m. 58 D« Lirtzener Lnzes-tt erscheint täglich, außer EonntagS. — Beilagen: Gtetzener Kami l ienblätter; Urrisdlatt für den Kreis Sietzen. Vezugspreis: msnatl.Mk.12v, vierteljährlich Att. 3.60'. durch Avhole- u. Zweigstellen monatl. Atk. 1.10: drrrch die Post 2Jtt. 3.60 viertel* jährl. ausschl. Bestellg. Fernsprech - Anschlüsse: sürdieSchriitlcUuugllL Verlag,Geschäit-Lstelleol Anschriit für Drahtnachrichten: Anzeiger SLetzen. Erster Vlatt 168 . Jahrgang §KM 8 t 6 g, y. PEchecklsnto: Frankfurt a.m. U686 vankoerkehr: Gewerbeban? Giehen Swillingrr«nddnlck u. vrrlag: vrühl'schr Univ.-Vnch- u. Steindnrürrti R. Lange. Sd?riftleih»itg, SrschästsjteUe u. Druckerei: SchWr. r. Annahme von Anzeitzen f. die TageSmmnner bis zum Nachmittag vorher ohne jedeBerbindlichkeit seUenprelfe: für örtliche Anzeigen 25Pf.,flirausw artige 30 Pf., Är Reklamen Wik. 1.— ; bei Platzvor- schrift 20«/, Ausschlag. Hauptschristleiter: Anq. Goetz. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Aug. Eoetz; Stadt und Land, Vermischtes u.Ae- richtösaal: W. Meyer; Anzeigenteil: H. Beck; säintllch in Gießen. WochrnrkckbliS. Der Kaiser hat in seinem Telegranmr an den Reichstag, worin „der völlige Sieg im Osten" gewürdigt wird, ein paar Sätze ausgesprochen, die sich in die Seelenstimmuug vieler Deutschen hineinlegen werden als ein Heilmittel gegen dunkle Anwandlungen ans der Vergangenheit. Er sagte: „Möchte das deutsche Volk mit starkem Wirklichkeitssinn, mit unbeugsamem Glauben an sich selbst und seine Mission, mit starken: Staatsgefühl und stolzer Freude am Vaterland an die neue Zeit und ihre Aufgaben herantreten!" Diese Auffassung des Kaisers und ihr freudig ausfahrender Ausdruck sind zweifellos das Ergebnis vieler entscheid ungsvöller Beratungen mit unserert politischen und militärischen Fiihrern. „Welch eine Wendung durch Gottes Fügung", dies alte Königswort Nnrd wiederum denkwürdig, wenn wir uns die alte Politik Bismarcks zurückrufen, der sich zur Zeit des Krimkrieges mit der Bethmann-Hollweg- Partei auseiuanderzusetzen hatte und deren Denkschrift, worin die Zerstückelung Rußlands gefordert wurde, als „kirrdische Utopien" beMichnete. Die genannten Politiker hatten gefordert, es sollten Rußland die OstseeprovinKen, einschließlich Petersburgs, das gesamte Polen genommen und der Rest durch eine Teilung zwischen Großrnssen und Kleinrussen zersetzt werden. Bismarck meinte, es sei undenkbar, „den Körper von sechzig Millionen Großrnssen in der eirropäischen Zukunft als ein caput mortuum zu behandeln, das man nach Belieben mißhandeln könne, ohne daraus einen sicheren Bundesgenossen jedes zukünftigen Feindes von Preußen zu machen". Es ist Unbegreiflich, wie der Reichs tags abgeordnete Cohen-Reuß in oer „Voss. Ztg." ' schreiben kann, treffender, als es Bismarck mit diesen Worten getan habe, könne man den jetzt zwischen Deutschland und Rußland geschlossenen Frieden nicht kennzeichnen! Was war Deutschland in der Zeit des Krimkrieges, und was ist es heute? Auch ein Staat und Reich wächst doch mit seinen höheren Zwecken! Gewiß, es war vielleicht nicht richtig, dav seinerzeit die weise Politik Bismarcks verlassen und Rußland dadurch in den Kreis unserer Gegner gestoßen wurde, — nun ist es aber doch geschehen, wir haben diesen furchtbaren Krieg mit Rußland gehabt, die deutschen Schlüge sind so stark gewesen, daß das alte Zarenreich zerfiel! Und da sollten wir vor dem Friedensschluß nicht das Nächstliegende ergreifen, die Wirkung unserer Siege, der größten, die die Geschichte kennt, wieder zerblasen und was Schicksal geworden ist, in ängstlicher Scheu verpfuschen? ir Hütten die Zerstückelung Rußlands gar,nicht verhindern können, es sei denn, daß wir Hindenbnrg geheißen Hütten, nur mit halber Kraft oder gar nicht zuzuschlagen. Warum die Ukraine künftig unser erbittertster Feind sein soll, warum wir uns vor Finnland, mit dem wir soeben gleich- faNs einen sehr freundlichen Friedensvertrag abgeschlossen haben, der schlimmsten Dinge versehen sollten, ist nicht einzusehen. Wenn wir nur mit starkem Staatsgefühl und Selbstvertrauen an unsere politischen Zukunftsausgaben herantreten, werden die wirren Schatten schon fliehen! Die ireue Zeit bringt neue Sorgen, aber auch ein ausgedehntes Feld neuer, segensreicher Wirkensmöglichkeit, und daß unser friedliches Streben künftig im Baltenlande alte und neue Herrlichkeiten erstehen lassen kann, dessen dürfen wir in der Tat „mit stolzer Freude am Vaterlande" gedenken' Dem Borfrieden von Brest am 3. Mürz 1918 ist ge,rau vor 40 Jahren der Vorfriede: von San Stefano vorangegangen, der gleichfalls einen russischen Krieg beendigte. Sehen wir nicht am Beispiele Englands, !vie die Freundschaften und Feindschaften wechseln? Damals hatte sich England der russischen Expansion entgegengestenrmt und den Türken die Stange gehalten. Rumänien aber erntete von Rußland den Dank sur seine Waffenhilse dadurch, daß der Zar ihm Bessarab-ien wegnahm und ihm' die minder wertvolle Dobrndscha dafür gab. Der Vorfriede, den wir jetzt mit Rumänien abgeschlossen haben, läßt diesem, nachdem die Dobrndscha von ihm losgelöst worden ist, die Möglich- Eei*, die Einbuße von San Stefano wieder jwettMmachen. Der Umschwung unserer deutschen polittscheri Interessen und Aufgaben läßt sich daran crmeffeni, daß Bismarck vor dem Ausbruch des russisch-türkischen Krieges mit Recht noch erklären konnte, die Balkanpolrtik erfordere es nicht, daß wir auch nur die Knochen eines einzigen Hommerschen Grenadiers daft'ir auf's Spiel setzten! Das Wort Mitteleuropa umschließt ein völlig neues Machtverhältnis und einen gänzlich veränderten Aufgabenkreis. Es müßte noch sehr viel Donauwafser ins Schwarze Meer sich ergießen, bis das übriggeblrebene Rußland zu ettooigen Revancheplänen sich der Balkanvölker bedienen lömtte. Eine überaus erfreuliche Frircht der letzten Entwicklung ist es, daß Finnland in dem Friedensvertrag eine Art .Hoheitsrecht uns eingerüumt hat. Es wird ohne unseren Willen keinen Teil seines Besitzstandes an eine frenrde Macht ab treten, noch eiirer solchen Macht ein Servitut in seinem Hoheitsgebiet einräumen. Der allgemeine Friede, die Schlußabrechnung mit England, wird noch große Schwierigkeiten machen. Wemi Urrr sie aber, ivas zu' hoffen steht, glücklich überwinden, wer kann dann behaupten, daß bald wieder ein Revanchekrieg kommen müsse! ^teiit, es wird, nach den Erfahrungen dieses Weltkrieges, England nicht mthr so leicht gelingen, die Völker in einen Krieg gegen uns zjn Hetzen. Die „Mission" unseres deutschen Volkes, von der unser Kaiser gesprochen hat, wird friedlich sein, wird auf die friedliche Entwicklung und Wiederausrichtung der Kultur gerichtet sein. Für die Erhaltung, des Weltfriedens kann es nichts schaden, daß im Friedensvertrag mit Rußland auch die volle Selbständigkeit Persiens und Afghanistans gewährleistet wird! Unsere Bundesgenossen in diesem Kriege haben ihr Durchhalten nicht zu bereuen. Das nationale Ziel Bulgariens, die Wettmachung der Niederlagen und Schädigun- gen des letzten Balkankrieges, ist erreicht, und unser Freund, der ehemals „kraicke Mann" am Bosporus, nimmt zurück, was er bei der kriegerischen Auseinandersetzung vor vierzig Jahren verloren hatte, die Kaukasusgebiete Erdehan, Kars und Batum. Das neueste Wetterleuchten im fernen Ostasien, das durch Japans 'Llbsicht, in Ostsibirien einzrr- rücken, hervorgerufen wurde, wird uns kaum belästigen, und wir können mit Klopstocks Dankgefühlen sagen: „Der Herr gebot seinem Verderber, an unsrer Hütte vorüberzn- nehen." Japan vM,' in der Erkenntnis, daß es mit Rußlands Wütmachtstetlnng vorbei ist, in Sibirien eine Erbschaft antreten, und es 'wird ihm wohl nicht schwer werden, eine Formel dabei vorznhalten, die eine Annexionspolitik venvirft oder sie verdeckt — je nachdem . . . Spaßhaft ist, daß es für seine Mission sich von der Enteitte erst einen förmlichen Auftrag erteilen läßt! Es will angeblich in Sibirien wertvolle Waren- und Mnnitionsbestände vor der zngreifenden .Hand der Deutschen schützen! England macht gute Miene znm bösen Spiel, es verbirgt mit großen Ausgaben von schönfärbendeil Worten noch seine Enttäuschung und die leerer werdende Kasse — aber Wilson, dein der Japaner unmittelbar im Micken steht, weiß es besser! Er ist aber vorläufig noch weit entfernt, uns seine wahren Gefühle zu verraten, und so motiviert er sein Abseitsstehen mit der „moralischen Wirkung ans Rußland", die sich bei einer Besetzung Sibiriens einstellen müsse, „solange die'absolute Nottoeickigkeit der Mion noch nicht deutlich geworden sei". Wie sein und köstlich, wie bezeichnend auch, daß von diesem Standpunkt Japan durch England in Kenntnis gesetzt worden ist; eine direkte Aussprache von Haus zu 5pans wäre zu peinlich und undelikat! (WTB.) Großes Hauptquartier, 8. Marz. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Bei Durchsülwung erfolgreicher Erkundungen wurden östlich von Merkem 30 Belgier, nordösllich von Festubert 23 Engländer gefangen genommen. Der Artillerie- und Minenwerferkampf letzte am Atzend in einzelnen Abschnitten ans. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz Sturmabteilungen brachten von einem Vorstoß östlich von La Neuville (südlich von Berrn-au-Vae) eine Anzahl gefangener Franzosen zurück. Jyr übrigen blieb die Gcsechts- tätigkeit auf Störungsfemr lreschrankt, das sich auf dem westlichen Maasufer vorübergehend steigerte. Heeresgruppe Herzog Albrecht. An der lothringischen Front entwickelte die französische Artillerie zwischen Seille und Plaine rege Tätigkeit. Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste Generalgimrtiermcister L u d e n d o r f f. * Der Abendbericht. Fliegerangriffe auf euglifche Städte. Berlin. 8. März. (WTB.) Abends. London, Ma r g a te und S Heer netz wurden in der Nacht vom 7. zum 8. von mehreren Flugzeugen mit Bomben angegriffen. Gute Wirkung war zu beobachten. L o n d o n, 8. März. (Reuter.) DerLuftangriff von gestern abend war der erste Flugzeugangriff, der bei mondloser Nacht ausgeführt wurde. Kurz nachdem alarmiert würbe, hörte man heftiges Geschützfeuer über London, das ungefähr eine Stunde dauerte. Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. * Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. W ie n, 8. März. (WTB.) Amtlich wird verlautbart: Es ist nichts Besonderes zu ureldeu. Der Chef des Genera lstubes. bonar Law über den Krieg. London, 7. Mürz. (W. B.) Im Unterhaus brachte Bonar Law einen Gesetzentwurf über einen Kredit von 6 00 Millionen Pfund Sterling ein und ftchrte dabei aus, dies wäre die größte catythit Kreditvv-rlage, die vor das Hwus gebracht worden sei. Im DeFmrber habe er eine solche von 550 Millionen etngebracht u. dabei der Hoffnung Lßrsdruck gegeben, daß sie die letzte bis Mac Ende des FlnanAahwZ sein werde, HÄckAens mit einem kleinen ErgLnzungsentwurs. Er wäre froh, zu sagen, daß kein ErgänzungSentwurf nötig sei, und daß der Entwurf vom Dezember bis zum Ende des Finanzjahres ausreichen werde. Der Durchschnitt der täglichen Kriegsausgaben seit Bcgöcn des Finanzjahres vom 1. ~ r den den das, was _ ..... __ , _^ ^ das ganze an Rußland vorg^streckke (V8> znrückerstattet'werde^Dic gegenwärttge UÄprsclrrei.mlg bcx Ajusgaben über den Hauslxckts- ansäüag roerde aus 154 250000 Pfund gescLMt. Die Hauptüeige- rung sei durch das Heer w'raickaßt. Eine der Ursachen sti 'die Mis- dehuung der Kriegstz ^--d' mryen in Mesopotamien und Palästina, was große Ersenbahnbautsr und Vorkehrima.m für den .JlußverLhr dc-ÄAgt habe. Jonuitm ine größer« Stärke des Heeres im£> der Sold für eine größere ZaA von Soldaten außerhalb Englands. Auch die Ausdehnmrg des Programms für den Flugdienst' verlange einen Zuschuß von mehreren Millionen. Die Mehrausgabe für die Flotte von rund 13 Millionen sch verrcrsacht durch das Mwachsen des Marmschaftsbe- standes, die Löhnung und den Unterhalt. ^Nehr als siebzehn Millionen seien nötig, um den Brotpreis nicht steigen zu lassen. Die Alnleil-en an die Alliierten erreichten 1264 Mülionen, an die Dominions 800. Millionen. Dies stellte eine Zunahrie von 437 MiUionen^ an die Wliierten dar mrd von rrur 33 Millir.ne^ mx die Dominions. Die Gesamtziffer der Vorschüsse an Rußland könne im Mgenblick mcht angegeben uxrden. Nach Schätzrmgen werde die Staatsschuld Ende des lausenden Etalsjahres 5900 Millionen nicl/t übersteigen, einschließlich 1600 Millionen Darleherc an die Verbündeten und Doncinios. Bonar Law sprach'sodcmn über die militärische Lage. Das ganze deutsche Kolonialreich sei verschunrrüxni. Ter militärische Erfolg Rumäniens sei völlig von der Mittvirkung Ruß- lmcds abhängig gewesen. Für England wäre es den Umständen nach auch völlig^ unmöglich gewesen, Rumänien zu Hilft zu kommen. Gegenwärtig fmtden Fsiedmsd«rhcmdlirngen zwischen Rumänien mrd den Mittelmächten statt, mrd man könne ran: noch einmal feine Sympathien für jenes' Lartd ausdrücken und sein Bedauern darüber, daß außerhalb der Macht Englands liegende Bedingungen es mrmöglich genracht hätten, dem Verbündeten zu Hilfe zu forrtmem In bezrrg auf MeHvpobamien und Palästina bemerkte Bonar Law, daß er ^während des ganzen Krieges sehr für die Theorie eingenommen gewesen sei, daß, da die Zentrokmächte gemeörsam kä rupfen wie die Glieder einer Kette, man die Kette zerbrechen würde, wenn mgn ein Glied zerbrach'. Mer es handele sich hier nicht um Thdorierr, sondern um militärische Möglichkeiten. Er zweifle, ob es jemals möglich gerveftn sei, erst scheidende Ope- rationen durch über See herangeführte Truppen dirrchsuführen. Auf lederr Fall sei cs England kaum möglich gewesen. Ms & fügend Tonnage hatte, hatte es nicht genüg«rd ausgebr-kdete Truppen: jetzt machen die 'SchiffsraumverhAttrisse es wmröglLcht sehr starke Kräfte dotthm zu bringen Keirr maßgebender 'Soldat oder Zivilist habe es gesagt, daß Emchand den Ereignissen im Osten gleichgültig gegenüberstehen könne. Doch aber auch nie ein maßgebender vLvldat bezweifelt, daß die Westfront genügend Mmrn> schäften haben müsse, um jedes erforderliche Ergebnis dort zu er» zielen. Bezaüglich Palästinas sagte Bonar Law: Die ganze Welt war tief Rwegt, als die PalästiraExpckition in der Einnahme von Jerusalem ihren Höl>epunkt erreichte. Aber der Höhepunkt fft nicht zu Ende. Man^darf den Erfolg nicht nur als «non potttischen und moralischen aniehen. Vom Starldpunkt unserer Stellung in Indien ist es nicht nur eine Frage des nvoralischeir VsttrÄs. sondern auch unterer Stärke in Indien, nach der MögLichkeürn, die sich daraus ergeben. In einer bestimmten Zeit stand der Vormarsch auf Bagdad in der ersten Reihe der Pläne. Gute Keracer Indiens stellten der Regierung vor, daß aus die Nttllwnen Indiens die Einnahme Bagdads einen größeren Eindruck machen würde, als jede andere denkbare Operation. WaL wäre heute die englische Stellung im Osdnr, wenn nach der ev- ö^uMnvn Ausgabe der Dardcmellen-Erp^itwn die Expedition nach Mesopotamien nach der Einnahme .Kuts, oder die Expedition in Palästina nach den vergeblichen Versuchen, Gaza zu nehmen, aufgehört hätte? England kann offenbar Aegypten nicht oufgeb«i, mcher wenn das britische Reich völlig besiegt tväre. lim Aegyptm vor eincx Invasion zu schützen, b-edari es nach Kitchners Ansicht ^-ner viel größeren Truppenmachl als die, die in Mesopotamisi. und Balalttna operierte. - ^p^rtümen in Salonik sind oft kritisiert worden^ aher die Lage wird schwerlich gmcz richtig verstanden Wenn sich - Truppen in salonik in keiner befriedigenden Lage befinden» w sind die Ereignisse in Rußland daran schuld. Wir hatten nie- mals erwartet, daß düye Trupperc sich rein defensiv verhalten wurden, aber die Ereignisse in Rußland vereitelten unsere Pläne. Wir gckcn zu, daß die dortige Lage gefälTrlich rverden kann. Aber vllen unsere:: Jnsvrmationoir lvüröe eine Expedition der Mtttelmachte lvstipielig für sie :verden. Sie wrürden jeden Meter, die Truppen der Verbrärdeterc zurücktrieben. teuer nmifcn. Es ist nicht schjver, diese Expedition zu ircktsertigen. Ohne sie wäre König zwnsdcmttn noch aus dem griechischen Thron. Ganz Griechenland wäre von den Deutschen rkber den Hrarssr genannt, die griechischen 5)chen ständen den seindsichen U-Bvoten zur Ber- mgung, imd das ll-Boot-Problem wäre so schtvierig geworden, daß wir unsere Vecknrchiingen mit dem Osten kaum hätt«! aufrecht- erhalten köniien. Bonar Law fuhr in seiner Rede fort: Die B-orgÄnge hi Ruß- -- v ^bessern die Lage unserer F-eürde Mlßervrdentlich. aber es iffi doch kcruui rarzunehnic-ir, daß TeraschLmd ein Land wie Rußland exploitteren kaim. Dar Mengen von ötabrunySuritteln, die Idch- land m diesem Jahre piDduziaren wird, genügen noch nutzt einmal zur Ernährimg der russischen BevMenmg und ein Hrurdert-MS- limwnpolk, das so mitleidslos niedvrgeworftn wurde, behält ftets ferne feindsc^rge Sttnnraovg. In den letzten Römvaren sind 30 deutsche Divisio-wn 'nach der R^slsiMit gchvE worden, trotz cUr Zusicherungen, die Deutschland in Brest-Liwtwk gegeben h»t Bonar Law,, der eine Division nicht inöhr zu 16 000 M«m sondern zu 10000 Mmm ixchncte, zog beu Schluß, daß die Entente nickst nur. bei den Mmnsichafteir, sondern auch Im der Artillerie über ein leichtes Uebcrgenücht Mi der Westchonr verfügt Er er- klärte, mmi wisse nicht, wie viele Divisionen nock- auS Rußland nach dem Westen gebrackst würden, aber diese Truppen seien \Kn geringerer Qualität. Es sei auch mbglch. daß Oeslerraich-r cm dir Westfront gebracht wurden. Nehme, man aber die Fwiit der Miierten vom Kanal bis zum Adrratisa>n Meer als ein so bliebe der Vorteil zurfluisten der Entente. Mch über die' ArtiLlerre inacht sich Bonar Law kcnre Soi'g.vik, da die 'tüirtznm der A.rtillecie durch die Munitioirsvorräte rach die Organs, sierung der Flieger bestiinnrt werde irnd vor all'erc Dingen durch die Qualität des Personals. Hier ruhnite Bonar Law selbst- verständlich die überlegene Energie der cnMschni Flieger. Ei!«. Mit- glied der Regierung sch bei den Truppen in Fn-aackreich geioeseri, uich nammtlich bei den Offizier«: der niederen Ranystnftn habe er ftst- gestellt, daß nurn nicht mehr an die deutsche Osftnsü>e qUxuIk Ueber die Wirkung der LiiftMrgrsffe mcs deutsches üktokt ßu m der bayrisckren Buwiem Kttmiirer das Nötige worden. Gegen Ende de§ zrveiten Vierteljahres 1918 nvrde da-. Neubau von Schiffen die Bwluste mehr als ausgloich-ra Wenn jetzt ein vorübergehender Gleichgewichts- zu staud entstanden sei, so müffe imrii daran denken, daß die Lose ES Ti b-E. ^ 'UxUn, 9if% Laut B. T. scheiut es stehen. '-'.e Alliierren, jr^erot sie durchReltt^ bre Ziele erreichen mftrben nJ? k^Ir f U J C r?SSi'^??Vi2 na ^ Moskau über- jn* sie sich Bvginn des .Krieges gesteckt hatten. Diese Ziels nüin^t ^latteiTN Wrrd, weil man ei föratiat « dem ebnet i Sab -usa m menge faßt Sn; Vernich. Wünscht für wahrscheinlich gehalben, daß die Versamm- tung des deutschen Militarismus. Wenn der KriegIrfJJA Ö€r Sowjets in Mos kalt den Frieden svertraa l-eendet würde, tevor dieses Ziel erreicht sei und bevor b*tä deutsche H^M tigen werde Genen den Friedonsvertraa sollen noch 'Ä>lk. gelernt habe, das, der Krieg sich nicht lohne, daran bedeut unmer die revolutionären Sozialisten der Linken, der Mos- -> «.v*« \T ' . Juri Wl«. Swl« CIlYYii- . CTN - rtl l . ,r I ■ I tTl „iL—. 1 - i t .t . rflmjW^lij SoOtotatb fitol«£ Wb L» Wand Ä HÄ« öS ÄlÄlS d-rrch bcn Mieden «ringe, nicht nur bic %o* • H 6-rreoensvertrages eintreten. tirunfn» vracrn oitrö aitbcre Jeile RumiinicnS mtfjutTrtrn? ^?V r * ^ c . r . "W'ftwbetcn habe dieser Tage Boncrr Law erklärt, der, o cm- _ ru-gsgelst in England erlahme. Donar Law glaubt dos nicht. . m T li' ^ ar b- MTB.) „Progres de Lyon" meldet ^-cLstverstandlrch sei es wahr, daß das Land krieg ämibc J? Par-cs: Zwischen Dnjestr und P-rtuch hat sich eine ' >' L ,^P T J ^/unde seines Hebens wisse aber jeder Engländer, was ^ldanrepublik mit der Hauptstadt Kischinew ae>- Zne Niederlage m diesem Krieg für die Geschichte der englische bildet Kation, für oüS britische Reich und für die Welt bedeuten würde. «*. Ein unabhängiges Ostfibirien. c-^^^^Erdam, 7. Mär^. (WTB.) „Central News" erfahrt aus Tokr-o vom 6. März^ daß bei den Unterhand- bMlgen cn Peking die Errichtung einer unabhängigen Regierung in Ostsibirien unter Fürst Lwow^als Wciru man heute unter dein englischen Volk abstimmen würde über m,' Fvage: Sero Ihr bereit oder nicht bereit, den Krieg fortzu- fe.>7n, vr§ Die Ziele erreicht sind, so würden die Feinde über ixrs Resrrltat einer solchen ?lbstinimung ebenso erstamtt sein tvie die "verbündeten. London, 8. März-. (WTB.) Das Unterhaus bewilligte einstimmig den Vrchit von 600 Millionen Pfund Sterling. Fortführung deutscher Missionare aus Deutsch Ostasrrka. Berlin, 8. März». (WTB.) Die ..Norddeutsche Allgemeine Zeckirng" schreibt: Bei der Berliner Mission ist die Nachricht ein- gelausen, daß die. bisher in dem Fieberlager von Tanga sestgehrl- tenen derstckchcn Missionare der Berliner Herven.hu ter Mission aus den Kezirltzr Langrnburg und Jringa in das Mannschaftslager Moovi be, Kairo üb-crgMhrt worden sind. Dljuch der Missionar Neu» hDks^ der bisher in Moregvrv sich in Freiheit befunden hatte, als Delegierler des Roten Kweu^eS anerlcm.nl \vax und bk Fürsorge für die deutschen Familien des Bezirks Movogor» hatte, ist nack Skateten abgeführt und m das Lager Stbi Bishr bei Mepandrien grbvacht worden. Dagogen sind oie Missionare, die in Dav-eS-Salaam gefangen gehalten wurden, noch dort verblieben, darunter- auch L-uperiirteißde nt Klamroth. Tic nach Ae-chpten DerschLeppteu bitten dringend, dahin z-U wirken, daß die in Deutsch- Ostofrika rwch festgchalten«:r Frauen und Kinder möglichst bald von dort nach TentsMand nuSgeliefert werden mochten. Generalgouverneur v. Falkenhanfen über Flandern. .. Brüssel, 6. Mär^. (WTB) Generalgouverneur von Irrsten Minister beschlossen wurde. Charbin wird Hauptstadt 1 3n wohlunterrichtet«, ßonhonw fenfcn jweifSt man D^chasturigsämtern die!Zundesr folge iin Sperrgebiet um England, 18 500 Br.-R.-T. Von den versenkten Schiffen wurden zwei tiefbeladene Darnpfer im Aermetkana! aus einem großen^ stark gesicherten Gelei tzug heraus geschossen. Der Chef des Admiralstabs der Marine. Arrs SSadt tmb Cattd. Gießen, den 9. März 1918 Die tägliche Kvyfrotion an Kartoffeln beträgt ein Pfund! Streckt Eure Kartoffeln durch Verwendung von Nüven! Stellt den täglichen Verbrauch durch Abwiegen fest. Ersatz für vorzeitig verbramhte Kartoffeln erfolgt nicht! ** Amtli che Personalnachrichten. Uebertragen wuiche am 4. Mürz dem Lehrer Wilhelm Roth von Bannerod, Kreis Lauterbach, mit Wirkung vom 1. April 1918 ab eine Lehrersbelle an der Volks schrle zu Oscheim, Kreis Friedberg. — Am 5. März d. I. wurde der Großh. Stenerauffeher Schmalz zu Bü- dttrgen mit Wirkung vom 1. April d. I. an in den -Lrfseheo« bewirk Nidda versetzt. ** Auszeichnung. Ers.-Mes. Wilhelm Theis »vurde mit dem Eisernen Kreuze 2. Klasst Und mit der Hessischen Tapfer- keitsmedcrille ausgezeichnet. ** D ü n g e r - B e st e l l u n g. Wie uns mitgeteilt wird, rnd die Bestellungen auf künstlichen Dünger bei dem Städtv chen Lebensmittelamt, insbesondere von größeren Grund- Besitzern, in einem solchen Umfange eingelaufen, daß es zwei- elhaft ist, ob allen Wünschen entsprochen werden kann. In erster Linie sollen Gartenbesitzer bei der Verteilung berück- ichtigt werden. Für Landwirte empfiehlt es sich, daß sie ftir )ie Deckung ihres Düngerbedarsts im ivefentlichen selbst orgen. Die parlamentarische Lage in Oesterreich. Wien, 8. März. WTB.) Mit großer Mehrheit der Abgeordneten erfolgte die Bewilligung des Bud get pro v i so'- riums und b-s gesamten Kriegskr^äts. Es wird dies als ein er- neulicher Sieg, den Oesterreich im österreichischen Abgeordneten- hvcse trnmnen hat, von der Presse mit Glmugtuung begrüßt. Die Zedeutwig! der gestrigen Abstimmung ist um so wichtiger, als die österreichische Volksvertretung damit durch die für Oesterreich so beschämende Zv^llckLlion des seindlick^u AuslM>ds, »oelcimS sich awgemöhnt^ hatte, mit der ikcnerpolittscl>en Katastrophe L)esttrreick-S wie mit einem festen Posten zu re chicen, einen dicken strich gezogen hat. In der Haltung der Polen, welche an der Abstimmung nidvt reiln-hmen wollten, damit das Parlamew. nickst mtsrr,(faltet tverde. sei der Beginn einer Klärung zu erblicken, die an Wichtigkeit noch über decr friedlichen AuSgmig der Krise lstncins- reiche. Di« Blatter tveisen daraus hin, daß ger'ade die Opposition kc>: : iTTÖMte Interesse an der Erhaltung des Parlaments habe, und beb auch die schärssttm Gegensätze zwischen den einzelnen Parteien mm ?latio«n mir ans Pariamentarisck-cm Boden anSgettagen werden L'-nneu und dürfen. Auch die Rede des Ministerpräsidenten von Sc'Hlcr über tmß yrvße politisckie Problem der Verfasslmgsreform WWet in der Presse eingehende Würdigung, wobei sie hervorhebt, • «tu Autorität mtb eine starke Führung deS Kabinetts die uner- laßliche Vn der Entente als recht ärgerlich empfunden. Jcn ganzen beziffert sich die Beute der Mittelmächte seit dem 1. Dezember 1917 auf 120 443 Gefangene, 3633 Geschütze, 7103 Maschinengewehre, 86 Grabenwaffen, 128 000 Gewep«, viele Tausend Fahrxenge, darirnter 500 Krafttoapeir, 11 Pa.NAeraiu.dos, mehrere Millioiren Schuß Artillerie-Munition, zahlreiche Tanks, 47 Panzer-Motor- und Lazarettbootc, 22 Flugzeuge (ohne dre abgeschossenen), 800 Lokomotiven, 8000 meist mit Proviant beladene Eisenbahnwagen. Dazu unermeßliches Kriegs- gerät, zahllose Feldküchen mit Zubehör und dergleichen. Die ungeheuren Zahlen gewinnen vor allein an Bedeutung, wenn man liehenkt, daß die Zahl der 3633 Geschütze bei weitem den Friedens bestand sämtlicher derctschen Armeekorps an Feldartillerie üpertrifft, während die Zahl der 7103 Maschirvengewehre ein Vierfaches darstellt von dem. was cnr dieser Waffe bei Kriegsausbruch in Deutschland vorhanden war. Rechnet man die Tausende von 6ieschützen ltnb Maschinengewehren aus der Offensive gegen Italien hinAU, so fiimt man bcu Ungeheuren KrästeAuwnch's ermessen, der den Mittelmächten aus ihren Siegen Augeflosserr ist, und den 9lerger Englands urrd Frankreichs vollauf würdigen. Mißbrauche bei den Uriegslieferungen im hauptaurschuh des Reichstags. Berlin, 6. Märr. Der HauptauSschuß des Reichs- tayeS nahm heute den Bericht deS Abgeordneten NoSke ans dem Unterausschuß entgegen. Der Berichterstatter verbreitete sich über Mißbräuche und Bc,chwerL>en bei den KrieMieferungen. namentlich bei Änschakbmg von Automphilen. Er «dmiertc^ jdütz den ** Unermittelte Heeresangehörige, Nachlatz- und Fundsachen. Das Stellvertretende Generalkommando deS 18. Armeekorps weist darauf hin, daß sowohl bei den Landvats- bzw. Kreisämtern als auch bei allen milit.ärischen Komnmndo- behörden, Garnison- und Bezirkskommandos. Enatztruppenteilen, Lazaretten usw. die den Verlustlisten vmr Zeic zu Zeit l'-cigegcbenLn; Listen „Unermittelle Heeresangehörige, Nachlaß und Fundsachen" neben den dazu gehörenden Beilagen ..Bilveriafeln mit Photo- graphien und 'Abbildungen von (>Kgen.stälnde:t aus den Nachlassen. unbekannt Gefallener" eingesehan werdet können. ** Oberhessischer Kunftvcrein. In der erst seit 8 Tagen neuen. AuSsrellung des Künstlerbundes KarlSrul?e wird schon kommende Wockr? nneder eine teilweise Aenderurrg vorgenonrnren, da noch einige besondere Stücke $it c »warum sind. Nach Eintresfen der Gemälde, werden wir aussührlich auf die Ausstellung zu sprechen kommen. ml. Bolksbund für Freiheit und Vaterland. Man schreibt uns: Am 26. Februar d. I. ßrnd hier im HvtÄ. ,.Großberzvg von Hessen" eine von Männern verschiedener polv< bischer Parteistellung einberitfene Versammlung statt, in per über die 61ründung einer Ortsgrtrppe des genmtnten Bundes verhandelt wurde. Eröffnet mürbem die VerlMndlungen durch Herrn Dr. Ebel, der zum VerhcmdlungSleitiTr gewählt tl/urde. Hieraupvach Herr Pros. Tr. Roloff über dre Ziele und Aufgaben, des Vollsbundes. Er führte etwa folgendes aus: Der Buird ist keine Zufalls- oder N-otgründung, sondern heruusgeb-oren aus den großen Ideen der Zeit. Davon ausgehend, daß äußere und innevo Freiheit, äußere und innere .Kraft zusammenhringen, ivill er' äilßer? mcd innere Politik mrtemxrnder in Einklang bringen. Er will ein freies Volk in >?inem starken' Vaterland, da letzteres ohne erstereS nicht möglich ist. Zu Regierung und Reichstag hegt er daS Vertrauen, daß ein Friede zustande kommt, der der Lage und den. Lebensinterefsen DÄtsch- lands entspricht, ein VerstänDigungssri^>etr, der kAn Verzicht^ und kein Hungerfistede ist. Iw Jiuvern^ will er die Zusammenfassung aller Dolkskräfte inrd den alsbaldigkm frei!)eitkichen Llusbau der Staatsordnung durch Ausdehnung des Wahlrechts, soziale Re- vrmen, Koalitionsfreiheit usw. — Die 2Lnwcsendeu erklärten sich mit diesen Zielen des BolksbundeS einverstanden, und schlosst sich zur Ortsgruppe Gießen zusammen. Als BereütssatzllNg wurde die des VollsbundeS angenommen. Zum Vorsitzenden umrde Herr Mroi, Dr, Brusset gewMt. Außerdem gehöaen zum Vorschndk Wt Herren Fvcrny Bepler, Tiv&xx vauÄach, Prvf. Michel., Pws. Dr- Nvloff. st^nrc üfferttiioje Bersanu.ttmrg soll nach BesÄuft in nllernä-ckLder Zeit ftattftnd-en. KreiS Kriedberg. ^-c. Butzbach, 8. März. Nachdem StMverordneter Brei-- tenba ch-Bad-Nauhcmr eine ftaitixbolur für den Landta^Wahlkreis Bad-drarlheim-Butzbach nicht in der Laye war, anzunehmen, haben die Vertrauensmänner des Bundes der Landwirte einstimmig beschlossen. Aürgertneister Die hl-Hochweisel curfzustellen, der sich der tzrar-.w», des Bauenrbundes, „Hessische Volkspartei", im Falle ferne i. ans chlieften wrcd. HuttU «nd WMenschakr. Brüffeler Kunstleben. Aus Brüssel mvb mrs flesckuneben: Buntfarbige Plakate Mrdurer auch dem Ilneingetveihtcn, welch reiche Blüten Brüssels KmrReben im 4. Kriegswinter trerbt. Im Parktheater nach darstellerisch und szenisch Mten Aufführungen von „Anabol", „Tcrntris der Narr" u. a. gibt es erfolgreiche Gastabende des belebten Hamburger Schauspielers Robert Nhil, dem Molnars „T e u f e l" den willkmnmenen Boden für eine, seine scharfe Spiel- Werse hell bestrahlende Bituosenrolle bietet. In der ^otinate, Me jetzt auch dem groben Schmrspiel ,^omniLniachtstraum", von Dr Schmitt, mit sichtlicher Liebe inszeniert, die Pforten öffnet, brldcai die Opernspiele Stuttgarter Künstler ein bedeutsames künstlerisches Ereignis. In Helene Wildbrunn, einer Wacpwrsängerin großem Stils, die bereits der Berliner .Hofoper verpflichtet ist, lernt man eine hervorragende Isolde kennen, neben der selbst Frau Hoffmann-Omecin (Brangäne) keinen so lncksten Stand hat, wie wenige Tage vorher im Sirffvniekonzert, rn dem sie als Solistin mit Liedern von Reichardt, Schubert und Brahms kaum m schildernde Begeisterung auslöste. Am zweiten Abend führte Schillings, >der beide Male das ihm fremde Sinfonieorchester glänzend in der Gewalt hatte, von Holland kommend, seine „Mona Lisa" vor. Sehr gute Kräfte stützten und hoben im Verein mit der Pankoksckien Dekoration fcfo Ausführung, ocr man die technisä)en UrMttänalia-keiten der ersten belgischen Bühne -ugute I>alteit mutz. Dora Drill vom Hamburger Stadttheater als Mona Lisa schöpft stimmlich »richt aus bem Vollen, weift obre durch reichie AuSdriuksurittel seelisches Erleben sehr fern M ge- stallen. Das Florenz des 15. Jahrhunderts, das den .‘omtcrgncnb oer mit Karnevalsgruppen belebten Hairptl-audlung bildet, ist auch der Schauplatz der modernen Diäftung, Thomas Manns „Froren za", dejsen handlungsarmen, mit Gedan feudal last l«-- schwcrten Lchlustakt das Deutsche Theater kürzlich einer Liebl-abergemeiude bot. Das Wagnis solcher literarischer Abends ist ein interessanter Beweis für das urnvkllkürliche Fortschrerten auch auf künstlerischem Gebiet. Gesteigerte Ansprüche und die Zunahme gebildeter Elemente nehmen — wenigstens in der Großstadt Brüssel — dem Theater seinen ursprünglich soldatischen Charakter, eine Entwicklung' die an den ersten .zaghaften Au- fängerl dieser Kriogsbildungröbewegung gemessen und rn sozialer Hinsickft nicht -ohne Bedeuttrng g^mrnirt werden bann. Sonntag den 10. März 1618, abends 8 Nhr im Saale des Hotels „Fürftenhos" zu Gieften Oeyfsoiier Voiksabend unter Mitwirkung von Fräulein Adele Kohl, Frankfurt a. M. (Geige), und der Herren Musikdirektor Bauer, Frankfurt a. M. (Cello), Kapellmeister Holde, Frauksurt a. M. (Klavier), Konzert sänger Ferdinand Kolb, Frankfurt a.M. (Gesang), und Professor Dr. N. Strecker, Gießen (Ansprache). Die Gedichte werden vorgctragen von Schülern und Schülerinnen der Ober-Realschule. Vortragsfolge 1. Militärmarsch.Schubert ftr(. Kohl, Hr. Musikdir. Bauer, Hr. Kapettin. Holde. . 2. Rezitation. »> Deutschlands Beruf . . . Geibel d> DaS Vaterland.Slernberg 8. Gesang: Schon eilet froh der Ackersmann tauS den „Jahreszeiten").Haydn Konzerttänger Kolb. 4. Ne^ttaiion: a) Der ArbettSrnann . . . . Dehmel b> Aus der Skrahcnbahn . . LSwenberg 5. VtoUn-Golo: Romanze k'-chm.Beethoven Fräulein Kohl. 6. Ansprache: „Deutsche Zukunft" Herr Professor Dr. R. Strecker. 7. Gesang: Wolframs Gesang aus „Tann, häufet • • • ..Wagner Herr Konzertsänger Kolb. 8. Rezitation: Vaterland.Hamerling 9. Gesang: a) WeylaS tSefang.Wolf b) Ganumed.Schubert Herr Konzertsänger Kolb 10. Kezitation: a, Osterspaziergang a. »Faust" Goethe w Schlutzwort auS „Faust" II Goethe 11. Trio ö-dur.Haydn ö-ri. Kohl. Hr. Musikdir. Bauer. Hr. Kapellm. Holde. Eintritt 25 Pfeauig. llbsin-Uaini 8 vbsr Verband f. Volksbildung Goimdia“ iiclis lei» Zur Bearbeitung von Giessen und Umgebung suchen wir erprobten Fachmann als 1716be HAUPTVERTRETER auch im Nebenberuf, gegen noch näher zu vereinbarende Bezüge. Angebote mit Lebenslauf, Erfolgsnachweisen, Bild und Gehaltsansprüchen sind an die Direktion in Cöln zu richten. i Kriegswagnis wird unter günstigsten Bedingnngen bei mäßigem ♦ r Zuschlag noch heute übernommen ♦ ♦ Neuzugang 1917 . .4774 Anträge Uber 27 Millionen fök. Frau SanilätSrat Sior, Darmstadt, sucht für 1. April l. IS. ein 1652 ordentl. ISoosmÜdchen Näh. zu erfahren Gieften, Attcestrafte 16, II. Stock. Ordentliches Mädchen per sofort od. später gesucht. Frau Klingcltiiiffer, 09834 West-Anlage 28. 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Für die überaus große Teilnahme während ehr Krankheit und bei dem Hinscheiden unseres lieben Vaters, Schwiegervaters, Groß- Süfiai vaters, Bruders, Schwagers und Onkels, des Herrn Altbürgermeisters Stephan sagen wir allen auf diesem Wege innigsten Dank. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste unserer lieben Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Elisabeths Schupp Ww. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Heinrich Stephan II. Staufenberg, am 8. März 1918. 09*91 TodeS-Anzeige. Am Donnerstag entschlief nach langen, schweren Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Fraa Marie Hahn geb. Steinmüller tm 4L. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Hahn. Rödgen, den 9. März 1918. Die Beerdigung findet Sonntag den 10. Mörz, nachmittags 2'/, Uhr, statt. 1748 tfiriüal- ‘Unterricht f Schulpflichtige, bes. fürzarte U. SCh wäc.fa- liche Mädchen. Einholcn d. vert Zeit bei ifi Zurückgebliebenen. Töchterschul-Lehrplan, Erreichen d. nächsten Klassenzieles. Beginn 15. April od. a. W. Frau Ulrike Ffälzer-Müller staatl. gepr. Lehrerin • Withdmstraße 39. - Sprechstunde 2-4 Uhr. 355V Danksagung. Ernst Chal Iler, Neuenweg 9. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bet dem uns so sch,ver betroffenen Verluste, sowie für die zahlreichen Kranzspenden sagen mir aus diesem Wege allen unseren herzlichsten Dank. Stoffarben 16»0 &atniiic Mnck. Odenhaufen a. d. Lahn iMühle), 7. März 1918. sämtliche Farbtöne zum Selbstfärbeu empfiehlt föcd.-Drog. zum Kreuzplatz, ürcazpiatz 9. hiesigen, foroie auswärtigen Publikum empfe&'e ich bei Einkauf eines Denksteins die Be- fichtigung meines issi reichhaltigen £agm |)g|||||J Jj J* einfacher u. moderner und StallI - "."^«edenst-n Preislagen je nach ErSkic. Material und Auc'fnbrung. G^etchzeillg bringe ich hiermit zur gell. 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Funk 1 zeigen die Geburt eines gesunden Mädelchens. das den Namen Elli er. halt en soll, erf reut an | Allendorf a. d. Lumda, im März 1918 1 »iiimiiiiiiiinminimiimiimmmtnminniiirniiiiiiiiiMniiinmimmiiiiimiiimir; Statt Karten Durch die glückliche Geburt eines gesunden JUNGEN wurden hocherfreut Fritz Reiber und Frau Rosi Gießen CRoonstraße 161, 9. März 1918. 1767 Zur Vermittelung von 1703ss werden voa angesehener Gesellschaft Mitarbeiter gesucht. Offerten erbeten unter P. 2. K. 4020 an Rudolf Mosse, Frankfurt a. 51, 20-30 JWiüBhaüWl vaarweise, auch einzeln' mit zarter Wolle, auch 2 Lammböcke und 2 Wluttcvidiate zu verkaufen bei 09928 Willi. Hahn II., _ Annerod. ZWt IW. Ziege zu verkaufen, unter zweien die Wahl. Steinberg, 17 8 Ernst-Ludwtgstraste 26 Mnf Hühner (1917er Brutt sind abzugeben 1721 Marburger Str. 35. Stamm Hübner zu ver- kausen. Qtt-Anl. 7 p. DachSbuud zu verkaufen. Näh. Wetrlteinstr. 31. Eckhaus mit nr. Laden und Hintergebäude in guter Geschäftslage, vreisw. zu verkaufen. 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Mbrig-gran strecken die Müdenkätzchen die Köpfchen in die klare Luft, leise sck^auteln die grau-'gelbe'n Raupen der Haselnuß- strcducher im Wtrrdc, Schneeglöckckieu und gelbe Anemonen lugen vorsichtig späl-end aus der Laubdecke hervor, und grüne, ganz feine l:chtfa ebene Spitzchen heben sich von den braunen Aesden ab Bor- frühlmg! So darf man wohl die Zeit der Hellen, schönen Märztage bis zum 21. nennen. Wie ein Erwachen geht es durch die Natur. Es ist gerade, nrie wenn ein Wesen nach langem Schlaft sich wohlig streckt und seine Kräfle noch rasch übern:ißt, bevor es sich zur Arbeit erhebt, Man gehe jetzt einmal in den mich kahlen Wald hinaus, oder rn Wiesentäler, durch die ein freundliches Bächlein munter sprudelt, man sehe, höre, und die Geheimnisse des Borfrühlings, den der Maler so oft mit tief kobaltblauem Horizont und schneeig weißen Birkenstämmen hni Vordergrund darstellt, werden sich offen baren. Dttm gewinnt den Eindruck einer Zeit der letzten Kräftesammlung. Noch ist ja kein Frühling, :wch sprießt ja kein farbiger Vlumenteppisch Msider grünen Decke, noch gaukeln keine Frühlingsfalter um die Blüten, die der belebende Sonnenstrahl wachküßte, aber schon regt es sich allenthalben und die zierliche Blaumeise zwrtschert fröhlich ihr Licdlein in der ersten warmen Mittagssonne „Urrd wenn man wird zählen um die Zeit, da man feiert die Auf erstehung des Herrn, wird kommen von Morgen ein lichtes Wesen das wird mit weicher Hand die erstarrte Natur Min Leben, erwecken" — 10 faat eine alte Legende, so klingt es in zahllosen Märchen aller Zeiter irrfb Völker. Wir kennen l?eute das „lichte Wesen" des Märchens, wissen, daß die Gesetze der Natur den Wechsel von Leben und Tod oder Erstarrung bestimmen. Und doch freuen imr uns der harmlosen Plaudereien, die im Volke weiterleben und die den' Kamp -wischen Winter und Frühling ins Reich der Phantasie ziehen. „Den: Frühling entgegen!" so steht als Ueberschrift über alle:: diesen Dolksmärlcin, und „Den: Frühling entgegen", wolle:: wir auch über die M ärztage setzen, die mit ihrem heller: Sonne::gefunkcl und'dem lockenden Blau Himmel uns hineintragen in die warmen Frühlingstage der erwachten Natur. Lebensmittelmarken. Für die Zeit vom 11. März bis 17. März 1918 haben nachstehende Lebensmittelmarken Gültigkeit: Brotmarken der 11. Woche, gültig vom 11.3.1918 - 17.3. 1918 Bntterinarken * 11. „ «, „ 11.3.1918- 17.3.1918 Fleischmarkcn , 11. * , , 11.3.1918 - 17.3. 1918 Eiern,arten Nr. 26. Kartoffelmarken, 11. .. „ „ 11. 8. 1918 - 17.3. 1918 Seifenmarken für den Monat März. Ein Umtausch verfallener Marken findet nicht mehr statt; ebenso wird für verloren gegangene Marken kein Ersatz gewährt. Nenanmcldnngen ttnb Anmeldung von Neugeborenen haben unter Vorlage der nötigen Ausweise, insbesondere der LebenSmittel-rluSwetSlarte, auf dem Lebensmittel- amt zn erfolgen. Umzüge innerhalb der St. dt «od Wegzüge von Gieße» sind in den zuständigen Bezir en auz -melden. Geschäftsstnttdcn des L.br. ^«nittelamteS von 9—12 Uhr vorm., 2—4 Uhr nachm. Markenausgabe für Urlauber: Sonntag» von 10—12 Uhr vormittags. ** Auszeichnung Dem San.-Sergeant Wilhelm Bo- narins von hier, Inhaber des Eiserne:: Kreuzes 2. Klasse und des Hessischen Mckitär-Sanitäts-KreuzeS, wurde die Königlich Säch- sisclie Friedrich-August-Verdienstmcdaille in Silber verliehen. ** Einfuhr von Sämereien und Gewürzen. Wie bei vielen anderen Erzeugnissen hat sich auch bei de.: Sämereien für Gemüse und Futterkräuter aller Art herausgcstellt, daß in der gegenwärtige:: Kriegszeit eine Regelung der Einfuhr durch 'die öffentliche Hand erforderlich ist. Zu diesem Zweck fiitö bereits vor längerer Zeit die erforderlichen vecwattnngsmäßigen Anordnungei: arg an gen und durchgeführt. Durch zwei Bekanntmachungen im Reick)s-Gesetzblatt Nr. 31 ist in Verfolg dieser Anordnungen die Ginsnhr töc'r Klee- und Goassaat, des Fntterkräutersamcns und des Samens von Runkel-, Wasser-, Stoppel- und Herbstrüben der Kontrolle, der landwirtschaftlichen Betriebsstelle G. m. b. H. in Bsvliii, diejenige der Geinüsesämereien, zn denen auch Kohlrüben-^ IsWrnken- Same:: :md Möhreipame:: zu rechnen sind, der Reichsstelle für Gemüse und Obst :mterstellt worden. Tie Kontrolle der Reichsgemüseslelle ist ferner auf die Einfuhr gewisser Geivürz-arten, die zur Konservierung von Fleisch und Wurstwaren, Fischen und mrderen Konserve:: erforderlich sind, ausgedehnt worden. Durch die Regelung soll insbesondere erreicht werden, daß einer übermäßigen Preistreiberei auf den ausländischen ivie inländischen Märkten und einer Uebervorteilung des Publikums durch Anbieten minderwertiger Wa-oe zn übermäßigen Preisen vorgebengt wird. ** Beschaffung.: des Saatguts Bon H ül sen - früchten. Zahlreiche Anfragen bei der Rerckisgetreidestelle lassen erkennen, daß trotz aller Rundschreibe:: noch eine erhebliche Unklarheit darüber besteht, wie sich die Landwirte das in inesem Jahr infolge der schlechten Ernte besonders bertetigte Saatgut von Hülsenfrüchten beschaffen. Es stehe:/ hierfür zwei Wege offen. Zunächst können die Landwirte ihr Saatgut unmittelbar von einem Landwirt beziehen, den: der Kommunal oerband oder die Reichsgetreidestelle die Genehmigung zur Veräußerung erteilt haben. Der Komninnal- verband ist für die Genehmigung zuständig, wenn Käufer und Verkäufer in dem gleichen oder in im: mittelbar benachbarten Kvmmunal- verbänden wohnen. In anderen Fällen muß der Antrag bei der Reichsgetreidestel'le gestellt werden. Der zweite Weg besteht darin, daß die Lairdwirte sich unter Angabe der Mengen und Sorten des gewünschten Saatgutes nick) der damit zu bebauenden Fläche an ihren Kommunal verband oder an ihre Lcmdwirtschastskainmer :oen- den. Tie Landwirtschafts^rminer weist tr^nnt dann entweder einen Fandioirt aus der nächsten Umgebung nach, der das gewünschte Saatgut abzcnteben hat. oder der vsmuiunalvi-rband ntefdet den Saatgntbcdars bei der Reichsgetreidestell^ an. Tie Reichsgetreide- stelle überweist dann aus ihren Beständen das erforderliche Saatgut em die Kom m u na l v erbäude, die es an die Landwirte weiter verteilen. ** V v l k s b r äch e a in Sonntag 5s ä t a r e. Unsere heid- nisck^n Vorfahren gäbe:: ihoer Freite darüber Ausdruck, daß die Kraft des grimmen Winterriesen gebrochen: und nun der Lenz mit seinen Kffcheru in die Lande einzog. Einzelne Züge übertrugen sich aus die spätere christliche Zeit, vielfach tratet auch Volksfeste wch herrschende Stete, die Tötet: in ihrei: besten Kleid.'tngsstücka: mit vollständiger Ober- und Uirterkteidnitg zu bestatten, als eine unangebrachte Der> schivendimg Es sollten noch brauchbare Oberlleider durch eine besondere Bestatten gskteidung, %. B. durch C^ciuimber aus Papier- • wie sie jetzt in durchaus würdiger Ajrt von der Papiergarn-« rnvultru hergestellt werden, ersetzt, zum mindestens die Unter- tteroer Ive Melassen, oder die Toten, wie dies bereits in oicterr Ge- 0 c nd'lm Det i (] ch'lai tds geschieht, mit einem sogen mucken Totenhemd bekündet werden. R he in - Müinischer Verband für Volköbil-- Äir'rx U o 'iwrgigsn Vevanslalteng des Rhein-Mai Nischen LEsvtlonngsverbm:des ivird uns iwchi mibgeteilt, daß in Der- hmdernng von Tr. Briefs Professor von Düring über ^ngendpftege sprecheic wird. Die Gedichte des Volksabends werden von Schülern n.ird Sckchilerinne:: der hiesige:: Oberrealschicke vor- getvagan. L:ehe auch Anzeige . 1 / < ? 11 S a n ererne zngangltch sein. Nähere dbngaben erfolge:: dieser Tage rm Anzeigenteil dieses Blattes. - ' » Xxat ** ® ^ 0 \ % " SB c: B - X f) e a 11 :•, <& e 11 e r § ro c n 8 1. 25 jh !! LU ln ^ et Älmkünstler Ludwig Trautinann in seinem neuesten^-Fckn..werk „Leid durch Liebe" auf. Außerdem ivird die nmtgc ^tt:>de:ttengeschichite „Ein fingiertes Duell" große Hmter- kett erwecken. Siehe Anzeige. Lnndkreis Girtzkn. ?• Wijxi,. Dien: Reservisten Karl K teil: ivurde die -veptiche Dapferke:tsineda:llemom Großherzog persönlich ülierreicht. «rlS hausen, 9. März. Ter San.-Gefr. Phil. Bel- de? Msernsu Kreuzes und der Hessischen Tapfer- te:tsn:eda ckse. wurde zu in San.-U n teroffizier befördert und mit dem Hessischen Ehvenzeick/en in Eise:: ausgezeichnet. . v,- ^9es, 9. März. Ersatz-Reservist Heinrich Winn erhielt das Et ferne Kreulz und das ^striogs'eli'renzeichen. «t 0 c ! JJ ^ c r 9/ 9. März. Musketi-er Karl Häuser erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse. Kreis Büdingen. ™ ? 'Artender gg, 9. März. UnteEzier Dachdecker Heinrich Meuer wurde zum Sergeanten befördert. .Kreis Schotten. § Herchenhain, 6. März'. Die Schafzucht, welche vor dem Ztr:ege m viele:: Gegenden — uni)' gerade auch bei uns im Vogels- v^ch^ung fand, hat nun durch die Verhältnisse des Weltkrieges wieder v:el an Bedeutung und Wertschätzung ge- wonnen. Schäfer Heinrich Port von lster verkaufte dieser Tage einen ennahrigm. weißen Schafbock an die Gemeinde Kefeuwd zu dem seltenen Preise von vierhundert Mark. Kreis Friedberg. Vilbek, 8. März. Dem Untero-fftz-ier Georg Ochs von wurde bx Hessisckie Tapserkeitsmedaille verliehen: Telegraphist Ferdinand G :^b e r t erhielt das Eifer::« Kreuz 2. Klasse. . ™ 1 c b 9. März. In der Friedberger Straße verschioin- seck emrger Zett aus gel-eimniSvotle Weise zahlreiche Hühner und Enten am hellen T-rge. Trotz aller Wachsamkeit formte der dveiite D:eb noch mcht ergriffen werde::. Kreis Wetzlar. , V i' r ' ?Zur diesjährige.: Gsneralversamm-. lnng des Zkrerskriegerb-iindes waren Oberst von Wedel, Landrat Dr 0arton:t§ sowie der zufällig in Urlaub befindlich? Berbandsoor- itzende vJcaiox Braß erschienen. Gymnasiallehrer Cloos leitete die Bersammltmg und erstattete den IalnrSbericht. Danach zählte der Verband am abgetan senen Jahre 1833 zahlende Mitglieder: die Rechnung ergab ernten: Ueberschuß von 258 Mark. Der .Kapitalsteck bKuft sich emMießlich des Bestm'tees an Wertpapiere.: auf 3.333,63 .Mark. Auch w: der neuen Kriegsmrleihe wird sich, der Verband wttderum beteilige::. Die ausscheidende:: Vorstands mit gl:eder wurde:: einstämmig wi-edergewäW rm Aus dem Kreise Wetzlar, 8.OT#. Mit den: S 1 « ausge-Mchwet: Oberjäger Becker-Naunheim, Gefreiter .Karl Bander-Le (b sjn - , ^^Ee!'.r velt tuid auf dem Nordufer der LyZ zu luftigen Infanterie gefechtcn. Zahlreiche 6?efangene wurden eingebwcht. Vielfach auslet:ender Fenerkampf, der sich am Abend besonders au der flandrischen Front und nördlich von der Scarpe steigerte. An der Front der H e e r e S g r n p p e n D e u t s >ch e r K r 0 n p r i n z u n d Herzog Albrecht lebte die GefechtStütigkeit nur in wenigen Abschnitten auf. * Zur Vergeltung für feindliche Bombenabwürfe auf die offenen Städte Trier, Mannlteim und Pirmasens am 19. und 20. Februar hasten unsere Flug zeuge in der Nacht vom 8. zum 9. März Paris erneut mit Bomben angegriffen und grobe Wirkung erzielt. Im Osten. Bandenkämpfe twrdlich imd südlich von Birzula an der Darin Shmerinka—Odessa. Die Banden wurden versprengt Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste Generalguartiermeister Lndendorff. Mue U^Doot-Erfolge. Berlin, 9. März. (WTB. Amtlich.) Auf dem nördlichen Kriegsschauplatz fügten unsere U-Boote dem Gegner einen Verlust von 20 500 Brutto-Register Tonnen .Handels-- M'llSranm zu. Die Erfolge rmirden größtenteils an der Westküste Frankreichs rmd am Ausgange des Aermelkanate erzielt. Der Chef des Admirnlftabs der Marine. Der Kaiser an die Ostpreußen. Königsberg :. Pr., 8. März. (WTB. Nichteucklich- Wi E H-uldlgimgstelecsramm des P r^»v in zia lland tagtet qmn folgende Antwort des Kaisers em: Herzlichert Dank für den tretien, m:ch sehr erfteucmdet: htenß. Die Provinz Ostprensten steht menten: Herzen besmckierS mrl^e. Sie hat auch in diesen: Krieoe die größten Opfer brurgen müsse:: nno n-rvd noch lange der be- pmwereit Fmoernng b-vürfen. Utn so dankbarer wird gerade in Ostpreußen ras GoiteS^ericht:m Osten empfunden werden. Untern Eg veroankeu w:r nicht znm loenigsten de:: sittlick-en and geistigen Gütern, d:e der gvoße Wicrse von Königsberg unserem Voll schmkte Tem ichnnlen Wicderanfbau und aller treue:: Arbeit für Osl- preristens Zukunft gehört mein dauerndes ivar:nes Interesse. Dem Lmrdlag mernen gnädigen körricsttckzen Gruß. Gott helfe iwntr- lns zum endgültigen Siege. Der Zweiknmps im Heere. Berlin, 8. März. (WTB. Nichtamtlich.) Wie die Kren:« rerttmg mitteilt, hat Reichskanzler Graf von Hertlina auf Abgwrditelvn Erzberger und Trim bor:: gecrutwvrtct: ^ ^ v ^ Durch die atttwlEte -Order vom 1. Januar 1897 sind allgemeine Besttiumung-m getüften, um Zwei käm pfen von Offf- ^eren vorzubeugeu ^^l-aben sehr :egei:sreich gennrkt. Am Neu- rahrstage 191o t-aben «eure Majestät der Kaiser irnd König das Offtzterkorps erneut zu strenger Selbstzucht in dieser Bezir Huna :st em weiterer Fortschritt in den Bekän:vf!u!a m der Armee erziel: ivordm. Frr der Fote? md :m Beryaltt:^ zu oex -zahl der Offiziere sehr ioemg W »SW Ätz iCrareapf©! ÄS« »rXT *•" W * r |»p © 1 '^ r ^ 1 Krfl”np fen^ Abr krlvr'»«' l' 80 ;«. Z u ha . b6n durch d,e ‘ 7a,?v 5?!?%, ®*sea-Apelheke ia FraakZart, Kain 115 ltebt. 10°/oHaemoglob,84%Eisenbroni u.0*°/o Enzianbitterst' ß“e§©ää a»üj StsafiKgsEsjj ueid MJn>a«e*sv- AorzJIoh ompfohlon! Orifllnaldoe« Mk. 1.BO. mmm Amtlicher Teil Betr. Dbllwulverdackst in 0>rünberg. rla dmgermeiftereien Beltershain, EttiNl^tmiv en. Geil.lmnsen. Göbelnrod. Gninbrrg. Harbach. 5>attrnrod Lauter, Andniftrnlh. Lumda. Münster, Nieder-Beffingen ., 0 "u^nroth. Oster.Bffsingl'',. Odenhausen Queckborn. Rein 1 r 111 fi n 'r oafcn ' Staneenrod,'Stock tmikn, We ckartShaim Weitershnin, Bersrod für Winnewd und Grosth. (Gendarmerie des Kreises. , M suchen des Großh. Zkffeisges,r:ü>l>eitSanckes OHrfrn wol- cJ^&u Ul€ lt § ul !^ üclnisen luorden ist lwb gege'^weiifalls dem - K^Eivgeiundliettsamt Mitleiluiw iiuid>en. G:eßeu, bet: 8. März 1918. Meimmm LtreiSaint Gieß«. 3. V.: Langermanu baut Sommerölfrüchte zur Milderung der Fettknapphesi! FUr das Großherzogtum WocQpn pinnßti cir.h fop^nnriarQ SnmmpprsihQpn l^nhn Senf imrl I mnrinttftr 7iim Änhaii | 9 || f| Hl | T I p Hessen eignen sich besonders Sommerrübsen,Mohn, Senf und Leindotter zum Anbau. LHilU H II I Ü Nähere Auskunft erteilt Landwirtschaftskammer Darmstadt, Allee 6. GIESSENER KONZERT-VEREIN rnnnviiwin rmTxrrHiin.nni.u mitmn r n T Mn i u i ..»nMmn»n i mmnunnnmunmi»inn i mi i timim i n«mimmm i u»mtH Sonntag den 17. März 1918, nachmittags 5 Uhr, in der neuen Aula CHOR-KONZERT Ausführende: FrauGustä Mü!!cr-Armendingcr(Sopr.) ausFrankf.a.M. Herr Hofkonzertmeister Adolf Scliiering (Violine) aus Darmstadt Die Herren 0. Kahmstedt u. Fr. Seürecht (Horn)aus Frankfurta.M. lierakademischeGesangverein. Leitung: Herr Professor Trautmann. PROGRAMM: Brahms, Nänie; Brahms, Gesänge für Frauenchor op. 17. Schubert, Mirjams Siegesgesang mit Sopransolo. Lieder von Brahms, Reger, Schubert, Strauß, Wolf. Mozart, Konzert D-dur. Brahms, Zwei ungarische Tänze für Violine. misctrittHkarten : I. Platz M. 3.—, TL Platz M. L— III. Platz M. 1 —. Studonten- karten, numeriert (nur im Vorverkauf gegen Vorzeiten der Aus weiskarten und nicht übertragbar) M. 0.75, sind in der Musikalienhandlung von ERNST CHALLIER, Telephon 671, und abends an der Kasse zu haben. 1738 — teherschaß fttr Kriceswohlfahrisswecke. Schwarz -Weiß -Theater, Seltersweg 81. Er©firraja«i vom ^iamsta :, 9., ble lakl. Bontag:« 11. 2t©ueeter Xiudwig-Tr autmann - Film. Laid durch Liebe Sensationelle Detektiv- und Liebestragödie in 4 spannenden Akten. re d©a* Hauptrolle Ludwig Trautmunn. h Das fingierte Duell Cat6 Astoria - Israelis; Ossfier-Konzerl Sonntag nachmittags von 4 Uhr ab j /\ Cafe Amend Samstax and Sonata« 1505 Künstler - Konzert JLiebigshöhe Am 09878 ^onntog «3er» 1®. März 191S ausgeführfc von der gesamt©» Garnison- KapelSe,unter persönlicher Leitung des Kapellmeisters Herrn Hermann. Anfang 4 1 / 3 Uhr Anfang 4 1 /* Uhr* Eine lustige Studentengeschichte in 2 Akten mit lob tf&u Wie dm [1728a Juxplatz an der Lahn. Sonntag von 3 Ubr ab sind die 0WOT SCHAUKEL und bas kleine K&eisiiseS geöffnet. Walldorf. OSfösseo. r/ r Mit Hilfe der Kriegsanleihe-Versicherung k&nnKriegsanleihe ohne besondere Anzahl ung erworben werden. Bei Versicherungen mit einmaliger Prämie ist Prämienzahlung mittels Kriegsanleihe Wir laden unsere Mitglieder und Freunde auf Freitag den 15. d. M.. V*4 Ubr. zu einer Sitzung ins Hotel Schütz ergebenst ein. Tagesordnung: Stadtmission Giesten, Löberstr. 14 Jeden Sonntag 8'/« Ubr abends Bibelstnude. Montag den 11 März wird ^rr Panter Bodomua, abends 8 l /j Ubr eine Bibelstunde halten. Eintritt frei für jedermann. Erstes Gießener Spezralhaus für Strumpfrcparatur Inhaber Otto Münch SelterSweg 89. Reparaturen sämtlicher Strümpfe und Gsckeu von 8b Pfennig an. Neuanfertigung von Strümpfen ans abgelegtem Trikot oder sonstigen dehnbaren Stoffen. Vertreter allen grüneren Plätzen. Uebcr 80 Trilialen. 00910 Nadelnutzhoiz-verkaus. Aus den Waldungen der Gemeinde Annerod soll folgendes Holz auf dem Submissionsweg verkauft werden: o_ Ä T / 7 Kiefernstämme 111. Kl. 5,83 Fftm. 1 (39 w IV. SU. 25,29 „ Los II 387 .. V. Kl. 136,31 „ q . ITT / 12 Fichtenstämme IV. Ktz 10,83 „ *' 0ÄI11 \44 .. Va SH. 23,61 „ Los IV 198 „ Vb Kl. 51,73 Das Holz ist aufgearbeitet, unentrindet und mit der Rinde gemessen. Die Gebote sind pro Festmeter anzugeben, und nach Klassen, Lose und Holzart getrennt zu halten. Angebote sind verschlossen bis spätestens 12. März 1918, mittags 3 Uhr, auf Unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen, woselbst die Eröffnung der Gebote in Gegenwart erschienener Bieter staltsiudet. Annerod, den 5. März 1918. 1635 Größt) Bürgermeisterei Annerod. H orn. 1. Herr Ingenieur Grovengteser über Saatgut- 'i- gest&ttet. Auskünfte erteilt: in Gießen Fr. Carl Ilenzerllns, Neustadt 46. 17028s Wissensckeftl. tfiriüetjirkel ^ /. jg. Mädchen. Weiterbildung in Sprachetu Literatur, Welt - und Kunstgeschichte, Bärgerknnde, Gesundheits- Iccre, Stenographie. Nach Wahl - 3 oder 6 ständig. - Beginn 15. April, Gelegenheit zu einem Weissnäh- und Flickkursus. Frau Ulrike Pfältzer-Müller Staat L gepr. Lehrerin Wilhdmstraße 39. - Sprechstunde 2-4 Uhr. Dr.rmKtstdter PädaagogSami (Bf. ISltiis). Privat schule mit den Klassen Sexta bis Oberprima, Vorbereitung zm- LürjLhr!^»-, PTimansr«, Ffiknriebs- xmd P.eifarrtfang (auch für Damen). Seil l 'Höfsaasferacli ttest&ndaa 1Ä3 S«b91ar ihre Prüfungen, darum er wiederholt ehemalige 7#ikr.tte&S!3r die Ein irihrigenprilfun ^aoehfS-iiiacaaUaörVorbsrtilRag.sitzea« flsMlefetae ^ftarSertiaxtr «ach vier fflaiaf a. _ 1601D gmswmm Küiiass Micbelsiadt i. Odeow. (Linie Han au-Eberbach.) 1168ss Qohagl. Mnrheiea für Nervöse üad £rho!an£Süehende ZeiJgeisM fcts Ventflagung. Prospekt 9. ftan.-BLat tii^lberfter. msonsMhnen Mch Ihr«r Wafal aus n. eross. Gaschend- Hst« (einig« flrtik«! untsr Zuzshlung «. Mehrbetrages), wann Sl« för uns 100 Künstler- u. G«iaf«mheH*-Postkarten in ihrem Bekannten Irrst«« verksotae. Dl« Karten kWvd schon u. Jnicht verkäuflich- Senden Sl« um Ihre Ahreete, llio ertidtea solorl die Pt»ikart«a ln Kommission kmako und <üc Gate henk lat«. Von dem Erlös schick*□ Sie ubs Sana Mk. 16,5# » bet31 tarnen, zge «ÖMCkm HecbweuHcli heben vir Hund«rV HkmMU J«r ZutrlMeuheü b«di«nL Kn Personen mo%m »4 )*hr«n vir nicht Besteller mum eeoeru Bert»« «n««h«c Softer Sokmldl & Co n Berlin W.30/63C. orsetten noch in allen Weiten und in einer ganzen Anzahl von Formen vorrätig. Massige Preise! m »a Anuteur- Photographon kaufen preiswert Photogr. Apparate in der M-flreg. i. ImWr Spcrla!.PIio(o-Haus Krearpl. 9. CieOener MMmlm Bakmhofstr. SS. Tel. 1C07. Beginn des neuen Schuljahres Anfang April 1918. GeschL durebgef. IZalhiahrts-n.jAkrsshlaasoQ d. geprüfte H amielslehrer Anmeld, rechtz. notw. Privat-Kurae in einzelnen HuAeUfflokera: Buchführung Stenographie AM Maschinenschreiben Schönschreiben usw. können jederacit begonnen werden. Prospekte frei. Persönl. Rückspr. das Richtigste. behandlung und Saalgutbeize. L Herr Regierungß-Affeffor Berg über landwtrt- fchastl. Versicherungswesen. 171 SO Der Vorstand. Lsnsum-Verem Allen-Vuseck General-Versammlung findet SamStag den 16. Marz l. I. abends 8 Uhr, in der Wirtschaft der Becker Witwe statt. Tagesordnung: 1. Äbhör der Rechnung von 1917 und EnUastung des Vorstandes 2. Beschluß über Mankovergütung an die Lager- halterin 3. Verschiedenes. Die Jahresrechnung liegt vom 10. März ab in der Wohnung des Direktors 8 Tage lang zur Einsicht der Mitglieder offen. Zür Vorstand und Au?stcht§rsü: L. Vogel. 1742 Bilanz am 31. Dezember 1917. Aktiva. Kaffenbestand Waren u. Einkauf Ausstände Sparkaffen- Konto Ji d 867,63 7321.55 2683.50 3881.90 Sa. d. Aktiva 14744.58 Passiva. JC Geschästsguth. d. Genossen Eintrittsgeld Reservefonds Waren-Dor- schußsonds Kreditoren Reingewinn 3446.40 0.50 4678.58 2143.05 793.63 3682.42 Sa. d. Passiva 14 744.58 Zahl der Mitglieder und Geschäftsanteile Ende 1916 . • v .138 Zugang in 1917 3 Abgang in 1917 durch Sterbesälle . . 4 Stand Ende 1917.137 Geschäftsguthaben Ende 1916 . 3375.29 jft Zugang in 1917.131.11 n Abgang itt 1917.60.— .. Stand Ende 1917 . . . . 3446.40 M Haftsumme Ende 1916 . . . Zugang in 1917 .... Abgang in 1917 .... Stand Ende 1917 . . Steinberg, am 8. Marz 1918. Konsumverein e. G. m. b. H. Hirz V. L. Haas II. B. Häuser XIV. 4140 Jt 90.00 120.00 4110 Jt 1733 Weichst Du die Wäsch’ mit „Burnus“ sin. Wird sie geschont, griffig und rein. Burnus wäscht Wäsche wunderbar Spart Arbeit, Heizung, Geld sogar. Ueberall zu haben. Sonst, durch die Chem. fi'abrik Böhm & Ubm, Darmstadi, HolMrrsteigerrrng in der fürstlichen Oberförfterei Lich. Montag den 11. März, vormittags 10 Ubr. tut Distrikt Hard: Scheiter Rm.: 200 Buchen, etwa 6 Erchen (etwa 3 rund); Knüppel Rm.: 20 Buchen, 20 Eichen-. Stöcke Rm: 100 Buchen, 30 Eichen: Retsholz-Wellen- 4000 Buchen. 400 Eichen: 250 Rm. JtchtemSchtchthaufen, welche meistens Stangen von 5 bis 8 cm Durchmesser enthalten. Die Zusammenkunft ist auf der Waldstrahe von Kolir- housen in die Hard beim Eingang iit den Wald. Dienstag den IS. März, vormittags 10 vbr^ i« Dtstrikt Meilbach: Scheitholz Rm.: 100 Buchen. 2 Birke» (rund), 2 Aspen (rund», 2 Lichten (rund»; Knüppel Rm.: 120 Buchen, 40 Eichen, 6 Blrken, 20 Fichten: Stöcke Rm.: 30 Buchen. 20 Eichen, 100 Lichten: RetSholA-Wellen: 1700 Buchen, 800 Eichen, 2000 sichten. Die Zusammenkunft ist beim Pflan-gartenbäuschen. Bei beiden Bersteiaerungen sind Wiederverkäuser ausgeschlossen. Es gelten die bei Beginn des Termins zu verlesenden Bedingungen. 1583 8 Holzversteigerung. Ans Hof-Grasi bei Hungen kommt Mittwoch den 20. März, von vormittags 10 Uhr an, nachstehend verzeichnetes Holz zur Versteigerung: 26Akazien-Stämme von 20—40ornDurchmesser, 140 Eschen-Stämme von 15—30 cm Durchmesser, 45 Erlen-Stämme von 15—35 cm Durchmesser, 24 Rm. Knüppel obiger Holzarten, 20 Rm. Nutzknüppel obiger Holzarten, 220 Stück Fichten-Derb- stangen. Hof-Graß, den 6. März 1918. Oekonomierat Klingeltzöffer. 1W9 Awiliißt VcksMilüSlhlnizeü !>tt §ts?»t 6 ie§cn Städtischer Eierverka«f. In der Woche vom 11. bis 17. März d. I. wird an die Bezugsberechtigten gegen Abgabe der Etermarke Nr. 26 ie 1 Ei abgegeben und zwar: Eierbandlnng Steivreick,: 1. Bezirk Montag 2. „ DienSlag 3. „ Mittwoch 7. „ Donnerstag 11. * Freitag 12. „ Lnmstag. Molkerei Gebrüder «rieb: Bezirke 4> 5, G, 8, 9 und 10 in den für die Buiterabgabe bestimmten Berkaufsstellen an den hierfür festgesetzten Tagen. Diese Einteilung der Bezirke bleibt bei künftigen Ber- teilungen weiter bestehen. Gietzen. den 8 Mürz 1918. 17378 Der Oberbürgermeister (Lebensmittelmnt). Bekanntmachung An diejenigen 7 arnilteu lind Einzelpersonen, deneo weder Gas- nock» elektrische Beleuchtung zur Verfügung steht, lverdcn in der kommenden Woche eine geringe Menge Petroleum und einige Stearinkerzen zur Verteilung kommen. Die Marken werden an die Bezugsberechtigten am Montag den 11. März d. 7?., vormittags 8 bis 12 Ubr, durch die Lusländigen Bezirke ausgegeben. Die Verabfolgung des Petroleums und der Kerzen beginnt am Piittrvoch den 13. März d. I. Die Abgabestellen und die Preise sind an den Bezirke« zu erfahren. Elieben, den 8. Mär» 191& 17868 Ter Oberbürgermeister (LeberrSmittelamI). Bekanntmachung. Das am 15. v. Ä)!tS. fällig gewesene 4. Ziel Schulgeld des Realgymnasiums, der Obcrrealschule, der Höheren und Erwelierten Mädchenschule und der Gywnqffnlvor- schule für das Ri. 1917 kann in den nächsten 8 Tagen noch ohne Kosten an die Stadtkaffe bezahlt werden. G'esten. den 8 März 1918. Der Stadtrechuer: Müser. 1735B