r? 98 Erstes Blatt M. Jahrgang Samstag. 27.April X9X8 *t s» letzen« r A«zri«er schein! tätlich, allster SonntaßS. -- Beilagen: Lletze*«rZamilicntM1er; KtiiSllQtl fUv den Kreis Eiesten monatl yezntzsprels: 20. viertel«. jährlich Mk. 3.K". durch Abh. ^.vhole- u. Zweigstellen > monatl. Mk. 1.1»: durch diePost Mk. 3.6V viertel' jährl, cmsschl. Beitellg. Fernspcech - ?!nfd;lünc: iur die Acstr^l. uu»g 112 Berlag.Gekchättöstellebl »JgÄ SwilUntzrrM-drttck u. Verlag: SruhI'M Uaiv psftsck-eckkonto: Zranffurl a.M.N68ö Vantverkehr Unriüvme von Auzetgru s. die TageSmcmmer bis zum Nachmittag vorher ohnestdeVerbilidlichkeit Keilenpeeise: lür örtliche Anzeigen 25 Pi,für auswärtige 30 Ps., dr Reklamen SJIf. 1.—; bei Platzvor- schrfft 20°/ 0 Ausschlag. Hauptschristleiter: Au«. (Soetz. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Aug. Goetz: ^tadt unu Kewerbebak Metzen Land.Ber.uischtesu.Ge. Eewerbedant meyen xi ^ da{: . B Meyer; ' w . . Anzeigenteil: H. Beck: Steittimiderei K. Cassge. Schristleitnng, Geschäftsstelle u. Druckerei - Schiüstr. 7. MkMMHi MC 1 SQ sämtlich in Gießen.' >7-1, k - '^^jtmamanifau'mnrammA mitte WochrnriMNk! Das bisherige Ruhen der- deutschen Offensive hatte ge- wisse Stimmungen ausgelöst, die sich jeden Tag um einige^ meftt itt die Breite verloren, nun aber durch die gtoue oUrn* ffitf, die sich burd> die letzten Berrckfte anrnndtgt, w-oln oQU) wieder hinwogg-eschvemmt werden. So hatten die enigrander sich von ihrem Schrecken etwas erholt; Bonar -oaw trug dem Unterhause seine Zuversicht vor, und ber^lruhece nister Churchill -og das inhnste FozU auo den ddcunpfen im Westen, uidem ec mit bekannter Unversrorenchtt der Niederlage ein keckes Festkleid anzog und sie darin yeran^>- sordcrnd nmherspazieren ließ. Alles ist besser gelnorden, so sagte er, die deutsche Offensive hat unsere besten ^ra,te geweckt, und damit ist wieder die Bewunderung nnu Zegcsite- rung Amerikas lwchgchalten worden. Diese LoftN auf den Stelzbeinen der Selbsttäuschung wird nur gm EnttagslebLN führen. Der Weckruf der „besten Kräfte" ut Englano hat den finsteren Schatten eines irischen Aufstandes herancheschwo- ren: alle Iren habe:: sich zum Widerftand wider das Militar- gesetz verfchrooren, und Llol>d Georges Homerule-P.an yat nicht die aeringsre Milderung bewirkt. Da hat oic orene Lobeserhebung des englischen Marine-AngrrfteS uns die Hasenanlagen von O strnde und Zeebrugg e eine wft^ kommene Ablenkung gegeben; aber auch sie, wie lange wird sie wirken? Die Angreifer haben nur einen mastigen Erfolg erreicht; unser Kaiser ha! sich den Schaden sckwn besehen, imd wir dürfen uns an der absoluten Wahrheit getrosten, daß das englische Unternehmen unseren U-Booten remes- >negs die Freiheit des Handelns irgendwie geraubt hat. Unser Vertrauen zu Htttdenbnrg und Ludendorff ist stark genug, um auch über diese Tage hinwegzukvmmeu, an denen man manchn melancholischen Gesichtern begegnen mußte. Gewisse Abgeordnete haben im Hauplansschnß des Reichstags ein gelindes Poltern verursacht, indem sie dem Kmegs- nlinister nervöse Fragen stellten und dieser sie nichL besttnimt genug beantworten konnte. Doch beruhigten sich die Herren schließlich wieder, als sie überzeugt wurden, daß vre L^arre der im Westen anwesenden amerikanischen HU.Struppen keineswegs die Veranlassung zu der verflossenen Kanrpfpause war Deni Plenum des Hauses sind die großen Steuer- ichufselii ausgetragen worden, an deren harter Speise Misere Parlamentarier larrge genug zu kauen haben. um dre Strategie und KriegÄpolitik einstweilen aus dem Spiele zu laftw. Graf Roedern. der Neichsschatzsekretär, hat die vorlagen eingehend begründet und dargelegt, daß zwar»sur eme?r sy,t^- umlischen Neuaufbau unseres Steuerwesens die Zeit noch nicht reif sei, daß aber gleichwohl die neuen Gesetze kein Flickwcrk darstellten. Sie sollen vielmehr einen Teil der künftigen Regelung ausmachen. Es handelt sich also nicht um provisorische Einrichtungen, sondern um eine dauerbare Vorweg nähme dessen, was von der kommenden ^leilergeietz- gebung jetzt schon verlvirtticht iverden kann. Da- ist der Ausbau der indirekten Steuern, während der Grün, plan der großen Finanzreform nach dem Ksüege heute nocli im Dunkek bleiben muß. Immerhin kündigte Graf Roe^ern an, dag da.» Reich späterhin auch direkter Steuern bedürfe und er bereitete auf die Einsiihrnng der Reichserb',chastssteucr vor. Die Parteien haben in den bisherigen Besprechungen im allgemeinen ihre Bereitwilligkeit bekundet, auf den vorgeschlagenen Bahnen zu folgen. Nur hat,sich eine uebererw- stimmmig ergeben, auch eine Besitzftene r beröils letzt ' zu verwirklichen. Den Vertretern der Atehrhettspartewn schloß sich in dieser Forderung auch der uationalliverale Abgeordnete Paasche an, nach dessen Rede man annehmen kann, daß eine Erneuerung des Wehrbeitrages aus dem Marsche ist. Ferner scheint sich der Reichstag darüber einig werden zu wollen, daß die Heranziehung der Einzelpersonen zur neuen Kriegsgewinnsteuer unverzüglich durchgeführt werde. Während sich nun die Ausschüsse in den vielgestaltigen Stoff der Steuergesetze verlieren werden, sind deni Reichstag neue wichtige Entwürfe vvrgelegt worden, die den vielgewünschten Ausbau im Jimern, den sozialpolitischen Fortschritt, einleiten sollen: Der Entwurf des Arbeits- kam nierge setzes und der Entwurf zur Aufhebung des 8 153 der Gewerbeordnung. Daß der § 153 nicht ncehr zeitgemäß ist, war mehr und mehr anerkannt lvorderi, uub auch die Regierung begründet seine Beseitigung damit, daß sie sagt, es genüge ßortan, daß alle Arbeitgeber und Arbmtnehiner hinsichtlich bei' bei der Ausübung des >roalsi ftvnsrechtes voröonimenden Ausschreitungen nur dem Strafgesetz mrterstellt sind. Im Arbeitskamiiie-rgeses^ hat die Re- giertmg bei früheren Vorlagen geü.n.ßerten Wünschen nach- gegelx'n: aiich die Staats iind Gisenbahiiarbeiter sind in das Gesetz eiilbezogen, unb ferner ftiinmt der Entwurf der , vielumstrittenen Wählbarkeit der Arbeilersekretäre zu. Zweifellos werden die Arbeitskanrmerir, die zirr Hälfte aus Ärbertgebern und zur 5)älste ans ArbeitnelMern l^stehen müssen, künftig den sozialen Ianeden fördern und, wie die Regierung hofft, der wirsichaftlick-en Kraft des Vvlksganzen zrlguto koimnerr. „ . Die Fühlung des Reichstags mit der auswärtigen Poliftk ist dadurch aufrechterhalten worden, daß Staats- sekret v. Kühlmann vor seiner am Domierstag er .nlghon Abreise nach Wien und Bukarest die Parteisühre-r veLtraulick-en Mitteilungen über die Verhandlungen mit RdunÄntzm m sich geladen hat. .Herr v. Mhlmann, dessen Micktritt viäfach angekmrdigt morden ivar, bleibt vortänfiw allen Anfeindungen frum Trotz, im Amte. Wie man sich auch lu fuimet Politik steilen mag — es bleibt ein verwerftick>es »rgehen, ihn rmter Benützung öffentlicher Angriffe gegen I Jemen privaten Lebenswandel vom Ärnce stürzen zu lootlen. Das hat die „Deutsche Zeitung", gegen die der Neichsranzler Strafantrag gestellt hat, in ganz besonders gehasiiger u.no umvürdiaer Weise getaii. Es flott sich, wie nwhrere Bchrter .. . ^ ' u y. sm- .Gifrtr.i-afpfrpi.ir ni mitteilten, darum handeln, daß der iBtaatssekretür rn Bukarest bei der Unterhaltung mit einer Ballettgesellschaft oder anch einer Dame vvrr nickst einlvandfreiem oder jtandeS- gemäßem Ruf beobachtet worden sei. Ob und tme weit er dabei die Würde seines Amtes außer acht gelassen hat, wird ja nun die .gerichtliche Darstellung ergeben. Sollte die von baten sie sich so viel verspricht, werden stch gegen sie selber und ihre törichte Kainpfesweise wendar. Lchon jetzt haben auch die ihr politisch Nahestehenden in Presse und Parlament mn ihrem UMvtllen über rhre unentschuldbare Entgleisung kein 5^ehl ganacht. am Vormittag das Tors Dranoetm ^nr± D«^senwe hr des Fei ndcs war besonders nordwestlich W ytschaete m reichen Betorarkrterständen sehr park. machte der Angriff auf der » vront weitere Fottschrttte. Unsere leichte unb schwere Artillerie folgte der ftUbmtrE biajtar.if, erleichterte ihr das Borwärt^ommen unÄ vernwocr.e ^e Verluste. Im Laust der dladjt wurden bei SüNm J»* südlich des Torfes liegenden gronen Sprengtrichter m deuNche Hand gebracht, dmm der Ort erstürnst.'Hier ivurden eckte grögere Anzahl lÄetangenc «i^ uracht. Ans dem Südteil des Angriffsabschnittes stellte M bet vyepm: znm Eegenangriss bereit. Seine Archmtmlungen m Gegend Mit imrrdcii sostrt unter PiscnnmengestJtes Vernickstinrysstuer geuom - nien, das den geplanten Lhngrifs zerschlug. Im Zause des Kauckff- toges wirden mehr als 6500 Gefangene gemacht, MA£ff>OSKVW gehören bm fran-ösischeu und mebremi englnchen Drrmzonm cm. D.e blutigen Verluste des Feindes, der unter allen Umstandm we (WTB.) Großes Hauptquarlier, 26. April. (Dntlich.) . Westlicher Kriegssu-auplatz. Der Angriff der Armee des Generals Sixl von Anum gegen den Kernwel führte zu bollem Erfolg. Der Kemurel, die weit in die flandrische Ebene blickende Höhe, rst in unserem Besitz, dlach starker gZ.ri!leristischer Femnvirsiuig brach die Infanterie der Generale Sieger unb von Eberhard gestern morgen zum Slllrm v-)r. Fran-osrphe Divt- sionrn im Rahmen von englischcn Truppen, mit der Ver- teidigmrg des Itemmel beirant. und die bei Whtschaete und Drüiweter anschließetuden Englänr.er wurden tnio fixen Stellungen geworfen, die großen Sprengtrichter von St. Slot und der Ort selbst genonnnen. Die zahlrei-chen. in dem Kcmpsgelünde ip-legenen Betonhäustr und ansgebanicn Ge- h ifte winden erobert. Preußische und bayrsiche Trupp n erstürmten Dorf und Bcrg Kennnel. Unter dem Sckmtze der trotz sck?wierigen Geländes Hera nv leib enden Artillerie stieß die KEanterie an oiett-. Stelle-- vi zum Kemnselberq vor. Wir nahmen Dranoeter nnd die Höhen nordtt^ftlich von Vlengettw'ek. Schlachtgeschtvadcr griffen die mit Fahrznlgen imd 5wlonnen stark belebten rücktvartigen Straßen des Feindes mit gioßem Erfolg an. Als Bcme des gestrigen Kampfes sind biHer mehr als 65W Gefangene, in der Mehrzahl Französin, unter den Gefan-gnwtl ein englischer und ein fcan- zösiscklcr Regunrntskvrmnandeur. gemeldet Südlich von der Somme konnte Villcrs-Vretonneur. in das wir eingrdrungen waren, vor feindlichen Gegen- angrifsit! nicht g?hasien werden. Weitere starke Gegeitangriffe schriterte-l hart östlich vom Dorfe unb dem dem Feind ent- rrssii^n Wald vom Dr'rf Hangard. Die Gefan-ftnenzahl aus diesen: Kampsodschnitt hat sich auf 2400 erhöht. Zwischen Ame und Oise außer zeitN'eilig auflrbendem Feuer nichts von Bedeutung. * Auf dem westlichen Ufer der Achsel stürn:trn sachslsche Kompagnien ftanzöfische Gräben und drangen in Regnie- ville ein. Nach Ersilllung icher Aufgab,' kehrten sie mit Gefangenen in ihre Linien zurück. Von den arideren Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste Generalauartiermeister Ludendorff. wichtige HöhenstÄlimg zu haltea versuchte, nrck) nngewohnlvch ^Berlin, 26. April. Laut „Stmnpa" dom 21./22. April sollte die wichtige Kemmclbergstellim g bis.Kum cmß^sckn verteidigt tverdrm. Die E:ckente hat hierzu dre mnfaistMten Maßnahmen gerr>flen. GesäKtze aller Kaliber ivar-n rn dresem Abschnitt in Stellung gebracht. HerbeigeerlLeenglrsche Batterien l>atttm im Geländemarsch 75 Merlen rn 2 Tagen zurückgelegt. Auch die starke Unterstützung der FvanMeu. dre im Lause der letzten Tage immer größere Teile chrec besten Truppen auf Englands Hilferust nach Flandern befördern mutzten, komrten die narre schwere Mederlage iricht wisrden. Die sranzSPschc Verteidigung geschlatzen: Berlin, 26. Aprü. -WTB.) Mit der Eroberung deS Kemmelmassivs und der beiderseits angrenzend^' SteMm- rjett des Feinoes vorn Kcoml ovn Comckres bis Apern b& weMch 2ranveter 'vier Kilometer wesüich Baüleul) hat die Arme e des Generals Sixt von Arnim einer: neuen großen Erwlg errungen Erst v-i-r wenigen Tagen harten in bierem Abschnitt Franzosen am KemmÄberg. alS dem wichtigsten der engtste,en VertewiMmgsfronI, die arg mrtgenum:nenen englrschm ^mnrntxi abgelüst. In eurem schwungvollen Dagesbe ehl hatte >Lnr Dongla. H aig aus dieses Erngreistn des Bundesgenossen ckirgenncken. um den gesimstnen Mut seiner Truppen zu heben. Auch Jxeje^ yTV nung aus Frankreichs Hilfe, die mehr und mehr vrm den in Anspruch geno-nmen wird, hat sich als trügerpch erwiesen, ckls in den Morgenstunde:', des 25. Äpeck nach kurzer, aber avtzer- orberttlich nnr-kum-svoller Artlllerievvrbeverttmg deutsche Truppen die steilen Hchrge des Z'kemmclberges gewandt hckranftürmten, brach der Widerstand der Franzosen genau so schnell -usammenwie dic Verreidtgung der Ärgländer Mich und n^llrch des Kemmess. Amdioestlich vv:: Wytsck>aete jedoch leistete der E^läuder ru 'Bewnvmtten. die zmn Teil rwck «Ls der Zeit vor der Wytschaete- schlackst stammen, heftiger: Widerstand. Er wurde tn musterhafte m Zusammenarbeiten von Jnfanterre nnd Artillerie ge b r o ch e n. Drei starke stindlirhe ,-Lstellungen wurtx-!: HintereinMÜ-er im Sturm genommen. Das Dorr Dranrxchu uci nach heftigem Kwirpf den Bw)ern uMer Führung ^r. 'Lönigl. Hobest be-j Prinzen F ranz m die Hürcde. Fm Torfe wurden ein französischer BarestlouÄdm mandeur^ und Hunderte vo n Fn m- zoseu und Engläiü>ern in buntem Gemisch gefangen, deicht weniger als drei srm^üsische und englische Divisionen wurden hier .ms ganz schinalem Raume eingesetzt. Die Engländer machten aus ihrer Enttäuschung über die geringe WiderftandÄraft der Franzosen kein Hehl. Die Franzostn andererseits finb nicht weniger erbittert darüber, daß sie überall für die Engländer die Kastanien m:s den: Feuer holen sollen. Die deutschen Verluste sind auch hier wieder erfreulich gering, obnxchl der Kemmelberg de:: Fern <- VJ .. />!Ir,rt-rrvr-Xrtrt-rlrrrt rf-V rttf*T/TTTn^lTl» Der Abendberichr. Berlin, 26. April, abends. (WTB. Annlich.) Geste na n griffe des Feindes g^g-en den Kemnrel rniö im Mntpfstrlmt südlich:rvn Villcrs Bretonneux sind unter schweren Verlusten gescheitert. Der ösierreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien. 26. April. (WTB.) Amtlich wird vcrlantbart: An der Südwestft'ünl keine besonderen Ereignisse. Der Chef des GeneralstrU'es. Ereignisse zur See. In der Nacht r°onr 22. zum 23. April stieß eine Abtc '.- lunst"unserer Zerstörer in die Südaöria gegen die Ot- rnnto-Straße vor. Im Fenergefecht mit gegnerischen leichten Streitkrüften wurde ein feindlicher Zerstörer stark beschädigt. Unsere Einheiten kehrten ohne Verluste und Beschädigungen zurück. ^ , Flottenkoni m ando. ben die Verteidigung außerordentlich erleichterte. Ein geiangener eo.glischer Offizier mußte gestehen, auf dem Wege bis zurSanunel- stelle nicht einen einzigeir toten Deutschen gesehen zu haben. Deutsche Flieger griffen Reserven und die zurückstutenden Kolonnen des Feindes mst RLaschstrengewehren, Handgrmiate:: und Mim- beir an. ^ Genf, 27. April. (L. A.) Aus sechs Kilometer bMftern die französisck)cn Sonderberichterstatter die Ausdehnung des gestrigen K a m pf gel an d es südlich Ype rn, vernrcrücä: aber jede Angabe über die Tiesi des von den Ententetruppen auf- , gegebenen Geländes!. , Der türkische Bericht. Konstantin Opel, 25. April. (WTB. Annlich.) Palä- stsin'a fro nt: Rege Patronstlentätigkeit an der ganzen Fronst Vorfühlende englisckx' ü'ovallerie und Pa^ »vor bereits die Linie des Mttsbmlses östlich St. Elvi - le Berg he er - t-vl.cno v....... . le Bergh. .. reicht das Tors K'uunrl genommen, smvie die Höl)enlrnie de>:> Keminels selbst überschritten. Bester südlich wurde ebenfalls iwcb Englischer Bericht vom 26. ?lpril nwrgeiiS: lAn der Front von Bailleul bis Hollebeke dauerte das heftige Ringeir gegen die bei weitem überlegene Streitmacht den ganzen Tag über an. Tie Truppen der Verbündeten waren grrkvtigt, Boden zu lassen und der Feind konnte am Kemmelberg Fuß fassen. Der Kampf dauert noch an in der Nähe von TrMweter, Kemmcl und Vlerlttaast Während der sitackst führten wir eine erfolgreich klesteerr Operation weltlich von Mervitte ans. machen 50 (ssiimwene und erbeuteten drei Maschinen gelvcbre. Tic stindlich Artillerie war längs unsirrr Frorst von der !d\)4 bis Givenchv, tätig. Südllch von der Somme lvurpn, feindlich Posten, die südnxsckich von Bstlers-Brcrönnen^staudüiel- ten, von unseren Truppen vertriebar. Die seindlich Artillerie mar auch in diesem Abschätt sehr tätig. Bon der übrigen brttisihut Front ist nichs zu berichten. Die feindlichen Gegenangriffe vor Amiens. B e x l i n, 26. April. SCut 25. April setzte der Gegner uwii Kampfselbe der Avre erst invrgens seine stark«: Angriffe unter ausgiebiger Vern>endu?kg von TmW fort. Ocftlich von. Villers-Bretvnnenx zeftchllten schttlich Sttnmversnch des Frckrdes unter schomen Vcrlust«r. Bon: zwei australtschen Tivisivnn:. die hier nieder im Brennpunkt des Kampfes stmrden, und von einer englisckLm Division, wmiv.t Gefangene lii^fbtadit- Tagsüber flaute die Gestchststätigten ab, sdeigx-rtt sich uiwch ,ruf dieser Kmnpffrvnt LLbend xnm nauein. Ein :wck,na1s Versucher Angriff des Feindes kam im deurscden Fenn näht zur Enttrickllmg. Auch beiderseits der Avre gviri: 10 llbr abeude. vorgettagane Angnffe wurde:: Eos abgL'chescsr. An 96. Avftl 6 Uhr vonnittags unternahin dar Feind wninoestttckri des Hau^ gardn'aldes einen neiden Ystgenarrgriss. Er sth.-üestte :rnler dtuttgen Verlusten. Don drei Ncgiinentein wurden (sefang-.'M- -iu'N'bnsht. unter denen sich zal>lreickE Mavottiiner lvsinden. Churchill über die englischem Rüstungen. . r fr^üi, 26. April. sWTV.) Nach einer Reutermeldung Churchill bet der Einbringung des Voranschlags für das lu-mnttonsMiNistenum im Unter Hause: In der jetzt fün Aschen wcchrekchen großen Schlacht, welche die grösste ?limpannung dein Bestehen tos Näumirionsmin-isteriums mit sich brachte, o7e Engländer durch Granat jener oder die Wegnahme von Ecichützen und 4000 bis 0000 Maschinengewehren so vcei Sckneßbedarf verloren, wie man in ein bis drei Wockxm über-- IMrpt Erstellen könne. Trotzdem seien bis zum Ende der vergarv- -genen Woche alle Verluite ergänzt und noch mehr als dies getan t«^Den. Augenblicklich seien nuhr verrvendbare Geschütze von tat- IM^mch tefain Kaliber und mit vollstäiidiger Ausrüstung an der ^-cu.herungen des deutschen K'riessministers, der die englischen lüfte doppelt jo hoch toziffferte, seien eine groteske ttetorsveikrng. An Maschinengewehren seien doppelt so viel an die vrcmct gesandt worden, als nwn verloren habe. An Flugzeugen. >e?en $atTuq vorhanden, jimt die Flngzeuggeschwader svrtlaicfendtz zavverntelwen und jedem Bedarf zu entsprechen. Jeder verlorene lM^nrastwagen iei durch einen neuen, besseren, ersetzt worden Dre ungefaunm Mengen verlorenen Schießbedarfs für kleine Obe- noch ein beträchtlicher Uebechlruß In der O rr a n lo str a tze wurde unter besonders starker Gegemvehr ein größerer Dampfer mit Passagieraufbauten, anscheinend ein Truppentransportdampfer, versenkt. Der Chef des Admiralstabs der Marine >Lrr Joseph Maclay, der Leiter des Schiffahrt^ a m t e s, rickitete durch Vermittlung des Lmidonor ' ÄerN etm's der Icenr^ort Times felgenden packenden und vielsagenden. Aufruf ian die Bevölkerung der Vereinig lest L- t a a t e n: ,,Die Schiffsraum: not ist überwältigend und mir die Bereinig teil floaten können rms helfen, Unsere Lage wäre nicht hoff-, ^^?llslvs, werm Ihr Land seine Versprechemgen hält. Sie Esten bedeuten^ das; der Reinverlust der Westmächte im Jahre 191/ o 9 8 gland braucht, d. h. 50 bis 75tzo der gesamten englischen Letolsniitteleinfu.hr. Ferner versenkten die toute .i™. U-Bvtoe erheblich mehr als doppelt so viel, ivie die brilisckxm Wersten bauen. Zwar wächt die Zahl der amerilauischeu T'^up- f? 11 J 1 ].Europa täglich: aber jeder angetlamme-o Solvat steigert ^^^^sssrlrumrn'ot dirrcsi, die notwendigen Zufuh.en von Nahrung, Beile.düng und Munition. Tie Sckst;sssnivt ist erst jetzt so ernst geworden Unsere Leiste stich kriegsmüde, ihre Nerven durch drci- mupalbiahrige Euch faungen überreizt und unbarmherzig er'chöpft. Kcnn Wunder, das; iTyr-c^ Arbeit darunter leidet. Amerika farm bellen. Itnfere Lage ist kritisch, besprchers bis yux nächsten Mit unserem Hilfsinittelu liegen wir fest. Wir könnest urcht mehr zurück; doch ihr AuieriLruer habt Menschen, Talente Und Rohmaterial, mit die Sache des Verbandes zu erlösen." rerzeugl. In England und Fvairkreich machte man gute Fortschritte mit der ©r'- ^ v — —- Gewinnung von Salpeter aus der Lust Die EnglviLer töteten durch ihr Gas mehr Deutsche als umgekehrt. Die engli'lyen Gasmatrrl sud die beten Eurovos Wir li-'erlen ^"jtonctOvoiir ld^-l englischen und den idalienischm Truppen MÄ sür die Amerikaner juv) groste Borrave vortz'- et. Schwere Ae^utze wurden mrt grösttm Schnelligkeit mrieD-sh Im vorigeri 2 >-ahre war mehr Munition wwl'anden, als die Qkhddv.'. verschieden konnten. In diesem Jahre haben wir s-.i vie 0).'schütze. um alle Munttwn zu verschiesteu, die wir Herstellen können Deutschland und Holland. ™ ^ ' a . m , v 26 April. Der Berliner Korrespondent von »,Mgen:ec.i Vmndeüblao" erfährt rwn guucnierrickitctec Seite, das; kre «rn dett letzten Tagen zwischen der deutschen und der nie ver ländlichen Negierung geführten Berhan^)- lungen m Berlnt die Ueberzeugtt'tg hermorgeruferi haben, daß Mrn zu einer Mmgunq-gelmigen werde und daß keinerlei Anlaß X?- be::ei- Don- die Schwierig leiten unter- ilchaUen, tue sich bet der Ei.-rteuerung des WirtschsttScrblvnlMQtS er- Trani i>aß das Abkomme r in ein tvar Wochen Pbseschl-ospm werden wird. L~ b-aag 26 April. Ter ,,Nieuwe Eoura-t" teilt mit, daß die reo in q t n heute tiachurittag iu Schwemüugen den nicderlän- ^^en^ Gesandten in Berlin Barvn Jevers emp- . ^ 5 ^ 5 . 26. April. Der Borsitzeirde des Mmisterrates Cortes Lrnden und oer Minister des Aeußerit London habeti hmte ttivrgen .m Gebäude der z we r t en Ka m ure r mit dem Senioren rvnvent der Kammer >eine Be s p r e chu n g ü b e r d i e S ch w i e - tt&bea haben^^^^^' ^ ^ im ^erhäUnis mit Deutschland Aus dem Reiche. LichrrolvSky. 5 r f Herrenhaus hat heute oesch o-sen, dem Einträge des Ersten ^taLttsanwaltes beim Land-- gernht 1 Berlin ruf 'Ertilmm der Gerrehnrig'.tttg zur strafrecht- uchen Verfolgung des Mitgliedes des §>errenl^uses Fürsten von Lichnowsfs) stattzngeben. Vorläufig keine Kürzung der Vrotration. Berlin, 26. April. (WTB. Amtlich.) In der Sitzung des E rn äh run g s r a t e s Reichstages, die heute unter den: Vorsitz des Staatssekretärs von Waldow tagte, wurd- dw Frage besprochen, ob am Schlüsse des Wirtschasich (ihres eine Kürzung der Brotration eintvüen müsse Nack eiu- gelenden Reierakm te<> Leiters dec Reichsg^treideüelle, Üntcrg jtaatsserretar vvn Grche.ritz und des UntersLalssekretärs im Kriegs- ernäbnnmsamts von Br min. der an den. W i rts ckxrstsverhändlu n- gen rn üreiv brs m ore letzten Tage teilgenommen Hatz wurdie IkiTrnjtfnmn•:intg darin erzielt, b:lj die Lage zur Zeit noch zu ungeklärt ist, um eine so entschsieidende Ddaßuahme zu vcr- fugen dre srch möglrch-erlveise als unnötig erioeisen könnte Es sol/ daher abgerriartk we-ptzen, wie sich die Albivicklung der Getreide^ zufuhren aus iV Ü rrnd^ge hervorrag^de Soe- und Strandbilder ch-ni S- Morgen Parn-Frankfurt vervollsttändrgen ine veül> ha.trge Ausstelluirg^ Leider konnte, une vorgesehen, eine Svulxr- auÄtellwrg der Freier Beoeinrgung Darinstaeter Künstler rul* Y n ü ^ ö Enterorvchen, an Werktagen mit AnSu.rl .e wM)wg',' von 11 brs 1 Uhr, Mittivoch Mich Iwchmittags u Uf/r _ gemhiet. ~ Du' Kuirstsammlung int neuen Sä .ß 771 V<77T c' n vjn ..-'li'lw 1 t S. «... ir. i nr , , ' 13 oni Laudgras-Pliilipp-Platz war bei' der Eröfnrung' durch n Küirstvercrn am Fveitiag den 19. and für bic Oeffe-rtlichkeit am Sonntag ben 217 April außcnvvdMtlich tei^ besucht. Schon am ersten Sonntag haben sich 12 neue Mit- 154 Mb. Deutscher Reichstag. -Sitzung Freitag den 26. April 1918, nachmittags 1 Uhr BrzePräsident Dr. Paa s che mwliest ein Danhclnerben des Be- i'l K rVv* > Av C# < > i - i ü J.. CJ' / i' l V i , -V, ... . . Die Reise Bririavs und KühtmannS nach Bukarest. . . Wren,^^26. Aprrl. ^Minister des Aenßern Baron Bur ian •f® «ÄWLtssefretrr v. Kühlmann mit .Herren seiner Beglei- Lmg rarsten abenos rmch Bukarest. In Begleitung des Barons ^En^bebrnden srch Geseute vormittag nicht bei Seiner k. u. k. Avostoli scheu Attestat rn Audrens erscheinen -und an der Mlerlwchften Frühstücks- P? t^lnehiuen^, 8ü der er geladeir war Der Staatssekretär rvird M *5$ ^ on Bukarest in Wien auf falten u.rd dann vor ^ um fernen Dank für bic ihm jüngst ver OrdenKauszerchmmg oä-zustattea Herr v. .Kühlmann, der m ahmbgmraimx mit Baron Bunan nach Bukarest begibt, ber der dechschen Botschait aufgefalten, wo er Murarusam mit oem k. u. k. M'.mstern des Äeußenr dös Frühstück emrsahm und dairn mit ihm konferierte. r r« . , " ' r ~ -TT -' ' .v.i. |i HU '^ti4U|U/LCt-V7.Jl UK.£ T>V J leylshabers der Luststrettrräile für dos be.m Tote drs Rittmeisters von RrchtHosen auSgesprocheire Artest), ebenso ein Dankschreiben der Familie oes verstorbenen bulMwischeu Gescmdteu Nrww. Anfragen. Asus eine Anfrage des 7lbg. Geb hart (kons.), ob nicht durch dae große Kup.erbeute im Westen die Ablieferung der kup^ fernen Br ennappar a t e der landwirtschaftliche» Brennereien erübrigt werden könne, erwdert Oberst van den ^rgh, daß dre Wlre>erung nicht mehr lstnarrs^schoben lverdetr rönne, daß aber tn beurmintv.i Fä.len dre Brenn kr ssel den Brsitzerrr gelaffeir >verden können. ( Auf eine Anfrage deS gleichen Wgeördnete-- über den .Kl'cider- m m e in der L.m wirt ch . erw dort Ünterstaaw ekretär im Reichs- WWtscha t.amt, ^vppe c t vo,; von den drei Aiillionml sot ä u- ne ran z ü g e n, die jetzt aus gebracht rverden solleir, eine Million auf dre Landarbeiter eutsallen. Auf eine Anfrage des Abg. Dr. Wendorff (Bp.) nach Mit demngen der durch die Be scht än tun g des Fremdenverkehrs für die O st s e -e b ä d e r u n d S o rn m e r f rr' s ch e n in Pvnrmenr und Mecklenburg zu erwartender Schädigungen, locift l'.nderstaatssekretär im Kric-gsernährungsamt Frhr. von Braun dg--(Nls hin, dass durch d.sse Becordnurrg der Erholungsaufentfalt wirtlich erholungsbedürstig« Personen sick^eraestellt.verden soll Mwg. Wi iicf (Soz.) weist auf ein Urteil des Landge.ichts II ^ öur F >h;e hat, daß die Vermieter nicht mit dem Verlangen einer M i e t S e r h ö h u n g an den Mieter ^ran- treLen, sondern im Wag,? dso Mage kü'Mgen rmd es dem. Mitter überlassen, 'eine höhne Miete icm zu bieten. Unterstaatssekretär im Reichsjustizamt Delbrück bemerkt, daß ba§ vereinzelt bastehrnbe Urteil luxfj nicht rechtskräftig sei ^Gegemoiber einer Wisrmse des Mg. Lands borg (Soz.tz wonach tu vjiaQixbuvq dircch Schüsse aus eine Kaiser älarl über Richthosen. ^Aus dem Kckie gspresse gnartier Kaiser Karl,gickste des gefallerien Ritt- Nicht Hofen in folgendem Telegramm an ben bcn'lc/m .Kaper: ■Lfn .x?. ■ Davsenm, ein Held, vom I«nüe Vl7ürch iet,^<ü-°r genchiet, von Fven,tt>en beMi^».-r> imd lwch- ^ RichchvsM, blieb in hartem w dln«e traf einen schwc- E ”9 % *'*/ .was REhosen als B»r.n!d gezeigt und gelehrt yat, wcw fortlebetl rn Dettcer tvackeran Fliegertruppe mtT trauert merne Wehr macht um biefeit gm^ien Mann In treuer Freuirdschaft Karl. Der deutsche Kaiser mitwortete.- 7^' Dir für die warmen Word', die Du Veldentodes des tavseren Rittmeisters AieUycrr.* JSl REHonm an mich gerichtet fast. Der 0-eist des ausgez-M>- UtZ* 1 nn eg, iinro m meiner Fliegertruppe fortleben und ihm toMK’iieiimi, \mxto das Bestreben aller Flieger deS deutsck>en Heeres Mit herzlichen Grüßen Wilchlm ™ - r ■ x .. - v ^ -,, - ^ « I vMi.n entioidjenen iltf at gehangenen zwei Kmber verletzt worden sind, er- Kart Genevar von W riesberg, daß alle Dienststellen auf die Wichtigkeit von Vvrkelpmngen gegen solche Vorkommnisse erneut hingewiesen worden sind. Bittschriften. Eine Reibe von Eingaben ^wurden olpre Erörterun«ren nach den Ausschißantragen erledigt. 5 . r L ^ c ^S-oz" sM'cke M Berichterstater allgemein aus, daß alle Eingaben weg>etl NichtgeU'ährung von .Kriegsurcterstützung 1 die Beduntrgkeit glaubhaft nachw.istn müssen; 2 . daß der Jn- tzsanzenzug „ecschüpst, sein MUß rmd 3. das; die Gründe br: 2lb- Ii'ljnurtg noortlich mitgeteilt werden müssen * Antrag der Konimission wurde angenommen, uxrnach in allen Lriegsuntersti'itzung abtelmentetk amtlichen Bescheiden den Ab- getoleiE mUzuteilen ist, an nxit sie sich beschwerbeführend rmm- den rönnen. mm Sitzung Mittwoch 1. Mai, l Uhr: Petitionen, z 158 Arbe rts kammer g esetz. Schluß 2 Uhr. Arrs titn6 Gießen, den 27. April 1918. Der 5eekr!eg. Neue U-Bsot-Erfolge. erlin, 25. Aprils (WTB. Amtlich.) An der WesMste Englands wurden von unsereu U-Booten wiederum 17 000 Bruttoregistertonnen vernichtet. Unter den ve^enkten Schiffen war ern tiefbeladener 5000 Bruttoregistervonnen-Tampfer und ein ebe;r- ßalls tiefbeladener Tankdampfer von 4000 Bruttoregistertonnen Berlin, 26. April. (Amtlich.) Neue Erfolge unserer Mttrelmeer-U-Boote.stSie schädigten den Feind um 6 Dampfer von zusammen 2 6 000 B r. -R. -T. : Oberleutnant zur See Mönitz drang mit seinem A-Boot in den durch Sperr-Geschütze und durch Flieger belichten Hasen von A ug u sto (Sizilien) ein, griff dort den engüschen Dampfer Cyklops (9033 Dr.-R-T.) an und Jkf trotz K indlicher Gegenmaßnahmen unbeschädigt wieder ^rus. Cyklops kenterte und sank. I..Das Feldheer braucht driugeno Hafer, Heu und Stroh' j _ Landwirte helft dem Heere!" g>i d.'c für den Kunstvevein angemeloet. Die SanrmLung ist leosn von II—1 Ufa gegen ein Eintrittsgeld von 20 Pfsnuig. \ lv: Mitglleder deS Vereins mrentgeltlich, geöffnet. Nächsten S^m- tag um 12 Ufa findet iip. tapfer,tichzimm'er Vorlage der Drurb- werde >tatt, die ftch auf die in beu beiden Bock-Sliftungen neo. .reteuen neueren Künstler (Leibl, Liebermann, Stuck, Lvvis Cvrintb U. V.» ^ ^ ** Hilfsverein für Geisteskranke in Hessen '^?m im Druck erschienenen Berwalturlgsberühl für 1916 oetrug lxis Vermögen des Vereins Ende ^4 ^03 232^0 Mark, 1916^ gmgen zu 31350 Mark, Msammen Nucktzaplicngen und Erlaß §-rn«en a. i?^o,1 ? Mark.- Demnach betrilg der VermögenSsbmd Ende 1916 - '?J J S n r e 3 u kam -ein Barvorrat von 3830,52 Marl; Warf - 7 il Schmkungen und Bermäckstmissen - d^n Vermögen entfalten 24 500 Mark. Erkde 1915 über- ^^.^F^^nchtsrat Tr. Buff in Leipzig als Testamar^-. ylF^Er pmes Olpuns, des verdorbenen BvauereibesitzerS Ernst Wii.occker zil^Frieoorrg, me kommt letzt dre Zeit der Maiblumen; wir möchten darauf himv«- pn, c-aü der Last dieser lieblichen Blume giftig ist. In dieser Rslanze ^^ t st": Konvallarin mid Konvällainarin, Ä,Sl ör ^ öerzgift. Tie Gewohnheit. Maiblumen einige xjeu. tm Munde zu tragen, kann verhängnisvott roerden. Landkreis Gictzen. . * Mu scheu he im, 27. April. Der Sergeant Hemriciv § r a x u f E r - n l UV }S: Bizawaichtmeistier befördert. Derselbe ist Inhaber des Eisernen Kreuzes. , ** VUlingen, 27. April. An der 7. Krieqsauleche beteklmte hiesige L-ckule mit 5026 Mark. Bei der 8. Asu^fa wurfam vo.. den Sckffneru über 8000 Mark zusammr ngebracht. Kreis Düding-n.' f Büdingen, 26 WI. Das Eifarne Kraus 1 Klaff« erstell der Haupttnaim W. C l e m m, das Eiserne Ztzreus der m?§^ 0 imfufaer 5öarl Schulz 2. und der Schlitze Cfaistian den qo om bfaiger Ofamrmfa war- Pp- 90 000 Mark Kriegsanleihe gezeufaet, bei einer Zahl 2 ~ M ertten fri tz. In einem FeUstazarett. smrb nach schlower Verwundung der Kanionfar K. Heil rnann — Bell mu th Nach fastvijfrchhriger treuer Pflichterfüllung stark', keri Heidmtvd der Krregsfremnllige Unteroffizier 5karl Zeiger ^nhE des Eperner. Kreuzes und der Hessischen Tapferkeitö- lntebaTltc. —. .Eckartshausen. Fürs Vaterland snrrb der Kanonier rwedrich G i a r, Jufaber der Hessischen TapffakcitsMedaiUe ^,Ortenberg, 26. Llfack. Das Eiseime Kreuz erhielt Unteriofnzr« Otto Hebbel von hier; die TapferkeitsmedaiUe besaß er ichon lange. Krcis Alsfeld. r-Gemünden ^ 2 7. April. Dem Uirtanfiuer '^ ar J ltnil3N! Kmuz erster Masse verlie.^i Klasl- und die Hessische Tapferkelts- twtedaille besitzt er bereits. ^ Kreis Schotten. , u * Scho t ten, 26. ^ April. Infolge schwerer Verwundursa tjarb -den Tod fürs Vateilaud der Kanonier und Telephonist Karl Dem rich Juttus Re pp. — Bon der hiesigen Bezirks-Sparkisst wurden 874 000 ststark, vvu der Spar- und Darlchnskasse 708 000 6lcarr von Und Einlegern zusammen gezenhuet. — Feld- Bvinstand starb der Grenadier Heinrich Ruppel , B. Burkhards, 26. April. Unter Führung erues Lehrers trafen eine Anzahl Mainzer Stadtkinder ein, um den Sommer über hier urrd m Kaulstos zu bleilnm. — Im Westen starb den.' Heldentod der Grenadier Heinrich Adolph. **. J lsd-or f, 26. dlpril. Än den Zeichnungen zur achten ügschaff der Ofawerkschaft ^^ 1 li che Persona l nachr ich t en. In den Ruhe- staich versetzt wurde am 17. April 1918 der (s^esangenwärter am Bens farm Wilhelm Brchm auf sein Na-chfuck-en unter frmmnmQ fanct langtahrigeii treuen Dienste mit Wirkung oom 19 1 ? .?? — äje .^ro g Herzog hat am 24. April d. I de? Dezirksk-afsrer der Bezirks kape Lampertheim Karl Schäker, zurzeit m Worms, m den Rufatzluto verfatzt mrd den Reviswnskmr-. trolleur bei dem Hailpttteuera-nt Worms Wilhelm Köhler zu^ Worms, den Hauptsteueramtsasststentem toi dem HauptsteueranU Wilhelm Kogler zu Darmstadt, sowie die Finanzassirau- ten ^akob Schalk aus O,fitem und Heinrich .Konrad Derfaimer aus F-rwanzamtsassistentei. und ton Finanzaspiranten BEtzsel aus Erbach zum Bezirkskafseussiftenten ernannt — Fp 1 .?- d- I lvnrto Leonhard Rösch ans DckUtersfausen zum Schieibgehllsen toi dem Finanzamt Heppenheim ernannt — Ter tte X Zr cd/f d-März d. I dem Oberbalmassistentem ^ Hesfffch^Vreuw,chiM Eisaft Johamres Best e? ^ bec am 19 -. April b. I vollentoien 50jäfa n ^5 n °l e Kwone zum Silbernen Krcmz tos Verdienst- ordims Philipps tos Großmütigeii verliehen. Der Grvßherzvar hat zum 2o. April toni Mmisterialfefretiär toi dem Ministerium tos Innern ^r. Alfred Fink und dem Kreisamtmann bei dem Kreis- Zu^JVäJt- ' SWm mnei ' ^ ^ wfte als Ae. Kriegsanleihe toteiligten sich von der Beto.,^,. Wl Luse-^lsdorf zu Gießen 168 Beamte und Arbeiter mit einem Betrage von 47 000 Mark. Aus die siebente Kriegsanleihe wurden von 154 Beamten und Arbeitern 32 000 Mark gezeichnet. KreiS Friebverg. tt F r i e d b e r g, 26. Slpril. D>as OestemE'che Goldene Ver- dienstkreuz mit der Kvone am Band der Tapferkettsmedaille erhielt der Feldpostsekretär Keßler. — Zu Beginn des Schuljahves tour, den faer und inr Btadtteil Fxruerbach 209 Kinder in die Volks- schule aiifaemwtmem — Bruchenbrücken. Das Eiserne Kreuz früher die Hessische.Dapserkeitsmedallle, erhielt der Gefreite Karl % chleumng. — Södel. Der Kriegsfreiwillige Heinrich K n oll »vurde zum Unteroffizier befördert. Q. Bad-Nau heim, 26. April. Tie in dem Jnftallations- gefchpt von Rohn hier tätigen beiden GeUtfen, Stamm und Heller, stahlen ihrem Artoitgetor für mehrere tausend Nöark sMiier zu ersetzendes Ndaterial und verwaudterl dieses dazu, in vei- schiedetien Häusern auf eigene Faust InstalLationen auszufüluvm. ^ lC ^ch öehörig bezahlmi ließen. Beide würden in .Hast genommen. — Wegen Betrugs!und Unterschlagung von etwa 20 000 Mark itmrto der Bnaoaugehilfe M. aus Äambach verhaftet. Auch zwei „^amen tz die mit M. in Verbindung standen und ihm halsen das unterschlagene Geld durchzubringen, wurden in Unitersuclmngsfafi genommen ^ ^ . B a d -- N a u h^ i m, 26. -April. Heute nacht ivnrde in deni am Mr^npiatz gelegenen Letorivarmgeschäst vo-n Wolf ein- l^bvvchm u>ch das OfasckKst beraubt. Gestehl.m nmrtou für über IM mTCU ^ ^ ber L^tonLchse im Betrage bau -ch Bruchenbrücken. 26. April. Das Eis-erne Krc-nr erhielt ^ttc» Lamp. - Vilbel. 26 April. 2lnf kaum glaubliche Weise wurde im nahen >' iedet- Orlenbach eine Bauers! rau 2 0 0 0 Ni a r k - .'.iebeu suist. er. Ailschaftnug durch äußerst entoc(jmfmiin’crt>e ZaHlnugSbediugungen möglichst erleichtern- Zfdeijettos ist die Atu-- fti'Ttitnfl des Ernst-Ludwig Vereins eine Tat. Sie stellt den ersten Versuch dar. die brennende Frage der Beschaffung von Wohnungs- los Die Frau mußte inner Zigeunerin, eae sie sich die Zukunft cinrichttmgen, die bisher über das Stadium der theoretischen Er- " " " ' ** “ ‘ örterung noch nirgends hinausgekommen war. einer praktischen Lösung z-uMführen. Durch die Ausstellung nwrden neue praktische Erfahrungen gewonnen werden. Und nur auf diesem Wege wird tvie auf dem Gebiete der Wohmlngseinrichtungen, so auch auf dem Gebiete des Meinwohnungsbaues ->as an^estrebte Ziel erreicht werden können. Iührerversammiung des hessischen tondesvereins für Errichtung von rtriegerheimstätten. I. Darm ft ad t, den 27. April 1918. Am Tomrerstag vormittag IOV 2 Uhr hielt im „Fürstensaal" der hessische Landesverein für Errichtung von Kriegerl)eimstatten seine erste Jahresversaurmluug .ab. Ter Gvoßl-er^wg hatte sein lebhaftes Interesse an dieser vaterländischen Sache durch sein persönliches Erscheinen bekundet. Ebenso war der Präsident der „Hassia", Generalleutnant Freiherr vo-! Hehl, erschienen, sowie zahlreiche Behörden und sonstige Berrretitngen aus Stadt und Land. Der Vorsitzende, Finanzminister Dr. Becker, begrüßte die zahlreich Erschienenen, woraus Geh. Oberbanrat Pvosessor Karl D-vfmaun von der Toct'ttrschrn Hochschule in Darin stabt über die äußere und innere Gestaltung- von Kcre-gerheim- rätten, wie lioer die Kostensrage eingeheuve Ausführungen machte, für die durch die Aitsstellnng von Plänen, sowohl von Einzel- wie Gruppenhänjern, ans ttartm schlagen ließ, ihr gesamtes Geld zeigen. Als das ge- ßchehen war. ließ sich (cm' Zigeunerin den Schlichet zum Geld kosten ausbändigen und schicve die Bäuerin mit dem Geheiß in den Kuh- stall, dort so lange >n bleiben, bis' sie gerufen ivüroe, denn dann übe die Propbezchiwg erst ihre richtige Wirkung ans. Und so geschah's. Die törichte Frau fand, als ihr naä>.langem Warten im Mrhstall emdlich ejn Lich. aufging und sie in das Wohnlmus zurück- kchrte, iveder ZiMnerm noch Geld mehr vor. Starkenburq und Nhiinhessen. I Dar m ftadt, 26. April. Gestern nachmittag geriet in der Allee ani Aden Balmhof ein Wagen mit Stroh in Brand: ein Teil bos Strohes wurde durch das Feuer vernichtet, der Rest durch die Lüschtätigkeit der rafch herbeigeeilten Feuerwehr erheblich beschädigt. Das Stroh gehörte dem Militärfiskus. M>. A. Mainz, 26. April. Am Bahn Hose in Mainz hatten vor einigen Tagen Kontrollbeamte eiueni Gepäckträger ein großes Paket, eitthaltenü Eier und Butter, beschlagnahmt, ohne daß es gelang, Iren Eigentümer zu ermitteln. Die Lebensmittel wurden! in denn Wachranm der Bahnhosspolizai, denl eliemaligen Oltrob- häusck,en am Kaiser Eil Helm-Ring, undergebrackrt. Asm' nächsten Morgen war bas boch ahntbe Gut gestohlen. D iebe hatten in der Nacht das Fenster eingedrückt und waren auf diese Weise in den Polizei raum gelangt. ch. M i t t e l hei m (Rheingau), 26. Aprck. 100 Jahre waren es am 20. 21pril, daß der lange Zeit hindurch im Rheingau wohn hafte, bekannte und beliebte nmrde. Der Admiral von Stosch -als Ches der Admiralität tat gtuheftand Oestrich stehendes rruar 1895 starb der Admiral; er fand seine letzte Ruhestätte auf, , , ., . - bcnt hiesigen Friedhof friedigende Losung gesuchten lmt. T^e.em Antrag schlreste sta> --- Vom Rhein, 26. April. Der RHem ist infolge der an- Her Verein für K ric-ger helnrstätten Eindruck, ^luch wird i>'7 Landesausschuß. durch dessen Vermittlung derartige Einrichtungen zn bedarf nicht erlahmen, denn hc gaJß' Ans i,?:x -m'ordert große Anstrengungen, wenn das Ziel erreicht lperoen soll. An deir Tätigkeilsb-.'ickck schloß sich'eine lebhafte Aussprache. Pro'ontziaDircktvr Dr. Best s-lül^rte die Wohnungsnot in Mainz nmd erörterte die von B.nu vereinen und Kriegerheim statten verein m! zu ergreifenden Maßnahmen. Prof.' Häuser berichtet über die Tätigkeit der Bauvereine in Gi-'ßen. Baurat G r öl i n g - Äbaiuz tz-tüb praktische Winke für den Ki-chirnwl-nnngsbau. Eine Statt!tenänderung. sie als lev er Punkt auf der Tages- ordnimg stand, fand durch cinstnenige AnnählN'.' eines Antrags Dr. G ü ttelmann-NLainz mi , Vermehrung des Berwaltungsans-- schusses feine Erledigung, n»ooauf d^w Borsiizyrdr die Tagung mit herzlichen Dankes,vorten an die Erschienenen schloß. , Kreis Wetzlar. = Wetzl a r, 26. LLvril. Ter Begründer der Optisch-Meckerni- schen Werkstätten von E. Leitz, Tr. Ernst Leitz, feierte heute feinen 75. Geburtstag. Die Stadt Wetzlar verlieh dem Jubilar das Ehrenbürgerrecht. ra. Krofdorf, 26. April. Stabsarzt Dr. Sei pp wurde zum Oberstabsarzt befördert. Hessen-Nassau. — Frankfurt a. M., 26. April. Znr Vermeibimg dauernder Verluste läßt die Stadt von der nächsten Woche an eine Erhöhung von 20 Pfennig für das Pfund Rindfleisch einrreten. Minderbemittelte, denen die Aufbringung der hohen Fleischpreise schwer fällt, s'ollen «an Stelle des Fleisck-es Nährmittel erhalten.^ mr. Frankfurt a. M., 26. April. In der Reostöckerstraße wurde von seiten der Stadt ein neues Arbnterinnenheim eröffnet, das für 87 Arbeiterinnen der Rüstungsindustrie Unterkunft bietet. X §> a n a u, 26. Afwil. Dem früheren Leiter des Hanau'-r Stadttheaters, Direktor Adalbert Steffter, ist die Leittmg des Neuen Operettentheaters in Bonn auf weitere sechs Jahre übertragen tvorden; m'.ch wurde er mit der künstlerischen Leitung des Neuen Operettentheaters in Worms betraut. Fabritbrand. — Frankfurt a. M., 26. April. Die ehenvalige Asbestfabrik von Louis Wettheim, Bergerstvaße 207, in der jetzt Papierwaren und Kordeln hergestellt rverden, wurde Donnerstag abends durch ein Großseuer eingeäschett. Da bei Ausbrucb des Brandes die Alann- Vorrichtungen gut arbeiteten, konnten sich sämtliche Arbeiterinnen rechtzeitig in Sick-erheit bringen. Die zahlreichen Maschinen wurden größtenteils vernichtet. Die Feuerwehren komtten sich lediglich auf die Erhaltung der schwerbedrvhten Nachbargebäude beschränken. ' Wildgemüsemärkte. — L> ö ch st a. M., 26. April. Die von der Kreis-Zenttale für SammelHilfsdienst in den größeren Kreisotten, besonders solchen mir.starker Jndustriebevölkerung, eingettchteten Wildgemüse-Märiie haben sich mit einem Schlage cingebürgett. Schon am. ersten Markt tage wurderi alle Gemüscatten restlos ausverkauft. Das Pfuno kam nnt 22 Pfennigen zur Abgabe. Insgesamt ständen ettva >ö Zentner Wildgemüse, die von Schulkindern in den verschiedensten Gemarkungen gesammelt waren, zum Verkauf. In Zukunft werden Wildgemüsemärkte an jedem Dienstag und Freitag nachmittag abgehalten. ' st GerrehtK?c;aL. I Darmstadt, 25. Llpril. Die Sttafkammer venoars die Berufung der Christine Schneider Ehefrau von hier, die wegen Kuppelei zu 2 BLonaten Gefängnis verurteilt rvvrden war. — Ter 22 Jahre alte Schlosser Heinr. Becker von hier, der einen im Eiscnbahnzug stehengebliebenen Schinn sich aneignete und ver'kanfte. erhielt wegen Unterschlagung eine Woä>e Gefängnis. — Die 20iahe. Kriegerssrau Anna Franziska Weger von hier l-atte ihre Kiiche über einer Backstube, in die ein eiserner Bodenüeckel hinabfühtte. Auf diesem Wege schickte sie wiederholt ihren 12jährigen urrd nockr einen jüngeren Bruder in die Bachsttlüe, wo diese mehrere Zentner Steinkohlen und ans eignem Schrank für 100 Mk. Bettiverk stahlen. Die Frau erhielt 5 Monate Gefängnis, ihr Bruder 3 Wochen. — Die jugendlichen Arbeiter Jak. Bauer und Mich. Klee, sowie der Kaufmannslehrling Jak. Mandel stahlen in einer Zigarrcn- fabrik in Viernheim, wo sie beschäftigt waren, nach mid nach für 4000 Mk. Zigarren. B. mrd K. erhalten 3 Monate, M., der auch Quittungen fälschte und Feldpost Pakete unterschlug, 9 Monate Ge- Ilmgnis. Eine Wittsftau wurde ivegen Hehlerei 'freigesprochen. Verrmrschtes. Münchener Künstler in Kenstantinovel. K ö n st a n t i n 0 p e l, 25. Apttl. (WTB.) Heute morgen fand die Eröffnung ber Au s stel lung von Gemälden und tunst- gewerblichen Gegenständen M ü n che n e r Künstler statt, die unter dem Pvotektovat des Kronprinzen Rupprecht von Bayern steht. Ter Eröffnungsfeier wohnte auch der deutsche Botsckmfter Bcrnstbrfs bei. Ter Sultan envarb das Bildnis d^s Königs von Bayern von Walter Firle. Leciferrin-Tabiett . Sehr bequem im Sehrauch. 30 mr SchwachMche, Bleishsüehtige, Slatarne In 7£epar@furen :u\ Schreibmaschincn aller Systeme führen wir in eigner Spezial -WerkstRtte . wissenhaft u. schnellatons us- S 2a FftÄ-feäfräifiilcn’n c*. BiuEsSe- SäapSetr^a: .fc'raiafc X vgt & Co., ÄLSN 8 G», V Goethestr. 32. Fernruf 2064. J j^ l IMI 1^ ' M Kleines Plxrd, »ugfest, steht zum Verkauf 8244_L icbißjtrnacOo. 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April nach llmonatiger treuer Pflichterfüllung im noch nicht vollendeten 20. Lebensjahre den Heldentod erlitten hat In tiefer Trauer: Heinrich Melchior und Frau Johanna Melchior Hedwig Melchior Katharina Melchior, Großmutter. Arnsburg, den 26. April 1918. 3227 b geb. Buß Für die uns erwiesene Teilnahme an dem Verluste unserer lieben Entschlafenen und die Kranzspenden sagen wir allen auf diesem Wege herzlichen Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen 1 L. Decker Giessen, den 26. April 1918. 01173 !M, JimTe. gesucht. Schr. Angeb. unter 0 1221 an den ßHeiT Anz. Stftseh ru&bl. aGi9a. Zimmer lsep.EingO, mögt. i. d. Nähe d. Kas. z. 1.5. eef. Angeb. m. Preisang. u.01192 n. d. G. Anz. 12 leere Zimmer z. Unterbringung v. Möbeln alsb. z. mieten gef. Angeb. unter 01193 an den Gietz. Anz. Plötzlich und unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß am 2.0stertage, mein lieber, unvergeßlicher Sohn, mein lieber Bräutigam, unser lieber Bruder, Schwager, Schwiegersohn, Onkel und Neffe Ernst Bolte Unteroffizier im 1. Marine-Inf.-Regt. (Pionier-Abt.) Inh.4es Eis. Kreuzes u. des Hamb. Hanseaten-Kreuzes nach 43 monatiger ununterbrochener, treuer Pflichterfüllung sein junges Leben im Alter von 24 Jahren dem Vaterlande opfern mußte. In tiefem Schmerz: Frau ' Elisabethe Bolte Ww. Frieda Rohrbach als Braut Lollar, Gießen, 27.April 1918. Wilhelm Bolte Karl Bolte, z. Z. im Felde FamilieH.Michel u.Frau geb.Bolte Familie Ludwig Rohrbach VH. 9 gleicher Erbe, kühl, für die Dauer des Krieges z. mieten gesucht lgleich od. für 1. Juni). Kenner St Krumm föiefteu.% 8241 | STEL LENAbfcEBOTE*! Gesucht Einrichter für* Revolverbänke und LeüspiAdcldänke, sowie 2946 O Werkzeugmacher imd Dreher. Industrierserie ZtoSheim Abteilung Munition. 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Woche, gültig vom 29.4. 1918 - 4.5. 1918 Buttermarken „ 18. # „ 29.4.1918 - 4.5.1918 Eicrmarken Nr. 5. „ m „ 29. 4. 1918 - 4. 5. 1918 Fleischmarken , 18. * m , 29.4.1918 - 4.5. 1918 gartoffelmarken, 18. „ „ „ 29.4.1918 - 4.5.1918 Seisenmarken für den Monat April bis 30. 4.18, ab 1. 5.18 für den M-nat Mai 1918. Et« Nmtansch verfallener Marken findet nicht mehr statt; ebenso wird für verloren gegangene Marken kein Ersatz gewährt. Neuanmeldnngen nnd Anmeldung von Neugeborenen haben unter Vorlage der nötigen Ausweise, insbesondere der Lebensmittel-Answeiskarte, auf dem Lebensmittel- amt zu erfolgen. Amzüge innerhalb der Stadt nnd Wegzüge von Gießen find in den zuständigen Bezirken anzumelden. GeschäftSstunden des LebenSmittelamte» von 9—12 Nhr vorm., 2—4 Nhr nachm. Markenausgabe für Urlauber: Sonrttags von 1-9—12 Nhr vormittag». ** B e f ö rder u u g. Unteroffizier Martin Weintraut *,t einem Fuß--Artl. -Butaillon wurde zum £ergetnOen befördert. ** Zwei Veteranen des B äcke r stände s. Am 28. ?«pril feiert der Bäckermeister Heinrich Faß seinen 70., der Bäckermeister Jako-b Klingelhöfor seinen 66. (Aeburtstag. Beide sind alte Giestoner Mirger und treue AiboirnLNten des Gießenec Anzeigers, den fte bereits über 40 Jäher beziehen^ Kreis Büdingen. 4- Stvckhei-m, 25. LLpril. Gcsvrrn. fand im Gasthaus Walter eine von S. D. dem Fürsten Mr-lfgang zu Büdingen als Vorsitzendem des Zioeigvereins Büdingeir vom Roten .Kreuz srn- tzerufem.', von allen G«necudcrl, Ver-einen und Ständen gut- besuchte und von dem Fürsten selbst gele-itete Bersamnrln:rg smtt, in der aus AnregUMg .des ZuTeigvererns Ortenberg vom Roten Kreuz über den Znstrumiensck>lusz der schon bestehender^ und eventuell neu zu bildenden Zwei-gvereine vonr Roten Kreuz zn einem Kreisverband Büdingen des Roten Kreuzes beraten wurde Nach ein- gellender Begründung dvS Antrages durch Pfarrer Kahn, als derzeitigen Vorsitzenden des Ortenberg-er VeveiÄ', imd nach ein-, gehender Aussprache, an der sich die Herren - tz r c r H e n s e l - Hirzekchairr, 'Oberst z. D. We i m e r - Ni;. a, Pfarrer Naumann- Schwickartslxrusen, Marrer K a l b h e n n - Ober-Mock- stadt, Teka» nnd 5)osPrediger Schäfer-Büdingen, Professor Müller- Biidiniien, j.^reisamtmaml Tr. Mehner- Büdingeü, Pfarrer B ä r - Büdingei? u. a. beteiligten, wurde der .Kreisder- latd 'gegründet. Tie GesMfte toerderr von einem flesckKftsführeilden Ausschuß geführt, der der Einfachheit halber seinen Sitz in Büdingen haben soll und in den neben dein F ü r st z u B ü d i u g en als Vorsitzeirdem und Professor Müller als Geschäftsführer die Herren Kreisamtmann Tr. Mahner, Kreisarzt Tr. Fresenius, Dekan Schäfer, Schulrat Baldauf und Rendant Glanz gewählt wurden. Neben btcfem Ausschuß besteht ein verstärkter Vvrj'taud, in den jeder schon bestehende und noch zu gründende Zweigvevem 2 Llbgwrdnete abordnet. Ter neue Kreisverband wird die Ausgaben des Kreiskomitecs für KViegs- hilfe mit übernchmeu, ferner seine .Hauptaufgabe in der Förderung •irrch Belebung des Roterr-Kreuz-Gedankens erblicken. Irr der S t a d t k i r ch e. 8: Zugl. Christenl!. f. d. Nelukonfirm. a. d. Ma.rk.-Gem. Psr. Schwabe; 9Vz: Pfr. Mahr; 11: Milit.- Gottesd. Pfr. Schwabe; 2: Kinderk. f. d. Matth.-(^em. Pfr. Mahr. — In der Johannes kir che. 8; Zugl. Christenl. f. d. Neu- konfirm. a. d. Joh.-Gem. Psr. Ans selb; 91/2: Pfr. BechtlKsheimer ; 11: Kinderk. f. b. Luk.-Gem. Psr. Bechtolsheimer; 8; Bibelbespr. im Johannessaal. Mittwoch den 1. Niai, abds. 8: Kciegsbetstunde. Psarreir Ansfeld. — Kirchberg. Vorm. 10: Hl. Abendm. für Lollar. — Lollar. Nachm. IV2. — Taubringen. Abds. 8: Kriegsbetstnnde. ttathottsche Gemeinde. 61/2: Gel. z.l-l. Btzicht; 7: Hl. Messe; 8: Aust. d. hl. .Komm.; 19: Hochamt m. Pve-d.; 11; Hl. Messe m. Pred.; 2: Christenl. u. ^Jni'D., darauf Jüngl.-Kongr. Dienstag, abds. 8: Kriegsbittanb. Mittwoch, vvrnr. 61/2: Mutter gottesamt. Freitag, vorm. 7: Segens- Wesse; -abds. 8: Maicmd. Samstag 4. Mai, nachm. 5 11. abds. 8: Gel. z. hl. Beicht. — Diaspora-Gottesd. am 28. April: Grürr- berg 9Vz. Hungen 9^ch. CctzLc Drr neueste ^evieht dev Heeresleitung. (MTB.) Grobes Hauptquartier, 27. April. (Amtlich.) W e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Nördlich vgn Wtztfchaete stießen wir bis an den Südrand von Vaormezeele vor. Französische und englische Divisionen versuchten vergeblich uns den Kemmel wieder zu entreißen. Ihre am Vonnittag in der Front von Dikkebrrsch bis Lokcr, m den Wendstunden aus der Gegend von Loker bis westlich von Dranoeter angesetzten Angriffe brachen in unserem Feuer verlustreich zusammen. Wo der Feind unsere Linien erreichte, unterlag er im Ncchtampf. dtordwestlich von Merville, auf dem Südufer der Lys .und bei Giverrrtz) scheiterten feindliche Vorstöße. Zwischen Scaryr und Smmue Erkundungsgrfechte. Südlich von der Somme verbluteten sich Franzosen in mehrfachem Ansturm bei und südlich von Villers-Bretonneur. Nach dem Scheitern starker Frühangriffe am und nördlich vom Walde von Han.Mrd faßte der Feind am Nachmittag seine Kräfte — vornehmlich Marokkaner — zu erneuten Vorstöße gegen den Hangard-Wald und nördlich vom Luce-Bach zusammen. Die mehrfach wiederholten, durch stärkstes Artilleriefeuer emgeleileten Versuche, unsere Linien zu durchstoßen, schlugen fehl. Aus eigenenr Entschluß schritten Jnfan- Leric-MteiLungen beiderseits des Luce-Baches zum Angriff, säuberten nichrcre Maschinengeu^hrnester und nahmen hierbei Franzosen gefangen. An der i'wrigen Front nichts twn Bedeutung. Osten. Finnland: Versuche des Feindes, unsere Linie bei Lachtr nach Osten zu zu durchhrccheii, scheiterten. Der Evste Generalquartiermeister Ludendorff. * * * Die direkten Steuern und die Bundesstaaten. München, 26. April. (WTB. Nichtamtlich) Jü der Kammer der A, bgeiordneten gab gesetz- gebung auf dem Gebiet der direkten Besteuerung von >Be rmögenund'Gink 0 m>men ver J RVjeden werden linb sv den Bundesstaaten die Möglichkeii, auch in Zukunft ihren wich-I tigen kulturellen ,Äjufgabeu gerecht zu loerdeu, uugesckimälert eri halten bleiben muß. Die Staatsregieruug hat wiederholt unfj cmch neuerdings ebenso wie auch alle andereil Bundesstaateu der Reichsleitung klar M ertdunen gegeben, daß die Bundesstaaten auf die ihnen bisher vorbel-alteneu direkten Steuern, die Einkommensteuer, Ertrags- und Verwögensst.uler im Hinblick auf die vorbeMchneten Zwecke und mit Rücklicht auf die Bedürfnisfe der gemeindlichen VierÄchrde weder ganz noch teilweise verzichiteü kmrnen. Die Staatsregierung wird auch feruerviu mit allen ihr zn Gebote stellenden .Mitteln diesen Standpimkt in Ucbrreinstirn- mung mit allen anderen Bundesstaaten unentwegt und nachdrücklich vertreten. Professor Schiemann Kurator der Universität Torpa.. Berlin, 26. Lifirit. (Prw.-Telegr.) Wie die „Voss. Ztg."I meldet, wurde der bekanirte Historiker der Berliner Universität, Pvofeifor Theo>dor Schiemann, zuvr Kurator der lunieu deutschen Universität in Dorpat ernannt. Er begibt sich dezMächsr dorthin. Der Präsident des preußischen Abgeordnetenhauses an Hindenburg. Betlin, 26. April. (WM. Nichtamtlich.) Ter Präsident des Abgsordrretenhauses hat zur Erstürmung des K em mel-i b e r g e s an Generalfeldmarfchall von Hindenburg folgendes Telegramm gerichtet: „T>as PrvußiickW Abgeordneten haus, -welches foelnar die Nachricht vvn der Erstürmung des Kemmelderger urit begeistertem Bei- ^ fall entgegen nahur, hat mich beaicftragt. Euer. Exzellenz die l^erz- lichsten Glückwünsche 511 diesem neuen glän.nmden Erfolge deutscher $ Waffen darzubringen. Erfüllt v!on Betmrnderung und unaüZös,^ lichcr Tankbakerit für die sich selbst überbietenden Heldentaten^' . ünsever herrlichien Truppen und ihrer genialen Führer, bittet lxrs preußische Abgetordnetenhaus Eure Exzellercz, diesen Autdruc? tiefster Dankbarkeit unbegrenzten Vertrauens erctgegennehmeLt zu wollen." ^ Ver öentsche Gslöbestan- Md die Feinde. Das Anwachsen des Goldbestandes der Reichsbank macht unseren Feinden und namentlich den feindlichen Finanzzeitichristen fortdauernd viel Kopfzerbrechen. Schon hieraus läßt sich erkennen, daß die Reichsbank mit ihrern Bemühen, den Goldschatz weiter zn verstärken und damit unsere finaiizielle Kraft zu steigern, aui dem richtigen Wege ist. Immer wieder wird daran? verwiesen, daß mall zunächst die Bestände an Goldwaren in den Jluveliergeschäften an sich zieben sollte. Dieser Vorschlag aber übersieht, daß die Reichrbank selbst- verständlich nur den 6wld,vert bezahlen kann Daß es ein schreiendes Unrecht wäre, die Juwelieraeschäste zn zwingen, ihren.Gold- warenbeslarcd z»nn Goldwert abzuaeben, lieg! auf der Hand. Es geht also nicht anders: Wer sich der Wichtigkeit desZtzoldbestandes alo des Rückgrats unserer finanziellen Kriegführung und spateren Neuordnung beivlißt ist, wird gern und fcendig seinen Goldbesi!- beisteuern, ohne danach zu sehen,!was di- andern tun oder lassen- Und wer es noch nicht weiß, welche, Bedeutung der Goldbestand hat, sollte aus den Aeußernngen der Feinde die Lehre ziehen: Wenn Euch der deutsche Goldbestand schinerzlich ist, weil er unsere Widerstandskraft erkennen läßt, so wird jeder Deutsche das Semige tun müssen, ihn zu erhalten und zu steigern-» Geheimer Finanzrat Bastian. f.Ar,mnK MgBBg y.!HCTna gnr«ai. *■ ■DBanmMnnnzBBgn t 98 SWrlles VlM Gietzeyer Anzeiger Denerai-Anzeiger für Dberhessen) rtsmsKars&KjtmHaixs -• rcj&r ,■ i.-^usstj. f samrtag, 27 . April M 8 JStii Stadt und Land. Gießen, den 27. April 1918. MLrchtiche AachrichtSK. Gottesdieirft,am Somrkrg den 28. April (Carrbate). Loangeiische Gemeindr. SubmisfionZ - Holzverkaus. Aus den Waldlmgen der Gemeinde Annerod soll folgendes Holz auf dem Submissionsweg verkauft werden: Los 1 2 Kiefernstämme 3. Kl., 1,14 Festm., „ 2 20 „ 4. „ 11,08 „ .. 3 149 f b. „ 50,19 „ 4 7 Fichtenstämme 3. „ 8,38 „ 5 56 4. 52,55 5. Kl. a 96.40 „ 6 163 „ .. 7 329 „ 5. $H. b 89,87 „ „ 8 12 Weißtannenstämme 4 , 5. Kl.a und 5. Kl.d, 7,01 Festm. Das Holz ist aufgearbeitet, unentrinbet und mit der Rinde gemessen. Der Kaufpreis ist Pro Festmeter anzugeben. Die Gebote sind nach Losen, Klassen und Sorti- utenten getrennt zu halten, da keine Zusammen- rechnung stattfindet. Verkaussbedingungen werden am Erössnungs- termin bekanntgegeben. Angebote sind verschlossen mit passender Ausschrist zu versehen und bis zum 1. Mai 1918, mittags l> Uhr, aus Unterzeichneter Dürgermeisterei einzu^ i ichen, wo in Gegenwart erschienener Bieter die Eröffnung stattfindet. Annerod, den 25. April 1918. Großh. Bürgermeisterei Aunerod. _ Horn. 3216 Rutzholz-Bersteigermlg. Ire,tag den 3. Mai 1918, vormiLMgs ttbr, .<'--deu ,m Schloßhoi in Gedern aus dem Fi'irstlichen Narstrevler Gebern und Naustadt folgende Nutzhölzer versteigert: Eichenstämme 68,99 Fstm. ,14-21: 5^,07 Fftm.; 25—29: 60—30:5,57Füm >. Eichen'Derbstangen4"' st-stm. Bnchenitämme 178,04 Fslm. (25—149: 96,75 Fstm; -1 ' 19. 41,99 Fstm.; 50—59: 90,53 TVftm.; 60 nnd mehr: 5,77 F lmU: Hainbuchen-Stännne 5,02 Fstm. Eschen-Stämme 24,48 Fstm. (14—24: 18,70 Fstm.: 27-29: 3,17 Fstm.,- 30-39: 2,61 Fstm.I. EfchemDerbstangen 1,59 Fstni. Ahorn-Stämme 5,16 Fstm. '"-24 : 4,28 g-itin.; 25—29: 0,52 Mm.; 30-39: 0,Ü! FstmU. Awe-Stämme 0.5« FNm. (30-39 Fsim.j. Btrken-Slämme (24—29 FstmU. Jichlen-Neiserslnngen 5,90 Fstm. Nähere Auskunft erteilt Holzhauermeisler Hrch. Hoi, Siedern. 32231) Nutzholzverkanf. Künigl. Obcrsürsterei Gladenbach. Dienötaa den 7. Mai von 1'/, ttbr nachmittaas ab i'-n Gattlws Lop, Weidenbauien. Schutzbczirk Leibertck -chugge, 70 A3—4. Kl. - 42,67 ftftm. Distrikt 18: Eschen \tcimnt: 8 St. — 0,80 Fstm. Birken, Erlen: Otevier OSt. 2,18 Fstm. 6 Lärchenstämmc: ttüferholz, Distrikt 11,21, ' Mm. Distrikt 11: Saalwiese, 271 Ftchienstangen }■ 1 Kl- Schutzbezlrk vlladcnbach: Distrikt 28, Donner- U’.M'd. fr4rn^t!• 110 ni+ A u R ktt —91 F dienstamme: Küfer und Breltware2l St. --- 19,37 Fstm. Schtttzbeurk Dernbach: Distriki 58 Pracht. 3 Eichenschneid- stamme ~SfU Fstm. Distrikt Scheltersau, 4 Lärchen- und Llieiernstamme -- 2,93 Fstm. 3>99O Hvlzversteigerung. Dienstag den 30. April 1918 von morgens Q l / 2 Uhr an, sollen in den Waldungen der Gemeinde Annerod folgendes Holz versteigert werden: 58 Rm. Kiefern. 58 Nm. Fichten-Knüppel, 1720 Fichten - Wellen, 28 Rm. Kiefern - Stöcke, 102 Rm. Fichten Stocke. Die Zusammenkunft ist beim Pflanzgarten am Oppenröder Weg. Annerod, den 24. April 1918. Großh. Bürgermeisterei Annerod. Horn. «ros n der fürstliche« Obersörflerei Lick. l« Dienstaa de« 30. Avril, vormittags 9V* ttbr, werden im Distrik. Münchwald versteigert: 18 Rm. 51iesern- Sluüiipel, 140 Nm. 5ttefern-Stöcke, 5800 Kiefern-Wellen. kleine Windfall-Resre kvnunen blind zum LluSgebok. Zu- sarumenknnst auf der Waldslraße ans der Nleilbach durch den Atbnchlvald nach Burkhardsfelden, nicht weit voin Ausgang aliS dem Wald. 32126 H o 1 5 =B M 'l* IM if ff 15 ! i . Aus den Waldungen der Gemeinde Mainzlar soll solgendes Holz auf dem Submissionsweg verkauft werden: 14 Kiefernstämme 3. Kl. — 13,52 Fstm. 29 „ 4. „ = 20,23 „ 217 „ unter 25 Ztm. Durchmesser 5. Kl. = 61',75 Fstm. 1 Fichtenstamm 2. Kl. — 2,46 Fstm. 26 Fichtenstämnie 3. „ — 44,35 „ 31 „ 4. = 27,26 .. 64 „ 5a „ = 37,35 „ 150 .. 5b „ = 37,46 * „ Das Holz, ist aufgearbeitet mit Rinde gemessen. Die Gebote sind pro Festmetcr nach Klassen anzu^ geben und verschlossen bis stzätesteus Mittwoch den 1. Mai lfd. I., nachniittags 4 Uhr, auf Unterzeichneter Bürgermeisterei cinzureichen, woselbst auch die Eröffnung in Gegenivart etwa erschienener Käufer stattfindet. Der Zuschlag bleibt Vorbehalten. Mainzlar, den 27. April 1918. Großh. Bürgermeisterei Mainzlar. B o gel. Süss h©lx | i. Paketen z. 20 Pf.-Verkant [ 250 Pakete . . EU. 37.50 600 .. 53.58 1000 . u 5.- portofrei. Nachnahme. Preisliste üb. Pfeflorraüaz- CacliQa u. SalEd&kjj&stiUen u s w. frei. 2701 hv Ernst & Witt, Hamborg 23. k. J. Vogelfutter Hühnerfutter Kückensutter 8228 l'faodülssßhi^ ©1 v. G. Horsases, Giessen, Bahnhofsfcr.60, Tel. 1097. Das neue Schuljahr hat begonnen, Aufnahme in die Osterklassen noch bis Anfang Mai möglich. Anmeldungen täglich. Drucksachen frei. 260? Hundekuchen empfiehlt preiswert Ä«ioir f s Mck für Damea u. Kinder in allen Längen und Preislagen. 3209a QT ^ydeba iJsQ alomor^ Amateur- Photogrnphon I kaufen preiswert Phoionr. Apparate in der Ked.-Droü. i. tazplalz Spezial-Photo-Maus Kreuzpl. y. Soodsr-Angebote in großer Answ Keiaaiainrareün BalikaSeasen dienen Baue 17. Telef. 568. Strümpfe | Ein Posten ganz feiner ßeis!ein. 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EMrERS - ^EG Sl ss Seugation:*-Pi>og;raimiii vom Samstag !>5g fnkl. Montag. ■■ Täglicfe Künstler-Konzerte. ——- III. Film unserer Phantomu s-Serlc 1918 ■ ' - -;U« . itel Spannendes Detektiv-Schauspiel in 4 Akten. In den Eauptroilon HERR RUH KECK und Rolf Loar als Phantomas j Kellner, I*»gen, Cilisle, Detektive. Ort der Handlung:: Eine Großstadt. Zelt: Gegenwart. Ab 1. Mai haben im Dametifrislereii alle Friseusen, sowie Damenfrisiergeschäfte, einen den heutigen Lebensteuerungsverhältnissen angepaßten Preisabschlag beschlossen. S u daß ^ der Min: est P reis für Tagesfrisur monatlich Mk 10 - ohne Ondulieren beträgt Alle übrigen Preise für Haar- waschen usw. sind dem Aufschlag angepaßt. Diesen Preisaufschlag bedingt die Existenzfrage des Berufs und wolle die werte Kundschaft davon Notiz nehmen. Friseur- und Perückenm.-Innung Gießen. Stier, Obermeister. tm MM G.«. i. jl. Neuester Lustspielschlager in 2 Akten. 32(K>a in Vorbereitung: Die getupfte Krawatte, der Fall Clifford. Giessen Oswalds Garten Zirkus AIthoff är abendl'süihr Grosse Vorstellung:*« Sonntag: 3 Hauptvoi-gieHnnsen, 4 nnd 8 Ular. 3233 D Oiessener Konzert-Verein Sonderkonzert zugunsten des „Roten Kreuzes“ Montag den 6. Mai 1918, abends 8 Uhr, in der Neuen Aula Gertrud Geyersbach (Sopran )- Königliche H 0 fo P em- --—- -— — ———Sängerin aus Wiesbaden Alfred Stephsni ( Baß )> Großherzoglicher Kammersänger — 1 ■ --- aus Darmstadt Am Klavier: Professor Trautmann Eintrittskarten m M.4.-, 3 .- 2 .-, 1 .-, Studentenkarten M. 1 .- ((nur —--—- 7 » S e ßen Ausweis im Vorverkauf) bei Ernst Challier, Musikalienhandlung (Telephon 671), und abends an der Kasse. 323 c ■ Den Abonnenten werd end ;’e innegehabten Plätze bis Dienstag den 30. April, abends, reserviert. ; 1 Vessch ie dehes Juxplsrtz 011 dev Lahn Sonntag den 28. um 3 Ubr, Eröffnung der Lchauksl und des kleinen ZlarnffcllA. ... der Einnahme sind zugunsten des Noten Kreuzes mr die heimketzrenden deutschen Kriegsgefangenen. n< _ '? u rec ^ t Zahlreichem Besuche ladet ein ^ W ZZLZ --- ZÄZLlb ÄHKGR. Die Kurzeit beginnt um Mittwoch den 1. Mai d. I., von da ab ist das Badehaus und Inhalatorium von 8—12 und von 2—6 Uhr geöffnet. Bad-Salzhausen, den 25. April 1918. 3205 « Grob». G adevireM-n Bad-saLzhauserr. . .. m Knrfcans liciielsiatit i. Odeaw. (Dinie H&DAa-Eberbach.) HC^sg Behagl. Murhelfäi för Meryöso Hsjd Zcitf)«a£3 ßKlii VerpU«|ug. Prflspekl 3. 8an.-Kat ^iigglberger. Wohne ab l Mai- Ludwigstrafle Nr. 76 . SSS Of. m± PetSCtl, Zahnarzt tag J bis 5 Uhr Facharzt für Mund- u. Zaiinkrankheitsn. f n gutem Hause Mlkz- unö Sötthijifi ,fflr Damen und Herren der ^gebildeten Stände. 3027 _Bi sma rck,straffe 6 12 . UHwcr v. Lb!?«s,’ 378. alllniit 2 Srinbern, sucht all. 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N a g e i C 3 . f 6 A s t o rTa °°° I Jeden Sonntag Künstler-Konzert Vorzügliche Getränke. Eigene Konditorei. | Sanatorium Stolzenberg ! i.Soden-Salmnntter,Linie.Frankf./M.-Bebra. Natur- T t ❖ Dringende Bitte? öeüenket der öießener Kmüerfürform? betträge nehmen an: 2852D MttteZüemfche Crrdlrbank öenner c£ Krumm, bahnhMraßc 40 leopold Mayer, bahnhofstraße 63 ]. 17. fuhr, Sonncnftraße 25 Schwester flaita Hermann-, frankfurter Str. 72 Verein für SterbeunierMtzun ZN Gießen Haupt -Versammlung Uhr w . mcu. s*. tiruaciuiianis, Jreimilügc Versteigerung. Montag den SS. Avril, vorm, von 10 Ulir ab. versteigere ich in Bad-Nauheim, Alirstenstraffe 29, im Auftrag der Conrad Mörler 111. Edel. Grben das zur Landwirtschaft und Ztutichcrei gehörige Inventar gegen Barzahlung: 2 Landauer nebst 4 besonderen Rädern für Gummibereifung, 1 Halbverdeck, lOefonomtertmncn, 2 Schlitten mii Griäute, 3zmeis„ännige nnd 2 einsvännigc Chaise,l- geschtrre > ; davon iilbervlastierlt,1 Säeinaschinc, I T>j^- wnrztuublc, 3 Pfluge, 2 Genen, 1 Gruover, 1 Häcksei- maichme, 1 Fauchefast,Crnte-Leitern. -Tuch-i,nd-Seiler, 1 Fegenrüdle, 1 Kettenrvaae usw. Verstergcrnng bestimmt. S ch « ch, Pfand meist er nnd Auktionator. 3145 D Sonntag den 28. April ,9,8. nachmittags A mt Gewerlschaftshaus (Schanzenstraße) Tages-Grönung: 1. Geschäfts- und Kassenbericht 2. Festsetzung des Sterbegeldes 3. Wahl des Vorstandes und Aufsichtsrates 4. Berschiedenes. Zu zahlreichem Besuche ladet ein soo7D Der Vorstand n UIIW W UABMBMKMMKaMayunMHBMKaKflMamaMaBMNDaa Rrltgsanleilje- | Zi' Cafe Aniend Ham^taK nnd Sonnlag i Künstler - Konzert Vkrßiherungs-Amciste werden noch bis zum 15. Mai er. entgegen- giss genommen. 8(*rr»ii|«t N. Uch», Nord-Anlage 81 . Tclepdon 2041. DieMrssrgeverniittlrmgrfielle für erwerbstütige Frauen und Mädchen. . . ^ ^'v^e-^trlaxe 31 2333D !i!n oL 6 Jfund Endchen ,:nentgeltlich Auskunft nnd Beistand in häuslichen und persönlichen Angelegenheiten. sowle Beratling bet der Wahl der Beschäftigung, ftutter- n. SünjtUn^sc uts. Mlpdepflis-feor^f». , xt> . S v r e ch st lk n d e n: .Nvntag utld Tottnerstaa. abends von « bis 8 Uvr. ?kkI2' »WEMK] Srohe Auswahl in 2» 2 e a Kinder=Kleidern in leiditen Sommerfloffen bis 100 cm. üänge 6 ernianenklffeI,GrstIingskIeiddien,Sple!= ßnzüge und [amtliche erftlings.Waiche 2?' e t r.: Reichsreisebrotmarken. Bekamttmachmrg. c Rcichsreisei;rotmarknt sind dev' Sinne '-n.- lprechend lediglich chr den Neiscverfehr bestimmt. Dtii> nngesessene lmben sich an ihren Wohnoriert dieser z»rr Entnahme von Backwaren in Bäckereien'und Gesckräflni nicht in bedienen. ... Es werden deshalb mit Wirkung vom 1. Mai d. I. sämtliche in der Stadt Gieffen zur Ausgabe gelangenden Rerck>srei,fbrotmarken auf der Mckseite mit dem Ausdruck „^tadt Gießen" versehen norden. . Tresc haben in der Stadt Gieren nur in Gasthäusern iimd WirtsclMsten Gültigkeit. Sie berechtigen nicht zust Gntmabme von Backivaren in Bäckereien und Geschäften, me sich mit dem Berl'anj von Brot nnd Mehl befassen. Anherhalb der Stadt Gießen bleibt ihre Gültigkeit unbeschränkt. , Es werben deshalb von dent genaimten Tage ab die mit dem Aufdruck „Stadt Giesten" versehenen Reiche-- reisebrotmarken Bäckern und Händlern bei der Verrechnung der Brotmarken nicht mehr angerechnet werden G i e ff c n, den 25. April 1918. 3226L Der Oberburg-ermeifter (Lebensn:ittelamt). Regelung der Kohleuabgabe. Auf die Bekanntmachung des Reichskommissars süi die slvhlenverteilung über die Brennstoffverforgung dei L)aushaltungen, der Landsvirlfck>aft und des .stimngeroer des vom 30. März 1916, abgeonrckt im ülieisblatt Nr. 4- unb 45 vbm 23. und 24. April d. I., wird mit den Anfügen hingewiesen, daff die von mir erlassenen Orts Vorschriften über die Regelung der .Mhlenabgabe von 5. Mai nnd 1. Angilft v. I. bestehen bleiben und die vo: der Orlskohlenstellie der Stadt Gieffen verausgabtem Bezugsscheine llmd Kohlettmarken die Gültigkeit an 1 .Mai d. I. nicht verlieren. G i c ff e n, den 25. April 1918. 32251 Ter Oberbürgermeister. I. B.: K r e n ) i e n.