Nr. O'l D«r Sietzerssr Xijefttt erscheint ttlqtich, autzer Konntagk. - Beilagen: Stctzever Fümitterchlätt«; Rre-rblsu für -tu Lreir Stttzt«. VcrvqLprelr: nw.mtl.M?.i.S0,viertrv jährlich Mk. 3.60-, durch Abhold» u. ZweigsteUsr tumtflrt. Mk. 1.10, durch die Post Dik. 3.60vlertel- jährl. ansjchl. Beftechz. Fernsprcch - Anschlüsse: für dieSchriftleitungNI Verlas,,S''kjchäüsstelle51 AnschrM für Drahtnachrichten: Anzeiger -letze«. Erstes Blatt 1 L 3 . Jahrgang Samstag, U. Mai PsfifcheEkmÄ»: §ratttsLrt a.A. H6S6 eneral-Anzeiger lk««k»erfehr: Ccwekbroün! Gletzen AwiUkngsrvuö-nrL n. Verlag: SrShl'sche Unio..vvch. u.StrindrsSrrei LLangr. Schrlstlettnng, tzeschästrstelle «.Druckerei: Schulstr. X. anuaßme vsn Anzeige« i die TageSnummer biS zum Nachmittaq vorher ohne jedeDerbiiidl ichkeÜ ^ Srilenprttfe: jür örtliche Änzeiqen 2b vi,für auswärtig« 30 Pf., °ür Reklamen Mk. 1.— ; bei Picitzvoe- schrist 20'/. Auttckli«. Hauptschrittleiter: (tzoetz. Gerant wörtlich fürPotitlk u.Feutllrt»»n Aust. Goetz; Stad! ur?d Land, Permischter». Gerichtsstal: W Meyer; Anzergenteü: H. Beck; sämtlich in Hießen. Ein neuer englischer erfolgreich wleien Gochr-rrKKÄNS. ©rfjinteialel&'n des HoereSgesetzes wL, des irischer Wiber- andeS ist jetzt bex 58orirf des Gei Oer des Friedensvertrages mit Rumänien ist e:n Ereignis, oaS nicht ohne G^.und den Kaiser zu freudigen Telegrammen veranlagt hat, denn wir erhalten damit ja nicht ;:nc völlige militärische Nückenfreil-eit, sondern es kom- men auch politisck-e und btptmna rifd^Sct^ivicrigfeihm und Bennicklungen zu einer vorläufigen befriedigenden Lö- survg. Es war Lein erbauliä^s Schauspiel, in Bukarest Meinung sverfch«^enheiten pvistt-en Bulgarien und der Türkei austemren zu seien, und die erfolgreiche Durchsetzung der uunnttLlöaren Verkehrsmöglichkeiten zwischen Deutschland U'Q der Türkei hat anscheinend nicht ganz ungefährliche Hwi- schcnftuch.ü Überstunden müssen. Noch jetzt ist nickst sicher, ob das Dsudominium in der Norddobrudscha nicht schon recht bald wuDer eine Auflösung wird erfahren müssen; Bulgarien verlangt die Wiege seiner nationalen Existenz ganz zurück, und das schwierige Problem wird uns noch manches Mal beschäftigen müssen. Immerhin ist eine Versöhnung der in Frage kommenden Interessen aller beteiligten Parteien ungebahnt, urrd unsere Diplonratte erhält die Arnw und Köpfie frei für andere dringliche Aufgaben. Der Kaiser hat den Reichskanzler beglückwünscht und, wie dies üblich ist, auch dem Stmussekretär v. Kühlmann seinen Dank abgcstat- tet, es daneben aber noch für. eine angenehme Obliegenheit gehalten, auch Hindenburgs großer, alle andeM in den Schatten stetbmder Berdiensw aus diesem Anlaß erneut zu ge- denkeu Wenn auch der Name des großen Heerführers unter iettecai Mutrage steht, so soll er doch weithin die 'Merke r irren, dre mit den Friedensschlüssen aus deutscher Kultur- arl^ t treu empvrwachsen, und das scheint uns eine Ehrung zu ser«, ’b .r alle Mrdererr überstrahlt. Für gewisse Zirkel des aber ist ;manN der ZdeichstagSmehrheÜ aus stckrum Posten g'lanFt. -st, nttl einem PMtckck)eu ^" c ^ cr .^bi^ seien gewisse Bedingilngen xr e ^ertrag^ rckcht erfüllt worden; besmrders die ^referung geklvisser BedarfSsdofse für die Ukrcmrr sei man sthuldtg gebtreben. So macht sich der Weise aus Bu.tten- 9-xZ? 1 mlt Ha^vissen und sicherlich unter Zu- ruyrung von Klatsch urrd allerlei Gerüchten iminer eifriger zum A^ckoaft frencher Ilnteoesstm. , ^, Jft 1 ^berutffe, gegen die die S&gienntg .HerLIina an^rM>licklich KU kämpten hat, sirrd incht fckMneriger als m-ni mgcn, die auxh anderen Kabinetten, befreundeten und gvgwrrschen, das Leben sauer machen. Das preußisck-e Ab- 9^rdnet-ichauS hat mittlerweile aich die bekarmten „Siche- zur Wahlreform abgelehut. Die „Köln. Ztg." tv baß mit einen! nahen Zeitpunkt der Auf- 7 ^ ALgoordTvetenhauses zu rechnen stst, ivährend der Oä^P^üibt, dre Regierung sei entschlossen, die Wahl- ^"^o^age unter allen Umständen an das Herrenhaus &: r man amrehine, daß sich dort eine Mehrheit PL Wahlrecht mit Sick^crurrgen sinden könnte, eine Arehrl-eit boS myqevcbncten* I- toüxöc - ^ dem auch sei: Hertlings al * derjenige des MnreichsckMi v Seidler, der, um alTeit Schwierig- entwinden die Vertagung des Parlamentes a^^und bannt mrc ein dürftiges amttick)es Oeben bk Stellung Lloyd -l-vyd George muß sich gegen den SffcnNichem Vorwurf verteidigen, er habe die toichtigsten Dats er daS Dock vertröstete und seine Widersacher ablvies und beschuüchtigte, gefälscht! Und General Maurice, der als vertrauter Mitarbeiter Haigs seine Qinellen im englischen Hauptgirartier hat, ist kein Er^berger mit fragwürdigem und lückenhaften! Material. Nach Llot-d Georges Berteidi gungs- und Vertuschungsrede, die er am Donrlerstag vor deni Unterhause gehalten har, ist zwar der Antrag, einen par lamenrarifch'.'n llmersuchungsausschuß einzusetzen, abgclehnt tvorden, indessen ist die Angelegenheit bannt ja noch nicht erledigt. Vielleicht wird Llorsti George bei der entscheidenden Abstinimung im Parlament kein direktes PiißtrauenSvotum erhalten, allein diejenigen, die ihn noch nicht fallen lassen uwtlen. Lassen ganz unverblümt durchbticven, daß er viel auf dem lwrbholze habe. Es ist bezeichrvend, daß Lloyd E>eorge bei den Franzosen noch einen großen Aul)an.g besitzt. Diese danken chm den ftan- ^üsisck)-en Oberbefehl über die vereinigten Heere und sehen rn ihm noch den starken Vertreter des iegesgeustsien Brüten reiches. Füllt ex, so fällt auch das uurtenhaus Clemeneeaus. Der „Demps" hofft, das Unterhaus werde sich hoffentlich darnit begnügmr, daß Lloyd Geor,tzr die Beamten entlasse, die ihin die ungenauen Ziffern übernrittelteu. Welch eine rmverdeckte Blamage der Lügenhelden! Die neue Krisis ^eigt, daß England sich langsam in die Erkenntnis seiner übten Lage fügt. In einem selbst verfaßten Vortoort Lloyd Georges zur soeben erschienenen Sannnluug seiner Reden spricht der Minister, wie mrgl ischen Blättern zu entTieh.nen ist, selbst von der „kourmendeu Zeit der Heimsuchung. Er wird \\z woht !«-ch ecue Zeitlang legleium dann aber wird er, wie Mevhffbo, um „bzz . •> tneile Zauber zu zerspalten", irgend eirres RattenLahus bedürfen und. von der Bild fläche verduften. (WTB.) GrvtzcS HsuptüLLrrier, IS. ME (AMtUch.) tz ^ Westlicher KriegSschüuotrrtz. An den r^nnyfftontrn war die Anlllerietätigkeit tagsüber nur nn Grdiei des Zt)emmel, veiderstilS des Lucebachcs und auf dcm Weftuftr der Arne letchrsl. Starker gener- stcigerrmg in diesen AdststniNrn svlgren ftindliche Borsüße. B>ci ihrer Adtm'hr «mö bei Erkunimnasiürigkeit machten wir Gefangene. Am Abend un& während der Nacht lebte der Artillcriekamps zwischen Yser und Oise vielfach auf. An der übrigen Front blieb die Gefechtstätigkeit auf Erkundunssvorftvhe beschränkt. * * Bon den anderen Kriegsschnupläven nichts Neues. Der Erste Gcneralltuartiervreistrr Ludendorff. * Die Abendberichte. _ Berlin,10. Mai, adendö. (WTB. Amtlsth.) Ein englischer Teilanyriff nördlich vvn Albert wurde abgrwich'en. Ebenst, ßcheiterte ein französtsck-er Dorswß im Walde von Ap remo n t. » Die österreichisch.vngarifchen TsgrSSevrcht^ Wien, 19. Mai. (WTB.) Amtlich wird vrrlmrtbart: Keine besonderen Ereignisse. Der Chef des General stübes. Der cht. . Konstantinopcl, 10. VJfai (WTB.) PalSstina: Beiderseitiges Artillectefcuer rri mäßigen Grenzeu Rege feindliche Patron ülmtätigkert auf dem Os-ftfer des JvrMmS. Bei Win Sin ja wurde ein feindlicher Fesselballon brennend xum Abstur- gebrack^t Unsere Flieger griffm aus 3M Meter Höhe feindliche Mvallerrelager im Jordau-Tal erjvlsreich mit Bomben und Ma- schurengcwehocn cm. Auf den übrrgen Fwu-on rriäKÄ Vm Zu. all den ungeWten Ein neuer Spcrrangriff gegen Ostende. Berlin, 10. Mai. (WTB. Amtlich) Englische Seestrc itkräfte unternahmen am 10.Mai 3 lihr morgens nach heftiger Vrschicß'.n'g erneut einen Sperrangriff gegen Ostende. Mehrere feindliche Selrifft. die unter dem Schutze künsllsthen Nebels in den Hafen riw- dringen wolltei!, umrden durch das vortrefflich geleitete Feuer rmserer Küsten-batterien adgkwiestn. Ein alter Kreuzer liegt gänzlich znsammcngesckwssen außerhalb des FahrwasHrs vor dein Hafen auf dem Gnrnd. Die Einfahrt ist völlig unbehindert. An Bow des gestrandeten Schiffes tmrrden nur nock» Tote vorgeflmden. Zwei Ueberlebeude waren über Bord gesprungen und sind gefangen. Nach bis- Y.'rrgen Ermittelungen wurden mindestens zwei feindliche Motorboote abgeschossen, ein Monitor schwer beschädigt. Der Sperrvc'rsuch ist somit völlig vereitelt. Aberumls trat der Gegner Wen* stl^nleben imd Fahrzeime umsonst geopfert. Der Mef des MmiEads der Marine. Berrru- IV.MreL (WTB. WÄJ gSacüB iNcrLrM der Engl Luder, an die ihnen mck-jeden Zagt unbequeiner werdend« flandrischen Il-Bsvts-Stützmmkt-e hevLNAckoinmen, traf unser Ma- rineLmps ebenso vordereitel wie der erste. Es toux üvzmi3&d*&enj daß die englische Mrnirälität ei bei einem Versuch nicht be.ocrchen lassen würde. Tie Gründe, warum diesmal nur ein Angriff uinm wnroe. L.re i^runoe, warum mesmal nur em Ängrip gegen O^stande erfolgte, sind im Augenlckick nocki nicht zu übersehen. Zwar wurde vor Zeebrügge gleichzeitig mit dem Angriff amen f),f tertbe starker künstlicher Nebel von den Engländern entwiclrtt- jck>och gesck-ah dies osfenber imr zur Ablenkung. Ter Feind er- össrvele am Margen des 10. VLai unr 2.45 Uhr vvn See mk Land i-ms das Feuer auf unsere Batterica bei Ostende; einige Mindert später Nbrrde ein starker künstlicher Webd en&x&l Ms mm Mi- iilirttm vor 3 Uhr östlich Osbende zwer Krerr^er rn dcm ytebti gesichtet wurbcm, setzte sofort von unseren Batterien ffntlie-MwcSl Zielfever ein, nachdem sckwn vorher SperrsDL-r vor die Einfahrt gelegt war. Der eirre Kreuzer drehte nach Westen ab, der andere nach Norden. Letzterer warde dann wieder^>lt im Nebel wieder erkennbar und jedesrnal von neuem beschosstar Um 3.34 Uhr dauckTte er nockTmals vor der Einfahrt ans und sank, Vvn sllrnl Seiten unter schroerstes Feuer genommen, austerkalb des Fahrwassers. Jnz^mschen wurden von unseren Ba tt erie n vereinzekttl erkennbare Ziele aus See beschosseiu Ern still regender und nicht- feumnrder Monitor, der offenbar außer Gefecht gesetzt war, wurde um 4.13 Uhr ausgemacht. Er wutt>e aber gleich darauf vnn Feinde wieder völlig em^rnebeit. Der gestrandete Kreuzer ist nach ausgefundewen Papieren der ,^mdirtioe"^. Unfere eigenen Be rluste firch wir bei dem ersten Unteve nehnien wieder erfreulich gering. Die englische Darstellung. London, 10. Mai. Die Admiralität trW »r^. d«8 die Overatu-n, 1-re bexo-erÄc, die Häsen vori O sterrde ®6 3eet brügge zu schließen gestern aib-Q^d, als der veraltete , .ache geht dre Größe der britischen Scicdcrrage und die schtoeren englischen Verluste hervor. Ein frinbltcher «ngriss ans Cambrai. Berlin. 10. Mai. Am HimmelfahrtLage erstlgL ein ..iüblicher Fliegerangriff auf Gcmbrai. ^ehn Zi. vilisten der rmschädigan BcvölLrrmg sielen diesem an cimm Ferer- ibag ans eil-me Städte dturchgeführton Luftangriff zum Opfer. Gm bvinjahriges K5nd, eine Frau und ein alter Mann be.nwen sich unter den Toten. Gtup Schlappe tzer AKrerckrsner. dlmertraner, stwre Diaschinengcweho-, Waffen rcnd Ausrüsbam^ stücke ein gebrach:. Tie Amerikaner erlitten sowvhl bei ihrem eige, nen Äor^xn. wie bei der Abwehr rurd der VerL^auna ichtoer» blutige Verluste. m UnSzeichnuug elfässischer Mannschaften. Berlin, IO« ,Mai. Bei dem gestrigen Angriff der Franzosen haben sich auch die Elsässer ähnlitt) wie bei -uhlreick-eu früheren Gelegenheiten bei Ablvehr und Nrch- toß besonders bewährt. Der Kommandeur der berreffeuden ^utschml Division äußerte sich voll Lobes über ihre uner- ^ OVX ^rUppen l]I nCCO Taüe, der sür den Feurd so außerordenh. l«h schwere, für die Deutscher dagegen nur geringe Verluste mit suh bcchchte, zuversichtlich wie inuuer. Da» Ende der französischen Fremdenlegion. Berlin, 10.Mai. (WTB.) Tie französische Fremdenlegion existiert, praktisch genommen nicht mehr. Tie wenigen U tbrttebertben, die bei dem UeberraschungScrngrisf bei Hangard den: iHeuffcszi der Meschi' - .»::*:+zc c/.r::. "'sv, fi*is 'n touschce -Äe- fiaNgeinchast. Sie erzählen das tragische Kamnck von der rÜcksdh.', kosen Ausvpsenmg der in der Legion käurpfenden Neutralen. Aus den iin Frieden in Eüri-bÄ-Mbas mrd Saida garnisonierendm» LÄden. Frttnden-Reg im entern wurden durch lautes Rühren der Werbetrommel unter Italienern, Spaniern und Slawen im Ok tvoer 1914 drei M or sch regln reute r gebildet, zu denen als viertes Regiment die Garibaldiner traten. Dieses wurde als erstes ig«0lt«'iert. Mi sckinetn: erst«: Einsatz in den Argonnen erlitt es derartige Verluste, düst es aingelöst wurde und als selbständige FokNKrtivn aus der französischen Armee aussrhiod. ^ Die llbrigen fronten RegiUtenttr ereilte ihr Schicksal im Frühling 1915 bei Souchez. Tie Verluste waren derart, daß die Regimenter im Laufe des Sommers zusamnnnmelogt Werda: mußtar. Aus drei Regi meutern m je vier Bataillonen winden zlto Regimenter, das eine zu zwa, das andere zu drei Bataillonen ausgestellt. .Kaum waren die beiden Mkberen Regimenter einigermaßen reorganisiert, so tvur- dm sie im September 1915 aufs neue in den. Kaurpf geworfen und zivar tv-iederum an der blutigsten Stelle in der Champagne - Ter rücksichtslose Einsatz dezimierte die beiden Regimenter tviederum derart, das; sie zusamstwn mit den Nester des Garibaldi-Regimentes zu einem 'einzigen Frantorregiment zusammen gezogen rverden mölßten. Dieses letzte Frenrdenregiment wurde am 26. April nach Völlig Ungenügender Artillerievorbereitung gegen die deutschen Stellungerr bei Hangard vorgelretzt. Tie Gefangenen sagten aus daß sie zusammen Mttt derr gleichzeitig angreisenden algerischeil und lmprokkanischen Schlitzen des 7. Tirailleurregimentes in ein der artig mörderisches Maschinengewehrieuer gerneteu, daß der Angriff unter schweren Verlusten zusammenbrach. Tie Gefangenen erklär- tm, sich keines, ähnlicheil wirff-amer: Feuers erinnern zu können. Rach ihrer Au fickst hat die Fremtzerilegion a n s g e h ö r t zu e x i - stieren. Trotzdnn bisher nach ;eder Offmsive Ersatz aus Algier und Donking nach Saloniki gesandt wurde und sich die französische Regienrng die größte Mühe gab, durch Verleihung von Anszcicy- tnungen an das Fremdenregiment eine Legion d'henmeuer zu bilden,, ist der Zufluß an Freiwilliger: immer spärlicher geworden und heute seien die Depots leer. Eine tiefe Erbitterung herrscht unter den Gefangenen. Mehr als .55 000 Mann hat die Legion durch Tod oder ^Verstümmelung verloren und ihre Bostrnrmrmg, die einer trorrpe a saerisier, wahrgeinacht. Gnatemala. Berlin, 10. Mai. (MTV.) Die spanische Negierung hat dem Auswärtigen Amt mitgeteilt, daß die Negierung van Guatemala nach dem Dekret vom 30. April sich dem Kriegszustände, wie er zwischen den Vereinigten Staaten und der deutschen Negierung bestehe, anschlicße. Der Diktator der Nkrattre. Rotterdam, 11. Mai. siL. 2t) Eine Reuterdepesche berichtet ans Moskau: Ter Diktator der Ukraine, Skvropadsk: ist ein Feind der Boss ch.e w i k i. Bei seinem Amtsantritt erklärte .er, daß die Ukraine ihre Rettung den Mittelmächten verdanke. Früher sckpn soll er bei dem Ausbruch der russischen Revolution aus der Armee ausgesch'eden sein und gesagt haben, daß T e u t s ck'i land u n b e s i i? g b a r sei. Lloyd Georges Verteidigung im Lrtterhause. London, 9. Ddri. (WTB.) Bor dem gedrängt vollen Unterhaus? begründete gestern nachmittag As g uit h seinen Antrag auf Einsetzung einer Sonderbommission zur Untersuchung der in bem. Bericht des Generals M a n r i c e cnthalterreir Angaben. Xie «Logen der (üesandtsckmft«: und der Lords und die Tribüne waren dicht besetzt. Asguith sagte, es scheine ein großes Miß:>er- stänonis zu bestehen über eine wirklich sehr einfache Sache. Sem Antrag sei keineslvegs ein Mißtranensvotrun gegen die Regierrmg jund auch nicht als solches beabsichtigt. Wenn er es für seine Pflicht Igefalten hätte, ein Mißtrauensvotum vorzuschlagen. so lyätte et Ach den Mut und die Ansrichtigkeit gehabt, dies in unzweideutiger ■®eue zu sagen. Er habe kein Verlangen nach Rogiern n gs sorgen. Ueto to: Brief Mainriccs saMe Asouitb: M-aurwe Muß doch gewußt haben, daß er sich ernstlich gegen bte V.stschvl'i n tvj Königs verge.be nnd daß er fciitd ganze Zuttmft puicl ,ctzte. Asquitb erklärte sich gegen die vorgeschlagen'c' Untersuchung durch zwei Rechter, die doch machtlos sein dürsten, wmn man uyr.m nlcht die gesetzliche Befugnis anerkenne. Er meinte, daß ecne unparteiliche Kommissim: von fünf Unterhansmitgliedern würde m ^ ^ drei Tagen zu einem Eittsckstnß kommen d^.ch Asguith ergriff Lloyd Ge or ge das Wort und erklärte, vrn lautem Beifall empsangen, Maurice habe, nachdem er von dem jjX )den er zwei Jahre lang bekleidet habe, zurückgetreten ser, die von den Ministern abgegebenen Erklärungen angeziveifelt. Jfl £ 8 bncht getan, als er uickst nur Zutritt zur amtlichen Informatton, sondern zu den Mini'bmnl selbst hatte. Lloyc> George fragte, ob es nicht Mauricens Sack)e getlvsen sei, wenn er-, vre AngesegeNhelt für so wichtig gehalten fyily;, daß er Die Tunstvonchr-sten brcchxn mußte, zuerst znm Kabinett oder zu emcm Augeickmldrgten zu gelten, ihn ans den Irrtum auftnerksatn zu machen ^ und um eme Richtigstellung zu ersuchen. Davon ist Er sticht rm germg-sten die Rede gewesen, bis er, Lloyd George den Brus rn der Zer tun g gefunden habe. „Ich erkläre dies für n stÜ N dl g, rtef Lloyd George unter lautem Beifall aus. „.Ummee hat auch feinen unmittelbaren Vorgesetzten, dem Staatssekretär und dem Chef des Generalstabs, keinerlei Vorstellungen gemacht." Er, Lloyd George, schlug vor, die volle »onsguelle, aus der er und Bonar Law ihre Angaben geschöpft hatten, mitzuteilen, lntb forderte das Haus auf, sein Urteil a^ngeben, und zwar heute noch (Beifall.) Sie beide feie* b - a J ] r bi r Erklärmrgen Mamnces von einem uupartelischeu Gerichtshof geprüft würden. Diesem Gerichtshof wurde eme Mienge wirklich vertrauenswürdiger Informationen, E absolut kernen Zweifel an der Wahr-Mstigkeit der ministeriellen 5?tt0 laftot, zur Verfügung l-aben. Lloyd George selbst lange vorher entschiedent M)'-' oan, ern Sonderausschuß aus dem Hause nicht der beste Gc- Tatsachen sei, wenn die Leidens 'Mb. Asglltth selbst habe sich mit Recht gegen eine* solchen Avsichnß zur Ilnterluchung der Mesopotamien-Arrgelegen- f^&SS^r ?re Richter wären gewohnt, die Tatsachen zu m.♦*%£? cm £?*! W satten: aber die seit Dienstag be- durch die Presse habe cs klar ge- mach„ daß kmc. ^Entscheidung irgendeines, geheimen Gerichtslwfes M ?^ommen wertst würde, wesl-alb sich die Regierung cnttchlosleu L-sf^Lk-i°LL >U ^ bm und die or $$ j! tft «JP ITt '7 suhr Lloyd George fort, „zur Prüfung der Angaben von Maurice schrntm. Was den Vergleich der englischen 'Ulte am .1. Jammr 1917 mit denjenigen am 1. Aannar ü 1 ® delttt.t, ,o sagte rch, die Gefechtsstärke der Armee habe zu- genom men. Maurice erklärt, ?ic habe abgenommen. Tic Ziffern die ich angab, waren den amtlichen Berichten des Kricgsamtcs ent- MTL iTr ^lb'u unrickstig warm, so ist Ls verantwortlich wie Köer andere. Aber fte waren mcht ungenau: ich habe mrcki- geforscht. nnd es FjeTfplVf Kirrrflrt^fS foirt i. . -« r . v . r ficm -u hcmdcn rjar Rede von Maurices Abteilung kam und von seinem Vertreter gezeichnet war. Es lautet: „Aus beifolgendem Bericht ist ersichtlich, daß die Gefeckstsstärke der britischen Armee am 1. Januar 1918 größer war als am 1. Januar 1917." sLauter Beifall.) Ich komme jetzt zi> Mmiri^ Ve"gleich de,- feindlichen unv der ver- Die ge,amten Ziffern kamen von Maurice. ^ Die Angaben über die Divisionen in Mesopotamien und Aegypten wurdeir im Kriegskabinm in Gegemrwrt Maurices gemacht, der * dabei nichts berichtigte. Ueber die A u s d e h n u n g der Front sagte Lloyd George: Es ist zutrefseird, daß Maurice in Versailles war. Abev die Folgermlg. daß er au der Beratung über die Ausdehnung der Front teilgenommen habe, ist nicht richtig; er war nickst dort, er war in dem Teil des' Gebäudes, aber nicht im Beratungszincmer. Tie Ausdehnung von Gvughs Front, auf die besorwers angespielt wird, ttmrde im Kriegsrat voN Versailles nienlais erörtert. Darüber fand eine Verständigung zwischen Haig und PotaiN statt; sie war eine vollendete Tatsache, bevor der Kriegsrat überhaupt zusammentrat. Demeutspceck>enö erstattete Haig denc Kriegsrat seinen Berickst. ES bestand der Wunsch nach einer weiteren AnS- dchrnnrg der Front, aber nickst ein einziger Mivber Frmrt tourdv als Ergebnis der Versailler Konferenz übernommen. Es ist kein wahres Wort an der Behauptu'.cg, daß die Ausdehnung von Gmmhs Front auf Anordnung des Kriegskabinetts im Gegensatz zu Haig und Robertson erfolgt sei. Vlohd George fuhr fort: Si? wurde infolge des großen Druckes der französischen Regi emitg und des französischen Heeres ausgesührt, um die Beurlaubung von Leuten für 6k Landlvirtschaft zu ermöglichen, die unbedingt nottoendig geworden ist. Tas Kabinett nahm inr Prinzip an, die Ausdehnung svltte den beiden Oberbomnmndiercnden überlassen bleiben. Tie Ausdehnung der Front wurde zuerst von den französischest Vec- tretenr auf der Konferenz in Botckogne zur Sprache gebracht. Tann kam der Zwischenfall von Cambrai nnd das italienische Unglück, das die Wegsendung englifrf>er Truppen mich Italien notwendig mackste nnd die Ausdehnung der Front eine Zcitlang erschwerte. Schließlicktz regte C l e m c n c e a u an, daß die Frage druch die militärischen Vertreter geprüft toerde nnd im Falle von Meinungsverschiodenl-eiten der Versailler Rat entscheiden stillte. Tie militärischen Vertreter schlugen ein Kompromiß zwi- sckstn den MglisckM und fvanzösisck)en ylnsichten vor, die Sache sollte auf der Versailler Beratung am 1. Febrimr erörtert werden. Noch vorher eiiligtcn sich Pätain und Haig darüber, daß die F r o n t b i s Darissi e aus gedehnt werden sollte. Eure weitere Ausdeh- mrng hat nicht stattgefnTchen. Tie wirkliche Lehre aus den ganzen Erörterungen über diese Erweiterung der Frmtt ist die Wichtigkcckt der Einheitlichkeit des Oberbefehls und ich b-in froh, daß tvir die endlich^ haben. Ticks ist das Tadelsvvtum gegen die Regierung. Und wenn es so durchgeht, so können nur unmöglich nuftre militärischnl Opera- tt>men sortseheir. Die Einigkeit der Ration ist bedroht und die Ernigkeit der Armee ist bedroht. Wir müßten uns damit abgeb-en, sie 9lktcn, Notizen, Briefe und Unterredungen aus den letzten 12 Monaten durckziischnü scln, und das in diesem Augenblick! lZauter Bei,oll.) Ich bin gerade von Frankreich zurückgekommen. Ick) habe ckcnige Generale besucht ^nnd sie sagten mir, w i e d i e T e n t s ch e n jetzt schweigend vielleicht den größten Schlag des Krieges vorbereiten. Ich bitte im Namen unseres Vaterlandes, diesen Schicksal heute Und in den nächsten Wocknen in der Schwebte D, daß man diesen Angriffen ein Ende mache. (Lauter Beifall.) Rach! weiterer Tckbatw imtt> der Antrag Asguitb mit 293 ^ttmmen gegen 109 Stinmden abge!el/nt. Tie Mehrlstük der Arbeiter Partei stimmte für die Regierung. L^aa g, 10. Mai. Dem „N. Cour." wird aus London telegraphiert, daß die meisten Parlamentsmitglieder den Ursprung der ! Krisis in einer ericsien Uneinigkeit zwischen der Regierring und dem Genparlstab erbliMN. Das Unterhaus unterstützt die Politik der UÄerordmrng der bürgerlichen Gewalt über die militärische Foch nnd Harg. Genf, 11. Mai. Die Fachs 5)MUstguartier entstmirmenden Sontzecderichte betonen, daß die Beziehungen zwischen Foch und Haig «ungetrübt seien. Eine Friedenörede Lord Lan»downe». A m| c meldet ans erb am, 10. Mai. (WTB.) „Algemeen Hcmdelsblad" London: Am Mittwoch hielt Lord LansdowNe im Oberhaus wäl/rend der Fanedensdebatte eine Rede, in der er mit Nachdnick betonte, daß der dmch Verhandlungen erzielte, Friede der einzige Wog wäre, um den tivriog ehrenvoll und, sicher zu Ende zu bringen. Tie einzige Alternative wäre sonst ein, knockout blvw. Niemand aber kötme vorher sagert, wann, wem, loo 'Mld um welchen Preis dieser Sckstag zugefü-gt würde. Lansdowne tvies die Idee eines anders aeschlossenen Friedens zitrück nnd protestierte dagegen, daß Unterhändler im Geiste dieser Polittk ver- schcucht Würben, ehe sie rroch Gelegen1)eit hätten, Uyte Dedingimgetst zu n eirn en. . nwi anoere. Aver Ne waren mcht ungenau: ich habe nacki- f. rf V • ^ Wteftt birt4a«a fsin StOTiht bariücr, bftü eins r, k »-ackinimneirdeweguiig hat Hvggrmcgen tu weckt, die erfüllt wertor,nässen. Abg. Laser (natl.): Ich teile die Befürckchrng des Vorredners nicht. Ter Krieg hat uns läe Sckmssensfreudigkeit trickst genornMen,. Gewiß müssen die Gemeinden uitd die Ein-elstaaten arbeiten, aber ohrre eine (ttnanzielle Acilwituung des Reiches ist nichts zu erreichen. Im Oster: hat es bisher an Kapital gefehlt. Abg. Schees (F. Vpt.): Wir nnd gegen die Denrrtzimg vorr Kellerwohnungen als Notbeluls. Auch wir stehen der Kriegerherm- stättenbewegung wohltvolleno gegenüber, bitten aber, nicht allzu große .Hoffnungen zu ertoecken. Tic Gemeinden müssen sich schon jetzt Banlmrd verschaffen. Abg. von Brockhausen (kons.): Tie Vorschläge des Atrs- schnsses werden, hoffentlich crnstirnmig angenommer: rverden. In« normalen Zeiten wäre die Wohruuigsfrage Sache der Eiuzelsdaatew liknd der Gemeintor. Wir smd aber damit einverstanden, daß daS Reich jetzt finanziell mithrlft. Bei der Gewäl/rung von ökftoru muß Vorsicht walken. Staatssekretär Freiherr von Stein: Ich möchte davor war- knen, Hoffnungen zu erregen, die nicht erfüllt rverden können. Große Schtoietigkeiten bestehen, und wir werden mit Ausbiettrngj aller Kräfte arbeiten müssen. Das Reich tvird sich nickst auf Ratschläge beschränken, sonder:: auch nach Kräften finanziell eingreifen. Natt'irlich müssen die Gemeinden uird Bundesstaaten auch das Ihrige tun. Tie gesamte Last ans das Reich abzuwälzen, ist unmöglich. Für die Äohnungsfürsorgc wird nach dem Kriege ein besonderer Apparat gebildet werden müssen. Abg. M u m m (T. Fr.) fordert ein Reichsgesetz über das Heilstättenlvesen nnb Maßnahmen gegen die Bodenspekulation. Abg. Wurm (II. Soz.): Tie Wohnungsnot ist eine Folge des kapitalistischeil Wittschaftsbetriebes. Die Aussprache schließt. Sämtliche Anträge des Ausschusses werden einsttmmig angenommen. Tas Haus vertagt sich. Samstag 2 Uhr: Marü^verwaltung. Schluß Uhr. Aus dem c-auptansschrch des Neichrtags. Berlin, 10. Man (MTB.) Der Hauptausschuß des Reichstages beschloß in seiner heutigen Sitzung ^machst ent- spreck>end einem Anträge des Abg. Hauß (Elsässer), das Reichs-- wirtlchaftsamt um die Vorlage der die Liguidatton de Wendel betreftcnden Verträge zu ersuchen, bevor der nrdgültigel ^ Abschluß -wischen den Beteiligten erfolgt ist. Sodann tvurde tne birtraj die vertag:ge. Anssprache Über die Ostpolitik un1etbrock>enü Beratung des Umsatz ft euergesetzent Wurfes wieder auf-» gerwmmen u:ld beschloften. die prürzipiellen Fragen in allgemeiner Aussprack)e durckMrbcraten und darauf die einzelne:: Anträge ohne vorherige Abstimmung ennm zu bildenden Unterausschuß zu überweisen. * Regieruua und Branntwemmonopor. Berlin, 10. Mai. Im Ausschuß des Reichstages zuv Vorbereitung des Branntweinmonopols gab Staatssekretär Graf v. Roedern die Erklärung ab, daß die vev- bündeten Regierungen nicht in der Lage sein würden, sich an tot weitere:: Beratungen des Ausschusses zu beteiligen, ,uemt die au.h Ablehnung des Gesctzentwilrfos und Einscchung eures Unteraus-, sckmsses zur Lsusarbeitung eikws Verbrauck-abgabengesetzes abzielew- den Anträge angeumnmen würven. Yer LeeMeg. Neue A-Boot-Erfolgc. Be-rlin, 10. Mai. (Aurtlich.) Neue U-B-ovterfolg« im MiItelmeer:-sechs Dampfer und ziwei Segler von zusammen über 25 000 BRT. Unter den versenkten Schiffen besartd shch der portugiesische bewaffnete Darnpfer „Äveirv^ (2209 BRT.) mit Ladurrg, Material und Pferden, sowie der englische Trartsportdanrpfer „Welberk Hall" (5643 BRD.)„ der anscheinend Munition geladen hatte und unmittelbar: nach dem Torpedotreffer unter gewaltigen Detonatione» sank. Der Chef deS MmriralsbabeS der Marü«. Der Kampf EirglandS um den Echtfftzraum. London, ch. Mai. (Rertter. Die Admiralität meldet: Der Bau neuer Handels! ch i f f e lvährend deS ersten Vierteljahres 1916 betrim 320 2d0 BRT. m: Vereinigte:: Kölüineich und 544 327 BRT. in alliierten und neutrale:: Lünderu. Tie Gesamtsumme für das Jahr. 1917 beträgt 1 470 312 BRT. Im i April 1918 snck) 1115o3 BRT. im Bereinigten Königreich in Tienst gestellt worden gegen 1.61 674 BRT. im März und 56 566 BRT. im Januar 1918. Tie Jahrestostellung für das am 30. April abgelsusene Jahr betrug instzäsamt 1 279 337 BRT. < mcd wies ein regelmäßiges und progressives Anwachsen gegen! das Vorjahr auf, in wAchem insgesamt 749 314 BRT. hergestellj i wnrto:. Ter Ertrag für April 4918 war 60 % höher als der für April 1917, ungeachtet des großen Anwachse::s der Zahl to? wi etohergeftellten und in den Timst zurltckgekehrten Schiffe. * N Msterdam, 10. Mai. Aus Hock van .Holland wird gemeldet, daß der gestern ausgefahrene englische G.e l c i t z u g, der aus vier Schiffen bestand, nach dem Neuen Waterii-eg rückkehrte. Man hörte auf der See fortwährend Äeschützfeuer und es kreuzten den ganzen Tag Wasserflugzeuge längs der Küste. Aus dem Reiche. v. Knhlmann in Berlin. Berlin, 10. Mai. (WM.) StaatSfeki^tär v. Kühr- mann ist heute vovnnttag auf dem Anhalter BahnhHf eingetroffen. Zu seinem Einpfang ivaren der R e i ch s k a n fr ler und die Staatssekretäre der übrigeir Reichsämter er * schieenen. i Eine Erklärurm des Vorsitzenden der Zentrumsfraktion. Der l in, 11. M ai. Vom Vorsitzenden toZentrumsfrak- tion des Recchstages geht :ms folgende Mitteilung zur Bcröffendi lickstmg zu: Ueber die Ncittrvochsitzung des Hanshalksausschusses des' Reick)stages sind eine Reihe nnzMresfender Mitteilungen in dev Presse veröffentlicht wordon. Falsch ist, daß ein Anttag Erz--« berger eingebracht wurde oder daß er für das Plenum in A,^-- siebt aestellt wvrdei: sei ttutresfenb ist nui-, daß im Laufe der Ev- to Oslsragen mt® sicht gestellt wvrto: sei. Zutreffend ist nur, d örter:mgen Richtlinicin für die Behandlung , . _ Redner des Zentrums genannt worden sind, daß sie sich abest nicht zu einem Antrag verdichteten. Mlc arrderen Rteldmrgen sind ebeusv falsch, wir die Tarstrllnngru. daß es sich um einest stoß gegen Hertling" oder gegen oie Oberste .Heeresleitung ge- bimdelt habe. Tie ZeittrnmSsraktüm m:d keines ihrer Mitglieder? ist so töricht, den politischen Gegnern diesen Gefallen zu erweisen.. Tie Männer der Regienrng, die ioesenttich durch das Vcrtraueiq der Zerttnnnspartet imterstützt.in ihr Amt kamen, haben nach wie vor das volle Vertrauen to Partei. i. Köln 11. Mai., Die westdeutschen Zentrums^ blätter äußern sich wrtgesctzt in sehr scharfer Weise znm Vorstoß Erzbcrgers gege^: Herttmg. Tie „K ö l n. V o l ks z t g " erklärt: „Nach den Ereignissen des letzten Jahres nnd nach der Stellung Ei-zbergerS zum Reichskanzler wer ein Posiköß di.'es Abgeo:dnetei: gegen den Reick>scan.zler zu erwarten " Das Zew> tnmEatt „Essener Volks z ei tun g" stellt die kategmckichc Frage. --Wer :st!ber ?rühver des Zentrums? Es liegt ebensowenig m vaterlaudischem Jnterrsw wre im Interesse der Zentrums. partÄ, daß es to: Anschein gewinnt, als gehe daS Zentriun un Vcrem mrt der Svzmldenwkratie daraus aus, der Regienma SckMerkgke:ttm zu bercntcn. Im Lande wünscht man dringerch daß SL¥S im, W lt ttlraswr Herkling eine starke Stütz! biexbt. Der „Münstersche Anzeige^ erklätt: Erzbervai ®n vöMo toxxt uf«. Dte SarMinjkmjtii, " Jfe emp*l *"» der MrM'* j^jvryft lonicn unW>tngt ein sehr crnjtea Wort sprechen müssen. » ^.Eieelin, 10. Mar. (WM.) In der Sitzimq des Bundes. ir-lNDe der Enlirnirf oirces Gesetzes' Aur Abänderung das Vsiesetzes betvesfend Gelväynnrg einer E n t > ch ä d t g u n a an dre Mrtglrevder des Reichstages vvm 21. Mai 1906 onger«nmnen. Berlin, 1t. Mm. Der ReichsfQ^LlbAVv^ieve Ärvsessor Tr. «eumann»fcoicc, Mitglied der Fortschrittlichen Dollsparnä und ^chrMM-rer des Rercl-slagsbuwaus, ist gestern nckchmittog während «c Reici>-tagSfibimg schwer erkrankt. Er erhielt MMcirlK wm serneln Fra ktraus kollogen Dr.Slruve LcHtliche Hilfe und wurde «.«m E Nachmitt-ag et.cer Klinik Mgeführi. Neirntom^H-ofer, der im ^ahcr jcrW, hatte t-vn Krie.zsüemm» an bis vor tvemigen -llM-natr.n als Hrruptmann im Neservepamst gestanden.. A«A S^aHt mnb €an$, Gießen, den 11. Mai 1918. bäurisch sich als .^mstschristsi-etter. Oberhessischer Kunstvereltt. wu-rrige Ansstellrmg, welche diese Wock>e eine teÜweise " ' " '.b' - —- LebenSmittelmarkett. ^üc die Zeit vom 13. Mal bis 10. Mai ISIS haben nach stehende LöbenKmitlelmarken Gültigkeit: Brotmarken der 20. Woche, gültig vom 13. b. 1916 - 19. 5.1916 Buttermarken „ 20. , . „ 13.5.1918-19.0.1918 nleifchinarken, 2S. „ . . 13.5.1918-19.5.1918 Kartosselmarken, 19. , - * 13. 6. 1918 - 19. 5.1918 Seiseninarken für den Monat Mai 1919. Ein Umtausch verfallener Marken findet nicht mehr ftatt ; ebenso wird für verloren gegangene Marken kein Ersatz gewährt. Neuanmeldttttgen uud Anmeldung von RengeSoreuen haben unter Vortags der nötigen Ausweise, insbesondere der LebenömiitelsAttSweiSkarte, auf dem LebensmUtel- amt ru erfolgen. Amzüge innerhalb der Stadt und Wegzüge von Gieße« ft«v in den zuständigen Bezirken auzttmeldc». GeschäftHfiunden de» Lcbe»»smlttelamte» vs« »—12 Uhr dorm., 2 —6 Nhr nach«. • Markenausgabe ^ Urlauber: vourttags von 10-13 Nhr vormittag». ** Am tliche. Pertssnal Nachrichten. Der Grvß- har am 8. Mai den Benvalter der chkru-raisch^i Mmit und der Mimt fttt Ohren-, Nasen- und hatskrank- ^audesunrDersitüi Gsorg Jllng Kum Universi- llrts-Reirtaml'marrn bei der Landesnnrversität und den tttnMMsplvanten Heinrich Frormdlreb aus Lllsfeld mm xxr.-iiwltn* der vvrgenumrken Klinik, beide mit WirLme ^^^18 an, ernannt. — Der Großherz-oq hat am ?' Greb aus Langen mit Wirkung vom. LÄ*? Schreibgehilfen bei der Zentralstelle für di« Landesstatrstik und den Geometer 2. Klasse Geora parrng aus Elsheim mit Wirkung vmn 1.. April d. ft. an zum Geometergehilfen bei der Kuliurinspektion Mainz onurmit. ° 6071 76 9°^ r>cr M XteSxat der cmer. rrä>. Sha>W[or der NaffischrA Philo eh. Hosrat Dr. Adolf Phiirppi uec emer. rrco. P jjßtc « der Lmidesurriverfitäl Geh. n!\iZ 7i. rT,.u r- *11 ^ fernem am 1. urtricx 1893 er- ^Hmd- 1890 bekleidete Professor W*iW da-, Rektorat bei Greßener Hochsä-ule. Seit seinrm .. *L a?. r v^fchiri-eivM Orten, w&cU hu cä«i^ Die nr , - —. ,.'o, —jv u.ie teilweise ferbmnfRö erfahoen hat, verb-leibt mrr no^li einige Tage. An übrigen nenwifen wir au f die heutige Besprechung in diesem Blatt. Die nächste AusMlung bringt Werke von Pws?ssor Steinhaufen, Poasessvr Max Fritz, Paul Segisscr und Olga Hastelmann-Kurtz. «. ** G r a s v c r st e i g e r u n g. Wegen rÄrgeschrtttenen Wimises laßt die Stadt (^ies^en die (^rasernle V-on 15 Aeorgen städt. Wiesen im Allen Tri sch an der Grünberger Straße zur eiiunaligeri Aberntung an Ort und Grelle berstei^rn. Näl/eres siehe, Be.kanntmcchung. ** Numänis che S t a a t s a n l e i he n. Auf die Be. kanntmachungen in heutiger Nummer loird besonders verwiesen. Kriegsbeschädigte dürf^ em Ausschrribmr der Krtegsiell-Ame'ngestllichafL m LelpAig interessiere^^ nach der diese Geseuschafl an niiegsl«oschDigLe leihweise föcntiwfjen lmrcr anonseu BÄnngirngeu zu Zuch!^-^Äm al>geben will. Diese Bc- sttmmimgen Ijnnvn bei der EeschüslssMe des Kvcüs- und Orts- m^ichusst's, für die Krieg s be s chädig ton - F ür s o r g e jvirch- '.l atze 16 im GSverÄchttus em&Mjen werdcsr. ^Lichtspielhaus, Bahnho-fstraße 34. Erich JDaifer^ Tip und Friedrich Zelnit spielen die Hauptvol'len in dem Fnmwerk „Die Nase von Dschiandur^, das in den nächsten Tagen hier in Gießen ziur Äufsührung gelangt. Heute tritt Pola Negri in „Zügelloses Blut" auf. Sicl-e Anzeige. LanLkreiS Giesten. Groszen-Buseck, 11. Mai. Der Hilssschwefter des hi-esigen Allc-e-,<7raue.n-Vererus. Mathilde R ühl, wurde vvm Groß- iprm das AiiIitär-»SaiätLts!rvnz verliehen.. ** 2airgd, 11. Mai. Das Eiserne LkreuZ erhielt der Land- sturmmann Rudolf Klös. 0 . Ö Stetnfceim bei Hungen, 10. Mai. Schon vor lächevcr bet (vesrech Gottfried N ickl n S, Sohn unseres Bürgermeisters, mtt dem Eisernen Kr«ch «usgEichnet. Dieselbe Auszeich- nmrg «hielt det Kahk« Ludwig Bette bei einer MunitwnS- kolonne. Beide sind Inhaber der Hess. DapferreitSdenLuLitzLn Kreis Alsfeld. . JPJ: ^ ü 7 . 1 ^ r - ° ^0. Aixri. Eine der wichtigsten Kul- ttrrpfbmzen m imm Knege ch wogen der Oslknappheil der Wmtersamen oder Raps. Daher ist mch das Zirteresse Erlich, rt leiNSlt Stand mrd ferner Entwicklung widmet. Beide smd durchaus gut. Dre Blutezert ging rasch und günstig vorüber; ^ ^ste Imps l-at ausgeülüht, nur verspätete Feloer leuchten noch vn r L ££. Dre Menge der Felder gegen die Friedenszeit ist mr. Desscn-Nassus. - ?«.ukfttVt erum nne zwüstündige Störung auf der Straßenbahn nn da die Ersatz.maschmen infolge Ueberlastung Dienst versagten. Dre VermalNmg machte sich notgedrungen ^ sutschlufMi . den Verkehr weiter enrzufchräuken, es wr.rdcn deshalb wreder nnAe Lrmen still gelegt, die seither in Betrieb gem waren. Die Ersenbahndivektion hat neue Sonderzüge nach Openbach emgelegt, um den Strastenbahnveckehr m entlasten. -r>?» rE *vr ^ gesamten weidm Mvttüu-en tm Zvvloga,ckien Garten wurdet um gepflügt und ^ «^^^^itelanzuckit für die Garterrtiere benutzt werden BalmengEit beirecht dieses Jahr uüeder zum gröhten Telle Ge,ncheMck)t um den KLemgartnern die richtige Pflege und den sorgsalttgen Anbau der Gemüse zu zeigen und ihrr Bestre. u re st' .Anpstanzung vorzüglichen Pflanzeumaterials zu ^ GErl^tOsaÄl. Fe. Wiesbaden, 10. Mai. Ter drinM-'d des kürzlich ia Höck-st o. M. vmribken Raubmorixs verdächtige 29jährige Fabrik--' arbeüer Ludwig SRarrco aus Nied, _ gebürtig an* Münster int Taunus, hatte sah heute vor der Strafkammer als rückfällig ec Tied w'gen eines schweren Einbruchsdiebitahls in jtriir^l, wo chm ein! Anzug und ein Ueberziel)er in die Hände gefallen^ die er aber, als er verfolgt wurde, fortgeworfertt zu verantworten. An HänddU imd Füsten gefesselt wurde der An.gellagte den Richtern vorgejührt. Gegen Reimo, unter dessen Vorstrafen sich bereits längere ssacht- hausstrafen befiicdeit, beantragte der Staatsanwalt eine Zuästhaus-- masc von zwei Jahren. Das Gericht liest afcr Milde walten, da Remw sofort ein völliges Geständnis abgelegt, und nahm ihn nuL m eine Gefängnisstrafe von einem Jahr. Gknge^ndt. iFür Form und Inhalt aller unter oteser Rubrik stehenden ArtikcL übernimmt die Redaktion dem Pudtikum gegenüber keinecleß Verantwortung.) Man soll zwor in eisenharter Zeit sprachjliche Dinge nicht auf die Goldwage legen: immccl/m erwartete man von dem Krieg nm Ersr-arkuNg des Sprack^e:mssSns. Die merkwürdig Wortbildung „„Selbstversorger" (für einm, der sich selbst versorgt) fällt ims glücklicherweise nicht zur Last, wohl lcher der aas den Kärwjfelmarkeu hartnäckig fesdgehalberie Aufdruck „Kartostel". Soll durch die Einzahl die Spärlichkeit der sLwlleufrucht angedeuteL einem Dchaustrrster prmrgen sah; „Wiirswerilrls von unterwer-, ttgeii RrnD-em"'? Das geht doch tvahrhaftrg noch über den ,chackiec-, ten Blacl>sabrikcmtcn^ !-> —jl Vermischtes. * GudeNsberg, 10. Mai. Im nahegelegenen Besse bat heutc früh der Steinbrucharbeiter Hausmann seine Frau erschlagen^ gemeiirscrm nvit sermm Elbwii die Leiche auf de'n Boden gesch-leppc und durch die Bodenluke Ss * s £3 & o « ■8.2? i I Zz 3 £ -b n jO . ß "« Ua'Sl Ci Op“S 1 fls? W«i«, r (fi 62 CO örr ’fr u = 1 L-Z 10.* 2" — 19.b 10,1 60 7 10. 9" - 13,6 9.2 79 — _ 10 11. 7" - 1ll3 8,8 97 - 9 1 >3chste Trm perortur am 9. dl, 10. Mai 1918 Locifarrin-Tfüietten Niederjchlag 0,0 mm. 1918 I Nebel, Regen auiklär«, warm Siebe! ^ -s- 13,0* 0. -st 9.5^0. HslzZlliik!,ur!l!!K kt Lüöt Siegt«. 9 1 / ontag den 1 ai 191 8, vormittags den Waldungen der iremmnlö, Avt. 24-32, meistbietend 98 Stück Nchen-Terbstangen 4,20 Fstm. (für Deichsel und Langwiede geeignet). t-i Mtlm-Terbstari-icir 19,03 Wm. LÜ ftojae,. 1,85 Fstm. 0 Stück FtchtM-Boh^mstairgen 0,42 gftm. 3 Rm. Erchen-Schell Holz. 1 Rm. Kiefern-Scheithol;. 9L Rm. Eicken-Knüppel. 1 Rm. Kiefern-Knüppel. 29 Rm. Fichten-Knüt'vel. JK fl*™ (Durchforftmrg). am Erchen-Rerstg (Durchiorstimg). 460 Wellen Fachtew-Reisig (Turchsorsttrng). ux^.^7 ' te ^l^nmienkmrft ist an der Strangswiese. Hvlz- hmüstcr smd vom Mckbretm aissgeschlosstm. Jeder Steigerer darr nur sem-eu Eigenbedarf stt-s-rn. Gießen, de» 7. Mai 1918. 35106 Mr Oberbürgermeister. I. V.: Krarzien, VeigeordEr. M Erschöpfte, Ueberar&eitete, Nervöse. Sehr bequem auf Reisen. In Apotheken erhältlich Preis Mk. 3. Tubnnssionsvrrkanf von Nadelstammholz bri der Stadt Gießen. - Aus den Waldungen der Stadt Giehen tm Bezirk «2.^74 ,0t-mr den AbteUungen Hl ul), 57, 58, 74, ioi 101 111, 116 sollen die nachstehend ver/teickn-- verkaus?werden. ^ Nadelstämme tm SubmtssionSwege tlos 1 bKiefernstäm. v. 90—39em Durchm. «Nt 2,22Fstm. sniS«. " " * 6,44 „ nun 4/1)3 „ ff n n n 10, Ou „ ff ff ft n 9,46 n ". ft n n 0,56 „ „ 155,68 „ DIE LEIPZIGER haben ihre Stärke in dem von keiner ähnlichen Einrichtung der Weit erreichten Befuch durch Einkäufer färnt« lieber Warengattungen. Ihre Kaufkraft macht es dem Fabrikanten rur Pflicht, Ge mit feinen Muftem zu befuchen! Her?bE-Mafrermefle 25 .- 31 . Au.?. 1918 Jede gewOnfdite Auskaaft über Befuch, Verffönftigutt^en ufv. ertdit das Meßamt für die MaftermeiTen in Leipzig 2 8 3 6 4 15 5 14 ß 10 7 337 8 633 unter 25 „ Grubenholz Ll , , "... whiim u:;ui‘ ^<>tchtenstlim. v. 40—4llem J. tt „ 30-39 IS : - • * 21(192 £• 25-29 20—24 ,17 5,33 ^ 13(53 „ 18,08 „ 22,63 // 57,49 » 95,92 „ 300.02 umer 20 .. „ „ e und mit der Rinde gemessen. 9 „ 10 r, 11 „ 13 n 13 23 " 14 r>4 ; » 5 51 m »16 488 "17 1118 „ nickt ent^'UnabschNstie nno intt der 3kinde m iS (U,W 1" 6«f ®rtmetf#n ncrdal. Po« LieinnKo ü i nc(,t uns den Fenmcier und (ist für jedes beit wir.”&[ ^'Oigeben. Gegen ausreichende Sicher- l ). b/ovember 1918 gewährt. »■ s«iuräaär‘»a« fey.^ ^ gABwTO'tiraaMg r,«a°r,chNü''K,b« "t «iti»<|enO(li Mt »nott Hä l, ltr l, hmf t l ; 2nJr*® c ’^ n . 1 r‘V M wende mnolun-n cri/.li «Tfi' ®ititeti, den 2». April isiü :j2W R S>t Cbetbüraetriietfttt. 8.SB.: «rtowtineter. mmsMzmmsmmEmrnmz Käufe gegen sofortige Kasse für meine Versand-Abteilung (Erlaubnisschein für den Handel mit Tabakwaren liegt vor) 35G8hv Si^ai*ren in allen Pre La ;en. AenöcrstePreisanffobotemit Aufgabe d. \ örräte und evtL Nachlieferungen an H. W. Schötilar, Leipzig, = Weatstraße 3!. = ^ fssBBSKamimams/ssmämi ckulcrm übe (g rü n >?.wt sch Bieber ad he im verlor. oU °i U [>3 h i SiaP jaagBh. Sodhsi«. Engl. Unterricht und Konversation für gebildeten Herrn gesucht, slngeb. m. Pretöang. unter 35.4 an den Gieh. An-, erb w'irjxVwa« Grasverstkigerunl; der Sind! Liehen. vorgeschrittenen Wuchses läht die Stadt Gietzen J r> ?ädt. Wie ru tm Alte« >. lllli au dre Griinberger Etrnüe Tonitetwtag der» 1(1. Mai 1918, nachmittags 4 Ubr zur rin maligen Abermung an Ort und Stelle versteigern Gtegen, den 10. Mat 1918. Wvü -er Oberbtirqerinetster. B.: Krenzien, Beigeordneter. Gesucht wird Grundbesitz je ,l. 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Ratten, Mäuse, Wan-e 'vwie ikgltch.Hun-nnge-.teh ueniigl nn er (Garantie n» Verschwiegenheit oiüi 1/ Kriuitü, KamMvrllg« Me2,Q.Käsig, f. einen Husen stall geeignet, billig zu verk. LSarLir. IS. pu-t. 01590 Nadwasche reinigt unter Garantie gröhter Schonung. Waschanstalt Schwa» Liebigstrage 63. 11210 Wir laden hiermit die Friseusen der Stadt (Sieden zu e.ner Versammlung n Montag den 13. d. M. am-- VVM W1 „ abendL V*9 Uhr, tm Hotel ktatserbos ein. Der Vorstand d. Nriseur» u. Verückenmachcr - Innung. VML4-M iiicUürg. Nr. P9 ZVetteZ Blatt Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhefsen) Samstag. ((. Mai (9(8 iruanrgHKXJta Au» Stadt und Land. Gießen, den 11. Mar 1918. ** AllSKei chnun g. Gardist Otto Biedenkopf wurde mit dein Eisernen KDeuz 2. Klasse ans gezeichnet. — Untewffizier Willi Weis wurde mit dem Eisernen Kreuz 3 .Masse ausgezcicharet. — Landstwhrinann Carl Müller «Hielt das (»ferne Kreuz 2. Klasse. ** Beförderung. Ge fr. Georg Do dt, bei einem Staffelstab im Osten, wurde zum Unteroffizier befördert. ** Anlag-enmusik findet Sonntag den 12. Mai, vormittags 12 Uhr, in der Nord-Anlage mit folgender Svielfolge statt: Ouverttire zur Oper „Martha" von Fr. v. Fiotow; Walthers Preiclied a. d. Op. „Die Meistersinger von Saintbetg" von R. Wagner; Fantasie a. Op. „Traviata" von G Verdi; Ungarische mr^c Nr. 5 und ß von I. Brahms; Abmarsch in die Quarttere, Marsch von '?/ankenburg. ** Gieß euer Waldbüh n e. Wie uns mitgeteilt wird, hat Dr. Be rnbeck mit der Direktion des Nauheimer Kurhaus- rhoaters (Hofrat S t ei ng o e t te r) mehrere Gastspiele vereinbart, die in diesem Sommer auf der hiesigen Waldbühne (Gießener Freilicht-Bühne) ausgeführt werden sollen: Komödie der Irrungen (Sbakest^lirc), Wenn der junge Wein blüht (Björn- son), Laune des Verliebten (Goethe), Der schiene Ruf (Blumenthal). Die Rollen in diesen Stücken sind nur von Berufsschaa- spiclern besetzt. Man wird also Gelegenheit haben, nicht nur liebgewonnene Kräfte draußen wiederzuschen, sondern auch neue kennen zu lernen. Die Regie für diesen Sommer hat Herr V o l ck, Mitglied des Stadttheaters, übernommen, der außer den ge amten Stücken auch noch solche einstudieren wird (vorausgesetzt daß öS seine Zeit erlaubt), in denen geeignete Persönlichkeiten aus der Bürgerschaft im Verein mit Künstlern von Beruf in griißerw Rollen zu Wott kommen sollen. Weiteres über die Eröffnung der Spielzeit u. dgl. nt. wird demnächst kknntgege&en. ** Vom Apfelblütenstecher. Nachdem jetzt die Apscl- blüte Zu Ende geht, sieht man erst, welchu Schaden der Avsek- blütenstecher in diesem Jahre leider angerichtet hat. Man findet ss viele Apfclbttüatknospen, die nicht zur vollen Entwicklung gekommen sind, sondern vor der Entfaltung welk geworden waren roid min rostbraun aus sehen. Vielfach hielt man sie ft'ir erfroren, rmd die Annahme lag auch nach den zwei Froslnächten um den 20. Attül nahe. Oeffnet man aber eine solche Knospe, so ftndeü man darin die Larve des Apfelblütenstechers; en den meisten Knospen findet man auch noch die Stelle, die der Käfer mit seinem Rüssel angebohrt bat, um sein Ei in den Fruchtknoten ablegen zu können. Tie fußlose, gelblich Larve mir dem schwarzen Kopfe, die durch das Ausfresson des Fruchtknotens so großen Schaden anqe-< richtet hat, verpuppt sich jetzt, und schon Ende Mai kommen die neuen Käfer aus, die in manchen Gegenlden auch ,.Brenner" heißen, tvcsil msvlge der Tätigkeit der Larven die beschädigten; Knospen wie verbrannt aussehen. T-er kleine Rüsselkäfer ist aus schwarzem Grunde grau behaart, am Halsschild und auf den Flügeldecken heller imd mit einer grauen Querbinde gezeichnet: Beine und Fühler sind rosttot. Ec überwintert hinter den Rmdenschuppenr nrnd am Fuß des Stammes in der Erde. Tie Käfer werden am Teer- und Leimringe gefangen, wenn sie sich in den ersten Avrillagen aus die Bäume begeben und den Stamm hinaufklettern. Nach erfolgter Paarung bohrt das Weibchen mit seinem Rüssel eine Ocsftamg in die schwellende Knospe, dreht sich darauf herum, legt ein (L in die Oeffnung und schiebt dasselbe mittels des Rüssels lns ins Sintere der Knospe. Bald entschlüpft dem Ei die Larve, tue alslurld ihr Zerstöruugswerk beginnt. Kommen bei gi'instiger Witterung die Knospen rasch zur Entfaltung und zum Aufblühen, w gehen dre Larven schutzlos zugrunde. Daher kommt es, daß in diesem Jahre an den spätblühcnden Apselforten der Schaden durch den Apfelblütenstecher nur gering ist, weil die Blütezeit später günstiger ivar als bei den frühblühenden. Ter beste Schütz Fegen diesen Schädling besteht darin, im Winter die alte Rinde der Bäume ab-zukratzen und im April die Käser beim Eierlegen herunterzuschütteln, sie sorgfältig auf untergelegten Tüchern-zu sarw- moln uüd zu töten, sowie fte durch die erwähnten Lcinttinge zu sangen. ** Schwarz-Weiß- Lichtspiele, Selterswog 81. Von heute ad tritt Mia Map in ihrem neuesten 4aktigeir Fttmschauspiel „Der schwarz Chasseur" auf. Außerdem spielt Paul Hetdemamr in dem Lustspiel „Ein Jagdausfluq nach Aerttn" die Hauptrolle. Siehe Mgzeige. r Kreis Schotten. 10 Mai. Auf der kürzlich stattgefundenen Gruncnmg-'versammlung der Wagtrermeister-Jnnung für die Kreise Friedberg, Biibmgm und Schotten wurde eines 81jährigen Lauern aus einem Kreisvrbe Erwähnung getan, dessen vielseitige: jmmfnerttgreit wohl kaum über boten werden dürfte. Ter Mvnn ist znnÄi/jl ein tückstiger Landwirt, noch heute aber sck>ätzt nran ihn als cnlsgezetumelen Wagenbauer, geschickten Schmied, feinen Su'iri- hwier imd Maurerpolier: er schnrichet Nägel, führt die verzwicktesten Lotarbeiteu aus, stellt alle Arten Bohrer her, ianr die «uoersle.i Spinnräder, ist im M-ühlenbauwesen ungewöhnii.ch bewandert und hat viele Wassermühleir im Kreise ohne fremde Hilsc gebaut. Jede Rcparattrr au Maschinen jedweder Att fühtt der Greis aus. An der Dampfmaschine ersetzt er, falls es nötig ist, den Heizer. Turmuhren und Stubenuhren bringt er wieder in Gang: Saug- und Druckpmnpcm setzt er in Tätigkeit: streikende Kirchm- orgeln repariert er Und ersetzt untauglich Pfeifen durch neue. Er mackst quietschende Ziehharmonikas wieder wohlklingend und dreht den Müllern die schweren Mühleisen mit kunstgeübter Hand ab. Dazu ist der Alte ein Freund der Frau Musika, der zu Ehren er Klarinette und Trmrtpete bläst Und was dem alten Meister in allerlei Künfteu auch so leicht noch keiner „nachgemackst" hat, ist dies: Er hat sich zeitlebens noch mit keinem Menschen gezankt. Jeder hat ihn gern und schätzt ihn hoch ob seiner edlen men säst ich en Eigenschaften und seiner kunstgeübten Hände. 17/'» Deisen-Nassarr. Bebra, 10. Mai. Bei der Station Oberriedeir sprangen ani Mittwoch nachmittag aus einem Zuge zwei kriegsgefangene englische Offiziere. Ech der Zug zum .Halten gebracht Werdens konnte, waren die Flüchtlinge, die sich bei dem Sprung anscheinend keinerlei Verletzungen zugezogeu hatten, tnt Walde verschwunden. Die Verfolgung blieb ergebnislos. Biehrichj, 10. Mai. Tie Untersuchung in der großen Treb^hl sau gelegenheit auf dem Bahnhof Biebrich-Ost. lwobei für Tausende von Mark Waren aus versch-osseueu Güterwagen geraubt wurden, zieht immer weitere Kreise. Bis jetzt ivurden 21 .Personen, darnmter mehrere Beamte, verhaftet. Weitere Festnahmen sichen bcVor. _ “ Wcilburg, 10 Mai. Vor einigen Tagen verübte di.' 80iahrtge Insassin des Altersheims, Wittve Mai, durch Absturz von entern Felsen Selbstmord. Jetzt hat M auch ihr Bruder, der ebenfalls im Altersheim weilte, durch Vergiftung das Leben geitvmntcn. , Gottesdienst am Sonntag den 12. Mai (Exaudi). ^tadtkirche. 8: Zugl. Ehristenl. f. d. Neukonfirm. «ls d. Mark.-Gem. Pfr. Schwabe: 9-/2: Pfr. Malm: 11- .Kinderk ff d. Matth .Gem. Pfr. Malst-. — In der Io ha n u es ki r che. 6: Zugl Clnisteul. f. d. Neukouftrm. aus d. Joh.-Gem Pfr. Aus- seld; dl/2: Pfr.-Ass. Liz. Nenning: 11: Kiuderk. f. d. Lnk.-Gem. ^^..d^lsheimer: abds. 8: Bibelbespr. im JohanneSsaal Am 1. Pnngstserertag findtt f. d. Luk.-u. Joh.-Gem . am 2. Psiirgslseier- ttag f. d. Matth. - u. Mark.-(tzem. Beichte u. Feier d. hl Aiiendm tm DMiptgottesd. statt. — Kirchberg. Vorm. 10: Hl. Abendm f. Daubringen. — D au b r i n gen. Nachm. iy 2 . — Mainzlar. 9lbds. 8Vs: Kriegsbetstunde. Uathoüsche Gemeinde. 6V0: Gel. z. hl. Beicht: 7: 5>l. Messe: 8: ?lust. d. hl. Komm.: 9: Hochamt m. Prcko.: 11: Hl. Messe m. Pred., Militärgottesd. : 2: Clstrstenl., darauf And. Dienstag u. Freitag, abds. 8: And. z. Ig. Geist. Samstag 18., nachm. 5 u. abds. 8: Gel. z. hl Beicht — Dtaspora-Gottasdienft am 12. Mai: Grünberg 9Vz, Hungen 9 1 /, Yüchrttisch. ^ b'essiffche Höhenluft. Gerade zur rechten Zeit a> Ichement diese Wanderlülder von Hevrricb Bettelmann, der vielen rmferen Lesern als Mtarbviter am Hessenland säwu längst ein Bertt«rrttr ist. Unsere hTffsästn Berge herben es dem fein empstn- denden Dichter angeixm, und es ist eine ^Freude, sich von diesem, führen zu lassen. Bcttelwxm.n versteht es. uns.in imterl-altender slüffiger Schreibweise mit der Laudsä-aft. den Sagen, der Ge- fckstchtt und den Betoohnern verttaict zu machen. Das vorliegende Batidchmt schildert uns die BerHEHen voei Marburg bis Cassel, Marburg seUsti, dem Eh-ri^rnber«, Homberg, Fri'. lar, die Landsburg, Eschwege, Nllhett.L/höhe, den Dörnberg, und wie fte alle heißen. Tu Bced.-7.iQer m>a\ h boS 6. Heft der von Zn^r her aegebenen Le.estuüe", die sich schnell Eingang Erschafft ^i cr dos bei Et wert rn Marburg erfthienetren Bändchens beträgt 1,50 Mark. Letzte Tiadjvicbtcn. Dev neueste Bericht -erk Keeveüleltrrng. (WTB.) Großes Hauptquartier. 11. Mai. (Amtlich.) W e st l i ch e r K r i e a § s ch a u p l n tz. Im KemmttgeßÄtt mar die ArttftersetalQreit ^itwrilig letzhgst. Wir fülsrtrn kleiuere N :;ternel?ur-!:ig-?n mit Erfolg ourch.. Französisthe Tntsngriffe nördlich vom Knnmcl und der Lokn- unrrden abgrw^sen. -" ——i—% m Gberhessischer Uunftvereirr. In bunter Ausammenstellmrg vereinigt die neue AnsstLpng im Turmhaus aur Brand Gemälde der „Freien Vereütigtmg Darm- städter Künstle^' und solche aus dülchiedenen Kuuststätten des KttM. Unter den Tarmstädter Malern fällt in erster Linie Richard Ho e l scher mit einigen ei-rdriicksvollen Werren auf. Mit deiB Farbmitteln der romantischen StimnrimgsNVaierei arbeitsid, mran- ciett der Künstler aufs feinste. Tie Farbe ist ihm nicht nur Mittel Krr Brldkomvosition, sondern vor allem zur Cha-akttrffieruna.' gr mall wicht allein mit der Farbe, sondern cr zeichnet auch mit yrc. Man betrachte die meisterlich durchgeführten Häirde und das faltige Qcs'.äÄ des „Batzenzählers", oder die feine lichtvolle Ve- «rndlung der Tttltelpartie in dem Gemälde . Mädchen Sttrunpf w^bs^nd . H^ber noch scheint mir die „Juaend^ zu stehen. Glück- luhste Komposttton und meisterliche malerische Dtcrchsührtmg des synnMlfftereüdett Gebankeats vereinigen sich aufs beste zur harmo- mschen Gesamtwrrknng. A:cck) das kleine (denrebild „Javanpuppetl" tst m seiner Art ansprechmrd. — Anna und Adolf Beyer sind mit emer Anzahl ihrer^ bekcnutten farbensatten Bltlmenstillebenj vertreten, Curl Ke m Pin mit zwei landschaftlichen, deb)rativet^ Oelsttldren !und ^wei schött abgetönten B lumensrücken. Ernst ^itner. der sich in deir Aquarellen „Waldmärchen" mrd „Wittter- märchOt' als phantasicvoUer^ Märcheitittterpret zeigt, wendet in L/Dherhessischen Landschaft" impressioniUsche Flecken-Technik an. Tn scharfe ZweiÄüttmg des Bildes durch Licht und Schatten' wwte Auffassung und Raunrvctt.eilung klingelt leise att die Brncht- Adle M. Wilh. Thiel mann hat ein Aqrsarell „Schwälmer 'rOSfu. ' «I^wie die lebendige Radierung „5bric'gs7tachrichten" aus- A. H art m anrt ebenfalls einige flotte Agitarellsticdiert v,.. .^ noieunlschnttte, ßieorg Althcim ite&nt einigen Holz- ftynrtten bae beiden Bilder „Wirhausen" tcnd „Kornfelder", lvo- u 0r r a l r v m ^ erste durch seine plastische Tiefe mfffällt. Hrck>. zJJ tj ^? aT ^ lirf l) hat int „Selbstpotträt" uitb der „Rast" den geschickter! Pvtträtnw.ler, der den Eindrtcck des Photograplnerten Lew iescn. Der „Hohlweg" ist zwar einheitlich in timgchen sucht, ht und Farbe mt: bruch .. _ ^ __ ^•ri!f e ^r m<7rC Y^^ l '^ ( Ä c Oeltechnik, die intter Vermeidung öonj Mtsch>arb n breite Flecke nebeneinander setzt, so daß erst aus 11 ' fr ‘ nni8 f das Ganze kenntlich wird, dem Maler lveniger negt. ^ras zeigt sein „Fsnßnfer im Wintettü Schöne Beispielig ^wr stimmurrgsvollen Jntetteurmalerei gibt A. Bertrand, ikldvrst m (eirien ^ , »evitmen". In breite-. Tlnt rallt das durch oas Fenster hereiubrechende Sonnenlicht aus das ^ 1 Fr»mmges!>alten liegende L^iueii Tie Lkchchrohlen Lchaipm auf der tveißeu, laltvgen Fläche ReftcLe über Wawe.s»n Avrluy verglich an. Jh.-c Angriffsivellen rr- lrtien m unserem Fcu-rr schAersle Verlust«. CÄensa Mtz- terten uckhtluhe A'^risfe Feinöes g'gen .tzanaard. Auf dem Wcstufer der Arire faste der Franzose im Parke von TB! 1111 WM1MBMBMB JJeflere. So entsteht ein Bildnuttetpunkt,. auf den das Auge des Be^rsers stHutt hingelenkt ttiib von bent aus dann das g.rnze enr- drruD'r^lle Bild tnit dem Blick umfaßt wird. Man findet dieses Spielen mit einem beAmmteti Bi'dpmrkte härffig bei Zdchstbern, die mit dem objektiver Programmstil romantische Färb stimm ungen verhindert. Auch Bettrand geht in seinen anderen cmSgestelltep Bildern tckcht davon ab. In ledem ist der sosott hervorstechende Bildmittelpunkt enthalten Bei den Gemälden ,T?urige Bäuettn", „Sommer" und Dame mit kattettem Tuch" smd es 'helle, farben- sl^e Tücher, die sich «ruS der Untgebrmg hervorheben, bei bti\ ,^nerlä7Q-e7tn", einem i-n .Rembrattdttche^ Boann-Dnukel getauchten Bild, ist es das hell bele-.ch'ete Wvfferfläsckchen in der Mitte aus dem Tisch. F. E. Morgenstern (Frank,utt a. M.) hat in ferc GemÄden „WindmEe und Kirche", i,^>elgoland" und „Sttand von La Patbne" seine bekanrtte, wirkungsvolle, fein-pimttualischci Flimmettechenk betbehalten. Willy Preetorius (München) bevorzugt m fernen Pastellen „Regenstintnnm,fftz Schloß am See" und den Oelbtldern „Die Fluchtt urtd „Grauer Tag^' trübe Stimmungen, die rem naturalistisch verarbeitet werden. Tie Technik ist Flach-Ocl, ötjne Flecke oder aufgesetzte Teckprulkte. Karl Küstner tmrkt ebensaltzs durch eine breite, ftack>e Manier, nirr daß hiev (Frühling im Gebirg) j>ie lebhafteren Farben unverutittelter ncbcn- emandergestcllt tverden. Tie Radierungen von Leo K a v s e r zei- 0 'dff:l'xh v^)N st ont-L Mousstm. Nm Wolde mn Aprenwnt wiesen wir den Vorstoß eines durch Moniere und Flammenwerft ' verstärkten fmnzöuschen Vataillonsab. Mit starkem Minenbefchuß fügten wir den Ainerikanern südwestlich von Aprenwnt und nördlich von Parroy schwere Verluste zu. Mazedonische Front. Nordwestlül) tarn MakoNvr drangen deutsche StoßtruppH in französische GraL-eu ein und machten Gefangene. Der Erste Generülgnariiermeister Ludendorsf. ’ * * Die angebliche deutsche Friedensoffensive. Berlin, 11. Mai. (WlTB. Nichwmttich) Die „No-rtx deutsche Allgemeine Leckuuü' schreibt: Tie „Daily Mail" be- sck>ästigt sich erneut mit dem Thema einer neuen oeutsck-en FttedenÄ offensive mrd macht Angaben über einen angeblickMi Besuch deZ Prosessors Quidde hei einem m Genf weilenden Amettlanev Horvn. Diesem l>ätte ljttosessor Quidde im Austrage des Reichs-, kan^lers und des AuÄvüttigen Amtes ein au den PräsidentAi Wil-, svrl zu übermittttndcs Verstäudigungsprogramm ent-, wickelt. Diesen Angaben gegenüber sind wir zu der Festi^ettungi ermächtigt, daß Pro-sessor Ouidde weder vom Reichskanzler ttoch vorn Auswärtigen Amt einen Auftrag irgendwelcher Att für den genmrnten Amerikaner gelebt hat. Eine Krurdgchung des Papstes. Rom, 9. Mai. (WTB. NiMamtlich.) Stefanimeldung. Ein päpstliches motu proprio fyat folgenden Wottlaut: Das viert« Jahr ist im Begriff sich zu vollen, seit dem Augenblick, wo fast zu Beginn des europäischen 5ktteges wir mit Zittern das oberst Hirtenamt übernahmen. Während dieser ganzen Zeit, in dev die Kriegswut sich immer mel/r steigerte, statt sich zu vollenden, ist dem Leiden unseres väterlickM Herzens nicht ein Augenblick Ruhe gegönnt. Augesicküs dieser scl-rÄlichen Hebel, die infolge dieser ttagischen Eütwicklimg der Ereirpffsse sich häuften, empfanden wir nicht nur SckMerz um jedermann, ,[o daß toir mit St. Pauli sagen könnten.- „Wer ist schwach, und ich werde nicht schtu-ach? Wer wird geärgett, und ich brenne, nicht? (2. Kvr. 11. 29.), sonderni wir versäumten gleichzeitig nichts, was zu tun möglich »vor, im Gehorsam gegen die Eürgebungen des Bewußtseins unserer apostolischen Pflicht, und gegen die der christlichen Liebe. Jetzt ist die Lage,^ in der wir uns befinden, deratt, daß sie wohl an die des alien .Königs Jvscrpl)at erinnert, wie er in beängistigendsll Schwierigk-eiten ausrier: „Hein, Gott,' unfet Vater, Tn bist Gott im Himmel und Herrscher über alle Königreiche und alle Völker, Kraft und Aiacht sind in Dttner Hand und Niemand kann Dir widerstehen. In unseren Ängsten weitden wir Misere Rufe zu Dir erfjebcn, Du wirst uns erhören und Du wirst mrs raten. O Gott, Tu bist unsere letzte Zuflucht! Darum lege't wir uns in dia Hände Gottes, her Herzen, Menschen und Gang der Ereignisse lenkt.^ Wir envattxm nunmehr von ihm allein ein .Ende b-etj schrecklichen Plage, daß er, ffchem er der z-usammengebwchenenj Welt seinen Frieden gibt, eheste: is unter den Meuschm. das Reich der Liebe und Gerechtigkeit wieder aufttchte. .Mer vor allem gilt es, den.Zorn Go tte s -u besänftigen^ der durch so Ereich begangene Fehlgriffe mifgewiegelt Wördes ist. Ein demüttges und flehrmdes Gemüt wird unter diesen Um^ stunden ein sehr großes Merk tun, Ms es mit Ausdauer und Vn>, trauen geschieht. Aber das Heilige Meßopfer ist noch viel wirksamer, um die himmlffche Gnade voll zu mvck-en, ^bietet es dem himmlischen Vater als Opfer den eigenen Sohn dar, der sich selbst lchrgogebektz lttl, rnr Ettösmrg aller, irret» der stets lebt um Fürbitte für unsl zu ttm, und mü gutem Recht schreibt hie Kirche allen Seelen bitten! vor, an bestimmten Tagen die Messe für die Nöte des christliche« Volkes abtzuhalten. «ht diesen Tagen wird die .Kirche, diese Mutter voller Erbarmen, das himmliche Erbarmen besonders für die Bs^ dürftnffe seiner Kinder anrusen. Aller trelche Not kann gegenwärtig d>ringender sein, als die alle umfassende, nÄMlich, daß Ruh? unq walwc BrüderlickMt wieder die Herrschaft mtter den Völkern cmtreten werdcm? Jnsvlgedeffen erschien es uns außerordentlich wichtig, zu diesent Zwecke alle Diener der Kirche aufzufordern, zu gleicher Zeit mit uns in feierlicher Weise die M'effe zu lesen. Fernes ordnen toir dadurch dieses motu proprio an, daß am 29. Mai, dem) Tage Peter und Paul, die Schirmer der Christenheit, alle Pttescer spalten sind, die Messt für das Vplk Au lesen mrd das hnligq Meßopfer in der erwähnten Absicht darzurbringen. Alle Welt-, imd Ordenspriester sollen außett>em wissen, daß sie uns cina* sthc großen Ge sollst tun werden, wenn sie beim zelebrieren des heiligen Meßopfers an diesem Tage ihre Absichten mit den unsriganl vereinigen nvrden. So wird die gesamte katholische Priester,'chast im Verein mit dem! obersten Haupte auf allen Mären der Erde die Hostie dos Erbarmens :rnb der Siebe dar bi eben und so mit Go-, walt zum Herzen Gottes dringen. Um so größer wird dann mein« Hoffnung sein, den Wunsch Davids vettvirklicht zu sehen, der heut« in gleicher Weise das Seufzen der Völker ist. Justttia er pax oscutatae sunt. Stück heraus, Nvtre-Dame von Franz Schmidt. Der Text ist aus dem großartigen Werk Victor Hugos tu einzelnen Teilchen herauSgel-auen: ziemlich grell mtd übergangshatt folgen sich dia Vl-asen eines Liebesabenteuers zrvischen Offizier und Zigeunerin^ bnvm bk größere und tragischere ddote der sündig werdenden und verblut e.ck>en Priestersckiiaft aufgepfvopft ist. Ter bindende Fcwon ist nrcl)t stark genng, um die Einheit in diesem an Schlüssen reichet, Liück zu retten. Doch entl)Llt es Szenen von WrM und Stiur^ muirg, die sich besoyrders ans dem Blut einiger fest konttirierter^ in ihrer Wesenheit eindrucksvoller Gestalten nährt (ArchidiakomrS^ Quasimvdo, CSmevalda). Die Romantck eirdet zuletzt in aufpeit! sthender Dramatik. Dem textlicheit Dorwirrf gab Schmidt als Untermalung ein« Musik, die mit dem Wott nur verschvistett, rricht vermählt ist Die Orchesterarbeit ist zwar fein imd verrät in ihrer fast asketischen Zurücklialtmtg auch Geschmack, sie läßt sich aber im allzu gleich«; Fluß nur wenig von der .Sprache und hem Gestus des Sän^ gers abbriitgcn. Die Dämpfungen der Mtsik, das Gckräustl seine« ^ Wellest, die reizvolle Unffpielung der Bläser durch die Streick-e, ermüden, weil d-ie ausladenden Crescendi, die Höl?evimkte der Konti lene, imd die Leidenschaft zu selten durchkommen: nur di« beiden letzten Szenen erfüllen diese dramatische Forderung ganz- llingen mich durch Chor und schwellende gesetzte Mttodtebögeq ausgearbeiteter als manch andere, wie skizziert geschrieben« Szen«. Im ganzen ein Erfolg, Sieg einer gediegenen, grund'.nusikalischt'n, nicht entlehnten, aber auch mit eigenem Geist noch nickst gründlich durckzsättic^n Arbeit. Ein Werk, das seine tieferen Wette noen scheu verMgt und sicher noch lange nicht alles Schöpferische be3 begalwen M.mcr Kourponisten enthüllt. Böhireu, Sckxwar^. Kirchneo und Frl. Vcarherr, sowie eine nwisterhaft geschissene Tekoratiöt, sparen der unter SttLwey trefflüh geleiteten Aufführung präckstigq ^Lützen. Tr. Kurt Singer, mr. Frankfurt a. M., 10. Mai. Heute vormittag wurde m Gegenwart der Spitzen der Behördeit und der Vertreter der Stadt die österreiclstsche Kriegsgraphik-Ausslrlluug im ZkUnst?ewerl»cmu^ seum eröffnet. Tie reichkialtige Schm, die bisl-er nur in Leipzig zu scheu >var, gibt ein guschmlicljes Bild der Arbeiten der Graphiker in der ösberreühiscl)oir Toppelmouarchie. 9ia!^zu all« Tcxhnikcm der Malerei imd der Druckkuust sind vertreteir. Einen weiten Raum nehmen die Werbeplakate für die KriegsauleilieB ein, die zum Teil rocht geschnackvoll gertrbeitet sind. Auch di< Gemälde auS dem Felde zeugen pvu reifer Mirstlerschrst. DÄ Ausstellungsleitmtg der beidctl Künstler K. Gold mrd Josef von Tivöfli. habm Wett darmii gelegt, daß rraheut mir Origmal- arbeiten ausgestellt, ebenso Ivar da? K. u. K. KrieMursstqrurttietz bestvÄst. nur Arbeiten tiervorrogauchber Att der Au^tcüuun überweiien. ^ 23d’ jrnd bereit, die Anmeldung von Rumänischen Wertpapieren sowie den Einzug der früher fällig gewesenen Zinsen zu übernehmen. Die Anmeldung hat bis zum XI. Mai zu erfolgen. Wittei-eutjche Credikbünt. Filiale Gießen Iohannesstraße 17, gegenüber der Iohanneskirche. Vanl für Handel und Industrie Kiederiasfung Gießen Zohannesstraße 1, Ecke Neuenweg — Neuenbäue. »73c Pension Brnadu »SSSN LLd.'.s 'iZ i « s Zin2ccr.:--!iti«fli- a.Af;dagt‘aeb J g A f ""~Ö Zimmer j IS- F R i Ein Ai 1 = verlässiges £i*g. 5-^fiiiaiBisäg Balkon, eingericht. ' Bad pan. Hethwafler, Linoleumböden ufw., f. l.Juli z. vrm. 2802 - Eim, Friedrichftr. 14, J. "> Zimmer mit Badezimmer, 2 Ao.lkonö, amBahnh., I.St., freie Lage, für l.Juli zu vermieten. Zn erfr. bei 2006 bim, Fried'ichür-. 14. I . 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Fichtenftllngenhvlz 1. „ „ 60 „ 3 3 10 Das Holz liegt 20 Minuten vom Bahnhof Großen-Buseck, 5 Minuten von der Kreisstraße Gießen—Reiskirchen bei' der Gansedurg. Gefl. Antwort bis zum 20, l. M. an Frau Heinrich Adami, Gießen, Süd-Anlage 19II. Anfragen beliebe man an Herrn Förster Schäfer, Annerod bei Gießen, zu richten. 35S6D Gräscrei-Berpachturrg. Donnerstag ben 16. Mal U I., betritt. 11V Ubr. soll in der Gaumirtschns! »Aum Treppchen^ i ei Ferdina»« k'lreUing zu Heuchelbeim die WraSnntzuttg nrr der ^abn in den Gemarkungen Gienen und Heuchelheim für das laufende Jahr loSweife versteigert werden. » Mainz, den 3. Mat 1018. Grosttz. Wasserballamt Mainz. Gwmttz. 3594 V Irgürrsir- GenoIIanKdiaftsrabrik Gießen, E. A. m. b. H. Unserer werten Kundschaft zur gefl. Kenntnis, daß wir unsere Berkaussstclle WalltorsSr. 24 KM Montag den 13. Mar wieder ertzsfneu. Ter Vorstand: 3550 I. A.: Alfred Kiel. 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Ms, ISIS «me-zeichnete dentsch-rumänische FriederrSvertrag enchäl, u. a. foigesde BeLimmuagea: Artikel 15 des rechtlpslitischen Zusatzvertrag««: .. .,.&*** vertragschließende Teil wird sofort nach der Ratifikation der FrirdenSvertrage« di« Bezahlung seiner Ber bindlichkeiten, mSbesond-r- den öffentlichen Schuldend,enst, gegenüber den AngehSrigen des anderen Teil---wieder auf nehmen - die vor der Ratifikation ,all-.g gewordenen Becdindlich keüen werden binnen drei Monaten nach der Ratin "fftwit bezahlt werden. 1 Diese Bestimmungen finden kein, Anwendung ans solche gegenüber einem Teil bestedenden Forderunaen, die erst nach der Unterzeichnung des Fried-nsvertragks aiif Angehörige des anderen Teile» übcrgcqangen sind 5 ^ .M'i Rücksicht ans diese Bestimmungen des Friedensvertrages ist es erforderlich, alsbald festzustellen, welche Stücke von rumänischen Staatsanleihen sowie welche bereit» fällig gewordenen Zmssche.ne und Stücke von solchen Papieren sich in deutschem Eigentum befinden Zu diesem Zweck ergehen folgende Aufforderungen: ä |uucn A. betreffend die Einre-ch --t»-; her, Stücke vsn rumSttifchea GtastSanleihe». Die deutschen Eigentümer von rumänischen StaaiSanlcihen werden hierdurch aufgefvrdert. ihre Stücke bis zum 17 Mai 191« ; bei e.nerReichsba nt anstatt und zwar tunlichst be, derjenigen, bei der sie auf Grund der Bekanntmachung üb» dj -Anm l una von Wertpapieren vom 23. August 1916 (R G. Bl 952) angemeldet worden sind (in Berlin bei der R-ichohauptbank! Kontor für Wertpapiere, Hausvogleipla) 14, werktäglich von 9 bis 3 Uhr), eiuzurcichen. Die Rcichsbank wird ein amtliches Berzeichnis der Stücke Lnfertlgen- es bleibt Vorbehalten, sie mtt etucur Stempel zu versehen. . ™ ‘otuac ^Zugrlaffen werden solche Stücke deutscher Eigentümer, 1. deren Anmeldung bei der ReLchsbank aus Grund der Bekanntmachung vom 23. August 1916 erfolgt ist- SlÄfSriff« attimldbtn S ' WCfC " beren «-»n-ldung aber aus nachweislich entschuldbaren 3. die nachweislich spätestens am 7. Mai 1918 erwarben worden sind. Die Wertpapiere sind mit sämtlichen nach dem 7. Mai 1918 fälliqen Zinsscheinen unh mit gw»«* für ^de Wertpapiergattung besonders auszustellender und in der Nummernfolge geordneter Nummernver^chnisse ei^r^ch?n teT ^ en drs zur Aufnahme in das amtliche Verzeichnis und gegebenenfalls bis zur Abstempeluna bei der Reicksbank i,e und Stürke der nrrtrr A. brzcichueten Wertpapiere! . ^^»deutschen Eigentümer von ZinSscheinen und Stücken von rumänischen Staatsanleihen vor hem 7 «,«. eai« MMMtelfh«, werden aufgefvrdert, sie bi» zum I?. Mai ,218 bei einer brr deutsch^ Za7l'st7«-n ?Sr memZn^E e,nzur«cheu und zwar ,a!ls bestimmte deutsche Zahlstellen auf den Zinsscheinen oderStücken angegebenfind^^ei-ü^el von dl k' to» - Ä mW ÄÄfÄKSJ » --» - »»». - Au, tun B,—ichü'sicn—(b"d?e ifIr*)" [ 8 «äti$«ifT» « 524 * ä'ÄÄ SÄTÜÄS 32 ,, w£ 2 Ä“ff 4 fiÄrÄ%«'SÄ"ÄS ÄSE&fte?•“iSf- -- - -«« - •—»'« —- h ------ Eer mcl th-kLmzler. sscsd __ In Lertrelrrrrg: Freiherr von Dtek«. kiöu eingetl-Mn! ^nkrLekvnüs Zv^girkf- gestickte in Voile und Batist. 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Kassenvorrat 11 795.68 geg.Vorlage 58.10 gegen AuS- stände 23 559.16 Mobilien 44.93 5«/yRb- schreib- Uttgew 2.20 ^.73 1 033 816.26 Yasfiva ^rauf genommene Kapi- talien 980 345.27 Per Stamm- iuthab. der 'kitglieder 13 030.— Per Ne- serve- jonds27LA7.78 Per Zuweisung aus dem Rein- ge- wirm vro 1916 5363.93 32 401.71 Per 7 039LZ Remge. ^vinn 1 032 816.^6 Arü 7 daselbst folgende« bestimmt: ---- ... eine ümmi'ssion^st>sammentrettt,^di/zu" j-^emem"^Et^l ^aus°Bnttet? "l^ ^-^"Eifikativn des Frieden-Verträge« m Bukarest LLi-M- ^ —* «-“«'S ÄTÄ ÄS Aufgaben erfordert S^S^«J e u?6 m ft”3mÄen , & £»??' frJa&t * Wt i m Erledigung ihrer erfolgen m Unterkommissionen. die aus ie ei.,.,» »L"" ^^?abe, emzuschlagende Verfahren. Ihre Entscheidungen erfolgen in Unterkommissionen, die aus je einem Verl«ttr"der"beiden Teil? »nd °i"i'.schlagende Verfahren. Ihre Entscheidung« von - — ^ ^ W werden, k vSct Retchskanzker. ;5U Vertretung: Freiherr von Stein " ■* '' .fc«ÖU Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1916 47 Während 1917 gingen zu .... . In 1917 gingen ad. . 2 Mitgliederstand Ende 1917 . JJT Die Rechnung liegt von heute ab eine Woche ang bei dem Rechner des VerentS zur Einsicht der Mitglieder offen. Berrern, den 11. Mai 1918. PH. Liudsnftrnith V., «. Walther, Direktor. Rechner. GenerKlverfammluug Dienstag den 21. Mai d. I., nachm. S Uhr. bei Karl Lrrd. Nanft dahier. Tagesordnung: 1. Verkündigung der Rechnung pro 1917. 2. Beschlußfaffung über Verwendung des Rei gewinns. 3. Abänderung des StatMS. 4. Verschiedenes. Für den Aufsichtsrat. Stein, Vor sitzender.