llr. 201 Xu «etzever Anzeiger erschein! täglich. außer Sarmiacfi. - Beilagen: scheuer ^milienblütter; Areirdlau für tzen Ureis Hießen. Vezugsprei?: nronatl. Mk. \ .20, uiertel- jnbrlirt) S.6G; durch Abhole- iu Zweigstellen 4nonatl. Dif. 1.10; durch die Post Mk. 3.60 viertel« lährl. ausschl. Bestellg. ivernfprecki - Anschlüsse: lür die Schrcktlcitung 112 Ver1aq,GejchaüsneUeöt Anschriit fürDradlnach- dnchten. Anzeiger Sichen. LMe; 8 Iaü M. Jahrgang Mittwoch. 28. August M8 Unnal'ine von Anzeigen s. die Taaesnummer bis zum Nachmittag vorher ohne jedeVerbindlichkeit Seilenpreise: sür örtliche Anzeigen 2bM.»für auswärtige 30 Pf., sür Reklamen Dik.l.-nebst'20°/o Teu- erungszujchlag. Haupt- ichristleiter: Aug.Goetz. Verantwortlich sür Politik u. Feuilleton: i. D. vankoerkehr. vr. Zenz; Stadt und Sewcrdebank Siehen Land. Vennpchtesu.Ge- rrchtssaal: llr. Meyer; AwiMnarrunddruck n. Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch- u. Steindruckerei R. Lange. Zchristleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Zchulftr. 7. sä'm^^ in Gießen Postscheckkonto: Frankfurt a.M. Nö«6 General -Anzeiger sür Gbechessen Die Ergänzungen der Yrester 5rieden§vertrage§ unterzeichnet. lWTB.) Grotzes Hauptnuartier, 27. August. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppen Kronprinz Rupprecht und Boehn. Tagsüber schwerer Kamps zwischen Ar ras und der Eamme Offtlich von Arras griff der Feind beiderseits der Lcarpe an. Wrslich des Flusses blieben seine Angriffe vor unserer ans Rorup zurückgebogenen Kampflinie im Feuer li^en. Südlich der' Scarpe wichen rmferc Vortruppen den nüt zahlreichen Panzerwagen und starker Infanterie vor- getragenen feindlichen Angriffen auf Befehl aus die Hölie bei Akonckv aus. Dort empfing den Feind das Feuer unterer znr Abwehr bereitst.chenden Infanterie und Artillerie. Mul» erbittertem Kampfe drang der Gegner über Monchy und Guemappe vor. Unser Gegenangriff warf ihn an die Ostränder der Orte wieder zurück. Mehrfach gegen Cherisy gerichteter- Ansturm brach vor den: Orte zusammen. Unter starken: Einsatz von Panzetmagen setzte der Feind seine Angriffe beiderseits von Bapamne fort. Nördlich von Bapmnne war die Höhe südöstlich von Abort, und Bengn.atre Daennpnukt des Karnpfts. Aus der Hohe tatztc der Feind nach nmehrfachem vergeblichen Ansturm abends Fuß. Beirgrmtre blieb nach langem Kampfe in unserer Hand, südwestlich von Bapaurne setzte sich der Feind in Thilloy urch. Martinpuich fest. Im übrigen brachen die hier auf breiter Front bis zum späten Abend wiederholten Angriffe des Feindes blutig .zusammen. An ihrer erfolgreichen Abwehr haben preußische, baherische und sächsische Truppen reichen Anteil. Vor und hinter unseren Linien liegen die zerstörten Panzerwagen des Feindes. Leutnant Spielhoff schoß mit seinem Krafiwagengeschptz 4 Wagen zusammen. Südlich von Martinpuich drang der Feind über Valentin in Montauban ein. Im Gegenangriff warfen wir ihn aus Montauban wieder hinaus. Auch südlich von Acoutau- ban scheiterten feindliche Angriffe. Unsere Linie verlaust ietzt westlich von Flers, westlich von Longueval auf Maricourt. Zwischen Somme und Oise lebte die Gefvchtstüngkett nur deideri'itS der Avre auf. Bei örtlichen französischen Angriffen blieben Fresnoy und Saint Mard in Hand des Feindes Nördlich! der AiSne machten wir bei einem Vorstoß nwst- licki vton Ehavigny 100 (befangene Feindliche Angriffe brachen hier und nördlich von Pasly verlustreich zusammen. Oberl-eumant Lörzer. Leutnant Koennickr und Leutnant Bolle errangen ihren 31.. Leutnant Thuny seinen 26.. 27. und 28-. Leutnant Laumann seinen 28., Oberleutnant Greim seinen 21.. und Leutnant Blume seinen 26. Lust- steg. Der St-ste Generalguartiermeister Ludendorff. * Der Abendbericht Berlin. 27. Aug.. abends. (WTB. Amtlich) Schwerpunkt der heutigen Durchbruchsversuche der eng- listhen und kanadischen Truppen lag südlich der Scarpe D^er Stoß ist beiderseits der Straße Arras—Cambrai in an'eren Stellungen aufgesangen. Beiderseits Bapaume und nördlich der Somme blieb die Kraft der feindlichen Angriffe gegen die Vortage zurück; der Feind wurde überall abgewiesen * Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 27. Aug. (WTB.) Amtlich wird verlautbart: An mehreren Stellen der italienischen Front Artillerre- kämvfc und Patrouillengefech!c. Bozen und Gries waren neuerlub das Ziel feindlicher, aber schadloser Fliegerangriffe. Auf dem albanischen Kriegsschauplätze haben unsere siegreichen Truppen tu Verfolgung des geworden Gegners südlich von Fieri und Berat Raum gewonnE auch beiderseits des Touiorica Tales (ein Nebenfluß des oberen Devoli), wo fraruöfische Abteilungen hartnäckigen Widerstand leisteten, wurden feindliche Stellungen erstürmt und der Feind zum Rückzug gezwungen. Der (5hef des Geileraistabs. Gestern nachmittag sind von den deutschen und russischen Bevollmächtigten drei Ergänzungsverträge zun: Brefter Frieden ^vertrage unterzeichnet worden. Die verschiedenen Vertragsgaltnngen sind in der amtlichen Meldung auf- geführt. Hiermit ist endlich, wie Dr. Sols es ausdrückte, d^r Rahmen fertiggestellt, in dem sich die östlichen Probleme zu einem klaren und übersichtlichen Bilde zusammenfügen sollen. Die Wichtigkeit eines festen Verhältnisses zwischen Deutschland und der provisorischen russischen Regierung ist hier immer hervorgehoben worden und wächst in seiner Bedeutsamkeit durch die neuerdings erhöhte Befestigung der Sowjetgewalt Ein Grunderfordernis ist nur, daß der Rahmen setzt auch so fest gespannt ist, daß er von russischer Seite aus nicht mehr auseinandergesprengt werden kann. Dean erinnere sich, mit welcher Absicht im vorigen Herbste sich die Bolschewiki in Brest-Litowsk einfanden. Ihr damaliges Ziel war weniger, einen Frieden zu schließen, als durch Fensterreden die ^ozialrevvlution auf die deutsche Arbeiterschaft und auf den ganzen Westen Europas zu übertragen. Der Sprecher war damals Trotzki, aber der Träger des Gedankt ns Wladimir Jlilsch Jljanow, der unter seinem Revofntionsnamen Lenin sich zum Führer der sozialrevo- lutionären Strömung in Rußland emporgeschwungen hat. Jener Lettin, der am 3. 'April 1917 in einem plombierten Wagen mit 32 russischen sozialistischen Emigranten von der Schweiz aus jene Fahrt nach Rußland anlrat, die der Voss. Zeitung den Vergleich mit Ulysses im Bauche des Trojanischen Pferdes eingibt. Lenin war von jeher Bolschewist, b. h. ein russischer Sozialdemokrat, der im Gegensatz zu den Men- schewisten nicht erst die Arbeitermassen erziehen und ihre Kräfte sammeln wollte, sondern den Augenblick für die definitive Revolution, die Diktatur der Massen als Regierungsform unter Führung einer Elite von Revolutionären, schon jetzt sür gekommen hielt. Sein großzügiges soziales Experiment konnte er in Rußland vorläufig einleiren. Dieses Experiment über Rußlands Grenzen hinauszutragen, blisb ihn: verwehrt. Daß er dieser Hoffnung aber noch nicht entsagt hat, geht nach einer Meldung des „Jswestija" hervor, won-ach er in einer am 23. 8. abgehaltenen Parteiversammlung äußerte, daß die Kommunisten für die Beendigung des imperialistischen Krieges und für den Sozialismus kämpfen. Bereits bei Beginn des Krieges habe er erklärt, daß der einzige Ausweg aus dem imperralistischen Krieg seine Verwandlung in einen Bürgerkrieg sei. Der Bürgerkrieg in Rußland müsse noch viele Monate, vielleicht Jahre dauern. Der Mrpitalismus sei eine internationale Macht; er könne daher nur in allen Ländern, nicht aber in einem etttzelnen vermchtet Werdern Der Krieg gegen die Tschecho-Slowaken sei ein Krieg gegen die Kapitalisten der ganzen Welt. Durch einen Sieg über die Tschecho-Slowaken hätten die Bolschewiki die Möglichkeit, sich so lange zu hatten bis die Weltrevolution aus- L?eche. Unser nächstes Interesse liegt nun darin, uns den russischen Wettbegßuckungsträum vom Leibe zu halten. Gegen die Tschecho-Slowaken inag er sich ruhig austoben, denn damit wird England getroffen, das immer mehr Truppen zu der vorgeblichen Hilfsaktion stellen muß, um eine beinahe hoffnungslose Lage der Tschecherr wieder für seine Absichten günstig zu gestalten. Und da es selbst nicht die notwendigen Truppen zur Verfügung hat, muß es Japan irnmer mehr freie Hand in Sibirien lassen, und das wird sich über kurz oder lang cky England grausam rächen. Es ist ein eigenartiges Schauspiel, auf den Trümmern des russischen Reiches slawische Weltrevolution und britisch- japanischen Weltimperialismus um die Oberherrschaft ringen zu sehen. Wir aber, die wir von Osten her die slawische Welt- revolution und von Westen her den britischen Weltimperialismus an unsere Grenzen heranbranden sehen, haben allen Anlaß, über den eigentlichen Schl ach thandlung-en den Kampf der Ideen mit größter AufmevVsmnkeit zu verfolgen, da die Verwirklichung' der einen wie der anderen die Vernichtung Deutschlands zur Voraussetzung har. Die Ergänzungsverträge zum vrefter vertrag unterze-chnet. Berlin, 27. Aug. (WTB. Amtlich.) Heute nachmittag find im Auswärtigen Amte von den deutschen und russischen Bevollmächtigten drei Ergänzmrgsverträge zu den Brester Verträgen unterzeichnet worden, nänrlich ein Erst änznngsvertrag zum Friedensvertrag sowie ein Finanz- abkomme^t und ein Privatrechtsabkommen zur Ergänzung des deutsch-russischen Zusatzvertrages zum Friedensvertrage. Die Verträge bilden das Ergebnis der seit Mehreren Wochen -zwischen den deutschen und russischen Delegierten in Berlin geführten Verhandlungerv von der Westfront. Englischer Einsatz und Gewinn. Berlin, 27. Aug. (WTB.) Die schweren Kämpsie zwischen Arras und Somme brachsten Cfcrr Feind am 26 Mgust trotz er- bitterrer Llinstivengungsn und trotz lLrnsatzes aller Kampfmittel und frischer Truppen seinem TurchbruchsU-el nicht näher. Die deutsche Führung fügte dem Feinde durch rechtzeitiges Ausweichen und unerwartete Gegenstöße immer wieder schwere Verlust zu. Tie Verbreitercmg des englischen Angriffsnaumes nach Norden über die Srarpe hinaus zwingt die britische, Führung zu immer umfangreicherem Einsatz. Dennoch ringt sie seit dem 21. August, also bereits eure volle Woche, vergebms um die Entscheidung. Jü, genau derselben Zeit, das heißt vom 21. bis 27 März d. I., hatten die Deutschen bei ihrem Angriff aus der Linie Atcmchy^—La Feve den Feind bis über Wert—Pierremont Mvntdidier— Noyon hinaus vor sich her getrieben und ihm allein hierbei 90 000 Gefangene und mehr als 1300 Geschütze abgenommen. Fetzt kanrp- en viele Hunderttausende englischer Soldaten im gleichen Gelände Trotz zahlenmäßiger Näberlegenheik gewinnen sie unter lchweom Verlusten nur langsam an einzelnen Stellen Raum, da die wroch- tigen deutschen Gegenstöße sie immer wieder zurück trüben mw dem Verfolgungsfeuer unserer Batterien und MaschcuengetveHrc aussetzen. Nach wie vor kann die mp französischem Boden lampf^rde deutsch? Führung rad'j Belieben löte feindlichen Angriffe ann^hmen oder den Kamps ablchnen. Der durch unsere siegreichen Offensiven gesch-affenL Spielraum bezahlt sich auch in dieser großeir Bewegungsschlacht. Er erleichtert den Deutschen ihr einziges Vorhaben, eigenes Blut zu sparen imd trotzdem die Kampfkvast des Gegners er^blich zu schwächen. Die neue deutsche Verteidigungsstellung. Berlin. 27. Aug. (WDB.) Die neue deutsche Verrerdigungs- stellung zwischen der Oise und Aisne, gegen die sich die vergebliche-, i Anstrengungen der Franzosen in den letzten Tagen richteten, vertäust von Maincawp iu südöstlicher Richtung tmjccfo das mmp- Dge Niederungsgebiet der Aitette uns des Aisne- und Ob efcniale ois Pont St. Mard, zieht dann in östlicher Richtung über die imbeKwtlbe&n Höhenrücken westlich an J-uviguv und Ehaorgnn vorbei und weichet sick> nordöstlich Asly nach Osten, um den das Aisuebal säumenden Hängen zu folgen. Am 25. August war besonders das Fvontstück von Pont St. Mard-Paslv der Schauplatz erbitterter Kämpfe. In schuechig ausgeführten Gegeuangriffen^ent- rissen wir dern Gegner die am Vortsge lwch verbliebenen Stel- lungsteile und hielten sie gegen die immer wieder vorbre-chendant Gegenangriffe. -Lv wurde am frühen Mvvgon, noch che s-rchder drcbL Nebel v-ersküchtigt hottender Jwelberg. südöstlich Pont St. Mard im Sturm genonrni-en. ebenso die Ferme ?Rathotel südwestlich Erecy au Mont. Südlich von diesem Ort trat der deutsche An- grfff auf einen von schwarzen und weißen Fvcmzosen ausgesühcten, in dichten, ttefen Wellen sich entwickelnden Angriss. Jü heißem Ringen wurde er- iffedergeschlagen. Mehrere hundert Franzosen von vier verl'chiedeuen Divisionen mürben als Gefangene eingebracht. Auch.auf den Höhen südwestlich von Erecy au Mont wogte der Kampf hin und J>er, doch vermochten die Franzosen, trotz Einsatzes stärkster Kräfte in wiederholten Anstürmen keinen Ge- ländegetvinn zu erzielen zur llnterstützruig der Angriffe nordösllich Pasly. ?tn dieser Stell? war iu Svissvns peben der Kathedrale Artillerie aufgefähreit. ähnlich wie seinerzeit in Reims unter dem Schutze des ehrwürdigetr Bauwerks. Von allen Seitcn^ wurde am 23. und 24. August das Arttlleriefeuer aus öic ^lngriffsstelle vereinigt. Welle aut 'Welle der französische Sturmtruppen brach sich an dieser Ecke. Die Verteidiger erwarteten trotz.des schwersten Feuers, das sie zermittb"n sollte, kaltblütig den Augenblick zum blutigen Empfotrg der immer ^vieder CLU-ö den Schluchten von ,Bauxrezis und Pominier? anlautenden Franzosen. .Restlos wurden sie abgewiesen. Im Anschluß an diese Mwehrkünu-se' brachte uns am 25. August ein deutscher Vorstoß nördlich. Pasly den Gewinn einer kleiner! Geländeerhebung auf dieser Hochfläcke. Luftangriff auf Luxemburg. Berlin. 27. Aug. (WTB. Am frühen chNachmittag dos 25. August griffen sechs Flieger des Vierverbandes Stadt und Bahnhof Luxemburg mtt elf Bomben an. Der Sachschaden ist gerina Verluste sind nicht zu beklagen. * Englische Verletzung der finnischen Neutralität. Hel sing so i s, 26. Aug. (WTB.) Eine Verletzung der finnischen Neutralität durch dir Engländer meldet d<^ twrdvstliche finnische Grenzschutzhommando. Danach erschien am Samstag aus Richtung von Osten ein großes grmrgcstrichenes Wasserflugzeug in einer Höhe von 500 Metern über dem Dorfe Kturtti, östlich von Kuolsjoervi. Das Wasserflugzeug kreiste über dem Dorfe, stieg bis auf 800 Meter Höhe zmd warf mehrere Bomben ab. Durch die zweite Bombe lvurde ein Bauer verletzt,^durch die dritte und vierte, die unweit der militärischen Speiseanstalt nieder fielen, ein Soldat. Tie fünfte Bvmbe schlug in der Nähe der Ambulanz ein, ohne jedoch Schaden zu verursachen. Die sechste, die auf am Boden lie- «gen.de Soldaten gerichtet war. krepierte nicht. Während der' ganzest Zeit wurde aus dem Wasserflugzeug mit zwei Maschinen-Gewehren geschossen, (öegen das Flugzeug wurde Gewehrteuer^ eröffnet, worauf sich dasselbe nm 9 Uhr 22. Mn. in östlicher Richtung über Mvala entfernte. Im Flugzeug befanden ffch drei Mann. Tie Tragflächen waren aus der Unterseite mit großen schwarzen Ringen bemall. Tos Dort Kurttt liegt urrmittelbar an der finnischen Ostgrenze, ungefähr in der Höhe von Kantalak. Aus Ruhland. Neue ruffifche Mobilisationen. Moskau, 27. Aug. (WTB. Nichtamtl.) Meldung der Pe* tersburger Megraphen-^lgentur. Durch Befehl des Kriegskommis-- sariats von Moskau wird die Mobüisierung der Bourgeoisie, und zwar der Jahrgänge 1913—1914, angeordnet zwecks Verwendung für Arbeiten hinter der Front. Neue Erfolge der Lowjets. Moskau. 24. Aug. lWTB.) Meldung der Petersburger Telegraphen-Agentur. Kampfe vom 15. August. OeUiche Front: In der Richtturg auf Mapajew wurden von uns Sschucholteistose. Tauschkma und Kvtichanawsffoie im Kampf genommen. Der Feind ffidEfl in vEger Auflösung. Im MMck der Station Mvnetnafa -vbt der Kampf. Bei Simbcrsk .7mck> erbittert gekämpft Das Teuer unseres bei der Station. Ochotmtschja besinnlichen Pauzer- zuges brachte d« Batterie des ©egnetö *urrt Schweigen. Untere Een Srmbirsk tnorgcyenhen Abteillmgen haben die Brücke über den Swiiga-Füuß erreicht. Ter Feind versuchte vom Dorf Ot- -oada her emen Angriff auf dir Station Ochotnitschja. Wir ließen -ihn gans nahe l-eranLomwen und schlugen ihn durch schnellen WorjDtz rn die Flucht. Er ließ viele Tode zurück sowie Geschütze und Maschinengewehve. Bei Kasan tzogstich eine Gruppe am linken Ufer nach hartnäckigem Kampfe auf die Linie des FluffeS Szunka zurück. Ach den anderen Frv^ttabscktn'tten lerne Beränbernng. Auf deil NördlickZm und loestlühen Fraattabschnftten hat >dcr Gegner in der Richtung Vvn Onega das Dorf Tschkajelvskaja aufgegeben. Im Gebiet der Wagamüntmng versuchte ber Gegner Mit frtlfc van Wasserffugzeugeir einen neuen Angriff vom Lärche ^und vom Wasser l«. Die Attache wurde drrrchüas Feuer unserer Schiffe abgewiei'sn Irn nvrdkaukasischen Abschnitt kau^entrierte der G^ner beim Gehöft Wattiaffchi in der Richtung von Katschabmsk größere Kräfte. Er Mitte einen Angriff gegen die Station Gumrak aus, wurde aber durch unser Maschmrugcwehrfeuer abgewiesen. Unter dem iSchutze der Dunkelheit und des schlechten Wetters vermochte der lGegner sich der Station Ssemitschnaja au nähern, wurde aber auch hier in ine Flucht geschlagen. .In der Richtung von Welikeknsscheek griff der Gegner mit einer »Kavallerieabteilung von 500 Mann, Geschützen und zwei Ä)öaschinengewchrm an und wurde nach sechsstündigem Kampf unter großen Verlusten tzurückgeschFagen. Moskau, 24. Aiug. (WTB.) Die 'Kämpfe am 16. August. Nördliche und westllche Abschnitte: Schtenkuiek tourde von der Weißen Garde besetzt. t Südlicher Abschnitt: In Richtung Bakaschowsk führte ein revolutionäres Kvsakcnregiment einen Angriff auf das Gehöft in der Rahe des Dorfes Plötki «us. Ter Gegner floh unter Zurücklassung von Toten. i Nordkaukasischer Abschnitt: In Richtung Zarczyn griffen unsere Truppen an einigen Stellen an, besetzten die Station. Wvrvponvwo ltnb erbeuteten 10 Maschmengewehre. Oe ft li che Front: In Richtung TagiakMähern wir uns nach Einnahme des Tories Taraßbowo der lSücrtömi Txävatui. Es wurde bemerkt, daß der Gegner von Kongurock Truppen nach Jekate rin- burg wirft. In Mchtuny Miatta (hat die Weiße Garde Ursum besetzt. Ihre AnMhl beläuft sich.aus mehr als 1000 Mann. Sie beabsichtigen. Kotelnitschi zu besetzen, die ,Brücke zu sprengen und Perm abtzuschneiden. — Unsere Flugzeuge warfen BonGen au' Kasan herab. Die Treffer waren günstig. Auf der übrigen Front keine Berändermrg. Stockholm. 37. Aug. (WTB.) Ein Telegramm aus Moskau an „Politiken" bestätigt, daß die Tsecho-Slowaken bei Nrkola- lewsk geschlagen wurden .und daß die Stadt von den Bolschttvisten eingenommen Worden ist. Es wurden dabei große Mengen an .Kriegsgerät erbeutet. Die Verluste der Tschecho-Slowaken sind sehr groß. ' Unterstützung der Sowjetmacht. Kurik, 22. Aug. (MTV.) Meldung der Petersburger Tele- graphen-Agentur, In der Plenarsitzung des neugttvcihltrn Sowjets der Deputierten der Eisenbahner ist eine Resolution »irr Unter-i stützung der Sowjetmacht angenommen worden. Der Sowjet der 'Eisenbahner wftt> sich die größte Mühe geben, irm die Arbefts- tätigkeit z.u beben und zur Stärkung.der Sowjetmacht, der sozialen Revolution und zum Triumph der Arbeiter und ärmsten Bauern nach Kräften beantragen. < Die Uffurlfrvnt. Amsterdam . 37. Aug. (WTB.) Rach einem hiesigen Blatte Meldet der Souderberichvcrswt^ der „Times" in Chmckin vom 31. MiMlt, daß die Kttmpftättgkeit an der Uffuriftvnt am Montag stark sugsro-mmen habe. Die beiden Fronten der Eierten Streft- kväfte seien angegriffen Wochen. Die Kosaken hätten vier Kanonen verloren und 100 Mann. Die tschechischen, englischen und sran- zösiichen Truppen Wachen in den Kamps verwickelt, später auch die japanischen. Ihre Gesamtverluste betrügest ungefähr 300 Mann pnJXoten und Verwundeten. Die Frontlinie wurde 6 Meilen zu- rückgsvommen. Icyttnische Truppen treffen rasch im Kampfgebiete ein. Mau glaubt, daß eine feindliche, 4000 Mann starke Truppe vom Khanka-See Lus Ungefähr 100 Meilen nördlich von Wladiwo- 0g und nach G-rvdekowa geschickt worden sei, um die nlnrnche Bahnlinie yu beiden Seiten zu besetzen und die Verbindung $vi}iben Wladiwostok und Chardin abzuschneiden. Wir schwierig 01 ^ fc®- Tatsache entnommen weichen, daß ein aniehnllcher Tttl der tschechischen Truppen »rrückgebracht wurde, um du Bahn zwischen Nckolsk, nördlich von Wladiwostok, und Gwde- kowa zu besetzen. Sin Dementi TrotzkiS.v Mvskau, 27 Aug. (WTB. MchbnnÜ.) Meüumg der Pe- ^egraphen-ÄAkNtua. In einem drahttosen Telegramm» ,Mn Alle dementiert Äcnpsse Trotzki die amerikanische Lüge, welche HZagte. daß dre Scwiets die allgemeine Bewaffnung aller Kriegsgefangenen zum Kampfe gegen die ^Icheckw-Slowaken durchführen wollen. In der Sowjetarmee be- ^oenftch lediglich einche frühere Kriegsgejunglme, die russische Staatsbürger geworden smd. Der Kampf gegen die «egenrevolutionäre. Wie die hiesige Presse meldet, ist in ^ckmi-NowgvAd ein mÄttärrevvLutimräves Komitee errichtet in idessen Hand alle Gewalt im Gouvernement überging. Die Stadt u^wd vmi den Gogenrevolittioriären gesäubert. Ans Beschluß der autzerochenttichen Kommission wurden <§f Gegeirre vo lutsonäre er- icyossen. ^n^^^Ä5Ä^.Or^sation in Stadt Und Kreis Lunch wjuche^urttechnrcL und der Belagerungszustand verhängt. , Rvrdarm« wnche eine gegenrevolutionäre Ber- jchloorung entdeckt. , Im Wsckmitt Ufa haben sich die Dorfbewohner für die Räte- m ber wm ts-EEsch-r ©ette an- geochneten Mobilisierung Folge zu leisten. 'W§B.) Meldung der DeterMwger wurde emc 400 Mann starke Atzwi- luntz polnischer Soldaten, IN der Hauptsache ehemalige Legiowrre, Eüeck. die Wachdienst an der Eisenbahn taten und den llebectritt von Soldaten ms MurmangÄnet förderten. Da sie einen gegen den Sowjet gerichteten EharaVer trug, so wurde die Abteilung mit Hilfe der örtlichen „Kommission" entwaffnet. Neuerdings wird ein Andrang polnischer Soldaten aus der Ukraine nicht mehr beobachtet. Petersburg, 24. Aug. (WTB.) Meldung der Petersburger Telegravhen-Agentur. Am Abend des 15. August begann im Ravon Petersburg em bewaffneter Aufftand unter Führung weiß- gardistiAer Offiziere. Anfänglich gelang es den Aufständischen, einige Stationen zu besetzen und zeitweilig die Verbindung mit Jainbnrg und Gatschina zu stören. Eiligst wurden Gegenmaßregeln getroffen. Eme aus Jamburg ausgerückte Abteilung besetzte nach heftigem Kmiipfe die Station Meloßkowicy und mar- tchierte weiter vorbei. Die Weißgardisten hatten sich im Walde von Wolostvwa verschanzt und versuchten von dort aus in Verhand luNgen zu treten. Unsere Abteilungen cntwaffnete die Gegen revolutionäre. Wo log da, 24. Aug. (WTV. Nichtamtüch.) Meldung der Petersburger Telegraphen-Agentur. Das Komitee zur Unterdrük kung der Gegenrevolution hat strengste Maßregeln gegen die Kon- ttrrevolutionäre ergriffen. Me Weißgardisten und ' verdächtigen, Personen wurden verhas-tet. Alle Offiziere werden registriert und die Verdächtigen unter ihnen verhaftet. Beseitigung des Privatbesitzes auf Grundstücke. ^ M os kau, 24. Aug. (WTB.) Nach der „Prawda" hat das Zentral-Exekuttvkvmitee in der Sitzung vom 22. August den Erlaß eines Dekrets beschlossen, das in allen Städten den Privrt- lbesitz aus Grundstücke beseitigt In Städten über 10000 Einwohnern wird das Recht auf Priv.rtbesitz aus sämtliche Bauten ab- gejchafft deren Ertrag einschließlich des Grundstückerttages über die von den Ortsbehörden festgesetzten Normen hinausgeht. Hypotheken über 10000 Rubel werden annulliert und die ftüheren Eigentürner den Mietern gleick-gestellt. Das Dekret erstteckt sich mcht aus Industrieunternehmen. RllffifcheS. Moskau. 24. Aug. (WTB.) Tie hiesige Presse meldet: Hier traf er ne rusiischs Abordnung ein, die beauftragt ist, mit der Sowjet- regierung über die Liauidation der russischen Staatsenirichtnngen im Kaukaius zu verhandeln. Tie Entente gewährte der sibirffchen Regierung einen weiteren Vorschuß von 100 Millionen. Erbeutete Schriftstücke beweisen die Werbearbeit des ftanzösi- cSS 1 Bevollmächtigten Janeau unter den Weißgardisten und Tlchectien ut Samara^ von wo aus auch lebhafte Beziehungen mit -utofs und der sibirischen Regierung imterhalten worden sind. .. Tie Reglerung in Omsk befahl die dNobilisiernng der Jahrgange 1889 und 99. Ter japanische Kvnsulatssekvetar Midkawa und der Attachse der chinepschen Gesandtschaft Lrootau sind aus Petersburg hier elngetroffen und haben dem Volkskommissar für auswärtige Angelegenheiten einen Besuch abgestattet Nach cimr Meldung der ..Jst>vestÜL" äutzerte Leirin in einer öm 26 . o. M. abgchaltcuen ParteiveffammLrng, daß die Köm- Mr die Beendigung des imperialistischen Krieges und für deic Soziallsmus kämpfen. Bereits bei Beginn des Krieges habe er e rklärt, das; der einzige Ausweg aus dem imperialistischen Krreg seine Verwandlung in einen Bürgerkrieg sei. Ter Bürgerkrieg rn Rußland müsse noch viele Monate, vielleicht Jahre dauern. Ter Kapitalismus sei eme internattonale Macht; er könne daher nur m allen Ländern, nicht aber in einem einzelnen vernichtet werden. Der Krieg Legen die Tschecho-Slowaken sei ein Krreg gegen die Kapitalisten der ganzen Welt. Tünch eiiren Sieg Kanadische Militürftrichtkingc Rotterdam, 27. Aug >WTB. Rio Rotterdamschen Courant" zufolge nieldu >er Dem „Nveuwe .Tailn Tetegvaph" aus Montreal, daß in der Provinz Quebec ungefähr lOUCK) Mann desertiert oder nicht eingerückt srnd. Maß hat in ganz Kanada für Rcilitärslüchtlinge einen Termin festgefetzt, bis zu den:, sie sich anmelden können, ohne 'bestraft zu ivecden. Tieft Matzregel hatte einige Wirkung. In der Provuiz Quebec ineldet« sich eine ziemlich große Zahl Deserteure, allerdings noch nicht oie Halste der abgängigen 10 000 Mann. Ter Malvy-Prozetz. ^Bern, 28. Aug. Bei der Zusammenkunft in Paris am Sonntag erhob das Exekutivkomitee der sozialisttsch-radi- kalen Partei sehr energisch gegen die Berurteiluiig Malvys Einspruch und sprach i.n der Tagesordnung den Wunsch aus, alle wahren Republikaner möckften sich im Kampfe gegen Verleumdung und reaktionären Pressefeldzug einigen. Berbandstreibereien ln Holland. Haag, 27. Aug. Zu den Enthüllungen der Iswesttja über die gegen dir holländischen .Kolonien gerichteten Ent«üeabsichtrm, und deren Verbuche, drc wickttgsten holländischen Zeitungen oder chre Korrespondenzen zu kaufen, schreibt die Amsterdamer Zeitung „Te Tisd : Der Argwohn ^der Holländer ist heftig geweckt worden migepchts der aus authentischen Tatsachen beruhenden Mitteilungen der ^swesttia drängt sich die untoeigerliche Forderung aus, daß Licht ur diese Angelegenheit aebracht werde und Holland erfahre^ welche Absichten sich hinter der scheinbar freundschaftlichen Hül- tung der Ententestaaten verbirgt. Es erscheint uns undenkbar, daß holländischerseits nach Veröffentlichung dieser Nachricht weiterbirt tatenlos zugejehen wird. Ob sich vielleicht die betreffenden Staataj vMi selbst dazu herablassen, die holländische öffentliche Meinung zufrieden zustellen? Tschecho-Slowaken hätten die Bvlschewckl die Möglichkett, sich solange zu halten, bis die Weltrevolution ausbreche. * Die Abreife Helfferich» aus Moskau. r ^ n ' A 7 ' »•) Gegenüber unzutreffenden Pressedarstellungen über die Mpttve der Abreise des Staatssekretärs Dr. Helfferich aus Moskau und der Ver- btt deutschen diplomatischen Vertretung von Moskwt nach Pleskau stellen wir folgendes fest: Tr. Helfferich hat Moskau nicht aus eigener Initiative verlaffen. sondern auf die ausdrüclliche Weisung des Staatssekretärs v. Hintze, alsbald zur mnudlichen Berichterstattung nach Berlin zu kommen. Die Verlegung i*r di^omattschen Vertretung lediglich aus Gründen der Person- Cchen Sicherheit vorzimehmen, hatte Dr. Helfferich in seiner Be- ri chtersta ttung an das Auswärtige Amt vichrftrch abgelehnt Erst nachdem er die auÄ>rückliche Weisung erhallen hat, im Falle drohender^ Lebensgefahr für sich selbst oder das Personal der Mission die diplomatische Vertretung von Moskau an einen sicheren Ort zu perlten, und nachdem er selbst nach Berlin berufen worden war dre Frage ferner persönlichen Sicherheit also gänzlich ausgeschaltet war. hat ^r. HÄffercch zur Sicherung des Lebens der Angehörigen knplomattschen Vertretung die Verlegung angeordnet, und zwar imch Petnsburg. Die weitere Verlegung von Petersburg nach Pleskau ist nicht von Dr. Helfferich, sondern vom Staatssekretär v. Hrntze besohlen worden. » Die Amerikaner in Wladiwostok. ) RÄltersch« »uremi noßet aus M^nwostok: Wie verlautet, haben die Amerikaner; der Gemeinde Wladiwostok S * l / 2 .Millionen Rubel geliehen Die IapEr fo^entrieren ihre Truppen an der Ussurffvont. Matrosen mu Gvanöwv, die von .Pvn^ermtt-amvbilen unterstützt waren haben die Bvlschewiki abgegriffen. * Aus dem kubanischen Gebiet. Berlin, ^-Dug- DerVorsitzende der kubanischen Regie- Ttm> oen Pressievertretevn. daß der nach Säube- «ma^kichamsk^n Gebietes von Bvlschewiki zickanrmentretend« Lcmdesrat alle wlchttgen pollttschen Fragen entscheiden werde. Etti. Deutschland fei durchaus nröglich. Das kuba- ^ babe Ueberschuß an Lebensmitteln, brauche landwirtschaftliche Mzpchmen und andere Waren. Die Beziehunaen zur Ukrarne seren sehr freundschaftlich. Wilfon kommt nicht nach Europa. ft U Aug. America Service, die Nachrichtenstelle der amerikanischen Gesundffchnft, dementiert die Blät- termeldung, daß.Wilson dft Absicht habe, nach Europa zu kommen. Norwegen. Kristiania, 27. Aug. (WTB.) ^MwMblabet'' schreibt in ftmem Lettarttkel vom 25. August: Das vergangene sochvcktztte Kriegsvierteljahr habe fift Norwegen autzmpollttsch \vcmgn Rei- b.^gM gebracht, als irgendein früheres. Das ?lbkommen mit Am», rlka..habe eine Grundlage für alle Berhandlungen mft den west, lichen Staaten geliefert, und rn Berlin habe man großes Verstünd- Norwegens gezeigt. Eine Regelung des delsverkchrs mu Deutschland stehe bevor. Der anschemsnd offene und vertrauensvolle Geist, worin die C^leitbriesviwhandÜmgen ge- fuhtt werden, j cheinc Gutes zu versprechen. Tas Ergebnis dieftr Verhandlungen dürfte relativ befriedigen. Es sichere zwar mchik dw Schiffahrt, verspreche jedoch £*e Sicherung der Lebensnftttel- znfuhren Zwar bleibe die Zufuhr aus England bedroht, aber man könne aus Amerika unter Geleftschutz Zufuhren erwarten. Werter ichreibt das Blatt, daß die Torpedierungen der Dampfer .,Sommer, tad" imd „San Jose" hoffentlich die letzten sein würden. Man dürfe hoffen daß Deutschlarrd das Unrechtmäßige bei dieses Versenkungen anerkennen werde. Es sei für Norwegen von Vor- teil, daß zur Zeit mt Auswärtigen Amt in Berlin sichrere Beamte tattg jeten, die bie nvrw-egischen Verhältnisse aus eigener Anschauung kennen, in erster 'Linie der Staatssekretär selbst und dann der zerretär Baron Bietinghoff. Ti« berefts getroffenen oder noch zu erhossenden Zuftilwoereinbarungen eröfsneten also ziemlich ruhi- gen Ausblick in die Zukunft, wenn auch die sonstige ftnanzielle und wirtschaftliche Lage Norwegens noch manche schwierigen Probleme m sich berge. Der Wirtschaftskrieg. 28. Aug. (Privatlelegr.) Ein hiesiges Blatt meldet aus London, daß auf der Versammlung der Baumwdllfabrikanten in Liverpool, die vorgestern stattfand, die Bestimmung angenommen wurde, während 10 Jahvnr nach dem Friedensschluß keinen Handel mit dem Feinde zu treiben. ver Zeeftieg. A«nst «nd wissenschakt. Die Kunstausstellung der Breslauer Messe. * U§ & r€ .ii a V?F b "Ns geschrieben: Kunst und Messe haben I^cht unbedingt etwas mfteiwmder zu tun. Wenn ttotz- dem die Breslauer Mes,e-Ge,ell,chaft den Vorschlag des Breslauer Mers und Graphikers Si^ftied Laboschin zu einer schlesi- ,chen .Kunstausstellung im Rahmen der Breslauer Messe bereit- öu ^ der zutreffenden Erwägung^ ^bildende KmL m Breslau eine Propaganda blutnöttg hat, und datz der Fremt^nverkehr anläßlich der Messe die besten Vor- aussetzungen für solche Propagarida biete. So charakterisiert sich ^ 1T }, en ' dem sich ber Breslauer Ortsverein der Teutschen KunMeirMlenschait, der Künstlerbund Schlesien und die Verernigung schlesischer Künstlerinnen zusammengeschlossen haben, in krß^ Linie als Berkanssausstellung. Sie ist also nicht eine eurrgermaßen erschöpfende Uebersicht über den Stand der Ä^Äi in Ä en: um das zu geben, reichten Zeit und Raum .acht sms A^r sie vermittelt den Eindruck, daß zahlreiche Mid schaffQisfwhe .Kräfte auch rn den Bezirken der bildenden! Kunst rn Breslau am Werke sind. “ 3n bw Plastik bcherrschte Matthias Karl Kleine mft sermr groß ausgefatzten Ge r^rrt-Hauptmann-Büste, dem lebensgroß modeltterten Wpf der Breslauer Tanzmeisterin Rita Rokst und einer Bronzestatuette Aegvpterm" das Feld. Theodor von Gosens liebenswürdige Terrakotta „Frühlina" und sein stär- kerer Geiger" sind Proben reiser, gefestigter Künstlerschaft. Ro- bert Bednors ist vor allem mtt der Porttätbüste der Tänzerin A 9Hut U°Boot-Grfolge. Berlin, 27. Aug. (WTB. Amtlich.) In den Gewäs- jern westlich von England versenkte eines unserer U-Boote 5 Fahrzeuge von zusammen 22 000 Bruttv-Register-Tonnen. Der Chef des Admiralstabs der Marine. Ein neues deutsches Kaperschiff. Bern, 27. Aug. (WTB0 Der Lyoner „drouvelliste" meldet aus Neuyork: Der von einem deutschen U-Boot .rusgebrachte kaiiMsche Dampfer „Triumph" fähtt mit einer 16 Mcnrn stmckttr Prixenbeia^mg des Ib-Bootes an Bord, mit zwei Kanonen be- waffnet und einem Funkspruchappavctt versehen, in den Gewässern um dre Mftenbänke Neuschottlands. Er versenkte bereits mehrere Fischerschiffe, deren Besatzungen in kanadischen Häfen gelandet wurden. Die Deutsche Flotte und der U-BootS-Krieg. B e r l i n, 28. Aug. Tailn Chronicle bringt folgende Aas^ la, jungen des bekannten englischen Flottenkrsti'Sers Arthur Pollen^ .E dem jetzigen Stande der Unterseekriegssirhrung sind wir in o?r B^ampfung der U-Boote unter Wasser auf passiven Kampf b - A'^Mrnen ang^ieien. Gäbe es keine deuffchen Schlachtschiffe und Schlackttreuzerflotte, wäre dre Einrichtung emer engen Mmew- igerre wohl ausführbar, also kann man wohl sagen, die deutsi^ Flotte beschützt jie U-Boote 'und deckt ihre Operationen. An- derersctt ist,l>is stärkste Lbrgnnient dafür, daß die heutsck«e Flotte sich l>eute mcht zu einer Seeschlacht stellt, denn solange die fei'rch- llchen U-Boote monatilch über 900000 Tonnen versenken können vollbringen sie direkt und die Schlachfflotte indirekt Lrfftmngcn zur See, dve alles übersteigen, was selbst von der glücklichsten W- tton zur See zu erhoffen wäre/ Der U-Boot-Krieg ist demnach ern wirklicher Berechtignngsnacyweis für das Vorhandensein den deuffchen Flotte, mitz-wenn wir eine große Seeschlacht haben wollen, müssen wir zunächst das U-Boot schlagen. Das können .oir aber inir durch Utrteilvasserkanipfmittel tun, die wir aber wieder nicht -wirksam nr dem zunächst- in Betracht kommenden Bereift) verwenden tarnten, sondern nur in viel größerer Entfernung. ^^^derber votteilhast vettreten. Zwei Keramiken von Fräulein ? n ^kig durchgearbeiteter „Spiegel" S n J flIle S Holzvelrefs von Karl Kratzer Mid zwei Plastiken von Paul Schulz schließen hier den Reigen des Bemerkens werten. (^T ie Z^nE^usstelluna hat in den stark empsimdenen Land- dTtf3T Höhepunkt. Thomasche Reist 3^?^^ atmen die Landschaften Hans Z i m b a l s. a- u *A^ an ^ tc ^ dem Felde ein dekoratives Porttät, ^ eurem seiner volkstümlichen Hindenburg- vettreten. Ter Expreß ionismus hat in Oskar van H o u t, -lAmenportrat schnell für sich einmmmt, einen mutigen Be- kenner. Ka m P f c r, T r a u t m a n n. Morgenstern. Dreß ^amen, die nicht mir in Schlesien einen gutt.st sandten ebenfalls Proben ihrer Könnerschast. Aus der Fülle der übrrgetr seien die feinchr Aquarelle von Erich Steher und dre charaktervollen Landschaften von Selma N e il - bauer besonders vermerkt. öer schlesischen Künstlerinnen enffandte seine be- H aats, Tora Seemann, Wilhel- lauer Mess/ ? ^ ^ € Promnrtz und viele andere auf die Bres- Die kunstgewerbliche Abteilung, die leider nur recht klein ausgefallen ist, vertritt mit Wanda B i b r a w i c z und Else W i s- drucksv/s? ^ Eunstgewerbe sehr würdig und eine ^ ^ar ®J c ; a t > 'b}t endlich birgt in ihrer relativ großen Auswahl llthnten ton 2 a b o j 6) i n, P r.o b st, H o m s ch, N i e - ^ ültn Busch, dre Zeugnisse soliden Kömrens sind. Absurder imd^die sehr farbenfrohen Linoleumschniitte Cbert und Waktv Lo chs, in denen sich Lust zum Absondettichen und Begabnng un dre Oberhand stterten. » 1 — Lösung der Wiener Burgtheaterfrage. Aut Wien wird uns geschrieben: Am 28 August wird kurch di Generalintendanz der Wietter Hostheater die Form verlautbar werden, in der in Hinkunst die künstlettsche Leitung des Burg^ rheaters zusammengesetzt sein wird. Wie bereits berichtet wird von der Ernennung eines Direktors — man hatte zuletz Hermann Bahr als solchen genannt — abgesehen. An die Spitz des Burgtheaters tritt vielmehr ein Triumphirat. das aus Her mann Bahr, aus dem Wiener Schriftsteller Major Robett M i ch e und aus einem der Regisseure der Bühne zusammengesetzt sein wird Regisseure werden in diesem Kvllegium wechseln, und zwa wtrd Max Tevriant zunächst dem Kollegium angehören. De bewegliche, ftwig watckelbare Bahr, der „europäisiette Oester reicher", rft ,tcher der Berufenste dieser Bühne, die wie keine zweit die Pattna edelster Tr ad itton trägt, seine Persönlichkeit zu geben der femsinmge, stille Poet Robert Michel wird nichts verderben und die gewiegten Spielleiter können reiche Erfahrungen uw Gefühl siir die Tradition des Hauses als künstlettsches Kapfta zur NZerfüguna ftellen. Mögen auch im allgemeinen viele Köch die Suppe versalzen, so erscheint doch die Lösung der Wiener Bur» theatersrage eme durchaus alückliche. - In der Ho fo per dürft alles beim Alten, also bei der Direktion Gregor, bleiben. Kow biilationen, die dem Komponisten Julius Bittner als künstlettschei Beirat nennen, entbehren vorläufig jeder Ernsthastigksit. A«O Stadt nnd Land. Gießen, den 28. August 1918. ** DaS 9rvßh Hessische Regierungsblatt, Beilage Nr. 13, ausigegeben Darmsdadt. >26. August 1918, l>at \o\* gerben Inhalt: 1 Bvrlesirrt g rfrvtclitif ct)»eai 'Friedl-ofsverdandes Dalsheim für 1917 Rj. — 3. Ueversicht her für das Rechmmrassahr 1918 geneh- feMObett Umlagen tznr Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen klreligronsgenuunden des Kreises Dcrrnisbadt. — Uebersicht über c tc in den Ox'.meuiben des Kreises Grvss-Geran zu erl-ebendenl (!>>eineindeun,lagen für das Rechnungsjahr 1918. — 5 Dienst- n.- cyrickteu — 6. Sterbefälle. ** Vichz ä hlung am 2. Septelniber 1918. Nach Buu- desratsbesrdblü sindet am 2. September (b. I. Mieder eine vierteljährliche Viehzülstärrrg statt. Sie erstreckt sich auf die gleichen SSid^atttmcreii, n>ie s« bei der Zähidrng mn 1. Jrmi d. I. fest- gestellt nwrden sind, nämlich aus ^Pfevde. Rmdvieh. Schafe, Schweine. Ziegen. Federvieh und Kaninchen. Näheres im Anzeigenteil. ** S teuererVl ärn! ingen. Die Gewerbetreibenden werden daraus l/ingetmesen. das; die Frist Mr Einrei-chtzurg der Anmeldungen $itr U msatzstener mit Ende dieses lyäonats abläust. Außerdem sind d-re Stenererklänungen über die Einkomm ew- und Vermögenssteuer bis 1. Septeulber bKv. 1. Oktober l. I. ab-ugrben. Die ^ndwer^er-Bernturvgsstelle des Ortsgewerbe- neretnS steht den Mitgliedern und Handwerk er frauen zur Berattmg und UntersM^cn-g bei der Anfertigung der Steuer- Erklärungen Mittwochs wld Sonntags von 2—3 Uhr im Gewerbe- Haus (Kirchstraße 16), wosilb'l auch die notwendigen Formulare zu haben sind, kostenlos Mr Verfügung. Landkreis Gießen. -s- Bersrod, 27. Aug. Gefreiter Hch. Schneider, Sohn des Phil. Schneider I.. wurde zum Unteroffizier befördert. Musketier- Spei er ist an der Westfront vermißt. Kmwnier Otto Becker wurde durch Granatsplitter verwundet. G) Dor f gil l, 26. Aug. Gefreiter Hans Köhres wurde zum Unteroffizier vefördert. ** Linden str uth, 27 Aug. Der Musketier Pf. Menz. welcher vor tur-zem das Eiserne Kreuz erhielt, wutde nunmehr mit der hessischen DapferkeitsMedaille ausgezeichnet. P Watzenborn-Steinberg, 27. Aug. Am kommenden Sonntag den 1. September soll das diesjährige Dekanatsmissions- fest in unserer Gemeinde gefeiert werden, bei günstigem Wettev auf dein schönen stimmungsvollen freien Platze vor der Kirche, unter den altehrwürdigen Linden. Siehe Anzeigenteil. Kreis Friedberg. ** Bad-Nauheim, 27. Aug. Ein Beethoven-Wagner- Mend der Kurkavelle sindet Donnerstag den 29. August im Konzerthaus statt. Hessen-Nassau. = Frankfurt a. M., 27. Aug. Die Stadt vecordnetenver- Sammlung stimmte in ihrer heutigen Sitzung der Errichtung eines Wohlfahrtsamtes zu und genehmigte die Magistrats Vorlage aus Erhöhung der Teuerungszulage für städtische Barmte unb Arbeiter mit rückwirkender Kraft vom 1. Llpril 1916. Für Herstellung von Kleinwohmmgen in städtischen Gebäuden wurden 110 009 Mk. l>ewilligt. Die Vdagistratsvorlaae aus Ausgestaltung des Franl- furter Sckmlweseus mit den Abänderungsanttägen des Sck>ul- ausschusses fand Annahme. Die Abänderungsanträge sehen n. a. auch die Beseitigmrg der Vorschulen, vor. lieber die Einschmelzung der Denkmäler entspann sich auf Grund einer sozialdemokratisck-en Anfrage eine längere Auseinandersetzung, in der u. a. auch die Einschmelzung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals gm Opertrplatz gefordert wurde, lv künstlerische Interessen nicht in Frage kämen. Bedauert wurde die geplante Enteignamg der wertvollen Meunier- Figuren. Auch die Beseitigung des unschönen Bismarckdenkmals wurde allseitig gewünscU. mr. Frankfurt a. M., 27. Aug. IN Verbindung mit der Handwerksbrmnrer und «den Kleingewerbetreibenden wurde die Gründung einer Zentnalstelle zur BekämpsuM der Schwindel firmen in Südwestdeutschland beschlossen. Sitz der Z«ttralstelle soll Frankfurt a. M. werden. — Tie neue Schleusenmainbrücke bei Mühlheim geht trotz der H»urch den Krieg bedingten Schwierigkeiten an Material und Arbeitern ihrer Vollendung entgegen. Die Uferbogen, aus Skebn. >hergestellt, sind fertig, während man an der Ausmontiernng der eisernen MittÄbogvn Tag und Nacht mit Krieg sgesangeneii arbrii . Die neuen Schleusenaulageir sind für die Schiffahrt besonder .'vichtig, weil nach ihrer I^ertigstellnnN auch die größten Rheinscriffe bis Hanau gelangen können, ohne leichtem zu müssen. **' Frankfurt a. M., 27. >Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Auf Einladung der Stadtverwaltung Saarbrücken hat gestern im Römer in Frankfurt a. Wi. eins Aerfammlltrug von Vertretern von' Städten und Kreisen West- und Südveutschlands stattgefunden, die besonders von Fliegerangriffen bedroht sind. Auch der Chef des Generalstabes der Luftstreitkräste, Oberst Thomson, der 'KomMiandeur des Hieimatluftschutzes, Major von Keller, der Geschäftsführer des Tauschen Städtetage, der Bürgermeister Sahm aus Berlin, und Vertreter mehrerer stellvertt. General- kommändos nahmen teil. Nach einem einleitenden Referat des Oberamtmannes Dr. Klotz (Kriöurg i. B.) wurden alle Fragsrr des Schutzes der Bevölkerung gegen Fliegerangriffe erörtert und reger Erfahrungsaustausch gepflogen. Sodann hielt erster Beigeordneter Schlosser (Saarbrücken) ein Referat über die gegenwärtige Rechtslage der Entschädigung für Fliegerschäden. Tie Versammlung vereinigte sich auf eine längere Entschließimg, in der der schnellste Erlaß eines Reichsgesetzes gefordert wird, oas eineul Rechtsanspruch auf vollen Ersatz aller durch Fliegerangriffe verursachten Sach-und Leibesschäden sowie der unmittelbaren Ecwerbs^ schaden gewährt. Beschleunigung des Verfahrens, ausreichende iwp fchnelle Hilfe bei der Lederherstellung entstandener' Schäden, Senkung der Baumaterialpreise, Ersatz der Prämien für Flioger- versichermrg sind weitere Forderungen der ^Entschließung. Auch torrd Ersatz der den betreffenden Bezirken durch Schutzmaßnahmen entstandenen Kosten gefordert. Zur weiteren Bearbeitung und zur Ermöglichung des Austmisches der gesam melten Erfahrungen! wurde ein stäMger Ausschuß gewMt, dem Vertreter der Städte Saarbrücken, Köln, Frankfurt a. M.. Mainz, Mannheim, Kaiserslautern, Metz, Stuttgart, des Be-irksamts Freiburg i. Br. und der Kontmairdeur des Hcimattuftschutzes an gehören. Sport. D. Süddeutscher Ruderverband. Anläßlich des 10- jährigen Bestehens des Frankfurter R.-V. „Undine" veranstaltet dieser Sonntag den 8. September eine Regatta, zu - der sollende' Rennen ausgeschrieben sind: Begrüßungs-Einer, Gast-Breoer, „Userkritik"-Vierer, Anfänger-Vierer, Schüler-Vierer, „Undine^ Vierer, Ermunterungs-Vierer, Vierer für Nichtverbcmdsvereine/ Achter. Meteorologische Veobachtnngen der Station Liebt». August 1518 1 ►* L. U rr g— F | § -g L S a c« I 4 If *1 If 21 ÖD CD 1 f 1 *2 £ 1 i-i m »4 mm* 27. 2» 16,3 11,2 81 10 tags über wolk. 27. 9^ > _ 14,5 10,9 89 — - 10 vereinzelt Regen 28. 7 ». 13,1 10,9 97 9 nacht- Regen höchste Teinperatur am 27. bis 28. August 1918 »» 0. 14,2° Niedrigste . „ „ , . . 1918 «+C, 12.3' Niederschlag 3,3 mm. HÖCHSTE lamNUHHKHai W teBSALASUFUHRUMOEM «i» JEDE DMNCHE Für den dortigen Platz geotld., nlögl. einflußreiche Persönlichkeit zur selbst. Leitung einer Geschäftsstelle ein. eingetrag. .ideal Vereins (Cein Waren- vertrteb) gesucht. DieTätig- fctt vaßr zu jed. gesellschaitl. Stellung nnd kann neben- bernstich ausgeführt werden. Herren, die Interesse für die Fra-z. d. selbu. 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Becker, Kats » steten ae- H Todes-Anzeige. Statt besonderer Mitteilung. Gott dem Allmächtigen hat es in seinem ewigen Ratschluß gefallen, heute nacht um 3 Uhr meinen lieben, unvergeßlichen Gatten, unseren treubesorgten Vater und Sohn Herrn Friedrich Karl Hahn, Kaufmann Landsturmmann im Ersatz-Bataillon 116 , Friedberg nach kurzem in Geduld ertragenem Leiden im Alter von 35 Jahren zu sich in die Ewigkeit zu rufen, nachdem er dem Vaterlande 4 Jahre treu gedient hatte. Im tiefsten Schmerz: Frau Friedrich Karl Ff ahn geb. Döll und 2 Kinder Margarete Hahn Wwe. geb. Scheid, Mutter. Großen-Buseck, 27. August 1918. Danksagung. Für die vielen Beweise Herzlicher Teil- nähme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste, sowie für die zahlreichen Kranz, spenden sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank. Zrau Amalie Wollermann )rma Wollermann. Gießen, den 26. August 1918. «413 6416 Die Beerdigung findet Donnerstag den 29. August nachm. 4 Uhr, in Großen-Buseck statt. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgange unseres lieben Töchterchens sagen wir hiermit allen unseren besten Dank. Zamilie Paul Bell. Gießen, den 27. August 1918. 04.333 Am 21. Juni 1918 verschied unser lieber Philister Dr. med. Rudolf Hubert Hanaarzt der Stlftnng »r. Dormagen in Köln-Herbeim. bmdxr ^ JuU 1918 starb fÜrS Vaterland unser lieber Verbindungs- Oberlehrer am Realgymnasium in Br&nnaehwelg Richard Kreth (ar. gö.) Leutnant der Re» und Kompasrniertihrer in einem Infanterie-Regiment. In tiefer Trauer.- Die studentische Reformverbindung Adelphia. 6386V Statt besonderer Anzeige Nach langen, bangen Wochen erhielten wir die traurige Nachricht, dass unser herzensguter, innigstgeliebter Sohn, unser treuer, lieber Bruder, Schwager, Neffe und Onkel Arnold Reichhardt im Alter von 23 Jahren in einem russischen Kriegsgefangenenlazarett zu Neu-Gagri an Malaria im Oktober 1917 verstorben ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Wilhelm Reichhardt. Rabertshausen, den 26. August 1918. Die Gedächtnisfeier findet am Sonntag den 1. September, nachmittags 2 Uhr, in der Kirche zu Rodheim statt. Naoh Gottes unerforschlichem Ratschluss erhielten wir die tieferschütternde Nachricht, dass am 18. August 1918 nachts mein herzensguter, braver, hoffnungsvoller, stets treusorgender Sohn, unser innigstgeliebter, unvergesslicher Bruder, Schwager und Onkel Musketier Jakob Jung Infanterie-Regiment 458, 12. Kompagnie nach 2 jähriger treuer Pflichterfüllung im blühenden Alter von 20 Jahren durch eine Schrapnellkugel in den Leib auf dem Felde der Ehre gefallen ist. Die tieftranernden Hinterbliebenen: Fran Katharine Jnng Familie Pani Jnne Familie Theodor Geiss Heinrich Jnng Familie Josef Berndt Philippine Jang. Giessen (Rodheimer Sfr. 40), Diez, Höchst, Weitershain den 26. August 1918. TodeS-Anzeige. Tieferschüttert erhielten wir die überaus schmerzliche Mitteilung, daß am 3. Aug. d. I. plötzlich und unerwartet infolge Granatschusses mein herzensguter Mann, der treusorgende Vater seiner drei Kinder, unserlieber Sohn, Bruder, Schwager, Onkel, Schwiegersohn und Pate, der Kkallkellträger Ludwig Hgsmaull im Jnsanterie-Reglmellt Nr. 118 Inh d.E K. !l Kl. u. d. Hess. Sanitätskreuzes nach fast 4jähr. Dienstleistung im 30. Lebensjahre sein treues Leben opfern mußte. In tiefstem Schmerz: Frau Margarete Hofmann Vwe. uni» 3 ttinüer. Alten-Buseck, den 26. August 1918. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste sagen wir allen unfern innigsten Dank. Heinrich Schäfer und Familie. Alten-Buseck, den 26. August 19l8. Pension Brandl, Neuen Baue 22 und Schlafzimmer ver »13. Sept. zu vermieten 04548 Plockttr. 8, II. Ein!, mttbl. Zimmer z. ocrm. Kroidorfer Straße 44. Anzuf. abds. von? Uhr ab. 04554 Ein!, möbl. Zimmer ;u verni 04r,ss Marktplak 7. Offenb. Joh. 21, 4. Gott erlöste mein geliebtes, gutes Kind, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante Maria Wieber heute durch einen sanften Tod. Im Namen der Trauernden: Frau Johannette Wieber geb. Molly. Giessen (Marburger Strasse io), den 26. August 1918. Die Beerdigung findet am Donnerstag den 29. August,' nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des Neuen Fried- hofes aus statt. 6408 K m Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Schulte sagen wir aus diesem Wege herzlichen Dank. Im Namen der Hinterbliebenen: Elisabeth Belten 6430 geb. Menges. Großen-Linden, den 28. August 1918. G Vuug! MatherrsWell! Bevor Sie Ihre Perser-Teppiche Ä verkaufen, wenden Sie sich an 62680 Krisch. Berlin C 25 , Dircksenstr. 50. able den Off. mit Grötze u. Breis- xQr auöfcbe erö«tea. | Ij&den u. dffl. Laden mit Wohnung zu norm. s frankfurter Str. 62 . 2 tnöbl. Zimmer mit Kochgelegenheit von zwei Damen gesucht. 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Der feldmäßigr yistfxtu der Zwiebeln wird in manchen Gegenden Dautsthllands seit Jahrzehnten in größerem Umfange betrieben. das Angebot jattu*ridii aber, be, anders in der jetzigen Kriegszeit, kvmeswvgs der Nacllsvage und dem Bedarf Obwohl bei den hohen 'Preisen der ZwiebeLn der 2linban recht lohnend ist hört man oft sagen, daß Klima und Boden irr dieser nnd ,ener Gegend für den Zwiebelbau rurgeeignet seien, und doch ist die Zwiebel recht genüg-sam in ffjrern Ansprnchi aus Boden und auch aus Düngung: sie «erlangt allerdings eine sorgfältige Bearbeitung des Bodens. Zur erfolg reich?n Kultur der Zwiebel muß der Acker bereits im Herbste gepflügt rverden. Aus keinen Fall soll die Zwiebel in irische Düngung gebracht tverden. Bor der Aussaat muß der Bvdsi bmrch Bearbeitung mit der Egge und der Walze zur Aufnahme des Santens bei tt-vckenem Wetter gut vor- beverbet werden 'Beim .Feldernebelbau geschieht die Aussaat im März oder April mit der Drillmasckmre ber 30—40 Zentimeter Nachen breite Wenn die jungen Pftanzen einige Zentimeter hoch 'ind, brerden sve behackt nrch später so vWdünnt, daß sie irr der Reihe einen Abstand von 5—6 Zentimeter erhalten Auf leere Stellen Pflanzt man ber feuchtem Wetter die Setzlinge. die sich beim Verziehen ergeben Rach dem Merten Belwcken. das bald baraut lmbedingt erforderlich ist, gibt man eine schwach? Gabe von Chili- lalpeter mrd schwefelsaurem Kalisalz. Diese Kovidnirgung ist aber nur rm ersten Stadium der Entwicklung in reichen Eine Beivässe- rung ist nicht erforderlich, ebenso auch' kein Knicken oder llm = treten ber -- kanzler Gras Hertliug u3,e.m-] fi' .av Hiutze ciatreffeit Dieser lwürde bei dieser Geleg-nrüt seinen An.rittsbesuck. in Wien machen. Das Befinden der Kaiserin. Schloß W i l h c l m s h ö h e bei Kas.-'i. 2: 'lug. WTB. Mchtamtlich Aerztlicher Schlußberia,. Das Bejinden d^> üaiserür macht weitere, sehr erfreuliche Fortschritte. Die Krankhei:Erscheinungen sind zurüügcgangen. Es erübrigt nch daher die lerne re Herausgabe ärztlicher Berichte gej. Krauß. Förster. Rücklehr des Reichskanzlers. Berlin, 28. Aug Rcichslmizlc. Gras Hertling nnrd Don^ inerstag wieder nach der Reichs hau plstadi zurückkehren.^Herr von Payer löirfc seinerseits einen Eicholnngsurlaub nach Süddeutsch land antveten. Berufung ChamberlaiuS im Prozeß gegen die Frankfurter Zeitung. Frankfurt a. M., 27. Aug. 'J.' 0 nuO Hiesigen Blättern zufolge hat im Prozeß der „Franffur r Zeit >ng" gegen Ehambev- lain Justiz rat 2r. Elaß. Mainz für fc;u Verurteilten Berufung gegen das schöffengerichtliche Urteil eingeletzt. Amtlicher Teil« Bekanntmachung. Betr.s Die Ersparnis von Brennstoffen und^Belcuchtungsmitteln: hier: die Schilt,ßstunde in Gast-, Speise- und Schank- nnrtschaften. ^ Aus Grund der Bekanntmachung Stellvertreters des Reickiiskanzlers vom 11. Tezember 1916 sind gemäß Anordnung Großh-e^zoglichen Ri äffst eri ums deo Innern vom Mai^o. I. zu Nr. M. d. I. III. 12805 vom 1. September ab Gast-, Sveise- und Schankivirtschasten. Kaffees, Vereins- und Gesellschastsräum^ in denen Speisen oder Getränke verabreicht werden, in der Stadt Gießen um 1.1 Ulhr abends zu sMießen. Wir machen die Interessenten daraus austnerksam, da;- Schutzmannschast beauftragt ist, diese Anordnung streng dutthzu-» führen. Gießen, den 26. August 1918. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. _ fpemnterbe. _ Bekanntmachung über Erzeugerhöchstpreise tür Obst für das Großherzogtum Hessen. Aus Grund des § 4 mrd 8 ^ der Verordnung über Gemüst, Obst mrd Südfrüchte vom 3. 9lpril 1917 >'Reichs-Gesetzbl. S. 307, wird bestimmt: 8 1. Der Preis je Pfund für die folgenden Obstsorten darf beim Verkauf durch den Erzeuger die nachstehenden Sätze nicht übersteigen: 1. Aepfel und Birueu. Gruppe I: Tafelobst 1. Wahl 35 Ps. Tafelobst sind alle gepflückten, nach ihrer Beschaffenheit tofort ober nach Ablagerung zum Rvhgenuß geeigneten Früchte unter Ausscheidung sämtlicher kleinen, verkrüppelten und beschädigten Früchte, mit Ausnahme von Edelobst Gruppe II: Tafelobst 2. Wahl 25 Pf. Tafelobst 2. Wahl ^gepflücktes Wirtschaftsobst) sind gepflückte, gut sortierte Aepfel, mittlerer Art und Güte. ^ Gruppe III: Wirtschaftsobst «Fall-, Most- und Schuttelobst 15 Pf. WirtscdaftSobst ist alles Schüttel-, Most- und Fallobst, sowie das aus der Gruppe II ausgeschiedene Obst, soweit es iür die Herstellung von Marmelade, zum Kochen, Dörren und sonstige Zwecke geeignet ist. 2. Zwekschen. Zwetschen, Hausprlaumen, Hauszwetschen, Musvslaumen, Bauernpflaumen, Thüringer Pflaumen, mit Ausnahme der Bremr- zwetfchen: 20 Pf. Brennzwetfchen 10 Pf. 3. Speierlinge 50 Pf. 4. Quitten M Pf. 8 2. Für G-elobst (Aepfel und Birnen, wird kein Höchstvreis festgesetzt. Hierfür darf dem Erzeuger durch die Landesobsfftelle oder die von dieser bestimntten stellen ein nach der Güte unbZBer- werlbarkeft des Obstes zu bemessender höherer Preis als 35 Pf. bis zu 80 Pf., in besonderen AusTmhmefällen bis zu 100 Pf. gewährt werden. Ms Edelobst kommt ausschließlich allerfeinstes, schon bisher in Srücksrüchtcn gchandelles Obst in Betracht, das vollkommen ausge- vildet, ohne Schönheitsfehler und ohne Beschädigungen, den anerkannt besten Sorten angehören, das für die betreffende Sorte gültige Mindestgewicht aufweisen und beim Versand so form alt i<* verpackt sein muß. daß emiegnte Einkunft gewährleistet ist. 8 3. Aus den Erzeugerpreis von Tafeläpfeln und Taselbirnen dürfen 2tufbewahrungSzuschlage berechnet ,verden, und zwar für röe Zeft Ztr. vom 16. Oktober bis 3ll Oktober 1918 3 Mk.. vom 1. November bis 15. November 1918 2 „ vom 16. November bis 30. November 1918 2 ,. ,rnd dann je Monat und Zentner 2 Mark mehr. Für Wirtschaftsobst dürfen Aufbewahrungszuschläge nicht gewährt werden. 8 4. Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündung in Kraft. Tarmstccht, den 22. August 1918. 6428D Die Landesobststelle für das Großherzogtum Hessen Ter Vorsitzende: Dr. Wagner. —— ■ ■ ■■■■* _W I _J I M II Die neue französische Glaubensfahne. Von unserem .Kriegs berichcherstatter. Im Westen, August 1918. In den letzten Kämpfen gegen die Franzosen sind mehrfach Fahnen erbeutet worden, die »uns früher nicht bekannt waren. Es find Heine, etwas über einen halben Meter im Geviert messende seidene Trikoloren, die aus der Vorderseite in Goldst.ick.erei ein Kreuz und die Uansichrift: „In hos frgno vrnoces" (In diesem Zs ich? n wirst Tn siegen-, -sowie die Angabe der .Kompanie zeigen. Aus der Rückseite ist da^ mit der Dornenkrone umwundene Herz ,Iesu eingestickt und die Umschrift: „Eveitt Sucre de Jesus - espoir :i lalut de la France/' Geheiligtes Herz Jesu, Hoffnung und Heit vou^Frankrcchch). Gefangene lstrbm ansgesagt, daß bei ihren eigenen Truppen und, soviel sie wüßten, auch bei den benach^- borten diese neue., .Kompaniefachncn überall eiugeführt worden seien. Au- dem Uinßande, daß w,r solche Fahnen in der Abwehrschlackst erbeutet haben, ist zu schließen, daß sie von .den betresseirden- Kompanien mit iit die vordne Lime genommen ivorden sind, was einigermaßen überrasch.. Denn der Krieg hat sich so entwickelt, daß die Erttfaltung obrer Fahne, außer bei einigen der wilden HllsS- röiker un'eri r seinde, längst außer Gebrauch gekommen ist. Unsere -. ■ uWru fuhren ihre RegimMtsfaluven im Felde wohl gar nicht nrchc mit. üiur im Anfänge des Krieges wurden bei einigen Ge- beim Sturme ,uich aller Sitte die Banner entrollt. §rwt?i ''ab man sic nur noch für feierliche Gelegenheiten hintep der Kflinpslinie bei den Generalkommmidos anfbetvahrt. Mehr nock. überrascht die rein religiöse Ausstattung dieser ndivchenfrevel!" Druch feindliche Fliegerbomben war ein Hospital in Brand geraten, und deutsche Soldaten warfen die Bttten ans den Fenstern. Das Volk erinnerte sich/daß aus denselben Fenstern dieses ehemoligen Klosters die Gendarmen der Republik den Hausrat der vertriebeiren ddonnen geworfen hatten, ,md sah in dem seltsamen Zusanmienttessen den Finger Gottes. Diese Stimme wu-bs und wirrde so mächtig, daß die Regierung mit ihr rechnete und paktierte. Die Geistlichkeit erklärte dic MarnesckKicht für ein Wunder der Jungfrau von Orleans, und wenige Jahre, nachdem sie die Ordensle^ttc beraubt, in die Gefäugnissc geworfen und aus dem Lande vertrieben hatte, errichtete dieselbe dritte Republik der IungftM, von Orleans jenes Weihedcnkmäl, das sich aus die Waaiderschaft begeben mußte, als dncck, unseren neuen Vorstoß an die Marne der Zaubername des rettenden Flusses verblaßte. dLiemaks waren die Kirchen in Frankreich so besucht, wie seit dem Kriege. Ich den französischen Schützengräben fsind die religivnsfeindlrcheit Hetzschrift^ verschwunden. mrd an ihrer Stelle findet man in den Unterständen, das neue Testameitt so häitsig wie bei uns. Langst hört mon ihm Theodor Fontane als .Kriegsberichterstatter 1870 eindringlich« gewarnt haben. Vielleicht erlebt die Welt an den Franzosen wieder einmal eine lleberraschuicg, nachdem der Krieg sie so gründliche ansgeritttelt hat. Die Tatsach.e, daß jetzt die Soldaten der kirch,enfeindlich.sten aller Republiken nrü der .üreuzes- und Glaubenssohne in den Krieg ziehen, ist jedenfalls schon eure lleberroschung, die man den Franzosen selbst vor 4 Jahren nicht hätte Voraussagen darren, ohne von ihnen laut ^nsgelach zu werden. W. Sch e u e r m a n n, Kriegsberichterstatter. * — Maler Friedrich Schwarting gefallen. In den Kämpfen im Westen ist.der bekannte .Archenmaler Friedrich Schwarting gefallen. Der Maler, an den sich große Erwartuna u knüpften, hat nur ein Alter von 35 Jahren erreich,. Aus dem Ol den burgischen gebürtig, kam er srüb zu Proseffor Hermann Schaper in .Hannover, der ihn als Schüler besonders schätzt? und zu seinen großen Mosaikarbeiten heranzog, u. a. in der Halle, der Kaiser-Wilhelni-Gedächtniskirche in Berlin. 'Rach Scbatvrs Tode 1914 übernahm Schnvarting nach-des Meisters Kartons nnd Farbenskizzen die Ausführung des 'IPandgeuMdes in der- St. 'Annenkapelle in Marienburg, iepes ergreifenden Gedächtnisbildes für die bei Dannenberg 1410 erschlagenen Ordensritter. Auch die Fertigstellung bev Bemalung in der Tentplerkapelle in Metz nach Schaperfchen Skizzen imd vor allenr die Mosaikeuossclnnückuna des mrteven Umgangs im Aachener Münster wurde Schwrirting übertragen. Er hat diese bedeittsamen Acbetten trefflich gelöst In der Folge fielen chm zahlreiche Aufträge zu, bei denen er. sein wachsendes Wmren bewies: dix 'Bemattmg der Kircke in Kadcnen, die Eirtmurfe für die Mofaikausschmückung der Ei ^n'er - kirche m Gerolstein, für den Ehorramn der (KnadeuSrche nnd ffir die neue evangelische Kirche in Rom. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Garbenteich für 1918 liegt von Freitag den 30. d. M. ab eine Woche auf dem Amtszimmer des Bürgermeisters zur Einsicht von Interessenten offen. Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll daselbst vorgebracht werden. Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. Garbenteich, den 26. August 1918. Grosth. Bürgermeisterei Kissel. 6122 Bekanntmachung. Der vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Lollar für das Rj. 1918 liegt vom 28. l. M. an eine Woche auf hiesiger Bürgermeisterei während den üblichen Geschäftsstunden zur Einsicht offen. Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll vorgebracht werden. ES wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. Lollar, am 25. August 1918. Grosth. Bürgermeisterei Lollar. krssachriSnrsteizervirz kt Ml. Lkstei M. Nächsten DienStag den 3. September. vormittag- nw «bt anfangend, soll das Grummetgras von den ^urstlrchen Wiesen in der Gemarkung Lieh oberhalb der Sradt, zirka 50 Morgen haltend, an Ort und Stelle öffentlich tneistbretend versteigert werden. Der Anfang ist auf der Fürstlichen Wiese gegenüber der Peinmühle. An demselben Tage, nachmittags 1 Uhr, soll das Grummetgras im Fürstlichen Schlohgarten versteigert werden. Zusammenkunft ist im Schlohgarten an der Eisenbahnbrucke. 6421V Zum Schuf 10 der Bekanntmachung. "—-tagden «.Septemberd.J.,abends9Uür,fi Generalversammlung it-Berrins zu Heuchelbeim, (E. G m. u. Schmidt. 6393 Bekanntmachung. Der vom Gemeinderat bzw. Markvorstand durchberatene Voranschlag der Gemeinde u. Mark Birklar für das Rj. 1918 liegt vom 29. l. MtS. an eine Woche lang auf unserem Amtszimmer zur Einsicht offen. Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll bei uns vorgebracht werden. Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. Birklar, den 27. August 1918. Grosth. Bürgermeisterei Birklar. I. D.: Mül des Credtt'Verelns zu Heuchelbeim, (E. G m. u. H.) tu dem Lokale des Ferdinand Kreiling dahier statt Tagesordnung: 1. Beschlustsaffung über die Umänderung der Genossen- schaff m eine Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. 2. Umänderungen ini Statut. Heuchelbeim, den 26. August 1918. 6427 Für den AufsichtSrat: Schleenbecker. Tferbsftsaat v gegen Vogelfraß sEiOrandbefaH Carbin unübertroffen Unzählige Empfehlungen Vensuebsansteffen o. Gutsverwaltungen. Saatguterspamis! Höhere Erfraget Ute Ksimfäh/gk eit wird nicht beeinträchtigt. H Aegugl Holl, Krenz-Crogerie, Gieöeo, Balinliolslr. 51. Das Dekanatsmissionsfest des Dekanats Gießen wird kommenden Sonntag den 1. September d. I. in' Watzenborn stattstndcn. Der Festgottesdienst beginnt nachm. 2 Uhr. Festpredtger: Der Basler Missionar Spa ich. Den Jahresbericht wird Herr Dekan Gustmann erstatten. Zu recht reger Teilnahme ladet freundlichst ein 6434V Der Mrchenvorstand zu Watzenborn e r. 6451 Bekanntmachung Betr.: Viehzählung am 2. September 1918. Nach Bundesratsbeschlust findet am 2. September d. I. wieder, eine vierteljährliche Viebzäbluug stakt, sie er- »reckt fich aut die gleichen Viehgattungen wie sie bei der n t !i I s t0 s Qm