Nr. 82 -8. Jahrgang T« Oktz«rcr Re «schein! tüqttch, außer Sonntags. - Beilagen: Kktzener Familie nb fetter; lLreirvlatt für den Kreis Gretzen. VezuH5preir: monall. Mr. l.20, vierteljährlich Mk. 3.80-, durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. D!k. 1.10; durch die Post Mk. 3.60 viertel- jahrl. ausschl. Bestellg. bernsprech - Anschlüsse: sürdieSchristlcilunqllZ Lranlkurt a Verlag Geschaltsstelleöl * ' Uitittt «tten. Swillmgrrunddruck u. Verlag: vrühl'sche Univ.-8uch- u. Sieindruckere! R. Lange. Schriftleitung, SefchSftrftelle u. Druckerei: Schulstr vtenziag. 9. April 1918 pOstscheckrants: l. U686 Vanloerkehr: Gewerbedank Sieben Annahme von Anzeige« s. die TageSnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejedeBerbindlichkett Zeilenpreife: für örtliche Anzeigen 25Ps.,für auswärtige 30 Pf., dr Reklamen Mk. 1.—; bei Platzvor- schrift 20°/, Aufschlag. Hauptschristleiter: Au». Go eh. Verantwortlich für Politik ».Feuilleton: Aug. Goetz; Stadt und Land, Vermischtes u.Ge- richtssaal: W. Akeyer; Anzeigenteil: H. Beck; sämtlich in Gießen. von Coucy- vemreoen OT5.) GrstzeS Yauptyuartier, 8. April. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Av der Schlachtfront zu beiden Seiten der Somme blieb die Gefechtstättsteit auf Artilleriekämpfe beschrankt. Teil angrrffe der Euglärü>er im Walde von Hangard, der Fron zvstn bei Grivcsnes scheiterten unter schweren Verlusten. Auf dem Südufer der Oise zivaugen unsere Erfolge vom i>. April den Feind, noch in der Nacht vom 6. zmn 7. Teile ferner Stellungen zwischen Bichancourt und Barisis zu räumen. Gestern führten wir rmsere Angriffe fort und warfen den Feind nach Einnahme von Pierremand? und Folembray auf das westliche Ufer der Ailette zurück. Von Bichancourt an der Oise entlang zurückgehende feindliche Kolonnen lvurden vom Srordufer des Flusses von unserem Maschinengewehr- fener flankierend gefaßt und wurden unter den schwersten Verlusten zusammengeschossen. Die am Ostrande des Waldes von Couey rmd Wer Barisis vorstoßendm Truppen erstürm- ten den Bergklotz nordöstlich von Folembray und drangen bis Berneuil vor. Die Zahl der eingebrachten Gefangenen ha sich auf mehr als 2000 erWft. * Vor Verdun am Abend auflebender Feurrmmpf. * Nittmnstrr Freiherr von Richs^ifcn errang seinen 77. und 78.. Leutnant Wmkhoff seinen 23. Lustsirg. * Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff. * Der Abendbericht. Berlin. 8. April, abends. (WTB. Amtlich.) In Fortführung unseres Angriffes aus dem Südufer der Oise warfen wir den Feind uns seinen starken Stellungen auf den Höhen östlich von Eousyle Chateau. General Ludendvrff, der erste Generalguartier- meister, begeht heute seinen 53. Geburtstag. Wir leben in keiner Zeit, wo man aus solchen Anlässen rauschende Feiern rüstet, denn unsere Erwartungen und Spannungen sind immer auf den nächsten Tag gerichtet. Aber die iwch immer etwas verlängerte „Atempause" in den großen Schlachten, die im Westen ausgefochten werden — seit dem 3. April handelte es sich nur um lokale Vorstöße —, erhöht wieder das Interesse, mit dem alle Welt das einzigartige, einmütige, zielsichere und doch so geheimnisvolle und rätselhafte Zusammenwirken der beiden größten deutschen Feldherren beobachtet und näher zu charakterisieren sucht. Es ist so befreiend, daß zwischen beiden Männern sich niemals auch nur die geringste Eifersucht entwickelt hat; alle Besucher und Beobachter waren darin einig, daß hier eine seltene Ueberein- stimmung in Tun und Denken herrschte, und Hiudenburg hat immer wieder bei allen sich bietenden Gelegenheiten auf die Verdienste seines treuen Mitarbeiters hingewiesen. Und doch wird es einstinals von höchstem Interesse sein, die Verschiedenheiten aufgedeckt zu sehen, die in dem Zusammenwirken Hindenburgs und Ludendorffs zweifellos vorhanden sind, und die sich auch wohl in ihren Charakterzügen aufweisen lassen. Georg Bernhard, dem unbekannte Quellen zur Verfügung gestanden zu haben scheinen, gibt in dieser .Hinsicht bei seiner Würdigung Ludendorffs folgende Gegenüberstellung: „Man darf ihn wohl als das rastlose Temperament ansehen, üesjen sprudelnde Einfälle dem mtit der ruhigen Einsicht des Alters wagenden Feldmarschall reichstes Material zur Verfügung: und gleichzeitig als den klugen Verstand, der das, was schttetznch aus dem gemeinsamen Willen geboren roird, bis ins vnfclne puraroiüt und für die Ausführung vorbereitet. Nnp ganz, wernge wessen, wie oft vor dem Endergebnis die beiden harten Charaktere sich aneinander schleifen mußten, bis volle Nebercin- inmnnmg erzaelt wurde. lind mir, wer die bis aus den höchsten Posten reichende Starrheit der militärischen Befehlgewalt kennt, kann m vollem Umfange einnessen, welch großes Menschentum für dev. obersten Führer dazu gehört, seinem engsten Mitarbeiter letzte Entscheidungen nicht anf-uzwinaen, sondern sie als freiwillige Gemeinsamkeit ans sreuudsck-astlicher Beratung hervorgehcn zu Wie die politischen Auffassungen in das Verhältnis v'ndenbu«- und Ludendorffs Hineinspielen mögen, ist nicht ztl ubersehen. Vielleicht ^ist gerade hier, wo der Obersten Heeresleitung ein großer Teil'von Verantwortung erwachsen !K®J; Band bejonders stark, das die beiden aneinander- 'chließt. Ludendorffs 53. Geburtstag liegt auf freier Bahn; über hinderliche Trichterfelder der Politik sind wir hinweg- gedrungen. Der Reichskanzler Graf Hertling, dem in der Preise der Entschluß zugeschrieben worden war, vor dem Parlament in den nächsten Tagen eine große Rede zu halten, hat soeben erklären lassen, es sei von ihm nichts dergleichen zu erwarten. Es sei jetzt die Zeit der Taten, nicht der Reden! Wir haben bereits gestern darauf hingewiesen, daß Präsident Wilson in seiner neuesten Rede wieder einen seiner tüppichen Versuche angestellt hat, einen Zwiespalt zu konstruieren zwischen unseren Negierenden und unseren Mili-- tärsührern. Es trifft sich gut, daß heute dazu ein Ausspruch des früheren Präsidenten Taft mitgeteilt werden kann, der das anmaßliche, unsinnige.und irreführende Bestreben Wilsons abstreift und auf beit E t n st der Lage hinweist. Wie die neuesten Tiraden des „Menschheitsfreundes" in Deutschland gewirkt haben, dafür liefert der „Vorwärts", der doch gewiß nicht gern Helme aufstülpt und Säbel umschnallt, einen deutlichen Beweis. Das sozialdemokratische Blatt bringt in einem Aufsatz unter der Ueberschrift „Gewalt gegen Gewalt" folgende Schlußsätze: „Die Situation, die Wilsons Rede mit greller Klarheit beleuchtet, dijest unendlich ernste und entscheidende Situation ist durch eine Politik l-erbeigvführt worden, die nicht die der Sozialdemokratie war. Wer diese Situation ist jetzt da, und sie zeigt keinen puderen Ausweg als den baldigen vollen Sieg Deutschlands auch im Westen. Für ihn hat d^as deutscl-e Volk seine ganze Kraft eingesetzt, und die Verantwortung für den Erfolg liegt bei ,der militärischen und politischen Führung. Der Frieden, meint er so erzwungen ioird, wird eine venoirrende Fülle der Probleme zurümassen, er wird von neuen Gefahren umdroht sein mrd die Negierenden der Zukunft vor die allerschwersten Llufgaben stellen. Sec es, tvecm er wir kommt? Jetzt gibt es keinen anderen Weg zu chm als über den uns verheißenen militärischer: Sieg." Wir wollen hoffe:;, daß der militärische Sieg Deutschlands in keiner Phase mehr durch politische Erwägungen in Frage gestellt werde. Heute ist auch der Optimismus des „Vorwärts" etwas gewachsen, denn er schreibt: „Von allen Völkern, die von diesen: Kriege betroffen sind, hat das deutsche am wenigsten Ursache zu verzweifeln." Die Tage, in denen unseren großen Heerführern von manchen Presseorganen eine gewisse Opposition gemacht wurde, sollen, wie so viel anderes Unerfreuliches in unserer Kriegspolitik, versunken und vergessen sein. Wo solche Opposition jemals wieder auftaucht, kann sie nicht scharf genug verurteilt werden. Der öftervcichisch-ttttgarifche Tagesbericht. Wien. 8. April. (WTV.) Amtlich wird verlautüart; An der Südwestfront nichts wn Belang. Der Chef des Generalstabes. * * * Der Kampf in Finnland. Petersburg, 7. April. (WTB.) Reuter-Meldung. Deutsche Flugzeuge überflogen Helsingfbrs. Die russischen Kriegsschiffe verließen Helsingsors in der Richtung auf Kronstadt. # Petersburg, 7. April. (WTB.) Reuter-Meldung. Der Rat der Volkskommissare entschied sich dahin, dag die Landung der Den tschen in Hangoe Finlcmd angehe. Der Rat könne nicht eingreisen. Stockholm, 8. April. (WTB.) Laut „Dagens Nyhe- ter" machten die Weißen Garden in Tammers- fors 8 0 00 Gefangene. Die Noten Garden verloren 2000 Tote 1600 Russen verteidigten sich verzweifelt; sie sollen nach den Angaben mehrerer Korrespondenten auch ein weibliches Todesbataillon eingesetzt haben. Nach einem Telegramm an „Stockholms Dagblad" steht auch die/ Eroberung von Bjoernebor durch die Weißen Garden bevor. Erfolgreicher Vorstoß südlich der Oise. Berlin, 8. April. (WTV.) Die Franzosen, die südlich der Oise den Engländer vor kurzem ablösen mußten, hatten in der Oise und ihren breiten Sümpfen ein gutes Fvouthi'ndernis sowie in dem leicht steigenden Gelände starke Verteidigungsin öglich keiten . Einen aus gereich treten Stützpunkt boten die beherrschenden Hohen der Zwillingsberge und bei A m i g n y eine glänzende, stark ausgebaute Rückendeckung der sumpfige Wald von Eoucy. Dennoch konnten die Franzosen dem nach zweistündiger scharfer Artillerievorbereitung verbrechenden Angriff nicht standhalten. Der mannhafte Widerstand der vordersten Stellungen war bereits am Vormittage gebrochen. Das Tagesziel weit überschreitend, erreichten unsere Truppen die Linie der Bahn Chauny — Barisis — Gobain und stießen an vielen Stellen darüber hinaus vor. Die ae- fangerreu Franzosen äußerten sich aufs höchste erbittert über die Engländer. Sie hätten ihnen allzu früh zu Hilfe elfen müssen. Sie hätten ferner geglaubt, daß die deutsche Offensive mit Einsatz der Franzosen scheitern mußte, :cnd sind nun sehr entmutigt, daß auch sie dem deutschen Angriff nicht widersfehen konnten. Die Beschießung von Pari». Paris, 8. April. (WTB.) Meldung der Agenee Havas. Die Beschießung Pariser Gebiets durch das weittragende Geschütz hat am Sonntag ^viedler begonnen. Es sind feine Todesfälle zu beklagen. * Unsere Flieger während der letzten Kämpfe in Frankreich. ... B e r l i n, 6. April. (MTB.) Tie Kämpfe der ersten Tage diestes Aionats boten unseren Truppenflieaern reiche Betätigmrgs- moglMeitm, obwohl die meist ungünstige Witterung aü ihre Lerstungsfahlgkeit die höchsten Anforderungen stellte. Um bei unseren crsolgrcichpn Angriffen zwischen Somme und Luce-Bach sowie auf dein Wiestufer der Avre an: 4. April die Verbindung zwischen 6'l'lhrnng und Truppe zu gewährleisten, slivgen unsere Infanterie- U!w lieberumckancgsflieäer bei fast imunterbrochenem starken Regen teilweise m nur 10 Meter Höhe. Die Abwehr der fran-öfischen Angriffe zwischen Moreuil i:nd Montdidier am 5. AprU '.nurdr vvu 'unseren FlaMiegern durch kräftige Wäffenwirkung gegen die sernvncheir Ltt'.rnlttnippen und Reserven Nnrkuitgsvoll unterstützt Am 6. Llpril begleitete:: unsere Flieger den 'Angriff südlich d e r O r s e unter heftiger Beschießung des Feindes durch Llbwerfcn von Granaten und Bomben. Tie Ballons folgten der vorgehenden Infanterie :m Hochttansport. Ein feindliches Geschvader von acht Fnegern wurde zwischen Nvhon und Rotze nach Abschuß von vier Flugzmgen zersprengt. Tie Beute des gestrigen Tages bettägt 22 fturdlrche Flugzeuge gegen 9, die wir verloren haben. Rittmeister lörhr. v. R lcht hiofeu ist am Erfolg des Tages mit seinem 76. L:ege, sture alte Jagdstaftel mit 8 Flugzeugen beteiligt. Sie ruft danilt dw Erinnerung an die ruhmvollen Leistungen im dlpril vorigen Wahres zurück. Im ganzen hat der Feind damit seit Beginn der Durchbruchsschlacht 2b 1 Flugzeuge urrd 12 Ballons verlogen. Der Kaiser an General v. Linfingen. Stettin, 8. April. (WTB.) Der Kaiser richtete cm den General v. Lrnsingen folgerrdes L>andschreibeu: Mein lieber General v. Linsingen! Ich spreche Ihnen zu dem heutigen Tage, an welchem Sie aus pme 5 0 1 ahr: ge ehrenvolle militärische Dienstlaufbahn zurück bucken, meine herzlichstlar Glückwüttsche aus. Sie hadeir wahrend dieses langen Zeittaums in den verschiedensten Stellungen mi Frieden und irrsmrderheit jetzt im Kriege in treuester Pflichterfüllung der Armee und den: Vaterlcmde die v-orttesflichsden Dienste getan. Das Große, das unter Ihrer tatkräftigen planvollen Führung an der schweren Kampffront im Osten geleistet wurde, wird im der Kriegsgeschichte aller Zeiten seine Würdiglmg finden. Ich nehme daher gern Anlaß, Ihnen hante erneut meinen loarmen ^av.t und meine volle Anerkemmng hierfür dadurch zu betätigen, dcry ich Sie hiermit zun: Generaloberst befördere. Ich vev- blerbe Ihr wohlgeneigter Wilhelm I. R. Großes 5)cnlptgna:tier, 7. Llpril 1918. An den General der Jnsartterie v. LinsMqen, Chef des 1. Hannoverschen Inst Regts. Nr. 74, k la suite des Gren.-Regts. ,Mnie Fnedrrch Wühelm IV." (1. Poinmersck>es) Nr. 2. * »*. ' Elcmenceau über die Lage. Bern, 7.April. (WTB.) „Lyon Republicain" zufolge er- n vereinigten ^luswärttgos r.i‘ iw"-'/.r^, -..-..v.v ^.i;v »muuHl u; t. Ü ge UNd bic ^Menblnkllchen Opnattone.c. Eleinencecru gab zu, daß die Aufgabe Ar ANncrten mcherordentlich schwierig sei, aber.sie hätten ja glänzende Truppen. Deshalb habe er volles Vertrauen am den Ent>- ^i^^?Zsmrmiter Lo u * e u r gab sodann lange Erklärungen lab über den Stand der Ru,tt:ngen \o\m: über die Rolle jeder ein- zelwn Waffwgatttmg bei den fetzten Kämpfen. Li Loucheur bel^e Cs'kunöung! Das Vüterfenö käuisi Gürmr zeichnen!" Wer will zurückhleibeu?? - L). heißt es noch einmal vor Kriegsende. Mchi in den Kugelregen, nichi in den Granaihagel! Nicht zum kühnen Handstreich, nicht rr Kriegsanleihe .um alle Mann » r' i.' '"'A Im jiiremmäfctn, daß d-ie fteriteCboifl von Mnnstivu uni Kampfmitteln mul) in den lebten Monaten noch gestiegen ist. Pari-. 7. April. (WTB.) Meldung des Rsuterschen Bureaus. Mch dem „Echo de Parrs^^ besucht Ettcmcnceau gestern die englischen und französischen Heerführer. Bei der Durchfahrt durch AmicnS sicherte er wteÄer die Meinung, daß alles gut stände. * Die Haltung der Entente-Staaten. Moskau, 7. /Lprit. e, die Deutschen unser- Laut' überrennen zu sehen, so wünsche ich nicht, daß wir Deutschland überrennen. Frau Sno wkit sagte, die Entsckstießung nuterstüneut>: Wenn wir dieser Versammlung ein Motto geben ibllv-n. ist es dies: „Nieder mit Llovd George!" Das ist für n-.ici) ferne rliedorisck)c Phrase und ich hoffe, daß Luch ihr alle ihn stürzen wollt. Solange Männer wie Lloyd George an der Spitze stehen, ist für unser Land und die ganze Welt keine Hoffmrng. — Unter Beifall empfähl die Mdnerin, die Kandidatur Laus- downe für hert Premi e rm rnisterposden zu unterstützen, sofern sw, dieser für einen rei.nl ickren Frieden erklären sollte. Die Ent- sck»<ößuug wurde einstimmig angenommen. Kundaebuugcn in Amsterdam. Amsterdam, 6. Aprll. Heute nachmittag kamen hier rvegen der Lebensmittelnot wieder große Masseuansammlungen auf einigen Straßen und Plätzen der stureren Stadt vor. ES kam ziu Zusammenstößen mit Polizei und Militär. Die Kundgebungen haben aber vorläufig keinen ernsteren Charakter angenommen. Tüttischer Sieg am Jordan. Kon stantinopel, 6. April. (Agentur Milli.) Wie daS Kriegspresseanartier mitteilt, ließen gewiM Anzeichen voraussehen, daß dieGn g l äind er den Iord an in Richtung cnrf Aman überschreiten würden, um die Eisenbahillstne abzuschneiden, dre mit Rücksickst rrnf unsere Verbindung mit unseren Truppen rm Hedschas sehr nnchtig ist. Durch diese Operation wollten die Engländer »vahrscheinlich enj>gültig dir Gefahr beseitigen, die ihrem rechten Flügel drvlst, und die Beduinenstämme politisch beefflslussen. Feindliche CtrcknndmrgSabteüungllM gingen vorsichtig gegen den Fluß vor mrd gaben Versuchschüsse gegen unsere am Ostnser des Flrrsses aufgeswllten Batterien ab. Am 21. Mär^ versucküe der Feind den Jordan nördlich der zerstörten Brücke zu überschreiten, wlrrde jedoch daran verhindert. Am 23. März kehrte der Feind mrt überlegenen Krästan zurück und forcierte den Ucbergang an biefCT Stelle. Unsere schvachen Posten zogen sich gegen Sale zurück. Nach diesem Ulcbergcnrg marschierten die Engländer mit sehr überleg euen Kavallerie- und Jnfanteriekräfteir rasch gegen Aman mrd rückten in-chreiter Front in Richpmrg auf die Eisenbahnlinie vor. Nur an einem einzigen Punkte konnten sie jedoch die Eisenbahnlinie unterbrechen. Aman wurde durch eine kleine Sckxrr Trufipcnri heldenmütig verteidigt. Vom 27. bis 30. Mär^ wurden alle voui den Engländern durck^geführten Angriffe in glänzender Weise zurückgeschlagen und kosleleu jedeSmal, iramentlich bei dem Swrm am 30. März, dem Feind blutrge Verluste. Arrßerdem wurde erne englische Kia volle rieb rigade, die vorgeriückt war, um die englrsck>en Truppen wi decken, durch einige ESkadrorren mrserer Kavallerie über den Wadi Abied zurückgeworfen. Während dieses Zeitraumes kamen untere infolge des auf das Fünffache der gewöhnliche)! Leistung erhöhten Eisenbahnverkehrs! von 9Wrd und Süo herbei ge führten Trupven ihren Kameraden M Hilfe, die sich in ziemlich bedrängter Lage befanden. Oberst Essed Bey, der die Sittiiation richtig crnschätzte, besetzte mit seinon Truppen die nördlich Salt gelegnen Höhen und bedrohte aus' dieser Stellung nürkfam die Bcrbindrrngen des Feindes. Heftige aber vergebliche Angriffe, die die Engländer unternahmen, um uns aus dieser Stellung zu vertreibe)!, imirden, in Bajonett-- kämpfen unter schweren Verlusten des Feindes abgeschlagen. Unter dem Drucke imserer frisch herbeigeführten Truppen und infolge Gefährtnmg seiner rückwärtigen Verbindungen sah sich der Fnnd gezwmrgen, arn 1. April den Ziückzng gegen Salt aus stellen Gebirgspfaden arrzutrete)!. Unsere Truppen setzten dem Fci)id l-art zu. Am 2. April ging Essed Bey z u m A n g r i f f über, brach den hartnäckigen Wcderstand des Feindes beim Madi Abiad und eroberte Salt wieder, wo er die Verbindung mit den mrs Mchttnrg Aman Lammenden Truppen l-erstellte. Unsere tapferen Truppen, die ohne Rast die^Verfolgung fortsetzten, erreichten am selben Tage die Straße El Salt—Aetescn, obwohl der Feind Verstärkungen he ran ge führt hatte. Letztere wurden ge zwungen, vor den! wirksamen Feuer unserer Artillerie und den heldenhaften Angriffen unserer Kavallerie die, Flucht zu ergreifen. Luftgeschivader boinbardierten heftig das englische Lager sowie die Rückzugslinien. Ter Feind flückstete, da er seinen Plan gescheitert sah, in voller Auflösung gegen den Jordan. Unsere Führung und unsere Truppen, denen es gelang, durch ihre kräftige und unerrnüdliche Verfolgrmg den Engländern eine Niederlage zu zu fügen, die nicht ermangeln wird, auf die Stämme Eindruck zu machen, sind des höchsten Lobes nckirdig. Konstant in opel, 6. Avrll. Ter Korrespondent der „Ag Milli" in Damaskus telegraphiert: Än dem Kamps in der Gegend von Amman nahm auch ein deutsches Bataillon tapfer t eill * Der türkische Bericht. Kon ftantinvpel, 8. Llpril. (WTB.) Amtlicher DageS- bericht vom 7. Aprll. Palästinafront: In kühnen Vorstößen warfen mrsere Patrouille)! an verschllbenen Stellen der Front feindliche Postio- rungen zurück und drangen tief in die feiitdlichen Stellungen ein Ka u ka snSf r o n t: Bellrerseits dcS Wan-Sees in der Richtung KarS inachte)) wir weitere Fortschritte. — An der Küste stehen unsere Truppe)) vor Datum Banden gegenüber. An den übrige)) Fronten nichts von Belang. FrLedcnüvcrhanÄluugen Zwischen Rußland und der Ukraine. Moskau, 4. Aprll. (WTB.) Der Austelmß für die cmS- wärtigen Llngelegenl-eiten übermittelte am 3. April dem Minister- rat der Ukrainischem Volksrepublik in Kiew folgende Note: „In Beantwortung des Funkspruches vom 2. dlpril, der den Vorschlag des Ministervateö der Volksrepublik eittl^ält, FriedcnS- verharrdl)mgen einzuleiten, schlägt die Regierung der russische)! Re- publif. da sie durch das Ultimatum vom 21. Februar und durch den Vertrag von Brest gezwungen ist, einen Friedensvertvag.mit den) Ministerrat der krainifchen llollsrepublik zu säKeßen, Ms er- hiandlnngsort die Stadt Smolensk vor. Wir bringen als Ver- handlnngsbeginn den 16. dlprll l. Js. in Vorschlag. Was den angeblich zwischen serndlickM. Völkern gefMrten Krieg anbetrifst, lehnt das Kommissariat für auswärtige Angelegenheiten der Bol republik nachdrücklich diese Bezeichnung des blutigen Kampfes, der ^ sich in der Ukraine entwickelte, ab. Die Sowjetregierung in Mch-: lcrnd führt nicht Krieg gegen die Volksrepublik der Ukraine, gegenwärtige Kwupf spielt sich zwischen zwei Parteien des ukraini scheu Volkes -ab, und es kann sich nur )M die warme Symp-atltze 'handeln, die die arbeitenden Prassen Rußlcnrds in dieser traurigen Tragik — tragisch md>t nur für das ukrainische Volk aller)! — | «den Arbeitern und Bauern der Ukraine entgegenbringt st a n b verhängt. Die revolutionären Behörden sollen b e Vereidigung der Revolution gegen den Einsall der Jmperiattsten in die Wege lcll-en. . , , . Petersburg, 8. April. (Reuter.) Dre stlegrerung lntt t^n Kriegszustand in ganz Sibirien erklärt und angeordiret, daß ine ibirisck)eu Gourj'etö in aller Elle Abteilungen der Roten Arm« zu bilden haben, um den Japanern Widerstand zu leisten. Der Zeelrieg. Nrue U-Voot-Erfolge. Berlin, 8. April. Unsere U- Boote haben an der Ostküste Englands, im ^lernrelkanal und in der Jri- chen See neuerdings ftinf Dampfer und vier eugtische Fifcherfahrzeuge mit Zusaminen 20 000 BRT. v e r - enkt. Die Darnpfer waren ohne Ausnahrne benxrfsnet und tiefbelade-n, darunter ein besonders tverrvoller Fracht- darnphet von 6000 BAT. Gin Dampfer wurde aus starf gesichertem GeleitsZnge heransg-eschossen. Den Hauptanteil an den Erfolgen l>at Kapitüilleutnant Htrndius. Der Chef des Admiralstabs der Marine. Aus öem Reiche. Helffrich iibrr die achte Kriegsanleihe. Stuttgart, 8. April. >(W.B.) Hier sprach gestern nachmittag Staatsminister a. D. Tr. Helfserich über die achte Kricgsanleil)e. Er fül-rte u. a. aus: Lloyd George hat selbst rrnge- ahr allst Monate vor W!sbruch des Weltkrieges die !mbedingte dtoNvendigkeit unseres Miltt-arismus zugegeben, dem unsere Leinde heute fluchen mvd den wir segnen ^vollen. Die Freiheit der Welt hat Raum für England und- Deulsllstand, nicht aber für biritisck>e Weltl)errschiaft, die auch die .Knechtschaft der anderen ist. Wir iverdcn^ wie wir Rußland das Rückgrat gebvoclM! haben, auch in diesem Ringen Sieger bleiben. Englands Erfolge in den Kolonien, in Mesotwiamien usw. müssen ustr unter allen Umständen wiaxw zunichte machen. Es geht, wie der „Vorwärts^ kürzlich sagte, um des deati-chen Arbeiters tägliches Brot. Gnffvillig tstüt der Brate nichts heraus, mrd hier gibt es nur ein Mittel: den Sieg. Und dieser wrrd im Seekricgsgevict um England erkämpft !verden. Der Engländer ist zäl)>e und ec wird kämpfen, solange er noch einen Schimmer von Hoffnung ’tjat. Eine große Beranllvortuug aber tragen dü-jenigen, die diesen Hofffnmgsschimmer immer nsteder^ beleben wollem. Wilson hat in ferner neuesten Mde in Baltimore 'ausgerufen j Gewalt bis zum Aeußershen! Er svll sie haben, diese Gewalt bis zum Lleußersten. Lllier er wird auch die Vermttwortung vvr der Geslljichte und der dRenschheit ziu tragen haben. Gegenüber dem van Wilson erhobenen Vorwurf, Deutschland wolle ein Weltreich der Gewatt und der kommerziiellen Vorl*errschast aufbamm, entgegnet«! der Redner: Wir wissen, wo die Jnl-aber und Verteidiger eines sol- ä)en Weltreick)es zu suck)en sind mrd wer zur Ausrechterhaltung eines ■'Oldjicu Weltreick)es zu den Waffen gegr-ifsen hrt. Der Kuock>eufnrg«c des Hungers bedroht jetzt die Feinde. Die Schiffsraumfrage )vird iinmer brennender. Die Neubauten stehen zu den Versenkungen im Verhältnis von 1 :3. Zur Niederwerfung eines solchen Volkes wie des deutschen geirügt der dickste 5>eldbeutel nicht. Die Kriegskoiden unserer Feinde sind etwa doppelt so hoch als die unsrigen. Und dabei sind mrsere finanziellen Möglichleiten voll) keineswegs erfchöpft.^ Es geht jetzt um die letzte Entfäieidung. t\ Die hosmann-ßeier in Berlin. Das W. T. B. meldet unter dem 8. April aus Berlin über das! Jubiläum der TeutsllM ChenrisäM) Gesellschaft und die Geburtstagsfeier A. W. v. HtofmaimrS: > Tie Deutsche Cl-emffche Gesellschaft fererre yeuw vormrttag das 50jährige Jubiläum und dar hundertsten Gebrrrtstag A. W. v. H >o f m a n n s durch eine Fest» sitzrmg im Höriaal des Hoffnarrn^Hauses. Anwesend waren zahlreiche Ehrengäste, darunter Vertr.ster der Reick-s- und Staats- bel>örden, der Hochickmlen, der ReickMmter, der verwandten Fächer und der befreundeten Vereine und L>ertreter der Familie von Hvfmann. Ter Präsident der S^sellschick Wichel ha nS b.'grüßte die Anwesenden und gab einen kurzen Rückblick mis die l^ründrrngS-- zeck und die vorbildlich? EittWicklung der Gesellschaft. Kultusminister Dr. Schmidt jwdachte der Ndeisier der chemisckwn Fv» schung. die mit der Gesckstchte der (Z>e,ellschaft verknüpft seien^ einer lltefellfchaft,in der stets Tl)ovrie und Praxis, Wissenschaft und Industrie sich zusammengeftmden hätten. Die Gesellsck-aft sei durch ihre berühmten llZemisck)en Berichte mrd ihre Verosfenllichmrgen eine treue Hüterin aller Forfchungseegebuisse der Chemie «wwesen, welche jetzt im .Krieg HiudenburgS Schvert geschärft haben. Tor Kaiser habe mitten aus dem Schlackstendowner k-eraus der Gesellschaft gedacht. Ter Minister gab die verschiedenen Auszeichnungen bekannt. U. a. erhielten .den Roben Adlervrden jroeitec Klasse mit dem Stern jmb dem EillMilaub der Wirkliche Ge- heimerat Pwf. Dr. Emil Fischer in Berlin und den Roten Äbleeorden dritter Klasse nnt der Schleife der Diz,-Präsident der Ges.rllschast Prof. B. LepsiuS, den Cl)arakter als Geheimer Re» giernnaSrat der -ordentliche Pwf. Dr. stdobert P scharr und Pvof. Paul Jacobsvhn. Er schoß mit Glüll)vunsck)en für die zweite Hälfte des Jahrhunderts. ^ , Pgiof. Dr. Millstätter aus München weihte dem Gedächt» nis ?(dolf v. Bayers warme Worte. Prof. B. L e p s i u S sprach MiS- führlill) über Llngust Wilhelm v. Hofmmm und die Deutsche Chemisch Gesellsckmft Die Sitzung schloß mll eurem dreifachen Hoch auf den Kaiser. Das Vamvferunglück auf der Donau. Budapest, 6. April. Ter Uinfang des U l ü ck S., daS Die Zarenfamilie. Moskau, 7. Avril. (WTB.) Infolge der Ereignisse im fernen Osten wurde die 1lcberführu)m der kaiserlichen Familie von To bols k nach einer Stadt im Ura l gebiet beschlossen. Die Japaner in Sibirien. Moskau, 5. April. (WTB.) Meldung der P^rM^er Tclegr^avhen-Agentur. Tie ja pani sche n Truppen >dic in Wladiwostok gelandet worden sind, stehen unter dem Befehl des Admirals Cato. In einem Ausruf -an idle Bevölkerung gibt Cato befamit, daß die japanischen Truppen gefoyntvmT) seien, uni die Ordnung aufrecht zu erhalten. Moskau, 6. April. (WTB.) Meldung -der Petersburger Telegraphen-Agenttir. Ter vollziehende Hanptaus sch u ß Si biriens hat in einer Vollversammlung nach Erötterrungen über die Landung der Japane r in Wladiwostok folgenden Be- schlich gefasst, der sofort nach Wladiwostok als Mckstschrnur für das Verhalten der dortigen Behörden übermittelt wurde: Der vollziehende Haupbcrusschnß Sibiriens erhebt gege)i die japanische Landung in Wladiwostok Widers Pr n ch, die keineswegs durch die unbedeutenden Ereignisse, wie sie immer Vorkommen können, ge- rechffertigt ist. Tie Arbeiter und Bauern Sibiriens )verden jedem Versuch der ia.panisck)en Imperialisten, irgendeinen Teil Sibiriens zu besetzen, kräftigen W i d e r st a n d llnsten. Ter Slliutz der fremden Umertanen ist Ausgabe des örtlichen Sowjets, der Me Mitte! für seine Tnrchfühnmg besitzt. Das japanische Eingreifen träfst keineswegs zur Herstellung der Ordnung und Sicherheit bei, im besten Falle ist es überflüssig und unnütz. Tie Arbeiter und Bauern Si- Wirten6 werden alles tun, Um die Gegenrevolution nicht zu ^gestatten, das Land in Wirren z-u stürzen nnd die Interessen des Pro- Der! der Zusammenslvß d:r beiden o n a n d a m p f e rv p h i e" mü> 1 „T r ina" mmrsachd' (Siehe 2. Blatt), fft west größer, als rm ersten A)iglmblick an^rommen wurde. Die Zahl der Toten wird auf 50 bis 60 geschätzt und uran befürcht^, das auch diese Zahl vielleillst noll> üverschrstten werden wird. Gewißheit tvird erst dann erlangt werden, lvenn es gelingt, den cpefintfenen Teil der „Trina", ans dem sich angeblich zahlreiche Fahrgäste wr Morgengrauen nu tiefsten Schlaf befaiiden und sich dal-er nicht retten konnten, zu heben. Die Katastrophe nmrdc daimrch verursacht, daß die „Sophie" so heftig mit der „Drina" zusammeristieße ^ß füll der Bng in die „Drina" hinei'nbohrte und ein Leck verursmÄe, daß das Sinken des Schiffes znr Folge liatte. Ter Kapttän der ,„Drina" hatte sovi.el Geistesgegenwart, Rückdampf zu Vmmnan- dicien. Dadurch l-at sein schver l*eschädigtes Schiff bis mp eouge gileler ans Ufer gelangen können, wo die Fahrgäste ansgeMM wurden. Tie Direktion der Dmiau-Dampf,llKffal)rts-(^'tellschaft gibt zu, daß die Katastrophe durch sträfliche Fahrlässigkeit vev- ursallst nmrde. Die UntersuckDing soll feststellen, welll)es beiden Schiffen im falsckmi Falirwasser fnbr. von letateat!? zu verraten. drückt. Ueber ganz Tie Gegenrevotutton wird unerbittlich tev* Sibirien ist der Belage ru ngs z u ^ Aus Stcs-t nnd Crtwfc. Gießen, den 9. April 1918. ** Amtliche Personalnachrichten Der Großherzog hat am 6. 'cktnil die Bureaugehilsen Adolf R ü ff er zu Laulerbach, Heinrich Müller zu Schotten, Hermann Scholz zu Mainz, Wilhelm R i ch t e r zu Bensheim, Matthi>)S G n m b e l zu Wvrms, Hermann Weidmann zu Erbach und Jol>ann ckteorg Schüllersmann zu Gießen mit Wirkung vvni 1. April 1918 an zu Kreisamtsgehilfen, und am 3. Älpril deu Max L i n d n e r aus Erlangen zum Werckmmstei- an der mechanisck>-teck7nischen Material- prüsungSanstalt der TeckMsckM Hvclffckiule zu Darmstadt, ebenfalls mit Wirkung vom 1. April 1918 an, ernannt. ** Vortrag. In der Neuen Großen Aula der llniversität hält am Samstag ben 13. i)lpril VizejeldNTebel Heinrich Geißler einen Dortraa über seine Erlebnisse, Vernrtellung und Flucht aus fvanzzöfischer 0)efangensck>aft ftn Herbst 1917. Näheres siehe ^knzeige. lfoi\vcvfitäi**VLcicbviCbtctt. Berlin, 8. ?lpril. (Priv. Tel Die „Bvffische seittmg" meldet aus Leipzig: Der Archen Historiker Gel)- fessor I). Albert Hanck ist hier im Aller von 72 Jahren gestorbM. Statt besonderer Anzeige. Gestern morgen 4 Uhr entschlief sanft nach schwerem, mit großer Ge- duld ertragenem Leiden meine innigstgeliebte, unvergeßliche Frau, unsere herzensgute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Elisabethe Rau geb. Weimar im 60. Lebensjahre. t In tiefer Trauer: Jakob Rau, Or. Lokomotivführ. Gust. Pfeifer u. Frau geb. Rau Karl Rau und Frau geb. Weber Heinr. Müller u. Frau geb. Rau Friedr. Rau und Frau geb. Veite Mariedien Rau Fricdr. Kopp u. Frau geb. Rau und 6 Enkelkinder. Gießen (Weserstraße 7), Kölzenhain, Aachen und im Felde, den 9. April 1918. Die Beerdigung findet Donnerstag den 11. April, nachmittags 3Vs Uhr, vom Neuen Friedhof aus statt. Bekanntmachung Vom 1. April 1918 bis boijin 1919 hat die Kamrn- reinigung augfcfl> tu Ijrrti: Kaminfeger Wilhelm Keil m dem südöstlich der Straße von Frankfurt imch Marburg delegenen Stadbreil, Kaminfeger Georg Keil in dem nordwestlich dieser Straße bclegenen Stadtteil. Gießen, den 3. April 1918. 2654B Der Oberbürgermeister. I. B.. K r c n y i e n. Bekanntmachung. Die durch den Tod dcZ Kaminfegermeisters Karl Zwesch sreigewordeuc Stelle eines K-ehrbezirkes ist dem Zdaminfegermrister Georg Keil in Gießen übertragen morden. Gießen, den 4. April 1918. 2655B Der Oberbürgermeister. I. V.: K r e n - i e n. Höchstpreise für Brenn- und Heizstosie- Ans Grund des Gesetzes betreffend Höcli«stpreise vom 4. August 1914 inrd der BekamttmackMig über die Aen- jdernng des Ostffetzes über Höchstpreise vom 23. März 1916 setze ich im Nachstehenden die Höchstpreise für Brenn- imh Hei-stvffe fest. Der Preis iür den Zerrtner darf nicht srbersteigen: bei Fettnußkohlen I und II 2,60 Mk. ,, Fettnußkohlen III und IV 2,55 „ „ Fettstuckkohlen und bestmelierte 2,60 ,, Gisorm- und SteinkvhlenLriketts 2,65 „ „ Anthrazit, beste Marken 3,45 „ „ Anthrazit, andere Marken 3,35 „ „ Zechenkoks, Brechkoks I und Gwbkoks 3,10 „ „ Zeckjcnkols, Brechkoks II 3,20 „ „ Braunkohlenbriketts 1,80 ,, „ Gasgrobloks (ab Gaswerk) 2,40 „ „ (^sasnußkoks (ab Gaswerk) 2,60 „ Vorstehende Preise verstehen sich in vollen Fuhren ab Eiseirbachnvagen bis vor das Hans deS Käufers. Zuschläge dürfen erhoben werden: 1. Für das Eimverfen des Brennstoffes von der Straße in den Keller 5 Pfennige für den Zentner. 2. Für das Einträgen des Brennstoffes von der Straße in den Keller 10 Pfennige für den Zentner. 3. Bei Lieferung in Säcken oder Körben bis zu .Höchstmengen von 15 Zentnern ab Eisenbahnwagen bis in den Keller 20 Pfennige für den Zentner. 4. Bei Abholung von dem Lagerplatz des .Kohlenhändlers bis zu Höchstmengen von 15 Zentnern 10 Pfennige für den Zentner. 6. Bei Lieferung in Mengen von mehr als 15 Zentnern ab Lagerplatz des Kohlenhändlers bis vor das Haus 20 Pfennige für den Zentner Kohlen rnrd 30 Pfennige für txm Zentner Koks ab Gaswerk. 6. Bei Lieferurrg in Säcken oder Körben bis zu Höchstmengen von 15 Zentnern ab Lagerplatz des Kohlenhändlers bis in den Keller 40 Pfennige für den Zentner. Alle Brenir- und Heiz-ftosfe sind nur nach Gewicht Ku verkirufen. Union-Bril'etts können bei Llbirahme bis M 50 Stück (etwa 7* Zentner) für 2 Pfennige für das Stück verkauft werden, wenn der Känfer eine Beschci- nrguna der Ortskohlerrstelle vorlcgt. Mit Gefängnis bis zu einem Jahre und mit Geldstrafe bis zu zehntausend Marl oder mit einer dieser Strafen wird bestraft, wer die festgesetzten Höchstpreise überschreitet und tuer die Auffordenurg der zuständigen Behörde Mm Verkauf von Brenn- und .Heizstoffen, für die Höchstpreise festgesetzt sind, nicht nachkmnmt. Die Höchstpreise treten sofort in Kraft. Gießen, den 6. April 1918. 26536 Der Oberbürgermeister. I. V.: G r ün e wa l d. Holzverfteigernmg. tm Lieber Stadlwalde Donnerstag den 11. Avril 1918, narb Zusammenkunft oormittaa^ 10 Uhr. auf dem Burkhardsselder Weg an der Ntcderbessiuger Schneise in den Distrikten Krepvelwald und Lange-Buchcn: Scheiter: Buchen 120 Rm., Eichen 7 5Rm.; Knüppel: Buchen 115 Rn,.. Eichen MO Rin.: Stöcke: Buchen 70 Nm., Fichten 130 Nm.: Neisig-Wellen: Buchen 1200 Stück, Eichen 1600 S'ück, Fichten 1200 Stück. Nutzholz: Eichen2Rm.: Fichtennutzreisig: tVRin. Lich, den 3. April 1918. 2«53 Bekanntmachung. Die im März 190 t geborenen Landsturm- Pflichtigen der Stadt Gießen müssen sich am 15. April d. I.. vormittags von 8 bis l2 Ubr und nachmittags von 2 bis <» Uhr, im alten Ratbauü am Marktplatz zur Laudsturmrolle melden. Auswärts Geborene haben bet der Anmeldung ihren Geburtsschein vorzulegen. Gießen, am 4. April 1918. 25318 _ Ter Oberbürgermeister: Keller. Großberzogliche Bürgermeisterei Lich. D ö r m e r. 26138 Holzversteigerung Am Do nerStag den 11. dS. MtS. vor»,. il 1 / 4 Uhr kommt in Bonbadcn (Wirtschaft Gerlh> »loch zun Verknus: Gemeinde 5trastiolms, Distr. Ober der (Äemeindeheck. 4 Eichenstamme l. Kl. 10,60 Fstm. \ ~ , 0iSlV . ... 3 „ 2. SH. 5,77 Fstm. > Schneidiiamme für 1 „ : ä ML 0,37 ftflm! f Schrom-r u. Glaser. 2 Nm. Eichennntzholz, .Küserhol». ^ Gemeinde Kröffelbach, Distr. Hageltriesch. i Eichenuamm 1. Kl. 2,08 Fstm. l Schreiner-u. Glaser- 4 Eichenstärniue 2. u. 3. SU. 2,69 Fstm.s Holz Herr Förster Näßen zeigt das Holz auf Wttnsch vor- Schivalbach, den 7. April 1918 2667D Der Bürgermeister: Hurtet. Hslzversteigernng in der Königlichen Oberförsterci .Krofdorf. DicnStag den 16. April, vormittags um 10 Ubr werden zu Fronhanieu a. d. Labn in der Wirtschaft Schneider aits dem Königlichen Forste Salzböden und Teilen von Waldbaus inciitbietenb versteigert: Nutzholz: Eiche: 32 Derbstangen 2. Kl. 10 Nm. Schichtnutzholz 1,25 Mtr. lang 3 „ „ 2,50 „ n Buche: 14 „ Schichtnutzholz Birke: 1 Stamm — 0,36 Fesim. Fichte: 4 Stämme 3. Kl. — 9,6.5 Fstm. 700 Derbstangen 1. — 3. Kl. 100 Neiserstangen 4., 5. Kl. Brennholz: Eiche: ea. 80 Nm. Scheit und Knüppel f HOO ff *H 6 i [ c v Buche. n 900 „ Dckeit und Knüppel 3090 „ Reiser Weichholz und Fichte: 6 Nm. Knüppel. 20 Nm. Reiser. Auskunft, insbesondere über die bereits verkauften Holznumrnern, geben die Beamtelt Hegemeister Schulz in Salzböden und Hegemeister Praß in F-orsthauö- Waldhaus. I2G6LD] Der Königl. Oberförster Holzvsrsteigsrnrrg. ES werden versteigert: 1. Montag den 15. Avril lsd. I. aus den Distrikten Grauwinkcl. Koppe. KlüSgesrod, Pfaffenloch, Göbeln- rödermnnen und Bettenwald: Stänime: 6 Eichett — 2,25 Fstm., 7 Fichte — 1,48 Fstm.; Derbttangen: 42 Eiche = 1,97 Fstm., 155 Fichte *= 11,99 ftftm.; Reisstangcn: 11 Fichten --- 0,14 Fstm.Rm. Scheiter: 220 Bucke, 12 Linde. 14 Kiefer, 12 Fichte: Knüppel: 155 Bucke, 66 Eiche. 16 Linde, 2 Fichte,- Reisig: 170 Buche, 252 Eiche, 58 Linde: Stöcke: 64 Buche, 4 Fichte. Zu ^.nsammenkunst vormittags V 2 10 Uhr (Sommerzeit) aus der Straße Grünberg—Ltndenstrnth, da wo die KreiSÜraße nach Göbelnrod am Distrikt Grauwinkel abzwetgt. Das Holz in Distrikt Bettenwald n. Göbeln- röbertalmert. sowie das zerstreut sitzettde -Holz in Distrikt Koppe wird nicht vorgezeigl und ist vorher einzlisehen. Nähere Auskunft durch Forstwart Kinkel, Harbach. 2. Dienstag den 16. April lsd. I. aus den Distrikten Grauerberg, Bcltershainerwald. Börntngerberg. Kaut- hain, LaubachSkovf, Esp, Allerhaag, Ochsenstall und Sohlwald: Stämme: 2 Eiche -- 1,49 Fstm., 1 Esche 0.66 Fstm., 3 Fichte => 1,98 Fstm., 1 Lärche --- 1,83 Fstm.: Derb stangen: 1027 Fickte — 47,59 Fstm.,- Neisttangen: 2840 Fichte — 29,71 Fstn,.: Rm. Sckciter: 28,8 Buche, 2 Hainbuche, 5 Eiche, 66 Fichte: Kniipvel: 47 Buche, 73 Eiche, 51 Aspe, 2 Kiefer, 62 Fichte: Z^nüppelreisig: 4 Fichte: Reisig: 365 Buche, 278 Eiche, 4 Erle, 28 Aspe, 60 Fichte: Stöcke: 7 Buche, 2 Eiche, 132 Fichte. Zusammenkunft vormittags V>9 Uhr (Sommerzeit) auf der Straße Grünberg—Geilshausen am Distrikt Grauerberg. Das Holz im Börningerberg und Kaub Hain wird nicht vorgezcigt und ist vorher einzusehen. Nähere Auskunft durchForstwarr Wallenfels, Geilshausen. Gränberg, am 5. April 1918. 26688 Großberzoglirtze Obcrförsterei Oriinberg. Submissiousverkauf von Kichten-Derbstangen bei der Stadt Gießen. Aus den Waldungen der Stadt Gießen im Bezirk des ForstwartS Brück- ,en, insbesondere im Stolzenmorgen, sollen die nachstehend stanaen im Submiisionsiveq verkauft werden: verzeichneten Fichten- Los I 34 Derbslangen von 10-12 Ztm. Durchmesser — 4,24 Festtneter n 2 60 „ r w H — 6,95 * „ 3 44 0 „ ¥ r e. — 6,33 „ w 4 30 0 w m m — 4,27 * 5 105 9 n 8—9 „ 7.69 6 ISO „ w 9 = 9,92 5.61 „ 7 83 w — „ 8 120 „ „ „ = 8,60 „ _ 9 94 9 0 9 N = 7,11 „ „ 10 54 „ 0 w 9 r=* 4,40 2,10 0 11 50 9 6-7 0 0 = 0 * 12 34 10—12 H 0 ----- 4,IS 0 * 13 41 „ 0 .. = 4,74 0 H 14 79 „ 8-9 H 5,05 „ 15 160 9 0 l — 9,77 „ 16 193 9 „ . — 10,37 9 9 17 182 n 6-7 9 6.54 9 „ 18 185 „ 9 9 9 " --- 6,84 0 „ 19 110 9 w u n „ — 3,55 4,06 9 w 20 124 M w „ n „ — 0 9 21 13 n 10-12 0 w ---- 1,56 H 22 56 9 n 9-11 0 0 — 5,93 m „ 23 16 m n 9—12 n » ^ 2.16 0 24 7 9 10-12 0 1,21 0 " 25 13 (Weißtanne) " " ' tt 1,10 - Das Gebot geht auf den Festmeter und ist für jedes Los befonbcrS anzngeben. Gegeit ausreichende Sicherheit wird Zahlungsfrist bis 15. Novetnber 1918 gewährt. Angebote sind verschlossen und mit der Attfschrist „Subittissionsholzverkauf der <2tadt Gießetl" bis spätcsteus 18. April 1918, vormittags 11 Uhr, an den Oberbürgermeister der Stadt Gieße ein-ureichen, woselbst nm die angegebene Zeit die Eröffnung der Angebote in Anwesenheit etwa erschienener Vierer erfolgt. Wegen vorheriger Besichtigung des Holzes wende man sich an bcu Förster Karl Brück, Rödgen. Gießen, den 8. Avril 1913. _ Der Oberbürgermeister. J.V.: Grünewald. 26768 ValvGrs.-Dozaat sucht für dauernd zn Ende ds. MtS. bzw. 1. Mai 2—3 sehr gnt möbl. Zimmer mit elektr. Licht usw. tn entsprechender Familie, eventl. m. Pension. Gesi. Angeb. unter 0739 an den Gieß. Anzeiger._ l evcut. 2 Zimmer mit Küche von junger KriegerS- trau mir Kind zu mieten gesucht. Schrlftl. Angeb. unter 0737 an den Gieß. Anz. Hslzversteigemirrg. Mittwoch, den 10. April 1918, vormittags 9 Uhr anfangend, kommt im Kirch-Gvnser Ge- merndcwald Distrikten Ochsenharb, Metzenköpfel, Heide und Struth folgendes Holz ztir Versteigerung: 115 Stück Fichten-Derbstangen 20 Nm. Buchett'Scheiter 4 „ Kiefern-Scheiter 50 „ KieferN'Knüppel 20 „ Fichten-Knüppel 237 „ Buchen- u. Eichen-Neisig 2000 „ Kiefern- u. Fichlen-Neisig 32 „ Buchen- u. Eichen-Stöcke 100 „ Kiefern- u. Fichten-Stvcke 14 Stück Fichte-Stockabschnitte. Zusammenkunft bei der dicken Eiche. Kirch-Göns, den 5. April 1918. Grotzh. Bürgermeisterei Kirch-GönS H a n a ck. 2583 . VER mE TUHG lrN j Lötucitflnffc* 22, Neutmi* 3-Zimr. Wohng., Mn ns., zn ver m. Näh. Il..Stock. 267 3 Zwei sehr gut eingerichtete ineinandergehende Zimmer mit Zenrralhciz., elektr.Licht. Wasserl. usw. pr. 1.4. z. vrm. 1956 Selters weg 7tz. 1. I MIETGESUCHE } 3—1-Zimmer-W obuung mit Zubehör ztl mieten gesucht. Angeb. unter 0717 an den Gieß. Anzeiger. Aeltere, alleinst.Frau sucht 2-rimr.»Wadlly. mir Küche u. all.Zubeh. n Gatz pr. 1. Juli. Angeb. u. 0735 a. d. Gieß. Auz. 2 elcg. möbl. Zimmer lmögl. vart.), mit sep. Eingang, von Kaufmann gesucht. Angebote unter 0726 an den Gieß. Anz. Vaud. Ursel, sucht für daS Sommer-Semester möbl. Zimmer, Süd- oder Westseite: Balkon erwünscht. Angebote mirPreiSang. unter 2639 atr den Gieß. Anz. Einfach möbl. Zimmer zu Mieren gesucht. Schristl. Angeb. unter 0724 an den Gießener Anzeiger. Möbl. Zimmer mit zwei Berten oder 2 kleine neben- einanderliegende möblierte Zimmer zu mieten gesucht. Schristl. Angeb. unter 0740 an den Gieß. Anzeiger. Zwei leere Zimmer zur Einstellung von Möbeln bis .^kriegseude gesucht. Angeb. mit Preisangabe unter 2651 an der» Gieß. Linz, erbeten. j SJELLEN4^(3EBOTE*j i-i Steinmauer für mein Grabsteingeschäft gesucht. Martin Schmall. 0671 Marbtirger Str. 60. Für die Kreis-Koruttclle wird eine 26171) LÄreihhilft gescht Hübsche Handschrift «.Kennt- nisse in der Buchführung erwünscht. — Bewerbungen unter Beifügung von Lebenslauf und Zeugnissen und Angabe von GehaltSansprüchen sind baldigst einzureichen. Kriegsbeschädigter bevorzugt Biidingen, den 3. April 1918. Kommmialverband Büdingen. I. D.: Dr. Wehn er. Pfleger sofort gesucht. Psychiatrische Klinik Gießen Frankfurter Straße 99 26108 (nicht 97». Krl!!t.,j;eiiia!li!tcrPlnke!', der sich auch für Lagerarbeiten eignet, in dauernde Stellung gesucht. 2662a Emil Roth, Gießen, Alarburger Straße 20. Zniiger, krall. Arbeiter rvird gesucht. 2675 Georg Wallenfels, Marktplatz 21. Füng. HauSburicke gesucht Bahnhosltr. 39, H. 2671 Keifneriehriing gesucht 2041 Hotel fJro über BOß:. Frau zum Graben gesucht. Schuittlauchpflattzen abzn° geben Kaiser-Allee 33. 07IU Sofort tiichtW Putzfrau für 2halbeTage d.Woche ges 2622 Ludwigstr. üv,l. 2tuvcrl. Lauffrau für kl. Haushalt gestickt 0728 Löbcrstraßc 26,1. Must wi Freyan (auch auswärtige) finden dauernde Beschäftigung Ei senwerk H aiger, Tüchtistes Mädchen, das gut kocht, in Garnison Nähe Stuttgart gesucht. Lln- gebore unter 2645 an die Geschäftsstelle des Gieß. Anz. Wegen Erkrankung meines Aludchens sitche ich möglichst bald ein 2607 M ä d ch e n, das kochen kann. Frau Bros. Walther, Liebigstraße 43. Säuglingsheim sucht per sofort ein Mädchen für Küchenarbett. 0730 Säuglingsheim Gießen. Junges Mädchen aus guter Familie nachm, zu 2 Kindern und etwas.Hausarbeit gesucht. Zu sprechen von 2-4 Uhr. 2674 Frau EmmeliuS, Neuen Baue 25. Ein jüngeres Mädchen zu Kindern und etwas Haus arbeit gesucht 0733 Eichgärten 27. Laufsrau oder Mädchen wöchentl. dreinral auf eirtige Stunden gesucht 0714 Dosmanustr. 4,U. Besseres Mädchen oder Kindergärtueriu z. 3V,jäbr. Kinde ge', Borzttst. v. 6'/« biö 8 Uhr. Fra» Bankier Sers, 0738 BlintKruße 9. Laufmädchen für einige Stunden tagsüber gesucht 2663 Wieienstr. 4,1. TßÄigcs, trslihreilcs Wlä dcheN für Küche u. Hausarb. gef. "" Ost-Anlage 14, p. Tückt. Mädchen gesucht. Frau Simon, 2258 Grabenstratze 7. fsTE L LE N G E s'u CH e\ li Ein kleineres Mann in der Stadt b. mäßiger Anzahlung vreisw. z. verkaufen. Schriftliche Angebote unter 2643 an den Gtencner Anzeiger erb. Eine Ladung geschnittenes Buchenholz auch in kleinen Mengen ab- zugeben. 26M Jean Dein & (So*, West-Anlage 31. Ein b. Kinderwagen, noch gut erhalten, zu verkauf. 0719 Wilbelmstr. 10 f. Gut erhaltene Möbel zu verkaufen 0716 _Ri tterg a ffe 11, v. ' Hasenställe ? a ”£ 0709 Dammsrraße 28. 1 Grube Mist, 1 Grube Ässke abzug eben SeltcrSweg 40. vorn am Gleiber- -»eilt*, ger Weg gelegen, geeignet auch zu Garten, zu verkaufen. ilS later der West--A nlnge 5 II. [0743 2 Waschzuber mit Bock und 1 Waschmaugel z. verkauf. 0708) Goetbcstrahe 2011. Winterkohl und Meerrettich zu verkaufen. 26471 Licker Straße 0. .Inaner Aaaa, höhere Schulbildung genoffeu. sucht Beschäftigung aus einem Bureau. Rittergasse 11,p. TüA. iisfl. ittrfiiüicria von auswärts sucht Stellung, gleich welcher Branche. Angebote unter 0720 an den Gießener Anzeiger. Kontoristin perfekt iy Maschinenschreiben u. Stenographie, sucht p. sof. Stellung. Schrift!. Angebote unt. 0736 an den G. A. erb. Fräulein mit länger. Bureautätigkeit snchtStell.alsBuchb alterin. Scyr. Ang. u. 0729 a. d. G. A. Eine junge Ziege mit Lamm undeinZicgenlamm (10Mo- nate all) zu verkaufen. 2070 RarkaruarStr. 40 p.- Tadellos, gezetchn. D. 9t. Sch OKammler zu verknusen 744 Buddeitrai e 41. M 3* Sä » in guter Lage zu verkaufen. Schäk er. Licher Straße 9. Hans verkauf. 2x3-Zimmer - Haus, Mansarde, Stallung, Futterraum, 900 qm Garten, umständehalber zu verkaufen. 0722 L. Schmitt, Schützenstr. 11. Ein gut erhaltenes 10747 f S p Mi k auch zn Geschäftszwecken zn verwenden, zu verkaufet, m Wieseck, Gießener Str. 116. Wiese ‘ 1498 qm. Gemärt. Gießen, Nähe Friedhof, sofort zu verkaufen. Näheres in der Ge- schäftsst. d. Gieß. Anz. 0731 J-ellpferd zu verk. Kanzlcibcrg 5. ^ \'“ t KAUF GEGüC h‘e'''| Mittleres Pferd zu kaufen gestlchl. 36N H. Schön & Co., _ Liebigstraße 65. TlWhller s. Brutzrvecke.z. kauf, gesucht. Schrisli. Angebote unt.2637v an den Gießener Anzeiger. w 1 leichter 2588a Kantenwasen ein,päunig,sowiel leichter, zweirädriger Kandwaseu beides gebraucht, aber gut erkalten, zu kaufen gesucht. 6Arnt8e&-Sehlaehterei61e8e» Gebrauchte Eilismncr-WmsSc zu kaufen gesltchi. 2648 West-Anlage 46, Htnterh. Gebrauchter nrößer. Reigekorb zu kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 0742 an den Gieß. Anz. I; V ER S C HiE DEN ES j 5ß ÄiiiichtikirieD I Hk. 50 Krieg-skarten 1.50 [2668m 50Kopf- od. Pfiugstk. 2.— 50Blume.nk.2mitöliminer4.- BOLiebeskarten 2 — öüüeburts-u. Na>nt{rsk.2.— 50 Kunstk.u.Landsch.2,3u.4.- 2501geinäldek.(Neuheit)4.— 25Pastell*rein« f Udek. 3 — P.Wapenkn echt, Verl.Let»ii| Kleiner, langh.. weißgeiber Pinscher zugelaufen. Ab' zuholen Liebigstr. 31. ll. ** Hau6arbsit liegen geblieben. 0721_Maig affe 4. orteilt einent jungen Kaufmann Unterricht iu Holland. Sprache? Schr. An a.u. 0712 a. d.G. Anz. Du herzensguter Bräutigam mein, Sollen wir wirklich für immer geschieden sein? Ach mein Herze will fast brechen, Könntest du noch einmal sprechen! Lebe wohl, du Teuerer mein, Wenn auch die Welt uns trennt Und kein Erbarmen kennt, Wird doch der Tod uns einst vereinen! Es setzet tief in unser Herz Der Krieg unendlich großen Schmerz. Wir können kaum im Leid uns fassen, Denn auch der teuere Bruder mußt so früh uns schon verlassen. Allzu früh gingst du dahin, All unsere Hoffnung ist nun hin Ja zu frühe brach dein Herz. Ach wie sollen wir ertragen diesen großen, harten Schmerz. Unerwartet und plötzlich erhielten wir die traurige Nachricht, daß mein herzensguter, braver, hoffnungsvoller Sohn, unser unvergeßlicher, lieber Bruder, mem mmgst- geliobtor Bräutigam, Schwiegersohn und Schwager Unteroffizier Fritz Drescher Reserve-Infanterie-Rcginient Nr. 87 Inhaber des Eisernen Kreuzes ui der Hess. Tapferfceiisrnedaiile nach S 8 /* jähriger treuer Pflichterfüllung sein junges Leben in den letzten heißen Kämpfen lassen mußte. In ti efem Schmerz: Familie IC. B)rowcher Gießen (Marktplatz 8), Wißmar, den 9. April 1918. Karollne SSiroit Funiillc fsir tu, ü/41 Ä \ Am 23. März mußte unser lieber Sohn, Bruder und Schwager Wilhelm Petri Inhaber des Eisernen Kreuzes nach 3 jähriger treuer, ununterbrochener Pflichterfüllung im Alter von 22 Jahren sein junges Leben für Deutschlands Größe hinopfern. Dies zeigt tiefbetrübt an Familie Ludwig Petri, Gießen (Kirchenplatz 18), 3. April 1918. »•Al Nach kaum vollendetem 20. Lebensjahr hat unser braver, herzensguter, heißgeliebter und unvergeßlicher Sohn, Bruder, Enkel, Neffe und Vetter Heinrich Allmendinger stud. forest. Gefreiter im Fußartillerie-Regt. Nr. 3, Inhaber der Hess. Tapferkeitsmedaille am 26 . Marz den Heldentod erlitten. In tiefem Schmerz s Orünkerx F - m $ e Allmendinger. 2677 Statt besonderer Anzeige. Verwandten, Freunden und BekanrFen teilen wir hierdurch tiefbetrübt mit, daß unser lieber, guter Sohn, Bruder und Neffe Ludwig Atzbach Sonntag mittag 2 3 / 4 Uhr nach längerem, mit Geduld getragenem Leiden im jugendlichen Alter von 22 Jahren sanft verschieden ist, Die trauernd Hinterbliebenen: Gießen, Kehl b. Straßburg, J“° b . A J zb . ach u " d *.,° h pit £ Lollar, Wieseck, 8. April 1918. SÄffidS? Weiß und F^ geb. Atzbach Die Beerdigung findet Donnerstag, 11. April, nachmittags 4 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt. offm **’■*■" : HEM ' : -i #; IAJ !'"*'? mm • J Heute morgen verschied durch Unglücksfall plötzlioh mein guter Mann, Vater u. Gross vater im 71. Lebensjahre, der Bäckermeister Philipp iöli. Im Namen der Hinterbliebenen: ÖÖU Wwe. und Familie. Ettingshausen, den 8. April 1918. Die Beerdigung findet Mittwoch den 10. März, nachmittags 3 Uhr, statt. 2664 •vJ Todes-Anzeige. a 12'/, Uhr verschied san Schwester Maturina Heute nacht um 12'/- Uhr verschied sanft im Herrn unsere liebe, treue nach kurzem, schwerem Leiden. Die Schwestern des St. -Josefs-Krankenhauses. Gießen, den 8. April 1918. Die Beerdigung findet Mittwoch den 10. d. M., nachmittags 5V« Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt, das Requiem am Donnerstag den | 11. d. M., vormittags 6 1 /, Uhr, in der hiesigen Pfarrkirche. Von Blumen- und Kranzspenden bitten wir abzusehen. 2648 Plötzlich unb unerwartet erhielten wir die jj|| traurige Nachricht, daß unser einziger, treuer gy ßH Sohn und Bruder Heinrich Sperling | UnIrroMer im 3nf(mteiic=Hcgtmcut U6, M M! HA Inhaber des Eisernen Ureujer und der M U hessischen LnpserkeitsmedaiLe W an: 25, März d. I. in schweren Kärnpftn ,,nach 43 monatiger PflichiecfiUluiig im Alter gjj j m von 26 Jahren den Heldentod fürs Vater- W j W land gesiordcn ist. Die tiestrauernde H 07 ir> mutter und Schwester. Gießen (Bruchstrabe 4), den ?. April 1918. EMuW-Aufenthalt f. 2Pers. in Wiegen vd. Umgegend sos. gosnvllr. Ängeb. lN .Prei->'i.2'!t'..Ti d^'.ien.'l's n v AZiider werden rauch» i.nd staubdicht einaeralnnt bei Jo?. HMe« Gründern i. H. Bahnhofstr^7 .Wiese zu pachten gesucht. Angeb. unter 26:18 D a. d. Gieh . A nz. m 8. Kriegsanleihe Erteichtrrte Zeichnung g lg- |j Vcslhähigk emaiUiecte Küchrngcräie werden prompt und billig ausgebessert Sonnerrstrake 14,11. Postkarte genügt. 0716 cxxrc'r^ocr^oocccmcaccoo iimiiiiiiiiiuimiiiuuiiiimmmiiiimiiumiiiiuiuiuiiiiiiimiii»iiiiiniii durch die KricstSanleihe Versicherung der DeutsÄeu Lebensvers. - Bank „Armiuia"inMi'mchen. (Durch ministerielle Erlasse empfohlen.) Verteilung der Einzahlung auf 10—12 Iaüre. Viertel,ahrsrate 19.50 M. für je 1000 Mark An- leiheLeichnnng. Im Todesfall hört die Ratenzahlung auf, und dre Anleihe wird ungekürzt den vinterbliebenen ausgehändigt. 2177 Keine ärztliche Untersuchung. HeereSangehörtg? zahlen keinen befand. Zuschlag. Anmeldescheine kostenfrei durch Generalagent A. Fröhlich, Giehen, Nord-Anlage 31. Telephon 2044. BersicherungSbcstand: 200 Millionen Mark. Mitarbeiter in allen Kreisen und aUerortSaei. von Antignitäten. Möbeln, ganzen Einrichtungen, 9Ut* eisen, sowie allen von mit geführten Artikeln. 78 Louis Rothenberger. Donnerstag den 11. April, pünktlich 8'/, ttbr HaiivtiersaiiullliUtg j im Postkellcr. Vollzähliges Erscheinen erbeten. 2656 v. _ Der Vorstand. und DAmeimbtellon^ Mittwoch den 10 . April. Hotel Fürutenhof. Fpeiftssfiu il©si ISln April beginnt unter bewährter Leitung im Hotel Fürstenhof, Gießen, ein löstündiger - i n Verbindung mit gesellschaftlicher Formen- und Sittenlehre .— Der Kursus bezweckt für junge und altere Damen, brauen und Töchter: 1 zu wissen, wie man gesellschaftliche Veranstaltungen aller Art trifft, um sein ' Personal entsprechend anleiten zu können. 2 das zu erlernen was im herrschaftlichen, wie bürgerlichen Hause vorkommt, ' lim e i n e repräsentierende oder dienende Stellung einnehmen zu können (als Hausdame, Stütze oder besseres Hausmädchen). Gewissenhafter theoretisch und praktischer Unterricht in modernem, feinem Tafel- deckcu Tafelschmück, Servieren, Serviettenbrechen, Speisenfolge bei verschiedenen Gelegenheiten usw. - Nachmittagskursus von 4 bis zirka 6'/, Uhr, Abendkursus von 7'/ bis 97 Uhr. - Honorar 20 Mk., zahlbar bei Beginn. Anmeldungen nimmt am 12. April ab nachmittags 1 Uhr im Hotel entgegen. Die Unterrichts!ei taug. Er. 82 Süxil« Siott ■BBHMD0MMNMlHnu Eiehener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen) Dieklstag, 9. April (9(8 Nriegsgesangen in England. Eigene Erlebnisse des Lauitätssoldateu Karl Brasch während seiner 19mJ0QW.%en Gefangenschaft. (Nachdruck öct&o+en.) (Fvrtsetzmig.) Tie Wleihnachtszeit rückte naher. Unsere Hoffnung, Wecknulchten tu Hause verleben zu können, war dahin. Man traf Vorbereitungen! für dieses schöne Fest. Der „Christ lickte Bevern junger Männer", {ber (übrigens sehr viel für die deutschen 5krregsgef-angenen tat, triftete Christbäume, sowie Schmuck und Kerzen. Jede Baracke erhielt ^men Baum. Unter welcher Stimmung all diese Vorbereitungen! getroffen wurden, kann sich, ein jeder denken. So kam der „Heilige Abend" heran. Zn unserer großen Freude wurde jedem ein Paket, welches von Ihrer Majestät der deutschen Kaiserin gestiftet war, überreicht. Tie bereits angenommenen Weihnachtspakete der Angehörigen, welche noch unberührt waren, wurden hervorgeholt, um dadurch dein Feste einen Fröhlicheren Charakter zu verleihen. Man verteilte alles brüderlich untereinander. Doch die fröhliche Stimmung hielt nicht lange an, die Gedanken lvaren zu sehr mit den Lieben in der Heimat beschäftigt. Unaufhörlich quälte sich idas Gehirn, und Sehnsucht und Hein lato er lau gen bangte in allen Herzen stärker deirn je. In einer Ecke, den Kopf m die Hände gestützt, saß der bärtige Landwehrmann. Er war der einzige unter uns, der Weib und Kinder zu Hause hatte. Ta zitterte in das Schweigen ein Geigenton, zag und verträumt, wie lvenn eine liebkosende Hand über die Saiten streicht. Leise Klänge -schwebten durch die Hütte, und schmeichelnd erklang das deutsche Lied: „O du fröhliche, o du selige." Da horchten wir alle auf. MämrersÜnrmen sumrmten mit, und einer noch dein anderen fielen sie mit ihrem Basse ein. Das ChristbäupuHen glänzte und strahlte bis in die letzte Ecke und zog alle zum Kreise, die einsam ins Unglück Verbannten. Der bärtige Landwehrmann, der, mit (tyott und der Welt feind, gerade noch so böse und verbissen drein sah, als er an sein Wleib und seine 4 Kinder dachte, bk nun zum 8. Male -ein trauriges Wleihnachten ohne ihn verbrachten,^ mußte sich docli die Augen wischlen. Er sang aber tapfer mit und schämte sich nickst der Tränen, die langsam über senken Bart kollerten: mitten unter den Sängern stand der Violinspieler und spielte mit lieben Heimattiedern jm Herzen: und aus dem knabenhaft harten, weickM Gesicht säumten feuchte, leuchtende Augen aut den brennenden Christbaum. Für mich ivar es auch schon das dritte Weihnachtsfest, welerzustellen. So entstanden bald zum größten Aerger der Engländer die schönsten Kunstwerke, wie die Kaiserliche Familie, Hindenburg, Mackensen und sonstige große Männer Teutschlands. Ter Winter schwand langsam dahin. Bis dahin hatten wir immer noch keinen großen Mangel an Nahrungsmitteln gelebt uird kamerl mit unseren täglichen Rationen ganz gut aus. Ms aber die verschärfte U-BootÄ-Blockade crnsetzte, ließen die Eügländer an den Gefangenen Vergeltungsn'aßregelu ireffen Tie Bvotratt^onen sielen von 750 Gramm auf esiva 200 Gramm, andere Lebensmittel wurden teils sehr unregelmäßig geliefert, teils bekamen wir sie gar nicht mehr. Kartoffeln sahen! wir vvnk 1. März bis Anfangs November gar keine mehr. Tagsüber bekamen wir als einmaliges Essen dünne Reissuppe. Dazu stellte sich noch ein neues Unheil ein. Bis zu dieser Zeit war es lein Zwang, zu arbeiten. Olivohl jeder gerne gearbeitet hätte, .0 hatte doch niemand Lust, für den Engländer seine Kräfte zu verbrauchen. Es meldeten sich daher sehr wenige zur Arbeit. Jetzt erst kam wahrscheinlich dem Engländer der Gedanke, seine Kriegsgefangenen anszun'il en. Wir wurden untersucht und kamen gruppenweise in ein Arbeitslager. Selbst auf das Sanitätspersonal .wurde kerne Rücksicht genommen. Zwar reichten wir ein Gesuch 'an die Schweizer Gesandtschaft ein, schon nach einigen.Tagen ■mürbe uns aber mitgeteilt, daß das Sanitätspersonal zur Arbeit he ran gezogen werden könne. (Ob die Schweizer Gesandtschaft aber dies berichtet hatte, wissen im* nicht.) J'm Falle einer wieder-, sollen Weigerung 'wurde uns angedroht, vor das Kriegsgericht gestellt zu werden. Wir mußten deshalb gute Miene zum bösen Spiel machen. Tal-er kam ich denn mit mehreren anderen Ka- -nceraden Anfangs Mai 1917 in ein Arbeitslager Loch-Tvon bei Talmellingbon. Das Scheiden von unserem alten Lager fiel uns doch schver. Es war doch immerhin so eine Sache, wenn man «aus dem geregelten Lasterleben.entrissen wird und sich einer neuen .Lebensweise anpaffan Muß. Wir erginge*.', uns in allerlei Vermutungen, wie wohl das neue Lager aussehen könnte. Die Fahrt brachte uns manche Abwechslung. Wir bekamen auch wieder >emmat Zivilisten zu sehe:', ja sogar Frauen, welche für uns eine große SeltenIjeit geworden waren. Tie Fahrt ging über Edinburgh, Glasgow und Et)er. Ebenes Land bekamen, itnr jedoch keines zu Gesicht. Es ging immer durch Berge nud Täler hindurch. -Auf einer kleirven Station, Talurellingtvn genannt, hielten wir an und wurden ersucht, auszusteigen. Es wurde gezählt, und wir gingen mit lmjerem ganzen Hausrat und den Kosten.von: Bahnhof hinweg. Glücklich"rloeiseFla!ken auf den Straßen einige Last- autvs, die rmser Olepöck aufnahmen. Wir marstlsterten durch das Törfchen, wo wir natürlich großes Aufsehen erregten, wurden aber von der Zivilöevölkerimg weiter nicht belästigt. Bald zeigte sich zur linken Hand ein Gebirgssee. Es regnete in Strömen, so baß es» kein Wunder war, baß inan bis aus die Haut durchnäßt nwr. Endlich nach etwa 2stüu,digem Marsche, zeigte sich ein hoher Stacheldrahtzaiur, der sich als unser Reiseziel entpuppte. (F orts etzung folgt.) Arrs &tabt und Cattd. Gießer:, den 9. April 1918. Wa§ bringt zu Ehren? Sich wehren. (Goethe.) HelfenSie unser,: Feldgrauen u n d zeichnen Sie die 8. Kriegsanleihe! ** A 11 Szei chn u n g. Dev' Reservisten Friedrich Keßler wurde das Eiseriw Kreuz 2. Klasse verliehen. ** An m e ldun g jurSta mmr 0 lle. Die im März 1.901 geborenen Landsturm'/sichtigen der Stadt Gießen müssen sich ain 15. April d. Js., vormittags von 8 bis 12 Uhr und nachmittags von 2 bi.> 0 Uhr. im a-t.".r Ra.Hans am Marktplatz zur Landstnrn' rolle melden. S^ehe BekaNntni«s)nng. ** Gültigkeit der IEiervervrdnun gen. Man schreibt uns: In einigen rheinhessischen Zeitungen ist dieser Tage ein Urteil der Stvaflmnmer des Landgerichts Koblenz veröffentlicht worden, ivvnach die Einführung eurer Zwaugsablieserungj für Eier unzulässig und ungültig wäre, weil die Bekanntmachung des Bnudesrats über Eier, vom 12. August 1916 iit ihrem § 9 dlbsatz 2 ausdrücklich verbiete, den eigenen Verbrauch der Geflügelhalter und ihrer Familien zu regeln und zu bes-chränlen. Tliesös Urteil der Strafkammer ervegt allgemeine Verwunderung, weil die Strafkammer vollständig überselien hat, daß eine spätere Vevordnung des Bundesrats vom 24. ßlprül 1917 ausdrücklich den, § 9 Absatz 2 aufhebt. Diese Aushebung ist, wie der Präsident des Kriegsoruährnngsamtes seinerzeit mitgeteilt l>at, durch den Umstand veranlaßt, daß einige Bnndesstaateu zwecks besserer Erfassung der Eiererzeugung die .Festsetzung bestimmter Eiennengen guch für die Geflügelhalter fiir angezeigt hielten. Es fft danach völlig unrichtig, loenn im Anschluß an das Urteil behauptet ivird. die Bevordnumgeu über eine Ztvangsablieserung von Eiern seien ungültig >und Geflügelhalter könnten nicht bestraft iverden, iveil sie der Ülblreferlmgspftichlt nicht nackMklommen wären. Tiefe Ver- iovdnnngen, also auch die hessische Vevordincng, iiber die Eierab-, sieserungen bestehen sonach dnrchails zu Reck-t und sind in ihren Bcstnmmungen über die Pslicklablieseru.ug auch weiterhin gültig. Tie Geflügell-alter, toelcl)e nutter Berufung auf das Koblenzer Urteil glauben, ihre Ablieferungspftüht nicht erfüllen zu brauchen, befinden sich sionach in einen' großen Irrtum. Vielmehr mackst sich jeder Geflügelhalter, der seiner Wlieferiingspfticlst nicht nach« kiommt, st^rafbor, und wird auch für eine solche, die allgemeinen, Interessen schwer schädigende Handlicivg l'nnachsichtlich zur Ber- antwvrttmg gezogen werden. ** Annahme von Kriegsanleihe an Zahlnngs- st a t t. Bei den Verkäusen rmd Versteigerungen' aus Beständen der Heeres- und Marineverwalttmg, die für Kriegszwecke nicht mehr benötigt toerden, kann die Zahlung vorzugsweie durch Hingabe von Kriegsanleihe geleistet werden. Diese Vorschrift erstreckt sich auf alles, ivas bei der Demobilisierung zur Abgabe an die Bevölkerung frei tvird, also insbesondere auf Pferde, Fahi.*zeuge und Geschirre: Feldbahngerät. Motorl-stomottven und Kraftfahrzeuge nebst bereu Zubehör: Futtermittel und sonstige Vorräte: landwirtschaftliche Masckstnen und Geräte soivie Werkzeug: Fabrik- einrichttmgen mit den zugehörigen Masckstnen und (träten: Eisen, Stahl und andere Metalle: Holz und sonstiges Baumaterial; Web flösse und Rohstoffe aller Art. Käufer, welche die Bczahluug in Kriegsanleihe an bieten, werde,' bei sonst gleichen löjeboten in erster Linie berücksichtigt. Tie Krisgsw'leihe wird zun' vollen Nennbeträge angerechinet und bis zu er Höhe des Kauf- oder Zn^schlags^ preises in Zahlung genomnien. Als Kriegsanleihe gelten die oersttnalig bei der 6. Kriegsanleihe ansgegebenen IVsO/oigen auslosbaren Schatzanweifungen. ** Gute Aussichten für die diesjährige Obsternte. Nacki> den dem deutsche,' Pomobogenverein in Eisenach, dem größten deutschen Obstbauverband, aus vielen Obstbaubczirken lziigegangenen Natteisiurgiei' und nach den eigenen Beobachtungen sind die Aussichten für die diesjährige Obsternte im allgemeinen) günstig, dagegen für die Birnenen'te mäßig. Auch ans Oesterreich wird berichtet, daß die Hoffnung auf eine gute Obsternte begründet ist. Jin großen und gm'zen wird man doch, Wohl die Obstblüte und deren Verlauf abivarten müssen, ehe uns gültige Hoffnungen ansgesvrock)en'werden köm'en. ** Jude n Schwarz-Weiß-Lichtsvielen, Seltersweg 81, tritt von heute ab Hai's Mierendorf in seinem neuesteil FilnNverk „Ter WÜsteirdiamaut" auf. LlußerderN zeigt sich das .KirusbXertrio Melita Petri, Herbert Paulnrüller, Leo Peukert, in dun 3afügen Lustspiel „Liebe und Mtterivasser". Siehe Mzeige. LnndkrkiS Glkßen. -m. Hungen, 8. April. Bei der jetzigen Konsirnnativu in der evangelische" Knrck-e wurdeu 23 Knaben mrd 16 Mädchen eingesegnet. Prinzessin Herm-crun zu Solnis-Bpaunfels machte den 'Kon- ftr'uanden eru sinniges Geschenk: Micher voll Lebensweisheit und erbaulichen Inhalts. ** Lvndor f, 8. April. Das Eiserne .Kreuz 2. Klasse erhielt Grenadier Joh. Bott. )( Mainzlar, 8. ^lpril. Tie Brüder Karl und Ludroig M üller wurden zu Gefreiten befördert. Karl Müller erhielt das Hessisck-e Kriegsehrenzeichen. Kreis Büdingen. 4t Büdingen, 8. Aswil. Fürs Vaterland starb der Kanonier Karl Geiß. — Berg h ei m. Das Eiserne Kreuz erhielt kder Schütze Heinrich Kaufmann. — Usenborn. Auf dem Felde der Ehre starb Kart G ö h r i u g. — Bisses. Nach schwerer Verwundung starb in einem Feldlazarett der Kanonier Hennann Zimmer, Inhaber des Eisernen Kveuzes. — Blofeld. Bei einem Sturmangriff starb der Gefreite .Heinrich Rotb Inhaber des Eisernen Kreuzes luittd bet Hessischen Tapferkeitsmedaille. 4t Gettenau, 6. April. Das Kriegsehrcnzelch'n erhielten der hiesige Lehrer Kvnrad Hildebraud und der Gemeindeeinnehmer Georg Kriegk. — Berstadt. Tas Eiserne Kreuz, früher die Hessische Tavserkeitsmedaille, erhielt der Kanonier Herniann Storck. — Michelau. Tas Knegsehrenzcichen in Eisen, früher das Eiserne Kreuz und die Hessische Tapserkeits- medaille, erhielt der Gefreite Friedrich Raab, die Hess. Tapfer keitsmedaille. fricher das Eiserne Kreuz, der Unteroffizier Ferdinand Raab. — Bad-Salz haus en. Tas Eiserne Kreuz 1. Klasse erhielt der Leutnant und FluMmMhrer W. Engter. — Geiß-Nidda. Ter Feldtvebel Rudolf Lind wurde zum Offizier-Stellvertreter, Otto Scherer zum Zahlmeister und Unteroffizier Wilhelm Lind zum Sergeanten beföihert. 4- Ortenberg, 6. April. Den Heldentod fürs Vaterland starb im Westen der Musketier Friedrich Pfeiffer, Inhaber des Eisernen Kreuzes. ** Ober-Widders heim, 9. April. Karl Waffen- schmidt von hier entkam aus russischer Gefangenschaft. Kreis Schotten. O Schotten, 8. April Mit dem Königlich Preußisckien Ver- dienstkrenz für Kriegshilfe wurden folgende Herren lonsgezeichnet: Pfarrer Muhl- Schotte,', Pfarrer Römer- Ul.a, Lehrer 5l e l- l e r - Ober-Seemen, Kauftnann Rockem er -Schotten, Schreib- gehilfe Becker-Lanback). Kreis Frledberg. = Friedberg, 8. April. Die Frau des im Felde stehenden Kriegers Binder hatte heimlich geboren, das Kind, einen kräftigen Knaben, nach >der Geburt durch Schläge auf den Kops getötet und die Leiche.in die Ufa geworfen. .Hier wurde die Leick-e heute früh gefunden. Der Polizei gelang es in kurzer Zeit, die mrnatürliche ausftndig zu machen und' zu verliasten. Starkenlmrn und ÜllKinhessen. I. Darmstadt, 9. April. In einer hiesigen Wirtschaft wurden 150 Pfund Rindfleisch und 8 Hähne beschlagnahmt, die auf dem !W(e,ge des Sck)leichhandcls ans dem Odenwald ein geführt worden waren. ** Darmstadt, 9. April. Das Höftheater veranstaltet am 28. d. M. unter Leitung Paul Otteuheimers ein Kdnzert, das ausschließlich Kompositionen hessischer Komponisten bringt und folgendes Programm aufweist: 1914. Sinfonic für großes Orchester von Jol-anna Senfter (Uraufführung), Musik für großes Orchester von Rickn Stephan, 3 Klavierstticke von Ernst Ludwig, Großherzvg voi' Hessen, instrumentiert von L. Kaufmann, Hessische Volkslieder, gesungen von einen' Chor von 400 Knaben. Oessen-Ngssav. ---- F r a n k s u r t a. M., 8. Llpril. Im Spezralitätentheater „Groß-Frankfurt" trug sich ivährend der Vorstellung ein schivecer Unfall zu. Ter Artist Planet fängt eine etwa 40 Pfund schwere '„Granate", die aus einer Kctt'vne ans ihn abgeschossen, wiro. inic der Brust auf, ein Schaustück, auf dessen Gefährlichkeit von Sac!'- verslä.'idiaen sckwu wiederholt hin gewiesen wurde. Durch irgcu einen Zufall gsi'g das Geschoß diesmal etnxis höhn* als sonst üblich ist und traf den Kopf. Ter .Künstler erlitte erhebliche Verletzungen und mußte von zlvei Aerztm mehrfach verirciht werden. Frankfurt a. Mi., 8. April. Nach den Mifftellnngen des Würzburger Kanalamts hat der Holz verkehr auf dem Main im letzten Jahrä außerordentlich- an Umfang jugenommen. Nicht weniger als 847 Flöße mit 675 Tor'nen Hartholz, 22 Tonnen Eichenrbettern, 168 533 Donnen M^ichholz und 623 Tonuear Fichtenbretöern, zusannneu 169 853 Tonnen, ivurden aus den bayerischen Wäldern tasivärts nach dem Rl-ein befördert. Gerichts?«,«'. i Dä rmstadt, 8. ?lpril. Kaum ans dem Zucksthaus entlassen, brach der 26jährige Taglöhner Rud. Michel vo,' Offen- bach in ein dortiges Fabrikanivefen ein und stahl 5 Treibriemen' im Wert von 5000 Mk., wodurch der Fabrikbettieb auf einige Zeit lahmgelegt wurde. Er verkaufte sie an den Former Franz Ma- zurek, der eine Schuhsohlerei ausgctan hatte. Mick>el erlstilt 7 Jahre Zuchthaus wegen schweren Rücksalldiebftahls, Ul Jahre Ehrverlust und Stellung "Tier Polizeiaufsicht, Mazurek zwei Jahre Gefängnis wegen Hehlerei. Beide nahmen die Strafe sofort an und erhielten 4 Monate Untersuchungshaft angerechnet. VevtmUlyU*. * Köln. Die letzte Stunde der Kaiserglocke hat nunmehr ge- schlagei'. Aus einer große,' Anzahl n'ächtiger Balken ist in den letzten 14 Tagen ein Gerüst zujammengestellt worden, das den 540 Zenttier schweren 5toloß ausnehn'en soll. Mittwoch vormittag stchrvdc mit der Demontierung begonnen. Tie Zerschneidm'g der Glocke erfolgt nicht durch das autogene Selzneideverfahren, .soudern auf elettrischem Wege chirch Bohrer, die den Glockeinnanlel zerteilen, bis er in einzelne Stücke >auseinanderällt, die dann oljne Schwierigkeit laus ■dem Turm hernntergeschafft werden können. Unfall ans der Donau. Budapest, 8. April. (WTB.) Meldung des Ungarischen Korrespondenz-Bureaus. Infolge eines Z u s a m m e n st 0 ß e s auf der Donau in der Näl>e von TuS iverden nach den bisherigen Meldungen 20 Passagiere des Dampfers „Trina", der 63 Reisende an Bord hatte, vermißt. 14 sind verletzt. Meteorologische veobachtunge» der StäÜön Gietzen. März J918 2, U i © ^ H (ft H ‘er- «2 M S §r L c» cj 2 2 tn o H. 51 CD cc i i .1 B v G o Ä fSs Z a 2 .3 ■'oJSIlRT 8. 2» 10.6 8,7 91 _ 10 Regen 8. 9" 10,0 8.6 94 — — 10 Bed. Himmel 9. 7 2j 8,8 8,4 9D 10 9tebel Höchste Temperatur ain 7. bte 8. April 1918 --- -ff !3,0' Ait-brichte w ^ . . 1918 --- -ff 7.3' 0. N'ederschlag 0,0 mm. Nr'sfkastrn der Uedaktkon. «Ansuvme Anfragen bleiben unberücksichtigt.» A. 13. Die'Festsetzung der Miete ist ein wesentlicher Bestanddell des Mietsvertrags und der Vertrag kann nattirlich nicht von einem Teil willkürlich ohne zuvorige gehörige Kündigung des alten V'."ttrags abgeänderc werden, vor allen' nicht ohne Ein Haltung der vereinbarten oder gesetzlichen Kündigungsfrist. Die einseitige Erhöhung der Miete kann rechtlich wohl -nur als Offerte zu einen' neuen Mietvertrag mit höherer Miete betrachtet werden. Ist der Mieter mit der Erhöhung des Mietpreises nicht einverstanden, so kann er zum nächstei' zulässigen Termin kündigen, oder er muß unverzüglich dem Vermieter erkläre,', daß er mit der vorgeschlagenen Verrragsänderimg nicht einveriranden iit, damit nicht ern stillsch/veigendes Einverständnis unterstellt wird, den' Bevmretec andererseits auch die Möglrchkeit gegeben ist, seinerseits iwch rechtz.ittg zu kündigen. IN der Zeit, während welcher die Kündigung läuft, braucht der Mieter nach mrserer Ansicht nur den alten Mietpreis zu zahlen. Nach einer Bundesratsve 10 rdnung vom 26.J'lli 1917, bzw. durch Verfügung des Großh. Ministerinn's des Innern vom 10. August 1917 ist den Mietseinigungsämtern n. a. die Ermächtigung ertellt, ans Anrufen eines Mieters über eine Erhöhung des Mietzinses zu bestimmen. Der Antrag des Mieters ist unverzüglich nach der an ihn erfolgten Mitteilung von der beabsichtigten Erhöhung zu stellen. Er kann nicht inehr gestellt sverden, wenn die Parteien die Fortsetzung des MieiVerhältnisses vereinbart haben. $r. HT. in S. 1. Wir verweisen auf die vorsteliende Auskunft Dw zwemmlige Erhöhung des Mietpreises innerhalb eines Vierteljahres dürfte, soweit nicht gai'z besonders trifttge Gründe vor- l'egen, unzulässig sein. 2. Die Ansicht, das Kriegs teil" elnn ern nicht gekündigt werden dürfe, ist irrig. Zugunsten der .Kriegsteilnehmer gelten hinsichltsich der Kündigung keine Ausnahmen. Es sind nur lediglick, Bundesratsverordnnngen ergai'gen, die dem Kriegsteil- nehn'er besonderen Schutz gewähren. Diese Schntzbestimmungen kommen rm vorliegenden Falle aber nur in Frage, ivenn Ihi Sohn als Mieter der Wohnung in Betracht komntt. Letzte Nachrlchten. (WTD.) Großes Hauptquartier, 9. April. (Amtlich.) W e st L i ch e r Kriegsschauplatz. An der Schlachtfront eutuiidEcIren sich melfach lebhafte ArLlllcriekämpfe. Auf dem Südufer der Oise irriffm die Truppen des Generals von Srhoellenvich den Feind ernent au. Zwischen der Oise ulw Folcmbray stießen sie über die Ailttte bis zum Oise—Aisne-Kanal iwr. In heftig-n Kürnpfen nalnnen sie den zäh verteidigten Wall östkül) von Grmay, sie erttommen im Angriff von Norden und Osten her die steilen Hänge der Höhen östlich von Concy le Chantren und ersttirmten stark ansgebaute Stellu.lgen des Feindes. Quincy und Laiidri'ourt im:rden gelwmmen. Nach besonders erbitterten Kämpfeit fiel heute früh das festui'gsartiqe Eouev le Chateau. * Im März beträgr der Verlust der feindlichen Luftstreir- krüfte auf dem westlichen Kricgsschmrplatz 23 Frsseldallons und 340 Flugzeuge, wn denen 158 hinter unseren Linien die übrigen jenseits der gegnerischen Stellungen adgestlirzt sind. Wir lmbe» im Kamps 81 Flugzeuge und 11 Fesselballons verloren. * Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste Generalguartiermcister Ludendorff. Die Verluste im Luftkrieg. Berlin, 8. April. (WTB.) Im Monat März büßten unseve Gegner nach den bisherigen Feststellungen durch unsere Massen- w'rkung aus der Westfront 241 Flugzeuge und 24 Feffclballoue ein. Unsere Verluste betregcu 137 Flugzeuge und 12 Fessesi. ballone. Da sich ft'ir eine An.zalst abgeschosseucr feindlicl)cr Flug- 'bakge im Veccause der großen Schlacht in Frankreich noch irick« '..llr Unterlagen bei bringen ließen, wird sich das endgültige Eröher stelle». Amtlicher Teil. Nr. M. IV. 900/4. 18. St. R. 2L betreffend Beschlagnahme,Beftands- erhebung mb Höchstpreise von ^Lnmpen und neuen aller Art. vom 9. April PW. Die nachstehende BetarntmvckMng wird auf Grund des Gesetzes über dar VeLagerungsztuistand vom 4. Juni. 1851 in Verbindung mit dem Gesetz vmn 11. Dezember 1915 (ReiclO-Gesetzbl. S. 813) — in Bayern auf Grund der Allerhöchsten Vewrdnung vom 31. Juli 1914 —, des Gestnes, l^etreffnrd Höchstpreise, vom 4. August 1914 (Reichs-Gcsetzbl. S. 339) in der Fassung vom 17. Dezember 1914 (Reich ^Gesetzbl. S. 516) in Verbiivdung mir den V^snntnnrchinugnr über die ILenöeruntz dieses Gesetzes vom 21 Januar 1915, 23. Mär» 1916 und 22. März 1917 (Reichs- GeseM. 1915 S. 25, 1916 S. 183 und 1917 'S. 253)*), ferner — auf Erftch-en des KriegSministerinms — cnff Gnmd der Belannt- machung über die Sicherstelliu.?nr r»on Kriegsbedarf in d^r Fassung vom 2ö. April 1917 (Reichs-Gesetzbl. S. 376) und 17. Januar 1918 (ReichS-Gsfttzbl. S. 37) **) sowie der Vekanmimachung über Ausftrnftspflicht vom 12. Juki 1917 (Reichs-Gesetzbl. S. 604) ***) mit dem Bemerke:: zur albgenreirLN Kennttns gebrae und Seilerwaren, d« bei ihrer Herstellung oder Verarbeftungsts) entfallen. 8 2. Beschlagnahme. Me twr rbci Bekanntmachung betioffenen Gegenstände iverdcn Isternrtt beschlagnahmt. § 3. Wirkung der Besch lagttahnr^. Die Beschlagnahme hat die Wirkung, daß die Vvrnal/m^ von Devmcherirngen an den von ihr berührten Gegenständ«: verboten ist und rechtsoeschäftliche Verfügungen über sie nichtt/; sind, soweit *) Mit Gefängrris bis zu einem Jahre und mit Geldstrafe bis zu »i'l/n tau falb Mark oder mit einer dieser Strafen wird bestraft: 1. wer die festgesetzten Höchstpreise übersckweitet; 2. wer einen anderen zum Abschluß eines Vertrages anffordert, durch den die Höchstpreise überschritt«: werden, oder sich zu einen: solchen. Vertrage erbietet: 3. wer einen Gegenstand, de:' von einer Aufforderung (§ 2, 3 des Gesetzes, betreffend Höchstpreise) betroffen ist, beiseite- schasst, schädigt oder zerstört: 4. wer der ?lufforder:rng der zuständigen Beltörde z:rm Versauf von Gegenständen, für die Höchstpreise festgesetzt sind, nicht nachkommt: 5. nnw Vorräte an Gegenständen, für die Höchstpreise festgesetzt sind, den z:rstäudigen Beamten gegenüber verlwimlickst: 6. wer den rnad) $ 5 des (Gesetzes, betreffend Höchstpreise. erlassenen AusMrrmgHbestinrmungen zuwiderhandelt. Bei vorsätzlichen Zuwiderhandlungen gegen Nr. 1 oder 2 ist die Geldstrafe mindestens auf das Doppelte des Betrages zu bemessen, 'um den der Höchst-meis überschritten tvorden ist oder in den Fällen 'der Nr. 2 überschritten werde:: sollte: übersteigt der Mindestbetrag zehntausend Mark, so ist auf ibn zu erkennen. Im Falle mildernder .Umstäiche ? Mnrck rvird, sofern nicht nach allgemeinen Strafgesetzen HÄ?ere Strafen verwirkt sind, bestraft: 1. 2. wer imbefngt ein«: beschlasmabmten Gegenstand beiscibe- schnsft, beschädigt oder zerstört, vcrivenbct, verkauft oder kauft oder ein anderes Veränßerr'.ugs- oder Erwerbsgeschäft über ihn ab schließt: 3. wer der Verpflichtung, die besckstagnahmteu Gegenstände zu vertvahreu und pfleglich zu bll-andeln, zuwiderbandelt: 4 wer den erlassenen Ausfübrungsbestimmungen zuividerhandelt. ***)Wer vorsätzlich die ?lusftmft, zu der er auf Grund dieser Dekcmntmackmng verpflichtet ist, nicht in der gesetzten Frist erteilt oder tvissentlic', unrichtige oder unvollständige Angaben macht, oder wer vorsätzlich die Ein ficht in die Geschäftsbriefe oder Ge- schöft-)bücher oder die Besichtigung oder Untersuchung der Betriebs- n: Verwand,lNHstzweck nicht mehr dienen. ist) Unle: Verarbeitung ist bei Seilerwarei: auch c»as AuMeu ober UmfchLa§en zu verstehen. sie nicht auf GruiL der folgmü«: ÄnordniMgien erlauln werden. Den recktSgcfchäftlichen jVeiiüguiu^n stehen Verfügung«: gleich, die im Wege der Zwangsvollstreckung oder ArreswvUMhung er- unerlaubte Verarbeitung gilt bereits jedes Vorbereitungs- Verfahren, wie das Einsetzen, Reißen, Schneiden, Wiasckien, Färben, Bleickxm usw. . _ Trotz der Beschlagnahme ist jedoch das Loortreren der beschlagnahmten Gegenstchche erlaubt. 8 4. Veräußerungserlaubnis Trotz der Beschilagimhme ist die Veräußerung und Lieferung der von dieser Betarntmachung betroffenen GegenstÄwe an Perionan und Firnren erlaubt, welck-e gewerbsmäßig den Handel oder die Sortierimg von Lumpen und neuen Stoffabfällen betreiben, fowrn diese Personen nicht Verarbeiter solä-er Gegeicstchndc sind. 'Der Kriegswvllbcdarf-A.G. in Berlin imfr der Kriegs-Hadern-A. G. in Berlin ist es gestattet, die besckLagnahmten Gegenstände auch an Verarbeiter zn veräußern und zu liefern. Erreichen die beschlagnahmten Gegenstände eines Eigentümers eine Menge von 10 000 kg, so ist eine Veräußerung oder Lieferung nur noch an einen der von der Kriegs-Ädohftvsf-Abteilmrg des Königlich Pveußisck)en Krügsminrsteriums jeweils beauftragten Sorticrbetriebe -'llässig, deren Name:: im Deutschen ReiäMnzciser bzw. in den Amtsblättern der Bimdesstaaten veröffentlicht sind*). Mengen, deren Antaff von drei beauftragten ^vrtierbetriebm abgelehnt word:M ist, dürfen an die Kciegswollbedarf-A. -G. und >an die Kriegs-Hadern-A. G. in Berlin veräußert :cnd geliefert werde::. Angebote sind Mt die Lumpe:^T^rwerttlN-^Zentrate in Berlin zu richten. Boanftragte So-rtierbelrrche dürfen die befchlagnahmt«: Gelwn- stchche nur ent die KriegswoLbedarf-A. G., Berlin 8W 48, Verl. .Hodemannstr. 1—6, oder an die siriegs-Hadern-A. G., Berlin' &W 19, Leipziger Straße 76, iwräu&en: und liefen:. Angebote derartiger Mengen sind au .die von den beiden vorbcmanuten Gesell sckMften gemeinlclüaftlich gebildete Lumpen-Verwertungs-Zentrale Betliu 81V 19, Leipziger Straße 76, zu richbm. Tic Beränßerm:g mcd Lieferung von GeP'nstünden, welche sich im Eigentum von Verarbeitern b.'fi::den, ist bis zum 15. Mai 1918 unnrilitelbar an die .Kricgslodllbedcn.1-A.-G. und Kwiegs-Haderw- A.-G. gestattet. Erfolgt die Veräußerung derartiger Mengen an die vorbanmrirde:: Stelle:: nicht bis jum 15. Mai 1918, so ist ihre Enteignung zu gewärtigen. 8 5. VenoendunHs- und Verarbeitungserlaubnis. Trotz der Befshlagimhme dürfen die im Haushalt vorhandenen und anfallenden beschlagnahmten GegeustÄtde für die Z:vecke des eigenen H-anslialts venoe:chet und '.verarbeitet werden. Ferner ist tvo^ per Beschlagnahine die Verarbeitung der von dieser Bek-anntn:ach'.u:g bettioffeueu (fsegenstärrde gestattet: L) auf Gcwrd eines mit Genehmigung der Kriegs-Rahstoff- Abteilnng des Köiriglinb Prcmßischen Krie-gSminisleriums von der Kriegswollbedarf-A.-G. oder der Krü^gs-Hader::-A. G. ailsgestellla: Reißerlanbuisfcl-ei,-es: d) sofern sie vor: einer Heeres-- oder Marinebelwrde zu einem bestimmten Zweck zugeteilt worden {mb und bestirnmuirgs- gemäß venvendet uvrden. Tie Berarbeittmg auf Gnrnd der Vorffchnftm zu L und b ist nur ge'altet. w.mi: oft: Abdruck dieser Bclanutmaichung an der Arbeitsstätte au sichtbarer Stelle Mlshängt**). 8 6 . Mkldepflicht und Meldestelle. Tie vo:: dioser Bekannturachung betrosGegenstände 1) unterliegen einer Meldepflicht, sofern die Gesamtlnenge bei einer zur Meldung verpftichtt'ten Person usw. (§ 7) mindestens 100 kg fh undert Kilog ramm) betragt. Die Meldungen haben monatlich zu erfolgen. Erreicht die Ge saintmeirg" an meldepftichtiMr Gegsirständcu bei einer zur Müdung perpslick. etu: Person :ffw. (8 7) 25 000 kg, so ist neben ixi allgemeinen eine besondere Meldu>^ auf dem Meldeschnn Ij. P. 9) zu erstatten. Alle Meldungen sind a:ff amtlichen Melleschernon (tz 9) an das Mebstofsmeldeamt der Kricgs-Rohstvsf-Mdeiluug des Königlich Preußischen Kriegsuiinisterinms, Berlin 87V 18, Verl. Hedcinan/n straße lO, mit der Aussckn'ift „Betrifft Lunchenbeschlagnahnve" zu richten. 8 7. $ 11 . Höchstpreise Tie für die von dieser Bekanntmaclmng betroffenen st ände zu zahlreichen Preise dürfen die in den bei folgenden Vre^- tafeln für die einzelnen Klassen von Lumpe:: uiD neuen ^tow- abfallen festgesetzten Höchstpreise nicht überschreiten., . Für diejenige:: Gegenstände, die nicht unter erne utr m öm Preistafeln aufgeführten Klassen falle::, rülittm ):ch d^ nach dem Preise der, Klasse, ^welcher die Gegenstände nach rhrer gesamten Beschaffenheit am nächsten kontmeu. , - Anmerkung: Es ist genau zu beachten, daß dre festge)etz»n Höchstpreise diejcnngen Preise sind, die auch ^Krceg^woir- bed a r f. A. G. die Kriegs- Had ern-A G. befleiß tx* zahlen dürfen. Bei den im 8 4 erlaubten über Lumpen :md neue Stosfabfälle mupen deshalb die 15retse entsprechend niedriger angesetzt werixn ^ Es ist ferner zu bmckstrm. daß d:e sestgefetzde,: Prepe dre höchsten Preise sind, die beit* Gefellschastm: für dre m der Prmstafel bezeichneten Sortimente bezahlen dürfen; ,ftir m rnder wer t rgo Sortimente we^ei: beide Gefellschafte:: euren entsprechend ruedrr- geren Preis bezahlen. 8 12 . Zahlnugsbedingungen. Tie HöckApreise schließen den Umsatzsdunvel, die .Kosten der Beförderung bis znm nää,st'rn Gitterbabnhos oder Ins zur nachsirn Schifisladestelle s>o:vie die .sh)sten der Verladung und Besorgung der Bedeck:ing ein. Tiee Koslar für den (Gebrauch ix*: entoetiert. sind nach den Prei'Bn des.Teckentarifs der Staatseffe::bah:: Abgaugsvrtes, auch bei der Verweisung ergrner wecken des Ber> kälffers, vom .Käufer zu tragen. ^ Ä . . ... - Für Kapzilcheu sind bis zu 1.20 Mark für 1 kg, für ftmst^e Säcke vier Packhirllm bis zu 0,40 Mar? für 1 kg, ftir fre bei Preßballenpackuug zu vertvendende Draht- und Bandeffenver-' ck>nürung bis zu 0,20 Mark für 1 kg vom Käufer 5:1 erftatm. Tie' Höchstpreise gelte:: Tüt Nettogewicht und Barzahllm^ innerhalb 80 Tagen vom Tage des Versandes der Warem Wrrd der Kaufpreis gesftnchet, so dürfen bis zu 2 v. H. Jahreszmien liber Reich.ZbanL)isbont zugeschlageu iverden. 8 13 . Ausnahme?t. Anträm auf Betoillig:rng von AusTwhmen von de:^. nun gen dieser Bekam::tt:rachnng sind an die Krregs-RobstM-AV- teiluug (Sektion W IV) des Königlich Preußffckien Krregsmmr. steriums zu richten. Tie Entsch'idung über Ausnahmeantrage. ivelche die Festsetzung der Höchstpreise l>etreffen, behält sich der Unterzeichnete zuständige ,Militärbefelstshaber vor. § 14. Anfragen und Anträge. Auftagen und Anträge bezüglich der Meldepflicht (§§ 6 10) sind an das ÄVebstoffmeldeamt der Kriegs-.RohiwN-Ate:l:mg1^ Königlich Preußische:: Kriegswinisteirums, Berlin Sv, 48, Verl. §)edcmannstr. 10, alle übrigen Anfrage.: uaü» Anträge sind an die KriegüffliohstofftMteilung (Sektion W IV)^ des Kon^lvch Preußischen Kriegsnmristeriums, Berlin 8W 48 Verl. Hedemann- straße 10, zu richen und am Kopf des Schreibeius mtt der Aufschrift zu versel-en. Meldepflichtigr Personen. Zur Meldung verpflichtet sind 1. alle Persm:en, die lueldepflichtige GegenstÄnde im Go- loahrsam habei:, 2. gruierblicktz" :md laudimrtschaftliche Unteruehiner, 3. öffentlich rechtliche Körpersckxrfte.i und Verbände. Vorräte, die sick> am Stichtage (§8) nicht in: (^ivahrsam eines Eigentümers befinden, sind sowol/l von dem Eigentünrer als auch von demjenigen zu melden, der sic rt, braucht ein besonderes Lagerbuch nicht eingerichtet zu werden. Beauftragten der Militär- oder Polizeibehördeu ist aiff An- fordern zu gestatte):, die Geschäftsbriefe und Geschäftsbücher einzusehen sowie Betriebseinrichtuugen und Räume 3.1t besichtigenj und zu untersuchen, in denen meldepflichtige Gegenstände er?tzNlgt, gelagert oder leilgehalto: werden oder zu vermuten sind. *) Verzeichnisse der bocruftvagte:: Sortterbetriebe sind bei der Kriegs-Nohstvff-Ablieilung JSeklion W. IY) des Königlich Preußischen Kcftgsinünsteriums, Berlin 81V 48, Verl. Hedeniann- straße 10, erhältlich. **) Albdrücke der Bekanrrtmiachuarg- sind bvi der Vordnlckver walttc>:g der Kriegs-Riohstosf-"lliteil 1 mg, Berlin 8V7 43, Verl. .Hede- mannstt. 10, erhältlich. , ,Betrifft Lum,pe: 1 he schlagirahme" 8 15. Inkrafttreten. Diese Btttarntmochiung tritt am 9. April 1918 in Kraft. Gleichzeitig werden folgende Betau nttnachungen aufgehoben: Nr. W. IV. 900,4. 16. K. N. A. vom 16. Mo: 1916, betreffend VeWagi'.ahme mrd M'su:ud:erhebung von Lunchen und ::eueu Stosfabsällen aller Ar:: Nr. W. IV. 1900/11. 16. K. N. A. von: 2o. Januar 1917, betreffnch Narlftragsbekamttmachung zu der Belannttuachung IV. IV. 900/4. 16. K. R. A.: Nr. W. IV. 29M/9. 17. K. 3t. A. Dom 6 dLovember 1917, betreffend Nachtra gsbekanntmack):nrg zu der Bekanntmachung Nr. W. IV. 900/4. 16. K. 3t. A.; Nr. W. IV, 950/4. 16. K. N. A. vom 16. 3Nai 1916, betreffend Höchstpreise für Lumpen und neue Stosfabfälle all« Art: Nr. W. IV. 1950/11. 16. K. 9t. A. oom 25. Januar 1917, betreffend 9öaff>tragsbetamtmachiimg zu der Bekanutmachsmg Nr. W. IV. 950/4. 16. K. N. A. Preistafel 1 (Meldeschein 4A). Klaffe Bezeichnung A. a) Alte wollene S^ickttmrmi. 1. Original bunt Woll-Blestricktes, alle Farben außer weiß, fein und I)albfein.. - 2. Origftml b:ml Woll-Gestricktes, alle Farben, außer mrifc, grob (mit Mohär) . . . . . . . . - 3. Original weist Woll-Geslricktes, fein :md hallffern . 4. Original weist Woll-Gestnicktes. grob (mit Mohär) . 4g.. Original weiße Wvllwattc, src: von.Roßhaar . . . 5. Original bunt ivollcne Zephirs u:ü> Trikots in allen Farben., außer lociß und Naturfarbe, frei von Wasfoltüchern.. 5a. Original bunte wollene Wafftltücher, alle FarNn . . Origii'uat weiß und nattcrfarbig wollene Zephirs und Lag Ire 200 170 425 350 425 290 250 50 125 1« Trikots.. . . ..E 7. Sonstige alle wollene Stricklumpen, soweit solche unter 1 bis 6 nicht ansgeführt sirrd.— b) Alte halbwollene Strickllnnpen. 8. Original bunt 5)albwoll-'GestrickteS. Westen, Jacken urck Sweaters, alle Farben außer werß. 9. Original weiß Halbwoll-Gestticktes. Westcn:, Jucken und Sweaters . . . ... • . 10. Oriaftval bunt l)albivollene Zephirs unb Trikots m allen Farl>en allster weiß mb Naturfarbe . 11. Origiiml iveiß und uattirfarbig Halbwolle:« Zephns und Trikots, einschließlich Eiderdmure::- und Lamm- sclltrikots.. • • • • ^ 12. Soifflige alte halbwolteue strick!umpen, sownt solare unter 8 bis 11 nickst aufgeführt sind ...... — c) Neue wollene Strick- unb WirswarenatzsäHe. 13. Neue rveiße Zephir- und Kcrmmgar::-Wolltrikotabfälle 14. Neue uormalfarbige Zephir- und Kamn:garu-Woll- trikotabsälle.• • • . • . . 15. Neue bunte Zephir-, Kammgarir- imd Streichgarn- (auch Golfer-) Wolltrikotabfälle. 16. Neue wollene Radfnhr-Trikvtabfälle (Sweaters) . . 17. Neue unittem ^l-mnmgarw'^ Hcmdsckmh-Trikotabfälle 18. Sonstige neue lvollene strick- und Wirkwarcn- absälle, soweit solche unter 13 bis 17 nicht aus- geführl sind..— d) Neue halbwollene Strick- rmd Wirllvaren- absälle. 19. Neue weiße s>albwollene Kammgariv- mrd Zephir- trikotabfätte. . 375 20. Neue noriiialfarlstge halbwolleire Kammgarn-Trikot- abfälle.. 350 21. Neue lielle halbwollene Zephirtrikotabfälle . . . 200 21a. Ntne bmrte halbtvollene Zephirtikotabfälle .... 175 22 Nnie l-allnoolll-ne ^sghr-Trikotabfälle (Sw:-alerS) 150 23. N^ue rrormaliarb-ige Streichgarn Halbwollttikotal'fälle lülber 3 v. H. Wollji.-lwllt . .. . 300 24. stdcue:vvr»ualfarbige St:eichyaru.-Hallnvoll- ,V^v>gnv-) Trikoliaibsälle unter 3 v.A, Mollgehalt .... AD 875 725 626 525 576 Klahe Bezeichnung 25. Neue blmrtstorbige Lammfell-, Eiderdaunen- . und ^ Sterüchtarn-dallmwll triÄtaLfälle.150 '^5a. Seme ortflirtai halbwollE (ftammgorn^) Lxmdschuh- DrllotickdlLkle. alle Farben.180 26- Nvue iii-.'i : f;-aH>iöoHirne Lammfell- uni) Ciderdaunen- triüotaü itl c .. 25Q 27. Neue DMrr^hE-tz«^EtrLkv1absÄte . .... 250 28. Stm.fiix)e neue I-allxvollene Sttick- und Wirkwaretr-i odfälle, sotoeit solche unter 19 bis 27 nicht auf* geführt sind.. B. a) Alte iiwllene Ttbellmnpen. 29. Alte origüral burttc wollene Tidetlunrpcn. alle Farben . stmßer weis; wtb alle Qualitäten aichcr Musselin » 30. Alte oriiiinal rveihe toollcirc Tibcttuttipert außer V.Kul tlin. ..... . 31. Me teilt: und bunte wollene ÄiussOlmlumpa^ alle Farben und Qualitäten außer tvciß. 32. Me weiße wollene Musselinttunpen ..... . 33. Sonstige alte wollene Tibetlumpen, alle^ Farben, soweit solche unter 29 ibiö 32 rttchl anfgefMrl sind 170 450 350 500 b) Neue wollene Tibet lumpen. 34. Nare bunte wollene Tibetlumpen, alle Farben und Qualitäten außer weis; und Musselin. 36. Neue weiße lmtlcie Tibe-.lumtvn -aubicr Musselin . 36. Neue teile und buntfarbige wollene Musselin ab schnitte, außer lveiß. 37. Neue weiße wollene Dtusselrnahschnitte. 38. Sonstige neue motlenc Tilntlnmpen, soweit solche unter 34 bis 37 nickst aufgefÄhrt sind. 200 600 300 700 c) Alte wollene mvgrtrcrmte Tidetllnnpen. 39. Tibet- und Weichwolllaillen.* * 55 40. Tibet- uu5> Weichtvollnälste.. . 36 C. a) Alte Wollene Flanell-, Lama« und Wetchwollmnpen. 41. Alte orichnnl wollene Flanell'-, Lama- und Weich- tvollumpen, alle Farben ohne weiß. 42. Elle original weihe wkstleue Flanell-, Lama- und Weichtoottuurpen. 43. Sonstige alte wollene Flanell-, Lanna- und Weicht voll- lumpen, soweit stückst unter 41 und 42 nicht ausgeführt sind. 100 275 b) Neue wollene Flanell-, Lama- und Weich- wollumpru. 44. Neve original bunte wollene Flanell-, Lama- und Weichiv^llabsch'.ntte. alle Farben ohne weiß (frei von Stan-abMcn). . . . 150 46. N-Äre origitml weiße wollene Flanell-, Lama- und Weichwollabschnitte (frei von Stanzabsallen) . . 500 46. Sonstige neue wollene Flanell-, Lama- und Weich- wollabscknntte tauch Stauzabsülle), soweit.solche unter 44 und 46 nicht aufgeführt sind ..... — D. a) Alte Wollene Decken-, Fries- und Filzlrnnpen. 47* We bunte sroCterce Deckem- und Frieslumpen, alle Farben mißer weiß.60 48. Mte weiße wollene Deeken- und Frieslumpen . . . 250 49. Hartwolle und Mvirv (Grobwolle und reinwollene alte Posamenten, letztere frei von Holz- und metallischen Bestandteilen) ........... 100 50. Alte burlte feine wollene und halbwollene Filzlumpen 30 51. Mte weiße seine wollen und halbwollene Fnlzlumpen 100 52. Alte weiße grobe wollene und halbwollene FilzLmnpcn 25 53. Alte Filzhüte.„ g ..12 53a. Albe Ml-- und Tuchlatschen . . . .. 6 54. Sonstige alte wollene Decken- FrieS- und Fil-lumpen, soweit solche unter 47 biS 53a nicht ausg»- Mrt steck, . „ ta . . „ *.. h . t—: b) Skue «wUm? Decken-, Fries-- und FUzlmnpen. 55. Neue bunte wollene Decken- und Friesabschnitte, außer weiß . 56. 9teite weiße wollene Docken»- und Friesabschnitte . . 57. Neue seine, bunt«, weich?, wollene und halbwollene Filz-absälle, alle Farben außer roeiß. 58. N«me Fine weiße wollene Filzabfälle (auch Klavier- ftlzei.. . . 59. 9Äbe mutte wollene und halbwollene Oberfllzabfälle, alle Farben außer weiß.. . 60. State bunte Futterfilziabsälle. 61. Stet« weiße Futterfilzabsälle.. 63. Neue bunte grobe Filzodfälle (Sohlen- usw. und teck)- ttischl' Fll Abfälle), alle Farben miher tveiß . . . 63. State weiße grölst Filzabfälle (Sohlen^ ustvc und technische Filzabsälle). 64. Neue FeWoschew-Klzubfälle (Haarfilze). 65. Sonstige neue wolbme Deckern, FrieS- und Filzabfälle, soweit solche unter 55 bis 64 nicht aufge- geführt sind. c) Alte halbwollene Decken- und Fricslmnpeu. 66. Mte bunte halbwollene Decken- uttd Frieslumpeir . . 67. Mte weiße halbwollene Deckeit- und FrieSlumpen . . 66. Sonstige alle halbwollene Decken- und FrieÄumpen, soweit solche unter 66 u. 67 nicht ausgeführt sind d) Steue halbwollene Decken- und Fricsabfatte. 69. Nene bunte halbwollene Decken- rmd Fries absälle . . 70. Neue weiße baÜmKÜIme Decken- mch FrieSabfälle . . 71. Sonstige neue halbloottene Decken- und FrieSabfälle, solont sollte unter 69 ii. 70 nicht ansgesührt sind (auch ASbLr-Mälle).. E. Alte muttene Tuch- und Kammgarnlumpen, alle Farben und Qualitäten. 78. Mte gettennte wvdeate Original'-Tute und Duch- Cteuiot-Lumpen, hott uni> weich gemisckst, höchstens 5 v. H. 5)albuwlle enchaltatd.. 73a. Me getrennte wollene Original-Tute und Duch- ^v. Cheviot-Lumpen, alle Farben, höchstens 5 v. K. Halbwolle enthaltend, me i chc S a r c. 73a. Alte getrennte n«ll«ene L>riginal--Tu4 und Tarte b. Cheviait-Lumpen, alle Farben, höchstens 5 v. Ä. Holbroolle enthaltend, hartegc walkte Ware. 72d. Mte getrennte tvollene Original-KarnrNgarw- und Kammg>arn-Cheviot-Lmn-m, höchsten- 5 v. tz. §>alb- rvolle enthaltend.. . 73. Alte ungetrcimte wollene Oriarnal-Tuch- und Kamm- garnlumpen aller Art, beste Sorte*). 74. Sonstig? alte wollene Tuchlumpen, soweit solte unter 72 bis 73 nicht ansgeführt sind F. Neue wollene Tuchlumpen, sortiert, Kammgarn und Mmmgarncheviot. 75. Neu hell urtd grau Kamnrgarn und Kammgarncheviot 76. Neu schwarz Kammgarn und Kammgarilchetwot . . 77. Neit blau Mammflani und Kainmgarncheviot . . . 76. Neu bunt Kammgarn und Kwmngarncheviot . . . 79. Original-Netttuck) ohne Kammgarn . 100 400 45 175 32 30 70 20 45 35 40 100 60 200 65 70 65 110 40 260 240 240 200 110 *) Geringere Sorten entsprechend billiger. Für diejenigen Kllrsselk, für weite keine Preisbestimmung fest gelegt ist. erfolgt die Bewertung beim Ankauf durch die .KriegS-WollPedars-Aktiengesell- fd>aft oder die Kriegs- L)aderii-Aktiengesellschaft durch die von der Kriog^Mohswss-Abteilung des Königlich Prrußisä>en Kriegsmini- steriums etitgLsetzten Luutparben^rtAngs^mrtmissMleil. «lasse 80. 81. Bezeichnung Ddrnittz t/a» Original-Neutuch mit Kvmmgarn.150 Sonstige wollene Neutttchlumpsn, soweit solche unter 75 ms 80 nicht , lmut tvoltare Chkvtots und Fla,tschErsatzstoffe (Kriegswave) ... Sonslige neue wvllrn-e Tuch lumpen., sortiert Streichgarn. .sonieil solche uttter 92 bis 855 »richt «rufge- sührt sistd.. 82. 83. 84. 85. 86 200 150 140 120 90 87. 88 . 89. 90. 91. 92. 93. 94. 95. 96. 97. 98. 99. 100 . 101 . 101 a. w. 101 a. h. 102 . 103. 104. 105. 106. 107. 108. 109. 110 . 111. 112 . 113. 114. 115. 116. 117. 118. 119. H. a) Alte wollene Uniform- (MillfAr-.) Tnchlumpcn. Mte getrennte seldgtaue wrd Mure wollene Milrtür- tnchlumpen ..100 Mte getrennte blaue wollene MLitärtuchlirmpen . . 75 Alte getrennte. Nach Farben sortierte ftfcfocne Militär- tuft')ium).ien ............ . 76 mte getremtte, gen tisch tfarbige (unsortierte) M'llene Militärtu chlumben. .65 Mte getrennte schwarte ^wdllene Militärtuchlumpen . 50 Militärtuchtiähte ... ..... 30 Smrsllge alte w llme M iliiatti>chbintpen, sontat solche unter 87 bis 92 nicht ausMÜhn sind.— b) Nene wollene Uniform- (Militär) Tuch lumpen. Neue feldgraue wollene Militärtuchabsälle .... 210 Neue graue wollene Dtilitärtutebsälle.200 Neue blaue wollene Militärtutebfälle .. . . 175 Neue sortierte farbige und scherze wollene Militär- ttlchabsällc . ..... Neue gemischtbrrbihe will me Mili^'Nuchobfälle . . Neue Mllitärttrckstcnsten und -tuchenben. Sorrstige neue rvollene Militärtiichabschlitte, soweit solche unter 94 bis 99 nicht aiägefMwt fiTtt> . . . J. a) Alte HMivolltnchlnrrrpen. Mte getrennte original l>ll'w>llrne Tuchlumpen, Dübel, KEmganr und Fiansch. Mte getrennte hal"Nwllene Tuchlnm.pen, Tuttel und Flausch, w.iche Walbwollumpen . . . 120 Mte getrennte M-arP- und VÄderwand-^aDwol^ (wollreiche Ware).40 Mte ungettemrte 5xckbwolltaillen und -rücke (ungv- ttennte Meiderhcckbwollch.. 20 Mt getrennt 5x2bw >ll-Moir6 und P!'sam«n.ten (letztere srei^ oon .'bolz und ntaällischm Vestmterteilcn) . . 40 Sonstige alte Tammlleder - !i'all w llumpeu, soweit solche unter 109 bis 118 nicht w/igeführt sind . . —« b) Nene Damrnkleider-.Hatdwollumpcn. Nette bunte Mpaka-, Lüster-, Halbtibet, und Halbwoll- Zanella-Abschnitle. 75 Neue weiße Alpaka ?lbschnitte.150 Neue schwarze Mpaka-Abschnitte ... 85 Sonstige neue Damenlleider-.'öalbwülLbschnitle, soweit solche unter 115 bis 117 nicht ausgeführl sind . . — L. Gemischte wollene und halbwollene Linnpen, soweit solche unter Klasse A bis K nicht oiufgeiüfpct sino . — 120 160 140 158. 159. 160. 161. 162. 39 163. 164. 34 20 20 165. Preistafel 2 (Meldeschein 4B). M. Alte baumwollene Lumpen. 120. 7llte weiße baumwollene Kattnul^rmpc'n I . . . ^ 50 121. Alte weiße lxmmioollene Kattunlumpen II ... . 40 122. 7l.lte graue baumwollene ^attunlumi'en m i t Schmier- lappm.. 25 122b. Alt? graue baumwollene Katttmlumpen für Reißzwecke 30 122c. Mte graue baumroollene mürbe Katttrulumpen für Papierfabrikation. 24 123. Alte blaue baumwollene Katllmlumpen.20 124. Alte rote baumwollene Kattuulumpen — frei von Federzeug —. 20 125. Mte schwarze baumwollene Katttmlumpen .... 22 125a. Alte dunkle baumwollene Kattunlumpen, reißsähijge Ware. 19 126. Mte hellbunte baumwollene Kattun-- und Barchent- lumpm. l . 24 127. Alte mittelhelle bauunoolleire Katüm- und Varcheut- luurpen ............. . . 22 128. Mt Euglisckücder (Hoseilzeug) und Olladbachcr Stoffe (original) .. 18 128a. Alte Gladbacher Stoffe. 19 18 128b 129 Alt Englischlcder.. Sonstige alte baumwollene Kattun- und Barchent- lumpeit, soweit solche unter 120 bis 128b nicht aufgesllhrt sind. Alte Gardinen (mit Mull und Gaze). Alte weiße und l>albwciße haumwollgesttickte Lumpen und Trikotageir.. Mte hellbunte bauinwollgestrickte Lumpen und Tri- kotagm .. Mte bunte bmimwollgestrickte Lumpen n. Trikotagen Alle sclwmrz'e banniw-ollgestrickte Lumpcnr und Tri- foUGflm.. Alte baumwollene Jacken und Westen ...... 30 Baumwollloatte (alte)..90 Sonstige alte baumwollene gestrickte und gehäkelte Lumpen, soweit solche unter 131 biF 136 nickst aufgeführt sind. Sonstige alte sortierte baunnvollcne Lumpen, fonweit solche unter 120 bis 137 nicht aufgeführt sntd . . 138a. Kragen und Manschetten. ... 138b, Wattröcke, Wattdecken uub Wattstücke .... ISO. 131. 132. 133. 134. 135. 130. 137. 138. 42 60 45 35 45' 40 35 N. Neue bnumwollene Lumpen und Absttplitte. 139. Neue weißgebleichte bcarnnpollene Abschnitte (Schtr- ting usw.) I. frei von Gla^batist, Blusen- und Sticke" reistossen.. 100 139a. Nene üieißgebleickste baumwollene 6)1 aisbatistabschnittc 80 139b. Neue tw'ißgcblccchLe baitiimwilenc Blusen- u. Stickerei- stoiLabschnittc6Ü Klasse Bezeichnung 140. Neue tveißgebleickste baumwollene Llbfckmitte II, nicht mehr als 20 v. £>. Glasbatist, Blusen- und Stickeret- stosfabschnitte enthaltend (auch Verbandst osfab- schnittc) .. 141. Neue weiße ungebleichte baumwollene Abschintte (Kaliko Usw.) I.. 142. Neue wellst ungebleichte baumwollene Abschnitte (Kaliko Usw.) II.. 143. Neue blaue baumwollene Abschnitte. 144. Neue hellbunte baumwollene Kattutrabschnitte . 145. Nene helllnmte baumwollene Darchentabschnitte (Db- ber).. 146. Nctuc mittelhelle baumwollene Kattunabschnitte (sor- liert).. 147. Nliut? butnte baumlvollene VaräMtt- (Biber) Ab schnitte.. 148. Neu« original bunt bauultvvllene Kttttimabschnitte 149. dimtelbunte bcrirmwollene Kattimabscbnitte I> 150. Neue dunkelbunte batkmwollcire KattunobsclMtte II 151. Nüue in Farben sortterte Segeltuchabsälle . . . 152a. Neue feldgraue Köperabfälle. 152b. Neue seldgrairc SegelMchabsälle. 153. Neue schionl^e Klattun- und Clothabfalle .... 154. Note weiße Mull- und Steifaa^c. 156. Neue Helle Korsettabsälle (außer weiß) .... 156. Sonstige neue baumwollene Abschnitte, soweit solche unter 139 bis 155 nicht aufgeführt sind 1561. Nuw bunte Kord-Absälle (Manchester . . 156h. Neice bunte Decken-Mfälle (-auch Kanielha-arimitatiorr) 0. Neue baumwollene Wirf- und Strick- wareuabfülle (Trikotaseu). 1)srnn1g da» kg Neue sortterte Dtako- u. Makoll)mitat^Trikot- abfälle (gelb, gebleicht, rohwttn und creme), frei von merzerisierten Abfällen u. Flmtrckor Neue Imitat-Trikorabsölte, normalsarbig . . Nene sortterte Intitat.'Tritedabfälle blMt (rosa, grcm. braun usw.) . . . . ^. State Luisiana- (Futter-) Trikotabsälle, itormal- farbig . . Neue Luisiana- (Fntter-i Trikotabfülle, in hel- lcm Farben sortiert (grcm, braun, gelb usw.) Neue sortterte Luisiana- (Futter-) Trikotabsällc, in ounlllit Farben (marine, sibmarz usw.) . Neite Luisicnra-(Futter-) Trikotabfälle, gemisckst farbig belle Äare, frei von dunklen Fallen Neue svrtterte MM- und Mate^FmItat-Tnkot- absälle in Helten Farben, frei von merze-rister- ten Abfällen, außer den unter Klasse 157 genannten .. Nene sortterte Mcckv- und Mato-Imitat-Trikot- abfälle in dunklen von rnetZeri- sierlen Abfällen (marine, Wvarz uswtt . . Nene sortterte merzerisierte Mako- und Ailako- Imitat-Trikotabfälle. in Hellen Farben ent- schließli ch der unter st laste 157 genannten Neue sortierte merzerisierte Mako-- und Mako- Jntttat-Trikütabfälle in dunklen Farben (ma- NNe, schlvacz usw.) .. . Neue sortierte baunnvollcne Ringelkttkoladfälle in Hellen Farben, frei von merzerisierten Abfällen . : Neue sortterte baumwollene stkittgeltrikotabfälle in du-nktar Fiarixar, srel von merzerisiertat AbsLllm.. State sortierte baumwollene merzerisierte Nin- 60» k z 157. 166. 167 168. 169. 170. 171. 172. 173. 174. 175. 176. 177. 178. 179. 180. 181. 182. 183. 184. 186. 186. 187. 188. 189 190. 191. Neue sortierte baumwollene merzeris i-erte M'.rg^ttritetaüfälle in dunllen Farben . . Nene sortterte baryrmwlleue Dtetz- (Filet-) Trikot- absälle, (weiß, gebleicht, rohweiß und gelb) Nene rm sortterte bartmwollene 9cep- (Filet-) Trikotabfälle, lnmtsarbig genttsc^ . . , . Neue Ltaginal-StttckwarenabsAle, weiß, gelb Neue Original-Stricbvarcnabsälle, bmttfarbig . Nene großstückige Trikotreste, für technische Zwecke ve>7n?errdb Reue geknüpfte Trikotabfälle (Knoten- imb Knoptakü, beste Sorte*). Ne"e unsortierte Trilotabsällc, Original-Fabrikware, beste Sorte').. Neue unsortierte Trikotabfälle, Original-Smn- mel- und Hmrdterware, beste Sorte *) . . . Neuer Trikotschttmz imd stelstich', beste Sone*) Sonstige baurltiv.-llene Wirk und Strickwarnr und Trikotabfälle, so well solckst unter 15? bis 181 nicht aufgeführt sind . . . Nene hmtn'.wollene .'ontl.dschtchtriv-tabfälle, dickgerauht, weis; Und creme (Plüsch» .... Neue baumwollene .^andschuhtti Dtadsälle, dmrn- gerauht, weiße.. Nene bcertMtvoilene .vanoschuhtriKotabfälle, weiß Atlas. Neue bamn>oollene Lands chnhtri Kotab solle Müsch), dickgeraitht^. sortiert in Farben (schw.orz, blau, grau, feldgrau usiv.) . . , Neue baumwollene Handschuhttikotabfülle, dickgerauht. gemischttarbiq (Plüsch). Neue bäum wollene tamdschn httt to tabfÄl e, dünn- gerauht, buntfarbig. Ne>le baumwollene .^aoidfchluhtrikotabfSlle, gemischt farbig, Atlas. Neue baumwollene Handschichtrikotabfälle, schlrarz Atlas.. Sonstige baumwollene lllandschnhtttkotabsälle, solveit solche unter 183 bis 190 nicht auf- geführt sind. Preistafel 3 (Meldeschein 401 ?. Putzlappen. 192. Putzlappen, alte, btmte batunwvllene, hell, mrttelhell und blau, frei von Tailleit und Jacken ... 90 I 192a. Putzlappen aus Federzeug. :K) 193. Putzlappen, alte ineifte und halb,neiße baumtvoilene 55 . 198». Putzlald an- grau Kntntn (122) . . 36 194. Putzlappett, alte toeiße leinene. 90 195. Putzlappen, alle lsttlbwvllene ...... 34 196. Putzlappen, sonstige, soweit solche muta 192 bis 195 nicht aufgefülstt sind ^ ^ tz. Alte und neue leinene Lumpen. 197. Mte weiße taneire Lunrpen I . 1,98. Mte weiße leinene Lumpen II. 198b. Mte weiße leinene Lumpen III. 199. Mte graue leinene Ltmtpen I. 200. Mte graue leinene Lumperr II .. 201. Mte blaue und bunte teliteue Ltnnpett . . . . ] 202. Sonstige alte leinette Luntpen 160 —i 160 150 120 160 — 160 130 150 120 150 120 140 - 130 110 125 - 115 —4 120 —H 90 -H 110 80 i=t 80 e=a 50 160 ’r—j 120 —< 350 — 80 70 80 70 130 110 110 96 50 40 —- 160 —i 130 —> .40 —! ,aio — 80 56 - 30 30 85 50 33 48 38 28 *) Geringere Sorten entspveckstnd billiger. Fite diejenigei Klassen, ftte tr elfte’ keine PretHbestiininung fest ge lost ist, crttstgi d>k Beiverluttg beim Aitkauf durch W e .Kr tegs-Woilltetetrs'Akt int gesell Ifwt ater die Ki ieg<^Lmderit - All iett g escll schast i>urtU die von de KueAS-Robnoff-Abteilung des Kdiuglich Preußischen ^ nmmti-3 eingesetzten Lumpenbetverttutgs-j ÄlafU 203. 204. 205. 206. 207. 208. 209. 210 . 210b. 211 . Bezeichnung ’Pftnntg dar kg Neue toetße lerne ne Lumpur . . . . „ . „ 90 Neu« vohgrmrr f einen te Lumpen (Vcilitärbvell) ... 65 Neu rrroit Leinen, fein. 60 Neu Futterleiuen...50 Neu blau Leinen .... . ..50 Neu Segel leinen.. . . . 65 9?eu bunt Leinen.. . s . . . 50 Sonstige neue Leunmabschnitte .— Neue feldgraue LeinendrcUaf»sölle.60 Sonstige alte und ireue leinene und halbleinene Lumpen, soweit solche urrler 197 bis 210b nid): cmsg-e ührt sind .......... — ' R. Rarnic-ÄLsäinitte. 212. Ralbjilleabschnitte .. . . ..28 231. Alte Baumwollemlxrllage (amerikanische), bei Liefe- rurrg von 10 000 kg 232. Sonstige alle und neue Jutelumpen, soweit solche irrrtrc: 225 bis 231 nicht aufgefuhrt sind .. ... . 232a. Alle Scheuertücher (Lavettes) ... 232b. Alte Zementsacklumpen. 232c. Alte ll einstückige .ckap-üchei^Emballage . ... . . 232g. Alte Packhüllenstücke (Emballagen"' beste Sorte*) (darunter ist ,’/u verstehen: lochfreres Mcmufaktrcrpacktuch, leichte Ware) . ... . 232i. Alte Kokosmatten nnb -lumpen . . . . * . . . 12 V. Verschiedenes. 233. Dunkel Kattun mr Pappensabrikation, frei von reist- fähigcn dunkeln, baumwollenen Kattunlumpen (Kl. 125a), bei Lieferung von 10 000 kg.17 25 17 6 25 124 *) Geringere Sorten entsprechend billiger Für diejenigerr Klassen, für welche keine Preisbestimmmrg festaelegt ist, erfolgt die Beioertnug beim Ankauf durch die Kriogs-Woltbedarf-Aktiengesell- schast oder die Kriegs-Liadern-Aktiengesellsck>aft durch die von der Kriegs-Rohstosf-Abteilung des Königlich Preustischeu Kckckegsmini- steriums eingesetzlau Lumt-en-BelverNmgs-Kommissionen. 233b. Schrenz, für R Tf zwecke geeignet (iveiche Böare) . . 19 M-ksie Bezeichnung da» kr 234. Schrc.c; (mit arub ohne Jute) zur Pappen fabrickation, bei Lieferung von 10 000 kg * . * . . . . 14 20 235. Federstücll: • « • f « K • I .w. 236. Sonstige sortierte Lumpen, alte oder neue, svtveit sie im Meldeschein 4 A, 4 B und 4 C nicht auf geführt sind... «... >~r 236b. Alte Teppiche ..... 17 X. 237. Unjorticrte gemischte Lumpen, öiunnieiirmre, man nach Stoffen und Fa> den geordnet . . . . . Alle Lumpen und neuen Stoffabsälle sind rein sortiert, frei von morschen Bestandteilen, trocken und in guter, ordnungs-, gemäßer Verpackung zu kiefern. Sämtliche wollenen Lumpen und mruftt Stoffabsälle grundsätzlich frei von Seide und Halbwolle; keinesfalls dürfen diese Waren an feide- und halbwollhaltigeni Stücken mehr als 5 v. $>. enthalten. .Karbonisierte Lumpen sürd gesondert anzubieten. Frankfurt a. M., den 9. April 1918. Der stellvertretende Kommandierende Gkaetal: Riedel, General der In ie. Mainz, den 9. April 1916. Der Gouverneur der Festung Manrz. Bausch, Generalleutitant. Betr.: wie oben. Au den Oherbürgermeister zu Gießen, das Grotzh. Polizei-- amt Gießen mW die Grotzh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Indem wir auf vorstehende Bekanntmachung des stell vertrclew. den Gew'ralkolnmandos von heute verweisen, beauftragen wir Sie. von dem Inhalt derselben den Interessenten alsbald Kenntnis zu geben uni) die Bekanntmackmug in Ihrem Amtszimmer zur etwaigen Einsicht offen zu legen. Gießen, den 9. April 1916. Großherzogliches Kreisanct Gießen, vr. Usinge r. Gießener Paedagogium Höhere Privatschule mit den Klassen Sexta—- Oberprima. Unterricht nach dem Lehrplan der Gymnasien, Realgyn^nasien und Obcrcal- schulen :: Beaufsichtigte Arbeitsstunden. Einjährigen-, Primareife- u. Abiturientenprüfung: Schülerheim für etwa 100 Zöglinge. Anerkannt gute und reichliche Verpflegung. Drucksachen versendet kostenlos die Direktion Wilhelmstr. 16 , Fernruf2075,Gießen(0. Hess.) In den beiden Schuljahren 1916/17 u. 1917/18 bestanden 41 Einjähr., 6 Primaner, 5 Abitur. Ihre Vermählung zeigen an LUDWIG DÖNGES Sparkassenrendant CLARA DÖNGES geb. Rabes Rodheini a. d. Bieber, April 1918. 0718 Statt Karten 1 "") Die glückliche Geburt eines kräftigen JUNGEN zeigen hocherfreut an Oberleutnant d. R. Erich Wolter und Frau Helene geb. Lillie z. Z. Gießen, den 8. April 19J 8 Goethem. 40 234 4 Neue Grosse Aula der Universität Samstag den 13. Apri?, abends 8*/ 2 HSsr: Vortrag TiSGhdeCk- und S@rvi6rkurs6! VSzefeldwebels «siimek Geifiler Am Donnerstag den II, April eröffnen wir für j mn%e Damen, Frauen und Mädc!ien gründlich bildende 16stündige Kaffee Ernst Ludwig Inh.: Ang. Rath 2657 Heute Dienstag Familien-Konzert F.mpfehle vorzügliche Torten und öebUck. Kaffee Astoria i RJSatiwoo'h, von nachm. 4 Uhr ab Famiiien-Konzert Empfehle vorzügliche Tortei nnd Waffeln. Tafeldeckon, Servieren, 14 verschiedene Arten Serviettenbrechen, Speisenfolge für verschiedene Gelegenheiten und An- Htaudslehre. Zweck: 1. Zu wissen, wie man im Hause Veranstaltungen aller Art trifft, um sein Personal darin anleiten zu können. 2. Das zu erlernen, was in Herrschaftshäusern vorkommt, um eine dienende oder repräsentierende Stellung einnehmen zu können. Der Unterricht wird theoretisch, praktisch und fachgemäss mit den dazu gehörenden Tafelgerätschaften erteilt. Züooorar: Tageskurs 20 Mark, Abendkurs 20 Mark. Hochachtungsvoll E» & CL Schwates®. Anmeldungen werden an das Büfett Hotel Füratenhof? woselbst Prospekt und Referenzen aufliegen, höfl. erbeten. Unser Unterrioht nimmt nicht 6, sondern 9 Tage in Anspruch. Darm Stadler Pädagogjiimai (91. EEiaa), Privatschule mit den Klassen Sexta bis Oberprima. Vorbereitung zur EiaJShrioen-, Frlmaaer-, Fähnrich*- und BftUtprfUanfl (auch für Damen). Seil Krltfsaaghraeh tostaolen 186 Schüler ihre Prüfungen, darunter wiederholt einmalige Foikssehöler die EinjrihrigCTiprüfungiiaehfflüfinenBiigerVjrfcereltnufcfdIfeü- gtbllebne Obertertianer nach vier TSonaten. 1.601 D von der 5. Kompagnie des Füsilier-Regiments v. Gersdorff (Kurh.) Nr. 80 , 7 ^eine Erlebnisse, Verurteifong und Hucht aus französischer Gefangenschaft im Herbst 1817". Ein Teil der Einnahmen wird dem „Roten Kreuz“, Giessen, znfliessen. Karten im Vorverkauf Mk. 2. —, 1.50 und 0.75 in der Musikalienhandlung Ernst Challier (Rudolphs Nachfolger). 26351) Nutzholz Verkauf. Das nachverzeichnele, im laufenden Winter bereits gefällte und noch zu iällende Nutzbol; soll aus dem Weac der Submission rerkaust werden, chebole Und verschlotlen mit der Aufschrift „Horzsubmiision" bis spätestens ^en 18. 2UnU 1918, vorm. 10 ttbr, bei Unterzeichneter Stelle einzureichen. Oeffnung der Gebote erfolgt am 18. April lhis, vormittags 10 Uhr, im Nachause zu Lich. Die T^erknufs- bediuguugen, denen sich die Käufer mit Einreichung ihrer Gebote unterwerfen, liegen bei (Orostv. Bürgermettterrt Lich zur ll-insicht offen. Oiäbere Auskunft erteilen aus Wunsch die Unterzeichnete Stelle, sowie die (ttrofcb. Cbet« sörstcrei Lich. Das Solz ist mit Rinde gemessen. Äsegen Borzeiguug deS Solzeö wolle man sich , an die (Kroft^ Odcrsöritcrci Lich wenden. Der Bertauser belw.lt Nch vor, e»wa noch in diesem Senrester ansnliendes ^-witen- windfallholz der l. und 2. Klasse dem Käufer von Los 1, 3. K'asse Los 2, 4. und 5. Klasse LoS 3 und 4 nach Maßgabe der Bertanssbedingungen zuzuteilen. Burbcn: '..62 Jstm. 1. .Kl, 33,14 Fstm. 2. Kl., 24,84 Fstm. 3. .Kl: Eichen: 11.17 Fstm. 2. Kl, 48,65 Fstm. 3. Kl., 99,35 Fstm. 4. Ml; Elsdeer: 0,88 Fstm. 3. Kl, 0,85 Fstm. 4. Kl. 0,29 Fstm. 5. Ml; Fichten: Los 1 «Schnitts-, olz- 18 Fstm. 1. Kl., 32 Fstm. 2. Kl, 20 Fstm. 3. Kl., Los 3 (Bauholz) 51 Fstni. 3. Kl., 79 Fstm. 4. Kl, «io Fstm. 5a. Kl, 12 Fstm. 5b. Kl., Los 3 «BanHolz) 27 FNur 4. Kl. 36 Fsrm. 5 a. Kl, 158 Fstm. 6d. Kl, Los 4 «Bauholz» 4 Fstm. 4. Kl., 10 Fstm. 5a. Kl.. 431 ,vOm. 5b. Kl; Fickten Derbttanaen: 146Fstm. 1. und 2. Kl; Hainbuchen: 3,85 Fstm. 3. Kl., 8.50 Fstm. 4. ::l., 3.56 Fstm. 5. Kl. 0,69 Fstm., 6. Kl; 5Lictcrn^taunw holz: 4 Fstm. 3. Kl., 8 Fstm. 4. Kl, 4 Fstm. 5. Kl; Vtritzbolz voll 1916/1917: Cickcn: 2,48 Fstm. 4. Kl., 2,64 Fstln. 5. Kl., 1081 Fstm. 6. Kl; Ftchten-Derb- Lich, den 1. April 1918. Grosth. Bürgermeisterei Ltch. D ä r m e r. 23318 Giessener Kiüsfraaes-Ver' Aumeldnageu rum 2639v 1. Schnhkursus für Anfänger 8. Schichkursus für Fortgeschrittene 3. Strumpffliet-Kursus werden Donnerstaa den 11. Avril, nachm, von 4—5 Udr, in der Geschäftsstelle,Mäuöburg5, entgegengenomnien. Die Schtthfiisklehrftnbe tst von Mittwoch dem 17. April an wieder geöffnet. Jilr Maßen- uiiö DariTikfanke von Aerztcn u. ersten Autoritäten bestens einvsohlen. jederzeit zu haben in» M.'eti&r'müflmnss, Kren/.plAtz 5. 2,88 Tabak anbmmt b\inflt hoben Gewinn. Ich vers. Tabaksamen, aitör. zcir Ernte von 20 Pfund Tabak. 1000 Zigarren mit Kultur- auwets. und i?ln«eit>ulg zum ^iaarrenmacben für 1 Mk. L. Ee.Vat, Gartenbau, Borlis* Sckiabclz K. 2565ss 100 We8ifront|i08tkarIeB 4 H. ?rin]aapps,Frondeasiadt l wti'. Schwarz-We i B-Lictitspisle, Seilersw. 31 TägJ. erstkl. KünstiorkonKert. Vom IHenstag bis inkl. Freitag.: Das gewaltigste Detektiv- Meisterwerk unserer Harry-Higgs-Sierie 1918 Der Wüstendiamant! Ein verblüffendes und sensationelles Detektivdrama aus der Gesellschaft in 4 äusserst spannenden Akten. A!w Detektiv &0m*rj r Sfiiggs HANS MI EHEN DORF. Durch die unvergleichliche Kombinationsgabe des klugen Detektivs Harry Higgs findet ein geheimnisvoller Fall in kurzer Zeit seine Aufklärung. Eine Handlung, deren Aufbau sich durch Originalität von den zahllosen Films gleicher Gattung vorteilhaft auszeichnet. 2642a und Bitterwasser! Pikantes Lustspiel in 3 Akten mit Melitta IHlerlhert l-'au Inn filier I,eo ■ cokert : Der König der Nacht! mil Hogens Ein