Nr. 40 Samstag, 1b. ßebruar M8^ Der Sietzener Nvzet-er erschein» täglich, außer Sonntags. - BeUaaen: GietzenerZamlliindlLller; XreirUatt ffir dev Kreis Siehe«. ve,„grpretr: manütl. 'J3ir. 1 . 20 , viertel- jdl)rli(t)'M.360; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl vik. durch die Post DU. 3.60 viertel- ftfhrt. auSfchl. Bettellq. Ferntprech - Anschlüsse: für d:eSchrütlt'-rungl!3 Verlag,(Äelchäüsstel!e51 Anschrib für Drabtnach- richten: Anzeiger Siehe«. Sch« via« 168. Jahrgang ' — —“• atiLutftne wk Lazeige« K lue iaflefcnummer blfi zum Nachmittag vorher ohne jedeBl-rduidlichkert Seiienpretje: für ört ilche Anzeigen 2b Kl.,für auswärtige 3» Bi., *ür Reklamen Mk. l.— - bei Piahvor- fchriit 2->*/. Auifmlag. Hauolichnitleiter: Auq. Goen. Berantivortlich für Bolit'k u. Feuilleton: vewfverfehr: A»q. <»ocn; Stad» ^.6 SwiUmsrrnnödnick u. Verlag: Vrühl'Iche Untv.»Such- u. Stetnöruckerei kl. Lange. Zchrtstlekmug. GeschäftrAelle u. Druckerei: Zchulstr. 7. famm* »n ©iefeen! Gietzener Anzeiger petzfcheckkmtt»: Krsnkwrt a.R. 11685 General-Anzeiger für Oberhessen Abberusung des deutschen Ausschusses in Petersburg. VochenrSM!L Matt muß lächeln über die unglaubliche Naivität des Nölkersamiftenratsherrn Wilson, der uns zureden will, auch in die Staatenverhältuisse des Ostens sei, wie in alle anderen Völkerstreitigkeiten, nur Ordnung zu bringen durch genteinsamen Rechtsspruch aller in den Weltkrieg irgendwie verwickelten Länder. Da märe zunächst eine Borfrage, die Weltwahlrechtsfrage. zu lösen. Man hatte sich klar zu werden darüber, inwiefern etwa ein Wort Portugals in der ukrainischen oder polnischen Frage schwerer wiegen würde als die Meinrmg von Honduras oder Uruguay, und ob das Endurteil nach ausgiebiger Debatte durch Abstimmung oder durch Handgreiflich- leiteu herbeigeführt werden soll. Vielleicht bildet sich der Präsident der Bereinigten Staaten ein, daß er, weil er bisher genugsam und mit immer erneutem Eifer und Verdienst „im Namen der Menschheit" geredet und gehandelt habe, das Mit- bestimmungsrecht von einem Dutzend Staaten gleich für sich in Anspruch nehmen könne. Es ist ja recht verständlich, daß Wilson, nachdem er so viele Helfer in der Welt für Geld und gute Worte gegen uns mobil gemacht hat, diese Ziffern auch m den Friedensverträgen wirksam maclien möchte. Das Mehrheitsrecht der Welt soll den Frieden herbeiführen, nachdem sich gezeigt hat, daß die Volcskrast der Mittelmächte die zahlenmäßige Ueberlegenheit der Gegner siegreich niedergedrückt hatte. Ursprünglich war es der Pariser Vertrag der Entente, nur gemeinsam Frieden zu schließen, der das Weltordnungsrecht den Engländern und Amerikanern Vorbehalten sollte. Aber diesen Vertrag haben die Russen zerrissen, und in Vorahnung ähnlicher Austritte aus dem Kriegsbündnis hat, wie es heißt, der neueste Rat der Entente in Frankreich eine Neuformulierung und Abänderung des Vertrages beschlossen. Da die eigenen Reihen so wacklig geworden sind, so sucht jetzt Wilson bei uns, seinen Gegnern, für de« ursprünglichen Gedanken gemeinsamen Friedensschlusses »n werben und Stimmung zu machen. Weder GrH Hertling noch Graf Czernin werden auf diesen Leim kriechen. Es ist zu spät: wir haben schon einen Sonderfrieden abgeschlossen. Wenn es uns gelungen ist, mit der ukrainischen Volksrepublik ins Reiite zu kommen, so werden beim Wiedersehen mit Herrn Wilson wir und dieser neue Staat uns ganz ruhig für jede Mitwirkung bedanken, und wenn dann bei den polnischen Ansprüchen und ähnlichen Unvermeidlichkeiten noch kein Idealsustand geschaffen worden ist, so werden wir die führenden Männer der Entente dennoch bitten, ihre Finger von dieser sie nichts angehenden Omelette zu lassen. Theoretisch und praktisch ist diese neue von Herrn Wilson vorgebrachte Bedingung ein Unsinn und eine Anmaßung. Der gegen früher etwas zurückhaltendere Ton seiner „Botschaft" darf uns nicht täuschen: die Entente will einstweilen noch die Fortsetzung des Krieges. Die Reden Lloyd Georges und Orlandos beweisen die Unvermeidlichkeit neuer kriegerischer Entscheidungen. Darum hat es wenig Wert, sich über die Ergüsse der feindlichen Staatsmänner ernstlich den Kopf zu zer- nisse der feindlichen Staatsmänner ernstlich den Kopf zu zerbrechen: wenn neue Tatsachen vorrücken, kommt der Umschwung von selbst. Tröstlich und realvolitisch war die Hamburger Ansprache unseres Kaisers, wonach wir auch weiterhin an den Stellen, die uns noch den Frieden verschließen wollen, mit dem Schwerte uns den Eingang erzwingen müssen. Das wissen die Regierungen der feindlichen Länder, und damit rechnen sie. Mit ihren prahlerischen Reden wollen sie hauptsächlich aus die Stimmung im eigenen Lande wirken. In Frankreich rät man sehr ängstlich schon seit Wochen, an welcher Stelle wohl die deutsche Offensive zu erwarten sei. Im Westen winkt die Entscheidung. Im vorigen Jahr erhoffte die Entente noch viel von eigener Offensive; in diesem E Üahr und Sommer haben wir schwerlich mit französb- und englisä>en „Uebermaterial"-Angriffen zu rechnet!. > dem Geständnis Lloyd Georges ist die Lage für die Verbündeten viel bedrohlickrer geworden. Der Versailler Krieasrat hat sich darüber eingehend unterhalten, und allem Anschein nach hat sich Englmid dazu verstehen müssen, den g anzösischen Ansprüchen in der Frage eines gemeinsamen berbefehlshabers entgegenzukommen. Die neue Opposition, die der englische Diktator im Unterhause gefunden hat, ist voller Sorge über den Verlust der Selbständigkeit und Unabhängigkeit der englischen Heeressührung. Inwieweit die Engländer tatsächlich die Freiheit eigenen militärischen .Handelns abgegeben haben, und welches der neue strategische Plan, der angeblich gefaßt wurde, ist. blieb mit Rücksicht aus das lauschende Öhr des Gegners dunkel. Es läßt sich nur erraten, daß ein Defensiv-Abkommen getroffen worden ist: „Sei hoch- beseligt oder leide, das Herz bedarf ein zweites Herz." Ob es iben Engländern, und nicht nur der Opposition des Herrn ASquith. nicht graut vor der Verantwortung, die sie für die furchtbare Abrechnung in allererster Linie tragen? Die englische Politik war anfänglich auf Aushungerung des Gegners, aus Verschleppung, Verlängerung des Krieges, gerick)- tet. Diese Taktik kehrte sich aber gegen Albion selbst: darum mußte es stürmen, gegen unsere Linien anrennen. Jetzt ist der Engländer so weil, daß er wagen, alles auf's Glücksspiel setzen mutz. Er wagt, unserer Offensive standzuhalten, in der Hoffnung, uns in Schranken halten zu können, bis wir auS volkswirtschaftlichen Mängeln nachgeben. Darf er dies eigentlich noch, nachdem wir durch den Sonderfrieden mit der Ukraine eine Breche in die Einschnürung gebrochen haben, nachdem auch die Glieder der Entente von rapide zunehmender Erschöpfung ersaßt werden? Wie schnell sind die Reste der Hoffnungen zugrunde ge- S ber Nordösttlch und südlich von Reims rege ErkundungS- Mitarbeiter ^.des «titeft.Vdbm it, tätigt«- totf.fchuw. In der Gegend von Prunn» und süd-jr^um gennnnen. — ..Dagcms Nyheter" envall habe erklärt, die finnische iuiibhh ÜUUW-'J. V»» läjiyiuv WI» vkihui, M.w f ^ westlich von Tahure entwickelten sich lebhafte Artillerbekämpft.: ^ in lümtotb zu Heeresgruppe Herzog «lbrecht. metdei aus Wasa, Senats R ^ Di- «eMWtirttifcfc lebte im Oberelsatz z-t-weilis mtf. % 'UL * | wenigstens einen Waffenstillstand herbeizunlbren. Darauf habe Im Immor betrug der Verlust der feindlichen Luft- di- inmücheR-wen-ns «Wiw>»rt^ein- BmniuLmg fei icwjm ftrdtfräftf m den denrichen ^rantrti 20 fMieidallone und n-dmbar. doch fei eui SanemnUitmtb möglich. 151 Flugzeuge, von denen 67 hinter unseren Linien, die übri- - gen jenseits der gegnerischen Stellungen erkennbar abge-il Rußland und England, stürzt sind. Wir habm im Kampf 68 Flugzeuge und 4 Fesselballone verloren. * Kon den anderen KriegSschamrlLtzen nichts Neues. Der Erste Generalguaniermeister Lubendorsf. » Der «bendberlcht. Berlin, 15. Febr.. abends. (WTB. Amtlich) ' Bon den Kriegsschauplätzen nichts Neues. * Der österreichisch-ungarlsche Tage4b»ertcht. Wien. 15. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Amttich wird verlaurvnrt: Keine besonderen Ereignisse. Der Chef des GenrralftabeS. Zurückziehung des deutsche« AuSschuffeö au» Petersburg? Berlin, 15. Febr. (WTB.) Di eTätigkeit der »mch Petersburg entsandte-.» deutschen Kommission stößt in der letzten Zeit aus imnzuführen sei. Bon diesem Tage an würden alle Zahlungen und Löhne an die Armee eingestellt. * Erklärung de» finnischen General» Mannerdei«. Kopenhagen, 15. Febr. Ein finnischer Berichterstatter von „Politike:," hatte mü General Mannerhkim, dem Ftlhrer der bürgerlichen Truppen, im Hmwtauartier, das in einem Eisenbahn- Mg out der Station Senoicki untergebracht ist_ eine ll n t e r r e - düng, bei der der General u. a. erklärte: Unser Ziel ist die Be- fteinng Fimrlands von der Anarrl,ie und die Erri^mg eines TammeS gegen die Wellen des Bolsiheioikismus, die sich von Rußland aus übrr Fimüand ergießen mrd sine Revolution hervor.- Bern, 15. Febr. (WTB.) Litwinow teilte einrm F er t r et « der Londoner Presfeaae:ttur mit, die englische Regierung habe das Ber-vn-echen gegeben, keineweitercn Russen in England in die Armee ein zu stellen, bis die Frage der Gültigkeit der englisch-russischen Konvention über die Heranziehung der gegenseijigen Staatsangehörigen zum Militärdienst endgülttg geregelt sei. Tie BolstlMviki bestritten die Gültigkeit der Konoav, tion, da sie mit dein alten ruft ifcfjicn Regiine und nicht mit btx Regierung der Volkskommissare abgeschlossen worden sei. Holland über die Annullierung der russischen Anleihen. Haag, 15. Febr. In der Kammer teilte der Minister des Auswärtigen in Beantwortung einer Anfrage wegen der AnnuLlierung der russischen Anleihen mit, daß die Regierung den anderen neutralen Regierungen vorgeschla- gen habr, in dieser Sache gemeinsam aufzutrelen. Spanier habe sich grundsätzlich einverstanden erklärt. Von den skandinavischen Ländern und der Schweiz werde demnächst Antwort erNwrtet. Jnzwisen hat der niederländische Gesandte in Petersburg gegen alle Handlungen der Volkskommissare, durch die niederländische Interessen geschädigt werden. Pro« test eingelegt. Der Gesandte hat sich im Namen seiner Regierung das Recht Vorbehalten, jede Schadloshaltung zu verlangen. Scharfe Kritik au Lloyd George. Bern, 14. Febr. eim. sich im Jrrtercsse her Sicherheit der brinsäxen Arrn« und des Erfolges der britischen Sache unverzüglich und eingehend mit der Tätigkeit des KriegskdbrnettS zu befasfeir. Rrpington sichrte mit scharfen« SarkasnmS «nS. daß es sich bei dem ftagliciMN neuer: Extratem um ciiren SckiSag gegen die T ü r kei handelte. !l»S angesichts der Anhäufung der bfrctfdjen Truppen an der Wz^stfront für jeden Ddan» unverständlich sei. GS verlautet, daß Lloyd GcvrgeS Exrattour gescheuert sei, aber der Sicherheit Halter ststle das Parlament ihm das feste Bcrsprcrhan abnehinen, daß weder diese i«xh andeoe Extravaganzen z:ir Ausftthrimg gelawrten. Repiiunon tadelt Lloyd George ferner m de:: schärfsten AusdrüiLen ivegei, der mangelhaften K r i« a s o r g a n i s a t i o n zoi Hanse und sagt, er tömre« weder Krieg noch Fcieten: >nacl»-m Er hrte Pri-rt Nec'N vn ftrmiKrn über das lFrüde»Sl'edürf> iS der ftrikischc-n fllvW i er Kt u toi. Freilich wünschten die Arbeiter den Frieden, sie erstrebten aber glecchzeirig, wie das Kriegs^-elmanisest beb't'ise. die Niederirrrfung des oeutschei» Militarismus. Die Frage sei, ob Lli>:^> Georg« D»«cn üder die Lag« der britischen A'ryrocn die Augen geöffnet habe, erst dann dürfe es ^rwbwsgSbrtÄrtnÄ^ des äSarExes refiot, mm er nach d-M «nerwn ^xrlctumg 6er tzatsLchüchen Lüge ein ftoxtel Mmrdat eBi|*ntgen habe. KN «impfen oder KU kapitulieren. Er dürfe &on yj** «a«jwn Feigheit nicht auf tric andevtt schließm. Sdeoingr^n ^HaLptz kt, vr ynrnkre«h äußerfr abfällige LrinSm über Lloyd ^bö-rt m mrt. acrUrngt bifar, ba& Daß Parlament Frage ber Xmr*miöeiftärCi£ng unter Anhörung der Heer-s- derrnrr^ m «ffener Litzm^ endgültig entscheiden solle Er betont. MNK Fs.-«:kreich kämpfe nm em iOforoi für dir heilige Lache, etostp Xtoetua nur btc britischen Heere schrumpften infolge der Knerferei Lloyd Georges beständig zusammen. Ncpingüvn behauptet schließlich vir Versailler Wn- George weitgehende Exekutivgewalt beigelegt. die kvm mki-etten zkire^rate entgegen den früheren Erklärungen gerade' r «rr.Me bevcni Gehende Verteidigung gegen den erwarteten großen yhurrm Zmm'W ft r-^ v.. v-,. . *i_rr^ Aschen Angriss äußerst bedenklich sei. da die"britische ' £&c& letnöifl prattrsch die Verfügung über ihre eigenen Reserven verliere. Züdem wett« durch das neue Oberkommando des Generals F-och und des dazugehörigen Britengenerals von Geo^es Hfnaden der Londorrer General stab praktisch aus schartet. Tärsäch^; habe Lloyd George die Autoiilät HaigS und viwczt,jynö durch seine eigene ersetzt und.trage somit alle Ber- Mraoortung. .wcrS indessen ein schwacher Tro,t wäre, wenn die L>ache schrei Dinge. Stepfetgtou schließt. Lloyd George habe nun- London. 15. Februar. (WTB.) Reuterm lldimg. Lloyd George Itet an einer Icidjteti Erkal tung Er ist ans DauS gnc,jeit. jedoch imstaatie, dir Geschalte rveiterzu führen. Tas Uu-erhaus hat die Adresse auf die Thronrede ange- uommeL. St« P»fll»frdte«st zwischen Washington «nd Reuyvrk. Wa s hi n gton. 14. Febr. (WTBtt MeSbuny des 9ieu^*rd^^er^ wrcai;^. Tas Pvstvmt forderte zu Ängeboven von fünf Flug- ijeugwt mn, die «*mem am 1 Mai aufzmveharcuden beidandigen Kostlu ft dienst züvischen Wa fhi ng t o n tnto 9? f u t> o r t flt*r btntGl ^llen. Der Ingreß bnvillizte sür dieen PolLuftounrst, twn dem die 2ümr hinaus sei. 100 000 Dollars. ^^deS Lufrsal/r-eug soü 300 Mmd Postsachen S00 M-cllrLntngVert Flanderns verhaftet. Dieser Bvvgawg isl rerlülich ^ d en Cha oakter einer volitischm DemMir- m der Genevrlgvuvermeur an frönet, daß die B^aste^r^wer^^ich rn gesetzt werden mtb das n4m ^ ,mntc den Mitgliedern. b? 1 *? bcm Gnrschkuß mitniirßnt, i>te roei^rd der vier Präsidenten des ^^^s^wurt«r in SichertzeüShast gffiwnancrß urtb noch Dcutsch- bei feine Berluflr mw Nepchavrgungen. Sie sind vollzähllg zw- rückgekehrt. Der Chef des Admiralstabs der Marine. Aus dem Kelche. Der Reichstag. Berlin, 16. Fcbr. Wie dem ,.Vorwärts" aus yav- lamentartschen Kreisen berichtet wird, wird den ersten wicki- tigcn Gegenstand, mit dem sich der Reichstag zu beschäf- tlgen hat, der Fliedensvertrag mit der Ukraine bilden. Dieser Beratung werde sich die Etatsdcbatte anfchließen, die vo» ausschtlch am 25. Februar beginnen werde. In dieser Debatte werde Graf He r t l i n g die auswärtige und Vizekanz- ler v. Payer die innere Politik des Reiches vertreten. Als werterer Beratungsstoff würden dem Nechstag vorlieaen: die nnsti'lü _L—->. ,.c . nt . ^ - nt', et..* . , ber Gewerbeordnung, über die Arbeitskammern, die Bermc^ rang der Rechstagssitze in den großen Wahlkreisen und eine Vorlage zur Bekämpfung der GeMechtskrankheitcn. Wie der L.-A. erfal-rt, haben gestern anläßlich der be. vorstehenden Tagung des Nechstages Besprechungen zwischen Vizekanzler t>. Payer und beti Vertretern der Parteien statt- geftlnden Gestern wurden vorerst nacheinander Vertreter der Konfervatwen und ber Sozialdemokraten empfangen. Deutscher LaudwirtschaktSraL. dem müssen, daß Ne ferner berufen frfn werden ßs«»« birDgerUcije, v-asksrmrtschasUiche. soziale und technische Kvnnd» uisse Au verbreiten, hat bereits in der Umgebung mehrerer deutscher Unioersilüten daAu geführt, daß sich Gesellschost«: gehUdet haben, die ein Bind°?glicd darsrellen wollen ^vis< der Hvchschicke rurd der Bevö-lbeivug Der Krieg har gele wie aufzerordentlich wichtig die Wea>solwirkUng _ Wissensct)iaft und Technik ist — bedeutsame EnUderkutigen. haben uns dazu ver'holsen^ die Versorgurrg des Heeres mit Kriegs Mitteln und die AusrEerL/ t. . rw ®rf»f8 rl»»» Matr»s,ar«,!«e»t» im Klan der«. &» ^ E s m eiligem Lauf über den cmsaeweichteit ^den hrmoeg Derraschond m die belgischen -Gräben südweMch 'SL zwei Seiten her rollt«! sie, W idrnldrndbre cheich. mit Handgranaten ein breiteS barsches Grabenstück auf. Bon Schulterwehr zu Schulterroehr vor- triKn ste van rechts nach links die sich verzn>nfelt weh- r«we belgische Besatzung immer dichter zusammen, die im Hand- granatenregen schwere blutige Verluste erlitt. Was nicht eiligst nach Nlckwarts floh, rrnerde ^sangen genommen. Tos ganze Unternehmen spielte sich mit ratender GeschioindiakeiL ab. Sckwn ncvcl, brezer Zeit kehrten d,e Matrosen mU zwei belgischen Offizieren. ^ ■ ra.blr«chen Beutestücken und wichtigen ErkuMmgK-. ergebmsscu m ihre Ausgangsstellung zurück. ’ • * Ungarische Gäste in Berlin. Bvdapest, lö. Febr. (Pr.-Tel.) HMidelsmruisirr Szte- renyl^und der^Mmrster für VotKernähru.ng Fürst Windlj ch- .gratz hegÄN sich morgen abend nach Berlin, ver 5 eekrieg. Neue U-Bvot.Srsorge. Drriin, 15. Frbr. fAmtlirl».) Bj erlahmen werde, daß sie Helsen werde M lvr^m ^«l, daß das deutsche Volk sicgrrich aus dem schweren Kampf yervorgehe, damit niemals und zu keiner Zeit der Bestand bes ^eulschim Reiches in Frage gezogen werdim könne. So lange £7 an der Spitze des ReiclrswirtschLltsamtes stelfcn werde, würde tue Landwirtschatt dort VmlLndms dafür finden, daß sie die «Ehrliche und uiLcrrrüM) habe m Zuversicht, daß das gelingen wirH. {£§“ #{U alle Äroft emaiifefcarn für dieses Wje Ziel, das uns den Gndsieg ver- ^ Zeitpunkt, wv es tatsächlich gilt, „dnrch. zu halten .Wenn der sregrnche Friede errevst^ sein wird, daun wird es mir mit Freude ern. der Landwirtschaft eme Fessel na«l, der anderen zu köien. damit sich der Änüxvirk aus -einer Srlzvllk wieder m und mcknchimderl regen kann. Helfen Sie mit. auch dem bauts^n %c?tt den Liei zu erringen." (Stürmischer Beifall). Wi-kter nxr.nne der Tammg bei.- Kriegsmririster o. Stein, FinanKmiNister Dr. Hergr, Landwirtschaftsminister v. Gisenharb vvopyr, her vibef oeß KriegsamreS ©eneral Schluck und eine große Zabs chn^istöre und Bertrei«.- des Bundesrats, der Reichs- und der StaatSämier. Äu t-ruci Seile wurde der Bericht ülwr die Mrtschaftsvlüne für Errttkiahr 1918/19 entgegen,^vmmen. Berichterstatter ^* rT * ?r - ö - Thüngen-Thüngen. .KammerHerr Frhr v. Ledebvur-Crvllageu und Geh. Regiernngsrat v. .Klitzing-Nstder- zanch Es Nnilven vom ll/neu umfangreiche Leitiatze vorgclogt. deren allgemcrner Teil u. a. lx-sagt: Der Deutsche Landwirtschaftsrat erklärt: ,,T« deutsche Lmdmirtschaft ist sich i>«4 Ernstes der Stunde voll bewußt und wird denk Vaterland geben, nnß ixe tom schuldig ist In dn'eiem Sinne richtet der Teutsck>e Land-- wirtichaftsrat rm alle Lan.'xvirte bst dringende Mahnung, in dem uns bevorst'-tANtden Enftchndnngskamps alle Kräfte aufzubieten g™ °? n . 4 ?! fce 2 ost Kar Eniähmna unseres Volkes notwendigen L^lNittel abzuringai mid ihr Letztes für dir Ernahrimg des Stovnwkunkt für eine be-ssere Erfassung lMrdwirtfÖstlicher Gr^rugnisse ist mi neuen Wtzxlschastsjahr cm P V J o/j" Erzeugung zu logen Zu dem .Znreck sind den ^^urnlrcen oder lbemei.ü/everbLnden zur Erfassung und landwirtschaftlicher Erzeugnisse von seiten der Dom» nrunalnorbLnde möglichst lörchliche Organisationen als geschästK- tunlichster HinMstehung des berufsständi. gen Handels ^nring^ben. Für solche Erzeugnisse, mt für Eier. Obst und anvere l^chtvecheMiä-c (irrten- und Feldfrüchte. bä 6men ore Bwangsbewirlschaslung einen unveikennbaren Miß- erfolg gezeitigt hat. r.t ber freie Ve rke h r wieder einzu- Ji ^ \rZr, Prri^letgerung aller Belistvsnlirtel sonne des Geldes envrdern eine ErhShu ng ^rer,e. Tabcn gebiühtt neben ihrer absoluten Erhöhung ihrem Verhältnis zu einander chrg'ülftgste Beobachtung." ' ^ Berlin, 15. Febr (WTB.) Der Staatssekretär des Redchslotonlalamts Dr. Sols hat sich nach Karlsruhe begeben, um bort tn ber Abteilung Karlsruhe der Deutsc1)en ^louialgeselllchast euien Vi-rtrag über koloniale Fragen zu 3cbr. (WTB.) Bei der gestrigen Reichsrags-Erfatzwahl im Landkreise Kvblenz-St.- (Äoar schielt Vwrrer Grober 5267 Stimmen. Generalleub- ’^ ind ? er ' offizielle Zentrumskandidat. LkA^» 687 Stim men" ^wähi. mtt einer tZcssen. 15. Febr. Der F i n a n z-Auss ry« tz ber in »?fL *>? ^ m mcr toied am nöchl'ten TienStag, vormittags ) ^ dös Voranschlags beginnen. Aus L-tadt nnS Land. Gießen, den 16. Februar 1916. Die Gießcner Hochschuigesell^chaft. Aus Indirstrstk^eisen wird ims gcsänfteben: Dst Tr- die Universitäten mehr als bisher nrtt Jndnstrs«. L^mrk und Landnürtscha^ zusaommmarb^- an sie stellen. — Handelt es sich doch um nichts Geringeres^ als daß mrch MHgiichfti.t uns« nnctschostlüt-es Leben anch in ZnSnnst cürs sich selbst gestellt sein nnrd, daß äuS unserem: umbe, ans den BodensckMtzer^ aas den Er-lLlgnissen der Land- und F«orstwirtsä>aft, dem Produkten der cheinischerr Industrie usto die Mittel gennnmen werden sollen, welche es, souxrt irgend möglich nnadl)ere für d«rs Grvßherzpg- ttcm Hessen, das 2 HockFchulLN zzu unterhalten har. So Huben sich dem: aus den Kreisen der Industrie vnd dom Lel/rtAl-per der llniversitLi Männer zusaminengeschlos'- stnr, die eine Gesellschaft gründeir wollen von Freunden und Förderern der Landeöuniverst tät ^Gießener Ho chschu lg esellfchaft). Diese Gesell- jajaft ist an die bedeutoirderen Betriebe der Industrie Und dis InstiluD? des Handels im föwßher^ogttrm herangetrelerc, ebenso an die Berrrerer der Landwirtschrst und hat alle früheven Schüler der Hochschule, Aerzüe, Beamte, Rechüsaw. »näli« usw. Kum Berrritl ausgefordert. Es ist gedacht, die GesetlsäZast auf mÄgttchst breiter BwsiS zu errichten Und ihr Zi>el nicht lediglich in der Herbeiführung erhebllchcr stnanzieller Leistungen ^u erblicken, sondern in gleichem Maß« die .HochsäMlr zu fordern durch den Kusarmneuschtutz eures gvohen PerjonenkreiseS. Der GedcmSe ist nicht nur ui Gtof^en und dessen lftngebung, sondern auch in anderen Tellen doS Goostl^r^ogtums, mrmentiich in Osierkbach und rn Mainz, lebhaft b^rüs^ worben und das Zustande!ommerr der Geselisctxttt ist bereits grsickZert. — Auch Industrielle tu oenachbarten preutzischxen Landesttilen haben iedlraftes Znber.ssse für die Bilduaa der Gi-sellsch^ft bekunded Die Gründungsvi-rsammlung wird am 21 Februar im Höv- saal der medizinischen Klinik in Gießen statt- finden. — In einer B,"sprechnng des vorbereitenden ÄuS- schnfteS wurde namentlich bedont, daß die Gefellsä-aft nicht etwa Aufgaben übernehmen wolle, die dem Staate obliegen- zwischen solchen urrd den Zwecken, die die Gesellschaft 'ver.' kolgt, soll stren-b unterschieden werden. Dre Gesellschaft s rrckändisclfen Industrie behütslich sein, indem sie Bersucl^sarbellen übernimmt, Probleme, die sich in Technik und Landwirtschaft ergeben, zur LSftmg bringt, bergbau- ixdym und jürftfldjen Fragen sich widmet, aber auch dem und der überseeisäZen deutschen Industrie die Wege Es ist zu wstnMm, daß alle Kreise, die mr dem Meder, aufbau u^eres Wirtsckiaftssebens Interesse nebmen. die Gielrener HoctisclMlgesellsihast unterstützen und daß dies ncmrentttch von seiten der Industrie kreise, denen die Zeit- Verhältnisse große Vorteile gebracht haben, geschehen wird. » ^ Ob^r^effire^er Kunstve^ein. Die ©mt ber» ausstellung von Prof. Bicher und Anna Beyer und die erst fat 8 Tagen ausgestellte« Werke von Prof. Eckenfelder, Prof. Morgenstern. Pros P. P Müller und W. &lp:vac% blaben imr rnxl> morgen, SmintciQ, ausgestellt. Bvn Montag ab blerbt me Ausstellung wegen vollständigen Wechsels der Gemälde ermge Xa^ geschlossen. Die für jetzt vorgesehene Ausstellung sur ktemwol/nungen erfolgt svä.er. Zuvor wird dr« Ausstoliung des Künstleroundes Karlsruhe gezeigt. D Z. 50jShriges Bestehen der Hessischen Be- l] Ll ' J f 0 m ß n b os. ^Dinch die erste Preußisch-.he sfisckM Mir- lircirfonventwn vom 4. Avnl 1867 war auch in Hessen die uneitv- gefchromkte M-hrpflicht eingesührt worden und somit die bi» dahin zugelaNene Stettverneluug in der Wehrpflicht unter Wahrung ^^becgangsznt rveggefallen. Diese Aendermwl m der Wehrverfassung des Großher-zogtums führte zu dem GwA! herzoglichen Erk atz vom 15. Frbi uar 1868, der die Einteilung des raudes m zn^i ^rnfmiterie-^Brigiwe-Bezirke und in sechs Landwehr- Hatoill^is-Bezirre anottmete. Ties«, jetzt Lcmdwelnbezirke semmnt. neben unter je einem Bezirkskommando. Am 15. Februar d I alw tonnten die BezirksSomn«uü».>s Gießen, F-ri«>berg Iimb II* Larmstaot, Mamz und 2bonns die fünfzigste Wiederkehr des ges ihrer Ernchwug begehen. TaS Bezirks ko mm au do Erbach ist erft svärer errichtet worden. — Wenn auch die sttzige Zoll nicht dazu cmgetmi ist, geräuschvolle Feste zu feiern, so können doch dir LZeArrfs komm andos aus die gewaltige Albeü, die sie feit ihrer «rmrdung und insbesondere wahrend des jetzigen Krieges kum w^S_A^ Schlagserllsckert des Heeres geleistet haben, mit ©tola imo Befriedigung zurückblicken. o? von Hobel-und HolKspSneu. 1918 ist eine Bekanntmachung 5h> Bat 1550/1. 18. K.R.A. m Kruft ge^en, durch ^lie Wte vou tzslr anfallenden Gägespäne (SögeMeÄ), .VobeUpäne und andere Holsfpänc aller Art iHol^ wo.lcabflM, Drvl/spane, MvichrueiispänL usto.) beschlaqnahml ^oden. Rich! bettvsftm durch die BeschlagNQhmr wett« ' "bauivL,« wir Cfl‘ Itxw Sftloflramra und Menge», bw not >n»i»tkiche» ©»-femtanSatt nteft mc!» als 1000 Mlogmnmr betmgm, Tivp der BrsÄaz»Lhn!e «nbt die Be r wend» n g der les^ognopi»^,, GegcnstLnpe »u r VerscueruiL "> dem Bcrrp-ie grpr,»«. m dein sie «njallen Ferner isterne VerLutzerung ,md Liefern „q der l»- chl»g. miymlen GegenslLnte an d« BeschnsfungSstrUe sür Hotzspü,^ and L> treu mrtt«! bei der Kömglichrn Ilntondautur der miliiÄischQ'.' Institute m Berlm, wwir anderweitig mft besonderer EinwllL gung der vorLezeichieton BesitzftungSstrlle znlässig. Ucber di« von der 2^erMnmnach°mg betwfteneu GvgenWnde ^monatlich auf mnllich-m, M-eD-i'schem eint Meldung zu erstatten. D«- erstr Mrlbrmg ck über den am 16. Februar 1918 rwrhandenrn stand bis »um !25. Februar 1918 zu mache«. Die Bekannrniackumr ^"00/6_1T K R AH. Anq, vom 2<). September 1917 ist aufgehoben wmdcn G! e \ chyei t ig ist emr Min-üe Bekannt^ ^ l^st 1600/1. 18. JfJti, rrfiUenrn, durch welche Höchstpreise PestgesZ toerben. Ter beider Detonntmachuugen ist in der heMü^ -Lummer dieses Blattes cinzuseben. ^ " ** WohltätigkeitS-Veranstaltuna. w o?Ä^nngskasse der Ki i^Sbeschabigten \h*£ S ^renhof" ein Bumer Künst^Abind ** Lichtsvielhantz, Bahnbofstraße 34 TaS neue saiiiJÄM* '**** ** «mtNSfe Persvnalnachrichten. Der Grvfchttzog 8« am 23. Januar 1918 dem Ortsgerrchismarm Komcad Oe streich in Allmenrod dos Allgemeine Lhrerrzeichen mit der Inschrift „Für langjährige trer^e Dienste" verliehen. ** Die Sommerzeit 1918. Ir: di<«N! Iachre beFMNt die Sommerzeit am 1. April und endet am 14. Oktober. Die Er- fahrvngen, die man während des .(Ick-ieges mit der Sommerzeit gemacht hat, sind übernnegcnd gut. Ihre Vorteile, vor allem die bedeutende Lichtcrsparnis. sind so unzweifelhaft, daß man über einige Neine Unbeguemlichkeiten, die sich hier und da gezeigt haben, gern hinwegsehen kann. Die tüglickie Kvpfratton an Kartoffeln beträgt ein Pfund? Streckt Eure Kartoffeln durch Verwendung von Rüben? Stellt den täglkhen Verbrauch durch Abwiegen feit. Ersatz für vorzeitig verbrauchte Kartoffeln erfolgt nicht? Landkreis Hieben. l. Lumda. 15. Febr. Der Musketi-er WTbelm Schmidt erhielt das Eisttne Kreuz und die Hessische Tapferke-itsmüi^ill.0 rUleichz-eitig wurde er zum Gefreiten befördert. — Ter Gefreite Wilhelm Nühl in einem Art.-Ätegiment wurde -um Unter- offizier befördert. — Der M-icl-enwirter Peter Becker imb seine El-esnru seierreu am verflösse.wn Dienstag ilyre silberrre Hrchzrit. si Watzeudorn-SteinVerg, 16. Febr. BizeseldwcbÄ Willy Som merlad..zweiter Sohn des hiesigen Pfarrers Som, nierlad. wurde zum Leütncutt der Landwehr befördert. Starkenbnrg und Rhiinliesse«. I Darmstadt, 15. Febr. Eine vollzählig besrrchtt^ Bäcker» Versammlung im Ra.:hcms, xu der auch Berdr-erer der Stadt- verwalUlng, des Kreisamls, deZ militärische:: Einberufirng^Es- schusseö, der stöbt. Kolffenattrsgleichsstelle und der HanbwerksSam.ner erschiene waren, fasste den Beschlust, freiwillig die Aiisannnonlegiuig der hiesigen Bäckereien v«srz:m.eh:nei:. Die stillgelegten Betriebe ^bllen am Brvtverkcruf beteiligt werben. Tie Bel-örden versprecken, jode Härte möglichst zu vermeide.:. Es wurde der Wunsch zum ■SfriÄmwf gebrcnift. bah Bwt nur in Bäckerei««: verkauft werden dürfe: Die eig«rc.n Verkaufsstellen deZ Konsumvereins, vvn Srbebe und FMlgvabe und Fv.i-al-en sollen damit nicht getvoffen rverve.n, stnchern der Mit verlaus von Brot in Spezerei laben. Vom Kunden- zioang soll abgesehe.: werben. Außerdem wurde darauf lcknge- nnesen. daß das Backen des Btvtes in Kmnmißbrotform. eine :u:- xl>rim sechs Atonale urrd HardeLov drei Monate Gefängnis. Tic >vegen Anfsorderung zum Streik angeklagte Frau Regner, gegen die zlvei Jahre Zuchtt-aus, beantragt worden tvaren, wurde s^igespvocl^u, ebenso der Mafthüieuarbeiter Paul Hermann N e u m a n n, gegen der: als Rädelsführer drei Jahre Zu.ch'.l)rmÄ und fünf Jahre Ehrverlust beantragt rvorden waren. München, 16. Febr. (B. T.) Die weg«: angeblichen Landesverrates verhafteten Mitglieder der unabhängigen soz ialde mv k ra ti scheu Partei in J-ürth, Ho^pf und Ketzbauer wurden auf A'rckvag des RcichSanwaltes aus der ilntersuchungshast entlassen. I Darmstadt. 15. Febr. Ern ILjälmigeS MÄ>chen von hier loturde, da sic dahnm völlig verwahrlost wurde, in Fürsorge- erxichuwi nach WaebelSbach gegeben. Tort ging sie durch, stieg in der: Zug und geäugte nach Offenbach. Von einer Mitreisenden aus Mitleid crnsgenonünen, erbrach sie zürn Danik in deren Wohnung ein Behältnis und stahl eine Halskette und 50 Mk.. wobei sie ertappt wurde. "Sie ift setzt 'in feiner Erziehungsanstalt untergedvacht. Das Urteil lautete aus 14 Tage Gefängnis. — Ein Illjähriger Tagelöhner von Urberach hat in: Vorjahr wegen Tiebstählerci zrvei Gefängnisstrafen von 2 und 3 Wochen erhalten. Wegen eines ax ReichSjustizamtS getroffen. Er stattete vormittags dem einen Besuch ab und ^ludaanz. empfangen. Kreis Wetzlar va. BlaSdach iKr. Metzlar), 15. F^br. Ten: Förster a. D Knor zwurdc das KrieFsvcMensttkrei» verliehen. ^ ra. Oberwetz (Kr Wetzlar), 15. F^b-r. Nach einem Vortrag des VerbundsstckretärS Gräsar-Fr-rnks:ri c M. wurde hier eiru: Spar- und DarlcchnSkasse mit Bczngsgenossenschast (Rmsseisenscher Organisation) gegründet. ra. Naunheim, 15. Fevr. Eine uralte kirchliche Verbindung besteht Mvisäxm Munheim rnid Wmgsberg. Der Nauuheimer Kirchen kästen zrlstt jetzt noch an die Schule zu Königsberg statt fcrc früheren Malter Korn und Hafer die Summe von 51,43 Mk. und statt der 2 fl. 6 2>«ros jährlich 3,86 Mk. Dessen Nassau. = Frankfurt a. M., 16. Febr. Von der am 18. Februar hierMr Bersteigcrrmg kommenden 4000 Stück umfassenden MmiAcn- und Meidaillens^anlmbmg des Dr. Rumvs-Finger erwarb die Stadlbibliothe: 223 der stck'.ensten und Sou barsten Münzen im voraus. Das älteste Stück ist ein Frankfurter Denar Kaiser Friedrich T0»arbarosso.s. d.nin folgt ein (^wldgulde.: Kaiser Siegismnnüs. Unter dm frühesten Talerbrägunge:, ragen h rvor der Schiesztalcr von 1582, ein. Ticktaler von 1610. ein hcki'er Daler mit einer Stadt-mrsicht vvn 1625. ein pr-achtvoller Schrutaler des Sttmvel- schneiders Schilling von 1618. Mjtbare Nded-rille»: von gl'ößter Seltenheit sind bve ans die Krönungen der Kaiser .Mrl VI. (1711), Karl VII. (1742: imb Franz I. (1745) und schlief; ich ein goldner sogenannter P'Mwntaler aus Maxinnlians II. (1564) Krönu g. Ghtc Anzahl sÄtener Goldmünzen bildet den Beschlust der e: zig dastrbenden E.werbnng, lncrch die die städtisck^ Münzensammliuig aus die Höhe der VcÄendmrg gchrucht worden ist. --- Frankfurt a. M., 15. Febr. Der Stadt ifl f bäc bekannte Nervenhcilstatte ,Hohemark" bei Obcrursel vom gegenwärtigen Besitzer zaim Erwerb Mrgeboten worden. Falls die Anstalt an- yekaust wird, soll sie als Nervenheil statte für Angebörige doS Mitt^lstarches Verwendung finden Hessische Juwelen- und Goldwoche Schirmhsrr: 3s. Kgl. Hoheit der Groöherzog. Oie Goldankaufsstelle im Gebäude der Bezirkssparkasse (Johannesstr.) ist anläßlich der 1157 D hessischen Juwelen- und Ooldwochö morgen vormittag von 10 - 1 2 \ Öhr ~z - — geötfliaet. _ _n Der EhrenaussclmB der Gofdankaufsslelle Gießen. bestimmten g e fatra t et Okfizbere auf eine Station in der Nähe von Konstanz. Am Bahnhof fiel einem dienittueick>en Unterofsizler der BahnhosskomTnandantnr der Transport' trotz des in beutiajce Schrift ausgestiÄltcn Fahrla-NÄveises auf, weil der Lrtempel undeutlich war und der zwar deutschlsvreck)>e!:de Begleitmann eine cig^m« artig klingende Aussprache hatte und tem. SeiteiMivehr trug. Tie Untersncknmg ergab, dast man es mit drei rranzöir.'a^ Kriegsgefangene: zu tun hatte, die aus dem Lager Puächeim entwichen waren und :mter Awvendung dieser List nach der Lcksvei» zu entkommen hofften. Strieffaftcn ver NedakNsn. -Anoavmr Ausrage» bleiben unberückstchttgU h. 3. in ly. Es liegt im Ermessen des Bataillous-5lvmm«m^ deurs, die Löhnung des Vermisttei: bziv. Kriegsgefangetrei: ganz oder teilweise an die Angehörigen auszahle>: zu lasse::. Wen» den Sie sich !regen Auszahlung der vollen Löhnung m:ter Darlegung der Verhältnisse nochinals an die Miseuverwaltung deS Bataillons, dem Ihr Sohn zuletzt angehörte K. K. in L. Die nachträgliche Entrick-tung von Beitrags- imarken ist bei der freiwilligen Versicherung nur für ein Jahr möglich. Tie Krankl-cüszeiten werden Jchnen als Dcitragslersllmg angereckjnet. Solange Sie invalide im Sinne der Reichsve» sicherungsordnung sind, dürfen Sie keine Marken verwenden. v. Z, 3. XXII. Verletzten, die auf Grund der reichsgesetzlichen Unfallversicherung eine Rente von zivei Dritteln oder mehr der Vollrente beziehen, wird für die Zeit vom 1. Februar bi- 31. Dezember 1918 auf Antrag eine monattick-e nn voraus zahlbare Zulage von 8 Mark z-u ihrer Reute gewährt, sofern die Vev- ietzlen sich im Inland aufhalten und nicht Tatsachen die Annahme rechtfertigen, das; die Zulage nicht benötigt unrd. Der Antrag ist beim Vcrsicherungsamt oder bei der Berussgenossmschaft zu stellen. Metkoroiogische veobachtungen der Station Gietzen. J-b- !!•:, c r... äs, °^ ar- 3S18 5 ^ x 5» Uw | *jw s H I S ® .2 Ol jSf 1 11 ** 1 tsr ö i — ts 2 C " 1 5 f s S S I s •» (JO l§j |S| s i m i X üseti«' 15.! 2« - 15. 9 ,fc || - 16 ., 7 - 1 . - I +t.l -I.v -6,7 2,3 3.1 2,9 j 47 18 95 3 j Sonnenschein 0 I Klarer Himmel Oi, Gerrchtssaak. KrsegSgerilst's-rrteile zu den S'rrikunruhen. Berlin, 15. Febr. Die außewrdentlicherl Kriegsgerich'e ver- handelt^n heitt-e wicder über niel/rere Falle des bei den Streik- unruhen vl.rs::ch!en Landesverrats. Der Arbeiter Jbe von der J^irgzeusmeisterei ?K>ler§hof wurde wegen. Verbreitung vor: Flugblätiern der unabhängigen Sozialdenwkratte, die zum Streik auf orderten, zu sechs Monaten Z u ch t h a u s ver- neuen Einbruches in der dortigen Walderholuugsstätte erhält er beute eine Gesamtstrafe von 5 Monaten. — Ter 27 Jahre alte Schiffer Karl Röder aus Speyer, ein vielfach vorbestrafter Dieb, stahl im Hafen von Gustavsburg ein Drahtseil und einem Kameraden: den Betrag von 100 Mk., was ihm heute eine Gefängnis-' ' strafe von 1 Jahr 6 Monaten Gefängnis einlrug. Un-vergiäts-Nachricdtetr. --- N^^^kfurt a. M., 15. Febr. Aus Anortznung d-eS Kultusministers findet der FerienLirsus für Mediziner an der Universität nicht statt. Etwaige Bewerber körnten sich an dem Lehvgmm in Gießen beteilige::. --- Frankfurt a. M., 15. Febr. Die naturwissenschattliche Fakultät bre Universität har den Geh. Kornmerzienrat Tr. Leo Gans (Frankfurt) :md bei: Mathematiker Geheimvat Prof. Dr. Kiönigsberger (Heidelberg) zu Ehrendoktoren ernannt. G. A. Frankfurt a. M., 15. Febr. Der hiesige Mittelschullehrer Jlul. Wagner erwarb in der philosophischen Fattiltät der Universität Frankfun die Doktorwürde. Seine Promotionsschrift war dein GÄnete der e^verimarrtellen Psychologie enlnomnien. Tr. Wagner war seminaristisch vorgebildet und besuchte das 5)omberger Lehrerseminar. vcrmiichte». * Leipzig. Tie Zahl der Aussieller bei der am 3. März beginnenden FrühfahröntegV' ist nach den bis heute vorliegenden Aumelcnmgen airf 3100 geÄeym. Es ist dies die höchste Zal)l seit K'riegsbegimr. Sie Üü-erstrigt die Bekeiligung au der letzte:: Herbst* messe um 600, au der FrülstahrÄm-sse 1917 um 700 Firmen. Tie Gesamtzahl der am Geschäft bctelligi^n auswärtigen Beftvä^er wird «uf mindestens 50000 veranschlagt. » " Der K n v p f a u S F: f ch a b f a l l. Der im Kriege allent- lMlben fieberhaft gesttigertc Erfiichungsgcift bringt Erzeugnisse hervor, deren Ursprung nicht selten Verblüffung Hervorrufen mutz, Sv kam: man mit Vdecht erstaunt sein, wann rnain erfährt, daß ein Besatzknvpf ans Fischabsall litt gestellt nnrd. Den ziemlich iwiten Weg vvm Fischabfall z:un Krwpf l>at eine in Stagen in Dänemark gegrüüdete Akäengesellsckiaft zurücbgelegt, die aus den Rückständen de§ Fisck)aLfallÄ, wie der Prometheus darlegt, durch ein Schmelz verfahren unter ,'eixr hol^n Hitzegraden das sogenannte „K'orno- mir" gewinnt, das als ideales Material für die Kivvpffabrikrlionl geschildert wird. * Von einenr raffinierten Fluchtversuch franziV sischer Kni.'gsgesan. beb« \\i ver» fnuleti üei Tiiobs. Belten V., i Wöbelnro )._ 112;» Junger | ZilMdiiStü §! verkaufen. Hcuchclheim, Vudwlaktranc 09 :>14 ^ ^ “0. 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Gressen-Linden, Düsseldorf und im Felde, den 16. Febnx&r 1918. eini Mir die groß-» Beweise herzlicher Anteilnahme, die gute nachbarliche Ge^ stnnung, für die lieben und tröstenden Worte des Herrn Pfarrers Groth bei dem Begräbnis meines lieben Vaters sage ich allen aus diesem Wege h»Me«, mfriijtip M. Im Namen bgr Hinterbliebrnen: Schwester Rose Titzr. Rödgen, den 14. Februar 1918. ^ |s NELL E NA n'g E Li Öt E' Wer weibliche Dleaftdvlell oder Srüyea sucht, gebe eine Anzeige tu dem weitverbreiteten und aut dem Laube vielgeleseneu Klisseikr 6ßnntag§b!att aus. [Md Geschäftsstelle: Kassel, Wörtbstraste 8. Kaufmann militärsrei iauchKriegsbe^chSdigreri. der mit der Buchhaltung u. allen Bersandarbeiien vertraut ist, sinder dauernde Stellung. Schriftl. Bewerbungen mii Zeugnisabschriften und öje» haliSansvrücken an llvtte M. Stosentha! lanbm.Maschiii.,Liebigstr. 13. Unter der _ _ __ vereW. Geriet» U- e»d Handele • Chemikers Professor Dr. Heinrich Becker, Frankfurt a M. 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Ueoerweisunqsw im Bank- und Pch'tscheckverkchr müssen am 2. ebenfalls gut- qeschrickerr sehr, andernsaNs bk BeittErng> jfrfat/snaeAtfe/s 'Stessen. West'Vttlage 31 , Teleph. 2054 . Es können eingestellt werden: a hiesigen Arbeitgebern: 3 Etsendreher, 4 Schlosse^ 1 Bäcker. 4 Schreiner, 1 Wagnergeielle, 1 Hener. ! Schneider. 1 Schuhmacher. 30 Hilfsarbeiter für Eisenbahn und Industrie. 10 Ban. arbeiter. I PHorogravhcnaehtlfe. 1 Weihbindergeselle, 1 Schreibgebilie. 2 Wächter für Wach- und SchlieLqesell. schast, 6 Kohicntader, 2 Lagerarbeiter, 1 jüngerer Psrrde- buriche. 5 Streckenarbeiter, 1 Stuckateurlehrling. d) bei auswärtigen Ar beitgeberrr: DrS. HllHmsA gesucht. (»343 TavetenbauS TSnbert. Ein braver, ehrlicher !1200 Housliursche gesucht. Sohwaab. SelrerSweg. giiftr Surjite für den Backranm aksb. gef. "" 9. 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U85 1 Werkzeugschlosser, 1 arbeiter, 1 Schuhmacher, i Bäcker. 5 M Hilfsarbeiter für Industrie 10 Arbeiter für Dteinbruch ö Schremcr, 3 Hochdaurechniker, 6 PhoroLravkiengehilfen. 1 Kastengeb,lfe. 70 gesunde Arbeiter, 15 Streckenarbeiter, li Ofennrbeiter, 1 AushiliSfeuermann. 1 GeLberei laurrr. 1 Heizer, t fü“ Es such-en Arbeit: 1 Obergärtner, 1 Bau« und MgfchLnen-Än«nKr Bure! ^&fln&i«na$öe&üjen (1 für Neben defchäsrtguug), 1 ar, au« Bei Weibliche AbreiluTrg hieskgcu Arbeitgebern kSn«en! er«- gestellt werden: ^ 1 Köchin. 22 Dienstmädchen, 1 Kindermädchen, jf, Vtmb tzkaarn, 10 Mädchen für Bahndienst, 1 landwirifchastlicheS Mädchen. ^Bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 landwirtschaftliche N^ädchen.SDienstmädcken, IBnder« «Ldcken, 1 Zimmermädchen, 1 Servierfräuleln. Es suchen Arbeit: i* Stenotyvt.tin, 8 Verkäuferinnen, Lunge Müdchrn. die gum Teil Maschinenschreiben erlernt haben. 1383B mit guter Schulbildung aus achtbarer Familie gegen Vergütung zum baldmög- lichen Eintritt gesucht für Kontor und Laden. WO Th. Brück, UMKM Lehrstelle -u Ostern gegen monarliche Vergütung in Tabak- nnd Zigarrengeichärt z besetzen. Schriftl. Angebote unt. 1087 o. d. Gießener Anzeiger erb. zu Ostern gesucht. 10Ä Perfekt« Stenotypistin zu möglichst soior.tgem Ein tritt gesucht. Meldungen mit Zeugnisabschriften, Nefe renzenanggbe, Gehaltsfor derungen mir Bild an dle Stahl- und Eisen- tverke Aßlar G. m. H.H., <1146v Aillar bei Wetzlar. gesucht. El Wilhelm Wirüa, SelterSweg 10. Giss tüchtige IS. Arbeiterin für unsere Putz*Ak&elI«Bj; gesucht. 1177 MkhM SslsNsa Schulktraste 4. Tüchtige, erfahre!® Kontoristin zum dies. mit guter Handschrift baldigen Eintritt von Grosthandlung gesucht. Selbstgeschriebene Angeb. mit Angabe der Gehalt«- ansprüche. des Alters und biSH. Tätigkeit unter 1167 an den Gtehener Anzeiger erbeten. H. Tichtz. SetterSmrg 43. Früulehi das perfekt stenographieren kann, für Schreibmaschine u. leichte Bureauardeiten per wsort gesucht. Arbettszeit kann nach Wunsch vereinbart werden. Angeb. m.Gebalttz- ansprüchen find unter 0B47 an den Giest. Anz. zu richten. Gothaer Feuerversicherungsbank auf Geasnsaitiakeit la Jaäro mi crtlfBi!. 3 3 Der UebenchnÄ 6m Gwchtfltjahre« 1917 betragt tdr die 72 Vom Hundert der einjre*ahlten BaKrl^e, für die KlBibmdKUchMtRhl.v^t-i,-*-«« der niedrigeren Ci iealllunK ein Drittel rle* voretehouden Satze», 24 \*m Hnnderl .. UebcrschnB wird auf den nächsten Beitrag an>-eiedmet, tn de« Im § II ▲bi 2 der Bankaataune bezeiebneten I-iUlen bar ausbezakjfc!^^ 3U Ankunft erteilen bereitwilligst die Unterzeichneten A^entawn: «leAea: Willi. Jollinann, Kaufmann. Grabenetraße Nr. 7. Rl4*fe®rd Sehnlae, KaRfmaotu itUm Fpäo lein aus guter Familie, welches Talent im Zeichnen u. Sticken bat und die Anfertigung von HohUaum-Arbeiten übernehmen must, wozu Bor- kenntniffe nicht ersorderiich stnd. findet dauernde Be- schüstigung. 1163 G ebr. Jmhenscr. Mir die Abteilung Dameu« koußektioo suche« wir eine gewandte Verkäuferin. IM 6 sdp. lwkgussp SBmifmnim» gef. J. Barnatt, 8iß«rrcr?fiit(benfflbdf 11/2 Schill erst r. 18» Aclterer Beamter (Wü« wer» mit Kindern sucht Witwe oder auch älteres Mädchen zur Führung des Haushaltes mit Verständnis für Landwirtschaft. Schriftl. Angebote unt. 09363 an d. Gtetz. Anz. erd. Tücht. Mädchen sofort ges. Fra» Prtfesser Htbske, 09273 Ost°Anlage 31. Jung.LLÄedo» od. Fra» vorm. s. Hausarb. z. etnz. Dame gesucht. Näh. z. erfragen t. d. Geschäftsstelle d. Gtest. Anz. Jüngeres, saud. Mädchen für alle Hausarbeit sofort od. später in eine Oberförsterei gesucht. Vermittlung nicht ausgeschlossen. Angeb. unter 09213 an den Gteh. Anz. Gin bkjs., jmz. Mädltzri! auch einige Stund., zu einem Kinde gesucht. A. 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Swangenbera. LmdwirlWl. Spifmtrda Strintmt Suche mehrere Dame« oder Mädchen als Frisi6rfncdei!e. .... Damenfriseur, 1114 Bahnhofstr. 65. KS!hlÜ!hk!lNSi>EktI gesund und brav, z. 1. Mürz gesucht. ttsi!- u. Pflegeanstalt Fraahtarter Kana5r«aoEbu4. kravkSrrrts».!L.Goethesrr.10I, sucht fofortKöckiMta.Äiielfi., Easss- «.SiBÄoraaädekea. Ber° mittlung kostenlos. Für gute Unterkunft bis z. Antritt der Stelle sorgt der Verein. [1165 ^HUge, einfache ktöchi« u. ein HauSmadchen. d. nähen und bügeln kann, sucht zum L Marz od. später w6S Franrou HeydwolfT, bei Marbu rg (Lahnl. P*- water tüehü 9Ukd che« für Kü che u. Hau« ii. eine funoe KüstterflArtasrla l d. Nachm, ges. Zu melden st.'".»»«'«» 1 » M !««>». 9iM(i f«r Küche und Hausarbeit in kleinenHauSh z. 1. Avril gef. §erlagsbuchhandler Notb, » Marb ueaer Skr. 20. eingetr. Genossenschaft mit unbefchr. Haftpflicht. Bilanz am 3U Dezember 1917. «»« Passiva. M $ Mitglieder« gmhaben 1410,— Rest°Berwal- tungskosteu 580,95 NeservesvndS 5418^7 Reingewinn 3197,22 «ttiva. .ch d Küffa-Konto 1408,68 Warenvorrat 3000,92 Ausstände 937,46 Sparkassenkonto 5120,82 Mobil. 153,96 10% Ad« schrbg. 15,40 138,56 10606,44 Mitglirverfland Ende 1916 0 Zugang 1917 ... # . Abgang 1917 . Stand der Mitglieder 1917 . Herbert Horn Direktor. Lagerhalter n. Rechner. 10606,44 158 . 158 Balser V. Kontrolleur. '00044 ISSberttratze iv.p. Zur Frühjahrsbrßcllung find schnell Utftt*.: Win ialtiMtim «mm, iflljra Llliasslhiaty PH« MayfarthLCo., Frankfnrta.M.