Kr. 52 Gm h)«)M «rschetnt lAgiUh, aufect 6wnuifli - fleilaqm! fkftctcr $«willf ntlfittcr; Kicisllotl Ytl Bei Kitts tiefte«. Itpwrels: mmmti fyUJQ, Partei» Mbvtid) Mt. S «0. durch llMpl*» N. Zweigstellen m*naCL Mk. l.lO; durch bst Vast Mt. L.SO oiertel- jähri. ausschl. Beilellg, Ferchpiech - Anschlüße: für die Schr'ttlt,lu„g 1 18 Veri^cheschäNsstelledl Anschrift für Trablnach- richlen: Anzeiger Lteften. Erster Blatt 168. Jahrgang §M5tag, 2. März *9$ PiffschEurls: Stftarjarti.sa.UW6 General-Anzeiger für Oberhesjen ®«KT»erfe!jr: teverBcBim! tieften ZDlüKtgrrAttddrvck u. Verlag: vrühl'Iche Univ.-Vuch- u. Stdnöruderel R. Lange. §chrlst!eitvng, Seschaslsftette u. Druckerei: Schulst?. 7. ermittelt und losgelüst von TageS- diskusswnen vor unS erscheinen würde, so würde es uns Heller zum Bewußtsein kommen, was wir jetzt erreicht haben und auf wclck-em Wege wir uns befinden. Wir haben im Osten nicht nur das Ende des blutigen Krieges, sondern auch den Abschluß der quälenden Streitigkeiten über das W i e des Friedens erreicht. Die Eilmärsche unserer Heere, begleitet von dem Ultimatum an die Maximalisten, haben wie Blitz und Donner klärend und reinigend gewirkt. Ist diese K , glatte Durchsetzung unseres Willens nicht weiltragcn- 8 alles Drnm und Dran, wie es sich jetzt im Reich und m Ausland abspielt? Selbst die Reden des Reichskanzlers 'rnd des Vizekanzlers erscheinen daneben nur als Tages- ktionen von kleinerer Bedeutung. Aber es ist doch inter- l ^ant und nützlich, sich noch einmal zu vergegenwärtigen, i ^ die Regie beschaffen war, unter der wir ans Ziel gelangt ,md, wie unsere Staatsmänner sich verhielten, als das Ziel nahe und schließlich erreicht war. Welche Absicht lag wohl in dem Verfahren des Grafen Bertling, als er das deutsche Ultimatum und seine Wirkung tropfenweise mitteilte und Mitteilen ließ? Er eröffnen seine Rede im Reichstag mit einer Besprechung des Wilsonschen Friedensprogramms und schob dahinter erst die .chocherfrrulrche Mitteilung" von der Annahme des Ultimatums durch die Maximalisten! Und am »ächsten Tage wurde der Wortlaut der von Rußland angcxwmtnntm Bedingungen vom UnterftaatSsekretär des Auswärtigen Amtes verlesen. Wir hörten da den klirrenden Tou befehlenden, militärischen Willens, eines Willens, der sich nicht mehr auf Verhandlungen verlegte und aus Unklar- beiten einließ, sondern die g a n z e Rechnung präsentierte und den DolschewEi dir Kosten für ihre neueste Taktik ausrechnete! Hertling wollte unseren Triumph nicht mit t ansarentönen verkünden. Denn noch sind wir nicht am nde. Noch gilt das alte Bestreben: die Regierung will vor der Welt nicht als scharfnicrckL risch erscl-einen, will, mit Recht, nicht Wind in die Segel eirres Wilson blasen, der da oorgibt, für Menschlichkeit und Recht gegen Gewaltherrschaft und Er- obcrungSgier zu Felde zu ziehen. Auch soll keiner unserer einzelnen Gegner vom zögernden Gang zum Konferenztisch abgeschreckt werden mit dem Eindruck, als suche Deutschland fortan nur Machtfricden zu diktieren. Die Sprache Hertlings war mild uird versöhnlich. Ein bestimmtes Ziel war darin zu erkennen, und aus den abweisenden KommeMaren be- wnders der englischen Presse geht hervor, daß es auch draußen erkannt worden ist: Hertling ruft die Belgier auf, die Erörterung der Friedensfrage herbeizuführen. Er will ihnen die Annäherung erleichtern mit der Zusage, daß Deutschland nicht danach strebe, Belgien such in irgendeiner Weise anzugliedern, und er forderte die Negierung in Le Havre auf, in einen Meinungsaustausch mit uns cinzutreten. wobei nur zu berücksichtigen sei. daß das Land nicht wieder zu einem Aufmarschgebiet gegen Deutschland werden dürse. Die Antworten der Oessentlichkeit in England und Frankreich haben bereits dargetan, daß Bertlings Gedanke noch von der Hand gewiesen werden soll. Man will uns in der belgischen Frage keine Sicherheiten geben und widerstreitet auch Hertlings Feststellung, daß Elsaß-Lothringen aus dem Bereich internationaler Fragen ganz ausscheiden müsse. Sonnino ist in der italienischer. Kammer und Balfour im englischen Unterhaus nicht von den durch Verträge innerhalb der Entente vereinbarten Kriegszielen abgewichen, die durch den Grafen Hertling sehr offen und treffend charakterisiert worden waren. Der Reichskanzler hat den einen Zweck aber zweifellos erreicht, daß die Verantwortung über das neu zu vergießende Blut nicht über uns, sondern über die Häupter unserer Feinde kommt. Wird uns. was zu erwarten ist, das Kriegsglück auch bei dem nahe bevorstehenden schöneren Entscheid ungskampf im Westen treu bleiben, so wird in den gegnerischen Ländern und Völkern die Nachwirkung aus der Hertlingschen Rede aufbrennen, und die Männer in London, Paris und Rom, die heute noch nicht von ihren geheimen Abmachungen sich zu trennen wagen, werden sortgefegt werden wie die Kriegstreiber in Petersburg. Die Art der amtlichen Mitteilung des Erfolges in der russischen Friedensfrage war auch der Psychologie des Reichstags angepaßt, dessen Mehrheitsvertreter zumeist noch auf den Strümpfen der Entschließung vom 19. Juli wandeln wollen. Die „hocherfreuliche Mitteilung", deren nachträglich verlesener Inhalt ja nicht so ganz zweifelsfrei mit der berühmten Resolution übereinstimmt, mußte vorsichtig, ohne geräuschvolle Tafelmusik, serviert werden, damit Herr Scheidemann und seine Genossen nicht betroffen und erschreckt von ihren Sitzen flogen. Diesmal sind es die Sozialdemokraten und die unabhängige Sonderfraktion, denen ,>ie ganze Richtung" unserer Politik den Russen gegenüber nicht paßt. Sie können über den Zusammenbruch der internationalen Revolutionspropaganda der Bolschcwiki. ob- lcich sie von deren Methoden abrücken, doch nicht-recht froh ocrden. Im übrigen liegen die Fäden von innerer und äußerer Politik noch sehr durcheinander, der neue Abschluß nrit Rußland hat den Zwiespalt unserer Parteien noch nicht geschlossen, und das erstnialige Auftreten des Vizekanzlers v. Payer mußte ja an den gewesenen und noch fortwuchern- den Hader anklingen. Es war nicht leicht, unter Berücksichtigung der Gebote unserer neuen Lage die mittlere Linie ein- zuhalten, und Gras Hertling mußte während des Reichs- tagskonzertes mahnend mtt dem Taktstock ausklopsen. Die Rechthaberei über die Vergangenheit ruht noch nicht, und in der hervorstechenden innerpo!itisck)en Tagesfrage, die fick) ums preußische Wahlrecht dreht. kehren sich schroff die alten Gegensätze heraus. Die heftigen parteipolitischen Reden einzelner parlamentarischer Känrpen waren rveder erfreulich, noch aus irgendeinen praktischen Nutzen für die Zukunft eingestellt. Jede unsachliche oder persönlich anspruchsvolle Ausschreitung sollte das Volk seinen Vertretern als ein Vergehen yegen das gemeinsame Interesse anrechnen. Weg von Parterschablonen- und Maximen und zurück zu den Dingen selbst uttd vorurteilsloser Betrachtung der großen Entwicklung, die das Schicksal will! Das gilt für die sana- tisck-en Hüter verblaßter Entschließungen und Grundsätze ebenso wie für die leidenschaftlichen Bekämpfet des gleichen Wahlrechtes in Preußen. Freilich, als Gras Hertling mahnte: „Begraben Sie, was hinter uns liegt, damit wir ein'.tzit- lich beie in an der stehen" — da spann am nächsten Tage Herr Erzberger doch noch einmal eine heftige Kamvsrede von der alten Rolle ab. Daher muß cs jetzt heißen: Begrabe,, wir Herrn Erzberger uird kute Wichtigkeit! Wenn der Reichskanzler seine Mitteilungen von deutscher Sieghastigkeit aus verständlichen Grüirden etwas dämpft, so folgen wir ihm dennoch gerne, sobald wir wissen, daß er nicht zugunsten einer Theorie von irgend einem deutschen Lebensinteresse abweicht. Das Ultimatum an Rumänien, über das König Ferdinand sich jetzt eine kurze Bedenkzeit ausgebeten hat, wird des Kanzlers Politik weiterhin klären. Das Volk kann diese Politik stärken und stützen, indem eS frohen und hoffnungsvollen HerzenS die großen Erfolge der letzten Wochen und Tage begrüßt und alles oftmeift. was uns ol£ Ängstlichkeit und Schwäche ausgelegt werden könnte. (DTB.) Großes Hauptuuariier, L Mürz. (Amtlich.) Deftl icher Krieg-fcha «plotz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Nördlich mm Pm'lkapclle scheiterten näM.'iche. nach starker Feneirvirkung unternommene Vorsk ße endli cher In fanterie. An der übrigen Front lebte die Artillerietätigkeit vielfach in Verbindung mit kleineren Eekundungsgefechten ans. Westlich von Lo Jore brachte eine Abteilung von einem Vorstoß über den Kanal einig? Gefangene zurück. Ein feindlicher Lufwngr f' auf Eorrrnck v«-rnrsachte erhebliche Verluste unter der t>elgi^chen Bevölkerung. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Bei E!)avignon drangen Sturmtrupps in die feindlichen Gräben und nahmen zehn Amerikaner mrd einige Franzosen gefangen. In den frü^n Morgenstunden lebte die Geseckitstatigkcit in einzelnen Abschnitten der Champagne aus. Oestlicher Kriegsschauplatz. Längs der ukrainischen Nordgren e. im Vordringen nach Osbni haben unsere Tnrpren den Dnjepr erreicht. Bei Rjetschiga stießen sie auf einen stark auSgebautcn und vom Feinde verteidigen Brückenkopf. Stadt und Bahnhof wurden im Sturm genommen und einige hundert Gefangene gl-macht. In Mochr l-eben wir die Prip et-Flotille (6 Panzer- boote, 35 Motorboote. 6 Lazarettboote) erbeutet. Bei Fastow und Kasatin wurde die T^rlpilinie Kiew— Slnncrinka erreicht. Den südwestlich von Starekon-Stanti- now im Kampfe gegen feindliche llelrermacht stehenden polnischen Legionären eilten deutsche Truppen zu Hilfe. Gemeinsam wurde der Feind geschlagen. * Von der ukrainischen Regierung imd Bevölkerung, zum Schutze gegen feindliche Bomben geruf7N. sind österreichisch- ungarische Tnrmxn in breiten Abschnitten nördlich vom Pruth in die Ukraine eingerückt. Italienische Front. Zu beiden Seiten der Brenta war die Kampftärigkeit tagsüber gesttigert. Don der mazedonischen Front nichts Neues. Der Erste Generalguarliermeister Ludendorff. * Der Abendbericht. Berlin. 1. März, abends. (WTB. Amtlich.) In der C ha m pag ne sowie zwischen Maas und Mo* sel führten wir kleinere ünternrhrnungen mit Erstrlg durch. Don den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. * Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 1. März. (WTV.) Amtlich wird verlauÄvrt: Westlich der Brenta scheiterte M Vorstoß der Jm- liener. Auf immer wieder und in den jüngsten Tagen besonders eindringliche Aufrufe sind gestern Truppen des Feld- marschallS von Böhm-Ermolli zu einer friedlichen Intervention in Podolien eingerückt und haben die Linie Nowosiclea—Ehotin—Käme, i e—PodolSki erreicht. Die an den Dahnen und wichtigen Straßen vvrdringenden Abteilungen haben Auftrag, in dem durchschrittenen Gebiete Ruhe und Ordnung wiedc-rtzerzustellen und die für die Einfuhr nötigsten HandelSweye zu sichern. Bisher chrben nahezu tv VÜORnssendieWafE fen gestreckt. Beträchtliche Älengen Munition. Fuhrwerke und rollendes LküLrial wurden geborgen. Der Clpf des GetterlüjwdcS. Mb. Deutscher Neichrtag. 137. Sitzung, Freitag den 1. März 1918^ 12 NHe. Am Tische des BundesratÄ: v. Payer. Goas Roedcim, Dr. Sols. Anfragen. i?lbg. Fuchs weift darauf hin, daß die nach der Krv^S- besoKungSvon'chrifl auch den Angehörigen von K^egSgeftn,genrp zustel?ent»c Unterstützung bei verschiedenen TruppOwnler: nicht go zahlt wird. General v o n O v e n : Es handelt sich hier um KriegSln^nvr^. bei denen der Verdacht vorliegt, daß sie sich sreinnltig ans rustischne Krie-g^gefangenschast haben nach Frarckrcich überiüh^ac lassen- 2crS gilt als Fahnenflucht. Daraus wirddieersteLesungdesHauShalrSpkaneS fortgesetzt. Graf VosadowSky (bei keiner Partei): Ueber die Lrnftigr Gestaltung der Reichssinanzen sind verschiedene Aussätze verv srnt» licht worixn. in denen die Rede bmxm war. den besitzenden ftlnffca einen Teil ibreS Vermögens zu entziehen. Solck>e sceicervaliliicha, dlussätze sollen wie eine Art Cocaineinsvritzurrg aus die öffentliche Meinung wirken. Wir sind jetzt g'üellich bei 124 Milliaebn Tck-cl- dcm angelangt. (5?ör1, hört!» Die Lasten werden ungeheuer sein, die Invalidenrenten werden ins Geivaltige steigen, der ReichS- ponsionswnüs wird wachsen, da viele .Heeresangehöc-ige und vi^lr Beamte aus Gesnndl^itsrücksichten um ihren Abschied r&Uxnvic&i werden. Eirre Neuregelung oer staatlichen Bcxrmlengehälter wird notwendig sein. Tie Zollcinnahmen nach dem Kriege werden sich nur sehr allmählich heberr. Wir werden gewaltige Mittel für eine grürchliche Besserung der Wvhnimgsverh^ltnise au'wcnden müs «r. Eine Finanzverwaltung, die den besitzenden Klasscit, die dcxh d<-Z Wirtschaftsleben ausrecht erchalren müssen, einen Teil ihres Brr* nrögenS in übereilter Weise entzöge, wück>e sich selbst km Weg zur» Wiede rau sbau des Wirtschastslebetts verstellen. (Sehr richtig!) Wenn, tvie wir alle hofserr, es in abse^arer Zeit nicht md&v r» einem solchen Kriege kommt, dann haben wir doch gar nicht iwtia Lasten, die wir in einem solchen Kriege uns haben auserKgem müsse«, in verhältnismäßig kurzer Zeit zu tilgen. Tasü, Rjimen wir dem deutschen Volke jahrzehntelang Zeit la sen. (Sehr richtig! A«ch mit den Kriegsgewinnlern, die oft mit einer Scknrekli«^ keit. die vom wirtscha-tlich-n und sütlichen bcsn.v^nkl zu beklagen ist. große Vermögen erworben Huben, toit» Drvzeritsay der höhin er, Sreuerzcnsiten nach ivie vor gering and auch bei der sckzärfsten Erfassrmg von Vermögen und Einkommen lverden nicht die Mittel ausgeln'acht rverden können, di« wir jetz! brauchen. Wir lvcrden deshalb zu Monopolen greifen müssen. Es wäre gut, wenn sich der Reiä)sscl)atzsekretLr einmal mit den Finanzministern der Änz-elstaaten darülRr beraten würde, wie die Steuerveranlagung in den Einzelstaaten technisch zn verbessern ist. Die Einzelst-aaten können ihre Krliur- und W^^sahrtS- aulgaben nur ziveckmästig weiter erfüllen, wenn ichren die direktk« Steuern belassen werden. (Sehr richiig! recktts und im Zentrum.) Die mittelbaren oder unnnttelbaren kkriegsgewirrne müssen technisch anders behandelt werden, als das Vermögen von Peri-vrvn, di« es sich durch anstä-ndige Sparsamkeit ernwrben haben. ES ist eine Fabel, wenn bel-anvtel wird, wir hätten im rusiisch-fapanischen Krieg Rußlands ddotlage ausgenutzt, um von Rustla^ch einen! Handelsvertrag zu erpressen, der die russische Wirtscl-aft schrver gc> sckmdigt habe. Diese B^Mrotnua ist nichts weiter als eine pcm- sbnmstis-cl-e Viackx. ?Us Sieger haben wir es jetzt Itußland gegenüber in der Hartd. die Rechte der deutschen Gläubiger zu oertreten, und ich möchte an die Regierung die dringende Äufforderun^ I richten, mit aller Kraft dafür zu sor-Ten, daß die Rechte der deutschen Gläubiger in jeder Weist gewalkt werden. Wir müssen jetzt mit äußerster Sparsamkeit vorgeben, denn et kommt die Stunde der Abrechnung, wo bei den Steuerzahlern Heulen und ZähncNappern sein wird. Für einen Mann, der öffentliche Gelder verwaltet, gibt eS keine Summe, die klein genug wäre, um nicht sparsam damit umzugehen. (Lebhafte Zustimmung.) Ta4 nlust der Leitsttwn des RcichSschatzstkretärs sein. (Beifall.) Schatzsekretär Gras R o e d e r n - Die letzten Worte dcS Vorredners kann ich nur unterschreibc'N Wir werden nns bei Aus* gäbe immer zu fragen haben: Wie betajfcet |ie den Steuerzahler? Ten Veröffetttlichungen aus steuerlichem Gebiet steht daS ReichS- schahamt fern: cs hat aber ein gewisses l>latonisches Wohlwollen ^afür, daß diese Fragen überhaupt bel>aitdelt werden. Es besteht das Bestreben, die Steuerveranla;7ungen von den kommunal«, Organen, den Landrätn, n sw. abzutrennen. Ob die vom ReichStags- ausschnß beabsichtigte Lösung der .Kriegsgewinnsteuerstage go» lingt, dahinter möchte ich ein großes Fragezeichen machen. Tie Frage ist nicht so einfach zu lösen. Eine Menge von indirektem! Gewinnen, bfic der Aktionär usw. macht, sind sehr schwer verfolgen. Abg. Vog t Herr <11. Soz.): Bei dem ukrainischen „Brol- frieden" streiten sich bereits Deutschland und Oesterreich um den Raub. In Litauen haben wir keine moralischen Eroberungen gen,acht, die Litauer sehnen sich nach Rußland zirrück. Jetzt erstrebt ein Sachse eine ©irtefure in Litauen. Die ZiTisen rür die Millionen- gewinne der Kriegsgewinnler müssen die VL-rmiten der Ernten bezahlen. Der Redner bringt dann Fälle ans Swinemünde vor, wonach dort hohe Marineoffiziere Lebensmittel, die als Kvntes- fwGibe beschlagnahmt waren, für sich gehamstert haben. (Vizepräsident Tr. Paasche schreitet ein und lordert den Redner ans, daS Ergebnis der Untersuckiung abzuwarten.) Mit der Michaelis- Capelle-Wirtschaft muß endlich aufgeräumt werden. General von Wrisberg: <&3 ist Pflicht der mMtäristh« Behörden, in schwierigen Fällen für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Don Schikanen ist kerne Redc. Die Kommcnidierenden Geru-rale befolgen die allgemeirr-en Ricl-tlmien, ohne llntersckAebe zwischm den P^rneien zu nurckien. Tie Gcmerale tverden sich >wn der Erjülluna choer Pslicht mrch durch Beleidiaungen nicht ab halten lassen. Geireral Scheuch: Ter Vor-r^rcer hat auch verdcenstvokce Frauenarganisationen arrgegriffen. Sie iverden sich in ihrer Fürsorge für die arbeitenden Frauen hofsentlick» dadurch nicht ab» schmecken lassen. Es ist unrusttig^ daß in den militärrschen De» trieben der lbrrtersckped zwism an der ^ache etwas ist, wird mmöchsichl- klch elTrgeschrrtten werben. “‘■«„.»Jj ?"> v^i n sk i (pole): T«-,üschim» Hai p»„ ©«winr. es Sollt* sich turf# auch noch die 20 Palen tunt ytuibc irusdjen. . ^‘^,’KmoIMrfPtor Lewald: Die Polen erwähnen nie, waS S ^Ä en geleistet haben. Bei ihrem Gnmarfch dmden dke deittschen Truppen im Generalgouvernement Warschau vanen ernz-igen Beamten polnischer Zunge vor. Von Selbstver- ^Ede, es herrschte ein Chaos. Wir haben eine Kulturarbeit geleistet, die selbst maximalistisdie polnische Forde- Nl^gcni zufnedenstellen musste. Man darf auch nidit vergessen, ^ rt S r t .i Tl ct ? c J n ~f ri> k crten Lande sind, das unter Militärvenval- rung steht und bessert Bevölkerung keineswegs uns überall freundlich geMnt tst Weite Schidüeu Hanger: mit dem Lernen an Ruß- tanü. In deutschen Konzerttrationslagern befinden sich mir nod, sehr wenige Polen, selbstverständlich tverden Elemente, die Un- Entert, nicht freigelasien. Auf die Arbeitskraft der UI 'Er,chland befind!lck>en Polen können wir nirftf verzichten. Vbg. Ye h r en ba ch (Zentr.): Die KriegSnotwe digk. iten mutzten auw :n Polen Platz greifen. Es war feindliches Larrd. Den UrrMnevertrag durften die Polen nicht ablehnen. '«b memmch mehr selme, als er selbst und seine ling angebotone Bekprechung mrnlktz, da der Kanzler eine» Frank« reich gerade entgegengesetzten Standpmtkt vertrete. Tie Aanzlerrode wird von den biSber vorliegenden italienischen Blättern ablehnend besprochen. Selbst katholische Blätter, wie „Ivalia". finden in ihr nichts, waö auf den Frieden hindeutet, und erklären mit der interventionistischen Vrefie valfourz Rede. Lonvon, SS. Febr. (WTB.) Unterhaus. In seiner Rede ^agbe Da lsonr werter: Ich tuende mich ftizt zu Hettlmgs Ltelltmg zu der: vier Grund>'ätz«r Wilsons. Ist der Grundsah wirk- tvcher Gered^tgs-eit der leitende Gruridsatz der deutschen auslvärtigen Mer milltan,chen Politik? Betracht: Sie Derdlings Svrneöart «ei ®^tlTrürqens. Ich Umufdic ganz ehrlich vvrzirgehen. ^ lasst snh vorstellen, daß ein Deut scher einerc anderen Standpunkt »wer El,ob-äwthringen einnehmen wird, als Franzosen, Englärrber. ZlLl lener in© Amerikaner, aber ich kann mir ketnen Mann vor- mini, der von den Grundsätzen einer .wirklidi-en Geredztig keil cpncht mch dabei erklärt, vS gäbe Id xe elsaß-lothrkrgifche Frage, ift so tndtskittierbar, daß tmr uns weigern, sie überliaupt zu erwägen, wenn die Frredcns5onserenz zusammentritt. Die; ift eine Erklärung dwies Friedensangebots. Ter zweite große Grimdsatz ist, daß die Völker und die Vvovinzen nül-t von einer Derr'aft an die andere verhandelt werden sollen^, als wem sie unlerc Sklaven wären. Wrr haben erst kürzlich ein deutlbckzeS Beispiel dafür erhalten wre Lertling in der Pvapis den Grundsatz auslegt, ^ billigt. Ohne auf die anderer! Ersberungen oder rrrritortalert Abmachcmgon einzngel^n. die Deut-d-iand ge- macht hat oder tm Begriff ist, zu madzc-n. lv^-iß der Llbg^ Dolt sehr wo.,l, , daß Deutschland bei der Feitsetzuirg der Grenzen der Ukraine enren Teil des unzweifelhaft poknisdren. Gebiet? der Mien Repuvl'.k MiSgehändigt hat. Das Ergebnis ,var der Au-^- ^ r ülS? ^drüstung. der dazu geführt fat, daß «S umch e. und mm die unter deutschem Ein- SLEgenschnnlich abgewkdert wird. Wir ^Ulidsatz Und bter macht LwrMnq w« ich sehe, und sagt, daß das d-r M^.rr stets zum K»rke seiner Vergrößerung angewandt flgerren Worte: „Es ist nur ein anderer Ans- wJUll Herrschaft/' Das ist eine äußerst unhistorische Methode, dre ^r«ge zu ^trachten. Unser Lcnid hat einmal, zwei- Meichgetvicht der Mächte gekämpft, weil wi £um>ü vor der £k'rrfcfwft einer ^onbewabn werden konnte. Weil wir für das M.cchgewicht der Machte gekämpft haben, haben wir Friediüt, und den damaligen preußssd>en Staat vor der Ver^ l/lvahrt. Wcnl wir für das Gleichgewicht der Mächte 7wft had»n. haben wir es Preußen ern:öglicht, die Unab- ?us der es durch die triumpbicrew ^ verdrängt worden war. Und es steht dem ^r 071 ' menn cr auf die Vergangenheit Bemühimgen Mid das Gleich- der Machte falsch, darzustellen oder die Dankbarkeit außer -^utichlMid England für diese Bemühungen ^d sage: Bis der deutsche Militaüs-- angehört und bis eS ein internationales 1 ^rekutwgewÄt gibt, kann man nien,a!S den L?udstch ignonerem der dem stumpf für das Gleichgetvicht der Ueyt. We,m Bertling wirklich das Gleichgewicht tzu gn «eretetn, Jd.alm bet fnternartoS * so mutz er seine Landsleute dabin aMt ^r'Sj 8 «^ ii,Ä b,ttCrtei ^ S ^ ftfwft aufmscben, die b.c vfb Da^'N der wirkliche Feind briugen^^ Oerftörung wurde uns retzt um> für immer den Frieden ^ M Uuck und die Interessen der Bevöl- Aegyptens durch die Türkei ge- tvürdcn bei ihrer Sudv nach dem größten der schlimmsten Herrschaft «uruckgefuhrr haben, d^e lemals der Welt bekannt war. Sie wür- den wenn fte vermochten, die Unabhängigkeit der Araber ver-- Daläskina mit« die s-ttschaft c? n leoen ^rt zu inner O-ede gemacht haben, dem sic chre Heiuchast aufei'cegt haben. Hertling erzählt uns, daß ftinlid' «uf die /nngeiiden Rlufe der Bevölke- Sdpitze gegen t*e Grausamkeitcni uub Verroüftuugen Vtamti ^ imb , c a ^ Crtr Vanden stattfand iuib im unternamnuen wurde. Dagegen ist die ÄLS ® cf3tol lkd^ich damit beschäftigt, Grausam- "Itf 5 ! ^' ^utigeit zu begehen und nicht nur bcu Buchstaben utb den Geist ötm $ertrdgcu unter die Füße m treten sondern saferen Geist der Menschlichf-it selbst. Mit welch ü'l>erwilti-- rwnrvt sich die Mmichlichstit Mfesucheuld an .Hertling, werrn er von Rußland rpricht, mrd wie tvicd die als verächtlicb< Grotze ber^Se:te ge,tvszen, wenn er von Belgien spricht Deutsch- E- £ Wt ö, beharrlich uird ohne Gewissrwsbisse 'fort LK.Suz:was wechselt, rstJ>ie Entschuldigung, die es ftir feine m fnTt c4 tIf dcUnen einzufallen wünscht, so ist es nnlttärische Notwendigkeit. Wenn es in Knrl^d nnziisglsen $$%!& P im ^ ai 5? 1 ber Menschirchleit unH in dem Wuni die Grcutsamkei.en und Verwüstungen zu verhindern Cs "u LickN derartiger »Ä £ 8&S» zur und tJitenwtticMTdlcn Rechtlichkeit Villiakeit und RuLlucht Dts die Det^ikerungen sehr hoch einzuschätzen Ick bin Kerstan de. zu verstehen, wie ein Manu aufstehen und im erklärst kann, wie Hertling cs tat. daß der Zbrieg de,c ^eut'clstMtd fuhrt, em Verteidigungskrieg sei Er tvur^' von Hcbcrrtnftimmuiifl mit des fhicgt« wohlbekannten und in DeutschlMrd allgemein gebilligten Doktrinen Es war kein plötz- hticr AuAmch der LeLenschaft, der Deutschla.id veranlaßte die Welt m Blut zu tauchen. eS war unzroeiselhaft eine falsche Be-- redmung, weil es glaubte, daß es seine Ziele erreicheri könne ohne fc^tc 0*>fer # £>te es ^4.^bstund leider auch der übrigen Mensch- ^ t ^ tan feD * mx > we »ir nns en, der mg den deutschen Zeittmgen untz ? bekannt ich kMm übeisteheit, daß die alten Vchren un> h5 ^ t£ C s^r großen und keineswegs dtes-unfähigsten Teiles ihrer Bevölkerung beherrschen. Es ist nicht 8LL° Doktnn emigr ^9 mSl es ist ein Ä Örrtmn, daß der deutsche MlttariLnuL nur die Herrschaft ciuer ver Seekrieg. Neue N-Boot-Erfolse. ^ileSAr. Tieft ""Äsprä^rivgen ^müßten '"'vattfmdem aber I _ }■ März. (Amtlich.) U-Boot-Erfolge cmf dem wie V-.M-N sie es. wann HerUrny»; Rede dos Höchstmaß d«utsth.u nördlichen Kriegsschauplatz: 23000 B rutto- Zugestäiidiiisft darstetle? Glaubt Holt, daß die Besprechungen bei Ncgifter-Tonnen. Die Erfolge wurden hauptsächlich in den Theorien, die Hertlings Rede vertritt, mit einer Verständigung der Irischen See und im Aermelkanal erzielt, ende:: konnten? Wären nicht Bcspr-echlmgen. die in Zwietracht Unter den versenkten Schissen waren wertvolle Damp- re «&•"» anf? Si'ÄfÄÄ'äÄftffi Bezeichnlird ist wiedcn der englische LMtgnrut, der wts dieser , Namentlich festgestellt wurden der englische Motorsegler her vor leuchtet, und die Naivität, wie Englands Kriege für Kia kJxa, der französlfche Segler Eommandant Baratier seine Interessen als Weltbeglüdung hingestcllt werden! Wo eS I lNlt Grubenholz von la Rochelle nach Cardiff, endlich die Errglands Nutzen erheischt, karm Al ston. alle Thorien von Mensch- englischen Fischerfahrzcuge Commander, Snow Orop, Jrer, Heus- und Bölkerrechtei: beiseite schiebend. Plötzlich so praktisch Leonoral, Rode Bud, Jdalia und Oryx. argumentieren -.'.Man beachte den Aimemmischlag BalfvurS bei Der Cl>cf des Admiralstabs der Marine der Frage, waS denn die unfähigen Türken mit Aegypten an- ii WÄlf « rW ^ tt « f Li Cl-iu!? -ZZ Z fanden sollten! Es zittert durch die Rede aber doch auch merkbar brrt:,cßenRe^er über d« Gewall- eine stille Angst vor der Zubmst. und von Sicgesprvpbezeiungett a?- ^ KabmcttS Llopd Gaorge rst sehr yrvß. In früheren töaitout sich fteioc&altä. ° ^cn m°ren bu Oft ir rt w bet SrfiifM« bte »ciurtttäflcr bet J britischen Er pm:ivncSoeftrebrmgen. denn fast j^>e Erweiterung de§ britifehen Weltreni^r erhöhte das VerkehrSliedürfnis mcd brachte Die neuen Verhaudlnu-en in Brest-Litow-k. steigende Eiimahmrn aus den in Schiffahrt und Schfssbm- an- %^ l r ;l' t0 Z~ 1 rS ä ü j §n einet form- Ä*Ä K snemrrrfmnn her Slnrf.nenhen her «iw.**.. her I ,,© n(4äft roK . immet". tme Sir G. ©rO) sich I914 mi«mi<^ Al^er der U-Boot-Krieg madfte einen Strich durch diese -Rechnung. ^e:t Jahr und Tag müsien die Reeder nicht nur erleben, sine :bre sclvmlsten Schifft, für dft kern Geld sie entschädigen kann, ver. senkt werden, sondern sie müssen sich sogar für den verbliebenen -teil ihrer motte die Deschl«Mvahme und weitere Bevormundung von seiten des Staates gefalleti lassen. Von hohen Poofiten auS , F rach: ernnahrnen ist dal«r heute keftre Rede mehr. Das Fachblatt Petersburg, 1. März. Der englische und der ,'ma'rplay" vom 31. Januar rät den Schiffseignern, ihren Besitz .. , v r • t ie amtlid«m Kreise tn Washington | Vr^t w Erträge haben wir deshalb als nächster A( fanden diesen Bvrsckstag zunächst nicht völlig annehmbar, aber derl^.,^,^, ^ikülermtgsgewalt rm Großherzogtum übernommen Meinungsaustausch »orrd fortgesetzt U7Ü> wird vielleicht zu einer wir solches hiermit gnädigst zu erkennen geben, vei Aenderung der Haltung dar Regienmg führen. Die Japan« VSPy 1 nnr uns zu allen Angehörigen deS Großherzoatum mnnen. daß die Lage in Sibirien g-ewisfe Maßregeln mrd selbst Beamten und Vasallen, welches Standes und welcher Wirf eine militärische Mion Japans rechtfertigt. Die Japaner seien auch sein mögen, daß sie uns, dem Verweser der Gras m,t der Beteiligung der amerikanischen und der Ementetruppeni herzoglichen Lande, unvr:rbrüchliche Treu- und nnweiaerliche ganz einverstmchen und dre Frage sei nur, ob Japan allem Vorgehen Gehorsam leisten und sich auch überall * k burtc ob«, ob E Qcniciitfamt U„«tntl>nu,n 9 ftnttfin^t ffl,. tote J ftcucn Sl„K u„t IS/VÄ" Lei Wll8 ** *£>K s.° Madrid, 28. Fedr. fWTB.) HavaS. Der König er .neuer,,™ , hrpr rn^^.v k -- neuerte Ga rcia Pr ieto sein Vertrauen. Das Kabinett s;.- dnr^?von ihnen nutzt begehren, sonder verbleibt im Amt mit ^oei Ausnahmen: Caratl er- lynen geleisteten Eide auch ferner für ve setzt den Finat^minister Beutrosa und vouiS Sitvela, der I werden alle bestehenden Spezia Kommissar für Lebensmittelversorgung, übernimmt an Mmrssorien hierdurch von uns bestätigt. W Stelle RvdeS die ö-fferuiick-en Arbeiten. ^ er ^ raft 6eben möge, der uns a Z ?f2 .Ä 6 * flew4t SU werden und dadurch uns au •? tb SU erwerben, welche die Mecklenbuv dahtngeschftdenen Landesherrn in so reiche Hertlings Rede und die feindliche Presse. . . WW Bern, 28 Febr. (MTB.) Französische Zeitungen IL»ndeAerrn in so reicht schlagen in der Besprechung derKanzlerrede.sichtlich riumä= imb 2 But-auaeiusktn ixi sich. ,»cil 6ertftnp «ntubanten schtine. da,, D-uts-tzwch in rer- Nuchranstast. « Ob>-^«VivM»en -^ Tic Siebe U.-nrcn.. 3 WlhSkÄ» HÄ! fet h»M bloß her Anfang emeS palütschan Feldzug es bei bet. As. IN PnEnMaffiKn.!«. iZ ÄÄSS^ cftavmtlwrt er orderltch machen würde: diese Bereich de-' Mchn^e-inms ..Mlsienste,len. I. liier^ KT öiÄ ,V feien!* * ^ SondervethanÄungen unmäalttfi . berSfe^r«^ ÄwJ. ^ Ste „F.igaro" schreibt: „Deutschand hrfart uns auf, die Siege, Jahre verölen mibhxt fü? \\\ I? { !L» X * 1 & £i^Sv ai «v° u ^ bte es rm Ostsn so leicht errungen, al? für den Westen bindend auf die sehr schleckLc-n 7'Lustttlunasl)e^k«t.^^^^ StMfw BS. * « «*> »— - ->» f»/;x,^SAU^MLL'L'jL'L« rnnA CX a^ - C rL T1! der .B, ctoir^. Hertling werde grund- reich des Mmisteriun^des ^ &2JL f osten im B säschch alle wnmchbaren Zilgeständnissc machen, aber sobald er zu Forderungen der Regierewerden d konkreten Folgerungen kommen sollte, laufe er davon. Er möckfte SbS:20000^ "5* bewillig b5 Heb am m ^le.hränsta' Frankreich aber wüßten, daß sie bei diesem Handel volillinischen'Betne^^N^g>in?^s ^ r > r ? i ? Ur Einrichtung etn ^3 fiettumteu mürben. Deutschland rechne nach wie vor aus n efun öbtiTmcm Ö9 'J*für $ol!< bte Schwertes, um ^ ^eben zu erzwingen. Auskunft über dft RtÄ!!??» 01 ® St «2 Ausschuß gewünsck Tie Darller Ausgabe von ..New Bork Hera s d" schreibt - Tuberkulvft 2 ?P° 0 m - ? ,r Bekämpfung b , ^Jn dem Hettlmtz den Grtmdsatz aufjtellt. die Frage Elsaß-Loth. über die t80k)0 r 1 VAV- n J c r ^ ü öungsknss »•ttttjatg rrste»* - -.««» 'iS Älii' ■ *: • “”i Ä. SS pS« ?Sr,mb *?. ndes gestüt, einigen sÄ Rr.p Hom me Livre" führt «nS. die Rede sei voller Wider-1 ruHmd^ ^? f i 9c ft ft t, einigen ftt^i tixüi sprüche: alle Erklärungen des .Kanzlers ständen mit den Taten lo Mk fein^sÄÜ? ^ ^PruirggeLer im allgemein tbotfnrn* , , ,, .tea enn«WBt. fie bn 6 der deutschen Regierung im Widerspruch. .Mat in" erklärt, keine Negienrng könnte es auf sich nehmen r - 2 , t vn/up i|i int ^iLUilui (onber? wertvollen Hengsten bis auf 20 ^ wird ein Fohle igeld von 80 Mk. erbviben. ermächtigt. ... t ju erhöben. Außertx Unerledigt ist nur m sg?m»’*a -» mmss,-. Sm Os erd t »<«& Cä«ö. Gießen, den 2 März 1918. 4. 3. 1918 - 10. 3. 1918 4. 3. 1918 - 10. 3. 1918 4.8. 1918 - 10.8. 1918 Lebenömlttelniarkcn. Für bk Zeit vom 4. März d,s 10. März 1918 haben nachstehende Leben-mitlelmarken Gültigkeit! Brotmarken der 10. Woche, gültig vom 4. 3.1918 - 10.8.1918 Butftrniarken „ 10. , , Fletsch»,arten , 10. „ m Kartosselmarken , 10. ( „ Setfenmarken für den Monat Marz. St« Nmtansch verfallener Marken findet nicht mehr statt; ebenso wird für verloren gegangene Marken kein Ersatz gewährt. Neuaumeldnngeu «nd Anmeldung von Neugeborenen haben unter Borlage der «Sttgcu Ausweise, insbesondere der LcbeuSmtUel-AuSwetSkarte, auf dem Lcbcnsmittel- amt zu erfolgen. vmzüge innerhalb der Stadt und Wegzüge von Gieße» st»d t« den zuständigen Bezirken anznmcldeu. Geschäftsstunden des LcbenSmittelamke- tzv« 9—12 Uhr vorm., 2—4 Uhr nach«. Markenausgabe für Urlauber: Sonntag- von 19—12 Uhr vormittags. mtliche Uebertrageu Dersonalnachrichten. wurde am 26. Februar dem Lehrer Heinrich Vogel von Angersback die erickftste LehrerstÄle tm der Volksschule zu 9dü>loS, Krei-r Lauterbach. — In den Ruhestand versetzt tvurde der Rotten* ftitwer Peter Daum in Groß-Genau und oer Bahnwärter Jakob Lammersdorf in Nauheim bei Groß-Gerau, beide in der Hessisch Preußischen Eisenbahngemeinschast, vom 1. April 1918 ab. — Am 27. Februar d. I. wurde der Gehilfe bei der LandeShyPotheben- bank Der mann Mayer aus Darm stadt pm S chreidgehilsm bet dieser Bcnck vom 1. Januar 1916 ab ernannt. ** Auszeichnung. Musketier Heinrich Werner. Frchaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse, erhielt die Hessische X npserke i tsi ned a i lle. ** Helene Lange, eine der kraftvollskeu Frauen der deutschen Frauenbewegung, feiert am 9. Avril ihren 70. Ekburtsnrg Ihre AuhÄigrrftmen wollen ihr tzu diesem Tage als Zeichen ihrer Dankbarkeit eine Spende überreickZen^ die der Jubilarin frei zur Dcrfügmlg gestellt werben, soll. Den hiesigen Frauen, denen die Tagung des Allgemeinen Deutschen Frauenveveins im Jahre 1913 Ämter Helene Langes Leitung gewiß unvergeßlich ist, wird Gelegen- %zxt geboten, tn der Zeit vom 4.—15. März sich an der Sammlung $>i beteiligen. Ml-ervs siehe Anzeige. ** Warnung vor Ankauf Von Marmelade Und Brotaufstrichmitteln. Die gesamten Bestände an Marmelade und sonstigen Mckerhaltigen Brotaufstrich- tznitbeln sind rationiert und werden den Verbrauchern mir tn den dazu bestellten Verkaufsstellen auf Leb enSw ittelkarten xugefuhrt. Alle Ware ist demnach dem freien Handel entzogen. Soweit trotzdem Bootaufftrichmitlel von dem freien Handel etwa angeboten werden sollten, kann es si ' nur um Ware handeln, die im Schleichhandel widerrechtli erworben worden ist. Bor dem Ankauf lvird daher aus das drinaendste gewarnt. Es bestelst ein Absatzverbot, und nicht nur der Verlauf, sondern auch der Ankauf wird strafrechtlich vacholgt. ** Overhessischer Kunstverein. Die Ausstellung des Künstlerbundes Karlsruhe ist von morgen an wieder jeden Tag. auster Smnstag, geöffnet. **Stadttheater. Auf die heute sirrttfrndarde 15. FreiLms- MViknrmLMs-Ävrstollung ,F>thÄlv" sei nochmals hingeroieseu; fer- äier sei mi! geteilt, daß nt ber Somrtcvg-Rachknit wgs-BvrstÄ lun^' ^.Meme Frrvr, die HvfschmtsimLeriir^ Gutscheine Gültigkeit haben. Dt« StzmaUog-Äbcnd-VvrstM'ung von „Sah ein Knab ein RSslein .stehn" ist die letzte des liebeirstourdigen Singspiels, da sich Herr Do!J, twrr Träger einer Hauptrolle, auf militärische Anordnung einer längeren klinischen Behuudlung unterz-iclMt muß. An: Montag dm 4. Ätärr üelangt das Zaktige Sämitzlersche SckZauspiel Liebelei" zur AusftlhiuTrg. In den Hcrupnvllen sind beschäftigt VÄ Xvrnnest JMfrnat, Dverr i»rf> lMxrrdt. fvnEe bk Herren Falbst, Stengel, Zeiget mrd Wendel. Tie Spielleitung fuhrt Herr Stenget. Auch in dieser LorsveUung sind Gutscheine gültig. nennuug von Wahlkvmmisscften Hie die Ersatznxrhlen *nr Zweiten Kammer der Stande betr. 4. Erricl>tung von Kiräiengemeinden und Pfarreien, sowie Aenderung der Bezirke derselben. 5. Promotionei; an der Gwßh. L5.ndesuniversität im Jahre 1917. 6. NameusDer- iuderuugen. 7. Olde-i^rcf lei Hirn gen. 8. D,euftuachrich!en. 9. Dtenst- .Mhebung. 10. RuhcskMtdsoersetznngen. 11. Berichtigungen. ** Der Mär- imVolksmunde. Warme und trockene Witterung sagt der Vegetation am meisten ja, daher sagin alte Dauern, cgelu: „Auf Mär^nnr.^en folgt kern Sommer,egen". „Z-euchier, fauler März ist de4 Tätern Schmerz", Dagegen: „Pcärrenslaub bringt GraS und Laub" und „Märzenftaub ut dem Golde gleich". Wenn cs aber weiter tu den Bauernregeln Hecht: „Märzeuschnee tut den Saaten weh", so braucht man das nich atl^u ernst zu nehmen, denn unmöglich scl>adet jeder Schnee der nt März fällt, sondern mir der, welcher längere Zeit lugen blecht, wie alle überflüssige Nasse m dieser Jahreszeit den Albern schäd- ftch ist. Anecrnd zur Verfttgung gestellt werden. Selbst von Aockern. die mit Spinat bestellt waren, Julien die kundigen Leute große verborgen gehaltene Kartossel Vorräte. , , --- W e i n h e i m. 1. MäNl. Aus Anlaß ihres 50iährrgen Bestehens stiftete die Lederfabrik Sigmund Hirsch kür einen Pen- sivnSsonds der Fabrifangestellten 80 000 Mk. und der Stadt Wein- heim für den Bau von .Kleinwohnungen 25 OM Mk. js AuS dem Kreise Marburg, 1. Mär^. Jin sog. Uni- versitÄÄwrf Caldern braimte am Mittwoch nachmMag plötzlich di- gefüllte Scheune der Geschwister Sä/äfer nieder. Provinzial-Ausschutz der Provinz Overheflen. Gießen, den 27. Februar 1918. Die Gemeinden Rockcnberg, Vpperslivfen, Steinfurth und Btö> Nmil)eim haben seinerzeit das ^ur Erbauung der Wcttcrtalbal-r erforderliche (Gelände kostenlos und lastenfrei zur BerfügrmA gestellt Nachdent die Kosten durch di« C^lättdeerwerbskominission verleib Die tügliche Kvpfration an Kartoffeln beträgt ein Pfnnd! Streckt Sr>rc Kartoffeln durch Derwrndung von Rüben! Stellt den täglickren Verbrauch durch Ävwiegen fest. Ersatz für vorzeitig verbrauchte Kartoffeln erfolgt nicht! Laribkreis Gießen. nr rrangsDort, C März. "Der hiesige Landwirt Weber venmMckte he-.ite ftW bn"Mif)(v^a^Kitai km Er Wii-Sde omt etnnn Kilio.t*** Bmmvs getroffen üud erlrtt erneu Lchlchselbour- und Oberschenkelbru Hkiftn-Nlissaa. — Frnn kftkrt o. M., 1. Ätär». Zugunsten der nvtleidenden Angehörigen des Kleinhandels und Meingewerbes hat die Handelskammer ern großzügiges HilfSlverk eing<-leiteü Aus den cinm-l-enden Geldern soll ein^e Stiftung erarfn.et landen, die der Handels- Uwrden waren. hab«n dir g^Ärdeslellen^den Gemrirrden gnnäß Drck. Abs. 4 des Gesetzes vom 29. Mai 1884 Über die Nebötbohnen, an die Gemeinden Griedel, Butzyoch, Frredberg, Gambach, Münzenberg und Ober-Hörgern dos Ansmnsn gestellt, si« sollten entsprechende Beiträge leisten. Dieses Ansinnen wurde oLgckiehnt. Nun sind jem vier Gemeinden g'.'gen tne letzteren sechs Genwinden bei dent Kreis- ausschnß des Kreises Friedberg klageick» aufgetreten, mit dem Antrag. bk sechs genannten. Gemeinden eutsprcchirrd dem crusgestelDen Verteilungsplan zum Beitrag zu den Gi'ländeerwerbskosten zu verurteilen. Nachdem sestgeftcLÜ worden war. daß die Bahn nur auf Betreiben der klagenden GemeiTrden gebaut worden ist» ferner diese das erforderliche Gelände lasten- und fastenfrei zur Versügur^ gestellt hcrtten und daß die sämtlick^n icnd rechts der Bahn liegem den Orte wie Nieder Mörlen, Ober-Mörlen, Ostheim. Nieder-Weiss einerseits und Schwalheim. Rödgen. Wisseksheim, Södel. Wölfer^- heim. Wohnbach. Obbornhofen und Mün-eubevg andererseits so gut wie kein Interesse an der Bahn haben, wurden die vier klagenden faemembek mit ihrer Klage abgewiesen. Gegen die abweisende Entscheidung haben die klagenden Ge- meinden, Berufung keim Provr7zürlnusfchuß erhoben. Im weiteren Verlauf der Verhandlungen war noch die Beiladung der Gemeinden Rönnen, Wisselsheim. Nieder-Merlm und Treis- Münzenberg beantragt worden. Di fern Antrag wurde ! attgegebcu und üie geimmuen Gemeinden als am Verfahren beteiligt c sehen. Nachdem die gegen den Gctladungsbeschkuß eingelegte schwerde abgemiesen worden roar, wurde in heutiger Derhmtdlung vor dem Prvvinzialausschnß die Beruftmg gegen die Entscheidung des KreiSmisschusses des Kreises Friedbery vom LS. Mcti 1914 oU unbegründet »urückgewresen. Alrchlichr Nachelchte«» VotteSdierrst am Sonnta« den 3. Märtz. Lvan-elische Gemeinde. In der S tadt ki r ch e. Oft',: Pfr.-Aff. Lic. ReuntM' 11: Kindmik. f. V. Matth.-Gem. Pfr. Mahr: 6: Psc., Schwabe. — In der Johanneskirche. 9ft,: Pft. Dechtolsheimer: 11: Kinderk. f. d. Luk.-Gem. Pft. Bechtolsheimer: 6: Pfr. Tlusfeldi. >— Im Kon- firm andensaale (Siebigitt. 66). Nachm. 2: Gottesd. u. hl. Abendm. für Taubstumme. Pfr. Bechtolsheimer. — Kirchberg. Vorm. 10. — Lollar. Nachm. I 1 /,. — Daubringe«. Mittwoch 6.Märr abdS. 8: PassiauSanda ch. UathoNIche Gemeinde. 6ft,: Sei. tz bl. Beiäst: 7: Hl. Messe; 8: AuSt. dl. hl. 9: Hochamt m. Pred.; 11: Hl. Messe m. Pred.; 4ft,: Kongr.; 6'/,: Christen!., daraus PassionSand. Dienstag u. Freit abds. 8: Fastcnand. S-mstag 9. Mär», nachm. 5 u.abdS. 8: hl. Deicht. — Diaspora-GotteSd. am 3. März: Laubach 1 9'/,. r. hl. Ach VEH kTu FE Ein relnrass" sprungsähiger ^tebt zum Verkauf bet Karl Cbrist, GriinberglH.) JKW71_ Neustadt 61. Eine schwere Ciramcntfllrr ^ahrliih Wncbtlft, zu verkaufen bei Karl Becker. BerSrod. Eine leichte Kuh. welche Ende Avril zum ziveilenmal Salbt, steht preiswert zu verkaufen bei 09708 Polizeidiener Weil Lana-<»töns. Zwei 3ctaa. S»L;snvtAll» u. 2 Z*ckik.Ä-»uui»a, t m. 7 Jung., tuet. Aufg. d. Z. billig z. ver- kauf. Hamaitr. lt, II. Et *" si WacliHamcr Hand AU >verk. Krolderfer 8tr. 7. mu Schönes, feil) gebautes Landhaus an einer Eisenbahnstation des Kr Frtedberg. i. d. "liäbeeines Badeortes n. etnerStadl mit höh. Lehranstalten, m. 7 Zimmern, 2 Mani. Küche, Keller, Boden, Slallungen mit Remise u. ca. 1000 qm Gartenland ist zum Preise von 25COO Mark sofort zu ver- katiseu. Anaeb. un'er 1216 an den Giehener Anzeiger. 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Der modernen Teaxnik ist eS sehmsoi, aus der Lupine die bitteren Giftstoffe m ausreirbeir dem Dtaße zu entfernen, und ein vorzügliches Speiseöl (5—15$ ; o Fett) und ein nahrl«rftes Mehl von 40—60orung der Senfsaat-Eiukaufssrelle Berlin solg 2 » 0 e Richtpreise festgesetzt worden: 1 Bei bet Abgabe durch den Erzeuger in den Meiuhcnrbst 60 Mark für den Ze»stn-er. Zn Mengen -mter 10 K.lo Sonrntt ein Aufch'ag von 10 Mark für don Zentner hinzu. 3. Bei der Abgabe drrrch den Kleinhandel an lSroßver- braucher, in Mengen von 1 bis 5 Kilo 90 Pfg. für das Pjund. 3. Bei der Abgabe durch den Kleinhandel an BerbvcaLLier, in M«»gen von weniger als 1 KÜv 1.10 9Kark für das Pfund. 4. Denn Berkaus m Origsraipackungen durch den Kleinhandel, » Aufschlag von 45 Psg- für das Pfund auf da» Erzeugerpreis. ** E i n zeitgemäßes Verbot. Der Oberkomman- >ierende in den Marken hat verboten, Papier in die Ab^ falleimer zv werfen. Das zeitgemäße Verbot lautet: Es ist verboten, Papie» sauch Zeitungen, Zeitschriften, Bücher), Pappe mrd Abfälle oder Reste von Papier oder Pappe dem Hausmüll beizunrengen. Zuwiderhandlungen werden mit Geldstrafe bis zu 100 Mark oder verhältnismäßiger Haft bc'strast Sofern die Haushaltungsvorstände und dir Inhaber und Leiter von gewerblichen oder gemeinnützigen Betrieben die Absonderung des Hausmülls Dienstbolen oder Angestellten übertragen haben trifft die Strafe diese letzteren: neben ihnen sind auch die Auftraggeber sttasbar, wenn die Zuwiderhandlungen mit ihren» Bornnssen begangen sind, ober wenn sie es bei der Auswahl oder der Deaufftchtigung der Beauftragten an der erforderlichen Sorgfalt haben fehlen lassen. Diese Anordnung tritt am 1. März in Kraft. ** Anlagen in usik der Garnisonkapelle findet morgen um V-12 Uhr in der Süd-Anlage statt. ** Schwarz-Weiß-Theater. Tos Filmwerk „E«>- vannis Rack??" fmw? das mnerhattende Lustsvie! „Störe nicht die Flitteiw-chm" sind im neir-eu Programm entlwlte:». Siche Anzeige. ** Einschränkungen der weibli ch e n Kraukcn- pslege Krankenpsloiieninn»m dürsen nur nah im ScmiEsGenlst und in den Eim^ckjQingen mit eimi Tätigkeit Leidröftigt inerden, ivic t>er Pflege der Berirnindewn und Knuirl'en mmrittesixir zugute kommt, z. B. als .Ä>xt>säD»m-stern und Köchvnreu. Di.-s giU für Srlweltern und Hilsvsdjwestecn mit und ointe staatliche Auer kenuimg, lvi-e sQrdcnSschoestern. Nach einer besmüxwcn Verftigung des Kriegsm nrifteriumS dürfet» sie in sonstigen WirtsckMftsbettiebon des Operatünrs- und Etappengebietes, njk? den Gebieten beq Generalgouvernements usw. nicht mehr beschäftigt werden. Hierzu gehören Eisenbahnverpffegungssiollen. Offizier-^ Soldaten-. Eisenbahnerheime, Mlitchwaschereien rffw. Soweit sie in txraaigtn Betrieben bereits beschäftigt werden, ist ihnen nohx^ulegen. nach Ad- laus ihrer Verwaae aus dem bestcherDen Dienswerhältnis aus-u- scheiden und sich dem eigcmlichm LranftMpftogeSWnste wieder -u zuwenden. ** WohnungSfürsorge für ki»derr«ich« 1 ien. Ter Weltkrieg hat das BcDötterumgsProblem tn den Mittelpunkt aller sozialen Bestrebungen gerückt : von seiner Lösung hängt Zukunft und Wohlergehen des garrzcn BolLs ab. Zu den unchtigsten Ausgaben in dieser Bezü'hmrg gehört der Sch u tz der kinder» r e » ch e n Familien. Für drqe ist insbesondere du Beschafftmg einer cncSreichenden und gejimdcn Wohnur»g äußerst sckrmer»g Hierfür bilde» die ttebersilllmlg Ä-oer «ruoßen Ä!rzahl Wohnwagen, sonne die w.-»iere Tatiackp.' überzeirgenden Beim-is. daß »mde Familien mit größerer llinderzahl in ungesunden Quartieren hausen »nüssen Tie Folge davon sind KrauN^ilen ui»d schvtick)i idpi Körperbau Oer Kinder: auch die Tuberkulose und die Säuflli,rgssterbli.ch'eit finden hier den beiden dlahcbooen. Ter Sckrutz der kinde»7reulien Familien muß also m erster Liuie durch ciue ausreichende Wvh- uungssürsorge betätigt weüben. In dieser Envägung hak der Ernst-Ludwig-Berein in Darmstadt einen Ausschuß zur weiteren Prüfmrg der zu unternehiuenden Sckxsttte berufen Dieser Ausschuß hat eine Rsthe rx>n VorschSägen für mul int, mit Deren Ausführung der Verein jetzt beschäftig! ist Einmal wird sich die von ihm gegründete Brugesellstliaft „Hcimatdank" u. a. auch mit lener Aufgabe befassen, serner will der Verein eine Stiftung errichten, aus der jenen Fomilven Zuschüsse gelbähtt »verden, ollen znm Erwerb emer eigeilen DeimUülte oder zur Zahlung >er Miere für eine gute und ges»rnde Wohnung Zn anderen Bundesstaaten ist ebeirjalls die Errichtung solck)ier Stiftungen geplant, in Baden »md Bayern fitUD denselben bereits bedeutende Zuwendungen ziigeflossen. Tn Gedanke hat in Hessen bei all-n» L-ckichen der Bevöikerirng einmütige Zustimmung gefunden, der Stiftung sind bereits Zw^tdungen ^dtorer», vbrvohl eine Wnbe- lätigkeil noch nicht ausgeüül wurde, 'sie wird also poraussichtlich imstande sein, manckie Not »md »nanchen Kummer zu beseitigen Landkreis Gieße«. i. Ettingshausen, 2. März. Zum GergkantuN wE Ludwig Op per beföiwett, Hainrich Seippl. mrd Hemrstz Zor erhielten die Hesiische TapferkeitSm^«.Üle. —m. Hungen, 1. März. Nachdem vor 4 Wochen der rn« der beiden bei Holzhauerarlxtten am 3. Deyembn o. I. V..'run4 glückten gestorben ist, ist gestern nachmittag auch der ziveite. Weiß- bindermeisder August D e tz l e r , vou hier, in der Musik zu GiesM einen schweren Rürftmmmckverletzungen erlegen. — Der auf „Grube Friedrich" beim Pnn»pen beschäftigde Karl Münch vor» hi« rn> migl ückte dieser Tage dadurch, daß sich los lösende Erdnraffen arrs i^r niaderfiLl^r. Er erlitt erhebliche Verletzungen an einem Bcür und im Rücken. . . $ Leihgestern, 1.März. Dem Musketier Wckh. Luh wurde die Hessische Tapsnkeitsmcdaille verliehen. Mit dem Eisern« Kreuz wurde er sckZvn früher ausgezeichiet. ** Obbornhofen, 3. März. Bürgerrm-Ntec Le Ich hör« und Frau feierten gestern ihre goldene HodM-»t M Treis a. L., 1. Marz. Zu dem Ersn»ren Kreuz erhreü der MuSketin Philipp Rock die .Hessische TapferkertsmedarllL. - Tem Hockibauteckmikn Plsilipv, K l ei n von hin wurde in Anbetracht seiuer vorzüglichen Lnllungen aus der Geiverbesch»ckk zu Tarmstad! die Berechtigung zum ei!rjähr»«-frnwali.»en Mckuar- dienst verliehen. — Bei der für die Schwestern spende veranswlceten, Haussammlung gingen 103 Mark ein. Die Samtu»lu.ng von Kindev» wasche ergab 3 große Waschkörbe voll. Llreis Büdingen. G Echzell, 1. März. Ein 17jährign Bursche brachte eine^ auf Urlaub weilcrrden Soldaten und einem onberm B»»ttci?en mit einem Dolchmesser erhebliche Verletzungen bei. — l SdaTil + au sen. Das Eiserne Ki'euz- erhielt der MuSfttier Hernnch G , a r. - Wippenbach. Zum Sergeanten besördett wurde der Untere ossizier Friedrich Emrich Hl., Znliabn dos Eisernen Kreuzes der Heslischen Tapferkeitsmedaille u»»d des Kricgschrenze»ä)enS m Eisen. — Büdingen. Die HesAä>e TapserkettSruedaill« erhielt der Pionier Willi Nix; zum Sergeanten besördett wurd« der Unteros^zin WUhelm G l u n d KreiS Alsfeld. ** Ober-Ohmen. 2. März. Dbnfr&f« Ernst Stritte, wurde zum Sergaanten befördett. Kreis Schotten. ** Gedern. 28. gebt. Pionier Mild Dogel. Svhn des Gendarmerie-WachttneisrerS Vogel, wurde zum Gefreira« befördert. , Q Gebern, 28. Fcbr. DaS (Hfente Kveu^2. Klaffe erfneftntt Geft. Wilhelm Peppe! und Schütze Heinrich Lambmanu. W« der Hessischen TapferkeitSmevaillc »nurdei» ausgezeichnet Znhr« Hermann Ackermann, Musketier Heinrich S t ö h r »mb ^and- sturmmarm Wilhelm Z i e s i n g. Befmdett nmcden zu Sergeaict«, die lluteroffixiere Karl Fay und Karl S trupp, zum U.ntri> ossizicr der Gr-sreitt Reinhard Reinhardt, z»rm GeftrÜLtt d« Pionier Will-elm Vogel. Kreis Fricstderg. Melbach. 1. März. D»e Hessische Tapferkeitsmedackle erhielt der Gefreite Hermann P»e h. — Beienheim. Da^ Eiserne Kreuz und die Hessische Tapferkeitsmedaille erhielt der Gefteite Hu.go Eich. — D o r n a s sen h ei m. Die Hessisch« Tapferkeitsmcdaille erhielt der Pionier Atthuc Bommershe»m. — Friedberg. Zum Sergeanten befördett wurde der Urttev- offizier Karl S ch e v t c l Starkenburg und Rheinhksse«. I Darm stadt, 28. Febr. Ter Mitinhaber der HSesige« Menkscha, Fabrik, Dr. WLH Merck, gericl am letzte», Plirnrtag in Berlin beim Aussteigen auS einem Sttaßenbahnwagen inita einen arideren Straßenbahnwagen und erlitt einen Sck>ädetbruch4 Er war mehrere Tage bewußtlos. Auch jetzt ist sein Zusta»»d r»och sehr bedenklich I Darm stabt. 1. MLr^. Die StndtvewrdnttnwnlaLirnr» lun beschloß einstimmig, gegen dre geplante neuettick^ Erhöl?u»»g d-r KvlS.mpveise schrrffva» Euffpruch beim Dvurschcn Städtttag $u er» beben- I GrieSheim bei Darm stade. §8 Frdr. DaS jrebn^ährige Söhnlein bn j*tm»tlv Kalb tn der Karlstvaßc saß aus bau Abott, an dem eine WasäZleine befestigt war. Arüiere Kir»der yoqax- an der Leine, so daß der ganze Abott z»rsamm-en brenen Ber»ren umtte er herausgezogen. Jrisolge des ZutretcnL von Wundstarv- kramps ist er jetzt seinen Verletzungen erlegen. HejfkN-Nasia«. Frankfurt a. M., 1. März. Die am DmmerÄag hier voNzogenen zwei Ersatzwahlen-zur Stadtverordneteuversan»mlung stmrden im Schatten des Burgfriedens Gewählt wurden der Fott- schrittler Redakteur Dr Goldschmidt mrd der Sozialdemokrat Grwerkschaftsbeamter Georg Ulrich. Von 3851 bzw. 3834 eiir- getragene»» Wählern übten Mir 128 bzw. 183 Wähler il-r Wuhb recht aus. _ Lchöfscngericht. Gießen. 1. März 1918. Wegen Nichdablieferung der ihm von der Leittmg des Milch- aebiets Gießen zur Lieferung ausgegebeuen Milchm^-nge wurde der Landwirt Lch. Rinn lX. von Heuch'lbeim von dein Sc!>öffen- aericht Gießen zu einer GefängniSsttase von 1 Woäic und zu den Kosten des Verftrhrrns verutteilt. Kuhhalter aus anderen Gs- m-einden wurden ’an auttb»'stte»r Die B-olkSwittschrftler haben be- goun«» (2 —16 I.), dann sind die The"4ogen daran ®ctoiiuniöi (18.—31. I.) — darunter die Gi-ßp.rer Proftssiren F ck, G u n k et uird Krüger — dann fcitfcm die döotuttoisfanschaftler und Mediziner daS Wvtt (3.—16 II.). So ist das frmrzäsische „Dreck- nest" eftie de»rt'che llnftiettsität-stadt gnvorden. Dft Geschichte wind CBtnwf oon dieser zeitweiligen und allerdings sehr „behslsSmüßfaan" Urrwersität schwerlich rederu Doch bLecbt es deaüvürdiL. daL das deutsche Lvtt mir der L^jarichaLt einen so engen Bwtd geschivsfari hat. daß es sie auch im Felde nicht entbehren kann. Und mit »facht Itcol man gefragt, ob es «oohl äftckichis Vettmstalttruga» an der ftanzdfisilren und «rglifarn. tiesclrreicre d«m russischen oder gar montcnogriinscliei, Fro»U gegeben Hab«, mag. UvÜ unvergeÄlch.' Eindrücke ward«» alle Teilnehmer von diesen Kursen mitgebracht haben. Die SttLdeirttn habe:» nneder ein»»rat Heimat» tust geatmet und von dem deutschen Geiste geSostet, den sie eine ganze Welt verteidigen Die Pwfessoreir. denen die junqen Leute auch ft» stimmungsvollen ernft>ftöhlick»m Kommersen »uvd bei so nurnchem vertrauten Zusammensein rasch »»al-egetreten smd» l-alen aus der Siegeszuversicht wck» a»cS der Lernbo>sierve rsrftretz lxrrlichen Zngeiü» neue Hofsiru»ag geschöpft für Vaterland urch Wissenschaft. Und — auch das sei nichl vergessen — das fntöiidje Beisammensein beider Konftssionen in den theologischen Shirfen irrtb die mancherlei fre»mdlichei» Bezrelnncgeu. cüe sich daraus er gaben, haben mrs in der Envacttnrg gesdärtt. die Auscrna»ft«fttz»m'»en zwischen den Kv»rftssrou.en werde»» nach dem Kriege gtimpstichevL Fvttnen arrnchmeir. Mögen die Kurse in F., die schon jetzt nvftt als die einigen» dastehe»», auch m andere« Armocn Nachfalger fvtdon l G. O Frankfurt «r. M., 1. Mürz. Ter UrvuMheimg vo« Tr. Adam Kuckhoffs „Der Deutsche txnt Ba»Mreo»rtt" ward tim Tonnerstag im Neuen Theater ftin freuEicher Empfang Das Publikum ist der lärmenden KriegSstücke, mit denen es jn Begftru »>eS Weltkrieges überschüttet str.rrde, herzlich müde. eS verltmat widere Kost, selbst toe»m num diese mü dem Gewürz Baterfanö» Heimatliebe usto. schmackhaft zu »nachcr» suckst: Tas Schauspiel bs» handelt die vielgehötte Fabel von dem Ssftre eines Teutsch» „Franzosen", der zu Krie^sbeginn sein. deutsck>es Herz erkennt, einer hilftlieischrnden deutsck»Ll Patrouille Sch»»tz gewöhn und dafür als Spion die Kugel en»psL»»gt. Olm*>W mm» dos Stück mit aller Liebe ft» bezug auf Regie mrd Szenerie ausge^rtzt hatte, konnte der Berfafter, er »st Drarnaturg am Neuen Theater, nur einer» Dank für seinen Fleiß erttgiNiemiefanen, nkfa für fairai Tichitung. Die Darsteller gaben sich die redlichsL Mühe, dem Stück su entern Achtungserfolg ^ verhttfan° Vermischte«. fc *, ®itbet»trfl!«nun«i cintä »nichtigen Kunst- ven rmaleS tn Lublin. ÄiWtn besitzt eine? her torror» vageiwsten Teu finaler tor DervmtLmiSnurle e' in Polen finb bic W-andmal-erien m der uemett T rifcüuigEcit$fii;'. im JaiWmec Schlosst. Ihre © 6 »aituincr liegt dar in. bau sich in i; löciilidKn K-mst fcaxTitigcn, nwtonlj die Malere en sich al^ ^UvoricS Br-kdegll^ m d Geich che der ÄmstbeMhungen iden Morgen.- imd Abendland darslellen. Sie sind um 141 .S ftanbeu und m m^sezrick-ueler Zcsd)k* ausgeführt. Erst feit c üctt begumen btefc Malere en unter der Tünche hervorz-ulr mit der sie noch am Beginne des 19 . Iahrtovtorts bedeckt mcu. %fi Lublin er ^lueig .des Fürs-orgeve^cius für Denkmäler der . tot jw« die W'öener Wtoimsthrifl „Pvlcu" mit- ? ^ v Wrctorl^ersürilrmgsurbeiten begmrnen. die je dt bereits oedellteno voran gv^chritien sind. Kürzlich wurde ein Svnd-erans- jaWB wn Vercretenr der WiNensckrist und Kunst gebildet, der über die lerneren >Lchicksale dieses tastbaren Teurmals Besrinunung tresien pll. der ein un* ,’.t' r:r u Letzte Nachrichten. /« Grobes Hauptauartier. 2. März. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. Nur in wenigen Mschnitten lebte am Abend die Ge- vechtslüligseit auf. Eigene Erkundungen bei Howlebreke und südlich von St. Quentin brachten Gezüngene ein. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. An vielen Stellen der Kr^nt führten wir erfolgreiche Unterueh nur.g'n durch. Oestrich von Reims drang-n l?rssi che Truppen in das .^rltärte fom Pompowle ein. Rh'inlänber und Westfalen stießen nordlnestlich rwn ProSnes tief in die feindlicher! Stellungen vor, die aus den Februarkämpfen südöstlich von Tüh rre noch in Frindeschmd geblickten Grabenstücke wurden von badischen und thttingischen Truppen im Angriff gesäubert. Auf dem Westufer der Maas stürmten rheinische Kompagnien die feindlichen Gräben südlich von Haucourt. Nach Durchführung ihrer Erkundungen kehrten unsere gruppen mit mehr als tHerhundcrt Gefangenen und zahl- reickien erbeuteten Maschineng-wch.en in ihre Ausgangsstellung zurück. Die südöstlich von Tahure genvinmenen Graben wurden schalten und gegen französische Gegenangriffe behauptet. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Zwischen Maas und Mosel stich J'fanterie mit Pio- urcven i - die feindlichen 6Zräbra nordöstlich von Scüh^re'.) vor. Die amerikanische Besatzung erlitt schwere Verluste unt> büßte zwölf Gefangene ein. * Haupimmm Ritter um Tucz-rk errang durch Wschutz eines feindlichen Fesselballons seinen 25. Lustsieg. Oestlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe von Eichhorn In Estland und lattd n.hmen die Operationen ihren Verlauf. Heeresgruppe Linsingen. Bei der Versolgnng des bei Rjetschiza geschlagenen Feindes hrtren wir Gomel genommen, Kielv, die Hauptstadt der Ukraine wurde durch ukrainische und sächsische Truppen befreit. Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste Generaiauarriermcister Ludendorff. B e r l i n. 2. März. (WTB.) Die Meldung, daß Staattz- fefretär v. Kühlman n und Graf Czernin von Bukarest nach Brest-Litvwsk abgereist seien, ist falsch. Ter militärische Widerstand der Russen. Petersburg, 28 . Febr. (W.B. Nichtamtlich) Meldung der Petersburger Triegrapl^nageutur. Bericht über die Lage im Norden. In einer Vollsitzung der Matrosenableilungen in HelsingsorS ist beschlossen morden, daß jeder seinen Posten bis zur letzten Minute betonten solle. Die teilweise Wegsckfasfung der Wert- objektc tot begonnen. Alle Schiffe haben den Hafen verlassen. Kronstadt ist ruhig. Die Matrosen sind begeistert für die ^rteidi- gung brr Revolution. Der Generalstab der Nordfront verlädt Twer. Abteilungen der Roten Garde wurden nach Bologoi (?) und anderen Punkien gesandt. Die Mobilisation tnird mit Feuer fortgesetzt. Tie Soldaten vergessen il>re Erschöpfung und sind zum Kampfe bereit. Repel, zivauzig Mrst vvu Reval, ist durch Meiste Garde besetzt. Die Artillerietäiigkeit läßt verraten, dast die Deutschen vorrücken. Ein Attentat auf Lloyd George? Berlin, 2 . März. Tie „TageSzeitlrug" meldet, am 23 . Febr., an dem Tage, an dem Lloyd Georges Unwohlsein amtlich vcrlautbart sei, sei auf ihn auf der Straße ein Attentat verübt worden. Der Attentäter soll ein irischer Sinnfehler sein. Er ist verhaftet. ^ Nationale Küchen in England. Rotterdam. 1 März. (WTB. Nichtamtlich.) „Nienwe Rotterdamschc Courant" meldet: Ter englische Lebensmittclkontrol- leur Lord R b o n d a tot einen großen Plan zur Errichtung von nationalen Küchen vorbereitet, die Lebensmittel im Großen auflaufen, znbereileu und verabreichen sollen. Es handelt sich nicht um eine WohltätigkcitSeinrichlung. Der österreichisch-untzrrifchk Einmarsch in der Ukraine. zu tonen, daß c“ keiner militärühsen Mast^'ahnen bedüncu lvürd«, um svlvvhl die Mnsiolidieru-ng des imig-en besrenndelen Reiches, wie auch die Zufuhr bet uns znfallertoeu bendliglen LebensmüleL aus diesen reichea Gegenden jicherzustellen. .Hauptsächlich insvlge des Vorgehens der im Geniec der Ufrai.ie sich befindenden lwlschk^ wistische.i Horden begann sich die Lage alsbald zu versänebcir. Nachdem bereits die Vertreter der Zentvalrada sv'.Mhl bei dem Mi.nsterium d?s Ae.lßeru. wir auch bei oem Chef des Generalslabes um eine Interventiio'n gegenüber den Ge-^üttätigkeiten bvlichr*, wisiischer Banden gewesen hatben, stellten ernty die bei den Friedens, verto.,d!ungen beteiligten Vertreter vor ukoainifchat Zentralrada an d e Astereichstsch--ungarische Delegation am 2 i. Februar _ erneut die dringende Bitte um Intervent.^ unserer Trnpt^en in den an Ostgalizien ansohicstenden Geb e.en. W.e die bentigc Meldung bereits verlautbarte, jurnrte die gleid^c Bitte nunmehr auch von dem ukraini'ckien Gec ait sich erfitcaenee t V.u ^arn.>- mir warzen Meere Mer die Donau derzeit noch gesperrt ist, ersck>eint es dringend notwendig, diese für unsere Lebensmittelzusulp-cn so wichtigen Strecken undcbmgt zu sichern^ Hinzu kommt noch, tost gleich lvie Deutschland anch Oesterreich- Ungarn unter den jetzigen eben noch drrcch.rus nicht konsolidi-erkertz Verhältnissen des ukrainischen Staates geno.igt ist, für die Herbei- schasfung jener Lelensmitbelmengen und anderer Vdatettolen, dessen es so dringend botors und tos ihm der befreundete Staat zur Verfügung sle lt, a-sch selbst Smge zu tvagm. Bei dem bereits erwähnten frenndschaftlicheea Entg-geuflommen der uiit. inischen Regierung und der ukrainischen Betölterung und angesichts der wieder- ho.ten dringende:: Vi te:: um das Ein'chreiie:: Oesterreich-Un.garnS kann der Einmarsch der österreichischmngarischm Truppen nur einen durchaus friedfertigen Ctoraktec tragen, der vor allem auch im Interesse des befreundeten Staates gelegen sein sollte. Da eS hier notwendig nxrr, einem in diesen Gebieten herrschenden Banken- unn^ese:: mit bewaffneder Hand ein Ende zu bereite::, könnte diesfalls zweifellos von kriegerischen Operationen nickzt gespvockM lverden. J&ffxii P©geit d©« Stailiigang hei £rwachßomen w*id Kindorn« Aar 2 tiioh empfohlen t Origlnaldoso Mk. 1.50 Statt Karten. Tilli Kratzert Walter Bogerts Verlobte Limburg a. d. L 2. März 1919 Haigor 1607 806 Caf 6 Astoria forisi» Kliuto-taer Sonntag nachmittags von 4 Uh r ab Ualionalcr Jrauenöicnjl Allgcm. Trutscher Fraueuvereiu Ortsgruppe («iehen. Auskunft und Hilfe für AngebSrlae von Kriegsteilnehmern bereilmilligst und «»entgeltlich: Montag, Mittwoch und Freitag von 10 biS 12 Ubr vormittags: 162V Süd-Arrlage 4», Frau Profeffor Kalbfleisch. 0^16 Amend »8in#;e,g nnd Sonntag 1505 Künstler-Konzert I’ntcpplch wbcfflrn: 3. April 1918. Programme kostenlos. Oherkurnu« mit Absckluliprüfuiiff fiir Loitorinnen von Gai tenbaukolonien. — l'ntcpkiipsns fiir Fr me , und Mä chen zur Ausbildung im prHk- tisvilien Garten- und (Gemüsebau. — Kowpl^antlnnen- knrsft voraresehen. — Anmeldungen wii» Auskunft _im Landw. Institut (GescliflnszimmerU 1019D Volksschule zu Gießen. Dortmunder Union-Pils kein Ersatz in '/> und '/> Flaschen empfiehlt Emil Kciimali Blergrokbandluna. Telephon 83. 1520 v 028 N6U6 Album I a VU1 lut) lilr Frühjahr Ist da! 1396a Zu haben im Cjubdehnus •r/ &~rj7 e ±j Scfwlstroßc Fürste^i^of Qiesseira. Sonnabend und Sonntag KONZERT Erstes Auftreten des Gesangs-Humoristen Herrn Stockmar 15Ö0 WWst für El!)- Hü Völkerkunde. Zweiter Vortrag. Montag den 4. März, 8'|» Uhr in der Neuen Aula der Universität Herr $. Walker (Riga): Die Anmeldung der Kinder zur DolkSstzule. die biS Ohern d. I. das sechste Lebensjahr zurückaelegt haben, nndek statt: 1. In der Stadtmädchenschnle — Schillerstraste 8 — Montag den 1. März, vormittags ron 10—12 Uhr, 2. In der Ttadtknabenichnle — Weü-Anlage 4:i — Dienstag den 5. Marz, vormittags von 10-12 Ubr. Auch köitnen an obcngeuanttten Tagen, soiveit es die gegcnmiirtlgen Bcrbäl nisse gehalten, vormittags von 9—10 Ubr solche Kinder, die b>S gnm 80. Sevtember d. I das 6. Lebensjahr vollenden, an gemeldet werden, falls ste geistig und leiblich gut ctmuhfeU find Bei der Anmeldung ist der Ignpfschein und bei auS' niartS geborenen Kinoern auch der Geburtsschein vor« zulegen. Giesten. den 2'>. Februar 1918. _ Der Schulvorstand. 1435B Großh. Realschule zu Schotte». Die Anmeldung von Schülern für das kommende Schuliahr, das Dienstag den V. April, vorniitlagS 7.4.') Uhr deqiitnen wird, erbitte ich baldigst münd lich vormittags von 11.30—12.00 Uhr in meinem Amtszimmer oder schrtsllich. Lorzuiegen sind Geburls. und Impfschein, sowie nach Schluß dcö ablaujendcn Schuljahres das AuStriltSzcngilis der zuletzt besuchten Anstalt. Der Direktor: Kaufmännische Ausbildun g. Untorrlcht in allen kaufmännischen Fächern, sowie i i Kurzschrift und Maschinenschreiben. I>er neue LclirxaBio: beirinnt am 19. April 1918. öle Anfnahme ist arn Mittwoch, dan 17. April 1918, nachmi;t;)gs Si*/ a Uhr. Aofna lEiiehiMHngn :«: Gute Volkpschu’bildunpr, insbesondere «enübende Sic herheit inderRecht- pchreibune:. — Für Schülerinnen mit höherer Schulbil uns findet bei Keniijrender Beteiligung ein besonderer Lehrpranjr statt. Anmoldiiniron wolle man mö/xlichst bald an die Schulleitung pelan^en lassen. Vo > ihr sind ausführliche Prospekte ko tenlos zu haben. Auswärtigen Schülern und Schülerinnen werden *-uto Wohnungen in der Nähe der Schule na h- ge wiesen. 890 Kaufmännische Privat-Schule von Karl Wolf in Siegen, Burgstraße. Hert i ch.' 1309D CroBh. Landes-BaugswerkschuSe Darmsladt. Beginn des SommcrscmesterS am 11. April in allen Kkassen. Programme durch die 15VLs> (Mit Lichtbildern). i«*D Fopst-undKo'onialschuie B m i 4671 *» Fi«t« r für«« lirht* P otektornt. Gewissenhafte Ausbudun«. sichere Anstellungs-Ausiicht Ira Forstdienst. Damenfrisieren Sliampoonieren — Kopfwäschen — mit neuestem 4 Wannluftstrom-Trockenapparat r * Frau Bernh. Dosch f A \S/ Ncueu Bäue 12, Ecke Wcideogasse ’ Y'yJw Damen-Frisiersalon separat jj. Ankauf von Wirrhaar. 'rj/f fl I tafcaa.-i giichel'tsa 1 i. Ode^w. | (Lini 1 Hanau Eberbach.) llü^as H | Kiiriiciin für IVervöso a>»d lOrholuii^sncliende V Zeltaemftft qal« Vor?! «gm»z. . . Prospekt 9. H S Mnu.-Rat ^igglberger. JH Erhöhung des Einkommens durch Versicherung von Leibrente bei der Preußischen Renten-Versic erunt,s-Anstalt Sofort beginnendegleichbhdbende Rentef.Männer b.Finfri fs.-m.Üa re): 50 I V) 1 HO I QT» | 70 I 7T> jährliclt "/jd. FiniTigo.: l, 10 .jl|l8,,r» Bei längerem Aufsohnfe der R ntenzahlung we-ent* lich hö’ ere Sätze. I485id Für Frauen gelten besondere Tarife. Vermögen«» ertettndc 19 li: 12 UI illlon.JIk. Tarifi^ und nähere Ausl- " ' W r . Üarrdt in i'Ynnkfe>rt i>: 12111 i Ilion. 71 k. skunft durch: r». Al.. Irieh hstr. 52. j Amafeur- Photograplion kaufen preiswert Photogr. 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Privat-Kni>ie in einzelnen Ühnrielsfächsrn: Buchfuhning Stenographie Maschinenschreiben Schönschreiben usw. können jederzeit begonnen werden. Prospekte frei. Persönliche Rücksprache das Richtigste. 826 Geburtstagsspende für das Rote Kreuz Auch in diesem Zahre spende jeder Eichener an feinem Geburtstage eine Gabe für das Rote Nreuz! Das neue Erinnerungsblatt, aus Maler Voehle's Nschlstz erworben, die Arbeit der Heimat darstellend, das jedem zum Dank und zur Erinnerung an den Geburtstag in Deutschlands größter Zeit gegeben wird, möge jedem Hause zur Urkunde werden, dah auch Gierens , treues Bürgertum einig und geschlossen mitgeholfen hat: Durchzuhalten bis zum Lieg! Darum: Kommt und gebt, jeder nach seinem Können und Vermögen, als Dankopfer am Wiegenfest und zum Zeichen treuen Entstehens für unsere Söhne und Helden draußen. Die GMrtrtügsspenöe (M. des Noten Areszes. Me Ullnil). Geburtstagsspenden werden täglich an unserer Kasse in der Alten Klinik entgegengenommen, woselbst auch, nachdem der Spender seinen Namen eigenhändig in das Goldene Buch eingezeichnet hat, die Aushändigung des künstlerischenDankerinnerungsblattes mit der zugehörigen Urkunde erfolgt. üiessener Konzert-Verein 8. Konzert. Sonntag den 3. März 1918, nachm. 5 Uhr, in der Neuen Aula Maria Philippi ^ Philipp Neeter (Alt) aus Basel Viola d'amore u. Bratsche a.Stuttgart Professor Trautmann am Klavier Lieder von Brahms und Schumann Solovorträge auf der Viola d'amore von Ariosti und Milandre Eintrittskarten 2.-. ° v 50 M - Studcntenkirten numeriert (nur - gegen Ausweis im Vorverkauf) 0.75 M. bei Ernst Chain er, Musikalienhandlung (Telephon 671), und abends an der Kasse. 1874 D Ueberschuß für Kriegswohlfahrtszwecke. ft Schwarz-Weiß-Theater, Seltersweg 81. Programm vom Samstag« 2.« bis Inkl. Montag, 4. Mare. > ; Giovannis Rachel r) Ein »eltsames Detektiv-Abenteuer &ua der Gesellschaft des berühmten t Harry Itlggs in 5 Akten. föans SSisrendor! als Harry Eiigge. Störe nicht die Flitterwochen! Feinpikantes LuBtsplol ln 3 Akten mit Melita p^etrl Herbert l^auimülier Leo W eukert 1685o »taotr^irntinfr-n A «u* f Lichtspiel haus, Bahnhofstr.34. Kö 8* Samstag, Sonntag, Sfontag i Außerdem: |cd cm Loser c n Treffer! Große Preisaufgabe! Unter die Löser nebenstehenden Rätsels verteilen wir nachstehende Hauptpi eiseflratl*. Jeder Löser hat Anrecht auf Hauptpreig. Verteilung wird streng reell g handhabt, nach Verteilung werden die Namen, Adresse derjenigen bekannt gegeben, die die Hauptprobe erhielten. v B AWAMnnmorm die vornehme Künstlerin In dem LOH© I woUSTlorin ergreifenden Gesellschaftsdrama in 4 Akten Der Geigenspieler. Unser Motto: Nur vom Guten das Beste. iiiiuiiw muMimi Hauptpreise: groß« Standuhr Wert n % , 50 : 1 gold. llerrennhr j(14kar.Gold)W. M. 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Die Auskunft geht Ihnen ►chnellstons zu. Die Namen' und Adt-es>en der Gewinner der Hauptprobe werden ln einigen Wochen ln mindestens 100 Zeitungen bekanntgegeben. Schreiben Sie sogleioh an den 1530c Kunstverlag Walter Scüimldi & Co., Berlin W 30 / 630 . 1488a Preis der Orig.- Ausg. monatlich. Der Oesamtpreis für die ganze Sammlung beträgt nur 20 M. Sie kaufen etwas Outes. Auf Wunsch 3 Tage zur Ansicht. Jedes Risiko ist also gänzlich ausgeschlossen. Portofreie Zusendung. DieAuflageist gering, sof. Bestellung daher nötig, da sonst ausverkauft MMtelkiilj.LisSCa.IIM Erstdruck Inhalt der Bände: I. Die zweite Frau. 2. Das Geheimnis der alten Mamsell. 3. Das Heideprinzeßchen. 4. Reichsgräfin Gisela. 5. Im Schiliingshof. 6 Im Hause des Kommerzienrates. 7. Die Frau mit denKar- funkelstemen. 8. Goldelse. 9. Thüringer Erzählungen (Amtmanns Magd. Die 12 Apostel. Der Blaubart. Schulmeisters Marie). gef!, auszuschneiden und mit3-J5f-Marke I in offenem Briefumschlag einzusenden Ich bestelle hiermit laut Anzeige im .Oieß. Anzeiger" bei der Pestalozzi-Buchhandlung Linke&Co., Halle-S. Harlitfs Romane Volksausgabe in 9 Bänden. Preis vollständig 20 Jt. Ich ersuche u n portofreie Zusendung des voll- O ML ständig. Werkes gegen Monatszahlungen von v Ilm. Postscheckzahl k. werd. beigefügt Erfüllungsort Halle. Ort, Tag, Straße: ——- haut Sommerölfrüchte zur Milderung der Fettknappheit! Für das Großherzoatum Hessen eignen sich besonders Sommerrübsen, Mohn, Senf und Leindotter zum Anbau. Nähere Auskunft erteilt Landwirtschaftskammer Darmstadt, Allee 6. Oestem nacht gegen 1 Uhr entschlief sanft meine liebe Frau, unsere gute, unvergeßliche Mutter, Schwester, Tante und Schwägerin Frau Sophie Walther geb.falk. In tiefer Trauer: Ludwig Walther und Kinder. Oleßen, Friedberg, Frankfurt, Völkershausen, Bauemheim, 1. März 1918. Die Beerdigung findet Sonntag den 3. März, nachm. 2'/, Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt Tod es-Anzeige. H«ate nacht verschied »anft nach langem, schwerem Leiden unser lieber Vater, Schwiegervater, Bruder und Großvater, der langjährige Groftherzogliche Bürgermeister, Standesbeamte und Ortsgerichtavontehcr Heinrich Stephan Im 78. Lebensjahre. -v Die trauernd Hinterbliebenen. Staufen berg,Lollar,( rieften. Klein- Linden, Kr ei bürg L Br»g^ LMärz 1918. Die Beerdigung findet statt am Sonntag den 3. Mär«, nachm. N/, Uhr. Beileidsbesuche und Blumenspenden dankend verbeten. MMN Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, daß es Gott gefallen hat, unsere einzige innigstgeliebte Tochter und herzensgute Schwester Emilie Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsere herzensgute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Elisabethe Schupp Ww. geb. Ohly heute abend 8 3 / 4 Uhr nach schwerem, mit großer Geduld getragenem Leiden im Alter von 60 Jahren in die Ewigkeit abzurufen. Die trauernden Hinterbliebenen: Großen-Linden, den I. März 1918. Familie Schlipp. Die Beerdigung findet Montag den 4. März, nachmittags 3*/, Uhr, vom Sterbehause aus statt 1554 im Alter von 20 Jahren nach mit großer OeduM ertragenem schweren Leiden zu sich zu rufen. In großem Schmerze: Weitershain, 28. Febr. 1918. Familie Hrch. Hach nebst allen Verwandten Die Beerdigung findet Sonntag, 3. März, nachm, statt KP Darrksagrmg. Für di« vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste sagen wir auf diesem Wege allen unseren herzlichen Dank. ZamMe Zohz. Reltschmldt V. 09743 Watzenborn, den 2. Marz 1918. Holzversteigerung. Montag de« 4. März 1018, vormittag» 10 Uhr beginnend, werden in dem Stanfcn- berger Gemeiudewald aus de« Distrikten Schabenberg und Mart versteigert: 168 Srück Derbstangen 1. Kl. --- 14,67 Fstm. 625 „ „ 2. „ = 29,25 „ 420 „ 1. „ - 10,67 \ Zusammenkunft auf der Hachboruer Straße am alten Pflanzgarten. Staufenberg, den 27. Februar 1918. Großh. Bürgermeisterei Stanfenberg. _Me yer. Hausgrundsti'icke in verschiedenen Größen können Kaufliebhabern nachgewiesen werden. Hausbesitzer-Verein e. V., an> »aj»nh.sftraß« 46. Freiwillige Versteigerung. Donnerstag den 7. März L D.. nachm. * Ubr. versteigere ich Kaiser Aüee 35 •jati. an Gietze« gegen Barzahlung: 1 Gasbadeofen mir emotL Wanne, 2 Kleiderschränke. 1 orntL Bett, l eiserne Bettstelle mit Matratze, eine lackierte eil. Kinderbettstelle. I Sofa und 2 Plü.ch- sessei. 1 Waschtisch, loolieren Lisch tt vol.ene S.tthle mit Robrstven. l GlaSschrank fStlberschrant», einen EiSschrank, 3 kleine Fässer. Zuglampen isür Veiroleu.n, und GaS und Elekir.l. Sieblamven. 1 Petroleumofen, Borhangefpanner, eis Rundstilbe zu Treppenläufer. L>megel. Bilder und sonst. HmiShaltunaSacgenstände. «M" Vertteigernna bestimmt. -MW vor», GerlchtKvvÜHtetzer. «« Helene-Lange-Sttftung 3ebe gebildete Frau weist, wer Helene Lange ist und was wir deutschen Frauen lhr verdanken. Am 9. April d. F. vollendet diese Dorkämpserin eines neuen deutschen Frauenideals ihr 70. Lebensjahr. Als ein eindrucksvolles Zeichen der Dankbarkelt soll ihr an diesem Tage von ihren Verehrerinnen das Er- gebnis emer Sammlung freiwilliger Gaben dargebracht werden. Die Namen der Stifterinnen ohne Beifügung der gespendeten Summen werden der Juki« lann in einer Liste überreicht werden. In Giesten nimmt die Mitteldeutsche Eredltbank Gaben für diesen Zweck bis zum 15. Mürz entgegen :: :: n Allgemeiner deutscher Frauenoerein (Ortsgruppe Bietzen) M. Naumann. Kindergartenverein M. S i e v e r s. Verein für Frauenstimmrecht Th. Vogt Hausftauen-Derein. P. Leun. 16UD Gummiband und — Ut wieder am Lager. » w a Photograph«! kanlea preiswert Pbotogr. Artikel! 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