Nr. 69 Der #{t|nttr Kujtljti erscheint täglich, außer Sonntags. — Beilagen: GtcheLer ZomMrnblütter; Nrelsdlatt fRr Uu Kreis Siez«. . vezngspreis: monatl. Alk. 1 .20, vierteljährlich Mk. 3.60; durch Abhole- u. Zweigstellen rnonatl. Mk. 1.10; durch die Post E 3.60 viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Fernsprech - Anschlüsse: sürdieSchriitleUungUL Verlag,WeschäiwstclleLI Anschrist für Drahtnachrichten: Anzeiger Stehen. Erster Blatt l68. Jahrgang postscheckkonte: grankfutt a.W. N 686 ener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Aeitag. 22. März 1918 Ani.amne von Anzeige» k. die L.aqeSnummer bis zilm Nachmittag vorher ohne jedePerbnidlichteil Seilenpreife: für örtliche Anzeigen 25Pf.,für auswärtige 30 Ps., Är Reklarnen Mk. I.— ; bei Piahvor- fchrift 20 °/o Aufsclüag. Hauptschri'tleiter: Aug. Goeg. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: vankverkehr: Aug. Goey; Stadt und Sewerdedank Sieben Land. Vermischtesu.Ge- richtssaal: W. Meyer; 3loil!!ngrnmddnlck u. Verlag: Srühi'sche Unlv.-Such-u. Steindruckrrei R. Lange. Schriftlritnng. Geschäftsstelle u. Druckerei - Schulftr.7. A^uch°in Beginn der großen Artillerieschlacht im westen. L>törungsoffensive im Westen und im Süden, die wir immer ruxf; für unbegründet halten, da sie einen Verzicht auf mrlitSrr,ch? Einsicht in sich schlichen.. Der Versailler .Kriegsrat müßte alles ümßü^l, ^vanni'ec sich fcu einer allgemeinen Störunge offensive entschlösse, denn man schafft nicht, wie geschehen, eine; ft rat eg l s che Reserve von 60 Divisionen, um zur Offensive überzngehen, sondern man etträgt die aus der .Heraus- ziehung ei nee lolchim Manövriermasse mrs der Front eirtstandene Verdunrmng der Linien nur in Erwartung einer Offensive des G^r- ners. die ausgefangen itnb durch Einsetzen der Reservearmee zerschlagen werden soll Für eine §wßc Offensive im Westen von serten dar Eirtente ist es längst zu spät, kommt sie trotzdem iwch. w entspringt )re politischer Erwägungen, die außer^rÜ» des Rahm^ks „unsrer Bettnchümrgen liegen. ÄflCffen muß man mit emer Itortcn JbeaiKfamo, von Teilangriffen, gllv von Zewalt- fEn Erkundungen, rechnen, wie sic letzt von Engländern und .beuchchen Linien Vorgetrieben werben. Darüber gwen dre FttDberichte der letzten Tage guten Au f schür ß." DiÄ Gelegenheiten zu solchen gewaltsamen Erkundungen werden fortan die Feinde nicht mehr haben. Aü welcher Stelle der Fron' Hrndenbirra die Hanptentscheidnng suchen wird, ist rwch fern Geheimnis. Vorläufig donnern die Geschütze an der nördlichen und der mittleren Front. Es sind ernste Tage, die herangebrochen sind, anch für uns Denchche dre wir starker als je auf die Kraft unserer Waffen ver- ttauen können, aber das deutsche Gewissen ist dabei frei ^berch/.' grauenvoller als in den Tagen des Befteiungs- krreges liegt die Schlacht vor uns: „Brüllend unuvolkt mtch der Dampf der Geschütze"; unsere Kämpfer wieder^ hostm mtt heiliger Zuversicht das Gebet: Vater ich ruse Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 21. März. (WTB.) Amllich wird verlautbart: Oesterreichisch-ungarische Artillerie hat auf dem westlichen Kriegsschauplatz in den Kampf ^ gegen die Franzosen und Engläirder eingegriffen. In Venetien lebte die Gefechtstätigkeit mehrfach be- trachtlich auf. Der Chef des Generalstabes. Der vbendbericht. Berlin, 21. März, abends. (WTB. Amtlich.) In Belgisch- und Französisch-Flandern. nördlich von Reims, in der Champagne, vor Verdun und m Lothringen haben sich die Artilleriekämpfe verschärft. Zwischen Cambrai und La Fere sind wir in Telle der englischen Stellungen eingedrungen. Ist der große, bange Augenblick gekommen? Im Westen 3*' der letzte deutsche Tagesbericht besagt, auf breiten k^rmrtstucken der große Artilleriekampf entbrannt. Oester- reichrsch-ungarische Artillerie ist daran beteiligt, und wenn wrr uns daran erinnern, daß General Ludendorsf vor eini^ T 1 ? 11 bat, wir besäßen heule schon die zahlem- matzcge Uebcrlegenhert im Westen, wenn wir uns ferner er- S a 9 i,-5 and Leader und den Times vom 5. März. UMcrstaalssekretär Kellamay teilt im Parlw« ment mit: Einschränkungen im Munitionsbesäiafstrngsamt werden die teilweise oder vollständige Schließung gewisser Kriegsbedarfs« fabriken nötig machen. 8000 Vinnitionsarbeiter seien bereits aiU lassenweitere bedeute-nde Entlassungen soivie Kürzung der Arbeits-« zeit ständen bevor urrd bereiten den Gewerkschaften große Sorgest Ueber die Gründe dieser auffallenden Maßnahme verlautet nichts, luiib man würde im Ungewissen tasten, wenn nicht wieder der redselige Herr Ehurchill anc 11. Januar im amerikanisä-en Frühstücks» klub aus der Schule geplaudert hätte. Unsere Hilfsquellen, sagt av sind erschöpft, unsere Heimstättnc von Sorgen durchfurcht, unsere Industrie, Finanzen und Einrichtungen im Tiegel des Weltkriege- ammengeschnrol mi- Kommt uns zu Hllfe! Kommt schnell! Baut Schiffe! Bringt Einfuhr«: lieber von fertiacn Erzeugnissen als von Schiffsrmun verfchlbigenden Rohstoffen! Mr wollen liebe« Stahl statt Erz befördern, Granaten statt Stahl. Also Mangel «r Schiffsraum ist der Grund für die Einschränkung der englischeitz M unrtwnserzeugung. Eine bessere Bestätigung der Erfolge «rseveS U-Boot-Krieges könnet: wir uns nicht wünschär. Die Beschlagnahme der holländischen Schiffe. R e u y o x k, 20. März. MTB.) Rentermeldung. DeE Präsident erließ eine Erklärung, in der er zur Beschlagnahme der holländischen Schiffe in den amert* konischen Hafer: am Mttwoch nacht ermächtigt. Der Schritt wnrde getan, nachdem das Kriegshandelscrntt erfahren hatte, daß Holland das amerikanische Ultimatum, die Schiffe auszrUieferrl, abgelehnt habe. Washington, 21. Mär^,. (Reuter) Daniels teilte mit, daß der Befehl, die holländischen Schiffe zu übernehmen, gestern abend um 7 Uhr in Kraft getreten ist. Ern Teil der holländischen Mannschaften wirö auf den Schiffen beschäftigt werden. Andere werden, wenn re es wünschen, in Amerika behalten und von der amerikanischen Regierung ihren Lohn ausbezahlt bekommen Die Seeleute, die nach Holland zurückzulehren wünschen, werden o rascy wie möglich dorthin befördert werden. B e r n, 21. März. (WTB.) Ganz im Gegensatz zu der Meldung der Agence Ha Vas drücken die heutigen französischen Blät^ ter eure lebhafte Verstimmung über die Verhandlungen deS holländrschen Mmrsterrats aus. Holland nahm zwar die Forderungen der Entente an, stelle aber Bedingungen, die zum Teil vollkommen unannehmbar seien, »oie: der Vorbehalt bezüglich der Be- waftnung der hottandlschen Dampfer, des Transportes der Truppen Ü^^L^^bannware „Petit Parisien" sä-reibt: Wenn man die hmlanmscheu Schiffe mcht bewaffnen dürfe, würden sie nur allzn leicht versenkt werdem Dre Entente bezivecke zwar nickst, die holläw. dffchen ^chfffe zu Truppentransporten zu verwenden, aber die Lffte der Kriegsbannware sei in allem zu dehnbar, als daß man dr^bezugllche Verpflichtungen eingehen könnte. Wenn Holland, das sich vffenbar vor der deutschen ReUamation sick>crfteNen wolle, auf dem Standpunkt beharre, würden die Alliierten zur Wegnahme g^wungen sein. Aehnlich äußern sich die übrigen Zeitungen. „Temps erklärt Holland wäre unmrsechtbar, wenn Deutschlanti erNaren würde daß es füv die Verwerümg des holländischen Sckstffsraumes tmrch dre AlliieNen nicht verantworUich gem ach t werden könne. Schwedrn ,md die Eiltente. London, 21. März. (WTB. Nichtamtlich.) Das Renterscte Bnrmu erfähtt, daß^ zuversickstlich zu hoffen sei, daß zwisch«! d^r AU netten und Schweden in naher Zllknnft ein allgemein^ Abkommen werde g^.ckchffsen werden. Fm Zusanrmenhanae damit wurdest Bereuibarimgen gctooffen inenden. Schott«: endgültig Erleichterungen für die Erlangung von 100000 Tonnen Werzen, 100000 Tonnen Mais und 50000 Tonnen Hafer zu sichere Tie Weizenverschffimgen nstlrden w: Aprck:md Mar iwr svch gehen, die von Mais und Hafer später. Es vettlehe sch, daß dies nicht die Gesanttmange der von den AUi- grUeferten Vorräte sei .und daß Schwaden weiter Boinübe v^n/!eb(m^nittt:w nach einiger Zeit werde erwerben können. Sofort Ansch uß des M>8vnm«ns würden diese Vereuibarangen in Kraft treten. FriedenSueigunge« in Amerika «nd Englanp? 39erfin, 22. März. Aus Noiihork wird laut „Rlmd- schaw' gemeldet: Der amerikanische Senat hat Wil- fou dnflelabcn, die Frage nochprals zu prüfen, ob sich Verhältnisse in Su.ropa (nicht Mwunftttr eines raschen Arie dens sch tu s se s gebessert hätten. Wilson habe er- ü4rt ' Er fei auch von England zu diesem Schritt veranlaßt worden. Ln g l a n d ü b er lass e Am e ri- ta o te Freiheit in der Entscheidung. Aum Zwecke einer grundtrclwn Information habe Wilson ein Mitglied der Regierung, zwei Senatoren und den Obersten Nouse erngeladen, sich unverzüglich nach Paris zir begeben. KabinettSwcchfeL in Spanien. Madrid, 21. März,. (WTB.) Moldung der Agence tzavas. Zum Präsidenten der Kammer wurde Villanueva mrt 218 Stimmen gewählt. Republikaner, NechrmisLon und Regronalisten enthielten sich der Abstimmung. Nach der Wahl des Vizepräsidenten und der Schriftführer hielt Vrllanneva eine Rede, in der er Einmütigkeit enrpsahl. Garcia-Prieto kündigte die Demission des Kabinetts an. Nach Schluß der Sitzung verließ Garcia-Prieto das Cortesgebäude, um dem König die Demission des Kabinetts zu überreichen. Man glaubt, daß die Krise schwer m lösen sein wird. Madrid, 21. März. (WTB.) Reuter. Maura wurde mrt der Kabinettsbildung betraut. Unruhen in Beludschiftan. Amsterdam, 20. März. (WTB.) Nach englischen Blattermeldungen gibt das indische Amt bekannt, daß in Beludschiftan Unruhen ausgebrochen sind und .Raßvegeln gegen die VtarisLämrne getroffen werden mußten. Britische Flieger warfen ztvermal Bomben auf die Lager dieser Stämme. . Aus der Ukraine. Berlin, 21. März. (WTB.) Ein Zirkular des Mi- 1111 ^Ttnem der Ukraine fordert die französischen, englischen und belgischen Offiziere, die in Kiew und Um- gegend verblieben waren, zum Verlassen der Ukraine auf. 20. Mürz. (WTB.) Die „Neue Freie Presse" nieldet: Vca0 hier eingetroffenen Berichten ist die untere Do- uau brs Sulina seit gestern minenfrei, und die Donaw- tlottille, welche die Wasserstraße für unsere Schiffahrt srei- legte, säuberte das letzte Stück Hiermit ist der Wasser- weg nach der Ukraine schiffbar. Das ist das Verdienst der österreichisch-ungarischen Donauflottille, die seit den ersten Kriegsstunden in Aktion steht und nun auch die große Wasierftraye für die Einfuhr der ukrainischen Produkte nach Mitteleuropa bereitstellte. Der russische Volkskommissar für auswärtige Angelegenheiten in Berlin. tos Gvoßherzoglichen Krersamts hatten sich die Bertrauensmännn, Bürgermeister. Geistlick>en, Lehrer und Schul- vornaude Kreises Gießen in großer Zahl in der Turnhalle der Höheren Mäbä>enschule zu Gießen eingefunden. Geheinun'at Umnger begrüßte die Anwesenden und erteilte Prosessvr Dr ^osxnberZ das Wort .zu seinem Vortrag, betreffend „Worbc- ^ dw, 8. Kriegsanleihe". Ter Vortragende betonte zunächst dw Wichtigkeit der persönlichen Werbetätigtet, die nach sachver- Madigem urteil lehr hach zu werten sei und die auch dieses Mal tmeoer dazu beitragen werde, unseren Feinden zu beweisen, daß sie ' x % tn ' '] 1 ‘ Beurteilung der Leistungsi ähigkeit und des Sieges- wtllcns oes deutschen Volkes geirrt haben. Er ging dann aui die ^anrrchlung der Sä>atzanweiftrngen näher ein, dre msolqe der von ad erwlgten ?luslo,'tmg durch einen bedeutenden Kursgelvinn sipr porterlhast werden, könne, und emPfieAt besorrders auch den landliä^n Krms-en di-e Eintragung ins Reichsschuldbuch, toomit für den Inhaber bedeutcnvde Vorteile verbunden feien. Jeder kann und lotl Kriegsanleihe zeichnen. Durch die wieder zur Ausgabe gelangenden .^.wregssparbri-ten ist es jedem ermöglickst, sich an der Zeick>- nung zu beteUrgen. Es kommt neben der Höhe der Kriegsauleiltie wich lanf!., re Aahl der Zeichner an. E.> fällt diese Tatsache bei der Beurteilung der Anleihe durch das Ausland sehr ins Gewicht autzerdeni ist anzunehmen, daß diese kleineren Beträge nicht so ? ici>c 5 kommen. Auch die Gelder, die anaen- bliärich mxl) nrelst flüpig sind, es aber in nächster Zeit werden, können Beruchichtrgung finden, da ja die Reichsdarlehnskasson gegen nne sehr germye Vergütung Vermcktlerdieaste leisten, ^.ehr zu empehlm rnid die von den Lebensversicl-erungsge-etlschaften angebotenen Kdie-gsanleiheversicherungen. durch die es möglich gemacht wird .gegen sine jährliche Prämie Kriegsanleihe zu er- werben Bon di^er^ Einrichtung wurde beispielsweise bei der b. Leiterreichischen K'rregsaneihe in iveirestem Maße 0lebrauch gemacht, indem dort eine Milliarde Koonen aus diese Weise 67 ö^chnat wurche. Kriegsanleihe ist die beste und sicherste Art der U.uSleihung. Tre vMogen gernachten Einwendungen sind durch die Tatsachen , langst widerlegt. Bor 1921 ist an eine Herabsetzung des Zmssiußes Nich: zu denkeir. Eine Beschlagnahme der ^LÄ'ngelder er olgt nickst. Eine Zwangsanleih? ist'vollständig überfluisig. Ber allen Atatznahmeu der Regiermrg zeigt es sich r 3 » Kriegs« ist ei l)e begi'hifhgt werden. Das war der rzall ber der Krregsgewimr,teuer, die durch Kriegsanleihe- patuere m voller Äöl-e des Newcwertes bezahlt werden kaiur ^as gleiche gstt bei dem nach dem Kriege stattsiirdenden Verkauf von Gerat,chaften. Vieh und mrderen Dingen dirrch das Reich ^B^itzer von Kriegsanleihavapieren in erster Liiiie berück,ichti^t werden sollen, xic Frage: Sind nstr imstande, die große Zln,enstrst zu tragen? beantwoicket der Vortragende dahin- Wrr tonnen diese Last tragen, denn wir sind wirtschaftlich und srnanzicll stark genug. Daß die bis jetzt bewilligten l09 Milliarden ^F^^rtel chrrch lungwistige Anleihen gedeckt werden konnte,:, während England nnr 30 Piwz. und Frankreich nur 21,3 Proz au diese Art unterbvarhwir, hat seinen Grmtd in der größeren Nn-anzretten Kraft des deutschen Volks Vermögens, das mit 375 Milliarden das englische bedeutend übertrifft. Seit 1870 hat sich SjK* Welthandel r^rdrei'ackst. Tie Kohleirerzeugung beträgt heute drei Jahrzehnten, die Produktion an l j£ M-üßer als die Englands. Unsere chemische In- chistrre steht an Ersten.^sttckl-e auf dem Weltinartt. Daneben ist kein Unfall der Lanc-wirtfä-aft bemerkbar, souderii ein mächtiger Lluf- dies io auch der .Krieg beweist. Tie Sparkassegub- ^beu ^bMteigen bw ^age des Vorjahres bedeutend, ebenso die *?szuckerpreis festgesetzt werden. Der Dereck/nung ivirti der fetzt festgesetzte Zuckerrübenmindestpreis von 3 M. zu Grunde gelegt tverdeu. ** Beförderung heimkehrender Kriegsae-- sangener. Ueber die Beförderuligen der Uuterofsiziere und MannschafLeu, die crus^ der Kriegsgesang.en.schafr und Internierung zurückkehren, sind jetzt besondere SÖeftinnmm gert getvvffen. Sie dürfen wegen Auszeichrrung vor den«. Feinde und nach: der/ Dienstzeit Unter Vorrückmra de-L x.-esörderungsdienstalters auf den Tag befördert werden, au dem die Beförderung uirter regelrestiten VerMtnisse-n yatve ausgesprochen werden dürferr. Wenn aus irgendeiiienc Grunde von der Beförderung nach der Dienstzeit abgesehen wird, so können die-höheren Dienftgradgebührnisse gewährt werden. Beförderungen rvegeic Aus-zeichiMug vor dem Feinde ourfen nur für hervorrageirde Taten ausgesprochen werden, ■ t 111 & inbe unter Lebensgefahr ausgeführt worden 1™» ei den Beförderungen nach der Dienstzeit Mid bei der' Gmvahrung der höheren Gebührniffe darf die in der Krieas- gesangenschaft oder Jntermierung Angebrachte Zeit als Dienstzeit angerechnet tverden. In diesen Fällen können die höheren Gebuhrnrsse bereits vom nächsten, auf den Tag der Rückkehr zum Tri^penteil folgendeir Monatsdrittel! angezah'.t lverden. Die Beförderuiigen usw. dürfen nur mit Zustimmung der Generalkommandos ausgesprochen werden Ev darf erst dann geschehen, nachdenc die beteiligten Borge- fetz teil gehört oder durch sonstige Nachprüfung feftgestellt rft, daß eigene Schuld der Gefangennahme nicht vorliegt. ä e r^et|aminlun g. Gestern nachmit- wrS“ u Uf ..^^ere Einladung des Zentral Verbandes Estscher EckTuhwarenhandler m Erfurt eine Versammlung von. ^-chubwarenhanvlern aus Gießm. Marlnirg, Wetzlar und Grün berg elngesimden, um eine Aussprache mit dem Vertreter des Ver banix,,, i^etei Hemrrch aus Köln, zu halten. Der Vertreter des Er- furter Verbandes wies darauf bin, daß im hiesigen Bezirk bereits zahlreiche einzelne Mitglieder des Verbandes wohnen, und daß diese an den Verband ,v>,-^rcn ui*. ... — Die Politik der Reichstagsmehrhrtt. . 22. Mftrz. Zar dritten Lesung deÄ deutsch. kL M^?.?.V^«"svertrages gingen laut Vorwärts rne -vc e h r h e i t s pa r t fien des Reichs ta g es eine Rejo- d^Erklärung des R-nchz7anrlerS t^°n> Rov.moer 1917 und den Erklärungen das deutsche Friedens- unter Händlers m Brest-Liwivsk dem Selbstbestimmungsrecht von Polen, Lnauen Kurland Rechnung getragen wird, ferrier daß sofort schritte getan werden, um den staatlichen Aufbau ihrer in ^ leiten, weiter, daß ^lksvertreuingen auf eine breitere Grundlage ge* .^5 vou den bisherigen Bolksvertretungen: gMlosseii^oeide^ gewüiifchte Vereinbarung tunlichst bald Dic K^irgSleuerungszulagen der Beamten. -'l C A Hn 21 ■ März. (WTB.) Im Hauptausschuß des Sf *&*$££££ ^Eurig von Petitionen der Beam'- len oer Berichterstatter Metzer-»enord namens sämtlicher Frak- d-cklaruM abi Wir erkennen, daß die Nm^egewng ^T*?ste»ierungszulagen wie sie am treteii soll, eine Erleichterung der wirt- der unteren und mittleren Beamten herbei- ^drt. Wir hegen aber dre UÜberzeugung, daß dic geplante Er- höhwig rncht,ausrerÄt, am die durch dre unanfhürttch fangen** Teuerung entflandene fc^nerige wirtschaftliche Lage der unteren mittleren -nid lwl-eren Beamten m beseitigen. Auch gegen W für ^ -^dung der Orte ,n besonders teuere und wenfaer t^e mT ""Ke BedmLm und bedauern es den einmütig! V^ Klagen der Dartc«n^ des .KeubÄLgeS nicht beigetoeten find Tie Petitionen wurden sämtlich als Material überwiesen Bei d^r ^ mit Rußlmwschnllt ® f Sprache Aus Stadt und LernH, Gießen, den 22. März 1918. Zur 8. Kriegsanleihe. Den Beamten. GrifÄichen und Lehrern, die außer ihren Dienfd bezügen .eine nennenswerten Eimiahmen aus anderen Quelle,: besitzen, wird es unter gsgeimmricheir Verhältnissen nicht möglich sem, grovere Beträge auf die achte Kriegsarsteihe zu zeichnen. ^re werde,, dSShalb, ebenso wie eine große Zahl der Privatangc- ßeüten und viele Arbeiter sich damit bsg-nügen müssen, bei der stiack» Y i Sparkasse oder KEtganossenßchast.für sich oder ihre Verwandten Sparkarten zu erwerben, die schon in kleinen Beträgen abgegeben wr-rden und sich befionders auch als Weihrmchts- und PatengeickMike eignen. /ES sei aber an dieser Stelle oarauf hin- gewiesen, daß die Kri2gsa7steihe-Versicherun-s sich bes>cmders auch kur dle Berufskmise eignet, die festes Gehalt oder Lohn beziehen Tieie Art der VerstckZerung bietet jedermann die Möglich,kert, mit geringen vierteljährlichen oder monatlichen Beiträgen Verhältnis-- mastig hohe Knegsanleikebeträge zu zeichnen, und gleichzeitig für die Zukunft ihrer Famstre zu siorgeu. Ti« Beiträge sind je nach der -bauer ber VeitragÄeismng (Ver,ist)erungsdauerj verschieden Iwehi; ,. b J e ^ecslcherungsdlNier ist. um so geringer sind die viertellahruck-Ln oder monatlichen Beiträge. So muß beispiels- ähriger. der eine abgekürzte Lebensversicherung S qrw? t^ Lebensjahr (Versicherungsdauer mio 30 Jahre- abschließcn will, vrertelfährlich nur 8—9 Mark ..^blen. Nach Ablau, der VersichrrungSdauer wird ihm die Versickierungsfnmme inr 5 Prozent .Kriegsanleihe ausaezablt stirbt er vor Mmis der Versicherungsdauer, io erfolch die ?lus- zolstnng an seme Hinterbliebenen alsbald nach seinem Ableben- Beitrage sind tonn nickst mehr zu entrichten. Einzelne (Gesellschaften verzulf en bei ^-gekürzter Versicherungsdauer von 7—15 Jahren auf (^ne ärztliche Untersuchang des Vers,cl-ernngsnehmers. Wer m der Lage ist, viertesjährlich toer monatlich einen kleinen Betrag zuruckzulegeu, ^ dem karm pmr dringend empfohlen toerde,: sich baldigst von eruer Lebensversicherungsgesellschaft oder ihrem' Der- tr«kn die naherm Bedirrgmigeu für die KrieganlseiheqVersicheruiig und ern llntragsft-rmular zu beschaffen. Er erweist durch Absckstuß WrZZ S^achchwung nickst.nur dem Reich, sondern auch sich selbst, oder ferner Familie einen Dienst. * ** Am tliche Personalnachrichten. Groß- hat am 15. Februan d. I. dem BahirunLerhaltstnas- arbeite-r n: der Hessisch-Preu.ßischen Eisenbahngemein ift Vertex LU Seliaenstadt aus Anlaß feines mi; 16 . 3' a J tu 5 r r. V Ausscheidens aus dem Staatseisen- daynddenst das vfugemeine Chrenzchchen mit der Inschrift „Für treue Arbeit" verliehen. ' «n ePj 1 ? L b - e r ! a u f- Der Verkauf von unlerlvertiqer Wurst findet Mittwoch den 27. d. Mt nicht statt. 2n den letzten beivrn Nächten wurde am Bahnhof. Bahnsteig 1, von den daselbst stehendeil Fahrrädern der Bahnarbeiter, je cmNad gestohlen. TaS eine Rad ist Marke „Allrightü mit der Nummer 286 505. zweckdienliche Mllterlungen nimmt d,e Krimiimlpvlizei entgegen. des Rohzucker Pr eis es. Bei^^der R.^ung von Preisen für Kartoffeln, Hülsenfrüchte imd Hack- "Et gleicheiftg auch ein Rohzuckerlweis ststgesetzt tooftven, well zurzeit noch nicht über selten ,verton kann <5W rS bcu «^briven stellen ,Derben' Skr RolWickerpreiS wird un Herbst voraussichtlich gleid^eilig mit an ben Berbcrnd herangctreten sind, dahin zu wirken, Leinen Zuiainmenschluß der Mitglicder zu einer Ortsgruppe Gießen bmmrken. In der Aussprache kam zur Sprache, daß in Gießen, rn Wetzlar uni» Marburg bereits Ortsgruppen des Ver- banDe^ der deutsck-en Schutzwarenhändler in Berlin bestehen, daß mich me jetzige Zeit wenig geeignet sei, um neue Vereiniguugen zu mlbcii, um )i> mehr, als der Berliner Verbarid die Interessen des ^ chu h waren Handels bcsher gut vertteten habe Demgegenüber ei> klarte Herr Peter Heinrich, paß der Berliner Verband sich der In- teresfen der kleinen und mittleren Schuhwarenhändler gar nicht ast nehmen könne Mitglieder des Berliner Verbandes seien die Waren- tousinhaber, dw Konsumvereine und jene F-abrikauten, welche ihr Nrckat un Kleinhandel verfchleißen. Um den kleinen Mann und ^ ^tzen, um deren Interessen zu toahren, sei der Erfurtei Verband, der fortgesetzt das Großkapital in der Branckie bekämpft, seinerzeit gegründet worden. Hier im Bezirke bandle es ftcy doch^uch ausfchließlich um klelne und mittlere Geschäftsleute, ? 1 i^ n ^ e i b^krieben die doch auch anerkennen müssen, datz ihnen tos GrostktMlnl wie die Konsumvereine, die Warenhäuser und d,e Fabrikanten tos Leben faner machen. Es schade gar nichts, wenn man auch Mitglied in beiden Verbänden sei, es verschlage ßl!C ;.ill I lÄ iram beide Verbände im Bezirk Gießen je eine Ortsgruppe hlltten, denn tonn würde im Wetteifer jener Lokalvereinj^ gungen mehr für toe Interessen des Schuhhandcls geleistet. Man md & ^ bekämpfen. — Es mürbe allseitig anerfrnmttofe anch der Erfurter Verband bisher Gutes geteilte tobe, deck ritten aber wurde von den Mitgliedern des Berliner Ver- banoes day imierhalb seiner Organisation nicht auch die Interessen der lleinen Gefchastsleute wahrgenommen werden. Es wurde darauf hmgewiesen, daß nvenigstens bei der Ortsgruppe in Gießen die rlem^en &chuhwcrrenhändler mcht tn die Versammlungen kommen, Ti* ^ Ä Stelle sind, sich mit ihren Beschwernissen «fe.' rilö ^ rad ^ Insten sich auf Aufforderung Ü UL biuer Ortsgruppe des ZeTckralverband^ toutsck>er Sckmhwarenhandler rn Erfurt Auf eine aus der Mitte i gestellte Frage, warun, derm neuerdings vor tont Bezugsscheuw auf Fußbekleidungen mehr ausgestellt werden, bemerkte Hetnrtch-Köln, toß bekanntlich mit dem 1 Avril eine Neuorganisation si'tr den Schuhhandel emtritt. Von dem Tage an ollen alle Kriegssüwhwaren, *. B. alle mit Holzsohlen herge- stellen Schuhe und ^ttefel ohne ,Bezugsschein verkauft werden, um K SJ1 ^^usiwn zn erleichtern, dieses Schiihwerk zu enoerben. Die Bevölkerung muß darauf hmgewiefm werden, daß es für die Folae weit fck-werer fallen wird selbst eine kleine Minderheit mit zu versehen, wie dies bisher werrigsteiis noch möglich rn kurzer Zeit bestimmt ganz auf- ^ b ^ überhaupt nur noch Kriegs Ware und der Be- zugssck-em ist überflusfrg. .. ~ ^ Bvlksbrauch. I^tzt ipich^^s2? ^ Landwirt seinen Pflug zurvcht, die Frül> fayrsbestellung nimmt ihren Anfang. Bolkssitte und Lofts brauch haben ihre Eigenart bei der Aussaat noch nicht ein- gebüßt. Der erfte Pflugstrich wird in vielen Gegenden mit ,,^n Gottes Namen" ein geleitet. Der Donnerstag, al-> Tag des Frühlings- und Erirte-Ertraggottes Donar, gilt noch heute als der beste Sätag. Beim Säen bringt der Land- ] £l?rr e u n . lrint / ^' e V^gel dadurch vom ötereidefetd oaß ec sttllschwetgend den Samerr ausstreut. Gin schieben von Briefen und Po stkarteu ÜLr f l 71 !i f n Zungen bildet fortgesetzt die Ursache tm- dnefverschleppungen und Brie fverluste. Ungeachtet ^etorbolter Anmahnung«: durch die Presse mtd trotz unnntt^l- der Poftansliatten auf die Absender werden viele Drucksachenfei?düngen lecher immer noch in so mangelhafter Verpackung zur Post emgeliefert, toß sie leicht zu Falter für kleine Sevi. ungen werden. Als befmrders gefährlich in dieser Beziehung erwenen sich, wre neue Fostftellungeu tostätigen, die häufig zu? Versendung von Drucksachen benutzten offenen Briefumschläge ber tonen die Aibsenoer die am oberen Auch oder an der Seite Klappe nach innen emschlagen. In ton dadurch ern- fafaenton Spalt verfch-reben sich unbemerkt Briefe, Postkarten usw die tonn m tot Drucksache oft weitere Jrrfatoten machen Fm eigenen Interefse tos Publikums niuß eindringlich davor gewarnt werden bte Klappe solcher Umschläge nach innen XfdtfS tuet besser, r st es, dre Klappe über die R ü ck s^t c ^ m recht zweckmäßig toben flch Umschläge bewahtt, dre an der Verich'lußklappe einen zunaen- ^^atz haben der in einen äußeren Schlitz tos Umschlags trfruL öen .^titott vor dem .Herausfallen und ^endungerr, ihre möglichst aus- ^st rm allgemeinen Interesse zu wünschen., n^ Ä ^averschiieben sich auch Briefe usw. in Zcr- werden. Es ist drmgew zu leL L§Le"LsKrK LdenV " ^ ^ bctteidu^sslftlle fet dft ‘hu- iVisetwrtimn ^cl^gcner^Ofsi^ x Proben festgesetzten Richtpreise von S™ er ^ f .^'ckmet, damit, daß die Offiziere rmd die lhre Bekleidung selbst beschaffenden Äeeresangehürige« entbehrlich oder unbrauchbar geivordenc Stücke nunmehr in grüße-' £5"* Umfang an bie in der Heimat bestehenden AbnabmestfUeii! ur üttragene Ktedungsftücke atoeben lassen werden. Es werden t er Al Offenheit der Sachen jetzt gezahlt- für Wa >ii, 40 B' f ! r »s 30°L mr jjcamei ms b8 für lange Hoseii bis 24 Mk. für Sllt-ft,- und Neithmen b,S 20 M'. für Mützen bis 1.50 Mk.'Mit der M,- gäbe der ^ßcke rst ie nach ihrer Brauchbarkeit nebim der tfV * a $ü n( !r nD ^ ^ ^sicht auf Ausstellung von Bezugsscheinen ÜI»< r rillsprcchendc Stücke bürgerlicher Oberlle,drmg ^v?^to7 ^ «wsgesondctter oder nicht mehr verroentoter Bettel lnmgsfiucke liegt rm vaterlüiidischen JntLresse. ** Die erste Schnepfe in diesem Jahr wurde für die hiesige dtegeuib' am Dienstag! im Hongelstein erleg tz ** Marin-e-Fe st spiele im Hürstenh> of. Am Sonntag von 24. Marz beginnt im Fürstenhos ein sür.3 Tage berechnet^ interessantes Gastspiel. (Siehe Anzeige.) Zum ersten Mal wird u.ns Gelegenheit gegeben, die geheimnisvolle Tätigkeit unserer U-Boote Lemren zu lernen. Bon der Ausreise bis z-nr Heimkehr begleiten wir das „U-Boot 35" seiner 28-täaigen Sieges fahrt. Das „Düsseldorfer Tageblatt^" schreibt u. a.: Der Film bringt ein lebendiges Stück Kriegsgeschichte in britischen Zeitnngsmeldnngen die Angst England vor unserer wichtigsten Waffe, in Bildern: vorn Kampf und vom Leben an Bord den prächtigen Geist unserer U-Bootsleute. Der Film stärkt in solchen Ausgaben das Gefühl unserer Kraft und unseres Znsam.menhalt.ens und wächst dadurch zu ungeahnter Bedeutung auf. ** Bunter Künstler-Abend. Nachmals sei auf den morgen, Samstag-abend im Fürstenhvf stattfindenden „Bunten Künstler-Abend"" hingewiejeü. Wie der vorige Abend, der so überaus reichen Beifall fand, bringt auch dieser wieder ein ansgewähltes Programm, in dem nur bekannte Künstler Mitwirken. Frl. Faßbender und Herr Gareis vom Opernhaus in Frankfurt a. M. sind vom letzten .male her bekannt. Außerdem treten Frl. Godlewski vom Opernhaus und Herr' Ebelsbacher vom Schauspielhaus Wankfurt a. M. auf. Die Veranstaltung findet zugunsten der Unterstützuugskasse der Kriegsbeschädigten statt. Siehe Anzeige. ** Lichtspielhaus, Bahnhofstr. 3 4. Bon morgen Samstag ab tritt Henny Porten in „Die Faust des Riesen", und Arnold Rieck in „Musketier Katschmarek" auf. Siehe Anzeige. ** D a s Kreisblatt enthält Verordnungen über: Verkehr mit getragenen Kleidungsstücken, Viehaufbringung- Uebersiedlung schulplichtiger Kinder, Verkehr mit Web- usw. Waren, Ausbruch des Scheidekatarrhs, Zulassung zum Handel, Schleichhandel, Kartoffelversorgung. fXfoii vvZZn Äw aoaAjUm Cj|vC$in Die Gold- und SUberanfaufsfteHe in den Räumen der BejirisfpariaSfc Ließen ist morgen vormittag von JO bis J2 '/ 2 Utzr geöffnet! Landkreis Gießen. - Geilshausen, 21. März. .Kanronier Karl Nieber- aall erhielt die Höfische Tavferkeitsmedallle. ** Saasen, 22. März. Der Kanonier Heinrich Schmitt aus bcm benachbarten Bollenbach wurde mit der Hessischen Tapfer- feitsmcdaille ausgcHcichnet. Kreis Vüdingen. ^ Geiß-Nidda, 21. Mjär^. Die Hessische Tapferkeits- medaille erhielt ber Fahrer Georg Kraft. — Ecka rts h a u s e n. Die Hessische Tapferkeitsmedaille erhielt der Gefreite Friedrich Mahr, Inhaber des Eisernen Kreuzes. — Vonhausen. Das Eiserne Kreuz erhielt der Kanonier Ernst Volz. — Orleshausen Das Eiserne Kreuz, erhielt der Füsilier Karl N a Karen us. — Diebach o. H. Das Eiserne Kreuz erhielt der See- ioldst Heinrich Ruhl. — Ri n derb ü gen. Die Hessische Topser- ieitsMedaille erhielt der Kanonier Heinrich Wagner . Kreis Lauterback. ** Engelrod, 22. März. Ein hier veranstalteter Mnsrk- gottesdienst brachste den Betrag von 150 Mark. Tie Summe soll für Kriegsblinde verwendet werden. Kreis Schotten. # Ulfa, 21. Marz. In heimatlicher Erde bestattet .wurde der Musketier Albert R e i ch h a r d t. — Eichelsa ch s e n. 'Das (5iserne Kreuz und ein Ehren-Diplom mit einem Geldbetrag von 20 Mark erhielt der Fahrer Otto Kammer. — Schotten. Das Eiserne Kreuz-, früher die Hessische Tapferkeitsmedaitte. erhielt der Gefreite Otto Bing. Starkknbnrg und Mcinhessen. = M ainz, 22. März. Bei einer Nachenfahrt auf dem Nliein gerieten drei junge Leute infolge ihrer eigenen Unvorsichtigkeit in den Wellengang eines Schleppzuges. Das Boot schlug um, und die Insassen stürzten in den Rhein. Obwohl sofort Hilfe zur Stelle n»ar, gelang es doch nur einen der jungen Leute z-u retten, die beiden anderen, ertranken. Hessen-Nassau. Schuhersatz-Ausstellima. — Frankfurt a. M„ 21. März. Zu den mancherlei Ausstellungen, die der Krieg gebar, hat sich als jüngste die Schuh- ersatz-Ausstellung gesellt. Veranstalterin ist die „Ersatz- sohlen-GesMschaft"" in Berlin. die mit Unterstützung des Reichs aus allen möglichen und unmöglichen Reststosfen, wie Zellstoffen, Segeltuchen .Fitzen, Gummi, Papier usw., unter ZuKlfenahnw mm chemischen Bindemitteln Ersatzteile für Sohlen, Schäfte, .Kappen und Brandsohlen Herstellen und bannt dem gewaltig steigenden Mangel an brauchbarem Schuhwerk steuern will. Nach den vorliegenden Proben zu urteilen, bietet die E. S. G., wie die heute Hierselbst erösfnete Ausstellung dartut ein nahezu erschöpfendes Bild von dem augenblicklichen Stande der Schuhersatz frage, Vieles wird freilich noch in recht theoretischer Form dargeboten., anderes iwoch. besonders die Holzsohlen, ist praktisch vielfach erprobt und darf rkuhig den Weg in di eWell antreten. Es sei z. B. nur daran erinnert, daß eine besoudere Holzsohle mit Metallbeschlag sich bei der Berliner Schuhntannschaft so gut bewährte, da ßder Minister des Innern ihre Einführung für die gesamte König!, vreußiiche Schutzm-annschast anordnete. Restlos nützt man jetzt 8n ^l'abstosse zum Sohlenbelag aus und spart damit ungeheure Werte, die ehedem iu Friedenszeiterr verloren gingen. Gewaltig Nt aber auch die Aufgabe der E. S. G., die den jährlichen Ersatz- Bedarf von 50 Millionen Paar neuen Stiefeln rnrd für mindestens UO Millionen Paar reparaturbedürftige Scltzche liefern uruß. '-<>is zum Herbst 1018 soll sie derart gelöst sein, daß die Schuh Wertversorgung der Zivilbevölkerung keine Schwierigkeiten mehr bereitet. Voraussetzung ist die .Herbeischaffung genügender Roh iboste. Mit der Herltellung der verschiedensten Ersatzteile und Zertigfabrikatc sind zurzeit etwa 270 Firmen beschäftigt. Da die E. c>. G. den Widerstand der Bevölkerung gegen die Holzsohlen, die übrigens in reichen. Mustern vertreten sind, voraussah, hat sic Ersatzstoffe herangezogen, die dem Leder näherkommen als Holz diese Ersatzstoffe aber schwierig zu beschaffen sind, nruß du- große Aren ge sich in Zukunft wobl oder übel mit Holzsohlen ab- vnden. Dieses Vorurteil gegen die .Holzsohle zu bekämpfen, ist dre Hauptaufgabe der Schau. Von besonderem Reiz ist die Ab- berlnng des fertigen Sclnil/wmks aus Ersatzstoffen. Leder, fand nur sehr beschränkt Amvendung. Man sieht Schuh? aus wasserechtem Papier, Zeltstosfeu usw, lauter schöne, gefällige Formen. Aber sind die Preise aber auch l-ock>. Papierstiefel kosteten z. B. ^Mk. das Paar, andere Schuhe mit Lederschäften 40 Mk. Tic Besohlung der Stiefel stellt sich glücklicherweise billiger als man es bisl-er im Kriege gewohnt nxrr; ihre Preishöhe ist behördlich ^regelt. An cckner Fülle vor: Einzelheiten, bildnerischen, graphll scheu und plastischeir Darstellungen, sucht die Leitung die sonst recht ..trockene"" Auslv ^lln uaru auf» 0er cnobn « Meuae schul ackbüt zu inachen. Das dürfte ihr gelungen jeiu, wre vre Beiucherzahl des ersten Tages bewies. = Frankfurt a. M., 21. März. Dienstag nachmittag wurde der 48jährige Maler Matthias Scheurig bei der Beraubung des OpferstockeS der Elisabethenkirche im Stadtteil Bocten- lieim überrascht. Er flüchtete, konnte aber nach einer toilden Jagd iir eiu-em Keller der Schloßstraße verhaftet iverden. In seinem Besitz fand man mehr als 1200 Mark und in seiner Wohnung für mehrere hundert Mark Nickel-, Kupfer- und NotpaPiergeld von den Städten Würzburg, Wiesbaden, Hanau und Idstein. Das Geld stamnit nach Ansicht der Polizei zweifellos aus Opferslockbercrubun- gen in anderen Städten, da Scheuerig „Spezialist"" für .Kirchen- beranbnngen und deshalb schivir oft vorbestraft ist. Um der diesmali-. gen Strafe zu entgehen, hat sich Scheuerig in der vergangenen Nacht im Polizeigcsängnis erhängt. . mr. Frankfurt a. M., 22. März. Jsenbnrger Polizisten hielten bei einer Streif durch den Wald einen schloer bcladeucni Wagen an, der nur mit Fleisch ans Gelximschlachtturgen fcdajxm u>ar und in der Dunkelheit nach Frankfurt zu gelangen suckste. Das Fleisch nmrde beschlagnahmt, der Fuhnnann und sein Auftraggeber wurden verhaftet. X Kassel, 21. März. Der Landesausschuß des Regierungs-, bezirks Kassel hat beschlossen, in dem Haushalttrngsplan des Be- zirksVerbandes Kassel ftir 1918 crsttnalig einen Jahresznschuß von 2000 Mark für die Köimglich Preustifch? Akademie der Wissenschaften zu Berlin zum Zwecke der Herausgabe eines Hessen- Nassauischen Wörterbuches eiw.ustellen. In gleicher Weise, tme es vorn BezirkSverband Najsau beschlosien i vor den ist, soll dieser Zuschuß bis auf weiteres alljährlich eingestellt werden. ** Rodhei ma. Bieber, 22. März. Die Sparkasse zeichnete zur 8. KriegsanleilM die Summe von 250 000 Mark. ** Wiesbaden. 21. März. Tie Deutsch? Gesellschaft für Kaufnraims-Erhvlllugsheime hielt hier ihre diesjährige Hauptversammlung ab. Aus den: van dem Vorstand erstatteten Bericht geht hervor, daß im Berichtsjahre 1917 in sechs in Betrieb befindlichen Heimen insgesamt 6376 Personen mit 121791 Ver- pflegungstagen anfgenammeu wurden. Vmr den Heimen dienten zwei als Kriegslamrette. Zwei uene Heiine sind fertiggestellt. Anßerdein hat die Gesellschaft in der Provinz Pos-en das Sanatorium Ludwigshöhe erlrxrrben, um es ebenfalls zu enaem Heim umzngestalten, so daß sic nunmehr über neun Heime verftigt. Ter Stiftungszuwochs betnng 2 238 924 Mk., der Zuivachs an Jahresbeiträgen 53 405 Mk. Die inglickie Kopfrnlion nn Kartoffeln beträgt ein Pfund! Streckt Eure Kartoffeln durch Benvendung von Rüben! Stellt den täglich-en Verbrauch durch Abwiegen fest. Ersatz fiir vorzeitig verbrauchte Kartoffeln erfolgt nicht? Gerkcht-tzaaL. I Tarmstadt, 21. März. Der krivgsbeschädigte 24jährige Wilh. Steinborn aus .Köln, der vorübergehend als Bureaic- diener bei dem Tirekt-or V. der Opelwerke in Rüsselsheim beschäftigt war, ösftiete später.ziveimal de.i Schreibtisch des Direktors mit einem Narhch üsfel uw) stahl für 12000 Mark Diamanten, die er an dw Inhaber der Tiamantenwerkzeugfabrik Urbanek & Cie., Oskar Senfs u-nd dessen Stiefs-ohn Karl Urban eck, sowie an die Tiamanteuschlleiker Ot:v Reinb.rdl. Karl Stinnmacher unv Kaspar Vlümöhr für insgesamt über 2000 Mart verkaufte. Tie Firma Ur» bonek hat inzwischen den Schaderi der Firma Opel ersetzt. Steiw- b>onr, t>er auch mit falschen Narnen quittierte, erhielt insgesantt 4 Jahre und 6 Vdouate Gefünginis. Seine Abnchlner wirrden von 'der Llliklage wegen Hehler-ei freigespwock-en, tvobei ledoch, bas Gericht feststellte, daß die ^Angeklagten sehr unvorsichtig gchandelt hätten. I Darm stadt, 22. März^ Im Ja'hre 1911 hat der Tarveiz. Bon dieser wurde er nunmehr ansgeliefert. Er erhält 9 Mvnate Gefängnis, ab o Monaie Untersuck)nnpsl>aft. — Der vielfach vorbestrafte ettva 40jährige Peter Schäfer aus Mainz stahl dem Obstauftiiiuser Ede Im.an n von Bor nfelden auf der Fahrt von Wonns nach Darmsladl seine Ms'.veispapiere urrd entlockte mit dü'sen Belegen eineui Gaskhofbesitzer einen Vorschuß von 100 Mark. Er verläßt soeben eine in Mainz und Wiesbaden ihn auferlegte Gesamtstiase von 3 Jahren Zuchthaus und erhält nuir- mehr weitere 1 Jahr 3 Mvnalc Zuchthaus und 150 Mark (s^eld- strafe. d. Mannheim, 19. März. Drei Zigounerinnen, die als lbtzrusicrerinnen das Land durchziel)en, hörten von einer Secken- heii.'tzer Bauersfrau, daß sie um die eheliche Treue ihres im Felde stelwnden Mannes bangte. Sie machten der Frau vor, es sei ihnen durch Gebete und „Opfer"" möglich, den Mann wieder aus den Pfad der ehelichen Tugend zurückzubringerr. Tie Opfer bestandest in einem Hemd, einlmndertsiebzig Ndcrrk bar und fünf Hühnerst. Bezüglich des letzten „Opfers"" trugen die Zigelmerinnen den Schwindel gleich handgreiflich dick auf, ohne daß di? Bäuerin Lunte roch. Sie sagten, die Hühner würden sie vergraben, und sobald diese verfaulten, würderr auch die Feinde der Frau in Feindesland, also die Französinnen, verfaulen. Das Gericht erkamrte auf Gefängnisstrafen «von zwei bzw. vier Wochen. lSo geschehen im 20. Jahrhundert. — T. Red.) UircblscJte Nachrichten. Israelitische Religion-gemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-'dlnlage). Samstag, 23. März: Borabd.: 6.30: morg.: 9.00: abds.: 6.55 u. 7.30. — Israelitische Neligionsaesellschaft. Sabbxtt- feier crm 23. März. Freitag abd. 6.15; Samstag vorm. 8.30; Predigt nachm. 3.30: Sabbatausgang 7.30. Wochengoltesdienst: morgs. 7.00, abds. 6.00. tetzie Nachrichten. i l l ä b i i che L chr f , « übernommen. Die holländischen ^apitäm: l-aben, da ne wehreve Tage aus ein solck>?s Vorgehen vorbereitec »oaren, nra>. vroiesuerl. Amsterdam, 21. März MTB. Nichtamrttch.) In eineml Artikel mit dem Titel „Ter Raub ist vouz-ogen^ schreibt „A l l geme e n H a n d e ls b l a d"" anläßlich der Reutermeldung aus Washington «über die erfolgte Beschlagnahme der niederländischen Schiffe: Unser Volk T>at deutlich yu erkenn m gegeben, wie lerne Wayt ausgefallen 'ein würde, sie wäre auf eine entschbHeiw Weigerung hin ausgelaufen. Tie Regierung hat anders^ gehandelt und die Alliierten haben ficfj» geweigert, auf ihre Bedingungen einzugehen. Für das Volk, das auch unter den Bedingungen, die die sttegrerung stellte, >die Abtrettmg der Schiffe nrchc wollte, kann die rat- jache, daß die Alliier: er oic A'.nwort der hllländüillmi ck.egre- rung als eine Weigei.ni.ng betrachten, nur Anlaß zur Genugtuung sein. Ter daraus entstehende Nachtes wird mit Gelasicnhcrt getragen werden. ES steht den Alliierten jetzt vollkommen wer, ob sie uns Getreide liefern und unsere S 8 ffuhrt ^ nach den Kvlo^ nien verhindern! Molleii. i.cherackckiit. Auch wemr ge mit der Regierung handelseins geworden wären, >väre es^ fraglich gewesen, ob sre sich diese Freiheit nickst her-aicsgenoiumeu lstitcen, denn llbbucachungen und internationale Verträge sind, tvenu 'w Kri-egsn^tu-euülgker^k das wünschenslvert rrschpinen lassen, fortwih.euo geändert worden. Das Blatt weist ,darauf hin, daß die morau cf* Pilrch: den internationalen Handelsverkehr and) im Kriege aufrecht zu erlMllen« für die Alliierten au-st rveiterlstn beftzehe i bleib- und /numrrt zum Schluß daran, daß Holland cffir dieenglilaen Austansckgc7angmen, die di? Oöastsreund'ckstlft des Landes genießen, bisl-er teme Lebensmittel erhalten Ixurv Es sei gut, Amerika und England voran %v erinnern. Marghiloman. Berlin, 21. Mär^. (WTB. Nichtamtlich.) Ueber Alexander Marghiloman schreibt die „NoLddentsche Allgemeine Zeitung"^: Der Mann, der jetzt als Ministerpräsident an die Spitze der rumänischen Regierung tritt, ist kein unbeschriebenes Blatt. Er ist ein politischer Charakter, und wenn seine Aufgabe, sein nieder- gebrochenes Land wieder aufzurichten und durch sein Handeln die Erinnerung an die garrze letzte Zeit zu löschen, auch schwer uno dornenreich ist, so wird man ihre Lösung doch gerade ihm xuttauen. Sein Name steht in der ganzen Welt in engster Verbindung mit dem Lande, dessen politisch^ Leitung er jetzt übernimmt. Der Ruf eines hervorragenden Diplomaten geht ihm voraus, und wir zweffem ltidj.t daran, daß er sein Bestes hergeben wird, Rumärrien aus der, Epockre des Niederganges, in die es durch verbrecherische Polttcker geriet, wieder zu lichteren Tagen zu führen. — lleber die Entente mrd den Ostwiedcn beniertt die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" : In -der neueren Expektoratiion d?s englischen Mini ers d?s Aeußcrn- wird wieder einmal mitgetcilt, daß die Entente die von uns mrt dent Osten geschlossenen Fricdcnsvertt'äge nicht anzuerkennen beabscchtrge^ Wir machen erneut darauf aufmerksam, daß eine derartige Arr- erkennnng, die swck)?r llommt noch notwendig isst für nns üüüiommtrf gleichgültig ist. _ Grundbesitz und Kriegsanleihe. Tie Hessische Landes -Hypotheken bau k gewähre zur Zeichnung auf die 50/0 ige 8. Kriegsanleihe Darlehen bis zu 2 0 000 Mark, die unter 5<>/o verziits lich sind« zu besonders günstigen Bedingungen gegen erste Hypothek. Die Hypothekbestellung ist l 0 st e n fr e i. 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M. verschied nach kurzem Krankenlager mein Maschinenheizer Heinrich Müller welcher in über 48 jähriger treuester Pflichterfüllung meinem Hause seine Dienste gewidmet hat Sein biederes Wesen, sein stets bewiesenes großes geschäftliches Interesse bei gewissenhaftester Ausübung seiner Dienstobliegenheiten sichern ihm ein treues Gedenken bis weit über das Grab hinaus. Vermietungen Fcnnion Brandt (Bellevue). Neuen Väue 22. Grit möbl. Zimmer frei. Beste Verpflegung, Bad, elektr. Licht. - Tel. 1065. 207 4 ( Möbl. Zimmer} it Md- ood üciMzitOLW in freier Haut, m. elektr. Licht z. verm. Näheres in der Ge- fchästSst. d. (Sieh. Anz. 0233 1 V r e.rgeAiede.ael -Gük ö-K-.liük.-Wshz. mit Zubeh. pr. Lftuli ». vrm. 2130 Löbernraüc 5. Gießen, den 21. Marz 1918. u«D Justierer für optisch-militärische Instrumente in größerer Zahl sofort gesucht. Meldungen in der Fabrik: Moltkestraße (5 Minuten vom Bahnhof). M. Hensoldt ^ Söhne Optische Werke Georg Philipp Gail Todes-Anzeige. * - t ^Erwaaäts«, Freunden und Bekannten die schmensiiche Mitteilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, heute morgen H Uhr unser herzlnnigst geliebtes, unvergeßliches Söhnchen, Brüderchen und Enkelchen Wilhelm Seipp nach kutsem, schwerem Leiden im 4. Lebensjahre zu sich zu nehmen. Im Namen der tieftrauernd Hinterbliebenen: Kar! Seipp, Sattler, z. Z. im Felde, und Familie. Loliar, den 2L März 1918. 2150 Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 4 Uhr in Loliar statt. Frdl. 3—4-Zimmer Wohnung im füdl. Stadtteil von ruh. fl. Familie z. 15. 4. oder 1. 5. gesucht. Schrift!. Angeb. unter 0234 a. d. Giek. Anz. E-Wm.-Msg. § möflL tm südi. Stadtteil, sofort zu mieten gesucht. Näh. bei S6h» ! ft Appel, Alicestr. 25. Gesucht von Ehepaar möbl. 2—3 - Zimmer ' Wohnung mit stäche in gutem Hause. Gest. Angeb. m. Preisangabe unter 0231 an denGteh.Anz. 8—3 Zimmer'Wobnnng für sofort zu mieten gesucht. 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März, abends 7»/, Ubr: * Gesamt-Gastfpiel von Mitgliedern des MainzerStadttheater» Schauspiel in 3 Akten von Nich. DehmeL 2144c C3ES3C31«C3CÜE3E3 Lehramtsassessor Dr. Otto Lenz Leutnant d. Res. m Hetti Lenz geb. Förste beehren sich ihre Vermählung anzuzeigen Mainz (Jakob-Dielerich-Straße y).'den 23. März 1918. Rübe» Verkauf. Bet der städt Obst- und Brandvlatz 8, kommen Dienstag, tag Gelbe Möhren, Kohlrüben und Verkauf. GemüseverteUuugS stelle, Donne^ta^mad SamS- zum Wiedereröffnung! Einem verehrLPublikum von Giehen und Umgegend mache ich hierdurch die ergebene Mitteilung, dah ich meine Metzgerei u. Wirtschaft ,,Zum Vogelsberger Hof“, Seltersweg 50 wieder eröffnet habe. 2129 Ich bitte, das mir früher geschenkte Vertrauen auch ferner emgegenbringen zu wollen. Speziell bitte ich meine Metzflerei-Zlnndschaft, mich wie früher zu unterstützen, und sichere ich jederzeit zufriedenstellendste Bedienung zu. Hochachtungsvoll Gustav Trinkaus. Volksbad unter 1054 an Telephonnetz angefchlosie». 218 , 1 ) Weiß-Wein w , 1916 er Eprendlinger, „ n 1916er Niersteiner „ „ 1915 er Dirmsteiner Jesuiten- hofgarten , 1915 er Dürkh. Feuerberg „ ^ 1915 er „ Michelsberg ^ ^ 1915 er Oppenheimer Goldberg * 1915 er u. l9l6erRüdesheimer Niesling (Auslese) ^ „ 1969 er Kiedricher Berg (Gewächs der Gräfl. Eitz'schen Gutsverwaltung) , 1911er Fphdfer Bettenberg in Boxbeutel „ „ 1965 er Minheimer Roseuberg (Wachstum Cönen Felten) „ w 1964 er Bocksteiuer (Wachstum Rheiner. inkl. Glas) 1914 er Dürkheimer Feuerberg (Rotwein) 1915 er Jngelheimer Früh, burgunder „ Franz. Natur-Rotwein ^ l Rum, Kognak. Kirschen- und Zwetschen-Wafier, Mous^eux erster Firmen zu Originalpreisen bei August Wallenfels Marktplatz 17 2 t 42 Telephon Alt 4.56 5.25 5.25 5.66 5.56 5.56 5L6 6.66 6.56 7.66 7.50 6.66 7.56 6.75 Kt. 69 Zweiter Blatt Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen) Freitag. 22. März (9(8 Hessischer Landtag. Znxite Kammer. 58. Sitzung vom 20. März. (Schluß.) Meine Herren! Mit gno*fccr Sorge sind wir tu daS lnufcnle Wirtschaftsjahr cbtgctretcit, Hatte doch>rs überraschend ungünstige Ergebnis der Besdandsa:ffnahme der Gctteidevorräte zu Anfang vorigen Jahres yu einer Herabsetzung der Brotration genötigt, btf imn fo schwerer empsircken wurde, als sie zusammen fiel mit der Zeit stärkster Karioffriftrappheit bis' zur Frühöarüvftelernte. Die zum Ausgleich bewilligte höhere F-leischrativn kvrmte der Bevölkerung einen völligen Ersah nicht bieten. Nach Beginn des neuen Ernteiahres ist eine Erleichterung insofern ringetteteir, als durch die ^Eingänge aus den: mit allen Mitteln geförderten beschleunigten Gettckaausdrnsch die Re:chsgetteidestelll in die Lage versetzt wurde, die Melftrotiion wieder zu erhöhen und als auch die Kartoffel Versorgung infolge der befrvedigeckcn Ernte sich cuis^ kömmlich gestaltet l?at. Tie Frühdrnschprämien haben ihr Ziel erreicht insofern, als der Ausdrusch alsbald mit allen Kräften; gefördert worden ist, wodurch die Reichsgetveidestelle in den Stand gefetzt wurde, die Bwtversargung in dem schvierigen Uebergang aus dem alten in das neue Wirtsckraftsjahr ohne jede Storung zu Überwinden. Es ist zu erhoffen, daß die neue Erntefesrstellung eine zuverlässigere Grundlage für die Bwtgetteidewirtschaft ergebet wird. < Die Kartoffelernte kmm als befriedigend, bei uns sogar als gut bezeichnet werden. Es stehen nach vorsichtiger Schätzung im ganzen Reicks etwa 34 dliiNimren Tonnen zur ^Verfügung, womit einschließlich der nvttvvndigen Reserven für Schwund und unvorhergesehene Fälle der Bedarf gedeckt werden kann. Eine vorsichtige Bewirts.ck-aftung ist aber trotzdem nötig, da Kartoffeln auch zur Bwtstteckmrg und teilweise auch zur ErgänMug des mangelliaften VrehfutterS und zum vermehrten )lnbau im mchsteu Jichr dienen müssen. Der.dringende Wunsch, b:c Wochen ration für die ^'^tbsdv^er^^'^ger auf 10 Pfund zu erhöhen, hat leiser nicht erfüllt werden kormen. Es steht aber zu hoffet, daß wir nrit der gegenwärtigen. Ration bis zum Eintritt der Frühkartoffeln ernte werden dnrchhalttm Kinnen. Wenig günstig ist die Lage bezüglich des Futtermangels. Die Ernte ist schlechter als im Voistahre. Kraftfutter ist nur in so geringen Mengen vorhanden, daß dasselbe nicht lveseittlich in Betracht klommt. Die aus'Hafer und Gerste Hergestell lei Nährmittel sind in diesem Jahre .höher bemessen wie im Vorjal/re. Tie Nährmittel vmteilrmg soll jedoch nicht gleichmäßig aus die einzelnen Monate erfolgen, fettljer sind dieselben Nährmittel vielmehr zurückgohalten worden, um für die Zeit, :vv es an Gemüse fehtt, größere Mengen verteilen zu können. Den Kommunalverbanden wird alsbald mitgeteilt werden, mit welchen Mengen sie aus Grund des neuen Verteilung^ plans fortlaufend bis zum Schluß des Wtrtschaftsial/res werden roä) :en können. An Rauhfntter ist in vielen Gegenden Techchlands direkte Mißernte zu verzech um. Bei uns war bekanntlich.die Heuernte mittelmäßig, die Grumet- emte sogar gut. Auch die Stwhecnte ließ zu wünschen übrig. Bezüglich des Rauhfutters muß zunächst der Heeresöe^arf sicher- gesvellt werden, das geschieht im Wege der Laiidlieferung. Rur ivas nach Deckung des Heeres- und des Eigenbedarfs übrigbleibt, steht für das Heuitatgebiet zur Verfügung!. Seit Sommer 4917, während tvÄ-cher Zeit lck Ausgabe van Zusatzfleisch zu ermäßigten Preisen für den Ausfall von Brot er* felgt ist. hat infolge des dadurch bedingten starken Eingriffs in oi-e Rickv ichbeslä: rde die Me i sckMrsovMNg stetig mehr Schwierigkeiten vernr'ackt. Es muß schon jetzt darauf hingewiesen wei7dar, daß die Meischversvrgung in der nächsten Zeit immer noch schlvie- riger wecken wird. Eine Bessevgeshaltu:rg kam: für Hessen öfterrbar nur dadurch erreicht iverien, daß für die Folge eine geringer^ Zahl Rückvieh über drei Daonate im Laude gehalten wird, weÄ sich hierauf die vom Reich berechnete Umlage stü^t. Dabei kommt in Bcrückscktiguug, daß die über den RrichAdurchichnitt gehaltenen Kühe bei der Umlage nic^ herangeMpen werden, so daß es sich empfiehlt, die Kulchestäcke möglichst zu erl-allen und noch zu vermehren, die Jungvi^^estärcke aber zu vermindern. Nur hierdurch kam: erreicht werden, daß dem .Lande eine niedrigere Auf-, läge jftr das anfzickringeicke Schlachwieh geniacht wird. Dann werden anefr b ; c Klagen über die angebliche Benackchnligung 'Hessens in der Fleisthbelieferung mehr und mehr verstumuien. Tatsächlich findet eine solche Benachteiligung auch zurzeit nicht statt. Die höhere Auftage findet darin ihre Erklärung, daß sich unser Vieh- stvck -nach deni Ergebnis^ der Viehzählung besser entwickelt hat, als dies in zahlveiclnen arideren Bundesstaaten der Fall ist. Tie Gemüseernte war weder im Durchschnitt des Reichs noch im Großherzogtum besonders günstig. Bei dem großen Bedarf der Heeresverwaltung und bei der starken Nachfrage nach Gemüse als einen der wenigen nicht rationierten Nahrungsmittel ist es wohl nirgends gelungen, beit allgemeinen Bedarf ttrotz der eifrigen Bemühim- gen der Landesgcmüsestelle voll zu befriedigen. Die Maß nahm cn zur SLck.erste!lung der Obsternte ans 1947 haben sich nach Ansicht des Leiters der Reichsstelle für Gemüse und Obst jedenfalls insofern bewahrt, als es gelungen ist, an Bvotauftttichmitteln insgesamt etwa 7—8 Millionen Zentner zu verteilen. Ms zuin 15. März d. I. kamen auf den Kopf unb Tag 30 Gramm. Voraussichtlich kann diese Verteilung bis zum Jüli fortgesetzt Werdern Die Erfassung feer Eier durch die Landeseierstelle war eine außerordentlich schlvierige, da bei keinem anderen Gegenstand, vielleicht abgesehen von der Butter, der Schleichhandel ein so dankbares Feld ftndet, wie bei den Eiern, und die Hühner bekanntlich seit der Erfassung der Eier sich das Eierlegen ganz oder^ teilweise ob-gewöhnt haben sollen. Trotz aller entgegen flehenden Schwierigkeiten konnte unsere Landeseierftelle 9 484 351 Eier erfassen und zur Verteilung bringen und damit vor allem den Kranker: und Sch'.vachen einen willkommenen Zuschuß tou ihrer Ernährung geben. Einzeln« Kreise haben nahezu ihr ganzes Lieferung ssoll abgcliesert, während in anderen Kreisen noch nicht einmal ein Drittel desselben zur Ablieferung gelangte. Tie neue Regelung der Erfaftung.der Eiererzerrgung, die die in den: Kriegs- crusschuß Ihrer Kammer ausgesprochener: Wünsche, insbesondere auch die Zahl der Haushaltungsrnitglieder der Geflügelhalter, bei der Eierablieseruiig berücksichtigt, läßt uns ein besseres Ergebnis, lvi'e tm vorigen Jahre, erhoffen. Durch die Reichsvcrocknung über 'die Bewirtschaftung vor: Milch und der: Verkehr mit Milch von: 3. November 1917 hat die Erfassung, txm Milch und Butter einen weiteren Ausbau erfahren Wir hoffen, daß es den auf Grund dieser Verordnung ergangener: Mvorduungen unseres Kommunalverbandes für Milch- irnd Speisefettversorgung gelingen wird, den nottoendigsten Bedarf zu befriedigen. Bei dein Mangel an Futtermitteln, namentlich an Kroftsuttermitteln, wecken wir allerdings wohl mit einer werteren Abnahme der Butter Versorgung in der: nächsten Mvnaten rechnen müssen. Dieser Mangel wird aber durch eine bessere Be- fiefenmg mit Margarine einen Msgleich sinden können. Jnrm-erhin bleibt die Versorgung mit Fett in unserer ganzen .Kriegseriläh- «rnaswirtschaft ein wunder Punkt. Eine Besserung rvick nur durch verstärkten Anbau t«n Oelsrüchten und durch Mdhreinftchr zu er- tziclen sein. Aus diesen Darlegungen tverden Sie die Bestätigung entnehmen, daß unsere Lebensmittel zwar knapp bemrisen sind, und daß die gerechte Verterlmvg daruu: mir besoiweren Schwierigkeiten verknüpft ist, daß oder kein Grund zu der Annahme vvrliegt, als ob wir der Schwierigkeiten mcht Herr werden könnten. Durck) die glänzenden Waffentaten unseres .Heeres sind die Friedensdore im Osüoi: weit geöffnet mck der schändliche Absper- rungs- und AushungerurrgSplan mrserer'Feinde endgülttg zunulste ^macht. Endlich haben unsere Heere den Rücken frei bekommen uni stehen mit der Stirne gen Westen, gerüstet zu neuen Schlägen imt> furo entscheidenden Schikchkampf bereit, wenn :msere Feinde in chrer sinnlosen VerblerÄnmg ihn durchaus haben wosien. Wie chfter e Brüder tat der Front aus allen Berufe,: und Ständen »rmütig zusamrueÄrstelMi, bereit, für das Vaterland zu kämpfen Mnb ui sterben, so mutz am'| m ber Heimat die Bevölkerurrg« vr Stadt und Land, imt J^ckacstr« und Landwirtschaft, zusam- wenhalten, sich gegenseitig m rföc-Ij»nt$> und würdigend, nur von dem einen (s^edmrken beseelt, starckhaft durchtzickrolten bis zum sieg- rachm Ende. Menu wir fetther Ms, durMMen könnsr, \o danken wir das vor allem der Landwirtschaft, die itt dieser schweren Zeit trotz der mangelnden Arbeitskräfte und Betriebsmittel mit nie erlahmender Tatkraft für unsere Lebensmittel gesorgt hat und auch noch weiter sorgen wick. Ich gedenke dabei mit besonderer Mver§ennu.rrg auch der Tättgkert der Land- ftauen, die für die abwesenden MÄrvuer mit ihrer ganzen Kraft so erfolgreich in hie Bresck)«e «getreten sind. Wir wecken auch, wenn die Waffen ruhen, der Landwirlsckiaft nicht vergesse::, waS sie im Kriege geleistet hat. Wir wollen ihr ge[feu, i^rre Produktiv:: zu fördern und ihre Betriebe wi6>er auf die Höhe ihrer Leistungsfähigkeit zu brüten. Wir vertrete;: in dieser Beziehung den gleichen S iandpuickt tvie ilw der baüisck-e Staats minister Freiherr vm: Biodman der Lmckwirtschpft gogei:nber gelegentlick), der Verhandlung m der Zweiten Kammer dar Basischen Lnckstäicke emgeno:nn:en hat. Tmck gebührt aber auckn all denen, die bei der Erfassung :md VerteiUnrg der Lebmsmittel nritgearbeitet haben, den Becunter: ustd den zahlreiche:: freirvilligm. -Hilfskräften. Anerkennend gedenken wir sckFiefstich noch der Opferivilligt'eit, mit der die Verbraucher die durch die Lage gebotenen Ei::sck)ränkiu:gen in der Ernährung auf sich, genommen Ijabcn. Weirn die Kriegsernährungs- wirtschaft erfolgrefth loeitergeführt tvecken soll, da.nn muß sie getragen werde.: von der ziel- und pflichtbeiv'ußte:: Viitarbeit Iber gesantten Devölkewmg. Ta:rn darf keiner verärgert sich abseits stellen. Darum gilt es jefrt, alle Kräfte im Volke zusammenzufassen, die Gegensätze zwftchei: Stadt mrd Land, zwischen Erzeuger und Verbraucher, die die Eftrigckeit mnscres Volkes bedrvlie::. durch Aufklärung zu überbrücken, danrtt der Wille znru Sieg, der die Voraus-^ schung alle:: 'Erfoiges^ ist, nicht k::rz vor dem Ziel :wch erlahme! Haben wir alle diese!: Wille:: — und ich zioeifle nicht daran — dann wird sich das Scl)iicksal, das unsere Feinde uns zugckackK hatten, an rhi:en erfülle::! ES tritt eine längere P-cnfte ein, in der eine Sitzung des Finanzausschusses stattsindet, in der der abgemrdorte Anttag Weber-Brauer auf Errichtung eines Forstüetriebsstockes, dessen Absatz 3 durch einen Zusatz eine WschwäckZung erfahren hat, be- 'rattm wick. Der Finanznrinister erklärt, daß drn^ch diese Ab- schwächuirg der Antrag für die Regierung annehmbar gewocken ist. Er wiederlwlt nach der Panse diese Erklärung im Hanse. Die Regierung wird die AnregMrg, die der Antrag gibt, bei der Aufstellung des nächsten Voranschlages berücksichtigen. Der Anttag wick darauf zurückgez:>gen. Das Haus fährt darauf in der Aussprache über den Voran schlag des Ministeriums des Innern fort. Abg. Brauer (Bbd.) bringt eine Reihe von Wünschen u:ck Besckiwccke:: der Landwirtschaft vor, u. a wlinsckst er eine Abscl>af- fung der Frühdrusck>prümien u:ü> einen ausreicl>enden Zollschutz der LaMvirtschaft. Auch er spricht sich gegen eine Wahlrechtsänderung während des Krieges aus. Abg. v. Hel mol t (Bbd.): Wir bebauen:, daß die Regierung nicht ihr Hauptaugenmerk aus die Föckerurrg der Erzcngrmg, anstatt auf die Erfassung der Nahrnngs:nittel richtet. Die Aiaßnah- men der hessischen Regierung ^aben die größte Mißstimmung hervorgerufen, die kürzlich auf einer VersammluT^ in Frickberg in sck-ürfster Weise zum Aust^rnck kam. Tie Versprechu:iyen, die man uns im vorigen Jahre gab, z. B. n: der Ererablieserung, sind nicht erfüllt worden. Die Vorschriften sttck nicht gemildert, sondern verschärft worden. Wir Landwirte wecken in Pressen schleäüer behandelt als in anderen Bi:ndesstvaten. Wir sind den Uebergrifsen der Kommunal verbände und der LmtdeHzeittral stellen ansgeliesert. (Lebhafte Zustimmung bei dem Bca:ernbund.) Der Lai:desökonom:erat füllt da:rch feiixe bckmwrliche Uittemitnis landwirtschastlicher Dinge auf. I:: die Zentralstellen u:ü> :n die Kon:munalverbände müssen Landwirte aufgenonnnen wecken. Der Red::er verliest verschiedene Aufgaben, die die Kommunal verbaicke den Lack wirten gemacht habe::. (Lebhffte Zustimmung bemv Bcmcrnbi:ndullä» im Zenttum.) Me diese Vorschriften wurden über die Köpfe des Lcmdtages gemacht. (Abg. von Breckano: Sehr richtig!) Wnrn die Regieru:rg so toenig Rücksicht auf den Landtag nimmt, so fick wir eben daza: gezwungen, urrs ar:ch der Regiermcg zu versage::. Wir sick keine Bewilligun^s- nurschine. Ich bedauere, daß uns die Regier:mg zwang, uns hier so scharf in aller Oesfentlichkeit zu äußern. (Lebhafte Zustimmung beim Bauernbuck.) L«:ckesöllvnomierat Müller verteidigt die gottoftenen Maßnahme::. Die Vorschriften über Ererabl:eser:mg winden in Hessen frittier getroffen, als in den Nruhbargebieten. Tie Eierzahl, die abgeliefert wecken rm:ß, ist geringer als im Vorjahre. Es ist auffallend, daß in Kreisen, die den Hon:sterern weniger zugänglich sick, die Mieserurrgspflickst bckeuteiu) besser erfüllt wird, als m Kreisen, die von .Hamsterern hc:mgesuck)it werden. ^Nachdem das Rei-ch eine^ einheitliche stiegelung der Lieferungspslichten ab- gelchitt hat, läßt sich eiive völlige Uebereinstimmnng in de:: Vorschriften der einzelnen Reichte:le nicht erzielen. Wir haben sogar wickerholt, z. B. bei der .Regelung der Arilchbelreferimg, beob- ackftel, daß, sobald wir eine Bestimmwvg ettfführten, dir benach»- barten Gebiete absichtlich mlldere Besdimurnngei: ttafe::. Tie Bor- gänae auf der Versammlung in Friedberg sick sehr bckauerlich, weil drirch imricTrige Darstellung der Mafxnahnre:: die landwirt- sckjaftlick)iki Betwlkerunigt- aufgereizt wurde. (Widerspruch beim Dauernbuck.) Cs ist zu bedauern, daß ein Mann von: Mldimas- grad des Abg. von Helinolt sich gegen einen dfbivesenden, der sich nicht verteidigen fomrte, zu Mchen Angriffe:: hinreißm ließ, wie er es u: Friedberg gegen mich getan Imt. Ich stelle nur fest, daß mir dadurch die Turchsithrmig meiner Mfgaben nicht erleichtert wird. Schluß der Sitzmig IV 2 Uhr. Nächste Sitzung Donnerstag, vormittags 9 Uhr. Am Tomrerstag und Freitag werden auch Nachm :ttagsfitzungen statt finden. 59. Sitzung vom 24. März. Mzepräsident Ko rel l- Angenrod eröffnet um 97 4 Uhr die Sttzung. Das Haus ist anfangs nur schvach besetzt, die Trsibüne ist fast leer. Am Regierungstisch sick die drei MiTnster anwesend Das Haus fährt fort in der Aussyraclie über ben Voranschlag des Ministeriums des J:rnern (Kap. 23—29). Mit Kap. 23 werden zur Berattmg gestellt die Anträge, die der Abg. v. H e l m 0 l t mit Unterstckimg sämtlicher läcklicher Abgeordneter eingebracht hat aus die Zuziehung der Erzeuger zur Landeskartoffel-, Milch -, Fett- uck Eieritelle, sowie auf eine Abäckerung der Verordnung über Eierablieferung. Ahg Uebel (Ztt.) verbreitet sich über Preisbildung uck kommt dabe: auf die unerhörten Provisionen, die der: Kommissionären von den Reichsstellen zugebilligt wurden, uck die mit der Arbeit und dem Risiko in gar keinem Verhältnis stehen. Die Firma Listtnann-Heppenheim hatte 1916 27 700 Mk. Bruttoeinnahmen, von denen wir einmal 5000 Mk. Spesen abzieben wollen, 1917 ruck 60 000 der Obstgroßmarkt Worms 1916 54 000 Mk. 1917 280 000 Mk., die Gebrüder Haas-Groß-Bieberau 90 00Ü Mk., die Firma Stahl W:oe. in Friedberg 1916 69 000 Mk. im Jahre 4917 440000 Mk. (Lebhafte Bewegung im Zenttum uck beim Bauerckuck.) Die Negierung möge doch dagegen in Berlin vorstellig werden, daß wir im Süden imbar GeschäftSgewohnhciten bähen. Das sick legale Gewinne der Kommissionäre, aber die Kommissionäre machen auch mwesetzliche Geschäfte. So verkausle die Firma Stahl Wwe. in Friedberg Aepfel ans dem Schleichtveg an die Pulverfabrik in Rottweil. Redner brürgt auch einen Betrugsversuch der Firma Haas-Groß-Bieberau Mr Spraclu uck fragt 'bei der Regierung an, ob sie sich da mit vager: Ausvcken der Firum ^ufncken gäbe. Der Redner bespricht auck sonst die Gewinne der KnegSgesettschaften. Soll im Volke der Glaube aufkommcn, daß hier behördlich der Wucher geduldet wird? Redner bespricht sodann die Gefahren des SästeichhackelS.'Die Waren stammen angeblich aus dem Auslacke. In einem Fall, den der Redner anftihrt, stamm- Vf b^n überschüssigen Vorräten eines ArmvekorpS. (Hört, hört!) Wie kann ein Armeekorps Ucbersckuisse mache::? Woher stammen die Lebensmittel, die von den Offizieren in so reichem Maße auS der Etappe heimgxsclsickt werden? Auch hier geht nicht alles mit rechten Dirken zu. (Sehr richtig beim Zentrum.) Man höre also ans, dem Bauern drc Schick an den hohen Preisen ausi. zubürden. Abg Urstadt (Fortschr.): Die Beschwerden der Kdnsumcntnr nchten sich vt«l wcmger gegen die Bauer::, als gegan die Ocgmtr- _ ms» fation. Der Unmut richtet sich gegen die Verteuerung durch den Zwischenhandel. Kann den Zahlen des Kollegen Uebel gegenüber der Regierungsvertteter seine Behauptung aufrecht ethalte::, daß die Pvovisionon gerade die Kosten decken? Es gehe:: im Volke gerckezu ungelieuerliche Gerüchte über Provisionsgewinne. — Sodann wendet sich der Abgeordnete gegen die Forderung eines numeruS clausus für die Staatsdienstanwärter, der zur Heranzüchtung eines Gelelntenprvletariats führen wüicke. Die Notlage der Beamt«: zwingt sie vielfach M Privatarbeite::, was zu bedauern wäre. Auch die Bildung von Beamtenkonsumverernen wäre sehr ziu beklagen. Wir sick keine prinzipiellen Gegner von Schu^öllen, halten aber die Zeit der gegenwärtigen Deuer:m.g nicht für die richtige, solche M fordern. Biel ivichtigcr als die Zölle sind Bodenfragen. Die gegenwärtigen Vvdenankäilfe durch Kriegsgewinnler sick eine größere Gefahr. Dir haben die Regierung um eine Statistik des FideiSommiß-- bcsitzes in Hefte:: gcbetc::. Meine Fraktion ist für eine sofortige Reform des Wahlrechtes, dessen Refvrmbedürftigkeit nicht erst scstgestcllL werden muß. Aber auch die Löahlen zu den Provinziale tagen, Kreistagen, sowie das Gemeilüxnvahlrecht bedarf der Verbesserung. Die Frauen haben sich das Wahlrecht verdient. ?lbg. Herdt (Fortschr.) befünvortet dringeck die Urtter- bringuna der Stcktkrnder auf dem Lacke. Auf dem Lande bestehen ganz falsche Vorstellungen über das, Leben in der Stadt. Der Mittelstand hat dazu weder Zeit :wch Geld. Er hoffe, daß die Regierung nach fom Kriege eine kr ästige Mittelstackspolitik zur Rettung des schiver notteidecken Mittelstandes verfolgt. Der Redner bespricht sodann verscksiedene Versorgungsfragen. Wir in Süddeutschlack rverden von den Kriegsgesellschaften in Berlin mißhackrit. (Wbg. v. Brentano: Sehr richtig!) In der Pause ftndet eine Beratung des Finanzansfchuffes statt. Nach der Pause erteilt Präsident Whler das Wort dem Mg. H a u ck (Bbd.).' Dieser spricht sich u. a. entsclsicken gegen Fruhdrusch- Prämien aus. bedauert den Schweinemord, bei der Zusammenlegung der Bäckereien wurde zu schablonenhast verfahren. Abg. Adelung (Soz.): Abg. Uebel hat den Wrmsch aas- gedrückt, daß die unberechtigten Vorwürfe gegen die Landwirte in diesem Hause verstummen, die hohe Span:nmg zwischen den Erzeugerpreisen uck Verkaufspreisen ist zugegeben. Llbec daß genug Landwirte sich am Scksteichhandel beteiligen, steht fest. Tie bohM Preise werden nicht :u:r angeboten, sondern mich sehr gerne genommen. Ter Hehler ist so schlecht wie der Stehler. Leider waren Gemeinden infolge des Versagens der Organisation auf ben Schleichhandel angewiesen. Tie Obstpreise der Reichsobststelle wurden unter Mitwirkung von Landwirte:: feftgefrellt, ehe man nur die Ernte überschauen kormte. Es rvar ,egr verdienstlich, daß die Provisionsgewinne der Kommissiionäre einmal öffentlich festgestellt wurden, wir wünschten aber, daß auch die Profite der lackwirftchaftlichen Genossenschaften einmal bekannt gegeben würden. Von einer Notlage der Landwirtschaft kann nicht gesprochen werden. Tie Negiernitg- hat sehr viel aus dem Kerbholz, aber daß sie zu wenig für dis Lackckrtschast tue. Üanu man ihr nicht vorroerfen . Tie Interessen der Lackwirtsckiaft dürfen nur im Rahmen der Interessen der Allgemeinheit gefördert ioerden. Auch w:r unterstützeu die Beschneidung des gm:z unkontrollierbaren Kommissionär-Unwesens. Kriegssozialismus war nvttveckig. Für die Freiheit des # Hmrdels begeistern sich die Führer der großen Syckikate und Ringe, die vor dem Kriege gerade den Hackel monopolisiert haben. Fast in ganz Teutschlack ist der Anbau an Wintersaat stark zurüctzegangen, die Preisanreizpolttik hat versagt. Ein gewisser An bau zwang ist nicht zu entbehren. Die Milchlieferung ist nicht zu hoch angesetzt. Ich mache darauf aufmerksam, daß in Wörrstckt und Wideren Gemeinde:! Wei:cherge unbebaut liegen gelassen werden. 9lbg. So Herr (Ztt.) dankt der Regierung und der Eisenbahnbehörde für ihr tatkräftiges Eftrgreifen im Ueberschwemmungs- gebiet an (to 9Üahe. Auch dankt er für die Hilfe aus der Bevölkerung des Großherzogtums. Ter Redner bringt einen Fall zu niedriger Taxation eines Häuserschadens uck das ungehörige Auftreten eines Taxitionsbeamten vor. — Eine Weinsteuer mich sich in mäßigen Grenzen^ halten, soll der Weinbau nicht zugrunde gerichtet werden. Eine Doppelbestouerimg, insonderheit eme Backe- wleiisteuer ist ckzulehnen. — Tie städtischen Hühnerhalter könns. noch weniger ihre Eierckgabepftichte:: ersilllen, als die läcklichen HühnerlDülder. In Preußen brauchen städtft'lhe Huhnerhalter nur 10 Eier pro Huhn abzuliefern. 3 Ul^u^ ^ Sitzung um 1 Uhr. Nächste Sitzung nachmittag 1.50 3.- 5.70 16 30 2570 49.70 2.20 3.90 7.70 20.10 32.50 61— 0.90 1.80 3.60 10.20 16.40 31.60 1.30 2.40 4 70 12.60 20.50 39.- P er so neu zu g (Mark) 0.65 1.55 3.10 9 20 16.40 30.60 0.40 1.90 3.70 11 10 1850 37.- 0.40 I.- 2.- 6.— 10.— 20.- 0.50 1.20 2.40 7.20 12- 24— : ist prozentual am größten auf kleine:: Sttccken. tu lden Schnell 3 intb bis zu 23 Prozent in den 8m§ Stabt rrnd Cand. Gießen, den 22. März 1948. Die neuen Cisenbahntarise. Ueber die am 4. April in Kraft tretenden neuen Tarife für die Perfonen- und Gepäckbeförderung auf den deutschen Eisenbahnen ist an dieser Stelle bereits berichtet worden. Nachstehend bringen :vir eure Vergleichecke Zusamnwnstel'lung zum Albdruck, die die neuen iuck allen Preise in übersichtticher Weise zusammenstellt, uck so den einttetecken Mfschlag kenntlich marf#. Personentarif. Schnellzug (Mark) 20 km 50 km 100 km 300 km 600 km 1000 km II. Klaffe früher jetzt III. Klaffe früher jetzt letzt früh jetzt Personenzügen. F-ür die 4. Klasse beträgt sic 20 Prozent: ein gewisser Wlsgleich wird schon darin gesucken werden, das; beabsich. ttgt ist, die vierte Klasse künfttg auch in die schmckter fahrmrds, Eilzüge ei:rzustellen. Gepacktarif (Mark) 20 km 50 km 100 km 300 km 500 km 1000 km 25 kg früher jetzt 50 „ früher jetzt 100 „ früher jetzt 150 „ früher jetzt Tie bigfter billigste GewichtHborstuie für Oscpäck von 25 Mo- gramnr mit bn: Einlritssätzen von 0,20 bis 50 Kilometer, 0,50 Mark bis 300 .Kilometer ::ck 1 Mwrk Wer 300 .Kilvn^ter ist lauf 30 Kilogramm mit den Einhritssätzen von 0.50 Mark bis 50 Kilometer. 1 Mark bis 300 Kilometer und 2 Mark üfrer 300 Kilometer er hälft Uwrdew Tie Gervicbtstckril ckiM g für lGhcre Qtawd>tc erfolgt nicht mehr twn 25 zu 25 Kilogramm, sondern vm: 10 zu 10 Kilogramm. * ** Auszeichnungen. Das V-rmdienstkreuz für Kmegsmlfe wurde verliehe:: an: Werkmeister Janotta. Wor-kführer Simon, Schlvffer Heinrich Stork, Ober- maschiive:ichttzer Ludwig Luh uck Oberwagenpicher Friedrich Scbcr. Landkreis Gießen. ** Wieseck, 24. März. Der Unteroffizier mck> Oftllier^« afpirant Lckw. Ka tz erhielt da» Giferne Sh-ar* 2. Kl Die HEsche Tapferkeitsmedaille besitzt er bereits. Kreis Schotten. ^ ^^Lau ba ch 21. Mür> Aus :ussisck)cr Gcsangx::schaft ist hVck Johamveü Scho mbcrt van hier heiurg^kommen. 020 0.20 0.50 0.50 1.— 1 — 0.50 0.50 1— 1- 2.— 2.- 0.40 0.50 1.— 3.- 6— 10— 0.70 0.70 1.30 3.80 6.30 12.50 0.80 1.— 0 ,_ 6- 10.- 20.- 1 80 1.30 2.50 7.60 12.60 25- 1.20 1.50 3.- 9.- 15.- 30— 2— 2. — 3.80 11.80 18.80 37.50 Lichtspielhaus, Bahnhofstr. 34 Erstklassige Künstler-Konzerte. borgen Hnmntag das vorzügliche Elite-Programm. Arnold RI eck d Henny Porten | Die Faust n erscheint in 2 Abtei- y lungen und wird der zweite Teil ab 20. April z.Vorführung gelangen. Es sollte daher niemand den ersten Teil dieses ganz hervorragenden, yr ergreifenden Film werks versäumen. m ur Eatscimarek Hslljfeill. lofelfcnf offen, in Eimern und Gläsern. Senfgemüse tn Gläsern, 9471 Lalz- ml!> Ksßz-Eückü preiswürdig bei August Wallenfels Marktplatz 17. Tel. 262. 1Y77L 2!ur ZeldsUrntsNigg. v. Hüten in sehr grosser Auswahl C fflbdefravs Qalo mor^ 4 ^i fr' Siejsen ^s'Sijiuli/roA* Militärischer Filmschwank in 3 Akten. ^ In den Hauptrollen \ 10 der bedeutendsten v und hier bekanntesten Schauspieler. Musketier Katschmarek ^vird nur am orsetten V y * Samstag gespielt. Wegen des zu erwartenden grossen Andrangs in den Abend-Vorstellungen, bitten wir das titl. Publikum nach Möglichkeit die ungekürzten Nachmittags-Vorstellungen besuch en ZU wollen. "****ff«ataiiiiiaiataaaaaiataiiiiaaa«iMtaf iaa.jt*iiiiuaifaaiiaiiaa,M Beginn der Vorstellungen pünktlich 3, 4.45, 6.30 nml 8.15 War. 2199» Die Direktion H o l zv erstes gern 11 « der Gräflichen Oberförfterei Laubach. I. Montan den 25. März, vorm. 10 Ubr, nach Zu« fammenfumt im Menfunger Hofwald auf der Allee- fchnerfe an der Drahtseilbahnkreuzung, kommen im ^lsdorfer und tzlensunger Hoswald zur Versteigerung: Derbstanacn 10 Stück --- 0,31 <>stin. (Lichen (Deichseln», 47 Stück — 4,60 Kstm. 1. Kl. sichten tSvnrren), 1030 Stück -- 43 Fslm. 3. Kl. sichten (Leiierbäume»: NeiSitaagen: 303 Stück — 5,32 I4tm. — Ferner un- vorgezeiat: Scheit Rin.: 2 Buchen, 4,8 Pappeln, 4,2 Fichten: Prügel Rm., 3!) Buchen, 107,1 Eichen. 4L Pappeln, 76,1 Nadel: Stammreifer Rm.: 167 Buchen, 143 Eichen und Kiefern gemischt: Astreiser Rm.: A Buchen, 378Eichen, 22 Pappeln. Kiefern- und Fichten' Reiser llächenwelse. N. Dienstag den %<>. SRära, vorm. 10 Ubr, nach Zusammenkunft am Eingang zum Etchberg an der Kreis- strahe Ruppertsburg—Laubach, aus: Eichberg: Buchen Rm.: 173 Scheit, 45 Prügel, 41 Stöcke, 6 Stammreiser: 163 Aüretser: Unvorgezeigt auf der Eichbergsmiese auS: Altengericht, Borngraben 1a, Biberloh-Bolverts- köpf, Glashau undHirschroth 1: Scheit Rm.: 47 Buchen 1. und 2. Kl., 1,5 Eichen: Prügel Rm.: 229 Buchen (Stamm- und Abständige». 06Eichen. 4 Birken, Lß Eschen, 3,8 Kirschbänme, 11 Nadel: Stöcke Nnr.: ü Buchen Stammcciscr Rm.: 227 Buchen: Zovfreifer Rm. 334 Buchen, 72 Eichen: 310 Stück und 2 Rm. sichten- Bobnemtangen. Kohlreiser und Lesbolz auS Biberloh und Bolpertskopf flächenweise. — Biau unterstrichene Nummern kommen nicht zum AuSgebot. 20396 Streulanb-VerfteigerungfiivKIein- tierhalter ans der Stadt Gießen. Auf Beschluß der land- und forstwirtschaftlichen Deuutati"n soll das Streulaub von Wegen und Schneisen auS dem Bezirk des slorllwarten Arfl-Hochwart SainStoz den 2». März 1018, vormittags 10»/, Ubr im SittttugSkaal des Ltadtüauscö tn 33 Losen öffentlich versteigert werden. Als Sretaerer werden nur die Klein- ricrhalter aus der Stadt Glehen zugelassen. Die Ausarbeitung des Streulaubes hat durch die Steigerer zu erfolgen. Gietzcn, den 18. März 1918. 20476 Ter Oberbürgermeister. I. B.: Grünewald. Brennabor- Kinderwagen u. 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