Nr. 65 Der •tctmr lBjrtM erscheint täglich. aue«t konninas. - Be«lo«en: Gietzever 5ami!ievblLUen KtCiStU^t skr len Krel* Gietze». vrz«-iprelr: nwnatt.^rk.l.20. vierteljährlich Mt. 6.60. durch Abhole- u. Zweigstelle« monatl. ML 1.1": öurch die Post Mt. 6.6S oiertel- jährl. ausschl. Bestellg. Fernsprech - Anschlüsse: sür d»e Lchrrstleauugl 13 Verlag, M.ejchäitc'steUebl AnschristfürDrabNuich- nchlen: Lnzelger Gietzen. Erstes Blatt M. Jahrgang Montag. \8. März M 8 peftySjedtorto: ZriMffnrt 0.HL U6S6 vankertehr: Lewerdedank Siegen ZVttllngsrrinddrrLck u. Verlag: Vrühl'sche Umv.-Vuch-u. §te!ndruckerel R. Lange. LchnsLleltung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Lchrrlftr. Lnuuttmr von Anzeigen *. die iap,c6«mmnier dis zürn Nocbminag vorher oynejedeVcrbmdlichtert Seilenpreise: für örtliche Anzeigen 8SP?.»sür auswärtige 30 Pi., ‘m Neklamen Atk. 1.—; bei Plaqvor- schrist 20% Ausschlag. Hauvlschri'tteiler: Aug. Goe?,. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Aug. Goet;; Stadl und Land, Vermischtes «.Be- richtsiaal: W. Mever; Anzeigenteil: H. Beck; Amerika beginnt mit Zwangsmatzregeln gegenüber Holland- MTB.) Großes Hauptquartier, 16. März. (Amtti-ckz.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. Am A^nd und während der Nacht war die englische Artillerie namentlich zwischen Arras und St. Quentin sehr tätig. Durch feindliches Feuer und Bombenabwurf auf rückwärtige Ortschaften entstanden in Menen und Halluin gröbere Verluste unter der Bevölkerung. > .> Heeresgruppen Deutscher Kronprinz, von Gallwitz und Herzog^Albrecht. Oestlich von Reims, auf beiden Maasufern, sowie an der lothringischen Fwnt bei Mulcach und Blamont war der Feuerkampf tagsüber gesteigert. Beiderseits voll Ornes blieb er. auch die Nacht hindurch lebhaft. . * Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste Genemlgnartiermeister » ^ Ludendorff. . (VTB.) Grobes Hauptquartier, 17. März. (Amtlich.) , Westlicher Kriegsschaupbatz. Heeresgruppe Kronprinz Rv'pprecht. In Flanbcnt war van Miw g an die Arrilllrielälistkeit gesteigert, an der übrigen Front beschränkte sie sich.airf Stö- rungSfeuer, es lebte'am Abend vielfach au?. Heeresgruppen Deutscher Kronprinz und von Gallwitz. An der Aikette. südwestlich von Berry tat Bar. sowie in Verbindung mit einer erfolgreich durchgeführöen Unternehmung M Tahure zritweilig erhöhte Gefcchtstätigkeit. Nach Ivstündigrr Feuervorbercitung stieben französische Abteilungen westlich von Avocsurt in breiter Front vor. teils hielt unser Feuer sie nieder, teils warf unsere Infanterie sie im Nahkampf zurück. Starker Artilleriekampf hielt tagsüber und vielfach auch während der Mrcht ai’fJton. Oftuftr der Maas mi> Unsere Infanterie brach an mehreren Stellen zu Ev- kundungen vor. Kurliessische imd Waldeckschc Stoßtrupps drangen bei Sanwaireux. badische Kompagnien bei Beauwont (Md sächsische Sturmrruppen bei Bczonvaur tief in die feindlichen Stellungen ein und brachten mehr als 200 Franzosen, darunter einen Bataillons-Stab, gefangen zurück. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Im Parroywalde sowie in der Gi'gcnd von Blamortt und Badonvillers rege Tätigkeit des Feindest * Im LustSrmrpf und von der Erde aus wuAren gestern 17 feindliche Flmzeuge und 2 Fesselballone abgeschossen. * San den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste Generalquariiermcister Ludendorff. * Die Abendberichte. Berlin, 17. März, abends. (WTB. Amtlich.) Don den Kri^sschauplätzeu nichts Neues. Berlin. 16. Mürz. (WTB. Amtlich.) Don den Kriegsschauplätzen nichts Neues. Daß man bei unserer Bevölkerung, wenn sie die TageS- arbeit verrichtet hat und sich in „ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei" cinläßt, mehr Seufzer und Beschwerden hört als den Ausdruck von Zufriedenheit und Zuversicht' ist sehr natürlich und erklärlich. Horcht man aber heute in der Runde herum, so findet man doch, daß der alte Mießmacher der vergangenen Kriegsjahre so ziemlich verstummt ist. Er sagt wohl gelegentlich: ,^Za, wer weiß, wie lange der Krieg noch dauert", und dann stimmt er ein in den allgemeinen Unwillen über die hohen Preise der Gegenstände des täglichen Gebrauchs, über die Mißftände und Unvollkommenheiten, die dem kritischen Auge auf Schritt und Tritt entgegenfallcn. Aber in Ausbrüche von Aengstlichkeit und Zweifel, daß wir diesen Krieg verlieren könnten, gerät kaum noch jemand. Alle wollen den Frieden, aber die stürmischen Forderungen eines Friedens um jeden Preis, eines Friedens, der die für uns offensichtlich günstigere Kriegslage außer acht läßt, sind schwacher und vereinzelt geworden. Das ist der eherne Schritt der Geschichte, von dem der Reichskanzler Graf Hertling sprach, der nach seiner Meinung über vorgefaßte Programme und Entschließungen hinweggehe. Früher I)örte man häufig auch Zweifel über die Aufrichtigkeit der Presse, die die Schwierigkeiten verberge, alles schön färbe und am besten ihre Tätigkeit ganz einstelle. Das ist auch etwas anders und besser geworden. Und wir wünschten, einer oder der andere Ungläubige oder .Halbgläubige hätte einmal einen Einblick nehmen können in eine große Versammlung von Zeilungsverlretern, die auf Einladung der Heeresleitung aus den Bezirken dreier Armeekorps dieser Tage in Cöln zustande gekommen war. Diese Veranstaltung nannte sich eine „Presse-Besprechung", aber wenn man an- nehme^wollte, daß die Hunderte von aus wohl allen Parieilagern Versammelten sich nun in ihren Erörterungen die Köpfe gespalten hätten und in tiefe Meinungsverschiedenheiten zerrissen gewesen wären, so täuscht man sich. Wir waren untereinander weder unaufrichtig, noch argwöhnisch oder in der Stimmung gedrückt. Die Pacteistellungen traten ganz zurück. Die Vorträge, die von Vertretern der Heeres- und Marineleitung sowie von verschiedenen Rcssortvertretern der Regierung über, aktuelle Kriegsfragen gehallen wurden, waren rückblickend und ausschaueckd so erfüllt von der einzigartigen Tatkraft und Zuversicht aller schaffenden Kreise, daß man oft den Eindruck hatte, eine unsichtbare Macht müsse da alles zum Ganzen weben. Es gibt kein Zagen und Zweifeln, sondern nur ein rüstiges und munteres Vorwärts. Unter den Presseleuten herrschte eine einhellige Stimmung des Vertrauens und der Vaterlandssreudigkeit. Gerade eine solche Zusammenraffung dessen, was in.der langen Kriegszeit bisher geschaffen und geleistet worden ist, zeigt uns, wie weit wir vorangeschritten sind, daß wir nicht nur die schlimmsten Gefahren und Krisen überwunden haben, sondern, daß wir einem befriedigenden Ende nahe sind. Vieles war vertraulich und darf mit Rücksicht aus das lauschende Ausland der breiten Oeffentlich- keit nicht mitgeteilt werden, aber man muß einmal den gesunden Optimismus eines Giesberts, der ja im Reicks- wrrtschaftsamt jetzt eine führende Stelle einnimmt, über die Aussichten unserer Lage nach dem Kriege, über das Interesse des schaffenden Balles an einem siegreichen Frieden hören, um wieder froh und freudig jur Arbeit -ürückAukelyrem Die Heeresverwaltung verdient sich den reichen jEteitf der Oesfentlichkeil um solche Veranstaltungen, wurde aus der Versammlung heraus auch lebhaft zum Ausdruck gebracht. Solche Nezirkspresse- Besprechungen sollen demnächst auch in Karlsruhe, Leipzig, Hannover und Danzig stattfinden. Dann wächst daS Verständnis für die Notwendigkeiten der nächsten Zeit, dann können wir voll überschauen, was es heißt, wenn Hindeuburg dieser Tage einem Journalisten sagte: „Der Friede, den loir im Vertrauen auf Gottes Hilfe erkämpfen, darf kein weicher Friede sein, der zu nichts führt, das muß ein wahrhaft deutscher Friede sein." Die österreichisch-ungarischen Taaesberkichte. Wien. 17. März. (WTB.) Amtlich wird verlautbart: Nichts zu berichten. Der Chef des Generalst-ades. Wien. 16. März. (WTV.) Amtlich wird verlautbarl: Keine besonderen Ereignisse. Der Chef des GeneralslabeS. Holland und der Truck der Entente. Haag, 15. März. (WTB ) Das „Koreaspondenzbuveau" erfährt, daß der M i n i ste r d es AeußerninderKammer eine Erklärung über die Haltung der niederländischen Regierung in der Schiffsfrage abgeben wird. Ferner wurde dem Korrespondenzburcau von dem Ministerium des Aeußern mitg-eteilt, daß keine Mitteilung der Art, wie Reuter auh Neuyork berichtet, eingetroffcn sei, daß nämlich die Vereinigten Staaten und Großbritannien die niederländischen Schiffe in Dienst der Alliierten stellen »vürden, wenn das Abkommen, über das verhandelt wird, nicht bis zum 15. März angenommen sei. Die Regierung sei nur ersucht worden, sich vor dein 18. März über den Vorschlag zu entscheiden, demgemäß Holland ein Vorschuß von 100 000 Tonnen Weizen in Aussicht gestellt würde, wenn es einen Teil seines Schiffsraumes, der bei dem eventuellen Abkommen zur Verfügung der Alliierten gestellt würde, schon jetzt auch zur Benutzung im sogenannten gefährlichen Gebiet abtrete. London, 16. März. Reuter erfährt, es sei Grund zu der Annahme vorhanden, daß die holländische Regierung sich bereit erllären werde, ein Abkommen etwa auf der Grundlage des modus vivendi anzunchmen. aber unter der Voraussetzung, daß die holländischen Schiffe nicht in die Sperrzone gebracht würden. Natürlich würden die Verbündeten nicht in der Lage sein, darauf cinzugehen. Washington, 17. Marz. (Reuter.) Tie Regierung verweigert allen holländischen Schiffen, die m amerikanischen Häfen liegen, die Erlaubnis, Kohlen emzunehmen nnd adzw» fahren. um ihr Entwischen zu verhffwerm, da ihre Requirierung am Montag wahrscheinlich ist. Einckckusnahme; -werden die mtt Fahrgästen und Lebens mit telladung nach Holland fahrende „Nieuw Änisterdam" machen und die „Oranje", die eine Anzahl Hollands», cher Kolonialsbeamter von einem amerikanischen Hasen am PazisiL nach Holländisch-Ostindien befördert. Amerikanische Ausflüchte über den N-Boot-Krieg und die Neutralru. Amsterdam, 16. Marz. (WTB.) In bem jetzt ovrliogcnden arBsührtichen Text der Erklärung des Kriegshandelsamtes der Vereinigten Staaten über dert deutschen ll-Boot-Krieg weist da? Kriegshand-elSamt der Vereinigten Staaten daraus hin, daß die^ wiederl-olte Vernicklung nrulruler dänvckrer Schiffe aus der Reise zroischen Tänematt uaib Island außerhalb der KriegSKmre, sckwie die v^elfacl>en .^Irrtümett". de-rertz nisderländn'che und andere nerrtrale Schisse in den engen ßahrM rinnen durch bas Sperrgebiet zum Opfer gefallen seien, die Nichtige kcit seiner Erklärung über die Absichten, die Deutschlands mit dem U-Dovt-Krieg oersiolge. ecwi.se. Die Absickst der -Deutschen, di« Lel-ensmiitol-'uführuing zu den Neutralen, »oie sie nick den Ber- einigten Staaten vereinbatt sei, zu verhindern, werde deullicki an dem oeutschlv! Einspruck) dagegen, zu einem zechoeckigen nwduS vivendi mit Holland zu kommen, um die B-eckivfnmg von Lebens» nntteln für dieses Lmä> M sickZenr Zwei Schisse mit ^Ldenstnrtteln sür die Niederlairde und elf Schisse für das holl an bisch Hilfs- kvinitee lägen seit Wochen in anrerikanistl'Nr Luisen mrd konntar nicht crussahren, weil Teutschtand sich toeigere. daß die ent» sprech.mde Zahl von Schiffen mit glcüi>em Schsfsraum oen rriL)er^ ländichn Hafen verlassen. Der offensichtliche Plan der Deutsci>en sei. alle niederländischm Schiffe in den l-eimisclien Häsen zu sammeln und di-e Ausfahrt >niederländischer Schiffe durch die Drohung, sie zu torpedieren, zu verhindern. Ter augenblickliche Feldzug, bai oie hcckbofffzielle ..Nvrt^eutsch Allgemeine Zeitung" mrd andere Zeidrurgon mit Dwhamgen imb Einschück)tcrungon gegen die neu« trccken skandinavichm Lander fühtterr, l-abe offener den Zioeck, die nordischen neutralen crnzuschück-tern, -ihren Vereinbarungen, di« ebenso in ihrem Jch-ec^effe wie dem der Vereinigten Staaten und ihrer Assoziierten liegen, rrachzukomrrren. Tie ernsten Bcmü hange« der Nogicrmkg der Vereinigten Staaten, Brotgetreide nach dev Schweiz zu schäcken. seien durch die Akte der deutsäLZl U-Boote, welche nach gut beglaubigte:, Verick-ten aus der Schveiz rucksrä-ts-, los spanische Dampfer versenkten, bedroht. Das .^driegshandelsamt verweffl auf die Versenkung des soanffck^n Dampfers „Sirdinerl/^. DeutsckckandIierfvlge damit den Zweck, drcrch die Vcrnick-tung vock spanischen, Schiffs raum den relativen Wett der deutiäM, Schiffe für die Zeit nach dem Kriege yn erhbl-en. Das Krnerps HandelKrnck verweist noch auf die Verträge vom 5. Tezeinber sonne auf seine erfolgreichen Bestrebungen, dm abhängigen Neutralen für den Transport des Getreides dm Schiffsraum zu sichern. Das jkriegs» amt hofft, daß die Schwü; und die anderen Nentralm den Unter» stlffeb in der 5)altung Teutschands und der Vereini-chm Staaten erkennm. ,md daß sie bemerken, daß Teutschands ckcftrtten den Zweck habe, yu verhindern, daß dje Neutucken Lebensuckttck er, haltm außer auf deutsche Bedingungen. * . * Deutsche Vergeltvngsmaßregeln gegen Amerika. Berlin, 16. März. Die „Rordd. Mg. Zch." schreibtr „Tie hiesige schoeiz-crische Gesandtschft hat ans ente Anfrage der deutschen Regierirng dieser mitgeteckt. daß die amerckanischs Regierimg in letzter Zeit weitere Vdaßirahinm ge-M, das deutsche Privateigmttnn in Anrerika ergriffm habe. Unter MUcrm sei die Uobörgabe der Geschäftsgebaude der Hambirrrp-Anerckck-Lv,« an dm Verwalter des scmdlickim Vermögms, forme die Liqaidatio« der dcutschm Farer- und Rüch-ersichernngsgefellsäiaftm ai^pvrd- net worden. Auch tverde ins Auge gefaßt, dem Verwalter feind^ lichen Vermögens dm EfficktmLe'itz von de.,tsckZm' Sburtsaugs» Irrigen, die in Feindesland w.chrm, zu übergeben. Sck-ließliÄ werde auch sonstiges de lischt Privateigentum, insbesondere deutsche Beteiligunae:, an Hand “ ie «.ui flicke Ui e Dotation mitten in dem emo* nüilcycn ^ttiL ’3 Misbrach. Unglücklicherweise trat die Revolution *n dem Augeuvlick ein, wo Rußland der Opfer des Krieges müde war und die politische Seite der Revolution sich vermiscl>te mit den pazifistischen Emfküssen, die bald die Oberhand gewannen und t Ul /^ cr • rrr ^ ec im * > Äotte ausbreiteterr. Balfour fuhr fort: >jch denke optimistisch über Rußland, aber nicht über feine unmittel- wore Zukunft. Die russischen Revolutionäre zerstörten die russische Armee und Flotte absichtlich und vollständig und leisteten der tapferen und unglücklichen rumänischen. Armee keinen Beistand mehr. Die Dolschewiki werden jetzt tvoM selbst ttnsehen, daß sie sich angesichts des deutschen Angriffs volmändig hilflos machten, mü) Ncher wünschen sie jetzt die russische Armee zur Verteidigung! wrederherzustellen rmd würden zweifellos den englischen Beistand willkommen heißen. Die Autokratie stürzte nahezu auf einen. Schlag zusamme,, mrd sofort zcrffcl Rußland in ein Chaos und lone sich in seine Bestandteile auf. Es wird notwendig einige Zeit dauern, bis man sicher weiß, wie viel von dem alten Rußland zu dem neuen Rußland gehören wird, und wie das neue Rußland sich gestalten wird. Balfour wandte sich gegen die Kritik von Lee Smith, als vv ttnc rapamsche Expedition nach Rußland geplant sei. die notwendig zur Aufteilung Rußlands führen würde. Er nehme nicht ÜP 1 ' . V 3 1. Deutschland versuche, große organisierte militärische Srrertkräste von Riga nach Wladiwostok zu schicken. Das wäre wahrscheinlich eine Operation von sehr grotzer Schwierigkeit, und ***** Militärisch betrachtet wäre sie unnötig und eine verhängnisvolle Krastverschwendung. Aber da Rußland gar keine Widecstands- W, S^' könne eine deutsche Durchdringung von einem Ende Rußlands bis zum anderen stattfindrn. die absolut Der* hangnisvoll für Rußland unb für die Zukunft der Verbündeten sehr nachteilig sein würde. Diese Durchdringung sei schon sehr weit gediehen Er vermute, daß fetzt cin deutscher Offizier sicherer durch Nußlaiid reuen wurde als ein Offizier der -Verbündeten. Nicht weil die Runen die Deutschen, vorzögen, sondern weil die deutsche Tucchdrmgimg das russische Mark getroffen habe. Eine einzige Bank dürfe in Moskau arbeiten. und das L^^.^uNche Bank. Er glaube und hoffe, daß es für die Bollchewiki-Regrerung mcht zu spät sei, dieser deutschen Turch- dnnZmg Widerstand M leisten. Aber wie könnten sie es. wenn s« sttdst oder üwe Vorgänger jedes Instrument zerstört hätten, tes den Widerstand ermögliche. Rußland sei immer ein Land der lleberraschungen gewesen und werbe es bleiben. Was er für Ruß* Unrb am meiifcen fürchte, fei, daß es im deutschen Interesse liege. Ke Verwirrung zn fördern. Wer die deutsche Mettete in der ganzen Welt beobachte, wisse sehr Nwhl, daß sie immer in allen Ländern. m dem eigenen, die Unordnung ermutige. Deutschland wünsche die anderer? Regierungen schwach, -und das beste Mittel, andere Lauter 'chwach zu machen, sei, sie in ihrem Innern zu spalten. Er glaube daher, daß Dcntschland, wenn es nicht gehindert werde, die Verwirrung in Rußland fördern werde. Wenn dann die Uno rdnun g unerträglich gewirÄon sei. und verschiedene Klagen aus Patriot ischen oder reib,rischen Beweggründen fede Art von fester, geordmter und zivilisierter Negierung herbeiwtoischten. dann werde aLeutschland sich sagen, setzt Wällen wir uns einmischen und durch alle offenen und unterirdischen Kanäle, die wir besitzen, werden wir unsere V^cht rm Lande ausüben und die Autokratie in einer WUCI : vrellncht m der alten Form wütechergestellten. Daun nxtte J® 1 in . Rußland, das einige seiner schönsten Provinzen verloren vabe. tme viel schlimmere Autokratie haben wie die alte, ba sie MW lteem Fortbestehen auf eine ausländische Macht stützen müsse Und wniii diese Provle^eiung. die hoffentlich falsch sein werde. sich terwirkliche, tenm seien olle Träume von Eiitteicllung und Frei- heit Rußlands Mi Ende. Unter einer solchen Rlgsieriing würde Ruf;- Land mir ein btotzes Echo der Mittelmächte sein. Wenn Rußland Migesichts der butschen TurckHttngmrg völlig hilflos bleibe, so Wnne es ohne Hille von mißen dem (Einbringen dieser deutschen Shxmfbeit nicht Widerstand leisten. Man müsse sich daher fragen ob emer der Verbündeten Rußland Hik e leisten könne, die es so nötig brauche Tie BerbünDeten: Amerika. England, Frankreich. Malten und Japan wünschten in diesem Augenblick Rußland in der Krisis seiner Geschicke Hilfe zu bringen. .Balfour protestierte energisch gegen die Unterstellung Lee Smrkhs. daß Japan sul) durch selbstisck)- uneh-renl-afto Motive leiteii ließe. Japan handele mtt vollkommener Loyalität. Wenn ^.avan über Ke russische Integrität und mrdere Fragen, die Nuß- beitreffen Versprechungen gab, so wird es sie halben, wie es alle Versprechungen hi lt. die es s.inen Vettünte er in bie'rm Kriege «achte. Tie Entscheidungen, die die Verbü'dteu zu treffen baten, find recht schwierig. aber sie beruhen aus Grundsätzen, die tstußland Mch der russischen Revolution gegenüber weder unbillig noch unedel- nrütig noch feindlich sind. Unser Ziel ist vielmehr, daß Rußland Mrk. unversehrt und sicher frei wird, und iremt diese Ziele erreicht werden können, dann und nur dann wird die russische Revolution alle Früchte hervorbttngen. die Rußlands beste Freunde zu sehen wünschen. > mrd Ahr (3015 B.-N.-Tsi. Die Dampfer waren anscheinend alle beladen. Der Dampfer Ayr halte Baumwolladung. Der Chef tes Admiralstabes der Marine. Eine deutsche Warnung an die neutrale Schiffahrt. Berlin, 17. Mörz. (WTB. Amtlich.) Die deutsche Negierung sieht sich infolge tes Verhaltens der englischen See streit krä sie in dem von England erklärten Sperrgebiet in der deutschen Bucht #u Maßnahmen ge- das Befahren dieses Gebietes für die neutrale Schiffahrt äußerst gefährlich machen. Die neutrale Schifffahrt wird deshalb hiermit eirrdringlichst vor den Gefahren des Gebietes gewarnt unter Hinweis darauf, daß die deutsche Regierung für die Folgen keinerlei Gewähr übernimmt, es sei denn, daß das Befahren in Uebereinstimmung mit besonderen Anw-eisungen geschieht, die in jedem Einzelfall von der deutschen Seekriegsleitung einzuholen sind. Die Grenze der in Frage stehenden Seegebrete verlauft vom Schmttpunkt des Breitengrades 57 Grad 8 Minuten n. mU der bairischen Hoheitsarenze über die Punkte 57 Grad 8 Min. n., 6 Grad 0,0 Mrn., 56 Grad 0 Min. n., 5 Grad 10.0 Mrn., 34 Grad 45 Min. n., 4 Grad 17 Min., 53 Grad 29 Min. n., 4 Grad 4 Min., 53 Grad 0 Min. n., 4 Grad 10.0 Min. nach dem Schnittpunkt be3 Breitogrades des 53. Grates 0 Min. n. mit der holländischen Hoyoitsgrenze. * Bern, 17. März. (WTB.) Der „Temps" meldet aus London: Einer Llopdmeldung zufolge stieß ein ungenann- ter englischer Dampfer mit dem englischen Dampfer .Vrince Charles Velgigue" (12770 Tonnen) zusammen, welcher sofort sank. Ferner stieß der spanische Damp- tz:r ,Ldala Mendi" (2844 Tonnen) am 9.März mit einem englischen Dampfer zusammen und sank. erlin Die ZiviMste des Königs der Helenen. , «t he n. 15 MSr» Die Negierung legte gestern berfantmer tttt tne Zw-lllrste des Königs abänderndes Gesetz rwr, das die dem König Konstantin zu bewilligende Summe festsetzt In der Aufstellung wird die Bewilligung dieser Zivilliste begründet. Die Regienmg beschloß, die dem König .Komtantin vom Staate gemachten Gescl»enke yn widerrufen. Es wurde ihm jährlich eine halbe Million bewilligt. Die Regierung behielt sich das Recht vor. mtf, Belieben die Zahlung emz-ustellen. Die Ziviltiste des Königs Mer ander wirrde aus 1.6 chis7)er 2) Millionen beschränkt Für die KÄmgimmit^r wurde eine Leibrente in Höhe von 300 000 £tl ebnen ausgelvorseir. Ludendorff Ehrenbürger von Thorn. Berlin, 18.März. General Ludendorfs ist laut B T von den Dwrner städtischen Körperschaften zum Ehrenbürger'der .Stadt Tyorn ernannt worterr. * Jagdflieger Ritter v. Tutschek gefallen. Berlin, 16. März. (WTB) Hauptmann Mtter v. Tu ts ch e k der bekannte Jagdflieger, ist g e f a l le n. Der erst kurzttch mehrfach im Heeresberichte aenamite Kamps- flioger Hauplmann v. Tutschek fiel, nacktem er 26 Luftwege errungeir !>atte, im Luftkamps diesseits miiexex Linien Der Sccfrieg. Nrue U Vooi Erfolgk. Serrtit, 17. Marz;. Fm mittleren Mittelmeer versenkten unsere U-Boote sechs Danrpfer und eiim, Segler von zuscmrmen 25 000 B.-R.-T. Die Danipfer wurden teil- weise bei schioevem Wetter aus stark gesick)ertein Geleits heraus^eschossen. linder den versenkten Fahrzeugen be- sanden sich die enqlisciien Dampfer Maltby (0977 Machjmr (6738 B.-R.-T.), Clan Macpherson (4779 B.-R.-T.) Aus dem Reiche. Die preußische» Wühlvorlagen. - 16. März. Der Bevfa ssun g s a u sfchu ß des Abgeordnetenhauses hat nunmehr die erste Lesung der drei Reformvorlagen zu Ende geführt. In der letzten ortzimg vor ten Olderferien wurde zunächst über einen ko n- ervativen Antrag beraten, dem Mant^lgcsetz folgenden Zb ernzufugen: „Tiese-s Gesetz tritt 3Monate nach Friedens- »chlutz mit der letzten europäischen Großmacht, siühestens am 1. Aprrl 1919, tn Kraft." Der Meide Absatz dieses §6 sollte lauten: „Mit der Bildung der Vräsentatvonst'örper für das Herreichaus ist sofort nach Berkundung dieses Gesetzes zu beginnen." Nach einer Debatte wird der erste Teil des Airbags zurückgezogen, der zweite Absatz angenommen. Ein- strmnng wurde beschlossen, daß das Ge,etz mit dem Tage der ^cst.etzuug des Zeitpunktes der nächsten allgemeiiren Wahlen durch oen Munster tes Innern in Kraft treten soll. Verkehr mit lemdwittschnstlichen Grundstücken. ' ^ z r JJ rt * ^ März. Der Vurtdesrat hat eine Vcr- oronung über den Verkehr mit landwirtschaftlichen Grundstücken erlaffen, dre im Reichsgesetzblatt vom 15. März be- wird. Anlaß zu der Verordnung hat die Beobachtung gegeben, daß mit der längeren Dauer des Krieges immer mehr ländliche Besitzungen in die Hand von Porso- nen übergegangen sind, die dem laiidwirtschaftlichen Gewerbe bisher serngestanden haben. Durch Kriegsgeschäfte rerchgewortene Leute erstreben den Erwerb von Landbesitz, tercs um t&ce gelellschaftlick)e Stellung zu heben, teils weil chr^n diese Anlage von Kapital unter den heutigen ÜZerhält- mssen besonders vorteilhaft erscheint, teils auch um die Er- affung von Kriegsgewinn durch die Kriegssteuer zu er^ chwererr. Die Folgen derartiger Verschiebungen stehen im Wcterlpruche mit den Zielen der Jnnensiedelung, ter Kriegs- ernährung und ter Volkswirtschaft. Es erwies sich daher als wttg, den Verkehr mit land- und forstivirtschaftlicken Grundtucken unter behördliche Auff'icht zu stellen. Genehmigungspflichtig sind fortan alte Rechtsgeschäfte dinglicher und schuldrcchtlicher Art über Grundstücke, die über o Hektar groß sind. Die Genehmigung darf nur versagt wcr- den,.wemr durch die Grundstücksübertragung die ordnungsmäßige Bewirtschaftung gefährdet wird, so insbesondere bei Uebertragung an Nichilandwirte. bei unwirlschafrlicher Zer- Ichlagung, bei Aussaugung bisher selbständiger Betriebe und de: Ausbeutung der Notlage des Eigentümers. Zu dem gleichen Zwecke kann die Veräußerung oder Entfernung von Übendem oder totem Inventar unlerfagt werden. Gegen die Versagung ter Genehmigung ist Beschwerde zulässig. Mit Rücksicht aus die verschiedene Lage der Verhältnisse m den einzelnen Bundesstaaten sind die Landeszentralbehörden befugt, abweichende Bestimmungen über den Zeitpunkt des Inkrafttretens, du: genehmigungspflichtige Grundstücks- große usw. zu treffen. Die preußischen Ausführüngsbestimmungen sind im Reichs- und Staatsanzeiger abgedruckt. Danach tritt die Ge- nehmigungspslicht bei Grundstücksübertragungen über fünf vektar Größe m Preußen am 18. März 1918 in Kraft Zu- staikdig zur Genehmigung ist der Landrat, in Stadtkreisen der Bürgermeister. Aus Stabt und CiiMft. Gießen, ten 18.März 1918. ** Ueberfahren. Am Damstag nachmittag gegen 3 Uhr wurte vor ten Gcsch^stshaiis von Sä>ate und Füllgrade Bahu- tzof,ttaße ter 3V2jLhrige Jrmge des Wa-g-erfführ-ers Pe'er Lchonewmß, tu&dfrt int selbem Hause wohnt, von der Elektrischen ubersaliren und blieb tot auf dem Matze. Das Kind kam urrmüttl- bar aus dem HauWur über das hier ziemlich breite Trottoir ge- lauren, so daß der F^chrer das Unglück gar nicht vorterjehen konnte obgleich er mit aller Wucht die Bremse MlgeN>gen hoben soll. 2ln ter Unglücksstxlle sammelten sich tostet Hunderte von Meuschm Arbeiter der Firma Sck-affstoedt mit, ten nötigen Werkzeugen mußten geholt viertem und hoben dem Straßandahmvaaen in die Hol>e. ep.' man ten vollständig z-ersckrnittenen kleinen Körper tes Krntes v^*1 ^ei i.n^ Gießen. Am Samstag abend hatttii sich im Saale des „Schrpka-Paß" eine größere Zahl Landwitte und Metzgermerster eulgesuiiten, tzim über die Einrichtung einer Schäferei ur unserer Stadt zu bcrateii. Ter Beratung wohnten die Stadtverordneten Loeber, Simon, Vetters und Winn bei £ie Ausffn«ck)e ergab, daß man allgemein die Notwendigkeit und den großen 9chtze,i für die Allgemeinheit au ter Anschaffung einer Schasheche auerkamite. Es wurde darauf Hingeiviesen, daß bis zum Jahre 1891 in Gießen eine Schäferei bestanden hat, die aber wegftel, als sich miser Gemeinwesen anschickte, sich zu einer modernen Stadt zu entwickeln, wozu noch kam, daß die Schafhal- ning damals nicht mehr recht lohnend erschien. Heute ober erscheint aS als erne Pflicht, dafür zu sorgen, daß die Proteillwn in Fleisch. Fett und Wolle un Lande erheblich gchobcii wird. Die Feld- und Waldwege oruigen Ftutter gmrug t-ervor, um eine Harte von 2—300 Schafen durchzubringen. Am Schluffe ter sehr lebhaften Aussprache war man sich darüder einig, daß die Stobt die Trägettn der Einrichtung, sein müsse, da nur daun auch Bürger, die kein Acker- oter Wiesenland besitzen. Schafe auf die Weite schicken rönnen. Es wirrde eine Kommission getvähtt, welche sosott die nötigen Unterlagen schaffen soll, um tors iS&nü) Serfef&K bdfd Oberbürgermeister vorstellig zu werden, damit die Stodt enw Schäferei einttchtet. Der Kommission gehören an: Brauereitesitzer' Lmidwirt Hch. Gottmann, Hosmetzgermeister Ad. M ö h l, Landwirt Georg O ck e l, Metzgermeister Wilh. Bogt, Stadwerordueter Winn, Metzgermeister G .Sack, Hofmetzgermeister Fr. Schreiner und vom Viehhantetsverband Simorr Stern. In der Versammlung wurde sestgestellt, daß sicher zu erwarten ist, eine Herde von 150 Schafen zusammenzubekontmsi. wenn auch die Preise ter Tiere augeiiblicklich sehr hoch sind. ** a o r r o t r b o t für Frühgemüse. Mit Rücksicht darauf, daß für die Ernährung der Bcvvlkeruiig im Frühjahr uito ui den zeitigen Sommermonaten das Frühgemüse eine auSfdjlag* miffpielt, batte sich die Reichsstelle für Gemüse und Obst beretts im Vorjahre genötigt gesehen, das Dörren von Früh- gcmrffe durch die Beto'.iiitmachuiig vom 30. April 1917 bis zum 31. Juli 1917 zu verbitten. Auch für das Jahr 1918 hat die Rerck-sstelle teirch die Bekairiitma>ck7.nrg vom 7. März 1918 im Deutschen Reickrs-Anzciger Nr. 60 das Dörren von Frühgemüse bis zum 31. Juli 1918 untersagt. Eine Ausnahme ist iurr für dasieiilge ^Z-ttihgemüse zugelassen wirten, das auf den Frisch-, miarkten mcht abgesetzt werden tonn und das nach Möglick^keit durch Tvockiiung für die menschl»-he Ernährung verwett« werden muß. ** Lichtbildervorirag. Wir weisen nochmals aus ten heute abend 8 Uhc in ter Neuen Anla der Universität stott'inten- ten Lichtbilüervottrog tes Herrn Geb. Hofvots Prof. Dr. König über seine „R e i s e a n d i e W e st f r o n t" hm. Ausdrücklich nröge tetei bemerkt sein daß jedermann freien Zutritt hat. Eingang pan Ä-Air von der Ludimgstraße, zur Galerie von der Goethestraße aus. Siehe auch Anzeige. Starkenburg und Nheinhessen. I Darm stadt, 16. März. Die Direktion der „Steag" regte der Stadtoerordnttenversammlung eine Denkschrift vor. in teo wegen der neuen Kvhten- uiid Verkehrssteuar. sowte ter Käiegs-, rmterftützungen und ter notivendigen Rücklagen de» Materialien die Erhöhung des Tarifs gefordett wnrte, und zwar für die Fahrten im Weichbild 50 Prvz. lfrüher 25 Proz.), ferner eine starke Erhöhung tes Preises ter Zeükatten, unter Ausschluß der Gültigkeit für L-o-nntog. Tio Bestimmungen sollen zum Teil für Kriegsdauer teilen. Tie Stadtveoordivtten übten scharfe Kritik cm ter Tenksckxrm, toie auch an ter sozialen Fürsorge, und überwiesen die Aug^legaUhrit einem Ausschuß. I Ta r m sta dt. 17. März. Eine hiesige Frau, die trotz oder Warnungen bereits ihren gait-en Kartoffelrorrat auftebraucht hatte, suchte dadurch, daß sie einen Keil erdieb sta hl fingierte. Genus; städkisckirr.kkttrtoffttmarken zu gefolgert. Tie Untersuchung förterte die Wahrheit.zutage und es wurde Anzeige wegen: Belrligs erstattet. . - ** Tarmstadt, 18. Marz. Der Großherzig hat das Ausscheiden tes HoftherrteriirtLntemten .Hofrat Dr. Paul Eg er ge^ Dr. Eger geht als Nachß>lger von Geheimerat Grube als künstlerischer Leiter des Deutschen SckMtstnel Hauses narb Heon-» bürg. Kreis Wetzlar. ^ ^ W e y l a r, 17. März,. In Berghcmfen warfen sich dieser Tage jrmge Burschen auf ter Straße mit S-teinen. Dabei wurde die zufälltg vorbeigeherrte Wiffve G a ck von einem Stein deratt an den Kvpf getvofseir, daß sie der Klinik in Gießen zugeführt werten mußte, wo sie verstarb. ra. O btzrwe tziar, 17.Mürz. Auf'der diesfahttge» Holz- Versteigerung im G-emeiuteivald wurden .Preise erzielt, die sttbst für die hiesige Gegend nrrgewöhulich hoch sind. Tos Hmwett Wellen fotote 100—120 Mark, das Klafter Schnthstz (4 Raummeter) 0 Mark. Tie Einwohner erhalten allerdings je ein Klafter Scheitholz zu mäßigem Preise. - ra- Dutenhofen 15. März. Die drei Brüder Katt, Lute wig U7w August Gümbel wurteii mit dem Eisernen .Kreuz au^" gezeichnet. HesskN-Nasfa«. .JT Bad Vom bürg n b H., 18. März. Der Kaiser «der- w'es dem Loudrat für die WvhttättgkettsanstaltM tes Otertounus- kreiseä 10 0M Mk. mr. Frankfurt a. M., 16. März DaS Kgl Hochbauamr Frankfutt »mrd am 1. April d. I. aufgelöst. Seine Geschäfte übernimmt das Kgl. Hochbauamt Bad Homburg. Z & can c!X rt r *lv M-, 16 März. Zum 1. April eröffnet- tee Stadt nr Nrederseelbach zwischen Jdstrtti und Niedernhausen ttn Altersheim sin welches vorerst 50-60 Frauen ohne Unter- schied des Neligionsbekenntnisses Misgenommon iverdcn sollen. rnn f fu rt a. M.. 16. April. Tie Franziskanerürneu dem wcutkerhause Straßburg eröffnen mit dem Beginn des -Lommcrsemesters^im Hause Schwinbstraßc 19. nahe ter Untocrftfo, ein katholisches Student innen l>eim. Das Heim, das ten Namen y. üitbegartesftift'' führt, enthält zunächst 15 Zimmer und bietet wer Midieren den kcttbolischen jiingen Mädchen ein billiges Heim, .^le zuständigen Ministerien chiben ih.-e Genehmigung zur Errich- des^ Heims tevAts etteilt. Aehnliehe Slutentinnenheinie bestehen ^schvn m Müncl)ien itrib Freilmra t. B. > öch sta. M.. 17. März. Im Einvernehmen mit h e igen Handels- und Jndusttiekreisen bffchloß der Magi,irat die Errichtung einer Anlege)t-clle für Frachtdamr-fer am Main. Bersch^tene Main- schi,sahrtsgeselllck)as1en haben sich sckwn berttt erklärt, ihre Schiffe zur Löschirng^ und Anfnahnre üau Stückgütern irr Höchst anlegen zu laffeu fte roü-nschen jedoch ton den hiesigen Handels sieben vorettt gewisse Sicherungen. Vcrmiidytez. . Große Erploswncunglücke bei Paris. Bern, 17. März. Nach den vorliegenven Pariser und Lyoner Zeitungen l-atte eine Explosionskalasttophe in Cour^ ^ e A^ 0 e furchtbare Verheerungen angerichtet. Tie Courneuve te- nachbatten Stadtteile Aubevilliers und Bourget gleichen bvm^ bardierten Städten. Von Courneuve selbst scheint kein Stein mehr aus deui andern zu stehen. Tie Mehrzahl der Fabttkeu im Umkreise von mehreren Kilometern sind schwer beschädigt und mußten den Betrieb einstetleu. In allen Fabriken sind viele Arbeiter ter» imxnbet und eme große Anzahl getötet. Ten Berichten läßt sich entnehmen, daß dre Zahl der Tteen bedeutend größer sein mun. als amtlich angegeben wird. Man schätzt die Zahl der Verwundete« «rut tausend. In den nördlichen Pariser Stadtvietteln wurden ebenfalls Verwüstungen angerichtet. In ganz Patts sprangen die kVenfterschttten. Das Straßenpslaster ist mit Fenster- unb Grauat- müttem übersät. Auch in Vettailles und Loulommiers wurden penster zertrümmert. Tie Kuppel tec Nationalbibliothek in Patts Ut cingestürzt. Gestern nachmittag 3 llhr dauerten die Erplosionen sott Man kormte sich dem Erplosionslierd noch nicht nähern. Eine große Anzahl Familien mußten aus den umliegenden Orten nach Paris geschasst und dort untergebracht teerten. Tie Bcvölkerunck schemt em pamkattiger >Lchvecken befallen zu haben. Oericl)tssm nerstag 21., 7: BolkSvorft. bei L 'Bz. ^Wilhelm Tatt". gceitn» 22., 7: Mcden". SamStas 23.. 7: 1. Gastitt o«m «L Dass«, mann. Zum 1. Mal. „£*c Snob". SormtLg 24., l l /%: KL Vr „Iahrmartt in DulSnitz". 7: w Vchsaemanw-GaMA „ttmamv- lus". | Telegramm soeben eiogetreffen; jf i i % ===== == ==== = = ==1 /j Jjjjj Täyüch naturgetreu zu sehen im J000a fl pie englisch«) Tanks! ton Cambrai Hvlzverstergerimg. Versteigert werden: DouuerStaa, 21. lfd. M., aus den Distrikten Weisteudricistz 15», Lchlemverwald 18« uud b. 19 a, 24, 25» und d, 26a. 27k; Derbitangeu: Eiche I. Kl.: 7 St. — 0,32 ftftm.; dichte I. StL: 2) St. --- 1,46 Fstm.,- Richte II. Kl.- 02 St. = &37 ~~ Stammreisig).- 611 Buche, 418 Eiche. 2 Kiefer, 287 Mehle: Störte Olm.: 2 Buche, 41,3 Eiche, 14,7 Fichte. Die blau gekreuzten Nummern kommen nicht zum AnO gebot. Zusammenkunst suf dem Weg Garbeiueich—Grünin- ,en am Psatzlgrabeu bei Brennholz Nr. 658, vorinttlngü 0 Uhr. Nähere Auskunft erteilt Forstwart Mack. Hausen. Gtesten, den 13. März 1018. Der Markvorstand. ,_ Trautwein , Geh. Forstrat. _ 1998D Holzversteigerung. Freitag den 22. Merz 1918 werden nach Zusammenkunft um 9 Ubr vormittags nm „Nenen Pslauzgarten. im Noll aus dem Distrikt Oioll 2b versteigert: Scheiter Rm.: 230 Buche, 6 ^iche. Kuüvvel Rm.: 36 Buche, 25 Eiche. 3 Fichte. Neuer Rm.: 332 Buche, 176 Eiche. 25 Esche. Stöcke Rm: 60 Buche, 34 Eiche. Nähere Auskunft erteilt Freiherr!. Forstwart Leyerer. Odenhausen. Gissten, den 15. März 1018. 1997B Freiherrl. Oberfbrsterei Nabenau. _I. D.: Traurwein Geh. Forstrar_ °"j 2 de«e. frdk. Zi««er unmöbl., evll. mir Küche und Keller, an einz. Herrn oder Dame z. nenn. f. l.Juli. Zu erfr. L d. Gesetz st. d. Gtest. Anz. Aelteres kinderl Ehepaar sucht 4—6 Zi«r.'W»d«. in schöner Lage per 1. 7. oder 1. 10. Sitzr. An«eb. un er 071 an den (Siehener Anzeiger Beamte«familie sucht per 1. Juli, w. nt»'gl. auch irther. zaiiW.i-ZiAr.-ZzdZ. mit allem Zubehör, Nähe der Lahn. Schrillt. Anseboie unter 0133 a. d. Gie^. An;. .KslzvmteißttW Der AM Wehrt!. DonnerSkag den 21. März 1018, vorm. »'/, Nbr beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Gienen jm Bezirk des Forjtwarts Geisel-Gieü-en metslbielend ver- sreigerl: 4 rm Bnchen-Scheitholz 76 1 .. 3 , 10 ^ 36,5 w 42 „ 41 Eichen- L^irlen- Linden- Kiefern-- Fichten- Dr 69 rm .Kiesern-Llnüppel 68L . Fichten- 80 Wellen Bttchen-Nelsig 1260 „ Eichen. lr<0 ^ Kreiern- „ 240!) ^ Flchten- „ 7 rm Eichen-Srockholz 1,6 „ Linden- * luchen-Knüppel Eichen- rt 2 „ Linden- n Die Zm'am nenk nir iü am Allen Sletnbacherweg an der 3. Schneise. Holzhändler sind vom 4)li:bieren ansge- schlossen. Jeder Steigerer darf nur seinen Eigenbedarf »teige rn. 2004D Giegen, den 16. März 1018. Ter Oberbürgermeister: I. V.: G r ü n e w a l d. Nährmittel - Berbranchsregelnng. 1. Die am 15. und 16. d. M. zur Ausgabe gelangten Nährmittelkarten sind bis ^ fpätestenr 26. Marz 1018 einer Verkaufsstelle zur Eintragung ihrer Firma und Abtrennung des Kontrollabschnittes vorz^ilegen. 2. Die Verkaufsstellen haben die auf Bogen ensmittelkartr abgegeben wurde, gegen Vorlage den Lebensmittelkarte imb Abgabe des Bezugsabs cimitt.es Nr. 15 250 Gramm Kunsthonig verabsolg^.. Die Kleinhrrndelsgescl)äfLe haben die Bez-ugsabschnitte ?tr. 15 bis spätesterrs 23. d. M. auf Grund des Z 4 der Vevordnung von 18. 1. 18 auf dem Städl. Lebensmittel- amt (Zimmer Nr. 11) abzuliesern. Der Kl ei n verkau^Höchstpreis für das P siind Kunft- Konig in kleinen Packungei^ (Würfel oder Platten, in Dosen oder Paketen) betragt 75 Pfennig m rrrofent Packungen (in Pappkarton und Hol^gesästen) 75 Pfennig. Kleinhandel I MhMhM* ‘ ■ chäste, die die festgesetzten allster strafrechtlicher HSchstKeiie übers djteiten, „n., Verfolgung die dluSschliestung von weiteren Zuteilungen -u gewärtigen. Gießen, den 16. Mär- 1918. 2003B Der Oberbürgermeister (LcbenLmittelLmt). Z-3-ziBk.-UßpE. 8 mögl. im fühl. Stnötte.l, sofort zu mieten gesucht. Nnb. bet vsbs! L Lz-NSi. A liceür.25. Möbliertes Zimmer ob 1. 4. zu mietet! gesucht. Schrift!. Angeb. unter 081 an deu QMeü- Anzeiger. | S*rfcLLEN*AMfrE Baumwart für längere Zeit sofort gesucht. i»90 D GkMkinde SnairN. Auf daS Vl'.reuu einer dies. Ziaurrcnfabrik wird ein liiA. jiifer 9 mi für Avril gesucht. SchrkfZ. Angebote nebit Älngabe der GehaliSanfprüche uxrer l9.!3 au die Gest ättsüelle des Giesteuer Anzeigers erbeten. l llOütlfgfr und iHpalßfrttr fir KmzrsiMttl nach Hoppecke i. Wests, gesucht. 1 M 7 6. & G. Panse Wetzlar. flehnhinachcr der auch auf neue arbeiten kann, gesucht. 044 Schu'»u,«cherei Henkel, _ Kavtansgasse 12 Friseurgehilfe für sofort od. 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Bezüglich de- Ge meindevoranschlag- wird bemerkt, daß Umlage hoben wird, zu der auch die Au-märker beizutragen haben. Bettenhausen, den 18. Mär^ 1978. Großh. Bürgermeisterei Bettenhansen Roth. 8 lore§ uric! Malb 8 tore 8 In Erbstüü, Mull, Batist, ferner Bettdecken • Schelbenschleler ln großer Auswaht t874a Lager in sämtÜchenMessing- u. Gardlnen-Zutaten Achte NrLegsanleLhe 5°!o Deutsche Rerchsanleihe. 41 - 1 ° Deutsche Reichsschatzanweisungen, auslosbar mu 1101» bis 1201°. Zur Bestreitung der durch den Krieg erwachsenen Ausgaben werden weitere 5°/« Schuldverschreibungen des Reichs und 4 Vj% Reichsschatzanweisungen hiermit zur öffentlichen Zeichnung aufgelegt. Das Reich darf die Schuldverschreibungen frühestens zum 1. Oktober 1924 kündigen und kann daher auch ihren Zinsfuß vorher nicht herabsetzen. Sollte das Reich nach diesem Zeitpunkt eine Ermäßigung des Zinsfußes beabsichtigen, so muß es die Schuldverschreibungen kündigen und den Inhabern die Rückzahlung zum vollen Nennwert anbieten. Das gleiche gilt auch hinsichtlich der früheren Anleihen. Die Inhaber können über die Schuldverschreibungen und Schatzanweisungen wie über jedes andere Wertpapier jederzeit (durch Verkauf, Verpfändung usw.) verfügen. Die Bestimmungen über die Schuldverschreibungen finden auf die Schuldbuchforderungen entsprechende Anwendung. 1. Annahmestellen. SelchnungssteHe ist die Reichsbank. Zeichnungen werden von Montag den 18. März, bis Donnerstag den 18. April 1918, mittags 1 Uhr bet dem Nontor der Reichshauptbank für Wert, papiere in Berlin (Postscheckkonto Berlin Nr. 99) und bei allen Zweiganstalten der Reichsbank mit Nassen- einrlchtung entgegengenommen. Die Zeichnungen können auch durch Vermittlung der preußischen Staatsbank (Küniglichrn Seehomdlvng), der preußischen Zentral. Genossenschaftskasse in Berlin, der Königlichen Hauptbank in Nürnberg und ihrer Zweiganstalten sowie sämtlicher Sanken, Bankier« und ihrer Filialen, sämtlicher 6f,entlichen Sparkassen und ihrer Der« bände, jeder Lebenrversicherungsgesellschaft, jeder Kreditgenossenschaft und jeder postanftalt erfolgen, wegen der postzrichnungen siehe Ziffer 7. Zekhnuntzrschekne sind bei allen vorgenannten Stelle« zu haben. Die Zeichnungen können aber auch ohne Verwendung von SeichmMg^scheinen brieflich erfolgen. 2. Einteilung. Iinsenlauf. Me Schuldverschreibungen sind in Stücken zu 20 0V0. 10 000, 5000, 2000, 1000, 500, 200 und 100 Mark mit Zinsschcinen, zahlbar am 2. Januar und 1. Juli jedes Jahres, ausgefertigt. Der Zinsenlauf beginnt am 1. Juli 1918, der erste Zinsschein ist am 2. Januar 1919 fällig. t Die Schatzanweisungen sind in Gruppen eingeteilt und in Stücken zu 20 000, 10 000, 6000, 2000 und 1000 Mark mit dem Zeichen Zinsenlauf und den gleichen Zinsterminen wie die Schuldverschreibungen ausgefertigt, welcher Gruppe die einzelne Schatzamveisung angehört, ist aus ihrem Text ersichtlich. 3. Einlösung der Schatzanweisungen. Die Schatzanweisungen werden zur Einlösung in Gruppen i» Januar und Juli jedes Jahres, erstmals im Januar 1919, aurgelost und an dem auf die Auslosung folgenden 1. Juli oder 2. Januar mit 110 Mark für je 100 Mark Nennwert zu- rückgezahlt. Die Auslosung geschieht nach dem gleichen plan und gleichzeitig mit den Schatzanweisungen der sechsten Kriegs, anleihe. Die nach diesem plan auf die Auslosungen im Januar und Juli 1918 entfallende Zahl von Gruppen der neuen Schatz, anweisungrn wird jedoch erst im Januar 1919 mit ausgeloft. Die nicht ausg,!osten Lchatzanweisungen find feiten« des Reichs bi« zum 1. Juli 1927 unkündbar. Frühestens auf diesen Zeitpunkt ist dar Reich berechtigt, sie zur Rückzahlung zum Nennwert zu kündigen, jedoch dürfen die Inhaber alsdann statt der Varrückzahlung 4o/oige, bei der ferneren Auslosung mit N6 Mark für je 100 Mark Nennwert rückzahlbare, im übrigen den gleichen Tilgungsbedingungen unterliegende Schatzanwei- jungen fordern. Frühestens 10 Jahre nach der ersten Kündigung ist dar Reich wieder berechtigt, die daun noch unverlosten Lchatzanweisungen zur Rückzahlung zum Nennwert zu kündigen, jedoch dürfen alsdann die Inhaber statt der Barzahlung r»/2»/»ige mit 120 Mark für je 100 Mark Nennwert rückzahl, bare, im übrigen den gleichen Tilgnngsbedingungen unter» Kegende Lchatzanweisungen fordern. Line weitere Kündigung t?r nicht zulässig. Die Kündigungen müssen spätestens sechs Mo. nate vor der Rückzahlung und dürfen nur auf «inen Zinrtermin erfolgen. Bedingungen. Für die Verzinsung der Schatzanweisungen und ihre TU. gung durch Auslosung werden — von der verstärkten Aus» losung im ersten Ausiosungstermin (vorgl. Abs. 1) abgesehen — jährlich 5 o/ 0 vom Nennwert ihres ursprünglichen Betrages aufgewendet. Die ersparten Zinsen von den ausgelosten Schatz- anweisungen werden zur Einlösung mitverwcndet. Die auf Grund der Kündigungen vom Reiche zum Nennwert zurück- gezahlten Lchatzanweisungen nehmen für Rechnung brr Reichs weiterhin an der Verzinsung und Auslosung tell. Am 1. Juli 1967 werden die dir dahin etwa nicht aus- gelosten Lchatzanweisungen mit dem alsdann für die Rückzahlung der ausgelosten Lchatzanweisungen maßgebenden (110 erigen stolzen.Höhe zu halten. W-enn alle helfen, Stadt und Land, reich und arm, groß und klein, dann wird auch die 8. Kriegsanleihe sich würdig den bisherigen Geldsiegen anreihen, dann wird sie wiederum tuerden zu einer echten und rechten deutschen Volsts anlei he. * ** Amtliche^Personalnachrichten. Der Großherzog empfing zum Vortrag: den Staatsminister Dr. von Ewald, den Minister des Innern Dr. von Hombevgk zu V,>»D den Generaladjutauten General der Kavallerie von Daun, den Vorstaird des Kabinetts Wirk'l. Geheimerat Nöm- Held; außerdem den Majjor a. D. Frhr. Starck und den Prof. Dr. F. Seknnoll. ** Auszeichnung. Tie Brüder Josef und Hermann Heching erhielten das Eiserne Kreuz 2. Klasse. ** R e i ch s a n le i he n. Es wird darauf hingewiesen, daß die Zinsscheine aller Reichsanleihcn, also auch der Kriegsanleihen, vom 21. des dem Fälligkeitstage vorhergehenden Monats ab nicht nur bei allen P o st a n st a l - tcn_— einschl. der Postagenturen —, sondern auch von den hessischen Staatskassen in Zahlung genommen werden. Die Einlösung der Zinsscheine ist damit den Besitzern der Kriegsanleihe außerordentlich leicht gemacht. Dies wird hoffentlich recht vielen und vor allem aitd) der Landbevölkerung den Entschluß zum Zeichnen der Kriegsanleihe erleichtern. ** Gießener Kinderfürsorge. Am Montag den 11. März erstattete der geschäftsführende Ausschuß der Gießener Kind er für sorge in der kleinen Aula der Universität mündlichen Bericht über seine Wirksamkeit und Kassenverhältnisse. Herr Geheimerat Professor Tr. E cf schilderte die Tätigkeit des Ausschusses, wie er seit Mai 1916 durch Haussammlungen und schriftliche sowie persönlich^ Bitten tot allen Kreisen die Mittel zusammeic- gebvacht hat, um die hier bestehenden, auf Wohltätigkeit angewiesenen Anstalten für Kinderfürsorge zu unterstützen. Herr Stadtverordneter Krumm gab den Kassenbericht, nach dem jährlich regelmäßig bezahlt werden: an sieben Kinderbewahransbalten' 5100 Mk., an die Volksküche Beitrag zur Klrwerspeisung 4000 Mk., an den Knabenhort für Abendspeisung 2700 Mk. Außer den regelmäßigen Ausgaben wurden folgende Unterstützungen gewährt: Für Bekleidung bedürftiger Kinder Weihnachten 1916 300 Mk., für Schuhe bämrftiger Kinder Dezember 1917 120 Mk., für Speisung der Kinder im Mädchenhort 160 Mk., für Weihnachtsgaben 1917 an bedürftige Mündel 510 Mk. Das trübste Kapitel in der traurigen Geschichte armer Kinder, die Frage der Hatte- odeck Pfl^ekinder, wurde ben. Im Besitze der Hessischen Tapferkeitsmedaille ist er bereits. _ ** Großen-Buseck. 17. März. Leutnant d. Res. Karl Schäfer, Solm des Kreisstraßenmeiflers Sckräser von hier, wurde mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeiäMet. ^ ** Großen- Buseck. 17. Marz. Fahrer Wilhelm Schwal b und Hem ruh, Wagner, beide Inhaber der Hessischen Tapserkeitsmcdaille, erhielten das Eiserne Kreuz. LnnVtreiS Gießen. ** Hattenrod, 18. März. Friedrich M ö b u S erhielt die Hessische Taperkeitsmrdaille. ** Utphe. 17. März. Wilhelm Schwarz. wurde mit dem. Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeiäMet. [) Watzenborn-Stein berg. 17. März. Dem Gefreiten Max Jung, Sohn von Georg Jung in Steinberg, wurde die Hessische Tapserkeitsmedaille verlieben: das Eiserne Kreuz rourde ihm schon früher zucrkannt. Ter Matrosenartillerist Otto Jung. Sohn von Kirchendiener Jung in Watzenborn, dem vor einiger Zeit die Hessische Tapferkeitsmedaille verliehen wurde, ist letzt durch Verleihung des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet rvvrden. Kreis Alsfeld. c. Alsfeld, 17. März. Ter Kriegsfreiwillige F r i tz D e r n Sohn des hiesigen Gerichtsvollziehers B. Tern. wurde znm Leutnant der Reserve liefördert. Auch sein jüngerer Bruder Ludwig Dern erhielt schon vor einigen Monaten den gleichen Rang. Kreis Schotten. (3 Gebe r n , 18. März. Vizeseldw'bel und Ofsiziersaspivaut Earl Reichest Inhaber der Hessischen Tapserkeitsmedaille, wurde znm Leutnant der Reserve be'ordert. — Dragoner Will-elur Pfeiffer, Inhaber des Eisermen Kreuzes zweiter .Klasse, erlstelt die Hessisä>e Tapserkeitsmodaill.". v. KrrtS Frlkdverg. ^ Friedberg, 17. März. Das Ehrenzeichen für Kriegsfürsorge erhielte:: nachstehende Tamen, die ehrenamtlich an der Volksküche tätig sind: Frau Willi Becker. Frau Berta Tamm Frau Amalie Hacke, Frau Kath. Heß, Frau Joh. Fueudc- l i n g , Frau Anna Kloos . Frau Math. Keller. Witwe. Frau Anna L b n k e r , Frau Eliiabeth M e tz e nd 0 r f, Frau Ottilie R: n g s h a u s e u. Frau Kornelie UlricTp, Fräulein Gustel Ti e hl Erna Engel. Grete Frisch. Frieda und I ennp Grein, Emmv Hirsche!, Gertrud I ö cke l, Minna Keller. Lina Mai, -Frieda Ruppel, Emnrt) S t e in h ä n s e r, Kätl?e Steinhäuser, Kätl-e Stvhr, Elli U singer, Aima Weckerling und Luise W i r- chard. — Tor heim. Tie Hessische Tapferkeitsmedaille, frül^er das Eiserne Kreuz, erhielt der Gefreite Ernst Eifert. — Beienheim. Tie Hessisäie Kriegsverdie-ustmedarNe. frül-er das Eiseriie Kreuz, erhielt der Gefreite Wilhelm Bopp. ** Ostheim, 10. März. Eine gemeine Tat wurde hier verübt. Einem Landwirt wurden in böswilliger Absicht zwei Fässer mit Apfelwein geöffnet, so daß der Inhalt. 500 Liter, verloreii ging. Gs liegt ein Racheakt vor. Dem Täter ist man aus der Spur. Kreis Wetzlar. ra. Wetzlar, 17. März. Nach der neuen Ferienordnung in der Rheinpaovinz ist am Mittnvch, den 27. d. M. der Schluß des Unterrichts imd damit des Schuljahres. Der Wiederbeginn des Unterrichts und der Beginn des neueii Schuljahres tourde aus Tonnerstag den 18. April festg-esetzt. Gietzener Sta-ttheertee^ Totentanz. Drama von August Strindberg. Strindberg findet im Leben stets die zersetzenden Wirluugcn. Er kennt keinen Glaubeii an die Menschheit. Mit unerbittlicher Schärfc^uiid eminenter Gestaltungskraft stellt er seine Menschen einem Schicksal gegenüber, dem sie nicht zu entriirueu verniögcn. Tenn sie sind ihr Sicksal selber. Ihr Leben ist nicht jubelnd, frei und glücklich. Stets lastet auf ihn^n wie ein Albdruck grausames Geschick, das ih-ueu das Leben zur Qual, ja zur Hölle macht. Sie selbst werden zu Teufeln, die nur Ergötzen daran finden, den arrderii 5 a quälen, furchtbar, fruchtlos. Ohne Erbarmerr,. sich selbst zum Ekel. Uiid de.lnoch. Strindbergs MeusckMi l-abcn eine tragische Größe, die sie über die Masse erl>ebt. Im Totentariz sind die beid'en Ehegatten seit 25 Jahren iur- löslvck» mileinander verbundeii. Sie leben auf einer einsamen JnsÄ. unter eiits-ctzlick>en Verhälttrisseu.^Kou jedem freund scha ft- licbeii Verkel/r entblößt, nur ans srch"lber angewiesen, keimen sich beide durcki und durch, in allen ihren Eigenheiteii und Schwächen. Edgar, au Soldat von unbeugsamem Starrsinn, kleinlich und tyrannisch. Alice, eine ehemalige Künstlerin, mit einer verzehrcu- deu Lebensgier, stehe,: sich beide, innerlich entfremdet unb in grenzenlosem Haß, geboren aus der Erkenntnis, daß sie sich iiichts mehr zu sagen oder zu verschweigen l-aben, einander gegenüber. Ihre Kinder, durch welche sie einander hatten uälierkomme:r müssen, machen sie *u Werkzeugen ihres Hasses, indem sic dieselben gegenseitig aufhctzten und so die Kluft zwischen sick> iwch vertieften. Sie mußten darum die Kinder in der Stadt i:nter- bringen und waren wieder einsam. Jede Verständigung ist un> möglich: Erlösung von dieser Qual kann nur der Tod eines Teiles bringen. Der Kapitän leidet an einer schleichenden Krank- heit, die ihn oft m krampfartigen Anfällei: bewußtlos zu Boden m^at. Das Weib wartet auf seinen Tod: und der Mann weiß cs. Ta vomnll Kurt, ein alter Freund der Beiden als Quarantäire- Meister auf die Insel. Sofort begirmt der Kampf um hei: Freund. Das Weib, welches er früher liebte, weiß ihn wieder in ihre Netze zu verstticken und wirft sich im Angesicht des nach ihrer Meinung sterbenden Gatten in trunkenem Triumph der Freiheit dem Freunde nn den Hals. Doch Kurt —, den die unm^isMick)« Grausamkeit Alicens entsetzt, weist sie schaudernd ab und flieht. — Wie immer, wird der Kapitän Herr seiner Kra:ikheit und stirbt nicht. ES kommt zwischen den Eliegatteu zu einer A:isspräche und beide müssen >das entnervende Leben, das ihi:en nichts melw zu hoffen gibt, weiterschleppeli. Ter Totentanz beginnt aufs neue' Eine Stnudberg-Aufführung. zumal der Totentanz, erfordert geraste Künstler rn jeder Beziehung, und das Steinrück-En'emble war seiner Aufgabe diirchaus geivachsen. Solvohl oas Eiuzel- wie das Zusammenspiel nmr mustergültig und stand auf der Höhe Eine ivundcrbare Leistung ivar der Edgar des Henni Albert Stein rück. Er verlieh dem alten Kapitän eine fast oämviujche Gröge. Ten Zwiespalt zwischen feiner Philosophie, daß das Leben mit dem Tode ende und nichts sei als „ein Karren Mist aufs Gartenbeet" und der uneingesdandeneu Furcht, daß es schließlich doch ein Weiterleben :rach dem Tode gebe, brachte er überzeugend zum Ausdrilck. In Haliung und Maske gab er ganz beit cin- gef.eischten Soldaten. Ihm zur Seite stand Margarete S w 0 b 0 d a als Alice. Sic wußte dieses Weib in seiner' Angst. Grausamkeit und im hysterischen Triumph vortrefflich zu oerkörpen: und ivar beiouders in der Bersübrungs-Szenc von überragender Bedeutung. Herr Oskar Ebclsbacher machte Kurt mit schlichten Mitteln zu einer sehr wmpalhiichen Erscheinung. Auch der ciusackieu nud darum wirkungsvollen Dekoration sei anerkannt gedacht, -l-s. * Giefzener Konter herein« 0 ) 1 c ij c u , den 18. März 1918. Als Chor- und Solistenabend hiyterlicß das 9 Konzert ai Grund eines sehr umrangieichen Programms vielseitige und imp sante Eindrücke. Frau Gusti Müller -Armendin ge (Frankfurt) besitzt einen nicht fclyr großen, aber sympathischen un durchaus klaren Soprrn iwn Heller Färbung, der sich mühckc und sicher auch in den höheren Lagen bewegt. Reichte der Ums an thres, Organs in „Mirjams Siegesgesaug" ,icht ganz aus, u: sich immer dem Chore gegeitüber siegreich zu behrirpteu, so bl ße m ihren Liodvorträgen doch eine sehr ansprecheirde Lerstim. Letzte rinc-hrrcbtett. (WTB.) Großes Hauptquartier, 18. Mär;. (Amtlich.) W e st l i ch c x Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz R u p P r e ch l. In Flandern, nördlich vvn Armenti res, sowie in Verbindung mit englischen Vorstößen zu beiden Seilen des La Bassee-Kanals, war die Artillerietätigleit vielfach ge steigert An der übrigen Front blieb sie in müßigen Grenzen. Heeresgruppen Deutscher Kronprinz und von G a l l w i tz. Zwischen Oise und Aisne, nördlich pon Reims und in einzelnen Abschnitten der Champagne lebte das Artillerie- fcuer auf. In größerer Stälcke hielt es tagsüber aus beiden Maasufern an. Heeresgruppe Herzog A l b r e ch t. An der lothriligischcn Front und in den mittleren Vo- gesrn zcittveilig Tätigkeit der Artillerien. * An der ganzen Front sehr reg« Tätigkeiten. Französische Flieger warfen Bomben auf die als solche deutlich erkennbar,' Lazarettanlage von Le Theur. Wir schossen gestern 22 feindliche Flugzeuge und zwei Fesselballone ab. Leutnant Kröll errang seinen 2l. Luftsisg. Im Februar betrug der Verlust dcr feiudtichen Luftv streitkräfte an den deutschen Fronten 18 Fesselballone und 138 Flugzeuge, von denen 59 hinter unseren Linien, die übrigen jenseits der gegnerischen Stellungen erkennbar ab gestürzt sind. Wir haben im Kampf 6l Flugzeuge und drei Fesselballone verloren. I M O st e n. In der Süd-llkraine wurde Nikolajew besetzt. Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Dcr Erste Generalquarliermeister L u d e n d o r f f. * * Der Bundesrat und die Friedensschlüsse. Berlin, 17. Mürz. (W.B. Nicytamckich.^ Tie Vorlage; betreffend den Fricbensvertrag zwischen Deutschland, Oesterreich Ungarn, Bulgarien und der Türkei einerseits ,md Rußland andererseits, sowie den deutsch-imssischeii Zusatzvertrag zu dem Vertrage und die VorlvFe betressend den Friedensvertrag -wisck-en^ Deutschland mw Finnland fanden heute die Zustimmung des Buudesrates. Die Lage Hollands. Amsterdam, 17. März. (WTB. Nichtamtlich) chNieurve Van den Dag" weist in einem Leitartikel darauf hin, daß der holländische Latldwirtschaftsminister in seiner letzten Rede von der Abhängigkeit Hollands nach zwei Seiten gesprock-en, habe, die gerade jetzt deutlich empfunden wird. Mit deutlicher Anspielung auf die gegenwärtigen Verhandlmrgen batte der Minister hinzugefügt: „und wenn immer einer der Bauern aus Gründen, die der Redner weder beurteilt noch verurteilt, nicht geben wtlc, müsse er sich an einen andern Bauern wenden". „Nieuwe van dem Tag" lährt fort: Die Mliierten hiben es gewollt, wir werdet in die 'Arme Teutschlands getrieben, wir haben nicht so Getreide rvotwendig, gebrauchen aber notwendig! Stein kohle, aichere Rohstoffe und Artikel. Wenn :ms die Westmächte in einer so kränkenden Mäse die Tür vor der Nase zuschlagen, müssen!wir uns nack) Osten wenden. Dort ist man jetzt außerdem in der Lage, uns allerhand wabieden zu können. Ni-cht nur militärisch, sondern auch wirtschrfklich stehen die Zenttalmachte viel günstiger- da. als vor einem Jahre. Das ist für joden öeutlick° und man muß sich nur fragen, ob die Entente mit Blindheit geschlagen ist, daß sie nicht eiitsieht, wozu ihre Methode der Absperrung und der Rvchtschändung die Nirdertänider hin-, treiben muß. Wenn es, aber wahr ist, ,oas Mnister Posthoma sagte, daß Holland von: Auslande abhängig ist. dann lege man doch wr allem! auf das Wort „wirtschaftlich" den! Nachdruck. Wir müssen bis zu einem gewissen Grade vom Auslände abhängig sein, wir.sind jedoch keineswegs hilflos. Das Ausland hat mich uns nötig, es muß ein ehrlicher Tausch bleiben. Wir dürfe ! r vckü bettelnd >ie Hand ausstrecken mrd vor allem, von irgendwelcher Politik ab hängen, darf nie uird immer die Rede sein. London, 17. März. (WTB. Nichtamtlichst Reuter erfährt/ es sei Grund zn der Annahme vorhanden, daß sich die holländischo Regierung bereit erklären würd.'. ein Abkommen etwa auf der 0>rundlage des modus vivendi anznnehmen. aber unter d?r Voraussetzung. daß die lwllälchischwur >SckAsfe nicht in die Sperrzone gebracht würden. Natürlich würden die Verbündeten nicht in der Lage sein, daraus einzngehen. Der Fricdensvertrvg mit sttußland und seine Folgen. Berlin ,18. März. Der Brest-Litvwsker Vertrag kann st-uie tattächlich als ratifiziert betrachtet ioerdm TieZ berichteten bereits unter dem 16. März die französischen Blätter «ms Petersburg. — T r o tz k i soll dem Botschafter t>er Bereinigten Staaten in Neters- bürg gegfirüber erklärt haben, eine Besetzung Sibiriens durch die Ententemächte sei nicht mehr nötig, da er selbst fest entschlossen sei, eure Armee zu orgamnereu. die. gestützt auf die russisch.' Re- Menmg, den Deutschen überalll Widerstand zn leisten fähig sei — Gegen btc Abtretung von Minsk an Polen erlässt das wttß- ruthenichr Volkvkomitee Änen Anfnif, der auch dem Reichskanzler übermittelt lverden wird. uuu mrcyaro Strauß, wie i Mittel und Veranlagung direkt aur den dramatischen Gesang bin zuweisen scheinen: aber auch Brahmst „Bon ewiger Liebe" !a rlw gut; „Waldeupamkeit" von Max Rewc hätte durch ein mHn t no^gewvnnen Am Schlüsse ihrer Tarbiettmger konnte sie sich reichen Bn alls ersreuen und dankte durck) Ruff „Keine Sorg um den Weg . Als Solisten von respektablen: Können und fein'innigen Mnsiku lernten nur Herrn Hofkonzertmeiister A d o l s S ch i e r in g . ftobt kennen Vornehme Aichässung, sichere Technik ,md 'Bogen juhrung und seelenovllen Ton verriet gleich dm Dortrag de ^?L^lmkonz^tes von Mozart, m namentlich das Audaut und Randv stürmischen Beifall sanden. Seine hoch,u;mstAte Teckmi besonders un Präludium und Allegro von Pugpani Kre-i ste hervor, hinreitzendes Temperament bekundeten die oottendrt ocststel ten beiden ungar:,chn: Tänze von Brahms, denen er einen imsttme, als Zugabe folgen ließ. w I'olistischen Vorträge durch Gesänge de a k a d c m l schcn C hv r es lmrter Leittmg von Herrn Pröfesso raut manu, der zugleich den Klaviert^rrt übrriwmnun hat'« Leider fand die erugaugs gesungene „Nauie ' von sto'n!nie! Brahms nicht die Würdigung, die dem l-clwlvrhm Werke an >ick, i'iti p»tcn neson deren angeme sen o.'w.seii wäi-e Herzlicher mnge.wm.nen - weil auch leichter ver tüudlich wiirdon dagegen die vier Osts an ge für Frauenck^c mit zwei abligalei Hörnern, die, mit heller Begeisttwung und seiner dynamistL Schattierung vorgetragou. teblxifteste Zustimmung niub eu ?örrischen Hönier wurden von den Herrm Oskar Kuhmstedt uno Franz Sclt recht beide < Frcmls^rt a. M^sa^miSH bediel. Vckrönr imrV dcr Me!, burtf» S-rait} «chubetts gFialeii ..Mirjams öio.i -«i.-jcm," dr ’m Wo. 100.— 100 n AÜ3 „ „ 100.- IrUL FL!?! 1VPak.L'.00?rMk.S7.- 50 do. ü lOÖbo. „ 170.— lOObo. Ä 100 to. „ 310.— H Danksagung. Für die in diesen schweren Tagen bei dem Hinscheiden meines lieben Mannes, unseres guten Vaters, uns in so großer Liebe und so reichem Maße erwiesene Hilfe, ehrende und tröstende Teilnahme sagen wir allen auf diesem Wege unseren tiefgefühltesten Dank. Z^oi Gießen, den 16. März 1918. Bertha Mayer geb. Waidschmidt Gustel Mayer Eliy Mayer. behebend ans behördlich erlaubten und ver- heuerten Ersatzstoffen mit echtem Tabak vermischt 1 OBak.» 7 Ogr ML 8 .- 50 do. ä 7k) do. ! 109 & 70 ba 37.50 70.- Mä m Danksagung. Für die warmempfundene Teilnahme beim Heimgang unseres teuren Entschlafenen, des evangelisch-lutherischen Pfarrers i. R. Friedrich Hellwig sagen wir herzlichen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. Giessen, den 18. März 1918. 1M-M Muffe Bremer Ware» durchaus vollwertig 10 Pak. ä 100 gT ML 10.— 50 ba ä lOOoo. „ 4S.50 100 * A 100 ^ . 75.- 1000 »LIM» H 700.— 2>rsand Nachnahme. Bestellungen werden der Reihe nach erledigt. Sofortige Bestellung empseblenswert! IW *D ICattauum & Ehrlich Berlin O. 17 221. Gülte Bohnermasse wieder einffetroffen Tapeisnhaus Hochstätter. «feap MMeites ori ScH nnben in gutem Hause ttebe- vokle Ausnahme u. gewiss.n- haste Verpflegung 17^3 Bi sma rckstiraSe 6, H. drintinitmiA i. Benfrnn d. 1. bis 3. Schul- raHreS büh. Schulen wird von erfahr. Lehrkraft erteilt. AuS- kunft: Qstaulage 39 z,. 2017 Plötzlich und unerwartet verschied unser innigstgeUebtes, herzensgutes Kurtchen im zarten Alter von 3*/° Jahren Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Schifueweitz und alle BerwandLen. Giehen (Bahnhofstr. 26>. 18. März 1918. Die Beerdigung findet Mittwoch nachm. B'/a Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. 0t4g 9i«ben- und Weißkraut Verkauf. 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