LL. M Erstes Blatt J6S. Jahrgang Dienstag. 21. Mai W8 Der **«*««* ***$* Botadatß .-»•« GßttzE«« KmRiUenbUMer; KrrUM* ft? -e» KrcU Mehr». Vrp«-»preir: monatl. Mk.t.20. viertel- hrllch Mk. 3.60-. durch jhole- u. Zweigstellen monLtl. Ml. 1.10- durch diePost Dtt. 3.60 viertel- jährl ausfchl. Bestellg. Ferusprech - Anschlüsse: für die SchristleitungllS uerlaq.NeschäslSstelleül 2?i5«ftS» 3willingrru>»ü»r«S u. Verlag: Vrühl'sche Umv.-Vuch- u. LtemSr»«kerei N. Lan^e. Schriftleitung. Ecschäftrstelle u.vruckerei: Schnlftr. 7. postscheSl-ittv: Zrantsurt ärtlg« 30 Pf., M Reklamen Mk. 1.— ; bei Plotzvor- fchrift 20°/. Aufsmlaa. Hauptschristtecker: '2m*. Goetz. BeranttvortÜch für Politik u. Feuilleton: Aug. Goetz; Stadt und Land, Vermischte- u.Ge* richtssaal: W. Metzer; Anzergenteil: H. Beck; sämtlich in Gießen. MMkreseln in Irland. (WTB.) Trotzes Hauptquartier, 18. Mai. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. An den Kampffronten nahm die tagsüber schwache Artillerietätigkeit wir Einbruch der Dunkelheit erheblich zu. Starkes Störrmgsfeuer hielt die Nacht hindurch an. Rege Erkuudmlgstätigkeit führte namentlich in der Gigend von Lassigny zu heftigen Nahkümpfen. Mehrfach wurden Gefangene einget'Mcht. * Gestern wurden 16 feindliche Flugzeuge und 1 Fessel- ballmr abgeschosseu. Der Erste Generalquartiermerster Luden darf f. (WTB.) GrotzeS Hauptquartier, 19. Mai. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Westlich von Hullnch griff der Engländer mit mehreren Kompagnien an. Unter sthrveren Verlusten wurde er zunickgefchlagm. Fm Wrigen beschränkte sich die Jnfanterielätig teil aus Erkundurrgen. Die an den Kampffronten bis zum frühen Dftirgen archaltende Feirertätigkrit ließ in den Vormittagsstunden rmch u;ür labte erst gegen Abend wieder aus. Zwisllwil Arras mW Atbert war der Feind besonders rege. Unsere Batterien lagen hier vielfach unter heftigem Feuer. Der Erste Generalquartiermeister Ludeudorff. (WTB.) Trotzes Hauptquartier, 20. Mai. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Im KernmrlgLnet nahm die Feuertätigkeil am Abend m« gegen Mitternacht erheblich an Stärke zu. Heute früh haüeu sich dort hestim Artilleriekämpfe entwickelt. Auch an tat üSriym Kanp-ffrouten lebte die GefechtStätigkeit vielfach EMf. Auf dem Südufer der Anrre griff der Engländer am frühen Morgen mit starken Kräften anMir Dille sur Ancre drang er ein. Versuche des Feilwes, im Aücre-Tal loeiter vor- zudringen, scheiterten. Mchrsacher, gegen Morlancourt gerichteter Ansturm brach vorm Dorfe blutig zusamnren. An vielen Stellen der Front wurden englische und französische Erftmdungsvv rstö tze ab gewiesen. In Vorfeldkämpfcn und Ui erftlgreicher Unternehmung nördlich von St. Mihiel wir Gefangene. In letzter Nacht wurden London, Dover und andere englische Küstenorte erfolgreich mit Bomben angegriffen. Der Erste Generalquarticrmeister Ludendorff. * Die Nbendberichte. Berlin, 18. Mai, abends. (WTB. Amtlich.) Von den Kriegsschauplätzen nichts Neues. Berlin, 19. Mm, abends. (WTB. Amtlich.) Auf dem Südufer der Ancre brachen englische Teil- «ntzrisfe vor Morlancourt blutig zufanrnren. Berlin, 20. Mai, abends. (WTB. Amtlich.)_ Starke, französische Angriffe gegen den Kemmel sind unter schrveren Berlnstzeu gescheitert. eine große „Verschwörung" entdeckt, der man gleich in edler Absicht den Namen einer „deutschen Verschwörung" beilegt. Weil die Iren sich gegen den Heereszwang auflehnen, weil ihre Proteste dagegen sich zur Drohung mit gewaltsamer Gegenwehr verstiegen, darum siird sie „deutsche" Verschwörer. Nach der englischen Logik, wer nicht für mich ist, ist wider mich. Hunderte von Personen sollen verhaftet worden fern, darunter angeblich auch alle Parlamentsmitglieder, die zu den Sinn-Feinern gehören. Das Renter-Bureau fabelt der Welt etwas vor von „umfassendem Nachrichtenmaterial über den Plan, in die irische Bewegung im Interesse Deutschlands Einheit zu bringen". Es fügt dann aber vorsorglich hinzu: „Weitere Enthüllun<^n sind nicht wahrscheinlich". Die Proklamation des Lordlcutnants aber, deren Wortlaut wir nachstehend wiedergeben, zeigt uns recht .deutlich Zweck und Ziel des gewaltsamer! Vorgehens in Irland. Er betont die Pflicht, die Regierung von Irland in jeder Beziehung zu unterstützen, und Warnt nicht so sehr vor Ver^ rätevei als vielmehr vor bem passiven Widerstand, indem er nämlich die männliche Bevökkenmg zun! freiwilligen Diensteintritt in das Leer auffordert. Man sicht einen vorsichtigen RÄHlUig der Politik Lloyd Georges. Wenn die Irländer sich in hinreichender Zahl fteiwillia melden,.fott die Anwendung esetzes unterbleiben. Biellei-cht gibt sich Engeines Zwa land schließlich damit zufrieden,^ wenn Irland überhaupt ruhig und friedlicl)', nach beiden Seiten, bleibt. Um der Gewi, mrurvg einiger Divisionen willen will England doch wohl nicht den BvaÄ> ans eigne Haus legen. Vielleicht gehören die neuesten Großsprechereien unserer Feinde, die wieder von der „Zerschmetterung Preußens" reden, in die bekannte Bluff-Taktik, die durch die Nachricht von einer zeitweiligen Kürzung der Brotration in Deutschlaird wieder ermutigt die Ohren gespitzt haben mag. Wie sehr verkennen unsere Gegner doch die Stimmung und die Verhältnisse, in denen wir gegemvärtig leben! Bei uns gibt es nur natürliche Quellen von Zuversicht oder von Kleinmut, utch es wäre bei uns ganz unmöglich, ein System zur Täuschung des Auslandes in Gang zu bringen, ähnlich wie namentlich die Engländer und Amerikcmer es immer wieder versuchen, Uns durch „falschen Feuerlärm" zu schrecken. Un- ibrVoi? aber hat, soweit nran sehen konnte, die förmigen Lfrugsttage sich keineswegs durch irgendwelche Gemütswol- wn vergrämt, und auch der einfachste Mann hat mit dem Z^Prgrspenst glücklftherweise noch keine Gastfreundschaft ge- -o a Der.-Lemps" aber vergißt, daß selbst Lloyd George J- 1 Ewer kommenden ,Leit der Heimsuchung" für 2 t gesprochen hat, und fordert wieder einmal das uncc Rhemufer. Und der englische General Smnts erweist Achter Patriot, indem er die „Zerschmetterung Kreutzens ^ ankündigt und beim „Aufbau eines neuen Welt- « • ''LrS? „System der freien Nationen des eng- Uschen Propaganda und Reklame macht. Da nn k am er freilich auch auf Irland zu sprechen, w» wan vvn der „Freiheit", die Albion meint, nichts wissen wul. Die brave Schulpredigt, die Snmts in Glasgow hielt, wird Morand viel weniger Eindruck machen als die Maß- .? harten Hand Lord Frenchs, des neuen Ärdleut- vants von Irland. Mmr hat auf der grünen Insel plötzlich Die Ssterrerchisch-unsarischen TaßeSberichte» Wien, 18. Mai. (WTB.) Amtlich wird verlauthart: Die itulienische ErkruwungStätigkeil an der Südweft- front ist mrdrmerrw rege. Dre Kämpfe zwischen Oi'nm und D««Li rvrrrden fortgesetzt. Der Chef M GenerslstzröeS. Grets«isfr zur See, Eines mffrrrr ünterft^roote, KsmmandLLt Llnien-- schiffslcutnant Holrkb, hat am 14. Mai vor Dalo na einen großen englischen Zerstörer durch Tarpedosästrtz versenkt. Flottenkommando. Wien, 19. Mai. (WTB.) Amtlich wird verlanttzart: Die beiderseits entftltetr Erckundungstätigkeit ftrhrte an der Tiroler Westsnont und in den Vioentinischeu Gebirgen zu günstig verlaufenden Gefechten. Oestlich vom Mmrte Pertica wurde der ^eind Mvimal inr Nchkampf zurückgestlstagen. In Albanien flauten die Kämpfe ab. Wir haben den Angreifern etwa 100 Gefangene und einige dNaschinen- gewehre abgenomnren. Der Chef des TrneralftabeS. Wien, 20.Mai. (WTB.) Amtlich wird verlmttbart: An der Südwestfront beiderseits Erknrdungstrup- pen und Flieger nach wie vor in regster Tätigkeit. Der Chef des Generalstabes. Der türkische Bericht KoNstantino pel, 18. Moi. (WTB.) Tagesbeercht vom 17. Mai.' Pal ästinafront: Stellenweise austebendes Artillerie- sDier. Rege Patrouillentätigkeit «ruf dem östlichen Jordan-Nfer Mesopotamien: Ruhe auf der ganzen Front. Vor unsere- Oftgruppe und am Tigris find rückwärtige Bewegunyen des Geg ners erkannt worden. Sonst nichts von Bedeutung. Konstantin» pel, 19. Mai. (MTB.) AmtKcher TayS- bericht. Pal äs^inafront: Stellenweise beiderseits reges Störungs feuer. Erfolgreiche eigene Erkundun^svorftößc bei 8tasat und gegeuj die J^ordanmündnuA. Angriffe gegen !Maan sind abgeschlagen. ÄegäischeS Meer: Einer unserer Flicyer griff feindliche Artilleriestellungen auf der &tfcl Meist (?) mit beobachteter guter Wirkung an und kehrte trotz feindlicher Abwehr imversehrt zurück. Bon den üdrigen Fronten nichts von Bedeutung. Der Fliegerangriff ans Lvndon. London 20. Mai. (Rcntcr.) Amtlich. Feindliche Flu zeuge kreuxten die Küste von Ke nt imb Es sex Sonntags na bald rmch 11 Uhr. Sie kamen bis nach London. Der Angriff ist noch im Gange. Verhaftungen in Irland. Diuvliu, 18. Mar. (WDB) Mjeldur^z Muterschvn Ttni> Lond on, 18. Mai. (WTB.) Meld-wrg des Neuterschrn BuvoauS. Die „TwoeS "iTreldet ans Dudlirr, daß eine erhebliche Anzahl von Personen in Dudlin wnd ganz, Irland verhaftet lvvrden sei. London,1 den letzter: Hit Berh London, 20. Mai. (M. B.) MeDung des KenLerschen: Burear^. Eirce Proklamation des Lordwutnants vvn Urlaub hat svlgeuden ZöjorÜE. -- rms bekannt geworden ist. daß einige Untertanen Seiner dMjestcit, -die in Irland wohnen, sich ver'chwsven haben, und in verräterische Verbindung mit dem deutschen Feinde getreten sind und da dieser ^rrat den Rns Irlands :md seine ruhmreick^e militärische Gcscknchte bedroht, die emo Quelle großen Stolzes für das ganze Land ist, dessen Söhne sich ausgezeichnet und mit Heldenmut in der Vergarrgenheit gekämpft haben, ebenso wie Tausende von ihnen jetzt in diesem Krieg« kampfens, da energische Maßregeln ergriffen werden müssen, um die deutsche Verschwörung zu v^reitel.-r, Maßregeln,^ die sich ausschließlich gegen dieses Komplott rick^en. ist es Pflicht aller treuen Uiclertanien seiner Majestät, die Regicrui^g Vvn Irland in jeder Beziehung zu unterstützen, ::m dir tvLilose Berscstoörung Mid die verväterischen Bestrebungen der L)elltschen, die bit Ehre der Iran Mim Nirtzen Deutschlarws antastrn wollen, zu unterdrücken. Wir rufen alle treuen irischen Untertanen seiner Mvjcstät «ms, die Verschwörung mcht #u unterstützen, zur wirisawEN Fortsetzung des Krieges und der Wohlfahrt und Einheitlichkeit des Reiches bei- zutragen. Damft dieses Ziel erreicht wird, werden wir noch wertere Maßregeln ergreifen, um den freiwilligen Dienst eint ritt in das Heer Sir. Majestät zu erreichein in der Hossimng, daß Jrlandso hne daß wir zum Dienstzwang übergehen müssen,,in ent- sprecheirder Fvrn: zur Wehrmacht beitragen mö<>e :urd daß dieser Beitrag im rckchtigen Verhältnis zu den ^Beiträgen der übrigen Teile des Reiches stjehen möge." London, 19. Mai. Meldung des Reuters chen Bureaus. Rach Meldungen der Blätter wurde am 18. Mai abends der Abgeordnete Gras Plunkett, ein Führer der Sinnserner, verhaftet. * * * Eine Rede des Generals SmutS. Lvsbvn, 17. Mai. (WTB.) In GlsSgoÄ hat ttestaJ GnrntS eine Rede gehalten, in der er sagte: Der Feind hat fetzt den größten Schlag ansgesührt. Er hat errwn Erstckg erreicht, den wenige bei Beginn der gegentwärtigcn Offensive für' möglich gehalten.hätten. Wir stecken nun bis an den Hals im Kr^ve tmb wüssen jeden Nerv anspannen, ihn zu gewännen. Wenn wir bas tun, ist der Ausgang sicyer. Der Feind mrnht uns die große GesährLnrng der Zivil isatb'-n Kar. Großes steht auf dem Wenn die Arbeiter ihre Pflicht tun, so können sie vorwärts aach dem großen Gut der Zivstisarion, welche jetzt den erreicht hat, wo die große Wandlung marermridlar ist. Am ste r da m >30. Mai. (WTB.) einer Reu?eemeÜLM8 hvÄt General Smnts in Glasgow, beffen Universität ihm die Wsürde «irres Ehrerchoktvrs verliehen hatte, eine Rede, in der er ansführte, die Regelung der südafrikanischen Frage ser eines der größten politischen Wunder. Es sei die trabftiowcÄo englische^ Freiheit gewesen, die Siidasrika gerettet habe. Aus diesem auf Freiheft der Persönlichkeit U7td der SAbst«riwi(tlung gegründeten politischen System ziehe Eng'Lrrrd seine ungcherrrc Starre. Es sei in: Begriff, der Kern und der Mittelpunkt einer großen Gruppe von Nationen zu werden. Wenn nach der Zerschmetterung des Preußentums urtb des Militarismus der Aufbau. eiireS neue nWeltgefüges begnrnen würde, so würde der Merrschheft als, Mchtschnur das System der freien Nationen des «cglischen Reiches dienen körrnen. Smuts kam dann «itf Irland zu sprechen. Wie das große englische Imperium, so führte er chrs, die südafrikanische Frage gelöst habe, so wäre sicherlich auch sein Ziel, die langwierige, tranrigje irische Frage yi lösen. Irland sei nicht mcr ein poliü ches, sandarn soMs-agen auch ein pathologisches Problem Wüh'/end die südafrikanischen Truppen rnchr Gebiet erobert hatten als alle amderenj Heere der Alliierten zusammengenommen und die deutsche Flagge aus Affnka weggefegt hätten, während sie sich in Fi'cnrkrelch ans- ^ichneten und die anderen T-omftrio-ns ebenso wie Frankreich ihr Bestzes iTerßdxat, stehe Irland allein, im britischen Reiche abseits und versäume, seine Pflicht zu tum Es könne aber niemandem zugestanden wnden, eine Ausnahme von den gemeinsamen Pflichten des gemeinsamer: Reiches bildm wolle::. Er möchte ihm raten, sich mit seinen Beschwerden incht an die Fciederrs^ konferenz zu Wenden, sondern an den höchsten Appeüationsgenchts^ Hof, die Reichs bonfevenz. * Ein englisches Urteil über Lndendorff. Berlin, 18. Mar. (88. B.) Eft: Urteil über Gnreral L u d c n* dorff, das von den üblichen verhetzten Aeußerwngen den Entsrv»- Poesie bemerkenstvert absticht, fallt die „Daily Expreß" vom 25. April 1918: „An Hindenburgs Serbe steht der vorsichtig al»- wägende Ludendvrff, der darauf hält, daß jeden: neuen Angriffe eine geduldige und grürEche ^TrberriLrng voranychr." * * * Englischer Heeresbericht ans Oftafrika. Porkugiesisch-Oftafri^ befinden sich unsere 5kolvm:rn auf dem Marsche gegen die Hauptmacht der Deutschen, die sich in der Nübe von M a h o gu, ungefähr 150 Meilen südlich von Rovuna und Leienda und 190 Meilen von Porr Amelia landeinwärts festgesetzt haben soll. Die deutscher Tellkräfte, die rmserm Vorrnarsch von Port Amelia aus Widerstand ent ''<77nsetztrn, gingen kämpfend nach Nachhutgefechten in dein schwierigen Gelände gegen Manogu zurück. Portugiesische Kolorrnen vperierttß mft unS zusammen im Norden des Salu-Flusses mrd südlich vom Lurio. » Eirr eUgttscher Gelelt-zrkg vorr einem Orkan zerstSrt. Kopenhagen, 20. Mai. „Ekstrabladeft' meldet aus Kri- snania: Ern Geleit^ug mft 27 Schiffen, der letzten DwnSiag England auf der Reise nach Norwegen verließ, wrerde in der Nordsee ttm einem Orkan überrascht und cstreut. Von 27 Schiffen sind bisher nur 20 in Berge:: cingrtroffen. Ein Tainpfer stieß an der nonvegischen Küste mft dein begleitenden! Torpedoboot zaff«nmen und smrk einige Minuten daraus. Die Besatzung wurde vom Torpedolwot auigeiwmmen. Wahrscheinlich handelt eS sich um den dänischen Drmpfcr Alexv. txr rach einer Meldrrnq des dänisck)en slEimsterinndS des Aäußern in der dkacht zum Doimerstag nc-ft) eftvem Zusanrmenstoß mft zrver «rglischen Torpedobooten gesunken ist. „TrmpS" für die „Vertreibung Preußens vom linken Rheinufer". c, .. der lin 20. Mai. (WTB? Der „Tenrps" beginnt tu einem öeiÄtrhflel eunm fertigen ^elDjug für die Ber tre i b un g P r e u- ^ l ^ ^e n R h e i n u f e r und erklärt, seit Preußen ntZZlJT 'est^t habe, fexfe es den Frieden j- 2 rvap«s ständig bedroht, ive cnghi dyen Staatsmänner feitten auf fern: ^cner fmtgncB intb auch noch 1871 die aus dieser Lage für t^rgurno und Frankreich erwachsende Gemhr nicht erkannt, Heute ofer, "^beniEngLaichs Mut selbst geflossen sei, loerde niemand mehr in Migland sich dreier Einftcht verschließen können. Japan und China. W a s h i n g t o n , 18. Mai. (WTB.) Meldung des Reu- tersthen Bureaus. Das Auswärtige Amt teilt den Empfang der amtlichen Bestätigung des Abschlusses der Uebereinkunft zwischen vzapan und China über den Friedensschluß im ser neu Osten mit. Hungersnot in Petersburg. '. Rotterdam 21. Mai. In Petersburg herrscht der ..Firnes zufolge Hungersnot. Nahrungsmittel seien kaum Ein ^ächiken koste 1200, Butter 42 Mark und das Pfund Käse 36 Mark, Kartoffeln 6 Mark das Pfund. Die british Kolonie.^ .mejnif 400 Menschen zusammengeschrumpst sei, habe die brttrsche Regierung um Zusendung von Lebensmitteln gebeten Die Bolschewiki im Kaukafusgebiet. « tinopel 19. Mai. (WTB.) Ter Telegrapfen- Ägentur Milli wird aus Barum gemeldet: Ten letzten Meldungen zufolge haben die Bolschewiki Orentakpoe und Petro- w e ck besetzt. Die Bolschewik bemühen sich, den Engpaß von Darton der zwischen Wladikawkas und TllNs liegt, zu nehmen. Tank der heldenhaften Verteidigung der Muselmanen ist ihnen das bis jetzt mcht gelungen. Die ukrainische Einfuhr. Berlin, 18. Mai. Wie die „Norddeutsche Mgemerne Zeitung' hört, hat sich der Staatssekretär des Krieg ser- nahlmngsamts von Waldow- in Begleitung der Unter- rcaatssekretäre von Braun und von Grävenitz nach Krew- begeben, um an Ort und Stelle auf eine Beschleunigung der ukrainischen Einfuhr hinMvirken. Der deutsch-schweizerische Virtschastzvertrag. - Zern 18. Mar (WTB.) Meldung der Schweizerischen ^epeschen-Agentur. a« deutsche Delegation ist Freitag uwrgm nach Deutschland abg'ereist nachdem Donnerstag noch zwei Vertreter der deutschen Delegation im Bundes Hause vvrgv- Iprvcfen hatten. Wie verlautet, hat die Tatsache der Abreise der deutschen Delegation nicht den Sinn, als ob Deutschland das Abkommen schon letzt als gescheitert ansehe. Tie Durchicht ie:- Ber- ÖjW? Mp™* ^^0 so weit geDiefen, daß zum form eilen Achchluß dve Anwesenheit der deutschen Unterhändler nicht met-r notwmdig erschien. Die deutsche Delegation erachitet sich allerdings rxsr ™™} ?cm 15. Mar nacht mtljz an das Abkommen gebunden, erklärt uch ober entgegen komm endernveise bereit, bis zum 22 Mai zu warten. Ueferdres wurde erklärt, daß vormtss festlich n-tz des vettrapstofen Zustandes Terrtschland während dieser Wartefrist seine .üvhlemiererungen nicht einschränken wird. - Z^dvr Bedrohung der Schweiz durch die Entente heißt es in der „Jeorddeu.t, chen Allgemeinen Zeitung": Man amoehmen- daß die französische Regierung von vornherein be- iPort war, d en Abschluß zu verlstndern. Welches bre Gründe hierfür 'MV, erkennt : man. unschwer, wenn man sich daran erinnert, daß Mürrzem d« ammkaniscfe Rvgferung das deutscfeschrveizerrsche Wko^iM Wer^fee GettEuerforguug der Schwer-, durch Amerika ^uierlkas Weigerung, die dentich-schw-eize- MrMr Abmachungen anzncrkemren, bezweckt, die Versorgung der Lchmerz aut eurem sicheren Wege als durch Frautteichs Vermitt- .dadurch ist iest Srantreüf» in die Sage SSlsT***? L?* *** ^vleiz so ausMvnüben, wie es dies getan hat WM Häfen Äso rn der amerikanischen und französischen Berweige- Aktion zu erblicken, die den Zweck Schweiz, die Grundlage ihrer polittschen mrd wrrtzchaftllchen Neutralität, planmäßig auszunützen. Halfer Karl in Sofia. Sofia, 17. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Die Mitglieder der Regrerung mit ihren Tarnen, Generalissimus ^chekdw, das Personal lder österreichisch-ungarischen Gesandtschaft, der deutsche Gesandte von Oberdorf mit fern deutschen Militärbevollmächtigten und fern Mürtavattachoe fanden sich in dem prachtvoll .geschmückten Bahnhof zur Begrüßung Kaiser Karls und der Kai- 'Errn Zita ein. König Ferdinand ließ sich infolge eines Un- woht»eins durch den Kronprinzen Cyrlll vertreten. Tie erlauchten Gälte und die Prinzen umarmten einander in sehr herzlicher Weise. Der K aiser begrüßte sodann den Ministerpräsidenten Radoslowow um> überreichte ihm persönlich das Grvßxreuz des St.-Stephan- als Zeichen der Llnerkennung für all das, was der Minister- prasideni für das, Bündnis leistete. Ter Kaiser und oie Kaiserin und die Prinzen fuhren sodann zum königlichen Palais. Bor dem LrrUmphfegen 'itmtfcm Ihre Majestäten von dem Bürgermeister Radvw begrüßt, der Brok und Salz darbot und die Majestäten in emer kirrzen Rede nnttkornrnen feeß. Irn königlichen Palais wurde das Kaiserpaar von. dem König und den Prinzessinnen Eudoxia und .Nadeshda empfangen. Heute abend findet im königlichen Palais Galadiner statt, dem ein Empfang folgen wird. Trinksprüche. ~ -ß' ii' c ' J- 8 . d^ai. (WTB. Nichtamtlich.) Bei dem gestrigen Festmahl im königlichen Pälais brachte der Zar der Bulgaren einen Trrnkspruch aus, in dem er u. a. sagte: G Eine gaiize Reife vvn bedeutsamen, ans die Entwicklung einen lieie-n Einfluß ausübenden Ereignissen im Leben des jungen, auf-i strebenden lmlgarrfchon S^vatswesens, dessen Schicksal oft schwer bedroht war, und das an der Spmpathie der großen Donau- IMonarchie, vor allem aber in der geheiligten Person des erlauchten und verehrungswürvigLN dahingei>chiedenelk Monarchen Sr Majestät des Kaisers und Wnigs Franz Josef eine tatkräftige Stütze fand, haben feste Baude zwischen OesterreickMngarn und Bulgarien geschaffen. Diese Bande ferecki-tögen Miseren Wunsch nach einer gemettrsamen Grerrze mit dem Staate Ew. Maiestät, den wir beute verwirklicht fehnr und der die wirtschaftliche und politische Ent- wicllung der Bulgaren einen neuen Ansporn geben und eine Brücke zwischen meinem Land und len Mittelmächten bilden wird. Möge der nAmack. l.ge, der uns lnsfec seinen m dem ungleick-en aber glorre^Im Kampfe nicht vvrentfelten hat, unsere gemstnfanu Lach^ wich fernerhin unterstützen und sie einer glücklichen, allen Verlusten, germ-: werdenden. Losmlg ^ttgegeniübvQi Kaiser^ K a r l dankte und erwckerte: In unerstlütterlick^r Bnndestrene kämpst das tapiere Volt ^ Wä'siNigenosse Oesterreich-Ungarns, Tenisch!ands ww der Gurker ,ett Jahren den Eueren Kampf, den wir gemeinsam um uniere Exr)tenz, imsere Freifeit und.UnablKngipkeit zu uhren genottgt und. Nvlch ist das Ziel mcht voll erreicht Näit L E unver-zagtznn Bertrwaen sehe ich jedoch den Tag'. Heran- nal'.u, der unwn: voller >ur alle Leiden mit emem ehrenvollen frn&cn belohnt. Unter der wellen Führung Ew' MareM möge es Eh dem treuen Vvlkb der Bulgaren bc- ckchiAen fem, dre Fruchte femer heldenmütigen Kämpfe für alle Zcrt gesufert zu seh.n. Fest vertraue ich davauf^aß die ^eit b-reunfechait ^wckckvn Oesterreich-Ungarn und Bulgarnni ,ch auch nach glucklicker Beendigung des Krieges immer mehr sesttgen und durch) prittelbare Na-ck^darschaft an Iimigkeit ^cLEnuen wtich Ich bitte den Allrnäckstigen, meine Segms- wunsch^, frx fern Maiestät und Bulgarien au.f diesem Wege be- ^ laiseu, und erhebe mein Glas mit cu-. Wohl ^v. unt> des königlichen Hauses, auf den 8cs ^ ^ ^ Zukunft des rpifhfTi nm ^WTB.) Kaiser Karl und Kaiserin Zfta reisten am 1K ?at abends nach Konstantinopel ab. | Erzberger seither auch sonst derartige Aufträge oder Ermächtigung» > zu Politischer Tätigkeit im Ausland erteilt worden und welche oE liegen feiten sind dem Abgeordneten Erzberger vom Austv>ärti«MH Amte übertragen? * Ber lin, 18. Mai. (WTB.) Der Kaiser ließ fern Bevern für das Deutschtum im Auslcrnde mit ww> men Wünschen für seine erfolgreiche Arbeit, namentlich) auf dem Gebiete von Kirche, Schule und der Pflege des deutschen geistigen Lebens, eine Spende von 200 000 Mark zugehen., 3™ l S* u : 19.^. Amtliches Wahlergebnis. Bei der Reichstagsersatzwahl wurden fron 38 64 c Wahlberechtigten 23 773 güllige Stimmen abgegrfeu. Es lerhielten Parteisekretär Rich. Meier stSl^.) 12 433, Berg^ ^.nrmerling Louis Klu g (Parteilos) 6196, Gewerkschaftsaneestellttr Fritz.H e cker t (Unabh. Soz.) 5036 und stzanfmanu ißeter Braun (Parteilos) 104 stimmen. 4 Stimmen waren zersplittert. Ein« Erklärung der französischen Regierung. ^ *** Da die ftanzösische Regierung wußte, daß die Schweizer rn den Verhandlungen, die Deutschland chr SlJSJ?* 9 * hlenlieserung aufgrnöttgt hat, ohne 001 ,lf l ^ 1 ' tm Einverständnis mit ihren Atli- wrten und ohne irgendroelck^ Emsck^digung über die Hälfte der Kohlen an, welch: )ie braucht, nämlich 85 000 Tonnen monatlich und zwar zu ernem Preise von 150 Francs für die Tonne während fee ^eututa 180 Francs forderten. Wenn die Sck)-weizH > 9fb* wmmen MiAmornmen hätte, wäre sie von den deutschen Forderungen befreit gerne)en, während die Berliner Regierung vervklicküet sprechend den Besrimrnungicn des früheren Ber- Tonnen ^miatlicg, zu liefern, als Entschädigung qS. f $SL Strom, der ^Deutschland aus den Schweizer Wa) serkraftwerkni geliefert wird. Der Bundesrat, der das Angebot g-rankreufe mid der alliierten Mackste anfangs mft lebhaft^' Be- wefegung auf^nommeri hatte, tmch vor der Unzufriedenfeit der dattichen ^^rung^deren Berechnungen getäuscht waren, zurück m^ fand ivck) mtt dem neueli Vertrag mit Derttschtand ab, dessen Beugungen nur tellwei.e l>ekannt sind, der aber in der Hm-vt- .ache aur fee z^rnnch voll)tändige Auftechterhaltung der Forde- nmgen hinaus lauft, denen zu entgehen wir die Mittel geliefert hattM. Wir haben uns nicht in die Abmachungen des rwiicken ^ cu£ ^^ ün0 abgeschlossenen Abkommens einzn- mischen. L.afec waren wir auoeverseits auch sehr überrascht m er- ,£>em Abschluß sfefenden Ab^n"rmens Mittym den beiden beteiligten Regierungen ausdrücklich unsere Vorschläge erwähnt, fee nur die Schweiz und die alliierten Länder angcfen. Wir keinen nur auf dem Standpmikt bleiben, auf hnn nm:_)ctt Begrün dieser Angelegenheit unveränderlich stehen, nämlich von 85 000 Tonnen monntlich ohne Entichadlgni« irg-nL-nnin ,%d nn frechl »nir halte n und jwmi nwft an-rcnomE Nnrd. die BimdesregiErnna nich die üentiche Regrermi« nntennnand^r die Sack-e regebi zu lassen Tentirl^ TÄegranane bchandden, wir hätten der Seml W rrt scha ft s,kr ie g g ed rv ht Tie TÄt- ^ c rI schweizer mit sich selbst. Niemchs, und cs ist kZTZL,™ 1 - ^J Rcbe >ch -v-nem Wirtschnftskriea .minima gegen die Srfjtms. Aber wir liehen sie nicht in Um. ^nntms, doh. wenn Deut'ch^rnd serrre Stellung 'gegeiülber der -chwcrzer RetErk nntzbranckMi iollte. um bei der leweren cm -aychin anzirwmden, das ihre Souveränität antasten und imver- mechlch, cme Rückwirkung, aut uns seist hchen wstrde. wir tarn JJvi iprecjclii ccqvnjm rnutzLen, die uns die Sorge um unsere Intev^e,! vvrschreibt. Die Maßregeln wurden nicht die BevÄkr- ning der SÄwei^r.. R-wnblck, sondern dir Daitschen und ihre Zartere'ien rn dem i^mdern, dir sie auszubeuten n»irni tresscn d-rvauf besteht, das Abhimmmstmib. i.m.chiestm, denen Unterzerchrung als bevorstehend hingestcllt wird m wirrbnr wir um nichts nxmiger serne Freunde und die de^. schweizer Volkes blerbcn. Um dakstr einen neuen B«rms m ( (Kta, Wdrnt bereit, den in ber Schwei» Mr uns Wh die allnerten Mächte arbeitenden Betn'ehcn di- Ege Kohle wmben um untere Fechde »n hindern, daß sie dort Lrberts, iongkert, Aend und Unordnung henwrruien, die sie nicht imaerni eriEgen tvürden, ' Tfe Lieferung der 85 000 Tonnen n. oerEntente oekanntllch so gut wre uirmöglrch, ebenso der Schweiz xrs Abfelen dieser Menge in einem französifelien Hafen. ber LeeMeg. Neue A-Boot-Srfolge. 18. Mai. lWTB. Amtlich.) Das von Kav,- tT * Eu ‘ na ” t Grüne c r befehiigie U-Boot hat -m der West- Engl-mds fünf bewaffnete, tirsbeladene Dampfer von destm)s^c^ 0 O0 00 B r t v e r scn kt, darunter ein min- Ä! Zf°seS M'ff. Namentlich festgesteklt wurde (2866 ^^!^ 1Tansd|1 ^ Dampfer „St. Ehamond" Der Chef des Admiralstades der Marine. Berlin 20. Mai. (WTB. Amtlich) Im Sper. gebnet um England versenkten unsere U-Bovte rwei Segler mit zusammen 21 000 Brutto-Regrster-Tonnen. Die Er- lolge wurden vorwwgend an der Westküste Epglanüs und nn .lermelkcmal erzielt. Den Dauptanteil daran hat das un- ter dem Kommando des Kapitän leutnants Hund ins stehende Boot. Die Schiffe waren mit einer Ausnahme samt- Uck) tief beladen, vorwiegend mit Kohlen. Ein Dampfer wurde ?ü? e t !Ü €1 JL dEfonders stark durch Zerstörer und Kreuzer ge Ncherten Geleitzug herausgeschosfen. Der Chef des Admiralstabes der Marine Ein britischer Zerstörer vernichtet. u 18. Mai. (WDV. Nichtcnntlich.) Amtlich. Ein ^ « ^etfttorer ist am 14 .Mai torp-lldiert worden und gesunken. Zwei Mann ivurden infolge der Explosion ge Aus Stadt und £t zulässig und erwünscht. Für die Durchsühruna der Entlassung sind grundsätzlich die Ersatztruppenteile zw- standiq. >i)ie Entlassenen dürfen im Bereiche des Heeres auf Dlenstvertrag beschäftigt werden. Im Heeresdienst bestnfe üchi' Oifezrere z D. sind nicht zu entlassen. Offiziere a. D., diis drrrch all er höchste Kabinetts order mit eitler Stelle b^- liehen sind, können ans ihre Bitte nur durch allerhöchste Bestimmung von dieser Stelle enthoben werden. * Eignungen. Vizefeldwebel Wilfe Vogel, dek eit Beginn des Krises rm Felde steht, erhielt nun auch in Flandern das olterrelchl.sche , Euernc Verdienstlreuz" am Baude der Tapfer, feittmrdackle. - Arm.-SMat Balthasar Erb murde mit dein Esem^Ehvenzeichen für Kriegsvervienste am Kriegsbande aus. ** D ie b st a h l. Gestern nachmittag wurden einem Zungen in einer hieflgeii Badeanstalt, während er badete, emein einer Zelle ausgestellten Sckiuhe entwendet. Sack)-, ownliche Mitteilungen nimmt die Kriminal-Abteilung ent- legen. Gleicyzeitig wird daraus aufmerksam gemacht, fei ^)en zurzeit sich mehrenden Diebstählen, besonders was Klei- dnngsstncke und Schuhe anlangt. bei der Aufbewahrung der- )clbert wahrend des Badens besonders vorsichtig zu fein. Es empfiehlt sich, die Kleider bei dem Bademeister abzugeben ^^^oieselben gegenseitig zu überwachen. xic Feiertage verflossen, wie eben ardkmssMc Tage Aus dem Reiche. Eine Pftngfttagung des Deutschen KriegerbunLes. brr 21. Mai. Ms Ergebnis seiner Psingsttagung nahm ^ ^ r VJ h r u ^ b .E Entschließrmg cm, IN der Kpffhauserbmides beigetreten nnrd, künftig, ÖU J Parteizugehörigkeit jeden ehren- yaft gedienten .Kameraden cmfzunehmen, der sich zur Vaterlands- *U r . J*?* dm Kaiser mrd Reich bekennt, llnter Hinweis auf fern Gebiete des 5kviegsfürsorqe- 6 Millionen Mark sind vor dem Kriege jähr- Kf Unter)tutzungen gezahlt, fünf .Kriegerwaisenbauser, sieben! «Äfc 2 tljLZSSF* ^ em kraftvolles Erntretep Ml aller feferrrtigcn Kriegsteilnehmer, auch jener der und zwar durch Ersttebung ausreichend der rerch^esetzlicher Versorgung aus zertgemas-er Grundlage durch ™ erstützungseinrichtungen, durch Mitarbeit mt den bestehenden Verbandseinrichlungen mittels der seitens der Fürsorgeausschüsfe, durch Vereinheitlichung.' Nabenden Landes-^sorgeeinrichLunMn, durch För- ^^^^^^istatteii-Vewegung und der Wohnungsfür- mTri> btc ^rrickchmg des unter der Ehren- d^ Generalfaldrnarichalls v. Hftrdenburg und des Reichskanzlers Gasen Hertliug stclxnrden Rerchskriegerdanks der! ßrr diefen-igan fergm wftch, die nicht kriegsbeschädigt, aber'nach Ol0e dl^ers, Krankheit usw. bedürftig sind. Für die we^en die Kriegervereinsorganisationen, fee 32000 Vereine mtt drei Millionen Mitgliedern rmsaßte n, infe ihren vaterlänfeschen Bestrebungen und Unter- tMungsernrichttmgen die gegebenen Bereinigungen sein. . Anfm-ge über Erzberger. *ÄgrS££ ® u ~ Pk- Abgeordnete Erzberger tm Dezember 2^2 mit Einverständnis des Answärtigen Amtes eine AÄ^^^^,^Erm)pi'nen hat, über deren Ergebnis er dem Herrn Rmchskanzler und dem Auswärtigen Amte Bericht erstatret bafer um pvlitisck-e Angefeaenheiten gelxmdelt Abgoorvivete Erzl>ergec vom Auswärtigen Amte I>ecn 1 rtm/pf nivr t+y~n< w v_ ctt\ c . nt i« Ä-ne^t vv^rübergehen, rufjig, ohne Trnvel und Lärm. batte sein schönstes Kleid angelegt und prangte durchl«^,^ von helfen, belebenden Sonne», prafecn, so daß der üblufe Psingirausflug unternommen weck«» Gietzens tvar demgemäß auch sehr belebt und die AuSfbig->mte hatten nicht über einen Mangel an Gästen ^ g-Aen. DickÄ-rnnnmo- der Bahn, den Bertehr ^ch CS Ü 101 >venr« semiht, Venn der ÄTrvmnn >.wr Jo itarf da« mancher feuif Pstngstrerj« jolleu ioi'foi mußte, dioch lebhafter muß es in Städten wie Frankfurt, Wies-> rEn.^sw. Mgegangen sein, wo es den Meldungen znfelge zu förmlichen Blllet-Kämpfen gekommen ist. ~ ** ® chwarH^W« iß Lichtsvielr. SclterSweg 81. Bon ysute ab ttntt Mnit ))rmcher in feinem neuesten Detektiv- Abenteuer „Der rätselhafte Tod" (Der Todesstern) mtt. Außerdem enthält der Spielplcm das ergreifende Lebens orld „Der Karabrnrere" Siehe Anzeige. ^.^Usp^lhaus, Bahnhofstraße 34. Bvv nwrgen Mittwoch ob gelangt der Spielplan mit den Filuv werken „Leidvolle Liebe" und „Ein Zirkus-Madel" (Lisa Weife m der Hauptrolle) zur Ausführung. Siehe Anzeige. ü u t I s r iver t d c s Laubes. Äe trocke.ieir Blätter unserer Bäume unt> Strüucher besitzen einen erheblichen Zutterwert und werden nach den angestelllten Fütterunas- versttchcri insbesondere von den Pferden gern genommen und gut verdaut. Das Lwrb aller heiinrschen LaubÄiume und skraucher, wo -es immer es fick, findet, init Ausnahme deS Laubes vom ^.crulbairm, dos GvloregenS, der Akchie, der u.raubenklrsche sotvie des Epheus krrmi zu ffutterzwecken verwendet werden. ** Die Gefahrendes Genusses von Rhabarber, blättern. Dch-nntleä) enthalten die Rhabarbeiblätter Oral, wure o,enn auch mir m geringem Gehalt. Tie Meinungen ob der dieser Blatter ichidlrch ist, sind allerdings achilt Er geht aber aus neueren d-eststellnngen des Kvisertichen Gesundheits, S i'Ä-ÜLv allergrSbtc Borsich! geboten ist. und dar ^rstrllche Ge,rrnb^tSvnrt empfiehlt daher, bei der bisher geübten Beschränkung des Rbabarberzu>atzcs zur Marmelade zu bleiben so br ? ^iyen Marmelade aus frisÄm Rhabarberst« en bejlehen und ausschleUich Rhabarbcrsncle. S “ »«wntbrt werden TaS Kaiserliche Gcsundheits. Ä' t«» 'ich die Bla-tAele mü> Blatter de-,' Rfebaibra:v Ui ihrem Gefeilt an Oxalsäure beträM- luh unterffeeifen. ^er Ofefeilt an Vieser Säure in den Blattstielen unbeöeullrch. Ganz bewnbers sei vvn der Bevwenfemg Blätter m .vorin nner Mi,ä6(iuten soll wiegen ju hol-er Betriebskosten em.icstellt n«i«" Starkenburg und Nhcinhessrn. LchsLm vn^n Ählobkirscha,« T_ tL -^7. wöoi viuswarngen : n o- • t l v r n ,hu raren <^tche laweu hier zu Pfmgstim ^rnf den MnÄ, cnrsgereifte Frstck^e mtt lentt^euden Backen und lecker -rc* Mlügungsreisende — belager-en an beiden Tagen Schon von früh 4 Uhr ab dst Fahrkartmichalter aller vier Bahnhöfe, um Fahrkarte, t zu erlangen. Nur schein Wevren .Bruchteil ward das .Glück zuteil. Tie übrigen stürmten dann in wstder Heft nach ebtetm! crn- teven Bahnhvf und hofften hier mrf mehr Äckticksalsgunst. Doch euch hier waren albe Mühen umsonst. Vor den Schaltern.spielten sich chsiolgemessen die wildesten Szenen ab. Weick)« Schauspiele >ah die SivcchenboHn nackt Oberursel und Hamburg-, für die wegen des ZusemimenbriLhs der Urmiorrnerstation mir ein gemeinsamer - >ug bis O-?dder,rhcim verkehrt. Tie meisten der beabsichtigten Reisen mutzten deshalb rmterbleiben. --- Frankfurt a. M., 21. Mai. Die ersten reifen Pfirsiche '>rmen ln er zu Pfingsten auf den Markt MlSgereifte Früchte mit euchtenden Backen und lecker anNisck-auen. Sie waren nur für -rieosgewnrnler bestimmt. Denn eine ebr^ige Pfirsich kostete 4 30 Mark Mark, was etwa einem Pfundpveist von gleichkommt. Meintier-Ausstellung der Veztttsvereine der Eisen- bahner-ttleintierzuchtvMine Sietzen und Umgegend. th. Gießen, 21. Mai. Am SamStag mittag wurde im Saale der Liebigshöhe die von den Crsenbahner-MerntierMchtverernen im weiteren Umkreise unserer. Stecht beschickte Kleintüwausstellung durch den Ausstel- lrmgÄerter Borstel>er A. Rupvcrt durch eine Ansprache eröffnet. ?em GröffnungScckl rooynten von dar höheren Eismbahnverw.cltung txn: :stiegDMungs- uns LZaurat S t ä h l e r und Geh. Baurat Zimm ermann, beide twrt Gießen, foimc zahlreiche geladene Elfre-rgäste. Die AinsntMung um süßte rund 180 Nrrmmcrn und bol ist der HauMache ein abgerundetes Bild der Kaninchenzucht. Die 'sregenhaltung ,var nur durch 2 Lämmer, die Geflügelhaltung durch 10 Stämme vertreten. Tie Bei anstaltung, welsche für die breite OeffeMlichkeit erst am ersten und zweiten Pfingststiertag Zugänglich war, wurde von über 3000 zahlenden Personen öesuibc, wÄche mit großem Interesse das Leben und Treiben der eui- gestellten Tiere beobachteten. Mit der Ausstellung war ein V-^cknsi non Tieren verbu.nden, der sich außergewöhnlich lebhaft geitoHc 25pirber? loar die Nachfvag^rn Stallhasen aller Rasscu so lei hast, daß sämtllÄe ausgestellten Tiere nicht hmgeceichr haben nXrrven, um der Nachfrage genügen zsr können. Die Preisverteckung hatte das folgende Resultat. Die beiden lZhvettprerse der Stadt Gießen erhielten für wre nett den höchsten Pnnktzabllrc ausgezeichneten Tiere: Die Be^.bandszuchtltatiou .G^en (für blaue Wiener Rammler), G. Eisf-Stenrberg (für Schwcrr»-Loy-L)chin) Zwei Ebrenpceise der Krieg^-Fell-ÄTtien-. ae^eklschcrst erhielt W. SchultheiS-Lollar (für Germania-Süber- für sie ist doch daS AuSge:bell twerden der Weg zum Erfolg. Unter Nommi« und VÄrn). D» wetteren Preise wurden Anerkannt: ihnen dürfte desl-alb viele Enttäuschung herrschen. Me Ausstellung .Nege«lüm mer: H. Leprstr-Wieseck 2. Preis und L. Klug- ist dien Richtungen des deutschen .Kunstlebens streng gerecht äw*mT' r rfl g L D7 Geslügel: C. W. Weller-Mllenburg geworderr. Aber innerhalb jeder einzelnen Rickstung hat sie den »e«>«5vcmrwttes) Arnwoels: K. LntzKl-in-Lindetk srebbilbsarb. tlöachrvuchs um sein Recht gebracht, um das Recht auf Förderung! r nilnnwa;; 1. Preis. 21. Keller-besten (rebkmhnf.^ltaliener) 2. Preis. Mögen die besonderen Zwecke, die die Ausstellung verfolgte. , . 37) 1. Pr. W. Somreborn-Heuchcl t'.um und H. Dürle'Grlllrbsrg (Weiße Riesen, .Häsinnen) je 2. Pr. W. GchNltheiS-Lo«r'«r (fvanz. Widder, Oäsin) Ehrenpr. Kaninchen- und Gcskü^cl-^uMv. d. Ei:«U). Gieße:! u. Umg. Ifvanz. Widder- vä>in m. Fnnge) 1. Pr. K. Kaletsck'Lollar ('ranz. Niesen, Silber- kaninchen, Foammler) Ehrentu. O. Reusch-Girßlm (dieselben, Häsin m. Jungen) Ehrenpr. ll. Krast-Odeuhauseir (Liefelben, Häsin) 1. Pr. W. Schwalback>-LMar ^dieselben, Häsin) 2. Pr. O. Reufch-Gief^n (fvnnz. Kaninchen, Häsin) 2. Pr. H. Kreuter-Gießcnr (Gerinania^ Sllber, Rammler) Ehrenpr. K-.rn.-u. Gefl.-ZmchD. d. Ciienb.-Bca-nv- reu Gießen (Iafirners 1. Pr. BerbandsMckKstation Gießen (Blaue Wiener, Ramnüer) u. E. Sinv.m-/T ß n. (dieiclben, Häsin) je Ehren- Pr. K. Meh-Gietzen (dieselben, Häsin, 1. Pr. A. Keller-Gießen (Weiße. Wiener, Rarrrmler) Ehvenpr. G. Eisf-Stctnberg (Hasen kaninchen, Häsin «in. lFnngen) 1. Pr. und für Rammler 2. Pr. Für grcrux Silbmckcmttrcheit erhielten: Bvlser-Grirnberg (Rammler), H. Elvald- Grünberg (Häsin), A. Lotz^Wieect' (Husin>, H. Le chn-Wies eck (Häsin m. Jungen.) je Ehrenpr. Balser-G-rünberg (Häsin), H. Debus- Gießen (Häsin m. Junge) je 1. Pr. F. Lotz-Wieseck, P. NaumMrn- Gr.-LiiÄm. W. ZtmmermMvr-Gr.-Linden, W. Smneborn-Heuchel- henn und L. K'lug-Trohe (.Häsinnen m. Jungen, je 2. Pr. L. Reuter-Wieseck ((Gelb-Silber, Rammler) El-renpc. W. Becker-Gießen (diHelben, zwei Rammler) je 1. Pr. W. Henks-Gießen und L.Bellst-Beuern (ScküvarB)h, Rammler) je ElTrenpr. H. Henke-Gietzen (dieselben, Häsin) 2. Pr. H. Schulthers-GrüSlberg (Havanna, Rammler) 2. Pr. Auf HermÄin wurden vergeben: H. Hcrffer-Nd.- Woisel (Stammler), H. Höbel-Giehen (Rammler), K. Christ-Gießen (Rammler), L. Reuter-Wieseck (Häsin m. Jungen) und H. Höbcl- Giiehen (Häsin m. Jungen) je Ehrenpr. H. Eick-Lollar (Häsin) 1.. Pr. Hunst und rvlssensehntt. Deutsche Kunst. I Darmstadt, 21. Mai. Am Psirrgstsarnstag 11V, Uhr fand die Eröffnung der Kunstausstellung auf der Mathildenhühe statt. Das Groß herzogspaar ivar mit Gefolge erschienen, dazu ein stattlicher Kreis geladener Gäste. Ohne jede Feierlick-keit wurde die Ausstellung für eröffnet erklärt, worauf alÄald ein Rurtdgang angetteten wurde. Für die Presse war tagS vorher eine Vorbesichtigung angesetzt. Außer der Darinstädter Presse hatten die führenden deutschen Kunstzeitschriften ihre Vertreter hierzu entsandt. Ter stellv. Hofmarsck-all Graf Hardenberg und Bürgermeister Mueller hatten in liebenswürdigster Weise die Führung übernommen. Die Musstelllmg bietet ein gutes Blld von dem künstlerischen Stteben Deutschlands in der Gegenwart. Lllle Richtungen deuisa-er Kunst sind gleichmäßig vertreten. In dieser Hinsicht hat der erst in diesem Jahre ins Leben gerufene .,stälrdige Rat zur Pflege der freien und angewandten Kunst im Groß Herzogtum Hessen" und der von ihm Augezogene Arbeitsausschuß rolle Unparteilichkeit walten lassen. Aber nach einer anderen Richtung hin war das diesmal zrrr Anwendung gebrachte Auswohlsystem nicht ohne Bedenken. Man hatte nämlich nur an eine bestimmte Anzahl Künstler, die in den Raumverbältnissen ihre Besckwäuknng fand, Einladung ergehen lassen, ein Werk ganz nach ihrer sieben Wahl ernW- jenben. Rur wenige Künstler hatten abgesagt, die erngeschickten Bilder wurden keiner Jury unterworfen. Nur die HcmgekowMission gruppierte sie nach gewissen Gesichtspunkten. Auf diese Weise wurde -allerdings eine sehr eindringliche Wirkung der Ausstellung üt. dcur anerkannte Namen sind vertteten. Und die Künstler mögen bis M einem aewkllen Grade sie Kriegsverhältnisie. ffttf' diesm-cck das gewählte Verfahren rechtfertig n als einen immerhin interessanten Versuch. Es müßte aber zu einer Monopolrsierwig des Ausftellun^swesens sübren und gerad' die benachteilicreir, die schon aus sozialen Gründen als jdie ,Schwachen geschätzt und gefürdett werderc müssen, unseren künstli-rischen Nachvuck)S. Und gerade in dessen Förderung möckMn wir eine Hauptaufgabe des „Ständigen Rates zur P'legc der freien nnt, angewandten Kunstt" erblicken. Wir halben es für unsere Pflicht, dies öffentlich ansFu- sprechen. Als einen Vorzug der Ausstellung 'möck-ten ivir sie künstlerische AnordTrung der Bilder hervorh ben. Sie ist sclberrintt künstl-erische Anordnug der Bllder hervorhwen. Sie ist selber eene Werke So sind die ettMllven Räume in Schloar^, Gelb, Lila- Grün und Weiß gehalten. Ferdinand Hodler -f. Basel, 20. Mai. (Priv.-Tel.) Ter Schweizer Maler Fer-! d in and Hobler ist gestern, v6 Jahre alt, nach längerem!' Leiden in Genf gestorben. Der Schweizer Meister, der in den letzten Jahren in Deutschland durch seine politische Halttrng so viel von sich reden machte, hat nun auch das Zeitliche gesegnet. Erst Liehcrnvrmn u. jesit Hodsir i Es rväre verkehrt, Hoblers verhängnisvollen politischen Schritt jetzt nochmals in seinen Ursachen zu durchwühlen. Ter Tod hat dett Menschen Hodler mit sich geno mmen; KünsÜers tt selber das Juryamt über sich ausgeübt, sie haben unter ihren Becken selbst die Auswahl getroffen. 'Aber es wurde ge- wsisirmaßen nach idem Grund-,atz verfahren: Sei im! Besitze und du bist! im Recht! Sttrr wer schon etwas war und etwas galt, wurde KUgelassen. Die Werdenden wurden ausgeschlossen. Und gerade find geblieben. Hvdler hatte es irichl leicht, sich durchzusetzen. Un-- verstand und zopfige Ueberlieferung bereiteten dem jungen Künstler, b^r einen eignen Weg gehen wollte. Schieferig ketten über! Schwierigkeiten. Man kann gewiß über Hodler denken wie man will, bestreiten kmm alier niemand, daß Hodler ein Vorkämpfer des monumentalen Wandstils war, und daß er hier Bedeutendes, wenni nicht gar Geniales geleistet lwt. Aeußerst feine Charakterisfik mrd tiefe Pspckiologie sprechen aus seinen Gestalten, die weniger impressionistisch als rein dewrattv, schon äußerlich durch die Änwendung der betonten Kontur die Blicke auf sich ziehen. Was hat Hodler^. hervorgegangen Dis der Nteunschen Schule in Genf, gar auf dem Gebiete der Landschaft geleistet! Wie sind in den Schweizer Gebirgslandschaften Naturalismus und dabei plastische Tiefe und Perspekttve zu einem Höchstmaß gesteigert worden! Bekannt ist Hodler natürlich mehr durch seine figürlichen Darstellungen, dick lvegen ihrer linearen Auffassung und groben Schvere oft an gefachten wurden. Wir erinnern an den prachchollen. „Marignanosries", den „Zug der Landsknechte", den „iLchwingerMg^' u. a. m. Daß trotz aller Anfeindungen Hodler sich doch durchsetzte und so von! der Universität zu Jena den Austtag zum „Auszug der Stndenterk! 1813" erhielt, oder daß er im Rathaus zu Hannover die gewalttgeu Fresken schassen konnte, find erfreuliche Beweise des Berständnifiesj für ein, wenn auch eigenarttges Kunststreben, dessen Einfluß' zweifellos noch längere Zett nachwirken wird. . * — Professor Tr. Theodor Ko ch-Gründe ra. Direktor des Lindenmuseums in Stuttgart, ist von der Gesellschaft Cllt V« r M 4 V* CD ,«»«(* 4* /-» Ä ‘i-, I . r-Ct ^ •* a — it. ^ A 2 AA - ’ _ _ für Srdsimde in Berlin anläßlich der Feier ihres 90jährigen stehens die silberne Karl-Ritter-Medaille für seine Unterinckpingen >üvdr die Indianer Süd ^Amerikas verliehen rvorden. Die Ver.' dienste des hervorragenden Gelehrten sind beretts auch von anderer Seite anerkannt worden. Wie berichtet, wurde er Ende vergangenen! Jahres von fetten der anthropologischen Gesellschaft in Berlin mtt der Rudolf-Virchoiv-Plakette ausgezeichnet. Zürich, 21. Mai. In der Billa Triebs chen in Luzern, ist der detccnitte Reifeschriststeller Ernst von Hesse- Wart egg gestorben. Er mar am 27. M>ai 1854 in Wien geboreur Seine Gattin ist die bekannte kgl. preuß. Kcmnn«r- sängerrn Minnie Hcmk. vermischtes. Gm russischer Dampfer mit 3099 Flüchtlingen auf tim Dirne gestoßen. * Stockholm, 21. Mai. (B.T.) Einer russischen Meldung zufolge ist ein russisc^r Dampfer mit 3 000 russischen Flüchtlingen, Frauen und Kindern aus Frnn- layd, auf eine Mine gestoßen und gesunken. Oie Verlobung ihrer Nichte Fr i-ulein Katharina Schäfer mit Herrn Philipp Friedrich gestatten sich ergebenst anzuzeigen Sanitäts-Feldwebel August Bues u. Frau. Katharina Schäfer Philipp Friedrich Verlobte , r*tr stör; g«*wch^. Gießen Karlsruhe Alte erstklassige Transport-Versicherungs- Gesellschaft sucht einen Vertreter, welcher in Kreisen des Handels und der Industrie über gute Beziehungen verfügt Gefl. Angebote unter W. 542 an Efiaasenstein &. Vogler A.-G., Frankfurt a./3I. 3748h r Pfingsten 1918, 01810 Bekanntmachung. .Die Staats steuer-eitel für 1918 werden den Steuer- vnrmtiqen tn den nächsten Tagen zugestelll. Diejenigen sleuerv tchliaen, weiche bis -um 10. Juni keinen Steuer- zette! erhallen haben, werden ausgeforderl, hiervon auf dem ,ttidttschLn Steuerbureau Anzeige zu erstatten. Gießen, den 17. Mat 1918. T^r Oberbürgermeister: Keller. 3829B Bekanntmachung. ™ Zeit vom 12.-81. Mak.d. 9- ,«» im Deutschen .''.ewL' me Wohnungszählung stanfinden. Nach Anordnung oe- i.rovb. Mtnnterlums i,t für die Stadt Gießen als a-luagslag der 24. Mai I»I8 feftgeftellt. Bet derZäblung kommen HauSliiren zur Anwendung. . )e li e Banltchkeit mit mindestens einer bewohnten u"b> leer Wohnung ist eineHauSliste auszubellen, u.t o,e alle Wohnungen, die bewohn en und leerstehenden, cu : : einzutragen sind. Die Hauseigentümer oder ihre Stcl,Vertreter sind verpflichtet, die HauSliste aus-ufüllen. H-inSbaltungSvorstlMde oder ihre Steilverlreler sind vermüchlet, dem Hauseigentümer alle zur Ausfüllung der ^'n iue erforderlichen Angaben zu machen. Wer sich K, u vorgeschriebene Angabe -u machen oder in oemzurragen, oder wer vorsätzlich wahrheits- 'sieben, macht, wird mit Geldstrafe bis zu r jjiavl beitraft. T(ie u, l L} ev HauSliste ist eine Anweisung aufgedruckt. MT-Truvn { roc ? öcn den Hausbesitzern oder ihren Stell, tfi'i, . .“J 11 den nach 'en Tagen durch Schutzleute über- u . ö n ?* Ausfüllung am 25. d. M. wieder ab- Hausliste erhallen har, hat sich beim .möu ^ohnungvnachmels, West-Anlage 31, zu melden. Gießen, den 18. Mat 1918. 38306 Der Oberbürgermeister. I. 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D. m Cassel sm D Dr. Theodor Walter, Geheimer Schulrat in Mainz Hermann Otto Walter, Regierungsassessor in Friedberg. Cassel, Mainz und Friedberg, am 18. Mai 1918. Die Beerdigung findet in Cassel in der Stille statt. Danksagung. Allen, die uns bei dem Hinscheiden unseres teuren ältesten Sohnes so viel Liebe und Teilnahme erwiesen, sagen wir herzlichsten Dank. A. Kauß und Familie. Gießen, den 18. Mai 1918. 3823V ( ! Plötzlich und unerwarteterhielten wir die schmerzliche Nachricht, dass unser lieber, unvergesslicher Bruder, Enkel und Neffe, der Schütze Ludwig Heß im Reserve-Infanterie-Regiment 441, 2. Maschinengewehr-Kompagnie nach erst am 22. April zurückgelegtem 21. Lebensjahre am 23. April durch / einen Granatsplitter am Kopfe verwundet, nach fast 2jähriger treuer Pflichterfüllung den Heldentod für das Vaterland sterben musste. In tiefem Schmerz: Kath. Hess Familie Wilh. Heil, z. Z. im Felde Karl Hess „ Jak.Ullrich, z. Z.i.Felde Familie Georg Pfeifer „ Oflbel YVwe. „ Heinrich Hess I. „ Scherer „ Wilh. Hess I. „ Damm „ Mart. Heil and alle Angehörigen. Grossen-Linden, Offenbach a. M.-Bürgel, Kinzenbach, Bersrod und Giessen, den 17. Mai 1918. 01794 Statt besonderer Anzeige. Nach längerem Leiden entschlief sanft am 18. Mai mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Onkel und Vetter Herr Carl Weidig im 76. Lebensjahre im tea der HitoNMcm: Auguste Weidig geb. Burekhardt. Giessen (Stephanstrasse 11), den 21. Mai 1918. Die Beerdigung findet Mittwoch den 22. Mai, nachmittags 5 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. W 50 Nach Gottes unerforschllchem Ratschluß entschlief nach langem, mit großer Geduld getragenem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Sohn, Großvater, Schwiegervater, Bruder und Schwager Herr Heinrich Zimmer XI. Die trauernden Hinterbliebenen. Lieh, Untermühle, den 20. Mai 1918. 3849D Die Beisetzung findet statt Freitag den 24. Mai, nachm. 4 1 /* Uhr. Fern von der Heimat, fern von deinen Lieben R ' .'uhfl du nun aus in fremdem Land Bei den Helden, die auch noch sielen, Für daS treue Vaterland. Ach, viel zu früh verliehest du vier die Deinen, Die in der fernen Heimat um dich weinen. Können wir dein Grab nicht schmücken, Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste sagen wir auf diesem Wege unseren aufrichtigsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Andreas Schäfer, Oberbriefträger. Oießen, den 21. Mai 1918. Trauernd an der Gruft nicht steh n, Auf -um Himmel wollen wir blicken, Wo wir unS einst wtederfeh'n. Plötzlich und unerwartet erhielten wir die traurige Nachricht, daß am 18. April unser mnigstgeliebter Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Gefreiter Willi Loh Rel-Sni.-Negt. Nr. *24, 1. Bat- 1. »omr,.. ausgezeichnet m. d. €>efl. Lapserkettsmedaille 01799 nach 36 monatiger treuer Pflichterfüllung im Alter von 23 Jahren auf dem Felde der Ehre gefallen ist. In tiefem Schmerz: 9845 Familie Joh. Lotz. Familie Heinrich Lechens. Lang-Gön-, am 20. Mai 1918. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. Für die wohltuende Teilnahme an unserem schmerzlichen Verluste sage ich zugleich im Namen aller Hinterbliebenen herzlichen Dank. August Vent. Gießen, den 21. Mai 1918. oirri Pension Br an 41 (BeUevno) Neuen Baue 22 Gut möblierte Zimmer mit Verpflegung. Bad. Telephon Mittag- u. Abendtisch. 878J Möbl . Zimmer Möbl. Zimmer mit Pension an Dame oder Schiller abzu- geben bei Nicolaus, SelterS- weg 81%» I- 3844 GerSnm. unmSbl. Zimmer, ruh. Lage. m.Bed., nicht über 15 Mk., evtl. mgl. sev. Etng.. pr. 1. VI. gef. NürdU od-nordöstl. Stadtteil bevorzugt. Angcb. unter 01699 an den Gieh. Anz. VERSCHIEDENES Eine silberne Dameu-Armbanduhr am 1. Feiertag um V»12 Uhr Licher Strahe verloren. Bitte abzugeben gegen hohe Bclobnung . OkSO? Towifotfrc r«. m. ((b Stoeöes Vlatt Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Vberhessen) Dienstag. 2(. Mai (9(8 ■MDBManaMi Are» Stadt und Land. Gießen, den 131. Mai 1918. Sammelt Maikäfer. Maikäfer bilden ein vorzügliches Hühnersukter mch Bei- futbtr für Sch^veirve, mit 87o/ 0 Tvoekensubstanz, 55<>/o stickjtoff- fydUsgen Stoffe und llo/o Rohfett. An Hühner kommen die M^r in rohem Zustande verfüttert tverden, müssen dagegen b<$m Verfüttern an Schweine gelocht oder geröstet werden, da sie der Zwischen Wirt des Rvesentratzers sind, eines Darm- pavasiten des Schweines. Das Girrsammeln der Käfer findet am besten an kühlen ünd trüben Dagen statt, an denen sie sich leicht von oen Bäumen schütteln lassen. Die Maitäfer schädigen unsere Bäume durch das Absressen des Laubes. Die Ärger,inge, ein ebenso wertvolles Kutter, schädigen ccks Wurzelfresser unsere Getreidepftanzen und lassen sich beim Pflügen des Ackers hinter dem Pflug leictch einsammeln. * ** Das Großh. Hess. Regierungsblatt Nr. 12, «ruSgegeben Darmstadt, den 17. Mai 1918, hat folgenden Inhalt: 1. Bekanntmachung, Kriegszuschläge zu den Gebühren der Grotz- herzoa' ' n Oroogerichir betreffend. (S. 121.) — 2. Bekanntmaar-- ung nt. ^ emüseversorgung. (S. 127.) — 3. Bekanntmachmig über die Vornahme einer Wohrrungszähllmg. (S. 127.) — 4. Bckwrnt- machwrg, den Norbeveitungsdienst und die Prüfung der Reggrra- wren bei der Staatsanwaltschaft betreffend. (S. 128^ ** Ei l- u n d Fr a chtstü ckg u tv e r keh r. Die bishen- aeu Annahme-beschränkungen für Kracht- und Eilstückgüter fallen vom 21. Mai an fort. Es bleiben nur noch folgende Einschränkungen bestehen: Die Begrenzung des Höchstgewichts der einzelnen Stücke ist ber Eilgut auf 100 Kilogramm, für beschleunigtes Eilgut auf 50 Kilogramm festge- fefyt; Hvlzverschläge, Lattengestelle und Herrasse werden mrr in Ker^gtem Zustande angenommen. Schließlich bleiben auch diejenigen Gitter, die seither schon zugunsten des Wasser- tvegs von der Beförderung mit der Eisenbahn ausgeschlossen waven, auch weiterhin ans den Wasserweg verwiesen. Im übrigen nehmen die Eisen bahn die nststellen nunmehr beschleunigtes Eilstückgut und Frachtstückgüt wieder ohne weiteres zur Beförderung an. Für die Auflieserung in größeren Mengen ist vorherige Vereinbarung mit der Ber- siindabfertigiurg erforderlich. ** Aenderunzen in dem Be st and und der B c - stellung der Bezirks st ellvertreter des Denkmal- oflegers für die Altertümer. Der Bezirksstellvertreter Leutnant a. D. Gieß zu Heppenheim ist gestorben. Auf ihren Antrag sind die Bezirksftellvertreter, Major a. D. Dr. Kramer m Gießen ans Gesundheitsrücksichten, der Bezirksstellvertreter Geh. Schulrat Dr. Pitz aus Anlaß seiner Versetzung von Msfeld nach Darmstadt, von dem Amt als Bezirksstellvertreter entbunden worden. Infolge dieser Veränderungen sind zu BezrrksstettVertretern des Denkmalpftegers für die Altertümer neu bestellt worden: 1. Großh. Oberlehrer Prof. Hcnkelmann in Beusheim für die Kreise Beusheim und Heppenheim, ausschließlich Wimpfen, Hohenstw'. Iinkenhof uird 5)elmhof. 2. Großh. Forstmeister Zeh in Wimpfen für die zuletztgencrnnten Orte des Kreises Heppenheim. 3. Großh. Oberlehrer Profeffor Helmke in Gießen für die Kreise Oüeßen uicd Säwtten, soime für die nördlich der Bahn Fried- berg—)cidda imb östlich der Bahn Gießen—Gelnhausen gelegenen Orte des 5tzrei,es Büdingen. 4. Grvßh. Oberlehrer Professor Dr. Blecher in Friedberg für den .Kreis Friedberg und die unter 3 nicht genannten Teile des Kreises Büdingen. 5. Oberpfarrer Knodt in Schlitz für den Kreis Lauterbach. Spielpian der vereinigten frankfurter Ztaöttheater. Gpernhaur. Mittwoch 22. Mai, 71/2 : „Die Rose von Sttrmbul" Donnerstag 23., 7: „Tie tzZezeichneben". Freitag 24., 7%: „Der Ursaust" Samstag 25.: Geschlossen. Soirntag 26., 7: „Tie Gezeichneten". Montag 27., 7; 1. Gastsp. v. Rob. Huft v. d. Kgl. Hosoper Berlin. „Aida . Dienstag 28., 7 i/ 2 : „Niobe". Mittwoch 29., 7: 2. u. letztes Gastsp. v. Rob. Huft. „Tie.Hugenotten". ZHausolelhaur. Mittwoch 22. Mai, 7: „Liliom" Donnerstag 23. 71 / 2 : Sondervvrft. f. d. Rüftgs.-Jnd. „Wilhelm Dell". (Kern Kartenv.) Freitag 24., 7y 2 : „Ter Snob". Samstag 25., 7: Bei aufgehob. Abonnem. 1. Gastsp. v. Alex. Moissi v. Deutsch. Dheat. in Berlin. ^Hamlet". Sonntag 26., 3V 2 : Bei kl. Pr. „Clavigo" 7:2. Gastsp. v. Alex. Moissi. „Der lebende Leichnam". Montag 27., 7y 2 : „Jugend". Dienstag 28., 7 : Bei aufgehob. Abonnem. 3. Gastsp. v. Alex. Moissi. „Romeo und Iülia" Mittwoch 29., 7>/ 2 : „Der Ursaust". * Batavia, 17. Mai. (WTB.) Tie Niederländisch-indische Presse-Agentur meldet, daß in Ncu-Guinea außerordentlich rei^^e^o^e^^^rre^e^n^ntdeckt^oorden^ftnd^E^^^, Lctztc llacbvldytcn. Der neueste Vevicbt der Heeresleitung. (WTB.) Großes Hauptquartier, 21. Mai. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Der Kemmel war gestern wiederum das Ziel starker feindlicher Angriffe. Sie sind blutig gescheitert. Die Verteidiger des Kemmelberges haben einen vollen Erfolg errungen. Ain der Front von Voormezeele bis westlich Dranoeter leitete stärkster Feuerkampf die Jnfanterieangriffe ein. Ihr Hauptstoß war gegen den Kenrmelberg und seinen Westhang gerichtet. In mehreren Wellen brachen die r^rn eingesetzten französischen Truppen vor. Jnfanleristischer und artilleristi. scher Feuerkmnps brachten ihren Ansturm zum Scheitern und zwang sie unter schwersten Verlusten zur Umkehr. Oerttiche Einbrüche des Feindes in unsere Trichterzone wurden im Gegenstoß wieder hergestellt. Oestlich von Loker ist noch ein Franzosennest zurückgeblieben. Englische Divisionen standen nach Gefangenenmlssagen in dritter Linie bereit. Da den Franzosen jeder Erfolg versagt blieb, kamen sie nicht mehr zum Einsatz. Am Abend und während der Nacht nahm der Artilleriekampf mehrfach größte Heftigkeit an. Erwitte ftind- liche Angriffe aus Loker heraus und nächtliche Teilvorftüße nordöstlich von Loker wurden abgewresen. An den übrigen Kampffronten verlief der Tag verhältnismäßig ruhig. Stärkeres Feuer lag auf unseren Batterie- stellungen und rückwärtigen Ortschaften beiderseits der Lys, namentlich in Verbindung mit örtlichen Jnfanteriegefechten '.prowestlich von Merville. Am Aben^. trat auch bei Bueguoy und Hebuterne, südlich von Villers Brewnneur und an der Avre vorübergehe,rd Feurrsteigerung ein. An den anderen Fronten nichts von Bedeutung. In den letzten drei Tagen wurden 59 feindliche Flugzeuge und 3 Fesselballone zum Slbsturz gebracht. Leutnant Lüwonhardl errang feinen 24., Vizefeldwebel Runey seinen 29. Lnftsieg. Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff. Der Fliegerangriff auf Köln. Köln, 20. Mpi. Dfer lechche feftchliche Flisgevcm-cxriff aut Wlu galt absichtlich allein der BevÄSerirng ver Stadt, nicht der Festung. Sechs Flieger warfen mitten in die JnnOrstzadt zn Verkehrs reicher Ärvrgenstuilde 23 Bvnrben von. starker Splitterwirkung ab, so daß 25 Tote zu beklagen sind und 47 Verletzte gezählt ivnrden^ Verluste, zu beiten auch die Mißbeachtung der Verhaltungsregeln bei Fliegeoangriffen wesentlich beitrug. Tor Saüjichaden ist gering. (Frkftr. Nachrt.) Aus der Ukraine. Kiew, 20. Mai. ^WTB. Nichtaimtlich.) Der Hetntan wohnte gestern .getneinsem Mit dem deutschen, osterreichisch-uNg^ rischen und bulgarischen Vertreter der Eröffnung des ne uen Hauses des ukrainis'chen Klnbs bei, einer litnarisch und künstlerischen Gesellschaft, deren Mitglieder vornehmlich dem svzial-förderalistrschen und fo^ial-bemokratischen nativnab-ukrainy- schen Koefte airgehören. In einer bemerkenswerten mit lebhaftem! Beifall aufgeno-mmenen Rede in ukrainischer Sprache bezeichnete General Skorvpadski es- als sein HaupjAiel, Hand in .Hand mit bent ukramischert Volk eine starke unabhängige Ukraine auf demokratischer Grmtdlage tzu schaffen. Andere Redner feierten; zum Teil in deutscher Sprache, Deutschland, dem das Wiedererstehen der Ukraine zu verdanken sei mrd würrschben engsten Anschluß au das deutsche Reich, dem die Ukraine ein kultureller, wissenschaftlicher und technischer Beztielxung so unendlich viel Dank schulde. Dir Erwiderungsrece des Botschafters Freiherrn v. Mumm klang in ein Vivat, fboreat, crescat sür den Klub und Staat aus, die sich beide ein neues dauerndes Heim gezimmert hätten, dessen Grundlagetr für die junge Republik eine schleunig in Angriff zu ne'hmende ukrainische .Kulturpolitik, vor allen Dingen «durch den Ausbau eines nattonalen ukrainischen Schulwesens sei, worin das sicherste Unterpfand liege für das Erstarken in der wirtschaftlichen nnfo politischen Selbstcchdigkeit des jüngsten Mitgliedes der europäischen Völkergemeinschaft. Die erneute Blufstaktik. Bern, 20. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) „Daily Mail" vom 15. Mai schreibt zu der Nachricht, daß die englische Regierung dem Beispiel der französischen folgend, alle Meistbegünsti- gungsklouseln enthaltenden Handelsverträge zu kündigsn werde: Noch unlängsh führt die Zeitung aus, habe der Abgeordnete v. Schulze-Gävernitz erklärt, daß die Meistbegüustigimgs- kläusel das ^oichllgstr Kriegsziel Deutschlands sei. Gerade darum müsse sie beseitigt und Deutschland nicht gestattet werden, nach dem Kriege erneut eine begünstigte Stellung einzimehmen, die es so schamlos mißbraucht habe. Nach ber Besectigung der Klausel körmten die Mliierten die deutschen Einftchrgüter mit Spezialzöllen belegen, ^welche den Kiieg bezahlen würde,: und Deutschland die Rohstoffe vorenthalten würden, bis die deutschen Verbrechen Poll gesühnt feien. Die Deutschen, hätten anscheinend gehofft, daß die englische Regierung niclft den Mut haben werde, vor dem englischen Volke die gewünschte!: handelspolitischen Maßnahmen durch- zufühcen. Liber 'wenn En.gland und Amerika festblieben, könne nicht ein deutsches Schiff den Ozean durchkreuzen und keine Tonne Rohmaterial Deutschland erreichen, bis jedes durch die Tmichbovte versenkte Schiff ersetzt sei und die- Mmrner, die den .Krleg an gestiftet und die Menschheit vergewaltigt hätten, der Justiz der ?llli- ierteu überliefert würden. John Bull und Uncle Sam hielten den Schlüssel der Lage in ihren .Händen. Rücktritt des englischen Lebensmittekkontwlleurs. London, 20. Mai. (WTB. Nichtamtlich) Nach einer Reuter- Meldung hat ber Lebeirsmittelkonttolleur Lord Rh 0 n d d a, der seinen Rücktritt zu nehm>en beabsichttgt, auf Wunsch des Premierministers hin diese Absich,t aufgegeben. Er wird jedoch noch einig» Wochen außer Stande sein, seine Amtspflichten wieder aufzunehmLn Inzwischen wird ihn Clynes vertreten. Bekanntmachung. Me Zwischenscheine f«rdi°Fo/oSch»ldverschreibu«gen and Schatzanweisungen der "VLL. Kriegsanleihe Manen vom 27 . Mai d. 3 s. ab tu die endgüllteon Stücke mit Ztnsschetnen umgetauscht werden. Der U,^a:rsch findet bei der „Umtauschstelle für die Kriegsauleiben" Berlin W 8. Bebrenftraße 22, statt. Außerdem übernehmen sämtliche Retchsbank- aufialten mit Kasseneinrichtung bis zum 8. Dezember 1918 die kostenfreie Vermittlung des Umtausches. Nach diesem Zeitpunkt können die Zwischenscheine nur noch unmittelbar bei der „Umtauschstelle für die Kriegsanleihen" in Berlin umgetauscht werden. Die Zwischenscheine find mit Verzeichnissen, in die sie nach den Beträgen und innerhalb dieser nach der Nummernfolge geordnet einzutragen sind, während der Vor- inittagsdienstsinnden bei den genannten Stellen einzureichen. Für die 5% Reichsanleihe und für die 4VA Reichsschatzanweisungcn find besondere Nummernverzeichnisse auszufertigen, Formulare hierzu sind bei allen Reichsbankanstalten erhältlich. Firmen und Kassen haben die von ihnen etngereichten Zwischenscheine rechts »berbalb der Stücknummer mit ihrem Firmenstempel zu versehen. Vo« den Zwischenscheinen für die I., HI.. IV., V. und Vt. Kriegsanleihe Ift eine größere Anzahl noch immer nicht in die endgültigen Stücke mit den bereits seit 1. April 1915, 1 . Oktober 1916, 2. Januar, 1. Juli, 1. Oktober 1917 und 2. Januar d. Jö. fällig gewesenen Zinsscheinen umgetanscht werden. Die Inhaber werden aufgefordert, diese Zwischenscheine in ihrem eigenen Interesse inögtichst bald bei der „ttmtavschstelle kür die Kriegsauleibe", Berlin W 8, Bebreuttraße 22, zum Umtausch einzureichen. Berlin, im Mat 1918. Reichsdank-Direktorillm. Havenstein. v. Grimm. 3828e FRITZ ü@Hil€!C Gestickte Batiste, einfachbreit, Meter Mk. 8.50 Gestickte weiße Mulle einfachbreit . . . Meter M. 11.25 3846a doppeltbreit Meter M. 16.50 u.17.- Schleierstoffe (Voiles), 120 cm breit, reich gestickt, in weiß, blau u.schwarz, das Meter Mk. 19.-, 22.—, 26.—. Große Auswahl. . . * zum Mahlen aller mahlfähigen Produkte empfehlen Schmidt HoizsubMisfion. Donnerstag den 23. Mai 1S18, vormittags 8 Uhr, werden folgende Holzsortimente aus den Waldungen der Gemeinde Alleudorf a. d. Lumda vergeben: Forftwartei I. Distrikt Fichtenwies, Kalkberg, Obig den Rödern und Naffestramü. Eichcn-Stiimme: 1. Kl. 2 mit 2,65 Fstm., 2. Kl. 8 mit 11,63 Fstm., 3. Kl. 33 mit 29,08 Fstm., 4. Kl. 73 mit 57,12 Fstm., 5 Kl. 18 mit 9,69 Fstm. Bucheu-Stämme: 1. Kl. 1 mit 0,92 Fstm., 2. Kl. 5 mit 8,03 Fstm., 3. Kl. 15 mit 15,91 Fstm.,-4. Kl. 2 mit 1,58 Fstm. Kielern Stämme: 3. Kl. 4 mit 2,69 Fstm., 4. Kl. 12 mit 8,03 Fstm., 5 a. Kl. 24 mit 1t,72 Fstm., 5h. Kl. 52 mit 12,52 Fstm. Fichten-Stämme: 1. Kl. 3 mit 11,71 Fstm., 2. Kl. 7 mit 16,38 Fstm., 3. Kl. 28 mit 44,11 Fstm., 4. Kl. 29 mit 3161 Fstm., 5 a. Kl. 42 mit 26,75 Fstm., 5 b. Kl. 30 mit 6,96 Fstm. Forftwartei IR. Distrikt Langebrnch, Eichstochel, Höllenberg. Eicheu-Stämme: 1. Kl. 2 mit 5.74 Fstm., 2. Kl. 2 mit 2,38 Fstm., 3. Kl. 8 mit 8,12 Fstm., 4. Kl. 29 mit 19,76 Fstm., 5. Kl. 42 mit 18,53 Fstm., 6. Kl. 43 mit 13,15 Fstm. Bucheu-Stämmc: 3. Kl. 3 mit 2,55 Fstm. Kiesern-Stämmc: 1. Kl.1 mit 2,04 Fstm., 2. Kl. 11 mit 15,52 Fstm., 3. Kl. 41 mit 52,59 Fstm., 4. Kl. 38 mit 36,02 Fstm., 5a. Kl. 13,91 Fstm. Fiäitcn-Stämme: 1. Kl. 1 mit 4,88 Fstm., 2. Kl. 9 mit 22.69 Fstm., 3. Kl.140mit 226,79 Fstm., 4. Kl. 143 mit 139,14 Fstm., 5a. Kl. 157 mit 92,25 Fstm., 5 b. Kl. 102 mit 29,93 Fstm. Das Holz ist mit Rinde gemessen. Angebote sind nach Forstwarteien und Klassen getrennt, verschloffen, mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zu obigem Termin bei Unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen. Angebote mit zusammengezogenen Klaffen oöer mit Bemerkungen usw. versehen werden nicht berücksichtigt. Zuschlagssrist bis 30. Mar 1918. Allendors a. d. Lumda, den 16. Mai 1918. Grvßh. Bürgermeisterei Mendorf a. b. Lumda. ©eia, Holzversteigerung. Freitag den 24. Mar 1818, vorm. 8 Uhr anfangend, werden in den Waldungen der Ge- ineinde Tlllendorf an der Lumda, Distrikt Eichstachel und Höllenberg (Forftwartei 2) versteigett: 248 Rm. Buche, 2 Rm. Fichten-Scheitholz 230Rm.Buche,54Rm. Eiche,46,5 Rm.Fichten-Knüppel 49Rm.Buche,75Rm.Eichen, 237 Rm. Fichten-Reisholz 65 Rm. Buche, 35 Rm. Eiche, 81 Rm. Fichten-Stockholz 2Rm. Derbstangen, 19 Rm. Eichen-Nutzknüppel. Zusammenkunft im Disttikt Eichstachel. Allendorf a. d. Lumda, 15. Mai 1918. 3757 Großh.Bürgermeisterei Allendors a. d. Lumda. _ Rein. _ Bekanntmachung. In den Wagen der städüschen Straßenbahn wurden in der Zeit vom 1. bis 30. Avril 1918 nachfolgende Gegenstände gesunoen: 3 Damenschirme, 1 Geldbentel 1 Marktbeutel, 1 Griffel- kaffen. 1 Aiävvchen Briefpapier, 1 Paket Tannenholz, 1 Buch „^ebenslotto", 1 Paar Holzsandalen, 1 Handkoffer aus Rohr, 1 Paar gestrickte Handschuhe und 1 Paar Glacehandschuhe. Die obigen Sachen können aus dem Bureau der Elektrizitätswerke und Straßenbahn, Lahnstraße 28, Zimmer Nr. 4, in Empfang genommen werden. 3831B Gießen, den 15. Mat 1918. Elektrizitätswerke und Straßenbahn der Stadt Gießen. _ S ted i ng. _ Bilanz pro 31.Dezember19l7. -tktiva. J6 Passiva. M AnWarenbestand9781,14 Per Mitglieder- „ Kaffebestand 2 873,06 Einlagen 2060,— ,, Guthaben aus „ Reservefonds- Sparkassen 18504,19 Konto 8 900,— „ Wert- „ Bilanz- Papiere 2 000,— Konto-Gut- „ Mobilien- haben aus Konto 271,05 früheren „ Ausstände Jahren 6521,02 bei Mit- „ Reservefonds-' gliedern 1071,75 Konto II 9 890,96 „ Debitoren „ Kreditoren 41,95 und Manko 1 428,02 „ Reingewinn 8515,28 35929,21 35929,21 Die Zahl der Mitglieder bettug Ende 1916 199 In 1917 gingen zu . . ..13 212 Während 1917 gingen ab ..... . 9 Daher Stand Ende 1917.203 LanduiirWWkr KoiisWvkttiii Meu-Busch e. G. m. n. H. gs,*, L. Vogel, Ludwig Becker IV., Heinrich Freund II., Direktor. Stellvertreter KasftnfÜhrer. schaft Fcmsprechanschluß Nr. 53 Hessischer Bankverein ä Telegramm-Adresse: Hessenbank Flllsls QlCßCH (früher Jakob Grünewaid) Eröffnung laufender Rechnungen und gebühren freier, zinstragender Scheckkonten . An- und Verkauf von Wertpapieren • Diskontierung von Wechseln Annahme und Verzinsung von Spar - Einlagen Aufbewahrung und Verwaltung von Wertpapieren Einlösung aller zahlbaren Zins- u. Dividendenscheine Erledigung aller sonstigen bankmäßigen Geschäfte. Feuer- und einbruchsichere Stahlkammer. 3576 Dr* Zu der am Mittwoch den 22. Mai, abends 8*/ 2 llhr^ im Saale des Hotels Schütz, Bchnhofstraße,stattfindenden vi e a <4 m i öffentlichen Verfam«lvng Uchtspieiluuis: Bahahofstrasse 34. lade, wir alle Kriegsbeschädigten ein. vec Verbands- Vorsitzende Adorf, €f j<«, wird über Zweck und Ziele des Verbandes und andere wichtige fragen sprechen. Ls liegt im Interesse aller rrnegsbeschädigten. dieser Versammlung beizuwohnen. verban- wirtschaftliche Vereinigungen Kriegsbeschädigter Ortsgruppe Gietzen. von 2SS?ühr Künstlerkonzerte Heut© letzter Tag* 1 von Henny Porten undViggoLarsen 0 Statt Karten $ g § » ihre Vermahlung beehren sich anrureigen % ! lldoif Sauer f flnni Sauer % ged. 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