Utttt Blatt (68. Jahrgang L»v ü(|«f JWW «ßchtirct tchM), °»Ker «»vsiaffS. - BeüMr: "-Ä* ff» dsn Sttis «*$wt moraafl. ISfSS! mertet-* Mrltch BL LL0. durch Wbole- «. Zn^gstcklon mrur«L Mk. 1.10; durch dl-ePoft ititixL susrchl. Deüstta, Fernsprech - Anf chlßW; PvPfHrSk<-st»: LWWLLS Anichriülnr Tr«dpiK ch- XT-rfTfan ^rmiiftti. »rf « richten: Litzeiger Äwtzrrr. TMLWgrnMEM v. ^rNvtz GekerÄ-AHeißZrKe Oberheftey Lrirtzssch« L»io.-Vuch- &, Sttissisraderel 8. langt. §chr!sti«tttt«g, SrschSstzstr!!« u. vruüerri: SchrüK. 7. Kettag, fl. Mai J 9 J 3 Tkurrtäm m bU Ziyttoiwamm \M jwm Sdrchmttt»^ »rch» ohne jedeDerdlnblichtÄ SeUenp reift: für örtliche Anzet»« 2ü jst,für auswärtig« 30 Pf* Är Reklame« Mt. 1.— ; bet Platzsao- fchrift »’/, AuflchUW. Haur^schcsttteiterr 'öu^ Äoetz. LcraMlVorNich für Politik u. Feutüet«: Aug. Äoetz; Stabt und Land, Berrnifchte« «.Äe- richtSfaal: K. Mcvmez Anzeigenteil: H. tkd; sämtlich in Gieße«. . '!!”-_! .ILil — Venttverkeßr: GeWerßeßmti Sietzen Eine StSrmg des deutf >eizei Wen ViriMüstsVerüßK^ adschWes öAtch Zrankreich. (DTVL «»v»eS Va»Vrq««rrier, 16 Mai. (MD DeSliAer KriegSschanplab. Nach Mfchürh der gestrigen Jnfalttrr-trgefechte nördlich vom Kcumsrl, in denen wir den Franzosen uns örtlicher Ein- « rlle wieder zurückrvuvfen. flaute der Artilleriekampf ^mrlstevvtt ab. Auch an den anderen Kampffronten tiebbk Artillerietütigkeit nach. Heftige FeuerüberfLUe dmrer- ttn et&n unsere Infanterie- und Artillerie-Stellungen bei Verseito des La Bassä-e-KarurlS. sowie zwischen Somme und nytt Ott- Auf dem Wrstufer der Avrr stieb der Feind gestern stich ans dem Senecat-W-al^ mit starken Kräften vor. Unter Brrluften wurde er zu rück geschlagen. B» der üvrigeu Front kleinere Vorseldgeftchte. * rt-rrfer M-^eneftrstch in den Kampffronten führte zu zahlr^cheA Lustkälwffen. Wir schossen 33 feindliche Flug- $c.& rch: 14 von chnen brachte wiederum das früher von Rfttmeytzer Fveiherrn von Nichthofen geführte Jagdgeschwader warn Mchrrz. Lcntnmtt Windisch errang seinen 20. Luft- m * vo» den anderen Krirssschauplätzen nichts Neues. Drr Erste Seueralguartiermeister Ludendorff. Der Bbendbericht. Berlin, 16. Mai, abends. e^ Bürrdniss-eS, die P&tteri6 die yßufpettfdmvQ bev ffLIvchischen und flcamfrfjcn stände durch die Errtenbe fordern. Dies Verhalten steht auf bet gleichen Hö^e wie das intmetwührende naive Be ?;jen nach japanischer Hilfe. Der fvanMiscl)? Geist stürmt ... über WiderstärrLeurä> Tatsachen kühn hinaus. Poincare hat tm vorigen Jahrs an der Gewünmng des linken RheruicherZ für Foarckveick) fesdgehcrlten! VBo keine Vernunft ist, ba ist natürlich auch kein Rvcksts- gefühl, '^rrd dies hat die Schweiz jetzt zu spüren begonnen. Frankreich hatte mit der Schweiz ein Abkommen getroffen, in dem es sich auch zur Lieferung bestimmter Mengen Koylen verpflichtete? Diese Bereitwilligkeit stand, wie sich jetzt herausst^llt, nicht im RahTrren eines vernünftigen Ausgleichs >er Wirtschaftsinteressen beider Länder, sondern sie war aus kühnen Nebenabsichten geboren, nämlich sie sollte die schweizerische Neutralität versül-ren. Der deutsch-schweizerische Ber- ttt ? sah vor, datz die Lieferung deutscher urrd französiscl>er Kohlen in Relation gebracht werden sollten, das beißt, wenn Deutschland 200000 Tonrren Kohlen lieferte, sollte Frankreich etwa 60 000 liefern, lieferte Deutschland weniger, so hätte auch Frankreich weniger zu lies<'M gehabt. Kein Mensch kann darin irgendein« grgen Frankreich Zerichdr^e Scl>arfe oder einen Abtrag seiner vernünftigen Jjntevchsen erblicken. Aber die Pariser Herren wünschen das deuffch^schweMrische Uebereinkomnien nicht; sie hatten sich rrrit der Hoffnung getragen, der Faden zwischen Bern und Berlin Würde Zerreißen. Da er nicht riß, verchrchen sie selbst daran z.U -erren, und die Drohurig mit dem Wirtschaftskrieg fetzt eine Gewaltsprvbe an. Die Unteren ch n;m.g des deutsch.-schsveiz.cr isck-en Mkomme ns wurde errrigv Tage verschoben, aber es hat nicht den Arischein, als Wolle dir schweizerische Regierung wuf den plumpen fran- -ösffchen Erpressungsversuch hevernfallen. Sie hat den Dat- bcftinit) vvr aller Welt veröffentlicht, und es wird mm intevessailt sein, ob die frcm^^ösrsche Regierung ihren pfifftgen Sinspnrchl irgendwie öfferrttich begründen »vill. Einige Organe der schweizerischen Presse haben bereits gegen das Borgehen Fvcnckoeichs protestiert, mit denr der schveizeri- schen Neutralität der wirtschaftliche Boden entzogen werden solle. Glaubt Frankreich im Ernste, durch solche Mrttelchen den in die Brüche gehenden englischen Mrshungerungsplan wirksamer machen zur körrnen? Gerade zur rechten Zeit werden einige Datsachen aus England bekarrnt, die den Wirts chafts- kriea in einem ganz andern Lichte erscheinen lassen. Die englische Regieruirg, über die Abwehr des U-Bovt-Krioges befragt, hat eine versclKl-r^ene, widerspruchsvolle Erklärung abgegeben die Unsere Leser tm Nacl-richtenteil des oorlreornden Mattes ftnden. Die ,/allgenreine Rühtmrg" des U-Boot-Krieges seit Januar sei befrudigend verlaufen, aber man dürfe den U-Boot- Krieg nicht kurzsichtig betraten. Was heißt dies anders, als daß sich mit der Zeit die Lage Englands immer weiter verschlechtert? Zugleich werden ja auch sehr sprechende Ziffern über den gewaltigen Rückgang der englischen Einfuhr v^röffentl^t. Und die Weigenrng der euglisckien Negierung, über die Gegenwirkung gegen die U-Boote sowie deren Ev^ folge Mverls b^stunmte ziffernmäßige Angaben zu machen, verrat d-e ganze, tiefe Verlegenheit des Briten reiches Der öfterreichisch-nngarische Tage-bericht. Wien, 16.Mai. (WTB.) Amtlich wird verlautbart: Zwischen Bventa und Piave wurden mehrere Erürn dungÄwrK'ße der Italiener abgeschlagen. Auf dem Adontc Afolonc und dem Monte Pertica kam e§ hierbei zu Nah- kümpfrn. Der Chef des Generalstabes. . . » Der türkische Bericht. Konstuuntzen laustet folgender maßerr: Die BerhandlungM Kor beutschssn und schweizerischen Unterhändler für den Abflchu.ß eüreS neuen Wirtschaftsabkommens haben zur Beseitigung der letzten Differenzen geführt. Der Bundes rat hat aber durch ferne llnderhLndler eine Verschiebung der Unterseichnung des AbSourmenS um! einige Tage Vorschlägen lassen. Der Errüvmrf des LlbKnnmens enthält nLnUich eine Bestmrnrung, wonach, die Schweiz erklärt hat, iie könne aus den Deutschland feircdlüberr LLvdcvir eine gewisse Memge Kohlen zum freien Gebcaurch Mführen. lbrster oieser Bororrssctzung war vereinbart, daß auch der Verbrauch d^ctscher K->Ne an deine Bv-. schränkungen «cLnÜpst sein solle, die bisher nach nicht bestanden haben. Die Scl^veiz vecpstichchet sich, das Möglichste xu tun, irm Kvhle aus Fran kreich e^nzusührerr. We.m trotz dieser .Ldtstrerrgmkg aber infolge der Transpr^chch^ügxeüen bk Einfuhr ein bestimmtes Quanwinr nicht erreicht, so sollte dann Deutschland ermäclstigt fein, vorbereitete Bestrnmmngen über die Einschränkung des Gebrauchs von Kohle mit bem 15. Juli in Kraft treten^ zu lassen. Als die Schveiz eine solche Bedingung Vor schlug, ging sie von der Vormrsschung aus, daß sie in Per Lage sei, sich die Einfuhr fron höfischer Kohle zu sichern, lwmi für den Fall der effektiven ZuffU/r soläzer lLine vzixm Bestimmungen über >>e Einschrärckung des VerbrauäB l-srtscher Kohle eintreten. Aus einer Mitteilung der französischen Botschaft, die am 14. Mai abends «enrtraf, geht jedoch hervor, daß die Offerte anders gemeint Wür. Sie sollte mir dann Gültigkeit haben, wenn apf Peiiren Fall neue Berbraiüchsbeschrcm'Sungen für deutsche Kohle vorgesehen würden. Solche BeschrärchNngst sollten also auch dann aüsgeschüossen sein, wsm beispielsweise die Zufuhr französischer Kohle eine gewisse Menge nicht erreicht, llu^er solchen Uni- standen glaubte der Bundesrat die Situation vvr der llntorzeich- nung des Abl-omnnens abklären zu sollen, um so mehr, als andernfalls die.fwnzösifchc B-otscbast im Aufträge ihrer Negierung nickff urir eme vollständige Sistierung ihrer Kohlcnzufuhr, sondern auch wertere Maßregeln in Aussicht stellt. Mit dem 16. Mai ist nun formell ein vertragsloser Zustand mit Deutschland eingetreten. ES stecht jedoch ziu hosfen, daß Deutschland w'e Kohlenlieferungen einstweilen nicht einstestlt Ecne deffnrtive Entscheidung über den Vertrag soll in den ersten Tagen der nÄlLwn,Woclie fallen. Der Bundesiat erwartet, daß das schweizer iViolk den endgültigen Entscl^eidmkgcn mit lliuhe entgegen siecht. ^Er wird in einer weiteren Mitteilung die Hauptpuirkte des vorgesehenen Abkommcats veröffentlichen. i. Köln, 17. Mai. Tie „Köln. Ztg." moldet Wochen uwrden, auf einen bedeutenden Teil Loth-, rrn gens zu verzichten, weim der Krieg dadurch sehr bald M emem Eide gebracht werden könnte. Wir stellen mich dieser rvasxn gogennber fest, daß niemals ein dc.-varüges deutsches Angebot gemacht worden ist 4- Die Reise de- Kaisers Karl nach Sofia und Konftantinopel. < W^n, 16. Mai. Die Neichspost meldet: Der Kaiser ^ K cn serrn fahren heute nach Sofia und von dort nach Konstantlnopel, um den befreundeten und verbündeten Herrschern ihren ersten Besuch abzustatten. Ministerpräßöent vr. Wekerke über der, Aurbau der deutsch-österreichisch-ungarischeir bündniffer. , ud-v-st, 16. Mal (WTB.) Im Ab«eorbnetrnbau» fragte Gras Michael Karolyr lvegen der Erneuerung des Bünd- msverttages mtt Tcuchhland und ersuchte den Ministerpräsiden- ten, die benchrgende Erllänmg abzugeben, daß die Vereinbarunge« vem Abgeordnetenhouse mtterbreitet würden, „damft nicht ohna uns über uns entschieden werde". Ter Redner stellte sich auf ba* Standpunkl, man mühe vermeiden, daß kürlstig einzelne Staateu- gruppen einander feindlich gegennberstehen. Tie Schaffung Mittel Qiropas, die gugestrebt wird, würde ein großes Hindernis für dia Wiederherstellnug des Friedens sein. Soämn fragte Gras Karolüi nach ernem V r r e f des Monarchen an den Prinzen Sirius und ersuchte um Aufllärung, welche Haltung Czernin in dies«« Angelegenheit euigenommen habe. und?^lt«rprLsident Dr. Wekerle beanttvortetr die Änftagm jjdy kann den Interpellanten kurz aus die amtliche Mekbm« verweilen, welche nach der Zusammenkmift, die am 12. Mai im Hauptquartier stattfand, zur Informierung der Ocsfentlichkeit bekannlgegeben wurde. 2lbg. Lovaszy (Karolptt Partei): Tarvi rst nichts enthalten MftcistervrSsident Dr. We- rerte: EÄ kann auch nicht mck-r darffi enthalten sein, als <** > ^^ikrkeit.) Tatsache ist daß anläßlich de« Bestches Serner Majestät Besprechungen über Teiitschlwid, Oeftev- gemeinsam irrterestierenden Frageiß ^ W bcm Entschluß, daß besteheiide Buiidesverhälttiis verlängert lMffallrechts und im Zentrum, Lärm und Bewemmg auf ^ LnLm) Tie Herrscher sind zu dem Entschluß grl suü darilber geemigt, ihre Regiernnge- anw? nxyen , bafc he in dieser Beziehung Verhandllmgen anfnehmen und ** Vr ? n . Derwrubarwigen treffen. (Lebhafter Bei^L ® e V? 1 «^ e _ l Vertrag über diese Vereiiibarmra hrnausi die^ Verhandlungen loerden aber dem.) «Ochst erngeleitet. (Lebhafter .Beifall rechts und im Zentrums Knk^ »tnmotn Ungarn* e* bemMrn Lärm auf der Sichersten Linkmh ““??”»„ gftfeCTffen so sehr entsprechende und in der letzten ?' e llnyarns so sehr bewährte BnndeSverhältnis oertreft wird. (Lebhafter Beifall rechts. Zwi- ZchLrA^ Ä9“Ä »“fei W°- ist Vertienägs-, TP- «“Brrion v mi:ejL ^ ure: Was i)t Vertiefung^) •! ^ roct: Ich n-ttde fbfvrt Sf $ui»h7?ü Cür £ nl 7! ^ ort! bört?) Es wird also zunächst das erneuert werden. Es ist sehr natür- frch di^ auch auf solche Einzelfragen erstrecken wird, 7®“* »121 **21 Bundesverhaktms im unmitlelbaren Zusammen 5S?? *?ie militärische Frage erwälMt. ur^ eine Militärkonvention nennen, aber ^ gewisse militärische Vereinbarungen lwn $ CL _sLarm am der cruncrften Linken. Abg Ä £’ a «2Ül n,lt: "Während des Kriegs"?) Auch im Kriege Lärm es BereiTrbarilnge'n geben, welche sich aus das gleiche Vor- gthen und die RchLungeu beziehen, die aber in keinerlei 8u- ff'Sfef” 1 * der Organisation des Heeres oder mit irgend- flehen. (Lärm auf der äußersten Linken/ Der überzeugt fern, daß wcr unser selb- ltändi g es^Verfu,g ungsr echt ru ieder Beziehung aufreÄt- erhalten weroen. (Lebh. Zuiümmung rechts und im Zentrum r l 1 löa [ tri ^ f Annäherung betrifft’ ■ ° ?£rrm UH der Herr Abgeordnete diese nur so vorstellen daß er Mc:.el«irvm spricht. Nun denn, Mitteln,rova ist ein lehr weiter Begriff. Daß eine wirtschaftliche Annäherung oder ^ '^^ch"ktlichen Beziehungen wünschenswert , möglich rst, l-engnet wohl niemand, aber ich wieüerlwle - ohile da« selbständige^ EntschLießuiigsrecht in irgendwelcher ö^ t efyiing berührt wird. Im übrigen möge der Herr ?lbgeordir^e ichec^ugt sein, daß wrr bezüglich dieser wirtschaftlichen Fragnr ^meompli stellen werden, sondern daß ^ ^ Entschließung des.Hauses ab bau gen wird. (Allgemeiner leb Erster Bei all.) Ter Herr ^nler- P-Sanl sprach auch ixm tot ©ciegäjieten im? Lp oÄ?I .J&? 9e , llt sebr natürlich, daß, nachdem zwischen nnK+M>^ S £ maTn ^ ^ Reich gemeinsam berül/rende fragen Gegenüano der Besprechung waren, auch be- zuglräh der polnischni Frage ein vollkommen ein vernehmliches kdoch F-rm lmks.! Dr itzr.-.,Sst->r Sfm. ^?ochnl. Es kann doch rm allgemeinen von Krieqs- ^de fern. Unser ganz«S Bündnis mit Willem Zubehör rst em Fr iedensbnn d n i s und eüi V er t e i d i g u n a s- b -ür n ^ n J>? ^ arm «As der äußersten Stnfet), das nicht am Kriegs- *££' frvbecn imcm bre Wahrung des Friedens in^e^ L- zie^ing ^richtet ist und unsere Beziehungen vertiefen und ein ärgeres Bano unter uns schassen kann, das aber in keiner Weise ein ralh^ 01 - 1 ^ fe :i E Wrdeven Völkern auch aus wirlscha'tliclvm tttJ* » treten, ja, auch ^in Hindert' dchch oaß wrr uns dem sogenannten Döl^rbunL. anschbeßen (Beifall Gewähr hierfür liegt darin, daß wj, -iii reines Bert^digungsbundnrs und ein auf Sicherung des Fried^iä genchtetelt, Bündnis schassen. (Beifall rechts imd im Zentrum > die lesvte rzTage des Interpellbr n antmovten. Ich sE fest, daß ein P ri v a?b r iefTinn: MaiesM und ywar deshalb, weil er in einem »vesentlichen Teil voll- k^n f e n ent st errt und fatfü WÜÄergegeben^wu ^ ^ 11 * ^utschland, hervorgerufen hat Nach- ^ DbglVrdnetenhmise betonte, daß dieser Privatbriri zum Teil vollkrtinmiOi entstellt wüdergegeben nmrde so kann mmn ttnr »on dieser Entstellung absehen, dieser Brief zu keinersei Ich ton Lß 7ach L Richtigstemg bez.ugluh dieses Privotbrreses auch in Leutscb« ir*> ^ frommen geschwunden ist. i S Augelegenhcr' vollkommen als erledigt betrachten - >r>? L> E. t«ß bet ?Ähttflw des SfeufetSi feteLSiAf L ^sa»gstt,t£ &Rä4fiCKffia?r , S!ä arÄTÄS.fSÄ'ffÄÄSÄI Swt^r* Sä ^LWMMLs ■a*it■ÄS l SlS£ tom l " tt * Oet Seeftleg. N^ur A--Boot-Erfolge. Berlin, 16. Mm. Unfcre Mittelmeer-ll-B oo te «OTn^tstern über 25 000 BRT. jiein-lichen Schiffsn-rmnes. Den Hcruptcrnteil an diesen Erfolgen hatte das Won Kapitän- leutnant Marschall befehligte B-Boot. mglischen beladenen Dampfer Kut Sang (4895 •Ö3U.) und Conway (4300 BRT.) UnnAert aus gesicherten Gel^tszngen heransgeschossen. Der ganz neue mit Uvei PMnttomi versehene amerikanische Viennastschoner City osPensacola (705 BRT.) wunde durch Sprengpatronen ver- serrrt. Der Ches des Mmiralstabes der Marine. Ein vergeblicher italienischer Angriff auf den Hafen von PoLa. üreff^imkWTB. Nichtamtlich.) Ans dem Kriegs- ?^sseguarrier wird gemeldet: Ein feindlicher Versuch, am !"« Tagesanbruch mit einem geräuschlosen Torpedo! b^ot in den Hafen von Pola einzudringen Norvnst^!? ® afen durch die Wachsamkeit unserer äKÄ ®! unserer Sicherungsmaßnahmen. Das murbc bersenkt und die Bemannung, vestehend aus einem Korvettenkapitän und drei Manu, von Teindlicb^^n Vcrle ^ t ist, gefangen genommen. Die Unternehmung wurde anscheinend durch eine ^ unterstützt. Nach Tagesmibruch Unr^p .Jusklarungsflieger in der Nordadria auf eni Flugzeuggefchwader. In ben sich cnt- Ct J € stunde währenden Luftkämpsen wurde ein feirwltche^ und em er genes Flugzeug abgeschossen. Aus öem Reiche n Ä r . Der Reichskanzler in Berlin. v dRar (WTB.) Neeichskm^ler Dr, Gras ^.'^I/llng tjst Msdern morgen, ans dem Großen Hanpt- guarrier kontmend, hier erugetrossen. Der konservative Besitzshcuer-Antrag. ^ ^6; 2)7di. Der von den Konservativen im «eWIte Beschstouer-Antrag hat folgenden 1. L. kommen, ebenso den Antrag auf Besteuerung der Luxus- ^6"stände, die nach dem 1. Januar 1915 erworben dlrrtrag auf Einbeziehung der Erbschaftear rumore Vermögenssteuer wurde abaelebnt ^11.^ SoziaIdenwkratcm verlangte Steuervmcht des Aomgs. Die übrigen Milalieber des kömiglichen Lans^ hoben BermogensstE W zahl«!. ^ ' Die Internationale und die Bolschewiki. s«vas. Ter GMMMWD SS eaa.-SS!3 Das Finanzabkommen mit der Ukraine. der Uf ra/ne ^WntCn Ätonmtr R^AUM-Alt ersuchen, nach Anhvcen der in Betracht inmcinden Berufovertrerimgen rm .Hauptovrauschlag oder durch v 0 >äüy e s Maßnahmen vor -uschla - ^u Krug in seiner Existenz schver gechädieten -1'tlllelstcmd. insbesondere den Angehörigen des KllmHandels und den kausmanmschen Angestellten die Möglichkeit ^en. du? GOmdlagen ihrer frülieren (^istcuz wieder berzustelleu oder m einen anderen Beruf überzugÄ-m. ., E Antrag ist mitnuterzeichnet bm? dem Abg. D«rmm Len- mch, Kvrell-.^nger!M.m, Reh, Ursbadt, Tr. Wolf-Gonseicherm. ~ sersbftsst ^ der KriegsverhÄtnisse schlossen sich schl^s.^ch mcni . ^ rudweftüeutschen Wiiri'cha.'rsoebiL<,6 m Borort und Geschäftsstelle die m T $- Bereinigung lädt mrame&i Sam^, Sli 25 S 41 ^ 9 ^_L^urt a. M. auf SÄ Sebcrhr.Vn .ttwbcn sollen. Es ist «m der sröstlo, grmnnstmnm Jnt«css-n des sWw-sw^j-h«! L-LZ« «s-sr ^ aen tet ö n ung ^)er^)au^et^ri^^tung^•*©c# ?£¥$“?£*«« s S 8 Ä ™“äB'is,rt:'Sä;“s Tw^hiimrndefteus aber abgeschwächt werden. !£2K£ } ltw b« pen suftärtöigen ÄnftftSSS ^lugegangen, inwieweit die bisher getwffenen 9 ln-- mnst^nnsd .^^ckg«sogen werden würden. Deing^enüber ^ El-ch belonk ,-vrden. daß nach Lage der .r^^n i ^> ^ullmngsi umme von etwa.1250000 ^»^noe^euTO ^mmgen Sonderausschuß sirr 2VmWwT LL,fcÄÄSTÄö'i fe--SW«,Ä“S Hcrabsetzaug der Mehlratio«. E El^L^^^nährnngsamt teilt mit- Elenden Einkünfte ^n /rüa^^' 5 r £& genau zu An: gelten müen, für )m ? nri mx fruM auf eine Wmtg S ton K m iren Tie zur Veriümm^ ftlX» oeut, a,en Inland vor rat eine Einschränkung d^^boau^^n»^'^ Errate machen das Kuratorium der RLichtZgrirrid^le^^.^-. Demgemäß hm unter Zustimmuna ^ Lrtzung vom 11. 5. M^hlme^nge lmrd °füz Seiest, Tie bissigen 41 herab- bei,r< f en weller. Die vnm Sklbicher^^»^^ Schwentarbeiter mmge, die bereits mit Wirkum, vvnr*f ^^"Ehende (Z>ctrride- fcme iwitere Blenderung Die ’^Ueoer^ tst, erfährt Mrd «rsvlgrn, ÄNv! Ration tzwdep dec ilieich.grtreitde schd^chä^,^ B* 1 ™ ht bt,n Krühsrnnb «ms der &eS»t fej*»■ a6 «. n»m der N^^^etveidestelle aufrvfvti ^L 8 ^ie Bestände der ,n geben, -n .Mehl Derminerung unserer Lip.-stnebcst^k^l A Iknrlen °?tw" kEts derart ein« e^bl^ Fleisch- vrehnapel, das; eine mnter- "'lerc Rind- Fettveriorming an! das schn^a^^^ M,lch- and ledoÄ ourch eine reich, iitm^Janbe 3“^' ^.5 • “ & >mrd «fienra Twrb di, Verteilung vo^^^gewahrt werden, der BwMrzung eme ^ *«* Sfaöt «nv §Knv. Gießen, den 17. Mai 1818. -Das Felblsecr braucht bringend Haftr. vcu unb Strohs! _ _Landwirte helft Öem Heere!" w,** l iche Personalno chrichten. Der Groß- D s "N . enipftng Mm Vortrag, die Mitglieder der Deutsch- Erolironnnifsipn, den San.-Lcherstleutn. Mgge^ach^Bchel, den Satr.-Mafor Badbey-Lo-channe. den Sa-n-Häupvnami^t. Lribensmittelam t macht ^Ef ansn^rffam, oak- die Metz: aiusgcgeLenen gelben haben. Es Ä ÄBffiTÄ*« ifarÄÄSffaS^ fÄ *"* M ® tf eto “ 11 12 Pftnuchge für d^P^ch An v^rkfiiäts-NÄchoichteI- he i rt Et 1 a ' W' : l 7 ß lai - Frau Robert Flörs- 2 0 0 V) od w ^ ,l0tn Unrverntät eine Stiftung von SÄLKLÄWLr L. rL'Ltzik. .Ä LL LLLL vermochte«, --»LL'L.LL.'Ls'-L L.E- sie? N WMMZ ^r ei n Liter auf arrnähernb 17 M k m s^.2^! ** rei & Nierl ° hn stein 9 Ift.Mai Die^^ ,-L^ . mchts mehr z-urstck. Zwischen .^ibWcir, ’uii^ibvf derelektrischen Hwchipannungslkituuq innerhalb loenia«^T»« ist rn' her Zeit von 11 bis ö vergangenen Na:» stehende 37 Mbrx alte Wohnung tn der Wallstraße Crurrfu -ch, £? Jlt e r m - ltm Kochwps ach den Kvpf ermordet mlbeii^ * eTKrrne3f 2 kir»ctzSsehs A^chrkZchs-err» (6m 2) % |rÄ nS 17 me !f ÖC & in der Slmagoa. 1. Tag. Sb.- &30? Erg U 8 00 am ^ J Hl 8 J^- sää jr* : « D^chengottiesdLnst.- Morg. 7.00, abds 8 00 - 10.00, Avrefkasten Kev Redakttsn. M«-uvme Attsrageu bleibe» nuberüäüchrt-^ «JÄÄKÄÄ* “ «- i. “ÄÄ srtäÄB**.- s* bildungs-, Gewerbe-, Handels- und Jndustchn'ch^^^^ ^ For privater Lehranstalten, sonne n:m bwar m cn zur Erlernung von häuql ämi od^ Ä^'rauche von Kw folgt. Sie werden auch m °r CraI ä»m Besuche von Fortbildungs-, ^Gewexb^ ausgegeben, fasern der Unterricht ledialiOi. Ä einen künftigen Beruf oder^werb Lläi'üdung st Unae b°bcn leinen Anspruch ans Bekanntmachung. In unser Genossenschaftsregistcr würbe heute bezüglich des Spar- und Borschutzvercirrs, eingetragener Genossenschaft mit^ unbeschränkter Haft- Pflicht, zu Leihgestern eingetragen: An Stelle des seitherigen Rechners ist Johannes Wetter zu Leihgestern als solcher gewählt. Gießen, den 10. ll)!ai 1018. 3742B _ Gro bher z ogliches Amt sgericht. Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A würbe heute eingetragen dieFirma BernhardBerlowitz,Gieftcn Inhaber: Bernhard Bcrlowih, Kaufmann in Gießen. Gießen, den 10. Mai 1918. 37433 GroscherzogUches Amtsgericht. Bekanntmachung de« Boranichiag der Stadt (Äicfter, für das Nechnungö- jabr 1918 betreffend. Der in der Sibnng der Stadlveroi dneten-Bersamm- iung vorn 16. Alai 1018 sestgestettte Voranschlag der Stadt '>>ie^en 1 1 *v da. Otechnungsiabr 1 !) 18 , ebenso die Boran- tchiäae des Stadterwenerungsfouds, der Armenkasse, der ViektrizttätSmerke und der Straßenbahn, sowie des Gas- und Wasserwerks für dieselbe ."»eit, liegen vom 18. d. M. ab während einer Woche auf dem Stadchaus, Gartenstrafte 2. Zimmer Nr. 16, offen. ES wird dies mit den, Bemerken öffentlich bekannt gemacht, daß die Beterligten innerhalb der Qstenlegnngs- trist die Voranschläge einsehe» und bet dem Oberbürger- melster schriftlich oder zu Protokoll Einwendungen gegen ihren Inhalt Vorbringen können. In dem Voranschlag der Stadt Gießen ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden. Gießen, den 17. Mai 1918. 3705B _ Ter Oberbürgermeister: Keller. _ Holzsubmissio». Donnerstag den 23. Mai 1918, vormittags H Uhr. werden folgende Hoizsorlimcnt« aus den Waldungen der Gemeinde Ullendorf a. d. Lumda vergeben: Forstwartei r. DiArikt Fiiblenwirs, Kattdcrg, Obig den RSdern und Nasscstrauch. Eichm-Stämme: 1. Kl. 2 mit 2,65 Mm., 2. Kl. 8 mit 11,63 Mm., 3. Kl. 33 mit 29,08 Mm., 4. Kl. 73 mrt 57,12 Mm., 5. Kl. 18 mit 9,69 Fstm. Budieii-Stiimmc: 1. Kl. 1 mit 0,92 Mm., 2. Kl. 5 mit 8,03 Fstm., 3. KI. 15 mit 15,91 Fstm., 4. Kl. 2 mi! 1,58 Mm. Kiese! n Slammc: 3. Kl. 4 mit 2,69 Fstm., 4. Kl. >2 mit 8,03 Fstm., 5a. Kl. 24 mit 11,72 Fstm., 5b. K>. 52 mit 12,52 Fstm. Fichtcu-Stämme: 1. Kl. 3 mit 11,7t Fstm., 2. Kl. 7 mit 16,38 Fstm., 3. Kl. 28 mit 44,11 Fstm., 4. Kl. 29 mit 31,61 Fstm., 5 a. Kl. 42 mit 26,75 Fstm., 5b. «l. 30 mit 6,96 Fstm. ' Forstwartei II. Distrikt Langebrnch, Eichstochcl, Höllenderg. Gichen-Stämme: 1. Kl. 2 mit 5.74 Fstm., 2. £ 2 mit 2,38 Fstm., 3. Kl. 8 mit 8,12 Fstm., 4. Kl. 29 mit 19,76 Fstm., 5. Kl. 42 mit 18,53 Fstm., 6. Kl. 43 mit 13,15 Fstm. vschen-Stämmc: 3. Kl. 3 mit 2.55 Fstm. Kicfkrn-Ztämme: 1. Kl.1 mit 2,04 Fstm., 2. Kl. >1 mit 15,52 Fstm., 3. Kl. 41 mit 52,59 Fstm., 4. Kl. 38 mit 36,02 Fstm., 5 a. Kl. 13,91 Fstm. Fichtcu-Stiimmr: 1. Kl. 1 mb 4,88 Fstm., 2. Kl. !» mit 22 69 Fstm., 3. Kl.140mit 226,79 Fstm., 4. Kl. 143 mit 139,14 Fstm., 5a. Kl. 157 mit 92,25 Fstm., 5b. Kl. 102 mit 29,93 Fstm. Das Holz ist mit Rinde gemessen. Angebote sind nach Forstwarleien und Klassen getrennt, verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zu obigem Termin bei Unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen. Angebote mit zusammengezogenen Klassen oder mit Bemerkungen usw. versehen werden nicht berücksichtigt. Zuschlagssrist bis 30. Mai 1918. Allendors a. d. Lumda, den 16. Mai 1918. Großh. Bürgermeisterei Allendors a d. Lumda. Rein. »758 IWMßLZWSLÄ EIIH EÜ Spitzenblusen reich gestickt in Weiss und Elfenbeinfarbig M. 24.—, 1. 25.—, H. 27.—, M. 30.— in grosser Auswahl. 3743 a Fritju lowack vermIetün'g'en^I| ri’ifeargeljüfc sofort gesucht. 3-Zimmer-Wolinuaa zu * ermictcn Liebigstr. (»3. 017S9 ^nume zum Unlerstellen von Möbeln zu vermieten 01718 Marburacr Str. 29. M1ETGE5UCHE Herr sucht f litin aeleaeued, aut möbl. Zimmer zum 1. Juni. Angeb. inner 01742 an den Gtes> Anz. tt-ebild. Dame sucht möht Tüdzimmer mit oder o. ne Pension, nahe der roien IZinle. ^Angebote mit Preis unter 01728 au den Gieß. Anz. Sonntags nlle 14Tage sucht „ B Univ.-Aiigeiikliiiik. Wilb. Pfeil. Walltorstr! ‘k. ZlUlü. HsüskOe per alsbald gesucht. 3759 Onsiav J. Huhu, _ Bahnhofstr. 63. Junger Bursche für den Packrailm gesucht. 3kW S. Weinert. Eine Arern snr einige Stunden gesucht Plockstr. 9, Laden. In kaufmännischen Bureau- arbeiten, Stenogr., Schreibmaschine und im Rechnen erfahrene zu möglichst baldig. Eintritt gesucht. Angebote unr. 3728 an den Gteßener Anzeiger. fjfcMpfejkiiig, Bohii$iogffmf?e 34 . Heute letzterTag: ^Oie von DscSiiundiäia*^. DL§^ Ab morgen Samstag das grosse Fest-Program an: m Nur Samstag u. Dienstag: Henny Porten in ihrem neuesten Lustspiel Viggo Larsen in L 1 F 8 P hervorragend. Drama in 4 Akten Nur Sonntag u. Montag: Henny Porten in Ein Film ohne Liebe und ohne Verlobung. Harry will energisch werden Lustspiel in 2 Akten Wegen des zu erwartenden großen Andrangs in den Abendvorstellungen bitten wir höfl. das titl. Publikum, nach Möglichkeit die Nachmittagsvorstellungen besuchen zu wollen. morgen Samstag Beginn der Vorstellungen 3, 8, 7 und 9 Uhr. -MU Joseph Herz - Bankgeschäft Heuen Baue 23 Glchen Telephon Nr. 394 An- und VerkalZs von Geripapieren foiDie Ausführung sämtlicher bankgeschästlichen Transattionen erfreter gesteht. Alte erstklassige Transport-Versicherungs- Gesellschaft sucht einen Vertreter, welcher in Kreisen des Handels und der Industrie über gute Beziehungen verfügt. Geß. Angebote unter W. 548 an Haascnstein & Vogler A.-G. Frankfurt a./ 3 I. 3748 hv Linlagen-verzlnsung: In lausender Rechnung 4 bei halbjährlicher Kündigung 4 Of °/ /0' 2787V Pf ingstangebot! Besonders Damen - Kinder- preiswerte Hüte Garnierte Damen-Hüte . . . M. 8.75, 11.50, 17.75 Bessere Litzen- u. Tagalhüte „ 20.75, 24.50, 29.50 Elegante Tagalmodeile . . . . „ 35.75, 43.50, 55.00 - Kinder-Hüte, Kieler Hüte, Mützen Ein Posten schwarzseidenc Wetter-Hüte M. 10.75 Sämtliche Zutaten: Blumen, Ranken, Borden, Formen, Bänder, Tülle, Federn, Reiher. —— - Größte Auswahl am Platze. 3683a WILHELM MOLL Herr oder Dame Perfekt in Stenographie und Schreibmaschine, sowie mit Kenntnissen in Buchführung gesucht. Gute Handschrift ' erwünscht. Angebote mit Gehaltsansprüchen und Zeugnisabschriften unter 3740 an den Gieß. Anz. Tücht. Verkäuferin zu bald oder 1. Juli gesucht, sorvie ein LcbrUng oder Lehrmädchen gegen sofortige Vergütung. 3762 Max Marnm, Bahnhofstraße 4. Kraft.,ehrt Mädchen für Hausarbeit sofort gesucht Wilhelm Wiederstein, 01674 Hungen. sk« m .. | jKjfl Mfe PF das etwas Feldarbeiten versteht, fleißig u. reilütch ist, 16 bis 20 Jahre alt, kann sofort ein treten ; Zweitmädchen vorhanden. J. Schauer Betriebssichrer, HerschbüÄ i. Westerwald, Gefang.-Kantine. ^ss 03 Fstm 1 Fichtenftamm „ 40—49 * , „ \M „ „ 2 40 Fichten stämme „ L>—29 * * * 87,66 „ „ B 76 * „ 20-24 „ - „ 4a20 ,. „ 4 264 ^ * unt. 20 . „ „ 61,43 „ „ 5 4Kiefernftämmev. 25—29 „ „ „ 3,13 „ 3 * * 30-39 * „„ 3,11 „ 1 Kiesernftamm „ 40—40 , an 0,87 „ Die Stammabschnitte find mft der Rinde gemessen, nicht entrindet und nicht an die Schneisen gerückt. DaS Gebot geht auf den Festmeter und ist für jedes Los besonders anzugeben. Gegen ausreichende Sicherheit wird Zadlungssrist bis 15. November 1818 gewährt. Hvlz, das nach dem 1. Juli 1918 noch im Walde liegt, anch Käufer alsbald entrinden lasten. Angeboie find verschlosten und mit der Aufschrift „SnbmissionsholzverkauF bis svätestenS 27. Mai 1818 , vormittags 11 Uhr« an den Oberbürgermeister der Stadt Giefien einzureichen, woselbst mn die angegebene 8rft die Eröffnung der Angebote tn Anwesenheit der etwa ei> schienenen Bieter erfolgt. Wegen vorheriger Besichtigung des Holzes wende man sich an den Forstwarl Arit-Hochwart. Nähere Auskunft erteilt auch Grosth. Oberförsterei Giefien. Giefien, den 15. Mat 1918. 87Ö2B Der Oberbürgermeister. I. B.: Krenzie«, Beigeordneter. Holzversteigerung. Krcitag den 24. Mai 1018, vorm. 8 Uhr anfaugeud, werden in den Waldungen der Gemeinde Attendorf an der Lumda, Distrikt Eichstachel und Höllenberg (Forstwartei 2 ) versteigert: 248 Rm. Buche, 2 Rm. Fichten-Scheitholz 230Rm.Buche,54Rm.Eiche,46,5Nm.Fichtcn-Knüppel 49 Rm.Buche,75Rm.Eichen, 237 Rm.Fichtcn-ReiSholz 65 Rm.'Buche, 35^Nm. Eiche, 81 Rm.Fichten-Stockhvlz 2Rm. Derbstangen, 19 Rm. Eichen-Nutzknüppel. Zusammenkunft im Distrikt Eichstachel. Mendorf a. d. Lumda, 15. Mai 1918. Großh.Bürgermeisterei Alleudors a. Rein. 3757 Lumda. Nr. M Zweiter Blatt Englmrds Aussichten zur See „Daily Telegraph" vom 21. März faßt fein Urteil über das erste Jahr des uneingeschränkten U-Bootkrieges in die Worte zu- sainmen: ^.Wir erleben die Folgen einer einzigen falschen Rechnung. llniere Lage zur See ist nicht mehr das. was sie vor einem Jahre war', etwa 31/2 Mill. Tonnen unserer Schiffe find dahin, gleichbedeutend mit 40 % der für die "bürgerlichen Bedürfnisse der Bevölkerung verfügbaren Räumte." Obwohl wir wissen, daß die gesamten englischen Handel?- ichisfSverluste im Jahre 1917 erheblich größer gewesen sind, oaß sie nicht nur 3y a , sondern mindestens 5Vs Millionen Tonnen betragen, wollen wir die offensichtlich von der britischen Admiralität beeinflußten Angaben des „Daily Telegraph" einmal als Ausgangspunkt benutzen für eine Betrachtung der voraussichtlichen Weiterentwickelung des englischen »andelsschisfsraums im Jahre 1918. Nehmen wir an, wir versenken im Monat durchschnittlich 600 000 Tonnen, also im Jahre 1918 rund 7 Millionen Tonnen. Diese Annahme ist weder optimistisch noch pessimistisch, sondern entspricht nur der Wirklichkeit. Durch Seeschaden und natür- liche Abnutzung gehen außerdem von der gesamten, der Entente dienstbaren Handelsflotte rund 750 000 ‘ Tonnen jährlich zu Grunde. Der konservative Abgeordnete Bcllairs schätzte Anfang März im Untcrhause allein die englischen Seeunfüttc auf 500 000 Tonnen. Die Neubauten Englands und der Vereinigten Staaten, die rund 1,1 Mill. bzw. 0,9 Mill. Tonnen betrugen, wird der größte englische Optimist nicht höher schätzen als 2 Mill. bzw 1,8 Mill. Tonnen, zusammen also aus rund 8,8 Mill. Tonnen. Japan baut in der Hauptsache für seinen eigenen Bedarf. Den Neutralen fehlt es an Stahl und Kohlen, die ihnen England oder die Vereinigten Staaten nur auf Kosten ihrer eigenen Leistungsfähigkeit liefern können. Was Frankreich und Italien sowie die noch Kleineren unserer Gegner vom Stapel laufen lasse» können, verdient kaum Erwähnung. ES stehen also*Ende 1M8 rund 3,8 Mill. Neubauten 7,75 MÜl. Versenkungen gegenüber. d. h. auf jede neuerchaute Tonne kommen mindestens 2 nerseukte Tonnen. Dies sind die Aussichten, die Bedingungen, unter denen England den Kainpf zur See sortsetzt. Wenn England heute schon ernste Schwierigkeiten hat, seine Kriegswirtschaft durchzuhalben, und wenn die Vereinigten Staaten heute noch nicht -enügend Schiffsraum vcsiyen, um ihre militärischen Versprechungen zu erfüllen,. so wird der Entente Ende dieses JahreS für kriegerische Zweite noch weniger Frachtraum zur Verfügung stehen als jetzt und der für bürgerliche Zwecke benutzte englische SchifPraum wird sich bis dahin auch nach englischem Urteil nicht nur um 40 0/0 vermindert haben, sondern schätzungsweise am 75 %, trenn nicht noch mehr. Die Folgen Hit die feindliche Kriegsführung liegen dann auf der Hand. Die Chicagoer „Daily Tribüne" schätzte Englands Aussichten noch niedriger, indem sie in ihrer Nummer vom 15. März schreibt, daß die U-Boote jetzt mehr als 3 Tonnen auf jede neugetzaute Tonne versenken. Sie folgert hieraus sehr vernünftig „Alle unsere ehrgeizigen Landkriegspläne werden aus nichts hlnauslau.se«, wenn diese Lage nicht besser und bald besser wird Die INoral unserer Bundesgenossen kann durch derartige Umstänüe nicht unberührt bleiben. Ihre Nahrungsmittelzufuhr ist schon jetzt gefährlich niedrig." Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhchen) Freitag. \l. Mai ;y(8 Sitzung der Stadtverordnete«. . , -mr. Gießen, 17. Mai 1*918. (müpefero) )mb die Beigeordneten Enunelius und Kreuz im wtm-e die Stadtverordneten Ebel, Faber, Heichelheim, Jaun, >krmnm, Leib, Löber, Orbig, Petri, Plank, Simon. Sommer, Urstadt. Vetters, Wimmeuauer und Winu. Zu Urkundspersoueu werden die Stadtverordneten Löber und Wimmeuauer gewählt. Vor Eintritt in die Tagesordnung weist Oberbürgermeister Keller auf die Bedeutung der Lnvendvrfs--Speude hin, die bosstrttftch auch in Gießen einen -vollen Erfolg habe. Punkt 1—8 der Tagesordnung finden sodann rasche Erledigung. Die Rechnung der P lock scheu Stiftung Kr 1916 folgendes: Annahmen: 5773/78 Mk., Ausgaben: 4759,93 Mk.. barer Vorrat: 964,35 Mk Ebenso findet die Re ch n u n g de r A r m e n ka s s e für 1916 dre Zustimmung der Versammlung. Die Rechnung gibt an- Umrahm, m: 154 456,53 Mk.. Ausgaben: 146 956,53 Mk., Aus itande: 7o00 Mk. Der Rechnungsabschluß der Stadtkasse für 1914 nicht bekanntgegeben, da zuerst eine Vorprüfung durch den Finanzausschuß unter Vorsitz des Stadtv. 5) e i ch e l herm stattfinden soll. Tie Genehmigung zum Betriebe von Wirtschaften wird erteilt E Karl Somm er Kr eine Kaffeewirtschaft im .Hause Msmarck- otw ^khelm Bö ß für eine Schankwirtschaft im Hause Kaiser-Allee 17 und Hedwig Junge für eine Schankwirtschaft rm Hause seftersweg 78. ^ Zu Punkt 7 der Tagesortnrung (Fahrpreis der Straßenbahn) erllärt der Oberbürgermeister, daß durch die nene ^ahrkartensdeuer, die bei der Straßenbahn sich bekanntlich mft 6 Prozent belaufe, auch für Gießen die Frage der Fahrpreiserhöhung brennend geworden sei. Tie Betriebsdeputation habe die Angelegenheit genau geprüft und sei zu dem Schlüsse gekommen daß bei der Rentabilität der Straßenbahn, die zurzeit ohne 'tadtnchen Zuschuß arbeite, eine Erhöhung des Fahr- prerses nicht erforderlich sei. Jedoch solle die Vergünstigung der Fahrmarken (14 Stück für 1 Mk.) wegfallen und ur Zukunft nur noch 11 Stück Kr 1 Mk. ausgegeben werden Stadtv. Urstadt ftagt an, warum in letzter Zeit Nur noch Papierbeutelchen mit 7 Marken zu 50 Pf. aus gegeben würden Oberbürgerm erster Keller betont, daß biefc Maßregel sich als erforderlich gezeigt lyabe, da es der Stadt an Marken zur Ver tnlung an bevorrechtete Personen (Schwestern! fehlte. Stadtt'. Ebel ist dafür, daß den bevorrechteten Personen leine Marken, sondern Ausweise zur freien Benutzung ausgestellt tverden Stadtv. Vetters hält die Herabsetzung der Markenmenge von 14 auf 11 Kr 1 Mk. für wenig angebracht, da gerade durch dre Einführung der billigen Marken der Verkehr sich wesentlich gehoben habe. Oberbürgermeister Keller weist darauf hin, daß unter den fetzigen Umständen die weitere Beibehaltung der Verbilligung schlechterdings unmöglich sei. Die Stadtv. Sommer und Löber treten dafür ein, daß wenigstens 12 Marken für 1 Mark verkauft würden. Stadtv. Krumm hält vom kaufmännischen Standpunkte aus, der hier beobachtet werden müsse, die Festsetzung der Markenmenge von 11 für 1 Mark für richtig, zumal Gießen noch die einzige Mittelstadt sei, die den 10-Pf. -Tarif beibehalt e u lyabe. In der folgenden Abstimmung wird der Antrag der Be- trie^bsdeputation angenommen. Eine Erhöhung beÄ Fahrpreises ftndet demnach nicht statt, jedoch werden in der Folge mrr noch 11 F ahrmarken zu 1 Mark aus- gegeben. Ter V 0 r an sch lag der Plockschen Stiftung für 19 18 (Punkt 8), der in Eimrahmen und Ausgaben mit 6619 Mk abschließt, findet Annahme: ebenso toiid Kr die am 18, 19. und 20. Mai in Gießen stattfindende Bezirksausstellung der Eisenbachn-.Aeintterzuchtvereine Kr Gießen und Umgegend eiw Ehrenpreis von 25 Mk. bewilligt. Zum Schluß der öffentlichen Sitzung gelangt der Voranschlag der Stadtkasse imd der städtischen Nebenkassen für das Rechnungsjahr 19 18 zur Vorlage. Oberbürgermeister Keller verliest die einzelnen Titel in Einnahmen und Ausgaben. Nach Aussprache findet durch Abstimmung der Voranschlag einstimmige Annahme Wir verwerfen rm übrigen auf den Auszug aus dem Voranschlag rn Nr. 111 des Greßeuer Anzeigers vom 14. Mai 1918) Wichttge Ausführungen werden gelegentlich folgender Titel gemacht: Titel 4 (Wölbungen). kÄtadtv. Vetters schneidet abermals, wie in der letzten pwmt titi Zwge des teuren Hjalzes otv das die Swidt Im Ae- lvrcht nach aus den Waldungen verkauft. Das Hotz sei zu teuer mrd nrüsse bei der großen Summe, die man aus den Waldungen! gewinne, billiger und zwar so preiswert wie möglich abgegeben werden. Es sei aber scheinbar hier wie im Handel, wo auch ungerechtfertigte Preissteigerungen Platz gegriffen hätten. lOberbürgernreisder Keller betont wie früher, daß die An gelegenheit nachgeprüft worden sei. Es stelle sich immer wieder heraus, daß das Holz wesentlich billiger wie in anderen Städten sei. Stadtv. Urstadt stimmt dem Stadtv. Vetters bei und erllärt, daß z. B. der Staat das Holz billiger liefere. Oberbürgermeister Keller weist den Redner darauf hin, daß der Staat nur an seine Beamten liefere, während es sich hier um städtisches Holz handele. Er bittet ferner, die Angelegenheit nicht wreder zum Gegenstand einer Tebatte zu machen, da doch erst ausführlich tat der letzten Sitzung darüber beraten tvorden sei. Stadtv. Vetters wahrt seinen Standpunkt. Tie Stadtv. Löber und Planck erklären ebenfalls, daß rem Anlaß voitiege, über die hiesigen Holzpreise zu klagen. Stadtv. Ebel ist für den Holzverkauf nach Metern und nicht ln«ck Gewicht wegen der im ftisck-en Holze enthaltenen Feuchtigkeit. Stadtv. Krumm Haft den Verkauf nach Metern wegen des Schneidens nicht flft möglich. Im übrigen wendet er sich gegen die Ausführungen des Stadtv. Vetters über die Preistreibereien im Handel und legt Vertvahrung ein. Titel 13 (FrieDHöfe). Stadtv. Ebel tritt für die Erhaltung der alten Friedhofsdenkmäler auf dem aften Friedhof ein, die, von tuftur- nnfr stadtgeschichtlichem Wert, immer mehr zerfallen. Tie Entfernung und Unterbringung derselben an geschlitzter Stelle, etwa in einer Halle, sei dringerch erforderlich. ^.„^^öiirgermeister Keller stimmt den Ausführungen zu und will die Angelegenheit der Friedhosskommission unterbreiten. Titel 14 (Volks- und Fortbildungsschule). Stadtv. Urstadt ftagt an, warum nur Kr den .Knabenhort und nvchit auch Kr 'ben Mädchen Hort 1000 Mk. mehr als im vorigen Jahr vorgesehen seien. (Oberbürgermeister Keller erwidert, daß das nicht erforder- luh scheine. Die größere Veranschlagung Kr den Knabenhott sei wegen des Anwachsens und der notwendigen Teilung des Hortes erfolgt. Titel 28 (Bäche und Badeanstalten). Stadtv. Vetters bittet Nachsorfchrmgen nach den Ergebnissen der Lahnfischerei an stellen zu wollen, da tm-an von den Fischen nichts zu sehen bekomme. Titel 46 a (Arftgsteuerungszulagen). Stadtv. Urstadt hält die vorgesehene Summe von 180000 Mark Kr unzureichend. Oberbürgermeister Keller: Es ist möglich, daß die Summe ausrercht. Wenn nicht, wird eine Ergänzung beantragt. Die staatlichen Zulagen dienten bisher als Vorbild. sttun hat der Staat eine Erhöhung der Zulagen in Aussicht gestellt. Kommt diese nicht bald, müjsen wir unabhängig vom Staat zur Erhöhung schreiten, denn diese ist dringend erforderlich. Eine wirkliche Notlage für Lehrer und Beamte liegt vielfach vor. Titel 55 (Wertzuwnchssteuer). Stadtv. Wiun: Tie Wertzuwachssteuer muß unbedingt wegfallen, denn sie ist ungereM auch hat sie nur die Stadt Gießen noch beibehallen. Oberbürgermeister Keller: In sämtlichen hessischen Städten wird die Wertzulvachssteuer noch entrichtet. Stadtv. Löber sttmmt dem Stadtv. Winn zu und meinl, man müsse hier bahnbrechend wirken. Stadtv. Ebel vertritt den gegenkeiftgen Standpunft, hält die Wertzuwachslyeueir für ausgezeichnet, um die Bodenspekulanten, heranzukriegen. Aber sie gehöre nur auf unbebautes und nicht aus bebautes Gelände gelegt. Stadtv. Krumm hält die Zeit, um über Steuerftagen zu beraten, nicht Kr geeignet. Stadtv. Löber dagegen will die Frage habeu^E^ ^"^ordnung in der Stadtverordnetenversammlung _ .Oberbürgermeister Keller schißt sich der Meinung des stadtv. Krumm au und stellt die Regelung in der kommenden ftnedenszeit in. Aussicht. Titel 73 (An- und Verkauf von Getänden und Grundstücken). Stadtv. Urstadt meint, daß die für den Erwerb von Grundstücken vorgesehene Summe von 2000 Mark zu niedrig sei Oberbürgermeister Keller betont, daß zur Vereinfachung der Rechnung es richttger sei, eine niedrige Summe festzusetzen und im Bedarfsfälle darüber hirrauszugreifen. Titel 75 (Erbauung von Straßen, Wegen und Anlagen) Stadtv. Winn hält auch die hierfür festgelegte Summe zu Male z/ur Aufführung. Bin Samstag ab steht der Porten- Frim „Gräfin Küchenfee" auf dem' Spielplan. Außerdem to , ert5ert das Drama „Lehrer Matthieseu" mit Viggo Larfen m der Hauptrolle uuo das Lustspiel „Harry will euergffch werden" vorgeführt. Siehe Anzeige. Starkenburg und Rheinhessen. — Rüsfelsheim, 16. Mai. Tie von denk an der West- ftont gefallenen Mit in lull er der Firma Opcl, Tr. Ludwig Opel, letzttmllrg ^verKgte Tr. - Ludwig-Opel-Stiftung, die Bücherei, Fachschule, Arbeitersievlnng und Junggfiel len heim um- satzt. hat me landesherrliche Genehmigung erhalten. Hessm-Nassau. c- ~ Frankfurt a. M., 17. Mai. Latrdgräftn Anna von §.b'ien, geb. Prinzessür von Preußen, das älteste Mitglied des Iaufts Hohenzollern, feiert heute in körperlicher und Mistiger F^'che chreii 82. Geburtstag. Tie greise Fürsttn ist eine Tochter des 1883 verstorbenen Prinzen .Karl von Preußen, eines jüngeren Bruders Kaiser Wilhelms I., and eine Schwester des Generalseld-> Prinzen Friedrich Kart von Preußen, der bereits 1885, 57 <;ahre alt, starb. H. L. Marburg, 15. Mai. Der durch die ständig zuneh- merwe Paprernot bedingte Raummangel hat die hiesigen P. ß 1 * u n g e n zu dem bindenden Abkommen veranlaßt, r e d a k - eile Hinweise auf öffentlich Veranstaltungen, Theater^ Konzerte, Vorträge nur noch in eineyi Umfang von 10 Zeilen, bei mehrere Hinweisen im Gesamtumfang von höchstens 20 Zeilen aufzunehmen. gering. Oberbürgermeister Keller erwidert dasselbe wie bei Titel 73 Stadtv. So m m e r°wünscht, daß man fortsahre, wmiger große Strafen wie llnne Verbindungsstraßen anzulegen, was sich cnißerst praktisch erwiesen habe. Degen die übrigen Titel wird nihts mehr erwähnt Zum Spezialvoranschlag des Gastverks bespricht Stadtv U r - stadt die schwierige Kohlenversorgung und spricht seine Anerkennung über die glatte Regelung der Frage aus Tie Debatte wird hierauf geschlossen. Ueber die Finanzlage der Stadt Gießen wäre noch folgendes von Interesse: Tie letzte Zusammenstellung des Vermögens wurde bei Ab schluß des Rechnungsjahres 1912 vorgenmnmen. Tanach betrug das Vermögen 30092 687 Mk. Während des Krieges konnte aus Zeitmangel eine Neuaufstellung der Vermögens- tverte nicht ovrgenommen tverden. Eine Erhöhung des Vermögens hat aber iuzwischn stattgeKnben, namentlich durchin der elektrischen Neberlandaulage mverstierte Kapitalien. Die Kapitllschuld der Stadt betrug: 1915 24 558 495 71 Mk 1916 24 212 920,78 Mt., 1917 23 794 429,07 Mk und 1918 23 392 429,07 Mk. Tie feste Mpitalschuld ist also seit 1915 infolge planmäßiger Tilgung um 1 166066,64 Mk. vermindert worden ' Andererseits ist während des Krieges eine schiebende Schuld von 3 394 000 M. ausgenommen toorden. Dieser schwebenden Schuld stehen jedoch als Aktövposten die von der Stadt gezeichnete Kriegsg nleihe gege nüber. lieber die Kriegskosten der Stadt wird besondere Rechmmg geführt. Tie Kriegskosten bestehen in -den .Kosten für Einguartterumgen Familienunterftützungen, Lebens- und Futtermillelversorgung' Löhne und Gehälter für Aushilfskräfte, Kriegsspenden, Trucksackk-ii " s. iv. Ter letzte vor einigen Tagen vorgenommene Abschluß ergab eme Einnahme von 10 409 10 2,72 Mk und eine Ausgabe von 12 476 070,12 Mk., Kdaß die Kriegs- 0 VF^ zur Zeit eine Aufwendung der Stadt 'von 2 066 96 7,40 Mk. verzeichnet. Drese Summe stellt natürlich mchr dre endgültige Belastung der Stadt dar, da ihr noch Gegen- wertean Lebensmitteln, Futtermitteln usw. gegenüber stehen Aus Stadt uud Catid. Gießen, den 17. Mai 1918. Auszeichnung. Musketier Carl Strack, Sohn des Kontrolleurs Gtz. Strack von lfter, wurde mit deni Eisernen Kreuz 2. Klasse ansgezeicl>net. ** Kaninchen-, Geflügel- und Ziegen-Ans- stellung Während der Pfrngstfeiertage findet mfi der Lieblgshöhe in Gießen die Bezirks-Kaninchon, Ge- lugel und Zregen-Ansstellung statt. Nach den einae- lanfeneil Anmeldungen zn schließen, snrd alle Rassen vertreten. Am ziwerten Feiertag nachmittags und aberrds finden Konzerte der Mlitärkapelle statt. Zur feierlichen Eröffmtna am Samstag haben die Vertreter der Kgl. Eisenbahndirek tron, der hiesigen EiseNbnhnämder imd die Spitzen der Zivil- behorden ihr Erscheinen ^gesagt. Auch sind schon Mhlreiche Ehrenprerse gesttftet. ** Lichtspielhaus, Bahrihofftraße 34 Das Film Letzte Nachrlchten. neueste ^Zerick^t -er ^eeve^leitung. lWTB.) Großes Hauptquartier, 17. Mai. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Ein feindlicher Monitor beschoß Ostende und fügte der Bevölkerung erhebliche Verluste zu. An den Kampffronten war die Feuertätigkeit nur in wenigen Abschnitten gkstügert. Reg? Erkundungsiäti^keit yrelt an. Bei Abwehr stärtercr englischer Vorstöße nördlich von der Scarpe und bei Beaumont—Hamel, sowie bei er- tolgreichen eigenen Unternehniungen südlich von Arras machten wir Gefangene. An den übrigen Fronten nichts von VDeutung. Gestern wurden 18 feindliche Flugzeuge und 1 Fesftl- vallon abgelchoffen. Leutnant Löwenhardt errang seinen 22.. Leutnant Windisch seinen 21. Luftsieg. Der Erste Generalauartiermeister Ludendorff. Die militärische ftire des deutsch-österrnchich-ungarischen Bündnisses. Budapests 16. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Ungarochn Korr. Bur. Ueber die militärische Seite des Bündnisses mit Deutschland schreiben die Blatter u a - ■I des militärischen und wittschaftlichen Bündnisses kann mcht ohne Wirkung auf das militärische Verhältnis bleiben Beretts vor Ansbruch des Krieges bestand eine enge Fühlungnahme zwischen dem deut,chen und dem österreich-ungarischen Generalstab Wahrend des Krieges hat s«h diese Fühlung selbstverständlich immer mehr v^tieft, rndem auch die berderieitigen Truppenkörper nach den gleichen Gnrndsätzen ausgebildet toorden sind. Tie O^emeiiisam- 2, o Untere, sen und Ziele ermöglichten ein rasches und erfolgrei- v? Z^knmmengehen Wir habeii gegenseitig Vvnemander gelernt Mid läeuerungen auf allen Gebieten voneinander übernommen Die,e Um>t-ande ermöglichten es auch, daß in Fällen wo deutsch und osterremMck-^ungarpche Trumen unteremander vermengt ge- wejen sitid, die Einheitlichkeit der Unternehmungeti niemals ge- konnte, so hat sich ohne jedes künstliche Hinzutun die emhettliche Front sckwn vor langer Zeit entwickelt, was der Entente bekanntlich heute noch nicht gelungen ist. Gerade die qe- meimamen Ziele und Zwecke der Mittelmäch:e erfordern es, daß die ^bkommene einheftliche Leitung beibehalten und mcht gestört werde. Diese einbeftftckte Leitung wird namentlich teu Material erleichtern Nehmen wir noch bie gemeinsame Arbeft auf dem Gebiete der wirtschaftlichen Mobckitverung bmzu, so ergibt sich das Resultat daß ^s Bmid.urs zwisckxm Deutschland uird uns auf dem Piinzip d r Zweckmamgkett auigebaitt worden ist. Zu dem Wesen des Ründ- Niftes gehört noch daß die milftärischen Borbereittmaen" vollständig m ^tätiger Grundlage erfolgt sind. Selbstverständlich babm allerhöchste BefeUsrecht auf beiden sitetc uuüe- ruhrtt Nach der Natur der- Sach? hatrdelt cs sick) bei dieen mtft- tan,chen Vereinbarungen durchweg um , jene Gebiete der miti- sowohl nach ölterreichjsch'm äks iMga- ritthern Gesetz dem Recht des Herrschers unterstellen. Es versteht ftch von selbst, daß jene Fragen, auf die das Parlament Ern- ttuß zu nehmen hat, durch das Bündnis nicht berührt toerden. Lie .veeresrejorm die Ministerpräsident Wekerle in feilt Prv- ^ bic Einflußnahme des Parlamentes Eine rumänische Abrechnung ... Bukarest 16. Mm. (WTB. Nichbamllich) „Steagul" das ofnz^oie Blatt der Regierung Marghilormms erötzntt anläßlich Beginnes des Wahlkampfes emen s ch a r f e n A n g r i f f ä u f »^>bel er an Aeußerungen der offiziösen Zeittmgeti Bratumus ^Misearcn" und „Jtttepedanee Rioumarne" anknüpft daß jede Mgrermig K-r ihre Handlungeii veramtivttlich Sratiami habe, obroohl mit den Mittelmäcksten verbündet rm «emcmber 1914 mit Rußkmd ci.t Uebentmbmtm^ »cschLssm w-nn er Rutzlmid imlitarischc tziifc «ml«.. ,im kdigfich dessen politische Hssle" Äu erhalten imü znxir. ohne von Frankreich ode. «-rlMlti-n ju haboir Er Iw6c Das »ra* glntf) wpn «Htang an blindlings in die Arme Rußlands getrieften. Der Wirtschaftskrreg, den Bratianu gegen die ^ttttel- uEe. EgeKbrt ljabe, habe das Land zu ^Grunde gettchtü und ledt-glich dre liberalen poftttscheu Parteigänger bereichert Tie jchanüchest^i und unsatlbersten Geschäfte, aai denen vor allem literale Mftnsttr und deren Söhne und Enkel teilgenc>minen bat -c» Wurden v^i Brattanu begünsttgt. Brattanu habe die nationale Verleidiguilv Vernachtasjigt. Tie ?lrmee war ol>ne genü.iende Mn- mtton. Tu Kak an war nicht befestigt und die Miannschaften wurden ohne mck^ärfiche Ausbildung mit (Gewehren Modell 1879 in bai ^rmps gcichickt. Der erbärmliche Feldzug, den er gegen jene Vku traten geführt .hatte, die das Land vor dem Zusammeulnuch E" ivolften und die damit verbundene Schreckensherrschaft blieben imvergessen. Brattmm war es, der den Aw-z/ug der Kinder an- geordnet hat, Ivobei mehr als die Hälfte umaeko n r m kn in Kokotten un d WemE liabe er durch 2-onöerwlujen aus der Eistu- E.Krankenund »erwmrdeten am Rande des Weges iU kottgen Straßengraben elend ums Leben kamen Nachdem dre jetzige Regrerimg politisch und militärisch keine andere ^jKihl gehabt .Hai, als dw von der Negiening Aresen- auge^ trommeueii r!ttivdensbedingenigen zu übernehnum, um das L fcctf „Die «ofe VM 9^ MM .t ’i:''i» v '*V? •“‘ IH1 V l, '' , 1 r a * 1 mn oa > Land vor 7i.och ^Sß^m ^Il,kqiliur iu biumlmn. imgc Bratianu p>in brnüvn Versuch, die Verantwortung von sich aWuväl^ien. Bi-vorfti-htnru- tnglischc Ministi-rrc-dr». l6 Mai..lPriv..Tett>n.' Wie rin biesiges Äg ,LM>on er,ahrt, wuL der Pries Kaiser jf» T n ^ : nt , Unt r Crba “ # Grgmstrrnd omci- Debatte sein' .onn vertagt sich das Hans über Pfingsten or,,. ^vrrd welletchl auch spreck^n. Auch B^lfo^ wich L ^ck , trnein Luuch ver n-orergu Prete Association icwM alle Gejandtor