Ur. M Der DkZ^Pr, erfchetru tä-tt«-. außer Sonntag-. - Beilagen: Gletznrer FamMendlLttrr; KtctsbUll fve Un Xrcls Sletzea. &e verkaufen wir- nicht !" Ivird ihm zu Antwort. „Na, denn nicht!" Nach der deutschen Gesandts, aft zurückg^-hrt, begrüßt Herr v. Hintze einen Kreis von ihm geladener Gäste. Tan.n nimnit er einen der jüngeren Herren.der Ges^rdtsä^ist eaoas beiseite. Er gibt ihm so, daß alle Welt es hört, den Auftrag, sofott zu dem Minister des Ausnrärti^n zu sah reu und ihm zu berichten, das und ixis sei dem deutschen Gesandten widersahren. Herr v. Hintze würde Wert darauf legen, noch im Lause des lüchsten Vormittags durch den Herrn Minister Ausschluß darüber zu erl-alten, o < solä-e Stimmung allgemein verbreite! sei und wrs gffch'he, ihr errtgegen -u arbeiten. >— Man erzählte sich sogar in ä'hnstiar.ia.^ daß jedesmal, wenn; einer der Limtsvvrganger Hintzes bei;n Mnister des Auswärtigen getocsen svar, beinahe in festem .Herkommen der englische Gesandte eine halbe Stunde später erschienen sei und so das letzte kDort behalten habe. Unter Hintze habe sich das Verhältnis umgekehrt. Da sei der Engländer auf einmal ohne KennMis von den Vesit(l)>en seines dcutsä-en Wettbeiverlvrs geblieben; eine balbe Stunde nach seinen eigenen Besuclxm sei aber mrnmehr regelmäßig .Herr v. Hintze im Ministerium des Auswirtigen cmfgetaucht und habe seinerseits das letzte Watt behalten." Die „Deutsche Zeitung^ „stvTtt es nicht weiter," daß Herr v. Hintze, vermutlich auf Grund amtlicher Darstellung Vvtl Berlin her,^4»vr 14 Tagen Auffassungen über allerlei hierher mitgebracht haben soll, anch über die Tätigkeit Erzbergers, die unhaltbar erschietcen. „Etwas anderes dagegen stimmt uns bis zu einem gewissen Grade besorgt. Der neue Mann soll persönlich empfindlich sein. Das würde kein besonders günstiges Vorzeichen für seine Tätigkeit gerade im Auswärtigen Amt abgeben." Nun wollen wir das wirkliche Auftreten Hintzes in seinem neuen Amte und in der Oeffent- lichkeit abwarten. neme Herren, so steht nach lvie vor die belgische Fvage im Ä^rdergrurtd. Daß wir nicht daran denken, Belgien dauernd in Besitz zu nehmen, das ist von Anfang ldes K»ttsges an die Absicht gttvesen. Ter Krieg ist für uns, wie ich Kicch am 29. November gesagt habe, von Anfang an ein Verteidigungskrieg gewesen und kein Eroberungskrieg Daß wir nach Belgien emmarschiert sind, war eine durch die Kriegsverhältniste Uns aufgezwungene Notwendigkeit, Belgien zu okkupieren Daß wir in Belgien die Zivilverwaltimg eingefühtt haben, entspricht durchaus der Haager Landkriegsortmnng. Dementsprechend haben wir dort glso aus allen Gebieten die deutsche Zivilverwatttrng eircgefüihrt, und ich gbaude, daß es nicht, «um Nachtell der helgirchen Bevölkerung gewesen ist. Belgien ist in unserer Hand da? Faustpfand ^ für dis künftigen Berhmwlungen. Ein Faustpfand bedertttt die Sicherung gegen gewisse Gefahren, die man dadurch ferichalt, daß man diclvS Faustpfand in der Hand hat. Dieses Faustpfand gibt man also nur heraus,.Hvenn diese Gefahren beseitigt sind. Das Faustpfand Belgien bedeutet also für uns: Wir müssen uns in den Friedens- bedirrgungen dagegen sichern, daß, wie ich es schon früher aus- gedruckt habe, Belgien nicht wieder das Vormarschgebiet für unsere Feinde wird; nicht nur im militärischen Sinne, meine Herren, sondern >critch im wirtschaftlichen Sinne. Wir müssen uns dagegen sichern, daß wir nickst nach dem Krieg wirtsck-astlich abgeschnütt Werden. Belgien ist durch seine Verhällnisse, durch seine Lage und durch seine EntwiÄUng auch durchaus auf Deutsch!a7td angewiesen. Wenn wir in ein enges Verhältnis mit Belgien auf wirtschaftlichem Gebiete treten, so liegt das g«7rz und cpir mich im Interesse von Belgien selbst. Wenn es gelingt, in wirtschaftlich enge Beziehungen mit Belgien zu gelangen, wenn es gelingt, daß wir uns mit Belgien m-ch über diepolitischenFra- gen verständigen, die lebenswichtige Interessen Deut)ch- lands berühren, so haben wir die bestimmte Aussicht, daß wir darin die beste Sicherung ge^en die künftigen Gefahren haben werden- die uns von Belgien aus, bezw. über Belgien von Frankreich und Enaland aus drohen könnten. Auch hiermit ist der Staatssekretär v. Kühlmann einverstanden gewesen. Der Kaiser vt»d der Landtag der livländischen Ritter und Landschaft. Berlin, 14. Juli. (WTB.) Der Landtag der lidländischen Ritter- und Landschaft hat an den Kaiser folgendes Telegramm gerichtet: Mlerdurchlauchiigster, allergnädigster Herrscher? Nachdeni durch Euer Majestät Niachtspruch die nach Sibirien verbannten Glieder der livländischen Ritter- und Landschaft in die Heimat zurückgekehrt sind, versammell Ritter- und Landschaft sich zum ersten Male nach der Beiremng des Landes vollzählig zum ordentlichen Landtage. Das Gefühl überströmenden Dankes gegen Gott den Herrn, der unser Land aus allen Stürmen heraus gesühtt bat, der den unvergleichlick>en deutschen Waffen den Sieg verliehen hat, und der damit auch für Livland die Besrecnngsstunde schlagen ließ, verbindet sich mit dem (ttirpmrdcn, daß wir unsere Rettung, nächst dem Sckzutze des Merhöchsten, der huldvollen Gnade Euer Majestät zu danken haben, indem wir auf Euer Majestät Geheiß unter den mächtigen Schutz des deutschen Sck>wettes gestellt, nunmehr wieder Ordnung und Ruhe in unser Land ein Ziehen sel-en. Auch darüber hinmcs eröffnet sich uns ein Au-dluk in eine lichte Zukunft. Nachdem Eure Majestät dre Bitte unseres Landes um eine enge Angliederung an das große deutsche Vaterland gnädigst entgvgenzmrehmen geruht haben, Haffen wir vertrauensvoll, an der n^llhistorischen Ausgabe des deutschen Volkes Mitarbeiten und ihm in dein Kampfe für Recht, Ehre, Treue und Sittlichkeit zur Seite treten zu dürfen, und gelobe» feierlichst, Gut imb Blut für Deutschlands Größe und Ruhm freudigst hingeben zu wollen. Gott schütze Eure Majestät und lasst Deutschland gedeihen in alle Ewigkeit. Residierender Lanvrat Baron Stackelberg, Landmarschall Baron Pilar. Ter Kaiser ließ darauf dem Landtag folgendes Antworttelegramm zugehen: * Großes Hauptquartier, 11. Juli 1918. An den Landtag der livländisckien Ritter- und Landschaft. Ter Huldigungsgruß und das Treuegelöbnis der zum Landtage vereinten livländisck-en Ritter- und Landschaft sind mir eine herzliche Freude gewesen. Ich vereinige mich mtt dem Landtage im Dank gegen daß es mir und den siegreichen deutschen Massen vergönnt geivesen ist, deutsches Blut aus der Verbannung und Todesgefahr zu erretten und die alte deutsche Kultur vor dem drohender! Urttergaug. Zu starkem Schutz und Schirm des Mutterlandes wird, wie ich zuoersickstlich vertraue, die gemeinsame zähe und zielbewußte Arbeit durch die hatte Zeit zu l>eller, glückvev- heißender Zukunft führen. _ Wilhelm I. R. England und der künftige Frieden-fchluß. London, 14^ Juli. (WTB.) Reuter Lloyd George sagte bei einem zu Ehren von kanadischen Poeffevcttretern gegebene«! Festmahl, da;ß «stits Grund der vori denbriti scheu Dominions «erwiesenen Dienste, deren Vertreter unter durchaus den gleichen Bedingungen teilnahuicn wie die englisch (' Staatsmänner, sie bei der Feststellungder Friedens beding ungen eine S t i m m e haben müßten und mit den Vertretern des Bereinigte Königsreichs die Bedingungen aus^rtt>eiten müßten, unter denen England den Frieden ziu schließen bereit sei. Es dürfe dies kein) hinteckhMger Fineden sein, sondern es müsse ein wirksicher Friede» fern. England habe das Wagnis des Krieges nicht übernommen, um ftu tö'eiT, sondern inn einen gerechten und dmierhrften Friede» g r die Welt zu schassen, es brsirge diese Opfer nickst, um den Ertrug auf der Erde aufzririchten, und alles, was weniger sei als ein wirklicher Frieden, sei geeignet, die Menschheit zu betrüge». Die Engländer an der Murmanküfte. Moskau, 11. Juli. Pressemeldrmgen zrrsolge sollen englisch- amerikanisck>e Truppen den ganzen nördlichen Teil der Murmanküfte, einschließlich Kem besetzt haberr und ver- suck)en, bis zur Station S o r o k i vorzurü.'6en. — Ferner verlautet, daß infolge Unterbrechung der Bahn Wologda—Dugulma ein Truppen Mangel erntrat. Die Sowsetbehörden haben U:a verlassen und sich nach Birsk begeben. Moskau, 11. Juli. Die Presse meldet, daß nach eitvem Telegramm aus Petvosawodsk die Befehlshaber der Ententetruppen an der MurMmküste: der englische Mmiral Kemp, der ‘Rvanirfc d e Lagovera ut und der Kommandeur der am eriür nischen Strettkräste gemeiustnn mit den Gebiets-Sowjets Proklamationen erlassen haben, in denen die Besetzung des Gebietts durch Cmtentetrupperl rnit der Notwendigknt des Schutzes des Ententeeigentums gegen Deupche und Fimien, mit der BitU ^er Eiitwvhuer um Hilfe gegen sinnische Angriffe U7rd mit der Alssicht, die Eismeer gebiete dem zurzeit ohnmächtigen Rußland zu erhalttm, begründet wird. In der Proklamation wird die Minnnan- Kiste als Gebiet der Sowjets, das unter dem Schutze der Entenüe stcihe, -und iede Aktion gegen diese als feindsick-er Llkt gegen die Entente erklätt. Lmtt einer Meldung des „L. A." aus Wien bettchtet die Korrespondenz Rimbschau: Moskmler Blätter erklären, das Vorgehen! Englands deute darmss hin, daß von dieser Seite ein ernster Schlag gegen das revolutionäre Rußland geplant werde. Allgemein sek man der Ansicht, daß man sich ani B o r a b e n d e i n e s r u s s i s ch- britischen Krieges besiirde. Tie Sowjettegierung treffe all« Vorkehrungen, um vor Ueberraschrmgen geschützt zu sein. „Nowi Wetscherny .Tschaß", dessen Beziehungen zur eirglffchen BE»rÄ 52 heftest, s-rrcht von argem Pess-miSunr^ in Kreisen, weshalb den im Umlauf befindlichen vtonutjtrn von ernem unmittelbar bevorstehenden Abbruch der Be- zrehungM^vrschen Rußland und der Entente oder doch England «Höh^Bedeutung beizumessen sei "d.. T." aus Stockholm zufolge meldet Mvck^lms Tagb^det: S a wrn ko w sei einige vor Mirbachs (^mor^ims nt Gesellschaft des französischen Botsclxrsters Nou- tens nach Wologda abgereist. Eine große Geldsumme sei auf seine Ergreifung ausgesctzt worden. Die deutsch-errglische Gefangenenkonferenz. t £ ac i ? ,^ 13 ^uli. Die Haager Verhandl'imgen zwischen Ena- rand und Deutschrand über den Gefangenenaustausch sind so Ab hoben zu einem befriedigende« gerührt. Die Delegierten werdet! voraussichtlich in »er rtage sein, bereits Moirtag abreisen zu können Die Ratisizie- ^sch wie möglich erfolgen, so daß mit dem Gesang enen- austaic,ch bereits in den nächsten Wochen begonnen werden kann. Frankreich und der Friede G e n f, 15. Juli. Ans Veranlassung vvnLSvnBourgeois wurde «eine Umfrage bei parlamentarischen Gruppen- l£.^ro**IL? Veranstaltet. Alle sprachen sich gegen eine Zulaisung ver MEmachte zum Gründimgsausschuß der Gesellschaft der N^ turnen bis zu.^m Augenblicke aus, da der deutsche Reichskanzler g” bezWlrch einzelner Streitpunkte, sondern aller von dem L^.^nd gestellten VöLkerschicksalssragen klar werde, Deutschlands Absichten erkennen zu lassen. p-agenkorps festgeietzt. Dre Einnahme des Gebäudes war erst nach Kampfe möglich, bei dem auch Maschinengewehre und Geichutze zur Amoendung kamen. Die Stimmung in Rerers bürg ist erregt. ^ Bombenangriffe auf Brügge. rtirf N^'«^25^ Englische Flieger haben wiederum S> ö X r Q . gt . Bomben abgew'nen. dre Opfer unter der Zivilbevöl rerung forderten und erheblichen Gebäudeschaden anrichteten. Aus Italien. , a Lugano, 15. Juli. (L.--A.) Die gestern in Verfolg der und der zahlreichen ministeriellen und militärischen Beratungen in Rom abgehaltene Mi n i ste r ra ts- tltzung dErte dre! Stunden Tie Blätter messen chr besondere 1c ^ te inir der Finanzminpter. Tie allgenlernee milrtarpche Lage wuä>e hauptsächlich auf Grund der mit Diaz imd anderm Persönlichkeiten getroffenen Vereinbarungen be- iPiVchen und ^sonders dre militärische Lage Italiens eingehend Kricgsnnnffter erstattete Bericht über den Verlauf der Unternehmungen rn Albanien. Maßregelung CadoruaS. Rom, 13. Juli. Dem Militäramtsblatt zufolge werden Eadorn-a, Porro und Capello ihres Ranges enthob e J- D'uch werden ihnen ihre Bezüge aber sannt. (Diese Bestrafungen ffind eine Folge der Untersuchung, die über ore erste Praveschlacht angeordnet worden war.) Internatiorrale Umtriebe und die Kriegsziele der BierbundSsozialistcr,. ^ 9 , 14. Juli. Nach einer Rautermeldung aus London t^arte öenknan m eurer Rede in Nsrth.aa^ton, daß vv« r^n Sozialisten der feindlichen Länder Ant- ^o r ten ans das Memorandum der Znternatlo- nalen Aroeiterkonferenz überdie Kr i c g s z i el e ringet au fennnd. ±%c 6nr«Tarif che n Svzialmui nehinen bas ^chsruatwnale Mmorandum in allen PuMen an, mati-n kW, nnig« Vorbehalte hinsichtlich RtazedEiens. D« ungarisncu tr- der KDmmiNlon m nwchhotm ein- D-rleg„.,w chrcr -2. Jr*- ^ U^bevernmnnnmig mit hem Meinvrandun! e 1 tl \$ll l S^attstm «chmen das Me- * 2 ^ 2 * 5 * als Gamdlage ffy! Verhandlungen an. Sie billigen den ^ldems Für Oesterv ich-Ungarn rniö hfit ©^tnifen eines Barkanbimdes. Jtn ihrer Anttlwrt ver- ^ Anträge von Bnesb-Lit^i^k und Bukarest und . r^Men über Clsaß-Luhringen, w mck> d« .Kolonien in UebereinstimnnMg ^ dm WLffchm der beteiligten »r grTöf t werden müssen. dl«twortder deutschen Minderheits sozia-, lrsten steht vvMnmnm auf dem B^xm des internationalen, Meirwwndums. deutschen Mehrheitssozialisten ^ rill 1 5r r W' t»?# Vermrttümg Twelstms ihre Antwort zuzu- E«r..Auf irgendeine Werfe wurde dies jedoch verhindert. Jn- chem Auszug der Awwort m Hender^mrS Hände gelangt, wto ^»us. mgrbt sich, daß dre deutschm Mehrheits so zia listen pL Ernatwnalen Erörterungen in Stockholm auf ^5 vsm ^xrMägen der neutralen Sozia- w 1111 -’^ n T ei1 gewillt smd. Nach den erug-eqangemm ftSSffi" y feort f» flflmR, bafi die dc.nsckm Mcdrhci rntcntatttmalciT Mmramndnms mizu- Verantwortung an dem Kriege .'owe oie wrd haß sie im allgemeinen f™. e Lonmg für möglich halten. Die deutschen Mehrheits- ^I^^n lmd fagtt.ton ter Notwendigkeit der vollständigem überzeugt und Hilten auch einen Völker- ^rnd für uno-edrngt notwendig. Iw allgemeinen ist .HendersoN . uever^eugung, daß die eingrlcrufenen Antworten die Abhaltuna lU^rnationalen Konferenz rechtfertigen k»..??^^RÄ de kam Hwcherson auch auf die lewe Rede des »nVS^ en J?Vi^*tanzrcr$ m sprechen und meinte, daß bei versäumt werde, festzustellen ,daß ein >Ver,ohnungsfrlü>c m erster Lime auf den Lebens Prinzipien der wü 5ä? C ' °^ nc ^5 ein Kompromiß imwöglich sei. >>wderson wö^erholte, was er bereits bei früheren Gelegenheiten ^r' ai ml i$K b< & bM Friede noch der Art des FEns von Drest-Litowsk ihm unsympathisch sei, und schließt: ^^rrrL 1 ^? San ^ ni ^^ nnt mm allmählich einzu- ^Mil^arismus kerne Vorteile bringt. Mr begrüßen ^ Zentralmächten. Wir ha^n für ^hr Beweise, als man allgemein mmmnnt. Ich glaube, daß die rnternatronale Konferenz den Völkern ^Z^^mnchte zeigen nürd, wie sehr sie von ihren Regierungen nmegeleitet und enttäuscht worden sind. (Frkf.Ztg.) Berftaatlichung der Industrie in Rußland. rr^2 er ^ VvlksLnnmiffare in Moskau hat am 28. Juni ein -Mra alaiien, ,,^111 Zwecke eines entschiedenen Kmnp'es tzegm den er,all der Äntschaff mrd der Ernährung mid zur Be- U^ung der Diktatur der Arberterllaffe und der ländlicheu Armen- bevolkerung die be,onders aufgMhrtm Gruppen von Unteineh- Kapital ünd Eigentum, welches e-Z auch immep ^^^<'^^tAM,der Russischen Sozialistischen Föderativen- ^^bkr^iblik erklärt . Das Verzeichnis ist geordnet nach Jn- ^ V^ntanrntmstrie — Metallurgische und Metall ver- Mullne — Textilindustrie — Elektrotechnische Jn- .D^ä-age- und Bearbertungsindustrie — Tabakiudustrie — Gummn7w!strie -7- Glos- und Keramische Industrie - Leder- KW ^^tindustrie - .Dampsmühlen - .Unternehmuugen ~ Eiicnbahn-Transport — andere Jn- -NN allgemeine wwden alle größeren Unternehmnn- Q V amtc Personal einschließlich der Direktoren, V^stan^mrtglieder usw iverden als rm Tienße der Sozialistischen Föderativen Sowjetrepubli. itehend erklärt Alle Vorstände der b £ l WW sJ. l r°rrverpflichtet im beschleunigten Verfahren me Bilanz der Untern^mungen aus dm 1. Juli 1918 aufzustellen". IIaÄk % d * '^Eswn- mrd sonstigen kooperativen Ge- und Verbindungen mrt Genossenschaften avgehörm, Republik über. Das Dekret ist am taiMMM ^ * ^chgeführt »erben Kämpfe tit Petersburg. MTB ) Di- Presse ,neidet: In Peters, tvrg hatten sich die linken Sozialrevolutionäre .im- Cholera in Petersburg. !.?^ckhv l m, 14^ Juli. „Llftonbladet" erfahrt von dem ersten otabtarjt, t>a&jcd^ Mann von der Be,atzung des Dampfers „An germanland der Freitag abend aus Pet^-rsburg an kam, auasia- tricher Cholera erkrankt seim. Ter Arzt bewnl, daß Stock Holm sich nicht rn der Gefahr einer Eholeraepidemie befinde. Aus Sibirien. London 13 Juli. (WTB. Nichtamtlich) Reuter-Meldung ersähet aus Eharbrn vom 12. Juli, daßdL russische General Horvet zum P ro vinzia l vv rstan d von £L l ^ c Lxü TT t 5 :nmm± rvvrLxm ist mit dem Programm, dve Verträge der Entente wieder rn Geltung zu bringen, eure disziplinierte Armee dort zu errichten und dre Eigentumsver-hällnffse wacher herzushellen. Ein neuer rnffischer Protest gegen England. Moskau, 13. Jilli. (WTB.) Meldung der Petersburger L.clegrat)hen-Agentur. Das Kommisiarrat für die cnrswärliaen Angelegenheiten hat an dm Vertreter Großbritanniens iJt Dchekau eine te ^rrchtet rn der die rmverzügliche Zurückziehung der tn iÜU^n n ^^} e ^ un ^ verlangt wird, die in Murman rst. ^erchzeitig erneuert das Kommissariat seinen Ein- spicuch gegen den Aufentha lt englischer Kriegsschiffe in SRurman. Berftaatlichung der österreichischen Leben-mittelzentraleu. xcn »c}3-J3}di- Unter Führung von Mitgliedern der deut- fchm gewerkschafflicheu Vereinigung des Abgeordnetenhauses spra- ^' rt 33 tcr deutschen Ardeiterverbände und der deutschmatronalen Arbeiterglwer7ichaffm beim Ministerprasidentm Dr- RiUm- v. Seidler vor. An der Besprechung nahmen noch wL* ^'^^swrnrster Freiherr von Banhaus, Handels minister W^ser, Munster Paul und Sektionschcs v. Galecki in Vertretung des Finanzmrnisters. Im Verlaufe der Beratung, die den Ernä^ rungsfragen galt sagte Minister Paul, daß er die Verstaatlichung ElV^Adens mittelzentralen und deren Umwmchlung in Unterstellet des Amtes für Volksernährung in kürzester Frist zur Durchführung vringm werde. Die Reform des ungarischen Wahlrecht». Pe^ 12 Juli. (WTB. Nichtamllich.) Ab geordneten- ha u s. IN der Ennzelberatung der W a h l recht s v 0 r la g e mllpann sich eine l-olchaste Erörterung über 8 2, der die allgemeinen^ Ersordernir se für che WMbcr.chttgung m«t. Ter Ausschuß fEre die Beftiinnnrngen dahin ab, daß die Absotvieruna der ocki'öen Bc-lks schul klaffe gefattvit und die geleistete Militärdimst- psticht und vtt'Haberschaft des Zßarl Truppm-Kreuzes gestrickten wurde. ^re) e Faftung wurde augenommen mit dem llnterschied. baß auch die Inhaber)chast der bvvizmm Medaille als Waylrechts- gruudlage dimen soll. Mnisterpräsideitt Dr. Wekcrl e beantragte folgenden nmm Panmraphen: Tas .Reich'.tagswahlvccht hat ^de ll'i au, ore außer den allgemeinen -Lrsorderuin'-en eine her iolgendeni Knüllt: erstens erfolgreich vier Bürgerschul- oder vier Mrttel).chukkla; sen defuck-t hat: zweitens Frau oder Witwe eines Mannes rst, der di Höch te Klaffe der Mittelschule oder einer glerchwert.geu Anftalc durchmachte, drittens eine.l landivirtsckxrst- Ustraße, rmirbe von seinein bisherigen Eigentümer G.pelmrm Dr- Gail an den Ingenieur Schilling für 70000 ^carkverkmift^Derne^Eigemünier beabsichttgt nach Beendigung Krregsbegmn betriebene Äutodrvschkenfuhr- weien m dem erworbenen Anwesen einzurichten. ( c 0 h l t a t rg ke l t s k o n ze r t. Es sei wiederholt auf das Konzert zum Besten Hinterbliebener des Jnf.-Negi- ments 11b, dav am Freitag nn Ltadttheater stattffndet, hiw- Anzeige..^ Das Streickwrchesler ist auf ' 1 ^ m yj^ e ^ un 9 von Künstlern aus Wic.baden und Frankfurt a. M. Unter anderem wird die 7 Ä^^^^Ester von Beethoven zu Gehör gebracht werben Als Solist tritt Herr Ferdinand Kauf- i u k BEnvirtuose der beste Ruf voraus- geht. Auch Herr Kcniftnann wird unter anderem ein bemerkenswertes Werk, ein Violinkonzert von Bruch mit Orchester- begleitung vortragem Ferner sei noch darauf aufmerksam Qcuiadrt, datz das Kvnzert, vielen Wünschen entsprechend, Ulkht um 7 Uhr beginnt, sondern um 8 Uhr. Me *r * ^ w. ^ ^ c ^^ i ^ urnis. Die weitestgehende Rücksichtuahme auf die Ptiprerersparnis ist zweifelws im vaterlarchifchen Jntemsc gebolen. Diese Rücksichtnahme darf aber nicht so weit gehen, daß Folgen eintreten, die zur Be- unruhigung fuhren können. Zufällig erhielten wir heute Kenntnis von einem behördlichen Schreiben an eine hiesige Dame. Zu diesem Schriftstück benutzte die Behörde die RuckseiteeincsamtlichenausgefülltenQuil- tungsformularsübereine andere Person, mit ocm Vermerke des Todesfalls usw. Die Adressatin mag nicht ro ^r,w^ T ' 0 * n 7 etM '- a Ö ! ,IC ein regelrecht auSgefülltä, a m tliches Formular mit Todesnachrichten usw. erhielt Erst nachträglich bemerkte sie die ihr geltende Mitteilung auf der sre^n Rückseite. Wenn die betr. Behörde wirklich keine un- Papier reite für ihre Mitteilungen hat, so sollte ^nir Sorge tragen, daß die beschriebene Ä a i f usgrstruhei, und ungültig gemocht wird. — — dzeine orleiberbeschlQgnabme in Deutscher Hlmbllmg-sgehllsen zu Leipzig gibt »ns Kmuttnis von einer Äffrtworl der Reick-sbelleibungsstellc an die kmiffnärrnischim Verbände, die gegen h^ Verwahrung eingelegt hatte. -Am nicht ttchttg, „1. baß die ReichsÄL dungvstelle gelegemllch breser ^Sammlung als gesetzliches Dröchsv einen '"«!^7wberllndung 2 Anzüge leinkn Sonntag», und ml s^' w < % SU ® ) .i cft9 9 cW Ei» solches Verfahren würde btt Reichsbeklerdun^stelle in Widerspruch Mer Euteigiiung vorhandener Bestände ist nirgends t ^ r B mi -‘ Eigt sich der dmi gestellte Antrag ach l H 'oscnannten ..tzöchstmabcs". Tie MI Gan^ ^ Anzügen ist lediglich auf freiwillige ttbga^e emglfftcllll Treienrgen Personeu, bie entbehrliche Ober- f l Iert 0 bic ' c für die Ziveckc der Heffniarm« Mr r.lS f r r , s . Xa Zwangsmatznuhnten bisher überlnrupt mcht ,om “£ «such über dos von dem dortigen »S Üi n hinsichtlich der Besreiung be- ^ r ^ EmkomnicnsVerhältnissen Erklärungen fwn^r.^Ki> "bg-M-m werden. Tre Aussorderung zur Bbg^e . .i --ibcrlleilbern richtet sich auch mr bie Heeresangehörmeu soweit ste entbehrliche bürgerliche Kleidungsstücke besitzen' aber die Kriegsteilnehmer von her Reichsbelleidnngsstelle ° cn ^ ,r 7 r ist selbstverständlich, zumal Ul den bas Kgl. llttiegsministertum vertreten ^ '^^^^^ollechnngsitelle bittet, in ben Kreisen der Arbeils- ^ ^ kmifmannischm Verbände in breser Hinsicht netrr Bach aus Morn», be- J?*. S m r^ über dir letzten Mmmrrver^Lg-^ i^nrT^I'^Ä^üe^iaid den Beamkmwrdwid Pesse^d^^ "000. M ichlvwer zoiff: und dem auch die Meisten hcssischeii Schirr an gehören Zuin SchUige sprach der Redner noch üb^ virstukmeS«- duwabendes Lanbeslehrcrvrreins, der am 8. Oktober dTE ü?2? tl5 t. SilW4u ‘ 1 in emfach«. würdiger Weffe in Darm' iwiat feiern wird. Kreis Friedberg. Oberlehrer FerdmvNd Wecker^ Äm ZfaT mUXtK ^ Direktor an die Deutsche Schule in Hessen-Nassau. 12 ■ äuli. Ein junges MÄ>chen ans ?^n^orstag nacht fernen Zuganschluß nach ^kündigte sich auf dem Hauptbahnhos ^ch ernem preiÄverten Nachtcmartier D« Soldat führte bas Mädchen in die Anlagen wch ^gewaltigen wobei er mit seinem Seitengewehr -Us ihm bas nuA gelang, entriß er dem Mädchen die Tasche und floh bamtt. Die Ueberfallene begab sich nach dem Bahnhof zuruck und blred rin Uebernachtungszimmer der Bahn- ün Schlafe bann die Uhr, «ne zw^ *f$%L J* n ■ gestohlen. In beiden Füllen konnten die Diebe noch nicht ermittelt werden. ? r ‘ v?r r ? t r5i* U: ö 'Ws ^nli. Die Erweiterungsbaittett stch allmählich ihrem Ende. Die nörb- üche neuerbE Halle ist niurmehr vEommen abgedcckt und die UrWW Stattonsraume srnb schon bezogen. Die südlich Halle geht Eensalls ihrer Vollendung entgegen. Durch den Anbau der bc^» Hallen niurden iechs neue Bahnsteige gewonnen. ®i^cwcr Stadttheate». Das Extemporale. Lustspiel vvn Hans Sturm mrd Moritz Färber. Das war ein rechtes Lustspiel für unser Sonntagspubllkum. !? l “t7 : 2* Tl - l ; TI ^vslurden, mtt Behagen aufgeführt und mit heller Fröhlichkeit ausgenommen. In tollem Wirbel tanzen die Figuren um nn abgeschriebenes Extemporale. Ta hat sich ein nicht mehr gmiz> fimges, aber um so schüchterneres Paar beinahe verlobt, aber Nch gegenseitig je einen Sprößling aus früherer Ehe Verschrviegen Mr Mann (August Springer) ist Oberlehrer und hat einen im baiein jäemlid) zweifelhaften Schüler (Ernst Slabey, der soeben ein sehr fehlerhaftes Extemporale eingeliefert hat,'und da^ MA» gerade der unterschlagene Sohn seiner zukünftigen Braut (Lresel Schott) sein. Zum Glück aber hat der Oberlehrer ein keckes rnid unternehmungslustiges Töchterchen (Josefa Bcrntll bas sich für diesen jungen Herrn „nur aus Nächstenliebe" interessiert und dies Extemporale abschreibt. Es kommt zu einer lustigen hochnotpeinlichen Untersuch,mg durch den gestrengen .Herrn Rektor k«. der /ich sch!ÜP!ich iet>cr der Beteiligten zu dieser Sünde i>°z Abschreibens, beünnt bis es endlich dem unverzagten Backfifch ge- Imgt ihrem Papa" eine. Frau und selbst einen Mkünftigen. verbes ernngsbedürftigen Bräutigam zu verschaffen. Tas Publtknm amüsierte sich königlich das Saus erdröhnte vom Beifall, und selbst der Ernsthafteste wur^ mit^fott- S”2 un s einen solchen vergnügten Abend, in dem üvs kn« ^ast de- tkrieges emmal von uns geworfen haben Und gruoeln wir Nicht allzu,ehr darüber nach, ob die Personen und Siürationen che uns vvrgefübrt wurden, auch im Leben möglich sind. Eine Buhne, so lesen wir in „Wilhelm Meisters Theattnl,- chcn Sendung , muß eine bunte^ Welt in sich schlicsten: und in ne,cm großen warten hat auch die Eintagssliege, wenn sie lustig schimmert, ihr fröhliches Recht. Tie Krone des Slbends trug sicher- .ich der SpteNciter Albert Sentemotui in bet Rolle eures fa- mofen G ymnasialrektors davon; neben ihm nach nnscrm Urteil die n u n ^ü>«n derbkomisilien Rollen Frih Wendhansen al- ^ajullan imd Kate Lonsdorser als Auswärterin. Tos wrmme Spiel hätte manchmal etwas lebhafter sein können. r.r.». Nietzeuer Straflammer. Gießen, 15. IM. Der ISjShrvge GWaV G. von Melbach, der bei dom Bäcker A. Tn Bac^l tauhttm bedi-enstet war, hat seinem Dienstherrrn za zwei verschebenQl Malen 10 imb 14 Pfmch Mehl entwendet. Beim Swerten Miale hat er sich s-itr Ecöffmmg der verschlvss-enen Mehl- ^mrnertüre «nes zureck-stgcftildcm falscher Schlüssels bedient. Ter AMMagte pt ge,iändig und erhält eine Ge,a.mtg>esängnis strafe v-on c> Wochen mm 2 Tagen. ^Eandlerin Katharina I. Witwe in Frvedberg erhielt “ Monat? Gefängnis. Sie hat von den wegen Dredstahls berett-z verurteilten ttigdFmbcn W und Sch. 5 Ueber- Hosenträger, welch? Sachen gestohLeir waren, rau stich erivorberl. um sie in dem von ihr geführten Trödelgoschast zu veriverien. Sic gibt den Enverb der Gegenstände zu, bestreitet' aber, gewußt oder augencmtmcu zu haben, baf; diese Sachn gestohlen Grmrd der Beweisaufnahme wurde sie aber der lnr ^.oerftih-rt erachtet. Weil sie es unterlassen.hat, den , ? a T Ql m ^ M führende Trödelbuch ein-zutragen, ^ ^ außerdem erne Geldstrafe von 20 Mark chw. 4 Tage - ^onrahnre imzüchtiger .'Handlungen mit einer Person *$ ltU lVr 17 alte Taglbhner Kar! A. vrm Odenhamen 2 Monate Gefängnis. ... ..^/selbem Berbrvch>ms in 3 Fällen wurde der 68 Jahre Srteilt 11 * eUr **' m d^f'hda zu 8 Monaten Gefängnis ver- Verck^rfs von Butter und Milch sowie Dödch-brersuoers.. r >timg. war die Ludwrg T. Ehffvau von Geiß- P'irf ^.u !?ngerrchlt^Mdda freigeshrvchen worden. Gegen Iwrwlgte ow ^taatsaiuvallichrtt Berufung, um eine Grund der Iewgenaussage steht fest, ^ ^^?Ek^gte ,sur Vs Pnmd Butter 2,50 TÄrrk ^halten l)at. ZaEls festvese^c Hckchtpceis für 1 Pfund Butter betrug cirLki^iJ^ feS aU ° Höchstpreis Überschritten. Aus diesem angechlÄ.-ne Urteil aufgehoben und die .An- gektagte zu 10 Mar^Grldsbraw lvzsv. 2 Tagen Gefängnis verurteilt. ^ J 3, ^azeinber 1886 tu Luckau geborenen Taglöhner Kurt yjl ttmtue zur Last gelegt, in der Nach zum 9. Februar vier Stallhasen, dem Rentner Dermarm E. o Ganse und 2 va,en und txn Elisabeth B. Witwe 4 v_mljha!en, sowie in der Nacht vom 14.—15 Mär; l ^ dem Mtn^ernenTrei priemen entwaldet zu haben ~~er ungeklagte bestritt die liebstcchle mid behauptete, die gunze An- w/* 11 ^chbakt seiner Arau, die ihm. während er im v>ar. mrtren geuwrdsn sei und 1016 zwei Kinder geboren mm i ^U' Frau ^lebe m it jjym in Juxp!ah Giehen Jvxplnh Zirkus A. Kuhlen |tntc, loiitdii «üfiii 8 Uhr, püc KalaWfftilMß. Auftreten von Künstlern und Künstlerinnen I R'anges. 1 oit)ic LUM ersten Male das beliebte Pie-S-Esilreiten um dle Prämie von 20 Mk., wozu sich einige Herren von vier nemelbet haben. DicnStas, sowie die folgenden Tage, abends 8 ttbr _nro«ejyouatte ihrer Zimm-er Vermieterin in Offtmbach Kleider gestohlen. — Bon einer jugendlichen Eisen bahndiebsgesells chast, die ans dem Heimweg von ihren Arbeitsstätten in Frankfurt nach Sprendlingen längere Zeit in den Stationen Lvuisa, Neu-Jsen- bnrg und Buchschlag plombierte Gülerwagen plünderten und große Werte erbeuteten, wurden heute vier je nach dem Grade ihrer Beteiligung zu 2, 4 und 10 Monaten Gefängnis vernrtellt. rlndere Mitglieder der Baude sind inznnschn zum Heere ein-- gezogen worden. — Zwei bisher unbestrafte Jugendliche aus Openbach erhielten roegen schweren und leichten Diebstahls der erne 3 Monate, der andere 2 Monate 3 Wochen Gefängnis. Eingesandt. ^Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artlkel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Anläßlich der disjährigen Gründungsfeier der hiesigen Alma mlater Normte der zeitige Rektor die erfreuliche Mitteilung machen, daß der vor kurzem ins Leben gerufenen Gießener Hoch- Iclwl gesell schaff nennenswerte Kapitalien zur Verfügung gestellt leien. Diese Stiftrmgen sind ein glänzender Beweis für das überaus rege Streben, das die Freunde der Universität beseelt, diese Anstalt in ixu Stand %u setzen, den weitgehenden nnssenschaftlichen Forderungen der Neuzeit vollauf zu genügen. Wir können indessen nicht umhin, unserem Erstaunen darüber Ausdruck zu geben, daß letzt die Förderung eines Faches. daS r e unn schr fast an sämtlichen Universitäten im Deutschen Reiche gelehrt wird, wir mematz die Zahnheilkunde, ganz außer acht gelassen worden ist. Es ist doch auf die Dauer ein unhaltbarer Zustand, daß die Landes-* Universität als solche für ein so wichtiges Gebiet der MebizÄt keinen Lehrstuhl hat bzw. errichten soll. Eine besondere Professur für Handelswissenschaff, die doch schon in der Natio7rabötono-mve chren Vertreter hat, ist in Aussicht genommen. Auch für das Bergfach, eine DiMplin, die z. Zt. aussäKeßlich cm den Fachakademien gelehrt tvird, ist ein Lehrauftrag in Erwägung, wenn auch erst in absehbarer Zeit, gezogen wachen. Der Seitenxweigl der Medizin, die Zahn Heilkunde, komntt nicht in Betracht, wie schon eben gechißert. Welche hervorragende Rolle dieses Arbeitsfeld in dem jetzigen Kriege spielt, das ist wiederlwlt in der Fachpresse und den Tagesblättern erörtert worden. Wir möchten nur auf die erfolgreichen Kieferbehandlungen unserer Verwundeten durch Prof. Bruns in Düsseldorf Hinweisen. In der rechten Würdigung der Zahnheilkunde richtete die jüngste Universität Deutschlands, Frankfurt a. M., gleich beim Entstehen ein mustergültiges zahnärztliches Jnstitttt ein. Wir geben uns der sicheren Hoffnung hm, daß im Laufe der Zeit die Gießener Hochschulgesellschaft sich ebenfalls zu der Auf- ßassung bekennen wird, daß tmsere Ludovinana die Zahnhälkunde in ihren Lehrplan ans nehmen muß. Herbert Benkert. Zur Erleichterung des Rechnnngsverkehrs würde es ganz wesentlich beitragen, wenn sich die an den Postscheckderkehr angesäjosse- neu Geschäftsleute entschließen möchten, in Befolgung der von per Post gegebenen Anweisung ihren Rechnungen die Nummer Postscheckkontos aufzudrucken. Meteorologische veobachtungen der Station Sieben. Juli 3518 S. 2 5 o 2 c — !? O 3 r* n c « ** » LZ ^•2 J3.5? o r .c, 'ä 5S L CD «3 .9 CE Ä “ « S 1 f 1 V *2 !o B & p| i! i 4 Oktttr 14. 2” 23,2 9,7 46 7 Nachts Regen 14. 9" —* 19,0 11,7 71 — — 10 tags wechselnd 15. 7" 18,0 14,3 90 9 bewölkt NachtS Regen Niedrigste „ Niederschlag 0,8 nun. 1918 ' f 19,0* 0. 4* 16,8* 0. I ^ Ziznmor [ S-Zji»«er Wohn«., Mitte der Stadt, a« ruh. Mieter sofort z. verm. dr'äheres t. d. Ge- fchästSst. d. Gieß. Anz. 03401 fiWföfri. 2~immer] Möbl. Zimmer mit elettr. Licht zu vermleten 03419 Echanzenstr. 16 HI, r. Alüdl. Wutha- 1. Sehlidziauaer «it PtaslM, auf Wunsch Klavier, z. 1. 8. evtl, früher z. verm. y udw i gSvl. 11. *** Eins. möbl. Zimmer mit 1, auch 2 Betten, sowie Kochgelegenheit f. sof. z. verm. 0S426 Löw engasse !l. Ndb!. Vsdll- a. 8Lbia!eiut'.Lsr' für 2 Monate zu veruueten 5291 Babuboffir. 45. ( Verschiedene] FreuttSl. Maüs.-Wohnz. ver 1. Aug. od. fvlner z. verm. 03433 Frilr 51 reiner, Marburaer Str. 6^. \ Lj&den u dt?!. | Laden m. Wohnnag zu verm. * M2 ' Frankfurter Str. «2. _ Gejucht möbl. Zimmer evtl, mit Mittagstisch und Abendbrot. Angebote.unter 03414 an den GieQ. Anz. Ehepaar 'Beaiuter von auswärts. Ldu.1 ,'ucht möbl. Zimmer. Angebote unter 03124 an den Gieß. Anzeiger. Möbl. Zimsttr nefudU Aura 20. Angnu «Balkon erwünscht! 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Juli 1918, abends 8 Uhr Wohltätigkeitskonzert zum Besten für die Hinterbliebenen der Gefallenen des Inf.-Regts. „Kaiser Wilhelm" (2. Grotzh. Hess.) Nr. 116 ausgeführt von der Garnisonkapelle (verstärkt auf 60 Mitglieder Stteich- orchester) Dirigent: Herr Br. Herrmann. Solist: Herr Ferd. Kaufmann (Violine) z. I. Schloß Lich Programm: Werke von Beethoven, Bruch, Erieg, Kreisler Wagner, Sarasate, Wieniawski Karten zu 4. 3. 2. 1 Mk. nur im Vorverkauf bei C ha Hier. Neuenwea sofort gesucht. ü&aB, Oepn & Do. 3u melden bei m Meister in der Fabrik, Frankfurter Str. 114. Cüchiiger Wer für unsere 100 Ps. Lanzffche Heißdampflokomobil« zum sofortigen Eintritt gesucht. Dampsfä-;ewerk Mücke G. m. b. H. _ Mücke in Oberheffe«. _ OSänzend, GeEegenheit für jeiSen ^^Svatraiann Busse Major und Batls.-Kommandeur des i. Grs.-Batls. I.-N. Nr. 116 Keller Oberbürgermeister Behm Generalmajor 62161) Für kleinen Haushalt von 3 Pers. in mittlerer Stadt wird cinsache Stütze vd. tiichttges Hausmädchen gesucht. 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Ich suche ein WaiiNni iidchen welches schon in gutem Hause gedient bat, am liebsten vom Lande. 03417 Freifrau von Fritsch. ^m^betFrauDoctcr, m\n B"ävcn Mädchen in Küche und Hausarbeit erfahren, für kleinen Haushalt l3 Erwachsene, nach Godcs berg a. Ab. gesucht, ^täh. zu ersr. Kcplerstr. 7, in. °»"« AttstäaoigeS Mädchen od. Frau für kleinen Haushalt vormittags gesucht. Zu er- srageu m der SleschäftSstelle des Gieß. Anz. 5287 Einkoch Pläner 03313 § Apparate Z Gniumi | Carl KchQinck Settersvvg38, 3ai«ko!s!r. 64. Junges Hühnchen ent« ^ufcn. Geg. Belohn, abzug. W115 Jnidjftr. 12. Auf dem ^tzege Stephanstr.— Bismarckstr.-Plockslr.—Sel- tersweg wurde DotmerSrag el» vedlvr SptteellkeLgsa verl. Gg. Bel. abzug. 3t8pfc,utr. 6. wmmm KS33:] 8®“ Bfisleriß nimmt noch gründen an. Nab. in der Geschäftsstelle des Gießen e r Anz eigers. 03420 ülTBi'ÜTTIS Vereine hpra Msiilits,kffmUlit»z Mittwoch den 17. Juli ab 9 Uhr im Postkeller. Zahlreiches Erscheinen erb. SWbv Der SBacfUsfc. Mein einziges, vielgeliebtes Kind, mein froher, sonniger Junge, der Leutnant Wilhelm Schlesier Masch.-Gew.-Offfzler im 132. Inf.-Rgt. Inh. des Eisernen Kreuzes und der Hessischen Tapferkeitsmedaille starb infolge eines Unglücksfalles im Alter von 22 Jahren. In tiefstem Schmerz Frau Clara Schlesier. Beerdigung: Dienstag, den 16. Juli 4 Uhr nachmittags auf dem neuen Friedhofe in Gießen. Uachrui. Unerwartet bekamen wir heute die traurige Naoh- richt, dass unser lieber Kamerad Heinrich Duill Inhaber de« Eisernen Krencea II. Klasse nnd der Hessischen Taplerkeitsmedaille infolge seiner am 1. Mai d. J. erlittenen Verwundung sanft entsohlafen ist. Wir verlieren in ihm einen stets lebensfreudigen, vorbildlichen und treuen Kameraden, dessen aufrichtiges Wesen wir besonders schätzten. Sämtliche Angehörige der Kolonne werden ihn-) über das Grab hinaus ein ehrendes Gedenken bewahren. Im Felde, den 5. Juli 1918. 5268D Die Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften der Munitionskolonne 28 . Todes-Anzeige. Heute nachmittag entschlief sanft nach längerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden unsere innigstgeliebte, brave und hoffnungsvolle Tochter und Schwester Luise Henrich im 25. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Familie Wilhelm Henrich. Treis (Hessen), 14. Juli 1918. Die Beerdigung findet Dienstag den 16. Juli, nachmittags um ■ ' Alien Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, daß unsere hebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter und Tante Frau Elisabethe Otto geb. Möhl am 12. Juli nachmittags nach nur eintägigem Krankenlager nach vollendetem 85. Lebensjahre sanft dem Herrn entschlafen ist Um stilles Beileid bitten im Namen aller Hinterbliebenen Die Geschwister Otto: Johannette, Sofie und Georg. Gießen (Wailtorstr. 65), den 15. Juli 1918. Oie Beerdigung findet am Dienstag, dem 16. Juli, nachmittags um 3 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt. Von Beileidsbesuchen wolle man gütigst absehen. 4 Uhr, statt. 08495 r - Holzversteigerrmg Cm Fürstlichen Forstrevier Hungen, am Donnerstag öen 18. Juli dieses Jahres, vormittags 9 Uhr Zusammenkunft an der Straße Nonnenroth — Röthges. Zum Verkauf kommen ans den Distrikten Johannes bevg b, Nonnenroth b: 136 Stück Lohstangen, Eiche, 5—6 m lang, zu Baumstützen, 121 ©tücf Eiche-Lohstangen, 3—4 m lang, zu Deichseln, Langwied, 69 Rm. Eiche-Knüppel, 36 Rm. Eiche-Reiser-Knüppel, 80 Rm. Eiche-Schlag-Reisig. Braunfels, den 13. Juli 1918. 5276V Fürstliche Rentkammer. C'ber-Versteigerurrg. Mittwoch den 17. l. M., morgens 11 Uhr, soll beim Faselstall dahier ein der Gemeinde Großen- Linden gehöriger Eber wegen Inzucht versteigert werden. Bemerkt wird, daß sich der Eber noch sehr gut als Zuchteber eignet. Großen-Linden, den 13. Juli 1918. Grosth. Bürgermeisterei Großen-Linden. ,_ W. Lang. Mittwoch den 17. Juli, nachmittags um 1 Uhr, soll ein schwerer, dienstuntauglicher Eber der Gemeinde Nonnenroth öffentlich meistbietend versteigert werden. Nonnenroth, den 12. Juli 1918. Großh. Bürgermeisterei Nonnenroth. Hoppe. 5271 Sammlung getragener Männer oberkleidung. Tst Annahmestelle für getragene Männeroberklei- oung, Mühlstraße 3, ist nur noch bis zum Dienstag den 1 6. d. M. geöffnet. Nach Ablauf dieser Frist erfolgt me Ausgabe der Zahlungsanweisungen für die abgelieferten Kleider im Lebensmittelamt, Zimmer Nr. 10. Näheres wird noch bekanntgegeben. An diejenigen, die noch keinen Aüzng abgeliefert haben hierzu aber in der Lage sind, wird das wringende Ersuchen gerichtet, im Interesse der Bevölkerungskreise, «i denen Not an Kleidungsstücken besteht, baldigst einen brauchbaren Anzug abzuliefern. G i e ß e n, den 13. Juli 1918. 52726 _ Ter £frerb ürgermeister (Lebensmittelamt). _ Belarnrtmachung. ~~ Die Gemeindesteuerzettel für 1918 werden den Steuerpflichtigen in den nächsten Tagen zugestellt. Diejenigen Steuerpflichtigen, die bis zum 1. August keinen Steuerzettel erhalten haben, werden aufgesordert, hiervon auf dem städtftchcn Steuerbureau, Stadthaus, Zimmer Nr. 6, Anzeige zu erstatten. Gießen, den 13. Juli 1916. 52736 Der Oberbürgermeister: Kellen ^ .— i ,i r 1 Geheuer hausfrauen-verem. Kochprobe mit Gebauers Konservengläsern ohne Gummiring Donnerstag den 18. Juli (nicht Dienstag), nach- mtttags4^ Uhr, im Physiksaal der Oberrealschule. sicher abschließbar. ? n öle Kochprobe wird das Backe« in der Zt och kitte gezeigt. 254 ( )v des Vereins haben gegen Vorzeigen der Mitgliedskarte «reien Zutritt. Ntchlmttglieder zahlen 30 Pf Bekanntmachung. In der außerordentlichen Generalversammlung des Spar- und Borschutzvereins IIE. G. m. u. H. zu Beuern vom l0. Juli 1918 wurde die Annahme der beschränkten Haftpflicht beschlossen. Die Gläubiger, welche der Umwandlung widersprechen, werden aufgefordert, sich bei der Genossenschaft zu melden. Beuern, den 12. Juli 1918. Spar, und Borschutzverein II E. G. m. u. H. Wilhelm B-llosf II., Ludwig Ranft II.. Direktor. Rechner. 6278 V ©rsteigwümg 1 . ml SAJ'SäSs äs- } Dlrfett 1 Plllschsosa. 1 Chaiselongue. 1 Auszichrisch, 1 Steh wieget, 1 Kleiderschrank, 1 Waschkommode mit Svtegelaufsatz, 1 Nachtschränkchen, 1 Wäscheschrank, ^rH'^^teppiche, 9 Stuhle, 1 Serviertisch, i Näh- t'sch, 1 Nähmaschine, 2 Arbeitstische n. a. Sachen. '^0 Born, Gerichtsvollzieher. Hohe Rente auf Jahrzehnte bietet die Beteiligung von 5000 Mk. an bei einem in vollem 8etrieb befind! kriegB wicht. Kupfer-, Blei- u.Zinkbergwerk, ©. m. b. H. 5284be Namhafte Großindustrielle im Anfsichts- rat u. Millionenwerte bieten jede Garantie. Kriegsanleihe wird ln Zahlung genommen. Offerten erbittet: Kohles« ■■dCrzbtrfwerke. Berlin W. 62 . Telegr-Adr.: Kohlenglftek Berlin. Heute Sonntag morgen entschlief sanft nach schwerem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Katharine Merkel Ww. geb. Hamei. In tiefer Trauer: Georg Merke!, z. Z. auf Urlaub Wilh. Reusch und Frau Auguste geb. Merkel Heb. Keßler und Frau Elisabeth geb. Merkel. Giessen, den 14. Juli 1918. Dammstr. 45. 5286 Die Beerdigung findet Dienstag den 16. d. Mts., nachm. 2 V* Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. Allen Verwandten und Bekannten die traurige Nachricht, daß meine liebe Frau, unsere gute, treusorgende Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Helene Spaar geb. Döring vorgestern l 1 /* Uhr nach langem, schwerem, mit großer Geduld getragenem Leiden, im Alter von nahezu 58 Jahren, sanft ln dem Herrn entschlafen ist In tiefer Trauer: Familie Ludwig Spaar, Schuhmacher. Reiskirchen, den 18. Juli 1918. Die Beerdigung findet Dienstag 2 Uhr statt. 03432 ft Nr. 163 Awetter Matt Glehener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) veutscher Reichstag. Sitzung vom 13. Juli. 1918. Am BmldesrEsche: v. Payer, Gras Rödern, Wrisberg. ^ ^ rhrenbach eröffnet die Sitzung um 10 ttyr 7^. Petitw-nen erledigt, und sodann >vird in **' ZZ ^ Branntweinmonopols cingetreten. o, >Ü U€ a , ro r V, Paragraphen wird ohne wesentliche Aus- "gf ^ ll Beschlüssen ziveiter Lesung angenommen. Brniutti>.»elunu)iu)polgesetz u»irb daraus gegen die Stim- mt ^ ^ eL &eüvctl sozialdemokratischen Fmklwnen tut ganzen angeiw-mmen. , ■ Rödern: Mit diesen Beschlüssen stehen _£!; S? swl« e \ U } n toerttragenden Gesetzgebung. Sobald werden wsl ^mern nicht noch einmal zu gehen haben geletftet worden, und dabei ist ein Neubau 19 1 o? ? c ^ n errichtet worden, von dem wir rmSSiSr l fö*tf lm3> erwarten. Mit diesen Gesetzen ist eine Sicherheit verliehen worden. Steueraesetze Arbeit. Sie haben sich den Tank des WT?r mSJ** Regierungen erworben. Der Reichs- Äm tzyAonlich diesen Dank ausgesprochen. Er hat Hauptquartier wichtige Besprechungen. Aus- ^Srril r l s bcu Ausschussvorsitzeiwen und Berickst- erstattern Alte Mitglieder ivaren Sctiwerarbeirer (Heitere Zu- %t ® Mmtot Et bei eine «J‘Äf'i'Ä* den. Staatssekretär für ferne erleid ganzen wird dann der Rest des Etats in dritter Lesuirg ködern teilt mit, das; im Herbst den ^wnten Teuerungszulageii gewahrt werden sollen. (Beifall.) ... Grober aus Einsetzung eines Ausschusses für Sozialpolitik wird angenommen. Es folgt die Zweite Lesung der Krcditvorlagc. .^ichker'kEr Abg Kischbeck (f. Bvt.): lieber die Aus- schntzber^imgen ist durch die Preße ausgiebig berichtet worden. 'iShSirrcSt zwei Stimmen die Kredite b^mlligt Damit ist vom Volke durch seine Vertretung befindet! worben, daß wir bereit jrnd, auszuharren und Opfer zu bringen; bis zum eh^mivollen Frieden. (Lebltastes Bravo/. Swiy* : Wir bedauern aufs tiefste, daß das furchtbare Binivergieren fortdauert. Das deutsche Volk ist erfüllt y 1 ? 1 ^ Friedeneqvilleu. Die Regierung lhit wieder ihre ,yrrcvensberciti chaft erklärt. Die feindlichen Regierungen, Parla- rnen te, u nd .l^der - )u!i 1918 Volk aufklären müssen. Es wird bereitwillig die Opfer M trageiij wissen. Den erwünscksten Frieden köimen wir unserem Volke nicht bringen, aber unsere Schirld ist es nicht. (Sehr wahr.) Wir lverden «mich im kommenden Winter vor Not geschützt sein Die Ernte reist heran und aus dem Osten wird auch etioas mehr hinznkommen. liefere Feinde woNen den. Frieden nicht. Sie leben m dem Wahne des Vernichtungswillens gegen unser Volk. Dieser Vernichtu»gs- wikle muß #u schänden gemacht werden. Wir vertrauen auf Gottes Schutz Und unser uilvergleichliches Heer, das uns die Grundlagen KÜt den Frieden schaffen wird. (Beifall.) Der Präsident schlägt vor, die nächste Sitzung am 5. Novernber 'Inhalten, er erhält aber die Ermächtigung, gegebenen falls den Reichstag früher zusammen^nberufen. Schluß 121/4 Uhr. Aus Stadt nnd Land. Gießen, den 15. Juli 19)8. ** Amtliche Perspnalnachrichten. Der Groß- yerIog lempfing Unm Vortrag: den Slaatsminister Dr. vpn Mvald, den Minister des Innern Dr. v. Homberak zn Bach, den FninanKminisler Dr. Becker, den Vorstand des Kabinetts, Wirkt. Geh. Rat v. Röntheld; außerdem üen Bürgermeister Dr. Kayser, Bad-9äauheim, und den Rittmeister Wegener, Dragoner-Negiment Nr. 23. Der Groß- Herzog hat am 29. Jnnr d. I. den Regiernngs- und Baurat Zpitz Hartmanil zu Köln zum Mitglied einer Eisenbal)nr- bex Vessisch-Preußischen EiseilLahnaemeinschaft nnt Wirkung vom 1. Juli d. I. aii ernannt. Kreis Alsfeld. up. Aus dem Ohmtial, 12. Juli. Die einschärigen Wiesen kamen icht zum Verkauf. Dabei wurden Preise erzielt, wie sie noch memals vorgekominen. Wiesen, die vorher 40—50 Mk. ge- t? •/ kamen mrf 240 Mk, also fast das Sechsfache des früheren Preises. Da kostet der Zentner Heu noch mehr als 10 Mk. Kreis Friedberg. IL JÄi. L^Urlaub starb Eich der Unterostlzicr Willy Bruckntarin. staden. Hier starb der 1870/71 Postagent Meinhard Curth. In- Mder des Eisernen Kreuzes uno anderer Orden. Starkenburg und Rheinhessen. — Bingen, 12. Jiili. Eine Steigerung des steuerpflichtigen Vermögens um nind 20 Prozent in einem Jahre, diesen Ruhm r t Bmgen fur pch m Anspruch nehmen. 1917 be- ftch das Vermögen der Bürgerschaft aus rund 100 Millionen in biesein Jahre wurde es ans 122 027 900 Mk. fest gestellt Dem- ^n^chend erfuhr auch die Einkommensteuer eine Erööbuna um 170040 Mk.mrf 372 468 Mk. Diese Äin™ bafteÄeV«" inehrung des Dolksveimmgens ist am das gesegnete Wei"whc 1917 mit fernen phantasttscheir Weinpreisen zurückznfnhren. T H ^ a 1 X2 ^vli. Der Mainzer Fliegerleutnant Bucklet, der gegenwärtig verivundet rn emem Lazarett lieat bat 00 m Kknser enr Rerterblld mit folgender eigenhändiger Widmimq er- WilWm"" Wegerleutnant «Uer ÄS. Hessen-Nassau. mr. Frankfurt a. M., 13. Juli. Tie Eingemeindungsver- lt Griesheim a stehen unmittelbar vor d m'?lb- schluß. Gleichzeitig waren nnt Nied rmd Schwanheim Berbandlun- arwfbaren Ergebnis Höchst ^ 0ben ' ^ ^ ^bwEdeir wirtschaftlich stark nach u ^ Das Eiserne Kreuz erster Klasse erbielt drr Carl Ewalde, eim-r FeL-Mieorr-AbteilllA " MK*” brr Sttafkammer hatten sich sübrer A Sit Zuasü^er P. 7>saik. dcr Werk- 5 er ij -ovrn aus Mtenkirchen und der Hilssschaffner E Müller 17^Ä/Sr am • iy17 bei Willmenrod, ber dem sieben Menschen za> vviM'twovttii. Das «Nmcht erkimtl aaakn raSSäS-WÄW ... \ 15. Badeanstalt. Wässertaärme der Lahn am I Letzte Nachrichten. D»'v neueste Bericht der» Qccre^lditttt^ (WTB.) Großes Hauptquartier, 15. Juli. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Südwestlich von Ypern griff der Feind g st. 1 n früh nach starker Feuervorbereiwng an und drang in geringer Breite m unser Kampfgeländr ein. Beiderseits der Lys tagsüber Artillerietätigkeit. Sie lebte am Abend auch an der übrigen Front auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. , Zwischen Aisne und Marne blieb die Gefech.tstätigkeit lebpast. Oertliche Jnfanteriegcfechte südlich von St. Pierre— Aigle und im Saviers-Grunde. * Leutnant Löwenhardt errang seinen 35. Luftsieg. Der Erste Generalquartiermeister Ludendorfs. Italien und der französische Nationalfeiertag. Bern, 14. Juli. (WTB. Nichtamtlich. ^ Nach- eine-: Stesmü- Meldung feiert ganz Rom den französischen Nationar- f eiert a g mit Flaggen, Ministerreden u. a. Die Nachrichten aus anderen Städten Italiens besagen ähnliches. Eine Kundgebung des Ausschusses für die Brrteidiauna Walloniens. Krüssel, 14. Juli. (WDB. Nichtamllich) Der im MärH 1918 zusammeugetretene besondere 2sus schuß für die Verteidigung Walloniens irimmt in einer Erklärung die längste Kunitigebung des „Rates von Flandern" zum Anlaß um auch vom wallonischen Standpunkr aus erneut die diot-'.'e'ndigkeit m betonen, zwischen Flmidern und Wckll .mien ei t iveitaehe! ^ kulturelle und politische Scheidung durchs :führen. Unier Hinweis vus die geg^.n,ertige Abhängigkeit, besonders wirtschaftlicher Art, müsse aber das Ergebnis der Trimnung nicht die Schaffum; zweier völlig voneinander losgelöster Staaten, sonoern die Bildung eines Förberativstaates sein. In internationaler Beziel/ung hätten Wal- lonren und Flandern.das gleich^' Interesse daran, den Gedanken an einen Wirtschaftskrieg nach dem Kriege zurückzuiveisen. Die parlamentarische Lage in Oesterreich. Wien, 14. Juli. (WTB. Nichtamtlich.) Tie gesamte Presse gibt ihrer Ucberrafchung Ausdruck über die gestern nachmittag erfolgte tEötzliche Berufung der Führer der parlamentarischen Parteien zum Ministerpräsidenten, der »ach seiner Rücktehr von der Audienz beim Kaiser bis in die späten Mendstunden mit den Parteisührern einzeln verhandelte Die Fächer, der Christlicht-Soziale», Polen und Tschchen (-allen von de.- Einladung nicht reckftzeittg verständigt werden kön- nen. Da die Besprüchimigcn für cheng oettraulich erklätt wurden, können die Blatter sich irixr in Vermutungen über den Gegen Hand >e. Beratirnqen ergehe». Vorwiegend besteht die Ansicht, daß de. Mi ästtrpräa ent mit (llick- sicht auf die außerordentlichen außer- und innerpolitischm Verhält- wisse M die Parteieii einen Appell gerichtet hat, aus einen llag- wsen Verlauf der Parlamentssitzung Bedacht zu nehmen. Der Säd- lawe Karoseo soll sich zurückhalterck) geäußert haben. Im übrigen wird die plötzliche Berufung der Parteiobmänner zu dem Minister- präsideitten von Seidler, welcher in politischen Kreisen großes Aussehen erregt und auch die Gerüchte von einem Rücktritt des Kabinetts oder einer weiteren Ausschaltung des Parlaments veranlaßt hat, von der Presse scharf kritisiert. Die Bestrebungen der Tschechen. Wien, 14. Juli. (WTB. NickMmtlich.) Tie Blatter melden ans Prag: Gestern fand die lÄrundungssitzung des tschechischen Nationalausschusses statt, in der Kra- m ar c z zuin Präsidenten gewählt wurde. Es wurde beschlossen, in n AuMls an dos tschecknsck>-slewckkisch Volk zu rickllc» in ei»en ; - ‘^/nurjov-uu|UA wu KU nuirciT, in dem es Hecht: Tie Aufgabe des tschechnch-slowatischen Volkes liegt rn der Arbell zur Erreichmg des Lelbstbestinrmungsrechtes in einem selbständigen demokratischen tschecho-slowakisck-en Staate mit eigener Verwaltnng im eigenen Hause und unter eigener Volksherrschast. Deutsche Kunft Darmstaöt 1918. ID ärmst« dt 12. Juli. Es ist schm eine stattliche Reihe to KmMwsl.'cklAiige^ tue der Olbrich-Bau auf der Ma- ALcicholn- nt fernen Mainau seseheu [jot, und es haben sich in ftither^ ,m oft iwintemV stinrmei: erheben, die in der alliähr- ItchenWieser. i,r einer KnnstzckMu an dicker Stätte eine Verflachunq ver Tarmhadter .Kunstbestrebirngen besillchteten. Dos Gegenteil W be\m waren die Ausstellungen auch iricht alle AeUhnelttg, so ist eher ein Fortschritt als ein Rückschritt wahrzunehnien. ^a, nach dem Utteil der Sachverständigen wie der Allgem emhell, überragt die gegenwärtige Ausstellung die sicheren bei wellem, nicht allem in der Räannigfaltigkeit des Gebotenen, sow dern vor ollem durch dessen künstlerischen Wert. Eine solche Fülle von h e r v 0 r r a g e n d,e n N 0 m e n war hier noch ine vertreten, ebensowenig eine solche Sammlung von Werken der Ge- gmwart Darm liech ivohl die hauptsEichste Bcdeuttmg der gegew- t^rttgen Lck'-»u daß sie emen vorzüglichen Ueberblick über die ver- 'chdevensttn inchtungm der zeitgenössischen Malerei bietet. Man rat m nur >!itrtftlcr twit Rang zu 'der Ausstellung eingeladen und ,en freien Wettbewerb ousgeschaltet : infolgedessen steht die Wertig ^bll der Bilder riber dem üblichen .Durckhchnitt. -ur hessischen Künstler treten diesmal in der Zahl W.it rnrück, aber in ihrem künstlerischen w ihnen. Am meisten fesseln unter chnen G e 0 r g A l t h e i m, der mll emer stimmungsvollen Oden- §?;?landschaft,m zorten Farben vertreten ist, Richard &?{ I ^ er, der ln seinem Bild „Im Fenstere ck" wieder die ^^-E o^nbatt: eine scharfe Nottirbeobochtang, die 'ich Niait >eavau7 beschrcmkt, äußere Enndrücke wiederzugeben, sonderni Seistlgr Schönheit auf den Besck-auer wirkt, Ä n Ä ^..Altmeister der Mischen Maler H einrich ferner /5 Jahre mit , İn meisten Betrnchtern hen Eindruck von ki-Mich^Eler^od^ Kuristulmngl-n eures exotrlchcn BÄksstcrmmeS irreren over beslrmmenven Eindruck, gcnniicrmckhen eine Zusnmmen- tzsfmrg der dreien Bestrebungen auf dem weiten Gebiete der Malerei und der Auss§llrma Emgaugssaal, auch Chrenscm! aenanut ^ ^ ^^lü) dort die klangvollsten Namen engem Raume vereinigt in gleicher Weise auch die bemerkenswertesten Gemälde. Unter inesen slehm vorm, tme ubechanpt auf der ganzen Ausstelllmg. dse Porträts die ^ rmbermann lebensumlir geschaute und charek Persimlichk^n imMIde z«igeu. Sans T h?si a 5^' ^ leu chtenden Farben gehaltenes Gnnälde V r"' Johanns der Twrfer. Es sagt nichts Neues ^ mch nur oen deMllendsttn Talenten gerecht zu werden. Nur einiges 'Ze- rTZJT 110 - : Dm von Dresden ^^rn ferne heffMe Hermat nach Kassel zurückkehrende Karl Vantzer Metel em stsielnoes Tamenpvrträt. Des Frankfurters T( 9 flZ AA^büdnis kann in jeder modernen Gemäldeqckcrici den LMid'chaften verdienen Erich Bnck-- ^l Mber mll an erster Stelle genannt Völl^' ^r^eier großen Heersck-an kann, man fragen, wer- kennt me Molker, zahlt die Namen ? Nirr wemge seren muh hervorgehoben- Lrebermmrn, Slevvgt, Hübner. Kalckrerllh, Ensch niw^itz Erlm' Burger, Jäckel. Bechsbein, Eberz/ ^ ^ mtXf Ern einmal sestzustellen, wie das Publikum die Ausstellung.als Ganzes beurteilt, ^ fällt auf duß ^ ^ ^ber hält, die serneni Geschmäck nicht cnttpreckM. Das viele Gute wird .leider vielfach, üMselnu ’Xn hl T ist dais ^fl kaum weni^L^^ modernen .Kinffs überhaupt. Die Zeit ist ä Mr Fwbenexperimente: ihr gill die Darstellung von Farbenr^eren mid Beleuichnngsploblemen nicht mehr als oberstes (l-lesetz ixn- Dickes Farbenaufttigen ist ihr nicht mähr das ^>mi- Gigenart und Begabung. Das Sehmm der Zeit LLl Eb n« ch /«lisch cr Verlesung ^ sie ,v^t sich cL'Lü E Gell» gelten. GesurchLu und Sttlisierten der Jnrpresftvnisheu, sie Meint mehr Uebergangstöne'rn den Farben zu lieben als das letzt bevorzugte Farbennebeneinander. ri rr Stimm imgsMalerei suM man fast vergebens ans der Aus- stellung. Auch die moderne Porträlknn» veriHag manchmal nickK zu en»armen. Um ein besonders krasses Beispiel zu nennen laßt emZ e pp elinbild von Pankok völlig kalt. Unser Volks Held ist nur als ein Farbenproblein ausgefaßt: nichts von !einer geistigen Bedeutimg ist zu erkennen, da jede schärfere Prägung bef Gesichtsausdruckes fehlt. Dazu noch der grünlich- gkrodezu versucht als .Lachkabinett^ oder "^^Eenskanrmer ?u kx^ncimen, wie man l«ct der ersten derM ressionisten, I>ju, bei der voriähttqen ^ -(Äc ^ «^berzc-n- KmrstmMssllng - wenn rmm da- vvn uberlMrpt noch reden kann — hat den Expressionisten Ramn etnjier-mmt, mrtürlick aus sttrbeiÄer^Kimst. Ob ieftt die Zeit ist, den Kubismus S.Ä nÄ' .S^fWiat J« fördern. lassen wir dabin- gestellt, -elbtwerstandlich branck^n d,e>e sderrkchatten für ilxre Pi- swncn ungeheirere ,;wnnate. Und so sieht das Pichlikum, nicht mir J . 3aie ' twr Egen Leinwandflächen in* ÄiTL™* d ^5 tn -n^ffern. die nick« trmnS- ein- E Äffern sind. Lächeln und Wps. 4 ?^^. LiÄ mildeste Form, m der sich das allgenreine Urteil m diesem ^aalc außett. ^ ^ expressio nistische Bfldhaneichmst ist in diesem Laase mit ihrer heivorragendsten Leistimg vertteten, l»enamst „der em - l -ul ” ? a l n PH ug" von Lehnibu ck Die Meinungen übm ihn sind sehr geteilt. Lob und Tadel bewegen sich lrußerstm Gegensätzen. Dein flMtigen Blicke erschnwt ZJa primitiven Slidsee-Insnlaners. Riesen- groß, boffirimiwlos. steigt er empor, imh.nmlich niagm, der .Kvvk ^^u dicker^ als der Hals, als >vie die imqlücÜichli ö^schpse Mn.- Gmniwzucker, dre unsere Kinder in die Länge ziehen ^ v'Ml der behordliichn Ratton lebt", so hat' Volksnrund das llapperdürre Gestell getauft. ^■u Plastikdarf jedoch nicht nach'dieser einen Nummer beur. tttt werden: 'Namen nne Jobst ^Tarmstadt), Hildcbra Lederer, Tuaillon, Gau brettn dockt ivesentlich befriedigendere Leistumien Sebr Tnntellimg ist'ein Hammer ,.desvniders bemerkenswert sind zivei T^otträtbüsten von SteAtfs; 'Cä!s; & *£ SS ÄS' sÄ Die Graphik ist in mehrei-en k! ineren Räumen vnteraebr.w ^e bietet einige vorzüicki^. Proben die'-. >lmistÄ«igesWo, genannt seien Radii-runglnr E r l e r s . - ' n d e r F r 0 n t" fte uumlltelbai- aus der Gegenwart ftf. Ein Erfolg der Ausstellung j' denn es sind lu-reits viele Gemälde tro» ^ worden. Auch der Besuch ist anscheinend, Unternelmumgen. Eine Reih? von Bilde- des ständigen Rates zur FSrder Kunstgewerbe in Hessen für die Moderne Galerie angekaust. iu ll-n jetzt festzus dtt-eile >» als bei s u n'.'nve im r g von K u Darmstadt .Den der N d, imd aiff idl-rs Nvil ?llen: (kauft leren uft st . instante mw nnd K1.L. Amtlicher TkeiL. riiiütiüiiw Nr. W. IV. 1200/7. 18. K. R. 2t betreffen- Beschlagnahme und Höchstpreise von Papierrnnögarnadfäüen. Vom J 3 . )n!i tz^ 8 . Tie nachsl-ehwbe Bekamt tmachung wird auf Grund des Gesetzes über den Belagermigszustand vom 4. Juni 1851 in Verbindung mit -dem Gesetz o-om 11. Dezember 1915 (Reichs-Gesetzblatt S. 813), des Gesetzes, betreffend Höchst-weise, vom 4. August 1914 (Reich: Gesetzbl. Si 339) in der Fassung vom 17. Dezember 1914 (Men'5. -Gefetzbl. S. 516) in Verbindung mit den Bekarrnttnachmi-- Mn über die Aeuderuug dieses Gesetzes vom 31. Januar 1915, 23. Mürz 1916, 22. März 1917 und 8. Mai 1918 iReichs-Gejetz- blatt 1915 S. 25, 1916 S. 183,'1917 S. 253 und 1918 S. 395), ferner — auf Ersuchen des Königlichen Knegsminifkeriums — auf Grund der BüSannImachmg über die Sicherstellung von Kriegsbedarf in der Fassung vom 26. April 1917 (Reichs-Gesetzbl. S. 376) und 17. Januar 1918 (Reichs-(Yesi-^bl. S. 37) sowie der BcSanntniachrmg über Austtursispflichlt vom 12. Juli 1917 (Reichs- Gesetzbl S. 604) und vom 11. April 1918 (Reüchs-Gesctzbl. S. 3-87) mit dem Bemerkeri zur allgemeinen Ksnttuis gebracht, daß Kuwiverchondlungen gegen L) die Höcki'tzpreisbEimmurigcm gemäß der Verordnung gegen Preistreiberei vom 8. Mai 1918 (Reichs-Gesetzbl. S. 395), b)dic BeichlagnaHmebestimmrrngeir gemäß der Bekanntmachung über- die Sicherstellung von Kriegsbedarf in der Fassung vom 26. 2lpri1 1917 (Reichs-GesE S. 376)) e)die A^lscknilftspflicht gemäß der Bekanntmachimg über Aus- ckunstslfflicht vom 12. Juli 1917 (Reichs--0)es-chbl. S. 604) und 11. April 1918 (Reichs-Gesetzbl. S. 187) bestraft werden, soweit nicht nach allgemeinen Strafgesetzen höhere Strafen verwirkt sind. Auch kann der Betrieb des HondelsgÄverbrs gemäß der Bekanntmachung zur Jernhaltung Nirziuverlaffiger Personen vom Handel vom 23. September 1915 (ReiM-Gesetzbl S. 603) untersagt werden. § 1 . Von der Bekanntmachung betroffene Gegenstände. Von dieser Bekcu m tnrachung werden betroffen: Sämtliche vorhandenen und weiter anfallenden Papierrirnd-, tzanmbfälle, welche bei der Herstellung oder Verarbeitung von Päpierrunogarn an fallen, das aus Spinnpapier allein oder unter Miwermendung von Faserstoffen hergesttllt ist. Ausgeiwmmen von dieser' Beganntnmchun g sind Abfälle von solchen Papierrrmdgariren, die mit Bastfasern gesponnen sind*). 8 2 . Beschlagnahme Alle von der Bekanntmachung betroffenen GegQlstände werden Me rrmi beschlagnahmt. 8 3. Wirkung der Beschlagnahme. Die Beschlagnahme har die .Wirkung, daß die Vornahme vvn Veränderungen an den von ihr berührten Gegenständen verboten ist und Fechtsgeschüstliche Verfügungen über sie nichig sind, soweit s»e nicht ans Grund der folgenden Anordnungen erlaubt werden, bSe 8 4. VrräutzerunsSerlaubnis. Twtz der Beschlagnahme ist die BerLnßerung und Lieferung der Jt**i der Bekanntmachung betroffenen GegenstÄüx ertaubt: 1. crt die Kr -egs-Hadern-Mriengesellschuft. Berlin SW 19, Leipziger -Straße 76, 2. «n die von der Klnegs-Hadern^Aktierlgescllschrst bezeichneten Stellen. Ueberschg-eitet der Bestarld eines Eigentümers an den von dieser DeScumtrnachung bkchDffenen Gegenständen 1000 kg und werden bie Gegenstände nicht innerhalb 14 Lägen der Kricgs-Hadern-Aklien- gesellschaft -um Kauf Mlgeboten, so hat der Eigentüiner EnteignimH in gewärtigen. § 5. Verarbeituugserlaubnis. Trotz der BefchLagnahnie ist die Verarbeitung der von der Betannrmachmg betroffenen Gegenstände durch die Kriegs-Hadern- Mttengestllschaff und in deren Auftrag gestattet. ^ § 6 . LagerbnchMrnng Mld Auskunstsetteilung. Tie Meldepflicht itber die von dieser Bekanntmachung betrofst-- ven Esegenstände richtet sich nach den Bestimmungen der Nachtrags- bÄlLwwwchung Nr. W. M. 100/7. 18. K. R. A. vom. 13. Juli 1918 z-rcr der Bekanntmochimg Nr. W. M. 313/10 16 K R Ai Jeder MeldiMichllge h-tt ein Lagerbuch zu führen, mrs dem rede Äenderimg M den Vvrratsmengen und ihre Verwendung 'ersicht- ttÄ !em muß. Loroeit der Meldepflichtige bereits ein derartiges Lager w»ch führt, braucht ein besonderes Layerbuch nicht eingerichtet werden. . BEftragten der Militär- und Polizeibehörden ist die Einsicht m das Lagerbuch, die Geschäftsbriefe und Geschäftsbilcher sowie ^ P 0 ? Bekanntmachung ausgenommenen Papier- «arnabsMe srnd durch die Bekamrtmachurlg Nr W III 3000/9 »6. K. R. A. vom 10. November 1916 beschlagnahmt. d^e Besichtigung und Untersuchung der Bennebsewnichtungen und Räume Fu gestatten, tu bcum meldepftichtise Gogechtüade oacucrL scbagert, Kstgehallcu werden oder z-u verwUL» sind. 8 ?. Höchstpreise. Tie Kriegs-Hadern--Mffengesellschaft oder dir von ihr gemäß §4 bc-erchneten Stellen dürfen beinr Ankauf für 100 kg durch diese Bekanntmachung beschlagnahmte Papierrundyarnabfälle höchstens 30 Mark befahlen. Dieser Preis versteht sich ans Grurü» eines Feuchtigkeitsgehaltes der Abfälle von höchstens 20 v. H. des absoluten Trockengetoichts. Für Mischungen vom Pavierrnndgarn- absällen mit anderen Abfällen oder für nicht normale (imprägnierte, gezwirnte und ähnliche) Wfälle sind entsprechend niedrigere Preise zu bezahlen. Für geschlossene Wagenladungen von mindestens 10 (DO ko- darf ein Zuschlag von 2 v. H. aus den Preis von 30 Mar? vergütet werden. 8 8 . Zahlungsbedingungen. Der Höchstpreis schließt den Unrsatzstempel, die .Kosten der Beförderung bis zum nächsten Guterbahnhos bm>. Postamt oder brs Mr nächsten Schiffs!adestelle sowie die Kosten der Verladung dnrd Besorgung der Bedeckung ein. ©r schließt nicht die Kosten des »Gebrauchs von Wo.gendecken ein; für sie gelten die Preise des Deckentarifs der Staatseisenbahn des Abgangsorts, auch bei Ber- werrdung eigener Decken des Verkäufers. ^ .. ß '^, KapTüchen dürfen bis m 1 Mark für 1 kg, für sonstige Sacke und Packhüllen bis zu 0.50 Mark für 1 kg vergütet werden. Die Kosten für eme vom Verkäufer bei Preßballenpackung verwendete Dvalst- mrd Bmrdeisenverschnürung sind im Höchstpreis emgeschlossen. ^Ä^übreis versteht sich für Nettogewicht und Barzahlung rnneryalo 30 Tagen vonr Tage des Bersarrdes der Waren ab. Wird der Preis über 30 Tage hinaus gestundet, so dürfen bis Zu zwei vom Hurrdert Jahreszinsen über ReichsbarrDiskont vereinbart werden. 8 9. Ausnahmen. Llnsnahmen von den Vorschriften der Beschlagnahmebestim- zmrngen könn«r von der KriegS-stdohstoff-Mterlung des Königlich Pveußncheii Kricgsmrnifter-iums bewilligt werden. Die Entsck-er- düng über Ausnahnreanträge, welche die Festsetzung der Äöchst- preue betreffen, behäl/S sich dir unterzchchnede Mständige Militär- befeylshaber vor. 8 10 . Anfragen und Anträge. ^ Anfragen und Anträge sind an die Kriogs-Rohsloff-Mteilang Sektion IV des Königlich Preußischen Kriegs Ministeriums, Berlm 8V7 48, Verl. Hedemannstvaße 10, -n rrcküen und am .Kopfe des Schreibens mit der Auffchrift „Betrifft Paprarrundgarnab- falle" zu versehen. . 8 11 . Inkrafttreten. Diese Bekanntmachung tritt am 13. Juli 1918 in .Kraft. Frankfnrta. M., den 13. Jiuli 1918. Ter stellv Kommandierende General: Riedel, General der Infanterie. MrainK. den 13. Juli 1913. UrMel m. Diese NachtraySbeVaTMtmachuvN tritt mit ihrer in Kraft. Frankfurt a. M., den 13. Juli 1918. Ter stellv. Kommandierende Generack: Riedel, General der Inf ant er i e. Mainz, den 13. Jüli 1918. Der Gouverneur der Festung Mains. Bausch, Generalleutnant. Betr.: wie oben. An den Oberbürgermeister zu Gießen, Großh. Polizeiautt Gießen und an die Großh. Bürgermriftrreien der Lmck- gelnern-en des Kreises. Indem wir auf vorstehende Bekanntmachung des stellvertretend den Generalkommandos von honte verweisen, beauftragen wir Sie, von dein Inhalt derselben den Interessenten alsbald .KemttTriS gtt geben und die Bekanntmachung in Ihrem Achrtszimmer zur et-- nwigen Einsicht offen zu legen. Gießen, den 13. Juli 1918. Moßherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Lau germann. Betr.: Verkehr mit Frühobst. An die Großh. Bürgermristereien der Landgemeinden des Kreises. Wir bringen hiermit lmederholt zur öffentliche Kenntnis, .. 'O-^ ^ ^ LHiiru uy UCx obs! stelle über den Verkehr nrit Obst vom 29. Mai 1918 mit Ga- fängnis bis zu 6 Monaten oder mit Geldstrafen bis zu 1500 ?Rark^ bestraft. Die wollen dies sofort durch Anschlag und durch Ausruf mit der Ortsschelle bckanntmachen. Gießen, derr 13. Juli 1918. , Großherzogliche^ K^eisamt Gießen. I. V.: Cellarius. vaterlä«i>ischer Mfzdiech. Auffordecnng des Kriegsamts zur freiwilligen Meldung ge- maß tz 7, Absatz 2 des Gesetzes über den vaterländischen Hilfsdienst. Der Gouverneur der Festung Main». B aü sch, Generalleutirant. NchtrggsdkkiiWtUilchllllß Nr. W. M. 100/7. 18. K. R. A. betreffen- Veftandserhebung von papier- rundgarnabsällen, zu der Bekanntmachung vom 20 . November Kr. W. th. 5 | 2 /| 0 . sb. K. R. N.. betreffend Beffandsechebung von Katron- (Sulfat-) Zellstoff ufw. Vom )Z. Juli W 8 . . Nachstehende Anordnungen werden auf Ersuchen des König- lvchcn Kriegs ministeriuin s hiactmrch Mv allgemeinen Kennllrrs gebvacht n,it dem Bemerker«, daß jede Zuwiderhandlung gemäß der Bekanntmachung übei AuMunstspflick^ vom 12. Juli 1917 iReichs-Gesetzbl. ©.604) bestraft wird. Auch kDm der Betrieb des Handelsgewerbes gemäß der Bekanntmachung zur Fernhaltuaig unzuverlässiger Personen vom Handel vom 23. September 1.915 (Revchs-Ges^bl. S_ 603) ^ mb ersagt werden. Artikel I. Im § 2 Gruppe I der Bekanntmachung Nr. W. M. 312/10.16. R. A wird eiugefügt: e) Papiergarnabfalle, welche bei Herstellung oder Verarbeitung von Papierrundgarn ansallen, daS aus Slrinnpapier allem oder unter Mit Verwendung von Faserstoffen hergeswllt worden ist orern die Vorräte 1000 kg übersteigen, mit Ausnahme der Aballe von solchen Papcerrundgarnen, die mit Bastfasern versponnen finfe. Arükel II. Die erste, gemäß der Bekmrntmachung Nr. W. M. 312/10.16. • N. A. erforderliche Meldung über die im Artikel I bezeichneten Gegenstände rst über die bei Beginn des 1. Tlugust 1918 Vorhang denen und meDepflichtigen Vorräte bis zum 5. August 1918 zu erstatten. helftrHrö; Etappel In dem gewaltigen, von unserem Heere besetzten semölichen Gebiet werden zur Verwendung bei Militärbehörden in erhöhte« Maße zahlreiche Hilfskräfte benötigt. Das Interesse des Vaterlandes verlangt, daß taugliche und entbehrliche Kräfte der Heimat sich zu diesem Etappen- bienst -urBerfügnng stellen Zahlreiche krtegSverweudung». fähige Militarperfoneu müffen im besetzten Gebiet noch für den Dienst an der Front frei gemacht werden. Die Lebcnsbcdingungen im besetzten feindlichen Gebiet find durchaus günstig. Neben reichlicher freier Verpflegnua und freier Unterkunft wird gute Entlohnung gewährt. Auch ift Gelegenheit zur Beschaffung billiger Kleiduug gegebc.^ Und waS bedeutet die Notwendigkeit, sich in fremde Ver- hältniffe ciuzugcwühneu, gegenüber dem Maß von Opfern und Entbehrungen, das nufere Krieger fett Jahren freudig ertragen? MäTNiliche Hilfskräfte jeden Alters, auch Jugendliche, können wenn sie geeignet beftnrden werden, Besämsttgung im besetzten Gebiet im Westen finden, und zwar für Arbeitsdien,', jeglich« Art, Boten- und Ordvnnanzoienst, sowie als Schreiber, Buchhalter, Kauft eute, Verkäufer, Lager Verwalter, ?luffichtsleute, Handwerker jeder Art. Personen mit französischen und flämischen Sprachkennttrissen werden besonders berücksichtigt. Wehrpflichtige körmerc nicht angenommen werden, mt- Ausnahme der 50o/o oder mehr erwerbsbeschränkten Kriegsbeschädigten ?lls Entgelt nnrd gewährt: Freie Verpflegung oder Geldentschädigung für Selbstverpflv- gung, freie Unterkunft, freie Eisenbabufahrt zum Bestimniungs-- ort und zurück, freie Bemrtznng der Feldpost, freie ärztliche und Lazarettbeha-ndlmtg, sowie angemessene Barentlohnung. Bis zur endgillttgen Ueberweisung an eine besttmmte Bedarfsstelle wird ein „vorläufiger Dienswertrag" geslAossen Die endgültige Höhe des Lohnes oder Gehaltes kann erst im Anstelliingsu vertrag selbst festgesetzt werden. Sie riästet sich nach Art und Dauer der Arbeit sowie der Leisttmgsfähigkeic des Betrefsinden Eine auskömmliche Bezahlung wird zugesichert. Falls Bedürftigkeit vorliegt, werden außerdein Zulagen für die in der Heimat zu versengenden Familienangehörigerr gewährt. Die Versorgung derjenigen, die eine Kriegsdienstbes-chädiquna erleiden, ist besonders geregelt. Meldmtgen nehmen, entgegen für Kreis Gießen Als- ,eld. Lauter buch und Schotten: Bezirks ko mmando und Hilfsdienst Meldestelle Gießen: dabei sürd vorzulegen: Etwaige Militärpa.'nere, Bes chä f ttgungsa - lÄoeis oder Arbeitspapiere, erforderlichenfalls Abkehi-schein. Es ist anzugebem wann der Bewerber die Beschäftiguiig antreten kann Eine vvr- lausige ärztliche Untersuchung erfolgt kostenlos bei dem Bezirks- kommando. Jeder Bewerber hat sich den erforderlichen Schutzimpfungen unterziehen. .7020 Lriegsamtsteve zrankfurt a. M hei Mierenleiden, Harnsäure, "Ziselier, Eiweiss « m« — - _ 1 fit *7 I fTf aU A m WAMM n ^/4 IDIP «I Echtes Wll&un^er Sal* existiert nicht Mim meide die Nachahmungen Färsüfehe Wildanger Mineralquellen, A.-G., Bad Wilduagen — SchrUten kostenfrei 1917 : Flaschenversand 1615131 ^ FMkrrlich RieSchlM SH«i?r Mntch Nutz- u. Brennholz-Versteigerung Freitag den 19. Jntt 1918. Distrikte: Röhrenrain, Virkig, Fuchsrain, Pfingstweide, tzvandwiesen, schndeuwald, Bartekuppe, Hohwald. Grchen: 1 Stamm 2. 5U,^ - 0.74 Jstm., 2 Stämme 4. itL — i,u Fstm.: ©«* c «: 51° Nm. Scheit und Rollen, 36^ Rm. Prügel. Rin. Retvpti.grl, Hainbuchen : 4 Rm. Nöllen, 16 Nm. Vrügel: Frchti«: 21 Nm. Reisvrügel: Kiefern: 3 Rm. Rollen, 4 Nui. Prügel. ' CJftejnevunti wird in der Gabwtrttchaft von Epaou ui Rudlos abgedalleir und beginnt um 10 Uhr metzznö. "leDermTfaiiiet sind zugelassen. Wegen vor- berl-.w Besichtig an g des Ooized wolle man sich an Förster ASEEner, Eifenbach, wenden. Etsenbach, den 5. Juli 1918. Roßmäßler. 5117 D HoLzverfteigernttg in der Königlichen Oberförsterei Krofdorf. Mtwoch den 17. Juli 1918, von vormittags 2 werden zu Salzböden in der Gastwirkschäfi Me' dbrot aus dem Schutzvezirk Salzböden, Distrikt 60 M^elnberg, Etcheu: 104Rm. .ünüvpeb 083 Rnu Reiser III: '«n.kn? 7 ^^?^ngurteu, Elcoe,.: 3 .R.n. Knüppel, 1234 Sftn. Netser II, öffentlich meistbietend versteinert. 52386 Sooden AliiiUVUli«, iJUillf Bahnlinie G8ttinyea-Bebra. :: Geschützte herrliche Lage Inmitten auBgedshnter Geblros- waltiungen. :: fialbäder ul Ir Art Iuhala- tSoijeu.Gradlei-werke. Pneumatisehe Apparate u. Kammern. Trinkkuren. Auskunft und Prospekte durch die Badeverwaltung. 3580hv V T ~ ~: — 4 RadlumhalUga Solquellen. ■■ - Bewährtes Heilbad bei: Katarrhen der Atüianffflortfauc, Her«le4den, Blutarmut, ivauenkrankheit., Rhemnatlsmus, Olcht, hkrofi.losc Rachitis, Rückstlnd n von Influenza. Lungen- und Rippenfellentz. Gothaef Leberts^feirstoheirMwqsbanik au G. Blsber äbgetebiossaae Varsicbernnaea: 2IMMi8iai«d©nSlÖ ^iul^onen IIMark. Kriegsvertdclierang Mit al sbaldiger Änozabl-Qg Äer vollen Somme im Todesfall. Weae vorteübniJfc VeraicheronoBformeB, ias^eseBdare Invaii^itiUsv^rskheMiii^, öewäbrBaq der VsrLüeLErsiiW ^omme» ln Keculen aa6 die Mit versieh er «n^ er^SnT.euder Witwenrente ormögHcbeo denkbar ^E vLrmeoLw kiirs orge. 567c Vertreter: Gebrüder JullGiinnüT GlcUon, Grabo^iKirawMo 7.