Br. ritz D«r -iehener Anzeiger erscheint täglich, außer Sminrags. — Beilagen: Otehener ^amiHenblötter; Kretsblatt für den Kreis Stehen. Bezugspreis: monatl. Mt. 1.20, viertel- iöbrlirfj Dtt. 3.60; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. Mk. 1.10; durch die Post Mk. 3.60 viertel- fährt. ausschl. Beskellg. Fernsprech - Anschlüsse: für d,e Schriftleitunq l 12 Lerlag.Geschäitsstellevl Anschriü fürDrabtnach- »lchlen: Anzeiger Stehen. Erster Vlatl M. Jahrgang Samstag. X4- September 19X8 Postscheckkonto: Frankfurt a.M. XX686 General-Anzeiger für Bankverkehr: Geloerbebank Siehe» Swillingsrunddruck ».Verlag: vrühl'sche Univ.-Such- u. Steindrucke«-«! R.Lange.Schriftleitung. Geschäftsstelle n.vruckerei- Schulstr. 7. Annahme von Anzeigen f. die ^.agesnurnmer vis zum Nachmittag vorher oynejedeVerbindlichkett Zeilenpreise: für örtliche Anzeigen 25 M.,sür auswärtige 30 Pf., für Reklamen Mt. 1.—nebst 20 "/, Teu- erungSzujctüag. Haupt- schri'tteiter: Aug.Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Di. Meyer; Anzeigenteil: H. Beck; sämtltch in Gießen. An der Koni ruhiger Cag. Zurückverlegung unserer ront im Vogen von $t. Nihiel. wochenrückblick. Unter deni Eindruck der letzten, großen Kundgebungen . a Mr begrüßen es daher mit Genugtuung, daß die Rede des Vizekanzlers im Auslande diesmal nicht als Eingeständ- 1n.s> der Schwäche ausgelegt werden kann, obwohl er in der der an der Spitze des Reiches wirkenden Männer haben Umschreibung unserer Friedensziele weiter und be- wrr wieder vielfachen Amasi, die großen Erfordernisse, die stimmter Vvrgegangen ist als vor ihm irgendein deutscher uns alle unmitbellbar angehen, auss.Neue zu, durchdenken und Staatsmann. (Und heute ist die Lage auck) reif geworden für uns klarer darüber zu werden, wohin die Wege der nächsten solche Erklärungen. In bezug auf den Osten hat Herr von Wochen hrnzuführen haberr. Große Entscheidungen sind, trotz Payer mit unseren Feinden „Deutsch" gesprochen Der Krieg der schweren Kämpfe im Westen, noch nicht gefallen. Wir imt Osten ist erledigt; die geschlossenen Friedensverträge wer- wissen nun aber aus Payers Rede, daß wir die Entwick- den niemand zur Genehmigung oder Nachprüfung verjüngen im Osten mit einem gewissen Optimismus verfolgen gelegt. Manche Blätter der Linken haben bekanntlich einen dürfen, und wenn nun auch errglssche Meldungen zuletzt anderen Standpunkt eingenommen, von einer kritischen Zuspitzung der Lage in Petersburg und Der Vizekanzler vertrat auch sonst keine Friedenspoli Moskau sprachen, so scheint es doch, als wurden die der- ttk um jeden Preis. Nachdem das Schicksal im Osten zu un- brecherischen Hilfsmittel unserer Gegner sich dort nicht sieg- seren Gunsten gespwcl>en hat, dürfen wir, ohne deutsche reich durchsetzen. Allzu scharf macht schartig mit einein Interessen 'preiszugeben, den Gegnern die Hand reichen zu großen Teil des russischen Volkes stehen nun die Engländer einem Frieden auf der Grundlage des territorialen Status und Franzosen geradezu aus dem Kriegsfuße, unsere Ver- quo. Wie Herrv. Payer diese Richtlinie aufgestellt hat, betrage mit der Sowjetrepublik und der Ukraine gelten in deutet sie keine Preisgabe von Würde und auch keine voreilige zunehmendem Maße auch im ehemaligen Zarenreiche als ein einseitige Festlegung. Wenn der Krieg durch den Willen der befriedigender Abschluß des großen Krieges. Die unkontrol- Entente noch lange sortdauern sollte, so ist Payers lierbaren Nachrichten über die Gefechte in Sibirien, das Erklärung kerne bindende Zusage. Selbstverständlich Eingreifen der Japaner, die Fortschritte der Engländer an fordern wir, so sagte er, auch die deutschen Kolo der Munnanküste, ihren Vormarsch durchs Karelien gegen men zurück. Nichts von dem, was die Entente die finnische GverHe, oder ihre Festsetzung in Baku können heute noch von uns als Bedingung des Friedens uns vorläufig ganz und gar nicht aus der Fassung bringen, verlangt, wurde von dem Stuttgarter Redner zugesagt. .Unseve Reichs'leitung behält diese Gefahren rm Auge, und Belgien chird geräuntt „wenn esl erst einmal st) weit ist" Kein die gestern veröffentlichte amtliche Erklärung, daß unsere anderer Staat darf dort irgendwie besser gestellt sein als wir Truppen, zur Vermeidung neuer kriegerischer Verwicklungen, so fügleer hinzu. Belgien ist nicht unschuldig in den Krieg ge^ rn die Finnland und Schwaden hineingezogen werden körnn- raten, „ton: lachen des Ansinnens, daß wir erst reuig um ten, nicht in Ostkcwelien einmarschieren würden, wenn Gnade Litten sollen". Wenn eine Kriegsentschädigung in auch die Engländer und ihr Anhang Karelien und die Frage ko mutt, so gebührt sie uns. Herr v. Payer erklärte die Murmankü,te räumten urrd entsprechende bindende Erklä- deutsche Bereitschaft, darauf zu verzichten, denn trotzdem rungen abgäben, beweist, daß wir der englischen Brand- ,1vird der Friedensvertrag noch einen rechten positiven In- Iflaxfcl im Norden, die für die Russen wahrlich nicht mehr halt bekommen". Vom Völkerbund, Abrüstung, Schutz der Jx* Fvecheit Licht" bedeutet, nötigenfalls einige Wasser- kleinen Völker, sprach der Vizekanzler in einer An, die keine strahlen senden könnten. Am 26. September wird in F in n- verwaschene paziststische Farbe hatte. Wir wollen an diesen land vom Landtage die Konigswahl vollzogen weroen, großen Fragen Mitarbeiten, wenn Rächte und Pflichten und Prinz Friedrich Karl von Hessen, der Schwager oes gleichmäßig verteilt werden. -Kaisers, soll diese Krone erhalten, die von keinem Dornen- Die kraftvollen, männlichen Schlußworte Payers die -reif beschwert ist, wie er bekanntlich die albanische Königs- sichtbare Absicht, wirklich zum ganzen deutschen Volke zu kröne verunziert hat. .Die Finnen haben uns in ihrem Be- sprechen und im Sinne der Kaiserrede die Einigkeit zu «freiungskampfe gerufen, sie sind, wovon unsere Feldgrauen stärken, die Ankündigung, daß kein fauler Friede je geschlossen Zeugen waren, unsere Freunde, und das Band der gemein- werden kann, werden wohl in allen Parteien Dank und ckamen Interessen zwischen der neuen Monarchie und Deutsch- Zustimmung finden. Im großen und ganzen können wir uns lland wrrd sich für die Zukunft nur verstärken. Nie hat a l l e mit diesem Programm zufrieden geben Die Verständi- >das Selbstbestimmungsrecht eines Volkes freudiger trium- gung, der Zusammenschluß aller Volksschichten muß uns an- phrert als in Finnland, wo unter dem alten Regime des gesichtsj der ernsten Lage, in der tvir uns noch befinden am Zaren die Knute herrschte. Sterzen liegen. Einige Hetzer in der Presse haben diese Rufe Der Vizekanzler von Payer hat, ähnlich wie auch der nach Eintrackst in den letzten Tagen bespöttelt. Wir meinen- Kaiser, dem Massenaufgebot unserer Feinde im Westen ent- Diejenigen Personen und Gruppen, die in diesem vierjährig gegengehalten, daß wir vorher Millionen von Russen, Ser- gen Weltkrieg niemals und in keiner Lage, das Bedürfnis geben und Rumänen außer Gesicht gesetzt haben, die, Iso habt haben, zu Verständigung und g em e i n s a m e m Wirken fügte fer hinzu, „von neuem für die Zwecke der Entente aufzurufen, die fast mehr Haß und Unversühnlichstit auf den zurückzugewrnnen, erfolglos fern dürfte". Gerade atber darum politischen Gegner im Innern als auf den Feind vor den Limpft dre Entente mit dem Aufgebot der Verzweiflung. Wir Toren warfen, die ihr Steckenpferd des Prinzips sei dieses wissen zuverlässig, daß die Engländer in den letzten Monaten auf innere oder außenpolitische Ziele gerichtet, bis in die zum Schaden ihres Wirtschaftslebens viele waffenfähige Wollen trieben — die spielen keine glückliche Rolle in Deutsche Männer aus den Munitionsfabriken und Schiffswerften lands schwerster Prüfung. Auch in dieser Stunde gibt es noch gezogen haben, um sie in den Entscheidungsvampf gegen uns Kreise, deren politisches Streben es ist, an die Stelle des zu werfen. Um amerikanisck-e-n Neigungen zur Verminderung Vollsblocks die Parteiherrschast zu setzen. Wir wollen hoffen der Truppensendungen vorzubcugen, hat nach einer Reuter- daß ihnen die Stuttgarter Rede auf eine gute Weile das Kon ' Meldung Lord Mi ln er einem amerikanischen Bericht- rept verdorben hat! erstatter gegenüber einen Ausspruch getan, der die augenblickliche Lage grell beleuchtet. Er sagte: „Wir können es Deutschland nicht erlauben, seine KraftI (WTB.) Großes Hauptquartier, 13. Srptemb durch Ausbeutung der besetzten Gebiete im!(Amtlich.) Osten wiederherzustellen,, und der einzige Mung ausgefttztrn Bogens ftit Jatzren ins Auge ge. und reit Tagen eingeleuet worden. Wir kämpften den Lampf daher nicht bis *ur Entscheidung durch und führten die l'eabntfjtigtm Bewegungen aus. Der Feind konnte sie nicht hindern. Franken, die auf den Höhen östlich der Maas vorstiehen wurden abgewiesrn. Die Combrrs-Höhe. die vorübergehend verloren ging, wurde von Landwehrtruvpen wie- der genommen. Südlich davon sicherten östcrrrichisch-unaa- Rfaimrnter in kräftiger Gegenwehr rar Verein mit otrt znnschien Maas und Aloscl känurfenden Truppen den Abzug der bei St. Mihiel sehenden Divisionen. Zwischen der Cotes-Lorraine und der Mosel gewann der feindliche Angriff aus Thiantourt Boden. Reserven finge, r fWnbrt ans. Südwestlich von Thianrinrl nvd westlich der Mosel schlugen wir den Feind ab. Während der Nacht wurde die Räumung des Bogens vom Feinde ungestört beendet. Wir stchnt in neuen vorbereiteten Ltnieu. Der Erste Generalauartiermcister - Lützendorf f. * Der Abendberlcht. Berlin. 13. Sepl.. illnnds. (WTB. Amtlich.) «iw Tag. Auch zwischen Maas und Awrel hat der Feind ferne Angriffe bisher nicht erneuert. * Der »sterreichtsch-ungartsche r«ge»»«teicht. W ie n. 13. Seht. (WTB.) Amtlich wird «rlautbart: Italienischer Kriegsschauplatz. Südlich von No venia versuchten iraltemsche Erkun- dungstruppen das Ostufer des Pia« zu gewinnen. Sie wurden zuruckgetrieben. Sonst vielfach «rtilieriekampf. Westlicher KrirgSschauplgtz. * ?bichnitt von Si. Mihiel sicherten südlich der Eombres-Hohe österreichisch-ungarische Regimenter in kräf. tiger Gegenwchr den planmäßigen Abzug deutscher Truppen. Albanien. Lage unverändert. -. Zugführer Groslovic hat gestern über Durazzo drei feindliche Flugzeuge ab ge schossen. Der Chef des Kencralstabs. tft der, daß wir ihm keine Ruhe gönnen. Endlich Heeresgruppen Kronprinz Rupprecht PS cn . 4. - A-- BÄ- »--• r . t I V o e h n. ist es von größter und om . x ^ .edeutung für alle kriegführenden, älttrerten, den Krieg so schnellwiemöglrch zu be- . d>ahe der Küste und nordöstlich von Birschoote führten ^udrgen, um sich ein vernünftiges Gleichge- wir kleinere Unternehmunaeu mit Erfolg durch. Zwischen wrch t der Hilfsmittel für die Aufq-cvben des Wiederaufbaues ?)pern und Armentieres scheiterten Erkundungsvorstößr des zu erhulten." Solche Eingeständnisse hören wir geim. Da- Heindes. Südnn'stlüh von Flcurbaix schlugen wir einen Teil- r u i n ung e^eine Ruhe gönnen", darum suchen sie Angriff, nordwestlich von Hulluch einen stärkeren Borstotz auch kunsttrch und mit tückischen Mitteln unsere Stimmung Ver Engländer zurück. zu verschlechtern. Und kann inan es deutlicher ausdrücken. ^ Zwischen &n\ von Arras und Peronne auf Cambrai daß England das künftige wirtsck)aftliche Uebergewicht der f^rhrenden Straßen setzte der Feind gl'stern früh rmter star- Berenngten Staaten fürchtet? In solcher Lage wird der ^nr Feuerschutz seine Angriffe fort. Sie silld unter sck^m'ren Hrnwns Payers auf den Verlust der „historischen Vormacht- Verlusten für den Feind gescheitert. Gut geleitetes Artillcne. stellung des geschwächten und verarmten Europas zugunsten ttuer hatte an der erfolgreichen Abmetw besoilderen Anteil Aüger bercick-nender Völker" drüben, bei unseren englisck)cn Unsere Infanterie warf den Engländer, wo er in unsere Vettern, vielleicht doch auf einiges Verständnis stoßen! In- Linien eindrang, im Gegenstoß wieder zunick. Havrineourt dessen, es war eine Mahnung zur Vernunft, aber kein blieb in Fei?rdeshgnd. Am Abend zwischen Droeuvres und Buhlen um englische Gunst, bertu Herr von Payer führte Gouzeaueourt erneut vorbvechende Angriffe des Gegners nachdrücklich aben wir uns so gefreut. Ter Unterschied zwischen! 1916 und 1918 war die Einheit des Oberbefehls, und< es war ein großes O^lück für uns, uns in dem Feldmarschall Foch ^inen jerier seltsamen Männer zu sichern, die über eine- solche Weltmacht verfügen können. Nur wenn die Nation! den Mut verliert, könnte es kommen, daß wir keinen wirklichen Sieg erreichen, um am Ende ^ Ksieges unseren Feindep einen gerechten und dauerhaften Frieden aufzwinben zu können. Tie erste wesentliche Bedingung ist, daß die Zivrkisattonl ihre Macht organisiett, um ihre Beschlülse ümchzusetzen. Der Sieg ist wichtig für eiuen gesunden Frieden. Die preußische Militärmacht muß nicht nur geschlagen werden, sondern das deutsche Volk selbst muß wissen, daß seine Herrscher die Gesetze der Menschlichkeit verleben, die preußische Militärkraft sie nicht vor Strafe schützen konnte und daß, wer ein Gesetz bricht, seine Sttase findet. Wenn dies nicht erreicht werden würde, würde der Krie ,7 vergebens' geführt worden sein, die gleichen oder schlimmeren Schrecken würden sich wiederl)olen. Lloyd George betonte mit allem Nachdrucks Dies muß der letzte Krieg sein. Wenn er das nickt ist, wäre es das Ende der Zivilisatton. Das ist der O^rund, weshalb wir Ihnen helfen müssen, die einen ebensolcken Sckauder vor dem Kriege empfinden wie ick und gen: ein ^'nriinftiges Mittel wissen möchten, um diesen Wahnsinn zu Wir wollen uns nicht zu dem Ollauben verleiten lassen, daß die Errichtung eines Völkerbundes ohne Macht an sich die D>'lt gegen diese Kata- irophe sichern würde. Der Völkerbund würde, wenn die preußische Militärmacht trmmphierte, ein Bund zwische Fuchs und E^änsen sein, einem Fuchs und vielen Gänsen. Wenn der Sieg nicht errungen wird, kann man auf Pläue für eine neue Welt ebenso gilt verzichten. Wenn wir den Sieg erringen, würde unS alles andere geschenkt norden. Ich bin für den Völlerbund, und in der Tat ist der Anfang für den Völkerbund gemacht. Das britische Reich und die Länder der Alliiettcn sind jetzt alle ein vm ec»»/? »• si- 7 ?" Völkerbund von freien Nationen. Jedes andere Land würde nnll- tmig detz Angriffes war die Räuwmrg drr oeidrrleitigett kommen sein. Wenn Deutschland nach dem Kriege die stuc^oürdiK Trackvfiykeit seiner Herrscher zurSckweist, d«m würde das Voll in der Vorherrschaft des Militarismus im großen Völkerbund willkommen sein. Aber die einzige siche« Grrördlage ist nur ein vollständiger Sieg. Ter Friede muß von solcher Art sein, daß er sich dein gefunden Menschenverstand und dem Genüssen der Nationen von selbst empfiehlt. Er darf nicht von extremen Leuten irgendnxlcher Partei diktiert werden. Wir könnten den Deutschen nicht erlauben, pms einen erniedrigenden Frieden mrfAuzwingen. Wir werden Boeder selbst den Prester Frieden anrvehmen, noch ihn unseren Feinden auf-nüngen; sobald eirre richtige Art Friede geiichert ist, können wir mit rnl-igen Nerven und gutem Gewissen daran gehen, die neue Welt auftubauen, in der diejenigen, die viel geopfert baden, in Frieden und Sichmheit zufrieden wohnen können. Wir müssen aus (den Lehren dieses Krieges lernen, daß sich dos Reich M einer festeren, geschlossenen Macht ausbilde, als sie es jetzt ist. Zn dem Augenblick. in dem der Krieg vorüber ist funb die Arbeit des (Wiederaufbaues beginnt, ist viel über die Borbeverkung des Krieges nach dem Krieg gesprochen worden. Es ist ebenst, ipjch-ig, ixn Frieden nach dem Kriege vorzubereiten." Starker, anhaltender Beifall begrüßte den Schluß der Rede Beim Frühstück mit dem Lordmayor bemerkte Lloyd George: ?lls er zuletzt in Manchester gewesen sei, hätten, einige Menschen von einem Kompromiß gesprochen und gesagt: .Laßt uns doch einen iVerhcnrdlrmgsfrieden schließen!" Seine Antwort daraus sei gewesen, daß es kein Kompromiß geben könne. Mit erhobener .Stimme erklärte Lloyd George unter lautem Beifall: „Wir ^werden bis zum Ende weiter kämpfen." Die Mütter von Lancafhire widmen dem Premierminister ^Anerkennung und erklären, daß er mit Rücksicht auf das große Vertrauen, das er den Alliierten einflöße, und mit Rücklicht aut seine außergewöhnliche Triebkraft und ^Entschlossenheit und seine weitausblickende Kriegspolitik am Ruder Aeiben und die Alliierten zum Siege führen müsse. London. 13. Sept. (Reuter.) Aus Manchester wird gemeldet, daß Lloyd George an einer Erkaltung mit starkem Fieber erkrankt ist und daß er infolgedessen vielleicht außerstande sein wird, allen seinen Verpflichtungen in Lancafhire nachzu- kommcn. Die Kohlennot in England. Bern. 13. Sept. (WTB. Nichtamtlich ) Die Kohle nkri si s, der stk» m den letzten Tagen bereits „Daily Mail" und „Mör- mng-Post" in alarmierenden Leitartikeln geäußert haben, wird jetzt von der gesamten englischen Presse lebhaft erörtert und ruft Stimmen des größten UnLvillcns über die mangelnde Voraussicht der Regierung hervor, sowie die Forderung, durch sofottige Zurücksendung der ms .Hver eingestellten Grubenarbeiter in den Kohlengruben Abhilfe zu schaffen. „Daily News" gibt vor zwei Tagen an. es sei anttlich erklärt daß die „Kvhlenlage" so ernst ist, wie sie nur sein kann und erheblich ernster, als die Nahrungs- mittellave je gnmscn ist. Die Zeitung sagt dazu: Die Krisis, die so wohlbegrürrdeten ,Alarm verursaclst. beruht direkt aus einen Opportunisinus der Regierung, die ihr Augenmerk immer nur aut die Bedürftnsse der Gegeirwart rickMe urw Verpflichtungen übernahm, die. ohne nationales Mißgeschick zu verursachen, nicht eing-halten werden können. Sie weist aut die vom Kohlenkow- trolleur bekcnnttgegebene Statistik hin, in der der ersichtliche Rückgang der Köhlen sördcrung bereits im Januar, Februar und März sehr ausgesprochen war. und tadelt Lloyd George scharf, daß er trotzdem die Einberufung weiterer 50 000 Grubenarbeiter im April zuließ, derselben Oftlbenarl>eiter, die jetzt von per konservativen Presse als Paziftsven und Bolschewisten verschrieen würden. Tie Kohle, sagt „Daily News", ist heute des Lebensblut der Mim«, und der leistungsfähige Kohlenhauer leistet der nationalen Sache in den Kohlengruben.von Südwales veickLich ebenso wickitigen Dienst, wie er vor Cambvai und Douai zu leisten vermag. „Daily Ehnrnicle" schreibt: Diese ziigespitztt Lage ist hie Folge der kurzsichtigen sclmxurkenden V-'littk des Kriegskabmetts. Krhle ist nicht nur das allernötigste Rohrwodukt für die Kriegs sühn mg, sondern das Lebenselemrnt für die Einheit der Mliierten. Aehn- lich schreiben „Westminster Gazette" und Evening News", „Manchester Guardian" deutet an. daß die kurzsichtige Entblößung der Kohlengruben von der notwendigen Arbeiterschatt auf Bestimmung und aus bestimnrte Zusage der englischen Regierung, gewisse neue Quoten an Lectten zu stellen, beruhe. Die Zeitung sagt, die gegen- wärtige Arbeitsteilung der Alliierten ist falsch und unwirtschaftlich Die Feh^baftiakeit wird in grellstes LrrlL gesetzt durch die Krisis in der Kohlenförderung und im Schiffsbau. „Daily News" berichtet, daß die Eisrmbahngesessschaften im Begriff find, die Fahrpläne weiter einzuschränken und Maßnahmen zur Einsck^änkung der Heizung und Beleuchtung in 3000 Stationen des Königreiches einzuführen. Umtriebe in Rumänien. Bukarest, 13. Sept. (WTB.) Aus die Anfrage eines Mitgliedes der österreichischen Delegation, ob es richtig sei, daß im Wnertthaltsorte des rumänischen Königs und in einflußreichen rumänischen Kreisen Anzeichen für eine neuerliche feindliche Haltung gegen die Mittelmächte wahrzunehmen seien, antwortete Gral Bu- rian bekannllich, daß die österreichische Regierung allerdings Anlaß habe, gewisse Vorkommnisse im besetzten Gebiet Rumäniens nnt größter Aufmerksamkeit zu verfolgen und daß sie nötigenfalls derartigen Machenschaften mit aller Energie entgegentreven werde. Werzu schreibt „Lumina": „Wir Een, daß man die Redens- ar^en der Kriegsurheber, die alles Jweresse daran haben, unsere ofstntlrche Me-mung irre zu führen, nicht übertreiben darf, trotzdem müssen wir der erlisten Erklärung des Ministers des Aeilßeren der benachbarten Monarchie volle Aufmerksainkeit widmen. Wir müssen rnsl^sondere herporh-ben. wie wahnsinnig die Halbing eines Testes derJassyer Presse ilnd wie verbrecherisch die der Politiker ist. die sich mcht damit hegnügen. uns schon einmal ins Unglück gestürzt zu gaben, wndern die uns neuen Gefahren und Demütigungen aus- letzen. Die Entente bedarf nicht der Unterstützung der volitischen Abenteurer tn Fassy. mrd wir brauchen die Unterstütze mg der Entente nicht. Man weiß, daß sie uns diese Unterstütze mg mich wegen cmserer -geographischen Lage Nicht geben könnte. Diese Lage änderte sich also alle Prahlereien, die uns schon lange ungeheuer schaden, ohne uns im geringsten Nutzen bringen zu köirnen." § ii .i. ' Lenin- Befinden. » Moskau, 12 &> D t MTB.) Meldung des Wien “• K. Telegraphen-Korrrspvndenz-Bureaus. lieber den C lundheitszustand Len i n s ist heule der folgende Bericht au gegeben worden: Puls 90, Atmung 22. Das Befinden ist tt 'Eich besser. Don morgen ab ist dem Kranken das Sitz, Amerikanische Truppen in Archangelsk. Washington, 12. Sept. (WTB.) Meldung des Re lerschen Bureaus. Die Ankunft amerikanischerTrul • v lT L? rd>an , ae ^ f wird amtlich mitgeteilt. Ihre Zo wird nicht angegeben. vle Gewerkschaftsführer belm Reichrkanzler 13 Sept. Tie Vorständekonferenz der Gewersscho beschlossen, eine Delegation zum Neichskanzle rrfcj « U £l * w -J5# oordermigen der Arbeiter vorzutra VA^ cü- 6 Rcrchskanzlcr. wmf verkling, folgende politische Reichsleitimg sei mit der Obersten Seeresleil vSNu, rmig ui der Erstretnmg de« v e r st -! n d i g un g s f r Krieg werde nutz, eine Minute ling^ ^ *1 C p'sbertgen st-rieden«-nge ^ hnlachend zurüägewiesen worden. ^ ^-^aupiinsmus die ganze feindliche P JZl 'ff' tT0 ^ >fin Holle er zuversichtlich, daß wir dem 7HU näbn kirn, ali man allgemein glaube. Jedensotl« seim Rist vcgkvwv s und HeeveSkettuny einmLtig sege« j^de Eroberung: darüber bestünden keine MeimmsSverschiedenheitew und seien keine Befürchtungen nötig. Zum allgemeiTven Wahlrecht Vnne er nur wiederholen, daß er damit steheundfalle. Er wwrdeve sich dah seine Worte bezweifelt wüvdvn. Man müsse doch begreifen, daß die bisherigon maßgebenden Parteien durcil die Wahlreform beunrichigt seien. Auch) das Herrenhaus habe seine verfassuidgsniäßigen Re^e. Aber deswegen gefa er nicht einen Sclwitt vom gleichen Wahlreckü ab und. sobald feststehe, daß keine Verständigung zu erzielen sei, sei er sofort zur Auflöswrg entschlossen. Staatssekretär Wallraf gab Mißgriffe im Vereins- pnd Versammlungsvccht und im ZentraVvesen M. Er erbat sich die Vorlegung des Aiaterials. In der nächbcn Woskmlzler zu wenden. Er erhielt folgende Aus'ku von dem mit der Antwort beauftragten Staatssekretär des Kftie. ernährungsamtes: ) Dre durch die Presse gegangene Mitteilung, daß^Deu ts ^ lrnd na ch de r Schwerz in e r h ebl i chen Meng Zucker liefert, ohne eine entsprechende Merrge Sckwkol> zu e^alten während Frankreich, ohne Zucker zu liefern, s mel Schokolade erhalte, ist nicht zutreffend. Die an die Schn gelieferten Zuckermengen kommen in Form von zuckerhaltü Lebensmitteln, !vie kondensierte Milch, Mmanelade imb Sch^ nbe, nach Deutschland zurück. Es ist nicht zu bezweifeln beträchtliäie Meirgen Schveizer Schokolade nach gehen, aber, soweit bekannt, erst nach Lieferung von Zucker durch Frankreich an die Schweiz. 2. ES ist richürg, d«aß der Zucker tn der Ukraine« einem sehr viel höheren Preise gekauft wird, als der Zuckerpreis in Deutschland beträgt. Der Grund liegt im wesentlichen einerseits in der von der ukrainischen Regierung dem Zucker auferlegten Monopolabgabe, andererseits in der starken Erttwertung des Geldes in der Ukraine. 3. Ter Zucker für die Bienenfütterung wird auf Grund des sogenannten Preisausgleichs mrt dem Jndustriezuckev- zuschlag belegt, daher ist er teurer als der Zucker, der für den Verbrauch der Bevölkerung herausgegeben wird. Für die Bicnen- zücher spielt die Erhöhung des Preises indes ft-ine wesenttich« Rolle, da der von ihnen gewonnene Honig wesentlich teurer ist. Dagegen, daß Honig im Schleichhandel über den HöchstpreiÄ bezahlt wird, kann nur seitens der örttichen, mit der Bekämpfunqt des Preiswuä-ers und Scheichhandels betrauten Stellen vo-r- gegangen werden, deren Tätigkeit von hier unterstützt wird. Soweit sich Mißstände bei der Abnahme des Honigs durch die Abnahmestellen ergeben, bitte ich. sich an deren Vorgesetzte Behörde zu wenden, da dre Erfassung des Honigs nich von Reichs wegen erfolgt, sondern den Landesbehörden überlassen ist. Haussuchungen auf dem Lande und Mühlenfchlteßuugen. Reichsda gsabgeordncber Dr. Werner bittet uns. mitzuttüen^ daß er mrmittelbar nach Einsetzen der Haussuchungen auf dem Lande bei den in Frage korrrmenden Behörden dagegen den ewschüdensten Einspruch erleben habe. Auch in der Frage derMühlenschließungen durch einac Beauftragten der Re idj&grttzibc) teile hat Abg. Tr. Wermu, wie er uns ebenfalls schreibt, den ReichsVcnrzler um sck>leunige Abhüfe gebeten, einesteils in Rücksicht aus das M ühlengewerbe, andernp Heils wegen der zahlreichen dadrrcch geschädigten Landwirte und der daduoch geschassenen uwröligen Derbitteriurg, die ohne das Uebermaß eines lebensfremden Buccaukratisrnlus gar nicht aufkäme. * Dr. Karl Petertz. Mit Karl Peters ist einer der erfolgreichsten deutschen Koionial- proniere dahingogangen. Er hatte sich ursprünglich dem Studium! der Philosophie geroidmet und lxrbilitterte sich 1880 ftn Alter von 24 Zab^ — er war am 27. September 1856 in Neuhans an der Elbe geboren — als Privatdozent an der Berliner Univer- ität, wandte sich aber bald ganz kolonisatorischer Tächikert ru. Im Aufträge der von ihm gegrürrdeten' Gesellschaft für deutsche Kolonisation ging er 1884 zum ersten Male nach Oslaftika, sck^loß dort mtt 12 Negei'hällptlbigen Verttagc ab und legte so den Grurch zu unserem Schutzgebiet. 1891 wurde er Reichskommissar unter dem Gouvenreur Freiherrn von Soden, war dann eine Zeitlang im Auslvärtigen Amte tätig und sollte 1895 als Landeshculptmann in das Gebiet des TanganikrseeS gehen, lehnte die Süelluuig aber, da er glaubtt, eine höhere bacrwi pruchen zu dürfen, ab und wurde darauf zur Disposition gesdelltt Nachträglich sah er sich heftigen Angriffen wogen angeblicher Uebergriffe und Grausamkeiten ausgesetzt. Tie Disziplin«rver- ähren andete mit der Dienstentlassung des Angellagtcn »vegen Dienstvergehens. In dm letzten Jahren bezog er eine Pension auS dem taiserlickLn Dispositionsfonds. Das /nag ihm ein Twst cm einem Lebensabend gewesen sein. Ans Stadt und Cnnft. Gießen, den 14. September 1918. Borficht bei Verbreitung von Gerüchten. Im Anschluß an die Mitteilung, daß der Oberbefehlshaber tif den Marken eine Verordnung erlassen habe, wonach die Berbreitungj uirnahrer Gerüchte auf Grund des Gesetzes über den Belagerungszustand unter Sttafe gestellt wird, sei darauf hingetviesen, daß vom Stellvertretenden Generalkommando des 18. Arnleekvrps eine solche Bevordrrung bereits am,31. August 1917 erlassen worden ist. Zur Warnung sei sie nochmals mätgetellt. Sie lautet dahin, daß mit Gefängnis bis &u einem Jahre, beim Dor- liegen mildernder Umstände mit Haft oder Geldstrafe bis zu 1500 Mark besttast wird: 1. jede deutschfeindliche Kundgebung durch Worte oder Schrift, insbesondere auch durch.Herausgabe und Verbreitung von Flugschriften, 2. das Ausstrersen und Verbreiten falscher Gerüchte, die geeignet sind, die Bevölkerung zu beunruhigcir. * ** Amtliche Person alnach richten. Der GrvßherHog hat zum 2. September dcnn! Bürgermeister, OrtsgerichtSvorsteher und Standesbeamten Johannes Schäfer lss. Zu Dortelweil das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen! verliehen. — Am 7. Septem^ber 1918 wurde der Regierungsban- fülwer des Hochdaufnchs Fritz Brvckmann aus Offenbach a. M» zum Ncgieruugsbaumeister ernannt. ** Karl Neurath, der eliemalige Feuilletonredakteur des Osseßener ^lnzeigws, jetzt F^euilletmulZfl der Weserzeitung in Bremen, zuletzt Osssziersbellvertier im Res.^Fnf.-Rvgt. 116, wurds mit denc Eisernen Kreuz ausgezeichnet. ** Gewerbeschule Gießen. Empfindliche Lücken Hab der Krieg in den Reihen der selbständigen Handrverker gerissen^ Mül-i größere Lücken aber zeige:c die Reihen unserer Gesellen und groß ist bk Zahl derjenigen, die mit verminderter Arlxälskraft zu ihrem Beruf zurückkehren. Nach Beendigung des Krieges werden ganz besonders tüchtige, gesckiulte Bmchandwerker gesucht sein und lolyienden Erwerb finden. Wir machnr darum Ettern und Lehr- nvcister auf den Boginn des Unterrichts in der Gewerbeschnb: mss- merksanr, wo jungen Banhandwerkern Gelegenheit gc^bottn ist, im Winter sich eine gründliche Ausbildung für ihren Beruf anzueignen. Näheres im Anzeigenteil, Stadt t he ater. Es sei auch an dieser Stelle nochmals nachdrücklichft darauf hingewiesen, daß die vorjährigen Abonnenten, die ihre alten Plätze auch für die diesjährige Spielzeit beizubehcllten wünschen, dies bis zum 21. Septem-- der .Mitteilen müssen, da nach dieser Zeit der starken Nachfrage wegen anderweitig über diese Plätze verfügt werdest muß. Ferner muß bei allen Abonnementsbestellungcn, die an die „Bürgermeisterei" zu richten sind, angegeben werden, ob Dienstag- oder Freitag-Abonnement gewünscht wird. — Auf das nwrgige Gastspiel der Tanzkünsllerin Sylvia Herzig sei letztmalig aufnrerksam gemacht. ** A n la gemusik findet Sotmtog, den 15. September, vorm. II 1 /? Uhr in der Dild-Anlage (der brünstiger Witterung^ mit folgender Spiel folge stxttt: Iub^<-Ouvertuve, von Ehr. Bach: Ava Maria, von ftr*. Schubert: Pvtpmrri a. d. Operette „Graf von Luxemburg", von Frz. Lehär: Auftug der Slodtwache, Charas terstück, aus .dex Biederineierzett, von L. Fessel; „Prinz-EittL- Friodcuch-Nftttsch", van Blankenbicrg. ** Schwarz-Weiß-Lichtspiele, SellerSweg 81. Mogelis Enger, Siby Smolowa treten von heute ab in ihrem umefUni Film werk „Ter Sonne entgegew' auf. Außerdem steht daZ Lustspiel ,,Wer memals einen Rausch gehabtt' mit Melita Petri, Herbert PaulmMer und Leo Peukert in den Hauptrollen auf dem Spielpbrn. Siehe Anzeige. ** Schluß der Sommerzeit. GS wird amttrch daran erinnert, daß laut Buivl-eSratsbeMuß vom 7. März d. I. dir diesjährige Sommerzeit mir 16. September — also am nächsten Montag — vormittags 3 llhr endet. Die öffentlich.^ Uhren sind demgenräß am 16. Sepitcnrber vormittags 3 Uhr' auf 2 Uhr zu- rückzustellen. Landkreis Gießen. Kleiu-Linden 13. Sept. Unter dem Prvtlcktvrat deS Lmchtagsabgeochneben mrd Stadtverordneten Prof. Dr. U r stobt in Gießen, findet in der Zeit vom 12. bis 14. Oktober im Saal« der DeutfckM Eicch die 6. Oberhessische PwvinzüüvttbandSkmiin», cl-erssckml statt. Tenr Verbände gehöreu 24 Vereine uftt ilahezu 800 Züchtern an. Zahlwich Bcttb,rnds^El)ren^ wrd Fürslen-Ehreu- prcise stehen zur Versüßung der Preisrichter. AlMieldeschbuß 25. September. Siehe Anzerge. ^ VeLter-hain, 12.Sept. MnSLÄa Lxirrr. SL4?«r. Rr. z \6 Zweites Blatt Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhejsen) Lamrtag. 1 '. September |9|8 Sinnlonö und das Haus vrabant. Do« Dr. A. Zell selber. Ailläuu-l der Berufung des Prinzen Friedrich Karl non H es s cn an f den fi nn.is chen Thron sei daran erinnert, daß die Kasseler Linie des Hauses Brabant schon einmal und zwar in der ersten Halste des 18. Jahrhunderts, Finnland einem Herrscher gegeben hat. Es war Erbprinz Friedrich von Kassel, geb. 1676, der in jun-'.m Jahren in englische Kriegsdienste trat und das hessische Hilsslocps im englisch holländischen Heere während des spanischen Erbfolgeniegs befehligte. Er hatte 1700 Luise Dorothee Sophie, eine .Tockler König Friedrichs I. von Preußen geheiratet, eine Ehe, die schon 1705 durch den Tod gelöst wurde. Zehn Jahre später vermählte er sich mit Ulrike Eleonore, der älteren Schwester König Karls XII., des letzten Wittelsbachers auf dem schwedischen Thron. Unter diesem verlor Schweden im Nordischen Krieg trotz der anfänglicl en glänzenden Siege des Königs über Dänemark, Rußland und Sachsen-Polen seine nordische Vormachtstellung an Rußland, das durch Peter den Großen in die europäisch Staaten geschälte eingcführt wurde. Noch während des Krieges gründete Peter in der bisher schvedischn Provinz Jngermanland die neue Hauptstadt seines Reiches St. Petersburg. Karl XII .hatte auch den .Versuch gemacht, mit Hilfe des Hctmanns Mazeppa die Ukraine von 9iußlach> los'ureißen. Dieser Versuch scheiterte und.Karl :unßteanf türkisches Gebiet flüchten. Nachdem seine Hoffnung auf türkische Hilfe gescheitert war, kehrte er allein, in abenteuerlicher Verkleidung. durch die Länder seiner Gegner, m benen sich auch Preußen und H-.mnover gesellt hatten, nach Schweden zurück. Bald darauf traf ihn, 1718, bei der Belagerimg bet iwr- wegischen Festung Frederiksh all, die tödliche Musketenkugel. Wie man munkelte, kam sie nicht aus der belagerten Festung, sondern von einem bestochenen französischen Ofnzier in seinem Heere. _ Nach seinem Tode wählten 1720 die schwedischen Stände den Erbprinz Friedrich zu.m Mnig. doch luutbeit die Rechte des Königtums stark beschnitten. Friedrich mußte die Erbschaft seines Schva- Pws liquidieren. In den Friedensschüssen von 1719—21 trat Schweden an Hannover das Bi^ttnn Bremen-Verden, cni Preußen balb Vorpommern mi. Stettin und den J .setn Usedom und Wollin, cm Rußland Livlai^, Estland uno Jngernianland, sowie den Kreis Wiborg ab. Die MZeser-, Elbe- und Odermündung waren von ^rchveden befreit. Mirnland erhielt Schweden zurück, doch ging in einem weiteren nnglücklichn Kriege gegen Rußland 1743 noch die simlländisch. Provinz Kymengard verloren. Jnr übrigen brachte Friedrichs Regierung dem schwedischen Reich, zu dem bis' 1809 noch Finnland gehörte, Erholung von den langen Kriegsnöten. Sein Handel dehnte sich über Europa und bis Amerika und China mif. Ein neues Zivil- und Strafgesetzbuch wurde geschaffen., die Stockholmer Akademie der Wissenschaften erhielt die königliche Bestatigiurg. , Nach dem Tode seines Vaters, des Landgrafen Kärl, erbte Friedrich 1730 auch die väterliche Landgrafschaft Hessen, über- Ließ jedoch die Regierung dortftlbst seinem Bruder, Landgraf Wilhelm VIII. Er selbst starb 1751 ohne Leibeserben. Seine Gemahlin war schon 1741 gestorben. Ihm folgte Herzog Adolf Friedrich von Holsteür-Gettorp aus dem Thron. Seine Wahl zum Thronfolger war eine der russischen Friedenschdingirngen 1743 gewesen. Er war mit einer Schwester Friedri,t>s des .Großen, Ulrike, verheiratet Unter ihm wurde L-chwedcu in Wahrheit zu einer Melsrepublik. Ein Versuch, die Macht des Meis zu Urechn, wurde vou diesem blutig unterdrückt. Das Haus Hölstein-Gettorp regierte bis 1814, wo es durch das Haus Bernadette abgelöst wurde. Schon vorher, 1809, war Finnland an Rußland verlorengegangen. Aus Stadt und Catid. Gießen, den 14. September 1918. Lebensmittelmarken. Für die Zeit vom 16. September bis 22. September 1918 haben nachstehende Levensmitlelmarken Gültigkeit: Brotmarken der 3«. Woche, gültig vom 16. 9.1918 - 23. 9. 1918 Buttermarkeii * 33. „ „ „ 16 . 9. 1918 - 22. 9. 1918 Fleischmarton , 38. „ . , 16. 9. lti8 - 22. 9. 1918 Kartosselmarken. 38. , „ „ 16.9 1918 - 22. 9. 1918 Seifenmarken für den Monat September 1918. Ein Nmtansch verfallener Marken findet nicht mehr statt; ebenso wird für verloren gegangene Marten kein Ersatz gewährt. Nenanmcldnttgen und Anmeldung von Rengeboreuen haben unter Vorlage der nötige» Ausweise, insbesondere der Lcbensmittel-AuSweiskarte, auf dem Lebensmittel- amt zu erfolgen. Umzüge innerhalb der Stadt nnd Wegzüge von Gießen sind in den zuständigen Bezirken anzumelden. GeschäftSstundeu des LcbensmittelamteS vou 9-12 Uhr vorm., 2—4 Uhr nachm. Markenausqabe st'ir Urlauber: Sonntags von 10—12 Uhr vormittags. _ ** Silika-Eha motte steine und Mörtel. Am 14 ^chember 1918 ist eine Bekanntmachung. (Nr. E 1/9. 18. K ^,21 ) erschie en, durch die Höchstpreise für feuerfeste Materialien (Litika- imd Chamottestcine soivie Mörtel) festgesetzt werden. Die für die ern 2 ehten Riaterialien und ihre Qualitäten bestimmten Preise ergeben sich aus einer in der Bekanntmachmrg enthaltenen Preistafel. Xer Wortlaut der Belmmtmachung. ist in der heutigen Rümmer des Gießener Anzeigers einzusehen. ** Diebstahl. Am 12. d. M. wurde aus dem Hausflur des -L-badtpostamtcs eiu dort für kurze Zeit aufgestelltes Fahrrad entwendet. Sachdienliche Mitteilungen nimmt die Kriminalpolizei entgegen. Starkenburg und Nheinhessen. ** Tarmstadt, 12 . Sept. Tie 4. .Kriegstagung (74. Jäbres- bersammlung) des hessischen Haupweveins der Gustav-Adolf-Stift tung, die hier unter dem Vorsitz von Kivchmrat O. Tingeldey- Dmmstadt zusamüientral, konnle 25 000 Mark hessischen. 15 500 Räark nichthessischen Tiasporagemeinden und dem Zentralvorstand m Leipzig zuwenden. Die Gemeinde Hütten selb wurde neu in den Unterstützungsplan ausgenommen. Amöneburg soll die nächstjährige !Kon firm andengäbe erhalten. Tie Arbeit des Gesamtvereins, dem fick Heften als einer -der 44 Hauptvereine eingliedert, ist durch neue Aufgaben iirt Osten von Estland bis zur Türkei mächttg erweitert worben. Packende Bilder von dem Leben der evangelischen Kirche in Livland gab in der Versamniktung uird abends öffentlich Oberpastor Keller aus Riga. . I. T a r m st a d l, 12. Sept. Der Verband hessischer Verse h r s v e ve i n c hält am Donnerstag den 26. September seine Hauptverjammlung im Fürstensaal^in Tarmstadt ab. = ^fft -ei ‘n (Rh inh.), 13. Sept. Am Donnerstag erschlug rn der hresrgen Gemarkung der Blitz einen russischen Kriegsgefangenen samt leinen beiden Pferden, die er vom Fuhrwerk aus lenkte. Der das Gewitter begleitende Hagel richtete in den Wembergen großen Schaden an. Dess n Nnsstiu. . TL' ranfturt a. M., 13. Sept. Unter Führung des deurschon Milftär-Attach^ bei der deutschen Gesandtschaft in Stock- öckm sind 6 hohe sch!u?edische Offiziere in Frankfurt zu einer Be- eingetroffen. In den nächsten Tagen begeben sie sich an die Westfront. Airchliche NacbrScbten Gottesdienst am Sonntag den 15. September (16. nach Trin.) Evangelische Gemeinde. Jir der S t a dt ki r che. 8: Zugl. Christen!, f. d. Neukonfirm. ans d. Matth.-Gem. Pft. Mach; 91 / 2 : Pft. Schwabe; 11: Kinderk. s. d. Mark.-Gem. Pft. Schtvabe. —-In der Jo h a n n es ki r che. 8: Zugl. Christen!. s. d. Neu.konftrm. aus d. Luk.-Gem. Pfr. Bech^ tolsheimer; 9V 2 : Pft. Ausseid: 11: .Kirrderk. f. d. Joh.-Gem. Pft. Ausrld: 8: Mbekbespr. im Johannes -aal. Mittwoch den 18. Scht., abds. 8: Kriegsbetstunde. Pfr. B.chtolsheimer. — Kirchberg7 IQ; 11: Christenl. s. d. weibl. Zug. — Mainzlar. 10. — Lollar. Abds. 81 / 2 : Krieasbetstunde. Uatholische Gemeinde. 6 Ve: Gel. z. hl. Beick:«!.; 7: Hl. Messe, gem. Komm. d. Jüngl.; 8 : Aust. d. hl. Komm.: 9: Hochamt m. PrÄ».; 11: Hl. Messe m. Pred.. Militärgottesdi-enst: nachm. 2: Simmental. Brudersckiafts- andacft. ^Dienstag und Freitag, abds. 8 : Kriegsbittandacht. Samstag 21. Sat t., n ' .1 5 u ?bds-. 8 : G'l. z. hl. Beicht Diasvova^ Gc>ttes dienst am 15. Sept.: Lich 9^5. * Israelitische Religionsgemeindc. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage). Montag 16. Ser4. Versöhnungssest. Vorabd.: 7.45; Predigt: 8.00; morg.: 7.45; Predigt m. Seelenseier: 11.30; Schlußpredigt: 5.40; Festescrusgang: 7.20. (Während der Predigt ist^der^Eintrftftnicht gestattet.) ** Nährmittel- und Z u ck c r-'V e r b r au ch s r e g e- 1 Tre am 14. bf. Mts. zur Ausgabe gelangten Näbrmütel- und Zuckertärten smd bis spätestens 20. Sevtemoer einer Verkaufsstelle zur Eintragung chrer Firma und Merennung des Kontrollabschnittes vorzulegegr. Näheres im Anzeigemeil. Zwiebel-Verteilung. Vom 16.—21. ds. Mts. gelangen gegen Abgabe des Bezugsabschnitles Nr. 1 der Leb'ens- unttelkarte in den Kleinhandelsgeschäften, bei denen die Vorbestellung erfolgt ist. Zwiebeln zur Ausgabe. .** Tie Annahme von T r 0 ck en w a ren bei der Obstund Gemusc-Trockenstellc der Stadt Gießen erfolgt nur vormittags von 8—10 Uhr, die Abgabe nachmittags von 2—4 Uhr 930 -1)7^-1050 nl 9)l01tla9 16 ‘ 2 ~~ A U ^ r: ^ 871 bis Die Auszahlung, her Familienunterstütz, unsen an dre Angchörig-en der zum Heeresdinrst Eingerufenen 6.-^0. September 1918 findet in den nächsten Tagen statt -Luch- AnMgmteil. > vermischtes. Ein schweres Eisenbahnunglück in Holland. A m st e r d a m, 13. Sept. (WTB.) Ten Blättern wird berichtet, daß der Schnellzug von Apeldoorn, der um 10 Uhr 10 Minuten vormittags aus der Station Hilversum abfährt, auf der letzten Station vor Amsterdam bei Weesp e n t g l e i st sei. Nach den letzten Berichten sind vierzig Tote und 100 bis 150 Verwundete zu beklagen. Amsterdam, 13. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Das Eisenbahnunglück bei Weesp scheint das schwerste zu sein, das sich in Holland jemals ereignet hat. Es entstand dadurch, daß dev verhältnismäßig hohe, von den letzten Regengüssen durchweichte Bahndamm vor der Brücke stber den Mer/vede-Kanal die Last des schweren Zuges nicht ausznhalten vermochte und na ch- g a b Tie Lokomotive des Zuges blieb auf der Brücke gehen, an ihr hing der erste Wagen über den weggesnnkenen Teil des Dammes. Tie dahinetr beftndlick>en fünf Personenwagen und ein Güterwagen sind abgestürzt. Militär und eine große Zahl Aerzte ivnrden zur Hilfeleistung aufgeboten. Ter Verkehr auf der Strecke nach .Hilversum ist vollständig unmöglich und kann nur über Utrecht aufrecht erhalten toerden. Letzte llaciirtcbicn« Dev neueste 3cridii dev ^eevesle^tung. (WTB.) Großes Hauptquartier, 14. Septemb. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppen Kronprinz Nupprecht und B 0 eh n. Nordöstlich von BirfGoote machten wir bei eigenen Unternehmungen und bei Abwehr eines Teilangriffes Gefangene. Am Kanal-Ab'chnitt führten eigene und feindliche Vorstöße zu heftigen Kämpfen bei Maeuvres und Havrin- oourt. Teilangrifse des Gegners gegen Gou;eaucourt, nördlich von Vermand und beiderseits der Straße Ham—St. Quentin wurden abgewre'en. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Angriffe, die der Feind am Nachmittag -wischen Ailette und Aisne nach starker Feuervorbereitung führte scheiterten vor unseren Linien. Ostpreußische Regimenter schlugen am Nohliätigkeitskonzert >m Stidttheater. „ r • ™ Gießen, deu 14. September 1918. Unermüdlich brertet Gharftas ihre milde Haird über die krieas- ^unde Heimat; unecmMich als 9 J 'ue Vasallen stehen Kunst und Wlsienichaft in ihren Diensten. — Die geben dem Opfer < ft'bwwlich Gewaiid. damit die Menschheft des Gebens nickst überbürflKi werde. Unzähl ige Wohltätigkeitsveransbaltungen in vier- gclchrt, daß Wollen und Können ltid# immer tzhen und oftmals fing das „Ooicrn" Entriß lunA des ^cherslems, sondern erst beim Anhören mid Wsche» eines ..Kmiz-Ites" Ml. — Nicht so am Freitag abend, der m den Ranmen res ^tadtth aters e jj tc [ n Programm und Darbietung durchaus ^nstlensche Ntnsikverairstaltung wiederum zuni Besten der Gietzener Kcaegshurterbliebenen bnrchle Ter vereiirigte Musikkörper konnte dem st^en^g.^!^en Messen der Kritik standl-alten Die verstärkte Garnisonkapelle unter der tresftichen Leitung des Herrn Bruno Herrmann löste in er'reillicher Weise die Orchestralen Aulg-aben und ,chus rndividuelle Gebilde — Poetische Wiedergabe fanden die Heiden Sätze der vollendeten jedoch nicht beendeten H - Moll-Symphonie von Schubert die mit der klanglichen Satte dxr Beethove^tischm Jnstriimentation Mchneben ,ind. — Der erste LXltz Mit dem weltbekannten Ecllo- Thema hätte crn fteudigeres Tempo Vectrageii ; hingegen geriet der Me AbschniK mit bem entzückenden, für Schubert so typischen Wcch.cl von Dur nnd Moll, in dem Pastoralen Teil hervorrageitd. cZ ?y ^ e ? on r r Q n ? * i q t gehört zu jenen symphoninhen Dichtungen des Meisters, die virtuos gemacht sind, vortrefflich klingen, die aber wenig saaen und ans denen so gut Abnünerncute Angriffe ab. Artillerietätigkeit zwischen Aisne und Bcsle. ^ Heeresgruppe Gollwitz. <->udlkch von Ornes und an der Straße Verdun—Etain wurden Vorstöße des Feindes abgewiesen. An der Kampf- ü'-ont zwischen der Eotes-Lorraine und der Mosel verlief der Tag bei mäßiger Gefechtstärigkeit. Der Feind hat seine An- grts.evon gestern nicht fortgesetzt. Westlich von Eombres und uoidostlrch von Thiaucourt ftch.fte er gegen unsere neuen Linien vor. Oertlrche Kämpfe östlich von Thiaucourt. Der Erste Generalguarriermeisttr Lude udorff. < * . * Wahlrechtsausschuh des Herrenhauses. .. Berlin, 13. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Vor Eintritt in die Tagesordnung legte der Vorsitzende in der Voraussetzung, daß die L)ettungsberichte über die Rede des stlltvettretc:ft>en Reichskanzlers l1 . 1 Stuttgart zutreffend seien, nachdrücklich Verwahrung dagegen ein daß auf die Entsckstießungen der Kdnrntission unzulässiger- und unberechngterweise ein Druck cmszeubt werde. Er frage, ob v. Payer dre gemachten Angaben hinsichtlich des vom preußischen Staats- mimjttttum dein König gegebenen Rates, das Abgeordnetenhaus aufzulöseit, wenn die Kommißionsberatungen im Herrenhause die Staatsregierung nicht befriedigten, zutrefsen. Die Einmischung des Rerches oder anderer Bundesstaaten in innerpreußische Angelegenheiten sei unzulässig. Aehnlickp: Auslührunge-n wurden aus der Kommission von verschiedenen Seiten gemacht. Der Vizepräsident des ^taatsminilteriums erllärte, daß der Staaisregierung. wie wiederholt bewnt worden sei. es fern läge, einen Druck aus die Beratungen der Kommission auszuüben. Was die Frage der Auf- lösnng des Abgeordirete^rhauses aallange, so sei auch heute noch die Erklärung maßgebend, die er seinerzeit namens der Staatsregie- A^ng im Abgeordnetenhausc abgegeben habe. Neue, von jener Ertlärung abtoeicl'ende Beschlüsse des Staatsministeriums hrnsichr- lich einer etwaigen Auflösung des Abgeordnetelthauses lägen nicht vac. Die Staursregieruitg erkenne an, daß es sich bei den Versaß ungs Vorlagen uin eine preußische Angelegenheit handle, mft der Einschränkung, daß diese Fragen auch für Deutschland mm großem politischen Interesse seien. Die Kommission werde der Staatsregierung ^zugeben müften, daß der Geist der Verständigung, der die Kommission beherrsche, seitens der Staatsregierung anerkannt gmd erwidert lverde. Der Vizepräsident bat die KmnMission, ftch auch bei den weiteren Verhandlungen vom Geiste der Verständigung leiten zu lassen. Die Kämpfe im Westen. Berlin, 13. Sept. Am 12. September erneuten die Eng- l ander ihre Anstrengungen, um in Richtung Ca mb rai durch- zubrechen. Starke Massen wurden von 6 l / 2 Uhr morgens cm zu geschloftenem Angriff angesetzt. Das Vernichtungsseuer der deut- scheu Artillerie zersplitterte den englischen Ansturm in Einzel- angrisfe. Trotzdem stürmten die Engländer weiter. Im Gewehr- mid Maschinengewehrfeuer brachen ihre Sturmwellen zusammen. Wirksam griffen dabei die vorgeschobenen deutschen Geschütze in den Kamps ein. Besonders zeichnete sich Vizewachtmeister Halb- rerter vom 1. Gardefeldartillerieregiment aus, der die stürmenden Engländer mit vernichtendein Schnellfeuer aus nächster Nähe empfing. Südlich der Straße Bapaume—Cambrai kam es teilweise zu erbftterten Nahiampfen^ Tie Deutschen räumten das Tors Havrincourt und setzten sich in den weßlich :nb nöi b^ üä) um das Dors hwunllaufeiwe.i Gräben fest. Durch Emsas zahlreicher Nahkampsgeschütze, die in nächster Nähe vor den deutschen Linien ausfuhren, suchten die Engländer hier den Durchbruch zu erzwingen. ©örte Mörserbatterie vom Fußartillerierogiment 17 lmte* Führung von Hauptmann Zielte sck-oß diese jedoch eines nach den: andern zus anrnwir. Trotz Regen und Wind setzten die England« bis zum Abeicd ihre Angrifft fort, ohne weiter Baden gewinnen zu köirnen. Tie Gewitterschwüle, die seft längerer Zeft an dar 1 0 Ihrmgischen Front herrsäste, hat sich in einem starken französisch, amerikanischen Lkngnsf gegen Pen vorspringenden Winkel von St. M i h i c l entladen. Ter Angriff war erwartet und dft Räumung dieses stark gefährdeten Frontvorsprungendes seft einigen .Tagen im Gange. Tie Deutsche stehen jetzt in lange üoibaxxUim. Ltellungen aus der Sehne des Bogens. Neue U-Boot-Erfolge. Berlin, 13. Sept. Im Sperrgebiet uni England nmiteu durch unsere U-Boote 9 0 00 WRT. versenkt. Der lEhef des Admiralstabs der Marine. Sülf in Sofia. Sofia. 13. Sept. Ter deutsche Staatssekretär Dr. Solf traf heute hier ein und ließ nachuftttags einen Kranz auf dem Grabe der Königin Leonore mederlegen. Das englische Blaubmft. Berlin, 13. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Zn der Neurer- Meldung von dem nunmehrigen Eyscheineir des englischen Bl au buchs über die Eingeborenengreuel in Teutsck--Südwest- Asnka wird uns mftg weift: Tie Tendenz dieser Schrift wurde schon vor ihrem Erscheinen von der „Basler Nationolzeftung" folgendermaßen richtig go, ftnnzeichmet: „Miau kann die Eigentümlickckeft beobachten,- daß solche Greuel immer dann zu bemerken sind, wenn England irgend^ wo das Bedürfnis nach Machtausdehnnng empfindet. ES fanMt sich um einen neuen Bnchetzungsversuch Englands. um Stimmung zu machen für den geplanten giauozug rn den deutsch«: Kolonien. Trotz der gutgesp'.alten Entrüstung eirglischvr Blätter über die angeblichen CSoenel kann Deutschland der Wefterentwickluirg dies« Frage mft Ruh) entgegcnsehen. Unsere Eingckorenenpolftik be-> rrieb vor dem Kriege keine Geheimnisse. Zahlreiche Ausländer von heute rreutralen Staaten, die in unseren Schutzgebieten lebten, tfen* neu unsere Methoden und sind geeigneter, ein richtiges Bill) über die Zustände zu geben, als tendenziöse Sch.isren mrserer Feinde. Selbst wenn es England gelungen ist. für Geld und gute Worte aus gefügigen Eingeborenen die gewünschten Aussagen über vor-, g. kommene Greuel herauSzuholan. ist es erstaunlich, daß es Deutsch, land aus einem Gebiete anzugreifen wagt, aus dem es selbst Sünden zu verzeichnen hat. mft denen man Bände füllen könnte. Wie könnten sicl, diejenigen, die aus den Schlachtfeldern Frankreichs fcimbert- tausende zwangsweise .ausgehabenen .Eingeborenen als Kanon enftllter in «inen ihnen unverständlichen Kampf schicken, als Richer über die Eingeborenenbehandlung aufspielen. Die delttsche Antwort wird nicht aus bl ei bem wie nichts heransgeholt werden kann. — Wie anders baoeren Wagner ' s „Meistersing er-Vor spie I", das den' Abschluß dos WendS bildete. — Die mit vrächigen Uebergängen ver- ibundenen Themen geben eine.glücklich Verstchimelzung von musi- kalisch-dramatischr Kunst und urte- tichr Lebenspoesie, entwerfen -nnen Abriß der Handlung im Werte selbst. Dem einsetz.mden Mefttersmgermotiv fehlte die charakteristisch Poltrigfeit, wäh.end im Fft>le die Blasinstrumente allzustark die Oberhand geiva-nen. Für dcjn. gesanglichen Part -des Achnds lmtte die Hofopern-, sängerin Frau Lina Bau ck ans Berlin freundlichst zur Verfügung gejtellt. — Tie Künstlerin besitzt einen tmsprechnden, warm gefärbten Sopran, der jedoch nur nach der Höhe hin gut durchgebildet ist nnd zu gesättigtem Tone führt. Mittellage und Tiefe entbehren der dynamischen Nuanciersähigkeit. Jedoch mit künst- lerischm Geschmack und einer .gut durck)gearbeiteteu verimier^ lickfteu Bortragskimst weiß Frau .Baack tiefgehende Wirkung zu erzielen. De dramatische G^fttaltung der ,.O z e a n - A r i e" ans Weber's „Oberon" mft eiulci endem.Rezitaftv verriet die Bühnenkünstlerin. Doch die schlichte Innigkeit, das ausgeglichene Piano, mit denen sie lyrisch Lieder wie R i cha r d S t r a u ß „W i e g e u- l i e d" und „S t ä n d che n" gestaltet, machn sie auch im Konzertsaal heimisch. Wenig glückliche war die Wahl von Franz Liszt's „Loreley" die jeglichn melodischn Aufschwungs entbehrt und, 'was bei dem Klavscrtttanen Liszt am merkwürdigsten ist, auch jeder pianistischn Ausgestaltung. Mit jHugo Wolff's tief- 'empfundenen „Heimweh" dankte die Sängerin, der Hans .Göbel am Flügel ein seiner, schmiegsamer Begleiter war, dem beifallsfreudigen Publikum, das den.Saal bis auf den letzten Platz füllte. So war der Zweck des Abends in reichm Ddaße erfüllt : Charitas und die Zuhörerschaft waren in gleichem Maße befriedigt M. K. * dz. Tarmstadt, 13. Sept. Engelbert HumperdinckS neue Oper ,,G a u d e a m u s", zu der Robert Misch den Text ge. schieben, ist, wie man hört, von der Generaldftektron des Groß, herzoglichen Hofthecners zur Uransfübrung erwerben nwrden. — Das Darmstädtcr Publibim wird im nachs-eil Winter nick, w.miger wie 10 Orck-esterkonzerre unter vier berühmten Dirigenten genießen können, und zwar sechs Konzerte der Gvoßher^ogtichn Hosmnsik unter Artftir Nikftch, zioei unter Felix von Weingattner, .eines iuntor Ferdinand Loewe und ein Konzert der Gecaer Hoskapelle unter Heinrich Labor. — Adols Schering wird mich in seinem neuen Wirkungskreise München wieder als Kammermusikspieler tätig sein; er ist an Professor Wilhelm Siebcurs Stelle, der nach Königsberg berufen ist, als Primgeiger in das Münchener Sttcichguartett eiw- ge treten. I Tarmstadt, 13. Sept. Gestern öffneten sich dem Wien« Dichter Anton Wildgans, dessen Schauipiel „£iebe" im vorigen Winter durch die literarisch-künstlerisch Gesellschaft zur Vorführung gelangte, auch die Pforten des Hoftchaters, das sein 1914 entstandenes Trauerspiel „Armut" Air Erstaufführung brachte. „Armut" hatte nicht den Bühuencl-ftlg, wie das ein Jahr später entstandene Stück „Tie Liebe". Es ist ein Ausläuftr der- Acmel.mt. Dramatik der vergangenen naturalistischen Periode, mit einer lyrische ^terbeszene im vierten Aufzug, während der f.ftifte Auszug noch einnral alle Bitternisse am Tottnbettt aumühltt «mlltcher «eil. Nr. E. 1/9.18. ff. R. SC., betreffend Höchstpreise von feuerfesten Materialien (5i!ika- und Lhamottesteine sowie Mörtel), vom 14 . September 1(9)8. Tie Twchstehende Bekanntmachung wird auf Grund des Gesetzes über den Belagerungszustand vom 4. Juni 1851 in Verbindung mit dem Gesetz vom 11. Tezember 1915 (Reichs-Gesetzbl. S. 813). sowie des Gesetzes, betreffend Höchstpreise. vom 4. August 1914 (Reichs-Gesetzbl. S. 339) in der Fassung vom 17. Tezember 1914 (Reichs-Gesetzbl. S. 516) in Verbindung mit den Bekanntmachungen über die Aendernng dieses Gesetzes vom 21. Januar 1915, 23. März 1916, 22. März 1917 und 8. Mai 1918 (Reichs- Gesetzbl. 1915 S. 25, 1916 S. 183, 1917 S. 253 und 1918 S. 395) mit dem Bemerken zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß Zuwiderhandlungen gemäß der Bekanntmachung gegen Preistreiberei vom 8. Mai 1916 (Reichs-Gesetzbl. S. 395) bestraft werden. Auch kann der Betrieb des HandelsHewerbes gemäß der Bekanntmachung zur Fernhaltung unzuvert ästiger Personen vom Kandel vom 23. September 1915 (Reichs-Gesetzbl. S. 603) untersagt werden. § L Don der Bekanntmachung betroffene Gegenstände. Von dieser Bekanntmachung werden betroffen: a) Silikasteine sowie der zugehörige feuerfeste Mörtel, b) ChamottLskäne sowie der zugehörige feuerfeste Mörtel. 8 2. % Höchstpreise. Für' Ke int § 1 bereicheren Gegenstände dürfen für .je 1000 kg keine höheren Preise gefordert oder bezahlt werden, als Ke nachstehenden: A. Sili kamaterialien. 1. Silikasteine L Qualität.117,00 Mk. 2. Silikasteine II. Qualität. 95,00 „ 3. Silikamörtel I. Qualität (ausfchl. Verpackung) 54,00 „ 4. Silikamörtel II. Qualität (ausschl. Verpackung) 50,00 „ Die Preise zu 1 und 2 gelten nur für Normalsteine von 230—300 mm Länge und 50—75 mm Stärke; Ke Preise für Formfteine unter! regen freier Beveinbarung. B. Chamottematerialien. 194.00 Mk 168.00 „ 156.00 „ 130.00 , 104.00 1. Hochofen st eine. a) Hochofen steine ‘über 40 v. H. AljO* . Hochofen steine von 38—40 v. H. A.1,0, Hoct-osensteine von 34—37 v. H A1*0| Hoct>osonsteine von 30—33 v. H. A!,0, Hochofensteine unter 30 v. H. AlZOz . b) Cvmpersteine in denselben Qualitäten 10,00 Mk. weniger. 0 ) Mörtel in denselben Qualitäten (ausschließlich Berpackung) 20 v. H. weniger. 2. Kvksofensteine für den Oberbau. 130,00 Mk. Koksofen steine für den Unterbau . . . . .. 104,00 „ 3. Steine für Stahl- und Walzwerke sowie Eisengießereien: a) Rekuperationssteme und Gittrrsterne, I. Qualität. 130,00 Mk. Reku ixt cttio-nsstnne und Gittersterne. II. Qualität.- * . 104,00 . b) Pfannen- und 58upolosMsteine j der Art. . . 117,00 „ 4. Normal steine von 3—4 kg Stückgewicht (auch für Eisengießereien) a) Hochbasisch 40 v. H. A1 2 0 3 und mehr . . . b) Basisch von 36—39 v. H. Al,0z .... c) Basisch von 32—35 v H. ALO* .... d) Ton gebundene saure Steine. L>chweißofen- gualuät I. . e) Ton gebundene saure Steine, S-chweitzofew- aualüät II. . . f) Ton gebundene saure Steine, Puddelofen- oder KesstlQualität. 77,00 „ g) Ton gebundene saure Steine, Raucl-kanal- aualität. ... 52^00 , Tie vorslichenden Preise gelten für Lieserungm ab Weck und für Mengen von 10 000 kg an. Bei Lieferungen, die nicht ab Werk erfolgen, dürfen Ke tatsäcksich entstandenen, Mehrkosten (für Fracht, Lagerung ufiv.) den vorstehenden Preisen hi.nsugereckM.et werden. Bei der Lieferung geringerer Mengen als 10000 kg im Einzelsalle, die nicht vom Erzeuger geliefert werden, dürfen dir vorstehenden Preise um 10 v. H. überschritten werden. Tie .Höcl^eproise gelten für Zahlung bei Enrpfcmg. Wird der Preis gestundet, so dürfen bis zu 2 v. H. Jahreszinsen über Reichs bcrnkdis tont zugrstdckagen werden. Tie Preise für besonders gervünschte Spezialqnalitäten und Formen unterliegen der freien Vereinbarung. 8 3. Auslandspreise. Tie im § 2 festgesetzten Höck/^p-.eise gelten nick>t für Materiil das zur Äusftihr in das Ausland gelangt. 156.00 Mk. 136.00 ,. 110.00 .. 410,00 „ 97,00 „ 8 4. Ausnahmen. Anträge auf Bewilligung von Ausnahinen strch au das Königlich Preußisch Kriec^münsterium, Kriegs-Rohftosf-AKeilung, Sektion K. Berlin W 50, Regensburger Str. 26, zu richten. Tie Entschuldung über die Anträge behält sich der Unterzeichnete zuständige Militärbesehls Haber vor. 8 5. Inkrafttreten der Bekanntmachung. Tiefe Bekannttnachung tritt'am 14. September 1918 in Sbsift Frankfurt (Main), den 14. September 1918. Ter stello. Kommandierende General: Riedel, General der Infanterie. Mainz, den 14. September 1918. Der Gouverneur der Festung Mainz. Bausch. Generalleutnant. An den Oberbürgermeister zu Gießen. Großh. Polizeiamt Gießen und die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Indem wir auf vorstehende Bekanntmachung des stellver» treterchen Generalkommarchos von heute verweisen, beauftragen wir Sie, von dem Inhalt derselben den Interessenten alsbald Kenntnis zu geben, und die Bekanntmachung Lu Ihrem Amtszimmer zur etwaigen Einsich offen zu legen. Gie ßen, den 14. September 1918. GroßherzogUches ürersamr Gießen. I V : Banner mann 'oaannuua< tng. Tas 1. Ersatz-Bataillon Jnf.-Regts. 116 beabsichtigt am Mittwoch, den 18., Donners tag, den 19 cnck> Samstag, Kn 21. d. M. von vorm. 3 Uhr bis nachm. 5 Uhr P^aschLnmgc.oehr- scharfsckießen nördlich Gvoßen-Buseck von: Alte-Berg aus mit der Schußrichtung nach Norden abzuhalten. Es ist verboten, das gesähcdete Gelände von nrocgens 8 bis nachm. 5 Uhr zu betreten. Als Gefal-rzoire komm: in Betracht: Tas Gelände nördlich der Straße Grotzen-Buseck, Beuern und der Waldkomplex zwischen Bumern. Climbach, Tarrbringen, Alte-Berg, Alten-Busock und Hoh-Bevg. Tie Chaussee Altcn-Buiech Großen-Busock, ,Beuern bleibt für den Verkchr frei; ebenso das Feld südlich Treis und östlich ÄLainzlar und Daubrrngcn bis zum Wald, ferner das Feld östlich Alten-Buseck bis »um Hoh-Berg. Tas Bataillon sorgt für Absperrung der Anfahrtswege. Tic in Bett ach vommerrden Großh. Bürgermeistereien werden aufgefvrdert. vorstehende Bekanntmachung alsbald ortsüblich zu veröffentlichen. Gießen, den 13. September 1918. IS-tüsstierriNU^n -7 ultcür.L. I. V.: Langermann. Im heißen Kamp! im fremden Land ward dir die Todeswunde, Die Lieben dein im Heimatland traf schwer die bitire Kunde. Den Heldentod fürs Vaterland bist, Bester, du gestorben. Mit deiner tapferen Hand hast du dir Hiznmelslohn erworben. Plötzlich und unerwartet erhielten wir die erschütternde, schmerzlichste Nachricht, daß mein unvergeßlicher, innigst- geliebter Mann, unser herzensguter Vater, lieber, guter Sohn, teurer Bruder, Schwiegersohn, Onkel, Pate und Neffe Gefreiter August Petry bei einem Maschinengewehr der 1. Komp. Inf.-Regt. 461 bei einem Sturmangriff am 31. August im Alter von 35 Jahren nach 4 jähriger treuer Pflichterfüllung den Tod fürs Vaterland erlitten hat. Die tiefgebeugten Hinterbliebenen: Margarethe Petry Ww. und Kinder Frieda, Heinrich und Rudolf Heinrich Petry I. und Frau als Eltern Heinrich Petry II., z. Z. in Urlaub, und Familie Ludwig Wagner, z. Z. im Felde, und Familie Heinri h Beding and Familie Heinrich Reitz, z. Z. im Felde, und Familie Geilshausen, im Felde, Eschollbrücken, Rüddingshausen, Hattenrod, Lumda und Saasen, den 14. September 1918. Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme während des Krankseins und beim Heimgänge meines liehen, herzensguten Mannes, unseres treusorgenden Vaters sagen innigsten Dank Emma Poppe und Kinder. Gießen, den J2. September 1918. 6861D Ich habe sie mit Freuden auferzogen, mit Weinen aber und Herzeleid habe ich eie sehen wegführen. Ich habe sie ziehen lassen mit Trauer und Weinen; Gott aber wird sie mir wiedergeben mit Wonne und Freuden ewiglich. 6 Warum? ruft tausendmal die Mutter. Warum die drei? der alte Vater. Aus der Ferne, meine Lieben. Send’ Ich euch den letzten Blick. 'Ich bin in dem Kampf geblieben, Kehr’ nicht mehr zu euch zurück. In dem schönen Hi mm eisgarten, Will ich euch dereinst erwarten. Der Schmerz ist schwerer als das Blei, Das euer Leben riß entwei. So schlaft denn wohl, ihr treuen _ .. _ Kinder, Ihr edlen Söhne, geliebte Brüder. Allen Verwandten und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß nach Gottes Willen unser liebes, gutes, unvergeßliches Kind, Schwesterchen und Enkelchen Frieda im Alter von bereits 3 Jahren durch den Tod von seiner schweren Krankheit erlöst wurde. In tiefem Schmerz: WehrmannTheodorBeckd u.Frau Lollar, 14. September 1918. Margarete geb. Deibel Else Beckel Karl Deibel, Großvater 06079 «nd alle Angehörigen. Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 4 Uhr statt. r • - m Schlaft wohl, ruht sanft! Auf Wiedersehen! Plötzlich und unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß unser lieber, treuer Sohn, unser heißgeliebter Bruder Bräutigam, Schwager und Onkel Krankenträger Karl Launspach Infantcrle-Rcglmcnt 369. 8. Kompagnie Inh. des U*. Kreases II. Kl. u. d. Ilesu, Tnpferkeitsmed. als drittes Opfer nach 4jähriger treuer Pflichterfüllung am 31. Jul* an seiner schweren Verwundung im Alter von 28 Jahren sein junges Leben Imsen mußte. In tle fer Trauer: Ceorf Launspach n. Fran geb. Fabel Ladwlg Damm a. Fran geb. Launspach, nebst Familie Heinrich Launspach, z. Z. vermißt, n. Fran geb. Dechert, nebst Familie Wilhelm Launspach, z. Z. in engl. Gefangenschaft, u. ££ind üargarele Launspach Lorchen launspach Emilie Spohr als Braut, nebst Familie. Hattenrod, Gießen, Geilshausen, den 12. September 1918. Die Gedächtnisfeier findet Sonntag den 15. September, nachmittags 2 Uhr, in der Kirche zu Hattenrod statt 6851 Danksagung. Allen denen, die uns bei der Pflege unserer teueren Entschlafenen so liebreich unterstützten und uns bei unserem Verluste ihre Teilnahme bewiesen, sagen wir unseren herzlichsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Paul Bell und Kinder. Gießen (Schiffenberger Weg 65), den 14. Sept. 1918. 6844 Zöpfe! Broker, Eäor'tffer ksttan, TanpotE, Scheit«! cad Perficken werden billig angefertigt Zflpls werden gefärbt. Spezialität in grauen und weißen Haaren. Damenkopfwasch • ■n mit Frisur. H.Tichy, Seltersweg 43 M7T Ecke d. Goethestraße. Aperen mm - vemith en rad.uoi r'”V JIBudP. Rnttffn, Urnnrn r, WlihlaiHnae. Unschädlich für Menschen, Haustiere und wild. Terror-Pulver ge§on Schwaben, Kollerasseln, Amalson, Wanzen und Flc'e. Wirkt unter Garantie. Unsffttig. Chem sch-phurmazeat. föührmÜlel-S. el b. H. Cassel Mönchebergstraße IQ. Veriroter gesucht! „ M hv Radfahrer//LA Die beste und billigste debet- Vereisung ist mein Militär« reifev, bestehend aus ein» zelnen Federn. Keine Er« schütierung u. Beschädigung der Näder mehr. Preis per Garn. Mk. 35—. Ebenfalls Svtralsederretsen Perfekt, Preis per Paar Mk. !&—, Berpackg. Mk. 1.-. geg.Nachn. .11F iMM Sille a./8. Schließfach 22. 14823 Textrina-Leim Größte Klebkraft — Goldgelb Schlägt nicht durch Bcy.affschclnfrcl 6481S8 Muster gegen Einsendung von Mk. L—. Heinrich Antweiler, Ladwigshafen a. Kh. iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiniiiiniiiiiininiiiniiiiiii| Einlege-Schwema können gegen mäßige Prämie obnc ärztliche Untersuchung versichert werden. J. Kugelmanii, Siephanstr. 43. °*™ iiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiuiiumiiiuuiiiiüiiiiii]iuuutiiiiiiiiiiiuiutuüimuiii3uiii‘'i!iiuil Todes-Anzeige. An den Folgen einer schweren Krankheit, die er sich im Felde zugezogen hatte, starb den Heldentod im Reserve-Lazarett auf dem Elisabethenberg bei Waldhausen unser braver, guter, hoffnungsvoller Sohn, mein einziger, geliebter Bruder Musketier Ludwig Schneider Infanterie-Regiment Nr. 186, 9. Kompagnie im blühenden Alter von 20 Jahren, was wir Verwandten und Bekannten anzeigen. In tiefem Schmerz: Ludwig Schneider und Frau Katharine geh. Petri Oppenrod, Steinbach, den 14. September 1918. Christian Schneider, Bruder Katharine Baiser. Die Beerdigung findet Sonntag den 15. September, nachmittags um 2 Uhr, statt Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. | h Heute morgen um 4 Uhr ist unser lieber, guter Auf dem Felde der Ehre fiel unser lieber A. H. Oberlehrer Dr. Frank Leutnant d. Res. u. Adjutant eines Euß-Artillerie-Bataillons f . Inhaber d. E. K. I. u. II. Kl. u. d. Hess. Tapferkeitsmedaille- Ff £ Ü 'Ü Ü - i j Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten. G. B. Frankonia 68481 ) i. A.: Krichbaum. Kriegsfreiwilliger von 1914 im Feld-Artillerie-Regiment 25 stad, theol. nach kurzem, schwerem Leiden im Aufsehen auf seinen Heiland still und schön heimgegangen. Er hat uns 24 Jahre lang nur Freude bereitet. Z Zt. Breitenbach a. Herzberg (Bez. Kassel), den 13. Scpt. 1918. In tiefem Schmerz: H. Kurz, Eisenbahn-Obersekretär i. P. und Familie. gsom Wenn auch der Leib gleich stirbt, doch wird die Seele leben. Todes-Anzeige. Im Kampfe um die Heimat fiel am 3. Sept. d. J. durch eine Fliegerbombe mein lieber, treuer Gatte und guter Vater Postschaffner Andreas Fuchs i Gefreiter bei einer Mnnitionskolonne im Art-Regt. 76 nach 49nfonat. treuer Pflichterfüllung im Alter von 36 Jahren. 05087 In tiefer Trauer: Minna Fuchs geb. Dieterich Karola Fuchs nebst allen Angehörigen. Gießen, Crednerstraße 50p., den 14. September 1918. *W.~i W m Am 1. September d. J. hat unser lieber ältester hoffnungsvoller Sohn und Bruder Gerhard Steinseifer Einjähriger in einem Feld-Artillerie-Regiment bei den Kämpfen im Westen sein junges Leben für das Vaterland hingegeben. In tiefem Schmerz: Adolf Steinseifer, Mathilde Steinseifer, geb. Fischbach, Otto Steinseifer, Heinz Günter Steinseifer. Eiserfeld, den 13. September 1918. Gestern abend hat Gott der Herr meine liebe, gute, unvergeßliche Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Margarethe Ranft geb. Walther im Alter von 44 Jahren in die Ewigkeit abgerufen. In tiefem Schmerz: W. Ranft, Hiifsgerichtsschreiber, und Kinder. Gießen (Marburger Straße 116), 13. September 1918. Die Beerdigung findet in aller Stille statt Von Beileidsbesuchen bittet man abzusehen. 6860D Nach kurzem, schwerem Leiden verschied plötzlich mein innigstgeliebter, treusorgender Gatte, unser guter Vater, Schwiegervater, Gross vater, Bruder, Schwager V und Onkel ** Herr Karl Müller Schuhmachermeister im 57. Lebensjahre. Die tieftrauernde Gattin, Kinder und Angehörige. Giessen (Liebigstrasse 64), den 14. September 1918. Die Beerdigung findet Montag den 16. d. M. f nachmittags 4 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Allen Verwandten und Bekannten geben wir die schmerzliche Nachricht, daß nach Gottes Willen meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Elisabethe Schmidt geb. Meyer heute morgen 7 Uhr nach langem Leiden in dem Herrn entschlafen ist In tiefem Schmerz: ^ Anton Schmidt, Rechner il°SS« Wilhelm Schmidt 1X - u> Familie Heinrich Hof u. Familie Die Beerdigung findet statt: Sonntag, 15. September, nachm. 4 Uhr. Danksagung. Für die herzliche, wohltuende Teilnahme sowie für die reichen Kranzspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Schmidt aus Lollar bei unserem schmerzlichen, schweren Verluste sagen wir unseren tiefgefühlten Dank. °bvo7 Familie Eduard Schwalb und Geschwister. Daubringen, den 14. September 1918. Danksagung. Für die aufrichtigen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Ableben unserer Tochter Minna sagen wir allen Verwandten und Bekannten unseren besten Dank, insbesondere Herrn Dr. Steinreich für seine rastlose Tätigkeit, sowie den Katholischen Schwestern für ihre liebevolle Pflege an der Dahingeschiedenen. 1 Sflitsk!,. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer begossenen Verluste unserer lieben, guten Mutter sagen wir auf diesem Wege allen Verwandten und Bekannten unfern innigsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Mariechen Schsrdt u. Geschwister. Gietzen, den 14. September 1918. CK5099 Zucker-Verbranchsregelung. Die am 14. d. M. zur Ausgabe gelangten Zuckerkartcn find bis stzülestenS 20. September 1918 einer Verkaufs»elle zur Etruragiing ilirer Firma und Abtrennung des Kontrollabschnittes vorznlcgen. Die Verkaufsstellen haben bie am Bogen ausgeklebten Kontrollabschnitte nebst einer Ausstellung über die Anzahl der Abschnitte nach oorgeschriebenem Muster bis läugsienS 23. Sevtember 1818 dem Städtischen Lebensmittelamt einzureichen. Gietzen, den 13. September 1918. 6896B Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). Nährmittel Berbranchsregelung. Die am 14. d. M. zur Ausgabe gelangter?Nährmitiel- karten sind bis ,'valcstcnS 20. September 1918 einer Verkanfsstelle zur Eintragung ihrer Firma und Ab- rreunung des Kontrollabschnittes vorzulegen. Die Verkaufsstellen haben die auf Bogen aufgeklebten Kontrollabschnitte nebst einer Aufstellung über die Anzahl der Abschnitte b:S längstens 23. September 1918 dem Städtischen Lebensmittelamt einzureichen. Gietzen, den 13. September 1918. 6897B Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). Zwrcbel-Verteilnng. Vom 16.—21. d. M. gelangen gegen Abgabe des BezugSabschnittcs -llr. 1 der Lebensmittelkarte in den Kleinbandelsgeichästen. bei denen die Vorbestellung erfolgt ist, Zwiebeln zur Ausgabe. Tic auf den Abschnitt ciltfallendc Menge und der Preis sind in den dUeinliandelsacichästeu au deutlich sichtbarer Stelle anzuschlagen. Die KleinhandelSgeschastc haben die vereinnahmten Bezugsabschnitte Nr. 1 zu sammeln und zu je 100 gebündelt bis spätestens 24. d. M. an das Städt. Lebensmittelamt unter Beifügung einer schriftlichen Mitteilung über dre Anzahl der abgeliefcrien Abschnitte einzusenden: die nicht abgehollen Zwrebelineugcn sind dem Städtischen Lebensmittelamt lZimmer Nr. 12» zu melden. Nichteinhaltung dieser Frist, sowie Unregelmäßigkeiten bei der Abgabe haben den Ausschluß von der Zwiebelverteilung zur Folge. Der Bezngsabschitt Nr. 10 der alten Lebensmittelkarte wird für verfallen erklärt. Gietzen, den 13. Sevtenlber 1918. 6897B Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). MtiW ArbeitslM für KritBüesanZküt. Tie GeschäftSstundeu des städtischen Arbeitslagers für An- und Abmeldung von Kriegsgefangenen und Zahlungen werden von 8—1 Uhr festgesetzt. 6895B Metzen, den 13. Sevtenlber 1918. Ter Oberbürgermeister. I. V.: Krenzierr, Beigeordneter. Bekanntmachung. Die Auszahlung der Familienuuterstützungen an die Angehörigen der zum Heeresdienst Einberufenen für 16.—-30. Sevtember 1918 findet statt: An diejenigen, deren Namen beginnen mit- A—H Montag den lß. September 1918 J—R Dienstag den 17. September 1918 S —Z Mittwoch den 18. September 1918. Die Auszahlungen finden von 8—1 Uhr im Stadtdaus, Zimmer Nr 7 , statt. Die Unterstützungen dürfen nur au den borge- Rannten Tagen abgebolt werden. Gietzen, den 10. September 1918. 8878B _Ter Oberbürgermeister: Keller. Bekanntmachung. Die im August 1901 geborenen Landsturmpflichtigen der Stadt Gietzen müssen sich am 16. Sept. d. I., vormittags von 8 bis 12 Uhr und nachmittags von 2 bis 6 Uhr, im alten Nathans am Marktplatz zur Landsturmrolle melden. Auswärts Geborene haben bet der Anmeldung ihren Geburrsschein vorzulegen. Gietzen. den 4. September 1918. 6766B Ter Oberbürgermeister. I. V.: .Krenzien, Beigeordneter. gäbe Holz Bekanntmachung. Die Holzversteigerung von heuix tsr genehmigt. AuS- z der Abfuhrfcheine bei der zuständigen Zahlstelle, lzüberweisung und ersterFahriag: Mittwoch, 18. l. M. Gretzen. den 13 September 1918. Grotzh. Oberförsterei Schiffenberg. Traunvetn. 6904B Gestern abend entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden ganz unerwartet um 1 Uhr mein herzensguter, unvergesslicher M'ino,unser treusorgender Vater, Grossvater, Schwiegervater,Schwager, Onkel und Pate Wlihelm Müller im 56. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Familie Müller Familie Heinrich Umlenstmth nebst allen Angehörigen. Wieseck, Grünberg, den 13. September 1918. Die Beerdigung findet Sonntag vormittag 10 s /i Uhr vom Sterbehause, Möserstrafie 20, aus statt. 6906 Obsiv erste igernn g. Der Obstertrag an den KreiSstratzen des Kreises Gietzen soll unter Hinweis die von der Landesobftstelle erlafienen Bedingungen wie folgt versteigert werden: auf Brennholz. Tr. Buchen-, Eichen- und Tannenholz, geschnitten, empfiehlt ab Lager und waggonweise 3772 J. Happel Holz- und Koblenhandlung Müblsiratze 18. = Tabak. = Die beste Vorschrift zur Be« Handlung wSelbscherstellung d. Rauchtabaks erhalten Sie f. 1 M. von H. E. Bartak in Weilbcim, Oberbayern. AeW Mfnnifißp, tf au verkaufen, sowie Waagen aller Art werden elchsähtg hergestellt. 05073 Karl Schmidt, Neuenwca 42 . Mostextrakteafeftpff! Erste deutsche Marke nrr Herstellung eines forsagllcht« ?/ n 5, l ™ ak,a wie Apfelwein. Nr. 7 für 150 Liter Mk. 20.- n 8 n 100 n „ 14.— n 9 „ 50 f, n 7.— ohne Znckerwiofr: Nr. 4 für 150 Liter Mk. 14.- 5 ^ 100 ^ „ 10.- n 8 „ 50 m ff 5»— ab hier, Beroackrmg ertra u. Nachn., lieferb. solange Vorrat, Vers, nur an Selbstverbr. Retchssteuer-Zuschlag! ab 1. 9. 1918 26 °i 0 ertra. «7388 C. Pr. Möbele, Langenargen a. B. 254 . Dost- u. Bahnst, genau angeb.! Die um Pkjtgcbßhm ab l.IV. 18., aus LIart. in handl. Taschenformat 100 St. 5^50, weniger 8.- gegen Nachn. EmzelprS. 10 Big. «781 Ä. Wetuert. Gietzen. Dezimalwage« und Herde eingetroffen. 04947 Wilb. Türbeck Nachf., Diezstrave 6 u. MäuSburg 5. ^ U 9 mer-Pf lüge ss Säema cliinen, Kartoffelgraber, Putz- mühleu, Keltern, Häck»H manch Inen, Hüben schneid er. 8treaMtrolk»clineider, Dmatzteile. Heparatoren« A. J. TRÖSTER, BUTZBACH Telefon Kr. 7. Bekanntmachung. Die Annahme von Trockenwaren erfolgt nur vormittags von 8—10 Uhr, die Abgabe nachmittags von 2—4 Uhr. Obst- und Gcmüsc-Trockenftelle der Stadt Gietzen. 6913 2 gute Arbeitspferde hat zu verkaufen 05064 K. Scheib, Rödgen (Sfr. Friedberg). j 6 <-• Q Benennung der Stratzenstrecken Zeit der Versteigerung -- Zusammenkunft 1. Bezirk. 1 Gietzen—Gleiberg 18. Sevtbr. voruu 8 Uhr Am Baum Nr. 1 Gietzen—Rodheim b. Windhos 18. n „ 8V, 2 Gietzen—Rodheim 19. „ t! 8V, „ Oberhalb des WindhofeS 3 Gietzen—Sietnbach bis Wald 20. „ tf 8 „ Am Bahnübergang Gietzen—Sleinbach vom Wald bis Sleinbach 20. „ 9 „ Wald 4 Sleinbach—Lich bis Wald 20. n nachm. l tt Nächst Steinbach 5 Klein-Linden—Grotzen-Linden 21. ff vorm. 8 „ KleimLinden 6 Grotzen-Linden—Lang-GönS 23. ff 97, n Grotzen-Linden T Klein-Linden-Dutenhofen bis zurst Abzweig nach Heuchelhetm 24. * 0 8V, h Nächst Klein-Linden II. Bezirk. 8 Lich—Colnbaufen 18. r 9 0 Nächst der Stadt Lich 9 Lich—Sleinbach bis Wald im Anschlutz 18. n 0 11 11 0 rt WM 111. Bezirk. 10 Grünberg—Mücke 18. 8 An der unteren Ziegelsteige Grünberg—Weickartshain 16. Im Anschlutz 11 Grünberg—Neumühle 19. 8 An d.Kleinktndersch.Grünb. Grünberg—Stangenrod 19. ff 10 ff AmAbgang 0. d. Slaatsstr. Stangenrod—Weitershain 19. „ Im Anschlutz Lumda—Weiteröhain 19. Im Anschlutz 12 Grünberg—Beltershain von der Abiahrl nach Stangen- rod bis Bellersheim 20. „ 8 m An d. Abg. n. Stangenrod Lrhnheim—Avenhaln 20. nachm. 1 Nächst Atzenhain 13 Beltershain-GettShansen von Geilshausen bis Wald 21. vorm. 87, A. Slationsgeo. Geilshaus. Geilshausen—Zlesselbach bis Llbfahrt Odenhausen 21. „ 97, Atn Orisausg. Geilshaus. Kesselbach-Londorf 2L „ 11 „ Nächst Keffelbach Londorf—Nordeck 21 tt nachm. 1 n Londorf IT, Bezirk. 14 Kirchberg—Sichertshausen 17. 0 vorm. 97. ,f bei Kirchberg Odenbausen—Staufenberg 17. Im Anschlutz Odeubausen-Ruttershausen 17. 0 0 Ruttershausen—Kirchberg 17. Nächst är Hol-mühle 15 Lollar—Daubringen 18. 97. Daubringen—Staufenberg 18. Im Anschlutz Daubringen—Alren-Buseck in % . Gemarkung Daubringen ia m Nächst Ret-ktrche» 16 Retskirchen—Hattenrod 19. vorm. 9 ff Retskirchen—Llndenstruth 19. vorm. 11 0 0 0 Lindenstruth—Gründern bis zur Abfahrt nach Harbach 19. Im Anschlutz 17 Beuern—Allertshausen 20. vorm. 10 1 / > ff Bet Allertshausen Beuern—Climbach 20. Im Anschlutz Climbach—A llendors a. d. Lda. 20. 0 n Allendorf—Londorf 20. ft n tt Gietzen, den 12. Sevtember 1918. 6883V Der Gr Kreisbauinipektor: . C e l l a r i u S, Baurat. (SSßölGüipc zu verkausea 6878 Stcvbanstr. 16,1. Kräftige und kleinere Ferkel zu haben bei 6888 Schweinehändler Gans, Grotzcn-Buieck. Schöne Ferkel zu verkaufen 6821 Gutsvarwaltung Winnerod. Ferkel zur Zucht und Mast (alte, gesunde Zucht) verkauft ^ Hermann llirtnff, 6903 Lich «Löwen). 1 Ziege mit Zuchtlamm zu verkaufen in 05067 Staufenberg, Vorstadt 35. Mehrere Halmen and Hühner zu verkaufen 05054 Neuenwca 33. 5 diesjährige Hübner mit Habn zu verkaufen in 05061 Lich, Oberstadt 34. Eine Anzahl junge Hühner, auch Fleischbübner, find zu verkanten. Schrtflttche Angebote unter 6797 an den Gietzener Anzeiger. Hasen mit Jlmgcn (deutsche Riesen» z. verkaufen 05062 Schüvenftr. IS, U. Junge Hasen zur Zucht u. zum Schlachten z. verk. Stcinstr. 19, HI. 05092 Zwei Bietke«völker und 2 Dopvclbeute» unizugS» halber zu verkaufen 05052 Lieoigstr. 74. p. Han» mü 4mal 3-Zimmer- Wohnuugen zu verkaufen. Angebote unter Nr. 05006 an den Gietzener Anzeiger. Sailen m Mberg 1545 qm grotz, zu verkaufen 05089 Bahnbofstratze S. Einige VrodLtüeke, z. Gärten geeignet, ca.540qm grotz, i. d. Nähe d. Margaretens z. vrk. Näh. Sebaoidor. Frkf.Str.29. Rentierendes 6816 WM-llnitkeMslnills mit HauSgarten in gut. Lage zu verkaufen. Schrift!Angeb. unter 6816 an den Gtetz. Anz. Möhren verkauft pfundweise (vormittags 8—10 Uhr) 6472 Simon. Grabenstratze. Die echten handgeschmiedeten 8chnhnüxrel kaust man am billigsten bet H. Schneider, Teuselslustgärtch. 20; leichte 1.80, mitte 12.00, schwere 2.20M. Ve rsand auch v. Nachn. qmm 2 Bettstellen mit Sprungfedermatratzen u. eine Näv' Maschine zu > erkaufen 6014 Ebelstratzc 26,11. Frischmelkende Kuh sucht zu kaufen 05065 K. Scheib. Rödgen (Kr. Friedberg). uMtiges Rind BogelSberger Raffe bevorz., zu kaufen gesucht. 6769 Gutmann, Weit'Anlage 31. ^ehtrine! Kaufe lausend Geflügel. Bostkarte genügt. Paul Schmitt 1. Frau. 04wa Saasen, Bost Retskirchen. Ziegenmilch r täglich V,—Vt Liter gesucht. Rudo lpd. Seliersweg 91,1. Tägl.M. KegeWilik, gesucht. Frau Nick, 05096 Garlenstratze 20, p. zu Fciling V. 2ltzbach (Kr. Wetzl Leichtes Halbverdeck mit abnehmbarem Bock kaufen gesucht. ^ Metzlar). (Kanonen öfchen). A. mm* gebr., zu kaufen gesucht. No cller, Riegelpfad 38, II. 1 BEine gebrauchte, gut erhaltene Gitarre zu kaufen gesucht. W. Tingeldev, 05083 Slephanstratze 19 ,1- 1 Paar gebr., gm erbalteuc Schneeschuhe zu kaufen gesucht. Angebote unter 05098 an den Gietzener Anzei ger erbeten. _ Wir haben einige tausend Stück neue eckiae Obstkärbe Kartoffclkörbe (6493O ca. lOOBtd. fassend abzug. Bet Abnahme von mtnd. 100 Stck. ä Stck.Mk.6.—, bei Abnahme von 10 Srck. k Stck. Pik.6.50. Ferner z. Berv. von Qnal.- Obst neue sog. Kofferkörbe m. Deckel, ca. 50Pfd. saftend. Bei Abn. von mind. 100Stck. k Stck. Mk. 9.50, bei Abn. v. lO Stck. k Stck. Mk. 10.— ab WormS, geg. BorauSzahlq. Ödstgrotzmarkt WormS. Ein noch gut erhaltenes Tafelklavicr wegen Trauersall billig abzw geben. Wo. sagt die Geschäfts stelle desGietzen.Anzeig.l6714 Uhren jeder Art, auch zerbrochene, sowie Schumcksacheu und Overugläser werden zu höchsten Bretse« angekaust. Uhrmacher Vgr. Koeh. 05048 Mühlln-atze 2 . Kaufe sikbrnuchte Möbel aller Art, sowie auch '** ganze Einrichtungen. 8. Roseiizweig, etUttä ‘ wcg58^k. Leere Korbflaschen kauft 6805 Zentral-Drogerie Schulttr. Trocken gute Eichenschnittware in allen Schnittstürken von 10—100 mm kaufen gegen sofortige Kaffa 6333 Katzenstein ft Sclpp, Gietzen. Telephon 149. Ein wenig gebr. emaillierter MsredLsraol zu verk. Näh. L2lldelMör Sir. SL, 1. 05031 Ein noch gut erhaltener Sitz- Liegewagen zu oerkaufeu 04997 Bleichste. 29, III. Gut erb. Trauerbut zu verkaufen. Näh. in der Ge- schästsst. d. Gtetz. Anz. Ankaufs von Alteisen. Lumveu. Papier, Flaschen. Louis Roihenbrrqer. Televh. 176. Steuenweg 22. Eine Partie gebrauchte, gut erhaltene Bordänge zu kaufen gesucht. SchriftU Angebote unter 05059 an den Gietzener Anzeiger. Zu allen Aufnahmen Mk. 8.— an geben wir bis einschl. Montag den 16. September d. J. ganz* umsonst jetzt Seltersw.44 früher Bahnhofstraße 64 T r o t z allea Teoerma^oa billige und gute Bilder. einschl. Md 30 cm breit, 36 em beclL eine der epeo kMm. Mag; TOD 1 Ö—6IF Gleiche Geschäfte in vielen Stftdten 80d- und Mittel-Deutschlands. Yersi-OOernnscn nach jedem Bilde. Steel Masel, die Brüder, Mte vav e e^ er Steck Dark- vrann und Gefreiter Hwrr. Hartmann forme der Musketier Herm^S chäfer sind seit den letzten Kämpfen im Westen vermißt. Der erste von diesen, Heinr. Schäfer, hat dieser Tage aus ai& .tifd^r Gefangenschaft geschrieben. Srarkenvurn und Nheinhessen. I. Darmstad 1, 12. Sept. In der Stadtverordnetenversammlung kam es zu einer lebhaften Aussprache, in der von ddr Verwaltung und den Stadtverordneten die Preistreiberei, bei allen Lebensbedürfnissen als unerträglich bezeichnet wurde. Es müsse unbedingt hiermit gebrochen werden, wollen wir nicht entf den 10TJ mch lossteuern. Auf Anregung des Stadtv. b die Stadtverwaltung, der inneren Flau- inneren Zusammen Tr. Walther beschloß _ _ ,,, _ w _ macherei entgegerrzutreten und energisch für die nächste Kriegs-« anleihe zu werben, für die die Stadt wieder 1 Million zeichnen) wird. Tre Versammlung genehmigte den Abschluß der Stadtkasse Mr 1916, der mit $418 000 Mk. Einnahme und 8 896 000 Mk. Ausgaben abschließt. Nach Abzug bestimmter Posten bleibt ein Ueberschuß von 317 000 Mk., der den Ausgleichsmitteln zugeführt wird. Außerdem brauchen diesem die vorgesehenen 650 000 Mk. nicht entnommen zu werden. Für das Vermögen schließen die Ein- mchmen mit 5 842000, die Ausgaben mit 2304 000 M. ab. nach S^ovä' l< $i aUX KuSllüuL- verbleibt ein Eassenrest von Kreis Büdingen. 4 Ortenbrro, 14. Sept. Gustav Suhl, der seit dem 8 August als vernd gemeldet twtbc, hat ebenso rmd der seit dem gknch^n Tage vermißte Debus aus Gelnhaar aus ena- 1 sicher Gesangienfchaft geschrieben. lo u berg, 14. Sept. Dn nächsten Donnerstag findet m huliger Kivtl^e dre drosial-nge Synode des Dekanates Büdlngen statt: sie wird durch Predigt von Pfarrer Kahn- Ortenberg ewsfuet. Anher Lußeren WaHlMigelegenheiten ^rrngt sie einen sehr -eitgemäszen Vortrag des GefriKflsführers des basischen Landesvereins für Kriegerheim statten, Adeg. ^Assessor Tr Rind fu ß über ,->as Wohn un gs-imrd Siedlungswesen mit besonderer Berücksichtigung der Frage der K r i e ge r he i m ft ät 1 1 TT". Hessen-Nassau. ^ - Frankfurt a. M., 13. LZ». Ter Lustzmörder Karl suter, der rm vorngar Jahr im Stadtwalde die Eisenbahn- fchaffnerrn Paula Weigelt aus bestialische Weise fcmuo, le j™ dann beim Betreten Sch-oe^er Bodens perhaftet wurde, hat ttch am Donnerstag, im Be^rk^Mängnis zu Zürich erhängt. Suter hatte aira* m Zürich eine Russin ermordet urü) an einem an., :zm Mädchen m der Schweb einen LuftnnnÄoersuch verübt. r** 4-, ^^ ^ kfnr t, 14. Sept. Am nächsten Montag findet im Ächwer^er Hof die diesjährige Arbeitstagung der hessischen Mr, sronskonferenz statt. Im Mütelpmitt derselben ht ern Vortrag des Herrn Dr. Schneider-Gießen und Lir. t h eo l. F e i ck- D a r m sta dt über das sehr zeitgemäße Tl-ema: „^5 nternationale oder deutsche H c i de nmissi o n^. — Am 24. Septbr. tritt der Feuerversicherungsver-» . ^ ö § ngelischer Geistlicherim Groß Herzogtum Hussen rm „Kölner Hof" zu seiner dreSjähri^m ordentlichen Hausversammlung zusammen. = Frankfurt a. M., IS. S-ept. Die Staatsanwaltiinff bat gegen die Personen, die bei dem Fliegerangriff am 12. Augarft auf der Bvcker.Hei.rnor Landstraße Unterkunft suchenden Pafichnten ihre Hauser mcht, «öffnet haben, ein Verfahren erngeleitet, und ztvar, soiont es sich um verletzte und getötete Passanten hradclt, auch wesen fahrlässiger Körperverletzung und Tötung. Vermietungen Pensloa Brandl, Nation Bäao 22 Zimmer, nittags-iLAbtadtl s eta | Verschiedene | Schönes leeres Zimmer mit fcp. Eingang evtl, zum Unterstellen v. Möbeln z. vm. »r», Kroid o rscr Str. 4, p. Leeres Zimmer zu verm. O5O24 Neustadt 8. ! Möol. ZirnrnerX Schön möbliertes Wohn- und Kctilalzimmer zu veruüelen 04972 Blocks traße 8JI. Zimmer mit und ohne Peustsu zu vermieten. Prinz Carl. 0495 2 Gießen. _ Wobn- u. Schlafzimmer, . behaal. möbL, mit Schreib- | tl'ch für sofort zu vermieten O5O 7« Bleichstr. 16 ,1. Möbl. Wobn- und Schlaf- -immer zu vermieten. Wo? sagt die Geschäftsstelle des Gieß. Anzeigers. 05069 X Kohlengroßhandlung sucht für den Vertrieb von Braunkohlen und Braun- kohlenbriketts tüchtigen brauchekuudigen Vertreter welcher bei Industriellen und Kohlenhändlern gut einqesührt ist. Offerten unter tt. 892 an die Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers. c 880 id Mehrere Zementarbeiter sofort gesucht. 6690 Jean Zu melden beim Meister in der Fabrik Franks. Str. 114 Zuytrläss. Fräulein welche» kochen kann, als Stütze für feinen 2-Personen-HauS- Hali sofort od. später gesucht. i,rau Bamberger. Mar- dura an der Lahn. Bahnhof- slrane 5l>. 690', D Gesucht wird eine tüchtige dir auch etwas Hausarbeit überntinmt, zum baldigen Eintritt. Nur solide, mit guten Zetignissen möchten sich melden. 6698 Baronin Knhenau, Groireu-Buicck. Dern & Co. UUUi Uüllul I sowie Lehrmädchen ixr so- fort ges JV. Ku^elniann, Stephanstrane 43iL 05055 Lauffran oder -Mädchen gesucht. Frau Anna Becker, 6866 Roonstr. 33 111. Ä gran eil. ffiüiKfifit für einige Stunden am Tag in kleinen HauSyalt gesucht. Zu melden -«65 _Ludwigsvlatr 11. TUchtistks Mädchrn, welches kochen kann, in fleinen Haushalt per sofort gesucht. Zu erfragen in der Geschäfts,! d. v)ie VInz. fl77l( für Küche und Hau- für sofort od. spät, gesucht. Fra» B'nder, Lndwigspl. 10. *.AAx y WEM Zluiges lüleH für Kornorarbei en oder zur Erlernung d. Buchhandels gesucht. 6535 Aag.Frees'tehe Ualv-Baahlig. Seltersweg 70. Ein Lehrmädchen gegen sofortige Bezahlung Wo? sagt die Gert-. 05035 gesucht. schästSst. b. Gieß. Möbl. Zimmer zu verm. 05070 Selterswcg «8, A II. Möbl. Zimmer in schöner, ruhiger Lage zu vermieten 05060 Eichgärtea 27. Eins. möbl. Zimmer mit elektr. Licht zu vermieten 05082 (Srabeuitr. 4. HI. Möbliertet Zimmer zu vermieten. Liehlflsir. 721. nn « Möbl. Zimmer mit voller Pension zu vermieten 6915 Frau Vasa, - lleichjtr. 13. Möbl. Ziinmrr ^ u t vermieten 0r,004 Bruchstr. 8, I. [ L,&den tu dgrL | Frii^lsin, 31 Jahre iHöhere Töch eriäiule befuchth nt. ae- wand . Handfärrlfl lDchretb- mafchine». s. ebt per 1. oder 15. Oki. pass. Wirkungskreis. Auf dauernde Stelluni evtl, mit Pension wird gesehen. Swr.?lngcb. unt.04949a.d.(Le' schäftönelle d. Gieß. An.;, erb. a Esw em aim ecc 1 Sank sürtzandel und ZMMe von o. 3»rmea. Ofvüev. ÜLdQkvk8t.ra3« «0. Fernsprecher 1077. Sekaia’9 eratklroalgo UalerrlcbitaiÄ^it f.HandeI«wissen>ehttf ten, Das Winter3ch uljahr ba- ginnt am 15. Oktbr.1818. Zur Aufnahme in EL A Üahreskl&etü' und Kl. B (Halbjahresklaafitn grenü^f. Volks- u. ?.;i tel- »chuiblidang. Für Kl U (Höh Handelsfachhlaisc) ist bfc'ssero Schulbilduu^ Vorbedinffuuij. «« Anmeldungen täglich. Prospekte frei. \ ANientapital und Reserven 192 Millionen Mark (varmstädter Ban!) Niederlassung GießeR Johaunesstrahe Nr. { • Ecke Nenenweg-NeueubSue Gegründet im Jahre MS Niedertafsungenanettoa 75 Plätzen vcnlschtandr La4ea mit Webaaag zu verm. o49i9 Frankfurter Etr. «S p. LOm zriM LtSt» nch «US Bureau zu vern zu verm. Nenenweg 50. auch 6608 1 Ljestlk Nit SUäani auch für Lagerraum geeignet, per 1. Okt. zu verm. 05025 Löberstraße 3. Eine 3—4-Zimmcr-LLobg. für sofort oder etwas sväter hier oder tu Heuchelhetm zu mieten gesucht. Angebote nnt. 05091 a. d. Gießener Anzeiger. Junge» Brautpaar sucht 2 Zimmer n. Küche o. sof. oder zum l.Okt.. südi.Stadll. Schr. Angeb. u.04>?6 a.d.G.A Wshü-iilld LiLlchmmr. möbliert, von jungem Ebc paar zu mieten gesucht. An gebäre mit Breis unter 05068 an den Gieß. Anz. Studentin sucht möbl. Zimmer. Schriftliche Angebote unter 6871 an d. Gießener Anzetg. Sind, sucht f. Wintersem. möbl. Zimmer möglichst m. gefch. Balkon. Angebote an 6902 II. ^ehlmpIT, BarliargX.. Haspelstraße SelbftLndtger Vorarbeiter (Tischler) und Schreiner» gebilseu ans sof. od st'ät. ges. Hosmöbelsabrik Td. vnNol<. Gießen. Schuhmacher auf Akkord oder Lohn sofort gesucht. Henkel, 01961 Kaolansgnsse 12. Poßlllioll gesllldt 6877; Postbalterei Hubn. U Arbeiter s. dauernde Beschäftigung gesumt. 6827c 0|. Schieferateln landw. Maschinen u. Geräte Uch (Oberheaaen). Arbeiter gesucht _ M* ttoHonthal. 6870c Ltebigstr. 13. An- und verkauf von wettpapirren. Sekdsorten usw. Eröffnung von Scheck- nn) laufenden Rechnungen. Aufbewahrung und vollständige Verwaltung von werlpapirren und Wertgegenständen jeder Art (auch für Mündeloermögen). Vermietung von eisernen Schrankfächern in dlebes- und feuersicherem unterirdischen Gewölbe unter eigenem verschiust des Mieters. Annahme von Vardepostten gegen Ausstellung von LiÄagebüchern. Hinterlegungsstelle für Mündelgelder (vekanntmachung -er Er. Hess. «eg. vom \1. Aug. 1903) aeiucht. Angebote unt 05088 an den Gießener Auzelger Uänfcv I für Güter, Villen, Land- und l -HerrschaftShäuse^ geu.erb1. oder industrielle Unternehmen aller Art in Stadt oder aus dem Lande wenden Nch an Verlag 6876hv BcaÄ IrafflÄi'fcdftt Frankfnrt a. Al. ^erJorea 2 Goldene Armbanduhr, mit Steinen besetzt, zwischen und 5 Uhr am Bahnhof verloren. Gegen Belohn.,na von M Mk. bei der Polizei aHzugebe«. 6906 Für den Betrieb unserer Uebertandantage werben noch einige tüchtige Monteure und Hilfsmonteure zum sofortigen Eintritt gesucht. Meldungen mit Lohnansprüchen sind zu richten an die Direktion der städt. Elektrizitätswerke Gießen. Elektrizitätswerke und Straßenbahn der Stadt Gieße». _S tolte. 6833c Ordentl. Mädchen oder Lauffrau gesucht. FrauLm,n«pa2 Uhr vorm ges. Fodanvesstr. 4 1. ^ Arbeiter für dauernde Beschäftigung gesucht. Ed. Silbcreiken, 05055 Altcestt. 14. Zungervursche für den Packraum gesucht. 9919 F Wciuert. Neuenweg V. Junge ilnfßciöctfttc für Bureau sofortiger Vergütung ME Liebigstraße 15 I. Geschäftsbursche od. Mädchen gesucht 8817 J. ffl. Schulhof. Marktstraße 4. Zuml. Jieiiftuiäiitfien od. Lausfrau i ratBraubaö FrauBau koonstr.6««, Kontoristin verf. t. Buchhaltung, Stenographie u. Maschtnenfchrelb^ für Bureau nach Bad-Nau- beim für sofort gesucht. Schriftl. Angeb. unter 05058 an den Gießener Anzeiger. Fräulein m. sämtl. Bnrcanarbetten vertraut, für sofort gesucht. Ausführliche Bewerbungen mit Angabe seitherig. Tätig- kett u. 6890 an d. Gieß. Anz. KOohla, 2 naasmldehen für kl. HauSh. n. Düsseldorf gesucht. DeSgl. suche ich für hier »»Sodsa aller Art. fraallorr. gewerbsmäßige Stellenver- mttttertn, Sonnensir.8. ^ 03T UlAdchen 1 oder Frau für Hausarbeit täglich von 2—5. SamStagS kl» 7 Ul-r, gesucht. 05057 Süd-Anlage 14, II. Ein ordentliches Dienstmädchen ges. Nouditorei (üeitzuer, 0X)1 Blockst ratze 9. Ein tüchtiges, sanbereS Mädchen »vtrd für dauernde Stellung in besseren HauS- ball gesucht. Näheres zu er- fragen ln der SleschäftSstelle des Gieß. Anzeigers. 09901 AliSkS MSd-Ski per 1. Oktober gesucht. 0911 Iran C. fechlütor Jun. Sad-Aaage 15 p. Austrägerin für Zeitschriften usw. sofort gesucht. August Frees'sche UntversitälS- Buchhandlung, SelterSweg 70 •"* Ordentliches Mädchen für kleinen Haushalt zum 1. Oktober od. früher gesucht. Frau Georg Wallenfels 6706 Marktplatz 811. Junges Mädchen oder Junge« für leichte Ar- betren tagsüber gesucht <*** UuiverntLts.Kaffee und Konditorei. Ploästraßc 5. von Anttguirälen. Möbeln, ganzen Einricht,tngen, Alb eisen, sowie allen von nür geführten Vir titeln. 1955 Mv || Louis Rolhanbergsr. Fräulein in allen Häusl. Arb. erfahren, sucht Stelle. Schriftl. Angeb. uut. 6840 a. d. Gieß. Anz. erb. 1 Dienstmädchen vom Lande sucht um Frau Kaiser» Braug iffe 6. Brav, kräst. Mädchen für best, landw. Haushalt auf d. Lande in nächster ilkähe ron Hanau als Hausmädchen gesuchL 6871 K. Fr. Svielmann Wwc. Grotz-Steinbeim a. Mai«. 06056 fit Seuckcnbergsir. 6. Braves, fleißiges Mädchen nach Alsfeld gesucht. Angebote unter 6909 an den Gie- ßener Anzeiger erbeten. Unbescholtene, gesunde Mädchen über 17 Fahre als Pflegerinnen zum 1. 10 gesucht. 66148 Direkliou der Heil- und Psttgeanftalt (stießen. ÄraveS. stetßigeSMädchen tagsüber tn kleinen Haushalt gesucht. Näheres 6857 Goetdestr. 21, p. Ein braves, älteres El&dslien tn gutes HauS gesucht. Näh. zu erfragen in der GeschüflS- stelle deS Äteß. Anzeigers. °** * mit guien Zeugn. oder AuSbilfe so- fort gesucht. 04988 Fraakfurter Stratze 23. ^ücht., sol. Alleiumädcke» nach Frankfurt a. M. ge- sucht. Meldungen an BuderuS, Ludwigser. 77, 04948 «letzen. Wohne jetzt 3 . 01927 Lehrmund Zahntechniker. Alt pachten gesucht. DchnstL Älngeb. unter 05073 an den Oließener Anzeiger. Student lucht Kamsiicu' auicliluß zwecks MuüzlerenS (Klaviersvielerl. Angebote umer 05086 an die Geschäfts- stelle d es G ie ß. An zeig ers. Fn schöner Stadt am Äbeln finden per 1. Oktober 2-3 Mist ii|fa freundliche Dnfuabmc zur gründL Erlernung des Haushaltes. PcnfiouSpreiKkE Mk. Angebote unrer 05078 an den Giegener Anzeiger. Verloren, vielleicht im Ge- schält stebengebltebcn, cüt fall neuer, schwarzer CT" fiese Rsehirm "^ü! Griff, weiße, guadrarische El:enbeinplatte. Abzugeien gegen Belohnung «^5A Xleo»»ni>. Bahnhof. Echwesternbrosche vom besffscden Diakonie-Verein von Frankfurter Straße— SelterSweg ticrlorcn. ES wird rtebeten, dieselbe in der Hautklinik abzug. 1^586 t Wer erteil t Unterricht in Buchführung mit Ab' fchluß? Schriftl. Angebote mit Preis unter 05071 an den Gieß. Anzeiger. Obftverftergevuttg. Montag den 16. September, vormittags von 10 Nhr ab, soll das Obst der Gemeinde Qusckoorn (Zwetschcn und Acpfel) versteigert werden. Zusammenkunft ist bei dem Bahnhof. Queckborn, am 13. September 1918. Grokrh. Bürgermersterer: Schmidt. 6vie Obstdersteigernug. Mittwoch den 18. September 1918^ von vormittag» 9 Nhr an, wird das der Gemeinde Annerod gehörige Obst, bestehend in Aepfeln, Bi . nen und Zwetschen, unter Beachtung der von der Laudes- Obststelle festgesetzten Bedingungen versteigert. Zusammenkunft bei der Kirche. Annerod, am 13. September 1918. Großh. Bürgermeisterei Annerod. Horn. A Cafe Amend Samitac ud Sonnt»* [6305 Künstler-Konzert 6496 Caf6 Astoria Jeden Sonntag Künstler-Konzert Empfehle vorzügliche Getränke, Torten und Eis. CafeErnstLudwig Inhaber: Aug. Rath Samstag und Sonntag: KONZERT Eigene Konditorei. Kaffee Fürstenhof Heute, Samstag: Walzer- und Operettenabend Verstärktes Orchester. 6887 | Juxplatz an der Lahn .!l. Stadttheater. Einladung zum Abonnement. Für die am 8. Oktober beginnende Winterspielzeit 1918/19 wird wiederum ein Abonnement für Dienstag u. Freitag und zwar diesmal auf 20 Vorstellungen lautend, ausgegeben. Die Preise betragen: 6689 D L Barg Vorderpialz M. 55.— !. Sperrsitz L Rang Illeiplatz D. Sperrsitz I. Rang Röckplatz BL Sperrsitz II. Rang Vorderpialz II. Rg. Prosz.-LogeD M. 45.— M. 35.— M. 22.— M. 15.— Festtagshalber bleibt unser Geschäft am Montag den 16. September geschlossen, 6852a Giessener Fröbel-Seminar. s Ausbildung v.Kindergärtncrinnen u.Kinderpflegerlnnen. Aufnahme der neuen Schülerinnen Montag den 8. Oktober. Prospekte. Auskunft u. Anmeld. b. L. Moeser, Gartensfr.rfU. Wer zu abonnieren wünscht, wird höflichst, ersucht seine Platzbestellung schriftlich an den Herrn Oberbürgermeister zu richten. Besondere Einladungskarten an die alten Abonnenten werden dieses Jahr nicht verschickt, doch werden den vorjährigen Abonnenten die zuletzt innegehabten Plätze bis 21. September reserviert. Siehe auch die Lokalnotiz in der heutigen Nummer. Der Theaterbauverein. Der Oberbürgermeister. Versteigerungs-Anzeige. Dienstag den 17. September 1918, nachmittags 3 Mir. werden auf freiwilliges Anstehen, zu Gtetzen. im Hofe Bismarckttratze 14, Ecke ^udwigstraue Metzgerei Herr Bon-Ei ff» öffentlich gegen bar vertleigert: ttüchenfchrank,.geschirr.Nobrfessel^Robrstüble. Tücke. Kronlcnckter. Bilder, Spiegel. 1 Sekretär. Valerien. Baien. Eimer. Spül u. Kückenttick, 1 gepolsterte Ture und dergleichen mebr. Bersteigernng sicher. 685? Saintungea stellvertretender Gerichtsvollzieher tu Gienen. % ii Das ^geehrte Publikum von Gietzen und Umgebung lade ich hiermit zu recht zahlreichem Besuche ganz ergebenst ein. 05080 Walldorf. EPS P29IP23 PS PS0 § Holland’. | _ ist jeden Sonntag „ 1 Rodheimer Straße 32 § ^ zur gefälligen Benutzung geöffnet ^ NB. Ausgabe von Dutzendkarten, KJl iß-LicMspiele, Darn^tädfer Pädagogiuisi (M. Elia«) Privatschule mit den Klassen Sexta bis Oberprima. Vorbereitung zur ElB)&fcrlgtn-. Prlraantr-, Fikaricbt-ind ßeilepräiang »auch für Damen). Vorzüglich geleitetes Internat. Seit Kriegsbentnn bestanden 187 Schüler ihre Prüfungen, darunter wiederholt ehemalige Volksschülor, die Einjähr.-Prüfung nach fünfmonatiger Vorbereitung, sitzengebliebene Obertertianer nach vier Monaten. hv Täglich Künatier-Konacrt. M06ENS tNGER :: SIBYL SMOLOWA in ihrem glänzenden Filmwerk „Per Serene entgegen 84 Liebes- und Gesellschaftsdrama iu 4 Akten. Mellta Herbert Leo letrl "an Im Aller enkert das beliebte Künstlertrio in „Wer niemals einen Rausch gehabt“ Lustspielschiagc r iu 3 Akten. _ Beachten Sie am Dienstag unser Riesen Programm: Professor Leo Rains in dem dreiaktigen Detektivdrama „Der 8'ar der großen Oper „Die Stnoö« das Erkeanont“, Kriminalfilm in 4 Akten. Gewerbeschule Gießen Bau- und kunstgewerbliche Fachschule Abschlußprüfung vor staatlich. Prüfungskommission Beqinn 4.Nov. 1918, Anmeldung bis 19.Okt. 1918 Anmeldescheine können bei der Schuldienerin (Kirchstratze 16) abgeholt oder von der Schulleitung bezogen werden: sie müssen bis 19. Oktober eingereicht sein Für den Aufsichtsrat: Die Schulleitung: Prof Dr. Krausmüller Reallehrer Haggenmüller Dorfitzender. <*»D [tellDerti. H-iUptl«hr-r. Besitzer: Hans Elrzlnger Wetzsteinstratze (Hinter der Stadtkirche). Kailichtil-». ©epgeljudjtocret« Klein-Linden. Die 6. Oberhefsische Provinzialverbands - Kaninchen- schau findet in der Zeit vorn 12.—14. Oktober d. I. unter dem Protektorat des Herrn LandiagSabgeordneten und Stadtverordneien Prof. Urstadt in Gietzen im Saale der „Deutschen Eiche" statt. Amneldeschlutz 25. September. ^0074 Die AuSstellungsleitung. Samstag und Sonntag Ausschank von ff. Stammbier=Voilbier mit Familien-Uuterhaltung. Mein Weizeubier —Vollbier ist zum mindesten jedem bayerischen, sowie jedem auswärtigen Bier ebenbürtig. Verkauf auch über die Straire. 6803 Statt Karten. Statt Karten. Hermann Wack Maria Wack geb. Schmitt Vermählte Gietzen (Teufelslustgärtchen 26). den 14. Sept. 1918 OiOW Neu! D. R.-G.'M. Neu! Unentbehrlich für jedes Haus ist die Hand- e*72S& u l Sämaschinen „Sack“ Zweischarpflüge, WendepflUge I Universalpfluge i Ackereggen,Kartoffelerntemaschinen Düngerstreuer J Grasmäher -"ÄVÄ" Vorderwagen, Heuwender l Pferderechen I Obstkeltern,Obstmühlen,Putzmühlen Trieure, Strohschneider Jauchepumpen, Dezimalwaagen sowie alle anderen B Maschinen für die Landwirtschaft vorrätig und sofort mb Laser lieferbar. | Eigene Werkstätte Ersatzteil-Lager S i | Liebigstraße 13 M. Rosenthai Fernsprecher 77. Grete Bosold Willy Becker Verlobte Gietzen. 15. September 1918. 05066 Samstag den 14. September, abends */ 2 9 Uhr, findet im Saale Willi Müller, Hungen, eine Zusammenkunft ver K/egSbeschädigten statt. Wichtige Fragen, sowie die zwingende Notwendigkeit eines Zusammenschlusses werden eingehend erörtert. "8- Ser&onS 5ßirtfi(|flftl. Screinigung KrieMWigltt. Margarete Erb Georg Schreier Verlobte Gietzen, 14. September 1918. 05073 v mit versenkter Fadensvule. die, vollkommenste der Gegenwart. Näht Steppstich wie die Nähmaschine, s>ür sämtliche AuSbesse- rungen von Schub- u-2ederzeug,Decken, Zelten, Hellen ufw. Preis m.3verfchied. Nadeln und Garn 1 Sti ck Ä1L. 4.-. Zu beziehen durch Otto Freni, Stuttgart 42. Torstr. 17. Bers. nach auow. vr. Nachn. oder Voreinsendung. Pott- Scheck-ttonio Nr. 7288. Wtedervcrkäufer gesucht! ISpfe Haarunterlag^Vocken-Drehesc sowie alle sonstigen Haar- arbeiien werden schön und dauerhaft angesertigi in dem Spezial Damen Frister- u. Daargeickäst Hermann plant Wwe. SelterSweg 8. 6041 m te Frau ul» imüu im _ Hause und In der Ehe Ein Buch über Entstehung. Entwicklung und Geburt des Menschen, über die Krankheiten in der Ehe, d®r«*n Vorbeug- und Heilungsmöglichkeiten von selten der Gattin selbst. Das ill. Buch von der FrauenAi ztin Dr. med. Miller Ist bereits ln 60000 Exompl. verkauft und kostet 3 Mack. 6682hv Willi eint Digel, Verlag, Stuttgart 370 Leitung: fi7^6c Hofrat Htraaaa SteingsettW. Sonntag. 1&. Scpt. 1918, abends 7'/» Uhr: ßiniBlifltr Tlmz-AbknS) Sylvia Herzig loiitMt Säajt. beste Saatbeize (nur für Wiederverkäufer) bei Bonner & Krumm, Drei». Material- i.Farbware»-»reihaadl|..«leßen. Reisegepäck-Versicherung Land*, Fluß- und Seetransport, Einbruchs-Diebstahl-,Wasserleitungs- Schäden-, Unfall-, Haflpflicht-, Fliegerschäden-, Feuer-Versicherung zu mäßigen Prämien. Polisen sofort erhJUtL beide Subdirektion Gringel, Cassel TaKph» 4071. >6506hv) Manckbera»tr»ü. 10 Vertreter nnd Vertreterinnen gesucht. gm- «riet marken. "MB *wC Un ©tänbifle?Slntftuf von Sammlungen. Einzel stücken, altdeutsch. Brf.-Umichl. mit einaedr. Marten, Re- gicrungsbeständen. Händlcrläaern usw. Jedes Angebot willkommen, da unser Bedarf enorm! . „ marken- nnd ilanwachonhans G - m. n. Qierlin W 8, FTiedrichstrnße !<>•* «• od. /Cy/cfj/ ' and Damenabtellanjc« Samstag, den 14. Sept.: irhllonoplicnwnld. Treffpunkt: 8 Uhr Amts- gerichl lOst'Anlagej. 6850v Ausgabe der Diplome vom Bezirkö-Wetlschretben. Lartoltelernlemasebmeu 8ämaschinen Pflüge Eggen, Walzen Futterschneidemaschinen Rübenschneider sowie alle sonstigen HaiehlBtn ■. Stritt empfiehlt Masch.-FabF. Lieh L Obärti., Tel. 17 .