»t.59 D« #1 efcmr lott «scheint täglich, oufece Sonntags. - Beilagen: -ietzenerZamUicndiLtter; Kteistlott ffll le« Kreis Sie-«. Vemgrpreir: nonotL Mk. 1 . 20 , oterlcl- lätzlich Mk. 3.60; durch Abyole- u. Zweigstellen monatl. Mt. 1.10; durch J die Post Mk. 8.60 viertel- ! j rährl. auSschl. Bestellg. ^ Fernsprech - Anschlüsse: il MrdieLchritt!eitung113 i Verlag.Gejchättsslelleöl ß AnschriüfürDrahtnach« richten: Anzeiger Sieben. Erster Blatt *68. Jahrgang Montag. U. Marz 1918 pftrscheckkonto: 5rankstrrta.N. U<&6 eher Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen 2iiu.«*ijine 090 Anzeige, f. öle Tageenuminer bl« zum Nachmittag vorher ohnejedeVerbmdlichkert setlenprrise: für örtliche Anzeigen 25 Bf., fürauswärltge 80 Pi^ 'ür Reklamen Mk. 1.— ; bei Platzvor- schrist 20*/ 0 Ausschlag. Hauptschriitleiler: Auq. Goep,. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Varckverkrlft: Aug. Goetz: Stadt und Sr»«ibibrnl Sietze» Land.V«,»>Ich,kru.i»r. rrcht-rsaal: W. Dieyer; SwrMngrnrnddroL u. Verlag: SrKhl'sche Univ.-Buch- u. Slelndruckerei K. Lange. Schriflleltung. Seschäftrstelle n. Vrvckerei: Schulktr. 7. aben ihr Beides dahingegebcn, die unglücklichen ^ wohner der besetzten Gebiete heben Verlust» erlitten, ivie sie die GesckZicht« chresgleick-eir nicht könnt. Der Megec GarvoS. der mich vorgestern besucht hat, er-ühlte mtr: „Wvnn urrsere Gesängen^-, in Deutschiaud nicket ihre Pakete aus Fronkoetch bekämen, müßtet^ sie HungerS sterben." Das ist die Lage derer, bin* wir lieben. Das ist schlimmer als alles. Sie spreckDen nckr twn Personenftagen, die kenne ichnicl»' und toerdesto mckiti'ömnMll(Veiflallaufallen Banker:.) Wir sind nicht m der Mack-t, um eirver Panei den Trirmrph m sillrern. Unser Glwgeiz stnht höh.-r. WirwolLn^dv'' Moral ftaiHöst schon Volles bervahrerr. Die Moral unserer Soldaten flößt allen Berounderung ein. Wenn rnan xu ihnen vom Feinde spinclü, so nrachrir sie eiire Bewegung, als ob sie sagen Invllten, die fvindlickxnt Anstrengungen würden sich vor- unserer Fwitt ersck-öpsen. (Leb- haiter Beifall.) Diese Stinrmrnrg vmh aufrechterhalten werden Aian sagt, cs tue uns ein möglichst baldiger Friede not. Ich wünsck» den Fricdeir. Ich Ivürde ein Verbvechcr faxt, wenn ich anders düchlr. aber durch das Blöken nach dem Friede» En d« preußisclsen Militarismus nicht Mim Schweigen. ^Lebhafter BeifaU aus allen Bänken.) Mein Wahlspruch selbst ül-er 11 in der rnneren Politik lautet: „Hier ist Krieg." In der äußeren Politik führ« ich Krieg. (Beifall.) Ich suche mich auftechtMrerhalten im Vertraue^ 511 unseren Verbündeten. Ruß land hat uns verraten. Ich fahre fort, Krieg zu führen und werde damit svrtsahren bis z>uv letzten Biertelstunde. denn die letzte Viertelstunde wird uns gehören« Alle Welt denkt und wünscht es, darin sind wir einig. Zu den Sozialisten gewandt, fügte Clemenceau hinzu: Ich verstehe, daß einige unter Ihnen vor dem Kriege als Uel«rsozialisten auf eine bevorsteherrde allgenreine Abrüstung hoffen konnte:' und dachten, daß man sich Ihnen jenseits des Rheines ansckLießen würde. Ich gehöre nicht yu dnr Ihrigen, aber ich versteh, daß Sie ho freit, daß die heroische Urreigennützigfeit Ihres Realismus ansteckend wirken würde. Das ist nicht gesckiehen. ES^ würde ein Fehler sem, heute den Versuch zu erneuern, der durch die Tatsachen so grausam bloßgestellt worden ist. Tie Eriahrnng mit einem solchen Frieden bat Rußland gemacht. Es sind Ihre Freunde, die es veffuchl ha' «^ KerenSki ivolkte den Krieg. Er verschwand und Lenrn urrd Trotzkt kamen und sagten zu ihren Feinden: „Wir wollen einen demokratischen Ffteden schließen." Nun Sie wissen, was aus diesem Frieden geworden ist. Wenn .Sie von den Krieg s zielen sprechen, so fragen Sie doch die Deutschen, welches die ihEn sind. Sie brauchen sie nicht anzugebm, die Tatsachen sprechen eine genügend deutliche Sprache. Es ist Polen, Litauen und die Ukraine rmter dem Stiesel des Siegers! Und währeird wir von Rußland einen Schrei der voterländi'chm Beg'.i^crung und ein A ut sp ringen zrrm Widerstande gegen den Eindringling erwarteten, antwortet es schweigend. Ich habe am ersten Tage gesagt, daß die Gereckitigveck ibren Lauf nehmen würde und sie wird es.^ Wir werden bis an$ Ende gehen in der EriMmy der Aufgabe, die nicht weniger schwiv- riß ist als die unserer Soldaten. Nichts wird unS aushalten, nichM wird uns beugen. __ Die Kammer nahm darauf mit 400 gegen 75 Stimmen to V ertrauenstagesordnung Pedvho a n, di e besagt, b« Kammer vertraue der Regierung, billige ihre E rk l ärm tge» und OOM Dur TageSordwmg über. Dee L»ftg«gr1ffe ««f Paris, 10. 3Mr&. (WTB.) Eine HavaSnvüe Schratt Der Luftangriff auf Paris wurde heute nacht mit beträchtlichen Streitkrüflen cnrsgeführt 10 bis 12 Geschwader flwgen hintereinander über die Täler der Oise urrd' Marne längs der Eisenbahn Ereil—Paris auf Paris fit Sobald das Alarinsignal gegeben wurde, hrach ein heftiges Sperrfeuer von allen Stationen los rm Norden und Nordosten und wurde ohne Unterbrechung bis Zum Schlüsse deS Alarmsignals aufrechterhalten. Gegen 60 DerteidigungS- flugzeuge fliegen auf. Zahlreiche feindliche Flieger wurden durch die Verteidigung zurückgetricben. bevor sie Paris hatten erreichen könrnen. ES wurden mehrere Bomben auf r.mbc:wohn1es Gelände bei Beaulsen abgeworfen. Die Zahl der bisher bekannten Opfer beträgt 9 Tote urrd 39 Verwundete. Au Augenblick des Angriffs bombardierten unsere Fvont-Luftgeschwader die Absahrts-FlugpläH« deS FeindeS besonders in Bill-Leubois und Epv^tz. Lord Robert Lecll über Gstaflen. London, 9. März. (WTB.) Nach einer Renrermckbany ftm klärte Lord Robert Cecil bei einer Urrteroedung: „Ms unab, hängiger jouveräner Staat wird Japan jeden Schritt imterrteljmen, den es für richtig hält. Zch, wäre sicherlich nicht überrascht, wann Japan im .Hinblick aus dre Ereignisse es für wünschenswert hielte, in seinem eigenen Interesse und im Interesse der Miierten ms, gesamt. Truppen zu entsenden, um eine Gernranisierung Sibiriens zu verhüten. Ich persörtlich würde dies willkommen heißen, wennj Japan als Veanftragterder Alliierten handeln lvürde. Es bcsleht keine rick'ttge Borstellung davon, wie furthrhar ernst * die Durchdrrngmtg Rußlands durch Deutschland ist. Die öfsent, liche Aufmerksamkeit scheint hauptsächlich darauf gerichtet, ob Teutsch' and imstande fern wird, aus der Ukraine Lebensmittel bekommen ^dcr nicht. Ich weiß nicklt, ob es dazu imstande sein wird. Das ist es auch rrklyt, waS Deutsckjland erstrebt. Seine Politik ist nichts weniger als der riesenhafte Plan einer Welt, ervberung. Blicken wir auf die Mtorie, um zu sehen, was es bereits getan hat. ES nahm die baltischen» Pnovinzeir fast bisk nach Petersburg hinauf. ZÄrS Fi'rrnland betrifft, so hat e? Trup, peil nach den Aailanbs-Insclrr geschickt und mit den Finnen eine Art von Abkommen gch-affen, doS die auswärtige Politik FnrnlandSl zu ferner Verftigrmg WÄIt. Das gibt ihm tatsächlich die gesamten: nlss'sckxrr Küsten an der Ostsee rmd läßt sttußland nur rwck, in Arck^mgelsk rnrd an brr Viurnuanküste den Zugang «un Aceere. Sehen wir jetzt nach Süden. Derttschland besetzt Odessa oder ist wenigs'ens im Benriff, es zu besetzen. Weich'eitig bestmrd eS mif eurer Rückgabe der .Häfen im Osten des Sckmarzen MerreS an die Türkei. Deutschlands! Absicht hierbei ist: die Bagdad-Bahn w'.rch eine n e u e L i u i e irach Osten durch den Kaukasus und durch Nordwes^eesien zu ersetzen, rmd hierbei hatte es. bewußt oder unbetmißt, von tätigen Boisvaird der örtlichen Bolsck^unki. Auch die Armenier, an dervcn Englland urrd Amerika das luchste Jnterxche hak>en^Mlrdeli durch den delüichen Vertrag den Tür-ken unedev Mysgckliesert. Bor einiger Zeit schickten tpir eine, kleine militärische Mordnrnlg ab, die über Baku in den Kaukasrrs eindringen sollte. Dies rvurde von den Dv-lschswisten im IreimTicfimt EmverstLnd, nis mit deutschen und türkisckren Agenten verhirrdert Zwei oder drei Wock-en >oar die 9U«>rtntiittvt von jeder Verbindring ab, geschiittcn, da die Tckl-vgraphelümir von Tiflis zerstört war. Die Karte zeigt. mdrfKm furchtbaren Errü'errmgst'lan die Preußen noch hegen. Ihr Plair, Frankreich z.r vernictüen, ist fehlgescküagen, aber sie hatten stets noch eirren Plan tvn Errwo- nmflcn im Oste >r in Reserve. Dies ist jestt das Ziel DentsckiitNldS. Alles Gerede vrm einer Beuegmrg m Derttsckstand in demokr'atiselxnt Nichttmig ist ganz unglmibnulrdig. Gegernv>ir 1 ig ist dse militärische Herrsck>aft über das deutsck?c Volk ivock» unerschütter-t. 0'nbt es irgend- leinen Grrnrd, tveSl^alb DeutsclÄarrd niäü vcffuciien sollte, in Sb« birien eür»udriirge,r, wie es das airderswo getan hat? Ich seh, r fernen. Wir haben eine Nachricht, daß die beittfchen Gefangen in Sibirien organisiert werden, und daß ein preußischer General dorthin geschickt worden sei, um die Arbeit au^L» führen. Selbst wenn diese Nachricht unrichtig sein sollte, ist sie doch nur ein Vorbote künftiger Ereignisse. Wir würden im höchsten Grade töricht und verbrecherisch handeln, wenn wir nicht jeden möglichen Sänttt versuchten, um diesen deutschen Plan zu vereiteln. Ich denke, wir würden gut beraten sein, wenn wir feen Beistand unseres japanischen Berbänweten in der Angelegenheit suchten, in der er uufe er allein wirksame Dienste Leisten kam'.." Ter Minister drückte bei dieser Gelegenheit Japan den Dank England sür die vielsuchen treuen Dhcnjte aus, die es England zu Wasser und zu Land wahrend dieses Krieges leistete und noch leistet. Er sei überzeugt, daß Japan, wenn eS von den Alliierten mit der Aufgabe betraut werden würde, Rußlaach gegen Deutschland Beistand zu leisten, oirse Ausgabe mir der grüßten Treue und Wirksamkeit aus- fsühren lviirde. „W kann kein Zchffscl bestehen," .schloß der M-t- niiter, „daß Japan hierin sehr wesentliche Dienste kiffen kann. Ich glaube, daß alle verantwortlichen Leute in Rußland Japans Beistwrd Legen die deutsche Bedrohung willkommen heißen nmrden." Das englische Heer. London, 9. März. (WTB.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Die Regierung hat beschlossen, 50000 unverheiratete Kohlenbergleute unter 25 Jahren auszuhe- be n , die für den allgemeinen Dienst tauglich sind. Eine Mist- leilung hierüber wurde an den Sekretär des Bergarbeiter- Verbandes gerichtet. Befreiungszeugnisse, die bisher tm Besitz solcher Leute waren, wurden zurückgezogen. Die Lage in Rußland. Rotterdam, 9. März. (WTB.) Nach dem „Nifftwo Roller- damfche Courant" berichtet der Petersburger Korrespondent der „Times", es bestehe kaum ein Zwfffel, daß der Kongreß der Sowjets den Friedensver trag ge»»eh»nigen wird. Der Petersburger Korrespondent der „Daily News^ meldet, daß in Erwartung des Svwiffkomgress-es dir Kriegs- und Friedenspartff in Petersburg sich bereits rn den Haaren liege»». Die Kriegsvartei der Botschewiste»» hat ein Blatt „Commiarist" gegründet, das für den revolutionären WiderMtrd Propaganda machen soll. Der Führer dieser Gruppe ist Bncharin, Mitglied der Bv-lschewiki- Vartff tn Moskau, der bisher einer der leidemchaftlichjten Anhänger LZenrns war. Lenn» feinterkitä- arbeitet tu der „Iswestija" und ..Pvawlda" für die Rattfikatwn deS Fffedensvertrages. Rücktritt Trotzkis. Petersburg, 9. Marz. (WTB.) Reutermeldrmg. Trotzkr ist von seinem Posten als VoMLeaustvagkr für auswärtige An- geLegenheüien zurück getreten. Der Oberbefehlshaber Oft an KryleuLo. Berlin, 10. März. (WTB.) Am 5. Mörz hat der Ober- ' be^ehL Shaber Krylenkv einen FnnSenspruch an den Oberbefehlshaber Ost gerichtet, in dem ^ auf dir Bestimmung des Friedensvertrags hin gewiesen wird, nach der die Feindseligkeiten an der Frmrt eingestellt werden, !md m dem er ferner anfvagt, ob alle AnorLmungeir getroffen worden sind- daß diese Feindseligkeiten eingestellt werter. Daraufhin erfolgt? ru.ck. di? Berhandluwim nach Möglichkeit zu be'chleuniTan Der runränisch' erste De'ogiatte schloß sich d'esem Wunsche an. Um diff nu affffit-gen Begehren Neck-nung tsagerl zu können, schlug Herr Argetoianu vor, es möge ihm möglichst sofort eine zuiamTnensasseiw? AtcsstMimg sämllich-'r ein- zeiner Forderungen der verbürrdeten Mächte schri'tlich mitgeteilt .:»*vden, damit er dieletberl p^önlich seiner Regierung vortt'ager könne Entsprechende Mittffllingen sind Herr,, Argetoiann getzern gemacht worden. Er iveÄ» hc-rrtr »rach Jassy abreism. Seine Rück-- kehr wird für nächüan Donnerstag erwartet Jnznnschen sind «n verbindliche Besprechungen pm techrnschem Gebiete mit den Übrigen vollzählig hier zurückgebliebenen Mitgliedern der rumänischen Delegation fortgesetzt worden. Berhandluugeu der Türkei mit der kaukafischen RepubLik. K o n st ß u 11 tt o p e t, 6. März. (WTB.) Meldung der Ag-ence Milli. Eine aus drei Mitatiedern bestehende os- manische Abordnung begibt sich urorgen nach Trape- zunt, unc dort mit einer Abordnung der Regierrmg der Republik Kaukasus in Verhandlungen einzutreten. * Der Sieg der Türkei. Kon stau Lin Opel, 8. VLär^. (WTB.) Der Sultan nahm heute die Glückwünsche von den Abordnungen der Kammer uied des Senats M dem Friedensschluß von Brest-Lito-wsk entgegen, wobei er seineffeits die Vertreter des Parlaments b-eglückwiinschte und seine lebhafte Frerlde sowie seiim Befriedigung über den glücklichen Friedensschluß ansdrückte. Besonders ehrende Worte fand der Monarch für die 41bgeordneten aus jenen Gebieten, die jetzt wieder an die Türkei zurückfallen. (Sine Abordnung der Bevölkerung von Batnm und Ardahan überreichte dem Sultan eine Glückwunschahrcsse. Der Herrscher erwiderte: „Diesen Erfolg verdanken wir der göttlichen Gnade. Die patriotischen Gefühle, die Sie zum Ausdruck aebracht haben, verdienen die größte Wertschätzung: „Die Liebe zum Vaterlande ist eine Pflicht. Die Gebiete, die Sie bewohnen, waren einst von nreinem Reiche getrennt, aber von jetzt ab werden sie niemals mehr unseren Herzen entrissen werden. Unsere Freude ist gegenseitig." Die Haltung Japans. Rotterdam, 8. März. (WTB.) Nach dem „Nieuwe Rotterdamschen Courant" wird der „Exchange Telegramm Compagnie" aus N^uvork gemeldet, daß die japanische Botschaft erklärte, die Pläne für eine Intervention Japans rn Sibirien seien vorläufig aufgeschoben. Es hänge jetzt ganz von England ab, was Japan tun werde. — Die chinesische Botschaft teilte mit, daß China die Politik der Vereinigten Staaten unterstützt, daß es sich vermutlich auf den Sck>utz der mandschurischen Grenzen beschränken wird. ArbeitSmangel in der Schweiz. Bern. 8 . März. (23. B.) Meldung der Schweizscischen Depeschen-Agenlu x - Im Auftrag des Bundesvats machte das schweizerisck>e Volkswirtschafts-Departement die kantonalen Regte- rungen darauf aufmerksam, daß die Schwerz infolge mangelnder Rohsdöffzufuhr allem Anstbein nach einer Penode a,rsgesprochenen M c. 7t g e f 3 an industrieller rmd gLwerblicbrr Beschäftigung entgegengrht. Das Deparrenienl cmpfiehlt eine Reihe Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und vertritt die Meircung, daß neberc der Oeffentlichkeit auch die Arbeitgeber selbst der Ardeits- loseufüffovge berzutragm haben. Zur Bekämpfung der Not nürd die AuÄ^hnung der Massen s pe i s u n g nt ui^erläßlich. Die überschüssigen Arbeitskrätte sollen nach Möglichkeit in der land- wirtschaflliä>en Produktiort beschäftigt loerhen. Der Bundesrat empfiehll -ffne rasche Aus schrtmg der Bo(^nvecbffserungsproiekte, zu deren Förderung der Bund bereit ist, erhebliche Beiträge über die bisher üblichen Subrrentivncrc hinaus $u lerston. Außerdem wird der Bund die Ausführmrg großer Pvojekde direkt rn die Hand nehmen. Bei all diesen Arbeiten sollen im Interesse des sozialen Friedens die Lohnverhäitnissc für die Arbvfter befrvingend gestaltet werden eine» Söhuche«- itw Sftevrcichischen Haiserhanse. Wien, 10. Mänz (WTBZ Kcnsenn Zrta ist heute vormittag 10 Ubr 40 Minuten tu Baden von einem Prinzen entbunden worden. Die hohe Wöchnerin und der neugeborene Prinz befirrden sich wohl. Der 1911 geschlossenen Ehe Kaiser Karls mit der Pviw zessin Zita von Parma entstcnunrten bisher vier Kinder, drei Söhne und tim Tochter, von denen der Kronprinz» Franz Josef Otto fünfeinhalb Jahve- alt ist. Der KabinettswechssL in Spanien. Madrid, 8. März. (WTB.) Mffdung dec Agen.ee Havas. Brie to ging am Vormittag in das königliche Schloß und'sprach lange mit dstn König. Zwei Lösungen wurdm ins Auge gefaßt. Tie Mldung eines Aberalen Kabinetts und die Bildung ffneS gleich--- artigen konservativen Kabrnctls. Tie Möglichkeit, daß Lacierva, gestützt g r Largo (1764 Donnen) mit 24Ö0 Donnen Kohlen etfaft. Zwei »veitere Dampfer, daruitter einer von B.-R.-T, hatten als Ladung Masut urrd Oel an Bord Der Chef des Ädmiralstabs der Marine * Basel. 11. März Das englische Kriegskabinett halii beschlossen, daß für die nächste Zeit aller Schiffsraum ohne Ausnahme für die Einfuhr von Brotgetreide, Fleisch j und Fett Vorbehalten werben muß, so daß das RohnraterioD! ^ für bi t M uni tt ons erzbug ung und Viehfutter dahinter zurück«! stehen muß. —— ■ um -- Der hauptaurschutz des Reichstags Md die heeresiieserungen. Berlin, 9. März. (WTB.) Im Hanptausfchnß de« Reichstages tvnrde die Aussprache über die Vcrgebimg vors Heereslieferungen und die dafür gezahlten Preiu sott» gesetzt. Tie SoMckdcmokraten, das Zentrum und du Nationab liberalen beantragten die Militarisierung der Betr»ebsle «4 tung bff solchen für den Bedarf des Heeres und der Marine arbeitenden Werke»», »velchc tmrch eine über»naßiae Preisberech»rung , die Interessen des Reiches sck)ädtgen, sptvie die Zahlung nur solcher Preise an die militarisierten Betriebe, welche fftre Verzrnsnng des investierte»» Kapitals von 5 Prozent gestatten. Das Zentrum bean- vragte die Einrichttmg von Preisprüfungsstellen für die sämtliche^ zentralen Beschasfungsftcllen. Schließlich lag ein Antrag sämtlicher Parteien vor, bcckresfend die Ueberrvachung der Geschäftsbückrer unÜ «ruberer Unterlagen, die für die Berechnung der Preise maß* gebend sind. c v Im Lause der Aussprache erklärte General v. W rr s berg, Fälle von Behr-Pinrw'.o und der Daimlerwercke würden den Gort chlen übergebet» »verden. Wo ffn Verdacht von Veruntreuung vor^ liege, »rwrde mit de»» schärfsten Mitteln zugegriffen norden. General Scheuch warnte vor Verallgemffnernngen. Was dtz Industrie in diesem Kriege geleistet habe an Erfindungen aus dem Gebiete der Chemie, des 5fimstt»»kttonS!vesens usw., sei außco« ordentlich. ^ . Abg. Cohn- Nordl>ar»sen ffl. Soz.) fordett, daß den» Leitet der Daimleiwerke woge»» Landesverrats der Prozeß gemacht werde. Streikerrde Dirertore»» dürsten nicht airders behandelt werden als! sttffkende Arbffter. Der Vertreter des Rffck>sj»rstizamtes führte aus, wenn irgendwo bff .Heereslieferunge»» in unreeller Weise Wuchergewinne erziest ivürden, könne der Uebergetvinn bis zum doppelten Betrage ein* gezogen werden. Abg. Schiele (kons.) forderte ffn scharfes Vorgehen geg«j Uebevgffffe u»:d Unteffchlffst, leh»»te aber die Militarrsverung ab. Es düffte »richt die ganze J»»dustffe anläßlich der Daimlerasfäre üi die ZlVangSjacke gesteckt und verdächtigt roerden. Aus dm Nefche. Die preichiffhe War-.ftechrswrlage im Aussthuß. Berlin, 9. März. (WTB.) Im Wahlrechtsaus, schußdes Abgeordnctenhausss erlläiffe der Vertvv> ter der konservativen Partei, daß die Konservativen sich vor der zweiten Lesung über das bisherige Ergebnis der Vcrhand- langen mit ihrer Fraktion besprechen »uüßten. Er halte es nicht für möglich, diese Aussprache bis Osteru beenden zu können. In dem gleichen Sinne äußerten sich die Vertreter des Zentrums, der Freitonservativen und der Nationallibe- raten. Die Vertreter der Linken lehnten die Verantwortung für die weitere Verzögerung der Wahlrechtsfrage ab, durch die die Erledigung der Vorlagen noch vor Pfingsten im Plenum unnröglich gemacht werde. Eine Absttmnmng erstolgto nicht. Anfang der nächsten Woche wird der Aeltestenausschutz hierzu Stellung »»ehnre»». Im Verlauf der Sitzung des WühlcechtsauSsckMsseS am San»Ss tag wurde vrn Zenttumscnrrrag zur Gewährle»fttmg der Rechte des evangelischen und der römisch-katholischen Kirck)e und dos foifc fessionellen Charakters der Volksschule nach längeren Erötterungrck abgelehnt. Ebenso trmrden mehrere Anttägc abgelehnt, die sich au> die Zusammrnsetztlng des Herretchauses beziehen. Ange»»omn»eii »vurde ffn freikonservttifivor Antrag z»»r Frage der Wahlprüfungoch wsnach über Cmftnüche zur Gültigkfft von. Landtagswahlen das Oberverrvaltttttgsgeffcht e»»tscheiden soll. Schließlich beschäftigte sich der Aussch»»ß mit der Frage emes Mantelgesetzes, gegen das sich die Redner der Sozialdemokraten und der Fottschffttler a»»s-, sptttck-en, das aber schließlich mit den Sttmmen'des Zentrums, d« Mnservafiven, der Frffloufervattve»» und Nationalliberalen am, getrommen wird. Nach diesem Bffchlnß sollen alle drei Borlagch »n einem unlösbaren Ztisammanhang mitffnm»dcr stehen. Nächst» Sitzung voraussichtlich Freitag. » Berlin, 9. März. (WTB.) Der Bundesrat nahm den Entwurf einer Verordnung über die Preise der Hülsen--, Hack- und Oelfrüchte, den Entwurf einer Bekanntmachung betreffend die Auszahlung L>er Uebernahmepreise für enteignet Metalle u»rd Zubehörteil e an. _ sj Aus Stcrdt tmh Can^. Gießen, ben 11.März 1918. Amtliche Perfvnalnachriichten. Der GroßhcrWi- empfing zum Vortrag: den Staatstnrnislor Dr. v. Ewald, da Mttfistrr des Innern Dr. v. H-omberick zn Bach, den Finanz- minister Dr. Becker, hem Gsnerilladiutatrten General der Kavaller» v. .Hahn, den .Hofll^ater-Iniendantet» Dr. Eger: außerdem ds Rittmffstter v. Pa wel-Rammr»rgen und frei» Leutnant Gegner. ** Beförderung. Vizes-eLdtvebel Dern wurde zum Lack mmt d. Res. befördert. ** Orthopädische Sliefel. Nach Kenntnisnahme alle einschlägigen Vevoro»»ry»gen ergibt sich, daß »rnsere Bffefkastennvti „G. S. H. XI." vom 11. Jammr 1918 kenre endgültige Lö,um der Frage ergibt, wie wett die Hoeresverwaltitng in der Instand haltmrg ortlwpadischen Schahwerks verpflichtet ist. ** Deutsche. Baterlan dspa rtei. Der in unsere Frfftag-Nummer vergarrgener Woche em Kriege mit um so größerem Eifer näbergetreten itaerbin, da . 4 gilt. Ersatz zu schassen dir di? dikrch den Krieg enlÄoscheyen Verluste und jede einzelne Kcka't nu^oar zu machen. Das kann geschehen, .oenn man bei der Beurteilung der jugendlichen Verbrecher von anderen Grundsätzen ansgeht, als dies vielfach seither infolge der darüber gelten een Gesetzesbestimmungen geschah rmo geschehen konnte. Ter Mensch ist ein Pr tu kt ferner Anlagen und der aus ihn nnrkendt'n Nmnx?lt, in die er hineingcsEt ist. Ta kann es uns denn nicht wundern, daß so mancher infolge ungünstiam Verhcltnisse auf eine schiefe Bahn gedrängt wird, di? ihn schließlich dem Strafrichter in die Arme 'neibt Tie Statistik l?brt ferner, daß ein großer Teil der jugendlichen Verbrecher sranklra't veranlagt oder geistig nnndermertig, a'-: an-npai ist. Trotzen uru'.. häufig eine Bestrafung eintreten. da nach den: Gesetz m:r damr Straffreiheit cnrtreten kann, werrn nachgsrü'inl wird, daß dem Betreffenden zur Zeit te? Ausübung de? Tat dir zur Erkenntnis der Strafbarkeit nötige E ''ich. gefehlt haue. Weite Kreise sind sich ahor darin einig, üas; da Jugendstrairecht durchaus reformbcdürsttg, pevckltzt :mb unzw. -i. >ßch ist. Es muft dafür gesorgt Werder-, bnfc den pu Verbreo>.'a neigen neu Jugendlichen geholfen werde, es nmß ihnen die Möglichkeit geboten werden,-daß sie besser werden fiforneu. Und es ist in den. meisten Fällen möglich, fwtt gehöre.-e Verbreche»? geh es uich. Das Gesetz. toi? es zur Zeit e steht, ist Jart. 'Schon die ^rnntersuäDrng, di? Art der' Verhandlung, der Strafantrgg/alles ist von Grund aus zu ändern. Zuerst .nutz eine Kommission, in der Arzt, Richter und Lehrer vertreten sein müssen, darüber entscheiden, ob der Jiugendftckie -Nor Gericht gehört oder rricht. Neunzig Progent dieser Ünglncklfthen gehören m die Erzieharngsmrstvlt. noo sie an Ordimng qaoöhnt werden und »arbeiten lernen und wo ibnei? Liebe ent-wgongehrackt wrrd. die mehr als olles andere jmftonr?' in, arcs dem scheinbar verlorenen! Menschen ein smMck-e? Glied der »geglichen Gesellschaft zu mackien. Ist es aber nötig, das; der Jrrgetölich.? gerichtlü!? ae'rraft werden mutz, so sei die Strafe durchgreifend. aber ohn^ Schädigung für sein ferneres Fwrtkv^mmen. Sobald di-? Strafe verbüßt ist. muß Schluß damit sein, es muß dem jungen Menschen mögli st sein, in ihöhere Stellen ausz-urücken und er darf nicht für sein Lebtag gast randmarkt sein. Nach kurzer Aussprache, in der man sich, vorbehaltlos aus die < 5 eit? des Vortragenden ftzellke, verbreitete sich der geschästs führende Vorsitzende des ?RhvM»Mainischer? Verbands für Volks Krieges y.i beben, zu starken und zu pfleg«,!, damit die Bildung« gualität gesteigert und die :ms eigentümliche Bildung erhalten bleib?'. Er ging dcmrl^ kurz ans die Bestrebungen ein. di? zur Zeit die Schifte betvegen T«u Streit über die Einheihzschule, die Wichtigkeit d? emzetzicn Schnlgottungen und anderes möge man zunächst zurück:?'ton lassen. Es gebe Wichtigeres zu tun. Ter Leinerstand mustce gehoben werdet!. Er gernetz? noch lange nicht die Achtung und das Ansehen, das ihm von R-A's wegen gebühre. An der schulentlassenen Jugend müsse GLotzerrer Stadttheater. Gastspiel Hannckove Ziegler. Seit ihrem Gastspiel in Bad-Nauheim im letzten Sommer, welches im Gießener Anzeiger eingcbeud besprochen wurde, hat H a xi n c J t» r c Ziegler auf vielen Bürnen getanzt und immer Kunst iv stütz bi jode. vom L Hub g-rnmiii cinigeiti wieder mi ihrer vollendetet'. Kunst bageru-erten Beifall gefunden.. Sie ist eine Schülerin der Dal-?roge-Schule,^und dort erlernte sie wohl auch -\t? Technik des Tanzen?. Aber die Technik ist das Einzig- Erlernbar? ?.in-' Kunst. Das Andere. CHgeMUdW aber mutz in dem i?i.Auch beim Tan?-. Wenn de? Körper unter dem Ein- Musik ? !.n unmit elbaren Ausdruck der Seele wird, aus - fi brüst E :g ld, mm ist der st r-n. des BM-'.uers aus, eigentlich gesoheire Musik. - f i-rtiilnige Gmpsindon. dieses Verschinolzonsein ihres . (.' und Krasi in nnmdervaller Harmonie ver- .. n .'.Arpevs mit der Melodie ist Dannelore Ziegler im höchsten Maße zu eigen. So ist auch die tiefe Wirkung zu verstehen, welche di'? innge. fcelenvolle Kü7'.;t5-min auf die Zuschauer ausübt. -- Der r?i?i.n? Genuß, den ».ruuestore.Ziegler nunmehr auch uns Gießnern mü ihrem Tan-^aoend int Thpater bot, wird wohl allen Besuchen: :u-.vergetzUch. bi-rixn. Ihre:: „Eigenen Tänzen" hatte sie Musikstücke v-pu Büch, Eorelli, Schubert, Ebopm, Strauß imd Grieg uurergejegi, und allen wurde ji? vollkommen gerech:. Besonders veitzvoll waren di?. ..Novvegischen Tänze^' von Grieg, PrÄude Des-Dur von Choviu, J>\c Gavotte von I. S. Bach und der Radetzky-Marsch von Strauß. Die Kostüme bezeugten erlesenen Geschmack und waren für die jttveiligen Tänze mit unwiderruflicher Sicherheit ausqen-ählt. — Zu erwähne!l ist noch, daß auch die Tel-orirtioneri, frei von Kilfoeber UcberiabuTcg, einen würdigen Rahmen für die Tän»ze boten. — Di:- nursikalisch? Leitung tag in van bewährten ssändsu des Herrn M a r g u l h. Ter Abend brachte noä' einen Einakter von Osk. Blumenthal : „Wann wir altern". (Spielleitung Lofrat Steing-oetter.) Tiefe an sich bedeutungslose „Dramatische Plauderei" wirkte in dem reizvollen Rokoko-Milieu recht ansprechend lund die Darstellung vermach'« dem Stücklein etwas Leben zu geben. Hervorzubeben wäre .verc Wenzel, dem iu^restmdere der resignierte Ton des alternder; Marquis trefflich gelang. —hs-^- das Bildun^swerk mH?; fort Ae setz, werden, und zwar brs zu dem Zeitpunkt, wo der junge Mensch m die zlveite Mldungsanstalt ein- tritt, wo er zum Milrtär einrückt. Die heutige FortÄldrmgsschule genügt nicht. Sie muß nach Stoff, Zeit und Methode ausgebaut werden. Auch der vaterländlsä-c Unterricht während der Dienstzeit w>?ise gictc Ansätze auf, und es sei nur zu wünschen, daß diele Ein- rickttmg in irgendeiner geeigneten Form »veiter fortgesetzt würde. Redner spricht sich dann über die Wirksamkeit des Rhkin--Mainischen Verbands für Volksbibdung aus. Er will aus Gnrnd der Äermat- hifi>rt(* imS C^ tli m h f» »mrWiAn ohne pflege und Heimatkunde wirkliche Bildungsarbeit lersten ^ örtlich über den gesteckten Rahmen hinauszugehen. ^ Dieser Rahmen ist tas rheinsrchlkischr Sprachgebiet, und es sei sehr zu wünschen, daß sich recht bald nock) sichere Verbände organisierten, die sich über unser ganzes Vaterland ausbreileten. Sodann gab er ein Bi!d über die Tätigkeit der Frankfurter Ortsgruppe, die durch Veranstaltungen mannigfachster Art für di? Wntsrhildung ihrer Mitgli?l«er Sorge trage. Er kam bgrat noch auf die Volkshochschulen und Volkshäuser zu sprechen, die nach dem Krieg zu Ehren der Gefallenen überall errichtet lverden sollen. Dvr neu zu grimocuden Ortsgruppe Gießen wünscht er eine tiefgehende, gesegnete Wirksamkeit. Ter dritte und letzte Punkt der Tagesordnung erleoigle sich rasch. Die meisten der Anwesenden traten der ncng^gründeten Ortsgruppe Gießen des Rbein-Älainischen Verbandes für Volksbildung bei mit einem Mindestt'eitrage vop einer Mark. Die Liste der Aus- schutzmitglieder sowie des Vorstairdes fand einstimmige Annahme. Ter am Abend veranstaltete erste Volksal^end in Gießen war vou nmd 500 Personen besucht, welche den Vorträgen chit Interesse und mit Andacht lnuschien. Das Trio Fräulein Adele Kohl (Geigs). MtsiDirektor Dauer lCellp) und Kapellmeu'tec Holde (Klavier), sämtlich Frankfurter Künstler, stand mit seinem Gesamtspiel auf «künstlerischer Höhe. Fräulein Kohl zemte sich als Solistin in Beethovens Romanze F-dur als tüchtige Biolinspu'lc- rin. Der Konzertsänger Ferdinand Kolb- Frankfurt, der über einen kräftigen, ungemein sck'eniegsanve.n Bariton verfügt, brackt? Schau eilet froh der Ackersmamr, aus den „Jahreszeiten", von Haydn. Wolframs Gesang aus Tann Häuser von Wagner. Wovtas Gesang vmi Wolf sowie Ganymed von Schubert wirksam zu Gehör. Die Rezitationen, welche Don Schülcnr und Schülerinnen der Oberrealschnle vorgetrag rn Rußland eingÄdrungen, das gleich? zu tun. Noch steht rm Wesmi ein hartes und blutiges Ringen bevor, aber bei der gewaltigere Kraft, über welch? Deutschiand in geistiger und mateneller Beziehung verft'igt, iverb-en wir auch dorr zuur Ziele gelangen, um ine uns verheißene Mission in d?r Zurnnst ganz und vstt enü-len zu lönn«r. — Die Darbieiu.^nn rvürden von d?u Hörern . -.-.r reici>em Beifall belohnt. Der Abend hat gezeigt, daß für die s.- ftrebungon Rhein-Mainischen Verbandes tur Volksbildung auch in unserer Stadt Raum vorhanden ist. Lctztc Großes 2$ tu';'»* iebten. Hauptouarlier. 11. Mär; leftte am (WTB.) (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Dir Artillerie- und Minei.werfertattgkr'lt Abend vielfach auf. Rege Erkundungstatigkeit hielt an. Eigene Abteilungen drangen an taehreren Stelle.; der flandrischen Front, in der Gegend rvn Armentieres und auf dem westlickten Maasufer in die feindlichrit Graben em und brachten Geflmyene >md Ataschine^Lgewchre zurück. Bei einer deutschen Unternehmung nsryöstlrch non Reims trat wiederum eine in letzter Zeit mehrfach beobachtete, auf der Kathedrale von Reims eingerichtete Blinkstell« der Franzosen in Tätigbeit. Hauptmann Ritter mm Tuczek und Lmtwint Wüfthaff errmrgen ihren 27.. Leutnant Eethge seinen 20. Luftsieg. Im Osten. Feilidriäre Banden wurden bei Bachmatsch, nordöstlich von Kiew und bei RaÄjelnaja an der Bahn Shnrrrinka— Odessa zerstreut. An den übrigen Kriegsschauplätzen itichtS Neues. Der Erste Generalgnartiermeister Ludendorff. Gerrchtsfnal. l Do r m st a o!, 10. März. Das Schwnrgerccpi vorurteilte b:e 23?ädrig? ledige, bisher bestrafte Fabrikarbeiterin Marie Dietz olM daß re:nand eine Ahnung «m ihr?. Schwangerschaft hatte. Znitgrs. wviuc sie die Leiche verbremv-eu, aus einem Rest von Mnttergesähl kannte ne sich :exxh nicht dazu entMbßkn. sichern verstcüre sie un.tsr ihren Screben, ivo sie zu.r Mumie- -.-introcknete. Gift anonymer Brief an ihre Hunssran in M-annheim, twhin si< ftrz chschsn ver^?<>:n war. fiihrte vor kurzem, nach 3 Jahrs;» zur Erttdeckftng Die Zentralvorfrandssitzung der nationalliberalen Partei B e r \ i n, 11. März. Tor Z a utr« lv o r st a nd dor na ti ix tiaf ibr va Unjßa rtei Teutschlands trat gestern yu einer zahl- retrh hejnchlknr MZammtnng im Abgemtmetenhause zn;LMmen. Aög S t r e s e m a n n erö,fn«t? di? Bersarnwümg mit eiucm Lvi>- lrage über du? ausmärttge Politik. An van Vorivag ickftotz ,ftÄ eine Debatte. Alsdann rmirde folgende Eimchfteßnng einlri.mmrg angenommen : , ^ „Ter Zentral Vorstand bÄligr die .Haltung der rvatumallweyLteu Fraktion des Reichstags gn> dem Gebiete de? auswärtigen Politik in allen Punkten amb spricht il>r feinen Dank für die entschlossew Vertretung der von ipoen: Vorsitzenden dargelvqten Kriegs- Und Friä>enszie!le aus." L v Lrs . . Ten zweitm ftsegenstond der Tagesordnmig uEete tcc Beruht des Geheimrots und Prvestovs Pan sche über die innere Politik. Er befürwortete die Annahme der Regierungst'orlage übe? dre Ein-- sührung des allgemeinen, gleichen und geh?imen Wahlrechts. Nach ihm sprach der Boriitzende der prengrsch?n Landtags-rattnm. Lohmann, der die 0>ründe darlegte, aus denen die Meln:lLÜ d?? 'stdgeordnetenhanssrattnm W einer Ab! dnung des gleichen Wahlrechts gebengt fei. Mut) einer längeren Debatte, D! der sich auch Staatsminister Dr. Friodderg beceiftgte. kam folgende Gut- schließnngg zur Abstimmung^ . „Ter Zenttalvo-Zrand ball dt' Erniuhrurtg de? ^Zcmal^WaiÄ- rechts für di? Wahlen zum poskß'st'ck>en Landtage für läue Staats- Notwendigkeit und bitte? Seher die Laudtttgsftaktmn. unter Zurürb- stettung gewichtiger B-eo.mken sich -cvft den Boden der Regre^ungs- Vorlage zu stellen." . Bei der Abstimmnugg gaben von Lei: rn.ußich^: M^tq'iedern des Zentralvvrstandes 01 ibre Stimme,. afift. 21 dagegen ad Von hm übrigen Mitglisd^ru stimmt?..' tö iü; und dr? f.oge ^die Entschließung. Sie ward? also im ganzen mit 104 ^:gen 24 Stimmen nommen. BrrbrhrsPläm im Osten. Berlin. LI. Mch.-z. De- „Bsrkiner Lokalairzerger" schreibt unter der Zeberschrift „Ein Milliavc^'wrvjett": Die in der An- daynung begriffene wirtschaftliche O rd.au ng in Rußlanv sieht auch den großzügigen Plan eines Kanals vom Baltischen) M ctreiiarfibem S ch war zen M e e r e vor. Die maßgebenden dwttsäten Stellen stetem dem Plane svmrarAsch g?tMtü!«r. Auch das dentsäc Kapital vurft? sict> nicht zurückb 'lleu. G^oßrußtand und die öpieiplan ver oersmiqtrn HranMrter sradrivra?«i Mporptzaus. Montag 11. Mürz, 6' .: „Ear-.nen". Dchmsta? 12., 7: „Das höllisch Gold", .hieraus: „Tie letzte Masle". Mürwach 13.. 7 1 -'.*: Borst. d i'vieHsbeschäit. Arbeiter?ch. (&:vi ftarteuv rtö „Die lust'!- gen WK.u? van ÄitMor". Tornunstag 14., 6str: „Der Ro; Lavalier". Freitag 15.: Geschlossen. Samstag 16., 7: „Das hv:-^ lisch Gohd". Hieraus: „Tie letzte Mrs he". Sonntag 17., 3^: „Das Dreimäderlhaus". 7: eiwftu?. . .Das Glöckchen des Er - nuten 1 " Zchausplelhanr. Montag 11. März, 7: „Iahrmacrt in Pulsnitz" TiwStüg 1L 7: „Manfred und Beatrice' 1 . Hieraus: „Rarkissos und di? Amazone' 1 Miittr-och 13., 7: „Mlhclm Teil". Donnerstag 14., 1 x h ' Borst, s. d. kriegsbeschäft. Arbsitersch. (Kein ftartenverk. Frankfurt". 7: „Die Schule der Prinzvssnrnan". Rcmt'völker' ^cttftuen cipcn tequmen Weg rum ibiaere. Im' Nvrdsn aerte der Kanal mach für große ScWc -ah-rbar wepdeu.^ Mit der aklämrns Rigas zum Freihafen toürde snnl^Jirteressen Ruß- zürn __ . _ toveeö werter entgeyengekommen werden. Jim Süden würde av Ukraine vmi dem neuen Wasserwege Nutzen Iribm Hollündifche Ein- urrd Äusftlhi Ä m st e r d a m , 10. Mär^. DrivaEelegrmvImi.- Dr. Nieocr- ländische Telagraphen-Agmtur met aus dem .Haag: In der Zmeiterr Kaminer sagte getem der Führer der sozialistischetr Partei' - - < ft - ~ sestehe nicht viel Mssicht, daß Holland Brot- F : o e l st r a, es , , . . . „ r . getrei:.? aus Amerika erhalten werde; d^i dr? Versorgung mtt Bwtöetreid? eine Lebensfrage sei, verlangt ec. daß das Land, -oontuell um andere-.' SsiG, Mn lick: aus der Ukraine Getreide ■ r u crhatftm pachten soll. Für dieses GeraHe könnten Handelsgon istäck?s? tprd Sstmerei.m Deutschland als Tauscho-biekt angestoten? werden. Ms Grifchenlanv. Berlin, 11. Marz Lhrs dem .Haag mf ic ?t der „Beruner Lokalanz-eiger": Die „T'unes" berichtet aus Athen: Der abgehetzte Erzbischof von Athen und tntöeec rwhe Geistliche. v-iL an der Exkumrnonitbtroa von Vcniselos leilgeuomme« haben, sind vor ein Kriegsgericht gestellt ivorden. ©O 0 fJl 0 rdllll 0 JO* ftsalklakisu. oerbupden mit voriäiuls. erteil: eUjährigenzeugnis. I Wilhelm Thielmann. Zu seinenr 50. Gebnrtsdlvge. Am 10. März snerte der bekannte deutsche Maler mib Rarerer Wilhelm Thiel mann in bem Schwälmerdorfo WillmgS- ' ' ' ' r ' ftmldigeu Insitz hat, den 50. ^5e- hausen, wo er fest Jahren, seinen ^^ burrscag. Diese?'. Tag tötmen besonders bie Hsvotmer des Heuen- lEp.'-s nicht hingehen lassen, ohne dem Mcksver unter herzlicher B-?glückwünsch-mg die Hand zu drück«:, denn Thieftnan.: ist neben feine.- allgemeinen Bed uttmg als deutsch-?? Maler ein Heimatkünstler herverragendster Art. Wentr-ckerch Helsen-Nausscrae? von (Geburt — er wird? an: 10. Mär> 1868 in Herborn geboren — bar er den köstUchen Schwalmgrund vi seiner zweiten Heimat ge- nmcht Aalst reiche Bilde:' von eizrc Nsturlreti und hch.m künst- lc. il chen Reiz sxr'reu d?nn in WeNmgshrusen die Küusck rwerknät!, vcrlasstm, Bildwerke, denctt wegen ihrer inneren Wahrheit allieitige Änertönnung nicht versagt bleibetr konnte Es entstanden umächst eine Anzahl m'ft Bbststi'.'. Kohle od r Röt?: entworfene Blätter, zumeist aus dem Schwälmer Volisleoegt. die entweder in Zeit- schrisken, wie in Velhagen k Aossmgs Mouarsh.ftteu peröiscntlickrt oder ducck bei Elwert in MaMo?g u.ch anderen Bcrlegertt ver- noch ans Thielrnanns Bild im Kasseler Rathaus hingewiese::, das eine S^lie aus dem Leben Philipps des Groß .lütigsn dar stellt, aus seine Bauernbildnisse und Postkartrtt. welche im Hessendorfe Helsa entstanden sind, sowie s?ine humoristische,: Wandmalereien im Zimmer der „Kasseler WilhÄm-Raabe-^^eiellschaft" in: „Wilden- i Wasser" am Unrelneustädte Kirchplatz. Was d?r Mcft.e: al. stari- b'rtureuzeickmer geleistet hat, kam: am best«: d??-or:.le.iea, dem --in Einblick ft: die Zerrbikddücher-des Maierstübchens in Willingstzausen der Ges-Mchast „Pvunzel", dn „Wilhelm-Roabe G sellschafft' und „Schlaraffia" gewährt worden ist. Im deutsche?: Boterlande weit bekcnrnt getwrden sind airch Thielmanns Karikaturen oes großen r^nnpotnstrn Max Reger E. B. ö'sentlichte Trrrcke Per Aügeureinvcit »mänglick geit^rchl wurden. einc schon vor 20 Fahre ' im Verlag von Heinrich Vi-el Anklang fand eine Thielntann bach." Diese größer: Blätter crr?gt-m schon damals Airfsehcn nicht '.-raschenb^i AebMchkeit von Kasseler P rshulich- nur wegen der übe feiten, die dem Meister Rcodesl gestanden harten, sondern vor alte.:: wegen der ihrcen innervohn nde.: echten Lünstlecilchei: Stimmung. Aus die Dalter aber veonochte unfern Künstler da^ Sckm»urz-Weiß tricht volkms m befriedigen, vielnvehr wurde sein Sinn Zimmer u nd immer tvied?r atl! die Farbe hingelcotkt Während in Tlstebnanns zeichnerischen Schöxfttngen eine töstftich? Wirkung von .Hell und Tuttkel erzielt wird, liegt in det: :a?lngeu Bildern, seien es Oel- oder W-.Zserchrbcnmaler?i-?n. das HMvpLgenncht sozusagen im Atmosphärischen. Man denke ::nr ai: das wnndervo.l'l abgetönte Oelbikd ..Nack: dr Taufe". Gau: leim e Beachtung habe i abr? des siünst- \ lers RrK'rnnrgen gcmifchnt. v?'i denen er Mer ei". I?T>c Hundert |m verfug?oener Größe geätzt yat. Sie gereiche:: sch.-n jetzt den ! Kupserstüitmmuchmgen mancher Städvk zur Zierde Sckünchlich fei Fnrnk Wevekind f. München, 8. März. (WTB.. Ter Drchre: Frank Wedo- kino ist heute nachmittag nach einer Operation, die duvch> eine frühere Blinddarmentzündung nötig geworden war. im vierund^ ftmszigsten Lebensjahre gestorben. JOlit Frank Wedekrnds Tod hat ein vielbe:oegtes Leven, reich an Höhen mtb Tiefen, seinen Abschluß g Kunden. Am 24. Juli 1864 zu Hannorer geboren, trat WedetirK' 1886 in die Firma „Maggi & Eo." ein, wo er das Preßbur:?au leitete. 1889—1697 litt es teu unruhigen Geist nirgeiws lange. Bald taucht er in München, bald in Paris oder Loiüion auf. Aber die betvegteir Jahre waren dem Dichter günstig, dem: gerade in dieser Zeit entstrrnrer: seine kxHeurenLsten dramatischen Be?kc :vi?: „Die jungr Welt". -. ülr- lingserwachen", „Der Liebestrank", „Erdgeist". „Die B'!? -? der Pandora". Im Winter 1897—98 nach Deutschlmw z uclg s hrl, wandte sich Wedekind nun der Bühne zu und trat zuerst in Leipzig als Schauspieler auf. Bon hier führte ihn sein Weg als Regisseur! und Schmispieler über Nürnberg nach Berlin, wo er-zuletzt dem Deutschen Theater angehörte. Später zog er sich nach München zurück. Mt seinem Tode hat unsere zeitgenössische Literatur errat empsin1stick>en Verlust erlitten. Die kraftvolle "Eigenart seines Stils, der, sprühend von Geis- und Witz, mitunter hart an oas Bizarre streifte, setzte sich rasch durch und brachte dem Dichter Anecken, nung und Erfolg. Man mag über Wedekind und seine Muse denken wie man will, sicher ist, daß mit ihm ein großes, stark-'? Talent, ern Dichter, den auch die Nachwelt nicht vergessen wrcd. dahchp gegangen ist. Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben Mann, unseren guten Vater, Sohn, Bruder, Schwager, Vetter und Pate Heinrich Kutscher II. nach langem Leiden im 57. Lebensjahre zu sich abzurufen. Die trauernden Hinterbliebenen: Katharine Kutscher geb. Böhmer Philipp Kutscher, z. Z. im Felde Katharine Kutscher und alle Angehörigen. Bersrod, den 10. März 1918. Die Beerdigung findet Dienstag den 12. 4 AI, nachmittags 2 Uhr, statt 1772 Nutzholz-Versteigerung. Im Anschluß an die Nutzhol ^Versteigerung der Kgl. Oberförswvei Krofdorf am Dienstag den 19. März, vormittags von 10 Uhr ab. z-u Gießen im Gasthcmse Großherzog von Hessen (siehe Wetzlcrrer Anzeiger vom 7. 3. 1918 — Nr. 56 —) stellt die Bürgermeisterei Rechtendach aus ihren Gemeindewaldungen nachstehende Hölzer öffentlich meistbietend zum Verkauf: 1. Gemeinde Großrechreubach. Tist. 14c unterste Heide: 82 Kiefernstamme 3./4., 23 Fstm., Tist. 4d tiefer Graben: 33 Fichtenstämme 2./4., 12,5 Fsttn. 2. Gemeinde Münchholzhausen, Di st. 8b EckentalSfrch- ten 192 Kiefernsdangen 4., 30 Fsttn. 3. Gemeinde Reiskirchen. Drft. Bogethütte: 42 Eichcn- stamme 4./5., 25 Fstm., Dist. Bockenheim: 18 Eichen- stamme 4./5., 3,67 Fstm., Tist. Ahmald: 6 Eichen- . ... Danksagung. Nur auf diesem Wege. Für die vielen Bervelse herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unser©! lieben Entschlafenen sagen innigen Dank Frau Sophie Müller Wwe. gob. Lies «md Kinder. KissmuiW Achsjilk Siegel. Staatlich anerkannte UnterrrchLsanstast ffür jungeLeuremännIichcn undweiblichen Geschlechtes. ( Da» neue Schuljahr unserer Anstalt beginnt Donnerstag den 11. April l. I., abends 8 Uhr, zu welcher Zeit sich alle Schüler und Schülerinnen [in dem Kaufmännischen Vereinshause — Nord, 'Anlage 15 — einzufinden haben. Anmeldungen neuer Schüler und Schülerinnen -werden SamStag den 16. März, abends von i 8 bi» 10 Uhr im Schulhause — Nord-An- »age 1ö — entgegengenommen. Die Anstalt gliedert sich in eine Unter-, Mittel- kmb Oberstufe, von denen jede 3 Parallelklassen umfaßt. Neueintretende Schüler und Schülerinnen werden in der Regel der 3. Klasse überwiesen. Können sie aber durch eine Prüfung den Nachweis erbringen, daß sie befähigt sind, in einer höheren Klasse mitkommen zu können, so werden sie in eine 2. oder gar 1. Klasse eingereiht. Die Pflichtsächer der Anstalt sind: Einfache, doppelte und amerikanische Buchführung, Wechsel, lehre, Handelslehre, Rechnen, Deutsch, Korrespondenz, Schönschreiben, Handelsgeographie und Warenkunde. Die Wahlfächer sind: Französisch, Englisch, Kurzschrift und Maschinenschreiben. Der Unterricht findet an den 6 Wochenabenden ivon 8 bis 10 Uhr statt. Der Besuch der Anstalt befreit die schulpflichtigen Schüler vom Besuch der allgemeinen Fortbildungs schule; schulpflichtig sind alle aus der Volksschule ;entlaffenen Knaben, sowie die Schüler höherer Lehranstalten, die nach vollendetem 14 Lebensjahre aus sreteu, ohne ein Jahr der Ober-Tertia angehört zu haben. Das Schulgeld beträgt für die Pflichtsächer >36 Mk. — für die Wahlfächer Französisch und Englisch je 20 2Jlf. — für Kurzschrift und Maschinenschreiben je 3 Mt 1918. KreuznaÄer ist wieder eingetroffen und gegen 750-Gramm°Brormark. zu haben bei Georg Wallenfels, Marktplatz LI. I867 zum dorsal und Bagarnieren erbitten wir uns AtW 1293a Cfflödebaus^alorrHrrt tragbar fürGeffügel, | Zielen, Schweine; ilausende gclies. Beste .Knschenrcflh'eg. Aste Deflügelgeräie. Katalog frei. Befiaealpark in Auerbach 169 ivess.) Sirenipi- Gummiband und_ _ Hut- Ist wieder am Lager. u,, a SB d ^f Mir oder Mich? Borzügl.Lehrbuch d.deutfchen Sprache. M. 1^>5 Nchn. frko. Verlag Schwarz L Co., Berlin 14. ^33 Gießen, den 9. März Die Cchrrlkomurikflo«. itssD Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Beltershain !sür 1918 Rj. liegt von Montag den 11. d. M. an eine Woche lang auf dem Amtszimmer des Bürgermeisters zur Einsicht von Interessenten offen. Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll daselbst vorgebracht werden. Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragcn haben. 1770 Beltershain, den 8. März 1918. Bürgermeisterei Beltershain. M a g e l. Holzverfteigerrmg. Donnerstag den 14. März 1918 nach Zusammen- Fünf» vormittags 10 Uhr am Waldeingang bei Mühl- lad-sen in Distrikt Großbäuserberg. . Scheiter Nm.: Buchen 150; Knüppel Nm.: Rüchen 160, l Eiche 60; Reisig Wellen: Buchen 2755, Eichen 850; Stöcke Nm.: Buchen 120, Eiche 80, Fichte 200 und Jtchlen-Neiser 300 Rm. Freitag den 15. März 1918 nach Zusammenkunft vo-mittags 10 Ubr am Waldeingang auf der Hatten- röder Straß" in Distrikt Etchwald, Fichtenkopf und »taurerßkasperskopf. Scheiter Rm.: Buchen 80, Fichten 40; Knüppel Nm.: Buchen 75. Eiche 50, Fichre 50; Ne stg Wetien: Buchen 600, Eiche 800, Fichten 3000; Stöcke Rm.: Buchen 50, Eiche 50. Fichten 200. «i ck. den 9. März 1918. 1774V Großberzogliche Bürgermeisterei Lich. D ö r m e r. orsetlen noch ln allen Weiten und in einer ganzen Anzahl von Formen vorrätig. Massige Preise! Kaufen 1760, d nur Mittwoch d. 19. März von 1—5 Ubr im Hotel „Prinz Carl" in ließen, Seltcrsweg 40, Zimmer Ar. 1, L Stock ganze, sowie Teile künstlicher bis 20 Mark u. mehr. Nathansohn & Singer, berechtigte Einkäufer im Deutschen Reiche. Platin Alk. 7.00 per Gramm. irchen, ' stamme 4./5., 25 Fstm., Tist. stamme 4./5., 3,67 Fstt stamme 3/5., 6 Fsttn., Dist. Mühtbvrn und Docken- Heim 29 Fichtenstämme 3./4., 9 Fsttn., 250 Fichtenstangen 1., 22/50 Fstm., Tist. Totalität, Dist. 14 und 15: 87 Fichtensvämme 2./4., bis 20 M. lang, 37 Fstm. , 4. Gemeinde OberAeeD, Dist. 10a a. Todakität: Eichor- stamme 2./4., 48 Fstm., Dist. 186 u. ZÄ-talität: Fichtenstämme 3./4., 8,5 Fstm., Kiefernstämme 3./4., o FAn. 5. Gemeinde Ebersgöns, Dist. 186 und 9c: Eichenstämme 3 /4., 3,5 Fstm., Dist. 10a, 10b und 9c: Fichtenstämme 2./4., 6,5 Fstm., Tist. 10d und 2a: Kiefernstamme 3./4., 16,5 Fstm. 6. Gemeinde Torrcholzbausen, Dist. 4a: Eichenstämme 2./4., 3,2 Fstm., Trst. 4a- d, 10a, 116. Fichtenst. 2./4„ 17 Fstm., Tist. d, 10a, Kiesernst 3./4., 15 Fstm. 7. Gemeinde Vollnkirchen, Dist 11. Scml: Gichew- stamme 1./3., 91 Fstm., Kiefernholz, 4—5 M. tenn, Dist 11: Fichtenst 3., 0,71 Fstm^ Dist 3b .Mhunter: Kiefernft. 2./4., 26 Fstm., 8 Stangen. 8. Gemeinde Volpertshausen, Tist Bogelherd 4b: Eichenstämme 2./5., 21 Fstm., Tist Erchen 5a: Eichcnstämme 2./5., 22 Fstm., verschiedene Tist: Eichenstämme 3./4., 8,5 Fstm., Tist Dreispitz: Buchenst 3./5., 26,5 Fstm., Dist Land hohl: Fich- tenst 2./4., 27 Fsttn., Tist Lindhöhl: Mesernst 3./4., 36 Fstm. 9. Gemeinde Weidenhausen, Dist Darre Wald: Eichen- stamme, 8,3.2 Fstm., Eichen küferholz 6 Rm. Ic und 4 Rm. IIc, 1 M. lang. 10. Gemeinde Kleinrechtenbach, Dist OrgelMck 7a u. 6 Fiästenstämme 5,94 Fstm., 30 Stangen 1. und 60 Stangen 2. Kl., daselbst Kiefernst 7 Fstm. und 25 Stangen 1. Kl. 11. Gemeinde Hochelheim, Tist 5,8 a. 16: Eichenst. 1./3., 4,5 Fstm., Tist Hcrrdwald: 16 Eichenst 4./5., 4 Fstm., Dist. 5 Eickenküferholz, 1 M. lang, 4 Rm. )• Kl., 0.5 Rm. 2. Kl., Dist 7 Buchenstämme 6.1h., 7,56 Fsttn., Tist alte Bahn: 11 Fichtenstämme 3,83 Fstm.. h 32 St. 1. Kl. und 43 St. 2 Kl., Tist 14b Kiefernstämme ,16,5 Fstm., 3./4. Zuständig und zur Auskunft bereit sind: für Groß- rechtenbach und Münchholzhausen: Förster Schüler, Forsthaus Finsterloh, jür Reiskirchen: Förster Schuch zu Stoppelberg, für Oberkleen, Ebersgöns und Tornholz- hausen: Förster Apel zu Oberkleen, für Vollnkirchen, Volpertshausen, Weiden Hausen, Kleinrechtendach und Hochelheim: Förster Both zu Vollnkirchen. Großrechtenbach, den 8. März 1918. 1775B _Ter Bürgermeister: G 0 ldmann. Ausgabe vonSüßstoff(Saccharin). In der Zeit vom 1.—31. März 101V wird gegen den Liefernngsabfcknttt 14 der Süßstoffkarten ,.H“ (blau) und gegen den Lieferungöabschnitt 8 der Süßstoffkarten (gelb) von den Süßftoffabgabestellen Süßstoff abgegeben. Es gelangt ein Briefchen bzw. eine Schachtel auf den !ärz __ ... _ _ _ _ __ ^ Zeitpunkt nicht abnerufene Sützstoffmengen bürfenTuon 0 Abschnitt zur Ausgabe. Mil dem 1. Marz 1018 verliert der Abschnitt 14 bzw. 8 seine Güliigkeit. Nach diesem en Abgabestellen frei verkauft werden. Gießen, den 9. März 1918. 17676 _ Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). _ Rüben-Verkauf. Bet der städt. Obst- und Gemüseverteilungsstelle. Brandplatz L kommen Dienstag, Donnerstag und Sams- lag Gelbe Möhren, Kohlraben und Weißrüben zum Berkaus. Bekanntmachnng Die Friedhöfe sind in der Zeit vom 16. Marz 1018 biS 15. Mai 1918 von 6 Ubr morgens bis 8 Ubr abends geöffnet. Gießen, den 9. März 1918. 17666 Ter Oberbürgermeister: Keller. f ‘ ‘ V E R M j et'u n G E N K cd. B-Zlmmsr-Be’glaga mit Zubeh. für l.Zuli, ev. früher, z. vm. Nnh.Walirorstr. 73^1 Zimmer und Küche zu verm. 09939 Neuenweg 36. ffUEI-QESUC^E Star i-S-Zim.-D gesucht. Angeb. m. Pretsang. unter 09869 a. d. Gieß. Anz. Mudeme 34*Zlni.-Wohnone evtl, auch 5 Zimmer mit allem Zubehör per sofort od. später zu mieten gesucht. Enrl. wird kleineres Haus gekauft. Angebote m. Preis unter 09606 an den Gieß. Anz. Herr und Dame von aus- wäris suchen zwei möbl. Zimmer in einem Haufe. Schriftliche Angebote unter 09932 an den Gieß. 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