*68. Jahrgang Nr. M Der Siehener Anzeiger erscheint täglich, außer EonniagS. - Beilagen: SitbenerZatt'.iiienbiäUer; KiciStlatt für den Kreis Giehen. vezugspreir: monatl. wik. 1.20, vierteljährlich Btk. 3.60durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. Akk. 1.10: durch diePostMk. 8.66 viertel, jährl. ausschl. Bestetlg. Fernjprech - lllnschlüsie: für die Schrift! eilungl 12 Perlag,V^eschä^tssteNeol AnschriltfürDralitnach- richten: Anzeiger Klrhen. Erster Blatt §amrtag, * 5 . Juni *9*8 Postscheckkonto: 5rantsnrta.M. **686 Vankverkehr: Gewerdedank Gießen Swillingrrunüdruck ».Verlag: Brühl'sche Unis.-Buch- u.Steindruckerei R.Lange. Schriftleitung, Seschäftrstelle ».Druckerei: Schuistr.?. /.nnayme von Anzeige« '. die Lagesiiliminer vis zum Nacdmiliaa vorher ohiiejedeVcl.Kindlichkeit Zeilenpreise: sür ört I ich e Anzeigen 25Pf.,für auswärtige 39 Pf., Hiv Reklauien Mk. 1.— ; bei Platzvor- schrist 29'/, Autschlaa. Hauptschristieiter: Au«. Goe g. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Aug. Goetz; Stadt und La,id, Veruiischtes u.Ge- richtssaal: W. Meyer; Anzeigenteil: H. Beck; sänitlich in Gießen. fr lieber den Aveitägigen Besuch des Grafen Burickn in Berlin sind in der Oeffentlichkeit einig« liebenswürdige Zweck- und Ergebnisdeutungen ansgebanscht lvorden, die das große Probleur jedoch, das dahinter steht, nicht annähernd erschöpfen. Es heißt, Graf Bur ran mache einen zeremoniellen Antrittsbesuch, aber solche Form fragen spielen im Weltkrieg mcr eine nebensächliche Rolle. Im Kern und in der Wirtlüchkeit dreht sich die Aussprache um die Ausgestaltung und Vertiefung unseres Bündnisses mit Oester- reich-Urrgarn. dratürlich ist es da Nckinschenswert, daß die maßgebenden diplomatischen Persönlichkeiten, die bisher noch wenig miteinander in Berührung gekommen waren, da seit Birrians früherer Minisbertätigkert die obersten Stellen in Deutschland anders besetzt '.vvrden sind, sttb auch persönlich nähertreten. Seit oem 22. DeAember 191v, als Burian vom Posten des Ministers des Auswärtigen Oesterreich- Ungarns Aurücktrat, hat die Welt ein anderes Aussehen bekommen. Der Freund Tiszas war und ist ein überzeugter Anhänger eines ungetrübten Bündnisses der großen Mittelstaaten, aber man braucht es sich nicht zu verhehlen, daß der Ausbau des Bündnisses ans ven Grundlagen der Kriegscreigmsse nicht so einfach verwirklichen ist, als es nach dem von Begeisterung getragenen Schlagwort „Mitteleuropa" vielfach curgenomrnen worden sein mag. .Da ist zunächst die polnische Fr-age, die in den Vordergrund getreten ist und die besonders in den parlamentarischen Schwierigkeiten des Ministeriums Seidler eine große Rolle spielt. Man begreift es, daß auch im Hinblick aus diese Verlegenheiten der Wiener Regierung Gras Burian ein Freund der „austro-polnischen Lösung" ist, das heißt einer Zusammenfassung und Verselbständigung Polens unter habsburgischem Zepter. Es versteht sich aber auch ganz von selbst, daß Deutschland und seine Regierung unter dem ihre Politik leitenden Gedanken der „Sichcrurtg" dazu nicht einfach Ja und Amen sagen können. Wenn in den letzten Tagen die Warschauer Reg ierungs kreise dem Programm der Versailler Konferenz eine kühl erscheinende Absage erteilt haben, indem sie erklärten, Polen werde seine Selbständigkeit unter Anschluß an die Politik der Mittelmächte zu wahren wissen, so darf das nicht über die Tatsache bimvegtäuschen, daß wir Deutsche in den Polen auf lange Zeit hinaus keine freunolich gesonnenen Bundesgenossen erblicken können. Der augenblicklich schiebende Prozeß gegen Teilendes aufgelösten polnischen Hilsskorps liefert uns da die nötigen Warnungssignale. Wir müssen eine Lösung erstreben, die unfreundliche polnische Tendenzen unterbindet. Und unsere alten Bundesgenossen au der Donau dürfen es uns nicht übelnehmen, wenn wir ein wenig eifersüchtig darüber 'chachen wollen, daß in das alte, freundschaftliche Verhältnis nicht Elemente eingebaut werden, die der Einigkeit des Bundes der Mittelmächte abträglich wirken könnten. Es beirFt bei uns niemand daran, daß wir uns in innerpolitische Angelegenheiten Oesterreichs einmischen wollten. Aber die Tatsachen und die Zeichen der Zeit wollen berücksichl- tigt sein. So soll nach amtlichen deutschen Andeutungen zunächst einmal die Regelung der hochwichtigen gemeinsamen Wirtschaftsfragen ins Auge gefaßt loerden. Die Grundlinien und Vorbereittrngen dafür sowie für gewisse Annäherungen der beiderseitigen militärischen Einrichtungen scheinen doch noch nicht so unerschütterlich vorhanden zu sein, als es nach den Besprechungen des Kaisers Karl im deutschen Hauptquartier den Anschein hatte. Einen bemerkenswerten Beitrag Lur Würdigung dieser Fragen danken wir auch der neuesten Rede des Grasen Tisza im ungarischen Abgeordnetenhause, der gegen ettvaige neue staatliche Eingliederungen in den Kreis der Mittelmächte, die wirtschaftlichen Interessen Un- aariis entgegen stehen könnten, ein Vetorecht Ungarns V orbehalten haben will. Ob er dabei an die ballischen Provinzen oder an Finnlands denkt, ließ er im Ungewissen, immerhin ober richtete sich sein Vorbehalt gegen die deutsche Politik. Umsoweniger kann man es uns in Wien übel nehmen, wenn wrr die polnische Frage einstweilen nod) zurückgestellt haben wollen. Professor Dr. Erich Brandenburg hat dieser Tage im „Deutschen Kurier" die Meinung ausgesprochen, daß das deutsch^österreichisch-uirgarische Bündnis nicht als völlig unwandelbar^ in den Verfassungen festgelegt werden könne, sondern ein küridbares Verhältnis bleiben müsse. Die ^Rvrd. Mg. Ztg." hatte darauf geltend gemacht, daß die Natur des Bündnisses doch etwas anderes sei als ein bloßes, cnrs erne getv-isse Frist Angeschnittenes Bertragsverhältnis; w* ^chnehr in den dauernden Lebensnotwendigkeiten der beteiligten Staaten begründet. Professor Brandenburg hat darauf seine Darlegungen noch einmal eingehend be- 52V? a' ^ „ lGTl einigen seiner Feststellungen wird man nicht ^übergehen können. Es ist richtig, daß bei unserer ?- U m • 11 ' 1 V 1 L 1 mc ^ T Voraussetzungen bindend sind, dre Zt.marcks Verhandlungen mit Wien tu stimmten. Damals wurde der Vertrag mit der Spitze gegen ein drohendes Ruß- land geschlossen. Heilte ist genau zu untersuchen, n>ie die Machtverhaltmsse und Jnteressenrichtnngen sich verschoben haben nil!) lv>oher und inwielveit künftige Gefahren gegen . , 1T - o daß Deutschland — Oesterverchi-Ungarn natürliche Verbündete für alle Zeiten seren, macht Professor Brandeilburg mit Recht geltend, von Nachbarreich beiooh:ren, seien nur 12 Millionen Deutsche. Neben ihnen stehen 10 Millionen Magharerr, 8y 2 Millionen Tschechen, 7 Millionen Südslawen, 5 Millionen Pokert, 4 Millionen Nutheneu, 3 Millionen Rilmänen und eine Anzahl kleinerer Vollsstamme . . * Der „Vorwärts" hat die letzte Abstimmung des preußischen Abgeordnetenhauses über die Wahlrechtsreform mit fetter Ueberschrift als eine „schvere deutsche Niederlage" bezeichnet. Das ers dyeint un§> min dock) als etwas demagogisch, da die Sozialdemokratie doch selbst fest auf den Sieg des gleichen Wahlrechts vertraut. Allerdings, die Gegner dieses gleichen Wahlrechts glauben für chre Ziele nutzbare Zeit gewonnen m haben. Die neuen Sicherrmgsbeschlüsse, in derren die ftUturpo livischen Anträge des Zentrums, die von den Nationall iberälen geforderte Verhältniswahl in den Industrie- und gemischtsprachigen Gebieten, ferner die Heraufsetzung der Versassunysgarantie von einer Zweidrittel- auf eine Dreivrertel mehrheu eingesckFossen sind, machen in drei Wochen eine fünfte Lesung nöllg, und damr wird das Herrenhaus sich des Stoffes noch einmal bemächtigen. Wir halten die Ablehnung der Regierungsvorlage und diese Verzögerungspolitik sür das allgemeine deutsche Interesse schädigend und glauben, daß die Kompromiszmehrl-eit ihre Ziele nicht erreichen wird. In v)rtresslick)er Weise setzt der nationalliberale Führer Dr. Stresemann in oer „National- zeitung" auseinander, warüm hie Lage für die Gegner des gleichen Wahlrechts später nicht besser, sondern schlimmer sein wird: „Glaubt man, gute prelrßische Mahlen hu'bllsühren zu können unter dem Drucke der Millionen aus deur Felde znrückiehrender Krieger in einer Uebergangszeit, in der die Lel>cnsteuerung aus der ei'.'ea Seite, noNrendige Lohr.hnabsetzun: 7 en aus der anderen. Seile, Eutlassmig der Arbeiter der Rüstungssicmen und mangelnde Be- sck-ästiguag der rohswsfarmea Znlaubinduurie schon an sich zu einer Wirtschafiskrists sül/ren können, die durch die Wotzmmgsv-er- hältnisse noch verschärft wird? Lcicht könnten dann diejeuige:r, die heule Wind säen, einen Sturm ernten, der auch berechtigte Sicherungen gegen die Masscnherrschaft hinwegfegen lvird." Mit Recht spricht Stresemann von einer „verspäteten Kompromißpolitik".' Hätte sich vor dem Kriege im Abgeordneten hause eine Mehrheit gefunden, die mit solchen Beschlüssen das alte, unmögliche Unreckit abgeworfen hätte, so würde uns dieser sinnlose Krieg im Kriege erspart geblieben sein. (WTB.) ßZroßeS Hauptquartier, 14. Juni. (Amtlich.) HeereSgruppr'KronprinzRiipprecht. Südwestlich von Ypern ftchrte der Franzose heftige Angriffe gegen unsere Linien zwischen Vorrnczeele und Vier- straat. Sie wurden blutig abgeurieseu. Mehrere Offiziere und mehr als 150 Mann blieben hierbei gemugen in unserer Hmrd. Erfolgreiche Er?undung§gefechte am Kommet. An der übrigen Front lebte die Gefechlstätigkeit nur vorübergehend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Auf dem Kampsftlde südwestlich von Myon blieb die Arlillerietätigkeit gesteigert. Bei Courcelles und Mery, sowie im Matz-Grun.d dicht westlich der Oise wrederholte der Feind seine vergeblichen Gegenangriffe. Unter schweren Verlusten wurde er zurückgew'orft?r. Beiderseits der Straße SoiffsnS—VillerS-Cotterets drangen wir in den Wald von Villers-EotteretS ein. Die Arrnee des Generals von Boehn hat seit dem 27. Mai mehr als 830 Geschütze erbeutet. Damit^steigt die Zähl der von der Heeresgruppe Deutscher Kwnprinz seit dem 27. Mai eingebrachten Geschütze auf 1050. gestern wurden 28 ftindliche Flugzeuge abgrschossen. , Hauptmann Berthold errang seinen 34., Leutnant Udet snnen 29., Oberleutnant Loerz/er sei?mr 25. Luftsieg. Im Monat Mai beträgt der Verlust der ftindlichen Luft- ftreitträfte an den deutschen Fronten 23 Fess.'lballone und 413 Flugzeuge, von denen 223 hinter unseren Linien, die übrigen jerrseitS der gegnerischen Stellungen erkennbar ab- gestürzt sind. Wir haben im Kampf 180 Flugzeuge und 28 Fesselballone verloren. Der Erste Generalguarliermeister L u d e n d o x f f. Der Avcndbericht. Berlin, 14. Juni, abends. (WDd. Amtlich) Bon den Kampffronten nichts MueS. * Ter Sstcrreichlsch-ttttgarische Ta^esl-erzcht. Wien, 14, Juni. (WTB.) Amtlich wird verlauibart: In der itnlirnijichen Grbi"gsftont mäßige Artillerie- kSmpft. An dcm unteren yinve mißlangen m>'i ftjnd- lrch« ErkinidimgSycriinlw. In Albanien nördlich des De- voli wurde ein Angriff der Jran.wsen nach zwöllstündigein Kampf, an dein auch bnlaarisclw Truppen tcilüiilwieu ab- gewiefen. Bei per Abivchc eines auf Catlaw gerichtelM Lustairgriffes wurde ein englischer Flieger durch unsere Alarnieflugzeuge abgefchassen. Der Chef des GeireralstabeS Die Uämpfe im Westen. Berlin, 14. Juni. (WTB.) Nach ruhig verlaufener Nachk setzte in ber Gegend von Mery am 13. Juni, 4 Uhr vormittagS/ starkes, schlagattiges Attillcriefeuer ein, dem kuch' ixivauf ein! feindlicher Angriff mit mehreren Bataillonen, von Tan unterstiitzt, folgte. Ter Angriff des Feindes wurde restlos ab- gef chlagen. Tie Tanks wurden zu s am menge schossen oder machten eckigst Kehrt. Tassekbe Schicksal erlitt ein gegen 5 Uhr vormittags erfolgter Tankangriff bei Belloy. Ten ganzen Tagt über unternahm der Feind sodann noch mhermals mit. starkenj Kstäften und Pcmzerwagcir wettere Angriffe, die unter außerordentlich hohen F5c Zahl von Gefangenen, unter denen sich mehrere Offiziere befinden, und die der Angreifer dein Verteidiger überlaffai) mußte, benieist das glänzende Scheitern des ftanzösiscssen Vorstoßes. Eigenes, sckxveres Feuer belegte unter anderen wickitigen Zielen die feindlichen Schachtanlagen bei Bethime. Im Schacht 28 von Nveux entstanden infolge der Beschießung Brände. Die Beschießung von Paris. Bern, 13. Juni. (WTB.) Anläßlich der Errichtung eines! Derteidigu ng s somitees in Paris erklätte „Honrm« lidve" u. a., die außerordentliche BkHeittung von Paris beruhe zn- nackist darin, daß es die Hauptstadt Frankreichs, dann aber vor allem die Hcnpüstadt des Ententekrieges sei. Man brauche^ den Deutschen! nicht zu sagen, welchen Wert die Stadt als strategisches Zentrum aller Alliierten Armeen an der Westfront lxibe. Eisenbahnen- Stv^ßeiy und Kirnäle aller Art liefen von arPis ans. Paris sei ein ünvergleichliches Kraftzontrum für Jrtt^lligeuz, Arbett und Hills mittel. Bietleickst sei dies >eine nachlestige Folge jahrhunderetv^ Langer Zentalisatiorrr, die aber jetzt nicht derben toerden könne. Psirrs sei der Leben knoten, den man jetzt schützen müsse. Brunet, der Mitglied des Verteidigungsausichuffes ist, erklärt im „Vdatin", Frankreich werde alle Opser bringen. Man luerbä alles tun, um die Beschießung der Hauptstadt aus nickst allzu! alles tun, imn die Beschießung ber Hauptstadt aus nicht allzn- gwhcr Entfernung zu verlängern, denn durch eine intensive Beschießung von Paris würde der nationalen Verteidigung durch Lahmlegung der Judäfftrien imgeheurer Abbruch getan. Die Wirtschastönöte in F^alicn. Bern, 13°. Imn. (WTB9 LLus Aufforderimg der Mailänder Industriellen nahm gestern Erespi als Vertreter der Reaierinvg' an einer Besprechung der Mailänder Handelskammer mfft 250 Interessenten teil. Dabei wurde der Regienmg der Vorwurf gemacht, daß sie die Aussuhrgessrche zu Taufenden n-cerledigit liegen llasjle, Ivas zur Fokge habe», daß die Ware teiüveise ttr deitz Depots und «iLff den Stationen verderbe. Tie Regierung muffe versuchen, bei den Verbündeten eiu größeres Verständnis für die wirtschattlicheil Opfer Italiens zu Necken. Die Verttcter der Süden- Inü) Baumwolliudustrie klagten, daß durch n:angelnde ^hst-ass- einfubr sowie infolge der Aussuhrbeschränkuneen nach En .lnnd mck» der Schweiz zahlreiche Fabriken dcunnächst beet Betrieb ein stellen« müßten. Die Seidenindustrie allün werde 20 000 bis 30 0)0 Arbeiter entlassen nckrssen. Crestn 7nack>tt zwar de:: JnduOrillen Hosf- ramg auf eine vennehrtc Tonuageüberlaffung seitens d r Mliiertrn >i.r die Prioatindustfte, erllätte aber gleichmütig, daß sich die Jn- tnlstrie heute derselben Konling^tientng fügen, müsse, ans der sich die gesamte staatliche Kttegsrmttsckiaft aufbaue. Wiederverwendttng der aus russischer Gefangenschaft Zurückgekehrten an der Front. Berlin, 14. Jimi. (W. B.) MS Antwort auf viele lieim KciegSmiirrstervrm eingelieiche Anfragen wrd folgendes bekcmntgo« wacht: Die a«S russischer Kriegsgefenigenschasi Znrückgekehr- .^ten können ohne Einschränkung wieder im Militärdienst 'verwendet werden. Es würde de:n Grundsatz der allgemeinen Wehrpflicht widersprechen, wenn diese Hearesa «gehörige nach Ab- Krut ihres Urlaubs anders Ver.'vendet würden, als die übrignr Heeresdierrstpslichttgen, fron denen selbst viele nach urührswher Ve» tzomrdung, der Fro:tt wieder zu geführt »ve cden. Soweit ans besondreren Gründen, z. B. infolge vorgeschrittenen Alters oder ans Familienrücksichten fron einer Ber.l-Qrdnng an der Front abgesehen werdest darf, flo-mwen die Sonderb^bimtzmmgen anch den aus russischer Gefangenschaft Zurnckgrwhrten Mgute. Mb. Deutscher Reichstag. ,<176. Sitzung vom 14. Iruri.) Ach B»nd«KvatMfrhe: Kriegsminister von S-tein. Bizcpräsidertt Tr. Dave eröffnet die Sitzung um 12 1 /* Uhr. Aus der Tagesordnung stehen ztoräält acht Anfragen. Aus eine Anfrage des Llbg. Ru pp idsutschk.) erklärt Go- Heimrat Tr. Mathias: ErZeuaerpveife für inlärünschen Rvl>° tabak sind durch Mchtpreise festgesetzt. Bei der Preisregellmg für die LaLaksarikatr mutz in Betracht gezogen werden, daß dar inländische Tabak in der .Hauptsache jufamntcn mit ausländischem Tabak verarbeitet wird. Nicht außer acht darf gelassen werden, daß 75 vom Hundert aller.' Tabakerjeirgnzsse für das Heer beschag- na-hntt sind, daß die Preise für die Haeveslieferunge:: in mäßigen» Grenzen gehalten werden müssen, und daß dies iratürlich ans Dve im freien Verkehr befindlichen Tabakmb'TrLate zurücsioiE. Auf eine Anfrage ches Zentrumsabgri^rdneten Astor antwortet Geh^n inrat Tr. Mathias: Die Frage, ob und ünvie-- weit mit Rücksicht aus die Ber»)rd:rung gegen Preistreibereien vom 8. Mai d. I. die BundesraLsverortmung über die PreisbeschrÄr- kung beim Vertaus fron Web-, Wi:ck- irnd Sttickwaren vom 30. März 1918 der Aenderirng bedarf, mtterliegkt «rr Zeit der Prüfung. Abg Tr. Heck sch er (Vpt.) fragt: Nach ziivarlässmcm 9?ach- richten sind ans Anstiftung und :rnter dem Drucke Girglands,, sowie unter Beihilfe Fankveichs die rn Siam ansässigen deutsclZen Familien nach Konzerttoationslagern in Indien gebracht worden. Ist der Herr Reick^kanzler bereit. Auskunft zu erteilen, ioelck-a BergeltrmgsmaßnalMen die deutsche Recherrrng gegen dieses brutale tEferre^hrswid i gx? Bcrfahven getroffen bat? Tirektor im Auswärtigen Aint Dr. Kriege: Als Vergeltung Nr die JnterTnierumg der ui Siam lebenden Dew scher erfolgte die Internierung der in^ Deutschland lebenden Siamesen. Als hier be- ramtt ivurde. daß die internierten Deutschen ans Siam nach lBritisch-Indien gebracht winden, ist hiergegen deutsck-er- 'seits sofort bei der englischen und der siamesischere Negierrorg nachdrücklich protestiert und beider: Regierungen erklärt worden, daß sie für, jeden Schaden cm Leben. Gesundheit und Eigenttrm dar; .Internierten, dar den Internierten aus dieser Ausenthaltsmaß- traihme entstehen sollte, veecruNvörtlich gemacht werden mürbem ft)ei dein zurzeit im Haag geführten Berhmrdlungen zwischen die Fvage über dre znxurg-Sweife .Heranziehung deutscher Offiziere ztu diesen Arbeiten feine befriedigeride Antwort erfolgt, ammnka- nische Offiziere einer gleichen Bel-andLung unterworfen werden sollen. Ergänzend fragt der Abg. Stresemann. ob der Reichs- Mrzler bereit sei. auch dagegen Einspruch zu erheben, daß zum Ztoecke der Herabsetzung der deutschen Kriegsgefangenen derartige Pl-otographien verbreitet werden dürfen? . Zuerst v. Fransecky: Es wird außerordentlich sckprer fallen, dre Verbreitung solcher Photographien in der feindlichen Press« zu verhindern. Darauf wird die Aussprache über den Hecrrselat fortgesetzt. Ern Vertreter des Kr ie g s m in i sterin Ms bestSlfet das Einverständnis der Regierung nnt der kvnservaric^n Entschließung. svonach die Zucht von Lacffpferden durch Festsetzmrg genügender Remontcpreife rentabel bleiben soll, sowie zur Etteiclnto- ruicg und BerbillMmg des Lasdenverkehrs im Lande alle bei der Temobümatt-ung freigetp-bcmen Wagsr, ZAeinbahuen usw. den Gent eiiwen überlasstm werden. Abg. Mumm (T>. Z-rakt.): Wenn von einer Familie, die schm scheuere Blutarmer gebracl-t l-at, ein Bclyn reklamiert rtnrb, diese Reklamation: aber abg«viesen werden muß, so soll dies .in angemessener Form gesch-hen. Tie Feldseelsorge muß nach allen Seite:: hrn gefördert tverda:. namentlich hinsickülich der Verso rgcrng mit ner.en Teßamenten. ?!ach für die Kolonisation im Osten kann die Heeresvenvaltung viel tun. , Garerak von Scheuch: Tie Anrvchrung der Kriegsgefahnm- zett aut d-ie aktive Tünrsr^it wird er'folgen können. Die Kontrolle der kriegsverwendungsfälTigen Leute in freu Krwgsgesellschaften ist so schrr, wie möglich. In der Z. E. G. ist ihre Zahl auf 31 gefmrken. Es müssen aber alle Emwände geprüft und solche berück- >ich:gl werden. Aus tvlitischm Gründen wird niemand eingezogen. (Unruhe bei^ txm Doz.) Erfüllt der Reklamierte nrckIt nvehr seine Pslvcht, sckkädigt er vielmal/r die Kriogspacrduktion, so wird er erngczsxfen. Das politisch' yShommt wrrd also von ihn pi die ^ack>' hineingebvacht. Ge. eralolErarzt Dr. Schulzen: Mein Zahlenmaterial, dos von dem Abg. Kunert bestritte:: :norden ist, ist einwandfrei. Tie Rentenguetschnng :oürde ich entschieden verurteile::. Bisher haben !uch solch Beschwerden meist als nichtig l-eraus^estellt. Tie grobe Behandlung in ben Lazaretten baroljt Starkstrom ist verschwunchen. Mg. Tr. Cohn fU. Soz.): Daß die Lazarattbel^andlimg mmmmml doch in Mtzhandkung cu:sarl7t. steht ztoeifellos fest. Alles, lvas seitens der Obersten Heeresleitung in den besetzten Gebieten geschieht, widerspricht der Reichstagsresolutie: 1 vom 19. Iun: 1917, und Sie (zur Mehrheit) lassen sich dies' mrttviklig t'gefatlen. Tie Randlchcher sind ein Golgatha, eing Schädelstätte des Sozialismus geworden: sic wurden hingemordet von mißbrauchten deutschen Trupp«:. (Pfuirufe rechts! Unerhört! V:zep/ä i e.:t Tr. Dope rügt den Ausdruck. Alle Zewrums- den, und daß die G o m m e r z u w e i s u n g e n auf G:an:d der Gesamtzitweisung so erhöht lverden, daß eine auSreichiche Bov- ratSansammlui^ für den Winter möglich ist. Arr» Ktadt mife LanD. Gießen, den 15. Juni 1918 Lebensmittelmarke«. Für di« Zeit von. 17. Iu»c: bis 23. Juni 1918 haben nachstehende Lebensmittelmarken Gültigkeit: Brotnwrken der 25. Woche, gültig vom 17. 6. 1918 — 23. 6. 1918 Buttermarken „ 26. , „ .. 17.6.191^-23.6.1918 Elermarken Nr. 9. „ „ 17.6.1918-23.0.1918 Fletschmarken, 25. „ . , 17.6.1918-23.8.1918 ttartofselncarken, 25. , „ 17.6. 1918 - 28. 6. 1918 Seisenmarken für den Monat Juni 1918. Ein Umtausch verfallener Marken findet nicht mehr statt: ebenso rvird für verloren gegangene Marte» kein Ersatz gewährt. Nenanmeldnugeu und Rumeldung von Neugetzoreneu haben unter Bortage der nötige« Ausweise, insbesondere der Lebendnnttct'AuSweiSkarte, aus dem Lebensmittelamt zu erfolgen. Umzüge tnnerhatd der Stadt «ad Wegzüge von Gießen find in den zuständigen Bezirken anzumetdcn. Goschäftöstnnden des LebeuSmittelamte» von 9—12 Nhr vorm., 2—4 Nhr nachm. Markenausgabe üir Urlaltber: Sonntags von 10—12 Uhr vormittags. F^iaming her in JEen inifmtrtrn ®nrtf*ni au» Siam ' Äd n.K anwrk.» «n bat ffortfifeuilto | Sf *"**"• ^ 9M '*‘ am *' iet Skr ^ ti>IU1 ' flen MeÜ)t abäU ’ ! Tr. boi m. ^ in iZ?r »fe tzluf die Anfraae des Aba Heckscher sNfrt 1 nach Nerael- m u Inlifn. Wir wollen nicht, fährt Cohn fort, daß dieser ^uii oii. ^njTagt oe^ nog. pe(Tia>er t-^pr.) naa) -oergel- m -nn<»mr. f(r ». ein»,* _t...* s,_ ttmgsmaßvahmen wegm: der unter dem Druck Euglcmds, ww:e iunter Beihilfe Frankreichs gepla:cken Ueberftlhrrmg unserer Landslaute in China in Konzeittrationslager nach Australien erklärt der Direktor in: Auswärtigen Amt Tr. Kriege: Die deutsche Negierung har angesichts des Ernstes der Nachnchit. gegen diesen- Plan unverzüglich die nachdrücklichsren Schritte mtteriwmmen und besonders imi beteiligten Regierungen schwerste Bargeld tungsmaßnahmen angedrobt. Nach einer gestern ein-- gegangenen Drahttncldung des deutschen Gesandten im Haag hat Her nnt dem Schutz der deutschen Interessen in China betrmrtv inederländisckr Gesandte rn Peking telegrar-hiert chaß die Gesahl- d^-r Deportation für die Deuts chm beseitigt se' grau-eiifr. lle europäisch? Krieg m einer Famlü-eiKniaelegcn&eü her Lohenzollerm werde, wie aus dem Teleczramm hervorgeht: „Wil- lwlm 1>öi angegriffen." Ein wirklicher.Frieden wird durch biefeir, Krieg nicht herbe' geführt, wenn der schließlich? Sieg auch auf dep teilt,ner? erführuug der gewannen gehaltenen Kolmrialdeutschm in die Heimat zu erreichen? Direktor- im Auswärtigen Mn Dr. Kriege: Die deutsche Regiermrg ist vom Beginn des Krieges an für die in England und Frankreich und m den von der: Feftiben besetzten Sckwtz- gelnete:: gesangen g-chaltenei: shfrl^viakd.uctsch'n mit l^esonderem, Nachdruck eingetveten. Es spricht jeder Menschichhät Holr,:, Per- sorrm:, die seit Itchren den Alrrstvengrmgen des Austuttialts im tropischen Klima verbunden mit den Aufregnngeu des Krieges aus- ^setzt gewesen sind, rwch weiter in ixt Gesangeirsck^ift^rrilch.,! l>alten. I:: der Tat ist es auch nach ^reichen, langwierig-''': Unterhand- lrnrgen gelungen, einem erheblichen Teil dieser Personen die Rückkehr in die Heimat oder die WoUtat der Internierung in einem neutralen Lande zu verschaffen. Weiterhin ist auf Grund der im März d. I. mit belgischen Bertvetorn ü: Bern geft'llw'cen Berhaud- lun-fen die baKchre Rückkehr der rwch m.Afrika in belgischer Geivalt befftrdlick-en Kolon ialdoutschen zu «erwart«:. Ebenso werde:: auf Grmck der mit Frankreich im April geMieram Vereinbarun^ mit den aus Frankreich zurnckgefehrben Ziviliut-erm'erten auch die KDloniatdeutschen über die Schweiz nack) Deutschland ausreiseir tomlen Crchlich schweben Pir^it in Haag n:it England über die Freilasswrg der in englischer Geioalt beftEchei: Zivilgefemgenep Verhcc-.üüuTBgeil . o. Trampezynski (Pole) beklagt sich über die Zurückhaltung der poluisck-ei: Arbeiter, die nicht einmal Heimatsurlaub erhielpm. Geivval Scheuch: die frolnischcn Arbeiter köerwm wir währeTre deS Wirges nicht verzichten. General von Vrikberg: Der Ged«A?.ktz, ein Krse:Smus«sn tu. schnfen, ist nafcS sympathisch. Wir werden unfern Dank ab- Mtragen nässen. Oberst v on Fransecky: Die Freiheit, die die russische Regie- irung den Klriegsgesairgenen zuieil werden läßt, sieht doch ganzt anders aus, als der'Ubgeordirete Cohn es cmirimmt. Sie werden einfach auf die Straße getoorsen. Abg. Dr. M ü l l e r-Meüsinge:: (Vpt.): Ich bin .wstern mis> fru-stanlfen Nvstfen. Meine Beschlrvrbe sollte nicht den aktiven Ofsi- ziccen irgeudvme eine unehre:ü^afte Haltmrg den piaktiven Offiziere:: gegenül^r voriverfen. Ich wollte mrr Klarheit schaffen in einer weite Kreist berührerrden Angelogercheit. Kriegsminister von Stein: Ich danke dem Vorredner, die Sache ist damit erledigt. Die Aussprache schließt, lieber die Resolutionen wird in dritter Lesung abgestimmt iverden. Tie dvi Geiepeirtivürfe rverden einer Konnnission von 21 Mitgliedern überwiesen. Die beiden Vortragenden Räte werden belvilligt. Tar Etat wird genehnngt. Nachsic Sitzung: Donnerstag, 20. Juni, z:vei Uhr nachmittags. Kleine Vorlagen und Petitionen. Schluß 4 S ,4 Uhr. Der LeeMeg. Neue U-Boot-Erfolgr. Berlin, 14. Juni. (AmtlichZ Durch die Tätigkeit nnferer U-Boote lw-irrden wiederum 20 000 BRT. versenkt. Den Hauptantcil an diesen Erfolgen mit etwa 17 000 BRT. hat Kcrpitäml. cm i ' . v.. «i * ■ ■ * ... Die Aufhebung der militärischen. Johns Gescyüy und 5triegsftagge erlwtlwt und Kommandant, ' Maschinist limb ein Marrn geffenoen gwummett. Der Chef des Aomirarftabes dar Marine. Arr5 Hessen. Die Schlagmühlen. ^og. Dorsch bat in der Zweiten Kammer folgende drmg- ückfe! Anfrage gestellt: Ist der Großh. Negierung l>erannt, daß ru: Kreis Büdingen den Samenzüchtern Verbote:: wird, ihren Samen außerl)alb dl^s Kreis-es schlagen zu lassen, daß der Samen nur in de:: drei kleinen Wassermühlen des Zdreises Bü- dingen gcschlager: werden soll, wozu sie nicht im entferntesten ausreick)en? Har das Großh. Ztweisamt Büdingen zu einer solchen ärgerniserregenden imb den Samenbau, der sich so gut entwickelt hat, hindernden Bckanntmackxmg das Recht? Was soll mit einer solchen Maßnahme b-ezrveckt werde::? Derselbe Abgeordnete fragt ferner cm: Ist der Großh Regierung bekannt, daß im Kreis Gießen die Bürgerm ei stereier: zur Aüsfülünrg von umfangreiche:: Jvrmul-aren über die Anbau- iläckien von Samenfrüchten aufgesocden lvcrden? Daß diese Maßnahme als Beleidigtmg airgesehen wird und eine kaum zu bewältigende ?lrb . .lang darauf zu brüiacn chaß die fibr Hausbrand-weckej Wfrjxawg antnuieum, baü, werm ui einer angvnessenen Frist aus'zuzuteilenden.Kohlenwe»gcn ausreichend festgesetzt wer-1 **^bgabevon Magergänsen. Die Stadt Gießen wird voraussick-tlich in der Lage sein, dvmnmchst lebende Map gergänse zum Preise von ettva 23 Mark das Stück abzugeben. Näheres Anzeigenteil. ** Zucker- und Nährmittelkarten. Die am 12. d. M. zur Ausgabe gelangten Zucker- und NähnnitteL- karten sind bis spätestens den 17. Juni 1918 einer Ber- kaufsstelle zur Eintragung ihrer Firma und zur Abtrennung des Kontrollabschnittes vorzu-egen. ** N ä h r :n i t t e l - A u s g a b e. Die bei den Kleßckxrndlcrn der Stabt Gieß«: besbeltten Waren für Juni .1918 Kernen fron Vüoutag beit 17. b. M. ab gegen Vorlage des BestellauslveijeZ yux. Nährmittelkarle unb Wgabe der Lcbn^mittelmarke für Juni (6) in Empfang gcnvnttnen roeüxn. D i e b st a h l. Ir: letzter Zeit wurden in hiesiger Stadt gestohlen: 4 Paar Boxkalf-Chev raux-Herren-Sck): ür- und Knopfftiesel, Größe 39, 42, 43 und 44, 3 Herren-Sacko-An- züge, ein- und ziveircihig, von Farbe dunkelblau, dunkel- grau, kümmel- und salzfarbig, 1 Fracktveste, 1 schwarze Tltch- hose, \ schwarz-graue Hose mit grauen Streifen, 1 altere goldene Herren-Uhr in schlangenähnlicher Form, oben Zacken in „2"-Form, unten in solcher mit Sckiraubeneinrichtung, 1 braune Sommerhose, 1 graue Litewka, 1 Paar getragene schwarze Schnürstiefel mit braunem Filz gefüttert, Größe 42, 1 Paar schwarze getragene Schnürstiefel, Große 42. Bei einer Durchsuchung wurde in dem Besitz einer Frau ein weißes Frauenhemd, gez. „H", der andere Buchstaben ist unkenntlich, vorgefunden, das sie auf der Bleiche gestohlen haben will. — In der verflossenen Nacht wurden aus einem Schaukasten eines Geschäfts im Seltcrsweg fünf blaue, braune, weinrote Kostüme und acht weiße Boi letz lusen entwendet. Sachdienliche Mitteilungen nimmt die hiesige Kriminalpolizei entgegen. ** Einen Weg , die Futternot «n lindern. z-i-rL KriegSausschclß für pffMvckiche und tierische Oele und F«tr in seiner lnmtigen Arrzeige. Die Vorteile des Oelsaatenanbcmes Hrc die Betriebstcchnik sind bekannt. Ter Wi utero ff ruck-Lanbou war vor Einführung das Zmkerrübenbaues die höchste Jrttonsitätsstufr der Ackernutzung. Soweit der Rübenbau aus Mangel an Arbeits- und Gespiunkräiten, stnvie an käuflickieu Tünge:nttt<4u einckirüntt ioer- den sollte, cinpftrhtt es sich, zunächst wi«t>er xmu Oclfrmhdmü»«^ jmrückMbchren. Durch ^ne Oelsrüchtr werden nur Wafferstofs und Sauerstoff, dir imrch die Pstanzen der AtmostchL« entnommen WeiLeu, der Wirtschaft entführt, während ihnen durch die Oelkuchen die mineralischen und stickstosfl-altigen Nährstyffe nieder zurück gegeben worden. Tie Oelsaaten — für den Anbau kommen fetzt zunächst Wirstrrrors und Wmtzmrübsen in Betracht — such vorzügliche Borfrückste für Wintergetreide. Tie frühe Räunuo^ der Felder ermöglicht eine rechtzeitige Ackerbeslellung für die darsüs folgenden Halmfrüchte. Frühe Aussaat und frühe Ernte führen! eine überaus günstige Arbeite Verteilung für ürndnütti cha tsit e Betriebe herbei, die gerade unter den Wirtschastsschoierigkeiu-n der Kriegszeit sehr LeachLoirswert ist. Zu ditfen Vorteilen treten die Erleichterungen, die den Arrbtover:: von OÄlactten ajir Antrag des Kriegsauäsck/.'sses f:1r Oele und Fette behördlicherseits genährt werden.: die Möglichkeit zur Herhestrmg oder zu::: Bezüge fron Od zur Versorgung der eigenen H-auswirtscldait, die Liefen mg von Stickstoffdünger (Ammoniak/ mrd, wormp unsere Lmrdwirte bescncherL llingewiesen seien, der gesetzliche Anspruch auf Rückgabe vor: 40 k Qelkuck^en für je 100 abgelieferte Winterölsaaten. Es sollte si>, sicher jeder Landwirt die Frage Vorlagen, ob ec sich nicht bicje Vor- 'teile sichern und datzirrch gleick^eitig zur Scixrsfuug der für dis Ktfegfülwung jutId die BolkserrdährrMs dringend notwendigen Oele unid Fette beitragen will. ** Gin vaterländischer ßCbenb »um Besten der Ludeudorff-Svendc fand gestern abmd in der nepen Aula der Universität statt. Die Vercrnsdaltung. deren Zustand«ckvmmm den Demühnugen eirrer Anzahl vaterländischer und wvhltätigev Vereine ziu dlMkcn war. tvcrr sehr gut besucht und nahm einen: stimm:mgsvollen Verlauf. Die Militärkapelle trug ausgewähltv Musikstücke fror, Herr Hofrat Stein goetter brachte ernste uud heitere Kriegsdichtungen wirAmgsvoll zu G.chör und lvics m einen- geschickt verfaßten Borspruch auf die Bedeutung der Ludendorsfe Spende hin. Im Mittelpunkt des Ganzen ftcnw der äußerst seffelnde Lichtbild-er-Vortrag des Herrn Bankdirekwrs, Leutnant d. R. jGrießbauer über „Krieg imd Flngweserst'. Der Redner girret von der „Ila" zu Frmckfnn a. Mt 1909 und den Prin^-Heinrich^' Flüge:: 1911—13 aus und gab ein übersichtliches Bild bec übervaschenden Ärtzricllnng des d>nttschen Flugzcugtoesens bis zum heutigen Tage. Eme große Anzahl trefflicher Aufnahmen von der Westfront, Italien, Albanien, Aegypten, RumLnien, Galizien. Ruß-» land und Englcnüi führte:: die glänzenden Erfolge unserer Flieger vor Augen, die ninrnrormrÄde mit frohem Mute imd deutscher Zriverx sicht sden Feind brtzL-y-fen, besiege:: :rnd unseren tapferen Truvvaü mrermeßliche Dienste leist«:. Was man hier ^u hören und zu schal bekam, .gab ein echtes Bild des derttschen Jvrsä.-er- und Heldengeistes und mußte einen jeden Hörer mit Stolz und Bewunderung ermllen. Gütige Punkte der Anssü'hrlmgen des Redners möge:: beiveisen, welchen Äüffchunmg die.Flugkunst in ben letzten 10 Führen gs- nommen hat. Im Jahre 1909 betrug die höchste Stwrdengeschwin- digkeit en^s Mu-tzeuaes 76 KiLometer, hatte vermag ein mvdwrvtz Jagdflugzeug 220 Kikometer in der Stunde zurückzulegen, toährenÜ der Motor das Flugzeug 30 ©timben in der Luft ballen könnbe. 1909 belief sich die größte zu rück flegle Strecke auf :mr 124 Kilo Meter. War noch 1*4 Kriegsausbruch der deutsche Flugzeugmvrar tem kranzüsischen rarterlogen, so hat die deutsck-e Tecl-nik loährenb des Krieges in dem Daimler-Motor enre:: Motor gefunden, der bei weiten: feistrirncksMäger inrd sparsamer in der Berarbeilung deS B> e nstoffes ist. T» K afll istimg wurde vo 100 PS. au; 1040 PS. gesteigert. Zu .Kriegst>egi::n brauchte ein Flieger 40 Münttm, um sich zu einer §>öhe fron 115 Meter über den Erdboden zu erheben^ heute filixraubt süh ein Flugzeug in 20—25 Minuten m 6000 Meter Höhe empor. Die Fiu^eugkamera, die Beivaffnung der Flugzeuge, wurden in überraschnkder Weise frervolltomnrnet, die Tmgsätügfeit erheblich gestrigen, und in jeder Weife die Errungenschaften v«s Technik mü> Wiffe-nscl-ast mttzbar gemacht. So frennochten unsire Flugzeuge die getvcüttgen Leistung«: in der Aufklärung des GW* Uüches, un L«M, onrch Bomdcuadrourl nsw. zu. eczfelQtz die «nt* Mkbor t«f den großen TrKHgjrtt in» Laufe des RneqtQ fcübelen. Zum Schlüsse ging der Redner crus die der Entente vec- ty&jiiient Hils-e durch Amerika ein und zeigte, wie mt möglich es sei. -»ße Mengen von WngyeuHen herüdecWschasfen. 5000 Fing- «ouae wikdon allein 250 000 Mwrn Trrcppen verlängere Hierzu MU es lrn geschulten Mmrnschasten und dann — am Scliiissäraum Kum Transport. — 9öad) einem Schlusswort des £*rai Geh. Klrchenrats Pvofessvr Dr. Eck. der den Gesallerren einen ».xirmen Nvick/rus widmete und der Fürsorge und Leld^ldim-urchrrng der Kru^beschäldichzeu. denen 'flrr Vaterland ill^r alles gegangen Ja, gedach.e, schloß mit dem gemeinsamen tzjestmg des Liedes „Deutschland, Deutschland ül^er alles" der Abend. —m. ** O berhessi s-chie r Dunftverein. Zn der gegenwärtigen Ausstellung wird irr den nächsten Tugen eine teilweise Ae»r- dcrnng vrirgeiwnrmen. du die.Werke von Prof. Bvacht und andere zur Weirersendmrg selungeir Eüu baldiger Besuch der jetzigen Ausstellung ist daher empfehlenswert. Im übrigen verweisen wir auf die Besprechung in churtiger Zeitmrg. Hess n Nassau. = Frankfurt a. M., 14. Juni. Die Leiche der Londgräfin vvn Hessen wird am Dienstag morgen zwi schar 4—5 Uhr nach Fulda überführt und dann im dortigen Tome dcigesctzt. Die Trauergäsle begeben sich in: sahrplan.mäßigen Zuge zu den Bei- setzuugsfeierlchkeiten nach Fulda. Welche FürUcchkeitM daran teil , m nm m m rnn^ m nehrarn, ist rroch trid# bestimmt. — Am MrmLag fxitfot in der lpesigen Antonius kivche ein PvntifikalRequiem statt, das der Bischof von Limburg abl-alten wird. -- Fra n kfurt a. M., 14. Jwn. In gemeiner Meise rächten: sich Bt'benhände an einem Garterrbesitzer in der Melibokttsftratze, indem sie crus dem Gartenbeete 101 Büsche Kartoffeln, 170 Büsche Bohnen, die Erbsen, Zwiebeln, Tomaten, Kohlbnsche usw. auS- rissen und auf die Erde warfen. = Frankfurt a. M, 14. Juni. Die Sucht er.mtb das „Friedenszimmer" im ehemaligen Hotel „Schwan", in dem 1871 der Friede mit Frankreich abgesclstossen wurde. Das Zimmer samt Jnlwlt bleibt für immer unversehrt erhalten. ?3«>4.iou Brandt, Ntnoa 3JU«22 Xiamer.Hlttajs-a.A’ieBiItist.fe d Zinrn«er-2Lobna. rJiiay* sardel z. 1. 7. z. vrm. 0250Ü _(So etbeürHste 64, p. Für T. Oktober d. I. TeilwohmiPK mv» äh vernneren, in vornehmem Hause, bester Lage der S»adl, 1. Stock. 4—6 Zimmer. Küche, Kammern u. (iinrennniciL Gegebenenfalls in Berkäutr. einerDame, tvelcheausgleich. Flur wobnt.mil zu ubernehm. Näh, l ag r d. Ges chäfrSsi.d.G.A. Zwei Wvbnunaen. 3 bis 5 Zimmer. Man Sours 5 zu vermieten, Näheres Diez- ttra r »e l> . par i. _02473 Möbl. Zimmer mit separatem Emgang z. vrm. dtäh. Sri,illers tr. 2L, p. 02527 Mobl. Zimmer zu vermiet. 02551 Sonnenstr. 11II- Einfach möbliertes kleines Zimmer nrti halber ober ganzer Pension an Arbeiter ver 1. 7. zu vermieten Rieaelviad 37. L zu vermuteten. .»2556 Lrrdwigttraste I4H. v. Mftb!ifp<«8 Zimmer mit separatem Eingang und rtektr. Licht zu vermieten. 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Sein rvesentlicher Jnh>'ffale stattOndcn wrck>.,„Asahi" schveibr, dich in der Konsercuz der F.ldmaffchälle über die Einführung des Koryssvstem -.- ähnlich dem dcuisck-en System trüb die Abschuss u n g des Brigadcsv st c nt s, n t> ba Wer dir Verstärkung der Armee auf 25 Armeekorps zu zwei Divisionen. die aus je drei Regimentern bestehen sollen, beraten soll. Auch Verändernngen in der Marine seien beab sichtigt. _ Ans Hessen. Aus dem GiefLtzW'bU7:g5üus'chstd der Zweiten Kammer. I D a r m ft a d t, bcn 14. Juni 1918. Der »weite (Ge.sevgebungs-) Aus schuft der Z -verte n ''Klammer na ■;v-.i in seiner heutigen Sitzung beu Antrag Köhler und Gmoift'n t< treffend Immunität der hessischen 2lb- geordneten auch geacuitl'ec amfterhe,fischen Gerichten au. (Der Äüc- -trag niurbe übrigens nicht erst kürzlich eiic-gebraicht, tote in verschiedenen hessisck-ett Blättern yn lesen stand, sondern sbamntt aus dem vorigen Ja/res und n*nftc senterbt bereit? ver- öffeTrüicht.) Die Regierung wird ersucht, beim BnüdeSrat zn beantragen, in den § 6 des Eiusül-rungsgesetz.'s Kur Straspwzeßort>- ntung die AeftimmüMg mazal/ügen. daft Artikel 31 der Reichsr«r- sksfting Eh «ff die gesetzgebende« Berfammlimgert der Bnndes- ibcctew iurch finr M itglieder Ar.:ordwmg finde, oder wenigstens eine B^'bnNckm^, daß lLNtdesgesetzstch BMmnnmgen Ä«r die Jmwu- arität esrch für andere Gericche als die des Bundesstaates Geltung haben. Ferner Wurde die Regierungsvorlage betreffend Ge- setzentvvrrf über Kriegszuschläge zu den Gebühren der Groß herzoglichen Notare mit ei ui am im Einverständnis mit t xx Regierung vorgenoanneuen Aendernngen in den Sätzen fccr Sckttvibgebühren a grikior.mren. Desgleichen wird die Regierungsvorlage betrefferrd Ge- setzentwues, drc ze itwe i se Erh ö hnn g de r Le i ft n n ge n d e r Brandv er sicher ungs-An ft alt für Gebäude ange* rvsnrmen. Artikel 2 erfährt eine Abänderung. Er tontet: Die Bvcm^OmHchsrungsktUN'mer toaxb ermächtigt, für Brände..die mährend des skrreges und vor Erlag dieses Gesetzes vorgekommrar sind, a!«n?«8S entsprechet: de Zuschläge M erheben. Der Eingang: „Die Bvcmdversicherungsömnnccr wird ermächtigt" fäTLt weg; es heißt also oinjvch: „sind zu genZähren", wodurch das Gesetz allgemein ri^ftvnckende Kraft erhält. Durch dir Annahme der Vorlage wird eine Verwicklung der HLUtsbesipettvreme für erbi>igt erklärt. Gr» Dorftelktingdes Bundes Den ts cher Frau ende reine Hamburg Und Mainz, betreffend die Stekkung der FvM in der politisch-sozÄken Neugestaltung Deutschlands, wird dem neu gebildeten V effaskwngsLnsschtrft üdenviesen. Ä-rtvag der fortschrittlichen Landtagsfrak- tio«» fck Ernchtnug r^srr tb dLe Erwertcrnny besteh«'.der Fideikommisse während und nrrndcsdens noch 10 Jahre nach dem Kriege zu verbieten, wurde nHt 4 gegor 3 Stimmen abge- lehnt. NnterstützANgen der Hess. Aeittmsen. ^ Die Abaoordnekut Adelnny, Brauer, Henrich, Dr. Schmitt. Dr. Stephan und Gewissen beautangen in der ^Vrmmrr, die Kammer wolle beschiestm. Grosch. Regierung Zu ersuchen, den hessischen Zeitungen in demselberi llmsarvgie und für dieselbe Zeit Rückvergütungen ans Aeitungs- Papier zu g«ixchren, Inie dies in den Bundesstaaten Prenstm, Bayern, Württemberg und Baden geschelL. Der FimrnzauSdchutz tritt am DvmSlag den 2o. Imri znsammlen. HaMptgegeirstind her Beratung ist die Regierungsvorlage betr. Erhöhung der Kriegsleuerungsznlogen. Von der Bvendign^cg seiner Besprechungen hängt der Termin der Vollversammlung der zweiten Kammer ob, die jedenfalls in der ersten HM» düs Juli statt- und«« wird. Steuerflüchüinge. Mrzlrch strnd in einer vielgelesenrn V-erlmer Tageszeitmrg eine Anzeige von nbdt 0 ctabe geringem Ulnsarnge lesen, in der ein prr?chtt^lles SchlvH in^ der Schweiz $irm Kaufe au geboten wurde. Chiffre für die enclonfenden Berverbungsschreibeu war der ftböite Satz „Saut la ivoblesse" angegeben. Diese vielfogeslde Noblesse, auf die hier angespielt wurde, konnte sich nn.r ans eine Kategorie von Menftchm beziehen, nämlich aus jene, für die eine fran^-sische Phrase den Reiz emeS unbekannten Leckerbissens hot, mtt dem sie bisher noch nichts zu Lun gehabt fy&en, Leute also, die auch von bescheidener Bildung nsck- nicht berührt worden sind, kurz, Kriegsyewinsiler! Tie Speckulativn des Schweizer Sclch-stverkänfers dürfte mrssichtsvoll sein und es geschieht wohl nicht' daS erst? Mal, dah Persönlichkeiten, die durch Lvefernng von Oftanatenringen., Rmcsäckerr.oder Zeltbahnen DMillionen genraäK haben, mm dos nnalnoeiSbare Bedürfnis empfinden, ferrc von der Hemmt, wo Herkunft und vor allem ihr We-rdeg»srg minder bekannt rft, die chxlcherrschaUichen SchLchrbesitzer zu spielen. Aber a;ui» noch em anderer Bcweggrund wirkt dabei mit: Man hofft nämlich, J°o ® .brr Schweiz vLer in einem tauberen neutralen Lande, künftighin g eringere 'Steurrn zn zahlen sein werden, und da ft mai» insbesorrdeve die ©ctotmarr des Krieges nicht so fest cmpacke^i werde. Uebrigens rüsten bereits jetzt' beträchtlich viel Linie, die zu M.-hl- habenl/eit und Reichtum gelangt sind, aber sich iwch nicht zur Ruhe setzen wwllen, dcrzu. in der Zeit nach dent Kriege Üiwenlehmimrgent MlsMchalb TeiltstlLanvs zu gründen, bzro. sich a« solchen zu be- teilrgen, wiederum in der gleichrn BvrarrsssWMÄ, daft m anderen Ländern die Steuorverhäkttnsse vorteill-afrev )vm rwlrbm. Es handelt sich hierbei nicht bloft um Erwägungen ober Mäne, sondern um ganz festsiehmde Projekte, die bereits zisfernmäftig ül^gearbritel sind und nnr der Berwirflichwlg barvar. Zu ihrer Lnttäuschrng iverden diese Projektmmaä-er allorvimrs bald die Erfahrung ein- heimsen können, das; ihre Unternehnenngslnst einigen und zwar ! licht gerade leicht überwind baren Widerständen bec-egnet. Soeben lwl der Reichstag nämlich mit den Beratungeii über das Gesetz bezüglich der Steiverslricht^ beginnen und soll«: in diesem Gesetz alle nur erdenklichen Sicl^hnrrm dagelcen ge- scl-affen werden, daft das Kapital nach dem Kriege Ms Teutsä)- land a^^swander^^ kann, msbesotidere aber .Kapital, das während des Krieges an gehäuft worden ist. Ebenso wie das Rech jegliche Arbeitskraft für die Lomnrende Friader^zest betwtisen wird, ebenso tote es die Auswanderung an und für sich erschwevai und im Zirsanrnrenhange ixtruic die vvrdeirc bestandene Freizügigkeit ein- zilschränken, sich gezwungen sehen wird, in gleicher Weise,wird das WirtsMftslebeu des Kapitals bedürfen, schon deslxckb, um die Kriegslasten tilgen zu können. Wer als Tahsinrgebliel«Ver und.Heereslieferant aus der großen Kvtastwphe nicht nnr wrversehrt h-ervvr- gegangen ist, sondern noch aus ihr bam Vorteile gezogen hat, ja, der sogar reich wurde, hat gewisse Decpslichdvrgen der Gesamtheit gegenüber, denen er sich nicket entziehen dort mü> zu deren Leistung er gezwungen werden mich^ tyewr er ci nicht freiwillig tut. Der - KapidabruSTvonderrmg werden l?»)he Schranken anfge- rvckltet werden.. Man kann .freilich rrirnnniden gewaltfom zurück- halten und auf die Dauer auf Msetzlialzem Wage zwnrge:!., die ReickBgrenze nickst zn überschreiten. Solche Emengirngen des Berte l-rs würden zu imab f^elylbaren Miftständen führen und den ganzen Handelsverkehr nahezic un77wglith machen. Aber ivas gehindert weiden kann, ist, daft gröbere Kapitalien in daS Ausland verschleppt werden f üm aic u . Freilich Xcnrnm auch solche Maßregeln mrc bis zu einem gewissen Maße geübt toerben, und ^tvar soll jedermann, der seinen Wohnsitz außerhalb des Terrtschen fsteichas nehmen will ü.nd mit seiner gesamten Habe anÄvandert, einen namhaften Pw- zeirtstrtz seines Vermögens als Sicherheit hrnierles«r müssen, als Kaution daftir, daß er für eine Reihe \vm Jahren die ihin zukommende Kri-egsgewiwrstsuer Mich tntfSchSIch zahlt Maq dos Gesetz gegen die Steuerflurfjt ckstarrd, ist zu sehr verbreitet, nm vlme FolgeerscheimrwrLn bleiben zu köNTren Jrrrmerlün muß das Nötige geschhen, um das zn retten, was zu retten ist. DCutscbtcmä braucki KämiSk arrch uach Um Kriege! Feder Krieg»beschSdtgte mutz seinem Berns wieder zugrführt worden. Gib Dein Scherflein sofort, damit die KriegSbeschLdigten nenrs Glück in der Arbeit fiutea, zu ibrrA und de- daterlrnbes Wohl. Ludendorff-Spcnde für KriegsbefchLdigie tlus Sr«dt m/t$ €ati&. Gieften, den 15. Inch 1I18. ** Beförderung. Gefveider Ott) Bö cher, Inhaber der Hessischen TapferÄeitsrnedaillr, tvurde yurtt Ibttrrjffixier besArdert. '** Heim«td<»nk an heimkehrende deutsche Kriegsgefangene. Das Samnrelergeckinis für den Heimatdank an heim kehrende KriogSgefarrgene in den L gemeinden des Kreises beträgt 12 084,94 Dlark. ** Gießener WalöbQhne Die szenischen Vrcbo' veitungeir für oie erste 2ftrsfüknmng, die, wie ans dem Anzeigenteil ersichtlich ist, Trächsten Mittwoch (19. Juni) gebracht wird, sind mrnmehr beendigt. — Anfang (3Hz) mrd Ende (gegen 5y 4 ) sind y T. um deswillen f) früh crngesetzt, danrit die ÄbendKÜge mach «rAWärtS «weicht werben köirnen. ** Li chtbilder vo rt rä ge. Zum Besten deS KunstaMerb- schastlickien Instituts der LandsÄmiversität werden im Juni und Juli drei Vorträge gehalten, ans die wir Misere L-et'er besondtwS aus merksam machen. Pros. Dc. Hamann ^n.rd über Venedig als Kunststadt, Prof. Dr. Kahle über die Enlwicklun« des M-sscheenbauö, Geheimevctt Pros. Dr. Sommer über Familien- Forschung und KLnstdarstelluws; sprechen. Näheres im AnzeigenteÜ ** Anlage nmnsik fmdet Ginnbag txm. 16. Juni, vvrm. 11 Uhr, in der Ltttnvigstraße (Auch) mit folgender Spielfolge statt: Outvertüve z. Oper „gra Diavokv", von Auber; Walthers PreiSli-ed a. d. £u>. „Die Meisdersinger von Nürirberrss van R .Wagner; Schch-WalZer, von I Stvlmtß; PotpMrrri a. d. Op. „(F&aar itnb Zimmermmm", tum Lortzing; (Sriftenbarmer, Marsch Vvn ßhtbemajm. ** Lichtspielhaus 9btyd?malß sei auf bett Hennp Parten- Jünl „Edelstein^' und das Dereknndrama „Der Richter" verwiesen. Siehe Anzeige. ** Schwarz-Weiß^Lichtspiele, Sellerswcg 81. Äon heute ab bis einsckstieftlich Montag ,17. Juni, tritt Ernst Rcicher als Stuan Webbs in seinem neuesten 19. Deteklivabenteucr „Die Diamantenstifttmg" auf. Für den heiteren Teil sind die Filmwerke „Tie Champagnen-Else" mü> „Dressierte Pudel" vorgesehen. Siehe Anzeige. ** Beschlagnahme, Enteignung xnb Melden Pflicht vvnMetall-Einrichtungsgegen stünden. Zu der Bekanntmachung Nr. tck. 8/1. 18. K. N. A. vom 26. NiLrz 1918, betreffeird BeschlagnalMe, Enteignmrg und Meldepflicht van EmrickMngSgegenständen bzw. freiwcklige AVtreseruna auch ^von anderen Gegerrstandsn aus K^lpfer, Kirpferlegierungen, Nickel, NtckL- legierrmgxM, Aluminiunr und Zöm, ist am 15. Juni 1918 eiu Nochrag Nr. LI. 8/6. 18. K. R. A erschenen, der die für Fenster griffe imd Fensterknöpfe erlassenen Vestim^rrungen ändert. Hiev nach sind die für Griffe vvn BasÜllversck-ilüsstn gelnoffen-rn ÄuS^ TtLhmebestimmungcn aufgel-oben worden. Dagegen sind Griffe mW Knöpfe ohne Rücksicht auf die Konstrukrion des BersckKrrfses vs?r der Beschlagnahme befreit, sie mit dem Fenster durch ein anderes Mittel als durch Vecsckwanbwig oder Verstiftnns verbua^ren ist. Damit soll erreich tverden, daft alle Fenstergriffe, die ohne Schoio rigleiten entfernt und ersetzt ,verden können, lexbec die BdkuntM nwchung fallen, dagegen solche, deren EntKwuung mit einer Bo schädig^.mg des Fensters oder des VerschnsstS verbunden wäre, frei bleiben. Der Wortlaut der Narhttng' bekannrmacchtug ist iv der heutigen Nummer unseres Blattes ernzufehen. ** Sammelt Konservendosen und Weitz- blech ab fälle! Von der Heeresverwaltrmg wird der größte Wert auf die Sammlung und Ausnutzmrg von Weitz- blechabfällen zur Zinngennnnnng gelegt. Sowohl zur Herstellung vvn Munition, wie zur Anfertigung von Konservenbüchsen für die Heeres- trrti) Volksernährung werden große Zinnntengen benötigt, die bei dem herrschendim Zinnmangel äußerst schwer zu beschaffen sind. Denn unsere ZinnvorrLte sind erschöpft, ebensowenig vermögen wir unS Zinn aus dem Ausland zu beschaffen. So müssen alle Möglichkeiten zur Zinngewinnung aufs äußerste ausgenutzt werden. Es ist darum vaterländische Pflicht jedes Einzelne-n, dafür, zu sorgen, daß alle Weißblechabfälle (Konservenbüchsen, Putz-, Pomaden- und Salbendosen, Weißblechtöpst, alte Kuchenformen, Sparbüchsen, Kinderspstlzeug) nicht onf den Müllh««-- fen ttKnroer:t,fu’derW'ederoerrmTrjtrnrt zrrgeführt rrcrfcm Gebt die Weißblechabfälle den Kindern mit in die Schule, oder laßt sie durch Schulkinder abhol-en, oder aber liefert sie selbst bei den überall eingerichteten Sammelstellen ab! Siehe auch Anzeigenteil. Landkreis Gietzett. $ Steinheim b. Hunden, 14. Juni. Das Eiimnc Kreuz, ftüher die Hessische TapstrlertS-Denkmünze, erhielt der Fahrer Otto San g. Kreis Schotten. e. Eichel sa chsen, 14. Juni Wegen Er ^i r n k m ' -g der Kftlder des in dem Schulgebüude wohnercden Lk-lxrerS tn Diphtherie mußte die hiesige schule ans mehrere Wochen gänzlich geschlchstn werden. t. Ulfa, 14. Juni. Der Unteroffizier Otto Ludwig. Jrv« hnber des Eisernen Kreuzes und der Hessischen Tapstckritsmedaill^ starb den Heldentod fürs Vaterlunt». e. Ans dem Vogelsberg, 14. Juni Jrffolgr der a» habenden Trockenheit sind viele BogelSberger Müller Mzw-nngeit. ihren Betrieb stilluehen zu lasten, da die GelLrgsdLche nicht da- «h-rderlich-: Wasser vut sich M^en. Dtarkcnbnrg unb Rhriu^fftA. Fe. Ä»r Rbeinhessen^ 13. Jrsri Obwohl die R-r-L» in den letzten Jahren ülx-rall jdcrrk auSgeschossen lvurden, so dafl allgemein^ ein starker Rückgang im Wildbestand fest gestellt^ i verden mußte, wird ans zahlreichen Gemarffmgerl Rheinhesw.rS ein Mwa) E en bestand armrlM. Ter erste Satz Ihm v^ügtich durch, üs«B die ?hiffülh*ng beö HaseabestoiubeS von »rroyrr 1$^ er bem alljw üppigen Gras- wck Kleeuv.'.ch^ ätt dir Hi'chnrrLr^ erheblich denn d« HOhner worden vvr Be«chi-M«s der BrM -n«- Verlassen der Eier gczwrmgerr. Kreis Wetzlar. na Wetzlar, 13. Jnni. Tie hiesige öffentliche Bücherei, di« dem Wetzlarer Deutschen Sprackwereni. angeg!«L>ert ist, per> 7 «k^t« im Jahre 1917 ihren Büchrrbestcard von 4280 auf 4439 Bände. Die Zahl der Drsleihnngen betrug 15063 gegen IW 17 im Vorjahre. Das Lesezimmer ist seit Juli 1917 tpirder geöffnet. Int verslosfenen Jahre erhielt die Bücherei wieder ansehnliche Betrüg« von der Stadt, dem Kreis, der hiesigen Jntnrstrrie und zahirrschm Privaten. Ta. Aßlar, (Dr. Wetzlar), 13. Juni. Dir Finnische FrriheöS- medaille 1. Klasse erhielt llTrtervffizwr Miltenberg von h«c. Mrchlkchr NachrichreK. VvSttSd««.ft MN 'Änmürg den 16. Juni (2. nach Trrn.). Evangelische Genreinde. Inder Stadtkirche. 8: Zngl. Christenl. f.d. Neukonffrm. aus d. Mark.-Gem. Psr.-Slff. Liz. Remring; 9V,: Pft. Mahr; 11: Kinderk. s. d. Mcrtth.-Gem. Pfr. Wia.hr. 19. Jnni, aK-S. 8: Krv^sbetstnnde. Mr.-Afs. Liz. Re:mftrg. — In der Jo- h a n n e s k i r ch e. 8: Znai. Ehristenl. f. d. Neuftmsrrm. ans d. Z-oh.-Gem. Pfr. Ansstld: 9Hz: Pft. BechtoAheimer; 11: Kinderk. f. d. Lnk.-Gem. Pfr. Bcchtvishrrmer. — Kirchberg. Darin. 10; 11: Christenl. f. d. märurl. Jugend. — Lollar. Nachm. I 1 /*. —- Mainzlar. Abds. 8»/r: Kriegs betstnnde. Uathottsche Gemeinde. SV*: Gel. z.Hk. Beicht: 7: Hl. Messe, gemeinschastt. Komnr. d. Mmp.: 8: AnSt. d. hl., Konrm.; 9: Hochamt m. Pred.; 11: HI. Messe m. Pred.: 2: Christenl., darauf sakramental. Brudersch.-And.; 8: Tllotzsiusand. Dierrstag nnd Freitag, abdS. 9: Kriegsbittand. Samstrag 22. Jmü, nachm. 5n. ckbds. 8: Gel. z. hl. Beicht. —> Diafpava-Gottesdienst am Ib.Jrmi: Lich 9Vs. Gberheflischer Rnnstvrrein. - Gießen, 15. Jnm 1918. Nur rvenige Künstler beherrschen diesmal die RÄurne des Dmlstverenrs im Turmhaus am Brand. Der Ansstellnng gereicht dies aber keineswegs junt Nachteil, im Gegenteil, das Gesamtbild ist wffenttich eftcheiklicher, -der Eirchauck, den nran gewinnt, abge- rmrdeler. W. ^ Stein'hausen (Frankfurt a M.), der hi<^' kein litt» bekannter ist, füllt mit fernen großen GemWeu, die biblische oder inythologisck>e Stvsft darstelleu, wohl zuerst ins Ajnye. In breiter, weicher Flächenmanier malt Sternhaufen seine Gestalten, die alle etwas ttes Vergeistigtes, Mystisches an sich haben. Dunkle Fvrb- töne, änßkrst fein nuanciert, beherrschen das Bild und geben ihm em geschiosst'.ws, bestimmt festgelegtes Gepräge. Trotz der vielerl dunklen Töiie, die leicht zal einem Jneino:rd'?rfln:ße)l der Farbe führen könnte:!, ist doch die Plastik, die Sternhansen erreicht, mitunter überraschend. Am deutlichsten wird man dies gewahr, trenn man das Bild ,Föttsemane" ansieht, aber sein Augenmerk ans die GrwLndliehanblimg in dem G»'mälbe „Du reichst mir Deine dnrch- araliene Ltcmd" richtet. Das dNpstische, Symlwlische, das die biblischen Oet-Gemälde des Kürrstters auszeickmet, tritt auch in den Rabierimgen auf, die übrigews vvn eiiver selten flotten and sicherer, Nadelführung zeugen. Selbst ans den Landschaften (Bmimwipsel, Waldtal ustp.) ist dieser vertiefte, typisch Steinstmsensck-e Zug nicht ganz verschwundenl. Mm: merft ans jedem Pinselstrich, mit welcher Liebe der^ Ä^ialer an sein Objekt herangegangan ist, wie er seine Seele, sein innerstes Denken und Fühlen hinerngelegt hat, nrie der Geist die Idee durchdrungerr und verarbeitet hat. Sv sind diese SBerfe Bekenntnisse 'einvs WbelstcrS getrwrdM, der ruhig auf alle malerischen Bildmrttel, Lickteffette u. tnr famv, weil es kaum möglich ersck-ernt, daß ein Bist) mel-r sagen kann, raie hier. — Paul Seg i sser Acünchcu) ist mir einer großen Anzahl von Bildern! vertreten. Wer tie^ einzelnen Bilder vergleich wird die ^eststvlürng machnr, daß die uttüarische Änsdracksform Nvischen einem fernen .Jmlprel 1 MiiSnms mrÄ einem gemaßigtri» Eripcesswnismus sckttxrnkt.. Freudige, hnb^rde Farben, kühne, breite Striche, keck: Sck)atkm und Lick.«er, daOr^schm jrnch trübe Stint- mnngSN, leben in diesen Bildern auf und machen sie ausBrnckSvvll, lebendig. (Smmenwolken, Rosenbusch, ^ Tawnetter, St. Mang in Füßen, Feldkaprlle, SchLc.-ßmau-ac, ina FebQ»r, Steten fcifbcr). Im Interieur (Mnftttzimnrer, HcrenkLche., Dunae am FlchnD V*n> n»endet bet Künstler das übliche, siftars «ttchillendc Locht. Was ater bervorrnheben ist, das ist die geschickte Wklönmrg der gelben bis nreiftlickLn Töne, was besonders der Plastik mib Perspektive zum größten Vorteil gereicht. Die blau-grüne, tüpselige ,Mvndnack-r" erinnert on Stnck-ckkinflnß oder an den Stuck>-SrÄler P,cklar. In der ,Linde" schließlich hat der Beschmrer beste Beispiel des feinen, genickftigten Erprffsw-nis'.wr6 Ein Augenblick, ein Ein» druck ist festgehalten, grob, schwer, beinahe nnförrnrg, fleht alles da: aber trotzdem, n*ie plastisch wie lvirkungsvoll! Als einen Ateister des Agiwrells und Pastells haben wir bereits ttvr Jahren Mar Fritz (Lübben) Lmrre-i gelenrt. Arsch die neuen Werke, die der Künstler air-gestellt hat, ze^nr erneut, n>ie innig der Maler mit der ftratnr verwachsen ist! wrd wie er versteift, Gtinp- mnngen fesl^ulallen imd getreu tmehcrjiugclwu. Brrs der Anzahl seiner Gemälde seien besonders bervvrgehoben.: Wftrter am Neckar (Paftely, Abeiü) am NLüritzs« (MuarÄ), Im FÄserchck (Pastell). Tal bei Cannvtt, Kiefern am See, Pappelollee, Morgen ftHmnung an der Havel, Niedersächsische Baumnküche, Straße in Paderborn, Sttaße in Blcnnverg (Aguarette). I. Köselitz ist mit einigen schönen, ck-arakteristischen Zeichnungen (Alter Mann. Torf- musiöant, Mädchm.bopf)^ eiuer im Vordergrund etwas stumpftu „Prozession", so^vie mtt dem ausdrucksvollen GcrrreöLd „?birS- zügler" vertreten. Ter „AuSKÜgler'd ein am Fenster einer Stube sitzercher älterer Mann mit Hut, ist prächtig wiedergegebe'.i. Kvps und Hände sind wie gemeißelt. Dabei ist die Malweise nich kleinlich, sondern flott und sicher. — Olga Hasse l man n-Knrtz (Wiesbaden) erreicht in ihren Pasvell^Porträts größte Lebenstvahrheit. Das Interieur ^Lamp^mlicht" zeigt, wie die Künstlerin den icvmchen Stift meistert. Das rötlich Licht durchflittct in allcn Tönen den Raum und ruft eirre warme, anheinrcliche Stinwrnng hervor. — Eugen,Drachr (DreSdsr) hat drei Gemüldo (Dorf SparselS, Sck-loft Tnvafp und misgestettt. T,e Bilder, die in Hellen, satttn Farben breitst ächig angelegt sind, fallen vor allem durch ihre Tiefe und die tvnndervolle Farbengebung euf. Sie zeigen aber muh den Künstler Wm einer gänzlich anderen Sette Uitter Berzichk aus die frühere Lilht- und Schattemvirttmg, dominierest hier nur die Fattorrrt „Liaftt'" tmd „leuchtende Farbe". Schttten sind gänzlich «ruSgcschltet. Tiefes Blml steht gegen Weifte Helles Grün gegen (Mb. — Bon E. Morgen stcrtl (Frankfurt a. M.) sind die „Flandrisch Mülile" und „Strand von La Paunc" vorhaschen. wovon vor allem das letzte wieder durch döü ünprelsömistisch Behandlung der Wafferstäch ausgezeichnet ist. W. Schrener zeigt in dem lMm'ilde „Sommerftische^" neb«kj sicherer Technik feine charaktrisievmde Komik. Eür (Mnebtlb guter. Wirkung hckven wir im „Rwtcheick' von P. Z ek k na r. wr. AÖrtlicher TeU. Nr. M. 8/6. 18. K. R. A. zu der Bekanntmachung Nr IV!. 8/1 18. K. R. A. vom 26. März*9*8, betreffend Beschlagnahme, Enteignung und MeldepfUchi von Sinrichtungs- gegenständen bzw. freiwigige Ablieferung auch von anderen Gegenständen aas Kupfer, Kupfer* legierungen. Nickel, Nickellegierungen, Aluminium und Zinn. Vom 15. Juni 1918. Nachstehende Bestimmungen werden hierdurch cruf Ersuchen des Königlichen Kriessminisrermms zur allgemeii'^eu Kenntnis gebracht mit dem Bemerken, .daß so.veit nicht imch den allgenreinen Strafgesetzen höliere Strafen verwirkt sind, jede Zuwiderhandlung geigen die Vorschriften über Bestlilag nähme und Enteignung nach § 6 der Bekanntmachung über die Sicherstellung von Kriegsbedarf in der Fassung vom 26. Avril 1917 (Reichis-Ä-esetzblatt S. 376) in Verbindung mit der Vetanntnrachrng vom 17. Januar 1918 Weichs-Gesetzblatt S. 37 und jede Zuwiderhandlung gegen die Meldepflcht nach § 5 der Bekanntmachung über Auskunftspflicht vvm 12. Juli 1917 (Reichis-Gesetzblatt S. 604) bestraft wird. Artikel I. 8 3a lfd. Nr. 49 der Bekanntmachung Nr M. 8/1. 18. Ä. 8t 2t. erhält folgende Fassung: Lsd. Nr. 49. Fenstergriffe und Fensterknöpfe (siehe auch lfd. Nr. 35). welch? zur Betätig".mg eines Verschlusses, dienen, und die durch Lösen von Schrauben oder Stiften entfernt, werden können. Ausgenommen sind Griffe und Knöpfe, deren Griffteile nicht vollständig aus den beschlagnahmten Metallen bestehen. Anmerkung: Somit sind die nach dem bisherigen Wortlaut der lsd. Nr. 49 für Griffe von BasMverschlüssen getroffenen Ausnahmebestimmung^ aufgehoben. Dagegen sind Griffe und Knöpfe ohne Rücksicht auf die .Konstruktion des Verschlusses befreit. wenn sie mit dem Fenster durch ein anderes Mittel als durch Verschraubung oder Berstiftung verbunden sind. Artikel II. Diese Bekanntmachung tritt mit dent 15. Juni 1918 in Knast. Frankfurt (Main), den 15. Juni 1918. Ter stcllv. Kommandierende General: Riedel, General der Infanterie. Mainz, den 15. Juni 1918. Der Gouverneur der Festung Mainz. Bausch. Generalleutuant. An den Oberbürgermeister zu Gießen, das Grotzh. Polizei- amt Gießen und die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Indem wir auf vorstehende Bekanntmachung des stellvertr»- kendon Generalkommandos von heute verweisen, beauftragen wir Sie. von dem Inhalt derselben den Interessenten alsbald Kenntnis zu geben Und die Bekanntmachung zur efttwig-en Einsicht in Ihrem Geschäftszimmer offen zu legen. Gießen, den 15. Juni 1918. Grostherzogttches Lbreisamt Gießen. I. B.: Hemm erde. Betr.: Die Bewirtschaftung der Möhren. Bekanntmachung. Mir sehen uns veranlaßt, darauf hmzuweisen, d?ß durch un- ferre Verordnung vom 5. Oktober v. Js. in der Fassung der Verordnung vom 9. diovenrber v. Js. über die Bewirtschaftung von Weißkohl, Rvtkolfl, Wirsingkohl und Möliren, Möhren aller Art (rote Möhren oder Gelbrüben. gAbfleischige Möhren, weiße Riöhren ünd Karotten) tm ganzen Gebiet des Gvoßherzogtums Hessen nur mtt unserer Genehmigung abgesetzt werden dürfen. Tiefe Ver- ordnunger st reckt sich auchauf diejenigen Möhren, welche durch Verziehen oder Lichten der Aussaat- , möhren gewonnen werden. Von dieser Absatzbeschränknng bleibt unberührt der Absatz durch hm Erzeuger an den Verbrmucher, wenn nicht mehr als 5 kg eit den glcidjpn Verbraucher abges^t lverden, somie der Absatz burch den Kleinhändler und der Verkehr auf üfsentlichen Märkten. Die Kleinhändler müssen im Besitz unserer braunen Ausweiskarte sein. Ein übermäßiges Verziehen der Möhrenselder, der Mstatz an nicht berechtigte Personen. sowie ein Verkauf über den Erzeuger- hoch)tpveis ist strafbar. Mainz, den 8. Juni 1918. Hessische Landes-Gemüsestelle. Verwaltungsabteilung. Ter Vorsitzende: Werner, Regierungsrat. Betr.: wie oben. Die Hessische Landes-Gemüststelle an die Großh Bürgermeistereien der Landgemeinden de§ Kreises. Unter Hinweis aus vorstehende Dekan ittmachung empsel-leu wir Ihnen mit Bezugnahme auf § 10 der Bekanntmachung Großl-erzog- lichen Minilteriums des Innern vom 29. September v. IS. diese tVridel)ende Bekanntmachung in Ihren Gemeinden ortsüblich veröffentlichen zu lassen. Das Bolizeipersonal wollen Sie anweisen, die Einhaltung der Vorschriften der Bekanntmachung zu kontrollieren und Zuwiderhandlungen zur Anzeige zu bringen. Main z. den 8. Juni 1918. 4541V Hessische Landes-Gemüsestelle. Verwaltrurgsabteillmg. Der Vorsitzende: _ , Wern e r, Regierungsrat. uermnayte*. ** Bonn. 14. Juni. Um Weilmachten 1916 verschwanden unter rätselhaften Umständen der Lcderhändler Hilger und der Tieusimami A^arx aus Bonn. Hilger war zwecks Ankauf von La^er, das angeblich aus Holland stammen sollte und dessen Angebot der Tumit-mann Marx vermittelt hatte, nach dem Nieoerrl-em gesahieu und seitdem verschnunden. hat die Polizei in N^uß den Gärtner Heinrich Krings aus Sckflich bei Neuß unter dem dringenden Verdacht verhaftet, Hilger und Rtarx ermordet zn hal>en. Äunerdenr wird dem vorbestraften Krings auch die Ernror- mmg des ebenfalls sch)n längere Zeit verschollen«: Kaufmanns Kerp aus WeLeu bei Köln zur Last gelegt. Die Verhandlung findet v-n dem Kriegsgericht in Köln statt. Letztc Attcyrieyteir. Dcv neneste Verrcks^ der Heeresleitung. (WTB.) Großes Hauptquartier, 15. Juni. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Rege Artilterietätigteik. Südwestlich von Mrry machten w:r Gefangen-e. SLäröere Vorsitze de§ Feindes an der Ancre wurden abgewiesen. Der Artillerie- und Minenftuerkampf lebte am Abend beiderseits der Sonnne auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Südlich von Noyon blieb die Jnfanterietätgikeit auf örtliche Kampfhandlungen beschränkt. Das Artille*, iefeuer ließ an Stärke nach. Südlich der Aisne blreb der Artilleriekampf gesteigert. Mehrfache Deilangriffe. die der Feind gegen unsere Linien im Walde von Villers-Cottevets führte, wurden abgcwieseu. Die GesanseneuMl aus den letzten Kämpfen südlich der Aiene hat sich auf 48 Offiziere und mehr als 2090 Mann erhöht. Leuttrant Udel errang feinen 30.. Leutnant Kirjtein seinen 25. und 26. Luftsieg. O st e n. Heeresgruppe Eichhor n. Ettva 10 000 Vkmn starke russische Bauden, die von Iris? kommend, in der Mütß-Bucht an der Nordttrste des Masurischen Meeres landeten, und zum Angriff auf Tagan- rog vorgiugen. wurden vernichtet. Teile des Feindes, die auf Booten und Flößen zu entkornnren versuchten, wurder im Wasser zusammeng-schoffen. Ter Erste Generalquartiermeister Luöenborff. Der Kanrpf gegen die Balschewiki. London, 14. Juni. (WTB. Niästamtllch.) Reuter. ..Daily Mail" berichtet aus Tientsin vom 8. Juni, daß Admiral K o l t s c a k von C h a r b i u mit enter Mteilung Chinesen und Kosaken nach der chinesischen Grenze marschiert. Er hat die Absich, den Vormarsch der Bolschriviki in voestlicher Ricl-tung auf- zuhalten. Aus Tokio vom 11. Juni wird bzv „Daily Mail" berichtet, daß nach der Zcituua „M-mato" die Bolschwiki in Cabarowsk an der sibirischm Eiserrbahu und nördlich Wladiwostok über das russisch Gebiet im fernen Osten den Belagerungszustand verhängt haben. Die Rote Garde sowie alle Arbeiter über 1$ Jahre sind unter die Waffen gerufen worden. Die Bolschwiki hätten den Kontrarevolutionären den Krieg erklärt. Mard uiui Selbstmord. Paris, 14. Jw,i. (WTV.) Havas. Ein Steuerbeamter aus St. Omer namens .Machu sprach gesteh nachmittag bei dem ehemaligen Senator und Mitglied der nvedizinffäien Akademie Dr. Pvzzi vor. Rachem er in das Arbeitszimmer geführt worden war, gab Miwcl',r drei Revolverschü sse ans Pvzzi ab und erschoß sich selber mit der vierten Kngel. Tr. Pvzzi wurde, von drei Kugeln getroffen, nach dem Hospital ge* brach, wo er alsbatt» .seinen inneren Verletzungen erlag. Dev 72)ährige Arzt ivivd von seiner Umgebung für das Opfer eines Jrr> sinnigen gehalten^ Die ägyptischen Häsen geschlossen. * Haag, 14. Juni. (Korr.-Bureau.) Das VUnisterium des Aus- wärtigeu hat die Rachich erhalten, daß die ägyptischen» 5) ä f e u westlich von Alexandria für die allgemeine Schitfahrt ge- schlossen sind. Die Troche?t!-e^ung des Zuider-'SeeS. Haag, 13. Juni. (WTB.) Me Gesetzesvorlage zur Abs.chiv« ßung und Trockenlegung des Zuider-Sees twlrde in der Ersten Kammer ohne Absttmmung angelwmmen. Aus Ocst-rre ch.iiuggyn. Budapest, 14. Juni. (WD9. Nichtamtlich) Ungarn'ck?es Körresp-ondenzburoau. Tie Beratungen zwi,chen Ministerpräsident Tr. Wekerle und kroatischen Polirikeru sind gelern vorläufig beendet wachen und uvrden erst nächste Woche fortgesetzt. Wie „Pesti Hirlap" berichdet, I>at in den Beratungen der Ministev, Präsident au die kvoattsck-en P-olitiker die Frage gerichtet, wie sie sich zur Frage der Zugehörigkeit Dalmattens sonn ' Bosniens und der Herzegowina stellen, ohne das; er sich darüber geäußert hrtte^ welche Lösung m-cur xslane und wie sich die ungarischr Regierung! dazu verhalte. Tie Kroaten hätten offen erklärt, daß die Lösimg dar füLslawisckMl Frage nur durch die Vereinigung aller Süds.tawen zu eineui Staate im Rahmen der ungarischen Stephanskvone denkbar sei. Die krvattschen Politiker hätten übrigens die Ueberzeugung gewonnen, daß man an zuständiger Stell« eine endgilttge, besri-chigerrde Lösung ^der Frage innerhalb möglichst kurzer Zeit wünsche. Ein Eisenbahnunglück bei München. München, 14. Jurn. (WTB. Mchtamtlich.) In Diedorf bei Augsburg riü heute nacht 2 Uhr der Stückgüterzua Nr. 2316 beim Abfahren mit 17 Wagen gb. Auf derr abgerrffeneiH Zugtcil, der über das Einfahrtsignal ungefähr 80 Meter hiualls- ragte, stieß der nacklfvlgende Durchgangsgüterzug Nr. 6130 auf. Ein Zugführer und ein Soldat tvurdcyi getötet, ein anderer Soldat steckt vermutlich noch unter den Trümmern: der Materialsck-adeü ist beträck-tlicki«. aubWdm QJdeUhr, i r.n a © « * ik ^S«Ä M £SSÄ» 5 S» cht ^ bei Nierenleiden, Harnsäure, ®ZucKer, Eiweiss | Ffarailicine Wildunger Mineralquellen, A.-G., Bad Wildlingen Schriiten kostenfrei 1ö!7 ' F,asc!ienvers8nd 1615131 , « « i s ^ « c v 1917: Basuch 10410 Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma Gicßencr Gummisabrik Poppe L Co. Gießen, eingetragen: Die den Kaujleuten Friedrich August Pfeiffer und Konstantin August Klein Gießen erteilte Gesamtprokura ist erloschen Den Kaufleuten Konstantin August Klein und Julius Kögler in Gießen ist Gesamtprokura erteilt. Gießen, den 7. Jiun' 1918. * Grotzh. Amtsgericht. 45 , 9 B =£]!i:!!!!lliSli!)lllliil!Iliiililll]||ii!llllIf!ll1llii!!!!ill!iltl]!iiiiilllit!iSI}ir.ttlii!!i!illlilllSiltiil!III!iilil!ill!!llllll]i31ii!iilS!l!llii!!!llliiS!!n!:ill!IIIIS!lll!l!illl!tli!!il!!'.i!r.i!SISllL"' Heugras-Versteigerung. Mittwoch ecu 19. Juni ls. IS. vormittags 8 Nhr arnangend, wird das HeugraS von den hiesigen Gemeindewiesen versteigert. Zusammenkunft an der Zieaelhütte. Die Dörnbachswiese, Baumstück vor dem Berg und Kallerbrunnenwiese werden bei der Versteigerung nicht vorgezcigt und kommen beim Anfang der Versteigerung zum AuSgcbot. Steigerer, welche das gesteigerte Heu außer halb des Kreises Gießen verbringen wollen, haben die Genehmigung zur Ausfuhr beim Großherzogl. l^reiSamt Gießen einzuholen. Allendorf a. d. Lda., den 14. Juni 1918. Großh. Bürgermeisterei Allendorf «. d. Lda. _ N e i n. _«w Ludendorfs-Dpende. vesirkrspardafse Hetzen: Rechnungsrat Mose 25 Mk., Ad. Möhl 30 Mk., Augllist Noll 30 Mk., Finanzbeamten- Verein 25 Mk., Frau Kellner 5 Mk. VanK für Handel und Industrie: Amtsaerichtscat Gros 50 Mk., Prof. Tr. Bostroem 200 Mk., W. Den- ninghoff 100 Mi, Wilh. Seipp & Eugen Dürr 1000 Mk., Frl. S. Weitzel 10 Mk., Env. Mädchenschule Kl. IV b II 8Mk., Fabrikant K. Mnlkomesius 5 Mk., Spar- und Darlehenskasse Großen-Lindcn 20 Mk., V. W. 50 Mk., Ä. S. 10 Mk., N. N. 20 Mk., Firma H. Mettenheimer 50 Mk., Kurt v. Münchow jr. 20 M., N. N. 50 Mk., Oberstaatsanwalt Hofmann 50 Mk., K. S. Wtw. 10 Mk., L. K. 10 Mk., Otto Tern 10 Mk., Ehr. Manger 10 Mk., Geora Jung 10 Mk. ««»erbcLarlk: Lvuis F^r 5 Mi, Sonntag-Slamm- ttsch Hvtel Prinz Karl 71 Mi, Dansmann Wilhelm Moeser 100 Mi Vankgeschäst herz: Bankier ?Norip Herz 500 Mi, E. St. 5 Mi, A. R. 3 Mi, I. St. 2 Mk. Mitteldeutsche Lreditbank. Filiale Ei hen: Wilhelm Moser 20 Mi, Bär 6c Wetterhahn 100 Mi, Ludwig Rosenthal. 100 Mi, General a. D. Cnllmann 50 Mk., Karl Jüngst 100 Mi, K. Hahn 20 Mi, W. Hahn 20 Mk., Herm. Heß 300 Mi, Beamtinnen des Telcgr.- Amtcs 100 Mi, E. Fuhr 10 Mi, E. Mnth 20 Mi, A. SchnxlN n. Frau 50 Mk., Ungenannt 200 M k., I. Pfeffer 100 Mi, S. Stamm 50 Mi, Meyerhofs 6c Goßlar 100 Mi, Karl Frensdorf 30 Mi, F. L. Bender sen. 50 Mk., Sammlung beim Universitäts-Gottesdienst am 9. Juni 63,85 Mi, Landgerichts-Direktor Koch 20 Mk., Frau E. Rahlmeier 10 Mk., Waltraute Rahl- meier 5 Mi, Sieglinde Rahlmeier 5 Mi, Fr. Harrics 50 Mi, Wilh. Kilbinger 100 Mk., Nechtsamvalt Leun 100 Mk., Berth. Kann 10 Mi, Hüttendirektor a. T. Fanden 100 Mi, C. A. H. 200 Mi, Fr. May 100 Mi, Ludwig Lambke 50 Mi, Gießener Konzertverein 200 Mi, Frau Emmy Retzlaff 10 Mi, Fleischer-Innung Gießen 300 Mi, Fiuanzrat Schrldt 25 Mi, Prof. Tr. H. Hut 10 Mi, Ed. Sil bereisen 300 Mi, N. N. 10 Mi, Ludwig Lazarus 20 Mi, I. W. 6 Mi, Prof. Tr. Berliner 30 Mi, Frau Gustel Schneider-Haggemüllec 10 Mk., E. W. 5 Mk. Roter Kreuz: Frau Fr. Habenicht 25 Mk., N. N. 50 Mk., Tr. Ploch 50 Mi, Ungenannt aus einem Vergleich 25 Mk., 'Geh .Kommerzienrat Heichelheim für Blumen 50 Mi, Friedrich Jung, Klein-Linden, 5 Mi, Ungenannt 4000 Mi, A. Schwan 100 Vii, Büchscn- sammlung im Theater am 13. Jiun 132,99 Vti, Büclffen- samnnung am Sonntag den 9. Juni 4605,98 Mi, Hof- kutscher Huhn 10 Mk., Ingenieur Georg 5lüch 50 Mk., Professor Helm 100 Mk. EcjchSstrstelle drr Lberhcssischen volLrzeltung: N. N. 2 Mi, W. R. 2 Mk. Stadtverwaltung: I. Walldorf 40 Mk., Tr. Fayet 20 Mi, Lichtspiel^rus Gießen 180,10 Mi, N. N. 10 Mi, Ferd. Krämer 50 Mi EeschastrsleSe des Sicherer Anzeigers: Frau L. Bern deck 10 Mi, F. L. 5 Mi, I 5 Mk. B. 10 Mk., Ungenannt 4518 V Wer t zcheir haben I will, muß Oelfrüchte anbauen. - Schon jetzt ist es Zeit, VorbereriLygey für Len Anbau EW von Raps und Rübsen s^s zu treffen, die von allen Oelfrüchten die höchsten und sichersten Erträge bringen. Für 100 kg abgelieferten Raps bzw. Rübsen erhält man 85 bzw. 83 Mark und Anrecht auf 40 kg. Oelkuchen. JurFörderung des Anbaues stehen größere Mengen Ammoniak zur Verfügung, aus denen für jeden zum Anbau gelangenden Hektar Oelsaaten der Bezug von 80 kg voraussichtlich für den gesamten Herbstanbau vermittelt werden kann. Uriegsausschutz für Gele und Me. Ernte - Abteilung Berlin; IPDJ, Unter den Linden 68». 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M. ob gegen Borlage deö BefteVauSwcisec' ?,nr -kährmirlel- karle >md Adaabe der Nälirmitlelmarke kür miitelmarken ohne den Besiellausweis sind ungüllig und berechtigen nicht mihi Be^ug von Waren. Eö enifaUen: 1. Auf die gelben Karten (A) 200 Gramm Suvoen- f a ü r i T q t r; 2. Bus die roten Karte« («) 500 Gramm GrieH und 120 Gramm Ktndergerstenmebl,- 3. Ans die blauen Karten aargcicbäft yerinonttpiankArye. _ SelterSweg 8. __ Nnkoch! pparste Einkochgläser, Gummiringe (für alle Systeme passend) Glasöffnet, jedes GlaS spielend leicht öffnend, empfehlen 8308 Brüder Schmidt, Empfehle meine MsilMschise» ivelche stets auf Lager habe. Küfermeister I. Laug. Lana-Göii'S iam Ballnhos). Be lUaUodL isk. L HI CltoC ?T el» SerofsKt. '.•‘»'JOOOt kew. &&5. SaSa«,Brr!ia IW- rd.'B-tr.O. Ganz neu verbesserte »habil „Einzig“ MM Jeder sein eigener Schuster u. Sattler. H Die Ahle nühtSlevv- stich n>ie.eine Nah» Maschine. Alle Leder» artikel. wie Schuhe, Riemen. 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