondere Bedeuttmg zukomme. Das Blatt steht aber auch in der Note das Eingestärrdnis, daß die Mittel- mäckste den Krieg unmöglich gewinnen körrnten und an einein baldigen Fttedensschluß das größte Interesse hätten. Die Zeitturg schließt ihre Besprechung des österreichischarngattschm Schtttts mit den Motten: Wir vttckassen uns einfach ans die Logik des militärischen Erfolges, um unsere Feinde zur Veruumst zu bttngen, in der Sprack-e Wilsons: „Wonach mir streun, ist ttne neue tttternationale Ordnung, die sich auf die umfassenden! aK gementen Grundsätze des Rechts und der Gerechtigkeit gründet " Berlin, .16. Sept. Daily Telegraph schrttbt: Von der östervttchisch-ungarcsckien Rogterutrg wurde ein endgültiger Schritt unternommen, der bewttst, daß sie nichts gelernt und alles vergessen hat. Ter Vorschlag ist völlig absurd und unausttchttg Wir fvagen natürlich, warum dieser ?lugenblick für ttnen derartiges Appell gewählt worden ist und woran) er sich ^stndtt. Ter nm-flicle Zweck ist zwttfellos, Zeit für dte Reorganisation ihrer ettltttter- ten Truppen zu gcwimrerc. Ter Borstchmr der Mittelmächte an Belgien ist zytnsch und unversckKmt. Werm die Fttude Belgien nur das anbteten, was mögen sie dann sonst bcabsickHtigeu ')-nr fordern zum Bttspiel, daß die ganze elsaß-lotlwingisckpe Frage vom L-tondpnukte des beleidigten und verstzlmnrelten Frankreichs angesehen ioird. Morning Dost schreibt: .Wir sind bevttt anzmrehmen. daß dte Note von Deuts,chland diktiert ist. Wir chiben es mit btn\ ettten endgültigen FttÄteirsangebot DeutsMands zu tun Es Ist rm wesentltchen der BochchLag eines WaffensttUsdandes. Fristentfche Stimme«. ' 17. Sept. Perseveranza erffaxt, daß itotft räi-i^e Monate 'Dergrfjen müßten, bevor das feindliche FriAenspvogramm dem EntLNtevrog-ramm so nahe .sei, uni die Erösstrung ersprießuMr Verhandlimgen zuzulasson. Tie Entente werde ent veryanottn, toerat die Mittelmächte sich darein fügtet, den lz'r^eden von Brest - Litowst als ab&fdM\en unzwehen, den BÄ - Han, Benetien, Frankreich imd Bellen zu ramnen, mindestens die Schäden in Belgien witt>ergutzu machen die natronalen PrMeme zu Wen, die im italienii chen und iranzüsrfchen Jrreoentt.- ,nus bestÜTcken. ^ _ Bern, 17. Sept. Tie Mailmrder Presje nennt die Mmer Note die .Krönung der jetzigen Fried«isosfensive der Mittelmaße. Tie hnttige Form sei feierlich,er als frühere Friedensangebote. Kein Wort lasse aber ein Eing-.chen auf das Frredmsmogvamm der Entente erkennen. Tie diote sei bestinrnrt, 6te Entente tu Der- te gen heil zu bringen und für die eigenen Regierungen ein mug -21 säpffen — Secoto uitb Corriera della ^oera glarwen, vast die Entente noch ruhiger Prüfung eine rasche, unzweideutige und vollständige Antwort erteilen werde. wie sie freies cm&xihTZ Manöver verdiene und um südliche .Kommentare nicht, aut kommen zu lassen. Zu der Erwähnung des Welligen Ltuhles m der Jam erklärt Cvrriera bella Sera, der Vatikan werde sich nrcht verleiten lassen, da er durch frühere Ersahrungm geimtzigt ser Schließlich hätte das Blatt gern gesehen, daß die österreichische Note für die Oeffentlichkeit sofort mit offiziellen Kornmentaren versehen worden wäre. Eine neutrale Stimme. Bern, 16. Sept. Daß die österreichische Friedensnote sich an die NÖrtraten wendet und mcht einen eigentlichen Vorschlag bedeutet, sondern lediglich eine unverbindliche direkte Aussprache herbeiführen soll, wird von der hrengen Presse als besonders günstiges Anzeichen gewertet, da nichts anderes beztn crt werde, als Klarheit zn schaffen. Der „Bund" begruyt die Note, die sich an Freund und Feind wendet und nicht dre knegsirhrenden Lager einander gsgenüberstellt, sondern zur Menschlichkeit der 'ganzen Welt spricht. Der Zeitpunkt sei gut gewählt, weil auf dem Kriegsschauplätze das militärische Gleichgewicht nach den Erfolgen der Entente herqestellt sei. Keiner der beiden L,erle lause Gefahr, sich etwas zn vergeben, wenn er in Besprechungen eintrete. Das „Berner Intelligenzblatt" schreibt, die Note Burians könne wohl als Aufruf an die Vernunft gelten. Feder Unvoreingenommene könne in der Note einen neuerlichen Beweis der friedlichen Absichten, der versöhnlichen Haltung der Doppelmonarchie erblicken. Die vorgeschlagene Methode direkten Gedankenaustausches feindlicher wie neutraler Staatsmänner könne, wenn vielleicht auch der erste Versuch scheitern sollte, doch endlich noch zu einem Ergebnis führen. Ungarische Stimmen. Budapest, 15. Sept. (WTP. Nichtamtlich.) Meldung des llng. Korresp. Bureaus: Me Blätter besprechen die Note des Grafen Buricm mit größter Anerkennung, verhehlen sich jedoch spricht die Schwierigkeiten, welche einem vollen Erfolge dieses (Schrittes entgegenstehen. Der „Bester Lloyd" schreibt: Tie bisherigen gemeinsamen Friedensschritte der Monarchie erlitten, seinen Mißerfolg auch deswegen, weil die gegnerischen Staats- (männer, von vornherein zur Ablehnung entschlossen, ihre Völker für die Ablehnung mit der Begründung zu, gewinnen verstanden, daß der Versuch nicht aufrichtig gewesen sei, daß man eher noch Hzt Monarchie die Ehrlichkeit der Friedensgesinnung zutrauen dürfe, aber annehmen -müsse, daß sie im abgekarteten Spiel von ihren Verbündeten benutzt wurde. Mi sozusagen mit ihrem besseren Ruf in Wahiheit die unversöhnliche Gesinnung Deutschlands zu verdecken. Mese Ausflucht ist fortan unmöglich. Ten selbstärchigen Friedensschritt der Monarchie witt> man auf diese Weise nicht verdächtigen können. Trn Erwartungen der Friedensfreunde sucht Burian zu genügen. Er rechtfertigte sie durch einen, alle Kontroversen überragenden nnpcrrten fchen Ton seiner Note und durch die '-Sprache des Staatsmannes, der dent Zlveck des Friedens zuliebe von der Tatsache abstrahiert, daß er selbst leitender Staatsmann einer kriegführenden Macht ist. „Visa g" sagt: Welch-s immer das Schicksal der Note sein wird, im Innern der Monarchie wird sie einen hockst wohltätigen und heilsamen Einfluß ausüben. Das „Neue Bester Journal" sagt: Selbst bei größter Skepsis muß der Note Burians große Bedeutung zuerkannt werden. Es Muß den Staatsniännern der, Entente immer und immer wieder gezeigt werden, daß sie eigentlich nicht wrr mit den Zentralstaaten, sondern mit den tiefsten H-erzenslvünsckm ihrer eigenen Völker im Kriege stehen. „Az Uf sag" sagt: Falls die Note auch keinen direkten Erfolg haben sollte, so weiden die Nebenprodukte sich reichlich lohnen. Falls unsere Gegner die Note als einen Akt der Schwäche auszulegen geneigt sind, so können wir uns darauf berufen, daß 'unsere Widerstandskraft in den abgelaufenen, vier Jahren ihre diesbezügliche Annahme schon oft und entschieden widerlegt hat. „Pesti Hsirlap" sagt: Es ist m bemerken daß die Note tofcm einer Macht herrührt, auf deren Gebiet kein Feind ist und deren Truppen auf dem Gebiet des Gegners stehen, ..Budapefti Hirlap" schreibt: Sollte die Note etwa miss kGrund einer vorherigen Fühlungnahme mit den feindlichen Mächten erlassen sein, so isst der Erfolg ganz sicher. * Oesterreich-Ungarn an den Vatikan. Wien, 17. Sept. Der Minister des Aeußern hat an den apostolischen Nuntius am 14. September eilte Note folgenden Wortlautes gerichtet: Nach vier Jahren unerhörten Ringens und ungeheurer Opfer hat der Kampf, der Europa verheert, noch keina Entscheidung zu bringen vermocht. Md k. u. k. Regierung, von dem Geist der Versöhnlichkeit geleitet, der schon in ihrer Note vom 12. Dezember 1916 zum Ausdruck kam, hat beschlossen, an alle kriegführenden Staaten heranzutreten und sie einzuladen, durch einen vertraulichen und unverbindlichen Gedankenaustausch einem für alle Teile ehrenvollen Frieden die Wege zu ebnen. Hierbei gedenkt die k. u k. Regierung voll Dankbarkeit des ergreifenden^ Appells, den Seine Heiligkeit der Papst im verflosienen Jahre an alle Kriegführenden mit der Mahnung richtete, eine Verständigung zu suchen und wieder in brüderlicher Eintracht zu leben. In deü sicherest Ueberzeugmig, der Heftige Vater ersehne es auch heute, daß die leidende Menschheit bald wieder der Segnungen des Friedens teilhaftig werde, hoffen wir zuversichtlich, daß er unseren Schritt mit Sympathie begleitet und mit seinem in der ganzen Welt aner kannten moralischen Einfluß unterstützen werde. Von diesem Ge danken geleitet, bitte ick Ew. Eminenz, den Beiliegenden Text der Note Sc. Heiligkeit unterbreiten zu wollen. Prinz Friedrich Karl. Helsin gfors, 16. Sept. kPriv.-Del.) Um Pri^ Friedrich Karl Unterricht im Finnischen zu erteilen, reist der Lazent xjc. Halma nach Deutschland ab. Sein Aufenthalt wird auf vier ms sechs Wochen berechnet. Der König von Sachsen in Sofia. Sofia, 15. Sept. (WTB. Nichtamft.) Tie Bulgarische Agentur meldet: Ter Empfang des Königs von Sachsen fand unter Aus Stadt und Cattfc* Gießen, den 17. September 1918. Mgeralarm. Mittwoch den 18. September 1918. nachm. 5 Uhr. finden Proben zur Feststellung der wirksamsten Alanmveisen bei Flieger- und Feuersgefatzr statt. Miesmacher, Gerüchtemacher und Schwindler. Kaum ist durch Zeitungsnotizen bekannt geworden, daß wie Könta^vo^Ä^^Ter Hofztm traf heut/früh ii^Sosia ein. neue Külegsanlerhe am gelegt werden soll, uiid schon smdwvck« Königs von Bayern, ßver Vorzug rrm w Miesmacher am Work, die ihr Unwesen trecken und tm Trüben E»ne neue deutsche Schule rn Bulgarien. sischm. Namentlich bei der landwirtschaftlichen Bevölkerung werden Sofia, 16. Sept. (WTB. Nichtaintlich.) In Warna ist am > wieder die tollsten Gerüchte in Umlauf gesetzt. Es wird sogar bell September eine neue deutsche Schule eröffnet worden, zu hcwptet, daß die Sicherhsit der Anleihe fragwürdig sei, und datz deren ersten .Kursen beveits 96 Kinder angemeldet worden srnd. m-cm deshalb gut tue, wenn inan seine Kriegsanleihe, dre man Ter Einführung der Kinder ging eine Feier in der Schule voraus, > bei früheren Anleihen gezeichnet habe, so schnell Uwe möglich ..... ___ _ __ _ ^ ver- z U der*'der'^Präfe£'der'Bürgermcister und der Schulinspekwr von! äußere.' Me Verbreiter solcher Gerüchte erUären sich auch unter Wanm erschienen waren. Zum Vorsitzenden des deutschen Lockul- der Maske des dNenfchenweundes bereit, die Kriegsanlei^abMo. Komitees wurde der dortige deutsche Kvicsul Dahnhardt gewählt, nehmen, natürlich zu einem Spottpreis, der mit tem U5ert der 1 Anleihe in gar keinem Verhältnis steht. Lne tun das rn der Ao- Ofrtiih «eKnde» I ftchlt, Mt der Anleihe einen schönen Verdienst zu machen, dcmt sre Lloyd Georges Befinde«. wl^en ja, daß die Papiere zu Kursen, die sich kaum von dem Aus- London, 15. Sept. (WTB. Nichtamft.) Reuter meldet: l!gcckexi^ unterscheiden, jÄ>erzeit nfteder anzubringen sind. Lloyd George hatte einen recht befriedigenden Fag, aber nach- Es ist kaum glaublich, wie unsere Bevölkerung cup solche Ge- mittags erhöhte sich das Fieber ein wenig und ein Erschopftmgs-1 Züchte immler wieder hereinfällt. Aufklärung bis hinein in die gefühl trat hmziu. Er wird so ruhig geholten, wie die llmjtande es Entlegensten Dörfer tut dringend not. Jedermann muß wissen«, gestatten. daß die Kriegsanleihe das sicherste Papier ist, und daß gar kein Englands Kohlenmangel. Anlaß besaht, sich ihres Besitzes zu entledigen. Braucht innand r~ (ru.r.g beÖ) U7id kann er es am andere Weise Nicht bekommen, so steht es r lb Sepb. uim natürlich frei, sich Geld auch durch Veräußerung von Krtegs- suh^ xn ^n '-^vfty News^ mtä, daß nach Angaben de^ arileilye zu verschaffen. Er soll sich dann aber nicht an solch' Leute Kohlen-KorttrollQnA, die dteslahrtge Kohlenforde^ng em«i FeU- ^.^n^ ^ ^ ihren eigenen Prosit im Ajuge haben und die Not betrag von 30 Millionen Tonn«i ^^rstn wurde. M^ den bis- ^ Unverstand iprer Mitmenschen auszunutzen verstehen, heri gen Methoden der Einschränkung des Kohlen Verbrauchs riskiere Reichsbankanstalt nimmt Bettäge vmi den Jeichnern, dre £ te ^ en im unbÄnngt verkaufen müssen, bis zu 2000 Mart zu dm Alliierten, der den ganzen Eriolgi der Kriegsanstre^ungen rm ^ also zum Zeichnungsftirse, entgegen. Daraus kann Augenblick des Steges m Frage stellen konne^^ Gompers richtete ^u^hmen. daß die Kriegsaifteih? in ihr^m Wert nichts ern- eine zweite erndrmgliche Aufforderung M^ßerer Anstrengung ^mßt hat. ton igebe jeder den Miesmacherli und Schwarz- an die Grubenarbetter, m der er bedeutsam sagt, daß Ammcka mch ^ hemü ^ obfr unbewußt im Dienst des Feindes steheir. nebentSoldaten,, LebenÄnttttln und Munition auch ^ZKoksten die richtige Antwort, und diese lautet: zu senden vermöge. Er schließt will dem Achrus schert den Zeichnung auch der 9. Kriegsanleihe! baldigen Steg und helft, die Leute von der Front bald heunzu- * bangen. ** Amtliche Pe r son al n a ch ri ch ten. Ter Großherzog Portugal. I hat am 11. September dem Kreisdirektor des Kreises Frredberg^ Lissabon, 16. Sept. (WTB.) Reuter meldet: Die portu- Geheimen Regierungsrat Freiherrn Schenck ^u Sch weins- giesische Regieriing gab einem Ansuchen des Generals Pershing berdie Erlautzus zur ^rnahme ^ öum Anlegen des Offt- um Ueberlafsung portugiesischer Arbeiter statt, die dem amerika- zrerskreu^s des Königlich Bulgarischen schule zu Gau-Mckelheim, Kreis Oppenheim. Könrg paakon ln Stockholm. ** Städtischer Obstve rkauf. Es werden bis aus Berlin, 17.Sept. Laut Meldung des „Berl. Tgbl." aus fiteres die Obstmarken A 91—131 beliefert. Die Obst- tockholm ist König Haakon von Norwegen gestern zu seinem ersten | mar f en ^ 91—120 verlieren am 22. September ihre g vaawn vo Besuch seit seiner Thronbesteigung ist Stockholm eingettosfen. Er , (Miitliafeit würbe vom .Wmg Gnstav -mss, herzlichste begrübt, ebenso vom | P««« Zwa n»i gma rks ch« sne Es sind neu« Dar- königlichen Hause und von der Bevölkerung. lehnskasiensck)eine zu 20 Mt. ausgegeben worden. Die BorderseitS trägt aus einenr braungelben Schutzdruck einen hell violetten Tonplattendruck und darüber die rotbraune Zeichnung und die dunkel- Am dem Reiche. Der Seekrieg. London, 15. Sept. (WTB. Nichtamft.) Reuter meldet: braune Schrift. Das Gesamtbild lvird durch einen reich verzierten: Ter Dampfer „Galvav Castle" mit 7988 Brutto-Register-Tonnen, Rahmen eingefaßt, der in den 4 Ecken dre Zahl „20" und m der Mitte der der Union-Easfte-Linie gehört und am Dienstag von England! der oberen Leiste das Wort „Tarlehnskapenschetti enthalt, llnler nach Südafrika abgefahren war, ist am Donnerstag morgen tor- letzterem steht auf einenr mit Zierwerk gejuutert Grunde die pediert worden. 34 Mann der Besatzung und 120 Passagiere werden,! Hauptzeile „Zlvanzig Mars" in deutscher Schinft. Me beiden vermißt. Ter südafrikanische Eisenbahnminister Brcrton wurde links und rechts sich unterwärts anschließenden rechteckigen Settew- gerettet. Hmrderte von Personen wurden durch Rettungsboote selber sind zwetteftig und enthalten oben je die große Zahl „2(r , bei stürmischer See gelandet. ! daruntier links einen Pallas Kops, rechts einen Mecrurkops, berde Lotzdon, 17. Sept. (WTB.) Wie Reuter rneldet, traf Mck innen schauend« Der ^Druck der Seite ist zusammengesetzt der Dorado die „Galway Castle" zwischen Maschinen- und aus einem Schutzdruck in Gelb, einer Tonplatte mJMttt und sssrjrsöf trjm s stÄgÄÄ»« wurde vvn einer großen Woge auf die sich drehenden Schrau- ^ Büdinaen Anflug«! rxs Dampfers geschleudert, die «s fn Stücke rissen. Büdingen. 17. Sept. Das Eis«ne Kren» erster Klasse Em »weites Boot entgrng nur nnt Mühe demselben Schrck- ^ ^ Lent^nt i^r Reserve Ernst Rnllmann, das Eismre al. Der Dampfer hatte 749 Fahrgaste an Bord, wovon dre \^ vm der Sanitäts-Unterosfiziev Kurt Eulau. — Kefenrod. Mehrzahl Frauen und Kinder waren. > Nach vhariährig ttxmer PflichLersüllung starb dm Heldentod ben Gefreite Kvnrad Betz, Inhaber des Eisern«: Kreuzes imd der Hessischen Tapserkeftsmedaille. — Geiß-Nidda. Nach vierjährig treuer Pflichterfüllung starb den Heldentod der Sergeant Besprechungen beim Reichskanzler. > Rudolf-Schmidt, Inhaber des Eisernen Kreuzes und der Hessi- Berlin, 16. Sept. (WTB.) Laut der „Norddeutschen scken Tapferkeftsmedaille. - Nidda Das Eiserne Kreuz ^ster Allgemeinen Zeitung" empfing der Reichskanzler heute vor- Me erhrelttder Maschr^MaatFuArs^e hn. Sohnde^r Zug- mittaa den Reickstoasobaeordneten Grafen Westarv Dar- ^hrers Wilhelm Rchn. Inhaber des Etsernen KvQrzes. der Olden- minag Den ckieupslagsaogeorone^n Grafen Löeftarp. b mxcr i,' c f > en und Württembergrschen Tapserkettsmedaille. — Ech- aus den R-tchstagsa^eordnetm D^Str«,«mann und spater ^ Elser« Krem, bereits früher die Hessische r.pserMs. dre Staatssekretäre Wollraf, Graf Rodenr und von Hmtze. metzaille, erhielt der Kanonier Otto Michel. — Düdelsheim. Der HausbaltungSauSschuß. Das Eiserne Kveilz, berefts ftüher die Hessische Tapferkeitsmedaille, Berlin, 16. Sept. (WTB Nichchamftich) Der Haushalts- erhalt ixr Kanonier Hermann Knaf. jausschuß des Reichstags tritt Dienstag den 24. S^tember, vor- A ^^bven jüngsten Soldaten mittags 10 Uhr, zusammen. un Feld erhielten Gustav Schasfert und Hennann Fahren Berlin, 17. Sept. Entgegen der ursprünglichen Vereinbarung b ru ch das Eiftrne Kreuz 2. Klasse. ^ _ ßl . . r des interfvaktcknellen Ausschusses tritt der Hauptausschuß des . dErgherm, 17. Sept. Seid den letzten schweren Kämpfen Reichstages erst am 24. September zusammen. Inzwischen, so I wird aus unserer Gemeinde der Gcrrdesunlrer Richard Bahr schreibt die „Boss. Ztg." werden die Besprechungen der Mehrhefts-! vernntzt. Parteien unterefturrcker, der einzelrlen Parteien mit der Regierung Krcls Smotten. weitergehen, obgleich der interfraktionelle Ausschuß gestern seine! -ü Laubach, 17. Sept. Fürs Vaterland starb der^ Schütze Berattmgen als abgeschlossen bezeichnete. Besondere Bedeutung Georg Ewald. — Rudingshain. Ten Heldentod starb der mißt man in politischen Kreiseir ferner emer Besprechung bei, die Musketier Otto Müller 3. — lllfa. Das Eiserne Kreuz erster der Führer der Nattonalliberalen, Stresemami, gestenr nachnnttag Klasse und das Hessische Kriegsehrenzeichen in Eisen, früher Eifer- mit dem Zentrumsführer Gröber gehabt hat. Die nationalliberale nes Kreuz Und Hessische Tapferkeitsmedaille, erhielt der Unter- Fraktion witd heute vormittag zu einer Besprechung der Lage j ossizier Otto Eifer. zusammentreten, und es liegt nahe, anpmehmen, daß die Konfe-1 - — renzen ihrer Führer die Grundlage der Beratungen bilden werden. I „Süppha." Heute nachmittag versannnelt sich auch der geschäftsführende Aus-1 Auftührung der Freftichtbühne schuß der notionalliberalen Partei. Diese Besprechungen der Nativ-! Grillparzers „Sapphcck' steht mit ihrer innerlichen Wahrheit nalliberalen werden sich u. a. mit der Frage befassen, ob eine Be-1 wie ein Fels in dem Wust von Künsftertragüdicn. Hier herrscht ein teftigung der Fraktion an den interfraktionellen Mehrheitsbera-1 klassisches Maß, lvie es nur Gsttl-e mc „Tasso" cmp< tungen erstrebt werden soll. ' funden hat. Es gibt wenige anttke Tramen, in di'nen sich die Schick Kriegshttse für Reichsbeamle im Dcheftande. s ^ klasst>chrn Vene der -ixQm. Lie bekanitte Remtatonn versunt Aus Rußland. Lenin sucht kein Bündnis. Berlin, 17. Sept. Dem „Berl. Tgbl." zufolge teftt das Berliner Bureau der Petersburger TÄegrapheu-Agentur mit, daß die laut einer angeblichen Mtteftung der „Pranü>a" von Lenin gemachte Aeußerung, daß die Sowjettegierung mit einer wideren Macht ein Schutz- ^und Trutzbündnis abschließen werde, Lenin als 'älschlicherweise zugeschrieben und von ihm nicht getan worden sei. Tie an die Meldung bereits geknüpften Erörterungen seien hin- raMg. Ruhe in Petersburg. Berlin, 17. Sept. Laut „Lok.-Anz. "-Meldung aus Kvpen- hagen erklären aus Petersburg in Helsimsiors eingettvfsene Reisende die Nachricht, daß Petersburg in Flammen stehe, für unrichtig. Es herrsche äußerlich Ruhe, aber die Hinrichtungen dauerten an. Cherson Freihafen. Kiew. 15. Sept. WTB. Nichtamft.) Ter Gehilfe des Verkehrs Ministers Tschubinsky erklärte den Stadtvertretern in Cl>erson, daß der Haien von Cherson im Zusammenliang mit der Schiff- whcmachung der Tmeprstromschnellen .ern^itmt und »um Freihafen erklärt werden soll. in Preußen im Fall des Bedürfnssses eine außerordentliche einmalige Krieqsbeihftfe. Diese beträgt 50 vom Hundert bis 100 v'. H. über ein welches, nuodulationssähiges Organ und eine vicklleickt. etwas zu gute Sprvchtechnik, so daß nsittutter die Charakterzeich- Aus Heften. Zur Kartosfelmrforgung. Darmstadt, 16. Sept. (Parlamentarisches.) Zur Frage der Kartoffelveissorgung hat der Abg. Neumarm an die Zweite Kammer eine dringliche Anfrage gerichtet, die lautet: .Nach Zeitungsnachrichten soll die diesiährige Kar- tofselration wieder nur auf sieben Pfund pro Kops und Woche festgesetzt ^werden. Es ist unmöglich, mit einer derartigen Ration puszukonnnen. Die Folge einer solchen Festsetzung wäre erhöhter Fleischhandel und im Zusammenhang damit eine schwere Belastung der Eisenbahnen. Hai die Grvsth. Regierung Kenntnis von der Absicht dieser Festsetzung und was gedenkt sie zu tun, um der Bevölkerung eine höhere Ration sicher zu stellen. desjenigen Betrages, den der Pensionär oder der verstorbene Gatte ^ göttlichen, leidentttwftlrcl^n oder Vater der Hinterbliebenen nach den neueren Bestimmungen I zuni schlich he- an einmaligen Kriegsteuerimg^ülagen erhalten haben würde, wenn dh^ndes Herrn er läls Beamter iroch im Dienste wäre. Personen, die bereits mte ^ ^Erlaufende Kriegsbeihilfe erhalten, beömmnen die einmalige BeihÜfe stand ^.15 20«^ ihrer Mett ck du spezifisch Gnll- von sÄbst, brauchen also keinen besonderen Antrag zu stellen. Lssel Bernbeck ais Euchirls ' und Herr Meyerhoft als Landmann warm m der Maske, aber nicktt in der Auffassung zn jung. Me Spielleitung nick Sklave Ramnes lagen in Händen, des schm oft beivährten Herrn Volck. Tas tvar ein Ramnes, der in den Rahmen jeder Gvoßstadtbühne gepaßt hätte. Wenn man bedenkt, daß die Darsteller größtenteils Dilettanten sind imd daß das inagische Licht fehlte, so muß man die brave Ausführung als gut und anmutend bezeichiien. K. W. * Wie uns die Leitung der Freilichtbühne mitteilt, ivar die Sappho"-A.uffühnmg die letzte diesjährige Vorstellung der Waldbühne. Es ist vielfach bedauert worden, daß nur an Wochen- taagen gespie.t touvde: der Grund lag wohl darin, daß die Mit-, glieder des Kurt'heaters Bad-Mnuheim an Sonntagen dort irtj Anspruch gelwinmcn waren. Bielleickst läßt es sich aber im nächsten Somtner aus irgend eine Weise ermöglicbeil. ivenigstens einige Stücke — es gab Jahre, in denen dies Regel ipat — an Sonn-, tagen Herausznbringen. Es läge dies im Interesse der Waldbühne und ihrer Besuct-er von hier und ausloätts. Rr. 2*8 Zweites Matt_ Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Dienstag. \T. September *9*8 Arir Stadt und Land. G ie Herr, den 17. September 1918. Der Geburtstag der Großherzogin. Ann fünften Male seit dlusbrnch des Weltkrieges begeht '«s .Hessenvoll heute dm Geburtstag feiner Landes fürstin und nnmütig bringt es mitten in sturmbewcgter Zeit der hohen Fron 'eine innigsten Glückwünsch: dar. Ter Hessen Treue ist urrwandel- .ar: m^hi nvä. als sonst schlagen gerade fetzt alle Herzen der Gwtz- herzagin in Liebe und Zuneigung entgegen. Möge der Himmel das vinze' Grvßberzogliche .Haus auch fernerhin unter seinen gnädigen Fchutz nehmen und uns allen bald wieder die Segnungen des Friedens zuteil werden lassen! — Eine blondere Bedeutung erhalt der 17. September in diesein Jahre dadurch, daß er eurem Werk der Nächstenliebe gewidmet ist, von dem man eine irachyalttge Wirkung für die larid wurden von unseren U-Booten 7000 BRT. versentt. Ter Chef des Admiralstabs der iNarme. Die Wiener Note. Rotterdam, 16. Sept. ..Nieuwe Rottettramsche Conranll^ sagt in einem Leitartikel, daß der Antrag der osterreichisch-ungariq scheu Iiegiernng zwar nicht sofort verwirllicht werden dürfte, aber daß man nun nene .Hoffnung hegen könnte. Wenn die Kriegführenden wirtlich zusainmengebracht werden sollten, müsse Amerika dazu verhelfen. Amerika habe immer den idealistischen Charakter seiner Kriegsziele betont. Wird man sich aber^ in Amerika noch genug Idealismus bewahrt l-cuwn, um die ausgestreckte Hand zu ergreifen? Genf, 16. Sept. „Journal de Geneve" führt wls, der Wiener Vorschlag wäre nicht aussichtslos, wenn Oesterr'eich-Ungarn in vollein Einvernehruen mit den drei Verbündeten mit der Note eine Art Orientieruargsschrift für die neutralen Staaten zugehen ließe, damit diese über die allgemeinen Grundlagen dieser internationalen Vorbesprechungen an den zuständigen Stellen Bescheid erteilen könnten. Wien, 16. Sept. Die Note Burians ist den akkreditierten Vertretern der neutralen Mächte, welche die Vertretung der feindlichen Staaten übernommen haben, sowie den Vertretern der verbündeten Mächte Sonntag nachnrittag 5 Uhr überreicht worden. Sämtliche Regierungen haben gleichlautende Noten erhalten und zivar in französischem Text. Nur die Note, die dem Nuntius für den Papst überreicht wurde, hat einen etwas anderen Wortlaut und erwähnt zugleich die Bemühungen des Papstes um den Frieden. Die Kämpfe in Rußland. Moskau, 12. Sept. (WTB. NickKamtlich) Nach dem. ant 11. September in den Zeitungen veröffentlichten Kriegsbericht sind die Rätetruplpen an mehreren Stellen im Südabschnitt wie auch an der Nordfvont in der Richtung Archangelsk infolge starken sestndlichten Druckes zurückgegaugen. Aus Woronesch wird gemeldet, daß die KchaLenabteilungen sich weigern, militärische Befehle auszarsühren. Aus Samara wird beri>chtet, daß eine große Anzahl von Tschechen sich geweigert habe^ an die Front zu gehen. „Nelshskoie Sloivo" berichtet über die verhängnisvolle Lage aus dem Markt des Heizmaterials. Die Uraler Steinkohlenindustrie liegt darnieder: im dlbschnitt der Kaulow'schen- und Iegorschinec Gruben, woher die beste Anthrazitßohle stammt, sinden Kämpfe statt. Tie Jegoxschiuer Gruben breunen. Petersburg, 14. Sept. (WTB. Nichtamtlich) Nach der „Prawda" fand an der Front von Archrngelsk eine Schlacht zwischen d«7 Truppen der Bolschewist und einem englisch-sraw- zosischamerikanischen Detachemertt statt, in der zuerst dre Bolsche- wiki siegreich waren. Eine m Hilfe kommende englische Abteilung schlug jedoch die russischen Truppen zurück, welche in Verwirrung mid Panik ffohnr. Urtter den russischm Truppen waren Gerüchte ausgestreut, nack, denen L-enin und Trotzst getötet seien, Srnowjew geflohen und die Sowjetmacht gestt'rrzt sei. Eine Anzahl Offiziere lies zu den Errgländern über. Verlegung der Sowjetsregierung? Berlin, 16. Seht. Die „Deutsch Zeitung" meldet: Nach einem Privattelegramnr der Zürick)xr Niorgenzeitung melden englische Blätter aus Moskau, die Sowjetregierung plane die Verlegung Wes Sitzes nach einem lleiUcj chi Ort. Zim* Hauskup bei Blasen- Nieren- Gicht- empfehlt «ich tigiich | Flasche „Wentaridr Watttr 11 aus fem Kgl. Mineralbrunnen Brückenau. Erhältlich ln MIneralwassarhundlff. u. Apotheken. Rein natiirlirhe Füllung! llMßss leiden 66F oder y//////////////////////////////////////^'^/////////////^wz^ ^ Jndußpie und HandWenk, Städten und Landmann, L////////////////////////////t/// / 'A dtadten und Landmann, ^ ^ jedep, den eine gute und billige elektrifche 7/ '7/ Beleuchtung braucht, Verlange ^ '"" J‘“V“ 1 Wotan -Laxxinen. Jeder dlektro-Jnßallateur fuhrt Jle. ff “ 17 X 7 —* Kreis Friehberg. fc. ?^Ttcbb«r^, 16. Sept. Der di-csj-Lhriqe Obstevtrag von de» ObstbimmMrnKmgen der Kreis strafie wird am 17. bis 20. September versteigert . Händler, Fockriftm, ObsLiveiner^uger oder deren Bsauftvagche find von der Versteigerung ausgeschftffsm. Die Abgabe erfolgt nur in Deinen Mengen an hessische S-elbswerckrai!-- cher des Kreises Friedbevg für deren eigen«! .Hausbedarf, lieber diesen Hausbedarf ersteigertes Obst wird von der Landesobststelle sofort emgezogen. bz. Butzbach, 17. Sept. Das Opfer eines Bienenschwarmes wurde das Zfeinhalbjährige Töchterchcn des Landwirts Busse in Hillense. Das .Kind wurde von anderen Kindern in die Nähe eines Bienenstandes am Torfe gesalzen. Als der Schwarm sie überfiel, liefen die Kinder vor Angst davon nnd ließen den Wagen stehen. Ein Herr, der aus das Geschrei hinzu kain, fand die Kleine furchtbar zerstochen nnd bereits tot vor. Butzbach, 17. Am 25. September 1918 find es 25 Jahre, daß Stadtseöretär L. Köhler bei der Stadt Butzbach tätig ist. Echzell, 16. Sept. Tem Kanonier Otto Michel, Sohn des Arbeiters Karl Michel, bei einem .Feldartillerie-Regiment, wurde zn der Hessischen Tapfe vkeitsmodaille nnxb das Eiserne Kreuz zweiter Klasse verliehen. bz. Ost he im, 17. Sept. Dem Ieldivebellentnant imd Adsu- tanten Gatz-ert vton hier ist das Hambnrgische Hanseaten kreuz, verliehen worden. ^ Steinfurth, 17. Sept. Das Eiserne Kröuz erster Klasse erhielt der Leutnant der Reserve Lehrer Philipp Metzler. Kreta Wetzlar Ä . Aus beitt &ati,f>i>betal 15. Sept. Eine gewaltige Einnahme für die Einwohner der Ortschaften des Salzbödeta'ls bildet in diesem Herbste der Reichtum an Z Wetschen Anläße llch der Ernte dieser begehrten Frucht herrsclste auf der Bahn Niederwalgern in der letzten Woche ein außerordentlich slarker Betvchr. Ter Zentner Zwetschen kostete 20 Mark. Hessen Nassau. r dad Orb, 16.Sept. Um der Wohirungsnot ZN steuern, bemuii gten che Stadtverordneten einstimmig 250 000 Mark zum llnkaus von Bauland. Mit dem Bau der Wohnungen wird die -Stadt nach t. Der sechsjährige Wich' Deis, dessen Eltern am Franzgwaben nwhisen, stürzte von einem mit Klee beladenen Wag«!, der ms Kippen Arm. Der Junge schlug mit dem Kopf gegen «ne Mauer nnd wurde schwer verletzt. — Ter bei Henfchel arbeitende 48jährige Wiegand Keim aus der Mavktgasfe stürzte gepern beim Heucholen in der Weserstvaße von einen! Wagen. Auch er wurde mit einer schweren Kopifverleynng dein Lairdtranken- hause zu geführt. .. . ^a rbnr g, 17. L>ch». l^rvch die mchaktcuden Rsgeno-üfse smd vrele Landimrtc. soweit iw Uecker und Wiesen in aton haben. tehr rn SRüJtatb qekvmmeE ftcftf mm rm ai&ai be3 Stetes rnmch.mil das Geted« nicht m.r aut Garben, ,ogac noch ach dem tzalm stehen. ttnd ans "S*™ dos Grnnrmct der Nässe chä^ tta Schlüsse ffi#rteT in den festen ^agen Hochwasser. Durch den Ltnrmwrnd gab es in den Landgemeinden viel Falk-bst, besonders Aepsel und Zwets-ü-n dft revchpcher vorhanden sind, wie anfangs angenommen mrrve. Amn Tode verurteilt. * lWTB.) Das Qberkriegs - »nK ^bnlte den Michel K ra pc za k, der am 25. November v. Js. m Wiesbaden die Kaft«wnttm Ehret ermordet und beraubt hatte, in der Bevunmgsoerlsandlnng unter Aushebung des Urteils des Gonvernenientsgerichts zu Mainz wegen Mordes zum Tode und zum bauecnben Ehrverlust. Der BcSagte nahm das Urtell an. Gießener Strafkammer. Wegen versuchten Ecitbruchsdiebstahls und Widerstands awen die Staatsgewalt erhrell der Taglöhner Wilhelm H von B eine Gesamtgefmrgnisstrnfe von .2 Monaten und einer Woche. Er ist geständig, gemeinstl>aftlich mit dem Fahnenflüchtigen H den er m Frankfurt Vemven gelernt hacken will, und zwei Unbetänntrn am 3. Juli l. I. abends nack, Friedberg gefahren zu fein mn dort zu stehlen. Während die anderen Woche standen versuchten er und H. in der N-a-cftt in dem Kleiderladen des Kaufmann- D. «nzubrechen, indem sie »den Rolladen m die Höhe hoben und mit dem Entfernen des Fensterckttes sich beschäftigten. Hierbei wurden sie gestört und später fesdgenvmmen. . Ter Pachter Wilhelm P. ckuf dem Warthof bei Grünberg rst vom Lchöffengericlst Grünberg wegen Vergehens gegen die Reichsgetreidwrdnung zu einer Geldstrafe von 3000 Mark even- ruell 300 Tage Gefängnis verurteilt worden, weil er 64,35 Zentner Gerste und 4,18 Zentner Weizen beiseite geschafft hat. Diese Mengen hatte er unter Stroh und Riechen versteckt. Sie wurden aber bei einer Revision durch die bKndarmerie entdeckt und beschlagnahmt. Seine geaen dieses Urteil eingelegte Berufung wurde tosten fällig zicrückgnvvesen. Ter 55 Iahe al'e Maurer Philipp R. von Treis a Lda ist vom hiesigen Schzössengerichit wegen Vergehens gegen das Hilfs- dienst-gTsetz zu einer Geldstrafe von 50 Mark, eventuell 10 Tagen Gefängnis verurteilt worden, weil er der Ueberweisuny des Ern- berufungsausschusfes. sich als Holzhauer zu beschäftigen, nickt nachgekommen ist Seine gegen das Urteil eingelegte Bernfuno wurde kosterifällig verworfen ^Der frühere Postaushelfer Otto E. von .Hopsgarten ha: am ' 'x^!S e cn!S c ^17 M Renzendorf ein ihm zur Bestellung über- /Et geöffnet und ein Paar Schuhe entwendet und für sich behallen. Er ist dieserhalb wegen A-mtsvergehens vom Schöffengericht Alsseld zu 5 Monaden Gefärrgms verurteilt worden. Die von ihm erngelegte Berufung wurde kostenfäklig znrückqxwiesM. Aunst H»i$ Wissenschaft. „ — Seii g . 15. 'SeW. MTB. Mchfemilich.) Das schtejo rrschie M uftftest, welches Leipzig unter der Schirmherrschaft des -MmchrmMr Georg von Sachsen veranstaltete, begann l>eute mit der Aufführung von „Rateliff" Musik von Vollmar Andreas Zürich, im Städtischen Neuen Theater. Das Haus war bis zum cktzten hlatz besetzt Unter den Anwesenden sah man die Spitzen der Reichs- inw königlichen Behörden, den Oberbörgerrneister Dr. Rothe und zahlveick^ Mitglieder der ftädtischeic Körperschaften. Ferner Graf Keßler, Rittmeister, von der Gesandtschaft in Bern, den Schweizer Konml Hrrzel, die eingetroffenen Schweizer Mnfiker und viele Ver tteter der Wilsenschaft und Künste. Andvoaos MuLik m Heines Tragödie, zum ersten Male in Deutschland vorgesührt, fand durch wm:me Hingabe aller Milwirkenden an ihre Ausgaben eine überaus würdige Darstellung, Professor Lohse-Leipzig dirigierte, Direktor Ren wer-Zürich als Gast hatte die Spielleitung übernommen. Zum Lftstuß löste sichre Spannung des Hauses in Bei'allskundgebungen, welche sich längeve Zeit fortsetzten und sich verstärkten. vermischte-. Eisenbahnunglück. * Wien, 16. Sept. (WTB.) Nach einer Meldimg der Korrespondenz Wilhelm wurde auf der Strecke der Franz Joseph-Bahn «gestern nachmittag ein von Gmünd kommender Perscmenzug beim Ausfahren aus der Station Eggenburg von einegi in der Station t'angierenden Güterzuge gestreift. Drei vollbes-etzte Wagen rmrrden vollständig zertrümmert. Eine Person wurde getötet, 13 Personen nmrden schwer verletzt. * * Deuts che Platin lagerst ä tten. Bis zum Jahr 1910 fand man in Teittschland noch kein Platin, da nran kein chemisches ExtraktionsversahiM kannte. Dem deutschen Bergingenieur Karl Schreiber war es jedoch, wie die Naturroffsenschamtliche Wochen. schsristt berichtet, gelungen, ein Verfahren auszuarbeften, um aus den kristallimschen Tonschiefern, den eisenschüssigen Quarziten des Sauerlandes, den Lavamassen des hohen Westerwäldes, Platin zu gewinnen. Er hat auch in den Grubenseldern von WendSi Platt« rittdeckt. Tie bis jetzt angeftelllen Untersuchungen ergeben bis 32 g Platin pro Tonne. Versäumen Sie nicht den heutigen Kunstgenuss im Lichtspielhaus Bahnhofstraße 34 Wegen des zu erwartenden grossen Andrangs zu den Abendvorstellungen bitten wir höfl. das verehr!. Publikum nach Möglichkeit die Nachmittagsvorstellungen besuchen zu wollen. 6959a Obstversteisterung. Nächsten Donnerstag den 19. September im Anschluß an die fiskalische Versteigerung gegen 3 Uhr nachmittags, soll das Obst in den Freiherr!, von Rabenauschen Gärten in der Gemarkung zu Alten Buseck an Ort und Stelle versteigert werden. Großen-Buseck, den 15. September 1918. Althau s Freiherrlicher Rendant. 6957 D v° Zimmer- Wobnuug, 1. Stock, mit Gas, eiekir. i^icht und komol. Vadeeinrichnmg -u vermieten 05161 _Diezstrake 6, v. Zwei Zimmer und Küche an ruhige i^eute z. vermieten V5133 Löweugasse 11. in gutem Hause für 1. April 1919 gesucht. Schrift!. Angeb. mit Preis unt. 6970 an d. Gieß. Anz. Verkaufe Mittwoch früh von 8 Uhr an am Felfenkeüer große Sendung Einmach- und Salat-Gurken 0980 Frau Frosch. Bekanntmachung. Mittwsch den 18. September 1818 , nachm. 5 Ubr. finden Probe« »wecks Feststellung der wirksamsten Alarm- weise« bet Flieger- uud Feuersgefahr statt. «Leben, deu 16. September 1918. Ter Oberbürgermeister: Keller. Städtischer Obstverkauf. ES werden bis auf weiteres die Obftmarken A 91—131 beliefert Die Obstmarken A 91—120 verlieren am 22. September 1918 ihre Gültigkeit. Gieße», den 16. September 1818. 69748 Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). Möbl. Zimmerl Möbl. Zimmer Bruchstrake 8, I. St. 03119 Wohn- n. 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Der vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Grünberg sür das Rj. 1918 liegt vom 18. v. M. an eine Woche aus der hiesigen Bürgermeisterei während der üblichen Geschästsstunden zur Einsicht offen. Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll vorgebracht werden. Es wird eine Unllage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. Grünberg, den 17. September 1918. Großh. Bürgermeisterei Grüuberg. Raust. 696g Sneho 1—2 Schlafs. blWoIihz. für 2 j. Damen z. 1. Oklober. Nähe Klinik bevorz. Schrtfrl. Anaebote unler 05151 an den Gteßener Anzeiger erbeten. Wohnung 2—3 Zimmer, Küche und Zubehör zu mieten gesucht. Schriftliche Angebote unter 699 '> an den Gieß. Anzeiger' Aelt.geb.Landstm. sucbteinf. möbl. Zimmer m. Morgenkaffee in ruh. Dause. Ang. m. Preis unter Nr. 6998 an den Gteßener Atizelger. Zwei einbettige Ccklaf zimmern, gut beizb. Wohn zimmer — evtl, auch 1 zwei- betliges Schlaf- u. Wohnz. — v.2Studentinneni.gut.Hause n,Sgl.Nähe d. 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I, W>iiüj.m$Uhair.lUMa* Jak. t Ganz unerwartet erhielten wir die Nachricht, daß unser guter Sohn, Bruder und Schwager Santa: Llllft NoltiMMIl am 15. d. M. nach schwerer Krankheit im blühenden Alter von 20 Jahren in der Klinik zu Gießen sanft verschieden ist. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Christian Volkmann. Heuchelheim, den 16. September 1918. Die Beerdigung findet Mittwoch den 18. September, nachm. 3 Uhr, in Heuchelheim statt. .Miegervemn Gießen. Den Mitgliedern die traurige vast unser Mitglied Philipp Mickel Briefträger i. R. verstorben ist. Beerdi'rnng findet am Mittwoch den ll#5cp‘ ieni6er, nackni. 3 ‘/ 3 Uhr auf dem Neuen Fried- dose statt. Wir bitten dem verstorbenen Kameraden die letzte Ehre zu erweisen. Es ist bestimmt in Gottes Rat, Daß man vom Liebsten, was man hat, muß scheiden. Sonntag den 15. September, abends 6 Uhr, verschied nach kurzem, schwerem Leiden mein lieber, herzenzguter, stets treusorgender Mann, mein zweiter, braver, treuer Sohn, unser herzensguter, braver und treuer Bruder, unser lieber, guter Schwiegersohn, Schwager und Onkel Gefreiter PauE Jung Infanterie-Regiment 116, 2. Kompagnie Inh. d. Eis. Kreuze« II. Kl. n. d. Hess. Tapferkeltsmed. im blühenden Alter von 21 Jahren nach 4jähriger, treuer Pflichterfüllung infolge eines Blutsturzes im Reserve-Lazarett der Medizinischen Klinik zu Gießen. Die tief trauernden Hinterbliebenen: Frau K&tchen Jung geh. Weiß Familie Theodor GniO Frau Kath. Jung geb. Bettner Heinrich Jung Frau Kath. Bettner Philippine Eili Jung Familie Johann Weiß und alle Verwandten und und Kinder Bekannten. Familie Josef Bernd Weitershain, Gießen (Rodheimer Str. 40), Diez, Höchst, 17. Sept 1918. Wer ihn gekannt, erkennt unseren Schmerz. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 18. September, nachm. 3 Uhr, in Weitershain statt mm m Evangelischer Arbeiterverein. Wir setzen unsere Mitglieder von dem Ableben unseres langjährigen Mitgliedes Hkkk» Philip Mickel geziemend in Kenntnis. Gießen, den 17. September 1918. Die Beerdigung sindet Mittwoch, 18. September, nachmittag 3 % Uhr auf dem NeuenFriedbose stmr. Allen Verwandten und Bekannten die schmerzliche Nachricht, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, meinen lieben Mann, unseren lieben, guten Vater, Bruder, Schwiegervater, Grossvater, Schwager und Onkel Justus Elias Einhäuser nach längerem, schwerem Krankenlager infolge eines Unglücksfalles im Alter von 52 Jahren am 15. d. M. in der Klinik zu Giessen in ein besseres Jenseits abzurufen. In tiefem Schmerz: Familie Einhäuser nebst allen Angehörigen. Alten-Buseck, Offenbach, Osthofen, Wieseck, im Felde, Giessen, Grünberg, Hörgenau, den 16. September 1918. Die Beerdigung findet Mittwoch den 18. September, nachmittags 2 Uhr, in Alten-Buseck statt. 696l Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an dem uns so schwer betroffenen Berluste, sagen wir hiermit allen auf diesem Wege unseren tiefgefühlten Dank. Mönch Rau und Rinder. Gießen, den 16. September 1918. Danksagung. Allen denen, die uns bet unserem schweren Berluste tröstend und anteilnehmend zur Seite standen, besonders auch für die überaus zahl- reichen Kranzspenden, sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank. W. Schneider, Zugführer, und Angehörige. Gietzener H o ch s ch u l g e s e l l s ch a f t Einladung zur Vortragsreihe über Auslandskunde 6. Vortrag: Die Eenter Hochschule und das flämische Volkstum Dr. 3cm Dersluys, Professor an der Hochschule in Gent Donnerstag den 19. September 1918, abends 8Vs Uhr, im großen Hörsaal des Dorlesungsgebäudes der Universität Der Grünewald, Iustizrat Gäste sind willkommen D o r st a n d Dr. Dehaghel, Geheimerat 6803 D Kaffee Ernst Ludwig Tnh.• Auer. Rath 83» Eichen. Bei der heute vor Notar H. Reh aus Alsfeld stattgesundenen Auslosung unserer l.-stelligen 4 %igen Tcilschuldverschreibungen sind solgende 241 Nummern 94. 174. 246. 294. 371. 467. 540. 623. 692. 791. 877. 943. 20. 41. 46. 68. 76. 89 . 91. 93. 104. 106. 110. 118. 138. 142. 152. 179. 183. 189. 210. 212. 225. 227. 247. 252. 260. 263. 268. 284. 289. 295. 303. 313. 332. 344. 345. 369. 378. 397. 418. 430. 431. 445. 455. 468. 473. 492. 502. 506. 519. 527. 549. 562. 564. 573. 604. 607. 616. 629. 640. 658. 661. 676. 684. 688. 721. 737. 741. 746. 762. 783. 785. 806. 810. 821. 823. 855. 856. 861. 889. 899. 911. 913. 921. 931. 939 952. 959. 965. 990. 996. 997. 1004 Gietzen, den 14. September 1918. 0513VJ J Für die Beweise wohltuender Teilnahme bei dem uns betroffenen schwercnBerluste unseres lieben Kindes Frieda sowie für die aufopfernde Pflege der hiesigen Krankenschwester und besonders auch dem Herrn Dekan Gubmann für die trostreiche Grabrede und allen für die vielen Kranz- und Blumenspenden sagt innigen Dank Familie Th. Beckel. j§ Schwarz - Weiß - Lichtspi ele, Seltersweg 81. ® S Täglich Künstler-Konzert. Doppelprogpamm vom 17. bis 20. September. 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Bon unseren 2.-steLigeu 4 1 /* °/otßcn Teiljchnld- Verschreibungen sind folgende 196 Nummern ge- zogen worden: 3506. 3515. 3528. 3531. 3535. 3553. 3560. 3593. 3594. 3597. 3598. 3609. 3610. 3611. 3616. 3650. 3651. 3654. 3656. 3669. 3675. 3677. 3685. 3688. 3689. 3703. 3708. 3713. 3714. 3717. 3720. 3730. 3758. 3765. 3772. 3787. 3802. 3803. 3807. 3812. 3814. 3821. 3851. 3855. 3861. 3867. 3877. 3886. 3915. 3926. 3933. 3941. 3942. 3953. 3956. 3984. 4010. 4014. 4023. 4030. 4040. 4047. 4049. 4051. 4071. 4076. 4078. 4082. 4085. 4087. 4090. 4092. 4105. 4116. 4117. 4124. 4125. 4127. 4137. 4147. 4151. 4153. 4157. 4158. 4164. 4165. 4167. 4177. 4180. 4186. 4187. 4200. 4201. 4206. 4207. 4210. 4214. 4215. 4234. 4242. 4249. 4252. 4259. 4270. 4273. 4288. 4297. 4314. 4328. 4329. 4337. 4344. 4368. 4374. 4376. 4390. 4393. 4397. 4407. 4414. 4418. 4424. 4434. 4435. 4444. 4445. 4455. 4471. 4476. 4499. 4505. 4507. 4519. 4527. 4532. 4545. 4573. 4585. 4591. 4594. 4605. 4610. 4612. 4620. 4621. 4624. 4631. 4644. 4646. 4654. 4663. 4677. 4678. 4684. 4691. 4705. 4720. 4738. 4771. 4772. 4773. 4774. 4779. 4786. 4793. 4805. 4807. 4812. 4840. 4843. 4860. 4862. 4868. 4871. 4886. 4898. 4923. 4928. 4938. 4944. 4945. 4916. 4964. 4965. 4966. 4970. 4975. 4978. 4980. 4987. 5252. 4988. 4993. 5116. 5214. 5235. 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Wagenknecht Verlag, Leipzig. 6811ss Ferner sind ausgelost, aber noch nicht eingelost von Anleihe I die Nummern: 22. 47. 64. 98. 112. 130. 390. 550. 1519. 1521. 1621. 1825. 1851. 2047. 2071. 2148. 2149. fällig per 2. Januar 1918. Von Anleihe II die Nummern: 4487. fällig per 2. Jan. 1917. 3914. 4312. 4363. 4373 4480. 4482. 4652. 4941. fällig per 2. Januar 1918. Die Auszahlung der ausgelosten Teilschuld- verschreibnngen zuzüglich des Aufgeldes von 5% erfolgt vom 2. Januar 1919 ab mit 1050.— M. bzw. 525.— M. pro Stück: bei der Gewerkschaft-kasse in Gießen, bei dem Hessischen Bankverein A.-G. Filiale Gießen in Gießen, bei dem Bankhause Sal. Oppenheim jr. LCo. in Cola, bei dem Bankhause Louis David in Bonn. Gießen, den 2. September 1918. I. A.: Justizrat Grüuewald.