MM D«r OeMer Vfrjrtm txfaihrd «I-Üch, «ufec Eonrttaa«. - Verlagen: Sichrer 5am Dorf Kemmel und südlich von Lokcr scheiterten mu A>e>id starke feindliche Teilanariffe, Beiderseits der Lt>S and am La Bassse-5kanal lag unser rückwärtiges Gelände mecherum unter starkem Feuer, Auch zwischen Arras und Albert war dre fcrndluhe Artillerie am Abend sehr rege. Zwiscku-n Somme und Oise lebte die Gefechtsrätigkeit oorübergchenö auf. An der übrigen Front nichts von Bedeutung. Eines unserer Bombengeschwader vernichtet« in der Äaust vmn 20 . zum 21. Mai die ausgedehnten französischen Munitionslager bei Blargies. Leutnant Menlftiff errang seinen 27.. Leutnant Pütter ft men 23. und 24 . Luftsieg. Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff. Der Abendbericht. Ber lin, 22. Mai, abends. (WTB. Amtlich.) Bon de« Kriegsschmiplätzen nichts Neues. Et Wrksmck .^rrmmiger Entschlossen- EME-chen Vorgänge auf den Kriegsschauplätzen? tNes sagt große Ereignisse, neue furchtbare Angriffe vor- «V™ '« Meldung heißt es, die ftanzösischen , «hkritlker stellten fest, die deutsch^ Offensive könne stünd- ch erwartet werden Von dem Verlauf dieser Dinge hängt o itlusgang oder dft Länge des Krieges r^rr Wihon ichwatzt. ist in kurzer Frist vicl- .wtn ;•*£* ". m,& fld> IG schließlich den Tatsachen ^ C c5.T, T, i aT,er ? f ‘ rbcn b«, ihrem „völlig selbst- ^!l,rbrieg ia sicherlich nur bis zu einer bestimmten Grenz« Das Urteil des „Vorwärts" über die Aussichten des besten haben wir bereits wiedergege- en Das Hanptorgan der Sozialdemokratie meint, die Kraft bnftnte werde tvitz der amerikanischen Hilfe nicht mehr cmshinauswachsen, was sie b i s he r vermocht hat Da- ^rttrlmächte mehr Aussichten, das Kriegs- endgültig zu ihren Gunsten zu wenden. Dabei behält sech bisheriges Bestreben bei, den -oegc^villen des deutschen Volkes, dem durch das Vcrhab SJS gerade Weg gewiesen wird, durch Ilerlei Stacheldrähir und Schreckmänner klein zu erhalten f? "Et das eine Politik für die Massen, die wohl nach .nei Idelnling weniger^ durch durchdringende Wahrheit und «lgerichtigkeit als durch andere feine Künste bequemen Ein 2,r n i m sorglosen Wege des Verzolltes geführt wer- ^ 'lolftn. Da M es kein Wunder, daß Scheidemann und me Mitarbeiter sich teilnehmend des Abgeordneten Erz- dem in seiner eigenen Fraktion eine Ab- A robt go°Ke Zentrumsversainmlung in esorÄ7/m^ ct 2? Entschließung gefaßt, in der ordert wird, twß ine Zentrnmsfraktwn .Herrn Erzberger ^mehr als ihren Bntreter in den hauptausschuß ent arden wlle. Dazu schreibt der Vorwärts: ^ For tgmkg bc* Streites wird man mit Interesse ver- ^ ^ B-lechandsp-rrlei im Leibe Mid kann r-fc ,L-s«mn«mm sende Kraft »erspüren, die ^ S »Bchreibt. Streit, Skandal, aeaen- M filtb ^ Folgen. Uickerlieqt aär die nge Politik Erzbergers, dann ist die Sozialdemokra- katholischen Volkes m Deutsch- i- c-nt qefLhrlirhsterr Kon kurrenten Jr m ^ntoeffe ber soz-iardc-mokratischen ^Eklurrg keirre Schwierigkeiten zu machen. Ä-ak-Tchert nährt sich die ^rrtei Scheidwrarrns von den in-e Herr Erzberger nuch Wien und anderen > tDI ?- eb S I Schwarz nmt) stärker Trirmpf ist ^ BÄxwlaudsprrrtei ist die Ursaclie ! -ZentrnmsfckMten von Erzborr;er, ^ hervortrotende Tatsache daß er ,ar cno^espielt hat. Erzberge-r hatte die i rirwn^^S’nhSSTi''' hwe ^ch^demann, nicht mehr LT ^ UTt ^ T Swg 9ÄÄ. Honte ist alber die der milurirische Sachverstärchige ' cn ontoSS:' <äeMeutmmt * Wme, ven A ml? Offensiv« nämlich.) ®it ■t mSi iS -ui organisatorischem und strategischem Gc- ffm kiM M-,wre einig« fürchten zu id ndvrss niema,e Ä,k?ld'narschnl7 -»rndenbnrg und ölencral Ä S stehen geblieben, lehrt dev -nwolie ^enaut von vrer Krregsmyven, urrd das; idre Kriegswinter im Stellrchgsk-ftg ,ü nk rren suchen und wissvr wird, bedarf kaum einer BeL^g " Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 22. Mai. (WTB.) Amtlich wird vcrluutüart.' An Ur j italienifchen GeÄirgsfront hält die erhöhte Kampftätigkeit mi. . In der Nacht zum 21. Mai drangen zwei feindliche Kompagnien in unsere Stellungen nordwestlich des Col del Roffo ein und wurden durch Gegenftotz unter grvtzen Verlusten zurüllgeworfen. Der Chef des Gerreralstades. * * * Die Unterzeichnung des Virtschaftsabkommens mit der Lchmetz. devn, 22, Mai. Me formelle llnterKeuhimnF des Wirtscha fts>äökommeir§ nnt ÄLUlschiland s>an.d h^ute mittag im Vorzimmer des Stärweratssaales statt. Da die deutsck)«n Unterhändler schon am tehten Dienstay - unterzeichnet hatten, mittlerweile aber ab^ger-eist sind, wurde eine völlig rreue Unterzeichnung vorgenommen. Von deutscher Seite unterschrieveu den Vertrag die bevollmächtigten Vertreter der deutschen G-esarrdtschaift, vm schveizerrscher Seite nnter- zeichneten die vom Brmdesrat bestellten Unterbändter. (Frkf- Ztg.) Zur Unterzeichmarg des deutsch-Mveizerrschm WrrtschcrslsaL- komni-ens teilt der Burrdesrat avrllich mit: Der Minister Dunant, sowie die Herren Prof. Dr. Laur und Natwnalntt Mchunaml sind Sonntag nachmittag in Bern mi-- gekvmmen und haben dem Bundesrat sofort Bericht erstattet. Die Aerse der beider! Delegierten diente dem Zweck, den schroeizeri^ ; a-enchesmrd^n in Parrs über die Gesanrttage auszuklaren, und & Pu ermägllchM, in voller Krunvus der Dinge -u handeln. r sprechnna eru die die schwei^-risch^n Ge- tote; mrt Herrn Kichou, tnn fwnz-S,'ischen Minister des ÄuÄaLrtigen, und am glerck^n Tage mit d-?w MHüftev- prasrdechen Clemencvan in Anwesänl.stit der Münster Louchemt **°? be-S fvcrnEchen BotschasterS in Bern, Herrn P-utasta hatten, Sonnte Herr Duuant bestimmte Erklärungen eut>- g^errnehmen, d« jeden Grund-ur Beunruhigung auS- ven. Dre französische Skegiernng sei, so wurde ihm erklärt, geiertet von dem Gefühl um-rschütterlicher toelche die bewen Lander verbinde, und nur von dem WLmsä)e beseelt, der Yy 5E? 5 1 schwierigen Lage berznstchM. Frankreich habe alle^nrgs dast sich die Schweiz, mit Hilfe der bekaimünß gierte von 8b 000 Donnen französischer Kohlen vollständig von Erwertermrg der Kohlenkontrolle, und Airoar auch von jeder eventuellen Vorsännft über eine weitere Einschränkung in der Ver- to-endung deutscher Kdhlcn befreien könne. Die französische Regic- rung habe aber nie daran gedacht, der.Schweiz Schloierigkeiven zu machen, oder gar durch wirtschaftlich Mastnahmen die Lage der Schweiz zu ersckstoeven, wenn diese dazu kommen sollte, eine andere Lösung VMmehnvcn. Von dresen Erwägungen ausgehend, erklärte der MürisLierpräfident k?k^^^^Een, daß Frankreich die Offerte zur Lieferung von oo 000 sonnen Kohlen zu 150 Franken franko Schweizer Grenze 'kwch auftechterhalte, allerdings in der Meinung, daß ^Frankreichs in gar keine Beziehung zu daut- bserungen gesetzt und in einem Iheberernkommen mit ^eut-schland gar nicht erivähnt werde. Der Ministerpräsident er- vinrete unterem Gesandten weiter, daß, wenn die Schweiz in diel Lage rame^. eine andere Lösung anzunehmen, Frankreich bereit sei, der Schwerz die M^ngr von Kohlen zu liefern, die für die Versor- tzung der Mr die Ententeländer arbeitenden Fabriken notwendig sei. Schweizer Gesandte hat für diese Erllärung des franzö- Ülchen Ministerpräsidenten, die ein neuer Beweis der frcundschaft- üa-en Gesinnung der ftanzösischen Regierung für die Schweiz ist. Der Bundesrat hält darauf, sich diesem Eke ausdrücklich anzuschlreßen. Dre Lage, der sich der Bundes- rat anläßlich der Lchung der ihm obliegenden Frage gegenüber- fAellt sah. war d^e^ folgende: Die ftanzösische Regierung hält ö0 ? ^ 000 Tonnen Kohlen monatlich ohne irgend' wÄche KompensallonM aufrecht. Aber diese Offerte hatte nach mm Intentionen, der ftanzösischen Regierung keine Berechtt««mg mehr und fiel infolgedessen dahm. wenn der Bundesrat im Prinzip Er sUich mrr ewM znließ^ daß die für eigentlül)e Kftiegs- m atmaIteT t bereits bestehende Kontrolle auf andere Exportwaren SE^Kbnt wurde, die mtt deutscher ^hohle hergestellt werden. Die ftanzosischc Regverungl Eart Wessen, daß sie der schrveizorischeu f ^ lt EntOttlländer arbeitet, über die^ L^ruAen r^olgen der Erwcprankung .in der Kohlenverioendung hinweghelfen.wolle, wenn die Schweiz die von Deutschland txn? fett Koblerlkvntwtte ablehne. Zu diesem Zweck werde die ftuix- ■ Rcfl S n S • b ^ em r ^ n Kvhlenmengen liefern, die für die ^fuung der für die Entmteländer bestimmten Waren not- wendig srnd. Diecheutsche Regierung war- bereit, auf jede Aus- feteS? h« S^tatonörtfe M verachten, aber sie macht dfts^ -Verzicht davon abhangi«, daß die Schweiz von der Entente em ^unta ontiht das nicht wesentlvch unter 85 000 Tonnen ^ ^ ZE- daß diese K'ohleiimengen nicht e fes. fübT^T Eden veclmigt daitsche Resieruztg die Ein. Kontrolle; daber hat fte indessen die Memuna daßdreft Kontrolle sich darauf beschränke, festza stellen, daß die ihr untettnoftenen Obiekoe nicht mtt deutscher Kohle lRwge stell t irvrden Soweit solche Objekte nrtt von der Entente oder cnis de- Schwei; ^ Schmerigketten aus der Schweiz ansge'sührt werden Aber auch diese Kontwlle soll erst nach dem 15. Juli ür .Kraft treten "V er ^mdesrat Sonnte die vorliegenden Schwierigkeiten nur dam, in E- .Rricksicküm.^ sSTSÄK ^r 1 ' Lowna suchte, die Mit den von Achen NIÜ> drüben erhaltenen Erllarungen verträglich war Die Rücllickt an Kvltlmt. EiL Tch miL «m den Mchluß eines Abkommens mit Teutsästand zu verzichten, wÄches ulingcns in mehrwöänger Arbeit ;md zu dein nur noch die Unterschriften feäl&n» fosöi m tüs die wftsschaftliche Sicherhett des Landes ht sich- überdies hat d« Schwerz auf Wunsch der einen und der andern der krieg führendes Gruppen beretts KontrolllTslichten auf sich genommen, die der t«r- langten Kohlenkonttolle ähnlich sind und entsprachen. Diese hören iichefsen rn dem Augenblick auf, für die schreizerische Jndustrjp eine gefährliche Beschränkung zu sein, ;vo Fwankreick) der Sichvea die nötigen Kohlemnengen znr VersLgung stellte, um die der Achhlew. lontrvlle unterworsmen, für die Lager der Entente bestünmten Ob- stellen. Endlich muß iwch hervorgehoben werde;:, daß esftch nicht unr eine fremde Kvntwllü, sondern üm eure schweizerische handelt, die ausschließlich durch schweizeiüschL, einzig bcm Bundes- vat Vevantivortliche Organe ausgeübt wird. In semer Sitzrng vom 21. Mai hat daher der Burcdesrat sein« UErhmttkler ermächtigt, den Entwurf eines schweizerisch-deutschen ^Lirtschaftsabkommens zu unterzeichnen. Dieses Abkomnren wich ^ne Klausel mehr enthalten, die sich auf die Kohlenlieseinngen auA Deutschland feindlichen Ländern bezieht. Am 16. Dich hat bi« deutsch? Regierung den Bundesvat bereits wissen lassen, daß sie trotz der Verschiebung der Unterzeichnung der Schwüz keiire Schcvie- rigketten mache und in der Zwischenzeit die Kohleulieferungen fort» setzen werde. Dank diesem fteundschaftlichn Verhallen roar e3 mög- llw, E in Betracht fallenden Stellen gründlich zu überprüfen! 'und.Mr Unterzeichnung des Abkonrmens erst dann zu schreite^ nachdem alle Mißverständnisse, die sich von der einen oder andere!» Sette hatten ergeben können, >ausgeschlossen waren. Der Urnnpf km Westen. Berlin, 22. Miai. Am 21. Mai führte die deutsche Ar^ tillerie mnt großer.Wirksamkeit ihren Fenerkampf durch. düs ^ gosta^mttern-ommen wuiÄen, haben keinen Sachschaden vlerursacht. Im Kriegshafen von Cattaro wurden 4 Personen ge» tvt^.^ verletzt.- Bei einem feüidllchm Luftangriff auf Paranzo am Jl.VJcai wurde weder Personen- noch Materialschaden verursacht, * Englische Flieger über hoLändischem Gebiet. Berlin, 22. .Mri. (WTB.) In der Nacht vom 16. öwn 17. Mar ^griffen vier fenrdliche Flugzeuge Brügge über Holland an. Gegen 12 Uhr nachts warfen sie außer» dem noch zwei Bomben auf holländisches Gebiet ber Sllns osttich hon Brügge. Die Holländer bescktossen bte Mugzeuge erst, als sie schon außer Reichweite waren. Ein neues schönes Beispiel des britischeii Kainpfes^ für die klenren Nationen! » Der größte der bisherigen Luftangriffe auf Lsndsn. Berlin, 22. Mai. (WTB.) Starke deutsche Bomben» geschwader griffen in der Nacht vom 19. zum 20. SRai wr^rnm London an. Die Unternehnrung^ gestaltete sich durch dtegroße Anzahl Flugzeuge, die London erreichten, ™ E Menge der auf die Mitte der Stadt abgeworfenen Bomben zmn größten aller bisher durchgeführten An» grisie auf London. Einwmrdfrei wrrrde die starke Wirkuna in der City zwischen Admiralität und Westrndren-Äxks beobackftet. Vier große Brände brachen rm Innern der Stadt aus. Mit demselben guten Erfolge ^m^rnd ^ut§^d Chelmsford, Chat- m Schiffbrüchige deutsche Fliegen m-^^^Enhagen, 22^ Mai. „Nationaltideiche" meldet auS^ Malmö. Mtt einem hvllLrdilchen Dampfer kamen am <5om3tag in! Göteborg zwei deutsche Flieger an, die wegen Benzin- hatten niedergehen müs-' sen. Nachdem fte wer Tage und drei Nächte auf See zugebraM- )tc ton dem Dampfer ausgenommen worden. Cin schwedischer ^chl^mpfer rettete an der Toggerbank zwei andere deut- / ^ sie nach Marstrand ein. Die Flieg«, die ebenfalls infolge Benzinmangels zuni Medergehen auf fcS Mee « gelungen warm, hatten sechs Ta^e, tettweise ohne LebeZ- mittet und Wasser, auf dem Meere znbrrngen müssen. Der neue chinestsch-japanische Vertrag. .Baris. 22 Mai. Aus Peking wird gemeldet, daß dar ch r n tr ISSiJTV 1 ^5 ^er tra g, der am 16. Mai unters ei cfjoicf Wmi«, besttmmt, daß d« bnden Regrerungm mtt dem Zwecke, der Gefahr einer d e u t s ch e n T u r ch d r i n g u n g des Ostc-ns zu be- geguan, mm gemernichaftlickL Berernbarung auf dm- Oftnndlage voller Glmchbmechttgimg und imter der Bedingimg ge-^iseitiger ^d.Unberstutznng für dre Gegenden abs.hlosfmr,' wo eia g^ nötig ist. Die chimsischeu Behörden ver» dre ApfMche der Japaner in detzes wird energisch »etnewn. Es ist Zeit erforderlich, den Entwurf in kluger, liberaler und staatsmännischer Werse zu vermsseu. Die.- ist der einzige 'st :nd für d ie Verzögerung, von der Titton eine falsche Darstellung zu versucht. Tie Bejtimmungen des früheren Gesees müssen voUstwrchq nmgearbeirer werden. Ueberdies muß das föderaleHomo- auch auf das ganze Bereinigte Königreich angewen- ^ ftreben.^tt* errglrsche Ministerium nruß Zeit Huben, die poli- chche Sicherheit rn ^zrland herzuNxllen, die .Homerule auszuarbeiten nnettchl«- Wmvspchire zu schaffen und allmählich die gleiche ecreidjen. Wir sind über-eugr, daß die Regierung me Luueqnröintg ter ameufant • chen Regierung finden wird, soweit Sj“? bandelt, denn Verhältnisse wie diese mn * > £ Wilwn auch nicht erneu Tag dulden ^s Wvlffsth? Telegrarhendureau bemerkt hierzu: Es ist selbst' veMandlich, daß Admiral v. Capelle niemals versichert har daß dv dvlttchm U-Boote in ihren Bemühungen nicht Nachlassen EiLot. m Fühlung mit den Smnsiemevn zu kommen. ^Dubliner Depeschen des „Petit Parffrew und andere Pariser Blätter stellen fest, daß die bis- ljerureit Verhaftungen die .Hauptorganisation der Siun- ^^^^m:^berstören vermochten, da die Ersatzausschüsse W^rksamke-tt begonnen, und ihre Auflösung Schtoierig Konftantinopel, 21. Mai. lWTB.) Der gestrige Aben d- empseng tm Dolma-Bagdsche-Palast war für Kon- stanttnopel ern außerordentliches Ereignis, da seit der Anwesen- heit des deutschen Kaisers und der Kaiserin im Jahre 1899 keine Harri cherrn den türkiscl-en Hof besuchte und somit kein Anlaß für eme solche rzestttchkelt vorhanden war. Viel bemerkt wurde, daß oem Empfang des Herrscl-erpaares auf dem Bahnhof auch die Vamen des kaiserlichen Harems in besonderen Wartesälen bei- ^eutet' ' W>a ^ nm ^uerung im türkischen Gesellschaftsleben ^ von Berichten über die Huldigungen, deren Gegenstand das Kaiserpaar überall in Pera und Stambul - 0 E den frühesten Morgenstunden an herrschte in den Stadt- Merteln, dre die , hohen Gäste passieren sollten, ein lebhaftes ixti* Straßen imd Häuser waren dicht besetzt. Als das Lublittim dW >>'(nserpgares ansichtig wurde, erreichten die Svm- ^geisternn^^^ ^ Menge einen unbeschreiblichen Grad der Trinksprüche. Bei^der H^sttafel m Tolma Bagdsche hieß der Sultan in rst ^tn ks pruch das österreichische Kaiserpaar als Gäste 8? •‘TL Hauptstadt willkommen. Er wies auf die freundschaftlicheir L-ezreyun^il des österreichisch-ungarischen und des türkischen Herr- .gegenwärtige Sympathie, die Wertschäßungj ^er beiden Volker, dre Gemeinsamkeit der Isnteressen der beiden prerrhe urw aus dw van d«i verbündeten tapleren Heeren gemein- wm errungenen Erfolge hin und sagte weiter: Zhrer Rechte be- Selbstverleugnung beseelt, sind un- sere Volker in Wafsear enffchlossem, das ihnen von ihren Vor- sayren vermachte moralische und territoriale Erbe in voller ^5L?^'/brthert zu verlleidigen. Indem wir seit Be- ^eses glganttschÄi Krieges nur die Verteidigung unserer, verwlMn, lag es uirs stets am Herzen, größeres Blntver- Metzen durä) den Abschlnß emes gerechter und ehrenvollen Frie- dens zu verlnndern. Tie Verträge von Brest-LÜowsk und Bukarest, wL fu \ ^cg-zustand zwischen den Verbündeten einerseits unb) Rußlarw und Rumänien andererseits so glücklich beendeten, bllden mren unleugbaren Beweis für unseren Wrmsch, diesem mörderischer Kriege eru Ende zu setzen. Stark durch unser Recht und im aur ben göttlichen Schutz, warten wir mit Zuversicht den endgulugen Triumph unserer gerechten Sache ab, die wir gc- meinsain mit imseren tapferen Verbündeten verteidigen. Ich hege das Gcderhcks Ihrer edlen und tapferen Völker und bitte den Att- T^agen, unsere braven Heere zu Wasser rmd zu Lande, die für den Schutz ihrer Zander kämpfen, in seine heilige Obhut zu nehmen. erwiderte mit Worten des Dankes für die Au§ dem Reiche. Berlin, 22. Mai. (Amtlich.) Se. Mas. der Kaiser heute im Großen Hauptquartier deii Abt Ildefons Herwegen von Marie Laach, der ihm den neugervählten Erzabt Tr. Aaphael Walzer von Beuren vorstellte. Se. Maj. zog die beiden genannten Herren sowie deren Begleiter P. Albert 5pammerstede, Prior von Maria Laach, zur Frühstückstafel. ^ ^erlin, 22. Mai. (WTB.) Durch einen Erlaß des Kriegsmimsteriums wurde bestimmt, daß O ffi zie rstell- Vertreter, wenn sie als Bezirksfeldwebel oder als Anwärter für fteie Stellen von Bezirksfeldwebeln an Bezirlskotw mandos zurückversetzt werden, Offizierstellvertreter mit den entsprechenden Gehaltsbezügen bleiben können. Auf eine Anfrage des nationallibera(en Reichstag Abgeordneten Dr. G u - 0 € l m e i e y (Lörrach) erklärte das Kriegsministerium, daß es lierett sec, diese Anordnung auf entsprechenden Antrag auch auf solche zu den Bezirkskommandos zurückbefohlene Offv- ^^^^^^reter Anwendung finden zu lassen, die Anwärter sur Bezirksfeldwebelstellen sind, für die aber noch keine Stelle offengehalten ist. # rvj c Sertin 22. Mai. Die „Voss. Ztg." meldet: Das Befmden des Reichstagspräsidenten Dr. K ä mp f hat sich rn den letzten Tagen erheblich verschlechtert, so daß bei dem hohen Alter des Patienten der Zustanb als kritisch angesehen werden muß. B e r l i n, 22. Mai. Der „Berl. Lokalanz." meldet: Im Bundesratsausschnß für auswärtige Angelegenheiten, der, wie gemeldet, heute unter dem Vorsitz des bayrischen Ministerpräsidenten Dandl zusammen- trltt, wird Staatssekretär v. Kühlmann über die Fragen der gesamten Ostmarkenpolitik referieren. Daß daher der litauisckien Frage, wie von anderer Seite behauptet wird, eme besondere Rolle zugedacht ist, hält der „Lokalanz." nicht für wahrscheinluh. Württemberg und das Frau-enstinrmrochl. ^ f tu . U r U 21 : Mai. Der staatsrechrlickie AusschLiß der Zweiten Kammer beschloß bezüglich der Eiirgcrbe über ?as Frauenstimmrecht, dem Plenum folgende Ertt> schließung vorzulegen: Die Kammer lehnt mit der Re- grerung die Forderung auf Gewährung des kommunalen E. parlamentarischen Wahlrechts agr die grauen ab. Sie erblickt dagegen in der durch Gesetz, Verordnung oder Verfügung zu regelnden weiteren .Heranziehung von ent> prechend vorgebildeten Frauen als s a ch v e r st ä n d i g en 'T(l ll L a e n öiu ^en Atlsschüssen der Gemeindevertretungen und den gesetzlich organisierten Körperschaften, sowie als Mitglieder zu den Kommissivnien im Sinne des ArtifelS ^ ^^nreindeordnung, insoweit in denselben spezi- chche Frauenangelegenh^iten berührende Maßnahmen be- ~ a T e j} w'-lHeu,.ein geeignetes Mittel zur Erweiterung des Olnscusfes, der nach den Erfahrungen der Kriegszeit den Frauen rm Interesse bei* Allgemeinheit gewährt werden Wna?me l Ä «B&SS Z Spaltes SS? S'äsä wä Ukraine und Krim. fimJP&M."' i 2 - ^5- Mi« dem B T. gemldet wird, sprach sich o«r ukramychr Ministerrat für di« Angli«d«runq der K r i m cm die Ukraine aus. Herr v. Kühtmanu über den Frieden mit Rumänien ‘^ ^5. -Handelskammer zu Lrerlm hatte kur heute abend zu emer Sitzung Einladungen ergeben ^ssm, zu der der Staatssekretär des Auswättigen Amtes, Dr. v. nn. einen Ertrag über den rumänischen Frieden zuge- sast hatte. Der Staatssekretär ffchrte zunächst aus, in welcher frefefr Lage sich Rumänien dank einem un- ÄvriL 1 ^dem .Kriege befunden habe. Er schil- b - e polittschen ^zdeen, mit denen die rumänische Re- ^l7*^"^heiten uns abträg- ^ m ben schlecht vorbereiteten Krieg ge- St* ffiF* »* b-t 'ich infs LLL ma *** Staatssekretärs wandten sich ^, ^ )erel1 Kompliziertheiten sich erwies^, daß es ffch um den Abschluß eines .Koa- bresem Zusammenhang besprach der Rchner bit Dobrudjcha-Frage und die östeeceichisch-ungarischen ^^o^chttgungen, mch legte dar, wie für Deutschland der ganzen gkVgraphrschen Lage nach territoriale Wünsche nicht in Frage kommen konnten, boxjcqnt feiert bedeutende wirtschaftliche Vor- tetre gewonnen.worden. Festgelegt sind die ausgiebige Benutzung desDonanweges, der ungehemmte Verkehr auf den Bahnender ge- br der Kabel und Telegraphen ’ Ebenso fnch die Egen Garantien gesck>affen, daß von Sien iS ^r^er^gmsseu Rumäni^Mes fol rZZZLZ. ^ m barem Geldc ituijt ver- dt- Rumänien aul bem Rechtso-rtraq-n unb verschiedenen anderen %iH6t>ertr(iam m b-l«.^e sich aber auf recht erheblich- m . Bukarest wurden im engsten Einvernehmen mit besonders natürlich mit Oesterreich Ungarn nZ t£ Ä'Z.'ÄfÄ 11 Wir-schafts-vlitik __,,3?L ichtöß mit einem Ausblick auf unsere mrlnrnrtschaftltck^ Zukunft Me Bestrebungen wt «ufjwn orwpäischen ftmtmeitt rSrtJm &anM nur Smmr und Anstvß sein. 6ernit*uß«ben Mf üS efemem emes großen und wirklich freien Handels das freie !«Wilkn-lrn II., ö^batOü*- nahm schon früh nachdrücklich daraus hmgetviesen zu . '*■ * .nuifti iuiiic iunter: 4. iS);., iiiriei unb' Oefcerreieh-Ungarn glücklicherweise bestehende sehr alten Ueberlieferungen entspricht und durch gUjSJ? 61 ^s^ 71 l)t * ?emänsam vergossen auf den i?"- benen die osmanischen Soldaten ihre allererste Dapferkett bewiesen, ist die kostbare Bürgschaft für den glücklichen bes großen Ringens, das unsere Länder, vereinigt mit n. ^Kr^M für ihre Unversehrtheit und Sicherheit besahen. Mu Hilse des Allmächtigen naht der Tag, wv unsere Bolker für ihre Opfer durch einen gerechten und ehren- plollen Frieden belohnt loerden. In dieser Ueberzeugung Ege ich meine wärmsten Wünsche für das Wohlergehen und das Gluck Eurer Majestät, meines erhabenen Verbündeten, zum Ausdruck, sür die Größe des Osmanischen Reiches sowie sür den Ruhm unserer tapsevcn Heere und die sÜEihliche ZuLurft unserer Völker. Die Abreise. Konstantinopel, 21. Mai. (WTB.) Gestern abendfandim der osterreichiscb-nngarrschen Botschaft zu Ehren des Katserpaares NN Diner statt, an dem auch das Gefolge des Kaiserprares und die öerren deS türkischen Ehrendienstes teinahmen. Rach dem Diner fuhr das Kaiserpaar nach dem Dvlma-Badgsche-Pcllais, um sich vom Sultan zu verabsck-ieden. Hierauf rourde im Gala- wagen die Fahrt zum Bahnhof Migetreten. Am Eingang zum Bahnhof wurde das Kaiserpaar und der Sultan vom Prinzen ü.hronwlger. . den übrigen kaiserlichen Prinzen, dem Großwesir, dem Khediven und den Ministern empfangen. Ter Kaiser sprach . wit dem Grvßwesir und begrüßte dann ebenso wie die Kaiserin alle erschienenen Würdertträger, die Herren der Botschaft und die deutschen und die österreichlsch-ungarisck)en Offiziere. Ter Iultan geleitete^das Herrscherpaar bis zum Wagen, wo in herz- licher Weise d-re Verabschiedung erfolgte. Um 10 Uhr abends verließ der Ho-fzug den Bahnhof. bet Weiterentwicklung der Maßnahmen, welche Frauen- rntereffen betreffen, in Staat und 0>emernde cmgestellt und daß entsprechende Mrsbi ldungs Einrichtungen qefördew werden. Aus Bayern. München 22. Mai. (WTB.i Dem Landtage ist der Enttvurf eines Gesetzes über die Aenderung des Berg- ßesetzes nebst Begrtindung zu gegangen. Der Entwurf schlagt ui seinem wichtigsten Teile vor, zur Sicherstellung der Interessen der Allgenteinheit die Aufsuchung und Gewinnung von Eisen, Manganerzen, Braunkohlen und der m der Pfalz vorkommenden Steinkohlen dem Staate vor- zubchalten. Eine Kundgebung gegen die südslawische Propaganda in Kärnthen. Wie dre Parlamentskorrespondenz täten in fctagen für t eme vom Landesausschuß veranstaltete feierliche Kundgebung gegen die s ü d s l a w i s ch e Propaganda und gegen die Pläne Mrs Abänderung der Ber- lassung im ©mite einer Teilung Kärntens stattgefunden. Fast alle Gemeinden, auch slowenische, waren durch ihre Bürgermeister und Gemem^rate vertreten. Unter großem Beifall wurde ein* ££”2? ^ ” e s.chk«ß angenommen, worin es heißt: Die vom Kärntner Land esausschuß einberufene Versammlung von Per Intern Karmens erklärt mit Zustimmung der anwesenden Mit glieder der beiden Häuser des Reichsrats aus Kärnten und' der Kärntner Landtagsab^uw-rdneten ihr unverbrüchliches Festbalten an der Einheit und Unteilbarkeit des Landes. Tie Gemeindever! treter sind willens, den jahrhundertelangen Freundschoftsbund Mischen Deutschen und Slowenen treunachbarlich zu pflegen Dagegen werden alle Strebungen äuf Errichtung eines selbständigen^ südslawischen Staates, dem auch Teile von ©teiermart an- gegliedert werden sollen, ihrem schroffsten Widerstand begegnen D;« berufen Vertreter Kärntens geloben, den Heimatbod^n mit allen Kräften m verteidigen. Tie Versammelten treten auch dafür Weg zur lldria nicht durch ein neues, künstliches Staatsgebilde verlegt >oerde und allen Vöttern Oesttrrnichs in erster Lime den Tmtschen srer und zugänglich bleibe. Vop größtem Werte für unsere Mmiarchie ist die Erhaltung eines ungetrüb t Bundesoerhaltnines mit dem Deutschen Reich? deswn ^aoffchtigtt BEung mich in Kärnten frmdigst begrüßt wub. R«r m mg* Vuudms Oesterreich-llnaarns mit Deutschland verbürgt die Unuberrvmdlichkeit beider Reiche und eine S Zukuntt für Europa itus Marokko. Die aus Madrid: vf” benafxt aus Larrasch: Raisuli sei Herr deÄ ^ebrets von Larrasch Ter spanische Genaralresibent mußte Der Zeektteg. Neue n-Boot-Erfolgc. Deeliu, 22 . Mai .f?lmtlich.f JmMittelmeerver- stukten unsere U-Boote die italienische Dreimastbarf Anqe- lma d- Paela (228 Br.-R.-T.). den französischen, bewaffneten Dampfer Verdun (2769 Br.-R.-T.) und vier weitere Dampfer, darunter einer von mindestens 8000 Br-R-T Zusammen: über 22 000 Br.-R.-T. Der Chef des AdmiralstaüH der Ma.rine. Ans uno €<%nb. Gießen, den 23. Mai 1918. ** Am tliche Personalnachrichten. Der Groß. herAvg hat am 1. Mai d. I. dem Eiseubahnschlosser iit ^ Kn »**.**—_ |^ B “^- x -*Ä||j|af t Julius Wq- ber Hessisch-Preustischen Eisenbahngemei 11 schaft ncr zu Gießen aus Anlaß seines erfolgten UÜbertritts in dm Ruhestand das Mgemeine Ehrenzeicc>en mit der Jnschxist „Für treue Arbeit" verliehen. ** Verliehen wurde der Eharatter als Geh Baural dem Grvßh. Eisenbahn-Direktor Zimmermann, Vorstand des Bettiebsamts 2 in Gießen. ** Das Verordnungsblatt für die evangelische Landeskirche des Großherzog tnms Hessen Nr .6, ausgegeben den 8. Mai 1918, enthüll: 1. . Ausschreiben Nr. 16 vom 3. April 1918, Landaufenthall der Stadtkinder betr. 2. Verzeichnis der im vierten Vierteljahr 1917 genehmigten Schenkungen und Vermächtnisse für evangelisch-ckirchliche Zwecke. 3. Mitteilungen. 4. Dienst- Nachrichten. Ernannt wurden: Pfarvamtskmwidat Rheiw furth zu Leidhecken zun» Pfarrvikar in Eberstadt, Dettmat Eberstadt; Pfarramtskandidat Neunobel zu Darmstadt zum Pfarrassistenten in Bodenheim-Nackenheim und Lauben- heim (mit dem Wohnsitz in Bodenheim): Pftrrramtskandidat Strack zu Orleshausen zum Pfarrvikar in Atzey (zweite Psarrstelle); Pfarrassistent Colin zum Pfarrverwalter der ersten Pfarrstelle daselbst. Die Theologische Schlußprüfung rm März 1918 haben bestanden: Heinrich döeunobel von Lauteibach zu Darmstadl, Karl Rheinfurth von Burkhard« zu Leidhecken, Jul. Strack von Glashütten zu Orleshausen. ^ Mfforderuug zur Bewerbung. Zur Wiederbesvtzuna wer- den ausgeschrieben: die erste evangesisch-e Pfarrstelle zu Michelstadt, Seiner Erlaucht dem Grafen zu Erbach-Für> stenau steht das Präsentatimsrecht zu; die evarrgel. Pfarr- stelle zu Nieder-Beerbach; die evangek. Pfarrstelle zu Groß. Karben, dem Oberhofmeister Kammerherrn Dr. Freiherr Üeonhardl steht das Präsentationsrecht zu; die zrmfti« Psarrstelle an der vereinigten evangel. Gemmnde zu Offen- buch, Seiner Durchlaucht dem Fürsten zu Isenburg und Büdingen in Birstein stecht das Präsentattonsrecht zu; die ffarrstelle zu Rohrbach, Dekanat Eberstadt, der evangel .Pfarrstelle __ „ rr ^ evangelischen Gemeinde steht das Prüsentationsrecht zü; die evangel. Pfarrstelle M Ober-Ramstadt. ** Diebstahl. In letzter Zeit wurde in hiesiger Stadt gestohlen: 1 blauer Damew-Tuchrock, 1 goldene Dmnenarmbanduhr mit brellem Goldrand, auf deren Rück deckel srch das Monogramm J.P. bc'sindet, von einem Fen- ster des Treppenbaues in einem Hause in der Crednep straße 2 gelbgestickte Vorhänge und aus dem Hofe eines Hauses m der Frankfurter Straße ein Fahrrad mit schwm- ,zem Rahmenbau ebensolchen Felgen, weitaus mlb der stlolizeimmimer 3773. Sachdienliche Mtteilunaen nimmt die hiesige Krinnna(Polizei entgegen. Goldankaufstelle Gießen bittet uns dqß m Zukunft ihre Geschäftsräume nur noch Dienstags^ nachmittags in der Zeit von 3—5 llhr ge- osfnct sind. Dre nächsten Geschäfts stunden werden atsü DlauStag den 28. d. .M gbgehalleu^. Die BezrrlsspacäjM^ (Heften Bfct sich bcsrftenSWertrr Sftetfc fterett ertllkrt, wühpcrch i^cer Schaltert>tcnftjhm^en ebenfalls GoÜ>gegenstände für rn Empfcng zu nehmen, versorgun g des Landkreises >en um Ausnahme folgender Zeilen gebeten.- Nach Bekanntmachung deA Kreisamts vom '23. April ,mrd in den Sommermonaten (1. Mai bis 30. September) eine Brennstof fnrenge im Höchstbetrag von 15 Zentnern an die Familie abgegeben werden. Zur Vermeidung vmr mißverstLndlichen Auffaffungen sei darauf hin- arttfiefen, daß die im Sommer bezogenen Brennstoffmengeu auf die Gesamtbelieferung des Jahres in Anrechnung gebracht werden müssen. Es wird daher die Winker beliefern ng '918/19 voraussichtlich geringer aus fallen, als dies im vergangenen Winter der Fall war. Deshalb wird dringend empfohlen, die größte Sparsamkeit im Kohlenverbrauch abwalten zu lassen. ** Das Kreisblatt 9hr. 58 enthält Verordnungen itöer: Verkehr mit Heu, Viehzählung, Versorgung mit Nußkohlen, Bedarf an Schmiermitteln, Verkehr mit Milch, Gefunden, Verloren, Felobereinigung Göbelnrod, Zuteilung von neuem Schuhwerk. Landkreis Gießen. ** Garbenteich, 23. Mai. 9Nusketier Karl Burk erhielt aas Eiserne Kreuz 2. Klasse. Kreis Büdingen. # Güdingen, 22. Mai. Der Mzeftldwebel Hermann Thüring wurde zum Leutnant d. R. befördert, desglei-chpn der Vizeseldwcbei Hermann Becker, Jnl)«ber des Eiserneic Kreuzes und der Hessiichen TapferkeitSmedackle. — Rinderbügen. Das Eiserne ckiruz erhielt der Kanonier Aug. Keutzer. — Blei chendach Das Eiserne Kreuz erhielt der Kanonier Robert Liebegvtt — 5)imbach. Das Eiserne Kreuz erhielt der Landsturm,imüm Adam WiNielm Reichert. — Glauberg. Das Ei ierne Kreuz erhielt der Landsturm mann August Bill. — Ober-Mockstadt. Tas Hessische Kriegsehrenzeiä)en in Eisen erhielt der LeutnaM Jung; der Pionier Heinrich Knicket erhielt das 'Eiserne Kreuz, früher die Hessische TapferkeitsmHaille. — Bisses. Fürs Vaterland starb der Kanonier Rudolf Schultheis. — Bonh 6 usen. Fürs Vaterland starb nach Zsahriger ZstickWerfullung der ?)inskÄier Friedrich Traumüller. — Berg heim. Ten Heldentod starb der Musketier Friedrich Lo tz. Kreis Schotten. # Gedern, 22. Mai. Fürs Vaterlmrd starb der Lehrer Karl Gebhardt, Leutnant d. R. — Sichenhausen. Zum llnterpfstzier befördert wurde der Lehrer Karl Bernhard. Kreis Frirdberg. # Wohnbach, 22. Mai. Tie Hessische Tapferkertsmedailla <'ci)üdt der Musketier LDolf Graf: zum Bizewachtineister be- söoderl wurde der Sergeant Friedrich Bischofs. Starkeulmrg und Rheinhessen. Erbach, 23. Mai. T>em früheren Bezirks-Feldwebel Saoelsberg vom Bezirksrontmcmdo Erbach, jetzigem Beamttn- stel! Vertreter urrd exped. Sekretär beim Stabe hes Beaujtr. des General quartjermeisters für den östlick^en Kriegsschauplatz, wurde das österreichische Eiserne Verdienstkreuz mit der Krone am Bande der öfterr. Tcfinerkeitsmedaille v>erliel)en. Tas Eiserne Kreuz 2. Kl urrd die Hessische Tapserkeitsmedaille hat er bereits irüher erhalten Hessm-Nassau. im SWtaitt hervvrQLftm. Auch awS der MLdonberyer Gegend w-irv ctn starkes Sterben vvn Äßlzen gemeldet. Hier ist es aber ein Spaltpilz, der sich in den Kr-einen der Fische einnisbet und so dercni Tod veranlu stt. ' ^ -- Frankfurt a .M., 22. Mai. Im I>Zuge Frankfurt-- Gießen-Kassel wurde einem Kasseler Kaufmann der Koffer erbrochen und seines Inhalts, Gold- und Silberryaren, beraubt. rnr Frankfurt a. M., 23. Mai. Tie von dem FranL- ftrrter Patrizier Christian Heller gestiftete Krenzigamgsgrnppe am Tome von dem berühmten Mainzer Bildhauer Backoffen geschaffen, toird 7 mnmehr in die Türmihalle des Tomes überführt, da das Kunstlwcnk, das seinesgleichen in Deutschland sackst, durch die Witterung urrgeheuer leidet. Anstelle des Originals wird eine Kopie aufgestellt. Die Kosten der Ueberführung und b\e Herstellung der süopie werden von der katholischen Gemeinde und dem La 7 Lesausschuß Mir Erhaltung der Knnsldenkmäler, sowie der Stadt Frankfurt zu ungefälw gleichen Teilen getragen. Fe. K i r ch h a i n, 2?. Mai. Ein Hahn überfiel in einem hiesigen zWirtschaftsgarten ein dreijähriges Kind, das in den Ge- slügelhof geraten war, und hackte ihm ein Loch in die rechte Wange. st Mar brrrg, 23. Mai. Ick der Nähe von Brungershausen geriet ein 18 Jahre alter Bursche aus Warzenbach beim Baden in der Lahn in eine tiefe Stelle und ertrank. N Wieschaden, 21. Mai. Neue Kartoffeln, die ersten Kirschen und die ersten Erdbeeren wurden heute auf dem hiesigen? Markte feilgeboten. Während im Jahre 1917 der Erbenheimer Kartoffelrekordpreis 100 Mk. betrug, gab es diesmal für die 1918er Frühkartoffeln — gar keinen Preis. Aöan schwieg sich darüber ans; verkauft wurde aber die Ware. Das Pfund Kirschen kostete 2,50 Mk., das Pfund Erdbeeren 10 M k. Fc. Wixhausen, 22. Mai. Ern hiesiger Bursche unterhielt sich mit einem Mädchen und bedrohte es im Scherz, indem er aus es mit einem Flobert zielte. Tie Waffe war geladen, ging lös und traf die Unglückliche ins Herz, so daß sie syfort tot war. Fc. Aus dem Rheingau, 22. Mai. Reife Kirschen sind bereits seit einigen Tagen an einem Kirschbaum in Mittelheim vorhanden. * Dorn hol unseres früheren -Hausen, den 32. Mai. Der jüngste Sohn L^hrelrs Bender, Lehrer Hermann Bender, wurde zum Leutnant d. Res. befördert. 7nr. Frankfurt a. Mi., 23. Mai. Das schon vor einigen Machen im Dänin beobachtete Fischsterben, das anscheinend zum Stillstand gekvmrnren war, nimntt nsteder bedeutend zu. Nach Ur Sachdershändiger sollen es die Blausäuroabfätle kein, die das r Statt Karten. 01859 THERESE KATZ HERMANN BLUM • Verlobte Yesberg Gießen (Bez. Cassel) Pfingsten 1918. Küisheim J Unnft «nd wistenschaft. — M oissi bleibt in Berlin. Alexander Moissi, über dessen Engagement ans Burgtheater der „Berl. Lok.-Anz." gestern eine Meldung brackste, telegraphiert dem „B. T." aus Prag: „Tiefem Hin und Her von Nachrichten stehe ich ganz hm. Ich erkläre, daß zwischen dem Burgtheater und mir keine Engagements- Verhandlungen schwebten oder schweben. Ich bleibe in Berlin und bei Reinhardt." __ Hinivek. Bern, 22. Mar. M. B.) Die englische Baumwolk- Industrie, die nach der neulichen Unterhausrede deS Präsidenten des Handelsamtes von allen Industriezweigen am meisten gelitten hat, wird demnächst wetteren Einschränkungen unterworfen werden. Das Baumwollkontrollamt Manchester verfügte, daß ab 10. Juni die Spinnereien, die amerikanische Baumwolle verspinnen, mir mehr 50 Prozent Spindeln arbeiten lassen dürfen und die Arbeitswoche von 55 auf 40 Sttrnden reduzieren müssen, wahrend die Spindeln, die ägyptische Baumwolle verspinnen, auf 80 Prozent nnd 55 Stunden reduziert sind. Tie Webereien dürfen, abgesehen von Regierungsaufträgen, nur 40 Stunden arbeiten. Künftig werden von jeder im Betriebe befindlichen Spinnbank und jeden, Webst.rhl Abgaben erhoben werden, die in einen Fonds für Ruhelöhne fließen, ivelchen die Arbeiter an den Tagen, wo sie imbeschäftigt sind, erhalten. Tas Baumwollkontrollamt gab gleich- zeitig die Erklärung ab, daß angesichts der geringen Baumnwll- bestände Englands die Lage sehr ernst ist und in naher Zukunft Traxl) viel ernster zu werden drohe, falls für die Verschiffungen von Baumnwlle nicht mehr Schiffsraum verfügbar wäre. Vevrnrschtes. * Berlin, 22. Mai. Dem „Bert. Lok.-Anz." zufolge zerstörte in P f u n d s (Oberirmtals ein verl-eerender Brand 30 Wohn- ytdrser, zumeist DoyPeMnser 50 Parrmen m« 200 Perimvar f«tk obdachlos. * Schwere Grubenunfälke. Ans Schacht HI der Gewerkschaft „Deutscher Kaiser'^ in Haniborn erfolgte eine Kohlenstaub-' explosion, welche das Hangende löste, wodurck) viele Bergleute ver-^ schüttet wurden. Mit den Retmngs- und Aufräunrungsarbeit«^. rvurde sofort bego,men. Das Unglück hat 21 Opfer gefordert. von denen 20 >als Leichen zutage gebracht wurden. Ein Verlebter be-> ^ ftndet sich in Behairdluirg. — M,f der Zeche „General Blumen^. thal" stürzte, wie aus Essen gemeldet 'svird, ein mit acht Berg^ lauten besetzter Förderkorb in die Tiefe. Einer der Insassen war ilofvrt tot, die länderen wurden särntlich lebensgefährlich verletzt. * Wie man beim Friseur geneppt werden kann^ Wer den Laden des Friseurs Georg Würll. Berlin, Künig- S ätzer Straße 17, betrat, um sich für einige Groschen rasieren zut ssen, konnte, um einen halben Hmidertmarkfchein erleichtert, ihn: verlassen. Tie tüchtigen BartschabergeHilfen drängten den Kunden beim Rasieren oder Frisieren die Benutzung von Haarwässern, Pomaden und anderen schönen Dingen auf, packten ihnen dann die be^ mitzten Bürsten, KämMe rmd Sch>wämme fein zusammen, unb om der Kasse wurde das Paketchen irrit einer gepfefferten Rechnung dem laus allen Wolken gefallenen Kunden präsentiert. So mußte ein einsiack-er Soldat, der in den Laden mit der Absicht gekommen war, sich die Haare schneiden zu lassen, 61,90 Mk. blechen, zwei Unteroffiziere je 16 Mk., ein Herr aus Leipzig 28 Mk., ein Hauptinau» 44 Mk. und so lustig weiter. Das KnegAvuchievamt hatte Lein VerftändTns für solche Geschäftsgebahrungen tmb untersagte Herrn •! Wnrll den Handel, so daß er mit all den schönen Dingen die S'ümixto i nicht mehr über den Lössel barbieren kaum §rankfutter v!nt. Neuen „Stammtafeln zur Zeitgeschichte", die von der „Frmrv, furter Genealogischen Vereinigung" herausgegeben wurdsr, «rt» nehmen wir folgende iTrteressante Mitteilungen: yertli^g und Uühlmann. Peter Anton Brentano, reicher Spezereihändler und kurtrierischer Gel-eimrat im „Goldenen Adlett' in der Schnurgasse in Frankfurt a. M. XX Franz Brentano, Schöff und Senator in Frankfurt a. M., heir. 1798 Antonia von Birkenstock aus Wien. Magdalena MgriaEaroline Franziska Brentano heir. 1810 Georg Friedrich von Guaita, Handelsmann, Schöff, Senator und Bürgermeister m Frankfurt a. M. Sohn des Geheimrats v. Grmita Belli Maximiliane Brentano heir. 1824 2lntonie von Guaita heir. 1841 Freiherrn von Blittersdorff, Ba- Jacob Freiyerrn von Hertling, dischen Minister lind Bulidestags- Großherzogl. Hessischen Kammer- gefandten in Frankfurt a. M. Herrn und Hofgerichtsrat. Ludowica Josevha Freiin von Georg F. Graf von hertling, Vro- Blittersdorff heir. 1856 2ldalbert fessor Or. b. c., Reichskanzler, von Rauch. ! Ludowica von Rauch heir. 1882 Hugo Freiherrn vvn Stumm, Herr auf Ramholz, Rittmeister a. D. Margarethe U. L. H. von Stumm heir. 1906 Dr. Richard von Kühl- mann, Staatssekretär. Sohn des Generaldirektors der Anatolischen Eisenbahn Otto von Kühlmann und der Anna von Redwitz. Kaffee Ernst Ludwig Inh.: Ang. Rath 8095 Heute Konzert Elsen© Konditorei. VERM I ET U N GE N j k«»»ts» Brand! (BeHevae) • Neuen Baue 22 Gut möblierte Zimmer mit Berpflegung. Bad. Telephon Mt,tag- u. Abendtisch. ^ Möbl. Wob»' und Schlafzimmer mit eingerichteter Küche auf sofort zu vermieten. Bewerber, die für die Dauer eines halben Jahres mieten wollen, werden nur berücksichtigt. Schr. Angeb. »in'erUK19 an den "iieüAnz. Möbl. Zimmer mit Pension an Darne oder Schüler abzugeben bei Nicolaus, Selterö- weg 81*/»n-1. SS44 Möbl. Zimmer zu verm. Zu erfr. tu der Geschäftsstelle des Gieß. 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Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. • 1846 Am 2i. Mai, morgens 5 Uhr l entschlief sanft nach längerer Krankheit, welche er sich als Soldat zugezogen hat, unser lieber Bruder, Schwager, Onkel und Neffe Christian Schmidt im blühenden Alter von 22 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen Ludwig Schmidt - Margarethe Schmidt ( Oesctiwister. Allendorf a. d. Lumda, den 23. Mai 1918. Die Beerdigung ist Donnerstag den 23. Mai, nach- mittags 4 Uhr. Dem Herrn über Leben und Tod hat es gefallen, unseren geliebten Sohn, meinen guten Bruder, unseren lieben Neffen und Vetter Georg Sack am 21. d. M. nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 29 Jahren zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Eduard Sack. Oießen (Asterweg 32), den ?3. Mai 1918. Die Beerdigung fand in der Stille statt. Von Beileidsbesuchen bittet man absehen zu wollen 8911 Danksagung. örür Me vielen Beweise Herzlicher Teilnahme bei dem Heimgänge meines lieben Mannes und BarerS, sür die vielen Kranz- und Blumenspenden und die zahlreiche Begleitung zur letzten Ruhestätte sagen herzlichsten Dank Elisabeth Wiegand Wwe. und Kinder. «Mk- »i AWM Äkjseldch. Bilanz am 31. Dezember 1917. Aktiva jft AuSgeliehene Kapitalien Gteheu, den 23. Mat 1918. 3896 Gewinnliste für i>ie Moi'ium bei Her Aeiiiticr-Aiisstclli»,-, am L. Mai auf der LlebigSbübc zu Kienen. © 2 O ö> £ K !T> ». 4® 5 H ör» -C *• -. » *. s» •. o b <§ e - ° D W I 5 0 ü SS 2 g o “ W ® w © w © w § -- 0 48 13 881 5 1383 14 1695 48 2211 32 2998 15 3463 4 75 1 893 31 1372 45 180) 18 2223 9 3057 33 3658 50 226 23 806 2 1498 40 1934 43 2356 42 3070 U 3713 46 Ml 10 972 44 1515 47 1961 49 2454 8 3150 29 3803 6 «08 19 1218 3 1534 25 1980 24 2540 38 3164 35 3814 39 749 34 1294 28 1544 7 1981 16 2608 21 3414 20 3912 *6 rflo 37 1857 41 1573 3« 2199 12 2685 30 3433 22 3999 27 ™ 17 Ohne Gewähr. Die Mitglieder können die Gewinne gegen Rückgabe der Lifte bei Herrn Werkführer I u n g , BetriebS-WerF tatte Gietzen, Frankfurter Strahe. abholen. Die lebenden Gewinne werden bis zum 28. Mai, alle anderen bis zum Ä, t $y m J n, ^ eumört - dlm 15. Juni erlischt der' Anspruch aus die Gewmne. 3900 Brennholzverkauf. ObersSrsierei Brandoberndorf. _ Montag den ^7. Mai d. I., von 9 Ubr ab, in der Svlrrichast zum Deutschen Kaiser in Cleeberg aus Cchutzbezirk Cleeberg. Distrikt 22 Spechtischebeck 'und 40 Döllhech Eichen-, Buchen- und audereS Laubbölz - 1 Rm. Kituvpel und 35310 Wellen. 3W8I) TüllbSus^n yntS Spitzenisäusen reich gestickt in Weijs und Elfenbeiufarbig M. 24 -, M. 25 .-/ n. 27 .—, M. 30 .- in grosser Auswahl. 374 ^ Fritz Nowack а) gegen Obligationen und Eintragungen 1010731.54 d)geg. Bürgschaften und Depot 288273.38 c)geg. Güterkaufgelder 108542.45 б) geg. Wertpapiere 396957.— Kassenvorrat bar 82479.29 liquidierte Ausstände 24120.67 Gerichtskosten Vorlage 190.74 Mobilien 7.— Abschrei. bung 2.— 5.— 1911300.07 jft Passiva Ausgekiommene Kapitalien 1774949.15 Guthabender Mitglieder 80340.5)6 Reservefonds 27 514.77 Allgem. Reservefonds 14000.— Efcktc.u-Re- jervesouds 3000.— Im voraus erhob. Zinsen v.Güterkauf' geld 500.— Reingewinn 10995.59 1911300.07 277. Stand der Mitglieder Ende 1917 Kesselbach, den 22. Mai 1918. Direktor: Rechner: Kontrolleur: g. Schwalb. I. V.: Becker. g. BeckerIV. Sam-tag den 1. Juni d. I. findet im Saale des Wilhelm Meißinger II., nachmittags 2 Nhr die diesjährige ordentliche Generalversammlung der Spar- und Borschußkasse Kesselbach, E. G. m. u. H. mit folgender Tagesordnung statt: 1. Abhör der Rechnung für 1917 2. Wahl eines Rechners 3. Wahl eines Kontrolleurs 4. Ergänzung des Aufsichtsrates 5. Verschiedenes 6. Auszahlung der Dividenden. Die Rechnung liegt von heute ab 8 Tage im Geschäftszimmer des Rechners zur Einsicht der Genossen offen. Keffelbach, den 22. Mai 1918. Für de« «uffichtSrat: Scho mb er II. 3 »ot Statt jeder besonderen Anzeige. Unsere liebe, gute Mutter Frau Sofie Katzenstein wurde am 20 . Mai im 83 . Lebensjahr von uns genommen. Stadtverordn. Simon Katzenstein u. Frau Jettka Wilhelm Fürth u. Frau Henriette Salomon Cahn u. Frau Rosa Bernhard Loeb u. Frau Anna San.-Rat Dr. Felix Mosbacher u. Frau Betty Giessen Charlottenburg, Frankfurt a. M., Cöln a. Rh., Bochum i. W., den 21. Mai 1918. Die Beerdigung findet in Giessen statt am Freit ag den 24 .Mai, 1 1 Uhr vorm., vom Portale des Alten Friedhofs (Licher Str.). Wir bitten, ron Bfamenapanden und Tr anerb ©suchen abselien zu wollen. 01840 ■«•>/ ,v. » Statt besonderer Anzeige. Nach langem, schwerem Leiden entschlief sankt am 21. Mai meine innigstgeliebte Frau, unsere gute Mutter, unsere liebe Tochter und Schwiegertochter, Schwester und Schw&gertn Frau Lina Schnabel ged. Dörr im Alter von 26 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Karl Schnabel, z. Z. im Felde, andKlader Friedrich Schnabel Familie tfartln Dörr Margarethe Schnabel Witwe Feldwebel Krahl and Fraa Familie August Ilofmann Familie Heinrich Spuck Familie Hermann Nchwarz Familie Heinrich Kaiser. Wieseck, Krofdorf, Geilshausen, den 23 Mai 1918. Die Beerdigung findet statt am 24. Mai, nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause, Grabenstraße 53. au». 3902 Danksagung. Für die vielen Beweise wohltuender Teilnahme an dem schweren Verluste unseres lieben Sohnes und Bruders Richard sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank Frau Gg. Wagner III. Ww. und Sohn. Giessen, den 23. Mai 1918. • ■ £; / j fcpxtrtx mjLU K uwTini n r . 'nn Mochtt Cchttst mit Back- u. Bratosea Gasbastliübell WbMMiite teüjiiniifr empfehlen 3897 Brüder Schmidt. Nutz- und Brcnnholz-Vcrsteiqrrung. Montag den 27. Mai d.J. werden aus den Domanial wal5bistrikten Schiägelsberg 2 und 4 und Gierkövfe 7 >orMvariet Rainrod und KihnerSrotökopf 3 korstwartei Stornsels versteigert: a. Nutzholz und 4 der der Derbstangen: Luche 12 Dt. — 0.24 Füni., Fichtel39 Sr.- 11,30 ftftm. Nutz- knuvvel Rm.: 8 sichre As. 5 | uö , reisig Rm.: 2 sichle. b. Brennholz. Scheiter Rm.: 347Buche 1. Kl., 31 Buche 2. Kl.' Knüppel Rm.: 318 Buche 1. KU 5 Luche 2. Kl., 1 Eiche, 6 Fichte. Reisig Rm.: 362Buche. Stöcke Rm.: 43Buche 1. Kl., 3 Buche 2. Kl. .Zusammenkunst vormittags 8 Uhr auf der Kreisstrane Ra,nrod—Stornsels am Spurweg. Es wird nur das Holz aus dem Distrikt Dchlägelsberg vvrgezeigt. Blau unterstrichene Nummern kommen nicht zum Verkauf. Rubere Auskunft erteilen die Grogli. Jorstwarte Meper zu Rainrod und Jakob zu Stornsels. Eichelßdorf, den 18. Mai 1918. Grohb. Obersörstcrei Eichelsdors. Walter. 390W Nr. 118 SWLÜL5 VsLlt Gießen« Artzeiger (Generai-Anzeiger für Gberhessen) Donnerstag. 23 . Mar 1918 Aus $tabt und CömO. Gießen, den 23. Mai 1918. ** Ansze ich nun g en. Für hervorragenden Anteil cm den verflossener! schweren Kämpfen wurden beim Inf.- Regt. Kaiser Wilhelm II. mit dem Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von HohenZ>ollern mit Schwertern ausge- zeichnet: Major nnd Regimentskommcnrdenr Mansfeld, Leutn L. Res. Geck, Leudn. d. Res. Holzel und Leutn. D Res. Klinger. Kurz zuvor hatte S. M. anläßlich, eines Besuches denn Negiinent seine Airerkennung und Bewunderung für die Taten des Regiments ausgesprochen. — Der Kanonier Anton Baiser wurde mit dem Eisernen .KveNZ 2. Klasse ausgezeichnet. L. U. Von der Landesuniversität. Doktoranden der philosophischen Fakultät, die alle Promotionsdedingungen mit Ausnahme der Drucklegung der Dissertation erfüllt haben, kann mit Rücksicht auf die Papierknappheitz ein Zeugnis ausgestellt werden, das zur Führung des Doktortitels berechtigt, aber seine Gültigkeit verliert, wenn der Inhaber der Verpflichtung nicht nachkommt, die Dissertation vor Ablauf einer Irrst von 3 Jahren nach Beendigung des Krieges drucken zu lassen. Das Diplom wird erst ausgestellt, wenn der Bewerber die Abdrücke der Dissertation irr der vorgeschriebenen Zahl nbaelieiert bat ** Vier teljährl iche Viehzählungen. Am 1. Juni findet wieder eine Viehzählung statt. Bei der Wichtigkeit der Erhebung und der Bedeutung der richtigen Erfassung des Viehbestandes für unsere Wirtschaft sei hier nochmals ganz besonders auf die Zählung verwiesen. ** Kein Durchs nchungsrecht für Postpakete. M er der im Publikum hier und da auftauchenden Meinung, tpakete mit Lebensmitteln von der Post selbst oder der Polizei- bzrv. Militärbehörde auf der Post geöffnet würden, ser folgender neuer Erlaß der Postverwaltung bekannt gegeben: „Po-i lizeibeamten oder Gendarmen darf weder die Besichtigung noch die Oeffnung oder TurchsuckMng von aufgelieferten Paketen in den Dienstrmnnen oder auf den Bahnsteigen gestattet werden; auch ist Anträgen auf Auskunsterteilung nicht stattzugeben. Ter Zutritt zu den Tiensträumen ist den Polizeibeamten für derartige Zwecke nicht gestattet. Eine Beschlagnahme aufgelieferter Pakete oder die Auskunftserteilung darüber ist nur auf straf- oder kriegsgerichtliche Asnordnung oder aus Verfügung der Staatsanwaltschaft zulässig." ** Der Sauer ft off v erdirbt die Wäsche. Bei der Anwendung von SauerstvsftvasckMitteln ist, wie Professor Dr. P. Herrmann durch Versuche nachgewiesm hat, „Sauerstofsfraß" in der Wäsche zu beobachten, mit anderen Worten, die Waschmittel wessen Löcher in die Wasche. Durchsckmittlich ist die SckMigung der Pflanzenfasein (Leinen und Baumwolle) durch aktiven Sauerstoff bei schmutziger Wäsche etwa doppelt so stark wie bei reiner, und etwa dreimal so stark wie bei gewöhnlichem Waschen mit 'Seife ohne Sauerfloffmittel. Baumwolle verträgt mehr als Leinen: bei Leinwand ist die Wirkung der Sauerstoffwaschmittel geradezu verheerend. Eine ganze Reihe von weiteren, der Wäsche schädlichen Aetzmittelin soll demnächst von Amtswegen verboten und Zuwiderhandlungen unter eine Gefängnisstrafe bis zu einem Jähr (bzw. 10 000 Mart Geldstrafe) gestellt werden. ** Melde samenals Vogelsutter. Bei dem Mangel an Vogelsutter wird daraus aufmerksam gemacht, daß der Samen der wildwachsenden Melde (Atriplex! ein gutes Vogelsutter ist. Landkreis Gießen. U Lan g - Gi^ns, 22. Mai. Dem Kraftfahrer Wilhelm Böller und dem Musketier Wilhelm Heeb wurde das Eiserne ftreu* 2 Klasse verliehen. Kreis Alsfeld. up. R u p v e r t e n r v d, 23. Mai. Die Fuß-Artilleristen Hrch. Meyrer mrd Karl Burg wurden mit dem Eisernen Kreuz uird der Hess. Tapferkeitsmedaillc ausgezeichnet und zu Obergesreiten befÄckert. up. AusdemOhmtah22. Mai. Die Apfelblüte ist nun vorüber; die spät blühenden Sorten haben über Psingsten ausgeblüht. Ter Blütenbesatz der Bäume an der Ohmstraße übertraf den vorjährigen bei weitem. Das Abblühen geschah unter sehr günsttgem Wetter, bei Sonnenschein. Die Aussichten für eine reiche Obsternte sind also gegeben. Nur Birnen dürfte es wenig geben. Slarkenburg und Rheinhessen. ch. Bingen, 22. Mai. Der Tarifabschluß für Weinbergs- arbeiter in Bingen und Umgebung, der 1916 zwischen der Bereinigung Binger Weinbergsbesitzer und dem Zentralverband der Forst-, Land- und Wernbergsarbeiter abgeschlossen wurde, ist verlängert worden. Es gab diesmal wesentliche Lohnerhöhungen für die Wernbergsarbeiter. Hessen-Nassau. — C r o n b e r g, 22. Mai. Eine teure Pfingftreise ins Gebirg' leisteten sich sieben junge Frankfurter. Als diese nächtlicherweise die Stadt durck^ogen imb dabei ihre Zupfgeigen zu schaurig-schön erklingen ließen, nahm die.Polizei ihnen die „Hölzer" ab. Erst gegen Erlegung einer Buße von 10 Mark für jeb-c Geige gab man die Instrumente frei. — Frankfurt a. M., 22. Mai. Beim Baden im offenen Main ertränkender 15jährige Schlosserlehrling Ludwig Fedke rmd der 8jährige Schüler Erich Schirmer. Der Schüler Hans Braun, der beim Baden von den Mainfluten fvrtgerissen wurde tund schon 'untergegangen war, wurde von dem Schlosserlehrlmg unter eigener schwerster Lebensgeähr gerettet. = Frankfurt a. M., 22. Mai. Am Schlachthof fiel heute früh ein kleiner Knabe in den Main. Ter lljähriae Schüler Karl Dirfcherl, Brückenstr-aße 24, sprang dem Bürsmchen nach, ging aber beim Rettnngswerk 'mrter und ertrank. Der Knabe konnte schließlich von zwei anderen Schülern gerettet werden. llnii>crfhäts*Tlacf>rid>£en« — Tschechischer Hochmut. Tie evang.-theol. Fakultät in Wien hatte den evang. Pfarrer Karafiat in Prag zum Ehrendoktor ^ernannt. lKaoafiat aber, ein Tscheche, hat das deutsche Ehrendoktorat abgelehnt. Hoffentlich ziehen nun alle deutsch-evang. Vereine die Folgerurrgen nnd geben für die evang. Tschechen keinen! Pfennig mehr. Der Evang. Bund unterstützt nur de nt sch- evang. Gemeinden. Müllersche Badeanstalt. Wasserwärme der Lahn am 23. Mai 19° R. vermischte«. * Caruso, der Zivilisator. Neuerdings ist Enrico Caruso, falls die Nachrickcheu aus Neuyork nicht wieder einmal lügen, an Deutschcnsressevei erkrankt. Er soll im Metropolitan-Theater eine Rede in der Toga des Propheten gehalten haben., >vorm er die Vernichtung ibec ,-deutschen Barbarei" durch den Sieg der Zivilisation verkündete, jener Zivilisation, wie sie die Makkaroni-Esser und die Gummikauer verstehen. Caruso, ein großer .Künstler ttotz seiner gegenwärtigen kakophonischen Arrwandlung, hat einmal gern das Geld der Barbaren angenommen, pnd wird es auch später großmütig in die Tasche stecken, wofern dann dve Deutschen nicht so barbarisch sein werden, ihm die Tür vor der Nase zuzumachen. Wir erinnern uns leider der Zeiten, da grenUe die Carusoverehnrng fauch bei uns) an Ekelhaste. Man merkt sich hoffentlich den Namen für die Zukunft. Letzte Nachrichten. Der neueste Bericht -er Heeres leitring. (WTB.) Großes Havptauartier, 23. Mai. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Im KemmrLgebict hielt gesteigerte Feuertätigkcic an. An den übrigen Kampffronten lebte die Gefechtstätigkeit erst am Abend in einzelnen Abschnitten auf. Während der Nacht lebhafte Tätigkeit der Franzosen auf dem westlichen Ufer der Avre. Mchrfach wurden Vorstöße des Feindes abgewiesen tlnd bei eigenen Erkundungen Gefangene eingebracht. * Auf dem Kampffeld-e an der Lys wurden unter anderem drei amerikanische Flugzeuge abgeschossen. Die in letzter Zeit sich mehrenden feindlichen Fliegerangriffe gegen belgisches Gebiet haben der Zivilbevölkerung schwere Schäden und Verluste zugefügt. Militärischer Schaden entstand nicht. Durch erfolgreichen Bombenabwurf wurde ein großes Munitionslager des Feindes nordwestlich von Abbeville vernichtet. Paris wurde mit Bomben beworfen. Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff. Ein Aktionsprogramm der Sozialdemokratie. Ber lin *23. Mai. Ter „Vorwärts" bringt unter der Ueber- fchrift „Ein Mionsprogramm der Sozialdemotrotte" dar Entwurf der Kom mission zum Abdruck, welche von dem Würzburger Parteitag beauftragt worden war, auf der Grundlage der heute durch den Krieg geschaffenen politischen und wirtschaftlichen Ver- hälttlisse ein solches Programm auszuarbeften. Der Kvnrmissicm haben angehört die Genossen Auer-München, Kuno-Berlin, Keil- StMgart, König-Tortmund, Londsbevg-Magdeburg, Löbe-Breslau Pätlow-Hamburg und Wissell-Berlin. Eine Anfrage wegen der Fliegerangriffe auf Köln. Berlin, 23. Mai. Wegen des Fliegerangriffs auf Köln am 18. ds. Mbs. hat der Mgeordnete Kuck ho ff eine Anfrage an dar Reichskanzler gerichtet, ob dieser bereit sei, eine Feststellung darüber zu veranlassen, ob und weshalb eine Warnung uid)t rechtzeitig habe erfolgen können. Der Luftangriff auf London. London, 22. Mai. (WTB. Nichtanttlich.) Reuter. Amttich. Nach Berichten sind vier von den feindlichen Flugzeugen) die London und das Südostgebiet in der letzten Nacht cmgegriffeH haben, zum Absturz gebracht worden. Es scheint ein Angriff größeren Stils gewesen zu sein. Eine bettächtliche Anzahl Bomben wurden abgeworsen, aber bis jetzt liegen noch keine Berichts iiber Verluste und Beschädigungen vor. Die Angriffe italienischer Flieger. Rom, 21. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Stesanimeldung. Der Generalstab der Marine teilt unter dem 19. Mai mit: Unsere Wvsserflugzeuge, die in der oberen Adria Erkun-- dungen unternahmen, hatten etwa 15 Meilen westlich von P o l a einen heftigen Kampf gegen zahlreiche Flugzeuge zu bestehen. Ein feindlicher Zlpparat wurde abgeschossen, einer der nnsrigen getroffen. Er mußte auf See niäiergehen und wurde von deni Pi- hoten zerstört, der seinerseits von einem Wasserflugzeug ausgenommen wurde. Am 20. Mai wird gemeldet: In der südlichen Adria ibvmsbardierten rmsere WasserslugMuge gleichAeitig die militärischen Werke von Dnrazzo, Lagosta und von der Insel Curzola mit festgestelltem guten Erfolg. Sie kehrten trotz starkem Llbwehrfeuer sämtlich unversehrt zurück. Zum Jahrestag der italieniftl>en Kriegserklärung. Berlin. 23. Mai. Wie das „Berk. Tgbl." meidet. Inetat die italienische Regierung Nnd die KriegsrEvesseitten das Aeußerste lastf .Ulm