W.W Dcr Mittäter Lrzerqer cr^-cim täglich, außer Goimlagk. - EB«er Autonomie der südlichen Landestelle, des sogenannten Welsch- Tirols, Bekämpfung der ttvolischen J'rrxdenia, keine Amnestie oder Wiedereinseimng walsck-er Hochverräter und Einziehimg ihres greifbaren Bernrögens, Besetzung des bischöflichen Stuhles Trient mit einem Deutscher und eine bessere Venoaltung Tirols besonders nv Ernährungswesen. General Maurice pensioniert. London, 12. Mai. (WTB.) Amtliche Meldung. Generalmajor Maurice ist pensioniert worden. Die englische Niederlage am Jordan. Verl i n, 12. Mai. (W.B.) Während aus dem westlichen Kriegsschauplatz die feindlichem Arineen unter den deutschen Angrifteni schwerste Verluste erlitten, brachten auch unsere Bnndcsgenossen, die Türken im Vereür mit Teilen der dort kcdrtpfenden deut^ scheu Turppen den Engbchndern in Palästftca zwei erhebliche Niederlagen bei. Am 22. März überschrfttrn die EngtLndev S'tlich Fericho den Jordan und gnrgen üL»er Es Salt gegen die Hodschas bahn beim Bahnhof Anmvrn vor. Der Zweck des englrschntz Anariksa ht* 'Wtrfinnr« Nt*r C\ • Kaiser Karl im deutschen Hauptquartier. München, 12. Mai. Die Korrespowderrz Hoffmann meldet amtlich: Se. Maj. der König ist heute abend ins Große Hauptquartier und an die Front abgereist; in Begleitung Seiner Majestät befindet si°- ler ist zum NatLolger Niarterers bestimmt. Eine Auszeichnung Baron Vurians. Wien, 11. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Kaiser Karl hat dem Minister des Aeußern Baron Burian ans Arckaß des Ab- schlllsscS der Friedcnsverhandlnngen mit Rumänien mit einem allerhöchsten Hcmdschreiben, worin er seine hervorragenden Verdienste aftlicherr Interesse der Gesarntnwnarchie wie des verbilrrdeten Dnchchen Reiches lieg-". Tsve Errichtung einer deutschem SckZissahrtsschcke in Triest sei notwendig, damsrt die Hafenstadt Triest nicht zum Mittelpurkkte -einer den deutscl-en^ Handel lähmjeuden slawischen HandelSPotftrk tvecde. DaS BüredmS nrit dem Deutschen Reich' müsst der Grrmd- pfeiLer der auswärtigen PMtik bilden urcd müsst daher politisch und wsttschlMich weiter ansMchgdvt werden. AngrissS war- di? ZeNrörmrg der H e d s ch a s - B a h rt und damit die Abschneiduna der im Süden stehenden tirrkischen Truppen und die Mtfmchme der Verbindung mit den int O,'»-Jiordcmtal und östli^ des Toten Miseres wo'^senden MsacherstÄmmen, die schön wiederholt Unzusrickenchit gezeisr hatten. Di,.' schwachen türklsthen Posciermigen wundem überrannt und die kleine Besatzung dorr Llnnnan hatte schwere Angriffe der Engländer aüszuhaürn, dach gelang es uvch rechtzei.ig, Ersatz herbeyuuhaffen. Auch von Norden waren inzwischen rechtzeittg Verstämkung-m herangefühct worÄn^- dic den Enzlämdern durch ihr Boraehen über ES Ealr den Rück-« zng zu verlegen d^chte.-r. Es kam am Oschaüer-.^e nikdtrch v^>u Es Satt zu blutigen Kämpfen, in denen die Engländer gaznmnge» waren, das. eroberte Mbiet $u räumen. Alm 7. April waren s« wirder^ bis in ihre Ausgangsstellung am J-mäem xurückgetrstbertt Sie liehen erheblich ^ Beute an Material und einige Gestmgenq in den Händen der Sieger. Am 30. April versuchen ch das qieich Unternehmen. Unter gleicheiirgem Lkngrisf gesien die Tell Ninrin- Stellung brach starke englisch Kavallerie zümsthcm dieser Stellung und dem J-ordam durch und versuchte über Es Salt nach Osten! crnfchoenkend in den Rücken der zal) verteidigleri türkischen Stellung KU gelangen. Wiederum gelang es vonzeutrisch hermi geführten Kräften, die englischen Pläne vereiteln. Hierbei zeichnete sich besonders die 24. türkische Division, der deutsche Kräfte beigegeben m waren, aus. Den zcrrückgehenden Engländern wurden zehn Geschütze, eine AjnÄaht M/rsclimengew-hre rmd viel Kriegsmaterial abgenoirrmen: ebenso wurdrn zahlreich Gefaargsne gemacht. Nach fünftägigen heftigen Kämpfen waren die Engländer in ihre Brückemx köpf stelle: i am Jvrdan zurückgewvrsen. Bei beiden UruecnehmungeA waren die Autigen Verluste des Gegners sehr schwer. Der englische Angriff gegen Ostende. Amsterdam, 11. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Das Rentev« sthe Bureem meldet noch über den letzten Angriff auf Ostende, baß er, ebenso wie der vorige, von Eommodöre 2önc9 geleitet wurde. Das Wetter war bis 1 Uhr 35 Minuten fNH, eine Viertelstunde ehe der Kreuzer „Vindrctive" den Eingang des Hafens erreichen sollte, ausgezeichnet. Tann bildete sich Nebek und trieb gegen die Küste, so daß die Arissich^ auf 300 bis 400 s.iards beschränkt wurde, was die Operationen sehr erckcknverte. Dis „Bvidictive"' mußte zwanzig Minuten kreuzen, ehe sie die Hafeneinfahrt fand, wobei sie dem stindlichjsi Feuer, das Verluste der-, ursachte, wisgcsetzt war. Um 2 Uhr 20 früh befand sich der Kreuz« dicht am Pier. Dann begcum der höllische Kampf. Der KapitLch führte sein Schiff in den Kanal und ließ es mit dem Achterster«- auf den osckick>en Pier kaufen. Als die ^Bindietive" cuss Grund festsaß, ließ der Kapitön die Besatzung in zwei bereitliegendq Motorboote gehen. Die Derrtschen boten alles auf, um ihr Ent- die aus GesunHhkitsrücksucbttLu erbetenes konnuan zu verhindern. Ein Regen von Granaten siel auf die a-u Ä - *-— Vtvtorboote. Eines derselben erreichte um 3,15 früh das Flagg- schiss „Warwch" mit Adiniral Kevos an Bord'und setzte zrvei Leutnants rmd 36 Mann ab. Mle Seeleute der „Vüwictive^. warm Freiwillige der Dover-Pattmrille. Lyneß sagt in fernen* behin Bericht, daß der Feind den Rückzim nicht Ddotorboote warm angewiesen, auf die Piers Torpedos abzu- 'hindert habe. Zwei feuern. Nebel behinderte die Tätigkeit der Fitugzeuge. Einige Zeit n»aren sogar die Scheinwerfer unsichtbar, aber als die „Vmdie- tive^' an kam, llärte sich das Wetter auf. Darauf begann der Arr- griff von neuem. Die gesamte Besatzung der ..Bindictiv^' bestrmLi aus 52 Offizieren und Mannschaften, von denen drei Offiziers imd 40 Manu gerettet wurden. Lpueß sagte, daß kcin deutsches Schiff dm Häfm von Ostende zu verlassen wagte, um die durch Ncvnitore gedeckten englischen KrieMchiffe anzugreistn. Das Feuer mcs den Hafenbatterim tvar so heitta^ daß 200 Granaten dicht bei zwei Mptritorm niederftelm, ohne ftc aber zu treffen oder Lec» luste zu verursachen. Die Flieger haben beobachtet, daß die „Bin- dictive" m 150 bis 200 Aart^ inuerhcüb der Piers llegt.. EI» wurde kein Versuch unterrwmmen, Dtannschaftca zu dem Pier waren keine Deutschen zu sehen. Sine Rede Lord Curzon». . 's. heit., sie lrogt in der Zukunft, sie liegt in diesem Augenblick._ jetzige Ministerium itmr nahezu anderthalb Jahre im Amte undi twt mit Hilfe des Reiches intb England^; Kriew^leistungm auf* zrlweism, die in der Geschichte unseres Landes nicht ihresgleichen» haben, mrd es dahin gebracht haben, daß England heute die Sütil« und das Bollwerk des Bündnisses ist tmd die Freiheit der Welt aufrecht erhält. Ich glaube, die Nation siecht den jetzigen P re - ^ m-ierminister lieber am 8tuder alA irsmdechen aschcrrA,- glaube, daß diese Stirn ncuta auch von irnfercn Armeen im Fettde und den Streitkräften der Berbrlndeten geteilt nnw. Der Grund dafür ift, daß Lloyd George in höherem Maße atZasi nTTmEuocin= ^^wiu.--eks und Duschkin, Leutnant Zelmsfy. und mrd«e wurden in Freihett geseZ. Das Braunttvrimnonopol. Berlin., 11 .md. (WTB) Der Ausschuß des Reichs. iüQj zur Vorbereitung des Branntw-einmonopols nahm am Sams tagtet, § 1 txrc «ormge («egeuftartD des qyy ' , ,-CT Ö A V 1 ^ , _ J.U>iiopd$) mit 14 Stimmen der Konservativen, National- lweralen und s^ •Y . ^ * • * v w 1 1 v/v- kr t sj I • I > t l Lv X 1 l f li i U J I ( IliF rbcTalen irrtb soziakdemokratP-hen Frak.iou gegen 12 Stint- men des Jen lrnms, der Fortschritt Kr und der unabhängigen ^ozrmdemo traten an.^ Der srz»a ldemo krcrt ische Antrag ou.f S chaf fung eines .^erstellungSmonopolS nnriDe gegen die Strmmen der Antragsteller abgetehrtt. Erh hte Diäten für die NeichStagSabgeordneten. ^ H ^bai. (WTB. N-ichtamttrcl>.) J^rfotze dar <^uL b i e ^^Verhältnisse geschaffenen Teuerung ist di« orsk^r den, Steif L ß tags ab g eordueben gesctzliui aewächrte Auf- ^rchsenffchäulig'uug mtZureühiet?d aewordeu Die - am 10. Mar 1918 vom Buube^rat L-rfckchossene AeuQermrg des A^bngesetz-ev aat desl^alt an Steile der visl-er gewährten QflnA tK ’ / V- lp zrs'.r tLl uu oer vist-er ge .^ 0 Mark dre Ent,ck>uD»prng auf 5000 Mark" erchvht/ Für Reich-tag^aogeordriete, die zugleich Mitglieder einer brmdes. M^tagä.Ägeorfamtc, dL zju^eich NUtgli^ cll ^ |Mat[m>en SSotfsUs-rtixtmjg süS, brachte »er tfmtmnfc das: d« «der MiclMtag d-nrmü> ^ ^ ^ lx nachteilige Gesetz von vüb and} kerne Bchpitung v-orsieyt, wenn diese in -Seiten salleir, wo der Reichstag Länger cmßer Tätigkeit ist, bringen die Doppeinrcrndatare ein größeres r T j& rf ü 4 ^irrigen Reichstagsabgeordneten. Um diesem Uebelstande für die Krieggzeir aWchelfen, ruurde beschlossen, 30tagigeir Unterbrechung der Vvllsitzun- nicht Berfam KrliahE2 C f }eih ? a tie Wr die Erhöhung der Bezüge der ReichstagHadgeordneteu mrech—” ‘ " - 9 - r\ _ . . ", (, 1 1 >vw^vi‘- ll/ill-VT-Jl Ul (VlCUKLl (TciVFbl f >an ?* n r verluMn 200 Vecsoneu. lvelche wegen politischer die MmmLt m «' di°s-m Sage p ^ . .. * *UU/ .111 | UÄ-ll t.l l imes Dur-ch ^mgstecht über Finnland nach Rußland zu sichert und ihnen die Benutzmüg der simrischm Territomalgewäsfer gestattet. * * Eine irische Proteftversammlurrg in Ncnyork. Bern, 11. Mai. „Tüm-s" und „Daily News" bringen Svn- deeorahtungen über die i,n Nadisonsöuare Garden zu 91 euyork am 4. Döai abgehaltene von 5000 Personen, besuchte iri- ,me Protestversammlung gegen die Einführung» ocr Wehrpflicht in Irland. Tie Versammlung httte efiien vollständigen ^ um fei n -C ha ra ttcr. Der Saal war ne-e.r den ameri- mnijchm Fahnen mit irischen Revolution. lagsen ' esch nücll. Wiederholt wurde zu Gunsten einer irischen Republi? demonstriert und Miglcmd, d«s als bankrott bezeichnet YtAitde, pezischt llnte l>m Rednern befcmde» sich der bekannte amerikanisch' Frenführer ^vc-hn '-vevoy, der L-imueiuer Li am Mellows, Form Sksäingtou/ die 'S.live des bei der L sterrebcllion ohne Untersuchung in einer Du- vmrerKasm« nMichtmgs erschossenen Jcnrrnalisten, Pater Maym- ^r G £ u ?? 1 ' T ' taü ,v * r KarnvMtermönche. Devoy führte anS o^^üAHrlurg dei- Wehrpflicht in dem menschenarmen Irland ,önirbc ' Md beschwört Amerika, nicht Miflchm ?f±Omt e S n ? behandeln würden. Sie würden bis ^oürig^is werde der Krieg vielleicht ganz ^ Leute dächten. — FraU Skeffingtoi? ^klärte, wmn da^ beben oines irischen Zwangsvekruten gegen die britischen Reiche stehe, so würde sie sägen: „Laßt das britische Reim ausgelöscht ioerden." Mit die neue ^. ei-.^bung gc-.en aurrmwn-ische b-Leußernngen be- '^svbruug der Bereinigten Staaten die Agi' -.JJ?" b« eirm^mcr in Ameri Sa unterdrücken wolle, würden nicht ^ verbanden fern, alle auszunehmen. Andere Red- ut britischem Solde stehend" Nenyerker Pres'e an bchm^n. Cirgfand moOe bi« Fr«, bSoSem. Sr lfi für neue Sfnne...u»(TO mttaffcner englischer Swfbaten zu aemi-.uicii gnemjOmna deririsch-mFra^Ns^i. SSn Vu- Tie rinfKrumifl avnaZIZ t>S irifSm I' w Mer “» dm ffougreg um U 'irr «chm., EvmS . v l \ ^ t!T ^ner Opposition gegen die DebnAickit kample, um der L -Eung seiner Rasse vorzubeugm Nack Är ’'Ä* aupt- F r) chb e ck und M ü l l e r - M e i - nin g e it an Stelle der Herren Go t h e i m und H fter r in ^ en Drusen der Ost- goner-Lentnant SM u'gcoH 1 Standpunkt und nSÄÄÄMÄ iKru^i uno lebmslmiMhee LanteSEisung, der^zösisch« Gwß-! ^'ordneten Erzberge^. 1U1i * m bCi> *** ' \ r€u11 a r ö zu sechs Jahren Zuchithcms' und lel^nslmig.u-.«r Landesverweisung-, der französische Bankier Geor- # tan f r e j ch. wer schtmstzevücpe Wamttmnstrr Alfred Schiff- ^uttz wurde, !M«l vermchitrn Landesverrats zu zwei Jahren ^Usst^ßüng aus per Arme« und der schweizerische WaÄmeift« Mul Kö tchor zur wer Führen Zuchthaus und Ausstoßung auS der Armee verurteilt. Kötcher hatte dem fi-an- Ui^chen Lt^nagechef IKbugeot Nachrichten über die schweizerische und Biehtrans- gorte ufto. geleert. Außerdem wurden vom Gericht weitere 14 zugunsten Fvank- reich-, zu Gesangnisuraf^i bis zu eurem Jahr verurteilt, dar- 9 (Y\n n r - ^ r “tos 1 ! 111 ( ^ ent) ' bn 3 Monaten Gefängnis und 2000 Franken Buße verurteilt wurde. .TaS Gericht stEe eine Kassatwusfrist von 24 Stunden. Die amerikanischen Truppensendnngen. laJttK&VSkJk 5 ai MTM BrntenKOnm,. M-iegK. ^ ?T be.n.! m Fwtte im Namen b2 ^ lhre ausopsermlM>olle Tätigkeit. fj W D^at^settE des ReichöniarineamtS von Capelle dDitt ^xmbe P? Vtr > « r • DerichterstattrrS. Wir haben mit g^mn^ie S U-Book-Kneg euie sehr starke Seeossmsivch WK ^^^egvmiem Die Ergebmsfe sind Ihnen bekannt. ^^^^k^acbnchten gun,tig. Natürlich sind auch ASn tstfl d. _ erngeh, .en, aber bi'v Zuwachs der U-Boo!e hat die 4abt stärker^^^sä^^Ä. ^'^roffen. Unsere Seevfiensive steht bkitta , 1 rfe j^ 5 mibeschränkten U Boot-Krieges. l f^ e - aut ^lieiflichen Erfolg. Ter U-Boot- Ät Ä w 1 Jr, ,ncn ' :u §Epf zwischen bem u -Qvot und der Neubaulei rung an Schrpen aus Bisl>er haben! ^ glichen Bcrsei-kungszifseru den Nei.üau n^hstetsm^ ,^be^otteii. Das gab nt selbst die Engländer zu. ^-T^atssekrctar öerlicu emen Aufruf an die engt,'>^n W^rft- EL ^ ausgefordert, werden, zu verhindert, daß die Etgla.rd aushuugeru. Einen grostcn Erfolg !)U ^-5 Aufruf nicht von 162 WO To^ im auf IliOüO Tonnen tm April zurückgeaangeir^ ober, in Schiffe umgen-chnet. von 32 Sckvu auf 22 Das be^ ■bartcc einen Rückgang vrm nmb 50 000 Tonnen oder'.- * fe Erttährungsverhältnifse in Frankreich. den rtlsrii. Lys»er Blätter mel. ^ ? l}]m 8 dn Deputierten p?P,öfischen' Bie'hbVst'ä°n°des Lranspbrtmittel seien so be- b«B die Lage des ,.un* ün friVrrrnff e ?^ befIC J nme - tlb ^ Ci - ^ie Neuseeland. Ä^sch aus Äin'erika. führen. Mit CuglMid sei im cin ^" lßOOOO w ?°^ch al^-fflos^ mortlen, tan^feX ^ vorgesehenen 80000 ^ Tmrum"'mn: ^tzlNAXI^T ""^att der körnen. Fm F-kmuar 19l8 tot* » 000 Tonnen ein ühren S^äT-jt ® bem b #' e ^egimmg gegen bie Speku- ri übriges uiÄ so ^ '^hen u^rde. «.atÜSteÄS'S; rfran fobümi, b emfÄufc l ( atttm auf Die Lage väte an i) ru Bus hm Reiche. Hmdenburgs Anffvort an den Kaiser ffaifefiftamV 1 ®«? Seiner Majestät dem fp?w ri a rt r» U es länger °nsl«l«m S Änfc feSV’fö n«^!°A'b' damr geergnete Kriegsindustrie in drw Tic s. "es U-B-oot-Baues gestellt rwrdan. so daß noch auf ^bre hvMui rtUftebert ^fVrrnen ^('^3 Ablieferung neuer U Boote Mtftehen kmmen. sVeifall.j Wir haben daher allen Grund, mit BertrauM ans unsere U-Boote zu sehen und können fest daranß bauen, de Sperrschiff anßerl)alb des Fakn-- svassers gesunkmi ist, daß nuthin der Angriff, ebenso wie der erste, mrßlnugen ist (Lebhaster Beifall.) < ^ S ^5£‘ qjLÜ 0 ^ fest, daß nach einer Bnnbredmra untiw den Partn«i nach der grA.-blichen ^knsspraciie im Ausschüsse jruf dre F^ge des unbeschränkten U-Boot-Krieges hier nicht mehr 'Zugängen werden soll Ter Redner bringt darauf Arbe ter- mch Bna.ntenwünsä>e vor Durch die »lumiymm der Krieoszulage für Mchädig^ ^ *** ^^-unm^ulage werden die Augeswllrm , Sbaatssekoetär des NerchsrnarineamtS von Capelle' Es Mrfte überall mnwkamtt n*erden rmissen daß de-n^ ^ daheim sehr schwierige Not,taiids»erÄLltnisie besahen Mvalichstos, um me Notstands. HMni e M ReichSmarimxmtt kam: nur i7n InsammeEen mit der fin>anz1»elwode und dem preußrschn, Finan-minißeri,.^ 2u T mriitn des Prieges bezog«? die S tn,Ä ^ Krrvlszusagen' Als später die den, verlangte die Reich«si,e :«. -? 1 •? .. W^ 0 Behandlung der Zivil- -,v,p Milltä- '- ffi gtnchmasttger ssiks-«LZWS« ' t arnen mit» ihr Mstimmen. Wenn jetzt mrr die AngesteWen von dieser Dbmackpmg Lusgeschlvss'en werden, so werden die ft aoi^ld^ru Barmten soyvrt mit der gleichen Forderung kommen., und man wird den BcmnKm nicht dos abichi-agen körmen, was man den Ange- stelLten bewilligt hat. Admiralrat Harms: Wir sind bestacht gewesen, die Ge- ÄAter der sBur-vmibeamten Al erhöl-en. Die Besoldimgsrefvrvn Lo-nrmt erst nach denr Kriege. Wählend des .Krieges müsse:: wir nns mit TeuenmgsZulagen Lehellen. Alle Wünsche werden ivohlwollend berücksichtigt werden. Abg. Wein Hausen (Bp.): Unsere U-Boote zehren am Lebensrnark Engl-mids. Wir freuen uns der erfolgreichen Abwehr der versuchten englischen Handstreiche gegen die Ausgangs lösen unserer N-Bovte. Gemsschun mit den Prilratwerften botzkottierert die kaiserlichen nock> immer Arbeiter. In den Wohlfahrtsausschüssen Müssen die Arbeiter Sitz und Stimme erhalten. Staatssekretär von Capelle erklärt, daß die Staatswerften Anweisung haben, sich an Wmachungen örtlicher Arbeitgeber über Mchbanstetlung entlassener Arbeiter nicht zu beteiligen. Vi-zeadmiial von Hebbinghaus versichert, das; bei der Demobilmachung grundsätzlich Mannscl-asten der Marine rm ge- : mgstnrögtichstr.i Maße AirLkgehaltmi iwrden und der Efttjährigen- dienst von der sOdarrnsverwcckttmg nicht ab geschasst werde:: soll. Mg. Schirmer (Ztr.) bringt Wünsche einzelner Bearnten- gruppen vor. A,bg. Kapp (Lmf.) regt die Bewilligung der vom Ausschuß gestrichenen fünf JUtncdantnrrüte an. 'Tie Frage der Beamten- aLSschüsse ist r«m nicht spruchreif. Beim Frieder:sschluß dürfen wir rws. auf keirie AibweLung der U-Bootwaffe einlassen. Die Ver- iurgung der Neutren wolle: wir nicht verhindern. Alle Parteier: sind sich über die kräftige Deiwrführung des U-Bootkrieges estrig. Die Seemacht txnburg Eirglcmds ist ernstlich erschüttert. Vm: einer ?8«fgabe des KrivgeS kann nur d« Kede sein, wenn England und Amerika volle GeinDv Äetvn, daßste für die Annahme ausreichender Kriogsbediugungeu O: haben sirrd. . Abg. Tr. Stresemann (nl.) stellt fest, daß alle Parteien twn rechts bis kttckr für eine nnbetesttgte Dmch-ührimg des nn> eingeschränkten lM5**tfr»|K3 «mtrstm, nachdem er desthtvssen worden ist. Weirh-^evg stellt ivvHL carf dem Standpunkt, daß ?mr uns dagegen wc!hrcsr müssen, ttrem: irgend jewrrw mrs beim Friedemsverkrage die U-BooVvaffe aus der Hand nehme« wsUkte. Der Regier dankt der Flotte st'rr ihre imver- gänchiche« HeÜderchoLen undl kwngt dazrn Emzelwünsche vor, die die Werst 3Nll^cHnÄh«tz>en betreffen. Staatssekretär von Capelle betont gegenüber Vvrgebrachten Handwerter! vitüsche::, daß er sich ihrer annchmen iverde, und be- "reite, das; Wilhelmshat^n ein Stiefkind der ÄLcrrine sei. Abg. Vo gthe r r (U. Svz.) fi'chrt Beschwerde über das Mrbot der nnab'.t-Sivgigion stvMr^xmwkvatffchen Zeitungen in Marinekreisen. Mg. Meru er-Herssvld (D. Fr.) bittet um Berücksichtigung des HandwerM bei Vergebung von Lieferungen. Die Abg. Huhrich (F.-Vp.) und von Graefe (kons.) trugen Wünsche der Deckvffieiere vor. Damit schließt die Ämsfpvcnhe. Sm-ntliche Abstiminuvaen werden nuSgesetzt. da twt noch wentesk Abgeordnete im Saale sind. Das Haus twnßtagtf sich. ^lioittao, 2 ITfjr: Rerchsschatzanit, ReichNkvlonmlmni. Schluß 71/4 Hirt. Ans S4§rH>§ ttnfc Gießen, den 13. Mai 1918. ** Aus-eichrrung. MnÄetäer Karl Ickter, Inhaber der Hessischen TopserksitsnredailLe, schielt bte Eiserne Kreuz 2. Kl. ** Ausgabe von Süßftvff sSacchirrin). In der Zeit wom 16. Mai —15. Imri 1918 rottb gegen die Äieferungs- absckrntte 16 und 17 der ^üMoffkarten ff E" (Hau) und gegen die Liefenmgsabfchnitte 1 und 2 der neu ansyugebendcu Süßsteff- karten „G" (gelb) von den Süßstofsabgabestelleu Süßstoff abgegeben. Näheres siehe Anzeigenteil. ** Lichtspielhaus (Dahnk'fftraße). Das indische Drümo „Tie Iivse von Dschi-onduck^ mit Lp« Mora, Erich Kaiser-Titz und FrstHnnch Z-Änll in den .Hauptrollen gelangt von morgen ab zur Aufführung. Stehe Anzeige. Landkreis Gießen. LlLnng-Göns ,14. Mai. Dem Maurer Hemrich Schaub wurde das Eiserne Kreuz und die Hessische TapferkeitsrnedaUle verliehen. Stirrkenbnrg und Nhcinhessen. I Tarmstedt. 11. Mai. Heute nachmittag 4 Uhr stieß in der Rheinstraße vor dem Ständebaus ein schweres Militärlastauto nrit Anhänger mit einem clektrffck)en Straßenbahnwagen zw- famnx*. Die Plattform des Wagens wurde völlig zertrümmert, doch finb Personen nickst za: Schadet: gekommen. I Darmstadt, 11. Mai. Gestern abend veranstaltete die reichsdeutsche Waffen brüderliche Vereinigung in: Kaffersaal einen Werbeabend. Bürgermeister Mueller begrüßte die Erschienenen, unter denen sich der Großherzog befand. Der Geschäftsführer der Waffcnbrüderlichen Vereinigung Dr. Sotte- Berlin verbreitete sich über die Aufgabe und Ziele der Vereini- gung. Hiwtus hielt Dr. Stolper-Wren einen' höchst irtteressmtten Vortrag über „Staat wrd Nation in Oesterreich", der in ferner sackstichen und vornehm«: Art hervorragend geeignet war, bestände Jrrtümer u:ü> Mißverständnisse über Oesterreich-Ungarn zu zerstreuen. Im Aiffckstus; daran wurde eine Ortsgruppe der Waffenbrüderlickstn Vereinigung gegründet und die Gründung einer Lcrndesgrmppe in Aussicht gOwmmen. Zunächst soll«: ähnliche Werbevordcägc in Mainz, Gießen, Ofsvabach und Worms veranstaltet werdetr. Heffen-NafsaL = Frankfurt a. M., 12. 9)tai. Im Sachsenhäusar Güter- bahnhof stieß«: am Samstag ztvei Güverzrtge zusamnven, wobei mkfreeze Wagen teils entgveüsten, teils umsielen. Ein Selw-ffner konnte sich reckstzeitig durch Abspringen retten. Ter Sachschaden ist ejrheblich. — Kturze Zesit noch dem Unfall geriet der 40jähr:gÄ Eismbahnarbeiter Nei ne me r 'zwischen die Puffer einer Nangier- ichrckttrtrg rmd wurde totgedrückt. ** Frankfurt, a. M>., 12. Mai. Am 8. Riai tagt«: im Römer die geschäfEhrenden Herren der örtlichen Ausschüsse für die KriegsbLschikdigtensürsorge im Großherzogtim: Hessen zur gemeinsamen ArrAsMache über Fürsorgesragen. ra. Hachenburg, 13. Mai. Tie bekarrnte Domäne Mee- bergerhof nvct Mlersyof soll am W. d. M. bis Mn 1. Juli 1936 verpachtet werden. Tie bisherige Packst betrug 7297 Mark. X Hanau, 13. Mai. Am 27. Mai d. I. wettd«: 100 Iah e vergang«: sein, seitdem mit Genehmigung des Kurfürsten Wilhelm I. von Hesstn in Hanau eine SyevcÄe zusammentrat, üm .Üer die vmn den: Httnmwr reforimiierten und lutherischer: L^on- sistDrtzm: zum ZtveÄe der Bereinigung der beiden evangelischen Äbtisesfionan aufgesteAten Llrtikel zu beraten. Nach fünftägiger Be- bütung hatte De Hvnmier Synode das ihr ausgerragene Werk am 1. Jruri ststmi Alstchtnß gebracht. Zufolge ihres einmütigen Be- s'Dusses hatSen fick) die reformierte und die lutherische Kirche im Fürstcnümr Henau, im ffrrheffischci: Altteil an: Fürstentum Isenburg Und im GrosherMgtrnn Fulda zu einer „einzigen «xmgelisck>- chriskluhca " vereinigt. Am 28. Mai wird h\ Hanau ci:tc gemeinsame Gedächtnisfeier an die vor 100 Jahren vollzogene Ver- einigrrnss ftaKffsGm. = H 0 chheim a. M., 12. Mai Am 10. Mai fa:ü> hier — wie aÄ^rhrlich — bis Trauring der Rosen- oder Maibraatt statt D>^ »(«tische 'ch'euch hat fei:den Ursprung in einer Stiftwrg, eie der Mainzer H'st'riegswt Edel 1816 ii: ciiKrn Testament wäerlegte, VixHttsd) das Bsrmögen des Ststters in Höhe von 8166 Guüen ittohltätigen Zwecken zngeffihrt Werder: faßte. Em Teil der Z-instu: tzveses K-apitE, das jetzt 16 000 Mart' groß ist, fällt armen Leuten Au, der Rsst, etwa 600 M»rrk, wird stets am 10. Mai zwei unbescholtenen Bräuten, />ie ^ -tut diesem Tage getraut iverden, zu gleichen Teilen ausgehändigt. Tie Auswahl der Bräute liegt dem Pfarrer uüd Bürgermeister ob. Ist mir eine Braut vorhanden, sk>) erhalt diese die ganze Summe. Vchlfo-et sich überhaupt lein 1 Mrödchün -Jti der Stiftan.g, dam: Wird das Geld ixem Kapital zugeschlagen. Tie Vtxrut Muß d«: Destimmicngen gemäß mit ttfcifetnj Naturros«: geschmückt sein. In fc.cr-i Jabr war Mart ho Kremser die Rchnckwaut, die sich dem Schlchmachee Adam Marken: vermählte. Das Paar wurde kriegsgetraut. Fc. Von der Oberlahn, 12. Ätai Die bei dem Dorfe Stecdcir belogenen, als vvrgeschckstlich Fundstätten von .großer Bedeutung bekannten .Höhlen, waren huvch einen zur Ansbertturrgj des Gebirges zur Kalkg-ewinnnng aestettte:: Verpackst:mgsantrag bedwht. Dadtttch, daß der Verein für Naffauische Gesä-Äite unb Altertumskunde rmd der Bezirl'AL)ns«t)acor dageg«: Einspruch erhob, versagte die Königliche sttegierung dem! Antrags die Genehm:- greung. UniverfitSts.Nachrrchten. H -e l m st e d t 11. !Mm. (WTB. Nichtamtlich.) Heut^ fand kster die Einweihung der „den t f ch-a kade m i 1 chen Bch r s ck' unter großen Foierlichleiten statt. U. a. wohnten ser Herzog und die Herzogin von Braunschweig dem Festatt in dev Aula der ehemaligen Universität bei. Raich?tcgsabgeo-rixiater Tr. Böttcher begrüßte die zahlreichen Gäste. Nachdem die Verlrtter der Behörden diesem ersten großen Wohlsahrtsmtternehmen ihre Glückwünsche dargebracht hatten, hielt der Halle:her Universitäls^ Professor Tr. Kern die Festrede Wer die Grurrolagen des Stttr-en- terttvesens im griechisch«: Altertum. Nach der Feier besichtigten die Ehrengäste die neue Burse. Es wird den hier untergebrachwn Aka- dennöeri: icicht nur Pflege tmd Erholung, sonderm auch w fonschüt- lrcher U:tterrickst geboten. Die Professoren der benackchMten ntt.i- versitäten werden hier für die 5lriegsverletzt«: Studi«:l!r^se ab- halten. Dannt bekommt die eh«nalige, von Napoleon geschlossene, Üniversttät Helmstedt wieder ein«: atademischon Charakter. Sie wird ganz den neuen Typus des akademischen Daseins darstelken, sie wird nicht nur der geistigen Fückoerirng, sondern auch durch den ttrieg der sozialen Hff'fe dienen. Tkunkt nnb rVzssensehatt. — Aus st ellnng Deutsche Kunst Darmstadt 1918.. Wie bereits mttcnttcilt, wird die diesjährige Kunstausstellung Tarm- stadt 1918 am Psingstsamstag den 18. Mai ihre Pforten öffnen. Mit Rücksicht auf den Ernst, der Zeit wird von einer besonderen Feier abgesehen lrcrben. Tie Eröffnnna wird sich ledige lich auf einen einfach«: R^radgang geladener Güfke beschränken, an dem auch der Großherzog seine Teilnahme zugesagt hat. — Ter „U rsaust" auf der Bühne. Aus Frankfurt am Main schreibt nran uns: Mit einen: in rausck-cndom Beifall gefeierten. Erfolg ivard das mutig angefaßte Beginnen des Frankfurter Schauspielhauses gekrönt, GoetlMs „Faust in ursprünglicher G e st a 1 ¥', unc er rwu Trick) Schmidt (1887) in einer Abschrift, die Luise von Göchhausen besorgt hatte, anf- geffmden wurde, auf der Bühne zu starker Wirkung zu bringLN. Das fragmewarisch.' Jlugendiverk des Dichters, das 1774 in unserer Stadt entstn:u>, enthüllte in einer bis in die letzten Einzel hüten crirsgesckstifseuen Vorstellung feine ganze Schte:l'«t. Cfecrolrutcnbanf Geh. Rat Dr. Zeiß, der die Regie Leibst führte, hatte es darauf abgesehen, durch eure bewußt-straffe Stilb' sierrmg der Instztenterirug, die sich im wesentlichen aus die B«> nendung farbigrr, mehr oder ^veniger stark belenck,'steter, lose herabfallender oder gesoannter Vorhänge lvschrantte, die Aufmerksamkeit des BubliÄrms ganz yzx Dichttmg selbst zu ge- wiwttm und so joden Anlaß zu Gegenüberstellungen von „Ur- ü'ttst" und „der Tragödie «item Teil" der später :x>llendeten grv- ßeu Fausffchiöpfüng zu v^ermeiden. Ties Bestreben tvurde d".rrch die in allen Teilen wohlgÄn:rgene und vor allem im^.GrelckMr"- Drama tief erschü.tornj>en Aufführung voll geveckstfertigt und^warb von vollem 'Erfolg gekrönt. Car! Ebert verköttierte eir>e*u Faust voll glühender Leidenschaft und doch auch von innerer Not zerrissen. Gerda Müller war eine Margarete von stärkster Innerlichkeit. Idoberr Tanbe meisterte den Mephistopl-eles sickier. Aber auch die.„Rebensigitten", mit besten Kräften besetzt, bestanden mit vollen Ehren. Mit den Mittoirkenden wurde Geh. Rat Tr. Zeiß stürmisch gefeiert. Es war ein Abend, der Goethes, des größten Sohnes dieser Stadt, würdig loar. \ M- % 1. Hauptpreis bar . . . 3. 6.-7. „ „ je M. 50, — 18.—27. „ .. je M. 10, — 60000 Ä. lOOO,— M. 200,— ML 500,— M. IOO,- 2. Hauptpreis bar ... 4.-5. „ „ je 1^. !00.- H- »» ft J8 fil. 20,- 28.-67. „ je ». 5,- SOO, — M. 200,— M. 200,— M. 200,— Ferner: Wertgegenstände == M. zeitig auch Mitteilung über den Preisverteilun^-Termin. Durch Einsendung der Lösung r tM\ verpflichten Sie sich zu nichts; die Losung senden Sie uns sofort in verschlossenem OSWv Briefumschlag mit 15 Pf g. .rankiert und Angabe Ihrer genauen deutlich geschriebenen Adresse. Für unsere Auskunft ist der Lösung Rückporto für Porto Schreiblohn, Drucksachen usw. beizufügen. Feldpost wird nicht beant wortet. — Schreiben Sie sofort an den Bardde&siscfoef* SCutsstweB'J^g Hainsa iss Bremens fär*. 4S3 a Bvn leistungssilliiger Karronaaen-eiabrlk. die nickt unter Rolimaterial-Mangel leider, werden für die Artikel -seldpsfi- 0 dgti djiel it stv 0 st-Blechdosen und Versandschncktol« regelmahiae ü-roimlinehmer gesucht, die gegen feste Rechnung kaufen. Evemuell kommen auch einge>ührie Vrolnüons-^enreter m Betracht. Augeboie erberen unter3635 arüdie GeschafrS- tte!ü des Gießener Anzeigers. gesucht. 3601B Medizinische Klinik. 1 IrÄiSÜr $ zum baldigen Eintritt von einer Heilanstalt in $ der Nähe non Hsblen; E gesucht. Angebote mit i t^ehalisansvriichen unter jj 3622 D an den Gieß. Anz. Vertreter (innen) in Koloniulwarengeschästen Drogerien aut eingeführt, zum Mitnehmen eines amen, zettgeinagen Massenartikels gesucht. 3ül>4 M. Weisheit, Effeu, KuuigundastraßeL Jüngeren §ureaugeh>lftn und gemM Msstzizksschmdkm für hiesige Behörde zum baldigen Eintritt gesucht. 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Ä* 1 “ 9 6tn 1L lTri ‘ 6t * b "»kr Christian Stiehl. Um zahiretche Betel ltgnng bittet -«r» Der vorftaud. langem schweren Leiden verschied beule X' uxt »»rau. meine ouie Tochter, unfere liebe Schwester, Schwägerin und Tanre Sins Baiser geb. Bchhsld im Alter van 39 Jahren. In tiefer Trauer: Ludwig Passer (5li»abetbc Bechtbold Wwe Familie Ludwig Leib Jamilie Friedrich Bechtbold. Vmm-bach, Reiskirchen, Allendorf a. d. Lda.. Gießen, den 12. Mai 1918. Die Beerdigung findet Mittwoch den 15. Mat. nachmittags 2V, Uhr statt. QMM Statt besonderer Anzeige. Am 3. Mai 1918 starb in einem Feldlazarett an einer am Tage vorher erhaltenen schweren Verwundung im Alter von 22 fahren unser lieber J Adolf Kreiling Leutnant der Reserve im Stabe eines Bataillons ausgezeichnet mit dem E. K. I. u. II. Ki. u. d. Hess. Tapferkeitsmedaille. In tiefem Schmerz im Namen der Hinterbliebenen: Georg Kreiling, Bürgermeister. Henchelheim, den 12. Mai 1918. Wir bitten von Beileidsbezeugungen abzusehen. 3018 ... | Mj j W 1 m r-J Wie hast du wohl in letzter Zeit gesehnt dich nach dem Elternheim: Nun ruhe sanft, dn Lieber, Guter, ü braver Sohn, geliebter Bruder, sollst nie von uns vergeßen sein. Plötzlich und unerwartet erhielten wir am 8 . Mai die schmerzliche Nachricht, dass unser innigstgeliebter, hoffnungsvoller Sohn, unser guter Bruder, Schwager und Onkel Schütze Friedrich Kar! Backhaus Inf.-Rgtll 6 , 3.M.-G.-K., Inhaber des Eisernen Kreuzes II. KL nach 14 monatiger treuer Pflichterfüllung im Alfer von 7.0 Jahren durch Granatschuss am 2. Mai den Heldentod iürs Vaterland gestorben ist. In tiefem Schmerz: Familie M. Backhaus Familie W. Backhaus Familie H. Braun nebst allen Angehörigen. Climbach, Ruttershausen, Daubringen, den 13. Mai 1918. Wiedersehn war seine und unsere Hoffnung! 016 SS Mm mb Mdne Seele ist stille zu Gott, der mir hilft. Früh hast du deinen Lauf vollendet, Ja. Gott, der weiß es nur allein, Wie du dem Leben hast beendet Ond wie s um deinen Tod mag sein, irisch und gesund bist du von uns gegansren Wir konnten dich nicht mehr empfangen! Ja, Gott hat es so ausgedacht, Schlaf wohl, Heber Wilhelm, nun gute Nacht. 1 em ist dem Grab, tief unser Schmerz, Nun ruhe sanft, du treu geliebtes Herz. Jetzt hat der Kampf und alle Not ein Ende, Lie Seele ruhet nun in Gottes Hände. Ersatz - Reservist Wilhelm Walter ln, LBnd.ehr-Inf. Btt. 33, 3. Komp., ttnssczeichnet mit dem El»ernen Krena Woftr“ PflchterfaUong Im Älter von 28 Jahren .ein Leben für .ein Vater- Großen-Buseck, den 13. Mai 1918. In tiefem Schmerz: &,f ö M Ä he T S ,t ® p n ®»-bach i'iuulHe Tillmaun Waltor öeBspor * Pflegemutter w’M* « ^ orei1 ® Harbach W und 1 FamUl* C5l,Teie ^ 1 ' Allfeeher z,Z imFelde m m : ‘M W m h: Ins •o*/j m . ■ d % • ■ m, . Nach erfolgter üeberführung unseres lieben, einzigen Sohnes und Bruders, des Füsiliers Theodor Keller Leib-Gren&dier-Regimeut Nr. 8 findet die Beerdigung Dienstag den 14. Mai, nachmittags 3 Uhr, statt. Die trauernde Familie: Philipp Heinrich Keller. Wieseok, den 13. Mai 1918. 3617 Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. ■m 3810 AKv'-. x A'"'! i 1 --- Todes-Anzeige. ^Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung,daß unser innigstgeliebter, unvergeßlicher, braver bohn, unser lieber, treuer Bruder, Neffe und Pate Heinrich Luh infolge eines Unglücksfalles an der Bahn sein junges Leben im blühenden Alter von 18 Jahren lassen mußte. In tiefem Schmerz: 3816 Familie Heinrich Luh nebst allen Angehörigen Wieseck, Heucheiheim, Kleinhöhlen, 13. Mai 1918. Die Beerdigung findet Dienstag, 14. Mai, nachmittags 3 4 Uhr, vom Trauerhause Brunnengasse 6 aus statt. Mübl. Zimmer zu uerrn. !611 Aa *om Bahahgfta £8. Möbl. Zimmer zu verm. 01624 Löberstr. 15.p. 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Ek. U09 an jedermann b. ratenw. Rückzahl. u. Solo. d. PSrikuT Barleiaas- ka?2t, Firtk L B«y. Be- ding, kostenlos. &475hv ooooc von Anttauttäten. M§bel,r. ganzen Einrichtungen, Alteisen, sowie allen von mir gejührten Artikeln. 78 Louis Rothenberger. Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste sagen wir rmsern tiefgefühlten Dank. ZW giß« gGsia Schaber unD Aid. Gießen (Ebelstraße 9) den 13. Mai 1918. ttr. U« 3vcU<$ Statt Sirhener Anzeiger (Seneral-Anzelger für Tderhesie») Vas Petroleum-Abkommen mit Rumänien. Berlin, 11. Mai. lWTB.) Das zwischen den Mittelmächte:: und Nun:änien abgeschlosser:e Petroleum-Abkommen bHagt in seinem ersten Abschiritt im wesentlichen, daß die rumä- niscl-e Regierung für die Dauer von 30 Jahren der Oelländereien- Dachtgesellschaft m. b. H. das ausschließliche Recht erteilt, die gesamten ruinä:rrschen Staatsländereien zur Slussuchung, Ge nun nung intb Verarbeitung t»n Erdölen. Erdgas. Erdwachs, Asphalt und anderen Bituminas auszunützen. Dieses Ausüutzungsrecht erstreckt sich aus alle rumänischen Staats! ändere ien, für Ivel che am 1. Augrsst 1914 keine Petrol ernntonzesfion erteilt war. StaatÄäichereien für welche an diesem Tage Konzession bestand fallen mit Maus der Konzessioirszeit unter die vorhergehende Be stimmung, falls nicht zwischen der rminäitischen Regierung und dem b-isherig.'n Konzessionsnehiner eine Verärgerung vereinbart wird und nicht seitens der Gesellschaft für die Dauer dieser Verlange-- rung ans das Ausnützungsrecht verzichllt wird. Das Ausnützungs- vecht schließt in sich das Recht zirr Errichtung u>rd Benützung der erforderlichen Alllagen, Gebäude uird Wohnungen. Die Gewinnung und Verarbeitung anderer Bvderrprodukte darf nur in einer Weise erfolgen, daß dadurch die Unternehmungen der Gesellschaft nicht gehindert werde::. Der Gesellscl-aft steht das Recht zu, die öffentlichen Wege, Eisenbahne:: sowie alle anderen öffentlichen Verkehrseinrickstungen einschließlich der den: Staats gehörigen Ein Achtungen zu beruchen. Sie soll in bezug auf Vergütungen Lasten und Abgaben nicht ungünstiger gestellt fein als irgendein in Rumänien tätiges Unternehnier:. Die Gesellschaft ist ferner berechtigt. Wege, Eisenbahnen, Anschlußgeleise, Rohrleitungen. Um sckstagSaulagen. Telegraphen- 'und Telephonleitungen anzulegen und frei von ö ffentl: chen Abg aben zu be::ützm. Staats- adütibc ist zu diesem Zweck gegen eine angemessene Gebühr zur Verfügung zu stellen. Soweit anderer Grundbesitz zur Ausführung solcher Anlagen in Anspruch genoinmei: wird, wird die rumä nische Regierung etwa erforderliche Enteignungen vornehme:: Der rumänische Staat ist ferner verpflichtet, das von: der Gesell schaft berwtigte Holz zur Verfügung zu stellen, nach zwar zu Preisen, wie sie im Durchschnitt jerveibs in den letzte,: drei Kalenderjahren erzielt wurden. Der rumänische Staat erhält eine Vergütung vcm 8 Prozent des rumänischen Marktwertes des gewonnenen Iiohöls, außerdeni einen Gcwinnantell, der sich nach den: Betrage berechnt, der über den Satz von 8Proz. Dividende ausgeschüttet wird. Der Anteil übersteigt gestaffelt von 25 bis 50 o/o den Satz des 8 Proz. übersteigenden Mehrbetrages. Die Gesellschaft verpflichtet sich, wahrend der ersten 15 Jahre in je 5 Jahren 100 Sondcm aazirsetzen und in unrmterbrochencm Rohrbetrieb zu er halten. Nach Ablauf der ersten 15 Jahre wird festgestellt, wieviel Rohöl die in einem Jahrsmrft erbohrten Sonden im Jahresdurch- schnitt ergebe,: haben. Der hieraus für 20 Sonden im Jahre zu verrechnende Vergntungsbetrag wird der rumänischen Regierung für die Zeit nach dom Mlaus der ersten 15 Jahre für jedes folgende Jahr garantiert. Die Gesellschaft wrrd keinen Heeren Abgaben, Laste:, oder schärferen .Vorschriften :rnterwvrsen werden, als sie für irgendeine andere in Rumänien arbeitende Erdölunternehmung gelten. Die Gesellschaft genießt auch alle gesetzlichen Begünstigungen selbst, wenn sie die besonderen Bedingungen, von de,:e:i sie sonst abhängig ist, nicht erfi'ittt, ferner Zollfreiheit fü die Einfuhr von M a t e r i a l i e n,. Maschinen usw. Tie der Oelländereieu Pachtgesellschaft m. b. H. zustehenden Rechte :md ob liegenden Pflichten können auf eine von der deutschen und öfter reichisch-uingarischeu Regienrng i,rnerhalb zwölf Monaten nach dem allgemeinen Friedensschluß zu benennende Gesellschaft über tragen werden. Das Stammkapital dieser Gesellschaft wird zum kleineren Teil aus Vorzugsanteilen mit fünfzigsachem Stimm recht bestehen, über die ausschließlich Teutschlaiü) imi) Oesterreich- U/ngarn die Verfügung zusteht. T«: Gesamtbetrag der Vorzugs- anteüe bestimmt die deutsche Regierung. Er darf 10 Prozent des GHanttkapitals nicht übersteigen. Tie Gewinnbeteiligung dieser Anteile besteht in einer Vorzugsdividende von sechs Prozent. Die Stammanteile werden bis zu einem Viertel des Gesamtbetrages der runumischen Regierung angeboten, mit der Bcrechtigimg, sie an die Privatinteressente:: zu verteilen. Die Gesellschaft darf ihre Rechte und Wichten ganz oder teilweise auf Dritte übertrage::. Sie wird in gleicher Weise wie eine nach rumänischem Recht geendete inländische Gesellschaft zum Gewerbebetrieb zugelassen. Die rumänische Regierung wird das Ausiuitzmrgsrecht um weitere 30 Jahre verlängern, sofern die Gesellschaft das vor Ablau' des 25. Jahres beantragt. Eine wertere Verlängerung :rm noch- mals 30 Jahre erfolgt, wenn die Gesellschaft das bis zum Ablauf des 55. Jahres beantragt hat. Tie Vergütung an den rumänische:: Staat erhöht sich fü.r die Tauer der ersten Verlängerung auf 9 Prozent, für die der zweiten auf 10 Prozent. Für Stteitig- keiten aus dem Vertrag ist mtter Ausschluß des Rechtsweges eist Schi edsgerich t vo rgesehen. Nach Abschnitt 4 begründet der rumänische Staat en: st a a t liches Handelsmonopol für Erdöle und überttägt die Ausübung des Monopolrechtes einer Handelsmonopolgesellschaft, die von einer von seiten der deutschen und österreichisch-ungari - Dm Regierung bezeichneten Finanzgruppe als Aktiengesellschaft m Rumänien, mit dem Hauptsitz in Bukarest, gegründet lvird Den Schluß des Abkommens bildet folgende Erklärung: Die deutsche und die gemeinsame österreichisch-ungarische Re "ng einerseits und die rumänische Regierung andererseits sind lieh der Ziffer 4 des vorstehenden Abkommens dahin überein >mmen, daß die rumänische Regierung alsbald nach der Rati fikation des Friedens vertrag es nnt der: Regierungen Deutschlands und Oesterreich-Ungarns in Verhandlungen darüber eintreten wird, in welcher Weise der Ueberschuß Rnmärftens an Erdöl :u:d Erdöl' E issen Deutschland und Oesterreich-Ungarn zur Verfügung werden körmen, ohne daß die Leb-ei^interessen Rumäniens g auf beit eigenem Bedarf des Landes und seiner Industrie gefährdet werden. Montag. \Z. Mai IW Aus Stabt unv fCanto. Gießen, den 13. Mai 1918. •* Amtliche Personal Nachrichten Der Groß- her^ag empfing zum Vortrag: den Staatsnnnister Dr. v. Gwlald, den Minister des Innern Dr. v. Hombergk zu Bach und den Vorstand des Kabinetts Wirklichen Geheimerat v. Rom Held. — Der Groß Herzog hat am 11 Mai 1918 ben Oberaktnar bei dem Amtsgericht Reichels Hein: Heinrich Lern auf sein Nachsuchen unter Anerkennung ferner langjährigen treuen Dienste mit Wirkui^ vom i. August 1918 in den Ruhestand versetzt nno ihm die Krone zum Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen und den MtNar bei dem Amtsgericht Doerselden Johann Peter Philipp Müller auf sein' Nachsuchen ans den: Dienste entlassen. ** Auszeichnung. Larchlvlehrmann Earl Müller erhielt das Erserne Kreuz 1 Klasse. ** Keine Bezugsscheine auf Auslands bedarf. Die Nottvendiqkett, alle KleidUngs- und Stofsbestände für den Bedarf de:: inländischen Bevölkerung sicherznstellen, Verbietet es, Bezugsscheine für Ausländer, auch Artgehörige Verbündeter Staaten, an szu stellen, die auslärcdischen Bedarf im Jnlande einkaufen und die die auf die Scher:w zu erwerbenden Ware,: ,mch dem ?liuslande ausfiihren wollen. Der- MTtrge Anträge find von den Bezugsscheinshellen ai:snahn:s- los abMlehnen. ** Unermittelte Heeres angehSrige, Nachlaß- und Fundsachen. Das stelwertr. E^neralkon:- ttvcmbo des 18. Armeekorps weist darauf hin, daß sowohl bei den Lmrdrats- b^v. Kreisämbern, als auch bei allen mili- tärisckie:: Kommandobehörden, Garnison- und Bezirks kom- manl>' 0 s, Ersatztruppenteilen, Lazaretten usw., die de,: Verlustlisten von Zeit zu Zeit beigegebMeu Listen: „Unermittelte Heeresangehörige, Nachlaß- und Fundsachen" nebst der^ dazugehörigen Beilagen, „Bildertafeln und Photographien und Abbildungen von Gegenständen aus den Nachlässen unbekannt Gefallener" eing^ehen tverden töninen. ** Das Feldheer braucht zur Aufrechterhaltung seiner vollen Kampfkraft noch große Mengen Hafer und Gerste, deren schleunigste Beschafftmg im dringenden vaterländischen Interesse lrogt. Von der Vaterlmwsliobe und der Opferwilligkeit der Landwirte wird erwartet, daß dieselben nicht allein ihrer gesetzlichen Ablreferungspsticht genügen, sondern auch noch darüber hrnai^ alle entbehrlichen Mengen an Hafer und Gerste zur Ablreferung bringen. Mrsnutzung des jetzt schon in reichem Maße zur Verfügung stehe:ü>en Grünfutters und Weidegangs, werden hierfür die Möglichkeit schaffen. Je schneller und aus- igiebiger die Lieferungen erfolgen, desto wertvoller werden sie für: die Versorgung des Heeres sein. Die Geschäftsstelle oder der Kom- m:ssiouär des Kommunalverbandes nehmen Anmeldungen zur sofortigen Ablieferung vcm Hafer und Gerste entgegen ^ Beschäftigung von Schwerinvaliden im ^lfsdrenst. Das Kriegsantt erläßt folgende Bestimmung: Jx-j ist verschiedentlich d:e Beobachtung gemacht worden, daß Be- tnÄ-e, Ebenen die vom Festste-llUngsan.sschuß festgesetzte Zahl von Hilfsddmstpftichttgen mcht genügte«, alsbald die bei ihnen beschäf- ttgtm Krvegsinvaliden entließen., um so die Zahl der .Hllfsdienst- psl:cht:ge:r auf das verlangte Maß zu Mi; - e.cn. Das Bestreben der Unternehmer, aiuf dvese Art ihre Betriebe -rirr mit voll leistungs-' mhtgm Hnlfsdienstpslichtlgen zu besetze^ -ft fraglos den Zielen der Krdegsbeschädigtenfürforge Mwider. J:n Bereiche eines Fest- Ibellungs-ausschirsfes ist zwecks Vermeidung derartiger Borkomm- Me ! .™ oer We:fe verfahren worden, daß in jeder einzelnen Gnt- scherdung ermnal die Höchstzaftl der Hilfsdienstpflichtige,: bestimmt, dw^ben aber bemerkt wird, daß außerdein noch ein e Zahl Schwer- bescyÄNgter m diesen BeEieben Verwendung finden kann. In Kocher Wnse wir die Schveakriegsbeschädigten köm:ten mich die Mnpffanger von Invaliden- und Unfall reuten besondere Berück- ,rcht:gung finden. Grundsätze über die Genehmigung zum Ver- t r: e b v o n Ersatzlebensmittel::. Die V^ro ichnung über dre Genehnngung von Ersatzlebensmitteln tritt bekanntlich mri 1 Mm.1918 u: Kraft. Der Staatssekretär des Kriegsernährungsamts hat :n erner Bekanntmachung, die in Nr. 84 des , Reichs- und Staatsanzeigers" vom 10. Llpril 1918 veröffentlicht ist, Grundsätze über d,e Zugehörigkeit zu den Ersatzlebentzmittell: ausgestellt. v 5 i: dieser Bekanntmachung sind die wesentlichen Kennzeichen für den Begnff unter Beifügung von Beisvielen angegeben. Mcht nur die Nahrimgs-, sondern auch die Genußmittel find zu dem Begriff zu rechnen, letztere aber eben mir, insoweit sie als Lebensmittel anzir- sehei: smd, so daß also Ersatz-Tabakwaren der Verordnung nicht unterliegen. Ferner sind die wesentlichsten Gruppen von Ersatz- ^bensmttteln Kusannnengestellt, ohne daß diese Aufzählung als ^fchopfetd zu gelten hat. Anfragen bei Zweifel darüber, ob ein Gegmstand zu den Ersatzlebens Mitteln gehört, sind an das Kriegs- ernahrungsamt, Berlin, zu richten. In einer iveiteren Bekanntmachung des Staatssekretärs des Kriegsemährungsamts in der gle:chen Nummer des „Reichsanzeigers" sind Grundsätze für die Erteilung und Versagung der Genehmigung von Ersatzlcbensmitteln veröffentlicht, die im ^whmeir nckt dem .Kaiserlichen Gesundheitsamt lind Vertretern der bereits bestehenden Ersatzmittelstellen aufgestellt sind. In diesen Richtlinien sind sowohl die allgemeinen GrLrde für Mchtgenehmigung von Ersatzlebensmitteln anfgcsührt, als auch besondere Rickftlinren für die Beurteilung bei der Zulassung lüur Ablehnung einzelner Gruppen von Ersatzlebensmitteln, imb Vvat von Backpulver, Ei-Ersatz, Danillinpicksver und ähnlichem, Gewürzellatz, Kunsthonig-, Marmelade::- Gelee-, Pnddii:gpuloer und dergleichen, Würzen, E^'ttak:ei:, Salatwürzen, Salattunken und Tee-Ersatz, bekannt gegebe::. Industrie und Lxrndel ist durch die mnden Betannttnachalngen die Möglichkeit gegeben, iich mit den Grundsätzen bekannt zu mache::, die künftig bei der Erteilung von Genehmigungen zrrm Vertrieb von ErsatzlebenSwitteln :naßgebend cnn werden. ^ «Kampf g egen die Stachel beerblattWespe Dve Demen grünen Raupe:: der Stachelbcerblattwespe, welche im vorigen Jahre die Stachelbeersträucher so h^nntftahten, treibt auch letzt wredcr ihr Berheerungswerk. Sollte fleißige Ablesung nichts Mitz^en, so legt man am frühe:: Morgen Pavier unter die Sttäncher und schüttelt sie tüchtig. Wenn Thonmsnrehl zur Verfügung steht, wm^u von unten her die Büsche bew>rfe:: :oerdei:, ivo'ourch diese ^chÄUrnge der Vernichtung ^anheimsaillen. N«nst «nd wi^en?chaft. u ~~ Opern- Urau fführ ung in Charl olle»- 2 11 e Hügelm ühte", Tragische Oper von Friedrich mr E Berl::: wird :rns geschrieben: Die Ausführung dieses -werkeo durch dre 'Charlottenburger Oper :var eine Acylmrgsbe- M?E:g von dem geschätzten Mitglied der Akademie nnd des Senats. ^r schon mit zwei Opern ges ch.idert ist und mit cn ehrenvollen Erfolg lmtte, vergriff sich ein drittes n m . ^ en falschen Text geriet: im Gegenteil, diese • Tiarf) Gjellerup's Erzählung bot mit ihren feclifcfen mit den: Kamps des Meisters Meinhard zwischen be- !??orenem Versprechen und abirrender Liebe zu erner erfolgs- tnsvernen Magd, mit dem vornehmen Resignieren der remrn und un^geunutzigen Hanna, schließlich mit Jagdfest und den Brand «r t/ttchle Stofi genug für einen bühneirsick-ernn Musiker. Aber Eysttht der Seele solche:: Bottvurfs unparteiisch, gefühl- nnd gegenüber, er nahm dep Text wie jeden anderen, oyne fern Thoat-erblut entfach: zu sehen, ohne ben zwingenden Drang ai oS?^ f ? ?er Aü^druckskunsr. Die inangelt ihm so sehr, daß E Ee loal-re Oede, ein Gehauftsern von uickstsfagenden, nm: lerchrbefveltei: Floskeln bedeutet. Langsau: erst schwingt er sich au, zu einer^ Hohe, die Anerkennung, aber nicht Lob und Bewun- i^ rU1 2. ^rd^^ Diese Mittel eü:er akadenischen Kunst sind ver- draucht und vergriffen, jedenfalls ani falschen Objekt, diesem schwer eriagdaren und so selten gefühlssicher erfaßten RamPen-Leben, tw konnte auch dieser Wurf keii: Erfolg iverden, obschon sich die Damen Gottlieb und Merz, sowie Genttrer, Roetger und vor Sn-™* sifervoll für iJjre imdaukbaren Partien emsetzten. ^Monke inm-grerte: das Publikum respektierte die Arbeit eines Könners, der kein Dvamattker ist. Dr. Kurt Singer. Vüchertisch. . ?ä.^Enluft. Gerade zur rechten Zeit er» jchernen diese Wa:cherbclder von Heinrich Bertelmann, der vielen mfieren Leiern als Mitarbeiter am Hessenland schm: längst ein Verttauttr :st. Un^re hessischen Berge haben es dem fern empfindenden Dichter angetan, und es ist eine Freude, sich von diesem führe:: zu lassen. Bertelmann versteht es, uns .in unterhaltender mit der Landschaft, den Sagen, der Ge- Mchtt nnd den Bewolmern vertraut zu machen. Das vorliegende Bändchen schrwert uns d:e Berghöhen von dRarburg bis Cassel, H^uberg, Fritzlar, die Landsburg. txn Dornberg, und ,vie sie alle heißen. Tie Wanderblldn b:lden zugleich das 6. Heft der von Zitzer heraus-, gcgck^nen ..Hiessislk«!, D-sejduLe", die sich schnell Enizancf verschafft Drorg Sommer wtuibe mit dem Eisernen Kvmz ausgezeichewt: die Hessische Tapfer- keitsinedaille erhielt er schon früher. Kreis Friedberg. 'nt. Ockstadt 12. Mai. Eine eigenartige Erscheiuung macht sich hier b«ck den Aprikose'.:, deren sich hier sehr viele befinden, bemerkbar. Sie haben wincherschön geblüht.und auch angesetzt Während der kühlen Tage im April ist M:scheine:w eine Säftestockung ein getreten und ganze Aeste mid Zweige sind verdorrt und die an- gesetztei: Frstchte vertrocknet. Tie anderen Aeste tteiMn munter weiter und zeigen arcch eine:: guten Fruchtansatz. Manche Bäume stehen zur Hälfte kahl da. Kreis Wetzlar. ** Gleiberg, 11. Mich. Dan Unteroffizier Carl Winter wurde das Eiserne Kreuz 1. Klasse verliehen. ra. Waldgirmes, 12. Mai. Unte:- der tttalten „Dicken Eiche", unweit 5)vsgut Bubenrod, konnte, vom herrlichsten Wetter begünstigt, an: Himmelfahrtstag lvrsder ein gut besuMes Mis- 'ionsfest gefeiert werden. Wie imn:er, so hatten sich auch! diesmal wieder viele 'der Herren Geistlichm aus den Nachbar gemeinden in len Dienst des Tages' gestellt. Im Mittelpunkte der Feier standen aber die interessanten Mitteillmgen des Missionars Schllrudraff ans Rodbeim, welcher im November vorigen Jahres in errglische Gefangenschaft geriet. Vessen-Nasslm. ** Marburg, 11. Mm. (Privattel.) Das frühere kur- hessische Landtagsmilglied. Bürgermeister Friedrich Sieberl, Ehrenbürger der Stadt Marlnlrg, :st im Alter txm 87 Jahren gestorben. lf Marburg, 12. Mai. Drei Kinder mS der Burgwaldsgegend, die vor: einem tolltmitverdächtigei: Hunde gebissen waren, wurde:: von hier aus nach Berlin in die Heilanstalt gedinchl. Letztc riaehricyten« Der ne«efte Bericht -er Äeere-lektung. ® ro & er Hauptquartier, 13. Mai (Arnttrch.) ^Westlicher Kriegsschauplatz. Kemmelgebiet hielt die heftige Artillerietätigkeit in Bewindung nnt örtlichen Jnfanteriegefechien an. Auch in den ubrrgen Kainpfabschnitten lebte sie am Aöend bielmch auf. Im Anere-Tal, südwestlich von Albert, wurde ein eug- lpcher Tnlangistff abgewiesen. An vielen Stellen der Front tttzte der Feind seme Erkundungswrstoße fdrt. Bei ihrer Abwehr machten wrr mehrfach Gefangene. * . April beträgt der Verlust der feindlichen Luftstreik craste an den deutsch>cn Fronten 15 Fesselballone und 271 ,^ 1 -gzrugr. von denen 122 hinter unseren Linien, di« übrig«, lkrnetts der gegnerischen Stellungen erkennbar abgesturzt Wir haben im Kampf 123 Flnmeugr und 14 Fessel- ballone verloren. Von den anderen KriegHchaupläßeu nichts Neues. Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff. Die aus Rußland ausgnv je jenen Reickisdentsthen und der Kaiser. Berlin. 12^ Mm. (WTB. Nichtcrvtttich) Der geschäfrsfüh- chu tz aus Rußland ausgewieseuen Re: chsdeutschen richtete an den Kaiser folgendes Telegramm : .,Siebelchundett vertriebene Reichsdeutsche aus Rrrßland, versammelt zur Beratung über die Gestalttmg ryv:r Zukunft nach dein Kriege, entboten Eurer Majestät' ehrfurchtsvollen Gruß und dm:ken für die erhebenden deutsck-en Morte, die Gwre Majestät allm Auslandsdeutsck-en erneatt gewidmet haben. Trotz augen- bl:ckl:cher gwßter diot und Entbelirrmg gelob«: auch wir, durch- zuhalte:: bis das deutsche Schwert unserem große:: Volk und Vaterland eine:: starken deutsche:: Sieg errungen hat. Und wenn m:s mesen: ^iege das größere Deuts d)c Reich erstanden ist. :mb w:r AuslmchÄ-mlsck)en wieder zu/ erirster Arbeit hinauszrchen m die werte Welt, dann lverden wir das eingedenk der Worte Euerer Nuaiestät tun, zu Ruhm und Ehre des deutsche:: Namens und loseres Herrüchen deutschen Vaterlmckes!" Darmff ist nachstehende Antwort ergangen: „Seine Adajestät der Kaiser lassen für das erneute Ge- lbdnis tteuen Durchhaltens herzlich dmrken intb den wichtigen Verhandlungen gute:: Erfolg römische::. Majestät hofftm daß die Rerchsdeuffchen auO Rußland in der.schweren Zeit, die sie haben durchmack-en müssen, nur um so rn:ciger ncit der deutschen Heimat verwachse:: sind, und daß :uimenttich die Jugertt bleil-ende Eü:- drücke von der Größe und Herrlichkeit ihres Vaterlandes mit lnnausmimnt. Im Merhöchsten A:fftrage: Geheimer Kahinettsrat von Berg " Deutsche Vorträge in Stockholm. Stockholm, 12. Mai. (WTB. Nichtamtlich) Gestern sprach :n Stockholm als dritter Redrwr im Cyclus des „Jungen Tvutich- laud" Dr. Hartlaub, Direktor des Mnmt-eimer Museums Er behandelte die Zukunft der Kunst und sprach iw allem aber bet: Iinpressiromsmus und den Expresfiomsmus. Sein Vortrag machte auf die zahlreiche ,Bersan:ml::ng tief«: Eindruck, der sich he:tte in Pressebesprechung et: miedecspiegell. «So sckstieß „Dagnes Nyeter" seia:e Ausführui:get: mit den Worten „Dem außerordentlich interessanten und in ungelvöhüllch packender Werse ge- prochenen Borttag, hörte ein vollzähliges :m> atemtt.- lau säendes Publikum zu, das mit enthusiastischem Beifall seine Dankbarkeit zu erkenmn gab." Amiens verlassen Kopenhagen, 12. Mai. „Dailli Aöril" meldet aus A m: e ns: Bis letzt fielen 7000 deutsche Granaten in die Stadt 1200 Häuser wurden gettosfeu. In die Kat Ideale saugen neun Gratralen ein. Das mäckftige Christus-StMÜ>bild der Kirche liegt zerschossen am Boden. Da die Deutsck>cn in letzter Zeit in großem U in sang Gasgranaten benutzeu, verließ die Bevölkernug die Stadl Bm: 120 000 Eirttoohneri: fi:rd :rur :wch einige Hundert zurück- geblieben. _ Maggi s Würze wird stets in vorzüglicher Qualität, ivegen Dtangels an Rohstonett gegenwärtig aber nur in besckrränkten Mengen, in den Hnndel ge- iracht. Deshalb Achtung vor ttnterschiebttngen! Maggi-Gescllscl^»ft 8«08D Berlin tt LL. ' Term für HMesMe in Sielen. dinffibaug zur Himptversammlung «me Mittwoch den 22. Mai 1918. abends 8'/, ev. 9 Ubr tm Zköbler, West Anlage. Tagesordnung Geh-SslSbericht, RechnungSabtage, BorffandSwahl. Gtetzen. den 27. April ML (3S68O) Der Vorstand. 5 sZ Patvnllnla Göttin gßa-Babra. :: Geschützte harr ntttra Waldungen. :: Solbäder all r Art Iah --------- « Baate«h«tag» SetateBe*. -------- Rewiüsrtefl Heilbad bei: Katarrbea der Atmun*aorg«ae, HermMd^n. Blntwrowt, Kifcuenkr«.Qkheit, Kheomatismue, Gicht, Skrofulöse Rachitis, Rfrckst&nd n von Influenza. Laugen- and Rlppenfeilentz. Hebe Lage Inmf ausgedehnter Geblros- iala- tlonen. Gradierwerke. Pneuaialis&fvti Apparate u. Kammern. TnnkknreD. AuskonM und Prospekte durch die Badeverwaltung. 3580 hv »Werra SQssholz L Paketen z. SOPf.-Verkauf 100 Pakete . . 16.— Nk. 300 .. Mzs.- ,. Portofrei. Nachnahme. Ernst & Witt, Abt. 247. Hsnibarc 23. 3431 hv wmm KGM MM ry m l fifSorgen i lip Onop yn i in l c Ufa nüuu fy Ischiandu ndisches Liebesdram ISi | ir a in 4 Akten. ' ; ; v,. - V . .. ■ b 'täte y W Während dieses Gastspiels ist das Lichtspielhaus in der Bahnhofstr. 34 iägl. v. 3-11 Uhr geöffnet. Beginn der einzelnen Vorstellungen pünktlich 3, 5, 7 und 9 Uhr. Mi$, Bücherrevisor Hat noch einige Tage im Monat für Nevifions- und Abschlutziätigkeit frei. Anfragen u.01203 a. d. GefchäsrS- stelle d. Gießener Anzeigers. Hauptdarsteller: Lya ifera Eridi Kaiser-Tifz Friedrich Zelnik Jm M Das verehr!. Publikum wird gebeten,möglichst die N ach mittagsvorste! lungen zu besuchen. Außergewöhnliches verstärktes Künstlerorchester. _ 3603a Gute Jagd gesucht. | 5 O«Mark | sable für Nachweis guter : NeHjagd und guter Nieder- wildjagd. Aabibar bei Ab- . fchlutz. Antritt spätestens ! Avril 1919. Bon Cöln gut : erreichbar. Angebote mit ge- ! naueu Beschreibungen, auch i über Unterkunft, unter K. J. 6560 befördert 3G25s8 Xtndolf loige, Cöln. iiimiiiiiinmnüisniniiiimiiiiümniün lk. 10