Ur. 208
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lü8. Jahrgang
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vonnerrtag, 5. September \ 9\8
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2iU(iöi>me van Al-zeige» f. dre Tagesnummer bis zun: Nachmiuag vorher ohnejrdeVerdlndlichkeit
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(MTB.) Großes Haupt yuarl irr, 4. Septnnber.
Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppen Kronprinz Rupprecht und Voehn.
Beiderseits der Lys hat sich> der Feind in stetinern «ninpfe mit unteren Vortruppen bis in Linie Wulocrglxm St. Maur—Laventie—Mchebourg vor- k^irvntet. Unsere gemischten Abteilungen haben ihn in die- M Klnnkanrpsien wirksam geschädigt und ihm durch Bor- »WM und Angriffe Gefangene abgenommen. r - Du der Schlachtfront zwischen Scarpe und Somme verlas der Tag ruhig. Wir hatten währen- der vorletzten Nacht unsere Truppen in Linie Arleux—Moeuvres—Manancour Mruckgenommen. Diese seit einigen Tagen schon vorbcrei- ^teu Bewegungen wurden plangemäß und ungestört vom tycrude durchgefiihrt. Der Gegner ist erst am Nachmittag Aogernd gefolgt. An der Front zwischen Nesle und Peronne Mt der Feind ,eine Angriffe gestern nicht wiederholt.
Beiderseits von Noyon ftihrte der Franzose starke An- »nfe. di- nb imb s nd -e regen das Höhenge 8 d'Mühen 'Champagne und Bussy richteten. Der Feind, der hier dier- tmal vergebluli gegen die bewahrte 231. Jnfanteriedivi'wn anfürrmte, wurde ebenso wie an den übrigen Angriffs- abschultten, restlos abgewiesen.
^ An der Ailette Erkundungsgefechte. Vorstöße des Fein gförn Corrrp le-CNteau scheiterten. Zwischen Ailette ^ setzte der Franzose im Verein mit Amerikanern Mw Italienern nach stärkster Feuerwirkung zu erneuten An- au. ^rewurden, vielfach! nacherbittertenNahlämpftn lvgtwreseu.
Ern 22f-tndliche Flugzeuge «uü sieben ^sewallor« ab. Leutnant Numey errang seinen 30. Lust-
Heeresgr/uppe Deutscher Kronprinz. Südlich von Ripont brachten wir von erfolgreichen Vor- ffoßen m die feindlichen Gräben Gefangene nnd Maschinengewehre zurück.
Der Erste Genrralguartiermeister Ludendorfk.
». *
Der Abendvericht.
D«r l in,4 ©ent, abends (WTB. Amtlich.)
keine geohereu Kanr-shandlungen gemeldet.
. Zwischen Srarpe und Somme fühlte der Feind an CKjra neuen Linien heran. Zwischen Ailette und A i sne wurden erneute Angriffe der Franzosen abgewicsen.
»
«er österreichisch.«ngarftche Tagesbericht.
Ab' Sept^ fWTB ) Amtlich! wird verlautbart: Im Norden des Tonale-Passes entrissen unsere ^ochgeb>rgsabteilungen dem F-eindc durch überraschenden Angriff den Punko san Mattco (3692 Mieter) den o it t c Mantello (3636 Meter) unji den Gletscher- SL'f r e ^^''^Diese Waffcntat im ewigen Eise >md
E^ntt stellt der Kampftuchgigkcit der den schwersten alpinen ^haltniffen gewachsenen Angreifer ein besonderes Zeug.
dungstütigkeit^'^^ ^^urrinden lebhaftere Erkun- Sonst nichts von Belang.
Der Chef des Generalstabs.
•&W Li Kbdua ran ja Avn fQ -—. metmdfit front p&nanraüf
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^ Q£rn\tt unk mit tiefer Beivegung müssen
^eute alle Deutschen btc Kundgebung Hindenburgs zur Hand nehmen, dererr Wortlaut wir nachstehend veröffentlichen. -L>enn sie ist eme Warnung vor schwerer Gefahr, ein Auf- rut zur Wachsamkeit und Umsicht. Sie entspricht dem, was er mitentscheidende Verhalten des Volkes 77?;/ Vlmat geschrieben haben, und verweist aus die beun- LUhlgenden Erscheinungen, die in der letzten Zeit jeder- erkennen konnte und bedauern nMßte, wenn er offene 0011 fc V !€n Varteierngebungen getrübtes Ur- f ® mmt die ernste amtliche Warnung, die über uns alle eine Bürde dienst ^nstnmt?^^ kQt ' Un ^ m ein€tt neucit Kriegshilfs-
Ä rff ^V, Oberer Deutscher, außer vielleicht dem
Kaiser zelbst, rft nnt all seinem Wünschen und Denken, mit ^ tn fielen, mit Furcht und Hoffen, K C r ^gemeinen- Jnteressenforderungen des Vnorpfenven Deutschlands ern^'pannt, ivie der greife .Held von Tannenberg, der uns tckon ein Netter gewesen ist/der Aael) ferner ganzen Laufbahn und in seinein Alter keinen mbern Feldhern^hrgeiz mehr lMen kann, als den, uns bald aus Not und Gefahr, aus 'diesem Sumpf von Blut und Ver- MÄ ung zu führen. Seine Llugeu sind sicherlich von keiner politiichen Vorerngenominenheit getrübt. Er leistete an der Dpitze des Heeres die Hauptarbeit und muß als oberster Führer ,m. Kanrpf darauf achten, daß wir nicfjt an Hinder- H « und Hemmungen scheitern, die außerhalb der un- Mittelbaren rZ-ront liegen. So wurde er reck)tzeitig der For- und Gründer des Hilfsdienstes, so'erstreckte sich seine- wertblukende Fürsorge auf die üusreA)ende Nahrmrgsver-
orgung der Industriearbeiter und auf die Hut unserer Sicherungen im Osten. Wenn irgerrceiner, so hat er das Recht, m ernster Stunde gehört zu werden. Ernste Tage sind aber für unser Volk herangebrochen. Wie sollten sie nickst ernst ein, da noch kein Ende des großen Krieges abzusehen ist, da der Feind ungestünrer und uperbittlick>er unsere Tore be- rennt denn je zuvor! Daß die nächste Zeit nicht nur ernst, andern auch gefährlich für uns werden kann, das ist der Inhalt der Hrndenburgischen Kundgebung. Weniger ist es der Austrag des Kanipses der Waffen, den wir zu fürchten haben, als vielmehr der vergiftete Geisteskampf, den die Feinde gegen uns führen. Hindenburg zeigt uns, was da draußen an der Front in dieser Beziehung alles geschieht, und uns werden dadurch vielerlei Rückwirkungen klarer und verständlicher. Stark und einig müssen wir sein; nur so können wir zu einem Frieden kommen, der keine 'chwere Niederlage für uns wird. Es soll nicht mehr so viel geredet und geschwatzt, sondern gefühlt, aufgepaßl und gehandelt werden! Freuen wir uns dabei über die Klugheit und den Scharfblick, den der Meister der Strategie auch bei einem neuen Ausruf wieder bewiesen hat. Er gibt uns un- übertrcfflick^e Anleitungen, weil er ruhig und sickier Licht und Sckwtten des unbeschränkten Meinungsaustausches, den er Nicht unterb'nden will, verteilt. Nur die doppelte Pflicht der Verantwortung muß dabei mit uns sein. Wir müssen schweigen, wachen, aber auch Strenge üben und verachten lernen.
Die Hindeuburglinie.
Bern, 4. Sept. (WTB.) Das ,^Journal" schreibt zur Kriegslage, die H i n d e n b u r g l i n i e, aus die die Deutschen sich zurückzögen, bleibe ein e r n st e s 5) i n d e r - n i s. Die neuen Methoden änderten an dem Verteidigungs- Ivert der früheren Schützengräben nichts. Dies hätten die Franzosen in den letzten Tagen schon vor Roye mid an den alten Somme-Trichterfeldern bemerkt, wo man die Sckstacht nach der alten Methode wieder mit langer Artillerievvrberei-, tung habe führen müssen. Zwar hätten Tanks im November 1917 die befestigten Linien einmal durchbrochen, aber damals seien sie zum ersten Male in Masse ausgetreten, und es sei fraglich!, ob man jetzt wieder auf eine derartige Uebcr- raschung reck)inen dürft. Das Hindernis, das sich vor den Franzosen iaufrichte, dürft nicht leicht genommen werden. Es sei außerordentlich ernsthaft und werde eine neue Kampfhandlung erfordern.
Der militärische Mitarbeiter der ,L)umanitß" glaubt nicht, daß durck) Frontalangriffe noch viel auszurichten sei, wenn die Deutschen erst in der von ihnen gewählten neuen Linie Fuß gefaßt hätten.
( *
Sme llnndgehmrg yindenbrrrgs-
Das Wolfs-Bureau varbreit^amtlich folgenden Zlufruf Hinden- burgs: „Wrr stchvn in schoerM Kanws mit Miseren Feinden. Wenn zahlenmäßige Ueberl-egenheit allein den Sieg verbürgte läge Teutichland lmigst zerschmettert am Boden. Der Feind weiß alwsftn ist. Wrrdürfen dtcftu Pbur des Feindes mchi leicht nchmen Den Fekozng gegen unseren Geist führt der Feind mit verschiedenen MMelu; er überschüttet unsere Front yicht nur mit
nneni Trommelfeuer der MAillerie, sondern auch mit einem Tromt melfener von bedruckten: Papier. Deine Flieger werfen neben Bomben die den Leib tüten, Flugblätter ab, bic den Geist tüten ollen Unsere Feldgrauen lieferten an der Westftont von diesen im Mai.84 000, im Ium 120 000 und int Ful: oOO 000 ab. Eine gewaltige Steigerung. Im Juli 10 000 Gift- pfe:le täglich. 10 000 Mcul täglich der Versuch, dem Einzelnen und der Ge,amcheit den Glauben .an die Gerechtigkeit unserer Lache und d:e Krast und die Zuversicht zu den: -Endsieg zu nehmen.
ko-wen lmr damit rechnen, daß ein großer Teil der semd- .ru-eu Flugblätter von uns nicht aufgesuirden wird. Der Feind be* Qui'pw lulj aber nicht nur damit, den Geist unserer Front anzugrecken: er null vor allen Dingen auch den Geist in der Heimat vergüten. Er weiß, welch- Quellen der Kraft für die (jront :n der Hmmat richen. Seine Flugze:cge und Ballons tragen zwar die ai^chängten Ungschriften mcht weit in uniere He:mat: fern von ihr liegen ja die Linien, m denen btc Feind vergebens um Waffen lieg ringt. Wxx btc Fernd horrt. dal; mancher Feldgraue das Blatt, das so harmlos^ aus dcc Luft h>eruntergeflattert ist. nach .Hause schickt. Zu Haipe wandert es dann von .Hand zu Hand, am Biertisch wird es m den Emilien, in den Nöhstnben. m den Fabriken,
aus Straße. Ahrmngslos nehmen viele Tausende den Mftstoff m s:a> aus: sausenden wird die Last, die der Krieg ihnen ohnehin bringt, oadurch vergrößert und der Wille nnd die Hofsnuns auf den siegreichen Ausgang des Krieges genommen. All dies« wweiben daim wieder von ihren Zwchftln m: die Front, unü Wilson. Lloyd George und Clemeneeau reiben sich die Hände! Der Ferna greift den Geist der Heimat auch sonst noch art.
n l ß n Gerüchte, geeignet, uchere iimere Wider- ttan^frart zu breche::, werden in Umlauf gefttzt. Wir stellen sie gleichzeitig m her Schweiz, in Holland und Dänemark fest Von l^rt breiten lie sich wellenartig über ganz Deutschland aus. Uixx aber sie tauchen, gleichzeitig, in unsinnigen Ernzelheils: übev- emstimmierid, m den entlegensten Gegenden unserer Heimat auf w cS 1, Ostpreußen und im stthcinland, uud nehmen von da auS ihren Weg über das übrige .Heimatgebiet. Auch dieses Gift wirü mp Urlauber und streßt in Briefen zur Front. Und wieder reiben o? ßg 1 ^* dre Hände! Der Feind ist klug. Er weiß fttt reden das Pü.verchen zu mischen. Die Kämvftr denen^^ unter ^unsäglichen Mühen gelang, der feindlichen Ge- xangenschaft pi entrinnen. Aus geplündert bis auf Has Le^te, im Drahtfoftrch ohne Obdach durch Hmrger und Durst für verrätcrifchr V!u-sagen gesugrg gemacht r^er durch Schlage und Bchrohung mit S-mn ^errat an den Kamerader: gez.'mrngen, ans dem Transport zur schweren Arbeit von der ftanzösischen Bevöllerung ^ Unra bewortfen: So sicht in Wahrheit das Paradies
aus, das der Feind vorgaukelt.
Auch nachgedruckte^Originalbriese von Gesangereen werden ab-' geworfen, in denen diese schildern, wie gut es ispren ge.he. Gottlobt England und Frankreich auch noch anständige irnbi 1 menschlickA Kommandanten von Gefaiigenenlagern geben; sie sind aber die Ausnahme. Und die Brieft, die der Feind abwirft, sind verschiedene. Luft aber sendet er in vielen Tausenden! von Exemplaren vervielfältigt. ■
ä Einmütige schüchtert der Feind ein: Euer
Kampf ist aussichtslos. Amerika wird Euch den O^araus'machen. Euere U-Boote taugen nichts. Wir bauen mehr Schiffe, als N^ken- Euer Handel ist vernichtet. Wir surren Euch nach dem Kriege die Rohswffe ab; dann muß Leutschlwads Industrie verlängern. Eure Kolonien seht Ihr niemals irneder." Sv klingt es aus semen,Flugblättern, bald Lockung, bald Drohung. Wie steht es :n Wirklichkeit? Wir haben im Osten den Frieden erzwungen und sind stark genug, es auch im Westen tun trotz der Amerikaner. Wer stark und einig ^’rL ist es, wogegen der Feind mit feinen
Zetteln und Gerüchten kämpft. Er will uns den Glauben und die Zuversicht, den Willen und die Kraft nehmen. Warum sucht dev Femd immer noa) nach Bundesgenossen im Kampf gegen uns'^ Warum trachtet er die iroch neutralen Völker zum Kampfe gegen, uns zu pressen? Well wir ihm an Kraft gewachsen sind. Warunt ^tzt er schwarze und andere Farbige gegen deutsche Soldaten^ Well er mrs vermchten will!
. Wieder mrdcrcA sagt der Femd: „Ihr Tratschen. Eure Re- ? 1 e L u ^, g Ä j 0 r ^^falsch! Kämpft gegen die Hohenzollern., gegen! den Kapitalismus, helft ims — der Entente —, Euch eine bessere Staatsform zu geben!" Feind weiß genau, welche Stärke
Staat und unserem Kaiserreich rnnewohnt. Aber gerade eben! deshalb bekämpft er fte.
Ter Feind versucht m.-ch, alte Wunden im deutschen Volks», korper aufzureißen. Mrt seinen Flugblättern und durch Germchle versucht er, Zwietracht und Mißtrauen unter de^i. Bundesstaaten zu smm. Wir beschlagnahmten am Bodensee viele -Lausende Flugblätter, die nach Bayern gcsckfasft werden und gegen die Norddeutschen ausreizen sollten. Was der jahrhundert- lange Traum der Deutschen war und nas unsere Väter mrs er- strrtten, das dentsckie Kaiserreich, wollen sie zerstören und Deutsch- laich zur Machtlosigkeit des ZOjährigen Krieges verurteilen.
. Auch mrserc Bmchestrene zu Miseren Verlandeten will der Fnnd erschüttern. Er biint nicht dcuffche ?Ürt und deutsches Manneswort. Er selbst opfert seüre Veroüicheten. Wer Englands Verbmldeter ist, stirbt daran.
. Und Mieblich versendet bcr Feind nicht den imgef-khrsichstrn >nner w Tnlckcrschw-rrrc (p-taucfjtet Mstvf,nlc. wenn er Aeuke. nniflen drut,chcr Männer nnd dentscher Zeitwrgen abwiftt Die Zcrtnngen sind uns dem Znsammenb-ng ge, riffnt SW «euftenuigm TeiNscher. die nnedergegeben werdet denkt daran dab es Verräter am Vaterlande zu leder «egeben hat, bewaßte „n!i
unbe wußte. Meist sitzen sie im neutralen Ausland um nicht unseren Sfnmpf und unsere Citlbehnmnrrf "rtfira uber als Lvchvei-rüter grrirttet w w^riÄ
auch die Verfechter extremer Par tei richtun ier,
fennichtdenA „ svrucherhede nürdi' All ck.e in heit des deutschen Volkes JU svrechew GTS ifr ll^
Stärke ober auch »mjea- SdjwwdK das, wir auch im Kru^e j^»e
^KSrjoiöefjmbcrl rn Worte fbmiiren lassen. Wir duL)en bisher auch den Abdruck der fettckkikhen Heeresbettchte und der Reden der feindlichen Staatsmänner, tue mit Angriffswaffen gegen den Geist des deutschen Heeres und Volkes sind, in unseren Zeitungen. Ties ist Stätte. weil es Kraftbewußtsein beweist. Es ist aber eine Schwäche, ioeil es duldet, daß des Feindes Git Lei uns Eingang findet.
'Darum, deutsches Heer und deutsche Heimat: Wenn dir einer dieser ansgeworsrnen Gift brocken in Form eines Flugblattes oder eines Gerüchtes vor die Augen oder die Ohren Lammt. so denke daran, daß er vom Feinde stammt. Denke daran, daß vom Feind' nichts kommt, was Teutschland frommt. A asm uß sich jeder sagen, gleichgültig, welchem Stande oder welcher Partei er angehörr. Triffst du einen, der zwar dem Namen und der Abstammungnach deutsch ist, der aber seinem Wesjen nach in Feindes tag er steht, so halte ihn dirfernundverachteihn. Stelle ihn öffentlich an den Pranger, damit auch jeder andere wahre Deutsche ihn verachtet.
Wiehre dich, deutsches Heer und deutsche Heimat?
Großes Hauptquartier, den 2. September 1918.
v. Hirckenburg, GeneralfeLdmarschall.
*
Unsere „Bombengeschwader" im August.
Berlin, 4. Sept. Im Kampfe gegen militärische Ziele hinter der feindlichen Front warfen unsere Bombengeschwader im Monat August die bisher imerreichte Menge von 1 157 957 Kilogramm Sprengstoff ab. Tie Wirkung der vielfach aus niedrigster Höhe durchgeführten Angriffe wurde in den meisten Fälle:: durch Augenbeobachtung erkannt und durch Bildaufnahme bestätigt. Volltreffer auf die Flughäfen Nateuges u:ck Esguerdes vernichteten mehrere Hallen mit Flugzeugen. Auf Flughafen Ocheh riefen, wiederholte Angriffe starke Brände hervor. Aeußerft heftige Explosionen und lang anhaltende Brände kennzeichneten als besonders wirkmigstwll die Angriffe gegen Munitionszüge auf
Bahnhosen Epernayuarb Creveeoeirr, ein Munitionslager südlich Chalmrs und sie Sprengftoffabrick Oisftl für Seine. Tas große Munitionslager Nailly südlich Arras flog am 25. August in die Luft. Sehr starke imb langdauernde Brande entstanden außerdem in den Ortsunterkünften oder Lagern von Chalons, Epernay Amrens. St. Pol und Villers-Cotterets. Während der Groß kämpfe zwischen Arras und Reims verursachten Volltreffer m die dichten Ansammlungen von Truppen mck Kolonnen in und hinter den Schlachtfronten schwere blutige Verluste rmd starke Verwirrung.
dsrr Händen der britischen. Mfffion zusammen laufen, lvobei als die Nächf.tbeteiligttUl in dieser AngefeTeTchett der französische Generalkonsul Grenard, und der französische Genc- r .?J Lavergne und eine Reihe anderer französischer und englischer Offiziere airzusch^r sind.
M o s k a u, 4. Sept. Laut „Jsloestija" stunden für die B e - stechuug der lettischen Regimenter durch die englischen und französischen diplomatischen Vertreter zehn Millionen ücubel zur Berffigung. Zur Ausführung des Plmres trat L o ck - barot per,önlvch mit dem Kvnmmndeur eines grdßen Truppen- teiles ui Berbindrmg. Lockhardt suchte die Letten zu überzeugen, sie Mort mit den Bolschewiki, die die lettische Hemmt an oen heutta-ek! Imperialismus verraten hätten, brechen mußten. Im f yanc des Erfolges der Verschwörung versprach Lockhardt im Namen der verbündeten Regierinrgeu die sofortige Wiederherüellung oes frnen Latoia. Lockhardt d rsvrach für die Agitation unter den lettichen Abteilungen nittckgrenzte Geldsumme n, die ohne Kontrolle verteilt werden sollten. 1 290000 Rubel iwurden sofort übergeben. Ter betreffende Kommandeur meldete das Geschehene sofort ^^^^^M-ssch^ Kommission inrd wurde angewiesen, auf weitere Verhanvlmrge« scheinbar einzugehen. Lockbardt, von der TcNvch.rchkert der lcfttischen Tnrppen überzeugt, nnldete während- dcsten ferner Regierung den Erfolg seiner Unternehnrung. Um die Unzufriedenheit der lettischer Truppen zu steigern, erhielte:: die Kommandeure von den Englärckern Anweisung, alle dahin zu wirken, daß dre ihnen mwettrauten Truppenteile Mangel an Verpflegung hätten. Ber einern der verhafteten französischen Offf- großer Borrat von Tyvoxilm zur Zerstörung ^on Lebensm:ttellagern und Transporten gefunden
Moskau 4 . Sept. Laut „Jswestim" wurden auf Beranlas ung. der außerordentlichen Kommission sämtliche Auge hörigen Kerenskis verhaftet. Es handelt sich um seine £ • Äsuu Olga Niaochenma, seine Söhne Oleg und Gleb und lerne Nichte imd deren Mittler.
m- ?r} e „Jswestija" meldet, daß in B r j a n s k ein neuer u s st cr n d v o n A n a r ch i ft e n ausbrach lieber die Stadt ist Russland loutbe nach Gefangennahme
von 53 Anarchisten beendet.
*
Die WahtrechtSreform in Preußen.
. Berlin, 4. Sept. (WTB.) Der W ahlrechtsaus- lchup des Herrenhauses hat heute vormittag seine Beratungen begonnen und sich dahin geeinigt, über die Verhandlungen einen eigenen Bericht herauszugeben.
_^ er Ministerpräsidock Tr. Gras von Hertling nahm das
«Lott^u wlgetcken Ausführungen:
«.• Ah,halte es wohl^für zweckmäßig, dar .Herren gleich anfangs < re <7tclmng und den < 2 tandpantt der königlichen Staatsregieruns mrt allerBesftnrmthett zuni Ausdruck zu brttrgen. Tie königlick« ^raa^regrerung ,rcht es als ihre Aufgabe an. das in der Frrlibvt. lchaft ausgesprochene köiugliche Wort dem Sinne nach zur Erfnllnwr £ .{u brntgeit. Wie von Kttegsbeginn alle Söhne des Vaterlandes in ^ TtT dM-ht bewußt geraden finb, in gleicher oas Vaterland verteidigt haben mit ^lufbiettmg aller ihrrr graste, wie hier von sozialer Tifferenziernnq nicht die Rede war. fonderir hoch und medrig. arm und reich. Gebildete imd Uwiebildete ui gleicher Wer,e drese chre Wicht erfüllt haben, so soll auck> nach dem Kjcrege, im Frieden, den mir erhoffen, keine soziale Tifferen- ttermrg m der euffEten politischen Betätig:rng. in WahLgeschäfta'l ftatmnden Da-s i)t der Sinn, mit dem ich von Anfang an dag. .stonrgswort verftanden habe. Das tvar die Verpflichttlng, zu der
mrinen Krmtm iMdfwifämmm, mit rvr ,A t *” r “ jM| Nach meiner ehrlichen Ue&erjeitgimg hant>A
Der englische Lmsturzpian in Moria«.
Moskau, 3. Sept, lWTD.) Die „Prawda" bringt unter tim 3. Se^ernbrr in großen Letten: einen Aufruf an das Proletariat über die Aufdeckung des Hauptquartiers der Gegenrevolution in der englischen Gesandr- s cha ft. Das Blatt veröffentlicht folgende Mitteilungen der außer vrüsrtlichen Kommisswn über die Vorbereitung des Auistandes :n Moskau:
De Organisation der Fmanzienrng lag in de,: Händei: des engtpchen Kvnsuls Lock hart. Tie Kommisswn stellte bereits vor länger Zeit Versuche der englischen diplomatffchen Vertretung rn Rußland, mit Truppenteilen der Räterepublik in Verbin düng zu treten, fest, um die Besetzung der Haupt stützPunkte in .'.'toskau zu orgmnfteren und den Rat der VolkskommO'are zu vtthaften. Anfang August führte ein Agent eine Unterredung LockhartS mit dem Kommandeur eines Truppenteils, welchem die enMchen Behörden den Auftrag gaben, sich direkt des Rates der ^otkswrmmnare zu bemächtigen. Die Zusammenkunft raub m ema Vnv^oohmmg am 14. August statt. In dieser Besprechung S?* 0 *. Möglrchkeft erörtert, ungefähr am 10. September in Moskau erneu Aufstand gegen die Rätegewalt im Zu fammeuhang mit dem Vorgehen der Engländer S l 5L mä o 5 ^ 5tct »u organisieren. Man vereinbarte auf den Vorschlag Loclchrtts hin, daß der wettere Berkchr mit dem erwähnten Kommandeur des Rötetruppeuteils durch d«: eng nsche» Leutnant Sydney Rallly geführt würde. Bei einer vxi ^ren Zusammenftmt rourde dre Frage beraten, nach Wolog da € öu ding.eten, die verräterischerweise Wologda den Engländern fiba&äest sollten. Der Umsturz in Moskau sollte I?' stattchlden. Die Engländer waren darum
£2*^. ^ ^ b^sein Tage stattrrndenden Plenarsitzutig
deZ Rates der Vvlks-Lmuchsare Lenin ufto Trotz ki anweietid seum.^ W war , beaÄsichtigt. gleichtzeitiq die Reichsbank, die ZznhaltQt. unter Andvohrurg der Todcs'straft. Auch die ^xn BittgotteSdienften mtö Kirchevpredigten zur dcs Umsturzes mit Hllfe von Vertretern der höch- rni Geijtllchkett wurde beraten. In der gleichen Sitzung wurden
SaÄnA^ m r m ? n x .st, erkennt die Regierung der Ber ernigten Staaten an,, daß Kriegszustand zwi- [fA b . e " 3 hl //i r ^e:se organisierten Tschechen S n r + v^- n und Oesterreich-Ungarn be-
r c ?ffcklechisch-slolvakischen Nationalrat als Le fatto kriegführende Regrerniig an, berechtigt die militätticken Dck Mg'-'legenheiten der Tschkcho-Slowaken zu ftilm:
^ie Regierung der Vereinigte:: Staaten erklätt ferner daß sie ' KL m Beziehungen mit der in dieser Weise anerkannten, tatsächlichen Reg-.ernng zu tteten. um den Krieg gegen den Lttnemsameii Feind durchzusühren. ü J
der.ffchecho-stvvakischen Räuberbanden als Vn^imgten Staaten steht in vollem ^Äprnch ^den feierlichen Ver,pvechen des Präsidenten Wilson. '/3 Die Regierung der Vereinigtes
zu der Auffassung der englischen'Re- dce chr m der Anerkemrung der Tsck^cho-Slowaken voran- Ä „Freundschaft" für Rußland
^kume:ttiert tpt, die 5)auptstadt Moskau von neuem m blutige Revolution zu stürzen.
der ich stehe und falle.
in dieser schwere:: Frage um"dm"Schutz
und d:e Erhaltung von Krone und Dynastie. Finden Sre Ev den Weg, der zu einer Verständigung fühtt. In der Geftalt, :n der das Abgeordnttenhcnrs die Vorlage an Sie hat gelangen lagen, steht die Slaatsregiernng keine Möglichkett der Kuft:mm.ung. Finden.Sie also einen Weg, der dem vollauf gerecht wird, und ber den Be. senken, die Lee hegen, möglichst entgegen kommt, da ich schon im dem Ab^ordgctenhause. gesagt, daß ich die Bedenken !TOm b,c Allgemeinen nHdrn Wahl.
tro.LomiTi:« M würdigen weih. Aber diese Bedenken müssen iN der Z-nt, m der wir tefkn, znrückgestellt werden hinter die crrö- ßerei^dlufgabew um die wettoollfftn Güter unseres Staatslebens, Kwne. zu sckmtzen. Ueber das Tempo, in dem Sie biejrr werdm ^>:e :n sachlicher Wttse jederzeit zu unterstützen bereit fern, damtt, L':e m absehbarer Zttt zu einem Rttullat gelangen.
Es Verschl'wpungsversuches würde ^ Ehrung geben imb zu schweren Erschütterungen ftlh-
rem. ^etzt kann das Gesetz noch mit solche:: Sicherungen ver- ^urch einer zu weitgehenden Radikalisienma sta«tt:cher: Lebens vorgebongt wird. Ob das später müh möglich sem wird, steht dahin.
Die Kämpfe in Ostasrika.
in
f« »^™7 *»,« der
. lowakm und best Engla-.r>ern uns Frunzosen schoLü-cn könnten b^Znders , durch Verfchärsung ß>er Verpflegungs- schw:er:gke:ten :n Petersburg und Moskau Es wurden Mrne zur Sprengung Mr Brücken- imb Wenbahngelttsen^m^ von Brandstiftungen und Sprengungen von ZL.be n - n: ttc I n r oder lagen, au^rartdtrt £
erwies ftrf>, daf; ber den anglo-frunzöffstchen Verschwörer:: das oj?:ona gef y ftenx uw affet jföomtirissarücken auf weitester
^ ^ las- aus^chetttt ist, was chmch nEolgvtde Hcmssuckmngm bei tätigt wurde, oe: dkpeen eine Reche gelfieimer Beritte iwm k~ Orntont gesunden nnoäoi. Die in «erlrimSimq fjtmSi^ethSfwS
0 ‘-U“v "L} )1 bir ^nde der Lnglo-,^^m gcheunr AnyaLeri über dir Bttoegmrg der Rätetrupoen ^ hE alle gelfenwn Angaben übettdie i^rE
Jn Vettmcknng mit dfem &£?&££ ff
vvrgenonunen.
. . .E^etzt der -^omfe-Regterung zur Verfügung stehende Mn- bepättgt mit volllloannener Sicherheit das Vorkiaudens^-n
S ^^ L ? run 9,..^ r dupiomatisck«, Md niLtuiticto S8^
tretet anftMthaer L-«i«. Bn den Hänü-n der a-ch^a^ntt^
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Mgust xi? Berf-ft«obrer Hatten genaue Pläne zu: Oraani- atwa per Regieeung^.>m>alt für den näthsten Tag nach dem U m )mrz ausgearEdet. Es imt die Einsetzung einer ? i rtitTr i ^ drei Personen dab ickLigt : vorgemerkt waren fp, 7 z:e!le Komttees rn Trupm-iitinlen nw. Ung-o. ett dessen ^
^btttffchm Miss in L ockh eC ^roßkreuz mit Eichenlaub des Ordens vom Zahrtnger Loiven verliehen
Aus Stads und Land.
G i e ß e n, den 5. September 1918. Amtliche Personalnachrichten. T^r Grvßherzoa emppng znn: Vortrag: den, Staatsminister Dr. v. Eivald, den Minister -des ^nnern XK. v. Hombergk zu Vach, den General-» Mutanten General ber Kavallerie v. Hahn, den Kadinettssttt^' autzerdenl den Maror Graf v. Büdingen nick ^ Keh. Madtzmalrat Dr. E. Merck. — Ter Großttmoq hat E 31. Mlgust d. I. dein Königlich Preußischen Staats- und ^^nNftr^Hergt m'- Berlin daS Gttoßkren.; des Verdttnft! fÄüft Pf ^vohmüügcnunb bert katholischen Pfarre -P* Schneider zu Offenbach-Bürgel das Ritterkreuz ^ttter Klasse des Verdienstordens Philipps des Großniütimn per-
Ä, ^Ä®^ eW, ?, n ®Ä freiwillig«
den Grotherzog v«:liklien: Jakob Lebrrich Gnmni, imd Michael Martui vartinmm Attdister, Kr, Dieburg f e y Großhevzog hat cm: 17. Jtrli dem Kirchendiener Hcmrich a. d, ^l, baS Mgemeine Ehrenzeichen mit der -T^^^lrchen, - Uebertraqen Nmrbe dmr Lehrer Wckhelin Hentz aus Beuem. Mtetzk
süMl^NK-NErE' ^
Mach der Universität. Prosessor Dr.
hat euren Ruf als Nachfolger von ? r ’ ®. D J l I an die Universität Marburg erhalten, ^^o chhr radbe rei jungen. Am 1. 9. 18 ist eine Nach« tta^ceekanntmachamg betreffend Wändertmg des 8 4 der Bekannt- machnng Nr. V 1 354/6. 16 K. N. A. vom 12. 7. 16 bettfefelck
^ F«hrradbewiftmgen (Ein- sa-räiltnng ^drS, Fahrradvetttt)rs) erlasse:: ivordcn. Ae Bekannt- ff^r de:i Fahrradverkehr von ettkschneckeicker Be- Pu#, fft tm heutigen KreiMatt veröffentlicht. r, Hohlta11gke 1 1skvn?, ert. Döehrfach geäußertem ^msche gebend, ift auf Freitag den 13. d. M. im Stadt- theccker noch e:n zweites Wohltätigkeitskonzert v^r- Garnisvnkapelle wttd Wette von
S"& §|?*Ä&fcSi SWiffaSS 5 Ä®Ägi«‘ " 1,11 -*«**, 4 -. SS
o spielha us, Bahnhvsstraße gelangt zur Zett
bedentttcken Anfktärungsfttms „Es werde Licht" Vorführung. De^Film, ber l&i üLg rÄ Untetttntznng zustande gekommen ist, weist in sckoft falsch es ist, der Nachkommen-
$,■JL* ^ fc fe Erkrankungen der Väter ängstlich zu vor- Rrgen. Wird r>as Kmd, das msolge Regeneration vi>ttstückig mckerer Sette dairn plötzlich unterrichtet, Ärf^rh dhobäe ein, d. h. ber Nachkomme bildet sich tat-
er 5w Fr Sif dieser Gedlürkc wird zur fften:
^ ^bs bttehrercken und dabei hvchmteressrmtttt
Filmwerks kann nur enipsohlen )oerbat.
_ Kreis Büdingen.
iWirWr ^iu' Berdachlsnwmente gegen den Nacht-
^ .Mörder der beiden Machen Enders und L >tz Um sK ck ^rmmdett, daß er nicht mehr ttr Frage kommen ÄL-^^Euhns Haftenllasftlng dürfte inzwischen: fcfcm ersvlgt fein.
ts 33 t Lkö Tater nnt größter WahrscheinliMnt ein Arbeiter aus dein Sageroerk :n Frage. Zwischen den Opfern u:ck dem 3™}*? m - c d:e Ermittlungen seststellten, zunächst ein.Kampf stattgenrnden, m dessen Verlauf die 47jähttge sehr emrcS Lotz ^^Uledersffchlagen wurde. Fräulem Etckers ftoh darauf Geschaftszunn:« ins Freie zu gelangen, wurde aber ^ ü f r ^chdem Mörder eirrgeholt und mit cttrer schwenk ^ Schlage cn:s den Wpf niedergeschlagen
bttotett .Inch der Kopt der Lotz »veist eine Anzahl heftig« Sclstagwmcken m:t der scharfen Schan-ftl auf. varrli«
Nr 208 Zweiter Blatt
gitSenct aiijci^
IfeSftWSÄl “Ä^Tä
überlebte Waffe sei. A^ch sie eine
S5SÄ ^tteÄ
Dtts 5teM rrnd Cernd*
Gießen, den 4. September 1918
** M'ilitärwochenblatt. Befördert: Ztam
VEmamr: -Lchn-setzoigt, Obertortnant d. Res. a. D. (Siegen),
»ul- d. Res. 5>. Inf -Regts. 55 (Sieben), jetzt im Lerbgardo- Ins.-Re^ 115; zürn Lt. d. Res. d. Fußart. : .Hartmcmtr, Viz-s- rekdw. (Erbach), i. HI./Futzart.-Regt. 23. Für die weitere Dauer des Krieges zu Krlcgs^Asffsbenzarzten auf Widervrrf ernarrnt: die landsturmpsl echtigen, mit .Kriegssiellen auf Widerruf beliehenen AerOe: Tr., Wenzel, W-iHelm (ftviebbem); Dr. Krrnberger, Karl Mainz), bei in Inf.-Regt. 43; Prof. Dr. Dvetbeer, Fran^
.Gießr Kinder, die
-- I f m-.Sm
i W | | v v «wv. in 11 ii iii f v ii nr» n vifrt^^vvt viewM i • x« u x ^ ~
des Reichsbank - Direktoriums Bitte
17. $—...
au-h -r eilt Aufsmmen der^ «Senossenschafien dürch"die ^Kreditbmikn
liauL übergeführt locrdcn muklc. Liner Äer Birrschl-n dessen
gcnan seststehen, ist wff'S'X
Luftschiff eine | entkam vorläufig.
ZKo?“^ alug-nundert, da sie die Engländer Mvmgr svartt Aotoehrrrgs-te im eigenen Laube m heFwifferr ^
tot ScrknnmTiLa-mr*^ stark besuch-
«sää 'sasa?“ “ ä
m£ |* »' *Ä- Ä1? S-LL?. «-»»-
Bru-K, Dort befstÄ-t sich ein ÄffAadZlach d^r Gukn Mlksdst^ äu" < w!>n em bassten« Wllsterndruch kontmenden
Ter ^7^d5 Mr Ä2TV.'« »« verladen werden.
r 11(Tr4v , 1T . T ^5 Axbetter ^jt>fef -scharnrng aus dem br.nadP
barten Dienheivi brachte emeu mit Steinen beladenen *>iracn H£*a*efWfc- As« bat tot dem JrS
■Jto I^^agen aiizi^-en wollte, rannte der Wagen mit Wnckü einen Prellstein, so datz der Mann in weitem Bogen in den 3llem
^Erg aus dem Gleise und rollte ebenfalls in den StÄ. ^
. _ . . _ Hessen-Nassau.
jl|s»Ä‘tia?aas
SSnSJ! ® # d!---»«,«»» iMM, Ä
+Mf a - JF*' ? Setzt. Nunwiehr soll im! Stadt
S- twr Grundstein m der herz-ftesu-Kriens-
^achtuiskivche im kommenden
Ä wird aus Spenden der Katholiken g2^. ^Mchs^ZL ^^?t 'nnd soll ähnlich der Frauenfriedenskirche in Frankfurt a M -
»«ft 1 ä“»
Km ^^^^chiL,^ch''b^t^i^s'^chä^^^
®renjen / ,o daß Verkäufe rnrr schlevve'id e u 'l a n d -
b ^ tirotzeu Zeit von 1914 l>erau^eboren. ruft
inn^-^ÄF^ ^'ungmLdchentmlr zum Mitkamm an Teutsck>lands
,Ä werden die selbst die Größe der Zeit oerstandeii haben und ihr eigenes Leben imierlich _ ' ^
gszieie sucht, hat sich in . . " geschart, das seit 1916
ttnMnrs). FerL'^d^^im^K^ ^««Ä. Neu-
ftUoend - *■*«“'*’*«m neu gestalten wollen. Die
uach miem klaren Lebensziele sucht, f! * *
gesanrt, dc tida Tiehl, E Städten Deu i Laufe der ?rtct Freunde durchgesproe ^
out Snn ommens der Jugend, die
dw i7l£- T W S. c NculavdbrwegiM!, steht, wurde im Vvriahre iunae,,^nlÄf“L al ?, ReiormLtwnsknbklfeier ton fast 500
'y fr y i-utLiu uurcii .uejen
S^ 3 ?Ä unT .^ Älatt „Neuland' erscheint. ^Schriftleiterin G
tandtzaiis). Ferner ,md in über 100 Städtor Deutschlands genannte Studien- oder Neitlandkreise im Laufe der i ' fen
Sei 2 persönlichste Fragen durchgesprochen n
^ SS C0 Ä ^es erh^ Zu,ammenko«s der Inge,
werden.
lungen Mädchen besucht. Unendlicher Segen ist
^S T ^ 0 ^ ’ ? F^ n J6\ f^tatf e Säm S
haben sich bei dieser Tagung zu einem V-'i' im flnmr 'fia "? b F^ulandkrcise zusammeiigesckilossen, dem 5^Ä- L Lchr^ctnm 10O Kreise b^getrLn si'E -Lm x5? ber w^ses wahres soll nun der zweite Neuland- Voroofts-^F 'wttfinden. Bedeutende Redner sind dazu
borge,ehen imtrr andere,i auch der Dichter Professor Dr Friedrrck, wÄ rb fa Tirettor Dr.. A. HeutzL/Lnigl Ä Mrll'EErg^.^ Beirates Neulandbeioegimg, und
pwrver Theo
,, ~,,. r . '^ r - Lütgert-Halle a. Laale, Stadt-
chlatter-Tilbingen. In der diesjährigen Zentral--
^senach, Neulandhaus, )A mk* r ^ Programme über den Neulaudtag er-hättlich.
u r~S? "Pnnd Deutscher Schuhmacher-Znnuii:- g,en , hüll mn 8. und 9. September d. I. in Frankfurt a M cinei^autzerordeMlichTN Berbandstag ab, wo über wiclitige Fragen nn^ch.lhmackergewerbe verboadett sml. 0 ^ ^
» ^*pU5-Asr4SWBr\Ä*
5ÄÄ; WSSfeeSSÄ* li
hem cklerchen Vorplatz, gestern nachmittag zwischen 2 und 3 Ufr Ä « !M*5 te Frauen Streitigem Är K^ K
MchSeitor kam. Fron
Irtel
memmbtutidKn Genossenschaftsverbandes (Schulze-Delitzschs, ;
k 4 ^Reichsbcmk-4cSm^?fleni ^ HavEin^mft devI bülb" 'baxaST ^rnese zusammenbrach und
'^Aucmü'd^ ^ lro?^Osaängen Stellung zu nehmen. Unterm vermochte mir den Tod der Frau JZtod iSftoTciT^F 1 ^^^ rhor^n or'nfä,,™ daraus erwidert, datz! Erde in Haft genommen. MNtolen. Die Täterin
K. P. Wiesbaden, 4
. Sept. Iw Hoftheater wurde Shake-
4^ »'ÄS
Aufgaben, die ihnen die Zukunft noch bringen wird^ toirfrve ?*'^ SfflSwS??Si tout ^' w^d auch tn der neuen Fassung kaum vor allem vom Standpunkte des .Kleinhandels und des wS 9! {JJ ,er 5 ien -. Achter spinnt hier das Tbenia Ä
werbes aufs lebhafteste beklagen, wenn diese lebendige Kreditam-lln ftlbnimn wtt grausamer Verspottung soeiter. Die Auf-
versiegen sollte. Zu meinem Bedauern ift ^Zv bie San! Sab dem «feS
S? d-strebmrgm durch immittelb-rZ S^alliger Wloftost Bi^^'s A^Z^E^^dNch
Eingreifen zu verhindern.
^ r«. f^t t Lt t „Robert Koch" zur Bekämvsnn«
h^dartflechte. Die Bartflechte wird durch Tnckopbvtonvil/ hiervor gerufen. Ueber deren Verhalten - / oooronpiiz
F«mde <>« 24 364
§por>t.
Letztt.' riachri^ten. nenefts Bericht der peeresleitung.
(Amtlich^d ^ b>"stes Hauptstunrtier.Ö. Septeniber.
Westlicher Krieasschauplatz. ecresgruvpen Kronprinz Nupprccht und „ Bochn.
Zwischen Upern iniö La Busser drängte der slcind araen
te Z^Zß nU}l md l; ^
^,?R-^E>t--i!un!ttn wichen brsrtzlsgemäh auf diese zurück. ^ Ct Tella,,griffe des Feindes abgewicfen
fS aviJC u?, ° So urmc fühlte der Feind oe.xerr unftre neuen Unten vor. JnfanteriegeMre mit itnfcvcit
® n öfr Donrme Arttllerietäliglett. Somme und Olse habm wir die am 26. ?luanft- aus Sagend von Klotze begonnenen Bewegungen fortgesetzt ^ uns m vorletzter Nacht ohne Kampf vom Feinde lo§ gelost. L re vvr dem Fernd gelaftenen Nachhuten fini) gestern ^?chMlttag langsam gefolgt. Der Feind hat am Abend etwa die Llnre Bvyennes-Guiseard-Appilltt mit schwachen Teilen erreicht. der Allette-Niedernng wurden Vorstöhe des Felndev abgennesen. Ebenso scheiterten starke feindliche An- grlfte orcht jüdlichl der Ailette bei Terntz-Svrny, Elahecn und Buce le Lang. Vizwachttneister Scheele der 9 Bat- tene, Feldartillerreregiment Nr. 92, hat hier bei den letzten Kampfnl 8 Panzerwagen vernichtet.
H^/k^gruppe Deutscher Kronprinz. Oesllvch' von Soisfons legten wir die Verteidigung von der Vesle zunlck. Die Bervegungen wurden plangemäß und wm Fernde ungestört durchgrsührt.
Mr schossen gestern 32 feindliche Flugzeuge ab.
Der Erste Generalguarliermeister Ludendorff.
* „ "
Eine Windhose in Livland.
- . Kowno, 4. (23^9. ) Eine Windhose
> richstete. wie die „Balttsck^-Litamschen Mitteiluiigen" erfahren bt J * ^land großen S chjaden tut. Tic Windhose hat ein Gebiet von.
der am kommenden
Kriegsreg.rtta des
Bvennspirttu^. a.'re Entkeimung .der Pinsel ist schwer durrb'u-1 ' är^fu-rter „Borussia" uud Fecheubeimer ^ Kilometern völlig niedergewalft. Sie nahm ihren Anfang in
.^erbot der Benutzimg von Pinseln und ihren besolde Mannschaft bestreitet auch den Allster Wäldern und hob sich, daun über die Gemeinden ^ala
Ersatz durch Emreiben mit der .W> fet x,p SLrS™ I „Ufcrkrrtik"-Vmrer. ut dem mi&er V“?, °P l I Rauften, M-Ruiko, Mitte-Plaukren, Neu-Ruiko und Kleiu-RuiÜ)
bis zum Gute Löhberg. Gebäude und Brücken wurden von der ZyaU des Windes zerstört. Im Lohberger Wald wutchen '45. Los,leiten Nutzholz vennchtet.
Offen-! . Amtlicher ^Manischer Bericht.
17uT:rZ''~ M 2r 1 v " ,lt ^»^irenoe vttlcywrr- I hrm*" ,,-^vt.ugiu , tn diesem „Un* L Fvndon, 3. Lept. (WTB. Nichtamllich.) Reuter. Ter Feinde
^^.^^bElwe Sublim atioaschung im Per- Mit Boote, von Fechenheim als Gegner b ^. nach dein Useraja(?>Flutz zurückgezogen Hit, bält bei
Die übrige,! ^ Geräte^spielen bei! bcm beiden letzteren kommt „Hassm" ins Borrennen. | ZKmak^L « lmt^ seiner KmpkML Stellung ging.
5S t t25?J m . te H?nd etne länger anhaltende Nachwir- Ä? "-fc 1 ™?./, rrnd „Borussia", in dieser
praktisch Hände zweifelhaft Dände wach ^Sublimat
knng, so daß bereits, lauf des Tages sehr
7rasrs
^ Warmes Wasser oder .Loodalösung dürfte genügen Das
Durchtz^hen von Metallinstrumenten durch die Flamwe ist zur nicht geeignet ° l,r m
Drc 12. Division verlchaitzte sich, am linken Ufer des Flusse Ersenbahn Antesake-Komalefta und klärte auf. Nach, U„ L UtJ AuMst! TO '.ich der Feind nordwärts zurück. Japanische Kompanien besetzten, dem Feinde folgend, Schimakewka. Am 26 Anbei der dem 25.
Ger'rchtska-rk.
Station Off^bach^am '^9^Mär^917^p ^.Eisenbahnunglücks in der
Die Nachtschattenbeeren sind .jetzt reif geworden. I nwaEver eine Frau^etötet,"^eiw Intve^n Bein v^lmÄttnI Ä begannen die alliierten Truppeir'die"Be^Ägu^.H den Ge
--^v< l fidü hm- hör -s.— v . iTarreni f«mfen 23 91 und 25. August ivaren die Verluste des
groß als die der Japaner. Wir erbeuteten^ drei .Kanoneil, vier Maschmeirgnoehre, Tele- imd viel Adunittmi. Ein Teil von Senienows' 24. August Denris. Seine Borhittm nahmen
^ ^ (Stabe der ,
IPjJ*?- Mts., Vormittaas
rtnh m der Nacht vom Sft._ _ „ CJl J * u m
an diesem Zettpmikt «nf 2 Uhr Mrückzus«M.
Landkreis Gießen
vjc a r t> u r g a. 2. Setzt. Eine Bäuerin aus Sarnau hw I SC' ~ 'U0M,,rach der russisch
vor dem hiesigen Schöffe,igerichit beschoören sollte, daß i&re früfatcr u £, Stellungen an, die zwar ,richt dauernd
^ -- " " " ' Ww Hkher^aber doch^mit Leuchtkugeln genau
'. Somm-erzeit. Die Sommerzeit endet am yiMgenSchotte,igenckKbefckMÖren sollte, daß ihre Hühner
rttags 3 Uhr. Dre öffentlich angebrachten Uhren gelaufen ftftn, verlveigette den
om Mmttag den 15. zu Montag den 16. Sept. %, •? bl ’ T r ^ d ^ CIt!en; Begrmtdung, wegen einer solchen
abgesucht werden. Der Feind landete in Kameru Lubstow
Kleinigkeit rufe sie den Namen Gottes nicht'an 'Der Verl men o* er fHLSi bc . l ^' a7lb russischen - * des^GeriMshofes machte die Frau mit der Bewiterll^u^ ^ Ort und ^ffte sich mir 24. Augutz Mich!
Beveiterklärung zur! ^ erklärte sie dann.
Aber
vpen stieß, räumte er den: davto auf der Chrnka ein
Zur Amtsenthl-bung des Diö.Zdsarlpräses Dr. Müller
,i. Köln, 5. Sept. Die im Anschluß an die Fuldaer Bischoss-
koufereirz Präses Dr
vollzogene Amtsenthebung des Diözesan ^Müller durch deii Kardinal v. Hartmann bxirfi
dieftm Falle in Gemeinschaft mit ^f r r {/ A öln i § tg \ b “ rrf? ^ Beweggründe verursach' wr
nt machen. Das Testament mutz'^vou heutigen Mittschen Lage ergeben. Das 8
trug .durch f&Z a^TMÄnSSÄ -Nit Ort. (15 Sitzmig ^.«-chanixs
^buiig der Festfeier bei. Tie Festkollekte für die Ba,Icr MT?fffl! 1 6, ebcirsosvenig eine Beglaubigung oder llntersiegekuna ^epaue llunchlune über du- Unterredung gegeben, che an-
SLL5LL.M«!. Ansttotom toirton fi^r^MÄ'ist>ch bei.,'E ^ WILL. ihm ja* ^
schriftor verkauft. Bad
Kreis Friedberg.
ert
^ Hnbö$ i onn4af e L $ 5 lä Ält nF Ä1n;
fewniff Äri£un0 d-- S«rn S» M« Smi , ISjSSHSÄ Ä». JSS bie
oder Notar errichteten Testament nicht ausgeschlossen
verMrschtes»
erlita, 2. Setzt. .Heute abeird wurde in Berlin ein taeuer Raubmord ausgesührt, und zwar in der Bi-andon-
Starkenburg und Nheinhefsen.
Milchhändlerin Gebler in ihrem Laden, schlugen sie
Kaibmal rn Köln stattgefunden, wol^i letzterer zuni Ans.ch lpacht habe, datz die katholischen Arbtätervei'ei,' g,. knrhlichen Charakter .haben sollen, baß polttisch. An ihuen nicht gemacht, daß curch das politckehe Komitee n r werden dürfte, wobei ausdrücklich, Fezug «rnvmmen ' wur die gegenwärttg noch schwebende Frage diks gleiü für Preußen. Der Gewährsmann der „Köln Ztg
mrdto und »folüreiche Astbeii der Berrine ans der'ton bem Ki
-JJLjaju* ber Wetter«!». 4. Sept. Dve Grummet-
evxite m fttkvoxtö bcgcmrn. Der Ertrag läfet im allgemeinen, J S“ WlünschM übrig. Infolge der lcrnganhaltenden Trockenheit blieb der Nachwuchs der Wiesen zurück und der später einseden.de, Megen Lmn zu spät. Es \)t dal)er mit einem erheblichen Anssall des M^mimets m rechnen. Für Zbartofftln und Drcknrnrz itfnx kam der ittegeic ittxf» .rechtzeitig.
Star5ettburg und Nhei «Hessen.
- ^^dlttoen, 1 L>ept. Achs einem Rhein-P-ersonend>am!pfer iwt dieser Tage ein Feldgrauer mehrere hundert grosfe und wohl- rre^ende Stücke Seife, die er soeben aus ..Feiwdesland" mitge- Lr.i^t hatte, 'den Fahrgästen an. Im Handumdrehen war der Z^rrat. das ©iütf kostete 4 Mark, verkauft. Aus der nächsten Statwn Ihea der Seifenverkäufer aus. Er tat tveislich. Denn die <-xi\z enitrut't'te srch als gesckstckc nachgemachte Holzstückchen, die mrt e-.uer dnnnen Seifenschicht l>elegt waren.
X? r n V n5 ; 4 -. Seyt. Bei Kriegsbeginn nahm die Stadt a».mnz das Theater in eigene Regie, da dem TheateiLireltor Island nm>. zugeanutet loerden Joirnte, das finanzielle Risiko zn übernehmen. Hn den ersten Kriegsjahren entstand für die Stadt
ttu Ya^nn^f^ L '^ eb B reiri rochnungsEiges Defizit van rund .)7 000 Marn LnzNnschen belferten fick, aber dis Theaterveraalttu,st und un ,eht abgetanfenen Jahre 1917/18 erzielte die «statt einen leck-nnngsinästigon Ueber,'Äus; von 130 500 Mark Dazu
SÄST ÄÄ Ä ÄSTÄ”S
feftimmta. &*ta. Anch im nächst gdHre ÖS
Vesftn-Nassau.
Sroctenfru tm «vriommw iratfj Bott citiÄtt; ber xftjutju iwttnen. Tnff«nIch-voÄsr vcrsvricht das tefetafk? Ätatojfellielber eilten belferen Ertrag, als mau früfrrr er« twiste. Hat matt Ende «och mit einer Mißernte qercÄiet ,o Sann man lebt, wenn das Matter «nigermaßm^üns^kÄbt' ema gute Mittelenite erwarten. ^ gnnzttg dkerbt,
fr, r? a ’ Vl .^fS^ Nassa u, 3. vsejst. Mit dem Eisernen Kreuz erster Klasse wurden ausgez-nchl-et: Stast^artt Wi *; t -Lr Ln Öcutiwmt der Reserve ans 5ws Tack,, lock). dKreis Bied i fnhrT^Ü?'
vermischte».
(KHfT ©e«. Jteer dem Narnm- „Erna Pfrrl«.
^der Stadlrat ^ln,bold Pfcifier zur Ennnern!^ M 'Z"f>rstorbE D»chtcr der Stadt 100 000 Mark geschenkt. T«
’ ur Beschaffung Bon Milch im tleim iruibcr armer Eltern Verwendung finden.
Meteorologische veöbachtliii'ir?, der 8 t«Son SlrkrL
Sept.
2918
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leicht bewölkt Icocfcn warm nachts Regen
Niedrigste . ,
Rieder,chlag 0,6 mm.
1918
+ o.
-f 6.
12 , 6 *
10.9°
ISHNELL
ÄAV BSTßslSSflCülp
Kaffee Ernst Ludwig
Inh.: Aag,. Ea(h
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Samstag den 7. und Sonntag den 8. September < bleiben wegen hoher Feiertage meine = Verkaufsräume geschlossen. == *
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(4871m)
in letzter Stunde
Gesehnt dich nach dem Eltern heim. Nun ruhe sankt, du lieber, guter, 0 braver Sohn, geliebter Bruder, Sollst nie von uns vergessen sein.
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Still und einfach war dein Leben,
Treu und fleißig deine Hand,
Wollt’st nach dem Kriege weiterstreben,
Mußt nun ruh’n in Feindesland.
Wie wird der Tod gewesen sein?
Wie schwer und tief die Wunde dein?
Können wir dein Grab nicht schmücken,
Trauernd an der Gruft nicht stehn,
Auf zum Himmel woll’n wir blicken,
Denn dort gibt’s ein Wiedersehn!
Tieferschüttert erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß am 15. Juli auch unser zweiter irmigst- geliebter, herzensguter, hoffnungsvoller, braver Lohn, Bruder, Schwager und Enkel
Musketier August Haas
Infanterie-Regiment 466, 3. Kompagnie
nach kaum vollendetem 18. Lebensjahre, durch einen Granatsplitter getroffen, sein junges, blühendes Leben nach 13monatiger treuer Pflichterfüllung in Feindesland opfern mußte, nachdem sein Bruder Ludwig bereits am 3. Mai voriges Jahres gefallen ist.
In tiefem Schmerz:
August Haas und Frau Wilh. Happel, z. Z. im Felde
Anna Haas Marie Happel geb. Haas
Heinrich Haas und Kind
nebst allen Angehörigen.
Annerod, den 4. September 1918.
Die Gedächtnisfeier findetamSonntagden 8.Sept, abends 8 Uhr, in der Kirche zu Annerod statt. 0 4788
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Todes-Anzeige.
Ganz plötzlich und unerwartet erhielten wir die tieferschütternde Nachricht, daß am 22. August 1918 mein herzensguter, braver, hoffnungsvoller Sohn, mein innigstgeliebter, unvergeßlicher Bräutigam, unser lieber, guter Bruder, Schwager, Pate u.id Onkel
Gefreiter Heinrich Opper
von der Eiaenbaimban-Kompagme 11, Inh. de» Eisernen Kreuze» II. Kl.
nach 4jähriger treuer Pflichterfüllung durch Bombensplitter im blühenden Alter von 27 Jahren sein Leben fürs Vaterland opfern mußte. Vor kaum einem Jahr ist auch sein Vater nach einem langen, in Geduld getragenen Leiden in Frieden heimgegangen.
In tiefem Schmerze:
1
die tief trauern de Mutter:
Frau Konrad Opper Witwe Marie Wagenbach, Braut Utffz. Wilh. Opper, z.Z. i. F.n. Familie Sgt. Wilh.Albaeh, z. Z.i. F. n. Familie Sergt. WiI h. Wagenbach, z. Z. vermisst und Familie
Ludwig Opper,
Kath. Opper 9
Anna Opper,
Albert Opper, Betriebsführer Heinrich Wagenbach und Familie und alle Angehörigen.
-
Daubringen, Stuttgart, den 4. Septem’ er 1918.
Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung.
Geschästzeröffimng
Gott dem Allmächiigen Hat es gefallen, meine innigstgeliebte Gattin, unsere treusorgende Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante
Frtt A« Km«m
geb. Wünsch
nach langem, mit größter Geduld ertragenem Leiden im Alter von 33 fahren, wohlvorbereitet durch die heiligen Sterbesakramente, zu sich in die Ewigkeit aufzunehmen.
Im Namen der tleftrauernden Hinterbliebenen:
Konrad Kämmerer nebst 3 Kindern.
Gießen lMühlstraße 2), Erlangen. Bamberg und Trenton (Nordamerika), den 4. Septeulber 1918.
Die Beerdigung findet Freitag den 6. September, nachmittag 4V- Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt.
6639 -
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Kindes, für die vielen Kranz- und Blumenspenden sagen wir nur aus diesem Wege allen unseren tiefgefühlten Dank.
Ludwig Dietz, z. Z. auf Urlaub und Familie.
Staufenberg, den 5. September 1918.
6632
gezeichnet A. B., verloren. Wiederbringer hohe Belohn. Abzugeben b. Bicbrlcher, Schiffenberger Weg 54. “■
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Louis Rothenberger.
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bet dem schweren Verluste unserer geliebten Tochter
Anna
sowie für die Kranz- und Blumenspenden sagen wir auf diesem Wege allen herzlichen Dank.
Familie Heinrich Will VIIL
Treis a. d. Lumda, den 3. September 1918.
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Hochachtend
Firma Wilhelm vördeck Nachf., Zuhaber Albert höh.
Bitte genau auf die Firma zu achten!
MIO
Bekanntmachung
Betrifft: TirBildrrna der Schöffen- und Schwurgerichte.
Die Urlist. für die Schöffen und Geschworenen liegt von Samstag den 7. bw Samstag den 14. September ds. IS. auf dem Stadthause, Zimmer 7tr. 8, zu jedermanns Einsicht offen. Innerhalb dieser Frist kann gegen die Richrig- fett und Vollständigkeit der Urliste Einspruch erhoben werden.
Gießen, den 3. September 1918. 6647B
Ter Oberbürgermeister: Keller.
Erklärung.
Namens des gegenwärtig von hier abwesenden Mühlenbesitzers Wilhelm Möser geben wir solgendes bekannt: Großh. Kreisamt Gießen hat veröffentlicht, „daß die Mühle Heinrich Möser, Inhaber Wilhelm Möser, wegen Unzuverlässigkeit des Inhabers dauernd geschlossen bleibe".
Inhaltlich der nach dieser Veröffentlichung der _ ^t)Ie Heinrich Möser milgeteilten Begründung hat
Der vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag- ^ ÖJcict>5qett*eibcftcIIe die Schließung verlangt und - -» ' - " . die Unzuverlässigkeit des
Bekanntmachung.
der Gemeinde Geilshausen für das Rj.'1918 liegt vom 5. d. M. an eine Woche aus der hiesigen Bürgermeisterei während der üblichen Geschästsstunden zur Einsicht offen. Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll vorgebracht werden. Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutraaen haben.
Geilshausen, den 2. September 1918.
Grotzh. Bürgermeisterei Geilshausen.
I. B.: Menz. 6619
Nächsten Montag den 9. September d. I. soll das Gemeindeobst der Gemeinde LangSdors öffentlich an Ort und Stelle versteigert werden. Es kommen zirka 150 Bäume mit Zwischen, mehrere Bäume mit Aepfeln und Birnen zur Versteigerung. Anfang vormit agS 1 / 2 10 Uhr aus dem Juxplatz beim Ort. Bemerkt wird, daß Händler vom Mitbieten auSgeschloffen werden.
Langsdorf, den 3. September 1918.
Grosth. Bürgermeisterei LangSdors.
Bender.
6623
Verein selbst. Schuh machermeister Gießens und Umgegend
Abfahrt zum „Deutschen Schuhmacher * Vcrbandd- taa" in Frankfurt a. M. Montag den 9. September, vormittags 6".
6631_Der Vorstand.
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9y 4 illif IleivL I. fif.°
Fischereiverpachtung.
Montag den 9. d. M., mittags 12 Uhr,
tzll die Fischerei der Gemeinde Ober-Ohmen auf weitere 12 Jahre im hiesigen alten Schulsaal öffentlich verpachtet werden.
Ober-Ohmen, Stat. Mücke, d. 3. Sept. 1918. Großh. Bürgermeisterei Ober-Ohmen.
Euler. „ss»
Betriebsinhabers darin erblickt, daß derselbe während der zeitweiligen Schließung der Mühle für die Stadt Gießen Getreide vermahlen habe. Diese Behauptung der Neichsgetreidestelle ist unzutreffend, es kommt weder Getreide in Betracht, noch ist gemahlen worden. Die Stadt Gießen hat im dringlichen Interesse der Versorgung der Bevölkerung Graupen, d. h. bereits geschrotene Gerste, die als solche zur menschlichen Nahrung nicht verwendbar war, der Mühle zum Schroten übergeben. Diesen Auftrag hat die Mühle erfüllt, ohne hierdurch gegen irgendein Verbot zu verstoßen. Gegen die Schließung ist das zulässige Nechtsmittel ergriffen. — Die Oelmühle ist nicht geschlossen.
Gießen, den 4. September 1918. m»»
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