M-12Y Der tieft««et »n^efjct erscheint tätlich, außer Sonntags. - Beilagen: SteftrnerK«miUe«bMtter; Ureirdlatt fSr den «reiz Sieden. Vezuarpeeis: >,»onatl Mk.1.20, viertel- iäbrlich Mk. 3.60; durch Aohole- u. Zweigstellen msnatl. Mk. 1.10; durch diePost Dkk. 3.60 viertel- jährl cmöschl Beftellg. . rrnjprech - Anschlllste: stirtziebchristleitulrallZ Verlag,Gcschästsstellebl Anschritt für Drahtnachrichten: Anzeiger Sletzen. Erstes Blatt G $ 8 . Zahrgang Mittwoch. 5 . Jaul IW paplcheckkonts: Frankfurt ö.Ht. \\m euere! vLnroerkehr: Gewerdebank Liehen ZwilMgsrttnd-ruck u. Verlag: Vrühl'sche Univ. Buch- u. ZLei^rnckerei R. Lange. Zchriftleitung, Geschäjtsfter;.: u. Stuckere!: Schulst?. 7. Llnntttjme von Lv zeigen die ^aaesw.muner dis zuin Nachmittag vorher ohnejedeDerbindlichkeir SeUenprelfe: für örtliche Anzeigen 25Ps.,für auswärtige 30 Pf., st'ir Reklamen Mk. 1.—; bei Platzvor- schrift 20'/« Ausscküaa Hauptschriftleiter: Au.j. Goetz. Veraickivortlich für Politik «.Feuilleton: Äug. Goetz; Stadt uno Land,'vermischtes u.Ne» richtssaal: W. Meyer; Anzeigenteil: H. Beck: sämtlich in Gießen. mn Solffons. (MD.) Grohes Hauptguarlirr, 4. Juni. (Ämklich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Arlilleriekampf in wechselnder Stärke, regere Erkun- dungstätigteit des Feindes und stärkere Voichöke an verschiedenen Stellen der Front. Südwestlich nn Merris hat sich der Feind in kleineren Grabenstücken ftsttgesetzt. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Nördlich der Aisne entrissen wir dem Feinde in hartem Kampfe einige Gräben. Der .zähe Widerstand des auf den Höhen westlich und südwestlich von Soissons sich rmklam- nrernden Feindes wurde gestern gebrochen. Die Höhen wn Dauxbuin und westlich von Chaudurr wurden genommen. Nach Erstürmimg von Pernant und Missy-aux-Bois warfen wir den Feind auf die Linie L-e Soulier-Dommiers zurück. Mehrere Batterien wurden erobert, einige tausend Gefangene eingebracht. Frarrzösische Gegenangriffe beiderseits des Ourcq- FlufseL scheiterten unter schweren Verlusten. Nordwestlich wen /hateau-Thierry haben wir im Kampf die Bahn Bussiares— Muresches ribersck;ritten und feindliche Gegenangriffe abgewiesen. An der Marne, zrvischen Marne und Reims, ist die Lage unverändert. Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff. * . Der Aöendbericht. Berlin, 4. Juni, wbenös. (MTV. Amtlich.) Erfolgreiche Kämpfe auf dem Südufer der A i s n e west- : lens könne ex mrnmehr bürgen, üa ließ rhn Hurdenburg lächelnd mit den rnühfam herbchgetrorn- melten ftanzösischen Reserven schließlich in diesem M- stehen, mrd gewährte dem Ppmlaritätshasck'er diesen Lrrnmph. Am großen Ende aber wird Foch zum Schaden oen Spott, und mehr als dies, die Verdauunmrg, haben. Er :nuß doch im Grurrde diesen aufregendei«.Wettlauf mit den deutschen Heerführern inock-en, währerrd Wilson deute nur wieder anlündigt, amerikanische Tuipp-en rvür- dcn angesichts der Lage et-v,:s frül-er als vorgesehei:, 0. h. etwas werrrger vollkommen ausgedildet, nach dein französischen Kr:7gsichaup!aü abgehen. Das ist für Foch ein rbarrso schlechter Drost als die neue englische Proklamation an dw Iren, wonach diese eine Mindestzahl jünger-er Fterwlliiger ,,fur ihr Vaterland" zum Kampfe abgcben sollen, wtzs ihnen die Anlveildung von Zwang ersparen wucoe. Seltfaial, daß Lloyd George um so kleiner Ziffern wulen fo große politische Gefahren und Bloßstellungen auf pü) nimmt! Der öfterreichisch-uttgarische Tagesbericht. Wie«, 4. Fum. (WTB.) Amtlich wird verlautbart: An der ganzen Südwestfroltt anhaltende lebhafte ArlilleriLtätigkeit. Der Chef des GEralscabts. Ter türrische Bericht. Koi7ft«ntinopcl, 4. Jurü. (WTB.^ Amtlicher Tagesbericht vom 3. Juni. Palästina front: An d?c Küste steigerte sich dtis d iderseitige Ar.'llle- üchNLer zeiNveise .j .zroßer Heftigkeit. In der drähe de^ Straße Jerusalem — Aablns löste das Vorgehen unserer Patrouillen nachts starkes feindlis-es Artillerie fcuer auS. Unsere Artillerie nahm Bewegungen des Gegners am Aordanbriickenkvpf unter wirksames Feuer. Feindliche Kavallerie griff das Iordantal am. Unsere Flieger ivarfen c efolgreich Bomben. Eines unserer Seefluggeschwader bckegte die Signalstation und Baracken aus der Insel Mavro mit vielen Bomben. Es wurde grrte Wirkung beobachtet. Unsere Flugzeuge kehrten unversehrt zurück. — Mit denr Eintritt Fttckiens in den Weltkrieg begcnaien unsere in die Provinz Tripolis entsandten tapferen Truppen in auf- opserungsvollen Kämpfen, auf die schwierige Verbindnrrg mit der Heimat angewiesen, die It a I ieicer schrittwe i se a n die Küste zu drängen. .Heute klcri'imert sich \xx Italiener nur noch an einige inm mrs eng umschlossene Küstenpunkte, uw er unter dem Feuer unserer Batterien imb U-Boote steht. Jeder Versuch, die Lage zu verbessern, ivurde bisher glücklich von uns! unterbunden. Bei seinem letzten Älus'al'e aus Su a ra am 12. Apcit wurde er von uns in der Flanke gefaßt. Biele Gefangene, zahlreich^ Waffen, Pferde rmt.' viel Kriegsmaterial blieben in unserer Harw. Auch mehrfache kleinere andere Zusammenstöße verliefen durchreg zu unsererr Gunstzen. Die Lage tin Wefterr. Berlin, 4. Juni. Die berühmte erste Woche der neiien Offensive ist vorüber. Entgegen der Beh-mptmig Clemenceaus und F-ockrs lwt der erste Tag der zweiten Woche trotz verstärkten französischen Widerstarches iind zahlreich?-- heftiger Gegenangriffe der Franzoscii den Deutschen weitere wichttge Erfolge gebracht. Zäh gehaltene Höhen urrd Dörfer wurden dein Feinde entrissen. Seine Truppen fttiteteu natei- schweren Verlusten zurück. Allein westlich Soissons und südlich der Aisne wurheii hierbei über 1500 Gefangene gemacht, zahlreiche Msschinengewehie und mehrere Geschütze erbeutet. Eine Koinpagine irahm eine feuernde Batterie irn Smrme, während bei Mrssh z^oei Batderien, in Gegeru) der Verte-Feuckly- Ferme eine weitere Batterie int Kantpfe erobert rvurdeU. Oestlich des Ostrandes des Waldes von VillerS-CvLteret nahmen die DeM- scheu am 2. Juni über taufend Mann gefangen und eEissen den: Feiiide einen Dank svesye drei Batterien. — Bei ihrem dicht- masiierten verlustoachan Angrisf um 3. Jurri beiderseits des Ourcq verwendeten die Fransosen zahlreiche Tanks und Kampfgeschwader. Unsere Batterien vericichtaten eine auf der Strecke südlich Berny abfahreilde feinolickp? Batterie. Deutsches Flachfeuer brackpe diirch Volltvefser einen Zug auf der Bchn südlich Villers-CoLteoet zum Stehen, während deutstr-e BoniLengrschwad^ec aus Badnhof Ran - beuil zwei große Brände verurfcchten. Wichtige Berbshrspimkter, ü. xi. 'Annens, St. Inste, Boeteuil, Eompiögne, Villers-Cottevc-j lagen inner ivirttMN-em doutschvn Feuer. Zahlreiche Brände uiid Explosionen wrivden I>eobachüet. * * * Tapferer Widerstand der Fra:,ios5rr. An vielen Stellen Äer Munpffwirt schlagcm sich französische Offiziere imb Truppenttckte,imt größter Tapferkeit. Um so höh.a sind die Leistungen der derrtschen Truppen zu bnverteu, die diesen ebenbürtigen Gegner an allen Mmpfftonteu überwind^?. Um einen französischen Unterstand, der durch MaschmengewehVe ver- tzeidigt umrde, lobte ein svriide?ckangar Kampf, ehe er gmomrE Ivetten konntt'. Dü: Deutsche« erbeuteten hier sechs Maschiucnge- welMe. 50 Tote lagen ringsherum. Der Rest, 20 Ueberlebende^ wurLe gesarrgen. NvMich Septtnonts warf sich fvanzL fische Kavallerie todesmutig auf pufcxe imchdrchr-gende Jufanterie und deren Beglerrgesthütze, Lnn tzer Mrückgchcud^r französischen Infanterie Luft zu schnfstn. Die Kavallerie opferte sich vergeblich aicf. dttrr wenige entkcnnan. Bor den Häusern östlich Soisstms, bei Baubuiu, lrnd ^Marson Rouge nordöstlich Bail ly leisteten ebenfalls zum Teil umMirgcjte, zum Teil ab^eschnittene ftanzösische Truppen zähesten Widerstzmid, der schließlich überwunden ivurde. Tie blutigen Ve-.'Üisrx des Feindes bei dieseic Mnipsen sipd außeo- ott>enüich schwer. CLemenceau nnb die französische Kammer. Paris 3. Juni (WTB.) Httvas. Tlemenccau gab heute vormittag vor dem HorraSausschluß lauge Erlläuu'ngen scher die militärische Lnl'gle undSvn Stand^der im (Ärnge beftildtichNi Operatümeii, sorvie über 'b&. der Stveitkväste der Alliierten ab. Nach Sck-Äch der. Sitzung betontztcu .mehret" A.ußmitgl.eder auf 'Fcho&ii ihr Ber.Ouiiau zu denr Fortgang Operationen. - Die Blätter besprvüH.n die von Etein.Meeau im Heeres-?.ussch^ß abg.rILvMN Erkläruiig«: -und .führen aus: Der k>urch die Erklärungen hervovgevufcne Eüidruck iocrr d.rartig, d-F; nran letzt fast sicher ick?daß 'mvrgm kein e Erörterung vor der Kammer smttsi'.chtt, und daß-die Urheber der in der lehrt«; Woche eingck»rachteii Jute-chcllatümLN über die militärische Lage nicht auf deren Besprechmia bestehen werden. Paris, 4. >,WTB.) Havas. Tie sozialistische K'a mmc r g r uvpe hat nr-orgen die Forderuarg nock- emer Geheimsitzung zur Glörte-ruu^ der vvn bat Sozialist«! emgebrachwn JitteüppllaÄisu^n über die letzten militärischen Untev- nebmimgw zu stell«:. Sabolarje in der französischen Marine. i. Köln, 5. Juni. Ter SonL^röerichterstatter der „Köln. WUlsztg." meldet, das; kürzlich 2 große, im Hafen von Dünkirchen beftnbliche frvnzölische Dampfer der „Ageircc Maritime btt Roid" durch Explosw,: im Maschinen raum! völlig vernichtet inu den. Eöre dllrzahl anderer Dampfer wurde auf dieselbe Weise niehr oder ininder stark besck-ädigt. Tie durch best Präfekten von Dm'llrchen eingeleitete llrttersnckpmg ergab, daß es sich un: spsteuiaciich ausaeführte Ansäickäge haiidelt. Infolgedessen wurden versästedene Matrosen ewstisch-sianEch-sr-Mnischev Nationalität festgeiwmmen. Trotz eifrigste: Bemühungen der französisch'n Behörden, die Tat rvieder enrmal al? deutsche Mache hin zu stelle ;r, ist jedoch bekannt gewordeir, daß man es mit Sabotage der eigenen Mannschaften zu tun hat, deren Proteste wegen ungemein schlechter Verpflegung sbets ohne Erfolg gebtieöen waren. Infolge der Verabreichung verdorbener dtahrungsmittel waren in letzter Zeit viele ernste Erkrankur^en unter VevgiftungSerschei- nungen vorgetommen. NeucS Berfahrett Englands gegenüber Frlarrd. London, 1. Juni. (Reuter.) Ter Lordleiktuaitt van Irland und der Generalgouverlrcur von.Jrlmid, French, haben folgende Proklamation erlassen: Uirscrn: Versprechen genräß machen wir je: : einen Vorschlag, der im Falle des Erfolges erzielen wird, daß Irland in dem Kainpse um dse Freiheit seine Rolle im vollen Uinfauge und ohne Zwm:g spielen wird. Unser Vorschlag geht erstens dahin, daß Jrlmid freiwillig eine Anzahl von Mänivern tiefer-. die zu den Le-istungen der übrigen Telle des Reichjes im Verhältnis steht. 2. Ilm dies Verhältnis zu sixiereil, kann man mit Bllligkeit von Irland verlangen, daß es bis zun: Oktober 50 000 Mann aufstellt, um die irisckiLir Divis ion«: im Felde ans- zufüllen, imd dm:ach monattich 2000 bis 3000 Rekruteil, um du Kops stürbe dieser Divisionen auftvchtzuerhallen. 3. Wir wünschen es jedermmul deutlich zu macher:, daß nid# die Absicht besteht, die landwirtschastllckMt Interessen oder die LebensmlltLlerzLUMNgj z-u beeiuträchtigcii oder irgend ettvas zu tun, was das wichtigste Getoerb.' des Landes behindern könnte. Die Regieruiig rechnet mis- schließtich daraiis,^daß die große Zahl juiigec Leute in dcär Städten, die viel größer ist, als der ^wohnliche Betrieb des Wernhandels erfordert, das notwendige Kv-ntingent liefert. 4. Wie in Eng-t laiid, Schottland und Wales, baabsichtigen wir zunächst an die jüngsten Leute und diejenigen, die am ersten entbehrt Norden kö.men, zu ap.pelttLren, sich für den Dienst zu melden nr& i{üic ihr Vaterland zu kämpfen. Die Mtersgrrnze ist deshalb in diesem Appell auf die Zeit v«n 18, bis 27. Jahve ststgesbckL. DmE sollen kältere Leute, die besondäs gengnet für den Mllitär- d-ieüst odctr von denr Wwisctze beseelt sind, ihrem Lande cm dev Front zu diencku, nicht ausgeschlossen werden. Wir erkeiinen tm dech ^dm«lc, die sich meiben und für ihr Vaterland kämivfen, das Recht lhabwt, an. allen:, was ihr Vaterlarcd bieten kann, trllzu- u,ahmen. Es wiewden daher Schritte unternommen werden, Iran, soiveit : x- möglich ist, Land für diejenigen zur Verfügung i u fteltcn, die für Irland ge fochten haben. Die 'erforderliche gesetzgeberische Maßnahme wird jetzt erwogen. 5. Bollständige Eiiizelhett-nr über Löhnung, Zuschuß für die Familien, Renten usw. iverden tunlichst bald veröfferttlicht werden.. Die Rekrutieruiig wird von bürgerlichen Behörden durchgesührt Uwd es lverden Aäaßucchmen getroffen werden, die ein gerechtes Verfahren gegen alle verbürgen. Rumänien und die Entente. Bukarest, 3. Juni. kWTB.) Lvrd Cecil antwortete «ui ellle Anfrage im Unterhanse zu dem zwischen Rumänien und den Mittelmächten geschlossenen Friedensvertrag, daß die Entente lebhafte Svmpatchie für Rumänien habe und es als ihre Pflicht erachte, bei der schließlichen Friedenskonferenz ihr Aeußersres zu tun, eine Revision des mit Rumänien abgeschlossenen Friedensvertrages dirrch;usetzen. — Wie das rumänische Volk über die Sympathie deickt, die ihm von der Entente- besonders von Amerika, angeblich entgegengebracht wird, zeigt ein Artikel des Organs der jetzigen Regierung, deren Kandidaten bei der vor einigen Tagen begonnenen Parlameutswahlen im ganzen Lande fast ausnahmslos mit großer Majorität gewählt juurtwn. Das runiäiiische Regierungsblatt „Steiiguel" schreibt: Lieft n<ÄN die Roden Wilsons, die den Anschein erroeden sollen, als da sie einem ruhigen Geivissen entspringen und mit Pflicht, Ehre, Recht und Menschlichkeit in Einklang stehen, so erhält man den Eindruck, als ob der- Redner, vielleicht unbewußt, das Werkzeug einiger amerikanischer Eiseribachttruste sei, deren- Leiter die $3a> einigten Staat er: zum Kriege bewogen haben. Amerika weiß, daß die Schwäche Europas die Blüte Amerikas bedeicket. Tie Amerika msierimg Europas ist das eigentliche Ziel der amerikanischem Politik. In Frankreich ist bereits der Anfang gemacht worden, Tie Amenkaner haben sich in schamlosester Weise in der Industrie, in der Verwaltung und im Verkehrswesen Frankreichs ein- qenistet. Französische Arbeiter werden an die Front geschickt und durch Amerikaner ersetzt. Auf diese Mise rentiert sich das Kriegs- u'tternehmen im Lande der Trusts und Tollars. Einerseits trachten die Amerikaner darnach, sich die rmgeheuren Vorschüsse in Bar und Material, die sie den Verbündeten gegeben haben, zr sichern, andererseits wollen fte direkt von den Reichtumern desi alten Westeuropas und Jtußlands Besitz ergreifen, indem sie auf die inneren Angelegenheiten dieser Länder ein«! starken Einsluh ausüben. Baron Burian in Berlin. Wien, 4. Juni. (WTB.) Meldung des Wiener Korrespon- denzburearcs. Ter Minister des Aeußern wird sich cwk 10. Juni nach Berlin begeben, um dem Reic^kanzler seinen An- trittsbeftich abzustatten. Bei diesem Anlaß tvckd ein eingehend«: iGedaiikenMistcursch über alle zwischea: den beide'.: verbündetem Mächten derzeit schwebendem Fragen stattsinden. Zrr ellker end- gültigen Entscheidung einzelner zur Erörterung stehender 'Fragen dürfte cd hierbei nicht Eommert, da die zur Srrrmw»*cs des ganzen Komplexes der eng zusammenhängenden Frage:: erforderlichen internen Vorarbeiterc und Berattmgen weder in Oester- reich-ll'ngarn noch m Deutschland soweit gediehen sind, daß sie im ZeitMntt der Berliner Reue BurimiS äbgeschLoss-en selli. Lnutcu. Tie gelegentlick) dieser Zusanimenkmist geführten Besprechungen werden nach dein binnen kurzem zu gelo«ttige>ide7l Zustaudekvm' men der beiderseitigen Beschlußfassung fortgesetzt werden. Sie werden voraussichtlich bald zu einem endgültigen Ergebnis niljre«. Der Seefrieg. Neue A-Boot Erfolge. Berlin, 4. Juni. (Amtlich.) Ttzrrtch die Täkig1?cLt unserer ll-Bvote wairde'ti m: Sparrgeibret um England tmederum 12 000 BRT. verfemet. Unter den txxftxdf kn Dampfern befanden sich Mei irrrttelgpoßc' bewaffnete Dampfer, einer dcü»«: englischer NalranalitLt. Der Chef des Admiralftads der Marine. Mb - Deutscher Reichstag. 166. Sitzung, DimrStag der: 4. Juni, 2 Uhr. 2™ Buudesrats: ®wf Hertting, v. Payer. Wollraf. ^^^Ewent Dr. Pansche eröffnet die erste Sitzung nach »en Pfmgstsrrien und gedenkt des Ablebens Tr. Kaempfs. Er bat es rnmrer verstand«:, durch Pflichteifer und Unvorteilickikeit die Würde des Harnes *u toahren. Der Rteichslag bat eine würdige Gedenkfeier ad gehalten. Er imrb feinen Kriegspr äs Den ten immer einj ehrendes Andenken touafp.Tn. Neichslcrn-ter Graf Hertling: Ter schwere Sclchrg, der den Mew'' tag durch ton Tod seines lxxl verehrten Präsidenten getroffen c' dyn dcm verlmudettn Rrgis-rungen und der Reichs reg fern ng tw. das 'chnrerztichite mit emvfimden. Ich bringe das Gefichl aus- rMrgstcr Teilnahme hiermit zum Ausdruck. Der Verewigte war w>n großen Gal>cn des Geistes und des Herzens, oon vrelsertiaer Bildrmg. ein Mann der ?brüeit und der Pflichi Be- m großer Zeit an der Spitze di«'es Hauses zu stehen, hat er fernes hvbnt A-m'trs mit großer Umsicht nick Unparteilichkeit ge- walt^: c-tp A'n>.uken wird in Ehr«, bleiben. Der Vizepresident verlies; darauf die vom .Kais«, den Bundes lürsten, Hrndenlmrg und Ludeudvnf urrd bni Parlamenten der berfrünbeten Mache an den Nrick^tag gerichreian BeiieidSkund- l^nn^^r Dr. Paaich? geixnkt darcn der Heldenliafteu Kämpfe im West«: Nachdem wir iin Ollcu freie .Hand bekommen haben, wird 37ctiTi:c nicht linclXT von uns aufgegeben werden. Deutsches Blut mus) wii-der fließen, at« lvtr sind nicht daran schuld, sond'ri l wU ere Feind. Mr soffen, daß es unseru genialen Führern und ßniseren mldenmürigcn Truppen .gelingen ivird, bald den ent- scherder'de:: Schlag zu führen, damit nnfer aller Sehr sucht nach «ernem baldigen, ehrenvollen Frieden erfüllt ist. (Beifall.) Vizeprä;ident Tr. P a a s che stelll dann fest, daß in der letzten Sryunii vor dcm Ferien der Abgeordnete Cohn daS außervrdmt- !ro)e 'Kriegsgericht beim Landgericht I in Berlin angegriffen und £P Tcr Schande der deutschen Justiz gesprvcFn habe. Er rui^ r>?n Aog. pr. Colm desrvcgLn nachträglich zur Ordnung. lchuf eine Anfrage des Dbg. P ei rotes (Soz.) erwidert Gc- r i c s bc r g, daß die Bcschränkmrg des Urlaubs nach lLnatz-Zothrmgen nur bei Soldaten cintritt, die politisch verdcüch- tig sind. Belagerungsz ustandund Zensur. Zur Verhandlung stehen Berichte des Ausschusses über den VelagenmgSzustand -and die Zensur. Mbg. Frhr. v. Rechenberg (Ztr.): Vielfach durchkreuzen «eunrergiwrdneten Organe die gEou Absichten der leitendst EE- Ler Redner tadelt die Postzeusur und erörtert den Fall Förster in München. Tie anuexiouistische Agiration wird begünstigt. » . Bauer /Soz,.): Die Zensur arbeitet im Interesse der rtei. Das ruft im Volke berechtigte Entrüstung hervor. DlnReduer richtet besonders Vorwürfe gegen das Generalkommando in DreSIau. Auch Versammlungen für das gleiche Wahlrecht jyrc p ertnyte 1 morsen. In Schlesien herrscht der Geist .des Fanu- ßchMrs. Die e Politik im Innern muh z.u einer Katastrophe führen Staatssekretär des Innerii Wallrof: Die Reichslritung ßeht den Beschwerden über die Zensur nickü teilnahmlos gegenüber hat die Fordemmgen des Reichstags erneut geprüft, und der Merchsvanzler hat erklärt, .daß er nicht auf den Boden der Reichs- tzagAbeschlüsse treten könne. Es liegt ein Widerspruch darin, wenn war:'die Zeipur mir das rein militärische Gebiet beschränkt zu sehen wurckcht, als obersten Beamten aber einen politischen Beamten wie bai iRnrjiftmgcv dafür in Aussicht nimmt. Im übrigen sind doch mwiche Vervefferungen erreicht. Zeitungsverböte dür,en nur noch ocfriftet ergehen Eine Reihe wissenschaftlicher Werke, um deren Zulassung nch der Rei.hSlag bemüht hat. sind inzivischen frei- pe*dxm worden, (fetib ist die Zahl der Zeitungsverbotc von 18 -n letzten Vcerteliahr 1917 auf 24 im ersten Vierteljahr 1918 qe- Anbau in Deiitschland sich im Krieg« erbe blich vermehrt ha!, zur mem wlrchen Ernährung herauzu-ielien irnd ihn ebenfalls durch mc Rnch^gMrreüe.lclle bewirtschaften -zu lassen Ferner find mit Erfolg V«suchc gemacht worden, die Lupinen nach Enilntlernn.g zur menschlichen Ernährung m vertverden Die Bewirtschaftung - barrcf> die Reichsgetreide stelle ist daher ebenfalls er forderlich. Da die Besclstagnahme erst mit der Trennung vom Boren erntrill, wird die Venoeiidung von Lupinen zur Grün- rungimg durch ihre Einbeziehung in die Reichsgetreideordnung liicht berührt. Die Grünfütteruarg von Mais und Lu.pinen bleibt nach wie vor ^ilaffig. ^Vn Anlehnung an die Brvtgetreideverordnung vom Jahre 1916 Werden die zur Ernährung der Selbstv^-rsorger und zur Bestellung ' Zahlungen a n^ Ho st fassen m i 1 S check und s :j lab anweisun g. Zur Förderung des bargeldlosen ZahlmigS» nerkeh-' nwrden von den Ka.'s n ber Reicds-Postvenr.rltu,ig außer Rei clrö v a n kl ch e cleii und Postsä>cc!'e:l auch Privatban ^schocke P l atzanw ei sung c n in Orteir, roo die als Bezogene br-> zeichnete Bank usw. ihre Q^efd>äri^;'teile hat, in Zahlung geriommen, d,e bez-ogene Bank usw. ein Reicl^lxink-Girokonto oder Post- icheckkonto hat. Die Annahme voii Privatbankschecken und Platz^- anweiNlugen kann auch zugelassen iverden, wenn die Gescyaft^- Helle der bez>geiimrd. Reichsbauk-, Post- und PRoalb ans schere sounä Platz- gememen denen des Vorjahres. Hinsichtlich der zur Fütterunr, anweisunaen kö.men u. a. verwandt wer^r^^bei EinzÄna Z ™ cn -^ crschen^ es zuTecknrästig. die Festsetzung dem I Postantoeisungen und Zahlkarten, beim Einkäufen von^ Wert pichen ?b^age von Mindester^ 10 Mk., bei Entrichtmig von Fern-« »prechgebuhivn, ZeiturigSgeld. gesdmdeten Portobeträaen mrd Tele- gvammgebühren, Schließfachgebühren usw. ''Jl&lycxc 'Ausdmft erteilen die Postanstxüten. Landkreis Gießen. ** Groß erl -Linden, 5. Juni. Kanonier Gelchshei- m e r wurde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Starkenbura und Rheinhessen. I Darm stadt, 4. Jüni. Tie (^nLmngsmitgfiedervrrfarnnr- Reich'ürnzler zu überlassen, die im August getroffen werden wird. Zur sickxwen Crfaffung.der Früchte hat es sich als wünschenswert berMisgestellt, daß die Berpslichtung, eine kMifmärmisch eingerichtete Geschäftsstelle zu amterl>alten, die bisher nur für die iclbstivirtlchisteiiden .'i^mmuriakver'baride bestxrnd, künftig auf alle Zwinmuicalv.'rbäiide ausgedelmt ioird., Die Geschäftsführimg der t9beichsgetreidestelle wird dadurch besonders erschwert, daß [am Ende des Wirtsck-aftsjahrs die Zahl .^ r t>erK'rgenben Bezirke durch den Zuwachs der Teil- sclbnbewirls djaf i'er wächst. Taher ist eine Besck/ränkung des Rechts .er ^elbstNnrnchaft auf solche Komin urwkverbäude erfolgt, die nach, den Ersalmmgen der Wirtschaftsjahre 1916 und 1917 mü ihrer luno der Ortsgruppe .Larmstadt der Reichsdeutschen B rot ge tr,' idoerntc ihre Bevölkerung .wenigstens bis zum 15. Juni Waffen brü der!^icheu Bereinig u ng, die gestern nack>°- ^91^ ernähren können. nnUag rm Rathaussaal stattfaud, wähitte einen füns^-lmköpfigeu Dre übrrgcn Neuerungen sind überwiegend technischer Äatnr. Arbertsausschuß, tvelcher siel, aus Vertretern aller Stände und Berufe MsmmnensetzäDer Ausschuß walstte BürgermEber M uel- r . ^ 'Sn m ü ld)€ Personalnachrichteu. Der (5hn>fe^er5£> ö | ^re r **• lyat am 27. Marz dem .Kommerzienrat .Karl Travv zu Friedberc I .Vorfrsenden. Auch in den ^ auS Anlaß feiner Versetzung in den Ruhestarrd daslst-rs„ ^ r r^;'äj"Tr fcW r: 4 4 » v ' 41 c vuu i»c-'au»- %PJ3L ©roSmfitijm mi*m *?™*9 «f ■Wanbe vom Hessischen Polizei- nrit lUnterstützamg anderer Hunde- Allge meine Hunde-Aus ihm bereits mit ^ d?fcid.'nS ; fl1, *' n !f 11 Soudevausstellung vereinigt. Bon Zwerg- M m -r- ." . ! Hunden, deutschen Loggen sah man ebenfalls vorzügliche Zuchr- grup.«LN. Die beidim hessischen Staatsrnedaillen, die außer zahl- au‘j dem Staatseisenbahndienst das Allgemeine Ehrenzeickieu mit der rbun>g der Gesetze. Von den ^4 verborcM Zeitungen lvaven 13 nichtsozigldi'mokratrsch und von fcwKrr 6 koni^ioativ. Vom 1 .Avril bis 15. Mai 1918 sind acht Lervingen verbvLn worden. Dve Zahl der Zensur des chwerden betrug • ' Jl , EI denen 125 für begründet erklärt Word«' paö. 'BiSietzt wrd von 75 Zensurbeschwerden im Jahre 1918 nur II .^OSmrwster abgelehnr worden. Also ist in über 60 Proz. ^ Beschwerden stattgegeben worden, so daß man un- m^lrch sagen kann, Beschwerden hätten keinen Zweck. Wir sind 22r ^ vor bemüht, bei der Handhabung des BetagerungSzustan- ?? Znpur alle Härten zu vermeiden. Im freien Amerika dreffeviel mehr zu leiden. Dort sind kürzlich 80 Zeitungen ÄXtotej; worden. In Frankreich werden Gerichtsverhandlungen hinter verscküossenen Türen geführt. Soweit mißLt *miiMnidien Ereignisse zulassen, fammen wir allen Wünschen nach Möglichkeit entgegen. (Beifall.) 75rh>-. v. Nicht Hofen ONcttl): Wir brauchen mehr MnL^lllchkeit in ber Zensur. VertzmmluTrgen mr ÄülkläUg Her ^v^r.-rung in der preußischen Walilvechtsiroge müssen gestattet loerdm noch viele Paßsckßviecigkeilen be- d« Zensur ist nicht angebrackü, ^^Zenungen gelesen werden. Nach Er- M Ostsrredens sollt- man über Ostfragen frei sprechen Das Haus vertagt sich * Reicks tags kreisen finden gegenwärtig eingehende ^ ^ö'nng der Präsidenimfrage statt. End- bisher noch nickt ge'aßt worden. Jedoch ^kennen, dag btc sozialdemokrLtische Fraktiond«: Vertretung ^ Reichstags Präsidium mrttz allen llm- ttp&cn wird. Man glaubt, die er Forderung durch Ech^'^nng der Stelle grxä briitcu Vizepräsidenten gerecht wi-rdm ? 5 .ue Vraiidrum würde, da auch über dir Personen- ^Ellchen eine Emrgung erzielt ist, sich folgender- tenjeit btc Fraktionen Tri mlJ« ^ , UIl ^i5' ^6ebms dieser Fraktionsberatungen in neuerlichen Sitzung des Aeltestenrats besprocl-en lverden. c *. ■ w i chnuno Tem Gcrbc-reivorarbeiter Heinrich UwT! ^ Geldpreisen gestiftet waren, kvurdeu einem Kraft ui der Lederfabrik Louis Lotz wurde das Heffische Kriegs- (Adamant von Sachsen,vnld, Besitzer Kallmepcr- ehrenznchen verliehen. i -.„»x ^^ ^ k "• - - ** Ludendorff-Spende. Wie uns der Ortsausschuß der Ludendorff-Speude rnitteilt, l?at Herr Kommerzienrat Klrugspor den Betran von 10000 M»>rk für di- rA . . v r .^. t Betray von 10 000 Mark für die Ludend orfs-Spende ^rr Verfügung gestellt. , 7 ^ stabe. Der bei den Kleinhändlern der L>tadt Gießen bestellte Zucke-r für Funci 1918 kmrn von nrTjP 1 ) ci7 J7H. ' pral)t(jmvigtn Vorstehhund (Jupp- Deslher Genera lobevarzt Dr St^mer-Höchst. mr. T n preußische Kriegsministerium - hatte t?- veranstaltenden Verein ehren Ehrenpreis US Verfügung gestellt. .Die Ausstellung der Gebrmrc^hurcke b«^ da- Bild emes sehr gleichmäßigen, lwchrverli- noch auf Feiner Ausstellung m solcher Zahl und solcher Vollkommenheit zu sehen war. Sie er ^vnner^tag oen (■ b. All ab, gegen Vortage des Bestell -1 brachte den Beweis, daß die ^mttche^(^^aull>slninderulw *!! . lckerkcrrve und ?5b' iefennia der Zuckermarfe ^ dn Kriegsschwierigkeilen, besonders der Ernährung'schwierig- Jtr. b, m Empsany genommen lverden Rühc-reS siche An. die man den Tieren deutlich ansah. sich auf der Höhe hielt zentert. ^ ^ der welmck-eu Vern^ndung, die die deutsck-e-.i Gebrauch r waren Händler-Versammlung. Gestern SS l J5 Pfg Kunden haben (SmritätHunde. Meldehunde), und nachm. .3 Uhr rmrbwi ©orrf Wtvna fix Gießen eine von Herrn hN ^ VolSchunde, ist die Znchi und Dressur Bar er'.berufene ^cklbyandtzer-Dersanimlung statt. Als Referent > ^5^ Hunderas sen länbst keme bloße Äebhaberei mehr, sondern nxrr hur^u der Vntveter bei Bcrlwn Verbands Herr SCadT SnLrrS^ r-? r r 2?ad,ter batten do- Dan g u r l lrer -Münchai «schienen, welel^r in überaus fach- ^ Schäferhunde eine äußerst llckx-r und veruandtich« Weise die viel« neuen Vewrdnimg«: mck 37* Prämireruna zog sich bis in die späten Beirimmuiigen «läuterte, wodurch oer Sär.ll^varenHändler bei d« K ^-ß srch die Dvefsür-Borführung um LAk« M-^rwnG^Eieseln zwischen IxrbllkanVu^^^^ S^f 1 « von Publikum säst erdrückt wurde ©Tempfehle uochnicht organisiert« und bQvres das neigetbe Gottegert, sich unter allen UnksUntzar an innen der beiden bestehenden I ^^vereue des Publikums für die Zucht «dl« Hundevassen. Hessen-Nassau _ _ _ . Herr! ranksurt a. M., 4. Juni. Die heutige Stadtverord- Krämer dankte dem Redner besonders'fü?die^tteklung daf; 77 Senkung des Fabrikbesitzers Tc- auch in dem Berlin« Verband die Interessen der klein«! Sckxih. ?^V.^ tn ^ en ^les Kapitals sollen armen §£ Y^l ^ ^ Herzog ein ui Oberhessischen Ortsgruppe nick derHeyk'rWell?"13^ Gießen" stellte I Verbände anzuschließen. Dem fMncrtten nmrd-e für feine' Aus- Wnntfien reicher Beifall -zuteil. Auf ^reiche Anfragen aus d« Verwmmlung gab der Restirent b«eitwilligst Mstunst. fcuterjcit bei der Gründung der ,F)berhessischen OrtSgrlmp- Jahre 19^1917 ?nS^ia^>?5M Mk ^ss'^ 'ä mrSgefuhrt habe, daß nur im Central-VerLxmd Ersutt^ie S Im s^Är^w^.'swxm^« Si* -* ?Ss "Äi.-BÄsrÄ bifie Bclxmptmrg des Herrn Krämer ganz entschieden in Abrede, es sei nur bei jener Versammlung auSgeführt tvvrden, daß von der ~ l f7 Ortsgruppe des Berliner Verbunds für die klein««: O^tSlShne in der Reich-verficherung. beraten können einer Hamx. In L.-ler Tagung iollcu Fragen der Zensur. drS-Besagerungs- . "uv des Schntzkxlflgesetzes erört«t sowie die . dcs Haushalts «s Neich-amtS des Innern l.cgvnnen wra*n Man hofft, solvert sich heute Übersehen läßt, gegen Mitte Ausiai'' Porte Lesi Buß Me wmmerpaust beginnen zu können. Ans Stadt und CanS. I . Gießen, den 5. Juni 1918. Die Reichsftetrcrdeordnung für die Vrnte 1918. S ^chS-GesetzSlattes enthält die 'am ia’ i ?q i erlassem Reichsgetteideordmmg rür die Ernte m# Die n ue R« chsqetreideordnung NN ^«scheidet sich von Der >,^rch?getrcideordnimg für di" Ernte 1917 vom 21 Juni 1917 mr umx^sentlich Diese hn sich in der Praxis bewährt: insbesondere JK llebcrtragimg der Zienürtschoftung von Futt«getreide und Mmsemr üchen aus on Reichsgetreidestellc den an sic aeknüpffen Erwa rtungen entsprochen Tie Vorschriften d« vorjährigen Reichs- Hetve«veo«nnms konnten dal)« im allgemeinen auch für das neitc Wi babehallen -.verden: xm allem ist au dem bis- ow^rn Bewirtschaftung festgehalten worben Tvn nichtigeren Neuerungen seien folgende hervorgehoöen: Schu -'-Händler, lvsonders vom" Lande'nicht' genu^ ijctmr würde. Auch DmrKonLwllinspektor F. Quatmann, Oldenburg i. Gr. tt hentt von Herrn Bär einberufene ilrersanrmlimg für bar V sy^;S77^n a l77 ^ ^ bc%nt Grehen ohne Kenntnis des Dvrstxmos der?ZezirkSstelle «folgt. Besond ers gilt dreS für bvc Kranken-, Invaliden- i wurden jcijcim aus der B«sammlung >Jagen über die Be- tebenenversick^erung. In sehr vrebm Fällen werden lieferung von Kinderstiefeln in dem Bezi'll eo'-g'brackü und «llärte ^^^ un gen der Bersichenmgsttager t— Vvankenkassen, V«siaM-- W* Bezirksltelle ba fei. Wr Vorsitzend!- be ’ ^yrt C. Waldschrnidt erwiderte, daß khm bis heute noch kerne Be. ^^^LÄ?ie Bexträaedmwch «Hoden. Eine große Zahl scctzverde hierüber Kigegangen sei Eine Versammlung der 'Zc-zirks- ^ .^^E^lesckich my diesen Lohn Bei der stelle 136 Gießen wurde in Aussicht gestellt, da m Kürze bic I JuE^rversich«ung^gltt Mr dxe nicht gegen Kres Derdrenstes letzten Endes die für die Mssenleistungen .** Oes fentliche Bücher Halle. Im Mai wurden 2275 tneJhmteM* nach dem Orts- auSgeliehai. Davon fotmn-: auf: Erzählende gifreratnr r^A,! 0 . er ohne mettcurg auch für d« Kaffemnitglieder bei 1.3,3, Zeitülwifte.! 300, Jugardschriften 244, Lit«atuvqeschiclne9 ^ JnE^wersrcherE Mr Awvwdxmg. In der UwaLversxchc^ Gedlst-te und Dramen 40, Länd« und Bvllerkmtde 41 Knlttcr '! ^ ^ *707 von Fällen der Orts^ohn für bk geschickte 25, Geschichte und Biographien 100. Kunstgeschichte 17 ^ Unfallverletzten vmr Bedsuttmg. Es ist ohne tan- Natuttvtssenlchttsl und ^Teckpivlogie 81, rvxv* und Scerveser 0 I 7^ ?^rs^h«te das größte Interesse .rll'us- und Larcdwirttc^iff 8. (">NmdheitSletxre 31 Rclchwr und bte Ortslohne den Milochphic k)9. StaatSwisseusch«rff 22, StwachE^ff 9 > m '™- ^r-tzst Essen. Fremdsprachliches 27 Bände. Ruch mSwLrts kam-cn 42 Bände. " Jede Aendorurrg auf Bezugscheinen ist Urrunoenfalschttng Wie Gerisf>tsverl>crrtdßmaen in letzter Zeit beimefert herben, lferrscht in verschiedenen Kreisen noch unmer UEarheit über da>S 'Wesen des BeMMcheins - nrcrn weiß vielfach immer rwch nicht, daß der BezuaS- schein eine Urckunde darstelll und dem'.nrtsprechertd jede' Veränderung, die auf demselben vorgenommen ivird, als Nr- rimdenfälschuirg bestraft wird. Jinnrer wieder kommt es ^ eut . e au f bereits abgcstempelten Bezugsscheine» selli,la!'dig'c Eintragungen, Aeudernugen oder Zusätze nehmen, z D. aus einem Bezugsschein, der über wirklichen DachLtt- Unter ,F)rtslohn" versteht man den prtsübllchen Tayrsenl- gelt gewühnlich« TageSorbett«. Er wird vom Oberrersick^num«^ amt für Märmer und Frauen, für Becsicherte u?nt« l(i Jahr«» vvn 16—21 Jahren und über 21 Jcll^re besonders festgesetzt. Für iden Bezirck emeS Bersich7rmrgsamts gelten die gleichen -Satze. Tie OrtSlöhne sind nn ganz«, Reiche alle 4 Jahre neu sestZufetzen. Wenn nicht durch Bundesratsbeschluß d« Fristen lauf hinausge-- schoben tväre, hätte schon zum 1. Jarruar 1915 eine ')laayrbmm(\ «folgen müfjai. Tie Hnausfchebmrg der allgemeinen Regelung war und ist auch noch jetzt gerechtfertigt. Andererseits ist ab« -iCine Zwilckxmregelung durchaus geboten. Daß die Ol«v«sichc> abgcltempT'tten Bezugsscherneu rungsämter entsprackn.mde Müßnahnren treffet können, kinn nickt zweifelhaft sein. Seit Kriegsausbruch haben die Löhne stark angezogen. Bei vvr- einc Hose ausgestellt tst, das Wort „Hose" ausradiereu urck Exen Facharbeitern betragen die Steigerungen vielfach 50—75 oajur einen anoeren Gcgeusta.ud Einsetzen. Biele tun dies aus dwzent, bei den ungelernten dlrbeitern sind sie in der Regel ge- rerner Bequemlichckeit, nur, iveil sie den nochmaligen Gaua ringer, sie machen hi« aber auch mindestens 3N/, Prozent aus. ,VU5 Br^rtgSschei.tjbelle scheuen. Jeder, der jedoch eine Aend" mit starker Kriegsindujtrie sind sie noch erheblich -^ ■ - A -■ - atTlDC ' größer. Wenn man den Ortslohn um 25—40 Prozent erhöbt wird man Mllnedensttllende Berbältnijse schassen. .Geht man böl-er hinauf, so besteht «nmal die Gefahr, daß man später wieder ab- bauen rnuß, und zum andern ist damit zu rechnen, daß die Arbeit- TTO VXjQI P ng eml»zogen worHrn B« d« Knappheit d« Lebensmittel MMdsätzlich fonoauj Hmsooirkt werden, den Mais, dessen tä) Lupinen in die neue Nem>-gerreu>e- oung ar." einem Bezugsschein vornimmt, kann sicher sein, sich wegen ferner gesetzwidrigen Handlunas-weise vor Gericht verantworten zu müssen. Denn die Scheine lverden später- hrn von den Geschäften den BeKugsscl-einstelleu zurückge- rercht um» dort ÄntroMert. so daß jede sulche Aendermm entdeckt wird uird zur Anzetg-e gelangt. ^ ^ ** Unbestellbare Pakete. Die Zahl der Dak-te, die wtDcr dem Empfänger auSgohändigt noch an beu Abscncher zurück -Können, Hot bedeutend Wgenommen. Damit die ar .s?w angn-n auch dann zugestellt lverden können, wenn vic Austchrift nntenveqs abgefallen od« unlesbar geworden ist Wckbcn die ^lösender stets u die Pakete obenauf ein Doppel der Aufschrift legen. Aiich könnten viele Er- s'.>w«nil,e für d«i Postbetrulb und Nock»eile)ü-r bit Erulieferec ton naf ieu vermieden lv«dcn. iwmt sich btf Abstich« allgemein daran Namen, L'jvon-eu wollten, aus den Paketen ih«n Apohnort und Wohnu»g anArzgaü tn A aeber einer tonterm Erhöhung unfreundlich gegenüberstehen w«- man ab« nach Möglichkeit zu vermeiden suchen. Es laßt sich nicht verkemieu. daß die' soziale V«sicherung den Ar- bettgebern gegenwärtig schon große Lasten auferlegt. Diese werden n.«b Durchführung all« bevorstehenden Neiwrdimngeu nock) um «n BetrachtllchS wachsen. Die Versicherten gewöhnen sich schon Kr an die höheren Vertrags, da sie sel>r bald an den erlwbten Lnstvngen merken, daß die Neuordnung ihnen Vorteile bringt - Man ist sich eima darüber, daß die bestehenden V«bältnisse unhaltbar smd mb durchaus der Abhilff bedürfen lleber das „wre yorrschsn Meunmgsv« schiedenheiten. Während d« .-inc- T«l «ne volle Neuordnung forbert, will der andere Teil TeuerungSzus chliige einführrn. Beide Vorschläge lmben uire Vor- und Nachteile. Am besten kommt inan wohl zum Ziele. Denn man Lue prozentuale Erhöhmig vornimmt. föieftener Strafkammer. ~ i» ^ ^ ließen, den 5. Juni 1918 T« 13 ^brc alte Schüler G. R. zn Groß-Karben hat einer !einer Eltern wohrrvndcn Huuglnit tödlichem Erfolg zu verantworten. Stx AngeklaKe hat am 14. LLpril li I. dem gleichalterigen Wilhelm 'f lVt *»*«* flu ö ^- er Ees Mädchens nicht gart zu spreche.', ^ !\ enT Ger licht verurteilte den geständigen An eelluglpj zu,8 Monaten Gefängnis. ^ dvrch Utteil des Ähiiffengerichts s>erbstem kvegen Tieb-^ CD inTrCVm'ii ftrYinnm nttl r*t vtv*y- ? o cm « Ci t.v iC ItZLTrVi v ^ u ^l . _ Unter,ck/.aguny mit einer Wockje Gefängnis und 3 Mark "elmmife vernrt.nltt M. D. Witwe in Si ^ ' -- m Stvckstvdt a. Nh. hat zjun - ^7 strsnttrechuing Berufung eingelegt- Tieselbe bat in ' .! ^ als H-MisliÄierrn bä>xnstri. war. ihrem T ienü ern ~ ny 7 .77 °7 vww-unvi. IUUI, u/UClll -MCilU* Bettnberzuige u. dgl. entn»endet. Ihre • i!3r £* 1 ' v Bettüberzüge nur aus Versehen mitgenonv- ? £L ^ ö . n i- fanden kernen Gdrrben, ihre Bern hing wurde änensällig Luruchgewie>en. Trr Srlxriil« K. K II. m Nüddinysh-mlen ist v-om Schüffm- " w^«> BcTV-hens s-qm da:- .Hilfsdiois^sav ‘ -rr OWMJwfc von 40 Mark ömrrteilt worben An, dir irm ihm der Gr SraatSmim-lt,^,fl «ingrlrgtr Berufung »nderte- Z^l^ m A b '■ dos-n.gesw0:EUrt-a! dalnn ab. datz -EI,k 1-« O^dstmfr ans "i *»" Sa « wiS.««»®»f. VermisehieA. D r flt Wälder. Neunzig £X Ji & C ^ fd £l l TL 8- ^' °«t. Der Brand schlritet fflAJ&nmZlt" leitet ^ ge v Wenn die Stadt noch Kognak hat Wir lesen im ^ RTB 2K n i rf *? 1 vom 4. Irmi 1918: \{[i dru* 6er wobl am schlechtesten versorgten Städte galt Ls S^ädtch^n Arnsburg bei Gießen. Aus Bittender EÜMvbner bi^ • 3Eihru?ig vmr Lebensmitteln Sorge zu tragen ve-^' offentliMe vor kurzein die Arns bnraer Z ei tu j?g Agende .-^.Itifolge großen Majjgels an Leberrs. Mitteln für die smdtt,chm Gnavochver.fordert der M a g i st r a t alle &mbnnrtc auf, abgebbare Erzeugnisse sofort dem Magist^t weil WamtHjoiQ a llerem. I-Äer, der ctTiat Rentner drei Zentner .^irhnfPr'rrt licW fcrei ßentner Klrrwfstln liefert erhÄt d«'B^chtt^^aus^ Flasche Zt^gnak oder eine Aasck/e Rinn Mein lieber Bmder, dei Elchen ^HMidlnng eine Masche Zwgnak oder emc" Mische zu lausen. Ter Erfolg war verblüffend: denn feü *aix>i' Taaen H-en bie Armsburger wicher an vollgedeckten Tischen wi- emst s. ^Miedenstag Rumkelier bei stadttschen Handlung irnrb unrnier feerer. — Daß diese Melduna lmr vamn noch besonders zil'betoneji 2 l v ^ervchcherstiatter der onnnoie-n dtachncht scheint aeoaraobisch etwas uni^cher z!u seffi, und nicht zu wissen, ixrß es ein^ Stadl chen Arnsburg" bei Gießen nrchL gibt. T^e bei Lich oelegeni 3 ^ rziens er Lbtei^ .'-Klos ter ?lrnsburg", die l n-ute außer der Kloßes nnne N'.lr einige Joeriige Gewohnte G?üäude aufioeist, kommt erst recht, nicht in Betracht. Weder haben dir Mönche, als 1303 bi* Vlbtei euifrmg, schn-achsvorräu' vergrai>en, 7wch gibt e-l in den ma* lentaien Siiimen innen Magistrat ooer eine „Arnsburger Zeitung". Tie Schristleitung. Spiclplan der vereinigten 5ran?futter Stadtthevrer Gpernhaur. ^Mittwoch 5. Juni, 7: Mozart-Zyklus 1. Aden Uros Donnerstag 6 , 7: ..Undine" Jreitag 7.. 7< /: : So £ forft f d. Ruftungtznomtne. „De Lledermaus". (Kein Karieir. verk.) Samstag 8., „Dre lunigen W-.nbe von Windsor". S-nn- 1 STJ)ln>r4iAn IA "7 \ / T\ • . tn / ^9 9., 6V2: .,Lohengrrn". Mionlag 10. 7V- t etÄKjDÄatorTi.; 7H^rrt-Zywus. L.Mech'^ ^'n miten"' d^^vvckl 12., iy 2 : Bolktzvorst. „Das Glöckchen des' Er^ 5qausrilelhaur. ^ M ittwochs 5 Jurn, 7Vs' Zum 1. Mal. „KammerTJTu.ik" Dvmverstag 6., 7y? : Sondervorst, f. b Franks Herrin f Tl^ate^ u Musikkultur. „Mausved und Bvattiee". Hierauf: „Der Sttrne^ tator" ffldit K^ttnverk.) Freitag 7., 7: „Dir'l^L^ imm . Schiiistag 8., 7: „Ron^v und Julia". Sonntag 9. 3; i-, b - JmmÄiS' Isri, 5ö a rter T 6crf.) 7y 2 : „Kammermusik". Montag 10., 7y 2 : „Der Urion st". . Dienstag 11., ,R07N«0 und Julia". 7i/r: „Kammermrusik". Mittwock! 12., 7: Sriefkasten der Nevaktton. sAnvvvme Anfrage»» bleiben uuberüilksrchttLt^ «u £ T i'Jh Tie Frage läßt sich ohne Kdnrttns der näheren rnsbesonoere der Verwendungsmöglichkeit, nicht beantworten. Eine Beurlaubung aus dem Felde wird we-nr nicht besondere ,Verhältmsse mitspielm, kaum erfolgen. Tic 'Entschcttnrw Stetten^ nnil9 um> ^^n im Ermessen der maßgebej>de»i Oberstabsarzt Dr. med. Fritz Helmke E. K. I. und !!. ist Im Alter von 50 Jahren am 31. Mai 1913 für sein Vaterland gefallen. m J p T Profeinoi* Helmke. Gießen, den 5. Juni 1818. 4t>43 Gestern abend entschlief sanft nach kurzer schwerer Krankheit unsere liebe, gute, treusorgende Mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frao Elvira Lmm geb. öraeeiinn im 81. Lebensjahr. 424? D Die trauernden .'Unterbliebenen: Louis Lemnie Adele Stobwasser, geb. Lemme Hanny Stobwasser Marianne von Schoeller, geb. Draeniann Louis Draemann Kaflfce jStrftcnliof lägliü) NAchmitlagz i-6'b, abends 8-u Uhr I W ’ ■ ; tTt fdiencr Kapellmciftcr Hans kincsch * * ä. eijcmai. I.üiolinift der K. K. ftofUapellc C.m. 2ieörer u 4r •f 4* & Gießen, Frankfurt a.M., Wien, Düren, den 5.Juni 1918. Die Beerdigung findet in der Stille statt Von Beileidsbesuchen bittet man abzusehen. Durchs^ Mkrl. Mm als rsäckter für gröberes GriindNück gesucht. Lield. sofort bei 02218 Schmidt, Mäusbur a 16, II. Leistungssähige Versicherungs-Aktien-Gesellschaft sucht geeignete Person als ^nkass® Beamtin, Pr die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an dem Heimgange unseres lieben ^ohgcs sagen wir allen unseren tiefgefühltesten Dank. <> 7°ttin»r. LÜobna., evtl. , _va„s zu mieten (eotL I ZU rauien) gesucht. Schrtstl. Elngeb. unter 02192 an den Gleyener Anzeiger. _ Akine Neamtenfaiiiilie sucht Familie Paul Uoack. 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Einzelne abgetrennte Zuckermarken ohne den Bestellausweis sind ungültig und berechtigen nicht zum Empfang von Zucker. Es gelangt autzerdem eine Sonderzulage von Zucker für die bünsliche Obst- verwcrtnua zur Ausgabe. Es entfallen aus die Zuckermarke Nr. 6 lJuni 1918): V> Pfund Zucker. Mu dem 3V. Juni 191^ verliert die Zuckermarke 6 ihre Gültigkeit. Wer bis zu diesem Zeitpunkt den Zucker nicht abgeholt hat, hat keinen Anspruch mehr daraus. Die Prfdinhandelsgeschäfte haben die vereinnahmten Zuckermarken 6 lJuni 1918) zu sammeln und zu je 100 ge- bündelt VlS längstens 3. Juli 1018 an das Städtische Lebensamt unter Beifügung einer schriftlichen Mitteilung über die Anzahl der abgelieserten Marken einzusenden,- die nicht abgeholten oder mehr überwiesenen Zuckerinengen sind nach vorgeschriebenem Muster dem Städt. Lebens- tnittelamt zu melden. Nichteinhaltung dieser Fristi sowie unrichtige Angaben über den Zuckerbestand und Unregelmätzigkeiten bet der Abgabe des Zuckers haben den Ausschlutz von der Zttckerverteilung zur Folge. Gleichzeitig mache ich daraus aufmerksam, datz mit einer späteren Obstzuckerzulnge nicht mehr zu rechnen ist; jeder liebe daher diese Znckermcngen sür die Ein machzeit aus. Der Kleinverkaufshöchstpreis für das Pfund Zucker betrügt: 1. Kristallzucker und gemahlener Zucker a) nicht raffiniert lKonsumzucker) 42 Pfennig b) raffiniert 44 „ 2. Hutzucker, Plattenzucker a) im ganzen Hut oder Platten 42 b) lose ausgewogen . 44 3. Würfelzucker 46 4. Kandiszucker 55 Gietzen, den 4. Juni 1918. Der Oberbürgermeister (LebenSmittelcuvt). 42S9B