m. ro Der Oietzener rinzetger erscheint täglich, alltzer Sonntags. - Beilagen: Hteßener Kemiiiknblc,tter; KteUHflt! für den Kreis Giehrn. vezugspreis: monatl.^tk.l-20, vierteljährlich Dtk. 3.6»'. durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. Mk. 1.10: durch die Post Dtk. 3.60 viertel- jährl. ausschl. Bestellq. gernsprech - Anschlüsse: für dieSchrist!eitttngl12 Verlag.(Ät'schäilss1«iIeö1 Anschrill fürDralunach- nchten: Anzeiger Eiehen. Erstes Blatt (68. Jahrgang 5amsLag, 23. März (9(8 postfcheckfonto: Krankjutt a.M. ((686 General-Anzeiger für Oherhchen Bankverkehr: Gewerbebant Gießen Zwrllmgsrun-druck u. Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch- u. §teindruckerei R. Lange. Zchristleituilg, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schulstr. 7. Annahme von Anzeigen l. die Laqssnummee »is zum Nochmill-.g vorher ohnejedeVerbindlichtett Lrileupreife: für örtliche Anzeigen 25Ps.,sur «u der Sozialversicherung vereinbart iverden sollen, fand die Sympathie der Regierung und die Annahme durch die Parteien im Hauptausschuß des Reichstags. Auf der anderen Seite suchen die Konservativen den Reichstag für Kriegsentschüdigmrgerr zu gewinnen, indern diese als rechtliche Mittel zur Fürsorge für heiurtehrende Kwieger und Kriegsbeschädigte soloie deren Familien ausbedungen werden sollen. DaS Schicksal dieses Antrages, der, anscheinend zu einer Neusormutieriing, einsttveilen zirrnckgezogen lourde, ist ungeiviß. Die Reichstagsmehrheit lvird sich vermutlich, da er ihrer bekannten Eritscyliegung zuwider ist, nicht daraus einlassen. (WTB.) Großes Hauptquartier, 22. 9Rärz. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. HeeresgruppenKronprinzRupprechtund Deutscher Kronprinz. Ostende wurde von See her beschossen. In Belgisch- und Französisch-Flandern lstelt starker Fenerkampf an. Mehrfach drangen Erkundungsabteilnngen in die feindlichen Linien ein. Südöstlich von Arras bis La F6re griffen wir englische Stelluksgen an. Nach starker Feuenvirkung tn>n Artillerie und Minenwerfern stürmte unsere Infanterie in breiten Abschnitten vor und nalM überall die ersten feindlichen Linien. Zwischen La Före und Soissons, zu beiden Seiten von Reims und in der Champagne nahm der Feuerkampf an Stärke zu. Sturmabteilnngm brachten in vielen Abschnitten Gefangene ein. Heeresgruppen von Gallwitz und Herzog Al brecht. Unsere Artillerie setzte die Zerstörung der feindlichen Jnfantenestell.mgcn und Batterien vor Verdun fort. Auch an der lothringischen Front war die Artillerietätigkrit vielfach gesteigert. Vost den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Chef des Gcneralstabes. L u d e n d o r f f. * Der rlbendbericht. Berlin, 23. Marz, abends. (WTB. Amtlich.) Die Erfolge des gesttigen Tages in den Kämpfen zwischen Arras und La Före wurden in Fortstihrnng unseres Angriffes erweitert. 16 000 Gefangene, 2 00 Geschütze wurden bisher gemeldet. Vor Verdun blieb der Feuerkampf gesteigert. Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. * Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 22. März. (WTV.) Amtlich wird vrrlautbart; Nichts zu melden. ■ »— m osin.' -SS H O— tm m vre deutsche Offensive im westen. Berlin, 22. März. Am 21. März hat die deutsche Offensive an der W est f r o u t eingesetzt. Sie richtete sich zunäch st gegen die Engländer. Die Artillerieschlacht entbrannte im Morgengrauen. Schon nach wenigen Stunden äußerst ergiebiger Feuerwirkung trat die deutsche Jnfan- tigen Kämpfen nahm sie in breiten Abschnitten überall die in einer Ausdehnung von rund 80 Kilometer z u m S t u r me an. In harten, für den Feind äußerst blutigen Kämpfen anhm sie in breiten Abschnitten überall die englischen Linien. Der den Engländern völlig überraschend kommende Angriff entriß ihnen wichtige Abschnitte ihres sorgsam vorbereiteten und stark ausgebauten Kampfgeländes. Obwohl ein dichter Nebel, der erst später der Sonne wich, die Kampftätigkeit anfangs behinderte, war doch der Erfolg über Erwarten groß. Die Einbußen des tapfer und zähe sich wehrenden Engländers an Toten, Verwundeten und Gefangenen sind schwer, die deutschen Verluste überraschend gering. Dieser erste Großkampftag endete verheißungsvoll für die deutschen Waffen. Der Geist der Truppe ist von freudiger Siegeszuversicht getragen. Die Beute an Gefangenen, Geschützen und sonstigem Kriegsmaterial konnte noch nicht endgültig festgestellt werden. Bis jetzt sind 16000 Gefangene und 200 Geschütze gemeldet. London, 22. März,. (WTB.) Der Korrespondent des Reuter^ scheu Bureaus <\ t der britischen Front brabtete abends: Die De u t sche n scheinen dadurch, daß sie, von starker Artillerie mrter- stützt, große Vküssen in den Kainpf werfen, in die Fra n t l i n i e ztvischcn S c a r p c und Vendeuil eingedrungen zu sein. Wemi wir. nicht die novoeudigen Gegenmaßregeln ergreifen^ scheint die gesamte Lage für den AugenbliÄ erschüttert. Französischer Bericht vom 21. März, 11 Uhr abenjdZ: Tagsüber blieb die feindliche A r til le r ie t ät i g ke i t sehr heftig zivischen der Miettej urch der Aisne, in der ganzem Gegend von Reims und an der Champagnefront, besonders z.wisä-cn der Berggegcmd nnd Mlle snr Tourbe. Unsere Batterien erwiderten überall energisch. Im Abschniitt von Hnxlus führten unsere Feinde drei aufeinanderfolgende Angraffe aus, die durch miser Feuer gebrochen und durch Gegenangriffe znrückgeNDrsen wurden. OesUich der Suivpe scheiterten fciub-iidje Handstreichversuche vollständig. Unsere Nr- tillcrie nahm deutsche Kolonnen mrter Feuer und zerstreute sie, als siie in der Gegend südlich von Mvnthois vorrückten. Auf dem rechten User der iNaas nnd einigen Punkten der Woevre ziemlich ausgiebiges Bombardement unserer ersten Linien. Ettglischer Bericht. Dom 21. März abends. Gegen 8 stlhr heute früh mürben üach heftigem Geschütz- feuer von beiden Seiten mit Spreng- und Gasgranaten aus unsere vorderen Stellungen und tveiter zurückgelegenen Räume ein mächtiger Jnfanterieangriff d^nrch den Feind a n s g e f ü hr t, auf eitrer Front Don über 50 Meilen Ausdehnung vom Oiseftuß in der Gegend von La Fere bis zunt Sensee-Flnß bei Lwisilles. Feindliche Artilleriedeuronstrationen fand auf ausgedehnter Front nördlich des La Bassee-Kanals und im Abschnitt von ?)pern statt. Der Angriff, Don dem bereits seit einiger Zeit bekannt war, daß er srch in Vvrbereittltig besinde, wurde mit größter Kraft und Entschlosseitheit währcnch des garizen Tag^ durchgeführt. Im Laufe der Kämpfe brach Dir Feind durch unsere V v r p o st e n st e l l u n g e n hindurch und es gelang ihm, in unsere Kampfftellungen au gttoffs«r Teileir der Front e i n z u d r i n g e n. Die Angriffe tmirden in breiten Massen ausgeführt, und kamen den beteiligten feindlichen Trichpen, die außerordentlich schwere Lerdrfte hattell, teuer zu stehen. Sckiweaes Mngen dauert an der ganzen Front an. Starke Massen fei ndI icher Berst ä r k u n g S t r u p p e n wurdcnc während des Tages be- obachteü. wie sie sich hinter den feindlichen Linierc vottruirlS- bewegten. Verschiedene feindliche Divisionen, die fiir diesen großen Allgriff besonders ausgebildet worden ivaven, tvurden bereits festgestellt, darunter Einheiten der Garde. Erbeutete Landkarteil, auf denen die Pläne des Feindes ti* gezeichnet lraren, lassen errellnerr, daß er an öiner SteKe der langen Angriffsfront seilie Ziele erreicht hat Berlin, 23. März. (Privattelegramm.- Rach einer eigenen Meldung der „Nordd. LlTtgem. Ztg." ist die-eng- Bei jedem Bankier, jeder Dank, Sparkasse, post, anstatt, Versicherungsgesellschast, Kreditgenossenschaft werden Kriegsanleihezeichvnngen entgegeugenommen! wische Presse stark niedergeschlagen über den ersten deutschen Erfiolg bei der imen Westfrvntaffensive.^ Vrr Schiffrraub der Lntentr. Eine Verlautbarung Wilson». Washington 20 .Mär). (WTB.) Meldung des Reuter- lchen WurvüuS. Ein heute veröffentlichter Erlaß des Präsidenten der Verewigten Staaten ermächtigt das Marine- departemeitt. die Schiffe aus dem niederländischen Schiffsregister Ln den amerikanischen Territorialgewässern zum Gebrauch n>äh- rcnd des Krieges zu übernebme-n und alle diejenigen Schiffe zu benutzen, die für wichtige Zwecke im Kampfe gegen Teutsckstand notwendig sind. Ten Schisfseiaendüm-ern soll durch das Marinedepartement der Vereinigten Staaten in Uebereinstimmung mit der» Grurldsatzen doS Völkerrechts volle Entschädigung geleistet werden. Die Schiffe sollen durch die Admiralität oder durch das amerikanische Schiffahttsamt so bemannt, ausgerüstet und verwandt werden, wie es zweckdienlich erscheint. In 9$n> bindung mit der U-ebernahme dieser Sclnsfe erließ Präsident Wilson folgende Vertantbarung: fllnßang Januar 1918 gelangten die Unterhändler zu einer Verständigung, die in einem vorläufigen Abkommen zum Ausdruck gebracht wurde, das den beteiligten Regierungen unterbreitet wurde,. ju dem Zwecks es, falls es annehmbar sei, zu ratifizieren und mtdcrnfalls einen Gegenvorschlag zu machen. Die Verhandlungen' zogen sich in die Länge. Die holländischen Delegierten machten Vorschläge in dem Sinne, daß ihre Schisse eher gegen Be- Zahlung in Dienst genommen werden sollten, und daß der in den amerikanischen Gewässern stilliegende holländische Schiffsraum mit gewissen Ausnahmen unverzüglich von den Bereinigten Staaten für Zeiträume, die neunzig Tage nicht überscksteiten wurden, gechartert werden sollten. Tiefer Vorschlag wurde van der Regierung! der Vereinigten Staaten angenommen. 9bt So. Januar 1918 überreichte der niederlänibisck^ Gesandte in Washington dem Staatssekretär der Bereinigten Staaten eine Note, die die Bedingungen des W kommen s über die zettiveitige Charterung und deren Annahme durch seine Regierung enthielt. Das Abkontmen.sah u. a. vor, daß 150000 Tonnen,' hvlländisckpem Schiffsraums nach Belieben der Vereinigten Staaten teils im Treuste des belgischen Hilfswerks, teils für die Schweiz unter sicherem Geleit nach) Ectte in Frankreich) verwmdet werden sollten, und daß für jedes nach Holland im Dienste- des belgischen Hilfswerks entsmrdtes Schrp ein entsprechendes Schiss aus Holland nach den Vereinigten Staaten abgehen sollte. — Zwei holländische Schiffe, die mit Ladung von Lebensmitteln in amerikanischen .Häfen lagen, sollten nach Holland gehen, und der entsprechende Schiffsraum sollte statt dessen von Holland nach) den Bereinigten Staaten gesandt werden, um, wie die anderer; holländischen Schisse, in amerikanischen Häsen geck)artert zu werden. Das Abkommen hatte einen ausgesprochen vorübergehenden Charakter, und da es auf die Lage des Tlugenblicks zugeschnitten, war, so war ferne schnelle AusfÄhcuug wesentlich Die holländisch Regierung ließ sofort durchblicken, daß sie diese harterungöVereinbarung, die sie sttbst vorgeschlagen hatte, nicht ausführen konnte oder wollte. Dar erste Wunsch der ^Vereinigten .Staaten war tvie es das Abkommen zum Ausdruck brachte, sich sofort Schiffsraum zu sichern, um nach der Sckgveiz Lebensmittel zu verfrachten. deren sie sehr bedurfte. Man machte eine Schwierigkeit nach der andern, um das harte m holländischer Schiffe mit Versorgung der Schweiz hinauszuziehen. Der Grund, den die Holländer zwar nie aussprackxm, den man aber kannte, war, daß die l-olländischen Reeder fürchteten, daß ihre letzten Schliffe durch deutsche U-Doote zerstört werden rvürden, obwohl es sich um eine Tat der Barmherzigkeit handelte und obwohl sie kein von der deutschen Regierung prollamiertes Sperrgebiet Kn befahren hatten. Daß diese Furcht mcht völlig unbe- grüichet war, hatte sich bedauerlicherweffe gezeigt, da die deutsche Regierung kürzlich das spanische Schiff Sardinero außerhalb des Sperrgebietes versenken ließ, das eine Ladung Getreide für die Schwei) führte mtb nachdem der Kommwrdent des U-Bootes durch Besichtigung des Schiffes diese Tatsache festgestellt hatte. Da ßdies schon der Schluß der Verlautbarung Wilsons sei, können wir nicht recht annehmen.- vielleicht hat die Berichterstattung durch das Wolfs-Bureau hier eine Pause gemacht und wir erhalten die Schlußausführungen morgen. Was Wilson bis dahin sagt, ist ein Vorbeireden an dem Schiffsraub, und daß der Präsident vorgibt, mit holländischen Schiffen nur „Taten der Barmherzigkeit" auszuführen, ist wieder eine vergnügliche Bestätigung seiner bekannten Tugenden! * London . 21. März. (WTB.) Im Unter h au s e gab Lord Robert Cecil dis Erllärung ab. daß die englische Regierung und die alliierten Regiermrgen beschlossen hätten, die holländischen Schiffe, tbiic in ihren Häfen liegen, in Besitz zu nehmen. Sie würden versuchen, mit den Reedern eine Vereinbarung über die Zatzsimg der Versicherung zu erlangen, sie würden am Ende des Krieges die Schiffe zurückgeben oder die verlorenen ersetzen: sie würden die Eigentümer für diese Anleihe, die durch das Vorgehen des Feindes verursacht worden sei, entschädigen, sie würden sich ferner verpflichten, daß holländische Schiffe, die von heute ab holländische Häsen verlassen, nicht ohne Vereinbarung der Verbündeten in Dienst gestellt würden und sie ivürden endlich 50 000 Tonnen Weizen oder eine entsprechende Menge Mehl in einem nordamerikanischen Hasen und die gleiche Menge in einem südamerivcmischen Hasen sobald wie möglich nir Holland bereitstellen. Englischer Bericht auv Mesopotamien. Keine militärische Handlung. Wahrend der letzten 10 Tage siel heftiger Rogen in.den von unseren Truppen besetzten Gebieten. Tie Türken Nahmen Mit ein und erbeuteten dort eine Marge klotnkalibrrger 'Munition und zahlreiche Boote. Dänemark und die Mittelmächte. Kopenhagen, 23. Mär). (L. A.) Wie gemeldet wird, sind bie Verhandlungen zwischen dänischen, deutschen und öster- reichisch-ungarisck)en Vertretern über Warenaustausch Dänemarks mit Deutschland und Oesterreich-Ungarn für die kommenden vier Monate dieser Tage zum A b s ch l u ß gekommen. Das Ergebnis ttxrc die Fortsetzung des Warenaustausches zwischen den vor- genanrrten Staaten in unverändertem Umsange. Die deutschen Zusichren bestehen aus Kohlen, Eisen und Stahl. Da» Kabinett Maura. Madrid, 22, März. Davas. Tis Regierung ist folgendermaßen zusammengesetzt: Maura, Ministerpräsident. Dato, Aeu- ßercs, RomanoneS, Justiz, Prietv. Inneres, Besada, Finanzen, l^eneral Marina, Krieg, Oöeneral,Prdal. Marine, Alba, Unterricht, CamÄo. öffentliche Arbeiten. Der 5eettieg. Neue U-Boot-Erfolge. Berlin, 28. März. (Amtlich.) Im Sperrgebiet umEngland haben unsere U-Boote 2 0 0 0 0 B r. - R. - T. feindlichen Handelsschifssraumes vernichtet. Die Mehrzahl der Schiffe wurde im Aermelkanal unter der englischen Küste trotz der aufgebotenen starken feindlichen Bewachungsstreitkräfte versenkt. Alle Schiffe waren beladen, darunter der englische Dampfer Clarissa Radcliffe (5754 Br.-N.-T.) und ein 5000 Br.-R.-T. großer Dampfer mit Munil»«ns- ladung. Den Hauptanteik an den Erfolgen hat Oberleutnant zur See Warzecha. Der Chef des Admiralstabs der Marine. Der Kaiser an den Kommandanten der „Emden". Berlin, 22. März. 0ATB.) Der Kaiser richtete an den Fregattenkapitän Karl v. Müller, den früheren Kommandanten der ,,E m d e n" folgenden Erlaß: Auf Grund Ihres mir durch den Admiralstab Porgelegtcni Berichtes über die letzten Tage meines Kreuzers „Emden" und dessen Endkampf, verleihe ich Ihnen hiermit in wärmster Aner- kiennuug Ihres und Ihrer Besatzung sachgemäßen und tapferen Verhaltens den Orden Pour le mörite. Sie haben den Namen Ihres Schiffes für alle Zeiten zu hohen Ehren gebracht und der ganzen Well ein leuchtendes Beispiel tatkräftigster und ritterlichster Kreu- zerknegführung gegeben. Den am Schluffe Ihres Berichtes erwähnten Vorschlägen für Auszeichrungen d-es Schiffsstabes und der Besatzung sehe ich gerne entgegen. 'Großes Hauptquartier, den 19. 3. 1916. Wilhelm I. R. Aus dem Reiche. Berlin, 22. März. (WB.) Dem ersten und zweiten Vizepräsidenten des Reichstages, den Geheimräten Dr. Paaschc und Dove ist das Eiserne Kreuz am weiß- schwarzen Band verliehen und im Namen des Reichskanzlers vom Staatssekretär des Innern ansgeh ändi gt worden. Schlutzberatungen im Reichstage. Berlin, 22. März. ycaclHem sich das preußische Abgoord- netenhaus am Donnerstag über Ostern vertagt IM. eilt auch der Reistag der FeiertagSpause zu. Er hat deshalb in feiner letztet» Sitzung am Freitag al!an morden ist. Der Abgeordnete E b e r t gab namens seiner Fraktion eine .Erklärung ab, in der die zustimmende Haltung der alten s-ozialdenwkrcrtiscksten Fraktion wie bisher mit der immer mx!) drohenden Lebensgefahr des Deutschen Reiche- und der Notwendigkeit, seine Grnr.,en zu verteidigen, begründet nnirde. Tie Fraktion des Abgeordneten Scl^eidemami hat also die " Dcei'numgsvevcksttt>en Heiken, dise in ihrer Äliittc diesmal stärker als bisher in b^ug auf die Kreditbewilliguingl aufgetreten sind, in einheitlich zustimmendein Sinne überwunden. In bezug aus die Friedensschlüsse ist das Ergebnis aber offenbar ein anderes. IN diesem Punkte trafen in der sozial- demokvatisck)en Fraktion die schärfften Gegensätze zusammen. So äußerte sich der Reichstegsabgeordnete Wendel dahin, daß mit dm Friedenssckstüssen tm Osten allen Grundsätzen ins Gesicht geschlagen sei, die die S^ioldemokratie in der Ferodensentschließung vom 49. Juli verfochten Ixrbe. Der Abgeordnete Scheiden:ann lavierte zwischen Ablehmrug und Anerkennung hin und her und verkündete schließlich, daß seine Partei Stimmenthaltung üben werde. Soweit von einer Diskussion über die Friedensverträge gesprochen werden kann, beschränkte sie sich aus eine zänkische Rrde des Abgeordneten Haase, der sich.mit allerlei groben Ausfällen und Spitzfirrdigkeiten tells gegen die feindlichen Brüder von der alten So-ialdemokratie, teils gegen die bürgorlichm Parteien wendete. Aber dieses Bild llüglicher Haltuirg blieb glüchlickZerweisg vollkommen isoliert. Die Unabhängigen Sozialdemokraten standen Fankend und schimpfend, die Genossen des Herrn Sck'-eDemann stillsckm»eigend beiseite. Sonst ergab sich eine vollkommen einheitliche bürgerliche Foont von den Konservativm bis zur Fortschrittlichen Dollspartei, die zu den Friedensschlüssen im Osten freudig ihre Zustimmung gaben. Hier war der ehemlals so beliebte gegenseitige Kriegsz-ietstreit vollständig erloschm. Der frühere Bund der Mehrhcitsparteien lebte noch einmal auf in einep Resolution über die Behandlung der frei gewordenen russischen Randstaaten. Vizekanzler v.Payer äußerte sich entgegenSomTnend. Bei dieser Frage ergaben sich nicht allzu lvesentlick)e Mernungsverschiä>enheiten gegenüber den Nationallkberalen und den Konservativen. Der Abgeordnete Dr. Stresemann. der zunächst dem Abgeordneten Haase rmd seinen abgebrauchten Redensatten über die baltischen Barone eine kräftige Antwott etteitte, sprach die Zustimmung seiner Fraktion. M dem An^varg der Mehrheitspatteien aus, ergänzte ihn aber durch einM d Antrag über die Anschlußwünsche von Estland und Livland. Die Konservativen ihrerseits brachten einen Arv- ttag ein, der dem Anspruch auf eine angemessene Kriegsentschädigung im gegebetren Falle wieder zu seinem Recht verhalf. Die nationalliberale Fraktion erklärte auch hier ihre Zustimmung, während die anderen Parteien ihn zunächst im Ausschuß prüfen wollen. So zeigte sich noch bis zu einem gewissen Grade ab- weick)ende Ansichten. In allem großen mrb ganzen war man aber auf bürgerlicher Seite vollkommen einig, Die Friedettsschlüsse wurden von den Konservativen willkommen geheißen und von der Fortschttttlichen Volkspattei. und diese einheitliche Front stand in vollständiger UebereinstimmuTtg mit der Regierung. In der Ausgestaltung einer starken deutschen Zukunft im Osten hatten sich alle büvaettichen Patteien zusammengesunden, die ehemals über die Kriegsziele heftig untereinander stritten. Vizepräsident Dr. P aas che sprach zum Sckchiß beim Eintritt in die sterferien von der OSchwere der Entscheidungsstunde im Westen, aber auch von dem Vettrmcen des Volkes und der Hoffnung auf die Annäherung des allgemeinen Friedens. Nächste Sitzung: Dienstag, 16. April: Anfragen, Fall Daimler. P-ostetat. Qc|f!l(bcv Landtag. Zweite Kammer. 60. Sitzurrg vom 21. März. Der Präsident eröffnet um 3*4 Uhr die Sitzung. Haus mrd Tribünen sind gähnend leer. Am Regierungstisch ist der Minister des Innern anwesend. Das Haus fähtt sott in der Aussprache über den Staats- voran sch lag. Abg. Breidenbach (Bbd.): Landwirte, die Wucherpreise nehmen, können wir tals Kollegen nicht anerkennen? Mir danken der Regierung, daß sie das angekötte Vieh von dem Rindermord ausgenommen hat. Wenn die Regicrutkg Zwangsablieferung von Eiertt verlange. Müsse sie auch Hühnerffrtter zur Verfügung stellen. Ter Redner nimmt die Landwirtschaftskammer gegen den Abgeordneten Wofff-Stedecken in Schutz Präsident Köhler: We?m die Redner sich nicht mehr Be- schränknng auserlegen, so müssen wir bis 10 Uhr abends tagen Im übrigen feiert heute Abgeordneter Ulrich das 33jährige Jir- biläum als Mitglied der Kammer. Man sollte gar nicht glauben, blaß tnan eS jlo lange aushaltsn kann. (Lebhafte Heiterkeit int Hanzen H'aus.) Mir wünschen, daß er's noch einmal 33 Jahre aushalteu nrögc in der gleichen Frische. Abg. Fenchel (Bbd.) beschwett sich über die Mißwirtschaft der Kommissionäre, wodurch die Landwittschaft das ganze Ver- tvauen zu den, Behörden vertiere. Es ist zu begrüßen, daß die tandivittschaftllichett Ovganisattonen an der Erfassung der Lebensmittel sich beteiliaen wollen, imd es ist bezeichrrend, daß sofott der Handel dagegen Sturm lief. Der Ruckgmrg des Anbaues von 6se- treide ist durch die mangelhafte Zuweisung von Saatgut zurück- Zufuhren. Abg Dorsch (Bbd.): Jetzt könne nwm nicht mehr sagen, daß sich die Zwangswirtschaft erst einleben müsse. Sie besteht jetzt drei Arhre. Die Wittschaft dttr .Kommunalverbä)tde ist imetträglich. Tie MmnAmalverbände müßten einheitlich Vorgehen. Wenn die russisck>en KriegSliesailgenen zurückgezogen wsrden, muffen zur Aufrecht erhalttrng der Lmü)wittschaft die älteren Landwirte beurlaulri )yklrden. Iln Oberhessen soll während des Krieges in einigen Ge- nmrkungen Ackerland aufgesorstet »vorden sein. Ans Berärgenmg werden Er den Stadtkindern niernals die Mfnahme auf dem Lande versagen. Abg. Schott (natl.): Die Unterbringung der Stadtknchev aio dem ^ande begegnet dieses Jahr größeren Schwier, gkeftrp vonges Jahr, ^tber .nicht etwa aus Verärgerung, ans Mgikgel an Arbeitskräften können melle kleine Londwitte feilte StabtTrubcr aufnehnren. Auch dieser Redner bespricht die Verärgerung der Ocmdwitte durch verkehtte Maßnahmen. Abg. Kr edel (natlZ beschlvett sich über die g^erordentq sich starke BermelMMg der Wckffchweine in geloissen weiten das Oden Waldes. Auch der Rotioildschaden hat zugen-ommen. Tie Saat ist stark geiähtßot. Der Redner bittet die Regicrrmg Mn baldige Abhilfe. Minister des Innern v. Domberg k zu Dach: Wir sind mit den: Abgeordneten Krodel darüber einig, daß gegenwärtig Wildschaden unbedingt zu verhindern ist. Wir haben '\dyy.\ voriges Jaln einen Jagdvlan gegen das Schi.>arz)vil!d au^gearbeitatt Treibjagden falben nur bei Schnee Eriolg. Doch soll dem dlb- schuß des Sck)warz^oildes auch jetzt Aufmerksamkeit zugewendek werden, lieber Rotwildschaden ist bis/ jetzt noch nichts geklagt worden. Tie Schonzeit für iveibliches Rotwlld wurde ausgehobem Abg. Lang (natl.) schliesst sich den AussiifaLUNgen des Ab- goovdntten Kredel über den Wildschaden an, beklagt die^ Bevormundung durch den Obstgrvßmarkt Wornrs imd bespttcht den Mangel an Gespaarreti am' dem Lande. Abg. S e u ß f e l de r (Büd.) bringt ebenfalls Wünsche vor. Tie Büttelboruer mußten ikw ^ßraut um i'Jlart dru Zentner afaieben, walrreud der Zentner in Darmstadt für 15 Mark verkauft lourde. Tie Bevorzuguarg der Gättnereien^ beim Bezug von Mist ist Inicht zu billigett. Das Frühgemüse, das die Gärttwreien erzeugen, ist rmr Sck>aum. Abg. Ulrich (Soz.): Es wäre ganz gltt geweßm, lvenn die Vertreter der Landivirtschaft in diesem Hause in den Landeszenttal- stellen an der Abfassung der Verordnung^ mitgoarbeittr hätten. Die Milchlieserung ist ein Trauerspiel geworden. Tie Lieferung blieb täglich um 60 000 Liter hmt-er dem Ansatz der Landnnrt- schaftsiaiilmer (z,oei Liter pro Kuh) znrück. Die Androhung des VerlVts der Hausschlachtungen bei schlechter Milchlieferung sei ungesetzlich gewesen, aber sie halle gewirkt. Abg. Wolfs- Stadecken (wild): Die Hoffnung auf die Unterbringung von Stadtkindern auf dem Lande wird zuschanden werden, will, die Selbstversorger eben in den Lebensmitteln zu^ stark beschnitten sirrd. Auch für die .Kriegsgefmrgenen, ohne die die deirtsche Landwirtschaft nicht hätte durchhatten können, sind uns die Lebens^ mittel zu knapp zugenresscn. Abg. .Hart mann (Soz.) gibt zu, daß die Weizenpreise für die gegenwärttgetr Verhältnisse nicht mehr rentabel sind. Der Abgeordnete spricht für den Freizoll: auch wir sind für eine Verständigung. dazu gelwtt eine Aenderung der Gesindeordnurrg Abg. v. 5)elmolt (Bbd.) macht eine t)ersönliche Bemer. kltng gegen dvir 9lbg. Ulrich. Oöegen den Landesökonomieral Mülles Muß ich alle meine Donoürse iß vollem Umfang aufrecht erhalten. Es müssen mehr Eier äbgeliesett werden, wie vottges Jahr. Ter Redner verbreitet sich nochmals über die Vorgeschichte der Eier- Versorgung. M inistettalrat Schliephake: Wäre der in Rhein- Hessen seslgestctllte Rückgang der Wintersaat eim allgemeine Ersck-erirung, sio wäre er für unsere Er>- nährung eine sel-r bedenkliche Erscheint trrg- Zum Glück rst das aber nicht der Fall. Tie Rebbsausnahnre hat ergeben. daß im. Gvoßherzogtum mrd im Reichj die Anbauflächen m den allenneifben Bezirken gleichgebliebcm, ja sogar vergrößett worden s rnd. Es wird übrigens Sorge getragen werden:, daß der Aus-, fäll tttt Wintersaat bei dar Sommersaat ausgeglichen loird. Des jveiteren kommt der Redner auf von den einzelnen Mgeordnettm m d^r Aussprache vorgebrachte Wünsche und Beschwerden zurück. ^..^lmrnt gegenüber demi^lbg. v. Hel mol t den L-crndesökvnvm i erat: Müller in Schirtz und spricht dem verdiertten Beamten die volle Anerkeirnwlg der Regierung für seine Tätigkett aus. Mtnisterialrat Tr. Wagner. Vorstand der LandesobststeAe, verterdtgt die Pveispolittk der Landesobststelle. Tie Obstpreise wurden ^ von der Reichsobststelle festgesetzt Es war nicht rättich für Hessen befjen Obst meist Edelobst ist, niedttgere Preise anzu- letzen, sonst wäre das hessische Obst aus Schleichwegen aus dem Land gewandett, wie «s beim Frühobst geschrh. Abg C a l m a n (natl.) hat sich überzeugt, daß die Beschwerden der Landwrrte rn der Hauptsache begründet sind und wird deshalb für dre Anträge v. Helmott imb Genossen stimmen. Ein kleiner rMndwltt olme Weinbau und Obstbart sei auch gegenwärtig nicht bester gestellt als ein rndustrieller Arbeiter. Mg., Bahr (Bbd.) ergreift als letzter Redner das Wott. der Regierung im ganzen zufrieden. Es sei rächt rrchttg, daß der Bahr nur schimpfen kann (Lebhafte Sxitrrfetf), er kann anch anerkennen. wennS was aTvucrkennen gibt. Wahrend ferner Netteren Ausführtcivgen wett sich das Haus vollständig. rst gegeti V?0 Uhr die allgemeine Aussprache über das Mrnrtterrum des Innern beendtt. Näckrste Sitzung: .Freidag öcvnrattao. 61. Sitzung vom 22. Mär». Präsident Köhler eröffnet um 91/4 Uhr die Sitzung HmrS u^.T.nbünen srnd> mäßig besucht. Mm Regierungstisch sind du: 3 Minister anwe,end. Zunächst werden Kapitel 22—29 genehmigt, ebenso die Anttäge v. Helmolt und Gonoffen über Eierablieferung und anderweitiao Zusammensetzung der Laiideszentralstellen. Bei Kapitel 30—35 wünscht Abg. Dr. Osann (natl.) gleiche C* c a71 ^Titelverleihungswesens in bat einzelnen Ressorts, bä sonst Mißstimmungen zwischen den einzelnen BeanttenkategoriM entstehen. (®^-) wünsche eine staatliche Berwaltuny des Höchster Klosterfonds. Abg. C o l m a n (iratl.) bittet um Ermäßigung des Schulgeldes auch für Familien, die nützt nur Söhne, sondern Söhne und Töchter auf höheren Schulen haben. Abg. Fenchel (Bbd.) wünscht möglichst baldige Erledigung far Gesuche um frühere Schulentlassungen, damit die sirchlichen Behörden die Kon firm ationsgc suche rechtzeitig entscheiden können. Zu Kap. 36 uiid 37 (Universität und Techn. Hochschule) ivünschr Abh. Dr. O s a nn, daß die Hochschlle und die Universttät sich möa- ttchst auf deti Andrang nach dem Kriege rüstert möchten: er begrüßt die Bildtmg einer Hochschulgesellschast für Gießen, bekämpft aber aus das entschiedenste den an anderen Universitäteti einqevissen«r Rcrstbrauch, Sttftern größerer Geldsummen den Ehrendoktor zu verleilxm. (Beifall.) Minister des Innern v. Ho m be r g k z u B a ch: Es ist richtig, daß'nach dem Krieg ein überaus starker Andrang zu unseren Hochschulen stattsiilden wird, da zu denen, die ihre unterbwchenew Stndieii wieder aufnehmen werden, vier neue Jahrgätige ttttem, Tie Lehrmethode mriß Trarnentlich in den Uebimgen eine lndioidu- ellere werden. Es sollen Miederholungskurse vor allem in den Ferien stattftndcni. Je nach der regulären T«uer des Studiums werden ein bis zavei Semester angerechnet werden. Ten Lehr» korper werden wir vollzählig halten, ebenso werden wir für die nötige Anzahl von Assistenten sorgen, so daß lmferc beiden fcocfa* schulen voll gerüstet fern werben siir ilwe Ansgaben. Unsere beiden HochMulen haben von dem Recküe der Ehrenpromotion eineck artßerst sparsamen Gebrauch gemackst. Die Bildung der Hochschtl-. gesellschaft habeir \mx ftoudigst begrüßt, es liegt kein Mlaß ovr. zu befürchten, daß das Reckst der Ehrenpromotion mißbraucht werden könne. mcrben genebmrgt. Der Kap. 38 (Gymnasien usto.) stellt SttratSrw L-üNert fest, daß die Zahl der Sckstller an höheren. Schüler um 700 zu genommen hat und damit den Stand von 1911 übertrifft. Dagegen werden pstr 1923/21 mit einem ,mnz erheblicha- Rückgang der Volksschüler zu rechnen haben. Scknllgeldermäßi- fiilng soll auch an Mädck>mschulen gewährt lverdcn. Tie Fra^ da Höck.ister Kloster so nds kann gegenwärtig von dem Beamten persona nicht betvAttgt werden. Die SckMgütcr sind ihren Zioeckvn kalten qebtteben. Die Titelschmerz«, der Oberlehrer können kctt allgemeineres Interesse bemispruchen. Wir wissen das du- Unterbringung unserer Stadtknrder dieses Jahr sckMettger ist Hessen Sie mit zu diesen, edlm Werke. Wir wissen, daß dü Fettopfe llerner gewogen sind, alrer Luft und Licht gilst's imm* mxb aus dem Laiche. Dre Unterbringung der Stadtkinder wird di- Verstand,gimg zw,schm Stadt ,md Land am besten sörd^-rn lSchlub sistgt.) Aus Stadt und Land. Gießen, den 23. März 1918. Lebensmittelmarken. ftüt die Zeit vom 25. März bi§ 31. März 1918 haben nachstehende Lebensmittelmarken Gültigkeit: Brotmarken der 13. Woche, gültig vom 25.3.1918 — 31.3. 1918 Buttermarken „ 13. 0 B „ 25.3.1918-31,3.1918 Flerfchmarken , 13. „ „ p 25.3,1918— 31.3. 1918 Eiermarken Nr. 28. „ „ „ 25.3.1918-31.3.1918 startosfelinarken, 13. „ „ „ 26,0.1918— 31.3.1918 Seckenrnarken für den Monat D?ärz. Ein ttmtansch verfallener Marken findet nicht mehr statt: ebenko wird für verloren gegangene Macken kein Ersatz gewahrt. Slcnanmeldnngen und -lmneldnnq von Rengeborenen haben nnte/ Vorlage der nöttgcn NuSweife. insbesondere der LebcuSmittcl-AnsweiSlarke, auf dem LebeuomUtel- amt zu erfolgen. Umzüge innerhalb der Stadt und Wegzüge von Gieste« find in den zuständigen Bezirken anzumelden. Geschüftöfinnden des LebcnSmiitelamte- von 9—12 Uhr vorm., 2—4 Uhr nachm. Markenaasgabe iür Urlauber: Sonntags von 10—12 Nhr vormittags. ** Ci erabgabe. In der Wixhe vom 2-1. bis 30. d. M. werden Eier au.Sgegeben. Die cmf Karfreitag fallenden Bezugsberechtigten erhalten die Eier am Sanrslag.. Siehe Beta nn tmachrurg. ** Butterab-gabe. In der Woche vom 24. bis.30. b. M. wird die doppelte Menge Butter crusgegeben. Siche Bekanntin achung. ** Die Ablieferung der Fleischmarken sür die Zeit vom 25.—31. März und vom 1.—7. April 1918 muß ausnahmsweise wegen'des bevorstehenden Osterfestes am Montag den 25. d. M. an die Metzgergeschäfte erfolgen. Siehe Bekanntmachung. ** Verkehr mit Zucker zur Bienenfütterung. Diejappseide Nr. 24, 4 schon getragene Kiirdermäntel, 2 Pfd. graue Wolle, 1 rohseidenes Känderr^eidchen mit Jäckchen imb weißem Ziegenleder-Gürtel und 10 b-is 15 Zentner Kartoffel enttoendet. >— Am Tatort wurde eine grüne, wollene Tischdecke, .1,50 zu 1,70 groß, mit ausgebuchten zackigen Rändern Und ernzülliges, 1,85 Meter langes Gasrohr, das mit einem grauen Anstrich versehen ist, von den Dieben zurückgelaffen. Der Eigentümer der aufgesun- derven Sack-en wird ersucht, sich dieferhalb mit der 5trnninal- polizei ins Benehmen zu setzen. ** Bankschluß. An: Samstag, den 30. März 1918 sind eine Anzahl Banken für jeglichen Verkehr geschloffen. Siehe Anzeige. ** Oberhessischer Kunftverein. Die Ausstellung des KünsÜsUbundes Karlsruhe ist voraussichtlich nur md) bi$ mm konmvenden Mitttvoch zu besichtigen, da jedenfalls die Ausstellung der Enknürfe für Kleinwohnungen für die Osterfeiertage eingerichtet wird. Die sür April—Mar vorgesehene Ausstellung von Moos. Steinhaufen folgt erst Ende Mai: anr §8. April soll eine Ausstellung der freien Bereinigung Darmstädtsr Künstler eriffsiret werden. ** S t a d t t h e a t e r. An letzter Stunde sei rrocklmokZ auf das l-eut« abend stattfinderwe Gesamt-Gastspiel des Mainzer Stadtcheaters, das eine Aufführung des Dehmel- schen ScharkspE „Die Menschensremide" brMgt, ganz besonders hinlMncfen. Das Werk hat bei feiner vor einigen Tagen stattgesundenen Aufführurrg cm Mainzer Stadtthealer bei Publillmi und Presse einer: starken nnd nachhaltigen Eindruck hinterlaffen. Ferner sei darauf ausmerksain gemacht, daß sowohl in der rnorgigen Nack-nnttagSvorstellung von „Glaube und Spehnat" wie in der Abendvorstellung von fugend" Gutscheine verwendet tverden dürfen. — Am 1. Ostcrfeiertag gelangt Ferd. Raimunds „Verschwender" zur Aufführung, während am 2. Osterfeiertag die beliebte Operette „Das Schwarzwatdmädel" wiederholt wird. ** Schwarz-Weiß-Theater, Seltersroeg 81. „Ein scharfer Schuß" betitelt sich der neueste Phairtomas- film, in dem Rolf Loer, der neue Darsteller des Phantomas, die Hauptrolle sptekt. Mßerdem wird das Künstlerdrama „Das Phantom der Oper" vorgesührt. Siehe Anzeige. Lanotrew Güßen. **Alten -Buseck, 26. Getr. FeiHrmrnd S t a ubach erhielt das Efierw KreuH 2. Masse. Die Hessische Tapfeckeits- mcdaille besitzt er schon längere Zeit. —s. B e r s c» b, 22. März. Zur 8. Kriegsanleihe v^chnete unsere Sckncke 1755 Muck in KriegssparSartea. — üntrwffiz-ieq Heinrich Kutscher nmrbe xum Sevgecurten befördert. ** Da u bringen, 22. März. Dem Gefreiten Heinrich Weimer wurde die Hessische Tapferteits edaÄle verliehen. ** Klein-Linden, 38. März, lieber die BeMewnahme, Mifferimg und Berwertanvg der Kaninchenfelle pp. spricht am Sonntag den 34. März. mrchmrtt-agS 3Vs Uhr. Herr Steinhwrer- meister M. Schmoll aus Greßar in der DentfckMi Eiche in einer öffentlichen Kmiü»chnkzikbterversonmck,mg. (Siehe Anzerge). ** Steinbach. 22. Mürz. MuS^ier Heinrich Walb erhielt das Hessische KriegöchreiMnchen in Eiseu ** T r c i 5 a. b. L., 23. März. Der seit 2 Hihren in russtfcher Gefangenschaft gervefene Musketier H. Will von hier ist ange- Kommen. Kreis Büdingen. 4- Aus dem Ni ddertal, 28. März. Durch das herrliche FrühiahrÄvetter schreiten die FeKorbeiten überall rüstig vorn'ärts. Menth alben ist man mit dem Säen der Sommcrfrucht beschäftigt. Llllmählich läßt sich auch der Stand der Felder und Gärten beu-rteilmr. Die Winterfrucht hat diesmal bedeutend besser überwintert, abgvsehm von einigem Schaden, den die Mäuse auf einzelnen Aeckern angerichtet haben, ist der. Stand überall befriedigend. Namentlich der Raps, dar man sehr viel angebaut bat, steht ansgt^erchnet. Die Bäume setzen durchschnittlich gut aus. die Birnen haben durchweg n-enig FrüHknospen, die Aepfel reichlicher, die Frühsprikofen stehen irrwlge des warmen Wetters bereits in geschützter Lage in vo8-te Blüte. Krtis Schotten. 0 Gedern, 22. März. Musketier Karl Pfeiffer wurde durch Verleihung der Hessischen Tapferkeitsmedailke auSgezeickmet. — Heute nachmittag farrd mrter dem ^Vorsitz von Hofpredigerl W i d m a n n eine von den Vertrauensmännenc des Bezirks Gedern gut besrrchte Ä^rsammkung statt. Es wurde beschlossen, im Interesse der Aufkläru-ngsarbeit für die 8. Kriegsanleiln in einer Reihe von Gemeiirden Vaterländische Volksabende mit Lickttbil'dervorführungen zu veranstalten. Kreis Wetzlar. Wetzlar. 22 März. Infolge emer Ko^L^Ydgasver«te mng erstickte in der Nacht zum Donnerstag der Kaufmann . >uftao Goös. Seine Ehefrau wurde zwar noch^ lebend von d«i Nachte^n ausgefunden, doch befürchtet man, da sie seit gestern nocl) mcht WMk Bewußtsein gekommen ist, auch ihr AP' , den. Hejjett-Najjau. mr. Frankjvrt a. M. 23. März. Nach emer Mltletdmg, d»2 LcbensmittÄamtL Ml tee Milchverjorgungsgemll» Hatt. kne sernerzeit von der Stadt zur besseren Verteilung und BcharwUmq der Milch gegründet wurde, «icsoelöst werden. Als Grund der Maßnahme nnrd die Defseruns.rn der Müä>anlieferun.; angegeben, in Wirklichkeit stellte sich der Preis der von der Ge.nl, chaft s^ lieferten Milch zu dock', so daß dte Stadt jährlich ü^er eme zickeyen müßte. Nur dce städtische Milchküche, die die -xrugteng^ milch liefert, soll bestehen VteibeN^ ~ •* -« Frankfurt r*- M.. 82 März 5tur dem SE,chlußglms ernte Fabrik ftn der VeckSurger Straff stand seit mchreceir ^agen ein amtlich vrrfchkwsseiter Eisenbahnwagen mck Mtgmwnr, von bete sen Oeffunng man bisher abgesehen hatte, da oer Beglectimmn vxjg) nicht erngetrossen war. Ms mau. Donn ers tag n-achnuttag I chl retz- (ich den Wa«en öffnete, fand inan unter den Girmmerersen dte Leiche eines fungen Mannes, dem der Sck-äde? ein-gescl^ageir war . Um pen Aops war seltsamerweise ein Tuch gewickelt. Tie Uiri*? hatte dem Ausseljon imch schmr meliere Tage nn WogE M-, legen. Zugleich machte man die Entdeckung, daß mehrere Krstzm, die. sich auch im Wagen befanden, erbrock?en imd arcsgeraubt loaren. Der Wagen war vor l0 Tagen narl; hier abgegangen und hatte als Bcgieitinann einen gervisfcm "Fill erhalten. Ob der Lote dieser F« ist, konnte nvck? nicht ermittelt werden, dürfte sich aber baEd Herausstellen, da die llirtersuch'.mg mit größter (Ärergte betrieben wirb. Wie der Mamc zu Tode kam, steht noch dahin, Mer Wal) rfchnnlicUert nackt yat eo lvährend der Fahrt oder ans -irrer Halterte Leute bei der Beraubung b& Wagms^ überrascht ,md ist dabei v»rr den Dieben erschlagen nnd urrter die Reisen gesteckt worden. Ein Derbvsck» 2 r «m diesigen Platze Ertto. dem wärtigm M«n4wrt deS Wagens Erscheint nach der Lage der <^ache für ausgefchLoffen. ' Frankfurt a. M.. 23. März. In Verbindung mrt der Schn he r sa tz- Aus stetknn g .fand mt cine^ Iteu be- sachte Konferenz der Schuhmacher mw Hessen, Hessen^Nassm^ Unter- franken und der Pfal?, statt, die sich in erster Linie .mrt dem Reichstaris sür Äivilschuhmacher beschäftigte. Es wurde ern Tarrs- vertrag aügeseMosscm. der sür alle dem Ueberwachungsausschutz Ki Berlin unterstÄtt«! Schuhe und Sckwstefabriken GültigreiL besitzt. Mt den Verbänden der Unternehmer-^ und Gelülsen-orgmrr- saÄ»nen wurden die gewünschten Vereinbarungen getroffen. Da- gegen konnte in der Feriensrage keine Einigung erzielt wowen, Uirchl!che Nachrichten. Gottesdienst am Sonntag den 24. März (Palmarum). Evangelische Gemeinde. Landes^Buß- und Vettag. In «der Stadtkirche. 9^: Pfr. Schwckbe: 11: Militär^ gvttesd. Beichte u. hl. Abendm. Pir. Sck)wabe: 2: Kinderk. s. te Mark.-»Gem. Pfr. Schwade: 6: Prob D.. Schian. — In der Johann eskir che. 9 1 /*': Pfr. AusfeD: 11: Kinderk. f. b. Joh.^ Gem. Psr. Ausseld: 6: Pfr. Becbtolsheimer. Beichte u. hl. Aberrdm. f. Luk.- kr.Iah.-Gem. — Kirchberg. Vorm. 10: nachm. 1V»< Uatholische Gemeinde. ay 2 i: Gel. z. hl. Beicht: 7: Sl. Messe: 8: Aust. d. hl. .ikvmm., k«rrauf Palmenweiste: 9: Hochamt ^m. Pred.: 11: Hl. Messe m. Prsod.: 51 / 2 : Christerck., daraus Passionsand. Dienstag, abds. 8: 'tenand. Mittwoch, nachm. 5 it. abds. 8: Gel. z. hl. Beicht. — ipora-Gottesd. am 24. März: Grünberg Hungen 9 1 /». 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März, nachmittag 37, Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt Heute morgen 7 l / a Uhr entschlief sanft nach kurzem Leiden meine Iieb£ Frau, unsere gute Mutter, Schwester, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante Frau Margarete Vogel geb. Seibert im 65. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Jobs. Vogel II. Familie Karl Vogel. Alten-Buseck, Daubringen, den 22. März 1918. [2206 Die Beerdigung findet Sonntag mittag 2 Uhr statt. •H Zur Bearbeitung von Giessen und Umgebung suchen wir erprobten Fachmann als 1716 be HAUPTVERTRETER auch im Nebenberuf, gegen noch näher zu vereinbarende Bezüge. Angebote mit Lebenslauf, Erfolgs- nachwöisen, Bild und Gehaltsansprüchen sind an die Direktion in Cöln zu richten. ♦ Kriegswagnis wird unter günstigsten Bedingungen bei mäßigem j l Zuschlag noch heute übernommen Neuzugang 1917 . . 4774 Anträge ülter 27 !¥lii!ionen M. Gesucht wird Grundbesitz , ieal.Ark, Wohn- u. 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Oberbürgermeister Keller bittet zunächst, nach Eröffnung der Versammlung, .für die Stärkung dos Goldbestandes zu rvirken, und weist eindringlich auf den Wert der Got^ablieferiiug und die Bedeutung der (Äoldanliaufsstell r.i hin. Ferner teilt er mit, daß nunmehr die K'lerngeLdersaßstüüe (10-Pi.-Stücke» vorlicgeu. Dem Anträge, die Umnuineriecnng des Gebäudes der Universitäts-Bibliothek betreffend (Punkt 2 der Tagesordnung) wird dahin entsprochen, daß das Bibliotheksgebäud?, das bisrier die Bezeichnung „Keplerstraft? 2" führte, die Slraßenbenennmrg „Brs7narckftraße 25" erhält. die wichtige Brnoalter-Wohnung nur von der Bismarckstraße ans zugänglich ist. Die Rechnung 1916/17 >;u,d der Bora?,schlag her Löbcr-Stik- «tmrg (Punlt 3) wird gebilligt. Die Stiftung weift für das Rechnuugsiahr 1916/17 ans: Einnahmen: 2681,31 Mk, Ausgaben : 2135,51 Mk., Vorrat: 545,83 Mk. Ter Voranschlag für 1917/18 beträgt in Eimrahmen nrch Au--gaben 2776,33 Mk. Ebenso fänden die Rechnung?:? des (^as- nnd Wasserwerks, des Elektrizitätswerks und der Straßenbahllr für das Rechnungsjahr 1914 (Punkt 4) die Anerkennung der Versammlung. Oberbürgermeister Keller weist darauf hin, daß die Rechn-imgün durch den verstorbene?, St.rdt.u vwdneten Eichen an er und die Sbadtverordneten Heichelheim und Schaffstacdt vorgeprüft sind, nnd spricht den. Dank der Stadt für die Mühewaltung der Herren aus. " Tie Rechmrngsabschlüsse zeigm folgendes Bild: Gaswerk: Einnahmen: 656 175,77 Mk., Ausgaben: 655 862,12 Mk, Ausstände: 313,65 Mk. Wasserwerk: Eimvaltmr,: 456 881,72 Mk., Ausgaben: 456 232,63 Mk, Ausstände: 652,09 Mk. Elektrizitätswerk: Einnahmen: 894 437,75 Mk., Llius- gaßen: 892 568,08 Ml., Ausstände: 1849,67 Mk. Stra ßenbahn: Einnahmen: 176 605,71 Mk., Ausgabe??: 176 605,71 Mk., Aus stände: keine. Bezüglich der Fasolhaltung /Punkt 5>, die dein ÜDrdwärt Gottmcrnn obliegt, ivird auf Airtrag der land- und forstwirtschaftlichen Deputation der Vertrag auf drei Jahre verlängert, unter Erhöhung auf 1400 Mk. jährlich. Bisher war die Fasel- Haltung für 500 Mk. vergelwn. Der Vertrag mit den? Landwirt A. Braun über die Eberhaltung (Punkt 6) wird ebansaLls auf Antrag der land- und forstwirtschaftlichen Deputation auf 1 Ihr verlängert und zwar unter Beibehaltung beä Preises von 250 Mk. Eine Erhöhung der Summe war hier nicht Erforderlich, da dieselbe bereits im vcr- L-arrgenen Jahre stattfand. Au Punkt 7 der Tagesordnung, der Wahl einer Kommission. >ür die Vergebung von Stiftungen für Kriegshiutmbliebe??e, wird beschlossen, die unter Vorsitz von Stadtv. Ebel bereits bestehende Kommission arrzuer'kennen 'und aus der Stcchtverord- ueten-Versammlung noch die Stadtverordneten S i m o n und Plank hinzuz'uwählen. Dem Gesuche des Kaiserlich Deutschen Generalgouvernements Warschau um Bewilligung von Beiträgen für die aus russischer Gefangenschaft zurückrehrenden Deutschen (Punkt 8) wird durch Genehmigung einer Sumnre von 1000 Mk., die aus die Stadtkasft übernommen wird, entsprochen. Für die in Gießen starrfindende LandeSverbandsausstellung bewilligt die Versammlung einen Ehrenpreis von 50 Mark (Punkt 91 und erklärt sich mit dem Beitrag für 1918 in Höhe von 200 Mark einverstanden. lieber Punkt 10, Festsetzung der Gebühren für den Schlachtbof, entspinnt sich eine kurze Aassprach?. 1916 arbeitete der Schlachthof mät einem Fehlbetrag von 50 360 Mark, 1917 mit einem Fehlbetrag von 67 870 Mark. Ter Voranschlag für 1918 rechnet bereits mit einem Fehlbetrag von 80 000 Mk. Das Defizit gründet sich wohl aus die erhöhten Betriebskosten urrd die verminderte Schlachtung. Dem Antrag aus Erhöhung der Schlacht-, Fleischbeschau- und verschiedener anderer Gebühren wird daher statt- gegeben. Die für 1917 bewilligten Kriegsteueruugszulagen für Beamte iund Lehrer (Punkt 11) werden von der Versammlung auch für das Rechnungsjahr 1918 ohne Widerspruch genehmigt. Außerhalb der Tagesordnung finden dann noch einige Punkte Erledigung. Dem (Gastwirt Guntrum wird die Uebernahme des Schankbetriebes, Bahuhofstraße 31, gestattet. Einem Gesuche zur Errichtung eines festen Gartenhauses in der Gntenbergstraße Ivird entsprochen. Stadtv. Vetters weist auf die bestehende .Kleinwohnungsnot hin nud fragt an, ob nicht in städtischen Gebäuden nock Wohnungen eingerichtet werden könnten. Oberbürgermeister Keller gibt zu, daß eine Wohnungsnot allerdings auch hier liestebe, daß man aber mit Neubauten nicht rechnen könne und daher sehen müsse, wie man auskomme. Vielleicht lasse sich auch in einem städtischen Gebäude noch Unterkunft schass??!. Sonst seien alle städtischen Gebäude in Benutzung. Auf die Anfrage des Stadtv. Winn, ob die Militärbaracken nicht eingerichtet werden könnten, erwidert Oberbürgermeister Keller, s?aß mftrr dieser Frage sobald wie möglich nach dem Kriege nöhertreten werde. Stadtv. Jann bcharrptet, daß in letzter Zeit in der Stadl ein schwunghafter Handel mit Lebensmittelmarken getrieben werde St-adtamtmaurr Dr. Seib erwidert, daß beim Lebcnsmittcl- amt hiervon nichts bekannt sei. Wohl sei der Verkauf von Lebensmittelmarken verboten. Man könne aber nicht dem Einzelnen die freie Derivendung seiner erhaltene?? Ratio:? verbieten. Stadtv. Winn führt aus: Mit alte?? Möbeln wird in letzter Zeit eii? sehr schwungvoller Handel getrieben. Dieselben werde?? vor? Händlern teilweise für billiges Geld angekauft und an Rest ek an ten für teueres Geld wieder verkauft. In Tarmstadt und anderen Städten haben sich unter Führung der Stadt Gesellschaften gegründet, welch? alte Möbel ankausen und mft geringem Auf,Wag für Unkosten an Bedürftige abFeben. Mer auch die Beschaffung öo?? neuen Möbeln sollte man fördern durch Abgabe von billigem Holze an Schreinermcister, welche Möbel Herstellen. Stadtv. Krumm hält es für aua?bracht, sich Wege?? dev Frage der M öMbe'clnsftmg mit der Forstverwaltung i?? Verbindung zu setzen, um Holz für die Schreiner zu erhalten. Stadtv. L ö b e r teilt mit, daß man sich eingehend mit der Frage beschäftigt habe, daß es aber unmöglich sei, aus dem Walde heraus Hvlzunmittelbar hierfür zu beschaffen. Redner verweist auf die HolzchubMissionen. Stadtv. Krumm ist entschieden gegen die Holzsubmission. Stadtv. Heichelheim ist dafür, daß die Forstbehörde selbst in dieser Frage gehört n??d Oberbürgermeister Keller die Angelegenheit überlasse?? werde. Stadtv. Vetters wendet sich gegen die hohen Preise des städtischen Brennholzes. Auch Stadtv. Schaffstaedt hält das Holz ^für zu teuer, dagegen weisen Beigeordneter E m n? e l i u s u?rd Stadtv. Jann darauf hin, daß das Holz noch viel billiger sei wiein andere?? Städten. Stadtbaumeister B r a u b a ch betont, daß ?roch nie Klagen über die hohen Holzpreise erngelaufen sind, wohl aber über die Qualität. Das Holz sei keineswegs zu teuer, wem? man bedenke, daß Schneide- und Fuhrbohu inbegriffen seien. Oberbürgermeister Keller sieht auch keinen A??laß zur Klage der Bürgerschaft. Tie öffentlich? Sitzung wird hierauf geschlossen. Letzte Nachrichten. (WTB.) Grobes Hauptquartier, 23. März. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Unter Führung Se. Majestät des Kaisers und Königs ist die Angrisfsschlacht gegen die englische Front Lei Arras, EamLrai und St. Quentin seit zwei Tagen im Gange. Auch gestern wurden gute Fortschritte gemacht. Divisionen der .Heeresgruppe Kronprinz RuppreÄft stürmten die Höhen nördlich und nordwestlich von EroiscL- les. Zwischen Fontaine—Les Eroisellcs und Moevres drangen wir in die zweite feindliche Stellung ein und nahmen die hier gelegenen Dörfer VanlrOBraueourt und MorchieS. Starke englische Gegenangriffe schotterten. Zwischen Gonnelieu und dem Omignon-Bach wurden die ersten Leiden Stellungen des Feindes durchstoben, die Höhen westlich von Gouzcauconrt. Heudicourt und VillerS- Vaucon wurden genommen, im Tale des Eolenne-BacheS Roisel und Marcmair erstürmt. Erbittert waren die Kämpfe um die Höhen von Epehy. Don Norden und Süden umtz faßt, muffte der Feind sic unseren Truppen überlassen. Zwischen Epehy und Roisel versuchte der Engländer vergeblich in starkem Gegenangriff unsere siegreich vordringenden Truppen zum Halten zu bringm. Sie warfen ihn überall unter den schwersten VerlnsLcn zurück. Die Höhen nördlich von Vermand wurden erstürmt. Wir stehen vor der dritten feindlichen Stellung. Unter der Einwirkung dieser Erfolge räumte der Feind seine Stellungen im Bogen südwestlich von Cambrai. Wir sind ihm über Demicourt, FlcsquiereS und Ribecourt gefolgt. Zwischen Omignon-Dach und der Somme haben die Korps der Heeresgruppe T-eutscher Kronprinz nach Eroberung der ersten feindlichen Stellungen den Weg durch den Holuon-Wald und über die Höhen von Savy und Roupi erkämpft und drangen in die dritte feindliche Stellung eiü. Südlich der Somme durchbrachen Ditnsronen die feindlichen Linien und warfen den. Feind im unaufhaltsamen Vor^ dringen über den Grozat-Kanal nach Westen zur?:ck. Iäger- bataillone erzwangen den Ueberg?ing über die Oise westlich von La Fcre. Im Verein mit den ihnen nachfolgenden Divisionen ersttärmten sie die mü den ständigen Werken von. La Fere gekrönten Höhen nordwestlich von der Stadt. An Beute haben bisher gerneldet: Heeresgruppe Kronprinz Ruprecht: 15 00b Gefangene. 250 Geschütze. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: 10 000 Gefangene, 150 Geschütze, 300 Maschiner.gkwehre. An der übrigen Westfront dauerten die Artillene- kämpfe zwischen Lys und La Vassee-Kanal, beiderseits von Reims, vor Verdun und in Lothringen fort. * SD ft f n. Infolge der durch Neubildung des rumänischen Minft steriums hervorgerufenen Verzögerung der Verhandlungen wurde die Waffenruhe mit Rumänien um drei Tage verlängert. Der Erste Generalguartiermeister L u d e n d o r f f. Kriegsanleihe zeichne fest Vis der Gegner locker läht. bmveesüs! Frankfurt a,I. Das Vorlesungsverzeichnis für das am 16. April beginnende Soramer-Sentester ist erschienen nnd wird vom Sekretariat (Joidanstraße 17) gegen Voreinsendung von 45 Pfg. (Nachn.60 Pfg., Ausland80 Pfg.) zugesandt. 74J §s WILLY VOGEL ELSE VOGEL gcb. Schneider zeigen ihre Vermählung: am Gießen, März 1918. 0254 Statt Karten Maria Schwarz Heinrich Lotz Verlobte Garbenteich, 23. März 1918 0224 J Bekamitmachlmg. Die Ho'zuersteicwrnnsi vom 21. l. M. ist aenehmint AuSaave der Absnli'.scheine, Holzüberweisuna und erster Fahrlaa Donnern 2 «. l. M. Gießen, 2l. M., : >is. 2194ö -r'? Martvorsland: X r a u t iu e i n, Geh. Forstrnt. Fischerei-Verpachtmtg Dienstag den 2g. März d. F., mittags IV 2 Uhr, wird im Gasthaus „Zum Svlmser Hof" zu Huugen die Fischerei in der Horloff, Gemarkung H langen uud Bi Hingen auf weitere 1 Jahre ' öffentlich verpachtet. Nähere Auskunft erteilt Fürstlicher Förster Sam es in Huugen. Fürstliche Rentkammer. " 2054V Gymnasißm Fridericiaaum m LaubacL CCiitticfbiiitocu neuer Schüler werden schriitlicl, jEvkrzen, mundi. :» an den Woci>entni?en non 12 vi^ 1 Nlir cntnen?" lenominen. Vorzuieqen siiO <^ebnrt - besuchten Schuh'" Abaanas-euanik. der znletzt Ant>lob.neprümna: Montaa' 8. April, vor- tnittans H Uhr. Laubach, 7. Februar 1018. Grohh. Oirettisn des Gymüttsimns. ! Henk. 9101. v ? 6>iir hi Städter Pädagogium (M. Ellas), Privatschule mit den Klassen Sexta bis Oberprima. Vorbereitiwjff zur Einjährigen- , Primaner-, Fähnrichs- und F.eileprftlang (anch für Damen). 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N,»rnn„fterg *. 02991 Dienstag den 19. d. « kräftig gebauter o'^>errrer IN. gelber Zeichng. am Ks»fie auf den Namen Flock hörend abhaudcn gekommen, dtäh. gegen Belohnung bei Frau Kühler, Wett-Anlaae 35. Telephon 2080. _ \ loiln-l ntmickt gesucht für Werktag nachmittag Schrukliche Angebote ufttci 2123 an den Gieß. Anzeiger ')! a f; tu äschr reinigt schnell und sauber Waschanstalt Schwan 0215 Licbigstraße 03. pie Unterzeichneten geben hiermit bekannt, daß ihre Kassen und sämtliche Geschäftsräume Programm vom »3. MÄra bl* Ink!. 25. Jlftra. ^ II. PHA^T(H!A8 FILM am Samstaq. den 30 . März 1918 8 n . o.>. —F7T7 ?—iS Ein scnarter Schuß! für jeplichen Verkehr gefdiloffeit sind. Gießen, im März 1918 . Bank für Handel und Industrie. Niederlassung Gießen Bezirkssparkasse Gießen Eewerbebank, E. E. m. b. H.. Gießen Mitteldeutsche Creditbank. Filiale Gießen Varuch Strauß Nachf. Oewalti^es Detektiv-Drama Io 4 Aktien. Hauptdarsteller: EOLF ILO Eft als Phantoma®. Das Phantom der Oper! seltsames ergreifendes Künstlerdrama &n 4 Akten mit AIV I> E(;EI)E NISSEN und NIES € UI SA IV DK ß. 2169D Kaffee Astoria * Famiiien-Konzert findet wegen der Karwoche heute Samstag abend 8 fchr statt. Vorzügliche GetrUnke :: Eigene Konditorei Hotel Fürstenhof Rente Sonnabend p»«» a ^ wr ‘""* >ena 2197 Famiiien-Konzert Ansschank von Münchener Franziskaner-Bräu. Sonntag, 24. März, findet Lonystrasse 2 Familienabend mit Gesängen n. Gedichten statt »17 Anfang 8 Uhr :: Freier Zutritt für jedermann Karhans lichelstadt i. Odeaw. (Linie Hanau-Eberbach.) 1168ss Behagl. Kurheitn für Nervöse nnd Erholungsuchende OB!« 7«rpf]«atuin. I I Prospekt 8. Wan.-Rat «igglberger. I Hotel Fursfssihof 25.,DienBtog, 26.M&rz t&glich nachm. 4 Uhr, and abend» 8 Ehr: große Sendung eingetroffen. Emil Otto, Bahnhofstr. 49 Volksbad Kann Nohlenschlacke abgefahren werden Eiche Schlafzimmer, Matratzen, komplette Küchen und einzelne Schränke, Kleider u. Weißzeug-Schränke. Reiche Auswahl in ( 18wa Stühlen, Äuszieh-und einfacheren Tischen, sowie Spiegel. ViMck.sji.KM. NR Fein maha~. poliert. Schlafzimmer, erst klass. Arbeit, wie neu, mit. Patent- matrstzen u. Stühlen, steht zum Verkauf. — Ebenso ein antikerOIa»- od. Bücher* schrank mit Aufsatz (Meis erarbeit) zu verkauf. Nähere Auskunft D. 0. Bekmiutmkchung In der Woche vom 24. bis 30- d M. werden Mer «ruSgegeberr. Die auf Karfreitag, fügenden Bczaigsbevech- tigrten erhalten die Mer am Samstag. Gießen, den 21. Mär^ 1918. 2183L _ Ter Oberbürgermeister (LebenSwrttelmnt). _ öbel Marine-Festspiele Vorffihrnngf den orowalHeen Filmwerket Die Si®gesfahi*t Küchenschränke, Kleiderschränke, Vertikos, Divans, Matratzen, Schlafzimmer und Küche Mk. 980.- Kücheneinrichtungen von Mk.270.- an Möbelhaus Jttmann GIESSEN, Bahnhofstraße 29. Versand nach auswärts. 2162a v A malen r- Photograpben kaufen preiswert Photogr. Apparate in der MetL-Broq, z. Kn SpeziaJ-Piioto-Hans Kreazpl. 9. Bekanntmachung In der Woä-e vom 24. bis 30. d. M. wittr die dok>- pelte Menge Butter ausgcgeben. Es hantlelt sich um leicht gesalzene Äuslandsbutter. Der Breis beträgst pro Pfund Mk. 3^28. Am Karfreitag wird Butter nicht ausgegeben. Die Bezugsbereclittgten er hatten diese Samstag de« 30. d. M. Ebenso fällt die Ausgabe am Ostermontag aus. Die Ausgabe erfolgt dafür Dienstag den 2. April. Gießen, den 21. Mär- 1918. 2182B _ Der Oberbürgermeister (LedenSmittelmnt). _ ©aSfoier CasbüllhUhk« GasbMWrüle (Fabrikat Junker L Ruh) sind in großer Auswahl wieder eingelroffen. 1792 Brüder Schmidt Haus- und Küchengeräte- Magazin. Holzselmhe Ilolzschlappen empfiehlt L. Koblermann, 833 Bleicbitr. 12. für Mädchen, Knaben und Frauen eingetroffen bei Franz Ncumeier Sonnenftraße 20. Bekanntmachung Die Ablieferung der Fleischmarken für die Zeit 00m 25.—31. März und vom 1.—7. Avril 1918 muß aus- nahmswetse wegen des bevorstehenden Osterfestes am Montag den 25. d. M. an die Mehgergeschafte erfolgen. Gießen, den 22. März 1918. 2200B _ Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). _ Bekanntmachung Detr.: FestseMng der Aussaatmengen für Sommo> «» weizen, Gerste und Laser. Aus die Bekanntmachung Gwßh. Kreisamts vom 18. d. M., abgedruckt im Gießeiter Anzeiger vom 19. d. M., wird hingewiesen. Gießen, den 22. Marz 1918. 21848 Der Oberbürgermeister .LLbcnsmittelamt). _ Verkehr mit Zucker zur Bienenfüttenmg. Diejenigen Imker, die sich zum Bezug von Zucker zur Brenenlütlerung gemeldet haben können die Bezugs- scheine von t Montag den 25. MSri 1918 öo auf dem Stadt. Lebensmitteiamt, Zimmer Rr. 11, tu Emvwng nehmen. Gießen, den 22. März 1918. 21908 Der Oberbürgermeister (LebenS orittrhinntl Holzversteigerunk der Stadt Gießen. Montag, den 25. Marz 1018^ vormittag- £V, Utzr begnincnd, werden in den Waldungen der Stadt.Gießen un Ferneivald, Abteilung Steinertswaid Nr. 4, metfv bietend veriteigert: 26 Fiehten-Derbstangen 0,61 Jstm., 525 Ftchten-Bohnen- ^nsen UM Öhm., 110 Mchten-NeiSstangen L54 Fstuu. 5/20 5öefien Jlchtenreillg tDurchsorstung). D»e Zusammenkunft ist auf dem Müllerweg an der Anneröder Grenze bet Abteilung Nr. 4. volzhändler sind vom Mttbielen anSgeschlvssen. Jeder Stergerer darf nur setnen Ergen-Ledarf stergern. Gießen, den 20. Nlärz 1918. 2109 6 Der Oberbürgermeister. I. V.: Grünewald. Süssholz Ir ip± GGiiel 1 England. Erklärungs-Ansprache: 2 oö4d Herr Theaterdirektor Artur Taeger-Hamburg. VorTerkauf: Musikalienhandlung Challier. Nachm. 4 Uhr: Schüler-Vorstellung. Res. Platz 50, I. Platz 30 Pfennig. ii «ggirl »der lilär-Kapelle. 8. Kriegsanleihe Erlkichtcrte Zeichnung durch die Kriegsanleihe - Versicherung der Deuts heil Lebensders. - Bank „Arminia"«, München. (Durch ministerielle Erlasse empföhle,:.) Verteilung der Einzahlung auf 10—^2 Jahre. BierieUahrSrate 19.50 M. für je 1000 Mark An- leihezeichnung. Im Todesfall hört die Ratenzahlung auf, und tue Anleihe wird ungekürzt den ^ Hinterbliebenen auügehändlgt. 2177 Kerne ärztliche Untersuchung. Heereöangehörige zahlen keinen besond. Zuschlag. Anmeldescheine kostenfrei durch Generalagent A Fröhlich, Gießen, Nord-Anlage 31. Telephon 2044. VersicherunaSbestand: :rov Millionen Mark. Mitarbeiter in allen Kreisen und allerorts ges. *» 9 hv in Paketen zum 20-Pf,- Verkauf. 250 Pakete ???• im Pakete 14a IHk. portofrei Nachnahme. Preisliste über oslfermäaz-Caelion und Salmiakpastillea usw. frei Ernst & Witt, Hamburg 23. gl. lüserieüit sehr dauerhaft u. gut, 65 cm s !jW ohne Stiel, 5 Stück ‘»oitfoüo zu o Dt., franko per Nachnahme. - Erstklassige Lchnrredesemen. 05cm lang, >> breit, zu 0 Mark. — Gute Wetzsteine 1 M., franko per vcachnahme. 2218 Pet.Padbergi.Hildfeld, Kxeis Vrilon, Westfalen. SomwSL-Lpk-osssa k. jeder nr lOTagen ganz!. befeii.AnSk. Holzversteigerung in der fürstlichen Dbersürfterci Lich. Dienstag den26. März, vormittags lOUbr, werden "8 Dritrlkt Rtedwald //5 Jichtenslangen — 36,17 Jenmeler önenlllch meiubietend verstergert. Es sind Stangen von 5-10 Zenumeter Mittendurchmesser und 7 bis 14 Meter ^ ange. 4 leichte Fichtenftämme liegen dazwischen, weiche mttverstelgert werden. Die Zusammenkunft ist auf dem Wege von Hattenrod £ ur T*^ en ^'kd^ald nach der Kolbenmühle ungefähr in der Mllte des Wegstücks durch den Wald. 2.6UZ Holz-Submission. Aus den Waldungen der Buseck soll folgendes Holz im vergeben werden: » Gemeinde -llten« Submissionswege koiienl. FraaZj-aaBraailaV l-Loessla, fiorlia N 60. bnrn- Mir oder Mich? Borzügl.Lehrbikch d.deuifchen Lprache. M. 1.55 Nchm stt " Verlag Schwarz «L. Co., Be rlin 14. _ HeinrTMallach BiStnarckstr. 14 II 88 An- und Verkauf von Immobilien. 0270 1. 2 Eichenstamm-Abschn. 1 . Kl. I 9 „ , 2 . „ 3- 27 „ .. 3. „ 4. 7 n 4 . 5. 2 Buchenstamm. „ 2. " 6 . 2 Fichtenstamm- „ 1. n 7. 12 • „ 2 . „ «• 14 „ „ 3. I ^ " „ 4. „ 10. 27 „ 5a „ 11.145 „ „ 5b : 12 . 1 Kiesernstarnm-Abschn 2 . 13. 30 3 " 14 . 91 „ 1 4 ; " 16. 140 Kiesern.-Banholz 5 . ” 16.273 „ -Grubenholz 5 . „ 17. 5 Weißtannenst.-Abschn. 5a ,, 18.205 „ 5 b Das Holz ist aufgearbeitet nnd mit Rinde ge- messen. Angebote hieraus sind nach Sortiment und Klassen getrennt pro Fstm. bis zum 2. April t. I., nachmittags 2 Uhr, verschloffen nnd mit entsprechen- der Ausschrist bei Unterzeichneter Bürgermeisterei ein- zureichen, woselbst auch bei Eröffnung die weiteren Bedmgungen bekannt gegeben werden. DaS Hob lagert in den Districten Hainberg, Dtrulh, Pfinqst. köpf und Hangelstein. 2195 Alten-Buseck, den 21 . März 1918. Grogherzvgl. Bürgermeisterei Alten-Buseck. Rau, Beigeordneter. -- 4,11 Fstm. --14,66 „ = 31,14 M ----- 4,51 „ = 2,15 . , — 7.44 M = 30,23 .. = 21,96 , ----- 1.33 , = 13,98 .. = 38,36 .. = 1,32 .. = 18,93 . = 39,92 _ = 47,42 v = 7 V 9 . ----- 2,01 „ = 45,76