Kr. 66 Der Gießer,er Vtpltcv erscheint täglich, außer Sonntag«. - Beilagen: GietzenerZamlllenblätter; Kvcisblott ffil tze« Kreis Gieße». bew-rprei»: monatl. Mül -26, viertel« jährlich Mk. 3.60: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. Dtk. MO; durch diePoft Dtt. L.Ü0 viertel« iährl. auSschl. Bestell». Fernsprech - Anschlüfle: surdieSchrii1lkitungN2 Verlag.Veschä'tsstelle6L Anschritt für Drahtnachrichten: Anzeiger Gieße». Erstes Blatt 168 . Jahrgang vlenslag, 19. Marz 1918 pefischeckkvnto: Srwrttart «.Al. 11686 General-Anzeiger für Oberhessen Acktttverfehr: Gewerdedanr Sleßea SwiMns§nl»d-nlck a. Verlag: vrühl'sche Uaiv.-Ssch- «. Stein-ruckrrei 8. lange. Schristlettung, SeschSstrftrlle a. vruSerei; Schulstt. r. ünuavine o»n Lvzetge» i. dre Dagesnununer bis zum Nachmiuag vorher ohnejedeBerbmdlichkelt Seilenoreise: für örtliche Anzeigen 26 Bl., für a u - w ä r t 131 30 lil, ^ür Reklamen Mk. I.—; bei Platzoor« schrift 20 */. Ausschlag. Hauotschristleiter: Ku». Goeq. Berantioortlich für Politik u. Feuilleton: Äug. Goeq: Stadl und Land, Vermischte- u.Ge« richlssaal: W. Meyer. Anzeigenteil: H. Beck' sämtlkch in Gießen« Holland fügt sich dem Druck der Entente. Der Zriede mit Rußland ratifiziert. (WTB.) Trotzes V«Ap1auartler. 18. März. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz, vee re-gruppe Kronprinz Nupp recht. An Flandern, nördlich von ArmentiereS, sowie inVer Oindung mit englischen Borstötzen zu lnnder, Seiten des La Bassee-Kanals, war die Artitlrrietätigkit vielfach gesteigert. Au der übrigen Front blieb sie in mätzigen Grenzen Heeresgruppen Deutscher Kronprinz und von Gallwitz. l Zwischen Oise und Aisne. nördlich von Reims und in einzelnen Abschnitten der Eham tzurr Maat auf. In gröberer Stärke «asufern an. ne lebte das Artillerie- t es tagsüber aus beiden Heeresgruppe Herzog Albrecht. An der lothringischen Front und in den mittleren Bo gesen zeitweilig Tätigkeit der Artillerien. * An der ganzen Front sehr rege Tätigkeiten. Französische Flieger warfen Bomben auf die als solche deutlich er rennbare Lazarettanlage von Le Tl)eur. * Dir schossen gestern 22 feindliche Flugzeuge und zwei Wesfekballone ab. Leutnant Kröll errang seinen 21. Lustsieg. Im Februar betrug der Verlust der feindlichen Luft- ftreitrräfte an den deutschen Fronten 18 Fesselballone und 138 Flugzeuge, von denen 59 hinter unseren Linien, die Übrigen jenseits der gegnerischen Stellungen erkennbar ab- f^nt flnö. Wir habe» im Kampf 61 Hiug^uge und drei Fesselvallone verloren. Fm Osten. Fn der SW-Ukraine wurde Nikolajev desetzt. von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste Generalguaniermeister Ludendorsf. — * . ^ Die Abendberichte. Berlin, 18 März, abends. (WTB. Amtlich.) 4 Don den Kriegsschauplätzen nichts Neues. Holland unterwirft sich der „rechtmäßigen Gewalt, mit «er die Entente ihr Vorgehen sehr fein „begründet", und liefert feine Schiffe aus, die ihm sonst fortgenommen worden wären. Es fügt sich dem Zwang der Lage mit einem vom Minister des Auswärtigen ausgesprochenen, leider nur überraschend matten Protest. Aber starke Worte ändern ja an den Tatsachen nichts, sie tragen auch nicht viel dazu bei, den impertinenten Rechtsbruch Englands und seiner Gefolgschaft besser zu charakterisieren, als es in den heuchlerischen Akten der Londoner und Washingtoner Diplomaten ganz von selbst geschieht. Wir dürfen dabei übergreifen auf eine würdige rnrd wirksame Aeußerung des Reichskanzlers Grafen Hert- ling, der in seiner gestrigen Reichstagsrede über die jetzt vollzogene Ratifikation des Friedensvertrages mit Rußland die gegnerische Beurteilung dieses Sonderfriedens mit einer Handbewegung beiseite geschoben hat: „Es ist nicht meine Absicht. auf die Beurteilung einzugehen, welche der Frieden mtt Rußland bei den feindlichen Mächten gefunden hat, wo die Heuchelei zur zweiten Natur geworden ist und die Unwahrhaftigkeit sich bis zur Brutalität gesteigert hat, wo man im selben Augenblick, da man die drückende Hand gus ein neutrales Land zu legen im Begriffe ist, von der vollkommenen Selbstlosigkeit der befolgten Politik zu reden wagt." Deutschland wird nun vermutlich über Holland wegen dessen Nachgiebigkeit keineswegs den Stab brechen. Wir werden durch den englischen Schisfsraub in unserer Kriegführung geschädigt, das ist wahr, allein große Lebensinteressen stehen für die Zentralmächte dabei nicht aus den: Spiele. Im Gegenteil, der Fall zeigt, wie verzweifelt groß die Scbifssrvot unserer Gegner genwrden ist und wie trefflich unser U-Boot-Krieg gewirkt hat. Der Reichskanzler hat am Schlüsse feiner gestrigen Rede gesagt, wir dürften uns keiner Täuschung darüber hingeoen: der Weltfriede sei noch nicht da, uno in den Staaten der Entente fick und stark aus u n serer Seite. Die Ratifikation des Friedens mit Rußland, die Rückkehr eines russischen Gesandten nach Berlin, das gibt dem Weltkrieg, Hand in Hand mit der ruhigen und erfreulichen Ordnung der übrigen Ostfragen ein ganz neues Gepräge. Heute kommt die Meldung. Präsident Wilson werde demnächst im amerikanischen Kongreß sich gegen ein Einschreiten Japans in Sibirien erklären. Damit wandert die europäische Depression zu einem guten Teile nach Asien ab! Und im englischen Unterhause beantragen die englischen Nationalisten die Ausdehnung der Wehrpflicht auf Irland, da die deutschen Truppeuzusammenziehungen an der deutsch-französischen Front im höchsten Grade besorgniserregend geworden seien! Können wir uns bessere Zeichen der Zeit wünschen- Die Ssterreichisch-nngarilchen Tagesberichte. Wien,\18. März. (WTD ) Amtlich wird verlautbart: Keine besonderen Ereignisse. Der Chef des Generalstabes. Holland nimmt die Forderungen der Entente an. Amsterdam, 18. März. In der Zweiten Kammer hat der holländische Minister des Aeußeren folgende Erklärung abgegeben. Da Deutschland auf unsere Anfrage geantwortet hat. es sei unmöglich, innerhalb zweier Monate 200000 Tonnen Weizen an Holland zu liefern, sieht sich die niederländische Regierung gezwun- gciL die Forderungen, die die verbündeten Regierungen an ihre Zusage, bis 15. April 100000 To:mon Weizen zu liefern, geknüpft haben, nämlich, daß unsere Schiffe auch in dem gefährlichen Ge- _ , Rechte sein Vertrauen auf unser Volk in Waffen und auch auf unser standhaftes Volk in der Heimat hervvrgehoben. Wenn die Möglichkeiten des U-Boot- «Sieges unseren Gegnern infolge der Wegnahme des holländischen Schiffsraumes eine um Monatsfrist erhöhte Galgen- frtst lassen, was verschlagt'S? Selbstverständlich wird unsere werden begangene :lleicht 2 Unrecht aus irgendeine andere Weise zum TÄl we- mgfwnS auszugleichen. Die großen Ereignisse und die damtt verbundenen Kundgebungen in der Wett »eben fest biete fahren müssen, «mzunehmen, sie hat ihre Zustimmung aber von folgenden Bedingungen abhängig Herrscht: Holland muß aus ausreichenden niederländischen Schiffsraum für die Versorgung des Landes gemäß den in London seftgeleaten Grundlagen dieses Abkommens rechnen können. Für die Zufuhr Koch Holland muß dem dafür anziwveitenden niederländischen Schiffsraum Bunkerkohle geliefert werden. In l-ezarg aus die Fahrten niederländischer Schiffe durch das Sperrgebiet müssen die verbündeten RegiemMgen die Gewähr leisten, daß diese Schiffe keine Truppen oder Gegenstände des Kriegsbedarfs befördern, daß sie nicht bewaffnet werden, daß den Bemannungen die Freiheit gelassen wird-, an der Fahrt teilzunehmen öxr nicht, uitb daß etwa vernichtete Schiffe sofort nach dem Kriege durch andere ersetzt werden. Weiter kann und mag die Negierung nickst geherr. Ter Minister fügte noch hinzu, daß er, sowie die Antwort der alliierten Regierungen ihn erreicht habe, auch diese der Kammer mitteilen Tie Kcmmrer besthLoß, in der morgigen Sitzung die Erklärung des Ministers zu besprechen. Berlin, 19. .März. Tie Erklärungen fcxö holländischen Ministers haben, wie eine eigene Meldung der ..Norddentschm Allgemeinen Zeitung" aus dem Haag besagt, die Mllglieder der Zweiten Kammer sichtlich wenig befriedigt. b 0 m ' 18 - März. „Times" melden aus Washington: Präsident Wilson hat den niederländischen Gesandten, der eine Aenderung des Beschlusses über die Benutzirng der niederländisckxm schiffe befürwortete, in Audienz enrp'migen. Ter Präsident weigerte sich, unter den gegebener Verhältnissen seine Haltung zu ändern. 460 000 Tonnen niederländischen Schiffsraumes sind unmittelbar für den transatl an tischen Verkehr verfügbar TerNieder>- ländrsche Tampfer „Rieuw Amsterdam" wird trotzdem ausfahren können, da er unter der Bedingung freier Rückfahrt nach Amerika gekommen ist. Die englische „Rechtfertigung" gegenüber Holland. London, 16. März. Rach Reuters Informationen beträgt du: gesamte holländische Tonnage in den allier- ten Hüten ungefähr eine Million Tonnen: davon strrd etwa 70 Plltzent in den Vereinigten Staaten. 15 Prozent in Großbritannien Und 15 Prozent in den Häsen der anderen Alliier- teir. Der Standpunkt der Alliierten hinsickstlich der niederländischen Schiffe wurde vergangene Wock>e mitgeteilt. Mit Rücksicht auf die Dringlichkeit der Angelegenheit wurde die Antwort für nächsten Kont« ^verlangt: es müsse bttont werden, daß nicht der geringste Wunsch bestehe, Holland zu strafen. Die Alliierten bezweckten mir. Schiffsraum in den Weltlxrndel zu bringen uich zwar in der ein- nmMreiesten Weise. ES bestehe nicht der Wunsch, irgendeine un- sreundlickie Handlung vvrzunehmen, doch seien die Alliierten beftrgt die ihnen zustehenden Reckte auszuüben, wenn möglich im Wege der Vereinbarung, andernfalls durch rechtmäßige Gewalt Man empfindet, daß die Zeit gekommen sei, da alle Volker der Welt sich zusammentun sollten, um Deutschlands Aushungerckngsversuch gegen die Welt unwirksam zu machen. Es sei vollkommen Nar. daß Deutschlands Angriff ein Anschlag auf den gesamten Welthandel seu alle müßten sich dem widersetzerr. DieS fei die Anfi.ht der Alliietten. Hins,chttich aller anderen Fragen seien die Alliierten durchaus bereit, mtt HvNand weiter zu verhandeln. Hierin sei die Lage un- verandett und Verhandlungen könnten jeden Augenblick wieder au^nwmmen werden. Betreffs der Schiffsfrage erachteten es je- doch die Alliierten als äußerst ungerecht, daß die mederlandisck)en Schiffe weiterhin von ihren Hasen und Vorteilen Gebrauch macksten ohne daö durch Gewährung von Schiffsraum zu vergelten, da doch alle feindlichen Anstrengungen oaraus gerichtet seien, die Tonnage dmrch unerllwbte und unmenschliche Mittel zu vermdidern. Unter den letzlgen Umstan n sn es klar daß die unentschlossene Zurückhaltung der Zustimmung seitens der holländischen Regierung, die im ^anuar dieses Jahres erlolgte und dereMdie alliierten Regie- K! enthalte: nach neun M>Men Wartens fühlten sich dre alliierten Regierungen zu der Er- klärrmg verpflichtet, daß ine im Januar gemachten Vorschläge nicht mcht mehr auf bat «ugenblutluhe Lage paßten. Die Alliierten seien fetzt mcht bereit, eine veraSredMA Wer Ke Y um tz viv g bf9 hoMdL- stschen Schiffsraums unter Ausschluß des Gefahrgr-b»eres zu treffen; ,ie seien jÄwch sehr sorgfältig bemüht, daß in kwiem Falle Privat- mteresse leiden sollen. ES sei klar, daß unter den vorgeschlagenertz Vereinbarungen die privaten Interessen auf kemen Fall verletzt werden: überdies habe die Regierung der Vereinigten Staaten e£ unternommen, Holland hinsichtlich seiner immer dringenderen fite* treidebedürsnisse zu unterstützen. . , I Ministerbesprechrrugerr In Lonso». Paris, 18. März. (WTB.) Meldung des Reuterfttze» roaus. Ele menceau, Orlando urrd die anderen sranzösischOt lurd italienischen Mirrister sind aus London zurückgekehrt, wv wichtige Besprechungen gehalten rmtrden. Elew^ceau erklärt tzchi sehr befriedigt von den Ergebnissen. * Englische Besorgnisse. London, 16. März. (MTV.) Im Unter hause wmtte eme Petition der National-Parter mit hunderttau,ciro Untevi schriften vorgelegt, die die Besorgnis über die Konzen^ tration der deutschen Truppen an der Westfront ^kündet und das Haus ersucht, zwecks ^Abwendung der Gefahr das Militärgesetz auf Irland auszudehnen. , Der FrledenSvertrng mtt Rußland ratifiziert! V e t c r § b u r g, 17. März. (WTB. Nichtamtlich.) Reu. ter Der Friedensvertrag wurde am 15. Mürz uut Mitternacht in öffentlicher Abstimmung rati- fiziert. Berlin, 18. M. Volkskommissar für a__ _ _ die auswärtigen Aemter in Men und Berlin Amtlich.) Der russische Angelegenheiten bat an in fol ge7id«r der Stadt Moskau den Friedensvertrag Rußlands, der am 2. März des Jahres in DresdLiwwsk mit den Mächten des Vierkmndes geschlossen wurde, ratifizterd Moskau, 16. März. (WTB.) Der vom Kongreß der Lwwiets gefaßte Beschluß über die R a t i f i z i e r u n g des Friedensvertrages mit Deutschland billigle die Haltung des Rates der Volkskommissare bei der Unrerzeichnuna- des schmerzlichen, Rußla,rd durch ein Ultimatum und durch Gewalt aufgezwungenen Friedens und erklärte es als Pflicht der Arbeitermassen, eine M i l i z z u r V e r t e i d i g u n g des Landes gegen lmperialistische Angriffe zu errichten, zu wel- chem^Zwecke alle Personen beiderlei Geschlechts eine milv- tarrsche Ausbildung erhalten sollen. * as - Petersburg, 18. März. (WTB.) Reutermeldrmg. Das Pre o b r a schen s ky- G a r d e-Regiment ist wegen des Verdachtes revolutionärer Bestrebungen von dev Roten Truppen entwaffnet und festgenommen worden. Die Lage in Finnland. Stockholm, 18. mr*. >(WTB.) Rach einem Tel* Stamm an bk ty c^igc finnische Gesandtschaft aus Wasa Hai General Mannerheim die allgemeine Offensive arrgo- fF* b,e bisher glänzende Erfolge erzielt wltrden Das Kirchdorf Hetnola wurde genommen, wobei ettva 30 0( Rote Gardisten gefangen genommen wurden. Dü- Bewegung schreitet auf der ganzen FrDnt erfolgreich fort. * Die LlalandSfrage. Sopknhagen. 17. März. (WTB.) „Berlmgrle Tt- dendr mcll>et aus Wasa: Wie die finnischen Blätter mel- den, tragt srch die Bevölkerung der AalandsWseln mit dem Gedanken, bre Inselgruppe für unabhängig zck erklären Die ernlertenden Verhandlungen für die Wahl einer eigenen Re- grermlg haben bereits begonnen. Ter russische Botschafter in verli«. Petersburg, 18. März. (Priv.-Tel.) Reuter. Joffe, der frühere Dorschende der Fanedensdelegation in Brei? Lrtowsk, wurde zum Botschafter in Berlin ernannt. Die Vildung deö rumänischen Kabinett-. Bukarest, 17. März (WTB.) Der König Vv« Rumänien ließ Marghiloman nach Jassy komme» und ersuchte ihn, ein neues Ministerium zu bilden rng zu nehmen. Es haben eingehende Besprechungen ftattgesunden. Heute abend wird Marghiloman wieder muh Jassy reisen und nach nock-maligem Vortrag beun Lömip seine Entscheidung treffen. Wilson» Protest gegen Japan. Berlin, 19.3 Mtä. Nach Neloyerbn Telegrammen Darfi^ Zknttmgen ist laut V. Z. die Note Wilsons an den Kongos jerttgge,tzNt. Sie erklärt feierlich die Berernigten Staaten kännt« eme lapanische Aktion in Sibirien nicht zulasseZ^ Der Seekrieg. J&rut N-Bool-Srfolse. »«Ttttt, 18. März. (WTB. Amtlich.) Im ©**rrge&iet um Ättg lanb verrnchtvtLn intjcre Unterfaebaole 19 000 Bratw-Re- Ststev-Tonnen feindlichen HLnd^lsschifssrauntks. Ter Chef Admiral stabes der Marine. yR’fab’ Rürcblüb ftmcben durch eines unserer iW&xrtt rm »wet englische Segler versenkt, oie von Frank- nach englt>chen Hä an bestimmt Untreu. Beide waren mit LÄnmsm'ttcln nur sehr knapp «usgerüstet Das öotjc imbci.c sran- V? 1 '?* Krregsbrat ,ah grau aus und hatte eine bröcklige Form 2r unangenehmen bcttevcn Geschmack. Der an Bord vorgefiucheiie Kaste-Ersatz bei band nach Aussage des einen Kapitäns Mts Mastmnen Zucker war nicht vorhanden. Ta ür bildete Syrup das Ersatzmittel Bon Fetten wurde miter den Proviantbeständen nurl/cargannss festges 1 e.lt. Sie war in ganz geringen Mengen vor- ymDei! mrd hatte etnot febr schlechten (Geschmack. Die ganze mange!'- ^tte rxb^r^mrtfelmisrüstung beider Schisse läßt keineif /guten vchlntz auf me Ernährungssck-wierigketten in Frankreich zu. Daß Mlf beiden T,nnpf«'n zwei zivüllährige Jungen angnnustert waren ecn neuer Beweis für die MannschaftSnol der scint'lichen .Ha dels- flotten. m. Deutscher Reichstag. "3. Sitzung vom 18. März 1918. (WTB. Nichtamtlich.) Vrn Vuirdesratstische: Reichskanzler Tr. Graf v. Lertling, V- Payer, Tr. Walrafs, Freiherr von dem Busschc, Dr. Sols, Graf vtodern ^ Daasche eröffnet die Sitzung um 2 Uhr 20 Mm. Auf der Tagesordnung steht der Gesetzentwurf zur vor- lüustgen Regelung des Reichshaushaltes (Notetat) in erster Lesung. Abg. Haase (Unabh. Soz.) erklärt, den Notetat abzulehnen ^?b''chts der immer mehr zutage tretenden imperialistischen Politik der Regierung. Abg. Scheidemann (Soz.): Wir sehen in der Erledigung des Notetats keine Dertrauenskuuogebung für die Negierung. Tie Beamten müssen auch nach dem 1. April ihr Gehalt weitere bekommen. Damit ist die erste Lesung des Notetats erledigt. Auf Antrag des Abg. Fehrenbach (Z-ntr.) wird die Aus- fprache über tue Angelegerrheit der Daimlerwerke zurückgestellt und der Frredensvertrag mit Rußland imd Finnland vorweg nwm men. Reichskanzler Dr. Gras von Herlling. _ jP&me Herren! Als ich zum ersten Male an dieser Stelle sprach am 29. November vorigen Jahres, konnte ich dem Reichs- tage me Mitteilung macheik, daß die russische Regierung an sämt- Uche knegsührenden Mächte den Vorschlag habe gelangen lassen, m Verhandlmtgen über einen Waffenstillstand und einen allgemeinen Frieden einzutreten. Wir haben mit unseren Verbün- £ ctc ? o. 1 Erschlag angenommen und alsbald Delegierte noch Brest-Lttowsk gesandt. Die bis dafstn mit Rußland verbündeten Machte bluben fern. Ter Verlauf der Verhandlungen ist den Herren bekannt. Sie erinnern sich der e n d l o s c n R e d e n , welche nicht jo .stbr für die dort versammelten Delegierten als für die »reUelte Oeffentlichfeit bestimmt waren, und das anzustrebende Ziel emer Verständigung immer weiter in die Ferne rückten, an die wwk>erholten Unterbrechungen, den Abbruch uno die Wiederaus- nähme der Der Haltungen. Man war an einen Punkt gelangt, wo das Entweder — Oder gesprochen werden mußte. Am 3. März er- 8 ^ in rtebenö fd)I u& mit Rußland in Brest-Litowsk. »m I b März ist er von der zustöndigcnt Versammlung in Moskau ratifiziert tvorden. Es ist nicht meine Lbbsicht, auf die Beur- keuurlg ermugehen, welche der Friede mit Rußland bei de,r femd- uxtßni Macksten gefunden hat, wo die Le u ch e l e i zur zweiten R a t u r geworden ist und die Umvahrhastigkeit sich bis zur Drutall- tat gesteigert hat, wo man im selben Augenblick, da man die drucwnoe Land auf ein neutrales Land zu legen im Begriffe ist, von der vollkommenen Selbsrlosigfeit der befolgten Politik zu reden W; IC * )cr einer ruhigen Aussprache, jeder sachltchcn Erwägung jcheitern. Und wenn eine Depesche aus Wasylngton geglaubt hat, dem in Moskau versammelten Kongreß btc Synipathie der Bereinigten Staaten in dem Augenblick mrSsprechen zu sotten, wo, wie es darin l-eißt, die deutsche Macht sich angestrengt l-at, den Kampf um Me Freiheit um seinen Erfolg ßu bringen, so lege ich auch das ruhig zum Uebrigen. Wir haben fernen Augenblick daran gedacht und denken nicht daran, den berechtigten Wünschen und Bestrebungen des vom Zarismus befreiten Rußlands entgegen-.!treten. Wir würisckff-n, wie ich schon am 29. November vorigen ^Jahres gesagt Hube, dem schwergeprüften Land die Rückkehr ruhiger und geordneter Verhältnisse und bergen es schmerzlich. wenn diese noch in weiter Ferne zu liege kt scheinen imd vielerorts entsetzliche Zustände eingetteten sind. , Ich wende mich nunmehr den: Verträge selbst zu. Wie Sie, mm« vnpen, sofort ersehen haben, enthält derselbe keinerlei f u r R ki ß l a n d erniedrigende B e d in gu n g e n< nichts von druckenden Kriegskosten, Enstchädigungen, keine gewaltsame Aneignung russischer Gebiete. Wenn eine Reihe von Randstaaten aus dem russischen Staatsverbande ausscheiden, so entspricht dies dem eigenen, von Rußland selbst anerkannten Willen dieser Länder Tresen gegenüber stehen wir auf dem ton mir schon früher zmn Ausdnlck gebrachten Standpunkt, daß sie sich u n te r de m mäch- !.^EnSchutze des Deutschen Reiches dieienige staatliche 0 >esbalttlng geben mögen, welche ihren Verhältnissen und der Richtung ihrer Kultur entspricht, selbstverständlich unter der Wal>- «M 01 unserer Interessen. In Kurland ist die Entwicklung am weitesten vorangeschritten. Wie bekannt, ist vor wenigeki Tagen eine von dc"m Kurländer Landesrat als der als zuständig anerkannten Körperschaft entsandte Teputativki hier erschienen. Sie hat die LoslSsnng d^S Landes ans den bisl>erigen staatlichen Verbindungen erklärt wird den Wunsch nach einer wirtschastliche.k, militärischen und Polittsckum Verbindung mit T-autschland ausgesprack-en. (Beisall.) In der Antwort, wit welcher mich Seine Maiestät der Kaiser als der völkerrechtliche Vertreter des Reiches beauftragt hatte, habe rch die Selbständigkeit Kurlands nnerkarmt lugib von der an gestrebten «rgxn Verbindung an das Deutsche Reich, welche ja den alten, ans Jahrhund rte znrückgel)enden kulttcr Uen Beziehungen entspricht, mit Tank und Freude Kenntnis gekl-ommen, die letzte Entsehei- dun g über die politische Aknigestaltung aber vorl>el)alten. bis sich Ke dortigen B§rh»tnisse weiter konsolidiert uird die verfassimgs- maßig zuständigen Faktoren allerseits Stellung genommen haben werden. Was Li taki en betrifft, so ist ein Beschluß, wilcher den engen Anschluß an das Teutsehe Reich in wirtscha tli:her und mili- tärisck>er Berbmdung mit ihm vorsah. schon im vorigen Jalire gefaßt worden. Ich erwarte in den nächsten Tagen eine Deputation des dorttaen üakldesra'tes, die diesen Beschluß neuerdings bei'annt- geden soll, woraus dann ebenso die Anerkennung Litauens als ein unabhängiges stnatliches Geb'lde erfolgen würde. Tie ineifere Entwicklung der politischen Ausgestaltung warte'.: wir in Ruh - ab Etwas mkders liegen die Tinge in L i v l a n d und E st t a n d Treie beiden befinden sich östlich der im Friedens vertrag vereinbarten Grenzlinie, werden aber, wie Art. 6 des Vertrages mit Rußland besagt, von einer deutschen Polizei macht be* die Sicherheit durch eigene Labdeseinrickstungeni gewährlekstet ist. Alsdann wird auch für diese Länder der Augenblick für ihre politische Neuorientierung gekommen sein. Dir Höften und wünschen, daß. auch sie sich in ein neues freund- schafft:ches Derl)älttns zum Deutschen Reiche stellen werden, das aber dre sreimdschaftlkchm imd friedlickien Beziehmgeu zu Rußland ucht au9W*m- Nim noch ern kurzes Wort über Polen daS freilrch rm Frreden^verttag nicht ausdrücklich genannt ist Be. «lnrnftich ist es die Proklamation der Heiden Kaiser vom 25 11 16. gewesen, welck-e die Selbständigkeit des Landes twr aller Welt verkündet l-at. Daraus siolgt, daß die nähere Aklsgesbaltung des neuen ^taatSwe'ekks mir guf Gncnid gemeinsamer Berliondlungcm zwischen TeutßlLrnd und der Donanmvnarchie einerseits und Polen andererseits erfolgen kann. Netierdings.snü> aus positisck>en .Kreisen! .Polens Anraanngen zur Gestaltimg unseres zukünftigen Ver- MvnWS Gi die Regierung rach die Mitglieder des Reichstages . Sftangt. Wir werden gern prüftn. ov iati> mtc roett sie sich mit den von beiden Regierungen verfügten Zielen werden vereinbaren lassen, den Zielen, mit dem neu erktandenen Staat unter Sicherstellung unserer Interessen dauernd in guten nachbarlichen Beziehungen zu leben. Alles weitere wird Unterstaatssettetär' Erzelleuz Bussche mitteilen. Ich konnne meinerseits zum Äl-luß. Meine Herren? Wenn Sie, wie ich nicht Kweifle, den vorge- legten Verträgen Ihre Genehmigung geben werden, wenn dann auch bald der Friede mit Rumänien zum Abschluß bereit sein wird, so ist das zur Tatsache geworden, koas ich am 24. Februar als in nal)cr Aussicht stehend verkünden durfte, dann ist oer Friede ans unserer gakkzen Ostfront hergestellt. (Bravo!) Geben wir uns aber keikter Täuschung hin! Der Weltfrieoen ist noch nicht da! Noch zeigt sich in den Staaten der Elttente nicht die geringste Neigung zur BeendiMng des ftrrchtbaren Kriegshandwerks, immer noch scheint ihr Ziel zkl sein, zu kämpfen bis zu unserer Vernichtung. Wir werden darüber den Mut nicht verlieveir. (Lebhaftes Bravo!) Wir sind auf alles gefaßt, wir-sind bereit, wettere schwere Opfer zu bringen. (Bravo!) Gott, der mit uns gewesen, Gott wird uns auch weiter helfen. Wir vertrauen auf iunsere gerechte Sache urtd aus unser unvergleickstiches Leer, seine heldenmütigen Führer und Truppen, wir vertrauen auf unser standhaftes Volk. Dre Veranttvortung aber, meine Lerron, ich habe es schon damals gesagt ani 24. Februar, die Verantwortung für das Blutvergießen lvirb aus die Häupter aller derer fallen, die die Fortsetzung des Blutvergießens wollen. (Stürmisck-er Beifall im ganzen Hause mit Ausnahme der äußersten Linken.) Unterstaatssekretär Freiherr von dem Bussche-Had- den ha u se n: Bei den Verhandlungen mit Rußland zeigte es sich, daß Tratzki nicht den F-rtedensschluß wollte, sondern die Absick-t hatte, Deutschland aufzuiviegeln und zur Revolution ;u bringen. Da es nicht möglich war. aus diesem Wege zum Ziele zu kommen, war es mcht venvunderlich, daß härtere Töne angesclilagen werden wußten. Die Folge war das milüarische Vorgehen in Nordrußland Der Vertrag mit Finnland enthält keine besonders einschneidender Momente. Abg. F-ehrenbach (Zentr.): Ten Ausführungen deL Reichskanzlers schließen wir uns vollinhaltlich an. Wir beantragen^ die beiden Verträge dem Haushattsausschuß zü übenvetsen. Weuv deutsche Truppen in Finnland für Ordnung sorgen, so ist da^ kein Eingriff in innerpolitische finnische Verhältnisse. Es Handel! sich nicht darum, ob die Sozialdemokraten oder die Bürgerlichen dort Herrichen, sondern mir um die Austreibung der bollchewistb Ichen Banden, die den Aufbau eines geordneten StaatsweseNtZ verhinderii. Das liegt auch im Interesse des Friedens. Wir wären sehr^damit einverstanden gelvesen, wenn Schweden die Ruh« m rsiMilaud wiederhergestellt hätte. Kurland ist nur zum tteinsten Teile, mit zehn Prozent der Bevölkermrg, von Deutschen bewohnt. Aus den Erklärungen der Deputierten ist zu entnehmen, das; wir mtt der gelrvsfenen Regelung vorläufig zufrieden sein können.. Tie ^.egende, als ob der Landesrat nicht die Stimmung des ganzen Volkes vertrete, kann als abgetcni gelten. Tie Landesvertretum' beruht aus völlig freier Entschließung des Landes. Sie ist ausdrücklich beausttagt, die Monarchie zu proklamieren und rrnseren 'tUliei als Herzog. Wenn das evangelische Kurland einen evangelischen Fürsten bekommt, so muß das katholische Litauen em ta thotisches Oberhaupt erhalten. Tie Lösung der polnijchen Frage verursacht anscheineiid die meisten Schmerzen^ Polen nruß unter Abschluß eines Bündnisses mit dem Tenlscheu Reiche die Integrität des Deulschen Reicl^es anerkeniren. Damit wäre der großpolnisck>en Agitation für die Zukunft der Bodcnl entzogen. Ich hoffe, daß die Cholnier Frage zur Zusriedenbeit der Polen geregelt tvevden wird. Wettere Amrexionen lehnen wir ^ü, tz)renzregulierungeu, die sich auf ein paar Kilometer beziehen, sind ferne Airnexumen. Wenn wir so zum Frieden im Osten kom- mren. so können wir mit vollem Vertrauen der Entscheidung un Westen entgegensehen, voller Vcrttauen auf unser unver ' gleichsiches Heer und seine Führer. (Beifall.'' Abg. David ^rr stehen dom Friedensvertrag mit sehr gemtschten Gefühlen gegenüber. Daß die Fetttdsekia- fetten erngyteLt sind begrüßsi wir: dn- Methode von Brest-Lttowsk rrttrm»rr ntÄt die der Verständigung, sortt^rn die des l^ewölt- MtMu-s. Unser 5>auptz«l. die ttrurve Auflösung der Kralition, dieses etgentltche Frtedans^nL. ist durch diesen Frieden.mir Ruß- lEd mcht erreicht. Ja. ich fürchte, es ist erschwert. Das Wekten>- gegen uns ist voruüergeh.-nd gesprengt, aber aus eine Art, lxe die Mubttdmtg geradezu fördert. Die Wissicht. mtt Rußland *u enwn 'reuindrvachLiltrltchen BerbLüris zu fcwmnen, ist erschüttert. Der Weg nach Wladiwoskok ist aufs neue verbarrifediert. Nur wem: das SelbsLbostrmnrungsreck>t der Völker voll ge,rchert wird' kann dem Frieden voir Biest-Lttowsk die schlimniste Form geiwm- men werden. Ter Reichsregierung steht eine starke Geqerttttrtei gegeiurber die für Anneximien und g^;rn das Selbstbestimnisrirgs- recht der Völker eintrtt. Auch in der Mttitän'ei-W.tttung Oier-Ost Anhänger dieser Gegenpartei. Es fragt sich mir, ob die prsti- tt,ck)e Mackst der Reichslettung stärker ist als diese Richtung. Tie MttttcrrPartei setzt sich mich wgtra bk SelbstLndiakttt Limncns ein. öae will aus Litauen ein Oidelbien für Miletärkottmien machen. Tie Litauer haben bisher dagegen standgehatten und ihre bento* krattschen Forderungen caifredyteilxilton. Man dreht Litauen nun mich mtt der 'Teilung. Ho senil ich läßt man Len litauisch u Landes- rat wirklich nach Berlin zum Reichsbanzler als Telegaticm fenrmcn. BMe werden vmt der Militärpartei Lbgesangen? (£>drt, >drt oach ineiner Meinung ist der Wille des kurländischen Lcr'd.^r-ttc 7 rHt rrrif s_ n. wicht identisch mit dem Willen des dortigen Volkes. Mit dein Zu chmiNMbruch des Zarentums ist mich die Rechtsbasis für den kur ländischen Landtag entfaUen. Es ist eine irrige DarstAlung. wem behauptet wird, daß der Erntrttt in Finulmrd keine Einmischstm- m die inneren Angelegenheiten sei. Tic llideu Gardisten sind di Mlürstische Mgierimg Finnlands, und nicht russisckie Banden Mit der Politik der Mtlitärpartei getvinnt man keine 5oerzen Ihre Erfolge sind nicht bon Tauer. Der Reichstag und das deutsch Volk müssen endgültig dagegen Stellung nehmen. Ein dariernde Friede wird aus dieser Basis mcht erreicht. Abg. Tr. Naumann (Vvlksp.): Wir frcnot uns, daß v dem deutschen. Volke gelungen ist, den Anfang des Friedens werke« herbeizuMwen. Tie vvrkonservative Macht des Zarismu tst m diesem libanrpfe zusammeng-ebrachen. Er hat die Muss« m den Tad getrieben. Dabei war es mit ihm selbst zu Ende ^.er Zusanimeirbruch RiMands bringt für das ganze Hinterlan bis nach Japan andere Dedmgimgen. Japan ist daher dabei, sein tnchere Politik danach einMrrichen, da dürfen wir nickst zurück blechen. Nicht .Haß im russischmr Vvlke darf gegen uns zurück bleiben. Es nruß in Finnland eine Form gefilnven werderr, in de wir mit seiner Regienneg zu einer Verständigung kommen. Wi nwillen mit dem Laiche — nicht bloß mit einer zufälligen Re gienntg — zum Frieden und zu einem Bündnis kommen. Dci Entschluß der Ostseepvovi-nzen begrüßen wir. In. Krirland lmtt mmr erst ernen Unterbau schaffen sotten. Eine Volksvertretung Verfassung, ein^Mnisterium, eine BimdnisPflicht und dann di Spitze aus dem Turm, die Monarchie. Tvrt hat man es nmgekehr gemacht. Für den Uel^ergang von Okkupation zum Bündnis is das Zurücktreteii der Militärverwaltung nötig. Was wir jei; bringen, ist der Wille zur Verständigung. D,rs trifft auch au Litauen und Polen, zu, wenn aber der Wille auf der anderer Serte nicht da ist, ist bei uns ein geschlossenes Volk vorhanden das nach Westen wie nach, Osten bereit ist. sich zu verteidigen (Beifall.) Darauf wird die W^iterberatrmg auf Dienstag 11 Uhr ver tagt.^Borher Anfragen, mrßevdem NachtraqSüat und Fall Daimler LcLlnß 8 / 4 7 Uhr. Aus dem Reiche. Gme Michsffell-e für Schichverjorgimy. Man (WTB.) Die ReickiödekleidungSsteNe wi die Bezugssch)einausfertigungsstellen an. von jetzt ab Bezugsschei auf S chn hware^i-mrr in dringendsten Notfällen (z. B. vo ständiger Verlust sämtlichen Schuhwerks, nicht aber bei Konftrm tion, Lvdesfall u. dal.) auszinfertigen, da ab 1. April durch die v da an zuständige Reichsstelle für SckmhVersorgung eine Neure^ lung des Vezugsverfahrens für Schuhwaren ersdlgt, wodurch Schu waren m weiter» Umfange, msoqoTTöexc K>geiunniic4 Erstrx-- mtfc Krregsschuhwerk bexugsscheinftei werden sollen. Ein bayerischer Reichsrat aegen die Preffe. München, 18. März. (W B.) In der Kammer der ReichSräte richtete heute bei der Berattrng des Gesetzentwurfes bett. die Aenderung des Znxmgsabtretungsgefetzes Reichs rat Frei Herr v. Thuengen schwere Vorwürfe b^öen die Presse. Er wandte sich gegen die, tote er meinte, mitzoerständlich Darstellurig seiner Ailösührungen im Ausschuß durch „eine gewisse -^ckrte Promnzpreffe" u. sagte dann: hoffentlich bringen die zurück kelireitden Krieger auch nock', einiges mit zurück, so die Schaffung tarn Zucht und Ordnung in Haus und Hof, auch im politischen Leben, wo eine geivissc Verwilderung eingerissen ist. Hoffenttia- nrerden sie auch in der Hinsicht einen hettsameii Eiusluß ausüben, daß die Auswückste verschwirldeu, die sich am Palladium der Preß srerl-elt mtt der Zen glezcigt habeit, unter dem Einfluß eines unverantwortlichen Lolinsckwctbertums. Ich kann mir nicht bcitfei*.. tvaB alte Beieranen, die sich fteiwittig zum Dienst gemeldet haben, aus die Länge der Zett dem Urteil von mttttärpflichtigen Leuten irilterstettt werden, die — ich weiß nickst aus welchen Gründen — es verstehen, sich stets als unabkömmlich zcurückstetten zu lassen/' Gegen diese Vonoürse gegenüber der Presse wird von der gesamten bayerischen Preffe eitlsckilieden Stellung genommen. * Berlin, 18. Mär^ (WTB.) Bei der Wahl deS BerbandS- direkwrs sür den Verband Groß-Berlin wurde Stadtrat Fisch b eck-Berlin mit 54 gegen 45 Stimmen, die auf den bisherigen VeromidSdirektor Tr. Steiniger entfielen, zum Verbands direktor geivähtt. Außerdem wurden zwei weiße ZettÄ abgegeben Aur Hessen. Lmldtagserfatzwahl Wawmichellmch. Eme aut Smmtag, den! 17. d. M. in Birken», zusammen getretene Lersanrmttmg der natioiialliberalen BertraLrenS- männec dcs LmidtagsrvahlkreiseS Waldmichelbach^ stellte afe Kvndidaten für die bevorstehende Landtagsersatzwahl an 2tette LeS von der Kandidatur zurückgetretenen bisherigen Man- datsinhabers OberstaatSanioalt W-ünzer, Darmstadt, Rechner Bickel, Affolterbach, als Kandidaten der national liberalen Partei auf. Tie Wahl vollzieht sich im Zeiichm des Burgfriedens Beteiligung des Hessischen Staates an der Geschäftsstelle der Ncick)§futt»crmittelstclle. Der Zweiten Kammer ist folgende Regierungsvorlage zuge gangen: 'Der Herr Staatssekretär des KriegsernährungSamtS beabsichtig, eine Gescbäftsstette der Reichsfuttermtttelstette als Gesellschaft mit beschränkter Haftung zu bilden, deren Zlveck die Dnrchführuno d-er zur ErMlung der Ausgaben der Re,ck)ssuttermttte!stelle ersor dcrlichen geschäftlichen Masgtahmen sein soll. Als Gesellschafts,- kapital sind 10 Millttman Mark in Aussicht genommen. Für die Uebernahme des Stammkapitals durch die Gesettsckiafter hat der Herr Staatssekretär des Kriegsernährungsamtes folgende Bertei-- lnng vorgeschlagen: Deutsches Reich 5100000 Mk., Preußen 2000 000 Mk.. Bayern 900000 Mk., Württemberg 250000 Mk., Sackisen 250000 Mk., Baden 100 000 Mk., Hessen 100 000 Mk., Mecklenburg ^rchverin 50000 Mk., Oldenburg 50000 Mk., Braunschweic 50000 Mk., Hamburg 50 000 Mk., M>eck 50000 Mk., Bremen £0000 Mk., Bezugs Vereinigung der Deutschen Larckwirte 1000 000 Mk., zusammen 10000000 Mk. — Die Vorlage ersucht die Kammer um Zustimmung zu dieser Ausgabe von 100 000 Mk. Der Flieger-Angriff auf Mainz. Abg. Adelung stellte in der Zwefeen Kammer folgende „eilige Anfrage": Am Samstag dar 9. März, mittags, erfolgte ein feindlicher Fliegerangriff aus die Stadt Mainz. Außer Schaden an Gebäulich- feiten ist der Tod von zehn Personen zu beklagen. Von den zatzb reichen Verletzten düAttn einige kaum mtt dom Leben tavonkommen, andere für imnrer 'tEcppel bfeiben. Die bedauernswerten Opfer des Fliegerangriffs wnstden fast arrsschrießlich ans der Straße btr troffen. Eine Alarmierung der Bevölfermvg erfolgte erst, als die feindlichen Bomben in die Stadt einichlkugen. Ist die Grvßh. Regierung in der Lage, bei der Militärbehörde ans eine Verbesserung des Meldewesens und der Abwehr-Maßregeln gegen seindtiche Flieger in der Stadt Mcmrz hinzuwirken? Zuftnmnenfttzuntz d-er L-ebenSmittelerftifsungSstelleu. Abg. Tr. v. Hel m 0 lt und (^^enossen beantragten in der Zwer Zten Kammer, ,,daß die Grvßh. Regierung sobald wie möglich in der Zusammensetzung der Land's-Karto fclffllr, Lmrdes-Obststette. Land.'S-Milch- und -F^ttstel e, Land-s-E erstelle usw. Ae,tterunge!' dahingehend eintreben läßt, daß die Erzeuger in der gleichen Amzah und mit den gleick>en stiechten wie die Verbraucher verttettn sind/ Dieselben Mgeordntten boantvagen ferner. „Oftvßh. Regier?rrrg möge r>erMttre Erzeugnisse dem Verbraucher zuzuführeu. ,Wft wenden uns zugleich an deir Verband der Preußischen und Teutsck)ien Weinbaugebiete und bitten diese, die Angelegenheit zu der ihrigen zu machen und den gesamten Weinbau vor derartigen Maßnahmen zu schützen."" Ferner erklärte sich die Versamnrlung mit schwaä-er Mehrheft für die 'Eftiführung der Weinsteaer. Die Milchversorgung der Städte. — Frankfurt a. M., 18. März. Unter dem Vorsitz des Hospächters V i e h m a n n - Rumpenheim hielten heute die „Vereinigten Lmrdroirte von Frankfurt und Umgegend"" im „Franziskaner"" ihre diesjährige Hauptversammlung >ab, die sich nach der Erledigung geschäftlicher Angelegen heften vorwiegend mit der M ilchve r svrgnn g der Städte befaßte. Geschäftsführer H i r ch e l - Friedberg fül/rte dazu^ in fast zweistündiger Rede aus, daß die Landwirte die Milchpreise nicht erhöhen lvollten, wenn die Futterpreise shabil geblieben seien. Diese hätten aber trotz ihrer Minderwertigkeit maßlose Höhen erklettert. Auch die Milchkühe seien im Preise vielfach gestiegen. Tie Erzeugungskosten eines Liters Milch betrügen heute 40 Pfg, so daß gogenrvärtig von einem Gewinn nicht mehr die Rede sein könne. Lediglich aus Rücksicht auf die Kinder und Kranken der Städte liabe man die Milcherzeugung nicht schon weiter eingeschränkt. Zum Ausgleich der Verluste habe man mm den Landwirten endlich.zum 1. April d. I. eine Erhöhung des Pr ei ses auf 3 8 Pfg. für das Liter zugestauden. Tvotz aller Proteste der Landwirte habe man nicht mehr erreichen kölmen und werde man au>ch nicht mehr erreichen. In Bad-.Hombury koste ein Liter städtische Milch im Erzeugerpreis 1.15 Mark. Ter Redner forderte schließlich ein besseres Sick.verstehenleiuien von Stadt und Land, er berührte auck- die Gegensätze ztoischen Preußen mrd Hessen. Rach langer Aussprache, in der sich alle Redner in zustimmendem Sinne zu den Ansführuirgen des Berichterstatters äußerterr, nahm die Versammlung einstimmig eine Entschließung an, in der es u. a. heißt: Tie aus Preußen und Hessen in Frankfurt versammelten Landwirte sprechen die Erwartung aus, daß sobald als möglich eine Erhöhung der Milch preise einttitt, die einigermaßen mft den Erzeugungskosterr im Einklang steht. Andernfalls steht zu befürchten, daß die Milchversorgung im höheren Grade als jetzt unzureichend wird. ?lllein nraßgebend muß bleiben, daß, die Erzeu- gmrgskosten den Unkosten entspreck-en. Es könne daher von einer Preistreiberei nicht die Rede sein. Tie Versammlung spricht den Wunsch^ aus, daß die Städte den ehrlichen Versuch machen, die Gegensätze zwischen Stadt und Land auszugleick-en, und es wäre wünsclrenswert, daß die Städter die bedränabe Lage der Landwirte kennen lernen. vermischter. * Rostock, 16. März. Die medizinische Fakultät der Universität Rostock verlieh dem Fregattenkapitän Nerger, Kommandant des Hilfskreuzers „Wolf"", die Würde eines Ehrendoktors. Meteorologische Beobachtungen der Station Sietzen. März ISJB ! M i W • W •» o » i=| U §1 ii tri «, S 3 ^3 "o r sr 2 «o *3 a ä s — —5 rill x*l ibaii<> 18. 2" 14.3 l Ml 36 0 Sonnenschein 18. 9" — 6,9 5,G| 75 — — 0 ülarer Himmel 19. 7** 2,6 1,7 86 s Bew. Himmel Höchste Temperatur am 16. bi» 17. März 1919 --- + 0,0* 6. Niedrigste . „ . . 1918=»- 2,1*0. Niederschlag 0,0 mm. * Letzte Hart rUbtcii. öbl Porderzinr. m. G. i ruh. H. z. mm. Rlaicksfr. 16. Ein!. möbJ. Zimmer z. vevm. 0141 Dammitr. 261. Schlafstelle zu vernneten. 0170 Neuen Baue 6,HL. Ladcn mitWohiiunq AN vermieten 015,0 Neuen Baue 21, Kontor. Wohnung von 6—7 80m mern per 1. Juli von tut». Mieter gesucht. Angeb. unter 0187 an den Gieß. Anz. Ges. z. 15. Avril für länger abgesckil.. wenn möglich möblierte Wohnung von 4 Zimmern tu Küche in. elekrr. Lickt u.-Heizung. 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Futterraufen, werden am ' «>*«b Samstag den 23. März, nachmittags 3 Ubr meistbietend versteigert Rodheimer Str. 43 H. ond l>ao>enabteliimc Mittwoch den 20. März: ■Bote! Fiirateisliof. Ausgabe der Dtvlome vom Frankfurter Verband-- wettschreiben. V. D. H. Wir ersucher unsere Mit- glieder, den am Mittwoch den 20. März un Holet Fürstenhos statt- NN den den Vortrag des ^oltsbundcs für Freiheit und Vaterland recht zahl reich zu beülchcn. 20310 "'Der Vorstand. occaoccooaooo: V. B. 8 . nnd Kranken- unt Begräbniss- kassod.V. D.H Donnerstag. 21. März. aftcndS 8-/, llbr, im Hotel Grostberzog: @citeraliierfaniinliiag 2032 D Der Vorstand. ' - Ara 5. Sfftn 1913 verstarb nach kursem Krankenlager an dem to m ihm als Kommandanturarzt bekämpften Flecklieber der Königl. Ass.-Arzt d. R. bei der Kriegslaz.-Abt Nr. 9 Dr. Otto Saame Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse und des Großh. Hess. Sanitätskreuzes am Kriegsbande. Eia tragisches Geschick beendete so das Leben dieses 1914 als Regierungsarzt in Togo ln Gefangenschaft geratenen nach Pahome verschleppten, aber infolge eigener Tätigkeit befreiten, echt deutschen Mannes, der, helmgekehrt, seines durch Tropen krankheit.cn geschwächten Körpers ungeachtet uicht ruhte, bis er dem Vaterlande wieder im Felde dienen durfte. Sein lauterer Charakter, seine Liebenswürdigkeit, sein seltenes wissenschaftliches Streben, seine reiche Ärztliche Erfahrung erwarben ihbi unsere kollegiale Hocbschätzuug und kameradschaftliche Zuneigung. Ehre seinem Andenken. M D Dr. Krieger, General-Oberarzt, in W. d. Gesch. des Etappen arstes 12. Gestern entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden mein guter Gatte, unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel, der Gemeinde-Vorsteher Andreas Römer im Alter von 62 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Luise Römer Witwe Familie Karl Römer Witwe Familie Heinrich Römer Wilhelm Römer, z. Z. im Felde, u. Familie Hermann Römer Familie Ludwig Schmidt nebst allen Angehörigen. Vetzberg, den 18. März 1918. Die Beerdigung findet Mittwoch den 20. März, nachmittags 3 Uhr, statt ms . ■ F Am Sonntag den 17. März 1918, abends 9 Uhr 15 Min., entschlief sanft in dem Herrn nach kurzem, aber schwerem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Großmutter, Schwiegermutter, Schwägerin und Tante Frau Christine Hüttenberger geb, Mahr, im Alter von 74 Jahren 6 Monaten. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Karl Hütten bergen Gießen (Seltersweg 67), Bad Homburg und Pirmasens, den 19. März 1918. Die Beerdigung findet statt am Mittwoch nachmittag 4 Uhr von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus. m Von Beileidsbesuchen wolle man absehen. MN Für die vielen Beweise Herz- licher Teilnahme bei unserem Verluste dankt bestens im Namen aller Angehörigen: Frau Else Saame geb. Schellhaas. Gießen, den 19. März 1918. 303b Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde VerSrod für 1918 Rj. liegt vom Freitag den 22. März bis einfchl. Donnerstag den 28. März l. I. aus nuferem Amtszimmer zur Einsichtnahme offen Innerhalb dieser Frist können Einwendungen bei unS schriftlich oder mündlich zu Protokoll vor- gebracht werden Es ist die Erhebung einer Uni. läge beschioffen, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden. Bersrrd, den 18. März 1918. 2052 Großh. Bürgermeisterei BerSrod. R e u s ch l i n g. Reise-Inster Sommer- Handschuhe Paar -M. 1,50. 2,20, 2,75 Bahnhofstr. 14. Tabak anbanen bringt hoben Gewinn. Ich vers. Tabaksamen, auSr. t£rme von 20 Pfund Tabak. 1000 Zigarren mit Kult Uran weif. und Anleitung zum Zigarrenmachen für 1 Mk. E. Hecht, Gartenbau, Berlin* Schftshols BL 1070öS K orsetten noch ln allen Weiten und in einer ganzen Anzahl von Fonuen vorrätig MAasige Preise! mt a 1900 für Mädchen. Knabe« und Fraveu eingetroffen bei Franz Neuweier Sonnenstrabe 20. time Bohnermasse wieder eii>getroffen Tapotenhaus °»> Hochatätfer. 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März. vorm. 10 Ubr^ nach Zu Fl« ... — schneise an der DrahtseilbahnkreuLung. kommen im IlSdorser und Flensunger Hofwald zur Versteigerung: Derbftangeu: 10 Stück «■= 0,31 r>ftm. Eichen tDeichscln», 47 Stück — 4,60 Fsrm. 1. Kl. sichten tSvnrren), 1050 Stück - 45 Fstm. 3. Kl. Fichten tLeiterbäume); ReiSstangeu: M Stück — 5,32 Fstm. — Kerner un- voraezciat: Scheir Rm.: 2 Buchen, iS Pavpein, 4,2 sichten; Prügel Rm.; 59 Buchen, 107,1 Eicken, 4,2 Pappeln, 76^1 Nadel; Stammreiier Rm.: 167 Buchen, 145 Eichen und Kiefern gemischt: Astreifer Rin.: 90 Bucken. 378 Eicken, 22 Pappeln. Kiefern- und Fichtew Reiser flächenweife. IL Dienstag de« 26. März, vorm. 10 Ubr, nach Zu- fammenlunft am Eingang zum Etchberg an der Kreis- stratze Ruvvertöburg—Laubach. aus: Eichberg: Bucken Rin.: 173 Scheit, 45 Prügel, 41 Stöcke, 6 Stammreiser; 163 Hfiretfer; Uuvorgereiat auf der EichbergSwtefe auS: Altengericht, Borngraben ln, Biberloh—BoipertS- fopf, Glasbau und Hirfchrolh t: Eckeit Rm.: 47 Buchen 1. und 2. KL 1,5 Eichen: Prügel Rm.,- 229 Buchen ((Stumm- und Abständige«, 66Eichen, 4 Birken. 1,5 Eschen, 3.8 Ktrschbäume, 11 Nadel: Stöcke Rm.: 6 Buchen; C. ammreiier Rm.: 227 Buchen; Zovfreiser Rm.: LÜ Buchen, 72 Eicken; 310 Stück und 2 Rm. Dichtem Bohnenstangen. Kohlreiser und Levhol.; aus Biberloh uns BoloertSkoof flächenweise. — Blau unterstrichene Nummern tommen nicht zum Ausgebot. Holzversteigerrmg. Donnerstag den 21. März lfd. I. vormittags 9 Uhr anfangend, werden in den Waldungen der Gemeinde Allendorf a. d. Lumda, Distrikt Dörnbvch und Obig den Rödern 119 Nadel- Derb- und Reisstangen, 6 Rm. Eichen und 8 Rm. Nadel-Nutzscheit, 140 Rm. Buchen. 40 Rm. Eichen, 3.5 Rm. Erlen, 4 Rm. Fichlen-Scheitholz, 12 Rm. Buchen, 25 Rm. Eichen, 78 Rm. Nadel-Knüppel- Holz, 359 Rm. Buchen, 160 Rm. Eichen, 270 Rm. Nadel-Reisholz. 68.5 Rm Buchen, 54,5 Nm. Eichen, 32.5 Rm. Nadel-Stockholz versteigert. Händler werden nicht zugelassen. Zusammenkunft im Distrikt Dörnboch bei Brennholz Nr. 1. Allendorf a. d. Lumda, den 17. MLrz 1918. Grobh. Bürgermeisterei Ullendorf a. d. Lumda. Rein. DaS echte Kasseler Simons-Brot ist von jetzt ab wieder regelmätzig und tn bekannter Wüte gegen Brotmarken erhältlich bet 0*»hv Carl Schwa sb, Gg. Wallenfels, lieh. Driesch. Amtliche Bekanntmachungen Stadt Gietzen. Bekanntmachung Belr.: ReichSretsebrotmarkeu. 0 Auf die Bekanntmachung GrotzH. §. d. MtS., abgedruckt im Kreismatt Nr. 23 wird hiermit hingewiesen. Gietzen. den IL März 1918. KretSamteS vo« vom 12. Mär-1918. SM8S Der Oberttkvgermeifter VevMSnrctrrlamy. Bekanntmachung. An diejenigen Kamillen und Einzelveriqne«. Vene« weder Gas »och elektrische Beleuchtung zur Verfügung steht, wird im Laufe dieser Woche wiederum eine geringe Menge Petroleum zur Verteilung kommen. Die Marken werden an die Bezugsberechtigten am Mittwoch den 20. d. MtS., vormittags von 8—12 Ubr, durch die zuständigen Bezirke ausgegeben. Die Abgabe oeS Petroleums erfolgt durch die bekannten Geschäfte. Gietzen, den 18. März 1918. 2M0B Der Oberbürgermeister (LebensmitteLamy. Strenlanb-Versteigerung fürKlein- tierhalter ans der Stadt Gietzen. Auf Beschlutz der land- und forstwtrtschaftlichen Deputation soll das Streulaub von Wegen und Schneisen aus dem Bezirk des Norstwar«en Arfl-Hochwarr SamSraa den 23. März 1918. vormittags 10'/, Ubr im Sitzungssaal des Stadthauses in 38 Losen öffentlich versteigert werden. Als Steigerer werden nur die Kletn- tierhalrer aus der Stadt Gietzen zugelaffen. Die Aufarbeitung deö Streulaubes hat durch die Steigerer zu erfolgen. Gietzen. den 18. März 1918.: 2047B Der Oberbürgernieister. 3.95.: Grünewald. zftädt. itifrSeifsnacMeis giessen. West-Antage 31, Teleph. 2054. ES können eingestellt werden: a) bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Gärtner. 3 Eisendreher. 2 Schloffer. 3 Schmiede- 2 Eisenbobler, 1 Tapezierer, 3 Schreiner. 1 Waanergeselle, 2 Schuhmacher, 1 jüng. Schneider, 30 Hilfsarbeiter, 30 Hilfsarbeiter für Eisenbahn und Industrie, 10 Bauarbeiter, l Photogravhengehilse, 1 Weitzbindergeselle. 6 Koblenlader. 1 Fuhrmann, 2 Osenarbeiter, 6 Streckenarbeiter. 2 HauSburschen, einige jugendliche Arbeiter, 1 Stuckateurlehrltng, 1. Schneiderlehrltng. b)beiauSw2rtigen A r beitgebernt 1 Gärtner. 6 Schloffer. 1 Dreher, 1 Schuhmacher, gebilseu, 1 Buchdrucker oder Schwei^erdegen. i Maschtnist, \ Heizer. 70 geslinde Arbeiter, t HauSbursche für Apotheke 15 Streckenarbeiter. 1 AuShilsöfeuermann, 1 PostauShelser N ach Bad-Nauheim: 1 Buchhalter (ln), Kellner und Hausdiener. ES suchen Arbeit: 1 4^au- und Maschinen-Ingentenr. 1 HandUmgSgehUfe für Nebenbeschäftigung, 1 Schretberlehrirng. Weibliche Abteilung Bei tziesigen Arbeitgebern können eingestellt werden: 1 landwirtsch. Mädchen, 1 Köchin, 21 Dienstmädchen. I Kücheniuädchen, 6 Hausfrauen, 10 Mädchen für Bahn- dienst iZugdienst», 1 Stenotypistin. Bei auswärtigen Arbeitgebern: 3 landwirtschaikl. Mädchen, 7 Dienstmädchen, 1 £Mtmitr» mädchen. daS etwas naben kann. Nach Bad'Nauheim: Köchinnen. Beiköchinnen. Servierfräuletn, Limmep- Mädchen, Hausmädchen, Küchenmädchcn. . Es fttcken Arbeit: t^Stenotypistin oder 1 Buchhalterin, 3 Berkäuferinneu II für Schubwaren), junge Mädchen, die zum Teil Mu- fchincnfchrezben erlernt haben. M8V Nr. 66 Swelter Blatt Gleßener Anzeiger (General-Anzeiger ftr Dberheßen) Dienstag, V). lllärz 1918 u>i£A-z^.-Ji^.rxMdnw Zusammenlegung von VSckereibetrieben. Berlin, 15. März. Iirfvlge deS außewrdentlichen Mangels «m Kohlen 'bat es fad) in ben mrrwmgcneu s JJ5miatw als imbedingt crtotixrrit£f> erwiesen, iit ixrla^^icit Prtfdjafbeit Zuchmmenlegun-. gen der Bäckercibttriebe durckM führen. Der die Sckiiwierigkeiten aus dem Gebiete der Kohlerworchrgung rmgeack)tet sehr eingreifender Besckprankuiigen nioeli nicht behoben werden konnten und die Bäcke- rcien im ^>6Teni>crbracuid| der Städte und Ortschaften eine beträchtliche Rolle spielien. erschli.su es geboten, die ALöglichkeit einer weitgehttrderc Kohlenersparnis Lnircki, weitere wittschtstsvrgaiüchto- rische Ddachiahmen tut Bächeveigttr>erbe #u verfolgen. Die meinen Maßnahmen werden wie bisher unter Mittoirkiurg der Kriegsanrisstellen den Korunrimalverbänden überlassen. Durch fi»4ttmg gewisser Riclntlinven ist aber eine gleickMäßige und den berc'ckptigien Interessen des Bäcke'.'eigewerbes st^chmutg tragende Durchführung ermoglick^ fwrden. s)iach Eröttermrg mit Vertretern des Bäckereig-einerbes erscheint es.zunächst geboten, daß dort, tvo die Bachöfen mit Holz oder Dorf geheizt werden, oder von der Kohlen- heizrrna zur Torfhei-^mg ubergegaitgeü iverÄen kann, eine Zn- s-amme»llegimg der Bäc^reicnc, die ja der Kohlenersparni.' ivegen dorgenLTTnnwn wird, unterbleibt. Bei der Beurteilung der Frage, rn welcher Art Backerererc der .W-hlenverbrauch unverhältnismäßig gnotz ist, sollen die erfott^slichen Unterlagen durch eingehercde Erörterung mit Sachvarstzämdigen uird durch Prüfung jedes enrzelnen Zolles geklärt werden: brsbesmrdcre soll nicht davvn anSgeg-auge-.r wert«;, das; der Großbetrieb dem handirrerksinäßigen Betriebe im Bächereigen-erbe grundsätzlich überlegel. jffc. ES wird anzustreben sein, das VerhÄtuis z-lvischen Großbetrieb und handwettsmäßigom Betrieb bei der Zrrsmniniknlsgung nicht wesentlich zu verschirbeu. Ta wo ZiFammcuI-eguugt.m von Büchereien sich als noNoendig ergeben, wird mit Vertretern der Großbäckereien und mit Vertretern der handwerksmäßigen Betriebe, insbesondere mit der zustrndi- gcn BLcberinmmg, nach MdgilichSeit die Durchführung einer freiwilligen Zusammenlegung angestvebt werden, ferner wird dar- cmfhinNuwirk^ sein, daß den berufenen Vertretungen der in den Bäckereien beschäftigten Arbeiter bei allen Zusammenlegungen Gelegenheit zur Aeußernnvg und zur Währmchrmm-g der Interessen gegeben wird. Bei diesen Verhandlungen wird aroch festGuß^llen. sein, wie die stMgelegtM Betriebe z-u entsck-Ldigen sind. Schließlich ist rwch darauf hknzuwüsen, daß die Befürchtungen, im Verfolg der Zusammenüeguugen würde cm eine Wredcraushebung des Nachtbackverbvts -gedacht, durchs rs unAutreffsnd sind. Seitens der Reichslei t, mg wird nach wie vor an dem Nackribackv erbot iestgehalten, irnd die kann -es auch rächt billigen, wenn Ansnalwien von dem Nachtbackverlwt zrr dem Zweck bewilligt werden, um eine stärkere Konzentration des Bäckerei geire rbes zu ermögllckZen. Aus €nwÄ, Gießen, den 19. März 1918. ** Rv tes Kreu^. Die ?lbteilung des ZweigvereinS Gießen vom Roten Kreuz hat soeben den zweiten Bericht des Zezirksausschufses Greften für vermißte und kriegsge- sangene Dentsckie ^heransgegeben.. Der Bericht ist erstattet von Dr. Heinrich Schneider nnd enthält in seinem ersten Teil „Psychologische Beobachtungen in der Bermißten- Ernnttluug und Kriegsgefangenen fürs.orge", die von hohem Interesse sind. — Der Jahresbericht für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 1917 weist erfreuliche Tatsachen aus .So wurden insgesamt bis heute 1731 vermißte Gefangene ermittelt. 775 Geldsendungen und 1321 Pakete von Angehörigen konnten an deutsche Gefangene in Frankreich, Rußland und England werrerge,eitet werden. Ferner wurden .. .h m.. . . im Berichtsjahr 1131 Kriegsgefangene mit 16 637,40 Mark unterstützt. ** Die Tageslänge. Zu Monatsbeginn geht die Sorrne nin 6.57 Uyr arrf urrd um 5.57 Uhr unter, am Ende des Monats um 5.35 Uhr cruf und um 6.42 Uhr unter. Die Tageslänge wächst mithin von 11 Strmden auf 1 ^Stunden und 47 Minuten, also um 1 Stunde uird 47 Pdinuten. ** Im Schwarz-Weiß-Theater, Seltersweg 81, WND von heute ab bis einschließlich Freitag das 16. Stt»art-Webb9- Mbenteuer im Ulm vorgesühri. 'Die Hactptvolle Ernst Rviä^er. In dem 4oktigeu Bolksstück „Die rechts SckMnede"" tritt der Königliche .HvffckMlspieLer Konrad Dvcher als Haup^arsteller auf. Siehe Anzeige. Kreis Frledberg. N. Z. Bad-Nauheim, 18. Mär^. Auf eine an die Kgl. G^fEahndirertivnc Frcmkfutt a. M. gerickitele Eingabe, daß auS dem Norden kommende V-Züge hier haltm sollten, ist naMehende Antwort eingetrvsfen: Bei der herrsäienL^en empftndlichcn Kohlen- wü mußte zair Ersparnis des erl-ölüen Kohlenverbrauck^ dein: An- mhren bei allen Zlkggattungen und ans allen Dttec^m eine ivesent- nche Ernschränkurrg ber Hat« voryenommen lverd-en.. Hierbei mußte s.Z. cmch bei 0 76 der Halt in Bad--Ranheim imb bei D 180 der H6" in Friedberg beseitigt werden. Eine wesentliche Verbesserung rn der Verbindung reach Bad-NAlheim wird vom 1. Mai d. I. ab aber dadurch erreicht, daß v 180 von Berlin hinter O 76 von Hamburg vermehrt, so daß die mit O 76 in Gießen lan 7.53 vorm.) eintreffenden Reisenden für B<ü»-4rt m Aussicht gepellt )verden. Starkci^urg und Rheinhesfen. ch Vom Mittelrhcin, 18. M»^K. Langsam geht bei trockener Witterung der Wasserstand deS Meines wieder zurück rmd bald werderr die Schiffe wieder Ortsprechend dem fallenden Wasser abgeladen werden müssen. Auch mit cnr^ Auftrahme der Leichlerung im Ge liete des Miwlrhei' iS mch iin Gc birge mnß gerecht ei toe rde n. Mit einer baldigeil Zunahme iTt kaum für die erste Zeit zu reckMeru Kreis Wetzlar ‘ E ö l U t, — -- - —, — jjuzix. ^ ic v«rao'.vL7erirng yer Vuyner- besitzer im Kreise Wjetzlar hat man diesmal anders geregelt als im Vorjahre. Bei „Hühnern mit freiem AuÄaufe" müssen in den Morutten März bis einichtließlich September 30 Ec^r ab ^liefert weichen, nnd Ovar im Mär; 5. April 6, Mai 6, Irmi und Juli 4, Arigust 3 und Sepbernber 2 Eier. Bei ^Hühnern ohne freie AuSlcrufSmöglickLeit'' sind im gcnrzcn 10 (feer abznsiesern, im März 1, April bis Juni je 2 rnrd Juli bis Sep^mber ie 1 Ei. Enten- und Gänleeier werdeir yL>n der Bestrmnnrng riicht erfaßt Für ein Ei -ahct die amtliche SommÄ^belle 30 Pfennig. Hktterftä,7dlich nicht anders zu envarken war, citzel Schsoinbel g«vesen und von den bechen Mädck^i häckLt eiganlMndch r.r S-ene gesetzt worden allerdings unter dem Einfluß — al:er „besessener" Weiber. Zwar klopfte und trommelte eS, als sich Freier; nrehrere Herren, darunter ein Arzt, mit den sNWxlMN rri den Gi-isbeiv innrer au Mellen, aber nur solange der Raum verdunkelt war. Ws eine eLEchche Taschenlampe ausblitzte, konnte man gerade rsoch sehen, wie eine sckmrale Mädchenhand die Bettkanre betrommelte. und als mnu gar die jmcgfräulichen Hände und Füße fesselte mrd dick mit Tüclvrn um- wickelte. hotte sogar in der fchboarzen Finsternis das Spiel der Geister auf. Die Spukgerster waren errüarpf, tntfc Borrrheim eit mn eine „Sensation" ärmer. Gretzener Strafkammer. Gießen, den 15. März 1918. Ter 19 Jahre alte Ludwig F. von Leusel, der als Arbeiter cmf den: Dahnhv: ÄSsekd beschäftigt nwr, ist angellagt und geftärckl-, Anfcurgs Oklober^ 1917 einen als Pafsagiergut im Gepäckraum lagernden und irich-t abgeholteir, mit 8 Lederriemen verschnürLeri Koffer geöffnet, davius ein Paar Schastenstiefel eirtwendet rrnS diese für 32 Mark verkcurst -u. haben. Ec erhielt 3 Monate Ge, sängnis. Ter 15jährige Taglöhner WAHÄm R. von Gedern ist au-, geklagt, am 1. SepteTirbcr v. I. in der G^naickung Gedern an! einer Fvauensperfonen unter 14 Jahren mit Gewalt mv.üdjüäse Handlungen vor-rmebmerc persucht haben. Auf Grund dse Beweiserhebung kanl das Gericht zu einem freisprechmden Urteile Ter 18 Jahre alte Zige-.iner Fttedrich W. von Twmershsim und der 16jährige HilMrbeider Heirmairn G. ixm Gießen Ijaöaf gemeinschaftlich Ende Oktober 1917 aus der verschlossenen Boh- wung des Händlers Sch. dahier, deren Zngangstür sie erbrachst, ein Paar gelbe Herrenfchnürstiefcl, ein Paar Damenbakbfchrck)«, zwei Spotthoi'en, einen Ueberziehec und dergleicheil ün Gesamtwert von ca. 250 Mk. entwendet. Das 5>erich1 verutteille W. zu fünf und G. zu sechs Monaten E^efängnis. Wegen schweren Diebstahls in vier Fällen erhielt der 16 alte Schneidertehrling Wilhelm G. von Friedberg unter ZirbM^. gung mildernder Umstände 4 Monate Gefäirgnis. Er hat WsÄr, Tabak, Zigaretten, Stteichhvlzer, Steariirkerzerr urld Zucker ent- wendet. Amtlicher TeiL. B e t r.: Festsetzung der Aussaatnrengen für Smnmertoeizen, Gerste und Hafer. An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Grotzh. Vürgermcistereien der Landgcrneinden des Kreises. Tas Gvoßh. Ministerium des Innern hat bse zulässige Aus-, saatmen ge für SvmnrerweiKen von 185 KLogramm für das L>ektar allgernein auf 200 Kilvgvanem erhöht. In .besonderen Ausnahrne» fällen lerhöl>te Gebirgslage und Handsaat) können 220 Kilogramm verwendtt werden. Bei Gerste und Hafer kmrn-en die zulässigDr Mengen von IM Kilogramm und 175 Käb>gvamin für das Liektar um 10°/o ecböA werden, wenn die Aussaat in höherer Ojebirgskage erfolgt. Diö Aussaatmengen für Hafer durchs Handsaat sind allgemein auf 200 Kckvg-ramm für das Hektar festgesetzt worden. Tie Auschat mengen beziffenc sich nach Unrrechming in Morgen und P f u « b bei So mmerweizen auf 100 Pfund, in Ausnalsne^ fällen 110 Pfund, bei Gerste, Höchchnengc für Gebirgslage und für Handchst 8 8 Pfimd und bei H a f e r 9 6 Pfund, für Harrdchat allgemein 100 Pfund. Mit B^ug^iahme auf die Vervrdsnrng des Stellvertreters detz Reichsbrnxlers vom 20. Juli 1917 labgedruckt ini .Kreisblrckt Nr. 131 vom 2. Aimust 1917) empfehlen wir, die erhöhten AuSchatmengon alsbald ottsüblich bekanntzumachen. Da durch die jetzt im Gang befindliche Inanspruchnahme von Getreide nach Borsrehmdem sich geringere 28)liechrungsinengen! ergeben, so sehen wir nach Maus von vier W-sck^n der Borlagg eu»eS genauen Verzeichnisses entgegen, wieviel Saatgitt von iedem ernzelnen Landemtt bewirt worden ist. Gießen, ben 18. März 1918. Grouv''rr'mtiMt'-''. Ere^nmt Gießen. I V.: v. Grol man. 1-icvt8pislliau8 kalintiosZlr-age 34 tf©sjt@ iefztes* Tag des großen Kultur- und Aufklärungsfilms in 5 Akten Ad morgens Asifang 4 Uhrs Gastspiel des berühmten nordischen Schauspielers Waldemar Psilander in Drama in 3 Akten. Außerdem ein ausgezeichnetes Filmschauspiel in 4 Akten: Kainsze ich an Regie: Richard Oßwald. 2037a « rnrnnmn Vo'ksbund für Freiheit u. Vaterland örtsgrupps Giessen. Oeffentliclie Versammlung Mittwoch, 20.März, abends 8 Uhr, im Saa! des Hotels „Fürstenhof“. Es werden sprechen die Herren Professoren D. Bousset, Gaheimraf D. Eck, Dr. Roloff. Zu zahlreichem Besuch der Versammlung lädt ein: Der Vorstand der Ortsgruppe. 20231) Kaffee Astoria § fi£iftw®ch, von nachm. 4 Uhr ab Famiüen-Konzert Empfehle vorzUslfcho Torten and Waffeln. fDlai rölfplfölf g DaruiMtädier Pädagogium Fürffenhof Eishen licate Dienstag Familienkonzert Ansscbank von fSUndiener Franxlskaner and hellem (inioa-ßier. 2051 liatei Schulz. Heule alteiid: m , s Familleo-Koozerl Anfa?!«* 8 Uhr. _ (M. Ellas). Pnvatschule mit den Klasaeu Sexta bis Oberprima. \ nrhori»itnnc er , i t* C «siMirilna». — . _. ^ «*■» ■ • * yprbereitnng ^ur E.a)ahrl|«a- ( Prlsaaftr-, Fikarishg- und Rpüs rSfrag (auch für bame.nl. Seit Eriageacsbraeb öeataaden 188 Sektlgr ihre Prüfungen, daruu er wiederholt ehemalige ?oliL*gshftlir die H in Hl / iviirnuro-iifiin ; ■ . Einjährigenprüfmigsacis fflasacaatherVsrbarollMa.s Izoj- gefcltekeae Obericriiacsr oash viar Lsua^ill. 1601D isjEieoöy^iaBy@®[ffl[5ii5ir5iiD Lebertran-Emulsion empfiehlt in verschiedenen Preislagen RSed.-Crog. zum Kreozplatz, Kren/.pSafK 9. 15S4 1 Härtemittel zu M.65 00die 10!) kg ab Lager Leipzig einschließl. Verpackung liefern r ^ u « o __ e * SCHWARZ-WEISS-THEATER GIESSEN. UervorragendeN D)oppe?programni vom Dienstag, 19., bis in kl. Freitag, 22. März. ©ET* Allel iges Evwtnnfführnitgereeht * < C8 I. STUART-WEBBS-FiLM 1913 . (Nicht zu verwechseln mit „Das Geheimnis der Pagode“). Smart Webbs 16. Detektiv-AbenteDer in 5 Akten mit dem beliebtesten Hauptdarsteller 2026a Ertast Reicher Uie rechte Schmiede König In der Hauptrolle der berühmte Ergreifendes Volkss^tiok in 4 Akten. Hofschauspieler K 0 N R A D DREHER Ausgabe der (auslösbar mit W"/-. b Sw Sestrettuirg dsr durch den Urieg erwachsenen Ausgaben werden wettere 5% schrsldverschreibungen des Reichs nnd ReichsschatzanWeiiMgen hiermit zur öffenttichen Zeichnung aufgelegt. Vas Leich darf die Schurdverjchreibnngrn srüheftens znm b Gktsder \92% Kndigen mb kann daher auch ihren Sinsfutz vorher mcht heradfetzerr. Lellte das Reich nach diesem ZettpuE eine LrmWgnrrg des Zinsfußes deadsichtigen. fo mutz es die 5chuSdoerschreibrm?en kündigen und den Intzadern die Rückzahlung zum soLeu Kennwert andrsten. Das gleiche gilt- anch hinsichtlich ^r früheren Anleihen. Die Zntzaber können Wer die Schuldverschrerdrurgen und Schatzanweisungen wie über jedes andere Vechiapier jederzeit (durch verkauf, Verpfcmdmrg uswJ Verfügen. Die vesiimmungen über die Schuldverschreibungen finden ans die Schuldduchsordernngrn entsprechende Anwendung. B e d s n g n n g e ir , für die Ausgabe der 5% Deutschen Reichsanleihe (Stücke) Der Zvichnungspreis betragt 98 Start für je 100 Mark Nennwert, für SchMbllch-ZorderunZ (keine Stücke) y?.80 für je 100 Mk. Nennwert. Die SchuldverschrswrmZen sind in Stücken zu 2OOOO, 1OOOO, 5000, 2000, lOOO, 500, 300 und 100 Mark mit Zinsscheinen zahlbar am 2. Jan. nnd 1. Juli jedes Jahres ausgefertigt, der Zinsenlauf beginnt am 1. Juli 1918, der erste Zmsschein ist am 2. Januar 1919 fällig. Beding Zrngen für die Arrrgsbe der 4%% NeichsschatzcmroePmgen Die Schatzanweisvngrn sind in Gruppen eingeteilt und in Stücken zu 2O00O, 1O000, 5000. 2000, 1000 Mark mit dem gleichen Zinsenlauf und den gleichen Zinsterminen wie die Schuldverschreibungen ausgefertigt. Welcher Grupst>e die einzelne Schatzanweisung angehört. ist aus ihrem Text ersichtlich. Die Schatzanweisungen werden zur Emlösung in Gruppen im Januar und Juli jedes Jahres, erstmals im Januar 1919 auZgewst und an dem auf die Auslosung folgenden 1. Juli oder 2. Januar mit 110 Mark für je 100 Man Nennwert zurückgezahlt. Die Auslosung geschieht »ach dem gleichen Plan und gleichzeitig mit den Schatzanweisungen der VI. Kriegsanleihe. Die nach diesem Plan auf die Auslosung im Januar »tii> Juli 1918 entfallende Zahl von Gruppen der neuen Schatzanweisungen wird jedoch erst im Januar 1919 mit ausgclost. Die nicht ausgelosten Schatzanweisungen sind seitens des Reichs bis zum 1. JuU 1927 unkünobar. Frühestens auf diesen Zeitpunkt ist da- Nrich berechtigt, sie zur Rückzahlung zum Nennwert zu kündigen, jedoch dürfen die Inhaber alsdann statt der Barrückzahlung 4% ige, bei der ferneren Auslosung mit 115 Mark für je 100 Mark Nennwert rückzahlbare, im übrigen den gleichen Tilgungsbedingungen unterliegende Schatzanweisungen fordenr. Frühestens 10 Jahre nach der ersten Kündigung ist das Reich wieder berechtigt, die dann noch unverlosten Schatze «rwersunaen rur Rückzahlung rum Nennwert zu kündigen, jedoch dürfen alsdann die Inhaber statt der Barzahlung ige mit 120 Mark für je 100 Mark Nennwert rückzahlbare, im übrigen den gleichen Tilgungsbedingungen unterliegende Schatzanweisungen fordern. Eine weitere Kündigung ist nicht zulässig. Die Kündigungen müssen spätestens sechs Monate vor der Rückzahlung und dürfen nur auf einen Zinstermin erfolgen. FurdieVcrzinsung derSchatzanweisungenund ihre Tilgung durch Auslosung werden — von der verstärkten Auslosung im ersten AuslosungsLennin tvergl. Abs. 1) abgesehen — jährlich 5% vom Nennwert ihres ursprünglichen Betrages ausgewendet. Die ersparten Zinsen von den ausgetosten Schatzanweisungen werden zur Einlösung mitverwendel. Die auf Grund der Kündigungen vom Reiche zum Nenmvert zurückgezahlten Schatz- Lnwcisungen nehmen für Rechnung des Reichs weiterhin an der Verzinsung und Auslosung teil. Am 1. Jrrli 1967 werden die bis dahin etwa nicht ausqelosten Schatzanweisungen mit dem alsdann für die Rückzahlung der ausgelosten Schatzanweisungen maßgebenden Betrage (110%, 115% oder 120%) zurückgezahlt. Der Zeichnungspreis beträgt 98 — Ulf. für je M Mk. Nennwert Muter Verrechnung der üblichen Stüchmfen. * Gr^rahlmngen fftr aöc Gattungen: Die Zeichner können bte gezeichneten Beträge vom 28. März d. I. an voll bezahlen. Dre Verzinsung etwa schon vor diesem Tage bezahlter Beträge erfolgt gleichfalls erst vom 28. Marz ab. Die Zeichner sind verpflichtet: 30% des zugeteilten Betrages spätestens am 37. April d. I., 20% , „ „ 24. Mai d. I., 25% „ „ 5 , n „ 21. Junr b. I., 25% „ n „ „ n 13. Juli d. I. zu bezahlen. Frühere Teilzahlungen sind zulässig, jedoch nur in runden, durch 100 teilbaren Beträgen des Nennwerts. Auch aus die kleinen Zeichnungen sind Teilzahlungen jederzeit, indes nur in runden, durch 100 teilbaren Beträgen des Nennwerts gestattet; doch braucht 'die Zahlung erst geleistet zu werden, wenn die Summe der fällig gewordenen Teilbeträge wenigstens 100 Mark ergibt. Wegen des Umtausches Älterer Kriegsanleihen und Schatzanweisungen in neue 4%% Schatzanweisungen verweisen wir auf den amtlichen Prospekt, der von uns. versandt wird und an unseren Schaltern zur Einsicht aufliegt. Die Unterzeichneten nehmen Anmeldungen vom IW' Montag den \ 8 . März bis Donnerstag, den f8. April J9J8, mittags \ Uhr "ME «tgegeu. ießen, 18. März 1918. Bank für Handel und Industrie, Niederlassung Gießen BezirksparWe Gießen - Gewerbsbank zu Gießen LUS. in. b. h Jacob GrimeWM, BMßeschW, Gießen Mitteldeutsche Lreditbank, piale Gießen varuch Strang Nächst, Bankgeschäft. während der Zeichnungsdauer hatten wir unsere Effetien-Schalter auch nachmittags von 3 bis 5 Uhr mit Ausnahme der Samstage, jedoch nur zur Entgegennahme von Zetchnungen und Einzahlungen auf die Miegsankihe offen. 2033D a gg i aaBaM i M E aBB I ™™MMMMm5BaWMa8MMHKai MBH i - MM— 1