Nr. 85 Der fcicfccaer Hijckct erscheint täglich» auyer Sonntags. — Beilagen: Eichener KamMenbiÄier; Kreisblatt für den Kreis Sletzea. Verngrpreis: nwnatl.Mk.1.20 oiertel- jäbvlich Ml. 3.6v', durch Aohole- u. Zweigstelle« monatl. Mk. 1.10; durch die Post Mt. 5.60 viertel« jährt. ausschl. Bestellst. Fernsprech - Anschlüsse: iürdieSchrist!eitunq113 V erlag, G eschcistsstellebl Anschritt für Drahtnach« Ächter»: Anzeiger Hießen. Erstes Blatt 168. Jahrgang Mittwoch. Gietzener Anzeiger Mittwoch. f0. April 1918 Annahme von Lnzelge» s. die ^.agetznirrnmer bis zum Nachmittag vorher ohne jedeVerbtndlichkeit Seilcnpreise: für örtliche Anzeigen 25Di,lür auswärtige 30 Pi^ Är Reklamen Mk. 1.—; bei Piahvor- schrisl 20'/, Ausschlag« Hauptschriftleiter: Aug. -oetz. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Banloerkehr: Aiq. bwel;; Stadt und Srwrrbrdan«Gittzen Land.V-rmi,cht-su.B-. richtssaal: W. Meyer; öivittingrnin-drxck u. vrrlns: vrühl'schr Unis.-Buch- u. Stelndruckerei N. Lange. Schrift-eltuiiz. Seschästrftelle «. Druckerei: Schulstr. 7.^ ^'mu'^in ®i«f en! pestfche«svt»: Frankfurt L.M. N«L General-Anzeiger für Oderhesjen Erfolgreiches Cinörmgen in englische und portugistsche Ztellungen nördlich vom La Bassee-ttanal. (WTN.) Urvtzes Hauptquartier. 9. April. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. An der Schlachtfront entwickelten sich vielfach lebhafte Artilleriekümpst. Aus dem Südufer der Oise griffen die Truppen des Generals von Schveler und Wichura den Feind erneut an. Zwischen der Oise und Folemvray stieben sie über die AUette bis zum Oise—Aisne-Kanal vor. In heftigen Kämpfen nahmen sie den zäh verteidigten Wall östlich von Gunay. sie erklommen im Angriff von Norden und Osten her die steilen Hänge der Höhen östlich von CEiple-Chamrau und erstürmten stark ausgebaute Stellungen des Feindes. Quincy und Landricourt wurden genommen. Nach besonders erbitterten Kämpfen fiel heule frich das festungsartige Courl-- le-Chateau. Im März betrugt der Verlust der feindlichen Luststreit- krästr auf dem westlichen Kriegsschauplatz 23 Fessetbalkttrr und 340 Flugzeuge, von denen 158 hinter unseren Linien, die Übrigen jenseits der gegnerischen Stellungen erkennbar abgestürzt sind. Wir haben im Kaurpf 81 Flugzeuge und 11 Fesselballone verloren. * Don den anderen Kriegsschauplätzen nichts Nenes. Der Erste Grneralgrrartiermeifter Ludendorff. Der «bendverlcht. DeeNn, 9. AprU, abends. (WTB. Amtlich.) Nördlich vomLa Bass er-Kanalsinowir in englische und portugiesische Stellungen ein- gedrungen. An der Schlachtfwnt zu beiden Seiten der Somme heftige Artilleriekämpfe. Auf dem Südufer der Oise warfen wir den Feind auch zwischen Coucy-le-Chateau und Vraucourt über den Oise—AiSne-Kanal zurück. JA aufveyenden Spannungen vor großen Kriegsentscheidungen erhitzt sich die Phantasie der in der Heimat Zurückgebliebenen, und es zeigt sich da leider, daß Viele des .Miterlebens so großer Stunden nicht fähig und würdig sind. So gingen in den letzten Tagen wieder die Lauffeuer dum- titet Gerüchte bei uns um. Es wurde erzählt, durch einen Dammbruch in Flandern, der natürlich mit englischer Kriegslist in Verbindung stehe, seien Tausende unserer Kämpfer umgekommen; andere wieder wollten wissen, wir hätten eine Unsumme von Gefangenen an die Feinde verlorew Das alles ging nicht nur in Gießen und Umgegend um, sondern, wie uns berichtet wird, überall in Oberhessen, und wir waren erstaunt, auch aus einer halbamtlichen Berliner Zurückweisung des dummen Geredes zu entnehmen, daß die Gerüchte mit wahren Siebenmei len stiefeln durch ganz Deutschland geeilt waren. Die schlimmste ansteckende Krankheit kann nicht so schnell sortwnchern. Glaube oder Unglaube spielen dabei keineswegs die schädlichste Rolle; viel schlimmer wirken Sensationslust und Schwatzsucht. Man sollte sich beim Horen solcher Schwatzereien doch inrnrer Vorhallen, daß auch der glaubwürdigste wirkliche oder angebliche Zeuge solcher Aufsehen machenden Begebenheiten bei gutem Gewissen niemals in der Lage wäre, bestimmte Ziffer»» zu nennen; schon bei einem größeren Eisenbahn- oder Dmrrpferun glück muß man immer oie amtlichen Meldungen abwarteu, die den Umfang des Geschehenen erst überblicken lassen. Und wie steht es in großen Schlachten? .tai ta der einzelne Feldgraue rens überhaupt mehr berichten, als was er im Umkreis von vielleicht hundert Schritten gesehen oder nicht gesehen hat? Wissen wir nicht, daß, um ein zuverlässiges Brld über die Lage eines Kampfes zu erhalten, dienstliche Meldungen befähigter Mihrer gesammelt und verglichen rverden müssen, und daß uns solche Nachrichten nur von der Obersten Heeresleitung kommen kommen? Aber die Dummen werden, nicht alle, und selten sieht man bei .der Fortwucherung solcher Gerüchte einmal eilte zornige Abweisung eines Schwätzers. Und doch, hier kann man gar nicht grob genug sein. Die ungezählten Wichtigrnacher tu allen Ständen und Stellungen, in Zivil und im feldgrauen Rock, bei hoch Und niedrig, die ihren Unsinn nicht Eva weitergeben, roeil sie selbst fest daran glauben, sondern weil sie sich eben gerne de»» Anschein geben, mehr tyn wissen als andere, die sollte man zum Teufet jagen, von denen sollte man weit abrücken, wenn sie losliegen! wollen. Dahin gehören auch die viele»» Mitteilungen über neue Erfindungen, neue kriegstechnische Mittel, die beständig in» Umlauf find. Das neue weittragende Geschütz wird nie so viel Kraft entfalten und Entfernungen überwinden können, als der Gesamtaufwand an phantasie- vollem Gerede über feine Einrichtung. Wer wußte nicht vor Beginn der großen Offensive im Westen von den neuesten Gasen, die zur Anwendung kommen sollten, vis dann ein Kriegsberichlerstatter durch Umfragen bei Schlach- benteilnehmenl und amtlichen Stellen peftfmtte, daß alles Larifari war! Man sollte eirdlich aus seinen Kriegserfahrungen lernen! In schlimmen Fällen und hartnäckigen Schwätzern gegenüber ist Anzeige am Platze, und es wäre wahrscheinlich sehr nützlich, wenn die Zeitungen einmal eine zuverlässige Meldung bringen könnten, daß ein Erfinder oder leichtfertiger Verbreiter eines schädliaien Gerüchtes diese oder jene gerichtliche Strafe erlitten hätte. Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 9. April. (WTB.) Amtlich wird verlautbart: In Judikaräen wurde ein italienischer Ueberfall vereitelt. Der Chef des Generalstubes. Zur Beachtung. Ins»lqe ßtoKf8. April. (WTB.) An der Palästinafront mehrfach vergehende Aufüänmgsabteilungcn des Gegners wurden durch Feuer und Gegenstöße vertrieben. Kaukasusfront: Unsere Truppen hcch-en nach einem heftigen Kampfe Wan genommen. An der» übrigen Fronten keine Ereignisse von Bedeutung. Die neuen Erfolge im westen. Berlin, 9. Avril. 9Loch am 9. dlpril behauptete die englische Presse, die Deutschen hätten in dem großen Winkel Ärras—Montdidier—Noyon alle Hände voll zu tun. Eine weitere deutsche Aktion, auch nur Ablenkungsoffensive an anderer Stelle der Westfront, lei »mmöglich Am Abend desselben Tages konnte der deutsche Bericht melden, daß nicht nur z-vtjchen Coucy-le-Chateau und Brancourt die Franzosen über den Oise—Aisne-Kanal geworfen seien, sondern daß zugleich nördlich des La Bassse-Ka- n a l s deutsche Truppen in die englischen und portugiesischen Stellungen eindrangen. Dieser Einbruch fand statt, während zu gleicher Zeit auf der Hauptkampffront hsftrge Artilleriekämpfe wüteten. Die Teiloperation südlich der Oise allein erzielte einen fast doppelt so großen Geländegewinn, wie ihn die Engländer während ihrer vierinonatigen Uebermaterial- kämpfe in Flandern unter Einsatz von 93 Divisionen, das heißt von l 1 /* Millionen Mann bester Truppen, und bei einer Einbuße von einer halben Million Toter und Verwundeter machen konnten. * Englischer Bericht Vom 9. April morgens. Heute früh entfaltete die feindliche Mtilberie große Tätigkeit auf einer .Front, die vom La Ba sssc-Kanal bis südlich von Armentieres ouÄchnt. Sonst ist von der brstifchr« I?taWfc mit Ausnahme einer heftigen feindlichen Beschießung bei Vlllevv- Brelonneux und Heriwurt-l'Abbaye nichts Besonderes zn meiden. Französischer Bericht Vom 9. April nachmittags. Starke TätigTkrit der Artillerie aus beiden Seiten, an zahlreichen' Punkten der Front nördlich von Mlontdidier und südlich vom Montdidier und Noyon. Kern Jnfanteriegesecht. Auf dem linken Ufer der Oise zeitweilig unterbrochenes Geschützseuer. Vorgeschobene französische Truppen zogen sich dem gegebenen BcftHL gemäß auf aus gebaute Stellungen südwestlich dom la Bassäe-Kanal zurück. Im W^lde von Couch »o»d südlich, von Eoucy-K EhatvLu erlitten deutsche Truppen, die ständig unter fvanKösischen» Strtillerte* teuer gehalten tuurden, wÄ>rend dieser Unternehmung erhebliche Verluste. Mn-dlnesttich vor» Reims scheiterten zwei Hanvfireiche^ Ändere deutsche Angrisfsversuche gegen Leine französische Posteu in der Richtung auf les Epargcs im Adichnitt von Reillon nördlich von Bonhomme- hatten nicht Mhr Erfolg. Der Rest der Nachr verlief ruhig. * (ttn chtglischer Regimentsbefehl. Berlin, 9. April. (WTB.) Ein kürzlich erbeuteter eng«» lisch er Regimentsbefehl enthält folgende Besann tniachirngf «eines RegimentskomuMideurs an seine Truppen: „Tie deutsche Offensive wird dein Regiment Gelegenheit bieten, möglichst viel e Hunnen abznschlachten." Befehl siel mit dem prößter» Teil des betreffenden RLgiments in deutsche Hände. Ein -lusrus an die englischen Truppen. Berlin, 9. Arvil. Mit welcher Sovge England der deutsche« Offensive entgegensah und wie man dort alle nur möglichcu Bor-, bercitungen traf, ihr zu begegnen, erweist folgender amtlich« Aufruf an dre englischen Truppen- der Lu deutsche Hände siel: »Die Deutschen haben eine große Anzahl Divisionen an der russischen Fwnt fveibekommen. Es ist daher möglich, daß sie diese benutzen iverden, um einen Schlag gegen die Verbündeten an der Westfront zu süHven. Sollte ein solc^r Angriff gegen uns statt- sindeil, so müssen wir und unsere Nachbarn bereit und vereint sein, ihn abzolschlagen. Die bisher erlitterren Schläge, dciederlag« und Berlnste habe« Mut und Geist des Boche-Soldaten sehr av- beugt. Mr werden in die Reihen der Boches blrrtige Lücken sch»»- gen und ihnen ei.ren mederschmetternden Hieb versetzen. Dies errei chen w rr, irkdem wir alles daran setzen, unsere Stellung so vvrziubereiten, daß dieser "Angriff, so überraschend und gewaltig ec auch sein mag, dirrch die Stärke unserer Berte»diMmgsstellung urtb die Tapferkeit unserer Tr»»ppen unweigerlich abgeschlagen wird. Dies ist also die große Schicksalsstuude des Krieges. Sie ist gleichzeitig eine der größten Entscheidungen in der Weltgeschichte, denn dann kommt der einzige Friede, den die Verbündetcu annehmen körmen, nämlich ein Friede, der durch.de»» Sieg erkämpft ist. 24. Febr. 18. (ga.) G. Parvin^ 48. Jnsanterieorigade Nr. G. 57/51, 16. Jnf.-Div." Einen Monat später waren die starken englischen Stellirngal von den Deutschen erstürmt, und wieder einige Tage später dis britische Front durchbrochcn. Die englischen Kvlonialtruppen. Berlin, 9. April. (WTD.) Der englische FittcksprAchj vcnn 7. April vertvcrhrt sich gegen die Behauptung, daß die Engläktüer ihre Kolon ialtruppen stärker eingesetzt hätten als ihre eigenen. Die Tatsachen beweisen jedoch das Gegenteil. In der großen Schlacht cm der Soinme, bei Arras, in Nandem» wurden Kolonialtruppen stets an deir Brennpunkten eirlgesetzt. So geschah es bek P-oziöres, Eonrcelette, Le Sars, Bazentrn, Ftcrs Geudecourt- beim Sdrrm ans Vimy, die Höhen bei Qnearrt, B»»lleevurt, ferner bei Whtschaete, P'loogsdeert, Baeelaere, Gheliwelt^ - Nur in der jetzigen großen Schlacht standen bis auf ein« südafrikanische Brigade keine Kolonialtruppen in her Front. Die Brigade wurde aufgerieben, ihr Konp« maltdeilr, der F'lügeladfiltant des Königs von Errgland, gefangen genornmen. Die Kolonialtruppen nrachton Ävar hie Flucht der Engländer »ncht mit, aber nach der Niederlage! wurden sie herbei gerufen. In Eilmärschen, mit der Bahn, in Autos Mrrderr sie l^erangebracht, trirppweise, überstürKt von deir Engläuden» eingesetzt, um die Errgländer vor der Venrichtung zu retten. Sre mußten sich vor den Mündungen der deutsche»! Maschinengewehre für die Engländer opfern,, damit diese sich weiter ri'lcklvärts sammeln konnten. Ihr' Bllrt floß denre»ttspreche»rd. Eine Zusanmrensbellu»»g der' Verluste der englische»r HilfsVölker nach amtlichen britischen Anaabeu ergibt folgendes: Kanada: auf den Kriegsschauplatz abbefö-rdert 200 000 Mann; Verluste 130 000, davon 35 000 Tote. Australien: auf die Kriegsschauplätze abbefbrdert 270 000 Mann; Verluste 160 000, davon 40 000 Tote. Neuseeland: auf die Kriegsscharrpläße abbesÄrderß 80 000 Mann; Verluste 40 000, davon 10000 Tote. # Zbrßolge dieser Behandlung ist die Begeisterung der üploniale»», die stets wieder Herstellen muffe»», n?as die Engländer verderben, erloschen. Ihre Achtung von den Eng- Cs eilt nicht mit der Ginzahtung! Wer will, kann die Zahlung der gezeichneten Kriegsanleihe auf die Monaie April, Mai, Juni, Juli verieileu. Wer 400 Mark zeichnet, braucht sie erst am 48. Zuli zu zahlen. Also: jeder tan« zeichnevl Änftcro, Me fle «nSnS-en in® sich WBfl Wjwwn, tft flernw. Selbst oer ferner verdiente Urlaub in die Heimat hHrt> ihnen nicht «^nte^rriqt, da der EngAÄnder ohne sie nicht ausfrmrmen ftnm Sie fragen sich: „WvM und wofür kLmp- ßc» wrr noch ?" Die Machtbefugnisse Kochs. Bern, 9. April. (WTB.) „Echo de Paris" fragt, wie weil die Machtbefugnisse des Generals Foch als Generalissü- »ns der Alliierten gehen. Das Blatt glaubt, daß die Regelung und Verteilung der Reserven nach wie vor dem Versailler Driegskomitce untersteht. Es äußert Bedenken dagegen, da die Entente um so schneller siegreich sein werde, te einheitlicher das Kommando sei. Sem bat dagegen erklärt m der „Heure" die Machtbefugnisse Fvehs für genügend. Er habe aber mit Bestürzung gehört, daß die Engländer wiederholt äußerten: „Wir brauchen nicht zu erschrecken, wir können uns irnmer noch auf Calais zurück- ziehen, wo der Feind nicht weiterkommen wird. Ferner haben wir immer noch das Meer, um uns zu decken." Leute, die so sprechen und das Meer als letzte Verteidigung betrachten, Frankreich und Paris aber vergessen, haben, mein Sembat, den Krieg noch nicht verstanden. * Sin Ausruf Petain». Berlin, .9. 2lpril. Folgender Befehl Petcrins vom 08. Mürz 1918 wurde von lmferen siegreichen Truppen auf- mfymixn: Allgemeiner Befehl Nr. 104. T« Ferird hat ,'üh mit feiner äußersten Zfrofr aus uns gestürzt. % rvlill uns von den Engländern trennen, um sich, koste es was es wolle, den Weg nach Pwrte zu eröffnen. Wir müssen ihn cruftiatten. ZLauanert Euch an das (s^lcnüe, haltet stand? Die Kmneraden sind Unterwegs. Alle vereint, werdet Ihr Erich aus bat Eindringling stürzen. Tie große Schlacht ist da. Soldaten der Marne, der B-Per hmd von Verein, ich nute Euch auf; es handelt sich itm das Schick- Frxmkvüchs. Petain. Sk/zze zum fttrfgsng der Grossen Schisnhf- in Frankreich Auch Südafrika von England um Hilfe gebeten. Lsnoon, 9. April. (WTB.) Reuter meldet aus Kap- Dsd-t: General Botya erklärte am 3. Marz: Lloyd Ge- mrqt bat Südafrika um Hilfe. Dieser« Hilferuf piii fyirn uch) würden Südafrikas Männer entspreckien. * Die parlamentarische Lage i« England. Rotterdam, 9. April. Laut „N. Rotterd. Eonrant" meldet der Londoner Vertreter des „Manchester Guardian", es jpreche aOrsI dafür, daß die Eröffnnngswoche im Unterhause stürmisch ver- ürnfen werde. Der linke Flügel der liberalen Opposition habe die Absicht, den Antrag auf Erhöhung decl militärpflichtigen Alters heftig zu bekämpfe^ N »b er werde Dabei ltmhrscheinllch auf die Unterstützung anderer Abgeordneter rechnen timntn, da man allenthalben wegen der Gefahr der neuen Maßregeln für die Zukunft des englM^n) HandÄs beunruhigt sei. Es bestehe wenig Aussicht, daß die Re- teiernng ihre Absicht, d-ve Vorlage in fünf Tagen durchs drücken, vvnhfttzen werde. Englische Lügen. Berlin. 9. April. (WTB.) Die englische Heeresleitung verbreitet, um den Widerstand ihrer Truppen zu erhöhen, wieder die eiten Lügennachrichten, daß seitens der Deutschen die Gefangenen mißhandelt und getötet wurden. Diese wiederholte, wahrheitSwidrige Behauptung fand vielfach bei den eng- Uschen So [baten und Offtzieven Glauben. Um so erstaunter sind sie Aber die gute Behandlung von dem Augenblick ihrer Gesangew-' nahme an. Ein englischer Offizier ivor überrascht, daß ihm und seinen ftamerabert nicht einmal die Uhren abgenommen mürben. Er setzte hinzu: Da haben unsere Zeitungen sehr übertrieben." Ein anderer Offtzier fragte, welche Zwangsarbeit ihnen anf- erlegt würde, und war froh, zu hören, daß davon keine Rede sei. Im Gegensatz zu der ritterlichen Behandlungsweise der Deutschen stehen die unter Eid genmchten Aussagen deutscher Rückläufer. die wiederholt von völliger Ausräubung und Mißhand- tung sowie Tötung deutscher Gefangener seitens der Engländer berichtet haben. Auch die in letzter Zeit festgestellten Grabschändungen deutscher Kriegergräber durch die Engländer werfen ein bezeichnendes Ächk aus die Auffassung unserer Feinde von Ritter- lichcksch. Fapan und die Entente. Rotterdam, 9. April. Dem .,N. Rotterd. ßaimntf' zufolge setzt sich „Manchester Guardias in einem Leitartikel für schleunige Zurückziehung der in Wladiwostok gelandeten Abteilungen ein. Es wäre korrekter urtb vorsichtiger gewesen, wenn man sich bei der Regierung in Moskau und den stbirisck)en Behörden beschwert und gleichzeitig um die Ermächtigung ersticht hätte, Truppen aus solange zur Aufrechter Haltung der Ordnung landen zu lassen, bis die russische Regierung selbst imstande toäre, für die Sicherheit von Leben und Eigentum zoi bürgen. Der energisch« Protest meiden. Wir wollen den t^tegner nvch: vernichten, sondern ihn nur m Schranken halten. Tic prallische Formel muß la u ten . Weitere Stärkung des Deutschtums, und. soweit damit verein- bar, vorsichtiges Entgegenkommen geg«r pte Wünsche der Dolen. Tie Llnstedlungskoinmissum wird nach Frtedensschluß ihre Tätigkeit loieder ausnehmen. Den EntrfrgnuugckMragvaphen hält d« Regierung für ein aufreizendes und erbitterndes Mittel: daher chlägt sie seine Auftrebung vor. Gras sl)ork von Wartenburg: Den Polen muß chre Zugehörigkeit M Deutschland eindringlich klar gemacht werden. Sie müssen den großpolnischm Träumen endlich entsagen. Em Wall von ixurtschen Sirdelrrngen muß rm Osten erstehen. Staatssekretär a. D. Graf v. Pvsadowsrv-Dehner: Die deutsche Politik in Polen war ein ständiger Wechsel von lose und cft. Es muß koiffeguent und scuhllch gerecht vorgegarrgen werden. Ern unständiges, sich nicht heimisch fühlendes Deutschtum stand einem sich geschlossen fühlenden Polenttrm gegenüber. Es war ein großer Fehler, auf Zwangsversteigerungen freihändig zu kaufen. Daher wirrdc aus der Alnfted-e IungLvollri k die Umwandlung deutschen Grund-besitzerlandes in Bauernland. Leider hat sich hier eine Mehrheit für das Enteignunggesetz gefunden^ Ms die Regierung daS rein politische Gesetz hatte, erschrak sie selbst davor. Am meisten erbittert der bedenkliche Zwang zunl Religionsunterricht in deut scher Sprache. Herzog von Schleswigs Ho l stein: Dir Regierung hot die Grurtelaigen ftlr das itauc Polen zu früh festgelcgt. Wie soll man Ausncihmebestimnrmrgen «rufheben, weim der Führer der polnischere Betvegung letztenrndes dir ZertrüvrmerunU der Monarchie jvrdenr. Die Reichötagsmehrhert hat eine Formel geprägt, die dem Wörterbuch der Sozialdemokratie entlehnt ist. Fürst Druckt-Lübecks weist dir Angriffe geyen die Polen zurück. Graf Zoltvwoki: Die Polen haben immer ihre Pflichteu erfüllt. Die Anträge dienen nicht der Verständrgung. wir lehnen ab. n *D\t Stunde kfi bof Vertrauen und Wukt lebe Frankreichk- — Dar war dar Tagesbefehl, mit dem der frau?ößjche General MvvLri» Zrühjahr I9l7 seineKerutnrppen gegen di«Zront wein« Heeresgruppe an der Bis ne und tu der Champagne ps Angriff vorteieb. Das gewalllgsteAnfgrbotcmWeufch« und Material, das die Geschichte des ftanröfische» Heer« \ kennt, stürmte in einer Zroutdrettr, wie Pr dem westlich« Ikriegsschaoplah bisher fremd gewesen, gegen die Mauer unsererBerteidigmrg cm. 2a heißem Aingeu liehen weine treuen Kämpfer die Stoßkraft des gesamten franzöfischen Heeres xu Schanden werde«. Die stolxe Wehrmacht, der .Frankreich5 Glück und Zuversicht auoertrcmt waren, zerschellte an der eisernen Mauer unserer Kampffront. 2m Mai begrub das enttäuschte franröfische Bollc mit seinen Söhnen die erträumte Siegeshoffunng für das game 2ahr. — So schuf das Heldentum unserer Aisae- mrd Lhampagne-Kampfer die feste Grundlage, auf der sich die Abwehr des euglischen Ansturms m Ziauderu ermöglichen, dir Aiedrrtage Slalleue vollend« und das Schicksal Rußlands endgültig depegela ließ. Du, unsere deutsche Heüncttserde, bliebst mwerfehrU Wieder SP ^rühllugl Run ist dir Reche cm Diel Schmiede mm ML Deinom Gelbe neue Waffen, damit wir Für Dich erkLmpfev könne», was Deine Snkuojt erfordert. Der» laffr Dich auf die Kraft unsere» Lchwertrs» wie wir weiter auf die 5kraft Deiner Hilf» rechnen l Gott sei l. rmsrreV gellebte» üercksches ^ürÄLsdet " • HIW I - rn "tii ~n~ir rr i- - « irrnm um i~ - Abg. v. Heydebreck: Dir unauflösliche Verbindung der Ostmark mit dem Gesanttstaat ist ihr Lebensintereffe. Wir müssen zu der bewährten Polenpolitik Bismarcks zurückkehren. Das Haus vertagt sich zur Weiterberatung auf Mittwoch 11 Uhr. Der Präsident teilt mit, daß im Anschluß an diese Sitzung eine geheime Sitzung des Herrenhauses auf Grund eines Antrages ans Ausschließung eines Mitgliedes ftattfntbe« wird. Ar«» Stadt nnd Lau». G ie hen, den 10. April 1918. Die erste Schwalbe. Zitternd temzen die Somlenstrohlen auf den leicht vom Mnd gekräuselten Wellchen der Lahn. Leise wiegend strecken die erste» frischen Schilfgräser ihre Köpfe aus der Flut. Glucksend bespült das Wasser die Ufer, an denen loeiße Gänseblümchen, Anemonen Und gelbe Schlüffelblumen gedrängt zusammenstehen und sich sonnen. Schnatternd ziehen Enten ihre Bahn auf der glatten Fläche, hier und da spielt eine Bachstelze in der Sonne, ein Nachen gleitet über den Waffersptegel und Über allem wölbt sich ein herrlicher. KT 3 urWaner Frühlingshimmel. Doch horch? Gin langgezogener^ heller, singender Ton kvmntt ans der Luft und über das Wasser schient pseckschnell der kleine schwar^-blauo BogÄ mit der weißen Brust und den langen, seingeschnittercen, schmalen Flügeln. Die c-rste Schwalbe? Viel früher wie sonst ist der gefiederte Gänger, dessen singendes ki-witt zum Zauber der letzten Frühlings- und ersten Sommerabende gehört, eingetroffen. Ein altes Sprichwort sagt zwar - „Eine Schwalbe macht noch keinen Gommer", aber noch selten hat die Schwalbe uns getauscht. Hoffentlich bedeutet ihre diesjährige frühe Ankunft, daß uns die üblichen Kälterückschläge des 9lpril erspart bleiben und die Bauernregel „Früher Schwalben sang — Sommer lang" Recht behält. * **S chuh-Versorgung, lieber Schuhbedarf sind eine Anzahl Verordnungen erschienen, die im Anz-mgenteil der heutige,^ Nummer einzusehen sind. ** Kriegsanleihe. Wie wir hörert, frndet am Montag sden 15. dlpril eine größere öffentliche Werbe Versammlung für die 8. Kriegsanleihe statt. Näheres wird noch bekmrntgeg-ebew **' Vortragsabend. ,Nvra Mengesberg, eine Milan- Schülerin, wird am Slnrntag, 21. April, in der Rmien Aula einen Vortragsabend veranstalten, wobei Löerke von Schlller. Herdei. .Übopstvck, Heyse -und Andersen znm Vortrag gelangen. Die Künst- terin hat durch ihre vollendete Vortragskunst allenthalben den größten Beifall bei Presse und Publikum gefunden. Siehe Anzeige Kreis Wetzlar. va. Eh ringshausen (Kr. Wetzlar), 9. April. Apotheken- besitzer H. Schnelle wurde zum Beigeordneten der Landbürger- meistevei Aßlar erneut bestätigt. ra. Krosdorß 10. April. Mit dem heutigen Bdfttwoch beginnt für alle Lcmdschtcken des Kreises das neue Sckvckjahr. Sckml" pflichtig wurden alle Kmder, die in der Zeit vom 1. November 1911 Ins 31. Oktober 1912 geboren sind. Der Urtterrrcht, der in den Wintermonaten wegen KohlernnangÄs viel sack) lückenhaft war. kann jetzt wieder ans den ganzen Tag ausgedehnt \ at xbes> Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde -ich für 1918 lieg: von Freitag den IS. d. M. eine Woche auf dem Bürger- metstereibureau während der Dienstsiunden zur Einsicht von Interessenten offen. Während dieser Zeit können Einwendungen schriftlich oder zn Protokoll vorgebracht werden. ES wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Au-märker beizutragen haben. 26916 Lich. den 10. Avril 1918. Grosth. Bürgermeisterei Lich. D ö r m e r. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Dorf - GiN für 1918 Rj. liegt vom Freitag den 12. April bi» einfchl. Donnerstag den 18. April l. I. aus unserem Amtszimmer zur Einsichtnahme offen. Innerhalb dieser Frist können Einwendungen bei uns schriftlich oder mündlich zu Protokoll vorgc- bracht werden. Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die ÄuSmarker herangezogen werden. Dorf-Gill, den 8. April 1918. 2686 Großh. Bürgermeisterei Dorff Gill. 'Kühl. Holz-Submission. Aus den Waldungen der Gemeinde Staufenberg soll folgendes Holz im Submissionswege verkauft werden: 1. 1 Kiefernstamm IL Kl. ----- 1,26 Fstm. 2. 8 Fichtenstämme II. „ — 10,92 „ 3. 28 „ HI. .. --- 44,96 „ 4. 115 „ IV. -- 133,35 , 5. 182 „ Va „ = 137,11 „ 6. 283 „ Vb. „ --- 99,55 „ 7. 80 Fichtenderbst. I. .. ----- 8,98 n Da6 Holz ist mit Rinde gemessen und lagert in den Distrikten Marl, Eichwald und Diesenbach Angebote hieraus sind nach Sortiment und Klaffen getrennt pro Fstm. bis zun, 17. April l. F., nachmittags 2 Uhr, verschloffen und mit entsprechender Aufschrift der Unterzeichneter Bürgermeisterei ckinzurcichen , woselbst auch bei Eröffnung die Bedingungen bekannt gegeben werden Stausenberg, den 8. April 1918. 2680 Großh. Bürgermeisterei. Meyer. 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Klasse und der Hessischen Tapferkeitsmedaille, im Infanterie* Regiment Nr. 116, 4. Kompagnie infolge seiner am 25. März erhaltenen Verwundung am 1. April in einem Feldlazarett sein hoffnungsreiches, blühendes, junges Leben lassen mußte. In tiefem Schmerz: Christine Staufenberg geb. Harnisch Familie Staufenberg Familie Harnisch Offz.-Stellv. Ludwig Harnisch, z. Z. im Felde Am 25. März fand den Heldentod fürs Vaterland nach 44 Monaten ununterbrochener treuer Pflichterfüllung im Alter von 28 Jahren unser lieber, unvergeßlicher Bruder, mein innigstgeliebter Bräutigam, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Wilhelm Dapper Gefreiter im aktiven Inf.-Regt. 116, Leib-Kompagnie Inh. des Eis. Kreuzes u. d. Hess. Tapferkeitsmedaille In tiefem Schmerz: Marie Dapper Luise Dapper Heinrich Dapper und Familie Lina Karber Friedrich Dapper, z. Z. im Felde Family Karber und Familie nebst allen Angehörigen. Wieseck, Oambach, den 10. April 1918. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. ■ ■ D- Nach einigen Tagen qualvoller Ungewißheit erhielten wir heute die schmerzliche Nachricht, daß unser lieber, guter, treuer, braver, unvergeßlicher Sohn, Bruder, Neffe und Pate Musketier Wilhelm Schäfer im Dan ziger Infanterie-Regiment Nr. 128, 1. Kompagnie ■ach lOmonatigcr treuer Pflichterfüllung am 4. April in einem Feldlazarett infolge eines am 26. März erlittenen schweren Kopfschusses im noch nicht vollendeten 20. Lebensjahre sein* junges Leben für sein Vaterland lassen mußte. In tiefem Schmerz* Familie Heinrich Schäfer, Briefträger nebst allen Angehörigen. Reiskirchen, den 9. April 1918. » Wiedersehen war »eine und unsere Hoffnung. »no Die Beerdigung des ^ Herr« Sörfermeiftcrö Philipp Döll tn Ettingshausen findet Mittwoch den lO.April, nachm, 3 Ubr statt. Kür die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei oem Leiden und Hinschriden unseres geliebten Herbert sagen ams diesem Wege herzlichen Dank H. SaaS und Krau geb. BonartuS Lieselore SaaS. Giefien 758 ^>ilfsbiicher für die Eini.-Prüsnn, Wer dieselben alS Lehrer oder Schüler kennen lernen will, verlange Nr. 2 als unentgeliltche Probe vom Ver> Lebeg läge iS, ott, Magdeburg 24« I&BÖAm Für sein Vaterland fiel am 28. Mirz unser lieber Amts Herr Lehramtsreferendar Karl Walter &r'/ Leutnant der Reserve und Bataillonsadjutaat Der Ver s tor b ene hat nor kurze Zeit in unserer Schulgemeinde gewirkt. Trotzdem hat er sich bei uns allen durch die Lauterkeit seines Charakters, seine Herzensgute und sein schlichtes, frohgemutes Wesen ein freundliches Andenken über das Grab hinaus gesichert. Gießen, den 9. April 1918. 2712V Der Direktor und das Lehrerkollegium des Land graf-Ludwigs-Gymnasiums. Infolge schwerer Verwundung starb am 26. Mirz den Heldentod fürs Vaterland mein lieber Mann, unser lieber Vater, Sohn, Bruder und Schwager Heinrich Jung Vizefeldwebel im Infanterie-Regiment 116, 9. Komp. Die trauernden Hinterbliebenen: Margarethe Jung geb. Petermann nebst Kindern Katharine Jung als Mutter Friedrich Jung, z. Z. verwundet 2881 Karl Jung, z. Z. im Felde. Giessen (Kaiser-Allee 58), Grüningen, den 9. April 191%. I Auf dem Felde der Ehre fiel unser Inn gjährlger Buchhalter Herr Heinrich Sperling Unteroffizier im Infanterie-Regiment 116 Inhaber des Eisernen Kreuzes und der Hess. Tapferkeitsmedaille. Er war uns ein Heber und pfliehtiretreuer Helfer, dem ein dauerndes, ehrenvolles Andenken bei uns alleseit gesichert Ist IMT L Rosentaam & tost. Siissholz M ” hv in Paketen zum 20-Pf.- Verkauf, 250 Pakete !fi. 37.59, 1000 Pakete 145 Hh. portofrei. Nachnahme. Preisliste über FfeHermttnZ’Cacfcou und SalraiafcpastlUen usw. frei. Krn*t & Witt, Hamborg 23. gl. Rotklee, echt Schwarzwälder, seidefreie Saat, Schwedenklee u. Grassamen-Mischungen offeriert 2595 M^lnrlch HaIin,Samenhandlnng;,€)le8iien BEoke Bahfi h ofsfrasse o. Wolkengass e._ _ Telephon 4OL. kfiädt J$rbeiisnachu)eis Stessen. West-Anlage 31, Teleph. 2054. E s können eingestellt werden: a) bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Gärtner, 2 landw. Arbeiter, 1 Gartenarbeit«. 1 Tierhalter, 3 Eisendreher, 2 Schlosser. 1 Werkzeugschlosser, 3 Schmiede, 2 Eisenhobler, 2 Schreiner, 1 Wagnergeselle. 1 Schuhmacher, 1 jüng. Schneider, 10 Bauarbeiter, 1 Photographengehilse, 1 Writzbindergcseile, 30 L)ilfsarbei- ter f. Eisenbatm, 6 Kvhlcnlader, 1 Fuhrmann, 5 Straßen- kehr«, 5 Streckemrrbriter. 2 Äug. Arbeiter, 1 ©tuda- teurlehrling. 1 SckMeiderichrlrng; b) beiauswärtigen Ar beitgeberni 1 Gärtner, 2 laichw. Arbeiter^ 6 Schloss«. 1 Dreh«, 4 Schrein«, mach«, 10 tilit, 3 .'yochbautechuiL druck« o. Schrvci-erdegen, 1 Maschinist. 80 gesunde ®r- beit«, 10 dlrbeiter für Bahnban, 1 HauÄnrrsche s. theke, l.b Streckenarbeiter, rn eine Pulverfabrik eine Anzahl Arbeit«. ftür Arbeiten hinter der Front: 500 Arbeiter und zwar Erdarbeiter, Mmeure, Zimmer- leute, Schmiede, Schloss«. Taglöhner usw. R-ür das besetzte Gebiet werden gesucht: 2 Aufseh«, 8 Arbeit«, 1 Friserrr, 6 Lktere Vrrkkbck« rur Feldbuchhandlung. Es suchen Arbeit: 1 Ban- und Masckünen-Jngenicur s. Aeichn«ische und maleris« ührung, 1 Kriegsbeschädigter ausgeubt werden kann. 2 Kriegsbeschädigte Buch- (sür Ansangssbetlrmg), 1 Schrriderlehrliug. Weibli che Abteilung Bei hiesigen Arbeitgebern können eingestellt werden: 1 landw. MDchen. 1 Köchin, 11 Dienstrnüdchen, 1 Allchen - mÄ»ck)cn, 5 Lauffrauen, 10 Mädchen für Bahndienst (Zugdiens^et Arbeitgebern: 2 landw. Mädchen, für ein Meldeamt werden Hilfskräfte angenommen, 6 Dienstmädchen, 1 Zimmermädchen, das etwas nähen kann, für eine Pulverfabrik wird eine Anzahl Frauen und Mädchen gesucht. Für die Etappe. 4 Malckiinenfchreiberinnen, 10 Anschreibernmen. 5 Stenotypistinnen. 1 Mich halterin. Nach 2Zad-Nauhetm: Köckzinuen. BeWchiunen, Zimmermädchen, LtauSmLdcheu, Küchenmichchen. Es suchen Arbeit: 2 (Eiltet pisiinnen. 1 P iv.fts^retärm, 3 B rkäuferdm« (1 für Schuht varen), junge Mädchen, die jnm Teil Ma- schtnenichrÄcn erlernt hohev^ -6968 Amutsvr- Photoxraphsn kaufen preiswert phatogr. Artikel in der ,,n4 a Msd- Srng. i. tazplatz Spezial* Photo-Maas Krcazpl. 9. 'xztnxax Größtes Lager in 12478 inrgrti Ucbernahme von Feuerbestattungen. Akarl Hab», Löverstrahe 17. 3 . eiugetroffen 2564 ln. Wszrisktt naii Lkdersett Bernhard Stern, LL Seltrrsrveg 71. Kt. 85 SmU« Statt Siebener Auzeigek iSeiiemi-Anzeiget M Bvethebeii) Mittwoch, p. April M 8 in I lichen ^wtnfrcid), aus Südtirol mtb Unfrant eiugcfü'fyrt; bebartcnie ln V&niJUHtVJ. Mengen eiuffcnKL^ter mib getvvcLteler Pstrsick>e mürben allrakpltch Staewe Ergebnisse des Sairttätssol baten Karl Brasch mährend laus den Südj'tQattit der »uvrdanterikonischen Union frei uns eurge- seiner 19moamtigeit Gefangenschaft. j führt. Sehr geschäht auf den: Markte sirrd die rheinischen Pfirftckc, ^Nachdruck verboten) die vielfach in bat Weinbergen zivischen ben Weimtöcken 'iez»)gen f'wtfHuma » werden. Tie Aprikosen bilden in irrsclieni Zustmrde ebenfalls einen ^ W m . bedeutenden Handelsartikel und kommen a»A ei»tge»nacht und ge- Das Lager selbst ivar etwa 100 Meter oberhalb des ^es t^ckne t ^ CR ^ndel. Ms den bitteren Kernen wird cm aute§ gelegen und bestmtd ans ungefähr 100 klemen Hütten, welche gewomten. welckPs roh zwar bitter schmeckt, aber gekocht für je 12 Mann berechnet »varen. Man musste bn dem Anblrck ctat ^ ' c^fan (^(-. nact erhält. Ms der Levante gehen ganze doch lachen, es waren die reinsten Papphutten. Gut Stern von Schiffsladungen bitterer Aprikoseükerne nach dem südlichen Frank- Faustgröße gelrügte, um solch ciu Papphauschen zusammenzn- ^ck, besonders »tach^Lpon, lim dort zu Oel Verarbeiter zuEoerden. werfen. Es bot kaum Raum für 8 Mamtt vrel wemger noch für ^ ^ P^che so sind auch die ?lprikosen aus den Rheingegenden ÄtlvC I A ... krtM CörVM T /> fvr*l f (W /Yllf T\f*&fthlTK 5tfiiifdp.ii , ter vrvzugten La -t;ci»i.iu'u-.icLriuu11. uuici *.“ ~ ''’rz~~ e "/ 7 "" - I Sie lechen l-ü... vv , fcvw . ___ . WWI...-. und eine Deichsel davor - und der Zrgerm^rwagen ist fertrg, J die von Frost beschädigten Teile »verden krank und sterben Scherz, welcher uatürlrch mrt lautem Verfall belohnt wurde Auch die Blütenknvft Apriko^nbaum am beiten deutsche Kaser.randecke hält warmer, als ^ ^^ Teckeu »rstanmun flfe ^ (mctic obeT Py^mid- gezogen: bi? geeignetste öag tflbte Am Tage lvurde der Strvhsack zrisarmneirgeklappt, dw B.ttbretter Köstliche am Wandspalier. Am besten wählt man spatbluhende an die Aette gestellt, damit iifcr den barm befindlichen Tisch sonn. Q^vtcn Ist unpassender Jage und im rauhen Klima imrden dre 2 Bänke Platz war.- also nrMte der Tstch nach.s entfernt werden. s;8äumc lwn GnmMifluß heimgesucht, der Pfirsichbaum lxat Wre es mrt unserer Arbert bcstrllt war . Dirz nach 6 h I )fmc h c- ErZ-.,sMrrmlkheit, eine schwer zu bekämpfende Blatt- Uhr mormms trat die ^^rbettsgrub^ au ^ack^rn man wtbcc frmiffdl ^ un fwr Gegend sollte der Liebhaber nur Pftrsicl etwas warmen Kaste aus der Küche rmpmng-en battc. Brot hrerzu ^ Aprikosenbäume pflanzen, zürn Erwerb.lohnt.es stch aber mutzten wrr uns senken. So wlgtcn dann rn nrrze»st. keinessalls. Weit »richtiger als diese beiden fernen Obstarteu smo bis 7Vs llhr die anderen. Bis auf 1 wÄ t als Nahrnngsbäume die vielen und Barvetäten der Pflaume alles hercrns Mr Arbert. ^ter blt^urnck ^ ^gervo^mtd ^ ^r Zwestche. Statt eines Pfirsich- oder- Mrikosenl^aumeS L^mL^etwa 8M WÄÄ ÄÄ «to# b-K einen »mm« ober »netf»™. um die Wege zrmr Lager und in ihm zu festigen, denn man sarik * sa bis über die Knöchel in den Morast. Tie Schuhe tvaren natz, ** Der deutsche Kronprinz, der mit seiner .veeres- sowie Strümpfe und Unterwäsche teils feucht und zerrrisen. ^ niWc g€geit prächtigen feindlichen Ansturm die mittlere Front iegenheit zum Trockrerr nmr uns nrcht geboten. Man kam abendo gehalten hat, spricht in seurer KUndgebrorg für dre 8. Kriegsanler^ durchnatzt nack) Lmnse rmd so mutzte man auch morgens .mr dre ^ der Ausdauer rmd dem Löwenmut der deustck)en Truppen. Auch Ackett gelx'n Der englische Kommandant war ern richtiger in ^ ^isne- rmd Ehanrpagueschlacht häbeu sie voll heiliger Ueaer- Deutschenfresser, der die Gefangenen noch schlimmer un^ das durchgehalten, darnit il/rc Brüder im Olterr und Süde'.r Vieh zur Arbeit trieb. Der Lagervoritand reichte erues Dag es ^ße 'Erfolge erringen konnten. Tie grotzen E-ewartungen der eine Beschtverde an die Schweizer Gesandstchaft, em, dre ledoch ihrer gewaltigen FrühjahrSoffenstve scheiterten an d«n beim Kommandanten unberührt liegen btteb. Unstr Essen bestand Siegeswilleii deutscher Soldaten. Und wieder ist Frühling. Und un morgens aus Kaffee. Dazu kamen etn-a 200 Gramni Weitzbrot ^ ifen entwickeln sich heiße, blutige Kämpfe, »me sre die Welt noch und etwa 100 Gramm Ztvieback, meid* ani Albend vorl*r emp- tcW)t h,^ Aiich ttrer geht es zur Entscheidung! frd?t auch fangen und natt'irlich auch sofort aufgcgessen wurde, fnm ca i ... ■' .^ (sWvU datz man daun nrorg-ens mit leerem M> .. Um 10 Uhr gab es etwas heihar Tee. . . ^ ... wasser. Um 12 Uhr trat erne Dttttagspause mn. Es wurde Mais- . Z^chnet Kriegsanleihe! brei verabreicht, toelcher nur nstt Wasser ohne irgendwelche Zn- Invaliden-Versicherung. Der Kriegsbeschädigte Laten Mbereitet war, aber doch mit Gier verschlungen wurde. ! ^ ^ ^ deni rechten Arme völlig erblindet, während das link Um 12V 2 Uhr wurde die Arbeit wieder ausgenommen. Die ^ ^ ^ Sehfähigkeit wesentlich beeinträchtigt ist. Er wurde Posten selbst kümmerten sich um !uns lvenig, nur Sergeanten, die wm Militär als völlig dieiistuntauglich entlassen und ihm d<^u beauftragt lvaren, trieben uns hin und wieder zur Arbeit dm Reelle von 90 Prozent zu gebilligt. R. stellte auch Antrag aut an. Wenn einer errvstckst nmrde, datz er ferne Arbeit ruhen Invalidenrente, erhielt aber nur die .Krcriivenrente, weil die Landes- lietz, um etwa Atem zu schöpfen, wurde mit 14 Tagen Arrest v<^stchbrungsanstatt der Msticht war, i>atz nickst dauernde sondern Wasser und Brot, sowie Mr unbezahlten ArbeitÄerstung beftratt. I v o r ü b e r g e h e n d e Invalidität in Bettacht komme. Gegen Um 5 Uhr wurde Feierabmd geinadst, wid wir waren immer froh, ^^en Bescheid legte 'der Versicherte durch Vermittlung der V e r - lvenn wir den Rückzug mitteten durften. Es wurde rmedec kNZahtt ^pnpetenberatstngsstelle Berustmg ein, lvvvauf durch und heimwärts ging es. An dem Tore des Lagers iimrden wrr von Oberversicherunqsamt iunhnials ein ärztliches Gutachteii über 3 oder aar niehr Ostizieren, ebenso Sergeanten mw Korporalew I ^ Gesundheitszustand des R. nngeholt wurde. In diesem Gut- nochmaS gezählt. Ich habe sogar mehrmals beobachtet, ^rh uns I wuüde zuni Ausdruck gebracht, datz der Versicherte überlMupt 14 Mann oder noch mehr zählteir, und bis sre schlutzllch serttg l^^ imefy; invalide im Sinne der RVO. sei und die baldige Eirr- waren, war entweder einer zu viel oder einer zu wenig; gestammt stbllung der .Krankenvente empfohlen unter besonderem Hinweis darhatte es me, nreistens geschah dies durch allerln ^>c^rze unlenw- ^ ben Versicherten jetzt in der Krregszeit mrt ihrer jSä So wurden wir dann auch im Lager etliche Male gezahlt, ^gemeinen Nachfrage nach Arbeitskräften leichter sei, eine fernem bi« die Arrzalst endlich gestimmt hatte. (Ich glaube, m entern I Zustand entspveche-nde Arbeit zu finden, als später, deustchen Gefangenenlager kann dies nicht Vorkommen., Demgegenüber machte der Vertreter!des Versicherten in der Ber- An der Posthütte hing die Pateüiste aus. Wohl dem Muck- ^^ndlung vor dem Oberversicherungsamt darauf mlfmerksam, datz gchen, der daraus stand. Tie anderen zogen mit eirrem enttMächten ^ Februar 1916 bis Snmner 1917 dauernd in ärzttichec Ve- Gestchte äb. Vielleicht wurden sie hui-ch ern Brreschen ans bet ^ Ein Versuch, seine frühere Tätigkeit wieder Hickmat für diese Enttäuschung enstchädrgt. Von reber ÖUttc begab ^„f^uuehmeii, hrbe zur Verschlirmnerrmg seines Leidens geführt, sich dann einer zirr Post, um etiva vorhandene Bri^e abztcholen. in ber letzten Zait die Augeneirtzündimg rricht so oft miittete, die dann von dem Empfänger drei- bts vrerinal burchgeteicm wur- ^ ^ ^ rtl ^noÄ) darin, datz der Versicherte seinen früheren den. lim 6 Uhr ertönte dann das Zncheil zum Essetiholen nnv Veruf vöÜig mstgegeben und bei imgünstiger Witterimg zu fraufc schnursttrrcks ratuile einer zur Küche und kam dann mrt erneut bleibe. Weiter wurde daraus hin gewiesen, datz es besonders an Mnchr voll dünner Reissuppe zurück. Es schtneckte aber, dmn me ten Beschäftigungen mattgelt, weil die Nachfrage nach der- Mbeü da drautzen hatte den Hlunger gefördert. Um rtchttg | artiaert Arbeitsgelegeitheiten besonders gwtz ist. Außerdem müsst M wevdmt, hätte man jedoch drei- bis viermal sovrel bekommen ^ ^ ^r [einen früheren Beruf nusgegrchen habe, Gelegenheit erhat- «LGen. Die paar freien Stunden wärmt schnell dahin. Ste wur- ^n, für einen neuen Bettst rnnztsternen: es sei deshalb nicht voraus- ^n vertrieben durch Briesesckiaeibett oder sonst dergletchen. .Man > ^sthm, wann R. tvieder in der Lage sei, das für ihn matzgebende begäb sich auch schon früh ztrr Ruhe. Vierzehn Tage arbeiteten!! ^ verdienen. Das Oberversicherungsamt trat dieser wir an den Wegen .des Lagers, dann wirtde wls eine neue Arbeits- Uussasfung, entgegen dem ärztlichen Mttachten, bei und verurteilte Mttr Mgewiesen. Sie lag jenseits am anderen Ufer des Sees. LandesversicherungÄrnftalt zur Zahkung der Invalidenrente Schönes Wetter hatten wir bis dahin nvck> nicht Fvrllvähretch Kvankenrente). wttr es regnerisch und stürmisch. An einer kleitten Landungsbrücke Geflügelzüchter, Vorsicht! Int Oktober 1917 erwarteten morgens emige Vdotorboote mit Kähnen, die früher als ^ sich eitt angeblicher Hians Hagen aus Berlin, Gnbener Stt. 32, Rettungsboote gedient hatten, im Schbepptait. Tie Boote witrdmt ^ Geflügel presse zur Lieferung Vcni Kleie und Akazien samen ge- vvllgepfvopft mit etwa 60—70 Monte Tie Ueberfahrt gestaltete qtn Bewein za blung des Kaufpreises. Er sttick das Geld ein, lieferte ßch st ln gefährlich, da durch heftige S-tünne der See sel/r unruhig! aber keine Ware. Nachforschungen erbrachten, daß er in der war Trotz Protest von seiten nttserer Vorgesetzten mutzten wir lGubener Straße dort ein leeres Zimtner cwntietet hatte, lediglich hrwibersahnen. Tie Boote wurden dmtn von dett Wellen hin- und irm tnc für ilm bestintmten Sendungen dort dt Empfang zu nehmen, hergewon'en. Mich ttundert harte noch, datz nichts passierte. ?ll>ends Es scheint nicht crusgejchlossen, daß er jetzt tmter anderem Namen iä»och kam es den Engländern nicht sv genmt daran' an, um welche anderer Stelle aus den Schwindel in ähnlicher Weise iveiter- Zeit wir nach Hause kamen. Entweder wavm die Motorboote nicht ssthrt. Löer über ihn Auskunft zu geben vermag, oder auch mit ihm da oder ider Motor funktionierte nicht, irgend etwas war immer. Berührung statrd, wolle dies der .Hmtdwerbnberattrngsstelle des Wir wärmt ungefähr 800 Mann, die hier an dieser Stelle arbei-1 Ortsgewerbevereins Gießen mitteilen.. tet^n. Dvefenigen, die bereits übergesahren tvcrren, mußtet auf Landkreis Girtzen. die anderen tarrtm, «s dmckte regnen, wie es wollte. So wurde I ^ e Bersrod. 9. April. Unsere Gemeinde löste bet der es denn schlieUtch l'h—S Uhr, bis wtr am Lager Milangteu Brennholzverstetgernng ruttd 26 000 Mk., der Gesantterlös für So ging es Dag für Dag. ^ch rmmer wurden^ unsere 5 er- Brerut- uttd Nutzlwlz wird sich aus über 60 000 Mk. stellen — Zur risstnen SckAche und Wasche vmtt EnHander ntcht erseht. Man kam s Kriegsanleihe zeichnete die Getneinde 10000 Mk. Die Schule ~ "" "" """ - brachte durch .Kriegssparkartmt 2300 Mk. zusammen. ** Grv ßen-Buseck, 9. Mnil. Dt? Spar- uttd Vorschuß" Akt ien - Gesell schast Gvotzen-Duserk zeichnete l00 0(X) )Nark zirr 8. Kriegsanleihe. !--! veistn-Nnssa«. mr. Frankfurt a. M>, 9. April. Die Gesellschaft für eine für das Frankfurter .Kunstleben hervor- Vereine smtt, worin folgender Beschluß gefaßt wurde: Der Beztrk Oberhcssett des Westdeutscheit Spielverbandes nimmt du stlt Begtnn des Krieges ruhenden Verbands spiele wieder auf. Die erneu Mmrrv- schäften des B. s. R. v. 1900 Gießeir. des T. E v. 190v imb des- B. C. v. 1910 Wetzlar, sowie des F. B. v. 1917 und des F E. „Germania" Marburg spielen dt A-Klasse. Die zwetlen Mannnba^ ten dieser Vereine, mit Ausnahnte von F. V. v. 191 ( spielen iit b-Klasse. Der Spielplan ist folgender: 5. Mat l 1. B. E. v. 1910 Wetzlar — F. B. 1917 Marburg, in Wetzlar. 2. F C. „Germania' Marburg — F. E. 1995 Wetzlar, in Marburgs V. ]. R. v. 1900 Gießen spielfrei. 12. Mai: 1. B. f. R. v. 1900 Gteßen B. C. v. 1910 Wetzlar, in Wetzlar. 2. F. B. v. 1917 Marburg - F. C. „Gerntania" Marburg, nt Marburg. Platzveretn: F. V. v. 1917. F. C'. v. 1905 spielfrei. 19. Mai: Der Tag ist als Psingstfeiettag ohne Spiel. 26. Mai: 1. F. B. v. 1917 Marburg i V i. R. p. 1901) Gießen, in Gießen. 2. F. E v. 190o Wetzlar B. C. v. 1910 Wetzlar, in Wetzlar. Platzveretn: B. E. v. 1910. F. E. „Germania" Marburg spielfrei. 2. Juni: l. V. f R. v. 1900 Gießett — F. C. „Germmria" Marbttrg, in Gienen. 2. F. V. v. 1917 Marburg — F. C. v. 1905 Wetzlar, in Marburg. B. C. v. 1910 spielfrei. 9. Juni: 1. F. C. „Germmtia" Marburg — B E. v. 1910 Wetzlar, in Marburg. 2. B. f. N. v. 1900 Gteßcn — F C. v. 1905 Wetzlar, in Wetzlar. F. B. v. 1917 Marburg! spielfrei. — Es wird nach den Regeln des Deutschett Fußballbundes unt die Bezirks Meisterschaft gekämpft. Jeder Steg wiri> mtl 2 Punkten, eilt tmentschiedenes Spiel mit einem Punkt und erne Niederlage mit 0 ^mtkten gewertet. Jeder Spieler, welcher sich an diesen Verbatte-.-, melen zu beteiligen wmtschl, mutz dem Verband vorher gemeldet werdet!. Zu diesem Zlveck niutz ^unbedingt bis spätestens Samstag 13. April folgende ichrntttcist Angaben in den Briefkasten des Vereins (in der Wirtjchafk Bogt, Sonnensttatze) eingcworsen haben: 1. Name 2 Geburtsdatum. 3 Gehörte welckiem Verein und welcher Mannschaft an? >. Genaue Adresse. 5. Als was wünscht er zu spielen (wenn mögltch, mehrere Angaben)? 6. Kann er voraussichtlich an allen L-Prelen terl- nehmen? — Für Samstag dett 13. April, abends 8 1 /* Uhr, hat der Verein in seinem Vcreinslokal eine autzerordentltck^ Gmeralver-, santmlung angesetzt. Alle Spieler, die sich, an den Verbaues,vielen beteiligen wollen, l)abcn utlbedingt zu erscheinen. Das Erichetnetr von Spielerit, die dem IVerein nicht angehören, sich aber m Gtel^n mishalken, ist dringend erwünscht. 0ermL?chtes. Verhafttmg eines Raubmörders. K P St. Ingbert, 9. April. Vergangenen Tounerslag nachmittag wurde im Wälde Mschen dent nahen Orte Nett »veiler und Dudweiler die 40 Jahre alte Händlersehefrau Triem ans Nettweiler ennordet und eines Barbettages voir 320 Mark beraubt. M Täter kam der 28 Jahre alte Fabrikarbeiter Friedrich, Wagnep crns T^üdweiler in Bettacht. Als er am Samstag abend mittellos vorsprach, wurde er, -obwohl die Poltzet noch keine KmntitA hatte daß er als Täter in Betracht kommt wogen seines allgemein verdächtige Auftretens sestgehalten. In der Frühe des ge'.ttigerr Tages eingel-end vernommen, gestand er dann, der Täter de- Raub-^ Tmndos zu sein. Den ganzett Betrag des raubten Geldes lxrtte er v.i zwei Nächten in Saarbrücken dnrchgebracht, so paß er bei seiner Verhaftung mM einmal ein Hemd mehr anhatte, sondern! dett Mz»tg auf der bloßett Hattt ttug. _ unserer Mitteilung über die Unterbrechung der Stromabgabe durch die Städtischen Elektrizitätswerke können wir nach Vorstellung bei der Kriegsamtsstelle bekannt geben, daß kein Grund zu ernster Beunruhigung vorliegt. Es müssen allerdings infolge des Mangels an geeigneter Mhle eine Reihe von Gwtzabnehmern zeitweilig abgeschaltet werden. Die zuständige Abteilung der Miegsamtssteile teilte uns mit. datz die Uotjlenliesernng gefichert sei, also keine Unterbrechung der StromerMgung einzutreten brauche. Demgemäß w:-rde es uns ermöglicht, den Tagesbericht der Obersten .Heeresleitung in üblicher Weife in der Stadtauflage zu veröffentlichen. Dag für Tag völlig dtmchnäßt nack, Hanfe. Viele wurden dadurch kvcmk. Sie mutzten aber trotzdem Mit zur dvrbettsftelle gehen. Wenn eirrtt nsthi völlig zttfammenbrack), bekam er kerne Sckwnuitg. Mitte Juli kam eine .KomMifsivn der Schweizer (Gesandtschaft in mnstr Lager. Wir atmeten alle auf. Man kmntte doch jetzt stme Beschwerden verbringen und diese hatten auch Erfolg. Wemt^^ aach das Essen nicht besser wurde, fo bekarnen »vir boci> letzt ^nd- Ä Der Ärt$ I ^nde Veveinigtmg, fofl mit snesnmg imiroe tu* wewmw. „TiriSS «niflt werden unter dem Namett „Neue Gesellschaft für K,mft und aus bvatment Manchester,.vff. I * ^Stteratur". Tie Veveimgimg beabsichtigt dw Förderung und Unter- büaner Mond konnten sie uns stützung flKc? Richtungen der moderne»! und alten Kunst, sowie die ' ^-E^ch wvcht maskteren. Ter Kontmandant wurde s ver zeitgenössiMn Literatur mit besonderer Berücksichttgung des sog. ,Hungen Detttschlands^^. X. H anan, 9. April Eine nachahmenstverte Einrickstung hat Hanauer Stadttheaters getroffen. Sie hat im seines Postens -enthoben. Der neue Kdmnrandant behandelte ttns wenigstes als Menschen, wodurch unsere Lage erheblich besser wurde Auch brauchten wir, wenn es M stark regnete, nickt mehr zu ar^ , SÄS ZächmmgHeM s-r «el ^iegs-nl^. ein (Fortsetzung folgt.) Aus Stadt und Land. Gießen, den 10. April 1918. Pflanzt Obftbäume. gerickstet und ge»vährt allen Befuchent des Stadttheaters, die im Theater Kriegsanleihe zeichnen, leinen oder ntehrere Freipkätze je nach der Höhe der Zeickmung. Gießen. 8. Mril. Sport- Fußball. Am Sonntag fand aus dem Platze von 1900 an den Auf einen leeren Raum — Pflanzt' einen Baum, — llnd pflege ^ Gietzener Vereins für Rasenspiele fern — Er bringt Dips ein. Dieser alte, richttge Spruch »vrrd »etzt ^^rdt ein Wettspiel dieses Vereins mü dem Marburger Fußball im Kriege oft und gent befolgt, weil man sieht, »vas ein Obstbaum' verein von 1917 statt. Kurz nach Spielbegimt erzielte Gießert das bei dett jetzigen 'hohen Obstpretsen einbrrngt. Häufig »vird aber ntckt I cr ft€ Tor, was aber dltarburg sofort ausglich. Marburg konnte der richtige Baum an den richtigen Ort gepflanzt: die Obstg-attung \[ m weiteren Verlaus des Spieles »wch zweimal der: Ball in das muß der Lage mtd dem Mmia angepatzt sein, im' anberen Falle Gietzener Tor bringen. Da die Gietzener Mannschaft nun aber zu bringt ber Baum nichts ein, sonderit bereitet uns rntr Aerger u»rd einem Zusamitlensipiel gckommeit itxtr, was anfangs fehlte, holte sie Verdruß Da die Preise für edles Obst, besimtders für Pftrsich und die beide»: Tore in 10 Minuten nach. So endete das Spiel unent- Aprikosen so außerordentlich hoch sind, so möchte jetzt jedermann schiedeit mit 3 : 3 Toren. Am nächste»: Sonntag wird die Gietzener an einem sonnigen Platze seines Gartens oder an der Hanswand erste Mannschaft vormtssichtlich m Wetzlar spielen. — Ber- einen Pftrsickt- oder Mrikosenbanm aiustlairzen. Man bedenkt aber ba nds spiele. Auf eine Msrage des Wc»tdeutschen Spiclvcr- nicht daß diese nur in südlicheren Gegetlden mit Weinllinta gedeihen, handes hin, ob der Bezirk Oberhessen spielfähig sei, um wieder Die ftischen Pfirsiche, welckie in Friedenszeittn in großer ?Renge an den Berbtrndsspiclen des deutschen Futzballlnutdes teilzunehmen, m den Handel kamen, »vuvdsn meistens aus Oberchallen, dcut süd-> fand eine Perscunmüwg der Bsttvtter der m Frage kouinte»iden Letzte TLacyrichten. (WTB.) Großes Sa uptauarlier, 10. April. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Zwischen Armeuliöres und dem La Bassse-Kan l grifft n wir nach starker Feuervorbereitung durch ArtiHkrie und Minenwerfcr englische und portugiesische Stellungen an und nahmen die ersten feindlichen Linien. Wir ümchten m. 6000! Mann zu Gefangenen und erbeuteten etwa 1ÖÖ Geschütze An der Schlachtfront entwickelten süft zu beiden Seiten der Somme heftige Artilleriekämpfc und erfolgreiche Jnfan- terie-efechte. Auf dem Südufer der Oise warfen wir den Feind auch Mischen Foteuüiray mw Brancourt über den Oise—Aisne- Kanal zurück. Osten. Finnland. Unsere in Hangoe gelandeten Truppen haben nach kurzem Kamps nnt bewaffneten Banden den Bahnhof Karis besetzt. Ukraine. Charkow wurde nach Kampf am 8. April ge- »wmmen. ^ Der Erste Generalquartiermeitter Ludendorff. Der Erfolg südlich der Oise. Berlin, 9. 9lpril. (WTB. Nrckstanttlich.) Ter d e u t s ch ei Teilangriff .südlich der Oise, der über den Flntz nndl seine sumpfigen ?ttedernngen hnr.w'g gegeit autzenvrdentltch starke, nattirlich? imd künstliche Verteidigungsstellelt angesetzt »var, hat itnrenhalb dreier Tage dea Fraap^osen ein rvichttges Gelände in rtmd 20 Kilometer Ausbreitung und 12 Kilometer Tiefe ent-, rissen. Bei dem unter geringe»: eigenen Verlusten durchNeführten; Angriffe erlitte»: die Franzosen atttzer der Einbuße von ntehv als 3000 Gefangenen äußerst schoere blutige Verlust?. Ter Er^ folg dieser Nebenoperatton läßt sich» erst bewerten, »venu mm: i>en ^Üamngewinn der vierittimtatige»: ertglische>» Uebermtterialscküacht in Flaitdern zum Vergleich heranzie»)t. Dort gelmrg os einer »m, gehe»nre»t brilischst Ueb.'rlegenlieit in der lcntgrn Zeit lediglich entert Raumgennnn vo»t 20 Kilometer Brette und sieben Kilometer Tiefe zu erreiche ,t imd damtt eilten strategisch lvettldsenj Landstrich von »mgefähr 200 Quadratkilometern Größe zu et* oben». Böhm Ermolli in der Ukraine. Wien, 9. Llpril. (WTB. dttrlMmtsich.) Nach Blättern teldungatz über»'.ahnt Feldmarschäll B öhm - E r tnol 1 i den Oberbrfedl übev die löslerreichisck-anügarischeu Trtlppen in der Ukraine Ein südslaurischer .Kongreß in Rom. Rotterdam, 9. April. Privatrelegramm. ^ N.u>» denk „Meuwe, Rotterdamscheir Courant" eriälwt der , Daily Lelegrapb" ans Rom vom 7. s>bvris: Eine An.zahl s üdsla v i scher A-b^ geordireter aus Fttankreich und England, der Sckvoeiz »tnd Griechenland ist hettte, in Ro»n zu einem Kongresse 5 it von Oes!erreich beherrschten ' Natimvalttätert eübgettoffen. Las Ziel ist eilte Uebereinkmtft znnscheit Jtalieitern, Strl>en, Südslaven, Polen, Rumänen und Tscheck^m. Zn de»t ftattzißi scheu Ber er, lern '»etwrt Franklin BouMon. Lluslän" stehe Jtournalisbrn sind ebenfalls ani gckomnrnt. Ter Kvngrrtz »vrrd »mztveifelhaft zil cntsti»nmigen Be^ Schlüssen kontnren. ist das grösste und aktuellste Filmwerk seit Bestehen der Kinemato- K J graphie. I a 8 p n t i n jeder sehen muss 2088a _:z Sonntag den 21, Aj’-pil 1918, nachm. 5 Fhr io der* ncnen Anla: Vortragsabend Nora Mengelberg (Berlin) „m (Schiller. Herder, Klopstock, P. Heyse, Andersen). Karten zu M. 3.—, 2.— u. 1—. sämtlich numeriert; Studentenkarten nur im Vorverkauf u. gegen Vorzeigung der Ausweiskarten M. 0 75: unnumeriert M.O.oOsindiu derMusikalienhdlg. v. Ernst Challier, Telephon 671. und abends an der Kasse zu haben. Kaffe© Astoria i von nachm. 4 Uhr ab Famiüen-Konzert Empfehle vorzügliche Torten und Waffeln. Cafe Amend Heute Mittwoch, 8 Uhr: Familien-Konzert _ jroäpema Sielen m\ Rstev Kresz. krausn-Opkertag. Oer VrtLrö ösntichsr FrEeaveresne veranstaltet am 13. Avril 1918 in ganz Deutschland einen E5ESE“ NotisnalenOpfertuH ===== befren Ertrag in -triegsanleiLe angelegt wird unb deren Hinken der Krieasfürlvrae überwiesen werden sollen. Das Ergebnis des Opfertages rn Gießen soll lediglich iirr idrestcner ktriegsbiuterdkielrene uermenöel werden. Gießener grauen belir alle mit! Ergreift freudig die Gelegenheit, Euren Söhnen. tWiinnevn, Vätern unb Brüdern, die ihr Blut für Euch dahin gegeben haben, einen kleinen Teil Eurer grosten Schuld ab^nrragen! Jede gebe an diesern Tage ihren 5dräfken i entsprechend willig. äieichlicb, wer in der Lage dazu ist, doch auch das gesegnete icscherf.'ein in willkommen. . Es ist Ehrensache, daß Keine fehle! Helft das Los derer erleichtern, die die schweren Blulomer gebracht haben. Gebt im Haus und auf der Straße und zeichnet bei den Banken: Bank für Handel und Industrie (Niederlassung Gingen) GeGerdrdani Gichsn Mitteldeutsche Lredltdant (Filiale Gießen) Mv SeMsspaUaise Gießen. Die sämtlichen Metzener Frauenvereine. Die Hauptversammlung soll Sreitag de» 12. Avril d. I., nachmittags 8'/, Ubr. im derzeitigen Geschäftszimmer des Zweigvereins i« der Me« Klinik. Liebialtraste, stattfinden, wozu die Ber- einsmitglieder hiermit eingeladen werden. Tagesordnung; L Bericht über die Tätigkeit des ZweigvereiuS; 2. Rech- nuugKablage Mr l917,- 3. Befchluhfaffung über Anträge des Vorstandes oder der Mitglieder,- 4. Borstandswahl. Gietzen, den 12. März 1918. 1906c Ter Vorsitzende: Wiener. Meinen verehri. Patienten zur gefl. Kenntnis, daii ich krankheitshalber Mittwochs und Samstags nachmittags keine Sprechstunden mehr haite. Zahnpraxis Lieh Dentist Zutt. 2115 Handeissdwle v. {*. Kermes, Giessen, Bahnhofstr.60, Tel. 1097. Das neue Schuljahr hat begonnen. Aufnahme in die Osterklassen noch bis Anfang Mai möglich. Anmeldungen täglich. Drucksachen frei. 26(M wieSchlafzimmer^peise^imnier, Herrenzimmer, Salons, Küche« sofort lieferbar 2357 Carl Stückrath, Möbelfabrik. An Großverbraucher Kreis- und Gemeindeverwaltungen,Schulen,Fürsorge- stellen, Fabriken oder deren Beauftragte liefere ich Holzfchuhe (Hollönciildie Klomben) aus Hart- und Weichholz, für Männer, Frauen, Schüler, Kinder. Heb» Dreier» &i»txfosmh Fcmrnf 273. Bekanntmachung. Während der Zeichnrrngsfrift der Achten Kriegsanleihe (18. März bis 18. April !. I.) werden bei unserer Kasse wieder die bekannten zu 5°/ 0 verzinslichen Kriegssparkarten zu 1 Mk.. 5 Mk. und 20 Mk. ausgegeben, die außerdem auch bei den nachbenamrten Sammel- ftellen der Pfennigsparkaffe erhoben werden können: Christoph Bieker, Lebensmittel-, Tabak- und Iigarrenhandlung, Neustadt 55. Peter Dinge!» Papier- und Schreibwarenhandlung, Lindenplatz 5. Julius Hsos, Schreibwarenhandluna. Bahnhofstratze 41. Heinrich 5ia!bfleisch, Lebensmittelgeschäft, Licbigftratze 71. Wilhelm Klee, Schreibnraterialienhandlung, Marktplatz 2. Fak.Maternus, Kolonialwaren- u. Delikatessengeschäft, Klinikstr.22. Wilhelm Möser, Iigarrenhandlung, Seltersweg 63. Auch bei den Svmmeiftellen auf dem Lande Kannen Bestellungen auf diese Sparkarten aufgegeben werden. Ebenso nehmen diese letzteren Stellen Zeichnungen auf die Kriegsanleihe entgegen. Nähere Auskunft bei den Herren Verwaltern der Sammelstellen. 1966D Gietzen, im März 1918. Bezirkssparkasse Gietzen. Gießener Paedagogmm Höhere Privatschule mit den Klassen Sexta— Oberprima. Unterricht nach dem Lehrplan der Gymnasien, Realgymnasien und Oberealschulen :: Beaufsichtigte Arbeitsstunden. Einjährigen-, Frimarrife- u. Abiturientenprüfung Schülerheim für etwa 100 Zöglinge. Anerkannt gute und reichliche Verpflegung. Drucksachen versendet kostenlos die Direktion Wilhelmstr. 16,Fernruf 2075,Gießen(0. Hess ) In den beiden Schuljahren 1916/17 u. 1917/18 bestanden 41 Einjähr., 6 Primaner, 5 Abitur. Basputin zeigt uns das wahre Leben und Treiben in Petersburger Hofkreisen. Raspatin ist zu einem ganz erstklassigen Drama iy ausgearbeitet. Bleibt aber nur 3 Tage auf dem Spielplan. Jeder kann Kriegsanleihe zeichnen, auch wenn er nicht über größere Barmittel verfügt, sobald er eine SCröegssanieibe- Wersisüseraiig bei M Bildes lÄMMWhWOW l-ß. ia Berlin eingeht. 23010 Neuzeitliche Bedingungen • Niedrige Prämie. Kostenlose Berechnungen und Auskunft durch die Direktion, Berlin NW 40, Kronprinzenuser 18 u. Subdirektton August Finke, Cassel, Friedrichstr. 1, fl. MIM Mefiuii&inp her Stabt (Si;gn. Beksrnrttmachung Alls bic Verorduung über ba-2 den Untemef>»terrt tarrrbrtfdjöftlirf»cr Betriebe für die Ernährung der S e t b ft. *i e r f o r g c r zu belassende Brotgetreide vom 21. Mär? 1918. abgedruckt im streisblati Nr. 39, vom 5. April 1918, wird 'Angewiesen. 26978 Gi e st e n , den 9. April 1318. Ter Oberbürgermeister (Leb ensm ittelamt f. Schuh - Versorgung. Am den 11. April eröffnen wir für jrmge £)amen, Frait®n und Mädchen gründlich bildende 16stiindige Tischdeck- und Servierkurse Tafeltfeekeas, Servieren, 14 vertsehießerce Arten ftervaetten- breefcen, ßpeiftenfoigcfür verschiedene Gelegenheiten und An- »tamlalehre. Zweck: 1. Zu wissen, wie man im Hause Veranstaltungen aller Art trifft, um sein Personal darin anleiten zu können. 2. Das zu erlernen, was in Herrschaftshäusern vorkommt, um eine dienende oder repräsentierende Stellung einnehmen zu können. Der Unterricht wird theoretisch, praktisch und fackgemäss mit den dazu gehörenden Tafelgerätschaften erteilt. Honorar: Tageskurs 20 Mark, Abendkurs 20 Mark. Hochachtungsvoll ««-« E. & S. Schuster 1 . Anmeldungen werden an das Büfett Hotel FÜrstenhof, woselbst Prospekt und Beterenzen aufliegen, höfl. erbeten. Unser Unterricht nimmt nicht 6, sondern 9 Tage in Anspruch. 1918 wird folgendes bekanntgegeben: I. . Neues SchuhUA'rk, dessen Sollte nrmdestens im Gelenk oder rn der Vorderfräche ganz aus Leder besteht, darf, auch wenn die Sohle mit Sohlenschonern oder mit Halb- sohlen aus Ersatzstoffen (z. B. m/s Holz) bewehrt ist, nur auf Grund von Schuhbedarfsschemen abgegeben werden. Tie durch Vermittelung der Stadt. Ältklstideritelle zum Barkauf kommenden getragenen Schuhe dürfen gleichfalls mir gegen Sck)ubbedarfsschern abgegclxm werden. II. Ti Ausstellung von Sch))hbedarisschinen für die Einwohner ver Stadt o.iesten erfolgt durch die StDt. Bellei'ungs stelle cLebensmiltelamt. Cf? 'ferne Hl - Für .v-eeres- und Marine-Angehörige, da Personal der ireillstlligen Krankenpflege und _ >i riegögefangene dürfen Schuhvedarfs scheine nich. ausgestellt werden. III. Ter Äclmhbedarfsschcin darf nur von dem Berechn tigten, auf dessen. Namen er ausgestellt ist. zu beut Er- lverb von Schuhtoert für den eignen^(>kbrauch genutzt werden! er ist nicht übertragbar. Ter Schuhbeb ans schein, der überall im Deutschen Mciche gültig ist, ha ic Gültigkeitsdauer von 1 2 M o it ater, voni Ta. der Ausfertigung an gerechnet! er gibt kein Recht auf Li> '.'rrmg der Ware. IV Einen Schuhb edarfs schki n kaun beantragen: 1. jeder Verbraucher, der nich' mehr als ein 'Laar gebrauchsfähige Schube oder Stiefel be'-.f.b deren Sohlen nn'rrdesstnö im Gelenk oder in der Bordcr- fläche ga.nz aus Leder bestehen. 2. sicher Verbraucher, der eine Abgabebescheruigung übergibt, durch die imchgeimesen wird, da st er - wer Paar gebrauche fällige rxövhe^ot>er Stiefek cutgelt-- lick oder imeutgeltstch der Sräd:. Altch ide stelle (Lebarrsmittelainstj abgegeben haw besinder sich unter dem abgegebenen Schuhwerk Üivdcr Schuhwerk > , so darf der SchuhbedarsSschein incr für Kindcrfeynhwerk ausgeserti^t werdeit Wer gemäst Ziffer 1 einen ^chuhbedarivschein verlangt, hat schriftlich wahrhcitegemäst zu versichern, daß er nicht mritr als ein Paar gebrauckrsfahiger Schuhe oder Stiesel besitzt oder zur Verfügung hat. Unwahre Versickerungen werden bestraft. Tie Richtigkeit der Versiehenmgen kann nachgermilft werden. V. In dem unter IV. Ziffer 1 cnväbnten Falle darf einer Person innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten itut ein Schnlchedarssschein erteilt werden. VI. I^der Scksiullbedarjsscheru nmst mit folgende, Aufschrift versehen fein: ^ ..Schuhbedarssschern der Reickssstclle tür Lchnyvev* sorgrmg. Gültig innerhalb 12 Monaten nach dem Tage der Ausfertigung." VII. I-eüer Händler, der Schuhwaren seilhält, ist verpflichtet. gegen Vorlage des ischuhbedarsssck>eins das ans den Scheinen bezeichnew Schuhwerk, solange er solches in seftnm Beständen Hai. zn den festgesetzten Kleinverkaufst vreisen abzugrbetk. Tie 2ll'gobe darf nicht von. anderen Gegenleisftmgeii als Geldleiskimgen abhängig gemacht werden. VIII. Die in der Zeit bis MM 1. Aprrl 1918 ausg e i^rtrgten Bezugs scheine aus Schuhwaren bllfiben für ihre bis Gültigkeitsdauer, jedoch längstens bis zum 1. Juni 1 rn Kraft. IX. Borftehrnde Bestimmungen treten sofort in Kraft. Gietzen. den 9.April 1918. 26Wö Der OberMrgermeister sLebenSmiLtelcwrts.