Nr. \U Ter Sirtzener Anzeiger erscheint täglich, außer SomitagL. - Beilagen: KtehenerFamil iendialter; Areirbialt für den Ureis Bietzen. vezugspreir: monatl. Mk. 1 .20, viertel- jäbrlich Mk. 3.60durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. Mk. 1.10: durch diePost Mt. 3.60 viertel« fährl. ausschl. Bestellg. Fernsprech - Anschlüsse: für die Schristleünng 112 Verlag,Geschästsstel!e51 LlnschrcktfürDrabtnach- richten: Anzeiger Siehe«. Erstes Blatt M. Jahrgang postscheckkento: Zranlstula.M. 1X6S6 «^wilUngsrnnödruck u. Dciiag: VrLW'sche Unio.-Buch- u. äte'mdruckerei R. Lange. Mittwoch, 8 » M M 8 vankoerkehr: EewerbeLank Siehe« Zchrrftlettung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Zchulftr. 7. Anualmre von AuzeiKe» f . die Tagesnmnmer bis zum Nachmittag vorher ohnejedeVerbindlichkeit oeilenprelse: für örtliche Anzeigen 25 Pf.»für a us w är t i g e 30 Pf., *iu° Reklanren Mk. 1.— ; bei Platzvor- schrift 26°/, Auffchlaa. Hauptschriftleiter: Au^. Goetz. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Aug. Goetz; Stadt .-no Land, Vermischtes u.Ge« richtssaal: W. Meyer: Anzeigenteil: H. Veck; sämtlich in Gießen. (WTB.) Großes Hauptquartier. 30. Zuli. (Amtlich.) Westlicher Kri egsschanplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rnpprecht. Rege nächtliche Grkundungstätigkeit. Teilangrifft der Engländer in Gegend Merris (nördlich der Lp§) und beider- stits mu Ayette (südlich von Arras) wurden abgeiviesen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. An der Karilpffvont griff der Feind unsere neuen Linien nördlich des Ourcg und unsere Stellungen auf den W-aÜr- tzöhen südwestlich! von Reims mit starken Kräften an. Franzosen. Engländer und Amerikaner wurden unter schwerste«! Verlusten für den Feind auf ihrer ganzen Angriffsfront zuruckgeworfen. Der Schwerpunkt des feindlichen Angriffes war gegen die Front Hartennes—Före-en-Tardenois gerichtet. Hier stürmten dichte Angriffswellen des Gegners am Vor- und achmittage immer wieder von neuem an. Vor und an un- ren Linien, teilweise in unseren Gegenstößen, brach! der An- sturnl zusmnnren. Am Nachmittag dehnte der Feind seine .«griffe üder Fere^en-Dardenois nach Osten bis zum Walde von Menniere aus. Sie hatten ebensowenig Erfolg, wie - iiangriffe, die er am Morgen am Walde von Menniere, in den M>ertdstunden in breiter Fwnt westlich von Vllle- en-Dardenois führte. Südwestlich von Reims wiederholte der Feind zwischezr hambrecp und Vrigny an einzelnen Stellen bis zu fünf Halen seine Angriffe und setzte sie his zum späten Abend in heftigen Teilangriffen fort. Er wurde überall blutig ab- gewiesen. In der Champagne vertrieben wir südlich vom Fichtel- urge den Feind aus Grüben, die er seit seinem Vorstoß am 27. Juli noch besetzt hielt und nahmen einen feindlichen Stützpunkt nordöstlich mm Perthes. * Leutnant Löwenhardt errang seinen 46. Lustsieg. Der Erste Generalguartrermeister Ludendorfs. * Der Abendbericht Berlin. 30. Juli, abends. (WTB. Amtlich.) Nach seiner Niederlage am gestrigen Tage verhielt sich der Feinö heute ruhig. Durch eine neue, ungeheuerliche Mordtat suchten di Brandstifter, die aus den Trümmern des versunkenen Zarei reiches noch die Funken für ein erneutes Kriegsunternek men herausschlagen möchten, ihre Zwecke zu fördern: Au« Generalfeldmarschall v. E ichho r n, der in der ukrainische Hauptstadt die deutschen Geschäfte führte und nach der Sät berung des Landes von bolschewistischen Banden hie rnil tärische Sicherheit garantierte, ist den Bomben eines Gegen revolutwnärs zum Opfer gefallen. Der Tod des verdienst vollen Heerführers ist politisch vielleicht von noch größere Tragweite als der Gesandtenmvrd in Moskau. E glbt ja zwar auch einige Deutsche, die das mili tarrsche Sicherungswerk in der Ukraine als ein Verfehlung gegen den heiligen Geist des Völker destimmungsvechtes ausgeben wollen. Allein, daß wir di ■eue Republik, die erst mit unserer Unterstützung hat auf gerichtet werden können und aus sich selbst heraus schwer uch zu ^ordneten Zuständen kommen würde, nicht einfaci gegnerffcheii Wühlereien preisgeben durften, das ist fit: coett Vernünftigen unter urrs klar. Wir sehen ja gerad« *§§ 7 ' - mie y xe Moskauer Sowjetrepublik, die wir ganz de: selbjt^eaierung der Borschewisten überlassen haben, meh äum Kampfftld und Aufmarschgebie unserer tzauptfetnoe zu werden droht. Die Brejter Friedens ?, c ■ ^ l - S*? ar geschlossen, aber sie bedürfen als zart wewacyse rn stürnrischem Wetter des Schutzes, und bit otcatcmteubtlbiingen im Osten haben zwar ° einen ausge Prägten Souveränitätswillen, aber nicht durchweg di. ruVvf DtC ^"g^ureine Sicherheit und die Ausführung bei erzwingen. Ueberall droht Gegenrevolution. Ge- heute liegen wieder Meldungen vor, die es bestätige! h ^ a ß unsere Feinde in die Verhältnisse de: gewaltsam einzugreifen sich anschicken lanh P^testnote der Räteregierung hat Eng- de? M - U11 £ bündig geantwortet, es wolle Rußland wie rr^r^ £ teU imo . e * ruul Sieg wider den westlichen Feint rücken die an der Aturmari-Küste ge öov ' und die Tschcchoslowaken suchen xlifcLn t, S? 1 * Egegenzustrecken. Kein Wunder, daß da zwischen noch englisches Geld dre Ereignisse ins Rollen zu bringen sucht. Die Gegenrevolution, mit der die Bolschewisten zu kämpfen haben, wird von London aus mächtig geschürt. Es wird, wie es heute heißt, in absehbarer Zeit in Moskau zu einem neuen Umsturz Tommen, und ob Deutschland dann zuwartend zur Seite stehen kann oder für seinen Abwelftkrieg aftch in. Rußland noch einmal die Hand regen muß, bleibt dahingestellt. Ein neuer Frontenkrieg^vird schwerlich wieder auflcbcn; es wird hoffentlich mit billigeren und harmloseren Mitteln gelingen, die neuen Gefahren zu bannen. In der Ukraine kann es nur ein kraftvolles Festhalten an dem Merke des Feldmarschalls v. Eichhorn geben. Die Mörder sind festgmrommen und Vierden bestraft werden. Die neueste Wolff-Vdeldung betont bereits, daß auch bei diesem Mord die Entente die Hand im Spiele haben dürste. lieber alle Schwierigkeiten hinaus werden deutsche Offiziere und Beamte auch in Zukunft ihre Pflichten treu erfüllen. Ueber- eifrige Kritiker in der Heimat sollten nach Hind-enburgi.sche.ni Rezept auch hier das Warten lernen! Der öfterreichisch-urigarische Tagesbericht. Wien. 36. Juli. (WTB.) Amtlich wird verlmrtbarl: Auf dem italienischen Kriegsschauplätze wirkungslose feindliche Feuer überfülle rmd Störungsfeuer gegen rückwärtige Nämne. Oberleutnant L i n k e - C r a w f o r d erzielte seinen 27. Lustsieg. An der albanischen Front erneuerte der Feind seine starken Angriffe gegen unsere E - rnlungcn ar dem südlichen Semeni-Njer und auf dem Höhenrücken'M a l i Silowes. Von unseren Truppen, die teils durch zähen Widerstand, teils durch tapferen Gegenangriff alle Anstrengungen der Angreifer zunichte machten, verdienen das Budapests Landsturmbataillon 329 und bas Obenmgnrifche (Kassaer) Grenzjägerbata-llon Nr. 3 besonders yervorgehoben Der Chef des Generalssttbes. * * Ein Bombenanschlag gegen General v. Eichhorn. Kiew, 30. Juli. (WTB. Amtlich.) Gegen Feldmarschall v. Eichhorn und seinen persönlichen Adjutanten Hauptmann v. Dreßler wurde 2 Uhr nachmittags auf dem Wege mm Kasino nach seiner Wohnung in deren unmittelbarer- Nähe durch ttnen in einer Dwschke an sie heranfahrenden Mann ein Bombenattentat verübt. Beide wurden sehr schwer. verletzt. Attentäter und Kutscher sind verhaftet. ' Die bisherigen Feststellungen deuten auf die Nchrber- schast der sozialrevolutio nären Partei in Moskau, hinter der erfahmngsgEäß die Ente nte steht. Ein Telegramm des Lkaisers. Berlin, 30. Juli. (WTB. Amtlich.) Seine Majestät der Kaiser forte au Feldmarschall v. Eichhorn folgende Depesche: „Mein lieber Geneoalfetearschalk! Mit Entrnstang und tiefem Bed auern erhalte ich te Meldung von dem v e r a b s ch e n u n g s- würdigen Verbrechen, das gege'n Sie und Ihren Mju- tanteii begangen murde. Seien Sie meiner anftichttcpen, herzlichen Zeitnahme versichert. Ich hoffe uns wünsche mit Gatt, daß Ihnen baldige Wiederherstellung^ beschieden sein möge. Er erhalte Sie uns und dem Vaterlaiide. Mit herzlicheni Gruß Ihr wohlgeneigter Wnig Wilhelms" v. Erchhorn und sein Adjutant gestorben. Kiew, 30. Juli. (WTB. Nichtamtlich!.) Generalfeli manch all v. Eichhorn ist heute abend 10 Uhr seinen Ve letzmlgen erlegen-, kurz vor ihm desgleichen Haupttnau v. Dreßler. 31. Juli. (L.-A.) Der „Matin" meldet ar Schckholrn: Der Zustand tn Moskau ist sehr ern' ^haLungeu häufen sich; die Gefängnisse sind übe füllt. Die Wahrscheinlichkeit eines Aufstandes gegen die Bo schewiki nimmt täglich! zu. * £ie Schwierigkeiten der Sowjetregierung. Moskau 29. Juli. Die Presse meldet: Im Ural-Militä oezirr wuroen .Kommuuiipnrabteilnngen gebildet und an die )vrn> geichickt. Lam Nachricküen aus Tscheljabinsk hnb^n die Tscheche m ^ ms k die Mobilisier!.' ng der Jahrgänge 1912—1920 in Dca- ^^uigen Ion 1917 19 .) unter scharfem Protest der Arbeit M“ , i£l ! .AmMne tiatt ‘Wfoiiiitigm ,u •™ L augepchts E .^uegslage erngeshellt. Das Posttoniini rarrat fordert zu unverzüglicher Gestellulig alter 1896—1897 a bmrenoi Telegraphendeaniten rrnd der 1893—1897 geLorearen Ai ^stellten aus, die bei Artillerie und Genietruppe gedient haben ^ der VoMkommissare bearbeitet D^ttentchnff'üb^ Gestellnngspftrcht von Pfeären und Transportmitteln Irach einer Meldung ans Baku veranstalteten die Vlatrosen dn große Manifestationen aus Anlaß ihrer Einberu.fung in^e Rät E-n WeißgmLislE»Mnrd m Ä State < ^ ^ r Q u > ^3. Juli. Wie „Tew Jswestija" meldet, ist wem der Erschießung von RätemUgliedern in Kem eine Kommission nai M il r m a n gereist, die bestätigt hat, daß der Rat in Kem verjagt und die Mitglieder erschossen wurden. Die Kommission brachte viel Material über die Vorbereitungen der Engländer an der Westküste des Weißen Meeres mit, das bald veröffentlicht wird. Eine „Na- zarenus" gezeichnete Trahtmeldung aus Petrosawodsk meldet die Flucht hungriger, halbnackter Vahnarbeiter der Murnranbahn vor den Mißhaiidlrnrgen seitens der Engländer und Franzosen. Man schätzt die Zahl der Flüchtlinge aus 15 000, für die Verpflegung und Unterkunft besorgt tvurden. London, 30. Jstli. „Daill) Mail" erfährt aus Wladiwostok vom 27. Juli: In ihrer Antwort an die vorläufige Regierung Sibiriens erklärte die ruglische Negierung, daß ihr Ziel ans die politischerrndwirlschastlicheWie- d er h e^r ste ll u n g Rußlands sowie die Vertreibung der feindlichen Streitkräfte ohne .Einmischung in che inneren Angelegenheiten gerichitet sei. ^ WI a d iwo st o k, 30. Juli. (Rerrter.) Tie Tscheche n haben Ln inakow s ka, 200 Werst nördlich von Nikolajew^k besetzt und ZAaschinengewehre, Granaten, Handgranaten. Behälter für Gas und 200000 Patronen erbeutet. vie feindlichen Angriffe im Westen. Berlin, 30. Juli.^ (WTB.) Mit starken Kräften ist am 29. Juli der Feind aufs neue gegen die jetzige deutsche Front Mgeraunt und hat sich wiederum eine schwere blutige Schlappe geholt. Wie seinerzeit Marschall Häig in Flandern und General Nivelle an der Aisne, setzte auch an der Kampffront zwifcheir Soissons und Reims Foch die alte starre Kampsmethode der Entente fort, die lediglich dazu führt, seine an rmd snr sich ungeheuren Blutopfer ins Angemessene zu srpig'ern. — Nach einer 5 Uhr vormittags begonnenen starken Artillerievorbe- reitinkg griff der Feind,in dichten Wellen und mit starken Kräften unsere Front südlich Hartennes an. Seins Angrrn brach hier völlig und unter schiveren Verlusten zusammen. Am Nachmittag wiederholte er mit ftischen Kräften seinen Vorstoß, der ebenso ersolglos blieb. Gleichzeitige englische An g r i s fei nordöstlich O n l ch y - le - C h a t e a u wurden glatt abgewiesen. Gegen 10 Uhr abends Nochn... / .gehende feindliche Infanterie! mußte beveüs vor unserem Vcas.lnnengewehrfeuer znrückgehen. Bei dem vergeblichen Anrennen beider nts Före-en-Tardenois, das sich bis in die Abendstunde!^ hinein wiederholte, brachten wir im Gegenstoß zwei Offiziere und 70 Mann an Gefangenen ein. Berlin, 30. Juli. (WTB.) Ter ani Ostrande des Neu- ™ 2 ‘ i ^ e £ nach einstündiger Artillerievorbereitung am 29. ^ulr ( Uhr vormittags unternommen feindliche An- g r i f s endete mit einem vollen Erfolg für unsere dort känipfendeik Bruppen. Wetter östlich bis in die Gegend von Ville-en-Tar- d eno is chngen die Franzosen und Engländer gegen 7 Uhr abends zum Angriff vor. Auch dieser Angriff brach unter schweren Vertu stQi für den Feind tetts schon in unserem Vernichtmrgsfeuer, teüs un Gegenstoß zusammen. V e r l rni, 30. Juli. (WTB.) Erneute feindliche Bombenab- würse aus ^onai fügten wiederum der ftanzösischen Bevölkerung schwere Verluste zu. vom 29. Juli, aberids 11 Uhr. ^er Tag war gekennzeichnet durch sehr heftige Käinpfe auf der ganzen yront im Norden der Marne. Ter Feind, dessen! Widerstand stark angewachsen ist, machte uns das Ge- bieL aus sedem Fuß breit streitig und versuchte, uns durch zahlreiche Gegencnigrl.fsc zurückzuwerfen. Unsere Truppen verwirklichten unter Zurückweisung alter Angriffe einen neuen Fortschritt. Aim Eingang von Bnzancy bemächtigten sich die Schotten des Parkes und des Schlossen und behaupteten ihre Stellung trotz wiederholter Anstrmgungen der Deutschen, sie zu vertreiben. Im Osten von Plessier-Huleu und von Schloß Onlchy überschritten wir die Straße von, Ehateau-Thierry rnw nahmen Grand Rozoy m\h Engnch euie7n Slänzenden Kampfe die Höhen von Chalmoitt. 450 Gefangene blieben in unserer Hand. Aus den: rechten User, des^siireg erwertetten wir unsere Gewinne im Norden von Före- eu ^ardenois und drangen in Sergy ein. Weiter südlich siel Ron- chsres in unsere Hand. Aus unserer Rechten überschritten mir die St ratze von Tormans nach Reims im Süden von Villers Agrou rnid gewairnen Boden. Im Westen pon Pligny und von St Euphraise in der Ehampagne blieb ein deutscher Angriff in dev Gegend südlich des Niont saus ohne Erfolg Vom 30. Juli, 2 Uhr nachm.: In der Nacht kein uennens- wettes Ereignis z-u verzeichnen an der Front nördlich der Marne. Bo»n Natiorralrat der sozialistischen Partei Frankreichs. Genf, 30. Jnli. In den Lyoner Zeitungen oon heitt« »mcht liegen die ersten ausführlichen Berichte über die Verhandlungen des Nationalrates der sozialistischen Partei Frankreichs vor Es ergibt sich daraus, daß die R e g i e r u n g s s o z i a l i ft e tu batra) bie von dem Abgeordneten Longuet geführte Minderheit enogultig geschlagen worden sind. Longuet hatte am Sonntag die Anpassung der bisherigen Minderheit in einer Rede vertreten, me von dem größten Teil der Versammlung mit stnrniischem Beifall ausgenoumlen ivurte. Er hatte in nngeniein s Parser Weise Ätcllnng genonimen gegen die 41 Regieiungssozialist^i. die jede Fnedenspolitik ablehnen, solange der Feind im Lande stehe, und ore selbst ans eine neue ^Allianz mit deni neuen Rußland hin- ardeitcu gegen die Friedenspolitik der Bolschewtti. Lsrnpiet schloß seine Rede mit dem Rufe: .Krieg dem Kriege! Tw Reglernngsspzialisten, vertteten durch Wbert Thomas und R e n a n d e l, bemühten sich, die Koniproinißbeschlüsse dev voranfgegangenen Parteitage.auftecht zu erhallen. Tie Kmnmifsüm, ow den ^nrftrag hatte, eilte vermittelnde Tagesordnung ausfindig Lu machen, verhandelte in der Nacht und am! Montag uiorgen bis znm Nachinitlag, ohne eure Persuhnnngsformel .zu sirwau, mrd iirfolgedessen legten sich bei der Abstimmung die.verschiidenvlß Gruppen aus rhr eigenes Pwgrannn fest. .Tagesordnung Longuet gibt der Usl>erzau>g!nng Aufdruck, daß der Frieden nur durch den internationalen So- zmliomus erreicht werden kann. Infolgedessen müßten die SvMw* listen K-ftc x Negierung di - Gescägfchaft verwngeru, die das Zustandekommen eines internationalen Parteitages verhindere, oder auf den Sturz der fojialiflifcfm füegierung Rußlands hinarbeite. Die Tagesordnung tadelt sodann die 41 sozialistischer Abgeordneten, die sich der ^Gewaltpolitik der Negierung angeschlassen haben, und betont die Notwendigkeit der Wiederherstellung der Parteidisziplin. Tie Tagesordnung Longuet erhielt bei der Endabstim- nüung mit 1 544 Mandatsstimmen die absolute Mehrheit. Tie Togeseronung Reuaudel brachte es auf 1172 Stimmen, die Tagesordnung des Zimmerwaldlers Lorriot aus 152 Stimmen. 96 Telegierte errthielten sich der Abstimmung. Da die Tagesordnung Lorricts eine rücksichtslose Friedenspolitik verlangt, so trgibt sich, duß der rechte Flügel der Partei, d. h. die Regierungs- sozialisten. vollständig in di' Mnderheit geraten sind. Aus den Verhandlungen gehl hervor, daß die Vartei'ührcr des «chten Flügels sehr weitgehende Zugeständnisse gemacht haben, um die Einilit der Partei aufrecht zu erhalten. Um Io deutlicher tritt die Ers^bünung hervor, daß die sozialistische Partei Frankreichs sich i> 'inec mehr von der Kriegs Politik ihrer alten Führer abwendet, d. h., daß die Arbeiterbevölkerung trotz des Blül-ens der Kriegsindustrie immer lauter nach Frieden ruft. (Frkft. Ztg., Ein „Leben-mittelrat" der Entente. Amsterdam, 30. Jwli. (WTB.) Nach einer Reutermeldung ’mktb bie 5 oh f cr c ns der Lebens mittelkontrolleuro von England, A iwika, Frankreich und Italien diese Woche schließen Ein intcralliierter Lebensmittelrat sei jetzt zur Tatsache geworden. Tie Entschließung, die die R)twendigkeit sparsamer Mrtschaft betont, endet mit den Worten: Wir können das Lebensmittel Problem nicht auf der Grundlage eines einjährigen Krieges behandeln. Wir müssen uns aus eine lange Dauer vorbereiten, wenn wir den absoluten Sieg sichern wollen Die irische Frage im englischen Unterhaus. London, 29. Juli. (WTB j Meldung des Neuterfchen Bureaus. Unterhaus. Die Entschließung Dill« ns, die die irische Politik der Verwaltung mißbilligt, wirrde mit 245 gegen 106 Stimmen abre lehnt. Tillon beantragte, die Angelegenheit solle dem Präsidenten Wi l so n zur Regelung vorgelegt werden. As q u i th machte daraus aufmerksam, daß, da die Premierminister der Dominions e ablelmteu, sich mit einer derartigen Sache zu befassen;, er zweifle, ob Wilson, der mit seinen eigenen Angelegenheiten, rastlos beschäftigt sei, sich dieser Aufgabe unterziehen werde, die schon vorher so viele Leute in die %rcc geführt habe. Asquith erinnerte an di? nüederholten Versuche, einen Ausgleich zu erzielen, und reale an, es sollten weitere Versuche gemacht roerden. B o n a r Law betonte, w.nn die Nationalisten das Recht der Selbstbestimmung für sich.forderten, so möge Ulster das gleiche Recht gewahrt werden. Schwierigkeiten beständen nicht zwischen Engländern und Iren, sondern ?,wisck>e« Iren und Iren. Die Erörterung verlies ohne Zwischenfall. Englische Priscngetdcr. Bern, 30. Juli. (WTB Das englische Unterhaus bat /mit m gegen 7 Stimmen die dritte Lesung des neuen Priscngelder-Ge sehesange nommen, wodurch der uralten englischen Prratenübung, daß Offiziere und Mannschaften der Kriegsmarine einen Anteil an den sogenannten guten Prisen erhalten, in typisch englische-.' Weise das Mäntelch n der Legalität und des Wohlaitstandes umgehängt wird. Das Gesetz setzt eine bestimmte SLila der Aut-üle ,est, die jelsem Prisengeldbecechtigicn an dem Erlös tvi londennierten Schisse und Ladungen zustehen. Dabei erhaltui .. ldmiral'der Groß l-Ute 20 000, andere Admirale 1250 bis 500. Kommodore 750 bis 160, Kapitäne zur See 160 bis 100, Mtftige Offiziere 100 bis 10, Midsbipsmann und Deckosfizi^re 10, Unterst tizieve 6 und Matrosen 3 bis 2 Anteile. Ansä)einend herrscht beider- Angehörigen der englischm .Handelsmarine ein starkes Miß- vergnü::m, daß sic au dein Raube nicht teilnehmen sollen. Roch Mrgab l. Me. Namarns hatte der Prisengcldersouds am 30. Juni die Summe von 10 Millionen Pfund Sterling erreicht, der nach VZbfug de. herkömmlichen Tantieme an das Admiralitätsamt an die Prisengeldberechtigben verteilt werden wird. Die Engländer *n Persien. Berlin, 30. Juli. (WTB.) Der Korrespondent von „Slock- hvkms Tagblad" in Karlsl'rona , ilt mit: Wie aus autoritativer Quelle verlautet, tmrd der englische Gesandte in Tehe- r a n, Christoph er Marling. zurücktreten. Sein Nachfolger frürftf- Major Stofe werden. Durch die Wahl der Männer \mt Sibicke hissen die Engländer die Perser leicht dazu zu fretoegTii, die britischen South Persian Ristes als eine persische Truppe anzuer- kennen. Die Ernennung eines Soldaten ^iim englischen Gesandten, tri Persien muß, wie die Zeitung schreibt, bei den über Sykes -militari-che Maßnahmen aufgebrachten Persern den Glauben be- sicstigen, daß Euglmtd jetzt die letzte Hmrd an Persiens s-chvoach z-usammengefügte Souveränität legt Wie verlautet, verlangt England von dem Obersten Kriegsrat in Versailles immer eifriger Truppenverstärknngen für Persien, da Indien bedroht ist. Die Leistungeu des deutsche« Heeres während des vierten Kriegsjahres kommen in folgenden 'Zahlen zum Llusoruck: Ten Feinden tmiroen entrissen und von den deutsck^n Trup;>en besetzt: im Osten 196 256 Quadratkilometer, in Italien 14 423, an der Westfront 5323 (geräumtes Gebiet an der Marne ist abgereckpretj, im ganzen 216 002 Quadratkilometer. Ferner halsen unsere Truppen, voni Feinde bzw. von räuberischen Banden zu säubeyr: in Finlcrnd 373 603 -Quadratkilometer, in der Ukraine 452 033 QnadralVilouieter, in der Krini 2.5 727 Quadratkilometer. An Beute wuroeu eingcbrxacht: 7000 (beschütze, 24 000 Masärsr.engelvehrr, 751912 Gewehre, 2 876 500 Schuß Artilleriemunition, 10? 250 900 Schuß Jniauteriemunition, 2000 Flugzeuge, 200 Fesselballons, 1705 Feldküchen, 300 Tanks, 3000 Lokomotiven, 28‘000 Eisenbahnwagen, 65 000 Fahrzeuge. Tic Zahl der im >ner'g setzen zu können Ezernin fuhr fort: „Ich teilte diesen Wunsch des rumänischen Königs dem Staatssekretär von Kühl mc n n mit und riet dem Kaiser zu dem Schritt, der seitdem b-reits verlautbart tvurde. Er l>atte oen Erfolg, daß der letzte VeizwistuligS kämpf Rumäniens vermieden und ein sofortiger Friede l>erbeigesührl wurde." (Lebhafter Beifall.) Czernm w-ieder- !holte, daß er die volle Verantwortung für diesen Schritt ans sich nchme. Es sei nie die Ausgabe der Diplomatie, unter schweren eignen Ovs-ern den stampf bis zur vollen Vernichtung des Gegners Weiter zu führen, sondern sobald wie möglich einen ehrenvollen Frieden zu erreichen. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen.. wickelten ul Artillcrickämpsr in lveck/elnder Stärke. Oestlich der Straße bis zum Joroan stießen unsere Patronrllen in die feindlichen Stellungen ^nd holten Gefanyene hemus. Auf dem Ostjordan- ufer beschissen tmr wirksam schanzende Trupps des Gegners und oettrieben scindliä-c Aufklärungsabteilungen. Eine unsever Ofsi- zierspatrouillen führte ein längeres erßolgnnches Gefecht mit starken feindlichen Erkundungsadteilungen und brachte Beute ein. Auf der übrigen Front ist die Lage unverändert. Der Seekrieg. Neue U-Voot-Erfolge. Berlin, 30. Juli. (Amtlich.) Im Mittelmeer wurden fünf Dampfer von zusammen rund 19 000 Brutto-Register-Tonnen versenkt. Der Chef des Admiralstabs der Marine. Die Schiffsvcrlufte der Feinde. Berlin, 29. Julst (WTB.) Das Neuyorker „Journal os Commerce" weist darauf hin^ daß die von seiten der Verbandsmächte veröffentlichten Angaben über Schisfsverluste und Schiffsneubauten vielfach weit auseinandergehen. Erstens: Lloyd George erklärte Ende Mai in Edinburgh, daß im April mehr Schi.sfsrmlm gebaut als verloren worden sei. Zwei tenS: Zu derselben Zeit erklärt? der französische Marine»- minilter vor dem Senatsausschuß, daß Englands und Amerikas Schiffsbau im Msnat April um 40000 To. ten Schiffs- Verlust durch Unterseeboote übcrtroffcn habe. Drittens: Am 13. Mai erklärte derselbe Minister, daß im April 236 704 To. vernichtet worden seien: der Washingtoner Bericht gab als amtliche französische Meldung einen Verlust von 381 704 To. an. Endlich bezifferte die englische Admiralität den Aprilverlilst auf 305 102 Brt. Viertens: Der englische Schiffsneubau im Monat April wird amtlich mit 111533 Brt. angegeben. Amerika lieferte 108537 To. ab und ließ 160 000 To. vom Stapel. Nach dem Spraä)gebre Angabe auf die „Fertigstellung", womit aber gleichzeitig wohl auch „Ablieserung" gemeint ist. Woher Lloyd George seine Zahlen genommen l>at, ist unklar. Der französische Minister hat offenbar die englischen Vruttvregister-Tonnen und die amerikanischen Ladegewichtstonnen zusanrmengezogen. In den beteiligten Kreisen ivächst daher der Wimsch, daß bei der Berechnung des Schiffsraums Uebercinstimmung herrschen möge. Zur Versenkung der „Fusticia" Bern, 30. Juli. (WTB.) Der „Manchester Guardian" schreibt zur Versenbmg der „Justrcia", welche die Zeitung als eine bemerkenswerte Episl^e des Tauchbootkrieges bezeichnet: „Die Angabe, daß mehrere Tauchboot den Angriff ausführten, toeist auf eine neue Taktik gegen das britische Geleitzugssystem hin. Bemerkenswert sei ferner, daß die zu Hilfe eilenden 6ritifd>cn Kriegsschiffe die Versenkung nicht zu verhindern vernrocht hätten. Das Tvrpedonetz, das die „Justicia" .eusgelegt hatte, brachte zwar einige Torpedos zur Explosion, bildete aber keinen wirklichen Schutz. Auffällig sei es übrigens, daß die Versenkung in Deutschland und 5kopenhageu bekannt war, ehe die britische Admiralstä: sie angLlündigt l>ate, wai ans eine gute fuokcnlele- graphische Verbindung der Tauchboote mit Deutschland schLwßen lasse. Die Zeitung schließt allgemeine Lletrachtungen über den Tauchbootkrieg an und weist auf die Verscnkungsziffeni des Juni hin, den inan entweder mit den ungünstigen früheren Monaten vergleichen und dem Himmel für eine Besserung der Lage danken ooer aber für sich betrachten und über einen derartig schweren, den Mtiierten zugefügten Schaden den Kopf schüttcln könne." Die Zeitung kommt zu dem Schlüsse, daß nur ein erhöhter S6)ifssbau etwas nütze, und bemerkt dazu: Daß wir aber hierzu gezwungen find, ist eine rmerträgliche Kraftvergeudung und ein uerecfLigtcr Grund zur Unzufriedenheit über die Anstrengungen, die Tauchboot Verheerungen l-erabzüdrücken. -§rrs nnd Canl. Gießen, den 31. Juli 1918 Zur Wohnungsfrage n Gießer». Tie Frage der Beschaffung von Wohnungen, vor chlem ooa Klein-Woynnngcn, hat naä-geradc eine solche Bd>eutuug eruulgt». daß rioä, emer Lösung in rrgend-.o?lä^r Form gesucht werden nrnfe. Tie Kriegsm'rh ltnisse, das Fehlen der Arbeper. notioendige Be- str^laanahu'. des Materials für wichtige Zwecke und demzufolge das Dauveibot, hrchen oic NeuerriäLung von Pcivatbartten unn lich gemaa'.. Unser Volk ist seit Lriegsbcgüm aber keir.esn stehen geblwben: viele neue Familien^ wurden gegrmchet. für dim Unterkunft eeschafßvi werden mußte. So hat sich law-'s-un eine wisse Wohnungsnot f'erauSgelnldet, die in einigen Städten bei zu Barackenbauten gefuhct hat. Die lstesche Stabt ewtiniüm sammlung hat sich schon in mehrerm Si?jimgcu mit der Fra beschw'tigl, und es sind wiederholt Anträge gesü4tt war^l, die eine ernste Inan griff nähme von Masgiahmen gegen die 2Ä)'>»iungS7lot forderten So schlimm wie in manchmi (Großstadt i\ ist ja ;um h»er Gießen iw-e Lage noch nicht Trosdem mußte sich aber bereits der Rettor der Laudesuniverjitat mit cmenz Aufruf au die Bürgar- fchaft wenden, damit genügend möblierte Zimmer für ove Stu- dierenden vorhanden tväreu Ein Z- ul-en, baß auä, hier ein Wandel eirigclceten ist, der Deachtrurg verdient Neubauten torrnten in Gies-en ebensmvenig wue rn mrdece» Städten erriä/tet wer. en. Tie Neubildimg von Fmnilstm uumi'.'-lbar nach dem K^rieq ist d,xh als nahezu sstl^c anz-'Mebn' L stttchl sicher ist aber, ob gleich rrach Kliegserrbe die Bautal-stcil nneder in vollem Umfang euv- s'etzen kann. Abhilfe und VorbTugemittA sind also uirbedingß ccsorderlich, um so nwhr, als die Rkiet-Prcise für die venüg- baren Wohnungen in der letzten Znt eine mitt^rrter sryroindelnLS Höhe erreicht haben. Im Ber-.-ich- M 18 ^trmeekorps hat sich ram das GeireralLommandu der An gelegen heit auge^rvmmen und cina Verorderung erlassen, die im Anzeigenteil d-er hnttigen Nummer verösferUlicht ist. Dadurch dürfen Vermieter von 1—5-Zrmmer- Woh :urigen die vermieteter Wohnungen nicht ol/ne EinvmütändnrS des bisherigen Mieters kündigen, nach Ablaur des Li -Hcrigrir Mietvertrages an andere als die bis.herchen Mittäter vermietk-u oder sonst überlassen, oder stlbst in Benrrtzrmg rreh!ne:r, falls nicht der Oberbürgermeister oder eine von diesem besttmr.ttc Drenststellr oder Kommission zugestimmt hat. (Line SochversländiFcn-Knmis sion ist vorn Oberbürgermeister ernannt worden.) Ferner dürfe Räumlichkeiten, die bisher als Wolmstättar gediertt l'abeu, zrr anH deren als Wohn ztverlm nicht veenrieve^ oder sonst veno?n->et werden. Unbenutzte Wohniuig-.m von 1—5 Zimmern oder Ränmlnlikei die allein oder in Jkrtmtbitttg mst anderen RäumlircKüten uix Benutzung als selbstarünge von 1 -5 Zinunern geeignet urid »m-- benutzt sind, müssen aber zil einem angemessencit Prüfe zur Verfügung gestellt werden. Die Amemessenheit des Preises wird erforderlichenfalls behördlich feftgefei. Als unbenutzt gelten Wohnungcm und NmimliMeiten, wenn sie vollständig loerstehen oder lediglich zur Aufbewahrung von Gege'ssiändv'n benutzt werden, die in Lagerräumen anfbelvahrt werden können. NäumlülilkmtLN, die mit eigenen od-e auf Abzahlung entnominetten Möbeln lvohnungsgemäß ecngerj.chtet sind, gelten ni-clst als nnbemltzt. < Diese Vecordrrungen dürsten von ein schnei dom-cr Bedeutung sein Wir verweisen daher nochmals nachdriükltchft auf die Bekanntmachung im Anzeigenteil. * ** Im Interesse unser s^eldgrauen liegt es, daß das Publikum auch sernerlstn alle Fälle, wenn es sich um Düebstahl und Unterschlagung von Heeresgütern jeder Art, auch Ausrüstungs- und Bekleidungsstücken handelt, zur Kenntnis der Nach- und Ab- schub-Uebcr'.vachungsstelle Coblenz bringt. Di-se S-belb. t^it in den letzten Monaten teiltveise mit )1nteestützung des Publikums nneder zahlreiche Fälle aufgedeckt, in welchen die Militärvercoaltung aH ihrem Eigentum gesckiädigt worden war. Es kornmen Eisenbahner, Militär- und Zivilpersonen in Frage. Damit die Kampfkraft: tunseres Heeres auch fernerhin keinen Shaden erleidet, werden die Milttär- und Zivilpersonen gebeten, die bekannt iverdendeir Personen, die sich auf vorgen-annte Weise strafbar in.rchen, der obigen Stelle namhaft zu machnr. ** Licht spiclhau s, Bahnhofstraße 34 Die > «per „Martha" die bereits vor mehreren Wvvhen in WeyeH Eingang und freudige Aufn-alMe fartb, gelangt, mr aus dem Anzeigenteil ersichtlich ist. am Donnerstag nnd Freitag dieser Wvckx zur Wiederholung. Wir hatten selbst, Gelegenl)ett, einer Vorstellung beizuivochuen und körmen uns dein entpfehlmden Urteil, das allenthalben über die Filmoper gefällt wird, nur an schlie ßen. Es lnrndelr sich hier, nne nnr bereits früher erwähnten, um den interessanten Versuch, die Oper kinofähig Zu machen imd den Känobestlchern, die sich aus allen Sckpchten der Bevölkenmg ffu- samnrensetzen, imrklich wertvolles ^u bieten, vor allem aber die Melodien der bekanntesten deutschen Spielopern populär zu matlp. Dieser Versuch der süddeutschen LichtspiebQperngefellsckxist kann entschri-den als geglückt bezeichnet werden. Die Jllusürn ist eine vollständige Die Operml-andlung zieht im Lichtbild vorüber und der Tert wird von den verdeckt stellenden Sängern und Sängerin- incn, die mit dem betreffenden Opern-Film reisen, gesnngc?!. Lichtbild imd Diusik sind also miteinander verbimden. Die Idee ist neu t>md gut. Einmal wird dem! Kino hiermit eine ganz neuc Richtung erschlossen., die sicher auch noch manche tzechnffche Vervollkommnung !nach srch ziehen wird und dann werden hierdurch aufs wirffamfte die OKlsseuHaner--B,!^vdien .und üblichen Operetten-Schlagcr bekam pst. Es läßt sich l^eute noch nicht (nrlschnden, ob die Lick)lffpiel- Otx:r verviag, in «die breite Bol 1smasse eirvzudringen, soviel ist aber sick>er. delß die N>7nenmg vollste lllrterstützlung verdient, nicht mit hinsichtlich ktinstlenscher Leistung, sondern vor allem auch in Hinsicht der Jügend- und .Volkserziehrmg. Jene die Rmven aufpeitfchenden Filmiverke, wie Detektivabeitteuer und Großstadt- Liebes und Gesellschaststragödien sind als geistige K^ahrung doo Znxnfellos ungesund. In der Lichtspiel-Oper ist ihnen ein gtefähr lick^-er Gegner eittstanden. Nicht unerwähnt möge bleiben, daß die ^«istui:gen der Sänger und Sängerinnen durchaus ans der Höhe Aus dem Reiche. Feindliche Fliegernngriffe. Karlsruhe, 30. Juli. Mehrere feindliche Flie- er, die heute nacht über Mittelbaden kreisten, waren eine Anzahl Bomben in ein Gefangenenlager. Weiterer Schaden wurde nicht verursacht. Durch Fliegerangriffe auf Lahr und Ossenburg wurde heute vormittag einiger Sach- und Gebäudeschaden verursacht. In Lahr wurden zwei Personen leicht verletzt. Ein Flugzeug wurde abgesel-vssen. Fliegerleutnant Melithoff nicht zuruckgekehrt. K ö l n, 30. Juli. MTB.) Die „Kölnische Zeitung" meldet aus Vielesclo: Der Fliegerleutnant Menkhoff aus Herford ist seit Donnerstag nicht von seinem Fluge zurückgekehrt. Das Flugzeug landete nach dein ,Herforder Kreisblatt" hinter den feindlichen Linien. Das Schicksal Menkhoffs ist ungewnß. Erhöhung der Mehlralion. Berlin, 30. Juli. (Priv.-Tel.) Wie wir hören, wird die Mehlration vom 19. August ab wieder aus 200 Gramm erhöht werden. Die .Höhe der Brotration ivird von den zur Verfligung siel-enden Streckungsmitteln abhängen. Wälwend der am 19. August beginnenden ersten fleischlosen Woche lvird jedenfalls ein Ersatz für das ausfallende Fleisch gegeben werden, und ^var voraussichtlich durch Kartoffeln. ^ ^ ^ v Ein Ersatz in Mehl wird infolge der Verzögerung der Ernte! "es ^siä? also'keineswegs uin dilettanteiü^fte Dar- nicht möglick) sein. I bvttmngen handell, wie öfters angenomnvm wird alä^ Der türkische Bericht. Ko nstant in opel, 29. Juli. (WTB.) Tagcsbecich'. P a stina front Der gestrige Tag stand unter dem E^eichan ge- ftTtfr -t t löest>l^stätige?it an der ganzen Front. Im Msteuab- fchnitt griff der Engländer nachts nach heftiger Artilleviev-or- bereitung unsere Vou>ostensbellungen an. Er wurde überall blutig ob gewiesen. Vorübrrgchcmd eingedrungene Teile des Gegners, wurden im stäahkampfe erledigt. Unseve Stelluiwen sind unVeTÄndefttj in unserer Aarch. BoidavstM der Sitoaßp JeaufÄLM -WnfmM aUH 3n der „Entente-Hauptstadt" in Nuhland. Als eine Art Zigeunerleben schildert der Petersburger Berichterstatter des Pariser Journal das Treiben der Entente-Diplomaten, di.- sich nach Walagda zurlickgezogen baben. Die friedlick)e russisckre Stadt erhält dabei in dem französischen Blatte den Titel der „Entente-Hauptstadt im Mnnnanland". ein Anzeichen, wie loeit die Gelüste der Verbündeten gehen, rvenn der etwa auf der Höhe.von Petersburg liogende Ort noch zur Aturmanl-albinscl g-e- rechnet wrrd. Vor der Eroberung Sibiriens war Wolo^cha der Ver-- l>anmmgsort der Russen; jetzt sind die Vertreter der Verbündetst „vor der Berührung mit den Deutschen l)wnyin geflohen". Ter Franzose faßt die Sache natürlich so auf, als fei über Nacht das Glück zur Stadt gdkomnien, als .fei sie jetzt erst ans langem^ Schlummer zu europäischer Berüh.utheit erweckt. Als erster war der Amerikaner erschienen, aber balo gesellten fick) zu deni Stvcrm^ banner die Landes färben Japans, Brasiliens, Siams, Foantreich-, Italiens .und Serbiens. Auch die Ch'nesen tauchten a-uf, und nun ivimmelt es in der sonst so ruhigen lStadt von einer bunlsn. inder- nationalen Schar. Tie berühniten Gälte fanden zuerst mir mühsam Unter^klmft. .Paläste roaren nicht vorhanden, und sie rnußtai sich mit bei'ck^eidenen Holzhäusern hegnü '.en. Wie die Einheiunschön erklären, ist Wologda nicht wiederKuerkem^n. Die Sitten der Fremden haben das Leben in der russischst.Kleinstadt von Grund aus geändert, denn die Einwohner versuche, sich dem fremdartnnmk Treiben anzupassen. Die Frauen der Diplomaten und ihrer Mitarbeiter habm einen fernen Abglanz von der Pariser st.stode mit- gebracht und damit die Kxik-ttterie der Da>nen am Ort 'geweckt, so daß die Dchsteidl"rinnen mebr als jemals vorher zu tun bekommen haben. Man.drängt sich zu einer Einladung zum „Fife v'cloc" des ameribrnischin Botschafters, der auch in diesem wildfremden Nest diese hauptstädtische chenwhnheit nicht nrissen wollte. Er ist auch von allen seinen Kollegen am besten unter gebracht, so daß bei jhm die Sitzwrgen des diplomatischen Korps abgehaltstn tverden. Er bewohnt ein erst! kürz!ick)« crrichtzebes Gebände, das zwar auch ziemliche L^schrän'ku.'ngen antzwlegt, ihm aber gesbattel Hai, auch die iltzesandlen von Siam und Brasilien auf- znnöhmerr, die gar kleine Uattrrkmrfl finden, konn^-u uu> iknt einem bescheidenen K'ämmecch.m vorlieö iiehmen mußt-'"- - tapam nmrden von eu«nn eh.nnalrgen RülZter auiii uouin^i, und oci Ehi-neseii t nt der Sowjet des Ortes oinigc Zimmer in ein 0Klstho> verschifft. Dir anderen Diplomaten haben nach tai richtige Wohnung gefunden und häuftn immer iwch in d Zuge, der sie im Febriwr aus Petersburg führte Die Mitgli der französisckMi und tbalienisck)en Gesandtschaft hrbeni sich in Wagen geteilt, während der Nachdorwagen als Buvocru hi und ailßerdem die Serben trtmcn hat. Xcc Speiservat dient allen gemeinsam, aber sobald der Kaffee genommen ist, schvindcu du Tischtückier, um Schreibmaschinen Platz zu hum. Während hier gearbeitet wird, kontmen die Züge an, und fahr ab, pfeife:! nnd fauchm die Lo'komoliveu, und wenn die FvvW. ihre Wagen verlassen iwffciB, müssen sie sich durch die rangierenden Züge hlndnv.chrii.nden. Sobald sie in Stadt lltttestkunft gefunden Haben werden, sollen die gisch:, die «riecknsche mrd die portu^greftsche Gefandtsc ihre Wagen einnehmen. Drmu wird das ganze dst malisch: Kvrps der Berbündeten in Wologda beisammen sein, zi Leidwesen der Telegraphisten, die die Menge der nach allen ttrngen ausgehenden Chifsretelogramnie kaum bcwNtigeir köni Die GiMvohuer der Stadt ziehen aus der AwiMsenhert der frcnck Diplomaten begreiflichnweise ihren Nutzen. Die Preise in die Höhe, wenn sie auch noch wert entfernt von denen sü die in Petersburg gefordert und gezahlt werden. Immerhin lk' man in Wologda auch noch keinen Mangel. Der D»wljet verf über Vorräte, die er sorgfältig hütet und vMN denon «c m exportieren läßt. Es bleibt abzuwarten, wie lange die Russen, diese fremde stbebeicherrschast in der „Eit^ube-HprMhadt" m' m chrem Lande gefallen lassen werden^ Vermischte-. Sin fck)wicl>cc fahrbar fein. Der Zugverkehr wird durch tlmsteigeu au^rechterhalten. (Siehe 2. Blatt.) . . * Die Einhcits-i ga rrc .^oird jetzt Wirklichkeit, 39 imd zwar tm Laude der üttifta Ranchrr. in Hollnud Nach Vechau.d- langen -wischen der Haager Regierung ui cd einer FabriPantengnippa ist binnen einem Mvmrt bestimmt mit der Ginfüchrimg erucr E m- l>ertszigarre zu rechnen, die von den FabriLnrten den Kl ein Händlers zum Preise von 38 bis 40 OLllden das Tauserrd.geliefert werden und für das Pnbllkitm an allen ZigarreugesrtZäften zu 5 Cents (cttva 8 Pfennig) das Stück käuflich ,iem wird. Von der- Regirrivu, wnrde bestimmt, daß diese tvahrscheintich aus Javatabaken herzu- siellende Zigarre keinerlei Ersatz oder Blätterlttele enthalten darf. * Ein russisches Kinderheim. Tie ehemalige Residenz des Zaren Mkolaus, Zarskoje Selo, wird in eine Kinder- tolonie um gewandelt iwardcn, die ein pädagogisch^ Mtttelpuutt für Rußland lverden soll. Dazu werden alle friÜKueu Hofgebaude und -Einrichtungen mit Mrsnahme des künstlerisch Wertvolleii ver- lvendet. ^ M o d e r u e r G ä n s e s ch u tz. Die Gemeinde Camberg l)at über 200 simgc Gänse zur Mast Migesckxtfft. Um sie vor Diebes- Händen zu schützeil, werden die Gänse in die Nähe des Elektrizitätswerkes getrieben,mrd die Emfriedignng unter Starkstrrvm gesichert. Ta brauch^ mau keine Gänseliesl mehr. * „Die Singe ru ä hmaschi nengesell scha st im Ausland." Mis der ÄclMk: nnrd berickchet, daß dir amerikanische SingerAesellschzaft, deren -liahurasehiiveu immer noch bei uii4 gckaust iverdrii, in schrrsster Weise ihren deutfchfeindlicheii Stand- Punkt in die Tat umsetzt. Die Filialen der Singergesellschart in der Schreiz entlassen glrstrags>-peniäß ihre Angestellten deutsche oder österreichischer Üiationalität, und zwar aiisnabmslos ohne Rüchichl auf die Perl>ä1tnisse und die der Firma lKufig jahrelang gelnsteteii treuen Dienste. Ferner dürfen aus Weisung der in den Vereingittn Staateil befindlichen Zentrale der ^inger- gesellfthast an Deutsckie und Oesoerreü1>er oder Ml Ge sch sie, deren Juchber oder Teilhaber Ailgehorige der NiittelMächte sind, keine Nähmaschnen iliehr gelicfen tverÄeu. Durch dieses Vor^chen tverdei, viele schiveizerisch^ Wäsche und Kleidersalnikeu in eine mißliche Lage gebrairl'/ und zahlreich Heimarbeiter werden brotlos. Desser wird Ulan sich zu an der eil Leiten zu erinnern haben. i iw ii .— i »'l i . i ui iiiiii?353 ni« aiw e Mwaag Ta»iM M iui M nra wMaK , TOa»cwr3cyi«WBMM8MWMWW» 3Bef«nittiHfl^URn, bn3 Scröot öc8 Dorjcitigf ti ßcntcnS vS!i HnbuMiisc «nD Rüden bctressend. Ans Grund des tz 12 ff. der Bekanntmachung über die Errichtung von Preisvrüftinasstellen nnd die Bersorgungs- regelung vom 25. September / 4. November 1215 wird hiermit bestimmt: ^ tz i. .Boi dem 10. Oktober 1018 dürfen außer der Berte enoun, in der eigenen Wirtschaft nicht geerntet werden: Herbstmeißkohl und Dauerweißkohl (Weißkraut), verlor- roikod. niid Dauerrolkohl (Rotkraut», Herbstwirsiagkohl und Danerwirsingkohl, Runkelrüben (Dlckwurz), Kolst- f ilOcit. k'lühren aller Art, mit Ausnahme der Karotten.! fcilö Karotten gelten nicht die seldmäßtg angebanren roten > Pferdemöhren. §2. zgit"'nabmen können ans Antrag von dem zu- ständl^en Großherroglkchen Kreisamt in besonderen Fällen ' gestattet werden. . I tz . .uwiderhandlungen gegen das Verbot des § 1 werden mit Gefängnis bis zu 6 Monaten oder mir Geldstrafe au lö v Mark bestraft. Darmstadt, den B. Jul: tt)!8. ( troßberzogli-ics Ministerium des Innern: v. Hombergt. Derr. wie oben Die Hessische L adee Gcmniestellc, Verwaltungsabt., au die den Herren: Bantechuiker Grobe, Ar- chitekt A'^y^'r, Stadtv. Winu. G i e ß c n, den 29. Jüli 1918. 56M6 Ob'?" 'ürgermeister. I. B.: Krenzien, Beigeordneter. XVIII. Armcckorpr'. ^ Ktellvertreteudes Generalkommando Mt. Mb Tgb.-Nr. 16037/3207. Gouvernement der Zesruug Ntain ßldt. Mü.-Pi 'cr. ?lur. 56 668/28 873. ltturt a. M./Mainz, den 9. Juli 1918. Verordnung. JBctrifft: Maßnahmen gegen die Wohnultgsnot. Auf Grimd des tz 9b des Gesetzes über den Belage- »»wgszustanb vom 4. Irmi 1851 in der Fassung des Krick<. esetzes von: 11. Dezember 1915 bestimmen wir ffe den Besehlskxreich des XVIII. A.-K. mit Ausnahme de- Regierungsbezirk Arnsberg sowie denjenigen des jGouvcrnements Mainz: I. Berniieter von 1—5-Zimmer-Wohnnngen dürfen bic vermieteten Wohmiugen nicht ohne Einverständnis des bisherigen Mieters kündigen, nach Mlmif des bis- hengen Mietvertrages mr andere als die bisherigerl Mieter vermieten oder sonst überlassen oder selbst in Be- tzmtzlmg nehnlen, falls nicht der zuständige LandraÜ (Krels- irektor) oder Vtagistrat (ObeÄnraermeister) oder vi« von diesem bestimmte Tietrftstelle oder Kommission PNgestimmt Hai. II. Ohne Zustimmung des zuständigen Landrats (Krlisdirc'ktors) oder Magistrats (Oberbürgermeister), oder der von diesem bestimmten Dienststelle oder Kommission dürfen 9!äumlichkeiten^ die lnsher als Wohnstätten ge- btent haben, zu anderen als TSohnzwechen nicht ver- »mrtet oder sonst verv.x'ndet werden. DI. Utlbermtzie W-ohnungen von 1—5 Zimmern ober NSnmlicbkeilen, die allein oder in Verbindung mit anderen Räumlichkeiten zur Benutzimg als selbständige von 1- 5 Zimmern geeignet und unbenutzt sind, müssen dem »»stLndi gen Lmrdrat (Kreisdirektor) oder Magistrat (Oberbürgermeister) auf VerlMigen zu einem angemesseneih Preise zur Versüglnig gestellt werden. Tie Angemessenheit des Preises wird erforderlickMfalls von einer durch die genannten Behörden zu bestimmenden Dienststelle (». B. A'ZetsemigmrgsamI oder Wohnungsamt) oder Sachverständigenkommission festgesetzt. Die Uebcrlassnng der jkZochn'.ua bzw. Räumlichkeiten cm diese Behörden hat 7Mt der Aiaßgabe zu erfolgen, daß sie für eigene Reä)-- nung die freie Verfügung darüber im Umfange der dem Vermieter Anstehenden Befugnisse erhalten. Als unbenutzt gelten Wohnungen und Räumlichkeiten, ivcnn sie. vollständig lcerstehen oder lediglich zur Ausb. Währung von tziegenständen benutzt werden, die in Lagerräumen ausbewahrt werden können. Räumlichkeiten, die mit eigenen oder auf Abzahlung entnommenen Möbeln 'vohnungsmäßig eingerichtet smd, gelten nicht als Mwenutzt IV. Tie vorstehenden Bestimmungen gelten auch im A-afle einer Untervermietung. Auf möblierte Räume finde'n sie keine Anivendung. V. Diese Verordnung tritt mit ihrem ganzen Umfange nach »oder in einzelnen ihrer Bestimmungen nur in benienrgen Kreisen oder Städten in Käast, in denen der Lauchal Kreisdirektor' oder Magistrat (Oberbürger-- vlcistcr , oder nach der Veräsfcntl'chuug durci) eine ausdrüänche iveiterc Bekanntmachung besttmmt hat, daß vnd in ivelchem Umsaiige sie wegen des Bestehens einer besonderen Wohnungsnot für den betreffenden Kreis oder einen Teil desselben oder die betreffende Stadt zur Antvcimung gebracht werden soll. VI. Zuwiderhandlungen tverdcn mit Gefängnis bis KU einem ^ahre, beim Borliegen mildernder Umstünde mit Haft oder Geldstrafe bis zu 1500 Mark bestraft T^: stellv. kommandierende General: Riedel, General der Infanterie. Ter Gouverneur der Fcstmig Mamz: Bausch^ Generalleutnant. SKof-SFotograf oJCuvtz aus a lüies6aden z. D. gießen . 3-ürßenßof liefert 'ZJetgrößerungen nad) Fotografien a- d. &elde und von verjtorßrnen FJCriegstcilneßmern in denfißar ßefttv u. preisrveriefter FZusfüßrung unter Garantie 'Zwecks <5¥ufträgenfeßviftließe Mitteilungen erßeten, worauf mein perjönlicßcr unvevßindlicßer Olefuef) erfolgt 5011 D Futterversorgung der heimischen Hunde» Zur Sicherstellung der Versorgung des Feldheeres mit Diensthunden und zur Förderung ihrer 'Nachzucht ha: dre Heeresverwaltung Futter für die KriegShunderaüen: deutsche Schäferbunde, Doberinann-Binscher. Aireda'.e- Terrier,Rottwetler n. raubbaarige Iagdhundstäinme gegen Bezahlung bereitgesletlt. Die einzelnen Tiere müssen eine Schutterhöhe von 48 bi:- 64 cm besitzen und dürfen im Aller 6 Jahre nicht überschreiten. Die FutterauSgabe für Hesscn-Naffan mit Ausnahme deö Regierungsbezirks Kassel sowie für Hefsen-Darmstadt erfolgt bei der KriegSbundnreldestelle Darmstadt, Leiter Kommerzienrat Hicklcr in Darmftadt. Dorthin sind Anträge von Besitzern der oben erwähnten Hunderassen aus Ueberweisnllg von Futter un- miuelbar zu richten. Die näheren Bedingungen werden von dort aus mitgeteilt. 5263hv aiiltMTmHirntiiiiniiiiwuaiiiiiiiitiwnMiniiil'BhtsiliHinnRiiTifif.'iiwitijtiiiiMtiiB stgm §B!iptaf|tittür fcS bnns>, CnUU- a. EnStpHlchi- 7or3.‘ßesel!scIi. füll in ßieBes baldigst neu besetzt werden. GröhereS Inkasso vorhand. Gefall. Beiverbungen unter 5632 an den Gieß. Anz. erb. Psetier mögl. verheiratet, da freie Wolmung auf dein Werk, für sofort gesucht. 57031) H c r k n! c s -W er k, G. \ u. b. H. tvorm. Wilh. Momma), Wetzlar. für Gas- u. Wasserlcltung, evtl. Kriegsbeschädigter, gef. 5 708 Gg. Appel. Mt. Ssuciiikr gesucht. Ludwig Damm, 03851 Ltebigür. 97. GeftA iöcrben f. kritgsmlWe Mia : Poller®, Maurer, Steinhauer (f. Hochofen), B auhiMs arb alt er H. W. Bauttnternehmunq, Ost-Aulage 12. RiemensattlQT sowie aisoli Berber per sofort gesucht. Rob. Roedel, Lcdcr- und Tttibt'icmcilslll'rlk Cöln-Bickendorf. 5709 Ein Mädchen daS die Hausarbeit versteht, für alobald gesucht. 5587 Heinr. Reinhardt, Nidda, Drog.n.Ma re ri alwarenhdlg . Properes, flei'igeS 15620 AS Ä & «-!»«-n für kleinen Haushalt gesucht. Dra»t Albert Giebeler, Wetzlar, Frankfurter Str.10 lüiiomen <*v *» für sofort od. später gesucht. 5531 Frieda Richter, Kirchenpl. 10. im Laden. Wärt t zur Aufsicht über die Viehhaltung des Kriegsgefangenenlagers für sofort gesucht. Meldung — auch nicht fußkrankerJnvaliden — bei der 5700V Kommandantur im Schützenhaus. Wiirler Wh KMWeümaWll 6440 alsbald gesucht Herl- und Pftegea «statt Gießen. \ jiing. Mann oder Kriegsbeschädigter für Zeichnen u. Bureauarbeiten gesucht. 5707 Cg- Appel , Set:erSw eg 56 ! Lebrüng g#p Lehriädciien für Büro, Expedition ii. Lager sofort ges. für die Druckerei Klein, Kietzen 02853 Süd-A nlage 21. Lauffrau 2 Sld. tägl. gesucht 03882 Eeltrröwea WOCßDS- Tüchtige Zuarbeiterin, sowie Lehrmädchen gesucht. 0387 0_ Ein Mädchen od. giuiffrau gesucht LudwtaSvlai» 9, n. 5704 Frau Haupilehrer Scbaeider in Poachelboita sucht zur Führung ihres kleinen HanS- Haltes ein älteres, im Kochen geübtes Mädchen od. allein- stcliende Kricgerwitwe. E sofort gesucht 5691L Kfiirursiifdie Klinik. Vlesucht znm 1. oder 15. Aug. ein^tüchtigcs, gewandtes Hausmädchen. -Irall Geheimrat Spengel 564o Gartenstraße 17. Tüchtiger, erster W ollgfattersa^rer per sofort für dauernd gesucht. Ebenso 3 ä g’esobärfer für autom. Woh- -chärfmaschine. eventl. KrtegSbesch. nungSgel. im Werke. Darmstäilier ISobindns'.Hc, DarmNtsdt, Weilerstädtcr Straße 80. 5646V Tirchtigs Mafchineoschrerberin sofort von hiesiger Bank gesucht. Schriftliche Angebote unter 5681 D an die Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers. 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Alteisen. souüe allen von mir geführten Artikeln. 1955 Louis Rotbenberger. >/'• *s Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, daß unser lieber Sohn und Bruder Erwin Koch, Oberleutnant zur See Inhaber des Eisernen Kreuzes II. und l. Klasse vorgestern abend im Luftkampf über See abgeschossen wurde. Ingenieur Georg Koch und Familie. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen. 57060 Am 20. Juli fiel nach fast vierjähriger treuer Pflichterfüllung für sein Vaterland mein innigstgeiiebter Mann, unser treuer Vater, mein guter Sohn, unser Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel, der Statt jeder besonderen Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß meine liebe Frau, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Qroß- mutter, Schwägerin und Tante Oberleutnant d. Res. im NI. Infanterie-Regiment Oberlehrer Dr. Eduard Lantelme Inhaber des Eisernen Kreuzes I. und II. Klasse und der Hessischen Tapferkeitsmedaille. Frau Katharine Schmitt geb. Schomber Dienstag mittag 1 Uhr nach einem kurzen Leiden im Alter von 64 fahren sanft entschlafen ist, nachdem ihr Enkelchen In tiefem Schmerz: Anne Lantelme geb. Flank und Kinder Hans und Anneliese Elisabet Lantelme geb. Bert Familie Wilhelm Flank, Gießen Familie Heinrich Krapp, Darmstadt. Kathrinchen Seng Mm .Ä ■ «V am Montag mittag um 12 Uhr an einem schweren Leiden im Alter von 1 f\ Monoton «tn "J'pao __ 16 Monaten im Tode vorangegangen war. In tiefer Trauer: Familie Ludwig Schmitt II. Saasen, den 30. Jnli 1918. Familie Otto Seng. Die Beerdigung findet statt: Donnerstag nachmittag 7,3 Uhr. Langen, den 31. Juli 1918. 5692D Statt besonderer Anzeige. Am 27. Juli entschlief sanft an Herzschwäche meine liebe Frau, unserer Kinder und Enkel treue Mutter und Großmutter Still und einfach war dein Leben Treu und fleißig deine Hand, Wolltest nach dem Kriege weiter streben, Mußt nun ruh'n in Feindesland. Nun ruhe sanft, du gutes Herz, Du hast den Frieden, wir den Schmerz. Plötzlich und unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, dass unser strebsamer, hoffnungsvoller Lohn und herzensguter Bruder Musketier Ludwig Pausch Krankenträger im Reserve-Infanterie-Regiment 116 Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse am 17. Jim bei Ausübung seines Berufes durch ein feindliches Artillerie- Geschoss in die linke Brust nach treuester Pflichterfüllung im Alter von 22 Jahren sein junges, hoffnungsvolles Leben opfern musste. Frau Emilie Thaer geb. Fuhr im 61. Lebensjahre. Im Namen der Hinterbliebenen: Direktor Dr. A. Thaer. Hamburg 36, den 30. Juli 1918. Rodheim a. d. Bieber, 29. Juli 1918. In tiefem Schmerz: Familie Ludwig Pausch nebst allen Angehörigen Danksagung. mgm 5692T) Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme während der Krankheit und dem Hinscheiden unseres lieben, teuren Entschlafenen, für den ehrenden Naohruf der Firma Geisse und die zahlreichen Blumenspenden sagen wir allen innigen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Elisabeth Adolph nebst Kindern. Giessen, den 31. Juli 1918. Danksagung. Für die vielen Beweise Herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unseres lieben Entschlafenen, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Dekans Gußmann undfür die liebevolle Pflege der Krankenschwester sagen wir auf diesem Wege allen unseren herzlichsten Dank. Carl Gerlach und §amUie Ludwig Vöcker wwe. Lollar, den 29. Juli 1918. eichsware 50» DerverehrtenKundschaftzurgefl. Kenntnisnahme, dass mir von der Reichs-Bekloidungsstelle in Berlin ein Teil reinwollener Damen-Mänlel, Kostüme Rocke und Biesen Pension ISinndl (Bellevue). Neuen Baue 22. Wut möblierte Zimmer mit Verpflegung. Bad. Telephon 1085. Mittag-u. Abendtisch. 8 ' 71 | 2 Zimmer 1 2-Zinrmer Wohnung mit Zubehör sofort ad. spnier zu vermieten. Wo? sagt die Ge- fdiöftMt. d. Gieü. 21 uz. 03867 zum Verkauf zugeteilt worden ist. 2-Zimmer-Wohnuiig Gut möbl. Wohn- uud Schlitz iLiyiiuer mit elektr. 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Anzeiger erbeten. ..Geschästöfräulein fwtjjj möbl. Zimmer, a. l. Ni. Babnbosstrasze. 2lngeb. unte^ 03865 an den Gteh. Anz. Nr. irr -weites vlatt Gleßener Anzeiger ^General-Anzeiger für Gberheffen) Wttwsch. 3 H Znli X 9 H 8 .;iten des Jubilars der eine Tangci i er sich seine kurze !i„Pseise-Schäser" Ru» m iD G ie fee u, den 31. Juli 1918. ** An SKei chnun g Mutierier Tbco Sckmeide r erliielt d aS Eiserne Kreuz zweiter Masse und umvtK' zum OffizierSaspir.uitkii ernmmt ** 5 0 i ä 1) r i g e s G cschäftsinbil ä um.Ein stadtbc ■ fanuiev (SMefectter E^sckäftsmann. der Ililmder des Schirm-, Psei sen- und Zi«rarrengeschäfts Markt sttal> 20, e i iit i ch 0f e r, lH v v\cl)t morgen fein 5OiLhriges GeschäftLiubi! ‘ ?1us kleinen An sängen lxrraus vor 50 Jahren ist das Um " bervorgegangeu und empor; 7 eblülit. Der S Pfeife kaufte, der Landmann oder For>lmeni> Pfeife oder die „Mud" holte. alle gingen sie in der Markt skia s;e. Es fti'cft ein kleines Manuel Lokalgeschickste in solch populären, alten Uitternelnnen. und dalrer lmfcrcfc&eu autli wir, das; dae ,,Pfeife-Lädche" und sein Inhaber noch recht lange erhalten bleiben. • Freibank: 1. August 1918 2 4 Uhr. 1381 -1193. ** Die Obstmarken A 1 behalben bis auf weiteres ihre Gültigkeit. ** O f s i z ier - Z i v il v e rs or g u n fl Im KriegSministe > inm und lnst den Bersorgiinflsämttnr der Generalkommandos, uesindei fid> je eine AnSkunslsswlle für Offizier«Zivrlvr rsor g uufl Tie im Bereiclfe d^sZ 18. Armeekorps eingenchtele AuskimftSstelle 'ulju die Bezeiamrmg „AuSkimftsstelle für kriegsbesck ädiate Ofsi ziere beim Versoraungsamt 18. A.-K. in Frankfurt a. M." Ihre TiinaFeii umfasst die Berufslreratmifl, Berussansbildung, die Er säiließunü und den Aachiveis geeigneter Stellen für alle im storpsl^reich ansässigem Offiziere des Heeres, der Marine und Nrr Sckmtztruppen, sowie der oberen Militärbeamten, die infolw' einer KriegSdienstbesäMigmrfl zum Ausscheiden ans dem Dienst und zu einem Wechsel ihres seitherigen Berufes gezwungen sind. Offiziere, auf welche die vorsteheuden Voranssehungen nirirt völlig uilreffen, sowie kriegÄiesckrädigte Fähnriche und Fahmminnker. die einer Beiusssürsorge bedürfen, iverden von »>u M'rattmg nicht ansgefchlossen Mtsnckienden wird empfohlen, bei der Aus kunftsstelle nach vorheriger schriftlict^r Anineldniig persönlich vor- znspreclieu. Bei Eisenbahnfahr teil genießen kriegsbeschädigt' Ofsi ziere nsw Fahrpreisermäßigung. Aus denn Gebiete der Offizier- Fwilversor.rnnfl ist auch der deutsckre Hilssbund für knegsver - letzte Offiziere, e. B. tu Berlin W 8, Leipziger Strafte 104, Eilig Die von ihm unter dein Namen „Deutscher Hilfsbuiid" 'lerauBnm'bene Wochenschrift kann bei der ?.lusknnstsstelle sonne m den Lazaretten eingesehen werden. In den vom striegsmiuiste rium herausgegebeuen „Anstellungsnachrichten" werden Bekannt machungeu (Amtliche Mitteilungen, Stellenangebote und Stellen gesucht) für kriegsbeschädigte oder versorgimgöberechligte Militärs versoneu und Diese mandvs, Meldeämtern, sowie in den Lazaretten und Offizier Speiseanltalten aus. Zur Deckung der Kosten der Vorbereitung Mis einen neuen Berus können in geeigneten Fällen vom Kriegs - Ministerium und deutschen Hilfsbund Beihilfen gewährt werden. ** Von Berlin na ch F rank r e. i ch. Tie Verbindung zwi scheu Berlin und den besetzten Gebieten im Westen wird im August wesentlich verbessert. Fährt man vom Potsdamer Bahnhof 8,57 um. ab, so muh man jetzt an der Grenze in Herbesthal umsstimn, um nacki Frankreich zu gelangen. Ter Zug führt nach Brüssel. Das selbe gill für den Gegenzug an Berlin 10,28 vm. Die beiden Züge werden vom 1. AnguL an bis St. Quentin d-urchgeführt. Tie Vkr bindnng mit ^Brüssel bleibt durch andere Züge erhalten. Die beidest Züge Berlin St. Quentin führen Schlafwagen zwischen Berlin! und Anlnvye sowie Speisewagen zwischen Herbesthal und St. Quentin Die Vorzüge zu den beiden Zügen lausen zwischen Berlin und Niyssel. Sie führen Schlafwagen zwischen Berlin und Cöln soioie Speiseivagen zwischen Eölu und Nihssel. ** Billberschwindel. Es wird Mage darüber geführt, dab sich die Bilderreisenden in letzter Zeit wieder in befondereim hu -vv. | uuu.HV|ii- viai m i |ui ijmi'ivucii u.fUHU ..-iiuiui ' eii und Hinterbliebene von Heeresangehorigen veröffentlicht. Zeitschrift liegt bei allen .Ersatztrup^nteileir, Bezirkskom - Maste unliebs-am bemerkbar für 2 Mk. werde eine gute machen Tie Reisenden spiegeln vor, Photomu-grös;ernng gelieferv Nachher r s r o d, 30. Juni. Der Kanonier Otto Becker erhielt Kreuz 2. Klasse, der Kanonier Heinr. H o f m a n n die ipserkejtsmedaille. Musketier Heinr. Ranft innrt^ re uz stellt es sicl) lpwaus, das; es sich bei dem gelieferten Bilde ledig lich um eine Rohvergrökernng handelt/ die als solche völlig unbrauchbar ist und erst durch eure weitere Ausmalung einen Wert erbält. Diese weitere Ausmalung kostet aber nochmals 20 Mk. und mehr. Darüber werden aber die Besteller im voraus nicht genügend aufgeklärt. Geschädigte werden ersucht, sich mit ihren Beschwerden sofort an die Hairdwerkerderatnng >stelle Gies;en O^ewerbehaus' zu wenden, die das weitere veranlageir wird. ** W jeder erhöhnng der Brotration. Wie die Voss Ztg." erfahrt, Lotten am 19. 4lu-ust die Mengen einiger wichtiger ^arteimahrnngSmittel neu feftgesept werden Hierbei dürfte es siä' vor allem um die Wn-dererhühnng der Brotration handeln. Den, „Bert. Tagebl." zufolge dürften die übngen Rationen vorläufig die.gleichen bleiben. Landkreis Gicfzen. .^.-Be «as Eiserne ssische Ta) Hum (befreiten befördert rmd Ungleich mit dein Eisernen K 2. Klasse ausgezeichnet. Kreis Büdingen. A Bad -Sal zha nsen, 30. Iüli. Obgleich das Kurhaus nich in chesem Jahve eröffnet wurde, ersre-it sich unser Badeort eines sehe starten F-remdenverkchrs. Alle Gasthäuser-, Hotels und Prkvativoh,Hingen sind voll besetzt. Das Kanfinannsethoinn.gs- heim beherberg i weit über 100 Personen. Auf dem Naben stein, am novewesllichien Ende des Knrlmrks, entstand ein Schadenfeuer' bas „etwa l Morgen der- schönen Ziergehölz und Fichtenaulagaii zerstörte. Kreis Lauterbnch. rr schlitz, 30. Jirli. Unter grober Teilnahme der ganzen Gemeinde beging am Sonntag der hiesige dienst-älteste Lehrer, S al!t oV 0 'U . die Feier seines 50jähn'gen Diemstinbilä uns. Vi.i ä u! trag der Ätaatsregiernng üb erbrachte Kensdirektor von M'lmei- ^uterbach dem Jubilar das Ritterkreuz 2 Masse mit der 'ahrens Bürgermeister Zinßer im filmen der Gemeinde du iracli tu olles Bt!o von Hindenburg und Lndendorff übermittelte.! onn ni lies'.eu noch ihre Glückwünsche a-issie- echeu und Geschenke geben: das hesstscj^ Ober-Konsistorium, die Bereinigung der heiigcgangverejne .Hessens, der Aelziirks!ehrerverein Schlitz' und lnenge Kircliengesangverern, dessen Dirigent der Jubilar seit 3ahven,st. . . ^ KreiS Friedberg. . b N anheim, 31. Juli. D Kni kapette findet Donnerstag den 1 »«»»»»», Krom Aiui Ria. der Na as fünfte Sinf'oniekoirzert der Anglist im ttonzcrthause statt. «unkt und wrkkenschE. bemnnt^ni^!^i. Die neue Spielzeit des Hoftheaters ^fnxnrt^'°\ September mit der Neneinftudierung von tuiia Als erN..Kgaro" in neuer szenischer Anss'at tpinhri- nfs ,m ^Vernspielplan ist für den 17. Sep -nfriri* im?' ÄUIU Geburtstag der Grohherzogin. 4i'o> rrinfrr» r ■ Uo . r ^rlio.z an ge setzt. Ferner wurden , ^-^^hetten in der Oper angenommen: „Sonnen i v . vKj: . 1 I bei . .">0. Juli. 'Das vierjälirrge Söhnchen l»> Maurers (Rwrg Wilhelin Ärmster gerie. aa> txn- Stmste unter einen sctfwerbetadenen Wagen, dessen Räder ihm den Kopf vom Rumpfe timnrten, so das? der Tod augenblicklich eintrat. Starkenlmrg und Rheinhcssen. K. P. Mainz. 30. Juli. Von ehren Psevd totgefIllagen wurde d^n- 34 Ja Ine alle Z.d.unonn Jakob Bootz. Er war in den Stallungen des städtischen 9ie.inigungs>cuittix> 1>>v den Pferden he- sMstigl. Dabei erhielt er einen solch starken Hnfsävag an den Kops, oap er bald daraus fi-arb. Bon de. Ho.i-ibah.i des Eleltri zilätswert-.' liel der 48iährige Arbeiter Frieoriä;, Feder herab 'irnd erlitt BerletziMgen, die ststnim Dfod berbeiführten. W i o s h a den. 30. Juli. B n r g g r a s N i k o l a n s zu Dohna, der heldenmütige Führer der „Müi>e", zeigt seine Per lolnmg mit F-van Hilda von Leffei'l. geh Fräulein v. Reichenau, Witwe betf gefallenen Korvettenkapitäns von Lafferl, an. Hessen Nassau. Bad Homburg v. d. H., 30. Juli. In der Nacht znm Mvntag wurden ans einem hiesigen Fabrikbetriebe sieben, jLeder Tre ibri e m t n in einer Gesamtlänge von rund -18 Metern gestolsten Bon den Dial«n die auch noch andere' '.R'gen ständi' aus dem An>m'scn st alpen, fehlt ie.de Spur. Höchst a. M.. 80. Juli. Der verli.-iralete 38jährige (nast - win Ferdinand S cli in i t i aus dein Stadtteil llinerliedervach irurde am Montag nachmiltag in einem Arbeitsraum der Färb- loerke, wo er mit der ^luSführung von Spengleixrrlnuvn lrescltziftigt war, tot ansgefnnden. Tie ttiittrsiichnng ergab, das; Schmitt mit der Stln-ksttomleitnng in Berührung gekommen und von dieser getöte t. loordtil ivar. 9. i vde r s e e l b a cb i. D. 30. Juli. Drei Leute aus Grib> heim a. M.. ein M«nm mit eiiwm Stelz ln in und zwei Frauen, reisten hier späl alniids zu und stahlen während der siecht von einem Acker mehrere Zentner Karivfiolu Als sie mit dem ersten Zuge wieder imnter fahren wollten, wurden sie von hiesigen Bauern, die die Räuberei beobachtet hatten, am Bahnhof gestellt, verprügelt und dann dem Gendarmen in Niedernhausen zngeführt. (ßcricbiifaai. O. Z. Franks nr t a. M„ 29 Juli. Afm 2. Mai d I. logierte fick in Wiesbaden eine innge Dame ein, die sehr schick gekleidet ivar. Am nächsten Morgen verschwand sie ans ihrer Wohnung, trotzdem fie acht Tage im voraus ihre Miete bezahlt hatte. Am nächsten Tage verhaftete man in einem Frankfurter Hotel diese junge Dame, die sich als Therese Middendorf ansgab. Int Poliz igesängnis. wo man eine Ilnlersnchimg der Dame vor- nahm, stellte siäi dann heraus, dlif; man es utii einem Manne, zu tun lKtltc, und zwar mit dem dreitzigjährigen Artisten Rudolf Niiddeichors. der eine scknvarze Perücke trug und es auch soust versiand, full das dlnssehen einer iungeu Dame zu awbeu Im Tlesitz Middendorf fand man 2500 Mark Bargeld. Dieses Geld war tnrz vorher bei einem Frankfurter Bankgeschäft gegen einen Scheck erhoben worden, her am Tage vorher in Wiesbaden einem Reisenden gestohlen worden war Middendorf, der sich nunmehr vor -der Strafkammer ziu verautwotteu batte, wm'de zu achtzdhln lRiouadcn (Gefängnis vi'rirrteilt, weil der Bestohlene angab, das; er aller Wahrscheinlichkeit uacki seine Brieftasche, in der sich erflütlie fester Körper" ans. Bewerbnngss christen sind bis zum 30. Juni 1920 au die Fasnltäi einzureichen. ]\ Ri a r bürg. 29. Juli. Die Wahl der Dekane an der hiesigen Universität iKrtte folgendes Ergehins: Manflstorialrat Prof 0. Bornh ä nser für die tbeolvgiscw', OVch. Justiz rat Proi. Dr Andre für die inristisckM, Pros. Dr. Zangemeister für die medizinische und Pros. Dr. Schulze Jena für die philo fophische Fakultät. In die Universiläts'Deputation wurde Geb. Rat Prof. Dr. Tröltsch geivählt. Meteorologische vesdachtungen H Station Giekirir Juli 1318 ?! £> i g | V W 1 | - 2 — «'«j ; M ‘C 2 =» 5« B *oj f fc K-f lf 05 c 2 f 1 L %» V *a JO ■B a ko£ *4 30. 2» 10,9 1 8.6 j 60 9 30.! 9" — 14,4 j 9,5 78 • 0 31.| 7" 13,3 10,2 89 - 9 'Wettei Höchste Temperatur am 80. bi« 31. Juli 1018 == Niedrigste , - . * , Niederchlag 0,0 mm 1918 Molkig und trocken. 4- 0. 11.5' + 0. 11,6' Oernriichse». Ein schweres EisenbahnunglltS. Berlin, 30. Juli. > WTB.) Ein f ch w c r e s Eisenba h n ungluck ereignete sich. N'ie d-re Abendblätter melden, heute vormittag ,*ui) der Eiseubah iilrecke Lau dsde r g 'Wai the»- ^-chne id e m ühl gegen 91 - Uhr m der Nähe der Station Gu r kvw. Ter ^chuewemM- Berliner D-Zug LUtgieiste. Nach de» bivhengen Feststellnnqeu .sollen 3 0 Tot-e und 2 0 Verletzte zu verzerchnen sei». Di.- Itvfactv des Unglücks ist noch nicht ermittelt Eme amtliche Meldung liegt bisher nicht vor lf ■ , C c ^ L 1! '^.0. Juli. (WTB. A'mtti'h.) Nach Mitteilung der E ' f e u b a h u drr e k t i v n i n B vom be'r g betrl'igl wie bis letzt festgesteltt werden fmuite, die Zahl der Toten imgefähr 10 die der Schtverviepwnirde-en 19, die der ÄeiM-verletzten ' J f f- H- un.heim,Z10 Juli. In der Rhei»,muser Strafte Vielte gMjern^daS 7iabr,ge ^olmchen des aiissdeiil Felde benrüinbleu ^dirtes .I. LM-M'll'cckler mit dem Revolver des Batm's. Un Musik von Felix v. Weingartner, die hierbei zur Urans sührung gelangt. Für die ersten Wochen des neuen Sinei labres sind die ErshmfMnmg. n von Anton Wildgaw^ 'Aniut , Bruno Franks „Die Schlup!. -rn und di-r Fremde" Blörusons ,,P»rul Lange .md^Tora Parsberg" sowie des Luslspiets ,.Extcinp'orale vvu .v-ans .->turm und Moritz F-ärlx-r aevlaut 'Außerdem hat die Generaldinektion vorläufig solg.äade Weife au genommen! ,Farl V." von Wilhelm Speoer (Ura,.,nil,r,mg. „Die ^tratze nach Stelnavcl." von Wilhelm Slückseu, BiF-ger Sclülwel" lw.i -leruhei,», „Rose Bernd" von Gor hart Hau,., mann, „»am- ra--eu b in ,< 2 -trliidl erg, „Die Frau vom Meere" von Jose» „ !>eval»tio» U-rähumitei" von Nestwi,, „Turandot" von BerhLIW-ttmgen. .',,H erste Overei termeuhLU lvird Leo Falls „Die Rose von Stamoul" i">vedeu Fe> nec i iiLD als Novlläteir in Aus licht geEinmen Leon Iesstls glückseligerivrise nmr die M bas süufjährige Zniiuesterck' ivm ; löste futt und tot zu Bodon. ^ Gn 1 e A u s sicht e » > m M a ffeeliebbabcr nach dem .stäüe.ge. In Brasilien bähen sich infolge der mangelnden Ans- fuhr 'und dei vorzüglicks.'N Ernte au .Nasses die Bestände deiar- an g e staut, das; die T utgeielllilMtteu in aller Eile neue L igerbäusoc errichten müssen. Nach Loudrmer Mitteilungen Plan' ein Pflanzer- Verband in S-ao Paulo gemeinsam inil einem Ausschus; iiorchnueri Üailisckwr Kafffehändler ickue auf vier Ialme herecknieke st'i'e^iganda Klur Heblurg di's ttaneeverbranck»' in den Bcreini.it l gaalen zu * lu'tvttl»en, wozu die Veofteii im Betrage von einer Million IvlIa \ bereits aufgebracht sein sollen Hiernach gelmiuil es de>i 3lu- l-chn?n> d,rf; nach dem ztricgsende .äasfe.e, der jetzt in D«ntsckcknn.o einen unerschwinglichen Preis erreich, hat, am ehesten wieder zn normalen Preisen zn haben sein wird. l-holoarap bis che Ausnahmen von Polen. Zn der ivissen- sebaitze m Erforschnng Polens, die die Kommission für Vandesklmdt vöim t mralgouvernemrnt Warschau ins Werk setzt, gehört muh die Sanunttmg vlwtographiseher Ausnahmen aus Polen, die von dem fllussckinsfe in einem Archive vereinigt werden. Die "Aufnalimcn beziehen sich auf die Landeskunde und das polnische Bolk-Sleben in besten weitestcin Nmiange. >'sie die Wiener Wochenschrift l-olen' berichtet, sind von dieser ^ teile bereit- fetzt etwa >" 0 l» 9iutiuii)»>.ou gelammelt worden Znmleil rühren sie von Alitgliedern de> Kom- vujsion selbst her. doch flammt ein erheblicher letl auch von Heeren- Zugehörigen und von Beamten der Besatzung-behörden. Letzte Nachrichten. 3er ticucftc IkricH -cr Keereslertttng. (WTB.) G r o st r S H n nptg » n v l i v v , 31. Juli (Amtlich.) Heeresgruppe Kronprinz R n p p r e ch t In Flandern sehr rege Erknndung'stätigkkit. Bri erneutem tt'indlttiwu Vorstost gkckku MrrriS blieb der Ort in Fein deShaud. Nördlich mu Alvert und südlich der Somme am irüstcu Adorgen stärkerer Fruerkampf. Der Im verlief ruhig. Heeresgruppe Deutsch e r Kronprinz. Auf dem Houptkampffeld deo 29. 7. zlvischen Irrten nes lmd westlich von F5re eu--Tardenoio blieb gestern die feind lichr Insanterie mich ihrer Niederlage vom 29. untätig. Vor Saponan wurde ein heftiger Teilaugriff des Feindeo ab gewiesen Zwischen Fär- en Tardenoio nlid dem Ntinniere.- Walde stürmten Franzosen uitD Amerikaner gegen Mittag erneut in tiefer EUiederung an Ihre Angriffe sind blutig gescheitert. Auch am Walde selbst brach sechsmal loiederlpl ter Ansturm des Feinde-, znsalnmen. Unsere Fnstmt:s ie stiest dem geschlagenen Feinde l i lfack nach und setzte si st im s lk>v gelänge ihrer Linien fest. Oestlich von Köre en TardeiwiS neuerte der Gegner ain Abeiid und .lUtHrrui) de. Nacht ohiu Erfolg seine verlustreichen Angriffe. Ebenso scheiterten feind liche Teilangriffe bei Nomignv. Wir machten4n den Kämpfen der letzten Tage mein' als 4000 Gefangene. Damit steigt die Zahl der seit dem 15. 7 gemacitten Eiefangenen auf mehr als 24 000. * Gestern schossen mir im Lllftkampf !9 feindlickie Flugzeuge ob. Leutnant Lonwnlmrdt errang seinen 47. und \s., Leutnant Bolle seinen 27. Lustsieg. Der Erste Generalgngrtiermeifter Luden darf f. Englische Ernährnngonüte. Rotterdam, 30. Juli. Wie ein Londoner GckwähesmmvNl schrnbt. steht es in England.mit der Eenäbnmg äusterst schlecht' Dns erl-aiilüe Pfund Fleisch pro Woche und Familie isi konui zu bekommen. Tic meisten Familien erhalten nichts. Äs FiiiIota rwffeln sind bereits alle verbranck^ und in vielen Städten: kommen in den letzten Wvckiien keine Kartoffeln mehr an, loeil die 0 c,,le auiae-zeln i in. Tie ützeiie TvairÄporte an L-elvn-mu tcln stocken gänzlich, da die voch>a»vcme Iinnunte für mneritlnmfdiic Kriegsrweckc wchlvimdet werden nyist. Viele Leute in London, schimpfen, veil Gnglmü vollständig von den Wünscl^n Frankreictis abhängig sei. Milctz, Butter nud Zucker sind in London ein »in- bc-zalilbarer Artikel und meist! unanfsindbar geworden, flka-chfür Dezeinvcl in stlussicht genomiiienen Abschlachtnim dc'r Häljte alliii Biehs dürste es ivi'lxn- Butter noch Milckü geben. Alles in „Hon, dürste England in dem kommenden Winter einen, groften Notstand entgcMngehen. Brotmangel in Paris. Bern. 30. Juli. Obhut ^>,- Megiernng tust UnterhianLttmgen eingeleitet und hofft in den v 3e- litz der Warenvm räte zu gelangen. Ein Niesen Wnldbrnnd Bern, 30. Juli, iWTB. Nichtamtlich.! „Progre di- Lyon" meldet ans N i z z. a. das; die W ä l d e r d e r M o „ t - d'b- st e r e l an verschiedenen Punkten brennen. 2000 Hekla- sind bereu» abgebrannt. Zur Belväiki.ning des ^kiesenbrande-- wurde Militär herangezogen. ohne das; es bisher gelungen wäre, den 'Brand ein zu da in m in. Das Feuer hat sich mit riesstwr Gesehwindigke^t rerbreitet. Die Verbindungen von Nizza mit Pario und Mar,eine lvaren sttindenlang niiterbroche». ,,-L-chivnrzlvald-mädel" und Osear Straus;' „Der laviere Soldat" Ansterdein^soll nc..e.nst..di-ert Ofsenba-ctt> „Oisttwu-- in der >!„,er dem Welt" «in O-Pernbesetzimg» in Szene gehen Z'm Ballett, sondeie Pflege zuteil iverdeu soll, i>l »ule> auig-v-m die 0-ruans- führmig von Del;des „Sylvia" boabsichtigl. Zu Gasmuele» sollen zimä-ckff» erscheinen Mar Pallenberg. Leu Blech, Arthur Berta Auorena, John Forsell, üwsef Mann. Zum Gnstdirimeian sind bisher ein geladen >- 'lisch, Hans Psttzner. Riclmed '-linusi und ^.ugfried Wagner. Bon Vvrslellnngen Ihm aufne|)i>iviiein Alwune ineiil nme, ime m s-n uzraaugeuen Spiel ja Inen, fast anss-ck«iies; ''^obiMelien^i'vree.i Vom Op-ri, und Z cl!anspie,p»',so»al ul,. , > >, ans Adolf Ltluermg, (tzufiao v. Wan leubeim. Herta Binken. ine Fvistte, ^rummlitz. ^ "ineislerl, onalthaatcr "tlumter str r in >" 3 ftteu - y( \nolb Gabor. Zojes Männ, Hedlvig Ehrte. Eleme» iouifc Mäh.del ttlerdes. Olga .stallensee, Elvrlot.e oll Ue Äf vtfl finb " ilS letzt Ott" Trumm .stau 7 -Owar Ehet ,,ngendlicl,.-i Held vom Denttclum Na! U! „ " , rcst!. Theodor Hensei lyrischer Bariton vom r estau . tz.-i.-r Fonffon Heldentenor vom - • aoiih. , ,\cmt!) Znngtzauer istotoratiirsängerin yom Hoitld'aie, bürgst ferne, als Votontäriimen und Gerla Doepner (Altistin). Eugenie Easal tOpust-uionbrettcl, Walter Mank Lina Mank geb. Rsitz Kriegsgetraut Gießen, 31. Juli 1918. 03849 $ Städtischer Obstverkauf. Es werden bis auf weiteres beliefert die Obst- marken A 2. (Stehen, den 30. Juli 1918. 5699 B Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelaml). Bandol gesetzlich geschützt, sparsam, praktisch für Behörden und Private n „ empfiehlt 5422nz tfrieiBOgen H. Prlckart», Mainz 2 . Am Montag den l». August 1918, vormittags 11' - Ubr. werden im Reitbause des Landge'iitls 7 zu Gestüt- -wecke» nicht mehr geeignete 57051) L-c uX iix x icooooo Hengst» öffentlich meistbietend gegen Barzahlung verkauft. Keblerlisten können nicht versandt werden. Kvnigl. Gestütdirettion Dillenbnrg. Amend Heute Mittwoch, 8 Uhr: Familien-Konzert Bekanntmachung Der Voranschlag der Gemeinde Queckborn für das Rj. 1918 liegt vom 31. Juli an eine Woche auf dem Amtszimmer des Bürgernieisters zur Einsicht der Beteiligten aus. Es werden Umlagen erhoben, zu denen auch die Ausmärker beizutragen haben. Queckborn, am 29. Juli 1918. Grotzh. Bürgermeisterei Queckborn. «KJI 0SCS4BB Lichtspielhaus, Bahnhofstrasse 34. Auf vielseitigen Wunsch: Wiederaufführung des sensationellen Ereignisses der Gegenwart F i £ m b 51 d nnrun: IUI u s i k nnc::::: : Qesattg ein verblüffend harmonisches Zusammenwirken. ——-—. Großes Gastspiel -———- Donnersta«; den 1. und Freitag; den 2. August der Süddeutschen Lichtspiel -Operngeseilschaft München Schmidt. 5636 Bilanz 1. Januar 1918. Soll Jt Haben Jt An Kassebestand 7.03 Für Waren- „ Ausstände 4 446.38 schulden 2 653.30 .. Warenlager 498.04 „ Anteile 4 750. — „ Wertarbeit 1 200. — KommissionS- „ Anteilrück- lager stände 1 051.85 „ Gewinn- u. Mk. 1 092.80 Verlustkonto Verlust 1. 1. 17 210.51 Gewinn 10.51 200. — 7 4ü3.‘30 7 403.30 Zahl der Mitglieder am 1. 1. 17 19 Abgang . . . . 19 Zugang . . . . — Mitgliederbestand am 1. 1. 18 Gießen, 1. Januar 1918. Lichtspiel-Oper „MART oder: Der Markt zu Richmond Romantisch-komische Oper von Fr. v. Flotow in 4 Akten. Persönliches Mitwirken von 15 Opcrn-Künsücrn und -Künstlerinnen erster deutscher Kühnen bei verstärktem Streichorchester. Anfang der Vorstellungen: Donnerstag; 4 Uhr und 8.30 Uhr, Freitag; 4 Uhr u. 8.80 Uhr. Wir bitten um pünktliches Erscheinen, da der Eintritt nach Beginn der Vorstellung wegen der Störung im Gesang nicht gestattet ist. Wegen des zu erwartenden starken Andranges zu diesem hervorragenden Kunstwerk bitten wir, möglichst schon die Nachmittagsvorstellungen besuchen zu wollen. Es werden nur so viel Karten ausgegeben, wie Sitzplätze vorhanden sind. Militär und Kinder haben in den Nachmittags Vorstellungen ermäßigte Preise. Die Freilichtaufnahme zu dieser Oper Martha ist nicht wie früher Kulissenateliers-, sondern wundervolle Naturaufnahme in dem herrlich gelegenen Harzstädtchen Wernigerode. Vorverkauf zu den einzelnen Vorstellungen findet ab heute an der Tageskasse des Lichtspielhauses, Donnerstag von 10—12 Uhr statt. Ebenso sind Toxtbücher daselbst su haben. Jrrserrfe § nimmt noch einige Damen an. Emma Schneider, Wilsonstr.4 c a x xca o x üoo.-txcrcoczpoo Zinker & RuhchMerüe mit Brat- und Backofen, Gasbackapparnte Gasbackhaubeu Gasanzünder empfehlen 5356 Brüder Schmidt SelterSweg 83. Einkoch Ciläser * Apparate % Gummi | Carl Seliunck Tellersv«g3S. Bnkafcolstr. 54. Kastenwagen Leiterwagen Schiebkarren Einmachfäffer empfiehlt in grober Auswahl Kttferei Sommerkorn, Bleichstr. 10. I Brennholz. Tr. Buchen-, Eichen- und Tannenholz, geschnitten, empfiehlt ab Lager und waggvntveise 3778 J. Happel Holz- und Koutenhandlung Müblstrahe 18. erspart Zeit tmd Arbeit. Preis Mt. 108.—. Beschreibung kostenir. durchkohwR»», r'rsvklart A., Aivselstr. 31. iWllserströaer „Triimpk“ geeignet für alle Dünger- arten, besonders für Kalkstickstoff in kleinsten Mengen, in allen Grötzen sofort lieferbar. 6g. Schieferstom Maschinenfabrik Lieh in Oberhessen