Kt. «r Scher Matt . &u u 'Cchulftr. I. Ä.' Au.mywe V 4 N Anzeigen i die -saqcsnrumn« ors zum Nachmittag voch« ohne jedeB, rdii>Lkkl)kett oeUrv pralle: für örtliche Rnzrn^en 25 Ps..sur auswärtige 30 Pf., £ ür Nekl«enrn Mk. 1.-; bei Ptstzvar- schrisi 20% AusschLna. Hauptichrritleiter: 3€u^. Goetz. Verantwortlich für Politik u. ^euiüoton ■. Auq. Goetz; ^1«dt rn«, Land, Vermocht tan. fÄe- richtssaal: W. Asyer; Die preuMche Mhlressm Wieder euf einem töten Punkt. cVTB.) Großes Hauptquartier, 14. Mal. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz- An den Kampffront'-n ließ bk in den frühen Morgen- " -nibtn gcftei«erte KerrertätiMt m Laufe des Vormittags u ch. Am Abend lebte sie vielfach Mieder auf. Nach heftiger FelverwtrklMG nördlich vom La Bassoe-ttanal versuchten die Errgl ander am ASenö stark? Deilonsrisfe gegen unsere Stel- lnrkeen nördlich im& südlich von GisenchD: sie wurden verlustreich KNrütfseMrrsen. Die CrkrnchUWgEtNkeit blieb rege. * Don den anderen Kriegsschauplätzeil nichts Neues. Der Erste Generargnariiermeister Ludendorsf. » Der AbcrrSdertcht Berlin, 14. Mai. rckmdS. (WTB. Amtlich.) Erfolgreicher örtlicher Vvrftost in die englischen . auf Lenr Nordufer der Sv mme an der Straße Vratze—EEe. Heftige Gegenangriffe dcs Feindes ssherterteu. Sonst nick^s Neurs. Im ^n^'vexvmrb bc$ JirtevefseZ stehen die Verhond- ttn^gen des HmlMrusschnsises des Reichstags über dsn AuZ- E d-er Besitz shesriM.. Die M-gi-ernng hat die verlangten Millnnchen nsirer Steirern uns Verb rcu ich und Verkel>r gelegt- die ReichslxlFsurechrheit nrit Einschlnß der Nati.nral- iöeralen wünscht auch erim Besitzstener in die- Vorlagen , h '.etrWLcrÄLLf .^i. Es hLnidelt sich bei dem gestern ausführlich . KrtgLietlt^r Anrcog der Mcchrhert um einen eirimaligen von 1,2 MÄlicrrden Mark. Der Hcmpbcrirsschuß !jat ^ gaft-?rir bwerts über diesen Antrag verhandelt, Und ^ ist s'ine FrnM, daß etite Besitzstekner znsürnde kormnen ■mxb. S&ah™A doch auch die KonserNariven anerkanni, daß die srie'gsgewinner zn einer weiteren ?ibgabe heran- gezogen werden nrützten, und demgemäß einen eigeilen A:r- wcyg einge^rvcht. Eine recht einleuchtende Begründung des steuerpoliti- /rn Borgehens der Reichstagsnrehrheil liefert der tzeidel- Proreiffor Uljreo Weber tm „Dag". Er verweist ans tae enfttrsche 'Ae^etzgedung, die schon vor dein Kriege die t)o.>.n '^rnkovenren nrit der besonderen, sogerlannten „Super- --etegt habe Diese Supertax hat sich dann im Kriege rerarr eniftvidett, daß sie jetzt, anfangend bei Einiorm'nen von 50 OM Mapk nrit etwa 1 V.H., eine Proaression bi- zu 26 v. H. t>at Mchre-rch EinPomnren von 50 000'Nttrrk in Cng- lm& jetzt rnsgesanrt 25 v. H. als Steuer abgeben müssen, st-enzt drr ÄeLchbtng sich ganz hohe Einkonrmen (von i Milt. mw me&c) lMche bis 51 v. H„ bedeutet also die Eingabe von nvchr aks der HÄfte des Einkommens der Multimillionäre — «ne BeLaftung, neben der ulrabhängig dcnrn noch die ^^^rmrntze.steuEng^ sicht, welche in England eine Ein- Mhrmg von 80 v. H. des Kriegsmehreinkommens darstellt. „.In deutschen Emkonm«wbefteuerun.g," so schreibt Prof Weber, „ist bisher er. Ifeiihtt segpicher entsprechenden ^ Belastung der hohen Einkommen überhanNc, ist nserkwürdigerweise ganz mtbeachtet geblieben.. Und kioch lie^t die Sache so: eür Einkommen von 50 000 Mk. ?-ahlt heute U"t Kne>gs»»!atzbelastung seitens des Staates mvd der Komnnmeu irr Breschen eNva 18 v. H. Einkommensteuer: es steht dainit aber »chm b«n.ah am Gnde der Progression, die von etwa 4 v. H. bei { V f) (ariftwmum mrstölgt. Ein Einkonnneu von 100000 Mark sMt «och „ich: inchir als 20 v. K, und dieses Fünftel gilt dann, ^ür alle h-ölKwen S8chen weit ec. Ein riesiges, tm Krieg immer noch ^vrK^chwiolsenes StMerobfeLt, das ganze Superrlnunr der eigentlich Whon EnÄKmnen, stcht im Deutschen Reich, also bisher mMnutzt da: «Mms, drs nur versMMrch wird dadurch, daß da§ Reich ans n^fpchysh'Tnmrmt.gerr an die Ernklolninen überharcpt nicht heran.- i'Mtt, w.fycci ch die ^Mnzelstjn«rtm gerade die hohen Eükkornmen nicht Z k .Ä^Td^n, weit jeder einzelne ^taat bei Zugriff die der sL^enten Bezieher in einen anderen Staat Uirchten ncrrß natürlich noch mehr jode KommNne." Dec Antrng der Reirh.Atrsgsmeh.rha it bewegt sich in dem vorsteh ntd s^MeMen 9riü)!t-e.,>an?en. Tie Kriegsabgabe von Emkomnmn soll in dtrechgestaffelten Steuersätzen erhoben beiWnmmd mit 3 v- H. für die ersten 30 000 Mark EmLmmen, abxcMeHend mit 20 V.H. als höchste Staffel. Dre Stenrerftitze- für die Einko m men v e r rn eh x u ng sind ntufy dem Antrag ebenfalls dnrchMstaffeln, beginnend mit 5 V.H. für die ersten 30 000 Mark Mehre in kommen, ab* ichlleHend mit 50 v. H. als Höchststasfel. ^edeEicher als diese im ivesentlichen gütlicheißenden PlÄne rst biz :ve-iter von der Mehrheit geplante Abgabe vom Berrrwigvn, besonders da Vermögen schon von 20 00l) Ädwrt mrfnüirts bis zu 100 000 Man' mit 1 v H. heranaez-ogen 'tveifcn sollen. 3 v. H. soll die Höchststasfel bilden. Doch der Antrag ist seu Antrag stimmen Abg. Meyer- Frankfurt ,F. Bp.): Wir sind gegen den An- tvag Das Biüxretrecht des Abgeordnetenhauses darf nicht noch verschleck^ert werden. Abg. Adolf Ho s fma nn (U. So;.): Wir sind gegen den Antrag. _ Abg. Dr. v. Kries (kons.): Wir werden für den An.cag wmmeit. m ÄÄri ner ^ (Soz..): Wir lehnen diese Herabsetzung der Rechte d^,> Abgeordnetenhauses ab. Der Zentrumsantrag wird darauf mit dem Art. II au- gemnnmen. Artikel II! »nird angenommen. Die Wahlen zum A b geo r d n e r c n h a u s. ^ 1, der feststeltt, wer wahtbewchtigt ist, wird ohne Aus- spra che an geironimei i. Irr^ öe". Ausschluß von der Wahlberechtigung. ^vg. Dr. v. Kries lkons.) öegrnudet einen konservativen, ünlwg, ivonach cuisdrücklich errlärt irerden soll, daß Persotceu, d:e bichgerlichen Ehrenrechte verloren haben, vom Wahlrecht cmsgeschloüen sind. Darauf ivird die Einzelberam.ng fortgesetzt. Die weitere^ Paragraphen des Wahlgesetzes werden unter allgemeiner großer Unruhe angenommen. §14 wird mit einem Zentrumsantrage, der allgemein die Sicherung oer Wahlfreiheit fordert, angetwmmen. ^ TieVerhältniswahl. . Fortschrittler und die Nationalliberalen beantragen wie- der dre Emffihrung der Verhältniswahl in der Ostmark und in den groben ^hcbezrrken Ern Antrag Barsch (Ztr.) will die Wähler ^ inte.nrng . urch Enorderms der Zweidrittelmehrheit gegen Aenoerung schützen. Nach kurzer Aussprache ivird der ölntrag Porsch angenommen. die Broporzcrmrage der Fortschrittler und Ratioimllibervlen üa r orr - • ntIf Anzahl Großstädte werden abgelehnt. In nameni- ^^^^olüwmung ivurde auch die ä^rhältniswahl für die ge< mr,cht,prachrgen Bezirke mit 293 gegen 113 Stinimen abgelehnt ^cr Rest des Gesetzes über die Wahlen zum Abgevrdnete'N' yawe wird angenommen, ebenso die letzten Artikel des Verfassungs. geier^s, darunter ein Zentrunisantrag, ioovach Verfossungsände- ^ung(vr eurer Zweidrittelmehrheit bedürfen. darauf werden die drei Verfassungsgesetze in der Gesamt- absnmnnulg mrt großer Mehrheit anaenommen. Dagegen stimv.rcn me ,^.rtichrittllche Volkspariei, die Sozialixmokratzm, Bolen urrd ^anesc lowre einige Nationalliberale und FreikonscrvaLive. Zwnstag, 4. Juni, 2 Uhr: Gestütsverioattung, Anträge. Schluy 5^4 Uhr. Derrtscher Reichstag. 1«5 S.jWng Dieiis^-rg den 14. Mai 1918. nachmittags 2 llh». Am Muroesvatstifch: Dr. von Krause. «äf r Tagesordnung stellen An fragen. ■% Rnpp-Batzen (kons.) führt Beschwerde darüber, daß dm Landwirten Hmu-r. 'fetrolrmii und ©nwor.cwlttcjsm «HjaSS «ST»osöJt Ue ™ C ^ f 9Cn ' ir ' J ” tt ' ® er aMfcf««, kagar Urlaub wer» Tr. Müller bestreitet letzteres. Im SM» die EievaMcwnmirq Landessache. frvgt^iüeshakb die SoimnemonE nicht best« >- - , - l^i'uu v-Amuixuw;., m KKn tn die Großstädte wrsgcnutzt wectefe Unt^t.stekwtin- M üNe r-Es ^-oh^^'M frätoe nwg (nn: ( trühzeitig mit Kohlen zu versorgen facl^elt ßetoa 00 SdUs des Rcichsj ust izamts wÄ . ; Psle.ger Mr ) begrÜnÄvt eine längere Ertschsch^n« crmtlrcürnr Organisation der deutschen .Abg. Behrens (Ttsch. s-.-scks cm nir§ ^* n!il, .:^ n ^ G e...ber Erleichtcrungerl fordert, wird ab- ^'ditvafen umzMvandeLn; vielfach kvwO, elehnt, nachdein ück, Minister de«; ^ . f «s ort,^ j wan^cy auch mit Wcnnvuugin ixg .uchn. Staatssekretär Dr. von Kraule: Ars her Äoßen Mt- gelebnt, nachdem sich Minister des Innern Dr. Drews und Ab^ ^orSly (rcatf., dagegen, die Llbgg. Dr. Lew in (F. Bv.^ und äoernert (Sritz.) dafür ausgesprochen haben. f . r _ il> oi cl --Antrag wird angenommen. Im übrigen oleiden die Beichluste z-iveiter Lesung unverändert. Das gleiche Wahlr e ch t. , Wöt der^ 3. Danach hat jeder Wähler eine Grundstimme. d Zittatzitimmen können hin zu kommen .iBluraliraü' ne Der «Zster: eichisch r,nz«rische Tagesbericht, srm X C /a ^klich wird Verlautbarl: der derlc^uTE^ ^ ^ ^ italienischen Front gleicht Der Eyef des Generalstabes. Fortschrittlache Bolkspartn beantragt Wiederherstellung ^I!)^wuugsvmüage, aliv «Einführung des gleichm Wahlrecht ^■le glei(l>c Forderung stellt ein Antrag Lue äs (natl... Ei v Antrag r!ohmann snatl.) fordert züvei Zusatzstimmeu. Die Abstimmung. Zunächst wird über den Antrag aus Wiederherstellung der klieg^iungsvorlage (gleiches Wähloecht) abgestimmt. Ein Antrag >der U. Soz. auf na'.nentlnche Llbstiinmun-g füLdü nicht genügende Unterstützung. (Abgeordneter .Hofstuaun ivird wegen ences ZiMiehemufes zur Ordnung gerufen.) Ein konservativee Antrag aus namentliche AEmnmng wird angenommen. Tie namentliche Llchstiminung ergab die Anwesenheit von 421 Abgeordneten. Davon stimmten mit Nein. 236 Ab-geordnete, mit Jä 185 Abgeordnete. Das g le i ch e W' a 7> l x e cht ist also auch in dritter Lesung rb ge leb nt. Für das gleiche Wahlrecht Uimmie die große Mehrheit des Zentrums, die größere Halste der Nationalliberalen, sie Fortschrittler, die beiden sozial- demokratischen Gruppen, die Polen und die Dänen, sowie einige Frei konservative und der Abgeordnete v. Kvrdorff. , Darauf wurde über den 'Antrag Lohmann (z-a^ei ZusatzstiuumE) ebenfalls namentlich abgestnmn't. ' rTltTO 6 L-ohnranri wird mit 333 gegen 73 Stiimuen der Mrnderheit der National liberalen, einiger Freien serval wer und enuger ZentrnmSabgeordneter abgelehnt. Das Pin raüvahi recht. Ta rauf iourben namentlich über die Ausschuß oeschlüsse, nüm- Uch das ^.curalivahtrecht, das 'ünf Zusatzstimineu vorsielit, abge- ltimmt. Tie Anss'chiußbeschlüsse wurden mit 220 gegen 191 bei vier Enthaltungen a b g e l e h n t. Das Abstimmungsergebnis wurde von der Linken mit lebhaftern Beifall aufgenpminen. Ta das gleiche Wahlrecht ab gelehnt ist, ebenso wie der .Antrag Lvlnuanu ain wlluvst von Urwil^r kann man keine Schlüsse neben und kein« • rim,«imu»nmg«, gegen 1 -tt WW*l)n chs^^gericht nrteckr nwnrals tendei«^ [ ^ -tem Antecag (jjröber stehe ich frercndln! daß statt" %iiÄ lrf> ^ Mmrd-erung dw Kr^rrrvrdnnng ^A." Hc Strande für die deutW mir- ? tGrotz! t! "e.lye Er- w-rden itets die höchsten Stra^ maf,^ *.; ommr.t. R»e iier liiert -ahlreßh' Fä le an ">'ls er fstervi von Vhr.ciuuim U*rkfX, laiirh er Ln ^ /. L eriiidn, oie^ zu unterlas,en, worauf sich groß" Un n> und ^ärin .. -lln der Gchchäftzs gefallen. (Läri^eude Zu ab: Lrllärnng Die Ltaatsregrerimg hält nach wie vor m bem gleichen Wahl-i ter^t lMverrückbar fest und ist entschlossen, zu seiner Durchchhrn«rg alle verfaßnngsniäßige'.i Nttttel in Aniveirdung zu bringen (Leli- hafter Beifall links mtb im Zentrum.) Sie ist jeboch ebenso der Auffassung, baß das Herrenhaus als gleichberechtigter Faktor der Geietzgebung zu dieser für unser ganzes Staats-- mw Verfassung^- lecven grundlegenden Frage <^tollung nehmen muß, zumal da auch dw Neiwrdnung des H<-rreuI)«lses selbst einen wesen tlickieu Teil des geplanten Refornrwerkes biDet. Tevigemäß wird auch das Herrenhaus mrt der Verlage besagt werden, sollte dreses dem geordneten Olmrge der Gs,'e(4gebmrg entsprechende Verfahren, entgegen der Erwartirng der LlaatsreiTiermrt innerhalb gemessener Frist nichp zur eubgAtigeu Aunchuw des SiekchLn WahireckM mhven, so.ivird die dsichlösmm deS Hauses zu bem ersten Zeiepunkt erfolgen, zn dem btä nach pflichtmäßiaem Vinne||en der ^taatsregieeung mit der Kriegslage verträglich ist. (Lebhafter Beifall und tm! ZrAteumO Prcmdent m dw Reoefrecheit emgreist Drei Nahrung lasten imr uns nicht länger' gefch summung der U. Soz. i Damit schließt die NiSsprache. "Tie En«ti chließung wird a.ngetromnvm. Das Rechs^l-rmmL^nt. Tr. deck scher, (F. Vp.) wünscht bem erkranktei ^taatsukretär lralbige Beiserimg. Eine große Anzahl deutsche Fronen und Kmder wird l-eute noch in Deutsch.-Ostgü-Sa von de ^" 6 wildern ??rruckgelxü 1 en. Hier soltte die RvgisrmU ei*«'Wer tz-,. Imtemi Ansmhrungc-^dee Ab-r. Tr. Arendt (D. D ^ ^ Tßck No ske (^o-oz.) schließt die Ausspwche » .. ^rzepra|ü>ent .zr. Pao.sche gebe,Et des in Kiel vererben« lgngiähngen Abgeordneten Professor Hckn^l Das .Haus vertagt sich ' NEe Sitzung:, Dienstag. 4 . .Juni 2 Uhr.: Be la gei ungsz-vstanb, RmcAanrt des Innern Schluß 7 Uhr. rt. Der yauptausfchich des Reichstsgr ützte am Dienstag die Beratung der Besitz steuer bxl Su den orsherrgen Erträgen ist eine Entschließung deo w 2 i7 un'n Q cy$ia l d e u: okrate n gekommen, br: bei Reichskanzler er,ucht, dem Reistage sofort e«e Bottage ^ machen^u^r eine Vermögensabgabe zur Abbtrdnng' bei Reichs schuld, bie diese Abgüte unter Freilassung der kleiner ni^lÄs>„ 1 sm UUL ’i 1 c 6 A«ff 00 Prozent der Vermögen' tm 10 ..ldilllonen Mart und darüber ansteiglen laßt. Der ba y e ri s che Fi u a n z m in i st e r v. Br e u ni a u. iNtA. Der Gedanke des Einariffs des Reichs in das Gebiet der bnlleren Sinne tauchte im Reistage sclwu Nsl- Er. wurde bis. letzt mast verwirllicht, ohne daß das vÜ lC ü MjSS n uat ' Tns Reich i, t u die Mist^istrkeitrn. Me 1^111 biaö errtjeiÜuvt deutsche Wirtschaftsgebiet darg«'u. D« Ä^^' daß die BerbranchSsteueril in der HauM^stx d» qj»fe belasten. !)at längst ihre Gültigkeit rvrimc», r>-nn starune Belaltnng deS Verbrauch: l)at heute osvrt eine G höhurw der. Lohne und tsehalwr im Geßstge Sie fällt ea" u - in lueti aiypini Wc mu Bitte. nicht mix irn Interesse der Bundesstaaten, V ’ >hF? 1 J. n £*** Reiches von einem Eingriff in das iwBiQt brrekten Stenern int engeren Sinne absehen yu ^ ^'’*i’<*>c Finanz minister v. Seydewitz er- R'i-- /c porgoschlagenen Stenern werten WIN großen Teil - Ertrag liefern. Außerdem steht zur Deckung des Fehl oerv «Aes noch ein Teil des .Ertrages der erhobenen Kriegsstener Kur Bersngnng. Durch die vorgefslüagenen Steuern wird der Besch recht wesentlich belastet; es ist also kein Grund vorl)anden, Zu eurem ?lusgleich gegenüber den indirekten Abgaben den Besch ^Erter zu besteuern. Der Minister betonte zum Schluß, daß and; oic läll-i-sche Idegierung, wie die anderen Regierungen, an der Reg.'lung mctMarbeitcn lrereit ist, nur muß sie aus einer Grundlage gepicht werden, die geeignet ist, die TelEnsnolw^ndig fei teil oer Bundesstaaten ^ schonen und die Volkswirtschaft nicht zu gesahnden. ^ Ter .Hauptansschuf; beschäftigte sich im Weiteren Verlauf ieüicr , &1,r ‘ ö E einem Anträge des Zentrums der den .^elch..an'.!.r ersucht, dchusS gleichmäßiger Durch ührnng oer .-c-enh^steuerge,ehe die "Nort^rlichen Maßnal-men zur Errichtung Mre.- Steuergerichtshofes für das Dänische Reich zu ver- tonlaifai. dieser Geinchtshvf soll als Spruchbehörde Mer Reri- >nm-en gegen Entscheidungen in Rei chs st euer sa che n mtschei- ''sth r ;-' : ' 'S'.'- . - Fragen der Doppelbesteuerung, über :U.nlrage rrut söefrthing von trr Kriegssteuer lctb über Anträge ojtf Frnsdellun-g von den Ven, lickftuugen, die das Gesetz gegen die vg teue r flucht vo^chr-eibt. Ferner beantragt das Zentrum die Erreichung der in, 33 hc.” Umsatzsteuk'rgesetzes enthaltenen Cr- maclxtiimng an den Bundesoat. G-rrnd,'ätze zur Auslegurrg der Bcn- schnften dieses 6 K»etz?s, insl e o.".dere über die. nähere Abgrenzung der Äirnsgege-iisrände, aufzustellen. In der Abstimmung wird der Antrag auf Errichtung eines «lem'rgerichtshoseH c i n |t i nt nt i g angenommen. Ter Antrag auf Str^chung oer Bkundesratsbesugrnsse im § 33 wird noch zurück- gesellt. Ter Hauptausschnß trat am Dienstag nach der Vollsitzung zu- mmmeni, wn nen 'Zeucht des AbgeordneGn Groeber (Ztr.l Ä' vettvaulichen Berhmidlüuaen zwischen den ^.tTr^^cOern des Aucgchus>eS mtb ben einzelüaatlichen Nnaiizmini- i*2 T i r ' rt /; 7 'Teirame 5 men. Ter AbgemLneie 6 -rveber teilte mit, daß rUo ocn reich iftx-y^ckretär zu einer Besteuerung des Mehreinkom- ^w^bjrrcit e-ftätt late, dagegen habe ec gegen, eine Kriegsabgabe gab Astest >??-E^land reinnriere ZivhsenvorrLte :otb rocLie ukrainische fur r f 8 ?* Zwecke billig kaufen. Der- Ausgang zum Rutsche Minen gesperrt. Die Regierung trete dieser Hetzarbott eittgegen. Die ZarenfamiUe. Kopenhagen, 15. Mai. (L.-A.) Die Krt „ ','.1 «S Vt 3 " "' JLt/ - " tU1, juk „Times" nrel- ^ e ^ r 5 ^! lr 9 : Der Zar und eine Zarentöchter sind nach Iekaterlnenourg (Ural) abgesührt worden. Die Regierung befurchtet, daß in der Gegend von Tobolsk.eine Erhebung zugunsten des Zaren ausbr«hen würde, und man loJ eine Verschwörung entdeckt haben, die die Befreiung der ^^nfamuie zum Ziel hatte. Die Zarin, der Thronfolger und die übrigen Töchter verölieben vorläufig in Tobolsk. Eine neue Krieg»ftericr in rlmeri'n. C 1 i n ' T Lüi - Nach einer Meldn-.^ des „Matin" ans ft^aihln^tan, ist eine neue K r i e g s fte u c r in Vorbereitung, our ch ow alle Kriagsgewimre, bic eine gewisse Gceirze über schreiten, dem Staate zn fallen sollen. Did b-".cit e< f- rrrf -:be, biegen habe ec gegen, eine Kriegsabgabe Mi EiN.ouimcn uo.r 20 000 Mk. und gegen eine ErgÄizrmgsLb- l.n-.gai die Vmnögen im Mindestbetrag von 20 000 Mk. Bedenken tim.“ Bchft - LQyimtk^ be Daraus /träge bis n Nächste sxas Westarp (koch.) kündigte ein«i Antrag an, der n uirg der ^irtegsgewürue, aber auch mir der Kriegs-- jiveat. >' s b.chchlossen, die Abstimmung über sämtliche An- chingsten zu mwlagen. Sitzung: Dienstag den 5. Juni. Ckne Ansprache des Kaisers. Aachen, 14. 'an BTB.) Bor eitrigen Tagen weilte der parier, aus dem Grusen Hauchgi^rtier kommend, ans der '' " Ir u • liaut-e rxnr Münster und dem Rat- ^le eine.' > al,. 7 . ^gab sich in den M^^-'wal her xlabtticrorbnctni und hielt an die toerren, denen bcr eOi i nuen:-<,rtet kam, etwa wlgenbe Ansprache: ^£1 W'Kom ftnumend. freut cs mich, die .Herren hier nU ? m Weiten habe ich das halb verwüstete ff *2 ^ k r e i oei ich tagt. Ta gewinnt mmr erst den richtigen Ein- oon dem unser Vaterland verschont ge- 5 ^ n cj!L %kt etm fteitnwrftg werden sollte, der möge einmal ,ir S e7t ^ f ld) bre Verwüstungen ansehen, «. ci) mit feinem Los «ufricS LA »mrd er die MuhseligSnten, Entbsbrungen und Schreck- Ans O-efterre!ch-Nttgarrr. Wien, 14. Mai. (MTB.) Meldung bc* Wiener K K Tele- gEen^r^stwnde^lÄneLus. Te^ „Slawistdm toiiesporck>«rL" sMolge Triftete der i,!mumn des .VerocmvoS der tsä-eclüscl-en Ab- georL.neben. Ltavels, an den Ministerpräsideirt«! Dr. von em Scheiben, Nvnrn er erklärt, daß ec der cm das Brairdmm des T-ch^clfvnkdchS ergamsnen Eniladirng zu einer Beipreichiung über -die Errichtung von Krelshaupt- mann,gasten in Böhmen nicht Fnlge leisten 5önrre. Er Maßnalule l-ursterpräfidenten emdrirrglich vsir den Folgen dveser Rückkehr Kaiser Karls. .Wien, 14 Mai. (fe.) Meldung des Wiener K. K. Tele- gcaphm-KtorrenfpoirdeirzbiweanS. Ter Kaiser ist heute früh aus dem deutfthvn Großen hcrnptcpcmftier znrückechkehrt. .^ieise Kaiser Karls nach Safts und Konftantinopel. ^ ?^ a k (MTV.) Die Blätter melden die bevorstehende Reise des Kaisers Karl nach Sofia und K o n- lt a n t 1 n 0 p e l. Der Ausbau des dentsch-öfterreLchisch-ungarischen Bündnisses. ö l n, 14. Mai. Tie .,Köln. Zeitung" meldet aus Berlin bom Aii)K StnHl rend Carcfc. Gießen, den 15. Mai 1918. n Emwshmr Erchens U|t und bcherzitzt den Aufruf in heutiger Nummer! Unterstützt die Lüdendorff-Spentze? Eebt für die lLriegsbeschädigtenZ wie uns von der hiesigen lirlegsveschadigtenfürsorge mftgeleilt wird, kann selbstverständlich jeder Spender bei seiner be^ stimmen, z« welchen Ceilen seine Spende zu Gunsten der Lriegs- de-tr-ädigten der Nreises 'Ziegen (Stadt und Land) Vervendüng fi.iden soll. Erweiterung der vierteljährlichen Viehzählungen. 14. Mai: Tie so befriedigeird verlaufene Aussprache in: % en & a Up t q n artie r bildet mit ber dabei erzielten Feststellung grundlegend für den Ausbau und die Vertiefung des .• der politischen, militärischen und miri- cH-st i -, 'T. mautmlenen lato rmri= Arbeiten, dre mrnmehr wohl in aller Kürze begonnen werden. Es liegt auf ber Hi-ird/daß die zu tteffendenUftische,r r, grnndsäKiche Ä.-ltalt sich . „ 1917 ^oeroon ans Beschluß des Bun- deorats werte jährliche Viehzählungen vorgcnommen, Oie nt) urjprnnglich nur aus Pferde, Rindvieh, Sckiafe urrd ^c!>.veiue erjtreefen sollten. Vom 1. September 1917 cb 12?? ? n^n reg e> ln a ß ig ans Ziegen und F-ederwech >>»>an,e, Enten und Hühner ausi^edehml urord^n. g-ür die r c ^ em ^ eT 1917 wurde cmgeordnet, daß für ow Pf-erde der besondere Verwendungszweck zu ermitteln: l ! ai ^ blc vorwiegend zu lairdwictscl-aft-- °^f z borwiegend in Betrieben des Handels, ^uscrie oder ob sie im Prrv«atbesitz A? ' Stern» und Traberpferde oder im Besitz ''l^lwyer ^ Körperschaften oder von Behörden und Be-- amteir pur orenrillchL.- Zwecke venvendet werden. Außerdem >>?r I eine besondere Feststellung und Zuchteber) ungeordnet^ ^ Zayiun-, am I. März 1918 wirrd- erstmulig gehaltenen zahmen Kanin SSI» ( ^ nnT5) der Ergebnisse Der bisherigen har der Bundesrat nunmehr beMoffen. Daß zunächst mir für die De-enck^ezählung Ma^Mlhlung angeordnLtc-n Erweiterungen bis ^werteres ber allen künftigen Viehzählungen in Geltung öü& blc oiecteljährlichen Viehzählungen '•-4 }?v l erstrecken lueroeii aus sl roe und d' an V'»ri Rmbvieh, Schare, Scheine mit be^e^st. steckung der ZuaMauen uuv Zuchteber, Ziegen, Ostinse Eurem Hühner und zahme Kaninchen. Tie erste Zählung in diesen' Umfange w-rrd am 1 . Juni 1918 stattfinden. 3 des Ktteges unt Geduld tragen. Wenn' bie^maTfü^iec in — Tw 11 »nedene.rr!)eit zusmnmcnsinden föiuien, so ver- '- Mw“ ,f "~ y*-i»-i«wiwuimi auiummv .eenxn Ene das unserem unvergleichlichen Heere. Die Offen. vorwärts. 000 000 Engländer sind bereits J600 Gerckutzc erbeutet. Tie sfranzosen müssen werden hie Gegner mitgenommen. Sie nicht besser verdient. Du Sache im Westen wird ge- JhuLh, aber nur müssen Geduld üben. Millione-nlieere können nicht ß &****} ^J r merbc ‘ l unser Ziel erreichen. Lu leisten, aber baTür haben Ste # 1 «Ä Ä Den Osten Woai wir ge- Sa Si^ auch vorwärts. Aus der Ukraine lÄ. ^ erfljm Ute in Berlin eingetroffen. Dadurch ^^»Elversorgmig gebessert. In Sebastvpol haben S&iSSäwILSS? E»etEne Handelsflotte erlieartet. Tort werben dein Schwarzen Meer wieder erntöglichen ZiKS ^ Üeue nnch über das nationale Bwhalt^i ?* Stinrmung der Truppen ist mrrzüglich ^eie Rbemlander und auch viele ?lachener habe ich in Lazelnfttenr nen Auszeichnungen Verrc^!! Krp 1 ,« ' Zeck, alles Fremdländische ab- und Niititärischeu Vereinbarungen. _ „. UNlchwer denken läßt, ,iä. rascher durchführen lafse-n werden, als bCl — Cii - ctl l Interessemrusglr-rch |dva,tIir{5 10 '*■' - 'stemw S i trut:ur nur Kräfteverteilung herzu stecken ist. Man geht uwhl nicht fehl, wenn mmr annimmt, datz die Einleitn n g der Ver h an b tun gen ■■L^ -i Tl kt finden.Iwird. Zu bieiert Zweck werben Wohl ofteiTcichüch^und ungarische Staatsmänner Hier ct'vartet werben: Die Ver handl ungen dürften dann in Men fortgesetzt ir.tb öbae= fen nrerben Auf deutscher Seite wird wohl auch bä Ä v!!lftiVerhandftmgen der frühere Direktor der handels- pvutischen Abteilung de-o Auswärtigen Amtes, Exzellenz v Kör» nr r, denen reiche Erfahrung auch in Bukarest vv'n großem Nutzen r l, Tf '"der üeittmg der Aufgabe mitnnrfeiT ÄS umlangreichen Einzelarbeiten würden die wrrt- jcheaitlichen Verhandlungen wvhl mehrere Mvnate in Anspruch nezmen. ; bayrische Zentrum gegen Erzberger. München, 14. Mai. L-MDbagsab-g. Dr. v. Pichler tn emrer Versammlung in Pafsan, tu den Kreisen dtw bayerischen Zentrmnspawtei werde die Tätigkeit des Abg. Er Ab erg er mit uxrchsender Mißstirmmrng verfphtt. tniheilvollc (^eschäsligkeit und ein un- verwantzttchk^ Dranfgohen. Die Münchener Zentrumspresse SSS°l^) bK ®^’ eC9mim mÜf}teil EN schlich Der Rampf irn Westen. Mai. (MTB.) Die Schachtanlagen und q rt dkthune wurden von den Deutschen mit .schrvcrem Kaliber wirkungsvoll besckwssen. In das Kesselbaus d" Stahlwerks von Bullh-Grenay wurde ei Volltreffer in das Kesselhaus! kec “I, ncf dttc Explosion unter star »er iZeirer- und Rauchenttvicklung hervor. Lküh«e Taten timt p-Boote- im westlichen Mrttelmeerc. Berlin, 14. Mai. In kühnem Dranfgehen vernichtete KapatärsscruftnMtt St ein Lauer mit seinem bewahrten U- ^9vot im westlichen M i 11 eI nt c c r neuerdings inncr- ha-b weniger Tage sieben wertvol e Dampfe -, meist unter erheblicher Gegenwehr und mehrere kleine Fahrzeuge von ihnen etwa. 10 Die fleischlosen Tage in Frankreich. w i e f n \- U ; "-?• . der Absicht, größere S ch l e i cb -^ vermeid'-''' Et (lENchlosen Tage Mittwoch bis Freitag f' ' Veip'legnngsmmister angcarDnct, daß ui ’ÄÄr 200 Wä ^»lfour über die ..deutfche F-riei>e>isvffe»sit-e" 11. Mai. MDB.) Me den, ..Nieuws \nZ UZ i ÜV,r QUg ^ oltbon LerneLet ivird, sagte SW« die volle «elaXorta^Ä ItÄa am. Swdert T«lls Über das MvorstehL stner d e U t M f,ens iv«. GunchKntig stellt Balfour in W Frie f&'J'fk ftsb Rvbert fecil Millellu^Hi^ An',«sml •JWt e*. »etjetmen deutnyeu Abgesandten in Gestalt einer Sää. at ^ rtiS”* h»e PvchoMy 5 -u diesem Schluß habe'gelächen können. ^ ' zusammen rund 33 000 MT. und nrit Geschütze. Jvl MorgenHvMieir des 29. ?lpril drang Kupitunleut^ rvant Steinbauer in die starr befestigte Durchfahrt von San Petr o (Sardinien) ein und griff die im Hafen von Carlo forte zu Anker liegenden Sclnfft an. Er versenkte im Feuer vo-n mehreren Landbatterien den englischen bewaffneten Dampfer Kingstonian (6564 NR.) durcl) Tvrpedotreffer, vernichtete mit seiner Artillerie zwei große bewaffnete Sce- schlepper, schoß einen französischen Viermasffchoner in Brand und bekämpfte das feindliche AEerieftner. Ns dann er zwang sich das Brot trojtz Sperrfeuers der Batterien und Angriffe eines bewaffneten großen Motorbootes die Aus fahrt. Im Wlccnfen von Carlo forte führte das U-Boot ein halbstündiges Artilleriegefecht gegen einen stark bewaffneten Bewacher und beschoß die Funken-Telegraphen- und Signal- statiou von Cap Sper one, Insel Antioeo. Der Ehef des Admiralstabes der Martzne. Uttlibhängigkeitserklärrmg Cirkaukasiens ber Val' -l ■■ U 'atrV-lt-" M haben diesen Beschluß Hctzarbkit in der Ukraine. *ct Ejfv? JiP^ /-- 9C) ■*“? Kiew wird gemeldet. Trotz % ^mtessasÄ-saafe a w l 4 - ^ rti Nach „Stockh. Tidningen" ist der sch w e d i s ch,e Dampfer Bot h i a aus Norrköviiio "°ch S Aus dem Kelchs. Stuttgart, 15. Mai. (L.-A.) In der beutiaen Sitzung der Zweiten Kammer verlas der Reichs- und Landtagsabgeordnete Haußmann bei Besprechung der elsaß- lothringijchen Frage einen Geheimbericht, wonachi sich sieben -Kütten, und Bergwerke amlioffi ^ C l tWr planmäßigen Werbearbeit n nl Ernglrederung von Elsaß-Lothringen in Preußen vereinigt habriebonen Heumengen im Wege per Land- lJrrCn ^chtetzi«en Eingang sicher;u - Itülon. ist m de. Vewrtmrrng vorgeschrieöen. dvlrd nmi« ho- m«rkt. daß Brnteier den Geslichelhaltern in keinem Falle m>f dw Anzahl btt . <«KfetitnB8toffi^ti 8 en Eier nutq^schrieben werden- Es 'st herber el,«rl«i. ob der lveflchiolvalttt die Bruterer selbst zur Huhtrerzucht v-erwA^t oder ob er sie veräußert. ** Nühr-lnitte.l«.usgabe. Die bei den Kleinkänd- remt der Sttrdt G^ßeu b«en Waren fiir VJtaVms ÄÄÄSSÄJ 'BSSSJEiÄÄT -- — « All Sg a b c abe vo n J? u n st 1) o n. i g Vom Bi Dts 74 . Mai wird in i*it Ktci rrh'a ndels'geschäften der Stadt Gießen gegen Vorlage des BcstettaiiÄveises gux ^ebeEn i ttelka r te und '.'Ldtresnung tzes Be^.ngsabschmttes Nr 2 tilinft'ooniß ttuLc;ogeben. jäheres siehe A-iMigentM. ** N i nd er f ü ß > Wer szeioenbsinäßig Rinder, Pferde, Schafe, Zielen und Sa.st07.ine schlachtet, ist verpflichtet, die vu,allenden Kinderfüße der Genossenschaft für Haute- und Fetiv-ern.v rturrg.e. G.'m. b. H. zu Kassel, Schlachthofstr. 26, jurmrittetdar Kuzuleiteu. Siehe Bekanntmachung. ** Der P öftrer kehr nach der Westfront. Im 9ffr- schlich ar die kürzlich erfolgter^ Mlteilunaen wird darauf hin- gcwiestn, daß nnnn.ehr auch wieder der Versand von' Feldpost- Päckchen (50 —650 Gramm) nach der Westfront wieder freigegeben worden ist. ^Stadtverordneten - Versammlung. Eine öffentliche Sitzung der StadtVertretung ist auf Donnerstag nachmittag 4 Uhr mit folgender Tagesordnung festgesetzt: 1. Rechnung der Vjpckjchen Stiftung für 1916. 2. Rechnung der Armenkasse für 1916. 3. Rechnungsabschluß d?r Stadt für 1914. 4. Gesuch des Karl Somme: um Erteilung der Erlaubnis zum Betriebe einer Stoff«rtnrtfdxrft im Hause Bismarckstraße 26. 5. Gesuch des Wilhelm Böß um Erlaubnis ziund SchcmkwirtschaflsLettnrb im Hause Kaiser-Allee 17.. 6. Gesuch der Hedwig Junge um Erlaubnis »um Schanknnrtschaflsi etrieb im Hanse Seltersw'g 78. 7. Jahrpreis der Stvastenb-alm. >. . Voranschlag der Plockfchen Stiftung für 1919. 9. Voranschlag der Stadtkasse und der städtischen Reden- taffen für das Rechnungsjahr 1,918. ** Sammelt Abfälle! Das Kriegsamt erläßt fff nden Ausruf: Werfet Die im Haushalt, auf den öfeu. in den Schuppen, auf den Dachboden Uffv., s e l b st i n den Winkeln, her um liege n d e n Lumpen, 3 1 o fsabfäll e, altes Packleinen, Flicklappen, M u ft ertappen, alteStri ck e, Bind fa De u, Hüt e, Kr a gan, Manschetten, Re ste usw. n i ch>t achtlos fort! Die KriegAoirtschast braucht jedes Stückchen Lmppn:material, auch wenn es noch so wertlos erscheint. Sa m m e ' ■ d es halb alles! V er ka it fet es au Die richtige M'lieserrmasstelle' .den o:>>irerst6rrrökiae,i n -een gewerosmalugen Lwnpen- am ■ .-r-y- .. j wkv^.— sammle r. • Dieser liefert alles deskimmungsgemaß an Die Sortier- und Wrrtschaftsstetlen der Hi'errsverwaltung ab. ** Lichtspiel haus,. Ba hn ho fstraße 3 4. Nur bis einschließlich Freitag gelangt das Filmwerk „Die Rose von Dschiandur" mit Frwdrich Zelnkk und Lha Miara in den Hauptrollen zur Aufführung. Landkreis Gießen. —m. Garbenteich, 14. Mai. Der als Hilfsbremser an der Bahn tätige 18jährige Wallbott von hier verunglückte gestern auf der Strecke nach Wetzlar, indem er vom Zuge überfahren wurde. Er wurde derart verstümmelt, daß der Tod sofort ein trat. ** !Grünberg, 14. Mai. Landwelnmumn (Briefträger) Bi eben kapp wurde zum Gefreiten befördert und mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Die Hessisck>e Tapferkeitsmeüaille besitzt er schon. Starkenvurg und Meinhessen. ch Bingen, 14. Mai. Die Kiesablagerungen um Nahegrund, die durch das Hochwasser im Januar 1919 sich bis in die Fahrrinne des Nreines er!eitert und vorgeschoben hatten, wurden nach einer SRitteilung der kgl. Rhein ström bauderloaltung entfernt. Damit ist des Fahrwasser des Rheines in seiner früheren Bveite hergestcllt. H-cssm-Nassau. ** Frankfurt a. M., 14. Mai Ter Mgenreinc Eisenbahnverband (früher: Verband Deutsckier Eisenbahn-Handwerker und Arbeiter, Sitz Berlin) hielt am Sonntag hier einen Bezirkstag« ab. Wilhelm-Frankfurt berichtete eingehend über den 'Verbandsdelegiertentag. Tie Aussprache ergab völlige Uebereinstimmung mit den dort gefaßten Beschlüssen, zumal der Bezirtslnter Schneider-Betzdorf über starken Mitgliederzuwachs sowohl als auch über große sachliche Erfolge^ berichten konnte. Generalsekretär Riedel-Berlin sprach über „Staatsbürgerlich^ ErzielMng". Er be- gründete deren Notwendigkeit Und machte Vorschläge für ihre Durchführung. U. a. forderte er die nationale Einheitsschule und die staatsbürgerliche Gleichberechtigimg. Ten Abschluß bildete eine große öffentliche Eisenbahnerversammlung, die zum Arbeitskammer- Gesetz Stellung nahm. mr. Frankfurt a. M., 14. Mai. Im nahen Isenburg hat ein Wirt die AepfelWeinkarte für Auswärtige eingeführt. Jeder Gast, dm das Lokal betritt, erhält 5 Marken. Hat ec diese angetrunken, so beißt es für ihn: ivanoern. -NflOKK -- Aus der Rhön, 11. Mm. Neve« ven Minen kür die Schaffung eines Weser—Werra Donau Kanal- trägt man »ich m der Rhön mit einer Anzahl Projekten zur Erbauung von Talsperren itt den Flußgebieten oer Fulda und der Ulster. Im unteren Fuldagebiet ist die Anlage einer Talsperre oberhalb Weslar mit 50 Mill. Kubikmeter Wssserrau'm in etwa 160 Quadratkilometer Mederschlaasgebiet geplant. Ferner soll obcnxib der Mündung de r Schlitz eine Sperre mit 200 Mill. Kubikmetern und eine Sperre mit 100 Mill. Kirbikmetern bei H'e r it e n - hausen auf der Schioalm gebaut werden. Eine weitere Anlage ist bei Tann vorgesehen, die 100 Mül. Kubikmeter Stauraum fassen wird. Ae^icht»?aal. K. P Frankfurt a. M., 14. Mai. Nicht weniger als vierzig Personen traf die Kriminalpolizei nachts in der Küche hinter dem Blumenladen des Gärtners Ernst Ewendt in ber Mvselstraßc bei der beliebten „Tante" an. Ewendt bekam als Miete alle halbe Stunde vvnr ^Rankhalter fünf Mark. Als Er- ttifti'..ung gab's Kaffee und Brot mit Wurst. Ein „Wurstrn- brot" kostete fünf Emmchen. Wegen Abgabe von Fleisch^ohr- Fleischmarken und Höckfftpreisiiberschreitung ist Ewendt durch Strafbefehl mit einer Geldstrafe von 76 Mark belegt worden. Wegen Dnldens von Glücksspielen ließ ilpi das Schöffengericht mit einer (Geldstrafe von 150 Mark dauonkommen, 'weil seine Angabe, daß zweimal bei ihm gespielt worden sei, nicht »widerlegt werden konnte. Vermischte». * Gordon Ben nett f. Aus NiM-a, 14. Mai, wird ge-t meldet. Gordon Bennett, der Inhaber des „New Pork Herald". ist in Beaulieu gestorben. G. A. M annheim, 14. Mat. Das Tagesgespräch bildet hier ein überaus 'freches Diebsstück. Zwei beim hiesigen Proviantamt beschäftigte Militärpersonen ^oerschoben eine:: für die Front bestimmten Waggon Butter (im Werte von 150 000 Mark nach einem Vorortbahnhos, wo sie ihn durch einen Spediteur in aller Gemächlichkeit entladen 'ließen. Für die Butter brachten sie Liebhaber genug auf. Jetzt sind die beiden Diebe verhaftel und die Polizei gibt sickf Mühe, von der gestohlenen Butler wieder heroei- zuschaffcn. was möglich ist, und das ist wenig gering. Das meiste scheinen Wirte gekauft zu haben. _ Nährmritel-Nusgabe. Tie bei den .Kleinhändler.-: der Stadt Gießen bestellten Waren für Mai l l >18 können von Donnerstag den lö. d. M. ab gegen Vorlage des Bestellausweises' zur Nährniittelkarte und Abgabe der Nährmittclrnarke für Mai (5) in Empfang genommen werden. Einzelne abgetrermtc Nährmittelmarken ohne den Bestellausweis mk unchiltig und berechtigen nicht zum Bezug von rat. Es entfallen: 3. Auf die gelben Aarten 250 Gramm Suppen fabrikate. Auf die iot:n Karten (B) 250 Gramm Grieß und 200 Gramm Kindcrgerstenmehl. Aus die blauen Karten (C) 200 Gramm Teigwaren, 200 Gramm Graupen und 125 Gramm Suppcnfabrikate. Mit dem 31. Mai 19^8 verlieren die Nährmittelmarken 5 (Mai 1918) ihre Gültigkeit. Wer bis zu diesem Leitpunkt die Waren nicht abgeholt hat, verliert den Anspruch darauf. Tie Kleu-.bandelsg schütte haben die in Empfang genommenen 9tührmittelmarken 5 (Mai 1918) zu sammeln und getrennt nach Farben unter Beifügimg einer schriftliche.! Mitteilung über die Anzahl der Macken au das Stadt. Lebensmittelamt abzuliefern. Tie nach dem Freiwillige Versteigerung. DonnerSt«« dcn'ltt. Mai l. I., nachmittags 2 Uhr, Iverde ich im Darmstädter Hans iWalltornratze s'> zu Gießen öncmlich gegen bar versteigern: |3W)4 Knnstgegenftände, Möbel, Bilder, 1 Uhr und Kandelaber, Tische, l Schwan n. dgl. m. Bersteivernng sicher. SaintongeS, stellvertr. Gerichtsvollzieher in Gießen. _ MWM Pr. !'.aHraaui f l¥ü'i«aB8ue22 2i;.. .er.HiiltagH’n.Abeaflt iBüll Lbönc 3»Jimmer-Wobng- ver i. .Pili z. vrm. Vtäh. do?tt-orvsr«t^, a! n hofstr.46 4-Äwmee-Vll'uttu»» an ruh. Leute zu vermieten. 2794 H. Ma tbelS, "a' ahnh oj f i r. Ä L 2 Zimmer-Wobnu«« per I. Juni -'it vermieten 01090 _<5 v ci> n crsiraßc 10,1. Mälrl. Irmmer .. vrm. ^iäh. S>billerftraske 2.r, p. 01571 Schön möbliertes Zimmer zu vermieten 01680 Selt?rSwea 68 A,II. - 3t. Mai 1918 nicht abgehotten Waren find dem Stadt. L Burcanrättmc, sowie Al' qBodenraum sofort oder für 1. Jul: zu verm. Näheres bei E. H. Müller, Schillerstraße 26. 2170 Iran mir einen, Kinde rncht 2- ob. kl. 3 Zimr.-Wobna. zu mieten. Schrifll. 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Werkzeugmaschincnsabrik und Eifengreßerei, Attrenstesellschaft, Gießen.' Perfekte Stenotypistin die aück mit allen Kontorarbecten vertraut sein muß (feine Anfängerin», zu nt 1. Jmti oder Juli gesucht. Evrl. köttnen sich auch die sich für den Posten eignen, melden. Au-^führlicheAngebore n.il GehaltsansprtichemZeugnis- abschriften „sw. erbeten an 30WV chcidh m r & Giessing, A. G. Abteilung: Mainzlar. gesucht. 01521 Schultheli, Schotten, Herren- und Damenfriseur. Auskunft Klinik, Frank' surier Stra ße 90, in Gießen. .Neü'! audei-aeschäfte, die die ieitge-etzten Höchstpreise j für den HUfsheizer Svnruagß alle 14Tage s,:cht MivMzenklinik. Junger Bursche Überschreiten, haben außer strafrechtlicher Verfolgung den Ausschluß von weiterer: Zuteilungen zu gewärtigen. Gießen, den 14. Mai 1916. 37008 . _Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). BeksnsrtMOchzlng» Auf Verlangen des Kriegsansschusfts für pflanzliche kmd tierische Oele und Fette (Knochenstelle) in Berlin wird au! Grund der Ausführungsbeftimmungen über den Verkehr mit Krrochen usw. vom 16. 2. /14. 12. 1917 folgendes bekaitntgegeben' Wer gewerbsmäßig Rinder, Pferde, Schafe, Ziegen und tzchweine schlachtet, ist verpflichtet, Die anfallenden Rinderfüße der Genossenschaft für Häute- und Fettver- werlung e. G. m. b. H. zu Kassel, Schlachthofstr. 26, unmiitelbar zuzuleiten. Gießen, den 14. Mai 1916. 36998 _Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). Ernsverfter^ermig dxr Statt fließen. Wegen vorgeschrittenen Wuchses läßt die Stadt Gießen bte GraScrnte von ir» Morgen siädt. Wiesen i n Alten Tiscki an der (p-rünberaer Straße Lonnerstag den 18. Mai V.)\H, uakbmittaad 1 Uhr zur einmaligen Abernrung an Ort und Stelle versteigern. Gießen, den 10. Mai 1018. 3o85B Der Qi)crl)iir.;,ennciitei'. I. B: Kreuzten, Beigeordneter. Bek«nntmirchimg Die Holzverrteiaernnn vom 13. l.: . ist aenebmtat. lklusaabe der ll'>j„brscheine bei der zunändl.teu Zahlstelle, Holzübei und cvnei »vagitnit Santcttao, t . l. M. Olit'j'H den 18. Mai 15)18. «ärontz. Oberförperei Treis a. d. Lda. Bu Lratrtwetu 3095 Packraum gesucht. I. Weinert. Einfache Stütze, erfahren in allen HauSarb., nach Hagen i. BZ. gesucht. Schrifll. Angeb. unter 01831 an den Gießener Anzeiger. yilft- ardeiLermnen mit etwas Hebung int Metalldrehen, werden eingestellt. 3681 Firma Spörhase vorm. Standinger & Co. Bs-ttttlkgkri» gesucht. ' Briihl'schc IlüiveißtLtg- ötiirfcm, Llßiilslruije 7. Srfajr. MHlüiß it. Betrjebsslirlußer gesucht. Als Bewerber kommen solche in Betracht, die nachweislich im Dampfturbinenbetrieb, m elektrischen Kraft- und Lichtanschlüssen erfahren sind, und die gewöhnliche Reparaturen- und Unterhaltungsarbeiten des Betriebes selbständig ausführen können. Aus- bildung als Dreher erwünscht, aber nicht Bedingung. Bei Bewährung dauernde Verwendung, Kriegsbeschädigte nicht ausgeschl. Sofortiger Diensteint'ilt erwünscht. ' . ' 30850 Angebote mit Lebenslauf, Zeugnisabschr. und Militärverh. sind unter Angabe der Gchaltsunspr. an die Direktion des Proviuzialwasserwerks In hei den Gießen, Ostanlage Nr. 40, zu richten. Einige Mit Zementarbeiter oder auch !$242 jypssiüsb üiifsarküer werden sofort aufgenommen. «Iea«rüi D^rn C!I« Ä . 3705tti^nwritwarenfai)nk Frankfurter Strafte 114 Jonkes Mfidcheo tritt guter Handschrift, mäg- lichs! aus der Kurzwaren- brancbe, znrn baldigen Eintritt gesucht. 8662 Sigmund Jaco >, Kur z \ v ar c n -Gro ß h oi chlimg. Tüchtiges, braves Haus Mädchen oder Mädchen tagsüber gesucht Baßubosstr. 65 E 1. Jüngc' cs stlüdchen od. ält. Frau für 3 Stdn. vorm. u. 8Std.uachm.ges. Zu rlrsr. i d. Geschsi . d. Gie ß. Anz. 01576 ^ u n g e § Ä löschen für leichte Hausarbeu iags- fteJi '6 Raschen von Carlnbnder, r.mscr, Facliinger. Wlldu&#;er oder SaJtisclilirfer Wasser kauft 3542 Löwen-l)r©gerie W. 35 , Jb!aB8r P Sr‘lterswr*p'79 8 Infotif von Alteisen, Lrrmpen. Bapier, Flaschen. 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Tausende und iAbertausende der Kämpfer in Heer und Flotte kehren zurück, die Glieder verstümmelt die Gesund- heit erschüttert. Ihre Kraft den- deutsche» Wirtschaftsleben zurnckzugew'innen, ihre ft zu sichern, ist Dankespslicht der Heimat. Die Rciitenvcrsorgung liegt ausschließlich tZnkunft „ . . _ . »dein Reiche vir Soziale Fürsorge muß sie ergänzen. ». ti'-"'. -, ~ - v—.« ote auszuüben, sind die im Reichsausschuß .der Kriegsoeschadlgtensuriorge z-.m.-m-.g-iohten Organisationen berufen. Das gewaltiae soziale Werk auszubauen, ist das Ziel der » n > Darum gebt! Macht aus sorgenvollen Opfern des Krieges freudige Mitarbeiter an Deutschlands Zukunft! Ehret die Männer, die für uns kämpften und litten! Nur wenn alle zusammensteben wird das hohe Ziel erreicht. • ' v. hmdenburg Generalfeldmarschall. Dr. Graf v. hertling Reichskanzler ö. Stern Dr. Kaempf Kriegsmiuister Präsident General der Artillerie. des Reichstages. Der Ghrenovrsitzende: LUoeNöSlA Erster Generalquartiermeistek, General der Infanterie. Der Zweck der Ludendorff-Spende für Kriegsbeschädigte ist in dem vorstehenden Aufruf des .vauptciusschujsts dargelegt. < , hohes und edles Werk soll geschaffen werden denen zuliebe, die mit ihrem Leibe die deutsche Scholle gegen oen Ueberfall gedeckt, den Krieg weit hinaus in Feindesland qetraqen und oce Heimat vor Verwüstung und Gewalttat geschützt haben. helft den Krie Tragt r«achlich bei zur Ludendorff-Spende und erfüllt damit die Dankcspflicht des deutschen Volkes 6 5 f iötabl und Sand gezeichneten Spenden werden vorzugsweise den Kriegsbeschädigten des Kremes Gießen zugute kommen. Die Ve,trage können in bar oder in Kriegsanleihe gezeichnet werden Auch die klernste Gabe ist willkommen. ^ 0 ' Die Sammlung wird wie folgt durchgefnhrt: in der Stadt Gießen durch den Zweigverein Gießen vom Roten Kreuz gemeinsam mit dem Zweig- verein Gießen des ckttee-Frauenvereins. Gaben werden entgegeng.mommen: von den Banken °^derB^rks,parka„e' von den Geschäftsstellen des Gießener Anzeigers und der Oberhessischen in den Städten Grimberg, Hungen und Sich von den dortigen Zweigvereinen vom Roten Kreuz ln Benehmen Mit den Zweigveremen des Aliee-Frauenvereins; in den übrige« Landgemeinden von den Ortsausschüssen für Rotes Kreuz und Kriegshilse, ebenfalls in Benehmen mit am Ort ansaljigen Zweigverei.nen des Aiice-Frauenvereins. Eine Haus-und Straßen! ammluug in Stadt undLand erfolgt an noch näher zu bestiminenden Tagen. Die Sammlung für den „Heimatdank an heimgekehrte deutsche Kriegsgefangene" hat im Kreis Gissten dank der auch bei dieser Gelegenheit wieder zutage getretenen Opferwilligkeit aller beteiligten Kreise ein überaus schönes Ergebnis gezeitigt. Es sei deshalb hiermit allen denjenigen, die als Sammlungsleiter, Werber, Sammler und Spender zu diesem Erfolg beigetragen und damit den bestellten Ausschuß in seiner Arbeit aus das wirksamste unterstützt haben, herzlichst gedankt. Namens des für den Kreis Eichen bestellten Ausschusses: Dr. Usinger, Beheimerat. 3697V Besonders preiswerte Damen - i Kinder- Hüte Garnierte Damen-Hüte . . . M. 8.7 5, 11.50, 17.75 Bessere Litzen- u. Tagalhüte „ 20.75, 24.50, 29.50 Elegante Tagalmodelle . . . . „35.75,43,50,55.00 . === Kinder-Hüte, Kieler Hüte, Mützen -- Ein Posten schwarzseidene Wetter-Hüte fd. 10.75 Sämtliche Zutaten: Blumen, Ranken, Borden, Formen, Bänder, Tülle, Federn, Reiher. Größte Auswahl am Platze, 3683a WILHELM MOLL Sfis EL Provirrzialdireitsr Geheimemt Dr. Wnger Kreisdirektor des Kreises Gießen. AEr Oberbürgermeister. Cafe Amend Hont« Mittwoch, 8 Uhr: • Faniilien-Konzert | . BekiwAtmachLmg» , In unser Handelsregister Abt. .4. wurde heute bezüglich der F-irrua C. G. Kleinhen». Gießen, eingetragen: Das Geschäft ist vom l. April 1918 iau mit Aktiven und Passiven auf- Kaufmann s j Theodor Klernhsnn in. Gieße» übergegangen, S,der es unter der seitherigen Firma weiterführt'. Gießen, den 7. Mai 1918. Grsßherzoglichc ö AmiSaerickt. Nachsiehende int Son,:ucriahr»lai! »ovnefcBcnc ruinc !m!r. i>en «i IS 0 S u , f 'HriT? 68 n0 !& »IMI befürbert: "L—C . '^ur- 123 Metz-Hoblenz lAbst 85i)- Giesten-Marburg . 1220)—" " rr . 101^)-_ lAnk. lw.'-Bßrli» DIS Gienen ,Abf. IW—Berlin 99 Metz—Coblenz ,Abf. 101^) Ziehen—Marburg Toblenz 100 Berlin-Marburg lAbf.^W—Gießen 126 Berlin—Marburg oeo* fvora König!. Theater Berlin) um JftArl MeckerKachs (vom Berliner Theater/. M Fischsreiverpachtung. ää lass?; j ’n"ife2)!av6f,vr?iä C ; ,mr ' men Wiche-eiber-chUaunge.^ in, L hlft e Ä ö, f ü £ n ? c: , u Grenzsteine'an der Einmündung oes >oklgerbachcs abn-ariö bis au die tztrebenwiefe bei « mit einer ^anee non ungefähr 3rnö3 k,n. - n* £yA nfm rF on der Grebenwlcje bei Roll) abwärts ungefähr ® taben u,it eirtei ' ^ änQG von & SefcASbte S 61 b»» *°m°rkunge„ 4. in der Allna lm Elgert und einem Teile des Reizberges S on 1L ^ nlr *- en öür öffentlich meist- btetenoen Verpachtung. Schioemsberg, am 11 . Mai 1918. 3702 FrerberrL. Schenckische Samtnuterei. atcHk "b>^^iügung des Grohh. ölreiSamts ist nach erfolgter tteibenden^das^'d^ in L-rage fommenben Gewerbe- v t» 9 Müit* AkM*** in und außer dem Hause £ hochinteressanten und zugleich span- UÄ 2 - 1 ?-?nnfagen bis 1 Uhr. an ersten Feiertagen nur nach . art sieb di - . '. l 2 Uhr ge im n Ätucüe.i öeliviiaen tft fic SlSX wcL Indiens in ihrer märchenhaften Schönheit Er j j ubung des Berufes ganz verbmeu. huviderbandlunaen dem des B. chauers, Massenszenen in W! werden als Vergehen gegen die Gew^beordmü^beWt! weit Indiens dem Auge XT j.a morgenlandischer Pracht folgen __ in aufeinander. SpieleMang ft Kllnd, terslag, Freilag von 4 bis 5 15 Uhr: Die Rose von Dschiandtir Der Vetter aus Mexiko Die Rose von Dschiandur Der Vetter aus Mexiko Die Rose von Dschtandur J Der Vetter aus Mexiko | Die R*se wem DscWandur | HMiiAiiüofeüKi 3690 Der Vorstand der Zrifeur- «nd Perückenmacher-Inn«na I. A.: PH. Stier. si. Paketen z. 20 Pf .-Verkauf 100 Pakete . . 3S.— ML. 300 . . 45.- Portofrei. Nachnahme. 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Rate angeforderten füchrt folgendes aus: Mus Dankbarkeit soll den im Weltkrieg gefallenen Obcr- i essen ein ErftrnerimgAsefthen ge fehlt werden, für das der Wartberg bei Schott«: arrsersehei: ist. lieber die Ausgestaltung des Denkmals und seiner Umgebung liegen bestimmte Plane noch nicht vor, sie sind noch in der Ausarbeitung. Ter Provinzialausschuß 'chlLgt dom Pwvinziaktag einstweilen vor, sich mit der Errichtung evitefi ErftrnerungS^eichens für die gefalicnen Oberhessen grrnd- säÄich äüGerslMVen zu erklären und zu genehmigen, das; die Pw- vinz^H mit einem Mswand bis zu 100 000 Mk. daran beteiligt." Im Anschluß daran bemerkte der Vorsitzende, daß schon im Monat Juli 1015 in einer DrovinzialmlsschNßsitz>nng, an der itch die Herren Kreisdirektoren der Provinz teil genommen hätten, \ t (ftj&cmfe d^r ErriüMmg eines Dmkmals erwogen worden sei. U9fyx habe mm sich bannt jedoch erst in letzter Zeit wieder 1es«ßt. Er wMe jedoch Herrn Geheime Oberbaurat Hofmann zu- «chfüj uffjcht wakder vorgreifen, bitte diesen vielmehr, letzt das . dort zn n-ch-men. Durch seine Ausführungen solle der Entschlie- snma des PrvvMziaktLgs selbstverständlich in keiner Weise vor- -^griffen werden. Geheimer Oberbaurat Hofmann trug hie»rach ini weseMichrn folgendes vor: In Werfolg«ng des Ge^-ankens der Prwft.NMckverwaltm:g, für die den Hold-endod fLrs Vaterland gestorbenen Söhire der Provinz Oberlzeffn: ein dauerndes Denkmal zn errichten, hat die der Mi- . Iftervrlabteiklmg für Bauwesen ansegHederte Beratungsstelle für h«ssWHe Krftgerelwmrge:: zunächst die als Aufstellungsort in Betrübt konrmenden Höhen in Oberhessen, und zwar den Wartberg! '.iEchMen, d«: HoHmrodSksps :md die Hercheühainer Höhe beseitigt. Einmütig kam man daraufhin im Provinsialausschuß zur Usberreugung, daß der Wartberg bei Schotten all-e Boczckge best he, die an die Baustelle einer solchen Kciegerehrung zu stelle:: si-ch. Schotten ist mit der Eisenbahn gut zu erreichen und der u -Eegen.de Wvrtberg siÄÜst für ältere Leute leicht zugäirglichl. Die mit Böschrmsen vai> Hocken-umzogene Höhe ist in ihrer Linüuv- chvMW und Gestalt so eigenartig, daß sie selbst als ein Natur- d«?m»l betrackM werden darf, das als Basis für die gedachte V rieyerehnmg \me geschaffen ist. Außerdem bietet der Wartberg (iwR «nver^eichllbchen und feiten«: Rimdblick über weite Strecken i otzerhesstschar Landschaft. Als eine nicht zu unterschätzende «igabe möchte sMießbich das schone und gemütliche Schotten^ z« ^ LEstneu fern, a^ ein in FriedensKetien anerkannt guter Ber- piegsmysort; catdi Br historische Eindrücke einpfän gliche Gemüter werden dort nicht rmbeftst^bich bleiben. Ger Wartbevg endet in einer mrregelmäßigen langgestreckten r Plattform. Wenn die Gestalt des Berges die For«i es Vauwerks, das er tragen soll, auch stark beeinflußt, so nc<ßte doch auch das Raumbedürftcks erwogen werden. Tie Namen o,Är cp-ftckteneu oberhessischcn Krieger sollen iin .Flkiren: des! ' s«werG verewigt werden. Es kann heute noch nicht annähernd > i^Tmnt w-nckrn, wie viele Namen unterzubringen sind. Da der *qj stmlld-mlert, dürfte noch mit einer Vermehrung der Namen WmrdKÄhM, also mit einer tzemrmtsp^chende:: Verlängerung! Baawer* zn rr-chs«,: ftt«. Seme Abmessungen könn«: also ist rarnn spütereu H^rpMvkt endgültig festgelegt werden. Mein ^Lchleg, von mm inehrAÄckigen turmartigen Llnlage abMstheN ' - ebne rnelfl- gelagerte Baumaffe nftt eixem durch chserre Hallen! afchlossern'n Ehrenhos airzustreben, saud auch die Zustimmung k yofftschejn Beratungsstetke. Der diesen: Grundgedanken nach ,KW4«te Vorentwrrrf wckd hiermit dem Provftrftaltiag uNter- damit er ein Bild über die gedachte Bauaulage gv- j itßtesL mü> in eine Beratung über sie eintreten kann. Der un- . 'machte lNirerchof ist 21 Meter breit und tief. Die nach dem tShrLchof geÄ^eete, nach außen geschlossene .Hällenanlage ü Meier Mch: und 4,5 Meter Höhe: sie soll mit einer wag ; Hdsn Balkenlage aus Eichenholz nach Art der mittelalterliches »reu«v»se abgeschlossen und mit Satteldächern überdeckt werden.- lattfen am Mauerwerk der Eckaufbauten tot Die runden! Ee^aute» vervEern die inuereir Wandflächen, «-hasten iwchge- ' !st gaben der Baucmlage einen mehr burgartigen Cliarakter rmt bewegter Unrrißlrnie. Um die MEsicht genießen zu tonnen, läuft inn das ganze Gebäude herum eine etwa 1,5 Meter breite Mattlvrrn mit swinerner Brüstung, wodurch eine vorteilhafte Ukb«1eitt»rgde-r WartbergkMwe mit den ausgehenden geschlosfeneU sev-rochr«: Wa«dr«:gen des Ausbau.es durch eine Stafstlimg erreicht sein dlirfte. Das Denkmal soll die höchste Stelle des Wart- l rgs chm&ymm. Durch eine Freitredvr gelangt mau in den Vfyrc ael^enen Ehrenhof, gegen den die Hatlenfußböben rvie- derrrm etwa 75 Zentimeter erhöht erschein«:. 9ln der romann- ichm T favm des Äk»1^er^ sollte mar: (ortwnvf joie möglich ändern. Nur zxm Umwehrnng. der oberen Plattforn: durch eine Futteruwuer dürfte zum Schuß der dlnlage Zweckdienlich und l^>ndffhaftlich von Vorteil sein. Auf dieser Futternraner könnte an: Msterrr. En^de der Bergkuppe nach. Sckwtten zu ein bescheidenes Pförtr»wrg mit dem Eirrgmcgstor errichtet werde«. Bm: hier aus könnte eine Allee ft: geörock^ner Form bis zum D'mkmat fühs«:. Bei dem oberhesftfchlm .Klima dürfte die Berwendung besonder daxertzafter Baustoffe angezeigt erscheinen. Für die Pfeiler r«id Bögen des Ehrenhoses ist Werkstein aus obevhesfisck)ier Bsisrtftiva zur Aerw«»»ung in Aussicht genomnren und ftir die Außenwände m:r ein schlichtes Bnichsteingemäuer aus demselben Swff mit steinsichtigem Kelleichesftch, also nicht ctiva gefugt. Ob Pr die Bedachung Ziegel oder Schiefer den Vorzug verdienen, k-ri«r nach 'weiterer PlanbearbeittMg erst später entschieden werben. Die Hauptaufgabe auf kmrstlerisck>em Gebiet beruht in der inneren Ausstattung. Wir hatten uns gedacht, daß die Namen der gefallemn: Krieger nach Gemeinden, oder besser nach Kirchsplei«: getrennt ai:s verzierten Epitarlnen verewigt würden.. Naturgemäß werden diese Epitaphien in Größe und Fonn sehr verschiedenartig anssaller: und müssen deshalb geschickt grirppierts werden. Als Baustoff für die Ehrentafeln wird ein dickster Kalkstein oder auch Metall, ivohl in erster iiimc Gußeisen, in Betracht kommen. Diese Frage kann jedoch nur in: Einvernehmen mit den M bernsenden .sMnstlern entschieden werden. Die P-covinz Oberhessen umfaßt 351 Gemeinden. Me Zahl der Kirchspiele habe ich noch nicht ermitteln Eimnen. In der int Febmar d. I. statt ge sni:- denen Vorbesprechung des Provinzialausschusses war angenonnnen worden, daß die ^ Stadt- und Landg-etneinden die Ehrentafeln für das Dcmkma! stiften, also die diesbeznglickstn Herstellungskosten sekbst tragen tvürden. SS dürfte deshalb geboten erscheinen, bald mvgrtkyst m Verhcutdlungen mit den Gemeinden erwaltttn gen einzutreten itach vorheriger Berattmg nftt den mit der Ausführung M, betrauetrden Archftekttkrbildhauern. Düste Vorfrage scheuft ntir die aklerwichtigste zu sein. Der von: ^ovinzialtagsmitgtted Dr. Lieber gemachte Vorschlag der Aufstckllrmg cft:es Stairdbitdes ft: Gestalt eines .Kriegers in voller Ausrüstung irrtd Sturnchelm, würde, in Basaltlava aus- geführt, eine wesentliche Bereicherung des Ghrettl-ofes bedeuten. Das Standbild würde am besten in der Längsachse des Bauwerks gegenüber den: Eft:gang aufgestellt werdet:. Die Kostet: des Bauiverks ohne Ehrentafeln mtd ohne das figürliche Chatdprchcmkmal soivie aut' schließlich aller Umgebungs- arbeuen werv-en sich noch obersläcksticher Berechnung nach dem Krchikftchal: des runbauten Raumes auf 230000 bis 255 000 Mk. belaufet:. Hierbei sind in Attbetrackst der schwierigen Transport- Verhältnisse der Baustoffe vom Bahichof Schüttet: nach dem Wartberg hv-he FrisdeDsry-eKe 22,5 Rtz 25 Mk. für das stnbi-kmeter ein- gesttM. Um ein BAd über die Gesamtkostcen. der Atckage zu gewinnen, ^dürfte es angezeigt erscheinen, auch ftür die innere Llnsftattimgi und alle NebenMckagen schon fEzeftig Evlstch-ungetr anzustellen. Itt die AtEihrung der Ätrpag.e GrE naheliegenden Gründet: erst nach FvüLeuoschluß eingetretei: werden. , Kommt das Detftmal zur Ausführinrg, so dürfte für die Ge- mernbeverwaltu2bg Schrtten iuie für die fkuskUchen Behörden die vormchme Pflicht «Nsachssn, eine etwaige ziMsKige Bebauung der unteren Z oaven des Wartb e r gs durch geeignetei Bvrarbefteu in geortete Bahn«: zu- lenken. Ein an Ort und Stelle studierter und torrhldnrchd achter B«h«um:gsiplM: müßte aus- geeardvÄet ivevdsn, der durch eine gute Parzellierung geeignete: Bestellen schaM und schürte Gartenwege mit Bergtreppet: vorsieht, um zweckmMge Berbindm:ger: für Fußgänger vom Bahnhof Schvtt«: twch dem Warkbrrg zu sichern. Ein Frhrtveg ist bekaunt- ltcki Vorhände::. Mre auch die Gestaltrurg der Wohngebäude müßte durch orMuttrftrrftche Beftinnntmgcn, ähnlich wie in Alt-Wimpfen am Neckar, beei»Mrßt tmd in jedem einzelnen Fälle einer beson- 'beten Prüftcr:g ULterzsqen rverden. Jede Ber:n:stalttmg muß vermieden rverden, wenn oas Unternehmen im G«:zen nicht hierdurch beeintrüchktgt und geschädigt rverden soll. Schließlich nsb der Redner noch de«ckste-nswerte Anregungen Über die gesclstiMche Dchandlung des ganzen Barworhabens. Nachdem der Vorsitzende den: Vortragenden für seine nftt lebhchtem BeifsÄ mstMwvmn:e::en Ausführuuger: deu Taui dev Verftnumlung anSgespwchen harte, wurde die Tiskrtssion erösftet. P wvi nzi Itagswi>kyäiei) Hoos , Äantericch, ersuchte um Auf- Wrung darüber, wie die Ausbringung der Mittel für die Er- rftchtung drtz DeftknrcM gei>ackst sei. Rach den 'Ausfüdruugen des Borrüdnevs fti zu schieß«:, daß man doch eri-eblich inchr brauche, stW ftn Voranschlag rwrgssehsn sei. Der VorststtzenHe entgegnete hieraus, daß die augeftr- derten 25000 Mark, wie bemerkt, ja nur die erste Rate dar- stellten. Tie Provinz Ivolle sich cm den: Unternehrnen bis z::m Hschstbetrag von 1004)00 Mart beteiligen. Ta seine Ausführung doch wolst erst nsch einer Reckte von Jalwon verwirklich: werden könne, habe sich der PwornKialaus-sckch; über die Frage, wie die weiter erforderlichen Gelder beschafft werde:: sollten, noch in keiner Weise sckstüffig gemacht. Es handele sich zrmüchst ja m:r um die gnrndsätzliche Entscheidung der Frage, 06 überhaupt ein Er- ftmeruttgs^eiäM: errichtet lvcrde:: chlle. Mit Belvilligtmg der etstimalig angefovderten Rate entscheide der Provinzialtag die Frage ft: bejahendem Sinn. Er, der Vorsitzende, sei persönlich der Ldrsicht, daß es versckftedme»Wege gäbe, um mit der Zeit in den Besitz der ersorderlickten Mittel zu ffefangw. Die Bchandlt^rg aller dannt zusammenhängenden Fraget: lönne n:an zunächst dem Proviüzialausschuß überlassen, wie er es bei Annahme der Fordc- rutrg überlstmpt Kr gegeben erachte, daß die weitere Arbeit fürs erste wiederum beim Proviuzialatwschuß läge. PtwÄnziaDagÄnftglied Graf Wilhelm zu Solms- Laubach Erlaucht hält für seine Person cvrch den Provin- zftrlausschuß für de:: gegebetieu ssattor, der nunmehr die weiteren Schritte gemeinsam mit Herrn Geh? i men Obevbaurat Hof mann za: tu:: habe. Er gfturbt jedoch, daß eine Erweiterung des Pro- wnzialat^schusses zu einem Denkmalausschuß durch Zuziehung hervorragender Persötckichkeiten aus ier Provinz-, di^ mftratcm und Mittäter: kömttet:, e-nrp>ehlet:s>vert sei. Man fcmne werde damit auch weiterr .W^se innerl>alb der Provinz für die Denk- malsftage erfolgreich nach de:: ve«?schü'densten Rickstungen hin interessieret:. Ob man det: Proviuzialausschrlf; durch Zuwabl von etwa 2 Persäuftchketten aus jedem Kreis, also insgesamt um 12 Personen ergänzte, oder die Ergänzung ohne Rücksicht auf die Kreisz::gel)örigkctt der eft^clnei: vornehrne. sei eine Frage zweiter Ordnwrg. Wetrso iväre es vielleicht nicht richtia, sich bezüglich der Zuztlzie'henden an eine bestftnmte Zah°l zu binden. Er meine, daß man auch solrt« Persönlichkeiten, chie i.i dem Kriege Stn* gehörige verloren hätte::, also durch die Errichtung des Denkmals in erster Linie bmührt und bewegt tvürden, zuziehen möge Lluf die Fvage das Vorsitzenden, ob der Provinzialtag alsbald die Ergänzung des Provinzial<«:sschusses -zu einem Denl- malanssckmß vornehmen solle, ging die übereinstimmende Mei dem sich der Provinzialnsschiiß ,stvisck>enzeitiich über einznladetck-en Persöntichftiten, soweit uo r>' nvig im ( me:: nftt den.bfteilrgren .Kieisämter::, schlüssig gemacht Der Vorsitzende saßt hiernach di. Ansicht der luug dahin zusammen, daß sie g r u n d s ä tzl i cb mit schlag des Pvovinzicilausschtisies auf E-.richtung einev für die gesalletten Ober pst seu aus den: Aactberg bei d:e ogw. n nier iti^p l^abe. Bersamm- bein Vor- Denkn«M we^en i lasten iichem ein verstanden sei. Die nxsttere Arbeit läge nunmehr fürs erste wieder beini Provinzialausschnß, rer dao Enstorderlichc wec seiner Erweiterung zu einem Dentmalsaussckmß zu veranlas habe, und sich dazu für ermächftgt erachte, nicht nur gernei mit Herrn Geheimen Oberbaurat vmgnann die lvettere AuA^ arbeittmg des Projektes und der damit lammen längend«« inneren Ausgestai.ttmg des Drtftmalv zu detr-nren, sonttrru auch schon jetzt ruft Mittel und Wege zu sinnen, wie am zwcckrnäßigsteu öic Prvv:::zgenreitwet: und ihre Eimviohnerschaft für ein w«H- tüliges Jktevosst an der Dentmck'csteag? ge,von::et: werden kdurr- teu, beides selbstverständlich :mbesc!/.'.i>et der Mitwirkung b&> Tenkü:alsauFsch:isses lei Fassung grundlegender Enkschließunym. Nstttwvtidige kulturelle Ausgaben, insb.stondere die bereits von der Provinz vorsorglich in .Angrift genommene Fürsorgetätigkeck für die Kriegsteilnehmer und> ihre Angehörigen, würden auch bei der späteren Verwirklichung des Denftnalsgedankens keine Not leiden. Daß in der Denkmalsrage, insbesondere hinsichtlich der Art wck> Weise der endgültigen Ausführung und des Zeitpunktes'des Beginnes der ^Arbeiten vm: secken des Provi-»ziaL- und TenktmA- äusschusses keinerlei eiitscheidende Schritte getan würden, ehe der Provinzialtag dazu seine ausdrncklickL Znßinnnung gegeben \)oix, sei selbstverständlich. Der angesvrderte Betrag von 25 000 Mk. als erste - Rate wurde hierauf einstinrmig bewilligt. Hierauf wArde die Abstimmung über den gesamter Pwv - v i n z i a l k a s s e v o r a n s ch l a g für 1918 vorgenonanen. Sie ergab einstimmige Annahme des Voranschlsgs mit 808 414.35 Mt. ft: Einnahme und Ausgade. Nachdem damit die Tagesordnung exkbrgt war, >chkoß der Borlitzen de mit Tankest Porten an die Erschienenen Me Mtzung le|fe Nachricht«. Der neueste Vevicht bei* Beete ■■ ItiitmQ. (WTB.) Großes Hauptquartier, 15. Mm. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Nördlich vorn Kemnrel hitten örtliche 'Angriffsrrnter- nchmunHen vollen Erfolg und brachten 120 Gefangene zm. Unser Angriff traf in der Mlösung befrrrdliche Truppen und kostete derr Franzosen hzhe blutige Verlust?. Der Artillerie- kiinrpf blieb im Gebiete dco .ücururel gesteigert. Heute feEh hkberr sich dort mit französischen Vorstösten neue Jnsanterft- gefschte entwickelt. Zwischen der Lys und dein La BassLe-Kanal. mr der Scarpc und bei Bucqnoy war die feindliche Artillerre namentlich während der Nacht rege. Zwischttt Ancre und Somrue drangen wir in ft'.rMk Stsh im der Straße Bray—Cordie in englische Linien sm und ochaupteten das gewonnene Gelände gegen "veimMge starke GrMmrngriffe des Feindes. Zur Nntersftltzn;;q der 3n= fanterie hielt lebhafte Artillerie tätigkeil an. Bei Villers—Bretonneur, beiderseits der Luce und* Avre, lebte der Feuenampf vielfach auf. Auf dem westlrHen Avre-Ufer griff der Feind unsere Linien bei Elp-et an. Unter schweren Verlusten wurde er znrückgeschkMn. In cinzelnen Abschnitten Erknndungsgcfeckfte. Unsere Flieger schossen gesterrl 5 feindliche FesKlballone ab. An den Kanftft'fronten sehr rege nächtlftche FliegertätigLeit. Wir bewarfen Ealais, Dünkirchen und artdere rückwärtige Munitionslager und Bahrmnlagen des Feindes ausgje- big nrit Bomben. uung der Versammlu«g dahin, daß diese ErgeinMna formell zweckmäß:gerweise durch den nächste:: Provmzialtag erfolge, nach. Voll den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste Generalquartienneister Ludendorff Ans dem Hanvtansstittch des Reichstags. L r - ; »; -,A. ■ . ■ ’XXSSXTjXi VaKZJfkS&iBX'; Plötzlich und unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß am 21. April 1918 unser innigstgeliebter jüngster Sohn und Bruder Wm IRPHi m -E - 'mMmm fei Berlin, 14. Mcck (WTB. dftchiiLnttrch.) Ter H airpi-- aus schuß des ReickMags nahm in seiner Abendsitzung vom Dienstag den Bericht des Mg. Gröber C3tr.) über die nrck^ ikfttta^s vertraulich gepslo-gme Bespreck-unc, der Mgeorduekeu mft dm: ei'.:ze-lstaatlicheu Finanzministern und dem Staatssekretär dsS Reichsschatzamtes entgegen. Vpu der Recfterirng sind gegerr d>ft Vorschläge auf Besteuernt:g des einfachen Einkommens imd g«s«: eine ReickMener auf Vermögen schwere Bedenken goäsrßert, da- gegen war die Regierung einer Besteuerung des MehreftkLE- mens geneigter. Ter Staatssekretär des Reichsscha-amtes vertoat die Llnsfassung, daß m.rs> der Steuer a::f die Mehrein>ommen (Kviegsgewinne) eine Milliarde und mehr für das Reich gv- wonnen werden kairn, so daß eine ?veckere Besteuerung nicht nottvendig rväre. Der Vorsitzende schlug vor, den KriegHti antrag, so auch alle übrigen Anträge zurückzu stellen. Mg. Westarp lkous.) brachte einen Antrag aus scl-arfe Bestellet der Kriegsgewinue unter Sckzounng des normal angew.t2)?hWe» Bern:ögeus ein,- enrpsahl aber anck> darüber te Abstim«rmp «rusrusetzen. — Hiermit ist die Beratung jrorlänfig abgeschloben ^Nächste Sitzung Mckttvo-ch den 5. Juni, o-temfrtlö&rcr. f. rrr ,T j Af c«-wi»mir .'XiXTS'. . -tv IT I IT mm msmssa^wam Heinrich Keßler Musketier im Infanterie-Regiment Nr. 123, 9. Kompagnie Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse und der Hessischen Tapferkeitsmedaille nach fast dreijähriger treuer Pflichterfüllung im Alter von 22 Jahren sein Leben für sein Vaterland opfern mußte. In tiefem Schmerz: Familie Wilhelm Keßler. Annerod und im Felde, den 14. Mai 1918. IQ93 mm iäs'«-LtAloeMt',5^' d [ K-'mxm Todes-Anzeige. Gestern abend r l 1 /. 2 Uhr entschlief sanft nach schwerem, mit grosser Geduld getragenem Leiden unser lieber Vater, Schwiegervater, Grossvater, Schwager und Onkel Herr Andreas Valentin im 67. Lebensjahre. In tiefem Schmerz: Konrad Valentin und FamihV Karl Valentin nud Familie Wilhelm Valentin Luise Valentin Marie Valentin Elise Valentin geb. Merker und Kinder nebst allen Angehörigen. Rodheim, den 13. Mai 1918. 01685 Oie Beerdigung findet Donnerstag nachm. 3 Uhr statt. Plötzlich und unerwartet erhielten wir am 4 . Mai die schmerz- liche Nachricht, dass mein lieber Mann, unser treusorgender Vater und lieber Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Onkel und Pate Sergeant Friedrich Wilhelm Gorr Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse, Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 26 , 4 . Kompagnie sein Leben durch einen Ungiücksfal! im Alter von 42 Jahren lassen musste. In tiefem Schmerz Frau Marse Gorr geb. Schneider und 4 Kinder nebst allen Verwandten, Heuchelheim, Berlin, Atzbach, den 15 . Mai 1918 . «™s Stillund einfach war dein Lnhen, Zu fn'ih hi«f a« , Treu und fleißig deine Hand. UnseV‘ HoffnnnV^n Snf A \ SChl6C i en ’ MÜÄ'mh ' U ' m '> ri T ," r,! !f er ""d°n. ÄftK den Prf"dä ea Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung daß unser mnigstgeliebter, unvergeßlicher, braver Sohn, unser lieber Bruder und Nerfe Wilhelm Wagner 1. A4ascninengewehr-Kompagnie Regt. Nr. 168 am 9. April durch einen Granatschuß im Alter von 19Jahren in Feindes Lud gefallen ist. ln tiefem Schmerz: Familie Ludwig Wagner Vf f. nebst allen Angehörigen. Großen-Buseck, den 14 Mai 1918 Nachruf. Wiederum hat uns ein schmerzlicher Verlust be- tronen. Unser Beamter, Herr Adolf Kreiling aus Heuchelheim Leutnant d. R. in einem Bataülonsstab, ausgezeäclmei mit dem Eisernen Kreuz I. u. 11. Klasse 8 ™° und der Hessischen Tapferkeitsmedaille erlitt infolge einer schweren Verwundung am 3. Mai d. J den Heldentod für das V aterland. P® r Verl 5 st dieses noch jungen, tüchtigen und pflichttreuen Beamten und lieben Kollegen erfüllt uns mit aufrichtiger T rauer. Wir werden ihn stets in treuem Andenken bewahren. Direktion und Beamten der Mitteldeutschen Credifbank, Filiale Gießen. . ^^srnssmäsS} Hiermit die traurige Nachricht, dass gestern vormittag II Uhr morn lieber, unvergesslicher Mann, der treusorgende und OnkeT r " UQS8r ««“er Bruder, Schwager LandstiirmmaHn tfeinrieii Wiegand Schuhmacher * , ffiSiT* ’!•—« ” «• {$$ In tiefem Schmerz: ' ! ?' il E1 «sabeth Wiegan d geb. Lipp Wwe. # und Kinder. Giessen (Daramstrasse 23), den 14. Mai 1918 i• h aen i4, ■ Mai mi ys HIM Die ß evrdipng findet Donnerstag den 16. Ma., nachmittags D pal •••ffi! 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt £ '» DI!_ ,_ FZ- - mmmm KÄ i i, , - ^ ■dass erhialten wir die schmerzlich* Naohrich V a A P‘ ‘ Jl f ber > unvergesslicher Mann, der treusorgende •&BÄÄ tS£t *** — Landst-Rekr. Ernst Karber Kescrve-infanterie-Regiment Nr. 441, 3. Kompagnie nach 2 V 2 jähriger treuer Pflichterfüllung im 29. Lebensiahr« inteten w schn.ttung sein junges Leben dem Vaterlande opfern mutte. g In tiefem ScLmerz: irr^wi! 8, ^? rt)er £ eb Schreiner und Kinder Elisabethe Karber Witwe, Mutter Ludwig Schreiner II!, und Familie nebst allen Angehörigen, Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung! »Ai.-. .. _. odes-Anzeige. Wilhelm 1 HseSn^sdne^ tÄ Ädefhaf" der Oie trauernde Familie: Garbenleich, den ,5. M,i ,„ 8 . OmiA Wallbott VII. SÄSfeZS“ «■ M “- «V 3 Uhr, , m 0U588 Wip hast du wohl in letzter Stunde Gedehnt dich nach dem Elternhehn: Nun ruhe sanft, du lieber, guter, O braver Sohn, «-cliebter Bruder, Solist nie von uns vergessen seia. Plötzlich und unerwartet erhielten wir axn 37 Aprd die traurige Nachricht, daas unser innigstgeliebte-' Sohn und üiriußi Füsilier Karl Wagner im Infanterie-Regiment Nr, 202 , 12 . Kompagnie Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse nach 36 monatiger treuer Pflichterfüllung im Alter von 2<> JahrerL am 23. April durch eine Granate den Heldentod lürs Vaterland gestorben ist. In tiefem Schmerz: FasniHc Georg Wagmeü nebst allen Angehörigen. Vetzberg, Krofdorf, den 13. Mai 1918. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung! 307 g Sterbehause, Anneroder Straße 8, aus statt.' Todes-Anzeige. Pliitalk* und unerwartet «hielten wir die traurige Nachricht daß am 26. April mein guter Mann, der tier,sorgende Vater aein 9 r beiden Kinder Kanonier Heinrich Schnegelsberg im Fuß-ArilllerleTle^ijQent 157 . nach 3»/,jähriger treuer Pflichterfüllung im 41. Lebensjahre sein I wertvolles Leben opfern mußte. In tiefer Trauer: S ’-ft* : Frau Margaretha Scbueetelsberg geb. Nicolai F; nebst allen Angehörigen. a Großen-Buseck*, Niederzwolirn, den 15. Mai I 9 >v Allen, die uns bei unserem schweren Leid in so überaus freundlicher Weise ihre Teilnahme bewiesen haben insbesondere den Gemeinden Xiolzheim und JDorf-Güll' sagen wir unseren herzlichen Dank. Holzheim, im Mai 1918, llniEilf JLudwig IVeita^ Pfarrer. 3707 D