ur. Ter Oietzener L»zelg« erscheint täglich, außer Sonntags. — Beilagen: S ietze»er FäuMiendlülter; NreirblaU für de» Xreir Ziehen. B^jwgsprcis: monatl. Mk. 1.20, vierteljährlich Mk. 3.60; durch Abhole- \u Zweigstellen monatl. Mk. 1.10; durch die Post "Ulf. 3.60 oiertel- jäbrL auSschl. Beüellq. Jernjprech - Einschlüsse: lür die Schrütleilunq 112 Berlag.GeschäitssteUeül Anschrrlt für Drahtnachrichten: Anzeiger Gtetzen. 168. Jahrgang Kreltag, 23. August 1918 Postscheckkonto: Frankfurt a.M. N68b Eüeml-ÄRigLr für Oben effei Vankverkehr: Severdedank Gießen ZwiUing§runddruck u. Verlag: Vrühl'jche Univ.-Vllch- u. ZLeindruckerei N. Lange. ZchrisHertunz, GeschäftLstette u. Druckerei: §chu!str. 7. Annahme von Anzeige» f. die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejedeÄerbindlichkeit Zeilenpreije: für örtliche Anzeigen 2b M.Zürauswärtlge 30 Pi., für Reklamen Mk. I. - nebst 20°/g Teuerungszuschlag. Hauptschrittlecker: Aug.Goeh. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton-, i. D. Dt. Zenz; Stadt und Land, Vermischtes u.Ge- richtssaal: Dr. Meyer; Anzeigenteil: H. Beck; sämtlich in Gieße«. ncre und ”tng filetiert orsanr--Schlvcht wurde besoriders heftig gekämpft. Vvrübrv« gehend eingedrunge'.rer Feind wurde im wuchtigen Gegenstoß zurück^ geworfen. Abends griff der Feind beiderscfts der Schlucht rJ&baA aim mit starken Kräften und Tanks an uird wiederholte stmie» Anläuse bei Bieuxp mit großer Wucht noch ei^ftnal. Trotz dev erbitterten Klünpse. die riS zunt Abend anhieltcn, blieb dem^Feind^ jober Erfolg versagt. Seine irr unsernr Feuer sonne Gegenstoß er^ littcnen entsprechen der HarknäckigLit, imt der deit lGegner vier vergeblich entfch^idend-e Erfolge suchte. Mit erkannter^ großer Wirkung griffen cruch Misere Schlachtslieger nnt uird Masllftn>7ng-?wehrsruer in. den Kampf ein. Bei dem groß angelegten englischen Angriff südlich Arrasf sollten zahlreickie Tml^atailtonc den Erfolg sichern. Nach Gv- sangenenauSsagcn waren alleur bei Achiet-le-Petit über hnnder- Tanks auf schmalem Nmrme eingesetzt. Die von der Masse der an»' rollenden Tanks erwartete Wirkung blieb aus. Biele Taicks liegertz. zerschossen vor urrstrcr Front, während die meisten durch wvht- gezieltes Feuer zur schnellen Umkehr gezwrmgen wurden. Nachdenr die E.ttewearineen sich bei rhvem großen frvntalenj! Angriff beiderseits der Apre nach vieltägigen blutigen Kämpfsö völlig festgerannt hatten, suchte Foch durch sorgsam vorbereiteten' Flankcnstoß zwischen Oise und Aisne eirre Entscheidung zu erzwingen. Durch einen groß angelegten englischen Angriff südliche Arras sollte dieser Plan seirre Krörruirg ftnden. Sowohl hier wie' dort erhofften die Franzosen und Errglander den so oft und fr? lange erstrebten Durchbruch der deutschen Front. Das Ziel der Engländer für den ersderr Kampftag lag, wie fest-' steht, weit östlich der Linie Eomblcs-Baoaume. Trotz des gewaltigerr' iifttzes frischer Divisionen und zahlreicher Tankbadaillone erlebte die Entente eine schvere Enttäusckmng. Die frühzeitige Bs- rcitstellung der starken Nkplisck^r -Kavallerie zeigte die sichere Hoff-, nung der Brften auf einen Sieg. Dieser blieb wieder aus. Statt dg'sen erlitten sie eine -Niederlage. Der ^rMmgelegte seindliMl Plan ist svwvhl an -der englischen wie der frmrzösffchen Front unter s-chiveren Verlusten des Gegners bisher gesä-eftert. Der im .Heeresbericht gerneldete feindliche Angriff im Keminel-1 gebiet erfolgte in mehr 3 Kilometer Breite beiderseits detz ' Straße Tranoeter-Loler. Nördlich der -Straße wurde der Gegurvl bereits vvr unseren Linien durch das Miammengesaßte ^ unserer Batterrefl abgttviescn An -und südlich der Straße ihn unsere Infanterie im GegLrstoß zurück. Line Rede des Prinzen Max. Karlsruhe, 22. Aug. .(WTB.) Das badische Bvlk feiest heute am 22. August die Hündertiahrseier seiner Bersaffwrgll Feierliches Glockengeläut leitete den Tag ein. Die staatlichen wtk städtischen Gebäude und eine große Zahl von Drivathäusern habaß; Festschmuck angelegt. der Schloßkirche und in der Lrtholischat - Stadtpfarrkirche wurden feierliche Gottesdienste abgehatten. Den» Mittelpunkt der feierlichen Veranstaltungen bildete naturgemäß die Feier im Ständehause. Ter Festakt fand im großen Sitzungssaal der Zweiten Kam-l mer statt. Gr^grn 11 1 / 2 lllvr begab sich der Großherzog in Begleitung des Obersdallmeisters urrd des militärisckzen Gefolges unter dem Geläut aller Glocken der Stadt in das Ständchaus, wo sich in dem Festsaal eingefundcn hatten die Mitglieder der Ersten und der Zweiten Kammer, die Kammerherren, die Oberhof- und Hofchargen unt» alle Minister. Ter Präsident der Ersten Kammer Prinz Viax von Baden hielt sodann folgende Ansprache: Timckilauäftigster -Gwßherzog! Eure Königlick)« Hol?o-t haben die beiden Häuser der Land-. stände um sich versammelt, um die Erinnerung zu feiern, daß. heute..von 100 Jahren Grvßherzog Karl dem Badischen Lande seine^ Verfassung gegeben hat. Das brdffckp Volk weiß sich eins mit seinem Fürsten in dankbarem Gedenken an diesen guten Tag seiner Oioschichte. Staatsfnännisä?cs' Denken und staatsmannischer Mut standnr hntter dem großen Mt des Vertrauens. Es fehlte damals nicht au absckrreckenden Erscheinungen und unchinstigen Stimnrungen. Die Völker ivaren erschöpft uub todrnüde. müde auch der Phrase, die großen tönenden Worte der französischen Revolution „Freiheit, Gleick-beit, Brüderlickskeit" waren entwertet durch die Taten derjerngcn, die -sich als ihre Apostel ausgaben, und diese Entiverttmg gab allen Anlegern -des absolutistischm Systems neue Kraft und ihren Gründen run-es Gewicht. Auch im Badischen. Lande fcchlte es nichL an besorgten Warnern, die den Sprung ins Dunkle fftchä tim .wollten. Aber Großherzog Jarl und seine RegierrlTrg hatten erkannt, daß die Wunden eüies so langen und; furckAbaren lkrie^os sich rrur schließen konnten, wenn es gelang, die eigenen Heilkräfte des Volkes dirrch ein starkes und aufrechtes politisches Leben zu wecken. Es ist fvohlttrend. sich heute die Antworten auf die Thronrede ins Gedächtnis zurückzu ruftu, »velche die 1. und 2. Kammer dem Großherzog in ihnen Dankadressen -gaben. In der Lldreffe der 1. Kammer finbet sich folgender Katz: „Unsere vereinten Bestrebungen lm-rden mithin dqlstn.gerichtet sein, daß die Verfassung der Schild der persönlichen -Freiheit nnd des Eigentums und das fesle Band werde, das alle Klassen in brüderlichem Verein zu gleicher Verchrnng und gleichem Wetteifer für di-' Sache des Thrones und des Vaterlandes als -urrzcrtrennlxrre lLmheit -.cnauftösli'ch verbindet." In der Adresse der Zwecken .Kammer heißt es u. a. daß „die namenlosen Drangsale dieser Zeck den großen Grundsatz der Gleichheck der Rechte wck) Pflichten aller Staatsbürger vor dem Gesetze schviftir." ^ diesen beiden Kundgebimgen werden zwei Fordernngep gfffgestellt, die imnver die jGrufHlage eines kraftvollen Volks- staates bleiben werden: Die Forderung an den Staat, Achtung vor der Mensckxmwürde und der persönlichen Freiheit des einzeln ei, zu lfaben, die Forderung an den einzelnen, sich in Hingabe an das. Ganze ernzusetzen. bis,z.um höchsten Ovfer. Diese beiden Forde-, rmrgeff stbcinen oft in imversölwlüchun Widerstreit. Jedes Land hat Perioden in seiner Geschickte gekamtt, da der übersteigerte Drang nach Ungebundeifheck des einzelnen ganze Stände, ja Einzelstaatew lvmr der gemeirrsaN^n Sackte des Vaterlarides abkehrte in der Pflege ihfftr besonderen Sclbständigkeck: und wiederum kennt dck iGeschichte ftder Natron Regiercmgen. die glaubten, die Staats- autorckät durck) einen erMunaenen Gehörs am widcrsrre bender Untertanen genügend gesickirrt tzu hrben. W Möchte dieser ^Äaube für vergangene Perioden GüttrgiVeck !, den, heute ist er trügerisch, batn heme enthält- die Fott-erün^ nach äutzerer Krasteutfaltung zn.greckh die Forderung nach innerer Freiheit. Wie imftre gvoßrn F-eldlfturrn immer von neuem da >5 Heer zu unerl^brter Sckgvimgkraft bereitfindefr, rveil der Opftrgeist eines vertrauenden BvlkeS eS tmrckLringt, so können fvir mrch im Frfttvn nur groß und gküklich daslchcu, wcfm der Staat aetrr.ßen wcrd WM einem gartecnfeBWi BoMgrE, wenn ber Deutsch darvch lecnoc fnncn Willen bcz$ allgemeine Gesetz bejruck zu geben. Rechte ungeachtet zeitweise starker politischer Strömung järerzeitz gewissenhaft geachtet hätten. Das Vertrauen, das sie damit ^tzrem Volke entgegen gebracht hätten, habe die Liebe und die ÄT^iangKchkert zur Dynastie nur um, so inniger gestattet und auch das badische Volk habe sich rn seiner landftändischen Vertretung des chm von der Krone cnLgegrnqebrachten Vertrauens ES ? 1 ® imb den chusr Aufgaben gewachsen gezeigt. Präsident Kops hob SUM Schlüsse seurer Ausführungen hervor, daß wir heute ,deni. (vrfuhl hoher Befriedigung auf daS erste Jakwhundett des dchnfchen Versal iungsleb«rs zurückschauen körmten. Wenn die emft fo verfchredchmnigen Bolkstecke, aus denen der badische Land- sifia i 1 rfmitm«»rrni’nmf nm>4> (iA>. ;a->™. ouu^u, V ui, uuij unuMgcc i »-UL|L ]V oeriwreoenarrrgen rsolkstecke, aus denen der badisch- ^and- «EX }}P* Daitdlfabung t|t, und die glückliche tag zusmnmengefügt wurde, sich schon lange als ein zusammen- Mter Lmie dem gehöriges Ganzes fülilen und unbeschadet ihrer Anhauchüchkett an JS? •??*£ UIld ^r Durch myere ganze das Rmch auch in Zukunft ihre badische Eigenart und die^ einzel^ r^rs em -Strom der Freiwcklrgkeit. Unser Berschsungs- staatliche Selbständigkeit Badens ungeschincllert erhalten wckteu für Nackcharn mtb freunde wollten. so sei dies in erster Linie die Zeuch: einer hur^wnährbnn, vorkldlich geworden Es hat du Augen von gan* Deutz chland, Zui am menarbeit der landesständischen Vertreter des Volkes mir öl iLJ l 2^ J** 0 ** und die der Mchermrg. Im Vertrauen auf den Beistand des allmächtigen B«eutung der lxuxichen Land stände wert über das rbnen nack, W OtaNra imh nrit _D7 Adackung der badischen Landstände wert über das ihnen nach der Gröyc unseres Landes zukommenhe Maß hinausgehoben. Der Geist des Vertrauens, aus dem die Verfassimg gegeben wurde, ist lebendig geblieben in den hundert Jahren, in denen sie erm»bt wurde. Lrrs Werk, das Badens großer Mattgras und Großherzig .Karl Friedrich begonnen hatte, unser unvergeßlicher Großherzig Friedrich I., hat es in seürer fünfzigjährigen Regierung mit fchopfe rrsckier Nrsarmgesiuunng fortgesetzt, und ihm ist die Reform- bereitschchl dos Volkes freudig eutgegengett>mmen. Das badische Volk sieht in Eurer Königlichen Hoheit den ge- f^en Hilrer des großen Erbes. Wenn die Erste .Kammer der Land- >«mde heute ih^n Dank für die Vergangenheit darbrmgt, so bringt 1lf rn gleicher Weise den hoffnungsvollen Wunsch für die Zukunft zum Ausdruck. Es ist nickst deutsche Art. selbstgerecht das Voll- bvachche m feiern, ohne an das noch m Vollbringende zu denken. Dre Vergangenheit hat gezeigt, welch kostbares Gitt das badische Volk an seiner Verfassung besitzt. Sie hat das schöne Wort des Ba^rs Vurer Königlicknen Hoheit wahr gemacht, daß zwischen Furstenreckst und Volksrecht Lun Gegensatz besteht. Für die Zu- cck«r drttseu wir das erhebende Vertrauen aussprechen, daß Gottes und nrit ^einer unerschütterlichnc Zuversicht trete Baden m Las zwecte Jahrhundert seines Ven'assungslebens ein. Die Zwecte Kammer werde an der Lösung der neuen schtvicrigen Auf- Mben gern und freudig Mitarbeiten. Rpimer sckstoß: Möge es Eurer Koni^ichen Hoheit beschieden sein, in einer langen und erfolgreichen Rtegrerung aus der Grundlage unserer bewährten Der- Hawmg das badische Volk in ungestörter Friederrsarbeit einer glück lrchen Zukunft entgegenzusühren. Gott schütze und segne Eure Kö- mglickstHohertimd das Großherzogliche Haus! Gott schütze und fegne das badifche Volk! Die Reise Payers ins Große Hauptquartier. Berlin 23. Aug. Der Stellvertreter des Reichskanzlers v. 4$_a he r ist am Donnerstag abend in das Große Hairptguartier 222*' um dem Reichskanzler über seine Beratungen'mit den Parteiführern Bericht zu erstatten. ___ _ ___ . .. VLC u lHl Erkrankung der Kaiserin. Pas badische Volk unter der Regierung Eurer Königlrchen^Hoheit S c r J T .: T ' .^. ^Der ,,Berliner Lokalanzeiger" tertt mit, und un ZnlEmenwirkeir seiner verfassungsmäßigen Vertreter wei- üN- m SchlO Wilhelmshöhe infolge einer bis zur wr die ! lsrschäpfustg gesteigerten Ermüdung im Liebesdienst ihrer uner- mudlcchen Kriegs für, orge erkrankt ist. Der „Lokalanzeiger" weist dllt iV* CTa rrfivrfWMvfww f T vrn Sa a --'f —' r. 'i c Zarrzrn das Dorf Pestfchanla, wobei der Gecrner 10 Maschi-' nengewehre verlor. Dm letzten Mitteilungen zufolge besetzten^ unsere Truppen die Stadt Dcrbent. Die offiziellen Meldungen von der kaukasischen Front berichten von der Wohlwollen-' den Stimmung der Bevölkerung der Sowjet-Regierung ge-' genüber. Die Mobilmachung der Bauern und Kosaken geht! erfolgreich vorwärts; sic ti-eten freiwillig der roten Garde beu Zn unserer Abteilungen herrscht mustergültige Diszi- pnn. Wahrend unsere Truppen alle requirierten Produkte bezahlen, .zertrümmern die Banden der Kadetten die Le-' bensmittelläden und rauben Eßivaren und Gew. Unter den^ Offizieren befinden sich viele Deserteure, die der Kadetten-- armee entflohen. Alle diese Ereignisse sprechen von der Disziplinlosigkeit gegen die revolutionären Kräfte. Wladiwostok. Paris, 21. Aug. (WTB.) Meldung der Agence HavaS^ Ter rm autzerften -Osten befiiwliche Kreuzer „Kst^fanrtt" (1240' Tonnen) ist am 13. Akcgnst ans der Rede von Wladiwostok neben den Kttegs,chlffen der Alliierten vor Linker gegangen. Finnland. C v - ö / r li n ?. for ^ 2L dlug. (WTB.) Zur VvÄberettung der Komgswohl ist eine von der Regierimg ccusersehcne Deputation nach LeM,chland «ckgeretst Der Deputation gehören der Senator ur..a1aE, Pie ehenurttgen Senatoren Frey und Nepcorttuna und der irveiherr A .v. Bonsdors an. rer die . Bahn eines stesnnden Fortschritts E alten Gebieten menschlicher Entwicklung beschreiten wird, mrd unsere Regierung weiterhin das mutige Vertrauen haben wird, Wege zu weisen, die den Ausstieg und die Mitarbeit aller edlen und wertvollen Bolkskräste ermöglichen. , Eurer Königlichen Hoheit ist es nicht vergönM gewesen, die fett dem Regierungsantritt so heilsam begonnenen Friedenswerke trtrf i irr»» hra-M 1CL —— # . *< .** < > - *■ our Die MngAonde Fürsorgearbeit hrn, die dir Kaiserin seil denc Begmn des Krieges in.Berlin, ebenso wie in zahllosen Städten, dos Reiche ^, wirtet m .KaffÄ, auf fich genommen hat. Tie Ruhe “2? ^lrche Schönheit der Natur werden, davon sind die Arztö fest überzeugt, die Gesurrdheit -der hohen Frau in wenigen Wochen .- —--d« Kaiserin, in wrtzusuhrm. Ter Krreg rst gekommen mit seinen herrischen, lmer- W^LÄ M^.^m^kung^vn Kaper bec feil den Tagen unserer bttllichen Anforderungen. Er hat Eurer Königlichen Hoheit die ununterbwckien un Felde steht, nahe zu schwerste aller Ausgaben eines Regenten auferlegt: Ein tteues, I ,lt ^ naturheö mit ban Wnissch des Kaisers, wenigstens hetßgeliebtes Volk durch Not und Leid hindurchzustchren. Ter Krieg II UC , Zeitspanne^ bis die Kaiserin einige Erholung gehst tief gegraben und Schätze seelischer Kraft in imseqem Bolle hat, bei ihr zu weilen. So hat der Kaiser seinen Aufenthatt gehoben, die vor dem Krieas mancki^r Qir-rf»»nur afn^ I Lst. Hauptquattiär linterbwck -™-i n» 3 *<«v W** m.i»v WM/Uyv |tvii[U/Vi ,it tu| i tll U>l LfCi^tiU I ' C*\ ' • V *v^»vu»v. Uft-t 11 LI Lt-1 L vtl gehoben, die vor dem Krieg» mancher Zweifler nur einer heroischen unterbrochen und sich gleichfalls nach Schloß Vergangenheit zulraute. Aber im Gefolge eines jeben schweren und ^UdllnislMe begeben, zurnal die Löhne der Kaiserin durch ihre langen Krieges sind bisher immer moralische Volks krankbeitcn ein-1 ^'erpfttchtungen bchmdcrt sind, an dem Krankenbett hergezogew W wäre vermessen, zu glauben, daß irgendeine krieg- ** CSLt _ , . ^ kühreirde Nation unberührt bleiben kann. Tiefe Gefahr bedrvhü - . ^ otg. erfahrt, baß die Kaiserin an einer nervösen muö uns Aber sie kann beschworen werden, wenn die geistigenj *bA lC lta£ ^ Ansicht der Aerzte wohl durch einige SÄhrer sich ihrer Aufgabe bewußt bleiben, in Platos Sinn Wäck- völliger Riche überwunden werden kann. Hollands Kabinettsbildung, Haag, 22. Aug. (WTB. Nichtamtl.) Dem Korrespon- denzbureau wurde mitgeteilt, daß A. Colyn den Auftrag erhalten hat, das Kabrnett zu bilden, daß er aber den Auftrag abgelehnt hat. * -w »V f* y * -»r r . [ufivvvvu lutiuui, iuctiJi uic yv.l|Myc] sichrer sich ihrer Aufgabe beioußt bleiben, in Platos Sinn Wach ter und Aerzte der Volksseele zu sein. Schlimm stünde es um die Nation, die glaubte, die Fackel der chrifürchen Gefumung während des Krieges senken zu dürfen in der Hoffnung, sie nach dem Frieden noch lebendig urid stolz ckr- heben M können. Ein solches Land hätte seinen Posten als Fackelträger der Gesittung verwirkt. >Ju jedem Lande gibt es Demagogen, die diese Sorge wenig ttunwert Ja d« feindlichen Sregierungen erblicken ihre national« Ausgabe darin, die Gesinrumg des Hasses und der Rachsucht in den Frieden hinüberzuretten und durch Abmachungen zu ver Desertierte Amerikaner. dttrg. Laut L. A. aus Bern wurden an der "'-^7 ^^irnui üimg nontaoungeii zu ver-1 waadtländischcn Gvenze zwei amerikanische Soldaten verhaftet frrafe 11 .eme rtz-rtsetzung des die aus Fvankveich nach der Schweiz def'erttert sind. Krieges mit veränderten Mitteln. machen fallen. Wahrlich das! 1 rr»)i 2 ä»iArf • w Ä ^ , wäre an schlechter Berater der deutscheii Nation, der uns ach- 1 branzostscher SreutraittalSbruch tu der Schweiz. forderte, uns ein Beispiel an Elenvenceou und Lloyd Georg« - , Bern, 22. Aug. (WTB.) Dem Genfer Blatt „Feuille" zu- und ihrem Heibentton zu nehmen. Da ist cs ttösllich für uns einen französischen Lockspitzel abermals zu wissen, datz Eure Wmglrche Hohett, getreu dem großen £* gemacht, einen jungen 9Nmm durch Betäubung mit mütterlichen BorbiL unserer ehrwürdigen Grvßherzogin Luise ! 2 .Yw>.o!vrm aus französischen Boden zu locken, wo chm walwschein-- dre Aufgabe aller führenden Kräfte in Deutschland darin sehen' ttchem gleickstg Schicksal bereitet worden wäre, wie dem Holländer die in fahrtausendlonoem aeistioem Rin^ rrtnntftm ,mS -r'. I Otten, der rn der vergangenen Woche in Grenoble erschossen nnrcde die in lahrtausendlongem geistigem Ringen erwählten und er- der rn der vergc probten sttllicherr Werte, au die wir im Frieden mit jeder Faser ^lchrch mitzlang. —.-r 7 - ^—-rv Fünf Schuldige konnten verhaftet werden, darunter eui Beamter des französischen Kvchulats in Gens. Der Unsere Art und mrfere geschichtliche Entwickttmg zeigen uns! Mivcrott»enttcck)e erdgenöfchche Untersuchungsrichter Brunner Verden Weg zu dieser Wächtervolle. Die Verfassung Deutschlands K>r1« die Angeklagten, welche alle zugaben, von einem fremden ermöglicht uns die Selbstbesinnung: „Wir sind nicht gezwungen, M^Monär das Ehlorosorn: erhalten zu liaben mit dem Aus^^ ur feder vorübergehenden .AuswalLorg der Volksteidenschaft, in ^5? betteffe-.wen Mann namens Torr zu betäuben mrd auf jedem Ars- und Niederi'ckstvcncken der Stimmung eine untrüg- l »Ssrfchm Boden zu schaffen. Das Boot zu diesem Zwecke ist b ttche, Offenbarung des Voltswillens zu sehen, der wir unser ^wesen. Die Genfer Zeitungen, mit Ausnahm Gewissen zum Opfer m bringen haben. Mvbherrschaft, Lynch-1 . berichten über diese höchst peinliche Angelegenheit r lufttz, Boykott Andersdcnkeiider, Progroms gegen Fremde und Äc Nackwicht wurde auch von Berner Blättern übernommen ?e me despotischen Gsvohnherten der westlichen Demokrar^ . ^ Das „Intelligenzblatt" schreibt dazu: Man würde dies wie die despotischen alle heißen mögen, werden hossentlich unserem Wesen uicht ersrrhrerr, wenn es nicht in Gens eine Zchtuny gäbe, die es , - t - , r -.-—,vw:m Aresen tmmer | 'A'r~ ^ Ul wk owueg gave. oac es w french bleiben wie unterer Sprache. Es mag sein, daß die VA**? Pflicht macht, nicht nur den Genfer, sondern auch den Engländer. Franzosen und Amerikaner wirklich an das Zerr- ^Vverzer Standpunkt einMnehmen. blld Deutschlands glauben, das ihnen ihre verhetzende Prvpa- -- ganba v-or,pcegelt. Wrr kenneir unsere Feinde, wie sie uns nicht Llsyd George redet. ^ iM* ( Micht. überhören ivenn gegm ->Ieutzerimgen niedriger und rvhe? ^ in^r fmnim 8 bei mi,errn finden W«,e, trne unsere Lolch,- Freiheit des Urteils h«rr uns nickxt immer oeoeben ^J *" e ? T ^L? CT ^kämpft haben, etfffltt mich jahrhundertelangem Bruderzwist hatten wir,die iterwbcber lln^ chr Mut geschwankt, so wäre duldsamkeit duLnkmnpfenInch M ^ ^ i« Fre-^it »°n dem nnba rm her»,-sten Despt^ Tie Lchlickstung der inneren staatlichen und rdkriöfen (9mm* 'o^ 1 ^cr ? C iEL IC ft?^ c ^ t ^ at> ö^malmt nwrben. Wenn sätze in Deutschland ist eine kleine oft? d« DeiPottSm^ einen Mißerfolg erlittest griftigk Vorbereitung für d«s Zusammenarbeiten der Völker der &JI& gettwrten - {pamngtxm KbhLen sagte Lloyd George: Me. die helfen, daß Konnte doch die Scheck des Deusschen Reiches nur gelingen, Kr Kohlen erzarK werden, Helsen dadurch den Sieg erringest weck der Glaube,an dieses Jdsal selbst in den ganz verdüstern mich sehr über tvte bedeutsamen Aufrufe des französisck>en c^war. Sv sollten nurfi | und eines der glänzendsten Strategen des 1 Mtteinanberlebens der WM" " »olfer chrluh rm Herzen tragen, mcht den (öbruben an ihre große Hoffnung verlieren, mag uns auch Pie gegemoärttge Gesinmum msssj^ei^lass^n^ Wort .Lcga der Nationen" noch so verdäckstig ist Krieg In England, Frankreich und Amerika hebt fchamloser denn je der.Berrnckstungswille sein .Haupt Ihre alten langst zufammengebrockfenen Illusionen tauchen wieder auf Sie werdm wceder zusammen brachen. Wir .haben es nickst nötta' uns ^S löfcit rn ermahnen. Jede Handlung, iede Rede der feind- lrchen^ Regierungen ru tt uns. zu: Schließt die Rechen! tvnu>* e L UT -t r mrtionales Leben bedroht, ist schwer und daucrt lange. Wer zwepett daran, daf; wir ihn siegreich bestehen'^ gliche ©rite Kammer dankt Eurer Königlichen Hoheit dafür daß sie hier Zeugnis ablegen durfte für den (Rdanken deut- fcher Freiheit, wie er m umerer Geschichte lebendig ist. Sie wiederholt bewegten Herzens heute das Gelöbnis unwandelbarer Treue jg_?r§2 r r£äf Sö ar rt ? J : S i c ( %^ IeTI innigster und dank- ^rer Verehrung Ausdruck für Eurer Königlichen Hoheit crlmichtc ^mahlin, die Großherzogm, und für Eurer Königlichen Hoheit Mutter^ dw Frau Großherzogm Luise. Möge Gott der Allmächttgc ferne Haud schutz.nd halten über Eure Königliche Hoheit, über unfere geliebte badi,chc Heimat und das ganze badische Voll' Lvdann fprach der Präsident der Zweiten Kammer, Abg Kvps, rm Namen der Zweiten Kammer. Ter Redner gab ein^ Drld von der Eröffnung des badisckien Berfas- mngslebens^ die em denkfvurdiges Ereignis üon tte fein sch neidender Skbnitwtn rür das badische Volk ,md für die EiUwicklu:,- de- Herzogtums, ern weithin sichwarer Marksünn im der Geschichte des Landes, em bahnbrechender Schritt auch für das schriqc Teulschland wurde. Trr Redner nchrte aus, Tankbar sei heule hervoczuhebent daß Badens Herrscher di« rhrcm Volke in der Verfassung gewührtrir Niedriger hänge«. schrrZt'LktiL:^ ^ -Inder Vrvrmng Post" vom 10. August versuchte ein: .der ,ich Graf Gaston de Äderrndol nennt und hinter oreler ^welsbezerchmmg offenbar die NicdrigSert seiner Gesin. nung zu veroergeir trachtet, die .Schuld an dem asvaltsomen ^.ode de-» emfttgen rnssischen .Zaren dem Deutschen .stttisec mau schieben. Unser Reinlichveitssinn verwehrt es uns, die Fülle der ^meinen Beschimpfungen wiederzugeben. die der Verfasser des ü-22?« :^• &CI GÄeaenh-rt gegen das Oberlfoupt des Teudchen Reiches vvrbringt. Wir Nnnen darauf um so leichter verzichten, als seme Amvür.e nicht einmal auf eigener Ersint»mg beruhen, sichern mrr in besonders pöbelhafter Tonart die längst bekanitten Erzeugnisse einer fremden Sckimutzphcrntasie wieder- Vvlen^-3u.^m allgemeinen Teck seines Machoerkes haben wir deshalb nichts werter zu sagen, als das. was der „Temps" vor einiger Zeit sehr richtig bemerkt, wenn es auch an die falsche ^ruhtet war: „Wer die Kotschlcuder handhabt, be- schmntzt «ur sich selbst." Ter so chaubere „Temv?' ^rd sich darauihm am Ende gedrungen fühlen, der „Ddorning >Post" ernc Lemon zu erteilen, zumal da der erw-ähnte Verfasser einen rrcmzonschen Namen zur Schau tragt Ter Deutsche Kaiser soll nach der „Mormng Post" den Wunsch gehabt habm, deii Zaren mtt stE Famckie in Darmstadt gelangen zu hatten, um chn so *“ skrasen wch zu demütigen. Lenin und Trvtzki hätten dem einstigen verrfcher des russischen Reiches die Uebersiedelung nach Deut,chlcrnd angeboren, seim aber dabei aus deii entrüsteten Wider,pruch des Zaven gestoßen. Aus Rachsucht habe Kaiser Wckhelm dann seinen ,^dlen, nnglücklick-en Vetter" cnr „die Ban- d en. cm % die miserablen Kerle, die halb Menschen und halb feien, ausgeliefert, die ihn schließlich umgebracht hätten Die Entente war über dies Schicksal ihres mnsttgen Bundes genossen „ausrickstig bettübt". ' Cs ttegt sehr nahe, daraus mit der Fvage zu anttvorten- vv es mcht die Verbündeten, die dem Zaren so herzlich zugettu- waren, selber waren, die ihn seinem Verderben überantworteten. Für E liegt gsttoist fein ?lstlaß vor, die russische Zarenhernchaft rn Schutz zu nehmen, abec- die Gerechttgteit fordert doch, festzn- ftetten, daß Nikolaus der Züxite. wenigstens von dem Augen- vlickean, als er — spät genug — den Zusammenbruch Rußlands ™ ^ Kriege vonn^ah, m einet besseren Einsicht gekommen, ist imo nach Kräften bemüht n^rr, seinem uwellifen Qantoc den Fri^en wiederzugeben. Wenn er das nicht vermochte, wai trifft barem neben der Schwache deS Zaren die emtscheid«che Schuld? Dvck, wohl irvenumd sonst als seine Bundesgenossen, denen der Sturz deS ^rssischen Herrsck-rrs mit all seinen klar überseh'«ren Folgcns ftir dessen Person wiMommener ivar, als der völkerbersöhnend^ irnebe. Der letzte Augenblick zur Rettung des Zaren war da, als €£^'11 Harum lstrudelte. zivischen ihm und der WeiterMruarg des Krr.eges zu wählen. Damals aber opferten die Bundesgenosse^ Rußlands nicht nur dessen Steatsobestlmupt, sondern auch neue Strome russssckien Blutes kaltherzig ihrem Eigennutz, 'Diese flammende Aussage gegen die fremden Kttogstwiber stelst immer ber Geschichte verzeichnet uwd selbst reines Wasser wurde sie niemals hinwegwaschonAm allerwenigsten aber- kann uns die schmutzige Flut von Verleumdungen tun, die der „Graf" Mit dem französischen Namen im/ Solde der englischen Hetzer gegeil denMann verspritzen sucht, der sonwhl als Staatsoberhaupt w« als Mensch viel zu hoch steht, um für eine solche Gemeinheit erreichbar zu sein. i; : v 1 ** 11 I cu> ' c in c>en ganz verdüsterten I uocr mc l^oeuisamen vuirrurc des mrnzösisckiei 3eiten beutWrr Geschickte niemals erloschen war. Sv sollten auch imd eines der glänzendsten Strategen de- alle dieienigen, bie das .lerne Ziel des Miteinanderlebens dev W- Sie haben sich besonders an die Berg- Volker ehrlich im Herzen tmam. irirte he» m, — ;*«•« —r.. atbeiter m England gewandt, damit diese durch gesteigerte Kvblen- ertengimg Fiwikreich mtterstützen. Das mindeste, was wir für £*52? S° rr kennen, ist, ihm mit Kohle für die Munst und Industrien zu helfen und es in den Ehre zu verteidigen. Redner sck-loß: Ich Wunsche, daß Millionen Tonnen Köhlen während des Winters oe- damit sie in die Hock»ösen geschüttet werden können wn GvanatSi, schisse und Munition herzustellen und auch Frank- rei cy zu yelfen. Aus Rußland. Fortschritte der Sowjet». ^ sko u 22. Aug. WTB.) Meldung dcr Pctersbur- gcr Telcgrap^n-Agentur. Drc Engländer und Franzosen, die schechvT^bowaken vereinigen wollten, erlitten m der Richtung auf Onega eine schwere Niederlage. Unsere Truppen schreiten vorwärts und haben die Station Tscheku- rst vvr Archangelsk, zwisckicn Onega und Obösersk. Mt. Außerdem fiel ein Dampffchifs des Gegners in unsere Hände 50 Werst östlich von Obosersk ist der Feind vor dem Dorf Selezkafa, zuruckgeschlagen worden. Die Versuche des ™ MÄn vorwärts zu kommen, scheiterten an der Standtzstigkeit unserer Truppen, die die Dörfer 5^l- ® a und .Sochanewv besetzten, zwei Geschütze und d«i Maschinengewehre erbeuteten. u '£ 2 ^g. (WTB.) Meldung der Petersburger Telegraphen-Agentur. Von der Wr b^etztzm «ürdvch Polen. (Meldung d. W. K. K. T.-K.-B.) Die Presse veröffentlicht Arttkel über Besprechungen des Prinzen Radziwckl mtt dem Minister des Aeußern und erssärt, daß es sich bisher um Vorbereitungen handle, da die Polen chren Standpimkt noch formulieren und da nicht einmal gesagt werden könne, daß die Pölert ihren endgültigen Standvurrkt bereits eingenommen hätten. Sehr wichtta wäre es für Radziwckl, sich auch bei den Führern der öfter- rQchischeu Polen über il>re Ansichten zu vergewissern. Gegenüber der Meldung über die angebliche Löf'ung der Polenfrage, wonacki den Polen die Möglichkeit eingeräumt werde, die Grenze zu verschieben, spricht sich Ukrauiski Slawe gegen die Warschauer Abgrenzungsplane aus. Der Seekrieg. «i .Daris, 22. Aug. (WTB. Nichtamtl.) Havas. Der Pvstdampfer „Polynesien" (6373 Tonnen) der Messageries Maritimes, mit serbischen Truppen an Bord, geriet auf der Fahrt von Bizerta nach Saloniki am Morgen des 10. August auf eine Mine und ging unter. Sechs serbische Passagiere, 11 indische Heizer und zwei Mann der Besatzung werden vermißt. Der französische Dampfer „Balkans" (1709 Tonnen) der Compagnie Marseillaise de Navigation L Vapeur wurde auf der Fahrt von Frarrkreich nach Korsika in der Nacht vom 15. zum 16. August torpediert und sank in weniger als einer Minute. Ais jetzt wurden 102 Personen als gerettet fest- gestellt. Ans dem Reiche. Fliegerangriff auf Karlsruhe. Karlsruhe, 22. Aug. Amtlich nück genrüdct^ Srin ena- TtT* Wk^bwrorfen öeirte .9 Uhr vormittngs und wL. "s dir Ltadt K-Asnche. t^r grDtzte Teil der Bomben siel auf fr«"s ^rld^Auher ermgrm, an verschobenen Stellen «. bebl«chrn ortetet cm burgerlichm Wohiuuuien sind leider eine Reihe von Opfern unter der Zevolkeruua »u beklagen. &i tourtxm neun der Ionen getötet, vier schwer und zwei leirfvter erlebt. Ti« Lallte des feiubtirfipit Fliegerqcschvadersss^nf Sfugc, wurden durch un,ere Abwchrmittrl vernichtet. Tic Bc. satzungen fielen te® tot, teils lebend in ttrtftre Hand. Fliegrrangriff auf Köln. r~L 22 ' F“ 9 ’ Deute tradrt 2 Uhr wurde das Ätafatgebxet Bon ftmdllchen Fliegern überflogen. Es wurden igc Bomben abgcivvrfen, wodurch Sachschaden entstanden I ist. Auch sind einige Verluste au MenschnWen lu «S, Arr- Stsdt und Canft. Gießen, den 23. August 1918 ** Amtliche Personalnachrichten. In den Ruhe- fhrnd Versetzt wurde am 21. August 1918 der Akwarkrtsassisturt bei dem Amtsgericht Pfeddersheim Jakob Nischwitz auf sein Nach- kucheu unter Asertenuumg seiner langjährigen treuen Tiertsle bis zvr Wiedcnhetfftllung seiner Gesmrdl-eit. ** An s ze ichnu n g. Ter Gefreite August H a u ck, bei einer ^rnitäts^Komp. rm Westen, erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse. ** Bedauerlicher Borsall. Borgestern nachmittag nach 5 Uhr versuchte ein firnger Ärm icrungssoldat, der sich wegeri «neS Nerve-rfteDens m Behandlung der Sommer'säM psycho otrischen Klfiük befindet, ans der Bcchichoffttaße einen tättiftZm Angriff ans einen höheren Offltzier. Durch hinzueilende Militär- drnd Zivilpersonen an seinem Vorhaben gehindert, verfiel der in Krämpsc und wurde wieder nach der Sommer' scheu) Heilanstalt v^rbraftxt. Ein Teil des sich rasch ansammelnden Publikums nahm Ln gänzlicher Verkennung der Vorgänge bedauer- ückenvcise gegen beit ^Offizier Stellung. Erst das Erscheinen eines militärischen Aufgebots wachte der Menschenansainmilung ein Ende. — Tie Haltung des Publikums ist um so mehr zu verurteilen, da der Offi-ter durchaus korrekt dem Marne gegenüber ausgetreten ist, wie uns von verschiedenen, glaubwürdigen Augenzeugen mit- «trikt wmÄe. ^ ^ . ** Aus gäbe von Süßstoff (Saccharin). In der Zeit vom 26. August bis 15. September 1918 wird gegen die Äesermrgsabschnitte 18 und 19 der Süßstoffiarten ,,H'' (blau) icrrb gegen die Neferungsabschnitte 3 und 4 der SüßstosskarLen „0" .gelb) von den SüßslosstrbgiLbestellen Süßstoff abgegeben. Näheres im AnzeigendeLl. ™ .^=«r - f x ** Magergänse. Nach einer Mitteilung der Retchsfletsch- stelle ftnfo die Aiussicltzen. das; die bestellten Magergänse geliefert Erden können, sehr ungiluslig. Der Gänse Osroßhandcls-Gesellsi schaff, der der AufSaus von d-änsen im bcietzieu Gebiete und rn Polen obliegt, war es bisher nicht möglich, die ersorderlrche Am- Kchl «affzukausen. Es ist daher sehr fraglich, ob eine Lieferung wtrd ^^^Za r Ferdinand Von Bulgarien in Gießen. Zu mtserer gestüism Mitteilung über den Aufenthalt des Zaren rn Gießen sei noch nachg-ttragen, daß Zar FerdiuMw ungefähr 20 Minuten vor dem „Pädagogium" sich mit einem,^-chuler der Anstalt unterhielt und sich zur Erinnerung auch fit dessen Hmtoschrtsw^ Album ein trug Begleitet von den Hoft^Ruftu der inzwischen herbei gseildon Schüler, fuhr der Zoa weiter. , ** Milderung der Stofsnot. J'n eurem ^nt^new mit dem, ,Lvitfekt-M-när" erklärte Dr. Beutler., der RculFkom- «nssar für das Bekleümngswesen, haß die .Krteg-s-Mhstoff^Ab^ leilung vor wenig Tagen der Rerchsbelleidungsidelle mehrere Millionen Meter Webstvffe für Unterzeug sowohl für das letzte Quartal 1918 als für das erste Quartal 1919 mit angemessenes Lieferfristen zur Verfügung gestellt habe, so daß von ernert.iE- rung der Stoffnot in absehbarer Zeit du »C fern foitttÄ Der ,Fonfettionär" bemerkt dazu, daß, da aus einer Mtllton Meter mehr als 300 000 Agizüge hergestellt wecheit können und es stch um wehref Millionen handelt, so dürften Zweitel an euter mis- Veichencken Versorgung für die Zukunft nicht mchr bestehen. Auch waS die Preist anbelangt, so seien die VerhälMtsse gunsttg^ Man wisst von einem ^huzugstoss für Herren, deffen Qualuat nichts pi wünschen übrig lasse, zum Preist von 14 Mark pro Meier. ** Schaumwein muß angemr ldct m€ r d eu. JJtx am 1. September 1918 im freien Verkehre befindltchen LftMum wein im Besitz oder Gewahrsam hat, muß thn spätestens am 7 September 1918 bei der Stmerliebe st Ae (+) l^s Beztrk^ schriftlich unter Angabe des Aufbewahrmtgsraums. der«Gattmrg Schaumwein mtS Zruchtwetn. anderer ^amnwnm, der Menge (Zahl und Größe der Umschließungen), der Beschaffmhnt.der an de« Umschließungen angebrachten steue^tchen Kvtnzetchnung lSteuerzeicktni. Zollzeichen, Farbe der Zetchen) anmeldcn ^chaum- wein. der sich am 1. September 1918 u^nvegsbettndet fit vom Empfänger anzumelden, sobald er rn dessen ^sttzgelangtM- Zur Anmeldung sind Vordrucke zu benutzen, welche von der Hebe- tzrUe (fi- Hauptsteueramt. S'-eueramt. Ortseinnehmeret) unentgeltlich geliefert werdert. Landkreis Gießen. e. Dom Lande, 22. Aug. Zu den zahlreitzn Etgenttrms vergehen und Felddiebstählen, wie fieeben. aU^Walben an der Ta ^--Lrtnnmg sind imt> die rn allen Oyen dre «ellnng von Chrm. f-ldschütznr bedingen, kommt mm « dar C^ndererr dre dreoi^e Entwendung von Ernt«ftr,cken. Bon den M Dlruim ausgestellten Gnrben werben die Stricke eimach abgeknmdcn und der Landwirt werft seinen Sckaden morst «It bem^uNad-n und Srrm- fahren der Fiu-cht. Ta wrrd denn vr-elfach wteder M dem allen Verfahren gegriffen und das Getreide mit dem ^trohsetl zusammer^ gebimden, Mmal Erntestricke aus gutsr, haltbaren Fasern kaum noch zu haben oder sehr teuer sind Kreis Büdingen. 4 Ortenberg, 22. Aug. Am letzten Sonntag ivurde h^er für die Kolvnicllkri-egerfpeiide gesammelt - dre ^EwlutV Wf cSt Ergebnis von 369,70 ML — Kaunnann F riedrich Lenz, der Di^ttor der hiesigen BezirkSsparkchst. wurde wegen setner Verdienste um die Werbetätigkeit für d^Krwgsanlechm mü bem preußischen Berdienstkveuz für KriegShilse crusgezetchntt Starkcrchnrg und Meinhessen. D Z Darm stadl, 22. Aug. Ein alter SEoffizier und MmrmarZE der Leib-DrogE. GenerMeirtnamB^ Llrnnmd n Ardenn-c in Berlin, der bekanitre MilttärschrtftstÄler, feiert am M^tag st-inen 70. Geburtstag J°n Iah« trat v Sladrrmr ^Ministerium Knut Stabe, des Leck-Dr°goner-R^^^^ ^chn^^rwalickes Hessisches) Nr. 24 rn Darmstztdt über, too er am 9 5 März 1893 zum OberslleuttvMtt befm derl wurde. Kurz mnix et sunt gwnmto■ !*& icnb tun 19 März 1896 z-um Obersten befind«^ nwrvuf er am 17 Znni 1897 KoimnLnideur der 9. .Knvalbnv.-Brlgade u i Glo g au Lr^Ttm k-r am 18 April 1899 zum Gencrnlmasvr befördert Drr Gwwral ltat u..ca Ke JWjWjH« unt) der Crestlder Hauaren svwte (ohne vve Gesciflchte des GvoßheiHogtnmks Frankfirct a. M. gefähebnv ^ Steinbach (Sh. Ofentet* ® ®er lh(i\jnq€ Schüler «Wwcss 3 Windecker Lö w txc in^n Gemarkung rinem lmidenden FkugIvu-g nach kam ^--bet ca Fall und erlitt einen schweren Obencheub-llanch Hesstu-Nasiatt .. Frankfurt a M., 22. Kai jimgc Bison-Zuchw-or. otk a.a <-.** . -•;* !« wrtf 1 Tierhalter Blau-.no 21 H-lverLun, gestellt uautc, bat vor uaauijxfc dätchzuchl. cru.krüfttges tzullkall'. geliefert. Die ev^schar Bellern des no^rwertkmnfchst Bisons, dst Atzacke. führen fcn Mn Jahre zwei nttngJTÄ ^Pröß- ffuflc mw zwar ein Bullkalb von der aller, und em Kuhkalb von der jungen >912 hier gezüchteten Kuh. Au-H die inngcr, Danlht..che nud dcrs junge Känguruh tftlimcfcfc sich erfreulub. _ G L. Frankfurt a. M., 22. 'Lug. Zn dat wtedechollen Fliegeiaitgrisstn -oird von anrtüclr.n' Seite geschrieben: Immer und immer üwr-ber wnd die Beodaehtttug gemach, daß etn^Tetl der Bevölkerung toähEtd der Zeit eine* Fliegeralarms die L-tra- ßen und gefährdete" Plätze der Stadt nicht verläßt und leine hin- reiäjendL Teckima au''such Sr. oft haben sich l«der schon bie traurigen Folge? xt Ni-chbeachMui des Alarms gezeigt, daß eine wätere Wacunng nmcöiiy el-scheincn sollte. Tos Publikum würdch aker s-chrnbar intmA 'wch- nicht allgemein dde Größe und dLLLr l*- L^abr nach Abgobe des A>arms. Auch oni NtorgkNi be« 16 S war n M. rmm ittelbar bedroht. Ta ß der Gegner nicht bis iUcafaai v vttecbmx fcrottr, ist mtr dem erfotq- reichm AngriF untever Ktr^pfflnfiew >u verdcrichr Wäre er 10 Mfiatten ,«ch der Alarmlk-Qrag über ver Stadt erscheuen mtfc Luch inrr eine Söfflfce in dir Srnd, g-cmll«n. bann waren ine Folgen wogen des mw-*ntchtchel! BerhaltLnS der Bevölkerung un- lckschbar Die «Mttwortlichen Stellen, welche den Fliegeralarm ftwells mwrdneil, sind sich wohl' llrwußt, daß er für alle Teile der BePölkenrng störend urtd ^mbequein ist. Sst heben daher den Alarmzustand so bald als möglich wieder aus. Gerade deshalb muß sich aber jeder im eigenen Interesse und dem der .Allgememhell darüber klar sein, das; er sich, solange der Mann nocl- nicht.gb- gebrochen ist, in Lebensgefahr begibt, sobald er den schützenden aus der Mtstadt, der «ruf dem Eilgüterbalmhof beim Ausladc von Weißkohl sich die lseruntergefallenen Blätter an eignete, wurde dabei von dem Hitnde eines Wäääers überfallen und durch Mffe derart zugerichtet, daß er sofort in ärztliche Behandlung gegeben werdeit ntußte. X. Hanau, 22. Aug. Im benachbarten Hörftein hat beim .Hantieren mit dem Messer der 13 Jahre alle Knabe Horn seinem im gleichen Mer stehenden G«toss«r dRcolai einen L>tich in den Unterleib beigebracht. Der verletzte Nicolai ist tm . wollen sich entweder mittels Fernruf Nr. 2657 oder ü-begarMßh an dre genannte Zerr- tnaUfcefie norden. „ __ _ ^ ^ Aus dem Ofemembebj>gcn und auf der Zichlltste irrrb Auwet - sungen aufgedrucÄ, aus denen Sie «rsshm, wie dir im du seincn durchtti ftihren ist. Mit dteftm dllnveffnnm'n w»2ei, Sie sich vertraut machm und die Zahler belftbam. ist Sara”T zu achten, d-tst die SvnÜon Der ine bm Pferd- rxbli (? ansgefällt werden. Weil d«e Zahlen der ientter. veneiomg vmch die ReichkffutwrmittÄffelle MAv«de rrtr# vevt*nx. Anftamm bezüglich der ZW.ung sind cm di<- ZerrtrW BM hß rttfmrn W&ttc. bat fii-ochhmr arawÄtoi mntom im 5wnt MttzsdM L & Wk» bdavüq&Sxpm VerwKwk tn c Termin n: n ß unbedingt c; n a e b a T t e x 51» r r z K Neinschristen icttb Abschriften fi-r Zähllisten bvcttrrte mcht angestrtät W worden; von den Gmre«hcLoge?: sind sterr- ten zn den Mten der Grvßh yt. tvteen. feer vorsätzlich die Angabe seines ci brx et bei dieser Zühkung cm^sordert wird. nmL eestntttt, wer wissentlich mrrichttqe rfret vxtariEfmbißc 96na*&*x macht. :etsb mit <5$cfSnjjtti# bis zu stcho Monnw» oder mit ,u zehntausend Mark bestraft. Arrch Sann Lach, deffert jR^rpdtrrtf^n verschSvieaen worden ist. im Urteil für cum u«^3rß nach dec Verfü-r^m de« Ktteas«rssthussts iL OHk L» in vett»c, bk Lchk<^sch?rnre erst dann oa^ciMIi ward«.. ä-L^Si, wenn ter liestcung der rftmllsigm OekftLÄe (m brr Dog-l der M»HrLettva de^ Ernte über 30 Zkilogmumt) «chttg ist fh'tr 6?n i^rr« Giesyen. an die Obsti-Be^«te^«wostMschrÜ «. m. h. i\, Gießnt, Lubtoiastvaße 36.). ^n Abs. 2 unserer erwähnten Verrügmrg '»«n 9. 19.8 haben ^mr döwcms ffmg-ewiesen. daß die Arrsftekdcny der mrr aemcrnd«oeik süattsirrden kösrne^ Glefitechr werte ]<*s von Cinzellrersimen irverlmrsi-n, bvc LtgeÄich rxm 9%*r BürMrnatt'tteei beraeschickt sein wollen. Wer cmwchLen dote Nrinaenb, ortsül'sich IicäBTOttwmwtdjen, daß d* <*n»taifeei ( c ausgeflrll- ten Schkrsschftn« wätrr durch die BüMSwetstcrei werden und ehx p-rsÄ»üÄe Vmckpvwüe Sri dem K««»'Lall^r. band vollständig -weckkoS sti. Bei dieser G«dsss.h-<Ä wrrd 'trawi tmßtme^mu. gwnröäx. bag Großherzogluhes KreiSamt Vwtz». vr. Uli»«er. Ganz unerwartet starb plötzlich unser langjähriger Obermaschinenmeister Todes-Anzeige. Mittwoch abend 7 Uhr entschlief sanft, ganz plötzlich und unerwartet, mein herzensguter Mann, mein lieber guter Vater ' Otto Wolfermann a Obcnnaschiacnmeistcr nach kaum vollendetem 49. Lebensjahre. In tiefem Schmerz: Giessen (Wetzsteinstrasse 38), Frau Amalie Wollermann den 23. August 1918. Irma Wollermann. Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 4*/ 2 Uhr statt. 6296 Adler-Fahrrad Lu verlaufen. 6 A. Preefc, Wetzlar, Braunkelker Sir. 41. Gr. Ssbvarro&fiar Waaiahr und ein Wanäfeüd (Altertum» preiswert zu verkaufen. Reu stast 4. HI. Etage. i****** 0 ***** * *•»»»« •«>«■»♦-» amu » j vkK ey .; e tu a genJ rennloa Ersndä (Bellevue). Neuen Baue 22. Gut möblierte Zimmer mit Verpflegung. Bad. Telephon ION. Mittag-u. Abend tisch?°" Woka- c. SciIa?zin!Bi8r^|iC ! hagl. mö&L, m. g-Lervtleg. zu verm. Bleictz str. 16 . L 0M3l Meine MansardenWob nuug an alleinstehende Frau Lu vermieten. 6295 Srauz Bette, Mäusburg 10, j MIETGeSUCHE M.oh«nug v. 4—6 Zimmern Nähe Universität od. Kaiser Allce. gesucht. Angebote unt. >04444 a. d. Gietzener Anzeiger Z-s-ZrMkr-Zrhi,M iLL mieten gesucht. Schrift!. Angeb unter 04197 an den Gietzener Anzeiger. Junges Ehepaar sucht io -fort oder später Angcb. unter 6197, an die GeschäitSst. des Gietz. Anz. Junger Herr sucht möül. Zimmer nabe Bahnhof. Schrift!. Angeb. unter 04447 andenGietz. Anzeiger. Gut möbl. und ruhiges Z i m m e r (auch 2) sofort gesucht, evtl, mit Pension. Angeb. unter 04449 an den Gietz. Anz. Möblierte Wohnung von kinderlosem Eheoaar sofort oder später gesucht. Angebote unter 6309 an den Metz. Anzeiger. Tüchtiger, erfahrener Mäschioeesciilosser rum sofortigen Eintritt gemcht. 6285hv Mitteldeutsche Gerberei und Niemeufabrik (Mien- Gesellschast) Wetzlar. ?sAi 8 ig!l gesHt. Hubn, Posthalter. Urbeiter^ für dauernde Beschäftigung gesucht. M. Roientbal, 6284 e Liebtgstr. 13. Lehrling 5 um baldigen Eintritt. Schriftliche Angebote unter 6209 an den Gießener Anzeiger erbeten Ein jüngerer Klfsarbkitkl sofort gesucht. 6283 Göbel «fe Appel. „ DLcustmädcheu od. Sans 'fran gesucht 04445 Nooustr. 6. 2 Tr. Pstegerin sofort gesucht 62638 WlkiktrWk Klinik Frankfurter Stratze 99 _ (nicht 97). Waschfrau für 5 Tage wöchentlich sofort .. , gesucht. 6277B Univerfrtäts Kinderklinik. Einfache Stütze od. best. Mädchen, d. bürgert, kochen kann, in kl. Haush. in Darm- sladl baldigst gesucht. Näh. in Metzen Gartcnstr. 11p. bei Amisgerichlsrat Trümvert. Ansbilke für kleinen Haushalt für vormittags gesucht 04437 Stevbanstr. 27. ll. Zriverläff. Mädchen Lum 1. September gesucht. Frau Äaufm. Wilb. Nies, Herborn «Nassau» Hauvtttratze 86. 6087 KrüfLrgeS Schulmädchen, 13—14jährig, zur Mithilfe in kleinen Haushalt gesucht. Näheres in der Geschäftsstelle des Metz. Anz 04429 l STELLEHGESUCH E j Tüchtige Weitznäbcrin gesucht, die noch einigeTage frei bat. Hosrat Grünewald O4439 Bahnhofstr. 50. Mädchen z. Aushilfe für einige Wochen sos. gesucht Frau Prof. Schian, Frankfurter Str. 6. ÖrDenfL Mches für sofort sucht. 6290 oder später ge Frau Kann, West-Anlage 38. Sauberes Laufmädcheu od. Frau gesucht 04428 Goetbestratze 31.I. Nettes, gewandtes Hausmädchen per sofort oder 1. September gesucht. Hosrat Grüuewald, Bahnhofstr. 50,1. 04438 Jnnjcer, tüchtiger Kaufmann (Bankbeamter), mit allen Kontorarbeiten vertraut, sucht sich zum 1. 10. zu vor ändern. Angeb. unter 6287 an den Gietz. Anz. erbeten. VERKÄUFE Ferkel und Läuferschweine zu verkaufen OL Rodheimer Straße 6 neben Mösers Oelmühle. Cittjitonuu abzugeben 6301 »Schöne Aussicht', Kubud. Landauer Halbverdeck, gut erhalten, preiswert &u verkaufen 6288 Mittergaffe 23. Altes Zch ».XsMcl zu verkaufen 04432 Ltcher Stratze 5, p Ja*d> S ewehr, BüchSsttnt^ Kal. '/ll'/v gebr^ tadellose Arb^ mit Munition z. verkaufen b. A. Dickor«^ Gictze«. 8lLbIlll-LbtMLt!-Li26N f. jede Bettstelle nach Matz. Polster an Private. Kal. frei. Llavs-sSkelkL^rlk Sal»! I. Tat. Cvort-Licgewagcn z. verk. 014 46 Bleichstr. 29, in. Holzkisteu 64 : 40 : 26 cm verkauft em B UuiverntatS Augenklinik. Zwei Ladungen erstklassiges gerissen, sofort lieferbar, nb- zugeben. 6238 A. Kain. Braunfels a./L. Fernruf 54, Amt Braunfels. 'Zirka M Waggons Breunholz »u Mk. 3.75 pro Zir.. sowie auch Abfälle billlgst. liefert Holler, Eafscl 5662 Ob. Königstr. 39. Statt Karten. Die Verlobung unserer Tochter llälhe mit Herrn Carl Ainring beehren wir uns anzuzeigen. Uommerzienrat Mueller u. Lr ,<>»»»», Foti»bull neu od. gebraucht, zu kaufen aesucht. Schr. Ang. m. Preis uat. 04427 au d. Gtetz.Anz. erb. £ ^ F» P Fi H L Ü N* G fffiicüll“ I * Schwarz imd ajlen Farben jen Preises im 6099a ScbutHfaS Tonnerstag den 24. Qk Eober 1918, vormittags 9'., llbr. werden ans dem hies. Gr. Amtsgericht, Zimmer,Nr. 14. die der Firma Emil Horst in Gietzon zu- geschnebenen, nachstehend verzeichneren Parzellen ver nelgert: 1 Flur 5 Nr. 31 - 201 qm Grabgarten am unier'ten Niegelpfad, aus die Wiesen, 2. Flur 5 Nr. 32 -- 539 qm Hosreiie daselbst lAlice- strane Nr. 11), 3. Flur 5 Nr. 36 - 753 qm Grabgarreu am untersten Rtegelpsad. Die amtsgerichtliche Bcr- mgung ist an der hiesigen Ortstafel im Zimmer des Groich. Ortögerichts ösient- ltch ausgehängt. 4253B Gietzen. den 6. Juni 1918. Grotzherzogl. OrtSgericht. I. B>: Leo. Gediegene, am'pruchskose Dame findet äDjjSaeiiiiisa Laadaofsstlidlt bei matzigem Preis. Angeb. uni er 04443 au den Gietz. Anz. Mittwoch mittag 2 Uhr am Riegelpfad kleines Handtäschchen mit Inhalt verloren. Finder ist beobachtet u. wird um sof. Rückgabe ers. 04433 Niegelpfad 36. Braune Mtlfjiisiiiit Dienstag entlausen. Wieder« bringer erbälr Belohnung _Nooustratze 18. lg von Autiguttäten. Möbeln, ganzen Einrichttingen, Alt« eisen, sowie allen von mir geführten Artikeln. 4955 Louis Rothenberger. ^ ' " V E R E l N E 1 ' Die Geburt einer kräftigen Tochter s zeigen hocherfreut an Friedrich Backhaus und Frau Else geb. Mank. ^ Gießen, den 20. August 1918. cm r Sommeririfdie BonigmühIe!«i s b'Ä: r : U |? or( ! cn beurlaubt und nehme vom ~4. August ab zehn Pen,lonare auf. Bekannt gute Der- Ä inö ' Herrlkche, ozonreiche Höhenluft, si. Getränke. _ t 1 . Mühlberger. Ausgabe vonSiitzstoff(Saccharin). Zeit vom 26. August bi^ 15. September 1918 Sützstoffru?k-.n'o L'efcrvngsabichnirte 18 und 19 der adichuttt- r ^blau) und gegen die LieferungS- \ b n v Sunstonkarien „O“ (gclb) von au? Ab chntt?^l8^nd"iq"^"^^L"^.^ben. Co gelangen uur ^viwltllr 18 und 19 rc crn Brrctchen, bzw 3 und 4 1018"vevB^-??^k MxZu^abe. Mit dem 15. Sevtember ihre Gültigkeit. ^bschn.tle 18 und 19 bzw. 3 nud 4 Nach diesem Zeitpunkt nicht abgerufene Sützstost'menaen dürwn von den 21bgabesiellen frei verkauft werdet G'enen, den 22. August 1918. * J 6294B Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). iiäh-fiMa jimjE!" D.R.G.M.. Paient' in L>!?rreich. U>raarn, Gckweiz uni- Hpai>i,n. 2« wnüb4riTtftUd)1tt Werk ffle 3 e^*cmami! Ow grl-t« Crfiniung, um milder Hand >o ort I f I nflä it * i a, fa firniß r l o< »u rr^atiftm: Schuhe Geschirre Sattel, Sr» grl,Z»lte.Tr;ibr en>eu, Fahrradmänlel usw. 3*uo«l nßl}t Steppstiche rvi« eine Nähmaschine. Sranbifl viele Anerkenn«', p tn. ißreiS per mit 3 ver>chiede»en Nadeln utib Spule mit Faden : MK. 4.20 tu:ter Nachnahme. Porto nnb Ber Packung frei. Dan beschir: ,Juwel' ist Or>-iiiestabrikot aus Ret»n, die Spule i» Pest gibt be,m AL-en den »tt «ine Ttffr- moichine. , 3 ua>d' hat so *kl Barplge, bafc afl« Xachahmimyei, fast wettlos crfchaines! General-Vertrieb z. k)öpfl, München 78 Lanbwshrftratze Ztz. 4823 »8 VERSCHIEDENES Meiner lieben, guten Frau Marie zum Gebutttzjage die herzlichsten Glück- u. Segenswünsche! Gewidmet von ihrem lieben Manne Mze-Feldw. Willy Arahl z. Zt. im Felde. V. K.Z.n.Pf.V. 6. KmtftnfimlMH am Sonntag den 25. Aug., nachmittags 3V, Uhr, im ^Postkcller". Tagesordnung: Bericht, Entlastung des AusstellungSkafstererS, Errichtung einer Zuchistation, Vergebung v. Futtermitteln, Verschiedenes. Zahlreiches Erscheinen er- wünscht Der Borst and. HnmiHmnuHHiiiinnmimninsmimit i Leitung : 6233c Holrat Hermann Stelngootter. Sonntag, 25. August 1918^ abends 7 */, Ubr. Der Schwur der fn; Lustspiel in 3 Akten von Blumenthal. Dazu Tanz-Einlagen von Mitglieder« des Königs. Balletts vom Hoftheater Wiesbaden. H!IIIi!U1illllNU!lll!liiniHffill!l1!HIIUIIl Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abteilung £ wurde heute bezüglich der Miltslbeurschen Credttbank, Filiale Gießen, eingetragen: Den Bankbeamten Wilhelm Kochmann in Berlin. Alwin Bendel, Wilhelm Hülsen und August Lotz, letztere drei in Frankfurt am Main ist Gesamtprokura erteilt worden dergestalt, daß jeder von ihnen in Ge mcinschaft mit einem Vorstandsmitgliede oder stellvertretenden VorstandSnlitglied der Gesellschaft, oder auch auf Grund Ermächtigung des Vorstandes mit Genehmigung des Aussichisrates in Gemeinschaft mit einem zweiten Prokuristen zur Vertretung der Gesellschaft berechtigt ist. Gießen, den 19. August 1918. Großh. Amtsgericht. » Mobilien Versteigerung. Montag den 26. August 1918, nachmittags 2 Uhr. !pfn« C s*v- V J l< xa Wilhelmstratze 45, die dort lagernden Pfand Nucke öffentlich zwangStveife gegen bar- ' SofaS. 1 Geige. 1 wertvolles Bild jK?beUn,l L desgleichen Bilder. Waschlksch, Lüster. Stuhle. Regulator, 1 Nähmaschine. Kleiderschränke. Svlegel,chrank,3rouleaux,1Linoleum-Teppich.Teppiche. Chmselongue und dergl. mehr. Beriteigeruug voraussichtlich sicher. ... • SaintougeS. stellvertretender Gerichtsvoll zieher. Gietzen. Reisegepäck-Versicherung Land-. Fluß- onil Seetransport. Einbruchs-Diebstahl-,Wasserleitungs-Schäden-, Unfall-, HaftpfI icht-, Feuer-Versicherung zu rnäüigen Prämien. Policen sofort erhältl. bei der Subdirektion UrmgeB, Oassei Toiophon 4071. (^ss) möachborgstraBe 10. Vertreter nnd Vertreterinnen femneht. AlhtMg! ^rioötftcrrfdjflfteH! O Pevor Sie Ihre Perser-Teppiche ^ Verkaufen, wenden Sie sich an (86&r Krisch, Berlin C 25, Tircksenstr. 50 Zahle den höchste» Preis ELEGANT / SCHNELL Off. mit Grütze u. Preis' angabe erbeten. AND BETRIEBLICHER