K;. M Trv €icf5«?le£er!Ci$owfn?t!*lflftfr; K>«?stat für t(» Kreis öie&en. i’..* n; durch diePosl Mk. ZfO viertel- jahrt. mtsiijt. Aei'tellg. fteriTtovffb - ?!nschliisse: bivbieScl;riftfntunflll2 V: i (v (o ii, © e f d) ä f t $ (i t (l e ö 1 Anschrvl surDr«hlnach- rid)teu; Anzeiger 168. Jahrgang Donnerstög, b. Juni 191(8 Postscheckkonto: Frsnkfnrt«. Ki. 11686 Vankverkehr: Eewerbedank Giehen SivMmgknmdSritt! u. l'erlag: Btiihilch« U,!iv..bi,ch- a. Stci«*rjfÄerei R. Lange. Schnftleimntz, Sesch«jt;>tel!e u. Druckerei: Schuistr. 7. auimijjne von Anzeige« *. bie Tages,nmunrr diS zum Nachmilrag vorher ohnejedeVerbindlichkeir Zellenpreise: für örtliche Anzeigen 2b Pf.,sürauswärtige 30 Pi., '-ür Reklamen Mk. 1.—; bei Plagvorschrift 29°/, Aussctüaa. Hauptschriitleiler: Au^. Goeg. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Äug. Eoetz; Stadt und Land, Vermischtes u.Ge- richtssaal: W. Dteyer; Anzeigenteil: v. Beck; sämtlich in Gießen. MTB.) GrotzeS Hauptquartier, 5. Jrml. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Krönprinz Nupprecht. Erfolgreiche Vorstöße in Flandern brachten Gefangene ein. Mi der ganzen Front hielt rege Erkundungstätigktil an Der Artilftrftkauipf lebte vorübersrhend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Irr Erweiterung unserer Erfolge auf dem Südufer der AiSne warfen wir den Feind aus Ambleny-Eotry zurück und nahmen seine Stellungeir nördlich von DommicrS. Oertliche Karnpshandlungen beiderseits des Ourrg-FlusseS. Im übrigen ist die Lage unverändert. 9 Leutnant Löwenhardt errang seinen 26. Luftsieg. Der Erste Generalguartiermeister Ludcndorff. * Der Nbeudbericht. Berlin, 5. Juni, abends. (WTB. Amtlich.) An der Schlachtfront ist die Lage unverändert. Die deutsche Offensive hat zwei Kundgebungen der Entente hervorgerufen, die so recht an den Tag legen, wie sich die Zeiten geändert haben. Die Periode der großen Drohungen, oer wir uns noch so lebhaft erinnern, scheint endgültig vorüber zu sein. Wir haben dies schon nach dem Tonfall der letzten Rede Lloyd Georges annehnren dürfen. Nun ist am Mittwoch Herr Clemenceau von der französischen Kammer auf die Tribüne gezerrt worden, um dem aufgeregten Lande Auskunft zu erteilen über die Große der eigenen Niederlagen, über deren Ursachen und die Maßnahmen, die getroffen Iverden könnten, um weitere Schicksalsschläge zu verhindern. Mit der auch von unserer Heeresleitung zugcstan- denen Tapferkeit der französischen Soldaten im Felde ist der Nuhm des gegenwärtigen Frankreichs erschöpft; in allen anderen Dingen spielt es, Volk sowohl wie Regierung, im Grunde eine klägliche Rolle. Dieses zornesmutige Aufbegehren des Parlaments war wirklich kein Zeichen von Reife imd Besonnenheit. Wenn dem General Foch vorgchalten werden kann, daß er sich durch den deutschen Gegner habe überraschen lassen, so darf man billigenveise fragen, ob denn auch die Volksvertretung es nötig hatte, sich durch die Ereignisse so furchtbar überraschen zu lassen. Konnte man die unaus- Meibltzchen Sck)läge nicht schon von weiten: kommen sehen? Clömenceau sagte, „der Augenblick sei furchtbar", nachdem die Deutschen infolge des russischen Abfalles über 200 Divisionen an die Westfront hätten werfen können. Warum hat die Diplomatie Frankreichs sich so überraschen lassen, warum hat die französische Volksvertretung nicht so viel Weitblick gehabt, nach der Kriegsentscheidung im Osten den aussichtslosen Kamps für die,,Verlichtung des vrenßischen Militarismus", ja sogar für die Gewinnung Elsaß-Lothringens und wouwglich des linken Rheinufers aufzugeben? Clemenccau spricht weiter; „Wir werden niemals kapitulieren, die Amerikaner kommen." Der Minister spricht nur noch als Schütz- lmg der „großen Nation" über dem Ozean; die Nolle des eigenen Landes als Großmacht ist längst ausgespielt. Wie leichtfertig groß muß al^r das Vertrauen, Clemenceaus in die entscheidende Hilfe Amerikas sein, wenn er zugibt, daß die französischen Soldaten sich fünf gegen einen geschlagen hätten! Gr stellte vo? der Kammer die Bertnem-en-frage und brachte dadurch die erregten Parlamentarier wieder etwas par Besinnung. Was haben sie davon, wenn Clömenceau letzt das Staats steiler iliederlegt? Es gibt nur z-wvi Möglich. Velten: den Krieg fortMsetzen oder Frieden zu machen. Den Mut, diese letzte Losüng zu fordern, hat die fran- Aöslsche Kammer noch nicht gefunden, und so will sie den „Trger" das „Werk der Toten vollenden" taffen. Die Dinge liegen ähnlich wie in England. Auch dort will nienrand das Untzkückserbe Lloyd Georges antreten, obgleich man tu seiner tollkühnen Eisenfresserei längst ein Haar gefunden fj at. Gleichzeitig mit der für Elemenceau erfolgreichen Abstimmung in der Kammer hat der Oberste Kriegs- rat der Entente, der dieser Tage in Frankreich ge- hat, eine Erklärung zur Lage abgegeben. Sie lautet ähnlich wie hie ' „Ausktä- rulig" die der französische Ministerpräsident abgegeben hat Seltsam berührt die Ankündigung, die alliierten Jcq ttoncn könnten „noch schrecklichen Tagen entgegensetzen", /üer Kern der Kundgebung liegt aber in dem Satze; „Dank der ichnellen und herzlichen Mitarbeit des Präsidenten der «erenngten Staaten machen es die vor zwei Monaten über den Dranstwrt und die Einreihung der amerikanischen Trup- ^ir geschlossenen Abkommen dem Feinde unmöglich, unsere Ntejerven zu erschöpfen, bevor wir die scinigen aufgerieben Wv&i. Das tft eine einstweilige Vertröstung. Man will Herrn.Wilson noch kein Mißtrauensvotum ausstellen. Ob aber nicht oalo der Tag kommen wird, wo es in Frankreich dämmern wrrd? Der öfterreichrsch-nngarische Tagesbericht. Wien, 5. Juni. (WTV.) Amtlich wird vertautbart: Aujzer ArtilftrfttätigLeit keine Kampfhandlungen von Belang. Der Chef des GenerafftateS. Ter türkische Bericht. Kv n st a ft 1 i n oV eI, 5. Juni. (WTB.) Amtlicher Tages- berickft vom 4. Juni. Palasttuaftont: 2ln siebendes Artcklerieftlier aus dem Ost-Jorda n - Ufer. Vorges.rl.7)bene fcini>lirf>e Ka- vallericpatvvirilleu wurden tzttn vertrieben. Beim Gegner erkannte! Beivegimgen wurden von unserer Artillerie beschossen. Rebellen lag er westlich Tschcruf wurden von imseren Fliegern mis geringe- Höhe erfolgreich angegriffen. Auf den .übrigen Fronten ist dtt Lage unverändert. Der Gewinn der letzten Woche. Berlin, 5. Imn. (WTB.) In einer Woche besetzten die Deutschen tvährenp der Schlacht zwischen Als ne und Mcrrne über 3 0 0 (1 Quadratkilometer feindlichen, teils ft'uckstbarften Bodens mit zahlreichen Meson, Obstund Weingärten, lieber 200 Ortschaften, darunter 15 Städte mit mehr als 1000 Einwohnern ftelerc in deuffche Hand. In ihnen ist nur ein Teil der BovOlkerung zurückgeblieben, der Rest, ru::d 75 000 Seelen, verließ seine Wohnstätten imo floh über die Marire. Diese Flüchtlinge fatal der französischen Regierung zur Last, die sie nnterbringen und verpflegen muß. Tie TaukS in der Durchbruchsschlacht an der AiSne. Berlin, 5. Juni. (WTB.) An der gleichen Stelle zwischen dem Winterberg und Berr y-au-Bft an der Svnune, vor McraÄ» und bei E«nbrai die enaliscchm Tankgeschwader ferersperend sich hercrnwäl yen fafym, bis Volltreffer f'or deutschen Artillerie sie vernichieten, Sonnten jetzt als Tank- kommandauten Schreckn in die Reibu der englischien Infanterie tragen. Mir ihnen wetteiferten Maschinengewehwffi-iere, Artille- risben und Offiziere der Krastsahrtruppon in der Führung der Panzersturrrnvagen. Ju dein Tbrgenblick, wo die Infanterie zum Strcrm antrat, l-atten die Ta.rV brneits die englischen Graben erreicht. Stellenweise führen die Tairks bis auf 1000 Meter vor der Infanterie ber. Ein Bataitldn kam unter dem Schutze ihm vovaossahrevder Tanks eine Strecke öon 4 Kilometer bis an den Kfugelberg frft ohne einen Mann V^wlirst vorwärts. Ein Sturmwagen fuhr bis Pont-avers und machte niehr als 200 G.'havgeüe, die -er, .aus ihren Gräben herattshole^rd, der nach- rückent>en Infanterie in die Ll^nre trieb. Vergeblich versuchten die englischen Batterien und Grer der überlebende Nest der Besatzrrug griff zu Karabinern :md Handgranaten und kämpfte pls ^1*ßtrrWv mkst der Infanterie rveiter. Die Tanks, die die Englä.L-er auf ihrem RürkMg gegen Annens zu Dutzenden iei& Hunderten zlrrückließen, leisteten uns gute Dienste. Der SSaiser an der Beste. Berlin, 3. J'imi. Ltarl Rvsner schreibt dem Berliner Lokal- anzeiger vom Schlachtfeld ain! 1. Juni. Ter Kaiser hat heute einen an starken Eindrücken überreichen Tag in dem riesigen Neuland-unsei'es Rairmgcwim:es ' zwischen den: Ehemi'n des Tames und der Vesle verbracht. Gemeinsam mit dem Generalfeldmrarschall von H i n d e n b u r g, der alle außerordentlichen AnsttVigrmgen ?md Anforderungen dieser arbeits- teichen und verantwortungssck-weren Zeit mit voller Frische und Gesundheit erträgt, ist er zu früher Stunde schon am Standorte des «Generalobersten von Boehn getvcsen, um dort den Vortrag deS Oberbefehlshabers der an der Marne kämpfende:! Arm« über die Lage su hören. Züge von vielen Tausenden französischer Gefangener hat er auf dieser Fahrt auf den Straßen an sich vorüber^ kommen sehen — b^rue Heerwürmer entwasffreter Soldaten. Von dem Arnre-eoberkomnmnöo hat der Kaiser -sich nach Pinon begeben, ivo er im Herbst 1914 kurze Zeit wohnte. Das einstnralS so berrlich-schöne Schloß ist ein Trümmerhaufen, der Park ein Feld von zerwühlter Erde irnd -zerfetzten Baumresten. In Dorf Pinon, das gleich Wmzy, Atlemant,und allen anderen benachbarten Ortschzaften v-llig vernichtet ist, stufte der Kaiser: „Immer wieder, wenn ich solches Kriegsgrauen sehe, das Tairsende von Diensä-en heimatlos gemocht und blühende Landstriche.Frankreichs in grauenvolle Wüsten verioandelt, muß üh daran denken, was Frankrcich sich und seinen Menschen an Leid und Elend hätte ersparen können, wenn es mein Friedensangebot vom 12. Dezember 1916 niäft so frevelhaft abgewiesen Jjittc." Im Lauft /einer tveiteren Fahrt begab sich der Kaiser in den Rarrm von Lanffaux und Condö, um bei zwei GrnPveirLnnrwind-oS vorznsprechen und sie über die Kampftage zu hören. An (»eiden Kommando stellen, deren Truppen «auf dem rechten Flügek «unserer Angriffsfvont kämpfen, tonnte er mit Genugtuung die Nachrichten von neucni starken Erfolgen entgegennehmen. Dtr Kaiser fuhr alsdcnrn weiter nach Süden auf eine erst in den jüngsten Tagen geiwmmene Höhe, von der ans er die Kamtäe wesiliä). Soissons beobachten konnte. Wieder wie in den letzten Tagen schiß der Feind in die Stadt mtb in das anschließend' 5)ügelland. Am NcrckMittage beg^b sich der Kaiser von diesem Veobachtungsvunkt nach Ferc-en-Dirdeno.s, um das neu- ge.rvnnene Eftlände bis an die L>nrcq kennen zu lernen. Tie Fahrt sühtte ihn durch alle wiäftigstcn Angriffs streifen unseves -Stoßes .'und ließ ihn zugleich den ganz«! Umfang der Beule übersehen, die uns zugefatlei' ist. Rings in dem Räume von Fere-en-Tardenoi§ siird ganze Städte von Baracken mit Munition aller ?trt erobert worden, Millionen von Granaten, Tausende von Kisten mit In- fnntcriegeschossen, unzählige Stapel mit Minen aller Größen sind hier zu einem fnrchtbnven Arsenale vereinigt. Ta zu stehen die von .Uns eroberten Geschütz« überall gebrauchsfertig, lieber Fismes, das heute, wmige Tage nach seiner Erobermrg schon den Eindruck einei geordneten Etapperistädtclinls mackst, und dessen zurückgebliebene Einwohner sich mit unseren dcutsck-m Soldaten so gut vertragen als wären sie alte BeSanrrto, fuhr der Kaiser in sein S-taird- wwrtier zewßck. Chateau-Thicrry stark beschossen. Berlin, 5. Juni. Chateau-Thierry wurde vom Feinde mit besonderer Heftigkeitbeschossem Infolge des starken Beschusses der Stadt war der Abschub der Zivilbevölkerung unmöglich. Unter der Bevölkerung traten starke Verluste ein, Französischer Bericht ’x>m 4. Juni nachmittags. Zwischen Oise und Aisne machten! die Deutschen, durch den gewaltigen Widerstand der ftanzöfischens Truppen angehalten, keinerlei Fortschritte, zavischen Aisne und Ourcq wurde die Schlacht gestern abend und in der Nacht nnt großer Erbitterung fortgesetzt. Bon 7 Uhr abends an saiideni heftige Angrisft auf dem Abschnitt Pernant—Sa von in—Missy- au-Bois und Trvesnes statt. Pernant siel nach hartnäckiger Verteidigung in die Hände des Feindes, der Angreifer erlitt hohe Verluste. Weiter südlich gaben die Franzosen ivestlich von Sa- eonin und Missy-cru-Bois etwas Gelände auf. Faveroftes nnrrbc von den Deutschen angegriffen, aber ebenso wie Troesnes von den Franzosen be!)auptet. Der Kampf war in der Gegend südlich des Ourcq nicht weniger lebhaft. Die Deutsck)en, von zahlreicher! Artillerie untersttltzt, richteten ihre Ansttengungen cml Mosloy. Neuilly-la-Poterie, Torcy und Boureschcs. Ein Gegenangriff gestattete den Franzosen, Mosloy wieder zu nehmen. NeuiNy-lcv- Poterie war der Sck-auplatz heftiger 5?ämvfe. Das Dorf ging von Hand zu Hand und blieb schließlich im Besitz der Deuffcl>m^ Amerikanische Truppen hielten den Vormarsch deutscl^er Kräfte, die in den Wald von Neuilly einzudringen versuchten, an und warfen die Dercffchen nördlich dieses Waldes in einem glänzenden Gegenangriff Ulrück. Wetter südlich konnten die Deuffä-em keinerlei Fortschritte machen. An der Marnesrortt wurde ein feindliches Bataillon, das heimlich ans das linke Ufer üder- gegangen war, an der Höhe von Jaul gönne von Franzosen! u:ü> Amerikanern im Gegenangriff aus das andere Ufer zurück- genwrsen. Es erlitt schwere Verluste. Der Laufsteg wurde zerstört. 400 Gefangene blieben in unseren Händen. Aus der übrigen Front keine Veränderung. 4. Juni, abends 11 Uhr: Im Laufe des Tages hat der Feind seine Tätigkeit fühlbar verlangsamt. Er hat sich ans einige örttiche Unternehmungen besckwänkt. Die feindliche Artillerie zeigte sich tätig im Norden der Aisne zwiscl?en der Aisnc mcd dem Ourcq Und in der Gegend von Reims. Im Norden von Moulttc- sous-Tauvent haben unsere Truppen ihre Stellungen Verbeffert und einigen BcHengewinn bewerksteUisch In der Gegend von Longpont ist es den Deutsck?en geglürtt, vorilbergehend in den Wald von Hetz einzudringen. Unsere Gegenangriffe haben sie jedoch sofort bis cm den östlick-en Rand des Waldes znrückgewmffen. Llus der übrigen Front keine Aenderimgen. Faanzösischer Heeresbericht vom 5. Jimi mittags. Oertliche Angriffe dauerten gestern abend und während der stacht an. Am Nvrdrande des Waides von Earlepont wurden zwei deutsche Angriffe durch ftanzösisck-e Maschinengewehre zum Stehen gebracht. Weitere Angriffsversuche in der EGegend von Autreches und Tommiers sowie bei Courcy scheiterten ebenfaUs. Nördlich vork Courcy gestattete eine durch Sturmroagen unterstützte Infanterien Unternehmung den Frairzosen, ihre Linie zu verbessern. An den Waldrändern südlich des Ourcq trieben die Deutsck?en heftige Gegen-- angrisse von Ehezy und südöstlich von dieser Ortschaft vor. Die französischen Truppen brachen alle dltnstürme und fügten den Gegner ernste, Verluste zu. Die Artillerietätigkett dauerte sehr lebhaft rwrdlich der Lüsne und in der Gegend «von Reims an. Keine englische Hilfe. Berlin, 5. Juntt (WTB. Nichtamtlich.) Während der schweren NilHerlage der Engländer in Flandcwn ettte Frankreich mtt starken Krästerc dem britisck-en Bundesgenossen zu Hiffe Im Lauft der Kämpfe toucoen 18 französisck>e Divisionen in Flandern ein- tgesctzt «und wsutere dort in Reserve gehalten. In den heißen: Kämpfen, vor allem im Laufe der wiederholten 6ftgenangriffe haben die Franzosen dort miss sck>w?rs!e für England geblutet. Tie hftssbereire - weitgeh mte Unterstützung, die General Foch den geschlagenen Engländern leistete, schivüch'en iu ernstester Weise die icigenc Front. Tie Folge hiervon war die blutige Niederlage der Franzosen zioischen Aisne und Marne, die auch hier wieder durch das Versagen englisck)er Truppen verschuldet wurde. Jetzt, wo die französischen Stellimgen in breiter Front durchbrochen wurden, hat -roch keine lenglffche Division zur Unterstützung ihr Franzosen in fcet sclrwcrcn Kämpen einbegriffen. Tie französisck-en Truppen, die sich an der britischen Front für England aufopseitten, müssen hier allein die Last der Kämpft und die ungeheueren Blutopfer tragen. Eine Kundgebung des obersten Krieg-rats der Entente. Basel, 5. Juni. Wie Havas aus Paris meldet, wurde über die Sitzung des obersten Kriegsrates folgende antt- liche Knrcdgebung ansgegeben: Der oberste Kricgsvat hielt seine sechste Sitzung ab unter Vev- hälttnssen, die für die Koalition der sreien Volker schwer sind. Die deutscl-c Regienmg, von jeder Gefahr an der Ostfront durch die Ohnmacht der ruffisck-en Armee u w der ruffischen Nation befreit^ hat alle ihre Kräfte an der Westfront konzentriert. Sie sucht letzt durch vcr-züveiftlte und kostspielige Angrifft gegen die alliierten Armeen in Europa eine Eittscheidimg herbeizuführen, bevor die Vereinigten Staaten alle Hebel ihrer Macht fühlen lassen können. Dcr.rk seiner strategischen Lage mrd dem Ueber- gQvicht der ihm zur Verfügung stehenden Divisionen gelang es dem Feinde, mrsänglich einige Erfolge davo rzutragen. Er wird ohne Zweifel seine Angriffe erneuenc, und die alliierten Ttatianrn können noch schre klichen Tagen entgegen sehen. Nach Prüfung der Gesamttage ist der oberste Kiäegsrat zu der Gewißhctt gelaugt, daß die Miierteu die Miintfl des aogeriwärtigm Feldzuges mit deni enrschlosft»«n Mute Über stehen 'vettxm. den sie immer bei der Bc-rdeidigung des Rechtes fftze^n bnberc. Wir werden dem rftftcdc Schach bieten, mrd wem» die Zett gakonrnveu ist, ahnden wir ttvl scl-la.geu. Wir tun unser MögliäpveS, lofferm, Armeen aut den SclrlaclNseldmm zu helfen uud beizuwberr. Die Vwett:I>üNiäping des Kviiimandos hit die Lage i>'r Mliiervm 'Arnnmn bedeutend verlxsftrt, uud seine ,Handhabung vollzi.ch« sich sr" und olme pteivmg. Ten?h WN- E Ä, 2 l nthn Sll}lmp ' Obersten Kriegsrates in Frank- reicy naai London zuruckgekehrt. LIemenceau vor der ttammer. Poris 4. Juni. (WTV. Nichtamtlich.) Deputiertew fammer Vor volllesetztem .Hanse erklärte El em en eea u die Lnn^^o'^' über die mllitänsche Lage nicht beantwortet! zu Tonnen C- lmbe 'ich t*f der Heeres komm u'sion au°>ge'mvchen könne^ aber gegenwärtig öffentlich niclN mein sagen Außerdem wnikitw-re^^m *2? r* lick als Gelleim komite^ “ „ ? T " m5Pn ^ SoZlalisten bat Eachin Clemeurem,. L^?'ugen abMgeom und verwahrte sich gleichzeitig gegen ieden ^Eelrgkert. beim es handle sich um'das Wohl ms r 7 ? - f ? m e . m c n f f n u wucherlwlw. daß es ihm NN- 5& I,t L' < ’ 1 '■ ^ Saam ! ‘ fr Crflttamwm ,C ? ? Lag« abzuaeben. Die Untersuchung nicht sei im Ganqe. Er merbe >a^r mchr dre Feigheit begehen. Maßregeln gegen Führer zu er- bät^'' F j * 3 Vaterlandes verdient gemacht b ^.F^^Nisiervrgsident setzt,sodann miseina-der. daß die ™V1 lbre Orfensrve mit gronem Nachdruck führen Lunten wnl sie imvlge des A b f a l l e s d e r R u s s e n ü ber 2 00 Di- n Zl r Jr U nfn Jftf"', bie sie an die SBcftfront gewor- r , C Cr .. '^d verliert, daß sie auch das Vl-rtranen g. Frankreichs bentzen. Der Dnn^eSrat von Per- schlossen, ilmen eine ö'sentlich- Anerken- £niQ ansznsvrecheri. Elemeneean fuhr fort: ..Die Deullchen ha>en Abenteuer nwermmnmen. wir weich-n zurifck. d<^ ist ^ü., IBer nnr werden niemals kapitulieren Tw rf *S qefKn ' f0 ^bört uns nW? ^.ooit.d^e ^aktrk geht daraus hiumis. rins zu t-n-ron- E ' ^wr^dihnm nicht gelingen. DieAmerik anerkom- Etr Die französischen und englischen Bestände ^ ^berauch die Deutschen er'chönfen sich ib-e-- ILA- ,K>amr cntWof-V-. im «h-ip. Hi z,nn %.„W. lvenn ihre Wa^engewck^ sich - ^oe m>U>achs^ zeigt " Elemen-ecn, schl'eßt- Wenn ich n ^ meme Pflicht getan T>a*. so tagen Sie mich ^ Wenn ich ö £r 4fe bentze. so lassen Sie mich das Werk der Toten vollenden " dlloemcincr BeiiaN ^ i'tuiraocn. n,.i 4 r - ^ ^"mirrtinnnq b«sim»rn mflnro- m.rjrbnrtc M, .. ,«smiq niw~§ nnfen Dmmn; |iur Grörtnnmg irr Inter- egfationro nber Mr mtrttenfrfip 2 aqr Mnnrnmmi vl-r-nriaertc ^-r«b°wt,md (WtÄ v er uTu'£?U?£ SS 1 ifc ^»frw muin Dir Bcrttmm» au» uitb«iKmwtt nrvnf* ^ fort * Tt '' warb« mü 377 Stimmen an- genommen. 110 Stintmen waren dagegen. 7!us dem lleiche. . r Die preuhischr Wohlrechtssh-age. yt n T V n ' ^ (WT§.) Der Ae l t e sten a n s sich u ß des d" ü kkenhauses beschloß, den, Hanse vorznschlaqen dos om u' aSSBSrt 3^In in^Slil 9 ^ ‘wvbc^bratei Mond« für naJirrrittoffi 7 ^ rn ÄuSsvcht ganomimpn bmrd. damtt die Pnrteier- W ri r f 5 sgogeu tue dritte ergebe,: und da- FStf* wiewentng werden, so ist hien'är der AUSsMlr gannruineu. eventuell der 4 ^uft Kt* m*ö« 241 mg sich auch mch ^ISTia. %ni ToiUc. m „ r r . _ Die Michisstzernpelsteuer. B.) Im HauptauSschuß des stem Ä B^n-atung der Aenderung des Reicks '^Uelge.etzes Staatssekretär Graf Rödern, daß das Mark Börsensteuer bisher nur 125 Mill in' LrhvJS’ 3 nc ?^bvng um 200 Millionen Mark Esnn ’wfÄLf Steuergebieten nicht als übernS für Rur nriC f ErhShung des Umsatzstempels ^ au, ore, pw Mule anlangt, so ist cs ^weiseldost nh a S‘sT ns-ö .Ä'Ä äS'ä-SJS^ä »ÄriÄÄs L ürgH«,a«s MtWi 8ffcS 5”*Ä ÄTÄTJSr sxr;.; iT W^Wm« rÄfflK|i£»Ä*“Ä-Ä IM' -' rechdZ.) Ein Verbot, den ..VorwLrts" aus-ulegen. be- torilJ ,lUL tt 5 ^klerl-after Befehl einer Unterstelle Tll^\*sV' m ' Verbot des ..Vorwärts" für Ruuiänren \h* ^^•rf sei £!! imI ? ,t 3^«'mr unter.agt, lvenn eS rrlü.iÄm’fr,!!? fc ,rt * i : i3 uru ^ luiks: Wer stell, das fest? Llde.ibnrg ^mnuschan. > Geprcrkichastsversammlungen sind im all- a-ememeii mchl olme zlmngende-ii Grmrd besäiräiikt loorden Ver- sammlmrgSverbote stud nur erfolgt, sobald derartige Veranst^l- lnngen gene'.ell untersagt werden mußten. Den Dorivurs des Aba ^^ral v. Vietinghoff nehme es an- mcht so genau, >l».st.'e ich entschieden. mrrtwJi aIIcr Cuittchieoenheit eingcarisfeT, lDerbcn. Andererseits ist die Regierung bereit, in uornialen Zeiten alles ^u tun. um die Versammlungstatigkeit zu fördern. - 1 7i?r a Z!ir L f m Dergh: Freiherr o. Richthofen hatte geumuscht, daß Nachrrcksten. tu bei der Presse der Verbündetes erschienen seien, l^r uns mcht Erboten würde,:. Das Verbot wa nur vorubergeyeud und lvird nicht wiederholt werden ^ or,° jr ^i (Ftvnf .* ): Interesse an der Aensurfrvge ist m drrsem Augenblick, ivv wi WesLn daS Gewaltigste sich vollzieht, nicht gerade groß. Auch die dreritüudige Rede des Abg Gotl>-in hat nicht dazu mngetragen. Die Meiner draußen hrl>en kein Der- stmivnrs sur solche Debatten. V^vräsi^itt Dr. Paasche schlägt vor. sich jetzt zu vertagen ^ - m ^lssicht gestellt, Wri Stunden yu: i rt ,C1 ™ nt . VolMsche Bestechung beim stiriä^. kmrzle. Die Jfcfhrmnmia Mabt zweiselliaft. Es erfolgt Auszählung Vertagung stintmen 114. dagegen 45 ÄnS'/m! £ rt beschlußfähig. Nächste Sitzung S8a ® 065 dräsidimten und Fortsetzung. Schluß ™ f . K _ Die Hmfafiftnrcr. au3?A«Vf , f/' br? Sa„pt Xn i r <' a»i±it ts Ä wen Danach nnC Folgesteuerung angenom-- SSt &tmprrr t» rt m ar ^ mcht loeiter erhoben und weitere » <«i»ää'«'?Säs ?«3Srw K * Mh "* Der RnchoTommissar für Kurland und Litauen missa r für LrTaU^nh o • n / Iirf)) Zum Reichskom- anSgeichiedenen .Ministerstlldirettvrs^ ^^n^ourde anstelle des ^ »“■ Essyr v- r r "»»" »>» «*.-»- «s, M *****». **“* ÄLrÄÄrrsÄKnrs SJlifiSSRsÄ.'SSiS.fe** *->»»«<> --» &U3 5*aö£ LLL4S Crtnö, Gießen, den 6. Juni 1918. 3ur Förderung des Gemüsebaus. m,r> deutschen Markt mit eignem Obst ,^ n r 7 ld,en 1 l1 ^ versorgen, finden bereits sert ^ahrzelinteiiwirksame Unterstützung und Förd^mma in den l-reiiden Ausstellungen der Obst- und^rrtew- 1üi) -Ü? 3 ^ Gelegenheit geboten war, die besten, dte neuesben ,md rentabelsten Sorten kennen ßdt ^«Pomologen, Gärtner, flanbnrttte U“ü^ l ld> ^ sznchvereinen zusammengeschlossen, h ™ orTf ^^hrung und den Austausch der Erfahrungen ^.,Wr !s^ CmU .Gartenbau zu heben und z:: fördern. Wanderredner gaben seit längerer Zeit durch Borträae An- »lm mrf diesem (^breL, und ^eitschÄf^ «x bejtreot, der ^>ache zu dtenen. Der Obst- und Gartenbau- leit Jahrzehnten recht segensreich große Erfolge erzielt, die sich bei der Obstern8 im vorigen ^ahre, namentlich in den Erträgen der Ofe* St ^"^'Obstanlagen deutlich zeigten" Lep lL rrnrnnJ' b^n ^nleressenlen auch der Besuch einer Muster- h- V der Versuchsfelder des laudwirtschafilicl)en Ob ^ s^Ä^^ Znndesuuiverjität, der Garteuaulageu der DenÄÄ^l^st^^^erg, Oppenheim und Gei-enheim. der Kleingartenbau ge- ^ £ Schrebervermue. Gerade in den .Eriegs. I &J^ lb l l l Bereiche der Städte viele neue Gärten. Ein russischer Protest bei England. mfartr* ~ Qd) DtLttermeldungen aus Moskau ^ «? n ^gart. den diplomatischen Vertreter Großbntannums m Petersburg, einen scharfen Protest aeaen ^ . . - __ ? 5 V^mgS wiederausgenommene Z wa n gs a u s h e b u n a' Aus mit Rumänien eingeaangen di- englische Ar m ^ ÄÄfÄ S ^ ^ Lesung Ä bantrscheRegrermtg bei dieser widerrecht- Ents^b *Tr*i £* Gcivahnmg einer c? • e tm Ern Verständnis pnt den Vertretern der alten welche schon lange nicht mehr be- Llrrvn ^l ^ .^T-nrevolutionaren Be- «nvh^ Brvt/ab^räh?'« Ä[IA (<1 "’ fLnb Ä™"' ^ ^ -n 34 000 ÄK „ . , Mb - veutscher Neichrtäq. lÄÄ*WÄlr«!. »on SOriibrrg. Mr Cortfl« iTiJr f * c «“fntrt ine Siimnq um 1,22 ll&r » wnmds-se und bfe Si.rtrdbc iw ^ n-mfAnt' gOTlrtt^ibUr ortlanom absolute Neutralität im Weirl Der 5eekr!eg. Neue N-Boot-Erfolge. ^V Ujl ' ? Z^nr^ Amtlich. Das von dem bewahrten N- L»o S-Kmnmandontm, Obcrlctmrnt »ur -«« Los» besehttgi« ,1. ^SÄSPä« -HMSSM8 mmssmmms SL‘ neueres Ans D^amfer imd bm" srm;».'! bm ^"b^Ame^na ^nm-ien l>n. nsche Fisck'erfahrzenge mit über 28000 BRT v e r n ; a \Zl I afmifte ru>d > .^tst Stellung nehmen können Ich Unter dra versend Tonrpfern ^«nden Ä S » EÄtn^ bürsrnr. datz .mr bcm M-unbg^h BTUltr . ^TftVßwth" fOrjY\ (JUT3.T-\ r__- . , , . 2 ^ ‘ UU|0 «Ts - - _ SUmSS-" ZZ fm ^laöenor Tamvfer tU SiÄ ^ ^ ftorf 9ffto ,... ltmrfwn Femer mä > der bemafftittt enq- - tcnu ^ tT "War Dailther^' (587j BNT,) imb bic mmmnchcn Mrfjfaticr ..Petit Georges". „Lvlwemer de St Marie" imb .Josephe Smwil". T«r Chrf des Wimralslvbz brr Marine. »in britischer Torpevojäger n^unken. 5, _ '^ tn V. Reuter meldet ou5 Conbon- Ein Ä LAL'«/"-'"" 31 E frtm^g heiter -mb dritter Les.mg ein- Danach wird die Aussprache scher fortgesetzt ^ 9 n gS »nskan b nnb Zensur «W'rsMr»sr^«q-M ?°bn mntz ^-ber blerben. £n verschärfte SWa«run^»XX mttbenf^ bcb ’ l ' o(,tal Ftsiungen sollte baldigst ausgehaben »Äi» ÖSÄ? »Ä * Zi t^ n ,m ‘^S! 1 iH« «VN Bersammkimgen J% rnlfnUm ' ' «°t-la-ch^r.i 849 » 3m Walde von Villerr-Lotterdts. rmf5T,^, a ^ .Tmlianzhat jetzt den Wald von Biller-, ^onerets erreicht, der sich, ::n Osten von der Savi're bearen,, gvchen, na ■ Westen offenen huieiscnsörmigen Bogen um daö alndi> ^ herumschlmgt. im Normen mit scinmi äuE Km L^el den Wald von EompiögTrc, im Osten den van nZb at ' las. 'mm&fai futb -- fast irnincr an kleinen Wassc-rläusen ÄS EVbt>LL b S£ Sffi 0 tö 6^ m Werte, für jene Familie ist. .Eine vorzügliche Eiirrichtung, di-e aucl> ein Werk der f ftetTcn Klagen von BetffJZ ß’3 Jj e ? J . Gemüse dar, dre der Verband Deutscher seine Zm^ralstell.' ftu-boi ofe» !ül',: w?' r ,TI K^»igarte,i allei-tl/alben in vielen Stiwlen ^ tMntFFrf!e ” Lande bat a,liegen lassen um die Tntimcklung unb die Ertragsfahigkeit bn JttänadrtS ««chr «u fördern. Eine so che GattenanlEAi^ M n s e r g a r t e n. befindet sich in He u che l he im b e^ Gtesten an der Straße v)n Gießmr nach dem Windbof Jahres atrgelegt und ist im ^' ^ uo unter der bewahrten Leitung und Obhut des 5rre l vob stdml techu 1 5er s He derer. Der l!^rrten tiJni ft«a 9 ^Jfj nicht dilrch Bäume beschattet. Die Beete sll!d Norden nach. Süden angelegt, so daß die Südsonne in hi* t/ici^n scheinen kann. Um ein Vcrw-echsetn der Namen der .«Mluen Sorten zu verhüten, ist vor jeder Sorte ein §>olz- ta,elcheu angebracht. In ein Buch wird der Tag der AuAuat nnd der Samte, di- Art der Entlo^klung und Mer verzerclinvel, damit man leicht Vergleiche anstellen S b %' f l ! r unsere Gegend beste Gemüse auslvählen kanri^ S-'rtnnent umfasst 137 Sorten der verschiedenen an fl c & auteu Gemüsearteu und ist mit größter Sorgfalt zusamme,-gestellt. Mau kann hier alle diejeniaen Gemuseariei: kennen lernen, die bisher in unseren: wenig ooer garnrcht a-lgebaut wuroen, wie z. D MairiU^n ^ ^^Elschvck^n oder den Tovi.lmn'bilr, ^das Äielnms Ul. Pastc ae.l, ^chlkor e usw. Wir Hofen, daß manckx' autL S U rÄ dleser' Versuch sich betiter.ib bei uns LchürAm unb brsher aivgebaute mindenvertige Gemüsearten drnrL be sere Sorten und Erträge ersetzt loerden m^en Da dA Mustergarten rn Heuchelherm auf Ersuchen jeden- Interessen- tzeii z-ULaiiPlich ist so sst jeacni Gartenfrrunb hier Geleaen- $ n . ( ^boden. fast alle beutfcr^cn fflemüfeortra ij^ fir«» Wachstum, ihrer Eiilmieklunst unb Ertr.u,-. iahtstkeit keiuien zu lernen unb sich baun in sei.ie.n ««ste »'Mleqett. llnd bas ist a-r? ' [“Ä >^rt, für Ik utc en An ä^r.i'm ©ernüfe- tmb Jar enbalZ frt r ® cl ^ ud > c machen uno Lehrgeld bezahlen MeT'iLn^ En guten Ertrag mit flut^, S°rt"en'e7 110^:1 gar nichts zu sehn:. ^>mn de,: Ueberyang vvm Cr:se-Tale ui ^Eisenbahn in einem, 1400 Meter langen ZL^ dann gesaugt man durch das liebliche, wassert S^. nach Longpont wo der eigentliche Br ck-emmld brü,^ MrL SS' C!n ,Ä urfe5 Do« mithin« Mm gostL saminengezogen aus Vill rs ; kam inmt «# »Yd 'oZZ'r' v,v a ^ u , ^ wo die Eisen- 17 Fü ausgebaut: feit der Mitte deS hrr \r‘ i b ' f Baumstämme imb die .Holzwaren ffttorrt ' ^ b ^ Walbaebietrs Licr 'hm £1 1^/, S"nzen SSs'siiassa faWilu^f i«aS bei WalÄ^BaltzU^ *<" '^iaw cm«« ; mcflc Fels zutage, mau kv:nmt m: lieblichen Bächen „nx , ÄÄ ÄÄ L' L »£Ä Ä # £ ÄÄ Sllchertisch. Jr ffloetf) . c L-ben-aukrih aus Tagrbüll»-rn Briei-eo , Zeitstnnmen, „ifaimnangofüch von SllcxanbV?'v o^ Wl^ «- **.« älSäfi 1 ; &IÜ”"“"* iM *• ------- LLLL'LLrr mrmi Ä»» uns ober bisher 7wch versagt geblieb"II Dl ist Z^ die noch den Vorzug l>ab^! iu d^ er^ ^ ° 4l< ' n ^ oIitSang^Ln^wL^' LSSS«« »«LSV» ** Käse Verteilung. In einer Anzahl von Klein- herndelsgesck-äfteu gelangt vom 7. bis 11. Juni Käse zur Verteilung. Näheres siel/e An zeig enteil. ** Rotes Kreuz Aus der Verband-- und Kranken- LrfrischuugS stelle des Roten Kreuzes am Bahnhof Gießen Vurdcll im Mai 1918 an 1175 durchreisende Soldaten und Verwundete Erfrischungen verabreicht, die Sanitäts- wackst führte 636 Transporte aus und hat in 253 sonstigen Fällen Hilft geleistet. ** An die Stadt Hausfrauen! Immer noch stehen Unsere MjLniner, Sölme. Brüder draußen im Felde >md durch ihre Tapferkeit, ibr Ausl-arren sind unsere Fluren beschützt, können bebaut nvrden und uns di? Möglichkeit geben, mit den Erzeugmoen des Heimatlandes dnrchnchal:en. Die durch den Heeresdienst in Anspruch genommenen männlicl?en Kräfte sind vi llach durch welb- t\rf>c Personen in liernorrag-ender Weise ersetzt w rden nnd bic Arbeit der meisten unserer Landfrauen hat Erfolge liervorgebracht. dre man in Friedens'.eiten nie für möglich gel)tsbeschä- digte Offiziere. außerdem geeignete Kriegsinvalide mit kanflnännr scher Vorbildung und mit der Berechtigung Mim einjährigen dienst oder sonstige >7riegsinvalidc mit guter Sebnlbildnng (mindestens Primareise' Tie Bewerber müssen ansreich'nde kärperl. Rüstigkeit haben. Gesuckrc um Annahme, derren beizufügen sind: ausführlicher Lebenslauf, die Militärpapiere (Militärpaß). die Schick- usw. Zeug-- Tttffc lbei Kaufleuten aucf> das Zeugnis über die Lehrzeit), eini ärztliches Zeugnis über den Gesundheitszustand, ein polizeiliches Unbescholtenh'ütszeuguis sowie die schriftliche Eicklärmig des Be- an'rbers, das; seine VermögeüSverhältrnsse vollkommeii geordnet sind, sind an die genannte Werft m richten. Die Vorbereitnngs- zeit der Anwärter wird je nach den Leistungen festgesetzt; sie beträgt aber mindestens zwei, zu gewährenden Vergütung Nach bestandener Vrüsun frei sind, zunächst zu We rstv erwaltu n gs se krrt är e liefen eine ialixlicfr Re 2500 Mk. Das Gel>alt der WerftvcNnaltungssekreläre beginnt mit 2109 Mk. und steigt in nmm Jahren von drei zu drei Jahren ^nächst um je 400 Mk. bis auf 3300 Mk. und von da ab von drei zu drei Jahren um je 300 Mk. bis auf 4500 Mk. Daneben wird den Sekretären ein Wolmnngsgesduischnß von jährlich 630 Mark gewähr? Aus den Werstverwaltimgssekretären ergänzen! sich die Marinerendanten und Magozindirektoren bcst den Wersten. Auch hahe/n die Werstverwaltnngssekretäre bei besonders gnten Leisttmgen Aussicht auf Beritcksichtigung bei Besetzung von Stellen im Reichsmarincamt. ** Vorsicht b e i Anwendung des Vermerks „FeldPo ft'. Vrieft und Postkcrrben, die von Heeresnnge- lZöriqen abgesn grvpen! Schaven durchziehen Händler und Private die Dörfer und rai en alle erreichbaren Obstmengen zusammen. Nach ?.n Preise fragt niemand. Doch unter 1,50 Mk. ist nirgends ein Pfund )>ür:chen zu haben. Die von den Landesobst stellen bestellten Au käufer.. di? zum festen Satze von 50 Pfennigen das Pfund i ; .irlrijen cinkau e; muffen, werden von den Kirscl>enzüchtern ansgelacht und kehren abend? mit leeren Körben und noch immer gestillten Geldbörstn un ?er berm. Aehnlich wie in Rhünhesten li?gen im Taunus .c B rhälti iüe bei der Erdbeernrornte. Seit Monaten ist ein erhf'üi her weil ..er Ernte bereits ourch feste Abschlüsse der Allgemein'.>it entzogen. Wvs setzt nocki> ola ist, geht zu phantastisch -u Preüm sorst a?.er icht unter 3,50 Mk. das Psuno, das ist das Fünfsach?^ .>es amtlichen Erzeugerhöchst Preises. Und küp? Behörde hat hu. der einzugressen gewagt Wie außerordentlich schlimm die Lage aus dem Erdbeeren markte ist, b?iv.'ist eine ö-ntluh? Vekan-st a.lung des Bürgermeisters von Eronlxng Hier in Cronberg, deu ersten Evdbeerenort Süddeutschlands, ist e? einem Bürger, der nick/ selbst Erzeuger ist, absolut uumögl '!>, auch nur eine Bence zu e -alten, sei denn, daß er sie mit „Gold" auiwiegen läßt.^ Der ' >.rger- m-eister bittet nun in der Bekaimtmach.in' bief*' Verbrauch-r, ihren Vichari beim Magistrat anzumelden De Ma stst at will i b bnraut* hin bemühen, für die Vermittlung eines zur Abgabe berüteu Er- -ttugers zu sorgen. Diese Veröffentlichung spricht Bänd<. Nach allen vorliegenden Anzeichen sind die Behörden in diesem viertm Kriegsjahre machtloser denn je geoe:7 tie Obstrvucherer. Der Obst- genuf; inmitten des deutschen Obstparadieses ist für die Allgemein- i)eit eine Unmöglichkeit geworden. Vviefkaften der Ncdaktton. Mnoutzme Ansvagcn bleiben nnberückstm Lazarett. Wir sind weder in der Lage befugt, über derartige Fragen Lluskunft zu geben, sich an den zuständigen Arzt. noch Wenden Sie Vermischter. Srhnee und Fr^st in Ostpreußen. Aus der Provinz^ Ostpleußm porli.-geu?, 'Dmhtbericklte besagen, daß dort am Sonntag und Montag bei star s.u cksärme- rückgang Schnee .gefallen ist. Stellenweise gab es soga dick>tes Schneegestöber. Im südlichen Teil der Provinz erreichten die Niederst!)!äge die von 2—3 Zoll. Der Schneesall toar stellen- wei'e so dicht, daß die.Roggenähren durch hie Srbneelast geknickt wurden. Auch Hagel schlag hat mehrfach Schaden verursackp. *T ^cx Fernspreck.er bringt es an den Tag. Ein „neuer Reichier", so schireibt „L'Oeuvre", der soebe?^in seine großartige Wolwung 'einzog, huldigt vor allem de,u Sport, die Besucher durch seine fabelhaften Beden höchsten Persönlichkeiten zu verblüffen. Eines Tages ivird ih.u ein n:-bekannter Herr in sein Empfangszimmer geführt. Noch ehe der fremde Besuch ehungen zu Zeit hat, sich vorzustellen, macht der .Kriegsgewinnler schuldigende Bc'wegnng, er springt zum F?rus ' ::x, Hörer ab und sagt: „§)allo. Hallo! Bitte sao . i :if* Innern. Ich möck>.'e Herrn Clemenceau sprechen. Hallo, > du es, Georges? Wie geht's dir, alter Freund? Vergiß du morgen abend bei mir spei'en willst. SelbBo-erständlick auch einige Kollegen aus dem Kabinett mitbringen. Also eine enthebt den ium des wll'o! Bist nicht, daß >, kannst du abgemacht. mein Lieber. Was sagst du? Aber natürlich, sehr gerne, ich werde heute nachmittag einen Svrung in den Elysee-Palast ma sten, um Raymond zu verständigen." Mit großartiger Gebärde hängt der Kriegsgewinnler den Hörer lau. Ta tritt der fterüde De'uch?r hö'lich vorwärts, um schüchtern die Bemerkung zu machen: ..Berzeihen Sie, mein Herr, ich bitte Sie vielmals um Entschuldigung, ich komme von der Postdirektion, ich bin Jnsl?ektor der Tel-rhonab- teilnng. Ich iourde hierher gesandt, um J'hnerr mitzuteilen, daß infolge Ueberlastuug Ihr Telepstonanschluß erst gegen Ende der nächsten Wvckie her gestellt werden kann." gefangenenlager entwichen am Dienstag zwei russische Offiziere. Slarkenburg und Nheii'.hesftn. Alzey, 5. Juni. Vom Zu.ge Überfällen wurde das mit 20 Unfälle .Diese setzen sich zusammen aus: 1 Todesfall. 7 Unfällcnr mit dauernd l?eillveisor Erlverbsunsähigkeit und 12 Unfälle!: mit vorübergeHerder Erwerbsunfähigkeit. Die von der Sektion in 1917 gezahlten Entschädigungen ein schließlich der Fürsorge für Verhetzte inirerhalv der gesetz liehen Wartezeit betragen 100 551,91 Mark. ** Preistreibereien in Türklinken und Fenstergriffen. Durch die Bekanntmackumg vom 26. März 1918, betreffend Einrichümmsgegenstände, sind u. a. die Türklinken und Fenstergrisse aus Sparmetvil auf den Reichs-Mili:ür i cku > übereignet. Jnsolged''sstn hat eine empfindliche Preissteigerung der im Verkeln besiud'ichen' Ewsatz-Tiirll.nkeu und -Fenstergriffe eingesetzt. Diese ist in keiner Weise begründet.^ Das Krkegsmiuisterium hat dafür Sorge getragen, laß j^dem einzelnen .Hausbesitzer für die ihm enteign, cn Türklinken und Fmsttrgriffe ein ausrüelender Ersatz zur Verfügung steht. Dieser ivird demnächst: in den Handel gebracht wettt-en und in allen einschlägigen Geschäften käuflich sein. Sein Preis ist w niedrig gehalten, daß er durch den Erlös aus dem abgelieferten Messing hmr-'ick^end geoeck^ wird. Sollten Hersteller oder Händler Preise fordern, die einen übermäßigen Gewinnt enkhalleii. so machen sie sich nach §5 der Bekanntmachung gegerc übermäßige Preissteigerrmg vom 23. Juli 1915 sttasbar: beim diese Ersatzaecpmstände sind als Gegenstände des „täglick>en Bedarfs" im Siime dieses Gesetzes anzusehen. Auch eine Zurück Haltung, dieser Gegenstände zum Zioecke der Preissteigerung, wie ub?rh>mpt jede Mackenscki-aft, die hierauf abzielt, stellt eine strafbare Handlung dar. Nötigenfalls wird zur Deschlaguabme dieser Er satzge gen stände geschr'itlen '.verden. ** Höchstpreise für Felle. Für die beschlagnahmten rohen Kanin-, Haseri- und Katzenfelle sind Höchstpreise festgesetzt. Es ist in letzter [teil wieder holt beobachtet worden, daß Händler und Sammler beim Ankauf hi*efrr Felle die gesetzlich?!! Höchstpreise überschreiten. Desl)alb sei ganz besonders darauf hingewieseu, daß nick,>t nur der mit schtverer Strafe belegt ivird, der bei ver Llb- liefcruna der Flle höhere Preise zahlt, sondern mich der,^ welck-er sich lwbere als die festgesetzten Preise zahlen läßt. Händler, Sammelstellen, Gerbereien, Kürschnerei bei riebe und dgl. iv^rden K. P zwei Pferden bespcmirte Fmhcioerk der hiesigen Vereinigten Brauereien. Als -der mit Han beladeare Wagen den Vr hu über gang passierte, wurde er von dem Wormfer Zuge erfaßt und zur Seite gesckjeuidert. Der Fuhrmann ßanj mit dem Schrecken davon, loährend eines der beiden im Mette von etwa 6000 Mark derart» verletzt wurde, daß es sofort ^getötet werden mnßcke. ch V o m M i t t e l r h e i n, 5. Juni. Ein Durchgangsfrachtverkehr ist vom Narddeutsck>eu Lloyd gemeinsam mit oerschiedenen großen Schifsahrtsgesellsck>afteu des Rhmnes ans deutsck>eu Wasserstraßen errichtet worden. Damit wird der Verkehr zwischen Rhein von Basel bis Rotierdam nnd dem Nl>ein—Wes r-Kanal einerseits uird der Elbe bergwärts bis nach Prag, dem Elbe—Trave-Kanal uird 'oen märkischen Wasserstraßen, einschließlich der mit Bremen und Stettin, andererseits über Bremen und .Hamburg in Betracht gezogen. ?lnf dem Rhein wird mit Eilgülerbvoten gefahren. ch Vom Miltelrhein, 4. Juni. Der Wasserstand des Rhen'es geht langsam zurück, wenn auch nicht so schnell wie sonst vielleicht, denn die Schneeschmelze im Hochgebirge brachte in letzter Zeit immer wieder Zuwachs und damit einen Ausgleich, so daß die Kähne dock) mit bedeutenden Ladungen den Mittel- und. auch den Olierrl-cin zu erreicheu vermochten. Ms jeden Fall tveist der Rhein noch genug Wasser auf, um einen glatten Schiffal/rtsverkehr zu ermöglichen. ' Hessen-Nassau. -- Bad-Homburg v. d. H., 6. Juni. Ter kürzlich aus dem Gerichtsgesängnis entsprungene Bad-Nauhermer Hoteldieb Mazek wurde in einer SckAUme zu Oberstedten versteckt aufgesnnden. --- Frankfurt a. M., 4. Juni. Seit heute sind 2Ö Frauen im Aufträge der Preisprüsungsstelle mit der Kontrolle der Lebens- mittelpreise, besonders der Obst- und Gemüsepreise in den hiesigem Handlungen tätig. Tie Händler erhalten bei Ueberschrcitung der Preise zunächst eine Verwarnung, beim zweiten Male erfolgt rücl- sichtslose Anzeige. Den Preisprüserinnen werden fortgesetzt andere _ tabtüicrtel für ihre Tätigkeit überwiesen. Fc. Frankfurt a. 5. Juni. Das bekannte Restaurant am Schillerplatz^ -„Alemannia". l>at seine Psotten infolge ungenügender Beli-perung mmmehr auch geschlossen. Das gesamte Wittjchaftsinventar kommt denn rächst zur Versteigerung. --- Frankfurt a. M., 5.^ Juni. Aus dem heute am Ostbahnhof abgehaltenen Arftsttspserdemarkt ivurden Preise bezahlt. wie sie bisher noch nie angelegt wurde,!. Ein Paar ausgezeichneter Pferde ging für 18 000 M k. in die Hände eines Landwirts über. Von einer Preislenkung, die man allgemein erwartet hatte, war nichts m werken, zumal auch die Nachfrage nach Pferden jeder Art und Güte überaus rege war. Insgesamt war der Markt mit 300 Tieren beschickt, die glatten Absatz fanden. In der Hauptsache waren Lundlvirte die Käufer. = Königstein, 6. Junr. Frau Bawnin Will)elm von Rothschild stiftete für bic Ludendorfs-Spende 50 000 Mark, Rentner Müller in Einberg 20 000 Mark. Fc. ?l u s dem L ä n d ch e n, 5. Juni. Tie ObsbaussichLen sind lßer keine indenen Früchte werden von der Made dezimiert. Steinobst gibt es stellenweise. Ein gut Teil Stackxlbeersttäucher sind von den Raupen befallen, kahl gefressen jund die Beeren fallen ttb. Tre Hamas beeren lxrben zum'Teil in der Blüte durck> Frost gelitten. s r Letzte llüchrichten. neueste ^Zerr^t de? Äeere lertnng. 65 rohes Haupt quartier. 6. Juni (WTB.) (Amtlich.) W e st l i ch c r Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz B " st y r e ch t. Artillerie ätigk i mech'rtuder Ltä:k?. B.'ih-f"chbrach'er» Errmiduttgsgeftchte Gesänge,'e ein. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. An der Tckft echt front ist die Lage mweränd rt. Deutliche Kamp?handl'.rngttr rv?st ich von Pontop'e. nördlich der Aisne und am Savieres-Grnnd bracktten uns i" den Be " lv feindlicher Erdwerle und Gräben. Der Artill'eri'-k imvf wir vielfach lebhnft. Chateau-Tlfierry log unter anhaltendem Zer störungsfeuer der Franzosen. Die Beute der Heeresgruppe DeN'-ck,er Kronprinz seit 27. Mai beträgt nach bisherigen Feststellungen: mchr als 55 000 (9esangene, darunter über 1500 Offiziere, mehr als 650 Geschütze und weit r'iber 2000 Maschinengewehre. In den beiden letzten Tagen wurden 46 seiudtiche Flugzeuge und 1 Fesselballons zum Absturz gebracht. Iagd.- geschwader Richthoren schoß gestern 15 feindliche Flugzeuge ab. Hanptmanu Berlh'ld und Leutnant Menkhoff erra:»g'n ihren 31., Leutnant Lötvenha . rcn 27.. Leut iant UdW seinen 26.. Leutnant Kirftein seinen 21. und 2 st Luftsieg. Der Erste Gcneralguartiermeister L u d e n d o r f f. Kreta B Zrisammenb werden, die Rumäniens Finanz!age. Bukarest, 5. Juni. (WTB. N ichtamtlichst resttlor" bringt einen Artikel über den finanziellen Rumäniens, in dem die Maßnahmen angefiibrt troffen werben sollten, um die finanzielle La.^e d< zu Heben. Ter Arnkel schlleßt: Aich unserer a:ii irtrb man eine andere Richtung geben müssen. % rungen haben uns gelehrt, daß unsere einzige n a t ü r b i n d u u g ein Bündnis mit den M i t t e l m Nur sie bringen unserem Lande das zu einem Bin Interesse ehrt ge gen und wir Haben ein Interesse d unsere Freundschaft anzutragen. Die zum Wiedermr Landes nötige wirtschaftliche Unterstützung können wir Mittelmächten finden. Tie Länder der Entente Haben die feit, uns zu Helfen, nicht gefunden und ,verden sie auch ' selbst wLnn wir annehmcn, daß sie sich Wirtschaft" ' dazu veranlaßt fi'ihlen sollten. Indem ,vir das na das durch Bratzianu gebrockieu wurde, wiedcrh? stc zu den inneren Mitteln, die die finanzielle Revr. dert, dje sehr wettvolle ausländische Unterstützung tzin-, Forttüldungsunterricht nach dnn Kriege. Berlin, 6. Juni. Ein freikonscrv ativer will die preußische Regierung ersuchen, bald nach dein Ä Al sorgen, daß die allgemeine P f l i ch t f o r t b i schule mit staatsbürgerlick-em Unterricht für alle bis zum vollendeten siebzehnte Lebensjali-rc durchge'ünr wie baß die Einrichtung für die militLrisck)e Foetbildim, aend (Jugendkompagnien) überall als Zwaugseinnchtung für das Alter von 16 bis 20 Jahren durck)gefill)tt lvird lr lation mg« n r r a g - dafür lngs ^ i Leute irb, fo- Ju- Danksagung. .Aür öle tHrien Beweis- berilichster Seil- n«öme der dem Hinscheiden unseres lieben VaterS, SchwtegervaterS und Großvaters, deS HkmWiDFrmLN. wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Besonderen Dank der Krankenschwester Mr die liebevolle Pflege und Herrn Pfarrer Hartmann für die trostreiche Grabrede. Im Namen der Hinterbliebenen: Friedrich Freund II. Alten-Busech den 5. Juni 1918. 4237 =>»" ?ÄÄT.Ä ,L Töchterchen* uek! b-ve. unr.r„ffi Emma Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Kranksein und bei dem Heimgänge unseres lieben, teueren Entschlafenen, sowie für die zahlreichen Blumenspenden, ins-' besondere dem Herrn Pfarrer Eidcnmüller für die trostreichen Worte am Grabe sagen wir allen auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Frau Elisabeth Dormehl u. Kinder. Klein-Linden, den 6. Juni 1918 . 02277 Vergebung von Sternhiiuerarhkitrn. Tie Lieferung von LungsteinrabmstüLen zur Herstellung von Einsasiungrgrabern auf dem neuen Zriedhos soll 5a«rtag den lö. Juni d. Z., vorm. 19 Ubr, oftcnhich vergeben werden. rc . Unterlagen liegen aus dem Stadtbauamt zur AKK offen Angevote auf Vordruck, der daselbst er- yamrcy, sind bis zum genannten Termin dorthin einzu- rbrchen. Zuschlags säst 3 2Sod>en. 4267B Gießen, den 3. Juni 1918. _Stadtbau amt Gießen: Braubach. hn Alter von gerade 7 Jahren sanft im Herrn entschlafen Ist. Im Namen der tief trauernden Hinterbliebenen: Familie Jakob Briegel I. nebst allen Angehörigen. Garbenteich, den 6. Juni 1918. Ruh3 sankt, Du treues Herz, (y^tk Du hast den Frieden, wir den Schmerz. Die Beerdigung findet Freitag nachmittag 3*/« Uhr statt mmsJmSfltffl* . ^2^?.E>rt-Derttcherunaö'Aktien- sesellfchaft sucht für Greffen und Umgebung tüchtigen Kleine Wohiinng f Oenep^B-Vertretet». III IIPT" Itt Vt' CC. 1 A B C*V. -T- c 1 . . j*. ■ u uernt. Lindengaffe 14. Na h. Sl ein str. 72. _42ßl Bi«mer z. vermieten *~74_ Slstertre - K. Zimmer z. vermieten 0Ä82 Nablanssaste 1«. Fachkundige Herren mit guten Bezielrnnnen Handel und Industrie wollen ausführliche Bewer- tun^nr^.n an H 5078 ll« M e..tel„*V.«ier, Berlin 35. 4220hv ZIR Kfc'S BLUIÜ8EIIFELD “ QIESSER, Oswaidsgarten. Samstag, H. Juni, abends 8 Uhr Gala - Eröffnungs -Vorstellung m8t Großstadt-Biesenprogramm wie solches seit langer Zeit kein Zirkus hier g eboten^hat^—- ^besonders hervorg ehoben werden: Original - Freäheits - Dressuren des Direktors Louis Blumen feld. welche während des Winters im Zirkus Busch in Berlin u.Breslau gezeigt wurden. Küse-Verteillttkg. den Klembandelsgeschäfren von 1 Kalkhot Nachs.. West-Anlage i Koch. A. nc6f., Schulstratze з. Maternus, I . Klintkstraße «bolf. Neuen Baue и. Reuter, Hch., Lndwigsvlatz O. Schade & Füllgrabe, Vahnhofstraße 7. Schade L Füllgrabe, Ludwigstraße 8. Wallenfels, Aug., Marktplatz getaE. vom ,.-11. Juni einfchl. Käse zur Verteilung. ?. a ^ e5 erfolgt nur gegen Vorlage «»bebenSmltteltzrte und Abgabe des Bezugab- IZV'fö MÜtll”*”"“ en ‘ m ‘ ei ” b°lber "°l° Gießen, den 5. Juni 1918. Der Oberbürgermeister ^L'benSmittelamtb .qsE«Äs A rbett-ri« D,i>,»Ulml,Z»,kr sofort oder später zu vermieten. Schrift! Angebote unter 02278 an denGte Brautpaar sucht für 1. 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Ich sichere jedem, der einen der Täter ffl ttrttTTn/Trr rtt r^nrt r. „ _ l ..<_ .. }o namhaft macht, daß er aerichtlich belängt'werd'en kann' nach Lage im " ~ ie des Falles eine Belohnung oO Mark zu. Gießen, den 5. Juni 1918. ^er,^erburgermeister. Z. V.: Kreuzten, Beigeordneter. bis zu 4261B iftäät. jtfrfiei/snecfndeis giessen. Arst-Anlage 31. Teleph. 205+. <™B öS kSunev eingestellt werden: i mm bei hiesigen Ar beit gebern: L rl?E m 9 L 1;■ f -% xh ? ü i z 171 einem kleinen larttn W ? Eisendreder 4 Schlosser, 3 Lerk- Z Schnnede, 1 2 Sdfmner, 1 jung. 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