Nk.cn ^EettSsiwmg mitten, irr seiner Raserei gegen die Hvhenzvllern von «neu: Mitglied seiner amtlichst Familie rauh bei der Schulter sesaßt und auf seinen Sessel gesteßär loerden mit den Worten: Hmmrelswillen, hör auf! Das ist kein Bc- tragen für euren Präsidenten der Bereinigten Stauten." getatffec Loms Shberkrop ans Cresten im Staate Lowa lat Weber: ern«n Offerwrr Brief cm den deutschen Kaiser gerichtet, der nach dem sattsain bekannten Muster gearbeitet ist und in dem der Kar,er mrt .kevr Kaligula, Attila, Tschengiskl-an, Iwan dem INrauiamen und Satarias Beelzebrch verglichen wird, rmd der auch ungeheuerlichsten Anwürfe enthält. Diese Sudel- Ent des Mr Sybertevp hat mor das Wohlgefallen des Mr. öWst ^ 'o hohem Maße erregt, daß er durch seinen Privat- wkvetar Tumuktv de» Berüülcr bitten ließ, ihm doch das^Original- mmrufkript zu verehren! Meichzeitig wurde Auftrag gegeben, die Schmähschrift in Millionen Abdrucken zu veroiel- fültigen und umer die Dtasscn zu lverfen, wahrscheinlich, um die nur schwächlich schwelende Kriegsbegeisterung in Feuergarben anf- schießen zu lajsen." Die „Köln. Ztg." meirrt, Wilson habe sich da einen Uriasbrief beschafft; es gebe Leute, die auch mit wirtlichen Enthüllungen über den „Washingtoner Hch" auf warten könrüen. Darauf ivollen wir aber gar nicht warten. Es gerrügt, yu wissen, daß Wilson ein urrverbesserlicher Heuchler ist. Der öfterreichisch-ungarische Tagesbericht. WieA. 10. Juni. (WTB.) Amtlich wird verlaukbarl: Feitldliche Vorslü ße gegm Capo Sile und gegen nrchrere Stellen dcr vrnetianischen Gebirgsftont wurden, wie an den Vortagen, glatt abgewiesen. Eines unfever VombengeAiwadrr erzirlte bei einem Angriff auf die italienißlfen Flugplätze von Trevifo und Monte Belluno z-ah!reiick>e Treffer. Das Artillcrieftuer. das der Feind seit längerer Zeit gegen die hinter unserer Piavefrvnt liegenden Ortschaften richtet, kostet täglich italieiüjüien Staatsbürgern das Leben. Der Chef des Generalfürbes. * * * Erfolge südwestlich von Noyon. Berlin , 10. Juni. (WTB.) Südwestlich von Nohon wurde der Feind am 9. Juni erneut angegriffen. Nach starker zusammengefaßder Artillerievorbereitung in der Nacht vom 8. zum 9. trat Infanterie in der ganzen Linie zwischeri Montdidier und Noyon zum Sturme an. Nach kurzem Karnpst war Orvillers geuomrnerr und Morte- m e r erstürmt. Die feindliche Artillerie antwortete nach unserer Feuervorbereitung nur schvach Von allen Seiten her trafen Meldungen ein: Stafetten und Auws kommen, und gehen, Flieger urrd Brieftauben befördern die Meldungen, bald treffen die ersten Gefangenen ein, es sind etwa 500 Mann der 125. ftauzosischen Division, alle vom Regiment 113. Sie geben an, daß man den Angriff erwartet habe, trotzdem ist fast da - ganze Regiment aufgerie- benvderaefangen. Bald hüllt dichter Staub und Rauch die ganze Gegend in undurchdringlichen Schleier, von rückwärts traben die Munitionsbolonnen auf den Straßen in südlicher Richtung. Die gesamte erste feindliche Stellung ist in unserer Hand. Das von vielen Flußläufen und Tälern duvck-zogene Gelände ähnelt dem des Chemin des Dames. Um 8 Uhr vormittags ist Biermont genommen. Um die Mittagszeit wird bereits re«l>e Beute, darunter Geschütze, gemeldet. Ueber Mortemer und Orvillers geht der Swß hinaus. Cuvilly und Riquebourg sind in unserer Hand. Auch östlich der Matz wurde die erste feinbtid>e Stellung genommen und die Höhen von Cury, Mareuil und Thiescourt wurden erstürmt. Die Auflösung und die Zersplitterung der Forschen Manöverirarmee. Berlin, 10. Imri. Ter große Steg des DeckUschm Kronprinzen, der einen weiteren Teil der bedeuten wen Zcänrpfkrast und Kampftirittel der Entente zertrümmerte, hat zugleite) die Auflösung und völlige Zersplitterurrg derFoteischenManövrier- a r m e e herbeigefubii. Bor Beginn der Schlacht an der Aifnr standen am 27. Mai im grurzen ach feindliche Dwisionen an der Front. Durch die Arlsdahnung des Angriffes winden in kurzer Zeit siebe,: weitere Stetlungsdivisionen in die Schach mit hineirrgezogen. Die von Tag zu Tag wwlLendcn Erfolge Myrten schließlrch >rzn. daß der fvan-ösisch Führer aufs neue 35 Divisionen in die Kampffront werfen Mußte. Im ganzen sind, also 50 feindliche Divisionen an der von der deutschen Führung gewollten Front in kürzester Zeit zun: Einsatz geznnmgen. Dre infolge per engtrstexn Niederlagen nötig gewordene Abgrch tchm französischen Verbänden an die Front beiderseits der Somme uni» in Flandern entblößte die französische Font in gesahrliteuster Weise und ist schuld sowohl an der schoeren Niederlage, die die Frmizoien zwisteien Arfne und Warne Tag für Tag erlitten, sowie an der neuen Niederlage, die am 9. Juni nmbenäfl den Franzosen •ffut Vr Fwnt von Ddmüdidier bis %ycpm zugesthst wurde und ihnen schon run ersten Tage 8000 Gefangene abnahm. Der ungeheure Materialverlust, den die Entente aus den ausgedehnten Fronten znn,chen Ypern inib Noyon und zwisäxn Noyon und Reim« ^Utten bat, wird nur steter zu »ersten sei,:, vor allem, da die breiten teückrn der Ententeheeoe durch veriirehrteil Einsatz aus der Hermat ergänzt werden müssen. Die Hoffnung der- Entente cruf ein entscheidendes Eingreifen der großen Mmiövrievarmee ist end- gülüg gescheuert Die starke Reservearmee, die den Kriegsrat von uFi&EZL m ^ttießuug des Krieges stützte, besteht ols solche nrch mehr. Ein Armeebefehl PeL«r«K. ^r lin IQ.Juui. General P6 tarn hat einen uns in dte Hand gefallenen Armeebefehl erlassen, in dem es heißt- ,,^ou>aten! Der Feind m einem neuen Schlage aus. An Zahl rn den ersten drei Tagen überlegen, konnte er unsere vordersten UTnen zurückdrüngen Unsere Reserven sind aber im Anmarsch Wir wecken diesen Sturm Mn Schoitern birngen und yim Ge- p e n n 0 ß aus holen. Helden der Marne! Für Eueren Herd und für Fuankrxnch . vorwärts!" Der für den 1. Juni angekündigte Gegenstoß war bereits am s. Jnm zutaumiengebrochen. um unsere Linien rinUistvßen. Unsere Truppen haben überall den Stoß ausgehalten irnd liefern auf der ganzen Kampstinie harte nackige Kämpfe, durch die der feindlich Stoß ernstlich ausgchalten oder verlangsamt worden ist. Ans dem li'.rken Flügel gelang es den Deutschn nich, unsere Deckungszone zu überschreiten, und sie sind durch unsere Truppen aus der Linie Rubesecmrt le Fretoy, die sie erreichten, naclHrücklich festgehalten worden. Im Zentrum war der feindlich Vorstoß fühlbarer. Nach verschedenett für die deutschen Truppen mörderischen Angriffen gelang es ihnen, in den Dörfern Ressons für Matz und Moreuü Fuß zu fassen, rvo unsere Einheiten der ersten Linie die Verteidigung Schritt für Sclnitt fortsetzten. Aus unserem rechter: Flügel begegnet der Feind nich weniger nachhaltigem Widerstand. Trotz! seiner wiederholten Anstrengungen haben wir uns aus der Font Belval-Eaim t ctaucourtmile behauptet. Beschwichtigung der Pariser Arbeiterschaft. Genf, 10. Juni. Zur Beschwichtigung der Pariser Arbeiterschaft erließ dcr sozialistisch Deputierte B r u n e t einer Ausruf, in dem er angesichts bei die Hauptstadt be- drohenden Gefahren dringend jeder Störung dcr öffentlichen Ordnung widerrät. — Im gleichen Sinne wendet sich Rena u d e l in der Humanit6 gegen die Elemente, deren Kopflosigkeit eine vorzeitige Räumung von Paris zur Folge haben könnte. Die amerikanischen Verluste. Berlin, 10. Juni. (WTB.) An der Front von Th'«- teau-Thierry-nach Nord west verblutete sich der Feind seit dem 5 .Juni in ruchlosen mit starken Kräften! unternommenen Gegenangriffen. Am 7. Juni ging, hier zmn ersten Male eirre amerikanische Division zfum Angriff vor. Im Brennpunkt des ZÄrrnpfes stand der Wald von Belleau. Hier hatte ein deutsches Regiment unter persönlicher FühtÄrng des Regirnentskommmtdeurs den AtnerrkMreiTn ungewöhnlich schwere Verluste beigv- bracht. Es warf den Feind, der bis an den Stand deÄ Waldes vorgekommeu war, im Kampf Mann gegen Mann mit HanL>granaten und Basvnett Zurück. Ms trotz dieser blutigen Abftchr Teile der amerikanischen Division, und zwar der Marinebrigade in der Frühe des 8. Juni noch, mals in mehreren Welten hintereinander zum Sturm vor- gffvgen, licH sowohl die deutsche Arrilterre wie die Jtasaw- terie den Feind nahe herarrkommen. Dicht vor dem Walde wurden seine Sturmkotonnen frontal und von beiden Flmcten her vom wirksamsten Kusanrrnengefvßten Masäffnsw gcwehr- imb Artilleriefcuer überschüttet. rvenige fimexte Eanec konnten sich in die Gefangenschaft oder durch eilige Flucht retten. In dichten Haufen blieb die Musst- der Amerikaner tot vor dem Belleacr-Walde liegen. Die Amerikaner und ihre HeereSsorgen. Stockholm, 10. Juni. Stockholms „Tidningen" berichtet, daß das amerikanische Repräsentantenhaus beschlossen hat, alle wehrpflichtigen Austärrdcr auszmocisen, die als solche Befreiung vom Militärdienst strderren. Haa Line neue Rede wilsonr. nt r 10 '.Ä Washington wird gemeldet: Li»j Gcffllschast mexrkanrlcher Journalisten, die unter Leitung der ame- , rrkam,chen Regierung eine Rimdreise durch Anierika unternimmt- wurde durch den Präsidenten im Weißen Hause empfangen Wil-' Io" dult dabei eine Ansprache, in der er zum Aüsdrrick brachte-^ daß Mexiko anscheinend dre Haltung der Bereinigten Stactten bisher immer noch nicht richtig verstanden habe. Er könne versichern- daß stine Vältana während seiner Präsideritschast nur von dem crufruhtigen Wunsche beseelt gewesen sei, Mexiko nichts Uebles zuzufügen. Er strebe ein ffeundschastlickies Verhältnis zu Mexiko Tu Regeluita der inneren Angelegenheiten sei Mexikos eigenste Smhe Amerika habe chm in tue,er Beziehung nichts vorzuschr-eiben, Als Amerika Truppeii nach Mexiko gcswidt habe, sei es nur gefächen, um Mexrko zu helfen, denjenigen Mann zu entfernen, d cc tue Regelung der mexikalnscheu Aiigetegenheiten bis dahin mimög- lich gemocht bäte. Wenn diese Regeluirg zrrstande gekomnum sei> FranzSsischcr Bericht vom d. Juni KendS Die neue O ffen sive. dre heute früh von der deutschen Armee beglmnen tourde, hat sich mit Heftigkeit eilte teacEelt und wird auf, emer Front von 35 Kilometer »wichen Montdrdrer und der Oise aufrechterlwlten Der Fernd verdoppelt mit erheblichen Krchteu tenre Anstrengungen. ^ einen falschen Eindruck über- den wahren Zweck des amerrtaurichen Emgreifens in Mexiko hcrvor- Kurufeir. „Sie wißen," Po fuhr er Port, „wel ch" traurigen Dinge gegenwärtig an unserer Küste geschehen sind. Sie haben gehört von den versenkten Sckstffen. Schon enrpföig ich gestern dar AuSsämtel ans «ner Zeitung von Guadalajara, in dem gesagt' wird, daß 13 unserer ameritanstchcil Sä-tachtschifse beim Kap KglUyLe verstrv^worden,sind. Ich zweifle nrcht daran, daß der Chcsredaktnrr des Blattes diese Notiz in gutem Glauben veröfsente licht hat. Es ist aber Etat, daß Behauptungen dieser Art llnernigkeit pvlhhen Amerika und Mexiko stiften können. AuaenÄrcklich bv- schafflgt stm Amerika ziemlich einge!)atd mit den Angel egen hntertz der gaitzen WÄL, und die kleimm Nationen beginnen es zu begreifen, daß eS unseraufrichrigsterWunsch ist, ihnen inruuigenriü^gerWeste Vi ^^Swlz der Zeit entgegen, in der .wir der Welt tne Benvrst liefern Cömwm, daß wrr aus diesem Krieg nichtel für uns yevausholen wolle::. Unser Volk ist loie Sie das selbst benrerkt l-aberi lvecken, urcwiderruflich entschlossen, diesen Krieg nur ttatucr Brele wogen zu führerr. Amerika verlangt keinerlei materiellen Vorteile mrs diesem Krieg, fchrc Gebütser. Eiterung. Vnu erweitertes Harckelsgebiet oder sonst etivas %'bnlirfjefll vtestr Arck. Das haben wrr nrcht nur eiimval, sondern nnedei'hvll, allen llirnisterien für auswärtige Arrgelegenl-oiteu in Europa nüt- Ernzebne Mitgtieder dieser Ministerien iverdcn siä^rlich an tae Wahrheit meiner Worte geglaubt habeir, daß meine Versich». rungen MffrräZtta sind und da^' uister Ziel uneigennützig ist Sfe tacken «her, daß diese Versicherungen vor: cinienl Wadeuriker kämen, der von derridealistlsckZm Bcstretnrn^r eines Möncbs dnrckDnmgen Per. Sre hoben incht geglaubt, daß rch ans dem Her>-- des umm- kLinjchen Volkes sprach". Ä&Tfjm «räumte bann an feine Rebe gelegentlich der Eröff- ming der Sammlung zugunsten des Roten Kreuzes in Neuyork. in der er ganz aus dem Stegreif die Verhältnisse in Rußland beleuchtet und zum Ausdruck gebracht hätte, daß Amerika Rußland ebenso kräftig unterstützen müsse, wie es Frankreich oder England oder sonst irgend ein anderes Land der Alliierten unterstütze. Das Publikum habe ihm, obwohl es der Kleidung nach nicht -u einer Volksklasse gehörte, das die Leiden der ruffisck)-en Bevölkerung so mitfühlen konnte, wie Minderbemittelte. förmlich Merouchzt. „Das meine Herren war das Herz von A me r i ka." Wir sind bereit, auch Mexiko gegenüber unsere wahren Gefühle zu zeigen. Manche von uns sehen mit Bedauern zurück auf einige Vorfälle mit Mexiko aus früherer Zeit, aus einer Zeit, die weit vor dem jetzt lebend cur Mensck-engesck-lecht liegt. Amerika würde sich schämen,, jetzt so gegen Mexiko zu verfahren wie damals. Deshalb hoffe ich. daß ivir nun ettvas Beffer's nach Hause bringerr können als Versicherungen oder nur Worte. Wir haben Fühlung mit unserem Volke genommen, Sie wissen, wie es uns gefreut hat, ^Jhnen die Türen aller derjenigen .Einrichtungen zu öffnen, die Sie zu sehen gewünscht haben, und daß wir Ihnen alles gezeigt haben, was wir taten. Ich hoffe nun. .daß Sie gut verstanden haben, warum wir das cttles tun. Wir tun das. damit Sie selbst nachher nie mehr das zu befürchten haben sollen, wovor ckrner Ration bange sein muß, nämlich vor dem ungerechter! uud egoistischen Eroberungswillen einer anderen Nation. Vor kurzem habe ich bekanntlich ein panamerikanisches Uebereinkommen vorgeschlagen. Ich habe bemerkt, daß eine der Schwierigkeiten^ unserer früheren Besprechungen mit lateinischen 'Amerikanern diejenige war, daß bie berühmte Monroe-Do kt r i n ohne ihre Zustimmung der Zentral- und südamerikanischeu Staaten verkündet wurde. Wir sagten- Wir werden Eure großen Brüder sein, ob Ihr wollt oder nickst. Das twrr gut und schön, soweit es Euch /gegen einen Angriff von jenseits.des Ozeans beschützt hat, aber es war nichts in diesem Satz, das Euch gegen uns selbst beschützt. Ich habe gesehen, daß man in Zentral- und Südamerika beunruhigt darüber war, daß unser Vvrfch'ag nur darauf hinauslaufeu sollte, unsere eigenen Osteressen imb nicht die Interessen Unserer Nachbarri zu schützen. Darum wiederhole ich: Wir wollen ein lleberemkommen treffen, ^ das uns allen volle Garantien für die politisch^ Unabhängigkeit nnitf für die territoriale Integrität gibt. Wir »vollen ein Uebereinkommen treffen, das, wenn einer vvn uns, die amerikanischen Staaten mit inbegriffen, die llu-< abhängi.gkeit und Unverletzbarkeit eines anderen anlerikanischen Staates verletzt, alle übrigen Staaten gegen diesen einen Staat aufruft. Ein solches Uebereinkormnen soll die Grundlage für das künftige Leben der Nationen Auf der ganzen Welt sein. Der Friräe kann nur durch gegenseitiges Vertrauen Kimmen. Dies Ihnen anseinanderzusetzen, mar der Zweck nienter Rede. Wenn Sie erwägen, wie viel Schätze Mexiko in sich birgt, dann müssen sie -ruch einsehen, daß die Zukunst dergestalt gtnchnfsen sein muß, daß uiermmd Mexiko ausbeuten kann. WvM wir erst die Grundlogm einer gefestigten Ordnung haben und die Wert wreder zur Besinnung gekommen ist, dann werden wir, »me rch bofse, die besten Beziehungen miteinander haben, Beziehung«!, dre eine dauernde und herzliche Freundschaft verbürgerr. Tie Opposition der irischen Frauen. Rotterdam, 10. Juni. „Daily News" melden aus Du dun.- Heute haben in g a n z I r l a n d'die Frauen das (>'> v l u b n i 5 uni nzei-chne., sich der D i c n st p f.l i ch t z u w » de r s e tze n. .In Dublin ging es dabei völlig ruhig zu. Die grauen verpflrchteien sich, kerne Arbeiten von Männern zu verrichten, die gewaltsam in die Armee eingereiht werden. Aur dem Reiche. Ein Wahlrechtskompromitz im preußischen Abgeordnetenhaus. Berlin, 10. Juni. Dem Abgeordnetenhaus ist ein Antrag Lohmann-Hey de brandt-Lädt cke und Genossen Angegangen, in dem es n. a. heißt: Das Abgeordrre tenh ans wolle beschießen: dem Wahl-ge- setzentwurf einen § 3 AUKufiigen, wonach 1. jeder Wähler e ine G ru ndstimrne hat und 2. außerdem je eine Zusatz stimme erhält 1. wer mindestens 50 Jahre alt ist, 2. wer entiveder vom 25. Lebensjahr ab a) selstänüig ober als leitender Beanrier seit urindestens einem Jahr tätig ist oder d) mehr als zehn Jahre als Staats- öder Gemeindebeamter hauptamtlich ratig ist oder c) mehr als M)n Jahre in einer deutschen Körperschaft des öffentlichen Rechtes ehren amtlich oder als festangestellter Beamter tätig ist oder d) mehr als 10 Jahre als nicht leitender Angestellter in -gehobener Stellung tätig ist; als solche gelten alle Angestellten im Sinne des Bersicherungsge- setzes für Angestellte; oder e) mehr als zehn Fahre als Aufseher, Vorarbeiter oder Rottenführer tätig ist und regelmäßig die Aufficht über miudesdeus fünf Arbeiter führt. Kardinal v. Hartmann über die Haltung des deutschen Episkopats. i. Köl n, 11 .Juni, Upber die grundsätzliche Haltung des deutschen Episkopats im Weltkrieg hatte ein Vertreter der „Köln. Volksztg." eine Unterredung mit Kardinal o. Hartman n. wobei dieser erklärte: „Es ist nicht meine Sache, über meine Mitbrüder im Episkopate und int heiligen Kardinals kollegium ein Urteil zu fällen: dies um so mehr, als sie wahrscheinlich durch den fortgesetzten Verleumdungsfeldzug, den die Presse der Entente gegen uns führt, zu irrigen Ansichten ver- lettet wurden oder mich weil sie von den amtlichen deutschen Verachten ferne Kenntnis haben. Uebrigens ist im Laufe der Zeit die Ungerechtigkeit vieler Angriffe bereits in helles Licht gestellt worden. Um nur einen einz igen Fall zu erwähnen, so tue iß ich bestimmt, daß einige Mitglieder des bekannten, katholischen Propagandakomitees, das ien gegenwärtigen .Krieg als einen Reli- gronskrieg hinstellen wollte, Reue darüber empfanden, daß sie S* r ^, Nanlrnsunt e rschri s t eine Auffassung bekräftigten, deren Grundlosigkeit längst bewiesen ist und die nur als ein deutsch- feuidliches Verhetzungsmttlel betrachtet werden muß." Warum erheb«! die deutschen Kirchenfürften nicht ihre Stimme, um thre Ltmtsbrüder in den feindlichen Ländern an die wirkliche ^age der Dinge zu erinnern und um rvenigsteus denen die Augen zu öfinen, die guttn Glaubens sind? Der Herr Kardinal antwortete darauf: „Diese Ansicht kann ich nicht vollständig teilen. Vor allen Dingen haben die deutschen Kirchenfürsten den ausdrücklichen Wunsch des heiligen Vaters vor Augen, Streitigkeiten zwisck>en den Mitgliedern der katholischen Hierarchw zu vermeiden. Tie deutschen Bisckiöse haben stets diese Verhaltungsmagregem befolgt, auch wenn sw dabei Opfer bringen mußten." Von der sächsischen Sozialdemokratie. Dresden, 10. Juni. In der am Sonntag abgehaltenen Landesverrat?! nr lnngdersächsischenSozialdema- k r a t ij d; e n P a rtei wurde mttgcteilt, daß die Mit gliederzahl von 1 1 1 000 un Jahre 1914 au» 23 000 im Jahre 1918 mrikf* gegangen sei. Etwa 70000 Mitglieder seien im Heeresdienst und Organnatwnen mit rund 62000 Mitgliedern seien zu den unabhängigen Sozialisten übergegangen Die Republik Georgien. v ' ^0 Juni. Der Minister des Auswärtigen der Republik Georgien, Tschenkeli, weilt zurzeit in Ber- lm, um der deutschen Rctchsregierung die Errichtung des neuen Volksftaates amtlich zu notifizieren und die Anberau- mung einer Konferenz zwischen den Mittelmächten und Georgien zur Besprechung aller schwebenden Fragen zu erbitten. Die deutsche Reichsregierung hat sich, grundsätzlich bereit erklärt, an der Konferenz teilzunehnren und auch die Teilnahme der verbündeten Regierungen in die Wege zu leiten. Als Ort der Verhandlungen wurde Konstantiuofrel in Aussicht genommen. Kiew, 10. Juni. (WTB.) Die Regierung Georgiens »mrd von gemäßigten Sozialisten wie Armtscha- vilt und Tschchenkelt gebildet. Sie ist ein Kvalitwnskabinett, das wgar Nationaldemokraten umfaßt. Gegetschkort ist nicht m das Ministerium eingetreten. In Nowotscherkask finden Verhandlungen von Vertretern der Krckern- und der Don- revublik Georgiens und des südöstlichen Bundes der Berg- Uämme wegen Herstellung eines Bundesverhältnisses statt Der Prozeß gegen Teile des aufgelösten polnische HitfStorps. Marmaroßziget, 8. Juni. (Meid. d. W. K. K Telegr Wrreip.-Vureaus. Heute begann auf der Expesitur des Feldgerich des siebenten Geireralkvmmandos die Hauptverliondlung ^gen d An-n'klagten des aufgelösten Polnischen Hilfskoep. Ofuwh! nach der Mffttärsrrafprozeßorbnung die Haup:verh-rndlur bn Verfahren iin Folve in der Regel nicht össentlikch ist, w-utt aur Ailtrag der Verrcitager die Oeffcurlichteit der Hauptverhandlnn ^ecsüqt. xet Antrag der Verteidiger, die Hanptverhcnrdlung i volnvcher Sprache durchKusühren, warde abgelehnt unter de, Himoeis darauf, daß das Fekdkriegsgericht sich ruf ungarische» Gebiet beiiadk. »vo die wlnische Sprache nicht zu den landesübliche gehüce, und die Abloeichung von der Dienstsprache eine erhebliä Erscknoerung und Verzog ertrug des Verfahrens nach sich zieh^ würde Es stehe ein bewährter TolmetsckZer zur Verfügung. D Verterdtger beherrfchen die polnische mW die derttsche Sprache. Am ean -perl der Angeklagteii verstehe und spreche deutsch. Hiera» wurde die umfangreiche Anklageschrift verlesen. Nach der Verlesung der Anklageschrift begann die Ve-rtrehmun erues der Hauvtangeklagten, des Legionshanpttnonns Jvtendante Dr. Roma Geweckr. Dieser erklärte sich für nicht schuldig uv «betonte, daß dre infolge des Brest-Lito»vs8er Friedensvertrage unter der polnischeti Nation hervorgerufene Mißstimmung Wege der Emverleibimg der poliiischeti Gebiete in die Ukraine, die Gc rückste über crne Auflösung der politischen Legionen, der Rücktri der polnischen Regierung und die Temirfio'.i des Regentschastsrate diechLegumäre m ein unhaltbares Verhältnis zu der polnische OeffeMlichkeit mrd in Widerspruch zu ihren militärischen Pflichte gebracht habe. — Die weitere Vernehmung erfolgt am Montag. Die Reise Burians nach Berlin. ^ 1 c v 1 ' ^O. Juni (WTBi.) Ter' österveichisch-un( Mrnvrer des Aeußern, Graf Burign, hat hcille 6.05 Uhr bif angekündigte Reise nach Berlär angetrcten. Der Seekrieg. Neue U-Voot-Erfolge. Berlin, 20 Juni (Amtlich) Im Mittelmeer w-rsenkt'en unsere tt Boote soeben Dampfer mit etwa 26 000 BRT. Unter diesen befanden sich die englischen bewaffneten Danrpfer Eambrian King(.M)l BRT.) mit Fl-U4Mugen und der Danrpfer Snvwdort (3189 BRT.) mit 4W<0 Totmeu Kohlen imo 2000 Torrnen Stüekgul Der Chef des Admivalstaves der :No.riite. ^b. Deutscher Reichstag. (171. Sitzung vom IO. Junr.) Am Bmtdesratsttfche: Staatssekretär des Innern Dr. Wallraf.' Präsident Fehrenbach eröffnet die Sitzung um 2 Uhr 20 Minuten. Die Beratung des Haushalts des Reichsamts des Innern wird beim Titel Staatssekretär m der z!»»eiten Lesung fortgesetzt. Abg. Dr. vonCalker ftttt.): Wir können uns sehr wohL kurz fassen, da von draußen, vom Felde her, die Rede der Taten zu uns dringt. ^Bravv!) Aber auch lster kämpfen wir um Deutsck-lcmds,' Größe und Zukunft, namentlich bei der Bevölkerungspolitik. Die Bevölkenmg muß nach Zahl und Wert gehoben werden. Den Kriegsprimanern soll man die Erfahrungen, die sie draußen erworben haben, ihre Entschlußkraft und ihven NdmnesMnt anrechnen; sie werden jeden ihnen jgßegebenerl Posten ausfi'illen. Die militärische Jngerrderziehung muß veredelt werden. Die Fr.ru, die uns mitgcholfen hat, den Krieg zu gewtmsen, muß in die Organisation liineingenoinmen »verden. Jedes junge MÄdcheu sollte eineil. Kursus in der 'Säuglingspflege fdurchmattien müssen. Dex Be- völkerungsausschnß wird seine Arbeiten alsbald vollenden; es muß aus Fiesem Gebiet sehr bald> ein Gesetz verabschiedet »oerden. Hinsichtlich der Geschlochtskranklieiten sind bei uns tüe Betdältniffe nickst schlechter als in den änderet! Ländern. Diese Fragen sind aber so ernst, daß mit allen Mitteln dagegen gekämpft mrd das Volksgewisser! geschärft »verden muß. Abg. Wermulh (D. Frakt.): Die Wimetttativussätze sind zu hockt Tie Folge ist, daß hie Väter durch Uebergang von. einem Eno.-rb zum anldn-en sich ihren Vcrpflich-vmgen zu entziehen, suchen. Namentlich in den Jvdnstriezerttren ist für eine vrdnungs-- mäßige Pflege dieser Kinder zu sorgen, man mag die Institute Findelhäuser oder Waiserchstuser nennen. Die Alimentationspflich: soll bestehen bleiben. In Verlnndung mit Wohltäti-gLitsemrich- tungen soll aber für die unschuldigen .Kinder gesorgt werden. Menschen sind der größte Reickstum einos Landes. Staatssekretär Wall ras: Bei der abgekürzten (Geburtsurkunde fällt die Bekcnmtgabe der unehelickpn Geburt weg. Das ist schon ein kleiner Fortschritt. Auch wird eNoogen, ob der Begriff des Mehrverkehrs im Interesse des undyeMm Kindes zu beseitigen ist. Auick^ ich bitte, die vvm Ausschuß gestrichenen beiden StAlen für Vortragende Räte wiederherzuscelle-n. Tie Frage der Einheilsslenographie ist nicht spruchrei». Hoffentlich ft-mmt es in absehbarer /Zeit zu einer Einigung imter den sühvenderq Systemen. Di-.' Bekämpfung dar Gesch/eckstskrankheiten ist eine mr- serec dtitrg^tdften Arygoben. Im Zusammen bang darnit steht die Notwendigkeit, dem deutsick)'»! Hatffe lste 9Nutt."r zu erl-alten. Sie in.t in die Arena des öffentlich,'»: Lebens zu stellen, wäre verfehlt Das Hauptgebiet der Frau liegt in ihrer häuslichen Betättgung. (Bravo!) Abg. Bock (Unabh. Soz.): Die Unterstützung der .Krieaer- samilien genipjt trotz der mehrfachen Aufbesserungen nickst. Biele ^^amilien leben in bitterer Not und in tiefstem Elend. Unser Antrag auf Verbessertmg der Familiemottetltützmrg sollte eimmltig angeuontmen tverden. Abg. Gröber (Zentr.): Das B-eamtenrecht muß dahin erweitert werden, daß in den Betrieben des Reiches Beamtenaus- stHüffe eingerichtet werden. Tie Msschüs« liegen dnrchaus in beiderseitigem Interesse von Beamten und Verwaltung. ?lbg. Hasenzahl (Soz.): Tie Krieger - Familien - Uitter- »'ützung Krankt daran, daß noch immer Gemeindet hinter den Mindestletftungen xuruckbleiben. Tie Liesernngsverbände müßten verpffichtet wcroen, die bis zum 1. Oktober 1917 gezalL eu Mindestsätze der Familienunterstt'itzung ab 1. April 1918 je nach der örtlichen Verhältnissen, mindestens aber um fünf Mar? monatlich für jeden zu Unterstützenden zu erhöhen. Unsete Enffckstießung in diesem Sinne bitte ich anznnehmen. Abg. T r a m pz y n s ki (Pole): Das Reichsvereinsgesetz tvird den Polen gegenüber illoyal gehandhabt. Tie polnisck)en Gewerkschaften l)aben sich jeder polttiscktrm Tätigkeit während des .Krieges rnthalren Die zwangsmetse Zunlckhalttmg der polnischen Arbeiter wahrere oer ganzen Kriegsjahrc ist unsittlich. Mg. Thoma (natl.): Als Mitglied des Sachverständigen- tausschusies ttirr dir EmhmtSstenognaplhie bitte ich, nicht den vom Abgeordneten Fischbeck cmpsvhletrcu Gabelsberger-olze-Schretz- Enrumn zu wählen. Mir der ztoeite Enttours l)at Aussicht auf allgemeine Gefolgschaft. ^ Abg. Reck- Lyck (kons.) bittet um B schleiungung des Ermitt-- lunssversahrens toegen der Kri^sschäden in OstuMußen Abg. K u n e r t (Unabh. Soz.) verlangt ein m? ichs s.ch ul «° Gesetz -aus der Oörunolage der Ernh,nrs schule, sowie eure Reorgani-- sation des Gesundheitswesens. Abg. Pfeiffer (Zentr.): Die Bevölkerungspvlitik drängt uns dazu, unsere Schulemsbiidurrg zu verki'trzen. Das Beispiel darp Kricgsprimaner beweist., daß es möglich ist. Wenn wir die Kirchen glockeit für das Vaterland haben hingebcn muffen, so braucht man vor den vielen Denkmälern nicht Halt zu machen. Im Gegcntell^ da könnte man von einer guten Wirkung des .Krieges spräckten. 'Heiterkeit.) Abg. Wirth (Zentr.): Wie.steht es mit der Errrschädimmg von Fltegerschäden? Sind Privatversichernngen für diesen Zweck nicht überflüstig? Das Reich sollte den Schaden voll ersetzen. Staatssekretär Dr. Wallras: Die Sachschäden werden der den vl^gcrickstiden nach dem gegenwärtigen Wert ersetzt, llebeü! Perfonentcyäden bestehen noch keine gesetzlichen Vorschriften. Die hermgeinchtcn Städte können sich »veitherziger Entschädigung ver- stchert halten. (Bravo!) Tie Reichsznschüsse für die Krieger-Fami- lrenunterstützung belaufen sich bisher auf sechs Milliarden. Die sozraldemokrattichen Anträge gehen für die heutigen VerhällnissH zu wert. Damit lvird die Generaldebatte geschlossen. Die Wstimmungen über dre Resolutionen erfolgen morgen. Der Steuerkompromiß im Hauprausschuß. Reichsschatzsekretär Graf Rödern gab gestern im Haupt- ansschuß folgende Erklärung ab: . Die Reick-s-Finanzverwaltung trat mit den Verbündeten Re- gvertingetr über die kurz vor der Pfingstponse erörterten Fragen der Ergänzung des Kriegs abgabengesetzes für Gesellschaften: nt Verbindung. Als Ergebnis der Verhandlungen kann ich mit-- t«nlen, daß der Bundesrat sich in Anbetrackst der weiteren Höhe der Krregsausgaben und der zurz.eit »richt abzusehend^n Dauer des oemmden Anträigen Gröber uud Westarp heevorgerretenen Wunfche nach eurer Vermehrung der Einnahmen für 1918 durch eine ^^außerordentliche Besitz ab gäbe, auch der Myftschen Pertmren, für dieses St m erfahr nicht verschließt. ^a»)er glaube rch schon heute rnftteilm zu können, daß sich dev Bunoesrat in feiner Melml-eit unter Zurückstellung mancher prin- ztpreller Bedenken mit den Grundlagen des Antrages Gröber z!ü t 7 ^.stverstandcm erklären wird, während diese Erklärung für Punkt 1 incht abgegeben werden kann Aus der Mehreinb>mmen- Steuer srnd 850 Millionen zu erwartetr. aus der einmaligen Ver- 350 Millionen, so daß der Ertrag von 1200 ..crlttonen Mar^ auch auf diese Weise erreicht werden dürfte. Für tue Mehrernkommensteuer.und die Vermögenssteuer fielst also die Zststtmmnng des B-rmdesrats in Aussicht, nicht aber für die uiniiomiüenfteiicr. Weiterhin gewonnen die Verbündeten! Reglerungen dre lleberzeugung, daß der Antrag deS Abgeordneten Weftarp, der un Grunde auf einen veredelten Matrikukar- oertrag hinzielt, einen jetzt gangbaren Weg nicht darstellenl Pupte Es fehlt zurzeit an einem geeigneten Maßstab für vre llnterverterlung der Lasten auf die einzelnen Staaten. D^yer bitten dre Verbündeten Regiernngen. von einer weiterenj Verfolgung diep s Antrages abzusehen Die Ausgrbeitung des Antrages Gröber »mrd unter Betei ligirng der Bundesstaaten in die Haiw zu nehmen »ein. Inzwischen rann die Beratturg über die Kr re g s st e^i e r fijr die Gesellschaften fortgeführt werden. Der Vrrndesrat rft geneigt, der Errichtung eines Reichs-Steuer- 6 e r r ch t s h o f e s zuzirstrmmen. Er glaubt aber, sich Einzelheitenj und oormalren vorbel)alten zu müfien. Schon jetzt könnte dem Stenergerrchtshvf das Gebiet der Umsatzsteuer zugewiesen werden. Zn spateren Gesetzen könnten ihm wettere Aufgaben ztrgewiesen wer- Den, fo daß am Kriegsschlusse eim' Zusammenfassurrg erfolgeni konnte. Zur Frage des Ausbaues der Errichtung der R e i ch s b e - vollm ä ch tigten für Zölle urrd indirekte Steuern! hat der Bundesrat noch keine Stellung nehmen kömren. Die Verbündeten Regicrtmgen halten auf der anderen Seite daran fest, daß diese ihre Stellungnahme zu dem Arttrage Gröber nun auch dazu führen müsse, das; der Reichstag glsichzeitig die übrigen S t e u c r v o r l a g e n dar Retchsregierutig in ihrem formelles und materrellen Aufbau an nehmen werde. Tann die Steuer- Vorlage des Jahres 1918 ist als Eücheit zu betrachten rrrrb alH wiche zu behandeln. Das gilt vor allem auch von den Getränke^ steuern. rvn Ausführungen des Reichsschatzsekretärs erklärte Abg. Müll er-Fulda als Berichterstatter: Die Mitteilungen des Neichsschatzsekretärs können nrrr begrüßt lvcrden. Damit wird in der Han.vtsack)e erreicht, rvas Ausschuß ntrd Rei.ä)kstag wollten. Ein geeigneter Weg zur Verständigung znstsckxn» Bundesrat und Reichstag ist gefturden. Der Vorschlag, nur die Vermögen über 50 000 Mark zu besteuern anstatt über 20000 Vtark, wie der Antrag Gröber wttl, entspricht auch meinen Minsck«n, wenn dafür; die Erböbrrng der Bermvgensster'.er firr lne gröberen Vermögen! bis fünf vonr Taufetrd durchgeführt mirö anstatt drei vom Tausend, lvie der Antrag Gröber will. Dairn dürfte auch kein Ausfall im Ertrag der Steirer entstehen. Wenn die Steuern nur vom Mehr- eitrkomnren gegenüber dein Jahre 1913, also vom eigentlichen/ Kriegsgewirrn, erhoben merben und das Einkommen in der Höhe, wie es vor dem Kriege bestanden hat, sveibleiben soll, dann müssen die Steuersätze auf diese Ä/ehreinLommen nattrrlich etwas höl)er! gegriffen »verden. ErtvünschL ist cd, und dieses Ziel »vird auch wohl? erweicht )oerden, wetm man den Gesamtertrag auf etroa 1200 Millionen für das larrfende Jahr brurggn. könnte. Dije Zusage betu, die Errichtting eines Steuergerichtshofes ist ebenfalls zu begrüßeu. Bedauerlich ist, daß lftnsichtlich des SteuerkmrLrollrechtes noch keine Entscheidmrg getroffen ist. Aus Stadt und Cmtfc. Gießen, den 11. Juni 1918. ** Auszeichnung. Schütze Wüh. Blum, Sohn des Dienstmanns PH. Bumr, erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse. ** Beförderung. Sergeant Fahren ba ch wurde zum Vize-Wach tnreister befördert. ** Wann wird der Käufer wegen Preisüber^ s ch r e i t u n g bestraft? Am 1. Juni ist die neue Bundesratsvec- ordnuug in Kraft gelreten, wonach der Käufer sich nur noch strafbar macht, »aerrn er Ueber-Höchstpreise geioährt oder verspricht für Waren, die er mit Gewinn »veiter zu veräußerrr beabsichtigt, eins Absicht, die rhm aber der Staatsanwalt erst nachtueisen muß. Zahlt der Käufer die höheren Preise nur mit der 2ll»'icht, die Ware fernem Haushalt zum Selbslverbvanche zuzuführen oder sie vielleicht einem Verwandten oder Bekannten zuin Selbstkostenpreise, also ohne Gewinn, wefterzugeber!, so kann ihnt kenr Staaatsanwatt etwas anl>aben. Das schließt natürlich eine Bestrafung wegen arrdercr Delikte nicht aus. Ter Haurstever z. B., der trotz Ausfuhrverbots! Speck und Schinken aus Bayern nach ddorddeutschland oder umgekehrt oder aus einem Negiertmgs(>ezirk nt den anderen schmuggelt, karm megen Ueberschreittlng des Ausfuhrverbotes bestraft werden. Wer dem Marketrznmng unterste he »rde Waren ohne Ablieferung von Marketr ersteht, hat deshalb Airz-eige und Bestrafung zu gekväriigen. In beiderr Fällen kommt es darauf an, ob er sich au die Höchstpreise gehalten oder sie überschritten hat, ob er selbst verzehrt oder »veiterverkauft. Ist nun aber auch die neue Verord.rtmg in der Haupffache -jegen den gewerbsmäßigett, auf übermäßigen Vortell ausgeheirden, wncherisck)en Ha»rdel gerichtet, so kann doch auch der nur auf Selbstverbranch ausgehende Käufer mit dem Gesetz in Kpnflikt gerate,!, wenn er den Verkäufer dazu anreizt. seine Ware zu einenr, den .Höchstpreis überschreitenden Preise herzugeben. »verm er ihn dazn auffvrdert. ja schon, wenn er sich, ohne daß von seitm des Verkäufers bereits ein aufmnnttrnder Schrftt getatr ist, zur Zahlung höherer Preise einfach „erbierer". Ter Verkäufer macht sich in allen Fallen sttafbar, »venn er die Höchstpreise überschreitet. ** Au- dem Militärwochenblatt. Befördert: Zu Leutnants der Reserve: die Offizieraspiranten des Beurlaubten- stvrldes: Gardekorps: Hahn, Jakob «Friedberg), Stroh, Fritz (I Darmstodt); 7. A.-K.: Sck-aaf Heinrich (Friedberg): Jnf.-Negt. 57: 6. A.-K.: Reinhardt, Kjarl (Meßin), Jnf.-Regt. 28; 10. A.-K.. Hermann, Hans (Friedberg); 14. A.-K.: Weih, Otto Eriedberg): 18. A.-K.: Wirtz, Johannes (III Berlin), Lcibgarde- ^nf.-Regt. 115, Spitz, Louis (Wiesbaden), Jnf.-Negt. 116, Dietmar, Paul (Gießen), Scherf, Wilhelm (Limburg a. L.), Jnf.- Regt. 168, B ü ch s e n s ch ü tz. Karl > Gießen), G i e g, Georg (Gieren), Jen sch, Erwin Gies n', Al brecht, Franz (Gießen), Trapp, Otto (Gießen); zu Leutnants der Lrndw.-Jnf. 1. Auf- r wts: die Offizieraspirantcn des Beurlaub tenstandcs: 10. A.-K.: ch m i d t, Karl (Gießen), Krätzig, Paul (I Tarmstadt): 11. A.-K.: Iechow, Adolf (I Darmstadt). _ ** D ie silbern^c Hochzeit feiert heilte der 'Lchuh- machenni-iüer Kahn, Seltersweg. ** Tie Ausgabe der Zucker- und Nährmittelkarten erfolgt Mittwoch den 12. Juni, von 2—6 Uhr. Näheres siehe Anzeigenteil. ** Ho l z v e r st e i g er u n g. Montag den 17. Juni 1918, vormittags 9 1 > Uhr begrünend, wird in den Waldungen der Stadt Gießen Holz versteigert. Siehe Airzcig-mteil. ** Hafer-Preis. Der Haferpreis von 600 Mark für die Tonne gllt nur noch bis 15. Juni und darf nur gezahlt werden, wenn der Hafer bis zu diesem Tage an ein Proviantamt abqelief-ert oder für die Heeresverwaltung verladen ist. ** Gesellschafts-Verein Gießen. Eine General- Versammlung der ordentlichen MitgliQer findet Mittwoch den 12. Juni 1^18, 6Vs Uhr pünktlich, im Gartensaal statt. Näheres siche Bekanntmachung. ** Unterhaltnngsabend im .Kaihol. Vereinshaus. Einige frohe Stunden bereitete gestern abend das Lazarett „Katholisches Peremshaus" seinen Vcrtvundeten imfo Kranken. In lielEnstv-ürdigster Weise hatten sich Herr Rezitator Ba k o \ mo Herr Pianist Hahn in den Dienst der guten Sache (gestellt und durch ihre Kunst, durch Vvrtrag und Spiet, allen Zuhöhrern einen genußreickxm Al-end verschafft. Ein Kranker des Lazaretts, Herr Kiel, trug einige (Lieder mit schöner, wohlklingender Stimme vor. „Die Uhr" und „Niemand hats gesehen" von Löwe verdienen besondere Erwähnung. TieAnordnung der Veranstaltung hatte ebenfalls ein Lazaretckranker, .Herr Kaiser, ülxnnommen. der seines Amtes in vortrefflicher Weise waltet. Während ber Panse fand ein Blumen- und KarteMxnckaus statt, aber auch beleihe Brätchen konnten den Soldaten durch junge Tarnen der Stadt verabreicht ,verden. 'Der stürmische Beifall uitfr kleine, gern gereichte Btumenspenden belohnten die Dirtlvirvenden für ilire kunstreichen Darbietungen. ** Zirkus Bl u m e nselb TH Mschieds-Vorsfellung findet heute Abend 8 Uhr statt. Sich.' Anzeige. ** Schwa r z W e i st - L i ck> t f p i e 1 e, Seltersweg 81. Von heute ab bis einschließlich Freitag 14. Juni wirkt Hans Mierm- dorf in seinem neuesten FiliNwerk „Tie sterbenden Perlen". Für den heiteren Teil ist das Laktige Lustspiel „Er soll stein Herr st in" mit Herben Panlnrüst r vorgesehen. Mit dem rn- dem 7 rein ausgegehenen Reklnmeschriften erwecken de-: ■-;a. a\: ob es sich um eine den Interessen der Klemgeweröet^ibenden dienende gemeüurützigr Einrichtung handelt. Indessen gibt die Art, m welcher der herein Mitglieder wirbt, zu erheblichen Bedenken Anlaß. Ml werden nämlich an allen Orten Vertreter gesucht, die die Mitglieder in rechtlichen, kaufmännischen und wirtschaftlichen Fragen, beraten und neue Mitglieder anwcrben sollen. Als Vergütung- wird dem Vertreter von dem 2 Mk. betragenden Eintrittsgeld der von i^m geworbenen Mitglieder die Hälfte, von dem jährlichen Mitgliedsbeitrag von 6 Mk. drei Viertel gewährt uird im zweiten llihre erhält er sogar von den Jahresbeiträgen der in seinem Bezirk wohnenden Mitglieder 60 Prozent. Tagegen soll der Vertreter bei der Uebernahme des Amtes ein« Barkmition von 800 Mk. stellen, die ihm nicht verzinst wird. Angesichts der versönlick'en' Unzuverlässigkeit des Verein-Vorsitzenden und der sich aus den vorstehenden Mitteilungen erg elenden Zweifelhaftigkeit des ganzen, Unternehmens muß vor dem Beitritt zu dem genannten Verein dringend gewarnt werden. Tie Handwerker-Bcratnngs-- stelle des Ortsgewerbcvcreins (Sprechstunden: Mittwoch und Sonntag von IV* bis 2 1 /* Uhr im Gewerbehaus) steht zur unentgeltlichen Beratung in geschäftlichen und sozialen Angelegenheiten zur Verfügung. ** Beizt die Fußboden! Um der dringenden Not non Oelsarben abzuhllsen, sollte mau wieder mehr yu Holr- beizen greifen. Gebeizt: Fußböden und Trepvenaufgäuze usw. sind wohl die haltbarsten uno vorn:o:;-st?u, besvnd.no ivenn sie mit Lackübn'striB vier Bohnerwachs b.aroe'tet sind. >-stoch läßt ach Holzfarbeubeiz.- auch ohne beides sehr gut verwende>r. wenn '-ie Beize richng :n nmmmgestellt ist. Ganz abgetretene Fußböden eignen sich am les.u dazu, und ist beim erstmaligen Austtocu der Beize mit tr:i 0 i Bärste, Besen oder Sch.vnnm eine vollkommene Deckung zu cczist:.'. Zwar lassen gebeirre Fußböden in Anfang immer etwas Farbe nach, hauptsächlich wenn die Beize kalt nifgetragc-; wird» aber durch öfteres Wiederholen falfei 6—8 Wochen) ttrivb der Fi Ehesten vollkvmmegi durchdrängt. Somit erhalt man auf Tange Zeit hinaus einen gfetten, schön gestrichenen Fußboden N.i ürli- miß beim AuffLv-n die D '."^rpantscherci .ufhören, S>d.i, Se.f nstckvcr, Schrubber u. dgl. können' solch nngeöeizte Fußbost : nicht, vertragen. D:-.rch öfteres Ausfegen und Aufnahmen mit einen: halbfeuchtarPutzlumpen läßt sich derFußboden sehr gut säubeni u-ist im.wer Inhalten. Mithin läßt sich viel Material irnd hauhtsä lstich bei der heutigen ArbAtslnappheit viel Arbeit sparen GA streitig ist dieses heiße Holzbeizen ein vor- '.uglrches D'itiel c gen lln-g/ziefer. -. ** au f eine reichliche Bucheckernernte. Diesmal scheint cs ein ganz gutes Bucheckerirjahr zu geben. Jeden- jJ*J nin man in affen Buchenwäldern riesig viele Fruchtansatz.^ boobachten. Bekanntlich gab es im Bvrjahve so gut wie gar nichts von dieser begehrten OelkruM ** Die Bonn tznn g höherer Wagen kl ass.en. In denElsenbahnzügen. werden täglich Reisende ermittelt, die eigen- machttg in einer ihrer Fahrkarte nicht entsprechenden höheren WagenSasse Platz genomni-en haberi. Derartige Personen werden von dem Zugpersonal ebeirso behandelt ivie Reisende, die sich nicht rm Besitz einer gültigen Fahrlar.c bc'inden; sie haben mithin für ott v on ihnen zurückgefegte Strecke das Doppelte des Fahrpreises. mvLestenL jedoch 6 Mk., zu entrichten. Dieser Betrag ist auch L^oeEen, wenn der Zirg sich nocki nicht in Bewegung befindet. Er l/m!sende, der die sofortige Zahlung verweigert, kann aus- ^ Platzmangel hüte mcnr sich deshalb, in einer imy.'ren Wagenklasse eigenmächtig Platz zu nehmen, lasse sich vicl- mepr oen Platz durch einen zugabsertigenden Eisenbahnbedienfteten ^nweisen. Landkreis Gießen. . ** Wiese ck, 11. Juni. Mrrsk. Karl Wagner erhielt das P Erlerne Kreuz 2. Klaffe. ra. Vvn der Lahn, 10. Juni. Tie H-nernte hat in vielen Gemarkungen begonnen. Ter Ertrag entspricht .'twa einer guten Das Getreide Acht auch günstig, besonders der Roggen, dessen Blufe recht gut verlief. Zum Glück hnt sich nunmehr auch der langersehnte Regen eingestellt Besonders auf den Höhen Mgte der ausgedörrt- Boden an vielen Stellen schon klaffende Risse Hafer mrd Erbsen, solvie der Aufwuchs des zweiten Klee- lchentts wurden durch die anhaltende Trockenheit sehr gefährdet. Kreis Schotten. pf/ « dersonenpoft von hier nach e sert dm, 1 d. M. jefet .«Ämittags. M t,ia 4 Ubr, an Mücke 6.10 zum Anschluß an den um 6.50 abgehenden VerßrnenLug Rückfahrt ab Mücke 8.35, an Mrichstem 11.05 Kreis Friedbcrg. ** Wölfersheim, 10. Juni. Pionier Wilh. Rieß erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klaffe. Starkenburg und Rheinhesscn. M. A. M a i n z, 10. Juni. Wie aus dem Nachbarort Hechts- hnm gemeldet tvird, gehen dort seit drei WoclMr merkwürdige Trnge vor. Die Geschütze erinnert lebhaft an den Spuk von Resau und verschiedene andere Spukgeschichten, die man in den fetzten Jahrzehnten vernommen hat. Drei Häuser in der Neugasse zu Hechts heim werden seit Wochen mit Steinen, Kohlm, Kartoffeln und dergleichen beworfen, ohne daß es der Polizei bisher möglich geivesen 'wäre, den oder die Urheber ausfindig zu mack-en. Am lallen Tage kommen die Gegenstände aus Tücher imd Höfe geflogen. Tie Gendarmerie sucht die Wurfrichstmg festzustellen: aber vergebens — manchmal scheinen die Würfe aus Häusern zu kommen, deren Bewohner gar nicht daheim sind. Oesters ist auch mit (sfeld geirorfen worden: es läßt sich aber nicht feststelfen, ob es bloß m spiritistischem Same materialisierte Gegenstände sind. Doch die Sache nimmt sich weniger als Scherz aus, wewr man vernmrntt, daß auch schon Personen von den Würfen getroffen worden sind. Tic Gendarmen hatten kaum eine gründlich: Untersuchung der Häuser der Hvllagasst und Neugasse vorgenommen, da flogen uhien Markstücke um die Köpfe. So konmven die Wurfgeschosse — bäusig sind es Ziegel- oster Schottersteine — bei Tag und bei Nacht, ohne daß man den Uebeltäter erwischen könnte. Es läßt 'ach denken, daß sich der Bewohirer, namentlich in den betreffendem Häusern und in der Nachbarschaft, eine starke Erregung bemcick)-- llgt. Es ist zu hoffen, daß es der Polizei auch in diesem Falle, wne auch bei manchen anderen ähnlichen Vorkommnissen, gelingt. die Täter ausfindig zu machen. KP. Mainz-, 10. Jüni. Der bei der letzten Verbrecheriagd am Mitttrvch nachmittag festgenomwene Sträfling Koppele ist im hiesigen Festungslazarett an den Folgen der Verwundung, die er sich selbst bei strackste gestorben. Kö'-pcle war, wie fest gestellt wurde, ans dem Festnngsgei'ängnis zu Rastatt entsprungen, lvo er eine lliährige Festun.gsstrake zu verbüßen hatte. Auf der Flucht leimte er den fahnenflüchtigen .Bauer kennen, und beide begannen nun von neuem ihre Verbrecherlaufbahn, bis sie hier ihr Schicksal erreichte. Bauer sieht jetzt seiner Bestrafung durch das Militärgericht entgegen. K. P. Mainz, 10. Juni. Tie am letzten Freitag hier ab- gehalten-e Weinversteigerung >der Großh. Hess. Weindomäne brachte ein Ereignis, das im gesamten deutscher Wernhandel bis heute unerreicht : :s t. Für ein Viertel stück 1915er Nackenheimer Rotenberg Beerer.n.i-stese wurden 51,800 Mark erzielt, also 207,200 Mark für £ ,v5 Stück Tie Flasche von diesem kostbaren „Göttertrunk" stellt lief» mt:! i,i au) 172 Mark, «im Preis, der allerdings nur für wenige Sterbliche zu erschivingen sein wird. Käufer ist die Firma Groß zu Bingen. Kreis Wetzlar. ra. Wetzlar, 9. Juni. Donnerstag den 13. Juni beginnen für die 'Schtulen des Kreist? Wetzlar die 14tägigen Heuferten. Hess.-n Nassau. ^ Frankfurt a. M., iO. Juni. Der Waffe rhof im Stadb- stu Raumen H' Geslüge^elchtstalwn der Stadt ist. worbe durch einen B r a n d teilweise rstort. Die Gcffügrls.'älle samt ihrem wertvollen Inhalt gingen dabei verloren. Ter Schaden ist sehr erheblich. = Frankfurt a. M., 10. Juni. Am Freitag abend stellte sich ein Soldat auf der Wilhelmsbrücke an die Brüstung, schrieb hier eine Postkarte, die er in bi* Mütze legte. Nacktem er die Mühe .rgsc.m bi: Erve niedergec.'ch. iKu-c ict-wang er sich üver das G.llmder uni iprang in den Main, in dessen Fluten er verschwand. X Ha itza u , 11. Juni. In der Sitzung des Kreistages für den Landkreis Hanau k-urde der Kreis Haushaltsplan für 1918 fest- gestellt und eine Reihe anderer Beschlüsse gefaßt. Zur Kenntnis genommen wurde mit Dank, daß Kommerzienrat Heinrich Brüning in Hanau, Mitbesitzer der chcomvlithogravhistfte'r Kunstanstall H. und A. Brüning in Huvau, dem Stadt und Landkreis? Hanau eine Schenklmg^mm 100 000 Mk. genwcht s '??, als Stiftung für Kriegerwaisen Erziehurrg-Ixnhll'ew uno .nr: . telluehnrer. — Mtr- Feteilt wurde, daß der Minister der öffentlichen Llrbeiten den Ver- teil Oberrod, rn Wiesbaden un c: bie gern ein '.'ine Bau- und Betriebssührung der elektrischen Üeber- lanoz-cntrale des Mainbaftwerkes beizutreten. Vorgesehen für dielen Zweckrc rdand sind bekamrttlich die Kreise Hünield, Fulda, Ofeln- -??us?n, Lchlüchtern ims Hanau-Land. — Der Aufnahme eines Kontokorrent-Darielxens in Höhe von 2 612 000 Mk zur Bestreitung/der für das Reich vorlagSw'ile Kn zahfendm Unterstützungen an jy: Familien der zum Heere einbenffenen Mannschaften wurde zügelst mm t, ebenso der Gewährung von Kriegsteuerungszulagen an l.:e Kreisbeamten nach de:r staarticbeic Grundsätzen — Für die Ludendorfffpende wurde ein Betrag von 3000 Mk. bewilligt. €crirf)(yfoal I Darm stad t, 11. Juni. Di? Strafkammer verurteilte den 65 Jahre alten Hilfsarbeiter Daniel Fink von Spren> li n g en wegen Verbrechens nach * 176 Abs. 3 des StGB, unter Zubilligung mild'mnder Umstände n, 8 Monaten Gefängnis Wälv rend der Verhaicklung war die Oeffentlichkeit ausgeschlossen Der Angellagte lvar gestäiüng. X Offenbach a. M., 11 Juni. Ter Kmffmanm Georg Sch mahl von Osfenbach spielte gerir den „noblen Herrn" Da sich das mit seinem Geldbentei aber nicht vertrag, so verschaffte er sich die Mittel zu seiner Lei??njchaft durch Betrügereien, die er ".meistens auf 'dem Lande beging Bald stcklte er sich hier, bald dort unter irgend einem hochklingenden Ncmi-en ein und Erstand es durch sein sicheres 9lmftreten inrmer weder Leichtgläubige hi,rein- zufegen. Am 5. Oktober v. Js. kehrte er in einer Wirtschaft in - . fienbach und Reserve olftzver -,cn. Nachdem er \o „vrrgearbeitet" und für den .Hausstand seines Gastgebers nebenbei noch die Lieferung von Stieseln in Aus- ffcht stellte, wurde ihm bereitwilligst ein Darlehen vmr F0 Mk mis gehändigt, hatte er doch fatalerweise seine Brieftasche da heim liegen lassen. Für den Herrn „Fabrikantt" war die Sache damit erledigt und er wcnrdte sich nach Grosckiotzerchurg, wo er eine Gast- wirtill auf ähnliche Weise ;um 30 Mk. prellte. Der rvegen Betrugs mit Getängnis und Znchlhaus sä>on nwhrsach v.-rbestra-te Schwindler nmßte sich vor der Hanarwr Strafkammer verantworten Er wurde unter Eii^ziechmg einer in Frcmkftcrt und Darmstadt vor kurzem gegen ihn erkannten Freibntsstrafe wegen Betrugs im wiederholten Rückfälle zu einer 0^'-imtzucktluncsstrafe vml vier Jahren verurteilt. Die von den genannten beiden tzferichteic anßer- dern über ihn verhängte Efeldstrafe wurde um 300 Mk. erhöht, wälwend die Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf fünf Jahre bestehen bleibt. 8pie!p!an ver vereinigten.Iranffnrter Staüttheater. Opernhaur. . Mittwoch 12. Juni, 7y 2 : Bolksvorft. „DaS Glöckchen des Ere- mrfench Donnerstag 13., 7y 2 : „9iiobe". Freitag 14.. 7: Mozart- Zyklus, 3. Abend. „Tie Zauberjlöte". Samstag 15. 7V**: „Bio- ktta'. Sonntag 16., 7i/ s : Mozart-Zhllus, 4. Albend. Neu ein- Letzte Nachrichten» D«r neueste Bericht Ser- Heeresleitung. (WTB.) Großes Hauptquattier, 11. Juni. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Die tagsüber mäßige GefechLslätigkeit lebte nur beiderseits der Somme auf. Nach starker Feuerfteigerung griff der Feind am Abend zwischen der Ancre und der Somme an. Oertlicher Einbruch des Feindes an der Straße Corbie— Braye wurde durch Gegercstoß zum Stehen gebracht. Vor der übrigen Front brach der Angriff blutig zusammen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. In züvei Kanrpfbaigen hat der Angriff der Armee des Generals von Hutier' zu dem beabsichtigten Erfolge geführt tlnd uns in den Besitz des Höherigelündes südlvestlich von Noyon gebracht. Der Stoß traf ei'.ren auf unseren Angriff vorbereiteten tiefgegliederten Feind in stärkster Stellung. Die französische Divisionen konnten tro' ver ungestümen Angriffskraft unserer Truppen nicht widerstehen. Auch die zu einheitlichen Gegenangrissen heran- geführten Divisionen der franzölischen Heeresveserven wurden gestern in erbitterten Mnrpsen zurückgeschlagen. Im rechten Angriffsflügel bühaupteten Truppen des Generals von Oetinger die südlich von Assainvillers genommenen feindlichen Linien gegen heftige (Gegenangriffe. Die Truppen des Generals von Webern stehen im Kampf bei Courcelles—Mery. Beiderseits der Straße Rohe—Estres —St. Denis eroberten sie die Höhenrücken östlich von Mery, durchstießen die vierte feindliche Stellung und warfen den Feind aus die Aronde zurück. Trotz zäher feindlicher Gegenwehr erkämpften sich die Truppen des Generals von Sckioeler den Uebergang über die Matz. Nach Erstürmung der Höhen von Marqueglrse und die Vigne- mont-Berge drangen sie in unaufhaltsamem Angriff bis Antheuil vor. • Das Korps des Ofenerals Ho (mann hat im steten Kwnpfe das feiirdliche Stellungsgeivirr auf den Höhen südlich von Thicscourt dnrchstoße'n. Auf den nach Süde.i zur Oise abfallenden Hängen dra.ll.gen wir bis Ribecourt vor. Die Gefangenen^ahl hat sich aus mehr als 10 000 erhöht, damit steigt die Zahl der von der Heeresgrllppe Deutscher Kronpriliz seit 27. Mai eingebrachten (Stefangeroeat aus etwa 75 000. An der Front von der Oise bis Reims ist die Lage unverändert. Ein Angriff des Feindes lrordwestlich von Chateau Thierry brach verlustreich ^ immeu. Der Erste Generalqucrrtiermeister Lu dendorff. Zur Wtzhlrecht s vorkagc. Berlin, 11. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Im Abgeordnetenhause erklärte Minister Dr. Drews im Namen der Staatsregierung, daß auf dem Booeu des jetzigen Antrags Lohmann ein Zustandelommeir der Vorlage ausgeschlossen ist Der türkische Bericht. Konsta niinopel, 9. Jwü. (WTB. Nichtamtlich.) Amtt. Tagesberick'-t P a l^ä st i n a f r o n t: Am frühen Morgen des 8. Juni setzte nach äußerst heftiger Artillerfevorbeveitung in dem Küstenab schnitt ein Angriff starker feindlicher Kräfte ein. Erbitterte, wechselvolle Bajonett- und Handgranaten- nA-t vm VürgLlände unserer Stellungen ab. Jn- unserer vorgeschobenen Postierungm , _ ... seinen Angriff an unsere Srellungerß i^cranzutragen. ^ra, wo der Feind im ^Vorgelände sich festgesetzt batte, wurde er Mittags durick-i tapfere Gegenangrisse unserer Trul-pen aen-orfen. Erneute feindlich: Angriffsversuck-e durch frisch herangesührte Reserven wurden durch unser wirksames Arttllerie- seuec- un Keime erstickt. Zwei zum Angriff berellgestellle Bataillon« n-uroen ause-nandergetrieben. Unsere bisherigen Stellun- gcu scnd restlos wieder in unserer Hand. Die Ver- luste des rzeindes sind schwer. Von den anderen Fronden nichd' Neues. DevüskerrmgSziffern drr GroMAt« Fratikrricks. Brrn. lo.Jinn. ämttich: Städte tmfen einen großen Be- voI^mm^n,w«Sz «lf, was «sonder.- auf die Ausbchmma der Fa- br>.'.n »M> dv oi.nmndeümg von Ausländern, iraniuutli ^vlomal- ?? fltofiot 3sbttftri*jnttrni wrüSxüHrt wird ^ matt gibt frfsenbe Zabüw tu $«afctbc,t von Cinnohnern: M «4/ aniijer 000), L»s» 740 <530 , SVr.»inif 325 201) Sßtocte Bort 'Sar&otuii 121 (880 97atrtcS 190 170 , Tmt- foufe 210 (150) 180 (142), fotate 150 (186), wobei öi< ©anitiOTt sowie 30 000 Fremd-' und 80000 Flüchilina« WtW mit xMlt sind, Toulon 120 (101 - roi 125 $0). Sienmtf 96 79 Aiiait 89 (76), Odem4 110 (72). Lein«,.) 98 (69), Tu. r* 100 <67 ' KI^rbOTrtg 41 (36), Tarbei 42 (29), da - Arena! ton 7arbes allein l'£|*afhgt augenbltcklich ü&t-r 16 000 Arbeiter, Ein englisks^r Eingriff in silMcdisMS GrschSstSleben , 10..Zrni. (WTB, Nickramiliä, „Sven», Handelrydendai teilt mt: Eine grünere Anml'l Ucker Ar- inen e: bi et k gestern die Ätitteilimg. baf) uui . tm 0) nuluud uub ^ 2, n C r l ! a r ^ ?l € r a «k i c ^ , u n 9 Fetwffen worden fei, wonach alle aus Island befindliche Wolle England »u8«slKert wird. Tiefe Mitteilung errate Bestürzung, wnl die sck^edffchenLnnm bedeutende Wollpartürr auf Island haben imb die Englarrder alle Wolle vom 9. 6. zum Preise wm 1 Ki'cm^r .stUogramnl übernehmen sollen. Ta der Selbstkostenprer? für Ichvedttcken^rmen aber 6 Kronen beträgt, würde die Uc&ernabmt mim b^cufeTtihm Verlust, für diese bedeuten. Tas Blatt fordert da- sckrvedi'che Mrmsterrum des .Aeußern auf, dfe Angele-nmheit m ixr h:er ein Ecmn-iff in die Gewch'tsame des schvvdttckien Geickastslebens zu besürcksten sei. vmtticher Teil. studiert. )ic Entfülwung ans dem Serall". Montag 17., 7p,: ^Das Dreimaderlhaus". Dienstag 18., 7 i/ 2 : „D^r Waffenschmied . Mittwoch 19., 7i/ 2 : „Mignon" Schausptelhaur. Mittwoch 12. Juni. 7: „Romeo und Julia" Donnerstag 13, iJi • „Jilgend" Freitag 14., 7 l / 2 : „Der Blemfuchs" 8: Im Zool Garlien. Vorst, f. d. kriegsbeschäft. Arbeitersch. (Kein Ikartenverk) „Die zärtlichen Verwandten". Samstag 15., 7,/»: Zyklus. „Ter Nluge Goetbe", 1. Abend. „Ter llrfaust". Somrtag 16. Il^z' (Mchl, Borst, f. d. Verein Frfft, Kammersp. ,.Ein Steschlecht"' imn Kartenverk.) 7: „Ter lebende Leichnam", Montag 17., 7y*: ^anErmuiik", Dienstag 18,. 7^: Zyklus. „Der junge Gvetbck'. 2. dlberw. „Clavrgo", Mttttoach 19., 7^: der WullLnb tuchern, wird hrermrt aufgehoben. Frankfurt a. M., den 10. Juni 1918. Der stellt). Kommandierende General: _ Riedel, (Rne-al tvr Jmanterie. dlndm Oberbürgermeister zu Kteften, das «roBf». Polizei amt Giebrn uni öie Grotzb, Bürgermeisterrien der Land gemeindl-n des Kreises. Indem wir auf vorsfehendc- Bekannttnackurng des stell verriß fenden GenerallommmldcB voic l-eutc Venveisen. beauftragen wir L-re, von dem Inhalt der)elby*iAnjokohlqn-Fabrik. «‘«D Inh,; Ä«$. Hatb Meute llonsert Elffeao Konditorei. zlÜKit’S BLU BÜENFELD ' M ’ D DieuÄtüg abend 8 Uhr -^jpßg Abschieds - Vorstellung rai< eisiora «QQL neuen Programm. Aitftietoit aller Spezialitäten und des gesamten K&nstlerpersonals. ÄTeao fcochkomkclio Wli*e aller Sp»ß- osaeher nssd drzsEiiao;a Aagusto. I>ot *rC3ie Laeheefol^ allabondlieh! Ciown <5««5i A24feoflF mit seiner hochkomisch dinierten Hausmenagerie, bestehend aus Scfairohsoa, Gänsen and E»ol. Vvnr&fe&st T.EfalrSffei'rav ? sa l® Zigarren-®« seMU 3es a«TQ?®ier»»a, Sackt«!. 15, abäs. a. , ktNüskHiNiztir Är? tn schöner Ware emnfieblt Gärtnerei Nud. Weder, Schtfsenberger Weg 19/21. Dienstmädchen gesucht. 4353 B Klinik fir HklltktMke. 3359 D Gm Mädchen bis 15.Juni od.I.Juii gesucht. Bäckerei Carl ilaan, Bleichstrahe 21. 4334 ^ur Erlernung des HauS» haliS und Nähens juugeS Mädchen gesucht. Näh. i. d. Geschäflsst. d. Giess. Anz. Wegen Erkrantturg meine- Mädchens suche zur selbsrän- digc« Führung melneS kl. Haushalts baldigst ein tßAißks UDldell Näh. 8ZL. Laden. %M,l Miidlhrs zestA- Frau Tb. Schkierdach, 4382 Frankfurter Str. 9.p. iUilsllgüliaiiii Frankfarl i i Empfehle meine Wajlhkzaschilles welche stets auf Laaer habe Küferrnetster I. Laus GSnS (am Baruhoft. AeLtrzeußOnhSciiik 62&i. 3 BL, 1öS §1. SSL lief. Fahr. L. Sobg ld, aftmss a, VTXk ln- nä Waoi von Antlauttäten. MSdeln. ; n dt lfeif«n,rnUä 0l eTu »«'««*» » haben, bevorzugt. Scäh. t. d. GeschäilSst. d. Giess. Änz. out>s Louis Rothenberger. im ^ Heugras-Bersteigernng. Fürstlich-Solmstsche Obersörsterei Hohensolms. Donnerstag den 13. Juni, nachmittags 4 Ubr. ÄS ää r eröa bie '® e,nnbr " «äS* ‘AÄ- Ä« "'°°k--bach 34 Holzversteigenmg der Stadt Gießen. Montag den 17. Juni 1318, vormittags 9'/, Ubr beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Giessen im.Bezirk des Forstwarts Geisel-Gtessen meistbietend verssckgert: ^ ^ ,■726 FichtemTerbstaugen 47^0 Fstm. . 13 Fichten« Reisstangen 0,15 Fstm. 1,5 vlm, Klefern-Scheithols 14A Rm. Ftchlen-Schettholz 37,1 Nm. Kiefern Knüppel 261XJ Wellen Eicheu-3tetstg lDurchforftnug« 1610 Wellen Ktesern-Reisip 900 Wellen Fichien-Netsig igrösstenteils Durchforstung). Die Zusammenkunft ist auf dem Tllten Anneröder Weg am Waldetngang. Holzhandler «find vom Mitbieten aul Brennholz au .-schlossen. Jede Steigerer darf nur seinen Eigen-Bedarf,teigem Giessen, den s\ Juni 1918. 1391B SUx Dbexbiimemäfrx. I. B. i Krenzien, Beigeordneter. Möbl. Zimmer m. Pension abzugeben bei NtcolauS, SclterSweg 81 >/,»!. 4381 Volontär suchtet«l.Zimmer Möbl. Zimmer mit guter Pension in ruhigem Hause an Herrn zu vermieten 02319 Bleichslr. 1C,I. eÜ 8 Badezimmer und Küche von kleiner Familie zu mieten gesucht, evtl, auch kl. HauS in derdlähe von Giesseu. Anqeb. unter 02413 au den Giess. A»z. m. Penfiou in guter Familie. Angeb. m. Preisangabe nach Bismarckstr. 49, p. 02404 liüustr mit Slochgelegenbeit für Kriegsdauer von Beamten 12 Pers ), ruh., bessere Mieter, gesucht. Angeb. unter 0A88 an den G iegener Anzeiger Kinderloses Ehepaar sucht für 1. 7. gnt mödl. Zimmer mit 2 Bel. i und Küchen- ante l, ohne Bedienung. Ruhige, sonnige Lage, heizbares Zimmer mit GaS oder Elektr. Bedingung. Angeb. un ter 02394 a. d. Giess. A n^. Fra- lein fue^tt gut möbl. immer im südl. Stadtteil, ^.ngeboie mit Preis nnter 14)2410 an den Giess, 'az. Tüchi., kuergischer Buchhalter iosort gesucht. Schr. Angcb. mit GehaitSansprüchen unter M0 an die Geschäftsstelle deS Gi essener AnzeigerS erbeten Für Kontor und Lager jüLZsr Eam auch Kriegsbeschädigter, sofort gesucht. Joh. Fischer 9UltArfreier,jttQ£;erer ffettbter Zeichner f/ür $?onU T urrton8bur?au ge- Ll, ^ ^ Bewerbungen mtt Angabe d. GehaltSansprÜche u. deS frühesten Eintrittöter- wtuS unter 43961) an die Ge- schaftsstelle deS Giessener Anzeigers erbeten. findet sofort Stellung bei Ghrint de Kd e rr. 4387 Walltorsirasse 77. ‘sclueilenes — - - m k 2 ,unge aeüudeteHerren «llmAmr BMcktr! Sät« sucht Beschäftig, i. d. Abend-1 zweier gebildeter, musikal. Damen im 18.—24. Inhre, zweck-' spät. -Heirat. Anqeb. m. Bi ld u. 4385 a. d. ^-iess. Änz. Luv41t ss. BOL am 2« jeder» mann b. rntrnro. Rückzahl. m. Solo. d. Fftrtbor BarJskus- kasas, Fftrth i. Bsy. Beding. kostenlos. 3475 hr sucht Beschäftig. .. . _ stunden, gleich welcher Art. Gest. Angeb. unter 02329 an den Giess. Anz. erbeten. Baum- bzw. FuLLerkodl- pslaureu verkauft ”*** Tovv.Krosdorser Skr. 16. Ei» flfineS HsuMe», pasi.s. einen KrieaSinvaliden, zu verkaufen. Angeb. unter 02412 an den Gtef;. Anzeiger. Oelgemälde gut. Düsieldorfer u. Münche- ner5künstlrr, auSPrivalband zu jed. annehmbaren Preis zu verkaufen. Anzusehen »etel i 8 e!»ttt». 02411 p.innnmnHHminfHnninnmiSünmm Ein gut erhaltenes k4et», sowie ein H1»derHe»x7en zu verkaufen. 02400 WaHderf. Rodheimer Strohe 40. ßnSjjr grober eleganter. diUfycir zu verkaufen. Näheres sagt die Geschäfts- stelle des Giess. Anz. 02408 Wtitzk§erstr».Ki»dtthett zu v erk. Nenenweg 101 . 02 ™ Bäckergeselle sofort gesucht. 4393 B&ekeroi Forbmch. Kaiser-Allee 11. S»H 0 . Siifrrteiilfe tff. 4* Frcilauf mit Bereifung zu verkaufen, ferner brauchbar. Schlauch. Näheres Bleichstrasse 4, Kontor. 02328 Verschiedene JPetroleMm- Lamprn LU verkaufen. o*8w Etepliansirasse 41 vt r. LLevollve-' zu verkaufen. Nord-Anlage 7 bei Selbt. 02307 Guter amerikanischer Ne- volver zu verkaufen Zu erfragen bei Weber, Marktplatz lSd, Gestdäft. 02SÜ2 Verloren i in der Nacht v. 7. aus 8. Juni eine Mount Sritftiffe auf dem Wege Kaiser'Allee— Ludwigfirasse. Abzvaed. geg. gute Belohn. Steinstr. ILp. Sonntag vormittag mtf dem Wege Süd-Akilage—Skeuen Bäue—Schulsirasse etu Sekt- zivfcl m. Anhänger verloren. Abzngcben gegen Belohnung 02414 Riegelpsad 1v I. Frlwor- n. Perücken* U9acber*lnDnD£, Donnerstag den 18. Juni, abends v Ubr: InnnnssTerf^Btailtnie im Hotel Kaifcrbof. Zu dieser Versammlung werden sämtliche Friseur« meister dringend eingeiadem 02398 Der Vorstand. !>W deltuag: 3163c Ho?rat Hermtmi Llslagsert«'. BäBcersias een 13. Juü 1311 abends 7 1 /> Uhr: Tanz-Ahend .HanneloreZiegker vsnr 6r. RoklkvBtor KLSUkSL» «tt n«no» PrAHrN»». itm % l