HM44 D*-. #U *$***r M ch M» er^5u'. S»untoy<. - Bett«aem «Vche«er.^iN6te»hl»tirr; «re; s Hall für den Kreis Sletze». Velttarpreis: i ur.Iut) SK. 3.«0; durch Abhol«- u. Zn»«igstdllen mona/l. Mt. 1.10: durch die Post 3.00 oieilel- jährl, au4schl. Bestellst. - S*nfct)lufi« Erster vlatt 168. Jahrgang samrtag. 22. )uni 1918 w-» . w Putsche^e«is: v «.-it. >112 7 rL«k,L^rt -X.H. richlen:Lnzel-er«iebcn. 3«ittingrruttdöiuck tt. Verlag: vriihl'sche Univ..vuch. u. Steikdruckerei n. Lange. Zchristleimng, IsntiHrttliT: «wctrUtoral Hießen Geschäftsstelle u. Druckerei: Zchulstr. 7. S7.-7 e«, Lr-r.-r, '. oif t«geimnmmfx i-t« jum Nachmttia-z üotUv ohnejedeVerdmrr'.ichkeit ZeUenpertse: iur örtliche Anzeigen 2üPk.,süratlswärng< 30 Ps., -ür Reklamen Atk. 1. —: der U c eHcuc« schrill 20 •/, . ,: u t 'k. tag. Hauvtschri tleiler: Goeg. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Ang J**e*,\ Äadt -ind Land, Nrt-i'mstchtesu.'Ae- richtSsaal: A. Meyer; Anzeigenteil: p. Beck; säiulilch in Gießen. nsimme der Italiener westlich der Piave WMgewies'en. wsche^rliKllS. ßü& Säufer? Mde im ft öautrtquarttfr ist an etm* gen ibtclku im Reick-e auch auf Widerspruch gestoben. Und zwar war es, soloeit wir feststellen lonnten, das demokratische Schwesternpaar „Derlirrer Tageblatt" und „Frankfurter Zei- tur^b", mrwirsch die Behauptung von dem Kampfe der Well ansÄ^rmngen zrerückroies. Cntige Blätter haben daraus erwidert und dies Gebaren in die richtige Beleuchtung gerückt. Der Kaiser hatte bekanntlich gesagt, es handle sich darum, oL die tnxn ßisch-drutsch-gernianisiche Weltanschauung Wer Recht. Freiheit. Sitte in dhren bleiben oder ob die arrr7lp'smcri?amsche Wcltanschgnung triumphieren solle, jener ^Götzendienst des Geldes", in dem die Äötker der Welt als Sklaven arbeiteten für die engliscl)e Herrenklasse, die sie »uterlsel^. Die „Frankfurter Zeitung" Lrrrigierte.' nicht all- grru'ue L^ltsnscha-.^mgsidern, sondern zroei Machtkomplexe Landen einander gegenüber; w«mn der Kaiser Achnliches im Augnch 1->14 gesprV.1-en hatte, so wäre ihm das deutsch' Volk au; diesem Wege nicht gefolgt. Das Blatt hat siel) keine Mü:-e gegeben oder überhaupt nicht den Willen gehabt, den Kaiser rrchtjg zu verstehen. Natürlich geht der EntjcheH ^nngSiamvf um praktische Dinge, um „Machtlomplexc", Ulü) dre Gharakterisi-ernng der englischen Wcltaufiassung ,£en Kaiser macht die erwähnte Vork-altnng allein schn Zufällig. Es sind keine Zufälligkeiten, sondern es sind wirklich rm 00 - v — ^ ~ " ‘ - - i v i ■■■ - -a.il uh ru»u; rnu/i um* gewußt haben. Was der Kaiser damals schon almte und ^rn'/te, das ist freilich mit je dein KriepZjahre tuvoex ge- ^ f5Tl Geist utü> der Weltenrschaarung der EngMnder dura; ihre Taben und ihre Rederi ganz unver- iemüxrc cmf die Spur gvkoTnmen, und trxrS sie so oft mit ihren vo^r Phrasen übe^^ickerten KriegsMm „cnthüttt" ees ist ihre Weltanschaulmg, die nach Betätigung z 4e rütipfat für das „8recht" der kleinere und 'textzmuatv fu^ ürxptt Shsu^n eru^rgsrcdern, rrnd Dtt^/chla:'.d sbrnd, tote bei befferer Besinnung auch die Foomrf. Zty. sugegÄen h^rt, ihnen xm Wege. Ich die Eng. lLlu,« hrcherr es auch offen selbst ausgesprochen, daß sie d« pvQLsttsch.d«Usche Weltanflosftrng, den Inbegriff des ,,M.üuarrLrnu.4", befielen, und nicht ruhen morftzn, Mä ß^rjflsrn fei. Was nützt es ha, ju leugnech vor den h '^-7 Tütchen die zu verschließen'? Die Eng. ureMer ryolfxt kein Konchromiß, würcschen Eeiirc VorstäTv- otgiaiö zwischen beiden Weltausfassungen; und was ist denn jl ic ,^reui>uch-dcutsch-germanische Anschauung über Recht, Sitte" mtders aL ein unbeugsamer ^>rder;prmh gegen Theorie und Praxis unserer .Haupp- gegner, ^dre mrt eiTrem Geinisch von Brutalität, Gcwalb- hercfchcrft, dre rruf ihrer Flotte beruht, und jenem „Göyen- drenst des Geldes" sich den grüßten Teil des Erdballs L7:rter7vchr fyzbat? Mart b -rrachde sich bcu ^knvavJ Botha, Cer Ms er:' n BnrMÄcnUns ein DriteN'PtNüu.s gnvorderi l,t. Welck-es heilige Taustvasscr hat dies vollbracht? Wir brauchen es gar nicht zu leugueit, daß die Engläirder geschickte Händler nnd Kolonrsatoren. Hervorragende Vertreter daS reicht mehr kÄmrev und werden d^her von ihr^m bis- hrigen Wrrkmmsfelde abnoüen müssvu Unsere Botsck-aftcr der Zukunft sollen keine heischen Neprase-ntlcnden mehr sein mit adligen Atomen und eiipeillg unterrichteten Köpfen Eie sollen vor alleui die Wirrschaftstalfachen und Not- toendi^koit^n kennen und danach auf die össent.iche Meinung öer Völker nsti-üen. Mo cruch^ dJ> Welr,mackst „Presse" darf nicht mehr allzu gerrngschLtzig übergaaigru werderl. Denn der Kmnpf der deulsck)-aer'twcritt.sck)en Weltansck)auung stegen die Widersacher wird ja auch nach dem Frieden sortgeführt wert-en m£rf]cn. Es wrro dann ein irnblu- tiger, aver auch tapfever, ehrlick^or Dampf der Selbstbehauptung und des Fortschritts sein, die alte deutsche Arbeit mit frischer Kraft, besseren Hilfsmitteln und ledig der ^cmmeudeu Fesseln und Gefahren im freien Wettbewerb der Züchtigkeit. „Der Friede wird koutnren über Nacht"; ein- th a I unrd sich das Wort erfüllen, wie lange es auch noch dauern mag! Daß aus Frankreich nur noch Zeitungen obne Anzeigenteil ausgeführt werden dürfen, läßt tief blicken! Bonar Law nannte drei Ziele der deutsckien Taktik; viclleickit gibt es dazu noch eine Möglichkeit, die nickst auf strategischer Berechnung l^eruht: Der Sturz des Herrn Clämcnceau. Das nxrre etwas, was cmch die Sozirldeinokratie reich ent- scistidigen müßte dafür, daß die- enqiMye Regierung dem holläudijchen Genossen Troelstra "ben Reisepaß ver- wcigert hat. Dre Svtmencmfgattgswanderung der Herren Soitz, Ellerckvgen und Sck-eidenmn.n nack> dem .Haag, um trrit Troelstra y.t verhand^tn. der dairn wieder mit dem englischen Arbeiierkv.igrest Rttcksprcrche lehmen luoiTtr, Meibi also wieder einmal eine einseitige Lielutsmülte der e^wlbemotmlte Deutschlands und Le,terreüi--Ungarns. Die zu weitevern Kriege hetzende Stimmung« englischer und amerirWnsck)er Ätdeirrrkretse können wir ür^igem) ans dem lärmenden Reisei>ckraket der amerrlanischen „Delegierten". Zwang und Zensur spielen, wie der Fall Troelstra wieder bewc-ist, trt England cn«c ganz andere Rolle als bei un-S. grobes Hauptquartier. 31. Zuni. WeftUchrr SrieqSschaopl«». Nronprin; A-pprecht. irr t,eir3 stßne ^ CTl l u ? fl ‘ ,fl€l)Cn ' bie »iemliches Aufsehen nt« ^5, Vl^Jtcuos si»-hi nicht darin, woh! abit nntcs 5-iriiMnw bsachtetes mtes. Uujec c Diplo^ «wtfau und Staatsmänner artigen wnlev««: rmn.che werden Der Ssterrcichlfch.unasrische ?ageSdericht. Wien. N I,mi. (WTN,) Amtlich wii-tz vrrlnuwart- ftnnb ffbttjrtrw «nsttenguiiMn, unS die westlich tLt'V/ Erftilge wieder zu enkreiben. auch lkurrrnunder-er Hestigreit fort. Seine Opfer wa,-en abermals vergeblich, All,- Ansttl-ne- b-nLe. an dem U!>-7L-ükierli>t,ien Kiberft>-!r.b untrer deldendufle - arappen znfamurrn. Zu besrnlwrer Buch, striselkr sich tw’, R'NScn au brr MuritUfl^ des M«nt«Uo «r drsskn flu*ti8 mifgewarfenen Derirtxuizunae» der Divisionen de' ^ dmar,ckml,-«eumantS Lubwiz G o i u ge r Smrmwerte auf Sliinnwelle .er schulte. Ans den Froutbreiten cvNMei M°me.er bai!*r fer «ei.ch U 6fW? »u ^ ^«üi-nentern zusa,innen, um den Abal, „ öftrer Braven ms Wanken zu bringen. Gnvalliger ^ifrvribrauch zwang werftn ° ^ ">'f Ncftnie» in bie Schlacht zu gruhrn bli,rt»m «erlufkm iwhrr auch feine Gin. buhe au ^faugencn tügluy Zu. So wurden am vorKLten Ge- dn^m " l*''" J200 Mann eingebrächt, 'jfr^ m 2 ,’1.S 1 fÜ" 3 ui'chmiiche Jnfanterle-Negimen, J ‘ r ; Ungansck>e.Hei-resregimettter. östetreichtstlte Schüttelt "^nse H'.nrvebs baden in dirftm dunh 7 cin und alle An grifft cwn'o wie a,S b 1 a11 cYi iq< fiiaV*' r nilraircul)cu Trschichtt rin neues Ühreu- ^ An der Gebirgsfwut herrschte gestern Artilleriekamps Der Chef des Ger^ralstabcs, gtalienkscher Verichr .vom 20. Imri. -Auf dem Mvntello und ISürgS der Piave geht m Schlacht erbittert und ununterbrochen weiter. Gestern abetcd sckillngen wer den Feind nötdtich der Eisenbahn nach "Uimle Billa:ca zurück toib brachten so die ganze Angrisfäfronl zum liiLC>idYt>cuixn grgpx den Vorsprung rundchüich des Monrlllo. ^bn machen wir 1225 Gefangene und erbrüteten z-ahlrr'.cho Maschne'icgewehre. Längs der Ptcwe war der Lvmps, der vom Feinde mit entschiedenem Schwung geftchrt und von fc»ctt Unsereüs mit gwßer HortmLckigLnt und Tapferkeit fortgrsetzt wtrrde, in den eclten Linien rrtvJrci. Ter Gegner warf gestern na ch. - ii n ag r-^l- rech irische Truppe in den .Trunpf, in\b eS gelm.g ihm zuerst, an der rvront bei Z e n s o n etwas Gelände zu gewinnen. Er wurde ^uer tchnell zum Stehen gebracht mid durch unsere Truppen und jchiell l-erbeigeeilte Reserven zum Zurückweichcn gezwungen. Durch energisch Äcgeirangrisse gelcncg es unseren ^.ruppen, dvi ,W:p^ abichstt westlich von Sau Dma sdrrk zu verLeinern; 513 Ge- faugenr blieben in unserer Hcnd. T scho - slo wa 5i sch e Anteil u n g e n brackchn den ersten Tribut ihres Blutes für die edl/Ä Grundsätze für Freibeit mcd Unabhängigkeit, für die sie an mijerer Seite kLuwsen. Aus der Hochflach von Äsiaao nahvren französisch Abteckmigen durch eine gelungene Uebcrraichung dem l^-nck>c die Stellungeit vorr Berlige und Penner tmd machen 102 Gefang-erre. Unsere Truppen eroberten den Eoslrallmga-Berg rok-beti berück, )do bei sie noch ungefähr 100 Gefangene machten.. feindlich Angriffe auf den Cornaburg wurden zurüc^eschlagen. Mb. Yi'utschrr Neichstag. 177. Sitzung vvpi 21. Juni. Am Bundesvatstisch von Payer, Freiherr von Kühlmann und Graf Roedern. Präsident Fehrenbach eröffnet die Sitzung um 2 y / l Uhr. «uf der Tagesordnung iteten zunüchst Anfragen. Bartsch f^rtschr. fragt ob der Reichl-n^er de und ein anderer zu zwc,nzig (Fahpt Zuchthaus verurteilt wurden. Tas umfangreich Urteil erbnngt auch nich den Schatten des Beweises. Soiveit in dem Urreu Tatsachen angesülwt sind, die als Schuldbeweis dienen ,allen, so war es möglich diese durch VcrTrahmungen der Bcr- urp.ten vor deulschn Behörden oöllia zu entkräften. Tos Ur- tcck muß aus vechllchn und tatsacht üben Gründen als Eia unhaltbar bezeichnet werden. Jnwig-des'en hat die deutsch Re- gterung durch Vermittlung einer neutralen Regierung schärs- ^ -b^r itallenischn Rcgie 2 tng erhichu und die des Urteils tetot X^at Anspruch hat die itolieuisch Regierung mir der Begründung zm.'ückr.'-n'ieseN. Erörterung von GerichLrrteüen nich zii-nlassen/ l^roen könne. Cs scheint indessen so, als seien sell'ft bei ch mzimschn! Dedeilken gegrn die Rechmäßigkeit des UrteüS pfgetaucht. ^as Vorgehen der italienischen Bei^rden gegen di« deutschen Forschungsinstitute, die auf iralienischn e^e- birt in gK'xrx mfcfxiftlid)er wissenschifttichr Acoeii der Böller trig ruacen, ul dem Rrichskan-rer bekänut Auch hat er m der letten Zeck leider eine Rech von Nachrichen erhalten, wonach dis ttalrenisch Regierung gedrängt -wird, die wenvollen Sammlungen und Fwrschmgsmaterialien dieser deutschen Anstalten ita!ienis(L«L MN aalten almlicher Art -uzusühren. Auch gegen das Vorgehen geye:t dce deutichm Forfchmgsanstalxn hat dre deutsche Rvv.rer- 'io mwer^gUch nartzdrückllchn Ernstlich erhoben ^ deutsch Sh.- gierung wird, falls aus chen Ernsvr.ich kerne Rücksicht gruornm«! wklchn h>llte, nich zögern, die gegen die verurteiltem Deutschen und ^5. deMschen Forschungsinstitute begangene, dem Rech mid der Kultur lx'hnsprechich Vergewaltigung mit den schärf- sten Gc^enmaßnabmen zu beantworten. S i m o n (U. o) trogt »d brr Reich??^nP'er dafür stvge« m ^ Verblxruchr nichi dadurch qetchiötgt werden, daß Chc .^«chveUcDuitgssteUe da fr.'bgne^iesi Höchstpreise als AKridesh, preise erklärt. Cm öiegierungsvertreter gibt eine bcruhigetwe Aub« wort Es ^oigr die erste Lcsxng tzrs Fil^ " " t ““~ Är 'Ä” Abg. gvrtßch V-L): *&n gfcofcaB voll Mühe Knö Wxbeit ifl auf den Astchiach oes Friedens verwendet worden. T«r Unterhändlern gebührt mrser Tank. Eine große Mehrheit werden diese Verträge gewiß finden. Ädg. Graf. Westarp (lbns.): Wir begruben diesen Friedens- uertvog mtt Gen.m.ktunng. Lecn verstorbene,!, uns stets treuen JCEmig: Kawl bLcürt ein ehre- moll.es Andenken gewahrt. Unser ^rnk yeöührt auch dem General felLmarschall von Mackensen, der dreien Feind nfedergavvrfen hat. Wir werden zu prüfen haben, ob dieser Vertrag den ^WaffenersolHen entspricht. Unseren Verbündeten bringt dieser Friedei'sLectraq große, erfreulich Vor- teiie. Terttschlaito muß den festen Willen botet i, jeden Borstoß gegen ^em Laieinsrerlzt mcht ungestraft zu lasfeil. Die Miniher in IUmm.nieu, die die Krregsertlärung bewirkt haben, müssen den Br»zetz gemacht bekommen. Ebenso wie OesterreichUngarn und Bulgarien; sollten auch wir rms von dem Togrna des cntschädigimgs- losen Friedens freim<äl-m. Gerade Rurnämen gegerrMer wäre dazu, Ärüaß^ gewesen, lvegen seines Verhaltens und wegen seiner Lei- UmgSfLhigkeit. Emfthädimmg und stro.fr eäxttiche Sülpre für die miß handelten deursckxn Kriegr^efmkgeren ui Rumänien müssen unbedingt gefordert roerden. (Brarw!) Ob das Petroleumabkoarmen, wÄ der Tonau-SckIffahrts-T ertrag als versteckte Kriegsentschadi- gung anzusehen sind, muß abgetvartet werden. Aba. St re se mann lirotl.,': Wir begrüßen den Frieden mit dem politisch wie militärisch völlig zusamnrengesunkeneu Diunänie» als ein Weltgericht m der Weltgeschichte. Tie Kriegserklärung ILu- rnänienS war der Zusammenbruch der Tiptomatie Deutschlands. Es hat sich gezeigt, daß nur öffeittlick-e Verträge angemeften sind. Ungemischte Freude hat der Friedensvertrag nicht ausgelöst. Es bleibt noch die Toürudschafrage bestehen. Die jetzige Lösung ist nid# glücklich. Bulgarien hatte als klares Kriegsziel die nationale Einigung als Ergebnis eines reuten Eroberungskrieges. Der provisorische Charakter des TobrudschaobkotNmens ist unglücklich: die definitive Regelung muß alsbald erfolgen, um nicht unter zlvei Verbündeter^ ein Streitobjekt bestehen zu lassen. Wir hätten gewünscht, daß die rumänische Dynastie verschwunden wäre. So besteht iunner die Gefahr, daß Bukarest ein Entente-Nest bleibt, ui weld-em Fäden gegen Deutschlarrü gesponnen werden können. In welcher Form eine Entschädigung gervährr wird, bleibt gleiche gültig. Von einem entschädigungslosen Frieden ist keine Rede. Gegen die Grausamkeiten au deutschen Klftegsgefcrngencn m 8tu- mäuien müssen ftxrrse Maßnahme: getroffen werden.' ^ALg Warmuth (D. Frakl.): Vor alten Trugen muß frer blciöendc deutsche Einfluß in Ru.nLnien -rfi'chert werden. Tie Brutolttäten an dem in Ge'ange.'ssÄLft geratenen deutschen Regiment müssen aufs schärfste gerächt werdeni. Die Schuldigen müßten von ei neu, nichlrnmänrschcn Gerichtshof abgeurteckt nur eben. ^ldg. 2tbebcnr fU. S.): Ich bedaure, ball der Staat ssekre- Urr von Kühlrncmn die Verhandlungen nicht mit einem Expose ein- -eleitcl hat, wie es dem parlamentarischen Brcurch, auch in Deutsch- land, entspricht. Tie Regierung wünscht, daß hier ick er Haupt nichts pou den Parteien gesprochen würde, weil die Al>geordueteu sich chcl# ümzcittrieren könnten. Mit der dlusschußberanrng sind wir eiuversianden. Wir haben au dem Friedens rer t: er kein Verständigungsfriede, sorckxnm ein tmeseir werden Sann, zur Rechenschaft gezogen werden sollen, und day dres gefchrcht, ans dem rumänischen Volke heraus, aus frerem Entschluß ohne jeden Versuch eines Druckes von außen, oas gibt dieser Aktion nationaler Sichre erst ihren tvahrerv Wert, auch für uns. — Zum Schlüsse pnöchbe ich noch, nnd ich glaube damck das Gefühl der überwiegeirden Mehrheit des hohen Dauses Luszuspiock-en, den letzten Ausführungen des Abgeordneten Ledebour auf das Nachdrücklichste und energischste enigegentueten. (Lebhafte Zustimmung.) Das Daus Dohenzolleru, und ich glaube, das darf man gleichzeitig von allen deutscher Fürstenhäusern sagen, hat nicht nur seit Friedrich dem Großen, der der erste Diener seines Staates sein wollte, wabern von jeher mit seinem Volke in vorbildlich innigem Verein gearbeitet, gestritten und gesiegt. (Lebhafter Beifall.) Und ich glaube, daß in dieser schweren Zeit kein Deutscher, ich sage ausdrücklich kein Teutscher, anders als mit dem Gefühl der Verehrung und Dankbarkeit zu unserem Kaiser emporblickt. (Lebhafte Zujtimmung.) Die deutschen Fürsten, und besonders die Dohen- zollern, liehen zu hock), als daß die Ausführungen, wie wir sie eben zu wrferm Bedauern gehört haben, ihnen nur die Stiesel bespritzen könnten. (Lebhafter Beifall.) Die Besrwechung schließt. Nack) einigen persönlichen Bemerkungen des Grafen Westarp, der die Ausführungen des Abgeordneten Ledebour als eine Schmach bezeichnet, während der Abg. Ledebour sie aufrecht erhält und noch verstärkt und dafür vom Vlzepra .deuten Dr. Tove einen Ordnungsruf erhält, werden die Verträge an den Dauptaussdiuß verwiesen. Ohne Aiisspracho werden erledigt die erste Lesung des Gesctz- mtwurss über die Niederschlagung von Uutersuckiungen gegen Kriegsteilnehmer und die zweite Lesung des Gesetzentwurfs, betreffend die Aenderung des Kricgssteuergesetzes. Darauf vertagt sich das Daus. Nächste Sitzung Samstag 1 Ubr: Etat des allgemeinen Pep- srvnssonds und Besoldungsgesetz. Schluß 6 Uhr. Die SLSiettng der früvzößsche« Bahne«. ncc^ € jf* n '^- Sv***- (WTB.) D« ersten drei MonaLe deutscher Offensive im Westen haben neben allen aioberen bedeutenden Erfolgen die Benutzung der französischen Eisen- b-aynen für den Feind in ho-)em Mxcßr m.rmrndert. In der ^ugiisfssch^achL Earnbrai—0j-, O-uentin— La Ftzre verlsr der Geg- tifi- birra) das schnelle VoÄrrir^en der Deutjck^i beivl ezfberi Stoß Dte Bahn bünsel — % eoow^—Ehaulnes—Rvy-e, die ihm bisher das schnelle Derumwersen der Kampftruppen znnschen der Somme und Aisne gestattete. Durch den fortschreitenden Angriff tourde dv.' rur ven Feind wichttgr P-r^llel zur Front führende DMrpt- lin>.c Arras—AniuMs--MEdibier-^)rm»y Miscszen Borsbeux,uch Darnaurvurt nnd pmsdLn 'Slxrcaril und ^romfro.-tt uart^-prochLN. ü.i-ese Unterbrechungen bedeuten nicht mir für die Operariouan innerhalb der en glijch-framzösi s ck>en Kampfarnwe eine ei'hebliche L-toruug, sondern ericlpivrcn auch das Eiugrn'-en der französisd^al Dl Visionen an dcm eiiglisclien .Dculptkamp'frmck. Tiefe Allgrisss- 4s 'u-x-o-.,... c ^ tqiitfQg ertrag aus zu setzen, daß l.chi :u)i halte für die Geglier ferner zur Folge, daß Gelvaltscreden ist. Bei j B.ihndvneck Lamotte—Än-iens—Bolzes und die Bahnlinie der Gleichberechtigung der Relissionsbelenntnisse in Rumän.bM such i^ll.-^i-ens—Paris in <^ier Eirt'ernung von 5 bis 15 Kilometer . » . ^ - 00 MM '' im Beveich unseres Artillerie,euers liegen. Ter Gegner kann also Mit der uneingeschränkEll dauernden Benutzung dieser Bahnen für operativ Zwecke nicht mdyr rechnen. Infolge der deutschen Oiwu'ttw südrveAich von Ppcwn wurde die Bahmünie Po-Veringhe Süjwbüouff—• Lickers• --kW^se?, d-e t-rrMei zur nenEN Front verlaust, aus eine Erntfermurg von 5 bis 10 Km. m den Wir- kuugsbereich des deutichcn 'Ackelllerreseuers gezjvgeu. Die Dalipt- bahrrlrure tr. niori>-füdlicher Michttmg Dümkivchen—Dazebrouck— St- Pol—Doullens—Dnieus wurde Dadurch für operai-we Zwecke des Gders rricht mein uumirgeschrLnkc benutzbar. Die Folge der ersten betzzon Mirrriffsschlachtm! isf, daß dem Femd für den ErnseschränWen Beröehr in NÄ>P>-füdli«tzer Abähtnug nur noch die einzige leistu n sssü hi gc B«ihu CLr-ris—Bvu- logu e— -o y t [ lcs Bea uva i s — Paris znrr Verfügung l^ht. Die Entente ih'ij -gezwmrgen, starke Kväfie zum Ausbau neuer Bahnlinien ernzusetzen. Die lSchlacht am Chemiu-des-Tatnies und südwestlich vou Noyon hatte für den Gegrrer den Verlust KlM-ier wich?tlper Weid-Osd-Bahneu für pvaoattve Zwecke zur Fosac-. und zwar die Bahn Eompia-uwe - -^öevns und z^v-uLens die Bahn Paris— (^^05. Für Xruppe»OMrrfch;cfecrvjm von Äerd,r» nach dem link-m ieivdl'.chen .Doeresflüge! kommt als rrächste Vcrlpi die durchsckmitb« sich 25 Km. süiMch der iNarkiepilbahn führende Strecke Nrvigny— r^ere—Champnorse—Paris in Betracht. Dieser nötig gewordene Umweg Hot als .wertere Folge einen beträcht lick-en Zeitverlust für die g^incrisdxm Transporte. Do von der letztqenaunten. Bcihn nur tvem.ge Oinnvorbinttuargen -zu der noch betriebssW- lgen Teilen der d.b'arw'ia'tdahn nnd zirr Front beziehen, sind dem »Gegner für Truptxmlverfchie düngen bäachjchub erl-ebliche Schwierigkeiten erui«arcbcn. Seine ,operative Bewegtichkeit ist erheblich eingeschränkt. Tie deutsche Führung hat durch Inbetriebnahme der neuMtvvunenen Bahnen iin jeder Beziehung erhebliche Vorteile. Tie Flucht aus Paris. Bern, 21. Juni. (WTB.) Das „Petit Journal" berichtet, daß die Paris verlassenden Züge stets überfüllt seien. In den Bahnhöfen herrsche ein ungeheurer Andrang. Das Publikuvi müsse an den Karlen sch altern ftuw- denlang stehen und verliere weczen der bürokratischert jZor- malitäten, d.ie manczU genügender Organisation schlecht funktionieren, eine ungeheure Zeit. In der Provinz herrsche infolge krasser Wohnungsnot eine schamlose Preistreiberei mit Mietpreisen. Eine schäbige Dachwohnung koste für die Nacht 10—12 Franken. — Der „Temps" beschäftigt sich gleichfalls mit dem Abtransport der Pariser Bcvvlkerrrng, die chr Dab und Gut vor den Fliegerangriffen in Sicherheit bringen will. Das Blatt verlangt, daß die Abbeförderung von 150000 Personen täglich für den Fall der Gefahr vorbereitet werde, wälirend gegenwärtig nur 20 000 Personen die Hauptstadt täglich verlassen könnten. Glücklicl>erweise sei man noch nicht so weit, doch müsse man auf die Entfernung aller unnützen Esser nnd Flaumacher dringen. Den Autobesitzeru sollte gestattet werden, Paris mit Autos zu verlassen. Flucht des Großfürsten Michael 2?lexs::drvwitsch. Moskau, 21. Juni. (WTB.) Nach einer offiziellen Bekanntmachung entfloh der Großfürst Michael Alexandrowitsch aus Perm. die freireligiösen Gemeinden nicht. berücksid>tigt. Das Recht füv Mumäuien, den Sd-nlunterricht in der eigenen Sprache zu erteilen, nyüßte allgenreines Recht werden. Tie Germanisiernngspolitik sollte auch in den anderen Lauches gebieten anshören, auch in best aceuen OsisecmovmKün. Lieber die ücheber des Krieg-'s wies noch einmal zu Gericht gesessen rverdrni. Wenn 0>ras Westarp für die Beieitlyung der Dol^cnzollern-X t;nache in Rumänien eingeiretenl sL so sind wir damit einverstanden. Tann sollte man aber auch die weckerrn Konsegr«nzen ziehen. (Rufe rechts' Uu-erbört!) DtLütsjekretär Freiherr von Kühlmamr. Wc?ar ich nicht zu Anfang dieser Debatte das t^rrt ergriffen: so geschah dies aus der Erwägung heraus, baß die kostbar« Zeit^des hohen Dauses und die große- Zahl seiner Aufgaben biß Abkürzung der heutigen Tebatte erwünsdst ersd^eidckn lassen und daß v oraussichrlich im Laufe der Bevattmg mir (Gelegenheit gegeben wird, die wichtigsten Gesichtspunkte rwchmals darlegen zu rörmen. Ich will mich nur auf diejenigen wichtigen Gedan kcureihen beschrm.'knr. die bei der heitti^en Besprechung Hervorgelreten sind «und cü-e Stelluirgn.ahme -rneinerserts bedingen. In erster XHntO •sfr&t dazu vsu den Fragen, dir ten fast allen Rednern er- fatat twrden sind, die Fragr der Noed-Todrudscha. Ta ne tatsächlich von den im rumänischen Friedensberttag oer- vandclten Angelegenheiten bei weitem die dornigste war und «auch heute noch erhebliche SchMerigkeiten bietet, liegt mir daran "noch einmal vvr diesem h-ihen Dause Slstnitlich zu ei-klaren, daß es niemals in der Alsticht der Unter l-Ärdler, niemals in der LibfichL der Regicrungen. drr perbünbet.m Mittelmächte gelegen hat, daß das Eondominiunr der Dobruoscha etwas anderes sein sollte, als eine zeitweilige Maßregel daß niemals unter den Verbündeten .Mittelmüchteii auch nur einen ^Augenblick Zweifel bestanden haben, daß wir alle die Wünsd)e mid Aspirationen unserer treuen und tapferen bulgarischen Ver'bündcterc nchll.) Ta ^ sich im vorliegenden Falle um Mciirungs- ' Barschiedenheilen zwischn: zweien unserer Verbündeten har.velt, um Meinüngsverscheernhetten, von oenen nnr alle überzeugt sind, daß sie überörückbar sino und bei gutem Willen von beiden jSecteu überbrückt werden, so müssen wir unseren beiden Verbündeten, Bulgarien ' und Türkei, vollkommen gleich toafc stehen und sorgfältig alles vermeiden, was nach auUL-n den Emdrmk erwecken könnte, als bechhisti^e die deutsche Politik als begünstig ein Faktor des^ öffentlichen Lebens die Wünsche und r'm speiche des einen auf Kosten oes anderen. Die Frage der stiorddobrudscha bzw. die der K o m - veusaNvueu, die unstrem treuen türkischen Verbündeten im Falle einer Lösung dieser Frage im bulgarischer! Sinne zn- qestanden nstrd, hat die öffentliche Dst.nnung beider Länder in lwhern Grade erregt und die öffentliche Meinung beider Länder folgt heule mit gespannter Aufmerk, ant?erischer Polittker inp Gesck^ftsmärmee (Mg. Let^bmrr (llnrcbh. Svz): (vcmz wie in wideren Ländern auch! Zuruf rechts: Wo beim? In kffnerika p»etleichL. > ^as bis!erg:/ Ivrljaflten ’oe* rumänischen Kamnelis, mit >ü j■ "soffen haben, gibt, Mvett ich es übersehen gen mit dein Willen einträte, zusammen mtt den deutsck«n Parteien karm, oae Gewahr dasur, daß di^emgen Perjonen, deren Schuld oa im Abgevcdnttenhause eine seshe Mehchett für hiss Schaatserwrder^ Dir polnische Frage. Wien, 22. Jum. (L. 2t.) Das Pvager tschechische -SvAia- listeuorgan „Prav-stidu" meldet, daß der Aimister des Aeußern Graf Burian es abgelehnt habe, den Polen irgendeine Erklärung über die Löswm der galizischen Frage zu gelten, wckl das mtt seinem Amte aus 2lstslandscnmistpr ebensowenig wie mit seiner Stellung goMrüber Deutschland M vermn- bareu sei. W i e w, 21. Iran. (Wiener Korr.-Bur.) Abgeordneter W a l d - n e r, tier Obmann des L^iLcmgsaussch.ffses der deutschmationalen Parteien l>at in einem Scharben an den galiziscl-e^ Landsmann- mi-üstec T v a r d.v w s k i .erklärt, daß der BerbMl-d der denffch nationalen Parteien jederzeit berett sei., mtt den Vertreter;i des fMeuktübs den ganzen Be re ich d er poln i s che n Frage eingehend zur Sprache zu bringen, sowie alles m tun, was geeignet sei, die deutsch'polinsch? döemernschuft für Gegenwart und Zukunft süherzustpllen, daß ohne Preisgabe deutscher Lebensint.-ressen die Wünsch des pvlrnfthsn Volkes befriedigt werden könnten. Eine dahingehende Aussprache sei seines Erachvens nur daun ers-olgverheißend, u-emr der Pstenklub in die Vespre-cl-tun- nisse der surchtbli ttn&sia Zeit, wostn wir leben, zer bttbam. Ar-« gleich müsste bei dem .PolenLub der Entsdi>luß sekMehm, sich gm« die staatsfeindlichen Umtriebe und gefährlidien Pläne der Tscheche« ünd Südslcwen zu ivenden, ander«detts auch die uneingeschrLnÜv Geneigtheit, Vvrs'Me von tsechischer oder südflcwffcher Sette gr-r meinsam mtt den deupch-natianalen Parteien und chrffckkh-sv-b»^ len Attwn.crren abzuwehren. Die Deutsch-'MtiEalen würden jedsv-? falls Ermöglickstmg der im Interesse des Staatswvhles ^gelogenL« kurzen Sonimertagung fteudrgsl begiüßm mtt> tti der bespnrmend« 2luffasftuw des Polenklubs ein lttuerpsond für die unversehrte w kürrftige Wahrung der beidersettigen naittmalen Interessen s«vh^ eine Grundlage für eine beidersettb^ befriedigende Regelmrg ac blicken, die muntttelbcrr rrach der ^mmervLgung getwsstm wev"' den könnte. » Der rrngarische MirrifterprSsident über de» A«KSa» de4 Bürrduissseö wit Deutschland. Budapest, 21 .Juni. (WTB.) Abgeordnetenh«»K. Nach dem Grasen Tisza ergriff Mcmsterpräfchent Dr. Wekerlek das Wort: Was die Vertiefung des Verhältnisses zu DeuffchlanL betrifft, so erllärle ich wiederholt, daß wtt es unter Wahrungs unserer wirffck>aftlid)en Interessen enger gestalten wollen. Wir wollen das BundesterhälNris uctt dem Deutsck)en Reiche für- längere Zeit sestlegen ttc der Weis«, daß es vom Gescchtspnnkt: der Verteidcgung eme besondere Ergänzung und Befestigung erfährt: und -auch ustrffchaftlich möglichst eng ausgestaltet wird, um f© wehr, da mehr als 70 Prozent unserer auswärtigen Dandcls-- beziehungcn auf wirtschaftlichem und finanziellem Gebiete aus twi Verhältnis ^um Deutschen Reich entfallen. Natürlich soilen, weru. einmal, hoffentlich tu möglichst naher Zeit, Friedensbedingmrgeu festgcitellt werden, auch diese in vollem Einvernehmen erfolgen. Ich hob bereits hervor, daß nnr bei Erreichung aller dieser Ziebv unser Selb st verfügungsrecht und dtt -Souveränität nach jeder Züchtung -aufteckst erhalbu: wollen. Unsere ProduktionSverhältnüssS müssen unbedingt gesichert werden. Auch werden die Derrrö.^e, die wir schießen, kein Dmderntt senr, unser Verhältnis mtt den andere Siaaten aufrecht zu erhalten oder zu vertttsen. Graf M ich a e l K a r o l v erklärte, er sei ein Gegner der Ber>- tteftlng des Windnisses mtt Teutfchland und werde sich nicht be-- rrren nassen, tveilcr in diesem Sinne tqttg zu sein. Üfm weiteren Verlauft der Debatte ergriff Wgeocd.'-eLer Graf ^ucrus Andrafsh das Wort und erklärte insbeftn.Lere, iww L-tandpuntt Ungarns sei es w: mögt ich, eine gitte ungarische rjüijob naie Politik zu machen, wenn Unaant sich in Gegensatz stelle zu der ecnzigen Weltnmcht, die ein Jrtteresse daran hat, daß ein starkes ungainsdxs Reich bestehe. Tieft Macht dürfe man sich nickst durch Nadel stube entfrnnten. RrÄncr ist auch für die Erweiterung ds Vündmifts, das der gegimittigen Vereidigung beruhen uvist dce grötzte Gacantre für den zuküiffttgen Zattden fein würde. Der 8eeükeg. Nrne L-Boot-Erkolae. Berlin, 21. Juni. (Aurtlich.) Eines unserer U-Boote, Kommandant KapitänleutnanL Marschall, versenkte im Sperrgebiet des Mittelmeeres auf lötagiger Unternehmung sieben Dampfer von rund 23 000 Vr.- N e g. - T o u n e n. Alle De:npser waren ai;ßexordenilich wertvoll. Die Ladungen bestanden aus Baumivolle, Benzin, Oel und Stückgut. Der Chef des Adnnralstabs der Marine. Rotterd am, 21. Juni. (WTB.) Der englische Darm»- ser .Seron Bridg^ (2420 Brt.), 1018 gebaut, lou Liverpool nach Dakar bestimmt, ist 300 Scenteilen nördlich von Cap St. Vincent ve r senk t coorden. 28 Mann der Be- fatzung wurden von einem spanischen Schoner in Las Palmas gelandet. Der italienische Segler „Santa Teresa" (257 Brt.), von Malaga nack) Genua, ist bei Kap Sacbinal ver- ienkl worden. Der Kapitän wurde gefangen genommen. Der Rest der Besatzung wurde in Almeria gelandet. Der in Dakar beheimatete Segler „Admiral La so nt" (117 Tv), von Dakar nach Marscille unterwegs, ist versenkt worden. Die Besatzung wurde in Almeria gelandet. Bern, 21. Juni. (WTB.) Nach einer Mitteilung des „Gwrnale d'Jtalia" ist der italienische Dampfer „Marco n c e l I r" cm 30. Mai versenkt inerben. Amsterdam, 21. Juni. (WTB.) Der ufederländttche Dampfer „Kie ld rech t" (1284 Bruttotonnen-, der von der englilchen Negierung requiriert worden war, ist aus eine M ine gelaufen und gesunken. Ans Stcrdt $tn& Can©« Gießen, den 22. Juni 1918. ** Sammlung getragener Männervberklei«« dun g.'Wir verweisen nacLHrücklichst auf die Bekanntmachung rvtz heutigen Anzeigenteil. Sladttheater. Auf die Theatnvrcngnisfe der !«n- w.errden Woche sei uo-ckMols nackchrückliM hmgeW«jrA. Daß es sich um Thrwerereigussp allererstnc Runges h^nwett, wird tedermann bestätigen, der eiuncal Gelegenheit hatte, emem Auftreten des genialen Albert Stemrück beizwvohuen. Sein Gastspiel in SitrLlldbener 5postHüntels. Alles in allem: es stehen zwei Aöercde in Aussicht, die sich dein Thvaterfveund entgehen lassen sollte. Lin iveiteres Gastchscl, das lebhaften Interesses sick-er sein darf, findet am Tonnerstag den 27. Juni statt, indem an diesem Abend Fräulein Hanne Lore Ziegler ein letztes Gastspiel geben rvird, um den zahlreicherc Verehrern ihrer Kunst, die bei ihrem letzten Auftreten keinen Platz mehr erhalten tonnten, die Möglichkeit zum Theaterbesuch zu bieten. Die Künstlerin hat auf Mmcate hinauss keinen Tag mehr zur Verfügung, und es bedeutet ein besorrdereS Eittgegenkommen voll ihr, daß sie den 27. Juni für Gießen frei mackste. Sie hat lmederholt erllärl, daß sie besvitderS gern hierhev käme, da Gießen und Bad-Muhettn mtt die ersten Bühtrev se- wesen feien, bit ihr Gastspiele ermöglicht hätten und damit ihren Ruf begründen halsen. ** O f fiziea: kl eider karte. Tie Kleidervcrrten der Ofsb> ziere und der anderen Hoeresangehörigen, die sich selbst mtt Bell eidung n'erfergen, chrben sür d«t Kauf von Wel^., Wirb« und Strickwe.rrn aus dem $>aru>el keine Gültigkett. GÄverbe.tteibend«t sind hieniach nicht berechtigt, .itteiderl-artcalabschnftte entgegen-lvi i'.elMen, wni z. B. Kopsschützer, Taschenbücher, Strümpfe, vemdeit ünd Uitterl)vsell darauf zu verabfolgen. Nur Duchsachen (einschliefei lick) Feldmützen) und Schuhzeug könnm Osftziere und sonstige Jtlhaber pon Kleidervarten bei Schneidern, Mützenmachern und iHttlhinacs)ern l.rcsdcllen. Diese fordern die Tnchsache:'. Md j>a$ SckMhw-ers aus Grmcd der ihnen von deit Bestellern einzul'äichigelten Kleiderkartenabsckstritte bei dem sür^ ihren W-.A-nort zr-ftändig-Nt Bekleidungsamt an, entttreber in fertigen Stücken, ober, was bi« Regel bildert wird, in Stoffen oder Zuschnitterr, um fertige Stücke a^uänberni, ober mcs bat Stoffen ilsw. Stücke noch Maß $u fertigen. — Ttt Lieferung vvn Schuhlvaren an L^wesangehÄftge, die keine .Kleidertorte b^'itzen pvrd bürgerlich- Kleidu-rrg t'agar müssen, dct.rs nnr ailf.Grund eines Schuhbedarfsschemes crfolga^ über dessen Ertettung demnächst besondere Besllmluuttgen durch die Neichslfelle für Schuhversorgung ergehen. Am Mchtspielhaus gelangt von ** 9 ftM^Dpsr „Martha" mit Begleitung von 15 Gesangs- TOtlmn SKT AuftAmmg (s. Anzeige). Man schreitet jetzt schon! oarUf die Opern Handlung im Film da rzn stellen und die Melodien mlrch Sänger und Sängerinnen zum Vortrag dringen sat lassen. jjj^wOC 3 *rtfdjcitt seit der Entstehung des Kinos, welch wertvolle Entwicklung aus der Schalter-, Detektiv- oder kitschigen ^»EdLgüdie heraus, die früher — zum Teil auch noch heute — das Kino bel-arrschte! Das Kino wirkt erzieherisch, volks-ildend. Tag mit der Filmoper „Martha" ein großer Schritt vorwärts ans dem Gebiete der Veredelung des Kinos getan ist, geht en Pfeifentabak, ttnd m der Tat. diese Sorge schien nicht garcz irubegründet zm sein, und zrvar durch das Gereoe der Zigarrenladeninhaber, welche auf Grund der aus Fachbläctern geschöpften Wissenschaft ihren Kuiiden ntitteilten, daß die Zigarren- Mbrikatton in Rücksicht aus die stark gelichteten Bestände an Rohrnwerial im Sominer d. I. ihre Bet Rebe schließe?, nmsse. (Seit diesem Gerede ist auch eine sehr starke Teuerung auf dern Zigarrenmarkt-e eingetreten.) Die für diese Frage in Betracht kommenden Stelle:: haben sich fteilich darüber noch nickst geäußert; sie konnten das auch nicht. n>eil die Vorarbeiten über die noch zur Verfügung stelum.den Bestände noch nicht erledig sind. Wie nun der „Su)deu!^ck>en Tabakzeittrng" aus diesen Stellen mitgeteilt wird, ist die L»)vge der ZrAarre?rwuchm unbegründet. Es wird möglich sein, aus Grund der vorläufigen Ergebnisse die Zigarren Herstellung bis zum Ende dieses Jahre^Z cnlfrechte-rhalten zu können. Es ist so viel unsländisches Rohmaterial noch vor- bcniden, daß die Zigarrenfaomlen wie bisher bis cXibin beschäftigt rperden können. Daß natürlich der i'.ländisch- r-enlsche) Tabak zum Strecken dieser Ve-crace 5 uüei eine ganz hervo-- ragende Rolle spielen wird, ist selbscverstäLdlich, doch genaue A' - geben darüber, wie lange wir mit imsew: Vorräten noch ans- ^mmen werden, lassen sich erst nach Abschluß der endgültigen, Feftstelluiigen angeben. Biele Mruchec haben.sich, um der durch den Krieg hereirme- bvc.chcnrn -^abapvA zu besegmsv, selbst Tes^k angrvstanzt. In vrelen Lagcszeanmgrn beinerft man auch J^nate, melche Tabakpflnnzen z.nm Kauf cmbirden. Me die Leutchen such der Ansicht, daß die TabaLpslanze-oei mit demselben Recht betrieben iverden kann, wie der Gemüsvbvu. Das ist allerdings rutmg 7 ucr mit den: Uatterschsed, d^rß jeder Tabukpflanzer — maer Behörde zu bewirken, oder )oer es ilnternimmt, die aus dem erzeugten Tabak ruherrde Steuer zu hinterziel-en, cvird wegen) Tabakdesraiid^itiiorl mit Geldstrafe, loelche dem vierfachen Betrage der vorenthaltenen Abgabe ,gleichk»:init, des!vast. Die Steiier rst vor: der Strafe unabhängig M ei:trich,!«n. Stvafrechtlich verant-» wörtlich ist der Inhaber des mit Tabakpslmrzan bepflanzten Grundstückes, für die Higabe eiires unrichtigen Flächeninhalts auch dann, wenn die Anmeldung imcht durch ihn selast, ftridern durch einen; anderen in seinem Austtage geschehen ist. Löann der Betrag der vocent'lialtenen Steuer nickst sestgestellt toerden, so tritt statt des vierfachen Betrages der Steuer auf alle Fälle eine Geldstrafe von 30 bis 3000 Mark ein. Man ersieht hieraus, daß das Tabalp-stiriizcn nicht so harmlos !vie viele Tal.«klst'bhckber aimehmen; sogar die Grurftstück!- esitzer, toelchc Ackerflächen zu dieser Bepflanzung hergegeben haben/ können leickst toegeu ^unterbliebener AnmeLmrogi uflv. mit der Steuern behörde in Krnfllikt kommen. tfL bes! KerichtsseraL. dz. Stra ßburg, 22 . Jüni. Tie Strafkammer des hiesige:: Landgerichts beschäftigte in den letzten znei Tagen ein «roher Diebstahls- und Hehlereipwzeß, in dem es sich darulm handelt, daß mrs den Bestcn:den des Beklcnd»mgsamtes des 15 Armeekor.^ über 1000 Paar Militärsckwhe entwendet und werttrverSaust wurde::. Tie Diebe, ein Bizefeldwebel Dietrich und ein Soldat £c&rus>, werden sich vor dem Militärgericht zu verantworten haben. Vor der Strafkammer erschienen 22 mehr oder weniger belastete Hehler, Männer und Frauen, die ein recht gutes Einkomtneii als Arsmalarbeiter, Wirte und Geschästs- treibende hatten und^ den^ Gewinn aus dem sauberen Schuh- gesch^äfl größtenteils in Wirtschaften sinnlos vergeudeten. Durch die Mitwirkung des Feldwebels wurden die Schuhe kistenweise aus dem BeNeidungsamt abgegeben, manchmal sogar mit militärischem Kraftwagen.^ Als einer der B'teikigten, Schlächtergeselle Frenzel, keine Schweigegelder mehr erpressen konnte und d^hrlb Anzeige erstattet-e. kamen die Betriigereien ans Tageslicht. Der D-auptanaeschickdigLe namens Bürry erhielt zwei Jahre Zuchthaus und fünf Jahve Ehrverlust. Die übrigen Beteiligten erhielten Gefängnisstrafen von zwei Wochen bis zu einem Jahr drei Monaten. Sechs Angeklagte wurden fteigespwchen. Der Andrang zu dem Prozeß roar besonders stark. vermachtes« Schttrerrs ExplofisnSunglück in Berlin. Berlin. 21 . Juni. (WTB.) Ein ftlgenschsveres Explosion sunglück hat sich heute vormittag gegen 11 Uhr in einem hiesigen Film betriebe ereignet. .In der südlichen Friedrichstraße ist^in einem neuen Geschäftshcncke im ersten Stockiverk die Bwscops-Fckm-E-esellschßtft nut-.r gebracht, ivährend die vberenr Räume von der Telcsui.leii^Gesellsch^tt eingenommen tverden. Nach einer wrchtbare:: Tettniation schossen aus den Fenstern des 1 . Stvck- werkes harishohe Stichflammen empor. Tie in den betreffendenj Räiimen beschäftigten 15 Menschen sind sämtlich verbrannt. Ueber die Entstehungs:rrsache konnte noch nichts fest- gestellt werden. Ern Mann und zwei Frauen sprangen mit fchveren Brandkmuften bedeckt auf die Straße iuid tourden gleich in das? Urlxni-Krankenl-auS gebnacht. Tie ^ckcmen in den obecen Stockwerken Mlißter: über Leitern in Sicherheit gebracht werden. Etwa acht Personen sind schwer verletzt. Die meisten konnten, aus istmeren Ausgängen das Freie erreichen. Wahrscheiirlich ist die Explosion durch die Eittzündimg lose umherliegerider Films entstanden. Alle Räume des vier Stockwerke hohen Geschäftshauses sind vollständig ausgebranrtt. L80lf8rriSl "TBbfStfBP zur Eitopg Kräfte und Lebensenergie. Sehr bequem im Gebrauch. In Apotheken erhältlich Preis Mk. 3. v-BLL« LageppSutnel mit Glciienanschlnß 4723 bv ^ LU Miete»! gesucht. Tlnged. mit näh. Angaben nnrer F. «. 2359 an b i ESaft^önjsiöäjy & Vogler Fr?.nk£&72 a. it3. Jüngere Wegen Verheiratung des jetzigen suche ein in &: und Haus erfahrenes 4*4 Mädche Örtöu Prof, teoeppe, _Alicestraße 3 . 4764 flinäffftfiiilcin, Stütze, , 6 er* 4 ec% üi'iiMct , Haus- u. Küche«' madchcn. sowie Hotel» una Privatköchinnerr erhallen nuleDteUungversoscirt durch Frau Marg.Herr,gemerbs- mäßtge SteUenvermillleiin, Son u e 1 1 stra i e 6 . 0 87 . »1 Für Auaust ein [4734 IüMch gestA. _L rrdwigS platz 9 , 2 Tr. Bom 1—15. Juli ,4727 A « i k i I f e ne sucht Stcvbanstraße 4 . ÄAißks RiW« ) 11 ' die ttüche bis 15 . 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Zuni 1 ( 9 $ Aus StadL mib (an®. Gießen, den 22. Juni 1918. LcbeuSmLttclmarken. Für die Zeit vom 24. Juni bis 30. Juni 1918 haben nachstehende Lebensmittelmarken Gültigkeit: Brotmarken der 26. Woche, gültig vom 24. 6.1918 - 30. 6. 19!8 Buttermarken „ 26. . „ 24.61918-30.6.1^ 8 Elermarken Nr. 10. „ 24. 6.1918 - 30. 6. 1918 Fleischmarken w 26. .. „ , 24.6.1918 - 30. 6. 1918 Kartossel,narken» 26. „ „ „ 24 . 6.1918 - 30.6.1918 Seifenmarken für den Monat Juni 1918. Ein Umtausch vcrfallrncr Marken findet nicht mehr statt; ebenso wird für verloren gegangene Marken kein Ersatz gewährt. Nenaunreldungen und Ailmeldung von Neugeborenen haben unter Vorlage der nötigen Ausweise, insbesondere der Lebensmittel-Ausweiskarte, auf dem Lebensmittel- amt zu erfolgen. Umzüge innerhalb der Stadt und Wegzüge von Gießen find in den zuständigen Bezirken anznmeldeu. Gefchäftsstunden des LcbensmittelamteS von 0-12 Uhr vorm., 2—4 Uhr nachm. Marlenausgabe Nir Urlauber: Sonntags von 19—12 Nhr vormittags. ** Auszeichnung. Ter Mus ketier Ludwig R ö m e r erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse, früher bereits die Hesiüche Tapserkecksmedaille. . ** Aeine Bezugsscheine aus Bettwäsche. Reichs belleidun gssvelle gibt bekannt, daß künftig Bezugsscherne aut Bettwäsä^e nur für Kranke, Wöchnerinnen und Säuglinge gegen eine Bescheinigung des Arztes, bezielmngsweise der Hebamme ertei.lt werden. Sonsüge Antrag fxeller sind auf bezugsschnnftere Paprer- qaruerzeugnisse M verweisen. ** Diebstahl. Ostltem gelang es der hiesigen Polizei, die Di-eUe ftsi 'zu nehmen, die Erde Mai d. I. in hiesiger Madt ans beul Nahrungsberg die Hühnerdck Mahle begangen hatten. In Bewacht kommen drei Soldaten und eine Zivilperson. Tie, Beute, wobei sich auch noch ein Stallhase befand, bcn sre m der Frankfurter Straße gestohlen . hatten, haben sie S" emer FraueuSpersE, bei der sie ityrert Unterschlupf Ritten, verbracht und (dort mit noch anderen verzehrt. —• Am 20. d. M. wurde aus der .Fahrvadhalle eines hiesigeir Fabrikgebäudes eiu Fahrrad, ..narre Opel 9ir. 10, mit Ider FabriknutnUlec 464 031 und der PoUzei- irummer schwarzes G. 1929 entwendet. — Bei Kriminalpolizei lagern immer noch ein weißes Frauenhemd, gez. Je., andere Duch'daben ist unleserlich gen! allst, ein weihleinene^ Bettuch und ein Paar loeiße Fwuenhosen, ohne Zeichen, dw aus der Blncve gcfftohlen sind und wovon sich noch kein Eigentümer bis letzt ge- nvelldet hat. weshalb nochnials daraus hingewiesen nnrd. ** A n l a g e n m u s i k sinder Sonntag, den 23. vorm. 11 uyr in der Süd-?lnlage mit folgender Spiel-Folge statt: Ouvertüre zur Oper „Tie weiße Dcmre", von BvieDieu; „Der Wanderer s Li-d. von Frz. Slls.'bert ; „Mein Traum", Walzer, von E Waldteufel; Potpourri a. „Ter Zigeunerbaron", von I. L-tcauk. ^v- lmrger Josias Marsch, von Voigt. _ _ . „ , ** Schwarz-Weiß-Lichtspiele. Svrclplan vom Samstag bis einschließlich Montag erckhält die ^nlm-Neuheit „Ern Lichtstrahl im Dunkel", mit Mia May. Außerdem tritt 8)aul Heidenmnn st.r sckinem Lustspiel „Paulchen Herratei teure Schwiegermutter"' auf. Siphe Anzeige. ** Kei ne Knochen fortw erfen! Jeder Knochen ut jetzt von größten! Volks- und kriegswirtschaftlichem Wert lorofte Mengen vmi Fett, Glyzerin und Leim werden ans Knocken genuinen, sie bilden einen äußerst wertvollen Ersatz sür Baumwolle zur Bereitung von Explosivstvsseu. Die bei der Knochen Verarbeitung noch übrigbleibenden Stoffe werderr zur Herstellung von Düngemehl verwandt, das dank seinem starker! Gehalt an Sttck- stoff und Phosphorsäure gerade in der Kriegszeit für unsere Landwirtsä)aft von großer Bedeutung ist. Bei der großen Vermrnde- rnng unseres Viehbestandes darf deshalb kein Knochen verloren gehen. Da die Knocl-ensammlrrng durch die. Schulkinder neben der Altmaterraliensammlung, Wildpflanzen- und Laubhensamm- lung schwer durchzuführen ist, sind die Lumpensammler angewiesen worden, häufiger in den Häusern nach Knochen zu fragen. Ersahrun gsgem äß haben diese .Händler bei den besser bemittelten Ständen, vielfach ans Bequemlichkeit der Dienstboten, sehr wenig Entgegenkommen gesunden. Bei der herrsä-enden Notlage ist es Ehrenpflicht jeder Hausfrau, dafür zu sorgen, daß die Knoäien gesammelt und. den Händlern abgeliesert werden. Siehe man sich vor Bartflechte schützen kann! Ein Arzt, der sich« mit der Behandlung der Bartslellstenerkrankung reichlick vertrant gemacht hat, stellt dem Frankfurter General-Anzeiger die folaenden Bemerkungen zur Verfügung: „Daß der Ton in der K.-A.-Seife eine besonders cnrpftndlichje Haut angreift, mag zugegeben werden. Meistens Ivecden aber auch dafür andere Faktoren zu beschuldigen sein. Niemals ruft er ged och übertragbare Entzündungen hervor. Tie Bartflechte, die in manck-en Städten jetzt gerad-.^n epidemisch anftritt, wird durch einen ganz bestimmten,' schon lange irr Fachkreisen bekannten und tDeiserbirtgS. erst recht studierten Pilz (Trichophyton) hervorgerufen. Tie Ueber- tragnng e/folgt von Mensch zu .Mensch durch gemeinsam benützte Wasch- und Handtücher, insbesondere in den Rasierstuben, wo außerdem noch der Rasierpinsel und eventl. das Messer eine für die Llnsteckung bedeutsame .Rolle spielen. Es kann nicht dringend genug ans die .Besiolgung h y g i e n i s ch e r V o r s ch r i f t e n in den Rasierstuben hingewiesen werden. Ter Gebrauch dos Pinsels sollte gänzlich verboten und, wo Wasll>- und Vorstecktücher nicht jedesmal vor neuem Gebrauch gründlichst gennaschen werden können, mich diese durch solche ans Papier ersetzt werden." Kreis Schotten. ** Schott en, 21. Juni. Tie Raps- und Samenernte ist in dollem Gange, läßt aber wegen der mancherlei Rapskäser sehr viel ml Men-ge und Güte zu w'ünschen übrig. 60 Pfund Samen stehen dem Bauer zum Schleen zu. Der frische Samen hat aber noch einen großen Feuchtigkeitsgehalt, uttfr da Wasser kein Oel ist, erhält der Bauer, der seuch'en. und ungetrockneten Samen zur Schlagmühle bringt, ein beträckstlich Teil Oel tveniger. Deshalb tut jeder Bauer gut. wlr gut getrockneten Samen anz>irliesern. T>as Twcknen der 60 Pfund geschaht in laeißen Räumen, unterm Dach, an der Somre. unter häufigem Rühren und Wenden, auch über oder im Backofen, wobei aber Vorsicht geboten ist. Hessen-Nassau. , X Nierchein, 21. Juni. Zwei lstesige Burschen fuhren am krfcu>eai Tläge im Kkchnie über den Rhein und holten mrs dein lauf der: gegenüberliegenden Kornsand gelegenen Park des. Wein- Mltbesitzcrs Fr. .Reichert sakst alles junge Gemüse heraus. Borl-er hatten die Svitzbubeil mittels Dynamitpatrmien Fischraub getrieben und Fische im Gewicht von mehreren Zentnern erbeutet. Die Burschen wurden zur Anzeige gebracht. Kreis Wetzlar. va. Wetzlar, 21. Juni. Oberb?utnant von Zen gen, jSohn des srüchren Bürgermeisters der Stadt Wetzlar, sowie Oberlentnant L i ch t e n t h ä I e x , Sohn des früheren Bürger- Imeistlers .Lichtenthäler in .Krofdorf, Nmrden beide mit dem Eisernen Kreuz erster Klasse v"sgezeichnet. ra. kl n s d e m 'K r e i s -e W e tz l a r, 21. J'imi. Ans allen Teilerr unseres Kreises kamen Klagen über das Ueberharrdnehinen des Ungeziefers auf den OäKbmnnen. Me Obstgattungeu zeigen jetzt die Spuren der Ver'vüßawl.m, ja selbst die Hecken sind mit Vespinsteu überziogcn. Birnen gibt es diesmal sehr wenig, Aevfel stellen eine Mittelernte, Zwets»hen aber eine Vollernte in Aus sich. Darmstadt, 21. Juni. (Strafkammer.- Ein loiähriger Du- inichgut von hier War im Februar d. I. wegen Diebstahls zu vier .Mopsten GyauMris verurteilt toprhep, pM- fp wein.ig LchdrAick aus ihn machte, daß er wenige Tage nach der Verurteilung einen neuen, äußerst dreisten .Einbruch verübte. Er erhält nunmehr 1 Jahr Gefängnis. — Wegen Kuppelei wurde die Gastivirtsehs- srau Marie Hotz von Eberstadt zu 9 Monaten Gefängnis verurteilt. — Sechs Schüler von Pfungstadt tmcrden toegen Plünderung.zweier GüterNxcgen mit Gerste und Mehl zu 2—10 Wochen Gefängnis verurteilt. st M a rb u r g , 21. Juni. Mrzlich fand ein Jlmrge vor einer Haustüre eine leibhaftige Brotkarte. Freudestrahlend überreiche er den werivolten Fund seiner Mutter, einer el/rewverten Kriegersfrau, die dann auch schnell bereit war, sich, durch Benutzung dev Karte in den Besitz eines Laibes Brot zu setzen. Heute standen! Mptter und Sohn wegen dieser Sack-e vor Gericht. Die Mntter ivnrde bex Hehlerei nnd ihr Junge des Funddiebstahls bezichtet. Das Gericlü war jedoch, der Meimmg, daß beide Beschuldigungen nicht aufrecht erhalten werben könnten und erkannten aus Freisprechung, besonders auch deslchb, weil ein Strafantrag fehlte. Linge?crndt. 'Für Form nnd Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Tie erste Frnchternte, der Raps- und Samenschnitt hat allerorten begonnen Die Ernte ist minder'wertig, weil durch den Raps- kä'ler ein gws'.er Teil des D'lÄenstandes abgeftessen worde:l ist. Es wird schon Samen zmn Schlagen in die Oelmühle^i . gerächt — die Selbstversorger haben ihren Vorrat aus gebraucht/jetzt^ in der Gmt^eit muß ft'ir Gesinde und alle anderai ?lrbeitskräfte.H-ett zinr Verfügung stehen. Täglich kommen schon jetzt aus den be- nackcharten preußischen Bezirken Leute mit Schlagsclchnen, schweren Säcken voll Samen und Kannen nach Gießen zur Oelmühle, täglich sieht inan dieselben Leute wieder ebenso beladen, teils fluchend, teils weinend, wieder heimfahren. — Die Pren gen dürfen nicht, selbst wenn sie, ivie das benachbarte Dorf Krofdorf, eiük^Stunde von der.Schlagmühle entfernt liegen, und obschon die nächste preußische Oelmühle eine Tagereise entfernt ist, in Hessen schlagen liassen. — Noch mehr: Aus dem Kr'eise Schotten oder Alsfr 6 > darf kein Samen im Kreise Gießen geschlagen tverden. Dre Schlagmühlen sind Bariumühlen geivorden. Jtzder Kreis und Bezirk hat seine bi/timmte Mühle, in der er schlagen lassen darf. In dem Kveise Friedberg liegt gar keine Schlagmühle, die dortigen Sainen- ziüchter sind auf drei Mühlen im Kreise Gieße:! angermeseu, und wenn sie hier nicht ankommen, so sind ihnen andere Mühlen verschlossen. Also lauten die Kriegsvorschriften. Sie müssen den Leuten die Lust zrir Sanienzncht, die sich so günstig entwickelt hat, nehmen, das Publikum hat den Nachteil. Deshalb ist es mit Freuden zu begrüßen, daß die Landwirtschaftskammer m Verbindung mit den Oelmüllern eine Eingabe gemacht hat, in der im Volkswirt, ck>astlichen Interesse die alsbaldige Aufhehung der Vorschrift und die freie Wahl der Mühlen gefordert wird. Arrchirche NachrrchLen Gottesdienst am Sonntag den 23. Juni (4. nach Trinitatis). Evangelischr Gemeinde. In der Stadtkirche. 8 : Fällt mrs, siehe Johann es kirche. 9 V 2 : Psr-Ass. Liz. Reuning: 11:.Kinderk. f. d. Mark.-Gem. Pfr- Ass. Liz. Iteuning. In der Johannes kirche. 8 : Zngl. Christenl s d. Nenkonsirm. cv,s d. Lnk.-Gem. Pfr. Bechtolsheimer; Pfr. Ausseld, Beichte !u. lfl. Wbdm. f. d. Luk.- u. Joh.-Gem.; 11: Kinder?, f. d. Joh.-Gmn. Pfr. Ans'eld: 8 : Bßbelbespr. im Johannessaal. Mittwoch den 26. Juni abds. 8 : Krik gsbetslunl-e. Pfr. Becküolsheimer. — Kirchberg. Vorm, 10; 11: Ehristenl. f. d. weibl. Jugend. — Mainzlar. Ncchm. IV 2 . — Dapbringen. Abds. 8 V 2 : Kriegsbetstunde. Uatholrsche Grmemde. 614 : Gel. z. hl. Beicht: 7: Hl. Nesse; 8; Anst. d. ht. Komm.; 9: Hochamt !mit Predigt; 11: Hl. Nesse m. Pred.; 2 : Christenl., darauf And. m. Segen; 4; Jlb7gl.-Ker Jahre segri'^rnck-er tzerrscl-erbetätigusnz. Kaiser Witz« Helm lebe' >Mh, hoch, hoch! Der ^Kaiser stieß mit e^peiüfcf^nl Ätilitürbevvllmäckickgter General v. Cramvn an mi .Mksnelt sich mit ihm in l)arzl nM Weise, über den bedeutungsvollen OMenltag. Staatsstkrttär v. Kühlmann in Hamburg. Hamburg, 21. Jimi. (WTB. NichÄmtlich) In Anwesens heit, des Staatssekretärs v. .K ü hl mann fand gestern im 9tat- l-anse die bereits erwähnte Besprechung über die Neugestaltung des deu tsch c n . Auslan dsdienstes satt, an bet außer den zuständigen Referenten des s'lw^värtigen Amtes Vertretet der Senate von H un/urg, Lübnu imd Bremen splvie dec HaRels^ kreise der drei Hausestär-te teilnahm«:. Die Denkschriften der Hanseat tischt! Kannnern nnd des Ausschusses für.die Nei^gestaltting deA deutschen Auslandsdienstes wurden ein gebend erörtert, wobei cä sich ergab, daß in vielen Punkten Uebeveinstimmung bestarid. Geßern abend verließ Staatssekretär v. Kühlnrann mit den Herren seiner Begleitung Hamburg. Er ist nach Berlin zurückge^hrt. Naiivnalliberale Anträge uns Anfragen. Berlin, 22. Juni TienationalliberaleFraktion des R e i ch s t a g c s hat einstimmig beschlossen, zum ^ Etat deS Auswärtigen Amts dei! Antrag einzubringen, den Reichskanzler zu erjuck>eu, baldmöglichst einen Ausschuß zur Prü-ung der Frage einer organischen Reform des Auswärtigen Amts einzusetzen, in den! ccußer Mftgliedern des Burchesrats und des Reichstags und Vertretern des Generalstabes und Admirab- stabes auch Vertreter des am Ueberseehandel beteiligten Kaufmamr- standes und der dlv.rtschen Exportiudustrie zu berufen lväreu. Der Abges.dn.ete Prinz zu Schönaich-Earowth hat im Reichstag zwei Anfregn! eingebrackst, die darauf Hinweisen, daß nach Zeittmgsberichten im Z^emmelgebiet am 25. April ein Ofsiner nnd fünf Mann des deutschen Jnsanterie-Reginrents Nr. 118 nach ihrer 0>esangennayme durch die Engländer in unmenschlicher Weise gemartert worden seien, ferner befänden sich auf Malta seit Kriegsbeginn etwa 150 deutsche Gefangene, welche zurzeit in Gefahr feiert, Hungers zu sterben. Die Anfragen regen Gegenmaßregeln an. Derurteiller Landesverml. Leipzig, 20. Juni (WTB. Nichtamtlich.) Ter oereinichL zwecke nnd dritte Sttassenat des Reichsgerichts fcenirteUte den 24jährigen MaschiinensMosser Max Messing ans B 0 ch 0 l d wegen Verrats militärischer Geheimnisse nnd ver- suchiten Landesverrats zu drei Jahren Zuchthaus urd süns Jahren Ehrverl'ck: unter Anwchmng von ^inem Jabr der Unter- siuichmngsl?aft. Ter Aingeklagte l-atte Gelegenheck, von Mannschaften! der „Möve", welche die berühmte Fahrt des Schliffes mitgeniachL hatten, verschiedenes, was im Jnteve'ise der Landes verteidig «ang' lunbedingt geheimzuhalden war, sowie näheres über die zukünftigel Bestimmung der „Möve" zu erfahren. Tie so erworbenen Kennte nisse verriet er nach seiner Entlassung vom Militärdienst in §)vt- länd an einen Agcr-tten des feindlickpn Spionagebnreans. Ta der Angeklagte geistig für nicht ganz normal vollwertig erllärt wurde/ wurde die Sach^ vom Gericht milde angesehen. Einstellung des Verfahrens gc^en die Deutsche Zeitung? Berlin, 21. Juni. Nach der „Deutschen Tageszeitung" soll seck einigen Wochen das Gerücht umlaufen, die vom R.eichs- kanzler gegeir die „Teutsche Zeitung" wsgen Beleidigung des! Staatssekretärs v. Kühlmann angastvengte Klage bzw. der Strafantrag sei zurückgezogen worden. Die deutsche HUfe. > Berlin, 21. Juni. Nach Oesterreich ist von mrs eine Lieferung von 5000 Tonnen Getreide aus Beständen chs Heeres abgegangen, gegen die feste LZersichecung der österreichischen Regierung, daß diese Menge spätestens bis zum 15. Juli zurückgegeben nnrd. Bedenken tvegen der Verpsleciung des Heeres bestehen deswegen nicht, auch auf die Versorgung der Zivilbevölkerung mit Brotgetreide hat diese Abgabe ebenfalls keinen Einfluß. Nmtltcher Teil. Vaterländischer hüsZdieH. Aufforderung des KriegsamtS zur freiwilligen Meldung gemäß 8 7, Absatz 2 des Gesetzes über den vaterländischen Hilfsdienst. In dem gewaltigen, von unserem Heere besetzten feindlichen Eebret werden zur Verwendung bei Militärbehörden in erhöhtem Maße zahlreiche Hilfskräfte benötigt. Das Jntercffe des Vaterlandes verlangt, daß taugliche und entbehrliche Kräfte der Heimat sich zu dies m Etappendienst zur Verfügung stellen. Zahlreiche triegsverwenduugs- fähige Militärperfouen muffen im besetzten Gebiet noch für den Dienst an der Front frei gemacht werden. Die^Lebensbedittgttngcn im besetzten feindlichen Gebiet sind durchaus günstig. Reben reichlicher freier Verpflegung nnd freier Unterkunft wird gute Entlohnung gewährt. Anch ist Gelegenheit zur Besch^sfnng billiger Kleidung gegeben. Und was bedeutet die Notwendigkeit, sich in fremde Ber- hültniffe einzugewöhnen, gegenüber dem Maß von Opfern und Entbehrungen, das nufere Krieger seit Jahren freudig ertragen? Männliche Hcksskräfte jeden Alters, auch Jugendliche, können, wem! sie geeignet beftrnden werden, Beschäftigung im besetzten Gebiet im Westen ftnden, und zwar für Arbeitsdienst jeglicher Art, Boten- und Ordonnanzdienst, sowie als Schreiber, Buchhalter, Kausleute, Verkäufer, Lagerverwalter, Aufsichtsleute, Hand- ioerker jeder Art. Personen mit französischen und flämischen Sprachkeimtnifscn werden besonders bmücksichtich:. Wehrpsliästige können nicht angenommen werden, mit 2lus- nahme der 50oder mehr erwerbsbeschränkten Kriegsbeschädigten. Als Entgelt loird gewährt: Freie Verpflegung oder Geldentschädigung für Selbstverpflo* gung, freie Uuter'kunft, freie Eisenbahnfahrt zum Bestimmungsort und zurück, freie Benutzung der Feldpost, freie ärztliche und Lazarettbehandlung, sowie angemessene Barentlohnung. Bis zm' endgÄttgen Ueberiveisung an eine bestinimte Bedarss- stette loird ein „vorläufiger Dienstvertrag" geschlossen. Die endgültige Höhe des Lohnes oder Gehaltes kann erst im Anstellungs- hertrag selbst festgesetzt werden. Sie richtet sich nach Art und Dauer der Arbeit solvie der Leistungsfähigkeit des Betreffenden. Eine auskömmliche Bezalilung wird Mgesichert. Falls Bedürftigkeit vorliegt, lverden außerdem Zulagen für die in der Heimat zu versorgenden Familienangehörigen. gewährt. Tie Versorgung derjenigen, die eine KriegsdienstbcsckEaung erleiden, ist besoirders geregelt. Meldungen nehmen entgegen für Kreis Gieße n, Alsfeld, Laulerbach und Schotten: V e z i r k s k 0 in m a n d 0 und Hilfsdien st melde stelle Gießen: dabei sind vorzulegen: Etwaige Militärpaviere, Besckäfttgungsaiisw^'is oder Arbeitspa chere, erforderlichen falls Abkchrschein. Es ist au m geben, loann der Beiverber die Beschäftigung antreten kann. Eine vorläufige ärzlliche Untersuämng erfolgt kostenlos^ l»ei dein Bezckcks- kommando. Jeder Be^r-erber hac sich oen ersorderliä-eu Schutzimpfungen zu unterziehen. a 7 osd ttrirgs-mtstep- Zranfturt a. M. Schwarz- Weiss - Lichtspiele Seltersweg “ Täglich KäuMler>konzerte ■■ ■ .SchiagerDoppeiprogramm vom ^anmtag bla ickl. Bontag. BtT- III. Film DDaerer MIA-MAI-SERIE 1918 *«B Hervorragendes Liebes- und Gesellschaftsdrama in 4 spannenden Akten mit der bildschönen temperamentvollen BÄ 8 A f$l A Y» Paul Heidentann, der König drs Humors, in seinem pikanten neuesten L s *ipiidschla„ f er A ALLE» LAUBT! 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Juni 1918. 03655 J Wir haben die Freude, die glückliche Geburt einer Icräftigen TOCHTER anzuzeigen. 4718 D Geh. Justizrat Professor Dr. Wilhelm van Calker Carola van Calker, geb. Leichtün Kiel, Nicmannsweg 111, den 18. Juni 1918. ÜIIp. LMMMe 8 ie|ei AcherordeiMche AuZschuHsitzung Donnerstag den 27. Juni 1918, abends 8 1 /? NHr im GewertschajtsHause. Tagesordnung: Acnderung der §8 17, 19, 42 und 52 a der Satzung. Der Vorsitzende -es Vorstandes: Ad. Bolz. 4656D Bahuhofstraße 34. Alle Vorbereitungen zur Lichtspieloper „MARTHA“ sind bsendat Vsgimr der Vorstellungen heute pünktlich 4 Uhr u. 8.30 Uhr. 4711a juxpiatz anderLahn! jeder kann fliegen! jeder darf fliegen! Hamsiag; nad Sonst ta» ^PöfTnanj; des ne» etn- Kc rofiVesjen, aufs reichlichste mit den schönsten Malereien msgestatteten EKiiAIlF8.SE ■.JL& mit elektrischem Betrieb, sowie der bekannten großen scisaükei.- Waiidurf. 8888 C af 6 Astoria Joden ^o»ntag Künstler-Konzert Empfc! !e vorzügliche Getränke, Torten und Eis. 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Bekanntmachung. Die Mitglieder des Svavr ..ud Vorschuß» Vereins L., eing. Genossenschaft m. u. Haftpflicht zu Beuern werden in die Wohnung des Karl Ludw. Ranft dahier wegen Abänderung und Ergänzung des Stalitts zu einer GeneralüerfammluAg auf Montag den 1. Juli, nachmittags 4 Uh'r, eingeladen. Beuern, den 21. Juni 1918. Lindeustruth, Direktor 4 744 ft. Walther, Rechner. iiuriians Slichelstadt i. Qdeaw. (Linie Hanau-Eberbach.) 3770s* Behagl. Kiirbeira fCr Nerr&se ntd Erhol nngsneliende ZaitgexiäS §Bta TtrpKiagiq. Prtspvkl 8. »nn.-Rtat Glg-lbergcr. Esadelsschtde v. G. Kermes, (»iessen, Bahnhof str. 60. Tel. 1097. —jd» Gegr.lQQBJ .cschLdurehgcL Ealli4ahres-a.jaiir^f>fel«js.n g *p rillt pHimde! sichrer Beginn des nächsten Ettit Airiskarzü* Aßteag Juli. Pi*ivah! T nt«»ri*kbt in a. I :$>• ehern, ~ BachUh.-nay, LI risg/usÄ«, FaachbjeastlireiJren, 1 £ cti&ncichreiben, Fremd-Kprachen usw. hachinh'ais:» »c. Abendkfirne. Prospekte frei Persönl.ilückspr.d. 1 ich ti gute. 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Zohanncrftrah« Nr.I - Scle Neuenweg-Neuenbäue Gegründet im Jahre *855 An- und Verlauf von Wertpapieren. Geldsorten usw. Eröffnung von Scheck- und laufenden Rechnung:n. Aufbewahrung und vollständige Verwaltung von Wertpapieren und Vert- gtZenständm jeder Art jauch für MKnötlvermögen). Vermietung von eisernen Schrankfächern in diebes- und feuerficherem unterirdischen Gewölbe unter eigenem Verschluß der Mieters. Annahme von Vardepositen gegen Ausstellung von Linlagebüchern. (Bekanntmachung der Gr. Hess. Reg. vom (7. Aug. 1900) im Namen der Familie: Elisabeth Roth geb. Möser Gießen, im Juni 1918 Kriegsgetraut. Ludwig Petri Johanna Petri geb. Weißbach. Gießen, den 22. Juni 1918. Einkoch- &liiser t Apparate Z CÄumsjai | Curl ßclssinck J Grerchle Dezimal, u. Ketteuwaagen empfiehlt Karl Schmidt, 02735 9ieueniveg 42. föchtung i Alleudorfa.dL. Sonntag den 33. Juni, im Saale der Job- LuhWw.. «achmittags von 4 Uvr Konzert abends T 1 /, ilbt Theatervorträge mit ftosi&crt. 02748_ _J£er Borüa uv. «nt. büraerl. MittagStifch für geblildete Perionen, /^u erfragen in der (Geschäftsstelle deS Metz. Anz. 4U0 Einem hiesigen, sowie auswärtigen Publikum empfehle ich bei (Kinkani ciaeS Dcakfict»» die Be- sichttgung meines »«> reichhaltigen LagerrA/^VMXzAtz» einfacheru.moderner vIli-SailHtVt' in den verschiedensten Preislage« ie nach Größe, Material und An. siibrnaa. Gleichzeitig bringe ich hiermit zur gen. »kennl. ms, das; es mir wegen Mangel an Arbeit matten nicht möglich ist, wie früher, daS Publikum zu besuchen, und bitte deshalb um genetgien Anspruch, wobei sicherlich den' Reflektanten etwas Passendes und Preiswertes vor Augen geführt werden kann. I. Atzbal!,. BiidSmicrn, WS Gietzk«, Jung., arau-lveihes LLlL«!tss abhanden gekommen-Wieder- brinaer erhält gute Belohn. kel. 42. E ArbillerZr. rerL a. DonnerSt. von Marktitr. Gienen bis Zcinzenbach N M&rk. Gegen gute Belohnung abzugeben In «7W Hans Nr. 42. mit oinlaeher n. wvdr- laeixn- lleln ißriirtß. Tadellos« Ausführung und Arbeitsleistung. PhJayfarth&C 0 FrankfurtaM Bekanntmachung. Betr.: Verüchr mit Brotgetreide und Dtehl. Unter teil weiser Aufhefirmg der Bekamitmachmig 30 Sbtgujt 1917 wird der Höchstpreis für daZ Pfund Brot cmf 20 Pf. festgesetzt. , Die Preise für die übrigen Backwaren bleib« oe- stel>en. . ^ . . _ r. Diese Verordnung tritt sofort ct Traft. Gießen, den 20. Juni 1918. 474ÖÖ Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). Käse-Verteilung. In den Kleinhandelsgeschüsten von 1. Konsumverein Gießen u. Umgegend, Baue, 2. Konsumverein Gießen u. Umgegend, Mnchsttahe g^t vom 24. bis 26. Juni einschließlich Käse zur Ter^ verkauf des Käses erfolgt nur gegen Vorlage der alten Lebensmittelkarte und Abgabe des Bezugs- abschnittes 20. Auf jeden Abschnitt entfällt ern Halver Käse zum Preise von 40 Pf. G i e ß e n, den 2L Juni 1918. 4739B Der Oberbürgenneister (Lebensmittelamt). Am Freitag der vergangenen Woche brach im Schülerheim urplötzlich unter hohem Fieber eine „gutartige Influenza" aus, die in kurzer Zett etwa 40 Schüler ergriff. Eine sofort durch Herrn Dr. Büchner eingeleitete ärztliche Behandlung und entsprechende Pflege bewirkte, daß die sämtlichen Kranken schon wieder gesund sind. Um einem etwaigen Wiederaufleben 'der Krankheit vorzubeugen, ordnete der Kreisarzt Herr vr. Walger die Desinfektion der gesamten Anstalt an. Aus demselben Grunde, und um den Rekonvaleszenten eine Er. boluna zu gewähren, wurden die Sommerserien vom 20. 7. bis 5. 8. aus den 20. 6. bis 6. 7. verlegt. Gießen, den 21. Juni 1918. Drackemann, Direktor. «7« e^SS^QK __ 4 Dn^l.im ,ahlr.A i g. Zur teil weisen Deckung des Bedarfs an Oberkleidnl^ der in den kriegswiel-tigen Betrieben, insbesondere auch. bei der Eisenbahn und in der ^artdwirtschast beschasttgten. Arbeiter hat die ReichsbetteidtM^skelle angeordn^t, oav alsbald eine aäiemeiae Stiiliis jtftraper AllllrüNz fitr Rlltitikr im aanzan Reiche veranstaltet werde. , Der Kommunalverband Stadt Gießen sosi merz» eine von Großh. Ministerium des Jnnertt^ festgesetzte Anzahl von Anzügen beisteuern. Dochgeschlosfene Joppe und dose sind als Anzug anzusehen: Frac^, Smonngs und Uniformen, ferner Leinen-, Lüster- und icidjie ,vta- nellsachen sind jedoch von dieser Abgabe ausgeichlonew n/rd erwartet, daß die ersoicherlichen Anzüge un Wege der sreüoilligen Abgabe ausgeoracht werben, um so strengere Maßnahmen der Reichsbekletdungssielte zu erübrigen. .. . ^ ^ Tie Kvmmunalverbände sind iedoch aus Gru.no von 8$ 1 und 2 der Bundesratsverordnung über Bewgnttse der Reichsbekleidungsstelle vom 22. spcärz 1917 (Nerchs- Gesetzbl. S. 257) ermächtigt worden, Personen, vondenen anzunehmen ist, daß sie eine größere Anzahl ^berileioer besitzen, die Vorlegung eines V er ze t chn t j s es über ihren Bestand an -Oberklerdernund zur Anfertigung solcher geeigneten Stos- senaufzuerlegen, falls sie nicht wenigstens et ne n Anzug abliesern sollten; auch sind sie ermächtigt, laichen. Falles die Richtigkeit des Verzetchntsses, na chznprüs en und dre hierzu erforderlichen Matznahmen zu treffen. ' .. , ... ^ Bei der Abgabe der Kleidungsstücke wird dem J liefernden eine Bescheinigung erteilt, welche eine amtliche Zusicherimg enthalt, d aß di e letzt ad^e- gkbenen Oberkleider bei einer un wetteren, Verlas W Krieges rttva notwendig werdenden anderweit^ ^ Emfor- knme grtragener DbrrOeii« fai «nre4n»n g «c* bracht werden. Eine Bescheinigung dieser Art wird iedoch demjenigen nicht erteilt, der eine Abgabe-^ich^imgung zwecks Erlangung eines Bezugschetnes ohne Prüfung der Notwendigkeit der Anlchairung aus seinen Wunsch erhalten hat (vgl. 8 2 d^Bekannttnachmig der Reichsbekleidungsstelle über dre Erleüung von,Be zugscheinen bei Abgabe gebrauchter Kleidung und Wüsche vom 18 Oktober/I. Dezember 1917 (Reichsanzer^rl Nr. 244, 285). ^ ^ ^ Tie abgelicserten Anzüge iverden an- Ommd de? Schätzung einer aus Sachverständigen bestanden Sclwtzungskomnnssion angemessen bez»h1t ^te . Weimer 10 Mk. . (Rcid»oftsftc!lc der Sicheuer HnjeincTs: Obegr. itldwi- un Sch. ..©war 5 *t. «. T, B itf.^ Slang. Arüitttttttii. Tountaa. 23. l. M. 4 t«v griuciflji 2 ?Jäi(rgaag. ZLrefip.öUhr uSchützenhau«. cHolsere Mädchenschule) 10 M?., E. G.. ^ Mk E M 10 Aük. ' Seschaftsstellc der Obcrhesstschcn volkrzeltung: A. Rahnestl^MMr ZMale Siehcn: Ludwig Bratiisch 200 Mk., Wilh. $Munel 100 Mk.. vahn 20 N Apotheke; W. Dornberger 50 Mk Dircü-r Grießbauer 2M Mk., Uitaenamtt 1000 Mk.. Ldana Brrnbanm 10 Mk., tflara Birnbaum 10 Mk , Prvf Dr Urftabt 20 SJit, A $>. 5 Mk., Gebeimrat WeHnkr 30Mk., Professor Qorn 20 Mk., Geh. Rat Dr. Rauschs Mk .. M. 1' Frau A. 1» Mt, Frl Lr. M. S Mk., Frl. ». M. Mk.. tSnmi MidcS SS Mk Marir M-d« 25 Mk.. B Rvrlking 5 Mk., Pros. Tr. Watznioor' 100 Mk., N. N. 3 Mk. Lotes llreuz: Vaterländischer Abend am 14. Jum 1178,09 Mk., N. N. 1 Mk., Frau Geh.Rat Streng 10 Mk. Ltüdtoerwaltung: & Eichen 5000 Mk. M. 200 Mk.. Betirksspa rka f^ / O V&Muxl feKkjwt ritil Wilhelm Seipp Inh h, F Se ^f n ! ! l ' n, . Re ä erve -' nf “ terie -Regin,en< Nr. 80, 8. Kompagnie lob. des E. K. II. Kl., der Hess. Tapferkeitsmedaille n. d. Hess. Kriegsehrenreichens fl“n„ < h St | 4 i ! iihriger 1 a #,1 r 9Ster J Pftlchtorf,iIluD e im Alter von 36 Jahren durch Granatsplitter am 10. Juw den Heldentod für sein Vaterland gestorben ist. In tiefstem Sohmerz: Fran Katharine Seipp geh. Nachtigall Johannes Scholl nnd Familie und KmderMane, Heinrich, Wilhelm .. Schumacher Johannes Seipp I. u. Frau J ohannes Nachtigall und Frau leinrich Seipp und Familie E “Sr»F.'S, ta2?“L“ e 918 Pr " kfc, ‘ ' 4712 Heinrich Nachtigall und Familie Wilhelm Nachtigall und Familie Gefr. Leonhard Nachtigall. Donnerstag abend verschied sanft nach schwerem Leiden mein innigstgeüebter Mann, unser stets treusorgender, guter Vater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Ferdinand Katz im 59. Lebensjahre. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Frau Janchen Katz geb. Edelmuth und Kinder. Watzenborn, den 22. Juni 1918. • * 0MJ6 Die Beerdigung findet Sonntag den 23. Juni, nachm. 2 1 /, Uhr, statt. Am 20. d. Mts. ist nach Oottes Fügung meine liebe, treu- sorgende Frau Auguste Becker geb. Mühlich nach schwerem Leiden aus diesem Leben geschieden. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Wilhelm Becker z. Z. Lazarettinspektor-Stellvertreter. z. Z. Gelnhausen, Hanau, Gießen, den 22 Juni 1918. Die Beerdigung findet auf dem Neuen Friedhof in Gießen in aller Stille statt £ür bi« vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Verluste unserer lieben Mutter sage« wir allen aus diesem Wege unseren herzlichen Dank. „„ Im Romen der trauernden HinteiÄiebeuen: Marie Breitftadt. Gießen, den 22. Juni 1918. Gestern erhielt ich die bestimmt«, schmerzliche Nachrioht, dass mein innigstgeliebter, herzensguter Mann, der treusorgende Vater seiner ßfiriersteüi. Richard Scfiubecker Reserve-Infanterie-Regiment 74. 3. Kompagnie Inhaber des E. K. II. Kl. u. d. Hess. Tapferkeitsmedaille am 30 Mai nach 43monatiger treuer Pflichterfüllung im last vollendeten 40. Lebensjahre fürs Vaterland gefallen ist. In tiefer Trauer: 02715 Sclmbecker n. Kinder nebst allen Angehörigen. Gieasen (Schiffenberger Tal 60), Wieseok, Krofdorf, Gleiberg, Bochnm und Herne, den 21. Juni 1918. Plötzlich und unerwartet wurde uns dt« traurit« Nachricfa, aafl nun auch unser zweiter lieber, treuer Sohn Karl Petry sttuL agn, Reserve-Leutnant und Bataillons-Adjutant im 27. Bayr. Infanterie-Regiment, Inhahcf des Eisernen Kreuzes IL Kl. und des Bayr. Mflitir- Verdienstfcreuzes 3. Kl. mit der Krone, am 14. d. M. nach fast 4jähriger treuer Pflichterfüllung im 25. Lebensjahre in einem Feldlazarett den Heldentod für sein Vaterland gestorben ist. 4750D Hof-Albach. In tiefer Trauer s Karl Petry und Familie. . Heute morgen erhielten wir die tiefersebüttemde, schmerz- nche Nachricht, daß unser herzensguter, braver, lieber, unvergeßlicher, einziger Sohn, unser lieber Pate und Neffe Musketier Heinrich Schön im Infanterie-Regiment Nr. 173 in einem Kriegslazarett an den Folgen seiner schweren Verwundung, welche er im Felde am 5. Juni erhalten, den 20. Juni des Nachmittags um 3 Uhr in seinem jugendlichen Alter von 21 Jahren nach 18monatiger treuer Pflichterfüllung verschieden ist. Die schwergeprüften Ehern nebst allen Angehörigen H. Schön III. Reislrfrchtzi, de» 21. Juni 1918 4TM Mötzlich die traurige Mann, der Kinder, mein erhielten roh heule mein innigstgeliebter Baker seiner beiden Bruder u. Schwager Darrksagnrrg Allen denen, welche bet dem Heimgang meiner lieben, guten Frau durch ihre bewiesene Teilnahme mir in liebevoller Weise näbergerrete« sind, sowie ganz besonders Herrn Pfarrer Köhler für seine trostreiche Grabrede, spreche ich auf diesem Wege meinen innigsten Dank aus. Wilhelm Pfarrer nnd Kind. Billtngen, den 22. Jnni 191«. ' 027K) Krankenträger Ludwig Lsreuz Ä^anterie-ReaLMent *31, i. H»»h. nach nahezu 4 jähriger treuer PfitchterfMuna tm 3n$ren sein Leben dem Baterlaode opsern muhte. 4745 In tiefstem Schmerz: Lina Lorenz und Moder. Gietzen (Schillerstrahe N), den 21. Juni 1V18. Verwandten und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß meine liebe Frau, unsere treusvrgende Mutter, Tochter, Schwester und Tante MMe Mer §ti. Mj nach langem, schwerem, mit großer Gedtild ertragenem Leiden heute früh im 37. Lebensjahr sanft entschlasen ist. Die üestrauernden Hinterbliebenen: Ludwig Müller II. und Kinder nebst alle« Angehörigen. Alieu-Buseck, den 32. Juni 1918. Die Besrbrm«» findet am 2 Uhr, statt. Frmt. nachm. 02780 Für die vielen Geweih nafxUfyi &n Teilnahme icmle die zahlreichen KlrnDeutVent^n bei dem Laschet den unserer teure« (Ätischiasenrn jage ich herzlichen Dank. 4751 Heinrich Schlicher. rieften, Dammstr.20. de» 22. Juni M8. verwandten, Freunden und Bekannten die schmer-liche Mitteilung, dah meine liebe Frau, untere gute, treusorgende Mutter u. Grohmutter Frau Katharine Weiß ücb. Brückel, nach schwerem, mit grober Geduld getragenem Heiden heute morgen um 6 Uhr im Alter von 54 Jahren saust entschlafe« ist. In tiefer Trauer: f Weiß V. Angehörigen. nebst t allen Watzenborn, 21. Juni 1918. Die Beerdigung findet nachm. 3 Uhr statt. Auf Wunsch der Entschlafenen vor« Blumcnspcnden ab-useheu. 02733 W. Juni, Sonntag bitten wir, K rie»9fce*«hMl irics*, Er,de 2Ü evangeL otm u. geftcherte Lebens stellnn-., w. mit häuslich errog..^e*uket» aus guter Familie od.ktnderl. Krieg-witw. enifprechAlterS bekannt-u werd. »w. baldiger Heirat. Ang., mSgl. m. Bild, tmt 4789 an den Gtehener Anzeiger. » 9 SatifSeilt AWiift oiltk Aeßnimt von zwei jungen Leuten zu pachten gesucht. Angebote unter 02481 an die Geschäftsstelle des Gieß. Anz. mr Suche für «eine » nebst 2 Kindern von 2 1mb 6 Jahren während der Sommermonate LaodaafeBÜiaU bei einem Landwirt gegen Verrichtung von Hausarbeit und Bablung von 80 Mark monatlichem Zkostbettrag. Frtt* SabitsW, Hackoisütfi rd. Annastr.7, Pofi LtSrS, Zinizc grira such! Lsüd- nHfentlflltÄ^te Angebote mit PretSanoab« unr. O2706 an den Gtetz. An». tz ul Verkai von Antimritäten. MSbeln, ganzen Einrichtungen. Alteisen, sowie allen von mir geführte» Artikel«. 78 Louis Rothenberyer^