m. 6( Der #kt«ncr grifft erscheint taftCto», autzer Sonntags. — Berlagen: Oietzeter ZaaMienbiätter; Kfeernjprech - Anschtiisse: für die Schnitte, tung 113 Verlag,GeschäikHstelleöl Anschritt für Drabtnach- richten: Anzeiger Siehe». 168. Jahrgang Mittwoch, Giehener Anzeigei Mittwoch, (3. März \%9 psstscheckkeat-: 5ra«ts»rt«.M. U686 General-Auzeiger für Oberhessen ^inic&nie von ristzeige» f. d,e Iane«umnmet biß ZUIN Nnchmüraq vorher ohuejcdeBeibuidlichteit Seilenpreise: für örtliche A nzeigen 2SPf.,für auswa rttg« 30 Pf., Vir N eklamen Mt. 1.— : bei Platzvorschrift 30 •/« Ausschlag. Hauotschriitleiter: Auq. Goetz. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: vankverkehr: Äug. Woetz; Stadt und Sewerbebank Siehe» Land. Vermischtesu.Ge- richtHjaal: W. Meyer: 3wNNng5r«»»dn,ck u. Verlag: vrühl'sche llnIv.-Such- «. Stein»ruckrrei N. Lange. Schriftlritnng. Geschäftsstelle «.Druckerei: §ch»Istr.7. W.-h'nl Ein Angebot der herzsgzkrone von Kurland für den Kaiser. (DTB> Frvßes Hsuptquartier. 12. März. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Die feindliche Artillerie entwickelte am frühen Morgen an vielen Stellen der Front, namentlich zwischen der Lys und der Scarpe. rege Tätigkeit. Im Vorfelde der beiderseitr- geu Stellungen tarn es zu kleineren Jnfanteriegefechten. Das Feuer englischer Artillerie auf rückwärtige Ortschaften forderte zahlreiche Opfer unter der französischen Bevölkerung. Auch Eambrai erhielt mehrere Schutz schwersten Kalibers. Zur Vergeltung für feindliche Fliegerangriffe am 9. und 19. März auf Stuttgart, Etzlingen, Untertürkheim und Mainz haben unsere Flieger in letzter Nacht Paris ausgiebig mit Bomben belegt. Leutnant Freiherr vvn Richthoftn errang seinen 27. Luftsteg. , , * Sh» den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste Generalananiermeister * Ludendorsf. Der Hafen von Neapel bombardiert. Berlin. 12. März. (WTB. Amtlich.) Marineluft- streitträfte haben in der Nacht vom 10. zum 11. NLarz Hafenanlagen ,md militärische Einrichtungen von Neapel sowie die Eisenwerke Bagnoli ausgiebig uud wirkungsvoll mit Bomben belegt. ~ Der Chef des Admiralftabs der Marine. O i * 'l Der Abend bericht. verliu. 12. März, abends. (WTB. Amtlich.) Bo» den Kriegsschauplätzen nichts Neues. Wenn auch in Rn hl and noch große Gärungen im Gange und und Moskau von den Sozialrevolutionären besetzt ist, die sich gegen die bolschewistischen Truppen verteidigen wollen, so will das nicht besagen, daß der in Brest geschlossene Friede schon unhaltbar geworden oder gefährdet sei. Nur so viel ist sicher, daß die Tage der Bolschewiki gezählt sind, und das wird ja niemanden überraschen. Trotzt» ist abgetreten, weil erden Boden unter seinen Füßen schwanken sah. Schlimm ist, daß einige deutsche Zeitungen feststellen zu dürfen glauben, in Rußland erwachse uns für künftige Zeiten „Todfeind- schaft". Woher z. B. die Frankfurter Zeitung die Berechtigung zu der übertriebenen Erklärung nimmt, der Friedensschluß habe „gewaltige Verbitterung" in Rußland hervorgerufen, ist uns unerfindlich. Die Wirkung einer solchen Kundmachung ist doch ganz ähnlich derjenigen eines rechtsstehenden Blattes, das sich gegen die wohlbegründete Kritik an dem Verhalten der Daimler-Werke geweirdet hatte mit dem Vorgehen, daß die Zeichnungslust für die achte Kriegsanleihe dadurch verdorben würde. D a hat die Franks. Ztg. ganz recht, wenn sie dem entgegenhält, dieser plumpe Versuch, eiire peinliche Sache zu bemänteln oder halb zu verstecken nrit der damit verbundenen Alarmierung der Zeichner für die Anleihe wirke geradezu der Kriegsanleihe entgegen! So ist es aber auch hier, im Falle Rußlands. Der kurländische Landcsrat hat dem Kaiser die Herzogskrvne angeboren und die Hoffnung ausgesprochen, daß das ganze Baltenland zu einer staatlichen Einheit im Anschluß an das Deutsche Reich zusammengefaßt werde. Statt sich über dieses Wachsen des deutse ein- treten wird und soll, sind wir uns alle klar. Dr. Stresemann hat in der Zentralvorstandssitzung der nationallibcralcn Partei eine Militärkonvention, gemeinsames Post-, Münz- und Eisenbahnwesen vorgeschlagen. Diese Sicherung und Förderung der wirtschaftlichen Beziehungen ist in der Tat die Hauptsache. Es ist bezeichnend, daß die Frankfurter Zeitung „die offene A n g l i e d e r u n g des kleinen Landes an den preußischen Bundesstaat der Errichtung eines formell außerhalb des Reiclies stehenden Herzogtums vorziehen" würde. Jnnerpoliti che und parieipoli i che Aussichten scheinen m dieser Meinung ausschlaggebend zu sein. Vielleicht soll ein Stvmn der lettischen Mehrheit in Kurland unseren Parla- inentarisnms und unsere „Demokratie" verbessern? Wir wolle»» der schwierigen Lösung der Frage nicht vorgreifen, sondern uns vor allen» freuei» über die Stärkung des Deutschtums im Osten, wie sie jetzt auch in Finnland zutage tritt. Der österreichisch-nngarische Tagesbericht. Dien. 12. März. (WTB.) Amtlich wird vcrlautbart: Keine Ereignisse. Der Chef des GeneralstabeS. Der türkische Bericht. Kon staut»nopel, 11. Mürz. (WTB.) Tagesbericht. Pal äst ina front: Auch der 10. März »var ein Tag heftige Kämpfe. Teilweise sind sie noch nicht abgeschlossen. Wicder- Irofte fintb iffearfe Angriffe des Gegners bei stacht und an» 'Tage gegen den Abschnitt östlich Web» Salch wurden abgennesen: nur an einer Stelle k>oMtte der Engländer hier etwas Gelände genmmen: der Hauptstoß des Hemdes richtete sich gegen unsere Stelttmgen beiderseits der Straße Fer»rsa5em->MvbluS Der Erfolg beschränkte sich darauf, daß er sich bei Burdsch i Lifone und Scheich Solch festsetzen tannte. In der Gegend der Insel Meis wurde ein großer feindlicher Segler durch Artillerie jener von Land zum Sinken gebvaäst. — Mit starken Sicherungen stehen wir 18 Kilometer vor Erzerum armenischen Banden gegenüber. An der Küste haben wir Matari Atina irnd W i t s e besetzt. Im H e d s ch a s wurde Tafile von uns besetzt; die Rebellen fliehen in voller Auflösung. Der rurländische Landesrat für ein Herzogtum Kurland. M i t a u, 8. Marz. Der bis auf ein entschuldigtes Mitglied vollzählig versammelte Kurläudische Landesrat hat in einer heute nachmittag 4 Uhr abgehaltenen Sitzung einstimmig beschlossen: 1. Se. Majestät den Kaiser und König zu bitten, die Herzogskrone Kurlands anzunehmen, 2. dem Wunsche Ausdruck zu verleihen, durch Abschluß von Konventionen betr. das Militär-, Zoll-, Verkehrs-, Maß-, Münz- und Gewichtswesen und andere Verträge Kurland möglichst eng an das Deutsche Reich anzuschließcn, 3. die Hoffnung auszosprrchen, daß das ganze Bal- lenland zu einer staatlichen Einheit im Anschluß an da- Deutsche Reich zusammengefaßt werde. Der Antrag, Absendung eines HrtldigUngStekearamms an Se. Majestät den Kaiser, faub ebenso einstimmige Annahme. Desgleichen der Antrag, eine viergliedrige Abordnung nach Berlin zu senden, um dem Herrn Reichskanzler den Beschluß persönlich zu überreichen. Die livländische Ritterschaft an den Kaiser. Berlin, 12. März. (WTB.) Dem Kaiser ist aus Dorpat das folgende Telegramm zugegangcn: „Euer Majestät bittet die livländische Ritterschaft, ihren untertänigsten Dank entgegenz/unehinen für die Errettung Livlands auS Drangsal und Not und die Stellung dieser ältesten derttfcl)eii Kolonie unter den Schutz des mächtige»» Deutschen Reiches. Diö livländische Ritterschaft knüpft das Sklübde unwandelbarer Trane an und bittet Euer Majestät, dessen gewiß #»» fein, daß die Livländer mit Gut und Blut immerdar einzutveten bereit sein werden für die Größe des deutschen Vaterlandes. Im Namen der livtändkschen Ritterschaft der residierende Landrat: gez. Baron Stael vo»» Holstein, Ritrerschaftssekretär von Samson -Himmel- ,'tierna. Eine Brsprechung der ReichstagSmrhrhcit. Berlin, 13. März. Laut B. T. farrd gestern nachmittag eine interfraktionelle Besprechung der Mehrheitsparteien des Reichstags statt. Abends wurden die Parteiführer und das Präsidiurn des Reichstags vom Reichskanzler zu einer Aussprache empfangen. Es bau dclte sich dabei u»n die Ostfragen, über die sich die Parteiführer mit de»n Kanzler unterhielten, ferner u»n die neue Kreditvorlage uird die bevorstehende Kriegsanleihe. Die Lage in Rußland. London, 12. März. (Reuter.) (Privattttegr.) Dar Korrespondent der „Mornnig Post" in Petersburg meldet am 10. März: Ich l?öre, daß AdosVcnl hi den Händen der anarchistisch n Partei ist, gegen die die Bplsch-unki einen hatten Kamps rvecden führen müssen. Es ist auch zronselhaft, ob es den Petersburger Truppen gelingen wird, Mvstau zu erreiche. Außer dem zügellosen Auftreten der Soldaten, die b» aller Eile v^m der Front heimg^d'uj wvllet», besteht noch bei den organisierte,» Parteie»» die deutluh: Absicht, sie daran zu verhindern, nach Moskau zu von,men. ES ist sicher, daß die Bolschewik» vvn Schlimmerem bedroht werden, als von einem .Bruch innerhalb ihrer Partei. Sie faib-cn m jedem Falle auygespielt. Nach achtmonatigem Gerede haben die ^BvlsäMnki in der Hälfte diese, Zeit die Nation -nin TesPvtisNmS zrrrttckgebrarht. Die Führer der Bolschewiki werde»» m Petersburg srn'afaltig beobachtet, »valir- scheilckich, um zu verhindern, daß sie sich entferne,». Viele ihrer Anhänger halten die oorgeschlaylwe Uebecsiedelmrg nach Moskau für ein« fchniähliche Flucht vor ihrer Aufgabe. Die Sowjet» für den Frieden. Bern, 12. März. (WTB. Nichtamtlich.) „y-ouvellisbe de fityott" meldet auS Moskau: Der Sowjet von Moskau habe die Ratifizierung de- Friedensvertrages mit den Mittelmächten nrit ungeheurer Mehrheit ange- nommen. Dieses Abstinrmungsergebnis laßt aus einen sicheren Erfolg der Volköwinmissare der Regier»mg auf den Sowjetkonfereiizen in Moskau schließen. „Journal" berichtet :Der Umschwung in Moskau sei auf die Ausführungen Lenins zurückzuführen, der in Moskau die Gründe auSei na lidersetzte, »veShalb Rilßland den Frieden amiehiner» müsse. Von 195 Sowjets hätten 110 au.s drahtlose Anfragen ein Vottm» für die Ratifizierung abgegeben. Der stichhaltigste Grund Lenins für die Annahnre der Friedens- bedingungen fei die vollkeggetrieben, Lebensniittellager erbrochen und verteilt, Bnmnereien! mw Spritlager geplündert. Unter den» Einfluß des Alkohols folgen neue Bluttaten. Bei Zuteilmvg der Lebensmittel ,»*?rbo» die Bürgerlichen venrachlässigt. In Südfinnland herrscht große Notlage, jo Hrmgersnot auf der einen Seite, wahrend die Rot« Garde die erpreßten Vorräte verjubelt. Ende Februar tarne» b$ Helsmgfors und Wiborg die letzten Brotrationen zur Verteilung und Zufuhven von Getreide stranden nicht in Aussicht. Alle M»» dünge»» stimmen darin überein, daß die russischen Truppen, meist allerdings in Zivil, an den Kämpfen teilnehmen. Der erfolgreiche Widerstand der Roten Garde ist überhaupt rair möglich dank bet von russischer Seite überlassenen Geweine, Kanonen und Mnnitio«, Das nocl» in Finnland befindliche russische Militär nnrd ans etw« 60 000 Mann geschätzt. — Die Reoolntionsregierung zieht IQ0 auch die rechts si^iialiMchc« Zeitungen, tz. B. in Wiborg eor. Die Verluste Serbien». Zürich, 13. März. Der serbisct>e Gesa»»dbe Dr. Gru- i t s ch in Bern erklärte einem Vertreter der Neuen Zürcher Zeitung: Serbien verlor seit dem Begi»»ne des Krieges ein« Million Menschen. Der r»»7nä»»»sche FriedenöschLuß ist auf Serbiens Haltung ohne Einfluß. Llvyd George über seine Regierungtzmaßnahmeu. London, 12. März. (WTB.) Reutermeldung. Un^ r e r h a u s. Im Laufe seiner Erklärung über die Beziehungen der Regieru»lg zur Presse sagte Lloyd George, er müsse jeden Vorschlag bekä»:»pfen, daß Zeitungsbesitzer oder Leiter nicht geeignet sein sollten, ein Negierungsamt zu bekleiden. Er verteidigte kräftig die Berufung der Zeitungsbesitzer Lord Beaverbrook und Lord Rochermere in Reg»erun.gsäinter sowie von Lord Nortl-cliffe auf einen Posten außcri>alb deS Ministeriums, nämlich zur Leitung der Propaganda in den feindlichen Ländern. Lloyd George teilte mit, daß Beaver» brook und Rother»nerc die Leitung ihrer Blätter seit ihrer Ev- nennung niedergelegt hätten. Sein einziges Ziel bei diesen Ernennungen, sei, die am besten geeigneten Männer für die Mitarbeit am Wohle des Lairdcs zu gewinnen. (Beifall.) Lloyd George erklärte nochmals, daß die Ansicht, er oder ein »hin unterstellter Beainter sciei» für die Eingriffe auß Adinirale oder Generale in der Presse verantwortlich, unrichtig sei. Der Sccfrieg. Neue U-Boot-Erfolge. Berlin, 12. März. (Aintlich.) Neue U-Voot-Gr» folge auf de»», nördl»cl)en Kriegsschauplatz: 19 500 Brutto- Reg.-Tonnen. Unter den versenkten Schiffen befand sich der englische bewaffnete Dampfer Rockpool (4502 Br.-R.-T.), der 6000 Ton»»en Gerste und 615 Tonnen Stahlbarren geladen hatte. Der Kapitän des Schiffes wurde gefangen eingebracht. Zwei weitere 5000 Tonnen große Dampfer »v»»rden vor dem Westausgang des Aermelka»»als versenkt, davon ei»»er, wahr- cfveinlirf) amerikanischer Nationalität, aus cinern einlaufen-' den, stark gesicherten Gelcitszug heraus. Der Chef des AdmiratstabS der Marine. Ueber die gute Miaue, die «rgiifche Mi»rister zum bösen Spiel deS 11-Bvot-KttegeS zur Säuu» tragen müssen, schrieb der not* »oegiscl)e ,,Socialoeinokraten" am 4. Februar: Är Erik GeddcS hat »u «net U»»ter-redu»»g nrit einem Puesscvertreber erklärt, daß der U-Boot-Kttcg iestt keine Bedeutung inehr habe Zch habe eine Kurve, sagte G«»eS, die für »»»ich eure Quelle großer Z«. fttciderrheit bilde». Sie zeigt die dcutsclxu Uttvrtreibungen. WäA. read dieser Minister also behauptet, daß die Sätzsfahtt uulx-hinder« M->» deutstl^eu U-Booten vor sich gehe, hat jedenfalls die noo- »logische Sclßsfahtt eine Eifahrung gemacl-t. die d,»»vn »veseirtlich ad weicht. Für uns sieht eS so auS. als ob die Deutschen immer noch mehr Schiffe »>ers«ntan. als sie selbst zilveürhen. An^-sichtt unserer Erfahrungen und der englisrl»en Rakdonien»ng. die auch nicht nur ein Scl>erz ist, dürste man tveiX eher scueigt idit den Deutschen zu glauben. Mz Vm Reiche. Hintzrnlnrrg in Berlin. Versen, 12. Mürz. (WTB. Amtlich.) H indenburg weilte am 12. März zu Besprechungen in Berlin. Die Ernennung Michaelis' zum Obe rprä, identen. Reichskanzler und Ministerpräsident a. D. Dr. Miclxrelis vArrde, wie angekündigt, an Stelle des wegen Krankheit am 1. 4. in den Ruhestand tretenden Oberpräsidenten Dr. Freiherr von Z i l le r zum Oberpräsidenten der Provinz Pommern ernannt. Eine Erklärmrg der Daimlerwerke. Auf die Anklagen im Hcrirptaus schuß und in der Presse der- tzoeitet die Verwaltung der Taimler-Motoren-A.-G. folgende Erwiderung: „Tie im Halftttausschuß des Ateichstcup-s gegebene Darstellung über unerlaubte Gwinne, die in den Taimterwerken ge- ttrackft worden sein sollen, beruht einzig und allein aus Angaben ckines el-ernaligen Beamten, der von der Finna ttttöen Untreue am 12. Januar 1918 entlassen und zur Strafanzeige gebracht worden ist und sich im eingeleueten Berfa hre^i vor dem Strafrichter zu vevarrtworten haben wird. Die Eingaben dieses Beamten gehen dahin, die Daimlerwerke hätten durch Vorlage von angeblich gefälschten Kalkulationen von der He-eresvenvaltung maßlose Preise grändert und erhallen. Wie haltlos diese Vorwürfe gegen die DainUerwerke sind, get)l aus der Art uud Weise hervor, wie die dem Taimlerwerven bewilligten Preise festgesetzt worden sind. Die Grundlage für die Preisfestsetzung b l>eu nämlich nicht Kalkulationen der Fabrik, vielmehr hat die Militärbelrörde schon in einer früheren Zeit des Kriegs nach den PfeiÄestärksn der Motoren gewisse Einheitssätze pro PferDekraft festgelcgt, die sie noch ihttr Angabe für die gesamte Flugzeugnwtorenindustrie einheitlich seitsetzQl wollte. Erst am 23. März 1916, lange nach dieser Festsetzung der Preise und ohne jeden Irrsarnmenhang und Einfluß aus die Hott Vieser Preise, hat die Firma aus Marsch eines Referenten der- Militärbehörde dieser euren summarischen Kostenüberschlag zngc- schickt, ohne daran irgendwcklche Forderungen zu lüpfen. Dieser Dosteuvoviinschlag wird bei selber Naclrprübung du rch •&.:chverst ändi g e bestätigt wertem. Was der anzeigende Beairrte als e^idchDi >e Kcü- ckulation ansielft irnd mit den enlwendet'M Unterlagen beleben will, sind Terlliäl^ilationen, de keineswegs die Endzahlen der tatsächlichen Kosten darstellen, in die er keinerlei Einblick hatte. Wie die Behauptung unrichtig ist, daß die Werke Kalkulationen falsch auf- gemackü und auf dieser gefälschten Grundlage eine Preissestsekimg erfolgt sei, eberrso trnwahr ist die weitere, daß die Firma aus dieser angeblichen Fälschung vier Millionen Mark Gewinn im VdonaL gezogen habe. Im übrigen bleibt die von der Regierung im Daupt- ausschuß getroffene Feststellung, daß die Preise der Daimlerwerke die billigsten aller Konkurrenzfirmen bei vorzüglichen Fabrikaten sind, die beste Widerlegung der gegen unsere Werke erhobenen Anschuldigungen, denn es ist Aar, daß bei der anerkannten Güte des Frbrikats das Werk rnindesrens Mit denselben Lohn- und Materialisten zu reckxncn hat. Die Drohung einer Einstellung deS BetriÄes ist von der Firma niemals gegen die Deerrsverwal- ttmg erhoben worden. Lediglich im Zusammrnhrng mit einer urr- term 12. Februar ausgesvr>ck>enen Mtte um Prnsrcviswn ist darauf Angewiesen Waiden, daß eirre leventtrelle Anshebimg der unrationellen NachtsclZickck eines Keinen Teiles der Be.'effchaft in Erwägung zu ziehen sei. Diese Erklärung ist zudem einige Tage später ausdrücklich znrückgenommen worden, und zwar vor den Reichstags- Verhandlungen. Don einer Preiserhöhung von 50 Prozent war überlxrupt nie die Rede, sondern es ist um eine Revision der Preise gebeten und hierbei eine Erk^bung von 10. Prozent vorgeschlagen worden, die aber nicht bewilligt worden ist. Tie Divi- dcÄenausschüttung der Daimlerwerke hängt in erster Linie mit der Politik starker Abschreibungen der Aktiven und der Ansammsimg großer Reserven zusammen, die von der Gesellschaft schon seit vielen "Friedensjahren befolgt wurde, um allen Aufgaben und Fährnissen bet Zukunft gewachsen zu sein. Es war bisher nicht üblich. Ge- sch/ffts- und FabriSattonSrätzeckheften lediglich ans die einseitigen Behaupt , m gen eines entlassenen Unterbeamten hm zur Grundlage einer öffentlichen AburteDmg zu machen und der Angeschnldigten ßeiuerlei Gehör vor einer BerurteiLmg zu gewähren. Die übereilte Kritik und BebandLungsweiie, unter der wir zu leiden haben —ft*fl-*, »ms Kl diesem Protest." Mb. Deutscher Reichstag. 133. Sitzung vom 12. März. Am DuAdeSvatStisch: Wallraf, Dr. Lewalv, Dr. Friedberg. Vizepräsident Dr. P aa s che eröffnet die Sitzung um 2,15 Uhr. DÄ Andenken des verstorbenen Abgeordneten Stolle (Un- abh. Soz.) wird durch Erheben von dorr Sitzen geehrt. Auf der Tagesordnung stehen zunächst Anfragen. Abg. Dr. Quarck (Soz.) fragt nach Maßnahmen zur Be- bebmrg der Kohlennol in Süodcutschland, namentlich in Frank- mrt a. M. Direktor im Reichswirtschaftsamt Müller: Für den Dans- vrand sind Nachtragskoblenkarien ausgegeben worden. Freihandel in &ot)len ist nicht zulässig. Abg. Geher (Soz.) beschwert sich über Zensurvorschristen, die unmittelbar vor dein Erscheinen der Zeitung geradem undurch- Ächrbar seien. Major v. Bergh: Es handelt sich nicht um eine Vorzensur, sondern nur um die Prüfung, ob die betrefftn.de Zeittmg ansge- führt werden darf. Abg. Schees (Bollsp.) wünscht, daß Keinen Landwirten Gerste für den Dausbedarf belassen werde, damit sie nicht genötigt seiar. Mehl zu kansen. Unterstaatssekretär v. Braun: Ausnahmebestimmungen sind nicht möglich. Abg. U h l i g (So-.) beschwert sich über Maßnahmen des Reichs Verbandes für Herren- und Knabenbekleidung in Düffel vors und zu hohem Verdienst dieses Verbandes. Direktor Müller: Dieses Vorgehen des Reichsverbcmdes ist sofort von der Reichsbekleidungsstelle beanstandet worden. Abg Taubadel (Svh.- beschwert sich darüber, daß auch Ing-ndiiche von 14 bis 17 Jahren zum Hilfsdienst herangezogen werden. Major v. Braun: Emo Ailsdehnung des Hilfsdienstgesetzes ist nikÄ geplant. Ss handelt sich um eine Bevordnung des Ober- Sommandos, zu der es berechtigt war. Abg. Kl eye (nall.) smdert Maßnahmen gegen die Benach- te&i&mQ bet Landwirte Braunschweigs bei der Pferdemusterung. Generäl V. Wrisberg: Dve maßgebenden Vorschriften scheinen nicht genant befolgt zu sein. Prüfung der Angelegenheit «folgt Abg. v. Gräfe Gons.) stndert Schritte der Regierung gegeir dos dänische Borgeheu hmsichÄvch der .Lgotz. Mendi". Ein Vertreter des 'Auswar tigen Amtes beantwortet die Frage dahin, daß bei der dänische:: Regierung die erforderlichen Bmchielb ingen gemacht worden sind, namentlich sei die Frellaffrmg der internierten Mamrschaften gefordert roorden. Tie Antwort Dänemarks werde heute oder morgen in Berlin erwartet. Sodann tritt däs HouS in die erste Beratung be$ Gesetzentwurfes über die ZustmnEnsetzmvg drs Reichstages «td die DerhältniSwähL in großen Reich?tagÄvahlkveisen ein Staatssekretär Wallraf: Die Vorlage entspricht mehrßrch «Sgesprochenen Wünül^m des Revckjstages, wenn auch der Bsgrifs der zirammenhänger^xm wirtschafttich-m 0>biete niiclit in das Gesetz Mckgenvmmeir wordon sei. Die Zahl der Abgeordneten soll von 397 auf 441 erhöht werden. In den gnohcn Wahlkreisen tritt die Verhältniswahl rät. Dvei-c hat den Vorzug, daß sich die Wali-s rnehr von Partei zu Partei abspvott, die peiffönlichen Gehässig- ketten Mrsschaltet imd Stichwahlen erübrigt. Denlgegenüber ist allerdings mit einer größeren Komplizierthett des Verfahrens ru rxdfim Die rolitischmr Folgen des Gkje^s, die Vorzüge und Vdachte^ nanrenMch kk Parieren i«r Mvchekheü stnd noch nicht abzusehen. Ich empfehle Ihnen die wöhlwolleiche Prüfung der Vorlage. Abg. Kuckhof^ (Zentr.): Dier handelt es sich um ern 2tückcl)en Neuorierrtierung. Es lvill die gleichmäßigere Vertettung der Abgeordneten auf gleich große Wahlkreise aulttehen, wie sre früher bestand. Eine völlig gerechte Verteilung der Abgeordneter» auf die Wahlkreise entspreclMrd der Ettuvohnerzahl ist undenkbar. Die Verhälttnsse haben sich aber nachgerade zu Ungehcuerlrch keilen hercrusgewachsen. Dem llebelsbaiü) soll jetzt abgeholsen werden, Die Vorlage sieht die Vennehrung der Mandate und für bif hinzukomstlenden Wal)lkreise das Berhälttliswahlsystem vor. Bcid< yrnzuwmmenoen Lvai)_.. _ . . . Maßnahmen begrüßen wir. Dosscntlich wird es möglich sein, diesem Gesetz sehr schnell zu verabschieden. Damit geben wir ein Beispiel, nne man solche Vorlagen zu bel-andeln hat, besorrders auch fiir Preußen. Fch beantrage Venoeisung an den Verfassungsausschuß. >.Beisatt im Zentrum.) . . Abg. Gradnauer (Soz.): Die Vorlage ist sehr einschneidend in unser ganzes Parteilabcn. Sic stellt m:r eine Teilreform var, die nur weniger freudig begrüßen als der Vorredner. Tie Un- gereäüigkeilen, die in der Verttettrng großer Walükreise bestehen, ,'ollen beseitigt werden. Das Verlialtnistvahlsystein ist eine alte I«ozialde7nokrattsck?e Fordermrg. Danach ist die Regierungsvorlage Präsibräi W5 e i beillest rät Schieiben 8^ Wgeordnrätt Molt Han (Ztt.), tvonach dieser aus Gesundheitsrücksrästen sea« Mandat niederlegt. Der Voranschlag wird auf die Tagesordnrmg der morgigen Sitzung gesetzt. ^ , Zum Antrag Köhler betr. Abgabe von Brennholz au§ den staatliÄLn Waldungen bringt Abg. Dr. Fulda sSoz.) Magen aus settlem Wahlkreis, besonders aus Langen, vor, wonach dre Obersörstereicn die Weisungen der ObersorstbeHörde nicht in ihrem vollen Umfange durchführten. Staatsrat v. W 1 1 b r ö n b setzte die tum der Regierung fest" gesetzten Bestimmungen auseinander. Abg. Raab (2oz.) bringt gleichfalls Beschiverdcn, besonders der Gemeirrden ohne eigenen Äalbbesitz vor. Abg. Tr. Fulda (Soz.) wünscht, daß als Min-, dcrbemittelte bei der Dolzversorgung die Leute mtt einem Ettt- bommen bis 2000 9Jtauf, nicht bis 1500 Aiark angesehen werden; möchten. Wie in Preußen, sollten für Dätibler und Verbraucher gesonderte Versteigerungen stattftnden. Der Antrag Köhler wird angenommen. Bei dein Slntrag Raab.pnd Genoffen, Ersatz von Brandt schädetl, bittet Abg. Adelung (Soz.) Mlläßlich des Flieger-^ angriffes aus Mainz am vorigen Sanrstag um eine beruhigend« j Erklärung der Regierung über den Ersatz der Schädeir. Bei dem ganz rrnzureickxmb, da sie Mt überaus zwiespältigem Charatter ] Angriff seien md>t, wie die französischen Zeitungen, behauptet, angetan ist. Wes7)alb geht nranr nicht zu einer vollitändigeni \ ^brl kan lagen getrosten .worden und große Feuecsbrün,te ent-. voll i tändigeni l t NeneinleÄung der Wahlkreise über? Mire gmraue Prüßmg der \ banden, abct es ,'eieu 10 PersMren getötet worden, andere sä-lwebten Vorlage im Verfassmtgsaussclmß ist nötig. Vielleickst geliirgt es. j nochLebensgefahr die Verhältnistvahl mel-r als in der Vorlage vvrgesel-en, ein- zuführen, sowie eine weitere Vermehrung der Mandate. Llbg. Tr. Müller» Meiningen (Bolksp.): Wir stellt der Borlnge wesentlich gürrstiger als der Vorredner gegenüber. Sie ist ein Pwvisorinm, eine Art Notgesetz, durch die die allergrößten Uugereclstigkeiben behoben werden. Abg. Tr. Junck (natl.): Unrichtig ist der Einwand, daß die Vorlage arbeiterfeirrdlich sei. Das Gegenteil ist der Fall. Das System der gebnnbenen .Miahlli'sten versteckt gewiss er niaßen die indirekte Wahl. Ich verstell nickK, wie die Sozialdemokratie für sie emtreten kann. T-ve Berhältniswal)!l wird nanrerttlich in zweisprachigen Gebieten dem Wahlkampf die Scl>irfe rrehnren. Tie Wal.äpn'ffung sollte von ernenn 0>einchtslwf vorge?wMinen werden. Die Bvttage ist die loyal« Erfüllwrg der Wünsche des Reichstages. Wir werden uns bemühen, sie bald zn verabschieden, Abg. Dr. v. V o i t (kons.): Wir waren auf eure Vermehrung her Mandate um 20—30 gefaßt, aber nicht um 44. Leider ent- Auch Sachschaden^ wurde angerichtct. ^ Minister v. Do mb erg k zu Vach: Zu mrserem großen Schmerz sind zunt erstenmal muh im Gvoßherzogtum Personen dnrch Fliegerangriffe getötet worden. Ich kann die beruhigende Ver-^ siclierimg abgeben, daß, obwohl der Sculßschiden nach Vtaßgabe des Reichsgesetzes vom 3. Juli 'IO 16 über sdriegsschäden vvrlagsi weise aus der Staatskasse ersetzt tvird, die hessrsck>e Regierung die Einbringung eines eigenen Gesetzes über Kriegesä-Äxm plmtt. Nachdem der Schaden durch Feststellung, gegen die Rechtsmittel z^cr Verfügung stehen, festgesetzt ist, wird die Är ... , .nszahlung des Ersatzes! durch die Staatskasse erfolgen, lieber die Personenschäden vcrlreft der Minister die kürzlich »eröffentlichten Reichsbeskimmungen. Der Antrag Raab und Gen. und die Vorstellung des Vereins ^Neustadt"'-Viainz wird von dem Mtvagsteller begründet. Dve Eulschädignng müsse den heutigen gewallrg ge steigerten Bml kosten entspreclfen. Gegebenenfalls müsse eine allgemeine Erhöhung dev Versicherungssummen eintreten. VcinDer v. Donibergk erklärt, daß 'die Brandversichcrungskammer, die bisher für die Möglichkeit fallen auf Süddeutschland nur fünf Mandate. Wir müssen an dem einer freirvilligen Erhöhmrg eintvat, sich dem Wntmg Raab ango, Grirndsatz Land und Leute festhalten. In die Vorlage muß eine j! Auch die Abg. Ulrich (Soz.) und Dorsch (Bbd.) sprechen! ür die baldige Einführung des Notgesetzes. Abg. C a l m a n (natl.) regt die Esirbeziehung ^der Fliegerschädeir in das Notgesetz an. Di« 2lbg. Auler (natl.) und S t öp lc r (natl.) haben Bcdeirken gegmj die Durchführbarkeit des Notgesetzes. Abg. Raab (Soz.): ES nmrden schon ganz andere Sckstoi«?rigleiten überwunden. Es handelt ich um ein Notgesetz^ in einer Notzeit. Die Versicherungsbehörde^ eierr an der zu niedrigen Einschätzung der Gebäude schuld. (Widett vruch.) Eine Erhöhung der Prämien sei nicht sckstimmi, wenn die Schäden dadurch in ausreichender Weise ersetzt werden können. Der Antrag Raab und Gen. wird angenommen. Bei dem Arttrag des Abg. Uebel und Gen,, Lebensmittelversorgung und -Verteilung betr., und der Vorstellung des Landes- Ausschusses des Kriegskonsumentenansschusses für Hessen, Richtlinien bei Festsetzung von Preisen betr., spricht sich der Abg. Eißnert (Soz.) für die Festsetzung von Richtpreisen für Rübeq aus. Die Rübenpreise stehen in kerrrem Verhältnis zu den Preises der übrigen Lehensmittel, wodurch die Gefahr besteht, daß der; Anbau der wertvolleren Feldftüchte vernachlässigt wird. Abg, Dorsch (Bbd.): Der Rüberrbau ist gewinnreicher als der Getreidebau, aber ob er grwinnreicher ist als der Kartvffelbau, das kvmnll auf den Ausfall der Ernte an. Kein Landwirt wird aus Gewinnt- ucht den Anbau von Brotgetreide vernachlässigen. Der starK: liübemmbau im vorigen Jahr« erllärt sich daraus, daß viel Wdo, tergekreide ausgewintert war, und man konnte auf der Fläche nuv rwch Rüben bauen. Die Praxis ist anders als die Theorie. Test Antrag Uebel und Gen. wird der Regierung zatr Berücksichtigung, die Vorstellung, sowett sie sich nicht inhallltth mit dem Antrag deckt, als Material überwiesen. Tie übrigen Punkt« der TaxMvrdnmrg werden meistatteAl den Ausschußanttägen e^ttsprechend erledigtt Eine Vorstellung des ZenttalVerbunds deutscher Konsümver- eme, Berücksichtigung der Konsumgenossenschaften m geeigneter öffentlich-rechtlick-en JnbeveffenVertretung betr., »vird von Abg. Adelung befürwortet. Sie wird der Regierung als MateriÄ überwiesen. Ein Anttag Schott, die Erhöhung der TageSgebührenj der Feldgeschworenen bett., wird nach einer ErKärung des Ministers, daß die Angelegenheft inzwischen geregelt wuräe, in dcp vom Ausschuß vorgeschlagenen Fassung angenommen. Eine Vorstellung doS Verbandes südwestdeutscher Kvnftrm- vereine wird auf Wunsch zuritckgestellt. Der Atttrag Wiegantz (Ztt.), Malpr versah reu bett., der vom Antragsteller begründet wird, wird abgelebt. Tie Borstcllmrg der staatlich bestätigten Komurust nalforstwartt, bett. Teuerungszulage, wird für erledigt erllärtt Die Vorstellung der Gesell sckZrft für Soziale Ncsvrur in Berlin, Gcchaltsregelung der Privalangestellten im EmKang mÜ der Lebensverteuerung bett., wird der Regierung als MareriaZ überwiesen, ebenso die VorstelluTrg des Vorstandes des Landes-^ verba uds der Dausbesitzer-Vcrcine im Großherzoglmn Dessen, di« Zuständigkeit des Reichs uud der Bundesstaaten auf fteu.erlick)em Gebiet bett. Die Vorstellmrg der K. Paris in Offenbach a. M.^ Errichtung eines Erholungsheims für bedürftige Schulkinder bctr^ ivird für erledigt erllärt. Bei dem Mrttag des ^kbg. Korell^ Jngell)eim, Mainzer UmversitätssiondS bett., verwahrt ffch der Antragsteller entschieden, daß sein Antrag bc'ztweckte, den Grund«« besitz des Mainzer Universftätslonds der Bodenspekulation vmr Kriegsgewinnlern ausznliefern. Vor solcher Mißdeutung hätte ihn seine politische Vergcnrgenheit schütze^ sollen, wenn curch der Antrag ettvas salopp abgesaßt gewesen sei. Selbswerständlich Hab« er es so gemeint, daß das Gelände in Erbpacht oder einer ahnlickVt Form abgegebert würde. Der Anttag wirb für erledigt erKärtt Dvü Vorstellung des Kriegsveteranen Wilhelm Maurer zu Darmstudt, Beilstlfe bett., wird abgelehnt. Die Vorstellung des LandeSver-« bands der Dcursbesitzer-Veieftre im Gvoßherzogtum Dessen, Abänderung des Gemeindenmlagengesehes bett., wird der Regienmg als Material überwiesen. Der Antrag der Abg7 Henrich nutz Raab, die Zuiveisimg von Wein an die Gemeftüj«n aus den Beständen der Weinbaudomänen für die Versorgung der Kranken bett.- wird von den beiden Tlnttagstellern begründet, die den ablehnendettz Standpunkt des Ausschusses lebhaft bäxurern und au das Plenum appellieren. Abg. So Herr (Ztt.) begründete den Standpunkt deS Ausschusses. Auf Anttag des M-g. O sann wird der Antrag zurück gestellt. Die Sitzung wird nm Ä / 4 12 Uhr geschloffen. Nächske Sitzung: Mittwoch, vormittags 9 Uhr. (Ans der Tagesordnung steht die allgemeine Aussprack)e über den Staatsvvranschlag.) Aur Stadt und Land. Gießen, den 13.März 1918. DaS Feldlfter braE dringend Heu und Stroh! Landwirte helft dem Heere? ** Auszeichnung. Hornist Otto Werner erhielt daS GHfente Kreuz 2. Klasse. ** AuS dem Militärwochenblatt. Maas, Obcrfc, , leutnant z. D. und Komm> des Lcurdw.-Tsez. Fricdderg, der Ab« '^chcod mit srärer Pcusivon imd der ErlcrubM »um Tragen ta* Utrrffarnt Jüf.-Reg. 142 BeMKgt Witt, OberstMittraUt itwn Mr Armee und voMMWndiert zur Tienslleistimg beim Kvm- nründo des Landw.-Bez. Friedberg, im Frieden im Inf.-Reg Mr.20, in Genehmigung seines Wschredsgefuch>eS mit der ge- Ktzllchen Pension zur Disposition gestellt und zum Komm, des sLwMV.-Bez. Frcedberg ernannt. Befördert: Zu Leutnants d. Res. >mtt Patent vom 1. März 1918 die Ofsiziersaspiranten des Be- August Steinmann, Heinrich Goppel, > - ** i e f c (f, 13. März. Tein Forstwart Wilhelm X o B wt.Sicnn* der Forstwarteren Wieseck und Hangelsdein, njutbe das 1 nriegsehren-eichen verliehen. SlrciS Friedberg Prozeß Gohli. D. T. A Breslau, 12. März. Hier fand der seit Monaten nnt großer Spanmmg erwartete Million-eirbetrugsprozeß Gohla unter großem Andrang statt. Auge klagt waren der Magistrats l. i buroauassiftent Kurl Gohla und .seine Frau, VLartha (Äo-Hla, Friedberg, 12. März. Eine aus Hessen und auch aus wegen, fortgesetzten gemeinschaftlichen Betruges Ter Betrag, um ' ' . “ ' ' : „Bereinigt-,, ^Llaub.^r geschädigt sind, Marl Spatz, sämtlich aus Gießen. ** Diebstahl. Lttn .Hause in der Nordantage Die Forderungen der Landwirtschaft. b e r g , 12. Mürz. Eine aus Hessen u -entlich startbesuchie Versammlung der . Frankfurt un.d Umgebung" und des „ouhuk* uui . ^ , _ . - -.I der auch verschiedene h-ssksch- Landtaqsabgeordnete und'Lw^lens m auswarttgen Lotterien, zu sechs Jahren Gei islDmrmer-Mitglieder teilnahm-en, nah n rach Vor- Ehrverlmt,, 1800 Wart 0eö>|tmfc verurteilt; ferner >-> ; * 1 wu 1 1 ii i "»“‘n. a.^11cii juur uiiuf uu» V r '--**-v‘" lUH!,l v’ w1 ; M i uu ' v-^vv^^r,. Kassau außerordentlich starkbesuchie Versammlung der „Vereinigten I «Hu/uvim iuu», uvci i»ia* ^ /x " V7''nHs.'i ^ntz Jockel, Artur Herber, Hermann Köhler und Adam I Landwirte von Frankfurt und Umgebung" und de'' Bundes der ^^5 8^^ ^vde wegen Betruges rn elf rz-al.en, Beamtenbestechirr^ ^ —•* ^ " MW - und ELpielens in auswärtigen Lotterien, zu sechs Jahren Gesangms, Staatskasse. Ter Ehs- *».. «Landwirte", an oer aucy veriwieo.ne yMicye ^mrdtagsabgeordne« i ;y‘~- L tu ** 11. März 1918 wurde ans einem I und LaudwirtschaitHammer-Mitglieder tellnatzm'en, nahn nach Vor-1 .d^vren EhrveArK, 1800 Mark Geldstva' 1 schwarzer Mantel, 1 schwarzes trägen von Hi r sch et-Friedberg und Tr. von Helmolt- verfallen 2000 Mark BesteArngsgewer der «t- »er, 5 Frauenröcke, 2 Unterröcke. Fvi^dberg zu den landwirtschaftlichen Zeit- und Streitfragen eine JfjJJ erhielt wegen Beihilfe zum Betrug m neun Fallen ern » 'Jahr Gefängnis und wegen SpiÄens m auÄvartlger Lotterte 300 Mark Geldstrafe. Breslau, 12. März. (Priv.-Tel.) Frau Gohla und ihr Ehemann haben gegen das Urteil der dritten Strafkammer in Breslau Revision eingelegt. Tie Angelegenheit wird nunmehr das Reichsgericht beschäftigen. , , «_» -........ v». + . fl,«.. Iiuiguikiit.il. I 11 wvimu/u-ltiyi Ilito', Ul.t g. V_l UCJl JIULU/I | t. ll/f'.llLll. I /fln^ **DerReichsverband zur Förderun a spar- Speckabgabe, de;i Schlachtviehpreisen, den Milchpreisen und in ^ samer Bauweise E. B. hat sich auf den Wunschmbl- N^ckster Weissbei der Eierabgabe. Tie Landwirte erheben dagegen I (AMttlcy.) '" ^ ^ ^ I Emfprnch und sind überzeugt, daß dergleichen Maßnahmen das Letzte 2 ?admd?tcit« (WTV.) Großes Hauptquartier, 13. März. reicher Bewerber an dem von ifim nitÄ/wfrfiripfMnJtt'^Pnid)fmk überzeugt, daß dergleichen Maßnahmen das bewerb ii.r LI «cbi mvn Gegenteil der Erhöh mg in der Al e erung zur Folee htben nerte.,; Vorschlägen zur BerbAltgung sie fordern ihre Vertreter in Landtag tlnd Landwirt,chastskammer de^Kleurw-ohnungsweseus veranlaßt gesehen, dre Frrst zrrr auf, dahin zu wirken, daß Rücksicht auf die praktischen Verhältnisse Ennrerchung v-Mr Wettbewerbsarberten um 4 Wochen, d. h. I genommen wird und daß Erzmiger und Verbraucher in gleicher vts %1U11 3. yj?ni n mtftftrtS 10 lTfw». nt, MflrfnMrttxrn I rtcMvt huvrk^ • f*« Xto fXWt ti i Sw». G ,1 vt« Mutt 3. Mai d. I., mittags 12 Uhr, zu verlängern. * Verein der fortschrittlichen Volkspar-, «i-* **.«. wmu^m'uu ^wuu-. »naui.cn. wu.l, i^uji 1 fi i. ,v r f teizu Gießen. Eine am 6. d. M. abgehaltene Mitglieder- K.zum Schluß, diesen Forderimgen kein Gehör gegeben werden, so ^romct k^ En lung des Vereins beschäftigte sich mit dem Antrag | ALL I 1 “ nt” k"’ restlicher Kriegsschauplatz. In vielen Abschnitten lebte am Abend der Artillerie, kamps auf. Tie Erkundungstätigkeit blieb rege. Bei Abwehr eines belgischen Vorstoßes östlich Nieuport nahmen wir einen Offizier und dreißig Mann gefangen. Weise gehört werdm; sie fordern die Gleichstellung der Landlvirte nSrnunWftfÄn Xnnrbfft Sel«t»s mit r>-„e„ d.-r torthr.ti »unbr«Rti2ten. &H:c, fo beißt .“L U L ri ’ iesen Forderrmgcm kein Gehör gegebeil werden, so ,>romellev brachten drelUNd.MlMzig Engländer UNÜ k,»° miic. Me teÄSnfö 5S S a Ä«»b ”“ 4 *“ “• durch einen längeren Vortrag des Vorsitzenden der geirann- ~ ten Ortsgruppe, Herrn Prof. v. B o u s s e t, in dem dieser AfA ^ — 2 « a C f . J . tm.' . ... . Starker,bur«, und Rheinhessen. I Tarmstadt, 12. März. Die Kriminalpolizei verhaftete . c\ ^ilbert von lster, der mit seinem 14- - --WUVUUUIH.V AU. 1X11 l f JUlfl UJVll Wllülll Wil IJCCC, ULT Ulli ,ciM7lll 1^ = Warten war, schloß sich an den Vortrag eine sehr lebhafte iähr,'gen Brn-der imd einem anderen 14säl>rigen Knaben zwei Aussprache an. Die auf Sammlung der Volkskräfte während Einbrüche in ein Zigarren» und in ein Lebensmittelgeschäft ver-, ~ “ (v •V'''” 7 " oVVIT.' Ä , . des Krieges, den sofortigen freiheitlichen Ansbau im Innern wobei ihnen für über 3999 Atark Weine, Zigarren und R.lttmnster Freiherr von Rlchthofen errang seinen Vier- ixetijemiajen ^^iusdüu mi jnnan 8iflntrtttn in ' We &llc 70 o Mark Zigarren usw. undsechzigsten. Leutnant Freiherr von Richthofen seinen acht- ! fand man noch in seinem Besitz. Auch in eine Auwhalle brach, UNdzwUNzigsten und NMNUNdzwÄNzigsten Luftsieg. C>T AITt hlA Ar n i rt v(TrA»mii itAit ah a I a. ^ ,-. ' au»uuu Uli ^llllCIrll und einen volkstümlichen, dauernden Frieden abzieleuden Forderungen des Bolksbunües wurden allgemein als solche anerkannt, zu deren Unterstützung die fortschrittliche Volkspartei mit Freuden bereit sein müsse. Auch darin war man völlig eitrig, daß hierbei die besonderen Parteiinteressen 'zurückzutreten hätten hinter der großen Sache, um. die es 4 1 rf-t T» n vt n.X w,, or..j__ k. . r. rv\ t e ^ In der Champagne stürmten ostpreußische Kompagnien N7ch stark'r Feuervor e ei ;:ng di' fra zosisch n Grab n nordöstlich von Prosnes und kehrten nach Zerstörung der feind» lichen Anlagen mit neunzig Gefangenen in ihre Linien zurück. * Starke Erkundungstätigkeit in der Lust fiihrte zu heftigen Kämpfen. Wir schossen gestern neunzehn feindliche Flugzeuge und zwei Fesselballone ab. Rittmeister Freiherr von Richttzofen errang seinen vier* zur Ab-sttmmung kam, einstimmig angenommen. ** Gießener Hansfrauen-Verein. In der deutscl)en Kriegswvchen sch au wird der Anbau von Com- frey dringend empfohlen. Nach derselben ist Comfrey ein ausgezeichiretes Grünfutter für Sck)weine, Ziegen, Kanin er ein, wo er kupferne Maschinenteile entwendete. Znm Lnstangriff ans Mainz. Wir lesen im „Mari^zer Tageblatt": Von maßgebender Stelle nnrb uns geschrieben: „E5 muß festst werden, daß die oft bekannt gegebenen Vorschriften für Im Osten. Deutsche und österreichisch-ungarische Truppen stchm twr Odessa. Mazedonische Front. Vei Makavo im Cernabog-n hielt seit einigm Tagen ^ ^?lttmprung kam, ernstrmmrg angenommen. halb durch Ine Presse von der Bcvölkerimg in Seiner Weise beobachtet Vorswße hcrvorgerufene erhöhte Greßener Hanssrauen-Verern. In der werden. Wohl flüchtet sich ein großer Teil der Sttaßenvassanlei:i ^ tangceit der Franzo.en auch gestern an. uuiu,' tut uvii uci ;yuivuuuiii| ui uciiict %v‘ci,c maurau/ici werden. Wohl flüchtet sich ein großer Teil der Sttaßenpassantei^ beim Schuß der ersten Alarmraketen in den Schutz der Häuser, alier wenn hier schon die meisten nicht in die Häuser hmeingehen, so lockt einen großen Teil der Bevölkernnq die Neugier^^ nach kürzester Frist wieder aus die Sttaßen und Plät«, um die Mt' gen Himmel zu chen und Gäuse. Mer auch an Pferde und"Rinder kann biel ,LmitL UU| irit: urm ^ucic, um me ioi\x: gen ^»immei -n «M. x#«* -MV «<»• Mm süß-® | iätx »ISjä N» äftfti ?sä oder Hehäckselt zusammen mit Strohhäcksel verabfolgt wird. Sie liefert jährlich 6 Ernten, vom frühesten Frühjahr bis I pW ciaenerr i tT HMI f h/T f(< v r+> 4-^ ■ sind dafür verantlrortlich irr/ iiii». uun uuciili m« < • in rantlrortlich, wenn sie von feindlick-en Fliegerbombe^!^, .^rl in, Flugabwelirmaßnohmen getötet oder verletzt werden. ^ r . C| € ,-r \• ■mu-Um «A n+Mr *«1 gandaartrlel Uber bi Von der italienischen Front nichts Neues. Der Erste Generalquartiermeister Ludendorff. * » * Die schlechte Loge des Schiffsbaues in England. Berlin. 12. März. (MTB. Nichtamtlich.) Nväshem die amtlich^r^ Seite bestellte reklamehaste Propa» - v ... % ' ” ' r«L t* . -7 1 ; . I eigenen rNugavweyrmagnaymen geroret oocr verceyr nwroen. ” j r —w i ^ c trt den spateswn Herbst hrnern. — Um den Mitgliedern des Tie Un-gllicksfälle. die innerl>alb der Gebäude sich ereignen, gehören' Ä™* J?*“ 11 bl l der amerrkanrschen L-chrffs- Vererns dre Anpflanzung zu ermöglichen, beabsichttgt der zu den Seltenheiten. Man sah am Samstag nicht nur vorwitzige oEwersten gebracht hatte, sprachen dre Londoner Blatter Verein von einem Saatgutzüchter Stecklinge kommen zu Kinder nach den Wolken scl>cmend mitten ans der Straße stehen, son- j rJ' rSILubexemftimmenb liivcx dre schlechte Lage des ^Lochiffs- lassen. Siehe Anzeige. dern auch eine ganze Anzahl Erwachsene, darunter viele ans gebilde- “ rt9 7Ti ,,Times sieht d,e L>chrsssbaulage für sehr ** Stadttheater Nachdem iünuft die Anfsübruna tcn Ständen. Gegen eine solche scharf zu tadelnde Unvernunft gibt es ^}} eme Untersuchung surch eine oes Strindbera'scheu PdieifrrflnXJ' fr?«1 .Irwffi ^ Mittel." Tie Todesopfer sind? Bamvatt Flöter von der Kvmnn,sam an der ,rch tue, Gewerk,chaften und die Arbestgeber Interesse beaeanet ift T iflr ^Uvwum viepnsolge der Unsälpgkeit der offiziellen ^ lrteransches Publikum fbtier Willi Schmitt, beide vom Jnf.-Regt. Nr. 87. Frau Meta K-ontwlle ent,tarwemm schaden zul beiettrgen. F^eiude vernehmen, daß es der Buhnenlertung ge- Cahn, Frau Willmuth, Frl. Katharimr Winsiffer, Frl. Mattes und I . J?* -Mornrng Post" macht dre falsch^ Lohnpolitik der Re. lunben ist, für Samstag den 16. Marz ern werteres der 14jährige Adam Hofmann; weiter sind noch ihren Verletzungen «ummgr für dre. unzufriedene Haltung der ^>chiffsbauarbester ver» ^trrndberggastspiel zu vereinbaren. An diesem Mend wird im Lcucke des gestrigen Tages erlegen: Wirt Eodini und Steuer- ^ ^ ^ fordert gleichzeitig dre Regierung auf, mehr statt der angekündigten „Liebelei" eine Aufführung des mann Wolf. j I 55??- berettzustellen. Alles hänge von dew Bau von genügend Strindberg'schen „Totentanzes" mit Herrn Albert Stein-' - 1 ^ Ä ' rücf vom Münchener Hoftheater in der Hauptrolle statt KreiS Wetzlar I man T^'chlMids überseeischen Handel ganz rucr vom wcuna)ener posiyeater in der Hauptrolle statt-1 ra. Aus dem oberen Wetzb'achtal, 12. März. 3m fc*S ^ ^ c stnden. In Herrn Steinrück, der zum ersten Male unsere ,,'Köhlerberge" fanden Holzlxmer mel)rfach Spuren von Lagern, rnhigend hoben^Verleickum^n ^ b^M- Bühne betritt, wird das Gießener Piiblikum einen der denen anscheinend Tiebeslxmden gerastet baben. die im Winter bauten nicht beieitint Ö «I Ö b SvJ?°S“ hervorragendsten deutschen Darsteller kennen lerne-n und I unsere, Gegend heimsuchten..An versteckten Waldstellen fand man | treibe m™ so dürfte Stück wie Gastspiel gleiche Teitnahm Ueb er den Abschluß v on GemüseIie 1 1 1 u u y ö ^ i gleichen konnten ! .ertragen wird uns von Zuständiger Seite mitgeteilt: Es be- ^gesE w^rdm reht noch immer m wertesten Steifen Unklarheit darüber, wer zum ' ^ ^ ' Wschluß von Lieserungsverttägen berechtigt ist. Nack), den Vorschriften der Reichsstelle für Gemüse und Obst sind in Hessen be- echttgt die Lmrde?ge,nüsestelle, städtische und ländliche Konnmmal-! Wmtung genehmigte Yeu-tt Mttmmig nach dem Vorschlag des I Die WirtschakiSlE b-r &&XMH terbaitbe, sowie Großverbraucher, letztere allerdings nur unter be- Sttstungs- und Fmauzausschnsses den Anvaus der Pnvatllinik Bern 12 Mär» ^ simderen Bedingungen. Lieserungsverträge dürsm nur mit^^Er- ..Hohemark" bei Oberursel für 1 199009 Mk. znrüglich 36009Mk. zerisch^ Tele^vk^^.r Meldnn« der SchwÄ- - ^ rr.- ——- 9 — g - & Währschastsgeldern. Einhtlllig fand auch die Magistratsvorlage über N^WitatsAiAe^m^N^ Beratung, der ^---- LI»« ®«W»ortea«3 ^ ... __ sammlung genehmigte heute einstimmig nach dem Vorschlag des Stistungs- und Finanzausschusses den Ankauf der Privatllinik Zeugern oder Cwzeugerverbänden? nicht aber mit Vertrete,m des ! ^ayr,cr>mrogeroern. ^inyenig ,ano aukyme wcagisrraisvoriage uver I Nentralitärsberich'e ^ Z-Ndels Äs S3ertraa3 Partei, «bmschtossmword«, st- Gelmltzordnnnn ,'Lr dic Leltrer und LelireriEn an den städti- ffomnnfitonäteritf^ “- t;j -- |r ^ VrtihSc unb Wrafir“; 6ffcntlid&cn Boiksschulen Annahme I oJSStLLN." e .Ii e L.. @ Lß aC ! at ^?gl»,ed-men mu bo4 sSX Hanau. 12. Mär». Am Bahnhofe Gr°h.Kroken«nra er- L^EmA.en imd den, Mnerk-n «schiW-nm WlrtschaftSab, 7° -«.yiujiui u.l wiuw-h 'a.sgCTicpmtqMitg Ihres Auftraggebers und eine Bestätigung desselben über ihr Angestellten- verhaltms mit sich führen. — Es kann die Beachtung dieser Vor Ichnstcn nur dringend empfohlen werden, da der Abschluß von Ver- «^^K^rfaW'die Nichtgenehmigung des Bettrags durch die Reichsstelle nach ]K k ziehen wird ; ^ o macht mau die ersten Aussaaten im Garten? Auf Rabatten an Hänsertvänden und Garten- mauern, die nach Süden und Osten liegen. Sie eignen sich ^orzuglich zur Anzucht früher Gemüse, z. B. Kopfsalat Oberkohrrabl, Buschbohnen, früher Möhren usf. Radies' aussaaten sollen nur in mürbem, altern Gartenboden er wlgen, in rohem Boden bringen sie schlechte Erträge ** Ofenruß als Düngemitt s- Gevichtssnal. Balntäkrcdite tcllk^n^' doh zur Zeit über emen islchen Kredit nach mit Englai^,' ^bEnn^n Den^Kern^ des nnt Cmaland I Darm stad t, 12. März. Die Sttafkammer verhindelLe des mit England abzugegen die 35jährige El-efrml Elise Hennin g e r in Stocküadt. die 3L D^Bv C Sicherung der Transporte zur einer Hausgenossin chr etwa 500 Mk. Kleider und Stoffe stahl, die 2ss- schwierigen Transport verhält- man bei einer Hausfuchimg in ihrer Wohmmg vorfand. Sie I xür einige Zeit mit Hllse erhielt 4 Monate Gefängnis. — Tic von ihrem Manne getrennt Vcr^dl.i^e^n/i Zurzeit schwebten: lt-bende Max Lutter Ehefrau in Osfenbach stahl ihrer Zimmer-! ^ ^ber. die Wiederausfuhr ge-, Vermieterin zlveimal Wäsche imd Äeidungsstvsfe. Sie ist räcksällia den Mittelmächten. Von biefertf. ’ pxi t. r ; -oereamungen Amerikas, die von schtoei- Ehrten nachgeprüst und ricksttg befunden toUnhSil Schweiz, bn> Ende 1916 von den Zeittralmöchten in Colorifercn/' umgerec^ier mehr erhalten als gegeben habe. Ter Rednn: betont zum Schluffe, daß die Schweiz, die von deni ' d^iden Mächtegruppen ab hänge, sich wie bisher offen und loyal zu verständigen wünsche. Die Schivett befinde Z' heute in einer außnordentlich ernsten wirtschasllWi ktonne aus der schweren K?rise nur gesund und stark hertnmrh™' merat das politticke nmS nni-tsä^UMv , Arvorgehcn^ W. HfÄS g-S^'-r Mittel za. zeichn7» S ^8« Z TiT^^oTWf L iur Skrfiim pq » >-Vt dem Reiche Tie Berufungsinstanz nahm nicht Borsatz, sondern --st^ ^ a„ee Bolh>kr,-i>> (Ledl», e- Beifa ll.» Nuninier ^ * IteUeii. Suche Anzeige in heutiger ^hrlässigkeit an und setzte die Strafe auf 500 Mk. Geidsdase - - -- UahSIm.Ia. :.r I ilHlf.'k.u! I ^C9k JP a H Landkreis Gießen. Äffpnf Ti 1°' d^ärz. Hier fand heute eine«. *£ l P cvt: 11 / 1 ^- »wt. vwrncn oas rrci) mrertKnCve Urteil bev b-inLiae 9WerF,lr Sr Sammlung statt, in welcher lN dem Bestechungsprozeß P h I l i p p i hat die StaatSamvaltscbaft ver ^ einzige . Bewerber für unseren Landtaaswahlkreis ^ 5 * 1 f t .° “ sbe schwer de eingelegt. Falls das Urteil aufoc- Prozeß Philipps. Wi eSbade n, 12. März. Gegen das sreisprechende Urteil her oimirtt* L- ' ' 1 " "v v"", tn weicyer r ' mu i'ic 'oiaareanroaitimart ^ . sür unseren Landtagswahlkreis Revision sde schwe r de eingelegt. Fx,lls das Urteil aufge- ^^^Zsabgeordneter Dr. Werner, seine m>Iüifc5en r 0 ^ lül i b ' dürfte die Verweisung der Prozeßsack>e vor einen Grundsätze darlegte poiuucyen anderen Gerichtshof zur Wiederbe Handlung mit Sicherheit *u erwarten fein. J&cxii PegeSt den Stuhlgang AS!tibh % r^^M s ? a,Än und Ktodo™- Aerztlioh empfohlen! Originaldose Mk.1.50 Nmoh Gottes Bat ist letzt« Nacht */,11 Uhr unerwartet schnell mein nnvergesslicher Mann, unser teurer Vater, Grossvafcer, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel, der evangelisch-!utheri$che Pfarrer i. R. Friedrich Hellwig im 66. Lebensjahre von uns gegangen. Lnifte Hellwig geb. Brenschen Julie Gassnaann geb. Hellwig Anna Granting geb. Hellwig Marie Hellwig Giessen(Bleiohstr. 26), August Hellwig, Pfarrer den 12. März 1918. Friedrich Hellwig, stad. agr. Elisabeth Hellwig nnd 8 Enkel. Die Beerdigung findet statt: Freitag den 15. März, nachmittags 4 Uhr, auf dem Neuen Friedhol Von Beileidsbesuchen bittet man abzusehem 1846 Am 12. Märe entschlief sanft nach langem, mit grosser Geduld getragenem, schwerem Leiden mein herzensguter Mann, unser lieber, treusorgender Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Johann Gilbert Ott im Alter von 58 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Margarete Ott geb. Kuppel Familie Lehrer Gilbert Ott Feldwebel Heinrich Ott und Braut Familie Konrad Ott Birklar, Ernsthofen L 0., am 12. März 1918. Die Beerdigung findet Donnerstag den 14. März, nach- mittags 2 l /j Uhr, statt 00017 7.-7 ■ •; .. • - - -... .. Bekanntmachung. Der Voranschlag (her Gemeinde Veuern für 1918 Negt von SamStag den 16. d M. ab eine Woche aus dem AmtSzinimer des Bürgermeisters zur Einsicht von Interessenten offen. Einwendungen können während dieser Zelt schriftlich oder zu Protokoll daselbst vorgebracht werden. Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. Beuern, den 12. März 1918. 1844 Gr. Bürgermeisterei Beuern. Walther. Holzversteigerung. Freitag den lä. l. AUS. soll aus dem Gemeinde- wald Treis a. Lba., Distrikt Aspenstrauch, nachstehendes Holz öffentlich versteigert werden: Scheiter: Buche 280 Nm. Eiche 26 „ teils zuWerkholz geeignet, Kiefer 4 0 LnLppel: Buche 200 „ Eiche 16 .. Kiefer 6 „ Reisig: Buche 580 .. Eiche 22 .. Kiefer 20 „ Stock: Buche 125 „ Eiche 8 n Kiefer 3 „ Zusammenkunft vormittags 10 Uhr an der Ochfenwiefe bei Brennholz Nr. 1. Treis a. Lda., 10. März 1918. Großherzogliche Bürgermeisterei. B e n n e r. 1819 Holzversteigerung im Albacher Gemeindewald. Donuer-tag den 14. lfd. M. kommen im Distrikt Buchwald nachfolgendes Brennholz zur Der- -steigerung: 170 Rm. Bnchen-Scheiter 53 .. Eichen Scheit 36 , Buchen-Knuppel 13 , Eichen-Knüppel 1400 Buchen-Wellen 400 Eichen Wellen 46 Rm. Buchen-Stöeke 15 „ Eichen Stöcke. Zusammenkunft morgens 16 Uhr auf dem Dizmalweg Albach—Hattenrod am Eingang des ^Waldes. Illbach, den 11. März 1918. Großh. Bürgermeisterei Albach. Arnold. w ob 15. 4. au Dermtetcn 01012 Gbelttraste 11, L Ilrtufc zu uerrmc:Cit 02Mt Oll-Nnlage 7. Släbllerioi %!mmcr an Herrn au »crmicten 00028 Kaiier-Allec 5.. N Snben mit Wohnung blflifl au vermieten. Nä au er fr. Nord Älnlar i m Kontor. | IW 1ETGES UC HE ^ ~ j 4-Ziwmcr‘WaliBMaj an den Gieij. An». 3- s. 5-Hi den Giestener Anzeiger. öbllert«« Xlmmer Suche für sofort Kaufmann möglichst branchekiindig. A. Wächtler Getreidemühle und -Hand Dillenburg. jedem Piave DcrlWe Senfe tmoe, loroic lutimecn {/um und Teekräntern. 1 0. H. Scherer, Büdingen, Telephon 45. Gießener Hausfrauen-Berein Bestellungen ans C«mfre t y werben Donnerstag bm 14. März, nachm, von 4 bis S ttbr, in der Geschäftsstelle, MäuSburg 5, entgegen- genommen. |I83Sef Die Vorsitzende. Oeffentlicher Impftermin. n SamStag den 16. März 1918, nach! Impftermin gen Angehörigen von Jmvf- Am SamStag den 16. März 11>18, nachmittag» 3*/* Uhr. wird in der Turnhalle der S-raütmädchenschule, Schlllerstrahe 8 ein tMentlicher . abgehalten, tn welchem dteienigen pflichtigen. welche Aufforderung erhallen haben, ihre Kinder kostenlos der Impfung unterstehen lasten können. Zn dem Termin haben nur solche «mvfotzichlige Kinder zu erscheinen, die im Jahre 1916 und früher geboren find. Rückständige Jmpspslichtige, deren Zurückstellung anS gesundheultchen Gründen gewünscht wird, können in dem Termin dem Jmpfarzt vorgestellt werden. Die Kinder müssen rein gewaschen oder gebadet und mit frischer Leibwäsche zur Impfung gebracht werden. In dem darauf folgenden Termin Samstag den 23. März nachmtnagS 3•/* Uhr. find die am 16. März Geimpften »ur gesetzlichen Nachschau wieder vorzustellen. Gtetzen, den 12 März 1918. 18486 Ter Oberbürgermeister: Keller. Achte Kriegsanleihe im Betrage von 1000 bis 400000 Mark kann ohne besondere Anz ihlimg gegen mastige, vom 6. Jahre an abnehmende JahreS'oder VierteljahrSbeiträge mittels der Kriegsanleihe-Versicherung der 1834e Athm LkbeüSvttiiihttilüilsbsllk r. 8. erworben werden. AnsnabmekSbls find Verionen beiderlei Geschlechts v. vollend. 10. Lebensjahre au. Näheres durch den Vertreter: GebMer gHtann, ßiefp, Srafteiftr.7. Lehrlings- «esuch. Kolonialwaren - (Srost- Handlung sucht zu Ostern Lebrliig sit plerScb^Dt&äHi Schriftl. Angeb. unter 1836 an den Gieh. Anz. erbeten. Ein ordentlicher, kräftiger iunne kann d. Fenenhafterhft&ilverk erlernen bet Heinrich Lödr, - Ferlenbanerei Lollar. Kost r und Wohnung im Haufe. ev>L auch Bergiitung. o«»» S Lehrling ans guter Familie bet foforuger Bergütung gesucht. 1722 ferber'sche Dniy.-Bucti^andlg. Braver Junge - der das Pol>ier- u. 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