Mi. M Ster Xf^f^ttr erscheint kägkr^ arrirer Se»m1ac<-. — Veilaoen: tzirtz« er «vr^stt für de» Xrets Siehe». vezLgrpr?;»: nroimtl. Mk. l.20, viertel- jährlkch Mt. 3.60-. dilrch Abholo- «. Zweigstellen monati. 'Vit. 1.10. durch die Poll Mt. 4.60 aterteC* jaljcL ausschl. Bettellg. liemfprttO - AnschliEe: für die CchrKtlcstun« 112 sy eil o*, OS cf tfyif t4fte fl eil AttschrMfQcDrntNuach- richten: Anzeiger Hetzen. Erstes Vlüü 108 . Jahrgang s psfffcheäkoM«: Lr«nflm1a.N. U686 ZVttimgrntNdör«Ä u. Verlag: Vrühl'jche Uttis Wer sw' V«Ä-serkehr: Severdedant Siehe» n. Sttinöniderti S. £«a§e. §chnstlcittrr:g, GeschLftrftelle u. VrrrSerei. Sch',,!str. 7. 7. INlll W8 Anna^te v»a Rrrzrigr» i. die Tag-^nurnrner des zum Nachminsg vcxkct ohnejtbcBerdn,dlichkelt Seilenpreise: für örtliche 'Anzeigen 2L 31, für auswärtig« 30 Pk^ ^ur Neklanren Mt. 1«—; bei Pluhosr- schritt 20 % Ausstelaa. Hauptschriftleiter: Auq. Öorn. BerantwsrLlich für Politik u. .^euillersn: Aug. (Soeq; Stadt m:ö L and, Vermischtes u.Äe- richtSiaal: W. Wiener; Anzeigentril: H. Beck; sänillich in Gießen. (SW.) Trohes yanptonartier, 6. Inn!. (Avltrich.) Westlicher Krirflsschauplütz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprechi. ArriNerietätigk?'st wrchftrudkr Stärke. M-chrf^nh brachten Srkim-lmgSgefechte Gefansekre ein. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. An der Schlachtfront ist die Lage nmterändcrt. Oert- liche Knmpflkarcdlunsen westlich von ^ntoist, nördlich der AiSne und am Saräeres-Grund drochten uns in ben Besitz feindlicher Erdwerke und Gräben. Der Artillerirkümpf war vielfach lebhaft. Eh-rtcau-Thierry lag unter anhaltendem Zerstörung sfener der Franzosen. Die Deute der Heeresgruppe Deutscher Kro^prin^ feit 27. Mai beträgt nach bikT-erifzcn Feststellungen: mehr als 55 000 darunter über 1500 Offiziere, mehr als 650 Geschütze und weit lrber 2000 Maschinengennchrk. !»: Fn den beiden letzten Tagen wurden 46 ftinblidje Flug- urd) 4 Fesst?b«!lone zum Absturz gebracht. Jagdgeschwader Richteten schütz Astern 15 feindliche Flugzeuge ab. Hcnlptmann Derlh^ld und Leutnant Menklioff errangen ihren 31., Leutnant Wwe^chardt seinen 27.. Leutnant Udeb seinen 26., Leutnant Kirfhein seinen 21. und 22. Luftsieg. Der Erste Generalauarliermeister Ludendorff. Der Abend bericht. Berlin, 6. Juni, abends. (WTB. Amtlich.) An der Sch lach: front örtliche Kämpfe lwld'.mstlich von Ehateau-Thierry und rm der Ardre. In der „Deutschen Tagebzet t vng" wird gesagt: Berechnungen darüber anzustellen, wie diese oder jene kriegerische Maßnahnre auf die amerikanische Neutralität wirken könnte, ist ganz gegenstandslos, ganz besonders, nachdem die Vereinigten Staaten nach der Erklärung il^res Präsidenten und nach ihren Rüstungen die Parole ausgege- den haben: „Gewalt uux> immer wieder ötetiMilt". Warora. 'Der Ssterreichksch-nngartsche Tagerbericht. Wien, 6. Juni. (WTB.) Amtlich wird r-erlautbart: An &er Tiroler- und Piave front andauernde Artilleriekämpfe. ^ Aus allem Verlautbarungen der Entente in der letzten Zert gnrg hervor, daß Amerika jetzt im Begriffe sei, seine Reserve« auf den westlichen Kriegsschauplatz zu werfen. Der „Wetrlarrf mit Hindenburg" soll fedoch für Wilson auch ein Hindernis-Rennen roerden, und es nimmt nicht Wunder, daß unsere U-Boote fortan den Amerikanern ein bißchen auf die Finger sehen und ihnen den Vormarsch über das große Möglichkeit erschweren. Schon öfters haben wir gehört, daß unsere kül/nen Seeleute auf ihren kleinen Fahrzeugen mit dem großen Mionsradus bis an die amerika- uiiche Küste gelangt seien, die amerikanische Presse hat darüber Lauten Warm gesästc^e-n, rrnd es wurdet: Vorsichtsmaßregeln getroffen, ähnlich, wie sie England ebenfalls ins Werk geletzt hat. oer letzten Zeit nun war es etwas stiller ge- o ^ Wilsons Zensur der Presse eine größere Zurückhaltung miempfohlen, was ja taktisch einigermaßen erklärlich i)t. Das Totschweigen der Ereignisse läßt Nch aber auf die Dauer nicht durchführen, und so hören wir wird) dräuter, daß in den letzten Tagen nicht weniger als 15 amerikanische Dampfer von deutsck-en U-Booten ab- gesangen und versenkt worden seien. Darunter soll sich auch em großes Dampfschiff mit über 200 Reisenden befinden. Wichtiger als alle diese Fcstftellungon und als die uMidjcn verzerrten anrerikanischen Schirnpsereien und Vemäntelun- SSA* Tatsache, daß die Häfen von Neupork, Boston, bhiladelphia und andere an der atlantischen Küste gelegene Ha.en wegen der U-Boot Gefahr geschlossen worden sind. 4^rdunkelungen der Küstenplätze finden statt, und die L^er- Ucherungspränncn gehen in die Höhe. „Daily Telegraph" rnelbet aus Neuyork, die Versenkungen beeinflußten zwar ^wellig den Geldmarkt, übten aber „keinen allgemein un- Einfluß" aus; der zweite Teil ist eine ziemlich törichte Feststellung. Sehr hübsch hat der „Nieuwe Rotterdam, che Courant die amerikanisct-en Faseleieil der Beschwich- und Polemik ironisiert; wir verweisen auf die nacl>- amtliche „Nordd. Allgem. Ztg." ver- A in eg näher begründet wird, unsere U-Bovte den weiten Weg zur E^n^ung der amerikanischen Kriegstransporte machen. W V ^erl zunächst daran, daß schon tfiTfn . Vereinigten Staaten von Je ™.£ cie9 , lkrn deutsches Uirtorseeboot die ance- allerdings in friedlicher ^ banvals um die Ausfühnrng edws ^n txutfcrni Botschafter Orostii Ber-nsiorsf dwiifürche Werfl^n und dem PrasiLxmtegr Mlstsn ein des Ld^rs überdringen, als [entv sich) polnrfch^n Htlssdedürft^en nrterefftert he und die ^rw^irrc in die TSxjtc (ängen. Xw „CarvlÜTv" hatte 2 2 0 Fahrgäste und 120 Maiin Besatz u ?i g an Bord von _ denen öS Persv u cn ve r m i ß t werdm, ein fr# ießlich IG Perfvnen, die durch) Kentcrir eines Bootes «rctoaiibeu; die übrigen sind gelandet. ^ Ter des Sehnnsrs „Edward H. Tsls" derich^-t daß sein Schiss am Sorrrckrg eckens j»n rtnent cätw 900 Fuß langm Un'.erseÄxx< dos z:oei große und ein /iemsZ Geschütz führte, angegrisf«! wurde. Er habe ventlich das Sehrodr eines zweiten i^?iooW da» «wart IrwntJunTme}*-- beit om«rr5Smr^üi! '■ wfelgtc. Der Dampfer maüHe sich mit RrlidlM^bs davvn. Dnt Besaptutg der .,Col^-" tvürde vom ftTiem ameribn»ü4>en HilsSs^rf a»fr«eMtrMW 2 i, vas vvn einem linbersss" b-ool verfolst Dem (Mx^chifs gelang eS ober, tstroi Hafen »n errechnen. -Ter Tanepser , f TeT*V~, nM ccc-r tsew V^rLs 5Rro TK c mn ^bwt rfeflv oO Mb-j'km jäxk dar £*ü?fcr Tas Unirrfcrlwr grck ürei S4Ksse eck. Der ds'ch'äse Kvmmairdmri kam an 'Bord urrd beiM der das Schff zn ver!asfrm. Dann tegk er eine Gs-,nbs pnf dem ÄAff rükcvr, wobrrrch, es m die Luft swspcenE zmrrde Dve 36 Mann frtrrfr Be)atz.nng wurde .ihren eigt'n.ail Hilfsmitteln ahese Nahrmcg mb Wasser überlafftm. Sie wurde später von ernmn Küstemoa chtschifs anfgewmmen imb m Atbantir E?Gp ^ landet. Neuyork, 3. Jrrrn. (WTB.) Mrldnmg des Reuterschen Bnreans. Lus den letzten Nachriüi-ten geht hervor, daß drei S-chvner versenkt wurden. (Än Zerstörer beriä-tete, daß er einen Angriff eines ff7tt>eri'e-'ix»?:es aus einen Dampfer am Tret^wg morgen unterbrach. Fünfzehn Ucberl -l-enbe von drei ^anifen, me emo Zerffang, auf einem Umerseoboot gesangen ge- yalteri wurden, kanran «ff eirvem ainerikanisä»en Dampfer, uns den sre vmr dom UievTrsesvcai übrrgefuhn woibrn n^areri, im Hasen von Coney. Island an. Rtckerr Küttorfftationen innerhalb dlxrvtbezri-kS löfchten infolge m.e3 Befehls, der nach einer Be- vatung Mit du Milrtärbehörderi erlassen »onrde. ihre Feuer. - ?J vt / 0T r’ ^ P 1111 ' lWTB.) Reuter. Marine sekret är Ta- nr el s gab gestern al^-nd &, daß ber Segler .,E d n a". der in der Gegend von Kap Delaware treibend ang^roffm, rcnd am 21 Mai frad) Stote gesckilepvt trmrde. einem U-Bvot znm Opfer gofalleii ist Es r,t merkwürdig, daß daMi f fsve r sicheretr rnfolge der U-BootSan-grisle die Der- ftcltenm^prämie von 1 «ff 2 Prozent erhöhten. Gleichzeitig wmrde mrgekündigt, daß d^c stcmffichen Bersicherun.isprämien nid* ge- U L bl l*^r e ^ n0 too ^ereiltes Urteil W>cr den Lnrst der Lage für die Schis,ahrt fällen tvossa „Daily Telegraph mechet aus Nmwork vom Dienstag, die Dersen^nuren lat^n Sen s^Ldmarkt zwar zertwerlrg becinsUcßt, vor allem >.is wirbing^E.^ schütten keme allgemem ungünstige Enr- Schtteßnng vsn amerikaulschen Häfen. m, 6. Juni. „Ceittral NewS" melden aus Wa- .lnnawn, t«ß der Marrw-sekretär auch die Schließung von, ^vston, Philadelphia uich der an der atlantischen/ Trufte gelegenen Häfen angcordnet hat. Maiyinarvn, o. yirm. vvemer. XW f ibt bekannt, daß die U-Bsotgesahr eme Erhöhuibg der Bec- icherungssätze ftlr Offiziere und Mannschaften der Hcm-, delsslotte niäü rechtfertige uich setze sie gemäß den vor den U-Bvod- angrssfen an der affanti säten lküfte gemachten Vorschlägen van 25 E. auf 15 C. für l00 Dollars herab. Rotterdam. 6. Jmff. Der N.-Rvtt. Touren t" ironisiert die Nöeldutrg des Reuterscyen BurMus, die das Auftrerenj deuffcher U-Boote an ber atlantffchen Kckstr aB ein für bi? EntentS bemahe erfreuliches Ereignis hitMistellen versucht. Das Blatt schreibt; Nach entem Beritts ans Washington an den Daily Telegraph ist il>er Berürst an Segel- und Dampfschiffen «in E^gnüs. das , m amerikanischen Kreisen Genugtuung Hervorrufen wird, erstens ?i«ei{ bei allen denffchen Erfolgen daraus hervorgeht, daß die !; Deutschen in Ber-weisluT^ sind, zweitens, weil die U-Boote, die 'fror der amerikanischen Küste Schiffe versenken, nicht gleiffHeiti^ ÄasseUte im Sperrgebiet tun könrren, und drittens, weil die rltneri- kaner jetzt noch Iciegslu seiger werden würden. Trotzdem hat die ^lizei in Naupork die Verordnung erlassen, daß die Stadt verdunkelt iverdan muß. Es darf kem Schiff mehr den Hasen voff Newyor? verlassen. Wißerdem hat das Ndard:<-beparten:ent für 'Eg emd)!ct, zu versichern, daß es über die Mätttel verfügt, um einen Angriff der U-Boote auf die Verbindungen, die dcm Trupv«i- transport ^ bienm, Ku vereiteln. Man bann daraus den Schluß iieherr, daß die Annrikaner über das Äuftrtten der U-Bwte in ihr« u7Ml.itteUtei.ren Nachbarsä-ast doch ein wenig erschrocken spitz. Nene U-Doot-Erfülge. Berlin, 6. Funi. (Amtlich.) Im MiLtelmeer icuiten derttsche unb österreichisch-ungarische U-Boote fünf ±krtn)p\ex und sechs Segler von zusammen 27 000 ET. Die Dampfer wurden aus stark gesichertem Oeletts- ^lkge herarrsgefffiossen .Einer von ihiretl war ein kleiner 7Jla fcmai tvansportixi mp ser. Der Echef des Admiral staben der Mrwine. Ei» norwegischer Dampfer versenkt. Washington, 6.Ju7vi. Der norwegische Dampfer E i o s v v l d wurde am Dienslag rwn einem dQUschm tt-Äooß versenkt. Die Besatzung ist gerettet. Narersang der „Koniugin VegeLteL". Die „Wln. Ztg." meDct aus forffc&am: Jnr M üfe MetLnng effrgLMngen, daß das Hospiral schi f f .Foningin - ouf *bem Wege twn England nach Rotterdam auf erne VJivit gelaufen mit» gesunken ist. An Bord besano ,'cch ln£ für dre ocutsch». Io yd von o~m Kttpitün desHospttalschsses Sindoro die drahr- lo,e "ccrchrrch erhol teil, daß sich aus dem g-esrmktnen Hosptajff wr-ffe Wnmgm RegQltes" weder Verwundete nc>ä> Krieg-sgesaw, gene besänden. Man hält es noch für /ehr wahrsätevilich. daß dre engliichn Tel^ietten nicht an Bord ter Koningin 3^Mttrss nwu-en, bec der Abreise des Hospital schi sses gemeldet ronrt*i ct Ö k KomnnssMn sich auf der Sindoro erngeschfft habe Jn- folge des Ulnffalles hat der ganze Konvoi sich verspätet. Die ^Schiff, werden erst morgen früh in Rotterdam erwartet. * Amsterdam. 6. Jmri. (WTB.) Ter südafrikanische worth Castle", «ui der örimfcW mit Mer 200 §ahrgasten, erreichte in beschädigtem Zustande den Hafen Er war rnfolge zwei«n Explosionen bescknidigt worden, di« nach einem kurzen Zusül« Reserveanseinan der. Sie ?>wcmq General Fock) zmn aber* maligen Überlasteten Einsatz sestier Di ms tonen an der von ber deutschen Fühinrrg Stelle. Damit sind wiederum ec'es idyts sran-dsisckte Strestkräste gebutevn. ein Unistand, bn: den Cm cnte- Mwer der operativen Armsreihfft gänzlich bermckt. Die stolz« Man överierarmee der Entente, an die sich die stlhrr- sten !9osffnmgen und Erwartungen der Feinde knüpst-.m, besteht als^solche nicht mehr. . Bon schwerwiegender Ttedenttmg ist wich die Ernbnse dcs Feindes mi Konipfmitteln während der Schlacht z-wischm Aisne nick Marne, ^te grosse Akk zahl der erbeuteten Offckstltze wkd Masckinm- aewelwe und anderer Wessen, der Berlnst des geiMntek ein^dn-i:«, A'ttten«ls ans der ausgedehnten zvamrffst^ntt. d^-r Bmffust , ein er Oon -fünf umsmigreicheii Pwmerderwts und Attackenlaw-rn imfc irel^Ti großen mit alten Bedürstiissen onAgerüsteten Lazaretten, der Ak^frstl v»eler Fxürmken ,md Aterlstätten verschiedenster Art. Eisen- bahiUva. 7 en, Maschstkei, und Brückentrastis u. dergl., die zum grüß, ton Leü bean« dcuttÄm ÜUjaöai diamm. trifft t*c tevüstUtzv I fdNPRMj rmt&flfQm Wtdxgtooffr durch bm Hkrtuft um übet 300 U ^ivctn-zthlvivctrm zimn. Teil fau&tbarüen QkUtnbdi mit beten* tu ng&toolkm jtrotctnft^eji Punkten. Äon. tief ein f d)n eiben ber Be- ,11/ -ßlich die Aussckrtllirnq rot!rti ier (lifrnbatmltnien m oie Verschiebung der Ententestreitkräste, forme für die Ver- porgrms i>ei> gesamten französischen Landes und Heeres. Die Ersahschwierigkerten Frankreich». ^ Berlin, 6. Juni. (MTB.) Die ErsaM»vierigkeiten Srrnrkrerchs gehen ans ver TQrsache hervor, d-a > nunmehr auch vre bisher rein weißen Kolonialrsftmenter farbigen Ersatz erhalten. Angehörige des 21. imb 23 Kvloniatregi ments, die bei dem dentscl^n Borstoß gegen Fort Pompelle gefangen genommen wurden, berichten, daß im Mai d .I. an Stelle des bisher ausschließlich weißen Ersatzes erstmalig Farblge rn die Regimenter eingereiht wurden. Die Schwären- die jnm Teil aiiß Madagaskar stmnnren, werden n»^S not durstiger Ausbildung nach Frankreich verladen Dre Fahrt der fünf Transv-ortdampfer ging bis Sues zu- sanmien. Bon da ob zlwjang die Tätigkeit der l l^öocte zu einer Teilung oes Transports. Jeder Dampfer mußte einzeln unter eugliscl-er Eskorte nach Vöarseflle geleitet werden. Trotzdem wurde ein Dampfer torpediert. Die landwirtschaftliche Ausnutzung dc4 Gebiets- gewinnS im Westen. Berlin, 6.Juni. (W. B.) Jur die künftige Bersorgimg toperes Leeres stellen die bisherigen Ergebnisse des Bor- b r u ch es zur Marne eine willkommene Stärkung non rund 5 5 Kilometer Na u m in einer Breite zwischen 70 und o4 Kilo Meter dar. Das bedeutet jenseits der militariül>en Bo- ceiirtmg, brß der lartd- und der forstwi rftcha ft licken AuSnutzimg wnt über 3OOO Quadratkilometer Boden zugefü'brt sind. ' Die EKmnmzmre am Damenweg scheidet in einer Bviffde van 3 bis o Kilometer als Brnä^treisen aus. .vier ist der Boden durch die lchr^ere Dar.-er der Ärtülerieauftvsllstuug bis auf weiteres für eine geoidrtetc dllitzung verloren gegangen und kamt nur als dürftige Lviefe drenen. UnmittellZar jenseits des Domemoegs al^r bis hrnurrter zur Dkarne ist das Land weit und breit mit anerkennenswertem Eifer be ft e t l t. Von großer Wichtigkeit sind die weit aus- geLelpnen Wiesenfllickxm, die für innere Pferde und die Bichernäh- rnng einen ganz hervorragenden Wekdogang bieten. Eine reiche Heuernte vermißen die .Fffder, »vorauf hauptsächlich Gerste und Laser, br/Awisckstn such Weizen stel?en. Sie sind im allgemeinen girt im Stande, nur jn wenigen Geinerndebezürken sieht das Ge- tteche rm Halme mäßig, offenbar als ,Zlolge später Aussaat und Destel lungsschwierig keiten. Für die Armerveriorgung sind die ausgedehnten Gemüsekulturen und Gärten besonders willkommen, der Etappemrrbcit harrt in dem rtaievo'bcxxen Gebiete eine fruchtbare Arbeit. Senersl Msbertto» Oberbefehlshaber in Großbritannien. London, 6. Juni. (WTB.) Reute? meldet amtlich? Als vorübergehende Maßnahme wurde G-ncval Robertson Kinn Oberbefehlshaber in Großbribrnr^ :n ernannt. NeneS von der rutschen Sowjetrepublik. Moskau, 5. jJlini. (WTB.) Meldung der Petersburger TÄegnrphen-Atzentur. Berü^mg über die Aufhebung der Rangordnung der Diplomaten. Tie söterative sozialistische russische Sawietrepubli? hält in ihren Beziehrm.'gen zu den. 'rcmden Staaten an dem Grundsatz derutlbedinatenGleick- beit der großen und kleinen Völker fest. Infolgedessen und in Abänderung der Artikel 825 und 827 des Gesandtschafts- tt^emenLS O^-setchuch, 1. Band, II. TeM bestimmt der Rat der BvLsbcauflrLEn darüber: , ^ ^ T Den Titel Botschafter, Gesandtschaften und der anderen vMomatrschen Vertreter aufzvheben und alle Vertreter Rnß- ua&A, die in fvemden Staaten beglaubigt sind. „bevollmächtigte toatupba: tre russischen sbdcratlvcn sozialistischen Svwsetregiermrs" *u ttnmm. 2 In U^ereinMmrmMg mit dem Völkerrecht- das allen mit- evrarcher gleichjtelienderr Staaten gemeinsam ist, alle bevollmächttg- ten Vertreter urid alle diplomatische Agiirten der fremden Stauten, dv bei der södesertftvn sozialiirtschen richrschen Sow-etrermblik be- qlarllngt sirch, ,s7iabhängig vrm ihrem Rang eberrso als „bevoll- machttgäe Verkehr" zu betrachten. Die neue sibiri-che Repubkik» Kiew, 2, Funi. (WDB.) Die Mos sauer Zeitungen meiden, daß die neue Regimtnq der autonomen Sibirischen Republik in Eharbin ihre Tätigkeit begonnen har. In der ersten Sitzimg des Kabinetts wurde über Maß- rmhnren zur Licyridation der So»v>jet-R>egüerung im fertren Osten beraten. Mnnral Koltschak wies darauf hin, daß die neue Negierumg Sibiriens auf die volle Unter- srutzung Amerikas reckten dürfe, da sie auf Anregurip Amerikas gebildet 'Wochen sei. Ustrngow, als Minister ^ n . tnrn ' daß auch Japan die neue Regierung unterstützen wolle. Die neue sibirische Re>rierung hat beschlossen, Amerika um Understüchung zu bitten. Tie Don-Republik. ^^//Erdam, 6. Juni. Nach dem „Nieuwe Rvtterdamsche Courant" wtrd der „Dmty News" aus Moskau vom 29. Mai ge- ? ie 'S^ r: 3^1. r 0 . 71 e l iift ctttc neue Regierung ent- U«nden, rnmktch ime die Skorvpadskis in der Ukraine. Sie belianwet, am Grund eines im Oktober 1917 geschlossenen Vettrages di^ Bevölkerung des Dvngebiets, van .KicLan, Terek. Astrachan und Nord- kaukasren zu vertreten. Sie ist mit anberm Worten Aul)ängerin der anti bolscl-eun sn! chen gegenrevolutionären Bewegung. An ihrer Lopitze ,teht Gerteral Krasnow, der die Truppen .Kerenskijs bis ^^s^Verschwmden nach Ausbruch der Oktober-Umwälzung ^,der l?7nede fern SchlreUrch leüte der Km)er dein Manz- nnnnter nnt, daß er Auftrag gegeben habe, rucs seinen allerhöchsten I 1 "? ^amchtenfvnds 12 Millionen Krorren. aus die adrtx Kttegsanleihe zu zerchnen. Graf Tisza über di- Vertiefung de» Bündniffe» mit Dentschkttz»d. Budapest. 6 Jirm. (WTB.I Meldung des Wiener .Kmrr- loondenzourttruy. Abgeordnetenhaus. Bor Eintritt in di< L.agesoro:!nng sprach Graf Tisza. um angesichts der von zu- üandmer Quelle Itarmnenden Na>t,eidmnl lll^er die V e r t i e f u n o f. i? £, u . n ^ n 1 f f e § mit dem Deuts chen R e i ch e die öffentliche Meinung Ungarns tm Abgrwednetenhcms zum Ausdruck zu oringen. (Lr tagte, dies sei um so iwvvendiger. als ans der äußersten sanken ennge Aemßerungen en'olgi seien die Bedenken gegen eine Peru esu mi dieses Mndiusses misgefp.-vchm haben. Dieses Bündnis mit den» Demsck^n Reiche hat sich iwü Gesichtsplntkt der Sickserunc der Lebensinter es seri der Ätonarchie bewährt und auch die Kraftprobe rm Kriege bestanden. Er sagte weiter: Werm behauptet >vor- den ist, daß das Burrdnrs uns zur Fortsetzung des Kampfes im m Verbündeten verpflichtet, so muß demgegenüber wstget.ellt iverden, daß der unmittelbare Ursprung des Welt- krreges eben ern aus die Zerstückelung der Monarchie und insoescmdere Ungarns gerichteter Änsck-lag war. Daß wir meien ^nruckneisen koirmen und dadurch unsere Integrität mit Jimmrt nch-rgestetlt haben, verdanken wir der kraftvollen Unter- tntzung sertei^ unseres Berbmwckeii. Dal)er können wir eine Ver- aesnng des Bundaiss^ nur mü Befriedigung aufnehmen. Diese -5erNeNmg kann jedoch nur die international üblickse Fvrin haben ^tt, er hebe vom Starrdpunkt Ungarns zwei baß Ungarn in Deutschland eine Stutze ftirde, ruck) zweitens, daß das zu schuftende Wirt- '^chrigsven landwirtschaftlichen Er- zeugul,se nicht den Charakter des Einftchrgebietes verliere. Natür- -t lsza, solmrgc die gegemvärrige Teuerung an- halt, mch. an Sch u tz z ö l l e gedacht werdeii, ab keüre einseitige Be- Landwirtschaft Ungarns, da sie auch derjenigen ^ ffi-frfÖl mib v Henrichs zugute komme. Die Frage erl^isckse und Russisch-Polen, die eine stark ^andpnrtichaft haben, eine behutsame Be!)and- "^ücr der ^Wrtsckjastsbund hat für uns nur Votteil, wenn Misere ^andtvrrtschast diirch den Zusammenschluß solch großer Ge- dtete mcht ausgebnttet rmrd und ihm zum Opfer fällt. Aus diesen: ü"den Staaten der Monarchie hmsichtiirh des L Gusses an de rer Staaten c. rcnt.iche Merwiens Ungarns hinter dem Bund Ä, Rl5 L 1 t t ' Ui '‘' l)J ' a ^ Uetze, um ^reiiine. Tie Ersahrrnng der letzten ^ahre bilde mne der Starken das Bles.dniss^ ebenso wie ^ Ä nur um ein Bündnis der F-Wsten ^ern unt ein BuirchriS der Völker handele. Wir wünschen ^sh«lb. mtc C-JicB «S für die Sutunft erhalten und auf lange ^ Cri 2 TarkeT des Bündnisses bleibt defensiv Ebm deshalb ist es tm ^uem> ber Vernärllrna und Steigern na ^ ^^d^L^.'irstürllch dal; wir dic BereichgnngÄnittel. che in Äi ^ unb zu steigern suck^i. Bv. iorrrstchaitlick-en Venwiinirnn.?rn legen wir besonders Gewicht darauf, saß unsere etgx-ne Prvbuttion nicht verringert werde. Wir müssen Misere lcnchimrtschaftlicheii Interessen aus alle Fälle wahren, ^ch glaube, daß hohe landwtrtsckvstlickx- Zölle nicht anfreck-t erhalten st nt». Sic weichen auf lange Z^-ft nicht eine soLckxe tm\g ^abnn daß |ie oatf .die PreBildung ^fteigerten Einfluß konnten. Aber wrr müssen unsere Proöuftionssähigkei: unoedlnat sichern. Doöhalb kann vo:: der Art eines Anschluffes, der Menffien albcrieren würde, nickst die Rede sein. Bezüglich chL Anschlusses Mckxwer Staaten müßten wir uns freien Entsckünß *ü ni t nc Souveränität muß unter all-m Umstand«, g'M-ai-tt r>:vbtn, weLhalö wir nur einen. Vertrag schließen tonnen, oer den Charakter internalionwlec Verträge besitzt. Aber wir mchseii auch unser VersüguiigSvecht sickxern. Ferner müssen wir unter allen Umstanden unsere Interessen rvohren und uns vm ^rgen halten, Lxijj die Entwicklung un erer anderweitigru Znixrossen inti) oie Erhaltung anderweitiger Verbindungerr beineu Abbruch erleiden. ^ Um» can Grftivnnztn btr Entente. ^Paris, 6. Juni. (WTB.) Hcvns. Amtlich, m ber am tn .. 95 5 r f a * f 1 e ^ achskehardenerl Zusammenfkunft bei Minlsterprasibenterr ber drei alliierten Lander Frankreich Gryßbrtbannten und Italien llmrde ein Einverständnis über die Aix-rche folgender Erflärungen erzielt: Polen- Die Sckpnfs-ung ellres einigen und miabhängigen polnisck)en Stocc Les mit freiem $ux*ang zum Meer stellt eine der Bedin- Arngen für einen dauernden und gerechten Frieden und ote Herrschaft des Hechts in Europa dar. Tschecho-
    mni. sWTB.) Wiener Korr.-Burean. Är Kaiser em.chng den FrTianzminitter Fcl.r. v. Wimmer in Audienz, oer uoer die Bll/mgun-jen der ccksten öfterrr,ch,schcm Kriegs- anletye Vortrag erstattete. Ter Kaiser ließ sich über die Geld- oeffchaftung rm Kriege und über die Beziehungen zwischen .Kriegs- Mil.-ibe und No'enumiauf eingehend berickste-.r Er gedachte der :geir Ver^ei'st- der KriegsinftidM, der Presse und der zahl- v - A ' ny.r(/ ... mührame Kleinarbeit der Verbuk aui fc- n lla icn Lanp «l utr.t und drückte die Erivattung ans. daß ^ ! c ' a?I f rf 7J ^u^er ihr Bettes einsctzen würden. „Ich hoffe," oenierve vr .Kn,er, ,.L>ie loerden mir im Istli wiedcc über ein Gänzen'es .. 'o bnr-^berichten QcMt jeder sein« '»eilige Pflicht, o iU der geirrt. Je yuuiu mir uns erweisen, detüo nähec Dir Mick>shesitz?Le'.ter. i. Köln 7. Juni. Nach d«r ...Wln. Ztg." ist «in Nebrr- ^^mmeu über drc R e i ch S b e s i st st« u c r . nachdem «nt- wral>«nd« Drrhandlungeu zwischen den «inzelncii Instanz«« statt-gesunden l-aben, pahin zustande gekommen, daß die bundesstaatlichen Finanzminister ihren Einspruch gegen die Erhebung einer Mehrcinkommenfteuer und einer V e r m ü g en s a bg a be seitens des Reiches aufgeben, während die Reichs tag sparteien von einer Besteuerung des orrekten Eiiikommens ihrerseits ab sehen. LebenSmfftsel von der Ukraine. ™*£r T Z S ' hen ' 7 ;.3 uni - ® f % Tn ist der erste Gstterzug 1 n e jner emcietroffen. Er brachte fünf Wagen Speck. Getreide und Zucker. u Eine ÄLfeichsüÄgsersatzwcchl. Beuthen, 6 . Juni. Bei ber heutchen Reichslaas- l rm Wahlkreise Opp-eln.^Lichlüritz—Tost- Glemntz fnr den v-erstorber^n Ze'ntrumsaLaeortmeten Warlo tvurden bisher geqMt für den Abgeordneten fo^ q 4 1 13 760 Stimmen, für Rech^.wvalt Nelst^i llfftt.) VeA < mummen. Bm einigen Wahlb-zirken lieat bas &n^ZZ^LT ** RraiWt biC “ ^ Wahl p€^v>mmß Mim Reserve- nnb Landweg Offizier. Eine Llnfndge der Lünchstogsabgovrtmttrn Dr. Milller lM^inin- aen Dr, ..Haas und «schein wird durch den Sb^tsstkE ^Killrcn wne folgt bxmtwordet: lDie He-errsverwaltuiui muß m Absatz Mal tm, daß, ** m ^^' r ' ^ Beförderung zum Rrservo- ober Landwchrvfftzier u. a. van dem Mck»u»eis eiiuw bestt.nm.-ten all- gememen ^st.bunp abhängig gemacht nnrd. Ms Mindest,naß der nötigen Bildung gllt '^ wissenschaftliche BefÄstg-mm im Sinne der 90 und 91 ber WepD^nmug. Für llntiroftiziere die sich z.oar militar.sch *n; 9ntmüMma in eiwer OffizWlle efrnrcn ^ Reserve- oder Lanbiochoossfizierstell u n,ii ettvtt»erllä»e Zstlbung nsw. besitzen, ist die Stellung der steldwelx-l- Leutnants mit affen ivcfcntticfynt Rechten der Leutnants geschissen f' 1 } bcso.stverer Aai^eichiung vor dem Feistb? können Feld- UJli : Uutewffiltere, ohne den bezeichieten 1 ‘L ÄVr Lrnpochrofsrzier er na tnH) ^ ^ C>rmidsatz auszn- OiOfn, Lretrt mch vor. zaunal auSrrr>beiDec Ersatz für das Oiffift.-r. D...1aubten,bnch>s mii> zahlreiche %nufjrta: aui ber LeÜ^ebellcA^tt^llm^ ' Mb. Der,sicher Uerchstag. or ^ t 168. Sitzung vom 6. Juni. Am Bund-^vatsttsch: v. Payer, Wallras. Tr. Lewald, v. Fried- berg, v. Radvnntz u. a. , J-l, f )0 bc tm Austral de« ?Wteg«]MmS)*i|i« den Vorschlag zu machen, heute tn* 'Bail ■ e "* «i 1 a 11 ^ e V i e n se tz en und zwar mir Rücksicht auf eine Neuregetu ng der Frage der B i z e pr ä s ident en. ^ ^ von der Mehrheit des Reick^tags ein Antrag zur Gbffchansordimng ein gebracht werden. Ich werde Vorschlages diesen Antrag der verstärkten Gesckstiftsordkurngsb-mmission' %u sn^vK 1 s? 1, er ^ Italtsinben wird, nadjitem der der Immission wrllegt. - Es erhebt sich kein Widern Ipruch. ^re Wahl des Präsidenten wrrd bis brhin au ges kL lBeioegung.) Tie AluAspracke über Belagerrmeszuftanö und Zensur wird sott gesetzt. ( . ^0^11071 sur See Bo y - Ed: Tie Darstellung des Abg. Gvb- hnn über Zenun-majznahmen der Atari ne belrestend einer seiner Ärnll'l !>t rmg. Es liegen keinerlei persönliche Momente ovr. Es handelte sich , uni die Wahrung militärischer Interessen. Aehnlich liegen d,e be, dem Arttkel des zßapitäns Perjius -n- . L. chQc^^dseld.(unab'h. So^.): Nach unserer Ansicht eptytert ber Klagernügsz^chaud persaftungsmäßig zu Unrecht. Äxm Feinde ^wrohte Lmidesdrtle.grbt es in 'Deutschland nicht. Tie VMb« Mrdlktamr c-errsml, uberalll Ihr hat der Reichstag Liebknecht und ^.itttnann Lu^gelie,ert,und ziwar auf Empfehlung des 'eübgeordnttar^ }2U e P rü- Urter die Zukmrft Elsaß-Lothringens darf stlbst rn. elsa^lat.nrnguchen Landoage nickst gesorochm werden Wirr! die einziMn, die den Kampf mit der Militärdiktatur ernstiMt auf-, uepmeii, sind nickst m ber Lage, außerhalb des Reichstags unser ve Na > > ungsmatziges Recht auszuüben. Mr ist es nicht m^lich av- westn, m meinem Wahlkreis zu reden. Eine B-egrünbung des Verbots Ufc mir nicht jugegangen. % x - Werner-Gießen (D. Frakt.): Wenn Wy. Gvt» xFF <>-n)urnlaßnahmeu der Marine betreffend eines seiner Papl^:zume,iung bevorz.ilgt werde, so iveise ich daraus hin, daß lacket, während das Berlins ^rig^üdl ^ lt ^ Gna ^' tai -^' m ö e >tnd Anzeigen Pap pervers chrxrvq Am mmsten leidet das Bv^k r ^ i stellvertretenoen konrmanbieoenden Generäle. ?bzuällten^ ^Usveremen ist es nicht möglich, Bersamnttunsenj Abg. Meer selb (So^.): Wir fordern grundsätzli»che Ubkrtzo i^r Militärdiktatur. Auch in unserer offiziöse« Ben.^erslattmng sdllte man sich größerer Zuttukhattüng bo ^^?L^üNer-Meimn4en lBpt.): Nienrand hat es ge- rungszustwid und die Zensur zu verteidigen, mry Reoner hat eine,Besserung seststellen könnet^ t^fLJPS }' m der Vaterlandsparteiler. . aatslekretär Wa l lra f: Ob die Ausfüllungen des Abg. Gvthem neu waren, kann ich nicht überselstm. rmd stichsest waren sie ftcherlich nicht. Ich habe stets ttes bedauert, daß best xrr?\. ™®>Wmcn m die Freiheiten immer iwch nötig macht -.at der Pap:erzuterlung: habe ich ressortmäßig nicksts m tun. In entern WiWn ifctllt tmxbe ich gefragt, ob der „Teichchen Zei- Luncp eine Nachbrtvilligung an Papier zu gewähren sei. Ich habe EsOff ^oaeraten im Interesse der Gerechdigkeit, und so ist bat ttefiKp auch crbgelehrtt worden. Dr. Äerzscld bezeichnet die Zensur; al^ eu'^ftAuswuck^ des Militattsmus. Wie sicht cs aber damit rn England und Amerika? Ntrijends aber wird so rüchichtsloS ÜMM» ber den Bvlsckikwiki. Tas muß selbst im ,Lei> _ Mgeben. Tie Prelle muß vor allen Dingen RüX ttchr nehmen aus die monarchischen Genchle anderer. Hoffrm )ocr. da» wir zu tiuev Emiguna kommen und die Berhättniftc so acstulleRÜ üne es die Lage des Vaterlandes zuläßt. E^^.ituanr von d e m Bergh gibt eft,e DarsteNrmg 'BMm im Möglichkeiten ter Beichwerde über die Zensurbchorden. ^5- lllnabh. Soz.): Das mmigelhafle JlUeresse a» ^ -^1. ^ebatlen ist aus die L)offtiungsl>osigkeit und die Ohnmacht des Reickst.ao würden wir unsere Pflickst versäunten, weniH Ql dteiei;. Unterricht mcht erteilten, zumal diese LiTirte vier Fchu» unter rusiischem Emffuß gestanden haben. ^.anliL schliefst die Aussprache. Nach rtner persönlichen B>emerkung des Abg. SviegekkSo».1 wrtt> Ee Crrtschiesstmg des Ausschusses, betreffend Ber hafftu n-i irnd ■ : n ent.-nursbe clrranknTpj cmgcnornncK. Darauf wird der i':-wischen bttr.rfsrt:d M ewig der Vizeprafü>entenschaft ^^>W^^-^EvnurtgsImmission überwieen. Nächste Si tzung Freitag 1 Uhr. Arrsragen, Etat des Innern. Aus StaSt uns Tun«. G i e 6 c n , btn 7. Juni 1818. . p Verlängerung drr Feier abend st und« in Wirtschaften. Wir verwerfen besonders auf die Bekannt, machung im amtlichen Teil der heuiigeu Rümmer, wonach die Feierabend,tunde auf 11V- Uhr festgesegt ist ALichNpirlhaus. Bahnhosstrahe J4. Die Fümwrrt, "D'° Gräfin Seyers' und „Frau Lenas Schcid:ma" Heben «m morgen, ab aus dem Spiolplau. Siehe Anzeige. Landkreis Gießen. ** Ronnenroth, 6. Juni. Musketier August Koch .vurdo zum Gefreiten, snn Bruder Karl Koch zum Unteroffizier befördert, StarkenöurK und Rheinhesstn. Die Stadt Darm stabt rührte mit Rünftcht auf die BrotkartenauSbabe die Kürzung b e r B r o t- L a V ^ e - VL dadurch jedoch in der Lage. baÄ Brotgeimcht von 2000 nur au, 1800 Gramm herabzusetzen Gleich- zchntrg da^ Brotchenbacken und das Backen von Schrotbrot verboten ^.ser ft-eis s ür den 1600-0Lancm-Laib wurde auf 80 verbot des Drötcheubacvens erfolgt, um das^W eizenmehl ganz zur Verbesserung c>es Schuir',brotes ver- weiDen^ zu können. Die Bäcker werden für den Verdiensteutaana durch eine geringe Erhöhung des Brotpreises entschädigt. ^ ^ v - vcsj n Nassau. ,, D« na u, G. Junt. Tie Stadtverordneten haben in ibrer Mutigen Ätzung 5000 Mark fiir die Ludendorff-Svende brtmlliZ und ^der An niahme 'einer ^lelleihe von zwei Millionen Mort Ä fldt i n erhöhte Kttegsteuerm,gszul.-as. billigt worden ^ ^ ^ Staatsbeamten gezahlt wird. Amtlicher Teil. Bekanntmachung. B e 1 r.: Feierabendstunde in Aast-, Speise- und Schankwirtschaften Groß^rzogllchen Ministeriums des Innerr iJ cLft ni 12805 nnrd die Schluß stunbe lur ^st , Spei,c- und Schauknnrtfchaften, Kaffees, Ver- ems- undGesellicl-aftsrainne. in denen Spinsen oder Strünke ver- abrE werben, m der Stadt Gießen bis zum 30. August b, i emsch^iedllch bis aus 11'/, Uhr abends verlängert. ^ A»e Pen, den 6. Juni 1918. ^rvßherzogliclieS Polizeiamt Gießen. He m merda. Bflierlötlfrifd) crülöcilb ILichtspielhaus - Bahnhofstr. 34. Freitag den 14. Juni 1918, 8 V. Uhr, in der groffen Aula der Universität Musikalische DortrSge: Die Militärkapelle Rezitationen: Herr Theaterdirektor Hofrat Steingoetter Dortrag mit Lichtbildern: Uder Krieg und Flugwesen Herr Leutnant der Reserve Dankdirektor Grießbauer Schlusiwort: Herr Eeh. Kirchenrat Prof. Dr. Eck Karten zu 2 Mk., l Mk. u. 50Pf. in der Musikalienhandlg. von Challier u. an der Abendkasse Der Reinertrag ist für die Ludendorff-Spende bestimmt Derein für Luftfahrt in Glesien. Deutscher Luftflottenverein. Frauenverband des Deutschen Luftflottenvereins. Zwsigverein vom Roten Kreuz. Alicefrauen- oercin.Zweigver.Giesien. DeutscherFrauenoerein v.RotenKreuzf.d.Kolonien. Frauenbund d. Deutschen kolonialgesellschaft. Mg. Deutscher Frauenverein. Won Samstag bis inkl. Montag Die Gräfin lewere 4290 a Kriminalroman in 4 Akten. Ausserdem: 4291 r Statt Karton 4299 Zu unserer großen Freude wurde uns heute ein kräftiges Töchterchen geboren. Privatdozent Dr. Derlitzki und Frau Dorothea geb. Ebert Qießen (Moltkestraße 22), den 7. Juni 1918. ---- — . ^ Bekanntmachung. Der vom Gemeinderat durchberatene Voran- chlag der Gemeinoe Hattenrod für das Nj. 1918 liegt vom II. l. M. an eine Woche lang aus unserem Amtszimmer zur Einsicht offen. Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich oder iu Protokoll vorgebracht werden Es wird eine Um- läge erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. Hattenrod, den 7. Juni 1918. 4304 GroKh. Bürgermeisterei Hattenrod. N o cf. Bekanntmachung. Der vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Winnerod liegt vom 8. Juni ab eine Woche lang auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten zur Einsicht offen. Einwcnoungen dagegen können während dieser Zeit schriftlich oder mündlich zu Protokoll vorgebracht werden. Es ist eine Umlage beschlossen, zu der die Ausmärker bcizutragen haben. Bersrod, den 6. Juni 1918. GroLherzogliche Bürgermeisterei BerSrod. _ Neu schling. Holzverfteigernng. DicnStag den 11. Juni 1918 werden um 9 Ukn nornmtfir.S nach Zusammenkunft an der Abfahrt nach dem 07tl),chcnkia,n auf der Kreisnraffe RuddiiigShausen- Weiler^hoin aus den .Zreiherrlich von Nordeck zur Nabenau scheu Walddiitrik'en Eibschenhaiu, Rangen, Stein« borg und Donau versteigert: Scheiter: Rm.: 8 Buchen. 108 Jichten: Mnnvvel: Nm.: 62 Buchen. L, Kiefern, 1.5 Sichten; Knüppel Reifer: k : i 84 SJeiier: Rm.: 84 Bu^en, :ö Eichen. 10 Qtrleit; Stärke: Rrn.: 10 Buchen» 65 »yirfjicit. c- »zerstreut filzende Holz im Elbfchenhain, sowie das -votz un ./taugen. Steinberg und in der Donau wird nicht vorgezeiat und kommt im Elbschenhain ^um Ausgebot. Odenbanlmu ^ Erteilt Freiherrl. Forstwart Leyerer. Gieffen, den 5. Juni 1918. Freilierrlidre Oderfürsterei Rabenau. .n- B.: 4. raut me in, Geb. Jorstrar. 4285B Frau Leis Seheirfung Lustspiel in 4 Akten. In der Hauptrolle der liier bestbekannte Komiker Arnold Steels. Bekanntmachung. für der Stadt Gieffen durch die Hess. Beuorgiingsstelle Nir AuSlandseier zugewicksenen Eier sollen in der Woche J*2si, Citnii 1918 zur Aufgabe gelangen. Eiermrarke°N Person entfallen 2 Eier gegen Abgabe der i» auf 38für da» ©tiief ieftncftüt. Plenen, den 5. Jnm 1918. “4*^808 Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). iS9i Heli-lliMrWLlktzrLs-VekßcizerWrll auf Gräflichen Wiesen. I. Montag den 10. Juni, von morgens 8 Ahr an, in der Gemarkung Zaubach auf der Geiseuwiese: 34 Lose — 60 Morgen; II. an demselben Tage, mit Beginn um 9V, Uhr vorm, am den ^chellenberger- und Ziegelhünerteichwiesen lohne Loos Nr. 2 und 8) ca. 30 Morgen; *11 an demselben Tage, mit Beginn um 10 Uhr vorm nn Tiergarten und Oberlaubach auf ca. 61 Morgen Zusammenkunft in der Hirtenbach: IV. an demselben Tage, nachmittags 4 Uhr, auf der S nreiuersmiible, bei Frelenfeen: 1. von ca. 131 Morgen Wiesen im Wenerauergrnnd (Hartmat,nS- "aiisen bis Sorgenlos) 'Wiese von Ehr. Jrank I. u. Jasper Diehl Wme., rbe.l. Zaubach-,- 2. von ca. 1G9 Morgen nn Wolf-garten, KreuJeenergrund, «Wiese von Edr. Jrank I.. Laubach), Oberseener-, Lipperund Altenhainergrund,- 3. von ca. 5 r > Ntorgen = 2'i A?r.. der vom Oberseener Hosgut Lurückgeuoinmeneu Wiesen; V. Dienstag de» 11. Juni, mit Beginn um 9 Uhr vorm.in der „Apfelsbach" aus ca. 192 Morgen Wiesen daselbit: am AUenkeller, in deu verschiedenen Heeg- brLuten, (Hülle-, Herrn« und Herentviese; VI. an derselbe», Tage, nachmittags von 1 Uhr an, auf de - JagrrbauS. von ca. 114 Morgen Wiesen in Rnk- L^dSda.rfe»' Haurteilen. Hahlgarken, Muloan, Lang- n«Vf n «®!!?■^)od I., Laubach), Wevmtms, Vjnnel» upb Sch ffevbach; fern r von ca. 17 Morgen ' ,nn Jf» Elgersbach, *Giebern, Bruch- roiuc. ui cen ewn Ahlen und in der Ulsaer Ecke. dahier und dte be,r. Grüfl. .;orst- 'P't ; ^liewlesew die Wteien. d.e durch numerierte Steine kennilich gemacht sind, aus Ber- rangen vor dem Termin Voranzeigen. 418..1) Verteilung von Leinenzwirn. lTer der Stadt Gießen überwiesene Lein.enzwirw mt durch nachstehende Verkaufs stellen auf Grund des Vorbestellverfahrens zum Verkauf: 1. ^vlterhoff, A., Sühne, Seltersweg. q SPfc.'* 0 '-' Frankfurter Straße. 3 Rosenbaum & Jakob, Neustadt t 4 °Äf r ai & j^ 0,lc,t erhalten einen. SefMtoSrifc 8 ^ Ä * ^ erfmien r»ek Leütenzwirn- sind spätestens am 15. Znni 1918 Ihre- Derkaufsstellen zur Eintragung, m .^btreunung des Kontrollabschnittes bei können üel mchtz oeruHichttgt werden. ^ ^^^^kaussstellen haoen die auf Boaen aufaeklebttn uebft einer Ausstellung über Die An- ?^. ^sbrten Abschnitte bis zum 17. )uni 1918 ^^^trlchen Lcbensmittclamt, Zimmer Nr. 6, ein- G i e ß e n den 6. Jmri 1918. 4288E ^er Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). BekarirrtumchuLg* Mai 1901 geborenen Landstnrm- vrl!cht,ae» der Stadt Giehen müssen sich am r5.Juni d. v,.. vormittags von 8 bis 12 VArc und n r durittaas ton 4 b;S ö Ubc, im alten Rarbaud am Markinlao zur Lnnpuurrnro^e melden. Answürts Geborene haben bei der Anmeldung ihren Geburtsschein vorzulegen. Gießen, am 4. Juni 1918. 42766 Ter Oberb ürgermeifier. I. B.: Krenzien, Beigeordneter. Damenfrisieren Shampoonieren — Kopfwäschen — mit neuestem Wamiluftstrom-Trockenapparat Frau Bernh. Dosch Neuen Bäue 12, Ecke Weideng-asse Damen-Frisiersalon separat Ankauf yon Wirrhaar. von Brmnstoff-Vezviischnnen. ISf ^}' Brennstofs-Bezugscheine für die Heiz« 0^ V ^arkenbeälrks am Moniag den 10. Juni 1918 „ Tieuskag „ 1l. „ „ * Mittwoch „ VI „ „ » Donnerstag „ 13. ^ „ Nlontag „ 17. „ „ DieuS'ag „ 18. „ ^ Slfittiuoci) n 19. „ Dounerstag „ 20. „ „ Momag „ 24. „ „ Dienstag „ Mniwoch „ 26. „ „ . Donnerstag „ 27. „ „ '"ml' den den A Gnsw.. erlioltsn als 1. Rnie 17» Ztx. Brennstoffe zugekettk. Dw iu eu^mtttel.-luSweiSkarten sind vorzulegen. c Oge.be von Scheinen an Besioer von '.en.ral- ^eschästsinhaber. an das Gewerbe >,f?v xiolg.t nach dem 1. Juli 1918. Die Bezugscheine an Ein^zelpeisonen werden später verausgabt. Gregen. 5. Juni 1918. OrtstoblcnfteUe der Stadt Gießen« S t e d t n g. 42800 3. 4. 5. L 7. 8 . 9. 10 . I!. 12 „ Die Scheine werden^ Abschrift. XVIII. Armeekorps Generalkommando Abt. 01 b. Tgb.-Nr.55L3/1702. ^ Frankfurt a. M., 26. 3. 1917. ^Err.i V-wlxrlten gegenüber Kriegsgefangenen. -oezugltch des Veryaltens gegenüber Khnegsgesange- !!E^or'-,mlt der Veröffentlichung dieser Verordnung mir unterstellten Korpsbezirk und - im Ein dem ^Gouverneur — auch für den Be 9JfaÜti Mf f0l9M,bc " B-stim ... öuldecken von Eßwaren oder anderen Sachen sr'svnün^^anZcne das unbefugte VerLrufen, Vertan von Sachen, insbesondere die un S alkoholischer Gettänke an Kriegs- rn cin frinS ^ unbefugte Einbringen von Sachen ^'0 ^^^sgrsangcnenlagkr ist vcrbotcn 'st <•? »erboten, SSrifffrfwftcn von °der an Sfeugöfleiangene in Emvsang JU o 6 ot)ct J11 öeforgrn. Ä!? Ost stdcr schristlichc, mündlicl^ odtr brrrchligter Personen mit zerirg.»gefangenen, insbesondere icbrr gegen die cufri gÄWtaWWBÄTÄSS namentlich durch Gewährung von Un terkunit Nahrung und Kleidung, Verabfolgung von iwMrH te n , ^lchchfung von Arbeitsgelegenheit oder Beschalttgung im eigenen .Haushalt. ■ r, ,.^vn ?.er Amvescnheit entwichener .stdnegsgefangerror zu machen^Onächsten Bolizeibehörde Mitteilung Unter Khaegsgefangeuen sind alle Militär- und Zivil- in gleichgültig, ob sie sich in ^ * aiautten obCT ci.rtrr . ^ äü^?^^^^ungen werden auf Grund des 8 9b 1^.1 Belagerungszustand vom 4. Juni l*r 1 a?r. 0 ^ Reichsgesepes vom 11. Dezem- bcc 1915 mit Gefängnis bis zu einem Jahr, beim Vor- teV, 1*500 SSS Laft^ mit 6df ‘ D&OT ^-dst-°st 6^.Ter Versuch ist sttasbar. ^ -Ordnung vom 25. 11. 1914 — III a Nr i P 0/ ?q?2 - 27 2 1915 V. III b Nr, 1317/1796 _ 7^- 0- ^015 — III p Nr, 13 083/5882 — und 23. 10 1915 Te/s^s.A- f °Äl? 40Ü 7- werden aufgehoben,' * ,cc I^ellverlretende kommandierende General Riedel, Gencralleutnartt. össtnttiLVLuLk^E^bringe ich hiermit zur G i e v e n, den 1. Juni 1918. 4287R Ter Oderbürgrrualltcr. Lrrnzicn. Beigcordi^cr. I Clachcn a. Kflkea zu verk. 021 HO Jv) esedw. Kcubein, gebrauchte Lletk'scke 11 l 3rt.Lc.Eisi^5\iGEoOT£ —--—-- T - Wir suchen ver fowrr einen tüchtigen Wkche8MMieö, mehrere Lrcher und Schlöffet. Auch Kriegsbeschädigte wollen sich melden. 4302 Gabel & Appel _Alice,'rraüe 25. Laffcrarbeiter für dauernd 02-01 per sofort gesucht, Ringel & Walther. Eine Danie mit 2 gröberen Kindern, welche sich rviihrend der Krlegszeil hier anfhälr, sucht zur Instandhaltung ihrer kleiven Wohnung eine bessere Stükre einige Stunden vor- und nachunttags. Etwas Bügeln u. Nähen erforderlich. Zr» erkr. i. d. 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Angaben z» richten u. 4^3 an den (9. A. Dienstag nachmittag kam auf der Blerche bei Juchs abhanden. Der ehrliche .Vinder »vtrd gebeten, diese Markt 10 gegen gute Be- lohumrg abzugcben. 4283 Verloren 4 3T?ckar&:a?':eii sad 8 rosa Warcakartfn (Seine.in hellem Umschl. Gegen gute 2'".'lvhn. abzng. Ludwig it r. '9,1. b. Z?acies2-?Gr. üt-:: ,or. Sautöras, 8. .jr:ni: ^fuÄelljciincr ^iihlLeit. , Treffpunkt 8'/« Uhr Lahn- brücke. 4284r Bei uuaünstiger Witterung im „Poitkcll DU ?or«VSr.#a. Als blähender Jüngling zog er hinaus, Verließ seine Lieben, sein Elternhaus. Noch sprach er, als er von uns mußt' geh'n: Lebt wohl, auf ein frohes Wiedersch'n! Doch nun ist es ganz anders gekommen, Zu früh hat der Tod ihn hinweggenommen. Es sollte nicht sein, daß wir uns wiederseh'n, Ruhe sanft auf ein solches in lichten Höh’n. Zuerst kaum faßbar, doch nach wiederholt amtlichen Bestätigungen erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß unser innigstgcliebtcr Sohn und Bruder Schütze Wilhelm Magel Reserve-lnfanterie-Regiment 221, 1. Maschinengewehr-Kompagnie am 18. April infolge eines Granatvolltreffers im noch nicht vollendeten 20. Lebensjahre in treuester Pflichterfüllung den Heldentod erlitten hat Gestern abend 10 Uhr langem, schwerem Leiden a*rlne *Itebe L ;■ Beltershain, den 4. Juni 1918. In tiefem Schmerz: Bürgermeister Magel und Frau Hermann Magel, Leutnant der Reserve, im Felde Berta Magel Heinrich Magel nebst allen Angehörigen. 4279 Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. Die Gedächtnisfeier findet Sonntag den 9. Juni, 1 1 / 2 Uhr, statt. I . ZwiMsrlM monatlich kann man i. Nebo*h«ruf verd. Au*k. um«. L. Sleia, Vorlag, Lairst« ■ä*o*attB LS. 27 .3 »8 sanft nach ^ . _ ..ede k>rall, unsere gure Mutter, Schwiegermutter, Grob« mutier, Schwester, Schwägerin und Tante Fr» Kalhrri» Glt geb. Schmitt im Alter von 81 Jahren. 3» tiefer Trauer: Na»tlie Ludwig Ott. Schneidermetfter nedft alle» Angehörigen. Ruttershausen, den 6. Juni 1018. 08291 Die Beerdigung findet SarnStag mittag 8Uhr statt. W * *3 Offent». Joh. 2, BerS 10. Am 30. Mai d. I. entschlief kauft ccnd astt- ergeben nach schwerer Krankheit btt lauOiävrige Dienerin unseres Hauses griälein fcpmije Fgsk aus Ntederalben t.Kr. Ht. Wendel) Inhaberin des Goldene« Kreuzes für 40 jährige treue Dienstzeit. 4L Jahre hindurch hat ste in seltener Treue, Aufopferung und Selbstiostqkeit ihre Kräfte dem Dienste unserer Iamilte gewidmet und ihr in Freud und Leid zur Seite gestanden. In tiefster Dankbarkeit und Anerkennung werden wir immer der lieben Heimgegangenen gedenken. Im Namen der JamUte. Jda Metzger geb. Ltndenborn. Buchenau (Kr. Hünfeld), 4. Juni 1918. Die Beisetzung fand in Ovenhausen a. d. Lahn, Sonntag. 2. Juni, statt. ntB0 Heute erhielt ich die traurige Nachricht, daß mein treuer Gatte, der Landsturmmann Ludwig Reibeling Reserve-lnfanterie-Regiment 81,3. Kompagnie nach 16 Monate langer treuer Pflichterfüllung am 7. April d. J. fürs Vaterland gefallen ist Die trauernde Hinterbliebene: Frau Ludwig Reibeling - geb. Obermüller. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen innigen Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Chr. Löttgen geb. Moeser. Gießen, den 6.Juni 1918. ^ Gießen (Landgraf-Philipp-Platz 6), 5. Juni 1918. •m« mwr, E* tat vorbei mit Ihrem Sehnen, Nie kehren sie heim ins Elternhaus. Euch wecken niemals unsere Tranen, In fremder Erde ruh’n sie aus. Wie habt ihr wohl in letzter Stunde, Gesehnt Euch nach dem Elternhaus. Nun ruhet sanft ihr lieben Kinder Ihr braven Söhne, geliebten Brüder, Sollt nie von uns verfressen sein. Können wir ihr Grab nicht schmücken. Traue nd an der Gruft nicht stoh>- Auf zum Himmel woll’n wir blick n Denn dort gibt’s ein Wiedereeh’n. Tief erschüttert erhielten wir am 30. u. 31. Mai die traurige Nachricht, daß unsere beiden lieben, unvergeßlichen, hoffnungsvollen Söhne, unsere lieben Brüder Gefreiter Friedrich Becker ira aktiven Infanterie-Regiment 87, 12. Kompagnie ♦ Inhaber des Eisernen Kreuzes II. KI. nnd der Hessischen Tapferkcitsmedaille durch schwere Verwundung im Feldlazarett im blühenden Alter von 24 Jahren nach 44 monatiger, treuer Pflichterfüllung am 24. Mai, ferner Musketier Heinrich Becker im Infanterie-Regiment 17, 8 . Kompagnie nach 4 monatiger Pflichterfüllung im blühenden Alter von 19 Jahren am 15. Mai, ihr noch so junges, hoffnungsvolles Leben auf dem Felde der Ehre lassen mußten. ln tiefem doppelten Schmerz die trauernden Hinterbliebenen: « Jakob Becker und Frau Gefreiter Karl Becker, z. Zt. im Felde Jäger Wilhelm Becker, z. Z. im Felde Ludwig Becker August Becker. Für die mir und den Meinigen erwiesene Teilnahme an dem Verlust, der uns durch den Heimgang meiner lieben Frau betroffen hat, sage ich hiermit herzlichen Dank. Eugen Kauffmann. Giessen, den 6 Juni 1918 . ■ 4*77 z ÄÄf Bekanntmachung. E09 Goatav Walter, Mä läuSbnrg 13. Hierdurch beehren wir nnS zur zehnten ordnülikherr Hllnptvrrsiiinmlrmg unseres Vereins auf EamStag Iden 2«. Juni d. I.. mittag- 1» Uhr, nach BaÄ Em-, Saal de- Knrbanfe-, _ _ ergebenst einzuladen. r MöhL ZimmeP\ , Aur.Brr.lung «ebt folgend- Tagcdordnm,, wm UM. Zmisek mitten" l'W06 Brnchstr. 2 0,1. j ' VGrsoh.i9d&ne\ Rrilsurdkn-Rg^Ng !in Zentrum der Stadt an l bis 2 Personen sofort zu vermieten. Au erfragen in der Geschäftsstelle dev M4eh. Anzeigers. Cfäm Londorf, den 6 . Juni 1918. Wiedersehen war ihre und unsere Hoffnung. SHtiwS HMob»- u. Grab-arien itiGiebeu od. Umg. z. 1. Okt. z. mieten ges., e»rl spät. Kauf. Nngeb. ichier (Müsst a . d. tat est. Anz. erbet en. 5 —6 Bimmer mit elekir. Licht oder tziaSanschlub zum Jür mein IjabrigeS Töchterchen, begleitet von einer e , r uW' auf dem Lande "'gS« Unterkunft für 2-3 Monate. Beding, ist gute Verpfleg, u. gesunde, waldige (legend. AuSführl Auged. uni. 4289 an den Gtest. Anz. erbeten. FürSatilerü.Tapeziem. Jedes Quantum «rin d'Afrlk frtiift und zahlt per kpr 4 Mk. ab jeder Staiion gegen Rachnahme ""stv Itrlnli. ^iLlrr. Tnilnngcn, O.-Ä. Balingen lWürltbg.^. 1. ^\ili oder später zu mieten gesucht. Anael au den Giehener Anzeig er. Kleine Beamicnsamilie sucht kleine 4 -Zimmer Wob.«a. Schristl. Llugeb. unter 022S8 an den Giest. Anz. erb eren. Scheuer oder grober Lagerraum zun» Lagern von Lohrinde sofort gesucht. Carl Becker H., 02281 Lederfabrik. Bericht über die BereinStätigkeit während des Jahres 1*17; 2. Rechnungslegung und Entlastung des Vorstandes (für das Jahr 1917); 3. A ahl zweier Rechnungsprüfer zur Prüfung der Jahres- rechnung 1518; 4. Neuwahl deö VereinSvorstandeS: 5. »nSschub-Ergänzungstvahlen; 8. Wahl des Orte» der nächsten Hauptverfammiung; 7. Bortrag deS Herrn 5kgl. Landesgeologen Vr. Ah Iburg. Metzlar: „Die nutzbaren Mineralien deS LahngebteteS al» Grundlage des Lahnkanals"; 8. Sonstiges iAuregungen und Anfragen, kleine geschäftliche Mitteilungen usw.j. Die Hauptversammlung ist öffentlich.- nicht nur Mit» nieder unseres Vereins, sondern auch alle sonstigen zreunde unserer Bestrebungen haben freien Zutritt. — /lngesichlS der groben Bedeutung, weiche den Wasser- straben als VerkehrSvernnttler jetzt und künftia bet- zumefsen ist, bitten wir nm recht zahlreichen Besuch. (AeschüstSstelle Wetzlar, den 6. Juni 1918. Lahnkaualverein, e. B. Ter Borfitzende: > Groebler, Bergrat. 4m D waschvlusen in größter Nuswrchl Frit] ITotoack 4243. Nr. M Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger fm Gderhefjen) Zreitag. ?. Juni mH Aus Stit am 1. Juni oen Direktor der Oberrealschute am Friedrichs platz zu Offenbach a. M. Gehermen L>chulrtt Hermann I ä g e o düi sein Nachsuchen unter Ancr^rnung ferner langjährigen treuen Dienste mit Wirkung von: 1. August 19lo an rn den Ruhestana versetzt ,und ihm das Ehrenkrcnrz des VerMenst- ordens Phttivr - des Großmütigen Verl re Heu. Ferner hat der Gros- Herzog am 1. Juni den Direktor des RLalgymnasnunö zu Rtacnz Geheimen Sck > > rat Dr. Karl Kemnrer auf sein Nachsuchen untep Anerkennung wirrer langiährigcn treuen .Dienste nut ^rmng Vvm 1. OfroKv J918 ab in den RuheitMtz verseht nnd chm ebenfalls das Ghreukreuz des Verdienstordens Phrlrpps des Großmütigen verli'Dn — In den Ruhestand versetzt wurden der Vahirwärter I:. der L)essisü>-Preußischen Erjenbahngenirrnichatt Philipp Gru -eioatd zu Kempten und der Swainrer rn der Hessisch-Preußische! Giserrba'hngemernschost Joharrnes ^ritzet zu Bad-Homburg. Di ^ vom 1. Juli 1918 an. _ ** A u szei dy nung. Schütze Gelfeb a ch aus Gretzen wurde mit der .Hessischien Tapfe rtettsnredaille ausgezeichnet, nachdem er das Eiserne Kreuz 2. Klasse bereits früher erhalten hat. . . . ** A n m e t du ng zur Stammrolle. Die rn: Mai 1901 geborenen LanosLurmpftichtigen der Stadt Gießen müssten sich am 15. Juni d. I , vormitdargS von 8 bis 12 Uhr und nac'. .nittagts von. 2 bis 6 Uhr, im citoi Rathaus! am Marktplatz zur Stammrolle melden. Siehe Bei.aunt- machun-g. ** Ausla nds-Eier. In der nächsten Woche kommen in den Vertanss stellen der Firma Giebr. Grisb und Steinreich dänische Eier zum Pveise von 36 Pfennig für das Stück zur Ausgabe. Die Eier sind von der Hess. Vertzor- guugs stelle für Ausl-cmdAeier zu dem angegebenen Preis überwiesen. Siehe Anzeigenteil. ** Garn.verteilt' ng. W w-Dd daraufhingemiesen, daß die cklleinstehenden Personen u:rd die Familien mit zwei Personen bei dieser Verteilung nicht berücksichtigt n konnten, weit die zur Verfügung stehende Menge :e ; sie werden bei der näckisten Garnver- diesem Vierteljahr erfolgen wird, ihre t. Nach den Vorschriften der Neichsbe- en mit LeinenAoirn nur Verbraucher, treibende (Schneider) und Anstalten beste Bekanntnrachrrng. rdischer Abend in der großen -ersitat. Die in der Kriegsfürsorge isichtigen am Freitag den 14. Juni, t der großen Aula der Universität einen zu veranstalten, dessen Reinertrag der c zufÄlen soll. Herr Banldirektor Gr ieß- einem Vortrage „Ueber Krieg und Flug- vicklung des Flugwesens von der Jla uird rich-Flügen bis zur Gegenwart schildern und Lichtbilder >eruiutertr. Neben diesem Bor- dezitationen des .Herrn Hofrats Stein- e Ansprache des Herrn Geheimerats Eck jiß Darbietungen der Militärkapelle unter rrn H»errmann den Inhalt des Abends ch gestaltet: und den: wohltätigen Zwecke lebhafte Teilirahme zuführen.' Der Vor- nutrittskarten findet bei Herric Ernst Challier, :att; außerdem werden Verwundete die Karten l.sern anbieten. r Lahnkanal verein hält am 29. Juni in Bad 'ne 10. ordentliche Hairptversamnttung ab. (Siehe An- MiseeinschröM-kungen dürften wicht einteeten, da der Tag katholischer Feiertag im Bahnbetrieb nicht als allgemeiner lettag gilt. ** Hausbrandversorgung. Die Vertreter der süddeutschen S: idte hielten kürzlich in Augsbrng eine Tagung ab. in der die Vrennstoffrage ausführlich behandelt worden ist. In Anbetracht der vollkommen ungenügend'eil Brenn sto f s z u fu hren wurde an die Reichstagssvaktionen eine Eingabe beschlossen, die die Gleichstellung des Hausbrands mit der: kriegswich.igen Betrieben (V-Betriebe-, die Prüfung des Bedarfs der V-Bttriebe und bei Unmöglichkeit der Deckung der Bedürfnisse gleichmäßige Einschränkung bei den V-Bttrieben und beim Hausbrand zum Inhalt hat. Ihren früheren Wunsch, die Breun stoffarten nach ihrem Heizwert zu berechnen, hielt die Ver- sammlmtg heute :wch durchaus für berechtigt, mrd es soll daher der Reichskohleulommissar ersücht werden, diese Frage nochmals zu prüfen. — In der Verordnung donl 10. Jairuar 1918 ist für deil Stadtbezirk Gießen bestimmt, daß in Wohnmrgen mit .Zentral-- Heizungen je nach 2ükzahl der Zimmer bis höchstens 3 Räume beheizt werden dürfen. Die Ein sehr änkultg der Zentralheizungen geschieht am voll7o...Mensten durch Abschaltung. Abflanschung und Entleerung der nutzer Betrieb zu setzenden Heizkörper nebst ihren Verbindungsleitungen bis zu den .Hauptleituu-pen. Wenn in Miethausern die Räunie entspreche-.ch übereinanderliegeu, ist die strangweise Abflanschung der eittzelnen Heizkörper zu empfehlen. Wenn die Wschaltn.ng und Entleerung unterbleibt und die Abstellung der außer B.'trieb gesetzten Heizkörper nur durch die porhandeneni Ventile erfo!^., 'mird Brennstoff vergeudet 'und es besteht außerdem die Gefahr des Einfrierens. Mit dem Abflaarschen der Heiz^ körper und Stränge haben viele Städte gute Erfahrungen gemacht und Erspar au Brennstoffen erziell- In der letzten Sitzung der Kommission ' für die Kohl-envertellung ist angesichts der geringen Zufuhren beschlossen word.ni., daß jede .Haushaltung als erste Rate eine Zu'reisung von 15 Ztr. Steinkohlen, Anthrazit, Steinbohlen- ober Braunkohlenbriketts Mgeteilt erhält. Die weiteren Raten richten sich nach den Zufuhren, die heute noch nicht bekmmt sind. Jedenfalls ist es ratsam, mit den Bveirnstoffen recht sparsam umzugehen. - Wir verweisen auf die in der heutigen/ Zeitung erfolgte Bekanntmachung ,der Ortslohlenstelle über die Ausgabe de- e z\ nrstoffbezugscheine. ** Na ch t r ä gliche Einlösung von Zweimarkstücken. Die Zweimarkstücke sind bekanntlich außer Kurs gesetzt. Jetzt 'hat der Dtaatssekretär des Reichs Schatzamts in Vertretung Reichskanzlers bestimmt, daß solche Stücke noch, bis zum' 1. Juli 1919 bei dr> tz'reichtzstauptkafse in Berlin -eingelöst werden können, wenn glaubD-r geniach wird, daß sie aus den deutschen Schutzgebieten oder au^ denk Ausland nach dem 1. Juli 1918 eingegangei^ sind. Landkreis Gießen. ** A l le nbo r f a Lda., 6. Juni Der Feldpvstschafftler Frisd- käch Schneider erhielt das Eiserne Kreuz zweiter .Masse. Starkenburg und Rheinhessen, i u z, 6. Juni. Eine langwierige, aufsehe neregeu.de Berbrecherjagd -Mb es gesteru hier. Zwei v>on der Polizei gesuchte Verbrecher wurden von einen: Polizisten in der Suppenküche im „Pflugs" entdeck!. Während der eine festgeuvmmen werden konnte, gelang es d^ / n, zu fliehen Bei der Verfolgung flüchtete er sich in eine Sackg,sse der Emmerwrstmße, .vo er sitz aus einem Dach festsetzte. Er lednohte den ihn verfolgenden Polizeibeamten mit einem Revoloer und einem langen Dolch. Die Aufforderung, sich zn ergeben, .:-?a: . wartete der Bursche mit der Berfickterung, er sei „geistrslrrnk" uu. man solle ihn in Ruhe lassen. Zuletzt iwtrbe ein sharte-i Atufgebot oou SchutzlsrHen imd Feshun^sgervdarmen auf- K.P geboten, um das ganze Häusergebiet abzusperren. Nach vierstündiger Belagerung verzweifelte der Verbrecher an den: Erfolg eines Durchbruch und beschloß, nicht lebend in die Hqnde der „Feinde" zu fallen. Er schoß sich in den Kopf und wurde nun schwervcrwundet gefangen. Kreis Wetzlar. ra. W e tz l a r, 6. Juni. Tie Schafschur ist jetzt iu deir meist«: Orten des Kreises im Gange. Ter Mas Wetzlar zählt bekanntlich zu den Gegerrden, wo die SchaMcht aroch eine große Rolle spielt. Gegen das Vorjahr hat sich die Anzahl der Sck-gfe in vielen Ge- nieinden noch ganz bedeutend verinehrt. Leider ist in: verflosseiren Jahre die Räude in einig«: Herden recht stark aufgetreten. ra. Aus dem Kreise Wetzlar, 6. JNni. In den Loh-- schlägcn lMri'fcht jetzt reges Leben. Das Schälen ist soweit beendet iaib die Lohe vermögen, so inß sie in die Lohmühlen geschafft werden kann. Die Lohheckeustlange Jahre das Schmerzenskind der Gemeind«: und Woldbesitzer, bring«: ihiren jetzt glänzende Einnahmen. Der aintlickZe Höchstpreis für Lohe beträgt 14 Mark für der: Zentner, wähvend vor dem Kriege höchstens 3 bis 4 Mark bezahlt wurden. *^* ************ **** ♦♦•V 4 IV ’*..**. *:r Denk an die [mdendorff □ iur KnegsbLlckädlgts! :..r LA :..r falsch, als ob nach dem Kriege dir heutige SchützengrabensrvnL erhalten bleiben würde. Die Staaten werden freie Hand :n ocr Wahl ihrer Anschlüsse suchen: außerdem ist die Haltung at^ poli- tischer Außenseiter sehr eütträglcch, und nicht zuletzt: es gibt a'r'e Weltbureaukratie. die den Strom d«' Waren unter oichte Mcmtnmc i:ehmen kann. Unbeschadet all dessen müsse:: wir unsere nattvnalei;^ Hilfskräfte an Kapital, Intelligenz, Arbeitskraft und Bodenrrast ^ gewaltig ausbauen, um möglichst weittragende Zukunftssuherung - in uns selbst zu haben. Wir können mir dann mit Zuversicht der ^ wirtschaftlich sehr bewölkten Zuiunst e:ttgegensel)en. wenn wrr j alle unsere Kräfte gewaltig zusammenfasste::. — An oas mit großem Beifall ausgenommene Referat schloß sich eine längere Debatte ach in deren Verlaus der Redner Gelegenheit nahm, sich über eii^elne an ihn gerichtete Fragen noch ausführlicher auszu- sprechcn. Zürn Sck)luß gab der Vorsitzende bekannt, daß m deL für Dienstag den 2. Juli angcsetzten ^ nächsten Mitgl^ederver-' sammlung Herr Professor Tr. Roloff über die .^Ostseepro- ^ vinzen" sprechen werde. - (Scrid>fsfaal. K. P. Ma i n'z, 6. Juni. Der Magazinverwalter Friedrich j Bald in Morms hatte am 7. Dezemiber v. I. dem^ Schreiner Ain-- ^ heiter auf dem Wege nach Hochheim aufgelanert, ihn durch einen Schuß getötet und seine Barschaft, etwas über 100 97ttrrk, geraubt. Baltz, der erst tveuig über 18 Jahre alt ist, hatte sich heute vor dem Schwurgericht zu verantworten. »Außer 27^ Zeugen waren drei Sachverstä'üäge: Dr. Popp-Frankfurt. Medizinalrat Schaffer- Worms und Waffcnfabrikant Nol-nschek-Mainz! geladen. Die Ber- liarrdlnug, die den ganzen Tag in Anspruch nahm, endete erst in später- Abeichstunde. Nachdem die Geschworenen den Angeklagten des Raubes mit Todeserfolg schuldig befunden hatten, verurteilte ihn der Gerichtshof zu zehn Jabren Zuchthaus, Aberkennung dev bürgerlichen Ehrenrechte auf 5 Jahre. Von der Untersuchungshaft iverden 5 Monate angerechnet. » ♦* ♦* *» »» ♦♦ •« » » »**<»*♦ 9 » 9 * 99 99 99 «9 ♦* 49 ♦♦ * * *• •* ♦♦ »<> 9 * 99 99 «>.' 99 9 9 99 9 9 *9 99 99 99 99 *9 99 9 9«»999 9 9 99 99 9999 9999 99 99 9 9 9*999 9 9 * 9 * 999*9 * 999 *** *9 9999 * 9999 * 9 * 99 * 99999*9 9 * 9999 9999 Hessen-Nassau. X Ful ö a, ö. Juni. In einer in Fulda abgchalteneu Versammlung jder Kre i s a u s schü s se der Kreise Hanau, Gelnhausen, Schlüchtern, Fulda und Hünfeld, der aiüch ein Vertreter des Miinisterärms ans Berlin und ein Bettreter der Kgl. Negierung Kassel beiwohnten, erklätte man sich einhellig für ,ben Zusam men*f chl u ß der genannten fünf Kreise zu P- • Wo "nd Betrieb, der großen vom Mainkrafttverk bei Haruru ausgehenden elektrischm Ue-erlaudzentcale. Dicj Kreistage der Kreise 5)ünfeld und S-hillichter: l haben dein Bettritt ihrer Kreist zu dein Zrveckverbandc bereits ausgefpo^chen, Fp anderen drei Krcste werden sicherlich n-ach'olacni. Das Maiukraftwerk, da; bei Fortführung der MainArnalisation Os senbaich—Haruru—Ascha sseubnrg unter Nt'.tzbsrmakhttng der durch die drei Stauwerke za g einuettden Wasserkräste mit einem vom preußisch?:: Landtage de'billigten Kost /'--.betrage von 6,2 Millionen Mark erlichtet wird, ist bestimmt zur Lieferung elektrischer Arbeit für den südlichen Dell des Rogieruiig^bezrrßes Kassel und soll in Verbilttrung gebrackDt werden mtt 'den Kraftwetten im Oberweser- gebiet, um einen Äilsgl-ckch z'u ermFftichm. Es verfügen nämlich hie Werke an den Talspwren im Oberwesergebiet gerade in de:: Monaten, in denen der Main wenig Wasser sühtt, fast durchweg über große, sonst nicht ausgenutzbe W^ssermeugeic, während u:n- gekehtt in der Zett uster Wo ff er knapp heit im Oberlvesergebiet die! Mainwosserkräfte aushrlfen kömreu. — D>ie Stau- und.Turbinen- anlagen des Mairckraftwerkes sind im Bau begriffen. ,>9i<üttftigc Weltwirtschaft. ' 9 *? 1 Deutschland und die ** Volksbund für Freiheit und Vaterland Ortsgruppe Gießen. Am 4. Juni fand im Hotel „Großherzog von .Hessen" eine Mitgliederversammlung statt. Nach Eröfi- nung der Versammlung durch den Vorsitzenden, Herrn Prof. I). _ Bousset, wurden zunächst einige interne Angelegenheiten erledigt. Daraust sprach Herr Dr. Briefs über „Deutschland und die k ü n s t i g e W e l t w i r t s ch a f t". Der Redner führte folgendes aus: Das lebende Geschlecht unseres Volkes hat wie keins je vor ihm einen Titanensturz erlebt: aus der reichen, vielgestaltigen Arbeits-, Lebens- und Verbrauchswelt des Vorkriegsdeutschland ist es zurückgefalle:: auf die mtt knappste:: Mitteln notdürftig sich behelfende Sellstgeirügsamkeit der Kriegswirtschaft. Früher glaubte :nan, eine Volksivirtfchast müsse ersticken im Maße, wie sic aus der Luft des Weltverkehrs abgeschlossen- werde. Wir aber führen unser Dasein heute in dem 4. Kriegsjahr abgespertt von: Weltverkehr, haben uns umgewandelt zum geschlossenen Handelsstaat, indem wir unsere Wittfchaftsführu::g unter staatliche zentrale Oberleitung stellten. Daraus folgte daun eine kühne, zuversichtliche Stimmung hinsichtlich der Möglichkeiten zuküufttger Wittschaftsführung: mm: schlug radikale Umwälzungcn: unserer Wirtschaft vor, fttng an. eine wirtschaftliche Ingenieur- kunst für möglich und nötig zu halten. Zwei ahzulehnende Auffassungen kamen auf: zunächst die: Wir sollten in Zuttlnft auf Weltverkehr verzichten, sollten oder wollten in vornehmer Aus- unsgestelltheit ein Dasein führen, könnten so unsere nationalen Erbtümer am besten !vahren. Die alte Idee des Fichtescheir gesckstossc-- nen Handelsstaates! Wir nmssen diese Auffassung entschieden ablehnen. Sie würde uns des Notwendigsten 'beraube::, lvürde unser Dasein verarmen und verkümmern lasse::, würde uns. härteste Arbeit für irnergieEigsten Arbeitsersolg abnötigen, würde unfern Reichtum !und unsere Bolkskvast zerstören, unsere Wehrkraft untergraben, unsere Kulttir verarmen und vergehe!: lasse::: zudem wütt)e sie den ganzen Siedllrngs-, Besitz- und Berussaufbau unseres Volkes umwälzen. — Weit ernster zu nehmen ist der Vorschlag einer wirtschaftlichen Achsendrehmrg. Nicht mehr zur See, sondern nach Südost sollen wir Wirtschaft treibe::, irnd zwar in: Bündnis wittschastlicher, militärischer, politischer und kultureller Art mir unseren heuttgen Verbündeten. Insoweit dieses Mitteleuropa keine Störung unseres weltwirtschaftlichen AnsckLnsses ist. stimmen wir ihm ldurchans An. müssÄ: wir sogar Opfer bringen für unsere Ver- bürrdeten. Ein Mitteleuropa aber, das uns weltwittschastliche Entfaltung irgendwie rrimmt, kam: für uns nie eine sinnvolle Forderung sein: denn was unsere Bundesgenossen aus alle absehbare Zeit der deutschen Wirtschaft biete:: können, langt nicht aus, diese stark und kraftvoll ziu erhalten. Im übrige:: liegt die Gefahr vor, daß in einem solch«: Mitteleuropa ohne hinreichend breiten welt- lvirtschaftlichen Anschluß der deutsche Wirffchaftsüb erd ruck den politisch-militärische:: Mock Mitteleuropa sprengen würde: das ökonomische Mottv kann ebenso Förderung wie Gefahrpunkt Mitteleuropas werde::. Die bedenllichen Argrimente, die oft einseitig für Mitteleuropa angeführt werden — insbesondere den übertriebenen Glaube:: an die Bedeutung des Wittschastlichen (Oekonomismus) —, lvies der Vlattragerrde m:s ihr richtiges Maß zurück. Oekonomische Motive haben gewiß wichtige Geltung, aber irrig ist der „Oeko- nomismus", der in ökonomischen Kausalien die einzig wahren und treibenden sieht. — Die Lage unserer Wirtschaft nach den: Kriege ist so vielsettig bedingt, daß sie nicht mit dem einen oder anderen.' Schlagwort bezeichnet — noch weniger gelöst werden kann. Wichtigste Rohstoffe si:rd in der.Hand der feindlichen Mächtesyndikate; wichtige Industrien sind in allen Ländern neu aufgeschlossei: und beengen den Absatz unserer Produkte; überall haben sich am Krieg neue Wirtschaftsenergien entzündet und gefährden neben syste- matischerr feindlick-en Versucki«: und politisch.!'. Maßnahmen — unfern Absatz. Gefahrvoll ist vor allem der Vorsprung, den unsere Gegirer als Rohstoffbesitzer vor uns haben- sie werden die Zett deS Warenhungers nach dem Kriege für sich weit intensiver nutzbar .niachen können. So dunkel und gefahrvoll die Aussichten sind, sv sehr muß man sich hüten vor unangebrachten: Pessinttsmus Wir müssen unsere Repressalien entsprechend handhaben: Kohlen, Kali als wirtschaftliche Gegenwehr, die Gewalt der Waffen als Machtgcgenwehr. Ein wirtschaftlich wer:: oller Kolonialbesitz in Zentral-..i'.ika würde eine Friedrn^rucht s.i' uns ruhiger auf die Pläne der Gegner schauen lüßt. In: übri-: . oje LhrsilA sicher ZZlvdhlicbe 7l«.chr?kcSte», Israelitische Rellgionsgcmeinde. Gottesdienst in der Stmagoge (Süd-Anlage). Samstag 8. Juni. Bvvabd.: 8.30: morg.: 8.30; abds.: 9.50 u. 10.30. — Israelitische RettgionsgesellschafL. Sabbat- seier am 8. Juni. Freitag abd.: 8.20; Samstag vorn:.: 8.30 Pred.; nachm.: 4.30; Sabbatausg.: 10.30. Wochengottesd.: morg. 7.00, aN>s. 8.00. Müllcrsche Badeanstalt. Wasserwarme der Lahn am ! 7. Juni 15° R. . 1 Vermachtes. Berlin, 6. Juni. (Priv. Tel.)