rn.ro Di, fcfebrfaii t««kkh, L-ck« ««MtagH. - BeüttqE G^LSrA UU-M - mWiMY KrelstUÜ sSr z^v Uctb Sieh«. Ikfs«^r«b: mo«<öl. HtÜ-ÄJt öicttel- Mrlich mi SM - durch Ai>h»le- u» ZnreiEstells« moiutfL Ml. l-IO; durch d^-Pvft ®f. Ä.M Wertet- jährl. Bestella. Lerusprech - Anschlüße: Kr die Schrr^tleituna 112 Ver1«a»Kichäwfteue51 AnsttzE Kr Trsbi noch- richten: Lvzcigcr Lretzr». Erster Blatt 168 . Jahrgang p-UHEertto: g?*Kljwt«.ELU&fo eneral-Anzeiger für Oberhestei z»iMi!g»nm-br«Ä tu vrrlsg: vrützl'sche Vk!v.-S«ch- n. Steiudmötrei R. Sarg«. S^dffltitäag, Seschäftrstelle u. Druckerei: Lchulstr. 7. vienrtag. U. Itln! \ 9 X 3 »o» Anzeige» i die 'LageSnoi:m,ec W« zum Nachmittag ü-jcbq? ohne jedeBerbindlichteit Leilenpceffr: für örtliche Anzetaen 25 1$?., für auLwärttg« 30 Pi., ür Reklamen Nit. 1.— ; bei Pwhvor- schrist 2^3 °/ 0 Ausschlaa. Haupt'chrlltieitrr: Auy. ®oeV^rarttwortüch für Politik u. Feuilleton: Aug. Doetz; Dtadt und Land. Vermischtes u.Äe* richtsiaal: W. Me^er; AnzergentLÜ: £>. Beet; sämtlich in Gießen. ■f vankverkehr: Sewerbedank Ließe» MsLau des MOWes mü Geßemich- i (WTB.) GrohtS Sauptauartier, 13. Mai. (Amtlich.) Westlicher Krleftsschauplatz. Im Kemmelgebiet hielt die heftige ArNllcrretLtrgkeit in Verbindung mit örtlichen Jnfanteriegesechten an. Auch in den übrigen Kampfabschnitten lebte sie am Abend vielfach auf. Im Ancrc-Tal, südwestlich von Albert, wurde ein englischer Teilangriff abgemiescn. An vielen Stellen der Front setzte der Feind seine Erkundungsvorstößc fort. Bei ihrer ^LLiwchr mrÄtrn wir mehrfach Gefangene. * Im April betragt der Verlust der feindlichen Lnststreit- friiftt an den deutschen Fronten 15 Fesselballone und 271 ? lug;euge. von denen 122 hinter unseren L^ien, die übrigen jenseits der gegnerischen Stellungen erkennbar abgestürzt sind. Wir haben im Kanrpf 123 Fürgzeuge und 14 Fesselballone verloren. Von de« anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste Generalguartiermcister Ludendorfs. * ' Der Abendöericht. Berlin, 13. Mai, abends. (WTB. Amtlich.) Don den Kriegs-ckMuplätzen nichts Neues. r «M By vA —r— D^e Notiz, die über den Besuch des Kaisers Karl im deutschen Hauptquartier heute vom Wolfs-Bureau ausgegeben wird, entspricht den gestern hier angedeutelen Erwartungen. Der Kreis der Einigungen zwischen Berlin und Wien, der zu ziehen wäre, ist außerordentlich groß. Der alte Bernde».vertrag reicht bei weitem nicht mehr aus, um alle Möglichkeiten zu decken, die sch aus den Veränderungen der letzten Zeit ergeben könnten. Die Zusammenkunft im H-anpt- cptoTtirr wird ho fftnllich d-aZ-u fiiqren, daß Krisenstimmun- ßen fite die Zukunft vermiad-en tverden können. Unsere Feinde fucherr das erneute Einverrwhman zwischen Wien rmd Berlin beharrlich stöven durch neue Ausstreuunarn, die sie ans dem crn^chlchen Schrrftenverkehr des Kaisers StivA. sich 5 «rafft m-achrar. Wir verwesen auf die nachstehend w'^de r gegvbeTTL Meldung, in der gar behauptet wird, Kaiser Karl habe in bc^ng auf die Abtretung Schlesiens (!) gewisse Borschlage entgegengenormnen. Wir dürfen der Wiener Fest- sdekl?l!iy getrost glauben, daß alle diese Verlautbarungen ans tendw^iösen Erfinhungen und Fälschungen beru.hr n. Aber Lehre und bestimmte Folgerungen müssen doch «us dieser Sachilage gezogen werden, u;rd das scheint jetzt bei der I> deutamgFvoÜen Zuscrinmenkunft im Hauptquartier Ar geschehen. Nur einer fehlt fetzt dort im Rate — Er^- der vom Reichskanzler nicht mehr empfangen wird. Wenn man sich erinnert, daß dieser Abgeordnete in den ver- garrgenen kritischen Zeiten an den befreundeten Höfen mehr oder weniger beglaubigte „Missionen" erfüllte, so wird es eb*e*m höchst unbehaglich zumute. Vielleicht wäre dein Kaiser Karl die Unterhaltung mit ihm nicht viel weniger gefährlich als die schriftliche Absprache mit dem Prinzen Grzbevaer fischte nicht so sehr im Interesse des als vielmehr in dem seines oignrn „Ansehens" und seiner Unentbehrlichkeit. Die „Köln. Volks zig." stellt fest, oaß Herr Er^berger noch im Dc-zember 1917' in Men gewesen sei lrn© daß er brieflich sich daraus beruft, er habe diese Reise „im Einver-stündnis" mit dem Aus^värligen Amt, aber ohne Vorwissen des Reichskanzlers unternommen. Die ,Föln Bolksztg." schreibt weiter: >,Dnn Grafen Hertling waren nach den Feststellungen des Abg. Erzberger in seinem ersten Brief an den Reichskanzler „von drei Seilen Nachrichten zugegangen über Äußerungen", welctie der Dbg. Erzberger „in Wien bei Ihren Majestäten über Euer Ä ~mj und Ihre Politik gemacht haben sollte, und die, wenn sie lich gefallen wären. Euer Exzellenz mit Recht befremden mußtm". Der Reichskanzler bezog diese ihm zugegangenen Nachrichten aus ein? weitere Reise nach Wien, während der Abg. Erz- in der Lage rvar, darzuvm, daß er, als er am 8. und 9. Dezember 1917 in Wien war, die Majestäten überhaupt nicht gesehcu: l)abe. Es bleibt als Tatsach^, daß der Ka-nzler es für möglich hielt, daß der Abg. Erzberger später eine weitere Reise nach Wien gemacht habe, von welcher er nichts wußte." ^ Das Blatt verlangt mit Rocht nach Klarheit über die Beziehungen, in denen Erzberger mit dem auswärtigen Amte gestcnrden habe, und es meint, die „tiefe Verstimmung" Erzbergers gegen den Reichskanzler, die sich in seinem letzten Auftreten gezeigt habe, rühre daher, daß der Graf Hertlmg mit der bisherigen Geschäftigkeit Erzbergers in der mtcrnatwnalen Politik nicht einverstanden sei. Vielleicht hat Gras Hertling Gelegeirheit geftmden, im Hauptquartier auch diese Dinge leicht zu berühren, um dem ehrgeizigen Vertreter von Viberach auch in Wien die nötigen Riegel vorzn- schieben. Der österreichisch-ungarische Tage-Sbericht. Wien 13.Mai. (WTB.) Amtlich wird verlautbart ; An der itnlrenichen GebirgLsront ist die Kampftürigkeit mr-mrcrnd rc«e. Der Chef de§ Generalstabes. * * * Der Halfer von Oesterreich im deutschen lsauvtquartier. Berlin, 13. Mal sWTB. Amtlich.^ Der Kaiser von ße-ftftEiCBiiil rmd m «ng ojn .Ungarn hat MN 12 .Mt» dem Kuiser im G>r!)ßen Hiruptquccrtier einen Besuch äbgestettet der Begleitung Kaiser Karls befanden sich autzer dein persönlichen Gefolge der Minister des Aeußern Graf Burian, der Chef des Generalstabes Freiherr von Arz und der Boischastcr in Berlin Prinz zu Hohenlohe. Deutscherseits nahrnen der Mwnarche und einem Bruch mit Italien. Ribvt chat gestanden, daß Llohtz George erst nach langem Zögern der von Sonnino gefmrnschM! ablehneirden Antwort beistimmte. Lloyd George hat also angeblich inehrere Male die Wiäxt! gleit der östierveichstlvn Vorschläge hernorar hoben' und ben Wmisch befürwortet, bk so schöne Gelegenheit, Frieden zu schließen, nicht vvrübergehen zu lassen. Poincars machte jedoch prinzipielle/ Einwendungen! gegen alle FricvAisverhMMun^l und behauptete, daß der Krieg war mittelst eines völligen militärischen Sieges der Entente bernidet werden könnte. Ter Korrcftwndent des „Manchester Guardian" teilt weiterhin mit, daß im vorigen Sv".nmier abermals Vorschläge gernacht wvrden seien und zivar an Briand. Der .Korresp«rdent iviederhvlt die frühere Mitteilung, der zufolge Ribot alle Miecden über die Briefe Kaiser .Karls zu Rate gezogen Habs. T-ie russische und amerikanische Regierung seien erst inforrniert worden, nachdem die Vorßhläge abgelehnt nraren. Wie das Wiener k. U. k. Bnrenn von zuständiger Stelle erfährt, existiert der in vorstehendem Artikel wiedc-rge- nckene angebliche Brief S. k. n. k. apostolischen Majestät nicht und muß dies als ein neuerliches Machwerk bezeichnet werden. Die englische Sperrung von Zeebrügge. Berlin, 13. Mai. (Privattel.) Der englische Kreuzer „Vin- diclive" war nich mit Zemnrt geladen und ist auch nicht von den Engländern gesprengt, sondcnm durch unsere Schiffe zum Sinken gebracht worden. Bor Amiens. , Berlin, 13. Mai In dem A vre-Oise-Ab s chnitt lleß die rege Artillerie- und Patrcririllentätigkr'it am 12. Mai imch. Mehr als Regen und sck-lechte Sicht hinderte sie das deutsche Zerstörungsfescer, das mit großer Stärke aus den fran- zösisck)en Lagern, Amnarschwegen und Versamnllungäräumen lag. Patrouillen, die die Franzosen in Gegend Montdidier und im Oise-Abschnitt vortriclen, wurden leicht ahxewiesen. Ein deutsches Stoßtrupttlnter'nelynen hatte in Gegend Suzoy trotz starker Gegenwehr der Franzosen vollen Erfolg. Unter geringen eigenen Verlusten wurdrn zahlreiche GesmrgenL und ein Maschinengewehr aus den französisäTen Stellungen geholt. Die feindliche Gegenangriffe cm Uemmel. Berlin, 13. Mai. In der vergangenen Wv«che versuchte der F e i n d in der Ke m m c lg e g e n d durch fortgesetzten Angriff das verlorene Gelände wlederzugewinnen und sich an den Kemmelberg heranzuarbeiten. Trotz des ungeheuren Aufwandes von Artilleriemunition vor jedem Angriff und trotz rücksichtslosen Einsatzes immer neuer und starker Kräfte hat er seinen Zweck versthll. Am 11. Mai, um 6 Uhr morgens, nachdem er gegen die Front Voorrnezeele-Kemmel die heftigsten Artillerievorbereitungen gemacht hatte, griff der Feind abermals mit starken französischen und englischen Kräften an, jedoch ohne seinen Angriff auf die ganze erwähnte Linie auszudehnen. Den Angriff führte er gegen das von uns gewonnene Höhengelände, insbesondere gegen die Ferme Rouwedyk. Nach erbitterten Kämpfen, die den ganzen Lag und einen großen Teil der LLacht überdErtcm. blieb d« Ferme in deutscher Hand. Nach heftigem Feuer waren die durch unser Feuer dezimierten Sturmtruppen gezwuw- gen, sich an den Hängen des Höhenzuges, unmittelbar öst> lich des Wywerbaches, seftzusetzen und einige PostierungeN an die Höhe heranzuschieben. Durch einen flankierenden Gegenstoß von der Straße Vierstraat—Nahle Bast her wurden sie noch weiter zurückgcdrängt, während in der Gegend der Nouwedyk-Ferme ein großer Teil der vorgedrungeuen Schützennester durch unsere zielbewustt vorgehenden Säubv- ruugstrupps ausgehoben wurde. Die Kämpfe um einige Franzosennester sind noch nicht abgeschlossen. Teile einer deutschen Kompagnie waren lange Zeit abgefchnitten hinter der scind- llchen Front, hatten sich dort auf das zäheste gewehrt und dem Gegner schwere Verluste beigebracht. Durch das Zurück drücken des Feindes fanden sie endlich wieder Anschluß an die Ihrigen. Die Verbindung war schon vorher durch einen tief her ab stoßenden deutschen Infanterieflieger ausgerwmmen worden. Die befreiten tapferen Schützen berichteten, daß die femdliche Infanterie dauerrrd unter dem schweren Feuer der deutschen Artillerie gelegen und geblutet habe. Am 13. Mai gegen Tagesanbruch steigerte sich das scindliche Feuer mehrmals zu solcher Heftigkeit, daß unsere Truppen einen neuen Angriff erwarteten. Dieser blieb jedoch unter der Gegenwirkung unseres Artillerieseuers aus. Zahlreiche Engländer und Franzosen der verschiedensten Truppenteile wurden im Lause der Nacht gefangen zurückgeführt. Sie waren beim Vorgehen zum Gefecht sowie durch das Einschieben von Verstärkung gen völlig durchcinandergeraten und kämpften ohne gegenseitige Unterstützung. NMhrräglich schoben sie einander wieder wie gewöhnlich die Schuld an ihrer Gefangennahme und am Mißlingen des Angriffes zu. Die Erregung unter den Gefangenen über diesen Punkt ging so weit, daß sie in Gegew- wart der deutschen Soldaten einander beschimpften und st^zar handgreiflich zu werden drohten. Sie wurden daher in gv- trennten Kvlomren abtransportiert. Uebereinstimmung herrschte bei allen darüber, daß die blutigen Verluste sowoA der Engländer wie der Franzosen auch am gestrigen Tazze und in der Nacht auf heute wieder eine surchtdare HLhe ev» recht haben. Die Erfolge der deutsche» LnftstrettkrLste im VSprtL Im Monnt April terforot Btfcor Gegner bttnA Kampfmittel im ganzen 371 Firgzerrge rmd 15 WÄl büßten durch feindliche Eürwirkung 123 Flugzeuge ein, v«r bena< 87 jenseits unserer Linien verblieben, und 14 Feffelballone. Bo« den feindlichen Flugzeugen wurden 223 im Luftkampfe. 42 durch Abwehrgeschütze und seä-s durch Gewehrscuer abaesckMi den 20 feindlcä-e Flugzeuge jenseits unserer Linien schwer beschädigt zur Landung gezwungen, und zwar 3 durch unsere Flieger, 12 durch unsere Flugabmehrgeschütze. Der französische Marirremmister über ble Lage zur See. Bern^ 13. Mai. (MTV.) Marineminister LeygueD er» stattete geitern im 5^riegS- und Marineausschuß der itammo! einen ausführlichen Bericht über die Lage zur See. Bezüglich deS U--Bvot-KiiegeS führte der Minister aus, die Lage hrbc stch allerdings dank der vereinigten Anstoengungen der alliierte»! Marinen gebessert, sei aber immer rwch sehr ernst Die B>» mühungen zur Bekämpfung der U-Boots-Gesahr dürften noch lange nicht Nachlassen, ganz besonders deshalb nicht, weil di« Vttttelmächte anscheinend neue Unterseeboote in den Dienst gestellt hätten und mit diesen eine großzügige Offensive bcabsic^ tigten. ^ Anhaltende Regengüsse in Süd-Frankreich. Gen f, 14. Mai. (L.-A.) Die Wegschwemmung des ergiebigsten s üd französi sch en Ackergeländes dauert nach übereinstimmenden Meldungen aus Bordeaux und arcderen Departements infolge der anhaltenden Regengüsse fort. Der angerichtete Schaden ist außerordentlich groß Die Kaiserin-Witwe von Rußland und mehrere Großfürsten in deutscher Hand. Berlin, 13. Mai. (Privrttel.) Die Kaiserin-Witw« vvn Rußland und die Großsürsten Nikolai Nikolaj«- witsch, Peter Nikolajewitsch und Alerander Nikolai e w i t s ch sind aus dem Gute D j u l b a r, südlich von Jalta in der Krim, in unsere Hand gefallen. Sie wurden bisher von 25 Matrosen bewacht und waren völlig Vvn der Welt abg», schnitten. Die Deute in Finnland. Stockholm, 14. Mai. Nach Helsingsorser Drahtungen ist die finnische Gefamtbeute über Erwarten groß. Ihr Wert beläuft sich auf sechs Milliarden 'Mark. ixlsinK. fors und Wrborg werden von einer Hungersnot bedcohst. Stockholm, 14 .Mai. Der Einnrarsch der finnischer Truhpon in Russisch-Lappland, das an die nor- lvogischen Finnmarven grenzt, und die Besetzung des lapp, ländrschen Gebietes Borisgleb hat in Norwegen Anfte- aung herwMogernlfen. Der norwegische Kriegsnttnister erklärte im Stört hing, eine norwegische AttlitärcwteiÜwg werde nach der Grenzstation Kirkenes gesandt werden. Ausschreitungen gegen Deutsche in Amerika. Amsterdam, 13. Mai. (WTB.) Nach einem Telegramm des „Allgemeen Handelsblad" aus Neuyork vom 11. Mai ist eS im Staate Illinois zu Ausschreitungen gegen die Deutschen gekommen, wobei ein Deutscher in CollinSville ei* nnndet wurde. Tie Regierung hat im Zusammenhänge damL 12 itzerponen verhaften lcr> stn und gegen vieq PaLizviageuten bk LEnrc wesen Wicht Verletzung erhoben. ver SeeWeg. Neue A-Boot-Erfolge. Berlin, 13. Mai. (WTB. Amtlich.) Eines unserer in Flandern stationierten U-Boote unter dem Kommando des Oberleutnants zur See Lohs versenkte neuerdings während einer hundertstündigen Unternehmung im öft- lühen Teil des Aernrelkanals bei schärfster feindlicher Gegemvrrkung sieben bewaffnete Dampfer mit zu sammen 22 500 Bruttoregistertonnen, darunter zwei wertvolle, mit mehreren Geschützen bewaffnete, 5000 Brutto-Reg.-Tomren große Schiffe. Die Dampfer waren nrrt einer Ausnahme tiefbeladen, und zwar, wie aus dem Ort der Versenkung mit Sicherheit geschlossen werden kann, vorwiegend mit Kriegsmaterial für den Feind. Die Unternehmung des bewährten Kommandanten stellt eine her- vorragende Leistung dar. Der Chef des Admiralstabs der Marine. London, 12. Mai. (WTB.) Die Admiralität meldet: Der englische Minensucher „Stepp" ist am 6. Mai £on einem deutschen U-Boot tor ped iert worden und gesunken. Zwei Offiziere und dreizehn Mann werden vermißt. Aus dem Reiche. Der Austausch der älteren Landsturm-Jahrgänge. Wie aus zahlreich eingehenden Gesuchen mtb Anfragen hervorgeht, herrscht über die seit einiger Zeit für den Aust misch der älteren Jahrgänge des Landsturms bestehenden Bestimmungen vielfach Unklarheit. Zur Beseitigung von Ztveiseln und Einschränkung aussichts- loser Gesuche wird daher bekannt-gegeben: 1. Der 2luStcmsch erfolgt im allgemeinen nur bei den Truppen der vordersten Linie. Solange die Erfatzlage es zu läßt, soll Mo Maßnahme in besonders berücksichtigenswerten Fällen auch auf solche Truppen ausgedehnt werden, die zwar nicht zu denen der vordersten Linie gehören, aber trotzdem dem feiirdlichen Feuer stark ausgesetzt sind. 2. Der ÄuStausch erstreckt sich nur auf Mannschaften, die länger als 6 Monate in vorderster Linie Dienst getan haben. Diese werden aus der vordersten Stellung zurückgezogen. Eine Zurückversetzung in die Heimat ist dagegen nicht ohne werteres angängig, da auf Me Verwendung auch der älteren Landsturmleute hinter der Front, in rückwärtigen Formationen und in der Etappe vorläufig noch nicht verzickM werden kann. 3. Der Austausch war zuuäckfit beschränkt auf die 45jährigen und älteren Landsturmleute. Soweit die Ersatzlage eS gestattet, soll die Maßnahme auch auf die nächst jüngeren Jahrgänge ausgedehnt werden. 4. Der Austausch findet im allgemeinen nach dein Alter statt, besmürere persönliche, wirffcl-aftliche, familiäre und gesund heitliche Verhältnisse berechtigen jedoch zu Ausnahmen. 6. Das Fortschreiten des Austausches kann nicht gleichmäßig erfolgen. eS ist von der jeweiligen Ersatzlage in den einzelnen KorpSbczrrken abhängig. 5., Ohne Nüchicht auf das Lebensalter können Väter zahlreicher imöerforgtei: Kinder und die letzten überlebenden Söhne von Fa- dT 4 r»V mir>\ rrf Zimmermann lnatl.). Drin; Scfuina dv '^arrUath inatl.). Eben -,,z Die EnMli^m» m f Mr ^ e 5ügeber Cetera n en von 18 7 0 — 7 / nrirb an? ^uimen, ebenso der Haushalt Ms Reichsschatzamtes Der E?at ftfSSU? 1 * e Ö2£ wm K lt7irb lwi Ditraq Wesww vor der Tagesordnung^abge^tzt und der Etat des Reichsiustir.- ^bbatte tvird allgemein hervorgehoben daß das Rechtsbnoulstmn im Lchtvrnden begriffen sei g! 2 E_ ,R « i 15 r e f o r m kommen, doch sei hierfür iUi nirf? wf jjnnfhge Zeit. Die vielen Verordnungen versperrten jeden wtth+a. meg. Auch die Kriminalität der I u ae 7d ani 3. Juli 1913) am 31 De- ^dlv erfolgt ist. Euer besonderen Bermögensfeststelluna Mdarf ,nnr, wemr^ eme ^VermogensseststeLl'nng für die Besitz- 31. Dezember 1916 nicht erfvLgt über nachträglich cfne wefentliche Aenderung^s Verrnögensstaudes eingetreten ist. In Mesem FE wird das Vermögen aus 31. Dezember 1917 festgestellt. Zuständig ffa jVCftfle&mg und Erhebung der Kriegsabgabe bvmEnrormnen und Vernchgeu sind di« LamdesbehörMn, die zur Feststellung nnd Erhebung Mr Besitzstener berufen sind. A«» Stadt «nd Cattl. Die dritte Lesung der preutzischen wahlvorlage. I I m - - 1 r — 10 cm * «!• i c ... « . v Blfi der dritten Lesung Mr preu ßlschen Wahlrech tsvorlage, ' - - - --^ :- ;die am heutigen Montag rm Abgeordnetenhaus« begmin, stand als einziger greif- bar^ Vermittlungsvorschlag Mr Antrag Loh mann im Mittelpunkt des Jnterefies. Er stellt eine gewisse Abschivächung des gleichnamigen Antrags dar. Mr in Mr «weiten Lesung einaebracht wurM. damals sollte ein« Zusatz stimme Mnjenigen Arbeitern zuerkaunt l™’ ™ .Mwilähriger ummterbwchcner Beschäftigung bei demselben Arbeitgeber tätig waren. Diese Bedingung ist in Mm wieder ettigebrachten Antrag durch di« Bestimmung ersetzt worden, daß ganz allgemein Mi zehnjähriger Ansässigkeit in Mr Gemeinde eine Zusatz stamm« E verlrel)>en »verden soll. Dieser Gedanke wurde aus idem Haus« selbst nur von den F r e i k o n s e r v a t i v e n! unmittelbar angegriffen, deren ^Redner die Zustimmung seiner A-raktion für den Fall in Aussicht stellte, daß über Mn § 3 ein« Verständigung zustande kommen sollte. $!m' übrigen aber fand Mr Antrag Lolimann kein« nnmitlelbar günstige Aufnahme. Der Abgeordnete Ludewig erklärte, daß Me hinter ihm stehenden Mitglieder -der nationalliberalen Fraktion auch dem ab- geanderten Antrag Lohmann ihre Zustimmung nicht gebe,! konnten. Der konservative ?k!bg«ordnete von Heydebrand lehnte Me VerstäildlgnngsgesichtZpnnkde ab, die in Mm Antrag Lohmann enti-al en find. Ausschlaggebend war, daß dann auch Dr. Fried- b e r g als Vizepräsident MS Staatsministcriums die Erklärung abgab, daß die von dem Mgcvrdneten LohTnann vorgeschlagenenr Zusotzsttmmsn für Ansässigkeit, Beamtenläligkeit und selbständige L-tellung für die Negierung nicht annehmbar feien. Damit >var im Grimde genommeri ichon das Schicksal dieses Bennittlungsversuches ent)chieben, ehe überhaupt zur Absfimmmrg geschritten werden konnte. Trotzdem aber hch die 3. Leswrg mit ihren sichtbaren Ansätzen zur Vcritcmdlgnng eine Lage geschaffen, die gegenüber Mm Ansgang Mr zweiten Lesung etwas günstiger und aussichtsreicher erscheint. Es wurde auch diesmal wieder mit allem Nachdruck so- wohl vmidern Abgeordneten Tr. Lohmann wie auch von Staats- minrscer Dr. Friedberg der Wille betont, wenn irgendwie angängig, zn einer Verständigmig zu gelangen. Diesem Willen entsprach es anch, üra™ Abgeordneter Ludewig namens der gesamten nattonal- liMralen crraktion seine grundsätzliche Zustimmung zu den kulttrr- politlicheii »Sicherungsanträgen des Zentrums er- Ludewig _ erklärte es für eine patriotisckie Pflicht, Me Unruhen einer Auflösung zu vernieiMn, wenn über- der Bodeii zu einer Verständigung sich finden lasse, und um oiefen BoMn zu ebnen, sei seine Fraktion bereit. Mn Sicherlmhs- an tragen des Zentrums zuzustimmen, in Mr Hoffnung und in der Erwarsilng, daß auch die Anträge der nationalliberalen Fraktion auf Ensilbrung der Verhältniswahl in den osttnärkischen und in Mn -zndustriebezrrken eine günstigere Aufnahme finden fvürden, al^ bei der zweiteri Lesung. Ob sich die Erwartungen erfüllen! werden, di« man an ein solches gegenseitiges Entgegenkommen knüpft, ist lehr zweifelhaft. Gewisse Hoffmuigen aber kann man ?-i ran Tr. Lohmann ausdrücklich den Konserva tiven erklärte, daß die hinter ihm stehendeti nationalliberalen ?lb Gießen, den 14. Mai 1918. ** Am rliche P ers ona l na. chrichte n. Der Groß- Herzog hat am 11. Mai dem Oberlehrer an der Eleonoren- schule zu Worms Dr. Adam Heid den. Cha.ra.kter als Professor: erteilt ruid den Jakob Scl)iubert zu Bens heim mit Wirkung vom 7. Mai 1918 ab zum Schreibgehilfen ernannt. ** Auszeichnung. Dem Musketier Kirrt Rödel, in einem Thür. Jnf.-Regt., wurde das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. ** Aus dem Militär-Wochenblatt. Befördert; zum Leutnant der Res.: Vizefeldwebel Kalteuhäuser, Gießen, Vizefeldwebel Bender, Gießen: zum Hauptmann: der Oberleutnant der Res. Ewald, Gießen, zuletzt Leutnant im Feld- artillerie-Regt. 26. ** D ie Auszahlung der FamilienunterM stützungen an die Angehörigen der zum Heeresdienst Eingezogenen für 16. bis 31. Mai 19l8 ftirdet in den nächsten Tagen statt. Siehe Bekanntmachung. ** Hunde an die Front! Auf den Ausruf im Anzeigenteil sei besonders verwiesen. ** Pfingstverkehr 1918. Die Eisenbahndirektion; hat eine Anzahl Bestimmungen erlassen, die im heutigen Anzeigenteil einzusehen sind. ** Iungwehr. Mittwoch 8 l U Uhr im Hofe der Obev« real schicke antretnr. ** Banke in schluß am Pfingflsamstag. Am 18. Maß (Samstag vor Pfingsten) find die hiesigen Banken, Bankgeschäft« und die Bezirkssparkass« für jeglichen BeiTkehr geschlossen. (Äv-i kanntmachung in unserer henfigen Auflage.) ** Dringende Mahn u n g. Biumenbästen und Dlib- mentöpfe, die auf Balkon« und Fensternischen au säest« llt werden, müfien, um Unglücks fälle, die mit Leb ensgefahr verbunden sein können, zu Verhindern, derart sicher befestigt tverdon, daß ein Hevabfallen auch bei einem Sturme ausgeschlossen bleibt. Bor der strafbaren Unsitte des schlechten oder unbefestigten Aufstellens von Blumenkästen uno Töpfen auf Fensternisck)en, Häusevgesünsen usw. kann nickft dringend genug gewarnt werden. ** Die Eisheiligen Mamertus, Pankratius und Servatius sollten Samstag ihr Regiment antreten. Ob sie ihre Reise verschoben haben und später bei uns eintreffen werdorr, wer kann's wissen? Zur Freude aller Gartenbe- frtzer haben wir diesmal nichts von Mn gefürchteten Heiligen verspürt. ^ ** Dieb stahl. Bei Rübsamen an der Lahn wurden vergangene Nacht aus einem verschlossenen Stall 2 weiß« Gänse, 1 Hahn und 4 Hühner (weiße Wyandottes) gestohlen, sachdienliche Mitteilungen nimmt die Kriminalpolizei entgegen. ** Der Voranschlag der Provinzialhaupb- stabt Gießen für 1918 zeigt folgendes Bild: Die Betrieb s r e ch n n n g schließt in Einnahme und Ausgabe ab mit 4 231985,67 Mark geaen 3 934533,23 Mark im Boriah r. Es ergibt sich hiernach ein Mehrbedarf von 297 452,41 ^ 0 ^. Mehreinnahmen sind vorhanden bei den Waldungen mit 103 625 Mark infolge der zur Zeit höheren Holzpreise, bei den Kapitalz.'msen mit 75 744,55 Mark infolge der Zinsemnahme der Stadt aus den Kriegsanleihezeich» nungen. Wenig er ein na h m en ergebeir sich beim Elek1> rizitätswerk 3541,47 Mark und dem Gaswerk 20 000 Mark, ba die Reirrüberfchüsse irrfolge der gefteigxrten Betriebs- ^s^u^^urilckgegangen find, sowie bei den Verb :xtu chsabga ben 10 000 Mark, Mt die Einnahmen aus der Abgabe für Gv« tränke Krrückgegangerr sind. Mehrausgaben ergeben sich bei den Waldungen 17 271,80 Mark infolge höherer Werbunyskosten, bei den Friedhöfen 13950 Mark infolge höherer Ausgaben für die Grabherstellungen, bei der StraßeTNrnterhaltung 8929 Mark und der Straßeirreinigung 10 160 Mark durch bie hö Heren Tara- und Fuhrlöhne. bei der Armenpflege 15 000 Mark infolge des geslregemm Zuschusses zur Armenkasse. Unter Titel 46u sind Mittel für Kriegs- steuerungszulagen an Beamte, Lehrer und Arbeiter vorgesehen. Dre Ausgabe und Kapitalzinsen steigt um 98 155,43 Mark, verursacht durch, die Bcrzrusung der wahrend des Krieges aufgenommenen schvebeuden Schul! Schutden. Bezüglich der Gemeindesteuern ergibt sich aus dem Voranschlag, daß das Ergebnis der Gemerirdesteuerveranlaguna noch nicht feststeht, jedoch mit «irrer Mehreirmabme von 340 000 Mc geordneten ihre Zrrstimmung zu Mm Mehrstimmenrecht Ms Kommrssronsbeichlusses nicht weiter auf ^ — , V v fc *#i uuircd)tßrHften wurden, tote wurden geschlossen für den Antrag Lohmann ein- tteten. und wenn er keine Annahme finden sollte, auch da§ ^L^"^^enrecht ablehnen, wie es in Mm Kommis- swnsbcschluß festgelegt rst. Diese Erklärrmg wird in allen Kreisen der natwnalsiberalen Partei mit ungeteilter Gemigtuung aufae- nommen werden. Sre zeigt, daß in der Tat auch ich dem Teil Mr nmwnallrberalen Fraklwn. Mr dem gleichen Wahlrecht seine Zu- strmm-ung noch vertagt, ein tat- und entschlußkräfttger Wille zur Verständigung vorhanden ist, und daß man auch hier die Gemein- schaft mit dem wilservattven Widerstand aufgegeben l-at. Staats- mmsiter Dr Friedberg bezeichnete die Einführwra einer Al- terssttmme wr cttvas, über das sich reden lasje. aereck)net werden kann. Dies hat zur Folge, daß der Steuer^ satt- von 150o/o der staatlichen Einkommensteuer und 26,4 Pfenrrig von je 100 Mark der Vermögenssteuerwerte beide- halten werden kann. Die V e rm ö ge u s re ch n u n g schließt in Erm rahme und Ausgabe ab mit 489 575,30 DLark gegen 567178,59 Mark sin Vöriahr, also mit eurem Wonigerbedarf von 77 603,29 Mark, oa Neuherstellungen, die KckpiLalauf-, nahmen erforderlich machen, infolge des Krieges nicht vor> gesehen werden können. Die der Stadt durch den ftrieg erwachsenden befoirderen Au sgab e n für Unterst ü tz u ng s zw>ecke, Leb e ns m i't t e lver t eil u ug, E r n- quartrernngskosten und dergleichen sind in derr Voranschlag nicht ausgenommen, da sie in einer besmrderM .Krie^vsko ftenbereckvmng verrechnet w'erden. 1 cJ** ^^^^bstscheckkonto! Nachdem seit denr> 1. Aprck der Postscheckvertehr we,enttich verbessert und namentlich I mr Ueberweisungsverfahren völlige Porto- nnd Gebührenfreihcit ein getreten ist. liegt es im Interesse der Gesckräftsleute, Gewerk. trmMnden. Aerzte, LlpotMkec. Rechtsanwälte, Gutsbesitzer. Vereine^ Genossenschaften, Krankenkassen usw., ein Postscheckkonto zu besitzen. In Mr nachten Zeit loird durch die Postanstalten an die hrernach rn Frage kommenden Kreise, smveit sie Mm Postscheck- verkehr noch seruibehen, ein von dar Reichsdruckerei heraus^ gegebenes Werbcblatt „Nimni dir ein Postscheckkonto"' mit einliegendem^ Antrag mis Eröffnung eines Postsä-eckkontos Mgehen. Nähere Auskünfte erteilen die Postanstalteu bereitwckligst. BiL jetzt beftnden sich rn Gießen 400 PoshcheckkuuMn. ** Schwarz.-Werß-Lichtspiele, Seltersweg 81 Dtt neue topielplan enthält von heute ab bis einschließlich Freitag, 17. Mar, das Drama „Wenn die Stinttne des Blntes spricht" Außere, 1- mirb das Lustspiel .^öomuneulii>sckrlm (9. dem wird dcxs Lustspiel ,L>onmnkllli-.-schm wird Filmditm" (2. TM gegeben. toael>e Anzeige. _. ?^t spiel ha u s. Von heute ab gelangt der Mlnr „Die Rost von Technik Mir" zur 'Aufführung. Siehe Anzeige. ^ Kr ersblatt Nr. 54 eitthält Berorommgerr: über: Fruhgenrüse und Obst, Aufbringung des Schlacht Viehs, Ausgabe von Süßstoff, Sckxrsherden, Runhaana dev Feldgescksivorenen, Waise nbüchsengel der, Kaffee-Ersatz. Landkreis Gießen. . S^^ba ch12. Maß Ten HeLdeutvd fürs VcrMrland der Schütze Friedrich zbarl Backhaus. ** Großen-Buscck, 14. Mai. Ter ffiehrmaim ^ukeleEt Ms Ei/erne Krery 2 Klassemmd wuL^n freiten befördert. " ' , U Leihgestern.>14 Mm ^ ^ Sattlermeister Ludwig Luh tt» rMrt* Knegsehrenzeichen und lvurde zum (MireitLU^ o ^as Eiserne Kreuz 1. Klasse, frühe« 2. Klaist, erhielt der Musketier Heinrich Spruch Kreis Büdingen. t'L-fS iichtverenrs mitgeteist chuvde, nlacht die Scl-afzucht recht gute Fortschritte. Die besten Er- lahrungen wurden mit den Frankenzuchtb-öcken gemacht, zu deren Schaffung die Landwirtschaftskauimer den angeschtossenen Schäfereien eine Beihilfe tarn 50 Prozent gewährt. Siegeltet Strafkammer. Grasten, den 13. Mai 1918. . Ter am 21. Dezember 1900 zu Erda. Kreis Wetzlar, geborene rl'utscher Hermann B. stmrd im Herbst v. I. bei dein lnesigen Lohn- tutscher W. in Diensten. ykrchtari! er bei ihm ausgetreten war. schlich er 'ich am 23. odrr 25. November 1917 nach Eintritt der Dunkelheit in dessen Haus, erbrach einen im Zimmer stehenden Schrank und entwendete ans denselben X Paar fjobe Srfjaftmffciefc( mit -ackerten Schäften mch 1 Saar Jikrya* Schaftenstrescl cm Eesamt- to«m li>U Äcark. Ein Paar S4reHel hat er au einen Unbetniultan wr 32 Mark verkauft, das andere Paar bat er selbst aufgetragen Gericht verurteilte den geständigen Angeklagten zu drei Atonalen Gefängnis. Wrgrn mr Beruhen bet S»chstm»süberschrkit>rng :uv ffafe erbttft iie Wüwe ,ffi. &. eine Ocfinftcafe von 200 SJtart eventuell 20 Tage Gefängnis. Tie ^bam E. Eheftcm zu Tveieichenham ist vom Schöffen- ^Zt Vilbel WvPM Diebstahls eyier der Buckchalterin Nanth iu gribxrt Golftacke im Werre rwn 60 Mark >u nner Woche Gefansnjs verurteilt worden. Gegen dieses Urteil veriolgte dv: Angeklagte Berunnrg. u.m ihre Freisprechung zu er- zieleu. Sv Angeklagte will die bei ihr vorgefuridene Jacke v>ml emer unbekannten Frauensperson gekauft haben; das Gericht schenkte ober ihren Angaben keinen Glauben und wies die Berufung kosten fäll rg zurück. Tie Jugendlichen Hermann B., Albert N. und Mar St m Gietzen haben gemeinschaftlich am 1. November v I der Obstkern stelle für die Provinz Oberalsen 39 Säcke ans einem Gebäude, ftrller dce beiden Brüder Leonhard und Ernst Hl prm Pretzen mrt N. der genannten Obstkernstelle 25 Säcke und endlich 1 Ö«nmtrtteii bem Sackh'äirdler M. in Giesten ctma loO Rollen Zwrrn int W-erte von 300 Mark entwendet Tie gestandkg^m Angeklagten haben 49 Sacke an Kohlenhändler F d^er den Zwirn rn Bieber verlast, den Erlös haben sie geteilt. Tie wurden verurteilt unter Einbezielnrng oer gegen Ire bereits früher erkannten Gefängnisstrafen und zivar' > B. zu einer Gefängnisstrafe von 7 Admaten; d) H zu einer einem Jiahr und 3 Monaten; e) N. zu einer solchen rwil 10 Mmiaten; d) H. zu einer solchen von 7 Monaten- <\> zlr einer solchen von 11 Monaten GerichtsfaaL. Darm stadt, 14. Ntan Weil er seiner Geliebten tat Raub mart gönnte, hat der T7jährige Arbeiter Georg Heimel aus O f f e n b a ch im Gefängnis freiwillig ein Geständnis abgelegt. Er, hatte mit seiner Geliebten, der aus Mannl-eim stammenden 2tziahngen Kellnerin Luise Heiler bei .deren Hausftcm einen schweren Einbruch verübt, bei dem sie 500 Mk. erbeilteren. Er hatte bei der ersten Verhandlung alle Schuld aus sich genommen, weil er l-offte, als „Jugendlicher" mit einer gering-en Strafe durch- zukommen und dann die Beute verjubeln zu können. Seine Verurteilung zu 2 Jahren 6 Monaten Gefängnis mallste einen Slrich durch diese Nechrung. Er hatte seine Geliebte in Verdacht, dast sie nun das versteckte Geld.allein verjubeln würde, worin er sich auch nicht täuschte. Er gestand nun nicht nur die volle Wahrheit in bm ersten Falle ein, sondern auch uocl) einen zweiten Diebstahl ber der gleicl-en Frau. Er zog sich dadurch eine Zusatzstrafe von 0 Monaten zu während die Heiler wegen Mittäterschaft zu 1 Jahr 6 Monaten Gefängnis verurteilt nmrde. Höchst a. M'., 12. Mai. Wegen Vornahme heimlicher Schlachtungen und Schilerchliandels lh,alten sich vor dem hiesigen Schöffengericht ein .Ho eldirektor aus Frankfurt, ein Hotelbesitzer ans Soden, ein DiMMndler mis Eschborn und einige hiesige Mithelfer zu verantworten. Der Händler hatte die Tiere geliefntt, in; den schmutzigen Räumen der - Rußsabrik wurden die Schrverne geschlachtet und in den Arbeiter-Badeioannen(!) verarbeüet. Die Angeklagten behaupteten vor Gericht, es seien nur Spanferkel geliefert worden, und diese seien damals von allen Städten marken- ftei und unter Austerachtlassnng der Höchstpreise beliebig abgegeben worden: nur als sie überrascht wurden, seien es zufällig schlaclstrcift Tiere gewesen. Der interessante Prozeß wurde vertagt, da die Frankfurter Bezirksfleischslelle um ein Gutachten zu den Einwänden der Angeklagten ersucht werden soll. Berlin, 13. D!ai. (WTB.) Ter „Verl. Lokalanz." meldet aus Düsseldorf: Tie Strafkammer verurteilte den Kaufmann L a n d a ü wegen übermäßiger Preis so rderun gen für Suppenwürfel Zu 100 000 Mark Geldstrafe. Arrnst mtfc Wissenschaft. I Darm st adt, 14. Mai. Mit „Ostern" und „Rausch" hat begen Ende dieser Spielzeit Stvindberg seinen Einzug im Darm- städter Hoftheater gehalten, wodurch eine oft wiederholte Forderung gewisser Darmstädter literarischer Kveisck endlich in Erfüllung ging. Ob außer diesen Kreisen, die nattlrlich Ujre laute Befriedigung über die Erfüllung ihres Wunsches äußern, sonst noch jemand ein besonderes Gefallen an Strindberg fand, darf nach der kühlen Aufnahme, die beide Stücke fanden, füglich bezweifelt werden. /= Fraukfurt a. M., 12. Mai. Unter Mlßerordenttich starker Beteiligung aus tairfdtat Kunstkreisen — die bedeutendsten Galerien waren durch ihre Direktoreil vertreten — fand am Sams.ag die Versteigeiur.g des k ü n st l e r i s ch e n Nachlasses von Fritz Boehle statt. Alle Arbeiten erzielten hohe Preise. Tic wertvollsten der druckgraphisckxn und zeichnerischen Sttlcke gingen vielfach in den Besitz ber deiUschen Sammlungen über, namentlich ^'Nvrrben die Berliner Ra'.w'algalene und das Dr.-sdener Knpferftichkaöiirett eine Anzuhk Inntv? eagcicker Arbeiten. Die Versteigernng der 52 Gemalt Boehles erbrachte nahezu 350 000 Mk. Hierbei beteiligten sich P i.xitpersoacn in erster Linie. Den höchsten Preis erzielten Vor hl es „Gesstmnstett^ mit 26 000 Mk.. die in Pripatbesitz übergingen. Für 20003 Mk. erwarb die Darmstädter Galerie den „Bauer" und für 5000 Mk. den „Bauer auf Pferd". SpUIpIati der oerelalgten graaffurtcr Ztadttheam. Äpernhauz. Mittwoch 15. Mai, 7'/z i „Die Rose von Stambul" Tvmrers- tzag 16., 7: „Die Gezeichuetea". Freitag 17., 7: „Das Glöckck>en des Eremiten". Samstag 18., 6y 2 : „TamcHäuser" Sonntag 19, 3A: „Mignon". 7V-: Znm 1. Mal. „Niobe". Montag 20,'3Vs: „Das Dreimäderkhaus". 7\/ 2 : „Die toten Augen". Tienstag 21 , 7: „Die Gezeichneten". Mittw. 22., 7i/ 2 : „Die Rose v. Stambul" , rchMtsprektzsuL Mittwockj 15. Mai> 7V,: Neu eiustud. .bangend". Donnerst^ tag 16., 7>/s: Sondervorst, f. d. Frkst. Verein f. Theater- u Dtnsik- yultur., (Kein Klartenverk.) „Manfred und Beatrice". Hierauft „Narkissos und die Amazone^st Freitag 17., ?V 2 : „Tie Sclxule der Priilzessinnen". Scrmstag 18., 7»/,: „Ter Ursaust". Sonntag 19., 3i/ 2 : Kl. Pr. „Könige". 7: ,^ckiom". Montag 20., 3 l / t : Kl. Pr- „Alt-Heidelberg". 7i/ 2 : „Der Ursaust". Dienstag 21., 7 1 / 2 : ,,Jt»^ gerib". Mittwoch 22., 7: „Liliom". Amtlicher Teil. Belr.: Zwangserfaffung des HerbftgemüseS. Bekanntmachung. Mf Ersuchen der Reichsstrlle für Gemüse und Obst, Verwalt tungsabbeilung, wird lftermit darauf hingewiesen, daß lckles nicht durch Lieferungsverträge geblmdene Herbstgemüse im Herbst 1918 dm Zwangserfaffung unterworfen weroen wird. Mithin darf der Anbauer zwar für sich behalten, tvas-er in seinem Haushalt ver- brauck)en uc6> in seinem Betriebe verarbeiten tvill. Geht er aber dazu über, Ware im .Handel altzusetzen, so bestimmt die stleichsstelle für Gemüse und Obst oder die ihr Nachgeordnete zuständige Stelle, wohin die Ware zu leiten ist, und wer sie zu erhalten hat. In keinem Falle wird barm ein höherer, wahrscheinlich ober ein niedrigerer Preis als der Liefernngsvertragspreis bezahlt wihcd«. In jedem Falle wird also der Asrlbauer, der .über ^Herbstgemüse Lieftrnngsverträge schließt, auf einen höheren Preis rechnen dürfen^ als derjenige, der dies nicht tut. Main-, den 13. Mai 1918. 3659D Hessische Lamdes-GcmüfestÄle Verwaltungsabteilung. Betr.: Festsetzung von Erzeuger-, Großhandels- und Klev»e hanl>As-HockTtpreisen für das Großherzogtum Hessen und den Regierungsbezirk Wiesbaden. Bekanntmachung. In Abänderung der Festsetzung mtter Ziffer III 13 unser» Bekcrnntmaämng vom 18. v. Vits, werden hiermit für Mans»ld (Römisch Kohl) folgende Höcl-stpreise.festgesetzt: Erzeugerpreis I. Gruppe II. Gruppe Großh.- Kleinh.-- Grvßh.- Kleinh.- Preis Preis Preis Preis a) bis zum 14. Jmri 0.20 0.26 0.33 0.24 0.30 b) dom 15. Juni ab 0.10 0.13 0.18 0.12 0.15 'Vvrstehnrde Preisfestsetzungen beziehen sich auf das Psturd und auf marktfähige Ware erster Güte. 3660O Mainz, 6. Mai 1918 Wiesbadens 6. Mai 1918. BezirkSstelle für Gemüse n. Obst Hessische Landes-Gemüsestelle. für den Regierungsbezirk Wiesbaden. Werner, Regierungsrat. Dröge, Geh. Negierungsrat. Betr.: Festsetzung iwi Erzeuger--, Großhandels- und Kleftv- Hcrnlxis-Höchstpreiseu für das Großherzogtum 5)essen und den Regierungsbezirk Wiesbaden. Bekanntmachung. Die Städte Frankfurt a .M., Offenbach a. M. und Wiesbatar toerden berechtigt zu bestimmen, daß in ihrem Gebiet für Spargel, R l >a barber w id Spinat neben den festgesetzten Höchstpreisen bis zu 4 Pf. je Pfund für Trmisportkoften verlangt und bezahlt werden. 3661V Mainz, 8. Ntai 1918. Wiesbaden, 8. Mai 1918. Bezirksstelle für Gemüse u. Obst Hessische L-andeH-Gemüsestelle. für den Regierungsbezirk Wiesbaden. Werner, RegierungSrat. Dröge, Gch. Refternngsrat. $ Die glückliche Gebart eines gesanden STAMMHALTERS zeigen hocherfreut an Lehrer Karl Sames und Frau Anni geb. Fischer. Bleidenrod, 13. Mai 1918. (Kr. Alsfeld). 3849 Hunde an bie Front! Bet den ungeheuren Kämpfen an der Weüftont haben üre Hunde durch pärksteS Trommelfeuer die Meldungen aus vorderster Linie in die rückwänige Stellung gebracht. Hunderten unsererSoldalen ist durch Abnahme des Meldeganges durch die Meldehunde das Leben etönlteit worden. M,l - rärisch wichtige Meldungen sind durch die Hunde rechtzeitig an die richtige Stelle gelangt. Obwohl der Nutzen der Meldebunde im ganzen Lande bekannt ist, gibt es noch immer Besitzer vou kriegc.branch. baren Hunden, welche sich nicht entschliefzen können, ihre Tiere der Armee und dem Baterlande zu letbenl ES eignen sich der deutsche Schäferhund, Dobermann, Airedale-Terner und Rottioeiler, auch Kreuzungen aus diesen Rassen, die schnell, gesund, mindestens l Jahr alt und von über 50 cm Schulterbähe sind, ferner Leonberger, Neufundländer, Bernhardiner u. Do men. D i e H u n d e w e r d e n von Fachdresseuren in Hundeschulen auegebtldel und im Erlebensfälle nach dem Ztrtegean ihre Besitzer zurück- gegeben Sie erhalten die denkbar sorgsamste Pflege. Sre müssen kouenlos zur Bersüguug gestellt werden. An alle Besitzer der vorgenannten Hunderassen ergeht daher nochmals die dringende Bitte: Stellt Eure Hunde in den Dienst des BaterlandeS! Anmeldungen tut die KriegShundeschule und Meldehundschulen und zu richten an die Inspektion der ÄL^chlemruppen, Berlin W, Kursürstendamm 152, Abt. Meldehunde. 3042kv Möbl. Zimmer zum 1. 6. ^cähe LudivigSplatz gesucht. Zlngebore mit Preisangabe unter 01645 a. d. (Steh. A nz. Laden zu uckeien und 'Einrichtung zu knnfca gelacht. Angeb unier 016:7 an den Gieß. Anz. erbeten. Jüngeren Bureaugehilsku und Hernili.Dmk für Lager gesucht. 3677 —Vahntzosstr. 3 9, Hin terb. Für Tag. od. Abendstunden wird schnell Maschine» rckreibende Kraft gesucht. Angeb. unter 3638 an den 03ie:;ener Anzeiger. At. Person traut, fein Anfänger, v er fr kt tn Schreibmaschine u. Sieno- gravhie.bt()Silb.,6es.Schrtfkl. Angcb.u. 3675 an d.Gieß. Anz. Graserei-Verpachtung. ' Donnerstag den 16 . Mai L I., vorm. UV, Ubr, JpÜ m der Gastwirtschaft „Znm Treppchen" bei Ferdinand Krelllug zu Heuchettrcim die GraSnutzung an der ckavn in den Gemarkungen Gießen urib Heuchelheim für öa ^ J. flu 1 en ^ e losiveise versteigert werden. Mainz, den 8. Mai :m Großh. Wnsserbanamt Mainz. S ch m i tz. 35910 Slrönfeuiöörler -NM baldigen Eintritt von eitler Heilanstalt in der 9chhe von Soblcnz geulchl. Angebote mit H ehaltsansvrüchett rrnter .16 ^2 l) an den Gieß. Anz. 8 lmiAuslr. v.Zeilschr. suchen wir eine ravorl. orssa.F-rau, .llcaechen vd. Kriegoinoal., für dauernde Beschäftig. x':all!er- sefco ßioStb., Walltorur. 21. Haus bursche 01659 pwiMe PafdiiarafilreiSietia für hiesige Behörde zum baldigen Eintritt gesucht. Bewerbungen bis zum 16. Mai d. I. unter Nr. 3613L an die Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers erbeten. inner tind Freuen (auch auswärtige) finden dauernde Beschäftigung Eisenwerk Haimar, irpreliieaflüüe, Gießen. Tücht. ANeinmiidchen für best, jungen Haushalt zum 1. Juni oder später gesucht. Melduugen an Prai Gehaha- r*l EÖäIb, Hosmannstr-11. 01Jii OrbcntU zuverl.Mädchen sofort gesucht 3646 Schillerstraße 19. M ä d ch e n tüchtiges, das imOiarten mit- bilst und Ziege u. Hühiler versorgt, findet ab Juni od. 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Krlegsehrenzcichcn in Eisen nach 3jährger treuester Pflichterfüllung vor dem Feinde infolge einer schweren Verwundung am 10. Mai d. J. sein Leben für das Vaterland gelassen hat Wir beklagen in dem leider so früh Dahmgeschiedencn den Verlust eines jungen, tüchtigen und gewissenhaften Beamten, der zu den schönsten Hoffnungen berechtigte. Ausgestatte* mit den besten Charaktereigenschaften und ge^ fällig durch 4*in stets liebenswürdiges Wesen, hat er das Vertrauen seine-/Vorgesetzten und die Liebe seiner Kollegen in vollstem Maße gewonnen. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Direktion u. Beamten der Mitteldeutschen Creditbank Filiale Gießen. gtsaD Nachruf. ... ^ 11 • *■ Mts - verschied plötzlich und unerwartet unser lieber Kamerad Heinrich Luh im blühenden Alter von 18 Jahren. Wir verlieren in demselben einen guten Freund und treuen Kollegen, welchen wir nie vergessen können. Auch seine edlen Charaktereigenschaften sichern ihm ein dauernd ehrendes Andenken. Seine Kameraden: Wieseck, den 14. Mai 1918. Otto Schäfer Kerl Jung Karl Kreiling Otto Werner Otto Reeh Otto Sommerlad Otto Schmidt Ernst Haas Otto Krciüng Ludw. Michel Friedrich Kling Emst Weller Otto Baiser Wilh. Bernhardt Karl Römer sowie Wilh. Bieran n. Frau t? & iV 1 iJÜii Es ist vorbei mit unsrem Sehnen. Nie kehrt er herm ins Elternhaus, Ihn wecken niemals unsre Tr&nen In fremder Erde ruht er ans. Au/s Herz preßt bebend sich die Hand, Du nahmst uns viel, o Vaterland! Tieferschüttert erhielten wir die traurige Nachrieht dass unser mnigstgeliebter Sohn und Bruder Unteroffizier Philipp Schomber Inhaber des Eisernen Kreuzes und der Hess. Tspferkeitemedaifle bei einer M.-O.-K. am 29. April 1918 im blühenden Alter von 22 Jahren nach 32 monatiger treuer Pflichterfüllung als zweites Opfer, den Heldentod fürs Vaterland erlitten hat. In tiefem Schmer»: Leonhard Schomber und Frau Margarete Schomber, Schwester. Londorf, den 12. Mai 1918. 8tSi 0 Vaterland, du forderst viel! Wie Haft du wohl in letzter Stunde Gesehnt dich nach dem Elternheim! Nun rube sanft d,i «mter, ruhe sanft du liebster, ftj oraver Sohn, geliebter Bruder. Sollst nie von uns vergessen sein. Plötzlich und unerwartet erhielten wir am S. Mai die schmerzliche Nachricht, daß unser innigstgeliebter, hoffnungsvoller Sohn, unser guter Bruder, Schwager, Onkel u. Pate Musk. Philipp Mohr jZ.EKef.-Jnf.. Rat. LL5. 4. Komp., Inhaber d. Mi. Kreuze- N. M. a. d.Hess.TavferkeitSmed. nach 32 monatiger treuer Pflichterfüllung im blühenden Alter von nahezu 23 Jahren infolge eine- Kopfschusses am 15. April sein junges Leben opfern muhte. In tiefem Schmerz: Familie Philipp Mohr Familie Karl Becker «ebst allen Angehörigen. Steinberg, Annerod, Garbenteich, Bersrod, de» 14. Mai 1918. 0ieö2 Di-MedSchmtSseier fab« SJfaaftfctcrt fam. Wieberschen war seine und unsere Hoffnung. Bekanntmachung. > Viftm ^.i v. ... nrw . « , Die vom Gemeinderat bezw. Markvorstand durch, beratenen Voranschläge der Gemeinde und Mark Muschcnheim für da« Rechnungsjahr 1918 liegm vom 14. lfd. Mts. an eine Woche lang auf unserem Amtszimmer zur Einsicht offen. Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll vorgebracht werden. Es wird bei der Gemeinde eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beiz«, tragen haben. Muschenhcim, den 12. Mai 1918. Großherzogliche Bürgermeisterei Muschenbel« Eiser. «es ^f. e ^ n( l©n und Bekannten die schmerzliche Mit teilung, daß unser lieber, guter Bruder, Schwager und Onkel ^ im 39. Lebensjahre sanft dem Herrn entschlafen ist Todes-Anzeige. Adolf Pfaff Die trauernden Hinterbliebenen: | Familie Ludw. Ffnfr f Familie Heletrlch SScnkel larailie Ab». »eibel. Noekarg-emünd, Gießen, den 12. Mai 191& Die Beerdigung: findet Mittwoch den 15. Mal 1918 nachm */ von der Kapelle des Neuen Friedhofes Sus Ä ^ & ~ 'ZZF*'- Mittwoch. Donnerstag und Freitag, von 5 Uhr an MttBUfc 1 »Spargel,Salat u.Gemüfe. 3ms Frsas Frosct*. Danksagung. Pfirrgftverkehr 1918 . Während der ZlriegSzett müssen alle Betriebsmittel ver- sugvar bleiben für die Zwecke der Heeresverwaltung und des kriegswichtigen Verkehrs. Für den Personenverkehr Zu Bangsten können daher auch tu diesem Jahre besondere Vorkehrungen nicht getroffen werden. Mit Unzuträglich- kerren aller Art, Zurückbleiben beim Neiseantritt oder unterwegs muff gerechnet werden. Daher benutze die Eisenbahn nur, wer notgedrungen reisen muff. Um Schwierigkeiten bet der Abfertigung der Züge soweit als möglich vor^ubeugen, wird folgendes bestimmt: 1. An den beiden Pnngsrseiertagen sowie am Tage vor- und nachher werden zur Benutzung von Schnell-il» Zügen Fahrkarten des öffentlichen Verkehrs nur für solche Reisen auSgegeben, bei denen die im Schnellzug rurtlckzulegende Strecke 75 km übersteigt. 2. In der Zeit vom 16. bis 21. Mai d. I§. muff die Fahrt am ersten Geltungötage der Fahrkarte angetreten werden. 3. Doupelkarten und Karten zur Rückfahrt kommen an diesen Tagen nicht zur Ausgabe. 4. Bahnsteigkarten werden an diesen Tagen nicht ver- anSqabt. 5. Die Ausgabe von Fahrkarten für Eil- und Personen- züge kann nur in beschränktem Umfange erfolgen. Der Fahrknrtenverkaus für die einzelnen Eil- und Personen züge wird eingestellt, sobald nach der Zahl der ver Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde ffJrinl»«rte&jDCfdffstmde M M h Die im Nvril 1V01 geborenen LgUbkumn. pstichtigen der Stadt Gieffen müssen sich am 18. Mai d. I., vormittags von 8 bis 1» Ubr und nachmittags von ^ 6 Ubr, im alten Rathaus am Marktplatz zur Landllurmrove melden. Auswärts Geborene haben bet der Amneldium Uretn Geburtsschein vmrzulegen. ^ Gtesten, am 4. Mat 1918. 95B5B Der Oberbürgermeister. I. B.: &‘re«$ien. Bekanntmachung. .. Die Auszahlung der Aamilienuuterstützungen an die Angehörigen der zum Heeresdienst Eingezogenen für 16. bis 31. Mat 1918 findet statt: umzogenen tut bteiptAen, deren Namen beginnen mit: A—H Mittwoch den 15. Mat 1918 ll—H Donnerstag den 16. Mat 1918 8—2 Zreitag den 17. Mai 1918. Die Auszahlungen finden von 8—1 Ubr im fötoh». haus, Zimmer Nr. 7, statt. U5t lm Die Unterstützungen dürfen nnr an de» vorae- nannten Tagen abgevolt werden. Giehen, den 7. Diät 1918. D« DbabBxerxmmcti »«Ue*.