Nr. m Ler fcicb«n; durch Abhole- u. Zweigstellen monall. Üik. 1.1«: durch dieBost Alk. 3.60 Vierteljahr!. ausschl. Beslellq. isernjprecf) - 9luschlüsse: ifir dieCchristlellungllL Verlag,Geschäil-.slette51 AuschriüfurTraytnach- richlen: Anzeiger Stehen. Erstes Blatt 168. Jahrgang ramstag. 2l. Zull ms Postscheckkonto: Zranlsurl a.M. N686 Zwillingrrund-ruck ».Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch- u. Ltelndruckerei R. Lange. Zchristleitung, Geschäftsstelle ».Druckerei: Schulstr. ?. Annahme von Anzeige» 1 tue Tagesnurnmer biS zum Rachmillag vorher ohne jedeVcrbiiidlichkett Seileftpreije: für örtliche 'Anzeigen 2b Ui.,für auswärtige 30 Pi., ür Reklainen Dtk. 1.— : bet Planvorschrift 2f)°/ 0 Ausschlag. Hauplschriitleiter: s 2lu«. Goe g. Verautivortlich für Politik u. Feuilleton: Auq. Goet;; Stadt und Land, Vermischtes usttze- richtsiaal: W. Meyer; Auzelgeuteü: H. Beck; sämtlich in Gießen. Ruhiger Tag sn der bchlachtsrout. wochenrszüdllck. Es toöre schlimm, wenn in den harten Zeiten peinigender Ungewißheiten nicht ein durchgreifender zuversichtlicher Gedairke uns aufzurichten vermöchte. Was lastet nicht alles auf den Gemütern! In wenigen Tagen blicken wir auf vier volle Krisgsjahve zurück, die der ganzen Menschheit und auch uuserem Volke tiefe Wunden geschlagen haben, und der Tag des Rückblicks kann sicherlich nicht mit hochgemuter Feier- stimmun-g begcnrgen werden. Noch sehen wir kein Ende, da der Feind auf dem Ringen bis zur Entscheidung beharrt. Auch ist es nicht so einfach und leicht, die Aktiva unserer bisherigen Siege zu feiern. Noch nichts ist fertig und vollbracht. Der Zweifrontenkrieg ist für Deutschland zwar erledigt, allein das liebe Himmelslicht dringt nur trüb drrrch die gernalten Scheiben des Ostens. Jenseits der Weichsel, bis ans sibirische und japanische Meer, herrscht ein großes Drunter und Drüber, die verbündete Donau- Monarchie seufzt unter ihren inneren Schwierigkeiten, und der undurck)>driugliche Nebel der Zukunft kann nieder von den Politikern der „Irieoensverständignng", noch von den Anhängern der Vaterlandspartei oder den Alldeutschen durch blickt werden. Auch der unbeugsamste Freund v)n Grundsätzen hat heute noch keinen Schimmer von der bevor stehenden Neuordnung der Welt. Im Innern unseres Reiches herrschen auch noch die alten Gegensätze, der Kampf um das preußische Wahlrecht droht wieder gefährliche Formen anzunehmeu. Dazu das große, blutige Fragezeichen der Westfront — wo gibt es also noch eine Verheißung, daß wir in absehbarer Zeit wieder in friedliche, behagliil ober auch nur erträgliche Verhältnisse kommen! Ja, der Menschen, die bei solcher Häufung von Depressionen nicht ein sehnendes Verlangen nach der Beendigung all dieser Unerguicktichkeiten in sich tragen, sind nur sehr wenige. Aber was bleibt zu tun? Viele flüchten ins Land idealer Träume, gesellen sich zu den drängenden Pazifisten ober verwünschen und tadeln alles Bestehende; indessen, das mehrt nur die Schwierigkeiten und weist uns keinen politischen Rettungsweg. So schwierig und unerfreulich es ist: jetzt heißt es streng sachlich, rvalpolitisch, vorsichtig und gerecht Uu sein. Grnno zu ernster Einkehr ist vorhanden, viel weniger z-um Schimpfen und Kritisieren. Es gibt Gruppen von Rechthabern, die nach einer Reöision der Bresder Verträge rufen. Als ob damit etwas gewonnen würde! Wenn wir den Russen gegenüber in unseren Forderungen noch so abstinent gewesen wirren oder sein würden — wäre etwa daran zu denken, daß das nach allen Dimensionen revolutionierte Reich in absehbarer Zeit sich zu einem wohlgeordneten, innerlich gefestigten und ganz verläßlichen, !urrs wohlgesinnten Nachbar auftun würde? Wir haben die politischen Wolkenfetzen im Osten und auch die Versuche der Entente, sich die russischen Verhältnisse,.' soweit es noch sgeht, wieder nutzbar zu machen, als etwas ganz Unabänderliches hinzunehmen. Um die „sibirische Schlange", die den Bolschewisten das Brot abzusperren sucht, zu beschwören, aab und gibt es keine Zauberformel. Wenn wir den Zerfall des großen Slawenreiches zu verhindern versucht hätten und eine andere als die uns in sehr kühler Freundschaft „zugeneigte^ marimalistische Rätereaierung in Petersburg oder Moskau das Regiment führte, hätte England vielleicht ein noch schlimmeres Vorhaben gegen uns ausgefiihrt als seine Expedition vom Weißen Meer her. Was kann der neue deutsche Botschafter in Moskau, ,Dr. Hetfferich, urrd was kann der Staatssekretär v. Hintze anderes tun, als wachsam die Ereignisse zu verfolgen und den Einflüssen der Entente mit allen Mitteln entaeaenzu- arbeiten? , Die >gegnerischen Böller, denen wir noch, im Weste gegenüberstel-en, stöhnen wohl ebenso qualvoll unter de Druck einer ungewissen Zukunft. Eine beredte Sprack führte in diesen Tagen der Seine-Kongreß der französischc Sozialisten. Trotz der Foch'schen Gegenoffensive ist auf ih ein Wachsen der Friedenssrimmung festgestellt worden. D zum französischen Nationalfest gerüsteten, sicherlich nid spontanen Gefühlen errtstandenen englischen Arbeite demvirstrationen für die Rückgabe Elsaß-Lothringens a die verbündete Nation haben offenbar bei unserem wes sichen Nachbar keinen durchschlagenden Eindruck gemach Dre Bmtopser der neuen Offensive werden, wenn es si zeigt, daß Hindenburg auch weiterhin das Gesetz des Har delns vorscl^rerb!, bei den Franzosen vielleicht einen neue auslösen. Der geringe Gcländeve. Ach an der Marne und zwischen So iss uns un Eyateau-Thierry gehabt haben, bedeutet nicht viel. cr Kampfpause sollte man sich das politisch G wmcn erleichtern dannt die Gegensätze nicht erweitcr ^ crbm - Wohl alle Kriegszieltheor. Schnur gehauen. Statt si. Iw 35 f nn5tp ' an d,e Theorie zu hängen, sollte ma ancu ^ fragen, wie ltnjcr Verhalten Reden un a s U 6 bl ° ^^ b ° wirkt. Darum k»fsc wir audf, daß wegen der preutzifchen Wahlrecht- resorm und des genauen Zeitpunktes einer etwaigen Landtagsauflösung keine opferreiche und unnötige Offensive gegen den Reichskanzler vom Zaune gebrodjen wird. Graf Hertling ya.r fern Wort gegeben, und man soll ihn nicht mit Forderungen bestürmen, die an die Zudringlichkeit Benedettis dem alten Kaiser Wilhelm gegenüber erinnern. Der ersehnte innerpoli isck-e Fortschritt ist uns gewiß; sorgen wir nur dafür, daß sein Maß und Tempo sich mit der sck)wierigeren Entsck)eiZung aus dem Weltkriegs- schcruplatz in Einklang bringen läßt! (WTB.) Großes Hauptquartier, 26. Juli. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Südlich von Albert schlugen wir einen englischen Teil- angriff zurück und machten im Nachstoß Gefangene. Erfolgreiche Borstöße unserer Erkundungsabteilungen an vielen Stellen der Front. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Auf dem Schlachtfeld zwischen Aisne und Marne wurden heftige Teilangriffe des Feinden teils vor teils in unserem Kamvfgeländ- abgewiesen. Beiderseits des Oureq dauerten die Kämpfe bis zum Abend an. Hier warfen wir nördlich von Oulchp— La ChLteau den Feind aus seinen vorderen Linien. Oestlich des Ortes und südlich des Oureg schlugen wir im 6-egcnstoß die feindlichen Angriffe ab. Westlich von Vinocttes (an der Marne) wurde de^ -"ind im Walde Ris nach heftigen Kämpfen vor unseren Linien alrgewieftn. Südwestlich von Reims säuberten wir das Waldgelände westlich von Vrigny und schlugen heftige Gcgenangrijfe weißer und schwarzer Franzosen zurück. In der Clwmpagne griff der Feind zwischen Suippes-Tul und Souain am frühen Morgen an. Er wurde im Gegenstoß abgcwiesen. 9 Im Luftkampf verlor der Feind gestern 28 Flngznrge imd einen Fesselballon. Leutnant Freiherr von Richthofen errang seinen 30., Jagdgeschivadcr Rich'thifen damit seinen 500. Luftsieg. Leutnant Lonvenhardt sckwß seinen 44., Leutnant Billik seinen 27., Leutnant Böller seinen 26. und Bize- feldwebel Thom seinen 23. Gegner ab. Der Erste Generalanartiermeister Ludendorff. * Der Abendbericht. Berlin, 26. Juli, abends. (WTB. Amtlich.) An der Schlachtfmnt ein rühiger Tag. Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 26. Juli. (WTB.) Amtlich wird verlautbart: Italienischer Kriegsschauplatz. Bei Cano va in den Sieben Gemeinden sck-eiterte ein ftindlicher Borstoß. Sonst keine besonderen Ereignisse. Albanien. Zwischen Kuci und dem Meere sind wir an mehreren Stellen bis an den S e m e n i gelangt. Unser Vorgehen löst heftige Gegenstöße des Feindes aus. Der Chef des Generalstabes. Die Verluste der Eutentetruppen. Berlin, 26. Juli. (WTB.) Die ungeheuren Verluste, die die Entente seit dem 21. März im Westen erlitten hat, haben dazu ge führt,., baß in den letzten Monaten meh- re re englische und f r a n z ö s i sche D i v i s io ne n infolge Mannschastsmangels aufgelöst wurden. Die Fliegerangriffe auf luxemburgisches Gebiet. Berlin, 27. Jvli. Um die er MstiMnrung den S e ch s in i I I i a r - den kredit angenommen. Di« Mehrheit, die für dir Vorlage gestimmt hat, setzte sich Zusammen aus den Christlich- Sozialen, den deutscli-nationalen Parteien, den Deutsch-R-adikalen den Rumänen, dem Polenklub kund einem Teil der Italiener. Das Haus hat sodann die Sommerserien angctreten. Die Programmrede HussarekS. Vor vollbesetztem Hause stmd dichtge'Mten Tribünen hielt Ministerpräsident Frhr. v. Huss-arek seine Programnrrede, in der >er .crusführde: Es -gilt, in fester Gemeinschaft mit dem altverbündeten Deutschen Reiche, mit dem uns stets hochgehal- ten-e, im Feuer des Kmnpfrs gehärtete und nun nach inniger Verknüpfung für die künftigeil Zeiten rmzerreißbare Bande der Freund- Wafil und Trerie umschlingen, sowie mit den tapferen Wasfeu- gef ährten, die uns dieser .^prieg gewonnen hat, das erfolgreiche Ende des furchtbaren Ringens zu erzwingen. Es gilt, nach Jahren harter Prüfung !und ukrvergleichlick>er Helden^ taten unseres tapferen Hoeves ziu eik'-kin ehrenvollen Frieden zu gelangen, hinsichtlich dessen die berufenen Staatsmänner der Mittel- mäckfte ihre niemand bedrohenden und cnrf die allgemeine Völker- Versöhnung gerichtelerr Absichten (Bei all) öfters im zweideutig sestgelegt haben. Tie Rogierimg wird ihre ganze Kraft dafür ein- setzen, um, stXrieit es cm ihr liegt, zirr Eweichnng dieses heiß- ersehut-eir Zieles beizutvagen (Beifall), für das die Mach entfaltungs lünch außer: allein picht genügt, sorcdern daS nicht nrinder iunerü Stärke und O^eschlosfenlMt voraussetzt. (Zussimnrrmg.) Um diese aber zu erzielen, ist ein stetiges vefiasftrngsnräßi-res Zn amrnen- wirken mit den gesetzlich berufenen Bertretungskörpern unbedingt« Voraussetzrmg, mr dvw die Negierung nnpubrüchlich festhalten nnrd. (Beifall.) Die nächste und unnnttelbare Aufgabe ist die Vo- ticrung des Bnd>getprovisoräums. Darüber hinaus wird es sich für die nächste Zukunft darum hmrdeln. Vorl^ereidüngend skükr die Klärunsi nrrd Ord:mug lener großen Fragen zu treffen, welck>e sich der ruhigen und wolLgeregelten ^ftmti- miität unseres Vergas,'ungslebens schon feit lange ent e. erstellen, ko ahnend des Krieges aber die Unaufichiebl>av?eit sä>arfftens lxrr- getan haben. Ich ineine die großen G e st a l t u n g s p r o b l e nt e nationalen L e b'c n sj im Staate, die u,rr isrnerhrlb der Monav, chie und durch ihre (>erufene 0-Xgo.ckt zur Entscheidung gebracht werde,! können. Die Regierung erxuhiet es zunächst als ihre Pst cht, unablässig an der Erlveckung eimu ^'ltmosphire des Vertrauens zu wirken, in wekcher unter ihrer Führrmg an die sstuitti weise Betvältigung der zahlr'eichm Wmg^izierten einschlägiger! Auß> gaben mit Bürgfchrft für ihre Tauer l>erangetreten werden kann. In inniger Wechfeknückkmug jntt diesen steht das Problem der zfitgemäßen B e r w a l t u n g s r e s o r m, wcblte lvir uns im einer ausgedchnterroi .Hjeuanz-relMvg der Interessanten zu den würden zugtach die S&n> ^tsfayungen ariujanwr, um caafj für nunuhes G^i-er eure GnL- I fimmme zir erzielen, wodurch die erwähnten Fragen rrn«wev^Zenommen einer ruhigeren Behandlung zugeführt und schtußlich lösbar gemacht wurden. Nicht minder mutz eur e ständige Mitwirkung des Rrickdsvats inj Lnyet^nheüM des Ernährungs Wesens gesichert blei- dandelr sich hier um eine Existenzfrage der ganzen VkvölÄerung. Line ganz besondere ind> ummstchrabbore Bedeutung Jöti» dre Ordnung der Finanzen besitzen. Von der i vdy tT^i^ errergr^chnk !yrd raschen Lößnig dieses Pnobbems härmt das, gerchec Lebensbednurwig^i für die ganze Bevöl- ^mg, «isdeso-ndore den Kroch die materiellem. Wirkungen des cT 1 ?* 5 betroffenen Mittelstand., und für eine sich'in den Rahmen eines allgemeinen Wiederaufbaus einfügende Fortent- wuNnng der sozialen Fürsorge, wie sie das ethisch' Bewußtsein als Gegenleistirng des Staates für die aufopfernde Hal- tung der brnten Schichten an der Front und daheim mit Recht postuliert. Wir bringen den rnwrschiitterlicherr Glmtben an die glorreiche Zukunft unseres Staatswesens wie den festen Willen nnt, ferne reichen .Kracke für den Dienst feiner edelsten Zukunfts- zwecke zu sammeln. Wir müssen bestrÄ>t sein, die Grundlagen gemeinsamer vertrauensvoller Arbeit zu schaffen, die nicht ohne Offenheit und Gradl-crt vollbracht werden kann. In ^Es^r Richtung wenden wir urrs zunächst cm jene Gruppen die nach ihrer grundsätzliäi»m Steflrmg schon früher an der Seite des in schoersten Kämmen rnigenden Staates ge- ZE' 3 *?, lmd und halten unS die Pllick^en dieses erprobten Verhältnisses auch mrsererseits gegenwärtig. Wir Mächten abm auch - l en ™'r E a blehnende Haltung rinnehmen, wenigstens ren^ Matz von Vertrauen erringen, wie es loyale Gegner rin- zoll^ können Gerechtigkeit gegen alle, gegen M>en Bocksstamm und rede soziale Schicht muß aber der oberste Z* 1 " 0 * '22 und bleil'en. (Zwisck>en,wfe der ?lbgg. Fantz und A^l.' ist der deutsck-e Klurs? Lebhafte Gegenrufe der ^chectien.) Wir würden uns glücklich schätzen, wenn es uns der- Mmu wäre, ern Stück der Riesenarbeit, die die Zeit oor unserem uerwngl. gut und gediegen vn leisten. (Vielfacher Befall Der MiNifterpra;Lxmt wlw beglückwünscht.) Das Haus begann hierauf die zioeite Lesung des Budqet-- ProvisornunS. r^«t den L^rlust nrÄckärisch requirierter Räume utzht mit. Wir haben dre Bestätigung der Nichtig keck unserer Bersenkungsziffern ans dem Mknnp- emes Leiters des englischen Sm. Tie Zusamme-iarbrit 'E^eriür den ll-Boot-Krieg erforderlichen Kräste verbürgt urrs den Eiioersolg. U-BootS-Kreuzer „Kapitänleutnant Weddtgeu. ,i «J 8 ?/Jj n ' 26 ' ^ Wir Wrat, ist beabsick-tigt, den U-Boots-Kreuzern dre Namen 0on brionders verdienten u "Boots-Kommandanten zu verleihen. So erlstckt einer der U-Boots-Kreuzer bereits den Namm „Kapckmileutuuuck Wed- digen". Aus dem Reiche. Haus Heinz Ewers in Neuyort verhaftet. jewJQj-jJ i “/ 27, ?u^- Der ,Morgenluft" zufolge ist da deutsche Schriftsteller Hans Heinz Ewers wegen an^blichec deutscher Propaganda in Nerryork verhaftet worden. Die Bestrafung der Mörder des Grafen Mirbach. Köln, 26 JE Arivattelegramm.) Die Kölnische Zeitung weift rn einem Berliner Telegramm darauf hin, datz die S o w jet - re g l e r u n g be^mntliich tSühive für dcn Mord am Grafen Mirbach Z-nffcherte und mich nach d.m vorliegenden Nachrichten, crne gios^rc Anzahl LozlalvÄi'dlutionäi'e erffhpssen gwrdm seien., der <>usanrm«iHang Zwischen den Hrngerichteten und den Fvcher-ung, daß die Solchetrecherunc- ^ Sr^wchmg ausgche, müsse daher immer l1fe Za: betonerc, daß man noch immer dar- dufwmcke, daß die Regienmg Beweise takkraftigen Borgcchms znr ^ dann wird und kann die öffaltluche DhüWUng Deutschlands sich beruchiym. Die Cholera in Stockholm. ,7^»f 1 ^ 2( L? Ul }- tSv .Tel. Dyrm,.) Die Cbvlera V^nttletzt endgültig beslegt zu sein, nachdem sie v^r Opfer gefordert hat. Japan und di« Tschechy-ek-waken. London, 26. Juli. (WTB.) Das Reutrrsche Bureau Mitteilung erhalten, daß I apan den Vor- schlag der Berernigten Staaten, der t schecho-s lo w a k i- rn Sibirien beizustehen, angenom- men hat. Frühkartoffeln au» Holland. 33fr1 1 it, 27 Juli. Laut L. A. mrs dem Haag wurde D^Ts^.^^000 WaggonsFrühkar toffe?n nach Deutschland abgesandt wordm sind, wegm des eigenen m Hollaud die weite« Ausfuhr eingestellt ÄnchilgetEssen werden auch ntrftf die ganzen 50000 Dmmen Stei n- /chnmen. Die gttgemeinen ^Zerhaud- Lungen über iwntaai WEnaustausch werden noch portgesetzct. Der 5 eefrieg. Nnre A-Boot-Erfolge. Berlin, 26. Juli. (Amtlich.) Neue U-BooErsolgc im Sperracbiet um England: 18 000 Br.-R.°T. Der Chef des Admiralstabs der Marine. Admiral Hvltzcudorff über den U-Boot-Nrieg. tShv« ^ Berliner Karrest»adent der ..Köln AÄ. halte mir UiNrrceduug mit dem Chef des Admiral^es V ' U'ÖMrf'frif'i: Der den Geancru ,CI ? Laderaum überschreite! bisher chatzmigswelse 50 M 1 11, .a r d e ». Ter euglische Schisssraam ^ um 18J°hrezurück g^dräug? bau ^ t ’ desto sicherer entgleitet C'rglaud di> w«tchaftl,chc Führung. Um mrs Ja«rn und Am.-rila >aeiter. ^ im Turilhchmtt rund 360 000 BrRT °^ s den Verband gebaut wurden. England Kmif* Mtiö w-ssenschatt. 9W^,,5r 6ä ri r c st und jetzt. Viele Leute, denen die mn-wvch-m in eine nt (Betbabe früher etrous ganz SelbswerstLndltches war, müsseir heute auf dieses Ber- T m! Ja! A^lophisch genug veranlagt sind, ffiriifÜ durch die Phantasie einen Seebad- ^ Iynt - man aber btc Erinnerungen Über die Lman, daß es eine regelrechte .0*?..Seebades. gibt, die brs in die vorchristliche Zeit ^ keineswegs, wie viele ^Jl l0b f rT ^ ^imnchrirng, sondern tchr haben daimt nur nrw Jahrtausende alte Tradition fortgesetzt Diese %I?tyl or lJl 7ur K flleMrrgs öfters durch ziemlich lauge Pausen ^ Ewneute ^lfschwung der Baderrtseng^ntlich erst währeitd der letzten Generationen { yioütox 100 Juhreii hätte in Deutschlmrd rin Mensch der ohne % X}>tt§> dn Seebad für längere' Zeit auf- Mtft, Itxöyt auf such bte Aufmerksamkeit gelenkt und als Sondc-r- lmg gegolten. Im grauen Altertmn ahn wmc ntmi sich bereits. b*r günstigen Wirkung des Seeklimas und Seebades bewußt wnm '"^^''^,Ansichteu ftegtc, bie unS haute mehr attz seltsam ersch-iuau müssau. «o glaubten ine Mt«, taiwre 8eil dab mar, mrt Bäberu im Enlzwass«: Aasautiosis, Wassersucht söggr Ansicht bw Celius Wiirianu* feilte sogar iw Parade durch iw äaUcatt des salzigen Waü«L Herr v. Hintze im Hallptquartier. 2 r^ Staatssesretir vm, .V i n tze begibt sich demnächst ins Große Hauptauartier bem - box L ^k'lEn Reichskanzler Grafen v. H e r t l i n a bespve^chu^E E Vordergründe stehende außenpolitische Fragen zu Zusammenschluß dcS deutschen Fi schein ful/r- urld Fischgroß- handelS. Aorgehen anderer Hairdrichwrige stckgend, hat sich tea Flschetnfuhr- limd Ftsä>großhandel, r.nmentlich Wich- mrd Süd- ^schlossen, um sich für eine bessere und welchnaßigere Versorgung der BeErmtg mit Fischen snwie für die möglichst baldige Wiederrinschaltimg des Fischgroßharchels m reger Beteili nmg ans allen Trilm der^ob^- E kÄV^ - a ? 22 ds. Is. in Duisburg per baird deuffcher Fisckiemsuhr- und Fi chgro .Händler e. V., Sitz D is- ^?«^"^ .^rdeii Er bez-E die Wahrneh'mrng und För- ^^'chg der wirffchaNlicheri. Interessen des deutsche Fi'ä»riniuhr- .Sr Ard allem für dir mäglickch bal- der Fgschnnchh. s>wie für eine uneinge- Ichrankte Wi^/^kmrzler erhobene Borstetlung ant ^rlej ^ i r?™ W^'treteuben GcrremWmmamdos ?.fr ma, l» e , Veranlassung tm Frsth- ch 1918 cstrichaulend er- SÄrovnrHlen, zu tvnrn mich die in ^ «MW ab^edfnickte gehört, stellen eine Eck diesem Gebiet geltenden Rechtszn- ^I^n sre insbesondere dir Hrr'rllirng und den Absatz mm- Eue solckie Dersckiärstm^ war erstndersrckt, da ir't'w der Geltung der bisherioan V-rorH- ^.2? ?.^r ^-^twühl^n, die rin derartiges Verbot mit enU uufeS ^^t«ten sind, die die Lage Hellene MöchickBrit, Ausnoh^/rwstdmi Be^ bot der Ueberlassmig imd der Herstellung m genehmigen ist dafür g^tragrm da st bei V-orli egen unumgänglicher sowohl die Herstellung von S chrot- f n rx^ rei1 sotzteilen, wie auch der Absatz von solchen ermöglicht wird. Fliegerangriff auf Of^nbvrg. 26. Juli. Vergangene Nacht wurde 6 und Umgebung wiederum van fe i n d li che n ÜWW J* nw^ 01 ^ ^worfen. Dem Angriff fiel eine tn T r lvurden schwer/ zwei leicht versetzt (Vin ^ ^ebäudeschcrden wurde augerichtet. ^.uigebuTig ist in Brand geraten. Auch Gerns- vergangene Nack>t das Ziel feindlicher ^wvrfeneu Bomben richteten jedoch keinen nennenswerten Schaden an. CS. Z.) Aus Stadt und Cand* Gießen, den 27. Juli 1918. <• Auszeichnung. Lant^turmmann Georg Burk von hrcr erhielt tue Hessische Tupferstnlsmedaille: im Besitz des Eisernen Zlreuzes ist er schon längere Zeck. ^ vses svr Dr. Gmeiner f. Der ordentliche Professor ^ mcb. Friedrich Gmeiner ist ^L^^kheck vttschichen. Es geht mit dem Verstorbenen rat bekxb^r Lehrer m der Volllast der Iah« zu ^ i?reren Beterinärm-edizin manckMs ^ versprach. Sclwn früh trat Gmeiner mit wissen sch?, stlichen Arbeiten, hervor. Be,oniders behmrdette er ^,^-r nrunen in rhrer Mvkuug auf den Tierkörver Gmeurer ist 1870 m München geboren, woselbst er Veterinärs und Hllmanmedizrn stnmerte, prmnovierte in Gießen 190 1 mm ^zUled. vet. und m MnAu 1908 Kurnj Dr. med. Nach seiner tierärztlichen Approbation 1896 war er Assistent und Bertw^ des Herzog Koburgiichem Hm- mrd Landtierarztes. 1897—1901 legte Institut der damaligvi tierärztlichen Hock>jchule Mjiwchen d«i Grund xu sriilen mck Borliebe betriebenen Studien über Anwent»mg .und Wir- wrrg der Arzneimittel bei bai Haustieren. Im Jrchre 1901 außewrdentlicher Professor an die Landesnniversität ^ medirinisck)en Beterinärklinik zu- gleich über spezielle Pathologie rmd Therapie der Haustiere, all- gniietne Therapie und Diätetik vortrug und die pl>armazetttischen Uri'ungen leitete^ 1910 lourde er ordentlick>er Professor. Gmriner war .der erste, Dekan der im Wintersemester 1914 üctmn 5 rmedizmtfchen Fakultät an unserer Universität Seit Februar 1915 stand her Verstorbene als Stabsveterinär im Felde. In seinem Ui-tercichle wußte GmLriner durch geschickte Verbindung von M»rt und Bild feine Hörer zu fesseln und verstand es, meisterhaft dre Wissenschaft mit der Praxis zu verbinden. K . ^^^^vltige polnische Bonbons. Eine auch an ?L^esse ergangene Warwina des Lodzer Polizei teilweise festyestellter Verwendung von giftiger Oxal-Säure statt' Wemstein- oder Zitronensäure hat selbswerständlich keinerlei Bezug auf deutsche Verhältnisse. In der deutschen ZucLrwaren-Jn-i duslrie dürfen nur durchaus ein)vandf«ie Gvnußsäuren bemrtzL werden, durch die neuen Richtpreise für Süßigkeiten ist vom Krieas- eriiährungsamt für säuerliche Erfrischungsbonbons sogar rin Mindestgehalt von 500 Gramm Säure auf je 100 5bilogromm Ware vorgeschricben. Tie Vermittluiig der znm Säuern von Zuckerwarenf nötibkn Wrinstemsäure erfolgt in Teutschtand durch die Zuck^r- zuieilungsstrlle für das deutsche Süßizkeitögewerbe. Es besteht somit beim Genuß deutscher Zuckerwaren Gewähr für eimuaubfrete Ware. Landkreis Gikßen. i-i. Queckbvrn, 26. Juli. Die Sammürng für die Ludeiv- dorfffoende schloß hier mit dom Betrag von 122 Mk ab. — Der Gefrrite Ludnng Linkmann von Iper erhielt in den Marne- kämpfen zur Hessischen TavferkeckSnkedaiNe das Eiserne KVenz 2. Klasse. — Der Ertraa der Winterfrucht ist hier und iil der ganzen Umgegend ein ganz außergewöhnlich guter. Hess N-Nassuu. mr. Frankfurt a. M., 26. Jrcki. Im Maintnl ist die Ernte der K'örnerTrüchte in vollem l^ang«,. Rog-ten ist über alles Er- n-artlm gilt geraten. Man schock den Ertrag ans eine gnte Mittelernte. Arh.-en nnt scher 100 Körn-.nm sind teile Selwicheit. AnÄ der Weizen ist vorzüglich ausgeveift und ver/onckK ebenfalls eine durckmis zufrnderrstrilende Mittele.-te. Tie Gerste ist smvrit ein- gefrih en: hier ist d-r Ertrag geringer, da das O^trvide durch Lc^ernng au.s den . idern gelitdrn hatte. Die FrüMrtoffelernv« fat gleich'-ririg nnmitxt. doih ist der Ertrun gerc g. da die an- hütende' Trocken Heck Schaden hervocgeru^n lZat. Tie Späikartof- sri i köoncken zur vollen '--blsrripe und Ausbildung der K^roLen. ri:en längeren Re»-?n dunchrns veroagen Die Ansätze an den Ltöcken wrd bisher nocki wenig zirfrUmstellend Von dm Ori- fn’kü'.cn ergab der Rnp6 eine ho bkoerckne Ernte. Mohn, der ioem. ür tza k an gebaut lmrrrie, ergibt einen schönchen Ernteerirag. da die M ite durch dfe Tnx5-Hnt zu vasck, von statren ging. In den Wein- borgen iw. Nntermarntnl mrd jm Rh^riuvu ist der Sürnd t*.-r Neben» ein yorziiglicker. Heu und Sanenourm tritt Vanm auf, in der HockOrimer Gennrrckung in den Wrinberoen der Stadt FrWikfurt ^wde an einzelnen Stellen geringer Briall mit - hstau kÄ- gesollt. Vorausgesetzt, daß die Witterung günstig blecht, Linn mit einem «uchlichen Nsitte9hnbst gr^chnet Gerrchtsfaak. Drei SpionasefLkte. Berlin 26. Juli. Folgende drei SpionasefLll« «e brncrien rn den letzten Tagen zur Wurd-ilirng: Durch Urteil des KriegszustandS.wrichts in Hamburg ist der Schweizer Erwin Allermann wegen Landesverrats z» 12 paaren Zuchthaus verurteilt worden. Er hat mehre« ^nwnagcber-icküe Mit milstärisck>en Mchrickrien an mtf SchwriL-r «dvesse nmrfrtet, die für den feindlichen Nachrichtendienst bestimmt n»a«n. ^te Nachrichten ,vurden durch die Wackumkeü der Zuständigen L>rganc aufgefangen. Durch Urteil das Reichsgerichts ist die Verkäuferin Earvline Jock mrs Marburg zu vier Jahren Zuchthaus wegen versuchten Landesverrats verurteilt worden. Sie war m Zürich durch seindlick^ Agenten verleitet tvo^en. mill- Larische Nackmchten aus Deutsckzlaud an Deckadressen in der Sl>wriz X 11 - s.Mwen. Ihre Berichte aus Hannover wurden aber von dcn zuständigen stellen aufgefangen. Durch «chtskräfliges Urteil des Ol^erkrisgsgerichts in Würz- bürg ist der fahnenflüchtige Kanonier Karl Buchert zu emer Ge sam tzn chthaus stra fe von 12 Jahren, B-r- ^etzung m die 2. Klasse des Soldaten st andes, Entfernung aus dem Heere und Aberbemnmg der bürgerlichen Ehrenreckpe auf die ^auer von 10 Jabren verurteilt worden wegen Fahnenflucht LMrdesvwrats und Verrats inrlitärrsckier Gehrinmiffe. Buchert hapi or Holland, wohin er fahnenflück»tig getänden war, dein srind- X ^L ^'ch^chtendlenst gegen Bvrlchnng Nrittmlungen ül'er Front- verdaltnrsse und ande« geheime militärische Angelegenheiten gemacht. und das gleiche galt bezüglich der Epilepffe. Richtig war hingegen schon bei den Älten die Erkenntnis der gün- oef S^klimas auf Lungenleiden. Bereits 5 Jahr- hundcrtc vor Christi Geburt bauten die Römer an der Meeres- ^ hailptsächlich zur Aufnahme Lungen- ^gar Seereisen nach Aegypten aus ge- M waren Nichts Außergewöhnliches. Ter Auf- ^ das Seebad zu einer regelrechten Mode ckelt. Die beoeuteildste Rolle in dieser Hinsicht spielte bald- ^ Straichwege rn kurzer Zeck von den Som- mermllln der romffckien Aristokraten einaesäumt wurde. Man bc- sich aber danials nicht damit, Seebäder zu nehmnt, sotidern wurde Mich als Medizin getrunken, mtd diese «st- Äo^^rung hielt an bis mit dem allmählichen Znfawmen- bruch des Nerchts dre günstigen Vorbedingungen fite diese Mode {^> 0 »^. Im Mittelalter sariden Seebäder wesentlich geringe« Belichtung, sie wurden von den Aerzten nur gegen ganz bestimmte Lewen nnd.eigentlich nrrr in AnSnabmesällen befohlen. Hinaegeir U?te sich rmmcr mehr die Ansicht ans, daß Seebäder !>as wirk- die Tollwut seien. Diesem Glau-beu hnffnata man besorrders im FvmE^ch des II. und Lud»vig XIII. Äeuri damals etn Hosherr otnr ein Edelfräulrin von einem Hund Imorde, den man als tollwütig verdäckstigte^ so war die a !L bie Kulk geradem etne Sclbstt>erstchidlickckrit. xer toahren Bedeutung des Seellimas war man sich aber lange Zeit hindurch nicht mehr bewußt. Ties besserte sich erst um die M»Le feg 2aLrhmck>ertS. aU die Gu&mei bk Sitte des ArbtltLjiele der dentschen Landwirtschast nach dem Uriege. Herausgeg^ben von Edler von Braun, Unterstaals- sekretär, Prof. Tr. Tade, 5-auvtgeschäftsführer de- deutschen Lnidwirtschastsrates, unter Mitn-i: kuna einer ganzen Reihe theoi^etischer und praktischer Lan>- und Volkswirte. II. Die betriebstechnischen Grundlagen der Land Wirtschaft 1. f^ie Betriebslehre. -> j®*}! .E^iter Grundlage behandelt Dr. Burg, Leiter dev Zentralstelle für Sammlung lmidwirtschaftlicher BuchfühiungSer- gebnisse, Berlin, die Betriebsleh« als Faktor der landwirtschaft- lu^n Erzeugung. Als Leitsatz kann man über seine Ausfuhrnngenl ?obl setzen den Satz: ,,Ter Bauer faßt seinen Besitz mehr als Ar- oeitsstelle auf, die ihm den Unterhalt sicherstellt rmd die getvünscht« Unabhängigkeit gewährt." Daher ist bisher der Grundsatz der höchsten Kapitalscmsmchiing in bäuerlichen Betrieben vielfach nicht so sehr übertont worden als in anderen. — Bei der Einteilung deck Betriebsmittel unterscheidet er aktives Kapital (Vermögen), passives Kapital (Schulden). ^ Zweifellos ist diese Eirrtrilung ebenso wie die folgende in Guts kapital und Pächterkopichl anstatt stehendem und umlausendem Betriebsurpual wilsenschaftlich richtig. Ob sie in einem Handbuch für den Prakttker unbedingt empfehlenswert ist, bleibt dahingestellt, ^^ >IC Möglichkeit bestände, daß das Verständnis unten cheser Nr-ueintrilung leidet. Ob sich eine GutSbeschreidung, ein Betriebsplan und ein Geldvoranschlag in allen landwirtschaftlichen Betrieben nach den Vorschlägen des Referenten einführen sasstn rmrd, scheint zweifelhaft, werm auch die Berechtigimg dieser Wünsche ohne weiteres anerkannt werden nmß Die von Burg vorgo- geschlagene Wirtschaftsberattlng ist zweifellos für viele Z>'trieb« iunl^L'rngt notwendig. Ob diese Wirtsck>af!sberatung aber st ltt.cht und olynt weiteres überall durchzuführen ist, dürfte nnt Rücksicht auf den Personalmangel nach den» Kriege schon fraglich >em, bri'onders desl-alb, wril gerade für die W,'rtschis!sberatungl Seebades in den noch heute beste he:rden Formen wieder zu Ehren brachten. Tie rigentliche Grmidlalxe bildete eine im Iah« 1750 von Dr. Charles Russell In Oxford veröffentlichte Abhandlung! über die günstigen Wirkungen der Seebäder, in der zum erstenmal genaue „Regeln für rin rationelles Baden im Meere" ausgestellt wurden. Die ersten Seebäder in diesem modernen Dinite waren in England die heute noch beliebten Badeorte Margate und Deal. DaS erste europäische Land aber, das diesem Bieispiel folgte, nxw Deutschland. Als Pionier auf diesem Gebiet trat der Pastor Janos hervor, der im Jahre 1785 die Errichtung eines Seebades ans der Jniel Juist bei Norderney vorschlug. DLan wlgte dar daum- tt gen An regung zwar nich^ doch ivar durch sie s-Ür den nächsten/ Verfechter deutschen Badelebens, Lichtenberg, der Wog geelmet. In seinem Göttinger Tasckienkalender des Jahres 1793 setzte sich Lichtniberg sehr energisch für die Einrickieung her Bäder an dev Nordsee etn, es gab zwar immer noch viele Gegner, aber nach längerem Hin und Her drang die Idee durch, rmd im Jahre 1794 kmmte der Rostvcker Profe,,or Vogel die Errichtung d<'s ersten deutschen Seebades ankundigen: es war das Bad Doberan cm fcec OMse, das mit Hilfe dss HovMg- wm\ ri^rckl«^ crSfhKt mürbe. Dieses nach ntöbemr,t Begriffen erfte beutfebe Seebad bestand in der .Haicht'ack-e aus einem großen Gebäude am Strand, m dem 11 Bäder, kalt und warm benutzbar, zur Venügun-g sbniden. Außerdem lagen am Strmide einige Badeboote mit ein lenkbaren Kästen. Eiinge Jahre später tvurde auch dafür gewvgt, datz man sich im freien Meere tummeln mck» mm begann dck Mite des modermm dcutscheu gw^jeW pJw MtfTctynt tatbiTjirtfchaftkiche-n Betrieben auS den Jahren 1905 und 1906 bringt zlvar manches ganz iuteresstutte Material, könnte aber in der Oetfenttlcf> fei t doch leicht zu ärgerlick^n Mißverständnissen^ rühren, da es durchaus glicht ausgeschlossei: ist, daß mau diese« Zahl« auch für die deutsche Landioirtsäiaft zu vevallgemeiucrnr WM. 2. Der Ackerbau. ») Saatzucht »oird al- Ackerbau und Saatzucht von O^eheimrvt Prof. Tr. Edler ‘ Jena in muftrrgültiser Wc ise behandelt. Tie Klarheit des- Aufbaue», die Präzision der Tarstellunq macht das in markanter Kürze 0>ebotene ohne weiteres verständlich. Als Leitsatz kann man wohl über diese Ausführungen setzen: „Tie Höl)e und Sicherl>eit der Erträge der Kulturpflanzen hängt nicht allein von der günstigen, Gestaltung aller Waclrötumslxdinguugen ab, sondern ist auch in erster Linie abhängig von der Leistung der angebauten Sorte." Als Saatzuclst bezeichnet Edler alle Vestrebmrgeu zur Schassung c-rtvagnucl-er Sorten und ihren Anbau, wo sie anderen Sorten überleg»'» sind. Bei der Bespreclmug der Wirkung ftaatlid>er Saat- zuchranftalten und der Tätigkeit von einzelnen Züchtern kommt Edler zu dein Schluß, daß d:e freie Züchtung empfehlenswert sei, die als Sclmtz für nirndenvertige Naclxchmungen in Hocl^ucht- regiscc eingetragen werden müsse. Sein Hinweis ans die Bedeutung von Anbau versuchen zur Prüfung der Tauglichkeit von Sorten für verschiedene Gebiete, sein Hinweis aus die Bedeutung derf Beschaffung leistungsfähiger Saalzuchtinspektoren, die Bedeutung der Saal bau stellen zur Saatgutverinchrimg, die Schaffung von.' Sag bauvereinen- und Saaibauaeiwssensäiaften sind Maßnahmen, oic in klarer, Übersichtlicher Weise erläutert und von ihm eut> ipreüiend warm besürnwrtet werden. b) Getreidebau. In vorbildlicher Weise hinsichtlich Präzision der Darstellung und Klarheit der verschiedeiren Vorschläge behandelt Geheimrat Pros. Dr. W o hl l m a n n - Halle den Getreidebau. Die Darstellung des E^etleidebrnves als beherrscl-ende Kultur im deutsckieN landnnrtschastlicbei! Betriebe, di? klare Wiedergabe 'des Zieles der deutschen Landwirtschaft, möglichst große und sichere G?trride«utru i zu erzeugen, find lo meisterhaft, daß hier jede Zusatzbemerkung lunndlig ist. Aach die Ablehrmrrg von Rezepten besonders als Tüii^r-Nezeple für Hie Erreichung dieses Zieles ist vollständig >ichlig und verdient daher hier Hervorhebirng. Bon dem früher r'kennzeichneten Standpunkt mlsgeheird. daß die Ertragssiclier- !"' ' die Trägerin der Bedeutung des Getreidebaues ist. kommt W.stttmann zu deu» Schluß, daß der Rvggenbau in weiten beut- sa/eii Gebieten stets dem Weizenbau überlegen fein inrd bleiben wird Tre Vergrößerung der Weizenanbaufläü)e Deutschlands über - Millionen Hektar hinaus bann mit Rücksicht auf die mangelnde Ertragssicherheit nicht empfohlen werden. Vielleicht ist es möglich, besoriders auf den leichteren Böden, den Sommerweizmlun^ mehi als bisher zu bevorzugen, um so die Weizenerzeugung allgemein und die Erzeugung eines kleberreichen Weizens bei uns zu heben. Ta Deuriüüand in der JnhreÄ>uräffch:uttrn 1911—13 Bedeutung der Kanvffel in der Kriegswirtschaft. An Hmrd der Feststellung, daß die Kartvssel^Trockwrprvdukte zur Streckung des Brotgetreides geeignet sind und ebenso als Ersatz für fehlendes Kraftfutter dienen können, stellt er eine Reihe von Berechnungen aus. die beweisen sollen. daß Deutschand 20 Millionen Tonnen ^—'sein über eure Normalernte von 45- Millionen Tonnen Kartoffeln erzeugen muß. Dies bedeute eine Ertragssteigerung von 65 auf 94 Zentner pro 7 a Hektar. Die zu^eit in Deutschland bestehenden Trockenanlagen, Stärkefabriken urrd andere nümftrielle Kartoffeln verarbeitende Airlagen sollen mindestens verdoppelt werden, um die für die Brvtstreckung und die Kraftfuttergewin- nung nötigen Produkte zu erzeugen. Abhängig ist unser Kartosseldau außerordentlich von rechtzeitig niedergehenden Niederschlagsmengen im Frühling. Daraus ergibt sich für Stürme: die Folgerung, daß zur Siä^rstellung des deutsä-en Kartoffellxrues überall die künstliclie Mregnung des Bodens durchgesührt werden soll. Gcn Hindernis hinsichtlich der Teä-nrk gegen die Vorschläge liegt nach Stürmer nickst vor. Nackidenc St. noch die Bedeutung des Saatgutwechsels her vergeh oben und Kartossellagerhäuser statt Mieten zur Einführung empfohlen l)at, kam er zu der Ueüerzeugung, daß damit die Sicl-eruna des Karwsselbaues für die nächste Zeit unbedingt gegeben sei. Besonders kritische Ausführungen zu diesen auf sehr breiter Grundlage wiedergegebenen Vorschlägen St.'s scheinen nickst ani Platze, da die Landwirte gegen drese AuSführtucgen wohl von Fall zu Fall Stellung nehmen werden. Dr. Kleeberg«. Aldansiche SchlangenjaMi. Von Edmund Reimer. Er ist ziemlich selbstLerftmrdlich, daß in einem Lande, in ftt-rrr fvr»« ,'SVfvlrrhrriiim fitlh. frr flTTfwwiirtt ifaicn .fn pro 7 a Hektar 11,1 Zentner Weizen erntete urrd ca. 30 Prozent seines Gesamt verbrau ckis einführte, so würde eine Ertragssteigerung um 3 Zentner pro 7 a Hektar frfjon hiirreickien, um die Einfuhr entbehrlich zu machen. Tiefe Ertragssteigerung ist möglich, nenn sorgfältige Kultur und Züchtung Zusammenarbeiten. Tie Ausführungen über die vvraussichrlick-e Entwicklung des Gersten-- baueS und die erwünschte Einschränkung der Haserairbaufläche :mrd vmr allen Praktikern ohne weiteres nrtterschrieben werden. Auch die klare Ablehnung des Maisüanes, des .Hirsebaues und schließlich des Anbaues der Melte ist vollständig berechtigt und er- ipi', nscht. Die Hervorhebung der B Ären tun g des Gemengebaues im rauhen Klima mü> auf geringen Böden wird ohne weiteres den Bei,'-all der^ meisten Lmcdwirte finden. Das Schlußwort Wohltmanns sei auch hier zur allgemeinen "eachttmg angesügt: es lautet: „9ttir die Hebung der Bodenkultur, der Technik und be» Kürulens unserer Laudwine kann eine Hebung der Gervadoerntie sichern." c) Der Kartoffelbau. non Dr. St Armer, Stettin bearbeitet. Stürm« gibt zunächst die ziemlich allgemein bekannten Zahlen Johanusens über die /Nachdruck verboten) welchem die Schbairgen so häufig firib, wie in Albanien, Üjnm in den V olkser zech, uu gen, im Myt-oS, in ältester tine neuerer Zeit eine besondere und große Rolle zickomnrt. Sck)pn drei Art, wie man Sckstangeirbisse zu heilen versucht, ertb- hält ein unentwirrbares Stück Legende und nahezu ein Stückchen Serumthercrpie in der Urform. Die Dcdes, die heilig Mönche, bewahren zürn, Zwecke der Kirr in einer mit Wasser gefüllten FlclfckZ: eimge Schlangen auf, welche bereits jemanden gebissen haben. j Ter Arm des Gebissenen wild oberl>rtb der Wunde fest tusanrnren- geschpcürt und mit dem venvesearden Wasier -eivastchen iL^ie die Rumänen, von dcmen^eine Ä,r.zgvabc'n versessen, besorwerS im Süden. Als Hüter der Stütze spiel«: natürlich die Schlangen eine große Rolle. Schatze und Schlangen lieb«: h.ümliche, unge-, störte L>rte. Ta her der Zusalnnumhang smvohl in Albanien wie in der gesamten indogernratn'Llr'n Literatur. Ein Mann fand eine Slstange.^ Er tvar guten SinneS, tötete sie nickzt und gab ihr Milch zu trinken. Am pächsden Tag ging er dsteder in dan WtrÜd. die SchrQ' zu hobm, und fand sie mit) Qtofo gefüllt. Er nahin hocherfreut das Gold der dankbaren Schlange und setzte ihr täglich neue Milch «m^btp Stelle. Das ging so eiire Zcitlang fort. Ta edranktc der Schlangenfterclü) und sarrdetti seinen einzigen Sohn, sagte ihm aber weiter nichts von der ganzen) Sache. T« Sohn ging aber nickst sogleich wieder nach Hause, sondern versteckte sich rnn zu schm, für wen er die Milch in den Wald getragen habe Nach einer Weise kroch eine Schlange auf die Schrie zu. Ter Sohn seuerte und schoß ihr den Sck-wanz ab. Das abgeschosserre Stück flog chm aber mit solcher Kraft an den Kops, daß er tot niederftel. Der Vater erfuhr den Tod des Sohnes, wußte aber keine slrsach?. Ms er genesen war, wollte er der Schlange wieder Futter bringen. Ms er die Stelle betrat, sprach ihn zu seinem Schrecken die Schlange an icnd forderte ihu Hns, das Fc'rttern zu unterlassen. Tabei erzählte sie ihm die ganze Sache. Zuletzt meinte sie: „Du olme Sohn, ich ohne Schwanz, wir beü>e haben auf dieser Welt nichts cnehr zu schäften." 5Zn einer anderen Sage lockt ein Schäfer durch AufstMen vor: Milch eine Schlange von dem Schatze, den sie hütete, fort, und erbeutete so das Gold. In Saw in® Plan: glaubt man, me Doxa«« rrage ev*en Zauber ring um den Hals und dcwjenige, welcher sich des RingeÜ bemäckstige. loerde reich und mächtig. Im Wilajet Skutari schließen die Albaner mit Schlangen einen Vertrag ab. Begegucst nian im Frühjahr der ersten Schlange, gibt man ihr das Versprechen, wührerw des ganzen Sommers kettle Schlange zu tüten. Tagegen ist sie verpflichtet, dem Betreffen^ den und seiner Sippschaft sowie seimm Herden keinen. Schaden z:>> Hufügen. Tie entgegengesetzte Sitte herrscht unbcr dkrr DioHamme- dauern Vosnieic. Tie erste Sckstange, welche einer trifft, wird getötet, sonst geht die Kraft verlvoen. In Malja erfreut sich die braune Mauerridechse desselben Sckfutzes, wie die SchLangen. Eine Sage erzählt, daß sie der: Mund mit Wasser stille und zum Lösihen herbeieile, tvenn sie bemec . aß die grüne Eidechse ettven im Freien lisgenden Toben durch d:. ihr innewcchnend.' Glut verbrennei: will. Das erinnert an die allgcmei-i neu Sr !a man der sagen. Bei diesen wie bei jenen spielen wohl urzcit«, liche Vorstellungsrcsü' mit. Um einen von Schlangen gehüteten Schatz »u heben, muß mast an Ort und Stelle einen schvarzen Hahn oder ^inen schvarzen Hammel opfern. So erzähl^der Stamm' der Mahzorvn. Tie Mertnri sagen: Abends muß die Stelle mit Asch,' bestweirt werden. Sieht man am Morgen, welches Tier eine Fählte in der Asche hinter-, ließ, muß man danach trachten dieses Tier zu erlegen. Demi nur dieses ist der .Hüterin des Schatzes als Opfertier angei-ehm. Würde aber eine Menfck^fpur gefunden, fo dürfe man selbst vor einem solchm Opfer nicht zurückschrecken, wolle man den Schatz heben. Fn dem abgeschlossenen OTxmten haben sich gewisse Vm> stellungen natürlich reiner und länger erhalten, als in verkelxrs-, reicheren Gc-genden. So klingt auch mch das Menscheiuipfer ans Zeiten herauf, die für das übrige Europa und den allergrö^m Teil der anderen bewohnten Erde tiefe VerMnigenbeit sind. Menschenopfer waren bei jedem Volke einst Sitte, und wenn mast de:: Gedastken mrt vorvussetzomgsloser Strenge zu Ende denkt, sich im bestimmten Sinne Menschenopfier auch heute noch sogar ber den kultiviertesten Völkern etwas MtLglichcs, Selbstverstächliches m:d — Nötiges. In diesem strengsten Sinne sich auf der Seite des Verbr^Mms die Morde und schüveocn Beschädigungen, auf dev Seite der Gesetzgebung die Todesstrafen uch Zweikarnpfe, welche früher toleriert wurden, sowie die Kriege genau so Menschenopfer, wie bei der: alten Kelten, Germanen nsw. die Otseermg der gefangnen Feii^de und andere Sitten, Hi« wir dort sollte dcrrch cm Preisgabe des Lebens eines Menschpn ettr mehr oder minder sakraler Zrveck erreicht werden. Bei geivissen Insulanerstümmen ist sckMN das Anfüllen des allzupersönlichen Magens sakral, bei Kulturvölkern beginnt die Sakralität ein paar Stufen höh«. Im Wese:: bleibt die Sache dieselbe. Es ist obrgcs Opfer für Vegetarianer und andere d^ickstmenschirfress« durchaus kein Grund, dein betreffenden Albanerstamm wegen der Sage ans dem Wege zu ge hen. In der Volksnredizin ist die gedörrte Haut ein« Schlange als Fiebermfttel /um deck Arm gewunden) sehr geschätzt. Meteorologische Beobachtungen der Station Sietzrn. Juli lilb - «O 2 £- 9 fi Z- 2 ? li rr t V 3 3 1 O ~ ar§ 35 3 LS li i*I 1 f t » ■c *o I « H HP :4 iU«Uei 26. 2 n 19.6 10,8 64 10 TaqSwechs.bew. 26. 9" — 11,6 95 93 — — 1 mehrs. Gewitter 27. 7- 12,0 10,4 99 10 nachlS Regen HLchste Temperatu, am Vdedrigst« , Niederschlag 17,5 bl, S7. Juli 1918 — ISIS US 12,6 9.3' M Zum fofottlaen Eintritt eine solid«, zuverlässige Hilfskraft rfiim Vetschretbkn der Ge- sckailSbücher gesucht. An- geboie unier 5561 oesördert die GeschäfiSst. d. Gieß. Änz. gnftHrgf&iife f,(|. Evick Etttvettstein, (S1799 Neustadt 6. Schlosser Dreher und Hilfsdreher für leichte und dauernde Arbeit gesucht. 5591 6eorg Karl Reit Maschinenfabrik Gießen. Schäferei- GeseÜschait sucht z. I.tdklober zuverlässigen Schäfer. Nähere Auskunft erteilt Wild. Döll L. Lalzmetster, 54i7 A lten B uieck. _ Zuverlässiger Fahrlmrsche gesucht. bri» Krißwäschnti Sdrlrocift . Mrter ni> ililliUkiuliahlhkkl alsbald gesucht "ao Heil- UttdPflcgeanstalt Gießen. Kräftige Arliellkr Mi Fr. 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Juli 1918 Wetdenthal Ihre Vermahlung beehren sich anzuzeigen Dr. phil. Georg Köhres Frau Kätha Köhres geb. Volk Gießen, den 27. Juli 1918. Kriegsgetremt Karl Lenz Elsa Lenz geb. Deibel Gießen, 27. Juli 1918. Caf6 Ernst Ludwig Inhaber: Auq. Rath Samstag und Sonntag: KONZERT Eigene Konditorei. * , Caf 6 Astoria «« Jeden Sonntaff Künstler -Konzert Empfehle vorzügliche Getränke, Torten und Eis. Cafe Ahnend Sanatac and Sonntaff [4119 Künstler - Konzert 'BP AdL Mf liefere nach jed gmen Bilde, ganz gleich ob ^ ^1» Btftt-, Kabinen-od. Gruppenbild, eine fast Brust-, Kmebildl ganze Größe/ ^benSgr. shlitsZr. LergrSMüg (f b Niemand lasse sich dieses günstige Angebot entgehen u. sende sofort eine Phoiographte ein, da der Andrang groß sein wird. DV“ Aehnlichkeit garantiert.1000 frelro. Dankschreiben. ■IjOBUnd wird flPTWlinflPP einen Rahmen zu ilU IidUU Wiru HKZWÜLySii sieüung zu mach. Weit. En.ps. genügt. ».A1tn,ü11«r. Stettin 71, Große Tomür. 21. 1^ Städtischer Obstverkauf. I Um im Hinblick cruf die ungenügende Obstzufuhr eine gleichmäßige Derleillmg beS durch die Stäbt. Obftvertei- urnsSstekle, Turmhaus am B-rcnrd. zum Verkauf gelangen- >at Obstes zu erreichen, wird folgendes bestimmt: Der Verkauf von Dbft in der Städtischen Obstver- kmrssstelle erfolgt nur gegen Abgabe von Obstmarken. § 2 . Durch den Aufdruck roter Ziffern auf die Obstmarken tstnd die Verforgungsberechtiglen in Gruppen eingeteilt. I ftie Nummer der Gruppe, die beliefert werden soll, wird sjelvcils bekamttgegeben. Falls die Gefahr des Verderbs des Obstes besteht, können auch Obstmarken noch nicht aufgerufener Gruppen i beliefert werden. I 8 3. Obstmarken, die innerhalb der bestimmten Zeit zur eferung nicht vorgelegt werden, vertieren ihre Gill- . Belief« Mgldt. Wel fällt, wir! 8 4. aus l besonders bestimmt. Menge Obst aus die ein-elnen Marken ent- jeweils 8o>i«3ii-V8i88-tieki8pi6lg - Seltersweg 81. Täglich erstklassige Künstlerkonzerte. ITur Samstag, Sonntag und Montag. Uraufführung des gelegensten Romans der E. ülarlitt im Film Prachtvolles Liebes- u. öcsellschaftsdraiaa in 6 gewaltigen Akten. Die Hauptrolle spielt die gefeierte Bühnenschönheit ETmTiTeTTeT bestem bekannt aus „Der Antiquar von Straßburff“. Einen ffewaltlffen Erfolg errang der E. Marlitt-Roman Im Film und maßte ln vielen StJUlten prolongiert werden. Buffy staigt nach! Pikanter Lu otap lei schlaffer. Zur jetzigen Aussaat empfehle: UtrWrgel Nikscil-LPrgel HerbK- ober CtMlriibeu. Heinrich Hahn, Samenhandlung, Ecke Bahnhosstraße und Wo^kengasse. 6618 Zopfe Haarunterlag.,Locken,Dreher sowie aüe sonstigen Haar- arbeiten werden schön und dauerhaft angefertig, in dem Sverial-Damen lsrifier- tu Haargeichäst Hermann plant wwe. SelterSweg 8. 600 Das Eintreffen von Obst wird durch einen Aus- Hang an der Obstverkaufsstelle, am Stadthaus, Garten- »raße 2, am G-leßener Anzeiger. Sckmlstraße, und an der Kolornalwarenhandlung Driesch, Seltersweg 70, bekanntgegeben- nach MSglichkeit wird auch Bekannt- Jmatimtg in den Blättern erfolgen. 8 6 . Vorstehende Bestimmungen treten am 29. Juli 1916 idr Kraft. Gießen, den 26. Juli 1918. 6607B Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). Städtischer Obstverkauf. Von Montag den 29. d. M. ab werden die Obstmarken mit den roten Ziffern 1 ins aus weiteres belieferte Gießen, den 26. Juli 1918. 56066 Der Oberbürgermeister (LebenSmittelamt). Bekanntmachung. Auf die Duttermarke der 31. Woche gelangt l U Pfund Mndertalg in den Verkaufsstellen der Molkerei Gebrüder Grieb von Montag den 29, d. M. bis einschließlich ß. August zur Ausgabe. Butter kommt i» dieser Woche Deicht zur Verteilung. Gießen, den 26. Juli 1918. 66056 Der Oberbürgermeister (Lebensunttelaml). Juxplatz an der Laim SnmStaa nnb Sonntag von nachmittags 3 bis abends 10 Ubr find sämtliche Geschäfte geöftuct. 7ln der ÄuS- stelluna der modernsten nnd neuesten Welt-Gretainsfe vollstan-ig neues Programm. Als Sensations-Schlager find zu beachten: Neu! Ne«! 1. Die Ansehung u. das Leichenbegängnis S. M. des Sultans der Türkei. 2. DicGnnoidung d. deutschen Gesandten Grafen Mirbach in Moskau. Das hochgeehrte Publikum von Gießen und Umgegend lade ich zu recht -aplreichem Besuche ganz ergebeust ein. om. Walldorf. Hansgrundstücke in jcderOröße könne t Kaufliebhabern stetg nachte wiesen werden. Hausbesitzer -Verein e. V., Itahnhofstr. 46. 5579 Bekanntmachung. In unser GeuossenschastSregister wurde heute bezüglich de- EiscnbahnkonsumvereinS Gießen, ein* getingenen Genosienschafl mit beschränkter Haftpflicht zu Gießen, eingetragen Vorstandsmitglied Nullmann ist au- dem Vorstande ausgeschieden, an dessen Stelle Peter Wagner und an dessen Stelle Karl Andreas, beide zu Gießen, gewühlt. Die Satzungen sind hin- sichtlich der §§ 2, 4, 1b, 30, 45 und 63 geändert. Gießen, den 17. Juli 1918. Großh. Amtsgericht. gir TmWtltt bieten wir an: tw» Schläger, Pressen, ft}« 4»« auö bettvm, ttt V\ v Darnvi mit Stein» kohlemeer schwarz ge» leertem Hansbindfaden. Ballnetze, Ballständer, Gelenkstützer. 6 sdr. !Ddell 8 or. Züi'.kcr & ANh.VMrLk mit Brat- und Buckofta, Gasbackapparate GaSbackhaubcn Gasanzünder empfehlen 5366 Brüder Schmidt SelterSweg 83. Kastenwagen Leiterwagen bchiebkarren Einmachsäffer empfiehlt in großer Auswahl UUferel Kommerkorn. Bleich str. 10. —i ln rcncblsdsauiBsßkr^n^ei empfehlen 5383 Brüder Schmidt _B elter iwe g 83, Einkoch- Glaaer J Apparate | Gummi | Carl ßchunek 8*’lert *8 ,^aha*«l»tr. W, Brennholz. Tr. ©urben», Eichen- und Tannenbolz, geschnitten, empfiehlt ab Lager und waggonweise 3772 J. Haspel Holz» und Kohlenhanslung _Mühlnrabe 18 . Döngerstreaer „Triumph“ geeignet für alle Düngerarten, besonder- für Kalkstickstoti in kleinsten Mengen, in allen Größen jojon lieferbar. 6 g. Schiefers'.ein Maschinenfabrik Lieh in Oberhessen Fernsprecher 17 Radfahrer/rNSf Die beste und billigste,^eder- bereisnng ist niein Militär- reifen, bestehend aus ein» zelnen federn. Keine tLr» schünerung u. Beschädigung der Näder mehr. PretS per Garn. Mk. Ebenfalls Doiralsederreifen Perfekt, Breis per Paar Dtk. 15.—, Bernacka Mk. 1.-, gea Nachn. Müteld. Fedörlabrik Halle a./S, Schließfach 22. 14822 Bin bli 15. Anirnst hier und halte t&ffllch Sprechstunde ab. «"*• J. Schotter Dentist Bahnhofstr. 48. ♦♦♦♦♦♦ •§tiarirS Mail BiSmarckstraße 1411 Imuiobili n, 03734 Vcrwal?,ingcn, ÄVoh„.-Vermittln. Leitung: fx»92c Hofrat Hormami Stelngoottir. Sonntag den 28. abends ?*/• Uvr: Gewöhnt. Preise termäßiglst ßomtrSic Ciistrl Lustspiel in 3 Akten von Schönihau u. Äoppel-Elljew i Hi. Sweller Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für GSerheffen) 5 am§tag, 27 . Juli ( 9(8 ** Amtli ch e Perso am 26. Juni dem Bür Arzs Sta-t und CanS ließen, den 27. l n a ch r i d> t e tt. Juli 1918. _____ Ter Großlierzog nirifbemjcfretär Kanzlei rat Werner IT Lehrer Friedrich Gottfried Lost in bat giuljcitaub das Philipps des Groß- tzwanlüh zu Friedbecg und Nu Klein-Karben anläßlich ihrer Versetzung Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens wütigen verliehen. .. ^ , . .. ** Aus z ei ch n'un g. Dem Krankenträger Karl Do Pf er bei einer Sanitätskompagnie im Westen wurde das Eiserne Kreuz -weiter Klasse verlieben. ** O b st v e r k a u f. Vom Städtischen Lebensrmttelamt wird «uns geschrieben: Durch die Bekanntmachung im heutigen Blatte Norden Obstmarken für den Verkauf von Obst durch die Stadtrche Obstverkaussstelle eingeführt. Tie Zukunft wird lehren, ob me >e Degelung den beabsichtigte Erfolg bringen wird. BDHdr hat fia> bl* Einführung von Mrrken nur bei solchen Waren bewahrt, bei denen die zur Verteilung erforderllick>en Mengen zur Verfügung standen. Ties ist bei Obist nicht der Fall. Es ist nicht zu übersehen, welche lObstmengen der Städtischen Obstvcrkaussstelle durch die Landes-Obststelle geliefert werden. Bei Zugrundelegung einer Einwohnerzahl von 30 000 sind zur Mg ade vom je 1 Pfund aus ben QM 300 Zentner Obst erforderlich. Bisher sind etwa 60 Zentner Obst tatsächlich gelie'ert worden. Ob demnach alle Karten bene'ett werden können, ist nicht mit Bestimmtheit zu sagen. Es ist rn Aus- fitftt genommen. 1 Pfund Obst ans den Kopf der Bevölkerung zu j^eben. Bei Llbgabe lleinerer Mengen kommt das Einmachen von Obst nichit mehr in Frage; es wird dann wahrscheinlich dem sofortigen Verzehr zu geführt werden. Tie Obstsendimgen tressen^durch- m'ls unregelmäßig ein. Eine vorherige Benachrichtiaung der Städtt- slckllen Verkaufsstelle erfolgt nicht. Infolge des Bahntransportes befindet sich das Obst meist in einem älv/Tfctn&e, daß es alsbakd labgesetzt werden muß. Eine Bekanntmachung durch die Zeitungen 1!ann dabei regelmäßig nicht erfolgen, da diese erst am Nachmittag des nächsten Tages in der Zeitung erscheinen könnte. Bei der Neuregelung ist die Bevölkerung in eine Anzahl Oftuppen eingeteilt. Tie Gruppen werden nacheinander zur Belieferung anfterufen wer- jberr. A)n n^lchen Tagen und zu welchen Zeiten das Obst an die Be- Aigsberechtigten labgegeben werden kann, kann nicht vorlzer bestimmt weichen, da dies ausschließlich von dem Zeitpunkt des Eintreffens des Obstes abhängt. Die gleiche Regellmg wird für das SpAvbst durchgeführt werden, wenn sie sich bewährt. Eine Er- blöhung der auf den Einzelnen entfallenden Menge kann bei aus- lvichendem Allsfall der Ernte dann erwartet werden. ** Rindertalg. Ans die Bnttermarke der 31. Woche geirngt i/ß Pfimd Rindertalg in den Verkaufs stellen der Mol kerei Geb über'G rieb von Montag den 29. d. M. bis einschließlich 3. V'itguft zur Allsgabe. Butter bommt in dieser Woche nicht Sur Zerteilung Siehe Bekanntmachung. *' Freibank. 29. Juli, von 2—4 Uhr: Nr. 1321—1380. **A n l a g e m u s i k findet Sonntag den 28. Juli, vormittags 11 Uhr, in der Nord-Anlage (bei günstiger Witterung) mit folgender Spie-Folge statt: Ouvertüre „Tie schöne Galatha" von Franz v. Supps Ftrnt.asi>e a. d. Op. „Ezaar und Zimmermann" von. -Lortzineg, „Die Goldamsel" Polka brillant von &. Schwer, Divertissement a. „Ter Graf von Luxemburg" von Lehar. Aennchen „Two-Stvr" von K. Schröder. ** S cliv a r z -- W e i ß - L i cb 1 sp i e le, Seltersweg 81. Ter gelesenste M ar l i tt - Roman „Tie Golidelse" gelangt ab heute bis einschließlich Montag in den Sckwiarz-Weiß-Lichtspielen im Fllm zur Aufführung. Das große 6 aktige Werk wurde in vielen Städten mit größtem Beifall ausgenommen. .Die Titelrolle spielt Kdith Melker, ^..gerdchn wird das Lustspiel „Buffh steigt nach" gegeben. (Siehe Anzeige.) ** Schnellverbin düng ohne Zuschlag Köln- Gießen—F ra n k f u r t. Eine durchgehende Verbindung mit be schleunigten Versonenzügen 2. und 3. Masse wird am 15. August gwisckxm Köln und- Frankfurt a. M. über Tachsdorf inib- Gissten eingerichtet. Zwischen Kassel irnd Frankfurt a. M. verkehren jetzt hsschleunigte Personenzüge mit dem^ Fahrplan von Schnellzügen. Bon den beiden Zügen geht der eine von Kassel 8.53 vorm, von Gießen 12.13 und ist in Frankfurt 1.37. In umgekehrter Richtung fährt man von Frankfurt 4.13, von Gießen 5.39, und ist in Kassel 8.29. Zivischen Gießen und Frankfurt halten die beiden Züge nur in Bad-Nauheim und Friedberg. Auch zwischen Kassel und Gießen sind nur wenige Aufenthalte, so daß die Züge eine schnellz-ngmäßige Beförderung ohne Verteuerung und »firne Zuschlag bieten. An die beiden Züge werden min Mitte August Anschlußznge zwischen Köln und Gießen über Troisdorf, Betzdorf Und Wetzlar eingelegt. Tie genauen Zeiten werden wir noch mit- teilen. Tie neue Verbindung dient hauptsächlich zur Entlastung des Verkehrs zwiscl-en Frankfurt und Köln längs des Rheines. Landkreis Gießen. ** Garben te ich, 20. Juli. Dem Gefreiten Karl Weigel wurde die Hessische Tapserkeitsmedaille verliehen. ** Obbornhofen (Kreis Gießen), 26. Juli. Ter Fahrer Richard R e i tz in einem Feld-Art.-Regt. wurde zum Unteroffizier befördert. ** Röthges, 26. Juli. Ter jüngste vvn den drei Brüdern Strack, Wilhelm Strack, erhielt nun auch das Eiserne Kreuz 2. Klasse. ** W a tze nborn , 27. Juli. Leichtmatrose Karl Brückel ncherde auf seiner dritten Fahrt in der Nord- und Ostsee wegen seiner guten Leistungen znm Matrosen ernannt. Kreis Büdingen. # Büdin gen, 26. Juli. Ter Krankenträger Robert Kaiser wurde zum Unteroffizier befördert. — Effolderbach. Das Eiserne Kreuz erhielt der Musketier Heinrich Knöpp. Ob e r - W i d d e r s h e i m. Fürs Vaterland starb der Musketier August E m r i ch. Kreis Schotten. Q Gedern, 26. Juli. Als ylüstanschgefangener Vehrte aus der Schweiz der Unteroffizier Wilhelm O b e r h e i m zurück. Ter Landsturm mann Karl D i e h l XI. wurde mit der Hessischen Tapserkeitsmck>aitte - Ausgezeichnet. — Zur Ludeudorff Spende gab die Gemeinde 200 Mark, die Fürstlich Stolbergifche Verwaltung 300 Mark, je 100 Mark die Evangelische Kirche der Vorschuß- und Krediwevein und der Zweigverein vom Roten Kreuz: durch die' Hanssammlimg -wurden 613 Mark aufgebracht. Das Gesamtergebnis betrug 14 13 Mark § Her chenhain, 26. Juli., Musketier Heinrich Apvel Sohn des Landwitts Heinrich Appel V., wird vermisst. — Musketier Karl Adolph, Sohn des Heinrich Adolph, befindet sich! in englischer Gefangenschaft. Kreis Frledberq. # Friedberg, 26. Juli. Das Eiserne Kreuz erhielt der Feldpostsekrctär Keßler. — Södel. Kartonier Adolf N e e b erhielt das Eiserne Kreuz und die Hessische Tapserkeitsmedaille a .Shrcu* der Gefreite August Berntheusel. die Desmon* Tapferkeitsmedaille der Unteroffizier Lehrer Hans Buß 77 er-Erlenbach. Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten dre Eheleute Theodor Franz Schmitt. Starke,ibnrq und Rßeinhessen. ^ >'s Rhein Hessen. 26. Jul'. Auch gegen das Hamstern om! Aprrkose-:. Pttrslck>en. Mirabellen, Pflaumen, Fcühüiriren usw. fmd w e .er äußerst scharfe Bestimmungen erlassen worden. In Nieder-^ngelhnm und anderwärts wurde ortsüblich bekanntgegeben, daß die O strüchtcr nicht das Geringste an private auswärtige Verbraumer a geben dü"fen, und sei es die kleinste Mange Sie habcm alles an den Kommunalverband abzuliefern. Tiefer nimmt die Verteilung und die Lieferung au auswärtige Obstverteilnngs stellen vor. Gegen Uebnschrettrmgm dieser Bestimmung wird mit Gelostrase bis n 15 000 Mark und Gefängnis bis zu sechs Monaten vor gegangen. Hiss n Nassau. a m ^ ^ ^ omb u r g v. d. H.^ 26. Juli. Ein frecher Diebstahl wurde m der V t l l e n k o l o u i e G in \ c n heim vettibt. ^n^errre Btlla m der Frankenstraße stiegen Diebe durch ein .Kellen fcnlster ern und stahlen cnis dem Erdgeschoß alles, was sie nur ir- >gmm mit sich nehmen üumtnr. Meidmigsstchch-, Stiesel, Fleiscl^ waren, Oel, Fett usw. erbeuteten sie in so großer Menge, daß sie den Inhalt des von ihnen geräumten Wäsä-eschrankes nur bis zur nächsten Straßenecke tragen konnten imb dort liegen ließen. An Bargeld fehlten 560 Mark, von dem 260 Mark bei der Wäsck^ vorgesunden wurden. Anscheinend handelt es sich um zwei Täter, von denen der eine stahl, während der andere Schmiere stand. Zu ihrem Scbutz bei etwaiger Gefahr hatte der eine sich ein Beil arcs dem Holzkeller mitgenommen, der andere legte sich das Gewehr« des fÄstobleuen zurecht. _ _ ** Dillenburg, 26. Julr. Das neue Geläut für vre evangel Stadtkircl>c in Dillenburg wird vom Bochinwer Guß 'tahllverk vor.nissiclstlich Ende Oktober d. I sostrn nicht Hinder Nisse durch Fchlgüsse, insbesondere eilige Kriegslieferungen, ein tveten, zur Mliefermrg gelangen. Die große Blocke wird außer den entsprechenden Inschriften noch mit dem Reliefbildnis des Dil len bürg er Stadtwappens, modelliett von i.Hkrrn Bömper-Her born geschmückt sein. = Frankfurt a. M., 26. Jnli. Obert Eduard Freiherr vonLersner, das Mitglied eines der „adelien uralten^ Frank futter Geschlechter von Lersner, ist am Dienstog an der Spitze der von -ihu: befehligten Brigade gefallen. SckM 1914 wurde der Oberst einmal schwer vew.vundtt: nach seiner i^enesimg übernahm er die Kommandantur von Nanrur. Mit ihm cheidet ein vottreff lichter Soldat und ein hochgeachteter Bürger >er Stadt aus dem Leben. = Griesheim a.M., 26. Juli. Die Wassernot, die sich ieit einigen Tagen im Orte und in stf(ied, da dem hiesigen Weck angeschlossen ist, bemerkbar machte, hat ihre Asklärung gesunden. Ajn niicht weniger als vier Stellen wurdn Wasserrohr brüche festgestellt. X Hanau, 26. Juli. Bei dem im Dmahre stattgefundenerr Wechsel in der Leidmg des Stadttheaters is dem neuen Pächter Direktor Ludwig Spannutl>-Bodensted1, das Theater zunächst für zwei Jahre ülxrlassen worden. NackHem bt erste Spielzeit vor über ist, hat Direktor Spanmtth-Bodenstedtam Verlängerung des Pachtverttages gebtten. Tie Stadtverordnete haben in ihrer gestri 'gen Sitzung dem Mschllnse eines neuen Vertrages zugestimmt wonach dem Direktor das Stadttheater bis zum Jahre 1922, also auf weitere 3 Jahre, überlassen wird. — Herdor f , 26. Juli. Aus der Stocke Köln—Gießen entgleisten oberhalb der hiesigen Station mehrce Wagen eines Guter zklges. Menschenleben kamen nicht zu Schxn, doch ist der Mate rialschaden bedeictend. Tie Strecke war ctia 15 S tarn den gesperrt, Ter Verkehr wurde durch Umsbeigen auftcht erhalten. TLirchttch« Nachrichten. Gottesdienst am Sonntag den 28. Jul(9. nach Trinitatis). Evangelische Gemelde. In der S t a d t k i r ch e. 8: Zugl. bristenl. f. d. Neukonffrm aus d. Mark.-Gem. Pfr. Schwabe; 91 / 2 : >‘fr. Mahr. Kinderk. fällt aus. Mittwoch den 31. Juli, abds. 8: Keasbetstunde. Pfr. Mahr Sonntag den 4. Augnst sindet Beichte u)i. Abendm. f. d. Matth u. M-ark.-Gem. in d. Hauptgottesd. statt In der I 0 h a n n es kirche. 8: Zu gl. Christen!, f. d. Neittrfirm. aus d. Joh.-Geml Pfr.-Ass. Liz. Reuning; 9' 2 : Pfr. Beoolsheimer. Kinderk. fällt ,aus. — Kirchberg. Vorm. 10; ]; Christerrl. f. d. mänich Jugend. — Lollar. Vorm. 10. — Mainzlar. Abds 8 V 2 : Kriegsbetstunde. Katholische Gemnde. 6 V 2 : Gel. z. hl. Bttcht; 7: Hl. Mw; 8 ; Aust.-d. hl. Kvmm.; 9: Hochamt nt. Pred.; 11: Hl. Messe wPred.; 2: And.; 4: Jüngl Kongr. Dienstag und Freitag, abds.!: Kne^sbittand. Samstag 3. Ang., nachm. 5 u. abds. ?; Gel. hl. Beicht. — Diaspvra- Gottesdienst am 28. Juli; Grünberg Vr, Hungen 9V». Nu „st und w^senschaft. K. P. O N-nbach a. M., 25Juli. Nach einer Reihe von älteren Theaterstücken umd «nem iwdernen Trauerspiel „Eine Ehe" von Carl M. Jakoby, die amtlich vor schwach besetztem Hause, aber mit desto lvbcnstvttertt Eifer gespielt wurden, brache Direktor Spannuth im Snwttl-eater die Tragödie Eva ein Spiel vom e r sten Z r be n" in füch Aufzügen von dem Pfarrer vvn Aufencui beO'b Ltrdtvig Nüdling zur wir- kungsvollen Uraufführun Ter Stoff ist dem ersten Krpitel der Biblischen Geschachte entminen und hrndelt von dem tcr- alten Vorwurf der Grbiünde lznsolge, die Mensckcheit durch Evas Schuld ans höchster Glückselig^ bcm Paradies, ins jämwerlickie Tränendal hinabgestoßen, znEterben verdammt worden sein soll. Das ist die Idee, die dc Stück zugruiide liegt Aus ihm weht uns eme tiefe Sehnsucht ch dem verlorenen Paradies an es lodett der alte, weck>'e(volle impf zwisckien Gutem und Bösenr zwisttzn, Haß rmd Liebe auf, £ am Schluß kommt das Ster ben. Mit Hilfe einer pottiich^kräftigen Sprackx hat der Autor den alten Stoff in, eiilem, lchcasicwollen nenbelebten Schimmer erstrahlm lasseii. Tie Auffillumiwar unter .Herrn Spannutbs Leitung szenisch und darsiiellch in ihrer' Gesamtioittuna sehr gut. Ter retckx Mihaltende Bill mis dem giitbesetztzm Hanse gab dem Herrn Pwrver Gelegxit, sch inmitten der Darsteller dem Publck im als Verfasser vortellen und für die gute Auffiabme seines Stückes zu danken. VcvmijtcBc K. P. Saarbrücken 2Juli Zu Ehrm zweier tapferer Flieger ist im Stadtteil St mal m)d)m Artillcriekasernö imd Saar etn grauer Granitbl-i geschmückt mit dem Eisernen Kreuz, auf einem Sockel errichbei-orHen. Die eingelegte Brmze- tafel trägt folg, »« u. & •§ bei starkem ®ni>ran 3e dmr Kauflustigen 273 Hl 1917er Tgwerne (Spätlese) versteiaern Die billigste Marke brachte 13) Mk. für 1000 Liter alfo 13,70 Mk. für 1 Liber. Im gan iourden dafür 43l 04Ü Vtt erzielt, also im Durckischnitt über Mk. fflr 1 Liter Bei solchen Preisen sckxint die EntwickclunEn zu drängen daß der glaswei.e WemauSschank lxild ü(>ciupt mishören loird ^ Die Feen g rotten beiaalfeld- Saale Feen- grotlen?" toerden die erstaunten er fragen; ,ja gibt'es denn so ettvas in Deutschland, muß m- um z. B. die blaue Grotte, zu sttxn, nicht nach Italien reise/ O nein, auch darin habec.r tmc uns c bltändig gemacht. In Gsdorf-Saalfeld wurde 1914 heim Schürfen iiäch Erzeir niid ineralien eine unterirdische Wmiderwelt ganz zufällig eiitdeckNachdem einige verhüttete Stollen freigclegt waren, fanden Geologen nie geahnte und me gesehene Tropssteingebilde, dßu Gegensatz zu den sckwn länger bekannteir farbige Zmamlstettnngen hatten Von Rost- b^ann bis zum schönsten. klar,l-en (aragdgrün scknmwerten und gleißten den Forsckxrn die Formatm der Tropfsteine entgehn Es wiirde eine Sohle tiefer gegrabund hier fanden sich imter Tag Quellen von Medizinisckxreilkraft Aber nicht allein für die -miltmdc Nat die Ge7iies!end>- boten sich Bil'-er von unbelchreib.ichem ß Eine Höhle in reinstemi Saphirblau kann mit SLechl die b- Grotte genannt Snbm Ti^er gelegen befnidet sich die entzütx', feenhafte Gralslinra"' Zirnnfeliide Besnck>er glauben wohl, Lich'wirkmigen seien von sarlnger Beleuchtung lienvorgem. Dies ist jedoch keines-- Wegs der Fall Die künstlick^e Beleiick^ geschieht mir durch imnße einfache Glühbirnen. In dem ..Buttcler" lagert die vom Berg- mann so gen-rn'lte Berabutber -wiße. weiche, bntterähnliche Ma,se. ne flch vom Gestern av oadeMf der Durchwandenmg der versssnedensten Flotze rufen diinsigartigen Spitzeuwvbe- renn, die diesem Teil den Namen iietianisck>e Spitzengrotttt' geben, die mußte r^enmndernng hrr. Die feinsten Spitien- mnster imirden von Feenbänden geleit Unvorsichtige Hände zierst ötten -leider einen Teil dieser .tzückenden Teilen ge,ve be Hanchsein hängcvi diese als Schmuck der M herab Außer bicien Sehenswürdigkeiten birgt das lassene einstige Bergwerk tvektwLle .Minevcüien. F, Doerke^Berlin. 3fr itcmcffc Bericht der Liceresleitung. (WTB.) Großes Hauptquartier. 27. Juli. (Amtlich.) W e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. Die Kampftätigkeil lebte vielfach am Abend auf. Sie lvar währerrd der Nacht besonders beiderseits der Scarpe in Verbindung mit erfolglosen Vorstößen englisckier Infanterie gesteigert. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. An der Schiachtftont zwisckren Soissons und Reims flaute die Gefe«l)tstätigkeit gestern weiterhin merklich ab. In der Champagne wurden Teilangrifse der Franzosen beiderseits von Perthes abgewicsen. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Erfolgreiche Erkundungsvorstöße in den Vogesen und im Sundgau. Der Erste Generalquartiermeister Ludendorff. Neue N-Voot-Erfolge. L onbvn, 27. Jnli. (WTB. Nichtamllich.) Amtlich wirb mit- geteilt: Der Hilfskreuzer „Däarmora" (10 509 Brutdo-Registev- Tonnen) ist ani 26. Jnli von einem bentschen Unterseeboot torpediert worden irnd gesunken. 10 Mann der Besatzung werden vermißt. London, 27. Juli. (WTB. Nichtamllich ) Amtlich Ein englischer Torpedobvotszerstörer ist am 24. Juli gescheitett und gesunken. 13 Mann der Besatzung werden vermißt. Wien, 26. Juli. (WTB. Nichtamllich) Amtlich wird ver- lautbar!. Ereignisse Mr See. In der Nacht vom 24. zum 25. Juli habeil unsere Seeflugzeuge die englischen Flugairlagen am 'See Almini Piccolo bei Ottanw erfolgreich mit Bomben angegriffen.; Die Flughallen gingen in Flammen auf. Der Brand war bis zu Ulsserer Küste zu sehen. Die Fluganlagen, von denen aus die wiederholten Angttffe auf Durazzo rmd den Golf von Cattaro undernommen ivurden, können als größtenteils veririchtet betrachtet twerden. Unsere Flugzeuge sind alle unversehrt eingerückt. Rußland und die Entente. Moskau, 25. Juli. (WTB. Nichtamtlich) Die Ententegesandten sind gus Wo log da nach Archangelsk abge^ reist. Der Komwissar für auswärtige Angelegenheiten Tschit- s che rin erllätt hierzu im ,.Jswestna": Auf die Politik der russischen Republik wird diese Tatsache keinerlei Einfluß aus üben. Die Räteregierung bedauert tief die Abreise der Entente-Diplomatenl aus Wologda. Ter Uebersiedlung der Entente-Diplomaten von! ologda nach MoAüm, wie die Rateregierung vorschlug, bitten keine Hindernisse im Wege gestanden. Die Wvlogda-Diplomaren zogen es jedoch vor, nacki> Arck-angelsk zu reisen, wo ihr Verbleibens infolge Her Kriegslage eine offeirbave Unmöglichkeit ist. Archan- gels kann irur als eine ^Etappe zur Abreise aus Rußland ange> when werden. Tie Räteregierung protestiett energisch gegen die Verletzung der russischen Neutralität durch Ententeiruppen. unö getjeu die Politische Unterstützung des tsckxcho-slo,vakisck)Oi Aufstandes, doch wünscht sie unter diesen Umständen nicht den Abbruch der divlomatisckieu Beziehungen mit den Ententemächte^ und hofft, daß die Abreise aus Wologda nicht in diesem Sinns ausgeiegt wird. Mt den Völkern beider kriegführenden Lager suÄ sie ö^nomische Abkommen zum Austausch erzeigter Werte und zull S<^n?eitigen Unterstützung des produktiven Lebens der Völker ab- zusck-ließen. Sie wird sich nicht der Heraorsforderung zu Kriegs- operatrmien hingeben, welckp ihre fveundsckastlichOr Beziebunaew zu allen Völkern verletzen würden. Die Räteoegierung sieht keinerlei! GrüiÄe, wellig selbst nach her Mwci,e der Diplomaten ans Wologda der Unterhaltung von diplvmatischm Bezielwnyen mit den Entente mcvck;ew. Aus Finnland. H elsi n g fors, 26. Juli. (WTB. Nichtamllich.) Das Pie- num des L a n d t a g e s hat für die Entscheidung eine dtttte Lesung der Verwssungsvorlage ans deii 5. August anberaumt Tie Herbst- sxssron dos Landtages soll am 3. Oktober beginnen, sofern nicht >-rredensvekhandlnngen mit Rußland oder andere Umstande die sriil)ere Einberufung erfordern. Amtlicher Teil. Betr.; Vekarmturachnng Errichtung einer Ersatzmittelstellc der Provinz Ober- Hessen in Gießen. Laut Verordnung des Großh. Ministtriuins de« I vom 23. 4. 1918 (^sblatt Nr. 65 vom 7. Juni 19: micnt ur jede Provinz des Landes eine Ersatz,nittelstclle ein,lerick^ tet worden. Die Ersatzmittelsten« der Provinz Oberhessen l>efindet ich in Gießen und ist der Preisprüfungsstclle für die Pw- vinz Oberhessen angegliedert. Die Mschäftsstelle befindet sich im Gebäude der Großh. Handelskammer, Lonystraße 7 wo auch die Preisprüfnngsstelle untergebracht ist. Bei der Ersatzmiltclstellc sind alle Ersatzlebensinitlel >ur Genehmigung anzumelden, die in der Provinz Oberliesseit hergestcllt werden. Ausgenommen sind nur diejenigen Eriatz- nnttel, die durch besvudeve Lerordnung des Eliegsuiiäli- rungsamts von der Aiimcldcvflcht befreit sind. Nähere Ans. kunst erteilt die Ersatzmitielstellc der Pwvinz Oberlxissen Nicht genehmigte Ersatzmittel dürfen durch den Öaichcl nicht ''l den Berkehr gebracht und ncht zum Verkauf gestellt wer. )en. Tn ualwren Vorschriften der grundlegenden Verordnung ind durch die Großh. Kreisämter veröffentlicht worden. Gießen, den 25. Juli 1918. 5614O LrsatzmiitelsteNe der Provinz Gberhessen. Dr. U s i n g e r, G.wßh. Proviuzialdirek^or. Professor Dr. Walther Frauenarzt verreist vom 27 Juli bis 16. August. Bin vorn F«»'«le beurlaubt uod bl« 8 . AtißRHi ln meiner Praxis tätif. Sprechstunden: 8—12 und 3—7 Uhr. Hoshstettcr, Dentist, Großsn-Buseck. Dringende Sitte! erdenket der ßießener Kmderfürforpel Beiträge nehmen an: 2352V Mitteläkukschk Credithank Senner ck Krumm, DdhnhoffrraSe 10 Leopold Mayer, DahnhofOruDe 65 1. h. fuhr, Sonnenltraße 25 Schweller Anita ßermannp, frankfurter Str. 72 Uimep-Fä g© e*s Keltera, Jauc^eptnapen, Put^mi'hiea, -P.eparataren—Ersatztei’o.- A. J. Tröster, Butzbach. Knrhaas Üchelstait i. Oderw. (Linie Hanau-Eberbach ) 9770ss I Beiiagl. Itnrlieini für Xorvütu» nnd Hrhoiuiißtiuciieude ZeStgeraaifi ,»1o Verp! eguni. Prospekt 9. 8 an.*Hat OiffKlber^r. Reichsware DerverehrtenKuldschaftzurgefl. Kenntnisnahme, dass mir von der Reichs-Bekleidung^stelle in Berlin ein Teil reinwollener Damen-Mäntil, Kostüme , Röcke und Biesen zum V erkauf zugetdlL wurden ist. j Marktplatz 6 . 1 PlSlfef, coro ' xc'.xxcoacacaxg»x cooa -*xcoj> Fx^j tccococrxcxao liliiiteptiilo Ernst ChailierNeucnweg9. Stemmer-Aji h ätze (Hartho’zilack ia Ke alHassaag) Bester Ersutz für die bis zum Ausbruch d.Krtejce» v.uns hergestellten Gummiabsätze Pater fcait, bftbseh, leicht *. befestig«! Biliia in der An^chaffongl broße * edererMpnrnlwwe! Ncrddeatselie Üasmiwarea - Fabrik Hauaaeer , G.«. b. SL, li A \ Al ©V K it. Lieferanten von staatl. il städt. Behörden, Kriejrsfürsorireii, L* der handlun^en usw. 4860hv Für elni«e Beairhe noch Vertreter gelacht! M Uorööeutschr LlopS Gremer Mt. ^ffekuanZ empfiehlt RsifsgsEäÄ- BerficheWAg zu mü§!gen prÄKk». NSHere Aurkmisl Theodor Loos, Sehen, -«WO am Ulrchenplatz A c h f u n g ? Tterkause Flnmarh- nnd Snlatgnrlien Montag am «elfftt feiler, Dienstag früh Braudplatr. Eingang am Bo anifchen Garten. ^«7 Frau Frosch. msonsMhnen nach Ihrer Wahl aus u lllustr. gross. Geschenk liste (einige Artikel unter Zuzählung e. Mehrbetrages), wenn Sie für uns 100 Künstler- u üelegenheits-Postkarten ln Ihrem Bekanntenkreise verkau/en Die Karten sind schön u. ’el. hl verkäuflich. 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Wollt’st nach dem Kriege weiter- •streben, Mn dt nun ruhn in Feindesland. Wie wird der Tod gewesen sein? Wie schwer und tief die Wunde dein? So ruh’ nun in Frieden, geliebtes teures Herz, Venn du hast den Frieden, wir den Rehmer*. Wir konnten dich nicht, sterben seh'n, fi ma *:■>. n iäSC'ii£i&& jn Heute abend ii Uhr gefiel es dem Herrn über Leben und Tod^ plötzlich und unerwartet meine liebe Frau, unsere liebe Mutter, Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante Margarethe Wetz AM \>n ocrNtibe o. Bahn und i*a rte rre - Jta u iss e best. a. gr.Saal, LZimmer, sonst. Zubehör, GnS, elekir. Licht, für 03735 Bureau sehr geeignet, ver 1. Oktober zu vermieten durch 51. v* all ac h. BtSma rckstr. ?,n best. Haufe der Frank- fn ter Strafte ist eine M.uisaidc? tvohnunq best. a. zwei qr. Zimmern, Kammer, ftfi e, abgefchl. Borpl., elektr. Licht, an 1 vd. L Pers. ver 1. Oktober zu vermieten durch 03733 LL. Vtari ich, Bismarckstr. 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TapEarkaitsmödaille. Wir verlieren in dem Gefallenen einen lieben, neuen SangeSsreund und tüchtigen Führer deS Vereins, dem wir stets ein ehrendes Andenken bewahren. Gesangverein Eintracht Steinbach. I. A.: Pitz. Steinbach, den 26. Juli 1918. ^Die Rechnungen der evangel. Gemeinden für 1917 liegen in den Pfarrhäusern (diejenige der Johannes-Gemeinde Wetzsteinstraße 38) 8 Tage zur Einsicht der Gemeindeangehörigen offen. Gießen, den 27. Juli 1918. H Matthäus - Gemeinde M a h r. Lucas-Gemeinde: Bechtolsheim er. 5604 D Markus-Gemeinde: Schwabe. Johannes - Gemeinde: i. B.: Lic. Reuning. Großer Briefmarken-Berkauf fr,-; A-mM Die im Laufe der Jahre angesammelten Briefmarken, zirka 1L00 Kilo, sollen nunmehr durch den Unterzeichneten in kleinen und gröberen Posten, ohne Rücksicht des reellen Wertes vertat,ft werden Die Marken (Europa und lieber- see> wurden sämtlich vor Ausbruch des Krieges von Missionen und Klöstern der ganzen Weit gesammelt, ünd Danksagung. garantiert nicht ausgesucht, daher aiie und seltene Marken il, Für die vielen Beweise herzlicher TeilnahmebeidemHeimgangeunserer geliebten Mutter sagt herzlichen Dank D enthaltend. Interessenten erhallen aus Wunsch Probekilos das Kilo zu Mk 20.—, bet Voreinsendung des Betrages franko, bei Nachnahme 1.— Mark das Kilo mehr. Bei Nachbestellung wird für gleiche Ware, entsprechend der Probesendung, garantiert, da sämtliche Pakete unter Kontrolle einheitlich verpackt und versiegelt werden. S®. UI trieb, Köln, Apostelnklostcr. Schl ießfach 54, Postscheck-Konto 52 41V. 559 ^ im Namen der Geschwister: Kamilie wilh. Volk. Bietzen (Duddestr. 5), 26. Juli 1918. die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste unserer lieben Entschlafenen sagen wir aus diesem Wege allen unseren herzlichsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Martin Schneider. 'ießen, den 27. Juli 1918. 08785 Häfidfl!» 9eSät2,j ä geschützt, Tparsa^Traktisch UC 5 UUUJ für Behörden und Private Brieftogen m*££ mJTi 1 - 7 -Zimtt-WsZanilg von klnderlofem Ehepaar zum 1. Okt. gesucht. Angeb. unter 03641 an den Gieß. Anz. Schöne, freundliche i-ä-ZMillttlvO. mit Küche und evtl. Gärtchen zum i. Okt. zu mieten gesucht. Schristt. Angebote unt. 5576 an den Gteß. Anz. er beten. Besteres Ehepaar, alleinst., sucht zum 1. 9. Wohnung, Küche, 3 Zinimer, Maas., mit elektr.Licht od. Gas, evtl, auch kt Haus. mal. m. ki.Gart.,nahe Wald sei, z. mieten ev. z. kauf. Angeb.u.5583 a. d. Gieft. Anz. nöbllertON Zimmer sofort oder btS 1. Aug. von einem Landsturmmann gesucht. Angeb. unter 03741 an den Gtest. 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Nachruf. Gestern abend verschied nach kurzem Krankenlager unser Fuhrmann Heinrich Adolph. 36 Jahre arbeitete er bereits bei der Firma Gebr. Windecker und blieb dann bei Weiterführung des Geschäftes durch mich auch bei mir tätig. Mit ihm scheidet ein treuer, fleißiger und ehrlicher Mitarbeiter aus meinem Hause. Ein bleibendes Gedenken bleibt ihm bewahrt Gießen, 27. Juli 1918. Adolf Geisse. Tieferschüttert und unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß mein unvergeßlicher, herzensguter Mann, unser lieber Sohn, Schwiegersohn, Bruder und Schwager Fritz Hahn Gefreiter im Inf.-Rcgt. 84, Inhaber des E. K. II. Kl., nach fast 4 jähriger treuester Pflichterfüllung im 35. Lebensjahr infolge eines Unglücksfalles in einem Feldlazarett den Heldentod für sein geliebtes Vaterland gestorben ist In tiefer Trauer: Frau Marie Hahn geb. Hahn Adam Hahn, Kgl Bahnhofsvorsteher, und Familie Georg Hahn und Familie. Lollar, Hagen i. W., den 27. Juli 1918. •3769 Hierdurch die traurige Mitteilung, dass unser lieber, hoffnungsvoller Sohn, Bruder, Neffe und Vetter Musketier Ernst Will im Alter von 20 Jahren infolge Bauchschusses sein junges Leben lassen musste. In tiefem Schmerz: Familie XK^ilhelm v^ü, Sattlermeister nebst allen Angehörigen. Wieseck, Giessen, Heuchelheim, den 27. Juli 1918. , . - mä T* va -- ' 7 '■ / - m ßB $ CJ & -v- AD A<_;- W Ä-v ü?- $ Ä i h ; Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass mein lieber Gatte* unser guter Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel Heinrich Adolph Freitag abend 9 Uhr nach einem kurzen schweren Leiden sanft verschieden ist. Die trauernden Hinterbliebenen. Giessen, den 27. Juli 1918. Die Beerdigung findet statt: Montag nachmittag 3 Uhr von der Sterbehalle des Neuen Friedhofes aus. 5e25 $ .da Plötzlioh und unerwartet erhielt ich die Nachricht, dass mein lieber, guter Mann, der treusorgende Vater seiner Kinder SergeantGeorgMartiny am 15. Juli im Kampfe fürs Vaterland gefallen ist. In tiefem Schmerz: Frao Anna Martinj Georg Martin/ Giessen (Schillerstrasse 11), Kurt Martin/ den 27. Juli 1918. und alle Angehörigen. Von Beileidsbesuchen bittet man abzusehen. (fr; m Handelsschuls von 0. Ütrrktt, Qlisnsi Bjüuxhststr.H. Tel. 1197. Il (ieschL durch gef. IMljalro- u. Mrsstosscj d. g«yr. Handelsichrer Privat - Unterricht In EvcHU&rtag, Saan*cär#Ibon Behftasolrsih.a Frtui’3prack»a nsw. Rachailltagv aafliSsatae. Anmeldungen täglich. Prospekte frei. [5001 Todes-Anzeige. Heute morjeren ent schlier sanft ln dem Herrn nach langem, schwerem, mit Goduld ertragenem Leiden unsere liehe, treusorgeude Mutter Frau Johannes Preis Witwe qeb. Kehr im 6L Lebensjahre. Wißmar, den 25. Juli 1818. Die trauernden Hinterbliebenen- Otto PrcU, z, Z. ln Felde Familie Oeorg Apeler Die Beerdigung findet Sonntag den 3 Uhr statt Juli 1918, nachmittags W72PI