N M lägvich, m^tx ejmni«viv. - SirtzeverKsmii ienMfii&r; Kreis i teil für Ken Kreis «äsefcett. VeZL'KS^rei;: imweaft. vJl!. 1.20. m^tel- MMch Att. S.6b; durch Avhote- u. Z^oeiaUeflen msrml!. Mk. 1.19; drnch biePsst 9)tf. 3.6S uteitet- jäyrl. ausschl. BsstsUg. sterrrsprech - Anschlüsse: pgslscheckfoiNc: üir die SchrüLle. lang 112 ZkgMvri L. N. ?685 Verürtz, G esclMÜ'S sroLleöl Erstes Bigit 168. Ichrggttg SGiNingrnmddruck u. Verlag: Brich,'sche u»io.«v«ch- l!. SLemdrüSerri R.Laki§e. Mittwoch, 22. Mai \%$ ünnayme von die Tage4nmnmer div 3 um Nachmi:^ vorder Mii%# ohne jede Verbindlichkeit M ^ ötikuptt\\t: iüc örtliche Anzeigen W 26pi.»iürauSwärtige 30 Pf., stir Reklamen Mk. 1.— ; bei Platzvor- schnft 20 °/o Ausjcbtaa. HauptschrisÜeller: Lr^. G o e (>. Vercurt wörtlich für Politik u. Feuilleton : Vankverkehr: Aug. Goel;; Stadt u,>o Gewerbebattk Gietzeu Land. Vermischtes u.Ge- richtssaal: W. ^Meyee SchristMung, SeMstrsteUe u.DruÄerei: Schulstr. ?. A'^lkchst', Fi-h°e»! iWO&.) G>stz-eS Hauptquartier, 21. Mal Amtlich.) Weftlicher Kriegsschauplatz. Der Kemmel rsar gestern wiederuvi das Ziel stacker fer^lrcher Angriffe. Sie sind blutig gescheitert. Die Ber- MÄiOer des Kemmestberges haben einen vollen Erfolg er- rmr-nr.' An fcff Mont \mi BvsnneMle bis tvrstlich Dranoeter imfH jteffkt Feuertawpf die Insimtenean grifft ein. Ihr Hauptstotz nmr gegm den Knnmellrerg mtö ftinen Wcsttzang gerichtet. In mehreren Wetten brachen die wnr eingesetzten siArrzssifthen £nj#neu vor. In saniert sti scher und urtillenssi- -cher Geuerksncpf brachten ihren Ansturm zmn Scheitern und zwQig ste unter fchmerstrn Verlusten zur Umkehr. Orrtliche PMyrM# des Feindes in unsere Lrichterzour wurden im t Mtzarswd rovdrr hrgrftellt. Erstlich von Loker ist noch ein r.uzoftru-.Lst zurückgedlieben. Englische Divismnrn stau den -rrch GeftMgenermuGrgen in dritter Linie bereit. Da den Franzose' ftder Er-ftrft; versagt blieb, Fanten sie nicht mehr >um Einsatz. Ärn Abend und wahrend der ^stacht nahm der Artillerirümipf mekfrfach -größte Heftigkeit an. Erneute feindliche Angriffe a,is Loker heraus und nächtliche Teilvvrstöße nochöstlich vor- Loker nZrnden absewiefen. An den übrigen Kampffronten verlief der Tag verhältnismäßig ruhig. Stärkeres Feuer lag auf unfcmi Batterie- steUungen und rüÄvartigen Ortschaften beide rscits brr Sys, namentlich in Verbindung mit örtlichen Jnfanierftgeftchten nordwestlich von Merville. Aru Aben.d trat auch bei Vuiinuu) - :o Hctzuterne, südlich von VillerS Bretonmmr mrd an der lme v^nwerKehend Fetrersteigerung ein. An den anderen Fronten nichts von B-r^entung. ^ ■t In den lchten drei Tagen wurden 59 feindliche Flug- uge uno 3 FesftMllonL zum Absturz gebracht. Seutimnt )mr?.hurdt erralrg ftineu 24., Vizeftldwebel Runey seinen 20. und 21. Luftsieg. Der Erste Generalanartiermeifter Lndendo rsf. -» Dee AbsnvSericht. Berlin, 21. Ätai, abends. (WTB. Amtlich.) Aon den KriegssthrmpLätzen nichts Neues. In Washmgwn läutet wieder die große iGlocke, und ^räschcmr Wilson schüttet aufs neue seine „grimmige Ent- wMffenyen^ aus, den Krieg zu gewinnen. Nicht genug da- unt' er wm den Krieg auch „groß unb würdig gewinne!:", "io welleicht mit dem Munde; vielleicht bildet er sich ein, omni ferne Reden uns zu Leriebeln und zu betäuben, and er -alt es mdjec mit der List der Schlcmge als mit dem Mut bes Löwen, So.viel steht ftst, daß dieser „Menschheits'freund" :m^tvlrcklrch das größte Hindernis zum Frieden ist. Kürz- > .ch hat, wte m einigen Blättern mitgeteilt wird, der Schlvie- .niriohn Stolypins, Borris von Bock, in einer Gesellschaft erklärt, er habe seinerzeit amtliche Kenntnis davon erhal- tm, daß England im März bzw. Oktober 1917 entschlossen n*rr, Frieden zu schließen; Amerika, d. h. Wilson, verhin- rerte afcet mit ocklen Mitteln die Durchführung dieser Ab- 'lchr, ^ es den Verlust seiner der Entente geliehenen Kapi- befürchtete Nnn sagt uns Wilson in seiner neuesten Re^, daß Amenka der Ruhm gebühre, „vielleicht zum erstenl- ? der^Geschichte einen selbstlosen Krieg zu führen". das merke man sich wohl, direkt an 7.?^?rcjfen' ^nen er mit Recht minimmt, daß die Imitat das Oand der imbogreuzteii Möglichkeiten nicht genug mnen. ^Aver so v re l weiß doch allmählich jeder bei uns, ES das —and des Dollars ist, wo der oberste Grundsatz < 'f^r yty ne ^3eit ist Geld. Wir wissen auch, ime hschZeprrescne Demokratie einen höchst groben pluto- .ratrsckien Charakter trägt, daß, selbst wenn Wilson ein so mgeheuer id-mler und selbstlos denkender Mann wäre, u>ie ' K Kapitalisten von ihm erst für me te!bstlo,en Ideen gewonnen werden müßten. Wir ver- umgekehrt, daß Präsideiit Wilson durch die Kapi- Sewomren worden ist, nicht durch Bestechung, wohl fff ttrTiI lX< r?r. L ^ ra ^ ^ ruc ^ / dem sie die amerikanische Poli- D QÜjt au $ in Ainerika Menschen, die etwas SpEn, was Amerika mit diesem Kriege vorhat, Qnev der Wilsonschen Politik, die v'rit r >j? ^^üchtomsten Einwendungen in neuester Gewalt unterdrückt. Die „Franks. Zig." gibt dafür der ^"^!-strele an. Pros. Scott N i a r i n g von öer umm einer allerdings sehr MtitöSZ l i5 a fe v r "Z5^ben armen Trusts eine Chance" auspmrte, der KrnegSelntritt Anverrlds sei der größte Sie«, at en Keröerstrafe entaegen Ein hrn btaßi^bw r * ^oöin^n, der für seine Zeitschrift w ? ömc 11 "® xnc Stimme in der Wüste" "^kche Vorspiegelungen" vor-- warf, crhtelf gleichfalls den Prozeß gemacht. Im Anfang dieses Jahres erschierl im Neuyorker „Metropolitan Magazine" ein Aufsatz von William Hard über die Unvereinbarkeit der Acußerungen Wilsons mit gewissen Handlungen der amerikanischen Bundesregierung. Die „Chicago Tribüne", also, wie die „Köln. BoEsztg.", der wir diese Angaben entnehmen, unterstreicht, ein englisch-amerikanisches Blatt, schrieb dazu am 25. Februar: - ' „Hard zeigt jen Kontrast Mischni den Morton, die die i Biurcdesregierung gebraucht, mrt Stelluarmr-ahme und Aipira- \ tüoH'&n des currerilanchhen Volkes M de-pw7ren. und deck Tater: ! der Bimdosregiecung in der von Neatpolirik. Die j Regierung hat unabweisbare politische Probleme im Karibischen I .M'eere, in Mtlelamerika, Kuba, Poatoriw n:rd cur der Südgrenze der Union, praktisch gelöst. Das Ävsuktat ist. daß Portorico eine , amerikanische Koöome ist. Kuba ist eine amerikanische Dependenz.. Die Vereinigten Staaten kontrolkier^ t Santo Domingo, Ni caragil a und die Ne publik Panama. Sie habeir in der Bai von Fvnseca eine Flottenbasis und am Sau Jram Konzessioncrr crwor- !ben. .In dieseir Ländern regieren die Veceinigten Staaten erErveder tatsächlich oder dacvck- Drochmgeu. Diese Diirge waren notwendig^ Die Rlegierung hat in Stille weise gehandelt. Ihre Politik ist gesund. Das amerik,mische Volk lveiß nicht, dcch sechst während dieses großen Krieges .für die Vkenschenvechw vjxb bk Freiheit der Völker Europas die^Bereinigten Stachen ihr Imperium vergrößert haben. Wir mögen es neunen, wie wir wollen, — es ist in seinem Erpaistior,sprvzeß ein Jr-kerrmn. Soweit gut. ?crm hat aber Präsident Wilson, tn&em er in Ansehung dessen, was die Regierung tut, nicht sorgfältig überlegt, was er sagt, Odstwr über seine eigenen, .^andlnugen. gebracht. Seine Neigmrg zu w o h l w o k l e n d e n ist somit allein durch kriegerische Maßnahmen seit ^Kriegs- beginn um runi) 17 116 909 Hr.-N.-T. verringert worden. Der Chef des Admiralstabs der Vcarme. Mit 652 000 V.-N.-T. recht sich das dchrilergebnis in die etwa seit Herbst vorigen Jahres stetige Kurve früherer Mvnats- ergebnissc ein. Wir können daraus entnehmen, daß es den gesteigerten Mwehrnraßu-ähmen unserer Geglrer bisher nicht gelungen ist, die Erfolge unserer U-Boote zu drücken. Lürdererseits zeigt das Bild, daß es der ^rnchmüdlichen Tatkraft unserer U-Boote danken ist, toenn die monatliche Versenknngsziiffer wioder die stattliche loöhe erreicht liat. Dabei verdient besondere Berücksichtigung die auch nach feindlichen Eingeständnis geradezu erschreckliche Steigerung der durch Angriffe deutscher U-Boott beschädigten H-aiü>eks schifft. Viele mvn ihnen, schreibt das „Journal de Cvmmerce^^ am 29. Mürz, könneir während des ganzen .Krieges überhaupt nicht mehr Berwendmrg finden. Me aber sind auf lange Zeit himms außer Betrieb gesetzt. Geddes sagte Aditte März im Unterhaus: Die Ret>rret 83 Männer, 40 Frauen und 23 Kinder. In der tivrmfi> r^. rvt-.. ..». j a cm««««. o ~ ...... ^ SLLltb vrr Häusern und tonnte er >onjt wegerc per Krivdensschlüsse im OfteiT uns als Provinz lvurdeil 2 Männer. 3 Fraueti und 1 Kind Gewalt- unb Mmexconspoltttter verschreien! Ein solches I wandet. Ein beträchtlicher Schaden wurde an Häuser, Zerrbrld von Jidealistmus wirkt doch nur noch komisch oder! Eigentum angerichtet, underwärtig. Der „Vorwärts" fragt in seinenl neuesten! Leitcrrttret vom Dienstag: „Ist Berständüpnrg möglich?" Er hatte von Wilsons Rede noch keine 56e.nntn.is und klagte, die Gegrrer des Fri-edens im Enirntelager hätten „sehr Englische Fliegerbomben in Balenciennes. ^ Bar l i n, 21. Mai. (WTB.) Nachdegu am Pfiugft- Sinnstag in einer Vorstadt von Baten c i en nes 26 il [ frfT.P it-vrS -n. -n r-, . gut vorgearbeitet, um jedes Wort, das gerade im „Vor- !-^^?^^^'^9^ckaroei.ler Jugigerr uns Mädchen - Uxirts" g-eschrlabon wird, ihren Z.-olvcken nutzbar iumadieii riechen F-lregerbom b e,c zum Opfer gefallen eng waren, nämlich es als Zeugscis für Schwäckieanwandlnua in der 'wurden am ersten Feiertag nachmittags durch BomLrnab- - ~ • ' - ' - ' ----- J Witrr auf Batencrennes selbst sechs Zivilisten getötet und fünf verwundet. Zwölf Bomd-en sielen m urrnrittelbarer Nähe der Kathedrale d^vtre Dame Glieder, deren Glockenstuhl Feuer fing. Die erregte Menge gab ihr Mrßsällegr gegen die unerhörte HculdlungsLveise ihrer Verbündeten auf der Straße offen Mtsoruck deirtschen Regierung anMÄsg-nn Dann fährt das Brgan Scheiden rauns fort: „Wenn die Svzialrsten der Erctente mcf einem Frieden Dcfielieu, der mir einem besiegten Deutschland awftrlegt werden kann so müssen sie sich noch ans ein.-, sehr langen Krieg gefaßt nurcheic und cmi die Wckhrs.müuschreit, daß das Ende ihr«.: Wchrschien doch mcku erchpoicht. Die militärischen Tatsächeic des K/.ügcs sind z. B. für 6ie Z n - tun ft Belgiens . -ichstaer als die — anch. von aus hvcknc- halttne — Idee des Selbstbchämmungsrechtä der Völker Die Ententtiozmlisten nlögen überlegen, daß die materielle straft ihrer LtacUen bisher icoch ausgereicht bar, einen entscheiderwen Sieg des deutzchan ImperialwmuS im Westen, zn verhindeMc, das: sie aber trotz alter Twstredeir über die zu erwartende am erst kan i sch» Hilft! nicht ii Wachsen begri ffe'.r ist." Trotz aller von ihm aufrecht erhaltenen Theorie,: sieht also auch der „Vorwärts" keiiee andere Möglichkeit, als einstweilen ruhig auszuharren, bis Wilson und sein Anhang die Aussuht aus „große und würdige Gewinnung des Krieges" verlieren. ruaxA-.u^x tj «mn-j Der öfterreichis«^;rug«eische TageSSericht. Wien, 21.Mai. (WTB.) Wrttüch wird v^rlantbart: , An der ifaii«enifchen Front ftihrte die beL r'eits entfaltEle Erkurwunsstätigkrit zu mktzrfachrn Kttwvftrt'.d- Die irischen NationnListett an Anserika. Bern, 2N Mai. (WTB.) Tie irischen a t i o n a t i ft e n haben am 16. Mai foineiuben Aufruf an Ancerika gerichtet: Die Klausel des Äfthrpflichtgesetzes, welche der Regierung das Recht verleiht, die ^schrnsticht durch eine königliche Verordnung enri Irlarrd auszudehnou, ist größtenLeils unter dein durch ministerielle Erllärungen r - - r "" ' dar Einbringung des versvwcheiren .HomevuLe-Gefttzes sowie die Nachrichten über die Tätigkeit der mit de«m (VftfttzeiMvurs betrauten Kommission sowie die ne:unliche,i Ministerreden lestarcken uns aber m der ?lnsicht, daß die Regiermm loeder jetzt, noch bei dei neu- licheu WehMichtdebatten eie,wirkliche Wsichr hatte, das Homeruke- Na«r wurden stärke« ftiudliche ErkindunaSabteilmweii durch Gegenstoß c^rkn. Bei Cape Sikr entritz uns der ■vVtfli irii?r eins'u Vorpostengraben. , Die Fliegerüm^Mft U schoß am 19. Mai vi^r feiud- mt fthmtme M, die alle auf unserem Boden medergingen. Der Chef des Generalstabes. " . " Der türkische Bericht. ^Konstaniinoibel, 20. Mai. (WTB.) Amtlicher Taaes- berlcht. Palästina front: Im allgemeinen Ruhe bis ans eite A: nllecietä-c^ ^ an eiirzetturn Teilen der Front Dce am Mai bei 2 schlnrdnn geschlagenen Re belle" erlitten d-ort Are schwere Niederlage. Jl-re Verluste betragen über 200 Dott. Aoei OfftMw imd 14 Ntann wurden gefm^gen geironmien Bvcle Wafs.m und Nännttiv-e fielen jn unsere Hand Ans den übrigen Fronten kfti^re Ereigrftsse bmr Bedeutung. daß niemand außer einem vom irisckieu Volke frei erwüj?ll«r Parla' nvent t>as R^o>! hat, der irischen Station die Wehrpflicht crnszuer-- l.g-en, betonen nnr, daß ieder Versuch, die Wfthrlmicht in Irland zu oriw.ugen. naht nur eine schvore Vergewaltigung de,- Nationwai Nechie ftrlanüs, sondern ein neuer, höchst ehrlbser Trendrnch der engl„ct>7n Regierung sein U'ürdr. der, ioe,m er von der dentsckwn ßwacennlg.veri'cht tvürde, tu Eicglund als ein besonders schündlickn- Fall von PrussmursnLus verurteilt werlxu uwtrbe. Tie gesamte propaganda^.'üa,chuieric der englischen Resierung nmrde in Bewegung gesetzt, wn den Namen Jrlariös in Anrerihl anz-isch»vür-e..' ' >c1 a?~/' r e ^lwtreLer der nnsckml dcation betracht, '-ftr es als jüngere Pilrcht, emdringlichst an das amerckachsthe Voll rrnd dir -ainer,mm,ctie Regn-rnng zu appelllererl, sich durch derartig mr»Pa. I DI HM tShiU»' ttttb:..-, dw ?!est > zwlsch'n der alm-rikanischan unb der irisckxr.l Kit der OXanihung der Republik Iveikiatbeu halben, bitten wir diis Sie im»pri, «52 Lome» JSSSrüT" iS » Verliu, 2J. Ntai. (Amtlich.) Im lLNonat April sind ^ '' ' ■* mdsanrt 652090 Br.-R.-T. für unftrc Feinde nuft- °: IU S' u> bl . 1 * n, >7 l ' rhlCn rim 'Wchstms m.großartt, cm- bllren Ha ch)els1ckM:wrurmes veruiMet uvrdrn. Der ihr.rn " :I 1 ; ''' s nen^ckteu w-.rd, tur- zur VerfttKMg ketze«de W^lthtrndeLSfchLj§SrLUM lMlgepordert wird, dafür m den rremde.' Limderu za 'Sit HerfteS«ng «merikani-cher Frng--?ngc. W a s h i ng to n, 21. Mai. (Reuter.) Wilson hat nach Veuehmigung der Overrnan Bill, die eine Neuregelung und BeÄvalrung der Arbeiten für den Krieg ermöglicht, eine besondere Organisation ür die H e r st e l l u n g von Flugzeugen ins Leben gerufen, die John D. Ryan unterstehen -wird. Dieser Produktionszweig ist jetzt dem Militär ganz «bgenommen worden. Die dritte amerikanische „Frerheitsanleihe". Washington, 10. Mai. (WTB.) Nach einer Meldung be£ Neuterschen Bureaus wurden ans die dritte Freiheitsanleihe insgesamt 4170 019 659Dollars gezeichnet. * * * Englischer Bericht aus Ostasrika Englisch? amtliche Kreise erhielten folgende Ettl^elheiten über dir schwer fr KLmp f«, ivelche am 5. Mai an einem Punkt, 15 Meilen östlich von Manungu, flattfandeu, bei welche in Ort? die HanAmacff: der übrig gebliebenen deuLsck.Eu Streit- kräfte vereinigt ist: An dem genannten Tage überraschte eine kleine Abteilung der Kings African Rifles, welche die Vorhut her Trnr-pen dis Gecrernls ddorthep bildeten, ein großes deutsches Lager, drang in dasselbe ein, steckte Lütten an in© begegnet« Einem fijT'.riv’ ^Gegenangriff. llitfcre kleine Abteilung ging aus ihre Mefsrveu z-urüa und wurde in einen Kampf Mann gegen Mann, HtzShrend de- ganzen Tages verwickelt, wvrauf sie schließlich den Feind vollständig warf und ihn nach Norden zu unter schweren Verlusten vertrieb. In dem Kampfe wurde der .Feind von dein .Genera! Lettow-Vorbeck i«i eigener Person geführt. Tic Konzentrische Bewegung unserer Kolmrnen auf Mahungu hält an. Die Mißerfolge d^ör Franzoseri am Kemmel. Berlin, 21 .Mai. Bei dem mißlungenen An- tzriff am 20. Mai aus den Kemmel blieben zahlreiche Wrckrng'orre von verschiedener! frcn:zösischen Divisionen in jmfferer Hand. Uebereinftimrnend sagten diese aus, daß auch Englische Tffvrstonen in der dritten Linie bereitstarrden juicd am Angriff halben teilnehimen können. Allein zu ihrem Einsatz kam' es nicht. Seit dern 4. Mai verbluten sich die KvQNU.'feu, die in Flandern ihre besten Divisionen, darunter das berühmte eiserne Kochs einaes-eHt hatten, in neuen, immer vergeblichen Angriffen. Berlin, 21. Mai. Nachdem bereits seit einigen Tagen die WestftMrt in stärkstem Feuer ansgeflanmnt war, und Großpatrouillen und,ErsmuMmgsabdeilimg«n der Entente die deutschen Linien nach scküvächen Stellen ab ge! astet batten, ^ löste cm 20. Atai in Flandern gewaltige Artillerievorbereitung einen in größt. Maßsljabe mrKüvgoen c n g l i s ch - fr a n z ö s i s ch e n An griff gegen bepi Semmel und die westlich und östlich anschließenden deutschen Stellungen aus. In 10 Kilometer Breite lief die frcr^osisch« Sturnr- kvelle, die eine erste und zweite Linie biiwete, an. Auf dem flackLn Grunde südlich des Tickeüusch-»S«es, den. das schwere Feuer ber IcfcKr.i Sßbdv freilich längst in ein Trichterfeld verwandelt hat, setzXnä di Franzosen besonders dichte Aiassen an in der Hoff- trung, von hier aus >)as Kemmkielmiassiv von Norden her zu um* fass©!. Aus wenigen Metern ^Entfenning schlug ihnerr ein rasendes Kfcüer entgegen. Wie mit einem Schlage stockte die Angriffs« Bewegung und alles flutete zurück. Was die eigen«: Gräben cr- reich!«, waren nur kümmerlich? Reste. Gegen den Kemmel selbst .kam der französische Angriff gar nicht erst zur Turchführuug. So verheerend schilug das deutsche Vernichtungsfeuer in die französische 'Hcfftscipaften, daß sie nicht zum Vorgehen zu bewogen feerAn her Straße Kcmmel-Tekleit brach der französische ?ln- tzriff vor den deutschen Hindernissen zusammen. Oestlich Loker Ackang (c: den Franzosen lediglich, Ein örtlich.engbegrenztes Echlützennost^ vvrznschioben, das jetzt unter dem zusammen erst ßteir deutschen Feuer liegt. Zwischen Loker tzocd Traiweter irar es den Franzosen unter rück- föchLÄoß'stem Menschen ebrsatz zuerst gelungen, vorzukommen, aber ihr Erfolg tmt nicht vvn langer Dauer. Die deutschen Kampftruppen selbst setzten sofort zum Gegenstoß an. In vvinlsendeni Sturm, an einer Stelle unter persönlicher Führung» deS Regimentskommandeurs, jagten die Deutschen die Franzosen Wieder zurück. Restlos verloren diese das im ersten Ansturm ge- jnvmmeue Gelände, das voll von ihren Toten lag. Nur btr Ukraine. "H ftieto 20. Mai. (WTB.) Der soziale Föderalist Dvrr-schenko ^rrde znrm Verweser des Ministeriums des Aeußeren ernannt. Pro- fä&c Sienkowski wurde zum Kultusminister, Geheinrrat Lerche, Fächer Vorsitzender der FinanzSommission der dritten Tiuna, an -StcÄä von Supöuns Min Direktor der Kreditkanzlei ernannt. Der tikvainische Regieuimgs8lnn.missar Kvmvrny in Odessa hat sein« Ent- kaffnng genommen. Ein Gericht über den frühere« Zaren. Petersburg, 20. Mcli. WM.) Das unter dem Mmnen „Nasche Slowv" wieder erscheinende Blatt „Rnßtojc Slstvo" nreldet aus MosÜlru: Eine bolschewistische 5cvmmis- ^ unter dem Vorsitz Krylenkos ist als Gerichtshof den früheren Zaren eingesetzt worden, gegen den Lknklage auf Verursachung des Staatsstreichs zur Aenderung bcr Duma-Wahlgesetze sowie ans ungesetzliche Verwendung öffentftck-er Gelder und aus andere Vergehen erhoben wor- txm ist. Eine Eskorte lettischer Schütz«: wurde nach ToÄvls? entsaft, unr den Exzaren nach Moskau ja: bring«:. * " Ein Protest der Entente bei Rumänien. Jassy .20. Mai. (WTB.) Meldung der Agone« Ha'?as. Die ■ßfejfcsTbten der Ententemächte prot« stierten bei der ru- imänischon Regierung gegen den Artikel des Bukarest er Vertrages, der den internationalen Abmachunsen über die Tonair- lfchiffahrt, deren Sigimiarm ächte sie sind, zuwiderläust. da dies« Bvage nur im allgemeinen Frieden und nach einer Verständigung Imter allen beteiligte-/: Mächten geregelt werden könne. Tie Gesuchten machen alle Vorbehalte hinsichtlich der Folgen der vor- MrffigTN Resi^lung, die bis dahin angewendet werden soll. Verträge Rumänien- mit den Zentralmiichteu. Wien, 19. Mai. (WM.) Heute wurden zwei Eisen- >bahn kv n v en t i e it cn zwischm O «st« rre ich und -R u m ä - strien beziehungsweise Ungern und Rumänien zum östcrreichsffch- l»rntzarrst1)-riimänischm Znsatzvectvaae vom 7. Mai veröffentlicht: 'liernor sein z'wisthen Oesterreich-Ungarn und Rumärrien obge- - -chklossmM Vertrag Weyen -Pachtung einer Werft in Thurn -Severin, nach ixfd&fm gegen einen jährlichen An- ErSennunjrszms 'von ItXX) Lei Rumänien vorläußg auf dreißig Ja ln die Werft verpechet. Endlich wird ein Übereinkommen Mischen Oesterreich-Ungarn und Deutschland verüf- -entlich, nach ]yddym\ -Oesterreichüngarn oberhalb der Thurn- SSErrncr Schiffswerft innekhAv des von Oesterreich-Ungari: von Wmnäni 'n gepachteten Gel-iet^i rff. n- Deutschland ein gleich großer wie ihn der jetzige deutsche So-ndetwerft-Betrieb rinmmntt, zur Errichtung einer neuen deutschen Werft grr re rie;i jährlick^-n -'necke.ncimgsqü^ von 100 Lei iiberlassen wird, -urß.ndem ver-./fficht«t sich die deutsch? Regierung. Oesher- Vnch-Ung-.- ^ eine Ae^wcvzenlige Myrtalbeteiliguirg cm der dent- ßcheu Schiff >',vecft in Giurgiu anzubieten. L '7 E'uFrhruu^ von Krei-regieruttgen iu Böhmen. SBi' 1 ! ). Mai. WTB.) Meldung des Wiener Korrespon« dev' i a 19 ?' mi-'^e c un Rffch'chesetzbtatt Miui.sd'nal- ^Veroriv' vertan 'ff roelchr di? Einführung um: Kreis- »«girr :: u UN Königreich B ö h IN e n zum Geasirstand haben. Nach oreserl Vervtdrvmget:, welche sich durchaus rn: Rahmien des von :;?< Regierung wiederholj. •'jrtcetrre:: Prvgra.nmes bewegen, sollen in Böhmen zwölf Beamte airß^rhalb des Sitzes der Statthalterci bleibend bestellt voerden und nur per Vesorgnng vvrr Statlhaltereigeschäften namens dvs Stmtbalters betraut ioer- den. Außerdem bleibt dem Statthalter die königliche Haupt- stubt P ra g mit den anstUletzenden Gemeinden, eic politischer Bezirke Karvlineirthal, Zdönicxhiche LRinbevs«, Sniichvro mrd das tun ft i ge Gnoßprag mit ungesäch c:00000 ErrNvohnern unmittelbar unterstellt. Aus den verschiedensten zwingenden Grüiwerr ist die Aufstellung von Kreisregierrmgen nur schrittweise möglich. Hmtdelt «s sich lster doch :uu Gebiete, die an Umfang :md Bevölkerung den kleineren und mittleren österreichischen .Krvnläirdeim gleichkonrmen und sie zunc Teile sogar übertreffen. Tie in der Verordnung durchtzeführlx? Abgrenzrcug ist vdl erster Linie als cm« mnvatwngswchnisck^ Maßregel arrzrustchtzl, die d'.crch gteicl^ zeft'.ge tunlirck-ste Aussckialp.mg der nativnäl» Reibungsfläv!^:, ven rustgen Gmrg des Vernxiltung.s«pvavates Mjdcrn fvll.m. Eine Gefährdung der nationale: Minderheit ftnm aiL«eu Bestimmungen der VerovdTrungen Nicht abgeleitet wenden, da ber^Entschndung über allgernein« !Fragen des Natlvnalilätenwchtes, msbesmwere der Frage SprachMgebrarrchS, durch die Errichtung der Kneife nrcht vorgrgriffeu ist. — Tie durch die vorliegende?i Vervrdnu-irgen erngeleftete Kreiceinteilurrg jm Königreich Bö Innen stellt sich im wesentlichen als der erste Schritt box, der innerhalb der durch? die Ver^rdnungsgeivalt -der Regierung Schranken eine Klärung und Gesicnd'.mg der Verhältnisse.'wrerst auf dem Gebiete ber politischen Vevn'altung curzuLahiren bestimnrt ist. ttaiser Karl ln Uonftantinopel. Kv n ft a n t i n op« l, 19. Mar. (stVDB.) In Gnvartung ver heut« nachmittag erfolyenb,"it Ankunft dos Kaisers Karl UND der Kaiserin Zita prangt die türkische Hmlptftavt b-ci schönsten: Fri'h-lingÄvetler in vn.chein Flag- genschrnurke in den öfterreich-,ischen, u^arischen und türkischen Farben, sowie m denen der anderen Verbündeten. In Tscherkeßöj erfok-fte die erste Begrüßung des ztzarsarpaares durch den Mali iE Mriarwpel an der Spitze der Zivil- und Militärbehörden. Ms den: B-chnhof San Stefano wltrden der Kaiser und die Kaiserin von: Prinzen Zia.Eddin in Vertretung des Sicktairs w.ib von: Merveir türkischen Botschafter ^Hussein .Hilnri Pascha und dein aewe- segven Minister des Aenßern RifsE P-ffcha enchsmvgen? c,v^^^ustantin.o pel, 15. Mai. (WTD.) Mcldmrg der Ageuce M:Ui. Nachamttcms fuhr der ÄosMg mit Kaiser und König K a x l und der Kaiserin Zita unter den Klängen der österreichi- icheilHynrire in den mit den Fallen der verbündeten Länder! herrlw) prangenden Bahnhof von Sirjedschi ein. Tort hatten sich der Sultan irr der ur^arischeu Mar schall-Gala-Uniform mit dem gesamten Hofstaate und den kaiserlichen Prinzen, der Groß- weft«r,,der Khedivc von Aegypten, der Scheich-Ül-Jslamch drc Präswenten des Senats m:d der Kainmer mit Senatoren rmd Deputterteri, sämtliche, Mitglieder des Kabinetts, die Chefs der bcrüimbeten diplomatischen Missionen mit ihrem Persmral, die Hof- und Staats Würdenträger, die Generalität und das Offtzier- wrps zum Empisa:rg des Herrscherpaares eingesunden. fWährend eine TruppeimbUulmrg die Ehreirbezeicgung leistete, ^rat der Srcktau an der: Salonu-agei: seines ho hm Gastes. Die Be- ftniwnlg der beiden Monairhen rrug den Charakter der größten Hei-zlrchkcnt. Dann wurde bit Fahrt in ben Yildis-Palast atu getreten. Bei der Ankunft im Pildis-Pätast, aus dem die Kaiserstandarte aufgezogier: wurde, leisteten die kaiserlicher: Gcn'd«: die Ehren--- bezeummgen,, während die Miffikkapelle die BolkShvmne irrtoniertc. Hur empfingen die Würdenträger d<-s Hosfinatcs des Sultans in großer Uniform das erlaüchre Herrscherpaar. Vbachdem der Sultan, Hunan hohen Gästen hier seinen WillkommMgruß errtboten I-atte, Vervlblchul'ete er sich. Das .Herrs-cherpaar empstna .hierauf den: Thronfolger Zia Eddin, den Punzen Wdul Nedschg) Effendi, den Großrvesir, den Kl)«diven von Aegypten, den Schffch-ül-Jslam, di« Präsidenten des Senats uni? der Llammcr sowie die Mitglieder des Kabinetts. Bald noxf), der Ankunft im Nildis-Palast stattete Kaiser Karl Den kaiserlichen Prinzen Besuche ab, tvä'hrend die Kaiserin Zita die Beiuche der kaiserlichen Prinzessinneic :md Gemahlinnen und Minister empfing. Um ß Uhr nachmittags fand im Botschafter- gebcru.de in Pera Enrpfairg der österreichisch?.: und mrgarischon Kolonie statt. Am Meno fani> im Dvura Bagtsche Palast ein Mahl im sngereir Kreise statt, bei dem der Sultan zwischen dem Kaiser xnib der Kaisern: saß. > jKpustantinopel, 21. Mai. An Kaiser Karl gelangte heute ein Telegramm der in Palästina kämpfenden) den tschel: O s fi ziere und Truppen der Heeresgruppe Lim an v. Sanders, in dem deni Kaiser unter dem frischen Eindruck der sveben im Ostchrdanland errungene-r Erfolge begeisterter Willkomnwngruß >aui den: Boden des türkischen Bmldes- genossen kntbot«: wird. Ter Kffiiser ließ durch den Chef der Mi- litärLanzLci mit eirrem herzlickMn TairkbelegrMcm antworten. Kon staut in o p« l, 21. Mai. Kaiser KaA richtete an den Sultan ein Hmldschceib«::, in dev' er seiner Freut« Ausdruck. Mbl, di« schöne ^ Residenz -des Sultans endlich ünmat auf suchen zu' könnten, uub gleichzeitig der Freude, damit die Beziehungen z.vischeu der osmamschen und seiner Arm^ eng er knüpfen zu können. Aus dem Reiche. Der Kaiser an den preußischen Landee'-Krrtgerverhgnd. Berlin, 21. Mai. sW. B.) Ms ein .HuRigungstelegramm des streußisrfeu Landeskrregerv c rbandeS ist das nachstellende Telegramm des Kaisers ciivgeü'cufen: Großes Ha:ftstguart.icr, 20. Mai. ^er treue Gruß des. deutschen. Kriegarbrrndes und des w«ffn scheu Kviegerverbandos l>at mir k»cwndere Fw:de gemach. Wir danken unser« Siege den kriegerischen und sittliche:: Tugenden des deutschen Hreercs, die sich stärkend uub stählend auch ht der Heimat bewährt haben. Mt voller Zuversicht dürfen w:r der weiteren Entwicklung entgegensehm. .Fr: den rrächsten Jahren harren unser ernste und große tHeimaGmrfgaben. Zu ihrer Lösung ^ brauche ich die zn,vorlässige Uutersiützung selosttoftr und pflichttreuer Mäunor, denen das Wohl des B-atorländcs Herzenssache ist. Ich weiß, daß ich dabei auf die alten Sordaten zählen darf, sie werden den Geist des preußischen uitd deutschen Howes, deir Geist meines in Gott ruhenden Großvaters auch in dff durch den Krieg veränderte Welt hinübertragen und den Eckstein bilden, auf dem tm'r di? Zislunft des VoierlandeS ausbauen. Gott segne unser herrliches, kam pstrpwbtes Volk! Arbeitszieke der deutschen Loudwirtschaft nach dem Uriege. HerauSgogeben von Edler von Vranu, Unterstaatss?kre- tär, Prof. Tr. Da de, Haruptgesch-iftsführer des deutsche:: Landwirtschaftsrotes, unter Mitwirkung einer ganzer! Reihe theoretischer und praktischer Land- und Volkswirte. l. Es ist ein« große Aufgabe, die sich dieses Buch gestellt hat, :mb nicht unberechtigt ist der öfters geäußerte Zweifel, ob es schon heute überstrupt rnüglich sei, die einzelr:en Arbeitsziele der deutschen Lar^wirtschaft jb klar und scharf zu präzisieren, daß sie als allgemein anerkannt der Oeffentlichtieit übergeben werden könnten. Alber tme dem auch sei, der Will", der deutschen Landwirtschaft Weg« zii -/eigen, auf denen ihr« Entwicklimg weiter vierlaufen tann und tailweffe auch weiter verhv:fen wird, fft anzu-.rkennen, und darun: nmß denn vorliegenden Werke eine gewisse Bedeittung für die Weitereirtspicklung unserer deutschen Larldwirtschast nach dem Krieg« ohne weiteres zu gesprochen toerderr. Ter Grundton, der gbeichsan: das ^anzc Buch beherrscht, wird von Braun in der Sinl«itu«g mit den Wvrten wiedergegeben: JBerat auch zu hoffen ist, daß der in-eruattonale Verkehr mit der Zeit wieder freiere Form«,: aimimcmt, st wftL> Deutschland doch chcht die VeranftvorUu^ auf sqch nchmea dürste die EenähruiNg sechor ^oöllierung c-.uf dir hvft.mng z:: basieren, .dag oiese Be-ieh^geni kein« Störung eriahren rveroen." — 'Mit anderen Wor.en, T- e u t s ch l a n d m u ß s i ch st c t s v i e Grundlagen seiner Bolksernährung d u i ch eigene E r z e ugu ri g sichern. Tie Wege, die z-u diesem Zweck von Bräun und den anderen wreu «mrsvhleu werden, sind sehr verschieden. V. Braun selber! geht als Venvnltungsmmrn zuallererst ans dem Wege der Verwaltung vor. Er sicht ganz rich.ig, daß die Hebung der landwirt» h schaftlichen Technik nur errrftt>bar ist, durch Vermehrung des i laildrvirtsck-oiiliä,.cn Un'.errichts,' und zwar für Mäckrwr und für Frauen. Tem landwirtschrftlichen Unterricht m der Foctb'ilduugs» sckaile mißt er keine Bedeutung bei, vielmehr verlangt 'er die Errichtung von Fachschulen :md Haushaltuncfrliex mit fachmännisch.! Lehrkräften. Auch oie Hebung des Ve.suct-sWesens, besonders als Borführungsversuch beim praktischen Landwirl, häift er für dringend notwendig und als eine Voraussetzung, für di« Hebung besonders des bäuerlichen Landwirtsck»aftsl>etrie-bes während mrd nach der Kriegszeit. — Es ist nicht uninteressant, dieses fachmännische Urteil hier feststellen zu können, da ja gerade auch m der Provinz Oberl-esstn durckx oie Tätigkeit des landwirtschasrlichen Vereins eine ausgedehnt« Versuchstätigkeit besdand, deren Wecl und Bedeutung in letzter Zeit wiederholt.angezweif-slt imirde. Tics« hier von Braun ausgcsprichcnen Gedanken werden zwei- ^ fellos fast aNcnthalben ebenst vollkommen« Zustimmung finden, wie di« weiterer: lstnsickBich der Errichtung von g«r:ossensci)astli.ch«n. Absttzverbündcn, denen geiwsserischnftliche V er b ra u ä>cr ver blinde ge* gc-nübe: steiM sollen mrd dic ohne siusschälttmg des Handels «ft:«, möglichst direkten und billigen Verkehr von: Verbrauä>er zum Erzeuger ermöglichen sollen, wobei die Kontrolle aller gegen alle eine genxi't'e restlos« Erfassung erleichttnl. Ob die tveiteren Vvrschläec p Brauns, die dahin gehen, ben. Kunstdünger für all« landwictschstklich benutzten Grundstücke als stiaatlchc Zuweisung zu verceileu und die Saatkörung ebenst wie die Biebk-nung staatlich zu regeln, allgemeinen Beifall fi:£«n und sch praktisch durchführen lassen, kann inutt noch nicht beurteilt w«i> den. Technisch würden diese Maßiwhmen aus ieden Fall leicht ans große Schn'«rigkcit«n stoßen. Es handelt sich nach v. Brauns eigene:: , Anssührungen hierbei aber auch weniger um d^finirivü Richtlinien, als um Vorschläge, die den .Fachgeiwsse:: zur Tis- kussion vorgelegt »verden. Allgemeinen Beifall dürft«:: die Nns- führm.ge,: Brauns hinftck^tlicl^ des Produktions Dranges und Tritt» sichtlich der Verstaatlichung des 0?rnnd und Bodens.finden. Lv -tritt diesen Gedanken mck den Msführungen Thomas «ntgege::, her m einer Envide una gegen Professor Lujo Br«ttano in Wü zbuvg schreibt: „Ter ungeheuere Opfermut des Bauermwlkes allacn liat tue Bepellung des Landes im Jahre 1017 trotz ungeahnten Schwierig« öertei! zuwege gebracht. — Das Privateigentum ist heilig', wenn «S st verwaltet und der Rettung des Vaterlandes dienstbar gemacht wird. Nur die tiefwurzelnde Liebe zum Boden mrd Vaterland Jumt solche Opfer bringen." Bon Braun ist vielleicht kein' Landwirt, aber er ist ein treuer Freund unserer Landlvirtschaft irrtb unseres Bauernstandes, bu‘ von ihm ruhig Vorschläge für ihn Weiterentwicklung als wvhlgern-emte Ratschläge an nehmen darf. Sollte sich der eine oder andere Dor Mag als nicht praktisch «rioeisen, so imrd sichv bcr ecner eittsvrcck^nden sachlick)en ^luseiuandersetzimg ein gang, barer Mittelweg zu dem Gewünschten und praktisch Möglichen tvmnben werden. _ (Hoftür Nrrs Stadt tin&'€an&s Gießen, den 22. Mai 1918. ** An sze ichn u ng. Dorn Psörtm-er der Chirrlrgischen Um.vers-Klinik, .Karl Sei pp, murve vas Hessische Kriegs- ehre:pichen verliehen. ** Aßüs Dem Militär-Wochenblatt. Befördert: ^lni Generalmajor: Oberst Mnrschall von Bieberste in rn der 4. Jttg.-Insp. nnd Ing.-Offizier v. Pl. zu Ndainzt; z. Major: Lffanptmmrn von Bon in im Inf.-Leib-stiegt. Tcv. 117; zlum Harrptmiann: Oberlt. Madluna im Jn'f.- Re-gt. Nr. 116. ' ** Mit eigener Lebensgefahr rettete die 17- Myri.ge Dvchter des Herbergsvaters Loh, Martha Loh. cji ^ornrijaig uMpnittag einen jungen Marr-c vom Tod- des Er- trcrrLens in der Lahn. Zwei junge Leute waren mit venc Boot gekerrtert, von denen ver eine nicht schnckmnn^n konnte. Der Kcrnoevad wollte der: Versinkender: über Wasser halteH dieser klcurunerte sich alder derartig ar: feinen Retter, daß zu versinken drohten, k>a sprang die beherzte Martha. Loh pi und hielt den des Schw'nnmens unkundigen jungen Mann so tauge über Wassser, bis Hilfe hetzbeikan:, um da Nettungs'lvc'rk zr: volleirven. , ** P reis zu schlag für Schilf Scknlf vor der Blüte hak «inen westntlcch größeren Futterivert, .als Schilf, das erst spätes gcerntet wird. Um die frühzeitige Werbung von Schilfheu Mczu rvgn:, hat der Staatssekretär des Zvriegöenrährtmgsamts den -tegsculsschrch für Ersatzfutter ermäckttigt, für gcün gesckmitteiu-s h^irockenes Schil! zu dem festgesetzten 5töchüvreise von 10 Mk für 100 .Kilogremm «inen Zusck/lag bis zu 2 Wi. für 100 Kilogramm Zu nwn, wenn das Schilf vor dem 1. Juli verladen ist. Hat die B.-rladung nach den: 1. Juli, aber vor dem 15. Jul: stattgcffmden, st dari' der Zuschlag gezahlt werden, wemr der Verkäufer nachweist, d-rtz das iSchikf vor dem 1. Jlcki verladebereit toar, di« Verladung pLwch ohne Verschulden des Verkäufers verspätet erfolgt ist. * Der Goldregen blüht! Seine langen, leuctnenid gelben Blütenrispen hängen überall von den Sträuchwr hernieder mrd verleiten sowohl Kinder als Erivachfene, eineu Strnnß der goldenen Pracht abzupftücken. Gevade- bei dieser Pflanze aber s» man mW bestniders vorsichtig. Ihr«. Gifttakeit ist eir:e st starke, daß ec schm genügt, nach dem Pflücken oder Tragen mit ungereinigten Öcmbeu irgeno «tivas zn essen, um sich ernsthafte Vergiftung^ erfclkermuMM ^zuzuchen. Ebenso sind die Ausdünstungeu eines tz-ül-en Straußes :m geschlossenen^ Zimiw-r bereits gesundhetts- plstdlich. Vian sollte ihn also höchstens auf dem Balstn vd»n im, Zimmer bei geöffnetem Fenster, nienmlZ aber etwa im Schlaf- ' zrmmer aufstellen. ^ ' V c r 1 i tg t d i e N a u pe n n e st e r! Wer jetzt seine Aepfet- bäume betrachtet, findet oft, daß die Blätter vielfach zerfressen snck und me Blüten cm Aussehen bekommen haben, das mm:chn:al zu lernen großen Erwartungen berechtigt. Das Wgezieier, das in diesetn Jahre wieder massenhaft anstritt, ist an der Arbeit Um Einhalt zu gebieten, gehe man schleunigst an die Vertilgimg ix* Raupcnnester, bte sich bei näherem Nachsehen, besonders in den Aftgabelungen., bis in die Spitzen hinein befinden und die jedesmal hunderte von Raupen beherbergen. Man sammele die Raupen und verbrerme sre, wenn sich nicht dabei kommen läßt, bindet mau Pa- p:er an eme Bohnenstange und benutzt diese als Räupensackel. ' Dns Krcisblatt Nr. 57 enthält Verordnungen über: Obstversvrgnng, Versorgung mit Petroleum, Ver- offentlichung von Anzeigen, Getv-innur:g von Laubhest» Bonn cwoll nä hfad eu-Ver tei tnug, Mzenger-, (ffroßj>wudels- nvd Kleinhandelspreise, Milch' uird Speisestttversorgung, Versorgung des Fremdenverkehrs, Felddereimgnng Göbelnrod. ^ LnndkreiS 6Zieken. ^ ^ r s ro d,, 21.. Mai. Der Großherzog ließ unseren' ^urgermelstpr ^«u schling zn desse-.: .Goldner Hochzeit .fein Brld mtt vmenhänmgem Namenszug imö einem Glückmnnsch' schrerben, ebenso das Ober-Konsistorium ein Gesmrgbuch mit ent sprechenden. Glückwunsch durch Pfarrer V-'arg-itth überreichen. W ±\e Made ^bftlblittensttch?rs hat an den ^lpselbäumen groM Sckülden verursacht, wie es seit langem nicht beobachtet wnM nwftorann sehen eie zns a in men ge s cknm m pften Blüten ans und faM setzt ad lTTüti’Tc im zeitigen Frlinia' r vielversprechende Apreleri^ rst durch den kleinen Rüsselkäfer für dieses Jahr vernichtet. I ^, Kreis Friedbcrg. . ^ Mai. Beim Mleuchten der Wohnung nai erner smadlwflen O^asleitungsstelle in: Hanse des Konrvd M erfolgte ^.ne schwere Exp Io sion, durch dc.rm: Gewalt da- HeLs tzrhedlrch beschädigt wruL). i Kreis Ätefelar. ra N >'ba21. Ma.i. Untern Friedrich Be.pl er, in r^nen! Artillerie-Regiment, wurde mit dem Eisernen Kreuz 1. Kl. «rusqeAlnchlret. Hessen-Nassau. G. A. Frankfurt a. Di., 22. Mtai. Felix von Müller, der ^ 11 drei Jahren in München in Rlche^and 1eben.de' freiere Ziläiser- i) Rutsche Gesandte w >>aag, hat sich gestern abend in MÄnrl-en in kiner Wvbnung erschossen. Müller >vac am 10. Januar 1857 in ui- al.' 001)71 des Frankfurter Malers Karl v. Müller nnd als Enkel des Km'ftrstech rü rmd Pvofessors an der Knnstschnle in Dresden Friedrich Müller geboren. Seine diplainatisü)e Lcrufbahn bMnrn ec int Jahre 1885 als Legationssekretär bei der denZchen Vstsü>aft in Paris. Höchst a. M., 21. Mai. Ter Arbeiter Oskar 5) e r m c S tuurbe in der Nacht zum Freitag auf der Wörthspide von eii VLanne überfallen, niedergeschlagen und seiner Barschaft beraubt. Als Täter verhaftete die Polizei heute früh den Arbeiter Robert Slcholl von hier. Dieser hatte am Abend zuvor mit Hermes in «einer Wirtschaft -usanimengesessen und war ihm dann heimlich gefolgt, um ihn an dem einsamen Tatort zu berauben. Meintrer- Ausstellung der Sezirkrvereine der Lisen- dahner-AleisüierzrichjVereine Gietzen und Amgegead. (Schluß.) Tie PreiSv>erteilung für ausgestellte Jungtiere ergab das folgende Bild: P. Schmidt-Saasen (Belg. Riesen-Häsm) Ehr.mpr. H. Letpper-Wieseä' .'Deutsche Riesensck-ecken-RamnÄer) 2. Pr. W. SckMltheis-Loliar (Franz. Widder-Häsin) Ehrenpr. H. .Hvos-Gießen (dieselben) 2 Pr. H Zick?Lollar (Geri''tania--SWeo-lHLfm' 1. Pr. E. Simou-Äiehen (Blaue Wiener Häsin, Ebvnrpr. K. Marx, Gießen (dieselbe.' 2. Pr. A. Keller-Gießen (MeiHe Wiener Rammler., £>. Tebus-Gießen (Graue Silber-Rammler), ie 1. Pr. H. Heute- Gießen (Schwarzlo'b-Rcmimlier) 2. Pr. Ehr. Boirarius-Rödgen (tueselbe Häsin) Ehrenpr. H. Scl^lllxras-Oftünberg erlxielt für sell/st geg,erbte und gefertigte Kaninchenfell-Petlzsachen 2. Pr. — Bon nachträglich angemeldeten Tieren wurden noch ansgezeiclMet: Der-' bandSMÄMattan Giießen (Blaue Wiener Häsin) Ehreupr. Fr. Buch- mann-Gießen (dieselbe) 1. Pr. A. Wagner-Saasen (Graue Silber- Häsin) 2. Pr. — Höchstes Interesse erregten 5 junge muntere Irin ge, denen die Mjutter, als sie 6 Tage alt waren, durck) k-en Tod errtrissen wurde. Ter Eigentümer bcc Jungen, A. Rirtert- Gießen. nahm sich derselben warur gn; er verabreichte den Waisen mittels eines Strohhalms Ziegenmilch, und hatte die Freude, die Tierchen bisher durchzubriugen. * ^ M* ist eröffnet' Es ladet ergebenst ein - Statt Kartei'. LINA KLOS KONRAD LANGE Verlobte Rödgen !m Mal 1918. ' Paderborn jj J Cafe Amend Heute Mittwoch, 8 Uhr? Familien-Konzert Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma Ringel & Walther, Gießen, eingetragen: Das Geschäft ist mir Wirkung vom 1. Januar 1918 mit Aktiven und Passiven aus Kaufmann Alexander Ringel in Gießen als Einzelkausmann übergegangen, der es unter der seitherigen Firma weiterführt. 38706 Gießen, den 17. Mai 1918. Großherzogliches Amtsgericht. . Bekanntmachung. In unser Handelsregister Avr. A wurde heute eingetragen die Firma Karl Hermann Walther, Gießen. Inhaber: Kaufmann Karl Hermann Walther in Gießen. Geschäftszweig: Industriebedarf und chemisch-technische Produkte. 38716 Gießeü, den 17. Mai 1918. Großhcrzogliches Amtsgericht. KiReHen-KonzeRT des Röfhig’khen Soloquartefts in der Stiftskirche zu Lieh am 24. mai 1918, abends 7 2 9 Uhr. Eintritt frei, 3326D j Akademischer Gasangverem. Wiederbeginn der Proben Montag, 27 . Jffai, abends 8 Uhr, in der 7 ^ AELÄ -MC Nur „Frauenchor“ (Sopran. Alt). Um vollzähliges Erscheinen wird mit Rücksicht aal die wenigen Proben dringend gebeten. 3884D 5>er Vorstand. Pcas'on Srzait (Ballcvne) Kienen Baue 22 Gut möblierte Zimmer mit Verpflegung. Bad. Telephon Mittag- u. Abendttsch. an ruh. Leute ?,n vermieten. 2794 OtatbeiS, Bahnhofstr. 26. Aliceschule tL8?D ^'..«rrStag den 39. Mai bcLiunen veue LA- . "vl.en von weniger als 10 kg ist ein Versand- Mirfr uic^! erforderlich * ®bftrn, den 2i- Mai 1918. 3859B ' 7a_Oberbürgermeister (Lcbensmittclamt). Zwei Zimmer, Llammer, Keller, mit Gas. in freier 9age, an bessere einzelne Iran oder Franlem zu vermieten. Zu erfragen 0 1c0 4 _Plockst r. 4, I II. Wilh lmstr. 45 ca. 420 qm Helle Werkstatt und Burcanrännie, sowie 200 qm Bodenraum sofort oder für 1. Juli zu verm. t^täbcres bei (>?. H. Müller, ' ^chillcrstraße 26. 2170 4-Kicimior-Wohnsinff mit Küche und Bad, in der Nahe der Universität, zum 1. Ottober gesucht. Ausführliche Offerten mit Preisangabe, Grundriß derWobnnng mit genauer Angabe der Zimrnergröhe ufrv. '.mter Z8KN1 an die Ge'-chäflsstelle d. Gießener Anzeigers erbet. 2 -3=3 i min f r-S ö fj ii u n g für 1. Juni oder früher gesucht. Zu erfragen 88;:< Vlicestraks ‘45. Holzv 'steilzcnlnq der Slkdt Giehen. ^ onnerotaa deu 23.?Nai 1918, vormittarrS O'^Ubr ^-estnuen-. wecken in den Waldungen der Stadt Gicncn im vezi^ ^ adwarrs Brück-Rödgen im Phtlosopheu' wald Älbi. 20, und Schneeberg Abt. 51b, meistbietend versteigert 1 «richlenstamm 3. Kl. mit 1,18 Fstm., 1 Fichtenstanim 4. K». mit 064 Zstni., 1 Fichtenstamm 5a Klasse mit 0,50 Mm 5 Juchtenuämme 5b Kl. mit 0,92 Fstm., 2 Eichen- ftimme 4. K!. mit 0,% Fstm., 6 Rm Eichen»Scheitholz, 2 Um Fichten Scheitholz, 11 Um. Eichen-Knüv-el, 2 Rm. Birken Knüv'iel. 11.3 Rm. Fichlen-Knüpvel, 2b60 Wellen Buchen-Rriüg. 'ü,0 Wellen Etchen-Reing, 50 Wellen Fichten- Reing, 50 Wen.n Aspen-Reisig, 20 Rm. Buchen-Slockholz, 1 Wiii. Fichlen-Stockholz. Die Zusammenkunft ist auf der Grünberger Straße an der Kreuzung mit der Kreis »trage nach Rödgen. Dolz- »mrdler filid vomLIkitbleten ausgeschlossen. 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Mai nach 25monatiger Pflichterfüllung nach kaum vollendetem 21.. Lebensjahre sein junges Leben opfern mußte. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Wilh. Heibenshausen. Staufenberg, den 21. Mai 1918. 7 Im Kampfe für da» Vaterland fiel am 24. April 1918 unser lieber A. H* Gustav Wolf Leutnant der Res. (aktiv SS. 07 ). Wir verlieren in ihm eins unserer eifrigsten Mitglieder und werden ihm stets ein treues Andenken bewahren. Gießener Burschenschaft Germania §/ 3861O x. A.: Bohrer 1 m Meine Seele ist stille zu Oott, der mir hilft. \qgrn .. Tieferschüttert erhielten wir am 12. April die schmerz- : hche Nachricht, daß mein unvergeßlicher, lieber, guter ! Mann, der treusorgende Vater seiner fünf unmündigen Kinder, mein lieber Sohn und Brjider Gefreiter Ludwig Sieinmüller hi dsr 2 . Fliege: abw.-Masch.-Gew.-Kora?)., Inhaber der Hess. Tapferkeitsmedaille, im Alter von 38 Jahren nach 3V 2 jähriger treuer Pflichterfüllung fürs Vaterland gestorben ist. In tiefem Schmerze: Elise Steinmüllcr Wwe. Rödgen, 21. Mai 1918 nebst 5 Kindern und allen Angehörigen. Die Gedächtnisfeier findet Sonntag den 26. Mai, nachmittags 3y., Uhr, in der Kirche zu Rödgen statt. 01831 \\{ mittags von 1—y 2 3 Uhr Wb gsfdiloffesi. "MlZ fl heim Hol t Still und einfach war dein Leben, Treu und fleißig deine Hand, Wolltest uach dem Kriege weiter streben, Mußt nun ruh’n in Feindesland. Wie hast du wohl in letzter Stunde Gesehnt dich nach dem Eltern heim. Nun ruhe sanft, du lieber, guter, 0 braver Sohn, geliebter Bruttor, Sollst nie von uns vergesse:', sein. Settersweg 36. 21 Tieferschüttert erhielten wir die traurige Nachricht, daß unser innigstgeliebter Sohn, unser guter Bruder, Schwager, Onkel und Pate, der Musketier Heinrich Albach im Infantevie-Re&iinent 468, bei den Minenwerfern Inhaber des Eisernen ki'eazcs II. Klasse nach 2 l / t jähriger treuer Pflichterfüllung im Alter von 22 Jahren am 7. Mai durch einen schweren Bauchschuß im Kriegslazarett gestorben ist. In tiefem Schmerz: Familie Albach I. Familie Ätbacli IJ. nebst allen Angehörigen. Daabringen, den 2L Mai 1918. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. 018:14 w Amtliche Mitteilung der HimdelskamKer Gießen. Am Ä5. Mai d. I., nachmittags 3 Uhr, findet im Burgersaale des Rathauses zu rZrariLsurl a. M. eine 530 “ öffentliche Tagung; der Bereinigung südwestdemscher Handelskammern statt, in welcher eine Reihe von wichtigeren Fragen, insbesondere das immer mehr zunehmende Nebergemicht der Reichs- Hauptstadt, freie oder Zwangswirtschaft, Handel, Industrie und Verkehr Sudwestdeutjchlands in der Uebergangs» Wirtschaft, behandelt werden sollen. Es darf erwartet werden, da» diese Kundgebung auch von der Kaufmannschaft des Kammerbezirks zahlreich besucht wird. ji. Paketen z.20Pt'.-V erkauf § 100 Pakete . . 16.— j 300 „ • • 45.- .. Portofrei. Nachnahme. I Ernst «fc Witt, AU. 247. Bfi&nibtir.K 23. WM hv lllll!lli!lllini!l!llHII!IHIIIIHIIIIHHII«lll Eier-Wasserglas Adler-Brog,, Seltersw. 39 ÜEio Schau!. 3801 ülUillflülliilllilliilliilllHSlIliniillltllll!! Plötzlich und unerwartet erhielten wir am 16. Mai die schmerzliche Nachricht, daß mein lieber guter Mann, der treue Vater seines Kindes, unser lieber Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Pate und Onkel Wehmm HeimH Sifümnif im Res.-Jnf -Regt. Nr. 25, 12 . Rom»., Inhaber des Eiserrren itrrenzes 2. Kl., nach 46 monatiger treuer Pflichterfüllung im Alter von 30 Jahren durch Artillerie- Brustschuß am 7. Mai den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist. In tiefem Schmerz: Christine Schmaus geb. Teiß u. Kind Familie Georg Schmaus Philipp Lippert, z. Z. im Felde, und Familie Familie Otto Teig nebst allen Verwandten. Neiskirchen, Großen-Bnseck, Weickattshain, den 21. Mai 191*. oim Wiedersehn war seine und unsre Hoffnung! »Mi Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheioen unseres lieben, unvergeßlichen Vaters, für die vielen Kranzspenden, sowie für die trostreichen Worte am Grabe sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichen Dank. Die trauernden Kinder: Adolf Schmidt Karotine Schmidt Hermann Schmidt. Krofoors, 21. Mai 1918. OberhdsijcheBichvkrsichertriiüs-AttstKll. M itglredsrversammlUNg Samstag öen 2ü. Mai 3918, uachm. 2 l h Uhr tnt Gasthaus zum Solmser Hof in Hungen. Tagesordnung: Vorlage der Rechnung pro 1917. Entlastung des Vorstandes. Wahl des Ausschusses. Satzungsänderung d. § 24 Abs. 2. Beratung von Vereinsangelegenh 09 D l Nidda, 16. Mai 1918. Der Vorstand. EinfochüMwte Einkochgläser, Gummiringe (für alle Systeme passend) Glusöffner, jedes Gla§ spielend leicht öffnend, empfehlen 3868 Brüder Schmidt. 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Karl Henzertloi;, %ea«tadi Nr. \\1 ZwelLer Blatt Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger Mr Gdertzeßen) tA-Tcau&wtrtariMB«a8tBa»afl—»int '!>i .nusxHtavaat IffitttDcQ, 22 , Mai bis Tßtfi aumuaau jx.SBMGca &r.-,Krk meldet, hielt VMident Mils o n arlläßlich des Festes des Roten Kreu z, es eine RÄe> in der ec n. a. sagt: Wir schon Vvr uns Kwci Pflichten: Die erste ist die Wicht, dcn .Er«,; m gewinnen, und bk -weite, die mit der onfeeon 5>and in XXetöj geht, fordert, daß wir den Kvi^m curf eine große and edle Meise getv-nttven, rüdem ivft nicht alXciit den faktischen Wert iutjer€c Mrcht beweisen, sondern auch den Wert unserer Ziele und unseren .ngemnr Wert. Ich habe kürtzLich sagnt fyikm, wir müssen eine Asrmee von 5 .Millionen Mann schaffen. Wlesiialb sollten wir uns auf dieses Ziel beschränken? .Ich 1/abe den Kongreß gebeten, keine Grenz-e sesltznsetzen, denn auch der .Kongreß — dessen bin ich sicher — hegt wie wir alle den Wimfch, daß jedes Schiff, tz«s Waffen- oder Mtterial befördern kann, bei jeder Fahrt, die es ««tzernimntt, mit so viel Leuten und so viej Material bÄade>t sei, wie cs aufFtmehmen vermag. Bon diesen r unverrückbaren Ziel des Sieges werden wir uns durch heuchlerische Friedens-, Vorschläge nicht abbringen lassen. Ick, darf mit- gutem. Ge- .r, i s-.-.v», an farrt mrtvri ii.rfvf' .ix’formnen in der Ansicht, GroteuugS- und Ausbreitmrg jeglichen Umfanges im Osten Zu verwirllichen. Was nun mrch te trifft, so beabsicWge ich, Rußland Zu unterstützen so gut mz Frankreich. Gerade die Schgrtzlofen und Verlassenen haben Freunde und Hilfe nötig. Und wemr gewisse Leute in Deutschland glauben, wir würde« die gantze Welt unserem eigenen Heil opfern, so sage ich ihn nett, daß sie irren. Dieser Krieg ist in allem, was uns angeht, vielleicht Ztnm ersten Mal in der Geschichte ein selbstloser Krieg. Ich könnte nicht stolz sein, um ein egoistisäieS Ziel Zu, kLnpfen, aber ich darf stolz stin, wenn ich für ik Gerechtigkeit kämpfe. Wünscht der Feind den Frieden, so möge er ihn durch Vermftftung beglaubigter Vertreter Vorschlägen und seine Bedingungen lnenuen. Mr haben die unsrigen ausgestellt, und sie sind feem Feinde bekannt. Ich bin in meinem Innersten überzeugt, daß Icchrhun.derte des Friedens für die ErniMng dieser Nation nicht so viel hätten tim körmen, !vie t«fes eine Kriegs) ahr, und ich bin womöglich noch mehr als alle anderen überzeugt, daß es yax Eimgtrng des Welt bei getragen hat. Betrachten Sie folgeni^es Bild: Ja dar Mitte vier Nationen gegen, ‘bk ganze Welt, die nach leckem Erfolge aufs neue zeigen, daß sie eigensüchtige Ziele der Ver- größenmg verfolgen. Ilvrcn gegenüber 2 3 Regierungen, die den größten Dell der Bevölkerung der Erde vertreten, vereinigt in einem waren Gesübl der Gemeinsamkeit der Ziele imd der Einheit der Eristenz Me Fremud schuft ist das einzige Band, das die WÄt '.usammenbalten wivd, dmd das große Rote Kreuz der Völker,,die den Schreckmsjeu und EnLehruugrn dieses Krieges ausgeseM sind, ist infolge seines argen Kontalles im Begriffe, eines der stärksten Freundschoftselemente zu 'luerte, die die Welt jewals grseter hat... Nienftmd sM sich liermisnechman, aus diesent Kriege lW- winu Ziehen zu wollen. Es gibt Laute unter uns, die dies vergessen habe n. Emige unter uns, und auch ich selbst, erinnern uns noch, daß im Bürgerkriege Vermögen gentacht wurden, und wir wissen, wie diese Leute von unseren Landlleaten angrsttei wurden. Viit einer der größten Mak^l, der dem Rufe der deutschen Llrmee anHaftre sei, daß sie das Rote Kreuz nicht geachtet hätte, obwohl die TmnMgu fick^an de.: Begründung dies«- Organisation betriligüeu.. Das Robe .Kreuz helfe nicht nur den Soldaten, sondern auch der ZivllbevNlZerung und seine Werke der l^rechtigkeit und Barntherzigkeit Müden im Dienste der Freiheit. Rrrr und Cand. Gießen, den 22. Mai 1918. Sparsamkeit bei Ledersohteri! In welchem Maße sich durch den Krieg die Menge des für die Schuhversorgung der bürgerlichen Bevölkerung verfügbaren Leders verringert hat, rst loeften Kreisen, noch nicht genügend zum Bewusstsein gekommen. Die Verminderung der Eigenerzeugung, die 2lb- sverrung von fremder Zufuhr und die hohe Ina nffamchn ahme der -zeugung durch die Heeresverwaltung und die Rüstungsindustrie es dahin gebracht, daß nur noch ein sehr geringer Teil des in Friedensz-eiten zur Verfügung stehende Leders von den Schuhs waren Herstellern für die bürgerliche Bcvölkerirng verarbeitet werden kann. Diese Menge ist so klein, daß die Gesamterzeugung an Lederschuhwerk bei weitem nicht ausreicht, um auch nur fetem Angehörigen der Bevölkerung jährlich ein neues Paar.Lederstiefel zuzu teilen. .Höchste Sparsamkeit beim Verbrauch von Lederschuh- erk ist also erforderlich. Die Mahnung, das Lederschuhwerk zu schonen, scheint besonders jetzt, bei Beginn der wärmeren Jahres- zeit, angebracht. Vielerorts unrd es der Bevölkerung im Sommer möglich sein, ohne Beeinträchtiguug der Gesundlieit barfuß zri i?ben. Ist das nicht dvr Fall, so werderc weuigstens Sandalen häufig Lederschühiwevk ersetzen können. Mit der nach den Angaben 'es lleberwachungsausschusses der Schnhindnstrie imd v,'n den Schuhfabriken hergestelkten Einheitssandale ist eine einfache und preiswerte Fußbekleidmrg in den Verkehr gebracht worden, die sich znm M assambsiatz eieret. Neben den Schub Fabriken sind auch manche holzverarbeitende Betriebe an die Herstellung von Sandalen gegangen, die mcht nur eine Sohle, son.der'n auch Kappen auö Holz habai. Um der hierbei vielfach beobachteten Unzweckmäßigkeit der Aus führ» mg ^ und der, übermäßigen Preisberechnung entgegen- Mwirken, bat die ReichssteKe für Schühoersorgung vi ihrer Be- kanntgrachung über den Verkehr mit Holzsandalen vor geschrieben, daß fortan nur noch solck>e Erzengnffse in den Verkehr gebracht .werden dürfen, deren Muster von ihr genehnligt und- für die von ihr die Preise festgesetzt sind. Es ist zu hoffen, daß auch bei diesen ^.rndalen dami: die früheren Mißstände beseitigt werden. ?kuch wicd für eine gewehte Verteilung der Erzeugnisse über die einzelnen l>ste Deutschlands gesorgt »verden. Auch das sogenannte Krie gss ch n h w e r k ist tru Sommer wfev Zu tragen als Winter. Der „Kciegsstiefel" aus Ersatzstoffen iregegnet noch vielfach Mißtrauen und MneiglU'g. Es iß. ancb -uzu- geben das; mitunter, besonders in der ersten Zeit, Erzeugnisse in vi'n Verkehr g-elwacht wur-den, die nach Form und Haltbarkeit ivenig geeignet waren, sich Sympachien zu enverben. Llcher die verantwortlichen Stellen sind bemüht gewesen, auch dem >:riegs- schühwerk ein immer gefälligeres Aussehen ,:\i geben und zugleich, wlchr Stoffe, die sich nicht bewälirt haben, vo;r der Verwendung Laubhen als notwendig erwiesen. Wer Laubheu an einen anderen absetzen will, hat e§ nach einer vom Staatssekretär des Nriegs- ernähnlngsamts erlcrsstnar Veroldrrung der )ii üchsfuttermiltelsleile, Gesch äftsabteilamg (Bezngsve:eini.aunr der deutschen Landwirte) zum Erwerb >anZ!übieteu und aus Verlangen käuflich zu überlassen. Tie Reichsfutternrittelstelle wird das von ihr erworbene Land Heu der Heerc^rwa-tung nach deren Weisungen zur Berjügnng stellen. VsV,nrschLes. Eine Theater schmi ere wegen Betrugs vor Ger icht. ^Frankfurt a. M., 21. Mai. Daß eine -.--nee „S nnstEr- gesellschafff' um jämmerlicher Leistungen willen wegen Zetn-gS Der Wsatz von Laubhen durch den Werber unmittelbar an Verbänden U'nlmwwmmen, Lanbl)«eu, das sie selbst haben werben lassen, an die Berbrm:cher ihres Bezirks abMgeben; ferner, können Wald- befftzer, die Lanbhe?r ernten, dieses in kleineren Mengen an Tierhalter absetzen. Selbstverständlich tvird auch von der Verordnung nicht betroffen, wer Laubheu: für beit Bedarf seiner eigenen Wirtschaft int eigenen WaLde oder mit Erla.ümis des Waldbesitzers oder des Forstnntzungsberechtigten erntet. Landkreis Gießen. ** Großen-Linden 21. Mai. Der Kanonier Wilh. St oll erhielt da4 Eisern.' Kreuz 2. Mas ?. ** Harbach, 22. Mai. Die .Hessisch.' Tapiperkeitsmodailbe er- lstert der Gvrde-Grenädier Heinrich Sch. r o r, Sohn des Landwirts Johannes Schmidt ff J«n Befitze Ersecnen Kreuzes ist cr schon länger. . Lich, 21. ?Nai. Das Röthigsche Soffmuartett ffür Kirchen- geiong gedenkt hier am 24. Mai ein Kirchenkonzert zu gebev. lSiehe Mzeige.) Das Quartett sang im deutschen Heeresdienst an sechs Fronten, in Flandern, Lothringen, Elsaß, Polen, Rußland, Rumänien. Ueberall war der Erfolg ein gleich starker. fl' W atzenbvrn-Steinberg, 21. Mai. Am 2. Psingst- feiertage tvurde unter sejhr 'großer Teilnahme der ganzen Gemeinde die neunte (Gedächtnis je irr für gefallene Mieger in unserer Kirche abgelwlten. Es waren 5 Helden, denen wir die letzte Ehre erwiesen. 1. Uuterofffzier Otto Häuser von Steinberg, gefallen, am 25._ März 1918 im Westen; 2. Offizierstellvertreter Hans Staufenberg, schöner verwundet im Westen am 25. - Viärz. gestorben am 1. April 1'918: 3. Seminarist Georg Harnisch vjon Steinberg, schwer verwtWdei im Westen am 35. April, gestorben am 2^6. April 1918; 4. Näusketier PhiLpp Mohr von Steinberg. Sohn von Pflasterer Philipp Mohr daselbst, gefallen am 15. April; 5. Musketier Friedrich Karl Brückel, Sohn von Baltb. Brückel VI. in Steinbevg, im Westen gefallen am 14. April. ** W i e s e ck, 21. Ma!. f-Tdusket^r Heinrich Kreiling, Schn des Fuhrunternehmers Karl Kweiling 111., entkam aus russisch, r Gefangenschaft. Kreis Schotten. O Gedern,, 21. Mai. Me vom hiesigen Ziveigverein vom Roten Kreuz zum Besteht des Heimatdmrkes für die heimkehrcutden deutschen Krisgsigefartgennr veranßaltete Haussammlung ergab den schönen Betrag von 356,75 Mark. - Dem Königl. Bahnhoss- verwalter Dickel wurde zum Hessischen Kriegsehrenzeichen das Königl. Preußische Verdienstkreuz für Kriegshilfe verliehen Mit der Hessisch ,:n Tap>ferkeitsmcj>aille ivurden ausgezeichnet: Ober- gefveiter Hermann Die hl, Unteroffizier Will-elw Ober heim, auszrffchließen. Je mehr die älteren Vorräte an Schuh,verk mit Ledersbhten jich aufbrauchen, desto mehr wiro sich die Bevölke- ^mtg, werden sich mich die sogenannten besseren Kreise mit dem ^-evanten befreunden nrüssen, neben dem Leverschnh.verk Kriegs- -i-esel, me ohne Bedarfsschein erhältlich sind, zu tragen. Amtliche Person a l n a ch, r i ch t e \x. Der Grof^ Zdog hat am 18. Mm d. I. den Bezirks kassier der Brzirt-. Ä! Wilhelm Frese-näils in Büdingen, in gleicher DnmMigenschaft a-n die Bezirks lasse Friedberg Verse l st und veu Haiupl!teuercmitsassistenten bei dem Hcruptsteueramt Wagner, z.vr?^it in Lampertheim, zum in i, n t °^ 1 trü ^ euu ^ dem Hauptsteueranlt Worms er- Kanonier Jakob Karl Geyer, Lands! urmmünu Will-elm Die hl Gefreiter Heinrich Die hl, Gefreiter Karl Gu t h erhielt zur Hessischen Ttpoferkeitsmedaitle das Eiserne Kreuz 2. Masse und wuwde zum Uut-.wosfizier befördert. Kreis Wetzlar. ra. Wetzlar, 19. Mai. Tie Schulen des 5ltreises ... haben an zwei Tagen insgesamt 218,44 Zentner Laub gesmnmelt. Die Kinder erholten eine Vergüffmg von 4 Mk. für den Zen tu et Hessm-Nassau. ra. C amb-e r g 21. Mai. Dem Leutnant mid Kvmpagnie- führen E m t e r wurde das Ehrenkrenz dritber Klasse mit Schwertern des Hohenzollernsd>en Hausocdens verliehen, nachdem er bereits .nrit dem Eisernen Kreuz zweiter und erster Klasse, sowie der Hcsst schon TapserkeitsMedaille ausg^eichnet word-en ist. Auch dem Lemt nant Hugo Neuberger wurde das Eiserne Kreuz erster .Klasse verliehen. Fc. Erbenheim, 21. Mai. Ter Gemein berat beschloß die Frage der Eingiemeindung Erbenheims nach Wiesbaden, bM. die Stellungnahme dazu bis nach dem Kriege zu verschieben. Die S^tadt Wies baden hatte nämlvch, ear diesb>ezüg.lichös Ersuchen hierhc' geriichitiet. . . -.Frankfurt a. M., 21. Mai. Iw Hanse Mdidastzvaßs65 spielte sich;, heute nacnimittag ein blutiges Drama ab. Der dort wohnende Karto nnagen fahrt k-Bes ttzer H. O. Sie i ding wurde von einem soeben aus dem Felds heinkgekchrten Soldaten überfallen nni> durcki einen Revolver schuß in den Hals lebensgefährlich vorletzt. Dann heuerte der Soldat auf seine Frau, die bei Stetding ms Haushälterin tätig ist, mehreoe Schlüsse ab, ivovoil ,'edoch nu; em. Schatz den Arn^verletzte. Die Bluttat ist auf Eifersucht zurück- zusttyren, da ver s5old» t uuer. u.bte Beziehungen Zwilchen feinet Fratt und dem Fabrikanten vermutete. D>er Täter wurde ver haftet: Steiding .kam in das städtische Krankenhaus Fc. Kiedrich,, 2st Mai Gestern nachmittag brach in den wepgen Wald-mgen ein Brw.ts aus, der eineu größeren V'a'd tomplcx nt Asche legte. Die Fenevvehren der Umgegend iu&Yv lstier bEtewigten sich m den Löset,arbeiten, die sich bis in die Abendstunden hinzogen. Fe. Wiesbaden, 21. B,ai. Tie bekannte Musiklehretri und Kom-'onr,1ltn Fräulein Julie von PfeilMster ist gestern hier mr Aber vvn. /8 >mhrer^E . :uer Lungenentzündung, giöstprben Bon ihn.r muiikalr, ch.cn Lc-ö.p nngeu ist das Ballett „Im Fn'ch-- lmg" besonders bekannt gjewovden. unter ihnen, wohl aber besteht diese Gesellschaft aus Leuten, die vom Theater nicht eitmtal den Schalsten eurer Ahnung haben. Wo diese Gesellschnsff bisher g-cspielt hat, war das Publikum aufs schwerste enttäuscht und Xtcrcitcfe den Komödianten stürmüsshe SZenen. IU Aschaffen bürg hat das Geschük mm d«se „Küitstler" erreicht. Hier wurde ifyitcit nnbegveifkictjentxife se-gar bas Stadttheater Zur Verfügung gestellt. Der Saal war Zur Vvr- stFlvVg arrsverkauft, Hunderte fanden keinen (Anlaß tnehr! Die Aufführung war mm derart, daß der gesunde Vblkssimt mit Gewalt der Schmierenherrlichkeit ein Ende machte. Die Darsteller wurden 5 l - fc Ach^ächwig n urwüchsigster stlrt liberhäuft — und mit Recht, '^tc Aichrfsenbnrger Presse bezeichnete die Vor« Vorgänge als Sknndalc ohne Beispiel urto fällt einmütig ein geradezu vernichtWdes Urteil über diese „Künstler", NVbei sw mit schneidmder Schärfe na >WW»WWWW., nach dem — Staatsanwalt ruft. Dieser Appell 5rti seine Wirkung nicht ver- sehll Der Vc a g i st r a tsrat besttzq» igle sich schon am Freitag imt der Ungelegenheist wobci Oberbürgermeister U r a t t-erklärte, ta'; oer „Direktor" der Gesellschaft sal-che Angaben nrit den ^ersten Fvcmfturter Bühnenkünstlern" gemacht habe, und daß die Stadt deshalb die ganze Küwstlerschaff unter Ll n k l a ge wegen ^etrugs stellen werde. — Leider wird durch das Vorgeyer der Stadt Aschafft?! urg nur ciner solcher Gejetlschaften „erstklassiger Kimstcker" der Garmis gemocht. Von Frankfurt aus beglückt noch '. tre förmlicl^e Hydra derartiger Schmieren Mit ihren SaMMss .ücken das Land. . . Pv len. 22. Mai. Die M e h l s ch i e b u n g e n . in die die v Mühle verwickelt ist, zielten immer meistere .Itaic. elußer dem Lagerverwalter Kaczmareck ist auch fein Gerwise mSltänncz verhaftet worden. Cetzte AlKchrrchten. Dstr' neNeU'»; ^Zevicht des* (WTB.) Großes Hanptquartier, 22. Mai. 1. D a r m st adt, 24. Mai. Rückfall wurde Nürnberg zu 2 die Fahrrads bmi dem bei Gericht zur Genüge bekannten Unbekannten, mon te: er nickffs weiter als den Namen Müller vmßte ,,gekauft". — Ein Bäckerlehrling aus Ober-Remstadt brachte zwei Inlctzrleyrftnge von. dort auf der/(^danken, Brotkarten zu fälschen sie stahlen oas raz.i !enötigte Material ihrem Lehrlxwrn ' Kuni Gttick wurde es tznm größten Teil bei der Lmu-.it, chung vorqeftntze'. ^chon bet der Berworttmg der.ersten gefälschten Brotmarl'M w.-rdni envffcht che beiden Druckerfthrli-nge wurden zu 4 Mmnwi' Wachen Gefängnis vei-urtealt, der Bäckerlehrling erhielt guten Rajt 1 Dag Gefängnis. sie und 3 seinen TüV £1 n \ ts>&v 8 ? t s* tci» Hel *- ^ ch n U N c\ e ü. Leutnanst und Komp. Führer s-ert wurde mit dem (ftfermn Krem 1. Klaffe mi£c& zu lassen, das ü Marburg, 21. Man Em alter Marburger Unwersitäts- profestor, der frühere ra-nguthrrK' Direktor des EbemiWen Univerff- täts-InstitutS, Geh. Reg.-Rat. Dr.. Theodor Zincke volltestr am 10. Mai ffem 75. Lebensjahr. Der verdiente Gelehrte der als Uelzen sfttmmt pwmiovierte,1669 m GSttrngen. Im Dommerhalb- whr 187 L fraMracrte er mH m Bonn und folgte zwei Ialwe später als Nachfolger von (LaAns emem Rufe nach Marbura- An, Herbst 1913 trat er von seinem Lchrantt zurück - M s T einig eit Jahren tm Ruhestände lebende Professor der alirr (W- Wichte. Tr. Eli»,ar KlebS, ist. 68 Jahre alt) Mm! SM ZEichm^ ha aus BraunSbesg'flairnnteTfom m Zähre'1906 von Berlin nach- Marburg, der Wissenschafte',. Er wm- Mitglied der ba>;risthen Akademie litmfe unb rvSssenschaft. verpjl,! 'ckahi- o c x a n uub ' c r Mot,,, lüdiooe oem Wiener zvmr mit der VHaßgabe, daß er 6 ntM treten hwt. M onaten in ivntgehmeew. Mas)e Lnubb-n lanmni,; ffitSSSfrÄ 9 * ^ :V der Heerespferde mit jyuucnnutein 41 ? f?iwH "fc iS 1 r b * Um te Erfolg dieser Maß. ammu !., liu) ML slchern, haben sich Leiv-isse Mschränkungen des Verleyrs mit're. Riai 18" 1t. Burgtheater Monate im ii l 1 e i, ch e Badeanstalt. Masserivürme der Lahn am (Amtlich.) W e st l i ck c v K rieg ö s ch a u pla tz. Im .KemmelOebiet hielt lebhafte gmeviatififeit an. Nördlich vonr Dorf Le»nmel und Mlich von LoDr scheiterten rim M-eud str-ske feindliche Deilangrisfe. BridMseitst. \yzx Lhs und enr La Bafsse-5dünal lag unser rückwärtig l-'^lär-de miederuur unter srartd'm Feuer. Auch $ov::r:\’".v.xa* und Abert war die feindliche Artillerie am Ab.tD s.h. :?~c. Zwischen -Somme und Oise lebte die Grs-echtsLüli'^nL vorüberKrhend mrf. An her. übrigen Front nichts von Bedeutung. 'Eines nuferer Bombengeschwader vernichtete in der .lacht näm stck. zürn 21. Mai die ausgedehnten französischen Munitionslager hei Blargies. Leutnant Menlyiff errang feinen 27., Lerttnant Pütter seinen 23. und 24. Lnftsieg. Der Erste Generalguartiernteister L u d e n d o r f f. * * Kaiser Karl tu Konstantirkopel. K>Q n st a ntinopel, 21. Mai. (WTB. Nichtamtlich stu das rinksprüche gewettzstl Diner schloß sich auch ein glänzender Empfang in den Sälen Palastes. 2-lles was die Hauptstadt an Rang und Bednttitug beherbergte, etwa 800 Personen!, waren der Einladung gefolgt, um das jugendliche H-errscherpaar zu begrüßen. Di? „Tinies" über die Verschwörung in Irland London, 20. Mai. (Privattel-egramm!.) Der Dubliner Berit ht.r statte r der „Türtes" melbet i Sc ft einigen '-Räonat.n lasteke die - nn'.nis von dieser neuen heran reitenden Verich^oörug wie ein Mp au, dem Lande. Zahlreiche greifbare Beweise liebes dafür vor. Die 'Privathäuser wurden planmäßig zum Zlvecke der Er- beutung von Waffen geplündert. Große Mengen Melftrft und andere PoMvaidige Etckckojivstoffe wurden aus Steindrüchen und Lagerläufern gestohlen. Tie Polizei rvurde am hellen Tage an- glgriffen und ihrer Gewehre beraubt. An einigen Orten rühmtet Redner .öffentlich die kommende Meder läge der Mlüerten und die Errettung des nnabhängigQt Irland von oem Ruin des britischen Reic' .'s. Kein vernünftiger Mensch zloeffeft daran, daß eine Agentur oder 'Agenturen imter dem überaus nnwissenden und leichtgläubigen Vot,e 0arM.f lstnarbeiten, eine Stimmung bervvr- zurustm, auv der rrgendöMls erwartet werte könnte Die öKen'- liche 'Erregung und llnrich? war sogar mxh stärke- .^worden, als in den letzten Wochen vor idem >Aufstände 1916 Es steht fest, '.tß die nenftirfr epidemische SilberhanOerung z»t einem, bösen Ende fübrt. Der -)luf,-xrnd von 191l! imirde v-m Deinjicl>tand ange- stiftet. Alle irisichm Lopalisten sind seit langem üb'.meugt, daß Deutschland im Grunde die llnnchen l^rvvrgernjen T>ät Sie hotten seit langem den Verdacht, daß irgendwo Pläne bestanden l.ff- ein Zusammenarbeiten zwischen austührerisckVr Irläirdern und einer deutschen Landun g a n der West- oder Süd- Westküste von Irland. Jetzt bestätigt dies die 'Regierung b!trch ihre Warwung. Mmc nimmt an, daß di« ftckäudistbe Regierung "ürtlick.' Be.vene Air das Bestellen einer deutschen Versckwwnmq !>rt. B'an ist beriech,5gt, zu glartben, daß die Vermfenlltchiw.'-; e'ues Teiles die,es Beu>etsinaterio.ls sofort erfolge!, werde, daß seine Echtheit außer Frage sveht und der Charakter 'einer Quelle m einen,/ehr bedeutenden lEinfluß auf die vvlftißche Lage land hate mußte. Zur Reste Wilsrms. B e r! i n . 22. Mar. Zur Rede Wrksons sagt die „ckAvrgen^ ü": o oft Wilson den Mund aufmacht, entströmt ihnr i-nmer dassell^ Gemisch von Schein^heiffg-keit, Lüge mrd Tücke. Zahllos sind die glMlben es so wenig, wie wir tern glauben, daß es JAlson lingen lotrd, 5xe Russen nochmals zum! Kriege aisstztkp:,tschen, indem sie dauernd mit Sawinetpfötchen streichelt Die ,,Norddeutsche Allgemeine Zeitung" findet es bemerkenswert, daß ckMfo-u Frankreich auf eine S-ufe mft Nußürnd stellt uno oetden Ländern feinen S.' .m und h ;; Hilfe zusagt. Welche Enup induug mag U, in p-n v>} . iönal- swl-Frankrnchs auEFndnp . - über die inneren Kräfte Frankreichs ebgftu cus die za-tck" rerchen Lobrteer düeSsefts und je:rseits des .KvnrrW. unter rtntlage ge stell h wird, dürfte in der Tl-eatergeschichle noct- rncht vorgekommen sein. — „Erste Frankfurter Künstler" geben ,eit Wochen unter der Leitung eines gewissen Teeger in den Städten der Umgebung Theatervorstellungen und süpren dabei te dramatisierten . Ziomcm ,,Wenn zto-ei sich von Hedwig Eouril. p.'.chfter aus. Dle Dramatisierung stellt an Dürftigreit, Seicht-gkeil iri'.d Verworrenl-eft alles ln che r Da gewesene in den Schatten. ''Aber schließlich kaim eine flotte Darstellung über Schund erzeugnisse dieser A,rt hrnwegtLuschen, sie kann wenigstens den Theaterbesucher fesfeln. Diese „Ersten Frantfnrte't Bühdienlünftlev ' aber, wie sie sich in alten ihren prunftvLen Anzeigen nennen, sind wdocy Schmverenkomövianten erster Sorte. Nicht ein Künstler ist