m. 53 168. Jahrgang Der Gleßener >,ze»-e, erscheint täglich, a»»tzer Sonntags. - Beilagen: Otehener.Familie ndlätter; Kve.sl liitt für den Kreis Hieben. Bezugspreis: monatl. 5)lf. l.20, vierteljährlich Mt. 8 6<». durch Äbhole- u. Zweigstellen monatl Mt. 1 . 10 : durch diePost Mt. 3.60 oievtel- jährl. ausjchl. Bei'tellg. ^ernjprech - Anschlüsse: für die Schrift! c nmg 112 Verlaa,^eschäit-?stelle51 Anschrift für Tradtnach- richlen: Lnzeiger Sietzen. postschecktont-: Zranlturl L.R. N686 eiger für Oberhessen Asvttittlgrrun-dnlck u. Verlag: Vrühl'jche Univ.-Vuch- u. Ztemdruckerei R. Lange. Zchristieitung, Geschäslzstette u. Druckerei: Zchulftr. Montag, -k. MSrz,»!8 4iiiiA«(iu( oon Lnzetgea Me Lagesnununer btd , M zum Nachmittag vorher ffBf oynejedeT^-.bmdlichkert * Aeilenpreise: für örtliche Anzeigen 2b M.,iür answä rüge 30 Pi., ^ür Vtek kamen Alt. 1.— ; bet Plogvor- schritt 20 °/ p Auis'Ulag. Hauvtjchri'tleiter: Auq. Goeg. Beraittivortlich für Politik u. Feuilleton: Äug. lÄoey; Stadt nnb Land, Vermischtes u.Ge» richtsjaal: LZ. Meyer; Anzeigenteil: v. Beck; sä-nlllch in Gießen. Vanfverfehr: Sewerbebank Sietzen Der Griebe mit Nutzend unterzeichnet. Berlin. 3. März. (W. B. Amtlich). Der Friede mit Rußland ist heute 5 Uhr nachmittags unterzeichnet worden. eidenheit geworden ist." Dann predigt das Blatt ftr.ke Warnungspolitik, loobei es den Gast- freund des Polykrates reden läßt, „Mir grauet vor der Güt- ter Neide", mrd es legt all seine Besinnungen darin zusammen. wie es zu verhindern sei, daß dieser Krieg „sich in lauter vertagte Feindschaften auflöse". Sollen wir einer solchen Sorgenpolitik allzuviel Gehör schenken? Sollen wir nicht fröhlich unsere Erfolge und Aussichten bcjal-en und uns sagen, daß. wie im Leben des Einzelnen, so auch im Leben» eines Volkes jeder Tag seine Last und Sirge hat? Graf Posadowskp hat dieser Tage im Reichstag erklärt, die große Schuldentilgung könne unserem Volke ja nicht sofort und auf einmal aufgebürdet werden, sie habe Jahrzehnte Zeit. Wir wollen das große Sorgenbündel des „Vorwärts" auch auf einige Jahrzehnte verteilen, dann wird es schon ertrag, lich werden! Daneben müssen wir auch ein wenig daran denken, daß die friedens- und freundfchaftsseliaen Gebärden unseren Gegnern im Westen gegenüber gegenwärtig wenig Zweck haben. Sie wollen die letzte, blutige Entscheidung, und sie werden daraus die Verantwortung nicht nur, sondern auch die Kosten zu tragen haben! Die österreichisch-ungarischen Tagesberichte. Wien. 2. Mürz. (WTB.) Amtlich wird verlauthart: Bon der italienischen Front keine besonderen Ereignisse. In Podolien verlaufen die Operationen planmäßig. Unsere Truppen haben Lachowey, Proskurow und Lipkau erreicht. Bei der Besetzung von Chotin, Kameniec PodolSki ergaben sich zwei russische Korps- und drei Jnftmteriediv^ fionskommaitdos. An Beute fielen bisher über 300 Geschütze. 290 Fahr, küchen. mehrere hundert Fuhrwerke, eine komplette Radio, station sowie eine große Menge Munition, sonstiges Kriegsmaterial und NerpflegungSvorrätr in unsere Hände. Der Chef des SeneralstabeL. Wie«. 8. März. (WTV.) Amtlich wird versturSart: An dem Piave mehrere Fcurrüderfällr. Im Gebirge verhindern starke Schnoefütte seit gestern mittag jede Gö- fechtsiätigkeit. In Podolien haben öfterreichisch-rmgarijche Bov trrwpen Zweronka nach kurzem Kauipf beletzt. Bei der Einnahme von Gorodok ergaben sich ein sw irisches KorpS und ein Infanteriedivisions-Kommando. Der Waffenstillstand mit Runtänien wurde gestn-p gekündigt. Die rumänische Regierung erklärte sich daraustnn zu neuen Dafsenstillstandsve: Handlungen mit anschließende» Fricdensverhindlungen auf Grund der von den Mittelmächten gestellten Bedingungen bereit. Der Chef des GrucralstabeL Der zriede mit NutzlanS. Die militärischen Bewegungen eingestellt. Berlin, 3. März, abends. (DTB. Amtllch.) Infolge der Unterzeichnung des FricdenSvertrages mit Rußland sind dr-e militärischen Bewegungen in Groß-Rußland eingestellt. Don den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Sin Telegramm de- Kaisers an den Reichskanzler. Großes Hauptquartier, 3. März. Seiue Majestät der Kaiser und König halben aus Anlaß des Friedensschlusses mstl Rußland an den ReichsLrn^ler Grafen v. Hertling svigend«! Telegrcunm gesandt: Großes Hauptpuattier, 3. Mär^ 1918. Das deutsche Schwert hat, geführt von gws^n Heev- führern, den Frieden mit RußlaTÄ» gebracht. Mit tiefer Tarrk- barkeit gegen Goll, der mit unS gewesen iffc, erfüllt mich stolz« Freude über die Taten meiner ?hnnee, über die zähe Ausdauer meines Volles. Daß deutsches Blut und deutsche Kultur hat gerettet werden können, ist mir eine besondere Bejriedig'u.ng. Empfangen auch Sie für Ihre treue, starke Mitwirkung am große» Ä^rke Dmrl. Wilhelm 1. ß. Berlin. 3.März. Auf Befehl Sr. Majestät des Kaisers hat der Kuttusminister angrordnet, daß mc^en des FriQensschtusses mit RußlMid der Unterricht in den Schulen der Monarchie rntrogm Montag, oder, wo die Durchführung wegen der Kürze der Zeit nicht möglich rft, Dienstag auSs-Ält. Bre ft - Li tows k, 2. Mär^ (WTB) Die n eurn Friedens ver ha ndl u n gen des Bierbundes mit Rußland wurde» in einer V.»M»er,'ammtung unter Var»'itz des Gesandten v R o s e n - bera heute Borinittag eröffnet. Ter Borsitzeiche schlug vr»r, znr Regelung der politischen Fragen einen genrems-amen Vertag der vier Verbündeten mit Rußland abifllschließen, die nürtschasillch-n Abmachungen und die rechtlichen Krvgcn lrils in Anlagen zum Haupte vertrag, teils in Zusatzverträgen für jeden ernzellreu der Verbündeten getrermt zu erledigen. Herr Sokoknikow, der Führer der russischen Tclogation, erklärte sich hiermit einverstanden, worauf in die sachlichen Berhandlirngen emgetreten wurde Der Vorsitzende überyad Herrn Sokoknikow euren von den Verbündeten gemeinsam crutgestelllen Entwurf des politischen Hauptvertrages unter eingehercher Darlegung der einzelnen rertrag- kichen Bestimmungen Ebenso wurden der russischer, T Handlungen ihren Fortgang. der Mtnsöurger I Beweis von Mtztvmen .«foifefr ttwbtnr Man könne dem llnl-Ibürg, hat im westlichen Mittelmeer sechs Damp-I Ueber^-e Frage fang der Emni^itbcn llnternehmung incht v-ornherern eme kunste fer und einen Segler von zusammen mindestens 25 000 "Krieg oder Frieden^ hat der Rai der Bolksk'om Nscrc emc Umfrage erlassen und ans allen Teilen Ruß «E, in der Hauptsache dicrch die Sow.eds und die politischen Or qmnsatroE, AnttMttcn crlxrltai. Die M c hrza hl ^r .rtnge- «rutenrit Antwvrttelegramme erklärt sich für den Frieden, der Kwnstadter Soldatenuat für den toi g S w et« fordern dre Gnberusung einer allgemeinen Versammlung zur bröcteerunfi des Gegenst«rndes Tst „Prawda" baTt es für eine bc-me-.-keuinerte Tatsache, daß die Anhänger des Friedens dock) die Aufftell.mg einer Buten Garde fordern * * * Der Austausch der Kriegsgefangene« zwischen Rußland und Tertcchtand. « AerliN' 1. März Angesichts der dein Frieren zickrängnt Gimmcklimg rn Rußland ist die Hoffnung auf Austausch der zwischen den kriegführenden Mächten in größere Rä.he gerrrcri. Unser Volk würde sich aber einem allzu großen Optünrs-' nru-s lnngeöeir weim es sich den ?kuStausch aller Gefangenen als mrt dem FnckenssMuß unmittelbar bevorskelierrd denken wollte, ^n Welcher Form nick in welche Zeitraum die Rückführung ^ 'X'™’ to,'iegsgrfangeneu in 'die Heimat und umgekehrt die ouruchchafsung der russisthen toiegsgesangeiren nach Rusfland be- meckMliAt werden Wird, ist heute noch nicht zu übersehen. Fest llchr. dar; die deutschen Unterhändler, besonders auch die torrn tmtiwir Tn Petersburg, alles daran setzten, um die in Rußland he- ^ErchenKriegsgefangenen moglühist bald ihrer Heimat wieder- Ergeben. Mvm. auch 'wenn alle hierauf bezüglichen, sehr schwierigen Fragen gÄhst sem werden, wird im .Hinblick aus die großen Ent- senruugen m Rußland und Sibirien, und aus die äußerst mangel- haftm TraushortoerMtnisse in dem in feder Hinsicht de sorg mn- frerttm MessLwnd dre Rückführung nicht so rasch erfolgen können, wie der 5are wohl denken und hoffen mag. Zu berücksichtigen M aitch, daß aus »cmrtären Gründen die Gefangenen nach er- w^gtom AitStansch TVch nicht sofort in die .Heimat entlassen werden wnnen, wert sw weqm der großen Sertchengefahr einige Wocknen der »m besetzten Gebiete werden durchwachen müssen dabei durch gute Omarttere usw. vi jeder Weife für sie Lorge E^n werden wird, versteht sich nach den manuift- dre fre m t«r Gefangenschaft für ihr Vaterland cckvllden mußten. gmrz von sckbst. Numänien z»m »krieden bereit. a Bta. (WB.) «US Bukarest wird soeben nntgcteilt, bnfi dw Rumänen sich auf den Boden der vom Bierbmch vorgeschlaaenen Friedens- ° 1 a J> c n acfwM haben und Vertreter ,ur Beratung über den Friedensschluß entsenden werden. Lebhafte GefEstätigkeit km westen. , Ä” 1 ’,"' 2-Mäi, (WB.) Lebhafte «ef e*t «t ä tid» kert deutscherseits am t. Wir» nbe ,md krr.ibwn »wwwjwfjwfrf imb Gefangene mit y-rröck. Die itWm WiwrS^hwWeJtw bei Eorbenv nnb Iuvi-^mrrt in die srrnd- Wmtiien mngi^-'n.^n iwnt, Zeitigen WDerstcvck ntfr'am A5 uittrlagon mr erbittertsten Nälckampf und nttrßten un§ mehrte GefTNigene nberlass-en. Unsere Unternehnnm^r «n Gegend von wahrenv des Tages durch Heftes Wrtilleri-simer 2^™' %?■ 'p-rhm Algmb traten unsere Ablesungen mm uderall in die feindlichen Gr^-N ern- Ä und LHrten nach ErMma ihrer Nüftrchqe planmässiq in vre AvSgongSfÄlung Jrn Fort de sa Pom pelle das von iw? gewemkmen war, hatten sie reichlich M. die seindÜchen Berr-eckigintgsg-laqen vorher auSgtebig m AerstSren. Die blutigen Berlufte deS Feinds kvaren hier besonders schver. An Gefangener aus dreien Vorstößen wer Offiziere und 157 Mann rurii.ck- genllnn werden^ Der ^cn tag darauf ernsetzenden feindlichen sstegenstoß blutig ab. Am andern Morgen kehrten unsere Swßtrnppen planmäßig mi o\) befangenen und zwei erbeuteten Maschrnerrgewebrrn in die «genen Graben zurück. Gegen die Amerikaner errangen Teile ernes Stiirmbataillons nordöstlich von Spei che prep vollen Erfolg. Sie dränge^ hier nach starker, kurzer Feucrvorüereitmkg vis zu l)0ll Meter Ins in die friiitvTid>? Stellung ein. brachen schnell w«,«»5 t Jp i i(Ijttt WÄerstcnck Und kehrten mit 12 Gefangenen und MatexMelEioebrenj -zurück, liebercrnstimmend wurde festgest.'llt daß !dre Verluste dor^ Amerikaner bei der kurzen artiNeristischnr Feuerporberertung auknnwrbeutlick' l^xh waren.. Mlirz ,'WTV' Den erfolgreiche? deutschen Unternchinuirgrn an der Westfront am ge'trigen Tage sind auch anr «^wettere volligeglückte Vorstöße der Deutschen qe- j¥' r X *** Nacht vom 2. zum 8 März wurden bei dem Bor- Laß sEiai von Lombardzhde außer 1 Offizier und 9 Velginm für wrs wichtige MÄtestÜcke und 1 Maschinengewehr In Drr Gegend »cm Mnwechnsm-re brachte ein wettever Patr.millcw-. tteMntnjchteu Ergebnisse. Ten Bvrstoß bn Neuve or^e bvandenbuvaische Sbitrmal'teilung, die im Vertrauen AZ.d« Fühmng ,hrer Offiziere und in altgewohnter SiecwSzuver- Wtecn E-dtetrwrrkung der feindlichen Artillerie rn die fetnd.rchen Stellungen eikrdrang, die Verteidigiknssankaae zerstörte und melnere Unterstrich- sprenate. Außer 3 Dritenrmt und 68 Ror- rmrteien^ brachte diese Stnrmabteillrna bei geringen eigenen Der« erne ge übte Kriegskasse Mrück. Die Franzosen melden m r *™ Vhrnfmd) »mn 2. März. 4 Uhr nachmittags, sie hätten in w V«vx te5 PoLrmoir deutsche Gefangene ein gebracht. Diese »mg ckt rmcdenrm frei erfunden. Die aus d«n Osten gemeldete rmgehcnwe Beute an Tarven .^*on Geichützeu., n das sstscht eirv^rschreiten Jede Mttwlrku'.'.g her Bereinigten Staaten bei dieser Intev- ventwn würde von der öffentlichen Ifatnsaig in Japan cUß? ein Eine Ermunterungsrede Etemeueeaus. Paris, 1. März. (MTB.) Rack einer M-eldLNTa der Agence feiert Aanz Frmrkreich heute den JLkweStag des Protestes der Vertreter Elsaß-Lothringens in der Astionsl- versa m mlung in Bordeaux am 1. Mürz 1871. In Paris wohnte PoincarS einer Feier nt der Sorbonne bei. umgeben von Stephan Pichon, sämtlichen Mitgliedern der Negierung, z-ahlreichen Senatoren und Ab-eordneten, dem toir^teml Ämette. dom Abbe Detterle, dem ?ll> g eor d neten Blumenthal und den Bür- germeTstern der wick-dcrrroberten elsaß-lothrmgisckxm Dörfer. In zahlreichen Reden, besonders von Dubost, Deschanel, DarrSs und Plchon, wurde erklärt, Elsaß-Lothrnr^en müsse wieder an Frankreich gelangen. Genf, 2. MärA-. (WTD.) Melbung der Agence HavsS. ^ l ® r^d klemencesu wurden bei ihrein Erscheinen anläßlich der Kundgebung Ärer Elsaß-Lothringen in der Sorbomte stürmisch begrüßt. Auf wtederlioltes Drängen hielt Clemencean sine Rede, in der ar betenLe, seine Aufgabe sei, zu handeln urrd die gehörten Morte rn Taten rrmMsetzen. Gr lobte ne tfefalteiten Reden und bemsckte. ssc seren Mr die Vissller bck- snmmt, die sich zum Angriff mif die zivrkffierte Vlstt aeKürzt hätten und erfahren mußten, daß sie bis zum Eiche aus unWerloückliche Deelen voller Ehrgefühl und Mrnschemvüstde stoßen würden. Er sei vor in »gen Taaen an der Front gewesen mck bri^^- ein Wort mit. brt aus allen Lrpp-n schwebe: Sie wrrde>«icht durck- körn men. Elemenoeau erinnert ttwm an die sänverc PoÄnng Freittceick^, an die GleichgAtisskeit der Böiter. die sich allem «n- zupasün sch-enen, ds sie b\t Ratunnnmendchtert, »eit chrrechtegkeit mte >r»ctf>cit thrr Revanche m nebmen^ nicht kannten. Dtese Nevencke sM jetzt wcher den Mstlen Fr«»reichtz ßtmrmtn. Der ^n7tb jeflrft heche sie heneorg-erufen. Alle BMer hwkrm jetzt «ist r*i;t fäK die Moste ^n?e der Herkellung einer boffoson Gonech^ig. teil; unter den Menschen. Icker müsse versteifte, daß die «che De- Änzeitig für alle Böller kämpfe, die nach Gereckte tiareiL jtreBtwi und für eine bessere Zukunft der menschlichen Ge- »Ecbast. Zum Schluffe forderte Clemericeau ^um Vertrauen auf, ^wr die «tmtee der Verwirklichung dieser Ziele fei nahe. Bei der Kmugebung sprachen ferner Mgeorvlieter Siegfried im Na- men der l§lsässer und Maurice B a r r 4 s im Namen der Lotlüffnger. A^nf, 2. März«. (WTB.) In seiner Rede in twr Sorbonne wandte sich Pichon gegen die Feststellung des Reichskanzlers, daß Elsaß-Lothrrngen altes, deutsches Land ist. Als Beweis kuyrte er den zum Teil schon bekannten Brief Kaiser MAbclmS I. an me .Kaiserin Eugenie an, den diese vor Kirzem dem National- archlv übergab. In diesem vom 26. Okwl»er 1870 daticiten Briefe werde Elsaß-Lothringen nur zu dem Zweck verlangt, Deutschland gegen den nächsten Angriff Frankreichs, mit dem es rechnen müsse, sobald Frankreich gerüstet sei uted BnndoSgenoss«i habe, zu schützen, ni^st aber, weil diese Läudc-r deutsch seien. Pichon behauptete ferner, Deutschland l>abe Frankreich bei Ausbruch des .Krieges nicht nur nnrschuldi-g an seinem Angriff ans Europa machen wollen, sondern es auch M entehren getrachtet. Er Rührte den erst jetzt bekannt ge wordenen Schluß dos Telegramms rwn Beethmann-Holl- weg vom 31. Juli 1914 an, in wuchern Herr von Sckwen beauf tragt tmrrte, Frankreich zn erfueben, ueuttal zu bleiben. Nach mesem Teleizrmnm soll angeblich Deutschlanid als Brtegschaft für die Neutralllät Frankreichs die Ueber^rbc der Festungen Toul und Verdun verlangt haben. Daraus ersehe man, rmc Deutsch- lcmd den Frieden wollte, in dem Augenblick, bis es den toteq er- rlcrrte. Zum Schluß betonte Pichon, nickst nur das sranzösisckx Vvlk imtdern der mm# große Bund der Entente verlange die Hrnausgabe E!satz-Lothnng«is. Brutto-Register-Tonnen versenkt. Die Dampfer wurden zum größten Teil aus stark ge- ffchcrten Gelcitzügen herausgeschossen. Unter den versenkten Schiffen befand sich wahrscheinlich der englisck>e Dampfer „Cvmbrir" (3905 Vr.-R. T.), s-wie der früher russische Dampfer „Empreß Jek«terina 11" (5545 Br.-N.-T.). Außerdem hat das U-Boot den englischen Transporter ,,S a r d i n i a" (6580 Br.-R.-T.) durch Torpedotresser schwer beschädigt und einer U-Boot-Falle im Artib- leriegefecht drei Treffer beigebracht. Der Chef des Admiralstabs der Marine Berlin, 3. Mär^ Der mrevinüdlichen Tätigkeit unserer U-Boote fielen im Aermelkairal und an der O st r ü st e Englands wiederum 2 2 0 0 0 B.-R.-T. Handelsschiffsraum zmn Opfer. Unter den versenkten Schiffen befanderi sich der englische Dampfer Huntsmore von rund 5000 B.-R.-T. und etn beladener englischer Dampfer von über 6000 B.-R.-T, Zwer Tankdampfer von 5000 B.-R.-T. und 3000 B.-R.-T. und ein englischer beladener Frachtdampfer mit Ladung imrrde aus starker feindlicher Sicherung herausgeschvsisü Der Chef des Vldmiralstabes der Marine. Ein Seegefecht. Amsterdam, 2. Mär^. (WTD.) Nach Berichten aus BIreland kam eS heute nacht nördlich der Insel zu erucml Seegefecht. Zwei Torpcdojäger sind gestrandet gesunken. Mnf deutsche Schiffbrüchige von einem oder Die 8. Kriegs ajileH'/t. Zur atiTOjnttm Zeit, em öa’.feä Jahr nads der 7. Jftilpflie ruffet sich hie FchaTAvesiEung beS R'vcheZ. chue neue .Kriegs- ?S k ciS^ J 5 ir ^Ä? 0 ' 1 ?cichl^ kennzeichnet bx unerschütterlich? mrt* und firanzEe Kvast D^rtschlandS besser als die Stetig- .mt imb Rn he. mit der ffch —- tnt (Gegensatz zu unseren Frinbon_ irrrfcre fnanz--'Äte^ Kri«r?rLswvchtigen zu Bertaru-m und Zuver- ucktt aus dre Benstkwlligkcrt dos deutschen Voltes, a „ch die'c« w.ed.^r sein Geld in den Dienst des Vaterlandes zu stellet und ermbgs!ch'n es der Reich-fman^ve^valkung, an den genährte', und gowohrten BedrnMrn-Krnc der letzten 3Me#e*utle&öi auch bei ucr Begebung der meinen fester Hallen. Es werden wickter die bekannten & 0 kigm Schnldverschnibimgen imb t^xn bx 4 l /2%i(tei! au-Äo?barrn Schrtzanweisungen beite wn Preise von 98 Mack für 100 Mack Nennwert. an%iW Xte Schtitzanwepnngen unterliagen den che-chen Dersosun»sb.'dm- c 6 '. 7 - KrrsgHmtleihe. Wird die Krierckantckb? m das llstmch emyckmgast — Ntet Slierve bis 15 April 1919 — w erinäß'gt s«h du Zcich nngSpveis auf 97.80 'Mack. Die 8eich- Mdt läuft vom 16 Mürz bis 18. SLpril. Um den bte VC ^L. 2* ! #**2r. E ihren im La sse der normten Monate nockr -nflteßDcken..Emnnbmen der Antens m tockmen. können ^L EinzaMp'gen m 1 Raterk (am 27. April .30 *k, am 24 Mai W to. E 21 Iteni mrd 1.8. Juli je 25 0 /h ^ EeÄmetsi 5t ^ ben - 5iBcr Iber die MUttck liereü^b^nnd nwkl'ch t bald m den Oteirug der 5°/r>Berzinsimg gelangen will kann dte.BvllMWiMg fckwn vom 28 März Mi leistem Der Zmten. lMp beginnt am l. ^uli 1918, bcn frühinten und spätenm Fk-ückhm'Ml rme herkömmlich verrochnet. Der'eckst' ZniSs^n «st also am 2 Januar 1919 fällig. Ern Umtausch der älteren 5 /oi^en Schickdveckch ei bi mgen und der früher tnJl nwjfvi Sckiatzawr-ttnnc"m in Schitzanwersunaen der 8 «toieas- Est m demselben beschränkten Mrße wie srüber ebenfalls wieder rugÄa,san. bewaffneten Trawler sind in Mckand angckmnmen. Bor der Mste treiben Borste mit anderen Schiffbrüchigen. Nach einer anderen Meldung stammen die in Mieland angekommenen deutschen Schiffbrüchigen von einem deutschen Schiffe, von dein aus heilte nacht zwischen halb und 1 Uhr beobachtet wurde, daß ein deutsches Torpedoboot und zwei Minenleger m einem Minen selbe in die Luft flogen. Die in Vtieland gelmwetien Mannschaften hatten versucht, Hilfe zu leisten, waren aber infolge des stürmischen Wetters nach der Mste gettreben worden. Die Besatzungen der in die Luft qeflo- wahrscheinlich um ge kommen. Wie wir an Luständiger Stelle 1M:n, handelt eS sich um Minensnchbootund drei Fischdampfer, deren Satzungen zum größten Teil gerettet sind. (Anm. des Da- BegLeitschiff de- „Wolf" und die dänische „Neutralität". si- März. ,(WTB. Nichtamtlich.) Eyau- brireau Anläßlich der Artikel deutsche Blätter über einen angeb- Iicherr dän^chen rfthlssickf bei der Strandung des s p a n r - '^1? 9 3 ** l " ^ Slagen schreibt „Ber-- k terufc-n cmgenschimlW Ä dn niNteron BeckÄtnisse. Die Besatzimg des J** scktrckten iu nid): m eigentlicher mni ^Schichten der Menschllichllnt ckI,L«si e.w»Rettengp- ,en zum svs-vttigen Lingrerfen %**_*****»£**■ * b ^ dckLhcn Behörden oder der deutschen Damp^r flott m bekommen f4ter* der Behocken wäre uu-weifelhaff s neiittalm Dteates genulß dem gewesen, ebenso wie ete BerstiMÄ, dreier Art tettens Privater durch das Gesetz vom 2. Duaust «ndgMg gestrandet und - d^^,^ann.schift sÄbtz auwnßnnö« war. das Lchrfs heim- jJ**. ch geser^smäßigem Sinne aus. eine ^ ‘ir&tereä übrig, als die Bergnnp so mehr, als es auch denkbar war. daß ein horte . ^ckichem Seegebiet Schnste- E sich brrngan konnte. Dcch tnt Prisen^ ^ Falle interniert wecken ntu& fol^ aus den ausdristSick-en Bestnnmrmrgen tn dem 10 voShZb nickst ^ ^ ^ttencknnMm und dergleichen an den tamchen Küsten m genmie^er Uebereinstimnrmra mit ihren neutralen Bervflichtmrgen gehmckell hat. ^ W ^ y‘ ^stehendem unrb bemerkt: Aus der AuÄtaffmig von «er- mm mrch totfÄt mTÄ glaub!, TeittWÄnd mehrals SY MKmcr Vormthavm p, förmc.-,. auf jRcfffi, ^SEurttgrr titftner Fahrt mit ©tot? arwarirt mEn mar nach Nach ..SerlinBüte 5Cto*c" geschL nichts mit Nei straff tat zu ernm neutralen Staat, ten ^bieten, einem gestrande l) vttfe xu lepten, und lei das ge- ^ne Pri,e oder gar ein .Kriegsschiff? Wo Dänemark immer so besondere der Menschlsthtert. die Bestimmungen, des ?ber d^ Völkerrechts, bi: ein solches Vorgehen gcWtei r ) Xer ,mä> man'Äch^. alle VnschauiMgen \xm Treu und Glauben verftvßerck anfthen »uck deutsche Voll wird „Berlingske Ti- den^e danttmr )enr, daß drese es ihm möglich gemacht hat, den wahren Sachverhalt knnren zu lernen, um auf Grund dieses Be. ttimtnrsses d,e Fordernirg auf schleunige Diedergiittnackmna d^ Mißgriffes zu stellen. Aus dem Reiche. Stimtsmtnifter Tr. Friedberg über dir Lag«. -LaM-Mib4Mr!mete St-atS- mrnlper Dr. Fricdverg sprach l>eute vor einer arnßen Ner, vckttck^Er erkl^^^ber die anÄvättige Lage mw die innere ke.n^ ?L dürfen, daß. so weit wX, W "a^ fctrldgn könne, daß wir Sieger im Osten seien wi. m kurzer Zeit auch S i e g c r n a ch W e fte n hin sein werden' ^««ren sckttik und zur Dahlrechtsfrage übergehend, ecklänr Eki^Haltung der natronalliberalen Frak. twn des ^andwgeS. Gs erffkstmc ihm auch sehr ziveiselhast ob es ÄbgeordnetenhauseS gelingen nxncke den ^pvckten Drucker Zyrone und der Masse des Voltes M tmder^^! ^ jtcn ^ckwnamg de- all gern erneu Wahlreckstes auf unsere ^stenvolitck sei dadurch zu begegnen, daß in ac mnchts^achigrn Berten die BerbÄtniswahl eingeführt Das Pluralwahlrecht ebenso wie das DreiÄasfenwabltecht stst;, unmöglich. A,rw dre Krone könne eine Ablehnung nicht kchmebmen sondern werde alle verfassungSnlLsngen Mittel bis »“SS ^Der Bors.üende der Versammlung stellte fest daß eS der Wunsch der Wähler seines Wahlkreises fest daß Staats mrmster Dr, Fnedberg die Wahlrechts Vorlage auf de^Gr^rdll^ de-Z allgemeinen Wahlrechts zur Durchfühnrng bringe Berlin, 2. März. (WTB.) Der dem Reichstag zw- gegangene Grsktzcntwurf über die K r i e g s a b g äbt n b e r harrMür^OiV b aftl:chen Instituts an und wurde -is zum 17. November von den verschiedenen Arbeiten dort in Anspruch genommen. Im' Gegensatz zu den übrigen Klassen, die in den vorhergehenden Monaten auf Larrdarbeit gewesen waren, hatten wir mit dem Wetter Unglück. Zuerst hoffte mlcm, der schneidende Regensturm werde am nächsten Tage aufhören, und beschäftigte uns derweil mit Kartoffelauslesen. Aepfelschäleu, und anderen kleineren! Arbeiten. Ms aber am dritten Tage das Wetter anstatt besser zu werden, nur noch schlimmer wurde, da half alles nichts. Wollte man die Kohlrüben auf den Meckern nicht verderben lassen, so mußte man sie unverzüglich, ehe Schnee und Eis kamen, aus machen und in Sick?erheit bringen. Ich hoffe, daß der, der diese Zeilen liest, weiß, wie das Wetter im November sein kann. Frühmorgens war alles bereift und die Krautstengel eiskalt, und mittags bildete der muti aufgetaute Acker einen wahren Morast. Eisiger Regen und schneidender Ostwind machten die Lage auch nicht angenehmer. Trotzdem haben ivir sticht über das Normalmaß hinaus geschimpft. Ja, so merkwürdig es auch klingen mag, wenn es am tollsten herging, dann vMt unsere Stimmung am vergnügtesten. Das l>abe ich Überhaupt schon manchmal gemerkt. Je größer die Schwierigkeit, mir desto größerer Freudigkeit machen wir Iungcns uns an ihre lleber^ Windung. Auf jeden Fall Achtung vor den Bauern, die solche Arbeit das ganze Jahr hindurch leisten müssen. Unser Verhältnis zu den Arbeitern, die mit uns beim Rübenausmächen beschäftigt waren,! war gilt, auch zu den für ** i ut artet end- n z-iä-g. g-". arge en, bei denen wir unsere französischen Sprackckeirntnisse eriveiterten.' Dabei arbeiteten wir auch tüchtig, so daß Inspektor nno Aufseher wohl zufrieden sein konnten. Als wir dann, wie oben schon gesagt, nach 10 Tagen wieder zur Schule zurückkehrten, da war zwar keiner von uns darüber unzufrieden, dem: es wurde immer kälter. Aber feiner von uns. wie ich glaube, möchte wohl die Grnmcrnng an unsere Landarbeit missen. Wenn es daher wieder etwas für uns zu tun gibt, sind wir wieder zur Stelle. F. H. * ** Amtliche Personalnachrichte n. Der Groß- Herzog hat am 23. Februar l.J. dem Pfarrverwaltcr Friedrich Vogt zu Herchenhain die evangelische Pfarrstelle daselbst übertragen und den von Sämtlichen Riedesel Freiherren zu Eisenbach auf die evangelische Pfarrstelle zu Meiches präsentierten Pfarrassistenten Peter Bock zu Bosenheim für diese Stelle bestätigt. — In den Ruhestand versetzt wurden: der Maschinenaufseher .Heinrich Reinhart in Mainz und der Wagenaufseher Friedrich Riemer in Mannheim, beide in der Hessisch-Preußischen Eisenbahngemeinsck>afL, vom 1. April 1918 an. ** Auszeichnung. Der Heizer im städt. Schlachthof Mols Dietz, Inhaber der Hessischen Tapferkeitsmedaille, wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. ** Verhalten bei Fliegerangriffen. Die Erfahrung hat gezeigt, daß bei nächtlichen Fliegerangriffen bei einem Teile der Bevölkerung die Neigung besteht, die von ihnen bewohnten bzw. ausgesuchten Räume zu erhellen. Die plötzliche Verstärkung der Lichtquellen sonst gut verdunkelter Städte gibt dem angreiferrden Gegner s ie Möglichkeit, sich zu ^orientieren und zu einem gezielten Bombenabwurf ziu gelangen, ist also geeignet, den Wert der Verdunkln n^s Vorschriften mit einem Schlag hinfällig zu machen. Das muß unter allen Umstanden vermieden werden. Im eigensten Interesse der Bevölkerung liegt es, gerade während eines nächtlichen Fliegerangriffes die Verounke- lnngsmaßnahmen aufs peinlichste durchzuführen. ** Von der Post. Die ordnungsmäßige Bearbeitung und pünkliche Besorgung der Briefe wird der Post durch die übergroße Verschiedenheit der Briefform, durch die Ungleichmäßigkeit im AufNeben der Freimarken und durch die oft geringe UeberjichUichkeiL der Aufschrift in lästiger Weise erschwert. Im eigenen Interesse benutze man daher nur rechteckige Briefumschläge mittlerer Größe — die geeignetste Form ist 15 Zentimeter lang und 12 Zentimeter breit — klebe die Marke in die rechte obere. Ecke, schreibe unten recht deutlich den Bestimmungsort nieder und unterstreiche ihn. Wer seine Briefumschläge mit einem Vordruck für die Adresse versehen läßt, der lasse auch gleich ein Feld für die Marte und einen starken Strich für d:e Angabe der Bestimmungspostanstalt unten rechts mit Vordrucken. ** Besitzwechsel. Konditor Ludwig D ö l l erwarb das ehemalige Boriraäffersche Anwesen Rodheimer Str. 30 für 78 000 Mark. — Getreidehändler Leopold Meyer kaufte für 86 000 Mark von Max Hochsteller Witwe deren Haus Bahichofstraße 71. ** Preußisch-SÜddektsche Klassen-Lotterie 'Die Erneuerung der Lose zur 3. Klasse muß unter Vorlegung des Vorklassenloses bis zum 6. März abens 6 Uhr geschehen. Auch müssen bis zu diesem Termin die Freilose gegen Rückgabe der Gewinnlose in Empfang genommen werden. ** Stadttheater. Auf die heute stattfindende Auf- sührimg von „Liebelei" von Arthur Schnitzler sei auch an dieser Stelle nochmals ganz besonders hingewiesen. Ferner sei bemerkt, daß heute die letzte Vorstellung ist, in der Gutscheine verwendet werden können. Am Samstag den 9. März wird Frl. .Hannelore Ziegler vom Großlierzoglicheu Hof- und National -Theater Mannheim ein Gastspiel geben und an diesem Abend „Eigene Tänze" vorsühcen. Frl. Ziegler hat mit ihren „Eigenen Tänzen" an fast sämtlichen .Hof- und Stadtthcarern Deutschlands gastiert und sowohl bei Publikum wie Presse hervorragende Erfolge erzielt. Landkreis Gießen. ** Obbornhofen, 3. März. Am Freitag feierte unser Bürgermeister. Konrad Le sch Horn und seine Ehefrau das Fest der goldenen Hochzeit. Kreis Lnutcrbach. rr. Schlitz 3. März. Kaufmann Georg Tböt und Ehefrau feierte:: in Frische und Rüstigkeit das Fest der Goldenen Hochzeit. Der Großl)erzog ließ sein Bild mit eigenhändiger Unterschrift überreickfen. und der Vorstand der hiesigen Darlehnskasse, deren längs übrigrr Direktor der Jubilar ist, erfreute Herrn Thöt mit einer nxntvollen Uhr. — Winterfrucht wie auch der Klee haben im Sctstitzerland bis dahin ausgezeichnet übervftUert und ist der Stand der Wuttersaat hier ein viel günstigerer, als vor Jahresfrist. In frtsä-em, saftigen Grün heben sich die Saatfelder vom dunklen Ackerland ab mrd eröffnen für die Ernte verheißungsvolle Aussicht«:. ___ fmtm un&jüa&cbmf teatetbrnd mfi 0ucfyf 8nnot $wm Die ©oi&anfaufffeüe !n öcit Räumen öcr veMssparkat-e Stehen ist morgen nachmittag von 2 bis 4 Ahr geöffnet! Kreis Friroberg. ~= Bad Nauheim, 3. März. Zu den fünf Kandidaten, die sich ani 26. März um das Mandat des Landtagslvahlkreises Butzbach—Bad Nauheim l>eiverben, hat sich noch ein sechster gesellt. Es ist der Landtvirt und Bürgermeister Die hl aus Hochveisel, der als politisch Unabhängiger aufgestellt ist. Nunmehr stehen sich gegenüber ein Nationalliberaler, zwei Sozialdemokraten, ein Zen- trumomaim, ein Bauernbund ler und ein Unabhängiger. Ob die Fortschrittler iroch einen Kandidaten aufftellen, ist bisher nicht bekannt. Slarkenburg und Mtinhesskli. I. Darm st ad t, 2. März Auf der Pellaswiese wurde aus dem Ausflußrohr eines städtischen Kanals die Leiche eines neugeborenen Knabeu mit zertrümmerter Schädeldecke gesckAvemmt, die schon mehrere Wochen im Wasser gelegen haben bürste. Das Kind bat gelebt. I Darm st a dt, 3 März Eine Bürgermeister- V -rsammluug des Landkreises Darm stad t beschloß die Bildung einer Fleisch-Rücklage. Es tvird zu diesem Zivecft ein Teil der dem Komuuuraloerband Angewiesenen Rinder im Tarmstädter Schlacht lwi gesckstachtet und m den dorttgen (Gefrierhäusern eörgefroren. I Alsbach, 3. März. Zur ^Zesatzrmg des glücklich hei',ngekehrten „W olf" gehört auch ein dllsbacher, der Obermatrose Friedrich Bo hn I Griesheim b. Darm st., 3. März. Durch die Lektüre von Schundronunren verdorben, überschwemmt gegenwärtig eine Bande von Lausbuben hiesige Familien mit anonymn Schmäh- und Drohbriefe:: des nnssätigsten Inhaltes, in denen sie unter Tod^sdroHungen Geld zu erfwessen suchen. Unterschrieben sind die Briese mit ,.Die Schwarze L^and". „Luch?. Pnoatdetektiv" und ähnl Hoffentlich gelingt es, den dummen Buden bald das Handwerk zu legen. Kreis Wetzlar. ra. Hochelheim, 3. März. Infolge Nichtbeachtung der Kriegsgesetze wurde die hiesige Genosstnschaftsmühle I amtlich geschlossen. Hessen'Nassau. X Hanau, 3. März. Der zwanzigjährige Aushilfsbeizer Gustav Feite aus Orleshausen (Krei? Büdingen) tourde im Bahnhose Hanau-Ost beim Ueberschreite:: der Gleise von einem einfahrenden Güterzuge ersaßt und sofort getötet. Zpielplon des Eichener Ztadttheaters. Montag 4. März. 7 i/ 2 : ölew. Vr. (emt.V Gutscheine haben Gültigk. „Liebelei". Samstag 9., 7y 2 : Gew. Pr. Einm. Gastsp. d. Tanzkünstlerin Hannelore Ziegler v. .Hosthcater Manuhüm. Dazu: „Wcmn foir altern". Sonntag 10., 3‘/2: Kl. Pr. „Othello". 7 1 /,: Gew. Pr. (erm.). „Unter der blühenden Linde". Montag 11., 7:/ 2 : Sowdervorst. f. d. kriegsbesch. Arbeitersch. Kein Kartenverk. „Im weißen Röß'l". vermischtes. Doppelmord im Pfarrtzauft. Köln. 2. März. Im Pfarrhaus des Dorfes Karten, Bchw- station Heinsberg, wurden in der Nacht jum 1. Märy der Pfarrer Theodor Fischer und s e i 71 e H a u s h ä l t e ^ i n e r m 0 r d e t. Der Ermordete war der Neffe des slar i als Fischer von Köl 1 und ist 42 Jahre alt gewesen. Bei'murlich liegt Raubnw.o vor. Köln, 3. März. (Pritxtttelegvamm.) Ten Blättern zufolge hat die neunzehnjährige Katharina Nentz, Tochter eines kleinen Bauers, kwigestanden. den Mord an Pfarrer Fischer nnd dessen Haushälterin verübt zu hrben. Das Mädchen war als Schreiberin «wittmin: Brief' sestgestellt nnd 0 ? war ihr v>m Pfarrer eine dreitägige Frist gestellt, dem Bürgermeister die Verfehlung einzngesteheir Kurz vor Wstanf der Frist, abend? 8 Uhr, begab sich das Mädchen mit einein Beil und einem Brotmesser bewafsiret. lns Pfarrhaus, um) sie zuerst die Haushälterm und dann den Pfarre:' erschlug Md diessm den Hals durch schnitt. Ein Bergwerksunglück in Westfalen. Herne, 2. März. lWTB., Donnerstag früh 1% Uhr erm* netc sich in der Schachtanlage I/II der Zeche „Friedrich der Große" auf Flötz Hugo eine Explosion schlagender Wetter. Bis nachmittags 4 Uhr waren 2 6 Tote geborgen D-er Betrieb ist mir vorübergehend gestört. Be-cginspettoe Üirchcrn« und Oberbergrat Höcker vmn Oberbergamt Dortmund waren an UnsaMstelle. Gwße Schnerfätte in der Schweiz Bern, 3. Mär^. Aus der ganzen Schweiz wervei: g r & ß e Schnee fälle gemeldet, die vielfach Unterbrechungen der Bahn- urkd Telegraphenverbindungen l-erbeiführea. Auf oer Lötsrdber^ rinne ist die SchiroeWeu^dermasckstne durch eine ^Staublawine gänzlich zugedeckt U7w die elektrischen Leitungen sind teilweise iveg- gerissen worden, ebenso bei der Goltharottnie. Tie Schneehöhe betragt bis 2 V 2 Meter. In Wallis blielban die Züge stecke,: Ter Bahnhof Brig ist ohne Berkdhr. Schni7wn, Ställe und selbs! Wohnhäuser' wurden eingedrückt. %zc Schaden ist groß. Auf dev Gotthard ging eine Lawine nieder nnd begrick) zwei Mann, fru denen eine,.- tot ist. Die LLvureugerahr iii l - . 'ct] fein zroß. Letztc NKcbrichtcn. (WTB.) Großes tzauptguartier. 4. Mürr (Amtlich.) H eeresgruppen Kro npri nz Rupprechr und Deutscher Kronprinz. Eine eigene Stunnüvieilnug drang an d<'r f,\tx m feindliche Linien und nahm eine Anzahl Belgier gefangen. Starkem F^uer folgten an mehreren Stellen der flandrischen Front englische Borstötz.:: sie wurden ab gewiesen. Im übrigen blieb die Gefechtstätigteit auf Artillerie- nnd Minenwerfer kämpft in einzelnen Abschnitten beschränkt. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Auf den östlichen Msashölteu waren französische Artillerie und Minenwerfer zeitweilig lebhrst. Bei kleineren Nnternchmungen nördlich vom Rhein Marne-Kanal, westlich von Blamont und südlich von Metzeral wurden 27 Gefangene eingebracht. Oestlicher Kriegsschauplatz Infolge Unterzeichn »mg des Friedensvertrages m.t Rußland wurden gestern die militärischen Bewegungen in Grotz-Rußland eingestellt. * Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste Generalgnarriermeistcr Ludendorff. Presftsttmmen zum Frieden Sfchtnß. Berlin, 4. März. Zum Friedensschluß mit ))tußltc irr der äugen-, Micflidreu Lage vollauf Reärrurrg trägt, ist mit den derzeitigen! Machthabern in Rußland geschossen worden. Das ungeahnt freie und freudige Aufatmen, das heitt reden Deutschen mit Blicken, nach dem Osten erfüllt, kann erst der ermessen, der im Geiste r-Dckmrals die Tage und Jahre von Tcmrrenberg bis Reval uni Kiew an sich vorüberziehen läßt. In ihm erst wird klar, welchr Gefahr Deutschand errtvonnen ist rmd was wir erreicht haben." Die „Tägliche Rundschau" meint: „Mag vielleicht der Friede den Charakter eines Provisoriums haben, sv gibt uns doch die Kriegsmüdigkeit und Erschöpfung Rußlands, das Erstarken der befreiten Randstaaten und das Verbleiben unserer Trirypen in den bchetzten /Zaudesteiven die Gewähr, daß auch die bald kommende andere russich Regierung sich scheuen wird, den regelrecht ab- geschlossenen Frieden zu brechen" Amerikas Krftgskosftn. New-Bork, 2. Mäi^z. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Neutersckjen Bur«rus. Der Werbefeldzug für die d r i t t e „F reihe i t s a n l e i h e" wird am 6. April, dem Jahrestag des amdci- knnischm Eintritts in den Krieg, beginnen. Der Zinsfuß usiv. stehen noch Tricht fest, doch werden nxrhrscheinlich mehr als 3600 Millionen Dollars ausgenommen werden. Eine amtliche Aeußerung des Schatzamtes gibt die kaufenden Kricgskvsten der Bereinigten Staaten auf ettva KXXl Millio-neir Dollars monatlich an. Jin Februar betrugen sie 1 002 878 608, wovE 665,4 Millionen regelrech e Kviegskosten und 325 Millionen Darlehen an die Miierten darstellen Giesjcner Uonzertverekn. Gießen, 4. März 1918. Wenn wir Maria Philippi im Oratorium oder Kvnzert- faal begegnen, so drängt sich uns immer der Vergleich mit Jeimv Lind aus, obgleich es uns Jüngeren nicht mehr vergönnt gewesen ist, die vielgepriesene schwedische Nachtigall zu hören. In der Tat stehen loir einer einzigartigen Persönlickcheit gegenüber, deren Übermis sympathischen Erscheinung und se't.n künslei'ch' Vorzüge sckMt allein hinreichen würden, uns mrt der größten Bew>m- derung zu ersüllen. Aber ist ies nur das edel klingende Organ, das nicht nur eine satte Tiefe, sondern auch vortreffliche Törie in der Höhe namentlich im piano, aufzuweisen hat, ist es nur die ausgezeichnete Atemtechnir und Stimmbildung, die sie aus der Schule vou Julius Stockhauscn mitbringt, ist es das hinreißende crescendo im Affekt von mf zuni ff, wie es namentlich in zweien der Brahnisschen Lieder so überzeugend zum Llusdruck kam („Wehe, so willst du mich wieder", „Die Mainacht"), ist es insgesamt die pon vornehmem Geschmack zeugeTide, auf tiefstem textlichen wie musikalischen Verstel)en begrüirdete Äuffasfting, ist es das allein, waS uns so ergreift? Ueber dem allen liegt vielmehr die Majestät einer reinen Seele ausgegossen, die sich dem Hörer mit bezwiTugender Macht mitteilt, sein Inneres lvundersam in Mitschwingen versetzt imi> ij>n bis ans Eiche gefesselt hält: hierin wurzelt Maria Philippis hehre Kunst. So erscheint sie für Brahms prädestiniert und auch für Schumarm. Ein näheres Eingehen auf die zum Bortvag gebrachten Lieder erübrigt sich in Anbetracht der Vünstlerisck)en Bollendmrg. in der wir sie hören durften; nur mögerr von den Schumannschen Liedern „In der Frenrde", „Intermezzo". „Schöne Fremde" und „Frühlingsnacht", aus der Gruppe Brahms „Geistlickies Wiegerckied", „Kdmm bald", „Wel)e, so willst bu mich wieder" und ,,Mainacht" als besonders gelungen erwäbu-t sein. — Die Künstlerin durste sich nach jedem Vortrag herzlichen Dankes erfreuen und war am Schluffe Gegenstand lebhafter, auch für das beifallsfreudige Gießen außergewöhnlicher Ovatirnren, loofür sie sich ourch 3 reizerch gesungene Zugaben: „Ständchen" ,Iöiegenli?$ Raoul in Metierbeers „Hugenotten", too es zur Begleittmg verwendet wird. Neben sieben Grisfsaiten befinden sich hier 7wch siebm mittöuende Resonanzsaiten unter Steg und Griffbrett, die je irach Bedarf in einen anderen Akkord umgestimnit werden können. Daraus ergebe:: sich allerlei reizvolle ?brsdrucks- Möglichkeiten (Arpeggien, Doppelgriffe, Strich urü) Pizzikato aut demselben Ton usw.), die den an sich etwas dünnen Ton des Instruments wettmacben. Weniger traten diese rn der zu Anfang gespieltei: Sonate in A-Dur von 9lriosti als in dem A:ck«nte und Menuett in D-Dur vor: Milaudre l)ervor: diese letzter«: Stücke wurden besonders l^rzlich ausgenovrmen und veranlasckeu die Zugabe von Padre Martinis etwas hausbackenem ,^Zicbcsverg7Ulgen". Herrn: Ph. Neeter lag cuich die Solobraffche in der: kleiden Brahmsgesängen ob: säintlickier Vorträge erledigte er sich mit schönem Otlingen, und wir sind ibrn für seine interessanten Darbietungen auf der Viola d'anwre zu besonderem Dank verpsliästct. .Herr Professor Trautmann hatte ivieder' um den Erfolg des Abends durch vorzi'igliche Begleitung der Instrumental- und Gesangsuummeru großes Verdienst: aus letzteren müssen die „Frühlingsnacht" und das Brahmsscl>e „Wehe, so willst du mich nneder" als besondere Leistung notiert tverden. Schliesstich nmh 3 Fragen cmS P::blikum. Ersten-: Ist eS nötig, daß die Programme rmtlei: im Vortrag der einzelnen Nummer so geräuschvoll umgcwendet werden, zumal diesmal Ceitte typo- araplstsche Notwendigkeit dazu vorlag'? Zlveitens: Ist es nötig, haß in den Pausen ein gegeirseitiges Be sieden und Hin- uitb Herlausen stattftndet. eine Gepflogenheit, der sich namenllich die Jugend befleißigt? Drittens: War die Viola d'amore allein fcluild, daß auch diesmal wieder einige im Konzertsaal recht übcrslüssigO Operngläser an: Werke waren? * Dr. G. R. mr. Frankfurt a. M., 3. März. Im Opernhm:s fmtfe Sonntag abeick> die erfolgreiche Erstarmührung von Julius Vitt- ners Oper „Höllisch Gold" statt^ die starken Beifall errang. Die Musik des jungen üsterreichssckxn Bezirksriästcrs erinnert vitckfach an H7:mperdiuk, mmnl)«mal glaubt man anch Weisen einer altfvanzösisck)ien Operette zu hören, deirnock) sind manä)e Sätze streng modern, :m Sinire d«^ heirtigen Musikdrainas. Was besonders ailsprach, war die einfach-:raive u:ch trotzdem wirk:mgS- volle Halchlung, die legendenhaft die Rettung der jungen Frau durch die OwtteSnrittter offenbart. Gustav Bracher meisterte unt sicherer Hm:d den umfangreüchm Orcke'terkörver, ivährend Robert vom Scheidt (Mmm). Rtagda Spiegel .Frau), Hern:a:m - b. amm (Teufel), Ermna Holl (Das alte Weib) uud Erik Wir! (Ephraim) den Intent ion des Komporüsten lebenswahre:: Ausdruck verliehen. Auf die Oper folgte, ebenfalls erstmalig aufgeführt. das Rciinv» drama „Tie letzte Maske" von Karl Dtürrzer, mit der Musik von Wilhelm Mauke. Das Drama schildert den letzter: Besuch eines Maskenballes dirrch Viola, cntcS jungen sühnen, aber Herzkranken Mädchsens. Hier streiten der ivnße u:ch der schvarze Picrrot um ihre H-unst. Viola verschmäht de:: schvarzen und sinkt tum weißen Piervot in die Arme. Der schrvarzc Pierwt. in Wirklichkeit der Tod, ninimt Roche. :md Viola sinkt entseelt auf bmt Wege nach Hause zu Boden. Der weiße Pierrot komntt hinzu, erkennt in der Tote:: seine Gesiebte und stirbt gleicl^alls. von Schnierz überwältigt. Tie Mmikc-fche Musik betont d::rckx:us das Moderige. Tie Darsteller, vor allem Frärlleru Mftrmaw: als Viola mrd Herr Benselcr als weißw Pierrot, wurden neba: den: .Winponiiten :nrd .Kapelln:eiste:- mehrfach gerissen Rnh« »«oft, Du pfntes Hera, Lm hast den Frieden, wir den Schmerz. vt Tieferschüttert und unerwartet erhielten wir die tieftraurigo Nacnrich , daß unser lieber, herzensguter Sohn und Bruder, der Musketier Karl Laub Infanterie-Regiment 46, 3. Kompasnle nach treuer Pflichterfüllung ain 18. Januar sein junges, blühendes .Leben nn Alter von 20 Jahron zum Opfer geben mußte. In tiefem Schmerz: Karl Laub n. Frau Margarete geb. Römer a. Kinder * ran Römer Ww. Familie Hof Familie Römer. Wieseck, Groß-Gerau, Lüdenscheid, den 4. März 1918. Wiedersehn war seine und unsere Hoffnung. 1584 W3 Tuche biS 1. April eine Köchin wegen Verbeirorung meiner jetzigen. Zu sprechen von 8—10 vorm, und 6—8 nachm. Frau Behelmrat Volt, Klinik,nahe 41. 1521 Wirtschafterin für lgn-iv.HauM -cs. Dieselbe mutz befähigt kein, nmer Leitung der HauSsran selbständig zu arbeiien. Ge» Halt nach Uebereintnnst Eintritt foion. Angeb mit Zeug« nissen und AllerSangobe an Marie Petrv, Hof Albach. k vir Sleinboch b. Gienen. 1678 Wärterin siirNachtwache zum 15. März gesucht. 1’>41B Cbrrnflinif. Todes-Anzeige. Allen Verwandten, Freunden und schmerzliche Mitteilung, dass unsere Tochter und herzensgute Schwester Bekannten die innigstgeliebte Wäscherin zum 1. April gesucht. 1542B Chirurg. Klinik. Lnnffi-.ui gfsiich, 1 571 L n dw i rtf it- 59J>. Hausfrau od. Mädchen kür vor» oder nachmittags gesucht 09762 Moltkcstrnste 7. Margaretha Walther infolge eines Unglücksfalles im Alter von 23 Jahren in der Klinik zu Giessen gestorben ist. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Familie Wilhelm Walther VII. nebst allen Angehörigen. Danbringen, den 4. März 1918. mo Die Beerdigung findet Dienstag den 5. März, nach- igs 3*/2 Uhr, in Daubringen statt. mittags Bekanntmachung. Der vom Gemeindera! durchbcralene Voran schlag der Gemeinde Treis a. d/Lda. für Rj. 1918 liegt vom 6 März 1918 an eine Woche lang au dem Amtszimmer GroßH. Bürgermeisterei Treis a. d. L. während derDienstsrunden zur Einsichtnahme und Bor- Lringung von Einwendungen offen. Es wird Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. 1594 Treis an der Lvmda, den 4. März 1918. GroßH. Bürgermeisterei Treis an der Lumda. e n n e r. Holzversteigerung. Kreitag den 8. März d. I. sollen im LangSdorser Gemeindewald nachstehende Holz- sortimente unter den vor der Versteigerung bekanntzugebenden Bedingungen meistbietend versteigert werden: Buchenscheiter: 150 Rm.,' KnUvpel: Buchen 240 Rm.. Eichen 204 Rm, Kiefern 12 Rm., Lärchen 11'/, Rm.. Eschen 3,3 Rm., Ahorn 2,7 Rm., Fichten 10 Rm., Reisig: Buchen, Hambuchen und Eichen 300 Rm., Slöcke: Buchen 3,8 Rm., Fichten j38 Rm., Kiefern 2 Rm.. Nutz: Reisig 140 Rm., Dasselbe eignet sich zu Baumstangen und Latten. Zusammenkunft vormittag» »>/, Uhr am Lahnhof. Händler sind vom Milbieten ausgeschlossen. Langsdorf, den 2. März 1918. Grosih. Bürgermeisterei La«g»dors. Bender. 1282 Holzverfteigerring in der fürstlichen Obersörsterei Lich. den 11. März, vormittags 10 Ubr. Im Distrikt Hard: Scheiter Rm.: 200 Buchen, etwa 6 Eichen £*'£2 Rm.: 20 Buchen, 20 Eichen; Stöcke Rim 100 Sweben, (Sieben; ReiSholz-Wellen- 4000 Hu (feen, 400 Eichen; 250 Rm. Dichten-Schicht hausen, welche meistens Stangen von 5 bis 8 cm Durchmesser enthalte». Die Zusammenkunft ist auf der Waldstraste von Köln- Hausen ln die Hard beim Eingang in den Wald. Marz, vormittags 10 Ubr, tm Distrikt Weilbach: Scheitholz Rm.: 100 Buchen, 2 Birken l^undl, 1 2 Achten (runb); Knüvvel Rm.: 120 Suchen, 40 Cvttfcen, 6 Birken, 20 Siebten; Stöcke Rm. f? Fichten: Retsholz-Wellen. 1700 Buchen, 800 Elchen. 2000 Siebten. Die Zusammenkunft ist beim PffanzgartenbäuSchen. ^ - ei beiden Versteigerungen sind Wtederverkänser «usgeschloisen. Es gellen die bet Beginn des Termins zu verlesenden Bedingungen. 1583 B j VERMIETUNGEN ftCKncht älteres, kinderliebes Mädchen alS Stütze der HanS- fran in Priva banSbalt ohne Landwirtschaft nach Krombach b. Siotjon. Frau Cbfrinnciiicur Schlibter. Erbeten schristl.Anaeb. m. Angabe d. bisherigen iTätigkeit n. des Alters. VER kTu FE ir kia SimracRtfllrr Bullt iHerdbuchtter», et» Weiher SAflfÖOrf &{"&*“ 11574 flaud in WeiterS- tntion Otieder»Lhmen Wilb. bain, _ Eine leichte Aub, welche Ende Avril zum zweitenmal kalbt, neht preiswert zu ver- kaufen bet 00708 Bol zeidtener Weil ___ Lang-GänS. Wohnhaus <3mnl 4 Zmr.l in guter Vag?, m. kl. Gärtchen u Bleichvtatz, zu verkaufen. Anfrage unter 1208 an den Giest. Anz. erb. Wohnsianö in schönst.Lage, 2 malOZimm. u. Gliche nebst Veranda. 1 mal 2 desgleichen, 3 Kammern im Dachnock. ca. 3C0 qm Garten mit etwas Obst,- in der Nähe v. Gienen. ahnitaiionsArzl, und Apotheke daselbst: elekir. Vichi und Wasse'-teilung. zu verkanten. 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Jedem Geffügelbalter wird tn diesen Tagen die für ihn bestimmte Aufforderung persönlich zugesteltt werdem Diese Aussorderung, in der zugleich mltge'e>lt wird, wieviel Eier jeder Geslügelbalrer in den einzelnen Zeitabschnitten abzuliesern hat, ist soraiällig auf« zubewahreu. Nähere Aufklärung erieilen aus Beriange« die beuellten BerlrauenSmänner: 1. 9ehramrsassessor Hahn, irudwigstrahe 52 I. L Weinhändler August Schwan, Seltersweg. Geflügelhalter, welche keinen Auüoiderungszettel er* valten, sind vervslichiet, dies sofort, spätestens bis znm 10. uitara d. dem Vertrauen-naun imiAutnlcn: GestÜgel- lGlter, welche dies nicht melden, fetzen sich yoher Bestrafung aus. Von dem vaterländischen Sinn der Geffügelbalter wird erwartet, dast jeder seine Abgabevfficht voll und ganz und auch rechtzeitig erfüllt. k>ür die Kinder, für unsere Verwundeten und Kranken und für alle, welche nicht selbst Hühner halten können, sind die Eier unentbehrlich. Wer Eier, die er abzuliesern hat. für sich behält oder aus Schleichwegen an andere verkauft, schädigt das Vaterland: außerdem hat er hohe Geld- oder auch Freiheitsstrafe« neben Entziehung von Nahrungsmitteln ufw. zu erwarten. Giehen, den 25. Februar 1018. 15808 Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). Bekanntmachung betr. den Verkehr mit Eiern. Gemah 8 11 und 12 der Bekannimachung über de« Verkehr mit Eiern sind für den Bezirk der Stadt Gtetze« folgende Eiersammelstellen errtchien 1. Molkerei Gebr. Grteb, 2. Eierhändler A. Steinreich. Gemäb § 13 sind 1. LehramtSafteffor Hahn und 2. Weinhändler A. Schwan al- Vertrauensmänner beutmmt. Vrets, der den Geflügelhaltern für Hühnereier höchstens zu bezahlen ist, ist gemäst 8 19 der Bekanntmachung von der ^andeseterstelie aus 25 Pfennig für das Stück ieftgesetzl werden. Dieser Preis ist Höchstpreis im Silme des Gesetzes, betr. Höchpretse vom 4. August 1914 in der Haftung der Bekanntmachung vom 17. Dezember 1914