rlr. J99 Erster Blatt 1(68. Zahrgang Montag, 26. August \%% Der «icUeutt Aozeian erscheint tätlich, außer Sonntags. - Beilagen: Oie^»'»nj'«gkkSi«brn. 3willtng;runddruck u. Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch- u. Ltciirdruckerei R. Postscheckkonto: 5ranksurla.M. N686 vankoettehr: Geweroebani Sietz^n Lange. Schristleitung, Seschästritelle u. Druckerei: Schulstr.7. Annahme von Anzeigen s. die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohne jedeBerbindlichkeit 3eilen?rerse: für örtliche Anzeigen 25Pü,fur ai:s,vart:ge 30 Pi., für Reklamen Mk.1.-»ebst2O°/,Teu- erungszuschlag. Haupt- jchri'tleiter: Aug.Goetz. Verantivortlich für Politik u. Feuilleton: i. B. Dr. Zenz; Stadt und Land, Vermischtes u.Ge- richtssaal: Dr. Meyer; Anzeigenteil: H. Bect; säintlich in Gießen. Neue vurchbruchrversuche gescheitert, v. Stein über die Lüge. (WTB.) Grobes Hauptquartier, 24. August. (Amtlich.) ' Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppen Kronprinz Rupprecht und Bo ehn. Der Engländer hat seine Angriffe nach Norden bis südöstlich ! Astras, nach Süden über die Somme hinaus bis Chaulncs ausgedehnt. Die Armeen der Generale von Below und v. d. Marwitz brachen dm Ansturm des an Zahl überlegenen Feindes. Stärkster Artilleriekampf von Arras bis Chiulncs leitete mit Tagesmwruch die Schlacht ein. Dem beiderseits von Boyelles vorbrechend-en Gegner wichen unsere Vortruppen befchlsgentäb auf Croisilles—St. Leger kämpfend aus. Nordwestlich von BaMunre nahmen wir den Kampf in der Linie St. Leger—Ach e -ft-Grans—M.raumont an. An ihr bra en die tzrühangriffe des Feindes zusammen. Am Nachmittag erneuter Ansturm gewann in der Richtung Mory Boden. Preußische Regimenter, aus nordöstlicher Richtung zum Gegenangriff anpefetzt, warfen den über Rdory vor gedrungenen Feind wieder zurück. Die in Rickffung BaMume geführten feindlichen Angrifft drängten un'ere Linien auf Behallnn.'s— Pys zurück: hier brachten örtliche Reserven den Feind 'um Stehen und schlugen am Abend noch« mehrfach wicderhckte starke Angriffe ab. Beiderseits von Miraumont zerschellte viermal wiederhZter Ansturm vor unseren Lin en. V z. Wachtmeister Baurmcister der zweiten Batterie Reserve-Feld-Ar- tillerie-Reginrent 21 vernichtete hier mit einem Geschütz allein 6 Panzerwagen des Gegners. Oestiich von Hamel fußte der Feind auf dem östlichen Ancrr-Uftr Fuß. Seine Angriffe aus Albert heraus brachen östlich der Stadt zusammen. Zur Gewinnung des Anschlusses bei Pys setzten wir unsere Linie von Miraunnrnt bis östlich Albert von der Ancre ab. Südlich der Somme schlugen preußische Truppen, die schon am 9. August dort den englischen Durckchruch verhinderten, auch gestern die gegen Cappy—Foucaucvurt—Brrmandovillers gerichteten englischen Angriffe westlich dieser "Linie zurück. Beiderseits der Avre. an der Oise und Ailettc kleinere Infanterie -Gestochte. Zwischm Ailette und Aisne .setzte der Frmrzose seine Angriffe fort. Am Vormittage wurden ZeiU «ütgriffe abgewieseu. Am Abend brach der Feind nach stärkstem Trommelfeuer zu grobem einheitlichen Angriff vor: er ist völlig gescheitert. Inr Gegenangriff warfen wir den Feind auf seine Ausgangsstellungen zurück. Bereitstellungen und Kolonnen der Gegner wurden in den Schluchten von Veza- ponin mit besonderem Erfolge von unseren Schlachtstaffeln angegriffen. ^ _ Leutnmrt Ud-et errang seinen 59. und 60. Luftswg. In den letzten Tagen errang Leutnant Laumann seinen 25. und 26., Vizefetdwebel Dörr seinen 22. und 23., Oberleutnant Auffarlh seinen 22., Oberleutnant Greim und Leutnant Büchner ihren 20. Luftsieg. Der Erste Generalquartiermeffter Ludendorff. Unsere Bombengeschwader warfen in der dtacht zum 25. auf Hasenanlagen. Bahrchifc. militäriiche Anlagen und Truppenlager des Feindes 75 000 Kilogramm Bomben. Der Erste Generalquartiermeffter Ludendorff. (WTB.) Grobes Hauptquartier, 25. August (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppen Kronprinz Rupprecht und Bo ehn. Erfolgreiche Vorftldkämpft füdrvestlich von Ypern. Beiderseits von Bailleul und nördlich des La-Bassee-Kanals schlugen wir feindliche Dcilangriffe vor unseren Linien ab. Zwischen Arras und der Somme setzte der Engländer feine ^Angriffe fort. Starke, von Panzerwagen geführt? Infanterie Meß am frühen Aöorgen zwischen Neuville und St Leger vor. Sie brach unter schweren Verlusten, vor unseren Linien zusammen. In St. Leger stehende Posten wichen befchlsqemäß auf die Kampflinien östlich des Ortes arls. Auch iwr Mori scheiterten Angriffe des Feindes, starre feindliche Kräfte stürmten mehrfach gegen unsere nach den Kämpfen des 23. 8. westlich Behagnies—Bapaume— Warlamcourt verlaufende Front an. Schwerpunkt der An griffe unter Einsatz zahlreicher Panzerwagen war gegen Bapaume selber gerichtet. Die Angriffe brachen zu sammcn. Leutnant Engelhardt schob hier in den letzten Tagen 9 Panjewagen zusammen. Gegen un serc von der Ancre abges.tzten Linien drängte der Feind stark nach und brach am Nachmittag aus Eour- cel-tte und Pozieres heraus zum Angriff gegen Martin puich—Bacentin vor. P reu bische Truppen stießen im Gegen langriff in die Flanke des Feindes und warfen ihn übe« Pozieres zurück. Wohl östlich Albert bis zur Somme suchte der Feind in mehrfachen starken Angriffen uns re Linien zu durchstoßen. Zn sechsfachem Ansturm gegen die Mitte der Kampffront führte der Feind wieder zahlreiche Panzerwagen voran. Preus-en, Hessen und Württemberger schlugen den Feind zurück und stieben ihm bis La Boisele und über die Chaussee Albert—Braie nach und fügte ihm schwerste Verluste zu. Die hier nach Abschiuh der Kämpfe auf der Gesamtst ont weit in den Feind hinein vorspringendcil Linien wurden während der Nacht zurückverlegt. Von der Somme bis zur Oise blieb die GefcMstättg- keit auf Artillerieseuer und kleinere Jnfantcriekämpfe nördlich von Roye und westtich der Oise beschränkt. An der Ai- lctte flaute die Kampstätigkeit ab. Zwischen Ailette und Aisne folgten gegen Crecyau- Mont und beiderseits von Chavigm^heftigem Feuer vielfach starke, im besonderen bei und südlich von Chavigny in dicksten Wellen ^rgrtragene Angrif.c. 2\' wurden unter schwersten Verlusten für die Franzosen abgcwiesen. ^varattcrie- Schützen-Rrgimenter hoben sich hierbei besonders hervor. Oie neue Front im Werfen fc) An qsr Somme . mutmaßliche front {ttictitamtlicti]_ Iytb. 601 ?_ Die Abenvberichtc. Berlin, 24. Aug., abends. (WTB. Amtlich.) Kmnpf zwischen Scarpe und Somme. Englische Angriffe südöstlich Arras gegen Bapaume scheiterten. Südwest- ich Bapaume gewann der Feind östlich Thiepval Boden. Mehrfache englisthe Angriffe östlich Albert bis zur Somme irachen verlustreich zusammen. Zwischen Ailette und Aisne wurden Angriffe der Franzosen abgewicsen. Berlin, 25. Aug., abends. (WTB. Amtlich.) Schwere englische Angriffe zu beiden Seiten wn Ba- paume. Der mit gewaltiMM Kräftecinsatz versuchte Durchbruch des Feindes ist gesMitert. Eigene Gcgenangnffe zur Wiedergttvinnung des verlorenen Bodens sind noch im Fortschreiten. Viele zerMossene Panzerwagen liegen vor und hinter unseren Linien. Starke Angrifft der Franzosen siidlich der Ailette. deren Hauptkraft durcki eigenen erfolgreichen Angriff gebwckien wurde. über Belgien als eine belanglose Paraphrase aber dw Erklärung des Reichskanzlers hingesbellt, weü sie nicht das von'England geforderte Versprechen auf Wiederherstellung — und somit das Eingeständnis von Deuychla-nds Schuld Belgien gegenüber — enthalte. Dr. Solfs Au^ führunaen über den Brest-Litowsker Friedensvertrag wird das Eingeständnis der Vorläusigtzeit dieses Vertrages unterlegt Endlich wird Deutschlands berechtigten Ansprüchen auf seine Kolonien mit der Veröffeittlichung eines deutsch- afrikanischen Greuelmärchenbuä)es gedroht, das jedentalls englische und belgische Kolonialgrausamkeiten als deutsche Schaiidtateii ausgeben wird. Und doch bezeichnet Lord Cecrl Dr. Solfs Rede als einen Fortschritt, weil er aus fernen versöhnlichen Aeußerungen — die alte Gefahr, mit unsmen Feiirden versöhnlich zu sprechen — ein Ei'.rgeständnrs milr- Üirisch er Schwäche herausziilesen d ^rub t, das dem eng- lischon Kolonialrmtb und gleichwertrgen Forderungen nicht mehr den bisherigen kraftvolben Wider,üa.ird werde entgegensetzen können. Wir geben nachstehend noch das Urteil des holländischen „Nieuwe Courant" über Cecits Antwort wird-er, welches benierkenswerte Feststellungen macht. Das Blatt schreibt: CecUs Aeußerungcn über die Person des deutsckien Staatssekretärs zeigen eche gewisse Höflichkeit, die angeneh.n om bem Tünte' abweicht, mit dem aiioere Ä^tglieder des englischen Ka- biiietts hü und da die Rede:: deutscher Staatsmänner bel>mdeln. Plan vergesse nicl/t, daß ein eirglischer Akinisder in eurer solchen Antwort an erster Stelle vom Publikum des kr^gfnhrenden England gehört wird. Ein Mitglied von Lloyd Georges Regiermrg mutz mit dein Publikum rechnen und tan darum die Anüvort an Lvls nicht so einNeiden,-wie man es in einern intimen Konfercirzlaat tun könnte. Werrn j^att mit diesen Faktoren rechnet, bleibt Vvn, Eecils Antwort an Sols ein gängiger rrnd auch ungünltiger Gr>i^ druck übrig. Ter ungünstige lEiiwruck liegt m der Tatsache, datz Eecil gegenüber dem deutschen Staatssekretär als englische Aeuße> rang beispielsweise bei Plänen über die deutschen .Kolonien nur die Ansicht-eii englischer Staais.nännLr gelten läßt und somit ausschekdet, was durch einen bedeittenden Teil der englischen öffentticheii Meinung darüber gesagt ist. Dagegen versucht er die Bersicherungeii der knutschen Staatsmänner durch Hinweise auf die deutsch' öffentliche M>eiilung zu entkräften. Dieses Messen mit zweierlei Maß ist hier bechiders nngere»cht. T>er günstige Eindruck von Eecils iklntw ort t ritt likl verschiedenen Aeußermrgen mih in der ^ lieber geh ung gewisser Dinge hervor. So fehlt in der Antwort die elsaß-lothringische Frage Ferner finden Nur eine Verklemernng des Unterschieds zwischen Deutschands Angebot und den Forderungen der Emente betreffs Belgiens. Was über Brest-Litowsk gesagt wird, klingt weniger hoffnungslos als die meisten anderen Aeußerurrgen ^darüber. Auch rst Eecils Feststellimg nicht ochrc Bedeutung, daß kein englischer Staatsmann definitiv vorgescküagen hat, Deutschland die Kolonien wegzunchmm. Auch hierin ist die Eartsernung etwas kleiner geworden. Tas holländisch Blatt schließt mit der Warnung vor übertriebenen ^ivartungcn. Die Wiedergabe einer Unterredung mit Kriegsminister von Stein möge für sich allein sprechen. Seine Ausführungen über die militärisch Lage sind dankenswert, noch mehr am Platze ist aber sein kräftig Wörtlein gegen die sinnlose Gerüchtverbreiterei, die immer noch nicht aufhören will. Die österreichisch-ungarischen Tagesberichte. Wien. 24. Aug. (WTB.) Amtlich wird verlautbart Italienischer Kriegsschauplatz. Bozen und Gries wurden in der Nacht zum 23. August vvn italienisthen Fliegern heimgesucht. Der Feind warf über 30 Bomben ab. tötete mehrere Einwocher und beschädigte das Krankenhaus. An der Front keine größeren Kampfhandlungen. Albanien. Streitkräfte des Generalobersten v. Pflanzer-Baltin haben anr 22. August zwischen Berat u,td Fieri die feind lichen Linien durchstoßen und ihren Arl^riff bis an die Höhe südlich von Kmneri vorgetragen. Gleichzeitig brachen wir nordwestlich von Berat in die italienischen Stellungen ein. Gestern wurden die Erfolge bei Berat enveitert :nrd heftige Gegenangriffe abgeschlagen. Auch im Gebirgslande von Silo- ves gewannen unsere braven Tnlppen Raum. Unsere Flieger bombardierten mit Erfolg die Fluganlagen von Valona. Der Chef des Generalstabs. Wien, 25. Aug. (WTB.) Amtlich wird verlmttbart: Italienischer Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Albanien. Unsere Angriffe schreiten erfolgreich vorwärts. Nach erbittertem Kampfe sind gestern nördlich von Fieri die italienischen Brückenkopfftellutthen gefallen. Unsere Truppen haben in der Verfolgung den Semeni üderfttzt. Auch bei Berat und im Siloves-Gebirge erzielten wrr weitere Fortschritte. Die Bombenangriffe unserer Flieger auf Valona wurden fortgesetzt. , Der Chef des Generalstabs. Englands Anttvort auf die Rede Dr. Solfs liegt nunmehr vor. Lord Robert Eecil hat sich einem Vertreter des Reuterschen Buwaus gegenüber zum Sprecher seines Landes geinacht, und die prompte Schnolligkeit, mit der er das Beweismateriat seines Gegriers zu entkräften und seüie Rede nur insoweit gelten zu lassen, als sie seinen eigenen Absichten entgegenzukommen schernt. So wird die Erklärung von der Westfront. Berlin, 25. Aug. Nack den schweren, aber für uns günMg abschließenden Kämpfen des Vortages setzte der Feind am Morgen des 25. südlich Arras erneut einem mit unerhörtem Aufwand an Menschen, Munition und Tanks gegen unsere Linien vorbrechen- den Großangriff an. Im Zusammenhmrg mit ihm stand die gleichzeitig mit gesteigerter Kraft iviederausgenommenen und mit älitzer- ster Erbitterung geführten schloeren Kämpfe bei Albert und büder- seits der Römerstraße südlich der Somme, die nach einheitlichem großzügig gedachten: Plane wiederrmi den Durchbruch erstrebten.^ In den Morgenstunden lag das Schwergewicht der Kämpfe im Nordteil des ursprünglichen Angrisssraumes von Moyerrville und Achiet le Petit. Erst in den ^cittagsstundcn setzten gleich starke Angriffe auch südlich von Achiet le Grand ein, während es Frontabschmtt von Hamel bis Albert offenbar wegc.c des Tank- angriffe verhindernden Aruretales bis auf lebhafte Artilleci.Tätigkeit ruhia blieb. Gegen 12 Uhr i:mittags grlan.; es dem, Gegner, durch heftige, mit äußerster Wucht geführte Taartargriffe,, dene^ in fünf Wellen dichtgeglicderte frische Jnfaitteriereserven folgten^ über den Bahrrdanun Moyenville—Achiet le Grand vor'wbrechen, über Gonieco:i.rt hinauszustoßei: und in Ervillers eürzudringene Um die trostlosen Trümmer dieser Ortschaft, die bald unter dem englischen, bald unter deutschem Feuer lagen und über die Stoß und Gegenstoß hirrüberfuhr, wurde den ganzen Tag erbittert gerungen. Immer wieder drangen die deutschen Truppen unermüdlich gegen die Ucbermacht kämpfend vor und drängten den Gegner mehrmals bis zum Osttand des Dorfes zurück, bis w, vom Gegner in der Flanke bedroht, Befehl erhielten, langsam schrittweise kämp- simd sich zurückzuziehen. So waren Teile eurer aus Medeffachseus und Westpreußen bestehender Divisior: in Goniccourt bereüs fast umzingelt. Sie schlugen sich aber heldenmüttg nach Osten durch und brachten dabei noch manchen Tank zur Strecke Der ZufaU hat es gewollt, daß es das gleiche Regiment von Hamroveranernl war, die Ervillers bei der Märzvsfearsive erstürmt hatten. Sie kämpften zum zweiten Male an gleicher Stelle, rangen mit den Cmgländer, ihn schwer sclrädigend, und verrichteten mit den Söhnen anderer deutscher Stämme Wnndenran Tapscr^it. So verteidigte ein sächsisches Bataillon den Höhenzug nordöstlich Courcelles, ohne z,l wanken rmd zu weichen. Tas letzte Geschütz seiner idm zugeteilten Feldbatterie bediente ein Offizier mit vier ?ü!ann mü todes- v.nachtender Kühnheit, bis znm allerletzten dürgenblick, als die Engländer schon fast an den Radspeichen warcir. Erst am V hub heißen Tages kam Ervillers in die Hand des Gegners. Dagcgeni vermochte er auf dem Südteil des Schlachtfetde.- trotz Härksttr, olpre Rücksicht auf Verluste immer wieder vorgettiebeuer Angriff? keinen Bvden zu gewinnen. Vor Miraumoitt um> Irles brachen seirre Anstürme vergeblich zusammerr. Nur um Anschluß an den rechten Nachbar zu behalten, wurden die Truppen dort zurückge- uommen. Die zahlreichen eingcbrachten Gemugenen bezeichnen die Verluste der Errgländer und Neuseeländer als außerordentlich doch. Namentlich haben die 63. englische Division und die,21 . als ii? am Vortage über die Ancre zurückslllletcn, die schwersten Veiinne erlitten. Tie in der Nacht zum 21. dürguft gebaute Mcrcbrücke wurde dabei durch Volltreffer zerstört. Erfolge unserer Flieger. vorhalren iwrSenj. so können mir unö *"*'*>.1 m. gitnmgem werter rennten | Pf durch zahlreiche erbliche Aussagen übereinstimmend bekuu- 1wvn Q r. J s 'T 1 und 23 .August im Kampir N^ und Mtge,fellt Uwrden sind. Ich oeitke menschlich über solch, gegen ckutt- unt> Erdziele die T nippe aus der Erve wirkungsvoll! " urge. Wenn cm erregter Pobel Ge sangene mit Steinen bewirt: fl • /4\ t .> t * , \ivtt I K mit w'tlXtin! Sliili'IfYt IfTtK K(h rfiitYKh^f Ctx «O k ^ e — . 5.. iw ^ 0 auf dem Comte. sowie in OlNzter sagt: „Ich sehe die Aufgabe meines Lebens darin, dem rZ^nde so wenig brauchbare Leute wie möglich zurückzuliesern", oder niiin J ran 5ü|i)Q/C Krankenpflegerinnen venvundete deutsche Sol .^0 Tonnen Spreng,1»jf an. Brände entstanden u. lu *.i in Compiegn?, Les Daies, Avesnes-le-Co ^terre'oiids, Tracy-fe-RLont, in Bahnhof und Stadt Lic ,w,ott ...,. . . .. . ..... ^. |U ^ oen Flugl>anm von Ochey und Luneville. Auf dem Bahnhof von m ekelhafter Weise beschmutzen, so versagt jedes menschlich ^ev^oeiir sachte etner Ästigen Explosion ein Brand. Der Balmlw' ^'^udms ange,tch:S dieser sittlichen Benoahrlosung und mora- 5^., ^l^rs^Loteretts .wurde non zahlreichen Bomben großen I ?o^ko>nmenheit. Und nicht anders zu bewerten ist das Trei- ^mrders auts,chn^rste beschädigt. In erbitterten Lilfttämpsen reclor I Amerikaners Pratt, der in der „Neuyork World" ohne ver Gegner ol y'lugzeuge, davon allein sieben aus dem am 22. Aug. | y. r r *j? n ^, _n>a^ ihm Soldaten an der Front erzögt Eine Offensive der Amerikaner? , rlin, 26. Aug. Wie dem ^L. A. aus Genf berichtet wird, glaubt uc Miütärkrtttk aus mehrfachen lbmerredungen Fio-chs mtt Pershing zu schließen, daß in einem von den Amerikanern be- l^tzten Äbschmrt ein größeres Unterrickhmcn bevorstehe. Beim Mrpfang der PressevertrÄer sagte Fach: Was ich vorhabe, könnet putschen wie Ratten zu^ammenschießen würden. Daß Soldaten ,ylch? Schauergeschichten.erzählen, ioundert mich nicht W tn I ^ rie f ^rzerrl sich alles ins Ungeheure, auch die Phan- nn Mann wie Pratt, der für den Christlichen S2£“ -MNger Stornier arbeitet, solche niederträchtigen Lügen verbreitet, das ist ein Verbrechen. ?cklerdings darf man fiui ulEr fern Tim kaum wundem. Der Präsident Wilson handelt »aas KSÄSiäfi—i af*jBÄ" , asaj»#* ÄÄ 5 mmw bie vorzeitige Auftnerffantteit des Gegners zu erwecken Enr siegreiche- Gefecht der deutschen Kolonialtruppen irr Oftafrika. lWTB. Nichtamtlich.) Bei einem K^mpf zwischen etrer deutschen mrd einer portugiesischen und englischen Abteckurtg im Bezirk Luielimarvo, nach welchem sich di? Deutschen tu das Innere des Landes zurückzogen, sind, wie die Lissabonner Zerutng „csectulo" lwm 3. 8. berichtet, 20 portugiesisch? Offiziere tn deutsche Gefangenschaft geraten. Die Einbuße an Gefangenen mus nach. dieser verhältnismäßig bettäct-cktchen Anzahl gefan- arner Otftzteve für die Engländer und Portugiesen sein beträchtlich gewesen sein. Krfcgsmfnfftcr v. Stein über unsinnige Gerüchte und feindliche Propaganda. _. der l in, 24. Aug. (WTB.) In einer Unterredung, die Krregsmunster v. Stein dem Chefredakteur der „Aäorgenposr", der auf ^-.e uuirnmgen Gerüchte in den letzten Tagen hinwtes, gewährte, führte der Minister u. a. aus: Gewiß habe ich von den unfümigen Gerückten gehört, und ste haben mich um so mehr gettmnbert, als nichts vorl-rnden ist. was der Ausgangspunkt für diese Gerüchte fein könnte, lieber die Kriegslage will ick»nicht sprechen, gerade weil ich davon mehr weiß, als ~ cil * e ' ^ie sich mit tfcr Beoüachttmg ber Ereignisse, mit Rückblicken und Ausblicken auf das an gelegen tlickjste hcfchäftigen. Lber auf eins fenn ich Hinweisen: Vor zwei Jahren, als wir den^ schweren Zweifrontenkrieg zu sichren hatten und uns im Werten vollkommen auf die Defensive ^'cknänken mußten, hatten dort untere Gegner rund hundert Divisionen melw als wir Wa^ aoc - haben ste erreich:? Nichts, was einen slratedifck-auswertbaren Et folge auck. nur entfernt ähnlich sähe. Wohl ha: irns der Gc^ner unter ungeheueren Opf-ern ganz^ lartgsam und schrittweise zurückdrangen können, bis datrn schließlich der freiwillige '?lbzug in die bie Dr ei stigkeit^zu behaupten, die amerikanischen Lvnck^er ^folg- schmachvollen Beispiele Deutschlands, das seine eigenst 7-dnchem g?macht habe. Damit dün'le der Präsident der Bereinigten Staaten in Lüge, Bosheit und Riederttacht alle Konkurrertten geschlagen haben. ^ a?**e icl> »och heworheben, eine Tatsache, die nniercm i - ^ und Mahnung braten, kann. Das unglückli.-^ ^v trf, ßt ter>t = c blühendsten Provinzen von uns besetzt und iLif ^l^^rune Mm Teil auf lange Zeit hinaus verwüstet Lande steht der Feittd. Es ist übetschwemntt uiä> Atnertkanern, die in Frankreich wie die Lurtra: Ha usen, ntch farbiges Volk der verschiedenstetr Rassen treibt rn Frankveickf umher. Die Blüte seiner btannick«fl tst gefallen und fällt innner weiter als Opfer des potto*. fte dos Land sind nicht auszudenken. 3lber ^s an sement Kampfeswillen fest unö klammett sich an «kArden föjtbucg mtt enter Kraft und mit enter Enl'.->msenhnt der man d-e Achtung wicht versagen kann. Wir Anlaß zu der Ueberzeugtmg. die Franzo- w ^.^nhlpst-sknift und Zuversicht für den glücklichen Ausgang des Zctteges zti itbertveffen. * * * Keine Cinbernfung des Reichstages. o 5 er ia ^ illug Tie heute morgen von einem Berliner Zentrumsblatte verbrettete Meld-.ing, das; mit einem baldigen Zusammentettt des Rentzstages zu rechnen sei. trifft nicht zu. Es ist wedw die Ernbernfnitli des Reichstages noch die des vauptaus- sck-uf,'es geplant. Ein Grund dazu liegt auch nicht vor, da seit den Besprecknmgen der Fraktvonsfübrer mit dem SteH/oertreter des Retchskanzlers ferne Veränderung der politischen Lage eingetreten ist. Die Salzburger ??7 rhandlnngen. .. de r l in, 24. Aug. WTB. In den nächsten Tagen werden Verl.nndlu.ttg- u zwischen dem Dentschen Reich Dons M besehen. Unsere Achteilwngen ^k!onzentrierten sich längs dev Etsenbahnlinte Bogufschar-Tylvwaja. In der Richtmig Coworinsk vemülite sich dm' ^gner. notchüstltch oorzudringen, um sich löchst-- wahtfchnnlrch mtl der tfcheckw-jlowakischen Gruppe zu verbi'tdeit. we ick ich der mittleren Wolga opermrt. ^»ier entspannen sich h? ckigeKämpfe um den Befitz der Station Trostjajafe mit Wechsel vetn Erfvlg. Eme Umgehung durch gegnerisch? Kavallerie z.vang die <^>wiettruppen, /ein tuenig zurückzittteten und eine mehr konzetttctette Stellung einzunehuum. ->> 5 !?ÜJ Wir auch in ber Richtung Kaotlst im Rayon Pyfchung zu ruckgehen. .Dagegen sind im Rayon vtafan d« Erfolge äuf unserer.Seite. Sowjet-Truppen besetzten! Grotz- imb Elertr-UslioM), große Schifferdörser auf dein rechten: Essuftr bex Wolga gegenüber Kasan, .oder besser gesagt, Ufcha w hmtzt die Vorstadt von Oasan, vier Mrft von dev Wolga entfernt. . Erfreuliche Nachrichten lansen auch von der Nordfront em. Uniere ^telttmtg vor Arck-angclsk ist ganz fest. Unsere Gegnev S? 11 ® 1 '' 1 '? Waff^Mngz/mgen unsere Lage auszukundschaften. An der ganzen Nord-Ural-Front, die -jetzt infolge der ^rnglischen O^wattouen an Bedeutung gewonnen hat, blieb alles umver- Eert. R-urch-dm heldenhaften Mliderftand (unserer Truppen werden bre ck-echv-Slowakeu vor Iekaterinburg zurückgehalten. BerfchwSrung der Gegenrevolutionäre. c -ES ß - J ° 2 Ir Hukmlt. (MTB. Nichtamtlich.) Die. Iswesnja" beruhtet über die Aufdeckung .einer großen Verschwörung in M>s- hatten dre Moskauer («kgeirrcD^utnmöre larrgfst die hecvorzurufen, um die Ent- wnoung von Truppetr an die t!.ckf?ch^-slowakische Front zu ver- ^Etm. -üre Organtiatwn stand mtt Geaeral Mexejew in enqcv ^ E $L Ö ^' C 2 Instruktionen geleitet. Ter die 8 ' ^^nt. imd* jcdock. du;ch Ote motztuch 3\egiUr;erimg der OsN^rere und durch die Variüau a zahlreicher Wol/uungen vereittlt ^n.derhattetett Mettzgardisten wurde ein genau ausgearlx-tttte'' ^'e^ck Kommission und das erö^Ä w^,^E^' sodann follde g^pm den Kreml das Feuer ' Das gesinnte Stadtgebiet war in Bezirfe erngefettt ^s .-lll ^r^sel te^^^ Sy ^Z > 1 », Maj ichittenyewcht^auf- - - , ollta L auf den Kirchen und Dachböden hoher Daufer soll tat Ma,chch-?ngewel)re und sogar (^>eschütze posckett füSSk&L ^ÄÄ^Etrche auf ber Nikolai-Kirche und dem y m^chaus. Acht y-uhrer der Organisation wurden verhaftet unv Lxmpckeüer der OrMttts^P^Zt b°s 86, Schnk-m-c-nm-nts. Asdaw- -. und Oesterreich-Ungarn, die bisher einen befriedigenden Verlauf D^M^^Elmtg eyolgtc. Mer das ganze damals aufgegebene | genommen 'fnbeti. mn etner^ erlvettetten Kmnmiffvon fottgefetzl jUtaRMtafttjtj* 3, jg .»» - si-asrs fcnnnt ba§ Gelände an, und lmder anrd darüber, f ,, u ^ ^ uuuuipcu nranram/B , mo l>(> , 4 K I ÄLbic Mc ^Bicnmgcn Opfer-1 Beschluß fassen werden. Iatzt u»erden ^ e tr ’ ir ihnen erhofft hatten. Wir haben einigt Ruckichlage und — sagen wir es kurz heraus — auch eine Schlappe i «• • w w ., i: erlitten. Ja, geht es denn nicht sonst im Leben ebenso? Nicht, daß ««erika den Frieden diktiert, man nnmal emen Mißerfolg erleidet, ist bedenklich, sondern be>-! Washington, 24. Aug. (WTB. Nichtamckich) Reufer oEich wäre es, wenn man nicht die Kraft hätte, sich mit dem ->enator Lodge sprach im SrnatsMtssckrcß für au^wärttge Ange- ucttzerfolg adzuftnden imd ihn auszugleickon. An der Front wird legenlieifen zum .Heerssg-setz und wantte vor der hinterhältigen von vornherem damit gerechnet, daß auch einmal ein Mißerfolg deutschen Friedensstimmung»mache. Der Friede wird diktiert nnb erbten kann, rur das Ltnterland aber ist so ein ?Nißerfolg eine darr nicht mit Deutschland verhandelt werden, damit es nie wieder ernste Mahnung denn es zeigt uns, daß der Krieg noch nicht be-1 imstande tst, den Wettfrieden zu stören. Im einzelnen müssen endet lst, und^datz^wtr alle Kracke anspannen müssen, um ihn zu Deutschland folgende Friedensbedtngnngen aufgezwumgen werden- y&tllTL versündigt sich an der Sache des ckch dcr Rückgad? des russischst 0>eoitts, das durch dea Vertrag von 1 t ^uf an^ du semdlichen Angriffe > Brest-Lttowsk entirembn wurde. Fenier muß WnstEnorel zu e ine in tfre i Hafen gemacht werden. Palästina darf nie wieder unter türkt,che verrschatt zurückkehreTt. Die wichtigste von all.-n Friedens- abzuschlagen und die eigenen Kräfte zu schonen. Es ist sehr möglich, daß feindliche Einflüsse am Werk bedmgungen ist, daß die großen slawisck>en BÄksttttb? in Oesterreich, itrw und daß die feindliche Propaganda daran arbeitet, bei uns die Ingv-Sla>vett und Tschecho-Slotvaken, mtabhängigc Utlande Unruhe zu stiften. Jedenfalls t'mb die Gerüchte, bifl ? taat ^ n werten müssen. Diese im Verein mit den Polen werden hier bet uns herumgettagen wenden, so dumm und so ftmu ^^ar,ch a^utschlands nach dem .Ostett im Wege ftthen ws daß man nicht begreift, wie es möglich ist, daß die Gläubige ^as das deutsche Vcü? betrifft, so denkt natürlich niemand daran, nnken können. So kam nach jenen Offensiv stoßen beiderseits H f L öe S urf ^^ ? ir J mb nirfrt im Stiege, Um den Versuch zu Zfeims lcherche Schweiz eme.9rachricht nach Süddemschland. wir hatten 150 000 Mann an Gefangenen verloren. Eine andere Nacch- rtast wutzde von Zweikämpfen zwischen den höchsten Führern zu erzählen. Mtt besonderer Vorliebe wurde auch von Verrat geraunt und alter dieser Unsinn ^and Mäubige auch unter den Leuten, vre ,on,t emes klaren Verstandes sich rühmen. Wie oft ist Linden- Etg schon gestorben, wie oft (hat dieser oder jener unserer höchsten Führer -chon Lelb,mwrdverübt, wie oft sind hier in Berlin sch-ndie xNafcknr.engewehre in Mlion getreten.' Tie Feinde selbst machen sich über die,e Art von Geschichtenträgerei lustig, indem sie aus machen, Tautschtauds Regierung, grm zu ordnen; das müssen die Teutfchen fettst tun. " Südafrika. Kn^ m ?? TbC1 l' ME) Dem „Algemeen Handels- blad zufolge wird englischen Blattern aus Bloetnfontem gemel- E' da!ß der Kvugres;,der nnionisttschen Parteileitungen der vier Provinzen von Si^afnka erne Etttschlfeffwtg cmgenonmren hat, tzn dcw unter Jfccnhmg auf dic^ Kriegsz ielerkläruttgen von Aoyd George und Wichon über das Settstbestimmungsre dyt der Volker t^)rol eignen Zeitungen die Nachrichten zusammenstellen, denen verlangt wird, daß diese Grundsätze mich auf Südaftt^ ^ dretßtgmal gestorben ist. Uertvn sollen und daß dem L-rnde vollst^ge Freihei^lltt^U^ Man tst es fo gewohnt, datz die Phantafie alles vergrötzett und Abhängigkeit mtt Einschluß b«s Rechts fettst eine WeoimnTrtäfnim» £S t Ä e l2^Äi ft bis:M.cmcin capirgt ,u ertragen. U. bcfcnwn, HÄ sä** Un '“* ~—Ha-i&fasssgwsÄ strJtsws ±cs amitnmge Gereoe über Verrat hat mich besonders un-1 erlangen. zu angenehm berührt. Das sollten wir dc^ch lieber den Franzosen Kerlafsen, die auch 1870/71 mit Vorliebe über Verrat schrien. Gewib Wtoet Überall bei Freund und Feind in gewissen Grenzen Verrat statt. Jeder Get'angene, jeder Ueberläufer wird vom Feinde genau verhört, tmd schwack-e Naturen sagen dann, was sie wissen und ort auch mefe- -» c--v.ee - ...r ..... < ^ J Behandlung. Da Aus Rutzlaud. Der Kampfbericht der Sowjets. 2liug. «■Sta? § usra tSJK%R.*sÄ» «r «S- £ tsrm V ‘ - *"-*»"* “■ -- . r~')i barer Unftnn. liniere Feinde benutzen die menfch.tchen schwachen gesckuckt qmug, um Schau er Nachrichten über uns m verbretten oder zu dem Versuch, mit Strenenllängen - -^UME zu betören. Mir wurde kürzlich von einem Invaliden etn gedruckter Zettel zugesandt, der unter den Soldaten oerbreittt Berge zurückged-rängt. Die geschlagene Feind wurde in die ttmtmmg in unserer Armee ist znver- sickcklich . Es herrscht eine straffe Disziplin Die Bauern organisieren' ckb.^tlungen zur Understt'itz>fng der Sowjetlmppen. Alt der Llska- bad^ F^ck ttahmen mckw Truppen durch günsckge Unternehmuw- wac Er ist unter schrieben: „Irn Namen der Amerikaner dettsäreg Uffchck,wd,ckt ein. ^t Orenfetrg kam es zu Slrcickg. Abstammung — der Verein dm Freunde der beutfcT>c t Demokratie' I^^^rur Verhaftung der New 'J}crf iin März 1918." Darin werden die deutschen Soldaten fulirten. Im ,üdltck>en Teil der Front ousgei.'Trdert, die deutsche Regierung zu stürzen, dann würde der ^ Zepkova. südöstlich von Nowaja Weltkrieg sofort bemdick sein. Deutschland sei vor aller Wett £ twt 3e cm meb unsere Eskadron eine tttrauensbruches beschuldigt und dieses I Abd'-lnng E-etnander die sich. hcktfer den Fluß Matscheck He Tode zurucklteß. M den andereit FronfetK U rrf ^ Dcttrauensbruches beschuldigt uno dieses Der- LZLL orecben im vmorwtr -nctmachOi indem si' 5«. . I "OltUizog, ivooet Regierung stürzten. brechen sollten die Soldatm wieder gutmachen indem sie ibre 11 ^ , r - — - barbarische und vertrauensunwürdige Regierung stürzten Zußammcn|töIre statt zwischeti Patrouillen. " - Nb«, S'rt. Moskau, 21. Mg (WTB.) Meldung der Petersb 0 ohne Ztorttel ubrr. Delegraph^agenttr. Im siidlick>en Teil ivest^ Wioronesch tmd In der Pwpaganda ist uns der S nnr Anschauung ist da eine ganz dieses Gebiet können wtr tmseren . iss die unsrige Auf im nördlichen Teil des DLtngebiets setzve der Feind seine Anij> ..J^ 1 -Xmbert des Feldmarichatts "on Eichhorn beschäftigt. S L l VS^ 1 h ^ deutschen mwerialL c^hnche Weife ent terroristischer £>eCb gemordet mmfccn iet, xn bet dem Bolkskonnntssar ber auslvärtiqen An»e- ^^chen Dm Volksfemmiffar «w- jgfeyt bot Jfetrfcr md der im Sowjet-Rußland herrschenden rft - ^^bstverstLudsich d«aß die deutsche RegiL- als genügend crnfteht. sondern wei t er e Schritte in der Dngelagenhett uwem-hmM wind. ^ Die Lage der Tschecho-Stowaken. L o n d o n 23.^Aua. (WTB.j Das Rautersche Bureau eriälwt am t tC ??'s? a§ bet ^ckzug ber Tscheche-Slowaken ÄlJ^gfEL Verbtndungett. .nicht in Mttleidenschaft zieht, derersett- lief heute dte bisher noch unbestätige Meldung ein, 'ldmsr, die erste Mchc St-ldt im ~nm des iyttita*zx*3, eimjcnotr.mot imtten, ffalis die Meldunq W'chtigtiÄ sein, da es bedeuien würd/ der Tschcch^fiiid'^E^ ^ ^es in den HmidM Vordringen der Donkosaken. _ -®* e ’ D t S U9 vNichtamtlich.) „Kiemskaja Myzl" meldet, daß die ^ AuniSoiafeu tm Nordd»ngebiet ins Saratmvsclte Gouvememetit etn-redru.t^eti sind mid die Eisenbuchtlinie Tmn. Außerdem wurde das Wolavuier ߣÄ, ^ ^ m ' Kdsaken bcetztet, ©tbtetat be^ s-raion^chcn^uird Wmmneschschen Gvnvertiements UkcatiiiscAtr ^elegiaphenaaeiitur die srüheren Ne- grerungsbehordett und Lelbstvettvaltungsorgane wieder hergestellt. Wladiwostok. -Amsterdam 23.Aug. TO Wie „Algemen Lwndels- mrrd nach Berichten aus Tokio amtlich ptzladtwostok wnXbcf ffeinblid? Abteckungen griffen die Kalmikojfs tch um die schwierige Aufgabe, die drei Beteisigten. namltch Oesterretch-Unaam, Deutsck-land und Polen zusammen und auf eine gement,ame Lmre zu bringen. Dieser 9lufgabe waren meine Besuche im deutschen Großen .ttauptguartier und ttt Wten gewidmet. Beide Besuche ergänzen sich mtd waren von vornherein beabsichtigt. Meine Freunde und ich geben uns jetzt der Hoffnung hin, daß die gemeinsame Beratung aller drei Beteiligten jetzt alsbald in die Wege geleitet gelten kann. Türkei und Ukraine. SB iien . 23. Aug. (WTB. Gestern hat in der hiesigen tiirfi- schen Botschaft der Austamch der Ratifikationsurkunden des Brest- Ltto,fisker Friedens Vertrages zwischen der Türkei und der Ukraine fkattgPhrn&ni, »voM als Vertreter der beiden Regierungett der türkische Botschafter Hckmi Pascha und der ukrainische GeschäftK- ttäger fungiert zu haben. Der Zeekrieg. Neue U-Boot-Erfolge. Berlin, 24. Aug. (WTB. Amtlich) An der Ostküste Englands versenkten unsere lEoote außer mehreren kieitum Fahrzeugen 4 Dampfer, teils aus Geleitzügen heraus, insgesamt 15 000 MiT Ter Chef des Admiral stades der Marine. < -dlmtlich.) Im östlichen und mittleren Mittelmecr versenkten unsere U-Boote etwa 17 000 Br.- Reg.-Tonnen Schiffsraum, darunter drei größere beladene Tankdampfer. Der Chef des Mmiralftabs der Marine. * Kopenhagen, 25. Aug. Das dänische Außenmini- stcrukin meldet: Der dänisckie Dampfer Helene ist am 17 . ho ftxmi vvn Bristol versenkt worden. Der erste Maschinist ist umg^kommen. Der Rest der Besatzung ist in Swansea encgetrofsrn. Bern, 23. Ang. (WTB.) Gin großer Nttmilioilsd-crmpfer persenft D-er . .'Idowwft. Herold" Mt sich aus einem Golf-Hafen bericht»,: Laatt einer hier eingegangemm Privatnacl-richt wurde der englische Dampfer „Atl antra n" torpediert und versenkt. AZerlnsüc sind, dem Bericht zrrfolge, nicht entsttrnden. Datum und Unglücksstclle werden nicht angegeben. Das Schiff war mit Munr- non beladen. D,e „Atlantian" l)a1te eine Besatzung vvn 65 Offizieren und Nhaitnschaftien und ging am 28. Mai von Europa ab. Ob das Schisss^s dieser Reise versenkt wurde, ist nicht bekannt. „Atlan-- tian" gehörte zur Leyland-Linie, war ein Schiff von 9399 Brutto- registertonncn und ist rm Jahre 1899 gebaut worden. Die hier eiw- tzeganoenen Telegramme, welche die Versenkung melden, enthalten teure Einzel l>eiten. Paris. 24. Aug. (WTB.) Nach einer Meldung des „Temps" wurde der englische Dampfer' „Bandy" zwischen Malta und Sizi- lieu torpediert, konnte aber trotz eines groben Lecks auf der Steuer- borbl,'eite nach Tkoulon geführt werdeir, wo er wieder in Stand gesetzt wird. A n, ste cda m, 25. Ang. (WTB.i Das Urker Fischcrsahrzcug ..'.i,. Li H19" ist ^cruf eine Mfkne gelaufen und- mit der Besatzrurg unter gegangen. Washington, 24. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Reitt-wineld. Amtlich. Die amerikanischen Dampfer ..Lake Edom", West Bridge" und „Euöora" sind in auslcmdisäien Getvässern am 21., 16. und 15. August von deutschen U-Booten versenkt worden. Aus dem Reiche. Berlin. 24. Äug. (WTB.) Der ,,Rei-chfsan-eigiett' meldet die Verleihung des Sterns zum Roten Adlerorden zweiter Kasse, an den Bpchiof Tr. Fritzen in Strastbnrg i. Elf. Berlin. 24. Ang. (WTB.) Der „ReÄsanzeigec" verösfent- luht eine Bekanntmachung über die Höchstpreise von Schlackstschafen imd den Handel nrit Schafen. München, 25. Aug. Die Korrespondenz 5)offmann meldet amtlich: Seine Majestät der König haben bei der heutigen Familrentasel, die aus Anlaß Allerhöchst Seines Na- mensfeftes ftattsand, die Verlobung Seiner Königlichen Hoheit des Kronprinzen Rupvrecht mit Ihrer Großherzoglichen Hoheit Prinzessin Antonia von Luxemburg bekanntgegeben. Ans Hessen. Die Wvhnungsfürsorge in Hessen. Auf dem am 9. August abgehalveueu Kreistage des Kreises Heppen 'beirrt wurde über einen Antrag des Kreistagsabgeoch- neten Rechuuugsrcrt Wiegand beraten, der BereitItellung staatlicher Mittel für den grmermrützigwi Wohnungsbau sord-rbe. Der Antrag wurde vom' Zkreistage Heppenheim einstimmig an- geiVommen. In der Entschließung heißt es: „Der Kreistag stimmt den Ausführungen des Abgeordneten Wiegand zu, nnt welchem er seinen an den Kreistag gerichteten ?lntvag. betreffeich die Bekämpfung der Wolwnngsnvt, be- > iTtihrbct bat. Er bestätigt, daß schon fetzt in verschiedenen größeren Genieinden des Kreises ein bedenklicher Mangel an Wohnungen besteh! und daß sich nach Beendigung des Krieges dieser Mangel vermutlich noch sehr viel scharfer geltend machen und , zu einest förmlichen Wohnungsnot führen wird. Dieser Not in erfolgreicher Weise entgvgenzunnrken, wird aber den Gemeinden inrd den in einzelnen (Gemeinden bestehenden gerne iunützigen Bangenossenschat- ren und Baugesellschaften nur möglich sein, wenn der ^taat zur derung der Wvhnungsfürsorge größere Mittel zur Verfügung 11t. Der .Kreistag richtet daher an die ldwoßh. Regierung die .litte, den auf die Bekämpfung der Wohnungsnot gerichteten Bestrebungen der Gemeinden und anderer Körperschaften durch De- reitstellnug erhebliche? Staatsmittel eine kräftige Förderung an- gedeihen zu lassen." Schon vor Monaten sich der Kreistag des Kreises Worms in demselben Sinne, auf Antrag des Kreis tags Mitgliedes Freiherrn» Cornel Heyl zu Herrnsheim, an die (sftoßherzogliche Regierung! gewandt. Man ist im Lande der Meinung, daß mit dem Bau von Wohnungen nun nicht mehr länger gezögert werden darf. Auch der ZentraLverein für das Wohnungswesen in Hessen, der Ernst-Lud- wig-Verein, hat sich in eurer Eingabe au die G-roßh. Regierung vom 7. April d. I. in diesem Sinne ausgesprock)en. Möchte die Negierung endlich erhebliche Staatsmittel, ohne welche die gemeinnützige Bautättgkeit im Lande nicht aufaenommen werden kann, zur Verfügung stellen. Tie Finanzlage des Landes gestattet dies nicht nur, sie verpflichtet im Gegenteil die Regierung zur großzügigen Förderung dieser wichtigen Frage. Möchten die zahlreiäien Stimmen aus dem Lande endlich bei der Regierung Taten auslüsen! In den Znnscherballen '^suchten vier Damen vom Kon gl Hvfballelt des Hosrheaters Wie: it lim oft anfängerhasi.'r Uw belwlfenheit eine Einführung in ciio ccMfd>c Somit zu geoen 2 k fanden starken Beifall und wurden zu einer Wiederholung verarm laßt. Schweigen ist Höflichkeit. zz. Aus Stadt «nd Gieß ** Der Vers chönernngr während des Krieges seine gemein Haltung der Spazierwege. Aufstellu krochen fort. Er bittet, die demnär Mitgliedsbeiträge (1 Mark), die halber Höhe erhoben werden, möglichst allr mein einzulösen und hofft zur Unterstützung seiner Arbeit auf Anmeldung neuer Mitglieder. (Siehe Anzeige.) ** Freiban k: Dienstag, den 27. August 1918 von 2 —4 Uhr, Nr. 521—630. den 26. August 1918. :?tn Gießen setzt auch ge Tätigkeit durch Unter- euer Banke usw. ununterer Einziehung komnieu'oen- t der Kriegszeil nur in ui Gietzener Stadttheatek. Der Schwur der Treue. Lustspiel von Oskar Blumenthal. Der Schwur der Treue — oder mit anderen Worten: Freiheit dressiert", damit ist kurz der Drehpunkt des lustigen Vers- spieles klargestellt. Ter Leichtsink in der Ehe wird nicht dadurch geheilt, daß die Frau ihm die Trauben in Nachbars Garten zu hoch hängt, sondern daß sie ihnen den Reiz der verbotenen Frucht nimmt und sich selbst mit dem Reize der verioebrten Frucht umkleidet. So dünkt ihm die außereheliche Kost schal und neues sehnsüchtiges Werben führt ihn zu dem Tische zurück, den die Gewohnheit nicht mehr ganz so schmackhaft fand. Tiefe ein klein wenig paradoxe Wahrheft hat Oskar Blumen- thal einer gefälligen Fabel unterlegt, sie mft glatten, geschmeidigen! Versen angetan, aus deren Fluß oft in einem Reime eine witzige Pointe herausspringt, nrid ein Werkchen war ferttg, das man, ohne ein berechtigtes Vorurteft gegen den Autor zn verleugnen^ in ungetrübter Aufnahmefreudigteit genießen kann. Und mag cs ein noch so echter Blumenthal sein, „Hab ich doch meine Freude dran", und es wird kaum jemand das Theater verlassen haben, dem das kleine Bersspiel nickst mundete. Auch den Darstellern machte das Spiel sichtlich Freude und das muß anerkamft werden. Verse sprechen ist allerdings heute für die meisten eine kitzliche Sache und verführt leicht zu falschem 8assif)ck)en Pathos, von bem sich Oskar Fergel nickst immer ganz frei machen komtte. Sonst hat sein Spiel an äußerer und innerer. Freiheit sichtlich gewonnen. Nur noch etwas mehr Abstand von, der großen Geste. Völlig in seine Ausgabe hineingelvachsen war Karl Bol ft. Bei ihm war ein leicht übertreibendes Pathos am Platze. Emmy Abendroth hatte in ihrem Spiel Linie, was an der Fvau, wie Blumenthal sagt, das Schönste nnd Wichtigste ist, schöner und wichtiger aber noch an der Kunst einer Bühnendarstel- leriir Henriette Cvlberg möge nur beachten, daß Verführungskünste mehr in einem Körperschmiegen als Körper verrenken bestehen Tiefe Ausstellungen sollen die Anerkennung der Leistungen als solch nicht bseinträckstigen, sondern mrr Randbemerttingen ad notam sein. Bon den weniger heroo-rtretestden Kräften, die alle erfreulich mn Gelingen mit halfen, sei noch die charakteristisch« gute Leistung von Wfthelm Koch hervorgehoben. Die Spiel- Heftung hatte Adolf Teleky geschickt in Händen. Einige unhiito- risch Details der Ausstattung sind Nuchl dem mangelhaften Fundus zur Last zu buchen. Äer«chts?<»aL. I. Darmstadt, 26. Aug. Vor einiger Zeft wurde der Bezirksfeldwebel Büttner von hier ivegen Bestechlichkeit im Dienste vom Kriegsgericht zu .3 Jahren Zuchthaus verurteile Seine Berufung vor deni Frankfurter Oberkriegsgerich kommt demnächst zur Verhandlung. Tie Ferienstraflammer verhandelte gegen fünf in die Bestechungsaffäre verwickelte Personen aus Offenbach unter Ausschluß der Oeffcntlichkeft. Das Urteil, das erst abends irm 9 Uhr verkündet unirde. lautete gegen Kausinamr Friedr. Gr ü n e- bau m auf ein Jahr Gefängnis (ab sechs Monate Unterfuchungs- hastt. gegen den Techniker Jak. Mack auf 1500 Mark und gegen bei; Zahntechniker Hans Wepel auf 400 Mark Geldstrafe. Zwei Angeklagte murt-en aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Die Schmiergelder (bei Grünebaum 1500 Mark, bei den beiden anderen je 400 Mckck) wurden eingezogen. B.Z. Berlin, 25. Aug. Vor der 2. Ferienftraskammer ix- Landgerichts II hatte sich der Kaufmann Moritz Ms Char lottenburg wegen Verkaufs von Genußmfttelu ;mler einer zur Irreführung ^ eigneten Bezeichnung zu verantworten. An geklagte ist Inhaber eines großen Hauses, das beiondere an die Heeresverwaltung bodeute.rde Mengen von „Punsch-Ersatz" lln^rl. Auf eine Anzeige hin wurde das Sttafverfa hren c m geleit^ und F. war vom Schöffengericht Berlin-Mitte zu 1000 Mk. Geldltrase tjcnirtdlt morden. Bor der DerufungsstrasVammer kam es zu lebhaften Erörterungen über die Frage, was eigentlich Punsch Extrakt ist. Die Staatsaiiw.ll.fchaft vertrat den Standpunkt, dar: man eine aus 95 v. H. Wasser, Saccharin, Farbe und Aronra bestehende Flüfsigkeit unmöglich als Punsch-Extrakt bezeichnen dürfe. Demgegenüber erklärte der Sachverständige, ein vereidigter Handelschwnker. daß man in der Oesfaftlichlttt unter „Extrakt' eine Flüssigkeit verstehe, di- irgendeinen Stoff in konz-eru i ru- Form entlwlte und erst durch . ; rung genußfählg gemacht werde. Der hohe Wasserge ; ' besage gar nichts, denn sonst dürfe man das jetzige Kriegsbicr, das bis zu 97 v. H. ans Wasser bestehe, nicht als „Bier" bezeichnen. 9luch vom Verteidiger wurde daraus hingewiesen, daß die Bezeichnung „alkohol-- sreier Pun scher traft", sowie dec billige Preis jeden Irrtum dar. über ausschließe, daß es sich etwa um echten Punschextra ft mit Ansatz von Rotwein, Rum oder Arrak handeln könne. — Nack) 'mehrstündiger Verhandlung kam das (Bericht zu der Ansicht, daß die Bezeichnung „alkoholfreier Punschextraft" keinerlei Irrtum über die Art des Getränks aufkommen lassen könne. Das erste Urteil wurde aufgehoben und der Angeklagte auf Kosten der Staatskasse freigespwchen. Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen Minna Kronenberg Fritz Klinke! ©iefeen, August 1918. rCcnr.SauerSölme, Fulda Kunstgewerbl. Werkstätten Geschäftsgründung 1882. Ausstellungsräume und Mnsterzimmer in östöckigem Neubau lBersonen- aufzugl in neuzeitlicher, erstklassiger Aufmachung. Wir haben noch Vorrat in: Gchlaszimmern in Eichen. Birke, Kirschbaum, Mahagoni. Birnbaum und Nußbaum Herrenzimmern in Eichen, in einfacher vis reichster Ausführung Eßzimmer« in Eichen in ,eder Drettzlage Damcnzimmernu. Salons rnPalnander, Birke, Mahagoni, Nußbaum und Krrschbaum Kücheueinrichtungen in Pilsch-Plne. Aus Wunsch kostenlose Aufbewahrung . bis nach Zkriegsende. 1636788. c*a perfekter Buchhalter evtl, auch Uriegrbesch-idigter oder vuch- h alter in. per [. ©«ob« oder früh« gesucht. Schriftliche Angebote unter 6253 an den Sietzener Anzeiger. _ Stieres junges Wellen f. einige Stunden vormittags zu N/^jähr. Knaben gesucht. Fr. Dr. Storct, 685S Goetheitr. 34. 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Bon den Beztrksauskänfern find Sammele stellen errichtet worden. Sammelstelle für den Kreis vieste» ist die Frrma »ovor 0,po»bGh»Gr L. Laaisftar! (Oberh.j An diese Sammelstelle sollen die Schashalter ihre Wolle zur Abschätzung durch den Bezirksaufkäufer liefern. Der Bezirksaufkäufer kauft diese Wollen gegen eine Provision für die Kriegswoll- bedarf-Aktiengesellschaft, also nicht für seine Rechnung; er ist angewiesen, für das rohe, ungewaschene Produkt den höchsten Preis zu zahlen unter Zugrundelegung des für gewaschene Wollen festgesetzten Höchstpreises. BezirkSaufkäuser ist die Firma Bull Babaasoka a. Ca. in Kassai-BaltaikiBMa, Jeder Ablieferer von Wolle erhält einen Ablieferungsschein. Auf demselben ist genau vermerkt, welche» Quantum Strickgarn zum Preise von M. 6.- ver Pfund er gegen die abgeUefert« Wolle von der Kriegswollbedarf-Aktien- gesellschaft erhält. Kriegswollbedarf-Aktieugesellschaft Berlin 81V. 48, Verl. Hedemanustr.1. &9M>S Verlag von Lmil «oth in Siesien . Soeben ist erschienen: Das neiie ReiWeiMlMh vom 86. Juli 1918 mit dem Keselj zu Aki-mntz likS Wei!,stlstt«SklgtskheS vom 26. Juli 1918. 16321a Textausgabe mit Einleitung, Anmerkungen, Kernworten und alphabetischem Sachregister bearbeitet von M. Hahn, Erstem Staatsanwalt in München. lSamipl. deutsch.RetchSgef. in Einzeldrucken Rr.MS/607) Preis Mk. 1.-. Zu beziehen durch jede Buchhandlung oder direkt vom Verlag lnach auswärts bet Voreinsendung d.BetrageS). Die übrigen neuen Steuergesetze befinden sich _un Druck und erscheinen in einigen Tagen. Aechte Slnslandsware. auf jede Flasche paffend,ohne Bezugsschein zu haben bei Gg. Wallenfels, Marktplatz 21 . 5951 Scheuertücher 50x50 cm, Qual. I, weich, sehr saugfähig, Probedtzd. M. 19.— franko, Qualität II. gute, starkfädige Ware, Probedtzd. M. 12.- franko Handtücher^ Qual. I s. weich, gut trockn., 50x100 cm Probedtzd. SW. 36 franko, Qualität II gute, dicke Ware. 42X100 cm, Probedtzd. M. 25,20 franko. 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Mehrere Schuld mmhozumhk Lord Robert £ccil zu Nr. Solfs Rede. London, 24. Aug. (WTB. Oftchtanulich.) Lord Robert Cecil har.pich zu einem Vertreter des Reuterschcn Bureaus folgender- maßen über feie Rede Tr. Solfs ausgesprochen. Von seinem Gesichtspunkt bedeutet sic einen großen Fortschritt, denn sie unterscheidet sich im Ton von allem, was bisher von deutscher Seite gekommen ist. Wenn das echt ist^ldas „weirn" nmß man sehr groß M. . . ___ _ _ ___ _ schreilxmi, so ist es der erste schritt zuriu: zur geistigen Gesund-1 fnabcu hatten sich in der hiesigen Lehmgrube am Freitag einen heit. Sols gab die erstaunliche Erklänmg ab, daß dre Alideulichen I „llnterstand" gebaut. Während einige Knaben noch auf dem T^ck- kernen Einfluß auf die Regierung haben, und ^>as immittelbar, nach- gewölbe arbeiteten, stürzte plötzlich die ganze Lehmwand ein und dem MN mann entlassen wurde, weil er mit 'oen Alldeutsche:: hroW&tto vier in den: Unterstand sich bereits aufhaltende Kinder. Streit hatte. Tie Wendung über Belgien, die Soli gebrauchte, Mt Ter 10jährige Philipp Wenzel war sofort tot, der 11 jährige sehr viel werter als alle frül-eren Aeußcrungen. T« Worte „W:ft Richard Philipp konnte erst nach fast einstündigen Bemühungen beabsichtige:: nictst, Belgien rn irgendeiner Form zu behalren > znrückgerufen werden, ein dritter Knabe erlitt schvere usw. sind, so weit sie gehen, sehr vrel befriedigender als,irgendeine. Verletz::: igen und'mußte dem Kranke,chause zngeführt werden. Tas frühere Aeußcrnng, wenn man davon abfieht, daß Sols rn diefem Kind kam mit leichteren Verletzungen davon. Zu lammenhang sagte: „Der Zllmzler hat im letzten Monat erklärt zr rnuoir,**!;** usw. Der Kanzler imttc eine Erklärmrg sehr allgemeinen CharaktersI -Ltarkenburg und .• ilninqefieit. abgegeben, die er hinterher zu ändern gezwungen wurde. WenÄ I T arm st a dt, 26. Aug. In einer Auseirialcdersetzung mit also Solfs Eiklänmg nur eine Paraphrase der früheren Bemer-1 verschiedenen Regierungserllärungen über den Ersatz von Flieger- kungen des Reichskanzlers ist, so bedeutet sie tatsächlich sehr wenig.! schade,: in der Darmstädter Presse kommt Justizrat Linth zu dem Außerdem enthält sie kein Versprecheii der Wiederherstellung dder Schlüsse, daß unbeschadet der späteren Regelung durch das Reich ucherdeft für die Zutunft. Wenn aber oolfS Erklärung un-1 eine vorläufige landesrechtliche Regelung notwendig sei, nrid fordert abhängig von der des Kanzlers zu betrachten ist, so scheint eine Gesetzesvorlage, sei es durch die Regierung, sei es durch Jni- sie einen Fortschritt zu bedeuten. Tic. Aeußerungen des l tiativanttag der Zweiten Kämmer. Durch die Erklärung des Mi- KolonialsekretärS über den Brest -^Litowsker Frieden rristers vom Juli d. I. seien nur die Sachschäden, nicht aber sdpinen mir der originellste Teil seiner Rede zu sein, l die Personen- und Erwerbsschäden geregelt. Tatsächlich bezeichutte er den Frieden als eine zeitlveilige Maß- ch. Buben heim. 26. Aug. Hier brach auf den: Dreschplatz regel zu dem Ziveek, Unabhängige Staaten auf der Grundlage der des Dreschmaschänenbefitzers Schmitt neben der Lokomobile Feuer Rationalität zu errichten. In Wirklichkeit besteht kein Grund für iam£. Der Brand äscherte einige Gotteideschober von über 500 diese Behauptung. Zum ersten Male hören nur von dem Breftcr Hicrufen Brotgetreide ein. Die Mainzer Militärseuerwehr, die recht Frieden als von ettvas Vorläufigem. Er wurde stets als die erste bald zur Stäle war, vermochte das Feuer auf einige Schober zu) Frucht des Krieges behandelt. Zweitens liegt kein Grrrnd vor, das beschränken und das noch in größerer: Mcengen in unmittelbares als einen Teil der Aeutschfen Politik anzusehen, wirklich unabhängige | Nähe des Brandes sitzende Getreide zu retten. Hessen-Nassau. = Bad Homburg v. d. H., 24. Aug. Zum,erstenmal seit sie gebieten". D>e mit Krmiwon ».'rsel-enen Beittäge müssen bis spätestens 12. September im Besitz der Redaktion der „Frankfurter Zeitung" sein. ** Tie Brotkarte und die neun te Kr: eg s a n - leihe. Tic Werbearbeiten zur muni n Kriegsanleihe sind bereits im vollen s^angc. In Berlin wird uesinal auch die Bro tkarte zur Zeiü-nnng bcr Brot karren auffou. in Die Brotkarten feer 3J. Woche, und zwar rn der Zeit vom 4» bis 29. September, tragen auf der Rückseite die Aufschrift: „Tut Eure Pflicht, zeichnet die Kriegsanleihe' _ • Staaten zu errichten. Im Gegentttl^, als eine Abordnung aus ft fl laufe und von anderwärts, die hauptsächlich aus Tcufjcfecit bcftzind Ä WÜJ&. A-Ivicr 3*en -4 Landrat Rickr 7p- «. 1 von Marx wiederum den Kreistag für den Obertannns. In Leutschlmids :ltj^ ^ ^ 9 .- C : VonicoÜc zu seiner Bogrüßungscrnsprach: erklärte der Lmü-rat, daß alle heileren, aber, :e völlig rn lerne Bahn und unter fnne Kvnrroue zu ' ^ JTsJL Kreiswe. iirrh torri tnrinl rn aeMbtt I «tß CT OOt 3tTUS_ - TOy Politik ucfcu, uuu; itv wu-y -I rächte, daN er den üfters wegen Uebernahme eures höheren Verbringen ftresc stauten find terrttorml zu drefem 3lveck g I u.alwngspostens zu verlassen gedenke, erfunden seieli. Er denke nic- u erden. Lac tnrben kerne ^mogene^ Bevolker ung mrd^l | mals daran, den -Lbertaunnskreis, den er seit 14 Jahren venralte Mts in der Lage eines sicheren We^e.m^s M^ »u verlassen. In der geschäftlichen Sitzung beschloß der Kreistag atv unt>.i ^eui«c,.'.an0L. zrailrrmrt-., ,u*w> hnm .t^tS f^miiinti' csc,lchüt sein sollenden ^rnge, die die :taattnrarrner gern haben. Ich erkenne dieheschicklichlert \ ^ Leberrsmittelvcrsorgung untergebracht werden. Zur Beschaffung .. . _ ... . , t „ ^7r" s;,v ^ den Ankauf eines Rachharhauses vom La,ü>catsamte und bennttigte u ni tonnen. das r,t erns der ^ 55000 Mark In dem Anwesen fallen die KVeisämter für deutschen Staatsmänner gern haben. Ich erkenne dre Geichrctircyrerr' » ^ ' -vlfs bei der Verteidigung ^(sles Breit-Litowsker.Vertrages an. \y yon Esftktenunterlagen für die von der Nassanischeu Landesba.uk Aber wenn man fteprüft, r,t sie I den: .Kreise gewährten Kvedfte besÄoß ,nan die AusnalMe eurer Anleihe in Höhe von 15 MÜlionen Mark. Tie Uebernahme der ge- 6-edonken. daf; die d^mMe Hem^ft ^m^sÄich sn. ^tcrr Tienftunkosten des Landratsamtes aus den Kreis fand ner. der dre Wallachen kennt, naner^ Amrcht ' treten - wird Tie englische Regrerung -hat über-diäe ^Tatsachen \ ^ Frankfurt a. M., 26. Aug. Bor den Dieben ist nichts nicht, daß irgendeiner, der die treten > wrirfe. Tie englische F , ..... ,, Ma^rral gesammelt. In ^I mehr sicher. In einer der letzten Nachte'wurden in der Eschenheimer derwcheHertt claftui Anlage zwei Rul)ebLnke abgeschrMÜtt und weggebracht. Am Unter- >md furchtbare tzeusnrisc-der Brittalttch .^ch kann Leh^.c ^de einem Fnl)runternchmer eir, Möbettoagen voll- incht «mtet, baB Wfdjlai* «m fndfu6ö ^kMich-s Rml stLndig dcr H-lE beraubt, s» bas; mrr nock das Gestell vor- wollte. Gea«nteü,. Mr Ntisten Lanben war. — Rir die Ernchtuna einer Tierkörpcrverivertungs Parte, i» Acut.,««d> mr«ndMt,ches amt.°n,ch°S Rnch «“»tat ^ j 0Wwtet fordert der Magistrat von der Ltadtverord mititanfö 5M beherrschen rmd ern< «roxe SE^uelle »,r ^^^smnmüing die Nachbewillignng von 45lX)0 Mk Die teert militärische Zweck des Deutschen Reick>cs -.u erlchiesteri Dies Een Gemälde der Städclschen Gemäldezaterie werden c daß das augen- blicklich in bombensicheren Räumen untergebracht, um sie gegen „ -• ! feindliche Fttegerüberfälle zu schützen sehr nnchttg Mn wuwe.^ Welm> ^ Könrgstein, 25. Ang. Hier verstarb un Alter von Letzte Nachrichte». Fliegerangriff auf Jrankftlrt. Frankfurt a. M.. 26. Aug. RichLamtlcch. Am 25. August: um Mitternacht wurde die offene Stadt ,^-rankfurr a. M von leuV- lichen Fliegern angegriffen. Die abgeworfenen Bomben MLM lediglich Sachschaden verursacht. Die Eröffnung der Leipziger verbstnrustermesft. L e i p zi g. 25. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Vormittags 10 Uhr. Heute an: So-mttag nahm die diesjährige Herb>tmnfterment ihren Anfang. Das Ergebnis ist hiNjlchtlich der am Gezchaft be- teiligven Besucher -ein weder im Frieden v-och nn Knege dcr- gewesenes. Vom Maßamt sind bis, Samstag abenfe 8/000 Fabrtbescheinignngen ausgestellt worden: .am hmttgen .... - ^ ^ ^ ^ ^ . _ * . Von Ausstellern ganz abgesehen von der Tatsache Häfen die größte Gefahr für und für Teutsichtand sehr „ . . . _ __ J ... M _ . Sols behcurptet, daß ^ Balfonr oder irgerrdern bnttfcher Jahren der Rentner Friedrich von Flotow, der letzte Sohn Staatsniann endgülttg die Annexion afrikanischer Kolonien an ^ bck-aiinten Komponisten Friedrich von Flotow. das brittsche Reich vorgeschlagen habe, so i)t das, ungenau. Lolch Laasphe, 25. Aug. Um der Hamsterei nach Möglichkeft ein Vorschlag ist niemals gemacht worden. Balfour und andere sMuern, verspricht der Land rat des Kreises Wittgenstein eine habeir gesagt: „Es -Är^ j f- ^ 1 —r-«-- ^ über feine Kolonien .WWWWW»»W .HflH WWWW HP__ WWWWWW weder Balfour noch Lloyd George behauptet. Der, Prennec-I ^ unberechtigte Aufkäufer so schnell namhaft gemacht wird( minister sagte ferner, über die deuts chen Kolonien würde das irnrechtmäßrg erworbene Gut dem Kommunal verband er- auf der Friedenskonferenz entschieden. Gewiß kann ein großes l halben bleibt und der "betreffende Auftänfer zur Anzeige gebracht Weltprvblem nicht durch England allein entschieden werden, son- werden kann. dern es muß gemeinscmr mit den Alliierte:: eine Regelung ge- ^ Wiesbaden, 26. Aug. Tie Kriminalpolizei verhaftete runden rverder:. Solfs Rede enthält Bemerkungeu über den ge- fünf Lebensmittelschieber, die bedeuteirde Mengen Nahrnngs- und Kunden Mensckienverstcnrd, die Schrecken des Krieges usw. ^as i Genuß mittel dritten Personen zum Ar:kai:f angeboten haben. Unter und Gemeinplätze, mit denOi jedermaiUi in Eilgland von sehe.' I den Waren, die in rheinischen Städten lagern sollten, befanden uöereinsttmmte Ihre Beweiskraft ivird durch die Tatsache völlig ssch mehrere hundert Zentner Mütenmehl, der Zeiitner zu 3M Mk., oilfgehobcN, daß, ehe das Glück sich, wendete, wir niemals von viele tausend Kilo Schokolade, mehrere Wagenladiuigen Fett und 1 oläron Gedankä: etwas gehört halM.. Wir alte erinnern uns ! Oele und bedeutende Mengen Zigaretten. Lobpreisunge:: des Krieges und seines erzieherischen Wertes ra. Aus Nassau, 2d. Ang. Mit dem Eisernen Kreuz I.Kl. und dergleich)en teuflischen Geredes. Wir alle eri:rnern uns, daß wurden ausgezeichnet: Stabsarzt d. Res. Tr. P rigge, Kreis- nirz nack Beginn der deutschen Offensive in ganz Deutschland arzt des Lmrdkreises Wiesbaden, Offizierstellvertteter Ba ck ha u s - alte Ruf nach der Weltherrschaft wieder laut wurde. In der Dotzheim, Offtzierstellvertretcr K. Sieber-Mendorf, Sanitäts- reutschen Presse sind darüber Bewüse in Fülle gefunden tvorden. I sergeant Ludwig Friedrich-Wallau und Fernsprechführer All dieses plötzliche Gerede über das Verlangeir nach Frieden Büchting-Limburg, Sohn des Landrates Büchttng-Limburg. *cigt, wenn es aufrichtig gemeint ist, daß Sols entweder plötzlich ' ekelnt worden ist oder beinahe unter seiiren Landsleuten allein. __ M ^ _ „ , steht. Ich bi:: ein leidenschaftlicher Vorkämpfer des Friedeiis. 2i)0 fÄfklgEZ §. HTCTÖ. ober überzeugt, daß dieser nicht ohne den ^nne er das .wemt, ergibt pch aus! ^ erschienen. Minister v. Hombergk zu Vach feierte in seinen: Programm, das er spater ,entw:ckett, und das darauf! ^ner Ansprache die Bedeutung der Firma für die deutsche Welt- Bmoustäuft, Deutschland seine .Kolonien zu rauoen und ihm kine l^EchLft urch hob die mustergültige soziale Fürsorge j>e-3 .Hauses viöllige Niederlage zu bereiten. Lord -Eeerl irrt sich, wenn er I ^nior. die von diesem als -ein Erbe der Vater gepftegt werde, glaubt, daß die Rede des Staats,ekretars Dr. L>ols ern Fortschritt verteile der Großherzog persönlich eine reiche ZaU von -auf diesem Wege sei. Wrr wollm wch werden uns .uilsep ^iszaichmmgen. .Geheimrat E. A. Merck gab einen geschicht- iveltpolittsches Rocht auf Freiherr und Anfstieg nw und nmimer l^^^n Ueberblick über die Entwicklung seines Hauses. - verkürzen lassen. Die Durchfetzung Gefes Rechleo ist unser Kriegs-1 ^s Ihre tun, um nach dem Krieg die Wett dem ziel und unsere Bedingung.für den Frieden. Es ist zu befeanern, ,,nd d->7- d^pschm Industrie ^urück^uerobern. Ji daß du Miidgeoung Lord Eecils ans dem Wege zu einem solchen gerechten Frieden einen entscheidenden Rückschritt bedeutet. Ans Stadt nnd Land. Gießen, den 26. August 1918. ** Amtl ich'e Personal Nachrichten. Der Großherzog enrpnng zum Vortrag: den Vorstand des-Kabinetts Wirkt. Geh. Rat v. Römheld und den Oberj ägermeister Frhrn. vaii der Doop. Ter Großherzog hat zum 24. August verliehen: das, Komtur- tteuz 2. Klasse des Bmdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Geheimen Medizinalrat Dr. E. Merck »n -tnrnistadt, den Charatter als „Geheimer Kommerzienrat" dem ^r. Willst -?^rck zu Tarmstadt, den Charakter als „Professor": dem Prokuristen Apotl?eker Karl Scriba zu Darmstadt, das Ritterkreuz 1. Klaste des Verdiersttordens Philipps des Großmütigerl: den Promnsten stllberi. Schumacher zu Darmstadt, Otto Hecht zu ^arniNaot, Dr. Wilhelnr Fli:nm zu Tarmstadt, das Rittertrenz 2. Klaste des Vetdienstordens Philipps des Großmüttgeu mit der Krone:, feem Verwalter der Engel-Apotheke, Felix Gruschnitz zu -parmstadt, das Mgemüe Ehrenzeichert mit der Inschrift „Für treue Arbeit ft den Arbeitern Phllipp Göckel zu Traisa, Jakob Huthmann zu Eberstadt, Ludtvia Vierheller zu Nieder-Ramstadt, August .Hochstädter zu Tarmstadt, Peter Treusch zu Arhoilgen, Karl Rast zu Darmstadt, Andreas Burger zu Waschenbach, Georg Ackermann zu Ober-Ramstadl, Willnäm Göckel zu Arherlgen, Peter Wagner zu Nieder-Ranistadt. ^ . ** Beförderung. Ter Großh. Geometer ft.. Kl. Wilhelm A tz b a ch wurde zum Lätttant der Reserve befördert. Kreis Schotten. D Ged e r n, 25. Aug. In Anerkennung seiner verdienstvollen Werbetätigkeit für die Kriegsanleihen wurde dem Rechner des Vorschuß- und Kreditvereins (A.-GZ, Vhilivp Frau z, das Preußische Vecfeicnstkrenz für Kriegshilfe vcrliftscn. Kreis Fricdberg. Friedberg, 25. Aug. Tie Stadt hat einen 5)ort für schulpftrcht'ge Knaben ins Leben gerufen. Zum Besuch des Hortes sind sämtlickfe Friedberger Jmcgen verpflichtet, die wähvenü. dey der Beamten der Firma sprach Prof. Dr. Ehrenberg und überreichte eine eherne Gedenktafel: als .Vertreter der Arbeiterschaft brachte Herr Deuftinger die herzlichsten Glückwünsche dar wid überreichte als Festgeschenk das Erzbild eines Arbeiters. Oberbürgermeister Dr. Gl äff in g überreichte eine .Ehrenurkunde der Stadt, in toelcher der Beschluß zum Ausdruck gebracht wurde, eine Sttaße nach dem Nanren der Familie zu neime::. Tie Rektoren der Universität Gießen, der Technischen Hochschule.in Tarmstadt und der Universität in''Frankfurt überbrachten ihre ehrenvollen Glückwünsche. Die medizinisch? Fakultät in Gießen ernannte den Seniorches znm Ehrendoktor der Medizin, die Techiiiscye Hochschule zum Ehreii-Dr.-Jng. — Ihnen.schloß sich eine lange Reihe von wissenschaftlichen Gesellschaftar, hauptsächlich der Chemie und der Medizin, von Körperschaften des Handels und der Industrie an, die alle ihre Bertteter entsandt hatten, und die alle in tiefempfundenen Worten die Verdienste des Hauses Merck um die Wissenschaft, die deutsche Industrie und das Ansehen des deutschen Namens in der Welt feierten uitb die besten Glückwünsche entboten. Ihnen allen dankte Geh. Kommerzienrat Dr. Willy Merck in beivegten Worte:!, besonders herzlich allen Mitarbeiter:: des Hauses, denen er Treue um Treue gelobte. — Die Feier hinterließ bei allen Deilnehnrern einen tiefen Eindruck. vermischtes- * Für die 9. Kriegsanleihe. Die „Frankfurter Zei tnng" veröffentlicht ein Preisausschreiben zur Erlangung von W e r b e b e i t r a g e n für die 9. Klnegsanleihe, die dort wäh- riend der Dviwer dcr Zeichnung veröffentlicht werden sollen. In Bettacht kommen: 1. Zeichnungen 2. Aussätze und 3. literarisch- künstlerische Beittäge (Gedichte, Skizzen, Plaudereien) im Ausmaße von höckfstens 100 Druckzeilen. Zur Verseilung kommen drei ers^ Prckise zu ie 1000 Mark, drei 'weite Preise zu je 500 Mark und zwölf dritte ^Preise zu je 200 Mark. Auch nicht preisgeküörttei Arbeiten können, zur Veröffentlichung erworoen werden. Für die Art der Bchandlung des Werbegedankens, der den Arbeiten zu GrmGe liegen soll, wird den Einsendern keinerlei andere Schranke gezygen ^ äKte G-eschwKck MÄ das, pcftexläMsche Jntereffg daß die Leistungss ähigleit dcr deutsche Jndusttre trotz oes nrehr als vierjährigen Völierringens ihre >whe Stt.e behaupte:, ^er .Geschäft'vervehr setzte crm srüh.m Lo::ntag lebhaft cm., zumal deu ftüher beobaclstcten V^rvertcnlftn durch entfprechende Vorkehrungen des Äteßcnnts ein Riegel vorgesckwoen mordcm ist. Beiondmem Interesse begegnen die neiceingegliederte technische und dre Baumesse. Die erste weist 550, die »wette 3o0 A ussteller airf. ^>0: Verkehr auf den Straßen Leipzigs bittet em buntbewegtes Brw. Groß ist die Zahl der vom verbündeten ime ireuttalen ftlu-cka nd e, sowie aus den besetzten Gebieten gekommenen Fremden, ^o werden allein aus Oesterreich-Ungarn bis jetzt 1000, aus Polen 600, ans Holland 300 und au* der Schweiz 250 Kaufleute geilet. Für feie verschiedene:: Nationen sind in Hotels Lotandquarnere em- gerichtet die u:tter L>-itung der ehrenamtlichen Vertreter des Metz- ämts mi Auslande stehen, 'und wo Konsulatsbeamte, Dolmetscher usw. anwesend sind. ^ , _ .. Leipzig, 25. Aug. MTB. Nichtamtlich.) Vormittags 12l^r. Die Zahl der am Geschäft bttttligten und angemttdtten Besucher der Leip?üger Mustermesse stieg aus rund 100 000. Dre offiziellen Veranstaltungen der Leipziger Mustermesse begannen mittags mc einem Empfang der Hauptschriftletter und Schriftletter deutscher Ztttungei: im Äteßamt. Die Bertteter der Presse wurden von den Aufsichtsratsmitgliedern des Vteßmnts, Kommerzienrat Becker, Gehnmer Kvmmerzienrat Th. Rosenthal sowie vom Direktor des Meßamts, Dr. K ö h l e r, begrüßt. Arthur Norden- Berlin, gab einen Ueberblick über die 0>eschichte und das Wesen der Mttft und zeigte dann, daß man erst im Kriege bei uns so rechts die Bedeut: mg der Leipziger Messe erkannt habe. Am Schlüsse seiner Ausfüllungen wies der Redner daraus hin, daß die Einladung an die Schciftteftec größereH Ztttungen den Zweck habe, ihre:: Einblick in das gewattiae Räderwerk der Messe zu vermttteln, über die noch so viele Unklarheiten bestanden und, au der me Mfsen»chttft bisher fast achtlos vorübergegangen sei. Hughes an die australischen TrupMn. Bern, 25. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Ter austtalische Premierminister Hughes sagte in einer Ansprache an die aufttccki- schen Truppen in Salisbnry Plains am 19. August: Es gibt heitte Leute, die von Frieden reden als ob rnan nur ern Wort zu sagen brauchte, um ihn zu erhallen. Aber ihr könnt ebenso gut einen Beck>er in ein trockenes Flußbett tmtchen und erwarten. Wasser zu schöpfen, als ihr Friede im D s ch U n g e l v 0 n w: l b e «r Tieren erwarten kömtt. Ihr kö:mt ebenso gilt an einen menfchew? mordenden Verrückten berantttten u:ü> ihm von der Brüderlihlkettt der Menschen reden, als ihr de:: Deutschen von Frieden spreche:: könnt O bis ihr ihn .geschlagen und gelernt habt, daß ihr. sein Meister seid. Es gibt nur einen Weg zum Frieden, der darin besteht, die Welt von den Feinden des Friedens zu befreien. Diese Pestbeule, die in diesem von Deutschland entfessesten Krieg ausbrach, ist eine große Gefahr für uns in Arffttalien. Wir müssen unseren Kindern ein befferes Australien hinterlassen, als wir fanden. D e r deutsche Militarismus b e d r 0 h t A u st r a l i e n. Er steht als beständige Drohung zwischen uns und den Idealen, die wir auftechttucrhatten geschworen haben. Kein Friede ist möglich, bis wir Deutschland das Schwert aus der 5)and geschlagen und ihm verständlich- gemacht haben, daß daS Krieg führen sich nicht bezahlt macht. Ihr habt der Welt gezeigt, daß die.australischen Soldaten die großen Verrkänipfer des Friedens sind und wir werden den Weltftieden herbeiführen und :venn wir banun bie Hälfte des deutschen Volkes erschlagen müßten. (Jeder Kommentar ist wohl überflüssig. D. Red.) Eine japanische Erklärwlg. ' Tokio, 13. Ang. (WTB. Nichtamtlich.) iHavas-Meldung. Tie japanische Negierung veröffentlicht folgende Erklärung: Die Ausmerksanikeft der japanischen Regierung wurde jüngst auf die ?.unehmende Tätigkeit hingelenkt, die von deutschen und öster- reichisch-lmgarischen bewaffneten .Gefangenen in Sibirien an den Grenzen der Mandschurei entfalttt wird. Diese Gefangenen, die pvallisch das Kommando über die Stteitttäft der Sowjets übernommen haben, marschieren gegen die chinesische Grenze mit Richtung auf die Stadt Manschnli. Die droheude Gefahr zwang zahlreiche japanisch? Einwohner dieser Stadt, die Flucht zu ergrmfen. Die Lage enthält eine unmittelbare Drohung für das chinesische Gebiet und ist von nicht minderem Interesse für Japan angesichts feer Bande engster Solidarität, die es mit China verbindet. Die beiden Regierungen waren der Ansicht, daß ein gemeinsames Vorgehen notwendig sei. In Anbetracht dieser Tatfache .wurde als vorlänsige dringende Maßnahme beschlossen, daß ein Teil der japanischen Truppen, die gegenwärtig sich in der südlichen Mandschurei befinden, den sofortigen Befehl crhftllen soll, sicl> in Richtung ans Manschnli in Bewegung zu setzen. Diese Truppenbewegung wurde vor: dem Geist harmonisch/. Zusammengehens zwischcur lJapan und China gegenüber der drohenden Gefahr beherrscht. Bei dieser Gelegenheit ,vird die japanisch.' Regierung die Souveränität Chinas peinlich achten, ebenso wie die Rechte und Interessen der stottigen Bevölkerung. Die- beiden Regierungen geben sich der Hossninm hin, daß die angeführte dAaßrmhme in großem Maße dazu dienen werde, die Beziehungen gegenseitige:: Verttanms und guttr Nachbarschaft zwischen den beiden Nanonen zu entwickeln. Zusatz: Wie wir von zuständiger Sttlle erfahren, liege:: keinerlei dtach-aichten vor, die die Angaben der japanischen Rftfierung bezüglich der deutschen, österreichischen und ungarischen .Kriegsgefangenen in Sibirien irgendwie bestätigen könnten. Die Lage unserer Kriegsgefangenen ist vielmehr die, daß sie, besonders infolge der Besetzung der sibirischen Bahn durch die Tsäwcho-Slowaken Sibirien zur Zell nicht v-erlasseu können. Wenn es jetzt von feind- lidiea Seite so dar gestellt wird, als- bitten Misere Krftgsgejan^eneu eine Truppenmacht gcbildtt, der enpzegeirgetrcte:: werde:: müsse, so ist das nur ein Vorwaird, um die eigentlichen Nnuchchnrrgs- und Annexivnsabsichben unserer Feinde gegenüber RrcßLand z>u twr- sMeiern. Unruhen in Urnguau. Bern. 25. Aug. Wie der Agentirr amerikwur ans Monte- video gemeldet wrd. lMbe sich die Lege in Uaiüimn weiter l*fr- schlinnne'rt. Die Lage sei so errist, daß die ^cptstraße:: mife Hmrpt- plätze von .Momevideo militärisch^ t*csetzt iverden mußcen. Der Verkehr sei eingestellt und alte Geschäfte geschlossen. t-ftttreui Zusammenstößen zlvischen Polizei, Vttlttär imü Stteikendcu seüur einige Personen getötet und zcchlr»n.chc ve^vMidtt VWÄYU