I K “ Anzeiarr fcid), aufeet Beilagen: Glienblätter; tzititt s Gießen. flrcis: •20, ütcrtel- M. Jahrgang Mittwoch, 4- September \9$ Annahme von Anzeigen s. die -iapesnummet dis jum Nachmittag vorher ohnejedeVerbindlichkeit oeiienprei'ie: für örtliche Anzeiger. 25 l'i.ffür auswärtige 30 Pf., für Reklamen Mt. 1.-nebst 20°/ 0 Teu erungszuschlaq. Haupt fchri tleuer: Aug.Voetz» NeraiUivortlich für Politik u. Feuilleton: i. L Or. Ze,.z: Stad! und «.«Uni«setz«» u».,d.-L°r.niIcht«r>uS^ rrchtsfaal: Di. Meye, 3willlngrrunddruck u.Verlag: vrühl'sche Umv.-Vuch- u. Steindruckerei ll. Lange. Schristleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schulstr. X. fäntliT^tn 4.60; durch veigstellen .10; durch 60 viertel» Bestellg. lnicdlüsse: poftscherttonto: <-rlnuUi3 Zrantsurt a.m. N686 jic>)telle5J Vankvefiest: >i3t/ '«ft schwere («tn Heere, Zwifä gefechte im Scarpe unl Südöstlich l legener Kl Chauffee A —Ostrand nördlick: Ad fache Bersu-t lich Gaynio terten an Beiderseits weise nach griffe des t haben mir 1 —Moislan len. Beide letzten Kän Nimmt Ni Franzosen mlerietätir Nach griffen Fr tsifterrv* an. Tie a Folewbra Feuer. Ai ner zunli Conen le etwas lw mehrfach < scheitert, ner unte Graf Na. satz 10 sch mwertran Dir | zeuge, btuj bei brach tk Leutnants Lörzer er „.»rstzeS Hauptauartier, 3 . September. rk • ' v Östlicher Kriegsschauplatz. uppen Kronprinz Nupprecht und B o e h n. Zypern und La Vassee erfolgreiche Jnfanterie- trgclände unserer neuen Stellungen. Zwisten wmme fetzte der Engländer seine Angriffe fort. Arras gelang es ihm durch Einsatz stark über- e, unsere Jnfanterieliuicn beiderseits der Eambrai einznstosten. In der Linie Etaing ry—östlich Gagrirourt—nordöstlich O.uenrtt— ril fingen wir den Stoß. d'S Feindes auf. Metzr- (Hes Gegners, über die Höhen von Dury und öst- crt gegen den Kanal weiter twrzudrär'.gen, schei- c. Eingreifen unserer bereitstehenden Neferren. n Bayaume teilweise mit Panzerwagen, teil- irkstcr Artillerievorbereitung vorgetragene Au- ndes wurden abgewiesen. Nördlich der Somme h heftigen Kämpfen die Höhen östlich vonSailly Aizeeourt le Haut—Ostrand Peronne geha!- its der Bahn NeSle—Ham schlug das in den en besonders bewährte Aeserve-Jnfanterie-Re- */l auch gestern wieder mehrfache Angriffe der Sonst zwischen Somme und Oise nur Ar- t. ehrftündiger, stärkster Artillerievorbereitung ^osen. durch marokkanische und amerikanische Di- am Nachmittag zwischen Oise und AiSne Vvcr Ailette-Niedenrng gegen Pierremande und >wrbr?Ä:enden Angriffe scheiterten in unserem rerzelnrn Stellen loarf unser Gegenstoh dep Geg- f.Kr den Waldstücken westlich und südlich von 'lteau drückte der Feind urstre vorderen Linien \'x Ailette ab. Zwischen Ailette und Aisne sind ^.erholte, sehr starke Angriffe des Feindes ge- ^de-Kürassier'e, Leib-Drrassiere und 8. Drago- ^ührung ihres Kommandeurs Oberstleutnant i haben mit dem gestrigen Tag seit ihrem Ein- rse feindlickie Angriffe abgewiesen und die ihnen ^Stellungen stets restlos behauptet. 3» nacht l,n Mllzr'gei Francs HOer si : -l'/fsen gestern 13 feindliche Ballone und 5oFlug- 36 auf dem Schlachtfelde von Arras, ab. Hier- 7, i£ Jagdgeschwader 3, unter Führung des Ober- rzrr, 26 Flugzeuge zum Absturz. Oberleutnant g seinen 35. Luftsieg. Der Erste Generalguartienneister L u d e n d o r f f. Der A-errdberistzt. i n, 3. Sept., abends. (WTB. Amtlich.) ,en S c a r p e und Somme nrhigcr Tag. Gestern kingeleitete Bewegungen hchen sich vla.ngrmäf; Beiderseits von Nonon wurden Teilangriffe der ab gewiesen. Zwischen Ailette und AiSne am Abend nme Kämpfe entwickelt. V dre * cuf V^^Echisch-uttgarische Tagesbericht. Sept. (WTV.) Amtlich wird verlautbart: Kaurpfhaadlungeu. ^ Der Chcf des GmcralstabS. Zwecken angefertigten erfunderren und gefälschten diploma- fischen Schriftstücken zu operieren! Das ist ein famoses Stück in dem Wrlfonschen idealen „Krieg aller Lkriege^h mit dem er die Welt der Arbeiter umschmeichelte und aufhetzte! Die Moskauer Verschwörer wurden sestgenommeu, ihre Bemühuu^eu vereitelt; aber auf noch gar viel anderen Wegen wandelt der Schleichfuß der englischen Umgarner und „Verschwörer^'. Nicht nur über den Grenzen Deutschlands spielen Gefahren, auch im Innern Deutschlands sucht der Feind eine Saat auszustreuen, die uns niederzwingenl könnte, die Saat der Uneinigkeit und der Zerklüftung. Solwoa.’ i&6T~wz/: Sfond im Westen rom 3t}.Aug.i3 — tmitsiaßi. -- " « ^ 7. Scpt. - - • leitu milit wenr Pen gleit, Ver aller ier neueste Tagesbericht der Obersten Hecres- i uns erkennen, daß wir in einer ernsten Zeit >: Spannurr-g keben und daß wir unrecht tun, die übermenschlichen Leistungen unserer Trmp- oe mit jamim-rvollen inneren Streitigkeiten behandelt sich für Deutschland um einen schweren »g u n g S k r i e g; wir sind noch iminer von 'phren düsterster Art unrschwebt und haben vor- auer durch^uhalten, da der feindliche Bernichtnngs- lauf, > oen blutigen Entscheidungskanips nicht erspürt, tEeSZlich sehen rönnen. Es ist verkehrt, wcirn manche wie , und Politiker jetzt auf die Diplomatie schfinpsen Zeit: Gulänglichkeit Vorwersen. In der wichtiger: Frage und ' beendigung ftum die deutsche Diplomatie heute der ^scheidenden Schritt tun, lvohl aber liegt eine texm fd)eü)uu 3 jetzt beim Volke. Beim Verhalten der m;on mat wirkenden Bevölkern:rg kann viel geholfen, in bi alles verdorbeir werden. Werm man kämpft, mriß aber Gegner im Auge behalten. Viele beachten dies man oaridlungerl nicht genügend. Und es ist doch nicht bei i pich zu erkennen, was die Entehrte hofft rmd g laubt.^ fchttx Auch der deutsche Kronprinz hat in einer Unterhaltung mit einem Wiener Schriftsteller mit Nachdruck hervorgehoben, daß auch er diesen Krieg von Anfang an als einen Verteidigungskrieg angesehen hat. Und er hat uns neue Einblicke eröffnet in die wahren Triebfedern unserer Gegner, die alles andere sind als fromme Ideale und Rechtsgrundsätze. Englische Grvßkaufleute sagten ihm ungeniert im tiefsten Frieden, daß der Krieg mit uns unvermeidlich sei. Wir leben nicht nur in einem Verteidigungskrieg mit der Waffe, mit Kanonen und Säbeln, sondern in einem beinahe noch schwereren und gefährlicheren Verteidigungskampf gegen spstematisehe Lügen und Verunglimpfungen mrserer Feinde. Wie unsere Verleumder arbeiten, das ist auch wieder durch Enthüllungen der allerletzten ^eit klar geworden. Die Bol schewisten in Petersburg und Moskau haben uns in dieser Beziehung durch ihre rücksichtslosen Entschleierungen und Veröffentlichungen große Dienste geleistet. Wir erhielten die Beweise, daß in den Reihen rurserer Gegner, besonders der FrauLosen, ein Teil der Presse rzekauft und bestochen war, um Lügerr zu produzieren urcd öffentliche Meinung zu falscher:. Und welche Aasgeier das u:ngewandelte Rußland umschweb>en, das entnehmet: wir aus der heute vorliegen den hochbedeutsamen Veröffentlichui:g des amtlichen Organs der Moskamw Negierung, woriri Einzelheiten über die in der: letzten Tagen schor: erwähnte Verschwörung geaen die Macht der Bolschewisten ausgcbreitet werden. Eine besonders traurige und klägliche Rolle spielt da wieder einmal der diplomatische Vertreter Großbritanniens, dessen Entlarvring i:nd Verhör zu einer rechten Schande für das Jrrselreich geworder: ist. Denn mit welchen Mitteln wurde von diesem Subjekt und seinen Helfers Helfern aus die Errtflammung eines neuen Krieges zwischen Rußlm:d und Deutschland hingearbertct! Vdan wollte die Härter der gegenwärtigen Regieruirg mit Gelvalt beseitigen; Mord war wieder die Losu:^, und nicht nur rohe, sorchern auch tückische Gewalt war in: Anzug, denn nun: gedachte mit gefälschten Iapieren, mit eigens au bestimmten Entlarvte englisch-französische „Verschwörer" in Moskau. M o s k a ii, 3. Sept. Das amtliche Organ „Iswestija" schreibt^ Heute, am 2. September, ist eine Verschwörung liquidiert Wörde::, die durch a n g l o - f r a n z ö s i s ch e T i p l o m a t e n mit dem Chef der britischen Mission Lockhart, dem französischen Gene- ralkonsul Grenard und dem französischen General Lavergne an deij Spitze daraus gerichtet war, durch Bestechung eines TeUes der Rätv- truppen sich des Rates der Volkskommissare zu bentächfigen und eine militärische Diktatur in Moskau ^u proklamieren. Die Verschwörer handelten, indem sie sich durch die diplomatische Immunität deckten, m:d aus Grund von Bescheinigungen^ die mit der persönlichen Unterschrift des Chefs der britischen Mission in Moskaus ausgestellt wurde::, von denen sich viele Exeniplare in den Händen! der außerordentliche:: Kommission b-esilwen. Durch die Hände nun eines der Ahmten Lockhardts, des englischen Leutnants Rayty, ' gingen in den letzten anderthalb Wochen 1 2ü0 OOÜ Rubel zu Bestechungszwecken. Die Verschwörung wurde aufgedeckt dank der Festigkeit jener Truppcinkommandeure, an die sich die Verschwörer m i t B e st e ch u n g s a n t r ä g e n wandte::. In der Wohnung der Versckiloörer nrurde ein Engländer verhaftet, der sich, nachdem er in die außerordentliche Kommiffiow gebracht worden, als der englische diplomatische Vertreter Lockhardt zu erkennen gab. Nach Feststellung seiner Person wurde der verhaftete Lockhardt sofort lvieder freigelass«:. Die Untersuchung wird energisch fortgeführt. Tie Gefangennahme der Volkskommissare sollte bet einer Plenarsitzung statt: inden, in der eine besonders wichtige Frage zur Beratung stand. Es erschien auch nötig, dafür zu sorgen, daß der Truppenteil, der an diesem Tage! ZDache im Kreml hatte, bestochen Wirde und eine Selbstverhaf-. !tt:ng vornahm. Alle verhafteten Mitglieder vom Rate der Volks- kmumissare sollten sofort nach Archangelsk gebracht werden. Ties war aftm:g zu er^ schie ß e n. IN der Nacht ;um 1. September erschiene-: die Beauftragten der außerordentlichen Kommiss: m in der Wohnung der Verschwörer, wo die Leiter fc^r Verschwörer zu'ommenkamnr. I: dcr Wo'n n: w trde eine Vettamm un: vorg f n n. U'v. ler den Berhastetn: befand sich ein englisch^' Uittntan, der seine:: Name:: nicht nennen wollte. Alle Verbaheten wi:rden in die cnißerord^ntliche Kommission gebracht. Dort erllarte den :lnbccannte Engländer, er sei der diptvmcrtische Vertreter Lockhardt. Nachdem sich Peters von der Richtigkeit der Enklär::ng überzeugt hatte, sagte er Herrn Lockhardt, daß ec sofort befreit würde, und fragte ihn, ob er bezüglich des VestÄungsVersuches de? Kommandeurs eines Rätetruppenteils eine Erklärung abzngcben habe. Lockhardt leugnete kategofisch die Tatsache des Verkehrs mit dem Kommandeur. Ms ihm jedoch die genaum Daten der Zusammenkünfte angegeben und einige Dokumente angefülwt wurden, erklärte er «erregt, daß seine Lage als diplomatischer Vertretee ihn vor irgend- welchem Verhör schütze. Lockhardt wurde darauf hin gewiesen, daß ihm die Frage m:r gestellt würde, um ist:: n: ermöglichen, zu be- w'nseu, daß ein gewisser Lockhardt der Organisator der Vei'schwörer und der englische divlomattsche Vertreter Lockhardt verschiedene Personen s-fien. Ter überführte diplomatische curglische Vertreter w::ßte s>m-guf nichts z-u antworten und verließ in großer Verwirrung die m^ßevordelttliche Konrmission. Ter verhaftete Major Friede:rnd sein Bruder, ein Haicpttnann, sta:tt>en in den Diensten der Räte, gestalt mtb gaben sich nnt s n st e u: a t i s ch e m D i e b st a h l von Geheimdokumenten ruck) Berichten über die Lag« an der Front ,md übet Tr uppen verschieb: tnge:: ab. Ihre Berichte warben in einigen Exemplaren abgeschfieben :rnd an eneli ch und fr mzö i'cbc Mis'ionen übergeben. Das Hauptziel der- Verschwörung der anglo-französischen Tiplomate:: war eine neneKriegserklärunnanDeutsch- land. Tie verbündeten Diplomaten verstanden jedoch, daß außerordentliche Gründe herbeigeschafst werden mußten, um%n Umsturz und die neue KriegSerklärrmg vor dem Volke zu rechtfefiigen^ Daher schenkte man besondere Aufmerksamkeit der Besetzung dep ArbeitSrällme Lenins, Trotzkis, AralowyS und anderer verantwortungsvoller Räteführer, um die urkundlichen Texte der Verträge und Verfinbarungen mit Teutschlaick» zu sinder:. Dabei wurde vorg:^gcscheu, daß sich diese Verträge als identisch mit den in deij Presse veröffentlichten erweisen würden. Für diese:: Fall wurde beschlossen, die gefälschten Verträge zu pikbliziercn, die das Volk von dem Verrat der Bolschewik: an Rußland überzeugen sollten!* Tie Frage :'tber die Fabrikation von gefälschten Verträgen wurde in finer Reilre von Sitzungcn:, die von der bfiti- schcn Mission vcranstc tet wurden, beraten und fofort durch die ersten Taten der vorläufigen Untersuchung über die aufgedcckte Der- schwöruug der anglo-frcu:zösischen Diplomatie bestätigt. Es war beabsichtigt, außer den gefälschten Verträgen auch e:n4 gefälschte Korrespondenz zwischen der russifcheq und der deutschen Regierung zu publizierQtt , Mordanfchkag auf Lenrn. T ^pt (WTB.) Meldung des Wiener K. n-a>t«fl»nbeitäBureau3. Der Zustand Le- fif rfr^'j?rf b . aUCrn ^ cr c' ,ft k Kb ^ > . schwebt der Patient augen- ^ ^ ^ s "F r. Die Krise nfird binnen zwei f Tagen erwartet. Anlässlich des Mordanschlages er- U&™ Verhaftungen, darunter die von urrmnern. Trotz schutzichjeincn fanden bei den früheren Bür- unb Astrow. Saussuchungen Grotte Explosionen in einem Vorort Odessas. *,riJ!w n m 3 Sept (WTB.) Das k. k. Telegraphenror- Explosion in Odessa mit: »fnÄ” + nl ^ 0 r “ lt "! !ten nachmittags explodierten in 4i?r ^d^^s^g^bunde hätte. Nach seiner Ueberzimgnng hätte Ena- den-^ncg emgegrlsfen, mich wenn wir nicht durch Belttm KZ? ?^n Wir sind als Barbaren und K^egsEg^v^ ichrren, wahrend wir doch nichts wollen und wollen als -unser kL^nnsere Enttvicklnng. Dieser Krieg ist rmd ww wmL rückten unsere TntOTot ebenfellZ bar »urt BnraXfiil n ”wpe„ fort, Boden zu gewinnen uno ircy in ^mhlmig mit dem Femde zu erhalten. Französischer Bericht vom 2. September, abends 11 Uhr: w m Cr 11 ^ ^ slnd unsere Trupven. die gestern abend Ostw?d2'Lal? ^ ?°he des Nesle Sritte"”S Ä £? und haben auf dem westlick)en m Wir l-aben Gefangene gemacht, ani E und der Alsne haben wir unser Dorschrcilen £ ,tal wn Crecy-au-Mont unb S“ Stilen Widerstandes des Feindes haben Wir hcchen ^euillh, Dtrny und S-orny bemächtigt, von °wheri>cm erneu Fortschritt verwirklicht im Norden t»n Crouy. Ruhiger Tag auf der übrigen Front. tnt Eine Frieden »stimme aus Frankreich. liM rtinei/ Der „Pvpulaire" veröffent- aunsten warmherzigen Artikel zu- mhL Zandigungsfricdens. Das fran- um 1 f Kriegsausbruch nicht mehr durch Wahlen l ? t . a b^agt worden. Deshalb mühten die so zmlistiichen Berbande entscheidend handeln. Die Jnternatio ^ müsse zusammentreten. Der Vorwand, daß die deüt Lotttwn^ttssozialisien sich noch nicht auf den Boden des Loudoner Memorandums stellten, sei hinfällig. Ob denn Thomas m Frankreich so handele, wie man es von den deut- wuvt^ott?"d°g ^“ len Wie könne man denn übcr- Li"^ll«n-daß vor der Konferenz schon alle Welt einig ort "sL ® f btc swtwendrgen Vorkehrungen treffen, da- mtt die Konferenz m Ordnung und Ruhe verlause Aber U^en^s'^dS^-S % mb ft ? r M «' haLsiL WMSLLRZMA-'. - n.v..... ich am zweiten Mobilmachkm.gstage, also am 3 Wumift lOulßrrtin lenhimm ^ ° 3 ‘ dei einem Diner anläßlich der Bc- 'rchsten Tage, Ena iiW'H7*Ttäfx7niTf ZtTn m Tr SSI«»®'« «L SÄkSSM?« ff« Wenn unsere Gegner beh-Mpten, ich wäre m, 6»«;,,^ |Ä ÄÄ fiTÄS' 4t MZMROW vroklamiett halnm Wir führen Staatsmänner &&&. t «BöSWärsi? '«ML« lregc. am wertete er Elias- r° Elsaß-Lothringen spiele könnte ich ^ ^ Solche Bei- schieden er Nationalitäten viele'^nsüS^ ‘ ® e,Qn f’« Tclt «er- Sie »ft 8Fran,ofra - genialer General «buch Fow w ^^U Jv ffre war ein Engländer sind zülie w* ™te Mützer. Die bat jedoch versagt. Die Amerikaner Führung negligeable gehalten. Ihre AnMsÄrt^u^lvm hü*r21 'chauplatz iß deutlich spürbar ch^ umbrtS mefa, und wenn ihrer mrf} foWlf rs!,? S£!??k rön ?£ n % uns uncrarifchen Truppen habe ich bei LfW» &Cn ^errerchisch- Zusammenkunft aller Alliierten errichtet wvrhen ^ Sert^ .^wuptgrundsatz bleibe, was er immer gewesen sei- die Kow t«lle über die Vorräte der Alliierten. Cecil fuhr' fort- liilsirÄ %>ic deutsche Industrie und die AunN? an Oesterrerch-Nngarn. 1 '1 Berlin Z. Dept.. (WTB.) Der Berei rricje Eisen- und Stahl-Jndnstrieller Kat des Reichstagsabgwrvn eten I« Sitzung des öaAptvvritanPcs sich mi tt^Elspolitis.chen Annäherung an es ^ifst:" Unb cin€ Erklärung axtj Ziele nälxwn wir nnS, wenn hie ( ‘-ü|;fcr .^rchchaftsfoagen eine fo(rf>e Reaclunq erfährt b lieke^s.ck M ächte voll gewahrt bleiben. Estre^ liehe ,tch vor allem cur dem Gabiete des EiienbaKi lttaßenverkclirs, der Sozialpolitik, des geroerbliä» U1 $ Wech^lrechts usw. erreichen. % WWh5ffL f -i?»2? tfteuü - ba ^ cn ' bei der NeuregebL haltnpse über die gemeinsam geregelte Fassung !>-s ^ ÄZ inf r »Ä bafS*J q« nt 9 ? und zu einer Politik der ge-1 Zvll begünstig ungen oder des gemeins ?^-^u s zu schreiten, denn dabei b?stetst nistr' p ^6 das Deutsche Reich für die Neuordnung sein r S /gnjM emberen oiaaten eine hinderliche öielidl Iw r r? € |?I>rbenb c Fessel Mrlegt, son'^ Zollermaßigung begünstigte Eir?' ^ m awr 8urö(ftrtniJ fuhrt, also zu Nachteil Interesse li^n, ^ -^ertrag^äaat dem andern zu gemutet werden kä nn werden, daß das Deutsche Reich L?^vvßignng jchveitet und daß der Schich der w Oesterreich-Ungarn gleichzeitig 6c ^ öIt * '^ ie handelspolitische Annäh^orc mi gern kiem: nur ein Schritt ach dem Weöe d,'O % Ipj^cÖWitirdfcn Zukunft fern, bertnrirt wirtsä Mttelenwpg stellt nur einen Teil der Läsrnwun ^^aben„dar und gelvahrt keinen ansreichenlxn € angelsächsischen Bestrebungen. Die Sich-rung unsä Wir^ 6 imfrrc - S verlangt rtSSW fÄTWaT" 0P9I »cm LS mZ'Z£F'**' rn « Europas und die 5 SÄ" wich M, Ä:e Reise» des türkische» Grotzwesir . ^ K o u st a n t i» o p e l , 3. Sept. WTB ) Seth’n^m.r^ D°laatPgscha beabsü ll^a/cnÄ SÄn. &Q ^ tftttbt€ anderen Der SeefrFeg. Neue U-Boot-Erfolgr um ?"liu, 3 Sept WTB. Llmtlich.) Im um England wurden 16 000 BruttoregistertoÄ Der Chef des Admiralstabs der * Rotterdam, 2. Sept. (WTB.) Der ena r „Snng Kiang" (1622 ®rt) ifi w r fo« 4 T t Se ?/ » Malischen Regierung requirier S' u f " c 1 ( i. u wurde torpedwrt und sank. D- ln,t Vesatzung gesunken Portugiesische Dampftr ,Lisboneuse" D Dampfer „Moghrav" (1087 Brt.) ist g^su^ ISISIÜSSI Englischer Bericht Lampsen Saillv-Saisliscl uS Saillisel tiSfctat sich Le D^bnklschxn Trupvm Wesangene machten. T*. L- 21 ^ 3 ? lungen süSlich dieses Dorfes sindwab^nd^d^ ^ vuch ?re Stel- ver Engländer und SclH 0 ttlcü?x'r nzve„^. 1918/19 mutz damit ge?e daß die sür den Hausbrand Kur Verfügung strber weng^n nur dann gerade genügen werden, den Veda ,^u^es M decken, wenn sw mit alleräußerster Spa .dcr -wichtigsten Momente yi n^n Ko^mersparnpsen rm Hausbrand ist die sochgem- sepung e«r Feuerungsanlagen, Stubenöfen, Herdes ./erzungsanlagen vor der Inbetrielm-alstne 1 ^ ^verflossenen vier Kriegswintern wußten ^.Upach ^nstanchepungsarbeiLe-.i mit RÄckflcht auf ds SSt SnÄ'Ssl tst tSfSÄ, 1 " «' r. ..r, ^ empfiehlt sich daher. ,m5t den dieses ^ab» früher erforderlichen Instandsetznngs-nrberten an >Hei Nwmm '-ltt zu ^ginnen, dwnr! s /insang der Lerzperrode wieder rn aebrmlchösälnqem , befinden. In pielen Fällen^wech- stawEnssarbetten, chnen vechälMismätzig gering «Iwdern^lange me Heynngen mach nicht in Bettie A l«t sich schon sm hetzten Jahr gezeigt da nn Hrtlzungsmilagen >rmch Üalfccit Witterung bei den Knständigeii Geschäften unt tot, ^aß nur eilt kleiner H tetS hat instand gescht to! bcr d>Aes Jahr npch Möglichkci Tie ^reiwäh»»«, Arbeiten sind qnit ümlichsler gnug in Angnff zu nehmen. ^ ** K.''s dem Militär.Wochenblatt. S ssrÄessga jKHSÄ%asfffiss*3fi Staatssekretär v. Hi.che i» Wie». Wien, 4. Sept. Staatssekretär v ,.» mittag, begleitet von Unterstaatssekretär vor- » ää« Silr Sm m ® e, ’ anito ' 5rinifU Wil-Xlm zu 6ÄÄ Becke r Ä'fi d Darn «. m SSSÄS). L 88%8W ii*»- *>« iwJ 1 «hrtfCp m‘^i ei 'Ö’ u ' n 9- 0 SrtI'e5en wnche dem ! •m rlentt!^ f^stgelegt worden. Der Prei mcht übersteigen: bei Fettnuß fohlen 3 J wertstückkohlen und bestmelierte 2 80 Mk ^ Wenbrifeta 2,85 M, U bj? ö'ä ö i®“" 6 * l«b GoSwatz ÜöOSH. Nmi 4 318 000 m. mit 15 000 ML Zinsen auf tat her Stobt 3? r .kein Reiht habe, diesem Z,»eck diensldac' gemacht wichde^'Äe f M hebe einen ihrer bisherigen „bekannten Grundsätze" lallen las,en und au, den Malier verlangten qan, unmvralisä»'a ^uch >»r die Zuknnit >!erde man der Notlage der Pensionnre und Witwen bei den matzqeben- dcn Stellen mit alleni Naclidruck Ausdruck verleihen — Der Bor- NtzenLe des J-inmizanssckMsses. Mj. Dr. Osann versich^e dm W»“ Bestrebung«! des Vereins seine Untersetzung Das Verhältnis zwi,äMt Staat und Beamten ende nicht mit dessen Ars-dung IN den Ruhestand. Es ist auf Lebenszeit gcschchsen. Bei der demnachstigen Neurexcliuig der Beamtengehäller müssen auch die Ruhegehälter und Witwenbezüge eine zeitgemäße lÄ- hvhung erfahren. - In der Aussprache wurde hervvrgeltobe,, datz auch di« ictzigen Fragebogen in interne Familienverbällnisse euidrangcn. Gleickie Behandlung mit den aktiven 'Beamten mütj imt Nachdruck wrtorngt werben. Pensionierten Lehrerinnen trar" bcn bie Ta«rungSbe,l,Ilsen verweigert, wal es sich bei ihn«, mr^ um Haushaltungen sondern um Einzelpersonen handle Das mcht im Sinne des Ge,ctzcs. und die Neuerung müsse ternär** 1 * ?usklarung geben. - Ter Vorstand erhielt bau Recht, sich durch Zuwahl zu ergangen. Ter Beitritt aller Pensionäre uich Witiven zum Verein ist zur nachdrücklichen Ver- lreruug seiner Forderungen unbedingt erforderlich. Hessen-Nassau. , Wies baden, 3. Sept. Der kürzlich hier verstorbene ledige Architekt Wilhelm Wendenius hat Fin gesamtts^ mögen m Sähe vmr annähernd 700 000 M k. den Waisen gc- testamenlarisch zugeeignet. Di- wertvolle Bibliothek des Verswrbenen siel der Mrs,Eschen Landeslnbliothek zu eine umfas,ende Zirkelsammlung erhielt der Wiesbadener Ge- E an ch^nn Teile zum Gelingen des großen Werkes beiten« Ortsausschuß gebüdet, welcher sich aus angesehenen Persönlichkeiten aller Stände „nd Berufe zusammen- Ortsmisschchsos ist vorerst in der Weise die Mitglieder einzeln oder in Gruppen von der Ge- S 1 ^slmstadt m solchen Fragen herangezogen lverden fiC“ oist Ech^WiS Kreis Büdingen. \ -Z" dem T.oppelm'ord int Sägewerk Himvvelsbach wcro heutt, gemeldet, daß es fraglich erscheint ob' ters Kühn neue im br^Edafttrug des der Mordbat verdäck^tigten Nachtwache ^ iausreckit erhalten bleiben kann. T-ie Untersuchung liat /»urch , kme neue Richtung Migenontmen, die auf mehrere Diese wurden bereits ein Werk beschäftigte Personen hinweist. gehendeit Verhören unterworfen. Starkenburg und Rheinhessen. I Durmstadt, 3. Sept. Der Hess. PensionärZ- verein hielt am Samstag nachmittag seine gutbesuchte Hcruvt- Versammlung ab. Ter Vorsitzende Rechnungsrat D e r s ch ^r- ^Alwolleiche Haltung der Regierung, insbesondere des je tzigen F-inarrzmi Nisters, mrt Dank an. Seine Vorgänger Körperkultur.' Mens sana in corpore sano ist eine alte Weisheit, die wir Ä fl9e Ä r begriffen haben, abxr um so weniger — befolgen Das „Müllern war einmal V?ode, heute wird man nur noch wenige Anhänger finden, die dieses System regelmäßig folgen zumal da auch bereckmgte Stimmen gegen seine Ein- laut geworden tgü),Sckvoedisck-e Gymnastik ist überhaupt weniger in breite Volksschichten erngedrungcn, obwohl sie eher ^ war eine harmonische Ausbildung des Gesamt- korptts zu getvahrleiiten, und das Turnen hat eine wesentliche erfahren, seit die Mehrzahl seiner Anhänger als krastige Menick-en tm Felde stehen. Die im Lande zurückgeblieben sind, fmden kaum zur notwendigsten körperlichen irt ^ wenigen Minuten, die M ^^blerben, i,t ihr Ger,t mit soviel anderen Sorgen über- . tapet, daß ihnen der Gedanke an eine systematisckie Körperkultur fern Äw'V 6 meTt - l8 S t ' bie sie betreiben, wissen ihre erfrischende Nerven Geist Und Arbeitslast zrvar zu schätzen, di> man nicht mit Dingen kommen, l £*} MnWte’ als unnötig zeitraubend mit einem verächtlichen Lackeln abtun werden. iE aber ^nnoch von Körperkultur gesprochen werden, SÄLl^üN^Kd ^ Enva^nei,. so,iden, von rgste in dieser Hinsicht besorgt die Schule b ^ Turnstunden; dos Notwendigste, besser w 111 n ™ n ^N^che sich nicht darüber yrnweg dav ein Weiug m den weilten Fällen ein Zuwenig ist. -/c^b^llangen schlechten Sitzen in der verbrauchten Lust überfüllter Schulrcrume tmrd mehrmals wöchentlich ein Nassen- i^genübergestellt, um die jungen Körper vor ga!izlick>er V^iotttrung zu ichützen ÖDiuiflcn ausgeführt und schematisiertes' Gerätetumm bel ZunAT Gutgemerntt mw mchi lmrt genug anzuerkennende Einrichtungen Was die Schule aber bn dem unvermeidlichen Massenl-ettie-b Niemals geben kann, ist die dem Enizelkörpcr ang^paßte individuelle Ausbildung, die allen Schäden schlechter Haltuna und ^sonder? h»ul,ugl schleckit^ Atmung von Grunde aus abhilck und die daraus s bot s^sfhr oft die allerdings auch schon früher bekannte Erse^ümmg seststellen koimeii daß häufig nach dem Abfeuern eines Geschützes statt eines Lualles, deren zwei gehört werden, die ganz kurz aus- einander folgen Ter Knall entsteht bekanntlich dadurch, daß sich mit G«r«lt dre Lust rn einem plötzlich, lustlver genwrdenen oüer stark lu verdünnten Raum stürzt. Das geschieht ebenso, wenn man einen Pfropsen aus einer Fla,ck^ zieht, mit der Peitsche durch die Lust schlagt ein Gewehr oder ein Geichütz abfel^rt. Vor der Mün- düng entsteht durch die Exploswu der Pulvcrgase ein stark luft- verdunnter -Raum, nach dessen Umsmrg und Größe der Knall schwacher oder stärker ist lieber die Ustache des Tovpelknalls sind dseverschiedeniten tzypothesen aulgestellt, die aber alle deshalb k ine Richttgkeit haben, weil nach ihnen ,edes Geschütz einen Toppelknall Hervorrufen kann, während in der Tat diese Erscheinung Lir be ^lackibahngeschutzeir beobachtet wird. Tcslnilb Hot es die größte Wahrschemlichkeit für stch, daß der zweite Knall ein Echo des Ersten ist Tre von der Mundung des Geschützes sich ausbreitenden Schallwellen treffen bald auf dem Erdboden aus mid werden dann wieder zuruckgeworsen. In kstinstigen Fällen erreichen diese zurückgewor- fenen Wellen wieder das Ohr des Hörers, er vernimmt also den, Knxsl noch etnmal. Das ^ssiert natürlich nur, wenn die Boden- verhalttnsse günstig sind.' Daß dies» dabei eine große Rolle spielt geht daraus hervor, daß der zweite Knall von verschiedenen Stell-n auch rn verschiedenen Zwischenräumen von dem ersten Knall qeböbt tvird^und^dann^ besonders aus der Beobachtung, dor allem nicht durch ein gewaltsames Mhärtungsverfahren, m ^ - ma^g genährten Körper nickst mehr gewacksten sind. üSungat ” Ut< ^ cin ^ tti9 ^ Turnen und zusammenhanglose Frei- ^ letzten Jahren haben sich mehrere Systeme eingebürgert, die sich rhythmische oder harmonische Gymnastik nennen tn einer guten WerbeliteMtur für ihre Ziele eiirtreten. Wir nelinen u. a. Beß Mensendieck „Tie Körperkultur der Frau" Wiuther, „Korperkicktur als Kunst und Pflicht". Die Bewegung ging von einem Franzosen Del satte aus, der sie nach Amerika t^rpstanzte, wo sich ihr Aufgreif-en durch die beiden Dunea" Ealln^yer, Talarze, Laban de Varaljos, die Tambacher Schule (letzt Schloß Bieberstein, Rhön) ohne weiteres verfolgen läßt Die Ertüchtigung, dem schönen Zusammen- lreß schnell aus der Bewegung den moderr.en Tanz, hervorwachsen, dchcn Entwicklung hier nicht verfolgt werden soll, dem )mr aber wirkliche hervorragende Künstlerinnen! mid eine asthettsche Reform des Tanzes verdanken. Dieses sind Gip,elpunkte der Bewegung, die aber nicht die Bedeutung der Be- wdng als lol-cher ausmachen. Ihr größtes Verdieiißi ist, der bar- nionijstien Körperausb loung wilder zu ihrem Rechte verholen und Lyjteme aus gebaut y.i hiben, die diese Llusbildmkg enndgl^ch-m Dem gemeinsamen Ursprung zufolge facku die.e Systeme nicht allzuweit Lusemander. Ihr Gemeinsames ist, keine unschönen ^guskelwulite zu erzeugen, die oft eine Folge des . Müllerns" waren, sondern bie ' ' " * vornehmlich des fMißeschützen jemals ein TovpeI7ii-N zu f)ihm ist. Das erklärt sich einfach daraus, daß bei ih en die Schallwellen hauptsächlich -. odi Dl>cu ui die Lust gehen und den ErdbodÖi nur so schwach tresfen, oal; iic fern Echo hervorrufekn können. Es wäre zu empfehlen, »nie eigenartige Erscheinung noch genauer zu beobachten. Letzte Anehrichten. Dev nerreste Aericht dev ^eeVesleitnng. ^ (WTB.) Großes Hauptquartier, 4.September- (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppen Kronprinz Nupprecht und Voehn. Beiderseits der ßtp hat sichl der Feind in stetig Kampfe mit unseren Dortruppen bis in Linie Wulverghem und steppe— Mac St. Maur—Lcrvenlie—Nichebeurg vor» gearoettet. Unsere gemischten Abteilungen pil:en ihn in die- }m Klemkampfen wirksam geschädigt und ihm durch Vorstöße und Angriffe Gefangene ubgenommen. r ^u der Schlachtfmnt zwischen Scarpe und Somme vr-r» lief der L.ag ruhrg. Wir hatten während der vorletzten Nacht unsere Truppen in Linie Arleur—Mzeuvrcs—Mavanrourt zuruckgcnÄmmeu. Diese seit einigen Tagen schon vorbereiteten Bttoegungen wurden plangemäß und ungesbttt vom Fernde durchgesührl. Der Gegner ist erst am Neck. nittag zögernd gefolgt. An der Front zwischen Nesle und Beroune hat ver Feind seine Angriffe gestern nicht wiederchnlt. Beiderseits von Boyon fijhrte der Franzose st-rcke An- gr f c, üie sich im b s rd e r gegen das Höhenge ä d zw s,l en Champagne und Bu sp richteten. Der Feind, der hier n er- mal vergcbüch gegen die bcwöchrte 231. Infanteriedivision ansmnrtte, wurde ebenso wie an den übrigen Anariffs- abschnitten, restlos abgnrü^sen. An der Ai leite ErkunöungSgesechte. Vorstöße des Fein- gegen Coucy-le-EAtoau scheiterten. Zwischen Ailette und Alsne setzte der Franzose im Verein mit Amerikanern und Italienern nach stärkster Feuerwirkung zu erneuten Angriffen an. Sre wurdm vielfach nach erbitterten Nahkämpfen abgewiesen. * Wir schossen gestern 22 feindliche Flugzeuge und sieben Fe,felballone ab. Leutrurnt Rumey errang seinen 39. Luftsteg. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Südlich von Nipont brachten wir von erfolgreichen Vor- 'tößen in die feindlichen Gräben Gefangene und Maschinengewehre zurüL Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff * . * Bevorstehender Austausch der ratifizierten Brester Zusatz» vertrage. Moskau, 3. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Laut „Jswestija" wurde in der Montagssitzung des Zentral-Exekutivkomitees bol ratihäicrte Zusatzvertrag zum Brester Frieden, nachdem Swerdow ihn unterschtteben hatte, noch gestern abend mit einem diplomatischen Kutter nach Berlin geschickt, damit der Austausch der ratifizierten Verträge am 6. Sepie m b e r erfolgen farat. Aus der Sitzung der Moskauer Konferenz ber Kommunisten- Partei erstattete Larin am 29. Auanst laut „Prawda" in Gegenwart von 500 Genossen btt verschlossenen Türen Vettcht über den Inhalt des neuen Uebereinkommens. Ter Bettchterstatter wies auf .eine Reihe Verbesserungen hin und sagte: Wir bekommen ttns Reihe Städte und Gouvernements zurück und erhalten volle Frtt- heit bei der Nationalisierung miserer Volkswittschaft. Tie Kon- ,erenz nahm einstimmig ttne vom Bettchtetttatter eingebrachte Resolution über die Anerkennung der auswättigen Poütit des Rates der Volkskommissare an. Amerika und Mexiko. Luganv, 3. Sept. Agencia Amettcan Eldet ausMerikio, daß der Zwischenfall zwischen Amettka und Mettko an der Grenze bei Nogaks viel ernster stt, als die amerikanischen Berichte z u geben. Tie mexikanisck>en Truppen haben sich v or der Stadt verschanzt und die amerikanischen bedrohen sie mit einem Angriff Laut Kab-elnachrich^n Genueser Blätter aus Neuyork teilte die Regierung der bereinigten Staaten der mexikanischLl mft, daß, Amettka jebr Lieferung von Baumcwlle und anderen Waren an Mariko ttnstellen werde, falls letzieres nicht den Vettrag mit .» Spanien über die Lieftrung von 50 000 Ballen Baumwolle rück- V' gängig uiacht, toei! diese , angeblich daM bestimmt sind, von Deutschland aufgekauft und bis zum Ftteden in Spanien ausgestapelt zu werden. ! gleickmiäßige harmonische Turchbild'ung bish-r ^ . - Mädck-enkürpers durch individuell angepasste Muskelanspannungs- und Mnskelentfpannuugsübnnqen. Um den Mluskelüvungen, die niemals ruckwttse, wie bei Frttübungen vor- genomm-en werden, den anmutigen Fluß der Linie zu geben, werden lie mit irgendeinem Musikstück verbunde^r. Besonderes Gewicht wird daber aus ttn geregelte Atmen der ganzen Lunge'gelegt 0mr Erivachsenen atmen säst ausschließlich mit dem Bauchfell, wobei die verbrauchte Lust stets in dem Lungen verblttbt), und aus eine harmonische Ergänzung von Bewegung und Gegenbeweguug, das .Gymdgesetz. der fl* plastischsi Kunst, hem iür den normalen orperliche Haltung von Grund aus neu aus. gebaut und ihr der ungezwungene Linienftuß des in sich-fest ae* fugten und gehaltenen Körpers gegeben. Eine wtttere Folge ist der freie anftechte Gang, dessen Schönhttt imZ ei geilt sich m r mehr on Romanngurcn güäu'ig ist. Das weitere Vorgeheu die e Sv' me zu verfolgen, würde zu weit führen. Zerfalls sind ihre Vorzüge. die nicht znr künstlettschen Tanzbetättgung sondern nur zur bar. monischen Köri^rdurchbildung. zur Körpergttnndung sührm sollm mivertennbar. Kurz erwähnt stten nur noch die ebenso bedeutsamen Entspannungsübungen, die den Muskeln die absolute Ruhelaa« ***** tebringen ,'vllm. Diese Be'ähigung, die dem fru'tirc* I ^ verloren gegangen, btt den Naturvölkern ahn sehr ^gebildet ist, s-E ttne viel schnellere und wirksamere körperliche §rhZrmg herber uhven und ttn neues Gefühl der Fttsche den Körper durchströmen lasten. Tie Forderung nach Körperkultur für unsere heranwachsende lie erlangt tverden kann sind vorhanden. Wie sollen sie prakttsch vereinigt w.mden^ Ts hat lnne theoretische WlseinanderseUuiig der dur-chzustudieren und dann fehlt es ihr an der vra'ischm Lchulung, d»e Uebungen sachgemäß anzuordnen und zu üben -chm Es Müssen dazu Lehrkräfte gewonnen werden. Fast alle fn'tTeer critC gezählten Lvsteme haben Schulen erttchtet und bi'gen Leörkrätt«» Mks. Ob diese mm an ö'fentlichm Sck>ulen angestel'ft tvcv>cx ' oder dnvatknrse a^h^ltm, der Zweck ist der glttip. Wi Mujcxift vvn solchen Einrichtungen, die noch nicht zwangsweise ttnatt,",sn^ sind, Gebrauch gemacht wird. ' emgesuhrt Hjier in Gießen besteht feit einigen Fahren eine Zw-iani-dn- jafjimg des Callmeyer'sckmr Schnlstistems, deren Prw-tt^ft v^ Frl. Brandenburg gttttttt werden. Wir hatteri die er Gelege:' h.n üemErErlauterung und Vottührimg des S:yc:n*l% Dottühnmgen hintettittun dr^ denkbar günstigsten Emdrucknud veranlaßt,m zu diesen ^ttlen rrtdr die Ziele dieser und ähnlicher -Bestrebnngm^ m «vZ'n* Forderung erhoben werden sollen. WaS sorgetühtt wurde, w ^ bun» Hebungen im Schrecken, HüfttinegOr^m EÄenb^aün,^' a^mü Bällen u.» Keulen, di^n'ihrer ffig uberzen -e-chm Einblick in bcn Wert de? Systems tun ließen. Ein zwttter Teck zttate Täu-e die ,md hrmiW ' tnm l'rL Eva Mehlhorn m klaisuck edlen Gliederbcgvegnime" ein-' ^ nwmsch nnmdervttl durklMbildeten Körpers^ fliiiii'i'Tt li- vS - Eme nochmalige Vinührung vor brttterer Oefsc nli^eck äftbctiftf) enimaiibttciiT Htelteifte Genuß, "i . b sas ****** «« Todes-Arrzeige. Verwandten, freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, Montag abend um 11V« Uhr unser ltebeS, einziges Söhnchen Aavl nach kurzem, schwerem Leiden im Alter von IV, Jahr zu sich zu nehmen. Im Namen der tieftrauernd Hinterbliebenen: August Jung und Frau Lisette geb. Müller nebst allen Angehörigen, Klein-Linden, den 4. September 1918. Die Beerdigung findet Donnerstag nachmittag 3 Uhr statt. 01786 -«j - Unser Geschäft bleibt wegen Feiertage am Samstag den 7. September u. am Sonntag den 8. September geschlossen. fi*' * » Cfjcxsen QxS Sthulslrvpo 66 08a Achtung! Letzte Sendung. Morgen mittag von 2 Ubr an: VerküNfyon Einmach- u.Lalatgurfen. Freitag morgen beginnt der Verkauf um 8 Uhr. W Frau Frosch. Tieferschüttert traf uns die schmerzliche Nachricht, daß unser braver, treuer Sohn, unser lieber, guter Bruder, Schwager und Onkel, mein lieber, unvergeßlicher Bräutigam Musketier August Von-Eiff ira Reserve-Inf.-Regt. Nr. 80, 4. Komp., I. Batl. im blühenden Alter von 21 Jahren Infolge seiner am 24. August erlittenen schweren Verwundung am 25. August sein Leben fürs Vaterland lassen mußte. In tiefer Trauer: Karl Yon-Ei*r nnd Frau Elise geb. Keil Gerirnde Schumann als Braut sowie alle Anverwandten. Laubach, Roßdorf b. Darmstadt, Darmstadt, Frankfurt a. M., Mainz, den 4. September 1918. Hilfskraft, möglichst mit kaufmännischer Vorbildung, gesucht. «mb Stadt. Lebensmittelaml Werkstätten-Sohreiher 6604 gesucht. Bcüiunk K. Efee, Windhof. Bram, ftader. Millheil zum 1. Oktober gesucht. Metzgerei Scklörb, 04776 Marktplatz. 04767 llsissgspsnlr-Vsi'sioKgi'ung I Land*, Fitiß- und Seetransport, Einbruchs-Diebstahl-,Wasserleitungs-Schäden-, Unfall-, Haftpflicht-, reuer-Versicherung *u in 5 S 2 ero 7 t Prftmlen. Pollzen sofort erhältl. beider Subdirektion Grmgeis Cassel Talepkoa 4971. (65ü8hv) Mlnchbsrsslrafie 19 Vertreter isnd Vertreterinnen gesneht. Cafe Amend Heute Mittwoch, 8 Uhr: Familien-Konzert BLkaLtNtMUchNNg. Die GraSversteigeruugen von heute sind genehmigt. Ausgabe der Absuhrscheinc von Freitag d. 6 . U M. an. Letzter Fabrtag L 0 . l. M. Gießen, 3. September 1918. Großb. Oberförftcrei Schiffenberg. Lrautwein. 6624B Höchstprkise für Brenn- und Heizstoffe. Auf Grund des Gesetzes betreffend Höchstpreise vom 4. August 1914 und der Bekanntmachung über die Aende- rung des Gesetzes über Höchstpreise vom 23. März 1916 bestimme ich unter Aufhebung der seitherigen Höchstpreise für Heiz- und Brennstoffe: Der Preis für den Zeirtner darf nicht übersteigen: bei Fettnußkohlen 2,80 Mk. „ Fettstü^kohlen und bestmelierte 2,80 „ „ Eiform- und Steinkohlenbriketts 2,85 „ Anthrazit, beste Marken 3,65 „ „ Anthrazit, andere Marken 3,55 „ „ Zechenkoks, Brechkoks I u. Grobkoks 3,35 „ ^ Zechenkoks, Brechkoks II 3,45 „ „ Braunkohlenbriketts 2,00 „ „ GaSgrobkoks (ab Gaswerk) 2,70 „ G«-«tßkoks (ab Gaswerk) 2,90 „ Vorstehende Preise verstehen sich in vollen Fuhren ab Eisenbahnwagen bis vor das Haus des Käufers. Tie Preise für Brerm- und Heizstoffe, die mit dem Schiff über Frankfurt a. M. ober Guftavsburg nach Gießen geleitet werden, erhöhen sich um die Mehrfrachten. Zuschläge dürfen erhoben werden: 1. Für das ILinwerfen des Brennstoffes von der Straße in den Keller 5 Pf. für den Zentner. 2 Für das Einträgen des Brennstoffes von der Striche in den KÄler 10 Pf. si'ir den Zentner. 3. Bei Lieferung in Säcken oder Körben bis zu Höchst- mengen von 15 Zerrtnern ab Eisenbahnwagen bis in den Keller 20 Pf. für den Zentner. 4. Bei Abholung von dem Lagerplatz des Kohlenhändlers bis zu Höchstmengen von 15 Zentnern 10 Pf. für den Zentner. 5. Bei Lieferung in Mengen von mehr als 15 Zentnern «b Lagert)!atz des .Kohlenhändlers bis vor daS Haus 20 Pf. für den Zentner Kohlen und 30 Pf. für den Zentner Kvks ab Gaswerk. 6. Bei Lieferung in Säcken oder Körben bis zu l&Mfämewttn von 15 Zentnern ab Lagerplatz des Kohlenhändlers bis in den Keller 40 Pf. für den Zentner. Mt Gefängnis bis zu einem Jahre unb mit Geldstrafe bis §u zehntausend Mark ober mit einer dieser Strafen wird bestraft, wer die festgesetzten Höchstpreise Überschreitet und wer die Aufforderung der zuständigen Behörde zum Verkauf van Brenn- und Hgizstoffen, für die Höchstpreise festgesetzt sind, nicht nachkommt. Tie Höchstpreise treten sofort in Kraft. Gießen, den 2. September 1918. 6616B Ter Oberbürgermeister. I. V.: Krenzie n. . A Tieferschüttert erhielten wir die traurige Nachricht, dass nun auch mein zweiter guter Sohn, treuer Gatte, unser lieber, unvergesslicher Bruder, Schwager, Enkel, Pate, Neffe und Vetter August Gontrum Schütze in einer Maschinengewehr-Kompagnie Infanterie-Regiment 48 als Opfer des Krieges im Alter von 30 Jahren sein hoffnungsvolles Leben lassen musste. In tiefem Schmerz: Frau Jost Gontrum Witwe, geb. Hess nebst Kindern und allen Verwandten. Braves Mädchen f. bürgerl. Haushalt gesucht. Fr«n li. €on Quartetts (Leitung Konzertmrifter Sergeant öuje 1. erf.'Batl. Infant.megt. st) etnmttshanen: Saalplatz 1 m., öalerie 0.50 m. in der MuMaUenhanawng von Qtatiter und an öer Bbenflfeatle. AMZ?» Der Reinertrag kommt der roetöRatfjtsfpenüe ms mr nufere fetügrauen zugute. Verein für das Deutschtum im Ausland • Zweigverein Sieben vom Koten Ureuz - ?Mee kaufen uchi. Marktplatz 2 , Zeitungen ^ilcbt 04772 Marktplatz: 5 EMPFEHLUNGEN | -Schleier -Kränze -Seide “=“ -Handschuhe im 6018a Q'Tr.'idrhaus Qafomon Gr / kicksen Oas hföFil-lotfea-iDiB, einzig beliebt in seiner Zweckmäßigkeit und Reich- heit geschätzt wegen seines gewählten Geschmackes, bevorzugt wegen seiner Preiswürdigkeit (P-eis 1. M.), ist für Herbst und Winter soeben erschienen. Fa?ori! der hssle Schaitt! Erhältlich im 6609a Schwer* Eelgls* - Rissta, Zucht Häsin, fr nf. ESoltkestr. 1. Ir; gd hnnd d. kurzh., tn ied. Be.;, erstkü, zu verk. Fricdr. Schrcincr, 6627 SellerSweg 73. lttzebr. 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Donnerstag, 12.Sept.1918 Sappho Trauerspiel v. Franz Grillparzer. Spielleitung: Karl Volck vom Stadttheater. Ansang 4*/., Uhr. Ende etwa 7^ Uhr. lln. ksi-nhscli. 6607c