III, 205 Der Hketzerier Anzeiger erscheint täglich, nutzer Sonntags. — Beilagen: SiehenerZamlUendlätter; UteirdluN si.-.' den Kreis Liehen. Bezugspreis: rnonatl.Mk. 1.20, viertelin l,rl ich st?!k. 3.60; durch Abhole- iu Ziveigstellen monatl. Mk. 1.10; durch die Post Bit. 3.60 viertel- jährl. auSschl. Besteltg. Fernsprech - Anschlüsse: iurdieSchristleiluug112 Verlag,Geschästsstelleol Auschriit fürD rollt nach Montag, 2. LepiLmber 19\8 poktscheckkonto: Zranksurl a.M. N 68 S MM- ^iiUl)rln su: s riuiinnm- ^ v * rtdiicn: Anzkig-rEitfcn. Snn.lingzrunsoru Verlag: vrü.'sche llniv.-Such- u. Stehiövudcrei 8. Lange. Schristlettung. vanwerkrhr: Gewerbebant Liehen Geschästzjtette «.Druckerei: Schulstr.7. .natjn.e von Anzeigen )ie Taoesuununer bt<5 zum Nuchrnitlag vorher ohne jedeV e rbi n d l ichkett Scilenpreise: für örtliche Auzeigen 25 &.,für auswärtige 30 Pi., für Reklamen Alk. 1.-nebst 20°/., Teuer ll na szus lag. Haupt« schriitleiter: ^'lUg.Goetz. Berautlvortl'.ch sür-Po- litik u. Feuilleton: i. V. vr. Zeliz; Stadt und Land, Vermischtes u.Ge- richtssaal: vr. Meyer; Anzeigenteil: H. Beck; sämtlich in Gießen. ;^732aEj£2r*HS^' lene m ® ro ^ e5 Hauptauarjer zi August-Dicht südlich: der Oise ra neu Angriffe des Feindes im Artit- erie- und Mafch.iu-c^gmrehrferrer nichst vsrivürts. Beiderseits Westlicher KriegSscha platz. m Champs stieft der ftriitfc mit starken Kräften am der liletde-Rirderrmg vor. Durah Gegenangriff wurde die alte agc wieder herKstellt. Zwischen Ailette und AiÄre gingen en Angriffen TrilLArstöste des Gegners voraus. Hierbei tzte Vizeftldmebel HÄtt der Mnfchinengcwehr-Konrpag- t Ersatz Regiment Nr. 29 vier feindliche Panzerwagen \fcr Gefecht und iwhm die Besatzung gefangen. Am Abend lach der Feind mit starü'n Kräften zu einheitlichem Angriff tr. Bei und südlich Cr-rsy au Mont st?,lugen wir den Feind tlweis-e^ im G-cgenstoh zurück. Ocstlich von Juvigny st lest Heeresgruppen Kronprinz Rlpp recht und Bo ehn. Dorfeldkämpfe beiderseits der Lys-Feirchliche Erkun- dungsabteilungen. die über die Lawe voitteßrn. wurden zu- rückgeworfen. Auf dem Schlachtfelde südöstlich vo. ArraS suchte der Engländer gestern erneut den DMchbruclzu erzwingen Unter starkem Einsatz von Panzerwagen tuchen am frühen Morgen auf einer Frvntbveit-e von 20 Kilometern englische und kanadifch-e Divisionen zwischen Stutze ArraS—Cam brai und südöstlich von Bapaumr zum Anriff vor. Württem berget schlugen südlich der Strafte den Feid wr ihren Linien ab. Im Verein, mit rheinischen Bntailloen lvarfen sic den nördlich twn .Hendreourr vorgedrungen« Feind wieder zurück. Südlich von Hcndecourt brachten ärvallerie Schützen- Regimenter den feindlichen Ansturm znschen Baux-Vrau- rouri und Freuicourt zum Scheitern. Se nahnren Hende- rvurt, das vorübergehend verloren ging, bieder, gingen nach Abwehr des Feindes selbst zum Angriff vr und warfen ihn beiderseits von Bullrcourt und über den Westrand des Ortes zurück. Südlich von Ecouft schlugen w-estrcu irische Regimenter in erbittertem stampfe mehrfache A'grifft des Feindes ab. Selbständiges Eingreifen des Obettutnants Mall mit Kompagnien des Infanterie-Regiment Nr. 175 ermöglichte die Wiedenwhme des vorübergeimd verlorenen Ortes Eoouft. Beiderseits von Bapaume jrackten preußische, sächsische und bayrische Regimenter den kindlichen Ansturm zunl Scheitern. Am Nack-Mittage warf der Feind bcdcrscits der Strafte Arras—Eambrai frische Divisionen in )en Kampf. Erneuter Ntasseneinsatz von Panzerwagen und Infanterie sollte die Entscheidung herbeifüfo-cn. Am spaten Alend war dieSchlacht zu unseren Gunsten entschieden. Die aussem Senfee-Grunde heraus über Eteroigny—Hmrcourt und südlich der Strafte Vis-Eherisy anftünwrnden dichten Liren des Feindes brachen in unserem Feuer und in erbittttem Rahkampf zusammen. 'Seine Panzerwagen wurden -rschpssttt. Die Infanterie des Feindes erlitt autzergttvöhlich hohg Verlrrste. Nördlich der Somme wurden cngliftt Angriffe zwischen Morval und Elery adgewiesen. Wo der -ind unsere Linien erreichte, warf ihn unser Gegenstotz ii seine Ausgangs- Stellungen zurück. # Nördlich der Oise griffen Franzon den Kanal-Ab- itt zwischen Libremont und nordöftlh von Noyon mit * nitt rfen rfen Kräften, an. Ihre Angriffe kamn meist schon auf dem Westufer in unserem Feuer zum Schon. Aus Chevilly auf dem östlichen Ufer wurde der Feind uch, hartem Kampfe wieder gnnorftn. Rtchrfachc. aus Noyon braus geführte Angriffe scheiterten im Feuer und durch Ggenftoft. Heftiger Artilleriekampkund Jnfantrie-Gefeckfte ander Ailette. Nördlich von Soi'üMS nahmen wr den zum Pasly- ^pprspringenden Frontabschnitt in dir kürzere Linie Iu- iguy-B'n.ncy-Le-Lony zurück. Juvigny bliel bei gestrigen Anriffen de^. Feindes iu ferner Hand. Wir Massen p den beiden letzten Dgen 52 feindliche .lugzeuge abOberleutnant Lörzer errmg seinen 32. und 3., Leutnant Kv^.imcke fernen 32., und Lmtnmrt Lanmann 'inen 28. Luflsiegx . Der Erste Generalgrartiermeister Ludendsrff. es F i deS zwi- chen HenHecourt und Vaulx—Vrmrcourt scheiterten. In orchstlvolten Kämpfen Bullecourt und Ecmst in FeindeS- mnd. Zwischen Morval und Peronm griffen eng- ische und australische Divisionen nach heftgcm Feuer an. Sei Morval und südwestlich von Baucourt wurden si? ab- :ewieftn. BonchaveSn«§ wurde durch ®ec ta^arifr g'h 'l- en. Weiter südlich verlaust unsere. Linie \m Abschlutz der kämpfe an der Strafte DouchaveSres—^romre Ileber- tangcversuche deS Feindes über die Somm bei Brie und st. Christ wurden vereitelt. Starke Angriffe der Franzosen zwisch^ Somme und Äse gegen die Kanalstellrmgen und den tzststnblock uord- -stl'ch von Noyon. Franzöftstpe Divisionen, ^ie am *’b \\ü Mrlincourt cinheitlicki durchgeführte Angriff brat en u tcr chwersten Verlusten fiir den Feind znsannn '.. Am Abend cbrS Eeri'.y^orny vor. Dort brachten ihn örtliche Reser- v'. zum Stehen. Süölrch auMieftend bis zur Aisne sind v> urchrfach loicbeUMlült Angriffe des Feindes wr un- stn Linien gescheitert. Die Vlbendberichte. Berlin, 31. Autz.. abends. (WTB. Amtlich.) Der v g l a n d t r fort heute die feit einigen Tagen erfolgte Vermeng unserer Mischen Ypern und La Bassee auf y c e brau ck vor springenden Front bemerkt und ist unseren amFeinde belassenen Erkundungsabtcilungen über den Kc^mel — Bailleul — NeufBerguin und über die Lange folgt. südöstlich von Arras find englische Teilangriffe ge- scheirt. .Kämpfe nördlich der Somme. Ze i d e r se i ts van Nv yo n und .stoischen Oise und Ami haben sich am Nachmittag nach stärkstem Artillerie- kamj französische Angriffe entwickelt. Merlin, 1. Sept.. abends. (WTB. Amtlich.) .„ampf zwischen Scarpe und Somme. Englische Än- grrfskind hier im Graften gescheitert. An einzelnen Stellen druckst sie unsere Linien örtlich zurück. mischen Oise und Aisne wurden Teilangriffe der Franzosen ögewiesen. ie österreichisch-ttttgarischeu Tagesberichte. Aen. 31. Aug. WTB.) Amtlich wird verlautbart^ Jtalieni scher Kri egsschauplatz. .iden Iudicasien ezwlareickte Erkuiidungsgefeckite. Der u-cottlellajo (öftlrcki des Liasubio) war gestern vorübergehend lw Ben des Feindes. Mehr als zweistündiges Artillerie- uno Mrenfeuer verschüttete unsere Besatzung, worauf es den Jmirenln gelang,-in unsere Gräben einzubrechen. Unsere Avchnwreserve, Abteilungen des 3. Regiments der Tiwler Kayermir und des Kaiftrjäger--Sturmbataillon§, traten sofort zumAngrrff an und warfen, durch die Batterien der Kaisermg'-Divisivn und der 40. Honved-Artilleriebrigadr trefflich uterstützt, den Feind in kurzem, erbittertem Olingen wieder hiaus. Das 20.Bersaglieri-Regiment büftte seine Klappe nt dem Verlust von mehr als 200 Toten und etwa 100 Gefabenen. Albanien. NtchtMeues. Der Chef des Generalstabs. Wien 1. Sept. (WTD.) Amtlich wird verlantbart: Keine rsonderen Ereignisse. Der Chef des Generalstabs. Dir hoen nach einer längeren Zeit unangenehmer ^pxrnung Neder ein paar Kundgebungen unserer obersten Istanzen zu verzeichnen, von denen sich sagen latzt, dar; sn von keiner Parteirichtung abfällig kritisiert werden könnr. Gleichwohl sind sie keineswegs „farblos". Delegranne, die der Kaiser, Hindenbürg und Ludendorff mit sdem 75ährigen Rcicl>skanzler gewechselt haben, die Antworten, d: dieser darauf erteilt hat, tragen alle nicht nur oao Zeichen uhiger Zuversicht an sich, sondern sie Haben auch eine bestinmte Tendenz. Sie suchen nämlich offensicht- Uch gewisjen Gpflogenheiten und Gewohnheiten in unserem öffentlichen Kiegsleben der 5)eimat eutgeaenzuwirken, die > ich) zu ^enrer Gfahr für uns alle zuspiyen könnten, der E)e- )ahr nämlich euer wachsenden Zerrissenheit unseres Bolks- lebens und ufferer Polksmeinungen. Was wir brauchen, t Alling 'elbft beim Empfang von Vertretern kathouicher StuenEvereine deutlich zum Ausdruck gebracht' ,,^>ir brauchen in einheitliches festes Zusammenstehen von Kaiser und Neich Regierung Mid Volk, und zwar so, daß es auch noch außei^in Erfcheiwnng tritt." Der Reichskanzler auf eine schwäche des politischen Zusammenlebens der Deutschen hii, die ein Erbteil unseres Volkscharakters t)t: die Neigung zur Kritik, vornehmlich gegen die Oiegic- rung, und die Verschärfung der Parteigegensätze. Beide gehler habeii eiie auch bei uns sich geltend machende Kriegspsychose drihend emporgehoben; wir wissen alle, wie unerträglich in ter öffentlichen Kritik das Bestreben geworden ist, alle Geschehnisse und Handlungen unserer amtlichen /Politik nah festgewurzelten und weiterwuchernden parteiLolitischen EesichLspunkten gutzuheißen oder zit ver- werftii. Das müssen wir uns wieder abgewöhnen; tvir ntüs- scn bW Kunst wieder erlenren, objektiv den Dingen zu sol- geik, tlicht etwa in dem Sinne, als ob nun eine blutleere und | leidenschcrfhlose Objektivität getrieben iverdcn folteJ die woinhchich den Feinden entgegenkommt, sondern eine Politik, die das Unkraut unnütz verschärfter GeMsätze bei uns selber ausjätet. Hierzu liefern die neuesten Kil7t)gebungen unserer führenden Männer ein paar Haupt- gedmken. Es liegt kein Anlaß vor, zu verzagen oder den Wif zu verlieren. Unsere Heerführer sehen mit voller Ruhe unserer Verantwortlichen heraus, das Vertrauen des Volkes und in diesem Geiste auch die Mitwirkung der Volksvertw- tung. Niemand will diese gering achten oder ausscheiden, und besonders das lärrgere Telegramm Hindenburgs an den Grasen 5)ertling ist von der spürbaren Absicht getragen, dessen auf eine einträchtige Geschlossenheit aller Deutschen gerichtete Politik zu stützen und zu festigen. Wir stehen einer ernsten Lage gegenüber. Desto wich-- tiger ist das Wachrufen des Verantwortungsgefühls jedes Einzelnen. Unsere Feinde sollen uns mit ihrer Vernichtungspolitik ebensowenig in eine Panik treiben, wie es ihren Heeren gelingt, der Widerstandsmauer unserer Heere Herr zu werden. So eins ach, wie cs aus den Kundmachungen der englischen Stgatsmänner herausscheint, liegen die Juteressenforderungen des britischen Weltreichs denn doch nicht. Der Abgeordnete S t r e s e m a n n hat das Verdienst, in einer Versammlung der nationalliberalen Partei für die beiden Mecklenburg am Samstag in Rostock den Vorhang über den politischen Aussicksten Englands etwas gelüftet zu haben; das Wvlsf-Bureau gibt seine Ausführungen in späh tenlangem Umfang wieder. Wir können nur das Wichtigste daraus ^ entnehmen. Stresemann knüpft an die be- kann ten' Lansdowneschen Bestrebungen und Reden an und stellt fest, die Erschöpfung des englischen Nationalreichtums sei die erste Sorge, von der Lansdowne spreche. Die kluge Beherrschung der öffentlichen Meinung durch England schosst die Tatsoche nicht aus der Welt, dcrtz trotz aller Anspannung in der^ Wegstcuerung des Einkommens, wie sie sich sozialistische Phantasie in Friedenszeiten nie erträumte, trotz einer Soziolisierung des Wirtschaftslebens, die den letzten Gedanken an Free Trade erstickt hat, sich England größeren finanziellen Schwierigkeiten aus- aesetzt sieht als die übrigen Krieg führenden Länder. Verloren oder gefährdet sirrd, so führt Stresemann aus, diec Rußland gegebenen Anleihen nnd Darlehen, unsicher die Verpflichtungen der Murbündetew r ^ * „In derselben Zeit, in der die ainerikanische Handelsflotte ziel- bewußt in ihrer Gntwicklung vorwärts schreitet, geht die englische Flotte cm Tonnen zahl Monat für Monat rapid zurück. Selbst ohne die wirtschaftliche Einwirkung der Frachtraunrnot in Betracht zu ziehen, die sich in dem steigenden Wert der unverschifk- baren Warcni.iengen in den Kolonien zeigt, — ir "Neuseeland allem warten Waren im Werte von 500 Millionen Mark, darunter 4 Millionen Stück gefrorene Hammel und andere Ticrkörper, aufs Verschiffen — bleibt die Tatsache bestehen, daß ein um Jahre verlängerter Krieg die Vereinigten Staaten von Amerika mit ihres Handelsflotte an der Spitze aller Mächte bringen kann, d. h. art den Platz, den England unbestrttten ür der modernen Zeit eingenommen hat." Was sollen wir also tun? Stvesemann spricht sich auch' über die deuffche Politik aus. Er ist überzeugt, daß Deutschland weder wirtschaftlich, noch militärisch vernichtet werden kann und führt dazu folgende Sätze an: „Teutschgands wirtschaftliche Strangulierung hätte im Bereiche desÄtöglichen gestanden, wenn es von Osten nnd Westen gleich^ it*fwin geschnürt gewesen iväre. Mer elwnso wie sich Deutschlands Erdrosselung in den ersten Jahren des Krieges als unmöglich erwies. — wir alle wissen, daß das hinter uns liegende Jahr in der Ernährung relativ besser gewesen ist, als das dritte ErnährungSkriegSjahr —, so hat sich schon jetzt Englands Wirtschaftskrieg nach denr Kriege insofern ebenfalls als falsche Rech« uung erwiesen, als England bei diesem Gedanken nicht an dre Möglichkeit einer großzüg'gen dnttsck^russischen Wirtschafts Verständigung gedack^ hat, die wir sellstverständlich ins Auge fassen wer- drnr und die sich in ihren effben Anfängen in Emzelabmachungen des neuen deutsch-rufftschen Vertrages dokumeittiert." Wie sich im übrigen ein Völkerbund mit wirtschaftlicher Boykottierung eines großen Teiles der Welt vereinigen soll, das ist ^eine Frage, die selbst die aalglatte Berüdsr^nkeft feindlicher Staatsmänner nicht wird lösen können. Was dü militärische Riederringung Deutschlands anlangt, so zieh! Stresemann auch hier die richtigen Schlüsse: England muß sich selbst sagen, daß hier noch ein langer Weg „to Tipper- ary" ist. Stresemann verteidigt sehr ^virksam die deutsche Politik gegenüber den englisch-amerikanischen Verdächtigungen: „Ter Entente und dm Freundeir 2avsdo"ones hatte es ja freigestanden, die Probe ans das Ewenpel zu ntwchjen, 11 m sestzu- flelfei, wie weit das deutsche Volk den Verteidignnqs- ch a r a k t c r des Krieges anszugeben bereit wäre. Sobald Engsand mit seinen Verbündeten jemals dem dentstlpn Volke und seinen Bundesgenossen den Frieden: au) der Grundlage einer ehreiwvllen Berstwrdigimg angeboten hätte, wäre eia solches, feindliches Frieds'sangelwt von jeder deutsche-: Regierung. :rnbeschadet der jeweiligen Kriegslage, zur G-rundlage von Be-pcvchim.gsn gemacht worden, die zum Frieden hätten führen könne::." Auch das ist ein dur^>ans wahres Wort. ÄirDeutsck)e haben uns nichts vorzuwerfen, aber solange Lansdowne in England mit seinen Fviedeirsurianngen noch so isoliert steht, solange das amtliche England sort^ährt, mit der f'dtfe der Vernichtung zu drohen, ist die Anbaltnung des Fgffdnms nicht möglich. Stresemann schließt mit einem zu- stimmenden Hinweis auf Hintzes Aufklärungen vor den Parteiführern und mit folgenden Sätzen: „Deutschland ist ebenso wie seine Verbündeten jederzeit zu ehrlichen Besprechungen über einen ehrenvollen Frieden bereit. Auf irgendein denlsck)es Friedensangebot wird die Welt aber vergeblich wartem" rnem nmWrhie i« w ^ O u ' ll V -v^muvicc nven mu voller r-iuye •Hw ab ßrtc i ;Vcn lun ^ A.«4 mbte Zutuns a 11 e Maßgebende« wünschen ie nördlich von -irstieftm, wurd ^ Zwischen Oift und Ai sne hat gestern abel.ttmch stärkstem Irtillericfeuer die Jufautcriephlluht von n^>m begonnen. lttvisten wurden. Stürkerc ftidliche Krßf *' i* VarrsucS und über die Oi bet !r)reljnnH sen zurückgelmrsen. 0 dien baldigen, ehrenvollen Frieden; törichte Gerüchte von E/krankuugen Hindenburgs oder Uneinigtciten in den oberen Äitnugen sind als barer Unsinn nuiuuchr erwiesen, und Wer Denkende sollte eimnal die Kvnscguenzen daraus ziehen ^ottvcndig 'st, das klingt au§ all den .Herzensofsenbarnugeu s..»- Das deutsch-bulgarische Einvernehmen. Großes .Hauptquartier, 30. Ang (WTB. Amtlich.) Ter Kaiser Nm:t>e gestern bei seiner Au7 .ii t iu Rauheim vom König von Bulgarien und tvm Prinzen .vn itl am Balm- {»’>) begrüßt. Die Adonarcheu blieben bis zum Mittagessen allein n,rd nahmen sodaun die Malst zeit gemttnsam mit den Kiiüx-rn des Wuigs ein. Rach Tisch setztet: >:e ihre Besprechung unter vier.Augen fort. Um Vs4 Hin- l^gaben sie sich im Xvraftwagen nach dem Schloß Homburg v. d Höhe, von wo der Kaiser die Rück, reise an trat, bis Rmcheim vom Könige begleitet. Tie mehr^ st ü n d i g c Aussprache der beiden hoj>u: Bcrbüiwetcn erstreckt« tefi Ars die «rftfntfe militärische \fnb porktische Utfge. Dle Aussprache nur getragen twn dem festen Entschluß zum gemeinsamen Ausharren in dem Vertcidigungs- rampfe des Vier dun des und von dem Geiste freiten Fest- HA^eus an dem bewährten Bündnissystem. Sie bestätigte aufs neue die Uebereinstimmung der beiden Monarchen in der Auffassung der schwebenden Fragen. Ter Sanier hat dem König seine Vitdnisftatuc-tte Und den Töch- tern des Königs, den Prinzeftinnen En dorre und Nadeschda von Bulgarien, den Luisenorden überreicht. Dem Mckitärbevollmäckstig- im Großen Haupt kartier und Generals ß la suite Seiner wüaiestat des Königs. General Gantchew. wurden vom Kaiser die Brcklanten zum Kronenvrden 2. Klasse mit Stern und Schwertern verliehen. ' Eine llanz'erre-e. Der Reichskanzler empf ng gestern die Vertreter des Be- VES katholischer Cttd nt neereine Den sfra dst w lche ih n anlünlich er.neZ 75. G.'ur - ag-s eine Glück c-u s'adess- ü e - rnästen. Nachdem er den Herren gedankt uw einige Wo t: de Erinnerung an Me ka h l schm Stud nteup.".eme d'ren Mi'glied er gewesen, gespvoch-n un der im K.iege gefallenen Mitglied r gedacht hatte, fuhr der' Reick/S a rzler fort: Aber nicht nur mit der Wa fe gilt es, das Vaterland ?u bcrteiD• gen und den Siei er i ge, zu d lsm: auch in der Heimat groöc und wich ige 'in gaben zu erfüllen Ge a>e di' a aber, isch ^lstldeten Krnse nn) in erster Lift' da;u beni'en. Die Last de:> KnegcS liegt drückend air nn'e.en Volle Ich nflll sie ni h' du ch Wmste zu verkleinern snch.m. Zn den Opern von Blut u d ^oen. von denen kaum eine Familie ga v, verfthont taTt be t rft kommen die Schnn.r g'iten der Ernäh mmg und Bekl i um dae mann g ach.n E ttb'hrnngen in der Gegen oa t und c osrgende Aus lick in die Zu un t. Dr Krie, ist das größ e Geiamterlebms für ein Vo k. Er le äh g' es m ungeahn-e i Leistungen: aber er stellt auch ge-valtige An o.d.rungen an di Nervenkrast. Nickst umsonst spr ckst men von Kriegsftsvchoft und bez-ich et oamrt die seelischen Er.chftnungm, welche der Krieg auszuwsen Pflegt. Die Kriegs^yckvfe reigt sich daher bei sämtlichen am Kriege beteiligten Völkern. Aber fr* frrfr je nach dar Eiggnart der letzteren verschieden auf. Bei unseren Feinden tritt sie in Form eines an Wakm'tnn grenzendmij Dasses srcen die Zentralmächte auf, vor allem gegen Tnttschlvnd, ZZ r 11 J? flU ^ wrunterrochme Kette der un geh euerer chsten Beileumdnngen genährt wird nnd sich in unerhörten Dchmä- wrngen alles dessim Ln t macht, was vm nrub bmite auf Einzel hüten seiner Rede nicht einlassen und übergehe ab.ichtlich alle anderen von ihm geäußerten Z^ lÄnmvnn^ haben. Mein warmer Tank ist Ihnen gewiß, und ftch beute das gesamte dantsche Volk vereinen in dem i 1 *! Lcbenswerk alsbald gekrönt werde durch eine:, Vaterland sichernden Frieden tnit unsereii Feinden, denen un- jere unbesiegbare Armee m unermüdlicher AuSdcnler die blutigsten ^fanden geschlagen hat, die aber noch immer daraus bcl>arren, uns zu vcriiMten. Em starker Wille imd klarer Zukunitssim. solleii uns imd unser beut,ck-e? Volk mit (Äottes Hil e durch die Not der Zeit leiten MLt Mfrinen freuen Wünschen geht Ihnen als äußeres Zeichen Meiner Dankbarkeit eine Vase zu. , .^5,"' sng iWDB.) Reuter meldet aus Schanghai ohne/aticm, daN re Operattonen an der Ussn.i F"cm: aus- r die Brücke gebrochen sei Die Ucoergm am Unun im> blvctiert. nnd die De.öcderung ron Mcn^ Tlf (*rf rfV"ii/^r+ cregt ftati fche Vase zu. .-Ts m ., sr , _ (gez.) Wilhelm IR. ^cr Reichskanzler hat ans den GlüMounsch des Kaisers wie ->ie Lage tu Öftesten. e r I i n 2^ S tt. Nach, einer Privatmeldung des L. A. aus .d 'u^ci^i '^ CC . 0 London, die Lage in Ostasi-en sei an- b fiW Srfiü? 0 ? 1 ]mm ^ wEelseitigen Intrigen der J rnngen von Ehnrbin und Wladiwostok lrrrtlraste der ntente inen gegenüber den 50 000 Biann der ungenug ad. Der Lcelrieg. -!ZL-sS1n-tL' N «», (WTV.) Marincsckrrtäk e cnL daß das Kohlen:e de? Weltkrieges bringen wird. )ln dieser: imh W^tges-Mchite sagen zu dürfen ich habe Ea c, dU'chi S-°S-n Kaiser und Btterlaud erfüllt, wir^ mir der chiönstc Lhn wrm vielem L-frvl^i wird meine ganze Kraft ac . m °XJ C £ c. n - -r Graf von Hefrlirg pflget „Sch. 6" lef ailftiw S^uuhTanf^ünf ft*? l l dem Rerckökauzler foleeider »tfldnwnfdfc Be atzung find umgekommen * ' ^ r/Ä^1S , - : r5? n, Jf , ^ Il J Ca ® e ^ ^ Ihren meine herz-- - Vbitte Gott, daß er Jchien Kraft gebe für vre gewaltigen Aufgaben, drc ihnen auferlegt worden sind. - . . .. t . (ffcs*-): Änguste Viktoria I. R. Ö i e r n it f erwiderte der Reichskanzler mit nächsteben^em Telü ** ^ 7 - r i r> * « i* ^ 0 ^ -- - -- grcrmiTT: Tiefbeglückt durch Eurer Majestät gnädig?s Gedenken tttMr 711—7«!^ i ^ ^ 3 ‘ Gct * t ^ 2-4 Uhr tvn l G \ untertänigsten Dank me-fe wärmsten Wünsche ff?/ * ** fi fl? &iirt Mnirftä- v-r iidc» ju Mrfen. Mi, isjU,er*a ki. o/stverfairf C« loftbott H5 ouf drek Wmsch. ft- di- «or&iföUrf, jmrf'mfx il-ro'Lfö*"™* iibü Ä,* Di. Oftfonarfc» 1 . ' e .Ft. (MTV.) Der Scl^veningsche Aur Stadt nnd Land. G i c ße n, den 2. September 1918. Landes mutter, du in nie rastender Fürsorge unter Nichtachtu» der eigenen Gesundheit keinen ^anderen G.'d-nike.t kennt, als ^ Drmen und Verwundeten zu helfen und raeloser Pflichterfüllimg den deutschen Frntwi als Veisviel vor.: jiifa6tat *öo< der Mmächtize Euer MajestLt auch meitträ m fernen Schutz, nehmen. . (gez.) Reichskanzler Graf Hertling. Reise v. Hintzetz nach Wien. Berlin, 1. Sefr. sWTB Nichamtlichl Der Seatss'krt' des Duswärtigen v. H i n tz e beg^'t sich, wie wir hören, am Moch zu polittichen Besprechungen nach Wien. i am 5. September ihre Gültigkeit. S. Anzeige. d f fÄ 5 L“ u d z w a n z i g p f en n i g st ü ck e. 9 ereitS wederholt darauf hmgnv.cfen, dast vom 1. Aus Außlaud. Erfolge der Sowjets. Moskau, 29. Ang. (WTB.) Meldung der Peters^er Telegraphen-Agentur. Im B-.'ür kvon Zarizin wurde ein Viff d-o ornndes abgeschlagen. Unser Vorgehen im Zentrum entssclt Uch erfo.grelch. D,r nahmen rach einem Kampfe die Höböauf dem Ufer des Tfcherwlciwf-FlusseS. Des Dorf Basnnowka Ä? c ohonen Karnowca und .Kvtluban wurden besetzt An dcrdrd- wu.wnchen Front trugen unsere Truppen laut Nachrichtepom 2 . August große Erfolge davon. Wir besetzten Ticho re tz kamst ka- terindar und Armavir An der östlick>?n Front nahnien wsüd- oulich von Alapaiewik das Torf Anowskoje. Hier ließ o sich zuruckziel-ende Feind auf dem Kampjjeldc gegen 2>D Zdunb <,erwundete liegen. In der Richftmg auf Lymswensk wurKlim von uns beredt. Ter Gegner geht zurück. In der Nichfrnig / Bu- gillma geben wir von Menselinsk gegen das Torf Andrejen vor. der Richtung ans Wjatka wurde die Stadt Urschum ti der Weißen Garde gesäubert. (WTD.) Semenow cw'Jc die fluß^zurück ® IC Bolsichewiki zogen sich, nach denpnon- Ein Attentat ans Lenin. / S f r ^ (WTB.) Nach« lner vorlieaeiiden Wnmgen cri^ Petersburg Wucher gestern nacht auf Lenin mehrere Pisse ab- geftrwrt. die, ihn lcichx verletzten. Der- Volkskmnniissar f innere ^ÜtteAeich 'iteti U ritz ft ist ermordet. Ti? Attentäter sintn^hastei. y (WTB.) DaS.Attentat gegen 2cf v-evübte rnc aus JTwto stammende frtanntc Terrorist Dorai Man. Sie hatte im Jahve 1917 in bere Unterfuchuivgshaft bei im Verneh- mmm durriden allgemein gesürck^-tm und bei den Rchutionären verhaßten Gendarmericchef Nowitzki auf diesen mit ein! Tasch-en- mesier emen mißglückten Mordam^ckflag gemacht nnd strde dafür zu 15 Jahren ^vangsarbcit verurteilt. Einführung de- Maflenterror. rs ™SL~' ^°.V;. ^bpt. Ter stellvertretende Cl)cf derlißerordent^ frmen Kvmmiiswn gibt bekannt: Tie verbrecherisch/ Abenteuer, nuferer Feinde nötigen uns, mit dem Massenterror / antworten. Wer mtt der Waffe in der Hand ohne Erlaiuisscknin er- grmen wird, wird fosort erschossen. Wer »gegen bl Rätegewalt S!y ? u ® schäftet irnd in ein KdriZeritrationslrer gebracht. Alle Vertreter des räuberischen Kapitals und all/Speft?lauten, werden zu öffentlick-en Zwangsarbeiteii ^ermigezogeTi/hr Eigentum konftsziert Werdern lieber die Attentäterin gegen Oqn meldet bi ) außerordentliche Kommission, daß sie sich weigert,stre Mitschul- anzugeben imd zu sagen, woher fic das beitn r geftmdcn« or fT ^ a ^7•^ a ^ C- ? lP ^017 anläßlich einer Erpsion in Kiew ../u T I- r JU Zwangsarbeit verurteilt tvvTbefmb habe sich . , ^er andere Tuufr ist di? Debcnrvttmg Eerils, di" Entente könne A^'^gmS den rechten Sozialrevolutionären ai^schlossen. Sic mcht Frieden sckckießwi, solange Deutschland von den Alldeulsck'en o "lrzlrch aus der Krim in Moskau eingetroffenp^ach weiteren eugenauSsagen war an dem Anschlag eine garii Gruppe von erfortru beteiligt. Zuerst vertrat Lenin ein 16jLln«r Gymnasiast den Wog, der ihm cfinen Zettel ,über reich "e. Tan näherten sich ihm die beiden Frauen. Tie Täterin floh ans le. Straß? und rrTurde erst dort restgenom men amd dann ins C-5fomr* 11 ffaxiat Si ^^'"nd bei idr vcrchstete Zigaoetteii^aitt „Mir" ist ihr Name Kaplan. Nach Mitteilung der „Prawa" vom heutigen 4-age findet am 2 September eine Sitzung sämmher Rayonsräte statt, um Maßnahmen zur Unterdrückirng der Bosilche der Gegenrevolution ären und zum Sckfutze der Wätcgctmu zu beraten. Am J. September behandelt das Plenum des Mvsauer Rades mit den Nayvnsräteii amd den Arbeiterorganisatioa^i dieselbe Frage. General BrnFilow vcrhaftt. m 3 V rt!VL' 3f ! JL U %. lDTB.) Nach Metung der Zeifrm« General .Druffilow verhaftet und u den Kreml über- »efuhrt worden ftrn. General BrussiLow befinfet sich, seiner bei - 2 ^E-ember erlittenen Berwuldimg wegen, noch ^ Behandlung. Seine .GefangennäMie trügt angeblich Wn Charakter einer Schützhaft. Tie „Itz.vcstihs berickstet dagegen! ^ Zugehörigkeit zum GeAenrevolu tionä/en Borbende bczich' .igt werde. Es seien Befveise für seine Beteilist ng vorhanden, die «doch inckst veröffentlicht werden könnten. vcr.ksdrten Anschaucmgen nnd schiefen Urteile. Nur zwei Punkte greiie ich l^rails. Eeril begründet seine Zuversicht auf den mili- MV mit dem ständigen Zuströmen amerikanischer Truppen. Abgesehen von diesem offenen Bekenntnis zum Militarismus, den IMS di« Gntvtte nun seit .Kriegsbegiarn. twrwirft. erinnert mich dieses Hrrfen cm di? vergangenen Jahre des Krieges in denen zuerst das frvulp« Italien uird dann Rumänien beu Eiid- Jug bnugen faHtc. Ceeit vergißt aber dabei, daß wir inzwi'cheii mit AußlE^nnd Rumänien Frieden geschlossen ho' m und somit unsere ^trettkrähte im Weg n ^a-i erb-hsich stärken kmmten. ... . f - - — — AlldeutsckHen frefnert Werbe. Wlrmt Herren? In Teutschlcmd regiert bekanntlich per putsche Kaiser in ^asftmg-mLßi--m Zusanrmenwirken mit dem «mdeSrat imd Reichstag. Für die Beschlüsse des Reichstags tvtv noch Niemals eine einzckne aPrtn, sei eZ chi? alldeiktsch- oder nne anders Partei maßgebend. Ich kenne auch als Kanck-r des Deutschen Reiches lediglich dLttsche Parteien uro «me deutsche Po- luir. T,ese zu vertreten, ist meine Pflicht Nild wtird es bleiben. Zum Geburtstage des Reichskanzlers. Berlin, 31. Aug. all v. Hiudenburg 7oIgentm der Heimat t>-rt i'igt Der erste deutsche Dampfer in Petersburg, 28. Aug. WTB.) Ter etersburg. deutsche Tampfer Annie Stinares". ist gestern in Petersburg,' eingetroffen. Es ist Cl' l!^r n lv ’ U> • f, ' ,t V n t ?" r ^indftchm 2tan S nänner zcü'en ^ erste deutsck)«'Schiff, das feit vier Ialften 'in Rußtnch die re.i nackien l.roickittnigS » llm und brmgen einem jeden '.y, ^utsck-e »flagge zeigt. wL !^'ch^ Schicksal Deutschland^ erwattet! negr-ich besteht. I chha'ie das starke te^tärnn^h^! T f ^ l rc ' rr 7 ’ a 1 f r Gefchkossenh-it hinter X r W * um dem Uebecnmt unserer Feind« eine fuhne Niedeclag' zu l^reivm che Agitat'on unter den .dauern .'.ugmsten der Regiernng gegen di? Tsch.'ch n, EnglScke und 'iran osen statt. In Stadt nnd slrcii L^ologda tonibe'bi flöten der gesamten män lichn Inv l i?>en; von 17 bis -u Zähren zu Fvctisr'ationK,' beiten v.rfl'igt. ^r.Ä t inf S A „Prawda" zugegawfcnen Telegramm )«- tfrugt sich die ^ftvölkerung vcm W'adi >.w tok ak iv an dein Kamp « j nnt den Unterdrückern durch SMdung b w-.ssneter Abteilung- , W r haben O.to-er 1918 cy- Y \ li ymg '.o e,!.'n. Da« vom 1. O.to er 1918 ü^ ^"E^-^V?p^Nlgstück? nicht mehr im V rieh - gülttg fiNo. y)m ncigm il J)? 1 " ft-n r»»«« !*i .v» . ^ TienStk^a Ä* Haus, B a hn h of str a ße 3-1. Bon morgen rn Ä Äz ^ E^lturntm .Dürfen wir schvri.en?- werde Licht . Teck, vorge.ußrt. Wie die früd'ren ^lb^i- !^.^u ist auch »der Teil dieses gewaltigen Wcrtze^ mit Unter-, stntznng der ärztlich.-! Gesellschast für Sex-ualwissensckfaft Berlin 3'wn Bl-Xl, e:ttstanden. Außerdem stehlt nock) da^uft,p,el .„MmLetzter Seitensprimig" mit Viggo Larsen in der Hauptrolle aus hi, Spielplan. Siche Anzeige. ^ 1 \ r n ^ n ? n der Hardt. Der Spiel- w'd v-sfrmtz ^ ittr hardt hat am Sonntag wieder einmal S/! irei ! lrf? ^ dck» lugendlich,-r Rüstigkeit und turneZschen ^evei'smlttes g-zeigt.» -8 Turnverein- ta Gm, s Hes e t :i>a en , qiÄ n J { L b;T ^-^Scn Tur-^v eine mit ü er 30) um im iri-blichen We l anp' das . tzl ^ur Gießen ,aft traditionell g-wo d n? Gauwetturnen 0 lg,no doch ein frisch-r Zug selbstbeipnj^ S fr mm UW11 k UH o die in ter h-rbn Septemberluft tiatfer tirrnend.m R'.^m Die Uctnmgoi bestandn in: F Zwei - ibrirng, Kugel,toffen, ftm,en. 100 M-.ter. einer Pflichtsreiübung l^wie ,e einer )trivj7id am Reck, Barren und Lä : :sp e d — Bon Festgaven war nur Se. Magnifizenz der N'ltor d?r Landes- uinveriität, Gebeimcht Pwf. Dc. Gisevius crschi.m.-n. der mit Jnderef'e dm inzelnen frirn-rischen Darbietungen folgte Nack' der Mittags pc cfe begnstste Gau Vertreter Eid mann dr ersähenenen auSwärlg.m^Turner, gedachte der im Felde stehen- den deutschen Brüd: ::K> din'te .orohl Herrn Bickfler iür die wiederholte Ueberlass ng drs Platzes a , au 5 -en beft-n G etaer Turnverem-en für di gute Vorberei^aig der Brranskaltuna. Sein „Gut .Heil" galt de: ruhmre.chm deutsch-,, Heec, Vaterland und der Turnsack-e. Rar d?n allgrmcinen Freiübungen fand noch Stafettenlauf. Scküc stall- und Faustdallspiel sowie Taufte en statt. War auch das bstawoetMruen. toi? verständlich, nich- so gut besucht wie früher, so war doch sein Verlauf ein recht befrird'igrnder. i Kreis Büdinstkn. A Nidda 1 Sept Auf dem Hinnrvelsbach'sckxm SägeHvck wnr-d? m der vecslos neu Nach, ein Mord verübt. Als h'ute riorgest en: Werkmeister dem L-veiseraum betrat, fand er die .Konlinenköch«n ta Wevke-s, die 4 < ^ahre alte Lima Loft nnd das 25 Jahre alte Kßchienmädchen Jda Envers. beide gebürtig y-cm hier mit schtveren Schädel Verletzungen im Blute auf dem Boden l-chzend. Lotz gab noch Mvache Leb«! zftchen von sich, verstarb aber bald, ohne das Bewußtsem w:edn^ rlangt zu haben. war tot Ter Mörder chatte ein kertleiif rmigcs Holz benutzt, blutbespritzt neben der Lcich? des ältere:, ^ iäochens lag. Obgleich das ai^gcHeh tte SägeL n-erk nachts von e em Wäckter mit einem sehr scharfen, großen Hund betvackit wir! und piefr Kri-g'g nangoue mit ihren Wach, lenken dort HWrn ist von der Tat nichts gemerkt woroen. Ta in dm .letzten Näickit'.-, foiedevhalt Nal)ruuqsmittel in dem Küche,'- raum - g-ftlMm w den waren, übernachefrm die Mädchen se,( einiger Zeit auf der Weök und fielen ihrem Diensteifer zum Opfer. Hessen-Nassau. ** Kassel, 1 Ang. (WTB. Nickramtlich.' Der Kaiser besuchte heute r», uttag die hiesigen Herrsch l'ch n Werke. In einem IVsstünd g- Rmidaang wurden unter Füh ung des G-.'- Heimrats Dr. K r Henschel di? von Drohnen d r Hämmer und Schwrmgräta ecst lten Hallen und Hdfe des Wer ses besichtigt. EmpftrngSseierlichft ?n waren auf Wu i.sch des Ka sers, der den- >Befrieb in Art e t -hm tvvllte, irrrterblieben. Po a den Art eitern, die ihn mit ^>och um begrüßten, zog der Kaiser meh er« ins Gespräch. Er e .sf id-gte sich nach ih am verch.ckichm B.-rhalt^ lnissen, nach Dane und Art ihrer Beschäftig'-ng bei den Werfen, vorwiegend nach i er militärischm Bmfamgmhftt imd Teil rahme! am Weltkrieg,.dc n md-- lnng. die ihn.-r m Hiesiam tzß.-fmnieneuleger zuteil geworden ist. lstita die ukr nsckstmi Krieg ^efaargeium eine arm he re Stimm« CVctN zur Erric mg eines Denkmals in den heftgea, Anlagen aufgrbrach. der Ausführung dev Knnft-aaLeÄ ein Ukrainischr Jtü Her taruftmgt. Nr. 205 Zweites BI Aus 5toöt m; Gietzcn, »M 2- September 1918 Montag. 2. 2-p.-n.b-- «„8 empfohlen, um sie vor fWfw.» m.. li - j gggg™g---__ ___ Lcbensmittelr » Cll Für die Zeit vom 2. Septcinber nachstehende Lebensmittelmarken Brotmarken der 36. Woche, gültig v .j o Büttermarten „ 36. , Fleischmarken, 36. Kartosfelmarkcn, 36, 3tartü]jeimcuTcn f oo. „ .. 2.9 19 Seisenmarken für den Monat Scptci ’jgj ö Ein Umtausch verfallener M statt: ebenso »vird siir verloren Ersatz gewährt. Rcnanureldnngen nnd , September 1918 haben Ü«U: . - 8. 9. 1918 •■9. 1918 - 8. 9. 1918 .9. 1918 - 8. 9. 1918 2.9. 1918 - 8. 9. 1918 " findet nicht mehr "lgene Marken kein jssstfah ttg a »'« äs." Umzüge innerhalb derStadt in »ei, zuständir.cu Bezirke» ««schLftSstnudei» des ««tz.ittelainteS von 9-12 !lf>r vor»,.. Marlenausgabe fitr lß er; Sonntags von il>—12 lUtuiiüanö. sind empfohlen, um sie vor strafbaren ~ - Borschristen, Betriebsstörungen und ^gen bie ergangenen- teilen zu bewahren. Ter «ortlmu K» , Nnrtschaftlichen Nach- leuttafN Wnmmor cvw .. . ^ B MNNtmachlMN ift jä?ÄtairaÄ«WÄ' 5 |- Letzte Uaciiridrtcit. "m'eros Der neuest- 0 eeicht üee peeeeslektung. (Am/lickM ^ Großes Hauptquartier. 2 . Septembers listigen Nummer unseres BlMtks ... ». or» der Veröffeuüichung der 3 ^ al W rfm iffi u ' l - ,^urch den zwischen 18. K. R. A. am 1 SepteiM^N^Ä^^ug Nr. M. 122/8. ^^yventber 1918 gelegenen i . öm ** Amtliche P e r s oiidua ck^ t n £ er Grostl>erzoa empfing zum Vortrags den Ltaatsm ^ '%n|rT ivit Finanzminister Tr. Becker, den^Kabrwretär Dr v. Ei'ff und hat zum I.Sep- des des . v_u,,i ui-iim jvuu;. juf ^eit im Felde das Silberne Tienstauszeickmungstteuz rcnikenp siege verliehen.' ** Das Großh Hess. Regu^Z^latl Nr 20 auEMbm Tarmsiadt b-u 30. Sluffitf. T n t svlg.-nten Intel"' 1. Verordnung, die Tagageldei' der .>terinärärr^ 6^.- — stenzärzte bei Tienstgeschiften irmerhalDienstbesirke betr — L.B°Lmntma»ung.üb-r bm Verkehr Breite, Hülsensrüchiten. Buchweizen und Hirse aus der Erntc m Saatzwecken — L..I^klmntmachung' die Stiftung der, F Langenbach und **. ^jruiuiumtia,iu.iw4 , uh. ^uiuiiih - Söhne in Worms anläßlich der Luden^tchx. . 5 Ae sanntmack.ung. Sick erstellung von 'Sa^s^sn s,^,. ' .I? g' sanntmach.ung, Sickerstellmig von Sa^^ln bttr lintachung über d-n Verkehr mit , UI Herstellung von —“““*•* — — • Deka'. ■ — kann Tresterwein (Daustrunk). — <. kehr mit Zucker zur Verbesserung voi^n. mackmng, die Ausführung des Umsap-se^s vom 26. Füll 1918 betr. ** Beförderung. Kanonier B a t s e r der vor kurzem mit dem Eisernen Kreuz 2. dusgezeichnet wurde ist zum Gefreiten befördert worden. ' 8. «. Sj.it ber Un i vr r si.„ Grobherzoq hat dm -nlßrrord-u.lich-^Vro,-s,or bei dern„ch,„ Fakultät der Umbers,lat N,-b-ir Tr. Al be r t Je k zum ordentlichen Profestor in der genannten Farulrat er ** — ..- ■ ■ Äln-g über den Ver- — 8. Bekannt- . ■V t ?* ec Verbraucher von Kohle, Koks und B rikett*cptember Nach Bekanntmachung des Reichstomnnssarse Kohlenverteilung vom 15. Auguit (Rercvsanzerger Nr. Iben die gewerblichen Verbraucher von min ^ io Tonnen Kohlen, Koks und Briketts m die üblichen Meldungen in der Zeit vom 1. bis spätesievptember erneut erstatten. Tie hierzu erforderlichen Me! sind bei deu bekannten Steller: zum bisherigen Preise vo,25 fü^ kartettheft uebst Wortlaut der Bekanntm^nd von Mk 0 si6 für eine Einzelkarte erhältlich. Wescnt-tderungen in d-r- Meldepslicht sind gegenüber dem Bormoi cingetrelen ** Neuordnung der Beschla ebestirnmuu. gen für Sparmetalle, ^rc Belang Nr M 1/4 lo. K. R. A.. betreffend Bestandsmel>uneschragna'Ümie von Metallen, bildet seit dem 1. Mai 1915 h{ a g t für die wirtschaftung der mobilen Vorräte an Kicket, Zinn Antimon und Legierungen der vorgenannte te. 'Tie v'oir de 1 ** ^ 1//l °° Teitert Stoffe sinS m 1. September rrröii uuu Regierungen oer vorgknanurl i. wvii uvv Bekanntmachung Nr. M. 1 4. 15. K. R. ^nen Stoffe sind in Klassen (Nr. 1 bis 22 ein geteilt. Tu-, J ~ in Klassen (Nr. i tns 22) cingetetlt. Trim 1. September 1918 veröffentlichte dritte Nachtragsbelanig Nv. ^1 122/8 18. K. R. A. zur Bckanntm ickmng Nr 1.6 ’ g? ir' - -ivi/iv iv.i . .iu.ii; tuyx>vt iu iig ’JCT. M Vdd'3 18. K. R A. zur Belanntm rchung Nr. 15. K N A vom 1. Mai 1915, betreffend ;Bestanh und Beschlagnahme von Metallen, erfahren dieder Bekanntmachung bl. 14. 15. K. R. A. mit W»m 1. November 1918 in mehrfacher Hinsicht eine iUnrg. Der Kreis der unter die Massen 1 bis 22 fallenden 3 Gegenstände ist t urcf) den Wegfall einiger bisher gelterüahmen cr,??eiter4 n-orden. Gleichzeitig werden die Beftimnber die Verwendung bcschlagnahrnler Metalle der Klass<22 einer grundlegenden Aenderung unterworfen. An bisbenin?-,? weise nach Maßgabe der neuen rechtzeüig neue .. ** Zucker a us der p .^mmu^eu z» verschiffen. N'ch die Fälle, in denen soae-ianrn? * % .letzter Zeit mehren oder Ukrainer-Zucker zu aonr ^^.... verkehrssreier Auslands- wird, imd zwar insbesoudne Preisen angeboren RcH.mg von ^ Wemverbesjerung oder zur Her- uich! nachdrücklich ge rug bamufhiH^ -^ nn "A genug oft und kehrsfreien Zucker daß es verdammende Zucker unro auäfaHSriS^L ^ cr auß der Ukraine wirtschaftet und befindn sich .der RerchSK^ersdelle be- sogenannter verkchrssreier ^ren Verkehr. Wem, daher sich ausnahmslos um ^ucker^d^ 10 bandelt es tlt und bei Dem sich der ffnn-i-ri ..- D ‘.5;^ UT Eerchwegen erworben Zuckers, sondern auch hole Itur ^ ec Veichlagnahme des „Auslands- oder Uk ai e üll V^ Xic Bezeichnung wählt, um 5cn ^rd m iolchen Fällen nur ge- gründen. Es kann dah-r -^h erchihm-chelspreis zu be- augeblich verkehrssi-irn nm ^ dT ^ e ” 1 Erwerb derartigien VreitfcA-rl g^var.tt werden. Tie Erneuerung der Lose 3 ^ K^lassen-Lotterie. Vorklassenloses bis E Vorlegung des 6 Uhr geschahen. September abends «egen Rückgabe der & n inL, i n m ^{ em Xernn,t b,c ^eilosc ^.tnmnioic m Empfang geiwmmen werden. sc. ' ^ ck Sck)'^tten das Eiserne^Kreuz 2! Klasse^^ Kanonier Otto Komp erhielt I und Nheinhessen. Softheater-Intendant ^ ?^"^rs1ag wurde der neue v. ^öm&dbrmlwLfwl!;,^ Wirkt. Gdl>eimerat vorgestellt. Personal des Hoslhsaters und der Hofmusik Wossi^ vom Friseurinnung hat be- aufschlag von 30^35 N..^?^^aligen Preis- dem sie vor nicht langer Scit^f .?m 9* ^Eeten zu lassen, nach- Bogründet wird die^ Erhöhung^ aufgeschlagen bat. Kostenaufwand mfaae iS Zett- und BartsleckLe und der sfirr*,/™ s.' bo^dlrck^r Borichritten wogen der T- 8 Inmffo f ^ Zuweisung von Rasierseife. kaizzlers^Esz e s Der StcM>rrtrcter des Reichs- A'-tPiL, 8 } m !" 1 m!r' **?* nm Frnt-g. den 30. Barnhof v„m StaawnliSite 3>? Cr J in ( ^" ,T Ä Wurirc « m ^T B S’X,fÄ fl Srit® e S } ®« , &rWDf«Ä , ® ^ -Na>ch„iengrn>cktr in tilleriefeucr.' 21^1" durch Itt aclcitctc, Ar- Lch.wcrpunlt msen ,t!ir '»'t dem »*.SStÄlS*.£E5T!L*Ww —nconr Et. £ Feind besetzt. fort. Nach^türtt^m ^dke-er Franzose seine Angriff, Linien wieder Psnlu" i,,r n "’‘ ,E " cn ? dnö «uS seine, «nbL'und^chie^de^V ^sl--tznm L% Angn"ff°ch?ch' lüdiL pch blieb die /eindttch^Jnfa^^ 7 e"»nch Wn N°M>r fic verlnstrrick°n qgmvfen do- schweren und fü. Auch zwischen Tttc >,»!, , weiteren Gr°ß°..gnffen. —- I durch die deuttck" T-rnnch, r »•• i/K unentwegte Fortsetzung d <8eric!»tSfNal. I m>gn>i oenottmrin* t.HitmtvvffeMv/'!ä^nörivronto arä SHgenieur 6d ä *'? ff “ * f f eu| m r . Das cnqllfchc Tankaufgebot. —... ^ lESSie£|ÄÄÜJ1S' Eine humoristische Schie berge sch,' 5 b't I ^usawmengeschossen ' worden ' 253 Tarcks einwandfr Campers und Henderson Bern. 1. Sept >WTB. Mchlamtlichr, Zn der 'S Gompers bmhtvt }Jr-n%~,?t*^e'^! lr £i 3ü ?i l legenden Aenderung unterworfen. An bisherigen Bestimmungen über die Verwendung bescher Metalle zur ^lusführung von Kriegslieferungen im eer fremden Betriebe treten immnehr die BestrnmumgVerwendung be- MÜffirtimÜntttfr />! \o y>i»f i - v>rv» lsi' . —, j. mcoe treten iruumei/i me t>e)rrminungSerweiioung beschlagnahmter Metalle ans Grund von Auen; an Stelle der bisherigen Bestimmungen über Berwci von der Kriegs. Rohstoff-Abteilung des Königlich Preuß-iegsministerinms rceigegebenen Metalle treten die Bestiminer gründe, die den Dekorateur Ludwin Hehlerei zn- .Hermnnn Militscher und den Kausmon,^"^'^ Kaufmann Schöffengericht Berlin-Mitte führte ^ A^r-s **° v ^ i . _ schuldigt, einen Posten SorrftiWtr ^ Angeklagten waren 5e-L , Bern, 1. -ept das; er aus ri:icr ftrafbwi fÄm.« fc -ll. ani,c ^ n "»ußiw Arbmknührcrs . z!>i isabril. Vor Grrick» bräritton si F %!r C f} , ^ e ' “i? lick» gc&rmfrtl ..iaiü? News" vom 27 August- Di- Inet ftfjtdbig Ät-ÄS" LLmLu' äT m 7i ^■ 6ttB G°mv«rs Ämfn "LA wiLL SL M «: Ä ew&7*$r£ ss «sitäIs» IÖSS«E m* isuste MLWM ^ vor t aatgeri'ägh'rt, sich eilt« I ~ ' fe&aitpreten, daß ihneu t>ag Ull m 6 ?- n , f Namen ..Mvischi" p~ -»."»>«;« uciran, um das @a e «. ..Mouche" m btf S!Wfa,.m»I "Ti - LIMLWUKMW: Bezugsscheine für Metalle auf amtlichem Nr. 6st. 2950 a und Sammel-Bezugssckgine für Metalle.ichem' Vordruck Nr. L^t. 2950 b in Betracht. ,Die Bserlaubnis der Kriegs-Rohstofs-Mteillnig wird erteilt ha in Form von Freigabescheinen auf amtsichient Vordruck AOO s. ^Sammel- ^-reigaveiweinen auz amtitmTiU r^ororuck vmua, L-ammel- Fneigabescheinen auf amtlichem Bordruct. 3000 b nnd Lagerverfügung ans amtlick)cl)lutz iteilte es sich h-raus weshalb s-% to - SS' äSSSTOä tt: • * mä lÄräatj; _. , rstts s» tttteWpw* ses i&sH&S&n Saccharin und auch gennistt hatten es imMtr ? r^r Barteu-n vorhanden fei Er n flan ‘ ^ &ci bekd --- . --— - .-er Vorkruckver.valtuN''!w-Rohstoff- Abteilung, Berlin SW 48, Verlängerte 10 unentgeltlich bezogen werden kann. Dieses Merkb! ins besondere den Verwendnngs?>weck der verschiedenen neuen Vordrucke brnd zeigt^ den Weg, den die Gewahrsai/stagriahmtler tnlff» ^»7r,^n.,,» S.... 4’ir )vtt* Q?,... Metalle einWfchlagen haben. m„ p, ba Üt bieS 3 roendirng ihrer Bestände notwendigen gelangen. Cfe 'wird jedoch daraus hingewiesen, dast dilvtt nnr als eme Erläuterimg zu der 3. Nachtragsbekar gedacht ist, deren Kenn!ms die genaue Kenntnis der niagsbekaunt veren ztennims die genalie Kenntnis der luagsvekaunt- hnachung selbst erlassenen Bestimmungen ni»™ vermag. Dve genaue Turckhicht sowohl der NaMragchung selbst wre auch des Näeriblatls wird allen Berv^egenUM Sosttietckuls nnrKiuiffnn mli TI«-r .. f i ■., — . XZn« WVemCSUlUIÖ bfl 0 »n. Rcalkloiien, cerbunden mit Portdiule, erteil, einjährlgenzeugni;. 0 ' vermischte». »mtn,. Es mutten wÄKÄSffi fli 53 Kii 1 «Bccfoneit, btc leteaarmmoit Wipteit, na * et »v v ii\Ai uui cmni ooiritandiaen l * ^^itte v c E»- die FriobmÄwlitik konäuent^ sich dogoaen. bog blo bewirf,r 'Lltion mit ,TO1 zuwt werde und loeist terrauf hin hnb t ^lldeutscheu uxmt des Friedens dao 1 nsri^b^st^7 der Eintrag nmrbe nur ,schoten. «LinTäch t S*»«f Ft, mit 3Tiöen3cnoebota7 «gSÄ?.J? 0 ®- 'Nil^ b< lut), baß nnr Kbc-J von anterrrL^. E'rtcn. fo fei „ot ^«wtegeimchmen Vuntm 1^^"Eige toffe te§ Frntens fei bic rm ; Rerchskonzlrrs 46 J^ n ^art schi, man airrf, mü uiiteii«rtnt teitragot f Äs?" feto U der LM-: des fcm-Sw -tt o • «uwwenlc {axtern werte. 1 I i KuÄüenusterWtzMg der in den Militärdienst erngetretenen Mannschaften. Denn stellb. Oknt-eraIfnn? oudj bei fax flctCö. Jrwnv- tettur gdfatt beinah? täglich Beschiverden über fae angeblichen BcnachteftiguNgru bezüglü'; der GeivälTrung der svg. Familien- ^orterstüvuruter: ein. Zur Aufklärung sei hier folgendes ausgefül)rt: Auf Grund deS Reichsgesetzes femi 4. Llugust 1S14 erhallen dae ^ranilu*:. der in den Militärdienst eingetretenen Untero-ffti liiere und Manns a llsten „im F'alle der Bedürftigkeit" Unter- sstützung. Unter Bvnirsftgkeit ist hierbei nicht eine armenre4ch- liche HÄssbcoürftigkcit %n verstehen, sondern es genügt eine vcv- hältniSmätzige Bedürftigkeit im sozialen Sinne des Wortes. Zur Bewährung .der Zümi!icu. Unterslützimg sind die sog. Lieserungs- verbänfa verpflichtet, in welchen die nachsuchenden Familien ihren. AewSchflici-en. also nicht nur vorüoergebenden Lhifeirtbalt (Wohnsitz) haben. Liese rimgsverbänve sind in Pveutzon wie im Grosth^w- -4og1Nm Hessen die Kreise sKreison.sschüsse als vertoaltenfa .Behörden des Kreises), bcho. solche grösseren Städte, welche eigene! Mrisverbände bilden «.Magistrate als Berivaltungsbehürden). Die DoncrmitleLmysr für die UnterMtzUtegS^s^ :oerden gewShrckkch von den GerneüldevorftcHcrn, Bürgermeistern nstv. in den Landgemeinden vorgenonrnren, welche auch die Unterstützungen zur Ans- .zahlung bringen. .Die Entick-eidlmgen dagegen >üüer die Unter- itützungsbedürfttgteit, sonne die Ar: und den Umfang der Unterstützung treffen und zwar endgültig Ö>ic jeden: Liefern::gsvcrband gebilfaten sog. „UnterstützMWSlomm^ ^ :\rni". Gosen bereu Beschlüsse ist kein NechtÄnittel gesetzlich geg^oen, mit einziger Aus- ürah-ne in solchen Fällen, in denen an»:o«chMM ist, daß ihre Entscheidungen gesetzioidris seien; loas wolst kaum in der Praxis vorkonnnlen dürfte. Sollten aber derartige Beschwerden in Frage kommen, so sind sie an die ZivifaAilfsichtsbehörden zu richten- d. s. in Preuß-en die ^ständigen Äftgu'rmrgÄprLschenten und in jHessen das Gnosth. Mftristerinm des (Jivrern. Die vielen beftnj Generalkonrmaitdo nird der Intendantur täglich eingehenden Beschwerden in FMilienunterstützmigsangelegLnheiten sind vollkommen zwecklos nach müssen ohne (jede Stellungnohmie der Zivils fahörfa übergeben loerfan. s 03 wird daher dringeich ersuckft, von derartigen ganz und gar zwecklosen Eingaben an die '.militärischen Behörden in Zukunft abtzNsehen nrch hiervon inoeiter«: .Kreisen. bam^exA auch dem Land, dem Publikan littnis zu geben. Ir Meteorologische VE.lungen der Station GieKeL tagS wolkig leichter Regsn nachts Tau Höchste Temperatur am Niedrigste Niederschlag 0,1 nun. s 2. September 1918 v „ 1918 Amtlicher Teil. Dritte H |l#üpSid«to;|! 9h\ M. 122/8. 18. SS. R. A. zur VekaimtmachMg Nr. M. V4- 15. K. R. A. vom Mai W5, betreffend Bestandsmeldung und Beschlagnahme von Metallen. vom September 1918. DEe nochtehenfa Bekamrtinachung lvird auf Grund des Gesetzes über fan Bcla^erimgsKu.sta^> vom 4. Juni 1851 in Verbindung mit den: Gesetz vom 11. Dezember 1915, betreffend Ab- andermrg fas Gesetzes über den Belagerungszustand (Relchs-Ge- setzbl. B. 813), ferner aus Grund der Bekcrmttmachungen über AuSllrnsis Pflicht vom 12. Juli 1917 (Neich^Äesetzbl. S. 604) unb vvm 11. Llpril 1918 (Lteichs-Gesetzbl. S. 187) mit dem Bemerk«: Zur allgennnnen Kenntnis gebrack^t, daß Zuwiderfanwllmgeu gegen a) vit BeschjfagnLhmebesämmungtei: gemäß § 9b des Gesetzes Über den BelagernngszusbLNd vom 4. Juni 1851 in Vcr- lündrma mit dem Gesetz vom 11. Dezember 1915 (Reichs- GefetzÄ. S. 813), b) die Auskunst-'Michit und die Pflicht zur Lagerbuchfühtung gemäß den ^Bekanntmachungen über Auskunstspflicht vom 12. Inn 1917 /ILeixlB-Gesetzbl. S. 604) und vom 11. April 1918 (Zteijchs-Gesetzbl. S. 187) betraft werden, soweit nicht nach allgemeinen Strafgesetzen höhere Drähte nm einem - Dunchmesstn vorn we::ig-L als 0,1 mm, Seile und Gewebe, die auS svLchs: Driflfan hergestÄlt sind, Bleche und Folien in diact Stärke vvn -vsmger als 0,2 mm, Schrwtben und Muücrn mit einem StüÄgrwicht von wanrger als 5 GramTn. Ulvs je 4: Kuvferdrähte von mind-estmE 0,1 mm Durchmesser, forme Litzen, die solche 'Drähte «fthalten, mit Urn- hü llnrrg jeder Art: ferner Bleikabel, awch mit Umhüllimg jeder Art, für ^ jebe Betriebsspam:ni:g bis 'eins'chlies'stich 22 000 Voll, wenn der Kupserciuers.lMtt aller Leiter Kusam- inen darin mindestens 95 qmm beträgt; alles soweit nicht verlegt oder installiert; auch Altmaterial und Abfall jeder Art. Klasse 14: Nickel in Grtzen, Neben- und Zünschenprodick- ten der Hüttenindustrie, in Legierunyen, sofern sie nicht rmter Klasse 9a fallen, unverarb eitet iQtb vorgear^ beites insbesondere NickeLstcchl, Drälüe, Bleche, sowie Nickel salze, alles mit einem NickLgchalt vvn mindestens V2V. H. des Ge'amäg«mchts; ferner Nickel plattiert, UTwevarbeitet unb pvrgarrbeitet, mit einem Mckelgehall von mindestens 1. v. H. des Gesauttgewichts; auch Altmaterial und Abfall jeder Art. Klasse 15: Zinn, unverarbeitet und vorgearbei- t e t, insbesondere Barren, Folien, Kapseln, Tuben, mit einem Reingehalt von mindestens 99,7 v. H.; ainh Altmaterial und ?lbfall jeder Art. Klasse,1 6: Zinn emspoochmd dem Zustande der Klasse 15. jedoch mit einem stieing-ehall von .mindestens 90 v. H. und ^oeniger als 99,7 v. H. Klasse 17: Zinn in Erzen, diebeir- und Zwischenprodukten der Hüttmiirvustrie, Salzen und son sti g c n che:n i- schon Verbindungen und in Legierungen mit anderen Metallen, sofern sie nicht unter Klasse 8 und 9 fallen, (auch Weist- und Lagerm^all), unverarbeitet und vorgearbeitet, sowie Nvtenstj.chplatden, alles mit einem Zümgehftt von miirdesMts 10 v. H. des Gesamtgewichts: Muh Mmaterial und Mfall jeder Art. NNasse 21: Hartblei, unverarbeitet, vorgear-, beitet und fertige Druckmittel, msbesmchcre Bar- Töt, Platten, Röhren, Wei^- :md Lagern:<4alt O'ofern nicht unter Klasse 17 fallend). Schrift,netall, Schriften, Steceo- ttzpplatten, mit ei:^m MrtiTnongehalt von 2 bis 6v. H., wich Altmaterial urw Abfall jede: Art. Lla sse 22; Hartblei, unverarbeitet, porgear-. beitet und fertige Druckm ittel, insbesondere Var- pen, Platten, Röhren, Weist- und Lagennetall (sofern niüü «Mer Klasse 17 fallend , Sckiristinetall, Schriften, Steveo- khpvlatten, mit einem Antinwngechalt von nvehr als 6 v. H.; auch Altmaterial und Mfall jeder Art. sch!restlich derjenige,: Zweigstellen, die sich im Bezirk der mwrd- j nenden Behörde befinden), beftndlichen Vorräte der nachstehende!: > Kbassengruppe::, sola,rge sie nicht mehr betragen als in den Klasset: 1—lld zusammen 150 Vs 12—14 15-xl7 18—19 „ der Klasse 20 „ den Klassen 21—22 Trotz fax BeschchlMrahnre ist die vorstehende,: Besti:nn,!ung nicht nleldepflickstigen Metallmengen :m eigenen Betriebe des Gewahrsainhalters gestattet. 20 100 „ 50 „ 50 „ 600 „ '). .Verarbeitung der nach der K. R. dNetallen, Artikel II. Ter § 2 der Bekamttmachlmg N. 1/4. 16. K. R. A.. bechrffeich PsshrndsMeldung und BesullbMmhme von Metallen, erhall solgau- bar Zusatz: i)Die nach ß 66 v,xioendeten Mengen m: Metallen und die aus ifruen -1 tmtm • l'öegensläiide bleiben oh,:e Rücksicht auf ihre Beschrffe i Heft ,md fau Grad der Bemrbeill lng so- l.; Dan B-ruftrastt» bcr KricgWetaN-hisesellschlst auf denen Vordruck 52t und Artikel IV. An Stelle des § 6 der Bekanntnmchnng M. 1/4. 15. betreffend Bestandsmeldung und Beschlagnahme von treten svlgende BestunnMngen; 8 6 . 3) Lagerung!und Lagerbuchführnng. Tie beschlagnahmten Vorräte verbleiben in fau Lagerräumen und sind tunlichst gesondert aufzübewahren. Es ist ein Lagerbuch einMriclKeu und zu führen, aus dem jede Aeitterung der Boroatsmengen, ihre Äer^venduidg imd die Bezeichnung der für jede Verwendung cnchian- genen Ausweise ersichtlich sein müssen. Beairftragten der Militär- und Polizeibehörden ist die Einsicht in das Lagerbuch, die Ge- schästsbriese und Geschäftsbücher sorvic die Besichtigung und llnter- fuchung der Betrie!>se:,rrichtungen:md Räume zu gestatten, in denen von der Dekarm tnmcknmg betroffene Gegen st är:de erzeugt, gelagert, feilgehallen werden oder zu vermuten such. d)VerWendungsbest:mmungen, Trotz der Beschlagnalnne ist eine Verwendmrg der beschlag- nah,nie,: Vorräte nach Mastgafa der folgenden Bestimnnrngen gestattet. Tie Verwendung im Sim^ dieser Bestimnmng-e,: umsastt, sofern sich aus -den empfangenen Ausweisen oder den folgenden Bestimmungen selbst nchls Geg«tte:l:ges ergibtLdie Entnahnw au£ den Vorräten, die Verarbeit,:ng amb den Verbrauch der entnomme- n-en Mengen, sowie die Wliesexung der enttaornmene,: Meng«: der aus ihnen hergesvellte: ErzeuMrisse. ^Verwendung auf Grund von BezugL^ scheinen^). Gestattet Ist die ^ZerWeichrmg beschLagnahntter Mengen nach Maßgabe ordnungsmäßig auf amtlichenr Vordruck Nr. llüt. 2950ausg, -Tel«- graphenbehörden, sowie sonstige Stellen, die von: Kriecrsamt als Haupt-Be- schafsungsstellen^) im Sinne dieser Bekanntmachung anerkannt sind. In Ai^nahmefällen ist auf Grund schrisllicher Gu^h- migung einer der vorbezeichneten Stellen die vorläufige Entnahme aus eigenen Bestä,:den! u,:d die Verarbeitung ohne Bezugsschein M- lässig unter der Bedingung, daß die Ails- stellmrg des Bezugsslheins spätestens innerhalb einer S&xfa nach erfolgter Entnahme aus den Vorräten ordnungsmäßig amchgesuchl wird. Ist der Bezugsschein innerhalb von vier FLochen erfolgter Enttmhme aus den Vorräten nicht eingegonge,:, so ist die iveitere .Verarbeftung einzustellen. Tie Abliejerung ist ausnahmslos erst nach Erhalt fas Bezugsschems zulässig. Verwendung auf Grund einer besonderen Erlaubnis der Kriegs^Rohstoff-Abteilung^). Gestattet ist 'oie Berwerckimg besckjlagnahmter Mengen aus Grund einer besonderen Berwendungserlaub- nisder Kriegs-Rohstoff-Abteilung des Königlich Preußisckien Kriegsnnnisteriums aus amtlichem Vordn:ck Nr. Lst. 3000, sofern die ft: der BerwerwungsettaubniS für den GeioahrsamHalter gegebenen Vorschriften: umego- halten werden^). Verwendung aus Grund von Belegs che:neu. Gestatte: ist die Verwendimg beschlagMhmter Mengen nach Maßgabe ordnungsmäßig aus amtlichen: Vordruck Nr. Bst. 3111 ausgestellten Belegs cheine. sofern die ft: dem Belegschein für den Gewaltsam Halter gegebenen schriften ftuugehalten werden^). Zur Ausstellung sind bervchtist für Belegsckleine auf Grund eines Bezugs fcheins fü^r Metall e diejeruge,: Stellen, welche ;temäß Ziffer 1 z ur Ausstellung der Bezugs sichteine berechtigt sind; für Belegscheft^ auf Gru,ü> eines Sammel -Bezugs scheins für Metalle.und «ruf Grund ^ftder Vor w e n d u r: g s e r l m: b n: s fax Kriess-Ni-Hstoff-Mtei-- lung die Inhaber d«S SammeErt wirh in dem es nid# mehr unter uiiö die bei der Umarbeitung ent- besMagnahmten Vorräten zu- mit dem Beginn die Beschllagrahnu. stehenden Ensallch fau geführt werdn. 'tikel V. Diese Nachitragßbeke rchmrg tritt des 1. Novem ber 1 n Kraft Mil chmn Jnwftinntt du- 2. Nachtraasver->rd. «MSP tet B-r,nnti lg M. 1/4. 15. K .R A betreffend 1 M-t-llm, Nr.' LllON/9 ^ ® affW 12 Ulti 13 ' B0m ö N°- Frankfurt'Mrsen 1. September 1918. Der lelloftmandrerende General: R ft d e neral der Infanterie, M- a i N L, den l. far 1918. Der gouir der Festung Mainz. B c Generalleutnant. fm Sftme fas § 5 "Lttev Klassen un % 2 faefaigesührten: agnahmten Vorräten zu berücksich- 2 . 3. Artikel III. An Stelle fa^ § 5 der Bekauntnmchuug M. 1/4. 15. K. R. A. betressend Nestmtfameldmni und Beschjlchrmchme von Metallen, tatet folgende Bestimmunsm. i 8 5. Don derb- stimmungeu für M-tudermengen. AuSgenomM'U von der MelfazLlichL sind die im Geivatzrsam einer der im sj 3 fazerchrveten Peri«mei«, Gesellschaften ,cho. (esp. 4. arbeiten in kr iegsvoichtigen Betrieben. Oiestattet ist die Verweiidnug beschlagnuhntter Mangen aus eigmten und fremden Beständen zur Vorrwhme vsm A u s be s se ruug sarbeiten m: Mas-chmen und Geräten bei plötzlich auftretenden Schäden in k r i e g s w i ch t i gen Betrieben, sofern ein Ersatz durch andere Stoffe nicht «Gglich ist nnd ein Mfschub der Msbesstnnu^ÄarfaftO: bis zu einer Ltzochell einen empfindlichen Stillstand in diesen Betrieben zur Folge habe:: würde. Als kriegswichtige Betriebe im Sftnu dieser Anvrdmmg gellen solche Betriebe, die von den KftiegSaintsftllen oder ^ftegswirtschastsämter:: als kriegswichtig anerkannt sind. Svwcft die zur Ausführung einer solchen Ausbesserrmas- arbeit verwendeten Mengen ft:sgesamt das Gewicht von 1 kg übersteigen, ist spätestens ircraxfalb von z»ve: Wollen nach Eiittritt der Ausbesserungsbedürstigkeit d-ienachtragliche Genehmigung der Kriegs-Rohstoff-WEÄS btt AfaM eines .FvetsafasesuchG emMolen. l \ Für die sind die fauch A Vermtterun^n tigen. W«m Vorräte m lassengruppe einmal nach dem 1 mfai 1915 die Meng^> Awitten haben, so entsälltfamit^ ^.Sonderbestm fas § 5, auch wem: diese Vorräte sah später wveder io MengerkgreiM h.nabmftchern f nftw ^ Ein erläutern* blatt zur 3. Nachttaa^llnrnttnackLma Nr. M. 152/8. 18. ^ , Vordruck % Bst 2384 b SSS farvorgebt,^ unter we >caussetzungen und aüf welchem Wege Bezugs,cherne (Nnd n:n.tterlaufa::ssc der Kriegs-RoÜteft- Abreilung 'w^usuc , ftt bei der Vordnickveaoaltnrm ber Berlin ZVV48, Verl. Hedanam^ stratze 10, erhällllch. *1 Als amtliche c von Beznssftfaiiren. sind zur Zell m Gebrauch der Bezugs,4 Aietelle, Vordruck Nr. 63t 2950a und der SamnlP.cl-ein ftir Metalle, Vordruck Nr Lst. 295l l ) Eine Liste : KriegZamt als Hasrpt-Besck^fsungK' stellen im Sinne ielmuttniachung jetoeils aiurkmnteu Stellen. Vordruck 2 ^384 e. wird vom Kriegs:,lnurms- .egeben und ist r, valtung der Kriegs-Rohstoft- !lbleilung. Berlin Verl. Hedemannstr. 10. erbälllftte ^ Als Viftwe lwchnisse , der K:tegs-Nobstofft-)tb^ llmg komnwn tnsb F:«:gal>e;Q^:ne aut anrmchun Vor- druck Nr. B8t 30 rmmel-Freigabesck-eine auf anttlichem Vordrmk Nr. 83t. ^nd Lagerverfügungen auf amtlichem Vordruck Nr. Bst. ! Betracht. Tie Stellung von Anträgen hat :mch Maßgabe Matts Nr. Bst. 2334 b lvg! Anm 2) zu erfolgen “ Bezugsschei: Ztffer 1 mid Verwendungserlaufarifle far - Kriegs-Rohste ng gemäß Ziffer 2 begründen ein« Berwendungsbevech?rr für diejenigen Personen, (fasäl- sichaften usw., an l schtet such .(Inhaber far Bezugs scheine bzw. Verrvendungi e) Tie Unterlieftrer dieser Personen^ und Gesellschaften ihrerseits die Beuoendacngsfarech- tftwng zur ^lussi r ihiwn nach Maßgabe-der Bezugsscheine oder Verw laubmffe von den Jni-abern erteilten Aufträge durch ^ welche von den oben angeführten Berechtigten ansgi 'den. Vordrucke fite Belegsckieine sind erhülllichl fa: alle: tllen 1. und 2. Basse. 7 ) Falls ein fam mehr als 1 Woche angängig ist. muh in jedem Fi erwendungserlaubnis der Kriegs-Rvhch stoff-Abteilung ft ^rnes Freigabvgesuches vorher eftygv-, holt toerden imd t «) Tenumch ß 1. 9öovember 1918 ab für Nickel der Klassen 12 :md ): ^mumgen fas Artikels IV der 3. Nach, ttagsbetanntnuvckij 2/6. 18. K. R. A. Im übrigen le Bestimmungen der Vekanntma.Mna 1/4. 15. K. s efftnd BestandsmelduM wrd Bes>§a^ send Bestands teten Berechtio die ihnen zrmri M. 1 / 4 . 15 . K. Kraft gesetzt, a nähme iwn Meta cht durch fac ^Lnorteumgen far 3. Nach- tragsfastmternach such, unverändert ft: Kraft mch galten in Verbiridun Besttmmungen dieser slöllchirngsfabumtt machung. Mit fan: I' dieser Nachtragsl^MMtinachnny verlier«: alle aus ds:fmckMg U. 1/4. 15. K. R. A.. lietaf- An den Obe Giehen und d beschila-nmhmc vvn Metalleil, fargelei- :: lllnchnge ihre Gültigkeft, in welchenr n Bestimmungen far Vekammnuchurw faete Nacknttag s1>eLm r ttmackmug au her * ergänzt worden sind. .... »u OSifhrn Grüsch. Pülizciaml Bürgrrmkistrreirn drr Landgrimin- > des Kreises. Indem wi Nehcnde Belkmttmnchmlg des stellv«, tretenden E^em «S von berck- venoeisen. beeuslxnn» nur Sie, von U derselben den Interessenten alsl«W Kenntnis AU « die Mmntaftafemfl in Ihrem zümner zur et, >ntz »tsen z» legen. GieLev. »einber 1918. t i üiches Kreisamt GiefaU, >r. Usingen