Nr. M Ter Tlvsyfpt erscheint täglich, außer Sonntags. — Beisggen: Kiehener FsMillendlütter; Nreirdlütt für den Ureis SIrtzea. VezHppreis: monatl. Mk. 1.20, viertel- jährlich Pik. 3.60; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. Pik. 1-10; durch die Post Mk. 3.60 viertel- jährl. ausschl. Besteklg. Ferlstprech - 2lnschl>",sse: ist! dl e S chriftl e i tu n n 112 Verlag, Geschäitsstesteöl Anschrilt fh i Drahtnachrichten. LnzeigerG^hc-t. Erster Blatt M. Jahrgang Samstag, 1(8. Mai M eneral AWillingrtUnLLruS«.Verlag: Brühl'jche llniv.- psstsche«^s^to: 5ranWrt a.M. US86 BaAkvrrkrhr: Gewerbebank Siesten Zteiudruckerei V. Lange. ZchrfftleiLung, Geschäftsstelle «.Druckerei: schufftr. 7. Anuaome wa Lszetgev i. die Tagesrnrmmer dis zum Nachmittag vorher ' ohnejedeVerbindlichkeit Seüenprcife: für örtliche Anzeigen 25Pi.,für auswärtige 30 Pf., dr Reklamen Mk. 1.—; bei^tahoor- schnft 20% Ausschlag. Hauptschristleiter: Au». Go eg. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Aug. Goetz; Stadt und Land, Vermischtes u.Ge- richtssaal: W. Meyer; Anzeigenteil: H. Beck; sämtlich in Gießen. Das vierte UrkegLpfingstfest. Seit wir in dieser alles gewohnte Leben umstürzenden Kriegszeit stehen, war an den hohen Festen unser Blick darauf gerichtet, in dem Walten dieses uns alle umfassenden Schicksals doch auch die „ewigen ehernen Gesetze" wieder- Anerkennen, die alten Symbole in Uebereinstimmung zu bringen mit den Ergebnissen, die der Krieg für unser Volk gehabt hat. Solch ein politisches Spiegelbild konnte erfreulich, wehmütig oder aitch traurig ausfallen. Je nach dem politischen Glaubensbekenntnis des Betrachters ergaben sich Folgerungen in verschiedenster Richtung. Oft war es schwer, etwa nu d-emj -vag, wo „Friede auf Erden" verkündet werden sollte, die drückende Gegenwart mit der frommen Heilslehre zusammenzuhalten. Der „Vorwärts" hatte cs dann leicht, aus dem Rüstzeug der sozialdemokratischen Weltauffassung den oralen hochzuhalten, mit dem nach seiner Meinung der Boden unserer Kultur umgegraben werden sollte. Aber was ,ollte dann der Blick in das traumhafte, entlegene Zukunftsreich, das niemals verwirklicht werden kann, solange Menschen und Völker solche auseinander gehenden Verschiedenheiten zeigen, wie sie gerade der Weltkrieg in so bunter Fülle ans Licht gebracht hat? Wir rennen ja auch vom simplen Alltag her die grimmigen Vorhaltungen, die gegen „die beste aller Welten" vorgebracht werden, auch svenn sie nicht vom Kriege der Völker umstrickt ist, und lassen uns doch nicht abhalten, ihr das Gute abzugewinnen, totü dem wir das Dasein erträglich machen. Vmmer von neuem werden bestimmte Stationen des Lebens und der 0K schichte uns aussühnen mit dem Schicksal: durch Kamps und Mühe soll es zum Ziele gehen. Den vollen „Sieg der Menschheit" glauben wir aus dem heißen Ringen der Gegenwart nicht emporheben zu können, wohl aber hoffen wir, den uns aufgezwungencn Krieg mit redlichen Waffen -siegreich für unser Volk abzuschließen. Wir haben weit weniger Ursache als unsere Gegner, trüb ooer entmutigt in die Zukunft zu blicken. Das Kriegsglück ist uns bisher eigentlich immer günstig gewesen, und unsere Seufzer gelten höchstens der langen Dauer des Krieges, die. unsere Zemde aber unter ganz anderen Prüfungen mit- gemacht haben. Sie haben alle, einer nach dem andern, durch unsere Waffen schwere Niederlagen erlitten. Gegen den Osten der Stneg enogültig zu unseren Gunsten entschieden. Pfingsten hat den Siegeszug der christlichen Kirche eingclei- tet. Es regte sich und es rauschte der neue Geist über die Welt. Der deutsche Kampf steht hinter einer ähnlichen Bewegung Unsere Heere waren nicht nur Streiter, sondern auch Sendboten zur Erweckung eines neuen Geistes in der Welt Aus dem Baltentum hat dieser Geist ganz besonders klar ge- WopKTi. In der Regelung der Fragen des Ostens haben wir die beste Entschädigung und Genugtuung für die zahlreichen Kriegserklärungen errungen, die England verstanden hat, uns aufzuhalsen. Und ist aus dem Dunkel des Vorjahres m dem die für unsere Sache immerhin nicht gerade erheben- den Briefe des Kaisers Karl geschrieben worden such, nicht auch em neuer Geist erwacht, ein Schrittmacher zu neu gefestigtem Bunde? Im Wachsen und Werden der deutschen Lssdnsive im Westen haben wir Sieg an Sieg gereiht. Immer uarer wird es, daß auch der Hauptfeind, territorial sowohl als auch im Kampfe des Geistes und der Moral, auf einem ihn niederdrückenden Rückzug begriffen ist. Glücklicherweise haben einige Strahlen warmen Pfingst- lrchtes auch im Reichstag die Stimmung gehoben. Die Gewitterschwüle der Julitage hat keinen dauernden Schaden hrnterlassen, und nachdem die Wolk^ der bekannten Mehrheitsentschließung sich ausgeregnet hatte, erstand vom Baltischen bis zum Schwarzen Meer der Friedensbogen, der mit leuchtenden Farben die steifen und grauen Theorien in kühnem und «elegantem Schwung überbrückte. Der württenh- bergische Ministerpräsident v. Weizsäcker hat vor einigen Tagen seinem Parlament in einer die bisherigen Ergebnisse des Krieges froh und freudig würdigenden Rede sehr verständig auseinandergesetzt, daß er keinen Wert lege auf die Unterscheidung zwischen Machtfrieden und Verständigungsfrieden, eine Unterscheidung, die eine ganz unnötige Aufregung in Deutschland verursacht habe. Auch, das Gesetz der Kriegsziele im Westen werde „dermalen nicht in der Schreibstube oder an ähnlichen Plätzen, sondern durch den ehernen Gang der Weltgeschichte bestimmt". Das „liebliche Fest" hat etwas Sieghaftes an sich, und im leuchtenden Schmuck des Maien sehen wir- ein so vollkommenes Zusammenwirken aller lebenden Kräfte, wie es in keinem Gleichnis menschlichen Schaffens zu finden ist. Wir müssen zufrieden sein, daß unsere innerpolitischen Fluren augenblicklich loohl bestellt erscheinen und wollen hoffen, daß die Lösung der preußischen Wahlrechtsfrage, die nun dem Herrcnhause Gelegenheit zu einer weitblickenden Tat geben soll, von keinen verderblichen Wirkungen begleitet wird. Die Reichspolitik ist über den gefährlichen Ei-k^ili- gen Matthias Erzbergec glücklicherweise glimpflich hinausgekommen. Die für einen kleinen Zeitabschnitt bevorstehende Kürzung der Brotration wird zwar recht unangenehm empfunden werden, allein selbst der „Vorwärts" gesteht zu, daß es sich hier um etwas Unabänderliches handelt, das uns den > Willen zum Sieg nicht verkümmern darf und kann. Der Feind, der uns auf die Tafel blickt, leidet die gleichen Mängel und könnte sch von der Erwartung eines fünften Kriegs- pfmgstfestcs, das hoffentlich nicht bei uns einkehren wird, nichts Gutes versprechen. Wir vertrauen dem ehernen Gang der Weltgeschichte, vertrauen der nahen Zukunft, die nach der ^Ankündigung aller Führer unseres Volkes noch die stärksten Trümpfe für uns bereit hat. (WTB.) Großes Hauptquartier, 17. Mas. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Ein feindlicher Monitor beschoß Ostende und fügte der Bevölkerung erhebliche Verluste zu. An den Kumpffronten war die Fcuertätigkeit nur in wenigen Abschnitten grstffgert. Rege Erkundungstätigkeit hielt an. Bei Abwehr stärkerer englischer Vorstöße nördlich von der Scarpe und bei Veaumont—Hamel, sowie bei erfolgreichen eigenen Unternehmungen südlich von Arms machten wir Gefangene. An den übrigen Fronten nichts von Bedeutung. * Gestern wurden 18 feindliche Flugzeuge und 1 Fesselballon abgeschossen. Leutnant Löwenhardt errang seinen 22., Leutnant Windisch seinen 21. Lustsieg. Der Erste Gencralguartiermeister Lude ndorff. * Der Abendberlcht. Berlin, 17. Mai, abends. (WTB. Amtlich.) Von den Kriegsschauplätzen nichts Neues. * Der österreichjsch-mrgKrische Tagesbericht. W i e n, 17. Mai. (WTB.) Amtlich wird nrlauÄmrt: Au der italienischen Front sttlleuweise lebhafter Artil- lerrckampf. In Albanien griffen Engländer u.ch Franzosen unsere Gebugsstellmrgen zwischen den Flüssen Osum und Tevoli au. Abgesehen von einem unbedeutenden Gcländegcwinn westtich von Korea wurde der Feind überall zurückgeschlagen. Der Chef des Generalstabes. * Der türkische Bericht. __ Konstantinvpel, 16. Mm. (W. B.) Pal östinafrvnt: onl 5 er Fwnt \mir sch'vachos Artillerie Heuer. 2luf berrt Ostiordanufer wurden feindlich Äufklörungsabttitungen tertrieben. irnfere Flieger griffen das Rebcllenlager erfolgreich mit.Bomben flTt 'n r esopotomien: Gegen unsere Ostgruppe und am Tigris Vvrswtzende feindliche Panzerkvafttvagen wurden von unserer Artillerie abgewicsen. In der Gegend von Altynkoprü schoß Aruptmamr Schütz, der Führer der hier unter den schwierigsten Verhalttnsten kampferprobten deutschen Flieger, aus einem feindliche FlugyeuggesckM-rdec einen Bombcn-Doppeldecker ab und errang hiermit fernen 10. Luftsiog, davon 9 rm Irak. Der Reichskanzler über den Bund der Mittelmächte und den kommenden Weden. Budapest 17. Mai. In einer Unterredung, die der Berliner Vertreter des „Az Est" mit dem Reichskanzler hahte> -erllärte Graf Hertling. es erfülle ihn mit besonderer Freude, Däß er in rin-cm Augenblick zur öffentlichen Meinung Ungarns sprechen könne, wo durch den Abschluß des Friedens mit Rumänien inz .erprobte deutsche,mgarische Waffenbrüderschaft das für Ungarn betrieorgende Ergebnis erzielt habe, daß seine Grenzen fortan besser gegen einen rumänische» Angriff geschützt seien. Er hoffe, daß die bewährte Wafsenbrüd-erfck-ast für alle Zeiten dazu l>eitragen werde, daß Deutschland und Ungarn in wärmster Freundschaft zueinander stehen. Zn den Verhandlungen im Großen .Hauptquartier sagte der Reichskanzler, die Vertiaffmg und die Weitcr- entwrrllimg des von den großen Staatsmännern Bismarck 'und An- dvassy geschaffenen Werkes Vierde sicherlich von segensreiche:: Folgen sem. Er bringe aller: Bestrebungen, das deuffch-nmgtrrische Verbältt ms zu bessern, dre wärm^i Sympathien entgegen. Der wirtschaft- lcche Zrl jammenschllrß Drutschlands nnd Oesteri-eich-Unoarrrs l)abe Sffitze gegen rri^drinen Staat. Er wolle nichts anderes- stls b^den Landern ernen Platz cm der l^onne sichern. Was b\rt S xI . T t; artf ^ en Besprechungen anbetvesfe, so sollten die Be-onndarungen keinen agressiven Charakter für di? Zullmft haben Es solle nur eine KonsolioieNung der aege.wmrt^en Verhältnisfd herbeigeftchrt werien. 8^ide Reiche sollten nach 'dem Kriege eng verbunden bleiben, so lme sie der Krieg nahvgebracht habe. Er habe U" Motzen^ Haupt-fttartier nnt General v. Arz, mit .Hrndenbnrg WD.Ltrdendorff gesprochen; icrTTe drei Herren hätten sich sehr bekriegt geäußert. Wenn die Welt sich einmal zu einem Friedens- bnnd zusamm'mtchlvel,vn wollte, jo bemerkte Gras Heriling. Deittsch- » «nt Fveudar beitreten. Seine Politik sei immer eine Polltik des Frredens gewesen, ebenso wie das Bündnis mit Oester- renh-Ungarn em Bündnis zur Erhaltung des Friedens war. Zum dch^ß sagte Graf .HerkÜng n. a.: I ch bin immer noch g e - ^' ^c? 1 glauben daß wir noch in die- l em vzayre den Frieden haben werden. Ich hege die beste Zul^rsnyt, daß die Eeren Eveigmpe im West«? in^denr Fr^en nKerbrmgen werden und baß dann das im Krieg erprobt? und atusgebau-be Bundms z-Nnschen Te-ttschland und Oester- nürd Blüte und zu reichem Segen gelangen' lniftemden. „deutsche Frr^ensoffensiv^' tu sprechen «am. (&cil sagte, daß es wahrend des Krieges seine Gewohnheit gewesen sei. amerikanische .Korrespondenten zu empfangen und ihnen solche Mitteilungen zu machen, die nicht gegen das öffentliche Interesse verstießen. Auf der erwähnten Unterhaltung sagte er am Llnfang: „Welches Thema wünschen Sie heute zu belprechen?" Darauf jagte einer der anwesenden Hprren; „Tie Friedezisoffensive!" Und nur infolge diescü Bemcrkimg, sagte feil, habe er die Auffassung erklärt, die zu Recht oder Unrecht nach seiner Meinung-darauf hinwies, daß die Deutschen eine sogenannte Friedensoffensive führen wollten. Rach dieser selffamen Begrürrdmrg oder Entschuldigung seiner Schwätzerei fuhr feil fort: Ich wiederhole, daß jedes Angebot, das gemacht wird, von welcher Seite es auch kommen möge, werm es ehrenvoll ist und aus vertrauenswürdiger Quelle kommt, verdient, untersucht und durch die gegenwärtige Regierung erwogen zu werden. Lord Curzon über Krieg und Frieden. Haag, 17. Mai. Steuer meldet ans London* Eet einem Lunch, dar der Fvraiipc Preß Association zu Ehren gegeben sagte Lord Enrzon: Wir kämpse-n für einen Frieden, der drei Bediiigungen umfaßt: 1. einen Frieden^ welck-er ebenso gerecht ist für die kleriren als fiir die großen Natioirien, 2. für einen ehrenvolleii Frieden, welcher keinen der Alliierten, die so viel geopfert haben, vemnchtet und 3. für einen dauernden Frieden, der die Sicherheit der Welt für die kommende Generation garantiert. Curzon bemerkte weiter, daß ein Ungerechter Friö>e in diesem Augenblick den Sieg des Uebels bedeute, der in Znknnst neue Missetaten zur Folge hätte. Barnes über V^tterbund und Abrüstung. Haag, 17. Mai. Das Mitglied des Kriegskabnietts BarneS Ipra.ch gestern in einer Rede in Londoii über den Völkerbund Er agte, er stelle den Grundsatz auf, daß em Völkerbund bürdend jem nrusse für alle Aiächüe und daß alle NarionOi ihre Streid, fragen einem Lchiedsgerlä^ zur Regeümg vvriegen müß^n. BarwÄl erklärte werter, daß Uebereinstimmung bestehen müsse über die vtustiungsbeschcäiikmigen: es müsse verboten werden, daß Privat- kapital bei der Anfertigung von Aäunition beteiligt sn, mrd es mupe em internattonales Organ eir^erichpet werden, durch das man den ikiternattonalen Beschlüssen Gese-tzeskraft verleihen könne. Dre Ausnahme Deutschlands, in den Buird dürfe nicket als eine Gunst . für Teutschlano betrachtet werden, sondern als eiwaS TeutMand verlangen korme. Nie könne ein Völkerbund eirvd rnrivna^ Richtung ein schlagen, wenn eine Nation von 70 Millionen 'Menschen ausgeschlossen bleibe, um einen wideren VölkerbunÜ SU bilden und Kriegs,Gffe und Münitwn herzustellen Amerika koniie wohl dr-e Niederlmrde ersuchnr, die Jnittattve zu ergreifen und dre alliierten Regierungeii zu einer Kmiferenz im Haag räw Zu laden zur Vorbereittmg der dritten Hlrager Konferenz, die wie Barnes hofft, nach dem Kriege abgehalten werde Ties könne geschehen vchre Beeinflussung der kriegerischQi AnstrOigiingenj x.eut,aMn.ds peutschlaiid sell>st werde daim vielleicht dazu gebracht, seine -Stellung in der Welt wiederherzustellen Die Völler seren überall zu diesen Plänen bereit Der Brief Kaif :r Hör!s und dar englische llnterhavs. ll Mm, ^nrtor London: Nach Balfour K nahm As q nt d das Wort. Asouith e^lLrte, er betrachte mit Genugtuung dre Erllärung Balfours, daß Frank- Jfcm&t von 1814 niemals eines der st^tziele der britischen Regierung gewesen sei. nnb daß dies Balfours Angabe auch Nicht die ausgesw'ock)cne Politik der französischen Regicrung war. Es dürfe keine Beschränkung, aber ebensowenig eme Auslohnung, der erklärten .Kriegsziele eintreten- „für die n*r m den Krieg gingen, den Krieg sortsctzen und für ^ einem erfolgreichen Ende bringen wollen LoVsffLfLck^ eiwn der weiteren Debatte antwortete Lord Robert Cecil rschledcilre Fragen, indem er besonders auf seine jüngsbe Unttrhaltuiig mit enram V^rtvebev Nerrters Eber eine mögliche Die Ehrung der Heerführer durch den Kaiser. .Berlin, 17 Maü Upi die großen Taten der Heerführer- welche sich in diesem Kri^e bei der Vertridigimg und der Siche- rung der deutf chen Oft grenze besondere Verdienste erwarben, spateren Geschleckstern in der dauernden Erinnerung zu erhalten, hat der Kaiser besohlen, daß jedem der acht W c h r t ü r m e des an dem alten deutsck-en Ordensschlosse Marienburg zu errichtenden Plauenschen Bollwerks der Name eines dieser Generale gegeben wirb, und zwar: des Generalfeldmarsckxrlls v. Mackensen, ^^?b^alseldincrischalls v. Eicichorn. des GmernlfeldmarsckmllS v. Woyrfch, dos Generals der Infanterie Lndendorff, des Generals der Artsjllme v. Gollwitz, des Generals der Arttllerie v. Scholtz- des Generals der Infanterie v. Fraii^ois und des Generals der Infanterie v. Below (Otto). Der König don Bayern an seine Truppen. s il ^5 li - (WTB.) König Ludwig von Bayern besichtigte am 15. Mai seme Regimeiiter, die in der: sch-oeren^ Kämpfen Lim den Kemmelberg ganz Hervorragendes geleistet und die ganze Welt mck Bewunderimg erfüllt haben Noch ist der glänzende Sturm auf den Kenrmel, die Eroberung ixm TTmtoetei- und die Abwehr der starken französische Genen cm griff« im.Volkcwi-e iM Heere m frischer Erinnerung. Taiitbar emrffand es ieder Loldar, daß der Köiiig seinen Bayern persönlich den Tank bev Hnmat überbrachte. Vrf dem Balmhof begrüßte den König Kronprinz Rupprecht, der OberrbesehlSt-aber der Armee GnerL Sixt von Arnim mit seinem Generalstabschff, General von Laß- berg, und der Uihrer der siegreichen KenmrelsLürmer General von Lutscher Im Auto gurgs ziir Stadt hinaus, wo in eurem Park unter 'frischem .Grün mächttger Mmen die Regimenter vom K-emmel ausgestellt waren. Unter den 5rimigen des Präsentier- vvaffs'Hks schick der König die Front ab, sprach verdiente Offittere und .Mannschaften cm wtb drückte chneii die Hand mit einchn „Guten Ncorgen, mein Regiment!" „Guten Mvrg«i, Majestät'" Frisch mW kräftig \ Kim der Gruß aus den raul-en lkistegerkehlsr 4cun dancke der L,wisivnsVomnmndeur dem Köattg für den Be- suck)> und die zahlreichn Gnadenbeweift Tcr König anliooricto mü etwa Agenden Wörtm- 'i« habe t>rc Kriegstaton der Tivision mit Sdoiz verfolgt S^vcre «nsgnbOi W«eit ihr gcsdellt. aber überall, i-« sie ringelt worden ist, hat sie sich ausgezeichnet und niemals ^vergessen, ihre Schuldig- keit W tun, sondern Ehre und Ruhm mit chnn Mimen verknüpft ^ch habe viele von Euch m München gesehen, aber doch mch alle, freue Mich, ^daß ich Euch^ endlich zusaimnen begrüßen kann. ^3 l/r kommt gerade aus einer schoeren L)eit. Wir alle wünschm in die Heiuiat znrücklebren zu , können, aber wir werden weiter käinlpsrir, bis der Feuw zum Frieden gcmergt ist! Ihr seid aus den verschedensten Teilen . nnC]: ^ at tapfer gekämpft me der andere, und st» Kam^lidni,,?^terkampftn bis zum siegrr«!)en Ende. ,Gock befohlen- , Die Offiziere und Mannschaften, die sich in den letzten Kämpfen besonder;? ausgezeichnet lmttcn. traben vor irnd empftn.ien aus den Händen des Kömgs Kreuze und Medaillen. 9üachdeul die Trupperr . qKqg Vatmd«r«ri W eb “ ensUs^-frm^ösische Keue französische Kampfwagen. , iri* en L' 18 ' '• Dltti ' Dor Armevausschuß der franiö- ® nter betonte am Schluß der KEren^ daü d« d« S^eiz von den borde,, ffirtÄfc!? ^u?dschaftliche £“•,*■,*■ J) ÄäSSWl^tSsfe C£nftnbh£ Ldig«zeugnrffen erschien. Durch diesen tSkSs?® MÄS SeifbeSÄ^’ ift J^rtimntte j*S, geftatttf bSi Sic entmffoTd)Mii$n^ veröffe-nEcht lver- st»dm, sich^veiw ch KLÄ^LL^^LnnM crnf GrnrÄ) 5er stand smeldunbl 1. April, 1. Muquft und 1. fc^emiber eines' jeden Ja^ Cirte -^^chtwgsdekMrnt- ^ >?: *V & 11 i>er Ve-kMrntinacsmnq U'Dm 25. L-epteinber 1917, bettessend asKÄ 5 sssääse? Wortlaut berder..ÄHlg --^NTmner^dieses Blattes etnAusehen ist in der heirtigen Eine neue Drehbrücke über den Suez-Kanal. W^Sfe^neue*Reutersch«, 'Kanal bei ef Kwttara ist beendet Der direkte^ 1 'n s?" d-enst non Kairo „ach VaWin^urL^M^N- Baku van den Bvl.cheiviki zurückerobert ^^lla'tt.nope,. i 6 . Mar (WTB.i Die Agence KKi St tÄ dL CBieftner! W öer £u6enöorf--$pen6e Zum voüen Erfolg. Gebt für die rttiegsbeschWgten! Milli Bolschew ik in d^ Gegend ßT u X^J r f elttn bie fÄSfste ^^e7'I'V^°non^A 1"-üiIcfldlt M.|iviauuu Oie (iiiT ti t^fßm^dicher'"^-,^^ aekmmen sind Nach dem Ein- üffRftÄ'SÄA? numen aus t ^ ctcn konnte, wiewohl Musel- beigoeilt warm ?takfben gmgen uub es ihnen überdies Patronen aus- A. WiVW, Vrr Seekrieg. Slrur A-Boot-Erfolge. NerS' 1 ! '^'ulllch.' Unsere ii-Booce habe,, im mievemm 13 000 BrM^T^feindl'kb ^ ^^^ands schiffsranrn^L *. ^ ' m '^^uolrchen Handels- —- ^JisasÄrKrj-: Gewässern. Unt^nke^^ 1 ^^^“ '® nt ^[tab teilt mit: ftöett ©etoäffern ac 6 £iefim he ln russi- ftzrf Tagen vom ftas ffl' 1?^ »*f*P inner- lÄm iSttettkrästt und XrarzixyrtZi* cJf . xna btnmQ bei deut- Zamlands jerfW fyaiU Südwester« GkfäÄoc 6et und i» 5er Nähe öon^Lv^^J 71 ^l^desband. Tie bar /tpirtnAvt 5J^_4? , tnu}0£ üiaren ichün unbranch- 26. b**arf J müJ w hen N?? 1 ,.A?„der Woche vom 20. bis A Wr.'LWLMiE MLUNL ^ ää sjsa» OfeSÄ ÄImür^-'S KS w „ x . c Kreis Wetzlar. mt t A,v b o1w r f to Witwe Steier- ohne ziz S ö nnige-Z .bausgerät. Bemerk, ® flDÜte W» nichts nwljmabm mch . ,, ^ Hcfftn-Nassau. voller ^ Erdbeeren stehen bereüS m SKMKEHLM»«r SWS nalmien, einem modernen «Sv !£ 1696 ihm Wohnung samt- ÄvbUiar mvöf äa^' t^i ^ mtt > ***£*■ SfSraäniMioWt „„rJJ ■ ia££ g7 £ «erfte^mmmg kommen. — Als sÄStmTlffS 1 ll?fw®Ä und Frankreich aefrf)»wrschen Deutschland dieses RannreZ qebSrt n>t §^ch?. 1 e InneneinrichtungS srn/ss «stK Ms erLL s “fff.”? t~A a r £• fr«? Ä,*"“tS.Ä , S 800000 Mk. rnv ^ ^nttreu Darlehens vov kilnehme, b^Mk^Ln^söl'T^^'En^ng für Srie«^ bEichtittt die »mter l ^jr,fe 1 Vu'iiw!„v tt ^ ,tn 's^s! rteite dn °‘ ^TLMLKE-Z ^wSSViÄ Ä^ÄllSlnÄl kräfte zogen sich dem sie selbst i ge f»rengt"tzLtm »kr Wriftfe \! U.Boöt'e Mks dnn Hafen von .Helsh'^.^.^E», ^ wurden rmd versenkt. Drei Boote der O^^ss^ÄÜ. 3 Sesprcngt ^a«e und dem 8. April ^erSSrt U, ^le diesem rnmgsgemätz nach Petersb^g gebracht. ^Eschaften wurden ord Plan, den Hasen durli U-Boote auf die Besamung der^Harsdelslck^!^^ ^ englischen ^2 vevanlaüte Be>nichmng pÄe^ ^^^ezeich Felndest>and gefallen sein würden 2&n km C . bfe ^Nst in ^arÄS:!5%Ä: teftSWS&i&Ä flbngnt brei IWBooJ? K S ÄiSÄ.?* Di, Sw oerließm England E lTÄf ,^^rden. Leichtern tu den genaamten Haien tUlPj *? <.?mrden auf ^ivässer nach .Krönst itfdnftt Sie^wurd^ lü Zeronstaot umgeladen un. tellrtin,«™ fJr ön L 19 - September rifchm Werften in Petersbura Lurwk Tage in die bal- Buse:r von Riga 1^7 Ü" Jf ' ö , oot aeriet im man die Unmöglichkeit ein gesellen batt- ^ nachdeni wurde das U-Boot durch hu*natn? wJnirbLf?^ ^ttzubrinaen, ^rto erreichte, in di? *“ wohl fedenjLllg Aus dem Reiche. T« BmcheSmtSaussih»ß für auswärtige nmtkam^n »l „'Ja mVl'fn'ffi®;' fc “ -L» .» ä* ""'^ .?«r:wr.'.'-«v «s Strohl/Ul. der nnn schon 50 anrlrv^^ 1 ^ G ^ C derr twt senunn oor den SEnmstE ton Smr 9 £rr m Empfa^°^ Skn,pe§bühr h^rr 9^noramcTt werden können ZLWMMZM^Z Eiehe Anzeige. MimfüMank „Trubes Gehetnmrs" ^^en. ^ w er . „ ^Landkreis Gic^n. ft E-.'dM'Mt.M'sur uffir JKjm «y* „W, ä- isrlfr-Ä S-8L1MMLM fcfsll £\!ä'ää“ä» sasfts aÄ«“ es » <> , , Kreis Friedhcrg. Miber Äffe erbielt ber UnL«L^ S?7 " f * ne , - Stärkend,,rg und NheiiihEn Habr?qsL'^^^./^Nr«i. Tas Adreßbuch für do« flössen ist. crschie «, M, ^gl^iß gf Mfe v.n - at^ÄÄ*s?4 r«m»Ä>fcfcäÄ fc. ss: Tij’iii; äs^S®aSW«Ä B&ßü sSääIS MFMdME graue Und broune Dünr hemich e Tamm asiKÄI»«^ *» ** L BttKS»?? SÄ: m m Sfeat^ ‘&te IZtS^ "^der lchttn “Jf-* drt °' ** ““ Lfn sämtlich einen gebracl)t. Beim 5000 bis 8000 sehr guten enccc ü leugnet , lw &ä.r“SS' Si « 1 P'"^Ä s ss mal rn^tni Tiedsia!>ls ‘Jairb^rnf^ l< ^ on Tiefe *&fe?r“VöS? ÄÄW 11 !!! 220 Lehranstalt in Tann stabt besuch^ ^? .sH^emrd, ^c ern höhere Tier Dieb erhält ein ^hr durch, siast (nati'irlich nizwu t^n m bofNmnqsvolle Gymnw Gefängnis wegen ^ mt f eaU > 6 WiS ®Sraiftbte^n^, 1 Settt^aiW.'^ K ^ °berf««s^ Tichaner und «eueffen SSSfKrrcgswnchervr-^tz znrückliegen ift beute strafbare Handlungen b:s 1916 Tichau,r ^knelt ein Ao Ks Urte,i gEt worben. Isidor Mark ©etbflTafe Cenwn5'r G-iängms unb 18 000 ('Iffingni« und 30 000 ?u c? lbT f,' mb Monate ilcHaplm ,mitten ukr hrJv-nfc° k si ^ llürinn 1 1 Geldstrafen von r>o bis loOÖ Mk ' ^ öni>cten wbn erknelte» «««st «nd wiss-nsch«»tt. . «LsZr^LLLM'r-l^ ML'L^UKZl'L ««rr ^Dldori M " N» "^i ® -NM». UMMrMZWL^ toit ftarf bil ' wSorfer Lm,stier- rJ^J^SPÄTtsm MLLDKLHkAMMsSVS $fiim5'2I2^2LÄ!l ö ®k l ^ be1, ’"‘ ub ni< ^ r oder minder nur Studie«. er«ebi88t hÄi l>a ? l c Sl l l.f lungere Maler, über die uE iffieüiffmt Dct Mu e mit SrilÜbungen »in ßWfHRvn«rf imen '»Ä *“$■ Ä^°. schon L7tt^SZ gl »/Ätt §£?Ä? &“ÄiS t I feWÄÄÄa,?-»:— ting, Hans Herrmann, Ludwig Tett ma n n Mo? 9i/. EWMMA MLLLFLßMZ^ E ÄSrÄ' E^Hs' M^M-LsUZ kMV'-MWMMN Sri,? SH?4säK v! : - «.» Ms btmgigkntSEünm« Polens am 5 Nvvembe^tttt »iLE.e^!l.MLLus WxK-Ni fc, r»d,t"fct»",7 L"m"? >ÄL s ÄSStÄS «jg&Ä J.MI«n,, fc, »„ ll Jfci g fe a VskmNchte«. von Kahl in Sag an] in Siritui^Äin» 1 ^ ^“bterfab vergangeiwn Nacht durch -m, Schild?» Schönthal, ist in Äs -"b' L°s-Ä Zug mO^'en r U^ Eü ^ CT l^ irte lkt Mele bei Arles mit ein?, ßlfM ^ ^ Bahnhc ^rjwncn sind j»t. ?2 öernmnjfcrt ^ t€r ® ug »usamW, Bekimntmochung DieGtadiverordneten-Berfammlung hat die (Erhebung ckuer Miele fürMünzgaSmessertGaSaulomaten'von 0,509)1. Mir bctt Monat beschlossen. (LS wird dieses mit dem Anfügen bekannt gemacht, datz die Miete gelegentlich der Entleerung der MünzgaSmesier mit erhoben wird. Giktzen, den 17. Mai 1016» 3787V Städtisches Gas- & Wasserwerk Gießen: Stedtng. AMliLk Sr?eantB52^ait8cn der Ltsdt 8ifB«u Bekanntmachuug. t3 c t r.: Verkehr mit Milck. W wird tbiederhott daraus hruFewiesen. daß die Vollmilch für Kinder bis zum vollendeten 6. Lebens- ^ auch aus der Städtischen Milchküche (Säuglings- m, Websteüi strafte 43) bezogen werden kann. Diese Milch ist unbedingt cintvandfrei. (Kietzen, den 17. Mai 1918. 3793V Der Oberbürgermeister (Lcheivsmittela-mt). HolzverfteLgemtns. rerden versteigert: Mai l. IS. aus dem Distr. Junge- Hohe und ,erod, Schutzbeztrk Nein- 38 Fichte Derbstaugen Bekanntmachung. In der Woche vom 20. bi» 26. d. M. wird in den Verkaufsstellen dier MErei Gebrüder Grieü mif die Buttermarke Nr. 21 anstatt Butter für die Bezirke 1—6 1 / 8 Pfund Margarine, für die Bezirke 7—12 1 / 8 Ütter Oel ""E-ßen, dm 17. Mai 1918. 37948 Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). Bekanntmachung. M l 1 1 io o dj den 2 2. Mai 1916, n a chmit - tags 3 Uhr, wird die einmalige Abernttmg der Gra Sn Atzung aus den städtischen. Anlagen uwechklb der Stal in 27 Losen offenttich versteigert. Tie Zusammenkunft ist auf der Süd-Arüaae am Stadt- rheatrr. Gieße«, den 17. Mai 1918. 37966 Ter Oberbürgermeister. I. V.: .Erenzien. Beigeordneter. Bekanntmachung se» Kabrvreis der städtischen Straßenbahn betreffend. Dtrrch Beschluß der Stadtverordneten-Versammlung vom 16. d. M. ist! die bei dem Fahrpreis der städt. Dtvatzenbahn bisher geloährte Bergünstigung mit sofortiger Mrkung dahin geändert worden, datz statt bisher 14 künftig nur 11 Zahlmarken für 1 Mark verabfolgt werden. Gießen, den 17. Mai 1918. 3797V > Ter Oberbürgennerster: Keller. ES wer 1) Dionlag den 27. buchen, Langebuchen hardShain: 4 Eichen Stämme--2.99 Fstrn., aö tfitote ^'cronöapi - 2,08 Fstm, 20 Fichte Neisstangen - 0,31 Fstm. Nm. Scheiter: 324 Buche, 1 Hainbuche. 4 Eiche, 2 Birke, LKtefern, 18 Lärche, 0 Fichte. Knüppel: 79 Buche, 5 Eiche, 4 Birke, 8 Lärche, 2 Fichte. Reisig: 206 Buche, 2 Eiche, 30 Lärche. Stöcke: 57 Buche. 14 Lärche, 8 Fichre. Zusammenkunft vormittags 8 /* 10 Uhr auf der Stratze Reinhardöhain—Winnerod, an der Bnuxttgrube. 2j Dienstag den 28. Mai l. IS. von vormittags 8 Nhr an in der Gastwirtschaft des Herrn Heinrich Schullheitz in Lumda aus ben Distr. Bernberg, Tränkkops, Btlsiops, Steinberg, Schmidtbusch, Heiltgenderg und Buchwaidskopf, Schutzbeztrk Lumda: 13 Eichen Sttiinme — 10)80 Fsim., 2 Nm. Buchen Nutz- eiter. lltnr. Scheiter: 342 Buche, 12 Hainbuche, 34 Eiche. Stierer, 126 Fichte. Knüppel: 26 Buche, 13 Hainbuche, 25 Eiche, 1 Birke. 0 Kiefer, 108 Fichte. Reisig: 1071 Buche, 41 Eiche, 2 Fichte. Stöcke: 104 Buche, 6 Eiche, 17t, Fichte. Das Holz ist vorher einzusehen. In den Distr. Trank- kopf Bilskovf, Bernberg, Heiligenberg und Buchwaldskopf kommt nur das urrlerstrichene Holz zum Verkauf. Bor Beginn der Holzversteigerutig wird das GraS von den Mähvlatten JakobSheiligenwiese und Wtntelwiese versteigert. Nähere Auskunft erteilt Forstwart Wallenfels, Geilshausen. Grünberg. den 16. Mat 1018. 38148 Grotzd. Qbecsörfterei Gründers.__ PS Klecuerstergermig an der Ziegenzucht-Station findet an: DienStag den 21. d.Mis., io, mittags 10 ttbr statt. ES können nur Mitglieder des Gietzener Ziegcnztlcht Beretns steigern. 3776 BekanßttnmchuNg. Ans Grund der Bundesraisversügung vom 15. Februar 4917 (R.-G.-BO Seite 137) und der Äissübrungsbestim- muvaen vom 16. Februar 1917 (N.-G.-Bl., Seite 140) wird ffcr den Bezirk der Stadt Gietzeu folgendes bestimmt: 8 1. Nnochen reder Art in rohen: oder vorgelochtem Zu- »statten, Kantinen, Bolkükücheu, Gast- und Sveisewnt- schaften, Schlachthäusern, Fleischereien und allen Fleisch verarbeitenden Betrieben anfallen, dürfen nicht verbrann:, vergraben oder auf andere Weise vernichtet noch zu Dünge- ober Fntierzwecken verwendet werden, sondern änö von anderen Abfällen sorgfältig zu sondern und oa die nachstehend bestimmte Sammetftelle oder deren Abholer abzuitefern. 8 L. Die Bersüttermm der im eisne» Haushalt anfallenden Knochen an eigne Hunde oder Gellügei bleibt erlaubt. S 3. Der Verkauf von >ohen, nicht vorgelochten Kno als Fleilchbetlage aber über dea Ladentisch *» die vsikerurg, die Abgabe an Volksküchen, Malsensp anstatten, wohltätige Vereine uuo. bleibt gestattet. § 1 Der freihändige Verkauf von Rtnderfützen ist m tagt. Diese sind an die vom KriegsauSschutz für vll liche und tierische Oele und Fette bezeichueten St« abzulresern. Fletsch- und Sehnenteile können nach auSgegangenem leichten Borbrühen vor Adtteferuug getrennt werde». 5. Herman Hetz, Echütrenftratze 62. 8 6. oder Betriebsleiter verantwortlich. Zuwiderhandlungen gegen diese Verordnung werk mit Gefängnis bis zu 6 Monaten und Geldstrafe bis 1800 Mark geahndet. Gießen, den 1«. Mat 1918. 878 Der Oberbürgerntnster (L-LenBrmttelmnt). West-Anlage 31, Teleph. 2054. » w können eingestellt werden: L) bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Gärtner, 1 larrdw. Arbeiter in einem kleinen laich Betrieb, 3 Eifendreher, 4 Schlosser, 3 Werkzeugschloss 3 Schmiede, 1 Küfer, 2 Schreiner, 1 jüng. Schneid 1 Freierer, 10 Bearbeiter, 1 Photographen gehst ’J Dkanrr^ 30 Hilfsarbeiter für Eisenbahn, 4 Hilssd her, 10 Kohlenlader, 5 Straßenkehrer, 5 Streckenarb ter, 3 kräftige Arbeiter, 1 nmg. Bürschcherr, 3 Wiese nrbeiter, 1 Stukkateirrlchrlrng, 2 SchneiderLehrlttrge; bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 Gärtzrer, 18 Schlosser, 10 Dreher, 8 Schreiner, Bäcker, 1 Frisierer, 3 Zimmerleute, 10 Maurer, 3 We^ Kinder oder Stukkateure, 3 Glaser, 1 Jngejsteur u Statiker, 2 Hochbauteckpriker, 1 Buchdrucker oder Schw zerdesen, 2 Heizer, 1 Sägeschärser, 80 gesunde Arbeit 10 der lrberter iUi Verwalter (Mechaniker oher Installateur). E s . s n ch e n Arbeit: . 1 verh. Schweizer, 1 Bau-- imd Masch: Arbeit, die im Sitzen ausgeübt werden fami, 1 Hi teckmiker, 3 kriegsbeschädigte Buchhalter (für Anfar stzellung), 1 Schreiberlehrling, 2 Schlosserlehrlinge, ulpflick sckmlvflicht. Iimge für Botengänge, bl Bei hiesigen Arbeitgebern k W e i b l i st) e Abteilung Arbeitgebern kön gestellt werden: rkä nen etn- 1 sackchmdige Verkäuferin m ein . 12 Tiensttnädst)en, 1 K'üchenmadchcn, 8 Lauffrauen, 2 Waschfrauen, 10 Mädchen für Batmbienst (Zugdienst), 1 Leyrnlädchen in ein SchulM'schäst. Bei auswärtigen -/lrbeitgebern: 2 taitdiv. Mädchen, 3 Tlenftmädcheii, 1 KüciZenmädchen, für Pulver- und Geschoß sab riken werden Krauen und Mädck>en gesucht. ES sucken Arbeit: 1 Buchhalterin, 3 Zkortto ri st innen, 1 Privatsekrctärin, i Verkäuferinnen, jimge Mädchen, die zum Teil Ma-- schinenschrmbest erlernt haben, 2 5ZehcmLdchen. F ü c das besetzte Gebiet w e r d e u gesucht: Lnie grötzere Anzahl Helfer mib Helferimum für verschiedene DieustHtveigL. Ol-oke ^u5VLli! in PHOTOQR. APPARATEN und sämtl. Bedarfsartikeln finden Sie stets in der CENTRAL- DROGERIE E. 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Die trauernden Hlcterbße&ea««*: jaj»* V9&ntU«2a q& 4 Kinder E«iäh&pdl Hanlt««h Familie Heinrich Weisel HI. Fataiiü« «loh. lUeinrleh Weisel FasnJüe Ilarl Klftcker Familie Wilhelm Matfees. Birklar, Lieh, Betten bansen, den 18. Mai 1818. jggo Die Becrdlgnmg findet am 1. Feiertag, nachmittags 3 Uhr, statt. «Si mk Mr bk vielen Beweise aufrichtiges Teil- nähme, bei de« uns so schwer betroffenen Verluste sage» herzlichen Dank gauriSl* Rotte Frieda Aohrbach. _ ogrAticncn L>anr! _ BAarmtmachttng. Der vom Gtmeivderat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Oöerhörgern für das Rj. 1918 liegt vom 18. lf. MtS. an eine Woche lang auf unserem Amtszimmer zur Einsicht offen.Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll vor- gebracht werden. Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch, die Ausmärker beL^utragen habm. Ober-Hörgern, den 16. Mai 1918. 3604 -vßh. Bürgermeisterei' Oberhörgerrr. Holler. Gri Lkrrksagmrg. Kür die vielen Beweise herzlicher Teil- mchrne beim Tobe nuferes lieben, w vergeßlichen Sohnes und Brnders sprechen wir hierdurch unseren innige« Dank aus. Technischer Revisor Ph. Rnhn «ui» Familie. m Dormstadt lArheilger Str. 1 Mai 1918. Bekarrntmachnng. Di« Stück« der petzeutr« KetegOmrleih« der be, uns gezeichneten Beträge kSnnen in Tmvfanq genommen werden. Die erteilten Abrechnnng«, find als «a»w«t» unbedingt vorzulegen. Dritte Personen sind zur Empfangnahme der Stücke schriftlich zu bev»«. müchttse«. o Ebenso können die emgcliefcrten Sparbücher gegen Rückgabe der erteüten EmpsanaSbe- scheinigung abgchott werden. Die SriegSanletzestück« nehmen wir ans Antrag m RnfSes-rhr«»« «nd ©emoltwiifl; auch stehen fener- „nd diebessichere Schrankfächer unter Sett-st. verschlug der Mieter zur Verfügung. Gießen, im «prü 1918. 3327D Be zlrttspark^se «testen. _ -ege« Marke» gibt ab U. Trschsbr Gteinstra^e 48 SSI« fTT« s c h'i'e c en'E s'‘| Anlaus 99» Mtrthu* Vapier. Flasche«. LoMAoihenberger. TsL eyh. 178. _Ne»ernr»eg 22. SIlMtiit Wkmkk-iW lijfea. noch zahlt werden. ASseMeine OrtSkrarrkenkasse Gießen. I. A.: Alb. Lentz 87 S* * Unseren Mitgliedern, die eine NeuschÄtzunj veS BranvkafsenwertS ihrer Gebäude bezw. einer Kriegszuschlag zu beantragen beabsichtigen, empfehlrr wir dringend, um ihnen vnriötige Kosten zu ersparen sich mit unS vorher ins Benehmen zu setzen. 878 Hausbesitzer-Verein e. B Fernruf 83«. Ba^hofKraße 4«. ZLiLLlcem ... - , „F1u-Lcnal»i»1lkrr jeder I, — cttio cu, Tagen lieferbar, metxsch dt Ott., KAhmmn bei ... in 3811hv 140. io- ii Wii von AnitanttSlen. Möbeln, gcmzen Einrichtungen, Alt. eisen, sowie allen von mir geführten Artiketn. 78 Louis Rothenberger. .. .. ■ { VEwaiwe , m f. e. - de« 18. d. M. L Vekertim^Vc*ter Bern. 8.Zeiermg: ,^Vater Jaba". MW _Der Vorstand. uarxojv Schutz. msonsi»lhnen noch Ihrer Wahl «u* «. Bhnrtr. froa*. a«ck*nn- tt»t<* (einig« Artikel unter Zuraduhmg tt. JUhr- betragtts), wenn 81« I»r uns 100 KQnsötr- u. Uelegenhelts-Postkarten ln Ihrem Bekaunrtcn- krclju» YtiXculisn. DU» Karten diid «ch -a n. J eicht verkäuflich. Skrvden SU vru Ihr« Ättrcase RU orlwiiMn mrütti dl* K»v«Wt<«ha XaMd^p! ImwiXo vavtl di« ^U»>ch«ok(«sU. Van <-f *chIckvn Sie an» dann Ak. 20,SS Swahmnr«. W*3 81« Sfiuichn Nachweislich haben wir Hundert- Utuend« tat ZufnedtnLelt bedient An Personen unter »H Jahren liefern mrlr nicht Pvclaflar _ »«inen Beruf nogebo*. WafitjF ScbttikÄ 4 0ec(\n V.IS/ , 7 V. Nr. 115 Meller Blatt Gichener Anzeiger IGenerai-Anzeiger skr Tberhejsen) LamsLsg. 18. Mai 1918 Der Sries Kaifer Karls und das englische Unterhaus. Ha« g, 17. Mm. Reuter meldet aus London: Jin Unterhaus« stellt Runciman an Balsour die Frage, ob, als der Inhalt des Briefes vvn Kaiser Karl der französischen Regierung und durch diese dem Premierminister mitgeteilt woroen war, diese Mitteilung auch den mrderen Alliierten zugegangen sn. Bernahm die amerikanische Regierung etwas über den Vorfall? Hai der Premierminister seinerzeit diesen Vorfall dem' Mrmlterulm des Aeußern mitgeteilt? Warum sind die Verhandlungen nicht geglückt? W>:r cs aus rein territorialen Gründen, war es, wen §;xrnfmcf> nicht allein Elsaß-Lothringen verlangte, sondern auch das Gebiet von 1814 und sogar das von 1790? , Balsour antwortete: Runciman hat verschiedene prägen ül«r einen Gegenstand gestellt, welcher begreiflicherweise vrel Interesse erweckt l)at, und ^war nicht nur in England, sondern Dich außerhalb. Wir haben niemals Besprechungen dieser Art ern- qeleibet, aber auch rriemals solche Besprechungen verhindert, wenn ein anderes Volk sie wünschte. Wenn ein Vertreter eines feindlichen Landes ernstlich verlangt, uns Vorschläge machen, dann i:no Yoic bereit, sie anzrchöven. Es ist selbstverständlich, daß wir nickt unterhandeln, ohne unsere Bundesgenossen davon in Kenntnis zu setzen. Der Brief, welcher die allgemeine Mfmerksamkeit erregt hat, war ein Privatbrief, gen Kaiser Karl cnr einen Berwuu-ten geschrieben hatte und der durch diesen dein Präsidenten der Republik und dem französischn Premierminister unter dem Siegel der strengsten Verschwiegenl.«eit initgeteilt rourde mit der Bestimmung, deii In halt ausschließlich dem britischen $rcm:crm l int)ter utib dem K öni g von England mitzuteilen, aber nicht dem Kabinett des Premierministers. Der Inhalt dieses Briefes amr unter diesen Bedingungen -dein sranzösischcr: Premierminister r.nt- geteilt rvordeii. Balsour nmr im Augenblick, als diese Unterhandlungen stattsanden, in Anrerika und als er zurückkehrte, unterrichtete er snh '.rickst so gründlich, wie er es hätte tun können. Runciman fragte weiter, ob Wilson unterrichtet sei. — Balsour antwortete: Die amerikanisch Regierung war m jcneni AugenAick nicht besser unterrichtet, als ich selbst. Iw habe kein« Gelieimnisse vor Wilson. Jck>er auf den Krreg und die Kriegsdiplvmatie bezügliche Gedanke liegt offen vor Wtl,on. (Ber- Rvnciman batte gefragt, warum die Besprechungen nicht zu einem Resultat geführt hätten und ob das infolge der Lmiprüch Frankreichs ans Elsaß-Lothringen oder des Besuches Doum'r- gues beim Zaren, Anfang des Jahres 1917 der Fall gewesen fei. Balsour antwortete, es sei keine Rede davon, oaß dieses vergrößerte Elsaß-Lothringen ün Krieg s- ziel der Alliierten bilde. Toumergues Besuch und seine Besprcchmgen mit dem Zaren wärm erst viel später gekannt gcwor'en Sie bildeten keine internationale Richtschirur. ©le: ?tc= gierung aab niemals die geringste Ermutigung in dreier Rrcki- tung. Lürch glaube >er. daß dieser Prmkt feinen , ernsthaften Teil der ausländischen Politik irgerrdeiner französischen Regrernngs gebildet habe. , ' Outbwaite sagte, es handle sich hier nickst um den Vertrag, fondnm mn die Erklärungien in der Presse, daß Porncars den Brief des Kaisers Karl mit einer Anforderung auf eine, weitere Gcbieisau^bvertung beantivvrtel habe. — Balsour antwortete - Ties« Besprechungen wurden nickst dirrch einen, neuen Anspruch unterbvli-ck-en. Viellaicht werden wir niemals 'wissen, aus welchen Motiven Ezernin, Kaiser Karl und der deutscheKaiser handelten. Er, Balsvrrr. sei geneigt zu denken, daß dieses Vorgehen einen Teil der Frudensoffansive bilde, lvobei Deutschland nur einen dm vielen Friedens vor schlüge gemacht, welche nicht den Frieden anstreben, sondern nur die Mliiecken veruneinigen wollen. Wenn wir so zynisch mit den Völkern umgogangen wären, wie es die Zentralmächte ttrn, 'darin wäre sicherlich eine Art Gegenangriff erfolgt: der Gegenangriff Elcmennnus scheine ^ vollkomuren zweckmäßig gewesen zu sein. Clcmencean erklärte auf die dent- lickstie Art die Triebfedern der Diplomatie der Zentralmächte. Bal'xrnr glaubt, daß kein Versuch der Zantralmächte jemals im Interesse des Friedens unternommen ivorden ist, sondern innner nur mit dem Zweck, di« Alliierten zu trennen. Es sei kern Beweis vorhandea, daß jetzt oder zu. irgendeiner Zeit die deutschen Regierungskreise die Möglichkeit ervwgnr hätten, einen Vorschlag zu machen, den England als einen Weg zum Frieden betrachten komrte, einen Frieden, der di? Freiheit der Welt sicherstelle.. Die Frage sei durch die französische Kcrmmerkomimission untersucht worden, und zwar ohne Zweifel mit einer genaueren Kenntnis •oov Tatsachen, als er sie im Unterhause mitteilen konnte, Groß- britanien habe kerne Eintichttmg in der Art der.französischer Kammcckommission. Die Folgerung, yu welcher diese gekommen sei, war, daß der Brief des Kaisers keine vollkommen ^befriedigende Grundlage für einen ehrenvollen Frieden bilde. Solle er mgen, daß dieses llrwil durch andere dNotive als die unparteiische Crwegirng historischer Tatsachen erngegeben worden sei? Wenn die Mitglieder der Kommission ein Vorurteil gehabt hätten, so wäre dies sicherlich zugirnsten des Friedens gewesen, der ihnen Elsaß-Lothringen znrückgegeben hätte, da ein Wink gegeben worden war, daß Kaiser Karl einen Vorschlag gemacht habe, rvel- chcn er später Deutschland ausdrängen wollte. Dadurch wäre bet Krieg zu Ende gegangen und Frankreich hätte seinen Anspruch ans MaßiLothrürgen durchsetzen können. Wenn irgend- eine Möglichkeit bestanden hätte, daß der Vorschlag in der Tat den Samen für einen ehrenvollen Frieden enthalten hätte, wäre es dann nicht natürlich gewesen, wenn die französische Kammerkommission ihr Bedauern darüber ausgesprochen hätte, daß die französische Regierung oder der Ministerpräsident die Gelegenheit nicht ergriffen hätten? Memand wünsche mehr als die britische Regierung, den Krieg zu einem ehrenvollen Ende zu bringen. Balsour schloß: „Wann man uns die eine oder andere Methode zeigt, durch welche dicS geschehet kann, so wird diese natürlich »angenommen werden. Doch :vir kämpfen als eine Macht inmitten zo.blreicl-er Bnndosgenoffen gegen die Zentralmächte, welche, soweit ich beurteilen kann, zu keiner Zeit und'jetzt rveniger als je die geringste Absicht hatten, unseren rechtmäßigen Wünschen entgegen zu kommerr, in denen das ganze Daus und das ganze Land vollkommen einig sind. Unsere Ziele kö:rnen nur erreicht tverden durch vollkommene ehrliche Einigkeit der Bundesgenossen unter sich." Ass§ Staöt tmb kerrrD. G ießen, den 18. Mai 1918. Pfingsten. Weihnacht-, Oster- Und Pfingstreit persinnbildlichen im Leder: der Natur Hoffirrrng, Verheißung und Erfüll;mg. Dankesfrohen Herzens feierten die Menschlem von jeher im Kreislauf des Jahres um die Wintersonnenwende die ?lüs- sicht aus das Wiedererwacheu der Erde, beim Anblick des ersten Grüns chre Auferstehung vom Winterschlafe, beim Einsmnmeln der ersten Feldstrüchbe die Airsgießung erneuter Fruchtbarkeit über ihre blühenden Fluren und Felder. Von Jahr pi Jahr, Jahrhunderte zurück kann man beobachten, wie das PfmHstfest, das nach christlicher Aus- legnng die Feier der Ausgießung des heiligen Geistes ist, seine Bedeutung als Gernenrgut der christlichen Völker bei- behalten hat, ja tote in friihereu Zeiten die mit ihm verbundene-. Begriffe wesentlich dichter waren als wie in unserer heutigen, hastenden Zeit. Sah man in dem Osterfest die Zeit des Medererwache-ns der 9kttur, so verband sich mit der Pfir^stzmt die Eckvartung auf die Erstlings fruchte der Fekdarbett und Viehzucht. In üppiger Pracht ist alles auf- gererrnt, emporgeblüht, das ansgereiste, aber noch zart vnstige Grün leuchtet in der hellen Sonne fröhlich ans, Mawtmnen, Syrrngeic verseiwen ihre berauschenden Düfte, rn prachlvvüeu FärLun-gini pmngesu Rod und Weißdorn gelber Raps und grüne Wintersaaten wiegen sich leicht im Winde. So gilt Psingsten, rvenn auch unbermißt, noch heute als das Be- Stativ ns [t, das es in früheren Zeiten lvar, utid das unsere Dichter besangen. Wie singt doch Uhland in einer Ballade: „Psingsten war, das Fest der Freude, Das da feiern Wald und Heide." Biele Bräuche waren mit dem Pfingstfest verbunden. Zum Teil sind sie allerdings verschwunden, da man ihren tieferen Sinn nicht mehr verstand, zürn Teil hat sie der Weltkrieg beseitigt. Hoffentlich aber nicht endgültig, denn damit ginge ein Stück BolksgeschichÄe verloren. Man deute an die Maibäume, die wie der Weihnachtsbartm den Wachs tu msge ist versinnbildlichen sollen, oder den Maikönig, die Pfingsr- brant, wobei die Beziehung zur Walpurgisnacht, in welcher die Hochzeit Wotans mit Freya gefeiert wurde, deutlich ertenirbar ist. In verschiedenen Gogendw sind andere Bolkseigentiim- lichleiten gebräuchlich. Wer z. B. am Pfingsttage zuletzt aus den Federn steigt oder als letzter auf dein Dorsptatz erscheint, gilt als „Psingstlümmel", ähnlich wie der Langschläfer am Palnrsonntag mit d-em Ehrermainen „Palmesel" bedacht wird. In der Oberpsalz steckt man den Psingstlümmel in einen großen Sack Und führt ihn. auf einem Schubkarren von Haus zu tzians. Umzüge wurden veranstaltet, gemeinsame Schmause abgehalten n. a. in. All das fällt ja nun rnr vierten Jahre des Krieges weg. Deshalb braucht das Pfingstfest 1918 aber nicht trübe zu sein, denn vertrauensvoll in jeder 5Msrcht können wir dem Kommenden entgegensehen. LcbcnSmrtLelmarken. Für die Zeit vom 20. 3J?ai bis 26. Mai 1918 haben nachstehende Lebensmittelmarken Gültigkeit: Brotmarken der 21. Woche, gültig vom 20.5.1918 - 26. 5. 1913 Butterinarken „ 21. „ . 20. 5. 1918 - 26.5.1918 Fleischmarken, 21. „ „ , 20.5.1918 — 26.6.1918 Kartofselmarken, 21. „ » „ 20.6.1918 — 26.5.1918 Scrsenmarken für den Monat Mai 1918. Ein ttmtansch verfallener Märken findet nicht mehr statt; eirenso wird für verloren gegangene Marken kein Ersatz gewährt. Nenanmeldungen und Numeldung von Neugeborenen haben nntcr Vorlage der nötigen Ausweise, insbesondere der Lebensrnittel-Answeiskarte, auf dem Lcbensmittel- amt zu erfolgen. Umzüge innerhalb der Stadt und Wegzüge von Gießen find in den zuständigen Bezirken anznmeldcn. Geschäftsstunden des LcbenSmittelamteS von 9—12 Uhr vorm., 2—4 Uhr nachm. Markenausgabe üir Urlauber: Sonntags von 1ü—12 Nhr vorrniLtags. ** Au s z 2 i ch n u n g. c n. Musketier Theo Simon, Inhaber des Eisernen KrouFes, erhielt die Hessische Tapferkeits- medaille. — Dem Großh. Hessischen Zugführer Earl Appel wurde das Eiserne Kren^ 2. Klasse verliehen. — Dem Ober- HeiAer Fritz Schnabel S. M. S. Oldenburg wurde das Eiserne KreuH verliehen. ** Rotes Kreuz. Von Herrn Bahnmeister N a h l- meier wurde dem Roten Kreuz zur Unterhaltung für die Verwundeten in den Lazaretten ein wertvolles Grammola mit vielen Künftlerplatten gespendet. ** Marie Wi t t ich, die bekannte kgl. sächsische Kammersängerin, Ehrenmitglied der Hofoper in Dresden, b-sgeht in diesen Tagen ihren 50. Geburtstag. Die Künstlerin, die am 27. Mai 1868 in Gießen das Licht der Welt erblickte, sieht auf eine an Erfolgen und Ehrungen reiche Vergangenheit zurück. Nach erfolgter Ausbildung als dramatische Sängerin b ei Frau -O. Übrig ick Würz bürg ging Marie Wittich nach Düss-eldorf und kam über Basel, Schverrn schließüiiyi nach Dresden, wo sie alsbald ein gefeiertes Mitglied der kgl. Hofoper wurde. ** Oberhessischer Knnstverein. Die Gemälde- Aus steUnng im TurnihuLls am Brand und die ,reue Gießener Knilstsammlmrg im diciwn Schloß, Eingang Senckerrber- straße, sind an den beiden Feiertagan von 11 bis 1 Uhr geöffrvet. ** A n l a g e n m n s i k findet am 2. Feiertag, vorm. 12 Uhr, in der Süd^Anlage mit folgender Spielfolge statt: Erzh-erz-og-Albvecht-Marfch, Vvn K. Komzak; Ouvertüre zur Oper „Das Goldene Kreuz", von I. Brüll; Hüons Zanber- houn, Gr. Fantasie a. d. Op. „Oberon" ,von El M. v. Weber; Spanische Tanze Nr. 2 und 5, von M. Moskvwski; Im Zeichen des Mars, Gr. Patr. Potpourri, von P. Herold. ** Tie Stücke der siebenten Kriegsanleihe der bei der Bezirksspackafse gezeichieten Beträge können dort in Enip. fang genommen iv-erden. (Siehe Bekanntmachmg.) ** Bezirks - Kauinchieni - Geflügel i und Ziegen-Au s ste llu n g. 2lns die Anzeige in herttiger Nnnrmer sei besonders verwiesen. ** Die ausfallenden Züge. Der neue Sommcrfahr- plan, der für lmgexe Zeit gel^nr soll, enthält verschiedene Züge, die vorläufig nicht verkehre::. Wir stellen die wichtigsten der ausfallenden v- und Eilzüge zusammen: von Berlin, Friedrichstraße 8.18, 10.47, 11.04 vm. und 2.37 rrm. nach Cöln, 7.00 mN. nach Eobleuz: vom Potsdamer Bahnhof 8.47 um', nach Cöln, 9.07 inn. nach Aachen; vom M^cütcr Bahnhof geht 4^4 nur bis Dalle; von Cöln 9.13 und 11.55 vn:. sowie 1.11 und 10.13 um. nach Berlin, 10.18 vm. nach Oberhmcken, 12.00 m. nach Han:w, 6.21 nm. nach Herbestl-al, 7.10 rrm. nach Barmen, 9.11 vist. und 11.20 mn. nach 5>amburg; von Frankftcrt a. M. 10.18 bis Halle; von Hamburg 2.33 mrd 10.48 nach Cöln; von Düsseldorf 9.38 vm. und 9.20 nm. nach Aachen; Vvn Leivzög 8.30 nm. nach Dresden, 6.20 vm. nach Wittenberge, 11.35 mn. TvcrÄ Frankfurt, 9.47 vin. :rach Magdeburg; vm: Dresden 8.10 vm. rmch Leipzig; von .Hagen 10.41 vm. nach Cöln: von Wachen 7.37 mn. und 4.55 mn. nach Düsseldorf; von Magdeburgs 7.16 vm. nach LeipAig; von Posen 7.01 vm. nach Breslau: Vvn Breslau 7.14 vm. nach Posen. Die Züge Vvn Berlin 7.03 vm. nach Frankfurt a. M und Vvn dort 7.22 vm. nach Berlin gehen erst im Juni. Kreis Lautcrbach. rr. Schlitz, 17. Mai. Lehrer Karl Hahn vvn der hiesigen Höhere: Bürgerschule, der als Leutnant d. Res. im Felde steht, erlstelt das Eiserne Kranz 1. Klasse. — Im nahen Frau Rv m- bach brachen Diebe zur ^tackstzeft in die dorttge Mühle ein und räuutten die Räirch-rkamwer völlig ans. Stark?ichurg und Rheinhesstn. 1 Darmftadt, 17. Mai. Die Stadtverordnetenversammlung genehmigte den Voranschlag für 1918. Dü Mus geben weisen eine Steigerung vvn i% Milt. Mark auf (11^00 000 gegen 9 850000 Mark). Die Tauerungsbeihilfen snid mit 8M 000 Mark eingafüellt. Das im Vorjahr aufganommenc Anlehen vm: 5 Mill. Mark belastet de:: Vorans>ck)llag mit 210 000 Mark. Tie Mschreibunaen Inurden mit 115 000 Mack höher eingesetzt. Tie erl-ölitvn Kvlüenpreife bringen beim GaÄvack eb:cn EinnalMeanssall :wn 808 000 Mack (229 000 Msen 532 000 Mark^, beim Wassertvcrk ctmn: solchen Von 73 000 Mnck, wälnend die BeheiMng der städb-fchen Bureaus, Schul-en usw. ein«: ^t«hr° auftvand von 110000 Mack erfordert. Ae Emr:ahn:M aus dem Wald meffcn einM'chr von 'l bH SOO Mxrrk auf, von denen 100000 Mack zur Bildung eines bes. Wirtfchaftsswckes verwendet werdcrt sollen. Tie ungedeckte Summe von 1 115 000 Mack soll durch dis lNehvablieserung des Gaswecks 46 OOO Mack und durch Entnahme aus dem Ausgleichwnds iu der Höhe vvn 704000 Adack, der aus Vermögenstiteln bestritten werden. Hessen-Nassau. ** Frankfurt a. M., 18. Mai. (Zvologifcher ten.) Mancherlei Ner:es bietet der Zoologische Garten für die Pfingsttage. Das besondere Interesse der Besucher erregen dis verschiedenen Jungtiere. Das wertvollste Zuc^refultat dieses Früh- lahrs ist ein munteres Wisentkälbchen. Die im August 1914 im Garten gezüchtete, eingerittene Lama-Stute hat :hrem Erstling, einem reizenden dunkelbramren Fohlen, das Leben! gegeben. Am Hange des Schafberges tummeln sich unter den dies-« lähsigen Lämmchen zwei interessante Daidschnukten-Dtouflow» Bajtarde. Auf der Wasserfläche erblicken wir junge Enten der- schrcdener Arten. Auch von den seltenen Magelhansgänsen ist Nachz::cht zu verzeichnen. Vom Zoologischen Garten^ Köln wurde :m Tausch göge:: hier gezüchtete Tiere ein reinweißer Lama-- h e n g st und, als Gefährtin für unsere:: Muntjak, ein Weibchen dieser Ack erworben. Mannigfache Bereicherungen erfuhr daS Aquarium besonders durch eine von Herrn Oberarzt Dr. Brainv' Marburg geschenkte, bei Trojan, 17 Kilometer östlich von Prilep gefangene Kollettion prachtvoller Balkanreptilien, darurtter- eine Eidechsennatter, .eine Dahlsche Natter und eine Sandotter^ von hier noch nicht gesehener Größe. Auch das JnscktenhauA werft gegenwärtig eine reiche Besetzung auf. Msshttche NachrichreN. Gottesdienst am Sonntag den 19. Mai (1. Pfingstfeieckag). Lvaiigeilsche Gemeinde. In der Stadtkirche. 8: Pfr.-Asss. Lizj. Reuning; 9^: Pfr. Mahr; 11: Mndeck. f. Matth.- u. Mark.-Gem. gemeins Pfr Mahr. — In -der Jo Hannes kir che. 8: Pfr Ausseld: 91 / 2 : Pfr. Bech- tolsheimer. Beichte u. hl. Abendm. f. Luk- u. Joh.-Geml. IIH 4 : Kinderk. f. d. Luk.-Gem. Psi. Vechwtsheimer.' — K i r ch he r g. Vorm. 10: Hl. Abendm. f. Sitausenberg. — Kirchberg und Lollar. Nachm. IV 2 . Üatholffche Gemeinde. 6 V 2 : Gel. z. hl. Beicht: 7: Hl. Messe, gemeinschaftl. Kommt d Jüngl.; 8 : Mst. d. hl. Kvmm.; 9: Hochamt nt. VrÄ> : 11: Hl" Mefie m. Pved., Mlit.-Gottes^: 2: Feierl. Vesper m. Segen- nachm. 5 u. abds. 8 : Beichtgelegenh. Gottesdienst am Montag den 20. Mai (2. Psirrgstseiertag). Evcur a ci \] :?'>emsinde. ^ . Jü der Stadtkirche. 8 : Pfr. Mahr; Oi/srPsr. Schwabe. Berchte n. hl. Lkbendm. f. Matth- u. Mack-Gein. Diittwoch 22 Mai, abds. 8 : Kckegsbetsttnude. Pst. Schvabe. — In der Jo-> b a n n e s k: r ch e. 8: Siehe Stadt tirche; 9y 2 : Pfr. Ausfeld; 11? ZnrH-erk. f. d. Joh.-Gem. Pfr. Ausfeld. — Kirchberg. Vorm. 10. Kalhoiische Gemeinde. 6 V 2 : Gel. z. hl. Beicht (Gelogenh Wn. zu beichten); 7: Hl. Messe; 8 : Austeil. d. hl. Komn:.; 9: .Hochmut m. Poes.: 11: Hl Meste m. Pred.: 2: Md. m. Segen. Dienstag u. F-reitag. abds 8 : Mamndacht. Samstag 25, Mai, nachm. 5 u. abds. 8 : Gel. z'hL. Beicht. — DiasporwGottesbienst am 20. Aiai: Grünbera 9 p,, Hungen 9hz, Lich 8 . Ve^snifehtes. ^ ^ Zivilisaior. Neuerdings ist Enri« IEso, falls du Nachrrcht aus Neupock nicht wieder einmal lügen, das Geld der Barbaren angenomTnen und er rvird es m:ch spät« wichen Charatter bezeugt. Die ganze, vom Vinearen zum Kolorist^ gange dreses Zeitraumes zu erblicken. Nicht wahrsä-eüllich ist. daß 18 ^^^kanstalt. Wasserwärme der Lahn am Letzte Küchrlchten. Dcr? dei' L-eereslekLung. . 0 , MTB.) Großes Hauptquartier, 18. 9Raü (Amtlich.) Westlicher Krieasschauplatz. An den Kampfftouten nahm dr? taasuber schwache Ar- Mlerretatigkeit vor Enwruch der Dunkelheit erheblich zu. Starkes Störungssi:uer h?elt die Nacksi hindurch au. Rege ErkmÄungstatrgkcit M^rte namentlich in der Gegend vvn Lassimry zu heftigen Nahkämpkn. Mehrfach^ wurden G^ sirngeue emgeöracht. * Gestern wurden 16 feindliche Flugzeug und 1 Fessel, ballon ab ge schossen. Der Erste Generalauartiermeister Ludendorff. ^ . * Der deutsche Vertrag mit der Schweiz. ^ Bern, 17. Mai. Dar vorlünsige Absthjlnß dar Verhandkungetz TeutichEws mü) der Schiivoiz bastelst trotz der'Dazwisck-cnkunst der sranzo,:,chm Botschaft zu Iiecht. Die Einigung ist so lockt sock- gefckstitten, daß man aus die.llnderzeichnmV Mitte näckstt^r Woche pck^ven kann. Die erfrei:lia> Eurigung mit Derttschland besteh« >ur. die Schweiz sock und tckrd ivohl mit geringen Aenderunastz rattftzreck werden könne::. Madrid, 17^ 9Nar. Die Agviree Havas meldet: Die Senator Roche gegen die Ausschließung des deutschen Handels. Berlin, 17 Mai. (W-TB. Nichtamtlich ) Nach einer Meli düng der T:mvs" aus Ottwva vom 9. 9Nai führte der ümadischv Semttor Roche zur Begründung sei:res Wideckpcuchs qnitn bS Gilckmrtwurf zur Ausschli^ßimg des deutschen .Ha:rdels mich dem FruBen aus, weim der .Krieg vorüber sei, werde DeutsMan^ Kanadas bester Ha:rdelsL::nde werden. Das Erck>e des Krieges iverds der: Ausbruch eines sürckstei'lichen Haiwelsbanpfes sehe:: Dann würden d:e Vermnigten Staate:: die Finanz- und 5>andelswelL bensche::. Sie hätten Eisen, Kohle :rnd Jrüxnstrie z:rr Fabrikats« pon Waren: s:e hatten auch Schiffe zur Uebei-fühnmg dieser 'Waren :n alle.Weltteile. «: würden sie kerne kanad>1ck)en Waren branck-en. Auch England macl-e Kcmadtt kei:re Aussicht mehr auf Borzugsoehandlung, de:m es werde nach dem Kckege rnm:er mehr gezrom:gm: sein, ausschließlich mit bai Verem:gten ^ducken Handel m treiben. Deutsch'mrd sei eines der Länder, mit denen Kanada :inbedingt werde Hackel treibst müsse::. * Französische Ehrung firr Mercier. demie für moralische mrd Vol5Zw:sse::schaft und ^lickk hat bai Kack>mal Me r c rer und Mauriee Wulf vvn der Lüwener VbiU versttat M Ehrenmitgliedern err«mnt. rrnd TVisscnschcrft. , sisi Ul sta d t, 18. Mai. Heute morgen lourde (in OK-.pmwmL des Osioßherzogs und eri^s geladenen /ckcises die Llusickellmv^ ,,Teilttche Mmst" eröfftrck. Bon ei:mr lvs'onderen Feier wuck» :n Anbittrackst des Krieges ?ll»ftiand g-envmruck: Die Ausstellung ist Ne Namen: ailf. ?luck. du Misch Kumt ist gut vertreten. Tic dlusstclllme en:cu vockreffllckxn lleberblick übcw die Kmrstckcbttmge:: der b‘>wn* wart g:bt, wrrdbrszum 18. Oktober dieses JahveS geüilnet bleib«^ Amtlicher Teil- Sft. Q, 1/5, 18. KR,N Zu der Bekanntmachung Nr. y. ijb. \T. K. H. A. vom 25. September Wr. berstend Beschlagnahme und Bestandserhebung von Aorkholz, Aorkabfallen und den daraus hergesteRsu halb- und §ertrg- erzeugnisfen. vom 18. Rat 19*8. Bekamttmachmig wird auf Ersuchen oes Künm- 5me{*ömiTitftmirm3 hiermit zur allgemeinen Kmntnis ge- 'S?*Y ÖQrterlbn), das;, soweit nicht nach den allgemeinen. Strasgesetzen hohme Strahn verwirkt sind, jede Znivider Handlung gegen die Beschlag nähme vorscl-ri steil nach 8 6*) der Bekanntmachung über d« von KriegSbeban m der Fassung vom (R<.chs-Gesel>bl. 37o) rmd vorn 17. Januar 1918 S 37) und iede Zmmderhandbmg gegen die Melde- E'T r i oiV ^kauiEumchung über Ansttmstspslicht vom Ü (Rerchs-GejeM. S. 604) bestraft wird. Auch kann TErBetneb oeS Handelsgewerbes gemäß der Bekamittnachung zur Fecnl-attung nnz.nverlüHlgcr Personen vom Handel vorn 23 Sep- rerrrber 1915 (ReichS-Gesetzbl. S. 603) untersagt werdest. Artikel TD. £9 l*t Berarvrttnochpng, betreffend Beschlagnahme und Ge- von I!vr1>ü z, KvrkabfLNen und den daraus herae- .Uten Halb« und FertrAerz«vgmssem erhält folgende Zusätze: r 0 angegebenen Hückrynaße finden ans g^- braud^ Kvrffsvpsen, Wrffpicnde uua. Korkscheiben keine Anwendung. halbiort^^§n^ von mindestens 50 mm müssen Satz 2 und Satz 3 dcS § 9 n«rderr mrfgehoben. für Artikel TV. n der Bekcrmwnackmng. kolrefsinrd Beschlagnahme und Be- Kvrkhol», KorkabfMen und den daraus her- gesbellteu Halb- und FerligerUgrgirissen, erhält folgende Faffmig- Mrldtpflicht. Bekanntmachung betroffenen (^eaenstzünde (§1) urtterliegen einer nn«dkrke!wend«r Meldepflicht Ausgenommen von der Müeldepflicht sind die' im 81 Z^L^en 6-e^^brde soweit sie sich in: Besitz von Sclbstperbrnuchern ^'^mlxaidlern, Gastwirten. Ap^hekern usw.) odi.'r un Besitz von Privatpersonen befinden und ihre Gesamtmenge nicht mehr als 10 kg beträgt. II. Nene Korke ans Naturkork: a) 1. Sektkorke für Versand 2. Tirage korke b) Wein korke: 1. bei einer Länge bis zu 25 mm „ 2. bet einer Länge von über 25 mm bis 35 mm .... „ c) Dierkorke. d) flache Spunde: 1. bis 50 mm cp 2. van über 50 mm bis 70 mm cd a) Medizintdrke: 1. bis 17 mm ch . 2. von über 17 bis 20 mm ö ! * 3. von über 20 mm 0 . f) Faß korke .. . ' ff) große Spunde bis 60 mm $ , ' h) kurze spitze Korke.. 1000 ©tüxf 450 ML 1000 „ 200 „ 1000 „ 80 1000 1000 100 „ 55 .. 1000 1000 45 66 .. 1000 1000 1000 1000 1000 1000 III. Artikel I. Artikel V. r . A 1 ! ^ 'Bekanntmachrntg. brlrrffewb Beschlagnahme und Be- ^^ 5 ^blnig von KorkholH. KorLrb, allen tmd txni daraus lier- gestellteu Halb- und FertrgerKeugn-tfsen, crlMt folgende Fassung- . ^ 'Iber die vorhandenen Vonräte sind omi dM Meld^'psltchtrgen alle bwv Monate für die am 1. Ta,re ^ k^ligen MEldcrwmats (Sttchtug) vorhandenen Vorräie Z5 V?r zu erstatten und an die Kn egsrmrtscha f ts-Mtrengesellsdxi f 1, Berlin W 50, Mrn- 1 üoftfm rrtil der Aufschrift „BestandsarHebung von .WrkliolN" M senden. Die Stichtage sind der 1. April, 1 August und 1 Do- Nember ernes jeden Jahres. Neue Korke ans Kunst kork а) Seklkorki-: 1 mit Natnrko.k!?lLr ch n . „ . 2. ohne i'iaturkortp.en . . b/ W rnkorke ..... б) %i xfo:(e d) Mediz m korke: 1. bis 17 mm ch . 2. von über 17 mm bis 20 mm ch 3. von über 20 mm ch . s) Faß korke . « . . . Ti große Spunde: 1. bis 50 mm ch . 2 von über 50 mm bis 70 mm ch 25 „ 35 „ 45 . 120 ^ 250 w 60 .. 1000 KXX) 1000 1000 280 IM „ 6o ^ 40 1000 1000 1000 1(X,0 22 „ S: 100 ff) jj 15 I schm or e. h) I hi Loninu>Ofu)eU»en 1000 IlXXO 1000 1000 175 230 90 7 imo Heitarotenst schule au tHejträten Frrmen veräußert und geltesert n^rdeit, ,die zum Airkauf per: Gegenstände vvn der Kneg^-,MhslV!f-Abtedung des Küntglich Preußischen Kriegs- mtntjterrums zugelassert sdrd. Die Namen der zngelasseuett i7n DEAchchen Reichsanzeiger ver- ... : ^ ai KU6«lassenen Mrmen ist es .gestattet, ttnterauf- kausec zu beirellen nn-d Sn mmel stellen ein zu richtest Tie Unteraufkäufer und Lammelseellen füHert ilyre Tätigkeit erst aufnchmen, nachdem ihnen ein Ausweis über die Berechi- ngung M Ihrer Tättgkett von der Kcisgs-Rohstoff-Abtei- lung des Königlich Preilßischen .i^riegsministeriukns zugestüll worden_ nt. u?. Ausstellung dieser Atlsweis^ ist von den zngelnsimen Firnie-.i bei der Kriegs-^hstoff-^lbteilmm im beantraget!. Artikel U. Artikel VI. §45 der Byürmttnwchnng, betreffend Beschlagnahme und Be- «. .O Uwi tv | j I wvf <)C[ n»ji [ C UJU) ikEerljebung von Korkholr, Kvrkabsüllen und den daraus her gejvellten L-alb- und FertttzerKeugnrfsen, wird mrsgehoben Artikel VII. Diese Nachtragsbekiannttnochung tritt mit ihrer Verkündung m Kraft. F rankfurt a. M., den 18. Mai 1913. Ter stellv. Kommandierende Gmeral: Riedel, General der Infanterie. M ain^, den 18. Mai 1918. Der Gouverneur der Festung Mainz. "'aus ch, Geircra Üeai humt. 6 r_?J T Bekan7rhnachu.ng, betrefferab BeschLagnahme und Be- Amt^erpckmng von Korftp)lz-, KvMbfMlLn und de^raus herge- welllsr Halb- und o-rtigerzeuMussen, erhält folgende AuMe: _ Trotz der Br^Sagmchme ist die B c) Bverkorke, zur W r ederverwendtma ' " geeignet, frei von Bruch . (\ m d) Mhöorße, zur Wiederve^endmrg " " geeignet, frei von Bruär a e) att* anderen 1bn% m Wieder- " " ^ * Verwendung geeignet, frei von Bruch. fc k " ?nder Svhne G. m b. H Mc ^. ngen (Wtiritem'.g.i: 3. Sanner. Narinoarenfnbrik - ^'stster, gorkrenfa-rik; 2 Trashrg & PouiarTlisct.. Bremer fr Sühne München 2 Mm. Merkel SAI'rffefct e. «h.: H g «irchhAfn. Schner' erg-Neustilüte!: g. Schwerstner. Schtvertii. *3. Lammers fit Löhne, Lpan-flu: >. *:c.iij>«rt. 22J" : J. & l^er. 2 Poimn.rsLe «oriiIndustrie Hermann «öhi »tutt-art: Alb»« H.-utzma«,. Retnsdurosiruk« IbB “-'"u: Ed. Ruppen. 9 *) Mit GefängnM bis zu einem Jahre und mit Geldstrafe bis zu zehntausend Mark oder mit einer dieser Strafen ,mrd bcstvrst- 1. wer die fest gesetzten Höchstpreise überschreitet s 2. wer einen anderm zum dlbschluß eines Vertrages auffordert diirch dm die Höchstpreise überschritten werdm, oder sich emem solchen Vertrage erbietet: 3. wer Wien Gegmstand, der von einer Aufforderung ltz 2 3 des Gesetzes, betreffend .tzödssttireise) betroffen ist, beiseite- schasft, beschädigt ot-er zerstört: 4. wer der Auffordcruug der zuständigen Behörde zum Verkauf von Gegmständm, für die Höchstpreise festgesetzt sind, nicht nachkommt: ; 5. wer Vorräte an Gegmständm, für die Höchstpreise fchgesetzt srnd, dm zustandrgm Beamten gegenüber verheimlicht' 6. wer dm nach 8 6 des Gesetzes, betteffmd Höchstpreise.' erlassmen AnsführimgSbesttmmum-eu zuwiderhaudelt ..?^-^?ö0chen Zuwiderl-andlungen gegm Nr. 1 oder 2 ist die Geldstrafe mitzdrstens aus das Tappelte des Betrares zu k-mrssen um den ^r Höchstpreis überschritten worden ist oder in den Fällen werde,, sollte: übcrsteiat der Mindestbetrag zehntausend Mark, so ist auf ihn zu erkennen. Im Falle mil^ernlvp Umstünde kann die 65e,dstr«se bis auf die Hülste des Minde^I ti.'on mu« 6° M. ^ fc» Än-aussA-ist AL gelten für jede Berchißermw oder !>ied» «Mg der vorbezeichneten Geg«iM°dc. 00eT Uefo ' Artikel ll. in fh$t d^^asbÄma-Miachuuy tritt och rhr« BerWnduug Frankfurt (Mckr), den 18, Mat 1918. Ter stellp. Kvmimmdierrnde General: Riedel, Gmwral der Infanterie. Morn», den 18, Mai 1918, Ter Geurerneitr der lFestung fflram Bausch, Generalleutnant, dm des Kreises. Indem wir auf Vorstehende Bekanntmaclxungen des st^llvertretenden Generalkommandos von heute verweisen beaüttrnapn Sie, von dem dm Jnteressmtm alsbald Kenntnis KL « ^ «*ww (ließen, ben 18. Mm 1918 Gwßtzerzogliches Kreisamt Gießen. Dr. U s i n g e r. Ticnstnachrichten detz Grotzh. KreiSamt» «ieße*. Brtr,: Dir dritte Kriegslatterre des $>-£ 1 ^«, LandeSvereims :ce^Frai n?nvererns. vvm 8totm Kwuz und des Mic «SLNWLNSVL MS?« *'■ fu-i 1 r.n fwi A. » . iN-anoerr. t^n rh*tfc !äU 1,10 Eark ausgegeben tot* ^A^Diark s,ü> für Grwinne zu verwenden. s ist m ber Zeit vom 16, Juli 1918 Ittfruf! Deutschland kämpft seinen schwersten Kampf, das Ringen drängt zum Ende. Tausende und Abertausende der Kämpfer in Heer und Flotte kehren zurück, die Glieder verstümmelt, die Gesundheit erschüttert. Ihre Kraft dem deutschen Wirtschaftsleben zurückzugewinnen, ihre Zukunft zn sichern, ist Dankespflicht der Heimat. Die Rentenversorguug liegt ausschließlich dem Reiche ob. Soziale Fürsorge muß sie ergänzen. Sie auszuüben, sind die im Reichsausschuß der Kriegsbeschädigtenfürsorge züsammengefaßten Organisationen berufen. Das gewaltige soziale Werk auszubauen, ist das Ziel der LAdevösrMpeKZe Darum gebt! Macht aus sorgenvollen Opfern des Krieges freudige Mitarbeiter an Deutschlands Zukunft!' Ehret die Männer, die für uns kämpften und litten! Nur wenn alle zusammenstehen, wird das hohe Ziel erreicht. vr. Gkss v. HerMrig v. Stein vr. Uaernpf Reichskanzler Kriegsminister Präsident General der Artillerie. des Reichstages. £cr Ehrenvorsitzende: SüÖCKÖOtff, Erster Generalquartrerrneister, General der Infanterie. v. hm-snbrrrg Generalfeldmarschall Der Zweck der Ludendorsf-Spende für Kriegsbeschädigte ist in dem vorstehenden Aufruf des Hauptausschusses dargeleqt. Ein hohes und edles Werk soll geschaffen werden denen zulirbe, die mit ihrem Leibe die deutsche Scholle gegen den Ueberfall gedeckt, den Krieg weit hinaus in Feindesland getragen und die Heimat vor Verwüstung und Gewalttat geschützt haben. Männer und Kauen in Stabt und Land! helft den Kriegsbeschädigten! Tragt reichlich bei zur Ludendorff-Spende und erfüllt damit die Dankespflicht des deutschen Volkes. Die in Stadt und Land gezeichneten Spenden werden vorzugsweise den Kriegsbeschädigten des Kreises Gießen zugute kommen. Die Beiträge können in bar oder in Kriegsanleihe gezeichnet werden. Auch die kleinste Gabe ist willkommen. Die Sammlung wird wie folgt durchgeführt: 'n der Stadt Gießen durch den Zweigverein Gießen vom Roten Kreuz gemeinsam mit dem Zweig- verein Gießen des Alice-Frauenvereins. Gaben werden entgegengenommen: von den Banken, non der Bezirkssparkasse, von den Geschäftsstellen des Gießener Anzeigers und der Oberhessischen Zolkszeitung; m öen Siadten Grünberg, Hungen und Lich von den dortigen Zweigvereinen vom Roten Kreuz in Benehmen mit den Zweigvereinen des Alice-Frauenvereins; m den übrigen Landgemeinden von den Ortsausschüssen für Rotes Kreuz und KriegShilse, ebenfalls in Benehmen mit am Ort ansässigen Zweigoereinen des Alice-FraueuvercmS. ^ me Haus«und GtraßensammIung in Stadt und Land erfolgt a» «och näher zv bestimmende« Tagen. EL provinzialdireftor Geheimeral vr. Wnger Kreisdirektor des Kreises Gießen. KeHer Oberbürgermeister Zu der am Mittwoch den 22 . Mai, abends gi | 2 Ubr, im saale des Hotels Schütz, Vühnhofftraße.ftüttfinoenden öffentlichenVersammlung laden wir alle Ariegsheschädigten ein. Der verdands- vorfttzende Adorf. Essen, wird über Zweck und Ziele des Verbandes und andere wichtige fragen sprechen. Ls liegt im Interesse aller rcriegsbeschüdigtea, dieser Versammlung beizuwohnen. verband Wirtschastiiche Vereinigungen Uriegcheschädigter Gr-tsgrnppe Gictze,,. Schwarz-Wesss-Liclilspiels • Seifersweg 81 Featprogramm /oro Samstag den 18. bis inkl. Montag den 23. Mai Täglich erstklassige Künstler-Konzerte Ersiauffßhrungsroeht! ErstauffBhrungsrecht! n Stmstllonelles Detektiv- und ßesKUscfealisdraraa aus der modernen Wolf In fünf spannenden Akten Hauptdarsteller: FRIEDRICH KUH ME der berühmte Charakterdarsteller und SiBSL SMOLOWA die allseitig beliebte Bühnensohönheit : nli Trudes Geheimn iiitumiiiiiiiimiiii Moderner Filmschwank in zwei Akten immuuuiiiiiiiiiii iS Voranzeige. Ab Dienstag: Stuart Webts Gastspiel in „Der rtttsolhafie Tod“ 37950 ! Statt Karten. Die Verlobung ihrer Tochter Meine Veriobung mit Fräulein | MAROARETE mit Herrn WIL- MARGARETE SERTH zeige ! HELM JUNG zeigen hierdurch ich hierdurch ergebenst an t ergebenst an Heinrich Serth und Frau Wilhelm Jung. Margarete geb. Roth j Nonnenroth . Villingen Pfingsten 1918 87,9 t.............. . . ..Kt?ffitt3S33 Statt Karten! GRETA RENNER FRITZ KESSLER Verlobte. Glessen, Pfingsten 1918. 01740 Achtung! Von heule ab ist meine llegelhchn täglich geöffnet. Ecst. „ 8 o!raser Hof“ Inh.: An an st Guntrnm Bahnboiitrase 31. W7M Clara Frfebcrtshäuser Friedrich Müller Verlobte Gießen, Pfingsten 1918 Siissholz i. Paketen z. 20 Pf.-Verkauf 100 Pakete . . IS.— 300 .. . . 48 .— „ \ Portofrei. Nachnahme. j Es nnt Sc Witf, übt. 147 . Blamfecirff 23 , ^hv 01765 Ihre Vermählung beehren sich ergebenst anzuzeigen: Willy Rupp Emma Rupp geb. Schmidt Pfingsten 1918. WiöSöck (Ludwlgstr. 4). EUGEN ROLFS DORA ROLFS e«fe. Nldk*i kri eg sgetr a ut Pfingsten 1918. Norderstapei (Scfelcrwlg), Gießen. 01783 S . , ,-- .. ... - -- ——— — .„ Wir beehren ons hiermit uraere VERMÄHLUNG anzuzeigen: Lehramtsassessor KARL KREILING und Frau KARO LA geb. Neurath Pfingsten 1918 Bensheim (Schönberger Straße 32). #lTM Amatenr- Pbotographen Laufen preiswert i Photogr. Apparate ^ in der HaL-Bm. z. üreazplate Spezial-Pheto-Hoas KreHsp!. 9. Ocoqjoojüuuxjoc Die Geburt eines gesunden Jungen zeigen hocherfreut an Oberveterinär der Reserve Dr Joh. Friedr. Engel und Frau Marie geb.Nauheimer Kaufbeuren. 01770 LICHTSPlELHÜUSl Kewte das Festprogramm " 0\ Z8pse Haarunterlag..?ocken, Drehe« sowie alle sonstigen Haar- arbeiien werden schön und dauerhaft angesenigt in dem Spezial Damey Frisier- u. Haarge -1210 Ikolzschnho H oIes c lilapp en empfiehlt L. Zloblermaun. 833 Bleichstr. 12. Zement empfiehlt 12780 Lllnppel, LüUstr.lL. Brennholz. Uv. Buchen. Erchen- und Tannenholz, geschnitten, empfiehlt ab Lager und waggonweise :>772 J. 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Mai 1918, nachm. 2 l / 3 Uhr im Gasthaus zum Svlmser Hof in Hungen. Tagesordnung: Vorlage der Rechnung pro 1917. Entlastung des Vorstandes. Wahl de« Ausschusses. Satzungsänderung d § 24 Ms. 2. 3809D Beratung von Derem-sngelegenh. Nidda, 16. Mai 1918. Der Borstarrd. Caf6 Ernst Ludwig Inhaber: Aug. Rath Samstag und Sonntag: KONZERT Eigene Konditorei. 3037 Cafe Amend S&äast&s; «uad A»«rrL«§ l!M5 Künstler - Konzert Iah ressest des evarrgelische» RetLungshauses zu Arnsburg b. Lich am Pfiukfidis«Stag den 21. Mai. u-rch«r. 2 «hr. Festredner: Pfarrer VSmel, Düsselthal (über Sv Ztm. Darchuu) 37741) Pfarrer Petschar, Ebsdorf Jedermann ist herzlich eingeladen. Der Bsrstand. »r -im Klein-Linden Im Saal zur deutschen Eiche _Grfter und zweiter Bftttgstfelertas: MT Je 2 BorsteZ«ngen Anfang 4 und 8 Ubr. Aus großer Zeit. Autzer dem grotzen Krogramm: Kaiser Karl I. bei den deutschen Stenn* truppen lebend im Film zu sehen, usw. Siehe auch die auszegcbeneu Zettel. ^ : AachEa^ f«r Slinbtx 60, 40 anb 25 Pf. Abends fßr Erwachsene Mk. t»), 80 und 50 Pf. Um zahlreiche» Besuch bittet 01700 A. JSfoyer, DorkragSWnstler. r Stoattrbun Stöizeiber* f j i.Lvden-GatmSnster^irErankf./M.-Bebrc,. Natur- ♦ T b«ravstattu.EehotnngSheim f. d. geb. Mittel'!. Bekannt ♦ Z forgfAt ivdioid. Aohandl. u. Verpflegung. Mast. Preise. f + Beschränkte Vatientenzahl. Prospekt frei. ««,!) x ♦ Aerztlicher Loiter: Br, raed. K. Ntrünckraann. Z sss * * ^ ■» O*» ^ Knrfeais MLÄMÄ i. ®4€BW. (Linie Hanau-Ebcrbach.) 377038 Behßgl. Rurbeim fßr NervSie and förholaa^sncheiado htlgwmZC Uvt» VvrxLvssLg. «mMu Fyasswsfct g. ftrtn.'i&xAt «tfl«M5rn>er^ae Rachitis, Rtlckstlnd*n von . Iuflueaza. Lungen- und Rlppenfetlentz. Bahnlinie GSttlngen Bebra.:: Ooechtttzto herrliche L*fle inmitten ausgedihrrtor Geblrgs- Wäidungen. :: Boibäder all r Art Inbala TloMn.Oradlerwerkc.I’nenrnatlseh«: Appn rate d. Kammer:: Trinkkuren. Auskunft und Pwtpofctedorcl; die Badeverwaltung. 3580hv -Werra SrrHmWvvSvkrkaLf do« Lauö-Rvtzhotz bei der Stad! Gießen. Aus den Waldungen der Stadt Gieixu soll das nachstehend verzeichnere ausgearbeitete Laub-Nutzholz im Sub- misstonswege verkauft werden: a) Forstwartei I (FSrtter Briick-R-dae»). Los 1 4 Elcheu-Stämme 2. Kt. (von 60—59 Zt». Dnrchm.) — 7,36 Fstm. „24 Eichen-Stämme L Kl. (»»« üv—W Jim. Durch»!. 1 ---- 6,61 Fstm. „39 Eichen-Stämme 3. Kl. (von 40—49 Ztm. Durch«.! — id,6.-; öjitm. „ 4 12 Eichen-Stämme 3. Kl. ivou 40—49 Ztm. Durchw^ = 12,20 tzstm. „ i> 10 Ei«veu-S ü»m»e 4. Kl. (vou 30—8S Itz». Durchrn.) “ 8,13 Fstm. „69 Eichen-Slämrne 5- SM. lvo» 35—20 Ätw. Durch«.> — 3,19 Fstm. Ein größerer Teil der Stämme 3. uad 4. Kl. ist auf Schwettenlnnge abgelänat. l») Aorttwartei 4L (F^ritwart Arie, Nsrstbu»S> Hach wart.) Los 7 3 Eichen-Stumme L Kl. - 7,06 Fstm. 0 8 10 Etchen'Slämme 2L Kl. (dom 50—99 Ztm. Durch«.) =*^ 16,36 Fstm. „ 9 15 Eichkn-Slämme L M. Wo» 4b—4S Ztm. Durch»^ -- 19,91 Für«. „ 10 11 Eichen-srämme S. Ll. (Vu»40— «At». Lurch».) - 10,36 Fstm. „ 11 17 Etchen-Stämme 3.5kl. Lasn 40—4M Zl«. Durch«.) -- 19,54 Fstm. „ 12 13 Eichen'StämrneS.Sl. (vV«40—4SZt«». Durch«.) - 17,89 Fstm. „ 13 40 Mchen-Stämme4 Kl. tvsn S0—SSZt».Dvrchm.) -- 2km Fstm. „ 14 36 Gtchen-Stämnie 4. Kl. (von 30—W Ztm. D«rchm.» - 34,57 Fstm. „ 15 26 Eichen-Stämme 4. Kl. (von 30—33 Ztm. Dnrchm.) -- 20,78 Fstm. „ 16 49 Eichen'Slämme L. Kl. (von 25—29 Ztm. Durchm.) - 25,97 Fsstn. „ 17124 Gnhen-Stämwe & Kl. (tmtex 25 8tm. Darchm.) -- 45,70 Fstm. Ott gröberer Teil der Stämme 3. und 4. Kl. ist auf Schwellenlünge abgelängt. Los 18 3 Eschen-Stämme 6. Kl. (unter 25 Ztm. Dnrchm.) = 0,73 ÖJkm. 1 Ahsrn-StomW 5. StL (von M—20 Ztm. Dnrchm.) - 0,29 Fstm. 1 Aborrr-Stamm 6. Kl. (unter 25 Ztm. Durchm.) - 0,30 Fstm. 1 Lmden-Stamm 3. Kl. (von 40—49 Ztm. Dnrchm.) - 2,03 Fstm. * 19 8 Erlen-Stämure 4. &L (von 90—09 Ztm. Dnrchm.) - 7,21 Fstm. 12 Evlen- Stämme 5. Kl. (von 25—39 Ztm. Durch«.) - 7,69 Fstm. 2 Erlen-Stämme 6. Kl. (unter 25 Ztm. Durchm.) - 0,83 Fstm. o ^^d^Ewarlei MI (Forstwart Geifer-tvietzen). Los 20 1 EicheN'Stamm 2. Kl. (vou 60—89 Ztm. T«rchm.) — 0,82 Fstm. „ 21 8 r!chen°Sta«meLSl.(vvn40—«Ztm.-7MFst«. „ 22 6 Erchen-S tamme 3. Kl. von 40—49 Ztm. Dnrchm.) - 7,49 Fstm. „ 23 96 Eicken-Stämme 4. Kl. (von 80—39 Ztm. Dnrchm.) -- 26^5 Fstm. „ 24 32 Gichou-Stämme 4. ÄL (vou 30—39 Ztm. Dnrchm.) = 28,47 Mbl „ 25 18 Vt chen-Sr-«ure 4 Stt (von 30-39 Zt». Durch«.) = 18,02 Fgtm. „ 23 23 Eichen-Släm«« 5. Kl. (von 85—29 Ztm. Dnrchm^ — 14.W Fstm. „ 27 5 Etchon-Siämme 6. Kl. (unter 2V Zt«. Durchm.) — 2,16 Fstm. : g#ÄÄRV L 4 saSguSSas (1 2. Kl., 3 3. Kl., 28 4. Kl., 6 5.^1 g) IV Hanaelttein (Aorstw. Los 30 1 Erchen-Stamm t Kl. (über 60 Ztm. Dnrchm.) = 4,12 Fstm. „ 31 1 EichewStannn 2. Kl. (von 50-09 Ztm. Durchm.) = 0,98 Fstm. 2 Eichen-SEmme 3. SM. (von 40—49 Ztm. Dnrchm.) 2)68 Fstm. 1 Eichen-Stam« 4. KI (vov »9-» Ztm. Dnrchm.) — 1*02 F-Um. Die Stamm ab schnitte sind mit der Rinde aemesten. DaS Gebot geht auf den Feftmeter und ist für jedes Los besonders amDugeben. e.» a«Sretchende Sicherheit wird ZahtunvAfrtst bis 18. November iSL8 gewährt. Angebote find verschlossen und mit der ««fl*rift „SubmisstorrSholzoerkavf-' bis (vätestenS 21 . Mai 1916, vormrttagS 11 Uhr. an den Oberbürgermeister der Stadt Gieren estrzureicheu, woselbst um die angegebene Zeit die Eröftnnng der Anaeboie in Anwesenheit der etwa erschienenen Bieter erfolgt. Wegen vorheriger Besichtigung des HoUeS wende man sich an die betreffenden Forstwarte. Nähere Auskunft erteilt auch Gr. Oberförstcrei Gtesten. Giehen. den 2. Mai 1918. 337113 Der Oberbürgermeister. I. B.: Krenzre.i, Z«geordueter. Nur i3opisa und Malz, Gott erhatfsi Weißes BrauhausGießen und I. Würzburger Weizenbierbrauerei AUoinl^rer Besitzer: Hans Empfehle mein ff. Weizenbier im Brauerei-Ausschank WotsMtelnstrr^s« hinter der Stadiklreh«, Mein WefienMer, »ns bestem Welses - Kal« lier- uesiell^ reich an Kohlensäure, ist seiner »»«ZtlLcc,» £!sc»»chaft«to%,Maue ! rwörk etc. rogejjAaroBtitnÄert ehernfsebo r&n wirkua^n. — Paragte Rdte wn a. und A&t.-Cf©*. Joh «PoMfkfli, Oü-Lr'1«»L^cMk>rrr'A, Ai!ein-Vertrieb für ©r^ßh. K(-.9 wh, Ihr. Hc*ve.-»-Na»^»an trad dlePtstf^ P. LsjdBfi® Poi-sell, SFrankfuct-H.-Weat M. Sahtzerßeigknmz der S?adt Gießen. &otmtr8im de« »Ä.Mri 1918, vormittags 9 '/,Uhr veginnend, werden in den Sakduwien der Stadt Metze« im Bezirk des ForstwartS Srück-Rödgen im Mtlosophen- walis Abl. 20, und Schnecberg Abt. old, rEstbietend ver- ftetgert: i cJt ^ Ö-ftm., 1 Fichten stamm 1 pi. E 0Ä Mm, 1 Fichtenstamm 5a «lasse mit &80 Wm., 5 JMtenlt&atme 3b SU. mit 0L2 Fstm., 2 Eichen- Ä* P? 6 , Wfru 6 mm - Elchen-Scheitbolz, 2 VH«r-ScheichA, 11 Ilm. Ghhsn-Knüppel, 2 Rin. B,rken-M,üppel, 1b3 R,n. Fichterr-KnLVoe!, 20M Wellen ^uk,)Sn.Kelng, 540 Wellen Eicken-Reifig, S0 Wellen Fichten- i Mpen-Neifig, 20 Rm. BuchemSlockbolL, l Jcm. Fichien-Strukhostt. Die Zusammentuntt an der 5treuzuna h-mbter sind vom Wtbieren >arf nur seinen Eigenbedarf srelgerw Metzen, den 17. Mai 1918. D«7r OÄerstüvß«meLfter. I. B.: KrettMS«, fteivarOxsctei. Hslzverfteigerrrng Freitag, den 2-1. Mai d. vormittags Ö 1 /» Uhr besinnend, werden bst Wirr Hörle in Merlan versteigert: . r 1 -^ 0 ben Forstsrten Mül^bera, Alter Zwilling, LleilS' köpf, Mittelster Ks?«s, Hoüero^i, Llnuenstrukh und Atzen- boden der tzorstwartei Rieder-OdMru «ntzscheid, Rm.: 1A Fickte, 3 Mrr. lang, 10 Lärche, 3 Mtr. lang. Nutz- Um.: 4 Esche, 4 Mtr. lang, zu Deichseln und Lansmieden geeignet. Scheiter. Rm.: 40 Buche, 19 Hain- bucke, rund. 4 Eiche, 4 Birke, 2 Asve, 13 Kiefer, rund, 14 SMe. K««vvel. irm : 65 Buche. « Hainbuche, 61 Eiche, 6 Birke, 2 Asse, 28 Kiefer, 3 Lärche. 7 Fich^. 4 Rm. Kiefern- ?a,tppelrerstg. Ncing. R m . : 252 Buche, 210 Eiche, 2 Aspe, Fichte, in ^Vchtchten, -u Bobnenstanaen und Lauenbolz geeignet StSr-e, ?.m.: 6 Buche, 7 Kiefer. 8l Fichte, v ^ ^ l £? ^‘ en Forstörten Linnes, Kammerwald und Erlen der Forstwarler Lednbeisr: 4,5 lim. Ftchtennutzknüpvel, 3 M'r. lana. Echetter, Rm.: 6 Buche. 19 Eiche, 9 Kiefer, Knüvvel. Rm.: LS Buche, 1 Hainbuche, l? Eiche, 15 SHefct, 19 Ficht«. 4 Erle. 11 Rm. .Kiefern- Rm . ^ 38 Eiche. Stöcke. Rm.: 9 Kiefer, 35 Fichte. 'L ^*3? den Forstvrten Tlmmelber« und Schmidtbusch 1 der ^orftwartei SÄej-er. Rm.: 93 Buche, Rm.: 9 Bache. Die v»t unterstrichenen yhittuntxn werden nicht ver- Migert. ArErrst er!eiSrsier Müller zu wUte nnd die Grosth. Forstmarie Birkenstock zu Over- grnvenbach bei Nteder-Ohmen mtd (Ntebm an n zu Merlau. 380615 vritörtu* AjöctTwftfrw ^»eve^sl>U>iNe«. Schneider. Nutzholz-Verfteigenrng. Morttag den 3. Amri 191"« werden aus den Frei- Herr kich Niedefei scheu Forstr««ieren Punzrirau. Eisen buch. DMen, Ztegenberg, Oberwald und Obershmen versteigert: Abfekmttte: 48 Fstm. Eiche. S90 Fstr«. Ko,Huche, 74 Fstm. Esche, 62 Fstm. Ahorn, 2,89 Fstm. Ulme, 0,73 Fstm. Elsbeere, 63 Fstnr. Erle, 18 Fstm. Linde. 0,44 Fst. Ktrschbaum. RnchroSe«: 77 Rm. Erle. Gcheii: 11 Rm. Giche, 2 Nm. Klrschbarr-n. S4 Km. Erle (mit Rollen gemr-kchg. Prisg^l: 3 Rm. Esthe, S4 Shu Erle Bon den Abs-Imitte« kommen nrrch SkSmm- & AnSsebot. Nähere Auskunft erteilt die iVreiherrtictze kammer, Lauterbach. Hessen. ^ _ ^vsav-menkunft 11 Uhr vormittags in der Gastwirt- fchast JobauneSberg ln Lauterbnch, Hessen. Laulerbach, Hessen, den 11. Lliat 1918. Drei herrlich Ri^oleNcke NenL-ammer. 3639V Reisrkörbe Soldatenkistchen enrvfie-lt LoG'*. E^V*rr:ühÄ 3768 _ Lletchsrr. 12. Geeichte Dezimal- u. Kettenwarrgerr emvstehlt Umrl »«braiä«, 1771 Neuerrweg 429. 00€^rf87wÖf t noch ewige Taee im onm für Nerstürm 4- rmd Abschwsttäkigketi frei An- srai,e« u. 01283 a. d. GesckäsrS- strlle d. Gieszener Änzeta rS. 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