«I 86 Erstes Aalt 168. Zayrgaag t« erscheint tü-kch» ßtraitftfli — Beilagen: Qkfcztt Famttka-tttrer; KirisblcXi !*r kl Krtte Mim. teprfcpreU: monatl. Mk. 1 . 20 , viertel- jährlich Mk> 8.60- durch ALhoie- ». Zwetqfteüen msnsü. Mk. t.lo: durch die Post M!.L.60oierte-L- jäyrl. «u<^ch!_ lvittell-. Ke«1prech - L »Gliche: mr dieSchriMr.rungH3 Ver-i^,iKr1chüitÄsteUeL1 nchlnu's^rerLiktz^ ZEkgmAddrsL u. vertag: Bnthrscht u»io..vllch. >1. Lleisdritütrei u. Lange. Lchristi^ting, ScschästsjL-lle «. VrAckeret.- Schuiftr.r. Samstag. 13. April 1918 ä« 5 «k tn runtx biä §r*»kfmt sckchtze. zahlreiche Mastl)inenghem Maße redem Kampsgebrauch, daß man sie nur als eine Verzweiflungstat bezeichnen kann. Die Franzosen setzen -unentwegt die Zerstörung ihrer eignen Städte fort. So wurde Zr.av L am 11. April uneben im rücksichtslos mit äußerster Heftig Ceti beschoi seu. ö Die Gesamtbeute seit 21. März auf über 112,000 Gesungene und über 1500 Geschütze gestiegen. ^ MTB.) Die sestungsartig mit Depm- .Narr auSgebaute Stadt Armentiöres httlt fich am ^ Mrril trotz der immer umfassenderen Einschnürung außer- tavler., Erft als in frischem Ansturm deutscher Truppen «auch westwärts die Umklammerung das mächtigen Stützpunktes er- ergab sich der Mß der tapferen Bcsatzuna. die während der Emschlreßung außerordentlich schwere Verluste er- ^ten hatte. Straßen und Stadtrand liegen voller Leickirn. Die Beute an Maschirrerrgewehverr und Munition konnte bisher eben-- sowOrig festFeftellt werden, nrje die Bestände der übrigere tnoberlen Machen Depots, Unter den 45 Geschützen befindet sich außer &a^Irel^^ert schveren ent 34-Zentimeler-Elsenbahngeschütz. Die betn 21. Mär^ stieg nunmehr auf XiL* T i 1J? JJ o 0 TO a n n Gefangene und über 1500 Geschütze. Ws wry P:Äen Tausenden zahlenden Maschinengewehre, die teils vmr b ai^ Deulschnl svsvrt eingesetzt wurden, läßt sich nicht annähernd übersehen. Die Tankbeute erhöhte sich wn 100 auf 200. Englischer rättschungsversuch. Derlin, 12. April. Die Engländer behaupten in ihrem AEgen Famkspruch, daß sie Arnrantisres geräumt hätten. - lei« Meldung entlKlt nw-der eine der üblichen Tatsache:rentsbel- lnugen. Wenn in einem festungsartigen Stutzpunkt eine Be- x>on 50Offizieren mit mindestens e; , ® ön ' CTT ftrorft. rwntn in s-olel-em Stützpunkt äutzeidem 45 brauchbare schwere Geschütze und unversehrte renk^efüllte und Bekleidungsdevots' dem 7MNde an^epesett werden, so pflogt inan das als Uaoergabe nrchr aber ate Räumung m bezeichnen.. Tie 1ende:iziöü' Meldung ^ Raurnmtg verfolgt anßch-inerrd die 'Absicht, dem fran- Sonschert Bundesgenossen das aufs Neue offenbarte Versagen der eivglrschen Führung, der Welt die abermalisen schweren engsischesr Verlnüö xu derheunlichen. Englischer Bericht __ , Bsm 11. April nvorgswS . «Schlacht dauert aag be- ^uhtet tmro, hÄ: der König vvn England einen ne neu D^ritrs.chen Kriegsrat ernannt Aorsitz-ender ist Earl of Die englische Heere-vsrlage. H ^mX (WsTB.) Meldung des Reulerschen Bu- Unterhaus nahm bei Besprechung des Maun- Ichastserlatzgesetzes die im Gesetz dorgeschlaaene LWrs^ «rende entgeg«! ernent Anträge, die Mtersgvenze irs 48 Fahr« ^st-ujetzen, mit 262 gegen 152 Stimmen cm. * Die Darrksaffnria Ludendorffs. Berlin. 12. April. lWTB.) Auf die mir zu meinem Geburtstag aaiL der Hemrctt ^gegangenen zahlreichen Glück- rmniüc sur nnch uud den wetteren Sieg unserer tapferen Trup- Vvr kann rch dta Absendern nur hierdurch herzlich danken. Ludeüdorff. Ein ganze» Offizierkorps als Trügertrupp. u ^ e V c ^ r . ^ (WTB. I Der „ReichsanKeigep" ver- »ffeallrcht dre LEhung des EichenLrubes zuurQttxm Pour zranzöfischer Schwindel über einen Brief des Baisers Karl an den Prinzen Sixt von Bourdon. B e r «, 12. April. HavaS veröffentlicht eine amtliche Erklärung mtt dem angeblichen Wortlaut eines handschriftlichen Briefes,der am31. 3Jlm# 1917 vom Prinzen Sixt von Bourbon, dem Schwager des Kaisers von Oesterreich, dem Präsidentou der Republik und mtt ZufdmttMuig des Prinzen sofort dem fvan-ösischen MLnistrcprWdenter: mttge^ deckt wurde. An dtestm Briefe soll sich u_ a. folgender Paffus befunden haben: „Ich bitte Dich, «heim und nichtamtlich bent Präsidenten der franxäsrschen Republik mitMteilon, daß ich mtt allen Mitteln und, untzer Aufiventmug meines ganzen persönlichen Einfluffes bei meinen BerbündÄLn die gerechten Ansprüche Frankreichs auf Elsaß- Lothrrngen untersrühen werde. Was Belgien betrifft, so muß seine Souveränität wisderhergestellt werden unter Wahrung feines gesamten aftckttnischen Besitzstandes, unbeschadet der Entschädigungen, die es für die erltttenen ^rluste wird bekommen könnon. Serbierö »vivd im seiner UnaLbLtgigkett wiederhergesbellt winden, und als Unterpfand unseres 'guten Willens sind roic geneigt, ihm einen] innigen und natürlichen Zugang pi Achriavischm Meer zu gewähr- lersten, wie auch weitgehende wirtschaftliche ZugesLÄVnisse zu machen. Oesterreich-Ungarn seinerseits muß als unerläßliche umö Grundbedingung verlangen, daß das Königreich Serbien in Zukunft jede Beziehungen abbricht, und jede Gemeinschaft mtterdrückt mtt einer Gruppe, deren polttLsche Zücke sich auf Zerstückelung der Momancbi-e richten, befoaders nrtt der Naadna Obvcrna, die es in loyaler Weist und mtt allen Mtteln seiner Macht von jevey politischen Agimtüm innerhalb und außerhalb der Grenzen Serbi^rs nach dieser Richtung abhckten und dafür ihm unter Garantie der Ddächte der Entente eine Sicherchett bieten muß." Schließlich soll der Kaiser dem Prinyen darum ersucht haben, durch UuterHandlungen Mit Frankreich und England das Terrain für eine Verständigung vorzuüeretten. Havas bemerkt zu dieser Mitteilung: Nachdem Czernin Zi W 9tote vom 8. April die Listen) dieser BerhaTtbkungen, fre aus die Initiative einer Pershntichkett in einem viel höheren Rang als dem seinigen statlgefimdeu, anerkannt hat, ist nun die österreichische Regierung an der Reihe, sich über den von ihr zu gestandenen Versuch und über die Ei nzol hotten der Verhandlungen ihrer Delegierten zu erklären. Die Wiener Zurückweisung und Richtigstellung. Wien, 12. April. In einer über die Briefangelegenheit hevausgegebezuen anttlichen Verckau-kbarmvg heißt es u. a.: Der vom fixrn^ösischen Mrmsterprchideuten verösfentlichteBrief rit verfälscht Kaiser Karl hat seirvem Schwager, dem Prinzen Sixtus von Bourbon, im Frühjahr 1917 einen rein persönliche n Brief geschrieben, der keinen Aultrag an den Prinzen enthielt, eine Vermittlung beim Präsidenten der hxnt*öfifcf>ai Republik oder sonstwie einz-ucketten und die ihm gemachten Mittetturngen weilerzugeben. Dieser Brief envähnbe die bebfische Frage überhaupt nicht und ynLMt bezüglich Elsaß-Lothringens u;1gQi*>e Stelle: ,^ch hatte m-euieii ganzen tErsönlichen Einriß zugunsten der französischen Rücksorderungs- ansprüche bezüglich Elsaß-Lothringens eingesetzt, wenn diese Ansprüche gerecht wäven. Sie sind ss jedoch xndjt" Kaiser Wilhelm an Kaiser Karl. . Wien. 1L April. (WTB. NttUmntlich.) Kaiser Wilhelm har an Karser Karl ßaigsrdcS Teckogramm « r ichd et ) „Lmpßange Ddem« herzlichen Dank für Dttn Xe fa rn mn» Du dst BehauMunq des ftMLüsrschm Mtt ttstenuö srdenten daß!di- BeschvÄckwW ifefer Katoatsm «tt gestrichen werden soÜi Em national libera ler 'Antrag «rtanWe ErhShuna de» Vertretung von Handel und Industrie gemäß der ursprüngUche» Regierungsvorlage von 24 auf 36. Ein Zentrum Sa ntrag wollte die 16 Vertreter der Hochschulen auf die llntversitäten, bkt Akademie Braunsberg, die Techmschen Hochschulen, Forst- «nd Bergakademie. lmifrmrtschafckick)e .Hochschulen, Tttr ArMrei- ruch Handelshocküchulen vertecken, per Presse dvei Bertreder und bat KüMttern wettere drei einraumen und schließlich die Zahl der Vertreter der beiden christlichen Kirchen von 16 auf 32 zu erhShe». Die Anfrage eines Fortschrittlers würde von dem Mttttsta: des Innern dahin beantwortet, daß aus allerhöchstem Vertrauai Vertreter der orthodoxen und liberalen Juden in gleicher Zahl berufen loerden sollen. Me Anträge bis auf den natiomckliüevaleu b^p-. Erhöhung der Zahl der Vertreter von Handel und Industrie nmrden abgeletzvL« Dieser n-aticmalliberale Antrag nnrd angenommen. Ueber die Präseutation der Vertreter der Stadt Berlin hatte dst Regierungsvorlage bestimmt, daß sie in gemeinschaftücher Sitzung von Magistrat und ©tabt&ecoebneten erfolgen solle. Nach dem Ausschußbeschluß erster Lesung soll der Magistrat allein den Vorschlag erstatten. Die fortschrittliche VolLpartei beantragte Wicderl-eritellung der Regierungsvorlage und Einfügung der Be- sttmmung, daß vorgeschlagen werden können märmliche Personen, wttche in der städtischen Gemeindeverwaltung ein besoldetes ober Ebrenamt ausüben, oder mindestens 12 Jahre ansgeübt haben oder Mitglieder der GenieindeVertretung sind oder' mindestens 12 Jahre gewesen sind. Dieser Ldttrag wrurfr' jedoch abgelehnt, edeuso ein entsprechender fvrtschritckicher Antrag für die Vertretung der übri- ?en Städte- und Landgemeinden, so daß nach den AuÄchußbe- >ch.'mseu nur Bürfsermeister oder Gemeindevorsteher als Vertreter der kommunalen Velbstvernxcktmrg in das Herrenhaus vor ge schlagen werden können. Iftr ültrigen wurde das Gesetz in der Fassung der ersten Lesung angenommen. überTeMe Stell^a *a den ftw^iM^sprüchmünf^^ Lothringen als völlig .hcckllvs zurückweist pnd auss neue die Solidarität der Interessen betonest, fe zwischen unS und unseren Reichen bestrht. Ich beeüe Mich, Dir zu fWen, daß es vi Memen Augen einer ßckchm Versicherung Deinerseits gar nicht bcknrrfte. dsm Ich war kineu Augenblick dariwer im Zweifel daß Du rarere Sache in dem glichen Maße zur Dettnoen gemacht hast, wre Wir für dtt Rächte Deiner Mttnrrchve eintoeten. D« schwerer, aber er-Hveichen Kämpfe dieser Jahve haben dies für ledert, der sehen will, klar erloies«r, sie knüpften das Band nur fester. Unsere Fernde. die in einem ehrlichen Kampfe gegen uns nichts vermögen, schrecken vor den unlautersten und Engsten Mtttrckn -nicht zurück: damtt müssen Wir uns ab- finden, aber um fo mehr erwächst uns die Pflicht, die Feinde aus allen Kriegsschauplätzen rücksichtslos anzu- grerfen und zu schlagen. In treuer Freundschift _ Wilhelm. Englische Besorgnis vor einem deutschen Angriff zur See. Rotterdam, 13. Aft-rck (B. T.) „Daily News" mettirn. es lägen Anzeichen vor, dre Anlass; gaben, mtt der Möglichkvtt zu rechnen, daß Deutschland in Perbindung mtt der Offerrsive zu Lande eme gwße U^Boots-iOffensive gegen die eng- Ii,chen Konalverbrndungen da Frankreich oder sogar gogrn Eugland selbst plane * Frische Forderungen. n £? n ’ . }?/ 2t ^ iL ,Der ParlamESkonespvndent deS TeLegrahh" n«ldet, daß der Bericht der irischen! Konvention gestern im vnterhause vorgelegt wurde. Der Be- TL&t besteht aus tüns Teilen. Es wird darin die Errichtung eines Parlamertts für ganz Ir land vorgeschlagsr, das aus einem Ober* Itoe und einem Urtterhause bestehen soll, und gleichzeitig ertt- Iprechende Sichersticklung für die Unionisten. Die Konvention hat daß die Einführung der m^tttpfticht für Irland dem rnschen Parlament überlassen werden mutz. * . * ««ruhen in holländischen Städte«. Amsterdam 12. April. Heute Sam «S nieder zu Brot- Unruhen rm Haag und mehreven andern Städten In Amsterdam verlm der Tag ruhig. Aus dem Reiche. ErnährmWAfragen im StaatshmlShattSauSfchlch des preutzi- schcn Adtzeordneterrhaufrs. ^ ^-derlin. 12 April. In dem verstärkten Staatshaus- haltsansscyuß des Abgeordnetenhauses erklärte auf Beschwerden über die BundeSratsverordntmg betreffend Maßnahmen bes Fremdenverkehrs der Bize- prasrdent des Staatsntirrifteriums, die betreffende Berord- Mtng sei vom Bundes rat auf Grund des Ermächtigungsgesetzes erlassen und habe daher der preußischen RegiernnJ nicht twrgelegen. Aber nack>dem in der Kommission lebhafte bedenken gellend gemacht worden seien, sei die Staatsregierung noch einmal in eine Prüfung der Angelegenheit ein- - 5 ^--/herauf referierte Mgenrdneler Hoesch über dtt wirtschaftliche Frage und wies darauf hin, daß die Ernäh- rungsverhältnisse sich außerordentlich schwierig gestaltet hätten, und fühitte gleichzeitig aus, daß unsere ganze Organi- satwn, insbesondere das Kriegsernährungsamt, der gestell- ten Aufgabe nicht genügen könne. Der Präsident des Kriegs- ernälwungsamtes W a ldow erklärte, daß er sich bewußt sei daft das K-negsernährungsamt und seine Beamten nicht alle« leisten könnten. Der Zwiespalf zwischen Befriedigung der ^-evtlage und der Schwierigkeit der Produktion liege nich' am guten Willen mrd am Mangel an Einsicht, sondern ir den schwierigen Verhältnissen, und es sei fast ein Wunder, daß es so gut gegangen sei. Er fügte hinzu, daß wir vhn, ftwmertge und ernste Störungen bis zur nächsten Ernte durchkommen werden. Was den Schleichhandel anlauge, so hab^ süh ein Scl>leichhandelsgewerbe herausgebib det, das geradezu verheerend wirke. Es sei zu beklagen, daß rnduftriellen Werke sich gegenseitig überboter hatten du«h Lreferung von Lebensmitteln an ihre Arbeiter yj* f« ötc Sache so geregelt, daß er Jndustrieversorgungs.. llen eingemchtet habe, an die die Wercke sich zu wenden bätten, nachdem sie ihre Vorräte aufgebraucht hätten. Er kerne Anträge auf Strafderfotzung gegen die Leiter von Zwmmunalverbänden und industriellen WerLn gestellt. Wetter wies er auf die bereits in der Presse bekanntgegebene Verteckungsregelung der Getreidevvrräte der Ukraine zwi- fcl)en Deutschland und Oesterreich-Ungarn hin und bemerkte, daß für das nächste Jahr ein Uebereinkomnren in Vorberei- tung sen Über das er nähere Mitteilungen noch nicht machen könne. Ob unsere Getreidehöchstpreise neu zu gestalten seren, darüber schwebten noch Verhandlungen. Schulfeiern in Berlin und Brandenburg. . Berlin, 12. Llvril. (WTB.) AnläMch des Siege« Armenttöres besttmmte der Oberbefehlshaber in fcn Marken, daß in Berlin und der Pvovintz Brcmdertbura am Montag den 15. April der Unterricht in allen Schulen ausfällt. Eine österreichische-ungarische Offensive? . . u^13. Aprck. Dem L. A. wird aus dem .Haag berichtet, daß nach Melfrnrg dos ,,DE) Telegraph' m:s Mailand die o Ue r r ei dji [cye Ab sicht einer großen Offensive gegp me ttallemsche Fvmtt nicht mehr zweifelhaft, sondern \mx noch eure rZDage der Zett ist. Urvgeheuvs Vorbereitungen werden andauernd getroffen. Die zwekte Lesung der preußischenherrenhanrvorlag im Ausschuß. ^ Berlin, 13. Aprck. Ter Derfas in ngsausschuß des ^^^**"^1** W E Fr/ttag die §1-3 bS (Berufung ans Lebenszeit) mtt nur Unwesentlichen A«ck»enmgen gege.mber der Fassung der ersten Lesung an- gen-ommeii. Eiw große Anzahl Arrträge waren zu § 4 gestellt bei von dem V-vrsck)lagsrecht der Berufe lyenxtät tic Fort- Ä r \ U l Cr ^^«ten Erhöhung der Zahl' der. Vertreter der auf 3b, der PrivatLngejwÄvr von 12 auf 24, ^Euust, LttevcMir und Presse von 3 auf 6; ferner sollen statt Übrigen gelehrten Berufe zwei Vertreter des Amvalkssdan^es, M-rr des Aerzteslandes und vier dornigen ae-- Ehrten Berufe ins Heroenhaiis kommen. Weiter beantragten d^ '*** VertreterzaU für Handel und Wwderhersbckl mrg der Regierungsvorlage daUu. daß die Stadt Berlin drei ftVcftrtrr (statt S) Der Seekrieg. Nerre U-Boot-Erfolge. Bv-rli-n, 12. April. Unsere U-Boote tm Mittek- me«r versenkten in der Aegnis mrd bei Malta 5 Dampfs mrd 9 Sog (er von zusammen etwa 22 000 B.-E-T. Die Dampfer fuhren in gesicherten GeleitsKÜgen. Der Chef des Admiratstabes der Marine. Eines unserer U-Boote hatte an der sparttschen KAsk E Arkrlleriegefecht rnit einem italienischen Geschützen bewaffneten Dampfer, in dessen Verlaus dieser nredergekLmpft und in Brand ae? 2^ Besatzung des Italieners setzte daraus die weiße Flag-ge uird verließ das tm Hiirterteil bronnendE Schrff. Das Feuer dehnte sich immer weiter aus und nach etNm einer Viertelstunde erfolgten im 5)utterschifs mehrerr Detonatwnen. Um das Siirken zu beschleunigen, fuhr U kaum tausend Meter heran und schoß einige Gra- tn die Maschinen- und Lagerräume. Nach dem ersten T-r^fer in den vorderen Ladmrgsranm brach auch dort ein starrer, schnell tan sich greifender Brand aus, der den Dampfer nun nnt 60 Meter hohen Flammen überdeckte Dre Hitze wckrrde unerträglich, weshalb das Unterseeboot mit äußerster Kraft ablief. Die Detonationen erfolgten schneller anfernander. Jmnrer mehr Trümmer flogen durch die Luft. Errve Mrmtte später flog plötzlich mtt einem sekundenlangen dormerahnlichen Krachen das ga^e Schiff in der Mttte berstend ausernander. U. . . erhielt einen Stoß, als ob es Phöben tverdeu sollte. Eine gelblich-weiße Wolk eechob sich bis auf schätzungsweise 700 Meter. Bier Kilometer mt Umkreise flogen die Wrackstücke herum Die See sah währerrd des Trümmervegens aus, als ob mr^ Mhlme Grmmten einschlügen Zum Glück wurde, trotzdem .Dlchond von Sprengstücken auf das Deck de.- U-Bootes rnederprasselten, niemarrd verletzt. Der Dampfer hatte 6000 Dmnren Kriegsmaterial, darunter viele Sprengstoffe und Munition geladen und war von den Bereinigttm Staaten nach Genua unterwegs. Kopenhagen 12. April. Der dänische Damvker ^Indien" ist «rm 31. März im Atlamischm O^m versenkt Schiffe gehörigen Rettunasboote « dlzomn angefommen, während Nachricht von dar «ödere» noch mcht emgmg. Er lebt nieht mehr, so kam die Kunde Am 9. April aas fremdem Mundo, O Gott, wie groß war dieser Schmers Von unscr’m jung gebrochenen Herz. Noch können wir’a nicht fassen, Dali du, o Teurer uns verlassen. V. ' Ach. wir nur noch einmal mit dir sprechen könnten, Noch einmal deinen lieben Namen nennen. Noch einmal dir ins treue Auge sclTn, Eh’ du auf immer mußtest von uns geh n. Viel leichter w&r's uns dann ums Herz. Nun bricht es fast in liefern Schmerz. Nun ruhe sanft, du Lieber, Guter, 0 braver Sohn, geliebter Bruder. Du herzensguter Bräutigam metn. Sollen wirwirklich für immer geschiedensetn? Ach, mein Herze will fast brechen, Könntest da noch einmal sprechen. Lebe wohl, du Teurer mein. Wenn auch die Welt uns trennt Und kein Erbarmen kennt, Wird doch der Tod uns einst vereinen Plötzlich und unerwartet erhielten wir am 9. April die traurige Nachricht, üai. unser lieber Sohn und Bruder. Schwager und Onkel, mein innigstgellebter Bräutiga Gardefüsilier Karl Römer Leib-Garde-Infanterie-Regiment 115, 11. Kompagnie Inhaber des Eisernen Kreuzes welcher am 16. Oktober 1913 bei dem Infanterie-Regiment 88 in das aktive Heer eintrat, u. gleich zu Anfang mit ins Feld rückte, denlleldentoterli't. Erenv ..rbsich am 20 Aug. 1914 das Eiserne Kreuz und wurde am 16. Septenvb. desselben Jahres verwundet. Nach seiner Genesung rückte er am 1. September 1916 zum 2. Male aus und mußte am 25. vorigen Monats sein junge« Leben im blühenden Alter von 25 Jahren durch Fliegerbomben opfern. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Kurl Körner I. Familie El ermann Körner Lai»e Reinstäöter als Braut neb&t allen Angehörigen. 1 .'H UZ Vetzberg, Atzbach, Mainz, Dorlar, Bieber und Im Felde, den 12. April 1018. Wiedersehen war setno und unsere Hoffnung ‘iV ^ W. r , Danksagung. Kran Sohn Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme wahrend der kheit und beim Hinscheiden unseres lieben unvergeßlichen ss und Bruders Ludwig Atzbach r fl sowie für die zahlreichen Blumenspenden sagen wir hiermit unsern innigsten Dank. Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Jakob Atzbftcüi u. Familie, 2.830 Gießen, den 12. April 1918. Danksagung. sofort zu vermieten 0822 Crednerftrafte 43, P. Für die uns beim Htnscheiden meines lieben ManneA unseres unvergeftlicheu Vaters erwiesene Teilnahme sagen wir alle« auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. LA»Slöbl.MWkverm. 0826 Sonuenstr. 5, H. Eins. möbl. Zimmer z. vermieten Dammttr. 2«. . Fra» WilhelMirre Valser geb. Pelersen „,s und Kinder. (Vietze«, Wolkengasse 18, de» 12. Ayrtl 1918. MöbBZim er z. armieren 28 00 SLr otk eugasie L 8. LLÄ. Li»«er z. verm. Ging, sep. Afterweg SO. 0885 MSdh Wohn- und Schia!- riouaer sofort zn vermieten 0877 Plvckstraste v. Jftad. ß-T'Zlmsior-Biletaos m. Zubeh. lut l.Juli, ev. trüber, z. vm. Nah. Walltorstr. 73III. Danksagung. Kür die un- bei dem so schweren Verluste durch da< plötzliche Hinscheiden meiner lieben, unvergeßlichen, guten Frau erwiesene Teilnahme sagen wir aus diesem Wege allen Verwandten und Bekannten, insbesondere für die trostreichen Worte der Herrn Pfarrers Böchner unseren herzlichsten Dank. Wilhclmftr. 45 ! ca. 420 qm Helle Werkstatt und Bureauräume, sowie 209 qm Bodcuraurn sofort , oder für 1. Jult z»l verm. Släheres bei E. H. 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Gott dem Alimächtiffeu hat ©• gefallen, meine herzensgute Tochter, unsere liebe, unvergeßliche Schwester, Enkelin, Cousine und Gote Marie Weiß nach kurzem, schwerem Leiden im Alter von 19 Jahren heute abend 6 Uhr zu sich zu rufen. Im Namen der trauernd Hinterbliebene«: Elisabeth* Weiß Ww. geb. Schmidt n. Kinder Christine Weiß, Großmutter St ein b erg*Watzenborn, 11 April 1918. 0861 Di© Beerdigung findet statt: Sonntag, 14. April, nachm, um SVj Uhr. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenem Verluste sprechen wir allen auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank aus. Familie Ludwig Petri / Gießen (Kirchenplatz 18), den 13. April 1918. Danksagung Für die überaus zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang meiner lieben Frau, unserer guten Mutter, sagen wir allen nur auf diesem Wege innigsten Dank • A Rau, Lokomotivführer und Kinder. Giessen, 13. April 1918. WW Am 2. April raad den Heldentod fürs Vaterland nach 44 Monaten ununterbrochener treuer Pflichterfüllung im Alter von 25 Jahren unser heissgeiiebter Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Vixefeldwebel Rudolf Herzberger Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse und der Hessischen Tapferkeitsmedaille, im aktiven Inf.-Regt, 116,4. Kompagnie. In tiefem Schmers: Elise Herzberger Witwe Mathilde Herzberger Karl Herzberger, %. Z. im Felde, und Familie Familie Chr. Spies Familie Josef Seeler. '» Gissssn, Augsburg, den 12. April 1918. Plötzlich und unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, dass mein herzensguter, innigstgeliebter Gatte, der treosorgende Vater seines Töchterchens, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel Lehrer Heinrich Jüngel Vizefeldwebel im Infanterie-Regiment Nr. 399 Inhaber des Eisernen Kreuzes und der Hessischen Tapferkeitsmedaille nach 3 8 / 4 jähriger treuer Pflichterfüllung am 2. April infolge einer am 30. März erhaltenen schweren Verwundung in einem Feldlazarett im Alter von 42 Jahren sein Leben für sein Vaterland lassen musste. In tiefem Schmerz: Lmajfinge! geb. Cloos Familie Wilhelm Jfingel Hcddi Junge! Familie Wilhelm Schmitt Auguste Goos Familie Hermann Jüngel Familie Ludwig Jüngel Familie Damm Familie Veite» «70 Daubringen, Hirschhorn, Elten, Saasen, Göbelnrod, 13. April 1918. 2798 Gericht des Eri.-Btl. Nnf.-Rgt. 65 B-Nr. 1263111,18 Detmold, den 29. März 1918. Steckbrief Gegen denMuskeiierCarl Ludwig Daubert, Ers^Btl. J.-R. »5 tn Detmold, geb. 13.9.98 in Alsfeld, zuletzt daselbst wohnhaft, welcher flüchtig ist, ist die Umersuchungs- Hai! wegen erschwerter unerlaubter Entfernung ver- hängL ES wird ersucht, ihn zu verhaften und an die nächste Milttärbehörde oder Marinebehörde lT ruvventeil Marineteil oder Bezirks- kommando, tn gröh. Standorten an die Kommandantur od. das Garnisonlommando» zum Weitertransport hierher abzuliesern. Der Gericht-Herr v. Golse. Hauptman und BatatllonS- Kommandeur. Beschreibung: Alter 20 Jahre, Statur kräftig, Augen blau. Mund u. Gesicht gewöhn!,Gröhe etwal.65 w, Haare blond, Nase gewöhnlich, Gesichtsfarbe bläh, mr Für 8portaR(t!«r. Einige Plssksroi • EriaB^nis- celialuö z. Angeln tn der Dill können noch abgegeb. werden. Zu erfragen bet Keller, We^flar 2981 Frankfurter Str. 1(1 Leitung: Hofnt Herrn ub SteingtBttw. Sonntag deu 14. Avril, nachmittags 8V. Utzrr Äit-Heidelberg Schauspiel in 5 Akten von W. Meyer-Jörster. Abend- 7 1 /« Ubr: Zum letzten Male Singspiel in 3 Akten von Svangenb vg. *“< nc coronnnnro oc oTOOo ccog Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, dass heute morgen 6 Uhr unsere liebe Mutter» Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Susanne Malkomesius sanft entschlafen ist. gab. Schwan Die trauernd Hinterbliebenen. In deren Namen: Familie Karl Malkomesius, Hallenmeister. Giessen (Rodheimer Str. 54), 13. April 1918. Die Beerdigung findet statt: Dienstag nachm. 3 1 /, Uhr, vom Portale des Neuen Friedhofs. Für die uns erwiesene Teilnahme an dem schweren Leid, das uns betroffen hat sagen wir hiermit innigsten Dank. Friedrich Magnus u. Kinder. Qießen, den 12. April 1918. «n ' ** r - 86 Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger fnr Gverheyen- Zamrtag, April (W - - » » M » n I I > » ,> » Kriegsgefangen in England. Eigene Erlebnisse deS S-anitLtsfvldaten Karl Brasch währerrd seiner 19rnonratigen Gesangensckiast. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) An einem Smrntage, es ivar am 25. November 1917, lieg wirb der Kommandant rufen. Ich lvußte nicht, was los war. Eines Vergehens war ich mir nicht bewußt und war deshalb ganzj erstaunt. Als ich 'yn ihm kam, rvarteten fcf>on einige Kameraden. Eirr Dolmetscher erklärte uns sodann, lmr sollten unser Gebäck sofort fertigmachen und abgeben. Morgen früh um 6 11 Im solltest luir antrcten, wir rvürden crusgetauscht. Aber lverter hörte ich nichts mehr. Ich eckte sofort aus , die Öirtle zurück, um meine Kameraden von dieser frohen Botschaft zu benachrichtigen. Was das für eine Fveiude für mich war, ftrrm sich jeder denken. .Ich packte sofort meinen Hausrat znsarnmcn nnd brachte mein Gepäck auf die Kommandantur. Wir lvaren im ganzen 11 Glückliche von 1400 Hlcfangenerr, die jetzt die Heimat Wiedersehen soNten. Adressen von Angehörigen meiner Kameraden wurden ausgeschrieben, Briefe nahm ich an inich. herrschte an diesen: Sonntage noch großer ' Jubel und Freude irr unserem Lager. Ich war ganz glücklich. Tie Nacht verbrachte ich schlaflos. Mit irreinen Gedanken war ich schön iw 'der Heimat nrrd malte mir die Freude und Ueberraschurrg meiner Angehörigen aus usw. Der Abschied fiel trotzdern' schwer. Ich rnußte mich von meinen besten Freunden, mit den«: ich 16 Monate lang Freud und Leid geteilt hatte, trennen. Wie gerne wären sie jetzt alle mtt- gegangen. Sie beneideten mich deshalb. Fast sämtliche Lagerinsasseir l-atten sich an dein Tore versanrmelt, als' /wir dm) nächsten Morgen antraten. Unsere Lagerkapelle brachte uns noch ein Abschiedsftändchrn, und unter brauserrdem Hurra fuhr das Last- arrtv ab nach Dalnrellington zu. Doch hier sollten lvrr Pech haben., denn am dem Bahnhofe angelangt, verließ der Zug gerade die Station. Schnell wurde em arideres Auto herbeigeschafft, und mit imgeheurer Geschwindigkeit fuhrerr wir nach der etwa 20 Meilen entfernt liegerrden nächsten Station, um hier den Zug noch zu erreichen, was dem Führer des Wagens auch gelang. Kaum waren nnr in den Zug eingestieigen, so fuhr er auch schon ab. Unsere Begleitmannschaft bestand aus 8 Niarrn, darunter ein Sergeant. Ällmähttck» verschtoanden die schottischen Berge unseren Blicken, rmd man sah wieder nach laugen Monaten ebenes Llrnd, airdere Gegenden icnd andere Menschen. Die Fahrt dauerte etwa zwölf Sttmden. Der Sergeant erklärte uns, wir kämen erst in ein SammÄlager nach Brokton. Es war schon ziemlich dunkel, als wir airkamen. Währerrd der Fahrt erhielten tvir aber nichts zrr essen. An einer kleinen Statton hielt der Zug, und wir stiegen ans. Nach etwa einftündigenr Marsche kamen wir in das Sammellager, doch was scchen wir hier? Dort gingen einige ans Krücken, arwere spazierten am Arme des Freundes, es waren diejenigen, denen das Augenlicht gerarrbt war. Wir wurden in eine große »alle geführt, \vo unsere Taschen untersucht wurden. Sodann inurden wir auf die Baracken verteilt. Solch ein Elend, )vre hier, Ixrtte ich mir doch iricht vorgestellt. Das Lager rvar von etwa 600 Invaliden belegt welche schon etwa 6 Wochen ohne jede Hilfe und Pflege geschmachtet hatten. Sie mußten sich -selbst kochenr, wascherr nnd ihre Baracken rein halten, was ihnen sehr schwer fad, waren es doch nur Blinde, Eirrbeinige und Einarmige. Wir waren die ersten gefrrnden Leute, die in das Lager hinein--- kamen. Welche Freude rmter unserert armeir Kameraden herrichte, läßt sich denken. Die Englärrder hatten sich wenig oder gar nicht um sie bekümmert Der seitherige Lagerälteste (ein Invalide!, rvelchor versuchte, eine Beschwerde beim Kommandanten vorzrr- brrugen, wurde abgewiesen und kam sofort in ein anderes Lager rmd hatte keine Berechtigung mehr znm Mlsbansch. Wir 11 g-es undeitz Leute nahmen nun jede Mbeit an uns. Ich kam in die Küche als Kr«h, ein anderer übernahm das Arnt des Lageraltestc.il. Tic übrigen widmeten sich dem Pflegedrenstz für unsere arnren Kameraden. Das Essen war hier sehr schlecht: die Ratiorren, die der Errgländer lieferte, waren sehr knapp. So gab es pro Tag 120 Gramm Weißbvo-t und 80 Granttn! Zwieback, welcher nicht zu genießen roar, und einmal Essen am Tage. Bei einem großen Teil der Schwerverwundeten waren die Wunden noch reicht geheilt. Gin Ar^: hatte" sich bis dahin nnr selten sehen lassen. j5>te Verbände waren mit Schar rrtz bedeckt, nrrd neues VQckandsTnaterial wurde reicht geliefert. Nach ctiva acht Tagen besserten sich die Verhältnisse. Ein neuer Arzt, der jetzt regelmäßig ins Lager karrr, war etwas mehr nnt unsere Karneraden besorgt. Er schaffte Verbandsiiraterial herbei, aber doch in unzureichendem Maße. (In Englarcd ist das Verbandsmaterial sehr knapp.) Wie lange mir hier noch bleibe»: mußten, wußten wir rrickst, denn Zeitungen gelangten nicht in rrnser Lager, wodurch rnan vielleicht etwas über unseren Austausch hätte erfahren können. Ta es nun schon Dezember war rnrd die Kälte znnahm, wurde die Lage für uns, besonders aber für die Berwimdettn, immer sMimmer. Kohlen wurden bis zum. 20. (Dezember überhmrpt keine geliefert. Tie Baracken, die rnit 38—40 Mann belegt waren, ft»amt undicht und naß. Trotz unserer unalücklickren Lage ging der deutsche Humor nickK verloren. Die Eirrbeinigen vertrieb?n sich die Zeit mit Parademarsch-Ucbrrngen nnd die Eincmnigen führten die Blinden spazieren. Mit der Zeit kam immer mehr Sanitätspersonal in das Lager. ^Sv kanr wicder Werhnachteir l?eran, dock.! das schöne Fest vergiirg lvie jeder gewöhnliche Tag. Einen Baum litten iuir reicht, ebenso erhietton wir auch keine Liebesgabenpakcte. (Wie ich später in Holland erffuhr, war von dem hollöndisckrien Roten Kreuz für jeden Kriegsgefangenen ein Paket mit 20 Zigjarreir oder 60 Zigaretten abgesandt worden. Wo hie Pakete geblieben sind, iveiß ich heute noch nicht.) Ende Dezember ließ uns der Kommandant sagen, ' daß der Austausch in den erster: Tagen des Jam rar beginnen wüvde. So wurden cnch am 29. Dezember die ersten Gefangenen, die mit bem Transport abgehen sollten, verlesen. Bonr Sanitätspersonal wurden 30 Mann mit verlesen. Es waren etwa 200 Invaliden. Wann jedoch der TrcmÄpvrt Weggehen sollte, war noch unbestimmt. Das alte Jahr ging ins neue über, und eine neue Ueberraschrmg wurde uns zuteil, als wir am 1. Januar Pferde-, fleisch zn effeit bekamen, welches uns bei unseren: großen Hunger gut mundete. Am 6. J-anuar ging dann der erste Transport ab. Wir freuten uns nun alle, daß endlich eirrmal ein Anfang gern acht war. Am 23. Januar folgte der -weite Trarrsport. Am 24. Januar ereignete sich in unserem Lager ein schreck-' liches Vorkommnis. Ein Sanitäts-Unteroffizier lvurde mitten rin Lager von einem Posten ohne irgendwelcher OKund nnd ohne jede Warnung angeschvsscn. Er hatte doch keiner: Fluchtversuch od.n derglchchtnr unternivmm'en. Als der KomNrlandarrt erschien und unser Lagerältester ihm den Vorfall genau erklärte, lachte er rmd ging seines Wegies weiter. Der Posten ward* jedoch, sofort ab- geilÄst. Glücklichernxäse war die Verletzung des Lan itäts-Unteroffiziers leicht. Er hatte einen Fleischschuß durch beide Becken. Be^ schwerte man sich bei dein Konrinandanten r'iber irgend ctrvos, so mußte nran sich der Gefahr aussetzen, nicht ans getauscht zu Iverderr. Man ertrirg deshalb mit Geduld sein Schicksal, hoffte rnan doch, dieses Elend nicht mehr allzulange tragen zu müssen. _ (Fortsetzung folgt.) Au» Stadt und Land. Gießen, den 13. April 1918. Junges Laub. Wenige warme Frühlingstage haben genügt, Büsch' rrnd Däunre in dos erste grüne LanbNdd zu hüllen. G^nschlatt, Stakirel- beer- und Jvhannisbeersträucher l-aberr bei der Blatbentlvrcklung den Rergerr eröffnet, die übriger: Laubhötzer folgen jetzt, und Lirrden, Eichen rnrd Platanen bilden den Beschluß. Und wenn das richtige Frr'ihlrngswtckber nicht durch einer: K'älterückschlag unter- bvochen wird, iverdcn bald die grünerr Lmrbkteider fertig >un Wos aber ick richtiges Frühlingswetter, >oie es das junge Laub derlmrgl? Für die Pflonzenwelt sind richtige Frühlings-^ tav ine, m beim lauer Regcm Mr Erde hermedeprieselt vdeu weiiigstcns Wolken die Sttchlcn der Sonne abschwächen. Licht und Wärnie sind es' zwar, die das Knospen rmd Keimen auslössn alleirr die Rolle beider rvird gervöhnlch stark überschätzt: die Pflanzen braucherr gar nicht so viel ,,wärniende Frühlirrgssonne" nrrd die große „Fülle blendenden Lichtes", wie mancher glaubt. Im Gegenteil, Kniosperr rrnd Kvime rv-vc mich die jungen Blätter vertragen ziemlich viel Mlte rmd tvmmen mit so roenig Licht aus - wenigstens zuerst — daß sie sich gegeir ein Zuviel schützen. Viele .(ttcospen rmd junge Blätter — ebenso übrigens zahlreich« airdere Pflarrzcirterle - sind nämlich im Besitze einer Heiznrrg, und diese Heizrrrrg ist das Anthoztzan, ein merkwürdiger voter Farbstoff, der bdspielsweise die starke Rotfärbung der Blut- buchenblätter bewirkt. Das Artthozyan ist imstande, Licht in Wärme nmznsetzsn, roas zuerst Kitt) nachgewiesen und später ein anderer Pslanzerrforscher, Stahl, durch einen sehr lübschen Versuch verdeutlicht hat: ec bestrich nämtich rote rrnd grüne Blätter mit Kakaobutter, einem Stoffe, der einerr ziemlich niÄrrigen Schmelzpunkt hat; dann setzte er die Blätter dem Donnen scher» rc ans, Der Urquell treibender Kraft, machtvoll und ausschlaggebend. Um Großes ?u erringen, wirkt er bestimmend auf die Gestaltung der Diuge und erreicht allen Widerständen ;um Lrotz selbst scheinbar unerreichbare Ziele. Ze schwerer das Werk, umso fester der Wille. Wer im Willen nachläßt, unterliegt. Die Stunde fordert von uns gerade jetzt wieder zwingenden Willen, auch die achte Kriegs-Anleihe soll ihn erweisen— und dabei ergab sich, daß trotz sonst gleicher Bedingungen aus der: antbozt-arrveick^nr roten Blättern die Kakaobutter sedesmal früher schmolz! Daß rvirklich varhältnisniäßig geringe Lickchnengen. für die Entwrckttrrrg der jim^M Blätter genrrgen, köwren aufmerksame Beobackckcr feststeklen, indem sie die Blattcrrtrvicklung ei 2 ws bestimm tarr Barrnres loder Strauches iojrklir^ verfolgen; an säug ^ lich sind die Blätter drrrch braungefärbte schuppen auch gegen eilt Uebermaß von Licht geschützt; ursprünglich sind sie gerollt oder gefältelt; zuerst bilden' sich die Rippen kräftig ans, nnd dann erst entwickebr sick)i die zarteren Teile. Jnnner ist ihre Lage so, daß sie nicht zu stark der S o mce n be st v a hlung ausgesetzt sind, was man beispielsweise bei der Entwicklung der Kastanie»rblatter ausgezeichnet sehen kann. Tie zusar.ttwngefalt-eten Blätter brechen in aufrechter Stellung aus derr Knospen hervor; dann schlagen sie sich herab, s>o daß die Spi^n der Erde zngewcndet sind, nnd erst, sic eine genügend stärke Oberhaut haben^ richten sie sich schveit auf, daß sie fast prrallel zunr Erdboden stehe»r und das Licht voll auffangerr. Jrrr Schutze bereits vorhairdener Blätter, also im Schotten, errtrvickelir sich danrr weitere Blätter. Werrn das^ Laubkleid des Baumes vollendet ist, steht kaurrr ein Blatt irr: Schatte»: eines anderer:; im Gegenteil, die Blattvr'r- teilnng rrnd Blattstellmrg .ist mm so, daß jedes Blatt nröglichst viel Lickü eirrpfängt, rnrd wenn mar: unter einem voll belaubten Barmre steht, kann man den Himmel karrm an einer Stelle durch die Blätter sehen; die Krone wirkt rvirklich wie ein lückenloser Schrrnr. Wie bringen die Blätter das zurvoge? Es» gibt ver-i rckriedenc Lösungen dieser Aufgabe, die man mit dein Lcklagwvrte Blatttnosaik zusammerrfasfen kam». Betrachtet rnan den Zrveig einer Buche (Rot- Weißbuche) nrit entfalteten Blättern, so sicht man, daß die Blätter vettchieden groß sind rmd so stehen, daß die kleineren sich in die Lücken der größeren ein fügen: außerdem sind die Blätter nicht symmettisch, sondern schief; die innere, dem Zweig zngekehrte Seite ist! etwrs schmaler, außerdem ist sch nahe dem Grrmde verflaicht und emgezog-en, wodurch es möglich ist, die^rirtter spitzen Winkeln nach vorn stehenden Blätter an beiden Seiten des Zweiges irr eine wagevechte Ebene zn ordnen, ol/ne daß der größere Teil der Blattflächen zur Tecknng konrrnt. Achnliche schiefe Blätter haben rrnfere Ulmen und Linden. Eine andere Art Blatttnosarks haben alle deutschen Ahornatten: arrch bei ihnen sind die Blätter versckveden groß, aber' die Hauptsache ist, daß auch die Blattstiele verschieden lang sind. So ist es möglich, daß fleiue, kurzgesnelbe Blätter irr den Lücken zwischen den größeren, langgestielten stehen. * ,** O effe ir tli ch e Ku irdgebnrr g für die 8. Kriegsanleihe. Wir machen nochmals ans die Montag den 15. April, abends 8 Uhr, tm Fürstenl-vf, Lindenplatz 1, stattfindende öffentliche Knndgeb^rng aufmerksam. Da ein großer Andrang zu erwarten ist, empfiehlt es sich, frühzeitig M erscheinen, um sich ei neu Platz zu sichern. ** Aulagenmusik findet Sonntag deir 14. April, lormittags \1%, in der Ost-Anlage mit folgender Spielsolge tatt: Ouvertüre „Das goldene Kren^" von I. Brüll; Prolog a. Der Baja.M von R?LeoncaVallo; Große Fantasie a. Op. Carmen von G. Bizet; Schmeichelkätzchen, Sälonsttrck von R. Eilenb-erg; Deutschlands Ruhm, Marsch von M. Schröder. ** Der Kaninchen- nnd Gef lü g ekzNchtv e r e r n der Eisenbahrrbedierrsteleir für (öießerr und Unrgegerrd hält am Sonntag den 14. dlpril, vorrnrttags von 11—1 ijhr, seinen ersten Kanincherrirrarkt für dieses Jahr ab. Näheres sielie Anzeige. ** Der Oberhessische Knnstverein bringt von inorgen Sormtag ab eine Ausstellung des Ernst Lndwig- Bereins, hessischer Zentral verein für Errrchttrng billiger Wühnuirgen, Bauentwürfe für Kleiu-Wohirunasbau und Entwürfe zu einfachen Möbeln. Diese Ausstellung dürfte gerade in jetziger Zeit allgemeines Interesse finden, zumal die Bauerrttvürfe zur alsbaldigen Vorbereitung für die Errichtung von Kl-eiwvo'hrnmgen dienen, rmd die Möbel- eitttroirfe den Ziveck haben, die Herstellung von Mäbeln nr Kriegsgetrarrte zn ermöglichen. Eine kleine Sanrmlung Gemälde vr>n Ellinor Elberhardt, München, wurde mit ausgestellt, da diese AnsstrAung nur 8 Tage, einschließlich zweier Sonntage, verbleiben kann. * Abend unter Haltung. Es sei nvchnnrls ans die mvrgerr abeud im Fürsterrhvf von den Vevernrglerr Hassia-Militär- Bereinen Greßen<' renansicrltete ylbendnitterhckltrrng zunr Bester: der- erblindeter: Krieger ansinerksam gernackit. Siehe Anzeige. ** Schwarz-Werß-Lichtspiele, SMersnreg 81 Tie Frlnrwerke „Der Murg der NaM!" und „Münder Liin»" stehen mi Hache OÄ ßpil im GüMtii Dan. Liebs Mzeise ’ E i jt W v r t znm Wille rr. Voller Stolz darf ,da^ deutsche Volk apf seine Helden blicken, die )vie Ludendorn es verstanden lMben, mit eisernem Willen das Shicksal des deulscheir Volkes in die Bahnen zn zivirrgerr. die für ferne Erl-altuug rrnd seine Entwicklnng rrlotwendig sind. Nie brberr )vir an den Worten Lnvendorsfs zn zroeiseln brauchen, nie haben sich seine Voraus-, sQgrrngen als rmrichfig hevausg-chtellt. Sein reeitsehender BUck, sein fester Wille sind, roie auch die jüngsten Ereigrrisse im Oster: und bic unvergleichlich großen Erfolge per neuer: deutschen Offensive rm Wecken zeigen, die sichere Gewähr dafür, daß cvir Dentschvn rn der Heirnat stets das Richtige tun, wer:»: rvir )eine Worte beq hcnzigen. Darum wollen )vrr arrch herrte seiner Mahrumg Folge leisten, die uns zrrrnst: Dir Deutsär^r, ivolle! Wenn der echte, revrte Wille vorhanden ist, der alle kleinlichen Zrveifel rrrroeriämpst, dann können und werden rvo-ch Tarrsende durch Verbesserrurgen ihrer Zeichn im gen mib tvreder Tausende durch neue Zeichmingen! aus die Kriegsanleihe dem Valerlarrde zunr Frivderr auch im WeslNt verhelfen, und s>o den schönsten Willen bekrurden: den Opferwillen. Starkenburg und Rheinhessen. Fe. B c n s he r m , 12. Avril. Die Stadt verordne tat gjknechmig^ terr die Aufstellung eines Denksküns für der: verstorbenen Dichter Pfarrer Knodt in den Brnnnerrwc'g-Llinlagen. vesstn-NasslUß. mr. Frankfurt a. M., 12. Aprnl. Die Stadtverwaltung ist rnit mehreren answärtigen Genreinden in Unterhandlung getreten, um ihre ungeheuerer: Holzvorräte rvieDer l-os?,rttverden. Bekanntlich wurde für 11 Millionen Mark Holz arrg-etanft, es konnte aber nur ein kleiner Ml an die Bürgerschaft abgesetzt werden, da das Holz zu teuer, dabei aber arrch naß rrnd sckckecht war. sv bases die meiste:: Leute vorzogen, lieber kalt zu setzen, als ihr Geld für Holz anszrlgeberr, das doch nicht brannte. In den letzten Tagen srrch sch«>n mehrere Sch-iffÄadirngen nach dem Nrederrhein ab- gegangen. Rirchlkche Nachrrehten. Gottesdienst am Sonntag derr 14. April (Mrsericord. Dom.). Evüügeirttoe merrieitttze. In der Stadtkrrche. 9-.: Pfr. Mahr: 11: Kinder?, f. d. Matth.-Gern. Pfr. Mahr. — In der Johanneskirche. 9ö->: Pfr.-Ass. Liz. Reurrirrg; 11: Kmderk. f. d. Luk.-Genr. Pfr. Beckstols- hermer; abds. 8: Bibelbespr. im Johannessaal. Mrtttooch 17. April, abds. 8: Kriegsbetstunde Pfr. Beckstolsheimer. — Kirchbcrg. 10: Hl. Abendm. f. Danbringerr, Ruttershausen. — Lol -- I ai\ Nachm. V/ 2 . — Mainzlar Abds. 8: Kricgsbetstunde. • Uatholische Gemeinde. 6G: Gel. z hl Beicht: 7: Hl. Messe; 8: Aust. d. hl. Kmnm ; 9; Hockiamt nr. Pred.; 11: .Hl. Messe m. Pred.; 2: Christenl., darauf Arw- Dienstag u. Freitag, abds. 8: Kriegsbrttand. Samstag 20. April, nachm. 5 n. abds. 8: Gel. z. hl. Beicht — Diaspora- Gottesdienst anr 14. April: Grünberg 9' Hungen 9V- Letzte 21 etebruhten. (WTB.) G ro ße's Hauptquartier, 13. April. (Amtlich.) W e st l i ch c r Kriegsschauplatz. Auf dem Schlachtfttd an der Lps machten unsere Angriff gcgtn citigst auf Kraftwagen und mit der Btchn hrr- anscführtc englische Dimsionen nute ^Fortschrittc Von der Höhe von Meesen (Mefsmes) aus stießen wir Wer den Stkenbach vor und erreichten den Ostrand von Wulvergnn. Südlich vom Ploegsteert-Walde vorgedrungene Truppen schwenkten in schnellem und selbsttätiTem Handeln unter ihrem Regiments-Kommandeur OberstleuMant Polmann nach Norden ein, ersttirmten die befestrssten Höhen von Rossignol und reichten den nördlich am Walde entlang vorgestoßenen Abteilungen die Hand. Der stark verdrahtete, frontal schwer zu nehmende Wald fiel durch Umfassung. Zwischen den von Armentiöres auf Bailleul und Mer- nillc führenden Bahnen trugen wir den Angriff bis an die Bahn von Bailleul nach Merris und den Ostrand des Waldes von Mieppe vor. SWLich von Merville liverwanden unsere Truppen den Ctarense-Fluß und erreichten nach Er- stürmmrg von Lvron den La Bassee-Kanal nordwestlich w'n Bethune. An der Schlachtfiont zu beiden Seiten der Somme hielt in vielen Abschnitten lebhafter Feuerkampf an. OeN- liche Vorstöße rmstrer Infanterie beiderseits des Lme- Baches brachten 400 gefangene Franzosen und Engländer ein. Ztvischen Maas und Mosel dra!rgen ErkundungsWtei lungen in französische rmd amerikanische Gräben und mach' ten söefangenc. Zn erfolglosen Gegenangriffen erlitt der Feind schwere Verluste. * Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste Gencralguartrermeister Ludendorff. Berlin, 13. April. (WTB. Amtlich.) Der die Hilfs- unternehlming der Armee nach Finnland unterstützende Teil unserer Scestreitkräfte ist am 12. April nachmittags in, den Hafen von Helsiugfors (Südfinnland) eingelaufen und rwr der Stadt vor Anker gegangen. Der Chef des Admiralstabes der Marine. Der türkische Bericht. ^ o ,r ck a n t i n o v e l, 12. Llpril. (WTB. Nichtamtlich. Amtlicher Heeresbericht. P a l ä st r n a s r o rr t: In erneuten, wütende^ Arrstürmen rrrühte sich der Englärröer ihm gestern vrni'agt iseblrebene Erfolge zu err-erchen. Unter Einsatz starker Artillerie richtete er seine Angriffe rnit besonderer Heftigkeit liegen rmsere Stell ungern östlich Vvu Rasat. Alle ferne Angriffe ivurden abgewiesen. Ern vorübergel)cird verlorcir gegangener Stützpunkt miute dem 6teajic^ drrrch sofortigen Gegenstoß wieder entrissen. Die Stellungen sind fest irr mifem Hand. Eingebrachte Gefangerre best ärigterr überein stimmend die schwerer: blntrcren Verluste, die der Engländer du r ch se i n c A n g r i f f c e r 1 itt. Ein F4rtgz'nig lruvde im Lnstkampf hintrn unserer Front abgeschvsfen. Die Insassen srnL tv-t. — Ka u ka s n s s r o n t: Unsere 'Truppen rückttrr aus der ganzen Front planmäßio vorwärts. — Von dcrtz übrigen Kriegsschanplätzen werden keine Ercigirisse vo-rr Blutung gemeldet. Die Leistungen der Artillerie. Berlin, 12. April. (WTB. Nichtamtlich.) In der Sctüackrt an der L y s. karr: den: Fiernde der d e u t s ch e Artillerie-, einsatz wieder völlrg überrasichentz. Das Feuer war mm vernichtender Wucht. Obwohl auch di? schürften B^rtterien sich schon vvr mehreren ^Äochen einschießerr mußten, nrrd der' (öeh^chnhaltwttr wegen düche Tätigkeit nicht Nu oder holen konnte, lvurdc die ieindlicl«' Artillerie rnit großer Zielsich-rhrnt gefaßt »nd fast gänzlich aw>- ges'ckttltet. Bei einzelnen deuffchen DrvrsivritH erhielt die An- grifssartillerie rvährerrd der Bereitstenurrg mcvl euven einzigen Artillerieschuß. Mich die feindliche ^Artillerie und die Maschinen- gewehrTnester ivaren gänzlich zngedcckt rrnd efichütter'k. Ans dieser» Um st ander, ,-rcwlunr sict, die geringen deutschen Verlust»' Um so schwerer waren arrch irr dieser Schlacht nräber dic.Feindverluste. Besonders stark litten die Portugiesen, denen die englisch? Führung absichtliche svlchv Mschnitte zngerviesen hatte, in denen sie ihre Stellungen nur aber: irdisch an legen konnten nrrd u*> der Ban von Teckstollen unmöglich nmr Diese ousgesetzterr Stell,ing-en rorrrden im wahren Sinne dos Wertes vorn deutickrion Attilleruffeuet' wng a vvrs«:.