Nr. M Der scheint tätlich, «urper Svnnlaq?.. - Vcüoaen: ßcketzener5amNie«d!Lttrr; Kte>sklatt für re« Kreis SitHr». Veznqrpreir: nunutd. Mt. 1.20, vierteljährlich Mk. 3.60; durch Abhole- vu Zweigstellen metroti Äik. 1.1#: durch die Post Mk.LSV»ierrch- jührt. ansfcht. Beftevlg. Fernjprech - Anschlüsse: iürdieSchrcktltn1ung112 Perta^Lejchüttsstellebl Anschrrü sLrDrahtnnch- rtchten: Anzeiger Sietzen. M. Jahrgang Rrnstag, ( 8 . Juni * 9(8 postjcherllsrrt»: 5rakr;vrt L.N. U686 Vankverkehr: ©eroeröebanl Elrtzea Sa>ilUngsrnHöörniJ u. vrrlag: Vrühl'sche llnio.-vlich. u. LteittSrnckerei R. Lange. SHnst!riw!?g, Geschäftsstrür u. VniSerei: Schulstr. 7. ^utmtunt oqü AnzelgrH '. me iofitfinummet t»iS zum Nachmittag vorher ohne jedeBelbnidlichkelt seilenyreijr: für örtliche Anzeiaen 2bLi.fürauSwärtt-O 30 ^ür Reklamen Mk. 1.— : bei Platzvor- jchrift 20 °/ # Aufschtaa. Hauptjchriitleiter: Goeg. Berartlivorllich für Politik u. Feuillrron: Aug. l^oetz; Stadt und Land, Vermischtes u.Ge- richtSsaal: W. Ateyer; Anzelgertteü: £>. Beck; sämtlich in Gießen. (DTB.) Großes Hauptquartier, 17. Juni. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nu pp recht. fließe Erkundungstätigkeit führte an vielen Stellen der Front zu heftigen Jnfanteriegefechten. Südwestlich von Ypern mrd beiderseits der Somme lebte die Gefechrstatigkeil am Abend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Auf dem Kampsfelde südwestlich von Noyon nahm die Artillerietätigkcit am Abend an Stärke zu. Zwischen Omca und Man« machten wir bei örtlichen Unternehmungen 1.20 Gefangene. ^ Die Geschützdeute aus unserem Vrrftotz zwischen Mont- bidier rmd Noyon hat sich von 150 auf mehr als 309, dabei schwersten Kalibers, erhöht; die Beute an Maschimngewehren beträgt weit über 1000. Heeresgruppe von Gallwitz. Zwischen Maas und Biofel fügten wir den Amerikanern nach Vorstoß beiderseits von Ysurap Verluste zu und zerstörten Teile ihrer Stellungen. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Grkrmdungsltbteilunsen holten in den Vogeftn und im Gundgau Gefangene aus französischen und amerikanischen Kräberr. < Ges-ern wurden 8 feindliche Muszeuge mtfc 8 Fejsel- battmt zum Absturz gebracht. Der Erste Generalquartienneister Ludendorsf. 9 Äer Adendbericht. Berlin, 17. Juni, abends. (WTV. Amtlich.) Don den Kampffronten nichts Neues. Welcher Art die rmxit österveichisch-ungärischen Angriffe auf die JttAinver sind, läßt sich auch heute noch nicht recht übersehen. Die italienischen Berichte bauschen, um ihre Leistungen hell erstrahlen zu lassen, örtliche Kampfhandlungen zu grißen Offonsivversuck)eu der Oester- reicher rnrd eignen Erfolgen auf. Es läßt sich aber doch reicht verschleiern, baß unsere Vundesgenrsseu ansehnliche Ergebnisse erzielt haben. Der Umstand, baß auf der ganzen Front, wie die Fdalrener bombastisch meldeten, ein eiiv ziges großes Feuermeer aufgeflammt ist, läßt die Ver- nmtung^u, baß v-on unseren Verbündeten kein Durchbruch großen Stiles geplant und vorbereitet war. Immerhin,, aus den bisheri-AM Ereignissen mag sich noch etwas! Unvorhergesehenes entwickln. Der Rücktritt Radoslawows, des bulgarischen Ministerpräsidenten, bedeutet, wie die Presse üb-ereinstim- menb feststellt, keine SchwackMrg unseres Bündnisses, keine Gefal/r, daß sich ein Abschwenken der bulgarischen Politik anründige. Wie in allen kriegführenden Ländern geht es natürlich auch in Bulgarien politisch heiß her. Das Land spürt die Einschränkungen, die der Krieg allein Handel und Wandet und auch der Volks ernährung oUferlegt, und die Kritik au der Regierung war stellenweise sehr lebhaft. DaKU kam freilich, baß der Frie- denSvertrag mit Rumänien nicht alle Wünsche der Patrioten befriedigte. Man war mit der Kompromißpolitik Rados- der schließlich notgedrungen in das Kondominium der Rorodobrudscha einwilligte, nicht einverstanden; eine zn- neyTmnldc Opposition glaubte diese Dinge besser regeln zu rönnen und fand auch in der ostmazebonischen Liquidation - marschalls von Boroevit vordringenden Streitkräfte des Generals der Infanterie von Este so ri entrissen dem Feinde westlich von San Dona weiter Boden und nahmen Eapo Sile. Mit deutschen, österreichischen und ungarischni Mannschaften wetteifern-, legten hier t^>e-ck>isch- und polui ch ruthe- nifche Bataillom durch ihr tapferes Verhalten Probe ab, daß die ftit Morkrten lüglüh Wiederkehr:nden Versuche des Feindes, sie zu Verrat und Schurkerei zu verleiten, erfolglos geblieben sind. Für die Piav^kämpft am 15. Juni verdient außer der über alles Lob echrbenm Infanterie das junge oberungarsiche Regiment 106 besondere Erwähnung. Wie immer, haben unsere braven Sappeure und unsere Schlacht- und Jagdflieger auch am Erfolg der letzten Tage hervorl- ragenden Anteil. Die Zahl der an der Südwrstfcont cin- gebrachl^en Gefangenen erhöhte sich auf 21 090. Der Chef des GEralstabes. * Italienischer Bericht Rom, 17. Juni. (WTB. Nichtcrintlich.) Sdef'ani.m^lbuncr. Uirbor die Kämpfe in Italien schreibt bec .skriegsberichterftatter des „Co-rrvere d'Jtcüm'L Der Beginn des ArtilwriAMgrisfs loar seit ^Kner Woche ans dce Mprsensri'the des 14. Juni festgesetzt. # Der feindliche BesoWhaber bcrtte VerteidigunVsniLMvahm-en ergrissen. Die B'ewegnns^en des Fcnndes n»ren Mrch Mi denj-enigen Tagen beobachtet worden, cm denen schlechtes Werter herrfctpv. Der Feind hatte überdies umscmgreiche TruppenbeE-^mgen «rusgesührl, .um unsere Ammerksanii^ü von ben Angrif>svunk^en ctbzulenkrn. jedoch ohne Ersvlg. Im Augenblick des Ängrifses traten mehr als 2000 Geschütze in Tätigkeit. 10M davon waren im Abschnitt Grappo— 1 Böen La. In diesem Abschnitt stehen zahlreiche Divisionen. Die ersten Linien, welche no^Wendigettverse den ersten Swß mußten, waren aus Ts chechen-Slo waken Msaninrenges<'tzt die zwf.Le aus Ungarn, ebenst) im Absck-nitt von Grappa. Die Tschea-e-n und Slowaken stmide^ in der ersten Linie, aber infolge her durch luuser Feuer vor der Offenere erlittenen Verlust« wurden sie zurückgenonnnen Uud in die rückwärtigen Lin im geschickt. Be' Asiago sind die feindlichen Streitkräfte sehr beträchtlich. Die Beschießung mit Gasgranaten gegen die ersten Und zweiten Linien wurde fortgesetzt. Die Granaten, welche einen gräulichen Rauch entwickelten, explodierten im Feuerwirbel. Unsere Gegenwirkung 'war fahr stark. Unsere Truppen besanden sich in gehobener Stimmung. Die österreichischen 2tngriffe aus die italienische Front. ,,i. Köln, 18 .Juni. Die Fortschritte der österreichischen Angriffe werden in Italien mit großer Spannung verfolgt. Die Kriegsberichterstatter an der idalünifchcn Fcont geben die ver- heerende Wirkung des feindlichen Trommelfeuers unumwunden zu. Wie ^der „Eorriere .della Sera" irvelidet, rverden besonderst alle Hauptverkehrspunkte und die Bahnlirim znnschen Belung und Treviso stark mit großkalibrigen Geschützen abgetrommrlt. Das fcinMid)e 2lrtiUerieseuer überschüttete die Stadt Treviso mit einem Hagel von Granaten. Minister Bissolati ist unmittelbar nach Kammcrschluß in die Kistegszonc abgereist. Ter „Corrierö della Sera" tveist aus die imerbittliche Kraft des Feindes und auf seine zahlenmäßige und bechnrfä?e Ueberlege^ihett hin. Man müßte sich daher auch auf die Möglichkeit schwieriger, gefahrdrohender) .Phasen und ungünstiger EpisrHen gefaßt machen. * Ein Vcrtrauenevorum für Orlarrdo. Rom, 16. Juni. Die Deputiertenkammer hat in namentlicher Abstiminung mit 282 gegen 34 Stimmen folgende Tagesordnung Aguglia angerwinmen: „Die 5kam- mcr billigt die Erklärun g der Regierung und gehl zur Bewilligung der Budgetzwölstel über." Die Vorlage über die Budgetzwölstel wurde darauf angenommen. Nach der üblichen SeS Aäunitivusdeplot bei Trikot wurde in Brand geschossen. Nach plötzlich eiutrt'lcudem heftigen Feuerüberfall stießen 4 Uhr vormittags niehcere stärkere.feindlich? Erkundmigs- abteilungen bei Belloy gegen unsere Linien vor. Sie wurden im Gegenstoß bluttg abgewies-m. Ein BomRuxrngrisf unserer Flieger M den FortgÜWtel von Paris rief große Brände im stwrdteil der Stadt hert»or. Berlin, 17. Juni. Zwisck^n dem Wald von Villers- Go t teret und C h ä teau-D h ierr y richtete der Feind l)ef- tiges Feuer gegen unsere Stellnngen. 91ach kurzer Artillerievorbe- veitung griff er 5 Uhr vormiittags nrit stärkeren Kräisteu in l>r Gegend des Clignon niäck>tig an. Er hüte sich hier eine schwere blutige Schlappe. Sein Angriff rv:rrde mtter Einbehaltung Von Gefangenen restlos al>gewieseu. Bor unseren ©rdbe:i liegen zahlreiche Haufen Gefallener. Während sämtliche Vorstöße des Feindes in dieser Gegend bluttg sck-eüerten. brachten eigene Unternehmungen hier mn Abend iuud tu der Pacht mehrere .Hundert Ge- sangene ein. — Feindliche Flieger setzten durch B^nNenaLMkrf? hfo Zerstörung von Soissons fort. — Auch in der Umgebung von stteimS kosteten dein Feinde Unternehmungen nrit stärkeren Abteckungent lediglich schroere Verluste. Berlin, 17. Juni. In Flandern wurden cvn 16. Jmri verschiedentlich feindliche Vorstöße an melieren Stellen der Front verlustreich läbgewiesen. Desgleichen scheiterte ein uni 13Vs Uhr vormittags erfolgter Angriff einer feindlichen Großpatrouille südwestlich Hauiel. Die Bahnmrlagen von Amiens lagen unter un- serern wirksamen schveren Feuer. Erfolge gegen die Amerikaner. Berlin, 17. Juni Tie Amerikaner, die in der letzdnt Zeit bei nutzlosen Gegenangriffen wiederholt Mrßecordentlich schorüö Audopfer gebroxl^ haben, wurden gestern zwischen Maas und Mosel von deutschen Stoßtrupps angegriffen, die zwischen Bargevaur-Weiher und Ristveeourt ttes in die semdlichar Stellungen eindrangen. Tie amerikanischen Gräben wurden glatt überrannt. Die Reste der Besatzung, die rauh rückwärts flüchteten, faßte unser Berfolgungsfeuier. Das Dorf Mar- voistti mit seinen Verteidigungsanlagen wurde nachhaltig von unseren ein gedrungenem c Stoßtrupps zerstört. Während dieser Zeit hielt die deutsche Artillerie die mnettkanischen Bereitschaften, Rs- serven, rückivärttgen Stellungen und Anmarsthwoge dauernd urttap zusammen gefaßtem Feuer. Wiederlwlte Ei-plosionen und Brande, sowie reger feindlicher Verw!md zösischer Funkspruch, der vom 6. Jimi dattert ist, versichert, daß' dierussischenTruppeninFrankreich vollkommene Freiheit haben, nach Ittißland zurückzukehren. Leider ist es Rußland trotz wiederholter Bemühungen noch nickst gelungen, zu ramrfcity daß die Rücksendung seiner Truppen wirklich durchgesührt wird. Die in Frimkreich gebliebenen russische,i Soldaten, die sch tveigern^ in die russische Legion einzutreten, sich Quälereien ausgesetzt, dv bis zu MchsenVerschickungen nach Afrika gehen. * Amerikanische Vorwürfe gegen Spanien. Madrid, 16. Juni (WTB. Nichtamtlich). Meldung des Wiener k. u. k. Kvrresp.-Buroau. Die Blätter veröffentlichen ein aus Washington ein gelaufenes halbamtliches Telegramm be: nord- amerikanischen Regierung, in toelchnn gegen Spanien der Vorwurf erhoben wird, daß es die Bedingungen des kürzlich al>gesckLosselMi stpanisck^norÄa^nerikMttschen .Handeslabkvmineiis nicht erfülle. Es heißt darin, daß Llluerika die Veröffentlichung des Textes des Han>?1sabkonnnens insofern wünschenÄvert erscheine, als dadurch Mißverständnisse künftig vermieden würden. Das Abkommen enthalte beiststatsweise die Klausel, daß die nach Spanien ausznsührenderl Waren aus spanischen Schiffen verladen wer- dxnt niüßten. Ta letztere jedoch in ung«iügender Anzahl in den nordamerikaTttßl.fen Häfen einlausen, außerdem infolge der für geimsse Artikel bestclMidcn niedric^ri FrackLsäpe nicht immer diejenigen Waren verlad«! werden, welche Spanien gnade am drrwi genosten benötige, befinden sich im Hafen von Neuyvrk größere Warenmengen, zu deren Ausfuhr nach Spanien die nordamerv, kanisckx' Regiorinpi längst die Bavilligrmg erteilt habe, deren V^r- schisffrng jedoch die spcattsä-en Dampfer bifvlge der ihnen zu gering erscheinenden Fnackstsätze verweigern, während sie die .Waren, für die hohe Frachttätse bezahlt werden, Mi Bord nehmen. Die obengenannte Note erklärt ferner, daß die nordameriLauisck^e Regierrmgj bereits bei dem spanischen Botsckiafter gegen das envahnte Verfahren der spanischen Reeder protestiert l-abe, und hebt außerdem l^ervvr, daß Nordamerika seit Inkrafttreten des Handelsabkommens eine fünfmal größere Warenmengen nach Spanien aus geführt habe, als Spanien den in Frankreich befckidlichen nvr-danierikMttsck>en Trup-. pen zu liefern zugesagt habe. Die Note betont ferner, daß die nvtt>amerika nische Regierung eine Llusfuhrb«villigung fltt Banm- ,volle, Oell' und Grsldlin erteilt habe, obgleich sie durch urttrüglick« Beioeise die Ueberzeugirng geu»>mren l>rbe, daß mit einem Teck der genannten Arttkel deutsche Untersoeovvte (?) versorgt würden, welch letztere nicht allein Ententeschiffe, sondern auch stxrnisihe Schiffe, selbst in spanisckien Territorial geivässern versenk- teil. Es, tväre ratsam, heißt es in der Mste weiter, daß Spainen der an seiner Küste l'etrielxmen deuffchen llntcrsee- boots-Eanipagne ein Ende bereite. Die Bereinigten Staaten, welche i,nibuM »" sE brrtärigtert, könnten unter Prtnot Umfttmtet susefen, datz ihr- Waren in die Hände ihrer Tod- Ktrix g elangten, um sich tertselbst in Waffen gegen Nordamerika zu ^ Telegramm heim es, daß in Wastmigw« terherrschente Mrirmng sei, i»8 cs unter den genannten Umständen ft 011 ,'* 1 * Nrgvrung darauf ausmerlsam M Uttuher., daß im Jlttereste bettxrr ©uwitcn btc Bersorguug taut- Wer U-Liovt- von stmnischen ,Häfen aus nnzutäsiig erichrini und Spanien hierzu -veutichland je ine (Jimmllifjimg v-.-r>agen fall DaS Organ Der Maurstteii, „Accion". Elches der Waihing- Bedeutung taten, häl: die gegen Spanien tauglich der Ber^gnng teut,ck»cr U-Boote erl-otane Anschuldigung tut vollkommen ungerechtfertigt und jeder erriftei Grundlage entbehrend. Das Blatt fordert die Bereinigten Staaten auf, oer spanischen Negierung diesbezügliche Beweise zu liefern, um gegeoenensalls gegen die U-Boote Vorgehen zu sonnen, und M)r1 aus, taß, ,falls sich die von Nordamerika gegen die spcrui'ctaii N«Ler erhobenen Klagen bestätigen stettm, die Negierung i'TX'ikel- los, eirt,brechende Maßnahmen ,zur Verhülamg der die spanischen nationalen ^jntere,.en schädigenden ,Handlungsweise der Reeder vrg rriten wevta. Das Blatt inahnt die Presse zur Vorsicht in der ^nannten Frag-? und überläßt der Negierung ihre Lösung — Das Organ der Decken, „Epoeea", nimmt gleichfalls Stellung gegen W P 1 SJ m ^legranvin enthaltene Erklärung und führt aus, bci\ die Anwes-enheit der Unterseeboote in der Nähe der spanischen Mt,te nock? lange nicht besage, daß dieselben von spanischen Häsen pnt dem nötigen Material versorgt würden, wobei es auf die außerortartliche Täligkeit dculsetper lUnterseeboote in den nord- Mn-erikcrrmcl-en Gewässern und die diestaz.üglick>e Erklärung des Staatsjekretärs Lansrng tanwckst. ., De bäte" äußert sich in ähnlicher Leise und tritt für die Veröffentlichung des Textes des spanisch- wrromerttanischen Hantelsalckoni'Uteis ein. .Das Blatt stellt auf Grunds früher veröffentlichter Akachrckckriten die Behauptung der Bevenngten Staaten bezüglich.der Erteilung der Ausfuhrbewilligung chr nach Spanien bestimmte Waren als den Tatsachen nicht entsprechend hin. Westarp betonten nach Wörter des Tankes, daß sie das hier Er ^E^Aersülle und daß Haniburgs Handel undSchiff- joHrt in alter Große toieder auserstehen würden. Am strachmittag haben die Abgeordneten die Rückreise angetreten. v!e neuen Getreidepreife. Durch Verordnung vom 15. Juni hat der Bundesrat die G e t r e i d e Pr e i se für 1918 festgesetzt. Mirko»» Xirt «• t! k S\ C X u „ '•_ • . . -1« o;m Anschluß daran würden die Frühdruschprämien für Weizen. Roggen rmd Gerste festgelegt. Daß die Getreidchöchstprcise für das neue Erntejahr erhöbt war ta der fortgesetzten Steigermrg der Pro du ktions kosten und dem sinkenden ,Geldwett eine unabweisbare Notwendigkeit, am den Rückgang des Getreide-Anbaues zu per hüten, der sur Deutschland bei der iwch sortbestelanden Absver- nmg voni Weltmarkt unerträglich ioäre. Ein solcher Rückgang des Ee^icideanbauv wäre aber unvermeidlich, wenn die Höchstpreise die Produktion;m,teil nicht mchr decken lvürden, rveil alsdann die ^andwirtichait gezwungen wäre, zu einer extensiveren Wirtschaft uberzugehen. Bei der FesNetzung der Höhe der Preissteigerung loar Girre Unterednng mit Lord Milner. London, 16. Juni. (Reuter.) „Observer" veröffent- ticht eine Unterredung seines amerikanischen Korrespondenten Edward Marshall Mit Lord Mi ln er über die Teib- nahme Amerikas am Kriege. Milner sagte, er zweifle nicht, d atz Arnerrka de re nt sch eidende Faktor sein werde. D« ü^rivde der Vorbereitung auf den Krieg sei jetzt zu Emde. Von jetzt werde die Macht Amerikas immer stärker suhloar werden. Er sei überzeugt, das; die Amerikaner in nicht allzu langer Zeit an der Schlachtsront stark genug sein werden, um Deutschlands Rücken unter dem neuen Gewicht in sehr schmerzlicher.Weise zu beugen. Milner warnte davor, llM zu sehr darauf zu verlassen, daß die Kräfte Deutschlands ntußte datar in den Grenzen des uiidedingt Notwendigen gehalten werden. Aus dieseii Erwägungen kommt die neue Verordn, zu'einer- S^ rr " lür die Tonne Weizen und Roggen und von rn art rur r? ,5° rmt> Ulid Gerste. Sie macht bei Weizen ^^ertt, bei .Roggen 13 Prozent, bei Gerste und- Hafer 11 Prozeitt de-? bisherigenPreises aus, bleibt danach ao chhinter te’J Steigerung der Pvtauk.i.onswsden ^des letzten Jahres und der Senkung de» Geldwertes zurück, doch i|t anzunehmen, daß ta SJ2J" Preuen die Erzenguiigslvsckm noch Teckung finden. Tie ckbilusnng nach P r e i s ge die te n für Weizen und Roggen ist ta- behaltel worden. Dir ckünc Erhöhung des Hafer und Gersten- preises um nur 30 Mark gegenüber der Erhöhung des Brotgetreide- Preises um 3o Mark jouu erreicht, daß der Preis für Brotgetreide auch im modrig,reu Preisgebiet rächt unter den Preis für Futter- getrei.e -u sieten kommt. Die Erhöhung der Grundpreise für ^rorgelreide biünngt eure Steigerung der M e h l p r e i s c U K r n "u ri ,lft>; öwei Pfennig für das Pfund Mehl uilv halt sich auch sür Rdiuderbemi.teile in erträglichen Grenzen. gelöster Kartei behalten natürlich ihre Gültigkeit für tau nächstet Essührungstag, der noch näher bekmint gegel>en wird. (Sieh«: rlnzetge.) ou * ^^"^ater. Am Sonnbag den 2.3. und Montag den: &*"&**?£* ^ rrex Gack viele Watt, die bei allen Xbeotey treunben das lebhafteste Jnteres.e erregen werden. .Herr ^Uberl ^temruck vom Miulckiener Hostheatec. d.'ss«: ersch.ttternde Lcistlmg -2t '..^o-eutau," allen, di. i ' miterlebt liaben, uiwer-, grtzluh bleiben wrrd nu obigen Atawen mit eigenem EnsenMe zioei tz^ijtspiele absolvieren. Am Somttag abend wird ein neuess ^chanipiel von Alexander Zinn „Gewitter" zur .Aufführung ta -^"^utag abend eine Wiederholung von „Toten- **■ ^i^^piElhaus, Bahnhofstra ße. 34. Der o r t en- ^ i l in wird heute zum letzten Male vor- cÄ' d l /? r ° c f n ^ ^«,dola Negri in „Wenn das Herz m Haß erglüht" auf. Siehe Anzeige. ** dartilechte und Papiergeld. Ter „München« '?'r S'i A^ochenschrlst zufolge ist es dt-m Hamburger Arzt -lv. il rstne r gelungen, den Erreger der Bartflechte aus G,1d- UTtb *?t X m - Schcnicn 26 mal. Ti« Jmrp.lug dieser ümturen aus die Haut eines Easunden ergab eine ttivl'che Erman knng der Haut, in der sich die Pilz se Al'A m ließew zSL Lk'L"" «‘SÄ Landkreis Gießen. Grünberg 17. Juni. Leutnant d. R. Andrer verunglückte bei der Ausübung der Jagd tödlich. Man nimmt an daß rf ff a:CU + f ll ? r 11110 sich bei einer B-pioegung im SckLise das Gewehr entlud und den jmigen Mxrrm tötete Kreis Schotten.-^ .. Da unsere Berate an BuotgetrAde mir gerade misreicheii^um ^,,77^^oer!orgung bis z-um Beginn der neuen Erine aufrecht zu erpalteu, sind rmr in u>ck> stärlleie n Gr.ide als im Vorjahr da au aiigeuueien das Getreide .er neuen Ernte durch F ül>drusch so ra ch als. möglich zu erscpfen. Die F r ü h d r u fchprämicn, die im NU «ldercn Maßregeln zur Erreich,arg dieses s^bs^iest^setzt waren, Z>a'eu sich tr>v mehrfacher dagegm erho- Erbaufall in die' Hände" von 'Pros. "WA hi!? idlb ^ t J ( v ^ imt ™ lc baßere Anzahl von sillxu-ieri solm> sichen LchuewenhAtem, die ans dem Llvers das BMmis m/^Te^Graf^st KEan August, (1738-811 tta- ^,1., l ]t A" geschmückt mit dem königlich schuvdi. r.ren Leraphinen^Orden, daruitter das Zcick>en C. A Ter 9te>er4 aick tenem Rasenstücke. Uniscktest ^ndica Palmarum^* Münzzeicheu: „W" (= Weiselst ■ l st a, 1/ Enui. Ter Ersatz-Re,erviü N ze.gt eine Schnepfe auf .einem Rasenstücke. Unischrist: Oculi * die tefifj » «W» _ . Starkenburg und Nheinhessen. «E KSIn-DüNL-r^r Dmikst. bE Bedc„kcnm ihr.-m 3 Mf ^V? ImlP ü e ^' n l-iner Einnahme von 5000' Mt" 8 o86,o 7 Mk. Ausgabe gegenüb^-r, nwrin die -ur ' m . ^- n : A ' €r]n0 V cn entnomme.l, enthalten sind, ~ 11 ^. c Zeichnung Dl, btc sung ie KriegsiMlAl-e perw-uta w-urtai ^ «te ausscheitarden .B^standsmitali^^ g'wäl.lt. , MHess n Nnssütt. ch. Bingen, 16. Juni. Mittel in der Kreise Akkerman und Chotin an die Ukraine einverstanden sei. früh geerntete Wintergerste und frühest gcernteten ^W^n ^ % Festsetzung mm Aruschprämien ?ü/£) Q°f er erToTat durch eine spater ergehende besout>ere Verordimng^ wurde lsterhin Amtlich« ■oteignum der Gctrrif«- dessen er-gcht ern Vergleich der taatuta: c-/>e dB die deMch« ^lreii»preiff Kriegszustand in Moskau. Evkni» des Krim« Äe geüngiL SteiMnm^k^m ....„ , lu/ ÄfAÄ'ÄÄÄ ^chmtt te in de. «rderen —.-1_JH.. »3ÄÄ«mB*wÄ«£*-i Srm * tzt teriö te .aotetn m ta« y BoiSnSreÄS Der Papst und Kardinal v. Hartmanu. dapst Benedikt ließ durch Kard-Üral- >24aats sekretar GaspaN) an den Kardinal von Hart mann «^i schreiben richten. Er lobt darin die Zurückhaltung des Mrdtnals gegeuutvr den he tigen Augris en der iramü ischm Snrchenfürsten kvegen das GramEr^ers aus die Kirche von ©t Gor- in Paris am Karfreitag. Dies V-erhnlten wird deutlich miß- billigt und zu ruckgewiesen. Die „Köln. Volks ztg" Nr. 471 ver- ockentlicht den Wortlmit des Schreibens und sügt hinzu: DieKünd- sebung des Papstes bcktat eine volle Anerkennung sür das Ver- hacken der deuhchen Ktrchemürsten. gerecht den deutsckien Kath»- G^^gtuimg und zeigt das wahrer Nrnttralität durchaus entsprechende gerechte und weise Urteil des Papstes. ^ und sich läutern halten. An» Stadt und Land. ver Seekrieg. Neue U-Boot-Erfolge. Berlin, 17. Juni. (Amtlich,) Im Sperrgeb iet um England sind durch unsere U-Boale neuerdings 16 000 B r,-R,- T, feindlichen .Handelsschiffsraumes ver mchtet worden. Außerdem wurden an der Ostküste Englands polgendc englische Fischerfahrzeuge und Segler tErsenkt- Fortuna, Eclyra, Depspring, Alert, Veryl, Dinthus und Amtiv Der Chef des Admiralstabs der Marine, ?* T ”.'A 7 - 3mn, „Petit Parisien" meldet aus Bilbao Der spanische Dampfer Uponmeldi (3883 Br Reg,-Tonuen) rst am 12. Juni versenkt worden. Die Besatzung mrt Ausnahme eines Heizers wurde gerettet. Alls dem Reiche. Der Kaiser an den Reichstag, »irfmSic tü «Ea i ser ist auf dir MIM» Rerchstagspras,d«nt«n solgeiwe Limaort rin- WirfT Rrich^ags zum gestrigen Erinnerm-.gstagr entgegengerwmmen. None große Erfolge haben unsere Kampsar " r ^ l ) 1 schwersten Ringen erfochten. Der amii >em, Möclw- et in snm Hrsdruck, wmmen, daß die B«rrla»dslobe, dar Zuversicht mw^Tatwast' »ch-uwen und. immer iqsere Grwlt -letainnen. Tas w-elck-e ®H - &w«sr ässstStS L»L"dL ’SÄSf-iX M-«i»'»“»«* emec gesegnetem Zukunst. Tas ivaüe Gott ! moch tan letzten Kampf bestehen »um siegreichen" Friej^H^"^ r,. , Wilhelm I. R. Vertreter deS Reichstags tn Hamburg « ni bu tq,J6. Jimt. (WTB.) Vertreter be's Reichs iÜiSS ^te vormittag nacä voraufgeMngener' Gruppcln die Werst vou Blobm Hafen- knd die Bulkönwerst, TaranA>lo8 ^sich^M ^ ? ®° 6 ^iTjlßSpon io" Au°sA-^"^b ^ P •* 5oIoni o - Aus tarn „Imperator" war Gcneraldirekton b i e {V> ^ empfing. Tirekwr Wort richtete an 6te Abgeoroneten nochmals die Bitte, mit dazu beizutvEn daß dem Handel und der Sckmfahrt stere Bahn geschafft wettrc' kDie Reuhstagsabgeyrdneten^»L G i e ße n , tan 16. Juni 1918. Otto Braun 7. Eine traurige Nachricht hat uns hfz m 9s^cht: Otto Braun der vom 1.Oktober 1914 ^^^^uguft1916 an unserem Blatte als Lokal-Redakteur s^^ hat, M als Unleromzier am 1. Juni gefallen. Er Dasselbe SErbach aus die erledigte erste und tachtt sich stlmdlich weüser ans. Nun brack-te die hiesig Jrnerwchr tan ^Vers^h, mst, Wasser das. yErzndä^'^ wird anchdi-seAtt tar mZndmZ nrem zu dem ge^ounschden Echvlg führen. der 'In? ^ ut «tn71 f ^^Flwrtaie Landgräfin Anna vvn Hessen rtn feierliches Trnueramt statt, an dem u. a teil- naiMen.- LaiiLrgnas Alexairtar von Hessen, das Prinzenpuar briete, rich Karl von Ltesen, Freiherr iiu^S Wilhelm tron tefe,, «ö V»tteter des und Hessen, der Fürst vvn 1 n ., ort ^ öDcit Er 9 , : r er Ä? rfi Ä^ n ?. Tt - 6011 Meister, der Ävmm^LL^H Ri^el, Oberburgernlelster Bo i gt-Fmnffurt, LandeSba-chtz. V ' SicmfuI« der befreundeten Staaten und« d,e. Vertreier vtrier «teer KSrpersÄaftm, Tie Lyrewmiche am ^^ ,M?-Aberramtiterherr FKr, M Rickesel und Kumme» Augu- Ehvendiakone! dächtnis-i »u.Erbach i. O. Prä. sentierte Lehrer Heinrich Escher daselbst für diese StZe - ^ Ehienze.cheil für Mitglieder sreiwilliaer Feuerwehren witrde durch de» Grohherzoa verlieheir: Heimnch Meraet, Wilhelm Weib ü!ln- lwv lwch, Veinnch Wolf, Ioha-m Marttii Bermmmn Aiichael Wmter, Mrier Josef Taus Kaspar Weil, IL&corn'mS feÄlÄ fam “'* * U ^-Kwtze,churs.'und iÄ Nach der Feier, die von weihe»i>'l^ Orgelspitl mch Chvrtasong umrahntt war, wreden .stranze vorn Kaiser von fast icklen tautschrn' Höchn^'tem' tanchtz^ imb Vi€!ai mihcrcn Wültanttägern und Wrvcrschaster! nichergclegt. - F/an kfurt a, M„ 17. Juni, Eiw, 82jährige Greisin von r • A • *v) Still.. n. 0£» UlfXi(Tt: ter w-ttde am Srnnstag nachmittag auf dein Mainzer F-riedl^ data betrogen, als sie sich am Grabe ihres Mannes die Puls- «ater:: tatar Hanta ffn-M tmrrK.-. rv ^^ beiter Hanta MNschstrtt. Sie wurde dem dortigen sanken-. haus-e zngesuhrt. Die Witlve -war eigens zu dem 3weck nackt Maiüi gereist, um sich hier das Lebcvl zu nehmen. ^ ' naa > ' ü “ lin i X Hanau. 17,f>mn Etnenl Einwohner im tanachbartrn - und ssuf unerltgliche Weise -m S ,f Lf to ? Xtf< ‘ SSS* 1 - Um die Ursache des vlotzlichen des Hasen zu erforschi-n, lieg man das Tier durch ei^n verständigen ö,st,en. Mit Erstmmxn nmrde enckcckt. daß sich^ Ls H°len eme mach lel^ide Schnecke befmü, die dk Ei^ .teer 8«ll tegt, daß man beim Verabreichen von 5?, ^tali^afeit eine Prüfung desselben vornehmen soll _. ^ ?abemwrst-Speiche in unserer Stadt hat bisher den Betrag von 100 000 Mark überschritten. ®^ridus?aal„ Y Ectse-Verteilung. In estrigen Kleinhmitalsaescbäften gelanch vom 20.-22 Jum einschließlich Käse mx Vetteilmrg r TS, 1 n 0 / n - C r Hochschulgesellschaft. Heute (Tienstm, 8/2 Uta findet im großen Hörsaal des Vorlestmgsgeöäiltas der Universität der 4. Dortrag in der Vorlragsreil>e übgr Auslands ilstag) ^f |C £ U r r P$- der in ten Letzten Jahren wiederholt m Brußel tätig geweieir ist, hält fernen ^mkm Bortt la a Erttimcklnng tar belgischen Verfassung im 19 I/ritlid) höchst devenMche Fochen haben. Für das zweite Mal rst über .FAiserwetter" tastM Tie ga. Frau kfurl a. M., 18. Juni ,La m ftam" i ft «i ?« ? / ? C V t W -r n J l m a n di e e r ha l te ne n Lebensmittel- kar ten ab g l bt, so entschied ein Schöffengericht in Berlin auf Grnrch ter neuen am 1. Juni d. I. Er teuft q^x^mt ^ ^ning m erner Strafsache gegen einm Glasermeister wegen HE- tmwümmia. ^ AnMlagte Ixit nach'seinem Geständnis sich «rS fe-SW'S“ Dnmai wiederholt Butter. Speck und Sclchf. Wr, iM(;m_We 'Eelijei bei ilrn eine Haussnchuna vor bei ineirTtfr Sp-ckundÄchinken ,mGesamtaewicht vm, 144Wmb wl™ S ÜÜfejy E ^traibefehl aus 1 MonM S7Z und PitOst Mark Geldswase, Hiergegen 'erlwb der'Beir'raft? Mwew spruch!wü> machte Var Gericht aeldenü, das, er nalst hlr wö.mn 8 tem 8, Mm ds,Js,,die ITS ftÄ fo, ubervaupt nicht weqen HöchupraisüberschreitmiA bestraft mer- hefet_®n**bnu«g sei „Hamstern" be»w. Höchst. prrisüberschreitung ftaflte, und zwar ton Privatmann der Hi, 1 ' s* sw* r ,.i^ l . 11 , cn uShalt hamstere, ferner bei Gemeind „ i^.Benwhner bezw, Anaesftwei! ^Höchstpreis? ankausen. Die Straftasigkeit trete jer«ch in diesem Falle nur rin, wenn Gemeinde« Knegsl. et riebe, obwohl sie böber einae^n-u^- ,,, s).,., .,. ^ i ^ ^^bbtrreoe, obwohl sie höher ein gekauft haben zu >etzllcktei Höch«tt1eei,e die Waren abgetan. — Das 6V*n dem ge- Aneeckl°gtM -.md tenrrtete ihn SfÄ’ÄVÄSÄ --E« 300000000 Wegen Todesfalles bin ich gerwungen, allen freunden und Bekannten auf diesem Wege tzcrrlrchcz l.cbcwotzl und meinen Dank für alle mir freundlich^ erwiesene Hufmerkfamkeit ausrusprechen. Kapitänleutnant Schmchl 02303 xxxtrcooocnjüccoo l Ihre Vermählung: zeigen an Forstreferendar Hans Salzmann und Frau Frieda geb. Gengnagel Friedrichroda i.Th., 17. Juni 1918. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teil- nähme bei dem Heimgang unserer lieben Entschlafenen, den evangelischen Schwestern für ihre liebevolle Pflege, der Nachbarschaft und Bekannten für ihre wohlwollende Hilfe, sur- alle Kranz- und Blumenspeiiden sagen wir unseren innigsten und tiefgesühlten Dank. Jul Namen der trauernden Hinterbliebenen: Henirrch Schön L. Glehen lWilhelmstr. 43), den 18. Juni 1018. Dniikfagnng. Statt jeder besonderen Anzeige. Die glückliche Geburt eines gesunden, kräftigen Mädclchens zeigen hocherfreut an Allen denen, die bei unserem schmerzlichen Berlusie unseres unvevgevlidren, in russischer Gesaugenschafl verstorbenen, brauen Heinrich Schnabel Reserve Jnf.-Regt. 221, 7 . Komp. uns so aufrichtige und wohltuende Teilnahme erwiesen haben, unseren aufrichtigsten Dank. Für die trauernd Hinterbliebenen: Wilhelm Schnabel, Schlosserm. u. Rechner. Lich. den 16. Juni 1918. 02895 4817 E)r. med. Klein und Frau Elsbeth geb. Stöve. Statt Karton. Di© glückliche Gebart eines strammen SONNTAGSJUNGEN zeigen hocherfreut an Richard Boiler und Frau Emmy geb. Schreiner Darmitadt, z. Z. Gießen (Seltersweg73), 16. Juni 1918. .. —- Am Mittwoch den 19. Juni, abends 8 1 /, Ulir, findet in der Stadtmiision (Liehen Löhernrahe 14 eine Missiondversainuilung von Missionar IHohl aus Togo statt. Derselbe war mit seiner Frau in englischer Gefangenschaft, 02612 Eintritt frei für jedermann. _F Herrmann, Stadtmissionar. Kaffee Ernst Eud>vig Inh.: Au*. Rath 4208 Heute Konzert Eltone Konditorei. Empfehle: Ein kor Bi-4 p parate Eliikoch'tiliaser tiuiinnMIisise Feuerfeste If«c2ä^eaeS*li*re zn billigen Preisen 4615 Max fJSar*urrä, Bahnitofsir. 4. Ifaslen® & 3 fiid Leiterwagen in grossen Mengen liefert 4628 Waggonfabrik Heine & Holländer, G.m.b.H., Elze (Han.) 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Mai erlittenen Verwundung sein junges, hoffnungsvolles Leben am 5. Juni dem Vaterlande zum Opfer brachte. In tiefstem Schmerz: Lehrer Heinrich Knüll and Frau Ettingshausen, 16. Juni 1018. Feldunterarzt Ernst Knöll, z. Z. im Felde nebst allen Verwandten. 03599 Wh erhielten die traurige Nachricht, daß nach Gottes hl. Willen mein geliebter, ältester Sohn, unser guter Bruder, mein unvergeßlicher Bräutigam Otto Braun Unteroffizier in einem Infanterie-Regiment im Alter von 29 Jahren am 1. Juni d J. bei einem Sturmangriff freiwillig vorgehend, gefallen ist. Seine Kameraden haben ihn im Schloßpark von St. Martin begraben. In tiefer Trauer: Frau Sanitätsrat Dr. Braun, Mathilde geb. Haas Paula Braun Jäger Rudolf Braun, z. Z. in engl. Gefangenschaft Leutnant d. R. Carl Braun, z. Z. im Felde Hilde Braun Oerta Braun Grctcl Leist. Cöln (Bismarckstraße 34) und Göttingen, den 16. Juni 1918. Am 6. Juni fiel im Granatfeuer unser braver Sohn, unser lebensfroher, herzensguter Bruder Schütze Hermann Wachenschwan bei einer Maschmengewehr-Scharfschützen-Abteilung. Bei Kriegsbeginn war er im jugendlichen Alter von 16 Jahren eingetreten als Freiwilliger. Zwei Tage vor seinem Tode ward ihm noch Kunde, daß sein älterer Bruder Walter seit den Kämpfen am 2. Pfingsttage vermißt wird, und selbst noch tröstend gab er die Nachricht nach Hause. Ziegelei-Direktor R. Wachenschwan und Frau Paul, Elisabeth, Robert, Rudolf, Geschwister Heini Abendstern, 16. Juni 1918. Den Heldentod fürs Vaterland erlitt am 5. Juni bei einer Haubitzenbatterie unser herzensguter, treuer Sohn, Bruder, Schwager, Onkel, Neffe und Vetter Fabrikant Fleinrich Muth Inh. des E. K. II. Kl. und der Hess. Tapferkeitsmedaille. In tiefer Trauer: Familie Jacob Muth. Gießen, den 18. Juni 1918. ^ Tieferschüttert und unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß mein geliebter, unvergeßlicher Sohn, unser lieber Bruder, Schwager, Onkel und mein hoffnungsvoller Bräutigam Reservist Heinrich Schäfer Infanterie-Regiment Nr. 38, 4. Kompagnie infolge eines am 13. April erhaltenen Brustschusses am I. Mai in einem Feldlazarett' im blühenden Alter von 27 Jahren als zweites Opfer unserer Familie gestorben ist In tiefem Schmerz: Emil Schäfer, Dreschmaschinenbes Familie Ludwig Schäfer Witwe Anua Schäfer Familie Ludwig Rudolf Otto Schäfer Karoline Schnabel als Braut Familie Wilhelm Weller Familie Ludwig Schnabel. Wieseck, Mudersbach, den 18. Juni 1918. 4634 Tieferschüttert erhielten wir die sohmerzliohe Naohricht, dass unser innigstgeliebter, herzensguter, hoffnungsvoller Sohn, Bruder, Enkel, Neffe und Vetter Schütze Wilhelm Blank 7. Garde-Infanterie-Regiment, 3. Maschincn-Gewehr-Kompagnie Inhaber des Eisernen Kreuzes und der Rettungsmedaille am 16. April nach 18monatiger treuer Pflichterfüllung im Alter von 19 Jahren infolge Eiaenbahnunfalls sein blühendes Leben dem Vater lande opfern musste. In tiefem Schmerz: Familie Wilhelm Blank nebst allen Angehörigen. Giessen, Frankfurt, den 16. Juni 1918. yM75 ■ i T'odes-jA.nzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß Samstag den 15. Juni, abends 7'/, Uhr, unsere innigst- geliebfe, treusorgende und unvergeßliche Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Franziska Pfeil Wwe. geb. Massing im Alter von 60 Jahren unserem geliebten Vater nach 10 Monaten in die Ewigkeit folgen mußte. In tiefem Schmerz: «Johanna Pfeil Tilli Backes geb. Pfeil Offizier-Stellvertreter Karl Backes. Gießen (Crednerstraße 38), den 17. Juni 1918. 4594 Die Beerdigung findet Mittwoch nachmittag 3 Uhr auf dem Alten Friedhof statt. Leitung: 4616c Hofrat Hermann Stelngoeitor. &otintaa, 23. ftittti 1918, abends 7V« Uhr: Gaslspißl H terist V. IBoftheafer München alt eigener GossUvehait. Neuheit! Neuheit! Gewitter Schauspiel in 3 Akten von Alexander Binn. Montag, 24. Juni 1918, abends 7V, Uhr: l Caslspisl Älberl SleinrOck Totentanz Drama in 4 Akten von Slrtvd-rri. Danksagung. Allen lieben Freunden und Bekannten, welche uns bei dem plötzlichen Heimgange unseres lieben einzigen Sohnes Willy Andrae Leutnant d. R. ihre wohltuende Teilnahme bezeugten, sagen wir auf diesem Wege unseren tiefgefühltesten Dank. Oberpostassistent Wilhelm Andrae n. Frau. Grünberg (Hessen), den 15. Juni 1918. ©icScntr WOWne. Die für morgen (Mittwoch den 19. Jnni 1918) angesetzte Vorstellung wird infolge schlechter Witterung verschöbe«. 4631c I>r. Bernberk. Gasbackapparate, mit nnd ohne Grill in großer Auswahl. (Auf Wunsch zur Probet Brüder Schmid* Nr. 1 ’O Swelter JUt'.TMX Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gverhessen) .'ntMfmm-m n.T «na ——m f —I ~ » 7 i tma rT Tr ITIWI i ■ ii mm i * ' ' ** Aus dem Militärwochenblatt. Befördert: ^ c - e. (Friüdbevg) Vizc4vattstmeister zum Li. d. Res.; Weiß, <11 Darwstaidt), VizÄrastttmei,.er zum Lt. d. Ümstw.-Feldort. 1. Aufgebots; zum Hauä'ttnaim: der Oberlt. d. Res. Wolter d I \£> u i ihm ii “ yuuMwunji, ,> u u (I Tarmstadt), der Fußartttlerie ** Auszeichnungen. Ter Unteroffizier Berthold M:chel, Inhaber der &cffi)einen Tapferkeitsmedaille, erhielt das Eiserne Kreuz 2^ Klasse. — Dein Kanonier Hans Peter, Sot>n des Säfreiners Karl Peter, wuwe die Hessische Tapserketts:uedaitte verliehen. — Sid;fx>cf^er Theonita (Paula Jornbörfer von hier) wurde vom König van Bayern das König-Ludwig-Kreuz verliehen. :K * V es ordernn g Sergeant Kürl Jäger wurde zum Vize-Wachtn-ei st-er befördert. * T e x Verband der preußisch-hessischen Lokomotivführer, der 92 000 Mitglieder zählt, hielt dieser Tage in Stettin seine Hariptversaniim'lnng ab, die sich in der Hauptsatte rnit der Erweitermig der bernflüchen Vorbildung der Lokomotivführeranwärter befaßte, die allseitig als dringend notwendig anerkannt wurde. Dem scheidenden Vorsitzeirden Berens (der vom Eisenbahnminisler von Breitenbach gemaßregelt tmwden. war, weil ei' gegen den früheren Schriftleiter des Verbandes wegen dessen kritischer Schrift Schriftleiter rmd Leser nicht energisch genug vor gegangen sein soll), wurde eine Ehrengabe von 50 MO Mark bewilligt und ihm der Ehrenvorsitz übertragen. Während der Tagung, die auch 20 OM Mark für die Lredendiorff-Spende bewilligte, ging folgendes Telegramm des Kaisers ein, bas jubelnd ausgenommen wurde: „Seine Majestät der Kaiser und König haben ach über den Huldigirngsgrrrß der Generalversammlung des Verbandes .her-lich gefreut urrd lassen bestens danken. Seine Majestät wissen, daß die aufopfernde, treue Pflichterfüllung der Lokomotivführer viel zu unserem mit Gottes Hilfe errrmgenen großen Erfolg beigetragen hat. Auch sie haben der dentsttZen Geschichte ein Ruhmesblatt zu gefügt. Zn Allerhöchstem Auftrag der Geheime xkabinettsrat v. Berg." ** Pensionshühner. Um Geflügelhalter vor Schaden zu bewahren, wird darauf aufmerksam gemacht, daß das Halten von sogenannten Pensionshühnern unzuläsftg ist. Infolgedessen ist es auch nicht gestattet, daß in solchen Fällen an. den angeblichen Eigentümer Eier abgegeben werden. Dies darf vielmehr erst dann geschehen, wenn die Abgabepflicht lür bte betreffenden Hühner erfüllt, und wenn gemäß § Absatz 2 der Bekanntmachung vom 31. Dezember vorigen Jahres hierzu ente besondere Genehmig ung von der Lande se rer stelle fü r d a s G ro ßh. He ssen i n Mainz erteilt ist. Die Eier ab gabepflicht ist grundsätz- ittf> netdy der Große des Haushaltes, in dem die Hühner ganz oder teilweise gefüttert werden, ohne Rücksicht darauf, ob diese Tiere im Eigentum des Geflügelhalters stehen oder nicht, bemessen. Lbsatz^vn Pferdefleisch. Tie im Pferde- steisctHandel m letzter Mit hervorgvti-eteneu Mißständc haben den Staats, ekretar des Kriegsevnährungsiamts veranlaßt, im Berord- inmgswoge vvm 1. August 1918 ab für den Ankauf von Mrden zur ^chlattstimg für den Betrieb des RvMchlückstnochetr^rbes und dm Handel mtt Pferdefleisch den (^enehmigungszwang emzuführeu £te Vervchnung gibt den Laudeszentralbehörderr die Befugnis iprerieiw die erforderlicher: Ausführungsbestimnru.ngen zu erlassen ttnsbe,viwerc und die Landeszentralbehördeil omrach berechtigt an den Llellen, an denen ein Bedürfnis irach Einführurig von r Höchstpreisen für Schlachtpferde besieht, solche fest- zusen«m. Wo es durchssührbar erscheint, sollen Kundenlisten zur Etirfuhrimg gelangen, damit das von der Verordnung erstrebte ZA das P s erde fleisch der Miuderbeirttttelten Bevölkerung rnög- llchst gleichmäßig zuzuführen, eher erreicht wird, i, _ Bestandaufnahme bei den Brauereien. Um eine Unterlage sur vre nach der Ernte zu treffende Entscheidung über die Beiieserrmg der Bi'anereien im nc.iei .Koniingentjahe zu gewinnen i,r eme Be' e.nbsauftrahme der sämtlichen am 30. Jimi um Mitte: ' anacht bn den Brauereien vorhandenen Getreide-, Malz- und Bier- vvrrate durch Anordnung des Tivektoriums der Reichsgetteibcsiielle EN^runddes § o Abs. 2ber Verordnung über die Malzkonttn- ^ 7 ^ r ^S hr ? li 7^ d«l Malzhandel vom 20. November ? d-w51—angeordnet worden. Vordrucke für die Bewan^a v,eig,.n werden den Brauereien von den zuständigen Stene^br^orden vvn Amts spegen ziigehen. r * * r V ^Lichtspiele, Selters'weg 81. Von mhVL™' WWEich Fr-ttag 21. Juni treten SiMf ©motwtw und r iogens ^nger m ihrem neuesten Filmwerk „Eine Perle aut bmiklem Grundes auf. Außerdem steht das Lustspiel „.Kaiser Ttte seh^r. SEAnRe^ ^ ebenfalls vorge- Landkreis Gießen. k Auf dem Felde der Ehre fielen 1900 6:2475. Nach anfänglichem Kampf leicht gewonnen, ^zm Vorrennen gab Frankfurter R.-Sp.-V „Amicitia" auf Ermunterungs-Vierer: 1. Offenbacher R.-Kl. „Germania" 5:52; 2. Fvankfurter R.-Kl. „Wemannia" 6:12, „Alemannia" vermochte trotz aller AnstrenMng Offenbach nicht den Sieg zu entreißen. Ans den Vorrennen schieden Gießener R-Kl. „Hassia" und Frankfurter N.-V. „Undine" ans. , H a ssia"-Vierer: 1. Frankfurter R-Sp-V. „Ami-- citia" 6:1775; Gießener R.-Kl. „Hassia" gab bei 6M M^ttr auf, da der Schlagmann im Boot vom Wadenkramips befallen wurde. Abschieds-Vierer: 1. Fechcnheimer R.-G. 1910 6:427z: 2. Gießener R.-Kl. „Hassia" Mrfgetzeben. Währeiid der sportlich und gesellschasttich gut verlaufenen Regatta, bei der Hem Hoß vom lüesigen Wassersportverein und Herr K. Benning, Vorsitzender des Vereins „Userkriük", Frank- chrt, als Schiedsrichter tätig waren, spielte die Kapelle des hiesigen Ersatzbataillons. Nach der Regatta nahm Herr Benning im Bootshause imter Anerkennung der schönen Leistungen der Sieger jure der Besiegten die Preisverteilung vor und brachte ein dreifaches, begeistert aufgenommenes Hipp, hipp, Hurra! au' die , Hassia", den volkstümlichen deutsck-en Rudersport, insondephett auf den Süddeutschen Rnderverband aus. D. =llll=!!ll=|j||=HII=|liisIIII=lil!S|||I=III|S||||=l!!l=[ni=||||=||||=||||s Jeder Beitrag den Du der Ludendorff-Spende sür Kriegsbeschädigte stiftest, hilft zertrümmerte MsnskhenschiÄfale wieder aufzurichten. Gibt es ein Edleres Werk, eine höhere Pflicht? Gießener Strafkammer. .Gießen, den 17. Juni 1918. Durch Urteil des Schöffengerichts Vilbel ist der Landwirt Georg Karl H. von der Borrnriühle hei Rendel wegen Diebstahls mit 5 Tagen Gefängnis bestraft wvvd-n. Es rvird ihm zur Last gelegt, in der vvm 16./17. Avigust 1917 Rendel auf einem fremden Gruiidstück ea. 172 Pfmrd Kartoffeln entwendet M haben. Gegerr dieses Urteil verfolgt der Angeklagte Beru.fung, um leine Freisprechung z-u erzielen. Das Rechtsmittel hatte auch Erfolg, beim auf Grund der BeweisMUfnahme hob die Kammer vbgleiü'j, Verdachtsmomente gegen den Angeklagten bestehen, die aber m einer Verurteilung nicht ausreichten, das angefochtene Urteil aus und lprach den Angetiagten frei. Der LoLmwtivführer E. W. in Friedberg niid der Heizer W. G. in ^vrheün sind vom Schöffengericht Friedberg von der Anklage der UnterMagung frergesprock^n worden. Gegen dieses Urteil verfolgt die Gr. DtaatsanlvaLtschaft Beruftmg, um eine Verurteilung herbe-i-chühreir. Ten Airgetla-gten wird zur Last a-elegt am Llbend d^s 24. Februar l. I. nach Beendigung ihres Tienstes z4vei mls dem Bahnkörper stehende eichene neue Fässer von je 50 Liter Inhalt und im Werte vvn je 15 Mark sich rechtswidrig zngeeiqiMt zu haben. Mit den Fässern auf der Schulter imrrden sie von eurem Schrtzmamr betroffen. 'Ans Grund der Aussage de-^ betreffenden Schutzmannes Sam das Gericht zur Feststellung daß es sich vorlieger^ mcht um UnLechhlagung, sondern um Dieb- staihl handelt. Das angefochtene Urteil wurde aufgehoben und die beiden iüngeklagten wegen Dielytahls zu je 2 Wochen Gefängnis verurteilt. ■ *5351 T^ebsbahls vielfach vorbestraften NachgemrnntM mattier Wilhelm H. vvn Rastatt, Arbeiterin Paul me Sch. von Kassel, Installateur, z. Zt. Soldat, Willielm Str. von Fran^ furt a. M. hatten sich wegen einer Reihe vvn Diebstählen zu verantworten^ Sre hatten es hierbei l>auptsäMich auf Äeflü^l .Hasen abgesehen. lraben sie in Nieder-Weisel. DM-Göns und Griedel im ganzen 5 Hasen. 52 Hühner, 5 Z?™ uK uoäj. sonstige Gegenstände gestohlen. Die ge/yhleven machen habmi sre m Fvanffuitt abgesetzt. Tas G>ericht verurteilte die gep-andlgen Angekl,m Sttenzr mW Tn,tan er ins Italienische übersetzt l>at^n Teiltschland ist er vor allem als der Verfasser der Bück>er zu Verdis Otl-ello und Falstaff bekannt geivordeii. Das bedeutendste iJ I ÄL m (v ll 5 rair v :, - l ' n BegabiiNg ist die im Jahre 1868 nach Goethes Faust geschassene Oper Mefistofebe. Spielplan der vereinigten Zrankmrter Sta-titzeat« «vt-. , Gpernhaur. 20 \rcf r ^ la ^- ^Mignon". Donnerstag ,von G.uil Eiaar, gesprochen von Mathieii Pfeil „Die Gezeichneten". Frntag 21., 7: Ansprache. „Die Rose vvn • ^^■^^22. 77,: V--r,Priich vni Emil Elaar, gespr. v. ^.Die Ent ehrung ans dem Serail". Sonrttag 23., 7: Goethe", 3. Add Neu eia- Hierauf: Zum 1. Mal: „Tie Mitschuldigen". Mtttwoch 26., 7 i/ 2 : „Traumulus" Echte Nachrichten Dir nensfte Lericht der Leeret leitung. (Amtlichst^^ Grohes Sauvtguartier, 18 . Juni ^Hcertsgrutipe Kronprinz Ruvvrrcht Feindliche Artillerie entwickelte in einzelnen Abschnitten bfr L»s, Wi-chen Arras und Anere vt $ f Töttgrert. Nach h fttgem Feuerüberchll qriff der Feind gcffen Mitternacht südwestlich von Albert an. Cr wurde ab- gewieten und lirß Grfangeire in unserer Hand. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. st!">ch vm, Sfiu«n und südlich der Aisnc lebte die Arttttenetatlgkett m den Abendstunden auf. Tnlvorstöße des Mrndes nördlich oer Aisne und nordwestlich von Ehateaur- Ttperry wurden abgewiesen. Der Erste Generalguartirrrmifter Ludendorff. Kreis Friedberg. r«k- ®“ ® te ' *»»» «!-" Kr TO c t S Wochen dessen Bruder, Sergeant Otto Walter, dieselbe Auszeichnung. Hessen-Nassau. •*" Main. 17. Juni. Zum drittenmal innerhalb S tS 1 Ä mt Unter mam von Höchst cm ein großes Fisch- NÄ? ^ b^baAen. Zu ungezählten Tausenden lieger: die Fisck- I^ EN iN den stillen Usevga.oasiern und vor dni Webranlugt'n ltr $ Koscheimer Schleusen. Zwerstllos ^.^^ ?urch gistige Absoässer der am Main belegenen ^ gelotet loordeu. Nach dem Giuackren der Fri'chvr A.^m?^^ccidcs Urttcrmams mm mehr vMichet s^ gÄßLr. SE die noch gefangen 'werdeii,^ schd L Kpove- Nrgatta des Ruderklubs „Hassia" fS 6 S^ , bS C 'Sfi,rh e t?ft* e !lH2f n Rudervrrbpieder der Frankfurter tomjf*f«w Stufte lm frird'ich.'n Wrrtslreü V-Erennen des Da-feS. der „Hasfia- Mitglied der „bassia" insolgr Tn SckllagmmmeSv eine leichte Bente der ..Ami- Reunm gcstnl!ete sich wie folgt: r~ i > uger--Vierer: 1. Gießener R -Kl n 0 (©onbemtmtn Gessert. Stofe. Hochgs St - Hüttstlst^s M^rÄchi-sL'T^ R.M. ..Memmniia'' (6: 23“®B§OÖ Sin firf« \n Th*™" 1 „Sassm" in Fiil'nmg und M lffi mit !> ^ , 3 schieden auit Ivnnlen ^dann auch rin- faae iejtinrniim9en Vr Rerä^UersicheningSDrdnnng geändert wer- ^n. Grundlegende Umsestaltungen müstten aber aus 'eine spätere Fcrt »ettrivben werden. Tic Dcrsamincknng nrar sich einig dariiber, daß neben den von der Negrernng geborderten erne qröMtre Zahl von Ordernnoe„ srchm« länger aufschicbcmLrffe Ms besonders dringlich wurdenl-n „Ausbehnmrg dar Ve-rsicherungspflicht auf die fünfzehnjährigen und die ungeloharten Lehrlinge (wie bei der KrmiLenversiÄmiina \ H^eroerbetreibendm, auf die selbständigen treibenden, deren Jahresarbeitsverdienst das 300fache des Orts- ^böhimg der Verdienstgumze von 2000 S 5 S- M ' Errichtung nea^r Lohnklassen von 1500-50M Mk ^^VesiimaLmgim über dre Erhaltung der Ann^artst-ftast günstiger gestattet und vcreiusaie nuro duock>gestlhtt nnt ttntei-stütz'.in^ de< Reick>es de- «Ltaates, dec Gemeinde imd des Arbeitgebers. Die Offensive gegen Italien. -- (WB. Nichtamttich.) Der Generaloberst W n r m kämpfte ftühcr als Kmninanvant des 16 M>rps. Fakt wahrend der gan^zen Tauer unseres Vertttdimma^ ttieges schützte er den Raum voii Görz ruhnivoll gegen die vielfache bis zmn denkwürdigen Zeitpmitt unsere- Verpfvoffenssve von 191/. 1 £ er z o g.J oseph,der jetzt nach dem Frie- densschluß mit Rußland sE erfolgreich geführtes Kommando m den siebenburgrschen Karpathen mit dem Schaupttrtz seiner früheren ^attgteit vertauschte, errang an: Morttello gleich euien besonders hoch Au bewertenden Anfangserfolg. -rer bei den: ttlußübergaiig durch eine Granate verlvundete Glnreral der .Kt S ch ö n b u r g wa-' oor dem .Kriege Bizchwaftdent des österreichischen Herrmihauses und ist zu .Kriegs- ^gmn freiwillig emgerückt. Er l'omnianoicrtr schon in der ersten Schlacht bei Lemberg eme Marschbrigade und dmm die 88. Landes- kchutzeiibrrgad^ Er zeichnete sich i-n Herbst 1914 südlich Przempsl durch du Erstürmung der Hohen voik Magiern ans und befehligte sp>ater die 6 steyerriche Division, soioohl in den Karpathen käinp- send wie auch aus dem Hochplateau des Karst. Von seinen Truppe::! der .Veldenvater" genannt, kämpfte und stürmte er stets in der vordersten Limen. Ein Küalitionskaüinett in Frankreich? Berlin, 18. Jimi. Londoner Blätter mcklden, daß B r i a n d innd Barthou ein Koalitionskabttrett berett haben. Naä> einem Lyoner Blatt tvird auch mtt einer teilweisen Umbilduno des Kabin etts Elemencean gerechiret. Eine britische ReichSkonftrenz in London. Berlin, 18. Juni. In den nächsten Tagen wird in London zum ersten Male eine Reichskonferenz abgehatten m lper außer den lettendOi L-taatsmännern des Mutterlandes dch 1 L.- e t J "Tominien in Geinernschaft mtt einer An« «?r-«5 C l fö T rtmTm! ?L^lnchmen. .Äuftraiu:tb Neuseeländische dl Er traben nntgatettt, die Reise ihrer führenden Staatsmänner nack^ London verfolge vor allen: den Zsyeck, twn der dorttgeir Regierung ^luerkenicimg dafür zu erhalten, daß die oen Ten,ich fl '^omen mcht mehr an sie zurückgegebeii würden, sLLn'die^bo^^' MnchterwriterlMg >er bchiieh-u n-^ischen Eine sozialistische Zusammenkunft im Haag. Berlin, 18. Juni. Ter „Vvttnärts" bestätigt^ daß zu der frfomlvJnifcU'der Vvriitzende des imerirattmlaten 'ozialisti- ^ aa ö eikttvrusen p.tt. arid) ber Reuhstagsabgvordirete scheide mann gereist sei. Es .xindele L§!. M,, VE Bvrspr^ttuig, m bei von österreichischer Sun- die O^onen ^>.nn lmd Ellenbi>g?n tettnehinen. Ans Grund der EruR" tverde Troelstra dann mtt den Sr^ listen der Enttnte m Fuhttnig treteii. Holland und Alnerittk. vi '' V..^. « . besser erfasst und die ^ri ^mgsfahrgkelt der Versnherun-iSnnsdallen mein gcsicher! ivei- 8. Bei Nrusestsetzmlg der Brit»ge pmß die G-genwarü «ns Amsterdam, 1, Jwn. (WTB. NsthdanEch.) Nach -ch-g, Telegramm der „Trines ans Wasstinzbon klagte der ame^- kanrsche Gesandte im Ha.m in seinem Bericht an frii.e Slcmernnn daruder dafi die «ollfinttr wenn de in bei SeithnSat «tonten beW°gn-hmten Schiffe in Mge sind nnb rütdUe- fie ue am SnLedos .Krieges in nnbcai» turem stuslndc ,» rudcrBaatn lurttei. -efeld an dieser befaratei Stimm, im >,• irit b« ©ejanbte ber deutsch-n Pw,. „rnda in dre «check« "n" ', . 'Z dem feftflot Pvq«gand-blLN d. Entente T'knvai'"'■ r«rt *9 U: ?••" : ••'p^tiWp Ärinndte braune nk.t alf^ das, wna llbcr die ix'J>.>,1 j nten Iwiiäirdii den S !' bier zn Lande sesaat werbe, mis die Re >.m,m riw >ents tan Pr nu.-an^ IT}- W^tbif,..- S-elcüe »6 mit de» «chi,M anr nnn fl fnifwmäfte Weise berjnknen imirbe' MMschicbmüien. uÜLl'Jk ™Ä t L 3 ?J , Ji!?^ D . c . n mmdm. wie der „Berl. * Holzverfteigerung. DLenSra, de» L5. Juni d. I.. von V»ll Uhr vor- Ltttrogs ab, iverden aus den Domanialwalddiftrikten 1 und 4 und Hegwald 6, sowie das Dürr* und Vmdfallholz aus verschiedenen Distrikten der Forstwarrei Langd versrelgerr. L» Nutzholz: Stämme: 3 Elchen 3.—3. Kl. ^P96Fftrn., 3 Fichten 3. Kl. - 3,98 Fstm., 2 Fichten 3. Kl. -Ä58FstM. Nutzkuttppel: 2 Rm. Eschen (2 Mtr. laug». b) Brennbvlz: Scheiter Rm.: 92 Buche l. Kl.. 276 Buche 2. Kl. Knüppel Rm.: 166 Buche 1. Kl., 4 Eiche, 8 Lärche, 2 Fichte. Reisig Rm.: 212 Buche, 24 Lärche. Stöcke Nm.: 127 Buche 1. Kl., 14 Buche 2. Kl., 8 Lärche. Die Versteigerung findet im Saale deö Gastwirts Sann zu Langd statt, weshalb inan das Holz vorher an- sehen wolle, Nähere Auskunft erteilen der Großh. Forstwart Jakob zu StornselS und der Großh. Polizetdiener Döll zu Langd. 461SB EtchelSdorf, den 17. Juni 1918. Groköerzogliche Obersörsterei EichelSdorf. Walter. Submisfionstierkauf von Nadelstammholz bei der Stadt Gießen. Aus den Waldungen der Stadt Gießen im Bezirk des Försters Brück sotten die nachstehend verzeichneten auf« gearbeiteten Nadelstämme im SubmtssionSwege verkauft werden: LoS 1 2 Fichtenstämme 2. Kl. von 40-49 Ztm. Durch«, mit 5,08 Fstm. „25 Fichlenstämme 3. Kl. von 30—39 Ztm. Durch«, mit 5,11 Fstm. „ 3 14 Fich:eustämme 3. Kl. von 30—39 Ztm. Durchm. inii 22,30 Fstm. „ 4 11 Fichtenstälnme 3. Kl. von 80—39 Ztm. Durchm. mit 17,35 Fstur. „33 F-ichtenstämme 3. Kl. von 90—39 Ztm. Durchm. mit 4,02 Fstm. „ 6 22 Fichtensrämme 4. Kl. von 23—29 Ztm. Durchm. mit 17,26 Fstm. h 7 17 Ftchtenstämine 4. Kl von 36—W Ztm. Durchm. mit 18,27 Fstm. „ 8 36 Fichtenstäiume 4. Kl. von 25—29 Ztm. Durchm. mit 36,67 Fstm. „ 9 16 Fichlenstämme 4. Kl. von 36—29 Ztm. Durchm. mit 14,99 Fstm. „ 10 218 Fichlenstämme 3a Kl. von 30—24 Zun. Durchm. mit 12V58 Fstm. „ 11 613 Fichtenstämme 5b Kl. von 20 Ztm. Durchni. mit 157,35 Fstm. „ 12 668 Kiesernstämme lGrubenholz» 120,41 Fstm. 13 2 Kiesernstämme 3. Kl. von 30—39 Zun. Durchm. mtt 1,73 Fstm. 2 .Kiesernstämme 4. Kl. von 26—29 Ztm. Durchm. mit 0,80 Fstm. 1 Klefernstamm 5. Kl. unter 25 Ztm. Durchm. mit 0,33 Fstm. Die Gtainmabschnitte sind mtt der Rinde gemessen, nicht entrindet und nicht an die Schneisen gerückt. Das Gebot geht auf den Festmeter und ist für ,edeS Los besonders anzugeben. Gegen ausreichende Sicherheit wird Zahlungsfrist bis -um 16. November 1918 gewährt. Holz, das nach dem 20. Juli 1918 noch im Walde liegt, muß Käufer alsbald entrinden lasten. Angebote find verschlosten und mtt der Ausschrtst „SubmisflonSbolzverkauf" bls spätesten- 88. Juli IS 18 vormittags 11 Nur, an den Oberbürgermeister der Stadt Gießen etnzureicken, woselbst um die angeg-bene Zeit die Eröffnung der Angebote in Anwesen^tt der etwa erschienenen Bieter erfolgt. Wegen vorheriger Bestchtigung deS Holzes wende man sich an den Förster Brück in Rödgen. Nähere Aus' Jtanft erteilt auch die Großh. Obersörsterei Gießen. Gießen, den 17. Juni 1918. 46106 Der OkerLürs M L Ü ft rr . Kreuzten, Beigeordneter. ? Lichtspielhaus • Bahnhofstr. 34, . . . .... . Täglich von 4 bis 1022 Uhr Künstlerkonzerte. Heute letzter Tag von H E U K Y PORTE». Morgen Uraufführung POLA NEGRI die temperamentvolle Künstlerin, in ihrem außergewöhnlichen 5aktigen Zirkusdrama Wenn das Heiz in Z erglüht. Außerdem: Das glänzende Beiprogramm. 4592 a Die Direktion. Bekanntmachung. Ln unser Genossenschaftsregister wurde heute bezüglich der Zigarrengenossenschastssabrik Gießeneingetragenen Genossenschaft mit beschränkter Hast, Pflicht zu Gießen eingetragen: Johannes Diehl in Gießen ist aus dem Vorstand ausgeschieden. Gießen, den IS. Juni 1918. _ Großh. Amtsger icht. 4m B Bekanntmachung In unser Genossenschastsregister wurde heute bezüglich des landwirtschaftlichen Konsum-Verein-, eingetragenen Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht zu Staufenberg eingetragen-. An Stelle des verstorbenen Direktors H. Stephan ist Heinrich Becker III» zu Staufenberg zum Direktor und an Stelle des Letzteren Wilhelm Dietz daselbst gewählt Rechner Philipp Meyer ist wiedergewählt. Gießen, den 12. Juni 1918. Großh. Amtsgericht. 4W *B Käse Verteilung. In den Klernhandelsgcschästrn von 1. EisendahnVonsumverrrn, Liebigstr. 2. Konsumverein Messen und Umg., Schrrnzenstr. 3. Konsumverein Gießen und Umg.. Ästerweg seLangt vorn 20.—22. Juni einschließlich Käse znr Ber- teilimg. , Ter Verkauf des Käses erfolgt ratr gegen Vorlage der alten Lebensmittelkarte und Abgabe des BeKuysabschnrtlre 20. Auf jeden Abschnitt ens^ällt ein halber Käse zmn Preise von 40 Pf. Gießen, den 17. Juni 1918. _ Der Dfretftürgermeiltet fSebeit&mittelamt). Schwa z-Wsiss-Uchtspisie Sell '; sw6 s Tätlich Künstler*Konzert« . 8chlajfcr'Prosran-.ni vom D!en»tag bis Inkk IVeHag: SIBIfi »MOLOWA u . ESGEK in ihrem neuesten glänzenden Film werk „Eine Perie auf dunklem Grunde“ Gewaltiges Kriminal- und Gesellschaftsdrama in 4 Akten. Kaiser 'Tiberiias Pikanter Lustspielschlaffcr in 2 Akten mit Herbert Iff&l arla * Leo e.nkert Eine fatale Verweclieelung! Lu(aple | Ab Samstag: Etn Lichtstrahl im Dunkel! Bester Mla-May-Schlacrer der Saison 1918. 4591a Vekanutmachung. Die diesjährige öffentliche Impfung in der Stadt Gießen wrrd Mittwoch den 19. Juni d. I.. nachmittags 4 Uhr " " ^0» Aurli „ „ „ 4 „ » „ •!» Juli tr H ,, 4t „ ^Zlnpflokale - Turnhalle der Stadtmädchenschule, Schrllerstrnke 8 abgehalten. Jmpfoflichlig im lausenden Kalenderjahr sind die im vorigen Jahre geborenen Kinder, sowie die rückständigen aus früheren Jahren. Die hiesigen Einwohner, weiche rmpspsitchttge Kinder haben, werden zur Benutzung dieser öffentlichen Termine mit dem Bemerken eingeladen, daß alle in denselben vorgenommenen Impfungen unentgeltlich ffnd. Wer die Termine nicht benutzen will, muß die Impfung seine» Pflicht,gen Kindes bis zum Jahresschlüsse auf «eine soften bewerkstelligen lassen, widrigenfalls ihm im Januar nächsten Jahres eine picrwöchcnrliche Frist zur Nachholung der Jmpsuuu «tzter Strafandrohung gesetzt wird. Außer den Pflichtigen werden auch Kinder, weiche tm laufenden Fahre geboren ffnd. auf Wunsch ihrer Vertreter geimpft. Alle in einem Termine geimpften Kinder muffen in dem acht Tage später abgehaltenen Termine zur Nachschau nochmals erscheinen. Kinder, deren Zurückstellung von der Impfung wegen Kränklichkeit beansprucht wird, können gleichfalls dym Jmpfarzie in den öffentlichen Terminen vorgestellt werden. Die Impflinge müssen mit reiner Wäsche und rein gewaschenem Körper zur Impfung gebracht werden. ES wird nur an einem Arme mtt Lymphe auS dem Landes- impsinititut geimpft. Kinder aus Familien, in denen ansteckende Krankheiten herrschen, dürfen nicht in die Termine gebracht werden. Gießen, den 8. Juni 1918. 4516B Der Oberbüvserweicher. I,B.: Kvenziat, Bleigeortmet«,