m. «o Der Gietzrmr Anzei-er erscheint tätlich, außer Sonntags. — Beilagen: GtebenerHamIliendlntter; Ureirblatt skr de« Ureis Sietzen. vezugrpre'.s: msnatl. Mt. l.20, vierteljährlich Mt. ^.6b-, durch Abhole- iu Zweigstellen monatl. Mt. 1.10: durch die Post Mt. 8.60 viertel- jährl. auc'schi. Bestell^, ster-nspreoh - Anschlüsse: für die Schrulle, lang 112 Verlag,Gefchäursteiieöl Anschriff für Drahtnachrichten: Anzeiger Sieht». Erster Blatt *68. Jahrgang Dienstag, \ 2 . März (9$ Lteindruä'erei tarn?. Vuä) Univ poßfcheckksnLo: Krantfurt a.M. 1 M 6 Zwillingsrunddruck u. Verlag: vruhl'sche Vanwerkehr: Gewerdebant Gießen Aerckästsffette rr.vruckerei: SchMr.7. Annahme von Anzeigen l. die TageSnummer bis zum Nachmittag vorher ohne jebeVerbindlichkeit Zeileuprelfe: für örtliche Anzeigen 25 Pf., für auswärttge 30 Pf., fi üv Reklamen Mt. 1.— ; bei Plat>,Vorschrift 20 °/* Aufschlag. Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Aug. Goetz; Stadt und Land, Vermischtes u.Ge- richtssaal: W. Meyer; Anzeigenteil: H. Beck: (WTD.) Grotzrs Hauptquartier. 11. März. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Die Artillerie- und MirentorrfertStigkett lebte am Abend vielfach auf. Nrqe ErkimdungStatigke-t l^elt an. Eigene Abteilimgen drangen an mehreren Stellen der (lan- drücken Front, in der Gegend rvn ArmenNeres und auf dem mestlichen MaaSufer i» die feindlichen Grüiren e,.n und briülften Grfang?-ie und MaschrlttnMvkchre ztrnick. Bei eurer deutschen Unttrnehrmms nordöstlich von Reims trat wiederum eine in letzter Zeit rnehrfaS) -eobachlett, auf der Kathedrale von Reims eingerichtete BlinksteUe der Franzosen m Tätigkeit. ^ Cmurtimtmi Ritter von Tuczek und Leutnant Wüschoff errangen ihren 27.. Oberleutnant Bethge seinen 20. Lustneg. Im Osten. Feindliche Banden wurden bei Bachmatsch. nordöstlich von Kiew und bei Nasdjelnaja an der Bahn Shmenaka— Anoden übrigen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste Geaeralanarnermnstcr Ludendorsf. * • Der AbendSerickt. Berlin, 11. Mürz, abends. (WTB. Amtlich.) Von den Kriegsschauplätzen nichts Neues. vre üömpfr in Palästina. Jfönftit t iwopet, 10. März. (WTB.) General stabsberichi. Palästina front: Am 9. März herrschte fast ans der ganzen Fwnt lebhafte .GewchtAtätiMät, hie teilweise m heftigen Kümpfen führte. In der Gegend El Kafr, Pet Rima. Reoih Saleh kam es nnr ya BorfeLdgeseäzten, in denen unsere Wstierungen bestUsgemäß s-schtend ernsten Kämpfen auswichen. Wüter ölllm) waren scl-on in der vorhergehenden Rächt feindliche Erkundungsvorstöße im HMrdgrmnrtenÄrnLpf ahMtvieseu loorden, als am frühen Nrm sind wir wieder m Tagen des Wartens und Werdens, wie sie das Frühjahr bringt, und wenn nnr uns recht besinnen, wie es in derselben Zeit des vorigen und vorvorigen Jahres nur unser Hoffen und Fürchten bestellt war, so haben wir nur zu danken. Denn das vormalige Frühlingserwarten zeigte uns ungeheure Vorbereitungen der Gegner, die im Westen durch „Uebcrinaterialschlachten" uns zu Boden schmettern wollten. Wir vernahnren ihre prahlerischen Ankündigungen, hörten im Geiste die schweren Schritte ihrer Maffeub artillerie, ihre Panzerwagen. Heute aber geht alles gerauscht los. Wir wissen, daß unsere Saat ausgeworfen ist von sicherer, starker Hand, daß wir nicht so sehr daran zu denken brauchen, uns zu schützen, zu verbergen, sondern daß es der Ernte näher geht, die wir mit langen und unendlichen Mühen, aber auch mit großen Erfolgen vorbereitet haben. Was bedeutet uns heute die hervorstechende Tagesmeldung, daß ein amerikanischer Kriegssekretär mit einem neunköpfigen Generalstab im Westen gelandet sei! Es liegt m den Schlußworten Clemenceaus: „Nichts wird uns aushalten, nichts wird uns beugen" doch keine rechte kraftvolle Zuversicht, sondern nur ein schon halb verzagender Starrsinn. Das Ucberraschcnde aber unserer jetzigen inititärischcn Vorbernlungen ist, daß ihr äußeres Bild keineswegs nach dem drohenden Zuschlägen einer Riesenkeule geht. Da sieht nichts nach einem „Ucbermaterial"-Unternehmen aus. Wohl wissen wir, daß im Westen, wo die Entscheidung gesucht wird, alle erdenkbaren Maßregeln getroffen sind, aber eö scheint, als setzten wir nicht alles dran, da im weiten Osten eine nnlu- tärische Durchdringung unserer bisherigen „Eroberungen" sich vollzieht, die ans Märchenhafte grenzt. Da kommt uns, die wir vom Waffenhandwerk so wenig verstehen, die Uebcr- zeugung, daß heute die Meister der Kriegführung ganz anders verfahren, auch ganz andere Ausgaben verfolgen müssen, als das Feldherrngenie der Vergangenheit. Wie viel mehr ist heute alles Militärische ins Politische verwachsen! Nicht so, daß etwa ein Staatsmann oder gar ein Ueberwachungsaus- schuß der Heeresleitung ins Handwerk pfuschen könnte, nein, unlöslich verwachsen, so daß nur aus einem Haupte die Entschlüsse entspringen dürfen. Wir verfolgen eben nicht nur den Zusammensturz des Gegners, sondern zugleich den A u s- bau unserer eigenen Zukunst, die so farbenreich und vielfältig vor uns liegt. An diesem Aufbau geht es von Stufe zu Stufe, oft nicht so gewaltsam, wie man es sich zunächst vorgestellt hatte, sondern besonnen, wohlüberlegt. Denken wir zurück an die große Offensive gegen Italien, an der wir beteiligt waren! Sie ging auf einmal doch nicht so „aufs Ganze", wie es vielfach ansgnnalt worden war, sondern sie machte einen vorläufigen Abschlußstrich, der freilich eine gegen früher ausgezeichnet verbesserte Front darstettte. Sah Hindenburg die Entwicklung im Osten reifen? Dachte er etwa daran, daß es vorläufig nicht djwecbnäßig war, alle^ in den Sand zu strecken, was italienisch war? Wie war die Wiener Politik mit den Aussichten verknüpft, die uns die Petersburger Gewalthaber vorhielten? Wir wissen es nicht, sehen nur überall um uns her, daß eine weise, kluge Hand gewaltet und gesät hat. So wollen tvir uns beim auch in den jetzigen Tagen des Lbartens und Werdens losniachen von allen vorgefaßten Plänen, bestimmten Aussichten, unsicheren Gerüchten, und wollen den in so er- erstaunlichcm, alle bisherigen Begriffe übersteigendem Aufgabenkreis sicherlich wachsenden Führern unseres Volkes in Waffen alles Vertrauen entgegenbringen, und wir wollen in einem anderen Sinne als Clemenceau sagen: nichts soll uns aushalten, nichts wird uns beugen! ' 1 i .ii aiawa. Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 11. März. (WTB.) Amtlich wird verlcuttbart: An der Eiserchuhn Shmeri n kn —Odessa wurden abernlils ftst' ffche Banden vertrieben. An der ^uischen Front lebte stellenweise das Ariil. kntfeucv auj. Morgen starkes Attifferiestner ans großen Teilen der Front ernsetzte, dem bald dararff ein Angriff folgte. Den auf die Hauptstellung mnsweichmden oor.^eschooeiien Sicherungen folgend, besetzte der Feind Katrawani. Lltara und Silwad. Nördlich von Jabrud setzterr starke Angriffe des Gegners über V u r d s ch—V e r - d a v i l l ein. Sie wurden unter seltneren Verlusten für den Feind restlos abgeschlagen. Sein Hauptangriff richtete sich gegen die Höhen der Tel-Asur stell ung. Smhsmal weich eile diese Stellung im erbitterten Kamps ihnen Besitzer. Sä>liest!ich blieb sie dank der heldenmütigen Mnoehr unserer Truppen fest in unserer .Hand. Am linken Flügel unserer Westjordan front war es auch schon in der Nach: -u Patn^rillengesLftcu gekommen, bei denen ein Offizier, ein. U.ntewffftier und sechs Mann als Gefangene eingebracht wurden. Tie hier am Morgen enlsetzenden feindlichen Angriffe wurden sämtlch d^lnstreich abgeschlagen. Me Stellungen sind in unserer Hand geblieben. Im Bormarsch ans Kr-er.um wrcrden unsere Truppen westlich v-mr Ilidsche von Armeniern angegrifsen, die verlustreich und leicht abgeunesen wnrdcm Ten Rebellen in Hedschas wurde eine empfindliche Niederlage beigcdracht. Nockidem sie schon am 6. März bei Tuwane gestblag^i worden waren, wurden sie gesber» unter schnx«en Verlusten loeiter nach Süden in Richtung Ses Jordans ihren Geueralvormarsch nordwärts fort. Der Wadi Auiv wurde mit leichtem Widerstand überschritten und die tü.rkische Stellung^ Khel—Neistüxrt—Abu Tel— Lnl au? der Hochfläche b Meilen westlich des Jordans angegriffen.. Die Stellung wirrde vom Feinde zäh verteidigt, aber um ?> Uhr nachmittags von uns genommen.. Auf beiden Seiten der Straße Jerusalem — Nablus erstreckte sich das Borrücken auf eine Front von 13 Meilen bis 2 o'y 3 Mb?len tief. Im Osten besetzten unsere TriLppan Ke fr Mälik, Tel Asur und Selwald. Tagsüber machte der Feind verschiedene erfolglose Versuche, Tel Asur wiederzunehmen. Westlich der Straße nach NabluS wurde die Linie Brrrj. Bardawill—Altara—Ajul Deir--Ez Sudan unter geringem Widerstand erreickst. Von dem Fliegerkorps wurden erfolgreiche Bombenunternchmmrgen durchgesührt. Bei Lubbmr Wurden direkte Treffer auf Truppen und Transporte beobachtet. E ir g l i s ch e r Bericht aus Mesopotamien voni 9. März. Am 9. März besetzten englische Truppen H i t üm Cnphrat ohne Widerstand. Die bisher dort stehende türkische Streitmacht zog sich nach Sahillija, 7 Meilen stromaufwärts, zurück. _ Englische und japanische Kriegsschiffe vor Wladiwostok. Bern, 10. März. (WTB.) stiach Pariser Blättermeid:nrgen wurden englische und japanische Kriegsschiffe zur Ueberwachung nack) W ladiwostv k entsMidt. Tie ansässigen Japaner wurden nach Japan Mrückgeschickt. * * * Finnland. Berlin, 11 .März. (Priv.-Tel.) Die „B. Z." berichtet aus Basel: Die dlgcnce Havas meldet ans Petersburg : Nachrichten, die aus Finnland kommen, besagen, daß infolge großer Verstärkungen durch ausländische Freiwillige die Weißen Garden in den letzten Tagen die Oberhand in verschiedenen Gegenden des Landes erhielten. Sie haben Bjoerneborg besetzt und Tammerfors eingeschlossen. Berlin, 11. Marz. (Pr.-Tel.) Die Gerückte, daß Prinz Oskar von Preußen als Herrsä-er von Finnland ausersehen sei, entbehren jeder Begründung. * * * Rach Sibirien verschleppte Balten. Berlin, 11. März. (W.V.) Die deutsche Negierung hatte am 8. März durch Firurenspruch an die russisck>e Negierung darauf hin gewiesen, daß 540 Balten aus Dorpat und Reval und 130 Balten aus anderen livländischen Städten verschleppt worden waven, um nach Sibirien ab ttansporttert zu werden. Der Transport erfolgte in Viehwagen mit Zertiftkaten des Sm>olrch-JnstittttS. Die deutsche Regierung hat aegen diese Maßnahnie, die nnt Artikel 6, Absatz 2 des Frcedensverttages ini Widerspruch stand, Verwahrung eingelegt und die sofortige Rückbeförderung der Verschleppten verlangt. Die Beisitzer des Volkskomniissars für auslvärtige Angelegenheiten in Petersburg erwiderte hierauf namens der russischen Regierung: Es sei bereits eine Verfügung getroffen, daß die Verschleppten nach ihrer Heimat zurückgeführt werden. Ihre Zurückschasfung werde mir durch Transportschwierigkeiten ausgehalten, die durch die Dsnwbilisation der russischen Armee entstanden seien. Argentinien. BuenvS Aires, 9. März. (WTB.) Meldung der Agvnce Havas. Ein Beamter des Mirrisherurms rrklätte einem Vertr.ckrr der Presse: Tie öffentlichen MrÄMckijck^n Koomreiüare bettessend ein« angebliche Entscheidung der ar>rontmistlien Reoierrmg, in den Krieg einzntteten, sind übertrieben. handelt sich um einen Gntschtuß, das Freundsel-aftsband AnwntinienS mit den Alliierten enger M Trrüpfeir, die go,^7.lieitick«n Beriehnngen zu verbessern und die HandriA- nnd wiitsck^stlichen Verbindungei? zu erleichtern. Militärisckie Maßnahmen sind weder ergriffen stoch vorgesehen, obwohl die bestehende Sl-mputl-ie für \>ht Sache der Alliierten sorlschreitet Der Strcrfangriff auf BariL. Berlin, 11. März. (WTB.) Unbelchtt durch unfern Stras- angrifs gegen die Stadt Paris in der Nacht vom 30. Januap und durch unsere erneuten Warnungen suchten die Gegner wahrend der vergangenen Wochen wiederum friedliche deutln^ Städte weit hinter der Kampfzone mit Bomben heim. Dre angrdrohta Sttase ist vorgestern nacht abermals vollstteckt worden. Dre Stadt Paris war wiederum das Ziel unseres VevgeltungsMigrMS. Dem verbreck?erisck-en und verblendeten Verhalten unserer Gegner entsprechend wurde der Angriff mit noch größerer Stärve mrd Wucht geführt als der erste. Paris wurde mit insgesamt 2 37 00 Kg. Bomben belegt. _ Oberleutnant VnddeÄ gefallen. Berlin, 11. März. (Pr.-Tel.) Oberleutnant Buddeck ist im Lustkamps gefallen. Bereits im Frühjahr 1916 wurde Buddeck« mit dem Oxvcn „Pour le M-errte" ausgezeichnet. Der kühne Flieger, der sich auch durch wertvolle Erkundungöstüge l-ervorgetan btt, gehotte vor dem Kriege dem Leibgarde-Jttsanterie-Regiment 115 als Reservwfnzrer an. Im vorigen Jahre wurde er als Oberleutnant mit einem Patent vom 27. Januar wieder im Heer eingestzcklt. Aus dem Reiche. Berlin, 11. März. (Priv.-Tel.) Dem Reichstag ist laut „Berliner Tageblatt" der Enttvurf eines Gesetzes zu- gegcmgen, in dem ein neuer Kredit voir 15 Milliarden Mark verlangt wird. Berlin, 11. März. (WTB.) Der „Reichsanzeiger" enthält eine Bekanntmachung über russische Staatsanleihen und staatliche garantierte Wertpapiere, eine Verordnung über die Genehmigung von Ersatzlebensmittel. Glauchau, 11. März. (WTB.) Wie die „Glauchauer Zeitung" berichtet, ist heute nachmittag im benachbarter Gesäu der Reickistags- und Landtagsabgcordnete Stolle. ' 76 Jahre att, nach kurzem Krankenlager gestorben. Stolle vertrat im Reichstag den 16. sächsischen Reichstagswahlkreis Zwickau. Der Daim?ersks!ndal. Unser Berliner Mitarbeiter schreibt un§: Ist: den: Fall Daimler erledigt «-oder sängt der Skarrdal jetzt erst richtig an? Ter Llbgeoch^iete .Gras v. Oppersdorf, Hospitant bei dmr Konservativen. wollte der Debatte des ReichsLags-Hauptausschusses einen versöhnlichen Abschluß geben., indem er meint«, ans der offenen Aussprache komw das Volk ersehen, daß hier einmal das SpriclMort nicht gelte: Die kleinen Lumpen hängt man, die gwßm läst mm: lcn'.ftn. Aus dem Verlauf der Verbandlunge;: geht aber hervor, daß sämtliche Parreien mit der Llussprache allein nicht znfri-Äen sind, sondenr zweierlei verlangen. Erstens gerichtliche Aufklärung über das, was vorgesallen ist. Zweitens wirksame Borbeugimg für die Zukunft. Sogar der konservative Llbgeorduet« Sänetle,^ der zuerst die Daimler-Werke gegen die Anzeige eiireö entlassenen Kalkichationsbeamten in Schutz nehmen wollte, kam LU dem Ergebnis, wo Nebergriffe nnd Unterschlafe vor gekommen seien, müsse mit Ferner wrd Scktzoett Dazwischen ge-- faschei werden. Und man kann es den Sozialdemokraten nicht übelnehmen. wenn sie, allerdings unter ?lus7rütz;mg des Falles für ihre PattÄzwecke, fiovdecn, dem Leiter der Daimler-Werke müsst der Prozeß wegen Landesverrats gemacht werden. -Stteikende Direktoren dürsten nicht anders behandelt werde;!., als streikende Arbeiter. Der allgem,:ine iBonmttf geht dahin, daß Kommerzienrat Ernst Berge mit Gewrmrsätzen von 173 Prozent arbeitete, die Liestrrmgsbehörden an der Nase hernmführte, indem er jede Einsicht in die Bücher venoeigette und die Kalku°Vationsgrmrdlayear künstlich verschob, endlich mit Bettvebseinschräntung, also mrt -Schädigung der Kr'icgsmaterütterreugung drohte. Ob unmittelbare Fal- schungen der Bückver arrck Bilanzen v-orgekommen sind und ob man oie an-gedeltttte Drohung gls Versuch des Larrdesverrats bttrachten muß, darüber haben die bstrichte zu entscheiden. Der Skandal btr Daimler-Motoren-©efeTTid)ost ist dem Staatsanwalt übergeben, ebenso der Fall des Kammerl)errn Dr. fttt. und rned. h. c. Friedrich Ludwig v Behr-Pinnow, der mit Säcken für die Heerewer- walttmg 27 Vtilliomm Umsetzte und im Harrdumdrehen 4Vs Millionen verdiente. Lüch die zur Sprache gebrottüm Fälle betrrfse^rd R^cknueirgewehre, untettiegeu setzt, wie General von Wrisberg mrtttitte, i»er gerichtlichen Urrter-suchrng. Ungeheuerliche Preisüberschreittmgen^ > sjoll-on noch «ff andern Gebieten der Kriegsindustrie vorgevomnren sein, \nxb die Frage ist berecktütt: Warum erfähtt Troern das alles erst, nachdem der Reichstag sich der Sache mrgenonnncn hat? Warmn ergriff die Regierung, die die Mißstände kmrnte, aber keine Handhabe zrtt Llbdilst zu besitzen glaubte, -nicht schon viel früher die Flucht in die Oeffent> lichkeit? General Grüner, der frühere Leiter des KrvegsamteA, l.at vor seinem Abgang von diesem: Posten eine Denkschrift über das schtvirrdclhafte Lieserungsloesen verfaßt. Warum ist man nicht fclwn ans Grund des darnals gesammelten Materials porgegangen? General von Wrisberg rneiute, die Vewr-dwcUg des BurckeSrat^ vom.12. Juli 1917 über die dluskmlftSpflicht wäre näht Mr Anwerbung gebvaclü rmmden. »veil befragte Jnriftzn Beden^m t^ehabt hätten. Die drei Arrträge der Rmchstagsp»rrteien nvff^r mit den inristifchen Bedeukerr gründlich aufräumen. aber es ist setzt wieder die Frage, ob sie m ihrem Eifer- wirAick das rich^ ttge, deittlicher: Tie Richtigen trefferr, und ob alle zrr schematische und brrrocrukratisck-e 2leponnnndni:g der Kriege-riidnstt^ -chadze!llg Pnobearcssscabungm gemacht, und mich diese mären recht er^lgreich: auf einem jetzt sotten Platze wurden die z-oglichm P rovruziialdirektvr i. R. GtzlTttrnerat JMLpt«» ^aici- dort zu Wieslxcken des Groß Vom tur kvn rz 2. Zttasse mit der Krone des Ordens „Stern von Brabantz' vettict-en. Ter Großherzog hat am 9. Mä^ 1918 dem Anttsttchter btt dem Amcksgettcht Worms Dr. Ftttz Schneider, zurzttt im Hoero:dienst, dem Amtsttchtec btt dem Amtsgettcht Vilbel August Serbe rt und bmi Amtsttchter btt dem Amtsgericht Wöllstein Alfred Kumpf den Charakter als Amtsgettchtsrat erteilt. . Der Großherzog hat mit Entschließung vom 9. März die Er- terlnng des Lkusttages als stellvertretender Bevollmächtigter mm BundoZvat an den Mruisterialrat im GroßherzogllchTn Ättuisterrum der Fruanzen und Vorsitzmrden der Wtttlung für .S^erwesen! Tr. Hellwig genehmigt: hat den HauttsteuerMntsassiüenten bei denr Haurchteuevamt Mainz Wilfebn Köhler II zu Main; zum Rem:rousb)nttrlleur btt dem .Hauptstaueramt Woraus rmd deu Fruanzasfessor Lambert Adolf Bäu mer crus Amöireburg zum Obersteuerkontrolleur ernannt. " * * ** Aus z e ichnüng. Dem Landsturmmann Hermann Kühl wurde dre Hessische Taps er keits Medaille verliefen. Reste zahlreicher Häuser der alten Stadt frttgelegt. Manch? der Hauser waren recht gut erhalten, so eins, das man wegen der zahlreichen Funde von Eisen, Klepfer-- und Brvnzegegenstanden für eme L-ch,miede hält. Auch ttuige kmmtattige Anlagen und Wasser- ablaufe srud ^frttgelegt worden, und dies ist besonders wichtig, da man Eaus Lchlüsse auf den früheren Stromlauf ziehen kann Auch allerler Hairsgeräte, IbesMrders Dongefäße, sind in der alten -Ädcwt ausgefunden worden. Bei ttner dritten Ausgrabungsstelle, wo m-an mit ttner Prvbegrabuilg angefangen hat, wußte man mit SMerbttt vorlser, was^ zu eulbecken stt: die Lage der alten Sankt Olos-Krrche. deren Reste man fmjulegeit begonnen hat, war bekannt. t>ur Zell Mtzstav Mtasas srnd nänllich die Bausteine der Kirche zum großen Teile entfernt worden, um btt dem Bau der Kirllx von Neu'-Lödöse Verrvendrung zu ffnden. Es hat sich nun lierausge- stelll, daß oer Unterbttl der Kirche bis ellva MarrnShölie, teilivttse noch darmber hinaus erhalten ist. Dieser Dell der Mmwr besteht mis behairenen Feldsteinen, die ttgeutümlick-erivttse an der Außenseite mrt ZregeU! verkleidet sind. An der WMttte der Kirchenruine ist ern prachlrges gotisches Portal eirtdeckt worden, das durch Formzlegel reut) profiliert ist Der Brüden des KiEnmueren besieh ans Zregeln.- svelleMEife find«! sch mch glafiette Platten Unmlltelbar n^cn der Kirck^ liett der K-ivllIhof. Schätzamgsweise kann die Entstehimg der Krvcl-e auf das Jchr 1200 ange,ctzt werden. werden am meisten kopiert? Jeoer Befucher öffentlicher Kuinstsanrnllungen hat oft die Be- obach ung maLl>en körmen. das gewisse Gemälde von den Kopssbeu auf das lebhafteste rrullaorl-en und stets von rhlven belagert sind wahrei!d andere, oft mr W^rt iibettegene Bilder von chnen me Iw oder ^Insofern kann es als ein Bavo-i meter oes llin rstsesckx imckes diarken, lottttM Geinälde von den prstcn besouoers betvrzugt iverden: denn es versteht sch, daß m Schwarz-Werß-Theater. Der Detekttvfilm „Im Banne des Bosen" und das Lustspiel „Toto, Odettes klttnei! Lrebesbote werden lim neuen Programm vorgefiihtt. Siehe Anzeige. ■n ■ ^ - ® re '$bl a tt enthält: Verordnungen iiSet vnöüte Verf rcherun gs Unternehmungen. Uttnndensteinpelgesetz, Zuckerverbr-auchsregelung, Musterung, Ersatzwahlen, RttcWrttje- brotmarken, Sonderzulagen, Fernl-altting nnzuverlässiger Personen von! Handess O bei l>essi scher Die hhandelsver band, Ausweis karten, Wwlnußöl, Schulbücher, 8. Kttegsanleihe, Säcke, Gemcindegesälle für 191,, Knegsteueruilgsbtthilfen, Kreisalür-eckerttverzttchnisse, Be- loyuung, Ausgabe von Süßstoff. Landkreis Gietzeu. Albach, 11. März. Gefreiter H illberg wurde mit dem Knegsehreuziuck-en ausgezeichnet. ** Muschenheim, 10. März. Landslurrmnunn Withekur Kammer erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse. Kreis Lautecbach. ^ . ^Schlitz, 12. Marz. Am 18. d. M. darf der Hofgärtnrr dahier auf ttne 50jähttge Tienstzttt in der Graflrchen Gärtnerei zurückschauen. u. UcllershauscA, 11. März. Siet bifbrte sich rine Orwgrupt^ der deut'chen Vaterlands patt ei mit vorläufig 18 Mil- übecnahm Lehrer Rechett. Die Berttni- Verband der Schlitzerländer BatettandS- gliedern. Ten Vorsitz gung schloß sich dem Partei an. Kreis Frirdberg. it Friedberg-Fauerbach, Iss. Märzc Das HeMche Krregsehrenzerchen 1. Klasse erhielt der Gardist Httnttch D o l — Saß Eiserne Kreuz 1. Masse erhielt der VizefelbnxÄI ^stO^e i m v. d. H. Das Eiserne Kreutz erluelt der Gttrcllr. Rchird Vorbach — O der-Fl o r sta d e. '£‘ L . e De/llsche Tapferktttsmedaille erhielt der Ersotzreseroist Wilhelm Biehl. — Beienheim. Das Eiserne Ktt-uz erhielt der Lunö- sturmmann fymndf Fey. — Büdesheim. Zum Vizefeldwevtt besordett wurde der Un.eroffizier Otto W int e r. — Södel Der Gesreite Gustav Wagner erhielt die 5>essi,ck-e DapfcrktttsmedaMe, früher das Eiserne Kreuz. — Do rn-Assen'he i m. Das Eiserne Kreuz erhielt der- Promer Waas. — Wohnbach Die Hessische Bapferke-llsme-dallle erhell der Fahtzer Georg Wo lf. — O ck sta d t. Das Etteme Kreuz erhielt der Sergeant Franz Mörser, früher die Hesllstt)e Tapferkett-Sniedaille und das Hessisckie Verdien ibtrm n~. f 'J. e r n \ c . 1 Dw Hessische Tapferktttsmedaille erhielt der Ermtz-Reservist Georg Faatz. — Wölfersheim. Im Mter von 66 Jahren ,tarb der Groß herzogliche Bürgermeister Adam Hofmann V. -- Dorheim. Jü voller Rüstigkttt ftterte der Straßenwatte!- r. P. Georg Stein I. und Ehefrau das Fest der Goldenen Hochzeit. Kreis Wetzlar. r. 0 Oberprasldent hat aus gesund- ^^^^^lchen Gründen für den Umfang der P rovinz ver- viese Ersch eimmg davaufM^ckzMhrsr ist, Kopist GeiEc lwltot bie sich nach dem G«. Ick,!macke de^ Publikums am besten verkausen. Run liegt eine Sta- lllttk aus Dresden vor, die Angaben über die in der dottiaen Ga-> Ä Ä»e «»piertm Bilder fal- d,c Natnrgesck«ckOe dev .^urslN^chiimcke; recht lehrreich ist. veröffentlich« SdatiW ist st ^ nehmen, daß die lockige Carllie von Dolci 135 mal die üttlia«, B^d«lenn vmi Battoiri 126 mal, der Chrich>M,pf' t*m 3tm 97 mrt!, der Mwr von Rakel Mvirg^ 91 mal und Wrabam Werff 86 mal to^ert ward«, TtnU rjl^ ??? 3-n meist mit senttmentalein Gin* schlage: drese also fuch-eo, dre scch der Gwrst der Käufer vor allem erfienen. Erst ^scheint Rembrandt, dessen Frühstück 83 mal füDicrt rvorden ut: unter den wirklichen bedeutenden .Kimsts,-l«p. bttm Pnblikirm der .Kochstm das n-eltbekannte nlcdlick>? Süokvladen, madckMi von Lwtard, das 80mal abgnnalt ,vorden isss und^ Feldl-err mrt wt^Brnde von van Dyck, von dein 75 .Koin^na^ fertigt wurden. Bernalw tt>eiro oft. nämlich 74 mal {£? T^-Ech-s lesendes kK“StÄ 'ÄS «rfnsckiche Talsart» ist wieder gleich die in,-üerschstst^«dtz^ stchm ix-f, der blasse aladenriche Jrsi^knnbe im Tstlistl v^ xstn" rrch Hvflnann S7 ma, den Kvpiste,. zmn Berbilde Stti Mf macht die Sixtinische M<^mna mit 5? Tizians Zrnsgmichen lmd die Söhne des Meisters vmi c? 9 nnt 51 wtb die heilige ->lanes mm RtbZm Mt 43 Ä>Ä, wahrend als allerlehtes h>ffrt»eidentlch ^t^kch^mnl Nc>nbr^b! LS SUV - 33 «Ä 5 St 5 bctfj es Verformt mtter 16 Jahren verboten ist, Tabak, Siuarren, Zigavette:r icmb Zigaretten Papier $u taufen o:ci‘ sich cbetr?eb abzugebrn. Znwiiderhandlu.ngc'n werden bis zu 60 Mark bestraft. ra. Oberkleen (Kreis Wetzlar), 11. März. Die hiesige Spar- und Leihkasse erzielte im verflossener Geschästchahre 3032,89 Mark 9i eingewinn. Die ausgeliehenen Kapitalictt beliefen sich auf 471 163 Mark, die Spareinlagen betrugen 807 745, Mark, die Rücklagen sind auf 9450 Mark angewachsen. Die Mit- glicderzahl betrug 99 (im Vorjahr 28). ra. Ans dem Kreise Wetzlar, 11. März. Tie Nachfrage nach inngen Obstbäirmen ist außerordentlich stark, die Kreisvb - baumschule kmrnte den Bexrrf nicht dechen. Auch unsere Kreis- straheuverrvaltimg gelst mit dem besten Beispiel voran. An Stelle der einförmigen Pappel- und Ebereschenallern an den öffentlichen Landstrasten sind in den letzten Jahren Pflanzungen von Obst- beuunen getreten, die Mich ihren Ztoeck erfüllen und zugleich im Herbst dem Staat eine bedeirtende Einnahme verschaffen. Vesserr-Nassau. mr. Frankfurt a. M., 10. Marz. Auch im Hauptstersoncn- bab chios wurden jetzt große Schilder angebracht, die den Reisenden den nächston Weg Mr Fliegerdeckmdg zeigen. Die Eisenbahnver- waltuug macht darauf aufmerksam!, daß nur in den bczeichncten, Räumen Sicherheit gegen Bombenwürfe besteht. mr. Frankfurt a. M., 11. Febr. Das Handwerksamt hatte im Interesse der Bäckermeister bei der Kriegsamtsstelle Schritte unternommen, um die Zusammeralegnng der Bäckereien wieder «rückgängig M machen. Tie K'riegsamtSstelle hat geantwortet, daß von einer Wiederaufnahme des Backbetriebes in den einzelnen Bäckereien augenblicklich keine Rede sein könne. ul. Limburg, 12. März. Ter durch die Kämpfe zwischen den Oesterreichern und Franzosen in den 90er Jahren d-es vorvorigen Jahrhunderts berühmt gewordene Fichtentvald am hi. ngen Grei'cn- berg isr dem Untergang geweiht. Das Holz muß:e de? Art zum Opfer fallen. Auch der die Höhe bei Ennerich so idyllisch bekrön.- zende Fichtenwald ist der Ab Holzung verf allen. Ans dieser Fläche wird Grubenbetrieb eingerichtet. SptcTpIan der G-etzener Sfaöfifyeatcrs. Donners tag 14. März, 7': Erhöhte Prei'e. Gesamt Benefiz t. b. dar st Mitgl. des Städttheuters. Re-uheit! „Schtvarzweld-- mädel". Samstag 16 , 7VZ: Gew Pr. (erm.). Gutsch. 1>abe - Gültigkeit. ^Liebelei". Sonntag 17., Zhb: Kl. Pr. „Im Weißen Röß'l". 7 i / 2 : Neuheit „Schwarzwaldmädel". vsrknrschtc». = W ür^bn r g, 11. März. Im Hanptl^ahnhofe fand ein Postbeamter einen Zünder, der bei näherer Besichtigung explodiertü und dem Mann von beiden Händen mehrere Finger wegriß. Einem in der Nähe stehenden Mann wurde das Gesicht verbrannt. * Ein Abzeichen für Verwundete. Der Kaiser hat an den Kriegsminifter folgenden Erlaß gerichtet: „Ich will den im Dienst des Vaterlandes Verwundeten als besondere Anerkennung ein Abzeichen nach beisolgendem Muster verleihen. Das Abzeichen soll die auszeichnen, die für das Vaterland geblutet haben, oder die im Kriegsdienst durch feindliche Einwirkung ihre Gesundheit verloren haben und infolgedessen dienstunfähig geworden sind. Das Kriegs- ministeriunl hat das Weitere zu. veranlassen und entsprechend meinen Weisungen die näheren Bestimmungen zu erlassen. * (WTB.) Großes Hauptguartier, 12. Marz. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Die feindliche Artillerie entwickelte am frühen Morgen an vielen Stellen der Front, namentlich zwischen der Ly§ und der Scarpe, rege Tätigkeit. Im Vorfelde der briderseitii-' gen Stellungen kam es zu kleineren Jnfanteriegefcchten. Dac.- Feuer englischer Artillerie auf rückwärtige Ortschaften forderte zahlreiche Opfer unter der französischen Be- völler,. g. Auch Eanüirai erhielt mehrere Schuß schwersten Kalibers. Zur Vergeltung fiir feindliche Fliegerangriffe am 9. und 19. Marz auf Stuttgart, Eßlingen, Untertürkheim und Mainz haben unsere Flieger in letzter dtacht Paris ausgiebig mit Bomben belegt. Leutnant Freiherr von Richtljoftn errang seinen 27. Luftsirg. * Don den arideren Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste Geueralguartiermeister L u d e n d 0 r f f. Mm N-Vovt-Erfokge. Berlin, 11. März. (WTB. Amtlich.) Eines unserer Unter-» seebovte, Kommandant Kapitänleutnant v. Glasenapp, hat! an der WesMste Englands fünf Dampfer wird einen Segler mit, zusammen 22 700 BRT. vernichtet. Unter den versenkten Schiffern befanden sich drei besonders wertvolle Dampfer, von je etwa 6000 BRT., drei von ben fünf Dampfern waren Tankdampfer. Alle Dampfer waren bewaffnet und mit einer Ausnahme tief beladen. Namentlich konnte festgestellt !oerden: der bewaffnete englisch Dampfer „Birchlovf" (5847 BRT.), der nach der Tor-- pediernng mit Artillerie in Brand geschossen und dessen Kapitän gefangen eingebracht wurde, urtfb der englische Dampfer „Hailey- bnry" (2868 BRT.). Der Ehef des Admirokstabetz der Marine. Ein? Ehrung des Generalmajors Hofstnann. N 0 r d h a n f e n, 8. März. (W.B. Nichtamtlich.) Die städtische Körperschaft Ijat heute einstimmig dem Generalmajor H 0 ffmann das Ehrenbürger recht N ordhan sens, seiner Vaterstadt, verliehen. # Der frühere Reichskanzler Michaelis. Berlin, 12. März. Dm frühere Reichskanzler Tr. Micha * elis soll, wie verschiedene Morgenblätter melden, zum Ober- Präsidenten von P 0 mmernin Aussicht genommen worden sein. HMnstcin Über die achte Kriegsanleihe. München, 11. März. (W.B Nichtamtlich) ReichsEkdrasi- dent Hoven stein T)at heute naest"i m im großen Hörst ate der Univm'ntit im Rrhmen b'x vom Minister de Inn r i von Brr-tt- reich vermrstalw'.en Bortragsfolge einen beifällig anfgenommLnvn Bortrag über die achte KrrogSanlerhe gehalten und die zehlreicho Zuhörerschaft M-chg-efoidert, der neuen Kriegsanleihe zn einem guten Erfolge M Mrdelsen. Noch einmal müsse das deutsche Schwert draußen, der deutsche Wirtschaftshrmmer daheim gute Arbeit tun. Der Grund ton für die neue Kriegsanleihe müsse sein: „Das Vaterland schlitzen, durchhallen und siegen!" Die Vorstellung der Feinde vom (Älahmen der deutschen Finanzkraft sei eitel. Alle Kreise mlißten z-nsamu'.en halten, um den Sieg für Deutschlands Zukunft schmieden zu Helsen. Deutschland und Finnland. Berlin, 12. März. Der „Beniner Lvknbmzmger" meldet au§ Ko pur lw gen: Ans Wasa wird gemeldet: Der Kommandeur des finnischen Jägerbataillons, Oberst E v l e n , erklärte über die d e n t s ch - f i n n i s ch e W a f f e n b r ü d e r Sy a f t zu einem Pressevertreter: „Sicher wivd die Ovdirung über das Chaos siegen., Ter Kampf im Osten, ist ein Kampf für Europa und Europa wird mich eütmal Fin.nla'.id dankbar sein für das, was es nun getan hat." — In einer Versammlung von fünfzig hmvorragenLen Vertretern der ftmiischen Hand-els- und Geschäftswelt erklärte der finnische Staatsbanfrxrdlor, die politische Annäherung zwischen Finnland und Deutschland werde nach dem Grundsätze der .Kom- pensati-one-n vor sich geTjeu. iur^av«BB«CJ I s HM Atnnilche!Flüchttt,«e in Vrrltn. Berlin, 12. Marx. Dm filmische Minis»t>rö.siomt W Edvond Svinhnsv ud ist > nach emer a b en ten e r^. rchertz Flucht aus der Gefangenschaft der Ro t e. n^Gar de, gestern tn Berlin erngn.ro fsen. Zhlv ;a\ Ghrrm veran;lallet-: ge)lti3t$ abend ein enger lvreis im Mahl, an rem auch ber Gesandte in Berlin von Hielt brlTiahm Uet^r dre flucht oe% Ministerpräsidenten erfährt die „Vvsstsche Zeitung" Mgende hecken: SvinlMPud war mit acht cnrxrm sxatcr sck-aft der Roten Garde in Helsings^s mtfoivrr-ru -ckv lingc versteck:^ sich auf einem rnssi'ck^n Sänfte 'Mf iub Der Dampfer auf oiftner See befand, oertieira \v ihc T:v.xi, üs>ct^ wültigten die russische Best^rmg and ^oangch sre, den Kurs nach Rcvcck einzufchlagen, wo sie glücklich, eintrafen. Bon dort tauen die Reisenden nach Berlin. Dir Mrtrilmrg drr uknriuischen Getrcidevorräte. Köln, 11. März. (D.D. Nichtamtlich.) Tie „Kölnische Ztg/', meldet aus Berlin vom 11. März: Die Act der Ve r t er l n ng der an§ dar Ukraine zu e-avartenden Ge t reide vor r at e zwvchen, Deutschland und O e ste r r ei ckw U n g a r n rft nunmehr dalpm festgesetzt, daß bis zum 31. Zuli Teutsck la-nd und Oesterreich-llngarn Gleichviel crlMltm und z'war '.oird in der ersten. HÄlte^dies^ scklnitts Oestrcciä-Ungarn doppelt jo viel beziehen als wentsÄm^ während danach bis zum 31. Juli die Verteilung umgekehrt erstlgt^ so daß also Deutschland die doppelte Menge erhalt. Der baycrischr Ministrr des Innern Über vre Gr^enwartS-s rmd ZukunstSaufycOen. München, 11. Marz. (WTB. NichÄmUich.) Vm großes Hörsaale der Universität begann vormittags dm vom Mrnr-- sterinm des Iniwrn vevans-'alt-ete Vo-r tragSfol ge hd«ui> sere wi r t scha ftliche und militä r i sehe L a g e. minister des Znnenr Brett reich etpftrttfe die B^ootrstaltuns mit einer Rede, iu der er aus führte: Vor allem, ifcbw rt?tr ifng*«! im Ofleit. Dennvch verlangt Frankreich unter 'orrn BerwU lanbs Elsaß-Lothringen, noch fordert England Aegt^tt»n MD die Zerstörung des türkischen Rcüches, die Beherrschnitg 'stMsAraS ,md die Gebiete des Zwerswomlands uui) bamfprucht o»r deutschen Kolonien. So ist denn rm Wiest-en der Krieg iirxfi im Crxm^c. 2Ba5 geschehen muß und kann, ihn zu beendigen, wird unsere Obersts Heeresleitung bestimmen. Unsere S-ackZe in der 'Heimat aber ist gleich geschlossen wie die äußere Front, m Eintracht und Treue - zusammen zu freien. Unsere Bolksernährung ist ans sie beinrische Enue gestellt Tie ernste .Pflicht der Landwirte '.st baher, dde landwirtschaftliche Erzeugung «ns dem bisherigen S-ranl) zu erhalten. Auch nxmn,der Frieden lvmmt, fr wird « uns nicht gleich in das gelobte Land fuhren. Tie gesetzlichrn Bindungen der Kriegswirtschaft werden nicht mit einem Male »errissen, sie. könnet erst -nach und nach gelöst werden. MS wichftgste Ausgabe der Zukunft stelu vor uns der Wiederaufbau mrsvoes aus tausend Wunden blutenden Volkes. I'hr oienen wr allem die Dekämp- ftmg des Bevölkerungsrückganges, der Ausbau der Säuglingsfür». sorge, der Kampf gegen die Geschlachtskrankheiten m a. Die im Kriege hervorgetr^ene Wo-hmmFÄrvt ,oll durch dir Wiederbe^ lebung der Dcrntätrgkeit mxb v>ec Unterstluzung br : bur^erlicheni Wohnungsbaues begegnet worden. Neben dar Bmo-.tsLollung der W!ohngelegenl)>eiten ist fiir die Kriegsgetrauden rmö di- heünkeh. renden Krieger, bit sich einen Hausstand gründen :vollen, die Erleichterung der HanSratsbeschaNung wichtig. Wälgoud desi Krieges wurden zahlreiche soziale EinrickMmgen gegiürrdet, welche im Frieden entwickelt werden müssen. Ter Fried.' soll imseremj Volke auch eine kräftig Werterfuhrung per Sozialpolitik bringen. Eben dies kann nur gesehen, 'venu unsere Volkswirtschaft au-' den Wirren des WÄtkriE^s rnigebnochen NmwongeW. Eine Kräf^ tignng und Erhaltung der^ Lwrdwirtschaft muß Gegenstand im* fercr besonderen Sorge sein. Alle diese gewaltigen Ausgaben lösen! zu können, bedarf es 'der crni.ren Kraft des ganzen Volkes. Hierzu erbitten wir aller Mitarbeir dieser Mitarbeit Anregung und Förderung zu bieten, ist oer Znvck der Tagung- Wichtig ist auch hier die Mitarbeit der Presse. Irr der Kcregszeit lernten ftch 9xes gicrimg und Presse näher kennen 7t.rd oerrwhen. Tie Presse wird sich wie bisher muh in Zukunft istr-er.' v-eranllvortrmgsvollen Anft gäbe bewußt bleiben in treirer Einttxrxcht. Im Glauben an sems Zukunft mirb das deutsche Volk i>en größten aller .Kriege zu einem glücklichen Errde führen. - ..rj—Fgsa vtsä?xaasLas avaä -wm —ii— BgBBBuaaM.’ywaBBB BmBim———— V I i I 21 S in Dorlar vom 1. April ab zu vermieten. 8 Zimmer u. Küche mit en. 3000 EbMeter ßrp e n Ggrren. Preis jährl. 750 Ä) l f. 0 c it bereS du r ch G a ft - wirt K. Fcilinn, Dorlar. ' W ES55 Kinderl. Beaunensam. sucht 4-Zi!,'.mer-Wok)Ntt>ia, I. od. II. St., in besserem Hau,e. für 1. 7. 18. Schriftl. Angebote mit er 000 77 a. d. Gien. Anz. 3—5 ;;i 111 mcr-Wolinung. zum 1. Avril zu mieten ge- ftrcht. Schnstl. 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Regierun^sarzt in Togo, Inhaber des Eisernen Kreuzes U Klasse und anderer Auszeichnungen. Ein Mann von reichem Geist und Wissen, ein unermüdlicher Forscher und Mitarbeiter, ein liebenswerter und zuverlässiger Kamerad ist uns entrissen worden, den alle, die ihn kennen gelernt haben, in treuem und aufrichtigem Gedenken behalten werden. Mit den Angehörigen betrauert die Militärverwaltung aufs tiefste seinen jähen Heimgang. Für des stell?. iM der HSHärrarvaltoeg ülaaen, Bezirk Suil Graf zu Dohna, Rittmeister. Bialystok, im März 1918. 179SD Gestern morgen 5 l / 2 Uhr entschlief sanft nach langem schwerem, m t großer Geduld ertragenem Leiden meine liebe, gute Schwerer, unsere Cousine und Tante Fräulein Eleonore Lüdeking was wir tief betrübt allen Freunden und Bekannten mitteilen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenem Marie Lüdeking. Gießen (Teufelslustgärtchen Nr. 2), den 12. März 1918. Die Beerdigung findet Mittwoch den 13. März, nachmittags 3 Uhr, von der KLapeHe des Alten Friedhofs aus statt. Von Beileidsbesuchen wolle man bitte absehenl Unser inriigstgeliebtes, herzensgutes Töchterchen, Schwesterchen, Enkelchen und Nichtchen Statt besonderer Anzeige. Am 7. d. M. entschlief sanft nach langen, überaus schweren Leiden ais Opfer seines Berufs in einem Lazarett seiner Vaterstadt Königsberg mein geliebter Mann, unser lieber Vater Oberarzt Dr. med. Richard von liippei Inhaber des Eisernen Kreuzes I. Klasse. 17S6J) Lieschen wurde uns nach kurzem, schwerem Leiden im hoffnungsvollen Alter von 16 Jahren durch den Tod entrissen. In tiefem Schmerz: V9S76 Wilhelm Wienhold und Frau Elise geb. Dietzel. Gießen (Bahnhofstraße 33), Halle a. S., den 11. März 1918. Die Beerdigung findet statt Mittwoch den i3. d. M., nachmittags 3 1 /, Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus. In tiefem Schmerz: Marie von liippei Erich und Eva von Hippel. Charlottenburg (Bismarckstrasse 88). Von Kranzspenden bitten wir absehen zu wollen. Hont« morgen 6 Uhr entschlief sanft nach längerem Leiden im 82. Lebensjahre unser lieber Vater, Schwiegervater, Grossvater und UrgTOssvater Vorsteher a. D. Georg Pf aff. 09964 In tiefem Schmerz: Familie Emil Pfaff Familie Ludwig Mandler Familie Wilhelm Pfaff Familie Friedrich Hengst Wilhelmine Pfaff. Kinzenbach, Dorlar und im Felde, den 11. März 1918. . Die Beerdigung findet Mittwoch nachm. 2 1 /, Uhr statt. Statt jeder besonderen Anzeige. Nach kurzem Krankenlager entschlief sanft und unerwartet am 7. März in Augsburg unsere geliebte Tochter, Schwester, Braut, Schwiegertochter, Enkelin und Nichte Martha Bornemann im Alter von 26 Jahren. 2m Namen der Hinterbliebenen im tiefen Schmerz: Ivicharb Bornemann/ Oberamtmann. Hofgut Obbornhofen, den 11. März 1318. Die Beisetzung erfolgt in aller Stille in Obbornhofen. Don Beileidsbesuchen bittet man abzusehen. i«*«d und Spiiuidv&rsclireibungen sind zur Wahrung der Rechte der Besitzer bis zum 18. März abstempeln zu lassen. Ebenso sind die unbezahlt gebliebenen Zinsscheine bis zum 15. März einzureichen Auskunft an unserem Effekten - Schalter Bank für Hände! u. Industrie Niederlassung Giessen Bratogan“ fas ifailjte b. MK ProfaktM Sdjmjttit m ßMfojftls, FieW, Wen, Scmüie usn>. hergesreüt auS seit- und hochetweiffhalttgen tierischen Rohstoffen, in H?ar>vdosen h V« Psd. per Dose Mk. L.—. ♦ Adolf Kiebtsrsr, ließen, tVtVtttV . Plockstr. 11 . Fernruf 1)66. I 1423 D erbitten wir uns sehen jetzt 1293a Versteigere Mittwoch, 13. März, nachm. '» Udc, wegen SrerbesallcS nnchüeh. Gegenstände: IM 1 Kalo, XWll Wage», SPfitg*. 2Esc®* uiw. 5-ran Hofmann, 1 * 1J ^euchelüeim, !>rirchstr. 13. ES ivird noch ein IM3 TP»chjäf»st gef. Bucrir. j. h. Geskhd.G.A. Warnung. Ich warne hiermit jedermann, meinem Sohne Otto euvaszu leihen od. zu borgen, da ich für nichts mehr haste. I. Euler, Wieseck. 10IV1. Belohnung Sonntaga.Hohe-Wart-Tnrm Stock mit silbernem Griff vergessen. Finder erh. obige Belohnung. 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Die gLnstrgen Gewinnaussichten, die Verringerung der Anzahl der SchatzaMveisnngcn durch die Tilgung, ferner die gute Verzinsung werden, Krnurl die glücklichen Besitzer von aiLsgelosten Stücken stets verreibt sein werden, sich Ersatzstücke zu beschaffen, zweifellos dre beste Wirkung auf den Kursstand dieses Weripapieres 'ausiÜen. Die Entschließung, ob man Schuldverschreibungen oder Schatzan- weisungen wäHKorr soll, nuust natürlich jeder selbst treffen. Wer gerade für denjenigen, der sein Geld arrf längere Zeit anlvgen will, bilden die 41/20/oigen Schatzanweisungen infolge des sicheren Gewinnes eine vorzügliche Kapitalsaw lage. Daher sollte jeder Kapitalist, insbesondere die großen Bernrögensverwaltungen, die Banken, Sparkassen, Genossenschaften. Versicherungsgesellschaften, inbujmet cn Unternehmungen usw. der Frage der Zeichnung von Schatzanweisungen besondere Beachtung schenren. Die erste Auslosung dieses anläßlich der 6. Kriegsanleihe neugesch offenen Wertpapiertyps hat übrigens fd/on stattgefunden. Am ersten Juli dieses Jahves werden vier Gruppen der Schatzanweisungen mit IIOo/o zurückgestellt. Den Inhabern der Schatzanwei- suirgen der 8. Kriegsanleihe winkt die erste Auslosung rberrfalls sehr bald, nämlid) im Januar uäd)steu Jahres, urrd zwar wird in: ersten AuslosikngsHerrni: 1, um diese neuen Schatzamv-eisung-en denen der 6. und 7. Kriegsanleihe völlig gleichHustellen, die dreifache Anzahl von Gruppen wie in den gcLvohiüichen Terminen ausgelost iverden'. StatzS «n- €&*?$• Gießen, den 12.Marz 1918. ** Bef 5 rberuitg. Der Artillerist Heinrich Momb-er ger wurde xum Gefreiten befördert. ** Ausgabe von Sü ßstofs. In der Zeit vom 1.—31. Mä-ry 1918 wird gegen den Lrefermrgsabsch'ntt 14 der Süß stoffkart rn „U" (blau) und gegen den Lveferungsabschnitt 5 der Süß» stofflarten „O" (gelb) von den Sußtefabgabestellen Süßstoff abgegeben. Näheres siehe im Anzeigenteil. ** H n nd ean die Front! Obwohl der Nutzen der Melde- hutwe im ganzen Lande bekannt ist, gibt es noch immer Besitzer Pion kriegsbvanchbaren Hunden, welck>e sich nicht entschließen kön-, >nen, ihr Tier der Armee und dem Vaterlande ziu leihen! An alle Besitzer der folgenden Hunderasse::: deutscher Schäferhund, Dobermann, Airedale-Terrier und Rottweiler, auch Kreuzungen aus diesen Rassen, die schnell, gesund, mindestens 1 Jahr alt und von Mer 50 Zentimeter Schulterhöhc sttrd, ergeht die dringende Bitte: Stellt Ercre Hunde tn den Dienst des Vaterlandes! Die Anmeldungen für die Kriegs^Hunde-Schinle und Meldehundeschrden sind richte:: tan die Inspektion dffc Nachrichtentritppen, Berlin W., Kurfürstendamm 152, Mt. Meldehunde. ** Einschränkung des Papierverbrauchs in der Schul e. Eine Verfügung der hessischen oberster Schübeh-rde ordnet für die Volksschulen im Interesse der Einschränkung des Pavierverbrauchs den Gebrauch der Sicl)Iiefertafel bis zur Schulentlassung an. Landkreis Gtetzen. tt. Treis«. Lda., 11. März. Mit dem Eisernen Kvcvz Wurden ausgezeichnet: Ersatzreservist Ludwig Bolz, Gefreiter Heinrich Müller und Musketier Heinrich Roth. Das Kriegsehrenzeichen in Eisen erhielt der Unteroffizier d. L. Georg Schick, unter gleichzeitiger Beförderung *itm Sergeanten. Kreis Büdingen. ü- Büdingen, II.Mvrzt. Nack) kurzer Krankheit starb tie langjährige Lehrerin der Höheren Mäxchrcschule, Elisabeth Lerch im Alter von 74 Jtahven. — Das Eiserne Kreuz erhielt der Ätaurer Heinrich Schmück. — Effolderbach. Das Eiserne Kreuz, früher die Hessische Tasfferkeitsncedaille, erhielt der Kanonier Llugust Spitznagel. — Vonhansen. Das Eiserne Krerrz erhielt der Gffrettx Fritz Nagel. — Echzell. Im Aster von 81 Jahren starb nach längerer Krankheit der Gastwirt Georg Schultheiß. Kreiö Schotten. # Kan lstvs, 11. März. Das Eisen« Kveu^, früher die Hessische Tapferkeitsnrodaille, erhielt der Pionier'Georg Viel- mel te r. Kreis Friedberg. — Gambach, 11. März. Das Mldaire Hvd^eitsf^ begingen liier Jol-anmos Petr y und Frau. ch. Kreuznach. 10. März. Die versd-iedenen S^cnrnLcmgrn für die Hockiwcfffer-^'ditadigten in Krarzsr-cvckH bmchteir bis jetzt die gesamte Sunmve vcnr 248 455.23 Ddark. Starkenbnrü und Nheluhefsen. ch. Rauen t hal. im Rlieingau, 11. März. Ter Gemeinde Nauenthal wurden von dem hiesigen Winzervecerp anläßlich des guten Ergebnisses dcr Weinversteigerung dieses Vereins 8000 Mark überwie-fen, die solchen Rcmenthaler Winzers«misten zugute kommen sollen, die durch den Krieg gelitten haben. Land«;itt?chkst?;cher. Oelfruchtanbau. Für den Oelfruchtarwau als Sommersrucht eignet sich der RapS nicht besonders gut, b.a er als Sommer nicht einen zu geringen Ertrag liefert, sich auch zum Anbau in einzelnen Streifen weniger g'.tt ttasseud erweist. Nur der Winterraps liefert hohe Erträge, und der and) nur dann, wenn er im Herbst sich rockst stark en-tSoickelt, denn was ec an Wachstum im Herbst versäumt, kann er in: Frühjahr nicht mehr einholen. — Wo im vorigen Jahre Sonnendllun-en standen, könnte wohl in diesen:. Jahre Mohi angebaut werden, der einen höheren Ertrag als Sommerraps geben kann, und noch den Vorzug haben wür^e, in der Blüte eine Zierde der Umgebung zu sein. Man unterscheidet beim. Mohn zwei Hcnrvtarten, de:: Schließ- nwhn und den Schüttelmohn. Bei ersterem bleiben die Kd pst- auch in der Reise geschlossen, wal/rend beim Sckstittclnwhn zur Zeit der Reise die oberen Teile >dcr Köpfe sich derart öffnen, daß die reifen Samen leicht herausfa'llen. Der Schällelmohn liefert größere Ertrage >als der Schließnrohn, mau nmß aber bei seiner Ernte eine größere Vorsicht ivalten lassen, um Kf'örnervecliuite zu vermeiden, was im Kleinbetrieb in der Weise geschieht, daß man die Kasslln bei eintrctender Reife ab sch neidet und in Schü'.-zo.l oder Säcken sammelt. — Ein blühendest?oh:: etd bittet einen sehr schönen Anblick. Je nach der Sorte blüht der Mohn weiß, rosa oder dunkel- rot, toährcird die Körner Nxnßlich, grau oder blau finb. — Ter Mohn gedeiht am besten in warmem, mäßig seuchtrm Kstima. Ge ge:: leichte Nachtiröste ist er nicht übennäßig empsiuplich, bei andauernd kaltem und nassem Wetter bstnbt ec dagegen in der Entwicklung sehr zirrück. Voir den verschricücnre:: Bodenarten sagen dem Mohn am meisten die humosen, nnlden!mrd in guter, fast garte'nmäßiger Kultur befindlichen Lehmböden zu. Ms arme::, trockene:: .Sandböden nud sch:oeren Ton- und Lettebödm soll mau ihn nicht anbauen. — Tie für den Hohubm: bestimmten Grundstücke müssen sich in guter Trrngkraft befinden, da der Mahn, wen:: er hohe Erträge liefern soll, gwße Mffnüche an die Nährstosfvorräte des Bodens stellt. Er verträgt umrdestens die zu 8iaps z«n gebenden großen Stalldüngermengen, verlangt aber mlßerdem iroch die Zufuhr von rtidy lidTen Phosphorsäure-- und Stirkftoffgaben. Letztere körrneu auch in Form von Jeruche und Mortsdibnger zu geeigireter Zeit gegeben werde::. Diese beiden Dünger können auch noch 'iväbrend des Wack)stt:mes der Pflauzci: bei feiuhtem Wllter beigeschütlet .werden, bei ge::ügender Verdünnung auch bei trockenein Wetter. — Ter Stalldünger ist irn Herbst unterzupflügen. Wo das verfäumt wor- bert ist, bleibt man aus Jauche und dlbortsdünger M:gennese::, und wird noch mit künstliche:: Düngemitteln nackstelfen. T Hunas meist und 40vrozentiges Kalisalz ltanr: noch im Fcühiahr kurz oder unmittelbar vor der Sutt ausgestreut werde::. Vom Kalisalz strmt man auf 25 Quadratmeter 1 Pffnrd, vrm Thomasmehl die doppelte oder dreifache Menge. Diese ^Kunstdürrger werde:: vor der Saat untergehackt oder eingeeggt. Tie Stickstoffdüngung geschieht am beste:: mit Jauche oder MortSdimger. Wo diese Tüugemittel kehlen oder aus andere:: (bränden nicht angewendet werde:: können, wäre zum schivefel sauren Ammoniak zu greifen- das vor der Saat aus.mstreue:: und flach mrter- zubringen ist, mit dem Thomasmehl aber cttrßertzalb des Bodens nicht Msammenkonunen darf. — Wenn nach dem Verziehen der jungen Mohnpslanzen noch eine Stickstoffdängrmg in Form von Kunstdünger rwtwendig erscheint, so ist in Ern:angelu::g von Chilisalpeter an das schwesclsaure Ammoniak zu denken, das als Kopfdünger angewnstet wird. — Das Grnrtdstück ist möglichst io^- fällig für die Saal vor^uberetten. Je gartenmäßiger Vas geschieht, um so besser ist es. —D:e beste Ausscvrtzeit ist Errde März oder dh^- fuiDg April. Die Reihensaat ist bei::: Mohn unerläßlich, da man nur fio den Mohn so rein, von Unkraut und den Boden so offen halten kann, wieder Mohn t ’u seinem Gedeihen unumgänglich nöllg hat. Bei der Breitsaat macht das Jäten zu viel Mühe, ohne dag sein Zweck voll erfüll: würde. Ter ist sehr kleinkörnig und mr:ß 'deslialb sehr flach unt- utwracht werden. Tie Ent- fer::u.na der Reihen sckMrnkt je naa: .^.-c L>orte Alvisck-eu 25 u:ü) 40 Zentimetfer. Gerne macht mau na : zrvei engeren Reihen eine weitere, in der mwn bei der Bcarbeita ,\ des Bodens gehen kann. fGrößere Neihencntfcrnriunge:: bringe:: keinen Vorteil. In den Reil?en wird der Mohn auf 10—15 Zentimeter verhackt. Dichter dürfen die Pflanzen nicht tz^heir, wenn sie sich gut entioickcln sollen. — An Saatgut braucht mau auf den Morgcn: 2—3 Pfd. — Unter den Mol/nsamen, den man mit Sand oder gesiebter Erde vcr:ne::gt, mischt man gerne etwas Hafer oder Gerste, damit mim: recht bald die Reihe:: der gekeimten Pflanzen erkennen Dann. Beim Vereiteln der Mohrpflanzen werden die Haferoder Gerstepslaarzen entfernt. >— Die Hackarbeit muß sofort öe-> gün:en, sobald die Saat cuffgegangen ist. Nach den: ersten Hacken erfolgt das Verl-acke:: und das Verziehen und dann das zweite, ttefer aus zu führende sHacken. Beim dritten Hacken werden die Reihen zugleich schlvach angehäufelt. — Ter Schüttelnwh.: reift etwas.früher als der Schließnw-Hn, irrt_ August oder September. Mau erntet ihn am besten in der Weise, daß man, sobald der vierte Teil der Kapseln sich gsöffnet hat, durchs die Rechest? geht und die geöffneten Kapsell: in Gefäße oder Schürzen enr- heert. Diese Arbeit wird wieder^vlt, bis alle Köpfe reis und ent* beert sind. Alsdann roerden die Köpfe sorgsälttg abgeschmtten. ge,an:mell und auf dcr.n Speicher zum Nachreifen mrsgebreittu. Man kann auch die ganzen Mohnpflanzen ausziehen, zu Bündeln zusamnwnbinden zum Trocknen auf dem Felde aus- stellen. — Der Ertrag an Mohnsamen vom Morgen schwankt zwischei: 4 und 12 Zenttier. Amtlicher Teil» Baierläudischer Hilfsdienst. Mfforderung des Kriegsamts zur freiwilligen Vteldung gewllch § 7. Absatz 2 des «Gesetzes über den vaterländischen Hilfsdie2:st. Helfer für die Etappe! In dem gttvaltigen, von :msere:n Heere besetzten feind-« l ich e n G e b i e t werden z::r Vertvendung bei Militärbehördenmoch zahlreiche 5) i l f s k r ä f t e benötigt. Das Interesse deS Vaterlandes verlangt, daß taugliche und entbehrliche Kräfte der Heimat sich zu diesem Etappendienst Mr Verfügung stellen. Zahlreiche kriegsverwendungsfähige Militärpiersonen müssen im besetzte!: Gemet noch für den Dienst an der Front freigemacht werden. Die Lebensbedingungm im besetzten Gebiet sind durchaus grnffttg. Gute Entlohnung und reichliche Verpflegung werden gewährt. Und was bedeutet die Notwendigkeit, sich in fremde Der- hälttnsse ei:w:gewöhne:c, gegenüber dem Mas; von Opfer:: und Ent- behrungeu, das unsere Krieger seih Jahren freudig ertragen! Männliche Hilfskräfte jeven Mters, auch Jugendliche, können, kvenn sie geeignet befunden iverden, Beschiäftigung im besetzten Gebiet im Westen sindei: und zwar für: Gerichtsdienst, Post- und Tele- graphendienst, Botendienst, Technischen- imd Eisenbahrüxenst, als Ärtschter, Bäcker, Schlächter, Handwerker jeder Art oder als Hilfsschreiber, sowie im SicherentÄ>ie>:st (Bahnschutz, Gefangene::- und G es an gnisbewachuu g). Personen mit französischen und flämischen SprQchSemrtnffsen tverden besonders ben'lcksichtigt. Wehrpflichtige können nicht angenommen werden, mit Ausnahme der 500/0 oder mehr erwerbsbeschränkten Kriegsbeschädigte::. Als Entgelt wird gewährt: Freie Verpflegung oder Geivcnb- sckädignng für Selbstverpflegung, freie Unterkunft, freie Eisenbahn- fahrt zum Veßümnnmgsort und zurück, ffeie^Benntz:rng der Feldpost, freie ärztliche und Lazarettbehandlung sowie ein angemessener Dienstloh::. Vis Mr mdgültigen Ueberweismrg an eine bestimmte Bedarfsstelle w.ird ein „vorlänffg-er Dienstvertrach^ geschlossm. Tie end- gilltige Hohe des Lvh::es oder GehalteS kann erst im Anstellnngsvertrag selbst festgesetzt werden. Sie rich-tet sich nach Art und Dauer der Arbeit sowie der Leisjjirngsfähigkeit des Betreffende::. Eine auskömmliche Bezahlung wird zugesrchiert. Falls Bedürftigkeit vorliegt, tverde-n außerdem Zulage:: für die in der Heimat zu oersorgeirden Familienangehörigen geivährt. Die Dersorgmrg derjnngen, die eine KriegsdienstbchchädLgung erleiden, ist besonders geregelt. Meldunge:: nimmt cuttgegn:: Vrzirkrksmmando Stehen; dabn sind vorzulegen: Etwaige Militärpapiere, Beschchflissungsausroeis oder Arbeitspapiere, erforderlichenfalls Abkchrschein. Es ist an^u- geb 2oißB UriegsamtsteM §ranffurt a. M. Abo. Höchst merkwürdig u:ü: anziehend ist dis Fährt von den Alands- Dffeln nach Abo. Sie führt durch den berühmten filmischen Schären- hof, dies Labyrinth von ungezählten, in die Tauscnrde gehenden Inseln urrd Felsen, das wie eine Brücke unmittelbar zur Küste sich erstreckt. Zmobilen sind diese Jnselchen geradezu winzig, zuweilen ffiö) sie tückisch unterm Wasserspiegel gelagert mib bilden dort eine Gefahr für die Sckiiffahrt. BaL trete::, sie ait*ci:tloffe, und^ flußaufwärts, von einzelnen Hügeln überragt, drängt sich das Hächergewimmel voi: Abo zu beiden Setten des Äurajoki. Ei iw ehrtoüvdige Siedelnng ist die Stadt am Mltafoki. ^Sie ist Finnlands älteste, geschichtsreichflr, in vieler Hinsicht merkwürdigste Stadt und lange war sie seine H Ursprun-s^ der A.Usiedellnlg die Befestigung ^ gebildet, die (1157) von den Schweden errichtet wurde, als sie in Finnland rirä>«Etgm. Damit faßte zugleich das EhrisLntuu: festen Fnß. Mo, an jenem Winkel des sinnisck/ei: Landes gelegen, wo der filmische :md der bottntsche Mrerbusm sich begegnen, war von ber Natur zu entern nnck-ttger^ Harchels- und Verkehrs Mittelpunkte, wie auch nnlittttischer: Stützpunkte gleichsam vorausbestimntt. Sv eirtfaltete sich die neue Atu- sietdelung schnell, sah sich aber srellich auch harten Käinpsen ausge-« setzt, die Feuers'brüiffte, Verwüstungen und Vlünderungery zirr Folge halten. Im 14. Jahrhuttdet setzte ihre Blütezett ein. ttte im 17. Jahrhuivdert ihrer: Höhepunkt erreichte: dwrmls erhob Ehristtne von Sckyoeden das von 'Gustav Molf gegründete Gymnasium zur Universität, and damit siel Mo auch die tcubestrilletre Führung auf dem Gebiete des geistigen Lebens zcu. Hier hat der berühmte Astronom Llrgelarrder seinen große:: Sternkatalog aus-goarrettet. Die russische Herrsck^aft umckM Abos Glatrz ein Ende. Im Jahre 1817 verlor es die Stellung als Lmckes'hauptstadt, die es fast acht Jahrhunderte lang behauptet tn'cte, und tiadj dem großen Bra:ü>e 1827 wurde auch die Universität mich Hclsingfvrs verlegt. Llibo wurde Provinzialstadt: der Handel aber ist dem glücklich gelegenen' Orte nicht untre:: (lenimimt: noch immer ist Abo Fimllands zwettgrößie §)o^lsstadt, und auch im ltterattschen Leben des Latzes, besonders was Schwedens Schrifttum angeht, spielt es eine mffehnlrche Rolle. Jener Brand von 1827 hat die gmtzv (Mutige Gestalt der Stadt bestimntt. Abo, wie es heute ist, wttß von seiner ehrwürdigen Ge- sckstckste nicht mehr allzuviel zu erzählen. Nach dem Brande erfolgte eine völlig neue 9L:!age, und zwar in streng schemattfckvr Form: alle Straßen wurden etwcder parallel mit dem Arrvajoki oder im rechnen Winkel zu ihn geführt, und selbst dve FelShügel, die sich besoichers aus den: Südufer des Flusses erhebeu, laben in diese gradlinig--rechLwinllige Straßenfiihrmig keine Bermtderimg oder' Bewegung zu brtt:gcm vernrocht. Der Fluß erscheirtt also, lme tnj| Stadt sich lente zeigt, im vollstOt Sttmre des Wortes als seine Herz- S aber und genau feinem Laufe erEang führt Wws>Hm:ptstraße, die?. Schloßstraße. Wer sie von einem Eiche U:m anderer: durchivarüLrt, { der gelangt tztu den beiden hisHrisckZn: Stätte:: Asbos : gegen das 8 Meer $u liegt Schioy Ajbolms, flußabivürts die Domkrrche. Das d Schloß, rvvriir he:tte das lstsorisckx MiuseuM der Stadt untergebrackst z ist, ist eiu umfängllck-er, schwerfälliger Bau, den an.beiden Flanke::« niedrige, dicke Türure absthließen. Hier haben jahrlmudert^ang bie 5 schwedischen ■ Statthalter gewolytt imd regiert; hier hat Gustav!! Adolf geweilt, hier Hai Erik XIV. als Gefangener jeines Brirdcn^ * Johann gesessen. Und wie hier, so sirck) es auch tt: der Domkircktt^ durchweg sckyoedisck)e Ertturennrgmv, denen 'wir begegne::. Das Bildz dieses Gotteshauses ist das EttbdruckSvollste, :vas die ernetierte Stzürt 3 zu biete:: hat. Mächtig :mr> nwssig liegt der rmposmrte Dackstembau ; Mkf dem Illnkaukari-Hügel,, vor: wo aus er die Stadt überblickstZ! Es ist im Kerne ein vomatttischss Bauwerk, das ttni Jtahre 1300 ge i tveilst wurde, später tafor durch gottscke m:b Rmraisscmceaubautest. ? um gestaltet lmirbe. Ittvd drttrncu in den ernte Hallen, in bens Kapellen, die das Schiff und den Chor begleiten, da ruht Schtvedeus i Ruhm. Da liege.: die Stolharckske imd Tavast, die Horn urü» Dott: l da hat Katharina Mansdotter die letzte M:he geffmden, das viel- ' geprüfte Soldateuttud, das König Erit XTV. zu sich auf den Dhron! erhoben hat. Um den Kathedralenhügel aber bvaudet frisch das geschäftigü Lebe:: der heutigen Stadt. Denn hier liegt zu beiden Sotten de4 Flusses, den zwei Brücken stberspannen, ihr eigentlicher M ittelpunkt, der sich auf der rechten Flußseite imt den Mexauder-, auf der linkes um den Mkolatt-Markt gruppiert. Hier liegen die wichtigsten öffentlichen Gebcttcde, erinnern einige Denkmäler an die Bergangenheih Mos; hier steht sein altes Gymnasium und die ettfftige Universität^ Heut ist es der Handel und die Schiffahrt, die in Mw Herrscher:^ Aber em gewisser unverwischbarer Zug von gesckpckKlick^r Würdo und geistiger Bedeuttrng gibt der Stadt trotz ihrer modernen ein eigenes rmd aüziel-erches .Gepräge. « Leipzig, 11. März. G^gen d'Alberts neue Oper „Der Stier voi: Oliver a" kam am Sonntag mit rcrw-k sck-eudem Ersdlge ttn Leipziger Sdadttteter zrrr Uraufführung. Ter Text, den Rick>ard Bat ko muh dem gleichnamigen Drama vop. Heinrich Lilianfem ^schaffen IZat, führt in der: spauisckxn Freiheitskrieg gegen Na'poleon I. Es ist ettr „Stterkämpft zwisck^n den: frarlzösischen CKr^eral Gnillaume und einer schönen jungen Spanierin, die fein Weib geworden war, :cm vIttcti als Ver-^ schw'örer entdeckter: Vater mtb Bri:der zu retten, obschm ihr« Liebe eircem anderen gehörte. Dem einäugigen Gnrrral hat diese Cche einen späten LiebesffnWing §esche::kt, wlihreid ihr Sinn mit ans Haß linb Rache gerichtet ist. Trotz aller Eifersuchtsmoalerr v-ernwg sich Gnillaume ans den Fesseln, tt: denen sie ihr: uufftrickt hält, nicht zu löse::: sie sucht ihn zum Verrat cm Napoleon zu ver-i locke::. Schon schetttt ihr Trttturph nahe. Ta ertönen von draußen Stimm«::, das dLalxa: des Kaisers kündeno, und Guillarnnr ec» sticht ferne junge Gattttr mit dem ckttrfe: Es lekx' der ^ Kaiser! d'Albert hat hierzu eure Musik geschrrebe::, die eigentlich mehr te lionisch als spanisch klttvgt, aber in einer vorrrbtlicte, pnmk^. vollen Jnstnimerrtation die Vorgänge auf der Bühne lrirksam; illustriert und durch ich mMHischos Kolorit die .Herzen des Publillmrs eroberte. Ah: Uffpri'inglnhbit der Erfttchung 'steht si« hinter „Tieflmü>" i:Nd den „Toten Augen" beträchtlich zrcrück. Ätzer man kann nach dem Erfolge dar Uraifffüchung :00hl voraiu^ sagen, daß der neu« d'Albert über alle Bühnen gehen wtttz, ohne, sich freilich lange halten znr kmmem t Bekanntmachung iider russische Staatsanleiheu und staatlich garantierte Wertpapiere. Der am 3. März, I. Unterzeichnete deutsch--rrrssi- tche FriedenSvertruA errthält n. a. folgende Bestimmungen: Abs. 1. Jeder Vertrags Äießmd-e Teil mit Einschluß seiner Gliedstauten wird sofort nach der Ratifikation dos Friedens Vertrages die Bezahlung seiner Verbindlichkeiten. insbesondere den öffentlichen Säsuldendienft, Aegenübar den Angehörigen dcs cmdei'cn Teiles wieder mrfnehmen. Die vor der Ratifikation fällig gewordenen Verbindlichkeiten werden binnen sechs Monaten nach der Ratifikation bezahlt werden. Abs. 2. Die Bestimmung des Absatz 1 findet kerne An- loendung ans solche s^gcnuber einem Teil bestehenden Forderungen, die erst nach der Unterzeichnnng des Fried«tzSvertrages auf Angehörige des anderen Tellcs rrbergegarrgen sind. Mit Rücksicht auf diese Bevernbarinrgen ist eS erforderlich, alsbald fest-ustellen, welck)c Stücke von russischen Staatsanleihen, staatlich garantierten Eisenbahn- Obligationen und sonstigen Wertpapieren mit Garantie des Russischen Staates sowie welä>e bereits fällig gewordenen Zinsscheirre inti» Stucke von solchen Papieren sich in deutsck)cm Eigentum befindeir. Zu diesem Zweck ergehen folgende Aufforderungen: A. betreffend die Abstempelung der 5tüLe von' russischen Staatsanleihen und staatlich garantierten Wertpapieren. Die deutschen Eigentümer von russischen Staatsanleihen, > staatlich garantierten Eisenbahn-Obligationen Mch sonstigen Wertpapieren mit Garantie des Russischen Staates werderi hierdurch anfgefordert, ihre Stücke bis zaun 18. Marz d. I zur Abstempelung bei einer Reichs bau kan stalt und Uvar tunlichst bei derjerckgen, bei der sie auf Grund der Bekamt tmachturg über die Anmeldung von Wertpapieren vom 23. August 1916 (R.-G.-Bl. S) 952) angemellvt worden sind (in Berlin bei der ReichShaupLank, .Lombardkontor), ein- wxndjzn. Zugelassen werden solche Stricke, 1. deren Anmeldung bei der Reichs^cmk auf Grund der Bekanntmachung vom 23. August 1916 erfolgt ist: 2. d-ie aus Grund dieser Bekanntmachung anznmelden gewesen wären, deren Anmeldung aber ans nacks» weislich entschicldbaren Gründen unterlassen worden ist: 3. die nachweislich nach dem 30. September 1916, aber vor dem 3. März 1918 in das Eigentum von deutschen Erwerbent übergegangen sind. Die Wertpapiere sind mit sämtlichen nach dem 3. März 1918 (neuen Stils) fälligen ZinSscheinen und mit den Talons unter Beifügirng genauer, für jede Merck- vapiergattung besonders anfzustclleicher und in der Num- menchrlge geordneter Nummernverzeichnisse einzureichen. Soweit die Stücke nicht sofort bei der Einreichung al>gestempelt werden könn-err, verbleiben sie bis zur Abstempelung bei der NeichSbankanstalt. In diesem Falle roerdcn die abgestempelten Stücke nur gegen Rückgabe der bei der Einreichung ausgestellten Quittung wieder ausgehändigt. Bei Einreichung der Papiere und der Nummernver- zeichniffe haben die Einreicher schriftlich zu erklären, ob und wo die Papiere auf Grund der Bekanntmachung vom 23. August 1916 angemeldet sind. Auch kann die Beibringung der schriftlichen echcsstattlichen Versiäierung verlmwt werden, daß urzruischen ein Eigenturnswechsel nicht sttrttgefuTcherr hat. Die Eigentürner von Wertpapieren, die sich bei Banken und Bankiers im offenen Depot befinden., werden sich tvegen der Absternpelmrg züoeckmäßig mit chrer Depot- stelle in Verbindung setzen. Die Reichsbankanstalten sirrd ermächtigt. Wertpapiere zur Abstempelung auch nach Ablauf der Ein- reiämngSfrist entgegenLunehmen, tvenn glaubhaft gemacht roird, daß die Eirrreichung aus triftigen Gründen nicht innerhalb der Frist erfolgen konnte. 6. betreffend die Niederlegung bereit; fällig gewordener Zinsscheine und Stücke der unter A. be-ei ebneten Wertpapiere. Die deutschen Eigentümer von Zinsschemen und Stücken von russischen Staatsanleihen, staatlich garantierten Eisenbahn-Obligationen und sonstigen Wertpapieren mit Garantie des Rnssisck>cn Staates, die vor dem 3. Mär^ d. I. (neuen Stils) fällig geworden sind, werden aufgefordert, sie bis zum 15. März d. I. bei einer der deutschen Zahlstellen für russische Zinsscheine ernzureichen, und zwar, falls bestimmte deutsche Zahlstellen auf deu ZinSscl-einen oder Stücken angegeben sind, bei einer von diesen. Bei oder möglichst uni gehend nach der Einreichung ist die sckwiftlick)e Erklärung lxnzubringen, daß sich die ZinSscheine oder Stücke schon vor dem 3. Mürz d. I. in deutschem Eigentum befunden halben. Die Glaubwürdigkeit dieser Erklärung ist von den Zahlstellen zu prüfen; cmch kann die Beifügung einer schriftlichen eidesstattlichen Versicherurtg verlangt werden. Ueber die eingereichten Zinsscheine und Stücke sind der Zahlstelle nach Anleihegattungen und Fälligkeiten geordnete Verzeickmisse einznreick-en. Aus den Verzeich- nissen muß die Anzahl u:rd der Betrag der Absämitte gleicher Höhe :md Fälligkeit und die Gesamtcmzahl und der Gesamtbetrag ersichtlich sein. Die Nummern der fällig gewordenen Stücke sind mrzugeben: die Angabe der Nummern der ZinSscheine ist nicht erforÄerlich. Me ZinSscheine und Stücke gelten im Sinne dieser Vekanutmachomg als deutsckies Eigentum, solange sie bei den Zahlstellen hinterlegt bleiben. Letztere sind nicht verpslichtet, die von den einzelnen Hinterlegern bei ihnen eingereichten ZinSscheine und Stücke getrennt zu verwahren; sie dürfen bei Rückgabe von Zinsscl-einen und Stücken solche in beliebigen Ndimmern derselben Anleihegattung an die Enreickier zuiückliefern. Die Eigetrtümer solche?' Zinsscheine und Stücke, die sich bei BcÄken und B^rnkicrS im offenen Depot befinden, werden sich wegen der Enreichung ziveckmästig mit ihrer Dcpvtstelle in Verbindung setzen. Die Zahlstellen können Zinsscheine und Stücke auch nach Ablauf der Einreichungsfrist ent gegen ne hm cm, wenn glaubhaft gemacht wird, daß die Enreichung aus triftigen Gesinden nicht innerhalb der Frist erfolgen konnte, doch haben sie sich dazu der Genehmigung der NeicKsbank zu versickern. Die Eureickmng von durch die Post an die Zahlstellen gesandten Zinssckicinen und Stücken wird als rechtzeitig bewirkt angesel>en werden, wenn die Seick- dungen nachweislich innerhalb der Frist in Deutschland zur Post gegeben sind. Berlin, den 8. März 1918. 17971) Der Reichskanzler. In Vertretung: Freiherr von Stern. Nutzholz-Versteigerung in der KSrriglichen Oberförsterei Krofdorf. Dienstag den IS. März, vormittags von 10 Ubr ab werden zu Gilben im Hotel „Grobberzog von Hessen" nachstehende Hölzer öffentlich meistbietend zum Verkauf gestellt: Schutzdeztr! Krofdorf, Distr. 10b, 9b, 8b, Md, Ra, 14b, 25. „ Waldbaus, 28a, 47, 37, 32. 33, 36, 37, 34. * Salzböden „ 79d, 78b, 79a. Eichen: Stämme 3./Ö., 64,93 Fstm^ Scbichtnutzholz 2/3., 554 Rm., Scheit und Knüppel, 54 Rm. DaS Holz ist zur Herstellung von Extrakt geeignet. 1621B Holzverfteigerrttttt der Gräflichen Oberförsterei Laubacv. Montag den 18. März 1918, vorn«. Iv Ubr, nach Zusammenkunft auf der Laubach—Schottener Straße an der Oberen Heegbrücke, aus: 1. TbomaSbiegcl 3 und Strvth Lv: Buchen Rm.: 495 Scheit, 4 > 0 Vr:igel, u Stöcke, 71 Reiserprügel: 2 Z^irckbrrg I: Buchen Rm.: 2l.2 Scheit, 218,4 Stamm prügel, 24,7 Reiserprügel: 1,3 Ahornscheit 2 .St L, 5,5 Nadel- und Weichholzvrügel; 3. Aue: Buchen .Nrn.: 13 Stöcke: Kohlreiser und Leseholz auS Thoiuasbiegel, Struth. Aue, Selfenberg uni) Langhecke, flächenweise,- das Holz aus Mrchberg und Aue kommt gegen 1 Uhr mittags ans dem Jägerhaus zum Ausgebot. Blau unterstrichene Nummern werden nicht versteigert. 1810B Holzversteigerung. Donnerstag 14. Marz 1918, von morgens 9 l /j, Uhr an, soll aus den Waldungen der Gemeinde Annerod folgendes Holz versteigert werden: 411 Stück Fichten-Derbstcmgen, 24,72 Fstm. haltend, 42 Rm. Eichen-Knüppel, 2 Rm. Kiesern, 81,2 Rm. Fichten.KnüppLl,3900Fichten-Wellen, dabei 2300 DurchforstungS-Wcllen, 67 Rm. Fichtenstöcke. Die Zusammenkunft ist aus der Grünberger Straße, Kreuzung Kreisstr. Annerod—Großen-Buseck. Annerod, den 10. März 1918. Gr. Bürgermeisterei Annerod. _ Horn. _ 1809 Holzversteigerung. Freilag den 15.1. Mts. soll aus dem Gemeindewald Treis a. Lda., Distrikt Aspenstrauch, nachstehendes Holz öffentlich versteigert werden: Scheiter: Buche 280 Rm. Eiche 26 ,, teils zu Werkholz geeignet, Kiefer 4 „ Lknüppel: Buche 200 „ Eiche 16 „ Kiefer 6 „ Reisig: Buche 580 .. Eiche 22 „ Kiefer 20 „ Stock: Buche 125 „ Eiche 8 „ Kiefer 3 „ Zusammenkunft vorniittags 10 Uhr an der Vchsenwiese bei Brennholz Nr. 1. TreiS a. Lda., 10. März 1918. Großhrrzogliche Bürgermeisterei. Benner. .... Holzversteigerung. Donnerstag den 14. März 1918 nach Zusammenkunft vormittags 10 Ubr am Waldetngang bet Mühl- sacl'sen ln Distrikt Großhäuserberg. Scheiter Rm.: Buchen 150: Kullvvel Rm.: Buchen 1Ü0, Eiche 60; Reisig Wellen: Buchen 2755, Elchen 850; Stöcke m: Buchen 120, Eiche 50, Fichte 200 und Ftchken-Reiser 300 Rin. Freitag den 15. März 1918 nach Zusammenkunft vormittags 10 Ubr am Waldetngang auf der Haltenröder Straße in Distrikt Eichwald. Fichlenkopf uud LlaurerSkasperskovs. Scheiter Rm.: Buchen 50, Fichten 40: Knüppel Rm.: Buchen 75, Elche 50, Ftchre 50: Reisig Wellen: Bucken 600, Eiche 800, Fichten 3000: Stöcke Rm.: Buchen 50, Eiche 50. Fich:en 200. L t ch, den 9. März 1918. 1774B Grostberzogllcke Bürgermeisterei Lich. D ä r m e r. KlttlsNvmslht Fchstzle Giests. Staatlich anerkannte UnterrichLSaustakt für junge Leute männlichen und weiblichen Geschlechtes. Das neue Schuljahr unserer Anstalt beginnt Donnerstag den 11. April l. I., abends 8 Uhr, zu welcher Zeit sich alle Schüler und Schülerinnen in dem Kaufmännischen Vereinshause — Nord- Anlage 15 — einzufinden haben. Anmeldungen neuer Schüler und Schülerinnen werden SamStag den 16. März, abends von 8 bis 10 Nhr im Schulhause — Nord-Anlage 15 — entgegengeuommen. Die Anstalt gliedert sich in eine Unter-, Mittelund Oberstufe, von denen jede 3 Parallelklassen umfaßt. Neueintretende Schüler und Schülerinnen werden in der Regel der 3. Klasse überwiesen. Können sie aber durch eine Prüfung den Nachweis erbringen, daß sie befähigt sind, in einer höheren Klasse mitkommen zu können, so werden sie in eine 2. oder gar 1. Klasse eingereiht. Die Pflichtfächer der Anstalt sind: Einfache, doppelte und amerikanische Buchführung, Wechsel- lehre. Handclslehre, Rechnen, Deutsch, Korrespondenz, Schönschreiben, Handelsgeographie und Warenkunde. Die Wahlfächer sind: Französisch, Englisch, .Kurzschrift und R^aschinenschreiben. Der Unterricht findet an den 6 Wochenabenden von 6 bis 10 Uhr statt. Der Besuch der Anstalt befreit die schulpflichtigen Schüler vom Besuch der allgemeinen FortbildungS schule; schulpflichtig sind alle aus der Volksschule entlassenen Knaben, sowie die Schüler höherer Lehranstalten, die nach vollendetem 14 Lebensjahre aus treten, ohne ein Jahr der Ober-Tertia angehört zu haben. Das Schulgeld beträgt für die Pflichtfächer 36 Mk. — für die Wahlfächer Französisch und Englisch je 20 Mk. — für Kurzschrift und Maschinenschreiben je 3 Mk. Gießen, den 9. März 1918. Die Schulkommisflon. m »I) Iek»imachmg. Wir machen hierdurch die Inhaber von: Nussischen Staatsarrleihen staatlich gararrt. russischen lLisenbayn-GbUgKÜsne;! sowie sonstigen Wertpapieren mit Garantie des russischen Staates daraus aufmerksam, daß die betr. Stücke, sowie die früher fälligen Zinsscheine dieser Gattungen und die verlosten Stücke 1811c bis spätestens 15. 5s. Ms. zwecks Anmeldung eingercicht werden müssen. Die Anmeldung der Stücke erfolgt zwecks Abstempelung zur Feststellung der im deutschen Besitze befindlichen Werte, die Einreichung der Zinsscheine zwecks Einlösung gemäß dem deutsch-russischen Friedcnsvertrag. Wir sind gerne bereit, das Nötige für die Besitzer dieser Werte zu veranlassen, und bitten um Einreichung der Stücke bz. ZinSscheine. Mitteldeutsche Creditbank Ziriale Gießen Johannesstratze J(Z f gegenüber der Iohanneskirche. QIESSENER KONZERT-VEREIN inmi>uiimnn....nirTT , nn.iimrn.>i.umni'»rriau-.~»Tri l 'if. Yn Tr .nm , mni.»uii:i r fn,rn ii nnm:ri n nnniiH ’ »innm ' mmui i nn i nm Sonntag den 17. Marz 1918, nach mittags 5 Uhr, in der neuen Aula CHOR-KONZERT Ausführende: FrauGusti A1üricr-Armendinger(Sopr.) ausFrankf.a.M Herr Hofkonzertmeister Adolf Schiering (Violine) aus Darmstadt Die Herren O.Kühmstedt u. Fr. Settrechi(Horn)aus Frankfurta.M Der akademische Gesangverein. Leitung: HerrProfessorTrautmann. PROGRAMM: Brahms, Nänie; Brahms, Gesänge für Frauenchor op. 17. Schubert, Mirjams Siegesgesang mit Sopransolo. Lieder von Brahms, Reger, Schubert, Strauß, Wolf. Mozart, Konzert D-dur. Brahms, Zwei ungarische Tänze für Violine. Eintrittskarten: I. Platz M. 3.-. II. Platz M. 2.— III. Platz M. 1-. Studenteu- karten, numeriert (nur im Vorverkauf preßen Vorzeigen der Ausweiskarten und nicht übertragbar) M. 0.75, sind in der Musikalienhandlung von EiiNST CHALLIER, Telephon 67i, und abends an der Kasse zu haben. 1738 l’eberschufl für KrieffHWohlfahrtnüwecke. Auf Wunsch unserer Mitglieder, denen die kurze Geschäftszeit der Dank nicht gelegen ist, wird demnächst eine Liste herumgehen. Es soll eine Erleichterung für unsere Mitglieder sein, aber kein Zwang ausgcübt werden. JlLöiiJislpilJitei Nenerwall 55—57 181883 Telefon. 5. 867 Telear.-Adr.: Geldwechsel Börsenstand: vor Pfeiler 58 An» und Berkünf sämtlicher Wertpapiere und ausländischer KuvonS. Umwechselnna ausländischer Gelbforten. bebLrtrmi-Lmlllsion J empfiehlt in verschiedenen | Preislagen j F$od.-Drog. zum Kreozplatz, B£s*crj7.p3n.tz 9. 153i* Miste BekaMmaihilnzeir feer Kießeil. Bekamttmachnrrg Betr.: Verordnung über Vier und bieräbnliche Getränk'.' vom 24. Januar 1918. Aus die Verordnung über Bier und bierähnliche Getränke vom 24. Fanuar 1918, abaedruckt im Zlreiöblatt Nr. 14 vom 11. Februar 1918, wird ausdrücklich hin- gewiesen. Insbesondere wird darauf aufmerksam nomacht, daß die Inhaber von Gast^ und Schankmirtschaften» sowie von anderen Betrieben, die Bier oder bierähnliche Getränke offen oder in Flaschen oder in anderen Gesäßen im Kleinverkauf abgeben, durch deutlich sichtbaren Aus- bann tu den WirtschaftSränmen und Verkaufsstellen die Verkaufspreise für diese Getränke in den zum Ausschank oder Verkaufe kommenden Maßen bekanntzttaeben haben. Die anaekündlaten Preise dürfen nicht überschritten werden. Gießen, den 11. März 1918. 1805B Ter Oberbürgermeister (LcbenSmittelamt). Bekanntmachung, Die im Februar 1991 neborenen Landsturm- pflichtigen der Stadl Gießen müssen sich rtm 15. März d. F., vormittags von 8 bis 12 Ubr und nachmittags von 2 bis 6 Ubr, in, alten Rathaus am Marktplatz -irr Landtturmrolle melden. AuSwärtS Geborene haben bet der Anmeldung ihren Geburtsschein vorznlegen. Gießen, am 4. März 1918. 18818 Ter OveiMrgermctster: Keller. 1600 für Mädchen, Knaben und Frauen eingetrossen bei Fra«z Nenmeier Ssnnenstraße 2V. Gaskchtt Ca§kchiUlhc 8 ©a^adappörüte (Fabrikat Junker L Ruh) sind in großer Auswahl wieder eingetroffen. 179 z Brüder Schmidc Haus- nnb Küchengeräte- Magazin. in ,617 a Schwarz und Farbig io einiacher 11. doppeüer Ereile zu mäßigen Preisen im yfn bdebaus \afomtnt 4* f Ir* 7 4./ /fü/ Jrr^Am B&hnholsiraßa 60. Tel. 1807. Bepr nn des neuen Schul jahres Anfang April 1918. Geschl. durchpef. QalblahrGs-n.J&hresrSdaRson d. geprüfte Handelslelfter Bes. Kurse f. Anwärter d. BsamlenlanTbaha (Post-, Tel eff r. u. EisenbA An meid, rechts, notw. Prospekte frei (1218 »W» iuiiiifiiiimifiiiiiiiiM’uiiiiiitiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii im iMiiiiniiiiiiHiiiniimtumiinimiiuiiinMmn '-vf m ' -'—“— ■ — ---——, V.--KW ÄM UCHT 8 PIELKAÜ S ""' in allen Farben 2 ö 8 eebtei Baar gearbeitet Stück Mk. l.GO. l86Ä a nnn—iajjiduii w II Künstlerkonzerte IßMMj to-iwi MUMV : CXXX,1 Vogelfutter Hühk>erfu-ter Kürtenfutter Papagc-isuLrer empfiehlt Georg WikllcufelS Marktplatz 21, 1,11 gegenüber d. Engelapotheke. Wa&\ mmmmm 3 Sohwarz-Weäss-Theater Scltersweg: ===== 81. *1 , Prucrnmni vom 12. Mh Inkl. 15. H&rz. Im Banne des Bösen Bür Dstvktlv 8od»r;«p1el "^(2 in 4 Akten. Ergreifendes Lebensbild. In der Hauptrolle: Eva Spojer'StückeL TOTO Odettes kleiner Liebesbot©. Pikantes Lustspiel in 2 Akten. 17H4a Ab Samstafi:: Uü® May in ihrem neuesten FiSmwerk, Serie 1918. iimmiiiisiiifmiiiimmmimiimimmimiimmi UL« -' ,'2'. - pwW - Kailee Astoria S&ittwGch, von nachm. 4 Uhr ab Familien-Konzert Empfeltle vorzüglich« Torten nnd Waffeln. Ifeiiäiefta -Ä-W Fflrstenhof Glessen. Ifente ölen »tag 1802 Familienkonzert Als Gäste: Herr Brandenwteln und Fräulein Krim Hosen. Der Voranschlag der Gemeinde Saale» für 1918 liegt von Mittwoch den 13. d. MtS. ab eine Woche auf dem Amtszimmer des Bürgermeisters zur Einsicht der Interessenten offen. Während dieser Zeit können Einwendungen schriftlich oder zu Protokoll daselbst vorgebracht werden. Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. Saasen, den 11. März 1918. Grotzh. Bürgermeisterei Saasen. Schepp. l ™ sMH Irin Darmsiidter Pädagogium (31. Ellas). , „• -ul ‘ Privatschule mit den Klassen Sexta bis Oberprima, $&■.‘ Vorbereitung zur Blnjtbripea-, Prlmsnor-, Fähnrichs- *“ und Eetftpräfuna (auch für Damen). Seil Kriegsaaxkrash basianäcn 195 Seiler ihre Prü- | fungen, daran er wiederholt ahaiscdige Voikssohilsr die EiniährigenpriifnngnnehlünkmsnaiiAsrVorhoroUang.zitzsu aon ca&iiafeaaa Ob»rf9rti*£or sack vis, AovLiSL. 1601D H0&1 e5faSgeiB*©f#©jra Flüssig© isnsd Samt Möbelstoffe Zur Herstellung von Scünken Gobelin, loquette, Damast für Kissen, Tüschen, Sessel sehr schone Bachen 1703 a für P510D feeÜngBÄ!) eis Hm FiäslW 11. _J* Eisen- und Stahl h ! KOUfilBSJSKotZ Härtemittel zu AL C5 00 die 100kg ab Lager Leipzig einschließL Verpackung liefern Gebr. R ess * Leipzig Drahtaufschrift: Brüderrieß. Fernsprecb.: 6522 n. 2727 14 Bühnhofstrasse 14.