IU. 128 Der «rUfcetni tätlich, außer Sonntags. - Beilagen: rie Per'sünlichkeiten ihre „kalte Teuselsfaust" ins Spiel stecken würden. Oder unsere Regierung könnte später, nach getaner militärisck)er Avdeit, anr lärmenden Tisch der Diplomaten den Mut nicht sürdeu, dcps lfttttb^veisliclM fiWtiHft rar Sv Ofrü&r; na* nmußMSt fi'jj/tnre r*v / mW *rnj snt < —y y Die Offensiv? an der Aisne zu fordern, und würde womcigtich vor den großen Mienen der Völkermehrheiten oder den ausgestrcrtven Beinen Albions ihre Wünsche einen Pflock zurückslecken. Das sind Bedenken urrd Erwägungen, die aus der Kveuzzeitung mit- gesprock^en haben könnten. Aber es fiihren ja bekanntlich viele Wege mich Rom. Vielleicht ist ein uoch etwas hinansgesck)lobener Zeitpunkt der Vekarrntgabe miserer KriegSziele dock- uock; vorznziel)en. Dvis kann ein Außen- I ehender nicl-t so ohne weckeres beurteilen, und um darüber eine Entscheidung herbeizufiihren, rväre es unerläßlich, daß Negierung und Heeresleitung sich beraten und einigen. Das Hauptzentrumsblatt, die „Germania", redet einer. Verständigung zwischen diesen obersten Instanzen kräftig das Wort und betont freilich anch, hinter dem offiziellen Programm müsse anch eine große Mehrheit des Reichstags gesucht werden. Wo-.ft:gcil die „Kreuzztg." neuerdings cinwendet, cs müsse gelingen, „die Mehrheit des Reichstages oder Teile von ihr von dem Anachronismus der Friedensresolntion vom Juli 1917 zu überzeugen".- In der „Köln Ztg." ist der Vorschlag der „Kreuzztg." in biefcx Bormlssetzung auch auf Zustimmung gestoßen. Jeder Friede nach siegreichem Kampfe sei ein 'Genmrlt- ftiedc und zugleich ein Verständigungsfriede,- cai) den J 2 ! in vier Jahren Welt- ge'.chckpe ^-rlebt, wessen wir uns vvn unseren O^rnorn zu verseHeit haben, und an diesem Erleben iverden wir die Sickxwungen, deren wir bedürsan, zu nnssen haben in dem Sinne, wie Rudolf 5ftelleu einmal (S'rndien zur Weltkrise, S. 118) das Wort Hegels anführt: „Insofern der Slaat als solcher seine Selbständigkeit. in Gesal/r kommt, so ruft die Pflicht alle leine Bürcp'r zur Bertüdigimg auf: »venu so das Ganze zur Macht gen-ordeu, und aus dem imieren Lelvn in sich nach aus^i gerufen ist, so geht damit der Vericidignugslrieg in den Eroberungskrieg über." Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 3. Juni. (WTB.) Amtlich wird trerlguthgrt: Bei Fossalta. an dem nntrren Pinne, pen-itelteu wir einen i t n ! i e n i sch e n U e b e r g a n g S v: r s u ch durch Geütrntz- und Mnennvrftrs'uer An tm-fm Sttl'eti der Süd westftout wurden feiildlichc Erkündung.snLlleilunqen zun'ick- gewiesen, und eine derselben tvnrdc bei Be-zecen abgefnugeil. Die ArtillerietütigLeit Mlr überall sh lebhaft. Der Ehes deck GetiernlstnbeS. \ * * * Die deutsche Offensive. Iw Westen und DiDivesben von Svissons wird schon drei TagL lang l-artnäckig gekämpft. Der Franzose !oehn sich tapfer und nnrft Dwision aus Division dem Angreifer en!gegen. Eine bekannte nü-mveichc deutsche Reservedüiision stand im schu»eren Ringen um die gut ausgebanlen allen Stellungen bei Bene,l bewaldeten .HöhengelÄrdc-s mußte erkämpft loeichen. Mcht nvniger als gclien französisck-e Divisionen, darwlter Elitetrupprw, l-at diese tapfere Division in den letzten zin^i Tagen xr bekämpfen geliabt. In erster Linie loar es das lvriWnte franz-ösische eiserne Korps mit den marok7aniscl)eii Divisionen, die, sich todesmutig verteidigend verbluteten. Zum Teil cnlpfiugwi die Afrikaner ans'dvn Gralxm- bösämngen stellend unsere stürmerche Juftnuerie. Sie n»aren von Paris in Kl'astwagen herantp'sclvsft worden. !oo sic nach ihren letzten schiveren L^erlllsten b'i Amiens neu aufgefüllt loorden waren. Ihre Verluste, sonne die der 61. frmrzösisck-en Elite-Division sollen sich nach den Gefangene!urussagen mif 70«/o belaufen. Immer aüeder versuchte der Feind den 4hlgriff.curfzül-alben. Das schöne Vauxbuin mit seinen l-errlichen Schlössern ist bereits ern rcuichender Trümmer- Hansen. Der Einbruch in CHLteau-Thlerry. Berlin, 3. Juni. SckZ)u gm 31. Mai war eine Kompanie von La Buisson in die westlvchm Stadtteile von Chateau- Thier r y emgedrnngen mid bis an die Kirck-e vvrgestoßcn. Am 1. Jlmi setzte die Division nach planmäßiger Artillerie Vorbereitung den 'konzentrierenden All griff an. Am ftühen Msorgen stürmten zwei Bataillone von Bresle im Ostxn und von la Bnisson her in die Stadt. Wahrend^ die Artillerie die feindlick-m BvtteriLl jettseitA der Marne in Schrch hielt. Lobte Gruppe gegen Gruppe, Acann gegen Acann der NaMmps. U.nr 8 Uhr 20 Minuten morgens wurde der überragende Schboßberg südlich der Eisenbahnstation erstürmt. Tie ersten Granaten wurden aut die Geleise der Bahn Paris-Chalons-Ver-dmi geworfen. Es dänrnverte schon, als^ die Deutschen das Ufer der Marne erreichten, die die südliche Stadt duräLtrömt. Tie Brücke ist unversehrt, nur die Eiseubahnbrücko ctnxi 2 Kilometer westlich hat der Feind um .7 Uhr abends gesprengt. Zwei Offiziere und vier Mann stürmen über die Brücke. Sie konrnven glücklich hinüber mrd stellen eine französisch.' BarriLlde fest. Kaum sind sie z u r ü ck g e - kehrt, fliegt die steinerne Brücke in die Luft. Dies ge sch b um 11 Uhr nackfts, als rw ch jen'eits deS Flusses gekämpft murd'' Chckeau-Thierrv ist der südwestlich Eckpseller des deupck-en Einbruches. Tie Stadt liegt auf l-albem Wege zwischn dem C'hemin des Tam.es >imd Paris. Kein Winder, daß die Franzosen um jede:: Preis sie zu halten versuchten. Westlich des Vogens, den die Marne zwischen Jaulgennes und Eharteyes n!acht, liegt im Knick ter großen Straße nach Chateau-Thierry eine bewaldete kleine Anhöhe. Aus dieser Höbe versuche der aus dem Walde von Fere vertriebene Feind nochmals den ungestüm stürmeliden deutschn Grenadieren den Weg znr Marne zu verlegan. Tie 8.' Kvmrxlgnie der Grenadiere trieb ihn jedoch in scharfem Anlauf in das Torf Eliartepes hinunter^ Sofort ans halbem Hange eingesetzte Maschinengewebre richteten! Puter den nach Wcste.n und über die Marne nach Siiden fliehen^ Den Fell Den ein fnrchbares Blickbad an. Zum Entsatz der Av- gesch'.littenen rasten auf der Ehausse? Panzerkraftwagen mit den! 19. französischen Jägern heran. Sie ivurdön vom Hagel unserer Maschinengeivehrgcschosse getroffen, zu Umkehr oder znm HaUeui gezloungen und zum Teil von den entgegen stürmenden Grenadieren erobert. Hiernach ergab sich ein Teil des zwisck)en Hügel, Flnß imd unser Maschinengewehrfeuer eingeklemmten Gegners^ Ein anderer Teil raffte sich zunr Verzug feiten Widerstand aus! und versuchte nach Osten hin durch unsere Grenadiere durch;u- breck-en. Ter Führer des tapferen französischen Vorstoßes sprang mit wilder Tapferkeit dem Kompagnieführer der Grenadiere an den Hals. In einein sekunocnlangen Rin- «gen Mann gegen Mann gelang es dem deutschen 'Führer, den Franzosen-.mit dem Kolben seiner Pistole zu erschlag»'!!. Eute mutigt ergaben sich raru die Franzose^ 700 Mann kletterten att Gefangene der Grenadiere die Straße nach le Charmel empor. Tie Lage zwischen Marne und Reims. Berlin, 3. Juni. Von der Marne bis R e i ms verlies der 2. Juni ohne größere Kampshandlunl-sen. Nach den blutia zusammengebroä-encn Gegenangriffen des Vortages verhielt fny die frMlz-ösische Infanterie ruhig. Die Stille des Soirntags nmtde nur zeitweise durch beiderseitiges Störuugsfcuer auf die Jnfanlerie- und Artilleriestellung!'!! so'vie aus bas Hintergelände miterbrock-cn. An einzelnen Srcllen säVb die d-ncksche Jufmckerie ihre Liniert ellvas voc. In den Flugl-allen aris der Höhe 198 nördlich Don- louse lourdrn nall-träglich noch drei, unbesck^ädi.fte Flugzeuge fest- gestellt. Die erheblichen Verluste der letzten Gefechte haben die Franken gezlmrngan, zwiscl/kv! Marne und llieims zahlreiche neue Divisionen, il a. die 28. u:id 40. Division, ^u-nsetzcn Gefangene sagten ans, daß Befehl gegeben sei uicker allen llmständcn ohm Rücksicht aus Verluste das Höhengelände loefckich Vriguy—Cmv lonucs zu halten. i.'luch vor Reims zrviugt der anhaltende deutsch, Truck die Franzosen, immer neue Kräfte ft! die Stadt zu rversen^ die durch das fchveve deuftche Feuer in kurzer Zeck auf gebraucht norden. Tai' dcutsä^ Vocstvtz g».'ger. das Fort Pompelle, der zur Gckangennahinc dec ganzen Fortbesatzung führte, fügte den Frnu- -osen besonders schvere Verluste zu. Hierbei winkten deutsche Slurniwagcn und euglisä-e BeutelankS eftolgreich mit der deutschem Infanterie zusammen. „Wir halten Reim-". Berlin, 3. Jmri. (WTB.) Nackte n die Teickschen die starken Abschnitte der Llil^tte, Aisice und Vesle ftnvechalb vier Tagen in siegreick>vn Vlc'Ärmgen übernnrnden und die Marno-Lirme ev-, reickzt l>cktcn, velknuLdete der Eisfelturmbericht der W^lt als Frankleichs Trost: Wir halten Reims! ES sind jedoch nicht Z-rauzosen, die hier käin.pfan, soirdern .Frankreich hat dem Schutz der alten Kröuu^tgsstpdl wlp der el>nvück)igcn Kathedrale» seinen braunen uird schv^rrzen Soldaten aiwertrant. Tie Dcutsck^nt lvollten Reiins sckftnan; Ujr Ergriff ging an der S-radt vorbei. Von. drei Seiten lallten sie je«t ReftnS jirnchaßt. 1>Lber die ö^rzosen klammerm sich an den Fleck Erde, der keiner!lll taktischen oder sltrate.giftl>en Vöert hat, denn die die Stadt uni säst ießendcn fort- gekrönten Höhen .sind fast restlos in deutscher Hand. Statt die Stadt zu räumen, lassen die F-ran^st'en sie völlig in Trümmer schiefen imd opseru sie. Tre gewiffenloje L^rteidi^ gung von Reims kostet ja Fcimm Tropfen ftanzö i ck».m Blnv's. Neger sind es, die mau für eine znxcklose Pvesngetwlckrt Inn- opfert. Die Verlust der Schvnrzen sftw ftuckpbrr. Ams txm Weckv- k.ind SillMaPsvorrätan der grvs-.il Stadt betncnLm genmll^, vor sich sich den Tod, wehren sie jid) verziocifelt. Furckstbar scizlägt dop Gvanathagel zusammen-gc-faßter deutscher Artilleric>!rupr>cn ft! idve Stellungen. Fassungslos sielst mau sic m den Gral>en.hin und lner renuan. Für sie gibt es t*m Eickr rnnen. Sie wagen nickst üb.r- uckansen, da man ihnen Ivrsich-rte, daß die Te!ckstl>en ihre wngenen zu Tode nrarteru. So nx-rden ilne Verluste schoorer mch schverer. In einem sch,mlen Gralxmstück bei Sckstoß st'ialle knmen auf über hnudeck Tote rrnr vier Geangene. Alle Sckscxrrzen trnmml das Eouste^Coupe, das groß.' schv.nr SMäckstenuessn. Welfe tx-m Deutschen, der in ifyr-c Hände fällt! Dennoch» nxmden die Neger tDn ixi! Tdlckschpn wie M,dere.Gestrnliene behaiidelt. Die Rtasse der im Artilleiüeseuer gefallc-uen nrimu-rt au die russischen Leichensrlder am Sd.ichod imd lxn Tcnangwl. Zn Tausenden liegen hier- die Aülvr. Die moste sranzbsisckt' St.rdt geist ft, Flammen auf rmd der ftauz-ösistch Fmckistn-uch verkündet dev Welt: „Wir halten Üieims!" Die AttHfchaltttng der Marne-Bahn. Berlin, 3. Juni. (WTB.) Die fvaldgekrönten Hölien. die das Nordufer der Marne l>egleillm und die breite Fluß- uuLx'ricng behenlchm. füllen bereits gm Spätnachnittag Don- nerstacpZ sowohl bei Jaulgoune wie bei Treloup in die Amt» brr in einem Zuge i lack-drängenden vordersten deutschen Divisionen. Damit ist die Ausnutzung der für die französischen Truppen versck-iebnngett entsckxudeird wichtigen und darum auch im Lause des Krieges zur erhöhten Leistungsfähigkeil ausgebauten Marne-Bahn, der stark.reu Frontweck-sellinie des Gegner-, zwisck-en der Champagne mp der Nordfront, praktisch ausgescl-altct. Die Bahn liegt aus dem wichtigen Südufer der Marne, zivei Kilometer twr den Mündungen unserer Geschütze wie aus dem Prä sentierteller. Sie ist damit, selbst wenn wir darauf verzichten. die Schienenspur zu besetzen, praktisch gesperrt. Das 0^ewick-t dieses mit beispielloser Schnelligkeit cingebrachten Erfolges kann nicht hoch genug veranschlagt werden. Der Erfolg, der sich in der mit der Erreichung Montdidiers gegebenen Avre-Tal-Berbindung Paris— Amiens zeigte, hat im Marnetal eine glückliche Abrundung erfahren. Auf den Spuren der Schlachten. Berlin. 3. Juni. (WTB.) Zwischen A i s n e und Marne zeigen kilometernxit die breiten Straßen und ihr Nacht» argelände keine Spur des Kampfes. Am schärfsten tritt das zwischen Aisne und Vcsle zutage. Hier wandelte sich der Rückzug der Franzosen in eiligste Flucht. Erst an der Vesle, wo sich l-erangeeiltt Reserven des Feütdes zu stellen suchten, mehren' sich die Anzeichcui des Kampfes. Hier liegen die toten Franzosen in Haufen. Weiter südlich sprechen Pferdeleichen, zusammrngestürzte Wagen und zerschossene Autokolonnen von neuem von einer verwirrten Flucht des Feindes. Je näher man an die Marne kommt, desto mehr Käufen ljsich ,dcnm wiedcr die Spuren verzweifelten Gegenwehr. Aul der letzten Höhe vor dem Marnrtal bei Lc Charmel mußte der zähe Gegner von im Galopp auffahrenden deutsck-mi Batterien erst völlig zusammengeschossen werden, ehe die Infanterie die ins Tal führende Straße erreichen konnte. Die französrschen Flüchtlinge. Haag, 4. Jimi. sB. T.) Die „Daily News" erfahren ans Paris: Die Flüchtlinge aus dem Kampfgebiete an der Aisne u nd a n der Marne sind gestern in imnwr größerer!« Maße in Paris angekommen. An vierzehn Tagen lwttägt die Zall >er Flüchtlinge mm mehr 12000t). Sie werden nach der Normandie, Bretagne, Touraine. Burgnnd nnd anderen Gegenden weiter- geschickt. Franzönscher Bericht vom 2. Juni, nachmittags ter deutsche Druck dauerte mit großer Stärke an der Front zwischen Oise mrd Marne an. Tie änßerst hefttgen Versuche am Nordraitd des Waldes von Carlepont und Mvnlms-sous« Tonvent wurden aufgehalten. Die französischen Truppen haben >en Feind nördlich von diesen Orten zurückgeworfen. Mont de Choisy wurde viermal von den De^rtschen Mi. 7 e> 7 riffen. Bon ihnen getrommen, wnrde es von neuem durch die Bajonette französischer Soldaten zurückerobert, welche es bel-aupteten. Zwischen Bierzy und Ourctz^ bemächtigten sich die Deutschen der Orte Longpont, Eo r c h, Faver olles und T r o e n e s, aber durch einen energischen Gegenangriff eroberten die französischen Truppen biefd Ortschaften neuerdings zurück. An der Marne erreichen die Tent- sthen die Hohen westlich VE Chateau-Thierrv. Die Franzosen halten den am linken ltter gelegenen S.adtteil Hn'tige Kämpfe fanden an der Straße D o r m a u s — Reims st>att, welche die Deutschen südlich Olissp, Bivlastes und Bille-en-Tardenois ein wenig überschritten. An der Front von Reims keine Veränderung. Deutsche Flieger über Paris. Paris, 3. Juni. l'WTB. Meldung der Agence Hanns £>"* „Matin" meldet i lieber der Banumeile entspann sich nachts ein heißer K a m p s gegen deutsche Geschwader. Einem einzigen Flugzeug gelang es durchzubrechen: es warf eiligst sei,re Bomben ab Bier Personen wurden schtver verletzt. Englische Plünderer. Berlin, 3. Juni. (WTB.) Die zurückflutenden rückwärtigen Staffeln und Bagagemanuschaften der Engländer ließen sich nach Berichten der Ortseinwohner im Bürgen- blick der schleunigen unsrettvilligmr Abreise nach rückwärts in einer Reihe von Läden urrd Häusern der verbündeten Franzosen schwere Gewaltsamkeiten und Plünderungen zu schulden kommen. Das führte zu sehr erregten ^enen, stellenweise sogar zur Selbsthilfe der Ortseinwohner, die schließlich in Küche und Keller eingedrungeuen Engländer gehörig verprügelten und an die Lust setzten. Tie Kritik in Frankreich. ä 3nnt. Unter der Ueberschrift „Dunkle L.age stellt Renaudel in der „Humanite" fest, daß die sran- zonschm Heeresberichte nicht vollständig der Wahrheit entsprechen. Er nlmntt sodann Stellung zu der Erklärung, daß die Regierung keine Mltte.lung machen wolle, die zu verlangen das Parlament em Recht i-abe, und jagt, daß.selbst für den Fall der Wieverl-er- Äellung der Lage die Regierung nicht von der Pflicht zur Beantwortung der Interpellationen entbunden sei. Wenn es sein müsse werde man eben eine Geheimsitzung abhallen. Aus jeden Fall seren Fehler begangen worden, die aügestellt werden müßten. Renaudel wundert sich vor allem, daß bei allen Offensiven der Entente das Ueberraschungs- moment nie eine Rolle gespielt habe, während bei der jetzigen Osienstoe die Ueberraschung rviel-er vollständig geglückt sei Er wagt, ob die Kriegsräte in Versailles und Paris Uveck-.näßig seien k-a durch ste die Entscheidung bei schnell sich entwickelnden Ereig- n V [ en ,■ Emer verzögert werde. Das Parlament müsse über alle vceie Fragen Bescheid wissen, denn sie ständen mil dem Heil und der Zukuntt des Landes in unmittelbarem Zusammenhang Lord Cecil über die Lage. , 2 - 3«ni. (WTB., Reuter. Der Parlamcntsunler- sekretar ^Mr^ a uswärtige An gelegen heilen Lord Robert Ce cil, führte in einer Rgde, die er gestern in Hitchin hielt, aus: „Wtmn das auswärtige Amt unseres Landes unfähig gewesen wäre oder in Handelt von übereilt uird unbedachtsam handelnden Leuten, so würden wir nach meiner Meinung nicht die Berbün- öeten l-aben, die letzt in diestnn Kantpfe auf unserer Seite stehen. Auf die militärische Lage in Frankreich eingehend, sagte Lord Eecil: Mcmarrd kaim die Telegrainmc lesen, ohne zu seben, daß die Lage besorgniserregend ist. Es ist ganz sicher, je j größer die Gefahr ist, um so größer wird die Entschlossenheit un- , seres Landes sein, mit allen Mitteln durchzuhalten. Es besteht ■ fein Zweifel über unseren schließlick>en Sieg. Aber ich fühlte im- . mer, seitdem Rußland sich selbst nxhrlos machte, das; wir eine sehr j ernste, schwierige Zeit haben würden, bis das volle Gewicht i unserer amerikanischen Verbündeten fühlbar wäre. ! Wir befinden uns jetzt mitten in dieser Zwischenzeit. Ich leugne , ihren Ernst und ihre Sorgen nicht, ich habe aber das äulßerste Zutrauen zu bex Tapferkeit unserer Verbündeten und unserer eigenen Soldaten. . Tic Ukraine. Kiew, 2. Jnni. (WTB.) Der deutsche Botschafter Freiherr v. Mumm und der österreüi)isch-ungarisckie Botschafter Graf Forgach überreichten heule dem Hetman Skoropadsk i im Aufträge ihrer Negierungen ein Schreiben, durch das sic die derzeitige ukrainische Negierung anerkennen und in amtlichen Verkehr mit ihr treten zu wollen erklären. Der Hetinan Skoropadski dankte in deutscher Sprache .Er schloß daran die Versicherung, daß es nach wie vor sein Bestreben sein werde, die von ihm übernommene Regierung der Ukraine in engster Anlehnung an die Mittelmächte zu führen. Die Wahlen zum rumänischen Parlament. Bukarest, 3. Jnui. Die Wahlen zum rumänischen Parlament, dem Senat und der Kammer, finden vom 1. bis 0. Juni statt. Die Parteien B-aticmus und Take Jonescus, die einen großen Teil ihrer Anhänger, unter ihnen viele bisherige Abgeordnete, verloren hal>en und gewissermaßen in der Auslösung begriffen sind, haben in Voraussicht einer zu erwarttntdert nieeei- schmetternden Niederlage keine Kandidaten ausgestellt und Wahlenthaltung als Parole ausgegeben. Außer den Mitgliedern der Partei Marglstlomans kandidieren die Anhänger Carps und Sreres, des Generals Averes n und einige aus den Parteien Brattanus und Take Jonescne' ans getitene Mckgliedec, die sich als Unabhängige haben ansstellen lassecr, unter ihnen der ehemalige Minister Orloanu. Gestern, am ersten Wahltage, fand die Wahl für das erste Kollegium des Senates statt. Gewählt rourden u. a. Ministerpräsident Marghiloman in Turiru Magurele, der jetzige Justizminister in Bukarest mrd der Minister für öffentliche Arbertcn in Bakau. Tie Epidemie in Spanien. London, 2. Juni. lWTB.'t Das Reutersche Bureau meldet aus Madrid vo?n 2. Juni: Die unbekannte Epidemie, die vor etwa 14 Tagen in Madrid auftauchte, hat sich mit riesiger Schnelligkeit au s g e 6 re i t e t. In Med id allein erkrankten ü'er 1p.misck>e Garnison dvavon betrosseil nmrde. Sie verbreitete sich nammtlich in den dicht bevölkerten Distrikten so rasch, daß die öffentlichen Dienste dadurct- entstlich in Frage gestellt werden Gestern Narben an der Kranthnt 11t Menftchen, ivährend der letzten Tage ungefähr 700. In allen Fällen mit tödlickw'm Auc>- gang handelt es sich um Kompli^rionen. Gesuride Personen genesen in vier bis fünf Tagen. Für Menschen mit schwacher Gesundheit, vor allem für Kehlkopf- und Lungenleidende, ist die Kranlheit gefährlich. Der Seekrieg. Neue U-Doot-Erfolge. Berlin, 3. Juni. (Amtlich.) Eines unserer U-Bo-te unter der Jüh-rung des Kapitänleuttrmrts Werner hat im östlichen Teil des Aermetkanals und an der Mste Westenglands fünf Dampfer mit über 29 000BRT. vernichtet. Von den versenkten Schiffen wurden namentlich festgestellt der beivaffnete englische Trcmsportdampfer Dcnbigh Hall (4943 BRT.), der aus stark gesichertem Geleitszuge hercnrsgeschossen wurde, und das französische bewaffnete Mvwrtailkschifs Motricine (4074 BRT ), dessen Kapitän gefangen eingebracht wurve. Bei der Versenkung eines minde- sterrs 7500 BRT. großen beioäffneteu, tiesbeladenen Fracht- dampfers aus stark gesichertem Gelcitszug wurde infolge der entstairdeiren Verivirrnug eilt tvoiterer etwa 6000 BRT. ssroßer Daurpfer durch Zusammenstoß mit einem andern zum Sinken gebracht. Der Chef des Admiratstabes der Marine. Versenkung von 12 englischen Fischerfahrzeugen. London, 3. Juni. iReuter.! 9lus Belfast wird gedrahtet daß ein deutsches U-Boot am Donnerstag abend an der Mftc der Grafschaft Down eine Flotte von kleinen Fischerlahrzeugen angegriffen l>abe. Der Besatzung wurde der Befehl gegeben, in ihre Boote zu gehen. Darauf ging ein Regen von Ge lckwssen auf die Fisck^ersahrzeuge nieder. Bon der aus 30 bis 40 Schüfen bestehendetl Flotte wurden zwölf v e c f c n 1 1,' beit Res. rettete der Umstartd, daß das U-Boot bei seiner Arbeit gestört wurde und rasch tauche. Ares Stadt nnd CanA. Gießen, den 4. Juni 1918. Gib für die Lndendorsf-Lpende! Unvergänglich wie Hindenburgs und Ludendorsfs Name sind die hcrrltü>en Taten unserer tapferen Hcldenfohne. Nur oenige Woche«- und wieder fährt sich der Tcrg, an dem 'Ae fred^e Herausforderung unserer Feinde sie in dett Kampf rief, und mu kurze Zeit noch — so hoffen wir — werden Me Feiertagsgloiteu sie »Meder an den t-eimarlick)eu Herd locken. Ruhmbekräuzte Sieger! Schon liegen unsere Feinde am Boden, die uns unterjochen und zerschnrettern ipollten, fnrd selbst zum Raub ihres 5)vchmuts, ihrer Medrigtoit ge- rvordeir. Alt dcutsd)«er Heimats.ie'be sind ihre Austünne zerschellt. Die freie Heimat rüstet sich, seinen Heldensöhuen. Hort und Schirmstätte zu sein. Jeder Krieger soll sein Glück zu Hause fiubeat. Dazu wollen lvir, die nftr ihnen alles: dankest, Gesundheit, 'Freiheit auch Loden, helfen. In L u d e n d o r f f s Z e i ch c n muß auch diese Spende siegen, die den Kriegsdescl-ädigten neueo Leben geben rmll. Keiner bars zurückbieibetl, jeder muß dazu beitragen, daß unsere rapfereu Heiden Gesundheit und Arbeit tvieder erlauben. Das ist die Ehrcmpfticht jedes Deutschen! Wie überack ist auch hier eilt allgemeiner Opfertag für den 9. Juni vorgesehen, all dem Abzeick^n, Postkarten nnd Blumen zum Verkauf gelangen. Mit der Durchführung der Ha«i*sammluligerc sino 12 Frauen betraut lvorden, die die Sammellisten zur Eiuzeichtiung vortegeu lverdeu und dre mit einem entsprechenden p VlizelLickien Ansrvais verseilen srnd. , c l | u . t v . t v i vi/ ». v 11. hsi. v vw. v \y Herzog empftng zaun Vortrag ben Staatssel'retär des Reich^- poitamts Wirlg. Geh. Rat Rüdlin. — Der Großherzog hat am l . Jnm den Oberlehrer an der Realschule zu Oppenheirn, Profestor Gustav Spiegel, auf sein Na-ck>suchcn wcgcn ge- sch.vtichter Gesnichhett in de>l Rlll)estand versetzt nrch den Lehramtsassessor Franz Kiefser ans Mainz zum Oberlehrer ernannt. — Der Großherzog hat ain 17. April d I. den Regier nl igslmumeister in der Hessisch-Preitßi scheu Eisenbabu- gemetnichaft, .Hermann Wickmairn, Vorstand des Betriebsamts zu Mainz, Dr -Jirg. August Walloth, Vorstand des Betriebsamts 1 zu Gießeit, August ^i^^ebr^ 7 ^^, Vorstand des Bctriebsamts zu Bingen, Wilhelm Kahser, Vorstand des Maschnrenamts zu Worins, Fritz Hartmann, Vorstand eines Betriebsamts, zur Zeit bei der Eisenbahndirettion zu Köln, Wilhelm sieben, Vorstand eines Betriebsamts, zur Zeit bei der Erseubahudirektion zu Saarbrücken, Emil Moeller, Vorstand eines Werkstätteamts bei der Eisenbahn-Hanpt- wercstatte zu Paderborn, unb Ernst Kraft, Vorstand des Be- trrebsamt'ö 2 zu Dortmund den Eharakter als „Regierungs- urch Bailrntt' mit Wirkung voin 20. März d. I. an verliehen. Beförderung. Vizeseldwebel nnd Offiziers-Aspirant Karl W a l l b o t t wurde zum Leutnanl befördert Dieb st ah >. In der Nacht zum 2. Juni wurden aus einem -wfc eine Kiste mit 50 Liter Nordhauser entwendet. Dre flasch,eu tragen ein lveiße^ Etikett mir sch.mrHer ^chrrst „Nordhäuser", oben links Vertrag M S. 151, unten rechts R. Oppercheimer Sohn, Gießen Vor Ankauf wirv geiparnt. Sachdienliche Mttteilungen niinmt die hiesige Krrm rna labteilung entgegen . ^ *1 ^ ^ ^ sür gewerbl. Verbraucher von Kohle, Koks und Briketts im Juni. Zu der gestern veröffentlichten Meldung sei noch nackmetragen, daß die ^Verordnung nur solck>e Verbraucher betrim, die min - Tonnen --- 200 Ztr. nvonatlich verbrauchen. ** Obftmns nicht .in verzinkten Eisenkesscln etnrvchen! Es ist vielfach beobachtet worden, daß beim Ein- kockjen von Obst in verzinkten Eiseickesseln, vomehmlich in schad- basten, durch die Orvdafton des Zülküberzilges die Bildung von Obstsänren und Zinksalzen l)evvvrgc rufen wird. Durch diese Zink- salze wird das Obstmus vergiftet und für die menschliche Eniährung (übrigens auch für die tierifcbe) mrbrauchbar. Da in vielen Gegenden! ^eutlchlands die Bevölkerung nach der Beschlagnahme der Küpser- und Messingkessel zu der Denvendun'g verzinkcer Eisen keslel l^eim Ciittforf>en bc* Obsttnuses übergegangen ist, sei hiermit erneut ans die großen ( Gefahren hin ge wiesen .und dringend davor geivarnt, verzinkte Eisenkessel zn benutzen. Es halben sich leider vielfach Ge- sundheitsschädigungeit durch die hier gesclstlderte Unsitte eingestellt. ** Schwarz-Weiß-Lichtspiele, Seltersweg 81. „Sein bester Freund" betttett sich das neueste Detektiv ')cben- teuer des Joe Deebs, das im neuen Spielplan zu sehen ist. Außerdem wero das Drama „Das Geheünuis der Fürstin" mit Wauda Treirmann mid Big) Larsen in deu .Hauptrollen gegeben. Siehe Anzeige. ** Zur freiwilligen Klciderabgabe Auf wiederholte Anfragen sei erneut mitgeteilt, daß für Gießen ein Abgabetermin, Sammelstellen usw. noch nicht bestimmt sind. Auch die gestern veröffentlichte Mitteilung bett. Abgabepft'icht der 'Militärper- fonen dient vor allem zur Unterrichtung. Wir werden nicht verfehlen, sobald über die freiwillige Klciderabgabe in Gießen Näheres bekannt ist, unsere Leser zu unterrichten. LhäieM-Thicrrr). Der Hauptort des Telles des Marne-Tales, den der Vormarsch oer deittscheu Truppen erreicht hat, ist ChLteml-Thierry. Er hat senken Namen von dem berühmten Schlosse, das Karl Martell im Jahre 720 für den König Thicrry IV. erbaut hat und das im Laufe von elf Jahrhunderten schier unzählige Male belagert nnd erobett, wieder genommmt, zerstört und neu ausgebaut worden ist. Noch fcnl bel)errscht es von seinem Hügel die Stadt, noch heut bildet es ihre größte Sel)enswürdigkeit — aber das einst so mächtige nnd feste Adelsschloß ist jetzt nur noch eine Trümmerstä.te. Richftger vielleicht gesagt: ein Park, den man auf einer schönen, von Rathause der Stadt ausgehendeil Treppe erreicht oder hübscher noch ans dem malerischeri Wege, der aus d-em alttn gotisck^n Stad tore von Sankt Peter zum Schloßt)ügel hinaussü.-rt. In diesem Parke sind iveit- lauftge Reste verttreut: Mauern ohne Zinnen, Bruchstücke alter Türme, Fundamente von Toren und GemächTrn, aber längst hat Me unermüdliche Natur das Mauerwerk in sich ausgenommen und freurrdltch umspoimen, nnd wo einst hercisckie Barone hausten, da genießt man letzt von schöner Terrasse das hübsche Bild der zu Fützeti liegenden Staot und Landschaft. Breit und ruhig fließt die Marne, nnd iften Lauf begleitet ein sreundlichTr Kai, der durch eine Baumreihe zu einem angenehmen Spaziergänge ausgeftaltet vwrden ist. und die Haupt- und Geschäftsstraße van Cküteau-Thterrv: das sind die beiden Berkchrsadern und der Lieblingsansentl«lt der Bürger der stillcm Stadt. Denn still ist Chutenn-Thterrn, obgleich es an einer der wick 'igsten sranzö,'isck>en Bahnstrecken urcd cruem verkehrsp.Kitisch sehr bedeutenden Wasser- lauh liegt. Es umdafp nur gegen 8009 Mem'ck.m, es hat teilte Industrie und nährt «ich allein als der natürliche Mittelpunkt des Handels der umliegertbekc Lan'Mchtften.'Ter still te Teil der stillen ^todt pt das Kivckumviettct, das sich am Fuße des Schloscherges ausdeh ü -n,^ wo k.österlich sriebliche Si'-aßen und Plätze sich nm cme enr »- cn umringt ist uitd heut, wo das alle Baronenschlvß sich längst unter den Bäumen seines Parkes, versteckt hat, als das eigentlich: Wahrzeichen von Chätcau-Thierrl) zn bezeickmen ist. Aber ine Stadt hat nicht nur ihr Schloß und ihre reichbewegte mtlitärisch: Geschickte (es sei nur an die bedeutsame Rolle ermncrt, die sie im Februar 1814 in der Schlacht lvtm Mantmirail spielte), ibttbent sie hat auch ihrert literarischen Rühm. Und der heißt Lasontairre. Frankreich) großer Fabeldichter ist nämlich tn CNtean-Thierry geboren, wo sein Vater „Meister der Forsten nnd der Gewässer" war. Noch zeigt man sein Geburtshaus: es liegt zwischen dem Schlvßberge und dem Kirchmvierlel und ist ein kleines Gebäude vvn vontehiner Haltung, beffeu Hof vurch ein Gitter von der Sttaße abgeschlossen ist. Im Hintergründe rieles Hofes befindet sich La'nttaines E ternlTeim, das man jetzt zu einem flictneit Museum eingerichtet hat. Als er hier seine Jn- geiw verlebte, nug Ehütoau-Threrry freilich noch ein ganz ^an- deres Gepräge als heute, und vor allem stand damals noch das mäck-tige Schloß mit feirem zahllosen Gängen, :Hallen und Sälen m der^gan-,en K^rast seiner Mauern und Türme. Mehr als anderthalb Jahrhuitderte später reiste Arthur Poung durch Chateau- Thierry, und in seiner berühmten „Sentimentalen Reise" hat er auch des Marnestädtck-ens Erwähnung getan, (^fallen hat es ihm eben nich, ja er war unhöflich geitiig. ihr eine Atmosphäre der Verdummung nackWisa^. Das machte, es hatte ihn verdrossen, daß er hter keine einzige Zeitung und kein einziges Kaffeehaus anttaf. In dieser Beziehung würden seine Ansprüch heut leicht ju besriedigeit sem, aber noch heut, nne damals lebt Chäteau- Tliierrv das begneme, aber auch ttäge und im ganzen vedyt sttumpfsilmige Leben einer französischen Kleinstadt. X Kurmvinz gegen Hanau. Airs Hanau wird rms geschrieben: Die Beschlagnahme der (Äockcn hvt das Interesse für " 1 hcjuuu. oh witii.luuerituie lstnaus relcht das Zehunhrläuteu ani ?kbend. ES ist die alt? „We giocke", mcd hter wie allerots. it den Bürger mahnte, sich in ! Heim und zur Ruhe zu begeben. Für Hanau knüpft sich an die Zeh'imhrlauten, das früher um 9 Uhr geschah, eine ganz bes-om^ Merkwürdigkeit, ,etzt doch alljährlich am 10. Notxnnber, d trabend Marttw das Geläute in der Altstadt aus und z.var .Jahre 1419. Es wrrd also im nächsten Jahre das 500jähr Gedachtms tneses Sch.vetgens der Zehnuhralacke gefeiert rver kvitneu, mit dein cs kitrz folgende Beiv-andttlis hat: Amt und Si Hanau waren rims Jahr J 400 als PsanUchaft in Besil» Kurftmleittums Mainz gekommen und, obivobl die Pfandfun Lüerte Kurmainz mi^ der Heraus,mbe StaiK Hanau, traf sogar ?1nstallen, um sich dauernd in deren ! g.,T n kämren. Bon dem benachbarten Kurmamzisc ^tädtcheit ^lenihetm auS it-ar ein Uebersall am Borabettd Mar ans Hanatk geplant, das Läuten der Neunulyrgtocke sollte die Losi zum Uebersall sem. Doch der Plan wurde -verraten, und die Gl ichwteg an imem' Albend, die Mainzisckxm setzten den Uebersall die Stadt Hanau aus Der von der ,Burg Win decken, sein rgmaligeit Wobufttz, rasch herbeigeeilt? Herr von Hanau — es 1 ™ erste Reichsgras (f 1451 — vertagte die Man in Hanau und nahm Besitz vvn seiner Stadt. a aii baefc Begebenhüt unterließ num fernerhin das Lät am Verabmd Marttm. Rtnnhard II. aber lvar über die Anhängl kett und Trnie der Hanauer Einwohner tief lgerüh.wt, er \ oronete, daß tälwlich aus Martini „zu ewigen Zeiten" jeder Büi uud Cmwohner der Stadt Hanmz, d. tz. der dlltstadt, denn tteustadt tmirde erst 1597 gegründet, eiiie Maß Wein — Marti wem genannt -- aus dem herrschaftlichen Schloßkeller erha uK. Diese für elmge Zmteil" gemachte - Verordnung ist i ansgesuhrt nwrden, der „MärteÄveiti" wiirde im 1830 zum letzten Male verabreicht und die ,Spe,tde dann i otnote abgelöst, indem jährlich 220 (W-ulbeu 377 D 14 Pfg. — an die Stadttasse bezahlt tvcrdsn^ Landkreis Gießen. ** Varbenleich, 3 Jimvi. Larrdchi rin mann Wilhelm Klumps svuciX' mii deur Eisernen Kreuz 2. Klasse ju3oc$;id>nct tinö bereite im s Jc4>m*utix‘r v. Js. mit öer Hessischen Tapierkeits-' inebaule. .. , * * ^ ^ i h gestern, 3 Juni. Ter Vizefcldwebel Sei pp cr- melt da-Gilerne Kreuz 1 Klasse. Das Eiserne Kreuz 2. Klasse, die .\yiinclK Za pserkeitviuedaille und das Kriegselireuzcicl-en in Eisen Nt bereits tu f«mcm Bejitz ** Lo l la r, 3 Juni. Zum Dizefeldivebel befördert wurde der UulerolNNer und Offner. -Aspirant Karl Brück. ^ . ** i n * e l ni b Hungen, 3. Juni. Kanonier Wilhelm P lc #J' In Haler cer .Hessischen Tap'erkiütsmedaille, wurde mit dem Eisernen Kreuz ziveiler Klasse ausaezeichnet. , wi. ^ y?/ s - H>orloff, 2 . Jmü. Dragoner Ludwig Jakob erhielt das Erserne Kreuz 2. Masse. Starkenburg und Rheinhessen. **. ~ X ' a „ rnt R a H 2 Juni. Dem Hessischen Landes- 0 C. r V \ ' “ 1 ? r 1 £ fl e r b S i m ft ä 11 c n sind jüngst wiederum ve^eutende Lp irden Überlvieen worden. Er erhielt von dem Port- land-Zementw^at.n Hoioelberg und Mmml-eim in Weisenau die ln»one Gabe van ‘20 000 Mark und nicht lange daraus von Herrn 2 EvnlterKnauer m Wiesbaden zur Ergänzung einer früheren Yr nriX 1 ™? 0 .!* 0 0^X) Mark eiueuveitere lwcksjl-erzige Scl-eukung von 40 DUO iüwm. l Darmstadt. 2 Juni. In einem vom Allgem. deutschen Frauen Verein veranstalteten Vortrag empahl Pros. Dr. Schra- d c x von der Technischen Hockstchule die Einführung des ... a pl o r-S li st em s unter .Hinweis auf den Arbeitermangcl nach dem Kneg. Dw VorteUe seien unbestreitbar. . . ^? arm st ad- t, 2. Juni. Die Kriminalpolizei nahm eine Frau wir, die im Wutter und Frühjahr in zahlreichen Fällen zum Trocknen cuisgei-aiigre Wi'ch' gestohlen hatte. Bei der Haussuchung fand man nne-n, ganzen Vorrat Leib- uttb BeMväsche, der z. T. daft an -den Rcrchs'ag gewandt, um den Dekneb w.eder aufnehmen xu können, und um Kohlenbelieserung nack)ge>uckst. Es handelt sich um monatlich 50 Tonnen, gleich 300 Tonnen für bie Saison. ZI«iucrfiloMIrtd)ricl?tcii. ^ --- Franks urta. M., 2. Juni. Im gegenwärtigen Lsmmcr- Semester sind an der Universität Frankfurt a. M., 396 Studierende (Per unter 67 Frauen) neu immatrikuliert worden. Im ganzen sind zlur Zeit 2310 SMrieveude immatrikuliert (gegen 1961 ün Som mer-Seiuester 191/ und 2114 im Winter-Semej.er 17/18). Von den 2058 männlichen Situierenden sind beurlaubt oder gelten als U urlaubt 1163, von deir 252 Frauen 37, so daß im ganzen 790 ’^ttubierenbe an den Vorlesungen teilnehmen. Nqch den einzelnen ttAultäten zählt die Rechtstvi,5nschrstliche 380, die Medizinische 629, die Philosophische 485, die 'Raturioissensck>af!liche 378 such die W irisch.: sto- und Sozialivissenschastliche 438 Studierende. Zur Teilnahme an den Vorlesungen sind außerdem für d>rs lausende ^emejter 142 Gasthörer und 2/4'Besucher zu gelassen. Tie Gesa ml .'.ähr der zum Hören 'von Vorlesungen Berechtigten beträgt somit gegenwärtig 2726. Lnri-wirticiioft. ** D a rm stad t, 3. Juni. Die Zentralkasse der hessischen landwirtschaftlichen Gmossenschäften, e. G. m. b. H. zu Darmstadt ivrfcfncft so?den ihren Bericht nrer da? fü'iste Geschäftsjahr 1917 mit der Einladung zu der fünften ordentlichen Generalversammlung, die für Mittwoch den 26. Juni 1918, vormittags ’lOVs Uhr, itad) Darmstadt in den Kaisersaal emberufeit ist. Der ^Gesamtumsatz in 1917 beträgt 1301000000 Mk. gegenüi-er (559 000000 Mk. in 1916. Ende des Berichtsjahres waren von 350 Genossenschaften, 2 Gesellsck)aften und 4 Einzelpersonen 958 000 Mk. Gesamthast- lumme übernommen. Der Reingewnn aus 1917 beträgt 104 442.79 uacksdem 43 000 Mt. für Kriegsgew'.unsteuer zurückgestellt 96 000 Mk. aus Wertpapiere abgeschrieorn und 12 375 Mk. 59 notleidenden Gena sen schal ten aus dem erzielten Zinsgewinn von dem btaatsoarlehn vvn 990 000 Mk. zu gewendet worden sind. Der eigene Be.itz an Kriegsmleihen am Bilanz age beträgt 11 126 800 Mark, an Preußischen und Deutsck-eu Schatzanweisnngen von 19H, yn 100 rückvahlbar, 3 520 000 Mk. Die Geschästsguthabau betragen 479 000 Mk. Wenn die GeneralveriamMlung den Beschlägen von Vorstand und Aufsich.'srat zrn immt. betragen die Rcscrr^n 201395,95 Mk. Trotz der anseh.ilichen Zeic^ ung auf Kriegsanleihen stiegen die Einlagen aus dem Kunden frei?, in der Hauptsache Einlagen der Gcnossenscha t.n, von rund 15.3 Millionen Mark Ende 19N5 ruf 36 Millionen Mark Ende 1917. An Zinsen wurderr während des Berichtsjahres b're 5uet in lausende'.' iKccly uung für Gn h b n 4Prc>-> I.t. ür Schuld 5, ans Küntägungs i sage 4, 4?/.'. oder 4- . P.o^. Als Dividende aru ore Ende 1916 cmgezahl- ten Vleschästsguiheben »or'rd-.ui t-er Generalversammlung 4 Proz. vorgeschagcu. Aus die seä-ste und sieben.e Kiie^anleihe tvurden in 1917 bei der Zentralkasse 49 Millionen Mart, aus die achte in 1918 allein 40 Mrlliorren Mark, auf sämtliche Kriegsaickeihen zusammen rurrd 140 Millionen Mark gezeichnet. * Kreis Wetzlar. ra. Krofdorf, 2. Juni. Dem hiesigen praktischen Arzte Tr. ^erpp nt der Charakter als Sanitätsrat verliehen worden. .Herr Tr. ^-eipp wurde kürzlich zum Odersdabsarzt befördert. ra. B e ll e r s do r f (.Kr. Wetzlar', 2. Juni. Lehrer A l b e r t i wurde mit dem Euiernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Hessen-Nassau. X Bad-Orb, 2. Juni. In der letzten Sitzung der Stadt- dclordneti"nVersammlung nnrrde lebhaft Ltlage geführt über den großen Wüdckmien, der durch den allzustarken Wildstand in den Jagdrevieren des Vorspessarts herbeigeführt wurde ?(slgemnne Entrüstmrg herrsMe darüber, daß in eurer schoeren Zeit dasjenige, was zur menschlichen Nahrung zusannnenFehalten werde.: müsse, dem Jagdsport ausgeliefert werde. Angeregt wurde eine Eingabe an die Kgl. Regrerimg inj Kassel, um zu erreictiken. daß den Jagdpächtern ein größerer Mschuß vonf Rotwild auferlegt Zoerde. Mit der uxiteren rierfolgung dieser Sache wurde der Magistrat betraut. Fc. Biebrich, 3. Juni. Eine Sckrafttierin »mrrde aus lautes Lvimmern aus einem Aborte, der aus hessischem Gebiet des tttan- ^rerbahnhofs liegt, aufmerksam. Sie holte .Hilfe, und man fand rn das Abortrohr eingezwängt ein in eine Schürze eingewickeltes, noch lebendes Kind vor. Das Kind wurde dem Krankenhaus übergeben. KP. Frankfurt a. M., 3. Jimi. Mm Samstag abend 6 / 2 Uhr wurde im Mdin oberhalb der Untermainbrücke eine Frauen- ' i ^ ncm ^ch'kfer gelandet. Sie nulß sch>on mehrere Wochen rm Waßer gelegen haben, doch hielt sic noch krampfhaft einen, Hundertmarkschern in der Hand. Wiälvrend die Leiciie am Ufer lag kam ein etrva 14jÄ>riger Bursche plötzlich gesprungen »rnd riß ihr den Hundertmarkschein aus der Hand. mr. Frankfurt a. M., 3. Juni. Die großen Schleusen-' aulagen rm Maine bei Hanau gehen ihrer Vollendung entgegen Während der ganzen Kriegszeit wurde mit rastlosem Eifer mit 5^ilf, von Kriegsgefangenen weitergebaut, so daß jetzt bald die Rhein schilfe bis nach Asch-affenburg fahre,: können. Bisher mußte in Hanau umgeladen oder geleichtert werden. — In Scbiffahrtskreisen schnreben eben Verhandlmrgen über die Einrichtung einer Persenen- schiffahrt zwischen Frankfurt und Würzburg einerseits und Mainz andererseits. In Betracht kämen nur Schnellsahrteu mit kleinen MotDrschisfen, wie man sie sckwn auf der Mosel benutzt hat. mit äußerst guten Erfolg. Tie Eisenbabir wird, wenn' das Unternehmen, das über die Besprec^rrngen noch nicht weitergediehen ist, vollertdct sein wird, stark entlastet werden. — In dem Befinden der Landgräfin von Hessen ist bisher keine Besserrmg eingetreten, und es ist bei dem hohen Alter der Fürstin, tue das 82. Lebensjahr vollendet hat. mit ihrem Ableben zu rechnen. Lcnrdgränn Anna von .Hessen ist bekanntlich eine Tante Kaiser Wilhelms II., dessen Besuch sie mxch vor acht Tagen empfangen hat. Fc. Oestrich-Winkel, 3. Juni. Anderthalb Morgen Erchen waldungett freten gestern hier einem großen Waldbrand , Opfer. Zur Bewältigung des Brandes wurden die Rc'ainzer iluärserierivehr und die hiesige Feuerwehr um Hilfe aiigerufen. « o m W c neun? a lb, 4. Juni. An Stelle des verstorbenen Abtes k. Eonrad-us Ko l b wurHe k. Subprior Dr. theol. Eber- yarv H o s f m a n rr zum Abte des Zisterzienserklosters Marienstatt bet Hack^nburg geivahlt. Marienstatt ist das einzige Zist.-rzienser- Kloster Nestaus. Es wurdc 1215 gegrüßt. 1803 anfgeholxn und vor 30 ^aliren, am 30. '/lugust 1888, alo selbstä,ldige Abtei »vieoer- hergestellt. ra. A u s N a ssa u. 3. Juni. Mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse wurden ausgezeichnet: Hauptmann d. Res. j)r. Hawick-Horst, Gymnasialdiroktor in Ems, Leutnant d. Res. Franz Christ BiHewachtmetster Karl H a r t m a n n und Sergeant Jo es S t r e i- b t s ch aus WLiseaden, E-nil H a s i n g e r Gre,.-hausen und Schul- amtsbewerber Jakob Herr mann ,aus Holzhausen bei Cstadew bach. zum Mi GcrrclitSsaat. 1 D arm stad t, einer .Kundin 100 3. Juni. Ein hiesiges Stickereigeschäst lyxtte _ „ , .. , A Granrm feine Stickwolle (Zephir- ^ ^kkkaust, während als angemessener Preis euvo 3 Mk. m Frage gelonimeii wäre. Schöffengericht und L a n d- g eri cht hatten die Inhaberin des Geschäfts freigesproclien, da sie UM rn einem entschuldbaren Irrtum darüber befunden habe, daß Stickereiivolle auch zu den Gegenständen des täglichen Bedarfs gehöre Das O b e r l a n d e s g e r i ch t erklärte die eu Cinwand lur nicht !ticl,l'altlg und wst's die Sache ans ^auogecickn zurück. Dieses verurteilte die Inhaberin nunmehr zu 100 Mk. Gelostraie. mr. Frankfurt a. M., 3. Juni. .Heute vormittag begann vor dem Obe.tcregsgerM die Berufungc'verliandluug gegen den Hvuptmann der ^mdwehr Heinrich Philippi, der bekäimtlilb wegen Beilerhnng vom Mainzer Kri^geriäit zu 3 Jalwen ^'fängnis verurteilt worden war. Tie £)effcnUi,d;|lidt )wm>c bis zur Urteils- vertündung ausgeschlossen, rvegen der Gefahr des Verrats mililäri- scher Geheimnisse. Nachrichten -es Stanöesimtcs Gietzers. Gefchäf.sstiu^en: An Wvcke Ingen iüe Arrfgestote, Gebult^-und Todesfälle, vorm, von 8—10 Uhr und nach.n. von 3—4 Uhr, im übrigen vorm, von 8—12 Uhr und nachn. vo«'. 2—6 Uhr. Gestorbene.: Mai 2 Albert Wach 4 I., Sohn des Taglöhners Peter Wack zu Staufenberg, h-rvi Gießen. — 2 3 da Decker, geh. Grün, 25 I., Ehefrau des B rhirardeiLers Emil Beaer zu Atzenhciin, 5ireis Alsfelv. — 2. Vtalharina Möller, geb. S>cheig, 74 I., Wiüi'e tw Jkhumres Möller, Lichn-Str. 74. — 4. Kvn- rad .Hinkler, Schneider, 71 I., Größer Stermveg 24. — 4. Johann Friedrich Albert M'oßrrcr, Gastwi-.u 45 I., Westanlage 39 5 Heinrich LiU.v-g Niorlaue, 1c rer i. R.. 72 I., Wilhelmstr. 50. — 4. Auguste Hermine Rück. aeb. Kunz, 48 I., El-esran des Kur Ickers August Rück, Liebigstt. 66. — 6. Friedrich Wilhelm Linden stiruth. St ein Hauer und Lairdwirt, 34. I., zu Beuern, Kreis Gießen — 5. Margarete Henriette Haupt, g-eb. V)lk, 47 I., Llx^ni des Gvoßh. Amtsgerick^tsdieners Georg Karl Haupt, Laudgrascustr 4 — 6. Heinrich Eller IV., Schöner, 54 I., zu Maischenherm, Kreis Gießen. — 6. Wilhelm Weiß, 3 I., S>?hu «des Hüttenarbev- ters Will?«lm Wteiß zu Daubringen, Kreis Gies-en. — 8. Katharina Becter.^geb. Rau. 82 I., Witzw-e des Arbeiters Johannes Becker Licher-Ltr. 74. — 8. Johannes Rückert, Lehrer i. R., 80 I Marburger-^tt. 106. — 7. Kttthariim Maid. geh. Sck,midt, 45^ Ehefrau des Bahnwärters Johannes Ä(aid VII. zu Steinberg Kreis Gießen. — 8. Peter Jvsef Mvrschck, Maurei'. 43 I., zu Obn- Mörleu, Meis Friedberg. — 8. Gabriel Levi, Kaufmann, 69 I., zu Alsfeld Heiseu). — 10. Friedrich Wilhelm Stein Landwirt, 60 I., Lich.w-Str. 74. — 11. Christ:.an Stiehl, Kutsch /. ^9 I., Neustadt 59.— 12. Wolf Pfaff, Kaufmann. 38 I., Wall- wrslr. 2? — 14. Juschis Eonrad. 12 I., So Im des Sch emers mid Landwirts Justus Cmrad Lu Oppenrod, Kreis Gießen. — 14 Cliiabetl-e Sck-äser, geb. Fwlsiwi, 56 I., Ehefrau des Öberbrief- tragers Andreas Schäfer, Stainstr. 25. — 11. L>einrich Lnh Ans- hrlfs'ckaffner, 18 I.. zu Wie'eck. — 15. Heiarrrck^ Becker, Schmiede- meiiier, 49 I., Leihgestenier -Weg 7. — 16. Tr. Hans Ludwig 5>elis- ner, Facharzt, 37 I., Friedrichstr. 17. — 16. Robert Sack 1 I Sobn des Fnhrknechts Konrad Sack, zu Melbach Kreis Friedberg' — '>6. »«HwniM VBmf, net). Sjtiiiet, SS I.. e&oirnu ix-s Lchmiedc' Auguit Benk. We anlag-e 64. — 17. Johannes Fink Taglölmer, 64 I.. Rittergasse 16. — 18. Carl Weioig III, Rrival ' mann. 75 I., Stepl>rnsir. 11. — 20. Maria Zech'r, geb. Baldu^ 40 I., Witwe des Taglöhners Wilhelm Zecher. Rittergasse ll — 21. Christian Schmidt. Schuhmacher, 22 I., zu Allendars a d Lda 21. 0e, rg Cdnnmd Ludlv g Sick. K^ufminn. 25 I , Li.cher Str 106' Z~ SI^Ltna Lchrabel. geb. Dörr. 26 I., Ehefrau des Taglöhners Karl Schnabel zu Wie eck. — 22. Mane sfeldbrisch. e-b Maltern 29 I., Ehefrau des Weißbinders Heinrich Konrad' Feldbnsch zu Rüddingshausen, Kreis Gießen. — 23. Jobannette Wrlhelmme Henrich, geb. Gombel. 54 I., Ehefrau des Schtossermeisters und Landwirts Heinrich 5aenrich zu Werdors. Kreis Wetzlar — '>4 Kathrine Krause, geb. Vdiritz, 61 I., Ehefrau des Eisendrehers Reinhard Krause, Am Riogelpsad 34. — 24. Oswald Minnich Hilssmonteur, 18 I.. Lahnstr. 28. — 23. Berta Martin, otb Kirschbaum, 31 I., Ehefrau des Metzgers Ludioig Martin, Rod- heimer-Str. 38. — 24 Gairg OMer, Glaser und Landwirt, 43 zu Wenings. Kreis Büduiqen. — 27. Hermann Roth 8 Monate, Sohn des Lairdwirts Heinrich Roth zu Gedern 27. Erna Johanna Hudel, 5 I., Tockutcr des Lotomotivheizerö Gustav Wilhelm Hudel. Crednerstt. 5(X - 28. Geh. Obeceee? rungsrat Prof. Dr. Richrrd Asimann, Direktor des König! Pg-euß Aeronautischen Observatoriums Liudenberg, 73 I.. Gocthestr 30 --- 29. Gertrud Margarete Mathilde Elisabeth Molz, 2 Wochen' Tvck.ter des Oberlehrers Professor Dr. .Hernmun Molz Südanlage 9. — 29. Joseph Herz, Banker, 73 I., Neuen Bäue23 — 28. Lina .Honnann. Kibch.mmädckien, 20 I., zu Wicseck — v9 Katharine Shi er. geb. Kümmel. 65 I., Ehefrau des Schmieds Jvbann O^eorg Schiier, Blcichstr. 11. — 29. Otto Müblich 13 I Sohn des Fabrikarbeiters Heinrich Mühlich, zu Waldgirmes — 29. Luise Schoalm, geb. Waaner. 41 I., Ehefrau des Hüttenarbeiters Ludwrg Lchwalm zu Wißmar. - 31. Will-elm Sck.äusl.' Hausbursche, 17 I., Klinikstr. 37. * w,li oen ganzen östUchen Teil des Sultan Selim Stadtviertels oer- l>eert. Tie Gebäude zu beiden Seiten der Fatich Maschee sind zerstört: die Moschee selbst jedoch und die dazu gehörigen Banlich- keilen blieben unversehrt. Tie meisten der abgebrannten Wohnhänstr sind nich^ versichert. Tie G».'!amt|fi-Ldensu.!une beträgt 40 000 bis 50 000 Pfund. Unter dem Vorsitz des Großlvejirs hat sich ein großer Hilssausschuß gebildet. Beim Brand von Stambul waren auch die in den betressenderk Stadtvierteln gelegenen großen Spitäler, die Volksschule und die höhere Töchterschule ^efäljrbet; sie wurden jedoch gerettet. Ebenso wurde dank der Anstrengungen der deutschen und ö st erreich isch-ungarischen Truppen die Tabaksabrrk der Os- mlanij'rbio.atsodalösnnge ,i Löcher zu erzeugen. Ist gleichzeitig Eiienvxyd vo^v.rnden, so ist die schädliche i Wirlung noch größer. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um ! katalyttsche Wirkungen der genannten Metalle, die als Sauerstoff- Überträger wirten. Spuren von Kupfer oder Eisen können aber beim Gebrauche leicht in Wäsche hineingeraten. V.'p (WTB.) (Amtlich.) Letzte Nachrichten. neucstc Beere -'(färung* Hauptquartier, 4. Juni. ocri Großes Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. Artilteriekampf in wechselnder Stärki-, regere Erkuw- dnngstütigkcit des Feindes und st'.Kre Vorstöße an ver- chledenen Stellen der Front. Südrv ftlich nin Morris hit lich der Feind in kleineren Grabenstücken festgesetzt. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. «dkördlich der Aisne entrissen wir dem Feinde in hirtrm Kampfe einige Gräben. Der zähe Widerstand des auf den p.hen westlich und südwestlich von Sojfsons sich anklam- mernden Feindes wurde g.stern gebrochen. Die .Höhen ron Vaurbuin und westlich von Chaudun wurden genommen. Nach Erstrrmung r ..n Pernaut und Mis p aux-Bois warfen wir den Feind auf die Linie Le Sonlier-Dommiers zurück Alehrere Batterim wurden erobert, einige tausend Gefangene eingebracht. .^^lmzösi'che Gegenangriffe Leiders.its des Ourcq- ,Zu„es scheiterten unter schw.ren Verlusten. Nordn estlüh von Cyllrau-Thierry haben wir im Kampf die Bahn Bussiares— Bonresches überschritten und feindliche Gegenangriffe ab- gcwiefen. An der Marne, zwischen Marne und Reims, ist die Lage uitvcrändert. Der Erste Generalquartiermeister L u d e n d o r f f. :r. Etnge?an-t. 'Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) In einer in der Samstagnummcr des Blattes abgedriickteki Zuschrift Wird die „Fremdwöttlichkeit" der Bonbons damit entschuldigt, daß noch niemand ihnen einen passeirö^i Nomen zu gebe» genmßt habe. Ist das richtig? Sp-icht nicht, rvenigstens in Hessens jedes Kind von ..Guts"? Und haben wir Eruxrchfenen das nicht auch gelernt? Mich ärgert es jedesmal, wenn ich auf die fotzt fast zum tägfidK’n Brot gewirbene Frage an die Ladnerin: „Sind Guts da?" die -lntivort erhalte: „Nein, die Bonbons sind leider noch, nicht ein getroffen." vernriscl-tes. Der Brand In Stambul. Konstantinope l, 3. Juni. (WTB.) Nach ergänzendeir Meldungen der Blätter hat der große Brand in Stambul Der Reichstag. Berlin, 4. Jimi. Vor Beginn der' heuticren Plenarstkung des Reichstags treten fast alle Frak ionen zusammen, um über bie Neubesetzung des Pr äs identen Postens zu beraten Der .Vorwärts" schreibt: Die Parteien haben sich mit der Neuwahl noch nicht ofsizlel! beschäftigt. Alle toiiVr verbreiteten Angaben sind müßige Combine.tionen oder vorsich rge Fühler. Um das Mairdat ün ersten Berliner Reichstags- Wahlkreise ist ein Wettstreit entbrannt. Es werden nicht weriigerj als neun aussichtsreiche Bewerber genarrnt, ixrimutcr außer Deru- bürg James Simon, Professor Dr-. Mar Apt, der Spudikus der Corporation der Berliner Kaufmaimscliaft, svu.-ie mchrer-e be- vannte Berliner Stadtv^ordnele, Parlanrerrtarier, Jndnsirrelle und Grotzkautleute. Tie Nachricht, daß der Abgeordnete Erzberger beim Wie- dcrzusammentrttt des Reichstags aus eigne Fvrust eine neue Frie- deuöaktron zu unternehmen beal.sichstge, soll, u>i.' die Köstrmania" schreibt, frei erchnden sein. Dazu, daß die Frage errrer neuen Reichsbesitz st euer zu den umstrittenen gehött. schreibt di- „Germriia": Wir liabcn auch rm >Lteuerwe!eir sckxiteller Weiber leruen müssen als mir es 'mc dem Kriege gewohnt Svebeir erfahren wir, daß K>«r die Schweiz, wo die steuerliche Verteilung zwischen Brmd und Kantonen ähnlich liegt wre bei lins, die Einführung einer direkten Bundessteuer zum Gegenstand einer Volksrbstimmung gemach: hat ^ie dabei festgestellte Verwerfung des Ged.rnkWLbeweist nichts für die deutschen Verhältnisse und nameirtlich deslmlb nid> • weil dir Schweiz keineswegs die ungeheuren Krieg Kn chm zu tragen Hai »ä rmr. Darum sehen w.r auch die einzelstaatlichen Finannni'iiüei- zu ernem gewissen Entgegenkommen bereit. Zahlreiche Todesfälle in der amerikanischen Armee , a ^- e r o i *r r^'x^ un i Nichtamtlich.) Es -st auffallend, wie lMi dis Za hIber T ödes f al le rnsolge Kr a n kh ei t in der am erlka urschen Armee ist. Sie soll die Zahl der im Felde Oeefallemm um nvehr als das Dreifache ülx-rsteigen In etU'a vreiviertel der srrcnflvit^iäUe wrrd als Todesursacl»' Luugewmt- ziindung angegeben. Auch 'unter den in Aincnka beiü-.dlmLM Triippen s,nd muh „Neupork World" vrwi 25 l 5<-deSstille injolae von Jnfluniza und Lungenentzündung äußerst häufig. So wurden m der zweiten Woche des 'April 235 und vr der dritten 3904-1* °78 -lodessälle duvä) Krankheit gemeldet. Für die vielen Beweise herzlicher Teil- nähme beim Heimgänge unserer lieben Ent- schlasenen sagen wir allen auf diesem Wege herzlichen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. I. d. N.: Joh. Georg Schäfer. Gießen, den 4. Juni 1918, Allen, die uns bei der schweren Krankheit sowie bei dem Heimgang unserer lieben €*it« so viel Liebe und Teilnahme erwiesen, sowie der Schwester für aufopfernde Pflege und die vielen Kranzspenden sagen auf diesem Wege ihren innigsten Dank die trauernden Hinterbliebenen: In deren Namen: Familie Ernst hofmann. Wieseck, den 4. Juni 1918. 4228 Bekarwtmachuttg. In unser Handelsregister Abt. B. wurde heute eingetragen: Gießener Treuhandgesellschaft mit beschränkter Haftung in Gieße»». Gegenstand des Unternehmens ist die Bcrwaltnng und Verwertung von Liegenschaften durch die Gesellschaft als Treu handerin. Das Stammkapital beträgt 2000«) Mark. Geschäftsführer ist Bautechniker August Becker in Gießen. Der Gesellschaftsvertrag ist am 20. April 1918 errichtet. Die Gesellschaft wird durch den Geschäftsführer vertreten. Gießen, den 28. Mai 1918. 4217B Grogherzogl. Amtsgericht. Tieferschüttert und unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß mein einzig innigstgeliebter, guter Mann, unser lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel, der Musketierjoh. Hofmann Infanterie-Regiment 343 , Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Kl. kurz vor dem Urlaub infolge Kopfschusses am 18. Mai 1918 sein junges, blühendes Leben lassen mußte. In tiefem Schmerz: Luise Hofmann geb. Bernhardt Familie Karl julich Familie Philipp Bernhardt it Klein-Linden, Chemnitz i. Sa., den 4. Juni 1918. 02202 Kaffee Astoria 1 Mifiwsc^, von nachm. 4 Uhr ab Familien-Konzert Empfehle \ orzUgliche Torten und Waffeln. Kaffee Ernst Ludwig Inh.: An*, ltath 420S Heute "dF UZSK.'LS^ Eigene Konditorei. Dalli-Qiahsioff Kam Plöiten nnd Rüpeln [3S85hr mit jedem Glühstoff- und Kohleneison ist in der altbewährten Friedensqualität in a.lea besseren Eisenwarea* u. Drocengeschäften wieder an haben. Deutsche OlübnlofT'Gcselluchaft Dresden. 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P 11 "SP n ? n r -^ c erlassenen Bestinrmungen stützen sich -i ^äi's'h. üton der Reichsstelle für Gemüse und r ,!• •r5< ia, * c lv * a ”Titm jlwerbrancher ans einnral abgegeben iverden Bei Zuwtderhandttnngen werde:: sowohl der Verbürfer, wie auch ^.^.' EliU^e r m:t Gefanym.sstrafe bis zt: erneut Fichte und Geldstrafe bts ya 10 000 Mark oder einer dieser Strafen be tegt; neben der Strafe kann aitf Einziehung der Borräte er rannt werden, einerlei, ob sie den: Täter gehören oder letztere Bestimmung rechtfertigt sich nach den Borschriften der Reichsstrafstcozestordnuirg die sofortige beschlagnahme widerrechtlich ausgekaufter oder verkaufter Waren >durch Polizeibeamte. Es sei darauf hingewtesen, dast also B e f ö r d e r un a s- schetne tn d:esemJahre für Frühobst n ich t au sg este ll t weweu. Ausgeuo mme n sind die Besörderungsscheine für wlches Obst, das zum M a r k t v c r k a u f in den Städten bc ftnnmt :1t: hierfür gelten besondere Bestimmungen. Ebenso erhalten Ob sterzeuger, die ihr selbstgezogeucs Obst nach ihrem m einer anderen Gemarkung gelegenen Wohnsitz ver- bringen wollen, bei Vorlage einer amtlich bescheinigten Er Uarung über den zu envartenden Ernteanfall Beförde : u n g s s ch e t n e bis zur Gesamtn:enge. Für W i 1 d o b st, wie Heidelbeeren, woldwachsende Himbeeren, Brombeeren und dergleichen, gelten die gleichen Bestimmungen, wie für anderes Frühobst. P f l ü ck sch e i n c werden in diesem Jahre n i ch t a u s g e g e b e n. Die Vcrsor- Markte und Ladengeschäfte mit Wildobst wird vor auchrchtlich, da e:ne planmäßige Einerntung durch die Sam* meuirganisatiou des Generalkommandos erfolgt, iu diesem Bahre so rerchlrch sein, daß auch solche Bevölkerungskreisc, die mcht die Zeit auch ringen können, um selbst Wildobst zu sammeln, ihren Bedarf zu deckn in der Lage sind. schrstten. Nack, den geltend«: Bestimmungei: ntüffert diese SeudiM- lleu an die Absonder zv.rückgogeten iverden. In sehe vielen Fällen M aber der Absender auf den Setzungen nicht vermcrll. Tie Sendungen müssen dann als unanb ringlich behandelt werden. Begreiflichnioeise entstehen daraus Unannehmlichkeiten für den Ab- JerLber wie für den Empfänger. Mw diese zu vermeide!:, ist cs nn- bedmgt nötig, die Bestiimnnng zu beachte,:, daß Feldpostsendungen bis zum Gewicht Don 50 Gramm portofrei befördert werden. Ebenso erforderlich ist die jedesmalige Angabe des Absenders auf den Feldpvftscndungcn. o* Be kä n: p f u n g de r ?l. ep fe l b a u n: raup e. Die Raupe Aepfelbaum gespnrstmvtte und der veränderlichen Gespinstnrotle der ^ " AusKeichnuIrg Das ^Allgemeine Ehrenzeichen" für streue Mbcrt erhielt der Kilfsarberter Heinrich Weinand-t bsr. d irbc irwerkstette Gietzen aus Anlaß des UrdertrittS in den rnuyeloanv. die „verloren" gehen. FewposhBrws^nvnngen werden be: den Posumswlten nafr'tmc vor tßglidj :n groher Zah: nnt Uebergetoül.t einaeliesert. Sie riber- Metten das G-wi , r von 50 Gramm, das für Portofreie Feldposl- lendungen ^ugelalb:: ttt,,sind aber nieU freigeniacht. Hauptsäck>l:ck> uw dies ^em>ung."u nnt Tageszeitungen und ülustrierten Zcü ~ , UILW L L/LLUIIIUI LUU;Ttll ^ U11IIIW U l. “Vt ut jüngster Zeit nüeder an Acpsel- und Zwetschenbüur:e.n auf. P:e Raut^er: sitzen in Gruppen von 20 bis 50 Stück an den Bäumen n: ernem etrva saustgroßen Gespinst, in dem sie sich verpuppen. 20s wrrhames Mlvcl zur Vertilgung der Schädlinge ist die Vernichtung -der Nester durch AbsckMeiben und Verbrennen der betreffenden Vwngc oder das Verbrenne:: der Nestjer und Raupen an den Baumen nirttels einer Raupeilfackct zu emlpfehlen. rv*r ß i ri r nachahm enswer te Einrichtung. Eine .'Meldestelle für Verpackungsniateriat ist in Leipzig .eingerichtet b'vrde,:. Dort inerdcn alle Leergüter genwldet, die nichts ofort Wreder.Verwendiuug si:rdsn. Weim Firmen.Bedarf haben, so tönnenl fte bei der Handels kam vier die Stellen erfahren, wo gebrauchsfähiges w'.ateriat an Kisten, Wrbsr, Kartons, Latten gestellt: nsw. lagert, ^.tirch.den Llusgleich zwischen Besta:ü) und Bedarl' wird dein all- gememen 'Mangel an VerpacLmgÄnitteln beigeguet. Es wird dadurch auch bic Eisenbahn von der Beförderung des Leergutes entlastet. T:e P-ermitllung geschieht t!ostenlvs durch die Verkehrsabteilnng der Handelskammer Letzte Nüchrrchreu. miiiiiHüniiiiiiiiifmiNmNiiimmiHiiiHiiiiiiimiiiimiiiiiimmiHiimimimiiuiiüiiimiiiiimmi VtLle Wenig machen Vielt Auch die kleinen Gliben znr Ludendvrfs-Speude werden notwendig gebraucht. Wenn Du keinen Taler entbehren kannst, gib eine Mark, wenn Tu leine Mark hast, gib einen Groschen. ?lns sorgenvollen Opfern des Krieges freudige Lcbcnskämpfer zu machen, ist die Ausgabe der Lndeudorff - Spende für Krieflsbefchädigt Hilf und gib! lllllllllllllll!llll!fllilllil!lllllllllllllllll!Ulllllllilj||||||!^l!l!l!l||||!!l||f||lti!ffl!ni||||tl!||il|||!||!!l! -> T Kreis Schotten. e. Aus den: Vogelsberg, 4. Juni. Ter Lürdrang von -- ^ v ij v * i’v ». *. y, i. iaiiuriuuy uuit Erholungsuchenden zu den Sonnuerftischen des Vogelsbccgs ist trotz der nicht unerheblichen Verpslegunaspreisc i;i diesem Fahre außerordentlich groß. Doch wird der Frc:nde::zustrom, der ist Friedenszeite:: von allen Geschäftsleuten und Wirten recht gern' gesehen wurde, miter de:: heutigen Verhältnissou von den Ein- heimischen mit recht gemischten >Gesi:hlen betrachtet. Biele Sonuner- srischlcr sind nämlich mcht damit zufrieden, daß ihnen außer reiner Höhenluft eine verhältnismäßig gute Verköstigung geboten wird, sie staeichen wich d:e nmliege:rden Orte ab nach allen möglichen! Lebe:'.sn:itteln, treiben dadurch die Preise außecowerttlich in die Höhe und verleiten damit oft die Landbevölkeriurg, ihrer Llbliese- Nlugspslicht nicht in der gelvünschten Weise nach;ukon:n:cn Diese Jagd nach Lebensmitteln sollte von den Kurgästen im Interesse der allgemeinen Volkscr::ährung imbedingt vermieden werden. Kreis Wetzlar. ra. 2lus dem Kreise Wetzlar, 4. Juni. Mit dem Eifer 1 *»v •« w v | t » l* 1 11 1 JJ 111 I 7 vin v 2 H iiX ' nen Kreuz lonrden ausgezeichnet: Wilhelm R ü cke r - Mnderbach Gefr. K ö p p e- Bermoll, Karl P a n z - Niederbiel, Jakob Hen- ~ v M .i «j - jmyuuiu, ouiüu Henkel- Hermanngeu: )on,ie Fr:tz Luter und Friedrich Weller ans Münchholzhausen Urnversircrts-rXirehvkchten^ -- F r a n k f u r t a. Ml., 4. Juni.' Zun: Nachjiolger Prof Em.it Pc cker tS auf dem geographischen Lehrstuhl der Universität Frankftlrt :,t Pros. Tr. Norbert Krebs von der Universität Würzbnrg m ^Aussicht genomnwn. Pros. Krebs ist Oesterreicher und 1876 in Leoben geboren. Bon 1909—1917 war er au der Wiener Universität als Privatdozent und z-irglei>ch an einem Go:n-- nasinrn als Lehrer tätig. Seit Ostern 1917 lehrt er in Wnrzlmrg, >vo er. zugleich das Ordinariat für Geographie mne ^-at. Dev nerreste LZericlit der Äeere-'leitttng. (WTB.) Großes Hauptquartier, 5. Jurü. (Amtlich.) W e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. Erfolgreiche Vorstöße in Flandern brachten befangene un. An der ganzen Front hielt rege Erkundungstätigkeit an. Der Artilleriekampf lebt.' vorübergctzeud auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. >',n Erweiterung unsere: Erfolge auf dem Südufer dcr Ais.'.e warfen wir den Feind aus AmAteuy-Eotry zurück und naynltn seine Stellungen nördlich von Dsmmiers. Örtliche Kampfhandlungen beiderseits des Ourcq-Flusßes Iw übrigen ist die Lage unverändert. / * Leutnant Löwenhardt errang seinen 26. Luftsieg. Per Erste Generalgirartiermeister Ludendorff. Von der deutschen Offensive. Luni. iWTB. Nichtamtlich.) Schon in der Schlacht zwischen No h o u und Rotze hatte General H u m - oer: seme Reserven überhastet und tropsenweist in den Kampf ‘ 1 nMsen. Damals fochten jedoch die Franzosen immer noch :n gejchloUenen Verbänden. Ter Einsturz der Front am Ehern tn des Farnes wirkte jedoch so gewaltig, baß der geordnete Aus marsch der geringen ftanzösischen Reserven ocn: der m:aufha1t- wmen deutschen Berfolgmrg gefaßt und 'erschlagen wurde. Die Gruppen des Generals von Eonta bekärnpften in den letzten Tagen em buntes Gemisch von Tivisionen. In einem W-ildchen westlich vonE Hertz mürben Gefangene von allen Truppen garEmgen ge- "LN: Neger vom 12. madagassische« Bataillon, das geroölmlieh als rlrbettstruppe diente, in der bedrängten Lage aber als .iv.mpi- truppe eingesetzt wiwde, 2lngehörige der 10 Kolonialdivisimr, der Vö. und 154. Twiswn mü> einige Leute von der 43., die sich M tagelangen Känrpfei: verblutete, ferner französische Kvvalle- r*}?^ von desr 4. und 5. Kavalleriedivision Die Gefangenen/ schieott.l die Schuld nicht auf ihre Generale wie d:e Englcnrder es ich ständiger Beharrlichkeit tim, sondern geve.i zu, daß allem! dre unerhörte Schnelligkeit der deittschen Beriolgimg an dem Unglück schuld ]et. .Genf 4. Juni. Die heutige Havasnote erklärt, daß auch am achten Kampftage die Schlacht mit der gleichen Hesligkeic m:gedauert habe. D'.e französischen Gegenangriffe seien jetzt häufiger und wirksamer geworden iuti> durch das Eingr>.iieu !?er französischen Reserven }ei das Gleichgenücht iviederhergestellr. Aus der g a n z e n ?y vonttinie behielten jedoch die Deuts ck>en ein a hl en mäßiges -11 ebe rge io ich t u:ü> es sei eine neue M f c:: H v c an ernem anderen Fr vntab schnitt zu be- urchten. Zivischen Aisne und Ourcg dauerten die heitigen Angriffe an. Die wirtschaftlichen Wünsch? des deutschen StrhaEls. Hamburg. 4. Juni. (WTB. Nichtamllich.) Der Ausschuß der in Hamburg bestehenden Schiffahrts - und Handel s verein tau ng hat an die ReickStagsabgeord-» ? m . e Einladung zu seiner Tagrmg am 15. und io «vyjnu nt Hamburg gerichtet, damit Unten von berufenen Seite die wrrlsck-astlickieu Wünsch' des größten dentstren Seehandels vorgetragen werden können. Tie Einladung weist darauf h 1 -' ^ß. wie die Absperrung des Seeweges die letzte m:d eigentliche llrsach für die jetzige Zwangslage iit, so diese in Wegfall kommen muß, sobald der Weg zu den liberseeischen Handelsplätzen nxeöer »Trct wird, was erfordert gebieterisch nicht etwa das Jnterefstt einzelner Staaten und Verbände, sondern des gesamten Deutschen Wrches und Volkes. Unterzeickmet ist diese Einladung u. a. von S. A. Amsrnck, Albert BaLlm und S. H. Heye. Dos omerikannche HilfSlper. Berlin, 5. Juni. Der „Berliner Lokalanz." meldet aus Giens: Gedrängt durch den Bedarf der Obersten Heeresleitnngj amerikanischen Abteilungen aus den Uebungslagern nach der Front soll Ende der Woche diirchgeft'ihrt werden. f- Mchard Ajjmann Bo:: Privütdozent Tr. .A. Peppler. Am 28. Mai d. I'. stjarb in Gießen nach längerem Leidet: der Geheime Obereegierungsrat und ordeittlich' Honorarprofessor an .der La-ndesuiniverfttät Tr. nved. tä. Phil. Richard Assmann -der frühere Direktor des Königlich Preußische Aeronautischen Ob- fervatoriums Lindenberg bei Beeskow. Mit ihm ist ein mtt dem Gebiet der .Meteorologie selten erfolg- und ideenreicher Forscher und Gelehrter, der sich in allen Kulturländern des Erdballs höchsten An sehens erfreute, dalüngesangen. Wieder eiitcr im fever großen Führer inib Bahnbreck)«ev in der Erforschiung der Atmosphäre^ dessen genialem Erfindergeist es gelmtg, dam Lnstnr.-ere bis zu den größten, früher nie für möglich gehaltenen HNhen seine Geheimnisse zu entreißen, ist ins 5'wab gefunken. Trotz des Weltkrieges, der manchen feiner überaus Zahlreichen etduiuex und K-oliegen ferne hielt, hatte sich am 1. Juni doch e:ne stattlich- ^char von Freunden und Vercbrern im Fried- bcrger Krematorium enrgefunden, um von dem :wck.geschätzten Toter, ck v lied zu nehmen. Als Vertreter der Landesnnivecsität widureten Leu-e Magnw'niz der Rektor der Landes Universität, Geheimer Folrat Pro: Dr Gn evius, und der Dckkan der PhilosophischeI »harultctt, Pros. Dr Lchlesinger, dem .Heimgegangenen ltwrm ' e < Ä^°v rfcc ^nchrnäs und b?': Würdigung )enter unifci - schasttlck.en Berdnmstr. Xa; Nachfolger Assmanns am Kgl. Preuß. , ueronautischen Obierv-.ttor:nm Ln^ .-nberg, (^lieinter Regierungs- vat Prvf Tr V c r g e se l l und l^ninrat -Pros Dr. H c l'l -mann, der Direktor des König!. Pr uß meteorologischn Jnsti- 'Ms m Berlin eiitlvarfeu ch leitck^.chen Firrben ein Blld vtm u f ni ci/'t :i "Ä ^chlss-'N des Versl! 0 rbeu.en. 'Prof. Bersv n svrack> als früherer Mitarbeiter Assmanns m:d Bwtreter des Berliner Vereins für ^nstschch'ahrt, Prvf. Dr. Linke int Aufträge des J1 .ffaxtet Phi)!ikali'ckMi Vereins. Mit cmer Ansprache vom ^ogeinwn .Hiofrat Prof. König im 9Lamen der Vereme, denen der S sein Feueresse ,ngr omdet st:tte, besonders Des lMogh. Vernns für Luftfahrt, fchvs; die für alle Teilnehiner ergreifende Fercr. Zahllos waren die sckKifÜichrn u'ck) telegraphischen Beileids- kundgebungen, bt * oer Dockt er des Vestt>orben!en, FrärL-ein Hc l nie <111) mann, von den Spitzen der Behörden und der Gelehrtere 1^/ wurden-^ Auch S. Ml der Kaiser ließ ln nachfolgen- Leloainimii seme rpcrrme Ant.-ilnah»ne zum Misdruck brcrneen: d>r KLser un) König lyc^t di? Mckdmrg lvn > iit Ableben >ehr?s Herrn Vaters mit NTärmsl-.f Anteiluabme er- < beda-.kern l-'bhai: den Verlust, d'a die linssens-ckZaftliche «JlW i Mrn> Den Heimgang ihres Begrüirders esteidet. Seine bc? ' erdi-.'nstvel>n Mannes und feiner Lobens- -F' flmir ä'eden^i und haben mich za, livauftrageii geruht, frftf ÜÜ 1 ® l ® r, '/ TT ftf , a t:r ^ Aus"w'i.ck,herzlicher Anteilnahme an dem schueren Verlust Kenntnis zu geben." m-x < or . f Kultusminister Sch tu i d t. T rb Ass mann, geboren am 1.1. ?lpril 1845 zu Mägde- , ' !i ' 1 '''' ' 'w:.;ck,ch dem ärztlichen Beritt zugewcrndt .kls rr'nr * P: lir '^ fln 1^70/71 teil, ltit'o tmrrde mit dem D.u'. Nisgczelchnet. Erst anfangs der achtziger S?b er g 5 mtte-»neloMsch?n Studien hin: nahezu 10 Fahre Vt u die Enttvutlnng dieser Wisseirßchaft in miermüidlicher, sälte:: erfolgreicher Arbeit gefördert. Mmmms erste wissenschaftliche^Lub- litatwiien lagen mech auf dvn: Gebiete der pra k t i s chen W i t t^e- rungskünde. Im Frühling 1681 verössculliick^? er einen A'us- nir, der zur Gründung enres BeDeins für landrmrchchaftlick)e Wetter fivlbe m Magdeburg führt?. Ter Verein bezeilck-nete als Ziel seiner Tätigkit die Organisation und Sammlamg guter ineteorolo- gifchcr BeobachtE;^n, sowie -deren praktische Benr-ertung im Interesse der Land- ^nnd Forstwirtjchast. Tie McHe^rologie ivar ch damaliger Jett eilte vvn den Regiernngvn als cruch den Gelehrten w>ch wenig beachtete Wiffanschaft. Assntann erLmnte »rit sck^rfem Blch, ivas der Wtt!ens?chrft als Grundlage ihrer Eittwi^klMig wop tat, die Wecknng das J«teresses iu ,o>citett Kreisen, um dre zur Organlsaticar der Baobachtzmgänetze erforderlichen Geldmittel und Mitorberter Hu grppuM^n. Mtt Feuereifer siljckZte er dieses Ziel zr: erreiche. Der Berliner Verein Kr Lnftdahrr, der sich vor Assmanns Etntrttt nur mit sportl^ch-r Lnftjahrt befaßt hatte, wandte sich unter !e:n?r Leittmg wvstrti-chtasklicheil Mr§qäh«l .zu, die in der Folge zu überaus fnnckAblNVt Ergebnissen: führten und unser Wistzen vom Li'.chinser EeeoM-Miisch bereicherten. Jnr Jahre 1887 gelang Attnwnn die für die ML:k der Atnvosphäre grundlegende Ernndung des Asp^rations-Therutlonteters Obwohl sichoil über Isä Jahthmüerte seit der Erftuvmig des Tliervw- meters vergangen ivaren. besaß :nwt ch der LÄtternn^tlmdc doch noch), kein Insignment zur Meffttug der wahren LnKesnpe ratur, da die l'chgal^n g?:völmlichikr Th-ennonttler diwch Strah luiigscrnslüsse gefälscht lotsten. Tiestr Niangel eines ')lppnrates znr Bestimmung eines so snndanwntalen Elementes ioie der Luft- tencheratur lxattc vor 1887 eine Erftwsichjung des Luftnrceres mit Ballons unmöglich, g-nn^ü, da mlaar wegen der in höheren Schichten alle Angaben geN'öhnlicher Therniomever sÄscheupeu ltaröen Son- nentesttahiung zu k.inen: brauchbaren Ergebnisse gelangte. Willen- chaftlicüe Balloirsuhrteip die 1866 Gleisler in Eng laich aus ftchrte, harten Ikteslilrate ergeben, die mit den Gesetze: tec mechanö-^ sch«: Wärmetheorie m Wiverspnchi stunden, waren daher nicht tzneder ausgeiromnven werten. Aspmann leghe mit sein-eiu ^itwns-Thermwnttlcr ten Grund M dem neuen, jetzt in halber Blüte steheichen Zweig der Metevrochgie, der Aerologie, und hat ftckt schlon durch diese Tut unsterbliche Verdüiche cwwarten Unter seitrer enermscheu Führmm beyami im Jahre 1^95 der Berlmer Vevem für Lirftfahrt jene setzt Klassisch geuwitene Periode wissenschaftlicher .Ballona ufst ieg e, int TeittßMnd damals emtn großen Ursprung aeyenüber alle:: anderen Mckturlä«tern lwochttn und eine wahrhaft natwmcke T»rt durstellteu. T^ittj>ckLand lilxwuahm auf diesen: Gebiet die Führimg die es dank Assmann auch heute ivxh> liat. Als cifriger fontem! ww Helfer stund ihm tebei ftt-t» der Miser zur Seite, der namhafte Mittel aus seinem persönlichen Fonds l^eistenerte. Die erste denkwürdige imsseiischaftlich-e BaÜvndahrt erfiolgte am 1. Rkürz 1893 mit dem Ballon H umbvldt in Anwescicheit d?s Kaisers und erspielt dadnrck^ il-rrr ^^tenttvig nttftwntzend ein -anz besanterz^ offizielles Olepräge. 1900 überrastttw AssnimM nrit einem Äabe hockchefähigster RMn'teiler die ^vissensthaftlich^ Vielt mit dsnc dreibändigen, die Ergebnisse der Falnten ,Msa-mnenscrssenten Werb- „Wissenschaftliche LnfkfahrLm", das den Grnnd ,znr Phtzsif d e r ?l 1 m 0 s p h ä r e legte, und dcm Slftleier, m it dem die Natur ldie Geheimnisse des Linftnweres unseren Blicken nrtrvg, lifftt-te Mit rastloser, gemuler SckPi-atzWvaft entwüMbe um: Usmam: mit überraschender ^>ckmell:gkcit weitere Methoden zur Er- chrjchung ,des Lustmeeres. 'Berf-uck>e, die in väordamerrtä mit p-ratt«n ange,teilt woiten ivaren. verrmlaßten ihn, sich der tsckinck zit-moendgii. In kurzer Zeit gelang es ihm, den Drachen ^^'omemchaftlicher "ILaparate so zu verrwiNonumn^ daß diese Methode gleutißoerttg neber: dem Freiballon emem wichttgen Farschungsmittel wurde. Ter Forscknri!g-'>bereich der Track-en und Freiballons liegt durchsckmiMich in den n st t e ren ^tmowhäre. Alinnnuts Verdienst ist es, auch di- hchen Schichten von 20 mrd 30 Kilometer' mü einem Schlage der Forschnnst zugänglich gemackü W lyabcn, indem er das ntmitive Kmdersplelzpug, den Gumm,ibdlon, so vervrEmtncnete, daß P e .^tQgsahgkett sich ins m dieje Höhen erstreckte Daiti ^ bann ilmi^dw Entdeckmtg einer fundamentalen, oerter iiw leimten «stiM rfjtgirensc im öiirtmeerv bei ettoa 10- n Ma- metern nt der die normale Temveraturabnahne aus .'v"'und den- grvtten erreichten Hohen DenrperatmÄIchheit ctn- CHf ir *ikro Amchttiumgen vom Wärmehalls- halt der Ainlviphgre m ganz neue Bahnen .^lenkt liat Assmanu krönte im Jahre 1899 sein Werk, die Erfvr- schung des Luftmeeres, durch die Errichtung cn«s in >e:ner Art auf dem ganzen Erdball einzigen Observatoriums, des aeroitauti friien O bsersta tvri* u n: s in Reinickendorf bei Berlin, das einige Jahre später in «vllcndetfr Form ui fiinfeenficrg südlich Borlm pn./.'f u>urNf wwtwr «tifer c>e,i _boifnnirM : wi aia? ke'trn bntwftntc. n; ^m*dwtv*pn W-ttzod-i, z.rr (ffjorjct.ma i>» Atmosphäre haben Lichule gonmchl. zun-icb r iirt iibrijyai TeutstGam, da:m m nnMifl)al1iaul«n Siegestttuf iu dw ganzen Welt. &mv envettert und vielfach, vervollUindigt. ha-.- ,i i,e J!d> beute volle Gnttigkint, ja ilysc Bedentnug erst io ce.l.t in bem ^ ^.aseinsiampfe Deutschlands erwiesen, wo sie v; 11 0 # » KiTiecciiftrii inlli-ärisckien UnternelmnmK'n baltististlc. ..-nm.Vvi lnftüftisferischer nnd anderer Art umntbedrlick .in, - -st-- x«ner Z«t mei,t vvrawseüand. hat Assmann DLett-vten wmfoii bre der tt^ter anslebenten Ln ftschi ffahri die Wege et^ u«ten und die m nicht geringem Maße zum Siege n'n s e- r Waffen be:tragen. o hütendem Eüst-i- fand Mftnann nedv: seiner Fvrrchertattgkeit nach Z«t .zu ^chilreichm Arbeiten s chriG. stel le:: scher dlrt Ei^lettetc i»s an fein Ente ;uf von ihm beqnmte* Monntsjchns« ^Das Wetter", die ,V>A, er Physik 1 ‘' ~ ' schritte de und die „B e i t r ä g e zur P h p s i k dltmvsphäre" Mnmnn teschz eine große teich. ttgkcnt der Anffvssmlg, em tt.ch's, umsasstnrdes Wissen und ,-ark.>s Streben muh größter GenamgVeit. Seinen i:hu n ein Irmrculvr Bentzer, mancki.am feiner im,gen >; .:if> '.'iürKid»ro SBSS^, bcrv VI. l iriKxt P ] L cr mü allen ihm zur *fevfy<*ni: uetentvu Mül; -ö"'Eöckern bestrebt mar. 1908 sandte er B . n Elias nach Oitamka zur Erstmchmg des tropiickeui .'lmee»- dem Bnsasser und <5 t ae hl i ng ermfrrtuhte Asfmmm - -r.m teit die bwimnten B.ülvnhock..fallen mr Mes.ung der Strahlungsintensität der Smine Im Frühjahr 1911 sichelte Afsm.m nack, Gießen über. ,r» in unserer schönen Nniin'rsitätsstadt im wohlverdient-", Ru , , ...'■■Mmuvuu.-i un IWIJIUVUircil feteii. 1i>rr Itzkülii.ge Jahre find ihm hier bi'ichüten gewe se n. I'eüand zu