MM L-r Lietzerer 2vzeiKer erscheint tätlich, außer Sonntag-?. - Beilagen: rte^nerKamiliervb^tttt; für den Kreis Gießen. De-sgr-rer?: monatl. Mk.1.20, viertel- fähttich ML. 3.60; durch Abhole- u. Zweigstellen rnonatt. Mk. 1.10; durch die Post Mk. 3.60 viertei- jLhck. ausjchll Bestellg. ?cernsprech - Anschlüsse: hir die Schristleitungl 12 Verlag.GeschäÜsslellebl Anschrist für Tra htnach- ttchien: Anzeiger Skeße«. M. Jahrgang RMwoch, 8 . Mai $$ poftscheikkonto: Frankfurt a.m. um Seneml-MZeiger für Oberhessen 3wUlingsmn»»ruck u. Verlag: Brühl'sch« Univ.-Vuch. u. SttmM-udcr«! R. fange. Schristleiiung. Geschäftsstelle u. veuckerei Vantvettehr: Sewerdebank Gießen 5chll!ftl'. Anna »Me von Änzeigeu *. die Taqesrut.niner bis jum Nachmittag vorher ohne jcdeDerbindiichkeu seilenoreise: ür örtliche Airzeiden 25Pr.,fürausrvärtrge 30 Pf., 'ür Reklamen Mk. 1.— ; bei Platzoor- schrift 20 , ' (1 9üin4Ioc Hanptschriftleiter: Aug. Goeg. Verautwottlich für Politik u. Feuilleton: Aug. Goeiz; Stabt wi Land.Perinischtcsu.Ge- richtssaol: W. Meyer: Anzeigenteil: L>. Bert, sä»ullich in Eichen. Der peknssierlrag mit Rumänien. (WTB.) Grosses Da nptynnrtier, 7. Mai. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. An den Kamyffrontlm.war die Artillerietätigkeit in den torgttistuniwrr lebhaft. Tagsüber blicü sie meist gering. Äuf dem Nordufer der LyS scheit-rten Vorstöße eng- . • aicr Kompagnien. Zwischen Ancre i:nd Somme setzte der Frtnd auf Vraye zum nächtlichen Allgriff an. tzeid.rseils irr Straße Cor-ie—Bruye konnte er uufere vordere Linie erreichen, im übrigen brach der zweimalige Ansturm schon llor unseren Posten verlustreich znsarrm'.cn. Der Artillerie- kämpf hielt hier bis zum Tagesanbruch in großer Stärke an. Südl.ch von Brimont stießen Stnrmaltteitnngrn über den Aisne-Kanal in die feindliche Stellung bei Courcy vor und i richten Gefangene zurück. An der übrigen Front verem-elte Vorftldkämpfe. Osten. . In en Hafenanlagen von Marinpol wurden wir durch tausche Schiffe beschossen. Mazedonische Front. Starke englische Abteilungen griffen gestern abend bul- gur:sä»e Stelliuigen südlich vom Dorrau-See an. Sie wurden abgewiesen. Asiatischer Kriegsschau platz. Der Vorstvh englischer Brigaden von Jericho aus über - Jordan nach Osten und Nordosten ist zunr Scheitern g bracht werden. Nach erbitterten!, fünstägigem kamlffe n. rde ü^r Feind in seine Ausgangsstellungen zuniLkgewvr- »rn Teile deutscher Truppen haben sich hierbei an' Seite "per türkischen Kameraden hervorgetan. Tie den Engländern abgrnonwrene BeMe ist erhebliä'. Der Erste Generalanartiermeifter Ludendorff. allgemeinen Namen Kvkonisation McmNnenfassen kmnr Der Anschluß dieser Staaten soll und muß uns die Militärische Sicherung unserer Grenzen Rußland gegennb« verschaffen, ans die wir nicht verzichten kmi neu. Memand kann die Entwicklung in Rußland vvrans sehen, niemand kann wissen, ob wir nicht spüter einmal wieder rn rrregeristlZe Verwicklungen mit Rußland hinein- geKogen iverden." Damit wurde auch das deutsche Bor gehen in Finnland gercch-rfertigt, dre Größe des dortigen -sreges rn die rechte BeleurlMng gerückt. Der österreichisch-ungarischeTagesbericht. Wien, 7. Mai. kühlmarm in Cottoceni, und zwar in demselben Raun« statt, in dem seinerzeit der Eintritt Ru- rru^leus in den Weltkrieg beschlossen wurde. Der Friede wird den Namen „Friede von Bukarest" sichren. Der Wortlaut des Vertrages wird alsbald tTrrüffcntLichr rverden Ä r: ? a r e ft, 7. Mai. Way llitterheichmmg bc$ Friedens- Vertrages mit Nmnänien tyat Staatssekretär r>. Kühlmann lreiire ttrfrfrimffrtn l_:tu. ru. '■ . * MciBtn. Die bcwwWIffietfew M-mnsänsten m»h 31 rv.ff -im- tomTen m d.e btNfttrii Gebiete juriieffcfrat Wnu ri-i ■ • E 7 ' " ,v: ' ■ &'P K SS£-j\!s,: , ;'lrb£'' bcrMhrbcteit ©treitfräftc in den Letzten nonänischs- GeneralstEfizier mit Stab al > dmdnngsc'ffrz.n^ Die rummnsä-en Fluß- und SeestreitkeLsi" nx - bA .Klärung der Berhältwsse m ÄS h~i' En Bemammng uns Ausrüstung belassen 9 iwcb^f Gebietsabtretungen, lieber die Subfrfcn «svraümmarien von Rumänien c : ,uu,t ihm nach dem Ä.i 0 von 1913 zugesalleuebulgarische - m v lt eiJ ? cr Grcnzberichtiguua ist auf c /. 1 ,cl ^’ cr abtritt. Tie itriic bulgarische 0-rcnze ■ n -5 n wctmtllchen Bestandteil dco Frir> '»üntx'ten verzeichnet. Eine au5 Vertretern der ver> X? u fe ,n i ei !9efe6tc Wn,Mission wird alsbald umh ^ Fnedimsverttagcs an Ott und Stelle du die v erb^ seststellen und vermetton. An blr B L . l fld,te lnlt Rumänien den nördlich lH ^wohnten neuen Grenzlinie liegen r*«” £ c 1 ^ -robrudschafront- bis zur Donau ab O-'abclim^dcs Shonu'.' ufii SrimmRon St. fek'oro^nrm. T-.c Dcr'oim&-u-:i Mächte looi^n --sich-AWL- Reifte nachmittag Bukarest verlassen. Er bvaM sich 'in lcllschaft des Mnisterpräsiüewben r ‘ ~~ Nachdem vor zwei Monaten mit Rumänien ein Bor- 1 vr ■ abgerchlossen rvordcn war, in dem es hieß, daß innerhalb zweier Wochen der endgültige Friede folgen solle, hat o wohl manche Beunruhigung und Zweifel darüber ge. vebcm. ob dieses „Stück Arbeit" überhaupt von Festigkeit U'w -ualtbarteit sei. Aus dem neuen Inhalt des endgültigen Ertrages, den Iptr nachstehend unseren Lesern unterbreiten ieht hervor, das; inzwischen wirklich bedeutsame Aeuderun- ' rosien worden sind. Bulgarien erhält n ich t die ganze r ichcha, und auch die Sicherung der Durchfuhr bis zum ' '5^ü?i zen Nceer ist in einer etwas airderen Weise durch- - ührt worden, als es ursprünglich vorgesehen war. Die 'gerungen des Mschlusses sind mancherlei Umständen zuzuschreiben. Der Weckisel in der Leitung der Wiener Polit' aalte ebeusoivvhl daran Anteil als gelegentlich. 'Menun'g.^verschiedenheiten zwischen Bulgarien und der Lürkc!. Wir dürfen ^ aber nun hosi'cn, das; eine dauernde Regelung dieses wichtigen Balkanpwblems .n-'.'nd?n worden ist. Die Mittelmächte, einschließ- Türkei, haben ihren Bund neu geschmiedet, uno ärunanien, das nnt ihnen fortmr irr Frieden nnd { uYumV afr leben will, I>ai verspätet, aber nun endgültig > '^aavt, .-an pürre Interessen mit dem neuen Mitteleuropa, li '.* 1 ' -ait denen des sinkenden britischen Weltreiches, rlfs eng. verknüpft sind. bem Osten auf absehbare Zeit keine t.l).ry:ren Wettenvolken mehr zu envorten. Dessen freut sich auch Gras .vertlurg, der Reichskanzler, dessen freut sich der arstr, der diesem aus seinen Glückwunsch in froh bewegter eile geantwortet und auch dem angefeindeten StaalSsekrc r v. zeublmam! eine schriftliche Anerkennung gezollt hat, ^^^^^"^lchnung einschloß. Ter Kamps gegen ■7 ricn Kräften geführt rverden. Im n Ä' U “'. K ^ U P bes Reichstags hat gestern der Vizekanzler - n ,L eui€l langen Rede, für deren Wiedergabe uns r^L^ a \ lm mangelt, die letzten Zivcifler beschwichtigt. wni*cittltc& unsere Politik gegenüber den s ' ' v ^ .RüdvslawiMv zu einvm kurzen Besuch uach Softa und ü»ird von dort mit dem nwrgigen BattanFUg die Heimreise nach Berlin antroten Buka rcst, 7 Mai. -(WTB.) Die Verhandlun- m Bukarest wareu am Abend des 6. Mai zum endgültigen Abschluß gelangt, so daß die Unterzeich- ■ gesamten Vertragswerkes für den Vormütag des £ Mal arrgesktzt )veoden konnte. Am Vorabend hatte der v'enerat'cldrnarjchalt v. Mackensen alle hier anwesenden Telegrerren zu einem Mahl geladen, an dem auch der Mi- insterpra) rdent M a r g h i l o m a n , der Minister des Aeutzern Arron sowie die übrigen rumänischen Unterhäud ler, teilnahmen. Der G^eralfelLmarschaU feiert'e' ^biner ttiendweK- eSZz- -'t™ U1U) Beranttoortmigsgeiuhls 11 ?f V ru machen". Das zielte ä Eifersüchteleien zwischen Mrli- Zrvilgewalten, und es ist sehr be Xäxto' Sütfa ^^anzler dem Reichstag er- affer, ^nncn uns gerroft selbst über- .-^ag^^.iü>rgkert,der Rerchsleitung zu wohnen" ! en "‘tÄ ^ .E im IE-esse der-Rand- uareTx, ivnoern auch m unserem eigenen ter- ch-n Ver^ltn^G""""-» »'kd mi'itfchafl- >nZ?J[r~* e r' af ltttl fT e rn diesen Staaten o -- b-e n St «oweifebeäfugTid) bet Stdja^cflur.g rqeter Ernährung nnd dessen, was man unter dem der geleisteten staatsmännischen ckrbert und begluckwuujchte die Bevollmächtigten zu dem er-- zrelten schonen Erfolg, indem er hervorhvb, das; mit dem rmnmmchen Frieden der Krieg im Osten seinen Ab- t r ”” b f ? l 1/ abc Zugleich verlieh er der Hofsirunq urrsoruck, da'; Rumäincu au,' der Grundlage dieses Friedens einer glücklichen Zukunst entgogengeheu rverde, und schloß mi l der Anforderung an die Anwesenden, auf das Blühen trinb^'^^^ die Freundschaft ihrer Heimatländer $u Anhalt des FriedeusveL träges. Berlin , 8. Mai Ter gestern nnterz-üchnete Friedens- kr «% ..Morsche« Dentschlmrd Oesterreich Ungarn, Rulgatten ,^ r . Tnrwl cmerlerts nnd Runmmen Midererseüs besagt in der Gr nie Nu ng. dast d:e genannten Mächte besst-lossen lxrben bic hÄr •• - 191S Unterzeichneten Friede,Ivpralimrnarien in einen endgültigen I-riedensvettcag nmzugejtLlten. J . rJ 13 brfte Kapitel betrifft die Wiederhetttcklnng o«n Frieden und Eimdschaff und besagt in Attikel 1, daß ber Kriegszustand firh^nr 1 / 1Ulb M ^ vertvlmichließenden Teile entschlossen zn^'eben^* a 11 1K ^' ric ^ enuTt b Freundschaft miteinander .v Artikel 2 inittr- beitmrmt, daß die diplo'.'nlrtischen und kow- Milchen dm vertragschließendeir Teilen .r^vrt nach d. ^ Ravsnatwn des Frieoensvertrages rrieder ans- we-ben mrd brfj wegen der Zulassung Z beiSl fatigen .^wnsulu ioestere L^relnbarnngen Vorbehalten bleiben fräfJk- - 2 Demobllmeruug der rumänischen Streik kraste. brr unnn.lÄoar nach der Unter^üch.inng des Fr''eb-n-^ aeiimL '' reTI Bestimmungen durck>- ^ufjrt werden roll Dreie beragen im wckentlicheu. daß von den l lns IG me zurzeit in Bessarabien verwende: iver- om. zwei cknsMiv-rledivi-.ro.ien und, die zwü .ikavalleriedivinonen fo-r r^nlärn'cheil Urmee an, ..Kriegsstätte bleiben, bis n'ir infoJqf ^rrchgewhtten militärißbm Operationen .>'r vechundete^i Machte erne Gefahr für die Grenzen Rnmimie-.rs besteht. Die übrigen acht Divisionen sollen in der Moldau m^ngerte Friedensstärke erlwlten bleiben Alle die nicht im Frieden bestanden haben, werden anfgesost. Die aktive Dienstzeit bleibt die glei^x- wie im, Frieden. ^ Rcteroisiril sollen bis zum alläemeincn Kktedensschruß nick« ernberMM Die infolge der Herabsetzung °°2 ^Mo,mrg veniigb-wen Geschütze, Maschinengewebrr. Honte Was-n und ivkrnTrlonsbestmite werden bis zuw. llbicklutz te s eLg emcrwn Friedens dem Oberkomimmdo der ver. ™ de" betesen Gebieten z°rr «Äbetmrte ß^aeto; werixnt, wo fw von rnmänischen DepottMtzvar unter OberaurirlUt oes Aiecbnniiurirdos tewaelä Mid nenoaltct wer^.-,,. Die unuovununreu ri.uzariricheu Lriuweu iollLi bis «rr Rüumung der besetzten rumänischen Geriete in der Moldau ver- nach dem Scherz«. Äee» mt ÄftV « r?eÄ«damll-mv«slande^ imieme Grenze zu a fr it ft <» it ’ft • j- WM/VMUUUn “'"l u i> i - inc grenze z u - säbtt m rerch-Ungarns cin3 Berichtigung er- beim Eisenbahndurcl>la.'.> ivesüich fr ' fuMl( 5 Im ?lttikct 11 des Friev.-nSv-r- Ne gLnau bttchcreban, ans einer anliegenden Tär^i ^ e Mlilks. einen mcicntl.rfKii Bestandteil des Friedens. ^'LZL^agen. Tu- neue Garme endet ani K i ‘1, Kommissionen sollen unmitttt vm: nach der Ratiffklatlorr des Friedens vertrag es an Ott rmd Sl-U- h C h^ c ( ä ie 12l? nc ^sffwllen und vermetten. Das Staatsoermdarir z «bt^tvennten - nmäMschen ^bitten geht w,+ > ^ Tle unter Wahrung der daraus lich.' T^Lre^c auf dre diese Gebiete crnx>rbe.ü>c,t Staaten über 'Sni ^ib^rt- 1 . 1 Zugehörigkeit der Gebiete zu JÄiHnäuieu s. ffcu riri. fül Roberte" Staaten irgenonx'lch' ^eb«i Im übrigen werden diejenigen St^stu dMm die abgetretenen Gebiete znsallen, mit Rnmmnen u a &' fügende Vnnktc tteffen: 1. über die : 2tar.* ■ ^ bisherigen Bewohner dieser l-vebiete, wober chnril /^mrs- und Abzugs recht gewähtt norden nnff- L ^ des Vermögens der durch- öerfchmttenen Mornrnunnfbrirfe; 3. über die An 5 - emandmetzung »vegen der Archive: 4. über die Behandlung d-. ’• libfT die Wirkung der Gebi.l-'ändenu A::- Dibzesenbezirke und die Slaatsverträgc. Riunälrien ,oird liach der Un terzeichnrng des Friedensvertrages die au *r-i ob ge tretenm ©clnctm ftnmmmbcn Offiziere und Mannsäiaite,, onf ;S„ n9 entta!h ' unbit,mi ^ iudi-Limüt*L r Kapitel 4 behandelt täe Kriegsentschädigungen und bcsogi m Artztel 13: Ae vertragschlicßeute,, Teile verzichtet aur ^ ri ?^ a |. l . ln ’ cr . Kriegs kosten, d l), der ftuai lrchm Aun«ndungen für dre Kriegsführung. Wege,, bn Regeli-l oon Krregsschiwen bleiben besondere Vereinbarungen Vorbehalte, a. sEFfj 1 L betrlfft die R äumung der besetzten Gebiet.- ytrtifel 14: $je von den Strertkrästen der verbündet- t Mächte R- \e^ainimmi}^m&ebiete werden vorbehaltlich der Reß'immnnger rrber die GebretsabtreUmgen zu enrern später zu vere''nbare!r.>eit Zeitpunkt Mwaumt norden. Während der Zeit der ^ le.n.ng ... '- die Starke des Besatzimgsheeres, abgesehen voll den: im Wirrühau-. betriebe verrverÄeten Fvrmaiioirerr sechs Divisionen nicht übersttigerr Vwrtifel Io: Bis *ur Ratifikation des Friedensverlrage..- bleibt du- geseiuvarlige Okkupatioirsverwalmng »nü deir von ihr bish -- ausgeubren Bemgurssen besahen, doch ist die rmnmrisch . üernn! alsbalo nach der Unterzeichmng des Friet^nsoertrag: s befuo, zur Erq«,tz-u,lg d« B°a,„tenkorv.-r .ILatisikatVN des Friedensvertrages rviii) die Zrvisverwaltnng CwWte öen rrrmänischen Behörden nach Maßgale ivr KüiM 17 brs 23 übergeben werderr. In diesen ?lttike!rr wiw unter anderm bestinrmt, daß den Münschn der runlürrischen Bevölkernnr entwrechend, bis zur Räumung der besetzten Gebiete be.i nrun Nis chen A ämrsterren je ein Zivilbeamter der Okkupationsverwali-rn^ bergwrbnet wird, mn den Ue^vgaug dar Ziviloertvaltung an.' tre rn manischen Behörden tunlichst zu erleichtern, ^rrnec l»ab-n dw rumänischen Behörden den Anordnmrgen zu entsprecht' di' dre Befehlshaber des BcsatznngsHeeres im JNterrsse der Sicherheil der besetzten Gebote sowie der Sicherung des Unterl)alts und der Verteilung rhrer Truppell für erforderlich erachten Die Vd>-- kebrsernrichtungen, rvie insbesondere Eisenbal>rren. Post n rb ^c> graphen, werden brs auf iveiteres in militärischer Verrraltuir. bleiben. Wegen der Mitwirkung des Oberkvnrrnarrdos bei der Re-v- lang des Geld- und ZMungsverkehrs bleibt eine besondere Ver- nnbarrmg Vorbehalten. -Die Ü)erichtsl 'übe- bieK Perionen m vollem Umfange den verbündeten Mächten Strg' !*“* HmchlmigM gegen das fiesatzungShoer werden von dessen Nttlitargerrchtsbarkeu abgeutteilt iverben. Dasselbe rder- lrchen Anordnungen tteffen. Dabei rvird aus die A^ßelLmg I er.' flci ik>: bch vrv»ruirgSniäßigen Aufbrrngnngspteures fon>re auf bie Be uvg f >'=3 nii.iuuifira Handelsbedarf^ gebübrcub Bedack>t ir.iau locrjcn. Im übrigen hat die ruTmLitifcte Regierung dem tn\ des Oberkommandos um BornalMc von Requisitionen ie Bedürfnisse des Besafrutfgsl^eeres zu entsprochm, ebenso te.niisitionen sonstiger Gegenstände, die von Rumänien nach, liderweitiqeu Verei-rbarungen zu liefern sind. Bon der Rati- n des Fried rnsv er träges an rrnrb der Unter k-alt des Besä tzungsl)eeres mit Einschluß der dafür vorgenommenen Requi- sctvcmen und aiii Kosten Rnnraniens erfolgen. Tie mrderen requirierten Gegcnlsnrnd'' werden von den verbündeten Mächten aus eigenen Mitteln bezahlt werben. Die Aufwendungen, die aus Mitteln Nr verbündeten Mach e tu den besetzten Gebieten für öffentliche '.Arbeiten mit Einschluß der geiverblichen Unternehmungen gemacht wurden, werden diesem Mächten bei der Uebergabe ersetzt WN'ix .:. Bis zur Räumung der besetzten Gebiete werden diese gewerbln en Unternehmungen in militärischer Verwaltung bleiben. Kapitel 6 entbäll die Regelung der Don an s ch i f f a h r t. nrd Rumänien mit den ^verbündeten Mächten eine neue 'i 'bnsakte abschließen. Die Verhandlungen darüber sollen Danach ' Donaus.d Möglichst Munchm schluß di' dem Nan bald nach der Ratifikation des Friedensvertrages in beginnen. Für den Strom vvn Braila abwärts mit Einsts Armes wird die europäische TonaukomMission unter :en .,Tonaumündnngskommi ss ion'' als dauernde Cinrich- n werden. Sie Wird fortan nur aus Vertretern von Staaten bestehen, die an der Donau oder an der europäischen Küste des Sä^Warzen Meeres gelegeil sind Rumänien gewährleistet den S wissen der anderen vertrag spießenden Teile den freien Verkehr cmi den rumänischen Teil der Donau mit Einschluß der zugehörigen Häsen, und wird vr»i ihren Schissen und Flößen und von ^deren Ladung keine Gebühr erheben, die sich lediglich auf die Tatsache der Befahrung des Stromes gründet. Auch wird Rumänien künftig auf dem Strom keine anderen Gebühren und Abgaben als die durch die neue Doncmschiffahrtsakte tzngelaffenen erheben. Deutschland. Oesterreich>->Ungarn, Bulgarien die Türkei und Rumänien haben das Recht, auf der Donau Krieg schiffe zu halten. Diese dürfen stromabwärts bis Mm Meere, stromaufwärts bis zur oberen Grenze des eigenen Staatsgebietes fahren. Sie dürfen aber mit dem Ufer eines fmbemt Staates nur mit Zustimmung dieses Staates in Verkehr treten. Jede der in der Donaumündungskommisswu vertretenen Mächte bat das Recht, je zwei leichte Kriegsschiffe als Stationsschi sie in den Tonaumündnngen zu ballen Diese könne?! ohne besondere Ermächtigung bis nach Bräila hinaus Aufenthalt nehmen. Kapitel 7 behandelt die Gleichstellung der Neltgions hakenntni sse in Ru m än i en. Es wird u. a. bestimmt, daß die Verschiedenheit der religiösen Bekenntnisse dl Rumänien keinen Einfluß auf die Rechtsstellung der Einwohner, insbesondere am ihre politischen und bi'trgerlichen Rechte ausüben. — Dieser Grund fafc wird auch soweit zur Durchführimg gebracht werden, als er sich fcmnb die Einbürgerung der Staacslosenbevölkerimg Rumä Niens mit Einschluß der Anden handelt. Zu diesem Zwecke wird in Rumänien bis mr Ratifikation des Friedensvertrages ein Ge fetz erlassen weroen, wonackr jedenfalls alle Staatslosen, die am Kriege, sei es im aktiven Militärdienst, sei cs im Hilfsdienst, teil- genommrn baden oder die im Lande geboren und dort ansässig urch biirtb eine namentlich genannte PersoiULchkeit der englischen Regierung unterbreitet ivorden seien, sei ein vollständiger Unsinn. Amerikanische Flugzeuge. Washington, 7. Mai. (WTB.) Rerttermeldmrg- Das Kriegsamt forderte vmn Kongreß eüve Milliarde Dollars zur Verwendung für die Herstellurrg von Flugzeugen, außer den bereits dafirr aufgävendeten 640 Millionen Dollars. Neue Fortschritte in Finnland. Kopenhagen, 6 . Mai. (WTB.) Das finnische Hauptquartier meldet: Die Operationen zur Reinigung des Gebiets westlich und südwestlich von Tavaste hen dort geborenen Jätern stammen, ohne n>eiteres als vollaerech ^igie pur mische Sjaan __ ' '.gesehen werden sollen. KapiL-l b nthält die Schlußbestiminungen. Danach werden txic wirtschastlick)en Bezieimngen cn Einzelverträgen geregelt, die, Äweet nicht ein unseres bestimmt ist, gl.'icbzeiäg mit dem Frie- venArertrag in Kraft treten. Dasselbe gilt von der WiederherstrL- ' -ungen, Regelung von Kriegs- und Zivil Md-.'. iongenen>Austausch usw. Die Ratifikationsurkunden sollen tunlichst bald in Wien ansgetauscht werden. Der Kaiser an den Reichskanzler und Herrn v. Kühlmann. Berlin, 7. ?)äai. (WTB. Amtlich.) Ter Reichskanzler hat L.., Maj dem Kaiser dm Abschluß des Friedens vvn Lnvare,! durch folgendes Telegramm gemeldet: „Eurer Kaiserliä)m Majestät melde ich alleruntettänigst, daß ve"^ der Frieden in Bukarest abgeschlossen worden ist. Damit ist auf der gesamten Ostfront der Kriegszustand beendet. Unter der festen und ftegteuten Leitung Eurer Mafe.tär hat die hmgebnngs- dolle Opferfrnchigteit des ganzen deutschen Volkes, besonders seiner» von rrchmreichm Führern befehligten Wehrmacht, euren Erfolg er* pmjren, dessen weltqesthrchtliche Größe erst spätere GanevatiDnen rn fernem vollen Umfang wahrnehmen :verdeir. Eurer Majestät i i, aus diesem Anlaß meine ehrerbietigsten Glückwünsche AlADUst eutgcgcnnehmen zu roollen. Sie sind gcNragen von tiescrl Doarwarleit für das, was wir mit Gottes Hilfe vollbracht haben Mdwn unersiftätterlicher Zuversicht darauf, daß auch auf den übr igen ^lanrpfpl ätzen der Krieg mit chicin Siege unserer gc* Lache endigen wird. Alleruntertänigst gez. Gmf von Hertlrng. Ter Kaiser hat dem Reichskanzler mit folgendem WfcBuuiiuu geantwortet: ,gn durch den Frieden mit Rumänien voUenixlc Abschluß W™ Osten erfüllt auch Mich mit stolzer Freude 2? -ankbartert. ^ nw persagender Vaterlandsliebe erkämpft 5£J*i .deutsche .Alk dank Gottes gnädigem Beistand unter miUtcvfärc Fül/rung und mit Hilfe einer kraftvollen gfew^umit -scheut für Schratt den Weg zu einer glücklichen Zu- und Ihren Müarbeilerfi Mls »nlich zu übermitteln, pt Mir ein aurrichpges Bedürfnis. L^ken dm Kampf, zu dessen Weiterführung rne friedens'emdliche .Haltung der noch gegen uns die Waffen rwmgen, auch weiterhin zu bestehen und zum Kurs ftöbreioeu Mächte ^utschlands und seiner Verbündeten siegreich abznschließcn " vat an den Staatssekretär von Kühlmann W- s '. nbe-j Teleguannn genchtet: vu-J.'.' - .^^ hnT ndj per alir,cheutlrch nach dessen Ansicht sltt ' :ci f n . wlrrüen Wenn irgendwelche Fiie- wären und ivelche ^ >ei? lind sei e-3 Tachache. dos« dies - e P lcnt nentralm Lande, urirtabtT Wt mtbamtZ ofc ffirt ,a ^ ^Eens-eit und i»bk die Srflännrs ab. mb U ' tK ' nt 5 bcr Press« darüber qtbra# md,t Drfli, suftrmmen. ES ei kein Friedens^ ^-n -n 't.r letzten Zeit gemacht wordm. urch «^tt-e.ec Nt.e' neutral«, Landes hier gewesen hei bm «•> anclK/'t s^oensrorschläge geinacht habe Nut rmc t gt N»«rr t e,.B-g«r , er meine, das Haager Tele! bei!iiunrle Etnzcihettrn Mer ine Vorschläge gebe die der Offensive böetun ^m m die Wift r U bmsonträge EbWj 1 dar vesthehm fa welck/ c den hlndl imgen ßoelches sei Bals att e r rs sei Ser-- weitere gonnm hus werden fortgesetzt. In den letzten Tagen wurden über 2000 Gefangene gemacht. Unter der Leitung des General- nichors Lind ner haben die Operationen gegen die rwch lärnpserrde Rote Garde in der Gegend von Kotka und Fre- deriksham zu neuen entscheidenden Ergebnissen geführt. Bei Jngernis machten wir 15,00 Gefangene und eroberten sieben Geschütze und zwanzig Maschinerrgewehrc. Am Somrtag lTLorgen wurde Kotka erobert. Die Zahl der Gefangenen stieg auf über 2000. Der Versuch der Roten Garde, ans dem Seeweg nach Rustland zu entkommen, wurde von deutschen Kriegsschiffen verhindert. Die auf Frederiks- hanr vorrückenden Truppen erreichten Verejoski und machten über 3000 Gefangene. Das Ostheer eroberte die Küstenbatterien bei Trongsung mit schweren Geschützen. K-openhagen, 7. Mai. (WTBi.) Das finnische Hauptquartier in Wasa meldet unter dem 4. Mai: Der Sieg über die Rote Garde ist nun vollständig. Fredr iksha mn, die letzte Stellung der Revolutionäre, ist genommen. Eime Rerterabteiiung rückte in die Stadt ein, darauf ein Teil eines anderen Regiments. Die Beute bestmrd aus sechs Geschützen, 20 Mafckünengewehren, tausend GenZel)rreir urrd ^wei belwiafftnsten nrssischen Schiffen. Fn Kotka wurden zwei Parrzerzücte mit einem sehlweren Geschütz und 12 Maschinengelvehre genotmuen. Außerdem tourben dreißig Geschütze, elf Ma'sck>i!r.engeioehre und 400 Gewehre 'erbeutet. In Kotka wurden 4000, in Frede- rikshamn 300 Gefangene gemacht. Die englische Niederlage am Fordan. Englischer Bericht ans Palästina und dem Hedschas. Während der Nacht wurden unsere vorgeschobenen Truppen, die Es Salt besetzt hielten, zurückgenommen tmd die Abteilung östlich des Jordans wurde in die Linie eingegliedert, welche die Hauptflußübergänge deckt. Die Hauptmasse der Truppen wurde unmittelbar darauf über den Fluß zurückgezogen, wobei sie starke Abteilungen auf dem Ostufer zur Sicheruarg des Uebergangs zurückließ. Im Lmrfe der Unternehmung zwischen dem 30. April und dem 4. Mai nahmen wir einen deutschen und 45 türkische Offiziere, 42 deutsche mte 843 türkisck-e Soldaten gefangen, erbeuteten 24 Maschinengewehre, sechs Dkotorloren und einen Motorwagen und fügten außerdem dem Feinde wesentliche Verluste zu. Streitkräfte des Königs von Hedschas griffen am 3. Mai türkische Abteilungen an, welche an der Hedschos- bahn bei der Station Walserdan, nördlich Mom, arbeiteten, mack)ten 25 Gefangene und besckMigten die Eisenbahnstrecke schwer. Kaiser Karl an v^ekerle. Budapest, 7. Mai (WTB.) Das Amtsblatt veröffenckicht nachstehendes königliches Hanteck-reiben: Licber Doktor Wekerle! .Neben der Lösung nächtiger sozialer und eineir Auffchub nicht duldender finmrzieller und toirtschastlick^er Fragen obliegt Uns rmter den hoittigen schwierigen BerhäUnffsen die große Aufgabe des Ausbaus des ungarischen nationalen Staates und der Wilnnng . seiner Interessen. Die Erreichung dieser großen Ziele erfordert die Erttsaltuirg der ganzen Kraft der Nation. Aus diesem Qkimbe halte ich es im Interesse der produktiven Tätigkeit für würffck-enSwert. daß die A u s d e^l, n n n g des Wahlrechtes, welche die politischen und geseitsck-astlickten Kreise in forvvährender Aufregung hält, in gegenfan^em Einvernehmen je eher in einem Sinne verwirklicht werde, wie rch dies in meinein Handschreiben vom 28. i>lpril 1917 be^eichrret l>abe. Ich wünsche den unversehrten gesetzlichen Einfluß nminer ungarischen Regierung mif die Fühnmg der gemeinstH^l Angelegenheiten zu rck-ern. und es ist mem lebhaftes BerlcvH/n, daß das durch meine bisherige Regierung ausgestellte ^md von mir genehmigte Programm vollkommen verwirk licht loerde. Weinr dies fru meinen'. Bedauern und gegen meine Ettoartmrg inc gegenseitigen Einvernehmen nicht erreichbar sein würde, ermächtige ich Sic und meine Regierimg. wie sehr ich auch Neipmrhleu ,nährend des Krieges fru öermeibeu wünsche, daß Sie im Interesse der Sicherung der.Wählrechtssrage und des Programms der Regierung zu Neuwahlen schreiteir können. Auf dieser Grundlage ernenne ich Sie neuerdings -um ungarischen M i n i st c r - Präsidenten bcz.ieh,mgswerse bestätige ich Sic in Ihrer bisher innegehabten Stellu>rg und envarte Ihre Vorschläge betreffs Aus-, bildung der Regiermrg. Baden, den 5. Mai 1916. Karl m. p. Wckerle m. p. Der Secfticg. Neue U-Bvot-Erfolpe. Berlin, 7. Mai. Eines urfferer U-Boote unter bcr bewährten Führung des Kapitäuten.ttlants Vieh eg hat im Aermelkaual fünf bewaffnete, tiofbelladene Dampfer mit zusammen 16 000 BNT. versengt. Der Chef des Admiralstabes der Marine. Au§ dem Reiche. Ein zlnn Tode vermteitter Spion. Berlin, 7. Mai. (WTB.) Durch ein Urteil des beim Kvnrncairdait.turgeti dj\ in Berlin gebildeten Feldkrieqsae- vichts vom 20. Llpril wurde der fahnenflüchtige Matrose Th-eodor Städler aus Münster i. W. gebürckig, wegen vollendeten Kriegsverrats, begangen nach seiner Fahnenflucht in Holland, zum Tode verurteilt. Städler war eitvem der zahlreichen feindlichen Spionagcbureaus in Holland in die Hände gefallen. Seine Festnahine erfolgte ans einer Reise, die er zu Spionagezwecten von Holland nach Deutschland unternahin. Der Fall gibt Anlaß dazu mtf dre außerordeilllichen Gefahren auftnerksarn zu maä)en' den Fahneir flüchte ge iin neutralen Ausland ansgef-lft;t sind' ^b. Deutscher Neichrtag. (Kl. Bericht.) 160. Sitzung, Dienstag den 7. Mai 1918, 2 Uhr. Am Tische des Bundesrats Freiherr vom Stein. Anfragen. Abg. Wendel (Soz.) fuhrt Beschwerde über das Verbot der Einsuhc der Wiener Ardetterzeitung. Oberst van den Bergh>Ta§ Verbot war no:wendig. ?xril das Blatt fett längerer Zett eine bedenkliche politische Verhetzung betrieb. Für die deutsche Presse und Politiker soll £;c Zeiteng zu- ' gelassen werden. Abg. Ewald (Soz.) weist dara»ü hin, daß Betriedsüberschüise der Kriegswtrtschasl:-stellen im Kreise Zauch-Bclzig zum Ankauf der 'Vurg Eisenhardt, die zu einem Woi;nNtz des Laudrals herger..chtet werden soll, verwendet worden sind. Direktor Dl ü l! e r: Beschlüsse des Kreistages unterstehen n.'cht der Aussicht der Reichsbehörden. Abg. Tr. M ü l l er - Meiningen (F. Vo.l weist darauf hin, daß nunmehr die Entlassung des Jahrgangs 1809 dcS Landsturms ver-» fügt worden ist. Tie alten Landsiurmlcute, die sich freiwillig gestcllr hatten, sind aber nicht entlassen morden. Oberst von B r a u n : Tie Landstürmer, die sich freiwillig gemeldet haben, gelten als für die Kriegsdauer angenomnien rnifc haben als Kriegsfreiwillige Anspruch auf Entlassung erst bei L.emobilisalion. S>e habeii natürlich, als üe sich rm August 1914 meldeten, nicht mit einer so langen Kricgsdauer gerechnet. Da? Kriegsnunisterium erkennt die Härten an. Es besinden sich aber unter diesen Leulen^viele Inhaber wichtiger Dienststellen, aus denen sie ohne schwere Schädigung der inil'llärischen Interessen nicht sofort hernusgezogen werden können. 9!ach Sichersteilung geeigneter.- Ersatzkräite werden auch die ällesten Kriegsfreiwilligeu auf ihren7 Wiinjch entlass?« werdeii. Ab. Dr. Neri ann-Hofer (F.Pp.) stellt eine Anfrage im Interesse der Industrie für Ersatzlebensiiiiltel, die 'ür die Fort- führlmg ihres Betriebs voni 1. Dlai ab einer Genehmiguiig bedürfen. Tie Anträge können abe' A rft in Wochen »nb Monaten edebigt werden, so daß bet strenger Durchführung der Verordnung mit der Schließung zahlreicher Betriebe flu rechnen ist. ttliterstaat sekrerär Dr. Müller: Härten sind mcht zu ver- meiden. ES sind jedoch Eileichternngen vorgesehen, wonach bis Elide Mai die weitere Herstellung von Ersatzledensmitkeln zuge» lallen lvird. Deni Verkauf solcher Waren soll keine Schwiengkeiteril gemacht werden. Das R e t ch S w i rt f ch a k t s a mt. Hierauf wird die Arlssprache denn Relchswirtfchaftsamt fortgesetzt. Abg. Liesching (F. Vp.) Hinsichtlich der Ueberqaug.zeit tritt jetzt ein erfreulicher Optimismus zutage. Die Wahenerfolge im Westen haben auch Handel und Industrie mit neuen Hofsniingen erfüllt. Es herrscht eine Weltroh'wssnot Mari mui bei bm ttnedenSverl a lidlilng en an eine Wellrohslosfrationierung denken, -ric ivntschastliche Seite der Friedeiisverhandlnngeii ist für nnfere Zlckunst ivichtiger als der Erlverb eines Landzrpfels. Die Be- ziehungen zu ben neiilralen Staaten bürten wir nicht verschlechtern. Kirrz ristige Verträge sind notwendig. Unsere Aussilhe mnß nach der Ukraine gesteigert iverden. Damit traqeii wrr zur Ernährung unseres Volkes bei. Die schwachen stillgelegten Betriebe müssen unlerslützt werder. Abg. H ü 11 tn n n ii sUnabh. Soz.) fordert Maßregeln gegen etwaige fllrbeitslosigkeit. Abg.Do in b e ck(Pole)fordert iveitereArbeiterschutzmaßnahmen. Dainit schließt die nlLgemetne Aussprache. Es folgt die Einzelbesurechnng. Abg. Hausmann (F.Vp.) fragt nach den Erfahrungen bei der Ltquidaiion des Verniögens femdücher Ausländer. Staatssekretär Freiherr von Stein erklärt, jetzt noch feine Auslunst geben zu köniien. Abg. Astor (Zentr.) begründet einen Antrag zum Schlitze des den Neben e inzelba dels imd seiner wirtschaftlichen Selbständigke t die Einkanfsvereinigimgen und WarendeschassnngSstelien des Ein- zelhnndels als Großeinkänicr und für die Uebergangswirtfchaft als Äro'.ein'ührer, anzuerkennen. ^ldg Behrens (DF) bittet unr Förderung des Obst- und Gemüsebaues' Abg von A 5hlen d o r f f-Kolpin (tons.) bittet um weitere Förderung der Fischerei. Abg. Sachse (Soz) bespricht die Lage der Arbeiter in bc\ Kalkindustrie. Direktor TI üIler vom Relchswirtfchaftsamt teilt mit, daß dern Reiellstage in den nächsten Tagen eine Novelle zum Kali- gesetz zugeheil wird. Das Kali wird in erster Linie für die hei niische Landntzrtschast verwendet. Was noch übrrg bleibt, wird m» das beircimbete unb neutrale Ausland geliefert. Beim Ncichsversichernngsaint begründet Abg. Becker (Ztr. einen Eintrag, wonach die Ziischläge auch den ^lltersrenlen. den Waisen- unb Hinterbliebenenrenten zuteil iverden sollen. Die Orts- löhne sollen neu festgesetzt »verden. Abg. Brey (Soz.) regt an, Lungenspitzenkatarrh unter die Berufskrankheiten zu reihen. Das Haus vertagt sich. Dltttwoch 2 Uhr Weiteideratung, Marineverwaltung. Schluß '/,8 Uhr. Vas preußische Abgeordnetenhaus und dir wahlreform. Dte SichtruMSanträsie abgetehnt. Berlin, 7. Mai. (WTB.) Das Abgeordneten- haus beendete heute die zweite Lesung des Gesetzentwurfes betreffend die Aenderung der Verfassung und das Mantelgesetz und nahin die Gesetze nach den Kvmmissionsbeschlussen an .Damit ist die zlveite Lesung der Wahlreform erledigte Die dritte L-esnng des ltzesehes beginnt am 13. Mai. Die beka.rnten S i ch e r u n g s a n t r ä g e des Z«Umms lvurdeir ge-gcn die Stirmnen des Zegltrums, der Polen, der Abgg. Kirdorfs (bei feiner Fraktion), Bivedt (M) und 'Arerrdt '(Fk.) abgelehnt. Der Antrag Bredt wurde zurüttge- zogen. GasthausgeWrrbt. Aur- und Badeorte und der Schleichhandel = F r -aukfnrt a. M., 7. Mai. Agff Veranlassung bcr ‘ Kriegsamtstelle des Hausabnndes fand heute im großen Börsensaäl eine vv'n säst alten Orgmusatwnen des 0Zastl)a-.i^'werbcs iucd der Kur- mid Bat-eorte Säte, Wiest- und Sädivcftdeiitscblgnds außerordentlich stark bchuckrtc Pcote!lversa 7 mnte. 7 rg g^pm oie Bun- desratsvewtelmng vom 7. März 1918 über den Scht^iä^hanDel und die Fremdenverlehrsbeschrankmrg in den deutschen .-i'uivrtün statt. Zu der bÄeuttnigsvollen Tagung hatten auch mehr als 70 stewt- liche und städtische Behörden Vertreter entsandt, u. a. das Reichs- kriegAernährmigsamt, das Preußische Kriegsei.nährnngsumt, das Knogr-amt, das Kriegswirtschaftsanrl, tute 18 mto 23. stellv. Oveneralkemmar do, die St adle Frankfurt, Darmslndt, Nürnberg,' -Üloblenz, Kassel. Stiittnan, die Aerztokanuner der Provinz Hessen- Nassau, me Handelskammern Säte und Siidnvstöeu tsctstands, der deutsche Aerzttverbmvd, die Balnei.üvgisckie Gesellschaft., der Rheinischic Verkehr Verein, die Bereintexing der tznt.rnattonglen! Hotelbesitzer (dtürnberg), der Verband deutscher Hvtelbefttzer in Köln, Abgeordnete fast aller Badeorte ,-e-s Bezirks und nahezu alle Gastwirteverbärche ans Hesien-Nasstw., Hessen, Rheinlcurd, Bayern, Württemberg und Baden. Nach kurzen Begrnßinigs- worten durch Bankier Ho he ne nr se r - Fmnlsnrt bot Stadtver- iordneter Go l l - Fva7rkfii.'.rt ein nnisassendes Bild über bi' gegen- wärtige Lage der Ernährung nach ihrer prakttsckLil Bedeutung. Ge Nieral selratär Baum-Frankfurt behmideLte das Thema vom volkswirtschaftlichen Standpunkt aus. In der Bespreckmng der Vorträge forderst.' der Vertreter des Deutschen Aerz^everbandes, Dr. V o h s.»n - FrMttftrrt. die Beseüi- prnrg der mrttsärMichoeir mrd die Ausstellung von hausärttlicken Attestven zur Ermägteckmng cni.es Kuraufenthalts vu>n Erholungs- 'bedürftigen. Ter Vertrtter des Kriegsernährangsamtes, ststch-cm- rat v v n E h n e r n - Berlin, führte ans, daß das gegenwärtige Bev' tellungsfyslem uns vmi den Feinden ausgeziwunqen sei n.rd in Ermanglung besserer Mftiel beibehatten u*rivu müsse. Dem Frei- der 9öttmer keinen Geschioack adgewöm-a^ loetzt aber der MtmL« der Kv-mmmen. Die vdrtsn der nt. M Zweiter Blatt AAS ttsto Gießen, den 8. Mai 1918. Himmelfahrtsblumeu. Zmn Himmelfähttstagv, 9. Mai. Als Christus auffuhr gen Himmel, schioebten ihm Engel entgegen, bk m ihren ,Händen rate Blünvchen trugen — so weiß die LegL'.tde z-u beri?chten. Bis auf den heutigen Tay sind diese Engelbllmtchen als 5)imnrelfahr1sblumrn bcücmnt inck gebräuck>- Itcfi, und in vielen deutschen Gauen ist es Sitte, sie am Himmel- sahrtstage zu sammeln. Ajus diesen HimmetftrhttÄlnmcm, die auch Katzonpföta-en, Ruhrkraut und in Schwaben Mvufeöhrle l-eißen, tanbci inan dann Kränke oder bindet Sträuße und hängt sie in, Haufe, wohl auch in den Ställen auf, weil man Llaubt, es wohne ,h°ren eine besondere Heit- und Bannkraft inne, ja im Süden vskg'.' man diese Himmetfahrt5blumen sogar vom Pfarrer segnen z.- la .m. Alreryläubislche Leute sind sogar der M einung, daß diese Himmetsahrtsblirmen, wem: sie im Vollmondscheine gepflückt werÄcn, ihren Träger hieb- imd kugelfest machen. Solcher Hrmniel fahrtsblumen, von denen dieses und nianches andere geglaubt wird, gibt es eine gmrZ-e Reihe. ChrisWche Vorstellungen sind mit altheidmschen oera nickt.: der Gott Donar und die ihm l-eiligen Manien meist solche mit roten Blüten — sind es, die noch in Jben heutigen Hlmmesi«hrtsbrmift^!, ihr Wesen treiben. Ter Eichener Anzeiger ( Eener al-Anzriger für Gberheffen) Mttwoch, 8 . Mai chl 8 Aronsstnb deutscher Ingwer, Magenwur^l, Zebttourz, Drachen- wurz obc Psaffenspint) war in der alten :Hck folgende Bewandtnis: warn ein junges Mävcl-en bis zu cnne.- bestimmten Stunde des Himmelfahrtstages diese vnmmlial rt^'lume findet, so wird sie binnQl Jahresfrist glück- «jTf'i t Zrellich scheint die Welssaguxg nicht immer' zuzu- t reffen, d-i.a manch? schöne Harzer in kann man später klagen lsiiren: ,,Xjat Allmmmrnshvern /Tat böse Kttik,/D-at hebb ich focht/ Ut& bin noch, fedne Brut /". Heil- und Wunderkräste werden dieser Himmelf'^krtSbliune in manchen Teilen der deutschen Alpen zu lfesihrreb m: dort hängt nrnn sie zum Sch.utze des Vietzs gegen böi'e 'Gealter aus, man logt sie sich aufs Bett, um gegen Zauberei lmfr Äbdriiaen gefeit zu sein, nrtd man tragt sie an fid> gegen Zahn- W**r*'i und ^l«4»errerßen. Tie Bergleute Westfalens schützen sich nrtt den, Siegwurz givzen scichagende Wetter, außer den, ist cnese ^L'^'mchsebrtsblume gut gegen mancherlei KraaMieiteu des -drel>s lle ullches ailt_ von dem Sanikel, wenn die Pflanze am Himmelfa: .b'tagg gepflückt nni$>. Num-ulllick), als Scl>uh gegen Ewnl g, „e manchen Otts. Es versieht sich von selbst,' dass dre mn Hunmelsai/rtstüge gepflückten Hftnmel fahrt sblli men meistens a,!.!, als m,Manie Schutzmittel gegen c^^witter .den., der Hmwu'llaUt^ray, ein Donnerstag, ist ja eü, den, Gewittercr.'tte Donar heiliger ™ MM' -• «■ § r »-- *• • Af» "“r‘ r'W.V Nwwmllich in Süddeutschland l/errscht dieser si-l'/u ' dort latzt mir tfrätter well»,, oic iy>r Okimttcr schützen fouc ii, cklw die Mädchen bringen Sträuße von Blnnren zum Fmmn'nstar, mn sie vvr den Füßen des Marienbildes .veihen zu Lr? si'genskräftiger Himmellahttsstvauß besteht aus /. v",1ch,' Brmn a ,hm 'nmnyendhn, seien, pfsi'irkte <ünen grosien Strauß dieser -nun: :ind lreß sie vom Pfarrer weihen. Als MIN der Teufel V ; v-I' -vIS ^E /ie ihn, den Strauß entgegen, worauf de, vöse die Wucht ergriff. * ** Wu^eijnrungen. Dar Bankbeamte David Rubin an dar Mrtteldcutscl'ckm Kreditbank. Filiale Mosten, Ieo>"> oaxtig m einem Fuß .lrt.-Regt, wurde xum Gefreitei, beft>!dert und erhrelt das Eiserne Kreuz, 2 . Klasse. — Land stur. i,ann Karl Anton Robrbach. in einem Anf.-Reat uu .^»e„ erhielt die Hessische TavfcrkeilsiuedaiNe. f“F Ernmachzwlecke. Hat der hessischen Srtm; -nrrrci für ErmnachMerke eine aröstere ssuckermenac wnmm, hat die Ein im ss,r das ‘ Hessen m b. H„ Maissi, in diesem Fahre Me ^ . „ eine ssrSyere Meklage au 1-rte-r aebildet Damit Mr ^ -volki-ruu^ rechtMitiq in den Besitz diese Juckers ar- anqt. ttmrden drese Zmkermene,?,, in diesen Tagen an die .',om,,runawerbo.iu>e ansgegeben. Don dieser ersten Obst- - . entsällt ans den Kops der ellmg die ''''' ' • Menge von 5 P funo. Bor,mssichtlick) wird nt .«v i - nochmals mit einer Zulage gcreck.aet werden kon- nen. me allervmqs geringer sein hmb. Es rann der Be a ru3J!S. ftlI l dringendste empsohlen werden, diese erste ^O bstMr erznlage von 5 Pfund für che Einmack«cit ' ^rrzirsigog mrd nrchü silr andere Zwecke zu venvender, fkflrrH rfr bald dnti-ctnuVh Beerenobsternte tk ' Ocht ernkochen oder AN Mirmelade verarbeiten ^ Ma. imd Anfang JNni wird außerdem von den ^^ uiuWatiien bereits der Juli-Zmker in .rohe von vöE-ri^,ansqcgeben. so daß also die Bc- Zeit insgesamt 6 Pfund auf den Kops tn ber »st' >ür EinmachAwecke iviedrr- Eicken M verfügen, die angesichts der bis- swiigen Beschränkungen im Zurbeiwerbranch recht ansehnlich ^ Diebstahl, Fn der Nacht Aum 7, Mai l F wurden weiL WtaWe mit granen dlmfirf, 10 £ “ 9 ® a!ten jungen gestohlen. §ach- ent^en ^^^Sbn Nimmt die Krinnnar-Wieilmig stah7r?-' 2 «d«ranschlag der Provinzialhaupt- in» c n ,fffL bö .-’ Rechnungsjahr 1918 (I. April 1918 Bichste» 1J *2 /itschlenen. Wir werden in den T'Ä ssssh -7 °ch denselben zu sprechen kommen, '.um Tül nstverein. An Stelle der ^ Ä i r f f' 0 :' ^Lrd ß arische Ä dieitfo bi*' W^ L ° 1 Honrrerstab, ist der Kunsiverein, gang, "E" Schloß, Ein- <**, i^m^Wv e w f - ulTb Zweckmäßige Hotz sg n d L s en ^be, rcn T** n ,üdterc Koeife vmanl,, äauch zu Holsiaudoler? m den Berkehr ^ r d ' 4 " lCl * w ‘ l Sandale« n-.-f, .im , tt . H'' Ulk n? l. ULzweckmäßiig uud zum T^'il k Publikum vor ^-urtilsenü ftöfwirär-Äv ^ttf^E-ero.7,5uug orerswertm der Gesund-, lm-si'''-' * u ordern und cruer Berichunullmng . 71 ^'-sis-oeuyeii, bat ießt die Reick'».'le'llp i,«'- chuhpMchLguug .,y,e bereits angeründigte Bebanutmachung er'- ^ wutu;uiuii stiuv. üanjcu von, ö *»ücn o i al, I nrrr noch solche LEchuhe und Hvlsiandolen vom Hersteller ver- tneben werden, deren Musver zuvor von der Reichsüelle für ^chuhversm-gimg L«rehmigt sind: der Verkauf darf nur üatl- ,ll S »u Prmscm, rnevonder Rerchssdelle für Schuhversorgmm festgesetzt sind imd die den Schuhen oder Stiefeln )olAschuiM und Holzsandalen, mir ! E o. Ma, d. bereits bogomren lvar, muß ^ . I— d I. um Genehn,sirici,g nachie- L tverden 11, die em t yoüc dürfen die Erzeuguisse bis zum Eickfch^d de,' RerchsstkNe für Schuhvenorgun.z ,wch in der bis Att weiter vertrieben werden. Holzschuhe und Holz- - 7 ^^!' aus i'Cm -luslande enrgeführt werden, sind ebenso ^JJ x ^ Genebmigmig und der PreiSsest- -^f.Hlrlle für Schuhversorgung unterioorien. ^ ach TNrchifuhnmg dreier Neuregelung wird die Bevölkerung nu . größerem, ©ertnaucn als bisher Holzschuhe und Holzsandalei, ?l Kn r'5 )ll r e f' xl) i n Verbreitung, zumal sie bedarfsschein frei zugute komn,er, loird. Es ist auch zu hosien. das; z»«cknmtzse,.Hvlzsandacht, und so kann man, ivas gewiß eine gvo.'ze Seltenheit „t, schon du: köstliche Morchel sind^n. Auch a,chere. u'k c mw der Schildpilz oder Sckildritling iverden ! chlgcn. ^>a dre Pilze ,m richtig izubereiteten Zustande ein i^rvorvageiides Gericht llepei-n, und einz?lne Sorten sogar durch tanscs»end ähnlichen Gesckmact und Nährioert das Fleisch voll- koimnen ersetzen, so ist mit Bepimmtheit anzunehmen, daß die Zahl 0c, tzilztrennHe immer grötzer toiid. Merdings setzt das Pilzsuchen auch einige Kenntnisse voraus, dem, cs gibt leit-.n auch viele giftige LM mtb SchwÄnme. Kinder sollen sich destialb am besten iiickt MN beteilmen. Im Interesse der Volksernährillig ist eine ttinge pnz>amnlluny m,r freudig zu begrüßen. ,. r /, ü( ^ ll l den Vögeln. Da in dieser Jahreszeit vielfach gegen Vogelschutz gesündigt >vird, so erscheint es angezeigt, ans die betreffenden Strafbestimmungen ailfmerk- m ^'JP???graph 368 11 des Reichsstrafgesetzbuches lautet: „Mit Geldstrafe bis zu 60 Vüuck oder mit Hast bis Kn 14 Tagen wird bestraft, ^rer unbefugt Eier oder Junge ^godarem Federwild oder von Singvögeln ausnimmt " Utfo .nucrslchtsnahme auf die Säliger, die uns erfreuen und Inackttn Vertilgung von schädlichen Insekteit nützlich Kreis.Büdingen. . Bel \ m lt t h, 8. Mai. Aus dem Felde der Ehre fiel der Musketier Hmnrrch Albus. Er siel als der letzte der draußen.lehimdcn Kamp,er unseres Dorfes. , ( -k P I ^ c r 9' Mai. Der Laiidsturmmann Jöckcl lau !, jn/ Erserne >brenz. - Für den .Heimaldank gingen 464.10 .' k. nn^in den Nachbargen,einden LkLberg 95,'>0. Berg hem, 6o,70, ,n Zellers mit Kvnradsdon 66,90 Mk J _ Hesfen-Nafsau. P/i- .Herbst d. I., etwa am 14. Ok- \tdwi sttcrn^ Geolog,sche Sennnar hwr sein 100jähriges Bett^' ^§'. 7 - Mai, Recht boaehrt scheint das Marburg er .Ür,egsnotgÄd zu serm Trotzdem im Jannrr 20 000 Sttick Zehn- L— und k 10000 Stück Zwei, uud ^knn^ autme bSr ,1 Ü |S 5i c, c ^unze.l lvemg rm Verkehr zu sehei, Hellte ?r ) nnn ,f o bl - C .-^DwerorDnctcn. wntere 25 000 Zehnpfennige mch! ralS° ^ mtrwitmgc ' nrtt einem L-oä-e versehen, an fertigen zu < ■ Nassau, 7. M€m fEiwerhalbjahr bis auf wntercs nichl, da es der V.tr,ebsverwaltnng nicht gelungen ist, die für den Betrieb nolwendigen Kohlen m erhalten. 1 ^ Ctneb Großsener in Kassel. • d. Kassel, 7. Mai. Ein L«oaltiges Gwßfeuer wie es ■ 1,nr°»r > Kassel tttch^ete ii, der ^»acht von, K^amstag ^um Soiniin^ at ^ n ^mb r if Mörcl cbergerstram 1012 der ÄkncngesMcliast .IlMukLberger-Geivertjchaft ar, der Ihringshäuscr-Allee Ter ganze ^rdösüiche HiLl Än Hand m eme geradezu marchmhuste Glut getaucht lvar die sich gegen den schwarzdunkeln Abcndhimmel lvirksain abhvb und ^-«rbenwrrkmrg von zauberhaftem Glanze schuf Tas F^ter ffm lVn bei^r städtischen «eru^SSÄ PSS U \i zd 'i sliohren energisch beküiiUNt, dich d rn-N'te es sieben volle Stunden, ebe ftrm, das^ner ans seinenHerp lttawÄikm konnte uIch lksiährdeten Fabrrkgebäude außer (Gefahr ^ a )0 ° -^uadratn, gvoße -, dreigeschossiges Fabrikaebärwe Trn ^hanVttefchmel'.ösen, vielen Holzmodel len und wurde ein Raub der F'lamlmen - der anae- wird"durck »irle hundrrtt-msend Marl belänst iviro Durch Bersnherungen m,r teilweise gedeckt'. Gictzener Strafkammer. Gießen, den 5. Mai 1918 melytfüd) vorbestrafte Schuhmacher der zurzeit eme ihm von dem Schwnr- b.^lcht ^armüadt^ tvegen Rmlbmordversncks zuerkannle zeliN- 7 der Zellensttajaußalt Butzbach vvr büßt soll gern einsam n,tt anderen bereits abgeurteilten ^ucln , hansgefangeneu Leder, Plüsch und ManchesterftSff entwendtt und ^ darmlS Waren hergestellt haben, die sie durch Mßenarbefter an Einwohner von Butzbach und Umgebung gegen Genußmitttl vor- , 7 /ck' ».. Ant. Grn,w der Ben'eiS-mfLlMe kmmtz ch . cL SÄÄ Eden. iw§ a; im SWaferialraum ein qrostZ w '* vbgeschnttten und nch dieses angceignet bat ^rr Angeklagte spielte den Geisteskränken; er behauptete der Kronprinz von Sicnn zn sein und komme Mls Marokko :i dft Tos Gencht verurteilte den Angellagten, den es auf Oftmnd der Ber- Sun» a.^n erkannte, « 4 MoLten KLij"' . 1 ( (tlfi Jrbcitcr ©rf) in Ox^curiT iif npftmihi.** m .,d°r N-cht tarn 22, -mm 23, Febrnar' l I L Urn a E ^ Müller dahier ein 8-10 Meter langes &ci6riemcnftiirf im Sette ami ^dOO Mart, sowie im aTSfto L^nen Malen dem SBirt öei,,tc bolner aus dessen SW™ bZ TmF™ 'Äerniagett äitm Faß Bier h 30 Liter, im Wette von Brer von 7o Liter entloendct zu h-che,i Bier ubcrgch, er Ittner Mutter, die eine Wirsschast betreibt belxmotet, von ,emer Mutter den Auftrag urch ÄS' bekommen M haben um bei Seyne. von dem sic schon der^ B«"''. ru bolcn. Das Treibriemenstück vettanftc öemetTtirbart Mit den Mitangeklagten Karl £ intb Adam D. tot emen Lcnüpturmmann in (siamback He Straf- k-mni-r «nrrtz-ilt- den Angeklagten Sch zn eiiier Gssam^ N«,gtnstttase von emen, Jahr und 3 Moimten, H m einem aöahr^mrd D. zu 6 Monattm Gefängnis ivegen Hchlerei. > erymien ijatre, Uetz '-U5. von M» ^O^üusi.e lxrbeu die beiden großtcmteüs an eine Allbä'.id- ^nedberg perkaust, sowie einen lieber,}euer au Die otomcUer des Angeklagten W. Tiefe ist der .veülcvei und Br- Oimmgung angeklagt, die Althandlerin Witive I. Der e..verbs matzpgen Hehlerei usiv. Tas Gericht venirtcnlte den 'Angeklagten, ^!.amtzuchllicmsstrafe vor, 4 1 /- Jahren, sowie Ab- ^?^"^der burgcr!,cl>ei, Ehrenrechle ans die Taue, von sünj d ' Dl!!' SA erner Gcsamtgesängnisstrase von IV 2 Jahren. ^ f 2 llfl f T au ?' wurde sreigesprochen. Tie Angeklagte Z. bes°Lr°LL^g' ^t^Ätt" 35eXm ‘ ,Ten 9E , 3C " f ‘ C ä " Gerichtsscral. mi A r! WS 8 if y Aahre alte Schirmstickerin Brand gelassen und 0.,^? ^ lrch mZ^tlda als Hartenschlägerin nieder- getasi^, mw iva, von der Polizei ivegen Betrugs mr Llnnige ^m^^ösiengericht Fulda hatte aus eine Ge ^rA 4 ^^latei, erfanut, davon ausgehend, baf; Dem je^ bedenklich zunehmenden Unfuge des Wahrsaams durtti Verhängung emppndlicher Strafen entgegengetreten werden müsse üLfhfTT AUs.Berusungsmstanz sprach die An e' dcach erner Ensichechung des Reichsgerichts tönne beim abe/ n^! Galle wohl eine Strafe verhängt iverden. eine .llnnond durch die Vorspiegelung. Daß ihm ^ Jiiofimit ertnlt werde, befhmmt ivorde.i sei, kk\> 0 treue hier nicht zu. Tie die Kartenlegerin aus- ,)aüeu lediglich aus Mitleid oder dafür etwa«-- geg be,, dag sie von ihr unterhalten worden seien. Bon nun ^espwche!5!mrdem hubUtüm * könne im vorliegenden Falle nicht ßmtöcl. P i i enbach a. M., 7. Mai. Tie Aktiengesellschaft für Dividende^in^NÜ?s^ P^schmenball lvird voraussichtlich 1 Prozent Dividende in Bv,schlag bringen (,m Bari. OProz.). Ut-iLfkaften der NeSaktion. ©icfjetier. Hätten die „alten Gießener" ihre Namen unter m SKreiben neeßt, so hätten wir ihnen gern die auch für stc nicht 1< », t | Nentlichen, angegeben. Da es fick aber um ein nirfTi’r; Tchn,.stück, handelst so koiineii .ott nur b ^ne^ "te S e a8e ml,if m i. &C S, Wnnsckie zn entspreck«,,. au, deiii hhitm BahN'' ***** ^' iC f " d> an bie Aaslmcst auf die c Ansicht kann die Einsriediglmg direkt v^ens. gestellt weroen, luctf, wenn ein Weg daran vorbei- psllckte^-s? te,nt snn muß und der Anlieger nicht uL Milchtet i)t, zum bequemen Begehen des Weges fall. dieser nickt brmt genug ,st, -ein Stück seines Grundstücks liegen zu lassen ^ ein Mir nifonmf w cuiiuuc Mw erivlrv, vanr, SL .1 d, ‘ L'l regelmastlge und iwtivendige Z-in -bdtandlnng. dieser 0>eDanke kann so)bl cil"' , 1,1 t,- Stv7ckmap:g bezeichnet iverden. Die Zahnversicher..ng könnte 0 - Bedeutzm» «Liem falb es t 1 ttigt, dazu die Volkskreise leranziizieben D'ren 'inbii» sc,»/,« 1 • uttack^n'übrigließ Vielerlei Krankheiten 'und raucheh! '. miachen ließen sich aus diese Weise vermeiden. Mi verfloss^,' Ä" U % mehc als ie m ernem Friedensjahr. wer Letzte Nachrichten. Scr neueste Bericht der Ifcere*lcitum\ * * * (AmtE)d^ Hauptquartier, 8. Mai. Westlicher Kriegsschauplatz, südlich vom Nieuport-Kanal nahmen wir bei ersioig, v cf $?? n Belgier gefangen. Auf dem Schl^st und au der Lpö lebte der Artillerickampf bei Li'mmel und lvestsich von Bailleut avf ~ Vorfeldkämpfen auf dem Schlachtfelde an der ^llläuder und Franzosen gefangen. Beider "t. der ^traue Eorbre—Braye griff der Feitrd nach starker erfolglos an. Bereitstellungen wurden süM^i^^^En^voll gefaßt. Bei einem in der Alrune wlederhalteu Angriff warfen ^'nd im Gegenstoß zurück. Stärkere Feuertätigteit hielt am Lysbache und auf dem westlichen Ufer der Ar re an An den ubrrgen Fronten nichts von Bedeutung. Von den anderen KriegsschanpLätzen nichts Neues. Der Erste Generalquartiermeister L u d e n d 0 r f f. Graf Lurbnrgs Abreise. ^e „Times" meldet aus Buerios Aire'-- Graf Lnxburg mrd das La.ro mit dem sckWeoiscke., % , hj .^ncciii verlasien und über St. Thomas und ^ckifar reisim ^er frühere deuticl-c Ge.andtt in Peru und der frühere Konsul rn Moutevideo iverden mit ihm fahreti- ,fl)L 6-inc Minenkataftrophe bei Vestervik -i- ^venhag-en,^. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) .Äerlinaske Tidende- nrewet aus Stockholm: Eine furck.ck ue n..-ntatt^^ ZA! Nch gepern bn Ber,terv-,k ereignet. Eine a., Lan) Zollte, von emer Mar,nen,am,schaft entlad: n \vk\ explodierte iedoch vorzeitig mtt ungefcnicrer Ge.pall -oiv Wr voneit muröen wwrt getötet und zwei töDlick-^ ve.-l^t ^ loteten benndet sich ein sch:vedisck)er Marinc-ofsisi^ Lerchen per Getöteten wurden weit hinansgeschlendert. ^ Vor Upern. ' v 11 ' ^^5' de Paris" bereitet das Publikum aus dre Räumung von Ypern vor. Das Blatt t'dmn • (MfilmSSv Errnnerimam heften sich an «pern. aber ™iK ciw §b d'UM des ffnegeö angrfanst m mm historische Ruinen cEr dem der ^were» mndlrchen Artillerie nur aufierf eu ^ 01 , 1^1 Hallen dar,, iveim die tzeMsleituna iXis a&loliit 111*8 erachte. War nlaabcn nicht, da« das bei Anmi pall \\l, denn cm ,0 verkürzter Vorsprung ist scknoer e igen. Der ^G^Eratissimus hat sicher Msmmmm mir Rearschall immbet. S'-erncr Mengte in i^r NE twm 3^zunr^Zl" Ottober 1.11 ( m Vad-Nauhemi aus emem BerkauiSloLen unter Anw ' V ’ A| / Ferner 81 CÖCT) int Eeiamtwett u>u 6000 Mk. 8L tft SÄ besch-Mgt. Sck^rgesM« Bttazievimg von Ypern durch deutsch. irr i., m x l “ -% lliallu “~ L N^UK-Ijene re nrcbt ^urdettxkcht. Nach eurer vavasnote dauert das geg-n kxui ^ !%£[ JE* !<*>!!*“ densich. Geschützfeuer an. Ferner Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen MARIE RÜHL MARTIN HOF ' Gießen, Himmelfahrt 1918 Riegelpfad 17 a 01520 Achtung! Nur Donnerstag, 9., und Fresifcag, 10. Mai Eia nenes vorzügliches Elite ■ Programm. 2 anssergewohaiiche Schlager in je 4 Akten Christliches Waldseft der dicken Eiche bei Blasbach am Himmel sahrtsnachmittag von 3 Uhr an. Es werden sprechen: Herr Missionar SchLaudraff von der Goldküste, der vor kurzem aus englischer Gefangenschaft zurückkehrte, und die Geistlichen der nächilliegenden Pfarreien. Es ladet ein: Pfarrer Ohlh, Rodheim a. d. Bieber. MmHimmeLfahrtstage nachmittags 3 Uhr: Christliches waldfest auf der Hotzburg bei Klein-Linden (ein Stück unterhalb des früheren Festplatzes); bei schlechtem Wetter in der Kirche in Lützellinden. Jedermann ist herzlichst eirrgelaoerr. 3494 betitelt: Achtung 2 Juxplatz an der Lahn. Am Hrmmelfahrtstage ist die Nicsenschaukcl und das kleine Karussell geöffnet. Walldorf. Win geheß mir am ^innndWrfMao? Zur Kleintierschau nach Grsßen-Lirildett bei Gastwirt Der« am Bahnhof. Daselb st fin det eine Änsstclluvg von Kleintieren statt, verbunden mir Preisfdncstcn. Zu recht Zahlreichem Besuch ladet ein 01541 Ter Kleinticrznchtvereiu Groften-Linden u. tt. Kaffee Ernst Ludwig - Inh.: Angr- Rath 3095 Himmelfahrt Konzert Eigene Konditorei. KAFFEE ASTORiA Familien-Konzeri findet am Himmelfahrtstagv.abds.8U!iranstatt. Empfehle vorzügl. Getränke, Torten u. Eis. Cafe Amend Heute Mittwoch, 8 Uhr: Pamilie n - Konz ert SIopsor Hlmnielfahrtetag von 1 Uhr an. HrezerrWneMrümpse und Zocken ~ = werden tadellos instand gesetzt im 01529 Evft.Gietzener ^pezialhans für Strnmpfreparatur Otto Müach, =l e cr«ruf tU m = ff Weidetiere versichert man vorteilhaft ge£. alle Verlast« durch Diebstahl, Blitz, Unglück*- n. Todesfälle sowie Abftchlachtnii&anf der Weidehai fler jn" Viehversiehernngs-Gesellschait lö zw Halle r. S. Gegr. 1888. Feite Prämie. 5 a60 ®ss Bisher Aber 5 EülUonea Hark entschädigt. Die Gesellschaft gewährt ebenfalls Vieh- lebensversicherungcn v. Pferden, Rindern u. Schweinenusw. AuchiV'erd. Kastrations-, ZuchttierTransport- und Trächtigkeits- (tra*?. Stuten) Versicherungen abgeschloss. lau »ende sich a. 6 . Direktion in Dalle a. 8., Wiitekindslr.29 Vertreter und Rr-isebcamtc überall gesucht. aw Erltssota ÄigH Tragödie eines blinden Kindes. I. d..H.: Carola ToelBe und Carl de Wogt* Ausserdem: M liliii des lügen firilsi Sensationsdrama in 4 Akten mit Sruno Decsarlto Bereiten Sie sich vor auf: Dis Rose von Dfchiandur. Täglich. SSücstlerkonzsrfce. Liehtspioif-aus: Bahnhafstrasss 31 Beginn «l^r v orsicüung: 4.33, 6.30, 3.30, Ende 80.3V Holzversteigernnß Montag, den 13. Mai l. F. werden in der Gastwirt» schaft des Herrn Wilhelm Sckrevv II., Saasen von vormittags^ llbr an aus den Distrikten Groker Deng,Schans' dusch. Kalbers:aU,Saaserheegwald, Bauschet, Neuhofsheege, Winneräaeibeide. Hainheege, Schutzbezirk _ aasen, terner aus Distr. <^rauwintel, ^irummstrauch. Älüögesrod, «chutz» bezirk Harbach versteigert: Stämme: 1 Eiche HI. KU ^ 0,58 Fm., 14 des gl. IV. ZU. = 8.18 Fm., 15 deSgl. V. Kl. =* 0,14 Fm., 10 desgl. VI. Kl. - 2.68 Fm., 1 Lärche III. SH. = 1,54 Fm., 3 desgl. V. Kl. — 1,26 Fm. Derbstaunen: 124Flchte — 9.20 Fm. lim. Scheiter: 66 Buche, 2 Hainbuche, 04 Elche. 6 Kiefer, 142 Lärche. 4 sichte. Knüvvel: 34 Buche, 101 Eich«. 22 A-ve. 84 Kiefer, 00 Lärche, 4! sichre. Reiüg: 43 Buche, 748 Eiche, 4 A spe, 144 Kiefer, 120 Lärche, 4V Fichte. Stöcke: 8 Buche. 12 Eiche, 54 Kiefer, 72 Lärche, 8 Fichte. Das Holz ist vorher einzufeben. In den Distr. Großer Seng und Schaasbmch kommen nur die unterstrichenen Nummern zum Ausgeber. Nähere Auskunft erteilt Forstwart Kinkel, Harbach. Das Holz aus Schutzbeztrk Harbach kommt zuerst zur Versteigerung. Grünberg, am 4. Mat 1918. Grostb. Oberförsterci Gründers. 3512B W r H ffl » B Krasuide 8492a AmtliEe StfatmtifliSünüfi! Lcr Stillt Aehett. «nbmijsionslierkauf von Buchen-Stnrkhoiz AuS den Waldungen der Stadt Gissten und den Gemeinden Alten-Buseck und Wieseck sollen die nachstehend verzerchneten Buchenstämme im SubmissionSweg verkauft werden. 1. Stadt Giesten. a) Bezirk Hangelstetn. Los 1 2 Buchenstämme 2. Klasse mit 2,72 Fstm. 6 „ 3. - 5,63 „ 5 ff 4 , f f n 3,44 tt b) Bezirk Grotzer Stadtwald. 2 Buchenstämme 1. K^ste mit 3,11 Fstm. 9 „ 2. „ *, 14,72 „ 13 „ 3. „ 14,52 „ 12 „ 4. „ „ &4S „ 2. Gemeinde Alten-Buseck. 1 Buchenstamm L Klasse mit 2,32 Fstur. 2 Buchenstämme 2. „ „ 8,30 . „ 10 „ 3. ,, „ 14,79 „ 3. Gemeinde Wieseck. 1 4 Buchenstämme 2. Klasse mit 5,60 Fstm. Frisch gewässerte Stockfische empfiehlt 292 0 . 6 . Kleinhenn, Televhon 66. Bahnhofstr. 59. Apfelwein empfiehlt 3506 Emi! Schmal] Biergrohhaudlung, Tel. 83. i. Paketen z. 20 Pf.-V erkauf 100 Pakete . . ?.L— Bk. 300 .. . . 45.— .. Portofrei Nachnahme. Urnat L Witt, AM. 847. Hambavf 23. M0, hv eingetroffen 2645 Z.Sl>-»tl,Mi!hlßkssie 18 . Strümpfe für Damen n. Kinder in allen Längen und Preislagen. 3209a QT /bdehausQaJomon, & ß ir oitx^an KS 5chuki/uii* Amateur- Photographen kaufen preiswert Photogr. Artikel ' in der U04 a| Med.-Drog. z. Sreuzplatz Spezial- Phofo-ilans Krcuzpl. 9. Mittagötisch f. geb. Herren und Damen. Zu erfr. i. d. Geschästsst. d. Giest. Anz. Ein kleines Kind in gute, liebevolle Pflege zu geben, am liebsten aus dem Lande. Schr.Ansr. mit Preis unter 01461 a. d. Giest. Anz. Fräulein erteilt gründlichen Itüavierantcrrichi zu mastigem Preise. Schr. Ana. unt. 0i44Ö an den Giest. Anz. 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Kann jeder aus jede Felge nnflegen. Umtausch gestattet, also lein Nistko. Tausende geliefert. Wiederverkäufern Rabatt. £«h!a»o, Bcrliu L ; 0Hd, Weinmeiskerstr. 4. 3456c Sonntag vorPfingsten (öm 12. 5.18) findet aus der LiebigSbäde eine MeronienlMs fieneralversammluDg statt. Beginn 3 1 /* Uhr. Tagesordnung: 1. Rechnungöabfchlust der Ausstellung und Errt- lastung des Ausstellungsleiters. L Besprechung über Fachvortrüge. s3o30I) ^ Verschiedenes. Borftand. 2 0 8 Los 4 : 1 „ 7 Los 1 /r 2 „ 3 Lo: 2 6 3. 4,68 Das Gebot geh: auf den Festmeter und ist für jebes Los besonders anzugeben. Gegen auSreickrende Sicherhelt wird Zahlungsfrist bis 15. November 1918 gewährt. Angebote und verschlossen und mit der Aufschrift „SubmissionSholzverkauf" bis spätestenö XX. Mai 19X8, vormittags 11 Nbr, für die Srad: Giesten an den Ober- bürgerrneister der Stadl Giesten, für die Gemeinden Alten- Buseck und Wieseck an die Grosth. Bürgermeistereien dieser Gemeinden einzureicheu, woselbst um die angegebene Zeit die Eräfsnrtng der Angebote in Anwesenheit etwa erschienener Bieter erfolgt. Wegen vorheriger Besichtigung des Holzes wende man sich an die betreffenden Fvrstwarte. Giesten, den 23. Avril 1918. 31578 Der Oberbürgermeister. I. V.: Grünewald. HolzserßeigerMg der Ttadt EieZe». Montag den 13. Mai 1918, vormittags 9 a / 2 Uhr begimrerch, werden in den Waldmrgen der Stadt Giesten im Fernewald, Abt. 24 —32, meistbietend versteigert: 98 Stück Eichen-Terbstangen 4,20 Fstm. (für Deichsel und Lcm-gwiede geeignet). 477 Stück Fichten-Terbstangen 19,v3 Fstm. 171 Stück Fickstrn^R eisstan gen 1,85 Fstm. - 200 Stück Fichten-Bohnerrstangen 0,42 Fstm. 3 Rm. Eichen-Scheithvl^. 1 Rm. -tiesern-ScheitholK. 9,2 Rm. Eichen-Knüppel. 1 Rm. Kieserw-KnüppcI. 29 Rm. Fichten-Krrüppel. 350 Wellen Buchen-Reisig (Durchforstung). 3780 Wellen Eichen-Reisig (Durchforstung). 460 Wellen Ficlften-Reisig (Durchforstimg). ^ Die Zusamrnenkmrft ist an der Grltnberger Lckraste an der Strangsrmese. Holz Händler sind vom Mitbreten ausgeschlossen. Jeder Steigerer darf nur seinen Eigenbedarf steigern. Gießen, den 7. Mai 1918. 35108 Ter Oberbürgermeister. J. B.: Kren^ien, Beigeordneter. Hauptversammlung Freitag, rv. Mai, 6 l / 2 Uhr, im Kaiserhof. Dr. Ar aus mit Her, 3474V Vertrauensmann für Giesten-Stadt. nMMe, Juras D.R.G.M. ^ ent m «erreich U•;■ or , Scdwe z » > -pa-'i'" Das uttQbertrcf?Iid;iie tD^rl: zeug für Jedermann I Ble grüstts Erfindling, um mir der Hand !o vrl >etdstzns'ls>,fastmül.clod f,u r parier n: Schuh , Oejchirre Sätt.l, g l,Zklte.Tr-ibr c -t", Fahrradmämel n!w. 3arocl n.cht Stepp, stich« wie eine Nüh mnschine. Ständig viel eBnerkennuügen. Preis per Stück mn / 8verschiedenen Nadeln l und Spure mit »gaben : Mk.4.20 ul er Nachna ,me. Porto und Ber Packung frei. Man ('rächte: .Iurvett >fl Or!qinaifabr>tat au« Meta'l, die pute im Lieft gidi heim 7iät»tr. t.n ^aden ab wie eine Näh. .'^uroett hat so viel ^or,üg«, dai. alle Nachahmungen fast n-eetios! erscheinen! General-Verlried z. kjöpfl» München 76 Landrvehrstratze SQ, 2495ss Bekanntmachung. Der vom Gemeinderat dnrchberatene Voran schlag der Gemeinde Oppenrod für das Rj. 1918 liegt vom 10. llliai d. I. an eine Woche lang auf dem Bureau der Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll vorgebracht werden. Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. Oppenrod, am 7. Mai 1918. Grotzh. Bürgermeisterei Oppenrod. Baiser. HsZWerfteiKerrrng DicuStaa den 14. Mai 1918 werden nach Zusammen- tunst um 9 Uhr vormitlags am Hof Appenborn aus dem Freiherrlich von Nordeck zur Rabenauschen Walddistrikt Noll 1 d versteigert: Scheiter: Nm.: 240Buche, 2 Birke, 4 Fichte. Nnüvvel: Rm.: 85 Buche. 30 Eiche. 5 Fichte. 5 Aspe. Reifer: Rm.: 160 Buche. 80 Eiche. Stocke: Nm.: 10 Buche, 4 Eiche. Nähere Auskuirft erteilt Freiherrl. Forstwart Leyerer, Odenhausen. Giesten, den 7. Mai 1918. Fretherrliche Oberförsterei Rabenau. I. V.: Trautwetn, Geh. Forfrrat. >351W zfiädt. y/rbeitsnacMeis 'giessen. Wesi-Anlage 31, Teleph. 2054. 3irll B Es können eingestellt werden: a) bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Gärtner, 1 landw. Arbeiter in einem lleinen lcmdw^ Betrieb, 3 Eisendreher. 2 Schlosser, 1 Werkzeugschloffer, 3 Schmiede, 1 Eisenhobler, 1 Mser. 2 Schreiner, 1 ftmg. Schneider, 1 Frisierer, 10 Bauarbeiter, 1 Photographen^ gehllse, 5 Maurer, 30 MBcrrl-efte'r für Eisenbahn, 4 5>ilfsdceher. V' Kohlenlader, 5 StrastanLehrer, 5 Strecken- crrbeiter, 3 kräftige Arbeiter, 3 Wiesenurbeiter, iSducka- teurlehrling, 2 Schnoidcrlehrlinge; bei auswartigeu Arbeitgebern: 1 Gärtner, 18 Schlosser, 10 Dreher, 8 Smreiner, 1 Fr« sierer, 3 Zimmerleu.te, 10 Mmrrer, 3 Glaser, 1 Züge- meur imd Statiker, 2 Hvchbautechniker, 6 Photographengehilfen, 1 Buchdrucker oder Schwarzerde gen, 2 Heizer, 1 Sägeschärser, 80 gesunde Arbeiter, 10 Arbeiter für Bahnbau, 15 Streckenarbeiter, für P^rlver- und Geschost- fabrik eine Anzahl Arbeiter, 1 Hausverwalter (N'.ecba. niker oder Installateur). E s, s u ch e n A r b e i t: . 1 vech. Schweizer, 1 Bau. mrd Mmchmen-Ingerneur ftrr Nebenbeschäftigung für zeichnerisckx' und m alert sch c .u> beiten in jeder Ausführung, 1 Kriegsbeschädigter sucht Arbeit, die im Sitzen ausgeübt iverben kann, 1 niker, 3 iriegsbeschädigte Buchhalter (für Anfangsstel- lnng), 1 Schreib erlech:ling, 1 Sch1os,erlehrllng. >eiu- psüchtiger Junge für Botengänge. Weibliche Abteilung Bei hiesigen Arbeitgebern können eingestellt werden: 1 sachkundige Verkäuferin in ein Schuhgeschäft. 2 Drclie- rinnen für Leitspindelbänke, 1 Wchtn, 15 Dienstmädchen, 1 Flüchenmädchen, 5 Lanffrauen. 2 Waschfrauen, 10 Mädchen für Bahndienst (Zugdienst), 1 Lestnnadchen in ein Schuhgeschäft. Bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 landw. Mädchen, 3 Dienstmädchen, 1 LüchenrnädcheN, für Pulver- und Geschostfabrik werden Frauen und Milchen gesucht. ^ ES furben Arbeit: 1 Buchhalterin, 2 Kontoristinnen, I Privatsekirtärin, 5 Berkänserinnen, borge Atädchen, die z?nn Teil Maschinenschreiben erlernt haben, 2 Lehrmädchen eine gröbere Anzal)l Heiser mrd Äüserimren für verschiedene Tchifftzweäge m der Etappe. Mtömrani/am gad rr *u, fte hruftton feinet ®Wmm® wach ober freien yi>'" > v 'i, um i>ic 'unsichere Ernährung br$ Volkes ,ruf einiger* imuV’i feile ms stellen Uu f tonten. Otbo .Hoher- Köln, Präfi- br ' her Deutschen Ho-tellvesitze rvvrb Lnde bemängeÜe, ixrß bic. behördlichen Ä^sügnng>al ohne jebe Mitwirku'.w der Fachvverbändv erlessen würden und beSbäSb oft berteljten. Direktor RÜtten - tWireiTa'hT schilderte die Lage der deutsckien Kur- und Badeorte und lvischbe dringend Milderung der stharfen Bestrnrnumgen. Prof. Dr. Trumpler-Frankfurt, als Vertreter der Haw- delskammrrn, führte bezüglich der Schleichlimtdelsbestimmungen unter brmlsendeni Beifall aus, das; ein vernünftiger Gesetzgebell seine Bürger nicht vor die AlternatiFe stjellen dürfe, entweder sich rmniercn zu lassen oder ins Gefängnis zu wandern. Regierinkgsrall Dr. Loeb dom Preußischem. LdüegserTrährmrgsamt sicherte den» Gasihüusern und Kurorten besondere Zuweisungen drcrch die Ober- twasrd«rten H-n. Femur sprachen noch Dr. Friedländer für die Balnvolvgiscye Gesellschaft, Dr. Pariser für den Verband deutscher Sanatorien und Dr. H a m ni a n n - Darmstadt für die hessischen LebenSnntteläurter irnd Städte in gleichem Sinne itric die Vorr e d n er. Die Bersammlimg beschloß sodann die Einberirfirrrg einer Neichskonsercnz $ux Durch sührnng der gegebenen Anre- MMgen und stimmte sodamr einer Entschließung zu, in der es n. a. heißt: TieWünsch? der Organisationen, des Gaststätten'Uwerbes und der Vertreter der Badwrte von Süd-, West> und Südwestdeutschland zielen auf : 1. Mildemmg der Fr cindenverkehrSbeschrüntung durch Zulas- stmg des hmlsärztlichen AttestLs, 2. . Ausreiä-ende Sonderbelieferung der Gaststätten durch die 5u)knunmalverbäüde. Treunimg der Znweismrgsmenge an. Fremden- verkelwsl'etriebe und cinl-einrische ^völkeruug, 3. Freigabe der die amtlich zugesick^erbcn Ernähnmgsmengen L'oersteigcnden Vorräte an den freiere Handel, 4. Sckxiisintg der Neichsverpflegirngsmar-ke, 3. Gleichstellung der Gastsrättendesitzer mit denl Selbstversorger. Dre Verätzung des Erbprinzen zn Solms-hsherrfoln-s-Lich. th. Lich 7. Mai. Hullm-ast wehtcn die Fahnen im Würde! Irr der ManmAftskirche war im Chor die Leiche des gefallenenj 22iübrigen Eropriirzen Philipp aufgroahrt, vor tptidycx fürstliche Forftbearntc und Diener die Ehrernvache hielten. Gestern abend fii'Pö lnttex starker Beteiligung au- allen Kreisen unserer Bevöl kerung eine Drauerandacht in der Kirche statt, bei welcher Pfarrer Len; amtierte. Heute vormittag von 1l bis 1 Uhr war der Zutritt in die Kirche jedem gestattet, von ivelcher Erlaubnis ein reger Gebrauch gemacht n?urde. Um 3 Uhr nachmittags war der kieite Raum der Kirche von Leidtragenden, die teilweise aus allen Orten der ehemaligen Svlms-Licher Standesherrschaft herbei gekommen waren, gefüllt. Tie Kahlreichen Beamten und Bediensteten des fürstlichen Hauses batten sich eingefunden. Tie Mit glirHcr des Siemcrktcn wir in der Tranerversamm- ümg Pv>oinzialdirektor Geheimrat Dr. U s i n g e r, die beiden Mitglieder der Erstell lyessischmr Kammer Geh. ^kommerziellrat Dr. Gail und Geh. Kircl-enrat I). Dr. Krüger, senier Geh. ^)srat Professor Dr. König und Medizinatrat Professor Dr. Walther, sowie der Geistlickx' Rat Dekan Pfarrer Bayer. Die evrmgttisüt? GistlicUeit der Standes!:errscl>ait Solms-Hohensolms Lich tvllr in cvl prwe im Tatar erstellen. Tic Ehrenwache bei der Leich: Übern ahmen -während .der Trauer eierlichkeit in der Kirch Forftoat Dr D i e s f e ll b a ch,. Oberförster K u n $ c, mit Beginn der Feier Kammerdirektor Freiherr v. Loew, juime 6 Manu vom 24. Dragrnrev-Reginnmt, Darmstadt, bei welchem Regiment der Erbprinz stand. Unter der: Trauergeläut aller Glocken betraten die fürstlich n «bpc ——B—H—p——— > t* —tobb »!» 7W| w - Leidtragenden tue TrauerverianlNlülNg, darunter der Großherzvg Ernst Ludwig, dessen Gemahlin w-egen einer leichten Erkrankung dem Trauerakt scrngeblisben war, lmd nahmen im Chor der Kirche ihre Plätze ein. Gemeindegesang leitete die Trauerfeier ein, woraus Pfarrer Frey tag- E>wß-WunHo-w bei Soehcrusen in der Altmark, der ehemalige Lehrer des Entschlafenen, als Eingangsspruch den. Psalm 90 verlaß. Weihevoll leitete der Frauen- chor des Kirchengesangvereins durch die Motette „Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben" zu der Trauerrede des Pfarrers Frehtag über, welcher derselben-den biblischen Spruch» zu Grunde legte „Niem-cnrd hat größere Liebe, als daß er sein Leben lasset für seine Brüder". Anschließend sang Seminarshver Kunz- Lrch das Psalirrwort: „So ihr mich von ganzen Herzen suchet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht unser Gott." Pfarrer Freytag segnete darauf di« Leiche ein, worauf ein Gemeindegesang ^ den Schluß der Trauerfeier tu der Kirche bildete. Tie Gruppe der Geistlichen im Ornat verließ daraus das Gotteshaus und nahm Aufstellmrg vor dem am Tor haltenden, mit 6 Pferden bespannten Leichnwagcn. Unter Voran tritt der Ehrenwache sowie des das Ordenskissen tragenden Offiziers, von den. 24 Dragonern, wurde der Sarg, welcher die sterbliche Hülle des Verenagten barg, von den Mitgliedern des Gemeinde- und des .Brü/envorstandes aus der Kirche getragen, dem sich die hohenj Herrschaften unmittelbar anschlossen. Aus dem Wege zum Friedhof bildeten die.Vereine, die Feuerwehr und die Jugendwehr Spalier. Unter den Leidtragenden sah man neben dem Fürsten paar zu Svlms-Hohensolms-Lich, den Großlyerzog Ernst Ludwig, Landgraf Clodivig von Hessen,^ Gras Dona-Schlobitteu, Graf Wilhelm zu Solms-Laubach, Fürst Psenbirrg--Büdin.gen, Fürst P sen bürg-Wach- tersbach, Graf Kuno zu Stolberg-Roßla, Graf Beruh, zu Solms- Laubach, Graf Friedrich Bodo zrc SolmsLaubach, Graf Friedrich zu Stolberg-Wernigervde, Baron Schwärzell usw. Der Familiew- friedhos, auf welclynn die Qc^iche bcigesetzt wurde, war viel zu Nein, um das imposante Trauergefolge zu fassen. Der größere Teil desselben mußte vor dem Tore Ptrückbleiben. Unter Genieiudegesaugl wurde der Sarg von 6 Dragonern in die Gruft hirlabgesenkt. Stiftsdechant Klingelhöffer betete das Vaterunser und dev Cücilienvercün sang am Grabe. ES folgte die Einsegnung der Leiche und die Ehrensalve. Aus StcrdL ttttö Land. Gihßen, den 8. Mai 1918. ** Am tli ch e Personalnachrichten. Ter Großherzig hat dem Hofiütscher Heirrrich Zulauf das Dienst- ehreT^Lichmr für 25 Hofdienstjahre in Silber verliehen. ** Unbe sdell b a re P o stsen düngen. Es wird darauf aufmerksam gemackft, d: Psr. Bechwlsheimer; 2 In der alten Friedl)ofs5.tp. : Pft. Aus selb. — Kirchberg. Vorn: 10. — Lollar. Vorm. 10. rlathgsische Gemeinde. 6V 2 : Gel. z. hl. Beicht; 7: Hl. Messe; 8: Aust. d. hl.Komm.; 9; Hochamt m. Pred.; 1l: Hl. Messe m. Pred.; 2: Festmrd. m. Segen. Lr lobt nicht mehr, so kam die Kunda Am 5. Dezember aus fremdem Munde! 'O G »tt, win g;roß war dieser Schmerz Von uaserm jung gobrochnen Herz. Wie eine Blume auf dem Felde, So warst du noch vor kurzer Zeit Im engen Kreise deiner Lieben, Doch wo ist jetzt das Glück geblieben? Kaum halfst du uns verlassen, Da mußte schon dein Augesicht erblassen; Wir konnten dich nicht sterben seh’n Und nicht an deiner Seite stehn. Wie wird der Tod gewesen sein? Wie tief und schwer die Wunde dein? Wie hast du wohl in letzter Stunde Gesehnt dich nach den Lieben dein! Eicheu-Bohlen ((roefenl, 4, 5 und G cm dick geschnttleu. abzuaeben bei Jakob Eise, Glaser, Lich. Abends n. 7 Uhr od. Sonnlag anzusehen. 1214 : - °r Z i+k 11 u d unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß mein lnnmstgehebter, herzensguter Mann, der treusorgeude Vater seines einzigen, lieben I ociiterehens, unser lieber, gu f erbohu, Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Onkel und Pate Gefreiter Edmund Rath jn einem Garde-Füsilier-Rcgiment Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse und der Hessischen Tapferkeitsrnedaille nach käst 3jähriger treuer Pflichterfüllung in den schweren Kämpfen am 25. Nov. 1917 durch erneu Herzschuß sein junges Leben im Alter von 32 Jahren opfern mußte. In tiefem Schmerz: 1 rau Marse Rath geb. Lindehstruth und Töchterchen Emilie nebst allen Verwandten. Wieseck, Blieben, Erfurt, Leipzig, Gispersleben, Gießen, Goddelau. Ileuchellieira und uruniugen, den 7. .Mai 1918. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. 3500 Elektrisches | Piano, I vorzüglicher Ton, tadellos funktionierend, preiswert zu verknusen. Schrift!. Anaeb. unter 3499 j an den Gießener An-eiger. Fast neues Sofa au verk. Anzus. zwischen 12 und 1 Uhr, abends nach 7 Uhr. Näheres I Kaiser-Allee 53, II r. ' 15 lö Gebr. Klnvier zu verkaufen. Schriftliche Angebote unter 3496 an den Gieße ne r A nze i ae \\ _ 1 ficbrnudiL Tchltlasitr billig zu verkauf. Bei wem? sagt d. G esu i ästsst. d. G. A. o li[7 Ladencinrichtuna,2Tbcken, Regal u. Kasse, zu nerkanfen. 01518 Kaiier-ALee 22 n. ^Glucke zu kaufen gesucht. 01508 Schissenbcrger Wen 63. Landgut von 150—300 Morgen Größe, mit gutem Boden u. Wasser, möglichst mit etwas Wald und Weide, in der Nähe der Bahn st Uchizkjgcht. LluiWirtschaftsgebäude wird weniger Wert gelegt, je doch Verwalter - Wohnung erwünscht. Sckiriftltche Am geböte unter 3497 an den Gießener Anzeiger. Handwagen auch Prll«chenwagen zu kaufen gesucht. Angebote an H. 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März dj. unser Beamter Herr Richard Wagner Fernsprecher in einem Infanterie- Regiment, ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz im Alter von 22 jahren. Wir verlieren in dem Dahingeschiedenen einen pflichttreuen und tüchtigen Beamten und lieben Kollegen, dem wir ein ehrendes Andenken bewahren werden. 3608 Direktion und Beamten der Mitteldeutschen Creditbank, Filiale Gießen Was tragt der Krieg nach Mutterleid, Kein Blumenstrauß, in Liebe schön gewunden, Was fragt er nach der Braute Tränen, Kann legen man dir auf dein fernes Grab dCr P och denkt die Trene ciein in allen Stunden Er bringt nur Schmerz und Leid und Gramen. Bis man uns senket selbst hinab. Plötzlich und unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht daß am 23. April mein lieber unvergeßlicher Sohn, mein lieber Bräutigam unser lieber Bruder, Schwager, Schwiegersohn, Onkel und Neffe Willy Offizier-Stellvertreter im Infanterie-Regiment Nr. 253, 4. Kompagnie nach 45 monatiger treuer Pflichterfüllung im Alter von 30 jahren sein Leben für sein Vaterland opfern mußte. In tiefem Schmerz: xvr-o , . Frau K. Stroh Ww. Wißmar, La^ar, den 7. Mri 1918. nebst allen Angehörigen Anna Klinke! als Braut 3513 Familie Ludwig Klinke! VH. Kr starb so früh und wird so sehr vermißt: 1 ! eb ’ 1° b r a 7 und gut, daß man ihn nie vergißt Wo 1 dln Tvkannt, wird unsern Schmerz ermessen: Was er uns war, wir werden’s nie vergessen. Plötzlich und unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht b nnig g n le i bt f r ' kyzengguter Mann, unser.lieber, guter Sohn’ Bruder, Schwager, Onkel und Pate fo ’ Gefreiter Kar! Weiß im Infanterie-Regiment 22!, 12. Kompagnie Inhaber des E.sernen Kreuzes 2. Klasse und der Hess. Tapferkeitsmedaille am 27. April infolge schwerer Verwundung K ,ach 3 jähriger Pflichterfüllung diesem 6 Kriegt ^gestorben Z. als ™ ser Opfer in In tiefem Böhmer*; Anna Weiß geb. Sohneider Ludwig Weiß und Frau nebst allen trauernden Angehörigen. Lindenstroth, Qrossen-Buseck, Beuern und Heldenbergen, den 6. Mai 1918. Wiedersehn ist unsere Hoffnung. 3606 Statt besonderer Anzeige. Am Dienstag den 7. d. Mts. morgens um 10 Uhr, verschied schnell und unerwartet in der medizinischen Klinik nach kurzem, schwerem Krankenlager meine innigstgeliebte Gattin, unsere liebe, treue Mutter Frau Katharine Maid .. T , ireb. Schmidt im 4b. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Johannes Maid VIL und Kinder. Steinberg, den 8. Mai 1918. Die Beerdigung findet am Donnerstag den 9. Mai, nachmittags um 3 Uhr, in Steinberg statt Gifäl Danksagung. i FHr die uns in so reichem Maße erwiesene Teilnahme bei dem Hin scheide n unserer unvergeßlichen Mutter sprechen wir hiermit allen, insbesondere auch Herrn Pfarrer Dörr für die trostreichen Worte am Grabe und der Krankenschwester für die Pflege während der Krankheit unseren innigsten Dank aus. Namens der tief trauern den Hinterbliebenen: Heinrich Volkmann III. Heuchelheim, den 7. Mai 1918. 0135)9 W Danksagung. Für die uns erwiesene Teilnahme an dem schweren Verluste unseres teuerstgeliebten Söhnchens Willi sowie für die vielen Kranzspenden sagen wir aus diesem Wege herzlichen Dank. Wilhelm Rauft und Frau. Metzen, den 7. Mai 1913. 3195 ! Ei« bravrr Fmige j kann die Bäckerei erlernen. Kost und Wohnung im Hanse. Wiaheim K.ioÄei!b»cM, rankeubera, Be-. Kassel. Evtl. Auskunft Greircu Selterswes 89, Laden. 01535 Hansbrrrsche für sofort gesucht. 3^4 Cbabcso-Fabrik, _ Sellersweg 70. m m Leistungsfähige Einlege soblensadrik sucht geeignete Vertreter oder Vcrtreterlnoen Schrift!. Angebote unt. 3493 an die Geschäftsstelle des GtetzenerAnzeigers erbeten. .Ein jüngerer W ä r t e t i BmMMki I i auch 5?riegßbeschüdfgter, ge- i su cht. G a . Koch, Mühlstr. 2. Lehrstelle p besetzen. Firma Otto Schaas, Gietzen, «L-elterSweg 39. 01404 Tücbt.ein- gesührte zum Vertrieb schachteln gesucht. Ost. unt. S. B. 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