Hl. >57 fttcftcBtr Injtff«? cttdjmt täglich, außer Sonntag?. — Beilagen: G1rtzrn< r Kanri 1 icnMättcr; KiCiSUati fit lei Kreis Sietzea Be|QMff«ahven. Aber ihre Macht ist schon stark von Gcfgen- strmnunyen rmterwichtt und scheint nicht mehr sehr weit zu r^^chen Eine große Grupoe von „Söz,ialrevoli:tionärew Ausnutzu,^; der affgelninrren Unzufrieden- l ta: SfcrntKxt* des WirtschastsMens, über die ^zu.üu:.^l:che Ordicnug der staatlichen Einrichtungen, die w ^ Ergemäß noch stark „Mitten", da.s .Heft in rrA^cjsJ^ 1 ^omnien. Und von Mißen her machen die ^üju^(dUAx>a$cn n: Sibirien, die ^Engländer an der Mur- Bolschewisten dc-Z Herz Mver. " Zunder,^dag l^: soffhen Berhältirissen die Entente sich Z ^rungen trägt und alles daran setzt, um den en« We:rd-ung zu gcLen, die sich g eg en Deutschland daher mit Recht Älgemein LerWnrmen, daß hinter der Ermordung unseres an'fL^r^ Antriebe unserer Feinde stehe::, flrr L tn Moskau ein tüchtiger Sachwalter, der ErrJ*. Jbn T* Interessen ans treuer Wacht stand. Seine ^^u^soffw seine Mitarbeit für die Sicherung geord- neb-w - k?? Wege räumen und das Einver- und der Moskauer Negierung ^u sollte die Tat auch das Sig- mS VÄK* fem ' unt d-e ©mttaft der Bolsche- dicivn achrichten haben die Mörder von ers f t ^- Die Sowjet-Regierung und ihre rtjfu™ alsbald ihre Ent- suug der Tät^T- inS * >x ?% n UT ^ energische Berfol- der Sorialrevoluti^^^slcht gestellt^^Der Versammlungsort der Spur iü süd nJnfcr Mörder, denen man auf rmr MMriLVS« o. 'L-ZL.-E « Jg* Wie die Dinge sich ckuch gestalten mögen, ernste Gefahren für die Fortsiihruivg des Krieges werden m:s vom Osten her zu nächst nicht kommen. Es wird der Erttente auf keinen Fall gelinge::, Rußland wieoer zum: Kampfe gegen uns zu mobili- sieven. Wir werden mit Gämtd uns dabei ber::higen :nüssen, oaß Hindcnburg ungestört im Westen unsere Waffen Wetter wirken lassen kaan: und daß schließlch der Sieg im Westen auch lauf die Neuoronurrge:: rm Osten sichernd einwirken muß. Alle Schwarznmierei der russischen Gefahren m:d die Aiwentinigen, als wäre der in Brest geschlossene Friede schon hin stillig, sind durchsichtige Versuche, im Kühlmanrr- schen Snrrve England,>entgegeMrft>mme7r". —aiB »a «i'Wim».P . . .. - Die österreichisch-ungarischen Tagesberichte. Wien, 6. Juli. (WTB.) Amtlich wird verlautburt: An der Piave Mündung hielten die Kämpft auch gestern an. Am Südflüsei der dortigen Stellung vermochte uns der Feind gegm den Hauptarm zurückzudrücken. An der veuetianischen Gebirgssronl hcschrinkte sich gestern die Tätigkeit beiderseits aus KeMltzftuer. Heute ftüh unternahm der Italiener im Solawlvgebret und bei Asiago errreut heftige Vorstvhe, dire überall abgeschlagen wurden. Der Chef des Gemralstabes. Wien, 7. Juli. (WTB.) Amtlich wird verlautbart: Da sich das Piave-Delta offne schwere Opfer nicht hätte behaupten lasftir nahmen wir unsere dort cingesttz- ten Truppen in die Dammstttlung am Ostufer des Hauptarmes z u r ü ck. Die Bergung völlig sich in der Nacht vom 3. auf den 6. Juli. Der Feind fühlte gestern mittag bis an den Fluß rmch. Oestlich des Monte P e r t i c a schlug das wackere Ota- cacer Jnsanterie-Mgimerrt Nr. 79 ftur-e italienische Angriffe in blutigen NMämpftu zurück. In Albanien griffen zwischen dem Devoli und dem Ostrm Franzoftn und Italiener nnftre Grbirgsstellnngen Ml. Im Verlauft der Kämpft gelang es dem Feinde, an zwe, Stellen Vorteile zu erringen, dir ihm aber durch Ge- genstoh wieder entrisftn wurden. Der Chef des Gewemtftapes. vie Ermordung des deutschen Gesandten ln Moskau. B e r l i n, 6. Juli (WTB. Amtlich.) Heute vormittag erjucksien zwei Herren den kaiserliche:! Gesandten in Moskau um eine Unterredung, die ihnen vom Graftn Mirbach !m Beisein von Legationsrat Niezler und einem im Zimmer amveftnden deutfck^n Offizier bewilligt w'.rrde. Die beiden Unbekannten zogen Re vv lver und schos eo auf den kaiserlichen Gesandten, w.:b i sie ihn leicht am Kopfe verletz- ten. Ch? sft daran veubindert werden konnten, warfen sie hierauf ein paar Handgranaten und retteten sich durch nnen Sprung aus dem F^nst.-r auf die Strahe. Graf Mirbach, de-c schwer verletzt wurde, ist, oh:e das Bewuh.tftin wieder erlangt zu haben, kurz da: mrf v e r sch i e d e n. Die beiden anderen Herren blieben unverletzt. Sofort nach Bekam:werden dieser Untat trafen die Komnrissare für auslvärtige Angeftge: h i n, T s ch i t s che - r i n und K a r r a ch a n in der Gesa:.dlsch,ast ein und sprachen dem Legatronsrst Niezler die Empörung und das Be- dauern der Sowjetregierung über den erfchüttern- den Vorfall aus. Leider ist cs bis jcht n i ch t g e l u n g e n, die Derbrecher zu entdecken und ftstzunehmen. Das olStznge Ergebnis der sofort angestellten Untersuchung läßt lue Vermutung zu, daß es sich um im Dienste der Entente stehende Agenten handelt. Graf Mirbachs-Harff mite am 2. Juli 1871 geboren. 1896 ttat er als Attachg in das Airswärtige Amt ein imb rtnurbc 1899 LegLtwnssckretär. Zunächst:vnr ex dritter Settetär in London, dann zweiter Sekretär im Haag, kur^e Zeit in Budapest und dann von 1899 bis 1906 abernrals Legationssekcetär in London, von 1906 bis 1908 zweiter Sekretär in Paris m:d von 1908 bis 1911 erster Sekretär bei der Botschsaft in Petersburg. Bon 1911 bis kurz vor Ausbruch des Krieges war Graf Dttrbach als Vvrtrageiwer Rat in: Auswärtigen Anrt tätig, ging 1914 für lpmz fur^ Zeit nach SItNttgcrrt 'und darin als unser Gesandter nach Äther:, bis er dis griechische Hauptstadt we^en des Eingreifens der Euter,te oerlasstm mußte. , Er leitete daraushin die jütische Abteilung in: besetzten M:man:en und :vnrde im Dezember 1917 mi die Spitze unsei'er ersten Mission nach Petersburg gestellt. * ^ Mos kau, 7. Juli, nachmittags. (WDBst Tie linken ^-vzialrevvlntionäre 'bal>Qi sich #m:t Mord des ka i- ,erl:chen Gesandten bekannt. Ihre im Theater ein geschlossenem Bertteter srnd verhaftet. In der Stadt sind Kämpfe dey iGegeurevolittioiwre gegei: die Bvlschewiki an verschiedenen Stellen entbrannt, die bisher zu Gunsten der Bolscheiviki m verlaufen' ictjdnert. Wle Mitglieder der Gesandtschaft und sonstige Bertteter deutscher BÄ-örden sind imversehrt. ,, Moskau, 7. Juli, vormittags. Ueber die Ermordung des Grafen Mirbach erfahrm ivir rwch Näheres: Um sicher ü: die Gesandtschaft und zum Grasm Mirbach selbst zu gelange,:, ließe:« suh o:e berdm: Mörder auf Grmw eines Ausweises, den sie sich zu verschaffe:: gewußt Txittnt, als Beauftragte einer Koinmission zum Kampj gegen die Ggenrevolntionäre n^lden mü> brachten de,« Protzt eiios ungarischen Offiziers, des Gv.sten R-c.bert Mirbach, zur Sprachc'. Es ist dies ein dem ermordeten Gesaiwten persönlich unbekanntes Mitglied eines mtsernten ungarisck-en Zurnges der! Familie Sie hatten sogar die Akten des Prozesses bei sich. Erst nach einiger Zeit zoaen beide die Revolver m:d schossm auf den Graftn w:e auf de:: LegationSrat Riezler u:ü> den Leutnant Müller. Sofort nach Abgabe der Schüsse sprangen sie aus dem Fenster des zu ebener Erde liegenden Zimmsrg wtö toarseuj im Springen noch Handgranaten nach dem beretts verioundeftrü Gesandten. Andere Mttglieder der Gesmwtschaft lmrrden nicht verletzt. Tie Verbrecher entkamen in einem bereit st ehenst den Automobil, auf das die überraschte Wache vergeblich feuerte. Nachdem Tschitscherin und Karrachan ^eich auf die Nachricht von dem Moröe auf der GesandlsäZist ihr tiefftes Bedauern über das Verbrechen, das sich nicht so sehr gegen Deutschland, als gegen die Milschewicki richtete, a:lSAesprve!^'n hatten,' sprachen zwei Stunden später Lenin und Sw er dl ow, dev Präsident des Zenttal-Exekutivkonntees, vor. Sie gaben die Erklärung ab u::d versicherten, daß für die Besttafung der Verbrechet alles nur Mmscheinnögliche getan werden würd. Es ist seither festgestellt worden, daß die Mörder sich in daS Quartier einer Griwve der linken Sozialrevolutionäre! geflüchtet haben. Das Haus ist von Truppen umstellt worden. Die Führer der linken Sozialrevolutionäre Kcrmkow, Karltn und Spiridona:va haben sich bisher im Großer: Theator, wo alle Mitglieder des Sowjetkongresses versanimelt sind, nicht ettrgefuudcn. Es ist so gut wie sicher, daß der Mord das Signal zu einem Putsch gegen die Herrschaft der Bolschewik: sein sollte. An dieser gegenrevolntionären Beweguirg scherrtt ein Teil der linken Sozialrevolutionäre zusammen mit den rechtenl Sozialrevolutionären, S a v i n k o w:md seinen Enteirteagmten, be- ttiligt zu sein. Savinkow selbst ist Leiter der Entmtebelttebung«^ in Moskwa. Er hat Verbindungen mit den Tschech^Slovaken und dm Menschewiki. Er war früher Kriegsminister unter .stvrrnski und die vor ungefähr vier Wochen in Moskau erfolgte Verhaftung einer erheblichen Anzahl seiner Anhänger mtb Agenten hat offenbar seine Ergebener: noch nicht gmügend geschwächt. T-a Mitglieder der Pattei der Linksrevolutionäre auch der Kommission zur Bekämpfung der Gegul.eit des deittschm (^sandtschrtspersonals übernimmt. D:e gegenwättlge russische Regierung schär:l auch zu beabsichtigen, mne Lpezralgeiandtscl-a 1 nach Berlin zu fcitbcit, doch steht darüber Beittmmtes noch nicht fest. Ein neues Gerücht von der Ermordung des Exzaren. t: ^?ockholm, 6. Juli. (WTB.) Wie ,Mya Dagl^ght Alle- handa aus Petersburg telegraphisch ersähtt, teilt Gorkis Zeitung ''dtowara Shpn" mit, daß der ehemalige Zar, die Z a r in und die Grogsürittn Tatra na ermordet worden sei n. In Zarskoje Sstto habe man Seelenmessen für d-e Berstorbeiren gelesen. Der Kampf gegen die Tfchecho-Slowaken. Wie n, 6. Juli. (WTB.) Das „Neue Wimcr Tageblattt^ meldet, nach h:er angelmrgten Nachrich.en wird die Lage der in Si- brnen operrcrmden Tschecho-Slowaken ünmer bedroh!:ck>er. ^:e ^sa-ccho-Slowakm erlitten bereits mehrere sehr fcfrum Niederlagen. An den Kämpsm gegen die Tschcclw^Sloumken sind in hervorragendem Matze die in Sibitten weilmden öslerceichisch-unga- rpchcn Krregsgcfauacnen beteiligt, die sich zur Bekrmv- fuug der s.schecho-Slo)va7en als Truppe organisictten. Im Widerspruch dazu meldtt das Reuter-Bureau: y o n b o n, 6. Juli. (WTB.) Telegramme aus englischer Quelle die heute Irkutsk >:gett'osfen süch, melden, daß die ^schecho-Slowaken die bolsctiewistischen Streükräfte west- ?p 1 geschlagen und aus Nischni- Ud:ansk und Tulun östilrch des Battal-Sees vertrieben haben. Tie Boljcbeimk: verlassen Jttutsk. . • J° lD iV L' l.WTB ) Wie aus Wladiwvstok sm^ldeL w:tt>, mtbel/rt ine Nachrrckst, Irkutsk sei von deutschert Kriegsgefangenen unter dem Befehl ihrer Offixiere ae- l ed e r Begründung. Jrkrttsk besmdet sich m bm'ftec Verbrühung mit Wladüwsöok. Es hat fctu GesangmenausstMÜ. siattgffmrdeu. Dre ix-s Lvwjets ist 1 ms: Veämch Moskau.7Jrlli. (P. TA.) Tie T s che ch o-S l o pake n fxtbent die <-tadt Sys rau besetzt und gtt-m in großer Anzahl zusammen m:t tveißer Garde in der Richtung aus Kuznez k und Pensa vor. Die Rackwichr von der Besetzung o-oki Pensa durch d:e ^.schecho-^lovaken bestätigt sich nicht. In der Gegmd der Stattoi' Ufa haben die Svwjc lchtellunge:: mehrere Dörfer besetzt nud drmgen weiter vor.Zwischen dem Tagililus'e und der Fabrik Nonwyaßk hat sich e:n Kamps zwischm weißer Garche und Sowjtt- abtellungen e::tw:ckelt. Die Schlacht d,ruert bereits mehrere Taae Auf seiten der Weißen Garde nehmen 600 Mann mü vwr Parrzerautos und ei:wu: Panzerzug teil. Auf der Ural fron« haben die Sormefftreitträste die Tschecho-Slowaken ge- 1 ^25 Wttst von Jekatettnburg und 160 Werst von L.,ckZeliab:nsf, besetzt. Dieser Erfolg oersck«.fft dem Smvietkommando die Herffclmtt über die größere Hälfte der Ersenbahn Jekaterrstbirrg—Tsckiel:ab:nsk. Die eftländische Ritter- und Landschaft an den Kaiser. Berlin, 6. Juli. (WTB. Nichtcmttlich.) Bei S. M dem Kaiser mch König ist am 2. d. M. fvlgrnrdes Telcgrannn em- gegangen: Dttt dem Gefühle tiefster Ehrfurcht mcht sich die zmn »rdenh. Tid*n Landtage in Reval versammelte estländische Rltter- und Land,chafr dem kaiserlichen Throne, um Euerer Majestät ihren vecßempfundenm Tank auszudrücken für die huldreiche Entgegen- nahme der Beschlüsse des liv--- und estländischen LänüerratS und me der Delegation des Landesrates zuteil gewordene Antwort. In unerschütterlichnn Vertrauen aus die Gaade des All mächtigen sieht die estländische Ritter- und Landschaft in froher Zuversicht der Zukunft entgegen, die uns die Verwirklid-ung unseres einmütigen Herzenswunsck>es, den 2lnschluß cm das mächtige Teuft che Reich unter Euer Majestät erhabenem Zepter bringen tmrd. Tie von der Vorsehung uns übertragene Wacht an der Nord- mark der deutschen Kultur ivird von nun ab vom ganzen deutschen Volke gehalten werden, und deutsche Art und deutsche Sitte werden Heimat ungefährdet sich zu voller Blüte entfalten Sine Ansprache deS König» von England. London, 5. Juli. (WTB.) Ter König und die Königin empfingen heute im Buckinghampalast eine Llbordnung der i n t e r - alliierten parlamentarischen Handelskonferenz. Rach herzlicher Begrüßung der einzelnen Mitglieder hielt der König an dce Aborvnung folgende Ansprache: Mit großem Vergnügen« heitzen die Königin und ick Sie hier willkommen. Ich vertraue daraus, dag das Ergebnis Ihrer Beratungen aus der Konferenz jenes gegenseitige Vertrauen und jene Achtung fördern mögen, die unter den Parlamenten und Gcmeimvefen aller unserer verbündeten Nationen die einzig richtige Grundlage für Verträge und Bündnisse, lind. Tie Einheit des Handelns, die seit langer Zeit unter den Ver- düiweteu aus dem Haudelsgebiet wie in militärischen und Marine- „„ suchen hergestellt ist, zeigt sich als einer der Hauptzüge unsere Gott segnr mid »halt. Cu». MajcM und «.s« deutsches ^ in unserer können Vaterland Ew. Majestät treuuntertanigste estländische Ritter- und Landschaft und in ihrem Namen der Ritterschastshauptmann gez. v. Tellingshausen. Tie Antwort des Kaisers lautet: Großes Hauptquartier, 4. Juli. Ritterschastshauptmann v. Tellingshausen, Reval. Den Treugruß der estländischen Ritter- und Landschaft habe ich mit Freude uird Dank enlgegengenommen. Es ist mir eine hohe Genugtuung, im alten deutsck-en Kulturlande wieder deutscher Art und deutscher Sitte zu kraftvoller Entfaltung geholfen zu l-aberi. Gott wird dem deutschen Vaterlande die Kraft geben, sich siegreich zu behaupten und die .ihm anvertrauten Glieder in sicheren Schutz zu nehmen. Wilhelm I. R. Hühlmanu im Hauptquartier. Berlin , 6. Juli. (WTB. Amtlich.) Staatssekretär v. K ü h l- mann begibt sich heute abend ins Große Hauptquartier. Hindeuburg und Ludendorff an Euver Pascha. Berlin, 7. Juli. (WTB.) Anläßlich des Ablebens des Sultans richtete der Genevalftldnrarschall v. H i n d e n b u r g an den vsmanischen Vizegeneralifftmus Enver Pascha nachstehendes Telegramm. Euer Exzelle,:; bitte ich zum Hinscheiden Seiner Majestät dos Sultans ben Ausdruck meiner aufrichtigen Teilnahme entgegen- zunehmen. Tic deutsche Armee empfindet mit ihren osmanischen Kameraden das Leid, das das verbündete Heer durch! den Tod, fernes Kriegsherrn erfahren hat. Als treuer Verbündeter in sichtverenl Stürmen an der Seite unseres .Kaisers aushaltzend, hat Sc. Maj. Süll an Mahnrnd V. dem Zlnsturm überlegener Feftrde unerfckLltter- lrch hie Stirn geboten. Unsere Waffen siiw mit dem Erfolg gekrönt, daß unser öftlcher Gegner das Feld räumen mußte. Auf dieser Grundlage gilt es, den En dka mpf siegreich zu bestehen. wird das WnV des dahingegangencu pitterluchen Kriegsherrn der osManii.ck)en Streitmacht fortleben über sein Grab hinaus zum Legen des Bundes unserer .Heere und Völker. H i nden b urg, Generalfeldmars.chlll Ter Erste Geueralquartiermeisoer, Gewwal Ludendorff fügte hinzu: _ Ten Gefühlen, die uns alle beim Ableben Seiner Majestät des Sultans beseelen und unserem tiefen Beileid ftir die Türckei l>at der Generalfelbmars.chall Ausdruck gegeben. Hier nur bitte ich Euer Exzellenz in treuer Kameradschaft die Hand drücken zu dürfen. Ludendor ff Oesterreich und die Mranier. Wien, 7. Juli. (WTB.) Die Blätter enttrohmen der Kra- rauer ,,Nowo Reforma" den Wortlaut des angeblich vom Minist er- ALfiderttrn Dr. v. Seidl er mit den Ukrainern geschlossenen Vertrages. Die Vereinbarung lautet: Ta die Ukrainer den in ^ er - wohnenden .Miiwritäten, darunter apch den Polen, ^veftgehende ^Autonomie und die Möglichtzeft ihrer kulturellen Ent- vukumgn KierHannten, erklären mich wir. um die kulturelle und nationale Entwicklung desjenigen Teiles des ukrainischen Volkes m suheru, der auf österreichischem Gebiet lebt, zu.m Ztvecke der «rgeven Ann-äherung der Staaten, daß spätestens bis 31. Juli im ParLmnent ein Gesetzentwurf über die Bildung eines besonderen Kronlandes aus der Bukowina.und aus dem Teile Ostgaliziens, der in überwiegender Zahl von Uftai- nern bewohnt wird, eingebracht werden soll. Die österreichische Re- Awamg wird alle ihr zur Verfügung stehenden verfassungsmäßigen Mittel anwenden, damit dieser Entwurf auf parlamentarischem Wege Gesetzeskraft erlmrge. Die amerikanische Propaganda der Entente. Berlin, 6. Juli. (WTB.) Die ameri ka nische P r o patz an da der Entente, die in gleicher Weise als Schreckmittel für die Mittelmächte wie ein letztes Tro stmittel für das verblutende Frankreich gedacht ist, schlägt sich durch ihre Maßlosigkeit selbst. Bei aller Würdigung der amerikanischen Groß>- Kügigb.'ii, der es auf einige Hunderttausend oder Millionen mehr nicht ankommt, wäre es doch zweckmäßig, .venu sich die Leiter des Propagartdadienstes in den Verschiedenen Entente- staaten darüber einigten, tvieviel Amerikaner denn nun eigentlich aus fronzös:ichem Bode,: bereits stehen sollen. Unter den heutigen Verholtn:s;en kommt es »wr, daß Fnnksprüche von verschiedenen »L-totronen sogar an ein mrd demselben Tage einander widersprechen Walwend der Funftpruckn Lyon vom 4. Juli 1 000 115 Mam: meldet, spricht Lloyd George nach einem Funksvruch vom gleich«:: Tage nur von 900 000 Mmm. In einem anderen Funkspruch vom 4. Juli wird die große Begeisterung hervor ge hoben, welche die amtliche Ankündigu:rg hervorgerusen .Habe, daß bis' 1. September eine Million Amerikaner in Frankreich angekommen sein tvürden. Noch weniger ist sich die Ententeprvpaganda vba vre Größe im klaren, welche das amerikanische Heer jetzt Er in Zübrnft haben soll, denn in dem für die Wahrlieitsliebg UnÄ Gen.auigkeit des Ententessunkdienstes so dein erkenswir len Funk- spruch vom 4. Jul: heißt es einmal, der Generalquartiermeister plane nach einer Mitteilung an den Kongreß die Einkleidung von 4 Millionen Solboteu bis 1. Januar, dann aber wird- amtlich gefunkt, daß bis 1. Jmruar vier Millionen Amerikaner in Frankreich angekonttnen sein werden. Tie Erklärung dafür liegt vielleicht «nun, daß beide Male bei der Datumsangabe vorsichtshalber die >1ahreszablen weg ge lassen sftrd. Bc rm 6. Juli. (WTB.) Ten stark zensurierte?: Beritten <>Enucier Blätter ist zu «nttrehnren, daß in Genua amerikanische Truppenabteilungen ausgeschifft worden sind. Eine neue Tagung des Obersten KriegSrats der Entente. Paris, 6. Juli. (WTB.) Havasmeldung. Ter oberste Kriegs rat hielt hier seine siebeitte Tagung ab. Er sprach dev 1 ta 1 1 e n i f d> c n Armee und dem italienischen Volke seine anf- vuptigen Glückwünsche zu dem denkwürdigen Siege über die öster- vercknsch-ungarische Annex aus und ist der Ueberzeugung, daß dieser an der cntschndenden Wendung des Krieges davongetraqene Siegeinen wertvollen Beitrag zu den Anstrengungen der Alliierten dar< Mlle, welche aus den chücklicheu Enderfolg ihrer Sache abzielen ^ ©men besonderen Charatter erhielt die Tagung diesmal durch die folgender Persönlichkeiten in der dritten Sitzung: Sir Robert Borden, der Premierminister Knadas, Hughes australi- ^swmtermimftcT, Masso,, Premierminister von Äeusecland. Lloyd, Premier,ninifter Neufundlands sofvie mehrere andere Minister der TomiuionS des brftischen ReickfeS, die dem Rat durch Lloyd George vorgestellt wurden. Namens des obersten Kriegsrates sprachen C l e m e n c e a u und Orlando den Vertretern der To- minionS den Tank der alliierten Nationen iür die glänzenden Lei- stungen der Truppen der großen englischen Kolonien auf dem Schlachtselde aus. Ter oberste Kriegsrat prüfte die gegenwärlige^ Lage mit^UnterstützunLides! lGenerals Fach und anderer militärischer Sachverständiger von allen Gesichtspunkten au-- :md traf lvichtige Entsche:du,rgen. Zu den an-vesenden Persönlichkeiten gehörten Cle- menceau, Lloyd George, Orlando. Pichon, Balfour. Lord Milner, Somn,w, General Fach, Sir Henry Wilson, Marshall Haig, Gene- der belgische Generalmajor Guillarn und die ständiges vnlttärischen Beittreter der Alliierten in Bersailles. I in den Angelegenheiten des Handels sich tmraus ergeben haben^ S werden,^ wie ich hoffe, nachdem der Kitteg zu einem erfolgreichen- | Abschluß gebrachr ist, uns allen den vollen Wert des Zusammen- i arbeitens im gemeinsamen Interesse zur Gewißheit machen. Mögen I wir in Zukuuft in den Künsten des Friedens ebenso herzlich zu- ' lammenarbeiten, wie wir es in der schweren Anstrengung des Krieges getan haben. Möge unser geineinsames Handeln ein ebensv, kraftvolles Instrument für die Förderung von Glück und Wohlstand aller alliierten Völker sein, wie bei der Zerstörung der Pläne ihrer: Feinde. Ter Handel ist in Wahrheit das Lcbenselement der Zivi- luation und ans einem beständigen, ungehemmten Austausch der Lebensbedürfnisse beruht die fortschreitenoe Besser:m.g der Wohl- fahrt der Völker, die das berechtigte Ziel feder guten Regierung ist. Möge die Handels-Entente, die ihr Ziel ist, weiterhin Führer und Vorläufer eines allgemeinen Friedens sein, dem wir mit ged:üdigem lVertvau«: auf den Sieg unserer Waff-cn entgegen sehen. London, 6. Juli. (WTB.) Reuter. Gelegentlich der Entgegennahme einer Adresse nnb der Festgabe der Stadt London ans Anlaß seiner silbernen Hochzeit hielt der König in der Guildhall eine Rede, in der er sagte: Zu einem Zeftpunkt, wo ein ftrupcl- loser Feind ge ge:: das Bestehen des Reiches kämpft, freue ich mich über den hochherzigen Widerhall, den der Ruf der Pflicht im ganze?: Reiche gefuuden hat. Wir fühlen mit Freude, daß tvir mit dem Volk und dem ga::zen Reiche in Idealen und Wünschen, Freuden und Sorgen einig sind und in der Entschlossenheit, einen Frieden herbeizuführen, der die künfttgen Gcschleclstec vor den Leiden, schrecken uiü) dem Elend bewahrt, die der Welt seit vier Jahren auferlegt sind. Wenn dieser Friede kommt, möge er dann über einen: Reiche crufgehen, daS in seinem Charakter durch die schweren Prüfungen, die es durckMacht, gestärkt u?rü durch die Erftmerrmg und die gemeinsamen Opfer und Anstte?:gungen enger zusammen ge-chmiedet ist. Die engSrfche Arbeiterkonferenz ruid die irische Frage. Bern, 5. Jkli. (WTB) Bei der Arbeiterkon- ferenz in London a?n 28. Juni schlug: der Abg. James O ' Gr a d y eine ResoUttiofi vor, die sofort H omer u l e [itr Irland verlangte. O'Grady sagte: „Laßt um GotteS- willen nicht die Schande über England komtnen, jdaß es, wenn es zur Friedenskonferenz geht, von den Feinden gezwungen wird, Irland diesen Grundsatz der Gerechtigkeit z^uüilligen. Als Barnes im Parlament für die Einführung der irischen Wehrpflicht die Ge4väh?mng vor: Homerule zu sagte, betonte er, daß die Regierung damit stehen und fallen werde. Ich fragte der: Premierminister, ob er damit steherl uno fallen lverde. Er bejahte dies. Trotz- ist er nach im Amte. Ich fordere! jetzt die an der Reichs ko nfevenz teilnehmenden Staatsmänner der großen überseeischen Dominions auf, darauf zu bestehen, daß die Rerchsvegterung inrnmehr ihnen diese Frage zur Regelung überläßt." Der Lnftkampft .^Erlin, 6. Juli. (WTB.) Die Engländer wollen im Monat Mm 397 deutsche Flugzeuge zerstört und 95 beschädigt u:rd öur Landung gezwungen, die Franzosen 224 zerstör: und 160 be- -chäcngt, die Belgier u:w Amerikaner zusammen 18 Flugzeuge zerstört haben. Das smd 639 zerstörte n?rd 255 schwer beschädigte, nnthrn 894 -außer Gefecht gesetzte deutsche Flugzeuge. Die Deutschen behaupdeten demgegenüber nur 180 Flugzeuge verloren zu haben, vvn der:en st.09 über >st-i!ndlicheMl Gebiet verloren wurden. iXier W iderspruch ist unerklärlich, doch muß jeder Ui:befangene zugeben, daß d:c von den Verbündeten gemeldete Zahl durch ihre Höhe Zweifel heraus-ordert. Ersvhwnmssemäß steht dem Abfall durch, feind- l:che Einwirkimg ungefähr ein gleich großer durch Besä>ädigungen beim Landen natürliche 'Abnutzung usw. gegenüber. Einen Verlust vion etwa 1800 Flugzeugen im Dcionat kömtte aber Lein Lruw sofort ersetzen, nnd^doch hört man aus dem Lager der Verbündeten nickst von einer Schwächung, smwern von einer Erhöhung der deutschen Lufttätigkeit. Eine gma:lcr.c Prüfung unter Heranziehung de:' deutschen Einzelangaben vermehrt die Zweifel an der von den Verbündeten gemeldete:^ Abschußzahl. Die Deutschen wollen 71 FlugzeriM auf ihrer und 109 auf feindlicher Seite verloren und chverseitt: 190 Flugzeuge jenseits und 223 diesseits autzer (üefecht gefetzt habe?:. Da du letztgenannten 223 Flugzeuge in der amtlichen Liste einzeln nach Typ, Nummer und Name der Besatzung aufgeführt sind, ist diese Zahl nicht zu bezweifeln. Wenn dagegen die Verbündeten 894 baitfdyc Flugzeuge vernichtet haben wollen, aber nur 109 in ihrer Hand haben, so müßte die Zahl der Lnftkämpfc über deutschem Gebiet wahrend dieser Zeit des siegreichen deutschen Vordringens etfva achtmal so groß gewesen sein als über ihren eigenen. Ties ist widersinnig. Die srcrnzösischen und! englischen Angaben über die deutschen Verluste müssen also um ein Mehrfaches zu hoch sein. Feindliche Luftangriffe. London, 6. Juli. (WTB. Nickstcrnttllch .) Meldung des Reuterschen Bureaus. Tie unabhängigen Luftstreitkräfte geben Mont Margen des 5. Juli beiannt.' Unsere Maschinen griffen den Bahnhof E ob lenz heftig an. Auch der Bahnhof von Saarbrücken rvurde mit gutem Erfolge angegriffen. Ueber Saarbrücken rvurden unsere Geschwader von feindlichen Flugzeugen heftig angegriffen gekehrt. Alle unsere Flugzeuge sind unversehrt zurück- Der Seefneg. Neue U-Boot-Erfolge Berlin, 7. Juli. (Amtlich.) Unsere Unterseeboote ver- senkten nn Mitbelmeer vier Dampfer, drei Segler von rund IV000 Br.-N.-T. Der Chef des Mmiralstabes der Murine. Washington, 6. Juli. Das Marmedepartement teilt mit daß der Transportdampfer Eovengton (früher Cin- emnati^ der Hamburg-Amerika-Lime, 16 339 BRT.) Montag nacht m:f der Heimreise im Sperrgebiet versenkt wurde. SeckO -Rann der Besatzung werden vermißt. Fahrgäste waren nicht an Bord. Der Dantpfer hielt sich noch bis zmn Dienstag über Wasser. Es wurde kein U-Boot gesehen. Aus dem Reiche. Zucker aus der Ukraine. Berlin, 8. Juli. Aus dem Magdeburger Zuckermarkt trafen naeh der Nockid. Mgem. Ztg. 100000 -lentn-er Weißzucker aus der Ukraine ein. Ter Preis betrug 300 Mmtt für den Zenttirr. Die Nachfrage war trotzdem sehr rege. mi>. Deutscher Reichstag. 185. Sitzung vom 6. Juli. Präsident^- ehrenbach eröffntet die Sitzung um 1 20 Uhr Auf der Tagesordnung steht zunächst die ztoeftc Lesung des Erganzungsgesetzes zum Kapitalabftiüalngsgesetz und Kapitalab- ftndunbsg'^etz für Offizi ere. Die ($ej£fce toerbpn oh»e in afre&z Lesung äuge- tnommen. aus Anrrag des Abg. Liesching (BolWp.) auch in sofortiger dritter Lesung. Das Geietz gegen Unsrnckübarmackxung und Schlvangerschafts- unterbrechimg wird ohne dlusiprack)e dem Ausschuß für Bevolke- rungspolitik überlistesen. Eine 9d>velle zum Kaligesetz wurde aus Antrag des Abg. Gothein (Bolksp einem 21gliedrigen Ausschuß überwiesen, nachdem Abg. Tr. Alirend (Teupche Frakt.) um möglichst baldige Erledigung im Interesse der Jndullrie und Aog. Brey (S.) im Interesse der istrbeüerschaft gebeten haben. Es folgt die Besprechung der Ernährungs-, Mhlen- und Bekllidungsfragen. Abg. Wied e bröck (tons.) erslatletden Beriäu des AusschrsieK für Ernährung^fragen, Abg. Schmitt-Würziburg (Soz.) den für Kohlenförderung m:d Kühieiwersorgultg und ' My. Astor (Zentt.) den Bericht über Petitionen, betreffend die Tättgkeil dec^ ReiäMbekleidungssvelle. taa r s s e k r e t ä r v. W a ldv w. Blei aller Berechtigung der Kritik darf nie vergessen werden^ daß die großen Schwierigkeiten ohne die öffentliche Benstrlfchas- tung nie hätten überlvunden iverden können. Tie -^chkvächm und Mängel- dieser Zwangsroirtschaft werden von niemmrüem mehr empftinden als von dem ^nt der AusfülirMtg Betrauten, der dafür die Verantwortung trägt. Daher bin ich für irden Ver- besserungsvorfichag, BeschLagnahme Ides Brotgetreides, Rationierung 'der Erzeuger hinsichtlich ihres Gnverbes, Verbot des freien Handels. Aus diese Grundsätze hat jetzt das Wirtsthrrftssystem cruck> in OeslerrrichUngarn auchebaut werden müssen. Ter Hauptgrund dafür, daß das jetzige Ä)stem so loenig besriedrat, liegt doch nur in der Knappheit der Vorräte. Tie Kitttik sollte nicht so weit gehen, daß sie dltrch die Forderung des freien Handels das Vertrauen zu imfeter ENiährungswirtsichaft untergräbt. Vor sckZwe- ren Notständen .schd wir bewahrt geblieben und besser durch den Winter gekommen.' als wir im Herbste armahmen. Ter Grund war die bessere Kartoffelnmte und die bessere Durchbildung der tcnmmis- ualen Organisation. Tie .Hoffnung auf ^'iumänien wurde ge- täusckft uno die Zufuhren aus der Ukraine sind unzureichend. Tiefe Schivierigteideu werden noch längere Zeit andauern, aber bei dey fortschreitenden Bevuhigimg des Landes und mit dem Ernsetzen dea heuen Ernte wird es besser iverden, und lZoffen wir, daß uns die zugesicherten DiengiLn Kuaeführt werden könne::, wenn sie uns auch erst im nächsten Wirtschaftsjahre zugitte kommen kösrnen. Vizepräsident Tr. Paasche bittet, die Zloischrnrufe zu. unterlassen. Abg. Vvgtherr (Unabh. Soz.): Er soll die Wahrheft sagen. Vizepräsident Tr. Paasck)e rust den Mgeortmeten Vogtherr zur Ordnung. Staatssekrttär v. Woldow: Ter vermehrte Anbau von Kartoffeln wird hoffentlich bei der nächsten Ernte bessere Erfolge zeitigen. Die kalte Witterung hat jetzt die Kartoif^'rnte um etwa zehn Äage verspätet.^ Die Mißernte an Futtergewächsen ist für untere gnnz-e Viehwirtschaft von der nachteiligsten Wirkirng gewesen. Un- s'er Viehbestand ist herabgedrückt, und viellstcht werden wir wich in gewissen Znstsck-enrLmnen eine fleischlose Woche ein- Pchren müssen. ^ (.Hört, hört.) Ein Ersatz wird in Mehl scyebeni werden. Für die Aussichten des nächsten Wirtschaftsjahres ist die iheimische Prodnkti-m nach nste vor entfchstdend. Tste besetzren ®e* biete, sowie Rumänien 'imb die Ukraine bieten uns eine g ro ß e R e- serv e. Die ergiebiger: Regenfälle der letzten Wochen l>aben vieles jrWder gntgemacht, so daß wir mrf eine bessere Ernte als im Vorjahre hoffen dürfen. Ein Grund zum Pessimismus liegt nicht vor. Tie Ungunst der Witterung halte uns drei schlechte Ernten gebracht. D.as Jahr .1916 lvar das schlechteste für Gerste und Hafer. 1916 'halten wir die Mißernte in Kartoffeln und 1917 die völlige Mißernte in allen Futtermitteln. Wenn wir jetzt eine Mfttelernte haben, ützerden wir mft unserer eigenen Produktion und mft Hilfe der östlichen Gebiete erheblich besser dastehen als bisher. (Lebhafter Beifall. Rufe bei den Sozialdemokraten: Wenn wir nicht verhungern.) A!5jg. Dr. Metzinger (Zentrst: Wie steht «s mft den Nach- richten, daß w st ere Mengen ac ein Loch, sonst wäre der Schleichhandel nicht möglich. Die Arbeiterschaft muß auf die Verkürzung der ArbeitSseft dringen und den Frieden fordern. Ein Vertreter des Kohlenkommissars erklärt, daß die zum Frühdrusch notweiÜRge Kohle rechtzeitig zur Verfügung stehen Staavssefretär v. Waldow: Das ?lbkommcn mft Oesterreich betrifft nicht eine gemeftrsame Bewirtschaftung, sondern eine Be* wirtschaftung der drei Mächte nach den gleichen Gesichtspunkten. Tie gemeinsame Bewirtschastting bezieht sich nur auf die Ukraine und auf Runfänien. Hierm^ hat Oesterreich eine Vorbelieferun^ bekonrmen. Eine Kartoffelbelieferung hat nicht stattgefunden. Abg. Hestermann (Wild): ,Gibt man den Leuten nicht genug zu essen, so trinken sie im Kuhstall die Mllch aus. Man! müßte nebeu Kuh und neben jedes legende Huhn einen Polizisten stellen. Die Sozialdemokraten sind doch sonst nicht für den Polizeistaat. Damit schließt die Aussprache. Die Abstimmung wirb Montag erfolgen. Nächste Sitzung: Montag 1 Uhr Tagesordnung: Verlänge- nmg der Legislaturperiode. Wahl kreise inteilung, Beamtenftagen. Schluß 1074 Uhr. Ai,5 dem hanptausschutz des Keichslaqs. Berlin. 6. Juli. (WTV.) Im Hauptaus schuß deS Reichstages machte smtte zunächst der Staatssl'krctär hes Reichsschatzamtes vertraiiliche Mfttei^liungen über die Finanzlage des Reiches, die als Degründurrg für die neue, demnächst in der Vollversammlung zur Berattmg kommende 15-Milliar- den-Kreditvorlage gelten Lömven. — Der Ausschuß des Reichs tagi's zrahm die am 2. Juli gemeldete Entschließung des Unterausschusses Wrrme an. zur Beamtenorganisation im Heer und in deck uw* tf an*. G re ße n, den 8. Juli 1918. Lebensmittelmarke«. b ! C vom 8. Juli bis 14. Juli 1918 hoben nachstehende ^eoenS.mUelmnrken Gültigkeit: Brotmarken der 28. Woche, gültig vom 8. 7. 1918 - 14. 7.1918 Butte rm arten „ 28. , „ „ 8. 7. 1918 - 14. 7. 1918 jf; er .*2 nvfe ‘ l Nr. 12. „ 8. 7.1918 - 14. 7. 1918 ,'let chmarke . 28. .. . . 8. 7.1918 - 14 . 7. 1918 Kartoffel marken , 28. „ „ ' 8 . 7 .1918 - 14. 7 .1918 Seifen, narken für den Monat Juli 1918. 1,1 "»».tausch verfallener Marken findet nicht mehr statt; ebenso wird für verloren gegarrgeue Marten kein Ersatz gewahrt. ” Reuattincldttngen und -lnmekdunq von Neugeborenen haben unter Vorlage der nötigen Ausweise. insbesondere der Lebenzmutcl-Ausweiskarle, auf dem Lebensmittel aml zn erfolgen. .. w »»»»erhalb der Stadt nnd Wegzüge von Gietzeu find in den zuständigen 'Bezirken auznmcldeu. GefchüftSstnttden des Lebeusmittelamtes von 9-12 Uh,- vorm.. 2—4 Uhr nachm. ^ Markenausgabe »iit Urlauber: Sonutag.- von 19—12 Uhr vormittags. A m tl iche P er sonaln a chr i ch t en. Der Großherzog zuni Vortrag: den Staatsininister Dr. v. Eroalv. i>eti @enmilcu>iutol aut 3. Juli ben diplomierten Gartrn- merster Paul Rentsch zü Friedberg zum Fachlehrer Mbergürtner) und Sekretär an der Obstbanschule und LandnnitfchastlichcnWinlcr- schule zu Fttedberg ernannt. ** Seinen 70. Geburtstag beging gestern Genera Geranzt Da. Ferdinand S i e g e r t. Im Sturmsahre 1848 in Kölii ge- booen, wtoinete Dr. Siegelt sitch der inilitäriscl^ärz-tltchen Lauf- oachn urv) liest sich 1903 als Overstadsarzt in den Ruhestand ver- letzen. Von ".'.iW-auscn in Elsaß. wo er zuletzt in Garnison stand, nahm er seinen Wohnsitz in unserem schönen Hesfenland und wählte ^Gaetzen zn seinem Aufenthaltsort. Während der Friedensjahre rmOmete -ich Dr. Siegert ehrenamtlich unserem^ Museum, um fWtbenmg er sich unbestrittene Verdienste erworben hat. Mit cknsbruch des Weltkriegs stellte er sich dem Samtätskorps iv^cer zur Verfügung und NTurde zium Direktor der zu Gießen gehörenden Reserve und VerciuslaAaretbe ernannt. ® n e ine silberne Ho chzeit feiert heute Malermeister Deinrtch Launspach. GleichHi'ttig kann er auf ein 25jahriges Bestehen seines Geschäftes zurückblicken. ** Verkauf von Wurst aus unterwertigen Rinder n. Der Verlauf von Wurst ans imlerwertigm Rindern findet Mittwocki den 10. Juli 1916 nicht statt. ** Freibank. Dienstag den 9. Juli von 2—4 llhr Nr. 581 bis 660. ** Die Goldankau fsftelle Gießen bittet uns. mit- zuteilen, daß ihre Geschäftsräume von jetzt bis Mitte August l. I. 'geschlossen meiden. Der Zeitpunkt der Wiedereröffnung wird noch bekönntgege->en. ** Deut, che Vaterlandspartei (Akadem. Gruppe). Mittwoch den 10. Juli spricht im Saale des Gafthofs Hindenburg .Hlerr Pw^isor Verlups cru? Gent. Siehe Anzeigenteil. ^ L i ch t bilde r Vortrag. Der zweite Vortrag zum Vesten des Kmrsavissens-cl-astlichen Instituts, in dem Professor Dr. Kahle me Entwicklung des Mosch^enbaus behandeln wird, findet Mittwoch den 10. Juli statt. Näheres im Anzeigen teil. ** Verwundete und erkrankte Kriegsteilnehmer verlieren oft ihre Ansprüche besonders aus der Kranken - und Invalidenversicherung, weil sie über die in Frage kommenden Bestimmungen nicht genügend informiert sind. Es kann deshalb allen Kriegsteilnehmern oder sonstigen Heeresangehörigen, die auf dem Gebiete der Kr anken-undJnvalidenversicherung,Fami- lien Unterstützung, Kriegswochenhilfe usw. über irgendeine Frage im Unklaren sind, nur empfohlen! wewden, sich von der seit Kweä Jahren bestehenden Verwund eien - Beratungsstelle (Sprechstunden Dienstag und Freitag von 2V,—3'/? Uhr im Soldatenheim) beraten zu lassen, woselbst auch alle erforderlichen Schriftstücke unentgeltlich angefertigt werken. Soweit die Ratsuchenden nicht ausgehen können, wollen sich dieselben schriftlich an den Leiter der Beratungsstelle, Bureaubeamten H. Kirchner, Gießen, Schiffenbergerweg 16, wenden, der auf Wünsch bereit ist, die Ratsuchenden in den Lazaretten zu besuchen. ** Feld schütz. Fortgesetzt wird über die Schäden Klage geführt, die beim Pflücken von Feldblumen auf Aeckern und Wiesen angerichtet werden. Es sei deshalb darauf hingewiesen, daß nach § 368 Nr. 9 des Reichsstrafgesetzbuches sich strafbar macht, wer unbefugt vor beendeter Ernte über Wiesen oder.bestellte Aecker geht usw. Durch die Entnahme von Feldblumen gehen nicht unbeträchtliche Futtermittel verloren. Viel größer aber sind die Verluste, die der Ernte durch Zertreten der Pflanzen hierbei zugefügt werden. In der jetzigen Zeit, wo alle Futtermittel dringend gebraucht werden, müssen Schädigungen dieser Art unter allen Umständen vermieden werden. Es ist daher Pflicht eines jeden Einzelnen, an dem Schutze der Felder vor solchen Zerstörungen mitzuwirken. Von dem Pflücken und Ankäufen von Feldblumen ist daher dringend abzuraten. +* Freigabe von Knochenbrüherzeugniss.en. Vtsher «langten die auf Veranlassung des Kriegsausschusses für Oele und Fette hergestellten Knochen brüherzeugnisse durch die Ge- melno«i zur Aiisgabe. dttmmehr ist der Vertrieb dieser Erzeugnisse Dan freien Verkehr überlassen, jedoch unter Beibehaltung von Höchstpreisen Die Verbraucherhöchstpreise betragen für .Knock-en- f? i S c ° dig. das Stück, für Knochenbrühwürfelmasse 6 Mk. für 1 Kilogramm, für Knvchenbrühextrakt 3,40 Mk. für 1 Kilogramm Inlandsware und 5,35 Mk. bz-w. 5,80 Mk. für 1 .Kilo- 6-vMmr gemischte dänische Ware, für flüssige Würze 3,40 Mk. für I KllvAramm ausschließlich Bcrpackmtg. Der Kriegsausschuß für Mailiche und tierische Oele Mid Fette, Berlin, Unter den Lin- den 66a. erteilt auf Anfrage Auskunft über die Fabriken, tpielche o^^ilge Knoche nbrüherzeugnisse abgeben. 1 Q o fcjifc für Stroh und Häcksel aus der Ernte 1^1^ ... Der Staatssekretär des KriegsernährungSamls hat die Preise für Lttwh aus der Errrte 1918 in der gleichen Höhe wie im letzten Wirtfckwftsjabre festgesetzt (Reichs-E^setzbl. Nr. 85). Es betragt hiernach per Preis bei Flegeldruschstroh 90 Mk., bei Ka- Wvrendruschstroh 80 Mk. für die Tonne. Tie Preise schließen die Kosten der Beförderung zur Verladestelle und des Verladens mit ^ daahtgeyreßteni Balten geliefert wird, erlwht sich der Preis um 12 Mk. für die Tonne. Der Lieferungs- verband erst.lt eene Vermittlungsgebühr von 12 Mk. Die Landes- behorden besttnunen, 'welchen Teil hiervon der Händler zu be- rmnmen har pie vorsiehenüen Strolwreise gelten auch als H ochst - Vkette für das StiDh das rm freien Verkehr gebandelt wird. Der lirtragt 120 m. für die Tonne? Die.Znschllm- für st.> 's., - lstmhandel werden von den Landeszen tralbe Hörden stBBW « a6e öte ^ ®leibt 9 U öaufe. Bleibt M Hanse! Dies ist der beste M?; te,m ' lbec tr-rd aller Schwieriger, n ,d >J" &m,b, 9 e: ! öernt “9. Sobituittocn' unb W-arn s,; lmcber die Eisenb-chnvenvalking. für der idriegsnnrtschast dringend tzebrorichrt Ein xcbei nm« rutz pxi«reu, ob die erietzntc Reise uivtr lick gax so nokwerwig und dringend ist. Man sage rücht. wegen eines einzigen Reiseuden mehr wird nicht ein einziger Zug mehr gefahven. Aber auch im eignen Interesse kann immer nur wieder vor entbehrlichen Reifem gewarnt werden. Die Beschaffung der Fahrkarten, das Warten aus den Zug, der Kampf um deii Platz, die Ueberfüllung, alles bemtfprucht Zett und Kräfte, die bester für Dinge verwendet werbeli, die in unsere Zett mehr passen. Meist bringt .auch die Hoffimiig, alcherslvo eine bessere Verpflegung zu finden, nur Enttäuschung. Starkenburg und Rheinhesstn. ch. Aus Rhein Hessen, 6. Juli. Die Rebenblüte ist bei der mcgünHiMNi Witterung, die leider seit einiger Zeit lierrscht, viel zu langsam vor sich gegangen. Dem Neuwurm war so alle Möglichkeit gegeben, großen Scl)crden anzurichten und tatsächlich ist dies auch in verschiedeireii Bezirken geschehen. Besonders die RieÄingtrouben haben auch unter Abfall zn leiden. Immerhin wareii so viele Gescheine vorhandm, daß noch genug übrig geblieben ist, und imm das Vorl-andene hindurchgebrächt werden Eaim, bleibt noch ge?rüg übrig. In bat Weutbergerc wird fortgesetzt «nfrig gearbeitet. Die Wernversteigermigeii sind zu Ende. Sie haben gute Evgebmsse gebracht. Geschäftlich, herrscht aber iinmer- fo-tt Leben. Bezahlt würden in letzter Zett für das Stück 1917er '000 bis 10 000 Abart und mehr. Kreis Wetzlar. ra. Wetzlar, 8. Juli. Durch.die Schülerzeichrrungen und die Werbetätigkttt der Lehrer und Lehrerinnen der Volks- und mittleren Lchülen des Regierungsbezirks, sowie die der GeisÜbch-en sind der 8. Kriegsaick'^h'? 10 815 500 Mark zugeführt worden. Damit stellt sich der Gesamtbetrag der bisher von diesen Schuleil für me Kriegsaitteihen aufgebrackMi Mittel auf 31 622 650 Mark. ra. Wetzlar. 8. Juli. Mit denr Eisernen Kreuz 1. Klasse wurden ausgezeichsnet: Sergeant Wilhelm Gaul- Nauborn, Ser- gemrtKarl Schütz -Bechlüigen sowie Bizefeldivebel Walter Palm üiü> Lcuttiant und Adjutant K. Schütz, beide ans Wetzlar. ** Salzböden, 7. Juli. Den Heldentod fürs Vaterland starb Gefr. Philipp Rollshausen. Mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse wurden nusgez-'ichnet Wilhelm Forbach und Fahrer ^bonrad Klein von der nahen Schmelz-Mühle. Hessin-Nassau. ** Frankfurt a. M.. 7. I cki. (Zoologischer Garten.) Als weitere Znchtreftlltate sind die (vebürten zweier Damhirsche zu verzeichnen. Am großen Weiher tummeln sich neben zahlreichen lnngen Teichhühnchen die Nachzucksten verschiedener Entenarteir, darunter ostasiattsck-e Mandarinsiten und die hier noch nicht gezüchteten farbenfrohen chttenifchen Pfeifenten. Für das Affenhaus wurde ein ausnehmend starker Rhesus erworben. Die Sammlung deutscher Vogel erfuhr weitere Vermehrungen, vier männliche blauen wurden von Frau Emma von Rin mm und ein Gelbwwlgen- rlakadil von Frau Tr. Premrtzell, Mainkur, geschenkt. Maricherlei Neu«s zeigt auch das Aquarium und das Insekten haus. Die Schau nutzbarer Wildpflanzen vor dem Vogelhaus ist gut her an ge wachsen ,^y^r T J nf j 1,rU ' 2R -' 6. Juli. Die „Frkst. Ztg." meldet aus Elberfeld: Zum Intendanten der städtischen Bühnen in Bar men-Elberfeld, die ab 1. Aiai 1919 zum erfreu Male unter städtischer Veuwalttmg vereinigt werden, wurde unter 55 Bewerbern Jntendcntt Robert Volkner in Franfturt a M. gewählt. Für die neue Bülmenvereinigung sind von den l.,cide:i ^tÄ>ten wesentlich er! öhte Gehälter, die Zusammenlegung beider itadtiickien Orchester ii: Höhe von über 80 Mitgliedern und eine große Verstärkung des Opernchors beschlossen worden. K. P. Hattenheim, 5. Juli. Bon einem Schadenfeuer wurde die hiesige Gemeinde l)einrgesucht. Das Feuer kam in der Ho,rette des Landwirts Mk. Recker zum Ausbruch und zerstörte das Wohnhaus teilweise und die Stallungen vollständig Auch die angrenzende Scheune des Landwirts Joh. Simon wurde durch E wasch um sich greifende Feuer zerstört. Zur Bekävipfung des Vvcvwes waren außer der hiesigen Feuerwehr auch die Wehren von Erbach und Oestrich sowie die Dampstpritzen aus Mainz und Wiesluiden am Braiidvlatze erschienen. <ßcrid?**faal. Geheimschlüchcher und üjrre Abuchmrr. ,. = Jpf. a -'W., 4. Vor Jahresfrist wurde durch die mesige Polizei :n den Arbeitsräumen der Schwärzesabrik eine Ge yeimschl achtere i großen Unffangs aufgedeckt, deren Erzeug- msse m erster Linte großen Gasthäusern Und ersten Restaurants in S/ ? KUgettchrt wurden. Die Seele des Betriebs war der Viehhändler Fritz Himmelreich ans Achborir, der f* c '55 r ? D, ™ r l»bserte und sie durch den Metzger Peter Fuchs uiid den Arbetter Johann Raaf aus Höchst in der Schwärzefabrik abschlachten tteß. Du Schlachtung der Tiere geschah hier in Bade- xaunleii, die jo schmutzig ryarert, daß die Schoesne in wenigen Anaeübli^n schwarz wie Wildschweine aussahert. Tadiirch. erhielt >auch das F l e i s ch, das zichem Nicht untersuclp und in den s ch in u tz- Badewannen ab gespült wurde, ein geradezu e -^r - 11 • fgich aber trotzdem seinen Weg in die Küchen erster Gasthäuser und Restaurants von Frankfurt und ^ .Tie Frankchrter Gasthausliste liegt bei den 65erichtsatten. Lo erhrett z. B. der „F r a n k f ii r t e r Ö oi in Frankfurt einmal zugleich 6 7 0 P fund Sclnveine- dveist von 4,30 M ark das Pfund Als die ölefrüm- tMlachterei entdeckt wurde, fand man ftinf geschlachtete und seckrs 5afrri - f Bor ' dm- üefiseK heute ziiiM zweitenmal mit der Sach" be- ^stgestettt daß Himmelreich die Schlaclst'mgen r*™ I«- fite Schweife- '^eijcy zu 2500 Miar? ^^eldstrafe verurteilt Ferner soll ^ Uel'mchrcktimg des Hiichstpreises erzillde rfrfj) rgewrnn m einem besonderen Verfahren ermittelt und « ^ V* 0 ae n werden Tie übrigen Angeklagten R a a f und Fuchs Wurden wegen Beihilfe zu 100 bezw. 500 Mark verurteilt Gletzenov StadithesteV. Jün der Wunderbare. Ein derbes Lustspiel von Friedr ich Kahßler. Gastspiel von Mitgliedern des Frankfurter SchausHie^mstes. Aus dem TeLanieron des Boccaccio kermt man die t9es.chichr« 'des Ealandrino, der ^in das Tal Mugrvone wandert, Heliotropen zu suchen und mtt Steinen beladen nach Hause kommt, fern» die Burleske: Bruno und lBuffalmacco.stehlen dem Caladrino ein Schwein mid bringen ihn so wett, daß er sich selbst als Dieb bv- ziäitigt, endlich die Novelle vom vielgepTagtan Calandrino, dem sein Arzt aus Anstiften Brunos Mb Bnsfalmacoos vorredet, daß er guter Hoffmmg sei. Die drei Erzählmigen hat Friedrich Kayßler benutzt, !nm mtt allerlei Abwandlungen einen niede.'Veutschenl Bauern schwank zu schaffen. Wirtt auch die Exposition, ohne steckte Fäden und allzubrett ausgesp»)mrcn, ein wetlig ermüdend, jo versteht es der Bühnenmanrn Kapßler doch, über die unwirkliche Wittlichkeit und die Naivttät der Vorgänge durch eine geschickte Theatralik hintvegzutäuschen und sich nach mancherlei Derb- und Ungeschlachthetten mtt einem Anflug von sittlickier Wärme äaat Erfolg zu sichern. Ten Beifall, den die geschätzten Mitgltt er des Frankfurter Schauspielhauj-es rotteten, haben sie weniger dem Autor, als ihrer großen Kunst zu verdanken. Ten Jan Beeil gab Alexander E k e r t mtt feinster Charakteristik und Lebendige. Nicht am wenigsten war es seine Sprechkunst, die dem „Wuider- baren" einen Schein von Lebens möglich? ü lieh. Antje, seine Frau, die der heul süchtigen Lies je SneWe (Mathilde Einzig) gegenüber vergeblich ihre Ansprüche ans das Herz ihres Manncs geltend nmcht, spielte Grete Kaiser mit Feuei: nnd Schävung, so zwar/ daß ihre Bildsauberkett in das hellste Licht gerückt ward. Jans Freundeterzett werde von Toni Impekoven, Helmut Krauß und Oskar Ebels bracher mtt ?-wingender KLrnst verkörpert, so daß auch der Zögerndste der G walt selch fein obg sttmru -r Darstellung sich überlassen mußte. Margarete Wolf (Nesje Aoveldvrn) lund Hugo A n dr e sen (Piet Potter, der Schankwirt« wußten de» Gestalten individuelle Prägtmg zu geben. Herr Oberregiffeur B r ü g m a n n hatte die Bühnenbilder im Helldunkel Ostadescher Art aufs bewundernswerteste in Szene gefetzt. Das Stück fand bei der Zuhörerschaft einen starken Widerhall. Wir müssen Hoft»t Steingoetter zu^ Dank verpflichtet sein, wenn er die Frcnrkf a r ttr .Künstler nach Gießen beruft. Daß diese ihr Können ein andermal in den Dienist einer größeren Aufgabe stellen, sei ihnen ans iiers gelegt. -L ^ochschrrlnachrichte«. 4 P UÜi ■ 5S m r el&miben Adensen an den am 4 ' ™ Berlin verstorbenen langjährigen Professor n iJüT M 1 ®? 1 Universität, Geh Eat Hermmm Cohen fand ^^5^abend in der Aula der Universität eine Gedächtnisfeier statt tierte sich 1873 an der hiesigen Universität, wurde 1875 Ertta- ordmarius und ein Jahr später Ordinarius als Nachfolger Friedrich Langes. Nach seinem 70. Geburtstage im Jahre 1912 trat ervon seinem Lehramt zurück und siedelte nach Berlin über blieb aver immer noch eng mtt dem Ort seiner langjährigen wissiMschast- verbunden Bei öer hiesigen'Feier attwickkte sinn langiahriger Frenrch und Kollege, iöeh Rat Professor Dr. Natorp em bebenswarmes Brld des Gelehrten und seiner Verdienste um die von ih:n vertretene WissensckMt, die ihm besmiders als ttefgrüudig- ^n Der würdigen GejÄ- teiec Wohnten zahlreiche Teilnehmer bei. 3 IMWassenvärme der Lahn am Hauptversammlung des VogelSbcrger Hvhenklnbs (B. H. CI. n. Gießen, 7. Juli. Unter der Leitung des stellvertretenden: Vvrsitzendetl, Tr. mrd. Bruchhäuser, Ulrichstein, fand hier im Gasthaus „Hindeuburg" die 37. Lmuptversammlung des Bo- gelsberger HöheMubs statt, die pon 18 Zweigveoemen mtt.2Ä)5 Sttmmen durch Vertrete'r besckftckt war. Nach herzlicher Begrüßung ldurch den Vorsitzenden und durch Lehrer Will, Gießen, btc die Versammlung im Namen der beiden hiesÜMi Zweigvevcrne willkommen hieß, wurde der Jahres- und Kassenbericht geboten, welcher ettt derartig günstiges Bild brachte, daß der Beschluß gefaßt wurde, das Vereinsvermögen durch das Abtragvi von 2000 Niart Schulden um diese Summe zu verbessern. Der Voranschlag in der Höhe von 6400 Vbastk wurde gutgeheißen. Tie WegbezeichltungSkarte «durch den Vogelsberg wird in geringer Auflage neu hergestellt. Ter Bismarckturm auf dem Taufstein kommt mit 36 000 Mark in die staatliche Brandversick-ermigskrsse, die automattsch nicht mehr schließenden Drehtüren an dem Turm werden eittfemt. Dem Bauaus- schnß wird ein Bausä chverstä-idiger zugÄoählt, der den baulichen Zustand der Klubhäuser überwacht. Tie Ausführung des Ernst- Ludwig-Gedenksteins auf dem Ulrichsteiner SchLoßberg wftÄ bis zur Beendigurrg des Krieges verschoben. Als Schriftleiter des Bac- cinsblattes „Frischauf" wird Prof. Dr. Roes chen, Lanbach, gewählt, doch werden ihm von der Bersammlmkg wünschens w e rt Rickälinien gegeben. Dem Klubivirt Stein wird für 30101.01^ Atisl>alben in dem Klubhwise auf dem Ho Herodskopf eine Ehrew- urkunde überreicht. Ter Gefcmrtvorstand wird.für die Dauer bk. Krieges mtt der Weiterführung der Beveinsgeschafte betraut. Das gefundheitsjSchernde Lugendwandern soll für die ZuLrnft mtt allen Mitteln gefördert unb den Jugendherbergen das größte Wohlwollen entgegengebracht werden. Der Plan, für alle im Kriege gefallenen Mitglieder später im Oberwalde einen Mwnihain anzu- legen, wird a-ufr«l^erlialten. Mtt der gewissen Hoffnung, daß dis nächste Tagung im Frieden abgehalten werden könne, schloß der Dorsitzent« die äußerst wirkungsvoll und angewgt verbruieire Beo- sammbung. H» ^ w* u c h 0 e i c! © ii e -G bedürfen kein sie schmerzendes Bruchband mehr, wenn fte mein in Grötze verschwindend kleines, nach Mas; und obne Feder, Tag und Nacht tragbares, auf seinen Druck, wie auch jeder Lage und Größe des BruchleidenS selbst verstellbares Univepsal-Brychband tragen, das für Erwachsene und Kinder, wie auch jkdem Leiden entsprechend herstellbar ist. — Mein Spez.-Bertreter ist nur DienS- tag den S.^uli, morgens von 8— VC in Gießen, BabndobHotel Lenz, mit Muster vorerwähnter Bänder, sowie mir fs. Gummi- und F-ederbänderu, neuesten Systems, in allen Preislagen an>"esend. Mutter in Gummi., Hängeleib-. Leib- und Muttervorsall-Binden. wie auch Geradcbalter und Krampiaderttrümpse stehen z:rr Verfügung. Neben fachgemäßer versichere auch glerchzeittg stteng diskrete Bedienung. Ph. Steuer Sahn, B uda S l« and Orthopädist, Konstanz ia Eßdsa, Wessenlter£s£raB* 15. Telephon 515. 50Ö1D vermachtes. Hochwasser im Salzkammergnt. * Wien, 6. Juli. (WTB. Nickücmttlich. ) Infolge des §6.^ andauernden Regens in Stadt amb Land Salzburg trat, wie die Blätter melden, im Salzkammergut Hochwasser ein das igwßen Kulturschaden anrichtete. In der Stadt Salzburg 'statt, Alton lONi Donnerstag die sehr hochgehende Sulzach ilwen Use». vond teilweise bereits überschritten. Das Salzburc^r Ueberslbwem- mimg-sgebiet war in den Dtorgensttmsten vollständig unter Wasser Ms langen Strecken der Hauptstraße wird der Vees.hr mittels Booten ar sve^erhatten. Die Salzach führt u. a. auch halbe Brück . zu Tal. Auch andere Orte im Lande werden vom Hochwass«: heim- gesucht oder bedvoht. In Hallein riß der Fluß 15 000 Raummeter Holzlager mtt sich. An einzelnen Orten rmiffre der Bahnbetrieb einge,teilt werden, da der Bahndamm unter Wasser stand so aus der Salzkannmwgutbahn, zwisck-en St. Lorenz mtt> St. G^itgen Auch der .vvaunsee ist über die Ufer gatteten, der Gm-mtemer Rathaus- Platz ist überschwemmt. Der Vöundsee ttat ebenialls aus seinen Usern und richtete an den Kulttlren schweren Schaden an (Sfcaen mittag hörte der Regen auf. Explosionen rmd drände in Grenoble. Bern 5. Juli. „Progve-ß de Lyon" zufolge scheint die gUftern gemeldete Explosion in Grenoble außerordentlich ernst ae- wesen zu sein. Roch am 30. Juni, also 24 Sluuden nock> der enxn Explosion, brannten die Werke am Llrttllcrieschiefrvlatz Erst ;oät abends war die Gefahr besettigt. Die NÜÄdunq besagt die Sick)er> l>ett der Stadr sei numuehr gewährleistet. Es seien Borkchrunger, getroffen daß die Explosionen sich nicht wiederholen /Snnten Die Pulverdciats wurden überscbn'emntt. daS Zeughaus gefi >tt In 6ttenobte kann dc^ normale Leben lottL^w beginnen. De : Deputierte vton öKenoble wird in der Kainmer die Regierung über die E- - plosionen sowie die imvvllftäirdfrw D-urchsül-rung der voroejchrie- bennr Schutzmaßimhmen interpelkreren. Ein Danrpferunglück in Amerika. Beoria (Illinois), 6. Juli. (WTB.) Ein BergnügungK- da mpser ^st Sestern abend gegen das Flußuser gefastr-en und gekentert. Man schätzt die ZaU der ertnmfcneu Personen Mtt 175. Ablieferung getragener MSnnerobertleidung! Mühlfiratze s täglich. außer Samstags. 8 '/,—\2 und 2—4 Uhr. Schlich: Dienstag den 16. 6s. Ms. kehle Nachrichten. Der nerrefte Bericht -er Heeresleitung. (WTB.) Grobes Hauptquartier. 8. Juli. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Die Artillerietätigkeit lebte am Abend auf. Sie nahm während der Nacht beiderseits der Lys, am La Bassee-Kanal und zu beiden Seiten der Somme zeitweilig grobe Stärke an. Nege Erkundungstätigkeit. Stärkere Vorstöbe des Feindes bei Merry und südlich der Lys scheiterten. Heeresgruppe Kronprinz Nu pp recht. Westlich von Chäteau-Thierry hielt lebhafter Feuer- lampf an. Vorstöbe des Feindes gegen den Clignon-Ab- tDeftlif schnitt und südwestlich von Reims wurden abgewiesen. Leutnant Billik errang seinen 22. Luftsieg. Der Erste Generalauartiermeifter Ludendorff. w + * Berlin, 8. Juli. (WTB. Amtlich.) Am 6. Juli nach^- mittags haben 2 Staffeln Soest reger unseres Marinekorps unter Führung des Oberleutnants der Reserve Christiansen und Leutnants der Reserve Becht vor der Themse-Mündung die englischen U-Boote C 25 und E 51 durch Bombentreffer unt> Maschinengewehrfeuer schwer beschädigt. Feindliche Zerstörer versuchten die beiden U-Boote einzuschleppen. C 25 wurde zuletzt in sinkendem Zustande beobachtet. Der Chef des Admiralstabes der Marine. des Grafen * Französische Pressestimmen zur Ermordmtg Mirbach. Paris, 7. Juli. (WTB. Nichtamtlich.) Havas-Melduna. Me Blätter besprechen die Ermordung des Grafen v. Mirb ach und sind einstimmig der Meinung, daß das Ergebnis Verwicklungen herbeizuführen geeignet ist, deren Bedeutung niemand voraussehen kann. — „Journal" sagt: Es ist der erste Ausbruch der russischen Rache gegen die deutsche Thrannei. — „Petit Journal" sagt, daß dies eine neue Phase in den Sch^vicrigkeiten Deutschlands im Osten ist. — „Hum anitä" meint, es handele sich nicht um einen gewöhnlichen Mord, sondern um einen Akt der Empörung des zur Ver-weiffUng getriebenen russischen Patriotismus. — „M atin" sagt: Ter Mord zeigt, daß es in Rußland noch Männer gibt, die um die Würde ihres Landes besorgt und von Vaterlandsliebe erfüllt sirw. — „Echo de Paris" glaubt, daß das Verschwinden pes Grafen Mirbach ein sckjwerer Schlag für die deutschen Pläne bedeute. — Für- „P e ti t.P a r i s i e n" ist es wahrscheinlich die patriotische Entrüstung, verursacht durch den nahenden deutschen Einsall, die die Ermordung des Grasen Mirbach veranlaßt hat. Amerika als Geldgeber. Berlin, 8. Juli. Tie Vereinigten Staaten von Amerika sollen nach der „Voss. Ztg." einen neuen Kredit den ebit und auf in Höhe von 100 Millionen Dollar gewährt haben, dürr sich der von der Union an die Miierten bisher gewährte auf 6082 Millionen Tollar erhöht. Fettmangel in Holland. Rotterdam, 7. Juli. Tie holländische Butter- Fettrativn wird vom 15. Juli an von 250 Gramm 175 Gramm verringert. Die Salzburger Verhandlungen. Berlin, 7. Juli. Zu den Salzburger Verhandlungen den Wirts cha ft l i ch en An sbaudes Bündnisses werden zunächst nnr wenige Referaten der beteiligten Staaten ersä>einen> ehe unter dem Vorsitz des Se'ktionschefs des Auswärtigen Amtes ein Arbeitsplan sestgestellt werden wird. Erst dann werden sich die übrigen Vertreter — .ungefähr 60 — ein finden. Ob zu den SMußverhandlrmgen leitende Staatsmänner, wie der deutsche Vizekanzler von Payer und der österreichischl-imgarische Minister des Aeußern Gras Burian kommen iverden. steht noch nicht fest. über Statt besonderer Anzeige Statt Karten. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine innigstgeliebte Frau, unsere treusorgende, liebe, gute Mutter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante Am Samstag abend wurde meine liebe, tapfere Gattin, gute, stets treusorgende Mutter unsere Frau Toni Plage geh. Schetzke Frau Anna Wehrum geb. Kredel im 37. Lebensjahre von ihrem schweren Leiden durch den Tod erlöst. ) Im Namen der Hinterbliebenen: Pani Plage, aus dem Felde beurlaubt and Kinder: Werner, Joachim und Lieselotte. im 32. Lebensjahre am Samstag abend 6 1 /* Uhr in der Medizinischen Klinik nach schwerem, mit großer Geduld getragenem Leiden zu sich zu rufen. In tiefer Trauer: Die Beerdigung findet in aller Stille statt. Beileidsbesuche dankend verbeten. 5109 Architekt Ludwig Wehrum und Kinder nebst allen Angehörigen. Gießen (Crednerstraße 16), Altenbuseck, Momert, Rodheim v. d. H., Brensbach i. O., den 8. Juli 1918. 51W ! Die Beerdigung findet statt: Dienstag den 9. Juli, nachmittags 5 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus. Es wird gebeten, von Beileidsbesuchen absehen zu wollen. eutscheVaterlandsnartei Akademische Gruppe Hliftwoch den 10. Juli, abends 8 V 2 Uhp, im Saale Gasthof Hindenburg 5103D Vortrag des Herrn Prof.Versluys aus Gent AuchNichtmitgliederu.Kommilitoninnen willkommen. Der Vorstcüld. ’ - X- Ihre Kriegstfauimg zeigen an Walther Kindt Sophie Kindt geb. Weber Garbenheim, den 7 Juli 1918. b. Wetilar. 5108 Aufruf * Der Alldeutsche Verband verfolgt keine „extremen" deutschen Ziele» sondern die notwendigen deutschen Ziele, dm Kriege haben ihm alle Gegner innerhalb und außerhalb des Reiches bestätigt: wer deutschen Siegeswillen lehrt, wer deutsche Ziele fordert, wird als Alldeutscher bekriegt. Es heißt jetzt, zum politischen Endkampf rüsten; wer die Bedeutung des Alldeutschen Verbandes als schärfster Waffe im Kampf um den deutschen Frieden erkannt hat, sei es durch Vertiefung in die Arbeit desselben, sei es aus dem Hatz der Gegner eines deutschen Friedens, säume nicht länger und trete dem Verbände bei. 49070 Anmeldungen sind zu richten an die Ortsgruppe des A.V., Gießen, Henselstraße 4 1. Jährlicher Mindestbeitrag 7 Mk., für das 2. Halbjahr 1918 4 Mb. Höhere Beitrage erwünscht. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Heuchelheim für das Nj. 1918 liegt von Mittwoch den 10. Juli 1918 an eine Woche lang aus unserem Amtszimmer zur Einsicht offen. Innerhalb dieser Frist können Einwendungen gegen ihn mündlich oder schriftlich vorgebracht werden. Die Erhebung einer Umlage ist vorgesehen^ zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. Henchelheim, den 6. Juli 1918. Großh. Bürgermeisterei Heuchelheim. Kreiling. 5101 DREI VORTRÄGE MIT LICHTBILDERN im großen Hörsaal der Universität II. Prof. Dr, Kahle: Die Entwicklung des Moscheenbaus Mittwoch d8n 10. Juli, abends 8‘ a Uhr Eintrittsharten in der Rickerschen Univ.-Buchhandlung 5095D in grotzen Mengen sofort lieferbar Waggonfabrik Heine & hoNnöer, m. h. h, sIze (fjamt.) P VE RM.ETLNGE N ^Zimmer Wohnung im Mitteln. derSradt an ruhige Mieter fof. z. verm. Zu erfr. i. d. Ge sch st. d. Gieß. Anz. Möbl. Zimmer au ruhigen Herrn zu rcrin. Bahnbosstraße 591. i'nbcn mit Wohnung zu vrm. krsuhk. LtrsSs 62. p. 03179 Möbelfabrik - Möbelhäuser! Setze mein großes Lager in Schlafzimmern (eichen, rüstem u. poliert), hauptsächlich gr. Schranke, Speise* n. Herrenzimmer in einfacher bis zu aller erstkl., schwerer Ausführung per sol. dem Verkauf aus. — Zeichnungen habe ich leider nicht zur Hand, Lagerbesuch erfordert, und sicher lohnend Zink’gJIttbelwerkgtätten Stuttgart, Senefelderstraße 68. 4 Radium taltlge Solquellen. - 'fl 1 Bewährtes Heilbad bei: Katarrhen der Bthnllnla Göttlnqen-Bebra. :: Geschützte herr -age Inmi igen. :: Ho rionen. Gradierwerke. Pneumatische Appa- AtaiunKSorjran**, Herrleid n Blutarmut, Frauenkrankheit, Rheumatismus, Gichr, Skrofi lose Rachitis, Rückstand u von Influenza. Lungon- und Rippenfellentz. liehe Lage wildungen Inmitten ausgedehnter Gebirgs- Inhala Holbäder all r Art r at« u. Kammern Trinkkuren. Auskunft und Prospekte durch die Badeverwaltung. 3580liv von 2 hleHnen Leuten gesucht. Schriftliche Angebote unter 03108 an den Gieß. Anzeiger Möbl. Zimmer möglichst mit voller Pension, zmn 15 Juli gesucht. Angeb. inner 03130 an den Gieß. An?,. Beamter sucht gnt ittöbl. Zimmer mit Pension. Schrift! Angeb. unter 5103 an den Gießener Anzeiger. ^^hLLE^z^QE O'fjTj Herr öder Sonic auf Bureau gesucht 5102 Babnbosstr. 39, Hlnterh. Hausbursche sofort od. sväter gesucht. I. Weinert. Neuenweg 0. Ordentliche Frau für einige Stunden morgens t 5107 lockstrakr v, Laden. Heizer für 1. August sucht 5098B ÜniP/tlupHintf. Ein tüchtiger Schreiner und mehrere Schlosser sofort gesucht. 5019 (»öbel & Appel _Alieeitraße 25. KilHOkr gesucht vrühl'sche Druckerei Giehener Anzeiger Zchulftrahe 7. Saub. gesundes Mädchen od. Jrau gef. tagsüber vd ganz Goetliettr. 31,1. «»» llatiN in 11 <1 chon sofort gesucht. 5030D Städtisches Krankenhaus Bolkcnbeim, Ginnheimer Landstraße 42. JungesMädch-n welches kochen lernen will, als Kochlehrling gesucht. °b"° Ludwtgstrake 37, u. der seine kaufmännische Lehrzeit hinter sich hat, oder der sie in den nächsten Monaten beendigen wird, von altangesehenem Geschäft Gießens für bald oder später gesucht. Saubere Handschrift wird verlangt, Kurzschrift ist erwünscht. Schriftliche Angebote mit Angaben über seitherige Tätigkeit, Gehaltsforderung und Eintrittszeit unter 5067 an den Gießener Anzeiger erbeten. 'l-tlZVU ll! das' auch mit Kindern uni- zugehen versteht zum baldigen Eintritt gcsucllt 5104 Ludwigsplalr 1. S c ti«1 n t iiul c I b © ra ._f\C f 11 11 b, sauber, für einige Stunden gesucht. Näheres in der Geschäftsstelle d. Gieß. Anz. 0 221 Erstklassiger schwarzer L a ui tu b o cf engl. Bastard, zu verkaufen bei ilrnst Geißer, 500(5 (KroßcnLindcn. Ich habe 15 Stück erstklassige Banlonder H Uodiliimmcr zu verkaufen. 5094 Chi*. >LrBnn©h.Gutspäch!er Qberusceuerbofb. Schotten. Junges Schafbocllamtn zu verkaufen. P©t©r Hahn, Stciubach b. Gießen. 011 ® Verkaufe krankbeitslialbcr 19 Bisnenvölker m. Strohkörliea Johannes Becker, Wald- mühlc bei Weidenbaufen (Kr. Biedenkovfl. uam Wohiihlilis mit ©urteil zu verkaufen. Schr. Angeb. unter 0321Z an den Gieß. Llnz. Ei« ältercs Breok zu verkaufen 03218 Krofdorf Nr. 206. Gut erhaltene Trommel Slerbefallö halber zu ver» kaufen. Näheres zu erfr. in der Gefchst. d. Gieß. An». Ei» Hand-^ertcrwagen zu vcrk. Ricgelvsad 23. m - 19 Gut erhallen. Klappwagcn nt. Gummi n. Kinderbett, z. v. 03223 krsLblurrer 3tr. 13811. >rfiuntncncrje null Innpnerje zu kaufen evtl, in 2ohn zu verarbeiten gesucht von 2luf- bereitungsanftalt mit^äuter- einrichtung. Schrift! Angeb. unt. 50271) an den Gießen. Anzeig, erbet. Gut crh. Fahrrad mit od. ohne Gununi zu knuien gesucht. Schriftliche Angebote mit. 03150 an d. Gieß. Anz. erb. Suche per sofort ein gut erh. Fahrrad mit guten Mänteln. Schrift!. Ang. u. 03210 a. d. Gteß Anz. binkveh- 03219 « dr Bläser Apparate | (priinimi | Carl Neliunck Ssltersweg38, Bahnbolstr.54. Selbstbinder sowie sämtliche ca. 1030 Stück, gebe au!. Sie kaufen dieselben sehr preiswert bei 5006a Wilb. Noll Seltersweg 36. eines d. zwei deutsche Patente geschützten konkurrenzlosen Avoarates für die Provinz Oberhessen zu vergeben. Bon Behörden und Aerzten glänzend begutachtet. Bedürfnis für Lazarette, .Krankenhäuser und PrivatHaiisbaltmigen. Ers. Kapital zirka M. 1500.— Vornehme dauerndeEriitenz auch für Kriegsbeschädigte selirgeeignet. Angel', erb. an W.OttoHnntk.Lsarbrlleks» Fernsprecher. 803. Drahtanschrift : Haack, Saarbrücken V?atnzer Straße. * 9i1 [WTVHWW'V] . I jVVX'. LuJpiiiiJiiiiJLiJ •lliiiftiiyl Auf dem Wege znm Bahnhof eine in Pfcilsorm mit weißem Stein verloren. Gegen Bebet lohnung abzugeben ^ ^ Zahnarzt Hanbach. 5081 SelterSiveg 79. Zwcite §pot[)effit in Höbe bis zit zehntausend Mark lverden mit Nachla» übernommen. Ang. unt. 03220 an den Gießener Anzeiger. Unterricht im Deutschen, Iranzösi schen und Englischen ert. Kindern u. Erwachsenen gevr. Lehrerin. Gest. Meld. unt er 03212 an den Gieß. Anz. Gcsncbt gute Pflcgestelle für ein einjähriges Kind. Näheres 03208 Jra nksurtcr S tr aße 7 v Sonntag im Licher Walde fiebim verloren. Gegen Bel. abzugeben böhors Hoi 9 psx«. i