llr. *90 Der Sietzencr Rvzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: tzietzenerFau.ttienblätler; KTcisblatt für den Kreis «Liehen. vezugrpreis: monatl. Mk. 1 .20, vierteljährlich Mk. 3.60: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. Mk. 1.10: durch diePost All. 3.60 viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Fernsprech - Anschlüße: sürdieSchriltlcitung112 Verlag,Geschäitsstelleöl AnschriitfürTrahtnach- richten: Anzeiger Gießen. Erstes Blatt X68. Jahrgang Donnerstag, 15. August 1918 Senerül-Anzeiger für Oberheffen 3wi!IingLrunddruS u.Verlag: vrühl'sche Unio.-Buch-u. Stemdruckerei «. Lange. Schrlftlettung, Geschäftsstelle ».Druckerei: Schulstr. 7. Postscheckkonto Zranflurta.M. 11686 Vankverkehr: Sewerbeban! Gletzen Annahme von Anzeigen f. die Tagesnnmmer bis zum Nachmittag vorher oynejcdePerbindlichkeit Zellenpreise: für örtliche Anzeigen 25Pf.,für auswärtige 30 Pi., für Reklamen Alk.1.-nebst 20°/g Teu- erungs-uschlag. Haupl- fchri tleiter: Aug.Goetz. Perantivortlich für Politik u. Feuilleton: i. D. vr. Zenz: Stadt und Land, vermischtes u.Ge" ri.hkösaal. vr. Meyer; Anzeigenteil: H. Beck; fänNlich in Gießen. Sfüöfsfelittii* v. Wtze gegen Lloyd (Sec. (WTD.) Vrotzes Hauptquartier, 14. August. Abutlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprechr. Erfolgreiche VorftlLkümpfe zwischen Äser und Scarpe. Südlich vvn Merris und südlich der Lys scheiterten Vorstöße des Feindes. Heeresgruppe Genera loderst von Boehn^ TeiMmpfe beiderftits der Somme und nördlich der Lvre. Westlich und südwestlich von Lassigny griff der Feind von neuem an. Beiderftits von Eanny brach der Angriff in unserem Feuer zusammen. Weiter südlich schlugen wir den Feind im Gegenstoß aMd Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Kleinere Jnfauteriegeftchte an der Desle und östlich von Reims. * Leutnant Volle errang seinen 30.. Oberleutnant Loerzer feinen 29. und Leutnant Noeth seinen 20. Luftsieg. Der Erste Genrralquartiermeistcr Ludendorff. *. Der rlberidbericht. Berlin. 14. Aug., abends. (WTB. Amtlich.) Von der Kampffwnt nichts Neues. * Erfolge unserer Marineflugzeuge. Berlin, 14. Aug. (WTB. Amtlich.) Im Laufe des 13.Süißuft haben unsere Flugzeugstreitkräfte des Mari ne ko rp s. nenn ftindlrchc Flugzeuge abgeschos sen. Leutnant z. S. Sachsenberg errang seinen 19. und 20., Leutnant Osterkampf seinen 19.Lustsieg. Der Chef des Admiralstabs der Marine. * Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 14. Aug. (WTV.) Amtlich lmrd verlantbart: Italienischer Kriegsschauplatz. Fm Tonale-Gebiet schritt der Feind gestern zu den von uns seit längerer Zeit erwarteten Angriffen. Er leitete sie am Vormittag durch Vorstöße gegen die in den Quellengebieten des dtoce und der Sarca di Genova stehenden Postierungen ein. Nachmittags folgte nach starker Artillerievorbereitung das Vorgehen auf unsree Tonale-Sttllung. Die Kämpfe verliefen für uns günstig. Vom Zurück- drüngen einiger viirgeschobener HockMbirgsposten abgesehen, errangen die Italiener nirgends Erfolge. Sonst im Südwesten keine besonderen Ereignisse. Albanien. Oestlich des Devoli-Tales bemächtigten sich unsere Bataillone einiger Stützpunkte des Feindes. s , , Der Chef des Generalstabes. Tie Polen wolle,: zugleich ein Heer ausheben und am stellen mit Hilfe deutscher und von den Deutschen bereits ausgebildeter polnischer^ Offiziere. Sie hallen ein solches Heer für unbedingt nokrg zur Selbständigllll des polnischen Staatswesens. Gerade der der Unsick^rheit der jetziger: Verhältnisse ii: Rußland könnte tncücia>t ein solches polnisches Heer sehr bald von großer Bedeutung werde::, sowohl für Polen, wie auch für die Mittelmächte. Tie Voten wurden einen gewissen Stolz darin erblicken, we:m sie ihr neu gebildetes Stcvcrtswesen mit eigener Kraft zu verteidigen hätten. So meinen tie. Die hier erhobenen Borschlcige urrd Forderungen lörmen ehr wohl den tatsächlichen Ansprüchen der Polen ei:t* prechen. Weiter beschäftigt sich das Bla.1t mit den litanr- chen Verhältnissen und fährt fort: „Auch die l:- t a u* scheu Verhältnisse dränge:: nach Weiterbildimg. Am heutigen Tage wird im Großen Haiwtquarfter der Meinungsaustausch der beiden verbündeten Kaiser und ihrer politischen Ratgeber stattfinden. Welche Probleme zur Erörterung stehen, ist bereits erwähnt worden. Weitere Mutmaßungen über deren voraussichtliche Lösung anzustellen, wie sie jetzt die deutsche Presse in allen Schattierungen beschäftigen, erscheint untunlich und unfruchtbar. Es .sei nur auf eine Aeußerung des Wiener Fremdeublattes hingewiesen, ivonach auch entgegen der von uns gestern wredergcgebeue:: Ansicht von einem Aufgeben der sogenarrnten aupro-polni- schen Lösung noch keine Rede sein kann. Von einer Entscheidung in der polnischen Frage sei in österrerchrschen K retten nichts bekannt. Vor allem müsse die Haltung der Warschauer Regierung berücksichtigt werden, deren Meinungsäußerung abgewartet werden müsse, bevor em Urteil über die zukünftige Gestaltung eines unabhängigen Polens gefällt werden könnte. Die Haltung der Warschauer Negierung scheint aber von dem Eingehen auf Wünsche und'Vorschläge abzuhängen, die in der „Berliner Volks-Zeitung" anscheinend von gut unterrichteter Seite wie folgt zusammengcfaßt werden: Ter polnische Staats rat hat, wie das Blatt erfährt, durch seiner: Berlmer Vertreter Graf Ronikier b e fl: i m m t c Vorschläge für ein Bündnis mit den Zentralmächten überreichen lassen. Tiefe Vorschläge umf-assen acht Punkte. Sie beantragen eine Zol l g e m e i n s ch a f t und eine M: l: t är k v n v e n t i o u mit den Zentral Mächten., fernes einheitliche V e r k e h r s p o l i - t: k. freie W e i ch s e l s ch: f f a h r t und Mitbenutzung des Danzig er Häsens als polnische:: Freihafen, Abgrenzung gegen Litauen auf Grund ethnographischer Verhält- nisft, Weiterausdehnung der östlichen Grenzen gegen Rußland, so daß Polen unmittelbar an Rußland angrenzt. Bes eitigungderTrennungslinie^wi sch e dem österreichischeu und dem deutscher: Verwaltungsteil Polens, sowie weitere Selbständigkeit deck inneren .V e rwal 1 ung Polens, so daß Polar: <.ine e i g e r: e Finanzverwaltung erhall und^die verschiedenen Minislxrim: Berfagungsfreiheit bekommen. Tie _ Tätigkeit der Zentralullilckiite würde nur :u>ch in einer Oberaufsicht mll dem Sitz in Warschau bestehen. .Endlich soll die polnische Königs frag e gelost werden. Am 7. hat nt Berlin, wie wir ferner erfahren, unter Barsch des Geheimrats v. Falkenhausen eine Besprechung stattgesunden, merkwürdigerweise ohrre daß lrtanische Berater hirdtgezogen waren. Ir: der Besprechung sind genaue -Bestimmungen arrsgearbeitet worden für eine Mrlitär- und Zollkonvention und eine Verkehrs- und Münzgemeins chaft, die der litauische Landesrat unlängst beantragt hatte." Der Ausbau der Randstaaten zu größerer Selbständigkeit ist gewiß zu begrüßen, denn deren Selbständigkeit wird auch für uns eine größere Sicherheit bedemen, falls sie den Wüschen des größten DeQvs der dortigen Bevölkerung entspricht. Nur so können die Randstaaten einen Wall um uns bilden, der uns vor östliche:: Bedrohungen Schutz bieten soll. Die Frage der voraussichtlichen Thronkandidaten schneidet nochmals das „Berliner Tageblatt" an und gibt wiederum den zweiten Sohn des Königs von Bulgarien, Prinz Cyrill, als aussichtsreichsten Bewerber an, wofür der Besuch von dessen Bruder Boris im Großen Hauptquartier zum Beweis herangezvgen wird. Ob der Wunsch des gleichen Blattes, den Hauptausschuß des Reick-stages einzubernfen, in Erfüllung geht, soll voraussichtlich nicht vor nächster Woche^ entschieden werden können. Der Vorsitzende des Ausschusses, der Mgeordnete Ebert, der dazu die Initiativ' ergreifen müßte, befinoet sich zur Zeit noch auf einer Ferienreise in SüddeutschLand u::d wird erst Ende dieser Woche in Berlin erwartet. Inzwischen hat die „Kölnische Zeitung" aus sich heraus den erfolgreichen Versuch gemacht, das Schweigen unserer Diplomaten der Redseligkeit des Verbandes gegenüber zu durchbreclun, und hat den Staatssekretär v. Hintze vor seiner Abreise ins Große Hauptquartier veranlaßt, auf die von Lloyd George am 4. August an das englische Volk gerichtete Botschaft näher einzugchen. Wir veröffentlick)en v. Hintzcs Antwort, die Lloyd Georges Geschichtsfälschungen bloßstellt, und betonen gerade im.Hinblick auf diese Antwort nochmals, wie notwendig eine häufigere Stellungnahme unserer Diplomaten den alles verdrehenden Verbandsrednern gegenüber ist. Die Offtnsive der EnglÄrder ist endgültig abgeslaut. Sie hat ihnen namhafte Erfolge gebrcuht, die sie in ihrem letzten Berichte auszählen. Mas diese Erfolge aber zu bedeute:: haben, darüber sei die Stimme eines neutralen Blattes gehört. „Af- toubladet" urteilt: , Was T)nf die Entente durch die Schlacht bei Montdidier ge- wom'-en? Ungefähr 30000 Gefangene tmb 500 Geschütze. Der GebietSgetviun, der sich auf drei bis vier Quadratmeilen ncreeertcnti französischen Bodens belaufen dürfte, htt nur Bedeutung, infowell er sich für weitere OperaÜorwn oder für einen neue:: Stellungskrieg als Balis eignet. Wäre die Schlacht ausgefochten .vordem wahrend die Kriegsmacht des russischen Zarismus noch aus ihrem Hölx'vuult stand, dann hätte sie bedenllich sein könne,: Jetzt :,t sie mir eine der vielen Episoden des Krieges. In ihren. 5ia-rpt:ügen ist sie schon beendet. Die Schwächung der deutichru Armee ist so ,rnbedeutend, daß die Entente mutz weiterlnn eine dmitsche Offensive in mindestes den gleichen Dimensionen w:e im März erwarten kann. Es handelt sich nur um e:ne eurzebig Episode, une sie in allen Kriegen eintrcten kann, tveam cher Sieg auch nod) so sicher ist. Die Bemühimgen der Enttnte, ,:ch emen Wjeg zli: bahnen, %m die Deutschen aus Frankreich zu v^erttell-en, sind ganz missichtslos." von der Westfront. timnuuig der zwischen Ancre und jedoch jedesmal teils in dem gutliegenden dentschen Feuer, tetts im Gegeltsioß abgewiesen. Um 9 Uhr abends versuchten d:e Ms«,: südlich Camiy nochmals anzugreism. kamen iedoch Nicht erm- mal bis an die dentstlxn^Steilungen. Ihre Verluste ,:nd imtur- genräß schver, ebenso die der Engländer, bcn denen vor allem me als Sturmbücke verwendete:: lanadiichen Md awttal:ic:?en Tr- Visionea: gelittei: haben. De: Gegenstößen und der Säuberung von Ferndnestern bvackKen die Deutschen mehrfach Gefaugme em und etteuttte:: Maschinengewehre. Englischer Bericht vom 13. August, abends: Ter .Tag war an der SMachtfro:cr verhälttrrsmäßig ruhig, abgesehen von gestemertcr fe:iDl:ä)er Ar- tillerietätigkeit franzcyria-cn Gefangenen macht sich ein bemerkenswerter Umschwung gellend. Wäh.viid d:c Gefangenen aus dem ersten Angrisfstage znver,rchurch. fast über- mutig gestimmt waren, zeigt sich letzt allgemein, lllült bei aen Ossizieren 'Ermüdung und N-Herzschlägen Hut. Nack), den: großen Erfolg des ersten Tages erwartete rnar: nicht, dag d:e Ossenswe so rasch zum Stehen konimen würde. Tie großen .vossiumger:, d:e länbern und Italienern sie roiederum die Hauptlast des Angriffes c,n dnSchute August lnaäKe an der Schlachtsront zwischen Ancre und Oise lediglich Tellangrifse des franzö„sch-engl:sck)en T'ü-vckbNiMheeres, gber auch diese kamen in den: vernr: ästen der: dent- schm Abwebrseuer nur teilweise zur Türchfichrnrig. ^m Tarlles- ^lde nördlich der Somme bereiteten dre Engländer um ti l /2 Uhr abends einen größeren Angrist vor. ^ Fe«chaniamml'mg^r n^der: aber rackstzeitig er'mnnt .der Wald unter io schweres Artilleriefeuer gem>mmen, daß der Angriff Erblwch Ebenw erging es Angriffen der Ententrtrirpoei: nördlich der L^raße, Roye- Armeris Narr zn dem ersten Lturm vermochte die fernLirche ^n- fimterie überhaupt einzillrctm:. Mll weiteren Angriff^erluck^e wurde: durch die deillsche Artillerie verellelt dw dre ^tnrmtrMpe:: zerstwlle' ehe ihre Bereitsielllmg duvchgefuhrt war. In der Gegend des' Logesivaldes wurde am Mittag mll) um 6 Uhr abends' ein frmiMsckM Al^riffsvorsiuch vermteltzebenlo ern ych nordöstlich Ressons vorbereitender Angriff. Vvn C amw bis an d:e Oise rannten die Franzosen vorn Mittag ab mehrfach an, wurden Aus dem Großen Hauptquartier. Berlin, 14. Aug. Ter Kriegsberichterstatter Karl Rosner schreibt dem ..Lokalanzeigcr" ans dem Großen Hauptguartter» Tie Kaiserzusammenkunft im Großen Hauptquartier. Großes Hauptquartier, 14. August. Seit Tagen steht das Große Hauptqimrtier, in demftch der Kanzler, der (^eraffeldmarsä-all v.^H indenbürg,, der Erste General quarriermeister, der Staatssekretär te* Auswärtigen v. Mntze um de,: Kaiser zusammen finden, im Zeichen unchttger mch fruast- barer Beratungen über lausende milllärischc und politische^ isrnggn. Seine volle Spannweite erhielt ein weientliäM Dell dieser Be- sprechungc:: mm mit dem heutigen Eintreffm des Kmlers nart und seiner nächsten politisch^' und mrlllari^chm Berater. Ter Kaiser, der die Uniform eines österreichllchcn geldmarschalls ttug, crroartete in Begleitung des deutsche:: Botlchasters Grafen Wedel, des Staatssekretärs v. Hintze und seines Gefolges st:neu ho^t Gast aus dem Bahnsteig. Kaiser Karl hatte kaum den Bahnsteig betteten, als die beide:: Kaiser aufeinaiwer zuschritten und sich zu m^m kurzen hcrzi,ämn Gespräch fanden. Während der Kay er dmrn die .Herren des k. u. k. Gefolges, unter chiwn der Mrnilttr de^ Aeußern Grasen Burian, den Botschaiter Pn:^en HoheMohe, den Elms des General stabes Generaloberst v. Arz und den Kabinetts- dircktor Wirkl. Geh. Rat Rüter v, Seidler begrüßte,, zog Kaiser Karl die deutschen Herren ins Gespräch Bald darauf fuhren d:e beiden Kaiser mit engerer Beglcittmg durch d:e von herrlicher Sommersonne übersttahltcn Strafen des Großen 5)auptquLrt:ers nach dem Hause Generalstabes, um zunächt bc:m Feldmarschall v Hindenburg und dem Ersten Generalquartiermeitzer LudendvNI vorzüspreäfen und ihren Vorttag über die militärische Lage zu hören. _ Lloyd Georges Grschi' t-fälschung. Köln, 14. A!ug. lWTB.) Die „Kölnische Zeitung" meldet aus Berlin unter der Ueberfthrift: „Staatssekretär v. Hintze gegen LlotH Georges Geschichtssälschung. Eine Antwott an Llohd Am vierten Jahrestag des Eintritts Englands in den Krieg, am 4. August, veröfseilllichte Lloyd George eine Botschaft an daS e!igl:sä?e Volk. Darm stellt er die Behmiptung aus, vor sechs Mo.^atei: hätten die Herrsä-er Deutschlands aoftchllich d:e von den Alliierten vorgeschlagene gercchl^ mll> vernünftige Regelung der Weltverhältnisse abgeleh.rt. Sie hätten die Maske der Mäßigung ab- worstm. Rußland aufgetcilt und Nnmänien zum Sklaven gemacht. Tie fcindliä^ Presse griff die Bel>mlptimg auf. „Corriere d'Jtalm" ergänzte die Beliauvtung Lloyd Georges dahin, daß der Fried-ns- Vorschlag der Eilleute ans der Londoner .Konferenz veschwssen lvordeu sei. „Jdea ^Razionale" fügt hinzu, der Vorschlag sei von der Entente als Gesamtl)e:t an Deutschland gerichtet worden. Ticse agitatorisch ausgebertteie schaneriviegende Behauptung Lloyd. Georges :>: einer nachdrücklichen, alle Zweifel ausschließen-, den Weise-zurückzuweisen, säfien geboten. Tos halb ivandte sich der Vertreter der „Kölnischen Zeiümg" m: -den Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, v. .Hintze. vor dessen Abreise ms Große Hauptquartier mll der Bitte, sich über Lloyd Georges Behauptung aus st rechen zu motten. Ter Staatssekretär hatll die Freund- lichleit, sich so ausfülnlich y.i äußern, wie es dem SäÜnes Verständigmrgssriedens gewese::, so konnten sie durch bevollmächtigte Persönlichkeiten zum -Zweck? von Besprechungen au Teutschland herantreten. Dies wäre der Weg gewesen^ die Heiden Gc.pier in Fühlung zu lwingen, eü: Weg, der zu einigere Maßen anssichtsreichen Besprechungen hätte führen können. Von der Ablehirn,:g vernünftiger Friedeusvorschläge durch/ Teutschlaud kann keine Rede sein. Inden: er aus dm Zeitpunkc Bezug nahm, ans den die Aeußerung Lloyd Georges,anspielt, w:es der ^caats- sekretär darauf hin, daß grade ,zu dieser Zeil die Staats manuell der Entente die Welt über ihre roahrei: Absichten nicht.in: mindesten im Unklaren gelassen haben. „Wie lagen die Verhaltniisv damals? Ende Dezember 1917 haben die Mittelmächte die En- tente ansgefordert, an den Brest-Litowsker Friedcnsverhandlungech zun: Zwecke eines allgemeinen Vcrständig:mgsfrieden 5 teilzimeh' me:^ Tie Entente aber ließ die Frist für die Teilnahme an dem Verhandlungen verstteichcn. Kurz darauf, am 5. Januar, hiett! Llöyd George seine Rede vor de:: englistocn Oienxmkschaflsfüh^ Krieasziele auf, die selbst in Eng!a,:d gewissen den Arbeitern, zu meit ginge::. y.o Speisen, zumal M umxT^mT.Saic Ansätze für das SSfrJffflsSÄ DWM-LMM be$ ®ittf(frift3friegtf. Am 8. Ja- vs^ Botschaft mit ben bekannten 14 Pmik- j2L‘«? nt -§?^uar sprach der Kanzler im Haupt aus schuf; und SiTWHr.mlMb«? 1 und Lloyd karges enthielten ga Ü!iVm ? in ^' a ^f . t>cn allgemeinen Sikltnricbcn, denen auch wir Ausgangs- und Zielpunkte für Lerhand- 'nSS 1 SS!L ten i ^5. tedoch konkrete Fragen zur Sprache f50!~kIS l/ o ^rre der Kanzler aus, der Friedenswille wenig« ß U r . bem fe Il) f n Zeitpuntt entwickelte Graf Czernin t» RecchSrat seine Ansichten über die Abrüstung. Ich führe cn ^ aT ' daß vernünftige Erwägungen Ä mmehmen, solange, wie es in den feindlichen ^K^.ber Fall ist, Haß und Leidenschaft der Völker durch eine g^mss^uose Agitation immer wieder von neuem aufgepeitscht fä 1 * Mitteilungen, indem er mit be- Nicht bei uns, sondern bei den Staats- ^L^^^^^^balmung einer Verständigung mchtv wissen rwllen, liegt dre schuld an der Fortsetzung des Krieges. * * * Englands Kohtennot. *** ^brnd und den dEndan Kohlennot, über die der Ä- in der Unter- Kohl-cnsituation tont,nt für ,nns ietzt^ vor der Mhrungsmittellage^, hat die englische britischen Bergmannsver- emigung verlmlaßt dre KohlenArubenarbeiter m einer ^ anmsrwrnen. In dem Aufruf wiZ «mllsche Kohlenförderung infolge der EiN- strlkimg zohlwiuM Bergleute in die Armee um viele Millionen Mruck^gangen^sci, andererseits aber die Ansprüche an die ge> Liegen seien. Bei dem erhöhten W^ftrhrb^rrf mrd bei der Räimmdigkeit, in erster Lnrie die die ^Lrh«ffahrt und die Kriegsinditstrie mit Ko h( < - vu unaen^'uiÄ^V^^ ernste Gefahr, daß für Hanshaltlmgszwecke unaeil.lg^irEKvh.enniengen berrntstrhen. Besonders der kleine Mann werde rm nuchr^i Wrnter schwer zu leiden haben, falls die (Vvubai* ^^malnü^n b°e Kohlenförderung zu erhöl-en. ^"tentel «ftde r sagt die Kundgebung: Bemtchungen der c^lrschen Nvgierirmr, Frankreich ist die oortige Kohle:coativir bereits auf eineinhalb Tonnen inhrlrch für den Haushalt herabgesekt worden bfr IT n ÄT ! B !S& ttS4 ^c l! n noi) h e b nd Iw^it^ urunen wenn wir unsere Förderimg) tewr föhnen. Italren rst m einer noch schleck Aus Tokio vorn 10. August erfahren die Times, daß der ^Tvedition nach Sibirien eine diplomatische -Ui}fum bergegeben wurde, an deren Spitze der frühere Kon- Wl von Tientsin^ Matsudana, trat. — Die englischen Behörden werden in äl-nlill-er Weise Vorgehen. Der Gesandt- laiastsrat Aljtvn von der Gesandtschaft in Peking befindet ftch bereits in Wladiwostok. Englands Doppelspiel. L°- ^U4- (WTB.) Meld-mg der Petersburger Telegraphen-Agentur. Das Doppelspiel Englands der mateveiwblrk gegenüber osfenbarte ,ich besonders in de-.n Verhallen derEnglander rm E rsmeergcbict. ?ln angs übers lvgch eng. IÄ-' Kroger Archangelsk und die dortigen Befestigungen und verbreiteteri Aiiftuft, welck>e dahingehen, daß die Engländer sich nicht gegen die Rate wenden und nichts gegen den Rat der Volks- L>mnnssare unternehmen wollten. Ihr Vorrücken sei nur gegen die -späterlstn, da diese Aursufe ihren Zweck vcr- schns^' ün/derum englische Flugzeuge die Stavt und aus die Mannsck^ftetl der B^itterien und auf die Besatzung u,^- a 5 Gegenrevolution ift i?it Gange. Tie Erschießungen redern^ ^haben ausgehört zu den Seltenl)eiten zu ^ rrel^n e- die Engländer vor, bei besonders vern,ästen ^euektaten ^ ' e r b t s che n w e r ß e n Gardisten loszulasse.r, wie es zum Bei spiel bei der Erinordung des militärischen Kommis- werve viardtsten in Ltücke geftisen wurde. Nach direkten Mitteillln- ^ w Arcl^ngelsl, Senkowitsch, der Fall war, der durch gen Wurden die Mftglreber des Doivjets auf Befehl deS englischen Kommandanten erschoss«! wegen eines gegen eine englische Abtei- ftrng verübten Bombenatteenals. Zn Murmansk wurde eine des englischen Gcnrrals Pool geworfen ledoä) blieb dreier unverlc-tzt. Die in den besehen (?>ebieten von den untc-r dem rotPekdorate der Entente befindlichen T s c^e ch o. 2 ^5 n trübten Greueltaten spotten jeder Beschreibung. Das wettlra-e Europa geht nicht nur mit SC11 verschiedener gegenrevolutionarer Elemente ihr bewaffneten Stvertkväfte zu Hilfe. Inner-ukrainische Anleihe 13. Aug. (WTB.) Zeiftmgsnachrichten zufolge evklärte zminister PtrsseVertretern, daß die Ausgabe epr ukrarmsche Finanzminister viviit-urcLCfurra, oag cne rauogvoe mter f ukrarnischen inneren Anleihe von.500 Millionen bevorstehe. Privatbanken hielten die Unterbringung dev Anleche cmgeftchts der günstigen Lage des Kapitalmarktes für sicher. Tre Ausheb!mg für die erste Division der neuen ukrainischen! Armee ist äußerst erfolgreich verlaufen. Ter Aushebung unterlagen me Sohne von Grundbesitzern mit nicht weniger als 25 Deßjatineu Die Diviftvn zahlt 5000 Mann und soll den Standort Kiew haben.' Arbeiterosfizicre -V r Wo HV7 l 4 - (WTB., TOfKnmg der Petersburg Telegraphen -Ag entur. Anfang August wurden die ersten Arbeiter entursfen, die die vor einigen Monaten in Moskau eröffnet« Offrzier- sch^le besucht hatten 1009 Arbeiter wurden dadurch Offiziere. Die ^asftritg von Arberlern mit dem Range eines Offiziers aus den ^ft^tersschulen in Petersburg und in anderen Städän hat gleichfalls begonnen. Dte Donregierung. (35 ^' Ä) N°chMÄinmg d-z „REij ^.bos ftuwt me Donvemerung mit der Knbanregierung und den angrenzenden Gbbcelen Verhandlungen über die Errichtung einer gemeinsamen Regierungsgewalt. Der Seekrieg. Englisch Zerstörer versenkt. Fleischmangel in Ftalien. Iv." SÜI9 ' ./WTB.) Nach einer amtlichen Bekannt- v°u Florenz eirtfallen anqesichis der Kovi der Bevölierung von Sn^ iSi l 2 einschließlich der Knock-ent übt 5 wTT£?S e i m cülc bittere Kritik ge uw iSnrtt bte Fler)chvvnrate erschovst seien, müsse das Versor w^m"smgm^" mindesten für genügende Mengen Teig n^-!'F°^°F°/?°^°^beb0m verschwunden sei, die Gemüse-- vrepe in geradezu unerschnnnglich geworden seien Die Behörden mußte« unverzüglich einscksteiten. Die Dienstpflicht in Amerika. (WTB.) Meldung des Reuterschen Kreons. Ter Hecresaustchuß des Senats bat sich in iS b« Gesetzes cmsgesprachen, das die Dienstpflicht mt bit »im 18. bt§ zum 4^ ÄbenSiahr ausdehnt und vorschlägt den innaen Zld^g^^k''^ ^ fcem Krieg -eine kostenlose Uns China. (WTB.- Der Mertiw' meldet aus Peffng- Die vorbereitende Sitzung des neuen Parlmnents ^' 2 0 »*r dem Borsid iTi fenilte bcfÄf^,e 2l°N^?Madl wN demnäcksl erfolgen Ms Lwnotwlwch^en chs ÜEüli'V cinffußreiche militärische Führer VS. ° 1 nftltargonverneur von Tschüi und die Marfthall Tschang Tso Lrn, der Militärgmivern-cur oer Mand- Die Lage in Spanien. . Madrid, 14. ?lug. (Prrv.-Tel.) „Herald" meldet' Die twTOnmnrrt sich infolge des großen Ddmgels an Lebensmitteln und der Teuerung. Aus der Provinz iver'oen täglich Unruhen n^ Zuiam.nenstöße mit der Polizei gemeldet. B^i Zusmnt^ustvß am 8 August in Guadalajara rvurden liefen Per wum schwer .verivuE. Ist Mstrcia ^hengcht fiE'i Kundgebungen der Arbeitslosen fatt, die die Straßen durchzogen mit dem Ruse nach Arbeit und Cin holländisch-deutsches Abkommen» (WTB.) Wie ein* hiesiges S at ? a . u * dstrurden erfahrt, ist der gestrige Bericht, daß eme Vereimgung mit Deutschland abgeschlossen worden sei, der gemäß brnnen kurzem 20 Fischdampfer die Ausreise 'nach England antreten würden, verfrüht. uacy Franzöflsche Truppen iu Wladiwostok. 2oudon, 14 Aug Wie die Times aus Wladiwostok Truppen in'WlMwL. ^" ^ ^ ^anzösische ireaus ZU lwrl ^ T n? n ^ Tt ^ m Zusammenstoß ernstlich beschädigt Worten war, am 6. August im Mittelmeer torpediert und ver- sen kt wv^en lst. Zwei Offi-iere und fünf Mann wurden bei dem Zusammenstoß getötet. Neue N-Boot-Erfolge. Berlin, 15. Aug. In den Gewässern um England wurden durch die Tätigkeit Unserer U-Bvote 12 000 Br.-R -T vernichtet. Der Chef des Admiralstabs der Marine. .. ^ cr ^' ^ (WTB.) Amtlich teilt die Agenee Havas nnt: Ter Postdampfer „Diennah" von der Mchaaeries Maritimes, ider^vvn Dnerta nach Mexandria mit Passagieren und Militär- person-en urttenvegs ivar, ist in der Nacht zum 15. Jstli durch U nter seeboote aus einem Geleitzug heraus torpediert und versenkt worden. 442 Personen werden vermißt. ^uli ift, gleichfalls im Mittelmeer, der Pvstdampfer „An straften vml derselben Gesellschaft von einem Torvedo ge- rrvffm, in Brand gechvsfen und versenkt worden. Siebzehn Mann dcrBeiatzung wnröen getötet. 948 Fahrgäste wurden gerettet. Drei Personen werden vermißt. ,Jn demselben Geleitzug wurde außer dem Damwer „Anstra- anderes Schiss torpediert, konnte aber ilott gebatben Z^^rnche Schnben wurden auf, das Unterseeboot im Augen- oftck des Untertauchens geworfen Berlin^ 14. Aug. (tzrip.-Tel.) Wie die „B. Z. am^ Mittag" erfahrt, ftt die E n t m ü n d i g u n g des P r i n z e n Friedrich Leopold (Sohn) von Preußen aufgeho- b c n worden. Im Emverftänünis mit dem Minister des Kö- rngliehen Hauses war die Wiederaushebung durch Antrag des Vormundes des Prinzen dem richterlichen Ermessen anheim- geftellt worden. Diesem Antrag ist nun heute stattgegebest worden. „ '?. e , r Aug. (WTB.) Der „Neichsanzeiger" veröffentlicht eine Bekanntmachung über Obstwein. Aur L)efsen. ^ Aus der Zweiten Kannner. Darmstadt. 14. Äug. Einen dringlichen Antrag hat der ."bg. v(ino petr. den Erlaß von Strafen wegen Kar- tonelabgade an dia^Ziveite Kammer gerichtet, in der er na atz tötendes ausuchrt: In einer Reihe von Ortschaften im Odenwald Nt eine große Anzahl von Landwinen mit Strafmandaten und zum Teil mit ganz mißerordentlichsr Slrafep bedacht worden, mü sie Kartoffeln an arme hungernde aus «wen Nnederhistten Bitten mW Drängen zu inäßigeu Prn,en au* ihren ersparten Beständen abgegeben haben, die ande^salls verfallt und der darbenden Bevölkerung entzogen worden nmvem De fragllchm Landnstrte harten ihrer Mliefe- rungsp licht dem Kmn munall^rbcmd gegenüber genügt, sie kann- ten dwM nicht annehmen, daß in ihrer Guttnsttigkeit, den Zenten zu Helsen, eine , traf bare Handlung zu erblicken sei. ^ m - A. n. eine bereclstigte Erregung weiter Voft.-'U-else über ern derarttges behördliches Vorgcben Ich de« antrage daher: Sie Kammer wolle Großh, .R-giernng ersuchen, darauf hin- zunn^.u, daß die Stt^akversoignng der in Frage stehenden Land- !Achlagm^d^' "folgt sind, dleseldett nieder.. Niicttelstadt, den 8, August 1918, _g^. Lang. I Nn» Sfcöt nnd (and. ,, „ Gießen, den 15. August 1918. ,^Uttlrche Personalnachrrchten. Ter Gwßh-rAva 5631 ^aaLsminisdec Dr. v. Ewalch den ne ralo dpi tonten General der Kavallerie v. Hahn, den Borstmrd des ^ Rom Held: außerdem den Major r? T ci ° ra iaÄ> ^ Geh Meorzinolmt £r L Merck, r— Der Grotzlxwzog hat am 10. Aumckt den ?.lbert Peppler zu Butzbach zum Oberleho^. I O^ ^ Mainz mit Wirkung vom Oberlehrer, den Lehramts«ssessor sldam Oberlehrer au der Höher-en M äd- Lchrerumenieminar zu 9Rai^ und den Lehr- öu Tmmptudt zum Oberlehrer au der a^Ä-e zu Tarnst todi ernannt. - Uebe!'_u 7 en wnrde a P l 9. -Lugus t^ der Lchulamtsaspirauttu Marie Leoi aus Lllzeh ^ ^ Venm Büraer (Mädchu-) Schule m i ^st chtt vom 1. Okrober 1918 ab. — Ernannt !vurden Äat>ö lnis Butzbach und Iol>inn -b'auiz zu Regrerungsbaumeipern. rat ^?ÄGroßherzoglicheKreisarrtMedirina^ nach Beendigung seines Urlmcks seinen ^getreten. De Sprechstunden sind Wochentags Ä88 dem lleiche. Lichnowskys AussMph mrS dem Dervenhlnrs. .Berlin, 14. Aug. (WTB. Amtlich.) Der Präsident des verrenhaufes ewhrelt vonl Minister des Innern die Mit- .erlung, daß dem Beschluß des Herrenhauses vom 12. Juli der seinem Mitgliede, dem Fürsten Lick>nowsky, das An- Elues der Würde des Herrenhauses entsprechenden Dflbaltens versagt die königlicl>e Bestätigung erteilt wurde. Hierdurch hat Fürst Lichnvwsky das Recht der Mitgliedschaft des Herrenhauses verloren. ' Der Fliegerangriff auf Frankfurt. Basel. 13 Aug. (Priv.-Tel.) Der Bericht des eng- EU Flugdienstes vom 13. August lautet: Eines unserer Gefchwader griff erfolgreich die Flugzeugwerkstätten und die chemftchon Fabriöen von F r a n k f u r t a. M. an. m fl 0, T en ^ Ml^elpunkt der Ziele wurden beobachtet. Das Geschwader, das von einer großen Anzahl deutscher Jagdflugzeuge angegriffen wurde, vernichtete deren P t }- ^, r Kampf letzte sich auf einer Strecke von 30 Meilen fort. Alle urftere Apparate kehrten zurück. — Ein anderes britisches Geschwa^r griff den Flugplatz H a q e n a u an. Es ueberfftegen der Linien von einer großen Llnzabl deutscher Jagdflugzeuge angegriffen, von denen es vier zer- torteund eins zur Landung mit Havarien nötigte. Seiner- ftits büßte das Geschwader zwei Apparate ein. Es setzte seinen bombardierte das Ziel und ewzielte auf einem großen Flugzeugrrnlrk einen Treffer. Eine andere Bombe zerstörte vier auf der Erde befindliche Flugzeuge. Hierzu schreibt die Frankfurter Zeitung: reise für Brot imd Mhl Hiernach, sind zu zahlen: Für den 1-Pfund- 2»md-Lrib Bnst 45 Pf., für^ ^ den 4-Pfrmd°Laib Brot 90 Ps --ttmotbntz ^nrttbrot das Pfund 32 Pf , Bwt aus ^>mzQtmrchl 0 dvs Psstnd 42 Pf.: B r ötchen mit einem Berkaufs- von 50 Gramm find rmf 5 Vs tu, ^sllt sich das Pfund «ruf 150 Pf , cvls Weizen- brvttnehi das Mord «ruf 100 Pf. Mehl im Mernverkauf kostet- ^^tmchl, te* Pftrnd 26 Pf., Weizenbrvtmebl, das Pftuch kI ^ Pftmd 40 Pf. Näheres ist aus ^ rm AnM^enItztl zu ersehen. Zusammenstellung von Gesetzen, Bekannt- Verfügungen. Zu der vom Kriegsamt nach dem Snrrcke vom l.^anuar 1918 neirbvarbeiteten Zusammen- Bekanntmacktzmgen und Verfügungen ln:- tröstend Krieqscvhstoffe nebst deren Nachträgen, Ausführungs- bestunmungenund Erläutei-ungen ist das 8. Ergänzuugs- Juli 1918 erschieneti. Dieses Er- wird de;t Beziehern der Zuiammenstellnng ohne kostenrrei nachgeftefert. Sollte die Nachlieferung nicht 5 ^wlgen, so stl dc^ Blatt l^r der Stelle anzufordern, durch welck^e die Bufammenstellung bezogen worden ist. Neue Bezieher können die Zusammenstellung zum Preise von 1 Mk. (einschl. der Erqän- ^E^r) vmt der zujtandigcn Kriegsamtstelle (mit Ausnahme von :Netz, Düsseldorf) und den Kriegsamtnebenstellen erhalten Kreis Alsfeld. iraS Fnt Quarstitsteinbrmh bei Scktz:xlbem JZ ein und begrub zwei Arbeiter unter sich. U^n Lßrbetter wurde gewtet, der andere nur leicht veiketzt. Kreis Friedberg. ^ Auf Vera/lla'sung des Frankfurter Gannson^mmarchoswird cm Teil des Milstär-Uebungsplatzes auf- 85^^ mSe Ocmxfü,t Der __ _ Kreis Schotten. ^ ,5 ? ? ubach 14. Aug. Bei den Ausbefferuirgsarbeiten eines Daches stnrzte der hiesige Dachdeckermeister Ledermann ab, bewußtlosem Zustand mürbe er nach seiner Wohnung gebracht wo er nach enngen Stunden seinen schweren inneren Veffetzmrqen erlegen rst. Hessen-NassM. r Frankfurt a. M., 14. Aug. Tie Wiederkehr des Tages, an den: Zar Ferdinand vor 31 Jahren den Thron Bulgariens oeftteg, wurde heute früh im hohen Tom in Gegenwart des Mo- narch^n, des Kronprinzen .Boris und der Prrnzessffrnen Eudoxia und Nadeschda urrd der Spitzen der hiesigen Milittir- und Zivil- beHörden durch einen seierlickfen ^Gottesdienst festlich begangen Das Hochamt und die Festansprache hielt Stadtpfarrer Geistl Rat Abt. An der glanzvotte3l Feier nahmen auch zahlreiche bulgarische Offtzietre und Staatsangehörige, die sich angcnblicklich in beit benachbarten Kurorten aufhalten, teil. Nach der Feiep unterhielt sich der König, der bulgarische Generalsunisorm trug lange Zeit vor dem Dom mit den erschienenen Hem'en um dann! nach Bad-Nauheim zurstckzukehren. ' --Staffel,(Krs. Limburg), 14. lAug. Der 48jährige Landwirt Opel wurde im Walde an der Staffel--(Wer Grenze erschossen mffgeftknden. Er hatte fick) »am Scrrauag mit einem Frnm.de aus die Jagd begeben mrd sich ftn Walde von demselben) gettermt. Ms Opel am 'Rdontag nicht nach Hause kam begab nmn ftch auf die Suche und fand ihn als Laiche t*vr. Der Schuß ilt mis nächster Nähe aus Opel abgegeben worden, vermutlch von Wilddieben. ^ o-n ? ^ der Nacht Sonntag auf dRontag der Nachtwächter Ritter in dem benachbarten Alzenau N ^3 xmm Z^ernbech bot. paßte dies einigen jugendlichen Nackstschwarmern, mcht Es entstand ein Streit auf der Straße, m dessen Erlaufe der 22 Jalpe alte Mllitärurlaubcr Georg Z e 1 * ? er von Dolchstiche in die Her?^eg^ versttztt. Nach Verftrui von 10 Minuten war der Be- anste toi. Ter Messerheld wurde verhaft. k ' 14 ‘ Wunsch der deutschen Kunstwelt ans Rückgabe der vor 100 Jahren aus der .Kasseler Galerie nach der K^burger Ernmtage veffchleppten kostbaren Gemälde wird ™ ^ nn !™ Vercmbarungen werden die Gemälde, die sich rsdt uiMoskau bestnden, nunmehr an Deutschland bzw. Kvssel zu- rucrgegeven. t II 'chtes Wildtinger Sal* existiert nicht Man meide die Nachahmungen 1917: Besuch 10419 bei Nierenleiden, Harnsäure, "Zudler, Fürstliche WOduntfer JXmeralqusllcn, A.-G., Fad Bildungen Schriften kostenfrei Martha Stern Moritz Katz z. I. auf Urlaub Verlobte Gießen August 1918. Frankfurt a. M. 04244 Jb EiSsel m Baialor“ behandelt im 4. Akt dl« Ceialasiss« japanischer Teeliässer nsä Ihrer weiblichen Insassen. Kaffee Ernst Ludwig Inh.: Aas. Itath ID^r Heut© -^353 Konzert Flirene Konditorei. Ich bin von meiner Reise zurück- gekehrt und habe mit meinem • Musikunterricht (Klavier u.Violins) wieder begonnen. Irmgard Walger, Gartenstraße 19. «098 Auskunft und Nat in allen VersichernnaS- «mgelegenheiteu der Angestelltenoersicherung Annahme von Anträgen zur Einleitung von Heiloer Kirchenplatz Ö, inetog. o . ErCÜ^SOFptfilCSBZQEa Laxtons Ifoble, Königin Luise, Sieger, AnanaHkU dein und Leitstern. Ntlr erprobte Sorten, keine zweifelhaften Neuheiten. Pflanzen sind aus einjähriger Anlage einmal verpflanzt, kräftig und sichere Jrnchttriiger im ersten Jahre. Verkauf ab iS. August. Gärtnerei Dönges, Giesteu, Marburger Straffe «7. 041 «o . Düngerstreuer „Triumph“ geeignet für alle Düngerarten, besonders Mr Kalksfäckstofff ht kleinsten Mengen, in allen Größen sofort lieferbar. G«. Sckieferatein, Lieh, Maschinenfabrik. Fernsprecher 17. | VE RMIETUN G E N^| Pension Brandl (Bellevue). dienen Baue 22. (tzut möblierte Zimmer mir Verpflegung. Bad. Telephon 1065. Mi l tag - u. A bendlisch."" röbl. Zimmer a- vermieten « In vöbers Hör 6, 11. »La» »ll V,'u!m'.ug zu verm. n Frankfurter Str. 62. ~x | WI, ÜVETG T E S UChE ^ J 1. April mieten gesucht. Junge Kriegersfrau einem Kinde sucht zum 1. ei 2 l. u&u'iZT mfibl. Zliaras H-EnsF-liiBiä. mit Etallrtug, eucn nett | §w8}. 512einlif!S8|flen gesucht, Schriitl. Angebote ^ unter 6965 an den Gietz. Anz. | Fräulein sucht einfach ^ iröblicctcö Zimmer. Schr. Angebote unter 04236 an den Gietzener Anzeiaer. ? Froftfreier Keller, Nahe ^ Neuen Bäue, zu nrieten ge- * sucht. Iran Zimmer, - 04^54 Neuen Buue 21. A i s ;l r., - .•.£.« 011 -1 Juuaeö. kräftiges ^ V ii r f ch d) e rr " wird gesucht von 6010 £ Georg llallenfelB, h Marktplatz 21 . Stenotypistin ' mit schöner Handschrift gesucht. Angebote mit Angabe der Schulbildung und Ge- tj Haltsansprüche unter 6092 an den Gietzener Anzeiger. Keletute Schneidert» für, [ einfache Hand- u Maschinen- j 0 arbeit auf Werkstälte ltnb Heimarbeit genickt. 04247 Mlrskp, Wantorstr. 73, H. I. . Töcht. ßtzstLsc, in gute Stellung gejuckt. Gebr. r~© :keJ, Wecklar, 04,30 Silhöser Str. 14. 7 Zum 15. September für \ I modern. HauSchall b. jungem | Ehepaar ohne Kinder ein ; sauberes, ac oandteS %>l ß b dj c n gesuckt. Zn melden zwischen 3—5 Uhr bei Fran Heinrich Eordd, Goethestr. 10 II. 3071 HllilS- «. SlfHtntjMftt gesucht auf Mitte September. : Iran Geh. Rat 554-3 Hoimannstr. 10. - Koch Karbnrg! ^ Jr'ing. Mädchen für Küche ! u. Haushalt trt gute Stellung I r\ per sofort oder 1. Sept. ge- j sucht. Nelsevergiitung. n GastbauS zr:m Auerdabn. - Barfützerstr. 33. *• Sflukrcj, ßciz. SliMifs f für sofort oder 1. Sept. für g einige Stunden vorm, gesucht. - dtähereS zu erir. tn der Ge. 1 schäitsstelle d. Gietz. Anz. 6030 So bald als möglich ein jaucrl. ssHrreS Kiiificn j od. einfache Stücke für kleine ^ seine Pension geruckt. Reise ' vergütet. A'loi-ld», ^ Bad-Naubeim. 6041 ^ HauBittä lchen per sofort gesucht. Pteldungen von 1—4 Uhr und abend f nach 7 Uhr bet 04256 m Fron Br. Steinreich, ! Neuen Baue 25. Ein Mädchen od. Lausfrau gesucht 6082 LudwigSplat; 9,11. Sehr reinliches, fleitzigeS Mädchen f. Küche u. Hausarbeit in Herrschaftöhaus n. Heidelberg aesitcki. dtäh. bei Frau Geh.-N. Lan&eafcefcser, . ' frankfurter Str. 46. 04245 -- Lrh., gcsütiScs Nttcht» ^ gesucht 04235 L«d,vi«»ras:7 7,i. 1 ftafattdif« ;u für sofort gesucht 04226 ?n Roddeimer Dkr. 54, v. ^ Zttvrrläss. Mäüchcn 9. zum 1. September gesucht, in. Iran -Kausrn. Wilb. RieS, Nt Herborn 'Naffau) z. Hauptstratze 56. 6087 1917: Flaschen Versand 1615131 Gesucht werden für kriegswichtige Bauten: bltüiöü II. W. Kinn, Bammternehmnng _ Ost-Anlage 12. Iflurrr imö ftigliprr Können noch eintreten bei ■li! sofort gesucht. & 6090 schunk k Ede, Windhof. absolut perfekte, orthographisch sichere Stenotypistin, 180 — 200 Silben, sichere Rechnerin. Bedingung: pünktliches, gewissenhaftes Arbeiten. Eintritt 1. Oktober oder ftüher. Schriftliche Angebote unter 6049O an die Geschäftsstelle des Gietzener Anzeigers. Wohnungseinrichtung, wie Möbel, Porzellan, ein Emaille - Küchenherd mit Wasserkessel u. Zubch. usw., zu verkaufen 04212 Wet*larer Wepr G5, 1. Verkauf Freilag. Vollstär,digeBeticu. Nacht- tische, 2 Waschtische mit Marmor, 1 Vertiko mit Sv eael, 1 Plüichdivan, 1 Plüschiofa mit 2 Sesseln, 2 .Korbsessel, verschiedene Kleiderschränke, grotze und kleine Spiegel, 1 billiger Schreibtisch, 1 Stück Linoleum, verschiedene Siüble und versch. bessere TUcke preistvert zu verkaufen Sclterswejf 58 , 1 . Eingang Ecke Bolksbad. 04211 srau 8. Bader, Hungen. chen gesucht. 04252 Ludwigstr. 14, Nebenh. Milte» vom LMe Stärkere- Ferkel billig zu verkanten. Wo? sagt die Ge- schäftöst. d. Gietz. Anz. 04228 Müll. Sicröurg o.S. Per sofort neu überzogenes schönes Billard mir 2 Satz Elfenbein-Bällen, sowie 16 Queus und 150 Kreiden preiswert zu verkaufen. Schriftl. Angebote unt. 04126 a n den Gtetzen.Anz e ig. erbet. lrs'är. LluüordrttLte'ivhva bill. abzug. Zn erfr. im G. A. Sefatu Ziük-BrüeigLNit zu verkaufen 04231 Cteinsirake 76. HoÄleiterlv^r» in 6 verschied. Grätzen an Wiederverkäufer sofort lieferbar. Illustrierte Preisliste graris. 6070 JulinS Noos, Vers.-Gesch. Kassel, Molllestr. 8. T. 2670 Brennholz zu verkaufen. 5552 .5. Wellhttfer. ßriltttt-WIlk haben billigst abzugeben Heller L Jost Nachf. Mannheim -«.v Jndustrieha sen. KÄÜrGESUCHE M Ei! Küken zu kaufen gesucht 6066 Marburger Straffe 35. ^' S TE LLE NQ ? s jjCH E~ j tfiAt SUlfllM, ina. Schriftl. Angebote 6,'.3 an den Gietz. An». Suche für meinen Cobu Jüng.. tücht. »LRvks» mit verkTufe Marburger Str. 7. bon 344. 04187 Ferkel zu verkaufen 6091 Marburger Straffe 66. HabntPrachlexemplar), bill. zu verk. Ls!Mao 2 Str. S._omt Klinkt Et. 38H8Mfa»feT 04237 Friedrichftr. 3, p. 10 Kühner mit Ilahn zu verkaufen. 04233 Echiffenderger Weg 58. lNLÄ Wohnhaus modern eiliger^ erbteilungs- haiber preiöw. z. vrk. Angeb. unter 03164 an den Gietz. Anz. 3 stückig, mit grotzem L u 4P, Hof, in Gtetzenzu verkaufen. Zu erfragen in der Geschäfts ft. d. Gietz. Anz. traacmoraQj'TOs In LiuderSbach, Station BiathLlIsa, schön gelegenes IKfohnhaiis ml? Schöna« it. Stalls, Eo.'r. u. alt. Ohstgartea 6,76 ar, f. fl. Landm.tt.Renm. des. geeigw, zu verk. Auskunft bei Borst. Mud. Ang. a. Bürger m ei ft. Hohensolms. 6 *vOp QCOQ3CCCCOOOOODCCCOOCS3CC33 Gebrauchte, gut erhaltene Nähmaschine gesucht. An geböte mit Preis unter 04260 an den Gieh. Anzeiger. VER SCHIEDENES Antrag deS Eigentümers sollen Donnerstag den 22.Auauft 1918, nach» ittagS 3 Uhr, in unserem Amtszimmer d e dem Ernst Ing hart» tn Gtc.cn zugeschriebenen, nachstehend ver- zeichneten Parzellen öffentlich freiwillig versteigert werden: 1. Flur 5 Nr. 153"/,«-^97 qm Grabgarlen auf der Wettz- erde, 2. Flur 5 Nr. 153"/,«>=184 qm ofrcite das. tLiebigstr. 91h 3. Flur 22 Nr. 77 — 1106 qm Grabgarten, auf dem Nodt, 4. Flur 27 Nr. 53 — 4^70 qm Acker an der Steinkautr, gegen die Hodi. Tie näheren Bedingungen können bei unS in den Anus- stunden, 10—12 Uhr vormittags, eingesehen werden. Gietzen, den 5. Juki 1918. Grotzherzogb Ortsgericht. I. B.: L e o. 5188V 8V« Morgen GrummctgraS, geteilt, auf der Uriul: m. versteigere daselbst Montag d. 19. August. 6 Hör. ' 4179 _K arl J ughnrd IL_ Für 7jäbr. Knaben wird gute Pflege gesucht. SÄrisri. Ang. u. 6089 an d e n Gietzener Anzeiger. Verloren Perlenkcttche« von Müller- schen Badeanstalt, West-Anlage, Bolksbad, Selrersweg. Abzugeben gegen Belohnung bei der Geschäftsstelle des Gtetzener Anzeigers. 6076 Montag mittag dunkelbl. Tamenjacke B'abnbossir. od. Bahnhof verloren. Gegen Belohnung abzuueben **“’ Fischer, Jelsc nk eller. Entlaufen brauner Dackel auf den Namen ^Waldmann" hörend. (Erkennungszeichen längliche Narbe an dem inneren Oberschenkel). Nb- zugeb.Groker LteiuweglS, Televbon 725. 04251 werden angefertigt und aufgearbeitet. 2 fertige Decken am Lager. 04229 JE. Schott. Walltorstratze 24 I. P. Krevtz, Jtaainttiäget Giofien, Teätelslaatgftrtch. 22, vertilgt unter Garantie und Berschwieaenheil Lallen. DSaa«. 17LNA7.2. Lrdvadsa. sowie jedes Eaaaaaüezie;»!'. Karte genügt. 01 *" illUUUU itfll wie Sessel, Stühle, Tische, kleine Schränke usw., wenn auch im schlechtesten Zustande, sowie ganz alte Bilder und Porzellane zu kaufen gesucht. Offerten an Villa Martba, Vad-Naudeim. 6074 Gebrauchte, gut erhaltene Mandoline zu kaufen ges. Angebote unter 04240 an den Gietzen e r Anzeiger erbet en. K.T - Hanfseile “1832 gebraucht, aber nur tadellos erhai:en, grötzere Längen u. Stärken, Lauft mit näheren Angaben u. Kg.-Prets 608Knz S. \at - on, Ebersheim (Rhetnheffen). EKl P1= EH LU NGEN^ Esskta Lls Jetsl sehos Ihres Earbst- nad Wlntorbedar! in Tsri- d. leidekranl vorzügl. Brenn-bezw. Stren- mitteln. nur i.Bnhnladungen Artbni' Diekmann E;.mbnrg 39. ^hv Malen und Zeichnen erlernt man ohne Aufgabe des Berufs, ohne Wechsel des Aufenthalts und ohne Einschränkung d. sonstigen Pfiichten n ach unserem neuartigen. erfolgreichen und glänzend begutacht. Lehrsystem. Trotzdem persönlich ein Lehrer oder Künstler nicht in Anspruch genommen werden braucht, unterliegen d.anzufortigen- den Studienarbeiten, die im eigenen Heim während der freien Zeit erledigt werden können, dennoch einer ständigen Korrektur durch Künstler. Nach erfolgtem Studium bestehen guteAussichten auf gewinnbringende Beschäftigung. Verlangen Sie kostenlos ausführL illustr. Prospekt. Mal- und Zeichen- Unterricht G. m. b. H. BERLIN W9, AV. E. 432, LlnkstraSe 12. ^ss i. . .- Nach bangen Wochen, das Schlimmste befürchtend, erhielten wir heute von unserer in Helmstadt weilenden und ihn dort pflegenden Tochter Johanna die Nachricht, daß rmser heißgeliebter Sohn, unser treuer Bruder,Enkel,Schwager,Neffe, Vetter u.Pate Musketier tiavl Volp > im Nes.-Jnf.-Regt. Rr. 64, 1. Komp. infolge einer im Felde sich zugezogenen schweren Erkrankung sein Leben im noch nicht vollendeten 21. Lebensjahre fürs Vaterland lassen mußte. In tiefem Schmerz: Karl Dolp und Frau Emma geb. Schmidt. Freienseen, den 13. August 1918. 6078 Für. die vielen Beweise wohltuender Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste sagt innigen Dank Zamilie K. Lachmann. Gietzen, den 14. August 1918. 6015 Danksagung. Für die Beweise liebevoller Anhänglichkeit, Verehrung und Teilnahme anläßlich des Heimganges ihrer lieben Entschlafenen dankt herzlichst im Namen der Hinterbliebenen: Heinrich Babel und Kinder. , Gießen (Riegelpfad 32), 15. August 1918. 6098 Bilanz am 3l.D§zember1917. B. Passiva ^ Aufgenommene Kapitalien 550 029.06 Mitgliederguthaben 12 066 — Reservefonds 6 275.04 Betriebsrücklage 1 126.53 Reingewinn 1 449.72 A. Aktiva Jt Ausgeliehene Kapitalien gegen gerichtl. Obliga1ioneu159 851.18 gegen Schuldscheine 186113.24 gegen Wertpapiere nach Kurs 124 934— gegen Güterkaufgelder 44 745.04 Kassenvorrat 45 898.89 In liquidierten Ausständen ausschl. der liquidierten Güterkaufschillinge 9 278.45 Moblilien: Ende 1916 verblieben an Wert 139.50 hiervon lO^/o Abnutzung 13.95 125.55 570 946.35' 570 946.35 Die Zahl her Mitglieder betrug Ende 1916 106 In 1917''gingen zu. 3 Ergibt 109 „ .. „ ab durch Tod . . 6 „ „ , freiwillig .... 3 9 Daher Stand der Mitglieder Ende 1917 Ü Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme an unserem schweren Verluste sowie für die herrlichen Kranz- und Bluraenspenden sagen wir tiefgefühlten Dank. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Frau Marie Plack. Giessen, den 15. August 1918. 6093 100 §M- uüd VsrW-Verein Treis n. d. SamDa, Eirrgetr. m. nnbeschr. Haftpflicht. Der Direktor: Der Rechner: Der Kontrolleur: W. Dapper. J.BeckerXII. H. Göbel. Generalversammlung. Lohntag den 25. d. M., Nachmittags 3 Uhr, sindet die 1. ordentliche Generalversamiitt lung auf dem Rathause statt, wozu alle Mitglieder freundlichst eingeladm werden. Tagesordnung: 1. AbhSr der Rechnung pro 1917. 2. Beschlußfassung über Diyidendenverteilung. 3. Verschiedenes. Der Au^chtSrat-vorsitzeude: PH. Wolf. deutsche Männer, Deutsche grauen, erinnert Euch! Der Werwolf brach in die deutschen Schutzgebiete! Englands weiße und farbige Hilfsvölkcr rissen nieder, was deutscher Fleiß in glücklichen Friedens- jahren mühsam aufgeb/mt hatte. Gegen eine Welt von Feinden — ohne Verbindung mit der Heimat — mußte sich das Geschick unserer Kolonien erfüllen! Erinnert Euch derer, die für Deutschlands Ehre einen aussichtslosen Kamps bis zum bitteren Ende kämpften, die ungebrochen des Reiches Flagge bochhielten! Zerstört liegen blühende Pflanzungen, reiche Farmen, der Stolz unserer Landsleute, die Früchte ihrer Arbeit. Denkt daran, daß ihnen allen, die drüben als deutsche Helden zusammen- standen bis zum letzten Mann, der Dank des ganzen deutschen Volkes gebührt, — baß ihre Frauen und Kinder in den berüchtigten englischen Sammellagern schmachten! Treue um Treue — gebt ihnen, wie sie Euch gaben! Tragt Euer Scherflein bei sür die amtliche Kolonial-Krieaerspende! Gebt reichlich! Auler, Landtagsabgeordneter, Bensheim. Bernhard, Generalleutnant z. D., Darmstadt. Frhr. v.Hehl, Gerreralleutn.^lLsnibs, Darmstadt. Liudenftruth, Oberfinanzrat, Darmstadt. Minnich, Reallehrer a. D., Oppenheim. ' ^oytU, Bürgermeister, Offenbach a. M. Ritter, Bürgermeister, Laubach. Schmitz, Kaufmann, Alzey. Schler, Notariatsbcamter, Bingen a. Nh. I>r. Bogt, Medizinalrat, Butzbach. Waldecker, Hanptmann a. D., Darmstadt. Will, Lehrer a. D., Büdesheim i. Obcrheffen. Die Sammlung ist für das Großherzogtum Hessen auf 17. und 18. Aug. festgesetzt und geschieht in Gießen in §orm einer yanrjammlimg. Es wird gebeten, unsere Sammler nicht ohne Spende Weggehen zu lassen. Die Niederlassung Gießen der Bank sür Handel und Industrie, die Filiale der Mitteldeutschen Kreditbank, die hiesige Gewerbebank und die Bezirkssparkaffe nehmen ebenfalls Spenden entgegen. Einzeichnungslisten liegen dort offen. Der Ortsausschutz fülk die Stadt Gietzen Behm Geh. Hvsrat Prof. Dr. Giseviu» Generalmajor und Kommandant Rektor der Landesuniversität des Kriegsgefangenenlagers Gießen. Gießen Keller Geheimerat Dr. Nflnger Oberbürgermeister Provinzialdirektor. Für die Hassia-Kriegervereine Gietzens Schiffnie, Nechnungsrat. Frau Geh. Kirchenrat Dr. Eck Frau Geheimerat Vf. Usingcr I. Vorsitzende der Abteilung Vorsitzende der Ortsgruppe Gießen Gießen des Frauenbundes der des Landesverbandes Hessen Deutschen Kolonialgesellschast der Frauenvereine vom Roten Kreuz 6020V sür die Kolonien. i * ^ fr ^ vs- «fr/ a $ p Ecke Vahnhosstratze und wolkengaffe Samenhandlung f8r Gartenbau u. Landwirtschaft Empfehle für jetzt: 6025 Inkarnatklee, fctdcfrcl Oerbft- oder Ltoppelr überr, lange u. runde Original LÄonitzer kVZnterraps zur 8aat (nur gegen verpflichtungrfchein) sowie alle ^emfifefamen zur herdstaursaat. Gutes,wohlschmeckender Mittageffen ohne 5ett. ohne Fleisch, ader mUrDiqem^ieijchge- schmack und jur mnim fceio erhält man durch Verwendung von ^leis^ertrakt Ersatz „Oh«ena“ ist rett der Ersatzmittelstelle Schleswig-Holstein unl. Nr. 61 am22. Juni 1018 zum Handel nn ganzen DeulschenNeichjaenehmtgt-Man nehme alleSorten Sttppcnkräuter. grüner Gemüse und grüner Gartengewächse ije nachdem, wie die Jahreszeit es bietet', namentlichSalar, Kohlrabi, rote und gelbe Wurzeln, alle Sorten grüner Erbsen (mit Schale), Bohnen, alle Dorten Kohl, Rüben und Rübenblätter, besonders Zichorien- und Zuckerrübenblätter, sowie alle etzbaren Wtldgemllse. Dieselben werden rmt einer Hackmaschine oder mit dem Hackmesser so sein wie möglich zerkleinert und dann eine grobe, sauber gewaschene, ungeschälte, rohe Kartoffel ä Person, ebenfalls fein gerieben, zugesetzt und alsdann mit Salz und Wasser zu Feuer ge- bracht tn einem zugedeckten Gesätz. Wenn die Snove gar und seimig ist, wird L Perlon ea. 20-25 Gramm „Qbiena" zuaesetzt und bat die Suppe dann einen kräftigen J-lersch- geschmack. Soll sie nicht als Vorspeise, sondern als Mittagessen dienen, wird die Suppe etwas dicker eingekocht durch mehr Zusatz von Kartoffeln, sein gehacktem grünen Gemüse und mehr „Obiena-E^trak^ und mehr Salz nach Geschmack. Aus diese Weise empfindet man beim Mittagessen in den sleischloien Wochen nicht das Kehlen von Jleisch sondern alle Suppen erhalten durch „Oblena" einen kräftigen Wlehchgeschmack. — „Obsena" ist tn den meisten Geschäften der ^ebenSmitlelbranchc käuflich zu solgeuden Preisen: Psd. netto Mk. 6.25, Psd. netto Mt. 2.90, '/« Psd. netto Mk. 1.60. 5838ss L Co., €1. m. b. II., Altona-Elbe. £s3JN3t^3£<3 NNMNN Einkoch* ©lfiser 0424(5 H Apparate Z Gummi 5 Carl Scliimek SeltcrsmaSS, Dahaholstr. 64 . = Sis spielen sofort= Mandoline Laute oder 6Harre ohne jede Vorkennt- na nadipatamtL jjesch. System Hrh ,22 Liederheft M. 3.15. DTOSSEl-ßöftcher, FrariKfurt-n. Hohenstaufen Straße 21 i llttnntler-Postkarten: Sold.- n. Ztv.°, Humorkart., 100 St. 2,50, 1000 20.-, Landsch. 475. Blumen 5,75. Köpfe 4,50 b.5,75. Broms., Handkol. 11M. Weihn... Künstlerk. 3,23, 4,50. 4.9.,. 5,85. Glanz 7,50, Broms. 9.50. Briefmappen 100Sl. 18 . 24.50, 28. All. Preist, gratis, Vers. geg. Boretns. od.Nachn. A. Zanger, Barlia C 26/113, Freitag Welasbraat*, Einmaehgarhen», Salatgrarken-Yerkauf am Felsenkclier 60c >3_ t'rnn Frosch, Wt IH y RlttßM Allkavs B8 WaANskrki!. Laut Berordnung von: 14. anni 1918 betr. Ankauf von Schlachtvscrden ist mir von der König!. Preuh. BezirksfleischsteUe die Erlaubnis erteilt worden, Schlachtvferde zum Betriebe des Nobschlachterei» gcwcrbes auskaufen zu dürfen innerhalb deS Ne- rtterungsbezirks Eaffel. ES dürfen nur an diejenigen ^chlachtpferde verkauft werden, die eine amtliche Ausweiskarte vorzeigen können. Pferdebesitzer, die ein Pferd zum Schlachten abzugeben haben, bitte ich um gell. Mitteilung. 6075 Gietzen. M. Keßler, WtilMtztt. n 0 1 i i Sämaschinen „Saek“ Zweischarpfliige, Wendepflüge Universalpfiüge Ackereggen,Kartoffelerntemaschinen Düngerstreuer CliFCSCmciilQI 1 mit Tlefwchsaittbalken Ul aoällasiüä kür 1 unck 2 2 nstiers Vorderwagen, Heuwender Pferderechen Obstkeltern, Obstmühien,Putzmiih!en Trieure, Strohschneider Jauchepumpen, Dezimalwaagen sowie alle anderen Maschinen für die Landwirtschaft vorrätig und sofort ab Lager lieferbar. Eigene Werkstätta Ersalztoil-Lager 5 IV!. Rosenthai ! | liabigstraöe 13 Fernsprecher 77 . J Stetrsmer-äNatze (SsrihGlzOiek in ^olallZaunag) Bester Ersatz für die bis zura Ausbruch d.Krieges v.nns hergestellten Gummi -Ahsäize Dansrhaft, haiiseh, lolebtx. bcfeatlges Willig In def An**chafTnnq:! OroÜe ' edcrer*üparnUwe! Borddsstscha Cammiwart« - Fabrik Hauao^er.ü.ai.b.ii., kJ AWÜ VKR, Lieferanten von siaatl. n. st&dt Be- hördeu, Kriegsfürsorgen, Leder- handlnugen usw. 4860hv Für einige Bezirke noch Vertreter geflucht! ir ©r*sf - und Kolonialschule a. 1405355 Unter fUrflt liehe Protektorat. Ge\ris3enbafte Ausbildung. Sichere Anstellungs-Aussicht im Forstdienst. Grummctgras - Verftcrgevnng. Das Grummetgras von den Domanialwiesen in den Gemarkungen Al len-Buseck, Gieizen und Wieseck wird verftetgert: 1. in der Gemarkung Alten- Duseck Donnerstag den LÄ. Auguit 1. I., vormittaas 9 Ubr, in der Otto Nabenauffctren Wirtschaft zu Alien-Buseck: 2. in der Gemarkung Wie seck 8-rcitag den 23. Aug. l. I.. vormittags 16 Ubr. in der W. PH. Bierau'schen Wirtschaft zu Wieieck, 3. in der Gemarkung GieHen au demselben Tage, nachmittags 2 Ubr. tn der Harnickel'schen Wirtschaft im Philosophenwald bei Gießen. Gietzen, am 15. August 1913. Grotzb. Qberförftcrci Giehen. K o e h l e r. 6064B Bekanntmachung Betr.: Verkehr mit Brotgetreide und Mehl. Auf Grund des Gesetzes betr. Höchstpreise vom 4. August 1914 bestimme ich un'er Aufhebung der seitherigen Höchstpreise sür den Bezirk der Stadt Gietzen: 8 1. AIS Höchstpreise werden festgesetzt für a) Brot: 1. für den I-Pfund-Leib Brot 23 Pf. 2. * * 2 „ * * 45 „ 3. rr „3 r< „ ^ 68 ^ 4. n rr 4 ,, n r 90 » 5. Schrotbrot für das Pfund 32 Pf. 6. Krankenbrot nir das Pfund 32 Pf. 7. Brot aus Weizenmehl 0 Psd. 42 Pf. bi Brötchen: ' mit einem BcrkaufSgewlcht von 50 gr 5 Pf. ei Zwieback: auS Weizenmehl 0 das Pfund 150 Pf. * auS Weizenbrotmehl das Pfund 160 Pf. d) Mehl im Meinvcrkanf: 1. Roggenmchl, das Pfund 26 Pf. 2. Weizenbrotmehl, das Pfund 28 Pf. 3. Weizenmehl 0, das Pfund 40 Pf. 8 2 . Ueberschrettungen der Höchstpreise werden mit Gefängnis bis zu einem Jahre oder mit Geldstrafe bis zu 10000 Mark bestraft. 8 3. Diese Verordnung tritt am 15. August 1918 tn Kraft. Gietzen. den 14. August 1918. 6031B Ter Oberbürgermeister. I. V.: Krenzien, Beigeordneter. BekanntmachnA^. Otto Krau sch, Ernst Schmidt und Christoph Schneider sind zu Hilfsfeldschülren bestellt und auf den Jeldschutz verpflichtet worden. Gietzen. den 8. August 1918. 6080B Ter Oberbüvgernreister. I. V. : Krcnzüm, Beigeordneter.