Br. «3 Erstes Blatt Cet tiUcfaxc tägttch, «u*;er S#mitAA& - Bestapm: i.qrdkMer; fieiiMfl« fli kes Kr«l$ MOnatl. Mk. 1.20, ütc rtet- iährlicli Mt. 8.60; durch Abhole- tu Zweigstellen mwiltl. Ml. 1.10; durch LiePost Mt.8.60vierttl- jähel. mrSschl. Fernfprech - Ans ch< kiffe: PofffcheEouls: WÄ'S *'**« aM - UE Auschrist fürBrahtnach- vichkerr: L«zÄ-ee MchE. < 68 . Jahrgang Vonuerrrag. s6. mal \%z LLueyure bo« r »zrtß«« *• Die jCftqrSnuTTrmet 141 zum Nachm wrt%tz ohne jedsBerbindlichreit ociUnpteiJe: für örtli ch e Anzei«« 2bLst, für crusw artige 30 Ps., Är Reklamen Mt. 1.—; bei Plahvor- schrist 20'/» Aufschlag. t au-tschrfftteiter: Äug. o eVerantwortlich für Politik u. Feuilleton: Aug. li-oetz; Stadt und Land, Vermischter u.Be- 3wi!!>ogLr«L--ruck u.Verlag: vrLhl'sch« Univ.-Vuq. u.Slriadruckerei «.Lange. Schristlettung. Seschastzstelle ».Druckerei: Schuld.?. £■ t* : fTT 1fll4iT^iMrr Irin ' —I—■ I hi»ibii»mb ■■■ I II - - — _ * | CI m t l I itj t n Vt) l C H C 0. Smrkyerfehr: Se«erde-chwätzor in Deutschland, dessen Vertrauen der Mayernnkch ähnelt, btc so schnell sauer wird -, daß die dbecfte H^bertnng die AnyrifMvafse noch nicht cnrs der Hand fleügt hat. Fl der ±at t|t es möglich, daß Hindenbnrg edr we nig auf dre Oesterveicher gewartet hat, mrd wir er- nmern rrnSjeirer Worte Orfer WichclmS an den Kaiser Karl, WW QfaevdCt den Feind gemeint. ^ dürfen evnnehmen, daß sich dre FpMc-ner nitt chrsn Be- Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 15. Mai. (WTV.) Amtlich wird verlautbart: Im Gebiete deS Monte Corno h.^ben sich erneut ön- l«he kleine Kärnpft cnümckelt, b7i denen sich der Italiener in einem unftver FekdwLchniesbcr feststtzte. Der Chef deS Generalstabes. Ereignisse zur See. Vor dem Hafen wn Pola wurde ein italienisches Torpedo-Motorboot versenkt. Flottenkommando. * . « Der türkische Bericht. Konstantinopel, 14. Mai. sWTB.) Tagesbericht. Palästina front: Bon der Küste bis znm Jordan nur geringe Cesechtstäüigreit. Ans dem Ostuser des Jordans zunehmendes Artilkerie^euer. Mesopotamien: Keine Amnpshmidluns. Ans den übrigen Fronten nichts MmeS. Der ^ampf im Westen. Berlin, 15. Mai. (WTB.) Heute früh hat in der von den Franzosen schm oft angegriffenen Gegend wn Uhverbach eine glänzend Ä’^aK Unternehmung unserer Infanterie stattgefur^ den. Die FrVr-os«r haben wer in der letzten Nacht eine erst seit wenigen Tagen eingesetzte Division, die bereits scl-mere Verluste «litten haben nrutz, zLnückg«Kogc.r und durch frische Truppen «setzt. Welchen grotzon Wert sie dem Besitz deS GllLndeS hier berlegen, geht daraus hervor, daß vS diesmal ftnnzöstsche Jäger sind, dre an der rvichrigen Stelle eingesetzt wurden. Noch hatten mtfjje fen* Zeit qtfaabt, sich in den Löchern und Trichtern «n Westhange des Höhen^ugeS enMrrichtsr, als etwa 5 morgens em gewaltiger Feuerüberiall der dnch'chen Artillerie auf sie nrchcnwaffette. da «ruf brachen von drei Seittr» tugfcuh bi demsäLN Stvtztru^pö vor und Überfluteten tu raschem Älckaus das ganze Geläude rxnn Höh-nkaTnin bis zur TasivAr. Der Widerstand, ben dr-e überraschten Gegner leisteten, war rmr noch gering, da ft®. ^durch unfern Feuerüberfall bereits zusamnreuges dvrf fci und die häufig zäh verteidigten Maschinen- erschüttert waren. Selbst um ^cuiu/uim- U» keine schweren Kämpfe mehr ab, denn der arStzte Te^I der lag Lot oder verwundet ain Bodar unverwundet«, «^angetren wurden nock) 120 Mann zurück- gebracht.^dve zurrächst ein«r völlig verstörten Eindvrck machten. Bei ernem von rhnen wurde ein abgerissener Zattel gesunden, auf dem Ad? Ufam «nwc kurzen Bleistiftm-üs der Befthl eines böheren Offrzrers stand, daS vertraute (ZMh&c um jeden Preis zu halten. Darunter stmchan die Worbe: „les bocheS rre passtwnt paS". Jetzt - das.,^n^e D^ände vnt ge,alleinnl Fv-7r-oscn bedeckt und restlos m deutschen Be,itz. Der ichäne Erfolg wurde v»n unseren Trappen nngrh-enden Vorbereitung und prachtvollen Durchsührang der Unternchn»ng A« nrerRiche »«»he erföchte« Erlrn, IS. mm. Tic im Hseresherirchi vom 15. Mai erwähnte Uittevnehmung beiderseits der Straße Braye-Corbie hatten vollen Erfolg Wir stlioben unsere Lünen vor. Ter erlttt bei j«nem zähen Widerstand cvlßerordrätlich schwere Berlusje. Am ^ranttag setzte er in 2 Mmneter Breite zum Gesraamrnff au, rndel touwGi f«uc Bereitstellungen von dem denk- jchen zusammenflesaßten BernEmqsfeuer säst zesichla-gen. so daß ntzht voll zur Tunl^ührung konurcen tonnte Am Nachmittag brach « n zlv^ter starker Aorsboß unter großen Feind- vpsern im imxtfäpn Fe»« *«*awnww b^erfeitS der Straße Braye-Corbie letzthrn wiedeLbolt dre Australier vorgehetzt, deren Angriffe leoesmal ergebnislos verliefen. Der erfolgreiche Rutsche Bonloß >«n dieser Stetle »nd d^e kur- darauf wchebenden starken nutzlosen Gegenangriffe haben GvgLa-nd besonders viel Blut gekostet. Die englischen Verluste. hk »tttfffceaer« Vrötze der em febnAet ein spWnsowmmener otqnjdjn- 5Bricfontm«[Nntr, er habe in K-n fchtci WarftWairen 3»ttjabtti,baruntecfeie 118., unbeinsNiia^eder 16 Liviiwn Wrt, dE Mlsammen nicht «umicheach die ,i«mwL Stärke eurer cmzrgen Brr^adc g«hakt I>äi.en. Der Angriffsversuch der Englünder bei Ostende. 15 ’ ■ Brüter. Die Minimtrtcit der- offentiicht einen ond 134 000befangene verloren, das sind rnsgesamt 634 000 Mann Danerverlufte Daru fiommcrt notf) 1 200 000 Verwundete, die wieder in die Frortt enrrücken konnten. Während unserer HerbsLoftensive 1917 ZEenldre Italiener 800 Offiziere und 36 000 Mann Tote, 3200 Off,Atz«« urrd 120 000 Mann V^ttmlnvete. 10 000 Offi- zrere und 285 000 Marrn Gefangene. Die Gesamtein- s seit Begnrii i>es KnegoS beträgt wind ^ l ?00 Menschen -An rtailronffchem KriegSgerät wur- wrS 2000 >rntx;ronateV «rta,erie«esck)»sse. Das «e,r«rrde bei Beginn bä KwgeS von imS freiwillig mrsgegcb-nes Gelände ini AnK. maße von 2240 OacadratZonn^^zn teiSrly“«X motwteit una-m»Nl nur noch 335 Öitnörotfilometer tanen. mcbt mir k>mvollstandrg iviederg«vonnen, sondern dazu, imch^rund 12000 Qucwratlilmneier itclliscisches Gebiet er» 8«r NikolüuS. Kopenhagen, 16. Mai. (LA.) Wie aus DeterSkr«, genreldet wird, lausen dort hartnäckige 0)erüchteirm baf L ar ^ tf »°£S u3 nach Moskau übergefiihrt und tw'r rfS besonderes KrmKgericht gestellt werden soll. Die Abschaffung deS Erbrecht» in Rußland. 16. Mai. (VTA.) Am 3. Mai beschloß du ^^^m-mrssare die Abschaffung deS iirb. v e fi i \ des Erblassers wird der bewealiche und unbewegliche Besitz Eigentum des Staates. 8 ' Ein Straßenkampf in Mo»kau. SÄ "ÄÄK S mther. ben fribemt kmchuinmischen Mnb. aufdm, hne^^ schwarze Nahm „,g ver Aufschrift ..«narclne» wein Ti.' [Ai. £S£f’»®*wia aufgestE. .\>eute mittao dauert« der Kampf noch an. ArrS FtirttLand. aus Hel- rejtbe . ..'UÖ UUCU U U L U V L l l Ul V ^3 0 r = teicn -einen Aufruf, in dein die Mitbürger aufgefordert werden, im Hinblick auf Finnlands Bedürfnis nach Brrterer Stärkung und äußerer Kraft die MonarclIe-Staatsforin zu wählen. Ter Haupt- mmnd für diese Forderung ist die MöglüUeft, die notwendigen Beziehungen zu den Mittelmächten auftechMerhalten. Stockholm, 15. Mai. ,St>eitS8a D-rgbladct" meldet: Der britischeKansulin Helsing fürs teilt mit, daß seine Regierung irar^lichtungen beider Vertragsschließender in wirk r sthaMcher Hrnffcht festgelegt --erden. Danach verkauft Rmnünien an die Mittelmächte seine Üeoei-schüsse an Getreide, Futtermitteln, Vieh, Fleisch, Geflügel, Gesoinstpflanzen und Wolle für die Ernte 1918 imd 1919. Ms Verlangen hat Rumänien die gleichen,Vcr- pfkichtungen für die Jahre 1920—26 zu übernehmen. Die Mittelmächte müssen aber ihren Bedarf jedesmal bis zum 1. April des Jahres anmelden, nüdrigeusalls ihr Anspruch erlischt. Für Obst und Wein bleiben besondere Vereinbarungen vm-behalteu. Die Preise werden alljährlich von einer Kommission bestimmt, in der beide Teile gleichmäßig vertreten sind. Die vom rumänischen Staat erhobenen Zolle und Llbgaben werden zür Lasten des Verkäufers in den Preis eingerechnet. Nach Artikel 6 verpflichtet sich Rumänien ya Ausfuhrver baten, um die Erfüllung seines Vertrages sicherznftellen. Deutscch- land und Oesterreich-Ungarn vecpflrchen sich, nach Möglichkeit die Ausfuhr aller in Riuncinien benötigten Waren, Ganz- und Halberzeugnisse, Mohstoife usw. zu fördern. In einer Anlage werden die Preise festgesetzt. * A«»bau de» Bündurffe» mit Orfterreich-Nngarn. i. Köln, 15. Mai. Zu den Meldungen österreichisch-ungarischer Blätter über die Verhandlungen im Großen Hauptgnartier erllärt der Berliner Korrespondent der „Köln, Ztg.": Die Behauptung, eS sei grundsätzlich beschlossen worden, daß das neue Bündnis in die Verfassungen der verbündeten Reiche ausgenommen werde, ist unzutreffend. Davon ist nicht die Rede gewesen. Es besteht vielmehr die Absicht, Verträge politischer, militärischer und wirtschaftlicher Natur zu schließen, die ein zusammenhängendes Ganze bilden und noch Möglichkeit zusammen unterzeichnet werden sollen. llnzchveffend ist auch die Nachricht. daß man sich l-ei den Besprechungen im Großen Hauptgnartier auf die sogewrnnte österreichsch-polni- sche.Lösung geeinigt habe. Was die wirtschaftlichen Berl>andlungen betrifft, so sollen diese so geführt iverden, daß ihr Ergebnis keine ^kriegerische Tendenz enthält, sondern die wirtschaftliche zung mit unseren Gegnern ermöglichen kann. Wren, 15. Mai. (WTB.) MeKmng des k. u. k. Korre- sponbenzburemts. Kaiser Karl richtete an Kaiser Wilhelm folgendes Telegramm: Zn dem Augenblicke, da ich auf der Heimkehr den gesegneten! <«ven des Deutschen IReiehes belasse, ist es mir ein lvahres V^ens«dmriris. Dir iM nochmaligem^ wärmsten Gruß den lferz- Wsten Ä.«nk für die nicht nur so gütige, sondern auch mahrhaft rrnmLso-aftlrche Ausnahme auszuschrvchen, die ich gestern bei Dir ÖftoF 1 Wc. Äochblffrrevig: über unsere einverständliche l(i) ^ 0015 ^rzen und in treuer Freundschaft ,Mrf baüngeö Mode^chen" M. Karl. W wm mtet e Kaiser Wilhelm mit nach stehender DepchLd: ^ stündliches Telegramm. Ich freue Mich heMich, daß Du von Deinem hiesigen Besuch so befriedigt bist. > ^ ? E große Freude, Dich gesehen und in unseren! aygehenderr Besprechungen mrfs neue uusave volle Ue berei n- Durwuug über die uns leitenden Zicke festlgcstellt zu haben. Ihre DerwirVchung wird unstre^chen ÄT& K % Ä ■ a,S Iffc&aft -l 'ich wohl bewußt, daß die Ansiedlung hoffe, bald in der Lage Au sein. Deiner gütigen Aussvrderuna nitfv j SS?* natwnalen Gründen,^ sondern! r , ff- r ’o —r*r |W V U T'“' »^'>“'1 ^cycu yiutgcn. «jaj bald m ^r. 2age zur sein, Deiner gütigen Aufforderung nach- Wtammai. Herzliche Grüße Zttra und Dir. Irr treuer Freundschaft Wilhelm. ^ u llauo,. 16. Mai. (L. %.) Die hiesigen Blätter besprechen ^selegeErch d^e Zusammenkunft der Kaiser Karl und W i l h e l m Dre Trümne" hÄt es für selbstverständlich, daß der PauptgegenstarD der Besprechungen der beiden Kaiser die O f f e n -> Mve gegen Italien gewesen sein werde. In der Tat, sagt das Matt, der gegenwärtige Augenblick rst feierlich und entscheidend. srnd am Vorabend der Wiedevaußiohme einer gewaltigen Offensive an der Westfront. ^ Aus dem Reiche. Erhöhung des PDerses ftrr Hgser auf 600 Mk. für die Torlne. Berlin, 14. Mai. (WTB. Nvchjmntlich.) Dm Staatssekretär des Kriegsernährnngsamts hat eine An - v r d n u n g erlassen, wonach die Heeresverwaltung -nnnächtigt wird, für Aaser ans der Ernte 1917', der bis znm 15. Juni 1918 ein- Mießlich noch zur Ablieferung gebracht Ivird, bis zu 600 Mark für die Tonne zu bezahlen. Tie Anordnung ist durch die Notwendigkeit bedingt, für die Aartsutterversorgung des Heeres die letzten im Lande noch vorharidenen Aaser Vorräte mit größter Beschleunigung herauszuziehen. Es 1-andelt sich vor allem um die Ablieferung von unverbrauchten Saatgntmengen, ferner um die gerüngen Mengen, die den Landwirten zur Pferdefütterung und zur .Ernährung bei der Bestandsaufnahme belassen worden sind und die von ihnen freiwillig im Interesse der .Aeevesv-crsorgirng abgegeben werden. Eine Llblieserung dieser Pcengen karrn nur erlangt werden, wenn em Preis gezahlt wird, der die fafyrtt Saatgutpreise deckt und die Wirkst ftlicheir Nacksteile und Risiken ansgleicht, welche die Landwirte mit der Aergabe des letzten Riestes von Kvrnerfutter in Kauf nehmen müssen. Diesen GesichtsvmEtsn trägt die Pi'eis- ermächtiguny der Aeevesverwalttrng Rschivung. Rückwirkende Kraft rst ihr nicht bei gelegt. ten die Pnism-Wernen. <-^^d/rlin, 15. Mai. (WTB.) Der „Reichsanzeiger" veröffent- Ircht eine Verordnung des Reichskanzlers gegen die Preistreibereien nebst Begründung. „LSndrrgeftllschaft Weftmark". . .S^raßburg i. Elf., 15. Mai. (WTB.) Zur Berichtigung rn letzter Zeit Mrlchiedentlich aufgetauchter Nachrichten wird unS toi beteiligter Seite mitgeteilü: In Straßburg besteht unter der -^.^ 5 ^' West mark" eine Gesellschaft mit beschrcmkter Hastmig, die den Erwerb, bcn Verkauf, die Auf- teuung urrd Zusammenlegung von Grundstücken sowie die Ans- Mhruug von Boden Verbesserungen insbesondere im lothringischen/ Grenzgebret zur Aufgabe hat. Daneben sott die Ansiedlung toi Bauern, Arbeitern und Handwerkern, wobei & r t e g s t e i l n e h m e r in erster Linie zu berücksichtigen sinh mrd die Gesundrmg ländlicher Kultur- wid Wobmrngsverhältnisse betrieben tverden. Die Tätigkeit der Gesellschaft ist gemeinnützig und auf Förderung der deutschen volksrvirtschasrlichen urid a ‘l 31 * Vr 11 ^re sseü gerichtet, beruht aber auf ge- ichaftlichQi Grund,ätzen. Das Stammlaprbal beträgt 7 500 000 Marc und ist zum größten Teil durch die großen provinzial orga- nrßerten Siedelungsgesellschaften aufgebrael)t, daneben besteht auch Betcuigung industrieller Unternehmungen. Vorsitzender d>es Aus- frühere Regiencngsprät ident in Frankfurt a. d. O. ^virlnchLr -Gelxnmer Oberregierungewat von Schwerin und leit en der GesthastssüHrer zurzeit der Geheime Oberfinanzrat und !? L * tE Ä 1 Sy^ !: lm iNnanzministerchmi Tr. Mepdenbauer. Tre Gesellschaft wird auch Grundbesitz französischer Staatsangehöriger erwerben und bestrebt fein, an die Stelle der vom Aus- lMch cckchangigsn kapitossschvachen Pächter selbsLwirtschaftende, leistungsfähige deutsche Landwirte zu setzen. Sie hofft auf bicfd Stoiiie dm llmdwirtschastlichen Verhältnisse besonders in Lothringen zu bessern. Es wird sicij hier in erster Linie um die A-n- legillig von gut, vorbereiteten Bauernweiden handeln. Daneben! wird die Schaffung neuer Stellen nicht vernachlässigt werdest ^ UH Wohl bewußt, daß die Ansiedlungj Die Käfekarle in der Schweiz. B-ern, 14. Mai. (WTB.) Am. 1. Juni wird die Käse- ^ Ü *J c I^Eraft treten. Die Mdnatsration für die Konfu- m^rven veträgt 200 Grmnm. Kinder unter rün>ei Jahren er- halten kerne Mse'karte. Selbsttorsorger, Vichhalter, Schwer- artoter und Landarbeiter während der Erntezeit erhalten ore aoppelbe Ration. Der Zeeüieg. Neue A-Doot-Ersolge. Berlin. 15. Mai. MTB. Amtlich.) Im Sperr^biet um England wurden neurrdrngs von unseren Untersee. ^JIJ 00 Bruttoregitzertonnen feindlichen vandelsschiffsraumes versenkt. ^ AdrnürolstabcS der Marine. Der glänzende Angriff eines deutschen N-Bootes rm Hasen von Carlofsrte. Ueber den Vvrstroß des deut schen U- !t » | arI ° f°rte rsSbtmm) bau fr Lj mter beä KavitLnleiitmmts Stein- bfcri4 m^n,^v^' : « r U^Bovts-Kommandantm. ÄÄÄ* lft ' -rd-n t®»wa«i s SS 2 - iüT 'F ^ am werung draua das U-Boot din-ck, ’''Z'Z?Z d ’’“ , Z‘ m 1 "" »wS.SfÄttftS w^ch. suis londwuNschastlich^echknscheu Gründen mit äußerster Vorsicht. ausgesaßt werden soll, da die dorchien Bodenverhältnisse! Mnz besondere Anforderungen an die Siedler stellen. Eine rm- ilton Blätter gegangene Nachricht, man beabsichtige 000 Ostpreußen nach Lothrürgen zu bringen, hat daher auf hiesige .Könner der Verhältnisse nur erheüernd^ gewirkt. Wer den preußischen Osten nur einigerinaßeu kennt, muß wissen, daß die dortigM Stellen ängstlich bemüht sind, alle Ostpreuß«! im Lande zu erhalten, und daß der Wimsch, nach dem Wester des Reiches auszicwandern. in Ostpreußen nirgends bestcht. Im übrigen fehlt es der Westmark keineswegs an Nack/frage. Die Reize des Landes haben bei vielen Landwirteii, die Lothringen) durch den Krieg kennen gelernt haben, den Wunsch erwecll, sich kner seßhaft zu machen. Eister besondereil Werbetätigkeit im Osten unseres Vaterlandes wird cs daher nicht bedürfeii. Erzberger. Die „S chlesische Vvl kstzei tnn a", die bisher ErAbergers Politik scharf verleidigte, erllart jetzt: Dve Zentrumswählerschaft hat cs satt, ihre Partei und ihre Fraktion darunter noch tanger lmden zu lassen. Mir hoffen zuversichllich, daß der LLbgeordriety Erzbevger. desseil Verdienste um die Partei und das Baterbind keiireswegs bestritten werden sollen, künftiq^M eine mich in seinem Interesse gebotene Zurückhaltung beobachten wrrd. Srmst würbe es an der Zeit sein, daß maßgebende.Stellar der Partei sich damit befassen dürften. Ares ** sSatÄ“is»S*S''SSÄ“ä;;: ^J U LV m,l r r DetvnaA.rn d^^«Eeffern in iveißen Rauch, Ä Kingswnian q«i r, t, ' i-rneren Achen dreht, um einen französi- Aen McrmaAch-mcr zu vcrnichwi,. jetzt Schlag «teBentmAmg em. Es wird schnell heil. T,> a f U !Li« "'HÜ Antwro Unncn Sk ÜÄ ^ ürc ^ U€T m * der N^olenbatterie von TarUtolc, deren Feuer vom U-Bsst mit JQft .^tofeTiian Ä VS .ÄÄÄSi:S Gießen, den 16. Mai 1918. Ludendorff-Sprnde. Wir verw-eistn mtfn* ßtfeT mrch auf den heutigen Aufruf im Girszener Anzeiger und machen darauf aufn^rksaw, d-ah in unserer Geschäftsstelle än-e Einzeühnungsliste offen liegt. Der Verleger des Giestm-rr An.zeigers hll die Zeichnung mit dem Betrag von 1000 Mark eröffnet. Amtliche Pers inalnachrichten. Der Groß- herz-og empfing Kunr Vortrag: den StaaLsnriwister Dr. v. Ewald, der: Kabinettssekretär Dr. V. Giss; außerdem den Grafen v. Hardeirberg, den Ministerialrat Dr. Wagner, den Oberfinanzrat Cinnrerling, den Vürgernreister Muelter, den Jnftizrat Dr. Bender, Ständigen Rat für Knnstpflege im Groß Herzogtum Hessen, und den Zugführer Rager vom K. u. K. Jnfanterie-Neginrent Ernst Ludwig, Großherzog von Hessen 'und bei Rhein Nr. 14, Wien. — Das Ehrenzeichen ^ ltr , K | Mitglieder freiwilliger Feuerwehren lmürde vom Groß- deri Feito ^rascK v^iehen: Johann Jakob Verth, Georg Aoam Ros- ieschnellfelleraus I ^s^f Ersenhapät, Martin Burckhardt Deith, sämtlich - Ku Oder-Wollstadt Jubiläum. Bahnschlosser Hch. L e h r m u n d feiert heute sein Mjühriges Dimrstjubilnum. ** Die Goldankau fstelle Gießen bittet uns mttznteilen, daß ihre Hseschästsräirme am Samstag den 18 und Dienstag den 21. d. M. geschlossen ist. ** Dieb stahl. $n den verflossenen zwei Nächten wurden rn hiesiger Stadt mittelst Einbruchs drei Eimer Butter fünf Hübe Zucker, eine Kiste Oetf<Ä*>t?wm, 25 Pack Zwieback' . Ps^lnd dürre Zwetschen, 30 Pftrnd Suppeirnudeln, 10 Serben Speck und ein Schinken gestohlen. SackMenliche Mitteilungen Nimmt die hiesige Krimilralpolizei entgingen. Zum Verkehr mit Kafseersatzmü teln Durch Verordnung vom 16. November v. I. ffttb bekanntlich HE- Preise für Kaffversatzmittel festgesetzt wv'.-den. Die Kommunal verbände und Gememden waren, ermächtigt, bis §mw 15. Mär> d. I. Lljusnahmeii von. deur Höchstpreis für Kaffee-Ersatzmittel MM« lassen. Die Bestandsaufnahme, welche zum 15. März d. I. erfolgt ist, hat ergeben, daß sich hei Ablauf jener Frist teilweisü noch größere Mengen Kaffeersatzmittcl im Besitz der Kvnrmunen, BezirrsMttralen und des Handels befunden haben, deren Einstandspreis in der Regel den Höchstpreis um ein .Mehrfaches übersteigt. Diese Mengen sollen nach Möglichkeit in die alb- gemeine Rationierung einbezogen werden. Der Staatssekretär des Kriegsernährungsamts hat deshalb die zuständigen Landesbehörden ermächtigt, die bei der Bestandsaufnahme bei ihnen angemeldeten Mengen in Anspruch zu nehmen und nwer Einleitung von Maßnahmen, die ein 9wchschieben erneut widerrechtlich her- gestellter Ware verhindern, zu einem höheren Preise als dem Höchstpreis in den Verkehr zu bringen. Die Nachprüfung der von den derzeitigen Besitzern geforderten Preise ist Sache der lieber- nahmestellen, die sich hierbei, soweit erforderlich, der örtlichen Preisprüfungsstellen bedienen werden. Die in Anspruch genommenen Bestände sollen ausschließlich für die rationiette Versorgung der Bevölkerung verwandt werden. Sie werden nur zur Hälfte auf die den Kommunalverbätocn nach der allgemeinen 9iatwnierung zukommenden Mengen Kasfeeersatzmittcl des Kriegs- ausschulsl^ angerecl)net. Es wird ihnen hierdurch Gelegenheit geboten, über die Mengen, die aus Grund der allgemeinen Rationierung geliesett werden, hinaus eine bessere Bersorgurig ihrer Bevölkerung yu ermöglichen. ** Erzeugerrichtpreise für Frühobst. Die Reichs-, stelle für Gemüse und Obst, Verwaltungs-Abteilung, hat im ,,Reichsairzeiger" Nr. 106 Erzeuge rrichtpreise für Frul-obst be- karrnt ge macht, die als Grundlage für die von den ottlicl^en PreiK- Lomnüssionen ststzustellenden Höchstpreise dienen. Diese Preise bleiben etwas hinter den Vorschlägen der von der Rerchsstelle für Gemüse und Obst veruomnienen Sachverständigen zurück. Gerne teilweise Erhöhung der Preise gegenüber dem Vorjahre hat sich ledvch als notwendig erwiesen, da die Erzeugungskosten gestiegen sind und die Preise des Vorjahres insbesondere bei einigen Beeren- sorten nicht genügt haben, um Ware in der erforderlichen Menge auf den Martt zu bringen. ** DaL Kreisblatt Nr. 55 enthalt Verordnungen mber: Schmiermittel, GemüsevLrsorg'nna, Unterbringung der Stabender, Preiserhöhungen durch Vereine, Ackerquecken, Laudespolizeiliche Abiruhme, Versorgung mit Frühkartoffel^ Lieferung von Kartoffeln, Vieh lMrdelsvertond. Landkreis Gießen. O 15. Mai. Musketier Friedrich MübuS, Inhaber der He,,ischten Tapserkeitsmedaille, erhielt das Eisern« Kreuz 2. Klasse. ^ J ? 11 ? n, r Grne mfrnrterte Schwindlerin hat es vor etiua 4 Wochen verstunden, hier und wahrscheiulch auch in anderen Orten Leute ynx Aebergabe von reperattirbedürftigen: bewegen. Sie stellte die Preise hierfür verhältnismäßig billig, nannte ihren Namen und gab an, in Gießen Wohwi man ihr die Schirme ohne Argwohn übergab d« Z«l der «igExn Zurückbringmig abg-laus« ^ ttrtt baß der angegebene Name in Gießen gar ntct-t existiett^ und man einer Schoindterin zum Opfer gefallm ist oyWTf sSi Die Hessische TapstrkeitsmedailVe erhielt lder Seminarist Hcnrnch V o l za p fe l. . . Kreis Büdingen. rrk-^t s ^ ' 15 ‘ Mai. Das Eiserne Kreuz erhielten der S^tze Karl.,Huter, der lGefrciie Willy Glaeser und der Schutze Ludwig K n a s. — O b c r -Mock ß a > t ?>i r c-viTirrf^ Tapstrkettsmedcnlle erhielt der 6-efreite Karl Harth — Zauern heim. Me Hessisch Tapferkeitsmetolle erhielt der ^ ^ ~ ^E a tba ch. Zu Unteroffizieren wurden befo^t dre (Äfreueu Zimmer und Bollert, beide Inl»bec ^s Ersehn Kreuzes und der Hessischen Tapstrkettsm^aMe. imtt BachO^'"' däuh 2V,uchriger Michterfüllung starb der Jäger ^ Kreis AlSfelV. ZlVErtenrod 16. Thai. Bon den drei S^ttn bet hiesigen Familie Bloser rft letzt aer älteste für das Vaterland «> fallen, nachdem vorher der Ivette den Heldentod erlitten hvt Kreis Friedberg. 16. Mai. Verhaftet wurde die «u$ torenbura stammende 29ialmgc Frida Becker, die sich bei bttzsen Geschäftsleuten für über 2000 Mk Ware und Geldbettäge erschwmdelte. ^ 15. Mai. Das Eiserne Kreuzi'. nhrelt der Müsketter Ludwig Balzer. — Weckesheim Die Hessisch Tapstrkettsmed.ulle erhielt der Pionier Wilhelm ^ ^ ^* U e .~ . Re i chelshe im. Den Heldentod starb lvrch' KweiM)i7iger Pffichderftillung der Musketier Heinrich Meier, ^nl-aber des Eisernen Kreuzes. — Stamm heim. Die Hessisch Tapferkeitsm-edaille, früher das Eiserne Kreuz, erhielt der Grenadier Hernira, Schnee berge r. — Nieder-R os ba ch. Durch enrert Zolltiess<>r starb den Heldentod der Kanoinei- 9lugust K öb el. ‘ - O ber-Eschba ch. Zum Unteroffizier befördert wurde der ^ Lehrer Leng fc lder. — Kai che n. Das Eiserne Kreuz erhielt ^ to Vrzewachtmeistrr Lehrer Heinrick> Spitznagel. — Ober- Die hiesige 2klassigc Schule zeichnete zur 6. Anleihe 13 300 m. (7. Anleich 10 500 Mk.) Stürkenburg und Nheinhessen. ^ Mainz 15. Mai. Im Alter von 75 Jahren verstarÜ heu^ irüh der städtisch Beigeordnete und Kvnrmerzienrat Kwl Haffner. Hessen-Nassau. . mr. Frankfurt ä. M., 15. Mai. Professor Rausenbevger. eta geborener Frankfurter, der Erbauer des Kruppschen 120-Kilometer Ferngeschützes und der 42-Zentimeter-Mörser, erhielt bei Kronenorden 2. Klasse am weiß-schwarzen Band. K P. Io. Mai. Die vor einigen Wochen! an to woNyabenden Mttbürgerinneu gerichtete Bitte, zugunsten! des Mutter,äuches und seiner Mntterchime eine Perle aus ihrem M Mtcn, hatte guten Erfolg. An diesem „Perlenopfer^ havm ftch 299 Frauen und Männer bettüligt, außerdem lautbar ^ b«r g-espendet. Die Verwertung der Perlen im nttp.' tvalen AuÄanse ist bereits in die Wege geleitet. Mai. Die Vttrtterberattkngsstellen deSk Krei)cs Limbrn:g erfreuen sich eines steten Zuspruchs. Bis zum Ivrrl 1918 ist die Beratmigsstelle in Limburg 1026 mul. die in Elz 804 mal, to nt Hadamar 373 mal, die in Ellar 434 mal und die zuletzt in Elz erössnete 16 mal besucht worden. X Schlüchtern, 16. Mai. Einbrecher statteten dem Vereins- Lazarett I euren Besuch ab Und stahlen etwa 80 Laib Brot. 25Pfd Schweinessleisch, Decken und Vorhänge. Ein von .Hanau chrboi- geholter Polizeihnnd nahm die richtige G;n,t auf, so daß man die gestohlerven Waren unter Laub per, leckt vor finden konnte Kurz daraus ivurden aus dem alten Lazarett II sämtlich Würste und Eier, sowie auch Fett gestohlen. Auch in diesem Falle arbeitet« der Polizeihund mit gutem Erfolge, so daß es wohl gelingen dürste, die Diebe zu ermittellr. fc. Vom Main, 15. Mai. Tic Leich des am 21 Marz auf dem Felde der Ehre gefallenen Erbprinzen Ein ich zu Leiningto wurde unter Beteiligung der Bevölkerung in die protestantisch Kirche zu Amorbach übermlytt. Der Gedächttlisgottesdienst fand ebenfalls vor äußerst zahlreicher beider Kowessionett statt. In der Nach erfolgte die UeberMwung des Heimgegangento in die fürstlich Fmurliengrust in Waldlern in gen ^ Der Erbvrim war ein Urenkel der Mutter der Wnigin Viktoria von Groß, britmrnien und Irland, der Herzogin Viktorie von Kent Witt« des Fürsten Emrch zu Leinürgen, geb. Prinzessin von Sachserv Kvburg. fc. Aus Nassau, 13. Mai. Uitter dem lmrten Winter 1916/17 haben die BarrmpflanMigen der Bezirksstraßen stark zu lechn gehabt Insbesondere lMben die Mwrnbäunre, bk vor Eiw tott ber letzten Fwstpmode schon im Safte standen, stark Frost> platten ^erhaltm. Ob sie oiesc Froslschäton überwinden \vetbav konnte brsi^ck "och nicht sestgejtellt werden, es ist aber zu to fürchten, daß Tausende von Ahornbämnen an densellreu werde»». Btt. Frankfurt a. M., 16. Mat. Der Strrttanbahn ist es fldtutgnt, wieder «tragt Stitimt in Betrieb zu setzen. Tie „Mmvse" um emen Platz an den Vaupchcrkchrsprmkten lMen aber nach wre vor mr, da die Zahl der laufenden Wagen vollkommen nn- genügend rsl. «unst und ws?scs§?chKkK. i ^ LY 1 /*? v£' mi Mfi' Weingartners Anwesenheit in Darmsbadt hat dem Musikleben der Stadt einen nennt Jnkpitks verliehen. Das 6. -Kon»«rt der Lwsmusik mcrde unter sein«- öetttma w«4>er au emem Ereignis. Richard Straus;' „Tod k Verklarung , das schon vor einiget: Jahren hier zu lwren war, machte 'auch gestern wieder durch seine vorzügliche Wr^ergabe tregten Eindruck. T s ch a i k o w s k h s Konzert in D-Dur flir Gerge Und Orchester (ovus 35) ist von einem bizarren Lvechsel der Rhythmen und Strmmungen. Der reiche Versal galt weniger dem Werl' als dem Solisten, HoskonAertin-cister Ad. Sch io- ring, dessen Emdetc Dechnrk auch diesen tollen Komporristen- launen gegenüber nicht verjagte. Er erntete einen Beifall, wie er an dieser Statte ittf) ialten mustert. Als Erstausführung folgte zum Schlüsse Wernqartners Srn onre Nr. 4 in F-Dur (61 ovns> ein ®5*^.PW*“**#* ?nrd faeitevteit, "ÄÄ E,® V tL 9 Ebenen Orten, wo die bisher Lnm r^m 0 e V fc n *2«F*°nfeit, Formvollendung und Strmmungsgehatt vernwchte , lch memand M entziehen, <ä kam Tiri^^n^ & Röllchen Kundgelnurgen für den Komponisten- Gerrchisf^aL. I Dar m st adt, 16. Mai. (Strafkammer) Weaen Nii^rallä-, diebstahls 'wurde der 30jShrige DagLSHner S tu m pf^n Biblis unter Ernbezichung enter Mahtzcr Strafe zu 1 Jahr 9 Mv- Gefcmgms vorur-terlt. - Ztvei O s s e n b a ch e r Arbiter, der 26iahnge Aug. Clemens Ger lach und der 37jährige Karl Stroh wurden mögen zwet Etnbruchsversuchen und eines voll etcheten EmLruchs, der z-weile zu 4 Jahren, der erste, dem noch drei andere Jacke zur Last fallen, zu insgesamt 5 Jahren Zucht-, MU», beide außerdem noch zu 10 Jahren Ehrverlust oerurtnlt. Em Metzger, der wogen Hehlerei mit flngeklaot war, imrrde frerge sprachen. Wr fuchen einen durchaus erfahrenen vermachtes. -- Ascha ffenburg, 16. Mai. Tie auS Böhmen bzw. %mt* rtEa emgewanderte Bisamratte tritt jetzt aurf i in Bayer» m immer größerer Zahl auf und richtet unter tat FischbestÄch« zunehnicntat Lchaden au. Im Jahre 1917 w.trden bereits für abgelteserte tobe oder lebende Ratten 3262 Marl Prämien, rm ersten Vierteljahr dieses Jahres schm 1200 Mark ansge-ahlt 14 staatlich angestettte Rattenfänger sind in der OberAsalz' und in Nrederbayern ständig in der Bertilgurrg des g-esahrlichsr TiersS tätig ; trotzdem breitet sich .der Nager immer weher' ans In !deu letzten ^agen wurde er bereits bei Tikatshosen ür Mittel- Franken angetwfsen. .Deutschland kämpft fernen schwersten Kampf, das Ringen drängt zum Ende. Tausende und Abertausende der Kampfer m Heer und Flotte kehren zurück, die Glieder verstümmelt, die Gesund- de.t erschüttert Ihre Kraft dem deutschen Wirtschaftsleben zurückzug-winnen. ihre Zukunft zu slchern. ist Dankespflicht der Heimat. Die Renteuversorgung liegt ausschließlich ^em Reiche oo. Soziale Fürsorge >nuß sie ergänze». Sie auszuüben, sind die im'Reichsausschuß «23S®Tjr“ , ' i,,t " Orgamfoti.nen $a ä £t$e: Spende S ^ a 5 ,t sorgenvollen Opfern des Krieges freudige Mitarbeiter au Deuischlands 25""das hkhe Zie?e?eiE' ** ^ l,ttcn! * ur ™ nn a “ e -usammeustehen, o. hindenburg Generalfeldmarschall. Vr.Sras v.herMug Reichskanzler v. Stein Dr. Kaetnpf Kriegsminister Präsident General der Artillerie. des Reichstages. Der Ehrenvorsitzende: £Uv?n00tf( f Erster Generalquartiermeister, General der Infanterie. « Cn ^ C »fj? n fr < Ä i? er ^^udorff-Dpende für Kriegsbeschädigte ist in dem vorstehenden Aufruf des vauptausfchusses dargelegt. > und edles Werk soll geschaffen werden denen zuliebe, die mit ihrem Leibe die deutsche Scholle gegen den Ueberfall gedeckt, den Krieg weit hinaus in Feindesland getragen und die Heimat vor Verwüstung und Gewalttat geschützt haben. * 9 Männer und Frauen in Stadt und Land? helft den llriegsheschädigten! Tragt reichlich bei zur Ludendorff-Spende und erfüllt damit die Dankespflicht des deutschen Volkes a t r'm "! fetaM l 1 ”« ^ anb llAlchneten Spenden werden vorzugsweise den Kriegsbeschädigten des Die Sammlung wird wie folgt durchgeführt: m b«r Ttadt Mestcn durch den Zweigverein Gießen vom Roten Kreuz gemeinsam mit dem Zweia- be« Alice-Fraueuvereins. Gaben werden entgegengenommen: von den Banken Volkszeitung^°^° E' Geschäftsstellen des Gießener Anzeigers und der Oberhessischen " Öe " I? alJSjt'Sf ^ f ,,W8C “ und Sich von den dortigen Zweigvereinen vom Roten Kreuz m genehmen mrt den Zwergoeremen des Alrce-Frauenvereins; 0 m öen b m"oudgemcinben von den Ortsausschüssen für Rotes Kreuz und Kriegshilfe, ebenfalls m Benehmen mit am Ort an,ästigen Zwe:gvereinen des Alice-Frauenvereins. ' Eme Haus- und Straßensammlung in Stadt und Land erfolgt an noch näher zu bestiminend en Tagen. prsvlnzratöireüor Geheimerat Dr. Usinger Ueller Kreisdlrektor des Kreises Gießen. Oberbürgermeister. Werkmeiffer. Schon & Co tf fileblghrgfie, Eksthr. MMiüiß b. BetckhWchr gesucht. Als Bewerber kommen solche in Betracht, die nachweislich im Dampsturbinenbetrieb, in elektrischen Kraft- und Lichtanschlüffen erfahren sind, und die gewöhnliche Reparaturen- und Unterhaltungsarbeiten des Betriebes selbständig ausführen können. Ausbildung als Dreher erwünscht, aber nicht Bedingung. Bei Bewährung dauernde Verwendung. Kriegsbeschädigte nicht ausgeschl. Sofortiger Drensteintritt erwünscht. 3685 V Angebote mit Lebenslauf, Zeugnisabschr. und Mllitärverh. sind unter Angabe der Gehaltsanspr. an die Direktion des Provinzialwafferwerks Inheiden Gießen, Ostanlage Nr. 40, zu richten. — . —h 6niwt zu ötrfüBfe» 8711 S chnf er, Lich er Sir. 9. 2sN»t. m.Mal t.,LI»li!»r»sk»., «a»dsrS, Ck?A%r«m., Tittfe. Kashtscier&isikebfln, Sofrelkli?,sh zu verkaufen. Qh08 W alltocstrafte 84 I. J Teppich 3zu4Meler arvß, nett, für 800 Mk. zu verk. Nähere- in der Geschäftsstelle deS Gießener Anzeigers. „ K Grotzer ovaler Spiegel m. aulent Goldruhmen ?u verk. 0!6W (iroetbestr. SO, ll. m An den Folgen eines in treuer Pflichterfüllung erlittenen Unfalls starb am 4. Mai unser lieber Kamerad, der Sergeant • Friedrich Eorr Inhaber de§ (Eifernen Krcnjes 2. Masse. Seine vorzüglichen Eigenschaften als Mensch und als Soldat sichern ihm ein treues Gedenken. Mai 1918. 3703O Im Kamen der Gfsiziere, Unterofflziere und Mannschaften Krieg. Leulnant der Reserve und Komp.-Führer, 4 Kompagnie Landw.-Jnfantene-Regt. 26 . Kaffee Ernst Ludwig T„U „ .. O Inh.: Aug. Klaih Meute Elfrene Konditorei. iiRHiHifliHBt!ii!ffl!Nnitn!!iii!iiiniiiiiisn!Mi8iiiiiiiiniiinniiniiiii!iiiniiiHnBiiii Schönstes Geschenkbuch für die Bewohner des Lahntals: Peter Mel»!!» «« (Eine Beschichte aus dem Lahntal von Paul Warncke. In schönem Halblederband Mk. 8.50 Carl P. 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Verschwiegenheit Ratten,' Lltäuse, Wanzen. Schrvabea' sowie jegl. HausuNlzeziefer. Karte genügt. (N646 la- eei tetii von AtUimntälen. Möbeln, ganzen Eknrichtttngen, Alteisen, sowie allen von mir geführten 2lrtikeln. 78 l.oui8 llotböudurgsr. L2 171 1% Osaf. □ L Wenige Jahre vielseitigster, ihn reich befriedigender, unermüdlicher literarischer und ärztlicher Tätigkeit waren ihm nur vergönnt, als ein langes, schweres Leiden dem mit bewunderungswürdiger Größe getragenen Geschick meines lieben, guten Mannes Dr. med. Hans L Heusner heute im 37. Lebensjahr ein sanftes Ende bereitete. In tiefer Trauer: Elise Helene Heusner geb, Oettinger. Gießen, den 16. Mai 1918. Friedrichs traße 17. Die Beerdigung findet in aller Stille statt Es wird höfl. gebeten, von Beileidsbesuchen absehen zu wollen. [373SD Nach Gottes nnerforschllcheni Ratschlüsse-wurde hente morgen mein lieber Mann, unser roter, unvergeßlicher Vater Heinrich Becker nach schwerem. mit großer Geduld getragenem Leiden im Alter von 49 Jahren ln die Ewigkeit abgerufen. In tiefem Schmerz: Frau K. Becker und Kinder. Gießen (Leihgestern er Weg 71. den 15. Mai 1918. Die Beerdigung findet Samstag den 18. Mai nachm. 2 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt WUBBEfSm xuf&ätl BKmi*9e2 Nachruf. Infolge eines Unglücksfalles verschied plötzlich und unerwartet unser lieber Schulkamerad Heinrich Luh im blühenden Alter von 18 Jahren. Wir verlieren in dem leider so früh Dahingeschiedenen einen lieben Kameraden, der sich durch seine besonders guten Eigenschaften bei uns ein bleibendes Andenken bewahren wird. Am 14. d. M., abends 6*/ 4 Uhr, verschied nach längerem, schwerem Leiden meine liebe Fran, unsere liebe, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Elisabeth Schäfer geb. Föisäig im 56. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Andreas Schäfer, Oberbriefträger Kätchen Zoller geb. Schäfer Fritz Zoller, z. Z. im Felde Anna Schäfer Wwe. geb. Leipold. Offenbach, Altenschlirf, Giessen (Steinstrasse 26 II.), den 15. Mai 1918. Die Beerdigung findet Freitag S 1 /-* Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. 3712 Für dl« vielen Beweise herzlicher Teilnahme, die uns während der Krankheit und bei dem Ableben unseres lieben, unvergeßlichen Entschlafenen zuteil wurde, sagen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten, sowie den Barmherzigen Schwestern für die aufopfernde, liebevolle Pflege und die letzte Ehre vom Kutscherverein, sowie der Firma Küngspor und Mitarbeitern auf diesem Wege unseren tiefgefühltesten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. In deren Namen: 3799 Frau Jolle Stiehl Witwe. Früh hast du deinen Lauf vollendet, Ja, Gott, der weiß es nur allein, Wie du dein Loben hast beendet, Und wie’s nm deinen Tod mag sein. Frisch und gesund bist du von uns gegangen, Wir konnten dich nicht mehr empfangen. Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft Ja. Gott hat es so ausgedacht, Scnlaf wohl, lieber Wilhelm, nun guteNaoht Fern ist dein Grab, tief unser Schmer*, Nun ruhe sanft, du treugeliebtes Hera. Jetzt hat der Kampf und alle Not ein Ende, Die Seele ruhet nun in Gottes Hände. Tieferschüttert und ganz unerwartet erhielten wir an seinem Geburtstage die schmerzliche Nachricht, daß mein herzensguter, unvergeßlicher Mann, unser hoffnungsvoller. braver Schwiegersohn, guter Bruder, Schwager und Onkel Gefreiter Wilhelm Schmidt Infanterie-Regiment Nr. 471, 2. Kompagnie Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse und der Hessischen Tapferkeitsmedaille nach 45monatiger treuer Pflichterfüllung im 31. Lebensjahre bei einem Sturmangriff am 15. April sein junges Leben dem Vaterlande opfern mußte. In tiefem Schmerz: Fran Lina SchniMt ß®b. Uan Fftllscidteaer Meinrich Itan and Fran Heinrich &chmi«lt und Familie Heinrich E&au z. Z. im Felde, n. Familie Ludwig Lau z. Z. im Felde, u. Familie« Danksagung. Allen« die uns bei unserem schweren Leid in so überaus freundlicher Weise ihre Teilnahme bewiesen haben, für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden, sowie den Herren Beamten und Unterbeamten des Kaiser!. Postamts Gießen, den sämtlichen Vereinen und insbesondere Herrn Pfarrer Gombel für die trostreichen Worte am Grabe des so früh Dahingeschiedenen, sagen wir uitseren herzlichen Dank* Familie Heinrich Schäfer, Briefträger. Reiskirchen, den 15. Mai 1918. 3731 Danksagung Allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die uns bei dem schweren Verluste unseres lieben Sohnes und Bruders teilnehmend zur Seite gestanden haben, und für die überaus zahlreichen Blumenspenden sagen wir innigsten Dank, insbesondere danken wir auch seinen Kameraden. Schulkameraden, und unserer Arbeiterin für die Niederlegung der Kränze, sowie Nachrufe am Grabe. Auch für das Trauergeleite der Garnisonkapelle Gießen und des Kriegervereins Wieseck, sowie für die tröstenden Worte des Herrn Pfarrers Bembeck sei auf diesem Wege herzlicher Dank'gesagt. 3734 Familie Ph. Heh. Keilst. Wieseck, den 16. Mai 1918. Danksagung. Für die überaus herzlich« Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste unseres lieben Sohnes und Bruders, für die zahlreichen Blumenspenden seitens des Bahnpersonals, seinen Kameraden, seinen Schulkameraden und allen anderen, die ihm seine letzte Ehre erwiesen haben, sagen wir allen auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Familie Heinrich Luh II. Wieseck, Iß. Mai 1918. 3727 Pfinasi- Aitoiboil Flor-Strümpfe in allen Farben. Weisse Voile-Binsen bestickt 22 Mk, Weisse Voüo-Binsen reich bestickt Mk. 23.75. Seidene Binsen viele Farben, Mlc. 32.50. Gern. Voile-Binsen viele Arten, von Mk. 26. Schöne Untertaülen Mull und Batist 3 Mk. 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Lansdowne führte aus^ der Zweck der Resolution sei offerckar die Herbeiführung eines tadelnden Votums gegen die Leute, die nach Denbighs Behaup- x«rg einen Kapitulationsfrieden befürworten. Ob es solche Leute, fat England gebe, sei ihm, Lansdowne, nicht bekannt, aber er verwahre sich dagegeti, daß mit ihnen die Befürworter eines Verständigungsfriedens in einen Topf getlwrfen würden. Scheinbar gelte? ,D«ebighs Tadel auch ihm. Er betone daher, daß sich seine Teilnahme Mi der Friedensbewegung auf die bekannten Briefe an die Presse beschrankt habe, an den unlängst in Verbindung mit deü Friedensfvage abgehaltenen. Versammlungen habe er nicht teil- tzenvmmen. Was seine Briefe an die Presse angehe, so habe er von ihrem Inhalte nichts zürn ckznneh men und für nichts um Vergebung zu bitten; sie enthielten fern Glaubensbekenntnis. Ter «auptartikel von Denbighs Glanbeilsbekenntnis sei offenbar, daß kein Vechandlungs friede geschlossen, werden dürfe, wie aber erwarte dann der edle Loick, daß es jemals zum Frieden komme? -Hoffe er, daß der Friede vom Himmel fallen werde? Nach Ten- bighs Ansicht gebe es anscheinend nur einen Weg zum Friedennämlich durch das, was man landläufig den knock out blow nenne. Ubetr der Lord und seine Freunde hatten niemals verraten, wie, wann, wie bald und zu welchem Preise dieser kiwck out blow geführt werden solle. Inzwischen aber dauere der Krieg an und fordere einen schweren Zoll van den Söshnen des Landes. Abeck Denbich, und ferne Gesinnungsgenossen seien nicht nur Gegner eines Verhandlungsfriedens, sondern gingen so weit, alle, die zu/ verhandeln wünschten, von dem' Schauplatz der Politik zu ver- ja«wn. Wenn irgend etwas von Friedensverhandlungen verlaute, gäben sie diese Friedensoffensive als Friedensfalte aus. Jede Ajn knüpfung NErde Niederschlagen, ehe sie noch versucht werde. Diese Taktik erscheine ganz unverständlich. Ein anderer Glaubensartikel Denbighs sei, daß er jeden Frieden mit dem, was er ein un gezüchtigtes Deutschland nenne, abilehne Was denke sich Denbigh hierbei? Gesetzt, es wäre im vorigen Herbst durch Verhandlungen ein Friede mit Deutschland zustande gekommen, was wäre dann die Lage Deutschlands' gewesen? Seine ursprünglichen Pläne wären bei einer Verlustliste tton fünf Millionen vereitelt gewesen. Frankreich und Belgien werden geräumt und andere strittige Gebietsfragen gemäß einem, loie er höre, von der englischen Regierung begünstigten Vorschläge einer Friedenskonferenz unterbreitet worden, die sich allmählich! in einen internationalen Pakt zur Regelung künftiger Streitigkeiten erweitern sollte. Könne man sagen, daß ein unter Be- Längungen dieser Art zustande gekommener Friede ein Friede mit einem un gezüchtigten ^Deutschland sei? Tie Hauptsache sei, daß man sich die W i r k l i ch k e i t e n der Loge vergegenwärtige. Eine derselben aber sei, daß ein toach- sender Deck der höchst beachtenswerten, öffentlichen Meinung den ernsten Wunsch hege, daß nichts unversucht gelassen werde, einen sicheren, ehrenvollen Frieden durch Verhandlungen her bei zu führen. Es werde gesagt, daß derartige Äscherungen in Deutschland als Notsignale mit Befriedigung «riffgeno Minen 'würden. Aber ihmi sei es eine wichtigere Tatsache, daß dadurch 'wachsende, deutsche und österreichische Kreise beeinflußt und ermutigt werden, ihrer Entbehrungen und der SchlarA- orgien des Krieges überdrüssig seien und einsehen, daß sie bezüglich deS Ursprunges des .Krieges und der Gründe, warum die Alliierten ihn svrtsetzten, getäuscht würden.' Im übrigen erinnere er an das, was Wilson noch in seiner letzten Rede zur Frage eines Verhandlungsfriedens gesagt habe, nämlich: „Persönlich bin ich auch jetzt noch bereit, einen gerechten, ehrlichen Frieden zu erörtern, wann immer er aufrichtig vorgeschlagen )vird." Wie aber lönne man seststellen, daß Friedensvorschläge ehrlich gemacht würden, wenn man sie nicht in der üblichen Weise der Erörterung prüf«r könne? Einen Vorbehalt müsse er freilich machen; er gebe M, daß es augenblicklich solange der Titanenkampfan der West front tobe, eitel sei. nach Gelegenheiten für eine Erörterung von Friedensbednrgungeu auszublicken oder überhaupt daran zu denken, aber er ersuche Denbigh, sich reiflich zu über- SL englische Volk in eine seines Erachtens sehr gefahrlrche Lttminung treibe. ^f r ^$. neT aus, vernünftigen Seuten nicht mehr ’* 1T1 i ' ^cn Mund aufzutun, ohne daß sie Verräter gescholten werden, wenn,-sobald Deutschland von Frieden spricht hrer gesagt wrrd. das sei bloßes Geroilnnrer, wenn, sobald wir vom Fneden iprechen. uns gesagt wird, wir handelten treulos am Vaterlande und seren bereit, seine Ehre zu opfern, um dom »wteqe eur vorzerNges Ende zu setzerr, dairn würde ich an diesem Lande verzwerseln. Es ist angebracht, daß das Volk gelegentlich vot sieht, aber ich hoffe, es ivird niemals so rot sehen, daß es xde Erwägung der Menschlichkeit, des Mitleids und des gefunden Menschenverstandes beiseite wirft. s« das vorgesehene Dvensitzeugnis ecklangen. Die Kriegs-Assistenz- alÄr auf Widerrur tragen die Feld uniform der Assistenzärzte der Landwehr. Sie tragen an den Feldachselstücken zwei Anne seidene Schnuren mit den Landesßrckben. Schützt SaQt und Ernte 1918! Wer bei der LanHuirg errves Freiballons oder Flugzeuges auf oder in der Nähe von bestellten Feldern durchs deren Betreten Flurschaden anrichtet, gefährdet die für die Ernährung erforder- ltche Bereitstellung von Brotgetreide und schädigt damit das Vaterland. Die Be-treffenden machen sich nach § 368 Ziffer 9 des R. Str. G. V. strafbar. Die Besitzer der Felder, denen gegen die Zuwiderhandelnden ein Schadenersätze n- | sp^ch Wstcht, wollen tunlichst zur Feststellung der Beteilig- ! den beitragen. Landkreis Gießen. ^Großen-Linden, 16. Mai. Berber 1. Klerntier- Stellung am 8. und 9. Mai erhielten Preise: Abteilung Ziegen: Ehrenpimst : L. Weigand, Großeu-Linden, L. Hedrich, Großew-Lmden: 1. KveiSchrenpreis: Georg Seipp II., Lei lästern. Mrl Lich I Leihgestern: Fr. Zoller einen 1. Preis, L. Hedrich, Großen-Lmderr emen 2. Preis, Georg Eisf, Leih- zetzrn «nm, 3. Preis, L. Mattern einen 3. Preis, Karl Luh I., ^nhgesbern einen 2 Preise Fr. Zoller, Lechgestern eineu 3. Preis. Belgische Riesen: L. Weigaud einen 3. Preis. Deutsche L..Mattern einen 3. Preis, PH. Zimmer- mmrn, Großem-Lmoen emen Ehrenpreis. Weiße Niesen: Karl V H. SckMim, Hochelheim einen 3. Pre^, EhuerrpreiZ. Blaue Wiener: Karl Luh I., Lerygestemn S-toer Ghrenprerse W. Walter, Großen-Lmden einen 2. Preu-, .Karl Lup II., Leihgestern einen 1. Preis. Hasen- kanrnchen: Georg Eiff, Stvüiberg zwei Ehrenpreise. Gran e m Ph , Zrmmecura.m, Gropen-Linden vier ELwevpreisc, SF 1 . L ' Leihgcstern einen 3. Preis, Eisenb.-.Kleintierzucht- ?Eu einen (N)renpre»s Georg Seipp I., Leihgestern einen r- Bogt,^wchelhnm erneu 3. Preis, Gg. Pfeifer, ^.Shraiprc^, Gg. WÄß, Gwßen-Lrnden einen > L- Großv^Linde« eineu Ehvcnpreis, W. 2 Preis, Fr. Arnold, Lützellinden EiJw' L^hgestern emen 2. Preis, W. Jung, I^bwLmden emen Ehrenpreis. Gg. Pfeifer, Großen-Linden i Precs, Gg. Seipp I,. Lechgestern einen 3. Preis, Gg. tUV ß l - 1 ' ® 9 ' Simmermacher, Gießen ^ - 1" Leihgestern einen Ehrenpreis, En 3. Preis, Ed. Kothe, Langgöns einen ff. Preis, PH. Naumann erneu Ehrenpreis, Gg. Eiff. L-eibcrfftern ^?B"lerlat>, Großen-Linden einen 2. Preis, -rz^Erganh Großen-Lrweu emen Ehrenpreis. Schwarz-Lolm Eisenbahn-Klemtrerzuckü-Verem eiueii Ehrenpreis, Gg. Ech, Steinberg einen Ehrenpreis, Gg. Simmermacher einen 2. Preis, Gg L PrI^^A'^^o^^npreiS^ K. Kolmer, Steinberg >nen Hochelheim Ehrenpreis, _ __ ^ ^ gtfnfc, Großen-Lmven eatcit Ehrenpreis, I? Braun, Großen-Linden ^§ rCI ^ >re ^' ^ Althen, L. ihgestern einen 1 Preis, Karl Fabn, Grvtzeu-LEen emeii 3. Preis. F un gtierkl a sse: Bel- Leihgestern einen Ehrenpreis. Deutsche Riesen scheck: Georg Sechp II., Leihgestern einen Ehrenpreis. Grau-Srlber: Fr. Arnold, Lützellinden m?i M dh- Murmln, Großen Linden einen 3. Preis, Karl Leihgestern einen ch Preis W. Wachega, Leihgestertr euren 2. Preis, PH. Naumann. Groyen^udeii L. W. Jung, Großen-Lmden einen Ehrm^ prns, Gg. Erff Stemberg emeu Ehrenpreis, W. Sonuner'lad - Licker, Trohe einen 1. Pre^ W. Som^ merlad. Großen-Lmden euren 3. Preis, L. Licker Trobe einen L iminermann, Großen-Linden einen 2 Preis 8: PH. Zimmermann, Großen- u ?• ^ TCun ' Großen-Linden einen 3. Preis © e Hügel. L Wergmio, Groizen-Linden einen Ehrenpreis E r - Pi,? 9 ! l a Sl>, ! llliec ^ Großen-Linden eineu 1. Preis, Karl \ .™ Ltn Eh^npreis und einen 2. Preis F ü r sL^L»LL«L.°"«» , »ÄS'tPPft&Ä, SS5Ä& erhielt er schon früher ^ te Sammlmig für den Heimatdank an m?616% e ^ [ 3ä8tial,(iale in hiesig« Stadt den Betrag •i iv X>c, 14. Mai. Musketier Heinrich Spruck würbe eotoat mchr Donne rs tag^ch . lUat 1918 m;eren trr- r??, r?..? elm ~ 0 v ' Wetterhahn und Otto Sack Bis Aus Stadt und €an& Gießen, den 16. Mai 1918. ** Auszeichnung. Mit dein Eisernen .Kreuz 2. Kl. Irtirr5>e der Schütz Alexander G«linski a.nsgez,eichnet- rc rxfy&it bereits früher die HressischL DapferkeitsMedaille. ’ ** Beförderung. Heinrich Rinn, der als Wehr- nrann ausriükte, wurde zürn Gefreiten, Unteroffizier unc> Sergeanten befördert und nun zum Waffenmeister ernannt An MsKeichnunPen echielt er die Hessische Tapferkeits- mevcnlle, vas Eiserne Kreuz 2. Masse und das L>essische Kriegseh venzeichen in Eisen. 11 ®s to6 , 1 :- öeffif9^,5 Regierungsblatt Nr 11, ert Verkebr m-ttKaffee-Ersatz. (S. 118.) — 9. Vekanntmackiamg über den Berühr m, to. IS. 119.) - 10. Weitere Uebergangsbesfim-, mamg zur Verordnung über dre Genehmigung van Ersatzlebens- mrttcln vom / März 1918 (Reichs-Gesetzbl. S 113) (S 119) — Emnrtmachimg, Anschlußgleis vom Bahnl-of Kelsterbach'nach dem Nkindp. beteffeno. (S. 120.) " KriegsasHsten-ärzte. Landsturm pflichtige A^rzte d^f^nacki ern^ neuen .Kaiserlichen Anowrmng ffbr die Dauer ^Krieges zu Krregs-UssistenzcKzten auf Widerruf vorgefchlagen wer^ir Diese lxckeu rm allgemeinen dve Rechte und Pflichten der Assisteilzarzte des Be^rcklanblenstandes. Sie sind aber nicht befugt, '..auWübm, und untersteht nicht den Mrengenchteu der L'amta'svfilM.'re. Zum Vorschlag kommen können lmndsturncpfluhtigl. Aerzte, die nach dem Dimstzeugnis der u'^d unlttor,n;.lick>eu Vorgesetzten zur Stellung eines Borg» setzten un Samiatvöicnft geeignet sind. Im Lazarettdienst Nitlnararzllichen und das des nächsten militärr- schwiVorgesetztzm maßgebend. Landsturmpslichtige, die in ibrem Zrmlbentt approbierte Aerzke sind und zum Heeresdienst bisher L",d^.^kimst im Falle her Ziehung Mnachp ^ ttoaien als Mckitartrankenwarter militärisch und im ausrnörLen. Tan,, können sie zur Eric,mm» Lri«gS^llttstenK-ttjten an/ Widerruf vorgeschlagcu ,«tt^t. 19 Soldaten dem Krieg zürn jetzt sind aus unserer (Gemeinde Opfer gefallen Kreis Alsfeld. »■1>.«» «*5»s FÄSrÄü amtliche Naclrricht, daß er auf de,u Felde §r «sol M Tobeserklärnng Einspruch erhoben! ^ seine rr. Uetz hausen, 14. Mai. Wehrmaun ^ . kam aus russischer Gefangeiffchaff. >>v^anne^ Loos ent- Kreis Schotten. 15 - Mai. Das Eiserne Kveu- fwi,w erhielt der UnceroffW Lebr^^7 blC Ä o Gedern, 15. Mai. Die El-eleute ^ "L g - ,Karl Jllig und Gertraude geb^^un körperlicher und geistiger Frisch das \ CT aj S^ ™ Tlt Grenadier Richard Reichert wurde mi < t- ’o Maffc rmd mit der Hesstfchen Tapserieitsm^Me^^iZ!» Starkenburg und Slhelnhessen. -- Nieder-Ramsla dt, 14. Mai Am ^ brer der vielleicht älteste Journalist und Schrill' Kvmnnsswnsrat, Dr. LldE Mirus im 94 o^^^ul,ch.ands, ur seiner Vaterstadt Weimar eine der bekanuteüeu gwferP* •? ar ■vyn seinen „Widmungsblättern" berichtete der Beri!l^ÄÜ^ ,^berten. F.en Jahren, daß er als siebenjähriger Kna§ lÄwrl" zierganges durch den Weimarer Schloßpark^^ieck^, ^ ihnen begehenden Dichter 6weihe auffneriiaiu cm lJh? ?* ?5 imfe m-emals habe er den 82jährigen Gre^ll den großen wundersamen Augen vergesiei, - 1832 - sei Goethe gestorben. Mit ^ LLlPtter dessen Augen einst den D?^^ Hessm-Nasscnr. ul. Lim bu rg, 14. Mai. Der Bahnhofsarbeiiei- ^ ^ll hier geriet heute morgen ans mrbekarurter llrsofb- Räder eines Zuges, der sich ebeir in Beioem.n^ d-w wE an beiden Beinen oberhalb des sssya* “* “ .M'ÖSSÄ’tt ÄSffiÄSf* M und. Mm M über 1000 Mark Eetztc Hadiricbtcit. D'v neuests Bericht -er Peeresleit«ng. !(W^ > ® r °Ö*ö Hauptguartirr. 1«. Mai. Westlicher Kriegsschauplatz. w>m ^ "Estrigen Jnfanterikgefichte nördlich ^kU/en nur den Frtmzvsen an örtlick^ei Ein- rSefa an den anderen Kampffronttn neß die llrtotertetatrackrii nach. Heftige Fenerüberfcllle da?w- ten gegen unsere Infanterie- und Arti^terie Etes^arn bei- ruttft'ts des La BEe-Kanals. sowiV SÄ S Auf dem Westufer der Avre stieß der Jeind aestevn Seneeat-Walde mit starken Kräften vor Unter f wurde er zurückseschla^i An der übrigen Fwnt kleinere Vorfeldgefechte. «*m »« SS. tmtr&iS, Lcr"tttm Elhrli- Jagdgischttm- sicg.' " ^ Lcmimni Wuidisch errang seinen A>. Lust- * mn anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste Generalquartiermeister Ludendorff. * * * Die Erobrntt-gsp-litik des .fern Pnmmrs. ^'^bemichnnzcn im Ä, Poüicare" "betitcttA, ^ Serin man jetzt mt* bei; »craümgen 'brt' sranÄsiübm ^ T|t,f r- erfä&rt einem Aktenstück, da-' Herr E lem <> n 1 • . ^w?nif?u>it vvn «orfitonÄ^ S'S teZ'ÄSÄ Komnns'ion inrf# ru>-rr>T^^^. ^ZL.<__ - tr 31 ttcitgliedern der .W-S.’- W? Medtrhcrsttllung 'mgenügrnd « ÄPteSr!S«?»Ä« » tik des Herrn Poineare in ^ sEMnbige Pölich ^ dem eben in den Krieg n f ,f Briefwechsel verl.-eimlichte und auch Wckwn dwr 8"- - -US te»ÄUTÄ5 s^jjsÄsnTsans 1 ließ. _ 'S fanten SSh* Kommifffmisberatungm 'ein NE *** Elwraller der französischen Politik ^^ weitcrgeht und sie zeigen wie es der .Kiü-g bie Demokratie bei nirferem n*M«6ö, ,erknmen an und imfcrftrcidieir, daß ifcbcrlknim Politik- blicklich nirzig V ber - natmf wird, zu rechnen mm SW ™ rmv ' ^ mckü ge. Saßnww verhaftet? die NaHrickü'sranzö^cher ^ Mvrgenblirtter geben ^ssis^ini^Za s^'u ^v ckkon n^ wonach der fnll^ per hastet worden sein soll. ^ vvu den Deutschen Ic to leiÄ'e Nac^^l oht ** dsi WersnIMsN, Harnsäure, s ZucKer, Eiweiss 1«J7: Betuch 1041g Fürstliche W£ldtuacfcr MineralqTiellen, A.-G., Bad Wlld^agen Schriften kostenfrei 1817: Flaschenvertfind 181613! Unter dem Schutze Seiner Königlichen Hoheit des Grotzherzogs Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein. imwwniiiiiitiiminimiimiuiiiiiiiiiiitmumiiiinuirmiiiiiiiniimiiiiiiiii Ausstellung Deutsche Kunst Varmstadt J918 Mathildenhöhe, vom 18.Mai bis 18.Okt. Malerei. Graphik. Plastik Eröffnung: Samstag den 18. Mai nachmittags 2 Uhr. Geöffnet täglich von 10 bis 7 Uhr. iiniMiitjmfiiiiiiiniiiiiiiiiiiiinfiimniiiiiiiiiitiiiimimniinliHfiiitiinimi Eintrittskarten M. 1.-, für Militär vom Feldwebel abwärts M. 0.50. 3713ss Oamsn- II aa ± Kinder- rl Ul 6 Garnierte Damen-Hüte . . . M. 8.75, 11.50, 17.75 Bessere Litzen- u. Tagalhüte „ 20.75, 24.50, 29.50 Elegante Tagalmodelle . . . . „35.75,43.50,55.00 Kinder-Hüte, Kieler Hüte, Mützen ------- - ---- Ein Posten schwarzseidene Wetter-Hüte M. 10.75 Sämtliche Zutaten: Blumen, Ranken, Borden, Formen, Bänder, Tülle, Federn, Reiher. Größte Auswahl am Platze. — ——— Seltersweg -----36.---- WILHELM MOLL ; Xngftfamsiag fmd die Kaffen und öefeDäftsrämtie der unterKidmeten Sanken und SanWefchäfte für jegUHen verkehr geschlossen. ßanfefürfcandelu.lnduffrie tteWlHerSanknerein7i.-6. mederlaffung Sießm mmeldeuMe Creditban* eüirKsfparbaffe Male Sieben Sewervevank jn Sieben Samch Ltrauß Nachkoiger, e. S. m. d. v. Sankgefchäll. MTV 2 -Si.O.M. Paimte iu Österreich ll.igarn, 8 ch»ch, ,nd Spanien. Var rniübtrtTfffndiffc* ©crft jeng für 3 eöcrmmm! Die größte virftnduug, ino nrnber Handsoort Ietbst.rudig,fastwübekoS *u reparieren: Schuhe, Aeschtrre Mittel, Se» geLZelte. Treibriemen, Fabrrabmöntel usw. 3 ua)«l nät»t S Hielte wie ei«e Maschine. S'Sndi« viel eAnerkennu>^en. Preir per Stück wi: 3verschiedenen Nadeln und Spule mit «iaden . ML. 4.20 unter Nschnal!«,. 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NetS Ul. Distrikt 31 d Nr. 46—52 - 8V Rm. Wetchhol^